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Tagebuch / Re: Hi!
« Letzter Beitrag von MSStrolz am Gestern um 22:55:46 »
Hey Devilslady,

danke für deine liebe Antwort. Ich hoffe, das Backen ist gut gelungen :)

Freizeitgestaltung per se ist bei mir nicht das Grundproblem, würde ich meinen. Wenn ich dann mal im Tun bin (bspw. eben Arbeit, Sport, Freunde treffen, etc.), gehts mir meistens wunderbar und ich bin auch keineswegs niedergeschlagen oder in Gedanken beim Spielen. Ich merke nur öfters, wie es mir immer schwerer fällt, mich aufzuraffen und in die Gänge zu kommen. Ich will natürlich nicht übertreiben, aber ich denke, ich zeige hin und wieder Ansätze einer depressiven Verstimmung - bedingt eben durch die lästige Spielerei. Weil ich dann lieber zu Hause hocke und quasi nichts tue, kommt dadurch wieder Enttäuschung über mich selbst, generelle Selbstkritik und einfach Unwohlsein hervor. Dann verfalle ich natürlich schnell in angelernte Automatismen und reagiere auf schlechte Gefühle mit Glücksspiel und schon läuft das Hamsterrad wieder wie neu.

Ich denke, ich muss einfach Wege finden, wie ich nicht nur aus diesem Teufelskreis ausbrechen, sondern auch nie wieder dahin zurückkehren kann. Damit meine ich nicht nur neue Hobbys, sondern viel mehr einen gänzlich neuen "Lifestyle" (ich bin kein riesiger Fan dieses Wortes, aber mir fällt gerade kein besserer Begriff ein). Ich habe jetzt schon genügend Ressourcen verschwendet, wäre doch mal an der Zeit, wirklich zu leben.

Ich wünsche euch allen einen entspannten Start in die Woche :)
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Glücksspielsucht Allgemein / Re: Down
« Letzter Beitrag von Max am Gestern um 22:47:47 »
Ich selbst kenne das zu gut (online zocker), wenn alles weg ist und man in der down phase ist, bleibt man dem Zocken fern, weil man die Mittel nicht hat und noch schwer geschockt ist. Geht es dann wieder aufwärts fängt man an, sich an die positiven Situationen zu erinnern (man verliert ja nicht ständig, wäre wohl am besten, denn dann würde man irgendwann damit aufhören), blendet aber gleichzeitig die Negativen (irgendwann kommt die Abwärtsspirale und man ist wieder blank) aus und spricht regelrecht mit dem Teufelchen.... nebenbei redet man sich ein, die Abwärtsspirale zu erkennen und rechtzeitig die Bremse einzulegen... man endet aber leider immer wieder dort!

Deshalb auch ein Tipp zu Ollis einfachem "Nein"... Zieh dir die negativen Erlebnisse raus und blende die Positiven aus!

Ich bin mittlerweile völlig clean. Noch 6 Monate, dann ist mein chargeback verjährt und ich bin dann auch hier völlig von der Erinnerung an die Zockerei erlöst.

Im Übrigen ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Wenn man etwas über eine gewisse Zeit lang macht, gewöhnt man sich daran und macht es automatisch. Das kann man sich auch hier zugute machen. Wenn du lange genug nicht mehr gezockt hast und gewisse Abwehrstrategien hast, verliert sich auch der Suchtdruck. Eine negative Sache gibt es leider... es ist irgendwo im Hirn gespeichert und bei vielen reicht ein einziger Ausrutscher um ihn wieder zu entfachen...

Momentan ist ja gerade EM, bei mir fing die Onlinezockere (zuletzt hauptsächlich Roulette) immer mit einer oder mehreren Sportwetten an... Ich gebe es zu, ich habe auf die Quoten geschaut und hätte bisher immer richtig gelegen, ABER ich hätte müssen ins Wettbüro laufen (online kann ich nicht mehr, habe auch Angst wegen dem Chargeback) UND ich habe mir sofort gesagt... Junge, du gewinnst zwar die Wette, aber irgendwann bist du wieder in irgendeinem Kasino... also hab ich es gelassen. Ich ärgere mich auch nicht wegen dem entgangenen Gewinn... Ich sage mir eben... es hätte a) schief gehen können oder b) gut gehen und es wäre dann nicht bei der Wette geblieben.... Es ist für mich auch leichter, denn ich habe früher auch gezockt um Geld zu verdienen.. Momentan bin ich durch das Chargeback vor 3 Jahren und dem konsequenten Sparen (Verdiene durch Job und Selbstständigkeit ganz gut) aber finanziell sehr gut aufgestellt und habe dies nicht mehr nötig. Dieser Reizpunkt fehlt mir also. Da redet man sich leichter ein, dass alles in kürzerer Zeit wieder weg sein kann...
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Tagebuch / Re: Mein Tagebuch
« Letzter Beitrag von Vasrud am Gestern um 20:14:27 »
Tagesgedanken 14.06.2021, Tag 02 neue Zeitrechnung

Die Kinder sind jetzt im Bett, das Tagwerk ist verrichtet. Bei der Sache auf der Arbeit war ich heute nicht ganz. Wobei das war ich schon seit Monaten nicht mehr. Heute gab es mehrere Situationen wo ich gemerkt habe das meine Gedanken das kreisen anfangen. Der Klassiker - jetzt ist es raus jetzt kannst du es noch einmal wagen. Zahl nur 100 ein und du holst das Geld zurück. In diesem Moment merke ich die Schranke die ich lange vermisst habe. Die Schranke die mir sagt: Geld ist Geld und das was du verloren hast holst du nicht zurück und du musst es auch nicht zurückholen.

Ich denke zurück an meine letzte Therapie und die Rückkehr. Nach der Therapie keinen Job, 15000 Euro Schulden, temporär eingezogen bei meiner Mutter und dann im Keller von meinem Schwager. Ruckzuck eine Arbeit gefunden, 7 Tage durchgepowert um die Schulden abzuarbeiten. Mit jedem Gläubiger Vergleiche abgeschlossen und letztlich mit Karacho aus den Schulden. Ging gut ich habe trotz dem Stress auf mich geachtet mir Sachen gegönnt war unterwegs.

Ich öffne einen Brief den ich bisher nicht geöffnet habe. Der Brief von mir an mich selbst. Ich hatte ihn vergessen, geschrieben während der Therapie an mein „neues“ Ich. Gibt es einen besseren Zeitpunkt als ihn jetzt zu lesen? Ich lese meine Gedanken und Worte von damals. In mir regt sich Wut über das was ich nun getan habe aber nachdem ich die letzten Zeilen gelesen habe merke ich wie ich innerlich gelassen werde. Mein ich aus der Therapie schreibt im letzten Absatz: Egal wie tief du fällst du hast es bewiesen das du es schaffen kannst. Versteck dich nicht hinter deinen Problemen sondern Trag sie mit dir und mach sie zu deiner Stärke. Das was du erreicht hast schaffen andere nicht und geheilt sein wirst du nie. Sei Achtsam mit dir und höre auf dich selbst nicht auf das was du dir einredest.

Sei Achtsam ja - das war ich wahrlich nicht. Es gibt keine Schuldfrage nur mich und mein Verhalten. Vor meiner Erkrankung habe ich gearbeitet wie ein Berserker. Klar - Corona. Alle Kunden müssen ins Homeoffice alles muss vorbereitet sein. Themen die in jahrelangen Prozessen gedacht wurden mussten nun binnen von Tagen erledigt werden. Dann im März vor dem ersten Lockdown hat es mich zerlegt. 10 Tage Fieber, krankgeschrieben. Ab morgens hast du trotzdem gearbeitet. Statt zur Ruhe zu kommen dich zu schonen hast du weiter gemacht immer weiter. Klar du hast dich erholt aber der große Turn kam ja noch als du im August plötzlich vor dem Spiegel standest und dein halbes Gesicht gelähmt war. Auch hier hast du alles abgetan auch als es brenzlig wurde und dein Gehirn bereits entzündet war. Alles easy und als du so im Krankenhaus sitzt - Schmerzmittel nimmst und nichts mehr so ist wie es mal war gehst du auf die Seite und zahlst ein.

Ich schließe die Augen und merke das ich seit diesem Moment das Leben, die Zeit und mich selbst verbrannt habe. Geld ist weg aber das ist mir egal. Die Zeit und das schöne des Lebens was ich hatte waren einfach wie im Koma.

Sei Achtsam mit dir selbst, dass ist das was ich wieder sein will.
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Tagebuch / Re: Mein Tagebuch 12.06.2021
« Letzter Beitrag von Lady87 am Gestern um 19:59:02 »
Tag 3 geschafft 🥳
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Tagebuch / Re: Wolfgang mein Tagebuch
« Letzter Beitrag von Wolfgang am Gestern um 16:37:49 »
@Olli

Danke!



@Balduin

Raus in die Natur scheint auch mir ein geeignetes Mittel zu sein. Ein Ausweg im doppelten Sinne :D
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Eigene Erfahrungen / Re: Online Casino gibt keine Auskunft
« Letzter Beitrag von Olli am Gestern um 16:05:33 »
Hi!

Moment, ich hole schnell meine Glaskugel ....







So, da ist sie mittig auf meinem runden Tisch. Eine Kerze habe ich auch gleich angezündet und habe mir blumige Gewänder und ein Kopftuch übergezogen. Jetzt stelle ich Deine Frage und ... näh, da passiert noch nix ...



Jetzt aber ... es lichten sich die Schleier und Worte sind zu erkennen ... Es ist noch zu undeutlich ... am Ende steht aber ein Fragezeichen ...
Ich lese mal vor: Wo ist das Casino lizensiert?

Sollte es sich um ein maltesisches Casino handeln, dann drohe mit der maltesischen Datenschutzbehörde, denn die sollen da rigoros sein.
Außerdem macht es Sinn auf die Datenschutzgrundverordnung zu verweisen, damit sie bei Dir auch ein wenig Sachverstand erkennen.
Threads zu dem Thema haben wir genug hier.
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Tagebuch / Re: Mein Tagebuch 12.06.2021
« Letzter Beitrag von Olli am Gestern um 15:57:26 »
Hi!

Ach ... ist doch kein Problem ... ;)

Bin aber wegen dem zitierten Satz auch nicht näher auf die Details eingegangen. Haken wir es ab unter "Dumm gelaufen" ... ;)
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Eigene Erfahrungen / Online Casino gibt keine Auskunft
« Letzter Beitrag von Yes27 am Gestern um 14:43:37 »
Hallo,

ich habe mein Online Casino aufgefordert , mir eine Auskunft über mein Konto zuschicken.
 
Habe denen 30 tage zeit gegeben und bis heute nichts erhalten.

Soll ich die nochmal erinnern und neuen frist setzen?
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Tagebuch / Re: Mein Tagebuch 12.06.2021
« Letzter Beitrag von Lady87 am Gestern um 14:40:43 »
Ich habe schon öfters hier mal rein geschaut, aber intensiv mit befassen tue ich erst jetzt.
Ich habe längst nicht alles gelesen ☺️
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