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BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?

  • 129 Antworten
  • 13318 Aufrufe
Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #45 am: 11 August 2020, 11:38:36 »
@WLUCHTEN66:
Vergleich deswegen, weil dieses "bis zum Ende durchziehen" also alle Instanzen gehen einige Tausender, die Glückspielsüchtige eher selten besitzen, kosten würde

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #46 am: 15 August 2020, 07:37:15 »
Zitat
Ich möchte/kann nicht zu viel dazu sagen...nur soviel: Das Gespräch hat etwas gebracht. Und ich kann nur jeden ermutigen, den Klageweg gegen Online Casinos zu gehen!

Zitat
Ich bin ein Mensch, der sich sehr gut vorbereitet und ich denke, ein Anwalt weiß im Moment nicht viel mehr als ich. Und Gespräche mit Anwälten sind für mich nichts besonderes.

Skurrile Aussagen, suggeriert das du sehr selbstsicher im Umgang mit dem Zivilrecht und deren Verfahren sowie der taktisch klugen Kommunikation mit streitigen Parteien/dessen Vertreter bist. Nette Außendarstellung. Ohne das du Details erwähnst, aber zugleich den Erfolg der verschwiegenen Argumentationen feierst.

Forderst hier jedoch  öffentlich dazu auf, das Glücksspiel-Süchtige das Rechtssystem im vollen Umfang in Anspruch nehmen, sich teure Anwälte nehmen und kostspielige Klage verfahren anstreben (ohne das Kostenrisiko zu erwähnen), wirkst dabei vermeintlich bei Außenstehende als seriös.. und haust dann tatsächlich anschließend diese Frage raus, obwohl du zuvor doch der promovierte Jura Experte warst der langjährige Anwälte auf Augenhöhe betrachtet:

Zitat
Ach...ich habe aber noch eine generelle Frage...
Wenn ihr von Vergleichen sprecht, welche Summe wäre denn da angemessen? Das frage ich mich gerade, denn: es handelt sich sowohl seitens des Casinos auch seitens des Spielers um eine illegale Aktivität. Lassen wir das Risiko des Spielers wegen Unwissenheit mal ausser acht, hat das Casino illegal gehandelt. Zieht man es bis zum Ende durch, sollte doch eigentlich der Rückerstattungsbetrag 100% betragen plus Strafe gegen den Casinobetreiber? Warum dann vergleichen?

Ich hoffe doch das derartige irreführende Profilierungsbeiträge konsequenter seitens der Mods zumindest mal in den Fokus geraten und ggf gekennzeichnet/gelöscht werden

*

Kläger2019

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #47 am: 15 August 2020, 09:58:00 »
Zitat
Ich möchte/kann nicht zu viel dazu sagen...nur soviel: Das Gespräch hat etwas gebracht. Und ich kann nur jeden ermutigen, den Klageweg gegen Online Casinos zu gehen!

Zitat
Ich bin ein Mensch, der sich sehr gut vorbereitet und ich denke, ein Anwalt weiß im Moment nicht viel mehr als ich. Und Gespräche mit Anwälten sind für mich nichts besonderes.

Skurrile Aussagen, suggeriert das du sehr selbstsicher im Umgang mit dem Zivilrecht und deren Verfahren sowie der taktisch klugen Kommunikation mit streitigen Parteien/dessen Vertreter bist. Nette Außendarstellung. Ohne das du Details erwähnst, aber zugleich den Erfolg der verschwiegenen Argumentationen feierst.

Forderst hier jedoch  öffentlich dazu auf, das Glücksspiel-Süchtige das Rechtssystem im vollen Umfang in Anspruch nehmen, sich teure Anwälte nehmen und kostspielige Klage verfahren anstreben (ohne das Kostenrisiko zu erwähnen), wirkst dabei vermeintlich bei Außenstehende als seriös.. und haust dann tatsächlich anschließend diese Frage raus, obwohl du zuvor doch der promovierte Jura Experte warst der langjährige Anwälte auf Augenhöhe betrachtet:

Zitat
Ach...ich habe aber noch eine generelle Frage...
Wenn ihr von Vergleichen sprecht, welche Summe wäre denn da angemessen? Das frage ich mich gerade, denn: es handelt sich sowohl seitens des Casinos auch seitens des Spielers um eine illegale Aktivität. Lassen wir das Risiko des Spielers wegen Unwissenheit mal ausser acht, hat das Casino illegal gehandelt. Zieht man es bis zum Ende durch, sollte doch eigentlich der Rückerstattungsbetrag 100% betragen plus Strafe gegen den Casinobetreiber? Warum dann vergleichen?

Ich hoffe doch das derartige irreführende Profilierungsbeiträge konsequenter seitens der Mods zumindest mal in den Fokus geraten und ggf gekennzeichnet/gelöscht werden

Ich verstehe nicht, was dein Problem ist. Der Beitragsverfasser hat uneingeschränkt Recht. Und dieses Wissen in einem öffentlichen Forum zu teilen, sodass Andere, in der gleichen Position steckend, davon profitieren können, hilft doch allen Anderen auch. Wen jeder jeden helfen würde, wäre jedem geholfen.

Ich kann euch zu meinem Weg kurz etwas berichten:
Außergerichtliche Schreiben haben nahezu, 99% mit oder ohne Anwalt, keine Erfolgsaussichten.
Es geht leider oder meinetwegen zum Glück, nur über den Klageweg. 8 von 10 Casinos gefühlt, vergleichen sich nach Klageeinreichung. Warum? Weil Sie nun die Ernsthaftigkeit des Spieler und seines Anwaltes spüren und erkennen. Was noch? Weil nunmehr auch ein Gericht involviert ist und nicht nur 2 Parteien "miteinander streiten".

Da unzweifelfrei das Casino im Unrecht ist, werden Vergleiche + die enstandenen Anwaltskosten des Klägers übernommen. Warum Vergleiche und keine 100%tige Rückzahlung? Es wird verglichen, weil der Beklagte bereit ist neben des Vergleichsangebots, zusätzlich die enstandenen Kosten des Klägers, wie Anwaltskosten, Gerichtskosten und ggf. die Einigungsgebühr, ebenso zu übernehmen. Die Casinos bieten in der Regel 2/3 (66%) der Forderung als Vergleich an.

Das ist ein Richtwert und kann nicht pauschalisiert werden, sondern ist individuell zu betrachten.
« Letzte Änderung: 15 August 2020, 10:11:59 von Kläger2019 »

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #48 am: 15 August 2020, 19:00:21 »
@Kläger2019, woher weißt du das? Wenn wirklich 8/10 Casinos einen Vergleich bei Klageeinreichung anbieten, ermutigt das doch sehr zu handeln, meiner Meinung nach. Ich hätte aber gerne handfeste Belege für solche Aussagen.

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #49 am: 15 August 2020, 19:46:32 »
Niemand wird hier allgemeingültige und handfeste Aussagen treffen können, was das Thema Vergleiche anbelangt. Vergleiche werden immer freiwillig abgeschlossen. Was für Fall A gilt, muss nicht für Fall B oder C gelten. Nur Urteile helfen weiter...

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #50 am: 15 August 2020, 19:58:06 »
Würdet Ihr gegen die Online-Casinos oder gegen die Zahlungsdienstleister klagen?

*

Kläger2019

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #51 am: 15 August 2020, 19:58:54 »
Nur Urteile helfen weiter...

Urteile helfen auch nicht jeden weiter, da jede Klage individuell und schlecht übertragbar/anwendbar ist. Selbst wenn ein Urteil  zugunsten von Person A gefallen ist, muss Person B ggf. ebenso klagen um seinen Zweck durchzusetzen.


*

Kläger2019

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #52 am: 15 August 2020, 19:59:22 »
@Kläger2019, woher weißt du das? Wenn wirklich 8/10 Casinos einen Vergleich bei Klageeinreichung anbieten, ermutigt das doch sehr zu handeln, meiner Meinung nach. Ich hätte aber gerne handfeste Belege für solche Aussagen.

Aus meiner eigenen Erfahrung.

*

Kläger2019

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #53 am: 15 August 2020, 20:00:09 »
Würdet Ihr gegen die Online-Casinos oder gegen die Zahlungsdienstleister klagen?
Casinos. Diese werden dann mit den Zahlungsabwicklern ensptrechend die Erstattungen verhandeln.

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #54 am: 15 August 2020, 20:39:59 »
Ich klage gegen glücksspielanbieter!

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #55 am: 15 August 2020, 22:11:17 »
Nur Urteile helfen weiter...

Urteile helfen auch nicht jeden weiter, da jede Klage individuell und schlecht übertragbar/anwendbar ist. Selbst wenn ein Urteil  zugunsten von Person A gefallen ist, muss Person B ggf. ebenso klagen um seinen Zweck durchzusetzen.

Naja, Urteile helfen, dass eine Rechtsprechung erkennbar wird. Und wenn es dann noch höherinstanzliche Entscheidungen gibt, kann man sicherlich stressfreier klagen ;)

*

Kläger2019

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #56 am: 15 August 2020, 22:18:31 »
Naja, Urteile helfen, dass eine Rechtsprechung erkennbar wird. Und wenn es dann noch höherinstanzliche Entscheidungen gibt, kann man sicherlich stressfreier klagen ;)

Im Konjuktiven zu reden bringt auch keinen Erfolg. Mit wenn und hätte...
Rechtssprechungen sind auch ohne Urteile da und erkennbar. Urteile bestätigen lediglich diese.
 
Fakt ist: es gibt im Augenblick keine höherinstanzliche Entscheidungen. Bis solche Urteile gefällt werden, kann es Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, wenn man die Berufungen ebenso berücksichtigt.

Was spricht gegen die Vorgehensweise, selber zu Klagen?

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #57 am: 15 August 2020, 23:11:01 »
@KLÄGER2019: Machen wirs mal an einem Beispiel: Ich habe 25.000€ beim Online Casino: xxxxx verloren

Nun reiche ich mittels Anwalt eine Klage gegen xxxxx ein. Das Online Casino bietet mir daraufhin einen Vergleich von 16.500€ an + alle entstandenen Kosten werden von xxxxx beglichen!

Ganz ehrlich: Traumszenario!

Und meine Frage an dich: Wie hoch wäre in diesem Fall das Kostenrisiko?
Auch wenn das OC schnell diesen Vergleich vorschlagen sollte wie viele tausend Euros habe Ich als Kläger schon zahlen/Vorstrecken müssen?

VG

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #58 am: 16 August 2020, 04:04:10 »
Zitat
Ich möchte/kann nicht zu viel dazu sagen...nur soviel: Das Gespräch hat etwas gebracht. Und ich kann nur jeden ermutigen, den Klageweg gegen Online Casinos zu gehen!

Zitat
Ich bin ein Mensch, der sich sehr gut vorbereitet und ich denke, ein Anwalt weiß im Moment nicht viel mehr als ich. Und Gespräche mit Anwälten sind für mich nichts besonderes.

Skurrile Aussagen, suggeriert das du sehr selbstsicher im Umgang mit dem Zivilrecht und deren Verfahren sowie der taktisch klugen Kommunikation mit streitigen Parteien/dessen Vertreter bist. Nette Außendarstellung. Ohne das du Details erwähnst, aber zugleich den Erfolg der verschwiegenen Argumentationen feierst.

Forderst hier jedoch  öffentlich dazu auf, das Glücksspiel-Süchtige das Rechtssystem im vollen Umfang in Anspruch nehmen, sich teure Anwälte nehmen und kostspielige Klage verfahren anstreben (ohne das Kostenrisiko zu erwähnen), wirkst dabei vermeintlich bei Außenstehende als seriös.. und haust dann tatsächlich anschließend diese Frage raus, obwohl du zuvor doch der promovierte Jura Experte warst der langjährige Anwälte auf Augenhöhe betrachtet:

Zitat
Ach...ich habe aber noch eine generelle Frage...
Wenn ihr von Vergleichen sprecht, welche Summe wäre denn da angemessen? Das frage ich mich gerade, denn: es handelt sich sowohl seitens des Casinos auch seitens des Spielers um eine illegale Aktivität. Lassen wir das Risiko des Spielers wegen Unwissenheit mal ausser acht, hat das Casino illegal gehandelt. Zieht man es bis zum Ende durch, sollte doch eigentlich der Rückerstattungsbetrag 100% betragen plus Strafe gegen den Casinobetreiber? Warum dann vergleichen?

Ich hoffe doch das derartige irreführende Profilierungsbeiträge konsequenter seitens der Mods zumindest mal in den Fokus geraten und ggf gekennzeichnet/gelöscht werden

Ich verstehe nicht, was dein Problem ist. Der Beitragsverfasser hat uneingeschränkt Recht. Und dieses Wissen in einem öffentlichen Forum zu teilen, sodass Andere, in der gleichen Position steckend, davon profitieren können, hilft doch allen Anderen auch. Wen jeder jeden helfen würde, wäre jedem geholfen.
Es gibt kein Problem. Kritisch finde ich nur solche Persönlichkeiten wie dich, die mit Halbwissen und Übermut Thesen/Meinungen als Fakten verbreiten. Das was du hier so schreibst wirkt nicht mehr wie ein Meinungsaustausch, sondern wie eine konkrete (falsche) Rechtsberatung. Das wiederum kann und wird sicherlich dazu führen, ... na ich muss dir mögliche Konsequenzen als Juristen sicherlich nicht genauer erklären, oder?  ;)

@Kläger2019, woher weißt du das? Wenn wirklich 8/10 Casinos einen Vergleich bei Klageeinreichung anbieten, ermutigt das doch sehr zu handeln, meiner Meinung nach. Ich hätte aber gerne handfeste Belege für solche Aussagen.

Aus meiner eigenen Erfahrung.

Herr "Rechtsanwalt", erläutern Sie doch bitte mal ihre Erfahrung. Beantworte diese durchaus berechtigte Frage mal konkreter.

@KLÄGER2019: Machen wirs mal an einem Beispiel: Ich habe 25.000€ beim Online Casino: xxxxx verloren

Nun reiche ich mittels Anwalt eine Klage gegen xxxxx ein. Das Online Casino bietet mir daraufhin einen Vergleich von 16.500€ an + alle entstandenen Kosten werden von xxxxx beglichen!

Ganz ehrlich: Traumszenario!

Und meine Frage an dich: Wie hoch wäre in diesem Fall das Kostenrisiko?
Auch wenn das OC schnell diesen Vergleich vorschlagen sollte wie viele tausend Euros habe Ich als Kläger schon zahlen/Vorstrecken müssen?

VG

https://www.der-prozesskostenrechner.de/

*

Kläger2019

Re: BGH Leitsatzentscheidung - was bedeutet dies nun für Spieler?
« Antwort #59 am: 16 August 2020, 09:55:45 »
@Dennis47

Ich bin nicht verantwortlich, für das was du verstehst.
Meine Geschriebenes ist kein Halbwissen oder eine These, sondern Fakt. Ich habe selber ein Vergleichsangebot von einem OGA erhalten. Warum soll ich dieses Wissen bzw. meine Vorgehensweise nicht teilen?

Gerade solche Menschen wie Du, verbreiten Angst und Skepsis bei potenziellen Klägern.

Höre auf irgendetwas zu verhindern oder schlecht darzustellen. Darüber Hinaus bin ich kein Rechtsanwalt und kann keine Rechtsberatung anbieten. Eigene Erfahrungsberichte auszuführen, kann sicherlich progressiv sein und dient lediglich dem Ideenaustausch/Gedankenaustausch miteinander.

 

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