BAD HARZBURG. Die Spielbanken Niedersachsen GmbH (SNG) lässt den Blätterwald rauschen und beschäftigt am Mittwoch auch den Landtag in Hannover. Nachdem ein Bericht des Landesrechnungshofes nach Pressemeldungen festgestellt haben soll, die landeseigene Gesellschaft befinde sich in einer "desolaten wirtschaftlichen Lage", fordert die FDP im Landtag nun die Spielbanken "schnellstmöglich zu privatisieren".
Parallel dazu laufen in der CDU/FDP-Landesregierung jedoch auch Überlegungen, die Spielbanken-Abgabe, die bei über 70 Prozent liegt, zu reduzieren. Dies würde der SNG wieder "Luft verschaffen", verhindern helfen, dass die Eigenkapitaldecke weiter angegriffen werden müsste.
In der ganzen Diskussion sorgte derweil insbesondre ein Satz in der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" in Bad Harzburg für Sorgenfalten. Dort war ausgeführt worden, dass es Überlegungen gegeben habe, "unrentable Spielstätten" zu schließen. Genannt wurde dabei neben Osnabrück auch Bad Harzburg.
Auf Anfrage der GZ erklärte SNG-Pressesprecherin Karen Krüger allerdings, dass es solche Überlegungen oder gar eine Beschlusslage den Standort Bad Harzburg betreffend nicht gebe. Ob solche Aussagen in dem Bericht des Landesrechnungshofes getroffen würden, entziehe sich ihrer Kenntnis, da dieser noch nicht veröffentlicht worden sei.bc