Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.
Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

 
Erweiterte Suche

7.504 Beiträge in 1.118 Themen- von 1.057 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Arne92

01 August 2014, 17:53:22
Forum GlücksspielsuchtNeueste Beiträge
Seiten: [1] 2 3 ... 10
 1 
 am: Heute um 15:52:04 
Begonnen von Arne92 - Letzter Beitrag von freitagessen
Moin Arne,

Willkommen hier im Forum!

Spielsucht (für sich) richtig einzuschätzen ist gar nicht so einfach und sogar die meisten Pathologischen Glücksspieler verdrängen bzw. wollen es lange nicht wahrhaben dass er/sie Spiel-süchtig sind.
Wenn alsnoch dann dieser (ich sage mal) gewisse Drang/Zwang besitz von dir genommen hat, ist es meistens schon zu spät.
Ich persönlich kenne auch nichts vergleichbares welches so schnell süchtig macht wie jetzt Spielsucht, wobei Spiel, Spaß und Spannung suggeriert, dieses aber im Nachhinein niemals zutreffen wird.
Niemand hat heutzutage Geld zu verschenken und es besteht eigentlich nur ein großes Interesse dir Glaubhaft machen zu wollen dass es trotzdem so ist!
Wenn Du "heute" die Reißleine ziehen kannst, dann tue dir den gefallen und mache es sofort weil wie gesagt, zuspät ist es schnell- sehr schnell- meistens aber schon vor das Du es richtig gemerkt, bzw. mitbekommen hast!

Übrigens...nein...der "anfängliche" Einsatz ist nicht direkt ausschlaggebend,
vergleiche es mit einer Droge, der Bedarf "Suchtmittel" wird im laufe der Zeit großer werden-----NUR---- "Spielsucht kennt hier keinerlei Grenzen"

Im Prinzip wartet diese Sucht nur darauf seine Selbstzerstörerische Wirkung voll entfalten zu können, wobei Du jetzt auch noch der einzige bist der dieses verhindern kann!

Besser also....Finger weg vom Glücksspiel, egal in welcher Form.
Fällt es dir trotzdem schwer, dann schließe Dich doch einer SHG an (Selbsthilfegruppe für Spielsüchtige)

Rainer

 2 
 am: Heute um 14:50:57 
Begonnen von Arne92 - Letzter Beitrag von timme
Gern geschehen,

darf ich wissen wie so deine Lebenssituation momentan ist?

Beruflich, oder wie alt bist du? Was hast du für Hobbys? Privat?

Und wieso du angefangen hast du zu spielen?

 3 
 am: Heute um 14:37:57 
Begonnen von Arne92 - Letzter Beitrag von Arne92
Ich danke dir Timme, das du so schnell geantwortet hast, ich habe für mich auch erkannt das es nicht der richtige Weg ist Probleme zu lösen, oder sie zu verdrängen. Es stimmt was du sagst, ich möchte einfach da raus, deswegen werde ich mich in Zukunft zügeln. Ich denke, das ich jetzt noch genügend Eigenkontrolle habe um sagen zu können das ich das Schaffe, ich will es auch schaffen da ich mir das fest vorgenommen habe und ich mich nicht ins Unglück stürzen will.

 4 
 am: Heute um 13:53:37 
Begonnen von Arne92 - Letzter Beitrag von timme
Hallo Arne,

ich nenne dir mal ein paar Stichpunkte, woran du erkennst, ob du spielsüchtig bist:

Zunächst soll noch gesagt sein, du kannst auch spielsüchtig sein, wenn du nur kleine Betröge setzt! Es muss nicht dein ganzes Geld sein, um spielsüchtig zu sein.

Aber wie anfangs gesagt, ich nenne jetzt mal ein paar Stickpunkte:

- Deine Gedanken drehen dich jeden Tag , eigentlich den ganzen Tag über um Zocken

- Wenn du etwas verlierst ( ein ganz entscheidener Puntkt für spielsüchtige), willst du es beim nächsten Mal wieder rausholen.
Dann verzockst du wieder, und nimmst dir vor es nächstes Mal rauszuholen

Das ist ein typisches Spielsucht Denken

Anstatt man sagt

ok, das Geld habe ich jetzt verspielt, und das akzeptiert, wollen SPIELSÜCHTIGE das Geld wieder rausholen
Und so beginnt ein BRUTALER TEUFELSKREIS, der mit der Zeit dein Leben KAPUTT MACHT

- Wenn du feststellt, das du deine alltäglichen Pflichten( Alltag) VERNACHLÄSSIGST:
Beispielsweise

Arbeit
sozialer Rückzug
private Probleme (Frau/ Freundin)
unregelmäßiger Schlafrythmus ( stundenlanges Zocken im Internet, oder Casino, auch NACHTS)
Hygiene (nicht mehr waschen beispielsweise, lieber zocken)
Essverhalten (unregelmäßig)
psychische Probleme


Es muss nicht alles auf dich zutreffen, aber wenn du was dies bezüglich erkennst ist das schon , meines Erachtens, SEHR BEDENKLICH


Aber Arne ich will dir jetzt noch was persönlich sagen,

es geht um das grundsätzliches und JETZT LESE GUT DEN TEXT DURCH
Du wettest oder zockst noch mit KLEINEN Beträgen

Jeder Zocker hat mit KLEINEN in GUTEM GLAUBEN angefangen.

Aber, da gibt es genug Leute hier im Forum, bei denen das ganze Zocken AUßer KONTROLLE geraten ist.

Und wenn mir jemand erzählt, so wie du jetzt hier, er spielt ( die Person meinen aus Spaß und Nervenkitzel) , dann sage ich jedem, wirklich JEDEM:

HÖRT AUF!!!!!!

LETZLICH GEWINNST NICHT DU, SONDERN DIE BUCHMACHER UND CASINOS!

Suche dir was anderes, was dir Nervenkitzel bereitet, aber NICHT ZOCKEN

Und ich rate dir jetzt SOFORT aufzuhören, bevor es,

ICH MUSS ES VERDEUTLICHEN,Möglicherweise AUßer Kontrolle gerät.

Ich dachte bei mir auch nicht, als ich angefangen habe aus Spaß zu spielen, dass cirka 2 Jahre später mein ganzes Leben nur noch SCHEIße ist, Suizidgedanken, einige Tausend Euro verschuldet, ALLE ZERSTört, das GANZE LEBEN KAPUTT GEMACHT

( in einem meiner Beiträge habe ich meine Geschihte erzählt)

Aber letzlich hat das Zocken mein Verstand, mein Hirn gefressen, und es ist alles eskaliert.


ALSO MEIN FREUND, FINGER WEG

VON ALL DEM GLÜCKSPIEL

FINGER WEG!!!!


Ich spreche dann nicht nur aus eigener Erfahrung, wie schon gesagt, sondern es gibt zig Leute , auch hier im Forum, bei denen auch alles eskaliert ist.

ALSO NOCHMAL

MEIN FREUND, FINGER WEG

VON ALL DEM GLÜCKSPIEL

FINGER WEG!!!!


Und das gilt für ALLE die zocken


In einem Thread von mir habe ich eine ANLEITUNG gegeben, wie man mit dem zocken aufhört!
Ich weiß ja selber, dass es einfacher gesagt ist als getan, aber macht euch über

die FOLGEN bewusst, die entstehen, wenn es eskaliert und unterschätzt es nicht
Das Glücksspiel ist ein MILLIARDENGESCHäft, ihr seid die, die denen Säcken ein reiches Leben gebt.

Bedenkt auch solche Sachen und ähnliches.


Also schöne Grüsse, timme

 5 
 am: Heute um 13:11:09 
Begonnen von Arne92 - Letzter Beitrag von Arne92
Liebe Community,

Ich möchte an euch eine Frage stellen, ab wann ist man spielsüchtig? Gibt es da einen Betrag in € bei dem man sagen kann das es Überhand genommen hat?

Das höchste was ich jemals verspielt habe waren 60€, ich versuche von den Automaten wegzukommen aber ab und zu würde ich schon gerne mal wieder spielen gehen. Ich war gestern erst wieder in einer Spielhalle, aber ich habe mich entschlossen davon Abstand zu nehmen, ich habe nur Angst das ich rückfällig werde, was ich aber nicht will... Ich würde gerne mal eure Meinung wissen. Was ich noch dazu sagen muss ich war im letzten Monat so gut wie garnicht mehr in einer Spielhalle, und ich gehe selten alleine, Ich habe aber das Gefühl das ich mich damit ins Unglück stürzen kann wenn ich nicht rechtzeitig damit aufhöre... Huch

 6 
 am: Heute um 10:11:15 
Begonnen von timme - Letzter Beitrag von freitagessen
Moin Timme

ein Herzliches Willkommen hier im Forum,

und auch lieb von dir dass Du jetzt wo Du aufgehört hast anderen helfen möchtest.
Ich gehöre zu denen, die sehr lange gespielt haben und durch dieses Forum ein Weg hinaus fand.
Natürlich nicht von heute auf morgen, aber jeden Tag ein bisschen mehr!
Die Erfahrung, so auch das mitteilen von den Usern die Wege aus der Sucht beschrieben, eigene Wege, waren hierbei ausschlaggebend.
Entscheidet/gravierend, also wichtig wurde es für mich zu verstehen, dass es auch ein Weg hinaus aus dieser "aktiven Sucht" gibt, allerdings auch und dass wurde mir schnell bewusst, das du errungene Spielfreiheit nicht geschenkt bekommst, sondern diese, ich sage mal so, auch hart erarbeitet werden muss.
Mit nur ....."ich spiele nicht mehr" zu sagen ist es noch lange nicht getan und wenn ich mir die Zeit nehme die ich in der Vergangenheit gespielt habe, um spielfrei zu werden (so mein vorgehen) dann sind die Chancen noch nicht mal schlecht, gewollte Abstinenz zu erreichen. (aber das wusste ich damals selbst noch nicht Grinsend)
Mein erster Beitrag hier fing an mit "ich bin Spielsüchtig und es macht mich Krank bzw. es Kotzt mich an",
wobei mir heute nur noch eins leid tut und wohl dass ich nicht früher mir diesen "Selbstzerstörerischen Wahnsinn" aufgehört habe.

Rainer

 7 
 am: Heute um 09:18:57 
Begonnen von Ilona - Letzter Beitrag von Ilona
Guten Morgen ihr Lieben,

wer von euch hat Erfahrungen mit Betfilter und würde hierüber kurz berichten.

LG Ilona

http://betfilter.com/index.php?page=de-try-it

 8 
 am: Gestern um 13:39:11 
Begonnen von timme - Letzter Beitrag von timme
Wäre mal interessant wenn der ein oder andere in diesen Thread seine Zockerkarriere und ein paar Stichworte über sein Leben reinschreibt

 9 
 am: Gestern um 12:03:22 
Begonnen von andreasg - Letzter Beitrag von andreasg
....meines restlichen Lebens.
Diesen Leitsatz habe ich per SMS unkommentiert an vier Menschen in meiner Nähe geschickt. Das Echo war unterschiedlich: erfreut, angeregt, verwundert, analytisch. Aber eine Rückmeldung habe ich von allen erhalten Wir Menschen, wollte schreiben, wir Spieler sind eben unterschiedlich.
Heute Morgen habe ich über meinen Behinderungsgrad nachgedacht, wohl eingedenk, daß ich Gestern Abend noch die Überweisung für die Wertmarke zum Beiblatt zum Schwerbehindertenausweis (unentgeltliche Beförderung) überwieden habe. Das nimmt mir nicht die Schmerzen, macht aber den Weg zum Orthopäden erträglicher. Vor 10 Tagen war ich in einer Norddeutschen Großstadt und besuchte einen Workshop für Menschen mit Essstörungen. Ich bin ja auch adipös und so konnte ich diesen Vorzug sinngebend nutzen.
In den Räumlichkeiten - des Workshops fand ich am Inforegal einen Flyer für Hilfe für Spielsüchtige. Beim ersten Durchsehen kamen mir ein Fragenkomplex ins Auge und direkt darunter dick und fett: "Du bist Spielsüchtig" Stimmt, ich bin dick.
Solange ich noch eine Entscheidungsfähigkeit habe, wann und was und in welcher Gemeinschaft ich meine Mahlzeit zu mir nehme, habe ich eine Chance einen Sättigungsgrad zu erreichen. - Wenn jemand zu mir sagt: Du bist spielsüchtig verziehe ich mich lieber in die Spielstätte, weil ich enttäuscht bin, daß das Spiel versagt hat. Vielleicht ist das auch ein Spiel, wenn ich überlege, daß ich die 20 Fragen meiner Gemeinschaft nicht plump und einfach mit "ja" beantworten kann, sondern zu jeder dieser Fragen eine Lebensgeschichte als Beispiel einbringe. Nennt es Schauspiel, Selbstdarstellung. Das Spielen hat so viele Faccetten. Letztendlich kann aber nur ich selber mir meine Sucht eingestehen, auch wenn Konfrontationen in meinen Verhaltensweisen erst mürrisch - dann doch einsichtig willkommen sind. Das alte Ego lässt sich so schnell nicht verjagen.
Heute Vormittag habe ich die frische Luft auf dem Balkon genossen, die Geranien von Verwelktem befreit, Balkon ausgefest, später kommt die Wäsche zum Trockenen raus. Was will ich tun bei 100er Schwerbehinderung. Es bleiben nur die kleinen Schritte. Den Haushalt versorgen. Gestern Abend hatte ich ein Gespräch mit dem Nachbarn über Blumen im Vorgarten unserer Genossenschaftssiedlung. Der Balkonkasten ist mein kleiner Beitrag zur Idylle. So muß ich mich auch nicht mehr großtun, sprich dickmachen, was das Spielen alles mit mir angerichtet hat. Daß ich letzten Lobund Anerkennung für mein körperliches Erscheinungsbild bekommen habe, freut mich. Liegt das am Workshop? Wie kann jemand erkennen, ob ich spielfrei bin oder nicht? Was ich mir wünsche ist, anderen Betroffenen Hoffnung zu vermitteln. Dazu brauche ich mir nur die Freiheit anzusehen, die ich jetzt habe. Beispiel, bei einer Reise. Ich brauche mich nicht mehr um eine Mithahrgelegenheit oder um ein gemeinsames Länderticket bei der Bahn zu kümmern. So brauche ich auch die Meinungen der Anderen nicht mehr als meine Meinung darzustellen. Ich kann jetzt meine Meinungsfreiheit genießen und das bringt mir Argumtene für ein bewußtes Lebensgefühl bei.
Nur für Heute bin ich frei von selbstzerstörerischen Glücksspiel. Ich bin sehr lange nicht mehr in einer Spielstätte gewesen. So kenne ich die Gepflogenheiten nur aus heutigen Zeit in diesen Lokalen nicht mehr. Hier im Forum lese ich aber in den Treads mit, in dem User - Forenfreunde ihre Wege ihre Schritte beschreiben. Das ist mir wichtig. Nur lesen - ein kleiner Schritt? Statt zur Arbeit fahre ich Heute zur Lymphdrainage, eigentlich nur Verwöhnaroma.
Ich werde keine gewerbliche, existenzsichernde Arbeit mehr ausüben können. Die Arbeit an mir - an uns - ist die schwerste. Da kann der Hammer getrost in die Ecke gestellt werden, weil es eben viel Gedund und Mut braucht.
Wenn ich auf meinem Balkon stehe, schaue ich auch zum Himmel und bitte darum. Dann finde ich ein wenig Frieden.
Schöne 24 Stunden
Andreas

 10 
 am: Gestern um 06:44:18 
Begonnen von PeterPahn - Letzter Beitrag von Olli
Hi Peter!

War ich Dir zu böse?
Ja, Asche auf mein Haupt - ich wollte Dich bewusst schocken.
Jedoch ist auch an dieser Aussage etwas dran - nicht wahr?

Zitat
Sucht ist etwas, was man unter Zwang wieder eigentlichen Willen tut. Sagen wir mal, ich bin leidenschaftlicher Spieler ;-)

Im Nachfolgenden beschreibst Du genau den Zwang, den Du in diesem Satz für Dich ablehnst.

Du findest Gründe, die Dein Spielen - und damit Deinen Zwang rechtfertigen.

Sie sind vorgeschoben, denn ich sehe massenhaft Möglichkeiten, wie Du Deinen Stress ninimieren kannst.
Wie wäre es, wenn Du hier einmal ansetzt und durch kleine Veränderungen Dein Wohlbefinden steigerst?
Was könntest Du also tun?

Dein Kind braucht seinen Vater - einen entspannten - einen, der immer da istm wenn man ihn braucht.
Einen, der sich auf das Kind freut. Der gerne seine Zeit reilt.
Einen, der trotz irgendwelcher Problemchen immer noch bereit ist seine Liebe zu schenken.

Siehst Du Dich - nicht nur teilweise - sondern voll und ganz in dieser Rolle?

Seiten: [1] 2 3 ... 10
Theme orange-lt created by panic