Habe es mir heute Morgen angeschaut.
Recht gut gemacht. Rein inhaltlich im Grunde genommen aber das, was hier gesagt wurde.
Spielerfehlschluß - gambler's fallacy.
Und 'Mit und ohne Zurücklegen' ist das anschaulichste Beispiel in Bezug auf 'abhängig oder unabhängig'.
Hast du ein Glas mit 18 schwarzen und 18 roten Kugeln, und nimmst eine schwarze raus, sinkt die Wahrscheinlichkeit, daß die nächste gezogene Kugel auch schwarz ist, denn es fehlt ja schon eine. Mit jeder weggelegten Kugel verändern sich die Wahrscheinlichkeien je nachdem, was sich noch im Glas befindet.
Hier ist die Wahrscheinlichkeit für die nächste Ziehung also abhängig davon, was vorher gezogen wurde.
Beim Roulette ist es aber unabhängig von den Ereignissen davor, denn es sind in jeder Runde immer 18 rote und 18 schwarze Felder. Daß Schwarz beim nächsten Mal wieder fällt, ist also genauso wahrscheinlich wie Rot.
Aber, wie gesagt. Das Wissen darum hilft nicht, wenn man die von André und Anderen beschriebene psychologische Komponente mit einbezieht.