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7.881 Beiträge in 1.158 Themen- von 1.124 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Lukas

27 Januar 2015, 09:20:04
Forum GlücksspielsuchtNeueste Beiträge
Seiten: [1] 2 3 ... 10
 1 
 am: Heute um 08:52:16 
Begonnen von Ilona - Letzter Beitrag von Olli
Hi Libellchen!

Zitat
Ein problematisches Spielverhalten gilt als Vorstufe der Glücksspielsucht. Dabei ist das Glücksspielen zwar bereits mit negativen Konsequenzen verbunden, jedoch kann der Spieler sein Spielverhalten noch kontrollieren (Einsätze, Zeitaufwand). Setzt der Verlust der Kontrolle über das Spielverhalten ein, spricht man von einer Glücksspielsucht oder auch pathologischem Glücksspiel.

Quelle: http://ag-spielsucht.charite.de/gluecksspiel/problematisches_und_pathologisches_spielen/

 2 
 am: Gestern um 20:49:16 
Begonnen von HilfloseMutter - Letzter Beitrag von freitagessen
Hallo Mutter,

So wie ich es heraus gelesen habe, hat Deine Tochter "IHR" Problem erkannt,
hat einen Termin bei einer Suchtberatung gemacht und strebt ein Stationäre Therapie an.
Nur mal so unter uns, das ist schon weitaus mehr, sogar vielmehr wie das was die meisten "Süchtigen" überhaupt auf der Reihe bekommen. (Hilfe holen und Hilfe zulassen)

Das sie Deinen Vorschlag (Psychiatrischen Klinik) abgeblockt hat...kann ich aber dennoch sehr gut verstehen. (Spieler/Spielerinnen weg zu sperren ist nun mal NICHT die Lösung bzw. wird das Problem nicht lösen)
Wie mein Vorschreiber schon erwähnte, eine SHG (Selbshilfegruppe für Spielsüchtige) könnte eine prima Übergangslösung bis hin zur Therapie sein. (wenn sie es möchte!!)

Eine Therapie wird mit Sicherheit für sie sehr Hilfreich sein und bestenfalls wird diese Sucht bei ihr zum "Stillstand" kommen.
Nicht nur davor, sondern auch danach ist eine SHG ein probates Mittel bzw. äußerst empfehlenswert. (später dann für die Nachsorge)   
Leider ist es so das wir unter einer Krankheit leiden die nicht Heilbar ist, zum Stillstand gebracht aber kann z.B auch ich, hier durchaus wie jeder andere "Normalo" prima mit leben.
Also HilfsloseMutter....nicht verzweifeln, es besteht durchaus noch große Hoffnung für Deine Tochter.

Alles wird wieder gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu ende!

LG Rainer
 
 
Vor das ich es vergesse

Zitat
Und Nu? Ich weiß daa ich ihr nicht helfe wenn ich sie weiter unterstütze aber es geht mir sauschlecht dabei!!!!!

Natürlich darfst Du Deine Tochter begleiten/helfen zu essen geben oder was auch immer,
nur Geld in ihren Händen, besser nicht!


 3 
 am: Gestern um 19:19:15 
Begonnen von HilfloseMutter - Letzter Beitrag von Alles Verzockt
Hallo.... Nun als allererstes solltest du deiner Tochter vorschlagen das sie sich in der Spielothek sperren lässt. Das wäre schon mal ein guter Anfang. Und wenn es sein muss dann in allen Spielotheken in eurer Stadt. Sicher ist sicher. Auch wenn es sehr aufwendig ist. Als nächstes kann sie sich ja einer SelbsthilfeGruppe anschließen Erfahrungen sammeln und Austauschen. Wäre auch eine gute Vorbereitung bis die Therapie losgeht.

Als nächstes lass dir von deiner Tochter die Ec Karte aushändigen.Teile ihr das Geld ein.Macht euch einen festen Betrag aus.z.b 50 Euro die Woche.
Entweder sie verspielt es oder nicht. Das ist wirklich eine sehr schlimme Sache

Ich hoffe deine Tochter bekommt noch die Kurve. Alles Gute und viel Erfolg!


 4 
 am: Gestern um 18:20:02 
Begonnen von HilfloseMutter - Letzter Beitrag von HilfloseMutter
Hallo, durch Zufall hab ich grad dieses Forum entdeckt. Ich bin verzweifelt. Meine 24 jährige Tochter spielt an Automaten in der Spielothek. Es ist mittlerweile so schlimm das sie sobald sie Geld in den Fingern hat spielt und sich nichts mehr zum Essen kaufen kann ( Hat eine eigene Wohnung ) Einen Teil ihrer Möbel hat sie schon verscherbelt. Ich hab sie in den letzten Monaten immer wieder unterstützt indem ich mit ihr Lebensmittel einkaufen gefahren bin. Ich weiß von Co Süchtiger. Aber welche Mutter sieht zu wie ihr Kind hungert? Sie hat sowieso schon rapide abgenommen weil sie kein Geld für Lebbensmittel hatte.

Heute war ich mit ihr bei einer Beratungsstelle. Termin hat sie selbst gemacht. Ich hatte nur angeboten sie zu begleiten weil sie eine stationäre Therapie machen will.

Tja nur soooo schnell wie sie sich das vorgestellt hat geht das nicht. Alleine die Anträge dauert bis zu 4 Wochen und dann noch Therapieplatz finden noch mal ca 2 Monate.
Und bis dahin?
Mein Vorschlag einer Psychiatrischen Klinik hat sie total abgeblockt.

Und Nu? Ich weiß daa ich ihr nicht helfe wenn ich sie weiter unterstütze aber es geht mir sauschlecht dabei!!!!!

 5 
 am: Gestern um 17:26:16 
Begonnen von Ilona - Letzter Beitrag von Ilona
Hallo zusammen,

die Lage ist verwirrend, weil in jedem Bundesland eine andere Reglung gilt.Ich erkundige mich nochmal bei der Kollegin aus Baden Württemberg und informiere euch. Was aber für alle Bundesländer gilt, die eine Sperrmöglichkeit haben. Man kann sich auch schriftlich sperren lassen! Wem das verweigert wird, der sollte sich wehren.

LG Ilona

 6 
 am: Gestern um 11:30:33 
Begonnen von Alles Verzockt - Letzter Beitrag von Alles Verzockt
Hey Olli. Schön das du mir Tipps gibst. Ich habe gerade telefonisch mit  einer Suchtberatungsstelle in meiner Stadt gesprochen. Es gibt tatsächlich eine Spielergruppe.

Diese trifft sich alle 2 Wochen jeden Dienstag um 16.00 Uhr.

Ich habe sofort zugesagt und werde das Angebot wahrnehmen.

Danke für deine Unterstützung. Es ist toll das es dieses Forum hier gibt.

Ich möchte einfach nur wieder normal leben und mein Geld für sinnvolle Dinge ausgeben.

Nie wieder Novoline, in dich steck ich keinen Cent mehr rein.

 7 
 am: Gestern um 09:44:09 
Begonnen von Alles Verzockt - Letzter Beitrag von Olli
Hi!

Ich weiss ... ich bin penetrant ...

Wie ich sehe, geht es Dir nicht gut ... Deinem Chef ist es ja auch schon aufgefallen ...
Schaue bitte wo sich in Deiner Nähe diese Woche eine SHG trifft und gehe hin.
Dort kannst ganz frei von der Leber weg über Deine Ängste reden.
Keiner wird Dich verteufeln ... keiner wird über Dich ein Urteil fällen ... im Gegenteil.
Du wirst merken, dass es Dir gut tun wird ...

Also .. Kopf hoch und Hintern zur SHG bewegen ...

 8 
 am: Gestern um 08:19:31 
Begonnen von Alles Verzockt - Letzter Beitrag von Alles Verzockt
Hallo libelle.danke für deine Antwort. Ich hab totale para und weiß echt nicht mehr weiter. Mein Chef hat mich auch soeben angesprochen was mit mir los sei.  Unentschlossen

Ich hab mich noch nie so beschissen gefühlt. Aber SelbstMitleid bringt jetzt auch nichts. Ich will und muss was tun.

Ich lasse mich nicht mehr spielen.

 9 
 am: 25 Januar 2015, 22:23:56 
Begonnen von Marco80 - Letzter Beitrag von andreasg
Hallo ihr Lieben,

ich gebe zu, es ist schwer für mich, hier zu antworten. Bin ich doch gerade vollkommen damit beschäftigt, jemanden vom Internet zu befreieen, der dort auf Viren kom' raus "unnütze Sites" besucht. Sicher, das ist eine andere Sucht: Menschen zu helfen, die sich nicht helfen lasssen wollen....
Nur für Heute bin ich frei vom selbstzerstörerischen Glücksspiel. Das Aussprechen und hier - das Schreiben ist für mich immer wieder ein Befreiungsschlag. Klar, ich meide die Spielstätten, weil ich nicht reingehen möchte, um armen Zockern mehr Kleidung anzubieten als die Unterhose, die ihnen noch bleibt. Wem kann ich erzählen, wie meine Unterwäsche damals aussah, als ich einen Weg aus der Spielstätte fand. Dieses Glücksgefühl, in ein Bekleidungshaus zu gehen, um mir von meinem Geld Wäsche zu kaufen!
Wenn jemand auf dünnem Eis in den See eingebrochen ist, erfragt er seinen Retter nach Referenzen?

Marco, es steht mir nicht zu die emotionale und finanzielle Härte Deines Rückfalls zu werten. Ich bin aber der Meinung , daß sich jeder Strohhalm, der sich Dir zeigt, sich zu einer haltenden Hand entpuppen kann. Wenn es Dein Anliegen ist, das Programm und die Prinzipien einer Spieler-Selbsthilfe-Gemeinschaft zu erfragen, dann geh einfach hin und bring es gradlinig und direkt vor. Das ist allemale besser, als Spielen zu gehen!
Wenn am Donnerstag bei uns im Meetingraum die Tür aufgeht, dann freue ich mich.
Du bist nicht allein

Andreas

 10 
 am: 25 Januar 2015, 21:50:48 
Begonnen von Ilona - Letzter Beitrag von libelle
Hallo Joachim

Ja das ist eine Farce ! Die Angestellten müssen gesetzlich diese Schulungen mitmachen , aber haben andersherum wieder ganz andere Anforderungen an ihren Arbeitgeber zu erfüllen. Nämlich die Kunden zu halten und zu binden. Siehe Freundlich sein...Kaffe reichen usw :-)
Wie oft hab ich mich verzweifelt an die Spielhallen -Aufsicht gewand..ich kann es nicht mehr zählen . Diese Nahm es auf..hörte zu und gab es weiter an den Chef. Doch das wars dann aber auch schon. Nun der Betreiber und die Aufsichten leben nun mal von den Spielern.Sie ahben nun mal andere Interessen und Motive , wie wir süchtigen Spieler. Da Hilfe zu erwarten, ist wohl auch eher eine Illsusion. Sich drüber ärgern, dass da keine Hilfe kommt..bringt auch nix , lenkt höchstens noch von der eigenen Verantwortung ab. Hab ich aber auch so gemacht :-)

Aus einer Sucht aus zusteigen hat mit viel lernen und vielen neuen Erkennen zu tun...und vor allem auch neuen anderen Aktivitäten. Das Geschenk was man bekommt, wenn es einem gelingt..ist zu sich ein größeres und besseres Vertauen aufbauen zu lernen. Eine Stärke , die man einfach fürs Leben dringend braucht.

Bleib drann...egal wie lange es auch dauert. Das Gesamt Ergebnis zum Schluss zählt...und da sammelt sich so einiges im laufe der Zeit. Negatives, wie Positives an Erfahrungen halt.

lg libelle

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