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Nichtöffentliche Anhörung zur Neuregulierung des Glücksspielwesens am 19.2.in D

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Naja,

klar wird es die illegalen OC weiterhin geben aber dafür wäre es doch wichtig, dass zumindest in Deutschland selbige mit einer Ländersperre versehen werden und eben nur OC eine Lizenz erhalten die auch in Deutschland ihren Hauptsitz haben! Wenn man diese Hürde endlich mal nehmen könnte dann wäre schon viel erreicht. Im Gegenzug sollte aber auch klipp und klar gestellt werden, das die OC, welche keine Lizenz erhalten (illegale OC) keinerlei Transaktionen von Zahlungsdienstleistern annehmen dürfen. Sofern doch gibt es drakonische Strafen.

1000 EUR sind in meinen Augen, zumindest auf den Ersten Blick  "super"  aber nur wenn man den illegalen OC das Handwerk legt! Damit wär auch viel erreicht. Danach kann man das alles noch differenzieren mit dem von mir angesprochenen Lohnabrechnungen und eben einer gewissen Summe, je nach Einkommen (dies wäre der zweite Schritt!)

Wenn ich mir überlege, das ich innerhalb 80min satte 95.000 EUR verbraten habe und wenn die 1000 EUR Grenze damals gegriffen hätte dann würde ich nicht so in der Scheiße stecken.... und viele andere auch nicht. 

Ein tatsächlichen Schutz für Spieler*innen könnte es ohne Wenn und Aber aber auch geben,
auch ohne überhaupt einen großen Aufwand zu betreiben, vorausgesetzt natürlich das es unsere Gesetzgebung mit dem Spielerschutz Ernst ist?

Jede Firma die einigermaßen Gesund agiert holt sich was die Zahlungsfähigkeit seiner Kunden betrifft eine Bonitätsaukunft -und das heute schon tausenden male am Tag.
Online Glücksspieler werden ja eh schon dazu verdonnert sich zu Verifizieren (überwiegend nur wenn sie auszahlen möchten) ...Lohnabrechnung-Gas Wasser Strom Abrechnung, Adressennachweis, Altersnachweis, Lohnabrechnung usw.   

Vorteil,
mit einer Bonitätsprüfung bedarf es keine Limits mehr (wird eh umgangen), der Jugendschutz ist gewährleistet -und wer sich das Zocken leisten oder auch nicht leisten kann ist blitzschnell herausgefiltert.

Oder habe ich da ein Denkfehler, male mir die Welt wie sie mir gefällt  :)?

Eine Bonitätsprüfung ist nur Schall und Rauch denn die besagt lediglich, dass man eine gewisse Summe bekommt oder nicht und das Problem dabei ist das man diese Bonität auch noch weiter inne hat wenn man bereits arbeitslos ist.

Ergo wäre es kontraproduktiv wenn man dann noch spielen könnte...

Ein Gehaltsnachweis, der natürlich max 30 Tage alt sein darf, würde hier Abhilfe schaffen und selbstverständlich muss man selbigen auch alle 3Monate erneut abgeben um den Schutz gewährleisten zu können.
« Letzte Änderung: 17 Februar 2020, 12:45:57 von Born4Nothing »

Eine Bonitätsprüfung ist nur Schall und Rauch denn die besagt lediglich, dass man eine gewisse Summe bekommt oder nicht und das Problem dabei ist das man diese Bonität auch noch weiter inne hat wenn man bereits arbeitslos ist.
Einspruch Euer Ehren,
ich hole mir ziemlich regelmäßig Schufa Auskünfte ein, nicht weil Kunden von mir uns einen Kredit bekommen, sondern ich bekomme einen netten Überblick betreffend deren Zahlungsmoral -und meine Geschäfte mache ich Grundsätzlich (Privat Personen oder Firmen)  davon abhängig ob jemand Kreditwürdig ist, oder aber bis über beiden Ohren verschuldet ist.   

Also,
Negative Schufa = keine Anmeldung in ein für Deutschland lizenziertes Online Casino möglich.
Wer ausweicht -illegal spielt bzw. es überhaupt erst möglich macht (z.B verbotenerweise Zahlungsdienstleister) ...knallhart und ohne Ausnahme zur Rechenschaft ziehen . 
Und mal davon abgesehen das es mittlerweile Millionen Online GlücksSpieler in der BRD gibt, von Heute auf Morgen werden nicht alle gleichzeitig arbeitslos -und ein Gehaltsnachweis könnte man ebenso verpflichtet einführen.
Bei Arbeitslosigkeit wäre dann Schluss mit lustig... 

Scheint mir wenigstens mehr Sinn zu machen als das was in Planung ist, wenigstens für die große Masse die sich an den Spielregeln hält.
« Letzte Änderung: 17 Februar 2020, 14:01:57 von Auskuriert1 »

Glückspiel mit Kreditwürdigkeit gleich zu stellen ist ja schon paradox.

Wenn jemand vorher x netto verdient hat leidet seine Bonität nicht wenn er arbeitslos werden sollte. Die verschlechtert sich nicht von heute auf morgen. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und da muss schon ne Menge passieren. Deswegen werden doch ständig Kredite vergeben und auch für spielsüchtige weil die Bonität gut ist und genau das muss man verhindern aber eine Bonitätsauskunft ist da deplatziert.

Suchtprävention kann nicht in der Mitte anfangen wenn man schon Haus und Hof verspielt hat - genau das passiert bei einer Schufa-Auskunft. Man muss vorher ansetzten.
« Letzte Änderung: 17 Februar 2020, 14:23:20 von Born4Nothing »

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Offline Ilona

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  • 2.560
    • Fachverband Glücksspielsucht e.V.
Guckt mal hier bitte unten auf die Seite https://www.gluecksspielsucht.de/
Der Betroffenenbeirat aus Bayern hat eine tolle Aktion vor der Düsseldorfer Staatskanzlei auf die Beine gestellt. Sie sind heute noch bis 16.30 Uhr vor Ort. Auf Facebook z.B. Glücksgriff gibt es weitere Fotos.
LG Ilona
Juristische Beratung: Kanzlei Kraft, Geil und Kollegen / Bielefeld http://www.kguk.de/
Ansprechpartnerinn: Dr. Iris Ober und Juliane Brauckmann  (Fachanwältinnen für Bankenrecht)  Terminanfragen: 0521-529930
Weitere Infos  hier: https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php?topic=3737.0

Glücksgriff?

Wie wäre es denn mit einem Link zur FB Seite - finde nämlich nichts...


Danke :)

Fetzt!

Eine Bonitätsprüfung ist nur Schall und Rauch denn die besagt lediglich, dass man eine gewisse Summe bekommt oder nicht und das Problem dabei ist das man diese Bonität auch noch weiter inne hat wenn man bereits arbeitslos ist.

Ergo wäre es kontraproduktiv wenn man dann noch spielen könnte...

Ein Gehaltsnachweis, der natürlich max 30 Tage alt sein darf, würde hier Abhilfe schaffen und selbstverständlich muss man selbigen auch alle 3Monate erneut abgeben um den Schutz gewährleisten zu können.

Vermutlich würde es mehr bringen, wenn man die Finanzinstitute in die Pflicht nehmen würde. Insbesondere wenn Jemand innerhalb weniger Minuten seine Existenz verspielt. Persönlich tut mir dies von ganzem Herzen leid.

*

Offline Ilona

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    • Fachverband Glücksspielsucht e.V.
Für alle, die gern lesen, denen aber die Lektüre ausgegangen ist. Hier findet ihr die Stellungnahmen zur Anhörung "Neureguleirung des Glücksspielwesens" https://www.gluecksspielwesen.de/stellungnahmen-zum-glueneurstv/

LG Ilona
Juristische Beratung: Kanzlei Kraft, Geil und Kollegen / Bielefeld http://www.kguk.de/
Ansprechpartnerinn: Dr. Iris Ober und Juliane Brauckmann  (Fachanwältinnen für Bankenrecht)  Terminanfragen: 0521-529930
Weitere Infos  hier: https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php?topic=3737.0

Ich habe eine generelle Frage...
Ich habe ein Video von Evolution Gaming mit meinem Handy aufgenommen...mehr aus Zufall. Der Ball beim Roulette ist ganz klar durch einen Magneten manipuliert...etwas, was sicher viele schon vermutet haben.
Hier das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=HqguLx7yDXc

Vielleicht sollte man das mal Menschen mit Entscheidungsgewalt vorlegen?

Gruss
Willi

Ich habe eine generelle Frage...
Ich habe ein Video von Evolution Gaming mit meinem Handy aufgenommen...mehr aus Zufall. Der Ball beim Roulette ist ganz klar durch einen Magneten manipuliert...etwas, was sicher viele schon vermutet haben.
Hier das Video:
https://www.youtube.com/watch?v=HqguLx7yDXc

Vielleicht sollte man das mal Menschen mit Entscheidungsgewalt vorlegen?

Gruss
Willi

Menschen mit Entscheidungsgewalt, die ein monatliches Limit für Einzahlungen eines deutschen Bürger in Höhe von 1000€ in der Neu"regulierung" des Glücksspielstaatsvertrags für ausreichend halten um das Geschäft mit dem Onine Glücksspiel schlussendlich sogar zu legalisieren und damit den Bürger "zu schützen"?

Ich enthalte mich bevor ich mich noch strafbar mache


 

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