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11.522 Beiträge in 1.514 Themen- von 1.559 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Zockersucht123

22 Januar 2018, 13:09:00
GlücksspielsuchtFragen & Hilfe (Moderator: Ilona)Thema: Wie wirkt Selbsthilfe? Was hilft?
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Autor Thema: Wie wirkt Selbsthilfe? Was hilft?  (Gelesen 828 mal)
Ohne Seele
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« Antwort #15 am: 09 Januar 2018, 14:03:01 »

Ich ging in die SHG

Um zu sehen das ich nicht der einzige Vollidiot auf der Welt binn!(Damals dachte ich so)

Jetzt weis ich das ich ein Pathologischer Glücksspieler bin und es auch mein ganzes leben bleiben werde,dank SHG hab ich auch eine Therapie gemacht,die bis jetzt gut angeschlagen hat!


Gruss!
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Ilona
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« Antwort #16 am: 09 Januar 2018, 14:35:31 »

Danke OS! Weiß deine Gruppe eigentlich, was sie dir bedeutet? Und gehst du noch hin? Du weißt ja: Nachsorge ist die beste Vorsorge!!!!

LG Ilona
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Ilona
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« Antwort #17 am: 09 Januar 2018, 14:37:16 »

Danke Andreas!!!!! Das ist ein ganz großes "Kompliment" an deine Gruppe!
LG Ilona
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Ohne Seele
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« Antwort #18 am: 09 Januar 2018, 14:51:29 »

Die Gruppe gibt es eigentlich garnicht,da war ein kommen und gehen,
und ja genauso wie ich offen hier schreibe habe ich auch offen dort gesagt was ich meine,
zu sagen habe,hab kein Blatt vor den Mund genommen!

Aber ich gehe nicht mehr zur nachsorge,kann wegen der Arbeit nicht,das Leben hat mich wieder.

Bin aber auch nicht traurig drüber das ich nicht mehr hinn gehe,da ich mich nur wieder der
gefahr ausgesetzt hätte zocken zu gehen,passt schon!

LG
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Ilona
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« Antwort #19 am: 09 Januar 2018, 16:54:10 »

Gehst du denn in eine Beratungsstelle zur Nachsorge? Würde ich dir empfehlen. Oder zu einem niedergelassenen Psychotherapeuten. Das hilft zum Stabilisieren.
LG Ilona
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« Antwort #20 am: 09 Januar 2018, 17:55:39 »

Ilona meine SHG war in der Beratungstelle,nein geht aus Zeitlichen gründen nicht mehr,
und ausserdem liegt dort das Bermuda dreieck Grinsend SHG/Beratungstelle,Sparkasse,Spielhalle
Da geh ich dann immer verloren wie ein Schiff,bin dann wie vom Erdboden verschwunden,
Den letzten Rückfall hatte ich auch im Bermuda dreieck,nach der SHG,deshalb kann ich gut drauf verzichten,Ihr glaubt sicher ich Spinne aber irgendwas zieht mich da Magisch an,also bleibe ich diesem Ort erst mal fern das ist für mich eine No go Areas!
Hakan 321 hat es do auch schon 19monate mit seiner selbstherapie geschafft,und ich habe
ja noch 12wochen Therapie im Rücken also alles gut!
Und zu einem Psyhologen geh ich sicher nicht,mag sein das ich Krank bin, aber so Krank
auch wieder nicht,nicht jeder Spieler braucht gleich einen Psyhologen ausser es steckt noch
was anderes hinter seiner Spielsucht,ist bei mir nicht der fall,hab gespielt um Geld zu Gewinnen,Spass aber aus speß wurde leider ernst!

LG
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Olli
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« Antwort #21 am: 09 Januar 2018, 23:37:50 »

Hi OS!

Zitat
Und zu einem Psyhologen geh ich sicher nicht,mag sein das ich Krank bin, aber so Krank
auch wieder nicht, ...

Und was wäre, wenn Du doch so krank wärest? (Beachte bitte den Konjunktiv!)

Was wäre, wenn Dich nur Dein "falscher" Stolz abhielte?

Bist Du Dir wichtig? Wenn ja, dann bietet Dir der Psychologe doch die Chance, Dir helfen zu können Deine Ziele zu verwirklichen!
Da steht doch absolut nicht im Vordergrund, dass Du "irre" wärest, sondern, dass Du Dein Leben in die Bahnen lenken möchtest - mit Hilfe - die Du Dir insgeheim erhoffst!
Es könnte Deinen "Kampf" umwandeln in "Akzeptanz".

Dir fehlt - wenn ich das mal vorsichtig anmerken darf - die positive Betrachtungsweise.
Du machst doch nicht den Psychologen "glücklich", wenn Du zu ihm gehst - damit ER sich dann gebraucht fühlt.

Es geht um Dich! Die wichtigste Person in Deinem Leben!

Hier ziehe ich gerne das oft gebrauchte Gleichnis zu Rate: Würdest Du Dir ein gebrochenes Bein selber schienen wollen, wenn Dir Fachkräfte zur Seite stehen könnten?

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Gute 24 h
Olaf
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« Antwort #22 am: 10 Januar 2018, 08:51:40 »

Ja würde ich Olli,wenn  ich es könnte,würde auch zum Psyhologen gehen wenn ich einen Nötig hätte!

Da dies aber nicht der Fall ist geh ich auch zu keinem!

Soll ich was erfinden nur das ich zum Psyhologen gehen kann ?


Gruss
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andreasg
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« Antwort #23 am: 10 Januar 2018, 10:27:47 »

Hallo O.S.

Du kannst etwas erfinden, um wieder Spielen zu gehen; z.B. Ausreden, Ausflüchte, Selbst-Verleugnungen etc.

Aber wenn eine Ärztliche Untersuchung und Behandlung von Nöten ist, dann ist dieses eben ohne die oben beschiebenen Ausflüchte umzusetzen.

Aber: Auch ein Hypochonda hat das Recht, einmal Krank sein zu dürfen! Cool

Liebe Grüße und schöne 24 Stunden
Andreas
« Letzte Änderung: 10 Januar 2018, 10:29:22 von andreasg » Gespeichert

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« Antwort #24 am: 10 Januar 2018, 11:25:20 »

Ich brauche keinen Grund oder etwas zu erfinden um spielen zu gehen,

wenn ich spielen will dann geh ich spielen,da ich aber keine lust mehr drauf habe lasse ich es

sein!

Man sollte dehnen den Vorrang lassen die wirklich hilfe brauchen,wieso kriegt man den kaum noch

einen Termin beim Psychologen,weil jeder der mal schlecht Träumt gleich meint er bräuchte einen! Zwinkernd

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« Antwort #25 am: 10 Januar 2018, 15:14:07 »

@ olli,

Was genau ist denn hier das gebrochene bein überhaupt ? Und ist das denn nicht schon
verarztet ? Was genau könnte der arzt hier denn überhaupt noch machen in dem fall ?

@ ilona,

Gleiche frage an dich. Klar wenn jemand sagt ,,scheiße was hab ich nur gemacht " und unter
Depressionen usw nach der Erkenntnis, bzw dem aufhören leidet, oder jemand sagt ich habe
gespielt weil mein vater mich als kind nicht liebte usw, dann psychologe..

Aber wenn jemand sagt keinerlei psychische Probleme ausser der sucht zu haben und aus spaß
und oder Langeweile mit dem spielen anfing und dann durch bewusste Manipulation süchtig gemacht
wurde, wie kann ein psychologe hier dann weiterhelfen ?

Oder denkst Du, bzw gilt es in der suchthilfe allgemein, das ohne psychische Grundprobleme bzw
Defizite vor der sucht, eine sucht niemals entstehen kann ?

Fände das mal sehr interessant, ich kann mir im fall von o.s. auch keinen großen nutzen vom
psychologen vorstellen wenn er sagt es geht ihm psychisch gut.
Ausser man geht halt von  aus das zu  einer  sucht grundlegend immer was in der psyche falsch läuft und
es darum geht das herauszufinden.

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Hartmut - Referent fags
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« Antwort #26 am: 12 Januar 2018, 15:40:44 »

Hallo zusammen,
wenn ich Eure Kommentare dazu lese, scheint mir doch der Knackpunkt vieler Spieler eine Selbsthilfegruppe n i c h t zu besuchen darin zu bestehen,
dass man sich schämt sein Problem vor anderen auszusprechen, bzw. auch noch jemanden zu treffen, der einen kennt! Peinlich. Was hat Euch geholfen mit solchen Gefühlen Gedanken so klar zu kommen, dass ihr den ersten Schritt doch getan habt? "nicht jeder hat so einen Olli im Rücken!"  Zwinkernd
Viele (nicht nur Spieler) denken nach einer statonären Therapie. ok, das wars, ich habs hinter mir, ich will von Krankheit und sowas nichts mehr hören, es reicht!
Das Denken könnte fatale Folgen haben: wie könnte man in kürze in dem besagten Flyer, den wir vorhaben, so ein "verhinderndes Denken" auflösen oder überwinden? Hat da jemand Erfahrung mit sich gemacht und ist dann trotz solcher Gedanken hin gegangen? Wie Ilona schon geschrieben hat, ein zwei kurze knackige ehrliche Zitate könnten mehr bewirken als eine theoretische Erklärung, warum es gut wäre eine SHG zu besuchen.
LG Hartmut
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andreasg
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« Antwort #27 am: 12 Januar 2018, 15:51:16 »

Wenn es dir schlecht geht, dann gehe in eine Selbsthilfegruppe;
wenn es dir gut geht, dann laufe in eine Selbsthilfegruppe  Cool
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Hartmut - Referent fags
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« Antwort #28 am: 17 Januar 2018, 09:02:20 »

Hallo Andreas,
wie oft bist Du gelaufen?  Grinsend

LG Hartmut
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andreasg
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« Antwort #29 am: 17 Januar 2018, 22:07:51 »

Hallo Hartmut,

es ist ja (nicht nur) mein Problem, daß ich es kaum aushalte, wenn es mir einmal wirklich gut geht, wenn ich feststelle, ich habe einen Erfolg , den ich mir nie im Leben habe vorstellen können, der sich aber hier dank der Spielfreiheit immer wieder einstellt. Das alte Ego schmettert mir ja entgegen, "Du hast es ja nicht verdient" Traurig

Das muß im Spätsommer 1989 gewesen sein, als ich wie so oft nach Hamburg fuhr, in der Spitalerstraße in ein Bekleidungsgeschäft ging und mir dort ein Herrenoberhemd kaufte. Das hat mich ungeheuer euphorisiert. Endlich konnte ich mein Geld wieder für elementare Zwecke ausgeben! Das war für mich eine riesige Motivation mich wieder auf meine Selbsthilfegruppe zu freuen.

In der Adventszeit hatte ich eine schwermütige Phase gehabt. Ich wußte aber, daß in Bremen am Heiligabend ein Meeting stattfand. Als ich an diesem Tag an der Weserbrücke die Kirchenglocken hörte, kam ein wunderbares Glücksgefühl in mir auf. Ich war einer der ersten, im Gruppenraum.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ob ich mich schwermütig ins Meeting schleppe, oder betfreit mich auf den Weg machen kann. Ich fühle mich dadurch wesentlich leichter und viel beweglicher an Geist, Körper und Seele. Zwinkernd

"Du darfst frei sein, und es darf dir gut gehen"! - ein Leitsatz für mich.

Liebe Grüße
Andreas
« Letzte Änderung: 17 Januar 2018, 22:11:07 von andreasg » Gespeichert

Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen
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