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Begonnen von Chris, 02 November 2005, 17:22:06

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Aha, sind also voll abgesichert nachdem sie dich total abgezockt haben.... naja, selbst Schuld - hätte ja nicht sein müssen.

Also ich habe mal versucht mir Hausverbot erteilen zu lassen, aber die Angestellten verstanden gar nicht was ich von ihnen wollte. Sie haben es dann aufgeschrieben. Also ich später mal wieder zum spielen auftauchte...die selbe Angestellte...schaute mich an...sprach mich an "Du wolltest doch nicht mehr"...ich sagte.."schmeiß mich raus"....und sie: "pppfft..." und die Sache war erledigt..und ich am zocken.
Ist wie immer, nur meine ganz private Meinung....

Hallo Chris,
das ist leider fast überall so. Wer zocken will, der kann es auch. Selbst dann, wenn es Ausweis- und Sperrvermerkontrollen auch beim sog. "kleinen Spiel" geben wird, Möglichkeiten gibt es immer (zur Not Ausland, Online, etc.). Meiner Meinung nach muss die Entscheidung vom Spieler kommen, der sich zwar Hilfe holen kann, aber die Verantwortung lässt sich nicht so "bequem" auf die Spielhalle übertragen. Es muss schon Deine Überzeugung sein, nicht mehr zu spielen. Bis dahin kann es ein langer Weg sein...

Hallo Rudi,
klar muss die Entscheidung vom Spiler kommen aufzuhören. Nur ist es eine Frechheit, dass der Staat großartig erklärt er muss die Spieler überwachen, und dabei 90 % Steuern kassieren, und wenn dann einer mal so wie ich bestimmt früher schon 20 mal, zum Saalchef kommt und sich sperren lassen will, dann zu hören bekommt man soll sich das doch nochmal überlegen. Die Entscheidung habe ich jetzt getroffen kein Roulette mehr zu spielen, nur die Rolle des Staates find ich da schon sehr verwerflich. Wenn ich zusammenrechne was ich wohl Steuren und Trinkgelden im Casino gelassen habe, und wenn ich jetzt ne Therapie will, bekomm ich keine weil ich nicht in die Rente eigezahlt habe als Selbständiger. Wofür ist denn dann mein ganzes Geld verwendet worden.
Aber ich habs wenigstens irgendwann nochmal gerafft.

Liebe Grüße
Harry

Hi Harry,

auch als Selbständiger hast Du die Möglichkeit eine stationäre Therapie zu machen. Laut Aussage meines Therapeuten muß dafür dann die private Krankenversicherung aufkommen.

Vielleicht hilft Dir das ja weiter.

Gruß

Mike

Hi Mike und danke für deine Info. Ist nur bei mir leider so, dass meine Private Krankenversicherung ne Therapie bezahlt, aber keine Suchttherapie, ist in dem Katalog nicht enthalten. Man muss da dann immer tricksen, und das mag ich nicht. Ich war gerade in einer Therapie 3 Wochen wegen Depressionen. Das ging, nur hatten die da keine Ahnung von Sucht. HAben in dem Bericht geschrieben das wär bei mir SOGAR so weit gegangen bis zum Kontrollverlust. Naja was willst von Ärzten erwarten.

Liebe Grüße
Harry

Sogar bis zum Kontrollverlust... solche Äußerungen sollte man doch von Ärzten, egal welcher Fachrichtung, nicht erwarten. Ein bisschen Basiswissen zum Sucht-Thema, zumindest das eben der Kontrollverlust so ziemlich das eindeutigste Anzeigen für eine Sucht ist (egalb ob Alc, Drogen oder Spiel) wusste ich auch schon vor meinen eigenen Erfahreungen, als vollkommener Laie.

Lieben Gruß
Rudi

@Rudi,
hast du da schon mal einen Arzt oder eine Ärztin gesehen die sich bei Sucht auskennt? Nur der Witz ist die macht inm der Wendelsteinklinik Therapie!!!!
Übrigends super, dass man sich hier anmelden muss, können die Idiooten hier schreiben was sie wollen, ich lese das einfach nicht, unter anderem Namen wie drüben geht hier ja nicht.Ätsch!!!!!!!

Liebe Grüße
Harry

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