Hallo ihr,
habe gerade beschlossen,mich hier wieder anzumelden,da mein Mann gerade in stat. Therapie ist und ich nicht weiter weiß.
Möchte mich aber kurz vorstellen:ich bin 37 und seit 18 jahren mit meinem Mann zusammen,der von Anfang an gespielt hat.Wir haben zwei Kinder und ein Haus,das volle Familienprogramm also.
Im Moment befindet er sich das vierte mal in stat. Therapie.Wir haben ein paar mal telefoniert seither und es ist jedesmal negativ für mich.Er erzählt fast nichts,wie s ihm geht oder was gerade so in ihm abläuft,stattdessen zweifelt er an unserer Beziehung und überhaupt an allem.Ich verstehe es im Grunde,daß er sich neu finden muß,aber heute mittag hat er zu mir gesagt,er hätte hier(also in der Klinik) bei Leuten Gefühle gefunden oder empfunden,die er mit mir noch nicht erlebt hat.Das tut mir so weh,ich war immer für ihn da und habe lange die Hoffnung nicht aufgegeben,daß er es schafft spielfrei zu bleiben.
Wir arbeiten beide schon lange an uns selbst .
Ich weiß,dass ich co-abhängig bin ,gehe zur Therapeutin und in eine Angehörigengruppe und wir haben seit kurzem auch Paargespräche.
Jetzt steh ich da und guck dumm

,so läßt sich das wohl am besten beschreiben,was gerade in mir abgeht.Ich bin irgenwie total traurig und auch wütend.Das können wohl nur Angehörige verstehen.
Jetzt muß ich aufhören,ich schreib bald mehr,über Antworten von anderen Frauen würde ich mich freuen.
Bis dann,eure Ute