|
|
|
|
Gewerkschaft will Casino - Tarifvertrag |
 |
Medium: Nordkurier
Datum: 23. 02. 2000 |
|
|
|
Gespräch mit Heringsdorfer Spielbank geplant
Heringsdorf (EB/ure). Die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) will in Kürze
auch mit der Heringsdorfer und der Stralsunder Spielbank Tarifverhandlungen anstreben. Das erklärte
gestern gegenüber dem UsedomKurier HBV-Landeschef Bernd Fritze, nachdem entsprechende
Gespräche mit den Casinos in Schwerin und Warnemünde vorerst ergebnislos vertagt worden waren.
Zwar habe man schon einmal Kontakt mit der Geschäftsführung der Heringsdorfer Spielbank auf-
genommen, sagte Fritze. Die Chef-Etage habe jedoch gebeten, bis zur Eröffnung des von ihr ebenfalls
betriebenen Stralsunder Casinos zu warten. "Wir müssen immer mit dem jeweiligen Lizenznehmer
verhandeln", erklärte der HBV-Chef. Hinzu kämen unterschiedliche Summen an Trinkgeldern, die von
den Croupiers eingenommen werden. Bekanntlich finanzieren sich die Gehälter ausschließlich aus den
Trinkgeldern.
Spielbank-Geschäftsführer Rainer Dittrich indes steht Traifverhandlungen zwar "nicht grundsätzlich
ablehnend" gegenüber, argumentierte gestern aber mit der nur geringen Größe des Heringsdorfer
Casinos: "Da sind öfter schnelle Entscheidungen gefragt und eine zusätzliche Instanz schränkt die
Beweglichkeit ein."
|
|
|
|