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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Mein PKF aus Österreich hat mir geschrieben, dass bei denen alles bestens ist, da sie vorsichtiger finanzieren als die Kollegen aus Düsseldorf. Also wenn jemand einen PKF aus Österreich hat und der mit E beginnt, der muss sich nicht gleich ein Ködelchen in die shorts machen.

mein Reden, dass die Verträge mit den PKF sittenwidrig sind, halleluja, sehen das auch andere so.

bald gibts Prozesskostenfinanzierer gegen Prozesskostenfinanzierer.

Hast du auch eine Erklärung dazu?

#2838
die PKF sahen alle das easy money, in der Zeit, in dem man nach Klageeinreichung 80% außergerichtlich aushandeln konnte, dann wurde es schwieriger,
dann kamen Urteile, die sagen, dies und Urteile, die sagen das.
dann haben einige PKF Anwälte gesagt, Auslandsverluste sind nicht zu erstatten, obwohl es mW ein entsprechendes Urteil vom europäischen Gerichtshof gibt, das so zu deuten ist, dass
es keine Rolle spielt, wo der deutsche Verbraucher seine Verluste erlitten hat, was aber den PKF-Anwälten egal war bzw und /oder nicht bekannt.

Dann heißt es, man dürfte nur den Verlust einklagen, obwohl man hier möglicherweise auch nur die Einzahlungen hätte einklagen können/müssen, weil die Aufrechnung der Auszahlungen vom Gegner hätte erfolgen müssen,
wobei mitunter dder Gegner auch ein VU über sich ergehen ließ.

ich möchte sagen, daß durch das Weglassen von Auslandsverlusten, usw., hier möglicherweise ein Schaden entstanden ist, der gegenüber dem Online Casino bereits verjährt ist, aber aufgrund von Hnweispflichten des Anwalts, der ja mit dem PKF zusammen arbeitet, von ihm zu tragen sein könnte.

wenn mir ein PKF / Anwalt sagt, dass Auslandsverluste herausgerechnet werden müssen auch bei einem deutschen Verbraucher, obwohl er nach kurzer Recherche auch ein entsprechendes Urteil finden kann, dass der Verbrauchergerichtsstand auch für solche Auslandsverluste gilt, dann würde ich es nicht so befremdlich sehen, wenn er für diesen Fehler in Höhe des Verlustes haften könnte.

bei der Vielzahl der Streitigkeiten, könnte ich mir vorstellen, dass hier auch eine große Summe bei rum kommt.

Ergänzung:
Hinzu kommen die in meinen Augen viel zu überhöhten Anteile der PKF. 40% und mehr, Ankaufspreis Forderung 10% und weniger.

du pauschalisierst mir zu viel.

Ein Inkasso Unternehmen macht nichts anderes.

Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 26 Februar 2025, 16:20:47
Ein Inkasso Unternehmen macht nichts anderes.

Die bezahlen dem ursprünglichen Gläubiger aber sicher mehr als 6%, oder?

Und das kritisiert das Wuppertaler Gericht.
Leistung und Gegenleistung passen hier nicht zusammen.

hier kommt noch erschwerend dazu, daß der durchschnittliche Zocker oft erhebliche Geldprobleme hat und daher seine Zwangslage mit ausgenutzt wird.
viele PKF tun auf verbraucherfreundlich, aber ihre Details, wie viel sie vom Kuchen abhaben möchten, gibts nur auf konkrete Nachfrage.
40% und mehr, komplette Zinsen einbehalten für ein paar Textbausteine, nun ja, jeder, wie er mag

#2842
Auch wenn ich von dem Geschäftsmodell dieser Opportunisten selber nicht viel halte, frage ich mich schon manchmal, in welcher Welt Einige hier leben.

Denn es ist nunmal Fakt, daß eine selbstfinanzierte Klage sehr teuer wird, besonders, wenn es über mehrere Instanzen geht. Viele haben dieses Geld nicht.

Obendrein dauert es unter Umständen mehrere Jahre, und der der PKF trägt das volle Risiko, am Ende doch auf den Kosten 'sitzenzubleiben'.

Der 'Kunde' zahlt dafür, 'kein Risiko' zu haben, und sich selbst um nichts kümmern zu müssen - das ist doch völlig normal. Selbst bei einer Insolvenz des PKF, wie in diesem Fall, hat der Kunde selbst keine finanziellen Nachteile.
Natürlich lassen die sich das bezahlen, indem sie einen Teil des Streitwerts einbehalten. Das Risiko und die einzukalkulierende Wartezeit haben da auch Auswirkungen auf den Preis. Alles Andere würde aus ökonomischer Sicht wenig Sinn machen, denn schließlich ist das ein Geschäftsmodell, und keine gemeinnützige Einrichtung.


Lass doch bitte das pauschalisieren.

Es gibt solche und solche. Bei den Gerichten nicht anders.
Ich z.b muss keine 40% abgeben und die Zinsen werden auch nicht komplett eingehalten. Seid doch froh dass es die PKF gibt, ohne diese wären viele in einer Aussichtslosen Situation.

hier, so viel zu PKF und Insolvenz und kein Kostenrisiko
https://www.youtube.com/watch?v=gg0OfEmNDT8

@Istvoelligegal bist du eigentlich Kläger, oder ist dein Auftrag ein anderer?

Für die Leute die mit Right Now finanziert haben ist es natürlich aber keine Panik. Es ändert sich nichts an der Rechtslage.

Right Now finanziert alle Sammelklage.Wenn viele Gesellschaften nicht zahlen kommt sowas bei raus. Das sind 2 verschiedene Sachen!

Artikel. Es kommt darauf an welches Medium und Journalist es schreibt!

Wir haben das Betano Verfahren und BGH online Casino die zurückgezogen haben!
Eindeutig.

Genau das wollten die Anbieter. Das den finanzierer das Geld ausgeht!

Zur Info. Ich haben wegen einer Flugverspätung das Geld nach 9 Monaten erst bekommen. Nur mal so dazu.

Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 26 Februar 2025, 17:48:27
@Istvoelligegal bist du eigentlich Kläger, oder ist dein Auftrag ein anderer?

?
ich wollte nur sagen, daß man möglicherweise auch dann Kosten zu tragen hat, selbst wenn man einen PKF hatte.

Mitunter vergisst die Justizkasse den Vorschuss anzufordern, lässt die Klage trotzdem zustellen.
Das Gericht ist ja nicht verpflichtet den Gerichtskostenvorschuss anzufordern und kann die Klage auch sofort zustellen.
Mitunter wird die Klage auch für viel Geld ohne Vorschuss übersetzt und die Dolmetscherkosten zahlt am Ende der Verlierer.
Selbst wenn das Verfahren gewonnen wird und selbst wenn das Online Casino die Gerichtskosten usw tragen muss,
ist der Spieler der Zweitkostenschuldner und muss die Gerichtskosten zahlen, kann die dann aber vom Gegner zurückholen.
Nur blöd, wenn die nicht freiwillig zahlen.

insofern war meine Info nur die, dass man bei einer Insolvenz der PKF möglicherweise Kosten tragen kann. Nicht mehr und nicht weniger.

Du musst überhaupt Nix tragen, entweder du finanzierst es dann selber weiter oder es verläuft sich im Sand und du hast natürlich Pech.

Abgesehen davon war der Artikel in der Bild, die sind auch eher pro Sportwetten eingestellt,  man kann die Quoten sehen viel Werbung für Sportwetten und Bild hatte ja auch selber eine Wettseite mit einem bekannten Anbieter.
Ich würde mir keine großen Sorgen machen, das ganze wird für uns ausgehen, der EUGH wird Nix anderes sagen, jetzt haben die Anbieter erreicht das kein Geld mehr fließt und die Menschen unsicher werden bzw. Keine Finanzierer mehr finden.

Ja, die Bild Zeitung war schon immer pro Anbieter bei deren Berichten. Da sollte man genau so viel drauf geben als wenn ein gegnerischer Anwalt etwas verfasst.
Für ein Märchen halte ich auch dass ein Gericht in Vorkasse geht und ohne Geld etwas unternimmt. Behörden machen hier mal gar nichts.
Und IVE, so von oben herab bezüglich Menschen die einen PKF genommen haben finde ich grenzwertig. Wenn man einen Rechner bemüht und nach zwei Instanzen und einer Niederlage über 30.000 Euro in den Sand gesetzt hätte.... Wer kann das? Die meisten haben Schulden ohne Ende und da finde ich 34-38 Prozent für die Kostenübernahme inklusive Risiko fair.
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

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