ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Kommunikation mit den Anwälten

Begonnen von Silli, 11 Februar 2026, 11:36:21

Vorheriges Thema - Nächstes Thema
Zitat von: niemehrzocken21 am 11 Februar 2026, 20:18:42
Bobby, nein, aber in dem Laden war er auch mal..  :)

Dann sind wir bei der gleichen  Kanzlei 🤣

Da sieht man mal wie verschieden es laufen kann. Meine Erfahrung ist auch aus der Kanzlei wo Cocron mal war. ;)

#17
Wieso wollt ihr denn immer "Kaffeekränzchen" mit denen haben? :D Kommt zumindest so rüber
Man ist halt grundsätzlich einer von zehntausenden, und das nochmal in x Fachbereichen. Das hat aber weder mit einem selbst oder den konkreten Fall zu tun. Hat halt immer so den Unterton hat, als ob denen die Fälle/Ergebnisse egal sind, was ich jetzt nicht unbedingt glaube. Und zwischen den Schriftsätzen gibt es halt nichts zu sagen, außer Termine mitteilen etc.

Bei mir melden Sie sich immer zeitnah wenn mal Rückfragen auftauchen, was ich begrüße.
Und wer hat bei Kahn gearbeitet? Oder wie war das gemeint?

Gruß

Wo lest ihr denn immer "Kaffeekränzchen" raus? Ich denke, dass ich zumindest erwarten darf, informiert zu werden vom eigenen Anwalt, wenn Termine verschoben werden die seit Monaten bestehen, weil die ihren Urlaub drauf gebucht haben, weil ich auch Urlaub genommen habe für meinen Termin. Oder schriftliche Mitteilungen vom Gericht erst nach Nachfragen erhalte. Oder ein Kollege sogar das Gerichtsurteil nicht erhält. Also, dass ich mich nicht beschwere, weil der Anwalt nicht fragt, wie das Wochenende war, ist doch klar. Zumindest -ich- kann sagen, dass mein Anwalt nicht mehr wirklich zu erreichen war, sobald der mandantenvertrag unterzeichnet war. Daher einfach mein Rat sich wirklich anzuschauen bei welcher Kanzlei man hingehen möchte, die größten sind einfach überfüllt. 

habe auch etliche fälle selber finanziert( positives urteil habe ich) und nun antwortet mein anwalt nicht mehr auf meine anfragen.

denke ich muss mir einen neuen anwalt suchen der die urteile dann auch vollstreckt. sehr mühsam das ganze.




#20
@Eddy
Hier geht es nicht um ein Kaffeekränzchen, hier geht es um die Aufklärungspflicht, Strategiewechsel etc.

Das Problem ist ganz einfach, dass viele Anwälte oder PKF vor der Unterzeichnung gefühlt in deinem Wohnzimmer saßen und noch Kaffee und Kuchen mitgebracht haben.

Sobald du unterschrieben hast, haben die den Kaffee mit dir getrunken, den Kuchen aber wieder eingepackt und haben das Wohnzimmer verlassen.

Wirklich anschauen welchen Anwalt man nimmt ist schwierig, da fast alle den Kuchen nach Unterzeichnung wieder einpacken und gehen.

Ich kann euch nur einen Tipp geben:

Achtet drauf dass ihr in alle Entscheidungen mit eingebunden werdet bzw. über alles aufgeklärt werdet. Achtet bitte auch darauf, dass ihr, wenn ihr einen Vergleich schließen wollt, den Vergleich VOR Unterzeichnung erhaltet und Aufgeklärt werdet.

Es kann teuer werden wenn ihr nicht aufgeklärt werdet, ihr denkt dass ihr noch Restansprüche gegen verbundene Unternehmen habt, ihr aber ohne den Vergleich zu sehen unterschreibt (ohne Aufklärung) in dem steht:

,,all existing and future... claims... known or unknown... asserted or not... incl. affiliates, worldwide")








Zitat von: Klopp9875 am 11 Februar 2026, 23:17:53
Wo lest ihr denn immer "Kaffeekränzchen" raus? Ich denke, dass ich zumindest erwarten darf, informiert zu werden vom eigenen Anwalt, wenn Termine verschoben werden die seit Monaten bestehen, weil die ihren Urlaub drauf gebucht haben, weil ich auch Urlaub genommen habe für meinen Termin. Oder schriftliche Mitteilungen vom Gericht erst nach Nachfragen erhalte. Oder ein Kollege sogar das Gerichtsurteil nicht erhält. Also, dass ich mich nicht beschwere, weil der Anwalt nicht fragt, wie das Wochenende war, ist doch klar. Zumindest -ich- kann sagen, dass mein Anwalt nicht mehr wirklich zu erreichen war, sobald der mandantenvertrag unterzeichnet war. Daher einfach mein Rat sich wirklich anzuschauen bei welcher Kanzlei man hingehen möchte, die größten sind einfach überfüllt.

Vor allem kann man solche Termine mit Untervollmachten an lokale Anwälte auf Wunsch des Mandanten trotzdem durchführen lassen. Dass das Gericht es dann1 Jahr nicht hinbekommt, kann man aber auch nicht vorhersehen.


#23
Meinem Anwalt ist erst 2 Wochen vor dem Termin eingefallen dass er dort Urlaub gebucht hat. Lustigerweise bestand der Termin auch nur erst seit ca. 8 Monate. Habe da dann natürlich Verständnis gezeigt.

Eine Vertretung wollte er nicht suchen, sei ja keine große Sache. ;)
Dem Gericht mach ich da keine Vorwürfe, denke mal die haben soweit geschoben sodass ein EUGH Urteil vorliegt. Am Ende des Tages ist es wahrscheinlich besser als eine Aussetzung aber schlechter als ein Urteil.

Finde die Vorgehensweise des Anwalts halt nur "nicht so geil".

Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 12 Februar 2026, 12:47:06
Ich hatte auch eine Vertretung.
Dito.
Den will ich vor dem OLG wieder haben. 😁
Da ich kein Anwalt bin spiegeln meine Posts lediglich meine eigene Meinung wieder.

Wir danken dem AOK Bundesverband für die Finanzierung des technischen Updates dieses Forums