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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von taro am Gestern um 12:44:58 »
Der entscheidende Unterschied zu einem Forum ist,  das du dort Menschen anschaust.  Du siehst ihre Mimik und Gestik während sie sprechen und du sprichst.  Ich habe mich sofort aufgehoben gefühlt wie noch niemals zuvor.  Ich verstand und würde verstanden.
Das ist auch der Grund warum es Meeting keine Trolle gibt.

Taro
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von Olli am 16 Oktober 2018, 23:16:25 »
Hi Balduin!

Zitat
Es arbeitet in mir.

Das ist genau das was zählt!  :)

Ich danke Dir für diesen Satz!

Andreas Beitrag kann ich nur bestätigen.
Als ich damals in die GA-Gruppe ging, war ich eher der große Schweiger.
Das wurde von den Anderen akzeptiert. Sie kannten es bereits.
Es klingt wie eine Plattitüde ... aber sie kannten mich bereits.
Wichtig war das Zuhören - die Beschäftigung mit dem Gesprochenen.
Genau wie bei Dir gerade hier im Forum.

Obwohl wir uns ja nicht kennen - ich freue mich über diesen Satz von Dir!

Weiter so ,,, :)
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von TAL am 16 Oktober 2018, 18:09:25 »
Hallo Balduin,

In großen Teilen, und bis auf den letzten Absatz, erinnert mich dein Beitrag #4 sehr stark an jemanden, der grad auf dem Sofa sitzt, aber leider keine Zeit mehr hat, die  Gedanken in Worte zu fassen, da die bessere Hälfte in den nächsten Minuten nach Hause kommen dürfte...

Das muß also erstmal warten.

Ich wollte dir dennoch eben zu deiner Entscheidung gratulieren. Es ist das einzig richtige.
Mit Was-wäre-wenns kann man sich immernoch beschäftigen, wenn der Zeitpunkt da ist.
Im Endeffekt wird ja bekanntlich nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
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Tagebuch / Re: Mein Weg in ein besseres Leben
« Letzter Beitrag von TAL am 16 Oktober 2018, 17:47:43 »
Danke. :)

Ja. Ich habe unglaubliche Strapazen auf mich genommen, mich selbst und andere in die Tasche zu bescheißen, um ungestört weitermachen zu können. Von meinem Ego war allerdings am Ende nicht viel übrig, es ist auch jetzt noch nicht so wirklich weit her damit. Ich neige zum Ja-Sagen, Ignorieren und Abnicken. Bloß nicht anecken, das fällt nur auf und ist am Ende noch mit Anstrengungen verbunden. War dann nicht so einfach ohne das schöne Kartenhaus, es hatte immer sowas Beruhigendes. Siehste... hält doch!

Natürlich wäre ein Rückfall, sofern er nicht im leider allzu vertrauten Kontrollverlust endet, nicht das Ende der Welt, und meine Bemühungen wären ja trotzdem nicht umsonst gewesen. Ich durfte, und darf, es erleben, ich weiß, daß es sich lohnt, sich dauerhaft von diesem Zwang zu befreien.
Die wirkliche und eingebildete Angst vor einem Leben im grellen Scheinwerferlicht, ohne vermeintliche 'Rückzugsmöglichkeit', ohne die so liebgewonnene, vom vielen Gebrauch abgenutzte Schippe Sand, in die der eigene Kopf immer so schön reinpaßt... ja, manchmal erwische ich mich dabei, indirekt, wenn ich anfange, Dinge für mich in Frage zu stellen.
Kann man da von 'Angst' reden? Ich denke, es stimmt, was du sagst, man kann.
Mir fehlt halt eben etwas sehr Entscheidendes, wie mir klargeworden ist: Rückhalt. Ich bin niemandem 'Rechenschaft schuldig', es würde sehr lange niemand irgendwas merken, so wie damals auch.

Unter einem Alkoholiker können sich die meisten Leute etwas vorstellen. Nicht unbedingt verstehen, aber es leuchtet jedem irgendwie ein. Sage ich jemandem "Ich bin trockener Alkoholiker.", ist das absolut verständlich für jeden, man muß das nicht groß erklären.
Die gesellschaftliche Akzeptanz der Existenz seiner Krankheit ist mittlerweile vorhanden.

Tja, und bei mir... da beginnt es schon damit, daß ich mich nichtmal selbst verstehe...

So oder so... ich bewundere diese Offenheit, egal, womit man zu kämpfen hat, es ist nie leicht. Sowas laut auszusprechen, das wäre dann wohl letztlich komplette Kapitulation.

Es sorgt dafür, daß man es im Zweifelsfall nicht mit sich selbst ausmachen muß, was ja nunmal nie ein wirklich probates Mittel war, auch wenn ich mir das gerne einrede.

Es gibt nichtmal einen konkreten Anlaß, hatte schon länger keine wirklich 'kritischen' Situationen mehr. Aber man kann ja bekanntlich nie wissen...
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von Balduin am 16 Oktober 2018, 17:16:01 »
Danke für Eure Mühe. Es arbeitet in mir. Ich melde mich wieder.
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von andreasg am 16 Oktober 2018, 16:45:20 »
Hallo Balduin,

wenn Du in eine (GA) Spieler - Selbsthilfegruppe, also eine ungeleitete Gruppe kommst, brauchst Du nur den Wunsch zu äußern, mit dem Spielen aufzuhören. Nur der Wunsch ist die alleinige Verpflichtung.
Du wirst nicht gleich in die Raummitte gestellt, und mußt die Hosen runter lassen, wenn die nicht schon verspielt sind. Was bleibt Dir dann. Manchmal ist es gut, einfach nur dabei zu sein, und zuhören, wenn andere gleichermaßen Betroffenen ihre Wege aus der Spielsucht erzählen, sprich Teilen.
Eine Gruppe dieser Art setzt sich aus mehreren Kriterien zusammen:

Eine Willkommenskultur, Du bist angenommen;

Es wird Literatur angeboten und oft in Auszügen gelesen. Alle diese Hefe und Bücher sind alleine von süchtigen Spielern verfasst!

Jede/jeder kann von sich persönlich, in einem Monolog sprechen, ohne unterbrochen zu werden;

es gibt Zwölf einfache Schritte auf dem Weg der Genesung und Zwölf Traditionen für das Gelingen einer Gemeinschft, diese Kriteren sind der Leitfaden.

Nach dem eigentlichen Meeting findet sich ein erfahrenes Mitglied, dem Du Fragen stellen kannst, weil am Anfang nicht alles zu verstehen ist.

Komm wieder, es hilft!

Für besondere Themen wie Umgang mit Spieldruck, führen eines Haushaltsbuchs lassen sich Gruppenmitglieder finden, mit denen Du per Telefon oder Whatts App komunizieren kannst, es wird auch Sponsoring genannt.

Oft sind es Ängste, die Zweifel, Skupel erzeugen. Das Forum, besonders dieses hat den Vorzug, daß sich ein Troll auch anhand seiner IP Adresse entlarven läßt. In der Gruppe wird nimand so leicht rausgeschmissen. Da müssen schwere Straftaten verübt werden, und das habe ich in meinen geschätzt 3.000 Meetings noch nicht erlebt!

Von all' den schwierigen Charakteuren beanspruche ich von mr, auf Augenhöhe zu gehen. Mir ist das große Geschenk der Spielfreiheit zugetragen worden, und ich freue mich über jede/jeden, der mit mir diesen Weg gehen will.


Also Balduin, wenn Du magst, mach' Dich auf den Weg, bring' Paysafemaster mit, vielleicht lernt ihr mich ja wirklich kennen.

schöne 24 Stunden
Andreas
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von Olli am 16 Oktober 2018, 16:16:38 »
Hi Balduin!

Eine SHG, eine Beratungsstelle und all die anderen Anlaufstellen der Suchthilfe sind kein Garant für anhaltende Abstinenz.
Ist ja auch klar - wenn Du als Spieler entscheiden würdest erneut auf den Putz zu hauen - wer sollte Dich hindern?
Du triffst diese Entscheidung ja ganz alleine für Dich.

Aber ... die Wahrscheinlichkeit die Abstinenz zu erhalten steigt mit jedem Besuch oder jedem Treffen!

Die nassen Spieler in den Gruppen gibt es immer wieder und ich wage zu behaupten, dass dies normal ist.
Auch ich war in einer GA-Gruppe und auch hier wäre der Person das Wort sanft enzogen worden.

Du vermutest ja, dass solch eine Persoin Dich triggern könnte.
Was aber, wenn Du sie als "abschreckendes" Beispiel ansiehst? Die Betrachtungsweise also einfach mal drehst? Einen Vorteil daraus für Dich ziehst?

Du "musst" Dich nicht Deinen Freunden und Bekannten outen!
Ich bin immer dafür dort mit offenen Karten zu spielen, wo andere in Dein Spiel involviert sind.
Also ... Ehefrau, Eltern, Freunde, bei denen Du Dir Geld leihen könntest etc.
Dies dient ja auch Deinem eigenen Selbstschutz.
Aber "müssen"? Nein ...

Irgendwann saß ich mal mit einer Freundin in einer Kneipe an einem Tisch.
Sie machte gerade eine Ausbildung zur Psychologischen Beraterin.
Ich vertraute ihr also an, dass ich spielsüchtig sei.
Während unserer Unterhaltung setzten sich immer mehr Freunde hinzu.
Der Tenor: Olaf, wir wussten es längst - wollten Dir aber nicht zu nahe treten mit unseren Fragen.
Von dem Zeitpunkt an wussten alle offiziell Bescheid.

Zitat
Da bricht ein Bild von einer starken Persönlichkeit zusammen.

Du hast ganz bestimmt viele starke Aspekte in Deiner Persönlichkeit.

Deshalb hatte ich ja auch oben die "5 Säulen der Identität" benannt.
Was spricht denn dagegen bei einer der Säulen zu schwächeln?
Ich glaube, dass es nur ganz wenige Menschen gibt in unserer Gesellschaft, wo die Füllstände allesamt überdurchschnittlich sind.
Glaubst Du dazu gehören zu müssen? Wohl kaum ... oder?

Ist Dir nicht auch schon bei anderen unter gekommen, dass sie zwar nach außen stark wirken - wenn Du sie aber näher kennst, Du sie aber eher als butterweich ansiehst?

Zu den Stärken eines Menschen gehört nun mal auch seine Schwächen akzeptieren zu können!

Du darfst Dir erlauben auch Schwächen zu haben!

Zitat
nur aufgepasst, dass mich Niemand beim Zocken sieht

Ja klar ... habe ich damals auch so versucht ... :)

Wie wäre es denn einmal damit - nur für Dich selbst - einen kleinen Aufsatz darüber zu schreiben, wieso Du so agiert hast?

Zum Schluss noch ... habe bitte nicht das Gefühl, dass ich bedränge. Du triffst Deine Entscheidungen selbst ... basta! :)
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von taro am 16 Oktober 2018, 16:09:50 »
In GA Gruppen in die ich gehe ist die einzige Bedingung für die Mitgliedschaft der aufrichtige Wunsch mit dem spielen aufzuhören.
Jemand wie paysafemaster würde mit den gleich Schilderungen wie hier des Meetings verwiesen.

Die Gruppe ist nicht dafür da mir zu sagen was ich machen muss, da muss ich schon selber drauf kommen.

Ich beschreibe es immer so, eine Altagssituation, es gibt sagen wir 200 Möglichkeiten darauf zu reagieren. Im Meeting höre ich im Laufe der Zeit 190. Einige brachten die Redner voran, andere hatten mit Ihrer Möglichkeit Rückschläge und wieder andere Rückfälle. Von diesen 190 Möglichkeiten die ich nun kennen gelernt habe suche ich mir eine aus, die für mich passt. Die Möglichkeiten die zum Rückfall führten lasse ich mal einfach liegen, genügt für mich wenn andere die Erfahrung gemacht haben.
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von Balduin am 16 Oktober 2018, 15:58:09 »
Habe den Chat von Paysafemaster gelesen und den Gedanken gehabt, mich mit für mich anstrengenden Persönlichkeiten auseinandersetzen zu müssen. Mich hat das Geschriebene aufgeregt. Ich könnte im Moment solchen Erzählungen weder ruhig  zuhören noch hilfreich sein.

Ich denke, jeder verdient Hilfe und Jemanden, der ihm zuhört . Ich finde es nicht in Ordnung, mich in eine Gruppe zu begeben und anderen nicht die gleiche Geduld entgegenzubringen, die ich selbst erwarte. Bin zu sehr mit mir selbst beschäftigt.

Zum anderen Punkt hatte ich den Gedanken, dass mich die Gruppe früher oder später damit konfrontiert, dass ich mich offenbaren muss und alles andere wieder uneinsichtig ist...
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Tagebuch / Re: Entschluss ist gefasst.
« Letzter Beitrag von taro am 16 Oktober 2018, 15:47:05 »
???
Sorry, aber ich verstehe nur Bahnhof.
Was hat der SHG Besuch direkt mit der Offenbarung Bekannten gegenüber zu tun?

Nasse Spieler ohne Einsicht, was sollen die Dir jetzt genau antun, davon hab ich ja noch nie gehört.
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