Positive Entwicklung trotz schwieiger Konjunkturlage
Reuters NÜRNBERG. Der Spielautomatenhersteller Gauselmann AG hat im vergangenen
Jahr nach vorläufigen Zahlen seinen Umsatz um nominal rund acht Prozent
gesteigert. Die Gauselmann-Gruppe aus dem westfälischen Espelkamp teilte am
Donnerstag in Nürnberg mit, der Umsatz sei auf rund 1,1 (1998: 1,019) Mrd. DM
gewachsen. Im Inland habe sich der Umsatz um 1,9 % auf 730 Mill. DM verringert,
dagegen sprang er im Ausland um 57 % auf 372 (235) Mill. DM. Die Ertragslage
habe unter der steigenden Vergnügungssteuer und dem Wegfall der
630 DM-Arbeitsplätze gelitten, so Gauselmann.
Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfeldes im Inland gehe die Gruppe von
einer weiterhin positiven Gesamtentwicklung aus. Gauselmann werde sich weiter
auf seine Kernkompetenzen beschränken. Die Gauselmann-Gruppe stellt
Spielautomaten her und betreibt selbst Spielhallen unter dem Namen "Merkur
Spielothek" sowie sogenannte Entertainmentcenter. Zum 31. Dezember habe das
Unternehmen 5174 Personen beschäftigt, 440 weniger als ein Jahr zuvor.