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BGH Urteil

Begonnen von Aloisius, 29 Februar 2024, 15:59:39

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Hohe Gewinne müssen nur ausgezahlt werden wenn der Anbieter das will. Die GGL kann nur freundlich fragen, wenn überhaupt, aber nach der Leitlinien der GGL müsste das dann zivilrechtlich eingeklagt und vollstreckt werden. Die Zuverlässigkeit berührt das nicht. Zuverlässigkeit wäre wahrscheinlich höchstens berührt wenn der Lizenzinhaber Steuern nicht bezahlt.

Und genau da beißt sich die GGL-Logik mit dem eigenen Kanalisierungsansatz.
Warum soll ein Spieler in den regulierten Markt gelenkt werden, wenn er dort zwar strengere Regeln und oft schlechtere Konditionen akzeptieren soll, aber im Ernstfall trotzdem nicht sicher sein kann, dass Ansprüche wirklich werthaltig und durchsetzbar sind?
Dann bleibt vom regulierten Markt aus Spielersicht vor allem die Belastung, aber nicht der versprochene Schutz.
Wenn das so ist, schwächt das den ganzen Kanalisierungsgedanken erheblich

#6092
Findet den Fehler:

ZitatHohe Gewinne

Kann ein Glücksspieler gewinnen? Und dann auch noch hoch?

Wer von Euch hat denn insgesamt plus gemacht? Habt Ihr nach einem "hohen Gewinn" aufgehört?

Das ist etwas zum Nachdenken, das Folgende nur zum Schmunzeln ... :)

Da ich davon ausgehe, dass die meisten Antworten so lauten:
Nein!
Nein!
Ich nicht!
Nein!

... macht es doch nur Sinn das Geld direkt beim Anbieter zu belassen. Wozu soll denn unbedingt noch ein Zahlungsdienstleister mit kassieren? Das wäre doch so, als würde man das Geld zum Fenster hinauswerfen!

Heißt es nicht auch ... das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer! Die GGL bestimmt, wer dieser Andere ist. Damit ist doch alles reguliert!

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Sehr gut Jaymic!
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Ein Kumpel hatte mal nach 2022 bei einem anbieter (lizensierte) die 1000 überschritten bei sogar einen Anbieter also nicht übergreifend

Anbieter kontaktiert keine Reaktion

Danach GGL kontaktiert ... Wochen keine Antwort um dann zu schreibe mit den Anbieter zu klären (Kurzfassung)

Also diese Behörde existiert nur auf dem Papier 🙈

Ne, die kümmert sich darum das die Steuereinnahmen stimmen. Wichtig, da das dann in die Behandlung und Prävention von Spielsucht investiert werden kann....

@Hudini
Wenn du wüsstest, wie wenig davon in der Prävention der Glücksspielsucht landet, würdest du so etwas nicht schreiben.
[url="//www.gluecksspielsucht.de"]www.gluecksspielsucht.de[/url]
www.gluecksspielsucht-selbsthilfe.de
[url="https://spielerschutz.gluecksspielsucht.de/"]https://spielerschutz.gluecksspielsucht.de/[/url]
Bluesky@gluecksspielsucht.bsky.social

Hier hatte die Hoffnung meine Feder geführt. Schade das du leider bestätigen musst, dass dies eben nicht so ist.

Zitat von: Ilona am 11 April 2026, 10:17:19@Hudini
Wenn du wüsstest, wie wenig davon in der Prävention der Glücksspielsucht landet, würdest du so etwas nicht schreiben.

Und vor Allem, wie kontraproduktiv es wäre, insbesondere für dieses Forum, wenn es so wäre. Unabhängig davon, was ich persönlich davon halte, wäre dieses gesamte Unterforum dann nämlich ziemlich schnell dicht.

In UK beispielsweise ist es so, daß die Anbieter einen gewissen Prozentsatz ihrer 'Einnahmen' in die Suchtprävention stecken müssen. Wie praktisch, da spart der Staat Geld, und es kommen Steuern rein.
Das ist aber sehr naiv gedacht, und eine Milchmädchenrechnung sondergleichen.

https://community.gamcare.org.uk/forum/
Ein britisches Spielsuchtforum einer Organisation wie dieser hier. Seht ihr hier irgendwo Diskussion über das Fehlverhalten von Anbietern? Oder verweigerte Auszahlungen?

Nein, weil es schlichtweg nichtmal erlaubt ist, sowas überhaupt zu erwähnen. Auch die Moderation, die bei GamCare angestellt ist, ist dazu aufgerufen, sowas zu unterbinden.
Die Standartantwort auf jede Frage ist "Geh zu den anonymen Spielern und übernimm Verantwortung.", dann wird der Thread gelöscht.
Ich bin dort Mitglied. Das passiert mindestens einmal die Woche.

Man sollte sich also überlegen, was man sich wünscht - oder gar fordert.
Denn eigentlich sollte man wissen, mit wem man es zu tun hat. Wenn die für etwas zahlen sollen, dann werden sie auch ein Mitspracherecht verlangen. Und das sieht dann so aus.
Und an der Handlungsweise derr GGL beispielsweise sieht man, daß ihre Chancen, damit auch hier durchzukommen, ziemlich gut stehen.

In meinen Augen sollen die ihr Geld behalten. Steuern zahlen, und 'nach den Regeln spielen'. Wer sich nicht dran hält, fliegt. Punkt.
Oder besser noch, wieder ganz verboten werden.

Aber bitte keine 'Deals' mit denen machen. Das ist supernaiv. Denn dann haben sie wieder irgendeinen 'Hebel' an dem sie ansetzen können.



Naja, uch bin dann mal wieder raus hier.

#6099
@Hudini Korrekt, das ist mein Punkt.

@Oli Darum geht es mir nicht. Natürlich haben wir alle verloren. Es geht aber um die Sicht des Anbieters.
Man kann den Spieler so lange spielen lassen (und wir haben die Erfahrungen, dass große Gewinne sehr sehr selten sind) bis der mal überhaupt groß gewinnt.
Was passiert öfters? Das verlieren oder gewinnen? Wir kennen es leider.

Und am Ende entscheidet sich der Anbieter einfach nicht auszuzahlen. GGL sieht es nicht als Zuverlässigskeitsproblem und verweist wieder darauf es gerichtlich auszutragen. Einfach ein System für die Anbieter.

Bin froh dass GGL nicht von den Steuereinnahmen großartig profitiert. Die sollten erstmal  dringend überarbeitet werden.

Die Anbieter sollten einfach verboten werden und abgeschafft werden.

Hi Klopp!

Ich bin ja ein Freund davon, dass man seine Glaubenssätze (Überzeugungen, die einmal erlangt, nicht mehr überprüft werden) hinterfragt. Einer davon: Als Glücksspieler kann man gewinnen!
Daher auch mein kleiner Zwischenruf dort oben, es handelt sich nämlich für süchtige Spieler um einen falschen Glaubenssatz! Jeder "Gewinn" wird zwangsläufig nämlich immer zum nächsten Einsatz.

Zur GGL:
Für mich gehört in den Vorstand der GGL eine Mehrheit an Personen aus den Suchtschutzverbänden.
Zudem müssen die Ziele des GlüStV dergestalt geändert werden, dass die Suchtprävention an erster Stelle stehen muss! Der Staat macht sich nämlich heute selbst zum Dealer und es ist daher auch kein Wunder, dass die GGL eben so agiert, wie sie es tut.

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

#6101
@TAL

Man könnte auch über ein Forum in Malta schreiben und der Bill 55, aber ehrlich gesagt interessiert mich das genauso wenig wie dein Geschreibsel und Ansichten.

#6102
Ich sehe das ähnlich wie OLLI.

Kaum gehe ich mal schlafen und schon haben wir wieder einen Vollzitatwahnsinn ...
Drei Ebenen Vollzitate ... um einen Satz darunter zu schreiben ...
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Gut, Polynx. Ich tue jetzt einfach mal so, als seien deine gelegentlichen 'Einwände' nicht der Tatsache geschuldet, daß du mir 'ans Bein pinkeln' und mir widersprechen willst - koste es, was es wolle.
Denn das nervt langsam einfach nur noch.

In puncto GGL hat Olli durchaus recht, ja. Dort würde es in der Tat nicht schaden, wenn der ein oder Andere aus den Suchtschutzverbänden dem Laden beratend zur Seite stehen würde. Damit könnte man wahrscheinlich die ein oder andere Dummheit vermeiden.

Nur 'andersrum' halt eben nicht.
Suchtprävention und -hilfe gehört in die Hände von gemeinnützigen oder staatlichen Organisationen.
Immerhin hat es einen guten Grund, warum in der Suchthilfe tätige Verbände keine Spenden von Seiten der GI annehmen - eben weil sie sich nicht in irgendeiner Form beeinflußbar machen (oder denen gar Mitspracherecht einräumen müssen) wollen. Und das ist richtig so.
Die grundsätzliche Idee, Glücksspielanbieter hätten in irgendeiner Form die Möglichkeit, Suchtprävention sogar auf bundesweiter Ebene 'mitzugestalten', fände ich... echt schauderhaft.
Ich möchte jedenfalls nicht eines Tages eventuell mal einem Suchtberater gegenübersitzen, der von FunSlots Ltd. 'ausgebildet' wurde.

Niemand sollte Geld von denen annehmen. Schon gar nicht in so einem sensiblen Bereich.
Damit 'schießt man sich selbst ins Knie'... in einer fast schon epischen Dimension.

Das Forum diente nur als Beispiel genau dafür, nämlich wie 'Spielerschutz' nach dem Verständnis von Anbietern auszusehen hätte, wenn sie da ein Wörtchen 'mitzureden' hätten. Also keine öffentlichen Beschwerden... und erst recht keine Diskussionen über laufende Klagen, oder gar nur die Absicht, dies zu tun. Denn das lenkt ja nur ab.
Ich schreibe dort übrigens schon lange nicht mehr, bzw. nur sehr, sehr wenig, weil ich mit dieser Praxis ebenfalls nicht einverstanden bin.

Die Einen schieben die Verantwortung voll und ganz auf den Spieler, die Anderen auf die Anbieter. Beides ist aber 'zu kurz gedacht'. Denn die Problematik ist viel zu komplex für 'Schwarz und Weiß'. Man muß dafür das 'große Ganze' betrachten - was bei beiden Herangehensweisen nur schwer möglich ist.

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