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Kein Spielsalon in Hauptstraße
Medium: Volksblatt Würzburg
Datum: 13. 04. 2000
KARLSTADT (MATZ)

Den Vorschlag des Karlstadter Bürgermeisters Karl-Heinz Keller, seinen Antrag zurückzuziehen, lehnte Kenan Simsek aus Würzburg ab. Jetzt bekommt er es schriftlich: Der Bauausschuss lehnte einstimmig eine Nutzungsänderung im Bistro "Double in" in einen Spielsalon in der Hauptstraße 28 ab.

Kenan Simsek wollte auf 139 Quadratmetern einen Billardtisch, neun Spielautomaten, drei Darts und zwei Flipper aufstellen.

Der Bauausschuss folgte ohne weitere Diskussion den Argumenten der Verwaltung, dass in der geplanten Größenordnung im Sanierungsgebiet "Nordwestliche Altstadt", das als besonderes Wohngebiet festlegt ist, ein Spielsalon die Anwohner stören würde. Ausnahmsweise könnten laut Baugesetz kleinere Vergnügungsstätten in der Hauptstraße durchaus zugelassen werden, doch sei es vorrangiges Ziel der Altstadtsanierung, die Anwohner vor Lärm zu schützen.

"Wir wollen solche Vergnügungsstätten nicht", betonte Bürgermeister Keller und verwies auf den Jugendschutz.


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