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"Der Laden ist jetzt sauber" |
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Medium: Hannoversche Allgemeine
Datum: 02. 03. 2001 |
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Ein Dutzend Mitarbeiter sei aus dem Unternehmen
ausgeschieden. Weil es zu ihnen kein Vertrauen mehr
gegeben habe, Kündigungen aber nicht
durchzusetzen gewesen seien, habe die
landeseigene Spielbanken GmbH den Betroffenen
insgesamt 3,5 Millionen Mark Abfindung gezahlt.
Lichtenberg bekräftigte, dass die
Spielbankenaufsicht seit Anfang 1999 hart
durchgreife. Eine Verzicht auf Strafanzeigen werde er
nicht akzeptieren, sagte der Staatssekretär, der
zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Spielbanken
GmbH ist. Wenn jetzt über die Vorfälle in Hittfeld
(illegales Spielen, manipulierter Roulettekessel) und
das Zusammenwirken von Spielbank-Mitarbeitern
und Kiez-Größen aus St. Pauli geredet werde, dann
sei das schädliche Vergangenheitsbewältigung.
Offenbar hat es in der Vergangenheit
Unstimmigkeiten zwischen der Polizei und der
Staatsanwaltschaft gegeben, wenn es um Einsätze in
Hittfeld ging. Lichtenberg bestätigte gestern, dass es
zwar zwei verdeckte Ermittlungen in der Spielbank
vor den Toren Hamburgs gegeben habe, doch sei der
Antrag auf Telefonüberwachung von der
Staatsanwaltschaft nicht unterstützt worden. Zur
Begründung habe es geheißen, Hinweise auf
bandenmäßige Diebstähle lägen nicht vor.
Für die nächste Zeit kündigte das Innenministerium
einen Vorschlag zur Reform des Spielbankengsetzes
an. Dies sei notwendig, um die Videoüberwachung in
den Casinos auf eine solide rechtliche Basis zu
stellen. In jüngster Zeit wurden in allen Spielbanken
moderne Kameras installiert, doch dürfen sie beim
Roulette nur die Spieltische und die Hände der
Mitwirkenden im Bild festhalten, nicht aber deren
Gesichter.
vdB, Hannover
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