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10.947 Beiträge in 1.469 Themen- von 1.585 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Moncler Jackets

21 November 2017, 10:56:46
FachforumBürgerinitiativenThema: Erfahrungen aus Berlin
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Autor Thema: Erfahrungen aus Berlin  (Gelesen 5863 mal)
INI Berlin-Marienfelde
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Beiträge: 1


« am: 27 April 2009, 10:01:29 »

Seit Sommer 2008 kämpfen wir hier gegen eine Mega-Spielhalle im Supermarkt-Format. Unglaublich, wie das Bauamt Tempelhof-Schöneberg behauptet, es MÜSSE einen 700-Quadratmeter-Suchttempel gegenüber von Bahnhof, Einkaufzentrum und nur 300 m entfernt von Jugendalkohol-Treffs und Fundorten von Drogentütchen genemigen - nur weil dies ein Gewerbegebiet sei. Und noch unglaublicher, wie der Berliner Senat das ignoriert bzw. nachbetet. Trotz über 5.000 Unterschriften gegen die Mega-Spielhalle und trotz weiterer 3.800 Unterschriften für eine Verschärfung der Auflagen für Spielhallen und Automaten.

Wer kennt Erfahrungsberichte oder gar Urteile, bei denen Bauanträge für Spielhallen in Gewerbegebieten abgelehnt wurden? Bitte melden !!! Andererseits könnt ihr bei uns im Internet einiges nachlesen und bei Bedarf auch ne Frage stellen... www.berlin-marienfelde.de

Eure INI Berlin-Marienfelde   
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Pünktchen
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Beiträge: 182



« Antwort #1 am: 27 April 2009, 20:55:22 »

Hallo,

ich verfolge Eure Initiative mit großem Interesse und finde sie wirklich supertoll.

Was ich bei Euch am meisten bewundere, ist, dass Ihr selbst bei so gut wie aussichtslosen Dingen den Kopf nicht in den Sand steckt sondern unter dem Motto "jetzt erst recht" noch mal so richtig loslegt.

Ich bin zwar nur eine "einfache Spielerin", aber ich interessiere mich auch sehr für Prävention ect. und versuche hinsichtlich der aktuellen behördlichen Entscheidungen immer up to date zu sein. Habe einen Tipp, auf den Ihr wohlmöglich schon längst selbst gekommen seid:

Versucht, Entscheidungen über Euren Kopf hinweg, so lange wie möglich hinauszuzögern.

Hintergrund: die unentschlossenen behördlichen und höchstrichterlichen Entscheidungen in unserem Lande nach dem Motto: solange kein EuGH-Urteil ausgesprochen ist, vertagen wir, wiegeln wir ab ect. Gerade in Berlin vergeht nun wirklich kaum ein Tag ohne fragwürde einstweilige Verfügungen gegen die staatlichen Lotterieanbieter wie z. B. gegen jede einzelne kleine Lottoannahmestelle.

Deshalb Tipp Nr. 2.: Vielleicht ergibt sich hier auch eine Möglichkeit, weitere Befürworter Eurer Initiative ins Boot zu holen. Ansprechen kostet nichts!

In Eurem speziellen Fall gehts ja nun offiziell noch nicht einmal um Glücksspiel sondern "lediglich" um Vergnügungsspiele. Hier lohnt es sich anzusetzen!

Aktuell findet Ihr hier auf der Startseite unter der Rubrik "Aktuell" einen Artikel der Ludwigsburger Zeitung, der genau Eurer Frage entspricht.

Von mir ganz ganz herzlich viel Erfolg für Euren weiteren Weg, den ich aufmerksam weiter in schöner Regelmäßigkeit verfolgen werde.

Pünktchen
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