ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Spielsucht blieb lange unerkannt

Begonnen von mutze, 20 Juli 2025, 23:02:17

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Zitatsind ja erstmal 19 Tage,

Hi Mutze!

Ach ja. der Selbstwert und die Diskussion mit der Sucht ...

"Es sind ja erstmal nur 19 Tage. Dabei gibt es doch so viele, die etliche Jahre auf dem Buckel haben. Also eigentlich stehe ich komplett am Anfang! Und da dem so ist, kann ich ja schnell noch mal spielen, bevor es so richtig los geht mit der Abstinenz ... Morgen ist ein guter Tag, um damit anzufangen. Passt mal auf, mein Mann wird mich nicht loben dafür ...!"

Es gibt doch immer wieder einmal Meilensteine, die es zu meistern gilt. Da ist das Anfangen mit dem Aufhören! Manchmal steckt da ein Zwang hinter, weil nichts mehr anderes geht. Doch die tief sitzende Entscheidung ist dann immer noch nicht selbstverständlich. Andere finden in sich Motivation, weil sie es einfach leid sind, sich z.B. selbst zu verletzen. Dann kommt die Offenbarung. Scham, Schuld, Verzweiflung und Angst mit katastrophisierenden Gedanken. Ein nächster Meilenstein kann dann auch ein Rückfall sein. Ein Rückfall, wenn Du einmal mit der Genesung angefangen hast, lässt sich nicht wegwischen wie eine lästige Fliege. Da kommen Fragen auf, die beantwortet werden wollen. Dabei entstehen Erkenntnisse, die wieder neue Fragen aufwerfen. Du gehst auch zu einer Therapeutin und besprichst alles mit ihr, gehst in eine SHG und kommst auch in diese Gruppe.
In 19 Tagen ist sooooo viel passiert! Nicht weil es einfach so passiert ist, sondern weil Du es hast passieren lassen. Du warst der Auslöser, der Fragesteller und der Antwortende. Der Denkende, der Fühlende ... Wieso solltest Du nicht auf jeden einzelnen dieser Tage stolz sein? Wozu brauchst Du eine Bestätigung von Deinem Mann?

Ich erzähle Dir hier noch einmal von einer kleinen Geschichte, die ich selbst erlebt habe. Daran erkennst Du, wie vermeindlich Gesunde reagieren können. Es gab Streit zw. meinem Vater und mir. Ich schrieb einen bösen Brief, von dem ich nichts bereue. Da kam meine Schwester zu mir und versuchte mir einzureden, wie falsch ich doch lag. Es kam auch meine Spielfreiheit auf. 5 Jahre war ich es schon und ich war stolz darauf. Sie verdrehte aber nur die Augen und antwortete enttäuscht: Ich dachte, es wäre schon länger ...

Meine Eitelkeit wurde dadurch verletzt, doch meinen Stolz dagegen kein bisschen. Ich bin auch heute noch stolz spielfrei zu sein und brauche niemanden, der es mir bestätigen muss. ICH weiss doch, wie es sich anfühlt ... die Selbstvorwürfe, die Ängste ... alles ist weg ... Ich darf mein Leben heute genießen, weil es nun ausgewogen ist. Es gibt herrliche Momente und auch schreckliche. Doch das ist nun mal das Leben. Der Wortstamm von Sucht ist nicht etwa suchen, sondern siechen. Wenn Du Dir die Bedeutung ergoogelst, dann wird es beschrieben als immer schwächer werdend, als dahinsiechend. Es wird bei Seuchen benutzt. Wer an einer Seuche leidet, wird isoliert, damit er den Rest der Gruppe nicht infiziert. Menschen, die an einer Seuche leideten wurden zu Aussätzigen ...

Sei stolz auf jeden einzelnen Tag und wenn Du nach Bestätigung suchst, dann suche sie ausschließlich in Dir! :)
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Hallo Olli

Danke. Ja ich sollte stolz auch auf die 19 Tage sein. Es sind immerhin 19 Tage wo ich spielfrei bin, aber das wird wohl eher passieren wenn es soviel wie bei Dir sind. Ich bin stolz auf meine 997 Tage rauchfrei, weil ich für mich selbst entschieden habe aufzuhören.

An meinem Selbstwert muss ich wohl noch arbeiten.

Es fiel mir sehr schwer meinem Mann zu gestehen das ich Geld verzockt habe. Aber um so leichter ging es mir dann wie es raus war. Das war die größte Scham die ich bis dahin hatte. Außer natürlich in meiner Vergangenheit.

Das mit Deiner Schwester hatte ich gelesen und ich wäre wahrscheinlich im Boden versunken. Auch wenn ich stolz zu diesem Zeitpunkt gewesen wäre, hätte ich mich dann geschämt. Geschämt dafür das ich überhaupt gespielt habe. Das ich Geld dafür ausgegeben hatte.
Es ist passiert und ich kann es nicht mehr ausradieren.

Schönen Abend

Lg Mutze



Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Guten Morgen Mutze!

ZitatAuch wenn ich stolz zu diesem Zeitpunkt gewesen wäre, hätte ich mich dann geschämt. Geschämt dafür das ich überhaupt gespielt habe.

Wieso sollte ich das tun? Ich war doch spielfrei? Die Glücksspielsucht ist eine Krankheit. Ich bin nicht mit offenen Augen der Sucht verfallen, wollte niemals bewusst süchtig werden.

In meinem zwanghaften Bestreben nach Anerkennung in der Familie habe ich mich vergessen. Ich wurde perfektionistisch. So habe ich dann auch meine Sucht betrieben. Ich erlaubte mir keine Fehler.

Dort an diesem Tag mit meiner Schwester war ich stolz auf mich, denn ich war es satt einem Rollenbild zu entsprechen, welches mich erniedrigte. Ich habe Fehler gemacht und das war es. Darfst Du Fehler machen? Ich bin da für mich eingestanden und die Einzigen, die nicht verstanden, waren die, die das machten, was sie immer schon gemacht hatten.

Natürlich bedaure ich so eiinige Dinge zutiefst, die ich zur Aufrechterhaltung der Sucht in der aktiven Zeit gemacht habe. Ich weiß, dass sie falsch waren, gegen Normen und Werte verstießen. Das Bedauern muss aber auch reichen. Wenn ich mich auf die Schuld konzentriere, dann lebe ich in der Vergangenheit. Zeige ich aber Verantwortung, dann ist dies zukunftsorientiert.

Die darauf folgenden Zukunft hat gezeigt, dass mein Verhalten richtig gewesen ist. Leider musste ich da einige Repressalien hinnehmen. Zumindest meine Geschwister haben ihre Rollen später so weit verlassen, dass ich damit leben kann.

Mein Vater hat dies nie geschafft. Der Satz 2021 hier bei mir auf der Couch: "Ich sehe Glücksspielsucht als eine Charakterschwäche an ..." sagt mehr über ihn aus, als über mich.
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Hallo Olli

Das mit dem Schämen war keinerlei auf Dich bezogen, sondern eher auf mich. Sorry wenn das so rüberkam.

Das wollte ich nicht.

Lg Mutze
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Hi Mutze!

Ich habe das schon richtig verstanden, habe es dann aber auf mich gemünzt, um Dir zu zeigen, wie ich damit in dieser Situation umgegangen bin.  Es ist noch alles recht frisch bei Dir. Trotzdem darfst Du aufhören Dich permanent zu entschuldigen. Lebe im Jetzt!

20 Tage! - Juchuuuuuu!

Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Hallo Olli

Jaaaaa daaaaaanke  für die 20 Tage spielfrei.

Heute sind es ja schon 21. Aber irgendwie geht es noch nicht so richtig in meinen Kopf rein, weil ich ja schon mal über 5 Monate hatte. Ich glaube das ich jetzt kleine Brötchen backen muss.
Es fällt mir sehr schwer stolz auf mich zu sein und brauche halt eine Bestätigung von außen. Das habe ich mir leider all die Jahre so angeeignet.

Gestern hatte ich SHG und mir hat nach der Stunde echt der Kopf geraucht. Es war soviel gesprochen worden über einen Teilnehmer, so das ich nachher nicht mehr wusste was ich in der Schlussrunde sagen sollte. Ich war ein bisschen abgedriftet.

Wenn es heute trocken bleibt fahren wir später endlich mal wieder zum TT spielen. Ich freue mich ein bisschen darüber, weil wir lange nicht da waren.

Schönen Tag

Lg Mutze

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Heute ist Donnerstag und meine Muskeln geben mir bescheid das ich gestern fleißig war   ;D

Nach so langer Zeit wo ich nichts getan habe, war ich gestern Abend echte Müde vom Sport. Wir sind schnell mit dem Fahrrad und dem Rollstuhl nach Hause gefahren und ich habe ganz schnell geduscht.
Da wir beide Hunger hatten haben wir schnell den Tisch gedeckt und Abendbrot gegessen.

Dann war erstmal Verschnaufpause. Um viertel vor Zehn sind wir die letzte Runde Gassi gewesen.

Heute morgen wollten wir beide wieder raus und haben entdeckt das mein Mann im Rollstuhl einen Platten bekommen hat. Uiiiii das geht ja mal gar nicht. Schnell das Sanitätshaus angerufen und bescheid gegeben. Nun warten wir auf einen Rückruf vom Techniker.

Ich muss sagen das hier wo ich wohne in letzter Zeit auch ziemlich viel Glas überall rumliegt. Egal wo man läuft. Entweder sind es Bierflaschen oder diese Kleinen Wodkaflaschen, Wein bzw Sektflaschen.

Vor allem müssen wir dann auch noch wegen dem Hund ziemlich gut aufpassen.

Egal kann man halt nichts machen. Positives ist das ich keinerlei Gedanken ans spielen verschwende.  :D

Schönen Tag

Lg Mutze
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Morgen ist schon wieder eine Woche rum

Was hab ich gemacht in der Woche ? Montag hatte ich einen Termin bei der neuen Therapeutin und wir haben uns dazu entschieden das ich bei ihr eine Langzeittherapie mache. Nun hatte ich ja das Glück das sie im gleichen Büro angefangen hat von meiner vorherigen Therapeutin. So konnte ich mich dann in Ruhe für die restlichen zwei Stunden mit ihr zusammen setzen und sie kennenlernen.

Aber ich muss jetzt zum Hausarzt da ich eine Bescheinigung brauche das ich aus Gesundheitlichen Aspekten eine Langzeittherapie machen kann. Und sie muss die ganzen Anträge ausfüllen die ich brauche und dann hoffe ich das die KK das zustimmt.

In der letzten Stunde also am Montag hatten wir darüber gesprochen welche Probleme und Themen wir gemeinsam angehen wollen. Und da ist so einiges aufgekommen. Wir werden auch instinktiv das Thema Spielsucht angehen.

Dienstag hatte ich dann wieder SHG und diese Stunde hat einiges auf den Tisch gebracht auch über mein Verhalten nach der Spielzeit. Denn ich bin von der Spielsucht in die Kaufsucht gerutscht. Das habe ich wahrscheinlich gemacht um mich jedes mal für irgendetwas zu belohnen das ich nicht gespielt habe. Diese Bestimmte Seite habe ich dann natürlich wieder gelöscht. Danach kamen dann die Social Media Seiten dran, das hat sich jetzt zum Glück auch erledigt. Nun bin ich aus allem wieder raus, so das ich Befreit aufatmen kann. 

Heute Abend wollte ich eigentlich TT spielen und was habe ich gemacht ? Nur geschlafen.  ???  Ich bin manchmal echt so ausgelaugt das ich keine Lust zu irgendwas habe.

Montag muss ich erstmal zum Hausarzt, vielleicht hab ich auch einfach nur ein Vitaminmangel.

Und nächste Woche habe ich dann die Generalprobe ob ich Zuhause alleine sein kann. Toi Toi Toi

Bis demnächst schönen Abend noch

Lg Mutze
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Es ist heute Samstag

Es geht mir heute gut und ich denke immer weniger ans Spielen.

Ich werde nicht behaupten das ich aus dem Groben raus bin, denn das haben wir ja gesehen was dann passiert. Nein ich habe eben gelesen, das es nun schon 1 Monat her ist wo ich das letzte mal gespielt habe, und das ist ein guter Anfang.  ;)

Ich verstehe mich mit meinem Mann wieder besser und wir zoffen auch nicht mehr soviel bzw. im Moment gar nicht. Schön ruhig ist es.

Wir reden wieder über alles und unterhalten uns auch mal zwischendurch über meine Spielsucht. Ich bin froh das er mir wieder ein bisschen vertraut.
Ich brauche keine Monatlichen Raten mehr bezahlen über die ich Nachts nachdenken und Rechnen muss wieviel mir dann am Ende des Monats übrig bleibt. Sogar seine und meine Kontokarten sind weiterhin in meinem Besitz und dieses Vertrauen werde ich keines falls aufs Spiel setzen.

Auch psychisch bin ich nun erstmal stabil genug das ich mich auf ein zwei Tage ohne meinen Mann einstellen kann.

Und bevor ich Abends alleine hier rum hänge werde ich wohl nach meiner Nachbarin runter gehen.


Schönen Abend

LG Mutze
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Heute ist Mittwoch und ich habe den gestrigen Tag relativ gut überstanden.

Gestern sind wir um sechs Uhr morgens aufgestanden da mein Mann ja dieses Abführmittel nehmen musste. Danach hatte er circa 3 Stunden rennerei was natürlich auch normal ist. Ich habe um Sieben Uhr gefrühstückt und bin dann um halb acht mit dem Hund Gassi gegangen. Wir hatten noch ziemlich viel Zeit bis zehn wo wir dann abgeholt werden sollten.

Um zehn kam dann das Taxi Richtung KH und wir kamen so gegen Zwanzig nach Zehn dort an. Er bekam recht schnell sein Zimmer und angeblich hätte man schon auf uns gewartet, weil Lücken in der OP entstanden waren. Aber es passierte was kommen musste er kam dann nicht mehr sofort dran, sondern drei Stunden später. Bis Zwölf bin ich noch bei ihm geblieben und habe mich dann verabschiedet.

Um viertel vor eins rief er mich dann an ob ich schon Zuhause wäre und ich verneinte und sagt ich bin noch im Bus. Danach hab ich eine Weile nichts mehr von ihm gehört.

Als ich Zuhause ankam hab ich erstmal einen leckeren Kaffee getrunken. Dann ganz in Ruhe den Hund geschnappt und bin was Essen gegangen. So gegen 15 Uhr war ich wieder Zuhause und habe erstmal Post geschaut.
Ich bin bewusst nicht an den Laptop gegangen um zu verhindern, weil ich ja alleine war, das ich spiele. Um 17 Uhr rief mich dann mein Mann an und sagte mir er sei fertig und wieder auf dem Zimmer.

Wir hatten dann ein bisschen Telefoniert und uns danach verabschiedet für später. So gegen 18 Uhr rief mich dann meine Nachbarin von unten an ob ich nicht Lust hätte runter zukommen. Na klar sagte ich, ich bin ja auch alleine. Hatte mir den Hund geschnappt und bin runter. Um Acht musste ich nochmal hoch den Hund abfüttern und Tabletten nehmen. Danach bin ich wieder runter bis Viertel nach Neun. Zwischendurch hatte ich auch nochmal mit meinen Mann telefoniert.

Ich bin ein bisschen stolz auf mich weil ich so den gestrigen Tag rum bekommen habe und der Versuchung zu spielen widerstehen konnte.

Ich hatte heute schon mit meinem Mann telefoniert aber er konnte mir noch nicht berichten ob er heute schon nach Hause darf.
Ich werde jetzt eine Runde Gassi gehen.

Einen schönen Tag

LG Mutze
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Es ist Freitag und ich hatte Mittwoch letzte mal berichtet.
Mein Mann kam am Mittwoch doch noch nach Hause aber es war schon gegen 15 Uhr.
Was hatte ich die ganze Zeit gemacht ?? Rumgetrödelt und gewartet ob er nun kommt oder nicht. Ich hatte bereits etwas Hunger und wusste nicht ob ich essen konnte oder nicht. Da habe ich meinen Mann angerufen und gefragt ob er schon gegessen hatte. Ich habe ihm dann gesagt dann Esse ich auch eben was und wir telefonieren gleich weiter.

Es ist nicht so als ob ich ihn um Erlaubnis fragen müsste, nein es war weil wir sonst zusammen gegessen hätten.  ;)

Nun sind wir beide wieder vereint. Und ich habe es wieder geschafft nicht ans spielen zu denken. Was ich aber nicht hinbekomme ist es mir so kleine Glücksgefühle zu erschaffen.

In der ganzen Zeit also über vier Jahre wo ich gespielt hatte, begleiteten mich jeden Tag Glücksgefühle, zumindest hatte ich welche Wahrgenommen. Selbst wenn ich erst verloren hab aber wenn ich dann wieder gewann waren die wieder da und ich habe mich morgens schon darauf gefreut wieder zocken zu können.

Jetzt muss ich erst eine Weile danach suchen. Das ist so ein Gefühl als ob mein Gehirn irgendwie ausgeblendet bzw abgeschaltet ist. Naja es kommt ja auch wieder schöneres Wetter, vielleicht klappt es ja dann viel schneller mit den Gefühlen.

Heute Abend bin ich wieder nicht am Laptop weil wir in die Kirchenkneipe gehen und uns ein bisschen mit Musik und klönen ablenken. Bin mal gespannt welches Motto heute ist.

Einen schönen Tag noch

Lg Mutze
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Hi Mutze!

Wenn wir spielen, dann wird vermehrt Dopamin ausgeschüttet. Der Körper kann diese Mengen aber gar nicht verarbeiten. Also nimmt der Körper zwar vermehrt die Dopamine auf, jedoch nicht unbegrenzt.
Wenn Du nun aufhörst mit dem Spielen, dann muss sich der Körper erst wieder an die "normalen" Dosen gewöhnen. Bis es denn soweit ist, kann es vorkommen, dass Du alles eher als öde wahrnimmst. Dein Sport hilft Dir aber bei diesem Prozess.
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Mutze, du bist sehr tapfer. Schön, dass du hier schreibst und uns teilhaben lässt.
LG Ilona
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Bluesky@gluecksspielsucht.bsky.social

Hallo Olli

Ja ich finde so manche Tage echt öde. :(

Ich bin jeden Tag mit meinem Mann unterwegs, da bin ich auch beschäftig aber wenn wir dann Zuhause ankommen, geht es los mit der Langeweile. Dann überlege ich hin und her was ich nun machen soll. Am Anfang koche ich erst mal was für uns und danach spüle ich. Wenn der Haushalt fertig ist dann ruhe ich mich auf der Couch mit einem Kaffee aus.

Mein Mann schaut dann eine Weile Fernseh und ich geh an den Laptop um Emails zu lesen. Ich Informiere mich dann ein bisschen über die Nachrichten was so los war, aber geh dann später wieder raus.

Wenn ich mich dann wieder auf die Couch setze oder hinlege dann werde ich müde und schlaf dann früher oder später ein.

Und mit dem Sport da muss ich erst mal wieder die Kurve bekommen. Im Fitnessstudio war ich seid letztes Jahr nicht mehr. Mit dem Malen anfangen könnte ich auch, aber irgendwie bekomme ich für nichts den Dreh.  :'(  Vielleicht klappt es ja am Mittwoch wieder mal mit TT spielen, denn der Rollstuhl ist wieder repariert. Das wurde nach über eine Woche auch Zeit  ;D

Es tut mir auf jeden Fall gut das ich meine Gedanken hier aufschreiben und hinterlassen kann denn dadurch denke ich nicht ans spielen.

Hallo Ilona ich danke Dir für Dein Feedback.


Schönes Wochenende euch

Lg Mutze




Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

Wir haben heute Sonntag und ich habe echt den gestrigen Tag rum bekommen.

Und wie ich es erwähnt hatte bin ich tatsächlich nach dem Haushalt auf der Couch eingeschlafen.  Das war so gegen 17 Uhr. Zwischendurch mal kurz wach geworden und dann aber wieder eingenickt. Es war dann schon 19 Uhr als ich richtig die kurve bekommen hatte.

So gegen 20 Uhr kam dann auch die Pflege. Ich habe in der Zeit den Hund abgefüttert und wir haben Tabletten genommen.

Ich hatte ja im Vorbericht geschrieben das ich wieder anfangen könnte zu malen, habe mich dann auch in den Hintern getreten und die Malsachen rausgeholt. Aber wie der Teufel es will war die Farbe kaputt und ich musste die Bilder samt Farbe weg schmeißen. Nun habe ich zwar leider nichts mehr zum Malen, aber immer hin noch drei Bilder mit Diamanten.

Ich habe mich dann halt ein bisschen mit Musik abgelenkt. So gegen 23 Uhr war dann auch für mich der Tag zu Ende und ich ruhte mich wieder auf der Couch aus. Um viertel vor Zwölf sind wir dann zu Bett.

Heute morgen dachte ich erst das der Tag nicht rumgehen würde aber dann war ja Ruck Zug halb eins so das wir zum Essen gehen konnten. So gegen viertel nach  Zwei haben wir dann den Hund geholt und sind erst einen Kaffee trinken und dann spazieren gegangen.

Nun werde ich vielleicht noch eine Weile Musik hören oder ein Bild anfangen. Mal sehen.

Einen schönen Tag noch

LG Mutze
Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren

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