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Die Abstinenzentscheidung

Begonnen von FredHH, 04 April 2026, 09:03:23

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Weil es wohl in Vergessenheit geraten ist:

Die Abstinenzentscheidung ist der bewusste, eigenverantwortliche Entschluss, dauerhaft auf Suchtmittel zu verzichten.

Sie erfordert eine tiefe Reflexion des früheren Konsumverhaltens und ist zentral für die Suchtheilung
. Diese Entscheidung umfasst körperliche, seelische und soziale Veränderungen, die durch eine Nachsorge stabilisiert werden.

Wesentliche Aspekte der Abstinenzentscheidung:

Eigenmotivation: Die Entscheidung muss aus eigenem Antrieb getroffen werden, nicht durch Druck von außen.

Reflektion: Auseinandersetzung mit den Gründen des Konsums und dessen Konsequenzen.

Dauerhaftigkeit: Ziel ist meist die vollständige Abstinenz, insbesondere bei Abhängigkeit.

Stabilität: Planung von Maßnahmen in Krisensituationen, Nutzung von Selbsthilfegruppen oder Therapien, um Rückfälle zu vermeiden.

Vorteile: Verbesserung von Gesundheit, Schlafqualität und sozialen Beziehungen.

Die Entscheidung wird oft in Beratungsprozessen erarbeitet und durch Notfallpläne gegen Rückfälle abgesichert

*Quelle: Google KI Zusammenfassung, ich hätte das nicht besser zusammenfassen können

Mist, jetzt habe ich mir das Browserfenster geschlossen, in dem ich Dir antworten wollte ... :)

ZitatDie Abstinenzentscheidung ist der bewusste, eigenverantwortliche Entschluss, dauerhaft auf Suchtmittel zu verzichten.

Dauerhaft ist nicht gleichzusetzen mit "nie eieder"!

Neben vielen Textpassagen zeigt dies auch diese hier auf:

ZitatDie Entscheidung wird oft in Beratungsprozessen erarbeitet und durch Notfallpläne gegen Rückfälle abgesichert

Entscheidungen können sich nämlich ändern!

Daher unterscheide ich persönlich immer unter einer grundsätzlichen Abstinenzentscheidung, die aber wieder auf einzelnen unzähligen Säulen stehen kann, sowie den alltäglichen. Erst wenn beide Seiten ein gewisses Level erreicht haben, wird im Hier und Jetzt die Abstinenz als Ziel siegen.
Alle sind aber permanent im Fluss und werden durch mein Leben beeinflusst.

Diese Abstinenzentscheidungen kann ich selbst aber festigen, indem ich "Beratungsprozesse" durchlaufe. Was bedeutet das denn eigentlich? Ich nehme Informationen entgegen, verarbeite sie und treffe darauf basierend Entscheidungen. Viele meiner damaligen Entscheidungen "für" das Spiel sollten eigentlich "gut" für mich sein. Dies habe ich mir eingeredet und auch so gefühlt. Doch es waren so einige falsche Glaubenssätze dabei, die ich erst im Nachgang überhaupt formulieren konnte.
Wenn ich die in Gesprächen auflösen kann, dann entziehe ich der Sucht die Grundlagen für eine Entscheidung pro Suchtausübung.
Anders herum kann ich mir aber auch einreden, dass Risiko zum Leben dazu gehört und Ausnahmen von der Regel (der Abstinenz) die Regel bestätigt. Schon besteht die Gefahr eines Rückfalls.

Genesung ist ein lebenslanger Prozess.

ZitatVielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser längeren Pause und dann diesem langsamen verlangen was ich gerade wieder abbekomme...

Ich denke, dass sich hier die Abstinenzentscheidungen verstecken!


Hmmm ... irgendwie ist meine jetzige Anwort doch inhaltlich etwas anders geworden. Da habe ich wohl beim Schreiben unterschiedliche Entscheidungen getroffen ... :)
Gute 24 h
Olaf


(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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