ONLINE-Selbsthilfegruppe | Samstags von 19 Uhr bis 21 Uhr

Neueste Beiträge

#91
Tagebuch / Antw:Mein erster Tagebucheintr...
Letzter Beitrag von Isabell80 - 13 Juni 2026, 09:12:27

Guten Morgen,
schön wieder von dir zu lesen.
Da ist ja einiges passiert bei dir.Therapie, SHG , ein neues Medikament und viele gute Vorsätze ( Geld überweisen etc)

Ich einigen Dingen , die du schreibst , erkenne ich mich wieder .
Das einzige , was mich verwundert ( und das sehe ich nicht nur bei dir ,sondern auch in vielen anderen Beiträgen) sind die bewusst offen gelassenen Scheunentore.
Vielleicht bin ich einfach ein riesiger Schisser , aber wenn ich für mich so ein Tor , oder auch nur eine kleine Tür erkenne , kann ich an nichts anderes denken , als diese sofort zu verschliessen .
Ich vertrau mir einfach nicht und bin immer wieder verwundert , dass das bei vielen hier so anders wirkt .
Völlig selbstbewusst schreibst du von einem Ritt auf der Rasierklinge.
Warum ?
Das soll kein Vorwurf sein, ich möchte es einfach nur verstehen , weil es sich mir nicht erschliesst .

Ich finde es super , dass du deine Freunde mit im Boot hast und dass deine Spielsucht dort so ein offenes Thema ist .





Zitat von: markus_anton am 12 Juni 2026, 22:05:10Ich habe übrigens die Woche angefangen, verschiedene Zitate und Gedanken hier aus dem Forum auf eine eigene Word-Datei zu kopieren und zu speichern. Dafür möchte ich schon mal jetzt bei Olli, andreasg und Isabell80 Danke sagen. Ich bin sicher auch ein Mensch der Sprache und der Worte und wertvolle Gedanken zu unserem Thema zu speichern und immer wieder abrufbar zu haben, hier oder besser noch im Gedächtnis, hilft mir auch ein bisschen ...

 

Ich hab's nicht so mit irgendwelchen Dateien , aber ich hab auch schon einige Zitate hier im Forum gesammelt (als Screenshots 😉) .
Das ich da mal in einem Satz mit Olli und Andreas genannt werde macht mich ein kleines bisschen stolz .




Schönes Wochenende und viel Spass heute Abend
#92
Tagebuch / Antw:Spielsüchtig
Letzter Beitrag von Olli - 13 Juni 2026, 06:44:34
Guten Morgen!

ZitatWas mir fehlt, ist einfach der Austausch mit Leidensgenossen. In meiner Umgebung ist nichts wo ich diesbezüglich Halt finden kann.

Na, wenn das alles ist ... :) Die Leidensgenossen sind doch ganz nahe. Du installierst Dir den kostenlosen Zoom-Client im Laufe des Tages. Heute abend um 19 Uhr, besser noch 5 Minuten vorher, öffnest Du das Forum und drückst die Schaltfläche "Online" oben im Kopf der Seite.
Schon nimmst Du an unserer Onlinegruppe teil.

Du bist also gerade einmal nur einen einzigen Klick von uns anderen entfernt. Wenn das mal nicht praktisch ist. :)

Das Wort, dass mir einfällt zu dem von Dir genannten Wort ist tatsächlich "Kontrollillusion".
Schaue mal im Netz, was Du dazu findest und gleiche es mit Deiner Person ab.
#93
Tagebuch / Antw:Mein erster Tagebucheintr...
Letzter Beitrag von Olli - 13 Juni 2026, 06:36:44
Hi Markus!

Was genau beschäftigt Dich daran?
#94
Tagebuch / Antw:Spielsüchtig
Letzter Beitrag von MarcoR - 13 Juni 2026, 00:18:25
Hallo allerseits

lang ist es her und ich wollt mich gern einmal wieder zu Wort melden.
Es ging mir eine lange Zeit gut. Vielleicht zu gut?
ich weiss dass ich mich oft auf einem hohen Ross befand bzw. befinde, doch damit geht auch viel Ärger einher.

Wer oben sitz, kann auch fallen. Und genau das ist mir passiert. Seit fast einem Jahr wieder der Sucht verfallen.
Zu schwach? In Sicherheit gewogen, aber letztendlich wohl versagt.
ich wollte es wohl so. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Es gibt so viele Gedanken dich mich beschäftigen. Doch einer blieb wohl stets bestehen....Kontrolle!!

Ja, dieses scheiss Gefühl von Kontrolle. Das Spiel kontrollieren zu können. Ich weiss ''eigentlich'' ganz genau dass dies völlig falsch ist, dass dies so nicht machbar ist, aber ich glaubte wohl immer noch an das ''Gute''.

Nun sitze ich hier und muss mich ergeben. Ich sah mich immer als hoffnungslosen Fall an, und dennoch liess ich den Mist lange Zeit hinter mir.
Was mir fehlt, ist einfach der Austausch mit Leidensgenossen. In meiner Umgebung ist nichts wo ich diesbezüglich Halt finden kann.

Ach ich weiss auch nicht....

Ich wünsche Euch dennoch ein schönes und erholsames Wochenende
#95
Tagebuch / Antw:Yamans Geschichte
Letzter Beitrag von markus_anton - 13 Juni 2026, 00:12:36
Hallo Yaman!

Mir kommt das extrem bekannt vor. Wenn es mir gut geht im Leben, egal, was der Grund dafür sein mag, bin ich anfälliger für die Sucht. Fast so, als ob ein kleiner Junge in meinem Kopf oder in meiner Seele sagen will, zerstör das wieder. "Das hast du nicht verdient."

Ich verstehe es bis heute nicht vollständig, aber das Kind in dir meldet sich ein Leben lang. Egal, wie alt du bist.

Ich freue mich schon auf deinen nächsten Eintrag hier,
Markus
#96
Glücksspielsucht Allgemein / Antw:Spielsucht hat mich ruini...
Letzter Beitrag von markus_anton - 12 Juni 2026, 23:47:38
Hallo NoLoO!

Wie geht´s dir?

Meine Kinder sind älter als du und die sind jung. Mit 22 Jahren steht dir in jeder Hinsicht die Welt offen.
Dass du mit so jungen Jahren in Berührung kamst mit dem Glücksspiel, wird dich leider ein Leben lang begleiten. Aber es ist kein Stigma, das du immer tragen musst. Such dir für den Anfang - abgesehen von den Käferbohnen in der linken bzw rechten Hosentasche - kleine, sehr kleine Erfolgserlebnisse, in denen du dich spürst. Bei mir ist es Musik, Lesen, Schreiben und Sport. Bei anderen ist es Kochen, Malen, Auto waschen oder reparieren, Basteln, Telefonieren mit Freunden, Fotografieren (nicht mit dem Handy natürlich), Spazieren gehen, Radfahren, Schwimmen gehen, und ein paar andere Tätigkeiten, die ich gerade vergessen habe. Aber ich schätze, es gibt noch 100e weitere. Tanzen, zum Beispiel.

Alles Gute und Liebe und melde dich doch mal bei Gelegenheit,
Markus
#97
Glücksspielsucht Allgemein / Antw:Alles noch mal vorn aber ...
Letzter Beitrag von markus_anton - 12 Juni 2026, 23:23:20
Hallo JamieLannister,

interessante Wahl deines alter egos hier...Jamie Lannister ist einer von den ganz speziellen Charakteren in GoT.

Wie geht es dir?
Melde dich mal wieder kurz zu Wort.
Dein letzter und einziger Eintrag hier klang verzweifelt.

Aber one step after the other. Das Geld ist weg. Du bist süchtig. Mit Sicherheit bis ans Ende deines wunderbaren Lebens.

Damit es wunderbar wird, fügst du die Abstinenz ein.

Ich kenne das Gefühl, wieder mal alles verspielt zu haben, noch sehr gut. Es ist gerade mal 17 Tage her. Und ob es 1.000, 100 oder 13.000 Euro waren, am Ende macht es keinen Unterschied. In meiner SHG gestern hat ein Teilnehmer erzählt, dass er 78.000 Euro auf einmal "gewonnen" hat. Allerdings waren sie in kurzer Zeit vollkommen in der Luft verpufft und er hat 100.000 Euro verspielt. Aber selbst das ist egal. Es geht darum, glaube ich als Newbie hier, die Sucht anzuerkennen und weniger dem Geld nachzutrauern, sondern die Liebe zum Leben wiederzufinden. Wie, ist völlig individuell. Das ist die Geschichte, die jeder und jede hier selbst schreiben muss!

Alles alles Liebe, dear Member of the House Lannister,
und meld dich mal verdammt,
Markus

 
#98
Glücksspielsucht Allgemein / Antw:Glücksspielsüchtig (Onlin...
Letzter Beitrag von markus_anton - 12 Juni 2026, 22:58:10
Hallo Albon!

Ich melde mich kurz zu Wort in deinem Tagebuch, obwohl ich auch ein Newbie hier bin.

Auf mich machst du einen sehr sensiblen Eindruck.

Deshalb
1) du stehst vollkommen am Anfang eines spielfreien, spielsüchtigen Lebens.
2) zerbrich dir nicht den Kopf wegen des Rückfalls. Ich verstehe deine Gedanken, deinen Selbsthass und deine Angst. Aber mach morgen einen ersten kleinen Schritt vorwärts, schau in der Forum-SHG vorbei und erzähl dort deine Geschichte. Ich habe erst gestern gelernt, was es für einen Unterschied ausmacht, mit anderen Spielsüchtigen darüber zu sprechen. Es ist auf absurde Weise schön, ganz normale Normalos kennen zu lernen und andere Blickwinkel zu hören.
3) glaub mir bitte: du bist mit 28 Jahren sehr jung. Du kannst dein Leben noch mit sehr viel Leben, das spielfrei gelebt wird, füllen.

Alles Liebe und wir lesen hier voneinander in nächster Zeit. Versprochen.
Markus
#99
Tagebuch / Antw:Mein erster Tagebucheintr...
Letzter Beitrag von markus_anton - 12 Juni 2026, 22:05:10
Hallo!

Ich habe seit Montag nicht mehr hier geschrieben und es hat mir gefehlt. Oder anders formuliert: ich habe mich jetzt schon seit einiger Zeit auf den Moment gefreut, wo ich endlich die Zeit und die Muße habe, hier wieder zu schreiben. Ich höre meine playlist, sitze in meiner Schreibecke mit macbook, vor mir steht ein Glas Grüner Veltliner und ich habe heute Abend nichts Wichtiges mehr vor. Nicht mal die Fußball-Weltmeisterschaft. Es ist alles geschafft für heute. Ein schönes Gefühl!

Ich bin weiterhin spielfrei und freue mich über den 17. Tag heute. Neben der Erfolgstabelle hier im Forum, in die ich mich von Olli eintragen habe lassen, schicke ich auch meinem Freund W., der meine Finanzen verwaltet, jeden Morgen ein update über einen weiteren Tag der Abstinenz. Das ist ein schönes Ritual und motiviert zusätzlich.

Die Arbeit ist extrem anstrengend. Anfang Mai wurden bei uns die Abläufe umgestellt und seither arbeite ich von 6h morgens bis ca 18h, manchmal bis 19h. Bei zwei bis drei Stunden Mittagspause. Die Arbeit fordert mich sehr, aber das hat auch sein Gutes. Ich komme dort wenig zum Grübeln und Nachdenken. Allerdings sind die verständlichen Reaktionen hier im Forum und auch die Gespräche und Telefonate mit meinen Freunden, die Therapiestunde am Dienstag mit meinem Freund W., und der ersten SHG in unserer Stadt gestern Donnerstag schon sehr fordernd und bringen mich fast zum Verzweifeln. Mir wird immer klarer und bewusster, was da für ein Berg an Themen und hinter den verschiedenen Süchten versteckte Probleme auf mich wartet. Und ich muss zugeben, das macht mir Angst.

Dabei muss ich mir immer wieder doch auch vor Augen halten, was ich bereits gemeistert und geschafft habe: die bipolare Erkrankung hält seit sieben Jahren vollkommen still, ich kann wieder einer geregelten Arbeit nachgehen und mein Leben wirkt - zumindest nach außen - stabil und doch auch mit einigem Sinn erfüllt.

Aber der Reihe nach. Ich habe meinen Zigarettenkonsum von 40 pro Tag auf zehn reduziert. Für drei Tage. Bis heute. Ich habe einfach in der Arbeit nicht mehr geraucht und es hat bis heute funktioniert. Das hat mich sogar stolz gemacht, glücklich und ich habe diese Freiheit von der Nikotinsucht gespürt, die ich schon mal hatte, als ich zweimal für zwei bis drei Monate aufgehört hatte zu rauchen. Aber heute war bezüglich Rauchen alles anders. Ich hatte gestern Abend das erste Mal wieder Spieldruck. Ich wollte die 13 Euro auf dem Konto auf ein paar Hunderter vermehren. Das war das Ziel. Ich habe aber dann doch nicht gespielt, bin heute nur mit einer noch größeren Verwirrung aufgewacht und in die Arbeit. Und vor der Arbeit noch ein Packerl Zigaretten aus dem Automaten gedrückt.

Dabei war gestern zuvor noch die erste Spielsucht-SHG meines Lebens. Wir waren neun Personen, es gab viel input für mich und ich glaube sogar für alle. Auf jeden Fall gehe ich dort jetzt regelmäßig einmal im Monat hin. Was mich bis jetzt davon abgehalten hat, in eine SHG zu gehen, ist mir heute ein Rätsel. Wie Isabell80 mal geschrieben hat, bin ich genauso Hauptdarsteller in diesem Film und stehe nicht irgendwo hinter der Kamera. Bei der Gelegenheit möchte ich mich ein letztes Mal entschuldigen, dass ich auch morgen nicht hier in der Forum-SHG teilnehmen kann. Ich bin in Wien, schon wieder mit ein paar der eingeweihten Freunden, S. und R.. Wir gehen auf ein Musik-Festival. Ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für mich, ich bin eingeladen.

Ich habe übrigens die Woche angefangen, verschiedene Zitate und Gedanken hier aus dem Forum auf eine eigene Word-Datei zu kopieren und zu speichern. Dafür möchte ich schon mal jetzt bei Olli, andreasg und Isabell80 Danke sagen. Ich bin sicher auch ein Mensch der Sprache und der Worte und wertvolle Gedanken zu unserem Thema zu speichern und immer wieder abrufbar zu haben, hier oder besser noch im Gedächtnis, hilft mir auch ein bisschen weiter.

Am Dienstag war ich mit meinem Geld-Verwalter-Freund W. bei meiner Therapeutin um 18h. Um 17.50h war ich noch in der Arbeit und kam dementsprechend geschafft und müde zum Termin. Wir haben mehrere Szenarien besprochen, die jetzt möglich sind - stationär, geführte ambulante Gruppe in Linz und SHG (in der ich dann am Donnerstag eben erstmals war), das online-Forum hier, das sie kennt. Und sie fragte W., wie es ihm geht in der Freundschaft mit mir. Und dass er mir nicht mehr mit Geld aushelfen darf. Stationär lehne ich noch immer ab, weil mir zu viel zusammen brechen würde, was ich mir in den vergangenen sechs Jahren aufgebaut habe. Im Job, in der Beziehung zu meiner gebeutelten Familie und meinen beiden Kindern.

Letzte Woche war ich ja routinemäßig bei meinem 6-monatigen Besuch beim Psychiater wegen meiner erwähnten Grunderkrankung. Er hat mir, nachdem ich ihm vom Status-Quo erzählt habe, Naltrexon verschrieben. Das ist kein Allheilmittel gegen Suchtdruck und Craving, kann aber auch bei Spielsucht helfen, sagt er. Ich beginne mit der Einnahme am Sonntag Abend, nach dem Festival. Ein gewaltiges Streitthema mit meinem Freund K., der sagt, sofort nehmen. Und was er noch sagt: Sofort "Vom Junkie zum Ironman" von Andreas Niedrig lesen. Oder wieder anders formuliert: nur intensiver Sport wird mich von meinen intensiven Süchten befreien helfen.
Naltrexon blockiert übrigens die Endorphin-Rezeptoren im Gehirn. Dadurch wird das belohnende, berauschende Glücksgefühl unterdrückt, das Alkohol normalerweise auslöst.   

Am Mittwoch ging auf mein Konto die erste Tranche meines Gehalts ein. Ich war mit dem Geld in der Apotheke, tanken und im Supermarkt. Den Rest habe ich an W. überwiesen. Ich weiß, ein Riesenscheunentor!!!!!!!
Aber meinem Arbeitgeber will ich nicht sagen, dass er mein Gehalt direkt an W. überweisen soll. Und das von Olli weiter oben hier im Thread eingemahnte Und-Konto, für das ich W.s Unterschrift benötigen würde bei einer Überweisung, will W. nicht machen. Was ich in seiner Situation aktuell verstehe und auch nicht fordern kann.

Also am Ende dieses Eintrags kurz zusammengefasst: ich werde mein Leben lang spielsüchtig sein. Ich bemühe mich derzeit von Tag zu Tag zu denken.
Ich lehne eine stationäre Therapie ab. Ich lehne ein Tastentelefon ab. Ich bekomme zweimal im Monat von meinem Arbeitgeber Geld aufs Konto, das ich selbstständig an W. weiterzahle. Es sind gigantische Scheunentore offen, dessen bin ich mir bewusst. Ein Ritt auf der Rasierklinge.

Ein letzter Gedanke von der gestrigen SHG, der mir haften geblieben ist: Von den neun Personen in der Gruppe waren zwei langfristig abstinent. Der Leiter der Gruppe seit mehr als sechs Jahren, ein zweiter seit mehr als zwei Jahren. Alle anderen deutlich geringer, wenige Tage oder Wochen wie ich. Einige haben auch noch aktuell gespielt. Was die beiden langfristig Abstinenten gemeinsam hatten, war eine Partnerin, die ihnen beiden das Messer angesetzt hatte. Entweder Zocken oder ich. Die beiden haben es bis gestern geschafft. Das beschäftigt mich sehr!

Danke fürs Lesen und deine Zeit,
Markus

 
#100
Glücksspielsucht Allgemein / Antw:Glücksspielsüchtig (Onlin...
Letzter Beitrag von Roy1234 - 12 Juni 2026, 20:31:30
Ich sehe jemanden der noch nicht bereit ist aufzuhören.
Viel Selbstmitleid und alles was wichtig wäre an Schutzmaßnahmen geht nicht.
Anscheinend bist du ohne Eltern, Geschwister und Freunde unterwegs. Das würde mir wirklich leid tun für dich.
Ein bisschen aufhören geht nicht, der Entschluss muss von dir ganz alleine und vom Herzen kommen. Dazu bedingt es alle Hilfe die geht anzunehmen auch wenn es Angst macht und im ersten Moment Chaos bringen würde.
Das von mir lange praktizierte, ich nenne es mal Schein aufhören, ist hauptsächlich eine Rechtfertigung für einen selbst alles getan zu haben.

Der Weg ist hart und manchmal Scheisse, jedoch lohnt er sich. Glaube mir!

Geht's wenigstens finanziell noch aus dass du da nicht in Schwierigkeiten gelangst?

Grüße Roy

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