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Bouffier will die Kugel im Internet rollen lassen |
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Medium: Frankfurter Rundschau
Datum: 12. 06. 2002 |
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WIESBADEN. Die hessischen Spielbanken sollen künftig auch im Internet Glücksspiele anbieten dürfen. Innenminister Volker Bouffier (CDU) legte am Dienstag im Landtag eine Initiative zur Änderung des Spielbankengesetzes vor, die "hessischen Bürgern, die im Internet um Geld spielen möchten, hierzu legale und vor allem auch sichere Möglichkeiten eröffnet". Außerdem soll der Zugang zur Spielbank im Transitbereich des Frankfurter Flughafens künftig für alle Passagiere offen sein, die ins Ausland fliegen. Bisher durften nur Fluggäste mit einem Reiseziel außerhalb des europäischen Schengen-Paktes in die Spielbank.
Bei der rot-grünen Opposition stieß der Gesetzentwurf auf wenig Begeisterung. Der SPD-Abgeordnete Heinrich Haupt sagte, die Spielangebote im anonymen Internet würden zu einer "enormen Expansion des Glücksspielmarkts" führen und damit auch zu einer Steigerung der Zahl derer, die mit dem Glücksspiel Probleme haben. Auch Tarek Al-Wazir (Grüne) warnte vor einer wachsenden Zahl Spielsüchtiger, an denen der Staat nicht noch verdienen dürfe. CDU und FDP wiesen darauf hin, dass es bereits viele ausländische Glücksspiel-Angebote im Internet gebe. Die noch zu entwickelnden Angebote der hessischen Spielbanken böten den Nutzern dagegen die Sicherheit eines "geordneten und sicheren Verfahrens", so Bouffier. mat
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