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Eigene Erfahrungen / Re: Neues Urteil LG München II gegen Spieler
« Letzter Beitrag von Akita am Gestern um 16:10:17 »
Der BGH hat mittlerweile klar Stellung pro Spieler entschieden,was die Casinos angeht. sowie auch der EugH, für Österreich, ist also auch für Deutschland anzuwenden.
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Tagebuch / Re: Zweiter Versuch
« Letzter Beitrag von Olli am Gestern um 14:50:02 »
Ach ja ... das Suchtgehirn ... was das doch für ein cleveres Kerlchen (in meinem Falle) ist ...

Jetzt eine Zigarette wäre echt schön ...
Nur die Eine ... dann kann es mit der Abstinenz weiter gehen ...
Einmal ist Keinmal ...
Wenn Du jetzt eine rauchst, dann ist das beklemmende Gefühl sofort weg ...
...

Wenn solche Gedanken kommen, dann ist der erste Impuls dagegen zu halten ... am Besten mit gleicher Intensität, damit so eine Art Pari entsteht.
Aber das ist doch sowas von anstrengend ... ich kenne es doch noch vom Glücksspiel.
Und so ist der zweite Impuls das Motto: Lächeln und winken!
Es ist schon ein wenig irrational zu lächeln, wenn mich etwas belastet. Doch genau dieser Umstand hilft mir zu lächeln. Druck erzeugt Gegendruck. Beide Drücke gehören aber zu mir. Da ist es egal, welchen Druck ich entferne. Der Gegendruck schwindelt automatisch. Ich belächele einen Freund, der sich irgendwann abwendet und ich winke hinterher.
Ist das der selbe Effekt, der bei diesen bewusst laut lachenden Menschen eintritt? Ohne Grund? Dafür gibt es sogar Kurse ... wie heisst es doch gleich ... Lachyoga? Kann sein ...
Wenn ich zudem Suchtdruck mit Gegendruck begegne, dann kann sich der Suchtdruck durchaus steigern.
Die "Gedanken" werden weniger werden. Auch bei mir beim Rauchen. Dazu braucht es einfach nur etwas Zeit und Geduld mit mir selbst.
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Tagebuch / Re: Zweiter Versuch
« Letzter Beitrag von Einervonvielen am Gestern um 14:10:35 »
Tag 22
Hier geht es mir echt gut. Ich bin aber auch den ganzen Tag beschäftigt und abends super groggy. Da das Wetter einen Umschwung hatte, bin ich heute etwas platt.
Dennoch haben wir einen Ausflug gemacht.
Vorhin war ich kurz alleine spazieren und mir wurde wieder klar, wie viel ich jetzt in den nächsten Jahren abbezahlen muss wegen dieser schrecklichen Sucht. Das ist echt ein Batzen... Dabei kommt immer Mal wieder der Gedanke, ich könnte ja ein paar mal spielen so ein mal im Monat und dann auscashen, mir selbst Regeln aufstellen...
Was ein Nonsens. Wenn ich das könnte, wäre ich nicht hier. Ich würde wieder genau das gleiche erleben. Ich kann es niemals kontrollieren.
Ja ich wiederhole mich, aber so ist es eben, die Gedanken kommen wieder. Und wieder und wieder.
Ich werde das nicht tun. Ich habe 22 Tage geschafft. Ich schaffe es auch weiterhin.
Einen schönen Tag allen Leser*innen.
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Tagebuch / Re: Mein Tagebuch Bianca
« Letzter Beitrag von Balduin am Gestern um 10:40:50 »
Hey,
Ich kann nicht nachvollziehen, was dich an dem Thema krankt
Niemand zweifelt, dass es ein Test war.
Ich wollte dich nur darauf aufmerksam machen, dass daraus schnell zwei Tests werden.
Der erste: hat die Sperre funktioniert.
Falls nein folgt der zweite: bin ich stabil genug, trotz Möglichkeit abstinent zu bleiben.

Es ist m. E. Besser, die ganzen Glücksspielangebote wie Giftmüll zu sehen.
Für uns sind sie Giftmüll, sie haben uns krank gemacht und zerstören unser Leben. Deshalb halte ich mich komplett fern.

Viele Grüße
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Tagebuch / Re: An diesem heutigen Tag
« Letzter Beitrag von andreasg am Gestern um 10:37:51 »
habe ich zuerst Beiträge im Forum gelesen, habe gemerkt, daß ich Antworten weiß, ob gut und richtig, oder eher voll daneben, aber doch fühle ich mich aufmerksam, und das hält mich munter und gibt mir positive Energie.

Ja, wenn ich könnte: ich würde gerne nach Münchwies fahren, habe viele gute Statements gehört, - und: ICH WILL HIER RAUS!

Was aber ein Ziel ist, ist das Mansfelder Land, ich habe schon nach Unterkünften gesucht, ausgewählte Hotels, und ich bin doch Jugendeinrichtungen gewöhnt.
Gestern war Meeting, es war gut noch einmal einen Rückblick auf das GA - Deutschlandtreffen zu nehmen, und ich denke, diese Erkenntnis dort im Rundbrief niederzuschreiben. Ich schreibe hier nur ein, es war eine Einrichtung mit kleinen Zimmern, zu enger Dusche, zu weichen Matratzen, gut ausgewogenem frischen  Essen und ein großartiges Gefühl der Annahme und des Verstehens.

IEs war, glaube ich mein 17. Deutschlandtreffen, und ich bereue die Jahre, an denen ich nicht teilnehmen konnte, wie letztes Jahr in Bad Münstereifel - Ebernburg. Da war meine Herzbehandlung & Corona - Einschränkungen, also da kann ich nur später wieder hinfahren!

Gestern, nach dem Gruppentreffen habe ich kurz an das Spielen an einem meiner "Lieblingsautomaten" gedacht. Das war der Anno 1984 - 1985, ich weiß es, weil ich damals vor der Kiste, meinen letzten Rausch vom Alkohol hatte ... Aber, dß nach 36 Jahren diese Erinnerung, das Blinken, der Risikoleiter, das Druckgefühl im Daumen, daß das alles noch abrufbar ist? Ich ging über die Leine, und nicht an der Leine, ließ mich also nicht an der Nase rumführen, den Willen anderer zu entsprechen, sondern die Brücke über die Leine, in Hannovers Altstadt. Über Brücken gehen, Menschen sich verbinden, sich verstehen. Solche Sätze lösen positive Energien aus.

Durch mein Bewußtsein, nun älter werden, und die Akzeptanz dessen, kann ich es nun auch annehmen, daß ich die Einstellung in einer Pflegestufe habe.
Heute Morgen fragte ich die Pflegerin, wer für mich einen schweren Einkauf besorgen könnte, ob ich im Büro fragen soll? Der Hintergedanke: "nicht fragen, selber tun, sich bloß keine Schwäche geben"? Wenn ich mit einem Sack Kartoffeln die Straße langgehe, bleibe ich öfters stehen, und denke: "habe ich die "Schaufensterkrankheit" Das Herz braucht nunmehr Ruhe und keine Belastungen durch Überforderung. Die Pflegerin verlangte die Einkaufsliste, sie sah sich die Positionen durch, und wir einigten uns auf Freitag Morgen. Dann, nach einer Zögerung fragte ich sie, ob sie Vorkasse wünsche? Sie bat darum, und dann kam der "alte Spieler" der seinen Geiz nicht verbergen kann . Einfach Geld aus der Börse nehmen, es ihr in die Hand geben, und Vertrauen. Den möglich fälligen Betrag hatte ich noch in der Börse, aber es rauszurücken, brauchte wieder eine Blitzinventur. Ich glaube, da sitzt mir immer noch ein Spielteufelchen im Nacken, auch wenn ich nach außen hin seriös auftreten wollte. Das sind dumpfe Gefühle, die in mir schmoren, weil ich durch mein altes Suchtverhalten inspiriert denke, ich müßte mich schämen. - Komisch ist nur, daß die Pflegerin sich fröhlich singend von mir verabschiedete. Es muß wohl alles gut sein, so wie es ist, und ich brauche mir keine Sorgen zu machen.

Nun geht es gleich zur Lymphdrainage, und vorher zur Bank, Geld ist ja noch genügend bis reichlich vorhanden, und am Nachmittag bin ich im Nachbarschaftstreff.. Ich freue mich auf diese Einladung.

Liebe Grüße und schöne 24 Stunden
Andreas
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Tagebuch / Re: Mir geht es gut
« Letzter Beitrag von Alexander25840 am Gestern um 10:34:12 »
Hallo! Also ich möchte es nicht testen weder online noch offline. ich wundere mich nur, dass ich nach einer Woche immer noch gar nichts gehört habe. Vielleicht hätte ich es per Einschreiben schicken sollen.
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Tagebuch / Re: Mein Tagebuch
« Letzter Beitrag von andreasg am Gestern um 09:54:53 »
Hallo Helga,

Herzlichen Glückwunsch zu einem Jahr Spielfreiheit  :) 8)

Nach meiner Erfahrung ist das erste Jahr noch von dem Kämpfen beeinflußt, also alles dafür zu tun, um nicht wieder spielen zu gehen. Da gehen alle negativen Gefühle wie Groll Ärger Überheblichkeit, Angst, was natürlich in jeder individuellen Inventur  nur vom Probanten erkannt werden kann, also ich kann es niemandem außer mir zuschreiben. Nun kommt aber in der Folge der Abstinenz das Erkennen auf die positiven Gefühle, was ist gut bei mir, an welchen Charakterstärken kann ich arbeiten? Das ist das Problem, weil ja die Selbstverleugnung noch weitergeht, sie also tragbare Werkzeuge braucht, um ein zufriedenes Leben führen können.

Ich nehme mir das Werkzeug "Schreiben" als Beispiel. - Ich schreibe gleich in meinem Tagebuch -  es braucht seine Zeit, Ruhe, innere Einkehr, bringt aber eine positive Struktur = Gelassenheit zu Tage.
Nur kurz: ich habe mich hier im Forum 2007 angemeldet, und es ist mir immer noch wichtig.

Liebe Grüße
Andreas
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Z. B.  Fachklinik Münchwies in Neunkirchen Saar oder Schweriner See in Lübstdorf oder eine der Salus Kliniken (Friedrichsdorf, Lindau oder Hürth).
Alles Gute
Ilona

Hallo Dankeschön

Hatte jetzt mal die Klinik Münchwies im Blick. Die anderen werde ich mir auch nochmal anschauen
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Tagebuch / Re: Mein Tagebuch Bianca
« Letzter Beitrag von Olli am Gestern um 06:33:02 »
Guten Morgen an Tag 39! :)

Liebe Bianca!

Es geht hier gar nicht mehr um den "Test", nicht wahr? Hier geht es um Deine Glaubwürdigkeit, wie Du sie Dir vorstellst.
Hier geht es um Erwartungen in uns und damit sofort auch Erwartungen an Dich selbst.
Das "wirklich" hat es für uns gar nicht gebraucht. Du brauchst uns nicht mit einer Bekräftigung zu überzeugen. Dieses Wort galt doch eigentlich ausschließlich Dir selbst. Es geht um Deinen Selbstwert.
Den will ich aber bestimmt nicht angreifen. Im Gegenteil ... ich finde es toll, dass Du Dich regelmäßig mitteilst, wir hier einen Einblick in Deine Gedanken haben dürfen. Sei stolz auf Dich!
Mache Dich bitte nicht abhängig von unseren Reaktionen. Wenn Du hier "für Dich" schreibst, dann braucht es das "wirklich" auch nicht. Du weisst ja, dass es wahr ist, was Du da geschrieben hast.

Stelle Dich gleich mal vor den Spiegel. Hole tief Luft und dann sage der Person vor Dir: Du bist der wertvollste Mensch in meinem Leben!
Schaue genau hin, wie sie reagiert ... :)
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Zitat
Ich bin in der zwischenzeit auch umgezogen. Was passiert, wenn mich der Mahnbescheid wegen der neuen Adresse erst am 2.1.2023 erreicht, aber auf den 12.12.2022 datiert ist?

Sofern der Mahnbescheid noch vor Ablauf der Verjährungsfrist beim Gericht beantragt wurde, gilt eine Zustellung noch bis zu einem Monat nach Fristende als 'fristgerecht'.

Du hättest dann zwei Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen. Hierfür wiederum gilt aber das Zustelldatum als erster Tag, nicht das Datum der Beantragung.

Über solche Was-Wäre-Wenns sollte man sich aber nicht den Kopf zerbrechen. Zuviel Grübeln ist nicht gesund. : )

Es kommt eben, wie es kommt.
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