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8.424 Beiträge in 1.196 Themen- von 1.178 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Dini82

07 Juli 2015, 02:30:51
Forum GlücksspielsuchtNeueste Beiträge
Seiten: [1] 2 3 ... 10
 1 
 am: Gestern um 23:59:49 
Begonnen von larrythekid - Letzter Beitrag von andreasg
Hallo Larry,

schön von Dir zu hören und ich finde es sehr positiv, daß Dein Finanzplan bis hierhin aufgeht.
Das Haushaltsbuch ist eine wertvolle Hilfe.
Ich finde, es entspannt, darin und daran zu arbeiten.

Schöne 24 Stunden
Andreas

 2 
 am: Gestern um 19:34:38 
Begonnen von larrythekid - Letzter Beitrag von larrythekid
Hallo Zusammen,
Ich wollte mich auch mal wieder melden. Nun ist wieder einige Zeit vergangen. Mir geht es nach wie vor gut.
Im Herbst letzten Jahres fing das Finanzdrama an. Jeden Monat neue Schulden.
Jetzt habe ich es geschafft im Mai und Juni 2500 Euro zu tilgen. Bis ende des Jahres kommen nochmal ca 5000 Euro dazu.

Ein super gefühl. Anfang des Jahres 2016 möchte ich versuchen die teuren Kredite  (Dispo und 2 andere) mit knapp 12 % eff. ZINS umzuschulden. Ich bin mir aber nicht sicher ob es Sinn macht wieder einen Kredit in der Schufa stehen zu haben obwohl einige andere raus fallen. Aber ich kann monatlich bestimmt 50 Euro zinsen sparen. Das sind 600 im Jahr und bis ende 2019 2400,00 Euro. Eine Menge Geld.

Die Finanzen in die ich mich rein geritten habe schocken mich immernoch täglich aufgrund meines Haushaltsbuches etc. Aber trotzdem fehlte es mir in den letzten 3 Monaten an nichts und es ist sehr beruhigend dieses Kreditloch nach und nach zu schließen.  2500 Euro seit Mai. Das ist doch toll :-)

Grüße an euch da draußen ihr seid spitze !!!

 3 
 am: Gestern um 17:52:39 
Begonnen von Dini82 - Letzter Beitrag von Ilona
Liebe Dini,

willkommen in unserem Forum. Olli hat Recht, dein Text liest sich sehr schwer. Du bekommst garantiert mehr Antworten, wenn du ihn etwas leichter lesbar machst.

Kannst du ein paar Absätze einfügen? Falls du nicht weißt wie das geht, sag kurz Bescheid.

LG Ilona

 4 
 am: Gestern um 06:17:27 
Begonnen von Dini82 - Letzter Beitrag von Olli
Hi Dini!

Herzlich willkommen!

Da ich an einem Augenzucken leide, sehe ich gerade keine Chance Deinen Beitrag zu lesen.
Wenn Texte so in Blöcken hintereinander weg geschrieben sind, springe ich permanent von einer Zeile in die Nächste oder Vorherige.

Editiere Deinen Beitrag bitte und füge ein paar Absätze oder einfach ein paar Enter ein.

Im Laufe des Tages schaue ich gerne noch einmal vorbei ...


 5 
 am: 05 Juli 2015, 22:48:19 
Begonnen von Dini82 - Letzter Beitrag von Dini82
Hallo zusammen,

ich bin zum ersten Mal in einem Forum, weil ich nicht mehr weiter weiß und mich gerne mit anderen Betroffenen austauschen möchte um so vielleicht Hilfe zu finden. Ich könnte einen Roman über das, was ich in den letzten 1,5 Jahren erlebt habe, schreiben, versuche aber mich möglichst kurz zu fassen.

Ende 2013 habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt. Am Anfang war alles schön und er ist meine große Liebe, doch bereits nach kurzer Zeit sind Dinge vorgefallen, die ich mir lange Zeit nicht erklären konnte. Wir führen eine Wochenendbeziehung, da zwischen uns eine Entfernung von knapp 120 km liegt, heißt also, ich bekomme von seinem Leben kaum etwas mit.

Es fing damit an, dass er sich ohne ersichtlichen Grund vorwiegend am Wochenende und Tage danach plötzlich nicht mehr gemeldet hat, feste Verabredungen einfach nicht eingehalten hat und schließlich auf mein Drängen und Nachfragen hin meist Tage später mit irgendwelchen Geschichten ankam, von wegen, er hätte seine Ruhe gebraucht, hatte Stress auf der Arbeit, musste einem Kollegen helfen etc. Die Liste der Gründe war lang und teilweise sogar ziemlich glaubhaft. Auf intensives Nachhacken meinerseits hat er oft mit gereiztem Verhalten oder purem Ignorieren reagiert. Bloß keine Gespräche oder Emotionen, weder per Whats App, am Telefon, und schon gar nicht persönlich. Einige Zeit danach hat er sich immer wieder bei mir für sein Verhalten entschuldigt, mir gesagt, dass er mich liebt, er sich ändern will, ich seine Traumfrau bin, alles besser wird usw. Damals habe ich dazu geneigt, ihm extrem hinterher zu telefonieren und zu schreiben, was ich heute nicht mehr tue, weil ich weiß, dass es einfach nichts bringt.

Irgendwann fing er an, sich immer wieder Geld von mir zu leihen. Entweder weil sein Lohn erst später kam oder die teure Autoreparatur dazwischen gekommen ist oder irgendeine Versicherung fällig war. Die Gründe waren zahlreich und ich habe ihm immer wieder geglaubt und aus Mitleid geholfen. Am Anfang des Monats war schon kein Geld mehr auf seinem Konto und das Geld, was ich ihm gegeben hatte, war nach 1-2 Tagen ausgegeben. Er brauchte immer ganz kurzfristig Geld, was ich ihm dann über Western Union geschickt und noch hohe Gebühren dafür gezahlt habe. Es kam mir alles komisch vor, aber ich war aus irgendeinem Grund nie misstrauisch, weil ich ihm einfach glaubte und helfen wollte. Heute weiß ich, dass an diesen Tagen wichtige Fußballspiele bevorstanden. Ich habe ihm bis heute einige tausend Euro geliehen, die ich gar nicht oder nur bruchteilhaft zurückbekommen habe. Er hatte immer gut bezahlte, aber häufig wechselnde Jobs (Montage) und keine feste Wohnung. Wenn wir ausgegangen sind habe ich immer alles bezahlt.

Mein Verdacht für sein ablehnendes Verhalten war damals, dass er eine andere Frau kennengelernt hat. So begann ich, ihn zu kontrollieren, soweit dies über die Entfernung möglich war, und kontaktierte über Facebook eine Bekannte von ihm, die mich fragte, ob ich denn wüsste, dass mein Freund nie Geld hätte. Ich hatte sie gar nicht darauf angesprochen und war sehr überrascht über diese Frage. Sie erzählte mir dann, dass mein Freund regelmäßig Oddset spielt und gerade heute fast 2000 Euro verloren hätte. Damals wusste ich weder was Oddset überhaupt ist, noch konnte ich mir vorstellen, dass jemand süchtig nach so etwas sein könnte. Irgendwie hatte ich damals einen Schleier vor Augen und fand das ganze total absurd. Außerdem dachte ich, diese Bekannte will uns auseinander bringen. Er hat zwar immer gerne und oft Fußball geschaut, aber eine Sucht habe ich dahinter nie vermutet. Mein Verdacht hat sich irgendwann sogar in eine komplett falsche Richtung bewegt. Ich nahm an, dass er vielleicht Poker spielt, weil er das früher hier und da mal gemacht hat. Aber das war es nicht.

Irgendwann wurde ihm meine Kontrolle schließlich zu viel und er machte nach vielen Streitereien Schluss. Das war im August 2014. Ich war psychisch komplett am Ende und hatte einen totalen Zusammenbruch, war 6 Wochen nicht arbeitsfähig. Ich muss dazu sagen, ich liebte meinen Freund sehr und hatte damals durch seinen immer wiederkehrenden, mir unerklärlichen Rückzug vor mir eine emotionale Anbhängigkeit zu ihm aufgebaut. Ich bekam Panikattaken, wenn er sonntags heimgefahren ist, aus Angst, er meldet sich wieder nicht bei mir. Nach der Trennung waren wir kurz wieder zusammen und schließlich habe ich es geschafft, mich endgültig von ihm zu lösen, weil ich nicht mehr konnte. Wir hatten dann auch keinen Kontakt mehr, da er auf Montage war. Es war damals gut so, aber ich konnte ihn nie richtig vergessen, weil ich den Grund für die Trennung nie verstanden habe.

Dann nach knapp 2 Monaten stand er plötzlich unangekündigt vor meiner Tür und hat wochenlang um meine Liebe gekämpft. Er wollte mich unbedingt zurückgewinnen und hat mir dafür sämtliche Liebesbeweise und Versprechen gemacht. Da habe ich plötzlich wieder den liebevollen und lustigen Menschen gesehen, in den ich mich verliebt hatte. Ich gab ihm schließlich voller Hoffnung eine 2. Chance. Im November letzten Jahres sind wir dann wieder zusammengekommen. Ab da war unsere Liebe tatsächlich viel ernster, stärker und aufrichtiger als jemals zuvor. Er hat sich sehr um mich bemüht und sich in vielen Dingen zum positiven geändert, aber nun nach knapp 9 Monaten stehe ich wieder vor der gleichen Situation wie letztes Jahr, nur mit dem Unterschied, dass ich mittlerweile auf Grund diverser Lügen und eindeutiger Beweise zu 100 % weiß, dass er süchtig nach diesen Sportwetten ist. Und ich bin gerade dabei, mein ganzes Leben hier aufzugeben, um zu ihm zu ziehen und ihn zu unterstützen.

Außer einer Freundin wissen meine Familie und Freunde nichts von unseren Problemen. Vielleicht kann es nicht jeder hier verstehen, aber ich liebe diesen Mann aufrichtig und von ganzem Herzen und bin der Ansicht, dass man seinen Partner nicht einfach fallen lassen sollte wenn es schwierig wird. Mir ist klar, dass man einem Süchtigen nicht helfen kann, höchstens dadurch, dass man ihn fallen lässt. Die Erfahrung habe ich bereits mehrfach gemacht. Habe ich mich von ihm distanziert, ist er wieder angekommen, habe ich ihn aber unter Druck gesetzt, hat er sich von mir distanziert. Ich habe Höhen und Tiefen erlebt und emotional viel leiden müssen, habe selbst auf vieles verzichtet, gekämpft, und meine eigenen Bedürfnisse oft hinten angestellt. Ich bin innerlich total kaputt, aber nach außen immer stark.

Nun befinde ich mich gerade in einer akuten Situation. Ich habe ihm vor einer Woche konkret klar gemacht, dass ich weiß, dass er süchig und krank ist und er mich mehrfach angelogen hat. Beweise dafür habe ich genug. Zum ersten Mal habe ich das Kind beim Namen genannt. Seitdem meldet er sich nicht mehr, ignoriert all meine Nachrichten und kam diese Woche nicht mal zu meiner Geburtstagsfeier. Das war hart und hat mir den bisher größten Schlag versetzt.

Nun steht aber seit heute definitiv fest, dass ich ab Oktober ein neues Leben bei ihm anfangen werde. Ich habe meinen Job gewechselt und gebe hier alles auf. Ich  muss an dieser Stelle sagen, dass mein Freund mich in Streitsituationen immer wieder intensiv darum gebeten hat, zu ihm zu kommen, weil er es nur mit mir schaffen könne, ein besseres Leben zu führen. Dabei hat er natürlich nie konkret seine Sucht angesprochen, aber ich habe gespürt, dass diese Worte ihm wirklich ernst waren, daher habe ich mich auch nun letztendlich für diesen großen Schritt entschieden. Er streitet die Spielsucht vehement ab, wird gereizt bis aggressiv bei diesem Thema und nimmt demnach natürlich auch keine Hilfe an. Ich glaube, er denkt wirklich, dass er nicht mehr spielt wenn ich erstmal bei ihm lebe. Mir ist klar, dass das bei einem Süchtigen nicht der Fall sein wird.

Ich liebe diesen Mann über alles und will ihn einfach nicht fallen lassen. Ich weiß, dass es 1000 Gründe dafür gibt, es zu tun, aber ich bin die Einzige in seinem Umfeld, die er noch an sich ran lässt. Er hat 2 kleine Kinder, die mir auch sehr am Herzen liegen. Ich will diesen Menschen einfach nicht aufgeben, weiß aber auch nicht mehr, was ich noch tun kann. Geld bekommt er schon lange nicht mehr von mir. Ich will mit ihm um ein glückliches, suchtfreies Leben kämpfen. Ich weiß, er muss es sich erst mal selbst eingestehen und sich dann in einer Therapie helfen lassen, aber ich kann ihm doch Halt geben oder was meint ihr?

Ich würde mich besonders über Antworten von beroffenen Spielsüchtigen freuen, da ihr euch in seine Situation hineinversetzen könnt und mir vielleicht ein paar gute Tipps geben könnt. Ich bin auch für jede Antwort von betroffenen Angehörigen dankbar. Sorry, dass ich so viel geschrieben habe, aber es ist schwierig, solch eine Thematik in ein paar Sätzen zu erklären. Danke schonmal für's Lesen und eure Feedbacks  Smiley

 6 
 am: 03 Juli 2015, 23:05:11 
Begonnen von germanhead - Letzter Beitrag von andreasg
Hallo Germanhead,

Deine Geschichte kenne ich - irgendwo auch ein wenig in mir. So manchmal schreibe ich einen Blog in der Plauderecke, gerade wenn es eine besondere Situation ist, die ich nicht kontrollieren kann. Das Glücksspiel kann ich nicht kontrollieren.
Voller Verzweiflung bin ich in eine Selbsthilfegruppe gekommen, nur, weil ich wissen wollte, ob es noch jemanden gibt außer mir, der täglich spielen geht. Das war vor 16 Jahren. Seit 25 Jahren bin ich frei vom selbstzerstörerischen Glücksspiel.
Trotzdem und überhaupt gehe ich in Selbsthilfegruppen und habe nach 3 Klinikaufenthalten noch Ambulante Therapie.
Heute habe ich keinen Spieldruck - mehr. Es sind aber immer wieder meine Persönlichkeitsstörungen die mir zu schaffen machen. Das ist wie ein unermüdlicher Quell, der früher meinen desolaten Spieltrieb in Bewegung hielt.
Heute finde ich konstruktivere Möglichkeiten und Wege mein Leben zu strukturieren. Auch lerne ich es gerade, Erfolge nicht klein zu reden, sondern anerkennen was ich tue und zu welchem Zweck. Ich höre mir die Meinungen und Erfahrungen meiner Mitmenschen an, bvertrete meine Meinungen und gehe meinen Weg.
Das sind eigentlich normale Vorgänge; nur, ich muß diese mir täglich neu abrufen.
Scham - und Schuldgefühle aus meiner Spielerkarriere können diesen Weg nur zusätzlich beschweren.
Daher sahe ich Dank für Deine Offenheit.
Schöne 24 Stunden
Andreas

 7 
 am: 03 Juli 2015, 13:12:13 
Begonnen von germanhead - Letzter Beitrag von germanhead
Hallo zusammen,

ich lese in diesem Forum schon seit einiger Zeit mit und habe beschlossen, mich doch mal anzumelden um meine Geschichte zu erzählen und zu zeigen, wie es auch gehen kann.

Ich habe ca. 7 Jahre lang regelmäßig an Automaten gespielt und in dieser Zeit ungefähr 200.000,- DM verzockt.

Mein Leben drehte sich in der Zeit nur um das Spielen und den Gedanken, wie ich an neues Geld kommen kann um weiterzuspielen.

Ich war damals als Zeitsoldat bei der Bundeswehr und verdiente dort nicht schlecht. Bis zur Hälfte des Monats (wenn es gut lief) war das Geld weg. Obwohl ich genau wusste, dass ich noch was zum Leben brauche, interessierte mich in dem Moment nur, dass ich meinen Kick vom Spielen bekomme. Den Rest des Monats hielt ich mich mit geliehenem.. oder besser gesagt geschenktem Geld - zurückgezahlt habe ich nie wirklich was - über Wasser.

Mit immer neuen Ausreden schaffte ich es immer wieder meine Eltern und Großeltern zu ,,bescheissen", damit sie mir Geld liehen.

Das Konto war natürlich auch immer am Dispo, Kredite waren bis ans Maximum aufgenommen.

Mich hat das Spielen 3 Beziehungen gekostet, Freunde hatte ich in der Zeit nur noch wenige. Aber das alles interessierte mich auch nicht.. wie ich an den nächsten Automat komme, das war wichtig.

Selbst das Unbehagen immer in die Spielotheken reinzugehen, die Leute die sich dort aufhielten waren nicht unbedingt das Klientel mit dem ich sonst zu tun hatte oder etwas zu tun haben wollte, hielt mich nicht vom Spielen ab.

Ich habe sogar teilweise ,,krumme Dinger" gedreht um an frisches Geld zu kommen.

Als Beispiel: Unterschriften meiner Eltern gefälscht, Eltern von Freunden beklaut, Geldkassetten meiner Großeltern aufgebrochen.. aber irgendwie bin ich immer damit ,,durchgekommen", will sagen, mit ist nie etwas ,,passiert"

Eines Tages habe ich mich selbst gefragt, ob ich dieses Leben so weiterführen will, ob ich noch weiter versinken will.

Ich habe vom einen zum anderen Tag beschlossen mit dem Spielen aufzuhören.

Das Ganze ist jetzt fast 20 Jahre her. Ich habe nie wieder eine Spielothek betreten, habe nie wieder einen Pfennig/Cent in einen Automaten gesteckt.

Ohne Hilfe von außen, ich war nie bei einer Selbsthilfegruppe oder einer Suchtberatung.

Es war mein Wille damit aufzuhören und ich habe es durchgezogen!

Ich gebe zu, ich habe zwischendurch, kurz nach dem Aufhören durchaus wieder daran gedacht spielen zu gehen. Ich dachte dann aber ,,Junge, du machst dir das jetzt nicht wieder alles kaputt" und habe es nicht gemacht.

Wenn ich heute über diese Zeit nachdenke kann ich innerlich nur mit dem Kopf schütteln, wie ich mich damals kaputt gemacht habe und nicht nur mich, sondern meine ganze Familie.

Es kann nur so gehen! Ist wie mit dem Rauchen. Entweder man hört ganz auf oder man lässt es bleiben. So wischiwaschi a la ,,ich reduziere mein Spiel, ich versuche es zu kontrollieren" funktioniert nicht.

Ich weiß nicht was es bei mir war. Vielleicht hatte ich Glück, vielleicht war es mein Wille, dass ich es alleine und von einem auf den anderen Tag geschafft habe, ich bin auf jeden Fall dankbar.. wem auch immer.

 8 
 am: 30 Juni 2015, 22:25:23 
Begonnen von anob - Letzter Beitrag von andreasg
Hallo Anob,

ich bin Andreas, bin Spieler und süchtig.Diese Geschichte kenne ich teilweile sehr gut. Meine geschiedene Frau ist Psychiartrieerfahren und ich auch, als Besucher nachdem ich sie nach einem Suizidversuch in die Klinik begleitete.Das war 1999. Damals war ich schon stabil spielfrei, war erfahren in Selbsthilfegruppen, aber nicht im mesizinischen Sinne. Meine damalige Frau trennte sich plötzlich im Sommer 2002 von mir.  Im Sommer 2003 bekam ich    eine Klinische Therapie für Menschen mit Borderlinestörungen. Dort konnte ich hervorragend an meinem Ich-Bild arbeiten, bekam aber auch Gelegenheit meine Ehe aufzuarbeiten. Heute bin ich noch in Ambulanter Therapie und ich verstehe die Krankheit meiner Geschiedenen so gut, daß ich wieder losen Kontakt mit ihr habe, eine strukturierte Beziehung ist nicht (mehr) möglich. Das Wort des Arztes und mein Ego, Menschen zu beherrschen = Spiel mit Menschen bekommen immer noch Wendepunkte. Ich kann sie nun loslassen. Auch wenn ich nicht vergessen kann, wie ich sie damls vorfand. Das Trauma ist noch in mir.
Diese Kraft des Loslassens wünsche ich auch Dir.
Schöne 24 Stunden
Andreas

 9 
 am: 30 Juni 2015, 19:45:19 
Begonnen von anob - Letzter Beitrag von Toni
Herzlich Willkommen Anob

Also für mich liest sich der Fall ganz klar, sie will nicht aufhören zu Spielen um Geld und mit dir.

Bist du ihr hörig oder was ist los?

Ich würde ihr die Tür zeigen und tschüss.

Sie muss warscheinlich erstmal unter einer Brücke leben bis sie wirklich Lust hat etwas gegen die Sucht zu tun.

Wach auf die Fakten sind doch ganz klar.

Du kannst ihr ncht helfen nur sie selber wenn es erstmal richtig weh tut.

Viel Kraft für dich und ein klarer Kopf

 10 
 am: 30 Juni 2015, 17:49:29 
Begonnen von nadi - Letzter Beitrag von nadi
Danke für deine ermutigen sätze.

Ich werd da gleich anrufen vielen Dank nochmal.


LG Hussen nadi

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