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Ein Hauch von Las Vegas in der City - Casino zog mit dem Automatenspiel ins "Kapuziner Karree"
Medium: Aachener Nachrichten
Datum: 29. 07. 2002
Von Marco Rose Aachen (an-o). Langsam aber sicher zieht Leben ein ins "Kapuziner Karree" an der alten Hauptpost: Am Samstag öffnete dort das neue Automatenspiel des Casinos Aachen. Mehr als 100 Slot Machines, Roulette- oder Bingoautomaten warten nun täglich von 11 bis 2 Uhr auf vergnügungssüchtige Kundschaft.

"Alles schöner, größer und besser", geriet denn auch Casino-Chef Hans Jürgen Strunk ange-sichts seiner neuen "Erlebnismeile" ins Schwärmen. Bis zur letzten Minute hatten Handwerker und Automatenaufsteller noch an den Feinheiten gebastelt, um die ersten Besucher pünktlich um 13 Uhr in eine kleine Traumwelt aus buntem Neonlicht, glitzernden Spiegeln und klimpernden Automaten zu entführen.

"Viel fröhlicher"

Im Gegensatz zum alten Standort an der Monheimsallee fällt nun auch Tageslicht in die Räumlichkeiten, und eine schicke Bar bietet Erfrischungen und Knabbereien zu gehobenen Preisen. "Wir haben nicht nur 200 Quadratmeter hinzugewonnen, das ganze Flair ist dank frischer Farben viel fröhlicher geworden", meinte Strunk.

Durch die zentrale Innenstadtlage und Nähe zum Multiplex-Kino hoffe man nun auf einen Besucheransturm ungeahnten Ausmaßes: "Hier im 'Kapuziner Karree' werden die Besucher künftig einen ganzen Abend im

"Alles schöner, größer, besser."

Hans Jürgen Strunk, Casino-Chef

Kino, den Bars und natürlich bei uns verbringen können." Attraktionen sind dabei ein Muss, das weiß auch Strunk. "Ansonsten fahren die Leute weiterhin nach Alsdorf ins Kino. Nach Las Vegas kommen die Spieler auch nicht nur wegen dem MGM, die wollen Entertainment", sagte er.

So hat das Casino alles aufgeboten, was dem begeisterten Zocker lieb - und nicht selten auch - teuer ist: Ein großes automatisches Roulettespiel ebenso wie Ice Bear, Sphinx oder die klassischen "einarmigen Banditen". Gewinnchancen von bis zu 200.000 Euro beim Roulette und 50.000 bei den einfachen Automaten verspricht Bernd Schneider, der Herr über 110 "Banditen".

Bei 5 Cent Mindesteinsatz beginnt der Spaß, hinzu kommt noch ein Euro Eintritt - der übrigens bleibt nur Jugendlichen verwehrt, Krawatten-Muffel dagegen haben keine Probleme.

90 Prozent aller Einsätze sollen laut Casino wieder an die Spieler zurückfließen. Dennoch hat seit dem Start des Automatenspiels im Jahre 1989 vor allem das Casino selbst ordentlich Kasse gemacht: Mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent am Gesamtergebnis in Höhe von 12.640.000 Euro ist das Automatengeschäft inzwischen kaum mehr wegzudenken und beschert auch dem Stadtsäckel den einen und anderen Euro.


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