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7.740 Beiträge in 1.144 Themen- von 1.093 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Thomas1981

21 November 2014, 19:51:10
Forum GlücksspielsuchtNeueste Beiträge
Seiten: [1] 2 3 ... 10
 1 
 am: Heute um 13:03:40 
Begonnen von Kai Sender - Letzter Beitrag von Kai Sender
Laut Bremischen Spielhallengesetz ist jede Spielhalle verpflichtet, jeden Spieler vor Aufnahme des Spiels anhand seines Lichtbildausweises zu überprüfen, ob er nicht auf der Spielhalleneigenen Spielersperrliste steht. In diesem Fall ist ihm das Spielen und sogar der Zugang zur Spielhalle zu verweigern.

Guckst Du hier: http://www.ggg-bremen-nord.de/gluecksspielsucht/selbsthilfegruppe/erste-hilfe-gefallig/

Ich denke, in anderen Bundesländern wird es ähnlich sein.

Der Haken: Das wird nirgendwo gemacht!  Ärgerlich

Es gab in den letzten Tagen eine Untersuchung von Prof. Dr. Meyer von der Uni Bremen, der das überprüft hatte und auch festgestellt hat, dass das Personal selbst bei klar erkennbar süchtigen Spielern nicht einschritt und teilweise sogar das nächste Pfandleihhaus empfohlen hatte, um sich wieder Geld zu besorgen.

Wo kein Kläger, da ist eben kein Richter.



 2 
 am: Heute um 11:49:36 
Begonnen von Sina - Letzter Beitrag von Sina
danke für eure Antworten.

ja das stimmt das man sich gerne etwas schönredet, denn wenn man der wahrheit zulässt,  auch die Konsequenzen daraus tragen muss.
ich bin froh wenn ihr ehrlich zu mir seit, auch wenns weh tut.
Den Satz von Reiner mußte ich zwar erstmal verdauen, er sagt aber alles aus.
ein Spieler/in aber muss/will erstmal sein Spiel zu ende spielen

Ich halte euch auf dem Laufenden.
ein schönes Wochenende wünsche ich euch!

Sina

 3 
 am: Heute um 11:42:27 
Begonnen von Kai Sender - Letzter Beitrag von Sina
Hallo zusammen

Von meinem Bauchgefühl her würde ich sagen dass sich eine selbst sperre schon positiv auswirken kann.
Der Betroffene muss sich mit seinem Problem auseinandersetzen, aktiv werden und sich vor dem Personal zu outen, was derjenige sicher als beschämend empfindet und somit einen großen Schritt in die richtige Richtung darstellt.
Zudem würde ich meinen das es eine weitere gedankliche Hürde für den Spieler darstellt, nämlich die Angst entdeckt zu werden und aus dem Casino geschmissen zu werden - die er übergehen muss bevor er Rückfällig wird.

Aber…. Durch mein stöbern im Netz bin ich allerdings etwas verunsichert. Da ich gelesen habe
1.   Sperren sind nur im Casino möglich. Schockiert
2.   Sperren bei allen anderen Spielhöllen, müssen nicht angenommen bzw. kontrolliert werden. Ärgerlich Und haben rechtlich nur zu Folge das der Spieler sein Geld verspielen darf – Gewinne aber nicht ausbezahlt werden. Stimmt das?
Wenn dem so ist und ein Spieler die Erfahrung macht, dass er bei Abgabe seiner Selbstsperre darauf aufmerksam gemacht wird, dass seine Sperre nicht kontrolliert wird. Ist es eher kontraproduktiv und könnte den Willen ins wanken bringen.
   
Liebe Grüße
Sina










 4 
 am: Heute um 08:02:44 
Begonnen von Kai Sender - Letzter Beitrag von Kai Sender
Guten Morgen Libelle,

ich denke auch, dass sich sperren lassen sollte, wem es hilft. Offensichtlich hat es Dir ja ein gewisses Maß an Sicherheit gegeben.

Ich kenne allerdings auch die Meinung, dass eine Selbstsperre in manchen Fällen sogar kontraproduktiv sein kann. Zuviel Sicherheit und Abschieben von Verantwortung usw. - Daher wollte ich hier Eure Meinungen hören.

Ich bin ja mal gespannt....

Dir einen guten Tag!

 5 
 am: Heute um 07:55:33 
Begonnen von Kai Sender - Letzter Beitrag von libelle
hallo Kai

ich kann es nur empfehlen..mir hilft es sehr, Ich habe seid dem keine inneren Entscheidungskämpfe mehr..weil es keine Entscheidung mehr gibt. Erstaunlicher Weise fällt mir das nicht spilen seid dem sehr leicht...und wenn ich heute manchmal in meine alten Kontenhefter sehe..mit den vielen Anhebungen, frage ich mich..wie verrückt..wie konnte ich nur..und bin so froh und dankbar das nicht mehr zu brauchen. Die Sperre war der letzte besondere Kick der mir geholfen hat. Wer es ernst meint mit dem aufhören wollen, hat dadurch ja keine Nachteile..es kann ja dann nur helfen.

lg libelle

 6 
 am: Gestern um 16:33:15 
Begonnen von Kai Sender - Letzter Beitrag von Kai Sender
Hallo Ihr Lieben,

neulich kam in meiner Selbsthilfegruppe die Frage auf "Warum habt Ihr alle Euch noch nicht sperren lassen?" - Es kamen die unterschiedlichsten Antworten.

Wie sehr Ihr das?

Ist eine Selbstsperre (ein Formular für Spielhallen gibt es auf unserer Seite) empfehlenswert?

 7 
 am: 19 November 2014, 22:37:50 
Begonnen von Sina - Letzter Beitrag von libelle
Hallo Sina

finde ich gut, dass du für dich schon abgecheckt hast, ob du Co bist..bzw zumindest außeinander gesetzt. Klar lässt man eine Beziehung nicht ohne den Versuch zu retten einfach sausen...und auch niemanden so leicht im Stich, wenn es schwierig wird.Schon richtig!Dafür ist es ja dann auch mit zuvielen Emotionen verbunden.
Ich verstehe dich ja auch!!
Ich wollte eigendlich nur damit ausdrücken, dass du leider nichts machen kannst, außer begleiten und bei dem Abstinez-Willen unterstützen...oder es auch lassen, wenn du merkst, es bringt nichts. Es dauert unter Umständen sehr lange, bis er dauerhaft da wieder heraus finden kann. Du kannst dir tipps holen, was du für dich tun kannst..damit du dich nicht mehr belastest als nötig zbsp ..das meinte ich damit..für dich etwas tun.Sicher dich ab und halte nicht all zu lange an Illusionen fest...wenn von ihm nichts kommt. Das wäre nach meinem Dafürhalten dann ähnlich wie beim Spieler..der kann nämlich auch nicht loslassen und aufgeben, das Spiel doch noch unter Kontrolle zu bekommen. Du kannst ihn nicht 100% kontrollieren, wenn er nicht mitspielt.Du gehst in der Beziehung mit ihm auch Risiken ein. solange er von der Sucht gesteuert ist.Ich bezweifel nämlich, dass ein süchtiger Mensch noch wirklich richtig Beziehungsfähig ist. Ein Süchtiger hat eine feste Bindung und Beziehung in erster Linie mit seinem Suchtmittel.Suchtkrankheit geht mit Beziehungsstörung Hand in Hand.Weil die Beziehung zu sich selber gestört ist, funktioniert auch keine wirklich gesunde im Außen.Rede dir nichts schöner , wie es ist nur weil du an der Beziehung festhalten willst..so kannst du dir Enttäuschungen ersparen. Auch wenn er noch so nett zu dir ist und bestimmt auch gute Seiten und seine Vorzüge hat....sehe genau hin und sei ehrlich zu dir...mache nicht den gleichen Fehler , wie Suchtkranker Mensch, der von Destruktiven und Krankmachendem nicht loslassen kann.
Sondern sich selber belügt, was vormacht und an Illusionen und Hoffnungen festhalten muss, die so.. nie erfüllt werden können.

Tut mir leid, wenn ich das so grass und direkt sagen muss. Ich sehe es so und möchte dich warnen..die Augen für Möglichkeiten öffnen. Was du tust..sind und bleiben eh deine Entscheidungen..und da bist du auch keine Rechtfertigung schuldig. Nur die Konsequenzen könnten mal sehr hart enden.

Ich will auch nicht nur schwarz malen.Es kann sich ja durchaus auch positiv entwickeln.Pass halt gut auf dich auf. Ich wünsche dir, dass dein Partner einsichtig werden kann und dem entsprechend motiviert ist/wird um zu handeln.Gemeinsam mit dir für die Beziehung etwas zu tun.

lg libelle

 8 
 am: 19 November 2014, 12:43:20 
Begonnen von Sina - Letzter Beitrag von Olli
Hi Sina!

Zitat
wir reden nur aus Problemen in der Vergangenheit, warum kann er sich die jetztige Situation nicht eingestehen?

Weil es bedeutet: Ich bin krank ... im Geiste ...

Dieser Schritt dies zu akzeptieren ist ungemein schwer.
Hinzu kommt, dass er selber gar nicht weiß, was es bedeutet.
"Ich bin spielsüchtig!" ist durchaus ein Satz, der schnell gesagt ist.
Drei Worte - kurz und bündig - gesagt und abgehakt ist das Thema.
Wenn ich aber sage "Ich bin krank", dann wirft das ganze Lawinen von Fragen auf, vor deren Beantwortung er Angst hat, weil er weder die Antworten, noch die Fragen kennt.

Kleine Schritte pflastern den Weg ... und der Gang zur SB ist ein solcher.


 9 
 am: 19 November 2014, 10:36:15 
Begonnen von Sina - Letzter Beitrag von Sina
Hallo zusammen

Lieber Rainer, liebe Libelle vielen dank für den lieben Willkommensgruß und eure Nachrichten.

Sicher habe auch ich meine Baustellen und mit der derzeitigen Situation mehr als genug zu kämpfen.
Ob es sich dabei um eine Co – Abhängigkeit handelt weiß ich nicht.
Aber ich würde seine Spielsucht nicht durch lügen verheimlichen, ich möchte ihm nur Gelegenheit geben sich selbst bei Dritten zu outen.
Meine Annerkennung\Selbstbewußtsein  ziehe ich auch nicht aus der gebotenen Hilfe.
Und ich würde wissentlich keine Spielschulden mehr bezahlen.
Was mich wirklich zerfrisst ist mein Kontrollzwang und das seh ich ein ist nicht normal. Aber derzeit ist es mir nicht möglich anders zu handeln, weil ich Gewissheit brauche um daraus meine Konsequenzen zu ziehen.

Auch ist es für mich selbstverständlich in schweren Zeiten dem Partner beiseite zu stehen und ihn nicht fallen zu lassen – noch nicht.  Mir ist aber auch bewusst das all meine Bemühungen nichts bringen wenn er nicht selber will. So blauäugig bin ich nicht.
Den Beratungstermin wird er annehmen, hingestubst habe ich ihn, das ist richtig, die Bereitschaft den Termin wahrzunehmen kam von ihm.
Indem ich sagte ich werde zu einer Suchtberatung gehen und er meinte daraufhin darüber habe er sich auch schon Gedanken gemacht. Ich bot ihm an dass er meinen Termin nehmen kann und ich mich um einen neuen kümmere und er nahm ihn an.

Was ich aber nicht verstehe. Er verhält sich einsichtig, fast schon demütig in dem er mir seine Bankkarten überlassen hat und nicht über das ihm zugeteilte Geld meckert, aber er kann nicht zu mir sagen: ja ich bin aktuell spielsüchtig. wir reden nur aus Problemen in der Vergangenheit, warum kann er sich die jetztige Situation nicht eingestehen?

Liebe Grüße
Sina

 10 
 am: 19 November 2014, 09:57:35 
Begonnen von gladi - Letzter Beitrag von Olli
Hi Gladi!

Gibt es was Neues zu berichten?


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