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Leben

Begonnen von Babs, 05 September 2025, 08:46:07

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Hi Babs.

Wenn du den Anker nicht mehr brauchst kannst du ihn ja vergolden und in die Ecke stellen?  ;D Also wegwerfen würde ich ihn dann nicht....😅

Was denn für ein Job?

Hallo Peter,

ich habe dir eine PM geschickt und hoffe dass sie angekommen ist.

Anonym zu bleiben ist mir wichtig.

Warum eigentlich? Ich bin nicht stolz darauf, dass sich aus einer Gewohnheit eine zwanghafte Sucht entwickelt hat. Dass ich meiner Unzufriedenheit nicht anders, lebensbejahend und aktiv, begegnet bin.

Ist das bei der Mehrheit die Regel? Leben die meisten Menschen in Deutschland ein erfülltes, zufriedenes Leben ohne Sucht?

Stolz bin ich übrigens, dass ich letztlich aktiv geworden bin und nun bewusster mein Leben gestalte.

Dazu passt Ostern wunderbar :-)


LG, Babs

#77
Hi Babs,

Ich bin auch nicht stolz auf mein "gezocke". Ist das überhaupt Irgendjemand ernsthaft?

Ich heiße nicht Peter, ich bin also auch "annonym" hier.  ;D

Ich hoffe einfach sehr, dass du dein Ziel erreichen wirst.

Anonym oder nicht scheint mir irrelevant, darf man natürlich.

"Gerne nicht mehr spielen und glücklich damit werden bzw. sein" scheint wichtig zu sein, ich hoffe wirklich du erreichst dein (dieses) Ziel.

"Wir Spieler sind potentiell immer gefährdet, egal wie lange wir abstinent leben."

Das Zitat von Olaf habe ich gerade gelesen, als ich Mal wieder in das Tagebuch von Freitagessen reingeschaut habe. Alles Gute übrigens!

Es passt sehr gut zu meinen Gedanken , die Peters Beitrag hier in meinem Tagebuch bei mir ausgelöst hatten.

Peter "hofft", das ich es schaffe. Mein erster Gedanke: Ich habe es doch bereits geschafft. Ich bin doch nun schon seit über 7 Monaten spielfrei.

Final werde ich aber wohl erst am Ende meines Lebens sagen können, ob ich es geschafft habe. Das Leben hat mit Sicherheit noch einige Auf und Abs zu bieten. Die Kunst wird es sein, mich immer wieder zu besinnen, bei mir zu bleiben und MEIN Leben zu leben.

Einen schönen Tag,

Babs

Ich habe gerade wieder einmal im Forum quer gelesen.

Rückfälle, bzw. Vorfälle nach vielen Jahren der Spielfreiheit haben mich tief erschüttert .

Jemand hat formuliert, dass er suchtaffin ist. Das trifft auf mich auch zu. Glücksspielen ist nicht das erste Verhalten, das bei mir zur ungesunden Gewohnheit wurde. Aus der Realität bin ich im Laufe meines Lebens schon einige Male geflüchtet.

Deswegen bin ich auch wirklich der Überzeugung, dass es nicht ausreicht, "nur" nicht zu spielen. Lebensverneinende Gewohnheiten, die unbewusst zwanghaft ausgeübt werden, gibt es zuhauf - oftmals nicht so klar als solche erkennbar.

Im Sonntagsvortrag zum Thema "Rückfälle" wurde als Schutz vor Süchten die Lebenszufriedenheit genannt.

Ein großes Wort ...

Und gleichzeitig sehr verlockend. :)

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