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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Zitat von: wluchten66 am 24 Juni 2024, 12:57:10
Ich habe mal eine Frage zu den PKFs.

Wieviel % der Klagesumme bieten die PKFs idR an? Und lohnt es sich, mit diesen zu verhandeln?

Beispiel:
100% Sportwetten
80% Sportwetten, 20% Casino
falls das einen Unterschied macht.

Dank Euch
Gruss
Sascha

Da wirst nichts verhandeln können
Entweder du nimmst das was sie dir per Vertrag anbieten oder nicht.
Früher gab's noch mehr.  Mittlerweile bist irgendwo zwischen 30 u 40% was die verlangen.

Ok, und Sofortentschädigung? Was ist da so drin?

ich habe von max. 10% gehört,  reine Abzocke meines Erachtens.

#1038
ok, also 30-40% Beteiligung im Klagefall und max. 10% Sofortentschädigung.

Schon krass :)) Wenn man die Rechtslage bedenkt und deren aktuelles Risiko.

Ach...und wenn man einen Fall sofort verkauft, welche pflichten hat man dann? Muss man dann trotzdem vor Gericht auftauchen?


die PKF wissen ja genau, welches OC und welcher Wettanbieter zahlt oder nicht zahlt.
mittlerweile wissen die auch, bei welchen Gerichten die Chancen sehr gut stehen oder nicht.
die wissen auch, ob der Anbieter nach Klage X als Vergleich anbietet oder nicht.

die kennen die Gegneranwälte und wissen ganz genau, welche Fälle "sofort entschädigt" werden oder nicht.

in meinen Augen, ist das Geschäftsmodell sittenwidrig und würde mich nicht wundern, wenn die PKF demnächst auch verklagt werden.

es gibt genug Leute, die derartig dem Glücksspiel verfallen sind, dass sie jede Summe nehmen, die sie angeboten bekommen, um versuchen, diese zu vermehren.
ne, ich würde eher PKH empfehlen als PKF. Beim PKF würde ich mich irgendwie immer veräppelt fühlen.


bin Deiner Meinung :) Wenn es geht, dann PKH
Muss ich nur noch meine Bentleys loswerden.

Nun ja, es gibt solche und solche PKFs. Ich persönlich würde mir einen Anwalt suchen, zu dem ich Vertrauen habe. Wenn der dann einen oder mehrere PKFs hat, mit denen er gut zusammenarbeitet und deren Verträge er auch checkt, würde ich diese Option - je nach Fallkonstellation - in Erwägung ziehen.
LG Ilona
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Zitat von: Ilona am 24 Juni 2024, 15:02:38
Nun ja, es gibt solche und solche PKFs. Ich persönlich würde mir einen Anwalt suchen, zu dem ich Vertrauen habe. Wenn der dann einen oder mehrere PKFs hat, mit denen er gut zusammenarbeitet und deren Verträge er auch checkt, würde ich diese Option - je nach Fallkonstellation - in Erwägung ziehen.
LG Ilona
Das ist definitiv der bessere Weg. Zum Anwalt muss ja Vertrauen bestehen sonst kann man es lassen.


Zitat von: Istvoelligegal am 24 Juni 2024, 14:13:16
die PKF wissen ja genau, welches OC und welcher Wettanbieter zahlt oder nicht zahlt.
mittlerweile wissen die auch, bei welchen Gerichten die Chancen sehr gut stehen oder nicht.
die wissen auch, ob der Anbieter nach Klage X als Vergleich anbietet oder nicht.

die kennen die Gegneranwälte und wissen ganz genau, welche Fälle "sofort entschädigt" werden oder nicht.

in meinen Augen, ist das Geschäftsmodell sittenwidrig und würde mich nicht wundern, wenn die PKF demnächst auch verklagt werden.

es gibt genug Leute, die derartig dem Glücksspiel verfallen sind, dass sie jede Summe nehmen, die sie angeboten bekommen, um versuchen, diese zu vermehren.
ne, ich würde eher PKH empfehlen als PKF. Beim PKF würde ich mich irgendwie immer veräppelt fühlen.

Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Wenn sich ein Anbieter in der Vergangenheit verglichen hat, bedeutet das nicht, dass er dies auch in Zukunft tun wird. Niemand weiß das sicher. Es sind immer nur Prognosen/Wahrscheinlichkeiten, die eintreffen können oder auch nicht. Du kannst das Risiko entweder selbst tragen, weitestgehend über Prozesskostenhilfe absichern oder einen Prozessfinanzierer in Anspruch nehmen. Ansonsten: Weniger auf andere fokussieren, sondern mehr auf sich selbst. Dann klappt auch alles andere, wie zum Beispiel dauerhaft spielfrei zu werden/bleiben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du ständig das Problem bei anderen und nicht bei dir selbst suchst. Oder?

@Kläger2018
Das hat mir meine Kanzlei auch gesagt. Nach wie vergleicht sich der gleiche Anbieter mit Gegner A C D und ignoriert alles bei B E und F.
Warum? Alle zucken mit den Schultern da kein
Schema zu erkennen ist.

#1046
Zitat von: Kläger2018 am 24 Juni 2024, 17:41:21
Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Wenn sich ein Anbieter in der Vergangenheit verglichen hat, bedeutet das nicht, dass er dies auch in Zukunft tun wird. Niemand weiß das sicher. Es sind immer nur Prognosen/Wahrscheinlichkeiten, die eintreffen können oder auch nicht. Du kannst das Risiko entweder selbst tragen, weitestgehend über Prozesskostenhilfe absichern oder einen Prozessfinanzierer in Anspruch nehmen. Ansonsten: Weniger auf andere fokussieren, sondern mehr auf sich selbst. Dann klappt auch alles andere, wie zum Beispiel dauerhaft spielfrei zu werden/bleiben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du ständig das Problem bei anderen und nicht bei dir selbst suchst. Oder?

Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Hatte sogar mit einem Gegneranwalt geschrieben, ob wir nicht gleich die nicht gerichtlich geltend gemachten Ansprüche von X klären können.

War 0,00 Problem.

Mit Prozesskostenfinanziern, die Werbung machen, wie super mega sie sind, usw. und das Unternehmen auch noch in der Werbung nennen, da wundert es mich nicht, daß da nicht unbedingt eine Vergleichsbereitschaft besteht.
Bei Fehlberatungen von Anlagen, hatte eine größere Bank auch kategorisch Vergleiche mit einer bestimmten Kanzlei ausgeschlossen.
Für die Bank hatte ich mal gearbeitet. Da der Gegner-Anwalt die Bank in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht hat, war die Veergleichsbereitschaft von jetzt auf gleich auf 0,00.

Seltsam, aber so ist es.

Wie macht eine Ente, wenn sie ins Wasser spring? Quatsch (Entenslang für Quak und Platsch)
Und wenn die Ente vorher total viel gegessen hatte? Völliger Quatsch!


Leute, Leute, Leute ... wie wäre es mal mit einem Spaziergang an der frischen Luft?
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Zitat von: Ilona am 24 Juni 2024, 15:02:38
Nun ja, es gibt solche und solche PKFs. Ich persönlich würde mir einen Anwalt suchen, zu dem ich Vertrauen habe. Wenn der dann einen oder mehrere PKFs hat, mit denen er gut zusammenarbeitet und deren Verträge er auch checkt, würde ich diese Option - je nach Fallkonstellation - in Erwägung ziehen.
LG Ilona

ok, das klingt sehr vernünftig.

Ich glaube übrigens auch, dass einige Anwälte oder Anbieter keinen Einigungswillen haben, andere wiederum doch. Ein Trend ist bei meinen Fällen auf jeden Fall erkennbar. Aber das ist natürlich nur individuell.

Und grundsätzlich auch nicht wichtig. Die wichtigste Aussage habe ich erhalten: Wenn, dann einen PKF über den eigenen Anwalt finden. Danke.


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