Hallo zusammen,
Ich möchte an dieser Stelle nur eine kleine disskussion anregen, bzw vielleicht sogar eine klare Antwort bekommen

Ich habe viele der hier eingestellten Beiträge gelesen und habe festgestellt das nahezu alle angeben wie viel sie verspielt haben.
Jetzt zur Frage bzw Diskussionsgrundlage.
Nehme mich mal als beispiel. Ich sehe mittlwerweile ein das ich Spielsüchtig bin. Ich habe aber bei weiten noch nicht so viel geld verspielt, wie viele hier angeben, das sie bereits verspielt haben. Bin ich desewegen jetzt "weniger" süchtig? Ich denke nein. Der einzige Unterschied besteht höchstens in dem Grad der Beschaffung von Geld. Ich habe fast immer nur MEIN Geld verspielt. gelegentlich auch geliehenes Geld, aber ich bin nicht auf Illegalem Weg zu Geld gekommen. Ich habe aber auch oft rechnungen und dergleichen "übersehen" um zocken gehen zu können. Ich habe als schulden gemacht um zu zocken (ich weiß das bilde einen leichten gegensatz zu der aussage "nur mein Geld")
Ich sehe es so, das der Wert den ich verloren, bzw eingesetzt habe, nichts mit dem grad der Spielsucht zu tun hat. Ich denke maßgeblich ist nur DAS man das VERLANGEN nach dem spielen hat. der Vergleich zum rauchen, ob ich 5 oder 30 Zigaretten täglich rauche, ich bin raucher. Beim spielen ist denke ich nur noch ein wichtiger Punkt, wie weit geht man um seiner Sucht nachzugehen. Der Wert dabei ist aber egal. Ob ich 10 oder 50 Euro klaue um zu zocken, ein Diebstahl ist es so oder so. Leihe ich mir geld und gebe es nicht zurück, ist auch eine Art Diebstal, bzw Betrug. Also sehe ich das eher als Indiz für einen "grad" der Spielsucht, als die verspielten wete.
Wie steht ihr dazu, bzw wie seht ihr das?
Ich hoffe ich habe jetzt keine alten oder berits bekannten Sachen aufgewühlt, aber es würde mich mal interressieren.
Gruß Sven