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Spielbank hat gute Karten / Beratung bei Spielsucht
Medium: Sindelfinger Zeitung
Datum: 11. 2. 2000
Trotz stagnierender Besucherzahlen konnte das Casino in Möhringen sein Einspielergebnis 1999 aber noch einmal steigern. Die Stadt bekommt nur einen kleinen Teil vom Kuchen: rund 6,5 Millionen Mark.

Das Filetstück aus den Gewinnen der Spielbank geht an das Land: Aus dem 131-Millionen-Mark-Topf fließen 90 Prozent an den Finanzminister. Die Hälfte des Betrages muss laut Spielbankengesetz für Sport, Kultur und Soziales ausgegeben werden. Nach Jahren ständig steigender Besucherzahlen stagnierte 1999 erstmals der Ansturm der Glücksritter. Wie 1998 wollten auch im vergangenen Jahr rund 700 000 Besucher beim Baccara, Roulette, Black Jack oder an den Automaten die eine oder andere Mark riskieren. Dass das Casino dennoch gute Karten hat, führt Geschäftsführer Peter Wolf auf die unterschiedlichen Zielgruppen von Musical und Casino zurück. Einmalig in Deutschland: Noch im laufenden Jahr richtet das Casino in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (Eva) eine Beratungsstelle zur psychologischen Betreuung von Spielsüchtigen an. tos


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