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mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten

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Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #15 am: 15 August 2018, 20:40:59 »
Danke für den Rat. Das hab ich tatsächlich im Zuge der Postöffnung neulich direkt gemacht und schon eine Liste dafür vorbereitet (teilweise kommen halt fortlaufend noch weitere Mahngebühren o.Ä. dazu). Ohne sowas und gar keine Eigeninitiative würde ich mich wahrscheinlich nicht mal trauen dort aufzutauchen..

Falls da direkt Maßnahmen ergriffen werden sollen, nehme ich präventiv für die genauen Kontaktdaten auch die ganzen Briefe mal mit. Eigentlich erwarte ich das aber eher nicht für das erste Gespräch, sondern eher mal nur eine Klärung der grundsätzlichen Situation und der verschiedenen Möglichkeiten.

Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #16 am: 15 August 2018, 20:48:50 »
Ich kenne deine Einnahmensituation nicht. Was ich schade finde ist, dass du eine gemachte Zusage nicht eingehalten hast. Das Geld war ja offensichtlich da. Ich bin selber Spieler, habe aber immer dafür gesorgt, dass die Miete gezahlt ist. Obdachlosigkeit ist furchtbar. Bald ist wieder Winter. Und bedenke: für eine neue Wohnung benötigst du oftmals eine Mietunbedenklichkeitsbescheinigung. Die fällt aus bei Mietschulden.
Gar nicht mehr spielen ist natürlich das Ziel, aber bitte geh nicht mehr so leichtfertig mit deinem Dach über dem Kopf um!!!

Ja Strelitzie, das ist mir auch sehr peinlich und ich bin enttäuscht von mir selber, ist aber leider bei weitem nicht das erste Mal. Die Gedanken sind immer gleich - das Gehalt reicht nicht um alle akuten Rechnungen zu decken, deswegen wird erstmal nur das allerdringendste überwiesen. In dem Fall die noch letzte fehlende Miete. Mit dem Rest wird versucht auf die fehlende Gesamtsumme zu kommen um alles zu zahlen.. So lege und lüge ich es mir wohl immer zu recht um wieder zu wetten, bis es so weit eksaliert ist wie eben jetzt. Die Einsicht kommt immer erst im Nachhinein, dass es ja doch immer wieder noch irgendwelche Lösungen gefunden gab um die Sachen erstmal zu decken und es damit rückblickend doch vielleicht hätte reichen können einfach das ganze Gehalt zum Abzahlen zu nutzen und langsam voranzukommen. Und bis zum nächsten Gehalt war diese Erfahrung und Erkenntnis dann auch schon wieder weg..

Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #17 am: 16 August 2018, 06:40:00 »
Hab zwar das Anfangspost nicht komplett durchgelesen und bin zu faul auf dem Handy meine Tippfehler ggf. Zu korrigieren, aber bin etwa in der ähnlichen Situation. Leider wohne ich nicht in Deutschland und so kann ich auch keine juristisch konkreten Ratschläge bezüglich. Privatinsolvenz, Gehaltspfändung, Arbeitgeber, etc. Geben..
Aber lass dir gesagt sein: die Konsequenzen aus diesen Späßchen mit Inkassobriefe etc nicht öffnen sind sehr vielfältig wie wir ja alle sicherlich wissen , aber betonen muss ich aus aktuellem persönlichen Anlass das Problem auf dem Wohnungsmarkt.
Musste das einfach irgendwo loswerden kurz,. Dieser Threads musste nun eben dran glauben. Grüsse von HandTastatur

Euer paysafemaster
aka betfatal
aka not.here.for.fun
aka nowayout666

..bei dem sich die Situation auch immer weiter zuspitzt. Drauf geschissen denn die neuste Rechtfertigungszeile lautet: solange nicht im Knast und solange nicht Kündigung im Job ist doch alles wunderbar

Ihr wisst bescheid

Ciao

Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #18 am: 16 August 2018, 06:57:09 »
Oh Paysafe. Das wird nicht gut enden bei, mit dir.....

*

Offline Olli

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Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #19 am: 16 August 2018, 08:22:07 »
Hi Suchtel!

Zunächst einmal drücke ich Dir den Daumen für Deinen heutigen Termin bei der Suchtberatung.

Hast Du Dich mal informiert über einen gerichtlich bestellten Betreuer für Dich?

Dies hätte den Vorteil, dass Deine Verbindlichkeiten pünktlich von ihm gezahlt würden.

Spreche es heute an im Termin.

Natürlich musst Du Dich dann mit Deinen Gläubigern in Verbindung setzen und um Geduld bitten.

Mit Hilfe der Schuldnerberatung lässt sich hier ein Zahlungsplan aufstellen.

Weisst Du ... ich kenne den Gedanken "nur einmal ein höherere Zahungseingang und schon bin ich den Großteil meiner Schulden los".
Wer hofft denn sowas auch nicht.
Doch mit weiterem Wetten wird das nicht funktionieren.
Auch Du brauchst Geduld.
Denn irgendwann wird sich irgendwie eine Tür aufmachen.

Die Zinsfestschreibung meiner Baufinanzierung lauft im Januar aus.
Meine Restschuld beläuft sich auf 67.000 €.
Wenn mein Tilgungsplan wie bisher weiter laufen würde, dann wäre ich in 14 Jahren fertig mit der Tilgung.
Aber ... nun kann ich mir ein neues Angebot machen lassen - was ich auch an mehreren Stellen getan habe.
Es kamen Angebote ab 2,1 % Zinsen (bisher waren es 4,09 und 3,65) abwärts herein.
Nun nehme ich das günstigste Angebot von 1,59 % Zinsen an.
Bei gleichem finanziellem Aufwand werde ich nun in knapp neun Jahren fertig sein.

Wenn meinem Höhergruppierungsantrag stattgegeben wird, könnte ich höhere Sonderzahlungen tätigen und die Tilgungsdauer noch einmal um 2 Jahre verkürzen.

Kann man das nicht auch als "höheren Zahlungseingang" betrachten?
Und er hat nichts mit Spielen zu tun.

Einen weiteren Punkt möchte ich gerne ansprechen. Es ist Deine "asketische Lebensweise", wie Du es benennst.
Hier beisst sich doch die Schlange in den Schwanz.
In diesem Jahr konnte ich wenig in mein Häuschen stecken.
Mein gerade 2 Jahre alt gewordener Läppi hatte den Geist aufgegeben ... also musste ich mir Anfang des Jahres einen Neuen holen - 900 €.
Nun haben wir gerade die Aufteilung nach dem Wohnungs- und Eigentümergesetz gemacht - nur mein Anteil ... 1.000 €.
Klar ... es musste sein ... doch es ist nichts, was ich an meinem Häuschen "sehe".
Der Läppi ... klar, er ist nun neu ... aber ich hatte ja vorher auch einen ... gibt es also einen erkennbaren Unterschied? Nein.
Daher habe ich morgen einen Termin bei einem Glaser und lasse mir einen Spiegel für mein WC anfertigen.
Ihn kann ich sehen und ihn kann ich anfassen.
Er ist für dieses Jahr meine Belohnung für meine Abstinenz und Sparsamkeit.

Auch Du brauchst Deine Belohnungen.
Also gehört in Deinen Finanzplan auch eine Position dafür.
Wann warst Du das letzte Mal so richtig schön gutbürgerlich essen?
Hast Du Dir schon mal eine Massage gegönnt? Wann warst Du das Letzte mal schwimmen?
Wenn Du auch etwas fürs Auge brauchst ... was kannst Du für Deine Wohnung gebrauchen?

Und dann stellt sich die Frage: Kannst Du das erreichen, wenn Du weiter spielst?
Solltest Du das mit "nein" beantworten, dann mancht es auch keinen Sinn Seiten aufzusuchen, um irgendwelche Boni zu verspielen.
Dann sollte sich die asketische Lebensweise rein auf das Spielen beschränken, damit Du wieder am "Leben" teilhaben darfst.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #20 am: 16 August 2018, 09:57:45 »
Hab zwar das Anfangspost nicht komplett durchgelesen und bin zu faul auf dem Handy meine Tippfehler ggf. Zu korrigieren, aber bin etwa in der ähnlichen Situation. Leider wohne ich nicht in Deutschland und so kann ich auch keine juristisch konkreten Ratschläge bezüglich. Privatinsolvenz, Gehaltspfändung, Arbeitgeber, etc. Geben..
Aber lass dir gesagt sein: die Konsequenzen aus diesen Späßchen mit Inkassobriefe etc nicht öffnen sind sehr vielfältig wie wir ja alle sicherlich wissen , aber betonen muss ich aus aktuellem persönlichen Anlass das Problem auf dem Wohnungsmarkt.
Musste das einfach irgendwo loswerden kurz,. Dieser Threads musste nun eben dran glauben. Grüsse von HandTastatur

Euer paysafemaster
aka betfatal
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aka nowayout666

..bei dem sich die Situation auch immer weiter zuspitzt. Drauf geschissen denn die neuste Rechtfertigungszeile lautet: solange nicht im Knast und solange nicht Kündigung im Job ist doch alles wunderbar

Ihr wisst bescheid

Ciao

Danke für deinen Kommentar Paysafe. Wir sind wohl wirklich auf einem ähnlichem Weg. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, scheinst du allerdings definitiv schon einen "Schritt weiter" nach unten zu sein.. Ich hoffe, dass es bei mir nicht so weit kommt, dass ich mich völlig gleichgültig dem Glücksspiel hingebe und alles andere wirklich komplett ausblende. Und ich wünsche auch dir, dass du von dem Pfand noch runterkommst, ehe wirklich die Justiz deine Freiheit dann einschränkt..


Hi Suchtel!

Zunächst einmal drücke ich Dir den Daumen für Deinen heutigen Termin bei der Suchtberatung.

Hast Du Dich mal informiert über einen gerichtlich bestellten Betreuer für Dich?

Ich hatte mich darüber ehrlich gesagt nicht informiert, weil ich denke, dass der mir dann eh zwangsläufig gestellt wird um Zahlungen sicherstellen. Und falls nicht, werde ich das Konto einem Freund anvertrauen. Es ist nur noch eine Frage der zeit bis ich mich da öffne, spätestens wenn es eskaliert ist.

Mit den Belohnungen hast du schon Recht, das kann ein hilfreicher Anreiz für ein Leben in Abstinenz sein. Aktuell bin ich aber tatsächlich dankbar für diese absolute Einfachheit und der Reduzierung auf das Minimum. Ich bin eigentlich auf allen Gebieten anfällig für Süchte und Maßlosigkeit. Z.B. PC/Konsolen-Spiele oder auch Essen, neulich habe ich mir mal unter der Woche um am Wochende abends bei Serien lecker Sandwiches zu machen Toastbrot, Wurst, Käse etc. gekauft (sonst habe ich wie gesagt echt nur Reis,Nudeln,passierte Tomaten&TK-Gemüse als "Soße",Haferflocken&Milch da). Ich habe original alles (komplette Toastbrot-, Käse Wurst etc.) noch am Einkaufstag (hatte unter der Woche frei und dafür Samstag Arbeit) leer gefressen. Das gleiche passiert, falls ich mal fürs Wochenende 2,3 Chipspackungen kaufen.
Ein simpler Alltag, aber gezielt mit Freunden mal gönnen finde/fände ich schön. Habe die letzten Jahre da eben regelmäßig aus Geldmangel absagen müssen; genauso im Verein, wenn anschließend noch zur Stammpizzaria gegangen wird - traurig..

Der Suchtberatungstermin war schon heute früh. Ist ein komisches Gefühl gewesen nach dieser längeren Zeit wieder dort. Auch weil ich mich immer schlecht fühle und es auch egoistisch ist, wenn ich mich meistens nur melde, wenn es mir so schlecht geht, dass es nicht mehr anders geht (das betrifft aber auch privat Freunde und Familie; auf der anderen Seite habe ich aber immer allzeit ein offenes Ohr für alle). Abgesehen davon, dass ich das erste Mal seit Ewigkeiten wieder live in echt mir die Sorgen von der Seele reden konnte, habe ich natürlich ihre Einschätzung dazu gehört. Wenig überraschend empfiehlt auch sie aktiv eine stationäre Therapie anzustreben und ihr gefällt meine Einstellung auch nicht, dass erst als "Notfallplan" zu nehmen, wenn ich eh nichts mehr anderes habe. Aber ich tue mich halt sehr schwer, das was ich aktuell noch habe - insbesondere den Job - von selbst aufzugeben (auch falls es nur eine 4 monatige "Pause" sein sollte). Ich habe mit ihr jetzt dann trotzdem schon erste Sachen für einen Antrag vorbereitet, brauche dafür wie schon damals bei der ambulanten Therapie wieder einen ärtzlichen Befund mit der Diagnose pathologisches Glücksspiel. Wenn wir das dann abschicken und die Bewilligung der Gelder etc. haben, kann ich theoretisch - falls ich irgendwie nochmal alles geregelt kriege und Wohnung, Job und einen Abzahlplan habe, und dann es dann nochmal "alleine" mit abgegebener Kontoführung etc. versuchen mag - ja immer noch absagen und das käme öfter vor, dass Leute noch abspringen. Wobei ich mich trotzdem mies fühlen würde dort einen Platz zu "blockieren" und dann noch abzusagen..

Den nächsten Termine habe ich am Dienstag, und am Montag bin ich ja bei der Schuldnerberatung. Und jetzt muss ich nacher bevor ich zur Arbeit gehe, oder dann vor der Rückfahrt (es sei denn ich mache ich Risiko..) von meinen letzten 5€ tanken, das wird so peinlich an der Kasse :/ (ich weiß das klingt banal, aber ich schäme mich immer so sehr; für Paysafecards bin ich teilweise schon an einem Tag zu 8 verschiedenen Tankstellen/Händlern gefahren um zu vermeiden da mehrmals vom gleichen Verkäufer gesehen zu werden..)
« Letzte Änderung: 16 August 2018, 10:12:35 von Suchtel »

Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #21 am: 16 August 2018, 21:12:24 »
Zitat
. ; für Paysafecards bin ich teilweise schon an einem Tag zu 8 verschiedenen Tankstellen/Händlern gefahren um zu vermeiden da mehrmals vom gleichen Verkäufer gesehen zu   

diese Problematik kenne ich nur all zu gut..
am Anfang hatte ich mir noch ein persönliches Limit gesetzt (nicht mehr als 3 Käufe im einer Mitarbeiterschicht derselben Tanke..(gottseidank (oder eben nicht?) gibt/gab es hier die Möglichkeit an Bahnhöfen am Ticketautomaten Psc's zu erwerben..(auch wenn bei kleineren Bahnhöfen die Akzeptanz bezüglich Höhe und Anzahl der Banknoten teilweise begrenzt ist..aber um die Dauer von 23:00 bis 6:00 Uhr früh zu überbrücken klappte es mit Mehraufwand immer)..

Diesbezüglich werde ich vllt irgendetwas kreatives mit all den Karten anfangen (keine Ahnung was genau).
Einerseits als Erinnerung, anderseits als Konfrontationsmassnahme mit dem Problemchen, vorallam aber um mir das effektive Ausmass vor Augen zu führen. (ich hab sie zwar nie gezählt, aber mit den niedrigen Kartenbeträgen ist die 100er Marke sehr schnell erreicht..)
Einige Verkaufsstellen haben sich auch schon beklagt, ich solle doch wenigstens noch was zu trinken dazu kaufen, da sie ja keinen Gewinn dran machen würden etc..die größte Frechheit war ein Händler, der mir die Karte nur für 2€ teurer verkaufen wollte. Diesen hätte ich bei Langeweile direkt gemeldet. Soviel zu meinen Erfahrungen rund um das Thema.

Bezüglich weiter unten kann ich abschliessend nur noch eine Lebensweisheit symbolisch hier "verkünden":
Schlimmer geht IMMER.

Und da ich weder Zeit noch Lust habe meinen Threads zu updaten: heute ist endlich der Brief eingetroffen mit der Berechnung meines Existenzminimums. Muss noch Nachweise bringen unbedingt morgen bzgl. Mietzins etc, aber von der Sozialhilfe hatte ich vor Ewigkeiten besser gelebt. Jedenfalls sobald ich einen Zahnarzttermin oder Termin beim Hausarzt machen muss definitiv. Aber das muss man halt in Kauf nehmen vorher.

Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #22 am: 19 August 2018, 23:04:41 »
Mein Wochenende lief so mäßig. Unverhofft am Freitag die nachträgliche Prämien-Gutschrift für die Eröffnung meines aktuellen Gehaltskontos, die ich gar nicht mehr auf dem Schirm hatte, bekommen. Das hat das kleine Minus ausgeglichen (eigentlich habe ich keinen Dispo, aber ist durch Lastschriften etc. entstanden) und es war sogar noch etwas über. Um online keine Dummheiten damit zu machen, habe ich es direkt abgehoben. War dann Lebensmittel kaufen und tanken, aber da hat es mich natürlich erwischt und ich habe dazu noch eine Paysafecard gekauft, die ich dann natürlich auch konsequenterweise eingezahlt und verwettet habe... Im Kopf hatte ich das sicher schon im Vorhinein geplant und mir selber wieder eingeredet, dass das bisschen Geld (jetzt wo die Basics mit Essen und Benzin gedeckt waren) eh nichts bringt und ich es ja vielleicht hochspielen kann... Ich hoffe immer noch, dass ich, wenn ich mal einen Finanzplan habe, im Kopf da gedanklich den Schalter umlegen kann. Und durch das plötzliche Geld kam ich auch drum herum, wieder Freunde oder Familie um Benzingeld um zur Arbeit zu kommen zu bitten und dabei eventuell auch die allgemeine aktuelle Situation ansprechen zu müssen und die Kontoführung abzugeben.

Deswegen ist meine kurzzeitige Aufbruchsstimmung gerade wieder ziemlich getrübt, zumal ich deswegeneinen Großteil vom Wochenende alleine daheim verbracht habe, weil ich ohne Geld nichts unternehmen konnte (in so Momenten wüsste ich dann schon wieder 10€ für Eintritt ins Schwimmbad, Kino oder essen gehe bei Burger King, Döner etc. schon so sehr zu schätzen..)

Aber morgen Vormittag ist der Termin bei der Schuldnerberatung und ich habe meine Aufstellungen bereit und hoffe vielleicht doch schon direkt mit deren Hilfe und möglichen Schreiben bei meinen größten Gläubigern mit offenen Beträgen von >1000€ den Druck rausnehmen zu können, und auch beim Stromanbieter so eventuell nochmal auf Verständnis und Frist bis zum neuen Gehaltseingang zu bekommen.
Am Dienstag habe ich dann direkt den nächsten Termin bei der Suchtberatung und kann das, was bei der Schuldnerberatung rum kam so wie das allgemeine weitere Vorgehen besprechen. Ein Termin in den nächsten Wochen ist bei der Arztpraxis, die mir auch die Diagnose der pathologischen Spielsucht für die ambulaten Therapie bestätigt hatte, ist aktuell leider nicht zu bekommen - vielleicht versuche dann mein Glück einfach bei einer anderen, wobei ich es am Liebsten eben wieder bei der gleichen machen würde..
« Letzte Änderung: 19 August 2018, 23:06:39 von Suchtel »

Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #23 am: 20 August 2018, 08:04:22 »
Diesen Klick im Hirn kann dir niemand von Außen abnehmen. Du kannst Hilfe von Außen bekommen mit den Finanzen oder der Verwaltung deines Geldes, aber du musst soweit kommen, nicht Mal mehr einen Cent verwetten zu wollen.

Drücke dir die Daumen, dass die Schuldnerberatung dir helfen kann mit den akuten Themen

*

Offline Olli

  • *****
  • 1.797
Re: mein Weg: Kurve kriegen oder wirklich nach ganz unten
« Antwort #24 am: 20 August 2018, 10:53:33 »
Hi Suchtel!

Zitat
Ich hoffe immer noch, dass ich, wenn ich mal einen Finanzplan habe, im Kopf da gedanklich den Schalter umlegen kann.

Ich sehe das wie Strelie genau anders herum - erst den Schalter umlegen und dann ... was Dir auch immer helfen mag.

Du ziehst hier immer wieder das Spielen allem Anderen vor. Daher resultierte auch Dein Plan mit der PSC.

Bin gespannt, wie der Termin heute verläuft.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

 

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