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Tagebuch / Re: Hi!
« Letzter Beitrag von Olli am Heute um 22:20:12 »
Hallo mein Lieber!

Solche Gedanken sind die Überzeugungsarbeit des süchtigen Teils in Dir wieder zu spielen.
Dabei sind es sicherlich nicht die Gedanken alleine, die Du da verspürst, sondern auch positive Gefühle.
Das macht das Ganze noch gefährlicher. Mit der Zeit werden dann die negativen Gefühle und die Auswirkungen verdrängt.

Daher, und das macht Dein rationaler Teil ja schon, verdränge diese Gedanken nicht, sondern stelle ihnen Deine Werte und Ziele gegenüber. Was hast Du jetzt schon erreicht und möchtest Du das wieder verlieren?
Dann wirst Du schnell diese Gedanken à la "Och nur ein einziges Mal!" belächeln - ihnen so noch mehr Kraft rauben.
Eines ist doch klar: Wir sind weitaus mehr als unsere Sucht! Also nutzte dieses Mehr um weiterhin spielfrei zu bleiben!

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Glücksspielsucht Allgemein / Re: ich bin am ende Leute
« Letzter Beitrag von Olli am Heute um 22:08:14 »
Hi Max!

Herzlich willkommen!

Du weisst, was zu tun ist. Nur wird es nicht das sein, was Du möchtest.
Wir alle hier haben, als wir noch spielten, alles immer gerne mit uns alleine ausgemacht.
Dabei machen wir uns selbst aber gerne etwas vor. Als Beispiel soll hier mal Dein Einwand gelten, dass Du, als Du bei Deinen Eltern wohntest, "nur" Dein Erspartes verspielt hast. Hast Du einmal gegenüber gestellt, wie lange Du dafür gespart hattest?
Dann besteht Dein Beitrag fast nur aus Zahlen. Wieso betonst Du so die Gewinne? Besteht da der Glaube, dass Du tatsächlich gewinnen kannst? Jetzt Dir aber nur eine Ungerechtigkeit von Seiten der Casinos entgegen geschlagen ist?
Bei Glücksspiel verlierst Du auf lange Sicht immer. Das ist ein Fakt. Es ist dazu konzipiert den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Hast Du also jemals zuvor mit jemandem über Dein Verhalten gesprochen?
Vielleicht ist es nur unglücklich von Dir formuliert. Du hattest gesagt, dass Du nicht spielen kannst, weil kein Geld da ist dafür.
Möchtest Du denn - und damit meine ich tief in Dir drin - dem Glücksspiel den Rücken kehren?
Klar, Du hast Dich "überall" gesperrt. Doch das ist so nicht ganz richtig, oder? Du hast Dich wahrscheinlich überall dort gesperrt, wo Du bisher immer gespielt hast. Es verbleiben also noch immer rund 5000 OCs auf dem Markt.
Die Frage ist auch, ob Du bei in D lizensierten OCs gespielt hast. Die müssten Dich in die OASIS-Datenbank eintragen.
https://rp-darmstadt.hessen.de/oasis/faq?fbclid=IwAR3ChPS5AsU5fQBha0id-cYU1l6UTcTBpI9QvqKuYg2SyFSetpaDmfR36yM#Wo%20Spielersperre%20beantragen
Fülle das Formular aus und sende es nach Darmstadt. Dann bist Du bei (fast) allen lizensierten OCs gesperrt.

Zurück zum Reden: Du musst über Dein Problem reden (damit meine ich nicht über das Geld). Kannst Du das mit Deinen Eltern machen? Hast Du Geschwister? Gute Freunde?
Suche Dir eine SHG in Deiner Nähe und dann gehe auch hin - regelmäßig.

Zitat
Ich hab innerhalb von 2 Tagen 3000 Euro gewonnen, die dann auch 4 Tage später wieder weg waren.
Wenn Du bereit bist, zur Not auch zu klagen, dann belese Dich im Chargeback-Bereich.
Mache dies aber nur begleitet. Es würde Dir nur schaden, wenn Du Geld zurück erhälst und es dann doch wieder verspielst.
Es braucht nun mal Zeit um zu genesen und da sollte man alle Hilfe annehmen, die man bekommen kann.

Wenn Du jedoch weiter mit Dir alles alleine ausmachen möchtest, dann solltest Du Deinen Kreditkartenemmitenten kontaktieren und um Ratenzahlung bitten. Dann wird sich Deine Genesung und damit auch diese Downs noch ein paar Jahre bis Jahrzehnte hinziehen.

Wozu bist Du bereit?
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Tagebuch / Re: Hi!
« Letzter Beitrag von MSStrolz am Heute um 21:30:55 »
Hello,

Tag 2 wäre dann wohl auch vorbei. Ich habe heute wieder des Öfteren mit Was-wäre-wenn-Gedanken gehadert. Nicht im Sinne von: Was wäre gewesen, hätte ich nie angefangen? Vielmehr: Was wäre, wenn ich die gewonnenen xyz€ nicht wieder verspielt hätte? Was wäre, wenn ich nach dem "Gewinn" aufgehört hätte? Ich weiß natürlich, dass das alles reiner Humbug ist und jeder scheinbar noch so große Gewinn letztendlich wieder verspielt wird. Nichtsdestotrotz kommen in letzter Zeit immer öfter solche Gedanken hoch und ich weiß noch nicht wirklich, wie ich damit umgehen soll. Rational ist mir natürlich bewusst, dass das ohnehin nur Bullshit - man verzeihe mir bitte die Ausdrucksweise - ist, emotional nage ich dennoch daran und denke dabei wohl unterbewusst darüber nach, wie ich es das nächste Mal besser machen können würde. Die Frage, die ich mir dabei stelle, ist, ob es vernünftiger ist, solche Gedanken gleich im Keim zu ersticken (wenngleich ich der Meinung bin, dass diese dadurch nur noch häufiger zutage treten würden) oder diese in irgendeiner Form aufzuklären. Mal sehen, ob ich eine Antwort für mich finde, die auch langfristig standhält.

Auf den nächsten Tag!
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Glücksspielsucht Allgemein / ich bin am ende Leute
« Letzter Beitrag von max176 am Heute um 20:16:43 »
Hi Leute, Ich habe das Forum hier gerade gefunden.
Ich bin 19 Jahre alt und eigentlich seit meinem 18ten Geburtstag am zocken.
Es lief mal gut und mal schlecht, wie man es kennt.
Anfang des Jahres hab ich mich so verbrannt und in einer Nacht 2000 Euro verloren.
Da wohnte ich aber noch bei meinen Eltern und hab "nur" mein Erspartes verloren.
Kommen wir zu den letzten zwei Wochen. Ich hab innerhalb von 2 Tagen 3000 Euro gewonnen, die dann auch 4 Tage später wieder weg waren.
Hab natürlich weitergemacht, bis ich ganze 1000 Euro im Minus war. (Habe einen Dispo bis 2500 Euro). Dann habe ich vorgestern ganze 4400 Euro gewonnen, die
mir das Casino nicht auszahlen wollte, weil es anscheinend aus Bonus Freispins kam. Ich war so frustriert, dass ich heute 1100 Euro mit Sofort eingezahlt und verloren habe(bin jetzt mit Abzug der Miete 2500 Euro im Minus und Gehalt kam letzte Woche schon). Dann habe ich noch einmal 2000 EURO!!!! mit meiner Kreditkarte eingezahlt ich I*iot. Jetzt bin ich so am Ende und frustriert. Ich weiß nicht was ich machen soll und was jetzt in Zukunft auf mich zukommt. Weil ich ja nicht weiter ins Minus kann und die Kreditkartenzahlungen ja noch abgebucht werden. 
Ich habe mich natürlich überall sperren lassen und kann mir ganz einfach zocken nicht mal mehr leisten, also wird das erstmal nicht das Problem sein.
Habt ihr Tipps für mich, wie ich weiter vorgehen kann und was ich jetzt am besten tun soll?
Womit kann ich die nächsten Wochen seitens der Bank(Sparkasse) rechnen?
Ich könnte jetzt wirklich ein paar gute Tipps und gutes Zusprechen gebrauchen.
Freue mich über jede Antwort.
LG. Max
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Tagebuch / Re: Wolfgang mein Tagebuch
« Letzter Beitrag von Wolfgang am Heute um 18:44:37 »
Heute vor 2 Monaten der erste Eintrag ins Tagebuch. Der eigentliche Auslöser war die Selbstsperre bei einem Onlinecasino. Ich meldete mich bei einem anderen an und die bekamen nach einer gewissen Zeit die Mitteilung von OASIS. Von da ab war nichts mehr möglich. Zwar bin/war ich süchtig nach dem Spiel, aber bei illegalen Anbietern zu spielen war nie eine Option. Von daher bin ich diesem Sperrsystem sehr dankbar. Für eine nachhaltige Abstinenz bin ich jetzt selbst verantwortlich und dieser Verantwortung stelle ich mich alle 24 Stunden. Tatsächlich ist der Suchtdruck nicht mehr übermächtig und lässt sogar Raum sich einer weiteren Sucht (Rauchen) zu entledigen. Aber ich bin nicht blauäugig und kenne meine Vergangenheit. Ein Rückfall jedweder Art stellt alles wieder auf Null und mein neues "Ich" liegt in der Gosse. Noch ist es also ein fragiles Gebilde, aber mit jedem Tag wird das Fundament stabiler.  Wenn nur diese Ungeduld nicht wäre...

Wolfgang
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Fragen & Hilfe / Re: Ich weiß nicht mehr weiter, wie soll ich vorgehen?
« Letzter Beitrag von Dennis47 am Gestern um 23:53:40 »
Hallo Olli,

vielen Dank für deine Antwort. Ich bin neu bei dem ganzen Thema und weiß leider nicht womit ich am besten als erstes anfange. Ich habe auch schon diverse Anbieter gefunden, die einen Prozess mit einer Gewinnbeteiligung übernehmen würden, ist sowas ratsam?

Desweiteren wäre auch noch wichtig zu erwähnen, dass ich nie eine Ausweiskopie eingeschickt habe. Sie haben mein Account ein verifiziert ohne einen Nachweis meinerseits, was mir schon komisch vorkam.

Das Onlinecasinos in Deutschland generell verboten sind, war mir bis die Tage nicht bewusst.

Pathula

Für etwaige Rückforderungen hast du gemäß dem BGB 3 Jahre Zeit. Nutze die ersten 2 Jahre ehrlicherweise lieber um die Ursachen zu bekämpfen, danach ist immer noch Zeit den Schadensersatz anzugehen.
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Tagebuch / Re: Es muss ein Ende haben
« Letzter Beitrag von Dennis47 am Gestern um 23:46:29 »
Hilfreich ist definitiv die Gamban App und auch dass ich kein Online banking mehr habe.
Das macht viele Hürden, wenn die Gedanken mal in die falsche Richtung gehen.

Freut mich zu lesen, ebenso auch das die Ratschläge (insbesondere was das OnlineBanking betrifft), die mir damals geholfen haben, auch bei dir hilfreich sind.
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Tagebuch / Re: Es muss ein Ende haben
« Letzter Beitrag von Devilslady am Gestern um 22:48:00 »
LOL gerade gesehen,  dass ich mich verzählt habe. Es sind bereits 58 € Tage
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Tagebuch / Re: Es muss ein Ende haben
« Letzter Beitrag von Devilslady am Gestern um 22:44:10 »
Mahlzeit

Morgen am 02.08.2021 ist mein 50. spielfreier Tag und ich wette mit mir selbst : ich schaffe ihn:)

Hilfreich ist definitiv die Gamban App und auch dass ich kein Online banking mehr habe.
Das macht viele Hürden, wenn die Gedanken mal in die falsche Richtung gehen.
Und natürlich auch hier viel zu lesen, Hobbys zu betreiben und die Therapie.
Ich bin guten Mutes 😁😁😁
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Tagebuch / Re: Hi!
« Letzter Beitrag von MSStrolz am Gestern um 22:20:12 »
Hello,

lieber Olli, vielen Dank für Deine kleine Wortmeldung. Du schreibst mir damit quasi ein wenig aus der Seele. Ich hadere immer schon damit, Dinge endlich anzugehen, die nicht unmittelbar in meiner Komfortzone liegen - seien es noch so kleine Dinge wie beispielsweise simples Einkaufengehen, wenn mal die Lust fehlt, oder eben das aktive Arbeiten an mir selbst. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, gab es immer jemanden, der mir quasi in den Arsch getreten hat, nach dem Motto, ich solle endlich dies und jenes erledigen. Nicht, dass ich einfach keine Lust gehabt hätte, ich habe alles einfach immer aufgeschoben. Das ist in den letzten Monaten immer häufiger der Fall: ich prokrastiniere vor mich her und schiebe alles vor mich hin, selbst die noch so kleine Aufgabe wird erst am nächsten Tag erledigt... oder am übernächsten, vielleicht auch erst die nächste Woche. Sind es dann verpasste Deadlines oder nicht eingehaltene Abmachungen, die folglich am Gewissen nagen, so hat bis dato immer das Glücksspiel als Ablenkung hergehalten - einfach eine zeitlang an nichts denken müssen, nur um dann vor noch größerem Elend zu stehen; aber das muss ich hier nicht näher erläutern. Seit ich alleine wohne fehlt es mir an jemandem, der mir in den Arsch tritt, um das Leben endlich bei den Hörnern zu packen, und ich plätschere so vor mich hin, nur darauf wartend, dass sich alles wie gottgewollt von selbst richtet und ich quasi in der heilen Welt aufwache. Ich muss wohl oder übel etwas finden, dass mir den nötigen Arschtritt verpasst - oder noch besser: dass solcher überhaupt erst gar nicht notwendig ist.

Anstonsten ist heute nichts wirklich Spannendes passiert. Tag 1 meines Miniprojektes also quasi reibungslos hinter mich gebracht, auf den nächsten.

Schönen Wochenstart :)
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