ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

An diesem heutigen Tag

Begonnen von andreasg, 02 Juli 2021, 10:10:11

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Hi,

dir auch frohe Ostern. Danke für deine Zeilen 🙂

.... habe ich gerade mein Haushaltsbuch und meinen Terminkalender gesichtet und gepflegt, Termin umverlegt, Online - Termine aussortiert und manuell notiert, eben das, was ein Rentner so am Tag alles tut.

Gestern habe ich schon am Vormittag eine Email von NDRfragt bekommen, mit meinem Meinungsbild zur Sozialen Lage in Deutschland. Mir war gleich klar, das wird wieder etwas spezielles, aber ich gehöre ja zu den 50.000+ die dabei sind, also ran an die Klamotten. Am Ende des Fragebogens war ich fertig, hatte fertig, und mei Schlußstatement besagte, daß das Thema eine Endlosschleife ist. Ich kann hier im Forum nicht das Gegenteil erkennen... So ausgenüchtert schrieb ich meine Einkaufsliste, die Pflegerin wollte mit mir zum Supermarkt, direkt nach der Krankenqymnastik. Ich empfand beides: KG und Einkauf als potentiell anstrengend, so nahm ich eine Taxe zur Therapiepraxis. Die Krankengymnastik war anstrengend, die Therapeutin lieb, und ich bekräftigte, daß mir die Anwendungen wieder auf die Beine helfen. Nun habe ich nächten Dienstag einen Termin beim Orthopäden, deshalb mußte ich den Termin bei der KG känzeln, Ausweichtermin fällt aus, weil Praxis voll ausgelastet ist. Also Knochen und Muskeln sortiert, schnell nach Hause, ca. 400 m weiter wollte ich aufs Handy schauen, wech, Taschen waren leer, Smartphone weg. Zurück zur REHA - Einrichtung. den Raum durchdorstet, auf dem WC nachgesehen, nichts. Die Rezeptionsdame erbat meine Telefonnummer, und riefe diese an. Eine Stimme meldete sich, verstand kaum Deutsch und sprach auch nicht unsere Sprache. Irdendwie gab der Angerufene das Smartphone weiter an eine Deutschsprechende, es wurde klarer, er hat das auf der Straße gefunden. Dann die Anstrengung, ihn zur Therapiepaxis zu bringen, knapp 100 vm von seinem Standhort, einer belbten Haltestelle aus. Als wir bald die Hoffnung aufgegeben haben, sagte ich mit Widerwillen, "gleich hinter dem Sportwettladen", und auf einmal war er blitzschnell da, und drückte es mir freundlich in die Hand. Ich griff zu meinem Geldbeutel, und er verwehrte das mit einem Lächeln, und ich war baff, und sehr sehr dankbar. Seine Gesichtszüge sahen aus, als wäre er Nordafrikaner, und das beeindruckte mich auch. Das Telefon klingelte mich aus meinen Gedanken herraus, die Pflegerin stand vor meiner Haustür, etwas knurrig, und ich beeilte mich, wieder schnell eine Taxe zu bestellen. Daheim drückte sie mir eine Menge Papiere in die Hand, Überweisingen, Verordnungen, Transportscheine etc. vom Hausarzt. Ihre Stimmung wurde besser, und wir gingen zuerst zum Bäcker im Supermarkt, Kaffee und Himbeertorte - (auf ihre Rechnung) , meine Einkaufsliste konnte ich nicht mehr aus der Wohnung holen, geschweige die Taschen mit Leergut. So kauften wir ein, ich nach meinem Gadächtnis, sie nach meinen bekannte Essgewohnheiten, und einen Strauß Blumen mußte auch noch her. So gegen 15:30 Uhr nahm ich mein Mittagessen ein, vor allem Kohlrabi, Pilze, Kartoffeln, und ein Würstchen, und um 16:00 Uhr ging es in den Nachbarschaftstreffpukt, dort gab es frischen Kaffee, und zum Glück Gute Unterhaltung.
Zum Abend bin ich auf das Bett gefallen, fand von woherauchimmer eine Blueray über "Einsenbahn in den Rocky Mountains", und das begeisterte mich so sehr, daß ich wieder hellwach wurde.

Was hat das für eine Moral? Gibt es nicht Fantasien, eher Ängste, manchmal sogar Groll, die die Beziehungsfähigkeit lähmen, gar zerstören, und wie sieht die Realität aus? Mein Motto: so nahe an der Wahrheit zu sein und zu leben, ich sage es mir täglich, bewirkt etwas. Nein, mit Dünkeln, mit Projektionen, Ressertiments lebt es sich beschwerlich. Es waren freundlich Gesichter, die mir diesen, nunmehr gestigen Tag geschenkt haben.

Von Herzen Dankeschön
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

.... geht es mir irgendwie besser als Gestern. Da hatte ich einen Termin beim Orthopäden,am Vormittag, mit Bauchweh, und schier endlosen Wartezeiten in der überfüllten Praxis. Ich schloß mich denjenigen an, die stoisch auf das Smartphone guckten, las geistig erfrischende Texte, und im Besprechungszimmer unternahm ich dann meine Übungen , die ich in der KG gelernt habe, also hier zur Stärkung der Rücken - und Bauchmuskulatur. Blöde war nur, daß ich mich allenfalls beschwerlich auf dem Röntgentisch platieren konnte, und das war da oben so hart, und ich hatte Angst zu stürzen, und bat letztendlich die Arzthelferin, mir dabei zu helfen, meine Extremitäten zu ordnen. Nachher hat alles gut funktioniert, Athrose war der altersgerechte Befund, eine Überweisung zur Radiologie, und der Vorgabe, mich mit derer Erkenntnis mich wieder vorzustellen.
Arztbesuche sind für mich schon belastend, und das schwerste ist eben der Grübelzwang im Wartezimmer, das aushalten müssen, , die Angst, nicht angenommen, verstoßen, abgewertet zu werden. Die Sklaven im Keller rasseln dann wieder in ihren Ketten, das alte Trauma.
Es war schön, Hin - und Rückfahrt mit Transportschein für Taxi zu haben, und das entspannte mich auch wieder. Da ch einen festen Taxifahrer habe, der auch offen für seine Kollegen ist, sind die Fahrten oft ein Erlebnis. Bei der Rückfahrt konnte ich mich entspannen, das Bauchweh ließ nach. Ich weiß, daß ich eine psychosomatische Krankheit habe, ich hatte ja dadurch mehrere Klinikaufenthalte, also muß ich stets, besser HEUTE darauf achten, daß ich mich gut um meine Belange kümmere. Heute bin ich bei der Lymphdrainade, und ich werde der Therapeutin einiges mitzuteilen haben, eben etwas, was beruhigend ist.

Morgen wied die Sonne aufgehen, entweder in ihrem vollen Glanz, oder hinter einer Wolkendecke, aber eines ist gewiß, sie wird wieder aufgehen.

Es ist gut, mein Tagebuch in Ruhe zu schreiben, und mich nicht an Nachrichtensendungen zu klammern, wie gesagt, ich somatisiere, und Soziale Ängste können wieder ihre destruktive Energie nutzen, mich zu entwürdigen, auch wenn ich ja nicht mehr weiß, wie Heute das Glücksspiel vor meinen Augen abläuft.

Gestern Abend hatte ich ein Wort auf den Lippen: "Demut" und das heißt, in Frieden mir mir, und meinen ungelösten Problemen zu leben. Ein zentrales Thema meiner Kerntherapie.

Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

#468
.... sitze ich da, pflege mein Bauchweh, bin mit Tabletten, und mit Heilmitteln gegen die Nebenwirkungen zugedröhnt, warte auf den Pflegedienst, habe aber schon gefrühstückt, das Bett aufgeschüttelt, Reinigungsmittel sortiert, den Schlafautomaten mit destilliertem Wasser aufgefüllt, und nun lese ich im Netzt vom Engagement der Gesundheitsministerin. Ja ich weiß, Soziale Ängste sind eine Psychische schwere Erkrankung, parrallel zu Strukturellen Mängeln, und ich habe vor 8 Jahren bereits erfahren, daß ich keine Therapien, in Form einer REHA dafür mehr bekomme. Soweit die Ansprache meines damaligen Psychiaters, aber die Antidepressiva, die er mir verschrieben hat, ist nichst für Menschen mit Herzschwäche, birrgt aber eine Suizidfantasie, beschreibt es deren Waschzettel...
Gestern habe ich mir einmal erlaubt, hier im Forum mal lediglich die Überschriften der Treads :

https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php?action=unread;c=4

durchzulesen, und dachte mir dabei: wie viele Menschen, wie viele Schicksale sind hier eigentlich in diesem irren Strudel gefangen, und wer hat das Glück, besser die Gnade, daraus zu kommen, um das rettende Ufer zu erreichen.
Machmal erachte ich meine Spielfreiheit al völlig selbstverständlich, Gedanken, daß irgendeiin Trigger
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... und nun mußte ich dringend unterbrechen.

Der Pflegedienst kam, eine neue Mitarbeiterin wird eingearbeitet, wir haben uns gut unterhalten , und ich fühle mich danach wohlversorgt. Danach taten die Heilmittel für den Enddarm ihren Job, und es fühlte sich wirklich befreiend an, nicht so schmerzhaft wie zuvor geglaubt.

Ich haben den beiden Pflegerinnen zum Abschied die Worte "keinen Streß machen" mitgegeben, das suggiert Ruhe, wie ein Mantra.

Ich will noch einmal den gestrigen Abend reflektieren: Ich habe mir auf Youtube Videos über Nazigreuel etc. angesehen, dann irgendwie blöde weitergezappt, und bevor ich auf die "unnützen Seiten" ging, habe ich hier im Forum gelesen.
Wenn ich daran denke, daß der Staat Milliarden € Steuereinnahmen aus Alkohol und Tabaksteuer kassiert, und für die Behandlungen der Abhänigen dieser Süchte jeweils das 10 fache kosten; andernseits der Fiskus aus der Glücksspiesteuer 5 Mrd € per anno (Bitte um Korrektur) einnimmt, und ich lese hier, daß die Spielsucht existenzzerstörend ist, dann frage ich mich manchmal auch, was hier so alles nicht stimmt?

Ich kann nur meine gewonnene Spielfreiheit als ein Attribut meiner Persönlichkeit mitnehmen, kann meinen Geist, und meinen Körper pflegen - lassen, und eben in einer für mich gangbaren Struktur leben.
In der Klinik habe ich gehört, daß Soziale Ängste, also Weltuntergangsstimmungen, sich zu 98  nicht vewahrheiten. die 2  Differenz habe ich ja schon früher ausgelebt.
Ich wünsche mir von Herzen mehr Gelassenheit, und Zuversicht

Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

#470
..... bin ich ziemlich ko. Gesrtern bin ich mit einem Transportschein für Taxi zum REHA Zentrum gefahren. Die Krankengymnastik hat mir wirklich gutgetan, aber - wir haben ja in unserer Stadt "die größte Industiemesse der Welt" und unser größter Politiker und sein Kollege aus Brasilien waren schon mal dort, wie erfreulich für beide. Wir haben aber auch einen Streik im ÖD, der Gestern und Heute den ÖPNV betrifft. Stadtbahnen und Busse stehen still, und es herrscht Chaos in der Stadt. So war es auch Gestern: mein Taxifahrer sah einen Mann vor einem 4 Steene Hotel stehen, schnell die Scheibe runtergefahren, und ihn gefragt, ob er zur Messe wollte? Der Herr bejahte dieses, und sezte sich gleich direkt neben mich. So fuhren wir zum REHA - Zentrum, ich schnell raus, und ein wenig Stolz, aber mehr Empathie stieg in mir auf. Im Herbst 1969 hatten wir die legendäre "Rote - Punkt - Aktion", da haben die Fahrgäste die Schienen der Straßenbahnen blockiert, wegen der stark erhöhten Fahrpreise, und private Fahrgemeinschaften taten sich vielerlei auf, mit dem Roten Punkt an der Windschutzscheibe. Damals habe ich sowohl auf den Schienen gesessen, als auch im PKW mitgefahren. Eine tiefgreifende Solidaritätsgemeinschaft. 
Heute Nachmittag brauche ich wieder eine Taxe, mit meiner Kundennummer zur Lymphtherapie. Ich kann da nicht streiken, und die Therapeutinnen, hier und dort auch nicht, genaus wenig wie die Pflegerinnen. Letzte arbeiten lt Doktrin der Krankenkassen knapp über dem gestzlichen Mindestlohn, sie machen Schichtdienst, Wochenendarbeiten, verfügen über eine Fahrerlaubnis, und sprechen zumeist eine oder mehrere Fremdsprachen. Ach ja, meine allerletzten Bemühungen im Berufsleben zu verweilen, (bis Herbst 2008) dienten der Erforschung des Arbeitsmarktes, explizit für Handwerker, die in einer Transfergesellschaft sich Rüstzeug zur einen Neustart erhofften. So habe ich mein Bild vom Arbeitsmarkt, eigentlich brauche ich es nicht zu werten, ja es geht mir gut, ich werde versorgt, mit oder ohne Schmerzen.
Aber trotzdem möchte ich das einmal loswerden: immer wieder wird über Bezieher von Leistungen des Bürgergelds berichtet, und wie sehr diese den Staat ausbluten lassen. Ich kann das nicht mehr ertragen, erachte das als blanke Polemik, wenn nicht an schlimmeres. In den 1960 er Jahren war es so: wenn jemand arbeitslos war, und ging zum Arbeitsamt, dann war sein nächster Weg die Baustelle!
Ich denke gerade an einen lieben Freund, der Schwierigkeiten hatte, einen Beruf zu finden, auch den brachte es zum Bau. Als ich ihn kennenlernte war er Bauingenieur. Ich meine, wir konnen immer nur kleine Schritte gehen, manchmal dauert der Erfolg etwas länger als erhofft, aber diese beharrlichen Schritte führen zum Ziel.
Sich lediglich eine Machtposition aufzubauen, immer dem Stolz folgen, Scheuklappen tragen, um nicht die Wahrheiten zu ertagen müssen, ist und kann nicht das Ziel sein.
Ich bin Heute frei vom selbstzerstörerischen Glückssiel, und mir geht es gut. Ich habe die Freiheit am Leben teilzunehmen, und das anzunehmen, was mir wirklich hilft.

Einen Tag zur Zeit

Einen Nachsatz noch: ich habe mich später bei dem Taxifahrer ür seine Aktion bedankt, und er hat jetzt einen Japanischen Kunden gewonnen
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#471
.... nun habe ich meine feste Taxe angerufen, weiter eine Auswahladresse, mit einem netten Chauffeuer, und gleich danach die Taxizentrale. Fakt ist: es gibt keine Möglichkeit, Heute noch ein Taxi zu bestellen!
Das habe ich dann aber zuletzt für Morgen Vormittag bestellen können, aber dann habe ich eine Behandlung beim Augenarzt.
Also rief ich das Therapiezentrum an, und meldete mich für Heute ab. Sollte noch jemand einspringen können, und anstatt meiner den Ternin belegen, würde ich keine Ausfallrechnung für den Termin bekommen.
Das kann ich wohl eher verschmerzen, als die Aussicht, diese Woche nicht behandelt zu werden. Geld liegt auf dem Konto, eben auch durch Boni, die ich erhalte. Was wirklich wichtig ist, das ist die Behandlung meines Lymphsystems. Das Denken um das Geld ist zuerst da, aber dann kann ich mein wahres Bedürfnis erkennen. Die Rezeptionskraft sorgt sich darum, daß ich ev. noch diese Woche einen Ersatztermin bekomme.

Nun aber gleich ein kleiner Spaziergang, frische Luft an den Kopf bekommen...
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..... bin ich immer noch angespannt, aber mein Biorhythmus war zuverlässig, und so kann ich mit einer 'Sorge weniger zum Augenzentrum fahren, ist ja nur ein Pieks ins linke Auge... Ich hoffe wirklich, daß die Taxen wieder fahren, gerne auch Messegäste, zumindest habe ich HZeute eine Karenzzeit von 50 min, bei normal 15 min. Fahrzeit. Eigentlich könnte ich dann wie ein Pirat mit Augenklappe wieder in die Stadtbahn einsteigen, aber ich will auch hier den Weg der kleinen Schritte gegen.
Das Forum hat mich ja gelehrt, wie es sich anfühlt übergeordnete Verwaltungen zu verstehen. Aber wenn die Herrschaften im feinen Anzug es verstanden hätten, daß wir hier eine Wirtschaftlich herrausragende Veranstaltung für unser Land haben, wäre es nicht besser gewesen, mal mit den Herrschaften in ihren roten Westen ein paar verbindliche Worte zu besprechen, als sich , wie vorgegeben, in eisernes Schweigen zu hüllen, um dann später Ach und Weh zu klagen?
Mein Genesungsprogramm sagt: "sprecht miteinander, aber ohne Klatsch und gegenseitige Kritik, lasst stattdessen, das Verständnis und die Aufrichtigkeit in Euch wachsen".

Mein Pflegedienst hat mir zum Glück auf diese Art und Weise meine Depries wieder ausgetrieben, es war wiederum ein Lachen , daß ich meiner Wohnung erscholl, und das befreit.

Nun bin ich ja Snookerfan,, und zur Zeit ist die WM, und ich bin froh, daß ich meinen neuen Fernseher habe, auf dem ich genau den Sportsender wieder empfangen kann. Die Werbepausen, sowie die Banden sind für mein Auge (rechts) nicht erkennbar, ob dort Sportwettwerbung präsentiert wird, nicht einmal der Pfandleier ist zu sehen, und das entspannt dann wirklich. Was gezeit wird, und auch im Kommentar gewürdigt, ist die Fairnis untereinander. Darum tut mir das gerade gut, als Ausgleich für meinen Streß, den selbstgemachten?

let the sun shine in
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..... habe ich wieder einmal gelsen, daß unsere Regierung das Gesundheitswesen wohl unbedingt in die Tonne treten möchte. Ich könnte mir ja einmal die Mühe machen, unter meinen Beiträgen hier eine Sammlung zu gestalten, in der ich meine Erfahrungen seit der Corona - Zeit gesammelt habe. Es ist nicht besser geworden, aber:
Die Krankengymnastik hilft mir wieder auf die Beine, Morgen bin ich bei der Lymphdrainage, ein neues Rezept habe ich in der Tasche, Anfang Mai bekomme ich eines für Stützstrümpfe. Wenn ich zum Gefäßdoktor (Angiologie) gehe, ist im Haus im EG eine Praxis für Psychiartrie und Psychotherapie, die wirklich gute Referenzen hat. Da brauche ich ja nicht mehr hin, bin ja über 65 Jahre alt, und da ist Chaos im Kopf ein Anzeichen von Senilität, also Altersgemäß, soweit die Rentenkasse, wenn ich eine REHA beantragen wollte. Aber "Soziale Änste" fallen in dem Maß statt, daß es von Zeit zu Zeit Klinikaufenthalte braucht. Bei mir ja nicht mehr nönig, dafür gibt es Antidepressiva, nun aber gibt es keine Neuafnahmen bei Psychiatern, und andernseits bin ich Herzrisikopatient, die Folgen bei Medikamenteneinnahmen derer mag ich lieber nicht hier beschreiben.

Mein nächster Weg führt in die Selbsthilfegruppe, ein Spaziergang Heute dorthin erfrischt Geist, Seele und Körper, und der Wind bläst die Depressionen einfach weg, dorthin wo er will.


Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

..... bin ich nach dem Aufstehen durch die Wohnung getorkelt, meine Tabletten habe ich vorher brav geschluckt, und kurz darüber geärgert, diese nicht ins Klo entsorgt zu haben!
Nun ist der Schwindel und das Bauchweg weg, ich bin bei der Krankengymnasik gewesen, sehr anstrengend, sehr schön, und ich freue mich über meine Beweglichkeit. Des Gorillas Sportwettladen hatte auch schon offen, und ein buntes volk von jungen Männern scharte sich davor zusammen. Nein, ich muß das wirklich nicht werten.
Meine Nachmittage und Abende gehören bis Heute der Snooker - WM, und ich bin alleine daran fastziniert, wie diese Sportart des Billards sich entwickelt, und getreulich die Fainiß über allem steht. Das ist für mich der Grund, den Fernseher einzuschalten. Leider kommt in den Werbepausen ein einziger Clip eines Sportwettanbieters, aber auch einer für Potenzmittel, und  Meidikation  bei nächtlichen Harndrang. Wobei ich wieder beim Thema "Älterwerden" angekommen bin.

Gestern war ich im Sonntagsvortrag, und es war gut so, das auch wahrgenommen zu haben. Gerade das weite Thema, der" Umgang mit Angehörigen" ist immer omnipräsent für mich. Jetz bin ich gerade mit einem Erbstück meines Vaters an mich konfrontiert, für daß meine Schwester einen Interessenten gefunden hat. Und ich merke dabei, daß es mir nicht um einen einen möglichen Geldgewinn geht, sondern mehr darum, unser Familienbild immer wieder neu zu entdecken, anstatt alter Bewertungen,
und ich freue mich darauf, mich in unserem Kreis einzubringen. Vielleicht habe ich ja die Chance, meinen Vater weiterhin besser zu verstehen, auch 14 Jahre nach seinem Sterben, und das ist dann mein Gewinn.

Einen Tag zur Zeit
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..... bin ich gutgelaunt aufgewacht, aber meine Äugelein haben immer noch einen grünen Untergrund in Erinnerung an den gestrigen Fernsehabend.
Gestern Abend habe ich mich via Zoom zum Onlinemeeting meiner Esssuchtgruppe eingewahlt, habe eine Stunde daran teilgenommen, bin auch dankbar dafür, aber im Anschluß fand noch ein Arbeitsmeeting statt, daß ich "geschänzt" habe. Dort werden Dienste vergeben, wie den Hostleitenden, der Meetingsleitung, etc.
Ich wollte und ging direkt danach zum Fernseher, und sah mir die finale Session der Snooker - WM an, und war im Spannungsfeld des Geschehens dabei. Daß am Ende des Mathes Sier und Besiegter sich in den Armen lagen, war ein emotionales und verständliches Bild, daß ich gerne mitnehme, weil es eben Herzblut und Fairness zeigt.
So kam ich Heute Morgen in den Gedanken, wie gut es war, einen modernen HD - Fernseher zu kaufen, auf dem ich auch den Sportkanal empfangen kann.

Heute Vormittag ist meine Laune gut,ich fühle mich in vielen Dingen erleichtert, auch in meiner Gewichtsreduzierung, und kann es Heute einmal gelassen annehmen.
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

Mit 14 Jahren die Schule verlassen, um seinen Traum zu verwirklichen. Ich wusste gar nicht, das so etwas in China möglich ist.
Aber es hat funktioniert. Weltmeister mit 22 Jahren, Respekt.

Insgesamt war es wieder ein tolles Turnier. Das Endspiel war bis zum letzten Frame ein Genuss.
Seit Samstag hatte ich zwar immer wieder mal paar Bildstörungen, aber die waren zu ertragen.
Ich frage mich immer, wo die Spieler die Konzentration und Ausdauer hernehmen. Nach einem so langem Turnier auch im letzten Frame noch absolut auf der Höhe des Geschehens.

Und ja, die faire Umarmung nach dem Spiel rundete das Gesamtbild ab. Klasse!


Gruß
Wolfgang
"Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht"
(Theodor Heuss)

.... kommt die Pflegerin erst um 10:00 Uhr. Kein Kaffee  ::) , aber die Waschmaschine läuft, und es wird Heute ein Waschtag sein. Als ich auf dem Balkon ging, um vorsorglich den Wäscheständer frei zu räumen, hörte ich eine Reinigungsmaschine, wohl in der Näge, an einem Samstag - Morgen. Ich rif vom Balkon herunter: "ist jetzt der Dritte Weltkrieg bei uns angekommen"?, ähh, natürlich weiß ich daß es auch lärmisolierte Gefährte dieser Art gibt, aber das kostet ja Geld. Und wer bezahlt den Wochenendzuschlag für den Driver, oder liegt ein Personalmangel vor? Als ich mein Bett aufschüttelte, und meine Schlafmaske richtete, kam mir der Gedanke, wir hätten hier im Lande ein latentes Voksprognom, eben das Destruktive zu unserer Gesellschaftsform erwählt.
Und - nich unsere Politiker haben Schuld, oder widmen sich explizit der Selbstbedienung ihrer Diäten, nein, sie sind ja selber mittendrin im Strudel, und werden getrieben, dahin, wo sie uns treiben lassen.
Ich habe Bauchweh, aber habe pünktlich um 7:00 Uhr meine Medikamente genommen, und danach die Waschmaschine eingeschaltet, nun wird gerade Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber, Niere, und der Dünndarm geschleudert, aber ich lebe. Wenn in 10 min. die Maschine fertig hat, kann ich auf den Balkon gehen, und meine Morgengymnastik pagmatisch durchziehen, und ein Liedchen dabei singen, leise, leise...

Der laute Schrei kann Aggressionen wecken, und selbst dann, wenn es ein Angstschrei ist, und Groll und Ressertimes wieder um eine Machposition kämpfen. Blütenrein gewaschene Wäsche an einem frischen Morgen, und einem Tag voller Hoffnungen auf kleine Glücksmomente, die ich früher nicht wahrgenommen haben. Heute kann ich die Vogelstimmen hören, dann, wenn das Getörte in meinem Kopf verstummt ist, der Rücken fühlt dich beweglicher an, der Schwindel lässt nach, ich atme ganz ruhig. Da liegt so viel Abenteuer im Selbsterkennen, daß ich einfach nur genießen kann.
Und wenn dann um 10:15 Uhr drer Kaffee gebrüht wird, dann geschieht das von Herzen. :D 
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#478
.... denke ich einmal über mein Lieblingsmärchen nach: "Des Teufels drei Goldenen Haaren" der Gebrüder Grimm. Im Nachbarschaftsteff habe ich das ja schon gehört. Was mir immer nicht bewußt war, der ausgesetzte Junge ist in einer Glückshaut geboren, und das gibt ihm Sicherheit, seine Abenteuer zu bestehen. Ich mag auch nicht alle Stationen seines Weges in die Hölle geschreiben, gar sein Kennenlernen mit der Großmutter des Teufels, nur eine einzuge Station: Um in die Hölle zu gelangen, mußte er einen Fährmann für die Flußfahrt rüber bestellen, und das hatte seinen Preis! So erkärte er später auf der Rückfahrt dem Fährmann, er müsse einfach seine Fährstange dem nächsten Fahrgast in die Hand drücken, und er waäre von seinem grauen Job erlöst!  - Eigentlich fühle ich mich ja dem Fährmann näher als dem Glückshäutigen denn:

ich bin schon eine Weile in der Selbsthilfe unterwegs, und das wichtigste dabei ist: die Botschaft der Genesung weiterzugeben. Also Fähre hin und her; wie viele Menschen mit umgekrempelten Hosentaschen und leeren Gesichtern bin ich schon begegnet, wie sah ich aus, als ich Ende August 1989 die Tür zum Gruppenraum öffnete, was habe ich nicht gescheut zu tun, weil alles, was ich dort tun konnte, mich vom Glücksspiel entfernte, ob ich nun wollte oder nicht. Ich habe geblaubt, ich wäre den Job los, habe die Fahrstange einer Gruppenfreundin übergeben, und ziehe mich in meinen verdienten Unruhestand zurück, aber es funktioniert nicht so richtig. Die Hölle ist ja gleich nebenan, über den Fluß rüber. Blödsinn eigentlich, aber Gestern Abend habe ich über das mir wahrscheinlich narzistische Auftreten einer Frau Ministerin nachgesonnen, die Anzeichen der Zestörungswut dieser Frau spiegeln sich gerade in den Medien, aber dann, begreif den Fahrstab, es ist Dein Film, Dein Kino, Dein Leben. "Rudere, so wirst Du Leben" Worte eines Römischen Konsuls aus meinem Lieblingsfilm...
Dann kommen meine lieben Schwestern, und drücken mir ein Bild auf die Nase, daß meine traumatische Jugend, und  damit meinen Vaterkonflikt wieder aufleben lassen. Da fällt mir der Gruppenfreund ein, der letztes Jahr verstorben war, aber wir beie und noch weitere Spieler haben den Kahn gemeinsam ans rettende Ufer gebracht, wir sind gemeinsam spielfrei geworden! Ja, ich habe einen Trigger für meine Spielsucht erhalten, aber ich bin Heute frei vom selbstzerstörerischen Glücksspiel, und das ist mein Glück, für daß ich dankbar bin.

Ich muß die Fährstande nicht im Jähzorn zerbrechen, nicht auf den niederträchtigen König aus dem Märchen warten, ich bin Gewiß, es gibt reale Hilfe, Hände die zupacken können, wenn andere nur leere Handflächen vorweisen können. Aber wir lernen ja hoffentlich voneinander füreinander, und da trifft sich das Glück.

Ich war Heute Morgen traurig, habe im Bett gelegen, und bin dem Gefühl nachgegangen, traurig zu sein. Bis dann von Ferne eine Stimme rief: "Du und Dein Selbstmitleid, ....! Aber es ist mein Gefühl, , ja ich lebe, und meine Gefühlse sondieren sich wieder, geben mir Signale, weisen mir den Weg. Das hat mich wieder aufgemuntertert, und so konnte ich frisch aufstehen, und ins Bad begeben, ein Lied auf den Lippen. Manchmal ist es gut, seine innere Tiefe als Schatzkästchen zu bewahren, aber danach bin ich aufrecht und gepflegt ins Tagewerk gegangen.
Gestern hatte ich ein Telefonat, - unbekannte Nummer - und ich nahm ab, und es entwickelte ich daraus ein sehr schönes interessantes Kennenlernen, Begründet darin, daß ich als Kontaktperson in Meetingslisten stehe, und keine Angst mehr brauche, mich frei äußern zu können.

Ich graube, ich brauche mich nicht mehr verbiegen, mich nicht mehr irgenwo für irendwen zu projektzieren, ich brache nur ich selber zu sein, so wie ich bin. Gleich mache ich mich auf den Weg zu meiner Lymphdrainage, und statt Fahhrstande nutze ich einen Gehstock, und das Glück - trägt die Therapeutin unter iherem weigeschnittenen Hend. Und dafüber freue ich mich wirklich von Herzen!
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

..... wollte ich eigentlich in unserer Bundeshauptstadt weilen. Aber ich sitze nun dahein, und warte darauf, daß sich mein Bauchweh verzieht. Früher - habe ich mich gerne zu besonderen Events auf den Weg gemacht, also zu Treffen von Suchtkranken Menschen in der Genesung, und das wäre zum Himmelfahrtwochenende die allerbeste Gelegenheit gewesen. Aber meine Form lässt nach, Reisen wird beschwerlich, ich habe ehrlich gesagt, nur noch meine Spieler SHG, die ich am Dienstag Abend auch leider unregelmäßig besuchen kann. Samstag abends habe ich ein Jitsi - Meeting, und ansonten bin ich per Zoom - Meeting unterwegs. Telefonmeetings lehne ich ab, weil ich wenigstens die Gesichter der Teilnehmenden sehen will, aber das ist ja auch eine Wunschvorstellung für den Zoom - Raum dieses Forums, bei dem ich mich gerne zum Sonntagsvortrag einwähle.
Ansonsten bin ich ja aktiv im Nachbarschaftstreff, und jeden zweiten Freitag ist "Yoja im Sitzen" - Seniorengerecht. Für meine alten Knochen heißt das , Geist, Seele und den Körper in Bewegung zu bringen, für mich eine wunderbare Ergänzung zu meiner Krankengymnastik.
Natürlich überkommt mich eine Traurigkeit, nicht mehr auf Reisen zu gehen. Was war das für ein Erlebnis, als ich das erste mal im Zug sitzend über die Elbebrücke bei Hämerten gefahren bin! Die ist felsenfest mit meiner Lieblingsgeschichte aus dem Buch "Geliebte Dampflok" verbunden, und nun sitze ich daheim, wühle mich durch Berge von DVD's, weil ich dachte, man könnte Heute noch DVD's gebraucht online verkaufen. Da habe ich mich auch auf einem Portal angemeldet, werfe die DVD in den Recorder, und wenn die Pflegerin des Abends kommt, diet sie zischende stampfende Dampfwolken, und mich dann auch, entspannt auf dem Bett liegend.
Ich gestehe mir ja ein, daß ich in der Glotze keine Serien, keine Schlagerwettbewerbe, Gameshows ansehe, nicht einmal mehr kommende Fußballevents, geschweige denn die Nachrichtensender, aber gerade Sendungen über Menschen, Natutr, Landschaften, in Nah und Ferne.

Ich freue mich, wenn ich immer wieder etwas Neues entdecken, etwas lernen kann, und sehe vieles gelassener an, wenn ich mich einfach auch mal entspannen kann.

Einen Tag zur Zeit
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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