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Bayerns zehnte Spielbank kommt nach Bad Steben |
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Medium: Die Welt
Datum: 16. 03. 2001 |
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München - Eigentlich ist alles ganz einfach: Zahlenfelder auf
grünem Filz, Schwarz oder Rot, Gerade oder Ungerade. Dennoch
fasziniert kaum ein Spiel die Menschen so sehr wie Roulette. Die
Bayern können ihm künftig an zehn verschiedenen Orten frönen:
Innenminister Günther Beckstein genehmigte gestern die
Errichtung einer weiteren Spielbank im oberfränkischen Bad
Steben. Damit gibt es künftig in jedem Bezirk des Freistaats ein
Casino. Nur Oberbayern hat mit Bad Reichenhall, Bad Wiessee
und Garmisch-Partenkirchen gleich drei.
Laut Gesetz darf in einem Regierungsbezirk pro Million
Einwohner höchstens eine Spielbank zugelassen werden. Die
übrigen bayerischen Casinos sind in Bad Kissingen,
Feuchtwangen, Lindau, Bad Füssing und Kötzting. Das Geschäft
mit den Glücksuchenden lief im vergangenen Jahr blendend: Die
bayerischen Spielbanken erzielten ein Rekordergebnis und
nahmen mit einem Bruttospielertrag von mehr als 208 Millionen
im Vergleich zum Vorjahr 54 Millionen Mark mehr ein. DW
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