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Bank Online Banking Sperre

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Bank Online Banking Sperre
« am: 27 August 2020, 08:05:18 »
Hallo Ihr,

Nur mal eine kurze Frage!
Ich bin leider nach längerer Abstinenz in Zeiten von Corona Rückfällig geworden.
Ich habe mir bei der Bank ein Online-Tages-Limit von 200€ einrichten lassen aufgrund von Spielsucht,seit langem schon, die Bank wusste von meiner Spielsucht.Ich bat mehrmals darum dafür zu Sorgen, das ich Online-Überweisungen an Ocs nicht mehr tätigen kann, keine Hilfe.
Wie das so ist habe ich leider herausgefunden das man diese Sperre des Tages-Limits umgehen kann, selbstständig ohne Hilfe eines Bankberaters, von zu Hause aus und verspielte einen Kredit von 7000€, mein Erspartes ca. 2000€ und meinen kompletten Lohn innerhalb weniger Tage.
Ich bat die Bank mir dieses Geld zurückzubuchen, natürlich mit negativer Antwort.
Zahlungen wurden per Online-Sofortüberweisung getätigt.
Ich habe einen Anwalt eingeschaltet, der Regierung geschrieben (😄) und mich an das Finanzministerium gewendet, nicht nur weil ich eine klitzekleine Hoffnung habe mein Geld zurückzuerhalten, sondern einfach auch , weil es Menschen die diese Krankheit in sich tragen nicht mal die Chance erhalten dem Glücksspiel fernzubleiben obwohl Sie was dafür tun und dagegen ankämpfen.
(Mehrere Jahre in Therapie auch aufgrund von Depressionen)

Hoffnung ist gering natürlich, dennoch möchte ich zumindest das viele Ämter etc etwas davon mitbekommen, Staat und Banken verdienen mit, das ist klar, deswegen tun sie auch so wenig dagegen.

Was meint ihr?
Ich kann doch nicht immer nur alles bedingungslos akzeptieren.
« Letzte Änderung: 27 August 2020, 21:03:30 von Picho7 »

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Offline Olli

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Re: Bank Online Banking Sperre
« Antwort #1 am: 27 August 2020, 09:40:40 »
Guten Morgen!

Wieso denn nicht?
OK, das spiegelt jetzt nicht meine Grundeinstellung wieder. Doch bleiben wir mal bei Deinem Verhalten.
Agierst Du denn mit Deinem Glückspielverhalten nicht auch so? Trotz Therapien?
Da werden mal eben Kredite verspielt und Erspartes ebenso.
Da wird Aufwand betrieben Schutzmaßnahmen auszuhebeln.
Und nun sind die Anderen die Bösen ...
Die böse Bank, die doch tatsächlich die Frechheit besitzt, Dir das Online-Banking nicht für Glückspiel zu sperren!
Selbstredend ist das Mist, dass Deine Bank da nicht mitspielt und versucht seine Kunden zu schützen.
Doch Du bist vorgewarnt - seit Jahren! Und Du hast Dir bis heute noch nicht den Zugang zum Online-Banking gesperrt!
Da würde Deine Bank auf jeden Fall mitmachen.

Ich finde es immer wichtig, dass der Spieler etwas an seinem Verhalten ändert und dass gleichzeitig das Verhältnis - also die Gesetzgebung, das Verhalten der Banken etc. optimiert werden muss.
Von Spielerseite sollte dies aber genau in dieser Reihenfolge angegangen werden - priorisiert werden!

Stattdessen machst Du Dich hier zum Opfer. Es ist so einfach die Verantwortung innerlich auf jemanden Anderen abzuwälzen - bedeutet es doch, dass meine Welt in Ordnung ist und es keinerlei Veränderungen bedarf. Ich muss mich nicht bewegen - die Anderen aber selbstverständlich schon  ...

Puh ... ich glaube, das war jetzt nicht die Antwort, die Du hören wolltest ... ;)
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Bank Online Banking Sperre
« Antwort #2 am: 27 August 2020, 11:19:18 »
Hallo, das dachte ich vorhin beim Lesen auch.
Nein ich möchte nicht den Verfasser beleidigen. Mein Mann, der Spieler ist, beschuldigt mich oder andere auch immer wenn er spielen musste. Es war so langweilig, ich hätte ihn genervt, die Kollegen waren heute blöd....
Ja nur er selber ist nie schuld und will sich diese Unfreundlichkeiten nicht bieten lassen.
Sorry mir ist echt die Hutschnur hochgegangen.

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Offline Olli

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Re: Bank Online Banking Sperre
« Antwort #3 am: 27 August 2020, 12:18:41 »
Hi Marieclaire!

Wenn Dir die Hutschnur hochgeht, dann lässt Du Dich auf das Gesagte ein und spielst so seine Spielchen mit Dir.

Ich finde es gut, dass Picho7 seinen Gedanken freien Lauf gelassen hat. Meine Worte sind auch keine "Kritik", sondern ich beleuchte das Ganze einfach mal von einer anderen Seite.

Es ist ja auch nicht so, dass dieses Verhalten, sich selbst als Opfer und die Anderen als Täter zu sehen, nur auf das Thema Glückspiel beschränkt ist. Es findet sich überall. Das habe ich auch schon gemacht und es hat mir letztlich nichts gebracht.
Gerade wenn jemand unter Depressionen leidet, ist die Gefahr groß sich wie beschrieben zu verrennen.

Trotzdem drücke ich Picho7 die Daumen, dass seine Bemühungen etwas bewirken.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Bank Online Banking Sperre
« Antwort #4 am: 27 August 2020, 13:18:38 »
Sorry das ich da Unentspannt bin, liegt wohl an persönlich gemachter Erfahrung mit einem Spieler.  Gottseidank hast du bessere Worte als ich gefunden. Hallo Spieler, wisst ihr eigentlich was ihr euren Mitmenschen antut. Heute ist ein bitterer TaG für mich. Ich soll mich für einen Spieler freuen der 3000 Eur in Lotto gewonnen hat. Ich könnte Scheien und heulen, was sind 3000 EUR wenn du alleine 80000 EUR Spielschulden hast? Bin total verzweifelt, wieso rüttelt ihn keiner wach?

Re: Bank Online Banking Sperre
« Antwort #5 am: 27 August 2020, 13:53:17 »
Das war mein Brief an die Bank, beantwortet eventuell auch ein paar Fragen und Aussagen bezüglich "immer anderen die Schuld geben etc"



Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist .... geboren am .... in .... und habe ein Anliegen und eine Bitte an Sie das mir sehr am Herzen liegt.

 
Ich war mir nicht genau sicher wie ich bei diesem Schreiben an Sie, indem es um Glücksspiel, die Suchtgefahr und die daraus resultierenden negativen Konsequenzen auf ein Leben geht, am besten vorgehe, ob ich Ihnen jetzt zusätzlich noch meine Lebensgeschichte erzähle, die schöne und tolle Erinnerungen beinhaltet, aber leider jedoch die negativen, leid geprägten, schmerzvollen Momente und Erinnerungen überwiegen, wodurch ich depressiv wurde, an einem mangelnden Selbstwertgefühl leide und ich aufgrund meiner zusätzlichen Sensibilität/Hochsensibilität besonders anfällig bin für Suchtkrankheiten oder ich mich einfach nur kurz und knapp halte, ich hoffe, ich konnte es gut abwägen. Wie bereits vorher angedeutet ich hatte ich es nicht immer leicht in meinem Leben, ich hatte eine schwere Kindheit, Jugend und auch im Erwachsenenalter ist es so das mir eher negative als positive Dinge passieren. Auch wenn man niemals anderen die Schuld für sein Leben geben darf, ist es dennoch so das mir sehr viele Menschen in meinem Leben Leid zugefügt haben, ob es Menschen aus meiner Familie waren, Mädchen, Frauen, Freunde, Lehrer oder andere toxische Menschen, die sich an mir nähren wollten, denen ich teilweise auch sehr vertraute. Aufgrund dessen habe ich stets mit mir und meinem geringen Selbstwert zu kämpfen, seitdem ich denken kann, leide ich an Depressionen, was aber auch mit meiner Hochsensibilität zusammenhängt, ich bin etwas andersdenkend, Geschehnisse werden von mir anders aufgenommen und ich verarbeite Sie anders als viele andere Menschen, ich bin emotionaler. All das hat sich negativ auf mein weiteres Leben ausgewirkt, als Beispiele, es gab Zeiten, da wog ich 170 kg, ich habe nach meinem Realschulabschluss über acht Jahre vergeblich eine Lehrstelle gesucht, ich war über Jahre arbeitslos ohne Hilfe vom Staat zu beziehen oder ähnliches, ich nahm Drogen, um den Schmerz zu betäuben, betrank mich fast jeden Tag, hatte keinerlei Freunde, geschweige denn eine Freundin, ich war total isoliert, introvertiert und ich hatte kein Leben, hatte Selbstmordgedanken, ich war fertig mit mir, der Welt und den Menschen.

Irgendwann habe ich mir gedacht, dass ich mir etwas Wert bin, ich ermutigte mich selbst, sagte mir
"Du musst etwas ändern, sonst wirst Du früh sterben oder zu einem Sozialfall, Du hast nur dieses eine Leben"
Ich änderte alles, motivierte mich selbst, arbeitete an meiner Persönlichkeit, las Bücher, ich nahm 70 kg ab durch gesunde Ernährung und sehr viel Sport was für mich mittlerweile Medizin und Therapie und ein wichtiger Bestandteil meines Lebens ist, ich fand aus eigener Kraft eine Lehrstelle, habe mittlerweile sogar eine Weiterbildung zum Meister begonnen, nehme keine Drogen mehr seit Mehrehren Jahren, trinke keinen Alkohol mehr, keine Selbstmordgedanken, neue Freunde, ja selbst eine Freundin hatte ich und zusätzliches positives Denken so gut es geht.
Ich wollte ein Leben und dafür tat ich einiges, auch wenn es ein sehr harter, steiniger und von Schmerz und leid geprägter Weg war und weiterhin ist, dennoch nahm ich den Kampf an.
Das was mich, dennoch zurzeit bzw. in den letzten Jahren in meinem Leben, immer wieder zu neuen depressiven Episoden geführt hat, ist die Spielsucht in Bezug auf Online-Glücksspiel und die damit verbundenen negativen Konsequenzen für mich und mein Leben, für das ich hart gekämpft habe und Spielsüchtig bin ich erst seit ca. drei-vier Jahren, es klingt wie ein schlechter Scherz, aber meine allererste Freundin, als ich 27 Jahre alt war, hat mich die ersten paar male ins Casino mitgenommen, wodurch das Ganze seinen Lauf nahm.

Nachdem mich meine Freundin betrogen hatte, die Beziehung zu Ende war und zwei weitere negative Ereignisse hinzukamen, fiel ich in ein tiefes Loch mit dem weiter vorantreibenden Verlust meines Geldes, zusätzlicher Schulden, dem ertränken meines Schmerzes in Alkohol und Gewichtszunahme, worauf ich mir Hilfe bei einer Psychologin nahm und ich recht schnell wieder obenauf war, ich habe zwar weiterhin Rückfälle erlitten was das Spielen betrifft, jedoch wurden diese weniger und ich hatte die Sucht einigermaßen im Griff, es wurde besser. 
Zudem war ich sehr stabil, motiviert und der ziemlich festen Überzeugung das mich absolut nichts mehr in meinem Leben aus der Bahn werfen könnte, doch dann kam Corona.
Zum Glück bin ich durch das viele Leiden und die Schmerzen in meinem Leben mittlerweile härter und stärker geworden, sodass mich nicht alles immer sofort runter zieht und ich komplett in alte Muster verfalle, aber das ist für Menschen mit Vorerkrankungen in so einer Situation ziemlich schwer, viele Menschen schaffen es erst gar nicht wieder raus aus einer Depression, selbst wenn keine Pandemie herrscht. 
Viele Menschen schaffen es zum Glück doch und es ist ein sehr harter Kampf mit sich, seinen Gedanken und dem Leben selbst und so wird es für viele immer bleiben, ihr ganzes Leben, deswegen ist so eine Situation besonders gravierend und gefährlich für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen oder auch ehemalige Drogenabhängige zum Beispiel.
Dennoch weiß ich auch das all der Schmerz und das Leid, was über einen kommt, dazu beitragen kann einen stärker, härter und besser zu machen und sich dadurch irgendwann großartige Möglichkeiten ergeben können, sich Türen öffnen können, die man gerade noch gar nicht wahrnimmt, aber dafür muss man weitermachen, eine positive Einstellung haben und immer wieder aufstehen, aber es ist mit sehr viel Arbeit verbunden so zu denken, das weiß ich, denn ich mache mir diese Arbeit, nichtsdestotrotz für Menschen mit psychischen Vorerkrankungen und hohem Suchtpotenzial ist vor allem ein durchstrukturierter Tagesablauf von sehr hoher Bedeutung.
Durch Corona schloss meine Schule, wodurch mir die damit verbundenen Kontakte fehlten, ebenso mein Fitnessstudio, das Kontaktverbot, die sozialen Kontakte allgemein, die Einschränkungen, die ganzen schlechten Nachrichten aus den Medien, Kurzarbeit, die Zukunftsangst und zudem sind noch zwei sehr schlimme Ereignisse aus meinem privaten Umfeld geschehen und all diese Dinge, haben bei mir negative Auswirkungen verursacht, ich habe mit aller Kraft versucht stabil zu bleiben, ich blieb länger auf der Arbeit, ging spazieren, joggen, Radfahren, lernte sehr viel, dennoch wurde ich rückfällig und verspielte einen sehr hohen Betrag innerhalb weniger Tage und machte neue Schulden.
Vor einiger Zeit hätte ich jetzt zusätzlich noch zu Drogen und Alkohol gegriffen, um meine Schmerzen zu betäuben, doch das macht es nur schlimmer und ich werde nicht einknicken und mache weiter, auch wenn es mir zurzeit sehr schwerfällt und es mir lange nicht mehr so schlecht ging.

Man sagt, wenn man etwas Erreichen will, etwas haben möchte oder Veränderung will, dann muss man auch etwas dafür tun, zum Beispiel Wege finden die zur Lösung eines Problems beitragen können oder hart arbeiten und das tat ich, ob es jetzt mein Leben mit den Depressionen etc. oder explizit die Spielsucht bezüglich Online-Glücksspiel betrifft.
Ich habe mir psychologische Hilfe gesucht und bin auch weiterhin in psychischer Behandlung/Therapie, habe viel an meiner Persönlichkeit und meinem Denken gearbeitet und bestimmte Techniken elernt, mich ständig motiviert, habe mir Ziele gesetzt, eine Weiterbildung begonnen, Sperrung bei sämtlichen Online-Casinos und zusätzlich eingeleiteter Maßnahmen bei der ....Bank, dementsprechend wurde meine Girokarte gesperrt, sodass ich keine Möglichkeit mehr habe Geld abzuheben oder in Geschäften damit zu zahlen, eine Eröffnung eines dem Zweck dienenden Sparbuches, ein Bausparvertrag, mehrere normale Sparbücher und ganz wichtig die Einstellung eines Tageslimits beim Online-Banking, wobei ich herausfand das dieses Limit „eigenhändig“ und ohne Hilfe eines Bankangestellten außer Kraft gesetzt werden kann und mir mit noch nie dagewesenen Ausmaßen zum Verhängnis wurde.

Im Mai wurde ich 32 Jahre alt, andere sind verheiratet in diesem Alter, bauen Häuser, gründen eine Familie, haben schon einiges gesehen von der Welt Welt und ich wohne immer noch zu Hause und war das Letzte mal mit 12. Im Urlaub, mein Auto wurde abgeschleppt und steht mit einem Motorschaden in der Werkstatt, ich habe kein Geld um es reparieren zu lassen und ich bekomme nicht einmal mehr bei meiner Hausbank, der .....Bank einen Kredit, habe grob geschätzt 30.000 €-40.000 € verspielt und habe zudem noch aktuell 15.000 € Schulden, die durch das Spielen entstanden sind, das ist sehr deprimierend!
Anderen die Schuld für meine Misere zu geben wäre falsch, ich habe die Entscheidung selbst getroffen zu spielen, auch wenn einige unglückliche Ereignisse aus meinem Leben dazu beigetragen haben, das ich derart sucht anfällig bin und sicherlich ist es auch für einen außenstehenden schwer zu begreifen, wie man auf diese Art und Weise sein Geld zum Fenster herausschmeißen kann und sich selbst, sein Leben und seine Zukunft so versauen kann, ich garantiere Ihnen, das so etwas niemand mit Absicht macht, es hat auf der einen Seite mit mangelndem Selbstwert zu tun, zudem ist es Sucht nach Dopamin, nach Glücksgefühlen oder im anderen Fall, tut man es aus Selbstzerstörung, bei mir ist es wohl eine Mischung aus Beidem, nichtsdestotrotz es ist schrecklich in sowas involviert zu sein und es ist eine der gefährlichsten Süchte überhaupt, wodurch Familien, Existenzen und Leben zerstört werden und im tragischsten Fall und das sicherlich auch nicht zu selten, beendet werden, ich habe auch nicht selten in meinem Leben daran gedacht.

Ich habe mich in den letzten Tagen ziemlich viel mit diesem Thema beschäftigt, mir Informationen eingeholt, recherchiert etc. und habe etwas erfahren, was mir vorher nicht bewusst war, und zwar das die Online-Glücksspiele in Deutschland laut Glücksspielvertrag verboten sind, die Beteiligung, das mitwirken, die Transaktionen meinerseits, aber eben auch seitens der Bank, hätten niemals stattfinden dürfen und ich diese Information um ehrlich zu sein, als ziemlich niederschmetternd empfand.
Zusammen mit .....-Angestellten wurden sämtliche Maßnahmen ergriffen, die Bank wusste von meiner Sucht, ich fragte mehrmals über die letzten Jahre, ob es nicht möglich sei, das die Sparkasse, für bestimmte Personen oder Personen die es wünschen, solche Überweisungen zu unterbinden, auf welche Art auch immer und es hieß „dies sei nicht machbar“, dabei sind die Banken dazu verpflichtet solche Transaktionen zu unterbinden, vor allem wenn man von der Suchtkrankheit des Kunden Kenntnis genommen hat und die Möglichkeit dies zu Unterbinden gibt es, siehe Großbritannien, ob  „Sofortüberweisung.de“ da jetzt eine Rolle spielt oder nicht, ich verstehe einfach nicht wie es sein kann, das es Suchtkranken so leicht gemacht wird sich ihr komplettes Leben zu ruinieren und vor allem für diejenigen die sich Hilfe suchen, die Veränderung wollen und auch bereit sind etwas dafür zu tun, die nach Lösungen suchen, das alles habe ich getan und ich habe mich immer wieder aus eigener Kraft aufgerafft, egal wie schlecht es mir ging. 
Doch das, was jetzt passiert ist und ich die ca. 30.000 € außer acht lasse die ich in den letzten Jahren verspielte, wobei die Transaktionen meistens auch über die Sparkasse liefen, dafür finde ich keine Worte.
Ich verspielte innerhalb der letzten zwei Monate mein Erspartes, meinen Lohn und zusätzlich nahm ich mir zwei Kredite über 3000 € die ich auch beide verspielte, es war die komplette Selbstzerstörung und Kontrollverlust.

Ich habe in drei Wochen meine Prüfungen für die Basisqualifikation zum Industriemeister worauf ich mich eigentlich fokussieren und konzentrieren sollte, doch das fällt mir schwer und was jetzt geschehen ist macht mich fertig und ich bitte Sie jetzt höflichst und mit der Berücksichtigung der aktuellen Lage auf der Welt und auch meiner Lage, ob Sie so freundlich wären, mir die Teilnahme an Online-Glücksspielen nicht mehr zu gewähren und mir meine verlorenen Beträge zurückzuerstatten, ich habe so viele Jahre in meinem Leben schon verloren, ich möchte nicht das weitere folgen, damit ich meine Ziele weiter verfolge und mein Leben weiterleben kann, für das ich sehr hart kämpfen musste, ich möchte weiter bergauf gehen und nicht wieder weit unten anfangen müssen, denn es ist nun mal sehr sehr viel Geld verloren gegangen deswegen bitte ich Sie noch einmal höflichst und aufrichtig darum.

Ich wäre Ihnen zutiefst zu Dank verpflichtet

Über eine baldige Rückmeldung würde ich mich sehr freuen und verbleibe

...

 

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