Journalist WDR
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« am: 23 November 2009, 13:08:35 » |
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Sehr geehrte Damen und Herren, wir planen für den WDR derzeit zwei Beiträge über das Thema Glücksspiel. Zum einen wollen wir uns mit dem Thema Online-Glücksspiel beschäftigen. Dabei wollen wir uns nicht auf Pokerseiten o.ä beschränken, sondern vor allem solche Online-Casinos in den Fokus nehmen, in denen vom klassischen Roulette bis zum virtuellen Automatenspiel, die ganze Bandbreite des Glückspiels angeboten wird. Der zweite Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Spielsucht bei Sportwetten. Wir suchen für beide Beiträge betroffene Spieler, die bereit sind über ihre negativen Erlebnisse (Spielsucht, Verschuldung) im jeweligen Bereich vor der Kamera zu berichten. Selbstverständlich auf Wunsch auch anonymisiert. Ziel der Beiträge ist dabei, auf seriöse Art und Weise, die mit dem Glückspiel verbundenen Gefahren zu thematisieren und einen kritischen Blick auf die Branche zu werfen. Sie erreichen mich unter norman.laryea@fm.wdr.deHerzlichen Dank!
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« Letzte Änderung: 24 November 2009, 22:53:00 von Journalist WDR »
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Ilona
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« Antwort #1 am: 23 November 2009, 14:05:55 » |
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Hallo WDR Journalist,
Sie haben eine googlemail Emailadresse verwendet. Es wäre vertrauenswürdiger, wenn Sie eine WDR Adresse verwenden würden. Sorry, dass wir so misstrauisch sind! Wir haben da so unsere Erfahrungen gemacht...
viele Grüße
Ilona Füchtenschnieder
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Journalist WDR
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« Antwort #2 am: 23 November 2009, 14:17:03 » |
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Daran soll es nicht scheitern. Ich habe es abgeändert.
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Ilona
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« Antwort #3 am: 23 November 2009, 14:18:30 » |
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Danke!!!!
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Angie
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Beiträge: 17
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« Antwort #4 am: 24 November 2009, 09:10:34 » |
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Werter Herr Journalist,
schön, ja wirklich schön, dass Sie sich dieses Themas annehmen wollen. Wird doch zurzeit durch den Wettskandal beim Fußball wirklich einmal mehr deutlich, dass ein Spieler keine reale Chance hat! Für mich wäre bei dem was Sie vorhaben wichtig, wenn in diesem Zusammenhang 9Live und N24 als Verrmittler von Onlinecasinowetten mit betrachtet werden?
Angie
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kopfstoß
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« Antwort #5 am: 24 November 2009, 19:44:43 » |
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Werter Herr Journalist,
schön, ja wirklich schön, dass Sie sich dieses Themas annehmen wollen. Wird doch zurzeit durch den Wettskandal beim Fußball wirklich einmal mehr deutlich, dass ein Spieler keine reale Chance hat! Für mich wäre bei dem was Sie vorhaben wichtig, wenn in diesem Zusammenhang 9Live und N24 als Verrmittler von Onlinecasinowetten mit betrachtet werden?
Angie
Banken und Börsenbroker gehören sicherlich auchnoch dazu genau wie staatl. Casinos, Rennbahnen usw. Ich persönlich sehe diese ganzen Anbieter aber nicht in der Verantwortung,denn jeder Mensch hat die Wahl ob er spielen möchte oder nicht. Erst wenn der Spieler bereit5 ist Hilfe anzunehmen wird sich etwas ändern. Da könnte mana uch ansetzen indem es z.B. Sperrungen auch für Spielhallen geben würde so wie es mittlweile für Lotto,Odsset und Casinos möglich ist. Gerade den ausländischen Internetanbietern wird man eh nicht ernsthaft zu Leibe rücken können. Ich finde es sehr gut, dass sich mit dem WDR mal ein seriöser Anbieter der Problematik annimt und nicht eine von diesen Privatsender-"Doku"-Soaps. PS. @ WDR: Es gibt auch "halblegale" deutsche Internetanbieter die Roulette, Automaten usw. anbieten. Schon seit Jahren wundert mich, dass kein Staatsanwalt mal gegen diese Machenschaften vorgegangen sind. Ich rede hier von der Zockerei um Klammlose. Auch wenn man da als Außenstehender vielleicht nicht sofort einen Einblick bekommt und es immer als "Lose haben keinen Gegenwert" abgetan wird, weiß ich dass da auch Leute über 100.000 Euro gelassen haben.
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Ilona
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« Antwort #6 am: 24 November 2009, 21:08:16 » |
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Klammlose?
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kopfstoß
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« Antwort #7 am: 24 November 2009, 21:16:53 » |
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Klammlose?
Ja, ich will hier nicht zu sehr ins Detail gehen, weil Spieler von solchen Details Kopfkino bekommen und Spieldruck kriegen können. Klammlose sind so eine Art Internetwährung, die man z.B. bei ebay kaufen und verkaufen kann. Jedenfalls gibt es hunderte wenn nicht soagr 1000 Internetseiten auf denen man damit Roulette, usw. spielen kann und die sind fast alle in Deutschland ansässig und es geht auch nicht wie mana uf den ersten Blick vermuten könnte nur um Centbeträge. Es ist eher so wie am Automaten, wo ein Spiel auch "nur" 20 Cent kostet, aber an einem Abend der Monatslohn weg ist.
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« Letzte Änderung: 24 November 2009, 21:20:44 von kopfstoß »
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Chris
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« Antwort #8 am: 24 November 2009, 21:20:57 » |
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das ist sowas wie Lindendollar ! Mist, ich wollte doch nichts mehr schreiben...verdammt #?"§$%&/( 
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Ist wie immer, nur meine ganz private Meinung....
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kopfstoß
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« Antwort #9 am: 24 November 2009, 21:23:20 » |
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das ist sowas wie Lindendollar ! Mist, ich wollte doch nichts mehr schreiben...verdammt #?"§$%&/(  kenne mich mit sl nicht so aus, aber im groben ist es etwas ähnliches, richtig. Die Sache ist halt, dass da fast alle Seiten in Deutschland ansässig sind und von da betrieben werden.
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Automatenjunkie
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« Antwort #10 am: 07 Dezember 2009, 12:05:35 » |
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Es wird immer wieder angeführt,dass wenn mann die Spielotheken stärker regulieren würde , die Spieler in Online Casinos abwandern würden. Das ist ein Argument das m.M.n an der Realität vorbei geht.
Grundsätzlich lassen sich die Mehrheit der Spieler finanziell/sozial gesehen doch in drei Kategorien einteilen:
Der Spieler (Spielertyp 1) der mit seinem Spielverhalten normal umgehen kann (normales Sozialverhalten und finanzielle Situation! Der Spieler (Spielertyp 2)der sich gerade auf dem Weg in die Spielsucht bewegt(finanziell /sozial noch nicht ganz am Ende)!
Der hochgradig Spielsüchtige (Spielertyp 3)der jede 5€ verzocken muss und bereits vor dem Scherbenhaufen steht!
Spielertyp 1 würde m.Mn 1. nicht in einem online casino spielen und wenn doch, dann nur geringe Beträge.
Spielertyp 2. hat vielleicht noch Kreditkarten und zockt im OC ...... er verliert zuviel und macht dann einen Chargeback( d.h. er lässt die überwiesenen Beträge einfach zurückbuchen was ohne Probleme möglich ist, da in OCs in Deutschland illigal sind und keine Anspruchsgrundlage seitens des OC exisitiert). Das OC verliert auf Dauer wenn dass die Mehrzahl macht, wovon ausgegangen werden kann(bei entsprechender Information durch die Medien)wird das anbieten von OC nicht sehr lukrativ.
Spielertyp 3 hat sowieso schon alles verzockt und hat in der Regel keine Möglichkeit exzessiv in ein OC zu überweisen(da keine Kreditkarte mehr vorhanden). Die einzige Möglichkeit wäre eine Überweisung zu tätigen oder eine Paysafecard zu nutzen wobei der Spieler hier ja noch im "Normaldenken-Mode" und er hier in der Regel nicht sofort sein kompletes Monatsgehalt überweist.
Desweiteren müssen unsere Zahlungsdienstleister klar seitens der Gesetzgeber angehalten werden keine Zahlungen an Online-Casinos zu durchzuführen, da sie sich letzlich ja auch der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig machen. Genauso wie Banken angehalten sind Zahlungen nach z.B. Luxemburg anzuzeigen könnten sie genauso angehalten werden Zahlungen an OC anzuzeigen.
Wo ein Wille da ein Weg! Und BTW. die Amerikaner lassen sich nicht von den OCs auf der Nase rumtanzen. Aber leider ist unser Land mittlerweiler eine Paradies für Verbrecher, Gauner, Zuhälter und sonstigem.
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Olli
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« Antwort #11 am: 07 Dezember 2009, 16:29:54 » |
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Hi! Aber leider ist unser Land mittlerweiler eine Paradies für Verbrecher, Gauner, Zuhälter und sonstigem.
Zu solchen nicht fundierten Verallgemeinerungen sage ich nur:  Zum Spielertyp 1 und 2: Ich behaupte, die gibt es gar nicht! Ich behaupte weiterhin, dass JEDER, der um Geld spielt, ein/e Verhaltungsstörung, bzw. - defizit hat. Das "Spiel aus Spaß" resultiert auf Einsamkeit, Langeweile, ... dem Reiz der Dopaminausschüttung. Hier wird etwas kompensiert ... Der finanzielle Aspekt ist sowas von nebensächlich - er wird erst zum Problem, wenn kein Geld mehr vorhanden ist - Schulden aufgetürmt sind. Wenn ich meine Erfahrungen der letzten Jahre Revue passieren lasse, so liegen die Wurzeln der Sucht zumeist in der Kindheit - eine Zeit, wo Geld überhaupt keine Rolle spielte. Den Hinweis auf C...B... ist zwar informativ, öffnet aber in diesem Spielsuchtforum Freunden, die noch nicht den gefestigten Willen haben aufzuhören, eine Suchtmittelbeschaffungsalternative. Zum vorletzten Absatz: Ermittele hierzu doch einmal die Gesetzesgrundlagen ...
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Gute 24 h Olaf
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Ilona
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« Antwort #12 am: 08 Dezember 2009, 17:48:15 » |
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Hallo ihr Lieben,
jetzt muss ich mich doch mal einmischen. Es gibt beim Glücksspiel -genauso wie beim Alkohol- den unproblematischen Konsum. Nicht jeder, der ein Gläschen Wein trinkt, hat ein Alkoholproblem. Und wer hin und wieder am Glücksspiel teilnimmt, hat deshalb keine Störung. Man unterscheidet: Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit.
Was die rechtlichen Grundlagen angeht: Es stimmt, die Glücksspielaufsicht kann laut § 9 GlüStV Kreditunternehmen untersagen, mit illegalen Anbietern zusammenzuarbeiten. Außerdem haben wir ein Internetglücksspielverbot. Und man kann keine Forderungen eintreiben, für die es keine Grundlage gibt.
Hier § 9 des GlüStV
Glücksspielaufsicht (1) Die Glücksspielaufsicht hat die Aufgabe, die Erfüllung der nach diesem Staatsvertrag bestehenden oder auf Grund dieses Staatsvertrages begründeten öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen zu überwachen sowie darauf hinzuwirken, dass unerlaubtes Glücksspiel und die Werbung hierfür unterbleiben. Die zuständige Behörde des jeweiligen Landes kann die erforderlichen Anordnungen im Einzelfall erlassen. Sie kann insbesondere
1. jederzeit Auskunft und Vorlage aller Unterlagen und Nachweise verlangen, die zur Prüfung im Rahmen des Satzes 1 erforderlich sind, 2. Anforderungen an die Veranstaltung, Durchführung und Vermittlung öffentlicher Glücksspiele und die Werbung hierfür sowie an die Entwicklung und Umsetzung des Sozialkonzepts stellen, 3. die Veranstaltung, Durchführung und Vermittlung unerlaubter Glücksspiele und die Werbung hierfür untersagen, 4. Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten die Mitwirkung an Zahlungen für unerlaubtes Glücksspiel und an Auszahlungen aus unerlaubtem Glücksspiel untersagenund
5. Diensteanbietern im Sinne von § 3 Teledienstegesetz, soweit sie nach diesem Gesetz verantwortlich sind, die Mitwirkung am Zugang zu unerlaubten Glücksspielangeboten untersagen.
.....................
Außerdem sind ja Internetglücksspiele wie oben erwähnt laut Glücksspielstaatsvertrag verboten. Will nun z.B. ein Inkassounternehmen derartige Beträge eintreiben, wird es eng, weil es für diese Forderung keine gesetzliche Grundlage gibt. Unser Verband hat bereits zwei größere Forderungen (für Glücksspieler) mit dieser Begründung abgewehrt. Wenn sich das rumspricht, ist das eine gute Möglichkeit illegalen Onlineglücksspielanbietern die Suppe zu versalzen. Wenn sich das Geschäft nicht lohnt, machen die den Laden dicht.
Soviel auf die Schnelle!
viele Grüße, Ilona
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Mike
Sr. Member
  
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Beiträge: 194
Es ist nie zu spät.
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« Antwort #13 am: 09 Dezember 2009, 00:16:48 » |
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Hallo,
es gibt viele Gesetzesgrundlagen, ja. Aber was wurde davon in den letzten 10-20 Jahren umgesetzt. Der Staat ist genauso Dealer wie ein privater Anbieter. Aus Spielerschutzgründen gibt es nur ein Argument das gegen die privaten Anbieter spricht..u. zwar-je weniger Angebot, je weniger....
Das laß ich mir ja noch gefallen. Aber wie sind die staatlichen Einrichtung denn mit den Spielern, Gästen umgegangen. Liebe Ilona, wie lange hat es gedauert, bis es endlich möglich war sich WIRKSAM für das Automatenspiel zu sperren?
Die Spielhallen werden leider ja immer noch besonders behandelt! Aber, die privaten Wettanbieter (Sportwetten u. was weiß ich), sind überwiegend alle dazu bereit, ein Sperrsystem einzuführen. Das auf noch freiwilliger Basis. So etwas habe ich von staatlicher Seite noch nicht gehört.
Fazit: "Der Spieler, der nich aufhören will, spielt weiter. Der Spieler, der aufhören will, möchte, muß....hat bis jetzt nur nach Gerichtsurteilen die Möglichkeit bekommen(Spielbanken) sich sperren zu lassen. Über Moral muß man hier wohl nicht sprechen. Die Privaten (auch nicht erwünscht) sind aber überwiegend freiwillig dazu bereit. So etwas macht doch nachdenklich, oder?
Dem Staat geht es um den Spielerschutz. Da muß ich laut lachen u. es gibt auch genug Fakten, die das Gegenteil belegen. Warum werden denn jetzt Spielbanken "verkauft", privatisiert? Weil es dem Staat ums Monopol, Spielerschutz, geht? Eine einzige Lüge.
Leider, kenne ich so viele Menschen, die mit dieser Branche, auch auf staatlicher Seite, in Berührung gekommen sind. Bis jetzt hat sich die staatliche Seite eine Sch... darum gekümmert was mit den Süchtigen passiert. Immer, aber immer, wurde nur auf gerichtliche Anweisungen reagiert.
Geldwäsche wird immer noch im großen Stil mit Wissen der Finanzminister betrieben. Was wurde dagegen unternommen? Das große "Erwachen" kommt wenn der Europäische Gerichtshof sein Urteil verkündet. Dann zeigt sich wie groß das Interesse von stattl. Seite wirklich ist u. jemals war.
Das ist meine Meinung u. ich würde "fast" darauf wetten.
Mike
*Mal unter Volldampf*
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Olli
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« Antwort #14 am: 09 Dezember 2009, 09:10:24 » |
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Morgen zusammen! Vielen Dank an Dich, Ilona, für die ausführliche Erläuterung. Du hast mich überzeugt - dankeschön. Du schreibst jedoch: Es gibt beim Glücksspiel -genauso wie beim Alkohol- den unproblematischen Konsum. Nicht jeder, der ein Gläschen Wein trinkt, hat ein Alkoholproblem. Und wer hin und wieder am Glücksspiel teilnimmt, hat deshalb keine Störung. Man unterscheidet: Gebrauch, Missbrauch und Abhängigkeit. Du hast von der fachlichen Unterscheidung her sicherlich recht. Meine Erfahrung - und nur davon kann ich hier sprechen - sagt mir aber, dass der prozentuale Anteil derjenigen, die das Glücksspiel "gebrauchen" (nur Automatenspiel!), zu vernachlässigen ist. Gäbe es nur diese Art Spieler, dann würden wir von der Automatenbranche und nicht von der Automatenindustrie reden. Niemand geht in eine SH, um 2 Euronen zu verspielen und wieder zu gehen. Dort sitzen nur abhängige Spieler. Kneipen: hier gibt es sicherlich Einzelfälle, die das Spiel "gebrauchen". Die Mehrzahl der Spielenden sind jedoch diejenigen, die auch in SH´s anzutreffen sind. Wie gesagt, das ist mein Resume aus über 20 Jahren Suchtausübung - ohne Anspruch auf Richtigkeit. Gute 24 h Olaf
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Gute 24 h Olaf
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