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WestLotto: Online-Tippschein keine Konkurrenz
Medium: Focus online
Datum: 20. 1. 2000
Die landeseigenen Lottogesellschaften in Deutschland sehen nach Angaben der WestLotto GmbH in privaten Internet-Annahmestellen keine große Konkurrenz. Einerseits sei Lotto-Spielen per Internet teurer als bei den Annahmestellen, andererseits habe sich der virtuelle Tipp bisher kaum durchgesetzt, sagte der Justiziar der Westdeutschen Lotterie GmbH, Hubert Sicking. "Die Umsätze, die wir durch das Lotto-Spiel per Internet erzielen, lassen sich nicht mal in Prozent ausdrücken", sagte Sicking.

Sicking widersprach damit einem Bericht der Hamburger Zeitschrift manager-magazin". Dem Bericht zufolge fühlen sich die Lottogesellschaften der Länder immer stärker durch private Firmen bedroht, die im Internet virtuelle Lotto-Annahmestellen einrichteten. Aus diesem Grund habe WestLotto 4100 Annahmestellen vor dem Verkauf des Magazins "Lottospiegel" gewarnt, in dem Werbung für einen Internet-Anbieter abgedruckt sei, heißt es in dem Bericht.

Sicking betonte dagegen, WestLotto habe die Annahmestellen lediglich auf die Konkurrenz-Werbung in der neu erschienenen Zeitschrift hingewiesen. "Der Verkauf bleibt den Läden natürlich frei gestellt." Sicking kündigte zudem an, gegen "Lottospiegel" rechtlich vorgehen zu wollen, da es den geschützten Begriff "Lotto" verwende.


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