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7.583 Beiträge in 1.127 Themen- von 1.072 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Bine0201

18 September 2014, 05:35:41
Forum GlücksspielsuchtNeueste Beiträge
Seiten: [1] 2 3 ... 10
 1 
 am: 16 September 2014, 21:14:24 
Begonnen von nutella - Letzter Beitrag von Ilona
Klar wird es veröffentlicht. Aber erst morgen ;-)

 2 
 am: 16 September 2014, 20:42:22 
Begonnen von nutella - Letzter Beitrag von nutella
Habe es gerade erledigt und hoffe sehr, dass es Veröffentlicht wird..

Nochmals Danke

 3 
 am: 16 September 2014, 20:12:20 
Begonnen von nutella - Letzter Beitrag von nutella
Hallo Ilona..

Ich bedanke mich herzlichst für diesen link und werde es schnellstmöglich einfügen..

Da ich weiß, wie schwer es allein hier in der Umgebung ist eine SHG zu finden, habe ich mir oft Gedanken gemacht, wie man es unter Google am besten findet.. Siehe da.. Mit richtiger Überschrift und Angabe, kommt sofort der Hinweis..

Danke und LG

 4 
 am: 16 September 2014, 17:51:32 
Begonnen von nutella - Letzter Beitrag von Ilona
Hallo,

wie wäre es denn, wenn ihr eure Gruppe in der Adressdatei des Fachverbandes Glücksspielsucht eintragt: http://www.gluecksspielsucht.de/adr/addadr_selbsthilfe.php
Diese Datei wird u.a. auch von den Mitarbeitenden der Hotline Glücksspielsucht benutzt, um Betroffene weiter zu vermitteln.

LG Ilona

 5 
 am: 15 September 2014, 14:50:11 
Begonnen von Bine0201 - Letzter Beitrag von Olli
Hi Bine!

Noch einmal - momentan kannst Du machen, was auch immer Du für richtig hälst - so lange er nicht will sind Deine Bemühungen für die Katz´.

Selbst wenn er erneut einen Suizidversuch unternimmt, trifft Dich keine Schuld!

Zur Therapie:
Ich selber habe keine gemacht. Daher kann ich nur aus den Nähkästchen Anderer berichten.

Natürlich hängt ein Erfolg grundsätzlich immer von der inneren Einstellung des Patienten ab.
Zu sagen "Ich bin süchtig" ist einfach - es zu fühlen ist schwer - etwas dagegen zu unternehmen noch schwerer.

Eine stationäre Therapie bietet sich in meinen laienhaften Augen wohl eher an, als eine ambulante.
Die Stationäre kann 8 Wochen dauern - 12 oder sogar 16.
Grundsätzlich wird immer eine bestimmte Zeit von vorne herein bewilligt.
Während der Therapie kann diese dann noch verlängert werden.

Die Stationäre Therapie hat den Vorteil, dass der Patient aus seinem gewohnten Umfeld gerissen wird.
Oftmals herrscht die ersten Wochen nicht nur Ausgangssperre, sondern auch der Kontakt nach aussen wird geblockt.

Der Patient soll zur Ruhe kommen und sich die Tagesstruktur der Klinik einfinden.

Am besten schaust Du einmal auf die Seite von z.B. der Wigbertshöhe.
Wenn ich mich recht entsinne, dann gab es dort ein Video.

Du kannst Dir auch Klinikbewertungen anschauen. Aber Achtung - dort schreiben auch Personen, bei denen es nicht "Click" gemacht hat.
Betrachte die Beiträge also mit gesteigerter Objektivität.

Nach dem Klinikaufenthalt wird Dein Freund nicht als geheilt nach Hause gehen.
Es wird der Nachsorge über nun ambulante Sitzungen oder durch SHGs bedürfen.
Jetzt wird er sich erst wieder in sein Leben einfinden müssen - mit allen Gefahren.

Zitat
Oh mann das wird sich also alles ewig hinziehen können. ..nicht gut:(

Nun ja - Dein Freund wird sein Leben lang weiter an sich arbeiten müssen, denn:
Einmal süchtig - immer süchtig!

Zu meiner Person:
Ich habe über 20 Jahre gespielt.
Irgendwann lüftete sich bei mir ganz langsam der Schleier und ich merkte zunehmend, wie mir das Spielen schadete.
Nie Geld im Portemonnaie, die ewigen Lügen, die immer größer werdende Unzufriedenheit ...
Also habe ich eines Nachts, als ich aus der Halle kam, einen Entschluss gefasst:
Ich werde nicht mehr spielen!
Klar - das habe ich vorher schon hunderte Male gesagt - zu mir ... zu meinen Lieben ...
Aber zu dem Zeitpunkt war es keine Ausrede, kein hohles Versprechen, keine Verkörperung von Wut ...
Es war ein fester Entschluss.
Zwei Monate später habe ich eine SHG aufgesucht und bewege mich seitdem und zudem in 2 SHFs.

Zitat
Verliere ich die zuversicht ihn doch noch davon zu überzeugen den weg zu einer Suchtberatung oder zum arzt zu gehen..heisst ja dann auch für mich ich muss entweder nen ganz dicken Pelz anlegen und dem leiden zuschauen..bis hin zu einem vorprogrammierten erneuten zusammenbruch..oder ich muss einem mir lieben Menschen Adieu sagen..

Bine ... wer sagt denn, dass Du zuschauen sollst?
Sage ihm klipp und klar, dass Du ihn von Herzen unterstützen möchtest.
Deine Hilfe hat aber Bedingungen ... Taten, die er folgen lassen muss.
Keine Vertrauensbrüche mehr - keine Brüche von gemeinsam aufgestellten Regeln (Geldmanagement) ...
Deine Grenzen bestimmen wie weit Du helfen wirst.

Hilfe ein Geschenk.
Ein Geschenk wird gegeben ohne das Stellen von Erwartungen.

Nun könntest Du denken, die o.g. Bedingungen sind Erwartungen.
Nein - die Erwartungen sind eigentlich seine eigenen - nur weiss er es nicht, weil er krank ist - und Du übernimmst hier nur seinen Part, bis er ihn selber wieder tragen kann.

Zitat
sorry das ich euch zutexte...

Quark ...  Grinsend ... dafür sind wir doch da ...  Grinsend

 6 
 am: 15 September 2014, 10:54:34 
Begonnen von Bine0201 - Letzter Beitrag von Bine0201
Guten Morgen ihr da draußen. ..

Ich wollt mich noch mal ganz doll bei euch bedanken..Ich bin froh hier zuhören gefunden zu haben!!:)

Was mir noch eingefallen ist..
Wie würde denn eine Therapie ablaufen?is es immer besser geschlossen wegzugehen ohne Kontakt zur Außenwelt? .oder kommt das immer auf den Fall drauf an?was gibt es denn für möglichkeiten??.wie lange zieht sich sowas..ich vermute das kommt auch darauf an wie schnell es wohl "Fruchtet"..oder:)? Oh mann das wird sich also alles ewig hinziehen können. ..nicht gut:( Ich mache mir wahnsinnige sorgen um ihn..wie soll ich nur damit umgehen wenn er wieder Tabletten nimmt...sorry das ich euch zutexte...eure Bine

 7 
 am: 15 September 2014, 07:41:35 
Begonnen von nutella - Letzter Beitrag von nutella
Information die wichtigste Methode bei Spielsuchttherapie..!!

 8 
 am: 14 September 2014, 23:20:33 
Begonnen von Bine0201 - Letzter Beitrag von Bine0201
Danke Olaf,danke Rainer!!

Für eure Worte..ich brauche einfach von Menschen Antworten die Ahnung von dem Thema haben..das hilft mir.

Darf ich fragen was bei Euch 2 der Anlass war das Euch irgendwann dazu bewegt hat in irgendeiner Form hilfe zu suchen bezw.auch anzunehmen?Wurdet ihr überredet z.B von Familie oder kam das euch irgendwann selbst in den Sinn?Wo war eure 1.Anlaufstelle und wie geht es Euch heute?

Ich weiss nicht..wenn Er selber sagt Er ist Spielsüchtig..dann weiss Er doch das Er ein Problem hat?!Sonst würde er es doch nicht sagen bezw.hätte es nicht so lange vor mir geheim gehalten..?!Das zeigt doch das Es ihm bewusst is..vorallem hat Er schon 2.mal Tabletten genommen(ich habe nur 1mal mitbekommen)als anscheinend der Druck..die Last zu gross wurde..Er war Anfang des Jahres nach der Intensivstation dann kurz auf der geschlossenen..wo ihm wohl Therapeutische hilfe angeraten wurde..was genau dort gesprochen wurde weiss ich net..hat er mir nicht gesagt..Er sagt nur er wird wegen der spielsucht nicht mehr zum arzt gehen geschweige denn zum Therapeut. .
Und wenn ich eure Meinungen dazu lese
Verliere ich die zuversicht ihn doch noch davon zu überzeugen den weg zu einer Suchtberatung oder zum arzt zu gehen..heisst ja dann auch für mich ich muss entweder nen ganz dicken Pelz anlegen und dem leiden zuschauen..bis hin zu einem vorprogrammierten erneuten zusammenbruch..oder ich muss einem mir lieben Menschen Adieu sagen..

 9 
 am: 14 September 2014, 14:52:56 
Begonnen von Bine0201 - Letzter Beitrag von freitagessen
Hi Bine,

Zunächst einmal darfst Du mächtig Stolz auf Dich sein.
Du bist ihm eine wahre Freundin.

da hat Olaf wieder mal sowas von recht mit dieser Aussage  Grinsend und der schließe ich mich natürlich auch an. 


Zitat
Also es ist so das er Recht gut Verdient in seinem Job..und er es anscheinend so eingerichtet hat das Er wenn Er Geld bekommt dann spielen geht..Er achtet aber angeblich immer darauf geld noch zum Essen,für den Unterhalt und Geschenke für seine Tochter zu haben..das nimmt Er (angeblich)sehr genau.
Vollkommen irrelevant ob er nun viel oder wenig Geld verdient, verspielt wird  irgendwann „alles“
Zitat
Er bat mich schon des Öfteren um Hilfe..Er will net mehr spielen und gerne sesshaft werden z.b in meiner Nähe da Ich seine beste Freundin bin..aber wie ich immer wieder merke macht ihm das spielen und der damit verbundene geldmangel einen gehörigen Strich durch seine/meine Rechnung.Was ihn öfters verzweifeln lässt und mich Langsam wütend bezw. Resignieren lässt..
Wie ich schon schrieb Bine, Du wirst ihn nicht helfen können,
trotzdem ich verstehe Dich sehr gut, Dein wütend sein oder auch resignieren, es ist auch dass was ein Spieler/in empfindet, er/sie ist dieser Sucht sofern er sich nicht helfen lässt vollkommen ausgeliefert!
Zitat
Er hat mich schon darum gebeten geld zu verwahren und anzusparen..und ich sollte es ihm unter keinen Umständen zurück geben..das letzte mal war vor 2 Wochen..und ich wollte mir alles genau Notieren für was der Herr so seine Kohle ausgibt..quasi n Haushaltsbuch führen. .
Nun da habe ich Recht schnell gemerkt das Er mit Angaben unehrlich ist bezw. Da er seinem Kumpel geld geben musste u net spielen war..wollte er schnell geld von seinem Ersparten..Da ich es net rausgerückt habe gabs ein riesen Theater mit beschimpfungen etc.
Seit dem is mir eigentlich bewusst geworden das ich das Sehr Unterschätzt habe..Er hat jetzt sein ganzes Geld u seinen Willen..ich war ziemlich sauer und werde mich seiner Finanzen nicht mehr annehmen..is mir zu blöd
Geldmangement für ihm, also für einen Spieler/in sofern er/sie das auch möchte, kann natürlich unterstützend dazu beitragen wenn er/sie Hilfe möchte in dieser Sucht, kann aber genauso sowie bei dir jetzt geschehen nicht fruchten und der Schuss geht nach hinten los!
In den Moment wo er sein Geld zurückhaben wollte hast Du dir etwas gutes getan, es bringt einfach nichts wenn Du glaubst, ein Spieler gibt sein Geld ab“ und alles wird gut,....nichts wird gut und alles ist erst dann wieder gut wenn nichts mehr da ist, dass sind Gedanken die ein „aktiver“ Spieler hat!
Vollkommen klar auch, das wenn Du dich nicht auskennst, diese Sucht natürlich vollkommen unterschätzen wirst.
Soviel kann ich Dir dazu sagen....sie ist in jeglicher Hinsicht grenzenlos, kennt keine Freunde und einziger Feind ist die Wahrheit.
Einmal Süchtig bedeutet Lebenslang süchtig zu sein, bestenfalls kann sie gestoppt werden!
Zitat
Ich bin traurig und enttäuscht und frage mich nun wie es weiter geht..Rainer. .muss ich ihn wirklich in sein Unglück rennen lassen?
Es macht mich so verdammt traurig..ich muss beim Gedanken daran auch echt weinen jetzt..so ne sch...!!!Na klar wenn Er kein einsehen hat bringt wohl alles nix..ich kann doch aber net einfach gehen..im im Stich lassen? !
Sei mir nicht böse....eine andere Wahl hast Du überhaupt nicht, es ist seine Krankheit, seine Sucht und nur er entscheidet darüber ob er sich helfen lassen will, oder auch nicht,
seine Krankheit kannst Du nicht austragen!
Zitat
Da wir uns bald zu einem Gespräch treffen. .frage ich mich ernsthaft was ich ihm sagen könnte um ihn klar zu machen das er hilfe suchen muss..ich weiss nicht ob reden was bringt..?Zählt den gar nicht das ich meine hilfe anbiete..?


Er selbst muss es wollen, Du kannst ihm die Motivation leider nicht abnehmen, auch wenn Du denkst, Du könntest es!
 
nicht traurig sein Bine...Du kannst nichts dafür!

Lg Rainer

 10 
 am: 14 September 2014, 14:23:17 
Begonnen von Bine0201 - Letzter Beitrag von Olli
Hi Bine!

Auch von mir ein herzliches Willkommen!

Zunächst einmal darfst Du mächtig Stolz auf Dich sein.
Du bist ihm eine wahre Freundin.

Jedoch wird Deine Hilfe momentan gar nicht benötigt.

So lange er weiter spielt, ist ein Geldmanagement z.B. Perlen vor die Säue.
Es hilft nicht, es verlängert nur seinen Leidensweg.

Das Problem - wie bei mir damals auch - ist, dass wir unser Leiden gar nicht als solches wahr nehmen - es ignorieren - es verdrängen.
Natürlich sind wir nicht blöde und realisieren sehr wohl die finanziellen Engpässe.
Und so spannen wir unsere Lieben ein in unsere selbstzerstörerische Lebensstruktur.
Das ist vollkommen egoistisch und wirkt sich auch destruktiv auf die helfende Person aus.

Sage ihm klipp und klar, dass Du nur Hilfe gibst, wenn es sich auch lohnt.
Dazu muss er Taten vorweisen seine Sucht mit allen Mitteln zum Stillstand zu bringen.



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