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Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele

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Offline Fury

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3735 am: 24 August 2021, 18:52:33 »
Kam noch kein gerichtlicher Mahnbescheid?

Das man Post von zwei verschiedenen Inkassounternehmen bekommt (nach einem zeitlichen Abstand) finde ich auch merkwürdig - würde mich auch interessieren, ob man dann nochmal aktiv werden muss...
« Letzte Änderung: 24 August 2021, 19:08:22 von Fury »

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Offline Vetram

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3736 am: 24 August 2021, 19:33:55 »
Nein kam nichts.
Der erste Brief kam von infoscore, wurde jetzt wohl in Paigo umfirmiert.
Paypal Luxemburg hat die Forderung an Paypal Singapur abgetreten.
Jetzt versuchen die Ihr Glück.

Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3737 am: 24 August 2021, 21:25:21 »
Na da bin ich mal gespannt ob bei mir auch was kommt!

Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3738 am: 25 August 2021, 10:27:40 »
Bei mir kam gestern auch per Mail eine Zahlungsaufforderung von Piago. Meine Verjährung wäre am 31.12.2022.....

Bin gespannt, ob Paypal noch vorher Klagen wird - obwohl ich eher davon nicht ausgehen werde. IN der Tat nehme ich eher an, dass dies Einschüchterungsversuche sind, um den Mandanten zum Zahlen zu animieren... Es bleibt spannend.

Nein kam nichts.
Der erste Brief kam von infoscore, wurde jetzt wohl in Paigo umfirmiert.
Paypal Luxemburg hat die Forderung an Paypal Singapur abgetreten.
Jetzt versuchen die Ihr Glück.

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Offline Vetram

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3739 am: 25 August 2021, 15:11:30 »
Hab heute mit RA kenne telefoniert.
Es gibt nichts Neues.
Einfach dem inkassoschreiben widersprechen und abwarten.
BGH Entscheidung wird erst im Jahre 24 erwartet.

Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3740 am: 26 August 2021, 02:47:12 »
Hallo.
Mein CB war im Jahre 2019.
kurz darauf kam ein inkassoschreiben von KSP.
Es wurde durch die Kanzlei Lenne Widersspruch eingelegt.
Bis jetzt nichts mehr gehört.
Heute erneutes Schreiben von Paigo, wobei aber die Verzugszinsen nur für die letzte Woche gefordert werden.

Was tun?
Erneut Widerspruch einlegen?

Wenn dich eine Kanzlei bereits in dieser Angelegenheit vertreten hat, wäre es dann nicht auch ratsam, dort deine Rückfrage zu dieser Angelegenheit zu stellen?!

Um dir vorab die Sorgen zu nehmen, wenn eine Forderung nachweislich bestritten ist, befindest du dich so oder so nicht im Zahlungsverzug. Demzufolge drohen dir da auch keine Verzugszinsen oder anderweitige Verzugskosten. (Siehe § 286)
Schon gar nicht, wenn trotz deines Widerspruches im Verlauf der Gläubiger anderweitige Forderungs-Dienstleister beauftragt. Derartige Inkasso Gebühren darf er dann auch getrost selber tragen, gleichgültig ob er dann in einem späteren gerichtlichen Verfahren doch Recht bekommen würde. (siehe § 254 BGB)
Ein Schreiben (nach bereits erfolgtem Widerspruch) von dem erwähnten Inkasso Dienstleister kannst du höflicherweise mit Verweis auf den bereits erfolgten Widerspruch durch deinen Rechtsanwalt entgegnen. Musst du aber nicht. Reagieren solltest du aber unbedingt und unverzüglich, wenn dir ein gerichtlicher Mahnbescheid wegen dieser Forderung ins Haus flattert.

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Offline kc_

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3741 am: 26 August 2021, 08:00:28 »
Wenn man bisher vom Rechtsanwalt über WHDG vertreten wurde, dann muss man das neue Inkassoschreiben an WHDG weiterleiten oder? Und sie sollen das Schreiben vom Rechtsanwalt widersprechen lassen?

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Offline Vetram

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3742 am: 26 August 2021, 13:01:12 »
Es wurde mittlerweile Widerspruch gegen das neuerliche inkassoschreiben durch lenne eingelegt.
PP hat bis heute keinerlei mahnbescheide erwirkt.

Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3743 am: 27 August 2021, 05:14:52 »
Wenn man bisher vom Rechtsanwalt über WHDG vertreten wurde, dann muss man das neue Inkassoschreiben an WHDG weiterleiten oder? Und sie sollen das Schreiben vom Rechtsanwalt widersprechen lassen?

Ich verstehe nicht, wieso du solche Fragen nicht direkt an den zuständigen Ansprechpartner von WHDG stellst. Sofern die noch für dich und deiner Rechtsangelegenheit eintreten und aktiv sind, wäre es durchaus sinnvoll und auch in deinem Interesse zwingend erforderlich, das die davon Kenntnis erlangen.

Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3744 am: 12 Oktober 2021, 12:06:58 »
Es bleibt spannend!!!!!


Revision zum BGH: Müssen Zahlungsdienstleister Verluste der Spieler bei illegalem Online-Glücksspiel erstatten?
Am 07.10.2021 hat das Landgericht Berlin die Revision zum Bundesgerichtshof in Bezug auf die zivilrechtliche Wirkung des Mitwirkungsverbots an Zahlungen im Zusammenhang mit illegalem Online-Glücksspiel gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 GlüStV 2012 zugelassen.

Das heißt, dass der Bundesgerichtshof nun endgültig klären wird, ob Zahlungsdienstleister wie PayPal, Skrill, Sofortüberweisung, Kreditkarteninstitute usw. die Verluste der Spieler erstatten müssen, die ihnen durch illegales Online-Glücksspiel entstanden sind.

Insbesondere wird sich der Bundesgerichtshof im Lichte der bisherigen Rechtsprechung zu dem Mitwirkungsverbot an Zahlungen in Verbindung mit illegalem Online-Glücksspiel mit der Rechtsfrage befassen müssen, ob das besagte Mitwirkungsverbot unmittelbar gilt. In dem Fall sind nämlich die Banken und Zahlungsdienstleiter zu eigenverantwortlichen Maßnahmen verpflichtet. Andernfalls wäre vorher die Tätigkeit einer zuständigen Glücksspielaufsichtsbehörde erforderlich, die die illegalen Online-Glücksspielangebote bekanntzugeben hat.

Glücksspielaufsichtsbehörde: Zahlungsdienstleister zu eigenständigem Handeln verpflichtet
Laut der zuständigen Glücksspielaufsichtsbehörde sei keine vorherige Bekanntgabe nötig. Das Mitwirkungsverbot verpflichte die Banken und Zahlungsdienstleister zu eigenverantwortlichen Maßnahmen, da sich die Illegalität – insbesondere das Internetverbot gemäß § 4 Abs. 4 GlüStV 2012 – aus dem Gesetz selbst ergebe.

Zu welchem Schluss der BGH abschließend kommt, bleibt abzuwarten.

https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/revision-zum-bgh-muessen-zahlungsdienstleister-verluste-der-spieler-bei-illegalem-online-gluecksspiel-erstatten.html?fbclid=IwAR0O_hyJ0VZCe1kf-pxfu3xseEXVN8ZxES7P4XvWgGFGycOuQAG-vfqEym4

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Offline Fury

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3745 am: 12 Oktober 2021, 12:10:57 »
Kann man schon sagen, wann man da in etwa mit einer Entscheidung/einem Urteil rechnen kann?
« Letzte Änderung: 12 Oktober 2021, 12:40:47 von Fury »

Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3746 am: 12 Oktober 2021, 12:13:57 »
ich glaube nicht vor 2024

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Offline Max

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3747 am: 17 Oktober 2021, 18:30:20 »
Mir reicht, nicht vor dem 01.01.2022 00:00 Uhr, denn dann ist meine Sache endlich verjährt :-D

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Offline Fury

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Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3748 am: 20 Oktober 2021, 07:45:27 »
Habe bei einem bekannten Anwalt nachgefragt, und der hat die Auskunft gegeben, dass evtl. bereits im nächsten Jahr mit einem Urteil/einer Entscheidung zu rechnen ist...

Re: Guckt mal!!!! PayPal verzichtet auf Geld für Online-Casinospiele
« Antwort #3749 am: 22 Oktober 2021, 17:00:39 »
Hallo,

ich habe am 15.10.19 mein Geld zurückgeholt. Am 18.10.19 mein Einschreiben abgeschickt. Am 25.10.19 eine Bestätigung von paypal per Mail erhalten, dass die sich um mein Einschreiben kümmern.

Woher weiß ich genau, wann mein "Fall" verjährt ist (Ende des Jahren + 3 Jahre oder?!)? Also 01.01.2023, oder?

Und was passiert danach? Also kann ich dann meine Mailadresse wieder benutzen oder muss ich mir einen anderen paypal account machen? Belasten die mein neues Konto dann plötzlich mit den offenen Forderungen des "verjährten Accounts" (Name + Bankverbindung ist ja gleich).

Paypal account ist gesperrt, für "meine" Sicherheit bekomme ich als Fehlermeldung.

Vielen Dank vorab :)

LG Marina
« Letzte Änderung: 22 Oktober 2021, 17:19:39 von Marina »

 

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