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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Was wäre denn dein Vorschlag Olli?
Klar gibt's in dem Bereich keine 💯 Lösung, aber es wäre ein Anfang.
Zu dem Panda noch ein Wort, du willst für noch nicht geschehenes eine Lösung, sprich Klagen die es nicht gibt? Na dann mal her mit der Lösung.
Fakt ist dass es ein erster Schritt ist der OK ist. Wenn deren Behörden dann in der Legalität scharfe Strafen ausspricht für vergehen ist und Österreich in allem weit voraus. Und natürlich sind offene nicht gezahlte Urteile ein Bruch jeder Seriosität. Deshalb keine Lizenz.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

#7456
Ja, wenn...

Aber glaubst du ernsthaft dass es in AT wirklich anders laufen würde?

Die einzige Lösung für die Zukunft ist, die Finger von irgendeiner Form von Legalisierung zu lassen.
Ich wollte mit dem "Morgen" nur sagen dass es auch zukünftig Klagen geben würde. Eben weil die Anbieter sich nicht an die Vorgaben halten werden. Darum ist das zu kurz gedacht. Fast schon naiv.
Es sind dann halt nur andere Spieler und (hoffentlich) nicht mehr wir.

Und ehrlich gesagt glaube ich nicht dass die österreichischen Behörden dem am Ende mehr entgegenzusetzen haben als unsere

Auf dem Papier klingt unser GlüStV auch super. Die Realität sieht aber anders aus.

Bei einem totalen Verbot, dann würden ja noch mehr Spieler zu den illegalen Anbietern gehen, die man derzeit nicht wirklich stoppen kann, das kann keine Lösung sein.

Der Jubel ist berechtigt, weil AT wenigstens etwas versucht. Ob es verbesserungswürdig ist? Absolut. Aber was ist der andere Weg?

Ich glaube nicht, dass es weitere Vergehen bei den lizenzierten Anbietern geben wird, wenn die Strafe ein möglicher Lizenzentzug lauten sollte.
Das gibt es derzeit halt bei uns einfach nicht. Es gibt mickrige Strafen die der Anbieter an einem Tat verdient. Die Strafe tut nicht weh. Eingeklagt dauert derzeit mehrere Jahre. Was hat der Anbieter zu befürchten?

Ja. Der Zustand der Illegalität ist auch nicht ideal
Und über unsere lächerlichen Sanktionen brauchen wir gar nicht erst reden. Auch da gebe ich dir recht.

Aber doch. Ich glaube schon dass die das auch in AT ausreizen werden.
Aber Behörden sind träge. Es würde wie du sagst auch dort Jahre dauern bis irgendwas passiert. Die lassen sich schon ein oasr Kniffe und Verzögerungen einfallen.
Gegen diese kriminelle Energie kommt man nicht gegenan.

Darum finde ich man sollte sich mit dem Jubel zurückhalten und erstmal schauen was passiert.
Aufhalten kann man das leider eh nicht mehr.

Ich bin für ein striktes Verbot jedweden Online-Glücksspiels.
Die Forschungen haben in den letzten Jahrzenten gezeigt, dass eine minimale soziale Kontrolle doch einiges bringt, auch wenn es mir nicht geholfen hat.
Wie derzeit aber zu jeder Tages- und Nachtzeit, berauscht durch Alkohol oder Drogen, zu spielen, hilft nur dem massiven Kontrollverlust.

Ich bin auch für ein stiktes Geoblocking. Dies könnte per Gesetz den Providern auferlegt werden. Was den Blocksoftwareunternehmen gelingt, dürfte für die Provider ein Kinderspiel sein.
Was die Perfidie betrifft, sehe ich die Anbieter gleichranging mit Anbietern pädofiler Angebote - und die können geblockt werden.

ZitatBei einem totalen Verbot, dann würden ja noch mehr Spieler zu den illegalen Anbietern gehen, die man derzeit nicht wirklich stoppen kann, das kann keine Lösung sein.
Du nutzt ein Argument der Glücksspielanbieter! Dabei vergißt Du aber, dass es durch die leichte Zugänglichkeit erst überhaupt zu mehr Spielern kommt. Du vergisst all das Leid, welches dadurch ausgelöst wird.

ZitatDer österreichische Staat ist hochverschuldet. Den Markt zu eröffnen ist eine Möglichkeit für den Staat Einnahmen zu generieren.
Du weisst aber auch, von wem die Gelder dann kommen? Du weißt, dass das Geld, bis eben auf mickrige prozentuale Anteile an Steuern dann ins Ausland fließt und somit die eigene Wirtschaft massiv schädigt? Du vergisst die Kosten im Gesundheitswesen, die überhaupt erst durch das Glücksspiel entstehen?

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Aus Sicht eines Spielers, teile ich auch deine Ansichten, die sind aber halt nicht realistisch.

Striktes Spielverbot? Auf jeden Fall. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass der Staat auf die Steuer verzichten wird? Wie hoch ist die Bereitschaft die leichte Zugänglichkeit zu stoppen?

Der Staat rechnet wahrscheinlich damit dass die Spieler durch die Einschränkungen der Lizenzen,die  legale Angebote nutzen werden anstatt illegale. Damit holen sie verlorenes Geld rein. Die Kosten-Nutzen Rechnung werden die wahrscheinlich schon gemacht haben.

Als ehemaliger Spieler würde ich mir ein totales Spielverbot, Geoblocking, schnelle Entscheidungen von Rückforderungen, schnelle Entscheidungen von Gerichten und sehr strenge Strafen gegen Anbieter wünschen. In den letzten 4 Jahren ist aber nichts passiert.

Ok Du redest hier von einer sogenannten Endlösung. Das wird's glaube ich nicht geben, auch von staatlicher Seite aus.
Geoblocking, gut kenne mich da nicht besonders aus, fände ich richtig.
Zumindest allem was ohne Lizenz durchs Netz schwirrt sollte der Stecker gezogen werden.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Hallo zusammen, war bislang stiller Leser dieses Forums und habe mich nunmehr entschieden auch an den Diskussionen teilzunehmen.

Vorab zu mir, ich war jahrelang spielsüchtig, allerdings ,,nur" online tätig gewesen. Bin ich ins Casino gegangen tat es mir schon unglaublich weh, wenn ich mal 20 € verloren habe. Habe diverse Therapien gemacht, alle ohne Erfolg. Kipppunkt war wohl die Entwertung meines Kfz Kennzeichens sowie Gehaltspfändungen. Danach habe ich vom ein auf den anderen Tat nicht mehr gespielt und auch nicht mehr die Versuchung danach gehabt. Bin nunmehr seit 838 Tagen spielfrei, schuldenfrei und habe auch wieder etwas ansparen können und genieße jeden Urlaub, jede Annehmlichkeit des Lebens, um so mehr, da mir sehr wohl bewusst ist, dass es auch anders hätte ausgehen können.

Habe auch diverse Klagen eingereicht, die meisten davon liegen auf Halde. Bin diesbezüglich sehr entspannt, wenn Geld fließen sollte, dann ist es ein toller außerordentlicher Ertrag und wenn nicht....tja...das Geld haben wir doch eh abgeschrieben, von daher würde das am Mindset nichts ändern.

Was mich aber zugegebenermaßen wirklich ärgert, vor einiger Zeit hatte ich eine Klage beim LG. Die Gegenseite hat einen Vergleich vorgeschlagen, den ich letztlich akzeptiert habe. Aber ist seitdem Geld geflossen? Mitnichten...das ärgert mich dann schon. Jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

Zitat von: Olli am Heute um 06:00:10Ich bin für ein striktes Verbot jedweden Online-Glücksspiels.

Olli mit der eisernen Faust und seiner Idee des Kontroll- bzw. Verbotsstaats  :o

Früher hattest du gefordert, dass jeder Spieler seine Finanzen komplett offenlegen müsste, und maximal 10% seines Netto für Glücksspiel verwenden dürfte. Jetzt forderst du ein Online-Komplettverbot, willst quasi digitale Prohibition ausrufen  ;D
Heißt das im Umkehrschluss, dass offline alles tutti ist?

Das Problem dabei ist, die Leute wollen das nicht. Ein erwachsener mündiger Bürger möchte selbst über sein Leben entscheiden, Selbstverantwortung etc. übernehmen, anstatt sich von "denen da oben" vorschreiben zu lassen, was richtig und was falsch ist. Und das ist auch gut so.

Als Beispiel, OASIS funktioniert sowohl Selbst- als auch Fremdbestimmt, von daher macht eine kontrollierte Marktöffnung in AT Sinn.

Ich kann mich erinnnern, dass vor der Lizensierung in DE selbst Ilona eine Fürsprecherin der Whitelist war.
Was hat sich seitdem geändert? Oder sind Olli und Ilona in dieser Hinsicht unterschiedlicher Meinung?

Gruß
Tom

Man könnte es auch hier machen wie in Österreich, den Markt öffnen.
Das Lugas Limit/Einzahlungslimit würde ich ohne Nachweise maximal auf 100Euro setzen, aber das traue ich DE niemals zu, da muss schon die EU was machen in die Richtung.Viele Anbieter würden durch diese Maßnahme verschwinden, man würde den Markt wirklich regulieren.
Das was jetzt von irgendwelchen Politikern kommt man müsse den Anbietern mit Lizens entgegenkommen ist blödes blabla.

Erstens ist das keine Aufgabe für die EU sondern landesspezifisch und zweitens würden bei 100 Euro auch die größten Player wieder auf komplett illegal umschwenken. Aber ich weiß was du meinst.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Über die Einzahlung gibt es wege um die Illegalen zu bekämpfen, nämlich dann wenn zb. Paypal, Kreditkartenanbieter usw. alle dafür haften müssen und konsequent bestraft würden bei Verstoß.
Oder aber die Zahlungsdienstanbieter sind dazu verpflichtet keine Zahlungen an illegale Anbieter auszuführen weil diese sich dann der Steuerhinterziehung und anderer gebrochener Regeln gegen den Verbraucher schuldig gemacht haben.

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