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11.069 Beiträge in 1.484 Themen- von 1.607 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Schwester

13 Dezember 2017, 10:14:48
GlücksspielsuchtGlücksspielsucht Allgemein (Moderator: Ilona)Thema: Paypal Chargeback und Kontoschließung
Seiten: [1] 2
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Autor Thema: Paypal Chargeback und Kontoschließung  (Gelesen 663 mal)
novruhr
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« am: 16 November 2017, 23:49:43 »

Hallo

leider hat es mich wieder erwischt und es stehen rund 10 Abbuchungen Lastschriften mit insgesamt 1.000€ im Raum.

Was sind eure Erfahrung kann ich die Lastschriften unter dem Hinweis auf das Reekmannschreiben zurückgeben?

Viel wichtiger wie kann man sein Ko to für immer bei Paypal sperren?

Man kann es zwar löschen aber jederzeit direkt wieder aktivieren und hat direkt Kredit.... laut Paypalkundenservice (übrigens sehr ubfreubdlich - auch per Mail) gibt es hier keine Möglichkeit











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Olli
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« Antwort #1 am: 17 November 2017, 06:34:05 »

Moin!

Wenn Du in einem in SH lizensierten Casino gespielt hast, dort Deinen Wohnsitz hast und auch von dort aus gespielt hast, dann wäre ein Chargeback erst mal zu prüfen.
Trifft auch nur eine Bedingung nicht zu, dann buche zurück.
Dein PP-Konto wird dann automatisch geschlossen.

Wie gehst Du nun mit dem Rückfall um?
Hast Du vor etwas zu tun?
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Olaf
novruhr
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« Antwort #2 am: 17 November 2017, 07:29:42 »

Wohne in NRW

Kann man danach wieder ein Papalkonto eröffnen? Reicht es den Brief per Email / Support zu senden.

Habe K9 installiert - ist weiter schwierig trotz Therapeut.....Traurig
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Olli
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« Antwort #3 am: 17 November 2017, 16:30:28 »

Weswegen möchtest Du denn spielfrei werden?

Bist Du da schon zu Erkenntnissen gelangt?

PP wird Dich als Kunden sehen, der seine Rechnung nicht bezahlt hat.
Wieso sollten die Dir also ein Neues Konto gestatten?
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Olaf
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« Antwort #4 am: 17 November 2017, 18:49:34 »

möchte spielfrei werden wegen finanzieller belastung (könnte man schönere dinge mit machen - sind ca 50 bis 60.000 über die letzten jahre) und vor allem die verspielte zeit.
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thehellion
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« Antwort #5 am: 19 November 2017, 21:01:10 »

paypal schmeist Dich vermutlich ohnehin raus und Du landest bei den meisten onlinecasinos ohnehin auf einer schwarzen Liste. Den Verlust trägt nicht paypal denn die buchen intern vom casino zurück
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novruhr
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« Antwort #6 am: 19 November 2017, 21:36:42 »

Kann ich gut mit leben Smiley

Paypal ist was das angeht meiner Meinung nach auch kriminell.

> Habe denen von meiner Spielsucht geschrieben und das Sie bitte mein Konto endgültig sperren sollen. Schrieben mir dann mehrfach das eine Sperre nicht möglich sei bzw. ich jederzeit weiterhin zahlen könnte...> echt schlecht der Service.

Da es mir primär um die Sperre geht - nie wieder mit Paypal zahlen zu können hoffe ich dies klappt so.
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thehellion
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« Antwort #7 am: 19 November 2017, 22:00:39 »

@novruhr
Na ja , aber dann hat paypal erhebliche Hasardeurische Tendenzen denn wenn ein Spieler immer wieder zahlt und bei Verlust die Lastschriften storniert.
Eigentlich geht so was nur einmal und das wars und man ist raus 

 
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Olli
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« Antwort #8 am: 20 November 2017, 13:33:12 »

Hi Novruhr!

Zitat
möchte spielfrei werden wegen finanzieller belastung (könnte man schönere dinge mit machen - sind ca 50 bis 60.000 über die letzten jahre) und vor allem die verspielte zeit.

Natürlich ist der finanzielle Aspekt nicht aus den Augen zu verlieren.
Aber sind wir doch mal ehrlich ... was interessiert einen Spieler das gesetzliche Zahlungsmittel?
Da werden eben Schulden angehäuft ... ist doch nur auf dem Papier ... als Folge wird sich eingeschränkt - ist zwar nicht schön ... aber was soll´s?
Geld ist Suchtmittel.
Für eine Abstinenzentscheidung, die aus dem tiefsten Inneren kommt, kann Geld als Argument nicht wirklich zählen ... oder?

Die verspielte Zeit ... Die Vergangene ist unwiederbringlich futsch.
Es macht auch keinen Sinn ihr nachzutrauern - es lässt sich nicht mehr ändern.
Als Argument im JETZT finde ich es aber richtig gut.
Weisst Du noch, was Du mit der neuen Zeit anfängst?

Novruhr ... ich stand ja auch einmal an dem Punkt, dass ich unbedingt aufhören wollte.
Doch in Worte fassen konnte ich es damals nicht wirklich.
Ich wusste nur: Ich lasse das ab sofort sein! - Punkt - Ende - Aus.

Erst gestern habe ich jemanden etwas geschrieben, was ich hier sinngemäß gerne noch einmal wiedergebe.

Es gibt keine perfekten Menschen! Jeder hat irgendwelche Defizite.
Doch jeder geht mit diesen Defiziten anders um.

So ist die Spielsucht ein Symptom eines (oder mehrere) tiefer liegenden Defizite.
Mit der Suchtausübung wird versucht diese Defizite auszugleichen - zumeist vollkommen unbewusst.

Wenn Du nun das Spielen sein lässt, dann sind Deine Defizite immer noch da.
Sie verschwinden nicht mit der Abstinenz - sie waren ja vorher auch schon da.

Von daher ist es ungemein wichtig, sich ihrer bewusst zu werden.
Erst dann kannst Du daran arbeiten und sie im optimalsten Fall sogar komplett abstellen.

Es ergeben sich also Ziele, die mal mehr und mal weniger auf Deine Grundlegenden Bedürfnisse ausgerichtet sind.

Ganz ehrlich? Wer weiss, wo ich heute wäre, wenn mein Schwager mich nicht gedrängt hätte wieder mit in die SHG zu gehen ...
Ich hatte sie Jahre vorher schon mal besucht - jedoch nur als Alibi.
Da hatte ich überhaupt nicht verstanden, was die eigentlich von mir wollten.

Aber als ich spielfrei war, da wollte ich es nun wissen.
Bin ich wirklich alleine mit meinen Gedanken? Meinen Problemen?
Wie sehen Andere bestimmte Sichtweisen? Wie gehen sie damit um?
Welche Lösungsansätze haben sie verfolgt?

Ach ... genug jetzt davon ... :-)

Kommen wir zurück auf meine Frage. Kannst Du bitte versuchen, sie für Dich genauer zu beantworten?
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Olaf
novruhr
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« Antwort #9 am: 20 November 2017, 23:46:42 »

@Olli was genau meinst du

Weswegen möchtest Du denn spielfrei werden?

- Geld (akt. keine Schulden daher geringer Grund - aber dennoch vorhanden > da es einfach nervt und mit gut 10.000€ pro Jahr auch Ausmaße angenommen hat, bei denen es offensichtlich eine Sucht und ich ein Süchtiger bin)

- Zeit (beruflich sehr stark eingebunden > daher mit der Hauptgrund) > Zeit aktuell im höchsten Maße ineffizient > selbstverletzend verteilt

- Ego / "Problem mit Spiel als Schwäche" (mit Hauptgrund - da mir kognitiv bewusst ist, dass es falsch ist und ich es nachher jedes mal bereue und mich schlecht fühle - wie dem Raucher dem die Kippe nicht schmeckt)
- Angst (Angst Geld / Existenz zu verlieren und somit die Zukunft [Familie, Haus] so zu enden wie Bekannte/Familie....)

Bist Du da schon zu Erkenntnissen gelangt?
Definiere Erkenntni?

Bin seit Jahren in Therapie > Spielsucht war dort auch ein Thema (dieses Jahr zum ersten Mal) - primär wegen Depression, Traumabewältigung, chronischer Krankheit > werde das Thema Spielsucht dort aber intensivieren.

Frage:

Wie kann ich mir eine SHG vorstellen?

Viele sprechen von stationären Therapien - wie kann ich mir diese vorstellen > ich bin beruflich sehr stark eingebunden und eine stat. Therapie würde für mich das berufliche Ende bedeuten.

Aktueller Plan:

- Div. Einschränkungen vorgenommen (Kontosperren, PP, K9 installiert....)

- Thema aktiv in Therapie angehen > Therapeut stürzt sich auf die tieferliegende Problematik

- Für mich so schmerzlich es auch ist verstehen und begreifen das ich ein Süchtiger bin und ein akutes Suchtproblem habe und nicht ein temporäres Problem

Hatte es damals auch schon geschafft für 1-2 Jahre spielfrei zu sein (ohne, dass mir bewusst war das ich ein Problem habe). Ich schaffe das auch wenn es schwer fällt und nicht einfach ist.

Angst und Zieldefinition sind persönliche Motivatoren

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Olli
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« Antwort #10 am: 21 November 2017, 08:35:25 »

Guten Morgen!

Zitat
@Olli was genau meinst du

Genau das, was Du nachfolgend beschrieben hast.
Und das ist schon richtig gut!

Zitat
- Geld (akt. keine Schulden daher geringer Grund - aber dennoch vorhanden > da es einfach nervt und mit gut 10.000€ pro Jahr auch Ausmaße angenommen hat, bei denen es offensichtlich eine Sucht und ich ein Süchtiger bin)

Hättest Du denn ein Problem damit zu sagen: "Ich habe eine Sucht! Ich bin ein Süchtiger!" ?
Knabberst Du noch daran?
Ich erlebe es oft, dass diese Worte zwar gesagt aber innerlich gar nicht so gemeint sind.
Da wird mit dieser Frage tagein und tagsaus "gekämpft".
Das ist anstrengend - es raubt Zeit und Energie.
Es gibt als Alternative zwei Möglichkeiten.
Entweder ich stelle diese Frage zurück, bis ich mehr Wissen erlangt habe oder ich akzeptiere es erst einmal.
Beides kannst Du machen, wenn Du es bei Deinem Therapeuten thematisierst.
Spielsucht ist jedoch ein Spezialfeld und der Therapeut, der sie behandelt, sollte sich schon spezialisiert haben.
Sollte dies bei Deinem nicht zutreffen, dann kannst Du ihn aber bitten, dass er Dir einen Kollegen benennt, der sich damit auskennt.
Ich habe da mal eine Abhandlung gelesen, in dem beschrieben wird, dass dies gerne gesehen wird.

Zitat
- Zeit (beruflich sehr stark eingebunden > daher mit der Hauptgrund) > Zeit aktuell im höchsten Maße ineffizient > selbstverletzend verteilt

Auch hier möchte ich einhaken, wenn ich darf ...
Hat Deine Arbeit unter der Suchtausübung gelitten?
Sprich - hast Du Arbeitszeit zur Spielzeit gemacht?
Oder gehst Du der geregelten Arbeit nach und möchtest eher noch mehr arbeiten?
Im Extremfall kann gerade dies "ineffizient" sein.
Du brauchst Zeit für Dich. Zum Abschalten ... entspannen ... erholen.
Kannst Du das?
Ich konnte es lange Jahre nicht ...
Da habe ich das Spielen benutzt, um den Stresslevel auch nu ja hoch zu halten.
Gott sei Dank hat sich das dann im Laufe der Jahre entwas entschärft.
Das hat mit dazu beigetragen, dass ich dann irgendwann meine Abstinenzentscheidung getroffen hatte.

Zitat
- Ego / "Problem mit Spiel als Schwäche" (mit Hauptgrund - da mir kognitiv bewusst ist, dass es falsch ist und ich es nachher jedes mal bereue und mich schlecht fühle - wie dem Raucher dem die Kippe nicht schmeckt)

Super! Kenne ich von mir selbst ...
Ich sollte immer funktionieren - und das tat ich auch.
Erst vor ein paar Jahren wurde mir richtig bewusst, dass ich die Erwartungen meines Vaters lebte - aber nicht mein Leben - meine Bedürfnisse.
Also "erlaubte" ich mir ... naja, sagen wir mal ... "das Falsche" zu tun.
Das Spielen wurde dabei zu einem Symbol der Rebellion.
Was machte es da, wenn ich mich anschließend schlecht fühlte?
Die Hauptsache war doch nur, DASS ich mich fühlte.

Zitat
- Angst (Angst Geld / Existenz zu verlieren und somit die Zukunft [Familie, Haus] so zu enden wie Bekannte/Familie....)

Es geht also um Existenz- und Verlustängste.
Das sind ganz gewichtige Gründe, denn sie sagen aus, dass Du Deine Spielfreiheit für DICH - zu DEINEM Wohl erlangen möchtest.
Deiner Gefühlswelt soll es gut gehen ... prima.

Zitat
Bin seit Jahren in Therapie > Spielsucht war dort auch ein Thema (dieses Jahr zum ersten Mal) - primär wegen Depression, Traumabewältigung, chronischer Krankheit > werde das Thema Spielsucht dort aber intensivieren.

Da hast Du ja ein ganz schönes Päckchen zu tragen ...

Zitat
Wie kann ich mir eine SHG vorstellen?

Oh ... es gibt da verschienede Formen. Bei den GA z.B. spricht jeder nur über sich ... Über die Wortmeldungen allerdings findet trotz der Monologe eine Art Diskussion statt.
Dann gibt es Gruppen, in denen heftig diskutiert wird.
Es gibt therapeutisch geleitete Gruppen. Spirituelle Gruppen ...

Doch sie alle haben Eines gemeinsam: Sie formen Gemeinschaften, die zum Ziel haben, ein spielfreies Leben zu führen, verbunden mit dem Aufbau des Selbstwertes etc.
Hier können private bis intime Themen und Gedanken ausgetauscht werden.
Es können aktuelle/alltägliche belastende Probleme angesprochen werden.

Es geht eben um den Erfahrungsaustausch. Du wirst Dich wundern, wie viel Du in den anderen Teilnehmern der Gruppe von Dir selbst wieder erkennst.

Zitat
Viele sprechen von stationären Therapien - wie kann ich mir diese vorstellen > ich bin beruflich sehr stark eingebunden und eine stat. Therapie würde für mich das berufliche Ende bedeuten.

Ob Du eine Therapie benötigst, wird mit Dir erörtert werden. Ebenso, welche Therapieform und ob ambulant oder stationär.
Das wird nicht über Deinen Kopf hinweg entschieden, sondern Du entscheidest.
Es wird ein Sozialbericht erstellt (Hinweis zum googeln ...).

Ich weiss jetzt nicht, ob das "berufliche Ende" nur ein Horroszenario von Dir ist oder es sich dann wirklich so ereignen würde.
Doch bedenke bitte, dass dieser berufliche worst case dann Deiner Gesundheit dienen würde - Deiner Lebensqualität dienlich sein würde.
Ich würde mich da aber Schritt für Schritt herantasten.
Also die Spielsucht wieder thematisieren beim Therapeuten - eventuell einen Spielsuchttherapeuten kontaktieren.

Zitat
Hatte es damals auch schon geschafft für 1-2 Jahre spielfrei zu sein (ohne, dass mir bewusst war das ich ein Problem habe). Ich schaffe das auch wenn es schwer fällt und nicht einfach ist.

Eben!
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Olaf
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« Antwort #11 am: 21 November 2017, 20:31:01 »

Danke für deine Nachricht. Ich nehmen deine Fragen mal auf und hoffe ich vergesse keine.

Zitat
Hättest Du denn ein Problem damit zu sagen: "Ich habe eine Sucht! Ich bin ein Süchtiger!" ?
Knabberst Du noch daran?

Ja hatte ich - habe ich immer noch - da es für mich ein Zugeständnis absoluten Versagens ist.
So unschön es ist - es schönreden bringt ja nichts - mit der Erkenntnis kommt neben dem Schmerz / Scheißgefühl hoffentlich der Tatendrang.


Zitat
Hat Deine Arbeit unter der Suchtausübung gelitten?
Jein, seltenst habe ich auf der Arbeit (Handy) gespielt - war am Ende für mich einfach nur noch mehr ein Indiz du hast ein Problem > wenn es schon soweit kommt. Besonders klar wurde es mir als ich auf der Arbeit teilweise mit 10€ Spins gespielt habe

Zitat
Oder gehst Du der geregelten Arbeit nach und möchtest eher noch mehr arbeiten?
Nein, bin beruflich stark eingebunden - nutze die restliche Zeit aber für Familie und Partnerschaft - da ich schon immer viel gearbeitet habe bin ich das Tempo gewöhnt.

Zitat
Berufliche Ende
Ja - bin im Mittelstand da wird man bei sowas gerne mal ersetzt und es wäre ein Knick im Lebenslauf.
>> Keine Sorge im Zweifel geht Gesundheit vor - sehe für mich aktuell nur nicht die Notwendigkeit einer SHG oder eines stationären Therapie.

Ich habe mich selbst, meine Partnerin, meine Therapeuten sollte dies nicht reichen kann man gerne eine Schritt weitergehen - generell verstehe ich hier aktuell den Ansatz noch nicht "ohne SHG und stat. Therapie schaffst du es eh nicht..." > das mag für einige zutreffen > für mich glaube ich "wertfrei" nicht

Zitat
Da hast du aber ein Päckchen
Die meisten schlimmen Dingen im Leben sucht man sich nicht aus.

Meine Krankheit nervt ist aber nicht lebensgefährlich.

Depression hatte ich schon immer im mittleren Bereich.

Trauma war da eher der Grund für den Therapeuten - die Gründe möchte ich hier aber nicht erörtern.

Viel zum Thema Spielsucht kommt, so vermute ich, von meinem Vater > dort wurde es als pos. vorgelebt > als "Junge" adoptiert man es dann als etwas positives > Vater > Vorbild ...> die ganze Nummer Smiley

Im Rahmen der Therapie geht es darum mich selbst in die Macht zu bringen:
- Einordnung Familie
- Einordnung negative Gedanken (was ist wirklich ich > was ist Ego/Depressionspiel)
- Stärkung eigene Position / Selbstwertgefühl
- Aufbau des inneren Kompass > kein grübeln mehr
- Süchte sind lt. meiner Therapeuten das Ergebnis, fehlender obiger Prozesse und gehen mit der Behebung meist automatisch weg

Zitat
Paypal

Hat heute die ersten Rücklastschriften erhalten > Reekmannschreiben sende ich wenn die ersten Zahlungsaufforderungen kommen > wie seht ihr die Chance auf Erfolg?

Allen einen besinnlichen Feierabend
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« Antwort #12 am: 21 November 2017, 21:03:09 »

Onlinecasinos sind in Deutschland (bis auf SH für einen gewissen Zeitraum) verboten. Das hat gerade das Oberverwaltungsgericht bestätigt. Von daher ist die Sache recht klar. Das heißt aber nicht, dass man spielen - stornieren- spielen - stornieren - spielen etc kann. So was macht man einmal! Dann hat man seine zweite Chance. Und die gilt es zu nutzen!
Alles Gute und viele Grüße
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« Antwort #13 am: 21 November 2017, 21:53:04 »

Zitat
Onlinecasinos sind in Deutschland (bis auf SH für einen gewissen Zeitraum) verboten. Das hat gerade das Oberverwaltungsgericht bestätigt. Von daher ist die Sache recht klar. Das heißt aber nicht, dass man spielen - stornieren- spielen - stornieren - spielen etc kann. So was macht man einmal! Dann hat man seine zweite Chance. Und die gilt es zu nutzen!
Alles Gute und viele Grüße
Ilona

- Dito - nutze es

a) um mein PP Konto endlich dauerhaft gesperrt zu bekommen > Oft bei mir > Kein Zugriff auf digitales Geld > keine Zockerei

b) Geld zurück > nicht verkehrt > da es ja nicht der Sucht zugeführt wird > Teil geht es ans Forum
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Olli
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« Antwort #14 am: 21 November 2017, 22:06:05 »

Hi!

Auch wenn ich mir langsam wie ein Schleimer vorkomme - ich finde es super, wie Du Dich auf meine Neugier einlässt ...  Grinsend

Zitat
Ja hatte ich - habe ich immer noch - da es für mich ein Zugeständnis absoluten Versagens ist.

Oh nein ... bloss nicht ...
Ist das nicht das Bild/die Erwartung, die die Gesellschaft/unser soziales Umfeld uns einzureden versucht?
Ist es nicht neben unserer eigenen Persönlichkeit das Ergebnis unserer Erziehung und eben dem sozialen Umfeld?
Wie soll ich z.B. mit bestimmten Gefühlen umgehen, wenn ich es nie vorgelebt bekommen habe sie auszudrücken?
"Was der Bauer nicht kennt ..." kompensiert er dann eben mit der Suchtausübung.
Wenn ich von Versagen lese, dann denke ich auch direkt an Schuld.
Doch wie kann ich Schuld an etwas sein, das ich gar nicht verantworten kann?

Löse Dich bitte von diesem Gedanken.
Du würdest Schuld auf Dich nehmen, wenn Du Dir der Sucht bewusst bist und eben nichts dafür tust sie zum Stillstand zu bringen.
Die Traumata lässt Du bereits behandeln ... Deine Depressionen ebenso ...
Du hast auch schon die Spielsucht thematisiert und willst dies noch verschärfen.
Du machst doch was ... Du bist aktiv und alles Andere als untätig mit Deinen "Defiziten".
Das Schreiben hier scheint Dir gut zu tun.
Wäre es nicht viel schöner zu sagen, dass Du stolz auf Deine Aktivitäten zu Deinem Wohle bist?

Auch mein Vater hat mir das Spielen vorgelebt.
Ich mag ihn nicht als süchtig bezeichnen. Sein Spielen hielt sich immer im Rahmen.
Doch schon als Kind kann ich mich an viele Situationen erinnern, wo er mit klimpernden Kleingeld in der Hosentasche nach Hause kam und stolz verkündete: Ich hatte eine Serie ...
Wie konnte für mich in den Anfängen dann etwas falsch daran sein zu spielen?

Zitat
>> Keine Sorge im Zweifel geht Gesundheit vor - sehe für mich aktuell nur nicht die Notwendigkeit einer SHG oder eines stationären Therapie.

Teil 1 des Zitates: Super!
Teil 2 - Du wirst das selbst schon am Besten wissen!

Zitat
generell verstehe ich hier aktuell den Ansatz noch nicht "ohne SHG und stat. Therapie schaffst du es eh nicht..." > das mag für einige zutreffen > für mich glaube ich "wertfrei" nicht

Den Spruch finde ich so auch falsch. Weder SHG noch Therapie sind ein Garant für eine Genesung.
Jetzt kommt das Aber:
Wenn Du im Meer treibst, hilft Dir eine Schwimmweste beim Überleben!
Viele, die hierher kommen, sind der Meinung, dass sie ihre Spielsucht "alleine" bewältigen können.
Die Angst sich zu outen ... die Angst sich nackig zu machen ... und viele Gründe mehr verleiten sie so zu denken.
Doch die Frage ist nun mal - will ich genesen und was bin ich bereit dafür zu tun?
Sowohl SHG als auch Therapie bieten hier eine Chance sich helfen zu lassen.
Da Du ja bereits wegen der anderen Geschichten in Therapie bist, weisst Du sicherlich, was ich meine.
Du machst das "für Dich" und nicht, weil es einfach nur "üblich" ist es zu tun.
Wenn es Dir nicht helfen würde, hättest Du es längst dran gegeben.
Aber nein ... Du bleibst da am Ball ... Du ziehst für Dich einen Vorteil daraus.

Nun ja, das "wertfrei" glaube ich Dir nicht so ganz ...  Grinsend
Aber es ist ok so, wenn es für Dich eben ok ist.

Zitat
Trauma war da eher der Grund für den Therapeuten - die Gründe möchte ich hier aber nicht erörtern.
Das brauchst Du auch nicht ... wenn mal Redebedarf ist, dann gibt es immer noch die Möglichkeit einer privaten Nachricht.

Vielen Dank fürs Teilen!
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Gute 24 h
Olaf
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