Hallo zusammen,
ich hab gelesen, dass es nächste Woche in BHG Urteil zu Sportwetten gibt. ABer im Internet findet man wenig Infos. Weiß jemand mehr oder hat einen Link=
Schau mal hier auf der Seite des BGH:
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Termine/DE/Termine/IZR90-23.html;jsessionid=01F446981E1AA47B9CAA42BFBBFA2B48.internet002?nn=10660434
Hier findest du auch ein paar Infos:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-casino-bgh-mitteilung-vom-17-01-2024-verfahrensaussetzung-bei-online-poker-verhandlungstermin-bei-sportwetten-221422.html
Es findet nur die mündliche Verhandlung statt. Urteil wird denke ich später erwartet.
Top, danke. Verstehe aber aud der BGH Seite nix...
Jetzt ist Bild auf den Fall auch aufmerksam geworden.
Wie immer typisch Bild, die Spieler als Zocker darstellt. Sozusagen die bösen Buben.
https://sportbild.bild.de/fussball/2024/fussball/bundesgerichtshof-entscheidet-erhalten-zocker-ihre-wett-verlust-zurueck-87351884.sport.html
Klar, die BILD hatte ja von 2020 bis Ende 2023 eine Kooperation mit einen Sportwetten Anbieter.
https://www.staudt.law/news/sportwetten-bgh-urteil#:~:text=Das%20oberste%20deutsche%20Zivilgericht%2C%20der,I%20ZR90%2F23).
Hier auch noch was zu dem Thema
Die Anwaltskanzlei die mich vertritt schickt extra einen Anwalt zu diesem Prozess als Zuschauer.
Mir wurde zugesagt einen Tag nach dem Termin eine Einschätzung zu erhalten
Meine Einschätzung und die meines Anwalts ist aktuell nicht mehr so positiv wie noch vor Wochen.
Es gibt viele Dinge in den letzten Wochen und Urteile für Anbieter.
Warten wir es einfach ab. Nächste Woche Donnerstag geht's los.
Hoffen wir auf ein positives Urteil.
https://youtu.be/m3xnm91kiIc
Alle 3 in Frage kommenden Hürden müssten zu Gunsten der Kläger entschieden werden.
1) Verführung 10 Jahre
2) fehlende Lizenz
3) Vertrag nichtig wird
1 und 3 bestehen große Zweifel aktuell. Die Urteile findet man bei Google. Auch den Aufsatz eines prominenten Experten von Augudt, auf welchen sich viele LG nun berufen trotz den vielen positiven Urteilen der oLGs !!!!!
Du kannst mir glauben verrückt mache ich niemanden. Ich bin nur realistisch und bei mir geht es um sehr sehr viel Geld.
Das ist ja klar mit der Verjährung. Sonst macht es kein Sinn. Ach der Aufsatz wieder. Der wird nicht mal von den Beklagten erwähnt.
Ich finde keine negativen Urteile. Dann teile doch paar bitte hier einfachshalber.
Die Doku auf ZDF Info ist sehr interessant übrigens. Das da kriminelle Hände im Spiel sind sieht man ja und der Beklagte ist ja kein unbeschriebenes Blatt in Bezug auf Steuer
aus sicherer Quelle soll die Revision zurückgenommen werden, dann dies, dann nicht mehr so sicher, dann das ..
war das beim Dieselskandal auch so :D
entspann dich .. mach die Leute nicht verrückt. hatte erst im Januar 2024 einen 80% Vergleich wegen Sportwetten.
wäre völlig sinnlos, wenn Grund zur Panikmache bestünden würde
außerdem ist ein extrem großer Teil der Livewetten nach wie vor illegal. Dafür kann man noch nicht mal eine Lizenz bekommen.
interessiert die Anbieter natürlich nicht.
Bei meinem Fall wurde auf diesen Aufsatz von der Gegenseite eingegangen.
Bei der BGH Entscheidung hab ich keine Information, ob eventuell in der mündlichen Verhandlung drauf eingegangen wird. Natürlich müsste dieser vorher dem Gericht zur Verfügung gestellt werden.
Beglich live Wetten hat die Kläger Seite überhaupt nicht vorgetragen, daher ist dieser Fall nicht perfekt geeignet.
Wenn die Verjährung auf 3 Jahre vom BGH festgelegt wird ist alles andere auch vorbei.
Warten wir nun auf Donnerstag.
illegale Kreditgebühren, 10 Jahre
https://www.sueddeutsche.de/geld/urteil-zu-bearbeitungsgebuehren-bgh-praezisiert-verjaehrung-auf-exakt-zehn-jahre-1.2195475
Falschberatung durch Bank, 10 Jahre
eher müsste die Verjährung bei pathologischen Glücksspielern auf 30 Jahre erhöht werden
Bei Kreditgebühren wurde die Verjährung auf 10 Jahre ausgedehnt, weil sie es wussten.
Egal um was es geht. Der BGH und Deutschland würden sich lächerlich machen.
Gesetze machen und nicht einhalten lassen oder wie.
Das gleiche wäre jetzt Cannabis. Dann darf es jeder oder wie
Die Verjährungsfrist und die Frage illegal ja aber keine Nichtigkeit der Verträge sind das a und o der Entscheidung. Geht eines zu Gunsten der OC'S aus knallen die Sektkorken bei denen.
Wenn alles für uns ausgeht wird bei den meisten trotzdem nicht oder nur über Vergleiche gezahlt werden. Und ich befürchte dass die Gegenseite auf Grund der dann folgenden noch größeren Klagewelle sich in Insolvenzen o.ä. stürzen wird um die Kohle zu sichern.
Ein negatives Urteil wäre eine Bestätigung alles richtig gemacht zu haben für die Gegenseite und alle jetzt noch illegal praktizierenden Casinos.
Da müsste es eine Möglichkeit geben an die Dachfirma ranzukommen.
Ende des Monats sollten wir es spätestens wissen.
Endlich mal jemand der dich intensiv mit dem Thema befasst hat!!!
Einige Personen hier im Forum sehen nämlich nur das positive.
Ich hoffe das alles 3 positive ausgeht, da ich dann echt ein schönes Leben führen könnte ohne Schulden.
Verjährung und Nichtigkeit sind die Faktoren auf die es ankommt. Das keine Lizenz vorhanden war ist jedem klar nur ob es zur Nichtigkeit führt ist alles andere als klar.
Die Casinos werden auch nicht sofort zahlen da möchte ich allen den Wind aus den Segeln nehmen. Es wird weiter gehen LG. OLG und Nichtzulassung beim BGH auch wenn er positiv entscheidet. Das ist auch die Einschätzung von meinem Anwalt. Es wird auf Zeit gespielt werden!
Schön das wir dich hier als RA haben 😊. Auch das wurde ziick tausendmal diskutiert!
Erstmal müssen die neuen Kläger die Liste haben! Auch die Kanzleien müssen neue Kapazitäten haben. Keiner finanziert das Verfahren selbst oder du schon? Die Anbieter wissen genau wer wann wie viel verloren hat!
Die wollen ganz viele offene Verfahren damit der PKF keine neuen Fälle anfängt! Das hat mir selbst ein Anwalt gesagt.
Es sei denn jemand finanziert selbst
Klar werden die das endlos in die Länge ziehen. Der benannte Grund ist natürlich einleuchtend. Die PKF haben auch nicht endlos Geld und die Kanzleien nicht endlos Kapazität. Demzufolge ist es nicht verwunderlich wenn die genannten auf Vergleiche drängen. Fall vom Tisch und der PKF hat neue Gelder zum finanzieren. Wenn möglich selbst finanzieren. Ich verstehe hier auch die Finanzierer. Alleine die Instanzen und eine eventuelle Vollstreckung das Jahre dauert und Geld bindet. Ich gehe sogar soweit dass es hier gute Kommunikation zwischen den Anwaltsparteien gibt. Die sind alle voll bis Oberkante was Fälle angeht.
Habe erst vor wenigen Tagen eine Email von der Kanzlei erhalten, dass es für meinen Fall nun einen PKF gibt.
Großer Anbieter aus Österreich.
Machen die ja auch nicht einfach so 🤷🏻♂️
Nun steht auf einer Seite noch folgendes:
Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass der BGH den Fall nicht selbst entscheidet und an das LG Ulm zurückverweist.
Das wäre dann auch De Facto zu unseren Gunsten.
Warum sollten die in Insolvenzen stürzen ...verdienen doch auch immer noch ausreichend mehr als genug Geld. ..der Bayern Sponsor hat 1 Milliarde umgesetzt. Finde es nur bezeichnend, daß die Kanzlei vom Bayern Sponsor ebenfalls die Regierung, Ministerien häufiger in Rechtsstreitigkeiten vertritt.
Eine Verweisung an das LG Ulm wäre selbstredend ebenfalls unter dem Begriff Entscheidung eine Entscheidung. Wahrscheinlich sind wohl nochmal gefühlt 5-10.000 Seiten letzten Donnerstag wegen der Wochenfrist dem BGH vorgelegt worden, wo die jeweils andere Seite die Entscheidungen der Gerichte präsentiert, die in ihrer Richtung gegangen sind.
Wäre sogar möglich, dass der Termin aufgehoben wird. Da ja viele derzeit häufig häufiger krank sind, reicht es aus, wenn ein Beteiligter erkrankt ist.
Panikmache in allen Richtungen. Wenn gewonnen wird, machen die Insolvenzen anmelden, wenn verloren wird, dann ist die Klagewelle vorbei.
Der 0815 Verbraucher hat kein Bock auf Gerichtsverfahren. Da werden auch Ansprüche in geringer vierstelliger Höhe abgeschrieben, da man keine Lust auf Stress, Warten usw hat.
Anzunehmen, dass eine dem Betreiber existenzvernichtende Klagewelle rollen wird, ist Blödsinn.
Die einzigen, die ohne Ende Reibach machen, sind die Anwälte auf beiden Seiten und die Prozesskostenfinanzierer. Im letzteren Fall sind mit Sicherheit auch die Anwälte beteiligt, die für dich auftreten.
Bezweifle, daß es dem 0815 Glücksspielanwalt wirklich interessiert, ob du existenzvernichtend dich verzockt hast. Es ist wie beim Dieselskandal eine Kuh, die gerade richtig gut gemolken werden kann. Da reichen Textbausteine aus um ohne Probleme sehr hohe Erträge zu erwirtschaften und man braucht noch nicht einmal Erfolg haben.
Edit
Manche Kanzleien machen praktisch alles. Datenleak, Flugentschädigung, Verkehrsrecht, Dieselskandal, Widerrufsgeschichten , Filesharing, Urheberrecht, etc . Das ist auch der Grund, weswegen häufiger Rückfragen nicht beantwortet werden.
Hast recht Istvoelligegal.
Das ist für alle eine Geldmaschine wenn man die Gegenseite ausnimmt. Und ja ich behaupte auch dass es dem Kläger Anwalt interessiert ob Du süchtig bist oder warst. Geld machen, so viel wie möglich Mandanten und die Fälle so schnell wie möglich durchbringen. Auch die PKF haben eigentlich kein Interesse an Vollstreckungen etc da dies viel zu lange dauert. Wer bis zum äußersten gehen will sollte selbst vorfinanzieren. Die meisten PKF Verträge haben Klauseln dass zwar alle mitentscheiden dürfen aber eigentlich der Anwalt die aus wirtschaftlicher Sicht nicht ungewichtige Entscheidung vorgibt. Vergleiche sind für die immer gut. Das mit den Insolvenzen kann jedoch immer passieren, siehe ..... Ok darf ich nicht schreiben.
https://www.boerse.de/nachrichten-amp/BGH-Verhandlung-zu-Verlusten-bei-unerlaubten-Sportwetten-entfaellt/35822056
https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article250398852/Verhandlung-Verlust-bei-unerlaubten-Sportwetten-entfaellt.html
https://live.vodafone.de/regional/badenwuerttemberg/verhandlung-verlust-bei-unerlaubten-sportwetten-entfaellt/12532600
Das erwartete ist passiert! Die Verhandlung wird nicht stattfinden!!! Die Frage wird sein welche Seite das ,,wollte". Kann mir nicht persönlich vorstellen das der Kläger bewusst zurückgezogen hat!!! Nach meiner Meinung kann man das auch als ,,Sieg" deuten. Die Anbieter gehen selbst von einer 10 Jährigen Verjährung aus!
Das ist ein Armutszeugnis für die Beklagte.
Wenn ich zweimal vor Gericht gewinne und dann einen Vergleich mache, also Geld zahle, ist das Angst fressen Hose. Wenn das OC einen Sieg erwartet hätte wäre es dazu nicht gekommen.
Meine persönliche Meinung außer ich interpretiere das geschriebene falsch.
Die Summe des Vergleichs möchte ich nicht wissen. Die werden sich Stillschweigend über eine hohe Summe einigen gehe ich von aus. Somit werden sich nicht weiter Kläger trauen zu klagen.
Dann gehen die OLG weiter. Die werden das auch so deuten würde ich behaupten? Wie ist eure Meinung?
Die Beklagte hat viel wegen seinem schon schlechten Image zu verlieren.
Der Korrektheit halber: Es gibt noch keinen Vergleich. Es wird laut Artikel darüber verhandelt, weshalb das Verfahren zunächst ruht.
Ich persönlich gehe davon aus, dass es einen Vergleich geben wird, aber das ist eben noch nicht der Fall. Ändert an sich nichts, aber ich wollte es richtigstellen.
Sagt mal lies du auch was du schreibst?
Stimme Roy voll zu!
Es geht in dem Verfahren um 3.700€ von 2013 - 2018! Bei einem negativen Urteil wären wir weg! Uns würde nur die 10 Jährige Verjährung helfen! Wenn die Beklagte sich bei dem Verfahren vor dem BGH ,,verhandelt" weiß sie das die verlieren wird! Sonst würden die durchziehen und uns platt machen und jetzt legal Sportwetten weiter anbieten!
Jeder RA der was anderes behauptet möchte an Vergleichen verdienen!!! Punkt!
Ich wette es trotz es nur ruhend ist als Erfolg. Einen besseren Fall ( 1. Instanzen gewonnen und nicht perfekt aufgearbeitet ) hätten sie ja kaum bekommen können. Ich denke der Vergleich wird schon Safe Sein aber da wird auch auf Zeit gespielt . Ebenso wie es mit der BGH Anhängigkwit war. So haben ggf einige private Leute oder PKF erstmal nicht mehr finanziert. Meine Meinung .
Von einer "hohen Vergleichssumme" ist eher nicht auszugehen, da das Ausgangsverfahren ja ein Amtsgerichts-Prozess war.
Ich halte die Absage des Termins für extrem unglücklich aus Spielersicht. Die Gerichte warten dringend auf ein Statement des BGH, diverse Verfahren sind auf "on hold", da sie auf das Ergebnis des Termins gewartet haben.
Da das Dresdner-Verfahren noch nicht einmal terminiert ist, müssen die Gerichte weiter mit den Materialien arbeiten, die momentan vorliegen. Und da, man muss es leider ehrlich sagen, sieht es gerade nicht so rosig aus und es gehen reihenweise Verfahren verloren. Selbst dann, wenn man dann in die Berufung geht, sind das wieder neue Kosten und wieder Zeit die verstreicht. Dass bei amtsgerichtlichen Verfahren zudem die Berufung an den momentan eher unschön entscheidenden Landgerichten landet, macht die Sache ebenso nicht besser.
Man könnte meinen, wer im Gerichtsverfahren verhandelt, der hat nichts in der Hinterhand. Für wen das hier nun zutrifft, sei mal dahingestellt. Leider wird es dazu vermutlich keine weiteren Details geben. Es bleibt daher wieder ein Warten von vorn, bis das nächste Verfahren terminiert wird. Schade.
Dieses Verfahren war immens wichtig für den ganzen Sportwetten Sektor. Es ging um schlappe 3.700€ . Warum geht man da einen Vergleich ein, wenn man eine richtweisende Entscheidung für tausende ansässige Verfahren schaffen kann.
Vielleicht ist viel mehr Geld im Raum als die 3.700€. Eine Summe die er nicht abschlagen konnte?
Glaube ich auch weil PKF war ja gamesright wie ich auf deren Seite lesen konnte. Die hätten das sicherlich durchgezogen wenn das ein Witz Vergleich wäre. Aber natürlich alles Spekulation ...Aber mein Anwalt hatte auch gesagt das andere PKF dieses Fall weg haben wollten... Stand vor 2 Wochen
@kaffeesatzleser
Ich stimme dir ja fast immer zu aber hier sehe ich es anders. Wenn ich die große Chance habe sämtliche Verfahren gegen mich mit einem Sieg vor dem BGH zum Ende zu bringen dann reagiere ich nicht so. Warum kein Vergleich im Vorfeld? Warum erst jetzt, kurz vor knapp?
Für mich sind die sich ihrer Sache keineswegs sicher sondern haben eher die Befürchtung es läuft gegen sie. Ob die Landgerichte weiterhin trotz OLG Urteile ständig dagegen anstänkern glaube ich auch nicht. Und auf Zeit spielt die Gegenseite sowieso, zumindest bis in Brüssel mal Klärung herrscht ob D Europa-konform handelte mit dem Verbot.
Und ehrlich das zieht sich so lange dass der Kläger sicherlich nicht unbedingt 70 Prozent als Vergleich haben muss. Bei 370.000 Euro hätte ich gesagt OK kann man machen.
ZitatAnders als geplant befasst sich der Bundesgerichtshof (BGH) bis auf Weiteres nicht mit der Frage, ob ein Veranstalter von Sportwetten ohne Konzession verlorene Wetteinsätze eines Spielers erstatten muss. Die Beteiligten verhandelten über einen außergerichtlichen Vergleich und hätten daher übereinstimmend beantragt, das Verfahren ruhen zu lassen, teilte der BGH am Montag in Karlsruhe mit. Der für Donnerstag geplante Verhandlungstermin sei aufgehoben worden. (Az. I ZR 90/23)
Edit Olli: Zitatfunktion eingefügt, da aus Pressemitteilung zitiert wurde
Leute könnt ihr nicht 1 + 1 zusammenzählen. Mit einer hohen Vergleichssumme meine ich natürlich eine Absprache! Die werden mehr als das Verfahren der Gegenseite zahlen, damit sie "mit verhandeln" und das Verfahren ruhen lassen! Warum sollte die Beklagte wenn der Fall so schlecht war nicht durchziehen? Wie Staudt RA auch in dem Video erklärt hat der BGH schon indirekt eine Entscheidung in der Vergangenheit getroffen. Uns rettet nur die 10 Jährige Verjährung die auch nicht sicher wäre!
Warum einigen sie sich jetzt auf ein mal? Wir können sowieso nichts mehr "verlieren"! Die Beklagte wie hier auch genannt wird hätte jedes Verfahren abschließen können und dann sagen können ja es ist ja Legal und weiter ihr Geschäft weiter betreiben können! Die können mehr als ihr schon schlechtes Image verlieren! Das wir es bis jetzt schon gebracht haben! Echt Klasse! An jeden der egal wie mitwirkt vielen Dank! Natürlich müssen RA auch ihr Geld verdienen!
Und lt. Forum sollte der Dresdener Fall im August verhandelt werden! Auch dieser wird von der Beklagten zurückgenommen! Es wird nur auf Zeit gespielt. Damit die Anbieter ihr unrecht verdientes Geld sicher haben! Ohne das Anbieten wären sie niemals so groß geworden!
Der Beklagte kann mit den Verlusten die sie zurück zahlen muss leben und gewinnt noch etwas Zeit bis die 10 Jährige Verjährung greift!
Zitat von: Roy1234 am 04 März 2024, 18:23:50
@kaffeesatzleser
Ich stimme dir ja fast immer zu aber hier sehe ich es anders. Wenn ich die große Chance habe sämtliche Verfahren gegen mich mit einem Sieg vor dem BGH zum Ende zu bringen dann reagiere ich nicht so. Warum kein Vergleich im Vorfeld? Warum erst jetzt, kurz vor knapp?
Ganz Deiner Meinung, stimme Dir komplett zu. Wenn ich als Spieler-Kläger vor den BGH ziehe, dann mach ich das ja nicht, weil Karlsruhe ein schönes Fleckchen Erde ist, was ich dann mal besuchen kann. Das macht man eigentlich nur, wenn man sich seiner Sache sicher ist. Warum ein Vergleich nicht weit vorher geschlossen wurde, ist daher tatsächlich absolut unerklärlich. Wobei man vermutlich dem klagenden Spieler auch zugute halten muss: es kann ja auch sein, dass der Anbieter in den beiden Vorinstanzen nie vergleichsbereit war. Wir wissen es halt nicht.
Einzig sicher ist, dass hier nur der Spieler handlungsaktiv war, denn er hat das Revisionsverfahren angeleiert. Würde er (oder der dahinter stehende PKF) sich nicht vergleichen wollen, dann wäre für den Anbieter auch kein weiterer Spielraum gewesen. Der Anbieter hätte also das Verfahren nicht beenden (bzw. hier zum Ruhen bringen) können, es sei denn, er hätte kommentarlos und ausdrücklich die Forderung anerkannt, was wohl ebenso abwegig ist.
Sehr spannend bleibt momentan tatsächlich, wie die OLGs auf die momentanen Klageabweisungen der LG reagieren. Einige verlorene LG-Verfahren sind wohl tatsächlich bereits an den jeweiligen OLGs, ich meine dabei auch das entscheidende LG-Verfahren aus Gießen vom letzten April. Möglicherweise bekommen wir hier seitens eines OLG schneller ein Statement als ein neuer Termin vom BGH für das Dresdner Verfahren. Warten wir also ab.
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 18:56:41
Und lt. Forum sollte der Dresdener Fall im August verhandelt werden! Auch dieser wird von der Beklagten zurückgenommen! Es wird nur auf Zeit gespielt.
Das ist sicherlich ein zutreffender Gedanke, der den aktuellen Fall noch unschöner macht. Alle weiteren Verfahren vor dem BGH (dabei auch die Casino-Fälle) sind Sachverhalte, bei denen die Anbieter in Revision gegangen sind. Entsprechend können diese auch die Revision nach belieben zurücknehmen und es vergeht wieder Zeit. Der aktuelle Fall als Fall der Spielers als Kläger hätte dem einen Riegel vorschieben können.
Aber es nützt al das Palavern nun nichts, wir müssen damit jetzt erstmal leben und schauen, was unsere Anwälte daraus zaubern. Alles andere führt sowieso zu nichts.
Welche LG sind das den? Ich versteh euer Gedanke nicht. Wir haben sicherlich bei mind. 15 OLG bei OC Entscheidungen. Bei Sportwetten 5-6 OLG Entscheidungen. Wie sollen die weiteren OLG's entscheiden???
Und wenn ein OLG Pro Casino entschieden hat kann es nur bei Sportwetten Pro entscheiden! Es geht um die, die neu Klagen!
Die RA werden weiter sagen es gibt keine höchstrichterliche Entscheidung!
Die Anbieter können mit den Rückzahlung leben. Wenn das OLG nach dem LG schon entschieden hat würde es mich nicht stören wenn ich verliere! Das OLG wird die Entscheidung kippen!
Man weiß auch nicht wie die sich abgesprochen haben. Kann sein das die dafür andere Verfahren auch beenden...
Wenn man geklagt hat sollte man sich auf sein Verfahren konzentrieren! Sprich ob sie Nichtzulassungsbescherde oder Revision einlegen! Wenn man Geld bekommt stört mich das nicht!
Die OLG's werden weiter der herrschenden Meinung entscheiden! Ruhe bewahren und Geduldig bleiben!
Mit Sicherheit wird der Vergleich bereits ausgehandelt sein unter Stillschweigen.
Insgesamt viel Panik für Nichts. Insbesondere die "Prof so und so, sieht keine Rückforderung, Nichtigkeit der Verträge"-Fraktion, wobei die "wenn der BGH für uns entscheidet, gehen alle vielleicht Insolvent und auch nicht cool"-Fraktion.
Ich nehme auch lieber 4000 Euro als vielleicht eine Art Held zu sein um vielleicht 4000 Euro zu bekommen, um anderen durch sein Verhalten ggf eine gute Argumentationsgrundlage in Form eines BGH Urteils zu liefern.
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 19:14:47
Welche LG sind das den? Ich versteh euer Gedanke nicht.
Aus den letzten Wochen und Monaten u.a.:
AG Berlin Mitte
AG Trier
AG Fürth
AG München,
AG Essen
AG Regensburg
LG Berlin,
LG Bonn
LG Duisburg
LG Ingolstadt
LG Leipzig
LG Magdeburg
LG München II
LG Nürnberg
LG Siegen
LG Tübingen
LG Wuppertal
In den jeweiligen Begründungen teilweise ausdrücklich gegen die jeweiligen OLGs. Dabei stets: keine Nichtigkeit des Vertrags sowie kein relevanter Schaden (mit Verweis auf BGH XI ZR 515/21).
Diverse andere Landgerichts und auch Oberlandesgerichte diskutieren derzeit intensiv die Verjährung. Hier wurde auch diverses abgewiesen, OLG Oldenburg hat dazu die Revision ausdrücklich zugelassen.
Ja das mag ja auch alles sein, bei dem aktuellen Fall war auch die Verjährung zu klären dazu kam es aber nicht. Die Anbieter werden die Verfahren versuchen vorher zu beenden. Wenn die die Revision zulassen warum entscheiden sie dann so?? OLG Karlsruhe hat als letztes die Revision nicht zugelassen. Ihr habt geschrieben vor dem OLG Stuttgart ist der Beklagte nicht aufgetaucht?!!!
Bei dem Verfahren was du genannt hat war es gegen eine Bank! Trifft nicht zu!
Ich wiederhole mich Staudt Rechtsanwälte hat indirekt gesagt die Entscheidung mit den Zweitlotterien was zu tun hat! Was diskutieren wir hier?
Ich hatte bereits vor Wochen angekündigt, dass dieses Verfahren nicht stattfindet.
Die LG Entwicklung ist negativ und auch das hatte ich bereits erwähnt.
Das lustige ist das sogar LGs in Städten wo das oLG für Spieler entschieden hat Ansprüche ablehnen!!!!
Es wird so weiter gehen wie bisher.
Lg, olg und dann Nichtzulassung im Notfall wird Beschwerde eingelegt und 2,5 Jahre vergehen.
@kaffeesatzleser... hast du ggf zu zwei drei LG urteilen auch das Aktenzeichen ? Weil ich finde sonst nicht wirklich was dazu .
Mein Anwalt hat jetzt vor kurzen eine Klage übermittelt da waren aber mindestens genauso viele LG Urteile positiv mit aufgeführt seit Januar 2024 ... hält sich wohl die Waage
Ha, das Verfahren ist tot: https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/2024046.html?nn=10690868
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 19:42:53
Bei dem Verfahren was du genannt hat war es gegen eine Bank! Trifft nicht zu!
Das musst Du mir nicht sagen, sondern den oben genannten Gerichten, die sich ausdrücklich und wortwörtlich auf den BGH zu Zahlungsdienstleistern (Bank) Bezug beziehen und ihn zitieren. Ich kanns ja nun mal nicht ändern.
Auch ich halte die Argumentation der Gerichte für wenigstens fragwürdig, trotzdem sind die Entscheidungen leider so gefallen. Ob es uns nun passt oder nicht.
Zitat von: CRS 2024 am 04 März 2024, 19:44:59
@kaffeesatzleser... hast du ggf zu zwei drei LG urteilen auch das Aktenzeichen ? Weil ich finde sonst nicht wirklich was dazu .
Mein Anwalt hat jetzt vor kurzen eine Klage übermittelt da waren aber mindestens genauso viele LG Urteile positiv mit aufgeführt seit Januar 2024 ... hält sich wohl die Waage
Kein Problem, hab sie alle hier. Zu finden über die einschlägigen Urteilsdatenbanken. Zu denen sollte aber dein Anwalt eigentlich Zugang haben: juris und beck
Muss sie halt nur mal eben raussuchen.... gib mir ein paar Minuten
Die Anbieter werden erst vor dem BGH beenden wie im aktuellen Fall.
Kein Stress wie gesagt 2-3 von den LGs reichen mir , Inhalt ist ja ähnlich . Danke kannst auch privat schreiben wie du willst
Zitat von: Kaffeesatzleser am 04 März 2024, 19:47:59
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 19:42:53
Bei dem Verfahren was du genannt hat war es gegen eine Bank! Trifft nicht zu!
Das musst Du mir nicht sagen, sondern den oben genannten Gerichten, die sich ausdrücklich und wortwörtlich auf den BGH zu Zahlungsdienstleistern (Bank) Bezug beziehen und ihn zitieren. Ich kanns ja nun mal nicht ändern.
Auch ich halte die Argumentation der Gerichte für wenigstens fragwürdig, trotzdem sind die Entscheidungen leider so gefallen. Ob es uns nun passt oder nicht.
Ohhweih ich lache mich schlapp, wenn die es falsch urteilen brauchst du es hier nicht erwählen. Echt lächerlich langsam hier!! Man man man.
Jetzt überlegt mal warum CVC bis zum Schluss Investor der BuLi sein wollte?!? Die hätten in 20 Jahren 2 Mrd. € Verdient! Damit wollten sie die Verluste von der Beklagten decken! Glaubt ihr das Denken nicht die PKF!
Zitat von: Balou2024 am 04 März 2024, 19:53:36
Die Anbieter werden erst vor dem BGH beenden wie im aktuellen Fall.
Ganz bestimmt werden die jedes Verfahren bis zum BGH bringen :). Wovon träumst du Nachts. Wo ist der Heilbronner Fall hin?? Warum sollen die noch mehr Geld ausgeben! Die werden die neuen Verfahren weiter führen und verschwinden die. Es kommt auch auf die Urteile drauf an. Limit/ Bis wann geurteilt. Mit jeder OLG Entscheidung wird es weiter klarer! Bald müsste im April der Münchener Fall kommen mit der Verhandlung!
AG Berlin Mitte 11 C 8/23
AG Trier 6 C 112/23
AG Fürth 310 C 428/23
AG München 251 C 17550/23
AG Regensburg 9 C 674/22
LG Berlin 84 O 231/22
LG Bonn 19 O 38/23
LG Duisburg 11 O 93/23
LG Duisburg 11 O 134/22
LG Ingolstadt 81 O 251/23
LG Ingolstadt 53 O 1719/22
LG Ingolstadt 53 O 1308/22
LG Leipzig 05 O 631/23
LG Magdeburg 10 O 441/23
LG München II 9 O 1243/23
LG Nürnberg 18 C 3407/23
LG Siegen 8 O 291/23
LG Tübingen 5 O 75/23
LG Wuppertal 6 O 262/20
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 19:55:31
Ohhweih ich lache mich schlapp, wenn die es falsch urteilen brauchst du es hier nicht erwählen. Echt lächerlich langsam hier!! Man man man.
Also LESEN (!!) musst Du schon was ich schreibe. Ich sage nicht, dass die Urteile richtig sind oder ich sie für richtig halte. Ich sage nur, dass es zahlreiche dieser Urteile aus den letzten Monaten gibt. Und zwar deutlich mehr als noch vor einem halben Jahr.
Da kannst Du Dich schlapp lachen oder kringeln, die Urteile sind allerdings in der Welt, ob es Dir nun passt oder nicht
Diese Urteile sollte auch jeder Anwalt, der unsere Verfahren betreut kennen, denn nur dann ist es zielführend, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen.
Danke für die Aktenzeichen
Bzgl den Heilbronner Fall müsste es dies hier sein:
https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/news-casino-sportwetten/onlinegluecksspiel-lkz-berichtet-ueber-erfolg-der-hfs-rechtsanwaelte
Zitat von: Kaffeesatzleser am 04 März 2024, 20:07:54
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 19:55:31
Ohhweih ich lache mich schlapp, wenn die es falsch urteilen brauchst du es hier nicht erwählen. Echt lächerlich langsam hier!! Man man man.
Also LESEN (!!) musst Du schon was ich schreibe. Ich sage nicht, dass die Urteile richtig sind oder ich sie für richtig halte. Ich sage nur, dass es zahlreiche dieser Urteile aus den letzten Monaten gibt. Und zwar deutlich mehr als noch vor einem halben Jahr.
Da kannst Du Dich schlapp lachen oder kringeln, die Urteile sind allerdings in der Welt, ob es Dir nun passt oder nicht
Diese Urteile sollte auch jeder Anwalt, der unsere Verfahren betreut kennen, denn nur dann ist es zielführend, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen.
Du machst Panik es gibt negative Urteile. Wenn die falsch geurteilt worden ist es nicht soo schlimm. Es kommt so rüber als ob die neue Gründe haben. Die beschäftigen sich halt nicht mit der Thematik.
Sorry wenn es falsch rüber kam.!
Zitat von: CRS 2024 am 04 März 2024, 20:12:40
Danke für die Aktenzeichen
Bzgl den Heilbronner Fall müsste es dies hier sein:
https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/news-casino-sportwetten/onlinegluecksspiel-lkz-berichtet-ueber-erfolg-der-hfs-rechtsanwaelte
Jo danke dir, die Versuchen halt mit Vergleichen die Summen runterzudrücken!
Einige Leute haben wir zu Sportwetten klagen überhaupt keine Ahnung!!!!
Träumt weiter von vergleichen :)
Tja wenn man das mal kein Einknicken von Tipi ist, dann weiß ich auch nicht.Da waren Sie sich mir Ihrer europäischen Lizenz wohl doch nicht so sicher.
Alllein was die Presse die letzte Wochen abging war denen wohl schon zu viel. Sie mussten die letzten Wochen bestimmt nichts anderes machen als Dsvgos zu versenden.
Die werden dem Kläger warhscheinlich 4k vorgeschlagen haben, damit ja kein Urteil ergeht.
Für diese Summe und generell riskierst du kein Bgh Urteil und die damit verbundenen Folgen. Für die Anbieter geht es eigenltich nur noch um Schadensbegrenzung dh.
verzögern verzögern..wo es geht und Vergleiche(die Anzahl der eh schon spärlichen Urteile ist noch weiter gesunken) anbieten.
Zitat von: Balou2024 am 04 März 2024, 20:21:47
Einige Leute haben wir zu Sportwetten klagen überhaupt keine Ahnung!!!!
Träumt weiter von vergleichen :)
Achso der BGH ist kein ,,Vergleich"? Der Heillbronner Fall wird auch ein Vergleich :).
Der PKF kriegt ca. 130.000€ jetzt zurück und könnte weitere Klagen finanzieren. Mit dem 1 Jahr verstreichen die Chancen von anderen und die Gelder werden weniger.
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 20:14:23
Wenn die falsch geurteilt worden ist es nicht soo schlimm. Es kommt so rüber als ob die neue Gründe haben. Die beschäftigen sich halt nicht mit der Thematik.
Klar, kann man so sehen. Ist ja auch keine so leichte Materien.
Dann musst Du nur noch erklären, warum teilweise exakt die gleichen Kammern an den jeweiligen Gerichten plötzlich komplett entgegen ihrer vorherigen eigenen Urteile entscheiden.... ;)
Siehe beispielsweise die 2. Kammer LG Bonn oder aber die 6. Kammer LG Wuppertal
Was wird das hier? Spielen wir gegeneinander oder wie??? Edit Olli: Beleidigung entfernt
Ich Verweise auf die Pressemitteilung vom BGH
Zitat von: Zocker am 04 März 2024, 20:42:48
Was wird das hier? Spielen wir gegeneinander oder wie??? Edit Olli: Auch hier Beleidigung entfernt!
Ach PLAYER8..... ähh.... Zocker.... ;D ;D ;D
Unterlasse bitte die Beleidigungen! Sie sind kein Zeichen von Intelligenz oder Souveränität. Somit schadest Du nur Dir selbst.
Es war ja leider abzusehen... geringe Summe, Angebot etwas drüber... es fließt ein bisschen Geld... Thema erst mal wieder vom Tisch.... wieder Zeit gewonnen...genau das was oftmals hier kommuniziert wurde... bei der "lächerlichen" Summe war es auch zu erwarten dass genau das passiert... versteh allerdings nicht warum
ein PKF dort nicht eingreift und die paar Taler in die Hand nimmt um den Fall oder den Kläger davon zu überzeugen es durchzudrücken... daraus würde doch viel mehr Profit resultieren für alle klagenden Parteien... selbst wenn man im ersten Moment drauf zahlt ...
Geringe Summe? Definitiv nicht.
Die Doku war sehr interessant auf jeden Fall auf ZDF.
Wer weiß den genau wer genau die illegalen Anbieter betreibt? Oder irgendwann die PKF vlt. übernommen werden könnten?
Es geht um Mrd. €.
Nochmals ob Illegal oder legal. Die haben sich ein Kundenstamm aufgebaut!!!
Ich meinte auch lediglich den Fall der jetzt zurückgenommen wurde, und ich wage einfach mal die steile Theorie, dass das im Verhältnis zu den anderen Verfahren einen "kleine" Summe ist... ja es ist definitiv viel
Geld... aber selbst mit einem Vergleich von 200%! Der Klagesumme geht die Beklagte da sehr "günstig" bei raus ohne ein weiteres mediales Interesse zu wecken... im Prinzip lange auf Zeit gespielt um dann im Endeffekt KEIN Urteil gegen sich zu haben...
war klar, dass so etwas kommt.
schade, dass der kläger hier scheinbar nach etwas scheine-wedeln eingeknickt ist und es nicht zum wohle der allgemeinheit zu ende gebracht hat. auch wenn hier bestimmt mehr geld gezahlt wurde, als streitsumme war, verstehe ich nicht, warum der PKF nicht weiter durchgezogen hat...wenn man schon mal beim BGH ist...
da hier ja auch die rede von einem negativ trend bei jüngsten urteilen ist: kann mir jemand die gründe dafür erklären? geht es dabei nur um sportwetten?
Häh...der Fall wurde nicht zurückgenommen. Das Verfahren offiziell ruhend gestellt. Zurückgenommen wäre es, wenn die Revision zurückgenommen wäre. Das Verfahren ruhend stellen aufgrund aussichtsreicher Vergleichsverhandlungen ist alles andere, aber mit Sicherheit nicht zurückgenommen.
Insofern ist das mE ein gutes Ergebnis, insbesondere für die Fraktion, daß durch ein positives Urteil die Anbieter reihenweise Insolvenz anmelden.
Üblicherweise fragt jedes Gericht,ob man sich vergleichen möchte. Hatte bei den großen Anbietern bis zu 80%. Der Anbieter war noch nie nicht vergleichsbereit.
Insofern muss man mit auch negativen Urteilen leben, wenn man sich auf ein Urteil einlässt, ist das eben auch immer ein Glücksspiel. Heißt ja nicht umsonst, auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand. Ich mach lieber sichere 80% an Bord holen, Anbietersperre, kein Problem bei der ZV als vielleicht 100% mit Berufung usw. Vorallem bei dem Krankenstand, haben wir die nächste WM in Katar bevor da irgendwas rechtskräftig entschieden und erfolgreich vollstreckt werden konnte.
Langsam versteh ich euch nicht, der Fall war schlecht der Kläger sollte unbedingt zurücknehmen. Der Anbieter knickt trotz großer Klappe ein. Das ist jetzt schlecht. Der Dresdener Fall ist perfekt begründet, Livewetten etc. Aber die Revision kann der Anbieter jederzeit zurücknehmen.
Jetzt auf einmal es kommen negative Urteile bei den LG. Es ist in Gefahr. Hää versteh gar nichts mehr. Man sollte standhaft sein und durchziehen. Aber behaupten der PKF würde nicht durchziehen. Nochmals wenn die 10 Jährige Verjährung nicht greifen würde hätte wohl kaum der Anbieter ein Angebot gemacht. Die Anwälte verdienen weiter. Nur das Geld wechselt das Hand bei der Sache.
Danke. Sehe ich auch so.
@Kaffeesatzleser
Deine Meinung würde mich mal interessieren warum bei einigen Gerichten ein Umdenken in Sachen Entscheidung gegen Kläger stattfindet. Wobei ich hier die Amtsgerichte nicht so einbeziehen will da dort schon immer viele negative Urteile kamen.
@istvölligegal
Klar bei einem vernünftigen Vergleichsangebot sehe ich das durchaus wie du.
Die oben genannten negativen Urteile sehen den Vertrag nicht als nichtig an.
Ich selbst werde diesen Monat noch ein Urteil von einem Gericht erhalten und werde hier Feedback geben.
Welches Gericht es sein wird möchte ich nicht sagen.
Ich habe schon ein positives Urteil aber warte noch auf jegliche Reaktion seitens meines Anwalts. Ich denke die Gegenseite zieht das künstlich in die Länge um das BGH Urteil abzuwarten.
Das scheint die neue Masche zu sein. Vollstreckung momentan nicht möglich und die Fälle vor dem BGH werden sie grundsätzlich kurz vorher platzen lassen. Es geht nicht ums Geld an sich sondern um die Klagewelle bei einem positiven Urteil vor dem höchsten deutschen Gericht für die Kläger. Das wollen sie verhindern. Es ist ein Unterschied ob 500 im Monat Klagen einreichen oder 5000. Meine persönliche Meinung.
So ist das. Die Anbieter spielen nur auf Zeit. Wenn ein Fall gefährlich wird, versuchen Sie den Fall durch ein Vergleich aus der Welt zu schaffen. So wird es weitergehen bis die Verjährung für alle Fälle greift. Dadurch werden einige hunderte Millionen Euro gespart wenn nicht Millliardenbereich. Das lohnt sich definitv für die Anbieter.
https://www.presseportal.de/pm/135393/5728041
Für die ist es günstiger für ein Verfahren mehr Geld ausgeben als nötig. Weil dadurch andere Ansprüche verjähren. Sehr gut erklärt im Artikel. Es geht halt um Millionen €.
Zumal der hiesige Beklagte von einer Kanzlei vertreten wird wo der Staat auch vertreten wird..
Zitat von: Kaffeesatzleser am 04 März 2024, 20:01:01
Habe eines der erwähnten Urteile gefunden:
https://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/bsst/document/JURE240003082
Und hier ist das Urteil von LG Gießen wo diese schwachsinnige Argumentation began:
https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/LARE230004992/part/L
Die Begründungen haben wirklich in sich.
Es sei zwar gegen den Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) verstoßen worden. Konsequenz sei jedoch nicht, dass die geschlossenen Spielverträge unwirksam seien:
"Für das Gericht ist nicht ersichtlich, warum der Zweck von § 4 Abs. 4 GlüStV 2011 nicht anders zu erreichen ist und die Nichtigkeit des Spielvertrages zum Schutz des Vertragspartners (Spielers) erforderlich sein sollte.
Es ist bereits offen, ob durch eine Nichtigkeit des Spielvertrages der Zweck des § 4 Abs. 4 GlüStV erreicht werden kann. Denn dies setzte voraus, dass die zivilrechtliche Sanktion allein oder jedenfalls besser als verwaltungsrechtliche oder strafrechtliche Maßnahmen dazu geeignet wäre, das Verbot in § 4 Abs. 4 GlüStV durchzusetzen. Es ist aber äußerst zweifelhaft, ob die Anbieter von unerlaubten Online-Glücksspielen deren Veranstaltung oder Vermittlung unterlassen, (nur) weil der Spieler im Ergebnis einen (gerichtlich durchzusetzenden) Anspruch auf Ersatz seiner Verluste hätte."
Und weiter:
"Darüber hinaus ist die Nichtigkeit des Spielvertrages auch nicht zum Schutz des Vertragspartners (Spielers) erforderlich. Es ist gerade nicht Zweck des GlüStV 2011 Spieler allgemein vor ihrem Verlustrisiko zu schützen. Andernfalls dürfte keine Form des Glücksspiels erlaubt sein. Wie auch in dem vom BGH entschiedenen Fall gebieten es die Interessen des Spielers gerade nicht, ihn durch die Nichtigkeit des von ihm eingegangenen Vertrages vor den wirtschaftlichen Folgen des Glücksspiels zu schützen (vgl. BGH, aaO, Rn. 16).
Der drohende Vermögensschaden für den Spieler folgt nicht aus dem Verbot des unerlaubten Glücksspiels, sondern aus dem jedem Glücksspiel immanenten Risiko, dass Gewinne oder Verluste ungewiss und rein zufällig sind (BGH, aaO, Rn. 16). Hiermit setzen sich die bisher vorliegenden oberlandesgerichtlichen Entscheidungen nach Auffassung des Gerichts nicht ausreichend auseinander."Zusammengefasst heisst es, dass die Anbieter machen können was die wollen. Das ist gesetzlich OK. Aber wenn ein Spieler sein Geld aus etwas illegales zurückfordert, das ist nicht OK
Wenn Mal wieder ein Anlagenkonvolut von Urteilen kommt, frage ich beim Gericht postalisch nach, ob das Urteil in Rechtskraft erwachsen ist. In allen Fällen war das Urteil nicht in Rechtskraft erwachsen.
Oft wird das Nächstinstanzliche Urteil nicht veröffentlicht, weswegen der Eindruck entsteht, daß das Urteil x rechtskräftig wurde. Insofern ...
LG Gießen Fall ist definitiv in Berufung gegangen. LG Magdeburg ist mir leider nichts bekannt
Hey :)
Vielleicht wäre es hilfreich, alle 2 Wochen oder 1x im Monat eine sachliche und sachbezogene Zusammenfassung des Status quo hier hinein zu schreiben.
Das gäbe eine gute Übersicht für Euch und auch für alle Anderen, die hier mitlesen - oder sich ggf. neu anmelden. Mir fielen da Roy1234 und Kaffeesatzleser ein, die das bestimmt gut machen würden.
Dann könnten auch Verständnisschwierigkeiten, Nachfragen auf längst Beschriebenes eingedämmt, Verläufe, Neuigkeiten usw. aktualisiert und übersichtlich werden.
Eine Art 'Protokoll' meine ich.
Wäre das was?
Gruß, R.
Wie bereits oben geschrieben vergleiche erst vor dem BGH bis dahin Berufungen und wenn nötig Nichtzulassung. Nach einem positiven Urteil am LG und OLG immer Berufung!
In der Zwischenzeit vergehen Jahre und vielleicht
taucht auch der Europäische Gerichtshof noch auf.
Nein Balou, es gab massig Vergleiche auch bei Sportwetten. Nur Behausung eines indigenen Volkes & co stellt sich da komplett quer.
Edit Olli: Anbietername entfernt
Ich könnte dir 2 Anbieter nennen die keine Vergleiche machen.
Der Fall der in der Nichtzulassung sich aktuell befindet und am OlG Köln verhandelt wurde. Den Anbieter findet man bei Google.
Auch ein weiterer Anbieter unter den Top 5 keine Vergleiche bei Sport.
@Olli
Jetzt passe ich immer so auf und jetzt ist's mir auch passiert.🙈
@Balou
Mir ging's darum weil du das als grundsätzlich geschrieben hast. Du kannst selbst deine Erfahrung bei Anbietern nicht verallgemeinern.
Wie bei allem hier mal so mal so. .
Beide Anwälte von mir ( hab mehrere Falle bei 2 unterschiedliche Anwälten) haben bestätigt, dass bei diesen Anbieter kein Vergleich getätigt wurde.
Also nicht nur bei mir bei allen Sport fällen.
Wozu sollen die dann stillschweigend sich einigen wenn die es eh aussagen?
Selbst in der Vergangenheit wurde öffentlich bestätigt das es Vergleichszahlungen gab/gibt. In gewisser Maße sind Vergleichszahlungen für die Anbieter auch gut. Gewinner sind alle 3 außer wir.
Alle haben was von dem Deal!
@Roy
Nicht schlimm ... es passiert eben ... :)
@Balou
Wenn Du zitierst, dann füge bitte die Quelle ein. Ich habe jetzt schon drei Mal Deine Zitate in die Zitatfunktion gepackt, damit man wenigstens erkennt, dass es nicht Dein geistiges Eigentum ist. Zum Zitieren nutze die 12. Schaltfläche in der 2. Reihe!
Sportwetten wollte ein Anbieter auch partout nicht vergleichen, nach der Verhandlung und den Hinweisen des Gerichts tadada auf einmal kein Problem. Ich denke, die vergleichsbereitschaft kommt und geht nach den ersten Worten des Gerichts von 40%-90% in der mündlichen Verhandlung.
Also, wenn der Richter einen Schnauzer trägt, dann gibt es grob 20 % ...
Ist der Richter zudem noch eine Frau, dann um die 70 % ...
Nee, ich schätze die zu erwartende Vergleichsumme bei einer Richterin mit Schnauzer deutlich höher ein - eher so um die 210%. Sowas sieht doch ein Blinder!
Zusätzlich vermute ich, daß es grüne Eichhörnchen regnen wird, sollte der Anwalt der Gegenseite von Sternzeichen Zwilling sein. Dies gilt aber natürlich nur bei einem Geburtstag in der ersten Junihälfte.
Hi TAL,
ich staune ... Du hast ja richtig (geheim)wissenschaftliche Ahnung! ;D
Nur die Anzahl der grünen regnenden Eichhörnchen, die gilt es noch zu eruieren.
Ich glaub' das könnte man sich auch aus der Hand lesen lassen -- hier vor Galeria gibt's immer ne Wissenschaftlerin, die sagt, dass sie das kann!
In diesem süß-schaurigen Sinne mit schummrig-lunaren Abendgrüßen von der Frau mit den sieben Schwertern :)
Ha ... jetzt wissen wir auch Rubbels Beruf! Schneiderin! Tapfer, tapfer ...
Dabei kommt mir aber doch etwas komisch vor ... hieß es wirklich "einer auf sieben Streichen"? Naja, die fliegenden Eichhörnchen sind ja auch schwer zu treffen ...
Schon sehr merkwürdig auf ein mal ist rund um das Thema still geworden. Hans Sarpei ist bei Gamesright auch nach einem Video wieder offline. Die EM steht natürlich vor der Tür...Denke mal das es auch so leise bleibt erstmal..
Zitat von: Balou2024 am 05 März 2024, 18:02:50
Beide Anwälte von mir ( hab mehrere Falle bei 2 unterschiedliche Anwälten) haben bestätigt, dass bei diesen Anbieter kein Vergleich getätigt wurde.
Also nicht nur bei mir bei allen Sport fällen.
Ich habe bei den beiden bisher auch identisches gehört. Also der Anbieter mit Behausung und so und dem, der nach OLG Köln Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt hat. Nichtsdestotrotz gibt es gegen diese Anbieter ja auch bereits rechtskräftige Urteile. Weiß einer, wie es sich in diesen Fällen mit der Zahlungsmoral verhält?
Hi
Leider keine Information was Anbieter aus dem OLG Köln Fall angeht.
Mir ist aufgefallen, dass nicht alle PKF diesen Anbieter annehmen.
Zu Sportwetten sehe ich auch wenig rechtskräftige Urteile, weil die ja immer bis zum BgH wollen.
Ich werde aber mal bei meinem Anwalt nachfragen.
Keine Ahnung wie viele Fälle dort liegen.
Ich bin jedenfalls zu blöd den Fall zu erkennen den ihr meint.😂
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-bgh-sagt-verhandlung-ab-223749.html
Ja den kenne ich. Ich meine den Köln Fall. Der Kahn Verein zahlt nicht das ist bekannt. Dachte es gäbe einen anderen der oben angesprochen wurde.
Wer ist der Anbieter von Köln? Zu Hause übersetzt oder? Die Berufung von Nürnberg wurde ja angeblich zurückgenommen. Ich denke mal die wissen alle welche PKF und Anwälte zusammen arbeiten...je nachdem zahlen die dann aus
Der Anbieter ist z. B. Sponsor bei Eintracht Frankfurt. Und bei West Ham United auf der Brust, wie ich gerade gesehen habe.
Danke
Was steht als nächsten an vor dem BGH?
Ich hatte einen Vergleichsvorschlag vom ehemaligen Gladbach Sponsor, habe bei 60 % zugestimmt, Anwalt hat mir das so geraten, jedoch der PKF nicht.
Jetzt geht das ganze vor das OLG, da das LG für mich entschieden hat.
Bei meinem 2ten Fall gab es nie einen Vergleich bzw. Angebot. Wurde auch für mich entschieden. Auch Berufung vor dem OLG.
Bei beiden Fällen Termin noch offen und auch ob die Berufung zugelassen wird...
Finde es jedoch sehr komisch, dass der PKF im ersten Fall nicht zugestimmt hat
Bin gespannt, wie alles weiter geht und hatte auch bissel Angst, dass das BGH gegen uns entscheidet, aber rechne mittlerweile eh wieder mit 0,0
Gibt es auch Neues zu Curacao?
Danke für jeden hilfreichen Kommentar
Berufung wird immer zugelassen. Je nachdem, wie das OLG die Sache sieht, gibt's entweder einen Hinweisbeschluss mit dem Hinweis, weswegen die Berufung aussichtslos ist und die Berufung zurückgenommen werden möge um Gerichtsgebühren einzusparen. Hierzu gibt's noch eine Möglichkeit zur Stellungnahme. In 95% der Fälle wird das Gericht nicht von ihrer ursprünglichen Meinung abweichen und bei keiner Rücknahme die Berufung zurückweisen. Bei einer mündlichen Verhandlung vor dem OLG kann man aber auch nicht darauf schließen, dass die Berufung von Erfolg gekrönt sein würde.
So oder so, ist' es beim Gericht auch Glücksspiel. Der pkf hat bundesweite Urteile und hat auch Kenntnisse, welvhr Anbieter zahlt. Ich weiß, dass Versicherer Listen über Gerichte und ihre Richter führen und wie die bestimmte, häufige Sachverhalte sehen.
Bin mir ziemlich sicher, dass das bei einem pkf und bei Glücksspielanbieter ebenfalls der Fall ist, um möglichst die Entscheidung über den Fall nicht ganz den Zufall zu überlassen. Wenn ich Urteile habe vom gleichen Richter vom gleichen Sachverhalt bei einem Anbieter der nach einem Urteil freiwillig zahlt, würde ich auch nicht vergleichen.
Wundert mich zwar wenn der Anwalt dazu rät dass der PKF ablehnt aber er hat sicherlich gute Gründe dafür. Ich denke das wird nicht nachteilig für dich sein. Der andere Fall ist nicht zufällig Oliver Kahns ehemaliger Arbeitgeber?
Zu Curacao ist mein Stand von Ende des Jahres dass zumindest meine Kanzlei keinen willigen PKF findet. Das ist alles so verstrickt. ZB OC in Zypern mit Lizenz in Curacao und Geld in Lummerland. Die Transfers laufen da ja oft über Litauen oä Länder. Übertrieben gesagt kann man dann direkt vor Ort gefühlt 1000 Euro vollstrecken. Angeblich laufen hier zig Musterverfahren. Kann dauern. Da stehen die Chancen in Malta und Gibraltar um einiges besser etwas zu holen. Meine Meinung.
Zitat von: Roy1234 am 10 März 2024, 00:15:19
Wundert mich zwar wenn der Anwalt dazu rät dass der PKF ablehnt aber er hat sicherlich gute Gründe dafür. Ich denke das wird nicht nachteilig für dich sein. Der andere Fall ist nicht zufällig Oliver Kahns ehemaliger Arbeitgeber?
Zu Curacao ist mein Stand von Ende des Jahres dass zumindest meine Kanzlei keinen willigen PKF findet. Das ist alles so verstrickt. ZB OC in Zypern mit Lizenz in Curacao und Geld in Lummerland. Die Transfers laufen da ja oft über Litauen oä Länder. Übertrieben gesagt kann man dann direkt vor Ort gefühlt 1000 Euro vollstrecken. Angeblich laufen hier zig Musterverfahren. Kann dauern. Da stehen die Chancen in Malta und Gibraltar um einiges besser etwas zu holen. Meine Meinung.
Ist doch eig. ganz einfach eigentlich. Der Anwalt möchte ohne Stress an dem Vergleich verdienen. Der PKF bei der Rechtslage mehr rausholen.
Sind halt Interessenkonflikte. Nachdem OLG können die Anwälte eh nicht mehr an dem Fall verdienen. Kommt auch darauf an wie die sich vor dem LG verteidigt haben können die es nicht mehr korrigieren.
https://www.stern.de/amp/gesellschaft/tipico-prozess-abgeblasen---koennen-wettverluste-trotzdem-zurueckgefordert-werden--34523600.html
BGH Verfahren. Das würde erklären warum der PKF auf jegliche Werbung seit letzter Woche auch mit Hans Sarpei verzichtet...
Ideal für Suchtis die schnelle Kohle wollen für die nächsten Runden im OC. Ich habe gehört so zwischen 10 und 30 Prozent je nach Anbieter und dessen Zahlungsbereitschaft. Curacao kann ich mir nicht vorstellen weil das kompliziert ist.
Sorry sollte jetzt nicht auf dich direkt bezogen sein. Aber eines ist ja klar die sind nicht die Wohlfahrt und nehmen auch nur Fälle an die durchgehen, zumindest 90 Prozent. Für mich ein Geschäftsmodell das ich genau wie die Gegenseite nicht mag. Meine persönliche Meinung. Aber in Endeffekt schauen alle Parteien nur auf die eigene Rentabilität des Vorgehens. Ich gehe sogar soweit zu denken dass die Anwälte auf beiden Seiten und die PKF so gut vernetzt sind das es für alle schnell und passend gemacht wird. Vergleiche sind immer besser als langwierige Prozesse im schlimmsten Fall mit Vollstreckungstitel. Bindet Kapital, dauert ewig und ist unsicher weil keiner weiß ob die Casinos nicht doch irgendwann das Konstrukt versenken und neu zum Leben erwecken.
Pkh ist ja auch immer eine Option. Wieso ist denn die Urteilsdatenbank von s Michaelsen verschwunden??
Zitat von: Roy1234 am 10 März 2024, 00:15:19
Wundert mich zwar wenn der Anwalt dazu rät dass der PKF ablehnt aber er hat sicherlich gute Gründe dafür. Ich denke das wird nicht nachteilig für dich sein. Der andere Fall ist nicht zufällig Oliver Kahns ehemaliger Arbeitgeber?
Nein ist der mit Oliver Kahn nicht. Handelt sich um eine andere Gruppe.
Diese wollen absolut keinen Vergleich und halten sich komplett im Recht.
War das nicht etwas im Gespräch mit einem Fall aus Dresden, der recht gut aufgezogen ist mit Livewetten und der auch vor das BGH geht?
Jedenfalls hoffe ich nicht, dass sich das bei beiden ewig in die Länge zieht.
Aber Geduld braucht man hier wohl schon.
Das Wichtigste ist eh, dass ich kein Geld mehr verzocke und meine Schulden regelmäßig auch mit Nebenjob gut abbaue.
Und noch wichtiger, dass das auch dabei bleibt.
Zitat von: lina1602 am 10 März 2024, 17:07:47
Zitat von: Roy1234 am 10 März 2024, 00:15:19
Wundert mich zwar wenn der Anwalt dazu rät dass der PKF ablehnt aber er hat sicherlich gute Gründe dafür. Ich denke das wird nicht nachteilig für dich sein. Der andere Fall ist nicht zufällig Oliver Kahns ehemaliger Arbeitgeber?
Nein ist der mit Oliver Kahn nicht. Handelt sich um eine andere Gruppe.
Diese wollen absolut keinen Vergleich und halten sich komplett im Recht.
War das nicht etwas im Gespräch mit einem Fall aus Dresden, der recht gut aufgezogen ist mit Livewetten und der auch vor das BGH geht?
Jedenfalls hoffe ich nicht, dass sich das bei beiden ewig in die Länge zieht.
Aber Geduld braucht man hier wohl schon.
Das Wichtigste ist eh, dass ich kein Geld mehr verzocke und meine Schulden regelmäßig auch mit Nebenjob gut abbaue.
Und noch wichtiger, dass das auch dabei bleibt.
Welcher will absolut keine Vergleiche? Hab nicht verstanden welcher Anbieter gemeint ist
Zitat
Welcher will absolut keine Vergleiche? Hab nicht verstanden welcher Anbieter gemeint ist
Darf die Gruppe hier nicht nennen, jedoch meint deren Anwalt, dass diese komplett im Recht sind und mein Anwalt sagte auch, dass die keinen Vergleich
eingehen wollen/werden.
Jetzt geht es eben weiter.
Mitte Februar hat der unsymphatische Mensch die Berufung begründet, worauf meine Seite jetzt reagieren wird.
Jetzt mal abwarten und schauen...
Ich werde hier nicht nennen, welche Gruppe es ist, jedoch müssten diese mal mit Viktoria Köln zusammengearbeitet haben.
Mehr Nachfragen aber bitte nicht.
Der Kahn Sportwetten Verband lehnt strikt Sportwetten vergleiche ab
Es muss erstmal etwas Zeit vergehen...Ich behaupte es wird ganz leise die nächsten Monate...In dem Artikel steht das das Verfahren vom PKF abgekauft wurde. Die werden schon ein gutes Deal abgeschlossen haben...
Was soll uns das sagen?
Dann haben sie halt einmal aus der Portokasse gezahlt und werden es das nächste Mal wieder nicht tun. Warum auch? Es wird weder ruhig noch wilder. Es gibt Prozesse und Entscheidungen. Die einen bieten Vergleiche an, die anderen nicht.
T.. versucht sich natürlich gegenüber der Presse sauber zu halten. Für den neutralen/nicht betroffenen Leser mag das vielleicht plausibel wirken. Es macht natürlich keinen Unterschied ob der Fall abgekauft wurde oder nicht. "Rechtssicherheit anstreben und sich herauskaufen? Klingt logisch :D. Da kann man richtig das rudern herauslesen. Das man sich nicht vergleicht(wobei das wahrscheinlich sehr individuell sein wird) ist ja auch eigentlich klar. Es liegen 6 Großtuniere und 10 Jahre "Tagesgeschäft" was z.B. Fußball angeht auf dem Tisch.
Kommenden Monat ist meine erste Verhandlung gg. einen Anbieter, für den sich bei der Kontaktaufnahme mit dem Rechtsbeistand kein PKF gefunden hat. Letzte Woche eine Mail bekommen, dass es jetzt doch einen gäbe. Bin gespannt.
Wie jetzt du hast ohne geklagt und kurz vor der Verhandlung springt ein PKF auf? Verstehe ich nicht. Da hätte der mir auch gestohlen bleiben können.
Hallo , ich hätte da mal eine Frage . Nach meiner Erfahrung werden momentan die Deutschen Gerichte von den Anbietern veräppelt indem sie Verfahren
in die länge ziehen zb in meinem Verfahren ( großer Anbieter ) Klageschrift vom Gericht eingereicht mit Rückschein vom Anbieter angenommen , dann hin
und her dann Klageerweiterung unserer Seite , Gericht wieder eingereicht mit Rückschein , nach 4 Wochen Antwort vom Gericht , liegt für folgende Person eine Rückbriefnachricht vor;
dann, Es wurde eine erneute Zustellung per Einschreiben gegen Rückschein am .........2024 veranlasst. Finde das ist verars.... an das Gericht , da ja die erste
Klageschrift angenommen wurde also stimmt Adresse und alles. ! Meine Frage wäre , werden die Gerichte sich das gefallen lassen oder kann es passieren das
die Gerichte irgendwann mal auf dem Tisch hauen ?! Anderer Fall ;Anwalt Gegenseite falsch errechnete Verlust Summe angeblich Fehler von Sekretariat Fazit der festgesetzte
Verkündungstermin wurde aufgehoben und ein neuer mündlicher Verhandlungstermin wurde erzielt , 7 Monate später . Finde das Krass und eine offensichtliche verars.... an unsere Gerichte
Sorry wenn ich das falsch sehe!
die casino mafia ist ein meister darin, die trägheit unseres rechtssystems voll auszunutzen. die allgemeine überlastung / unterbesetzung der gerichte ist ein zusätzliches hindernis. ich denke, dass nur eine höchstrichterliche entscheidung diesem ganzen schwachsinn ein ende bereiten kann und ab dann eine massive beschleunigung aller verfahren einsetzen sollte. bis dahin heißt es wie immer: geduld und warten.
Zitat von: Roy1234 am 12 März 2024, 12:43:24
Wie jetzt du hast ohne geklagt und kurz vor der Verhandlung springt ein PKF auf? Verstehe ich nicht. Da hätte der mir auch gestohlen bleiben können.
Ja. Wobei man für die Info die ursprüngliche erste Anfrage genommen und ein neues AZ vergeben hat. Wahrscheinlich sind die alle Anfragen nochmal durchgegangen.
Neuer Verhandlungstermin am 2. Mai 2024 um 11.30 Uhr in Sachen I ZR 88/23 (Erstattung von Verlusten bei unerlaubten Sportwetten)
Die Revisionsklägerin hat ihren Sitz in Österreich und nicht in Gibraltar oder Malta.
Vorinstanzen sind das LG Görlitz - Urteil vom 3. August 2022 - 1 O 452/21 und das OLG Dresden - Urteil vom 31. Mai 2023 - 13 U 1753/22. Dies war das erste OLG-Urteil zu Sportwetten im Internet (Thomas Schopf, HFS Rechtsanwälte auf Klägerseite und Redeker Sellner Dahs). Bisher sind nur drei OLG-Urteile zu Sportwetten ergangen, alle zugunsten der Kläger. Die beiden weiteren sind OLG Köln vom 17.11.2023 - 19 U 123/22 (Michaelsen und Hambach & Hambach) und OLG Karlsruhe vom 19.12.2023 - 19 U 14/23 (Michaelsen und Redeker Sellner Dahs). In beiden Verfahren wurde eine Revision nicht zugelassen, BGH-Anwälte prüfen aber derzeit noch Nichtzulassungsbeschwerden.
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/2024062.html;jsessionid=732A36AFF57450DCA371E6F444DDDC16.internet961?nn=10690868
Das hört sich gut an, dass sind knapp 6 Wochen dahin. Ich glaube, dass der Anbieter den Schwanz nicht einziehen wird und es hoffentlich tatsächlich zur einer Verhandlung kommen wird.
Weiß du warum man die Seite Entscheidungssammlung Sportwetten von Herrn Dr. Michaelsen nicht mehr abrufen kann?
Vielen Dank für die Info allerdings wird sicherlich auch dieser sehr sehr wahrscheinlich nicht stattfinden. Der Termin und das Urteil liegt unmittelbar vor einem Großereignis. Es wird nur zu einer Verhandlung kommen wenn der Kläger vorher verloren hat.
Es gibt mehr als 3 ,,Entscheidungen" das OLG Oldenburg Hinweisbeschluss und Urteil.
OLG Stuttgart Versäumnisurteil. Entscheiden trotzdem nach Aktenlage.
Wird spannend wieder.
Dieses mal hat der Anbieter Revision eingelegt. Das heisst die können jederweit die Revision zurückziehen, so dass es nicht zu einem Urteil kommt.
Ich glaube auch das wird wieder kurz vor knapp zurück gezogen. Aber selbst wenn nicht ist es ein sehr guter Fall . Das dieser so zeitnah kommt hätte ich nicht gedacht ...
Ist ja wieder eine Klage mit geringem Betrag.
Mal etwas mit sechstelliger Summe wäre nett dass die zumindest bluten wenn sie zurückziehen.
ich finde das ist ein gutes Zeichen dass es so zeitnah kommt. Anscheinend ist für Richter wie bei OLG der Fall eindeutig. So interpretiere ich den Fall wobei ich mich natürlich auch irren kann :-)
CRS vielleicht hat der BGH Bock drauf hier mal eine Entscheidung zu treffen und die Kollegen auszubremsen. Wenn die genauso genervt sind wie wir bzgl dem Hickhack verstehe ich das.😁
War das nicht beim Diesel-Skandal ähnlich?
Hier hatte der BGH auch irgendwann genug davon, dass Fälle immer wieder - kurz bevor diese vom BGH behandelt wurden - zurückgezogen wurden.
Hat mir meine RAin erzählt.
ja das spricht alles dafür dass wir im Recht sind. Sonst würden die Anbieter sowas niemals machen. Die Anbieter und deren Anwälte sind die größten Gauner
Bei dem Fall wird der Anbieter zu 100 Prozent zurück ziehen!!
Man darf auch nicht die Strategie der Anbieter vergessen. So lange sie das Spiel immer wieder aufs Neue durchziehen müssen sie erstmal nicht zahlen und Jahre vergehen. Nur irgendwann kommen sie nicht mehr raus.
Der Anbieter aus Österreich mit 0 hinten im Namen wird die Klage zurück ziehen, da bin ich mir sehr sicher.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-casino-sportwetten-bgh-pressemitteilung-v-15-03-2024-verhandlungstermin-bei-sportwetten-der-zweite-anlauf-224196.html
Ein Anbieter aus Österreich???Wer soll das den sein??
Ist die Verjährungsfrist in D nur 3 Jahre? Man lernt nie aus.
Findet man bei Google und durfte allen bekannt sein, da es der erste positive Fall eines OLG in Dresden war.
Es ist kein Big Player aber global Sponsor der
UEFA
Die Frage ist welche Frist die Gerichte ansetzen 3 oder 10 Jahre.
Bei 3 Jahren wären die Sportwetten nicht mehr erfolgreich, da die Lizenz ja im Oktober 2020 erteilt wurde.
Muss man alles mehrmals Diskutieren?
Bei einer 3 Jährigen Verjährungsfrist würden Klagen kein Sinn machen wie gesagt wurde!
Warum hat sich der Anbieter bei dem Fall vor dem BGH geeinigt? Weil ganz klar die 10 Jährige Verjährungsfrist gilt!
Der Dresdener Fall war der 1. selbstverständlich gehen die in Revision um zu schauen wie sich die Lage entwickelt.
In Österreich gilt die 30 Jährige Frist!
Die Anbieter haben auch paralele Verfahren sicherlich ausgezahlt! Die können nicht jeden Tag Geld auszahlen! Es gibt auch Leute die aktuell so Geld Gewinnen! Die Steuern selbst die Auszahlungen. Das haben wir doch schon hier mehrmals gesagt.
Wie in dem Artikel geschrieben der BGH wird sich nur auf das Verfahren beziehen. Deshalb wird es wahrscheinlich nichts zu 10 Jährigen Verjährung nicht äußern!
Den einzige Anbieter, den es in Ö gibt ist w2d.
Also ist diese Aussage im Text mehr als fragwürdig.
Also wenn selbst deren Impressum Hohenzell als Firmensitz angibt wird es wohl stimmen.
Also ist eher deine Aussage fragwürdig.
Piep, piep, piep ... wir alle ha´m uns lieb ... :)
Bin nicht böse, ich finde es nur seltsam, da es in ö nur ein Monopol gib,.....wenn dem so ist, .....net schlecht.
Nun wen würde es aber wundern, zahlen ja auch die illegalen Unternehmen hier Steuern😅
https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/news-casino-sportwetten/olg-urteil-sportwetten
Anbei ein Artikel um welchen Anbieter es geht.
Deshalb gibt es für diesen Anbieter auch plötzlich einen PKF.
Gab es wirklich gegen diesen Anbieter kein PKF??? Würde mich sehr wundern und überraschen. Der Anbieter hat doch sogar sein Sitz beim Nachbarn
Glaube das hat eher mit der Entwicklung der letzten OLG-Entscheidungen etc. zu tun und weniger anhand des Anbieters
Na schau habe ich wieder was dazu gelernt. Mir war nie bewusst, daß Sportwetten in ö ein Geschicklichkeitsspiel sind🤣
Aber ja jetzt verstehe ich.
https://www.sportwetten24.com/allgemein/sportwetten-in-oesterreich-anbieter-und-vergleich-2019.html
Achtung Werbung auf der Seite
Zitat von: Zocker am 16 März 2024, 10:20:59
Gab es wirklich gegen diesen Anbieter kein PKF??? Würde mich sehr wundern und überraschen. Der Anbieter hat doch sogar sein Sitz beim Nachbarn
Letztes Jahr gab es über meine Kanzlei noch keinen PKF.
Seit Ende Februar steht Profin Claims GmbH als PKF zur Verfügung.
Wobei die Google Rezession ja nicht sehr berauschend ist...
Weiß jemand wo warum die Seite Entscheidungssammlung Sportwetten von Herr Dr. Michaelsen bei Linked nicht mehr abrufbar ist ?
Er hat seine Klienten gebeten auf Band zu sprechen und versprochen zurück zu rufen.
Dies hat er dann aber auch getan, mit dem Handy, wo er den Uraltvertrag noch laufen hatte.
Also konnte er seine Telefonrechnung nicht mehr bezahlen und so wurden nicht nur sein Konto, sondern auch seine Internetpräsenz gepfändet.
Und nun im Ernst ... keiiiiiine Ahnung! :) Du bist auch nicht der Erste, der hier fragt. Vermutlich bindet die Urteilssammlung mittlerweile einfach zu viel Personal ... Rufe doch mal an und spreche auf Band ... :)
Auf eine Berechtigte Frage kann man auch antworten. Vlt. zieht die Seite zu viele ,,Kläger" an und macht etwas ,,Pause". Damit es wieder mit neuer ,,Puste" weiter gehen kann..
Warum sollte sie dann offline sein...
Zitat von: Galileo am 16 März 2024, 09:43:30
Deshalb gibt es für diesen Anbieter auch plötzlich einen PKF.
Interessant, ja. Bei mir ist es zwar nicht dieser, aber ein anderer mit ähnlichen Voraussetzungen Argumentationen. Das macht Hoffnung.
https://m.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/ruhrgebiet-aktuell/urteil-macht-menschen-hoffnung-die-im-online-gluecksspiel-geld-verloren-87573196.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Hi :)
... ist das mit der Bild-Zeitung ne Einladung zum Abo? :o -Ich denke, nicht-. Deshalb eine Frage:
Geht es vielleicht, den Inhalt für alle wiederzugeben oder Text daraus zu kopieren und hier einzustellen?
ICH jedenfalls hab' mit der Springer-Presse nicht so den Vertrag und will auch keinen ... ;D :o 8)
Meinst Du, das ginge? Text wiedergeben und dann Bezugsquelle angeben von Rechts wegen?
Das wäre schöner!
VG, R
Also ich konnte es problemlos lesen ohne Abo ...
Einfach drauf klicken und lesen :)
Richtig dumm diese Aussage: "Zwar hat er 1,3 Millionen gewonnen".. Das suggeriert als ob er "gierig" geworden wäre, und trotz dem Gewinn noch den Verlust einklagen will.
Ne, der hat keine 1,3 Millionen "gewonnen", der hat wie 90% der Menschen intensiv viele Beträge hin und her verschoben, anscheinend 8 Jahre lang, so entsteht diese große Summe.
Es ist sehr einfach jahrelang 100 euro ein und auszuzahlen, so entsteht sehr leicht ein sechsstelliger Betrag als "ausgezahlt".
Aber tiefer gräbt der Glücksspielfreundliche Springer nicht, wäre nicht gut für die Werbepartner. So liest es sich mehr Kläger-feindlich.
Danke, Andreas :)
Ja, drücken und Tracking aktivieren ... nö 8)
Mit 'Danke' meine ich aber Deine Kurzwiedergabe ... mit Deiner 'Wertung' --- ich hätte mich auch über eine klare Darstellung von Springer sehr gewundert. Was Du schreibst, reicht mir schon :)
Also nochmals
vielen Dank!!
Grüße!! Rubbel
Ach so, so war das gemeint.
Also in dem Artikel hat ein Kläger knapp 500 k vor dem LG erstritten, und dann noch diese Aussage von mir oben dazu.
Alles in allem leere Worte, ein "Standard" LG Urteil gab es schon 2020 ca., aber das wäre für den Springer zu früh gewesen diesen Artikel zu veröffentlichen, jetzt wo es ruhiger wird um Urteile und wahrscheinlich einige Werbepartner vom Springer schon in der Whitelist sind und/oder die Klagen bis zur EU Entscheidung verschoben haben
"Nur die Anbieter aus der EU sind nach dem neuen Urteil rückerstattungspflichtig" - Ne, das waren die auch schon vor 4 Jahren, aber ein bisschen Werbung für die Kanzlei kann man ja machen *zwinkersmiley*
Die wissen ganz genau wann und wie sie es etwas veröffentlichen ;)
Nochmals DANKE!!
Ja, Springer-Presse ist extrem ätzend. Aber leider werden Bild, BZ u.a. so oft verkauft, dass es schon zur allg. Verblödung beizutragen verhilft. Ist ja auch immer einspurige 'Berichterstattung' ... ohne Anspruch an Leser's IQ oder Differenzierungsmöglichkeit.
Sehr ärgerlich.
Hab' einen schönen Abend!!
:)
genau so sieht's aus... ebenso danke dir
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Termine/DE/Termine/IZR88-23.html?nn=10660434
Ist das schon bekannt? Und wie sind hier die eingeschätzten Chancen? Gut aufgezogener Fall?
Zitat von: lina1602 am 24 März 2024, 01:44:04
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Termine/DE/Termine/IZR88-23.html?nn=10660434
Ist das schon bekannt? Und wie sind hier die eingeschätzten Chancen? Gut aufgezogener Fall?
Ich habe aus gut unterrichteten Kreisen gehört, dass - sollte auch hier die Beklagte den Antrag auf vollständige Klageabweisung vor dem BGH zurückziehen - der BGH auf jeden Fall Hinweise (Hinweisbeschluss) zur Orientierung der Amts-, Landes- und Oberlandesgerichte erlassen wird.
Diese sollen für uns Geschädigte positiv ausfallen (u. a. im Hinblick einer mangelnder Lizenz der Anbieter (auch wenn Sie beantragt wurde oder es keine Möglichkeit gab sie zu erhalten) in Verbindung mit bspw. Ignorierung der im Zusammenhang stehenden Einzahlungslimits usw.).
Aber natürlich kann jedes Gericht dennoch die Sachlage anders sehen, weil ggf. andere Faktoren/Sachverhalte mit reinspielen.
Der Aussage kann ich zustimmen dies habe ich auch gehört. Verjährung wäre aber dann noch das Thema ... 3 oder 10 Jahre da dies bei dem Fall ja unrelevant ist , denke ich kommt dazu auch bei absage keine Äußerung
Vielen Dank für die Info. Wird auch Zeit das sich der BGH irgendwie äußern sollte. Damit würden dann die Verfahren rechtlich in die richtige Richtung gehen und dann würden auch Berufungen überhaupt kein Sinn mehr machen. Der BGH möchte ja auch nicht das unnötig die Gerichte beschäftigt werden.
Wenn der BGH sich positiv äußern soll muss die 10 Jährige Verjährung greifen sonst macht es auch kein Sinn. Der BGH hat auch bei Dieselfällen die 10 Jährige Verjährung geurteilt. Immer die Ruhe bewahren.
In Casinofällen haben sich paar OLG's für 3 jährige Verjährung ausgesprochen. In Sportwettenfälle wurde bisher die 10 jährige Verjährung angenommen. Die Anbieteranwälte versuchen jetzt die Auffassung für Casino Fälle auch auf die Sportwettenfälle zu übertragen.
So habe ich es aktuell zu dem Thema Verjährung auch gehört und auch schon Anwälte gehört / gelesen die diese auffassung hinsichtlich 3 Jahre Casino und 10 Jahre Sportwetten teilen ...
Das macht ja überhaupt kein Sinn. Wenn würde es anders Sinn machen wenn überhaupt. Casino war komplett illegal. Dann wäre es ein ,,Kompromiss" mit der Glückspielbranchre...
Lt. den Urteilen wurde immer die älteren Verlusten mit geurteilt. Gluckspiel ist Glückspiel.
Stecke da nicht drin und kenne auch die Details (noch) nicht warum Casino so und Sportwetten so behandelt wird bzw im Raum steht .
ja komplexes Thema. Ich glaube bei Online Casino sagt man, weil es ein Totalverbot gab, dass man hätte eher wissen bzw. mitbekommen müssen ,dass es verboten war; unabhängig davon ob man den Verbot mitbekommen hat oder nicht. Es gab die ersten Urteile auch schon länger. Bei Sportwetten gab es ja kein Totalverbot und jahrelang war es im Graubereich und niemand konnte eindeutig sagen ob es verboten war oder nicht. Erst seit 1-2 Jahre hat sich die Rechtsprechung damit beschäftigt und festgestellt dass es ohne Lizenz eigentlich verboten war.
Spannendes Thema, ja aus welcher Seite man es sieht. Im Dez hatte ja das OLG Karlsruhe bei Casino die 10 Jährige angenommen. Dürfte ja ein Schutzgesetz sein daher sehe ich da kein Speilraum Ansich.
Heute in einem Monat wissen wir, ob die Verhandlung wirklich stattgefunden hat.
Der BGH muss sich dazu einfach äußern. Das der Anbieter die Klage zurück ziehen wird ist glaub ich allen hier klar:) Auch die Top 3 Kanzleien gehen alle von einem Rückzug aus.
Wenn der Anbieter selbst zurück zieht hat es noch eine größere Wirkung, weil er selbst ja dann kein Urteil will. Da ist dann auch nichts mit Vergleich mehr!
Deswegen wollen auch viele die Aussetzung haben bis zu diesem Urteil, hoffe es wird für uns sprechen. Dann müsste es ja auf die laufenden Klagen positiv ausfallen mit der Länge oder? Weil wir ja ein Urteil dann hätten.
Nein wir wollen keine Aussetzungen. Die Anbieter wollen die damit die Verfahren ausgebremst werden bzw. keine neuen Klagen gibt. Wozu Aussetzungen wenn es schon so viele Urteile gibt. Auch OLG's setzen nach der Entscheidung vom BGH keine Online Casino Verfahren aus. Weil es schon entschiede wurde vom EuGH.
Es ist offensichtlich was die Anbieter versuchen: möglichst viel Zeit schindend damit Ansprüche verjähren!
@Zocker meine Ich doch, die Gegenseite will die Aussetzung.
Nach Rücksprache mit einem Anwalt ist folgendes noch möglich zur Verhandlung.
1) Hinweisbeschluss noch vor Verhandlung. Allerdings auf Grund der Zeit unwahrscheinlich.
2) der BGH gibt ein obiter dictum nach Klage Rücknahme raus. Hier gibt der BGH Hinweise wie er über die Sache denkt. Das ist nicht mit einem Hinweisbeschluss gleich zu setzen.
Online-Sportwetten: Erste Entscheidung des BGH für Spieler
HFS Rechtsanwälte gelingt der große gegen illegale Online-Sportwetten vor dem Bundesgerichtshof
In einem Hinweisbeschluss vom 22. März 2024 (Az.: 1ZR88/23) teilt der Bundesgerichtshof nun mit, dass er vor hat, sich auf die Seite des Spielers zu stellen. Dieser Beschluss wird aus der bereits bestehenden Kagewelle einen ordentlichen Tsunami machen, der über alle Anbieter von Online-Sportwetten fegen wird, die meinten, einfach ohne Lizenzen hierzulande online gehen zu können.
das war so zu erwarten. Der Anbieter wird sicherlich die Berufung zurück ziehen. Die Frage ist jetzt, was kommt als nächstes? Welchen Ass zeihen die Anbieter aus den Ärmel? Haben die noch eine Möglichkeit dagegen vorzugehen? EUGH???
Diese Info ist aber noch nicht öffentlich gemacht worden. Da aber ein Aktenzeichen genannt ist, gehe ich davon aus dass die Info so stimmt.
Das ist ja krass, das es bereits vorab quasi eine Entscheidung gibt.
Ein Großteil wird wahrscheinlich eh schon über Vergleiche geregelt.
Womöglich kann man davon ausgehen, dass Vergleichsangebote zunehmen werden. Was denkt ihr?
https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/news-casino-sportwetten/sportwetten-geld-zurueck-2-2
hier ausfürliche Infos
@Kotek, 3 Sekunden zwischen den Posts 😉
Ich glaube in dem Verfahren war Verjährung nicht Gegenstand des Verfahrens. Als nächstes muss ein Fall her, wo auch diese Frage geklärt werden sollte.
Nichts desto trotz wird der Druck permanent erhöht..,,,
Wird mit dem Hinweisbeschluss nicht indirekt die 10Jahre-Frist angenommen? Sonst würde die Meldung ja eher wenig Sinn machen bzgl. der Rückzahlung. Denn die Klage wurde ja irgendwann in 2022 eingereicht
Nein nur die Sachen, die Gegenstand der Klage sind, werden glaube ich behandelt.
Hinweisbeschluss zeigt aber nochmal wie eindeutig der Fall eigentlich ist. BGH hält es nicht mal für nötig die Gegenseite in der mündlichen Verhandlung zu hören. Was die Sportwetten betrifft sieht es in Sachen Verjährung ja auch sehr gut aus, da bisher alle OLG's 10 Jahre angenommen haben.
Ein sehr sehr guter Tag mit dem Hinweis :) da kommen sie nun so schnell nicht mehr raus!
Auch wenn die Klage zurück genommen wird wird der Hinweis bestehen bleiben.
Nun geht es noch um die Verjährung. Wie kommt man an den Beschluss ran?
Spannend wird es auch wie die Gerichte darauf reagieren und ob sie vermehrt Berufungen nicht zulassen ?
ich glaube sehr fest daran, dass BGH eine Rücknahme der Berufung auf sich zukommen gesehen hat und deshalb, damit die anderen Gerichte ein Tendenz haben, diesen Hinweisbeschluss erlassen hat. Hoffentlich ist der Hinweisbeschluss auch inhaltlich ausführlich.
Ein Segen für unsere Rechtsauffassung!
Falls jemand den Beschluss in die Finger bekommen sollte, wäre ich über Nachricht dankbar.
Ich würde auch sagen De Facto gilt die 10 Jährige Verjährungsfrist. Glücksspiel ist Glückspiel. Wenn demnach nicht so wäre warum sollte der BGH wollen das noch mehr Klagen eingereicht werden wenn es nur die 3 Jährige annimmt.
An alle ich bin's Player8! Mit mir wurde sich gestritten. Ergebnis? 😉
Glückwunsch! Perfekter Tag 😊💪🏾
Dann kann man wohl jetzt ganz entspannt in die Güteverhandlung gehen? ;) Spaß beiseite, das ist aufjedenfall sehr beruhigend. War aber auch eigentlich klar, nachdem T... schon die Berufung per Vergleich beendet hat.
B.. hat der Branche gerade da einen Bärendienst erwiesen..glücklicherweise :D Bin auf den Beschluss gespannt.
Das gleiches dürfte auch für Casinofälle gelten. Generell Rückforderung.
Wenn der BGH keine Möglichkeit gesehen hätte würde es nicht an den EuGH weitergeben. Lt. Sinngemäß Staudt RA.
Jetzt wissen wir auch warum die Liste mit den Urteilen von Herrn Dr. Michaelsen im Netz verschwunden ist :)
Schööööön ;D
Hier zum Mitsingen oder -summen:
https://www.youtube.com/watch?v=ZbZSe6N_BXs
Ich habe soeben eine Anfrage für den Hinweisbeschluss gestellt. Sollte mir dieser zugestellt werden, werde ich diesen gern als privat Nachricht versenden.
Da kannst mich gern mit auf die Liste setzen 😉👍
Mich bitte auch. Danke
https://de.linkedin.com/posts/stefanmichaelsen_ein-autorit%C3%A4tsargument-argumentum-ad-verecundiam-activity-7179063673427030016-CGfb
Wisst ihr was genau mit dem Betrag über Casinofälle gemeint ist? Es kann doch nicht argumentiert werden das man weiß das man verlieren kann? Da musst doch unterschieden werden wo man wie viel Geld verliert.
Der BGH wird in Kürze ( was immer das auch heißen mag) den Hinweisbeschluss auf ihrer Seite veröffentlichen!!
A
AA
bzw
B
Zitat von: Zocker am 03 April 2024, 10:03:21
Nein wir wollen keine Aussetzungen. Die Anbieter wollen die damit die Verfahren ausgebremst werden bzw. keine neuen Klagen gibt. Wozu Aussetzungen wenn es schon so viele Urteile gibt. Auch OLG's setzen nach der Entscheidung vom BGH keine Online Casino Verfahren aus. Weil es schon entschiede wurde vom EuGH.
Das ist nachweislich falsch die Aussage. Zwei meiner Casino Verfahren wurden ausgesetzt.
Das sind gute Nachrichten!
Und dies kurz nach meiner Verhandlung, an der kein Vergleich zustande kam und ein Urteil noch aussteht.
Das ist gut für den Fall mit dem Österreichischen Gegner. Der muss definitiv blechen. In Österreich gibt es meines Wissens schon so eine höchst richterliche Entscheidung und es juckt die Casinos nicht. So toll das alles ist Einfluss auf Malta oder Gibraltar hat das nicht. Einzig die Verfahren werden kürzer werden. Ich befürchte allerdings auch die Insolvenzen der alten betroffenen Betreiber. Einige bekannte Casinos haben es ja schon vorgemacht.
Zitat von: Zocker am 03 April 2024, 17:03:04
Das gleiches dürfte auch für Casinofälle gelten. Generell Rückforderung.
Wenn der BGH keine Möglichkeit gesehen hätte würde es nicht an den EuGH weitergeben. Lt. Sinngemäß Staudt RA.
Jetzt wissen wir auch warum die Liste mit den Urteilen von Herrn Dr. Michaelsen im Netz verschwunden ist :)
Was meinst du genau damit? Also warum ist die Seite mit urteilen von Herrn Michaelsen verschwunden?
Schaut mal, es wird in der Presse bereits darüber berichtet:
https://www.lkz.de/lokales_artikel,-ludwigsburger-kanzlei-siegt-vor-bundesgerichtshof-_arid,779700.html
Das wird hoffentlich zunehmend Fahrt aufnehmen.
Zitat von: Kläger2021 am 04 April 2024, 07:24:34
Zitat von: Zocker am 03 April 2024, 17:03:04
Das gleiches dürfte auch für Casinofälle gelten. Generell Rückforderung.
Wenn der BGH keine Möglichkeit gesehen hätte würde es nicht an den EuGH weitergeben. Lt. Sinngemäß Staudt RA.
Jetzt wissen wir auch warum die Liste mit den Urteilen von Herrn Dr. Michaelsen im Netz verschwunden ist :)
Was meinst du genau damit? Also warum ist die Seite mit urteilen von Herrn Michaelsen verschwunden?
Weil es im Prinzip überflüssig geworden ist die Urteile weiter zu führen.
Zitat von: Papajoe am 04 April 2024, 07:41:52
Zitat von: Roy1234 am 03 April 2024, 23:47:47
Das ist gut für den Fall mit dem Österreichischen Gegner. Der muss definitiv blechen. In Österreich gibt es meines Wissens schon so eine höchst richterliche Entscheidung und es juckt die Casinos nicht. So toll das alles ist Einfluss auf Malta oder Gibraltar hat das nicht. Einzig die Verfahren werden kürzer werden. Ich befürchte allerdings auch die Insolvenzen der alten betroffenen Betreiber. Einige bekannte Casinos haben es ja schon vorgemacht.
Nimm dieses Ergebnis doch einfach als positiv an und was am Ende passiert wissen wir sowieso nicht,trotzdem ist mit diesem Urteil ein großer Schritt in die Richtige Richtung gegangen worden.
Außerdem selbst wenn die wieder Ihre Betreiber wechseln und und und, ich bin der festen Überzeugung das auch unsere Anwälte mittlerweile gute Techniken und Strategien haben die genauso gut sind um an das Geld zukommen. Ganz wichtig, vergesse nicht das die Anbieter auch weiterhin den Deutschen Markt bedienen wollen gerade die jetzt eine Lizenz haben und die nicht verlieren wollen ... Positiv es wird gut !
Das sehe ich genauso. Sonst würden die schon längst ihre Zelte in Deutschland abbrechen.
Uns muss klar sein das die nicht jeden Tag an jeden das Geld auszahlen können. Wir haben das Tor gaaanz weit aufgemacht! Jetzt noch Ruhe bewahren und geduldig sein!
Ich würde das Urteil des BGH jetzt auch nicht als Durchbruch bezeichnen. Es ist ein Schritt in richtige Richtung und es war nach herrschende Meinung auch so zu erwarten. Es sind noch weitere Hürden zu nehmen und das große Problem, auch wenn man über alle Instanzen Recht bekommt, mit der Vollstreckung kommt noch auf alle zu.
Im BGH Fall hier wird der Kläger wahrscheinlich sein Geld bekommen da der Anbieter einerseits nicht in Malta ist und anderseits die Summe nicht so hoch ist. Aber da die meisten Fälle Anbieter aus Malta betreffen, kommt das Problem mit Bill55 .Bis dieses Problem gelöst ist, vergehen wahrscheinlich paar Jahre. Hier in Deutschland macht GGL aktuell noch nicht mit was die Vollstreckung betrifft. Also es ist noch nicht der endgültige Durchbruch geschafft.
Sehr interessant das es jetzt auf ein mal als ,,Herschende Meinung" verkauft wird.
Glaubst du ernsthaft das für den Anbieter das 1. Verfahren war wo die Geld zurückzahlen.
Ich sehe da kein Unterschied ob Malta oder Österreich. Klar das es Spielchen auf Malta einfacher geht, weil der Staat mitspielt wegen der Einnahmen. Im Prinzip ändert nichts an dem Ergebnis das die zahlen müssen.
Deren Anwälte wollen auch ihr Geld haben. Die Kosten für die Verfahren werden auch vorgestreckt...Länger können die das Spielchen nicht weiter treiben.
Die Anfragen werden bei der GGL auch zunehmen. Irgendwann wird die GGL auch die Anbieter warnen und Geldbußen auf die Zuverlässigkeit anhängen.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-online-sportwetten-anbieter-muss-spieler-wohl-alle-verluste-ersetzen-224901.html
Zitat von: Galileo am 04 April 2024, 10:18:08
https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-online-sportwetten-anbieter-muss-spieler-wohl-alle-verluste-ersetzen-224901.html
Wollte ich auch grad teilen 🤝. So wie sich das liest hätte der Anbieter keine Lizenz erhalten auch wenn es ein Verfahren gegeben hätte. (Nebenbestimmungen). Die werden es sicherlich mit Absicht angeboten haben damit sie noch mehr Geld von uns kriegen. Deshalb wäre es ein Skandal Casinofälle anders zu behandeln.
Der EuGH braucht nicht angerufen zu werden, weil es schon klar ist. Wie ich gesagt habe. Der BGH ,,überlässt" es erstmal den Anbietern die Casinoverluste zu ersetzen.
Erstmal Sportwetten, damit Geld in die Kassen kommen. Jeder Anbieter kann sich aussuchen ob und wann sie ohne Entscheidung zahlen!
Zitat von: Zocker am 04 April 2024, 10:23:51
Zitat von: Galileo am 04 April 2024, 10:18:08
https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-online-sportwetten-anbieter-muss-spieler-wohl-alle-verluste-ersetzen-224901.html
Wollte ich auch grad teilen 🤝. So wie sich das liest hätte der Anbieter keine Lizenz erhalten auch wenn es ein Verfahren gegeben hätte. (Nebenbestimmungen). Die werden es sicherlich mit Absicht angeboten haben damit sie noch mehr Geld von uns kriegen. Deshalb wäre es ein Skandal Casinofälle anders zu behandeln.
Der EuGH braucht nicht angerufen zu werden, weil es schon klar ist. Wie ich gesagt habe. Der BGH ,,überlässt" es erstmal den Anbietern die Casinoverluste zu ersetzen.
Erstmal Sportwetten, damit Geld in die Kassen kommen. Jeder Anbieter kann sich aussuchen ob und wann sie ohne Entscheidung zahlen!
https://www.anwalt.de/rechtstipps/bundesgerichtshof-sportwettenanbieter-ohne-lizenz-muessen-spielverluste-erstatten-224916.html
,,Auf Casinofälle übertragbar"
Sehr gut!!! 25-seitige Hinweisbeschluss hört sich sehr gut an. Wie ich bereits vermutet habe, haben die BGH Richter eine Rücknahme der Berufung kommen sehen. Einzig das Thema mit der Verjährung scheint nicht erwähnt worden zu sein. Ansonsten sind alle Punkte die zu Nichtigkeit der Wetteinsätze führen sauber formuliert.
In allem Respekt aber glaubt ihr grad nicht was abgeht???
Erste Lizenzen wurden 10/2020 erteilt!
Ohne Lizenzen ist Glückspiel illegal!
Jetzt kommt ein Gericht und sagt nein die Verjährung ist 3 Jahre?
Es ist rechtlich durch! Was soll der BGH sich noch äußern? Jetzt könnten wieder die Einzahlungen über 1.000€ zurückgefordert werden. Nach meiner Meinung wie es im Artikel steht.
Seit Monaten versuche ich euch genau das zu erklären!! Man muss vom Ende her denken!!!
Das ist einfach sensationell. Ich würde es quasi als Durchbruch schon bezeichnen. Die Vollstreckung ist ne andere Sache. Aber damit herrscht aus meiner Sicht bereits Rechtssicherheit.
Das tut so unglaublich gut, dass BGH bereits vor der Verhandlung Signale aussendet, um einer eventuellen Rücknahme der Revision durch den Sportwettenanbieter zuvorzukommen. Der rechtsstaatliche Apparat funktioniert offenbar doch.
Der Anbieter hatte wohl den hoch angesehensten BGH-Anwalt genommen. Hat wohl auch nichts gebracht :-) Geld ist eben nicht immer alles
https://www.juve.de/markt-und-management/juve-ranking-das-sind-die-beliebtesten-bgh-kanzleien-2020/#:~:text=Rechtsanw%C3%A4lte%20(m%2Fw%2Fd)%20im%20Bereich%20Patent%20Litigation%20Hamburg&text=Im%20Ranking%20werden%20die%20Empfehlungen,aller%20Empfehlungen%20entfallen%20auf%20ihn.
ich habe den Hinweisbeschluss gerade gelesen. Wie bereits vermutet steht über die Verjährung nichts drin.
@Zocker
Es ist leider nicht eindeutig geklärt ob jetzt 3 oder 10 Jahre greifen. Leider hat das höchstinstanzliche Gericht das letzte Wort und nicht du :-) wir bereits schonmal geschrieben haben paar OLG's bei Casinofälle für 3 jährige Verjährung tendiert. Bei Sportwetten jedoch 10 Jahre. Am Ende wird BGH entscheiden müssen ob 3 oder 10 Jahre greifen. Meiner Meinung nach natürlich auch 10 Jahre unabhängig davon ob Casino oder Sportwetten sind.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-bgh-entscheidet-fuer-spieler-224919.html
Hinweisbeschluss 25 Seiten lang.
@kotek, kannst du den mal bitte verlinken bzw. per PM schicken. Danke
Mir liegt der Beschluss nun auch vor.
Würde ihn auch gern mal in Ruhe zu Gemüte führen 😉
Bei Casino ist die 3 Jahre damit begründet da es ja definitv verboten war und bei Sportwetten ja erst ab Kenntnis der Ilegalität oder woran begründet es ob drei oder 10 Jahre ?
wo findet man den Hinweisbeschluss? gerne auch per pm, danke
Zitat von: kotek123 am 04 April 2024, 11:31:04
Der Anbieter hatte wohl den hoch angesehensten BGH-Anwalt genommen. Hat wohl auch nichts gebracht :-) Geld ist eben nicht immer alles
https://www.juve.de/markt-und-management/juve-ranking-das-sind-die-beliebtesten-bgh-kanzleien-2020/#:~:text=Rechtsanw%C3%A4lte%20(m%2Fw%2Fd)%20im%20Bereich%20Patent%20Litigation%20Hamburg&text=Im%20Ranking%20werden%20die%20Empfehlungen,aller%20Empfehlungen%20entfallen%20auf%20ihn.
ich habe den Hinweisbeschluss gerade gelesen. Wie bereits vermutet steht über die Verjährung nichts drin.
@Zocker
Es ist leider nicht eindeutig geklärt ob jetzt 3 oder 10 Jahre greifen. Leider hat das höchstinstanzliche Gericht das letzte Wort und nicht du :-) wir bereits schonmal geschrieben haben paar OLG's bei Casinofälle für 3 jährige Verjährung tendiert. Bei Sportwetten jedoch 10 Jahre. Am Ende wird BGH entscheiden müssen ob 3 oder 10 Jahre greifen. Meiner Meinung nach natürlich auch 10 Jahre unabhängig davon ob Casino oder Sportwetten sind.
Mir stellt sich nur die Frage warum man selbst Gründe sucht damit es nicht für uns klappt?
Ich habe nicht gesagt das ich es entscheide sondern die Anzeichen ganz klar für die 10 Jahre sind. Nochmals bei 3 Jahren macht der Hinweisbeschluss kein Sinn!!! Es wird nicht unterschieden. Es ist ein Verbotsgesetz.
Ich hätte auch gerne den Beschluss. Vielen Dank!
Kurze Info.
Der BGH wird den Hinweisbeschluss erst veröffentlichen, wenn die Klage zurück gezogen wird.
Aktuell ist es noch nicht der Fall.
Ist so ein hinweisbeschluss vom BGH denn öffentlich einsehbar oder kann mir jemand diesen einmal per DM zur Verfügung stellen ? Merci :)
Der Beschluss würde mich auch interessieren. Werte das für mich jetzt auch als ausreichende Rechtssicherheit.
Die Frage für mein weiteres Vorgehen ist jetzt, ob die PKFs auch mutiger werden, Fälle mit <5000 Euro Gesamtverlust betreuen und niedrigere Erfolgsbeteiligungen anbieten. Vielleicht gibt es ja sogar bald Sammelklagen, aber die Verjährungsfrist drückt natürlich auch.
Wenn es interessiert vor dem BGH war Prof. Dr. Matthias Siegmann der Anwalt des Spielers.
Hier werden ja nur zugelassene Anwälte beim BGH zugelassen.
Solange die Verjährung nicht klar definiert wird werden die OC'S sich auf die 3 Jahre berufen wenn auch nur um Zeit zu schinden. Ansonsten müsste es jetzt eine Flut von Vergleichsangebote geben um wenigstens einen Teil des illegalen Gewinnes zu sichern. Die Tendenz geht aber eher zu niedrigen oder keinen Vergleich.
Klar ist dieser Beschluss ein Meilenstein für uns aber locker einen Prozess zu gewinnen und dann auch Geld zu erhalten ist nach wie vor die unsichere Variable. Auf Vollstreckungen im Ausland hat das BGH keinen Einfluss. Hier muss ein Urteil vom Europäischen Gerichtshof her ob das BGH Urteil Europa-konform ist. Und das wird dauern. Anwälte und PKF haben wenn ich es richtig raushöre eh wenig Lust auf jahrelange Jagd nach dem großen Geld. Kommt also auf die Verträge an die der jeweilige Mandant geschlossen hat. Und die Gegenseite wird sich noch genügend Sauereien einfallen lassen.
Auf den Staat würde ich hier nicht setzen da die in erster Linie die Milliarden an Steuereinnahmen sehen.
Mir bitte auch den Hinweisbeschluss per PN schicken, Danke!
Zitat von: Roy1234 am 04 April 2024, 13:13:12
Solange die Verjährung nicht klar definiert wird werden die OC'S sich auf die 3 Jahre berufen wenn auch nur um Zeit zu schinden. Ansonsten müsste es jetzt eine Flut von Vergleichsangebote geben um wenigstens einen Teil des illegalen Gewinnes zu sichern. Die Tendenz geht aber eher zu niedrigen oder keinen Vergleich.
Klar ist dieser Beschluss ein Meilenstein für uns aber locker einen Prozess zu gewinnen und dann auch Geld zu erhalten ist nach wie vor die unsichere Variable. Auf Vollstreckungen im Ausland hat das BGH keinen Einfluss. Hier muss ein Urteil vom Europäischen Gerichtshof her ob das BGH Urteil Europa-konform ist. Und das wird dauern. Anwälte und PKF haben wenn ich es richtig raushöre eh wenig Lust auf jahrelange Jagd nach dem großen Geld. Kommt also auf die Verträge an die der jeweilige Mandant geschlossen hat. Und die Gegenseite wird sich noch genügend Sauereien einfallen lassen.
Auf den Staat würde ich hier nicht setzen da die in erster Linie die Milliarden an Steuereinnahmen sehen.
So spätestens jetzt macht es für mich persönlich kein Sinn mehr mich hier zu beteiligen! Wünsche euch alles gute!
Ps: Der Glückspielmarkt ist jetzt Legal, der Staat hat schon seine Steuer sicher.
Wo landet das Geld von den Anbieter wieder 😀? Und der Markt ist jetzt endlich Legal für die Anbieter
Wenn der Beschluss noch nicht öffentlich ist darf man fragen wie diejenigen die ihn haben daran gekommen sind ? Kontakte ?
Also dann würde ich auch verstehen etc wenn man es erstmal nicht weiter verschickt ....
Das ist auch besser so da du eh nie verstehst was jemand damit ausdrücken will.
Tschüss und alles Gute!
wenn son Hinweisbeschluss schon in der Welt ist, wird die Revision mit Sicherheit nicht vier Wochen vor dem Termin zurückgenommen, eher vier Stunden vorher ...
Zitat von: Roy1234 am 04 April 2024, 13:26:27
Das ist auch besser so da du eh nie verstehst was jemand damit ausdrücken will.
Tschüss und alles Gute!
Alles klar :). Komisch das alles später zutrifft was iich schreibe. Ich versteh nichts. Der war wirklich guuuut
Der Eugh hat doch bereits entschieden, dass die Glückspielregelung Ländersache ist. Da macht es keinen Sinn diesen nochmals anzufragen. Wenn der Bgh sagt, ohne Lizenz=illegal gibt es da nichts mehr zu rütteln. Und bei den Top-Playern ist es doch nahezu ausgeschlossen, dass die Ihr Deutschland-Geschäft aufgeben oder irgendwie versuchen etwas zu drehen. Sonst hätte auch es nie Vergleiche gegeben.
Jungs ... habt Euch lieb, ja? :)
Ich finde auch: Lasst uns das Ergebnis erst mal feiern. Was später kommt und was wer vorhergesagt hat, ist doch jetzt im Moment schnuppe ... oder? :)
Könnte man mir den bitte auch mal zuschicken? Dankeschön! ( forum(ät)gluecksspielsucht.de )
Ich würde mich auch sehr über den Beschluss freuen. Kann Ihn mir einer bitte per PN zuschicken. Danke euch
Ich schließe mich an, gerne PN! Lieben Dank!
Hätte auch gern etwas Leselektüre ... Danke
Wir machen es so: Ihr lest euch alles durch und teilt das Wesentliche hier mit! 😉
Nochmal Zusammengefasst insbesondere wird auch die Verjährung von 10 Jahren von der Kanzlei angenommen: : https://www.staudt.law/news/https-www-staudt-law-news-bgh-sportwetten-izr88-23
10 Jahre steht im Beschluss nicht drin.
Zur Verjährung hat der BGH sich nicht geäußert.
;D ;D
Ihr seid ja ziemlich 'verschärft drauf'. Erst will jeder das Papier kennen, es wird bis zum Erscheinen ungeduldig zugewartet und schon mal über den Inhalt spekuliert.
Dann ist es da und einige von Euch rufen danach: 'Ich will es auch', 'bitte auch an mich', 'sende es auch mir' --- und dann habt Ihr keine Lust, 25 Seiten zu lesen *tsss*
;D ;D
Und jetzt kommt die Disukussion ... 3 Jahre? 10 Jahre? Wer hat was wo gelesen oder steht da nix drin??
Ist es denn gar nicht reizvoll, wichtig und gut, sich eigenständig und frei durch Lesen Informationen zu verschaffen?
Lest Ihr keine Bücher?
Hoffentlich wenigstens Gebrauchsanleitungen, nicht dass Euch mal Eure technischen Geräte um die Ohren fliegen. ;D ;D ;D
Eddy es geht um Bill55. Auch ohne BGH haben die Anwälte gesagt dass du den Prozess ziemlich sicher gewinnen wirst nur nicht ob du Geld siehst. Und da ändert das ganze auch nichts. Und das muss das EuGH irgendwann entscheiden. Und nein keiner kann Druck bei neuen Betreibern ausüben wenn es die alten betrifft. Auch das sagt dir jeder seriöse Anwalt.
Dass diese Aussichten mehr als gut sind ist unbestritten, nur das wichtigste fehlt eben noch.
Zitat von: Rubbel am 04 April 2024, 18:32:06
Ist es denn gar nicht reizvoll, wichtig und gut, sich eigenständig und frei durch Lesen Informationen zu verschaffen?
Hier stimme ich Dir komplett zu, Rubbel. Ich bin schon ein Stück weit extrem überrascht, was da nun so einige Kanzleien und Anwälte von sich geben. Das klingt aller Orten danach, als ob jetzt alle Messen gesungen sind und in Kürze das Geld in Füllhörnern über alle glücklosen Spieler ausgeschüttet wird.
Wenn beispielsweise Staudt Rechtsanwälte mitteilen, sie haben das Ding noch gar nicht vorliegen, feiern aber auf der anderen Seite, dass nun alle Forderungen 10 Jahre zurück einklagbar sind mit nahezu 100 % Gewinnquote.... man, man, man.
Auch die klagenden HFS Anwälte, die gleichmal eine eigene web-Seite mit nahezu klickbait "BGH" gemacht haben, kann man mal drüber diskutieren. Mir scheint, allein durch den Hinweisbeschluss wittern jetzt alle den ganz großen Geldsegen.
Ich konnte mir das Ding heute durchlesen. Alle 25 Seiten und hab mit einem befreundeten Anwalt, der mir den Beschluss zum Lesen gegeben hat, mal durchgehen. Der BGH sagt darin viel und das ist auch sehr gut. Er sagt aber auch vieles nicht. So sagt er zur Verjährung nur in einem Satz, dass er diese nicht beanstandet. Punkt. Im Ausgangsfall ging es aber nur um die 3-jährige Frist, welche auch eingehalten wurde. Wie jetzt hier auf "problemlos 10 Jahre" gegangen werden soll, komplett unverständlich.
Zudem setzt der BGH sich nur mit der Variante auseinander: Anbieter hat Lizenz beantragt, hätte sie aber sowieso nicht bekommen können, da er Fehler in seinem online-Spielangebot hatte. Der BGH lässt ausdrücklich offen, wie es sich verhält, wenn die Variante lauten würde: Anbieter hat Lizenz beantragt und hätte sie auch bekommen. Dazu führt er ausführlich pro und contra auf und teilt dann mit, dass diese Diskussion nicht entschieden werden braucht, da es darauf für den Fall nicht ankommt.
Auch zu Fragen § 817 BGB hält der BGH sich recht zurück, auch wenn er mitteilt, dass er damit keine Probleme sehen würde.
Damit dürfte klar sein, dass dieser Beschluss nicht das Ende der Fahnenstange ist. Es ist ein sehr sehr guter Anfang, keine Frage. Aber es werden mit Sicherheit nicht alle Messen damit gesungen. Die Frage zur Verjährung dürfte übrigens über das OLG Oldenburg zum BGH kommen, sofern es dort nicht schon liegt. Das OLG Oldenburg hatte dazu die Revision zum BGH ausdrücklich zugelassen.
Auch wenn viele wesentliche Punkte nun geklärt sind, bleibt es für andere Punkte weiterhin spannend.
Hallo KSL :)
... das war viel Text - viel Lesestoff. Und differenziert. Hoffentlich liest's der eine oder die andere (nicht).
Oder die/der 'Falsche', und dann gehen die Diskussionen wieder los, eskalieren und wenn dazu dann Vollmond kommt ...
Zitat von: Kaffeesatzleser am 04 April 2024, 18:54:00
Zitat von: Rubbel am 04 April 2024, 18:32:06
Ist es denn gar nicht reizvoll, wichtig und gut, sich eigenständig und frei durch Lesen Informationen zu verschaffen?
Hier stimme ich Dir komplett zu, Rubbel. Ich bin schon ein Stück weit extrem überrascht, was da nun so einige Kanzleien und Anwälte von sich geben. Das klingt aller Orten danach, als ob jetzt alle Messen gesungen sind und in Kürze das Geld in Füllhörnern über alle glücklosen Spieler ausgeschüttet wird.
Wenn beispielsweise Staudt Rechtsanwälte mitteilen, sie haben das Ding noch gar nicht vorliegen, feiern aber auf der anderen Seite, dass nun alle Forderungen 10 Jahre zurück einklagbar sind mit nahezu 100 % Gewinnquote.... man, man, man.
Auch die klagenden HFS Anwälte, die gleichmal eine eigene web-Seite mit nahezu klickbait "BGH" gemacht haben, kann man mal drüber diskutieren. Mir scheint, allein durch den Hinweisbeschluss wittern jetzt alle den ganz großen Geldsegen.
Ich konnte mir das Ding heute durchlesen. Alle 25 Seiten und hab mit einem befreundeten Anwalt, der mir den Beschluss zum Lesen gegeben hat, mal durchgehen. Der BGH sagt darin viel und das ist auch sehr gut. Er sagt aber auch vieles nicht. So sagt er zur Verjährung nur in einem Satz, dass er diese nicht beanstandet. Punkt. Im Ausgangsfall ging es aber nur um die 3-jährige Frist, welche auch eingehalten wurde. Wie jetzt hier auf "problemlos 10 Jahre" gegangen werden soll, komplett unverständlich.
Zudem setzt der BGH sich nur mit der Variante auseinander: Anbieter hat Lizenz beantragt, hätte sie aber sowieso nicht bekommen können, da er Fehler in seinem online-Spielangebot hatte. Der BGH lässt ausdrücklich offen, wie es sich verhält, wenn die Variante lauten würde: Anbieter hat Lizenz beantragt und hätte sie auch bekommen. Dazu führt er ausführlich pro und contra auf und teilt dann mit, dass diese Diskussion nicht entschieden werden braucht, da es darauf für den Fall nicht ankommt.
Auch zu Fragen § 817 BGB hält der BGH sich recht zurück, auch wenn er mitteilt, dass er damit keine Probleme sehen würde.
Damit dürfte klar sein, dass dieser Beschluss nicht das Ende der Fahnenstange ist. Es ist ein sehr sehr guter Anfang, keine Frage. Aber es werden mit Sicherheit nicht alle Messen damit gesungen. Die Frage zur Verjährung dürfte übrigens über das OLG Oldenburg zum BGH kommen, sofern es dort nicht schon liegt. Das OLG Oldenburg hatte dazu die Revision zum BGH ausdrücklich zugelassen.
Auch wenn viele wesentliche Punkte nun geklärt sind, bleibt es für andere Punkte weiterhin spannend.
Hier hatte doch der OLG Oldenburg die 10 Jährige angenommen oder?
Spielerweisheit (gerade 'erfunden'): Folge dem Unausweichlichen.
Ja :) ... Bald kommt die Sonne raus, und es wird kuschelig warm. Hoffen wir, dass das ein gutes Omen ist. Werden wir ja sehen daran, ob es abends dunkel wird.
Genau DAS ist doch die Frage! Astrophysikalisch.
;D
Endlich hat es mal jemand erkannt und versteht, was ich, Locka, eigentlich immer schon gesagt habe. Und wenn nicht, dann bin ich dazu noch nicht gekommen.
Wie immer Danke Kaffeesatzleser!
Du schreibst wenigstens immer sachlich und nüchtern.
;D ;D
Spricht alles dafür! Wirste sehen. Ich weiß, wovon ich rede.
Echt jetzt? 25 Seiten? Die soll ich echt lesen?
Ne, ne, ne ...
Also ... da uns Kaffeesatzleser schon voraus ist, sollte er eine kleine Dokumentation filmen. Die Beleuchtung übernimmt PapaJoe ... bitte nur natürliches Licht verwenden ... Zocker wird als "von der Gegenseite" interviewt, sozusagen als Gegen...Player8.
Das ganze wird dann noch von Rubbel musikalisch unterlegt und voilà ... kann ich mich im Sessel zurücklehnen und die Einfachheit des Seins genießen ... OK, anderen nennen das Faulheit, was soll´s ...
Genau Papa, auch wenn das Geld noch nicht überwiesen ist, sind das doch erstmal gute Zeichen! Lasst uns positiv nach vorne schauen!!
Zitat von: Zocker am 04 April 2024, 19:05:42
Hier hatte doch der OLG Oldenburg die 10 Jährige angenommen oder?
Nein, genau umgekehrt. Das OLG Oldenburg geht von der 3-jährigen Verjährungsfrist aus. Soweit, so gut. Knackpunkt ist, wann diese Frist zu laufen beginnt: Zeitpunkt der Einzahlung an den Anbieter oder Zeitpunkt der Kenntniserlangung des Spielers von der Illegalität des Angebots. Das OLG Oldenburg geht vom Zeitpunkt der Einzahlung aus. Das war im dortigen Fall 2017 bis 2020. Klage wurde eingelegt 2021. Damit sind alle Zahlungen aus 2017 wegen Verjährung rausgefallen.
Ich erledige meinen Part hiermit:
https://www.youtube.com/watch?v=qUndWIcuk7Q
Zitat von: Papajoe am 04 April 2024, 19:28:37
Zitat von: Roy1234 am 04 April 2024, 19:22:31
Wie immer Danke Kaffeesatzleser!
Du schreibst wenigstens immer sachlich und nüchtern.
Wirklich ? Ich bin der Meinung das alle Anbieter über Jahre Fehler hatten und selbst wenn die Lizenz beantragt wurde sie diese nicht erhalten hätten dürfen. Kein Anbieter hat sich an das Einzahlungslimit von 1000 Euro gehalten, jeder hatte cashout und Wetten im Live Angebot die heute nicht erlaubt sind mit dem neuen Vertrag. JEDER hatte das so wie Be...., also deswegen sagt der BGH nicht wie es anders wäre weil es sowieso überall gleich war!
Bitte es wird alles gut und nicht immer wieder weiter was negatives suchen was wenn wann wie wäre.
Hab euch lieb 🫶
Absolut korrekt, Casino wurde ebenfalls so gut wie bei allen Wettanbietern parallel mitangeboten, was sehr schwerwiegend ist. Dadurch wird eine theoretische Erlaubnis bereits ausgeschlossen.
Immer locker bleiben, Jungs ;)
Zitat von: Papajoe am 04 April 2024, 19:28:37
Wirklich ? Ich bin der Meinung das alle Anbieter über Jahre Fehler hatten und selbst wenn die Lizenz beantragt wurde sie diese nicht erhalten hätten dürfen.
Das mag ja auch stimmen. Nur nochmal: es ging darum, was im Beschluss drin steht, nicht um das, was wir uns wünschen, das drin stehen sollte.
Und der BGH hat nun mal über mehrere Abschnitte hinweg in dem Beschluss genau diese Unterscheidung vorgenommen. Ich kanns ja nicht ändern.
Nochmal: ich interpretiere dabei nichts und suche nicht das Negative, sondern ich kann nur das genau so wiedergeben, was in dem Teil drin steht. Nicht mehr und nicht weniger.
Aber außer Oldenburg haben ja alle anderen OLG die zehn Jahre angenommen bei Sportwetten oder ? Sogar in 2024 wie ich glaube mal gesehen habe ...
Wundert mich, weil im Dezember Verluste von 2014 entschieden wurde wohl. Mit der Verjährung zu unterscheiden würde alles nur Chaos verursachen bzw. auch ob der Veranstalter eine Lizenz kriegen müssen. Woher sollen die Menschen das wissen...
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/407-000-euro-bei-online-sportwetten-verspielt-olg-oldenburg-verurteilt-anbieterin-zur-rueckzahlung/
Zurecht rühmten uns Alle als das beste Erkundungsteam der westlichen Hemisphäre. Und nach der 5. Umdrehung im Riesenrad registrierten wir voller Stolz, dass wir unserem Ziel wieder ein ganzes Stück näher gekommen waren.
Zitat von: CRS 2024 am 04 April 2024, 19:47:09
Aber außer Oldenburg haben ja alle anderen OLG die zehn Jahre angenommen bei Sportwetten oder ? Sogar in 2024 wie ich glaube mal gesehen habe ...
Nein, nicht ganz ;) Auch das OLG Koblenz ist beispielsweise auf der Linie von Oldenburg und verweist in einem Beschluss vom Januar 2024 auch ausdrücklich auf das OLG Oldenburg.
Verjährung ist eine recht tricky Angelegenheit, daher vielleicht mal zur Einordnung:
grundsätzlich gehen alle OLG von der 3-jährigen Verjährung aus.
Entscheidend ist, wann diese zu laufen beginnt. Wenn die Verjährung mit Oldenburg, Koblenz & Co an dem Tag der Zahlung beginnt, ok, dann sind viele Altforderungen weg
Wenn die 3-jährige Verjährung im Sinne der anderen Gerichte mit dem Tag der Kenntnis der Illegalität beginnt, dann sind von diesem Tag an die Schäden innerhalb von 3 Jahren einklagbar,
welche in den 10 Jahren zuvor entstanden sind. Aber: ich habe wie gesagt nur 3 Jahre dafür Zeit. Irgendein OLG hat dazu auch mal angemerkt, dass genau deshalb all das sowieso in absehbarer Zeit erledigt ist, da irgendwann die 3 Jahre definitiv rum sind und daher auch kein Bedürfnis für eine Revisionszulassung bestehen würde.
Ja ok doch noch ein anderes aber die Mehrzahl ist ja bei 10 Jahre was auch mein Anwalt so sieht im Gegensatz zu Casinos ... dort war es ja bekannt das online Glücksspiel illegal war... und bei Sportwetten man ja nicht davon ausgehen konnte sondern erst ab Kenntnis vorher konnte man ja annehmen das ist alles legal ... eigentlich wäre der Hinweis Beschluss dann die offizielle Kenntnis der Illegalität ?!
Bin da nur leihe aber ja die Verjährung spielt noch die größte Rolle sagt auch mein Anwalt ...
Aber es der BGh sich ja so umfassend geäußert hat wäre es ja auch schon komisch wenn das dann ja praktisch für die Katz wäre bei 3 Jahren Verjährung.
Sind gute News gewesen aber es wird wirklich sehr gehypt...
Zitat von: CRS 2024 am 04 April 2024, 20:22:46
Ja ok doch noch ein anderes aber die Mehrzahl ist ja bei 10 Jahre was auch mein Anwalt so sieht im Gegensatz zu Casinos ... dort war es ja bekannt das online Glücksspiel illegal war... und bei Sportwetten man ja nicht davon ausgehen konnte sondern erst ab Kenntnis vorher konnte man ja annehmen das ist alles legal ... eigentlich wäre der Hinweis Beschluss dann die offizielle Kenntnis der Illegalität ?!
Bin da nur leihe aber ja die Verjährung spielt noch die größte Rolle sagt auch mein Anwalt ...
Aber es der BGh sich ja so umfassend geäußert hat wäre es ja auch schon komisch wenn das dann ja praktisch für die Katz wäre bei 3 Jahren Verjährung.
Sind gute News gewesen aber es wird wirklich sehr gehypt...
Mir fällt wieder auf, die gleichen Rechtsanwälte haben aber alle vorher gesagt Online Casinos 10 Jahre rückforderbar.
Also mir war es nicht bekannt das online Casinos verboten war. Weil es ja war darf das Geld nicht bei den Anbietern bleiben. Das man da noch diskutieren muss.
Wie gesagt für mich zählt auch das OLG Karlsruhe mehr als ein anderes OLG.
Die haben auch 10 Jahre angenommen und die Revision nicht zugelassen. Die Gerichte werden sich selbstverständlich vorher austauschen.
Das wird den wenigsten bekannt gewesen sein keine Frage ... wir müssen weiter warten ..:
Zitat von: Papajoe am 04 April 2024, 20:28:29
Dann gehen wir von Option 2 aus und diese wird auch so passieren. Somit sind doch deine Fälle sicher weil sie schon laufen und die Gerichte nicht davon ausgehen können das mittlerweile jeder Bescheid wissen muss aufgrund der Medien usw. Ist doch alles easy
So wohl auch die überwiegende Auffassung der Gerichte. Aber wie gesagt, dazu hat der BGH sich absolut gar nicht geäußert.
Spannend wäre es, wenn auch § 823 BGB greifen würde. Dann wäre nämlich tatsächlich eine echte 10-Jahresfrist gegeben. Das ist aber derzeit wohl einer der umstrittensten Punkte zwischen den OLGs und war nicht Thema des BGH-Beschlusses.
Zitat von: Papajoe am 04 April 2024, 20:28:29
Und was sagst du zu meinem anderen Post, hast du verstanden was ich meine ? Die Frage stellt sich überhaupt nicht die du in den Raum wirfst und der BGH offen lässt weil jedes Unternehmen gleich oder annähernd gleich gehandelt hat und niemand überhaupt so hätte die Lizenz bekommen können.
Da sage ich: siehe oben, was ich dazu bereits geschrieben hab. Es mag sein, dass alle Anbieter fehlerhaft am Start waren. Aber: es mag sein, ob es so ist, kann ich kaum sagen. Allerdings hat der BGH in dem Beschluss nun mal diese Unterscheidung gemacht. man könnte genauso sagen: wenn eh alle fehlerhaft unterwegs waren, warum hat der BGH dann dazu ewig lange Ausführungen gemacht und diese dann wortwörtlich und ausdrücklich offen gelassen?
Und klar dürfte auch sein: alles das,was der BGH offen gelassen hat oder was er nicht thematisiert hat, wird Fressen für die Anbieter in laufenden Fällen sein. Auf irgendwas müssen die sich ja stürzen ;-)
Zitat von: Zocker am 04 April 2024, 20:29:55
Mir fällt wieder auf, die gleichen Rechtsanwälte haben aber alle vorher gesagt Online Casinos 10 Jahre rückforderbar.
Rechnerisch ist es ja auch egal ob ich sage: 3 Jahre Zeit für all die Schäden, die in den letzten 10 Jahren vor Klageerhebung entstanden sind oder ob ich sage 10 Jahre Zeit für alle Schäden zum Zeitpunkt der Klageerhebung entstanden sind.
Relevant wird es nur dann, wenn man fragt, wann die 3 Jahre zu laufen beginnen. Das ist der Knackpunkt. ;)
Aber für diesen Kram sind Anwälte ja Anwälte. Reicht wenn die das auf dem Schirm haben
Nochmal: ich bin nicht der BGH und schreibe keine Beschlüsse. Ich lese diese Dinger im Zweifel nur. Nicht mehr und nicht weniger.
Ist die Doku schon fertig und das Popcorn auch? Wenn der Film noch geschnitten werden muss ... ich habe noch einen Designer Cutter und "unsichtbares" Klebeband in der Schublade. Kann sein, dass ich Letzteres erst mühsam ertasten muss ... bin mir noch nicht sicher, ob es 3 oder 10 Jahre dauern wird ... aber was mache ich nicht alles für unsere erste Gemeinschaftsproduktion.
@ Papajoe
Zitatin diesem Sinne alles wird gut ich bin raus, positive Gefühl sind so gut die nehme ich mit zu dem schönen Wetter, gell Rubbel ? :-)
Sonnenschein ist nicht immer eitel Sonnenschein, und wenn ich es richtig verstanden habe, hat doch der
Big
Gag
Holder eingeräumt, dass es auch Wolken geben könnte.
Sonst schließe ich mich Deinen Ausführung an. :)
Sind maltesische Anbieter jetzt eher bereit, sich zu einigen? Oder wird wegen Bill55 weiterhin kaum/keine Einigung möglich sein?
Ich lese hier folgendes: "So wird beispielsweise ein Lizenznehmer aus Deutschland eine von einem deutschen Gericht ausgesprochene Strafe zahlen, auch wenn keine Vollstreckung in Malta erwirkt werden kann. Immerhin schaut hier der deutsche Lizenzgeber auf die Finger."
Also wäre es positiv, wenn man gegen einen maltesischen Anbieter klagt, der aktuell eine Lizenz aus Deutschland besitzt. Und dieser "sollte" jetzt auch eher gewillt sein, sich zu einigen. Oder verstehe ich das falsch?
Das was Du hier gelesen hast ist richtig sobald es Vergehen angeht die aus der Zeit mit Lizenz entstanden sind. Da gibt's Ärger.
Wenn der alte, illegale Betreiber von sagen wir 2015 bis 2020 verklagt wird und nicht zahlen will gibt es keine Grundlage den jetzigen zu bestrafen. Sonst gäbe es jetzt schon eine Pfändungsflut bei den bisherigen gewonnenen Fällen auf deren Konten. Wie sagte mein Anwalt zu mir, dann wäre es ja einfach wenn man den Nachfolger dafür angehen könnte. Passivlegitimation als Zauberwort.
Und nein ich bin natürlich kein Anwalt aber ich denke mit gesunden Menschenverstand kann man das zusammenführen. Die einen zahlen bzw vergleichen die anderen nicht.
Die Nachricht geht schon viral durch die Medien. T-online, Vodafone berichten davon.
Inhalt ist überall gleich.
https://www.stern.de/amp/gesellschaft/regional/baden-wuerttemberg/gluecksspiele--bgh-staerkt-spielern-im-streit-um-unerlaubte-wetten-ruecken-34601132.html
Sehr gut.
Ich bin gespannt wie die Anbieter in den Verhandlungen nunmehr argumentieren werden bzw. wie sie sich generell verhalten werden.
Ich meine es gibt nun eine höchstrichterliche Stellungnahme der höchsten deutschen Instanz. Bisher hat man dies immer als Einwand vorgehalten, dass es noch nicht höchstrichterlich geklärt worden wäre usw.
Was bleibt also übrig?:
1. direkt die geltend gemachte Forderung bezahlen?
2. einfach garnicht mehr erscheinen zu Terminen und somit einen Versäumnisurteil ergehen lassen?
3. sehr hohe Vergleiche anbieten?
4. immernoch nicht einsichtig sein, das man im Unrecht ist und ständig noch "Ja, aber..." oder ,,es war nur ein Beschluss, kein Urteil.." sich rausgeeiert wird?
Ich bin wahrlich gespannt
Es wird spannend aber glaube persönlich das die Anbieter es bis jetzt ausgereizt haben. Und für die ,,großen" wird es auf Dauer nur noch peinlich. Die werden ja auch von renommierten Kanzleien vertreten.
Aber sie werden selbstverständlich nicht alles gleichzeitig auszahlen. Es wird trotzdem ein langer Weg für die neuen Kläger. Das gute ist das Licht am Schluss des Tunnels ist. Die wissen genau welche Kanzlei mit welchen PKF zusammenarbeiten. Deshalb wird es auch Taktik sein.
Die werden weiterhin auf Zeit spielen und wenn Vergleich überhaupt erst am OLG.
Die Zeitung mit den vier großen Buchstaben auch:
https://m.bild.de/ratgeber/leben-und-wissen-verbraucherportal/verbraucherportal/kriegen-zocker-jetzt-ihr-geld-zurueck-wichtiger-sportwetten-beschluss-vom-bgh-87763634.bildMobile.html
Sogar ein fundierter Bericht mit Zitaten 😂
Ist klar das Bild die Spieler als zocker darstellt.
Aber sie ist nun mal der größte Zeitungsverlag. Also sehr gut. Das erhöht den Druck auf die Anbieter.
Zitat von: Papajoe am 05 April 2024, 08:37:49
Zitat von: Balou2024 am 05 April 2024, 08:21:15
Die werden weiterhin auf Zeit spielen und wenn Vergleich überhaupt erst am OLG.
Erkläre mir bitte wieso ich mich vergleichen sollte beim BGH wenn ich dort mit dem Urteil 100% bekomme? Dann lieber warten auf den Termin.
Korrekt! Sehe ich genauso und das wissen die selbst auch. Deshalb gibt es wohl auch keine Vergleiche. Jetzt haben die halt den BGH Besdhluss.
Wisst ihr ob auch Zahlungen ohne Kostenfestsetzung eingehen können?
@PapaJoe
Wieso löschst Du Deine Beiträge?
ZitatEs wird spannend aber glaube persönlich das die Anbieter es bis jetzt ausgereizt haben.
Wenn wir uns die Geschichte des Glücksspiels in D alleine anschauen, dann können wir auf mehr als 50 Jahre Erfahrung zurückgreifen, wo die Anbieter immer und immer wieder Lücken in der Gesetzgebung gefunden haben und so ihr eigenes Ding gemacht haben. Die Gesetzgebung hat da immer hinterhergehinkt.
Nun haben wir es aber nicht nur mit den großen Playern aus D zu tun, sondern weltweit!
Von daher bleibe ich mal pessimistisch ... dann werde ich weniger enttäuscht ... ;)
Bill 55 kann ich dazu nur sagen!
Die werden zu 100 Prozent weiterhin bei jeden LG Urteil Berufung einlegen.
Auch um die PKF zu schwächen,
Auch das BGH kann Dir das Geld nicht auszahlen und hat keinen Einfluss auf Malta oder Gibraltar.
Recht bekommen und Geld bekommen sind zwei unterschiedliche Aspekte.
Das mit den Vergleichen so sie angeboten werden muss natürlich jeder selbst entscheiden.
Wenn ich mir die für mich Sauerei von LV ansehe, ich meine gelesen zu haben die hätten großes Teile des Vermögens umgeschichtet und stellen sich jetzt als fair beim aufteilen der Insolvenzmasse hin. Da wird mir übel. Muss den Artikel nochmal suchen aber so ähnlich sollte es gewesen sein. Und auch hier ist es schwierig vom Ausland aus etwas zu erreichen. Soll keine Angst machen aber aufzeigen was alles möglich sein könnte. Wie Olli schrieb, denen fällt immer was neues ein.
Hallo Ihr Lieben,und guten Morgen :)
Kann jemand von Euch erklären, warum Ihr auch guten Nachrichten schlechte Prognosen ab'gewinnt' und das Haar in der Suppe sucht??
Klar gibt es noch Umsetzungsfragen. Aber ... muss frauman dadurch eine solche Dampfwolke erzeugen und sich auch noch ggs. überbieten mit Überlegungen, die z.Z. noch gar nicht relevant sind?
Es war doch vorher alles viel nebulöser. Und nun setzt der BGH eindeutige Zeichen - FÜR Euch!! (Hätte er das gemusst? Nö!) --- Und dieses Wochenende werden wir sogar schönes Wetter bekommen. Gründe, sich zu freuen und mal innezuhalten, sein freundliches Gesicht zu zeigen, zu entspannen. Diesen Schritt zu feiern!
War es nicht vorher lange genug eine große Zitterpartie, die nun ein Ende findet?
Ich wünsche Euch allen jedenfalls, dass Ihr die guten News genießt und Euch ein schönes Wochenende gönnt.
Viele Grüße, Rubbel
Bill 55 stellt bei Sportwettenanbieter mit einer Deutschen Lizenz kein Hindernis dar. Die Anbieter mit nationaler Lizenz habe hier ausreichend Vermögenswerte wie die Sicherheitsleistung beispielsweise oder eine deutsche Bankverbindung. Wahlweise auch die Internet Dömane die man zur Zwangsverwaltung beantragen kann. Was meinst du wie schnell die dann das Geld auszahlen, so schnell kannst du zweimal nicht gucken.
Bei Anbieter ohne deutsche Lizenz ist es natürlich eine andere Situation.
Da war der BGH mal clever und hat die Taktik der Anbieter durchschaut.
Wenn ich keine Lizenz habe, dann darf ich auch nichts anbieten. Ich wollte eigentlich nicht über die rote Ampel fahren ich hatte vorgehabt zu warten bis Grün ist, ich entschied mich aber doch schonmal vorzufahren. Pech gehabt.
Die drehen sich die Sachlage wie sie wollen, jetzt gab es halt mal die rote Karte, gut so!
Sie werden weiterhin nichts bezahlen, in die Insolvenz gehen oder den Kläger weitere Kosten aufbrummen für Pfändung etc.
Ich hab bereits ein Urteil gegen einem Top 3 Anbieter und der zahlt nicht!!!!
Das Urteil ist rechtskräftig. Also nicht so sicher sein und alle nötigen Maßnahmen wurden bereits unternommen.
Die LG's sind nicht verpflichtet den Fall an die nächste Instanz weiterzugeben, wenn die Erfolgsaussichten gleich 0 sind. Somit wird der Verzögerungstaktik wahrscheinlich ebenso ein Riegel vorgeschoben und die Prozesse werden künftig schneller abgeschlossen.
Zitat von: Balou2024 am 05 April 2024, 10:29:17
Ich hab bereits ein Urteil gegen einem Top 3 Anbieter und der zahlt nicht!!!!
Das Urteil ist rechtskräftig. Also nicht so sicher sein und alle nötigen Maßnahmen wurden bereits unternommen.
Wieso macht man das dann nicht Medial? Es ist nur ein Spiel. Damit man nicht sagen kann die Zahlen.
Um am Markt zu bleiben muss man sich an Spielregeln halten.
So ist es. Die Vollstreckung ist jetzt die nächste Hürde. Solange die deutsche Behörden insbesondere Glücksspielbehörde nicht mitmachen, werden die nicht zahlen. Die GGL hatte diesbezüglich eigentlich auch bereits Stellung genommen, dass Sie sehr genau auf das Verhalten der Anbieter anschauen wird und bei Verstößen handeln wird. Genau für solche Zwecke ist auch die Sicherheitsleistung und Zuverlässigkeitsprüfung im Gesetz bzw. Lizenzbestimmungen eingebracht worden. Jetzt muss die Behörde mal knallhart handeln. Dann will ich mal sehen ob die Anbieter zahlen oder nicht. Die würden dann schneller zahlen als die Abmahnung kommt. Aber leider hält sich die Behörde noch zurück.
https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/news/288-stellungnahme-der-ggl-zum-bill-no-55-malta
Die Frage ist wie kann man den Druck auf GGL erhöhen, damit die handeln? Massenhaft die Behörde mit Beschwerden bombardieren? Oder die Politik unter Druck setzen mit mediale Berichterstattung?
Vor dem LG kann jeder Anbieter immer Berufung einlegen :) das ist in Deutschland Gesetz und dann vergehen wieder ca 1 bis 1,5 Jahre.
Und Dach dem OLG kann sogar Nichtzulassung eingelegt werden um wieder Zeit zu gewinnen
https://www.n-tv.de/sport/BGH-staerkt-Zocker-bei-Sportwetten-article24852070.html
Schöner Artikel
Balou,
Das ist natürlich richtig mit dem raus zögern. Wenn ich es aber richtig sehe, kann es je nach Summe aber teuer werden, bei 5 % über Basiszins liegen wir derzeit bei acht, X Prozent
Oder interpretiere ich das falsch?
Das ist den Anbietern egal!
Ich hatte eben einen call mit meinem Anwalt.
Einschätzung war folgende:
Anbieter gehen wieder in Berufung und werden sich nun auf die 3 Jahre Berufung vor den Gerichten berufen.
Trotzdem sehr gutes Signal.
Er geht von einer 10 jährigen Frist aus kann es aber nicht zu 100 Prozent sagen.
Alles klar, danke dir für die Info
Hier ein Kommentar von Dr. Michaelsen:
https://www.linkedin.com/posts/stefanmichaelsen_bundesgerichtshof-einsch%C3%A4tzung-zu-sportwettenverlusten-activity-7181950870392098817-jQww?utm_source=share&utm_medium=member_desktop
Aktuell sucht man im Hintergrund weiter nach Möglichkeiten um den Durchbruch bei der Vollstreckung zu erreichen. Neben den bereits bekannten Möglichkeiten finde ich den den Weg über die Konzernmutter auch interessant. Sogesehen muss die Konzernmutter auch haften, da die Betreiber meistens Ihre Gewinne an die Konzernmutter abführen. Konzernmutter hat indirekt die Gelder von Spieler bekommen. Wenn bei der Tochter nichts zu holen ist, dann muss die Mutter die bekommene Gelder zurückerstatten.
Die Frage bei GGL ist, ob die Anbieter für die Fälle vor Lizenzerteilung in Haftung nehmen kann bzw. unter Druck setzen kann. Die meisten Fälle hier betreffen den Zeitraum wo noch keine Lizenzen erteilt waren. Sie könnten sagen uns interessieren nur die Verstöße nach Liznezerteilung.
Dann gibt es noch die Möglichkeit mit Geschäftsführerhaftung. Die Österreicher versuchen aktuell um den Druck auf die Anbeiter zu erhöhen, diese Möglichkeit durchzuringen. Bisher sieht es gut aus und jetzt ein Gericht aus Österreich den FAll an EuGH vorgelegt. Auch sehr interessant. Der Druck auf die Anbieter wächst.
https://www.linkedin.com/posts/istvancocron_oberster-gerichtshof-legt-eugh-vorlagefrage-activity-7181961562759282688-nTTO?utm_source=share&utm_medium=member_desktop
Bei dem Verfahren ob GF in die Haftung genommen werden können geht es in erster Linie darum dass irgendwann keiner mehr Bock auf den Job hat.
Ich bin kein Anwalt und deswegen ist alles meine persönliche Einschätzung aber gegen die aktuellen Betreiber wird man keine rechtliche Handhabe haben um diesen groß zu drohen da diese unabhängige Unternehmen sind. Da sehe ich eher das mit dem Versuch gegen die Dachorganisation vorzugehen als sinnvoll.
Aber auch das würde ein Marathon werden wenn man sich die Konstrukte ansieht und wo deren Sitz ist.
Ich denke auch dass die Anbieter sich jetzt vollkommen auf die dreijährige Frist gehen werden und dies als Grund für die Zahlungsverweigerung her nehmen.
Die Österreicher sind uns da einen Schritt voraus was aber OK und wichtig ist. Malta sperrt sich ja komplett gegen Prozesse bzgl Vollstreckungen und Gibraltar sagt sie warten was in Malta passiert wenn ich den Austria Anwalt richtig verstanden habe.
Auf jeden Fall ein Witz was möglich ist ohne große Konsequenzen erfahren zu müssen.
Da sie auf Zeit spielen wäre mir das egal. Feststeht das wir ein Recht auf unser Geld haben. PUNKT. Wenn die eine Chance auf 3 Jahre gesehen hätten würden die sich nicht im März. Offensichtlicher geht es kaum.
Wenn auch die RA von 10 Jahren ausgehen warum machen wir uns nervös.
Wir wollten eine Entscheidung. Und die ist jetzt da! Punkt. Weiter durchhalten. Ich weiß was gemeint ist aber De Facto läuft alles für uns.
Schönes We.
https://www.youtube.com/watch?v=8yR9BD9gnGw
https://www.stern.de/amp/sport/bgh--sportwetten-verluste-muessen-zurueckgezahlt-werden---betano-droht-klagewelle-34602112.html
https://m.bild.de/bild-plus/geld/wirtschaft/wirtschaft/sportwetten-verluste-zurueckfordern-so-kommen-sie-an-ihr-geld-87766402.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Heute berichtet selbst die Lokalzeitung hier in einem recht großen Artikel darüber.
Ja, die Jungs und Mädels in den roten Roben haben mal wieder einen richtig guten Job gemacht. Auf unsere obersten Gerichte ist Verlass!!!
LG Ilona
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bgh-i-zr-88-23-mit-hinweisbeschluss-zum-thema-rueckforderung-von-verlusten-bei-online-sportwetten-225049.html
Nochmal paar genauerer Infos
Danke, der Grunow macht das gut für Laien. Der erklärt auch die wichtigen Dinge dass es auch nicht Anwälte verstehen.
Ich würde es jetzt begrüßen wenn sich auch unsere tolle Glücksspielbehörde erkundigt ob sie bei weiter anhaltender Zahlungsunlust der Beklagten eine Möglichkeit hat den Mutterkonzernen den erhobenen Finger zu zeigen bzgl Lizenz ihrer Ableger. Denn alleine dieser Beschluss erwirkt vermutlich nur noch mehr Gedankenspiele welche Sauereien noch möglich sind. Meine persönliche Meinung!
Ja der erklärt es echt gut.
Ja klar sehe ich auch so, dass die GLL jetzt handeln muss ... obwohl anscheinend auch Urteile von größeren Anbietern mit jetzt Lizenzen in Deutschland ( teilweise auch Tochtergesellschaften durch Muttergesellschaften) gezahlt werden wie ich gehört habe .
Wie sieht es mit Verstoß gegen das Einzahlungslimit aus? Was ein größerer nicht beachtet hat trotz wohl einer Lizenz
Da gibt's nur eine langsame Entwicklung wie dies ist wenn ab Lizenz dann gegen das Einzahlungslimit verstoßen wurde. Auch glaube bisher nur ein oder zwei LG Urteile die aber positiv glaube ich
BGH Verhandlung ist noch nicht abgesagt. Hatte schriftlich heute Morgen angerufen.
Danke dir für die Info.
Die werden wieder kurz davor zurückziehen.
Jetzt wäre die Mediale Aufmerksamkeit zu viel. Jetzt paar Wochen Gras rüber wachsen lassen..
ZitatHatte schriftlich heute Morgen angerufen.
Die heutige Technik ist einfach phänomenal ... Kürzlich habe ich verbal einen Brief abgeschickt!
Sorry schriftlich angefragt :)
Ich gehe auch davon aus, dass erst 1 Woche vorher zurückgezogen wird.
Der Hinweisbeschluss wird auch dann erst dort veröffentlicht.
Mein Anwskt hat diesen bereits schon zum Gericht geschickt in meinem Fall.
Ich gehe aber davon aus das der BGH selbst vorher schon eine Mitteilung an die OLG's herausgegeben hat damit die auf Entscheidungen warten sollen.
In 3 Wochen wissen wir mehr, ob die Klage am BGH zurück gezogen wurde.
Ob der Hinweisbeschluss wirklich vorher an die Gerichte geht keine Ahnung!
Warten wir die Strategie der Anbieter ab. Besonders ein Fall ist interessant. Wenn die Verjährung egal wäre. Also in 2020 gespielt wurde und man frühzeitig Klage eingereicht hat.
Da bin ich gespannt, welchen Grund die Casino dort finden wollen.
Diesen Hinweisbeschluss kennen auch die Anwälte der Beklagten. Ergo ist es relativ egal ob die das Urteil kassieren oder das BGH den Beschluss öffentlich macht. Der Rest kommt mit dem nächsten Fall der etwas mehr umfassende Aspekte bietet. Definitiv hat die Gegenseite jetzt gesehen dass sich der BGH nicht mit wir wollen, wir wollen nicht verarschen lässt. Ich gehe sogar soweit dass eine Zeit kommen wird in der schön vom OLG Berufungen abgewiesen werden.
Trotz allem muss auch noch Druck, so es eine Möglichkeit gibt, von der GGL kommen.
@crs
Voelligegal hat's ja schon geschrieben dass eine bestimmte Gruppe die sehr vergleichsfreudig waren jetzt nix oder nur lachhafte Angebote machen. Ich hatte bei meinem Anwalt auch mal nachgefragt und auch er sagte dass einige jetzt sehr zurückhaltend sind. Erklärung gibt es keine außer dass die unberechenbar sind. Mal so mal so.
Einige OLG lassen bereits jetzt schon keine Revision zum BGH zu. Das OLG Köln hat hier keine zugelassen, allerdings wurde ja Nichtzulassung durch den Anbieter eingelegt.
Die Frage ist auch wann fällt bill55!
Das wird wohl noch einige Jahre dauern.
Auf die GGL kann man sich nicht verlassen, da die noch immer am schlafen sind. Auch unser Justiz Minister macht ihr zu wenig!
Ich denke auch der Beschluss kommt so oder so und setzt auch definitiv das richtige Zeichen. Aber wie hier auch schon mehrfach geschrieben wurde liegt es jetzt ebenso an der GGL hart und bestimmend durchzugreifen und auch klipp und klar zu machen, dass auch mit denen nicht zu spaßen ist, ein Lizenzentzug droht oder oder oder.... gibt es denn überhaupt schon irgendwelche Sanktionen oder Äußerungen der GGL?
Natürlich nicht.
Die schlafen und bekommen wohl nichts mit.
Nicht zu lesen dort.
https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/
Mit der GGL ist es wie mit der Wettmafia. Die sitzen da mit im Boot und verdienen da auch dran. Anders kann ich mir diesen Karnevalsverein nicht erklären.
In jedem anderen Teil des Lebens bist du sofort dran, nur hier können die Wettanbieter machen, was sie wollen und kommen damit auch noch durch. Das müsste bei der GGL Akte Nr. 1 sein.
Ich mein eine bessere Position und Situation um die eigene Position klar zustellen gibt es doch eigentlich garnicht... nur wenn sie jetzt vernünftig durchgreifen würden oder es zumindest mal androhen würden - wäre ja zumindest schon mal ein Statement.... aber garkeine Reaktion ist einfach sehr sehr traurig!
So einfach ist das nicht. Die GGL kann hier gar nichts machen da Casino x nicht mehr Casino y ist. Das geht meiner Meinung nach nie durch.
Allerdings erwarte ich dass geprüft wird ob man hier über die Dachfirma etwas erreichen kann.
Aber auch das dauert. Wenn ich aber sehe wie schnell sich bei wohlwollen auch der Staat einbringen kann wenn er denn will am Beispiel dieser chinesischen Handelsfirma die inzwischen glaube ich mehr Umsatz als Amazon macht komme ich ins Grübeln. Die Casino Lobby hat anscheinend einen großen 'Bonus'.
@Roy Ja, die können nicht eingreifen, aber seien wir mal ehrlich. Die Gesetze binden allen die Hände. Es ist glasklar, dass die Jahrestage auch vorher die Jahrestage waren und deren alte Lasten zwar auf dem Papier nicht mehr deren alte Lasten sind, es aber natürlich auch heute sind. Apple wird wegen illegalen Machenschaften dichtgemacht und das neue Apple hat für das alte nichts mehr zu verantworten. Richtig lustig, wie einfach es denen gemacht wird
Der Druck wird weiter steigen und die Geschwindigkeit wird zunehmen, bei denen sich die diversen Anbieter positionieren müssen. Die Prozesskostenfinanzierer und die Anwälte werden sicher enormen Druck ausüben. Ich bin gespannt, wie sich die Vergleich Situation beziehungsweise die Vergleichsbereitschaft, insbesondere vor der bevorstehenden EM entwickeln wird. Lasst uns positiv in die Zukunft schauen
Die mediale Präsenz wird ebenso zunehmen. Ich habe über meinen Anwalt eine Anfrage bekommen, ob die Möglichkeit eines Interviews im öffentlich-rechtlichen Fernsehen besteht. Möglicherweise trifft dies auch auf den ein oder anderen von euch zu.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-lg-stuttgart-52-o-160-22-zur-verantwortlichkeit-bei-betreiberwechsels-einer-gluecksspielplattform-225095.html
Mal was zu Thema Betreiberwechsel.
Wenn ich das so lese müsste man ja fast immer den neuen Betreiber verklagen da beim alten es ja schwierig wird oder ?
Zitat von: Whoknows23 am 09 April 2024, 06:51:20
Der Druck wird weiter steigen und die Geschwindigkeit wird zunehmen, bei denen sich die diversen Anbieter positionieren müssen. Die Prozesskostenfinanzierer und die Anwälte werden sicher enormen Druck ausüben. Ich bin gespannt, wie sich die Vergleich Situation beziehungsweise die Vergleichsbereitschaft, insbesondere vor der bevorstehenden EM entwickeln wird. Lasst uns positiv in die Zukunft schauen
Normalerweise müssten die Anbieter nun sehr hohe Vergleiche zumindestens den Spielern anbieten. Ich denke auch bei den Anbietern wird wirtschaftlich gedacht. Da die Anwälte immer Geldgierig sind, erhalten diese ja durch einen Vergleich, auch die Einigungsgebühr. Insofern denke ich dass es in der nächsten Zeit zu höheren Prozessvergleichen kommen wird
Zitat von: Kläger2021 am 09 April 2024, 11:22:37
Zitat von: Whoknows23 am 09 April 2024, 06:51:20
Der Druck wird weiter steigen und die Geschwindigkeit wird zunehmen, bei denen sich die diversen Anbieter positionieren müssen. Die Prozesskostenfinanzierer und die Anwälte werden sicher enormen Druck ausüben. Ich bin gespannt, wie sich die Vergleich Situation beziehungsweise die Vergleichsbereitschaft, insbesondere vor der bevorstehenden EM entwickeln wird. Lasst uns positiv in die Zukunft schauen
Normalerweise müssten die Anbieter nun sehr hohe Vergleiche zumindestens den Spielern anbieten. Ich denke auch bei den Anbietern wird wirtschaftlich gedacht. Da die Anwälte immer Geldgierig sind, erhalten diese ja durch einen Vergleich, auch die Einigungsgebühr. Insofern denke ich dass es in der nächsten Zeit zu höheren Prozessvergleichen kommen wird
Werde ich demnächst sehen ob das so ist =) Ich gehe von Zeitverschwendung aus ;) mal schauen
Wie hat Dr. Michaelsen über Aussagen der PKF geschrieben. Die Anwälte sind die einzigen die immer verdienen. Wenn es nach denen geht wäre jetzt eine Massenvergleichsabwicklung definitiv ein Traum.
Allerdings sehe ich es nach wie vor nicht kommen dass eine schnelle Zahlung erfolgt egal wie. Die werden weiter ausloten wie sie weiter verzögern können. Um die Landschaft ruhig zu stellen gibt's sicher punktuell Vergleiche.
Warum sollte auch ein Unternehmen gleich Millionen auszahlen, wenn das Verfahren zb. erst im Anfang ist? Und die das Geld besser investieren können in Marketing oder um noch größer zu werden? Wie gesagt bremsen sie auch die PKF verdammt aus. Die Verfahren werden zu nehmen. Die werden weiterhin gut verdienen (RA).
Mein Anwalt hat nächste Woche einen Fall mit folgenden Sachverhalt.
Klage eingereicht 2023
Wetten wurden alle 2020 vor Lizenz gespielt somit egal wenn nur 3 Jahre Verjährung angenommen wird.
Hier bestimmt nach dem Hinweis des BGH kaum Chance auf Berufung.
Somit ist es interessant was der Anbieter nun in der Verhandlung macht.
Ich soll Feedback erhalten was hier rausgekommen ist.
In anderen fällen wird laut Einschätzung zu 99 Prozent Berufung Aufgrund 10 Jahre eingelegt.
ZitatMeint ihr die Gummibärenbande gibt es wirklich?
Willst Du mir jetzt etwa ernsthaft weis machen, dass es sie NICHT gibt? Gleich fängst Du noch an und verleugnest die Existenz des Weihnachsmannes und des Osterhasen! :'(
Heute erst gab es ein sagenumwogenes Vergleichsangebot von 15 % ... Die müssen gar nix und die werden weiter machen, was sie wollen ... Es geht ihnen doch keiner an den Kragen! Wovor sollen die Angst haben? Erst wenn die Verantwortlichen ... Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte persönlich strafrechtlich und das auch noch weltweit belangt werden, wird sich überhaupt was ändern.
Jetzt muss ich erst mal meinen Nichten erklären wieso wir sie so lange belogen haben ... :'(
Ja in so einen Fall wird es dann erstmal unrelevant sein wenn alle Verluste nur in 2020 waren und nichts mit 2019 etc ... denke auch das ja der Verlust überschaubar ist und dadurch ggf auch eher Vergleich etc möglich wäre
Zitat von: Balou2024 am 09 April 2024, 12:48:12
Mein Anwalt hat nächste Woche einen Fall mit folgenden Sachverhalt.
Klage eingereicht 2023
Wetten wurden alle 2020 vor Lizenz gespielt somit egal wenn nur 3 Jahre Verjährung angenommen wird.
Hier bestimmt nach dem Hinweis des BGH kaum Chance auf Berufung.
Somit ist es interessant was der Anbieter nun in der Verhandlung macht.
Ich soll Feedback erhalten was hier rausgekommen ist.
In anderen fällen wird laut Einschätzung zu 99 Prozent Berufung Aufgrund 10 Jahre eingelegt.
Danke für die Info, du sagst doch auch die gehen immer weiter. Wenn die nicht vorher zahlen dann gehen die auch in Berufung. Würde sonst kein Sinn machen. Die gehen immer in Berufung ob 3 oder 10 Jahre
Wenn die Verluste nur die 3 Jahre abdecken kann er auch nur die zurückfordern. Deshalb iist der Fall Safe.
Normalerweise klare Sache und kaum Chance auf Berufung. Darum sehr interessant bei dies Fall die Strategie zu erfahren.
hat hier jemand, bei dem das gericht die verfahren poker/casino ausgesetzt hat, eigentlich mal probiert beschwerde dagegen einzureichen oder habt ihr das einfach akzeptiert?
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/OrdnungsgeldVollstreckung/KontenpfaendungEU/ZentraleBehoerde/ZentraleBehoerde_node.html
Hinsichtlich der Vollstreckung bei Sportwettenanbieter mit einer deutschen Lizenz, kann man über die obige Seite die notwendigen Kontoinformationen für die Vollstreckung einholen. Anbieter mit einer deutschen Lizenz haben auch eine deutsche Bankverbindung. Die gilt ist bei einer Vollstreckung herauszufinden.
Aufgrund von Umfirmierungen wird das aber vermutlich auch nicht viel bringen, oder?
Zitat von: niemehrzocken21 am 10 April 2024, 09:35:28
Aufgrund von Umfirmierungen wird das aber vermutlich auch nicht viel bringen, oder?
Gibt es irgendwo Informationen zur Umfirmierung, also welche Anbieter sich Umfirmiert haben?
die gibt es nicht. Wenn man Glück hat findet man irgendwo Hinweise darüber welche Gesellschaft wann der Betreiber war. Aber extrem schwerig. Die Anwälte der Gegenseite spielt das natürlich in die Karten. Die kommen dann immer mit Argumente dass die falsche Gesellschaft angeklagt wurde und erst dann erfährt man welche Gesellschaft tatsächlich da aktiv war. Zum Teil haben die bei mir z.b. jedes Jahr den Betreiber gewechselt. Da ist schon ein Plan dahinter. Die haben früher und später mit solche Klagen gerechnet und mit solche Spielereien versucht Rechtdurchsetzung schwer zu machen
Hier eine Idee zum Herausfinden:
1. IMPRESSUM
2. https://www.experte.de/domains/domaininhaber-ermitteln
Zitat von: Kläger2021 am 10 April 2024, 09:24:17
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/OrdnungsgeldVollstreckung/KontenpfaendungEU/ZentraleBehoerde/ZentraleBehoerde_node.html
Hinsichtlich der Vollstreckung bei Sportwettenanbieter mit einer deutschen Lizenz, kann man über die obige Seite die notwendigen Kontoinformationen für die Vollstreckung einholen. Anbieter mit einer deutschen Lizenz haben auch eine deutsche Bankverbindung. Die gilt ist bei einer Vollstreckung herauszufinden.
Das klingt tatsächlich zu einfach. Ich zumindest höre davon zum ersten Mal, kennt jemand sichere Fälle, in denen auf diesem Weg vollstreckt wurde?
naja, das gerücht, welches besagt, man könne die internetdomain einfach pfänden, hält sich ja auch wacker...von daher bin ich da auch erstmal skeptisch
Da wirst Du vermutlich auch keine finden oder sind alle Anwälte doof? Funktioniert nur wenn der Anbieter bzw Betreiber damals und jetzt identisch ist. Wenn die Kollegen allerdings seit Lizenzerteilung verstoßen haben und du dann einen Titel erwirkt hast ginge es.
Zumindest sehe ich das so. Aber wer weiß eventuell kann man zukünftig mit Klagen die das Zusammenhängen dieser künstlichen Verschiebungen der Konstrukte beweisen so vorgehen. Keine Ahnung, aber ich bin mir sicher dass sich hier schlaue Anwälte ihre Gedanken machen. Wir sitzen draußen und sehen wartend zu.
https://www.stern.de/amp/wirtschaft/news/sportwetten--tipico-trotz-bgh-einschaetzung-zuversichtlich-34617754.html
Tipico versucht alles^^
Wollte ich auch grad teilen 😀. Einfach nur unglaublich. Der Beschluss ist schon offensichtlich genug aber einerseits was sollen die sonst sagen 😂😂.
Sind mehrere Artikel. Einfach immer die Stichwörter bei Google unter News eingeben.
Zitat von: Zocker am 11 April 2024, 07:28:55
Wollte ich auch grad teilen 😀. Einfach nur unglaublich. Der Beschluss ist schon offensichtlich genug aber einerseits was sollen die sonst sagen 😂😂.
Sind mehrere Artikel. Einfach immer die Stichwörter bei Google unter News eingeben.
In der Debatte um unerlaubte Sportwetten strebt der Anbieter Tipico nach eigener Aussage eine höchstrichterliche Klärung der Rechtsfragen am Bundesgerichtshof (BGH) an.
Deshalb einigen sie sich bei einer 10 Jährigen Verjährung wegen 3.700€ 😂😂
Das ist kaum zu glauben :) Also ich hoffe ja echt, dass die Verhandlungen stattfindet, obwohl ich täglich auf die Absage warte!
Dann hat man auch ein finales Urteil! Als ob der BGH sich nach 25 Seiten umstimmen lassen würde.
Natürlich werden die vergleich Verhandlungen nicht scheitern, da der Kläger in einer unfassbar guten Position ist!
Wahrscheinlich ist das sogar schon durch und er hat eine deutliche größere Summe erhalten
Die machen sich sowas von lächerlich gerade 😂. Sind sich so sicher, haben die Chance ein für alle mal. Dann einigen sie sich und sagen dann durch die besondere Situation mit dem PKF. Das heißt für mich man möchte sich komplett für alle Fälle einigen und gibt eigentlich indirekt zu schlechte Karten zu haben.
Den PKF ist es egal mit uns. Die wollen alle nur mit verdienen!
Zitat von: Balou2024 am 11 April 2024, 07:54:06
Das ist kaum zu glauben :) Also ich hoffe ja echt, dass die Verhandlungen stattfindet, obwohl ich täglich auf die Absage warte!
Dann hat man auch ein finales Urteil! Als ob der BGH sich nach 25 Seiten umstimmen lassen würde.
Final ist da noch nichts. Gibt viele Punkte die noch offen bleiben vor allem die Verjährungsfrist.
Verjährung wird das Haupt Thema aber bei Sportwetten sieht es hinsichtlich der 10 jährigen Frist ja positiv aus ... wäre schon krass wenn es 3 wären dann und der BGH dann fast schon umsonst seinen hinweisbeschluss erzeugt hat. Sehe eher da Problem darin , dass dann wirklich Geld gezahlt wird bzw die Möglichkeiten der Vollstreckung
Darum ist es für mich wichtig zu erfahren was bei der Verhandlung morgen am lG passiert, wo die 10 Jahre Verjährung keine Rolle spielt.
Ich frag mich was der Anbieter da noch entgegen halten will.
Alle anderen fragen bis auf Verjährung sind so gut wie geklärt im Hinweis
Zitat von: CRS 2024 am 11 April 2024, 09:44:22
Verjährung wird das Haupt Thema aber bei Sportwetten sieht es hinsichtlich der 10 jährigen Frist ja positiv aus ... wäre schon krass wenn es 3 wären dann und der BGH dann fast schon umsonst seinen hinweisbeschluss erzeugt hat. Sehe eher da Problem darin , dass dann wirklich Geld gezahlt wird bzw die Möglichkeiten der Vollstreckung
lasst euch nicht entmutigen. Ich kann aus sicherer Quelle sagen, dass tatsächlich Geld fließt. Habt Geduld und zieht durch.
Bei mir ging die Richterin auf 3 jahre ein, wir legten einspruch ein wg den 10 jahren. Ausgang offen. Wenn Sie das Urteil innerhalb von 2 Wochen trifft bin ich mir fast sicher dass sie nur die 3 Jahre annimmt. Außerdem ist auch neu dass die 3 Jahre ab bekanntwerden der Illegalität wichtig sind, nicht der Klageeinreichung.
Das was die mir da erzählen wollte läuft alles voll in die Richtung der Casinos....
dein Fall war sicher Casino Fall oder?
Ging es bei dir um Casino oder Sportwetten Umsätze ?
Ja die 3 Jahre ab Bekanntwerden der Illegalität rückt mir der Zeit noch mehr in den Focus .
Zitat von: kotek123 am 11 April 2024, 11:36:21
dein Fall war sicher Casino Fall oder?
Jop wobei die geschickte Liste des OC mittlerweile aktualisiert worden ist. Alles sehr dubios gewesen...
Klar fließt in der Regel Geld. Frage ist nur wann und wie viel. Ich denke bei 30.000 kann es zügiger gehen als bei Summe 200.000€. Da wird ausgereizt was geht vermute ich.
Auch die Taktik Vergleiche anbieten in krass unterschiedlichen Höhen dann gar nicht zahlen und später doch wieder ist mit Sicherheit auch reine Taktik. Hier könnte allerdings der von Dr. Michaelsen angesprochene Grund das Geld endlich ist mit beitragen. Die führen alle an die Muttergesellschaft ab und hin und wieder muss die Kasse erst wieder gefüllt werden. Die wissen dass sie auf Dauer zahlen müssen. Die Frage ist nur wie viele sie vom Klagen abschrecken können. Da wäre jeder der es nicht macht 100 Prozent Gewinn.
Zitat von: Roy1234 am 11 April 2024, 11:44:20
Klar fließt in der Regel Geld. Frage ist nur wann und wie viel. Ich denke bei 30.000 kann es zügiger gehen als bei Summe 200.000€. Da wird ausgereizt was geht vermute ich.
Auch die Taktik Vergleiche anbieten in krass unterschiedlichen Höhen dann gar nicht zahlen und später doch wieder ist mit Sicherheit auch reine Taktik. Hier könnte allerdings der von Dr. Michaelsen angesprochene Grund das Geld endlich ist mit beitragen. Die führen alle an die Muttergesellschaft ab und hin und wieder muss die Kasse erst wieder gefüllt werden. Die wissen dass sie auf Dauer zahlen müssen. Die Frage ist nur wie viele sie vom Klagen abschrecken können. Da wäre jeder der es nicht macht 100 Prozent Gewinn.
So sieht es aus! Die aktuellen Gewinne müssen ja auch ausbezahlt werden damit die Kundschaft bei Laune bleibt. Die Zinsen kosten nehmen die in Kauf! Artikel vom 07/23
,,Irgendwann wird Ti verkauft oder an die Börse gehen" In dem Artikel wird wird über das Lizenzverfahren geschrieben. Die würden es wieder kaufen! Die wussten es das es illegal war aber nur so konnten die so wachsen! Für wie blöd halten die uns eigentlich wenn man öffentlich so welche Aussagen trifft!
https://www.wiwo.de/my/unternehmen/banken/alexander-dibelius-irgendwann-werden-wir-tipico-verkaufen-oder-auch-an-die-boerse-bringen/29255506-3.html
Aviridertschi welches Gericht? OLG?
Zitat von: Roy1234 am 11 April 2024, 11:55:12
Aviridertschi welches Gericht? OLG?
LG was sich aufs OLG bezog
Ich stimme Roy zu, so sieht es aus.
Mal ne andere Frage wie ist es denn wenn man selber finanziert ... Ich zahle meinen Anwalt ja etc und Gericht ... wenn ich beim LG recht bekomme ist ja dann die grundsätzlich die Regelung das der Verlierer auch meinen Anwalt und die Gerichtskosten zahlt! Was passiert:
1. die gehen in Berufung ... dann bekomme ich ja erstmal nichts und habe nochmal meine Kosten für die Berufungsinstanz oder ?
2. die interessiert das Urteil nicht und zahlen nicht ... da habe ich ja dann noch die Kosten für meinen Anwalt und teilweise Gericht und dann auch dort Pech oder zahlen die zumindest das ?
Vielleicht kann ja jemand dazu was sagen da ich überlege bei einem Fall statt PKF zu nehmen selber das zu regeln
Hier würde ich dir raten direkt einen Anwalt zu fragen. Den musst du ja sowieso kontaktieren.
Was da im Stern steht, ist ja alter Kaffee...
Hätte, wäre, blabla...
Der Satz sagt doch alles: "Und das Angebot, das die betroffenen Unternehmen gemacht haben, war genau das, was ihnen später von den Behörden genehmigt wurde", erklärte Reichert.
Und so: Der BGH wiederum sieht seine vorläufige Beurteilung dem Beschluss zufolge in Einklang mit der EuGH-Rechtssprechung. Auch eine Vorlage an die Luxemburger Richterinnen und Richter sei nicht nötig, weil die relevanten Fragen schon beantwortet seien, heißt es weiter.
Polemik
wenn in Berufung gegangen wird, musst du, bevor du vollstrecken kannst, erstmal bisschen mehr als die gleiche Summe beim Gericht als Sicherheit hinterlegen. Letzteres kann zumindest nicht wieder weggenommen werden ...
Zitat von: Istvoelligegal am 11 April 2024, 15:13:35
wenn in Berufung gegangen wird, musst du, bevor du vollstrecken kannst, erstmal bisschen mehr als die gleiche Summe beim Gericht als Sicherheit hinterlegen. Letzteres kann zumindest nicht wieder weggenommen werden ...
Nicht unbedingt. Wenn das Berufungsgericht die Berufung zurückweist, kann man auch beantragen, dass Urteil für vorläufig vollstreckbar ohne Sicherheitsleistung zu erklären. Dann kann man direkt vollstrecken.
Siehe § 708 ZPO Nr. 10
Zitat:
,,1Berufungsurteile in vermögensrechtlichen Streitigkeiten. 2Wird die Berufung durch Urteil oder Beschluss gemäß § 522 Absatz 2 zurückgewiesen, ist auszusprechen, dass das angefochtene Urteil ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar ist";Eigentlich hat man quasi nach der Berufung schon gewonnen, wenn man den Prozess für sich entscheiden konnte.
Entweder zahlt der Anbieter oder es wird nach der Berufung ohne Sicherheitsleistung direkt vollstreckt. Dann muss nicht unnötig auf eine eventuelle Nichtzulassungsbeschwerde warten, was noch mal 6-12 Monate an Zeit kostet.
Die Anbieter legen regelmäßig bei Ausschluss der Revision das Rechtsmittel der NZB ein. Mit der vorläufigen vollstreckbarkeit kann massiven Druck ausüben, die Forderung komplett zu zahlen.
Hat von euch jemand Erfahrung, gerade aufgrund der jüngsten Verfahren:
Güte-Verhandlung am LG im August (ich muss anwesend) sein.
Sportwetten.
Ob von der Gegenseite vorher Vergleiche angeboten werden bzw. aufgrund des Hinweisbeschlusses das LG der Gegenseite vorher diesen zustellt?
Spielt die 10 jährige Verjährung eine Rolle bei dir morgen?
Zitat von: bobschi am 11 April 2024, 16:52:10
Hat von euch jemand Erfahrung, gerade aufgrund der jüngsten Verfahren:
Güte-Verhandlung am LG im August (ich muss anwesend) sein.
Sportwetten.
Ob von der Gegenseite vorher Vergleiche angeboten werden bzw. aufgrund des Hinweisbeschlusses das LG der Gegenseite vorher diesen zustellt?
Hatte einen Tag vor dem Bekanntwerden des Hinweisbeschlusses Güteverhandlung am LG. Kam keiner zu Stande, folglich Hauptverhandlung im Anschluss. Urteilsverkündung wird Ende April sein. Bisher kam von der Gegenseite auch nichts zusätzliches bzgl. Vergleich. Das wird mit Sicherheit erstmal auch so weitergehen, wg. Zeit und so. Beim ein oder anderen Kläger wird es sicher funktionieren, dass er aufgibt.
Zitat von: Balou2024 am 11 April 2024, 17:24:52
Spielt die 10 jährige Verjährung eine Rolle bei dir morgen?
Er hat ja geschrieben es geht um den Zeitraum 2013 bis 2023. Dementsprechend ein klares ja.
Nur nochmal am Rande:
dass die 3-jährige Verjährungsfrist bei § 812 BGB gilt, ist komplett unstrittig. Es geht nur um die Frage, wie wird der Beginn der Verjährung gesetzt: Tag der Einzahlung oder Tag der Kenntniserlangung. Das ist leidlich umstritten.
Insofern wäre es nicht schlecht, wenn Tic Tac Toe im anderen BGH-Verfahren tatsächlich die Vergleichsverhandlungen beendet und ein neuer Termin angesetzt wird. Denn dort ging es exakt um diese Frage. Daher wäre genau das der Joker, den Tic Tac Toe trotz des Hinweisbeschlusses jetzt ziehen kann.
Zudem geht es in dem anderen BGH-Verfahren auch um § 823 BGB. Würde der BGH § 823 BGB als erfüllt durchwinken, dann hätte es sich auch mit der Diskussion um die 3-jährige Verjährung erledigt. Denn für § 823 BGB gilt grundsätzlich die 10 Jahresfrist.
Daher könnte der BGH dann auch salomonisch sagen: "ja, bei § 812 BGB 3 Jahre ab Einzahlung. Ist aber egal, da § 823 BGB sowieso erfüllt ist"
;)
Das wäre dann quasi die Kombination mit der 3-jährigen Verjährungsfrist bei Berechnungsbeginn "ab Kenntniserlangung".
Heisst also, der Anbieter hat etwas erlangt, rechnerisch wäre es verjährt, aber über § 852 BGB ist das vom 3-järigen Anspruch umfasst, was innerhalb der 10 Jahre zuvor als Schaden entstanden ist.
Auf dieser Basis ging der BGH wohl auch in den Abgasfällen vor.
Ist eben alles arg tricky mit der Fristberechnung.
@kaffesatzleser
Jetzt mal für einen in diesem Punkt begriffsstutzigen wie mich.
Nehmen wir an jetzt 2024 klagt jemand den Zeitraum 2014 bis 2020 zur Legalität des Casinos. Er weiß seit 2023 dass es illegal war.
Unter welchen Umständen kann er die Zeit ab 2014 mit einrechnen? 3 Jahre ab Kenntnisnahme oder ab Einzahlung.
Viel Glück morgen und bleib cool. Sei ehrlich dann haben die wenig Chancen. Solltest du ein LG haben dass negativ eingestellt ist regelt es halt das OLG. Kostet halt wieder Zeit.
Gib uns bitte Feedback
Zitat von: Roy1234 am 11 April 2024, 19:15:23
@kaffesatzleser
Jetzt mal für einen in diesem Punkt begriffsstutzigen wie mich.
;D ;D
Also:
Dein Beispiel ist Einzahlung 2014 bis 2020, dann gilt grundsätzlich die 3-Jährige Verjähungsfrist.
Problem: Beginn der Frist:
- Auffassung 1: Frist beginnt mit Einzahlung. Dann ist alles verjährt. Die Verjährung beginnt dann jeweils am Jahresende des Einzahlungsjahres und geht dann jeweils 3 Jahre. Das bedeutet
2014 ist am 31.12.2017 verjährt
2015 ist am 31.12.2018 verjährt
2016 ist am 31.12.2019 verjährt
2017 ist am 31.12.2020 verjährt
2018 ist am 31.12.2021 verjährt
2019 ist am 31.12.2022 verjährt
2020 ist am 31.12.2023 verjährt
- Auffassung 2: Verjährung beginnt mit Kenntniserlangung. Ab diesem Moment hast Du 3 Jahre Zeit das einzuklagen, was jeweils Stichtag genau 10 Jahre her ist. Nehmen wir an, Du hattest am 01.08.2022 erstmals Kenntnis erlangt. Das bedeutet:
Du kannst ab dem 01.08.2022 alles einklagen, was Du ab dem 01.08.2012 eingezahlt hast.
Achtung:
Klagst Du erst am 01.08.2023, dann kannst Du alles einklagen, was Du ab dem 01.08.2013 eingezahlt hast
Klagst Du erst am 01.08.2024, dann kannst Du alles einklagen, was Du ab dem 01.08.2014 eingezahlt hast
Klagst Du erst am 01.08.2025, dann kannst Du alles einklagen, was Du ab dem 01.08.2015 eingezahlt hast
Klagst Du erst am 31.12.2025, dann kannst Du alles einklagen, was Du ab dem 31.12.2015 eingezahlt hast
Nochmal Achtung:
Klagst Du erst am 01.01.2026, dann kannst Du gar nichts mehr einklagen, denn dann sind Deine 3 Jahre Verjährungsfrist rum.
Dann Könisgweg: § 823 BGB
Hier ist die Verjährungsfrist 10 Jahre. Aber auch hier tickt die Frist natürlich unerbittlich, sodass Du ausgehend vom Einzahlungsbeginn 2014 jeden Tag einen tag mehr in die Verjährung bringst, bis dann irgendwann im Jahr 2030 sich der Spuk erledigt hat.
:-XDann ab Kenntnis , ab Einzahlung wäre bei 3 Jahre schon 2014 deutlich vorbei mit Ende 2017 ... meine Meinung ..ab Kenntnis wäre dann ja ab 2023 also bis Ende 2026 Zeit Klage einzulegen .. aber ab Klage dann 10 Jahre heißt man legt erst 2025 Klage ein wäre das Jahr 2014 so oder so weg ..
Also mit meinen Kenntnisstand ohne Anwalt zu sein ^^
Sorry da war jemand schneller und noch genauer ... aber so falsch lag ich ja da nicht 👍
Zitat von: CRS 2024 am 11 April 2024, 19:38:52
:-XDann ab Kenntnis , ab Einzahlung wäre bei 3 Jahre schon 2014 deutlich vorbei mit Ende 2017 ...
Genau. Das ist das Problem. Hier sind die Gerichte unterschiedlicher Auffassung. Ich hab zumindest auch ein Urteil vom LG Krefeld, dass den Mittelweg gegangen ist: alles nach § 812 verjährt, aber Rettung über § 823 BGB.
Und ja, mit Blick auf genau diese Thematik sollten diejenigen, die immer noch überlegen, sich langsam entscheiden, ob sie den Klageweg gehen oder nicht. Denn irgendwann ist Ende Gelände.
Und hier übrigens neben der Verjährungsfrist noch ein Thema, das die Anbieter herrlich diskutieren und ziehen können: wenn es tatsächlich auf die Kenntnis für den Verjährungsbeginn ankommt, wann lag diese denn vor? Wirklich erst 2022? Nicht schon 2021 durch allerlei Berichte usw.?
Ich gehe mal davon aus, dass auch hier irgendwann seitens der OLG mal ein fixer Punkt angenommen wird, an dem Kenntnis zu unterstellen ist, egal ob diese nun vorlag oder nicht. Ein solcher fixer Punkt könnte beispielsweise eine Entscheidung der BGH sein.
Das sehe ich eventuell falls so das ein Termin über die Kenntnis der Illegalität mal festgesetzt wird ... ggf auch die Veröffentlichung des Hinweisbeschlusses... das mein auch mein Anwalt das da mal was passieren wird und daher auch die Zeit drängt ...
Danke dann lag ich gedanklich richtig aber die Unsicherheit ist halt vorhanden. Ich werde es mitbekommen wenn irgendwann mal ein Termin kommt.
Zitat von: Ex Spieler am 11 April 2024, 19:16:20
Ja so steht es in meiner Klage. Rein vorsorglich, sollten Ansprüche Kenntnis abhängig verjährt sein (was sie nicht sind)... Dann würde der Zahlungs Anspruch aus 852 BGB usw..
Möchte das nicht eins zu eins wieder geben.
Ich berichte morgen, auch bzgl Verjährung
Ist das bei dir die erste Verhandlung, Urteilsverkündung oder schon eine weitere Instanz?
Zitat von: Ex Spieler am 11 April 2024, 20:59:43
Erste Verhandlung
Okay, viel Erfolg, stell Dich aber darauf ein, dass es nicht auch gleich ein Urteil geben wird.
ZitatMöchte ich dem morgen eigentlich sagen.
Vor Gericht würde ich versuchen souverän zu bleiben. Damit schwächst Du Deine Position!
Zitat von: Olli am 11 April 2024, 22:06:59
ZitatMöchte ich dem morgen eigentlich sagen.
Vor Gericht würde ich versuchen souverän zu bleiben. Damit schwächst Du Deine Position!
Stimme ich zu. Ich bin lediglich kurz auf die OASIS-Sperre und den regelmäßigen Besuch meiner Gruppe eingegange, ansonsten habe ich nur knapp, aber freundlich und ehrlich geantwortet.
Zitat von: Ex Spieler am 11 April 2024, 22:28:24
Alles gut Olli, ich habe mich da morgen im Griff.
Das juckt heute keinen ob du dein Spiel im Griff hattest oder nicht. Es geht nur um die Illegalität des angebotenen Glückspiels und ob du davon wusstest.
wie ist es eigentlich in österreich wenn man von der illegalität wusste? habe mal gelesen, dass ein gericht geurteilt hat, dass man trotzdem klagen kann.
warum ist zwischen österreich und deutschland eigentlich in dieser frage so ein unterschied? oder liege ich flasch?
Blöde Frage dazu: Wie will man denn nachweisen, dass man von der Illegalität wusste??
Kaum möglich.
Naja wenn du die DSGVO Anfrage gestellt hast im August und sagst du hast Kenntnis seit September kommen Zweifel auf.
Für alle Zeiträume vor der DSGVO-Abfrage kommt es weniger auch den verbindlichen Nachweis des Kennens der Illegalität an, sondern auf die Frage, ob dir unterstellt werden kann, dass du die Illegalität hättest kennen müssen. Beispielsweise durch "allgegenwärtige Berichte in der Presse" oder durch die Werbung, dass Glücksspiel nur in Schleswig-Holstein erlaubt ist oder aber durch Diskussionen wie hier im Forum. Bis jetzt hat das die meisten Gerichte nicht überzeugt, aber irgendwann wird es halt einen Zeitpunkt geben, an dem allgemein ein "Kennen müssen" fingiert wird.
Das könnte beispielsweise der Tag der Veröffentlichung einer BGH-Entscheidung sein. Also beispielsweise heute: der Hinweisbeschluss ist so eben veröffentlicht worden. ;)
Ich kann ihn nicht finden auf der Seite des BGHs
Zitat von: Balou2024 am 12 April 2024, 10:14:33
Ich kann ihn nicht finden auf der Seite des BGHs
Schau in die Urteilsdatenbank.
Zitat von: Kaffeesatzleser am 12 April 2024, 10:15:32
Zitat von: Balou2024 am 12 April 2024, 10:14:33
Ich kann ihn nicht finden auf der Seite des BGHs
Schau in die Urteilsdatenbank.
Es wurde gesagt das der BGH erst den Beschluss veröffentlich wenn der Anbieter seine Revision zurückzieht?!? Wisst ihr ob es so ist???
Zitat von: Zocker am 12 April 2024, 10:26:42
Es wurde gesagt das der BGH erst den Beschluss veröffentlich wenn der Anbieter seine Revision zurückzieht?!? Wisst ihr ob es so ist???
Was auch immer gesagt wurde, der Beschluss ist seit heute öffentlich beim BGH abrufbar.
Das wurde so mitgeteilt , dass der erst veröffentlicht wird, wenn die Klage zurück genommen wird.
Der Termin selbst steht allerdings noch drin.
Ich finde nur den Zeitpunkt nach den Artikeln von gestern sehr interessant das es jetzt veröffentlich wird. Zeigt eigentlich nur die Richtung. Also über die Verjährung mache ich mir keine Sorgen..Der BGH würde es leise halten sonst.
Der Termin ist noch nicht abgesagt! Fyi
Aufgrund der zahlreichen Rückfragen, wurde beschlossen ihn zu veröffentlichen.
Danke für diesen Bericht!
War dein RA nicht mit vor Ort? Weil du mit ihm telefonieren musst.
Ha/Ha sind von der ganz harten Sorte. Die haben ja 2021 nach einem von ihnen gewonnen Prozess den Kläger wegen illigalen Glücksspiel angezeigt.
Ja Hambach ist eine ganz harte Sorte. Die sind mir mal mit eine lächerliche 5% Vergleichsangebot gekommen. Beim OLG tanzten Sie sogar mit 3 Anwälte (einer wohl ex Staatsanwalt) an und waren über die Meinung der Richter so enttäuscht, dass Sie am liebsten die Richter dort beerdigt hätten. Sehr unsympathische Typen wirklich. Man versucht dich von Opfer in Täter Rolle zu versetzen.
Zitat von: kotek123 am 12 April 2024, 13:01:21
Man versucht dich von Opfer in Täter Rolle zu versetzen.
Mal die ganzen Emotionen rausgenommen, es geht weniger um ein Darstellen als "Täter", sondern um einen vom BGH abweichenden Aspekt.
Knackpunkt ist: Nichtigkeit des Vertrags. Im Fall des BGH hat der Anbieter gegen das Verbotsgesetz verstoßen, der Spieler hatte keine (nachweisbare) Kenntnis von der Illegalität.
Die rein juristisch zu beantwortende Frage wäre, wie wirkt es sich auf die Nichtigkeit des Vertrags aus, wenn der Anbieter gegen ein Verbotsgesetz verstößt, der Spieler aufgrund einer vollen und nachweisbaren Kenntnis der Illegalität aber ebenso.
Dann wäre zu diskutieren, wie sich § 817 BGB auswirkt. Und genau dazu sagt der BGH nichts. Er sagt nur, dass es darauf im vorliegenden Sachverhalt nicht ankommt, da der Anbieter nicht genügend dazu vorgetragen hat. Mehr nicht.
Also nehme ich an, dass nun versucht wird, verstärkt auf diesen Punkt zu gehen, um möglicherweise eine irgendwie andere Sichtweise begründen zu können.
Daher: die Anbieter versuchen also nicht, jemanden als "Straftäter dastehen zu lassen", sondern sie versuchen einen neuen Argumentationspunkt zu konstruieren. Denn klar ist: zwar sind dem BGH einige Aussagen auch zu § 817 BGB durch die Blume zu entnehmen, verbindlich nimmt er dazu aber nicht Stellung. Allerdings wurde der Punkt bei vielen LG & OLG bereits intensiv diskutiert.
Also kein Grund sich irgendwie schlecht zu fühlen, es geht nur um rein juristische Argumente und Aspekte. ;)
Zitat von: Ex Spieler am 12 April 2024, 13:20:38
...zerstören dabei bewusst Menschen aus Profitgier...
Naja, gibt vermutlich nicht wenige, die aber genau das auch über die (notorischen) Spieler selbst sagen... Stichwort des BGH "Schutz des Spielers vor sich selbst" ;)
Aber denk dran: das ist ein Gerichtsverfahren, bei dem es im Zweifel um eine Menge Kohle geht. Da darfst Du doch keine Nettigkeiten erwarten. Das ist auch keine Besonderheit von Spielerklagen, sondern grundsätzlicher Hergang an Gerichten, wenn es um richtig viel Geld geht. Da wird halt scharf geschossen und jedes noch so absurde Argument wird hervorgeholt. Nimm es sportlich, aber auf keinen Fall persönlich, was Du da heute gehört hast. :)
da würde ich ja schon zukünfitg reflexartig eine ordnungsgemäße Bevollmächtigung der Gegenseite rügen.
@Ex Spieler
Ich würde mir das auch nicht zu Herzen nehmen. Die reden mit jedem so.
Wenn du kannst/willst würde mich noch das Bundesland interessieren in dem dein Prozess stattgefunden hat. Waren die Anwälte vor Ort oder hattet ihr Videoverhandlung?
Ich hatte heute auch Verhandlung. Ich musste gar nichts beantworten. Aussetzung des Verfahrens wurde zurückgewiesen. Mein Ra meint, dass es positiv sei wenn ich nichts beantworten muss. Mal abwarten
Zitat von: Roy1234 am 12 April 2024, 14:02:20
@Ex Spieler
Ich würde mir das auch nicht zu Herzen nehmen. Die reden mit jedem so.
Wenn du kannst/willst würde mich noch das Bundesland interessieren in dem dein Prozess stattgefunden hat. Waren die Anwälte vor Ort oder hattet ihr Videoverhandlung?
Nach der Erzählung würde mich auch interessieren in welchem Gericht denn (seitens Richter) so liebevoll und unterstützend mit dem Kläger umgegangen wird dass man sich sogar nach der Verhandlung noch Zeit nimmt und rechtliche Dinge erklärt.
Hat jemand mal einen genauen link wo man den Hinweisbeschluss findet? Ich finde ihn net 🙈
Zitat von: CRS 2024 am 12 April 2024, 14:41:38
Hat jemand mal einen genauen link wo man den Hinweisbeschluss findet? Ich finde ihn net 🙈
https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/list.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288
I ZR 88/23
Danke danke
Sowieso fragwürdig, weswegen die "der guten Sache wegen"-hust-Anwälte, die den Beschluss schon hatten, nicht selbst anonymisiert veröffentlicht haben. Hatte wohl eher was mit Exklusivität und Mandanten Gewinnung zu tun.
Prinzipiell gewinnen an den ganzen Verfahren ausschließlich die Anwälte auf beiden Seiten , mehr oder weniger die Gerichte, da oft hoher Streitwert und die Glücksspielanbieter.
Der Zocker, im besten Fall ex-Zocker, ist so oder so der Verlierer, da er im besten Fall den verlorenen Betrag zurück erhält. Deswegen hat die Zwangsvollstreckung eher geringere Priorität, da hier wenig Gebühren generiert werden und teilweise einiges an Knowhow und Kreativität notwendig ist, was zeittechnisch eher weniger für die Anwälte passt, da in der Zeit die nächste Textbaustein Klage erhoben werden kann.
Mein Wort zum Sonntag.
@ Istvoelligegal
da muss ich für die Anwälte eine Lanze brechen, ich finde die machen einen guten Job in einem hochangespannten und emotionalen Bereich. Vollstreckungen sind ohnehin ohne ein Urteil nicht möglich, da sind "Textbaustein" Klagen die erste Hürde (Finde das Wort doof, wüsste ehrlich gesagt nicht was man sonst in dem Schriftsatz schreiben soll, wenn hunderte Fälle tatsächlich fast identisch sind). Es zählt ja der Erfolg, da muss man leider jede Stufe einzeln hoch klettern in der Klage-Pyramide.
Das Ziel ist es ja einen Mehrwert in der misslichen Lage eines Ex-Spielers herbeizuführen, für bereits schon verlorenes Geld. Und Kanzleien haben eine Gewinnerzielungsabsicht, wie es nun mal bei der Schöpfung von Arbeit so ist. Was wäre denn die Alternative, wenn nicht "so"?
Zitat von: Istvoelligegal am 12 April 2024, 21:45:26
Prinzipiell gewinnen an den ganzen Verfahren ausschließlich die Anwälte auf beiden Seiten , mehr oder weniger die Gerichte, da oft hoher Streitwert und die Glücksspielanbieter.
Sehe ich nicht so. Ich bin fest davon überzeugt, dass es den meisten Ex-Spielern deutlich besser geht, als wenn es keine Klagen gegeben hätte. Je nach dem, wie wir jetzt das Wort "gewinnen" definieren. Selbst wenn man finanziell nichts holt, aber durch das Klagen aufhört zu spielen, hat man meiner Meinung nach auch gewonnen.
Ich hatte im März eine LG Verhandlung gegen einen Whitelist Anbieter, der ist nicht mal erschienen. Ja Moin!
Schon Klasse wie einfach es ist ein Verfahren in die Länge zu ziehen. Klagezustellung, dann grundsätzlich Aufschub bei der Erwiderung, Aufschub oder nicht erscheinen beim Prozess.
Da mal einige Wochen, dort Monate.... Und das alles derart offensichtlich. Was draus wird mal außen vor. Da können sich diejenigen ja glücklich fühlen die nach dem Prozess ein halbwegs gutes Angebot bekommen.
Bei mir war es genauso so. Am Verhandlungstag kam der Antrag das Verfahren auszusetzen ;D was auf Grund des Hinweisbeschlusses natürlich abgelehnt wurde. Nach dem das abgelehnt wurde, ist der Gegnerseite natürlich noch so einiges zu dem Fall eingefallen. Ihnen ist eine IP aus dem Ausland aufgefallen, natürlich erst zum Verhandlungstag. Was natürlich nochmal geprüft werden muss. Ich war aber nie in dem besagten Land =) Ich sehe das aber entspannt, der Zinssatz ist im Moment recht angenehm =)
Achtung:
Je nach PKF gehen die Zinsen komplett zum PKF über. Schau mal in deinen Vertrag rein, solltest du einen haben.
Zitat von: Balou2024 am 13 April 2024, 11:35:37
Achtung:
Je nach PKF gehen die Zinsen komplett zum PKF über. Schau mal in deinen Vertrag rein, solltest du einen haben.
Habe ich, über Inhalte darf ich mich aber nicht äußern.
Ich sehe das ganze ziemlich entspannt. Wenn ich mal grob tippe, dann sind es 25-35 Personen in diesem Forum die über Klagen Intensiv schreiben.
Aber diese knapp 35 Leute die noch kein Geld gesehen haben, bilden nicht ganz Deutschland ab. Also würde ich es nicht daran festmachen, ich denke es wird unzählige Kläger geben die Ihr Geld schon bekommen haben aber nicht das Bedürfnis empfinden hier in die Tasten zu hauen.
War es nicht CLLB die behauptet haben dass es bundesweit über 5000 Kläger gibt? Ich glaube die Server wären überlastet wenn die sich alle hier anmelden würden....
Zitat von: Andreas1978 am 13 April 2024, 12:31:55
Ich sehe das ganze ziemlich entspannt. Wenn ich mal grob tippe, dann sind es 25-35 Personen in diesem Forum die über Klagen Intensiv schreiben.
Aber diese knapp 35 Leute die noch kein Geld gesehen haben, bilden nicht ganz Deutschland ab. Also würde ich es nicht daran festmachen, ich denke es wird unzählige Kläger geben die Ihr Geld schon bekommen haben aber nicht das Bedürfnis empfinden hier in die Tasten zu hauen.
War es nicht CLLB die behauptet haben dass es bundesweit über 5000 Kläger gibt? Ich glaube die Server wären überlastet wenn die sich alle hier anmelden würden....
Dürfen sie auch gar nicht, sofern es zum vergleich kam.
Richtig, und auch das wäre ein ziemlich gutes Zeichen, entgegen der eher negativen vorläufigen Meinung in diesem Forum. Kopf hoch!
@Andreas, du sagst es.
Auch wenn hier noch wenige ihr Geld gesehen haben, heißt das nicht, dass kein Geld fließt. Man darf nicht vergessen, das PKF nicht aus Nächstenliebe die Kohle vorstrecken, sondern weil es eine reele Chance gibt, dass irgendwann Geld fließt. Und ich bin froh, dass es das gibt, denn die haben genau so viel Interesse daran, das Geld fließt. Wenn die sich dann nicht um die Vollstreckung kümmern, sehe ich nichts, die aber auch nicht😌
Genau meine Meinung ich habe es extra darüber gemacht um erstens das Risiko auszuschließen das kein Geld kommt und die auch aus Eigeninteresse ja dann alle Möglichkeiten der Vollstreckung gehen um an das Geld zu kommen
Was ich nicht ganz verstehe. Wo wir geklagt haben war es offen. Jetzt haben wir eine BGH Entscheodung. Wird über die Verjährung diskutiert und ob man am Ende das Geld sieht. Wenn ich natürlich ein Bananenanbieter iverklage brauche ich mich nicht wundern wenn die nicht zahlen!
Es hätte auch anders ausgehen können.
@ Ex Spieler
Jeder kann das so sehen, wie er möchte. PKF gibt es nicht ohne Grund und es wird nachwievor angeboten und finanziert. Bestimmt machen die das, weil alle Titel haben und alle fröhlich auf ihr Geld warten. Wie jemand schon sagte, wir sind hier eine kleine Gruppe. Du kannst in den anderen Rubriken lesen - da hat jemand vor kurzem geschrieben und seinen Chargeback so ganz beiläufig erwähnt. Geld bekommen und wieder verzockt. Nicht jeder diskutiert darüber so ausführlich wie wir hier. 20 Leute sind prozentual nicht viel von was weiß ich wie vielen Klagen.
Und selbst die Anwälte haben bzgl. Bill 55 gesagt, dass das nichts geändert hat. Der Inhalt war schon immer da, nur jetzt wurde es verschriftlicht.
Moin zusammen,
ich habe gerade etwas Panik, da ich glaube das ich zu meiner Zockerzeit auch im Ausland gespielt habe. ZB auf Malle im Urlaub.
Da ich noch zwei Klagen laufen habe, meint ihr das es Thema werden könnte und nachgewiesen könnte?
Also selbst wenn ,was ja nicht so einfach ist, werden diese Umsätze dann ggf nicht berücksichtigt aber mehr dürfte da nicht passieren meiner Meinung nach
Also ich kann euch sagen, dass ich einige Spieler kenne die ihr Geld zurückgefordert haben, von denen bereits über die Hälfte durch vergleiche eine großen Teil (in der Regel 2/3 der Forderung) erhalten haben.
Die können davon nix berichten, weil sie regelmäßig auch eine Verschwiegenheitsklausel als Bedingung unterzeichnen müssen.
Darunter waren auch Sportwettenanbieter mit einer aktuell deutschen Lizenz.
Also ihr solltet euch weniger Gedanken machen bei Sportwettenanbieter mit einer deutschen Lizenz, die werden früher oder später zahlen müssen. Der Markt in Deutschland ist einfach zu groß auch mit Blick in den nächsten Jahren.
Ihr solltet lieber Gedanken machen wenn ihr schon welche macht, ob Anbieter ohne deutsche Lizenz die Forderung zahlen werden oder nicht. Das halte ich nämlich für nicht wahrscheinlich.
Das ist Fakt aktuell. Es gibt einerseits viele Vergleiche von denen wir nichts hören und mitkriegen. Alles wird stillschweigend im Hintergrund abgewickelt. Dann gibt es Fälle wo es Urteil und Titel gibt aber die Vollstreckung aktuell scheitert wg. Bill55. Ich lese in einen anderen Foren aus Österreich Spieler die seit über 5 Jahre auf Malta vollstrecken ohne Erfolg. Die Anbieter haben jetzt dadurch wieder viel Zeit gewonnen. Die werden sicher zu Tricks greifen und versuchen möglich diese Frimen Pleite gehen zu lassen oder nichts verwertbares in den Firmen zu lassen. Wie weit das so einfach geht, kann ich nicht sagen weil ja im Hintergrund zum Teil Milliarden schwere Mutterkonzerne stecken.
Fakt ist, auch wenn Bill 55 fällt, müssen die Anwälte sich viele Tricks einfallen lassen um erfolgreich zu vollstrecken. Freiwillig werden die Anbieter nicht zahlen.
So sieht's aus.
Es kommt auch regelmäßig auf den individuellen Einzelfall an.
Mit Sicherheit wird es bei Anbietern ohne deutsche Lizenz punktuell hier und da Vergleichsschlüsse geben. Das hängt von vielen Faktoren ab.
Hat der Kläger Geldnot? Ist er mit weniger zufrieden? Laune der gegnerischen Anwälte/Anbieter, BGH-Entscheidung usw.
Ich bin einfach realistisch, wahlweise optimistisch.
Anbieter ohne eine deutsche Lizenz können in die Insolvenz gehen und unter neuem Namen sich offiziell um eine deutsche Lizenz bewerben.
Das würde bei Anbieter mit einer deutschen Lizenz während des gesamten Prozessverlaufs eher unwahrscheinlich sein. Wenn beispielsweise, der Sportwettenanbieter mit den Jahrestagen im Namen nächste Woche Insolvenz anmeldet und anschließend mit neuem Betreiber sich um eine neue deutsche Lizenz bewirbt, wird diese mit hohe Wahrscheinlichkeit nicht erteilt werden, weil diese nicht als zuverlässig eingestuft werden würde. Denn jene Zuverlässigkeit ist überhaupt Voraussetzung dafür, eine deutsche lizenz zu erhalten. Dieses Risiko einzugehen ist viel zu sehr riskant, weil der Sportwettenmarkt in Deutschland europaweit am größten ist.
Die werden eher der Meinung sein, ,,ja komm wir zahlen die Forderungen, haben ja nun endlich ne Lizenz und holen die Kohle in den nächsten Jahren offiziell und rechrskonform wieder eh rein".
Diese Gefahrenkonstellation sehe ich hingegen - bedauerlicherweise- bei Anbieter ohne deutsche Lizenz vielmehr.
Vielleicht will das der eine oder andere hier nicht hören, aber es meine persönliche Einschätzung.
Die PKF oder Kanzleien haben ja meist eine Auswahl von OCs, die die übernehmen. Da werden die wohl schon Erfahrung haben.
Bei mir sind es die wohl zwei bekanntesten in Deutschland mit deutscher Lizenz. Klageschriften sind raus. Bin gespannt, was das wird.
Ich stimme dir Kläger 2021 da vollkommen zu und das hat auch mein Anwalt gesagt. Der Markt ist denen viel zu wichtig. Das es jedoch mal Vergleiche gibt dann wieder nicht und das sogar teilweise bei dem gleichen Anbieter völlig unterschiedlich ist halt auch Taktik
Festzuhalten bleibt auf jeden Fall wir hatten hier 3 Prozesse letzte Woche bei Anbietern mit Lizenz und keiner hat auch nach dem Hinweisbeschluss einen Vergleich angeboten.
Es wird so auf Anbieter Seite getan, ob hier nichts passiert wäre.
Die Richter am Lg sehen das wohl oder natürlich anders.
Naja die werden sich auch erstmal ordnen müssen und vermutlich auch untereinander absprechen etc wie sie jetzt weiter verfahren wollen ... Es ging allgemein vor dem BGH Thema , wo dies erstmal auftauchte , zurück in Sachen Vergleiche ... sagte mein Anwalt
Die Auskunft von CRS2024 habe ich auch erhalten. Keine oder im unteren zweistelligen Bereich obwohl die Zeit davor ordentlich verglichen wurde. Wobei viel und wenig Ansichtssache ist. Dass der Anbieter 90 Prozent nicht will ist klar da kann ich auch weiterhin verweigern. Muss jeder selber wissen.
Aber die Aussage es fließt kein Geld im allgemeinen ist falsch. Die mit regulärer Lizenz sicher eher als no names. Die roten sind bislang anscheinend die schlimmsten gewesen.
Bei den anderen kann man natürlich auch Pech haben. Aber Fakt ist dass bei so vielen Klagen und wenigen Urteilen meistens verglichen wird. Mit PKF wird auch keiner groß hier Zahlen präsentieren da einfach Verschwiegenheit erklärt wird. Sagst du was und die kommen dahinter geht's dir an die Wäsche.
Schon komisch bei fällen wo die Verjährung keine Rolle spielt weil in der Zeit ist auch nicht verglichen wurden.
Mal gespannt was bei der Berufung da abgegeben wird von der Gegenseite. Die Verjährung kann es ja nicht sein!
Ja das große T ist wohl am wenigsten bereit wie ich auch hörte und allgemein erst kurz vor Verhandlung oder kurz nach Urteil ... meistens ..
Ja Quoten sind sehr unterschiedlich wie ich hörte das höchste war wohl bei einem um die 60-70
Zitat von: CRS 2024 am 13 April 2024, 20:36:06
Ja das große T ist wohl am wenigsten bereit wie ich auch hörte und allgemein erst kurz vor Verhandlung oder kurz nach Urteil ... meistens ..
Ja Quoten sind sehr unterschiedlich wie ich hörte das höchste war wohl bei einem um die 60-70
können sie ja mal versuchen. Sie haben die Chance auf einem Vergleich in der Güteverhandlung. Diesen lehnen sie ja ab. Nach einem Urteil brauchen sie bei mir nicht mehr mit einem Vergleich ankommen. Ich ziehe durch und wenn ich irgendwann nach Karlsruhe fahren muss...
Bevor sie am LG zahlen würden sie die Fälle danach beim OLG zahlen! Die investieren lieber in die Länge und vertagen die Zahlung auf später!!! Macht auch absolut Sinn.
Erwartet keine Zahlung beim LG!
Das große T kommt wieder mit 60-70% um die Ecke und einer Verschwiegenheitspflicht die man unterzeichnen muss, sonst droht eine 2k Strafe, so lächerlich diese Geier, vor allem die gleiche Kanzlei, die woanders auch öfter verloren hat vertritt diese Firma
Bei Berufung am Lg läuft es wie folgt:
Anbieter hat 30 Tage Zeit Berufung einzulegen erstmal ohne Begründung.
Danach 3 Monate um diese zu begründen. Danach Schriftsätze von beiden Zeiten.
Du kannst mindesten 1 bis 1,5 Jahren planen. Das OLG kann auch einen Hinweis geben wie der BGH macht das aber auch erst kurz vor Verhandlung.
Leider dauert es immer sehr lange
Das OLG kann im Urteil bestimmen keine Revision mehr zum BGH eingelegt werden darf.
Auch das stört die Anbieter nicht und sie legen Nichtzulassung Beschwerde ein und es vergehen nochmal ca 1-1,5 Jahre.
Zitat von: Balou2024 am 14 April 2024, 20:13:07
Bei Berufung am Lg läuft es wie folgt:
Anbieter hat 30 Tage Zeit Berufung einzulegen erstmal ohne Begründung.
Danach 3 Monate um diese zu begründen. Danach Schriftsätze von beiden Zeiten.
Du kannst mindesten 1 bis 1,5 Jahren planen. Das OLG kann auch einen Hinweis geben wie der BGH macht das aber auch erst kurz vor Verhandlung.
Leider dauert es immer sehr lange
2 Monate für die Begründung. Zudem kann das Revisionsgericht die Beschwerde ablehnen, womit das Urteil dann rechtskräftig wird.
Zitat von: Balou2024 am 14 April 2024, 20:13:07
Bei Berufung am Lg läuft es wie folgt:
Anbieter hat 30 Tage Zeit Berufung einzulegen erstmal ohne Begründung.
Danach 3 Monate um diese zu begründen. Danach Schriftsätze von beiden Zeiten.
Du kannst mindesten 1 bis 1,5 Jahren planen. Das OLG kann auch einen Hinweis geben wie der BGH macht das aber auch erst kurz vor Verhandlung.
Leider dauert es immer sehr lange
Ich glaube wohl kaum das die OLG's nach dem Hinweisbeschluss vom BGH die Verfahren in die Länge ziehen. Auch bei der Nichtzulassungsbeschwerde werden die gleich bei so welchen ,,Massenschadensfällen" es ablehen.
Klar die Fristen werden sie einhalten müssen aber die werden es aufs Minimum drücken würde ich behaupten. Die Gerichte werden sich nicht mehr sooo tief in die Materie vertiefen müssen.
Wer die Schritsätze von unseren und deren Anwälte beim LG und OLG gesehen hat müsste Unterschieden gemerkt haben. Es geht beim OLG um Rechtsfragen die geklärt sind.
Zitat von: Zocker am 14 April 2024, 21:13:48
Zitat von: Balou2024 am 14 April 2024, 20:13:07
Bei Berufung am Lg läuft es wie folgt:
Anbieter hat 30 Tage Zeit Berufung einzulegen erstmal ohne Begründung.
Danach 3 Monate um diese zu begründen. Danach Schriftsätze von beiden Zeiten.
Du kannst mindesten 1 bis 1,5 Jahren planen. Das OLG kann auch einen Hinweis geben wie der BGH macht das aber auch erst kurz vor Verhandlung.
Leider dauert es immer sehr lange
Ich glaube wohl kaum das die OLG's nach dem Hinweisbeschluss vom BGH die Verfahren in die Länge ziehen. Auch bei der Nichtzulassungsbeschwerde werden die gleich bei so welchen ,,Massenschadensfällen" es ablehen.
Klar die Fristen werden sie einhalten müssen aber die werden es aufs Minimum drücken würde ich behaupten. Die Gerichte werden sich nicht mehr sooo tief in die Materie vertiefen müssen.
Wer die Schritsätze von unseren und deren Anwälte beim LG und OLG gesehen hat müsste Unterschieden gemerkt haben. Es geht beim OLG um Rechtsfragen die geklärt sind.
Die OLG's können auch vorab einen Hinweisbeschluss einstimmig rausgeben. Warum sollte man erst eine Verhandlung ansetzen?
Mal eine blöde Frage, warum will die Gegenseite ein Gutachten bzgl Spielsucht? Das ist doch erstmal völlig unerheblich was den Grund der Klage angeht. Oder habt ihr den Fall so aufgebaut? Die Richter sind außerdem doch nicht blöd. Menschen die 30, 50, 100 oder mehr tausende von Euro verzocken sind Spielsüchtige. Ich bin sogar der Meinung dass das auch Scheichs betrifft die das finanziell nicht belastet.
Nach Rücksprache mit meinem Anwalt, sammeln sich derzeit die Anbieter wohl und versuchen, eine Strategie bezüglich des Hinweis Beschlusses festzulegen.
Natürlich wird alles Zeit in Anspruch nehmen und man versucht das mediale Interesse möglichst gering zu halten. Rein kommerziell Könnte dies auch nicht ganz uninteressant sein für uns. Beziehungsweise für mich. 5 % über den Basiszins bedeuten aktuell 8,62 % Zinsen. Falls man denn erfolgreich sein sollte. In meinen beiden fällen geht es über 500 K plus... Warten wir es ab
Oh, das wird in deinem Fall bei einem Erfolg ja eine dicke Spende für den FAGS!
LG Ilona
Zitat von: Whoknows23 am 15 April 2024, 08:08:25
Nach Rücksprache mit meinem Anwalt, sammeln sich derzeit die Anbieter wohl und versuchen, eine Strategie bezüglich des Hinweis Beschlusses festzulegen.
Natürlich wird alles Zeit in Anspruch nehmen und man versucht das mediale Interesse möglichst gering zu halten. Rein kommerziell Könnte dies auch nicht ganz uninteressant sein für uns. Beziehungsweise für mich. 5 % über den Basiszins bedeuten aktuell 8,62 % Zinsen. Falls man denn erfolgreich sein sollte. In meinen beiden fällen geht es über 500 K plus... Warten wir es ab
Sicher, dass du die Zinsen bekommst? Vertrag mit PKF (sofern vorhanden) gecheckt? ;)
Sammeln?
Ganz ehrlich das glaube ich dir sogar. Welche miesen Tricks etc kann man aufziehen um dem zu entkommen.(Insolvenzen etc) Gegen das BGH Urteil können sie nichts legales ausrichten.
Unsere Anwälte sollten sich endlich mal sammeln und eine Strategie ausloten wie man in welchem Fall denen auf die Pelle rücken kann.
Geschäftsführer, Muttergesellschaft, Staat mit ins Boot holen etc. Sonst ist man immer zwei Schritte hinter den anderen zurück.
Whoknows machst du das ohne PKF?
Mit PKF sind die Zinsen eher unwichtig da es kaum soweit kommt. Die einen schreiben fest dass dem PKF die Zinsen zustehen, bei den anderen sind Anwälte/PKF mit Entscheider was Vergleiche angeht. Und die meisten PKF nehmen liebend gerne Vergleiche an ab einer gewissen Prozentzahl als 3 bis 4 Jahre bzgl Vollstreckungen herumzueiern. Verständlich für mich zumindest.
hier ist viel Spekulation.
Mal wird gesagt, der T-Anbieter will eine Entscheidung vom BGH vermeiden und hat Summe X hierfür bezahlt.
Dann liest man , dass bislang gar kein Vergleich geschlossen wurde und zuversichtlich ist, beim BGH zu gewinnen .
Irgendwie alles merkwürdig.
Die Zinsen gehören zum Erlös und werden entsprechend Vertrag verteilt.
Zunächst ist das mal ein theoretischer Wert. Nichts, desto trotz erhöhtes den Druck, um auch bei einem möglichen Vergleich etwas besser dazustehen.
Es läuft über PKF
Kenne die Vertrags Strukturebenfalls wo direkr der Erlös relevant ist und auf Nachfrage auch die Zinsen.
Bei anderen sind ja teilweise dann noch ( bei vergleichen u.a.) dann noch die Rechtskostwn etc. abzuziehen von der zurück geholten Summe
Da gibts schon einige Unterschiede zwischen den PKF die sich bei hohen Summen echt bemerkbar machen ... da ist nicht nur der reine Prozentsatz entscheidend
CRS 2024, Das ist korrekt. In meinen fällen wird der wie auch immer geartete Vergleich inklusive Zinsen halbiert. Zunächst werden aber die Auslagen davon abgezogen. Natürlich ist alles abhängig von der Vergleichssumme, aber die Rechtsanwaltskosten sind vermutlich geringer als der zu erwartende Anteil bezüglich Zinsen. Ohnehin stellt sich die Frage, bei welchen Vergleichsangebot, wenn es denn überhaupt eins gibt, sich vorstellen könnte zu einigen. Nach meinem Ermessen und der derzeitigen Einschätzung wird man wohl unter 65 % keine Einigung erzielen können.
Direkt halbiert also 50 Prozent ?! Das wäre ja dennoch sehr hoch ...
Ja bei vergleichen wurde mir aber mitgeteilt das oft dann die Gegenseite die bisherigen Kosten trägt . Die sparen sich aber ja dann die Zinsen und noch Teile vom grundsätzlichen Erlös also denke schon das sich einige Anbieter ( die größeren ) da noch bereit zu erklären .
Welche Prozent Summe bei einem Vergleich dann die richtige ist das ist ne gute Frage ... wüsste auch nicht direkt wo ich sagen würde ja oder nein 🙈
Direkt halbiert also 50 Prozent ?! Das wäre ja dennoch sehr hoch ...
Ne, wohl übliche 62/38
Lasst uns erstmal abwarten, ob der Termin am 2. Mai stattfindet.
Jeder geht ja davon aus, dass dieser Termin abgesagt wird. Wahrscheinlich wieder kurz vor Termin.
Schön wäre danach ein Fall bezüglich Verjährung beim BGH, aber das wird wohl leider noch dauern.
Zitat von: Balou2024 am 15 April 2024, 12:44:51
Lasst uns erstmal abwarten, ob der Termin am 2. Mai stattfindet.
Jeder geht ja davon aus, dass dieser Termin abgesagt wird. Wahrscheinlich wieder kurz vor Termin.
Schön wäre danach ein Fall bezüglich Verjährung beim BGH, aber das wird wohl leider noch dauern.
Ein Fall vor dem BGH könnte nur kommen wenn der Kläger selbst finanziert und vorher verloren hat!
Die Chancen sind sehr gering...
Ja ok die übliche prozentquote ich dachte schon ^^
Naja ggf kommt mal ein Fall zum BGH bezüglich Verjährung genau und selbst wenn der abgesagt wird , denke ich würde der BGH da sein Hinweis Beschluss erweitern bzw einen neuen fassen um auch da Ruhe reinzubringen
ZitatJa bei vergleichen wurde mir aber mitgeteilt das oft dann die Gegenseite die bisherigen Kosten trägt .
Bei einem Vergleich handeln die Parteien die Modalitäten aus! Das kann bedeuten, dass die bisherigen Kosten vom Kläger oder Angeklagten, aber auch eventuell (prozentual) geteilt werden. Man kann also nicht pauschal davon ausgehen, dass die Gegenseite die Kosten trägt, weil das "oft" vorkommt.
Also ... bei einem Vergleichsangebot sofort wegen der Zinsen und der Kostenübernahme nachhaken.
.... Und die Spende an den FAGS nicht vergessen.
LG Ilona
Ja OLLI das wollte ich damit übermitteln dass es da auf Details ankommt ... 😉👍
Wenn es denn dazu kommt werde ich dran denken 😉
Zitat von: Whoknows23 am 15 April 2024, 12:34:00
Direkt halbiert also 50 Prozent ?! Das wäre ja dennoch sehr hoch ...
Ne, wohl übliche 62/38
Zumindest dann, wenn die MwSt nicht hinzukommt. Sofern die MwSt ausweislich des PKF-Vertrags noch auf die vereinbarte Grundbeteiligung von 38 % obendrauf gepackt wird, ist man schon sehr nah an einer 50 : 50 Teilung. ;)
Wenn dem dann tatsächlich so ist und die MwSt zusätzlich oben drauf kommt, dann wäre bei einer Vergleichsquote von 50% der Gesamtforderung am Ende nur ein "Reinertrag" von gut 25% gegeben. Das sollte jeder mal durchrechnen, bevor auf große Summen spekuliert wird ;) Gerade in solchen Fällen kann die Prozessfinanzierung schon mal ein Flopp werden....
Zitat von: Balou2024 am 15 April 2024, 12:44:51
Lasst uns erstmal abwarten, ob der Termin am 2. Mai stattfindet.
Jeder geht ja davon aus, dass dieser Termin abgesagt wird. Wahrscheinlich wieder kurz vor Termin.
Zwar würde auch ich erstmal davon ausgehen, dass der Termin abgesagt wird. Allerdings wäre mein Gedanke, wenn ich auf der Gegenseite Beklagter wäre, ob es nicht gerade doch sinnvoll ist, den Termin durchzuziehen.
Klar ist, dass der Hinweisbeschluss in der Welt ist. Gehe ich nicht in die Verhandlung, bleibt dieser erst einmal komplett unwidersprochen.
Allerdings kann ich in einer mündlichen Verhandlung abklopfen, welche Punkte der BGH wenigstens für diskussionswürdig hält und ob nicht auch der BGH für einzelne Punkte sich auf eine weitergehende und vertiefende rechtliche Diskussion einlassen würde. Wenn es dann solche Punkte gibt und diese möglicherweise auch in einem Urteil angesprochen werden, dann könnte ich als Anbieter bei künftigen Fällen mich genau auf diese Punkte verstärkt konzentrieren.
Sollte es solche Punkte jedoch nicht geben, dann gibt es ein Urteil, dass weitestgehend identisch mit dem Hinweisbeschluss ist. Der beklagte Anbieter ist mit einem solchen Urteil also nicht schlechter gestellt, als er es jetzt schon mit dem Hinweisbeschluss ist. Oder anders gefragt: was hat der Anbieter denn zu verlieren, wenn er die Verhandlung durchzieht? Im Grunde genommen nichts.
Nun werden von PKF auch klagen nach Erhalt der Lizenz angenommen.
Spieler zahlte mehr als 1000 Euro ein auch wenn er selbst das Limit erhöhte.
Anbieter hätte prüfen müssen, ob Spieler überhaupt über genug Geldmittel verfügt.
Alles über 1000 wird eingeklagt
Zitat von: Balou2024 am 15 April 2024, 13:46:20
Nun werden von PKF auch klagen nach Erhalt der Lizenz angenommen.
Spieler zahlte mehr als 1000 Euro ein auch wenn er selbst das Limit erhöhte.
Anbieter hätte prüfen müssen, ob Spieler überhaupt über genug Geldmittel verfügt.
Alles über 1000 wird eingeklagt
Wäre für mich Interessant. Wo hast du die Info her?
Ja die Info BALOU2024 wäre auch für mich interessant welche Kanzlei bzw PKF das anbietet ... hatte immer mal gegoogelt aber nicht soviel gefunden und dort kann Verjährung auch Thema werden bei 3 Jahren
Bzgl des PKF habe ich auch extra drauf geachtet das der Prozentsatz inklusive Mehrwertsteuer ist weil dies sonst ordentlich ins Gewicht schlägt ... gibt schon viele Details ...
Naja der jetzige Anbieter zu dem der Hinweis Beschluss sozusagen erlassen wurde ist ja ein kleiner Player damals gewesen würde ich behaupten und hat daher ggf auch weniger zu verlieren als die anderen ...
Die auf die Kosten entfallende Umsatzsteuer zahlt der Finanzierer nur für den Fall, dass
der Anspruchsinhaber nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.
Keine genaue Ahnung. Aber wenn ich das richtig durchschaue, würde das der PKF übernehmen. Korrekt? Naja, erst mal müsste ohnehin ein Vergleich oder sonstiges erzielt werden.
Faires Leben ABC
Bezüglich Hinweisbeschluss.
Das OLG Köln hatte damals einen Hinweisbeschluss erlassen das das Gericjt die damalige Klage plant abzulehnen und für den Anbieter entschieden wollte.
Nach Vortrag hat das Gericht damals seine Auffassung geändert und für den Kläger entschieden.
Ich denke das der BGH eine andere Hausnummer ist aber nur das es auch möglich ist nach einem negativen Hinweis recht zu bekommen.
Und bzgl der 1000 Limit Verstöße ? Wer nimmt das an ? Gerne auch privat
Zitat von: Balou2024 am 15 April 2024, 15:11:45
Bezüglich Hinweisbeschluss.
Das OLG Köln hatte damals einen Hinweisbeschluss erlassen das das Gericjt die damalige Klage plant abzulehnen und für den Anbieter entschieden wollte.
Nach Vortrag hat das Gericht damals seine Auffassung geändert und für den Kläger entschieden.
Ich denke das der BGH eine andere Hausnummer ist aber nur das es auch möglich ist nach einem negativen Hinweis recht zu bekommen.
Sorry aber das ist mehr als ausgeschlossen!
Wie man auf so welche Gedanken kommen kann??? Der BGH argumentiert ganz klar und deutlich! Es gibt eine Reihe von OLG's die es genau so sehen.
-Zweitlotterien illegal...
Der BGH veröffentlich vorzeitig den Beschluss, voralllen Dingen nach den Äußerungen eines Anbieters.
Jetzt kommst du und sagst der BGH kann seine Entscheidung revidieren.
Es wird gesagt das es PKF gibt die auch ü 1000€ Verluste einklagen! Da gibt es nicht mal Spielraum es zu anzuzweifeln!
Zitat von: CRS 2024 am 15 April 2024, 15:37:10
Und bzgl der 1000 Limit Verstöße ? Wer nimmt das an ? Gerne auch privat
CRS, warum Privat? Meinst nicht, dass das viele Interessiert? ;D
Weil manche darüber solche Informationen nur geben wollen daher das Angebot . Ich bin grundsätzlich dafür das es jeder Wissen darf
https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/bgh-vorschriften-zum-einzahlungslimit-sind-verbotsgesetz.html
Zitat von: Ex Spieler am 15 April 2024, 16:18:00
Kurze Frage, da ich ja letzte Woche vor dem LG von dem Anwalt der Gegenseite so in die Mangel genommen wurde.
Er bestand ja quasi drauf das ich nachzuweisen habe wann ich von der Illegalität erfahren habe. Ich hatte ja 2020 beim Innenministerium angefragt ob der Anbieter überhaupt eine Lizenz hat was ja verneint wurde. Daraufhin habe ich den Anbieter damit konfrontiert. Nun war das Drama in der Verhandlung ich solle Emails darüber vorlegen usw wo das genaue Datum zu sehen ist. Ansonsten wäre ich unglaubwürdig so die Gegenseite.
Muss ich nachweisen wann ich von der Illegalität erfahren habe...
Oder müssen die mir nachweisen das ich zum Datum X von der Illegalität wusste? Können sie es nicht, Pech gehabt...?
Wie verhält sich das? Glaube ich mache mir grad unnötig einen Kopf, da ich die Email vom Innenministerium nicht mehr finde. Der Richter hielt dieses nicht für wichtig. Für ihn war ich auch ohne diese Email glaubwürdig.
Aber die Gegenseite wird sicher vor dem OLG wieder mit dem Thema beginnen.
Du hast dir deine Frag doch schon selbst beantwortet =) Der Richter hielt es nicht für wichtig. Nur du weißt wann du von der Illegalität erfahren hast. Oder meinst die Gegenseite weiß wann du davon wusstest? Dann wissen sie ja auch besser als du bescheid, wann und wo du auf Toilette gehst ;D Mach dich nicht verrückt! Nach deinen Erzählungen stand der Richter doch voll auf deiner Seite. Dass sich ein Richter nach der Verhandlung noch mit dem Kläger unterhält habe ich so auch noch nie erlebt. Also alles positiv. Also, Relax und stecke die Energie in die Aufgaben die du mir genannt hast, als sich einen Kopf über die Gegenseite zu machen, denn die Aufgaben gehen vor =)
Die Anbieter müssen Dir das beweisen. Daher ja auch die vielen Fragen, die Dich in die Enge drängen sollten. Ein falsches Wort und schon haben sie ihren Beweis ...
Wenn ich hier so eure worte zu den PKF lese mit prozente, zinsen mwst. usw denke ich, ich habe den schlechtesten pkf vertrag von allen 😂. Egal selbst 10% wären am ende mehr als 0% 😂
@Duffi, nach meinem Kenntnisstand nehmen die Standard PKFs, so ist die denn überhaupt gibt, zwischen 30 und 40 %. zudem glaube ich auch, dass die größeren und bekannteren Anwaltskanzlei ihre eigenen PKF haben. Übliche Quote liegt bei 38 %, habe ich zumindest vernommen. Die Zinsen resultieren aus den üblichen Urteilen, die lauten 5 % plus Basiszins. Diese liegt aktuell bei 3,62 %.
Hast du denn einen relativ bekannten Anwalt beziehungsweise Anwaltskanzlei genommen.?
@whoknows23
Denke habe eine relativ unbekannte kanzlei, jedenfalls lese ich hier von ihr nichts
würde mich bei der Fragerei, mich immer nur kurz halten. Die Antwortmöglichkeiten "ich weiß es nicht mehr", "ich kann mich nicht daran erinnern" , sind immer gute Antworten, das weiß nicht nur Olaf Scholz
Das ist eine Anhörung und keiner von uns ist Angeklagter. Staudt hat in einem Video klar gesagt dass man auf deren Fragen nicht antworten soll. Die müssen das über den Richter stellen und dann kommt die Fragestellung in der Regel was ich gehört habe ganz anders an. Die von ExSpieler sind schon von der aller feinsten Sorte.
Jetzt von mir auch eine persönliche Frage an die Wissenden. Von welcher Mehrwertsteuer wird hier geredet? Ich glaube das verstehe nicht nur ich nicht.
Einzahlung minus Auszahlung sind wegen mir 10000 Euro Minus. Wie kommt hier dann die Mehrwertsteuer ins Spiel?
HIER! Ich auch nicht 😉
Mich würde vor allem interessieren, wie lange ihr denn schon trotz rechtskräftigem Urteil und ausgeschöpfter Rechtsmittel auf euer Geld wartet. Bei mir sind es schon mehrere Monate und mein Anwalt (Big Player) hat mit dem Urteil aufgehört mich bei Schriftverkehr zwischen Ihnen und der Gegenseite (Big T) einzubinden. Bei Nachfragen schreibt mir immer nur jemand aus dem Support dass ich mich gedulden soll.
Das ist keine gute Art. Ich habe noch kein rechtskräftigeres Urteil aber hörte das tipixo wenn ein solches dann wirklich da ist eigentlich auch zahlt und von daher Verwundert ....
Ich glaube nicht, dass der Anbieter in deinem Fall nach rechtskräftiger Entscheidung nicht zahlen will, sondern vielleicht nicht (sofort) zahlen kann.
Es geht um so viel Rückforderung. Da kommen schnell Summen jenseits 25-50 Mio€ zusammen. Hinzu kommt, dass für dass aktive Geschäft (Auszahlungsanforderungen durch die eigenen Kunden) Gelder zur Verfügung stehen müssen. Ein weiterer Aspekt ist wahrscheinlich auch die seinerzeit abgeführte Wett- bzw. Umsatzsteuer. Die Anbieter müssen dies aktuell auch abstimmen, inwieweit dass ruckforderbar ist oder nicht. Das braucht alles Zeit. Die großen Big Player der Branche kann man auch nicht mit z.B Volkswagen oder Mercedes im Dieselskandal vergleichen. Diese Firmen sind Weltkonzerne und fahren jährlich 2-Stellige Milliardengewinne ein. Da kann man vielleicht schneller Schadensforderungen ausbezahlen.
Es ist denke ich auf der einen Seite nachzuvollziehen, dass der Anbieter Gelder nicht an jeden und sofort auszahlen kann. Manche Gelder müssen erst freigegeben werden, oder hin und her überwiesen werden. Letztendlich wird schon gezahlt werden, Vorallem bei den Big Playern der Branche. Also nicht verrückt machen.
Ich sag mal so. Während ich diesen Post schreibe haben die den Streitwert schon wieder reingeholt, garantiert. Deswegen glaube ich nicht, dass sie Probleme haben das zu zahlen.
Mein PKF prüft heute ob wir meine Klage mit der 1.000 € Grenze einreichen. Habt ihr einen ähnlichen Fall? Beträge vor Lizenzerteilung verloren und nach Lizenzerteilung mehr als monatlich 1000€?
Ja der liegt auch schon beim LG :)
Zitat von: Balou2024 am 16 April 2024, 08:24:12
Ja der liegt auch schon beim LG :)
ahh, super. Bei mir hieß es bis jetzt immer, dass da noch nicht viele Urteile vorliegen. Habe meinem PKF nun den Hinweis mit dem BGH gegeben. Wenn man nicht fragt, dann tut sich nicht viel. Verstehe ich aber auch, die haben genug zu tun ^^
Gibt es den Hinweisbeschluss irgendwo zum nachlesen, ist dieser öffentlich einsehbar und / oder könnte mir jemand diesen oder den Link einmal zur Verfügung stellen? THX
Zitat von: 8lu88er8lase am 16 April 2024, 08:38:46
Gibt es den Hinweisbeschluss irgendwo zum nachlesen, ist dieser öffentlich einsehbar und / oder könnte mir jemand diesen oder den Link einmal zur Verfügung stellen? THX
https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&Sort=12288&nr=137212&pos=26&anz=1331
I ZR 88/23
Zitat von: Papajoe am 16 April 2024, 08:47:25
Zitat von: Roy1234 am 15 April 2024, 18:35:20
Jetzt von mir auch eine persönliche Frage an die Wissenden. Von welcher Mehrwertsteuer wird hier geredet? Ich glaube das verstehe nicht nur ich nicht.
Einzahlung minus Auszahlung sind wegen mir 10000 Euro Minus. Wie kommt hier dann die Mehrwertsteuer ins Spiel?
Scheinbar will keiner eine Antwort geben oder weiß es selber nicht aber quatscht einfach mal los von Mehrwertsteuer usw. Hab das Gefühl machmal wird einfach drauf los geschrieben ..
Hi Papajoe, mal in deinen PKF Vertrag geschaut wenn du einen hast? PKF Vertrag öffnen > Strg F drücken und einfach mal Steuer eingeben. Evtl steht da was drin über die Umsatzsteuer. Details aus seinem PKF Vertrag darf wohl niemand Preisgeben bzw. nur mit Zustimming des PKFs
Bezüglich der MwSt: Ich bin kein Fachmann, aber sollten wir Geld zurückbekommen, muss das nicht versteuert werden. Unsere Wette bestand aus 95 % Wetteinsatz und 5 % MwSt., die das OC weitergibt. Sollte das rückabgewickelt werden, bekommen wir 100 % zurück und das OC kann die 5 % auch wieder geltend machen (ist mir ziemlich egal). Zumindest der Einsatz ist normal versteuertes Geld (Lohn, was auch immer) und wird bei einem Chargeback nicht versteuert.
Also die 5 Prozent waren ja keine Mehrwertstsuer sondern eine Wettsteuer , die von den Anbietern dann abgeführt wurde . Ob und wie die das wiederbekommen ist dann auch zu klären, richtig . Das sollte uns egal sein
Für uns private Verbraucher zählen die Einzahlungen abzgl. Auszahlungen.
Mit der Mehrwertsteuer war ja der jeweilige PKF gemeint der aufgrund der Tätigkeit unsatzsteuerpflichtig ist ( umsatzsteuerfreiheit dafür gibt's meiner Meinung nach nicht ).
Für uns heißt es dann wenn zum Beispiel 100.000 Euro kommen in der Satz den der PKF bekommt 40 Prozent ..
Inklusive MwSt: er bekommt 40.000 und rechnet daraus die Mehrwertsteuer ab und führt sie ab
Zzgl. MwSt: er bekommt 40.000 plus 19 Prozent als sein Anteil ( heißt du hast weniger ) und er hat dann 40.000 rein Ertrag und für die zusätzliche Summe als MwSt ab
So denke ich ist es aber ohne Garantie 😉
Wir driften hier wieder ab, aber zu dem Thema noch meine 50 Cent.
Das mit der Wettsteuer ist richtig. Aber auch hier kann man sagen, dass die nach Urteil nicht angefallen ist und damit auch dem OC rückwirkend zusteht.
Privatpersonen haben mit der Umsatzsteuer nichts zu tun. Die PKF und Kanzleien müssen ihren Umsatz wie jeder Gewerbetreibende am Ende des Jahres verrechnen.
Hier geht es wahrscheinlich um gewerbliche Spieler. Wenn man professionell spielt, muss man auch Umsatzsteuer zahlen, weil du z.B. auch Aufwände geltend machen kannst. Internet, Laptop, Arbeitszimmer etc etc. Das wird für 99 % der Leute nicht zutreffen.
Grüße
Kurze Rückmeldung:
Kann es sein, dass ihr gerade wieder im Rausch seid! Kriegt ihr mit, was in anderen Threads passiert? Dass da evtl. jemand Unterstützung benötigt? Also, kommt mal runter vom Egotrip und guckt nach rechts und links.
LG Ilona
Zitat von: Ilona am 16 April 2024, 09:54:20
Kurze Rückmeldung:
Kann es sein, dass ihr gerade wieder im Rausch seid! Kriegt ihr mit, was in anderen Threads passiert? Dass da evtl. jemand Unterstützung benötigt? Also, kommt mal runter vom Egotrip und guckt nach rechts und links.
LG Ilona
Hallo Ilona, ich denke nicht, dass es hier jemanden um irgendeinen Egotrip geht. Ich denke, wir haben alle unsere Päckchen zu tragen, die einen mehr, die anderen weniger. Für die meisten geht es wohl um sehr viel, da beschäftigt man sich vorerst mit sich selbst. Ich kann von niemanden erwarten, dass der mir Hilft, wenn der selbst bis zum Hals in der ***** steckt. Die meisten haben auch gar kein Kopf für andere Problem, trotzdem hoffe ich dass die, die helfen können dies auch tun.
Zuerst darf man nicht außer Acht lassen, dass jeder der ein Verfahren hat entweder sich hat in der OASIS eintragen lassen oder durch die Verfahrenseinleitung eingetragen wurde. Das ist für alle mit Sicherheit ein großer Schritt in Richtung spielfrei sein gewesen. Das Ende des Verfahrens eröffnet ein neues Kapitel in dem sich zeigt, wie man danach mit sich und seiner Spielsucht umgehen wird. Daher ist der Austausch m.E. wichtig und in der jetzigen Phase unseres Lebens für viele mit Sicherheit im Fokus. So deute ich das rege Interesse hier im Gegensatz zum Rest des Forums.
Ich möchte damit sagen, dass hier mehr Reflexion betrieben wird als es vielleicht den Anschein macht.
@Muslera,
ja, ich glaube auch, dass die Auseinandersetzung hier dabei hilft, sich vom Glücksspielen zu lösen. Dazu gehört aber auch, zu gucken was hier sonst noch passiert. ,,Egotrips" haben eher Menschen, die noch in der Sucht gefangen sind. Wer sich davon löst, sieht auch sein Umfeld und die Gemeinschaft wieder. Also, guckt mal bitte, was hier sonst noch so los ist. Ob zum Beispiel Anfragen offen sind etc.
LG Ilona
Hallo in die Runde!
Also wenn Ilona níx geschrieben hätte, dann wäre von mir noch was gekommen.
Jetzt möchte ich aber auf Speedys Antwort eingehen:
ZitatHallo Ilona, ich denke nicht, dass es hier jemanden um irgendeinen Egotrip geht. Ich denke, wir haben alle unsere Päckchen zu tragen, die einen mehr, die anderen weniger. Für die meisten geht es wohl um sehr viel, da beschäftigt man sich vorerst mit sich selbst. Ich kann von niemanden erwarten, dass der mir Hilft, wenn der selbst bis zum Hals in der ***** steckt. Die meisten haben auch gar kein Kopf für andere Problem, trotzdem hoffe ich dass die, die helfen können dies auch tun.
@Speedy: Zunächst möchte ich mich bedanken für Deine Worte. Ich glaube, sie waren ehrlich gemeint und kamen von Herzen.
Ich habe gerade durch Deine Worte eine Assoziation aus der Gruppenleiterschulung. Hier wurde uns ein Bild gezeigt, wo Leute in der Schlange an einer Kasse stehen.
Die Frage war: Bilden diese Leute eine Gruppe? Zwei scheinen die Tageszeit auszutauschen. Als die Kassierin nach hinten brüllt: "RIIIIITAAAAAHHHH! WAS KOSTEN DIE Kooooooo...kosmatten?" meldet sich einer aus der Gruppe und sagt: "3,99" ... Bilden die Leute nun eine Gruppe?
Nun, die Antwort lautet nein, sie bilden keine Gruppe. Jeder ist dort auf seinem Egotrip ... jeder will nur für sich bezahlen und dann ab durch die Mitte. Wer der Kassierein den Preis freundlicherweise nennt, der hilft lediglich dabei die Schlange schneller aufzulösen.
Hier in diesem Thread ist das leider genauso ... "Wie lange dauert das da vorne noch?" "Wenn ich noch länger hier stehen muss, dann verlange ich Zinsen!" "Ich auch, uch auch" hallt es dann durchs Forum.
Du redest von Päckchen tragen und davon, dass jemand Dir hilft, der gerade unter der Last zusammengebrochen ist. Wie wäre es denn mal mit dem Gedanken mehr zu geben als zu nehmen? Die Last der Päckchen kann doch auf mehrere Schultern verteilt werden und Du kannst dem, der da am Boden liegt, die Hand reichen und im auf helfen! Er wird Dir dankbar sein und er wird Dir mit Freude helfen Deine Päckchen zu verteilen.
Auch der letzte Satz geht an einem Gruppenbewusstsein ... aber auch an dem eigenen, vollkommen vorbei. Dafür sollen dann die helfen, die es immer tun?
Du stehst in der Verantwortung für Deine Genesung! Die kommt nicht von alleine ... dafür müssen wir etwas tun. Dies geht am Besten, wenn wir die Situationen der anderen mit den eigenen abgleichen. Was hat der andere gemacht um zu genesen und wäre dieser Weg auch für mich gangbar?
Ich hatte heute ja schon die Wichtigkeit der Gruppe auch für "alte Hasen" genannt. Ergänzend dazu noch mein Empfinden zum Samstagsmeeting, als ich Glaubenssätze thematisierte, Nun, ich hatte nix vorbereitet und die anderen hatten auch keine Themen. Also habe ich dieses aus dem Ärmel geschüttelt.
Ich habe mir im Laufe der Zeit da ein wenig Wissen angeeignet und doch machte ich mir Sorgen, dass ich das Thema nicht tief genug intus hatte. Die Realität sah dann ganz anders aus. Ich konnte die Wissenstiefe gar nicht ausbreiten. Das Thema war so schon schwierig genug.
Na klar hätte ich mich da aufplustern können. Hätte bis zum Ende eines Vortrages in abwesende Augen geschaut und hätte den Applaus am Ende genießen können (Egotrip). Doch was hätte es den anderen gebracht? Nichts! Indem ich aber eben keinen Vortrag erstellt habe und wir das Thema erarbeiteten, war jeder dabei. Du konntest die Köpfe rauchen sehen ... Ich wette mit Dir (nur um die Ehre :) ), dass da jeder einzelne seine eigenen Hausaufgaben für diese Woche mit nach Hause genommen hatte. Bei der Erarbeitung habe ich hier und da die Richtung vorgegeben ... aber auch nicht viel. Was Du in Deinem Zitat da oben vergisst oder ausblendest: Jeder trägt einen Wissensschatz aus Lebenserfahrung mit sich herum, von dem andere Lernen können.
Ich wünsche mir von Dir, dass Du ... egal wie und wo ... an Deiner Genesung arbeitest! Sammle Deine Erfahrungen in einer SHG ... Das Thema CB wird Dich langfristig nicht davon abhalten wieder in alte Muster zu verfallen!
So ... entschuldige bitte, dass ich Deine Zeilen für Diesen Beitrag mißbraucht habe, Tatsächlich glaube ich, dass Du mit dieser Meinung absolut nicht alleine bist. Dahinter steckt aber noch mehr ... wenn Du es nicht schon weisst, dann finde es unter Gleichgesinnten in einer Gruppe heraus. Ich kann Dir nicht versprechen, dass es hier und da mal weh tut ... unterm Strich steigert sich aber Dein Wohlbefinden ...
Darf ich die 515. Antwort binnen 6 Wochen in diesem Thread schreiben? ;D ;D
Eigentlich seid Ihr absolute Profis durch Euren Zocker-Werdegang und das viele verspielte Geld. Ihr wäret die Top-Berater für Menschen, die auf dem besten Weg sind, ähnlich wie Ihr damals alles zu verlieren, was sie haben und jemals hatten.
DESHALB wäre es so schade, wenn Ihr hier in Eurem 'Kämmerlein' bliebet. 'Die Welt' braucht Euch, hier im Forum sind es die neu angekommenen Spielenden, die noch 'blauäugig' sind und sich denken: Ich könnt' es ja noch mal probieren. Ihr könntet sie stoppen aufgrund Eurer bitterer Erfahrung. Mit ein wenig SOLIDARITÄT/LOYALITÄT
Viele Grüße R.
Also ich mach's kurz. Sorry dass ich das mit der Mehrwertsteuer so ins Rollen gebracht habe.
Wäre für mich halt ausnahmsweise mal ein wichtiger Punkt da ich mich hier nicht auskenne. Anscheinend ist unser KSL der einzige der aber leider nicht des Rätsels Lösung gleich mit eingebracht hat.
Bin hier erstmal raus.
Guten Morgen zusammen,
wie ist eure Meinung bzw. habt ihr was von unseren RA gehört wie die OLG's auf die Berufung reagieren könnten? Würden die jetzt schneller die Berufungen abweisen durch das BGH? Durch die Abweisung müssten dann die Urteile rechtskräftig werden oder?
Wie schätzt ihr die Sachlage ein?
Ich habe nächste Woche einen Termin am LG Köln, wisst Ihr was die Richterin zwischen 9 und 10 Uhr denkt oder denken wird? Kann man irgendwie herausfinden wie sie denken wird, denkt Ihr die entscheidet positiv oder was denkt Ihr in diesem Fall? Denke
Edit: Meinte "Danke"
Zitat von: Andreas1978 am 17 April 2024, 10:32:40
Ich habe nächste Woche einen Termin am LG Köln, wisst Ihr was die Richterin zwischen 9 und 10 Uhr denkt oder denken wird? Kann man irgendwie herausfinden wie sie denken wird, denkt Ihr die entscheidet positiv oder was denkt Ihr in diesem Fall? Denke
Edit: Meinte "Danke"
In Deutschland denkt sie sicher um 9.30 an Knoppers.
... oder an den Fensterputzer ... :)
Zitat von: Zocker am 17 April 2024, 09:15:01
Guten Morgen zusammen,
wie ist eure Meinung bzw. habt ihr was von unseren RA gehört wie die OLG's auf die Berufung reagieren könnten? Würden die jetzt schneller die Berufungen abweisen durch das BGH? Durch die Abweisung müssten dann die Urteile rechtskräftig werden oder?
Wie schätzt ihr die Sachlage ein?
Dass weiß noch keiner so wirklich. Wenn du in erster Instanz gewonnen hast, dann wird das OLG die Berufung (stand jetzt) mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückweisen (BGH Hinweisbeschluss). Wenn du Glück hast akzeptiert die Gegenseite das, wenn du Pech hast reicht die Gegenseite Nichtzulassungsbeschwerde ein. ( Möglich ab einem Streitwert von 20.000) Die Rechtssprechung ist soweit klar, wie auch vom BGH bestätigt. Ein BGH Hinweisbeschluss hat schon enormes Gewicht, wissen wie es weitergeht weiß jedoch niemand so richtig, da die Anbieter immer wieder in ihre Trickkiste greifen, aber auch die dürfte bald leer sein.
Hi,
eine Erfahrung von mir zum Thema Vollstreckung.
Gespielt in 2015. vollstreckbares Urteil in der Tasche.Unternehmen weigert sich zu zahlen. Selbes Unternehmen wie 2015 auch heute auf der Whitelist. GGL kontaktiert und gefragt, ob die Behörde eingreifen kann, da unternehmen heute ja über Lizenz verfügt.
Antwort der Behörde:
,,..... dass mit Erlaubniserteilung die mit der Veranstaltung unerlaubter Glücksspiele in der Vergangenheit begründete, zuverlässigkeitserhebliche Wiederholungsgefahr ausgeschlossen ist. Sofern nicht Umstände vorliegen, aus denen sich die Unzuverlässigkeit oder fehlende Sachkunde wegen Verletzung von Ansprüchen aus dem Vertrag über die Glücksspielteilnahme ergeben, besteht Handhabe für Maßnahmen der Glücksspielaufsicht nicht"
Bedeutet, Vergangenheit ist Vergangenheit.... Nach Lizenzerteilung hält sich das Unternehmen ja an alle Regeln des Gluckspielstaatsvertrags, daher machen wir nichts.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Korrupter Haufen ist das!
Pfände doch das Bankkonto ... Was sagt Dein Anwalt?
Er sagt, es ist nicht so einfach an das Bankkonto ran zu kommen... vielleicht hat einer hierzu ja eine Idee
Was sollen sich denn MANDANTEN einen Kopf darüber zerbrechen. Du hast doch dafür deinen Anwalt. Wenn der keinen Plan hat und es für ihn erledigt ist, hast du einen falschen ausgewählt. Scheint auch bei dir nicht so dringend zu sein, du wirst das Urteil ja schon mehrere Jahre in der Tasche haben, stimmts? Wo hat der Anbieter denn seinen Sitz?
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/OrdnungsgeldVollstreckung/KontenpfaendungEU/ZentraleBehoerde/ZentraleBehoerde_node.html
hatte letztens jemand gepostet hier. Darüber kann man die Konten der Betreiber im Inland ausfindig machen. Das Problem ist, die haben alle keine Konten hier oder kaum. Die meisten sitzen sowieso in Malta usw.
GGL ist wirklich enttäuschend. Jahrelang alles verbockt und Auge zugemacht wie die Anbieter Ihre Spielchen veranstaltet haben und jetzt sich schön aus der Sache raushalten.
Zitat von: Niewieder!! am 17 April 2024, 10:51:26
Hi,
eine Erfahrung von mir zum Thema Vollstreckung.
Gespielt in 2015. vollstreckbares Urteil in der Tasche.Unternehmen weigert sich zu zahlen. Selbes Unternehmen wie 2015 auch heute auf der Whitelist. GGL kontaktiert und gefragt, ob die Behörde eingreifen kann, da unternehmen heute ja über Lizenz verfügt.
Antwort der Behörde:
,,..... dass mit Erlaubniserteilung die mit der Veranstaltung unerlaubter Glücksspiele in der Vergangenheit begründete, zuverlässigkeitserhebliche Wiederholungsgefahr ausgeschlossen ist. Sofern nicht Umstände vorliegen, aus denen sich die Unzuverlässigkeit oder fehlende Sachkunde wegen Verletzung von Ansprüchen aus dem Vertrag über die Glücksspielteilnahme ergeben, besteht Handhabe für Maßnahmen der Glücksspielaufsicht nicht"
Bedeutet, Vergangenheit ist Vergangenheit.... Nach Lizenzerteilung hält sich das Unternehmen ja an alle Regeln des Gluckspielstaatsvertrags, daher machen wir nichts.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Korrupter Haufen ist das!
Schon eine lustige Aussage. bsp. Ich überfalle eine Bank, werde aber jetzt nicht betraft mehr, da ich mich jetzt an die Gesetze halte.. WTF?
Zitat von: Niewieder!! am 17 April 2024, 10:51:26
Hi,
eine Erfahrung von mir zum Thema Vollstreckung.
Gespielt in 2015. vollstreckbares Urteil in der Tasche.Unternehmen weigert sich zu zahlen. Selbes Unternehmen wie 2015 auch heute auf der Whitelist. GGL kontaktiert und gefragt, ob die Behörde eingreifen kann, da unternehmen heute ja über Lizenz verfügt.
Antwort der Behörde:
,,..... dass mit Erlaubniserteilung die mit der Veranstaltung unerlaubter Glücksspiele in der Vergangenheit begründete, zuverlässigkeitserhebliche Wiederholungsgefahr ausgeschlossen ist. Sofern nicht Umstände vorliegen, aus denen sich die Unzuverlässigkeit oder fehlende Sachkunde wegen Verletzung von Ansprüchen aus dem Vertrag über die Glücksspielteilnahme ergeben, besteht Handhabe für Maßnahmen der Glücksspielaufsicht nicht"
Bedeutet, Vergangenheit ist Vergangenheit.... Nach Lizenzerteilung hält sich das Unternehmen ja an alle Regeln des Gluckspielstaatsvertrags, daher machen wir nichts.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Korrupter Haufen ist das!
So ein Bullshit. Die Anbieter haben sich schon nicht an den GlüStV 2012 gehalten und regelmäßig dagegen verstoßen.
@PKRNET
Meiner Meinung nach eine blöde Aussage, das Forum dient dazu sich gegenseitig zu helfen und auszutauschen...beleidigende Vermutung entfernt
Es wäre interessant wann die GGL die Aussage getroffen hat. Finde es wichtig das im Beschluss drin steht das die Anbieter keine Lizenz bekommen hätten. Könnte man auf die Zuverlässigkeit seinerzeit so auslegen!
Vorallem das Thema fängt ja jetzt erst so richtig zu brodeln.
@Niewieder
Die Beleidigung war nicht so prickelnd. Sie zeigt mir eher, dass Du die Aussage von PKNET nicht ganz verstanden hast. Die Kernaussage ist nämlich richtig!
ich hatte vor kurzem mit einen bekannten Anwalt (hat gute politische Kontakte in Bayern) gesprochen wegen ein möglichen Vergleichs. Das Angebot war wirklich sehr gering was ich direkt abgelehnt habe. Er sagte auch dass GGL da nichts machen wird und die Anbieter alles gelassen sehen. Auch wenn Malta's Bill55 kippen würde, die Anbieter würden einfach nicht zahlen. Da sieht man was für eine Rückendeckung die Anbieter haben dass die solche Aussagen tätigen.
Solange korrupte Politik denen so ein Rückendeckung gibt und nicht durchgreift, werden die tun was sie wollen. Das ist leider so gewesen und wird so bleiben
Zitat von: Olli am 17 April 2024, 10:57:56
Pfände doch das Bankkonto ... Was sagt Dein Anwalt?
Dein ernst?
Ich bin da ganz am Anfang von meinem Anwalt belächelt worden, bzw sagte er wenn wir auf die aktuellen Betreiber so Zugriff hätten wäre es ein Kinderspiel. Das geht nur bei Vergehen seit der deutschen Lizenz bei diesen Betreibern.
Es gibt ja Ideen mal in die andere Richtung zu gehen und eine Entscheidung herbeizuführen so bei der Übergabe von illegal an legal kaum Änderungen stattfanden. Näheres weiß ich auch nicht mehr.
Firmen, Gerichtsvollzieher hätten es sicher auch gerne wenn sie der Frau die Hose ausziehen könnten für den Mist den der Mann gebaut hat. Oder bei Firmenverkäufen und es im Nachgang rauskommt dass der alte Besitzer Dreck am Stecken hatte.
https://www.n-tv.de/ratgeber/Sportwetten-ohne-Lizenz-unzulaessig-Geld-zurueck-fuer-Spieler-article24879523.html
Mich stört in den Nachrichten, dass es irgendwie zur Normalität geworden ist, seine "Verluste" zurückzuholen. Die SUCHT bekommt da irgendwie keine Anerkennung.
Da wird jemand Abends vor dem Fernseher darauf aufmerksam und er erinnert sich dass er früher mal Regelmäßig gewettet hat und viel verloren hat, und denkt sich gegen die Provision können wir es mal machen...
Ich vermute, nur ein Bruchteil der anhängigen Klagen ist auf Spieler zurückzuführen die Suchterkrankt sind erfolgreich die Sucht besiegt haben.
Zum Thema Pfändung etc. :
Es gibt eine "große Mama" die setzt viele Töchter in die Welt und so nimmt alles seinen Lauf. Strukturen die meiner Meinung nach in Deutschland nicht zulässig sind. Ein Anbieter mit zig verschiedenen Ablegern, irgendwann kann man den Geldfluss nicht mehr verfolgen. Wo genau das Hauptkonto sitzt oder wer es besitzt dürfte nur sehr schwer ausfindig gemacht werden, schon allein durch die Zahlungsdienstleister etc.
Man ist sich eben in vielen Sachen nicht einig in Sachen europäische Union, am Ende kocht jeder seine eigene Suppe, und beißt nicht die Hand die einen füttert ;).
ZitatDein ernst?
Ich bin da ganz am Anfang von meinem Anwalt belächelt worden, bzw sagte er wenn wir auf die aktuellen Betreiber so Zugriff hätten wäre es ein Kinderspiel. Das geht nur bei Vergehen seit der deutschen Lizenz bei diesen Betreibern.
Hi Roy!
Meintest Du damit nicht die hinterlegten Sicherheitsleistungen?
Wenn ein Urteil vorliegt, macht es doch keinen Unterschied, aus welchem Grund ein Konto gepfändet wird. Dann gilt der Titel ... oder verstehe ich da was falsch?
Zitat von: Olli am 17 April 2024, 14:18:10
Meintest Du damit nicht die hinterlegten Sicherheitsleistungen?
Wenn ein Urteil vorliegt, macht es doch keinen Unterschied, aus welchem Grund ein Konto gepfändet wird. Dann gilt der Titel ... oder verstehe ich da was falsch?
Ich glaube in die Kontopfändung wird zu viel Hoffnung gesetzt. Darin sollte man sich realistischer Weise nicht verbeißen.
Dazu mal als Gedanken:
- Ist denn tatsächlich ein ,,echtes Konto mit Geld" bei der GGL als Sicherheit angegeben? Oder aber ist lediglich eine Sicherheit etwa durch eine Bankbürgschaft zur Höhe XX € hinterlegt? Kann ich dann auf solche eine Bankbürgschaft zurückgreifen?
- Gleiches gilt, wenn nicht Anbieter ABC Ltd sondern eine verbundene Partnergesellschaft CDE Ltd. die Sicherheit für die ABC Ltd stellt. Kann ich dann einfach so im Wege der Pfändung auf das Konto der CDE Ltd zurückgreifen? Schließlich habe ich mit der CDE Ltd ja nichts zu tun.
- Daneben: ist das Konto oder die Sicherheitsleistung für sämtliche Ansprüche gegen den Anbieter hinterlegt oder aber ist die Sicherheitsleistung beschränkt, beispielswiese auf alle Ansprüche im Zusammenhang mit der Durchführung des lizenzierten Spielbetriebs? Dann wäre alles, was aus vorherigen Zeiträumen resultiert, sowieso nicht von der Sicherheitsleistung nicht umfasst und eine Pfändung eher schwierig.
- Für Gesellschaften, die nicht lizenziert sind oder aber für Ansprüche aus einem Zeitraum vor der Lizenzierung sei auch mal die Frage gestellt: hat sich mal jemand die alten AGBs durchgelesen? Ich hoffe doch Eure Anwälte schon. Oft sah die Konstruktion wie folgt aus:
ABC Ltd. web-Seitenbetreiber/ Angebotsbetreiber (und Beklagte), CDE Ltd. Lizenznehmerin für die einzelnen Spiele selbst und die FGH Ltd. verantwortlich für die Zahlungsabwicklung.
Das bedeutet, die Zahlungen sind zwar am Ende an die ABC Ltd gegangen, jedoch von den meisten unbemerkt über die FGH Ltd. Dann besteht zwar der Rückzahlungsanspruch gegen die ABC Ltd, ich kann aber nicht so mir nichts dir nichts das Konto der FGH Ltd pfänden. Gegen diese habe ich ja keinen Titel und würde wohl auch keinen bekommen. Dann bliebe die große Frage: wie komme ich an die eigentlichen Kontodaten der ABC Ltd ran? Diese Konstruktionen haben schon ihren Sinn gehabt, darüber sollte man sich klar sein.
Nur am Rande, ich hatte es irgendwo schon mal gepostet: auch die vorläufige europäische Pfändung nach EuKoPfVO mit Blick auf Bill55 ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht möglich. Siehe dazu OLG Karlsruhe, welches dieser Idee eine klare Absage erteilt hat.
Die Pfändung ist sicherlich eine feine Sache – wenn sie denn funktioniert. Würde sie problemlos funktionieren, dann würden wir hier vermutlich nicht ewig über ausstehende Gelder philosophieren.
Die Sicherheitsleistungen sind doch alle von Betreiber Neu hinterlegt und wir verklagen Betreiber Alt. Betreiber Alt hat vielleicht, so noch aktiv, auch welche und zwar in Malta und auf Gibraltar. Und da kommt man schwer ran. Anders sieht es bei Klagen aus die gegen Betreiber Neu. Einzahlungslimit etc. Hier bin ich der Meinung dass die Pfändung funktioniert.
Hallo Kaffeesatzleser,
wenn du schon da bist könntest du mal den gestrigen Wirbel aufklären was die MwSt im PKF Vertrag angeht. Was ist MwSt pflichtig und in welchem Fall zahlt der Kunde die.
Du kannst ja alles gut bildlich darstellen. Danke
Zitat von: Roy1234 am 17 April 2024, 15:01:49
Die Sicherheitsleistungen sind doch alle von Betreiber Neu hinterlegt und wir verklagen Betreiber Alt. Betreiber Alt hat vielleicht, so noch aktiv, auch welche und zwar in Malta und auf Gibraltar. Und da kommt man schwer ran. Anders sieht es bei Klagen aus die gegen Betreiber Neu. Einzahlungslimit etc. Hier bin ich der Meinung dass die Pfändung funktioniert.
Aber es gibt doch auch Anbieter die immer noch den gleichen Betreiber haben von den Big Playern?
Es gibt sogar Betreiber, die weiterhin für den Mutterkonzern im Ausland ihre Dienste anbieten und in Deutschland mit einem anderen Betreiber mit Lizenz anbieten.
Der Betreiber der dann vor dem Glückspielgesetz illegal Dienste angeboten hat, zahlt natürlich nicht.
Klar Flute,
ich denke die wenigsten alten Betreiber werden abgewickelt. Oft so wie du schreibst für den Mutterkonzern halt in anderen Gebieten tätig im besten Fall für OC'S die gar nicht hier regulär tätig sind.
Wie war das noch? Eltern haften für ihre Kinder! Wieso gilt das hier eigentlich nicht? Frage für einen Freund 😊
LG Ilona
https://www.presseportal.de/pm/105254/5758737
Die Vergleich Verhandlung sind wohl gescheitert..
Also bzgl der Haftung ist das ja sehr komplex was Mutter und Tochtergesellschaftwn betrifft wie ich gelesen habe. Ein pauschales ja und nein kann man da nicht sagen aber klar dies wird mal ein relevantes Thema . Da ja aber der Name mit den der Anbieter auftritt gleich ist , weil wer gibt den schon auf hinsichtlich Bekanntheit, müssten halt andere Behörden greifen die ja aber bisher eher nichts tun ...
Bin auch gespannt ob es ggf doch zu einer Verhandlung kommt oder nicht glaube jedoch weiterhin es wird abgesagt aber die müssen sich natürlich so darstellen
@Ilona:
Doch nicht jede Mutter ist ein Konzern. :) Und die Haft-Bar ist nicht immer auf ...
5 Freunde müsst Ihr sein.
Zitat von: Balou2024 am 17 April 2024, 17:13:48
https://www.presseportal.de/pm/105254/5758737
Die Vergleich Verhandlung sind wohl gescheitert..
Da steht doch, dass die Verhandlungen noch laufen. Der Artikel ist lediglich eine Wiederholung.
Vergleichsverhandlungen sind wie Nasen ... manchmal laufen sie und manchmal ist die Luft raus ...
Zitat von: Stiwie am 17 April 2024, 17:31:58
Die Vergleich Verhandlung sind wohl gescheitert..
Da steht doch, dass die Verhandlungen noch laufen. Der Artikel ist lediglich eine Wiederholung.
[/quote]
Es steht da dass sie anscheinend geplatzt sind.
Dann bin ich auch nochmal dabei. Es steht beides drin ;D
-Kurz vor dem ersten Verhandlungstermin am BGH war es zu Vergleichsverhandlungen gekommen. Die Gefahr, eine verbraucherfreundliche Entscheidung am BGH zu kassieren, war offensichtlich zu groß – und das bei einem Streitwert von knapp über 3000 Euro. Doch offensichtlich sind die Verhandlungen geplatzt, Anfang Mai 2024 steht ein Verhandlungstermin an und (ANBIETER) will eine Entscheidung am BGH.
-Ein(ANBIETER) Sprecher machte gegenüber Medien klar: "Und wir sind nach wie vor zuversichtlich, dass der BGH in diesem Verfahren letztlich unsere Rechtsansicht teilen wird." Aktuell werde mit der Klageseite noch verhandelt.
Sei es wie es ist, der Anbieter macht sich lächerlich bei diesem Betrag was die Verhandlungen angeht. kSL hat schon recht, der Hinweis steht und eigentlich kann die Beklagte nicht mehr verlieren. Warum es nicht versuchen und es fehlen ja noch wichtige Aspekte mit denen sie sich trotzdem drücken können.
Solange die EU und der deutsche Staat hier nicht mit einwirken bleibt es schwer für uns Betroffene. Der Staat duldet ja ja nach wie vor das OC'S ohne Lizenz hier ihren Schrott anbieten können. Es gibt sicher technische Möglichkeiten hier vieles zu blocken. Steuereinnahmen? Oder mehr?
Moin, das thema verjährung ist ja scheinbar noch ein recht sensibles thema. Und genau das macht mich rechts stutzig.
Mein fall scheint da gerade ein tolles beispiel zu sein für und so wie die erste einschätzung des gerichtes aussieht werde ich wohl nichts bekommen durch die verjährung da sich auf 3 jahre berufen wird.
Geht's bei dir im Casino oder Sportwetten Verluste ? Das wäre noch ein relevanter Punkt
Dein Fall scheint ein Casino Fall zu sein. Bei Sportwetten hat sich die 10jährige Verjährung durchgesetzt.
Warum bei Verjährung zwischen Casino und Sportwetten unterschieden wird, hatte ich mal versucht ohne ins Details zu gehen zu erläutern.Ich bin jetzt auch kein Experte aber grob geht es um folgendes:
Bei Casino gab es ein Totalverbot. Kenntnisunabhängig wird unterstellt, dass man hätte wissen müssen, dass es verboten ist. Somit beginnt die Verjährung mit Ende des Jahres, in der die Einzahlung geleistet wurde. BGH muss in Casinofälle die Verjährung noch klären. Zwei OLG#s haben sich für 3 Jahre ausgesprochen. Das letzte Wort wird aber BGH aussprechen.
Bei Sportwetten ist jedoch die Annahme so, da es für Sportwetten kein Totalverbot gab bzw. Graubereich war , beginnt die Verjährung erst ab Ende des Jahres, in dem man vom möglichen Verbot Kenntnis erlangt hat. Es ist noch nicht endgültig geklärt wann man hätte davon Kennnis erlange müssen. Erst jetzt mit BGH Hinweisbeschluss oder viel früher durch OLG Entscheiden oder LG Entscheidungen? Ich glabue erste LG Entscheidungen gab es nach meines Wissens erst ab 2020/2021. Das ist nicht endgültig geklärt. Aber taggenau spätestens in 10 Jahren sind auch Sportwetteneinzahlungen verjährt.
Zitat von: kotek123 am 18 April 2024, 13:42:59
Dein Fall scheint ein Casino Fall zu sein. Bei Sportwetten hat sich die 10jährige Verjährung durchgesetzt.
Warum bei Verjährung zwischen Casino und Sportwetten unterschieden wird, hatte ich mal versucht ohne ins Details zu gehen zu erläutern.Ich bin jetzt auch kein Experte aber grob geht es um folgendes:
Bei Casino gab es ein Totalverbot. Kenntnisunabhängig wird unterstellt, dass man hätte wissen müssen, dass es verboten ist. Somit beginnt die Verjährung mit Ende des Jahres, in der die Einzahlung geleistet wurde. BGH muss in Casinofälle die Verjährung noch klären. Zwei OLG#s haben sich für 3 Jahre ausgesprochen. Das letzte Wort wird aber BGH aussprechen.
Bei Sportwetten ist jedoch die Annahme so, da es für Sportwetten kein Totalverbot gab bzw. Graubereich war , beginnt die Verjährung erst ab Ende des Jahres, in dem man vom möglichen Verbot Kenntnis erlangt hat. Es ist noch nicht endgültig geklärt wann man hätte davon Kennnis erlange müssen. Erst jetzt mit BGH Hinweisbeschluss oder viel früher durch OLG Entscheiden oder LG Entscheidungen? Ich glabue erste LG Entscheidungen gab es nach meines Wissens erst ab 2020/2021. Das ist nicht endgültig geklärt. Aber taggenau spätestens in 10 Jahren sind auch Sportwetteneinzahlungen verjährt.
Es gibt auch OLG's die die 10Jährige annehmen. Düsseldorf hat es explizit im Urteil erwähnt. Karlsruhe kam danach mit 10 Jahren Casino.
Ob 3 oder 10 Jahre. Die Anbieter argumentieren immer noch das sie legal waren :). Die wollen gar nichts bezahlen.
Es kommt halt immer darauf an, wie der Richter/Richterin gepickt ist. Thema deliktischen Anspruch.
Das Gesetz sieht grundsätzlich eine 3 jähriger Verjährungsfrist für die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen vor. Hier ist strittig, wann diese Frist zu laufen beginnt. Das in der Verhandlung angesprochene Oberlandesgericht Oldenburg hielt kürzlich eine Entscheidung des BGH auf Ansprüche wir Ihre für anwendbar. Für bestimmte Ansprüche sieht der BGH es für ausreichend, dass der Anspruchsinhaber von den anspruchsbegründenden Umständen Kenntnis erlangt hat. Diese Umstände umfassen die Merkmale ,,Glücksspiel, Online, Veranstalten" aus § 4 Abs. 4 GlüStV 2012, sodass eine fristauslösende Kenntnis mit Einzahlung bei der Beklagten vorliegen würde. Eine Verjährung ist nunmehr jedoch durch die Einreichung der Klage gehemmt.
Diese Rechtsprechung ist nicht einheitlich und wird von einigen anderen Oberlandesgerichten nicht geteilt, die entweder nicht von einer 3 jährigen Verjährungsfrist ausgegangen sind oder zumindest richtigerweise den Restschadensersatz aus § 852 BGB zugesprochen haben. Hierzu ist jedoch erforderlich, dass das Gericht einen deliktischen Anspruch sieht.
@Kotek23 deine annahme ist korrekt.
Ich finde es recht interssant das man sowas hätte wissen müssen.
Zumal es sportwettanbieter gibt/gab wo es unterem den reiter casino gab.
Wie dem auch sei.
Hatte Mal einen Richter, der den Quatsch glaubte, dass Malta zuständig sei. Die ersteinschätzung ist oft Käse und sehr oft Glücksspiel im Glücksspiel, welchen Richter man erwischt.
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/sportwetten-anbieter-bgh-einschaetzung-rueckzahlung-anwalt (https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/sportwetten-anbieter-bgh-einschaetzung-rueckzahlung-anwalt)
Sportwettenanbieter bzw. deren Anwälte haben Zweifel, ob der BGH bei einer möglichen mündlichen Verhandlung an den Auffassungen aus dem Hinweisbeschluss festhält.
"Und das Angebot, das die betroffenen Unternehmen gemacht haben, war genau das, was ihnen später von den Behörden genehmigt wurde", erklärte Reichert.
Dass entspricht doch gar nicht der Wahrheit. Besagte Anbieter haben eine Lizenz beantragt und hätten nach Ihrer Meinung eine erhalten müssen. Das BGH sagt: Die 1000 € Grenze ist ein Verbotsgesetz! Da die Anbieter sich nicht an das 1000€ Limit gehalten hatten, ist der BGH der Auffasung, dass die Voraussetzungen für eine Lizenzerteilung nicht gegeben waren. Heißt für mich: Anbieter haben das 1000€ Limit ignoriert, bekommen jetzt die Quittung dafür und reden sich um Hals und Kragen.
Das 1000 € Einzahlungslimit gilt übrigens schon seit 2008 oder 2012 ( Bin mir gerade nicht ganz sicher) Da sich keiner daran gehalten hat, frage ich mich, mit welcher Begründung die Anbieter darauf bestehen, dass sie damals eine Lizenz hätten bekommen MÜSSEN?!
Ich bin der Meinung, dass ich sehr gut Auto fahren kann, da ich aber noch keine Lizenz zum fahren habe, fahre ich einfach erstmal ohne Führerschein.
Sagen die Anwälte der Casinos. Klar was auch sonst. 😂
Einfach mal nachdenken...worum geht es den Anbietern denn?
Es ist von einer Klagewelle die Rede. Da werden sie bestimmt kein Statement rausbringen a la: oh ja, das erwarten wir auch.
Sondern einen blödsinnigen Artikel der an mehreren Stellen falsch ist...aber der einen Laien vielleicht von einer Klage abhält. Denke, dass sie das auch geschafft haben.
Alles Quark was da steht.
Zitat von: Fury am 18 April 2024, 16:01:12
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/sportwetten-anbieter-bgh-einschaetzung-rueckzahlung-anwalt (https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/sportwetten-anbieter-bgh-einschaetzung-rueckzahlung-anwalt)
Was mich an dieser Meldung extrem wundert ist das Zitat:
"In unserem Verfahren handelt es sich beim Kläger um eine
Prozessfinanzierungsgesellschaft, die
dem Spieler seine Forderung abgekauft hat."
Wenn der PKF die Forderung dem Spieler tatsächlich abgekauft hat, dann ist der Spieler doch schon längst entschädigt. Und zwar über den PKF selbst. Dann klagt der PKF und der Spieler ist nur Zeuge (in eigener Sache)
Das wirft die ganz große Frage auf: was soll das ganze Drama dann mit dem Vergleich?? Der Spieler ist doch schon entschädigt und längst raus aus der Nummer. Warum zieht dann der PKF nicht komplett durch und erzwingt selbst die BGH-Entscheidung. Darauf kam es doch auch allen PKF die ganzen Jahre lang an?! Ein Vergleich würde nur dann Sinn machen, wenn gravierende Fehler in den Vorinstanzen geschehen sind, die der PKF nicht gegen sich vom BGH ausgewertet haben will. Wäre dem aber so, dann frage ich mich ehrlicherweise, warum der PKF überhaupt erst in Revision gegangen ist. Ich hoffe jedenfalls nicht, um sich allein aus Marketinggründen feiern zu lassen, der erste am BGH gewesen zu sein.....
Dieses Verfahren ist und bleibt in meinen Augen merkwürdig.
Zitat von: wluchten66 am 18 April 2024, 19:13:02
Sondern einen blödsinnigen Artikel der an mehreren Stellen falsch ist...aber der einen Laien vielleicht von einer Klage abhält. (....)Alles Quark was da steht.
Mal so gesagt: beck-aktuell richtet sich nicht wirklich an Laien sondern in erster Linie an Juristen und Anwälte ;)
stimmt...aber der Artikel steht überall.
https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article242072162/Tipico-trotz-BGH-Einschaetzung-zuversichtlich.html
https://www.onvista.de/news/2024/04-11-roundup-sportwetten-anbieter-tipico-trotz-bgh-einschaetzung-zuversichtlich-0-10-26260103
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/17974895-roundup-sportwetten-anbieter-tipico-trotz-bgh-einschaetzung-zuversichtlich
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/roundup-sportwetten-anbieter-tipico-trotz-bgh-einschaetzung-zuversichtlich-13413233
Mehr? :)
Ich denke, Eure Verfahren laufen alle schon?
Warum lasst Ihr Euch durch jeden Piep verunsichern - und warum kommentiert Ihr das? Ist doch völlig unnötig und wenig zielorientiert, oder?
Klar wird verunsichert, und klar: Tipi ist groß, allseits bekannt. Wenn die nicht groß rumtönen jetzt, dann verlieren sie ja an (neuen) Kunden.
Ganz einfach. Tipi hat jahrelang alles richtig gemacht und genau das angeboten, was auch lizenziert wurde. Punkt :)))
... und Pipi Langstrumpf und Mickey Mouse werden Mitglieder des Europäischen Parlaments. Auch das ist klar.
Falsch. Sie sind es schon :)
Zitat von: Rubbel am 18 April 2024, 19:49:17
... und Pipi Langstrumpf und Mickey Mouse werden Mitglieder des Europäischen Parlaments. Auch das ist klar.
Schei** Kopfkino ;D ;D ;D
Ich muss aus gegebenem Anlass mal was anmerken hier; Wluchten:
Naseweisheit ist ja *räusper* schon an der Tagesordnung, und nun Du mit der Besserwisserei.
Wo soll das nur hinführen? Ich bin damit völlig überfordert ;D ;D
Von wegen Kopfkino, Speedy,
warum wohl ist es um die beiden Kandidaten in letzter Zeit stiller geworden? - Natürlich, damit sie eine reine Weste behalten! Ist doch klar. Du brauchst nur 1 und 1 zusammenzählen ...
2 :)
Kleine Ablenkung bis zum BGH Termin am 2.05
https://visdeurbel.nl/en/the-fish-doorbell/ ;D
Wluchten, das war eine klasse Leistung, !! - dafür bekommst Du einen Stempel ins Heft. 2 ist völlig richtig. Bravo!! ;D
Speedy: Und ich dachte, Du kümmerst Dich nur um die großen Fische! Da hab ich mich wohl geirrt. Danke für den Anreiz ;D
Zitat von: Rubbel am 18 April 2024, 20:46:40
Wluchten, das war eine klasse Leistung, !! - dafür bekommst Du einen Stempel ins Heft. 2 ist völlig richtig. Bravo!! ;D
Speedy: Und ich dachte, Du kümmerst Dich nur um die großen Fische! Da hab ich mich wohl geirrt. Danke für den Anreiz ;D
Für die großen Fische habe ich Anwälte. Ich kümmer mich um die kleinen Fischis ;D Wenn es sein muss, dann klingel ich auch für die Fischis ;D ;D ;D
;D ;D ;D ;D ;D
Was soll ich sagen? --- Ich glaub', Ihr seid beide hochbegabt!
Mal noch eine frage im sinne meiner.
Wenn das LG jetzt wirklich in meinem fall auf die 3 jahre das urteil fällt, würde ich ja leer ausgehen.
Wird der pkf dann berufung einlegen oder findet er sich damit ab, dass nichts zu holen ist?
Wenn er berufung einlegt und das ganze zum olg geht und dieses auch der verjährung zustimmt, könnte man den fall in dieser Konstellation selbst zum bis zum bgh bringen oder? (Falls der pkf mitspielt)
Wenn Streitwert über 20k, ja, dann BGH möglich bzw Nichtzulassungsbeschwerde, wenn Revision nicht zugelassen wurde
ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass casino fälle plötzlich nach 3 jahren ab einzahlung verjähren sollen, weil "man es hätte wissen müssen". so gut wie keiner wusste es und viele kläger haben ewig auf die einreichung ihrer klage gewartet, weil PKF und kanzleien völlig überlastet waren und sind. es gab doch sogar einen berliner richter, der in der glücksspielszene aufgewachsen ist und selbst im urteil sagte, sogar er hatte von der illegalität nichts gewusst. wieso sollte das also ein normaler mensch wissen? jedes verfahren lief bisher auf dem schwerpunkt, ob man von der illegalität wusste und wann man davon erfahren hat.
3 jahre ab kenntniserlangen kann man ja noch nachvollziehen, aber der rest ist totaler wahnsinn. sollte es so kommen, bedeutet das gleichzeitig auch ein wegbrechen an klageforderungen in wahrscheinlich milliardenhöhe.
Okay hallo leute ich hab heute meinen Ein/Auszahlungsbericht abgefordert bei Teufelskraut... bin gespannt was kommt. Ich denke es sind um die 25000 die ich die letzten 10jahre dafūr ausgegeben habe. Ich soll also einfach abwarten oder? Und mit dieser Email dann zu einem vertrauten gutem Rechtsanwalt gehen? So hab ich das verstanden? Danke fuer Antwort LG T
Edit Olli: Anbietername entfernt
Welcome Mr T,
Ja, erst mal abwarten. Die haben bis zu 30 Tagen Zeit. Dann damit zum Anwalt.
Und bis dahin intensiv an der Glücksspielfreiheit arbeiten: Sperren lassen, bei der Familie outen, evtl Geld einschränken, Unterstützung organisieren (Selbsthilfegruppe, Beratungsstelle etc).
Alles Gute
LG Ilona
https://web.de/magazine/news/aussergerichtlicher-vergleich-streit-unerlaubte-sportwetten-39571460
Jetzt wird es spannend! Eigentlich kann nur eine Entscheidung ergehen. Jetzt käme die Verjährung ins Spiel. Der neue Termin dürfte voll im EM Spielplan sein. Oder will man aktuelle Entscheidungen nur vertagen?!?
The answer, my friend, is blowing in the wind ...
Aber Du wirst es erfahren. Wenn die Zeit reif ist.
ich gehe davon aus, dass der Prozessfinanzierer bewusst Vergleichsverhandlungen eingegangen ist um den Fall am 02. Mai abzuwarten. Denn Ihr Fall war ja ziemlich wackelig und die wollten kein Risiko eingehen dass ein negatives Urteil ausgesprochen wird. Jetzt mit Rückendeckung des Hinweisbeschlusses haben Sie gesehen dass die Chancen gut aussehen und haben denke ich deshalb die Vergleichsverhandlungen als gescheitert erklärt. So ist meine Theorie
ja, das würde am meisten sinn ergeben und ist auch taktisch klug. warum sollte sonst ein PKF bei dieser lächerlichen streitsumme einen vergleich eingehen, wenn man es schon mal endlich bis zum BGH geschafft hat.
Das Verfahren war in Verhandlungen, der BGH gibt dann ein Hinweisbeschluss raus!
Also wenn man jetzt noch über die Verjährung dieskutiert dann weiß ich es auch nicht.
Eine bessere Vorlage kann der BGH den ,,Verbrauchern" nicht geben!
Indirekt zwischen den Zeilen ist doch schon alles gesagt!
Ich verstehe nicht warum der Vergleich als gescheitert erklärt wird. Der Kläger in dem dortigen Fall hätte doch wahrscheinlich eine weitaus höhere Summer erhalten als die Klageforderung von 3700€. Verstehe aktuell nicht was die Absicht des Klägers ist. Wenn er vor BGH aller Wahrscheinlichkeit gewinnt, dann erhält er nur 3700€. Oder habe ich ein Denkfehler?
Zitat von: Kläger2021 am 19 April 2024, 16:15:16
Ich verstehe nicht warum der Vergleich als gescheitert erklärt wird. Der Kläger in dem dortigen Fall hätte doch wahrscheinlich eine weitaus höhere Summer erhalten als die Klageforderung von 3700€. Verstehe aktuell nicht was die Absicht des Klägers ist. Wenn er vor BGH aller Wahrscheinlichkeit gewinnt, dann erhält er nur 3700€. Oder habe ich ein Denkfehler?
Alles spekulationen Kläger2021. Wir kennen keine Details. Wahrscheinlich ist nicht zu 100% Wir werden es aber früher oder später erfahren, bis dahin Geduld =)
Ich bin der Überzeugung Kotek123 liegt nahe dran. Ganz ehrlich um diesen lächerlichen Betrag ging es keine Minute. Der Hinweisbeschluss war jetzt die Kehrtwende. Ob es gut geht wird man sehen.
Gamesright hat die Forderungen lt. Anbieter abgekauft! Erst heult ihr rum warum es kein Urteil geben kann. Jetzt gibt es ein Hinweisbeschluss und ganz klar lässt Gamesright Tritratrullala ins Leere laufen. Damit hat man eine Rechtssicherheit wegen der Verjährung und kann dadurch sicherlich auch noch weitere bzw. das Volumen bei den PKF ausreizen!!! Der PKF verdient weiter viel Geld, gut möglich sogar Einsätze ü1000€!
Der BGH lässt nach so einem Hinweisbeschluss auch nicht die Verbraucher ins Leere laufen :).
Edit Olli: Anbieternamen entfernt
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-olg-stuttgart-5-u-149-23-rueckforderung-nach-3-jahren-verjaehrt-oder-am-ende-doch-nicht-225596.html
Mal wieder was zur Verjährung und sehr gut erklärt wie ich finde
https://www.sportschau.de/regional/ndr/ndr-gamesright-vs-tipico-vergleich-vor-dem-bgh-gescheitert-100.html
Verjährung eine Baustelle für sich!
Ist es nicht peinlich für den Anbieter? Erst wir haben eine Lizenz aus Malta, wir waren immer legal. Danach OLG's, BGH Beschluss.
Jetzt wissen die das die nicht so durch kommen. Auf ein mal sind die Ansprüche verjährt 😀😀😀.
Bedeutet, dass das OLg Stuttgart die 10 Jahre Verjährung annimmt?
Ja haben sie aber über eine andere Grundlage die halt bei Gerichten noch umstritten ist .
Ich bin auf der Seite von Kläger2021. Mir ist der Fall auch nicht koscher. Die Summe ist einfach Banane...3700 Euro.
TippinsKlo will sich einigen, weil sie Angst vor einem Urteil haben = ok.
Gameswrong will auf den anderen Hinweisbeschluss warten, damit sie eventuell statt zB 2000 Euro 3700 Euro bekommen?? Hmm...
3700 Euro von 2013-2018 = die 1000 Euro Grenze wird wohl kaum greifen :)
Die einzige Erklärung wäre, dass Gameswrong wider des menschlichen Gemüts ein Urteil fürs Allgemeinwohl möchte. Ego einfach mal weggesperrt.
Sehr strange...
Ach so: ich denke, wir liegen hier bei 10 Jahren...das sollte passen. Deliktisches Dings...
Mit einem BGH Urteil wird einfach noch mehr Kasse gemacht werden können.
Stimmt :)
Zitat von: wluchten66 am 19 April 2024, 20:23:04
Ich bin auf der Seite von Kläger2021. Mir ist der Fall auch nicht koscher. Die Summe ist einfach Banane...3700 Euro.
TippinsKlo will sich einigen, weil sie Angst vor einem Urteil haben = ok.
Gameswrong will auf den anderen Hinweisbeschluss warten, damit sie eventuell statt zB 2000 Euro 3700 Euro bekommen?? Hmm...
3700 Euro von 2013-2018 = die 1000 Euro Grenze wird wohl kaum greifen :)
Die einzige Erklärung wäre, dass Gameswrong wider des menschlichen Gemüts ein Urteil fürs Allgemeinwohl möchte. Ego einfach mal weggesperrt.
Sehr strange...
Ach so: ich denke, wir liegen hier bei 10 Jahren...das sollte passen. Deliktisches Dings...
Wer glaubt das es nur um die 3.700€ geht dann gute Nacht. Gemeint mit dem Einzahlungslimit ist wahrscheinlich das die anderen Fällen durchgehen.
Gamesrigjt wollte sicherlich gleich mehrere Fälle verhandeln. Darauf hat sich Timarisu nicht geeinigt ganz einfach.
Sponsor von Mainz o5
Wenn die Verjährung auf 10 Jahre bestätigt wird, dann gehts richtig ab mit den Klagen und die verdienen sich dumm und dämlich.
Für uns gut dann ist dieses Thema auch endlich geklärt mit der Verjährung!
Hoffe auch einem schnellen Termin!
Euer Ohr ins Gottes Worten :)
Warum hat mein Avatar eigentlich so eine schreckliche Fönfrisur?
Alles spekulation... Mir z.b wurde gesagt, dass man mit Klagen wg. der Verluste über der 1000 € grenze noch abwartet, da es da nur wenige Urteile zu gibt. Deshalb wurden auch noch nicht viele Klagen eingereicht.
Bei Gameswrong geht es aber genau um diese Forderung. Deshalb war man wohl vor dem BGH Hinweisbeschluss in Verhandlungen. Nun wo der BGH klargemacht hat, dass das 1000 € Limit ein Verbotsgesetz sei, hat Gameswrong sich wohl gedacht, dann verhandel ich nicht weiter, da die Rechtslage nach dem BGH Hinweisbeschluss klar sei.
Macht Sinn...aber bei 3700 Euro zwischen 2013-2018? Dann hat der Spieler wohl 1000 Euro in 2013 und 2700 in ein oder zwei Monaten in 2018 verloren :)
Zitat von: wluchten66 am 19 April 2024, 21:17:18
Macht Sinn...aber bei 3700 Euro zwischen 2013-2018? Dann hat der Spieler wohl 1000 Euro in 2013 und 2700 in ein oder zwei Monaten in 2018 verloren :)
evtl. wurde eine 0 vergessen ;D
ach übrigens...ich war auch gerade zum ersten Mal auf der Seite von Gamesxy und mir ist auch direkt "offiziellerPartner von Mainz 05" aufgefallen :))
Zitat von: wluchten66 am 19 April 2024, 21:17:18
Macht Sinn...aber bei 3700 Euro zwischen 2013-2018? Dann hat der Spieler wohl 1000 Euro in 2013 und 2700 in ein oder zwei Monaten in 2018 verloren :)
Randziffer 54 des Hinweisbeschlusses: es spielt keine Rolle, ob sich das Einzahlungslimit nun auf den konkreten Fall ausgewirkt hat. Entscheidend ist, dass keine Vorkehrungen für ein solches Limit getroffen worden sind.
Sprich: besteht kein Einzahlungslimit, dann greift das Verbot auch dann, wenn der Spieler jeden Monat nur 5,00 € eingezahlt hat.
Leute, verfangt Euch doch nicht in wilden Spekulationen. Es ist doch nun endlich klar, dass es eine Entscheidung geben wird. Warten wir doch einfach ab, was der BGH sagt und was er nicht sagt.
Als ich das erstenmal von der illegalität hörte und das man verluste zurückfordern könne.
Ich war super skeptisch und sah das ganze als eine art neue betrugsmasche um anzahlungen zu bekommen oder was weiß ich. Habe nach der erstberatung ca 6 monate gewartet und mich versucht schlau zu lesen ob es betrug ist oder nicht.
Habe dann in der zeit hier viel gelesen und mich dazu entschieden es zu probieren.
Ich habe 3 fälle am laufen alle über pkf. Ich renne noch meinen schulden hinterher und konnte und wollte nicht weiteres geld verbrennen. Und selbst wenn der pkf 50% genommen hätte, hätte ich es wohl gemacht. Das geld war für mich abgeschrieben und selbst wenn nur ein bruchteil davon zurück kommt wäre ich happy.
Es gab jetzt eine mündliche verhandlung und diese sieht nicht gut aus für mich.
Egal wie es endet werde ich mich jedenfalls nicht weiter verschuldet haben damit
Wieso sah die mündliche Verhandlung nicht gut aus wenn ich fragen darf?
Meine Verhandlung sind sehr gut gelaufen und nun warte ich auf die Urteile, welche nächsten Monat gesprochen werden.
Mir wurden unglaublich viele Fragen gestellt von der Gegenseite.
Ich war nicht bei der verhandlung. Allerdings sah das lg die verjährung bei 3 jahren. Damit würde ich nichts bekommen (geht um casino und nicht sportwetten)
Ist es eigentlich normal, dass man nicht zur Verhandlung muss? Habe auch bald Termin und muss nicht anwesend sein.
Bei mir geht es z.b zu 98% um Sportwetten ( 3 Fälle). Ich weiß nicht so wirklich wie das mit der Verjährung ist. Mein RA meint nur, dass ich mir bei der Verjährung keine Sorgen machen muss.
Ich hatte eine Ladung bekommen, musste jedoch nichts sagen und mir wurden auch keine Fragen gestellt. Anwalt meint, dass das positiv sei, dass ich nichts sagen musste. Abwarten ::)
@speedy bei mir sind es 95% casino.
Ich kann nicht verstehen wie die gerichte so unterschiedlicher auffassung sein können. Einige LG und OLG sagen 10 jahre andere wieder 3 jahre.
Da es bei mir um keine kleine summe geht, denke ich das der pkf in die nächste Instanz gehen wird
Bzgl der Anwesenheit wird unter so üblich verfahren wohl Richter und Gerichts abhängig ...
Ich war bei einem Verfahren ( verloren) Sportwetten nicht geladen. Bei 3 anderen geladen 2 davon kommt das Urteil bald.
Sieht gut aus !
Darf man fragen aus welchem grund das verfahren verloren wurde?
Ja es ist schon was her und der Richter hatte sich dem OLG Frankfurt in der Begründung angeschlossen, obwohl es damals auch schon Dresden als positives Urteil und ein weiteres gab.
Manchmal frage ich mich ob die Richter am LG sich überhaupt bis ins Detail damit befassen.
Aber eigentlich egal wer gewinnt, geht doch eh fast alles zum OLG.
Hallo;
Ich habe 3 klagen laufen , bei 2 davon steht jetzt im Mai die erste Verhandlung an, bei der dritten habe ich seit einreichen der Klage gar nichts gehört. Es geht um sehr unterschiedliche Summen, 400k, 20k und 10k. Wenn man sich aussuchen könnte welches wie ausgeht ...... Schöne Grüße
Was geil wäre wenn der BGH den neuen Termin auch auf den 2.Mai legt, weil sie davon ausgehen das die Revision zurückgenommen wird und am 2. Mai trotzdem verhandelt. Wahrscheinlich wäre es aber zu kurzfristig.
Ich hoffe nun das der BGH den Termin schnell ansetzt, damit hier klar und schnell entschieden wird.
Somit wäre die Verjährung auch vom Tisch und die Anbieter müssten sich was neues einfallen lassen.
Im Notfall Bill55 anwenden, solange das noch nicht gekippt wurde.
Diese Berufungen nerven langsam auch die Gerichte ungemein.
Nehmen wir mal Evanders Fall...400k selbstfinanziert :)
Evander gewinnt vor dem LG
Ich habe gerade mal den Prozesskostenfinanzierer bemüht...eigene Anwaltskosten + Gerichtskosten mehr als 19000 Euro.
Kostenfestsetzungsantrag und der Buchmacher zahlt nicht, legt aber Berufung ein.
Macht dann nochmal mehr als 20000 Euro.
Gut angelegtes Geld, wenn man es hat :)
@Balou2024 gehst du in berufung bei dem verlorenen urteil?
@evander welches LG falls du es sagen willst
Zitat von: Roy1234 am 20 April 2024, 12:52:21
Manchmal frage ich mich ob die Richter am LG sich überhaupt bis ins Detail damit befassen.
Aber eigentlich egal wer gewinnt, geht doch eh fast alles zum OLG.
Das Problem ist einfach dass die Rechtslage derzeit nicht geklärt ist mit der Verjährung und jeder Richter es selbst auslegen kann wie er/sie/es will. Bei dem Richter in Österreich sah man sofort auf welcher Seite er war. Leider bei der in Deutschland auch....
Das ganze sollte jedoch demnächst geklärt sein.
Mein Anwalt sagte mir auch dass entweder wir oder die Gegenseite, je nach Verjährung, bzw sogar beide Seiten :P Berufung einlegen werden.
Aber, auch wenn das angebotene Vergleichsangebot sagen wir mal nett ausgedrückt nicht akzeptabel war, werden die Summen von vergleichen zu 100% bezahlt. Lustigerweise habe ich gegen den selben Anbieter einen Titel in Österreich und dort steht die Pfändung an ;) Also egal welcher Anbieter, sie machen es einfach frei Schnauze nach keiner Logik.
Ich bin da nicht in Berufung, weil selbst bezahlt. War mir zu viel Risiko.
War zum Glück ein kleiner Betrag in Vergleich zu meinen anderen Klagen die alle mit PKF laufen.
Ich wäre froh, wenn die Verjährung bald vom BGH noch geklärt würde.
Gericht möchte ich nicht nennen, allerdings sieht das Gericht die Sache nun zum Glück anders :)!
Zitat von: Balou2024 am 20 April 2024, 17:48:47
Ich bin da nicht in Berufung, weil selbst bezahlt. War mir zu viel Risiko.
War zum Glück ein kleiner Betrag in Vergleich zu meinen anderen Klagen die alle mit PKF laufen.
Ich wäre froh, wenn die Verjährung bald vom BGH noch geklärt würde.
Gericht möchte ich nicht nennen, allerdings sieht das Gericht die Sache nun zum Glück anders :)!
Wie du hast selbst finanziert und dann nicht Berufung eingelegt ? Hätte man doch gucken können wie die Rechtslage sich entwickelt. Wenn man schon selbst finanziert muss man auch durchziehen!
Es ging um 10 K
Kosten gesamt Gerichtskosten und Anwalt beide Parteien waren 5200 Euro
Bei der Berufung nochmal das gleiche sogar etwas höher. Hätte ich wieder verloren hätte ich über 10 K bezahlt für nichts.
Naja wieso sollte man bei dem OLG verlieren wenn das in jüngster Vergangenheit wäre. So haben die natürlich ein LG Urteil für sich und sparen sich die Ansprüche...Die RA Kosten können sie sich bestimmt von der Steuer absetzen oder so.
Die Anwaltskosten schlagen schon heftig ein (wie ein Komet). 5200 Euro bei einem 10k Fall, der 30min vor einem LG besprochen wird.
Welchen PKF kann man denn so empfehlen? Und wie läuft das dann? Bekommt der PKF dann zB 35% der Summe? Und sagen wir, dass Casino möchte sich vergleichen. Stimmt der PKF dem dann zu oder geht er "immer" all in?
Zitat von: wluchten66 am 20 April 2024, 20:01:11
Die Anwaltskosten schlagen schon heftig ein (wie ein Komet). 5200 Euro bei einem 10k Fall, der 30min vor einem LG besprochen wird.
Welchen PKF kann man denn so empfehlen? Und wie läuft das dann? Bekommt der PKF dann zB 35% der Summe? Und sagen wir, dass Casino möchte sich vergleichen. Stimmt der PKF dem dann zu oder geht er "immer" all in?
Derjenige der entscheidet bist du. Sagst du nein, wird nicht verglichen. Die wollen ja Kohle verdienen.
Und ja die bekommen von der Summe dann z.b. dein Beispiel 35%, dafür hast du keine Kosten.
Das kommt auf den Vertrag an wer das letzte Wort hat. Der PKF will alles nur keine Vollstreckung. Kostet und dauert ewig.
Zitat von: Roy1234 am 20 April 2024, 21:20:36
Das kommt auf den Vertrag an wer das letzte Wort hat. Der PKF will alles nur keine Vollstreckung. Kostet und dauert ewig.
Kommt auf den Vertag drauf an ;D Manche PKF übernehmen keine Kosten für die Vollstreckung. Vertrag checken!
https://lrz.legal/de/lrz/die-europarechtswidrigkeit-gluecksspielrechtlicher-erlaubnisvorhalte-und-ihre-konsequenzen-kritik-der-spielerklagen-rechtsprechung?trk=feed_main-feed-card_feed-article-content
Mal wieder was zum BGH Urteil
Melchers vertritt übrigens OC'S.... und schießt regelrecht gegen den BGH.in seiner Zusammenfassung.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-olg-stuttgart-5-u-149-23-rueckforderung-nach-3-jahren-verjaehrt-oder-am-ende-doch-nicht-225596.html
Zitat von: Balou2024 am 21 April 2024, 08:48:20
https://lrz.legal/de/lrz/die-europarechtswidrigkeit-gluecksspielrechtlicher-erlaubnisvorhalte-und-ihre-konsequenzen-kritik-der-spielerklagen-rechtsprechung?trk=feed_main-feed-card_feed-article-content
Mal wieder was zum BGH Urteil
War klar, dass genau die Kanzlei so ein Statement veröffentlicht ;)
Melchers hatte ich auf das Vergnügen!
Haha, jetzt Episode 2.0 von Prof Dr Köhler oder wie. ..
Nächste Woche dürfte die Absage vom BGH wohl kommen.
Ich denke nicht das am 29 oder 30 noch angesagt wird, da der 1 Mai Feiertag ist. Obwohl man auch am Tag des Termins noch absagen kann, was aber kaum niemand macht.
Wenn nächste Woche nicht abgesagt wird dann findet der Termin wohl statt.
Ich hoffe das nun echt schnell der abgesagte Ternin vom BGH terminiert wird.
wie ist es eigentlich mit sportwetten? hat man dort eine 10 jährige frist oder auch nur eine 3 jährige? ich hab bei all den artikeln leicht den überblick verloren...
Alle OLG Urteile haben 10 Jahre durchgewunken. Ist aber umstritten.
Müssen auf den 1 Fall vom bgh nun waren, wo der Vergleich nicht erfolgreich war.
Ja Günni das wollte ich auch noch anmerken.
Einzahlungslimit gab es auch bei meinem keines, man konnte nur für sich selbst eines setzen. Casino war bei den Sportwetten oben über einen Reiter zu erreichen. Es konnte auch mit hohen Einsätzen im Casino gespielt werden etc.... Also wäre das alles auch im Fall dass es regulär gewesen wäre jeweils ein Vergehen.
Die wollen im besten Fall auch bei Sportwetten ein aussetzen erreichen um wieder 1-2 Jahre Zeit zu schinden. Dass ist illegal war wissen die auch, aber jedes verzögern und jede Abschreckung der Kunden bringt ihnen Kohle die sie nicht zurück zahlen müssen. Und das dürfte nicht wenig sein. Meine persönliche Meinung.
Bezüglich 1000 Limit nach der Lizenz Erteilung wird dem Anbieter folgendes vorgeworfen.
Der Anbieter hätte von sich aus auf den Spieler zugehen müssen und prüfen, ob er die finanziellen Mittel hätte, um das Limit von 1000 Euro zu erhöhen.( wenn es selbst erhöht wurde)
Das hätte zum Beispiel durch übersenden von Konto Auszügen passieren können.
Bin gespannt was da raus kommt und ob diese Klagen auch Erfolg haben können.
Ja aber bzgl des 1000 Euro Limit nach Lizenz gibts ja nicht wirklich viel Urteile bisher was ich so gehört habe außer zwei drei LG
Zitat von: Günni am 21 April 2024, 15:29:20
Wie gesagt es gibt noch ganz viele andere Punkte die nicht eingehalten wurden das ist nur ein Punkt von vielen ..
Daher war nie eine Lizenz Vergabe möglich und es müsste das Recht bestehen das wir auch die 10 Jahre unser Geld bekommen selbst wenn entschieden wird das nach der Einzahlung nur 3 Jahre zählen.
Sind ja zwei verschieden gesetzte auf die sich hier berufen wird ich glaube im BGB
3 Jahre nach der ersten Einzahlung macht überhaupt keinen Sinn. Richtig wäre ab Kenntnis. Anbieter täuschen uns über 15 Jahre und dürfen Geld behalten was Ihnen gar nicht zusteht? Wenn ich 15 Jahrelang schwarzarbeiten gehe und das kommt im 16. Jahr raus, da könnt ihr euch vorstellen was ich da Rückwirkend an Zahlungen leisten muss, abgesehen von den Strafen.
3 jahre ab einzahlung ist auch absoluter schwachsinn. OLG stuttgart sagt ja aktuell, direkt mit der ersten einzahlung bekommt man automatisch kenntnis über die illegalität...das ist unglaublich dämlich und ergibt keinerlei sinn.
Zitat von: wluchten66 am 20 April 2024, 15:14:12
Nehmen wir mal Evanders Fall...400k selbstfinanziert :)
Evander gewinnt vor dem LG
Ich habe gerade mal den Prozesskostenfinanzierer bemüht...eigene Anwaltskosten + Gerichtskosten mehr als 19000 Euro.
Kostenfestsetzungsantrag und der Buchmacher zahlt nicht, legt aber Berufung ein.
Macht dann nochmal mehr als 20000 Euro.
Gut angelegtes Geld, wenn man es hat :)
Zitat von: Duffi am 20 April 2024, 15:41:07
@Balou2024 gehst du in berufung bei dem verlorenen urteil?
@evander welches LG falls du es sagen willst
Ist das wichtig welches LG ? Glaube ich würde es hier jetzt mal nicht schreiben wenn es ok ist .
Nein, nicht wichtig. Hat mich nu persönlich interessiert ^^
Hallo Zusammen, dies ist in diesem Forum mein erster Beitrag...
Ich habe meine Berichte in den letzten Wochen auch schon alle fleißig angefordert und schaue dem ganzen entspannt entgegen.
Das Geld ist abgeschrieben und trotzdem geht es um einen gewaltigen Betrag.
Ich merke aber auch, wie sehr mich der aktuelle Prozess vom zocken entfernt hat. Ich habe die Zahlen sicher bewusst immer in den Hintergrund gedrängt, aber 13 Anbieter in 10 Jahren sprechen sicher für sich.
Nun aber meine konkrete Frage:
Unter anderem waren meine Anbieter die drei goldenen Haare des Teufels.
Da alle 3 sich inzwischen aus dem deutschen Markt zurückgezogen haben, meinte mein RA zumindest schon mal per Email, dass es hier eher schwierig werden wird.
Kann dies jmd aus der Runde bestätigen bzw hoffentlich widerlegen!?
Ich freue mich von Euch zu hören!
LG
Edit Olli: Anbieternamen entfernt!
Achtung, Werbung auf YT: https://www.youtube.com/shorts/YkbW2Yw_pJU?feature=share
@Tototom
Zwei deiner Anbieter sind halt auf Malta ... Rückforderung wird aktuell schwierig sein wegen Bill55...
Der andere Anbieter sitzt auf Gibraltar...
Keiner der genannten steht auf der Whiteliste...
Haben also kein Interesse mehr am deutschen Markt.
Du kannst natürlich versuchen einen PKF zu finden um kein finanzielles Risiko einzugehen.
Oder du wartest ab bis Bill55 gekippt wird.
Allerdings kann das noch dauern und du solltest die Verjährung im Blick haben.
Nicht am deutschen Markt? Sind die so nett und nehmen keine deutschen Zocker mehr illigal an?
Für mich schwer vorstellbar aber was weiß ich schon.
Wenn dann jetzt gleich mit PKF klagen. Oder abschließen. Warten ist die schlechteste Variante.
@Roy
Ich kann keine der drei genannten Seiten aus Deutschland öffnen.
Mit VPN habe ich's nicht versucht.
Es gibt sogar Anbieter die auf der Whitelist stehen und vom Ausland aus nicht geöffnet werden können.
Das war schon vor 10 Jahren so.
So müsste das grundsätzlich sein. Anscheinend gibt es ja noch viele Curacao OC'S die man trotzdem besuchen kann. Wäre auch bei Verfehlungen der Whitelist Kandidaten eine Möglichkeit die mal eine Zeitlang aus dem Verkehr zu ziehen.
Wer hat denn Interesse daran, die Curacao Anbieter auszuschliessen?
Hat eigentlich hier jemand schon einmal entweder nach Urteil oder über Vergleich Geld zurückbekommen?
Zitat von: Evander am 22 April 2024, 22:08:27
Hat eigentlich hier jemand schon einmal entweder nach Urteil oder über Vergleich Geld zurückbekommen?
Ich kann dir aus sicherer Quelle sagen dass nach Vergleichen schon Geld bezahlt wurde. Nur dürfen diese Personen halt nichts veröffentlichen. Deshalb hörst du da auch nichts von denen.
Weiß jemand wie die Anbieter und deren Anwälte aktuell eingestellt sind in Punkto Vergleiche - nach dem Hinweisbeschluss des BGH?!
Immer noch eine undurchsichtige Taktik (sprunghaft)?
Ich würde behaupten es ändert sich nichts, weil der positive Beschluss vom BGH eh da ist. Die Kosten für die Verfahren haben die eh deshalb denke ich werden sie die Verfahren auch durchziehen und sich auf die 3 Jährige Verjährung konzentrieren. Auf die Zinsen wird es dann auch nicht mehr drauf ankommen.
Und du sagst es selber indirekt. Warum sollte man dann noch ein Vergleich annehmen. Jetzt bedeutet für mich ein Vergleich 100% und Verkürzung des Verfahrens.
Danke, und bezüglich eines Urteils ? Hast du da auch schon von einer Zahlung gehört ?
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Ich kann dir aus sicherer Quelle sagen dass nach Vergleichen schon Geld bezahlt wurde. Nur dürfen diese Personen halt nichts veröffentlichen. Deshalb hörst du da auch nichts von denen.
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Man konnte an den letzten Verfahren hier im Forum und auch bei meinem Anwalt sehen, dass sich überhaupt nichts geändert hat.
Auf den Hinweis vom BGH wird auf Anbieter Seite gar nicht eingegangen. Weiterhin keine Vergleiche der Top 3 Anbieter in Deutschland.
Die Frage bleibt weiterhin offen, wann der BGH das Verfahren gegen Rot wieder aktiviert und einen Termin festsetzt.
Auch ob nun das Verfahren am 2 Mai stattfindet.
Zitat von: Balou2024 am 23 April 2024, 08:11:25
Man konnte an den letzten Verfahren hier im Forum und auch bei meinem Anwalt sehen, dass sich überhaupt nichts geändert hat.
Auf den Hinweis vom BGH wird auf Anbieter Seite gar nicht eingegangen. Weiterhin keine Vergleiche der Top 3 Anbieter in Deutschland.
Die Frage bleibt weiterhin offen, wann der BGH das Verfahren gegen Rot wieder aktiviert und einen Termin festsetzt.
Auch ob nun das Verfahren am 2 Mai stattfindet.
Naja, solang auch noch Bill55 steht, sehen die Anbieter die Verfahren eh locker entgegen.
Mahlzeit,
auch ich verfolge das ganze schon seit einiger Zeit und hab selbst ne Klage am laufen.
Mein zuständiges LG hat mit in allen Punkten zugestimmt. In der mündl. Verhandlung hatte es auch auf das OLG Karlsruhe schon verwiesen.
Im Urteil wurden die drei Jahre ab Kenntnis der Illegalität angenommen, so wie es andere LG auch schon geurteilt hatten. Mit den normalen drei Jahren ab Einzahlung wäre auch bei mir alles verjährt gewesen.
Vom Hinweisbeschluss des BGH steht im Urteil nichts.
Anbieter steht auf der WL, wahrscheinlich werden die aber sicher in Berufung gehen. Entweder wg den drei Jahren oder weil die Eigentümer der Seiten damals anders hießen (aber die jetzigen könnten mir dennoch ne Aufstellung zu kommen lassen :D )
Alles Geld was kommt, ist Bonus!
Altobelli
wenn es für dich und für gewisse andere Leute ein Bonus ist, dann habt ihr nur aus reinem Freizeitvergnügen gespielt und wart nie süchtig. Andere Leute haben ihre Zukunft zerschossen und depressives Verhalten an den Tag gelegt (keine Freunde/getroffen, kein großartigen Kontakt mit der Familie usw.)
Das kommt auch davon, weil die Chefs des Forum den Leuten immer eintrichtern will, dass Geld aus Rückzahlungen ein gewisser Bonus ist.
Da die illegalen Casinos systematisch ihre Kunden kaputt gemacht haben und es keine Aufsicht gab, müsste es normal noch einen erweiterten Anspruch denen gegenüber geben. Nur mal so am Rande.
Hobby Psychologe?
Geld, welches man verloren, verspielt hat - garantiert weil man süchtig war und immer auf den großen Schein und der Glückssträhne gehofft hatte, ist nun mal weg und man plant im jetzt und in der Zukunft damit nicht, sondern man kommt mit dem aus was man dann verdient oder spart.
Wenn man aber nach x-Jahren die Chance hat etwas davon wiederzubekommen, womit man all die Jahre nicht mitgerechnet hatte, dann ist es für die jetzige Lebensplanung ein Bonus oder kalkulierst Du mit Geld, was du nicht hast?
Geld, was ungeplant/unregelmäßig stattfindet, ist halt ein Bonus.
Kostenlos bis 19:02!!
https://www.rnd.de/wirtschaft/showdown-vor-dem-bundesgerichtshof-warum-sportwetten-kunden-womoeglich-bald-ihre-verluste-B4XQ6QZC6VBF3HXZWOT3K2OAL4.html?outputType=valid_amp
"Dass sie keine deutsche Lizenz erhielten, obwohl sie die Bedingungen erfüllten, sei wiederum nicht ihr Verschulden. Tatsächlich hatten es die deutschen Behörden nicht geschafft, schon vor 2021 eine gerichtsfeste Vergabe der Konzessionen zu regeln.
Die kennen wohl die Bedingungen nicht..
Sollte die Verjährung nun auf 3 Jahre mal vom BGH bestätigt werden sind wohl fast alle Klagen wertlos.
Die LG nehmen wohl nun vermehrt die 3 Jahresfrist an.
Das wird leider noch spannend!
Genau hör wieder auf Panik zu vertreiben!!!
Was interessiert mich das LG??? Die OLG's nehmen 10 Jahre. War am Anfang der Klagen auch so.! Für mich ist das OLG Karlsruhe eines schweres Schwert. 10 Jahre und keine Revision! Es kann nur die 10 Jährige geben!
Und außerdem der Anbieter wollte sich vergleichen :)!!! Der PKF und die RA haben sicherlich schon was mitbekommen das sie jetzt durchziehen. Das war uns allen klar. Ruhe bewahren und Speilfrei bleiben!!! Noch etwas geduldig sein sein!!
Deswegen hat man auch nur eine begrenzte Zeit, seine Verluste einzuklagen. Und wer auf Anraten des Forums wartet und sich erstmal um seine Gesundheit kümmert, was auch parallel geht, der hat verloren.
Da muss man auch schon etwas Biss und Hoffnung haben, sonst landet das Geld sowieso wieder bei den Casinos. Wer keinen Biss hat, sollte auch nicht klagen. 3 Jahresfrist werden die meisten auch durchgesetzt haben, von 10 Jahren war Stand 2021 z.B. wenig zu lesen. Aber das ist für die meisten irrelevant, da viele mit PKF klagen und nur ihr Zubrot benötigen und nichts zu verlieren haben.
Na ja politisch gesehen und als kleine Ausschweifungen Frau Brorhilker an der Hand, traue ich Deutschland alles zu. Urteil gegen die bösen illigalen Riesen und auf Grund der drei Jahre kaum Zahlungen für diese.
Ich sage damit nicht dass es so kommt, aber zutrauen würde ich es diesem Land alles.
Genau deswegen habe ich mich für pkf entschieden. Bei 3 jahren bekomme ich bichts wieder.
Bei 10 jahren trotz pkf sehr viel.
Zu verlieren habe ich nichts. Ich kann nur gewinnen.
Achso, bei mir sind es 90% casino
Fängt schon wieder gut an...
Ist klar es gibt OLG Entscheidungen und jetzt kommt der BGH und sagt nur 3 Jahre. Das würde dann nur für bereits Kläger gelten.
Jungs überlegt doch mal. Die Anbieter verdienen Mrd. Wäre es nicht geil wenn das Geld ins Land zurück kommt?? Wir zahlen unsere Schulden ab, kaufen uns was von dem Geld...Ihr müsst auch mal drum herum schauen.
3 Jahre nach der ersten Einzahlung macht jedenfalls keinen Sinn, mal abgesehen von irgendwelchen Klagen. Die Anbieter wussten, dass das was sie tun Illegal ist. Sollte die Entscheidung auf 3 Jahre nach der ersten Einzahlung fallen, wäre das nur ein schützen der Anbieter, da die Bewusst auf die 3 Jahre spekuliert haben, sollte mal was kommen. Es wäre ein Unding. Anbieter täuschen und betrügen uns unwissende über Jahre, können Illegal Geld scheffeln und kommen dann so davon? Ich gehe fest von den 10 Jahren aus, alles andere wäre totaler Bullshit.
In meinem Fall wurde jedenfalls 2 mal der Antrag auf Aussetzung des Verfahrens abgelehnt, mit dem Hinweis auf den Hinweisbeschluss vom BGH
Ich hätte dann spätestens Ende 2015 anfangen müssen zu klagen. Wie soll das gehen wenn ich von nichts wusste? funktioniert nicht.
Genau diese Unruhe wollen die Anbieter erreichen. Lasst euch nicht verunsichern und nicht entmutigen.
Am 2 Mai geht es um den Zeitraum 2018. Wenn ich richtig rechne ;) sind das mehr als 3 Jahre ab erster Einzahlung :o ;D
Dazu hat der BGH einen Hinweisbeschluss rausgehauen, indem er sich auf die Seite des Klägers stellt!
@PKRNET
Du schießt heute zum zweiten Mal gegen das Forum, bzw. gegen die Prinzipien des FAGS. Deine Aussagen sind aber aus dem Zusammenhang gerissen. Somit sind sie falsch! Daher bitte ich Dich, die entsprechenden Passagen, die Dir aufstoßen herauszusuchen und noch einmal akribisch zu lesen!
Ich danke Dir!
Der ein oder andere pkf ist auch pleite gegangen.
Zitat von: Istvoelligegal am 23 April 2024, 22:29:20
Der ein oder andere pkf ist auch pleite gegangen.
welche?
https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/probleme-mit-prozessfinanzierern-legal-tech-unternehmen-insolvent-100.html
Hab den Beitrag gesehen.
Ich habe auch schon festgestellt, dass der ein oder andere Anwalt eine Beteiligung beim pkf hat.
Wenn das komplette Kostenrisiko im Falle einer Insolvenz auf den Spieler liegt, sind die 40-60% Beteiligungen ja aberwitzig.
Da ist die Prozesskostenhilfe wohl immer noch die beste Option, wenn man sich den Prozess nicht leisten kann.
Man stelle sich vor, der BGH entscheidet tatsächlich Verjährung drei Jahre...dann sind die pkf doch allesamt pleite.. unwahrscheinlich, aber ich finde solche Unternehmen ziemlich suspekt und vorallem wenn man dann im Internet liest, dass das Unternehmen erst dann zufrieden ist, wenn der Spieler sein Geld zurück erhält ... Ehrlichkeit sieht anders aus.
§ 199 Abs 1 BGB
(3) Sonstige Schadensersatzansprüche verjähren
1.ohne Rücksicht auf die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis in zehn Jahren von ihrer Entstehung an
Gute Nacht =)
Noch immer keine Absage zum BGH Termin. Bin gespannt, ob diese noch diese Woche kommt.
Nächste Woche wäre echt sehr knapp.
Es wäre das Beste wenn der BGH-Prozess stattfindet.
Find ich auch.
Noch besser wäre es, wenn der BGH den Fall vom März schnell ansetzen würde, wenn der Vergleich geplatzt ist.
Dann wären nahezu alles beim BGH geklärt auch die Verjährung.
Mein Urteil ist von Januar... Habe immernoch kein Geld gesehen. GR sagt "Bleib ruhig, wir sind dran", ansonsten höre ich nichts mehr. Ich denke mir man wartet auf den OLG Termin, aber wie sollte das mein rechtskräftiges Urteil beeinflussen? Ich war so froh als ich gewonnen hatte und das Gericht keine Revision erlaubt hat, und die Gegenseite die Frist für die Nichtzulassungsbeschwerde hat verstreichen lassen. Aber jetzt passiert einfach nichts mehr. GR scheint so überlastet zu sein mit Fällen, dass Sie in jedem Schreiben eingehend erinnern, dass man von Nachfragen absehen solle.
Die Beklagte wäre nach dem Hinweisbeschluss für mich ungeschickt wenn sie es absagen würden. Warum? Das Teil steht und bei einem Prozess können sie wenigstens noch ihre Argumente vorbringen. Deshalb glaube ich nicht an eine Absage.
Muslera das ist bei allen so. Die wenden mehr Kraft auf um noch mehr Klagen zu rekrutieren.
Anwälte dito. Das mit dem nicht nachfragen ist inzwischen auch zum Baustein geworden.
Zitat von: Roy1234 am 24 April 2024, 12:44:08
Die Beklagte wäre nach dem Hinweisbeschluss für mich ungeschickt wenn sie es absagen würden. Warum? Das Teil steht und bei einem Prozess können sie wenigstens noch ihre Argumente vorbringen. Deshalb glaube ich nicht an eine Absage.
Selbstverständlich werden die Absagen. Welche Argumente? Meine damit echte Argumente.
Der 1. Fall wird 100% stattfinden. Warum sollte der Anbieter sich nochmal medial ins Rampenlicht bringen??? Es geht um lächerliche 12 K. Was wir nicht vergessen dürfen. Beim BGH arbeiten auch nur Menschen. Es gibt Fristen und formale Richtlinien die eingehalten werden müssen.
Die warten auch sicherlich ab was der Anbieter macht. Die Ladungsfrist darf nach meinem Wissen mindestens 1 Woche sein. Ich gehe von einem unverzüglichen Termin aus.
Lieber später die Entscheidung als früh und falsch!
Edit Olli: Link entfernt
Recht interessant zu sehen dass die Anbieter in Ihren Bilanzen Gelder als Rückstellung für Rechtstreitigkeiten bilden.
Achtung die Seite ist eine Zockerseite. Triggergefahr!!!!!!!
Zitat von: Roy1234 am 24 April 2024, 12:46:56
Muslera das ist bei allen so. Die wenden mehr Kraft auf um noch mehr Klagen zu rekrutieren.
Anwälte dito. Das mit dem nicht nachfragen ist inzwischen auch zum Baustein geworden.
das geht aber auch anders. ich bekomme innerhalb von wenigen stunden, teilweise sogar in minuten immer eine antwort auf meine fragen von meinem anwalt und kann ihn auch jederzeit anrufen. gehört für mich zu einem guten anwalt auf jeden fall dazu. dennoch kann ich nachvollziehen, warum ein PKF nicht will, dass ihn jeder wegen den immer wieder gleichen fragen bombardiert.
Zitat von: Muslera am 24 April 2024, 12:43:57
Mein Urteil ist von Januar... Habe immernoch kein Geld gesehen. GR sagt "Bleib ruhig, wir sind dran", ansonsten höre ich nichts mehr. Ich denke mir man wartet auf den OLG Termin, aber wie sollte das mein rechtskräftiges Urteil beeinflussen? Ich war so froh als ich gewonnen hatte und das Gericht keine Revision erlaubt hat, und die Gegenseite die Frist für die Nichtzulassungsbeschwerde hat verstreichen lassen. Aber jetzt passiert einfach nichts mehr. GR scheint so überlastet zu sein mit Fällen, dass Sie in jedem Schreiben eingehend erinnern, dass man von Nachfragen absehen solle.
Zwangsvollstreckung ist teilweise mühesam, an Fristen gebunden, etc., und ganz wichtig: Bei Zwangsvollstreckung verdient der Anwalt nicht so viel, weswegen das gerne nach hinten geschoben wird.
Bezüglich dem 1 Fall am BGH welcher ja durch einem Vergleich auf Eis gelegt wurde, liegt dem BGH aktuell keine Information vor, dass die Verhandlung gescheitert sind ( FYI)
Zitat von: Balou2024 am 24 April 2024, 15:44:30
Bezüglich dem 1 Fall am BGH welcher ja durch einem Vergleich auf Eis gelegt wurde, liegt dem BGH aktuell keine Information vor, dass die Verhandlung gescheitert sind ( FYI)
Die verhandeln bis zum 02.05 11.29Uhr und 11.29:30 einigen sie sich und der Termin wird abgesagt. Mir aber eigentlich egal. Auch eine erfolgreiche Verhandlung wäre ein eingeständnis.
Hätte jetzt gesagt ist ein bluff gewesen vom
PKF aber der Artikel vom NDR ist noch online und da wird der BGH zitiert. Die werden auch den Artikel kennen..ob sie es so stehen gelassen hätte...Vlt. wurde verhandelt bis zum 2.5. nichts zu unternehmen!
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/online-gluecksspiele-verfahren-zu-rueckzahlungsanspruechen-wird-nicht-ausgesetzt/
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/olg-karlsruhe-online-casino-muss-verlust-in-hoehe-von-95-000-euro-erstatten/
@Speedy im zweiten ist was von Curacao erwähnt, hieß es nicht das man Curacao kaum zur Rückzahlung zur Zeit bekommt?
Zitat von: Alexx13 am 24 April 2024, 23:14:47
@Speedy im zweiten ist was von Curacao erwähnt, hieß es nicht das man Curacao kaum zur Rückzahlung zur Zeit bekommt?
Von da Geld zu bekommen kann schwierig werden. Darum geht es mir aber nicht so wirklich. Mich interessiert eher, dass die Gerichte noch die gleiche Einstellung haben und eben die Urteile sprechen mit der Begründung dass die Anbieter keine Lizenz hatten und deshalb Ihr Angebot in DE etc. nicht hätten Anbieten dürfen.
Das hier ist das wichtigste:
Zur Begründung führte das OLG Karlsruhe aus, dass im Zeitraum bis zum 30. Juni 2021 die Beklagte gegen das Totalverbot von Online-Glücksspielen in Deutschland gemäß § 4 Abs. 4 Glücksspielstaatsvertrag in der Fassung von 2012 verstoßen habe. Obwohl sie nicht über die Erlaubnis verfügte, in Deutschland öffentlich Glücksspiele im Internet zu veranstalten, habe sie dem Kläger von seinem Wohnsitz in Baden-Württemberg aus die Teilnahme an den Online-Glücksspielen ermöglicht.
Mal eine doofe Frage...warum klagt man gegen Curacao??? Da gibts doch niemals Geld zurück, oder sehe ich das falsch? Und wenn nein, dann habe ich nichts ausser Spesen...klärt mich auf.
Ich hab mir gerade noch eine andere kranke Sache überlegt, Da die Illegalität ja jetzt in aller Munde ist, könnten doch sämtliche Anbieter wieder alles anbieten ohne Lizenz. Denn: der Spieler würfe sich selbst strafbar machen und, weil er von der Illegalität wusste, kann er nicht klagen. Ergo: die Lizenz wàre obsolet, oder nicht? :)
curacao gehört zu niederländischen kolonien und ist damit nicht rechtlich unverwundbar. auch da versuchen anwälte, genau wie bei malta casinos, rechtsmittel einzulegen und exekutionen durchzusetzen. zumindest gibt es dort kein bill55, auch wenn die chancen dadurch aktuell natürlich nicht besser stehen.
Weiss ich alles.
Aber mein Anwalt hat gesagt: vergiss es. Denke noch schlimmere Verbrecher als auf Malta
Daher halte ich eine Klage und einen Anwalt, der Dir dazu ràt, eher für fragwürdig...oder?
Wie man so schön sagt - abwarten und Tee trinken. Curacao rückt als OC-Oase auch immer mehr in den Fokus und die wollen ihren Glücksspielapparat überarbeiten hinsichtlich Transparenz und Spielerschutz. Ewig werden die sich nicht mit ihrer Bananenlizenz vor der Verantwortung entziehen können.
Frage zwischendrin, wie lange dauert es eigentlich bis nach der Verhandlung das Urteil verkündet wird?
Zitat von: Eddy am 25 April 2024, 19:00:04
Frage zwischendrin, wie lange dauert es eigentlich bis nach der Verhandlung das Urteil verkündet wird?
ca 4-5 Wochen
laut Gesetz, drei Wochen, aber ist eher die Ausnahme ,...
https://dejure.org/gesetze/ZPO/310.html
Das stimmt aber nach einem Hinweisbeschluss beim BGH dürfte es hoffentlich schneller gehen.... Egal wie ist die Sachlage klar. Die Anbieter warten mit Absicht damit sie keine Schwäche zeigen..
ich muss nochmal fragen...
Ja, alles illegal ohne Lizenz. Aber wenn jetzt alle davon wissen, dass es illegal ist, kann ich doch ein illegales Angebot wieder starten, weil ja niemand klagen kann...oder nicht?
Es braucht also keine Lizenzvergabe mehr...ausser der Staat geht dann gegen die Anbieter vor. Aber das macht er ja nicht.
Oder habe ich einen Denkfehler?
Also man schreibt einfach ganz easy in seine AGBs: Der Kunde ist selbst verantwortlich :)
hallo leute,
ich habe einige klagen selbst finanziert und vor gericht gewonnen. unter anderem befindet sich darunter ein anbieter der sich aus dem österreichischen markt zurückgezogen hat.
kann ich dort das geld abschreiben? oder besteht eine chance sobald bill55 gekippt wird...
grüße
Zitat von: wluchten66 am 25 April 2024, 20:21:04
ich muss nochmal fragen...
Ja, alles illegal ohne Lizenz. Aber wenn jetzt alle davon wissen, dass es illegal ist, kann ich doch ein illegales Angebot wieder starten, weil ja niemand klagen kann...oder nicht?
Es braucht also keine Lizenzvergabe mehr...ausser der Staat geht dann gegen die Anbieter vor. Aber das macht er ja nicht.
Oder habe ich einen Denkfehler?
Also man schreibt einfach ganz easy in seine AGBs: Der Kunde ist selbst verantwortlich :)
so einfach ist das nicht.
Es gibt auch Urteile, die sagen, dass selbst, wenn der Kläger davon gewusst hat ,dass er dennoch seine Kohle wieder bekommt.
Wenn ein Spieler eine OASIS Sperre einrichtet, dann weiß er auch, dass er nicht spielen darf. Aber auch dann bekommt er nach einigen Urteilen sein Geld zurück, wenn er
trotzdem spielen konnte und einen Verlust erlitten hat.
Einer der Gedanken vom Glücksspielstaatsvertrag ist der, den Spieler auch vor sich selbst zu schützen. Nur so wird das mE erreicht.
Zu Mal der Glücksspielanbieter am besten wissen müsste, dass er das Glücksspiel X nicht anbieten darf. Insofern handeln beide "illegal".
Gff. könnte das Verhalten also strafrechtlich relevant sein.
Keine Absage für den Termin am 2. Mai.
Somit kann man nun echt davon ausgehen, dass die Verhandlung stattfinden wird.
Find ich sehr gut die Entwicklung!
Eine Absage am Montag oder am Dienstag wäre echt unwahrscheinlich.
Dann haben wir bald ein finales Urteil!
Sehr gut hoffentlich bleibt das auch so. Wisst ihr was über den anderen Fall was jetzt nun ist? Wird der dann irgendwann doch verschwinden oder wie?? Können ja nicht so lange verhandeln??
teilweise werden Termine keine 2 Stunden vorher abgesagt. kommt hin und wieder auch vor, dass "anwaltlich versichert" wird, dass der als "allein bearbeitende Sachbearbeiter" erkrankt ist und die übrigen X Anwälte allesamt verhindert sind, auch wünscht der Mandat ausschließlich eine Vertretung durch den RA X.
zu Mal jetzt auch tatsächlich einige krank sind. ..
Aber es wäre das Verfahren wo die 10 hörige Verjährung keine Rolle spielt oder ?
Zitat von: CRS 2024 am 26 April 2024, 17:40:48
Aber es wäre das Verfahren wo die 10 hörige Verjährung keine Rolle spielt oder ?
Meines Wissens handelt es sich da um die 10 jährige. Der Verlust stammt aus 2018. Wäre also bei 3 Jahren verjährt.
Zitat von: Zocker am 26 April 2024, 16:58:34
Sehr gut hoffentlich bleibt das auch so. Wisst ihr was über den anderen Fall was jetzt nun ist? Wird der dann irgendwann doch verschwinden oder wie?? Können ja nicht so lange verhandeln??
Auf der BGH Seite steht, dass die Verhandlung noch nicht terminiert ist. Du meinst Butterblümchen oder?
In der Verhandlung am 2 Mai spielt die Verjährung Krone Rolle, da die Klage frühzeitig eingereicht wurde. Sie liegt somit noch in der Frist.
Die andere Klage welche sich wohl noch in Verhandlung befindet wäre sehr wichtig, da es hier um die Verjährung gehen würde.
Laut BGH ist noch kein Termin bestimmt zur Wiederaufnahme
Zitat von: Speedy am 26 April 2024, 18:41:42
Zitat von: Zocker am 26 April 2024, 16:58:34
Sehr gut hoffentlich bleibt das auch so. Wisst ihr was über den anderen Fall was jetzt nun ist? Wird der dann irgendwann doch verschwinden oder wie?? Können ja nicht so lange verhandeln??
Auf der BGH Seite steht, dass die Verhandlung noch nicht terminiert ist. Du meinst Tipsinsklo oder?
Ja genau, wurde ja auch schon kommentiert von Balou. Wollte dir wenigstens antworten. Danke dir!
Mich müsste mal jemand aufklären.. Hier wird ständig über die Verjährung diskutiert, ob 3 oder 10 Jahre. Ich frage mich halt, WARUM warten die Gerichte (LG, OLG) auf das Urteil am 02.05, wo es gar nicht um die Verjährung ( 10 Jahre ) geht, um sich dann nach dem BGH zu richten?! Also geht es doch gar nicht um die Verjährung, sondern nur um die Entscheidung ob das BGH für oder gegen den Kläger entscheidet, wonach sich dann die unteren Gerichte nach richten?!
In diesem Prozess am 02.05 geht es hauptsächlich um die Lizenz Frage und diese wurde im Hinweis bereits vom BGH bestätigt, dass die Anbieter keine Lizenz haben.
Wir brauchen dringend einen Fall mit der Verjährung, damit die Berufungen aufhören.
Boah ... diese Spekulierei geht mir sowas von auf den Sack ...
Ehrlich ... wenn Ihr Euch nicht zusammenreißen könnt, dann werde ich diese Threads hier schließen.
Zitat von: Olli am 26 April 2024, 22:50:17
Boah ... diese Spekulierei geht mir sowas von auf den Sack ...
Ehrlich ... wenn Ihr Euch nicht zusammenreißen könnt, dann werde ich diese Threads hier schließen.
Ich spekuliere nicht. Ich stelle lediglich eine Frage die mich interessiert, da ich die Entscheidungen der LGs und OLGs nachvollziehen möchte! Denn, MEIN Gericht wartet nur auf das BGH, obwohl es bei meinem Gericht nicht um die Lizenzfrage geht, sondern um die Verjährung, die aber , so wie ich das gelesen habe, am 02.05 aber kein Thema ist.
Olli, du musst nicht gleich am Rad drehen, nur weil ich manche Entscheidungen nicht verstehe, sie aber nachvollziehen möchte.
Ich bin doch hier im Forum-glücksspielsucht, oder? Ein Forum ist für mich eine Plattform wo man sich austauscht, Fragen stellt um ggf. Hilfe durch wissen oder Erfahrungen zu erhalten.
Schweigt ihr euren Suchberater/Therapeut auch an? Stellt ihr dem keine Fragen? Sucht ihr bei dem nicht nach Antworten? Sorry Olli, aber deine Reaktion war etwas daneben.
Nein! Ollis Reaktion ist nicht daneben. Halt mal die Füße still! Ihr benehmt euch rauschhaft. Übt euch mal in Geduld und wartet ab, was weiter passiert.
LG Ilona
Eher wie ein kleines kind kurz vor weihnachten. Und das finde ich auch in ordnung.
Die Diskussion hier ist weder feindlich noch sonst irgendwas. Ich lese hier gerade sehr gerne mit
Dito. Wichtiger Thread und absolut hilfreich. Auch wenn sich Dinge wiederholen.
Absolut hilfreiche Diskussion hier. Es geht hier bei vielen um Existenzen. Die Rückzahlungen würden für viele ein neues Leben bedeutet.
Spielfrei und wieder Kapital um schuldenfrei zu sein. Das wünsche ich vielen.
Auch wenn ich mich nun komplett unbeliebt mache, finde deine Reaktion auch komplett unangemessen, Olli.
Gerade in deiner Rolle als Moderator und Vorbildfunktion.
Klar sollst und darfst du deine Meinung sagen. Aber so aus der Haut zu fahren finde ich komplett unprofessionell.
Die Androhung du würdest hier den Thead schließen kann ich nicht verstehen.
Ja hier wird spekuliert. Aber weil einfach Unsicherheiten bestehen.
Klar kann man auch seinen Anwalt fragen, aber den mal ans Telefon zu bekommen ist nicht so einfach wie einige sich evtl. vorstellen.
Außerdem kommen auch immer wieder Fragen auf, die durch die Diskussion entstehen.
Ich hoffe du nimmst meinen Post nicht persönlich, sondern gehst professionell damit um. So habe ich dich jedenfalls immer in der Vergangenheit wahrgenommen.
ZitatJa hier wird spekuliert. Aber weil einfach Unsicherheiten bestehen.
Guten Morgen erst einmal!
Wem ist denn aufgefallen, dass die Spekulationen sehr häufig zu Verunsicherungen geführt haben?
Wem ist geholfen, wenn anstelle von Fakten Spekulationen die Runde machen?
Es hat keiner etwas dagegen, wenn sinnvolle Fragen gestellt und anschließend geklärt werden.
ZitatWARUM warten die Gerichte (LG, OLG) auf das Urteil am 02.05, wo es gar nicht um die Verjährung ( 10 Jahre ) geht, um sich dann nach dem BGH zu richten?! Also geht es doch gar nicht um die Verjährung, sondern nur um die Entscheidung ob das BGH für oder gegen den Kläger entscheidet, wonach sich dann die unteren Gerichte nach richten?!
So etwas hier ... was soll das? (Sorry, Speedy!) Wer soll die Frage konkret beantworten? Dies kann hier niemand! Das liegt daran, dass nun mal keiner der Richter hier anwesend ist. Selbst wenn der BGH so oder so entscheidet ... dann können die anderen Gerichte immer noch ihre eigenen Entscheidungen treffen. Was bringt also eine solche Frage ... nur noch mehr Fragen ... oder nicht?
Es gilt von jedem hier zu akzeptieren, dass es nun mal Fragen gibt, auf derren Beantwortung man warten muss! Auch wenn es schwer fällt ...
ZitatGerade in deiner Rolle als Moderator und Vorbildfunktion.
Gerade in meiner Rolle als Moderator empfinde ich es als meine Pflicht hier einzuschreiten. Wir haben in letzter Zeit so oft darauf hingewiesen, dass das nichts bringt und geht immer munter weiter. Es wird mal kurz durchgeatmet und schon geht die Flut der Beiträge weiter ...
Vielleicht übernimmt mal einer von Euch eine Vorbildfunktion und beendet das Spekulieren?
ZitatAber weil einfach Unsicherheiten bestehen.
Klar kann man auch seinen Anwalt fragen, aber den mal ans Telefon zu bekommen ist nicht so einfach wie einige sich evtl. vorstellen.
Für Unsicherheiten habe ich vollstes Verständnis.
Die werden aber nicht gelöst, indem Du das Forum als Informationsquelle Deinem Anwalt gleichsetzt! Hier sitzen Laien!
Auch wenn ich mich wiederhole: Dadurch entstehen weitere Unsicherheiten!
ZitatEs geht hier bei vielen um Existenzen. Die Rückzahlungen würden für viele ein neues Leben bedeutet.
Genau deshalb gibt es hier diesen Bereich! Das Eine hat aber mit dem Anderen nichts zu tun!
Übt Euch in Geduld! Das wird alles schon ...
Zitat von: Ilona am 27 April 2024, 00:31:24
Nein! Ollis Reaktion ist nicht daneben. Halt mal die Füße still! Ihr benehmt euch rauschhaft. Übt euch mal in Geduld und wartet ab, was weiter passiert.
LG Ilona
Unfassbar, noch so eine freche Reaktion von einem Admin. Ich halte meine Füße
nicht still. Wie hier schon jemand erwähnt hat. Es geht hier um Existenzen. Da ist man froh über jedes kleine Detail. IHR solltet man die Füße steillhalten und uns User Duskutieren lassen. Es hilft nämlich manchen sich zu beruhigen, aber soweit denkt ihr nicht.
Was nützt uns denn vorab zu wissen, wie die Gerichte entscheiden werden, mit welchen Inhalten sie sich beschäftigen usw.
Ich sage es euch, obwohl ich hier auch ständig lese aus Interesse, kann ich euch als Feedback geben, dass ihr mich mit eurem ,,Fachwissen" ziemlich verunsichert. Genau so verunsichert wie ich damals die Verteidigungsschrift des Beklagten laß, dass ich mich strafbar gemacht habe usw. Mit der Verjährungsthematik bin ich erneut verunsichert, mag sein, dass da was dran ist, aber kann ich daran was ändern? Was nützt es mir zu wissen, wenn ich keine Einflussmöglichkeiten habe ausser, dass ich mir mein Kopf zerbreche.
Ich denke, dass wir die Diskussion den Fachleuten lassen sollten, die uns ständig auf dem Laufenden halten. Dass noch zusätzlich zu kommentieren mit halbwissen macht es dann aber auch nicht besser.
Letztlich
Zitat von: Olli am 27 April 2024, 08:45:28
ZitatJa hier wird spekuliert. Aber weil einfach Unsicherheiten bestehen.
Guten Morgen erst einmal!
Wem ist denn aufgefallen, dass die Spekulationen sehr häufig zu Verunsicherungen geführt haben?
Wem ist geholfen, wenn anstelle von Fakten Spekulationen die Runde machen?
Es hat keiner etwas dagegen, wenn sinnvolle Fragen gestellt und anschließend geklärt werden.
ZitatWARUM warten die Gerichte (LG, OLG) auf das Urteil am 02.05, wo es gar nicht um die Verjährung ( 10 Jahre ) geht, um sich dann nach dem BGH zu richten?! Also geht es doch gar nicht um die Verjährung, sondern nur um die Entscheidung ob das BGH für oder gegen den Kläger entscheidet, wonach sich dann die unteren Gerichte nach richten?!
So etwas hier ... was soll das? (Sorry, Speedy!) Wer soll die Frage konkret beantworten? Dies kann hier niemand! Das liegt daran, dass nun mal keiner der Richter hier anwesend ist. Selbst wenn der BGH so oder so entscheidet ... dann können die anderen Gerichte immer noch ihre eigenen Entscheidungen treffen. Was bringt also eine solche Frage ... nur noch mehr Fragen ... oder nicht?
Es gilt von jedem hier zu akzeptieren, dass es nun mal Fragen gibt, auf derren Beantwortung man warten muss! Auch wenn es schwer fällt ...
ZitatGerade in deiner Rolle als Moderator und Vorbildfunktion.
Gerade in meiner Rolle als Moderator empfinde ich es als meine Pflicht hier einzuschreiten. Wir haben in letzter Zeit so oft darauf hingewiesen, dass das nichts bringt und geht immer munter weiter. Es wird mal kurz durchgeatmet und schon geht die Flut der Beiträge weiter ...
Vielleicht übernimmt mal einer von Euch eine Vorbildfunktion und beendet das Spekulieren?
ZitatAber weil einfach Unsicherheiten bestehen.
Klar kann man auch seinen Anwalt fragen, aber den mal ans Telefon zu bekommen ist nicht so einfach wie einige sich evtl. vorstellen.
Für Unsicherheiten habe ich vollstes Verständnis.
Die werden aber nicht gelöst, indem Du das Forum als Informationsquelle Deinem Anwalt gleichsetzt! Hier sitzen Laien!
Auch wenn ich mich wiederhole: Dadurch entstehen weitere Unsicherheiten!
ZitatEs geht hier bei vielen um Existenzen. Die Rückzahlungen würden für viele ein neues Leben bedeutet.
Genau deshalb gibt es hier diesen Bereich! Das Eine hat aber mit dem Anderen nichts zu tun!
Übt Euch in Geduld! Das wird alles schon ...
Alles gut. Ich setze mich mal zu den stillen mitlesern
Finde ich auch alles übertrieben.
Dann warten wir nun erstmal den Termin am Donnerstag hab.
Schönes Wochenende an alle!
ZitatIch bin doch hier im Forum-glücksspielsucht, oder? Ein Forum ist für mich eine Plattform wo man sich austauscht, Fragen stellt um ggf. Hilfe durch wissen oder Erfahrungen zu erhalten.
Richtig, doch die Threads, die dem zitierten Kriterium entsprechen, werden von den Teilnehmern hier gekonnt ignoriert.
In diesem Thread tauscht keiner 'Erfahrungen' aus, sondern es wird nur wild spekuliert - das ist ein Unterschied.
Und Fragen zu stellen, die ohne Spekulationen gar nicht beantwortet werden können, hilft auch keinem.
Darüber zu orakeln, was Richter X denkt, hat auch wenig bis gar nichts mit 'Wissen' zu tun.
Über das Thema Sucht an sich schreibt hier jedenfalls keiner.
Als einer der in dem anderen Thread von Olli erwähnten 'Kritiker' muß ich daher sagen... die Einzigen, denen du hier 'Futter gegeben' hast, sind die Protagonisten dieses Threads selbst. Nur das zu hören, was man hören will, Dinge zum eigenen Vorteil 'verdrehen', gekünstelte Entrüstung, Tunnelblick, Uneinsichtigkeit, Intoleranz, Drama, weißes Rittertum, und teilweise schon echt skurrile 'Rechtfertigungen' für die Existenz dieses Threads und die Beteiligung daran.
Wenn ich jemandem vor Augen führen will, wie ein Suchtkranker denkt, dann wäre eine einfache Möglichkeit, ihm das nahezubringen, ihn einfach mal diesen Thread lesen zu lassen.
Kurz gesagt: er würde höchstens zu 'Anschauungszwecken' dienen, was eigentlich das Letzte sein sollte, was irgendjemand hier will - mich eingeschlossen.
Daher wundere ich mich über die doch sehr späte, längst überfällige Reaktion der Moderation.
Aber immerhin kam da überhaupt mal was.
Es geht um Existenzen? Ihr rechnet wirklich mit dem Geld um euch da auszuhiefen?(50% von euch verspielen es eh wieder)
Keiner hier, hat erwähnt wie er es alleine rausschafft. (Was wäre gebe es die Möglichkeit nicht)
Also ich begebe mich nicht in Warteposition und warte auf dass Geld BEVOR ich wieder zu leben beginne.
Ihr könnt jetzt sowieso nichts tun. Und ich frage mich,....was ist euer Lebensinhalt?
"Schexxx doch bitte innerlich auf das Geld, und ....ups.....irgendwann freut ihr euch darüber. Aber lasst euer Leben doch nicht so sehr von diesem Thema lenken.
Danke Olli.
Ps: ein Forum für Spielsuchtkranke, gut und streng geführt, richtig so.
Empfehle "guru" für wilde Spekulationen
Zitat von: TAL am 27 April 2024, 09:44:54
ZitatIch bin doch hier im Forum-glücksspielsucht, oder? Ein Forum ist für mich eine Plattform wo man sich austauscht, Fragen stellt um ggf. Hilfe durch wissen oder Erfahrungen zu erhalten.
Richtig, doch die Threads, die dem zitierten Kriterium entsprechen, werden von den Teilnehmern hier gekonnt ignoriert.
In diesem Thread tauscht keiner 'Erfahrungen' aus, sondern es wird nur wild spekuliert - das ist ein Unterschied.
Und Fragen zu stellen, die ohne Spekulationen gar nicht beantwortet werden können, hilft auch keinem.
Darüber zu orakeln, was Richter X denkt, hat auch wenig bis gar nichts mit 'Wissen' zu tun.
Über das Thema Sucht an sich schreibt hier jedenfalls keiner.
Als einer der in dem anderen Thread von Olli erwähnten 'Kritiker' muß ich daher sagen... die Einzigen, denen du hier 'Futter gegeben' hast, sind die Protagonisten dieses Threads selbst. Nur das zu hören, was man hören will, Dinge zum eigenen Vorteil 'verdrehen', gekünstelte Entrüstung, Tunnelblick, Uneinsichtigkeit, Intoleranz, Drama, weißes Rittertum, und teilweise schon echt skurrile 'Rechtfertigungen' für die Existenz dieses Threads und die Beteiligung daran.
Wenn ich jemandem vor Augen führen will, wie ein Suchtkranker denkt, dann wäre eine einfache Möglichkeit, ihm das nahezubringen, ihn einfach mal diesen Thread lesen zu lassen.
Kurz gesagt: er würde höchstens zu 'Anschauungszwecken' dienen, was eigentlich das Letzte sein sollte, was irgendjemand hier will - mich eingeschlossen.
Daher wundere ich mich über die doch sehr späte, längst überfällige Reaktion der Moderation.
Aber immerhin kam da überhaupt mal was.
Nur das zu hören, was man hören will, Dinge zum eigenen Vorteil 'verdrehen', gekünstelte Entrüstung, Tunnelblick, Uneinsichtigkeit, Intoleranz, Drama, weißes Rittertum, und teilweise schon echt skurrile 'Rechtfertigungen' für die Existenz dieses Threads und die Beteiligung daran.Liebe User, bitte sofort alles abstellen und normal denken.
Dass man durch Austausch, Erfahrungen und Diskussionen eine andere Sichtweise auf all das bekommen kann wird hier nicht gesehen. Auch wird hier nicht gesehen, dass das schreiben für den ein oder anderen User eine Art Befreiung ist. Es wird gesagt, dass hier keiner über Sucht spricht?! Ich bin im BGH Urteil Thread und nicht im Spielsucht Thread und bin der Meinung, dass man dann auch alles zu dem Thema schreiben sollte.
Und Fragen zu stellen, die ohne Spekulationen gar nicht beantwortet werden können, hilft auch keinem.soviel zum Thema Orakel. Du weißt also, dass keiner auf diese Fragen antworten kann? Hier gibt es User, die sich mit dem Richter unterhalten haben.
Wenn jeder seine Erfahrungen und Informationen für sich behält, dann besteht das Forum nur noch aus der SHG!
Ich habe fertig. ;)
Zitat von: Substi13 am 27 April 2024, 10:47:55
Es geht um Existenzen? Ihr rechnet wirklich mit dem Geld um euch da auszuhiefen?(50% von euch verspielen es eh wieder)
Keiner hier, hat erwähnt wie er es alleine rausschafft. (Was wäre gebe es die Möglichkeit nicht)
Also ich begebe mich nicht in Warteposition und warte auf dass Geld BEVOR ich wieder zu leben beginne.
Ihr könnt jetzt sowieso nichts tun. Und ich frage mich,....was ist euer Lebensinhalt?
"Schexxx doch bitte innerlich auf das Geld, und ....ups.....irgendwann freut ihr euch darüber. Aber lasst euer Leben doch nicht so sehr von diesem Thema lenken.
Danke Olli.
Ps: ein Forum für Spielsuchtkranke, gut und streng geführt, richtig so.
Empfehle "guru" für wilde Spekulationen
(50% von euch verspielen es eh wieder) bravo, Therapeut wirst du in diesem Leben nicht mehr. Bissl überlegen was du da von dir gibst
Nach dem Motto: lasst es alles, ihr seid eh zu dumm
Was für eine andere Sichtweise soll man durch Spekulationen bekommen?
Wenn mal wirklich einer sagt "Man könnte das als neutraler Beobachter auch anders sehen", wird er beschimpft, als 'Panikmacher' bezeichnet, oder gar der 'Gegenseite' zugeordnet.
Soviel also zu 'sachlicher Diskussion'.
Ja, bisher konnte keiner diese Fragen beantworten - auf 49 Seiten nicht. Ist auch gar nicht möglich, denn dazu bräuchte er eine Glaskugel. Was soll da also auf Seite 50 noch kommen?
Und was wäre so schlimm daran, wenn das hier nur noch 'aus SHG' bestünde? Genau das ist doch der Sinn und Zweck.
Und es ist das Einzige, bei dem wir wirklich etwas erreichen können, die einzige 'Hilfe', die wir wirklich geben können - jeder Einzelne von uns.
@speedy
Ich habe sehr gut überlegt.
Therapeut nein danke.
Wenn du "dumm" da rausliest, ist es deine Einschätzung, nicht meine.
Wenn ihr so um eure Existenzen fürchtet, dann hättet ihr auch selbst (mit PKH) ohne PKF klagen sollen. Denn es zählt jeder Euro. Warum einem PKF 40% abdrücken?
Angenommen es gibt Leute die haben 30.000 Euro Schulden und verdienen 2000 Euro im Monat, müssen davon noch Miete, Lebensmittel usw. alles einkaufen. Ist doch logisch, dass viele nicht ruhig bleiben können. Die Zeit rennt, sondertilgen geht nicht und jünger werden die meisten von uns auch nicht. Darum ist es auch wichtig, dass man guten Kontakt zu seinem Anwalt hat. Wer seinem Anwalt keine Fragen stellen kann und dieser nur "??" im Kopf hat, der hat den Falschen.
Meiner Meinung nach war es dann auch euer Fehler mit einem PKF die Sache anzugehen. Denn ohne könntet ihr euch vielleicht vernünftig vergleichen, anstatt wie ein bissiger Hund die Sache bis zum BGH zu bringen. Bei einem PKF der 40% nimmt , sich noch zu vergleichen - da bleibt ja kaum noch was übrig.
Zitat von: pkrnet am 27 April 2024, 11:09:35
Wenn ihr so um eure Existenzen fürchtet, dann hättet ihr auch selbst (mit PKH) ohne PKF klagen sollen. Denn es zählt jeder Euro. Warum einem PKF 40% abdrücken?
Angenommen es gibt Leute die haben 30.000 Euro Schulden und verdienen 2000 Euro im Monat, müssen davon noch Miete, Lebensmittel usw. alles einkaufen. Ist doch logisch, dass viele nicht ruhig bleiben können. Die Zeit rennt, sondertilgen geht nicht und jünger werden die meisten von uns auch nicht. Darum ist es auch wichtig, dass man guten Kontakt zu seinem Anwalt hat. Wer seinem Anwalt keine Fragen stellen kann und dieser nur "??" im Kopf hat, der hat den Falschen.
Meiner Meinung nach war es dann auch euer Fehler mit einem PKF die Sache anzugehen. Denn ohne könntet ihr euch vielleicht vernünftig vergleichen, anstatt wie ein bissiger Hund die Sache bis zum BGH zu bringen. Bei einem PKF der 40% nimmt , sich noch zu vergleichen - da bleibt ja kaum noch was übrig.
rechne dir mal die Gerichts und Anwaltskosten bei einen Streitwert von 510k aus =) da komme ich bei über 3 Instanzen auf ca. 132.440,89 kosten, sollte ich verlieren.
Zitat von: Norddeutsch am 27 April 2024, 11:42:37
Speddy du kämpfst hier ja grad richtig. Aber was bringt es dir?
Du schreibst von über 500k...
Du möchtest trotz der Summe aber kein Wort von "was tue ich persönlich jeden Tag dafür spielfrei zu bleiben" hören. Du schreibst ja nicht im sucht thread.
Du rechtfertigst dich mit dem Argument "du bist nicht im Sucht thread sondern im bgh thread..." denke bei über 500k mal über diese Aussage nach. Ich denke sich hier auch mit den anderen threads zu befassen könnte nicht zu deinem Nachteil sein...
Du versuchst uns gerade zu erzählen, 24/7 immer und immer wieder über die gleichen Themen zu spekulieren beruhigt dich... Glaubst du das eigentlich selbst?
Deine Aussage heute morgen
"Unfassbar, noch so eine freche Reaktion von einem Admin. Ich halte meine Füße nicht still. Wie hier schon jemand erwähnt hat. Es geht hier um Existenzen. Da ist man froh über jedes kleine Detail. IHR solltet man die Füße steillhalten und uns User Duskutieren lassen. Es hilft nämlich manchen sich zu beruhigen, aber soweit denkt ihr nicht."
zeigt ja schon deutlich wie es in dir aussieht... Du bist seit Monaten wie im Rausch... Es geht nur um spekulieren...
Obwohl du genau weißt das du es Null beeinflussen kannst. Absolut null. Ihr alle im bhg thread nicht. Auch hier im forum wird dir keiner das Geld zurück holen können. Dennoch haltet ihr panisch dran fest, wir müssen weiter Orakeln, es geht um unsere Existenz...
Ihr könnt es nicht beeinflussen. Mach mal bisschen ruhiger. Rausch Verhalten hattest du doch früher schon zur genüge. Wohin dich das geführt hat weißt du selbst.
Genieße das schöne Wetter und denke mal an was anderes... Du kannst es eh nicht beeinflussen!!
Ich bin seit über 2 Jahren Spielfrei und habe auch nicht das verlangen wieder zu spielen. Ich Kämpfe auch nicht. Wenn ich noch Probleme mit dem spielen hätte, dann würde ich nicht im BGH Urteil Thread schreiben, sondern in einem Thread der mir hilft Spielfrei zu werden.
Seit Monaten kann auch nicht sein, bin gerade mal ein paar Wochen hier. Aber alles gut. Ich behalte meine Erfahrungen und Informationen für mich, dann fühlt sich keiner durch meine Aussagen auf den Schlips getreten =)
Hallo,
seit ca. 2 Wochen geht's mir körperlich schlecht, und ich habe keine Kraft im Körper, muss aber i'wie schaffen, in die Apotheke zu gehen. Von ca. 9.30 bis vorhin bin ich nur soweit gekommen, mich anzuziehen - und bin schon wieder total fertig. Deshalb bin ich über den Link in den Musikthread gegangen, um ermunternde Musik zu hören, für den Kreislauf. Irgendwas MUSS helfen.
Dadurch hab ich auch in diesen Thread geguckt u. frage mich: Ist das Runde 5 oder schon Runde 7?
Ich gestehe hierzu:
Zitat(50% von euch verspielen es eh wieder) bravo, Therapeut wirst du in diesem Leben nicht mehr. Bissl überlegen was du da von dir gibst
Nach dem Motto: lasst es alles, ihr seid eh zu dumm
Gemeint ist: dass ich befürchte, ein großer Teil wird rückfällig werden.
Ich hab das auch schon oft gedacht! Mittlerweile vergleicht Ihr also schon Eure Verlusthöhen. (Wer hat mehr Recht, hier zu schreiben, was er will?)
Was sich hier auch schon länger hindurchzieht, ist: Was glaubt, denkt ... Ihr ...? -DAS ist schon WETTEN-
Ich glaub, ich brauche noch Zeit, bis ich hier evtl. wieder aktiv werden kann oder möchte.
Vielleicht bin ich einfach zu sehr angeschlagen, aber -- ich bitte Euch, nicht für's Forum, für Egowetzerei, für Olli oder sonstwen, NUR FÜR EUCH:
Hört auf damit. Ihr quält Euch. Und Ihr braucht es nicht.
Zitat von: Norddeutsch am 27 April 2024, 12:00:12
Ich habe es mal ganz anders gemeint und das weißt du auch.
Dann arbeite in deinem Kopf mal weiter mit deinen Erfahrungen und Informationen. Was bringt es dir? Geld? Nichtmal einen Euro bringt es dir außer das du dich selbst weiterhin verrückt machst.
Schalte mal ab von dem ganzen...
Ach Norddeutsch. Egal was man hier schreibt, es wird grundsätzlich alles in die CB und Geldschublade gesteckt. Dass hier Leute sind, die das Thema spannend finden (unabhängig vom Geld)und sich dafür interessieren wird ignoriert. Das CB Thema wird erst nach Urteilen inreressant. Mich interessieren grundsätzlich erstmal nur erfahrungen und Informationen, die von allen Usern über verschiedene Anwälte gemacht wurden um sich auszutauschen.
Nicht wegen dem Geld, sondern weil ich es einfach spannend finde und mich allgemein mit solchen Dingen beschäftige. #binkeinjuristundkeinAnwalt
Wenn ich jetzt starten würde und permanent 25 km/h fahren würde ... nur 8 Mal aufladen würde, und das im Fahren ... und auf der Autobahn fahren würde ... käme ich morgen Mittag gegen 14 Uhr an ... Rezept abholen ... Notfallapotheke suchen ...
Ne, ne ... dann lieber sollte sich Rubbel das Medikament per Taxi kommen lassen ... aus ihrem Heimatstädtchen ...
Gute Besserung, Rubbel!
ZitatMich interessieren grundsätzlich erstmal nur erfahrungen und Informationen, die von allen Usern über verschiedene Anwälte gemacht wurden um sich auszutauschen.
Dann beschränke Dich bitte genau darauf!
ZitatAber alles gut. Ich behalte meine Erfahrungen und Informationen für mich, dann fühlt sich keiner durch meine Aussagen auf den Schlips getreten =)
Ist das ein Versprechen? Wäre schön.
Ich hatte denselben Gedanken wie Norddeutsch. Immer alles Gesagte so 'hindrehen', daß man sich als der 'Ungerecht-Behandelte' darstellen kann. Daß das völlig skurril klingt - und oft noch zusätzlich im Widerspruch zu vorherigen Aussagen steht, merkt derjenige selbst nichtmal - nur nach 'außen hin' hat es schon eine Wirkung.
Das meinte ich mit "Nur das zu hören, was man hören will, Dinge zum eigenen Vorteil 'verdrehen..."
Wie Substi schon sagte... du kannst die nächsten Jahre damit verbringen, wie ein Besessener täglich Foren und Internetmeldungen zu lesen, dich mit anderen Betroffenen 'hochschaukeln', in der Hoffnung, dein Verfahren zu gewinnen, weil alles Andere einfach nicht sein darf, oder du kannst unabhängig davon schonmal anfangen, dein Leben neu zu ordnen. Wenn dann etwas kommt, ist es super, wenn nicht, dauert es halt etwas länger, finanziell wieder 'auf die Füße zu kommen'.
Ihr sprecht von 'verlorener Zeit'. Was ist, wenn du am Ende doch verlierst? Dann hast du noch mehr Zeit verloren, bist noch älter - und hast noch immer nichts erreicht, außer 'Aussitzen'.
Willst du bis dahin warten, dich darum zu kümmern?
Alles auf eine Karte zu setzen, ohne 'Backup-Plan' - das ist ganz sicher nicht der einzige Weg, sondern bloß der Einfachere.
Und jeder hier sollte eigentlich sehr gut wissen, daß das nicht die beste Idee ist.
Ich habe mir jetzt ewig überlegt etwas zu diesem Aufruhr zu schreiben, es allerdings als sinnlos verworfen.
Olli schließe den Thread, im besten Fall die komplette Cashback Kategorie. So bleibt mir wenigstens das arrogante Dasein eines Users erspart. Danke!
Eines was mir wichtig ist möchte ich noch loswerden. Liebe Rubbel ich wünsche dir von ganzem Herzen gute Besserung und komm schnell wieder auf die Beine!
Ich kann Speedy total verstehen! Möchte ich nur mal erwähnen.
;D ;D ;D ;D ;D ;D es ist schon lustig zu sehen, wie viele sich zu dem Thema CB und Geld äußern, obwohl das gar nicht das Thema war. Macht euch ein eigenes Bild und blubbert nicht alles nach. Hauptsache irgendwas schreiben :o
Zitat von: Roy1234 am 27 April 2024, 16:32:24
Ich habe mir jetzt ewig überlegt etwas zu diesem Aufruhr zu schreiben, es allerdings als sinnlos verworfen.
Olli schließe den Thread, im besten Fall die komplette Cashback Kategorie. So bleibt mir wenigstens das arrogante Dasein eines Users erspart. Danke!
Du hättest deinen ersten Satz mal in Taten umsetzen sollen. Wirfst einem Arroganz an den Kopf ohne jegliche Begründung. Dein letzter Satz ist Arrogant, nur mal so..
Im Verfahren I ZR 90/23 ist nunmehr Termin zur Hauptverhandlung auf den 27. Juni 2024 - 12.00 Uhr anberaumt.
Das war der Termin der nun wieder verhandelt werden muss. Hier kommt die Verjährung ins Spiel.
Fyi
Der Anbieter wird wahrscheinlich jetzt darauf drängen den Verfahren auszusetzen mit Hinweis auf EugH Vorlagen. Bin mal gespannt wie BGH darauf reagieren wird
Alleine das der BGH ein Termin ansetzt ist ein sehr gutes Zeichen würde ich behaupten. Warum jetzt noch die OLG's warten kann ich nicht verstehen. Die können jetzt auch Hinweisbeschlüsse raushauen. Nach dem Urteil ist es eh erledigt..
Gut das der Termin nun erstmal steht und das Verfahren weiter gehen kann.
Aber auch dieser Termin kann doch wieder zurück genommen werden oder sehe ich das falsch. Wenn die Gegenseite das OLG Urteil akzeptiert, kann der BGH doch wieder nur einen Beschluss verfassen.... Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege....
In diesen Fall kann nur der Spieler die Revision zurückziehen. Man muss aber sagen dass her ein Startup die Forderung aufgekauft hat. Also ist hier nicht der Spieler Kläger sondern ein auf Rückforderung spezialisierte Startup.
Also könnte man den "Kläger" mit einer ordentlichen Summe dazu bewegen "zurückzuziehen" - weiß man den. Um welches Startup es dort geht?
Wer sich mit dieser Sache beschäftigt muss diesen Fall kennen.
Außerdem leicht bei Google zu finden.
Ich bin froh, dass der Termin nun terminiert wurde und jetzt vom BGH hoffentlich die Verjährung und auch ein klare kannte bezüglich dem Europäischen Gerichtshof gezeigt wird.
Nur der Kläger kann hier zurück ziehen, somit eine gute Ausgangslage für ein Urteil!
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2024, 16:16:28
Wer sich mit dieser Sache beschäftigt muss diesen Fall kennen.
Außerdem leicht bei Google zu finden.
Ich bin froh, dass der Termin nun terminiert wurde und jetzt vom BGH hoffentlich die Verjährung und auch ein klare kannte bezüglich dem Europäischen Gerichtshof gezeigt wird.
Nur der Kläger kann hier zurück ziehen, somit eine gute Ausgangslage für ein Urteil!
Die Anbieter möchten kein Grundsatzurteil, also müssen sie entweder das Portemonnaie weit öffnen um den BGH Termin zu umgehen, oder auf Aussetzung drängen um weiter auf Zeit zu spielen.
Der Kläger hat hier die Kontrolle und die Firma G..... wird schon wissen was sie tun.
Wenn sie gewinnen werden noch mehr Leute klagen.
Schade das es noch so lange bis zum Termin hin ist.
Woher stammt eigentlich die Info, dass der Termin am 27.06.2024, 12:00 Uhr angesetzt ist?
Auf der Terminsseite des BGH sind für den 27.06. diverse andere Termine der I. ZR-Kammer diverse andere Verfahren angesetzt. Das Verfahren I ZR 90/23 wird dort weiterhin als "ausgesetzt" geführt. :o
Du kannst mir da schon vertrauen. Der Termin steht an diesem Datum!
Du kannst auch persönlich die Pressestelle des BGH per Mail anschreiben.
https://www.rnd.de/politik/illegale-sportwetten-muessen-verluste-nachtraeglich-erstattet-werden-BNLI2JGAHNGS5PCFNHDKP24RMU.html?outputType=valid_amp
Alleine die Argumentation vom LG Erfurt ist lächerlich. Ich glaube das sind 2 Paar Schuhe.
Ja klar hätten die eine Erlaubnis kriegen müssen. Aber dann müssten die Anbieter auch sich dran halten. Warum haben die gegen den Glückspielstaatsvertrag verstoßen.
Das spielt uns glaube ich in die Hände. Hätten die sich an die Erlabnisfähigkeit gehalten hätten wir ein Problem.
Vielleicht haben auch die Richter 100 Fach Hebel auf die Glückspielbranche gesetzt. Ist schon ein Unding das sich ein LG das zutraut!
Und außerdem wenn die wissen würden das sie eine Chance haben würden die, die Traktionsliste ohne Probleme rausrücken!
Warum machen sie so ein Stress drüber.
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2024, 17:13:31
Du kannst mir da schon vertrauen. Der Termin steht an diesem Datum!
Na ok, dann warten wir mal ab. Ist ja noch ein ganzes Ende hin.
Bleibt zu hoffen, dass es am Ende auch eine Entscheidung geben wird und das Ganze nicht auch noch ausgesetzt wird.
Der Termin wird wichtig sein und vor allem die detaillierte Begründung des BGH zur Verjährung und wieso Casino ausgesetzt wird und Sportwetten nicht.
Wahrscheinlich keine Aussetzung weil es kein total verbot gegeben hat.
Sehr schade das wir alle nun noch so lange warten müssen. Bin aber auch froh, dass dieses Verfahren nun terminiert wurde.
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2024, 17:48:20
Wahrscheinlich keine Aussetzung weil es kein total verbot gegeben hat.
Darauf dürfte es nicht ankommen. Wenn das Landgericht Erfurt schnell genug ist, dann wäre ein EuGH Verfahren auch zu Sportwetten noch vor einem Verkündungstermin anhängig. Dann könnte der BGH statt einem Urteil auch die schlichte Aussetzung mit Verweis auf den EuGH im Verkündungstermin verkünden.
Korrekt allerdings hat der BGH sich im Hinweisbeschluss klar bekannt, dass der Europäischen Gerichtshof nicht kontaktiert werden muss.
Ich bin gespannt, ob die nun durch das LG Erfurt einknicken. Das wäre echt sehr bitter!
Der BGH muss nicht einknicken. Er kann ja bei seiner Auffassung bleiben und trotzdem aussetzen. Allerdings kann er so den schwarzen Peter dem LG Erfurt zuweisen und sagen "es ist ein EuGH Verfahren anhängig, welches relevant für die Entscheidung ist". Dann wird ausgesetzt, ohne dass der BGH seine eigene Argumentation nochmal umwerfen muss. ;)
Wer sagt den das trotz Aussetzung kein Geld fließt? Die Klagen sind einfach zu viel geworden. Die Anbieter hätten danach das gleiche Problem nicht auf einmal zu zahlen.
Ich bin immer noch sehr optimistisch.
8% Zinsen + Rückforderungen sind schon eine Hausnummer. Wie gesagt der BGH hat sich sehr ausführlich mit der Thematik auseinander gesetzt. Mag ja sein das die grundsätzlich eine Erlaubnis erteilt bekommen sollen aber so war es nicht erlaubnisfähig von vornherein nicht.
Und wenn ich das hier richtig verstehe:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-lg-erfurt-plant-vorlage-zum-eugh-in-mehreren-verfahren-lg-erfurt-8-o-392-23-und-8-o-1125-23-226216.html
dann wäre dieses Vorgehen noch nicht einmal außergewöhnlich: BGH ist einer festen Meinung und will dem EuGH nicht vorlegen, ein niedrigeres Gericht macht die Vorlage und der EuGH kippt dann den BGH.
Es bleibt also spannend. 8)
Das wäre meiner Meinung nach auch ein einknicken, wenn man selbst der Meinung ist und das noch schriftlich verfasst. Alle anderen LG Haben sich auch klar bekannt kein Europäischen Gerichtshof zu kontaktieren.
Die Anbieter haben die Strategie nicht geändert. Bei mir wurde Berufung eingelegt, dabei hat das zuständige OLG sich klar bekannt.
Wie im Artikel steht für neue Kläger wird es schwerer, weil durch eine Aussetzung die Verjährung nicht gehemmt wird. Selbstverständlich legen die Berufung ein. 2-3. K ans Gericht zahlen und dir Zahlung verschieben...
Zitat von: Kaffeesatzleser am 06 Mai 2024, 18:09:34
Und wenn ich das hier richtig verstehe:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-lg-erfurt-plant-vorlage-zum-eugh-in-mehreren-verfahren-lg-erfurt-8-o-392-23-und-8-o-1125-23-226216.html
dann wäre dieses Vorgehen noch nicht einmal außergewöhnlich: BGH ist einer festen Meinung und will dem EuGH nicht vorlegen, ein niedrigeres Gericht macht die Vorlage und der EuGH kippt dann den BGH.
Es bleibt also spannend. 8)
Meiner Meinung nach werden mit der EuGH-Vorlage irgendwelche Dinge konstruiert, um den Apparat am laufen zu halten/beschäftigen.
Für mich sind das alles Pseudo/Schein-Argumente, wenn man sich das mal alles genau durchliest - alles etwas inszeniert wirkend.
Allein das:
"Das bedeutet, dass das LG Erfurt zumindest einmal in Betracht zieht, dass das Vorlageverfahren aus Malta möglicherweise in einer Form konstruiert ist, dass es als Vorlagefrage an den EuGH gegebenenfalls nicht zulässig sein könnte. Im Ergebnis würde es dann keine klärende Entscheidung geben..."
Muss es das denn?
Zitat von: Fury am 06 Mai 2024, 18:25:28
Meiner Meinung nach werden mit der EuGH-Vorlage irgendwelche Dinge konstruiert, um den Apparat am laufen zu halten/beschäftigen.
Für mich sind das alles Pseudo-Argumente, wenn man sich das mal alles genau durchliest.
Inwiefern? Konstruiert bzw. Pseudo-Argumente seitens des LG Erfurt oder des Anwalts?
Vom LG Erfurt meiner Meinung nach...
Die haben sich wohl "zu sehr" mit der Thematik auseinandergesetzt...^^
Zitat von: Fury am 06 Mai 2024, 18:31:14
Vom LG Erfurt meiner Meinung nach...
Das kann natürlich sein. Rechtsanwalt Grunow schreibt ja in seinem Artikel auch, dass er es auch für eher dünn hält, wie das LG Erfurt seine Begründung gibt. Dabei eben genau aus dem Grund, da je alle anderen Gerichts sich umfassend mit den bisherigen EuGH-Entscheidungen auseinandergesetzt haben, nur das LG Erfurt irgendwie nicht. Aber gut, da muss man vermutlich wohl abwarten, was dann wirklich im Beschluss zur endgültigen Abgabe an den EuGH drin steht.
Hallo , ich hätte mal eine Frage , bekomme ich eine Sonderverhandlung ? Ich habe beim Anbieter mit den Jahreszahlen nur live Eckbälle , Lotto
und wann in welcher Minute was passiert gespielt , natürlich 1000 Euro nicht eingehalten und Verlinkung auf Slots . Alles was Verboten war und
für was es keine Lizenz gegeben hätte , . In knapp 2 Jahren über 100.000 Euro NUR auf Verbotene Wetten . Mann kann ja sagen , wir armen
Anbieter hätten eine Lizenz bekommen müssen aber dann hätten die sich auch an unsere Gesetze halten müssen. Kein Unternehmen bekommt in
Deutschland eine Lizenz - Konzession wenn er die Gesetze nicht einhält . Besteht hier nicht ein Unterschied wenn ein Anbieter Ausschließlich
nur Verbotene Wetten einen Spieler angeboten hat? Sonderverhandlung war ein Scherz bevor es hier wieder ab geht ;)
Kurz und knapp kein unterschied!
Edit Olli: Link zur schädlichen Seite gelöscht
Sollte der von Balou angesprochene Termin vom BGH wirklich gesetzt sein ist es durchaus vorstellbar dass der BGH trotz der Vorlage nach Luxemburg die Verfahren nicht aussetzt.
Auch seitens der Kanzleien wird das nicht einfach so hingenommen werden.
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2024, 18:59:33
Edit Olli: Link zur schädlichen Seite gelöscht
Einer der Staranwälte des roten Riesen. Überraschung dass er so argumentiert.😁
Wenn ein Verfahren beim EuGH liegt wird der BGH immer das Verfahren für ,,eine gute" Zusammenarbeit aussetzen. D.h. das es nicht falsch liegt sondern aus ,,Loyalität" und der EuGH dem BGH übersteht aber die Nationalen Gerichte selbst entscheiden können. Man merkt wie sehr die Kanzlein bemüht ist Zeit zu gewinnen.
Immer die Ruhe bewahren. Der BGH hat klar gestellt. Es war überhaupt nicht mal erlaubnisfähig!
Die Casinofälle wurden ausgesetzt, weil es ein Verfahren gibt.
Ehrlich gesagt find ich die Begründung, warum Erfurt dies zum Eugh gibt, schlüssig. Wer sagt das es nicht auf mal ein Anbieter gemacht hätte und dann?
Das BGH und auch mein Gericht haben ja gesagt das sie es mit EU-VO konform halten. Erfurt hat halt noch ein paar Fragezeichen, was auch legitim ist.
So wie die Begründung bei anwalt.de zu lesen ist, würden sie ja mit dem BGH mitgehen.
Find es am Ende eher positiv also, vor allem kann die erheblich Zeit einsparen.
es ist zumindest positiv, dass erfurt erkannt hat, dass es sich bei EuGH C-440/23 um ein scheinverfahren handelt und diesen hinweis nochmal direkt an den EuGH weiter gibt. da läuft nämlich überhaupt nichts gutes.
Nachdem das eh schon jeder erkannt hat, kann man damit natürlich nun andersrum bzw. in eigener Sache argumentieren... ::)
Alles fadenscheinig...
Auf so einem Niveau wird halt mit anderen Bandagen/Mitteln gekämpft und Gerissenheit hilft hier natürlich weiter.
Kann aber auch sein, dass ich Gespenster sehe... ;D
Aber man sollte sowas immer mit einkalkulieren.
ist das am 27.06 der Fall wo gemunkelt wurde, dass der Kläger die Revision am 3. März zurückziehen wollte?
Wenn der Olaf tausend Male darauf hinweist, dass eine bekannte schädliche Seite hier nicht verlinkt werden soll, gilt die Tausendergrenze dann nur je Monat oder für immer?
Ob das der EuGH beantworten kann? Oder der BGH?
Hmm ... ich weiss das nicht ... allerdings schmeckt es mir nicht, wie jemand ganz bewusst für sich Risiken eingeht und noch dazu hier im Forum dazu verführt diese Seite zu öffnen.
Häh... natürlich ist das ein sehr großer Unterschied, ob ein Anbieter nur keine Lizenz hatte oder Wetten angeboten hat, die gar nicht erlaubnisfähig gewesen sind und waren.
Viele Livewetten sind und waren illegal und hierfür gibt es und gab es keine Lizenz. Dass das den Anbietern völlig egal ist, lässt sich eher dadurch erklären, dass sich dadurch einfach zu viel Geld verdienen lässt.
Jede illegale Wette lässt sich meines Erachtens rückabwickeln.
Das ist ein sehr großer Unterschied, ob mit beantragter, aber nicht erteilter Lizenz, mit Lizenz oder ohne Lizenz Wetten angeboten worden sind und Wetten, die nicht erlaubnisfähig sind.
https://akh-h.de/news/aktuelles-urteil-geld-zurueck-nach-livewette-im-wettbuero/
Hallo Ive,
so ist es. Selbst wenn die Kollegen damals eine Lizenz erhalten hätten wären viele Wetten illegal gewesen. Ich habe natürlich keine Statistik aber ich bin mir sicher dass die meisten Wetter auf Live Wetten waren.
Hallo ISTVOELLIGEGAL , also ich bin auch der Meinung das es ein Unterschied macht , da ich ausschließlich auf Live Ecken
in welcher Minute passiert was und Lotto gespielt habe und dabei über 100.000 Euro in knapp 2 Jahren verloren , mit Lizenz wäre
es nicht passiert .Woher weiß Balou 2024 das es keinen Unterschied macht ?
Hier weiß keiner irgendwas😂
Alles Spekulatius
Zitat von: RoHi1234 am 07 Mai 2024, 14:43:24
Hier weiß keiner irgendwas😂
Alles Spekulatius
Bei aller Aufregung, sollten wir aber nicht vergessen,dass Al Bundy 1966 4 Touchdowns in einem Spiel gemacht hat und den Polk High School Panthers damit zur Stadtmeisterschaft verholfen hat! "
Zitat von: glüstv 2021 am 07 Mai 2024, 14:38:04
Hallo ISTVOELLIGEGAL , also ich bin auch der Meinung das es ein Unterschied macht , da ich ausschließlich auf Live Ecken
in welcher Minute passiert was und Lotto gespielt habe und dabei über 100.000 Euro in knapp 2 Jahren verloren , mit Lizenz wäre
es nicht passiert .Woher weiß Balou 2024 das es keinen Unterschied macht ?
Keine Ahnung. Der alte Glücksspielstaatsvertrag war noch viel restriktiver, was Livewetten anbelangt.
Immerhin bei Ecken haben die meisten Glücksspielanbieter festgestellt, dass diese tatsächlich auch nicht mit Lizenz nicht angeboten werden dürfen.
Die Über-/Unter-Tor Geschichte, vielleicht werden diese auch bald nicht mehr angeboten, wenn viele Leute das rückabwickeln.
Allein, daß Ecken nicht mehr angeboten werden, wie auch Karten, zeigt doch, dass die genau wissen, dass ein solcher Vertrag unwirksam
wäre.
Gleicher Effekt, wie bei den Online Casinos. .
Es gab zu dem GlüStV 2012 Gesetz auch eine von Ländern herausgebrauchte Erläuterungsteil, wo alles nochmal ausführlich erklärt wurde und es gab sogar eine LIste welche Wetten angeboten werden dürfen. Dass kein der Anbieter sich an dieses Gesetz und Erläuterungen orientiert hat, ist mittlerweile klar. Es wäre erbärmlich für ein Rechtstaat, wenn EuGH jetzt sagt, die Anbieter hätten eine Lizenz bekommen müssen. Dass die Anbieter aber kaum die Gesetze beachtet haben (wie z.b. offensichtlich verbotene Wetten angeboten, Einsatzlimit usw) sei unbeachtlich. Das wäre ein Schlag ins Gesicht. Ich habe so ein Gefühl dass EuGH oft nicht verbraucherfreundlich entscheidet.
Quatsch das der EuGH nicht Verbraucherfrreundlich urteilt. Letztes Jahr Diesel Thermofenster Urteil! Der BGH hatte 2.000 Klagen ausgesetzt, weil es auf eine Entscheidung gewartet hat. Der EuGH hat geurteilt das es Schadensersatz geben kann das Nationale Gerichte entscheiden. Der BGH hat darauf hin 5-15% vom Kaufpreis angesehen!
Natürlich muss immer die ,,goldene Mitte" genommen werden sonst verjagt man die Konzerne...
Freundlich hin oder her, hier geht's in erster Linie darum ob das Land D Europa-konform in seinen Entscheidungen war. War es das ist der BGH wieder Chef im Ring. Hoffe mal nicht dass viele Richter gerne Urlaub auf Malta machen.😁
Achtung dieser Satz war Ironie oder ist als Scherz zu verstehen...!!
Quatsch! Al Bundy war Schuhverkäufer!
Zitat von: Olli am 07 Mai 2024, 17:21:30
Quatsch! Al Bundy war Schuhverkäufer!
Nicht nur😂😂
Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem renommierten Anwalt, der sich seit Jahren in diesem Fall Kreis spezialisiert hat. Er hat mir mitgeteilt, dass der Bundesgerichtshof die Verfahren mit aller Wahrscheinlichkeit nicht aussetzen wird, Weil der Bundesgerichtshof ganz klar der Auffassung ist, dass hier kein Verstoß gegen das Unionsrecht vorliegt. Der Beschluss von März soll mehr oder weniger das eigentliche Urteil darstellen. Weil die Anbieter jedoch immer wieder die Revision zurückgezogen haben, konnte sich der Bundesgerichtshof nie dazu äußern. Der EuGH, Habe bereits auch in den Entscheidungen in den letzten Jahren klar zum Ausdruck gebracht, dass es den Mitgliedstaaten freisteht, selbst im Bereich des Glücksspielsektors zu entscheiden, weil Glücksspiele besondere Gefahren beherbergen.
Der Anwalt meinte weiterhin erst, wenn tatsächlich der Gerichtshof der europäischen Union eine Entscheidung für die Anbieter treffen sollte, was der Anwalt im übrigen für sehr unwahrscheinlich hält, dann würde der BGH überlegen, seine Rechtsauffassung anzupassen. Bis zu der Entscheidung des Gerichtshofes der europäischen Union sollen aber keine Verfahren ausgesetzt werden und es gilt die höchst richterliche Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom März 2024, so der Anwalt.
Ob es stimmt, bleibt abzuwarten. Unglaubwürdig war es jedoch nicht.
Aus meiner Sicht bedeutet das, dass Spieler die bereits Geklagt haben und sich vielleicht im Berufungsverfahren befinden, sehr gute Chancen haben, ein rechtskräftiges Urteil zu erhalten, weil der Bundesgerichtshof die Revisionen beziehungsweise die Nichtzulassungsbeschwerde zurückweisen würde.
Ja habe es auch aus einer anwaltlichen Quelle so gehört aber man kann nur leider spekulieren ...
Kläger2021
Schön dann muss ich nichts mehr schreiben.
Gruß Roy
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-spieler-bekommt-rund-106-000-euro-zurueck-226408.html
Nach dem lesen könnt ihr euch wieder in die Sonne legen und den Puls schonen =)
Nur aus interesse, kann mir einer erklären, wieso bei wetten und casino unterschiede gemacht werden was die Verjährungen betrifft?
Ist dort irgendein unterschied der illegalität, den ich nicht verstehe?
Es könnte auch am eine ein Desaster geben..
Schädlichen Link entfernt!
...
ZitatDie Reaktion im BGH-Verfahren folgte auf dem Fuße: Die beklagte Veranstalterin zog ihre Revision zurück. Denn natürlich obliegt die Klärung von Unionsrecht allein dem Europäischen Gerichtshof. Diesen jetzt abwarten zu wollen erscheint folgerichtig – gerade für einen europäischen Sportwettveranstalter. Denn dass sich eine solche Klärung beim BGH noch erreichen ließe, war nach dem Hinweisbeschluss eher nicht zu erwarten.
Damit droht den Prozessfinanzierern in den Spielerklagen ein Fiasko. Bislang konnte in den letzten Monaten der Eindruck entstehen, als träten diese einen Durchmarsch an. Dass dieser Trend sich bis zum Europäischen Gerichtshof durchträgt, wäre allerdings recht überraschend.
Denn im Grunde ist durch EuGH Ince alles gesagt:
Weil das Konzessionsverfahren unionsrechtswidrig durchgeführt wurde und die Sportwettveranstalter Konzessionen deshalb nicht erhalten konnten, darf ihnen der Konzessionsvorbehalt nicht entgegengehalten werden.
Anzunehmen, dass dies allein für das Strafrecht gilt, liegt fern. Der EuGH hatte nur über eine Vorlage eines Strafgerichtes zu entscheiden. Maßgebend für ihn waren aber lediglich die schon zuvor geltenden Anforderungen an einen wirksamen Erlaubnisvorbehalt aus der EuGH-Rechtsprechung (Carmen Media C-46/08, Rn. 86 f., Sporting Exchange C-203/08 u.a.m).
Und anzunehmen, dass für das Internet anderes gelten kann, wenn der Gesetzgeber für den Konzessionszeitraum doch gerade entschieden hatte, die Konzession für Online-Sportwetten und terrestrische Sportwetten gleichermaßen zu erteilen (§ 10a Abs. 4 Satz 1 GlüStV 2012), so dass die den Veranstaltern rechtswidrig vorenthaltene Konzession die Befugnis begründete, im Internet anzubieten, ist eine denklogische Zumutung.
Von daher wäre es eine große Überraschung, wenn der Europäische Gerichtshof nun plötzlich anderer Meinung wäre und entscheiden würde, für Online-Sportwetten müsste anderes gelten.
Vieles spricht dafür, dass die Spielerkläger-Anwälte ursprünglich selbst hiervon ausgegangen sind. Nicht von ungefähr betrafen ihre Klagen Sportwetten nur in seltenen Fällen. Es gehört zu den Schattenseiten von Massenverfahren, dass die Welle der klagabweisenden Urteile später auf die Sportwette überschwappen konnte, ohne die bestehenden rechtlichen Besonderheiten zu beachten. Damit dürfte es jetzt ein Ende haben.
Mehr noch: Die Prozessfinanzierer könnten am Ende vom Jäger zum Gejagten werden. Sie haben ihre Kampagne um Sportwettkunden jetzt von den social Media zuletzt sogar auf Fußballstadien ausgeweitet und dürften jetzt – je nach angewendetem Geschäftsmodell – gut beraten sein, ihre Wettkunden über bestehende Risiken aufzuklären, um nicht am Ende jenseits der verlorenen Prozesse Gegenansprüchen ausgesetzt zu sein.
Wer noch einmal einen Link zu der Seite einstellt, der fliegt ...
Wenn Ihr schon nicht sorgsam mit Euch umgeht, dann doch wenigstens mit Euren Mitstreitern!
Ich kann es leider nicht nachvollziehen, dass hier ständig von "Spekulation" etc gesprochen wird.
Natürlich wissen wir alle, dass wir nichts wissen. Aber Beiträge wie zB von Klägerxy sind für einige hier sehr wertvoll.
Unsicherheit herrscht so oder so. Aber ohne die Infos in diesem Forum wüssten wir alle noch viel weniger. Auch Anwälte rufen nicht gleich jeden Klienten an a la: hey, da war ein Hinweisbeschluss. Der ist gut für uns. Sie sind jetzt der 4382. den ich dazu anrufe, daher erst 289 Stunden nach Veröffentlichung des Hinweisbeschlusses. Ich muss noch 10370 weitere Klienten anrufen. Tschüss.
Ich finde, hier erhält man oft zeitnah gute Informationen. Und ja, für einige ist es eben nicht nur sehr (Lebens-)relevant, sondern auch ein Anker.
Daher bitte diese ewigen "und schon wieder wird spekuliert" Messages einfach denken statt schreiben...dafür wäre ich dankbar.
Nur meine Meinung...wenn ihr anderer Meinung seid, dann löscht doch einfach alle Urteilsforen und die Sache ist erledigt...wir googeln dann einfach alle lustig umher, lesen dann lustige Dinge wie das Erfurter LG, rufen hektisch unseren Anwalt an usw. - ich konnte mir durch das Forum eine gute Meinung zu zB Erfurt bilden...dafür bin ich dankbar.
Gruss
W
Locker bleiben Michael 12!
Außer du bist ein Kollege der dunklen Macht.
Dieses von Dir eingestellte kommt von einem der Staranwälte der Gegenseite. Ist ja klar dass die es ausnutzen Angst und Schrecken zu verbreiten. Es sind aber eigentlich schon diverse Punkte geklärt von ganz oben was nationale Entscheidungen angeht. Ich nehme das genauso ernst wie die Passagen dass der Spieler von der Illigalität wissen musste jedoch nicht das OC.
Erstmal googeln wer solche Dinge verfasst.
Dem Anwalt mache ich da keine Vorwürfe denn das ist sein Job.
Anbei der link mit Datum zur Verhandlung des ruhenden Verfahrens.
https://gamesright.de/bgh-entscheidet-ueber-rueckzahlung-illegaler-sportwetten-tipico/?utm_medium=brand&utm_source=google&utm_campaign=19198192498&utm_content=649079049353&utm_term=gameright&utm_medium=brand&utm_source=google&utm_campaign=19198192498&utm_content=649079049353&utm_term=gameright&utm_medium=brand&utm_source=google&utm_campaign=19198192498&utm_content=649079049353&utm_term=gameright&utm_medium=brand&utm_source=google&utm_campaign=19198192498&utm_content=649079049353&utm_term=gameright&gad_source=1&gclid=EAIaIQobChMI957J6oCFhgMVKZmDBx1ICA41EAAYASAAEgKfy_D_BwE
Endlich wird es da ne Entscheidung geben, damit ist das elendige Zeitspiel zuende. Rückziehen ist da aufgrund der Konstellation auch nicht gegeben.
Wenn die andere Seite kurz vorher inkl Zinsen zahlt? Zumindest wird sicherlich Urlaub und Krankheit dazwischen kommen. Aber sehr positiv dass der BGH das jetzt ansetzt. Das macht man eigentlich nur wenn das Vorhaben des LG Erfurt für nicht relevant gehalten wird.
Vielleicht denken die auch mal darüber nach.
Wluchten66, vielen Dank für deinen Post, unterschreibe ich!
Zitat von: Roy1234 am 11 Mai 2024, 11:48:39
Wenn die andere Seite kurz vorher inkl Zinsen zahlt?
Wäre wohl die letzte Ausfahrt für den Anbieter. Dann wäre das Verfahren "erledigt". Allerdings nur, wenn wirklich alles gezahlt wird, inkl. aller Anwaltskosten. Dann würde wohl noch nicht einmal eine Entscheidung über die Kostentragung relevant sein.
Das wäre aber schon befremdlich, nachdem tic tac toe ja ziemlich große Töne im Vorfeld gespuckt hat.
Zitat von: Roy1234 am 11 Mai 2024, 11:48:39Aber sehr positiv dass der BGH das jetzt ansetzt. Das macht man eigentlich nur wenn das Vorhaben des LG Erfurt für nicht relevant gehalten wird.
Naja, noch hat Erfurt dem EuGH nichts vorgelegt, sondern nur seine Absicht erklärt. Solange da nichts verbindliches passiert ist, interessiert es den BGH auch eher weniger.
Aber dazu mal These aufgestellt: vielleicht entscheidet der BGH ja auch gerade aufgrund des Vorhabens aus LG Erfurt so fix. Dem BGH wird das Vorhaben aus Erfurt bekannt sein. Mit einer nochmaligen ausführlichen Stellungnahme könnte der BGH in Vorbereitung eines EuGH-Verfahrens nochmals alles auf den Tisch packen, was die deutsche Rechtsprechung so hergibt. Dann könnte das LG Erfurt dieses Urteil als Darlegung der deutschen Rechtsauffassung mit einbauen. Soweit Erfurt ernsthaft die Vorlage in Betracht zieht, ist das noch nicht einmal verkehrt für eine "umfassende" Klärung.
Die nächsten Wochen und Monate bleiben spannend.
Übrigens, Hinweis: es gibt ein anderes Vorlageverfahren aus Belgien zur Besteuerung von online-Glücksspielen. Dort hat vor wenigen Tagen der Generalanwalt in seinem Schlussantrag ausdrücklich betont, dass eine unterschiedliche Behandlung von online-Glücksspiel und stationären Casinos zulässig und vollkommen vertretbar ist. Begründung: stationäres Casino ist eher "Erlebnis", online ist eben einfach nur "zocken". Da genau dieser Punkt auch für das bisher laufende Vorlage-Verfahren zentral ist, kann man das als positiven Trend sehen und weiterhin gelassen auf eine Entscheidung warten.
Das als kleinen sonnigen Hinweis zum Wochenende ;)
Danke KSL für deine wie immer fundierte Ausführung.(Außer die MwSt Ausführung die ich bis heute nicht verstehe).
Es ist sicher auch nicht ausgeschlossen dass der BGH trotz Vorlage, so sie kommt, die Verfahren nicht aussetzt.
Ich höre schon auf Olli 😁
Die MwSt hat es dir echt angetan😂
Zitat von: RoHi1234 am 11 Mai 2024, 20:09:39
Die MwSt hat es dir echt angetan😂
😂 War das einzige was er nie für Normalsterbliche nochmal erklärt hat. Ansonsten immer top.
Hallo zusammen,
Ich habe am Freitag meine erste Verhandlung , bin jetzt doch angespannt , geht ja um sehr viel.
Habt ihr noch ein paar Tipps oder Hinweise ? Danke euch vielmals . Schöne Grüße
Hallo Evander,
du hast hoffentlich guten Kontakt zu deinem Anwalt bzw. deiner Anwältin. Ansonsten cool bleiben! Wir drücken die Daumen!
Alles Gute
LG Ilona
Glücksspiel Anwälte tun immer relativ böse und versuchen beknackte Fragen zu stellen. Oft kommt auch der Hinweis auf die prozessuale Wahrheitspflicht, insbesondere dann, wenn eine Antwort nicht passt.
Wenn man was nicht weiß, dann sollte man auch sagen, dass man es nicht mehr weiß oder sicher weiß etc.
Der neue Verhandlungstermin am BGH zum 27.06.2024, 12:00 Uhr ist jetzt offiziell seitens des BGH bestätigt.
Es geht ab..... Am 27. Juni gibts' wohl doch ein Urteil: https://www.staudt.law/news/sportwetten-bgh-i-zr-90-23-urteil!
:o Na, hoffentlich dreht Ihr bis zu dem Termin nicht wieder am Rad! Ich meine die Mutmaßungen, Theorien und Eventualitäten, in denen Ihr Euch ausgiebig und hingebungsvoll ergeht. 8)
Zitat von: Rubbel am 14 Mai 2024, 16:45:00
:o Na, hoffentlich dreht Ihr bis zu dem Termin nicht wieder am Rad! Ich meine die Mutmaßungen, Theorien und Eventualitäten, in denen Ihr Euch ausgiebig und hingebungsvoll ergeht. 8)
🚲🚲🎡🎡😁
Sorry mußte ich jetzt machen. Zur Verfügung stehende Räder zum (durch) drehen.😁
Und schau mal ... ein Finger ... zum dran ziehen ... 👍
Aber was üblicherweise passiert, wenn man am Finger zieht, ist meistens nicht so der ,,Knaller"😂
Daran habe ich auch gleich gedacht...
Allerdings ist es doch eher ein Knaller!
;D
wie schrieb Aloisius doch gleich:
ZitatEs geht ab..... am 27. Juni ...
:o ;D pffff
Heute habe ich mit meinem Anwalt telefoniert und er hat mir seine Einschätzung mitgeteilt.
Einschätzung in Kurzform:
BGH wird am 27.06 ein Urteil sprechen und das Verfahren nicht aussetzen, alleine schon deshalb weil die Zeit sehr knapp ist sollte Erfurt nun ernst machen.
Die Thematik des aussetzen der Verfahren würde dann erst später zu den LG und OLG geraten und die müssten dann entscheiden, ob sie das Verfahren aussetzen.
Ein weiterer Sportwetten Fall ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht in Planung beim BGH. ( in den nächsten Monaten)
Zitat von: Balou2024 am 15 Mai 2024, 11:26:36
Heute habe ich mit meinem Anwalt telefoniert und er hat mir seine Einschätzung mitgeteilt.
Einschätzung in Kurzform:
BGH wird am 27.06 ein Urteil sprechen und das Verfahren nicht aussetzen, alleine schon deshalb weil die Zeit sehr knapp ist sollte Erfurt nun ernst machen.
Die Thematik des aussetzen der Verfahren würde dann erst später zu den LG und OLG geraten und die müssten dann entscheiden, ob sie das Verfahren aussetzen.
Ein weiterer Sportwetten Fall ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht in Planung beim BGH. ( in den nächsten Monaten)
Meine Einschätzung, wenn wir schon beim schätzen sind ist: Anbieter macht das Portemonnaie und vergleicht sich doch noch um ein Grundsatzurteil zu vermeiden. Ich weiß, dass der Kläger auf der Pole steht, jedoch wird der Kläger ein gutes Angebot (evtl. über der Forderung) akzeptieren.
Lieber Balou,
danke, dass Du uns - trotz des vielen Gegenwinds hier - immer so transparent an Deinen Informationen teilhaben lässt! Für mich sind sie stets sehr wertvoll.
Klingt für mich schlüssig die Aussage von Balou.. da wir der BGH mit seiner Sache durch und überlasst es den unteren Gerichten und dann denke ich werden sich nicht viele ans aussetzen halten... warten wir ab ...
Jupp großes Lob dafür !
Ja Balou, auch von mir ein großes Dankeschön. Wirklich immer sehr präzise und schnell. Woher du auch immer die Informationen hast, aber eigentlich treffen diese immer zu. Viele von uns werden doch dadurch auch gestärkt und können hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Danke noch mal
... mehr Varianten gibt es nicht durchzuspielen? Hey, kommt ... es sind noch 6 Wochen Zeit - das kann es doch noch nicht gewesen sein ;D ;D ;D
Es geht um knapp 4 K, Der Kläger wollte sicherlich mehrere Fälle aufeinmal erledigt haben. Wer glaubt das die Beklagte die 4 K nicht zahlen möchte. Die werden sich nicht einigen können. Auch wenn es dazu kommen sollte wäre auch die Verjährung De Facto geklärt sein.
@All gerne.
Warten wir nun einfach mal ab was in den nächsten Wochen passiert.
Alles was ich hier teile waren auch Informationen, welche zu 100 Prozent eingetroffen sind.
Der Termin am BGH fällt auch noch voll in die EM was bestimmt nochmal zu mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit sorgen wird.
https://youtu.be/j0IygDQowqc?si=W3012L6NRn4TS3KN
Erläuterung von Staudt RA auf YouTube Kanal
Also so richtig schlau wird man aus dem Artikel nicht da jedoch die Gegenseite meiner Meinung nach einige Anbieter vertritt wundert mich diese Formulierung dort nicht
Olli hat schon mal so einen erfrischenden negativen Beitrag der OC Vertreter gelöscht.
Klar dass die komplett auf den LG Erfurt Zug aufspringen und das BGH angehen. Der BGH ist mit Sicherheit nicht größenwahnsinnig denn schließlich hat man die reinen Casino Klagen ja ausgesetzt. Noch ist laut diesem Artikel aber nichts eingereicht so wie ich das verstehe. Was er mit Mitte Juni meint blicke ich auch nicht richtig.
Der Großteil hatte hier doch spekuliert, dass der Anbieter die Forderung x 10 beglichen hat um ein BGH Urteil zu vermeiden. Genau das ist nicht eingetroffen, weil es ja nur um paar tausend Euro geht... Hab noch nie erlebt, daß ein Anbieter bei der gerichtlichen Geltendmachung freiwillig einen Betrag x zahlt, weil der Betrag nicht fünfstellig ist usw . Hoffentlich gibt's nicht wieder solche Spekulationen, wenn wieder das Ruhen des Verfahrens angeordnet wird ...
wenn man den GF des PKF beim BGH mal googlet, dann bleibt einem die Spucke weg, wie viele Millionen der hat, meine Fresse.
eiskalter Geschäftsmann, der jetzt auch viel Geld mit Zockern gezwungenermaßen mehr oder weniger dankenswerterweise macht
Its always a game of fear and greed
... and in the end it turns out to panic
And then I think I spider
I have a cigarette but no lighter.
All good things come to an end ...
https://www.youtube.com/watch?v=ZIWSXIUJm0g
Anbei ein Paar News von Dr. Michaelsen
Die Beklagte hat die (Nichtzulassungs-)Beschwerde in der Sache BGH I ZR 12/24 am 22.05.2023 innerhalb der einmal mit Zustimmung des Klägers verlängerten Frist begründet (Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Dr. Thomas Winter, 39 Seiten).
Vorinstanz war OLG Karlsruhe vom 19.12.2023 – 19 U 48/23 (juris und Beck-Online).
Derzeit muss mein Mandant noch keinen eigenen BGH-Anwalt bestellen und es gibt noch keine Frist für eine Stellungnahme.
Anders die Beklagte aus dem Verfahren OLG Köln vom 17.11.2023 – 19 U 123/22 (ebenfalls juris und Beck Online), BGH I ZR 171/23:
Dort wurde die Nichtzulassungsbeschwerde trotz Zustimmung zu einer ersten Fristverlängerung nach Verweigerung einer zweiten weiteren Zustimmung am 18.04.2024 zurückgenommmen (Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Dr. Matthias Koch, LL.M.). Das OLG-Urteil ist daher rechtskräftig. Bei der Vollstreckung auf (in?) Malta stellen sich aber derzeit die bekannten Probleme, nachdem eine freiwillige Zahlung durch die Beklagte verweigert wurde. Immerhin ist der Titel dreißig Jahre lang gültig.
Wer dich auskennt weiß auch über welche Anbieter wir sprechen.
Also wenn sich jetzt sogar die 3 großen Player oder zumindest einer von diesen ( ohne das ich genau weis welchen du meinst , nur vermute ) auf diese Geschichte berufen wird's echt ne schwere Nummer ....
Einer ist rot der die Beschwerde verfasst hat.
Der Anbieter der sich auf bill 55 beruft ist schwarz und Sponsor von West Ham.
Immer die Ruhe bewahren! Das sind die ersten Verfahren. Solange es kein Urteil vom BGH gibt werden die weiter gehen. Locker bleiben. Die warten auf das Urteil. Die wollen nur Muskeln zeigen.
Ok dann lag ich doch mit beiden richtig ... obwohl beide ja , meiner Meinung nach , sogar die gleichen Betreibergesellschaften vor und nach Lizenz sind ... wo man ja denkt dort sollte mal eher was gehen in Sachen Vollstreckung etc oder andere Maßnahmen
Keine Panik bill 55 wird nicht länger als 2 Jahre bestehen bleiben.
Nur mit schnellem Geld darf niemand rechnen.
Das BIll 55 nicht hält sehe ich auch realistisch ein aber ob es dann noch alle Gesellschaften so gibt etc. Vor allen diese von den großen Anbietern die damals andere Betreibergesellschaften waren ist ja irgendwie fraglich ...
Zitat von: Balou2024 am 23 Mai 2024, 19:11:50
Keine Panik bill 55 wird nicht länger als 2 Jahre bestehen bleiben.
Nur mit schnellem Geld darf niemand rechnen.
Die Verfahren werden auch teurer. Darf und sollte man auch nicht vergessen. Der einzigste logischste Grund ist es die PKF auszubremsen.
Naja, nehmt mal alle fleißig an der Europa-Wahl teil und wählt mit Verstand!
Gerade auch die Giorgia Meloni ist für eine Rechts-Verschiebung der EU. Und die von-der-Leyen ist auch wackelig nach rechts und liebäugelt mit Meloni.
Die ist für Verschiebung der Machtverhältnisse vor allem in Bezug auf Italien. hier ein kleiner Link(, aber durchstöbert besser das Netz): https://www.tagesschau.de/europawahl/wahl/italien-meloni-europawahl-100.html
Informiert Euch! Aber nicht auf Schmuddelsendern wie RTL oder so, und auch nicht über X oder schmutzig-rechte soziale Netzwerke ...
Besser 'Phoenix', 'Tagesschau.de' oder sowas.
Hat hier nicht mal jemand von 400k Verlusten gesprochen? Das mit 5% über Basiszins von 3,62% = 8,62% und dann für mehrere Jahre...da kommt dann schon ein Porsche zusammen, wenn denn gezahlt wird.
Bin gespannt, ob eine Vollstreckung funktioniert.
Deshalb können die auch nicht alles aufeinmal zahlen! Die Kosten nehmen die halt in Kauf und zahlen lieber für ein Verfahren mehr und verhindern dadurch andere neue Klagen.
Zitat von: Zocker am 24 Mai 2024, 17:01:26
Deshalb können die auch nicht alles aufeinmal zahlen! Die Kosten nehmen die halt in Kauf und zahlen lieber für ein Verfahren mehr und verhindern dadurch andere neue Klagen.
Ich bekomm die Krise wenn ich sowas lese. Hast du auch nur ansatzweise Kenntnisse über die wirtschaftliche Lage von (egal welchem) Online Casino?
Ebenso die Thematik mit "Bill 55"... als wenn das jetzt so ausschlaggebend wäre um Vollstreckungen erfolgreich durchzusetzen. Das ist eine nationale Sandkasten Idee, um die zuvor ohnehin bestehenden EU-Rechtlichen Bestimmungen zu manifestieren.
Da stimme ich Dennis47 zu.
Nicht können und nicht wollen ist ein Unterschied. Natürlich versuchen die bis zu einer klaren Rechtsprechung alles um es zu verzögern. Jeder Tag den Leute nicht klagen ist bzgl Verjährungsfrist gewonnenes Geld. Jeder Vergleich ebenfalls.
Nehmen wir mal die En..in Gruppe als Beispiel die ja mit den Behörden bzgl Bestechung Ärger hatte. Die zahlen mal eben aus Rücklagen knapp 700 Millionen Euro um den Prozess abzuschließen. Das zum Thema nicht können.
Bill55 ist ebenfalls nur eine Verzögerungstaktik.
Und wenn man nach Gibraltar sieht die gerne Malta als Vorwand heranziehen....
Ich sehe hier das größte Problem darin, dass das Thema Glückspiel keine hohe Gewichtung in Regierungen und Europa hat. Würde hier mehr Druck gemacht werden um schnell solche dubiosen Taktiken auszuräumen oder eben denen recht zu geben wäre schnell Ende im Gelände. Dann würden das Schnellprozesse bei den unteren Gerichten werden.
Es ist echt sinnlos, indirekt gibt ihr mir Recht aber diskutiert weiter! Bill55 ist doch klar und eindeutig. Ihr sagt selber dadurch verzögern die es nur! 700 Millionen zahlen die natürlich sofort, weil es dann auch um die Lizenz ginge.
Jetzt frage ich euch alle warum es Klarna gibt? Wenn ich ,,heute" was bestelle und in 2 Monate z.B. Weihnachtsgeld oder Inflationsprämie bekomme dann nehme ich die 10€ Zinsen in Kauf! Ist doch genau das selbe. Wenn wir bei den Anbietern arbeiten würden hätten wir es genau so gemacht.
Die Anbieter könnten die Klagen aus der Portokasse bezahlen, wenn man sich mal den Gewinne der einzelnen Casinos anschaut.
Es wird versucht das Ganze für PKF nicht mehr so lukrativ zu machen,
Außerdem können die sich aktuell noch auf bill 55 berufen, solange es das Gesetz noch gibt.
Natürlich könnte auch die GGL was tun, allerdings befindet sich diese Abteilung weiterhin im Tiefschlaf.
Ich habe allerdings gehört, dass es ein paar Tage nach EM Start eine Kampagne einer großen Tageszeitung geben wird, welche sich mit urteilen beschäftigt wo Anbieter nicht bezahlen.
Wir warten weiterhin ab.
Ein Verfahren in NRW vor einem LG soll ebenfalls durch die Presse begleitet werden.
Die pkf sind meines Erachtens mit ihren teilweisen unverschämten Forderungen fast genauso verachtenswert wie die Casinos selbst. Was man da alles findet.
Ein RA Dr R.. ähm Ratlos.aus NRW ist ein Familienmitglied von einem Geschäftsführer eines pkf. Der PKF nimmt seinen üblichen Satz und gibt die Fälle seinen RA Dr Familienmitglied der wiederum nach Textbaustein Klage seine Kostennote an den pkf schreibt, die sofort beglichen wird.
Ich habe dann in Verträgen gelesen, dass von den mitunter 50% auch die Zinsen komplett an den pkf gehen.
Pkf hat seine 50% plus Zinsen, der zur pkf Familie zugehöriger hat für 95%Textbaustein seine Anwaltskosten.
Der Verbraucher denkt, er hat einen glorreichen Sieg gegen ein Milliardenunternehmen gewonnen, was so super schwer ist für den pkf und den Anwalt.
Ich würde mich nicht wundern, wenn demnächst pkf verklagt werden, insbesondere die, die dir 5% sofort Erstattung angeboten haben.
Von daher sollte mE der pkf wahnsinnig gut verglichen werden, am besten überhaupt nicht beauftragt werden bei den Sätzen.
Da gilt doch wie überall vergleichen lohnt sich und sicherlich gibt es da auch schwarze Schafe. Der Abkauf ist natürlich mit den meistens 5-10 Prozent ein Witz aber auch der ist ja freiwillig für ungeduldige oder welche die damit abschließen wollen. Ich finde es ne gute Geschichte grundsätzlich wenn man überlegt das man ja bei sechsstelligen Beträgen gleich nochmal fünfstellig zahlt und wenn nichts gezahlt wird wie aktuell meistens dann das Geld auch noch weg wäre
Zusätzlich sehe ich den Vorteil das die PKF alles versuchen das Geld zu bekommen sonst haben sie ja nichts von ...
Das einzige , tatsächliche Kostenrisiko in so einer Konstellation besteht in den Gerichtskosten.
Selbst bei einer Million Streitwert,sind das im Vergleich zu den Anwaltskosten lächerliche 16000,00 Euro.
Wenn zuvor Monate und Jahre lang immer fleißig 35-50% von der Summe einbehalten wurde, usw, sind das Portokosten.
Es ist eher anzunehmen, bevor der pkf liquidiert werden müsste, daß in so einer Verwandtschaftsverhältnis Konstellation, wenn keine Kohle kommt, daß zunächst auf die Anwaltskosten verzichtet wird.
Kannst davon ausgehen, daß ein Anwalt in eigener Sache, in Sachen seiner Familie, Frau usw keine Kosten berechnet. Die Kosten entstehen in so einem Vertretungsverhältnis meistens erst dann, wenn entweder eine RSV dahinter steckt oder das Verfahren gegen den Gegner gewonnen wird und dieser liquide ist.
Daher kann ich das nicht begeisterte Regulierungsverhalten der Casinos bei pkf in der Tat teilweise nachvollziehen
Ja deine Argumente in der Konstellation wie du sie nennst ist natürlich dann wirklich speziell ... aber ich meine ja nur für viele wäre es ohne die PKF gar nicht möglich zu klagen und überhaupt erstmal das Geld aufzubringen ...
Vergleichbare Geschäftsmodelle finden sich bei Inkassobüros. Da wird dem tatsächlichen Auftraggeber keinerlei Inkassokosten in Rechnung gestellt, diese werden aber natürlich in kompletter Höhe gegen den Gegner in Rechnung gestellt, und es wird so getan, als gäbe es diese Kosten tatsächlich, die tatsächlich der Auftraggeber gezahlt hat.
Einige private Sachverständige bei Autounfällen haben eine vergleichbare Klausel,dass die Kosten nicht bezahlt werden müssen,wenn man möglicherweise doch Schuld am Unfall hätte.
Ich bin mir daher relativ sicher,daß pkf ähnliche Klauseln mit ihrem Anwalt haben.
Ne, da würde ich Prozesskostenhilfe wesentlich sinnvoller halten, aber gut, zurück zum Thema ^^
Ja klar das die PKF verdienen wollen sonst würden diese das Geschäftsmodell nicht durchführen ... Ich kann bisher mit PKF und dazugehöriger kanzlei nur zufrieden sein ...
Aber wichtig zurück zum Thema ... da hat muss ich sagen hat, für mich, Balou echt die besten Infos ... Schönes Wochenende euch noch
Bei mir steht auch bald das erste von zwei LG-Urteilen an, bin mal gespannt wie es dann weitergeht. Ich gehe aber natürlich von der maximalen Verzögerungstaktik aus.
Davon kannst du ausgehen am LG passiert da nichts.
Erst am OLG fängt es an interessant zu werden.
Von der Berufung vom LG zum OLG vergeht meistens mindestens 1 Jahr.
Wo wir gerade beim Thema Kostenrisiko sind...
Wenn man vor dem LG gewinnt und die Gegenseite die Kosten des Verfahrens trägt, zahlt die Gegenseite dann auch? Oder beruft man sich hier auch auf Bill55?
ok :)
Hallo , das ist wohl allen durch gerutscht.
Das ist halt meistens so , dass sie ja gar nichts zahlen . Da du Kläger bist bleibst du beim LG dann auf deinen Kosten für Anwalt und die Gerichtskosten sitzen. In der Beeidigung beim OLG müssen die dann, wenn du gewonnen hast , die Gerichtskosten vorstrecken
Gewinnst du dann und niemand zahlt hast du in zweiter Instanz beim OLG dann noch deine anwaltskosten ...
Dank Dir.
... insgesamt also 'Vabanque'. Kennt frau-man von irgendwoher. Alles Gute Euch!
Wie hoch muss der Streitwert sein, damit es weiter als das OLG geht?
Habe zuletzt ein Urteil bekommen:
1. Der Antrag der Beklagten vom xxx,,das Verfahren in entsprechender Anwendung
des § 148 ZPO bis zur einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union in
der anhängigen Rechtssache xxx auszusetzen" wird abgelehnt.
2. Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Landgerichts vom xxx,
Aktenzeichen xxx, wird zurückgewiesen.
3. Die Beklagte hat die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen.
4. Das in Ziffer 1 genannte Urteil des Landgerichts ist ohne Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar.
5. Der Streitwert für das Berufungsverfahren wird auf xxx (ca 17000) € festgesetzt.
Mein Anwalt antwortete danach, dass die Gegenseite die Möglichkeit einer Nichtzulassungsbeschwerde bestehe, jedoch muss der Beschwerdewert € 20.000,01 betragen, da dies hier nicht der Fall ist,
kann die Gegenseite den Beschluß auch nicht mehr anfechten.
Die Gegenseite wird nun aufgefordert.
Heißt das übersetzt, dass ich nun mit dem Geld rechnen kann, oder gibt es auch hier wieder ein Hintertürchen?
Das Urteil ist rechtskräftig. Viele Anbieter zahlen aber wegen bill55 nicht, selbst sehr große Anbieter nicht.
Glückwunsch Lina zu Deinem Urteil!
Das nimmt dir keiner mehr. Da man dir vor Verkündung anscheinend keinen Vergleich angeboten hat wird es vermutlich darauf hinauslaufen dass Du einige Zeit investieren musst. Aber vielleicht hast Du Glück und sie zahlen doch. Dein Anwalt wird dir sicher erklären was momentan möglich und sinnvoll ist. Malta blockiert halt Vollstreckungen im Moment. Ist es Gibraltar wird's auch nicht ganz einfach da nicht in der EU.
Edit Olli: Vollzitat entfernt
Wird das Verfahren mit einem PKF finanziert? Kannst du bitte sagen in welchem Bundesland du das Urteil erstritten hast? Dankeschön
Hoffentlich zahlen die
Zitat von: Istvoelligegal am 29 Mai 2024, 22:40:48
Das Urteil ist rechtskräftig. Viele Anbieter zahlen aber wegen bill55 nicht, selbst sehr große Anbieter nicht.
Rechtskräftig schon jetzt, oder erst 1 Monat nach Zustellung?
Das mit bill55 ist gut möglich 😞 aber mal schauen...
Zitat von: Roy1234 am 29 Mai 2024, 23:21:26
Glückwunsch Lina zu Deinem Urteil!
Das nimmt dir keiner mehr. Da man dir vor Verkündung anscheinend keinen Vergleich angeboten hat wird es vermutlich darauf hinauslaufen dass Du einige Zeit investieren musst. Aber vielleicht hast Du Glück und sie zahlen doch. Dein Anwalt wird dir sicher erklären was momentan möglich und sinnvoll ist. Malta blockiert halt Vollstreckungen im Moment. Ist es Gibraltar wird's auch nicht ganz einfach da nicht in der EU.
Danke. Ist Malta. Vergleich wollten die nicht. Sahen sich im Recht.
Zitat von: Zocker am 29 Mai 2024, 23:39:55
Wird das Verfahren mit einem PKF finanziert? Kannst du bitte sagen in welchem Bundesland du das Urteil erstritten hast? Dankeschön
Hoffentlich zahlen die
PKF ja. Bayern. Hoffe ich auch.
Sind bei der Festsetzung des Streitwertes vor dem OLG eigentlich die Zinsen eingerechnet, also auch der hoffentliche Zahlbetrag oder kommen diese noch hinzu?
Edit Olli: Vollzitat entfernt
Sehr stark, wünsche dir viel Erfolg 😄
Bei mir geht's leider um ein Casino in Curacao, ich weiß nicht ob ich da jemals ne Chance hab.
Interessant zu sehen wie extrem unterschiedlich die Gerichte Urteilen. Derzeit setzten viele Gerichte die Verfahren aus mit dem Verweis auf die Entscheidung des EUGH zu warten. Ob Sportwetten oder reine Slotspiele ..
Andere Gerichte wiederum sehen keinen Grund die Verfahren auszusetzen und Urteilen fleißig pro Spieler weiter.. Soll mal einer verstehen
Dir Lina, auf jeden Fall Glückwunsch zum Urteil und viel Erfolg und vor allem auf einen relativ schnellen Abschluss ( Zahlung seitens Casinos) !!!
Also bei Sportwetten wird wenig oder besser gar nicht ausgesetzt was ich gehört habe. In Thüringen vermutlich eher aufgrund des LG Erfurt .... Casino kann ich nicht beurteilen
Hallo zusammen,
ich habe heute auf meine Klage ein Versäumnisurteil zugeschickt bekommen , hat damit jemand bereits erfahrung gemacht?
Naja ich finde es eher kein gutes Zeichen da ja dann wohl keine Anwälte bestellt wurden etc... das die dann also zahlen denke ich, ist eher gering .
Wiederum hat die Gegenseite ja ab Zustellung ( was dauern kann ) noch einen Monat Zeit Einspruch einzulegen , teilweise kommt es vor das dann Anwälte bestellt werden ... so gewinnt man ja auch Zeit ...
Berufungsurteil beim OLG SW unter 20000 €, rechtskräftig.
in den PFK Verträgen steht oft, daß Zinsen dem PKF zu stehen.
Würde mich nicht wundern, wenn demnächst PKF wegen Wucher verklagt werden;
Berlin setzt auch nicht aus;
Versäumnisurteil kommt auch oft dadurch zustande, daß Personal fehlt usw. und gegen ein VU Einspruch eingelegt werden kann
so oder so. das lässt sich daher nicht wirklich seriös beantworten, ob das Absicht ist oder nicht.
Na ja auf EuGH warten heißt momentan ja noch Slots etc. Ich denke bei Sportwetten oder gemischten Klagen mit größerem Sportwetten Anteil wird noch nicht ausgesetzt, wobei es natürlich von Gericht zu Gericht unterschiedlich sein wird. Das OLG SW hat sich hier eventuell am OLG BA orientiert die mit ihrem Hinweisbeschluss (ich denke) letztes Jahr ihre Meinung deutlich gemacht hatten.
Zitat von: shinfu am 30 Mai 2024, 12:12:03
Hallo zusammen,
ich habe heute auf meine Klage ein Versäumnisurteil zugeschickt bekommen , hat damit jemand bereits erfahrung gemacht?
In einem meiner Verfahren ist die Frist zur Stellungnahme der Gegenseite seit über zwei Wochen verstrichen...bin mal gespannt, ob und wann da ein Versäumnisurteil eintrudelt.
Das ist wahrscheinlich mit Absicht so gemacht worden. Kannst dich wahrscheinlich drauf einstellen, dass Einspruch eingelegt wird.
Es deren Taktik, Prozesse und Termine soweit es geht, hinauszuzögern.
Das blöde dabei ist, die Gerichte spielen leider mit!
Ja, davon gehe ich aus, aber ich kann's aussitzen :)
Zitat von: Stiwie am 31 Mai 2024, 13:58:16
In einem meiner Verfahren ist die Frist zur Stellungnahme der Gegenseite seit über zwei Wochen verstrichen...bin mal gespannt, ob und wann da ein Versäumnisurteil eintrudelt.
Bei mir hat das Gericht Anfang des Jahres die Klage nach Gibraltar geschickt.
2 Wochen später hat sich die Spur der Unterlagen verloren.
Entweder sind die Unterlagen verloren gegangen oder der Empfänger hat die Annahme verweigert.
Deshalb kam das Gericht Mitte März zu der Entscheidung KEIN Versäumnisurteil zu sprechen.
Stattdessen wurde die Klage erneut verschickt.
Bis heute keine Rückmeldung. Weder vom Gericht noch vom Anwalt.
Ist das wahr, Galileo?
Das ist ja eine Nervenzerreißprobe!
Es muss doch öffentlich-rechtlichen Institutionen möglich sein, Post so zu versenden, dass sie den Empfänger erreicht ... ggf. per Recherche, WO der wirklich seinen 'Wohnort' hat?! Noch mal zusenden ... das kann ja ausarten ... wie oft soll das geschehen? Wie gehst Du damit um? Macht Dich das nicht unfassbar wütend??
Zitat von: Galileo am 01 Juni 2024, 07:54:11
Zitat von: Stiwie am 31 Mai 2024, 13:58:16
In einem meiner Verfahren ist die Frist zur Stellungnahme der Gegenseite seit über zwei Wochen verstrichen...bin mal gespannt, ob und wann da ein Versäumnisurteil eintrudelt.
Bei mir hat das Gericht Anfang des Jahres die Klage nach Gibraltar geschickt.
2 Wochen später hat sich die Spur der Unterlagen verloren.
Entweder sind die Unterlagen verloren gegangen oder der Empfänger hat die Annahme verweigert.
Deshalb kam das Gericht Mitte März zu der Entscheidung KEIN Versäumnisurteil zu sprechen.
Stattdessen wurde die Klage erneut verschickt.
Bis heute keine Rückmeldung. Weder vom Gericht noch vom Anwalt.
Ist bei mir zum Glück nicht so gewesen. Die Gegenseite hatte eine Fristverlängerung zur Klageerwiderung beantragt, diese ist verstrichen seit zwei Wochen.
Hi Galileo,
gibt danach noch mehr Möglichkeiten für die sich dumm zu stellen.... Leider. Ist es ein großer oder eher kleiner Anbieter?
Bei mir das gleiche mit Gibraltar. Geschäftsaufgabe angeblich/nimmt keine Briefe mehr an. Geht um einen kleinen Teil, den Gibraltar betrifft.
Das Gros der Verluste ist jedoch beim inzwischen lizensierten Anbieter(Grün) angefallen.
Zitat von: Rubbel am 01 Juni 2024, 10:16:35
Ist das wahr, Galileo?
Das ist ja eine Nervenzerreißprobe!
Es muss doch öffentlich-rechtlichen Institutionen möglich sein, Post so zu versenden, dass sie den Empfänger erreicht ... ggf. per Recherche, WO der wirklich seinen 'Wohnort' hat?! Noch mal zusenden ... das kann ja ausarten ... wie oft soll das geschehen? Wie gehst Du damit um? Macht Dich das nicht unfassbar wütend??
Ja.
Hab gerade nochmal geschaut.
Klage wurde bereits Ende letzten Jahres eingereicht.
Anfang diesen Jahres hat das Gericht die Klage nach Gibraltar geschickt.
Anbieter hat 2 Wochen Zeit, um Anwalt zu benennen.
Als ich nach 2 Monaten keine Meldung erhielt, fragte ich beim Anwalt nach.
Daraufhin teilte das Gericht der Kanzlei mit, dass die Unterlagen irgendwann im Februar in Gibraltar eingingen.
Die Unterlagen kamen allerdings wieder zurück.
Das Gericht kann nicht sagen, ob der Anbieter die Annahme der Unterlagen unrechtmäßig verweigert hat, oder aus welchen Gründen sie zurück geschickt wurden.
Deshalb kein Versäumnisurteil.
Die Klage wurde Anfang April erneut verschickt.
Jetzt sind wieder 2 Monate vergangen.
Was mittlerweile passiert ist, weiß ich nicht.
Weder Anwalt noch Gericht hat sich gemeldet.
Große Anbieter, Whitelist.
Ja, das nervt schon extrem ...
Aber gut, was will man machen ...
Du meinst den ehemaligen Betreiber des großen Whitelist Anbieters. Da die meisten ja Malta sind bleiben eigentlich nur die aus der E Gruppe übrig. Ist aber egal Gibraltar und Malta nehmen sich nicht viel.
Empfehlung Böhmermann in der zdf Mediathek( Sportwetten)
Normalerweise lässt sich Gibraltar easy zustellen. Nach dem Deutsch englischen Postabkommen von 1920 oder so :D sind Zustellungen per Einschreiben oder ähnlichem zulässig, ... Würde dem Gericht vorgeschlagen, die Klage per Postpaket zustellen zu lassen, das wird Wesentlich besser getrackt
Balou??
Die Sendung über Sportwetten hab ich schon eingestellt :) --- unter 'Aktuelles und Termine'
Hallo Galileo,
ZitatJetzt sind wieder 2 Monate vergangen.
Was mittlerweile passiert ist, weiß ich nicht.
Weder Anwalt noch Gericht hat sich gemeldet.
Große Anbieter, Whitelist.
Ja, das nervt schon extrem ...
Aber gut, was will man machen ...
Das lädt ja wirklich ein zu dem Wunsch, einer großen Horde von in Lederkutten (mit einheitlichen *Kennzeichen* versehen) gekleideten, erlebnishungrigen Motorradfahrern sehr gut bekannt zu sein, quasi mit ihnen gut befreundet zu sein - oder? :)
Zitat von: Balou2024 am 01 Juni 2024, 22:15:35
Empfehlung Böhmermann in der zdf Mediathek( Sportwetten)
Hab es mir nach deiner Empfehlung hin angesehen und finde es gut, dass Böhmermann dieses Thema angesprochen hat. Da merkt man mal wie schmutzig dieses Geschäft eigentlich ist!
Böhmermann kann sich auch nicht mit Ruhm bekleckern. Wer durch Zwangsbeiträge sein üppiges Gehalt bezieht und häufig einen Unsinn von sich gibt, den seine Angestellten kreieren... Bäh...
Wie viele Fußballer dann Werbung für Wettbüros machen ... Podolski auf dem Elefanten... Und tun dann häufig, wie gutmenschlich sie sind.
Das fängt ja schon mit Günther Jauch im Quiz an , wie viele Tausende Euros man gewinnen kann, wenn man die easy Frage für 50 Cent beantworten kann...da kann man heutzutage kein Fußballspiel sehen, ohne dazu animiert zu werden, irgendwo anzurufen um zu gewinnen. Die Werbung für's Wetten lässt sich nicht mehr vermeiden, aber wird gefühlt auch immer mehr.
Hatte letztes auch jüngere Damen aus Wettbüros raus gehen sehen. Das war damals als ich Mal "anfing" anders gewesen. Aber gut, Wort zum Sonntag
Hallo Istvoelligegal,
ZitatBöhmermann kann sich auch nicht mit Ruhm bekleckern. Wer durch Zwangsbeiträge sein üppiges Gehalt bezieht und häufig einen Unsinn von sich gibt, ...
Verstehe ich nicht. Die Sendung, auf die sich bezogen wird, deckt investigativ vertuschte Ungesetzlichkeiten im Rahmen des Sports als Einnahmequellen verschiedener Beteiligter auf. Was ist daran negativ oder kritisch - und dann noch auf Einzelpersonen bezogen - zu bewerten? Das ist doch zu trennen, Deine persönliche Meinung über Personen von der 'Sache'.
Dein Einwand klingt von daher nicht besonders reflektiert.
Es handelt sich dabei wohl eher um Schwurbeleien.
LG Ilona
Genau, es handelt sich hierbei um Schwurbeleien. Bin auch ungeimpft. Das ist wohl eine Nebenwirkung. Böhmermann ist super und verdient sein Geld beim ZDF vom ZDF. Einen ausländischen Präsidenten als Ziegenf... zu bezeichnen, einen kleinen Imker in die Berufung beim OLG Dresden zu bringen, weil er sein Foto für Honig verwendete, was das LG Dresden erlaubte...
Hoffentlich darf man in diesem Forum sagen, dass man Böhmermann blöd findet, dass man das Konzept GEZ blöd findet und dass man den Böhmermann grundsätzlich nicht für voll nimmt und er so eine Sendung gefüllt hat mit einem Thema, mit denen er paar tausend Euro verdient hat. Bezweifle, dass ihm das Thema selbst in irgendeiner Weise als Einzelperson interessiert.
Eine Meinung in Deutschland muss auch nicht für jedermann reflektieren, damit diese gesagt werden darf.
Thüringer Bratwurst ist ungesund.
Das kann ich sagen, obwohl ich generell auch keine anderen Bratwürste esse - ich bin nämlich Vegetarierin.
Ja, die Ausdrucksweise von Istvoelligegal ist in der Tat etwas... 'prollig'. Nicht nur hier.
So ganz Unrecht hat er hier aber nicht.
Ich selber habe keinen Fernsehanschluß. Gucke also weder privates, noch öffentlich-rechtliches Fernsehen. GEZ muß ich seit ein paar Jahren (seit das ausnahmslos für alle gilt) trotzdem zahlen - was soll's. Ich kenne Böhmermann daher nur aus YouTube-Videos, die hier oder anderswo mal verlinkt wurden. Der Einblick reichte mir, um mir das jetzt nicht auch noch anzusehen.
Schon als Kind haben mich Sendungen wie Böhmermann ziemlich irritiert. Das nannte sich glaube ich 'Satire'. Meine Eltern fanden das jedenfalls super. Ich eher nicht. Gelegentlich trifft es mal 'den Nagel auf den Kopf', oftmals ist es aber auch einfach nur Klamauk auf Kosten Anderer. Wer politisch oder gesellschaftlich die 'richtige Meinung vertritt' (ob das jetzt tatsächlich die eigene Meinung ist, oder von bezahlten Autoren 'entworfen', sei mal dahingestellt) scheint sich alles erlauben zu können.
'Schwurbeleien' - das neue 'Totschlagargument'.
Jemanden, nur weil hier von Böhmermann tatsächlich mal auf den richtigen 'rumgehackt' wurde, für seine (zugegebermaßen unnötig 'derbe') Kritik an einem solchen Format an sich als 'Schwurbler' zu bezeichnen, ist in meinen Augen jedenfalls mal ziemlich daneben.
Die Kritik an der Industrie ist mehr als angebracht, das ändert aber nichts daran, daß das Format ansonsten gelegentlich dennoch 'zweifelhaft' sein kann.
Mit einer derartigen Polemik auf diesen Hinweis zu reagieren, ist jedenfalls weder 'sachlich', noch 'reflektiert'.
Mit der Bratwurst-These hingegen gehe ich absolut konform.
Für mich schimmern auch in anderen Beiträgen von istvoelligegal häufiger mal eine Art Verschwörungstheorien durch. Daher der Schwurbelhinweis. Hinzu kommt, dass die Beiträge - zumindest so wie ich sie lese- häufig so negativ geprägt sind.
Rubbel hatte es vorhin sachlicher als unreflektiert bezeichnet. Dem schließe ich mich auch gern an.
grade läuft ne Sendung auf Dmax über die Korruption während der Wm- vergaben, das ist doch alles nichts neues und hat schon lange nichts mehr mit Schwurbelei zu tun,... Ebendso stellen sich genug "Prominente" zur Verfügung für den ganzen scheiss werbung zu machen, Tagtäglich im Fernsehen zu sehen, auch keine Schwurbelei,... Obman hier sagen darf was man will, Nein, nicht wirklich, auch keine Schwurbelei,...
Edit: wird wieder entfernt werden ^^
Dieses Forum wird vom FAGS finanziert und unterhalten. Das Thema ist alles rund um Glücksspielsucht!
Allerdings sollte man sich auch genau auf diese Themen konzentrieren, denn egal ob es z.B. religiöse oder andere politische Themen sind ... es bringt immer Zwietracht in ein Forum. Das schönste Beispiel liefert gerade wieder Ralf, der aus heiterem Himmel seinen Frust darüber ablässt, dass genau solche Provokationen gelöscht werden, wie er sie nun offenbart.
Bleibt also bitte beim Thema!
Zu Istvölligegal kann man einen eigenen Thread eröffnen oder, falls er einen bereits hat, in diesen auf seine scheinbare generelle Unzufriedenheit eingehen.
Vielen Dank an alle!
Texte lesen, die Aussagen im Text erfassen, darüber nachdenken und adäquat Stellung dazu beziehen ... das ist manchmal schwierig. Und wenn Probleme auftreten, etwas aufznehmen/ zu erfassen/ einzuordnen ... dann ist ein NICHT-Antworten sicher weiser als ein sinnloses Schwafeln.
Oder? ... was meinst Du, Ralf?
@Olli:
Politik herauszulassen aus dem Thema 'Spielsucht' geht gar nicht. Sonst könnten wir uns im Forum vom Glücksspielstaatsvertrag über Rückforderungen, Spielerschutz, Bestechlichkeiten von Politikern/Parteien und Gerichtsbeschlüssen alles sparen!
Was Religion angeht ...
Genau genommen, ist dann auch ein Kirchengänger ... naja, ich wollte auf die 7 Todsünden hinaus. DAS ist aber nicht 'mein Bier', da ich nix mit Religionsgemeinschaften im Sinn habe.
Politik ist allerdings ein Thema, das jede/n interessieren sollte(, finde ich). Sonst dreht sich der Kopf eines Einzelnen in viel zu kleinen Gedankenkreisen. Und schließlich ist unser aller Alltag von politischen Entscheidungen beeinflusst.
Und noch mal zurück zur Sendung:
Es ist eine Berichterstattung gewesen, genauer: Investigativjournalismus. Hier wurden Hintergründe aufgedeckt über die Profiteure und über das zweifelhafte Kontrollsystem von staatlicher Seite. Da ist es völlig uninteressant, welcher Mensch das 'moderiert', denn das berührt nicht den Informationsgehalt. Und schon gar nicht hilfreich ist es, den Moderator persönlich zu verunglimpfen. Das ist nicht mal 'Kindergarten', das ist einfach *pfffffff* wie eine kaputte Luftpumpe bwz. Luftpumpen(re)aktion. Und DAS gehört hier nicht ins Forum.
Ja, Verschwörungstheorien (und auch das Gegenteil davon; nämlich der 'Echoraum-Effekt') - auch, aber nicht nur, von Istdochvoelligegal - sind hier in der Tat keine Seltenheit.
Ich meine das gar nicht mal bezogen auf diese kürzliche Debatte hier, die war ja nun relativ kurz. Aber das ist, gerade auch bezogen auf das eben von Olli geschriebene Statement zum 'beim Thema bleiben' halt leider immer ein schmaler Grat. Wo hört ein 'Gedankenexperiment'' auf, und wo wird daraus wilde Spekulation? Gerade auch, wenn sehr viel Frust und / oder Verzweiflung des Einzelnen dabei eine Rolle spielt... und das wird dann leider auch mal 'persönlich'.
Oder es 'artet' dann gern mal anderweitig aus. Da kann sich wohl keiner von 'ausnehmen' - ich sicher auch nicht.
Aber es ist trotzdem immer wieder unschön zu lesen.
In der Tat, Rubbel, da gebe ich dir recht. Wollte zum Thema 'Politik' sogar gerade etwas Ähnliches schreiben. Das hier konsequent trennen zu wollen wäre nicht möglich, wenn man das Forum in dieser Form erhalten will.
Nochmal zu Böhmermann:
Ja, da wurde etwas aufgedeckt, das 'zum Himmel stinkt', wie man so sagt. Und es ist gut, daß eine breite Öffentlichkeit auf diese Weise davon Kenntnis bekommt, und dafür sensibilisiert wird. Dafür ist der 'Holzhamner' jetzt auch nicht das schlechteste 'Werkzeug'.
Absolut.
Das hat aber, wie du sagst, nichts mit der Tatsache zu tun, daß dadurch nicht automatisch immer alles dort Gezeigte 'gut' sein muß.
Das an dieser Stelle anzumerken (Istdochvoelligegal) war jetzt ziemlich 'unnötig' - darauf dann derart zu reagieren (Ilona) aber auch.
Aber das Ganze ist ja geklärt. So, wie sie es jetzt geschrieben hat... das sehe ich ganz ähnlich.
So, 'ich habe fertig'. : )
Pardon, wollte den Böhmermann, der auch satirisch dazu aufruft, bestimmte Personen zu keulen, ursprünglich keine Meinung abgeben. Halte persönlich es auch beispielsweise nicht für angebracht,wenn besonders weibliche Prominente in teuren Kleidern auf Spendengalas es zelebrieren, wenn Kinder ihr Taschengeld spenden.
wusste nicht, dass, wenn hier einer ein Video mit Böhmermann einstellt, dass es dann offensichtlich verpönt ist, zu sagen, dass man Böhmermann nicht mag und persönlich nicht glaubt, dass ihm das Thema selbst interessiert; wäre dem so, wäre ohne Weiteres meines Erachtens es möglich gewesen zu sagen, dass Süchtige sich an x wenden dürfen oder dergleichen, aber das geschah glaube ich nicht. Für paar Sätze aufsagen, hat der Böhmermann einen vierstelligen Betrag eingenommen
Insofern halte ich auch das für ein reines Geschäft, wie die Prozesskostenfinanzierer, wie ein sehr großer Teil der Glücksspiel-Kanzleien, die mehr Aufträge annehmen, bloß damit den kein anderer bekommt, aber die Fälle nicht vernünftig abarbeiten. Das Thema haben irgendwelche Journalisten herausgearbeitet, die Texte geschrieben und er liest das vor und tut auf empört, als wären es unglaubliche Recherchen, das digital, öffentlich kostenlose Handelsregister zu lesen und die Gesellschafter zu googlen. Insofern bin ich da eher Team Til Schweiger, was Böhmermann betrifft,
Was Rückforderung, BGH betrifft... Prinzipiell dürfte es ja auch so sein,dass Klagen auf Rückforderung möglicherweise auch nur deswegen funktionieren bzw funktionierten, da diese weiterhin ausreichend mit Geldern von Leuten bedient werden, die noch dem Glücksspiel verfallen sind, da ansonsten das Geschäftsmodell usw nicht funktioniert und man dann das Geschäft einfach aufgibt.
Aber...mein Wort zum Sonntag
:o ;D ;D
Meine persönliche Hoffnung auf eine fundierte Argumentation hat sich nun erneut zerschlagen ;D ;D ;D
Weißt Du, Istvoelligegal, was mir auffällt? - Dass Du so viele Eventualitäten, Unterstellungen, Mutmaßungen und Hypothesen zur Grundlage Deines Textes machst, der mit einer Entschuldigung beginnt, aber dann doch manipulieren will. Mir fehlt 'Bewegung' darin. Und Du beziehst Dich weiterhin hauptsächlich auf Personen, namentlich und nicht namentlich, und auf deren Motivation. Nichts Sachliches ist zu finden. Das kann man aber lernen!! (indem man sich nicht beirren lässt z.B., und registriert, dass es für komplexe Sachverhalte nahezu nie einfache Lösungen gibt).
Hier war der Bericht sicher anlässlich der bevorstehenden Europameisterschafts-Spiele ein Anliegen der Sendung. Das ist auch ein Politikum. Auch die Machenschaften der UEFA. Das alles spielt da mit hinein. Und der Bericht war rein politisch motiviert und nicht im Rahmen der Spielsuchtforschung. Das gilt es zu unterscheiden.
Heute wurde ein Verkündungstermin in Sachen Sportwetten AM Tag des Verkündungstermins aus Dienstlichen Gründen des Richters um 6! Wochen zum zweiten mal verschoben................
OFFtopic: Ich will mich ja nun nicht als Moderator aufspielen, aber warum wird das Thema "Böhmermann" überhaupt HIER diskutiert und nicht dort wo der Beitrag angekündigt wurde ?
Entschuldigung für meine vorherige entgleisung, höchstwahrscheinlich war ich deswegen so genervt, DAS hat doch mit dem HIESIGEN Thema NULL nichts gar nichts zu tun...
Noch schlimmer finde ich das Menschen DAS schauen und in der Masse dann auch noch witzig finden, Sorry da fehlt mir jedwedes Verständniss für diese Form von "Satire"
So...gestern Nacht habe ich über etwas nachgedacht und frage das mal:
Nehmen wir an, man gewinnt einen selbstfinanzierten 400000 Euro Sportwettenfall vor dem LG. Ich hab mal einfach einen extra hohen Betrag angenommen. Man gewinnt also und die Gegenseite möchte sich aber weiterhin nicht vergleichen oder einfach nur zu einem Trinkgeld (10% oder so)
Jetzt die Fragen:
a. kann man fürs OLG einen PKF mit ins Boot holen und wie hoch sind die Chancen, dass dieser aufspringt?
b. kann man seine Forderungen auch direkt an den PKF verkaufen? Also z.B. verkaufe ich meinen Fall für 50% an den PKF...oder wird das nix?
Ihr versteht meinen Gedankengang?
Die Kosten der ersten Instanz trage ich, klar (auch wenn die Gegenseite verloren hat, aber dank Bill55 vermutlich nicht zahlen wird). Damit reduzieren sich ja die Kosten des PKF.
Dass Verkündungstermine verlegt werden, keine Seltenheit. Mitunter passiert es, daß der Verkündungstermin soweit erneut verschoben wurde, daß die Parteien wiederum einer Entscheidung im schriftlichen Verfahren zustimmen müssen (mündliche Verhandlung darf nicht länger als drei Monate her sein). Dies hat zur Folge, daß ein Beschluss verkündet wird, in dem wiederum bis Datum x vorgetragen wird und das Gericht beabsichtigt, am Datum x eine Entscheidung zu verkünden. Das kann dann eine bestimmte Zeit so weiter gehen.
Naturgemäß besteht bei Richterinnen die zusätzliche Gefahr, daß in dieser Zeit der Mutterschutz aktiviert wird mit der Folge, daß das Dezernat teilweise nicht besetzt ist und wenn er dann besetzt wird, daß der neue Richter möglicherweise eine neue Verhandlung benötigt.
Insofern ist der Spruch, auf hoher See und vor Gericht, ist man in Gottes Hand,
häufiger richtig.
Zitat von: wluchten66 am 03 Juni 2024, 22:06:23
So...gestern Nacht habe ich über etwas nachgedacht und frage das mal:
Nehmen wir an, man gewinnt einen selbstfinanzierten 400000 Euro Sportwettenfall vor dem LG. Ich hab mal einfach einen extra hohen Betrag angenommen. Man gewinnt also und die Gegenseite möchte sich aber weiterhin nicht vergleichen oder einfach nur zu einem Trinkgeld (10% oder so)
Jetzt die Fragen:
a. kann man fürs OLG einen PKF mit ins Boot holen und wie hoch sind die Chancen, dass dieser aufspringt?
b. kann man seine Forderungen auch direkt an den PKF verkaufen? Also z.B. verkaufe ich meinen Fall für 50% an den PKF...oder wird das nix?
Ihr versteht meinen Gedankengang?
Die Kosten der ersten Instanz trage ich, klar (auch wenn die Gegenseite verloren hat, aber dank Bill55 vermutlich nicht zahlen wird). Damit reduzieren sich ja die Kosten des PKF.
Ich versuche dein Gedankengang zu verstehen. Meines wissen kann man jederzeit ein PKF dazu ziehen. Aber was wäre der Gedanke ein Verfahren selbst zu finanzieren und dann bei der Ausgangslage den Anspruch zu verkaufen/ oder ein Teil abzugeben. Kommt auf den Anbieter drauf an. Die PKF freuen sich nur.
Würde beim OLG das Verfahren selbst weiter finanzieren. Zum Termin würde es sicherlich nicht kommen. Man hätte nur die Verfahrensgebühren...
Wäre meine Meinung..sonst macht selbst finanzieren kein Sinn..
Ja, eine Weiterfinanzierung macht grundsätzlich natürlich Sinn. Aber wenn man zum Beispiel nicht mehr kann...
Die Gegenseite will sich z.B. bei 10% einigen und das Verfahren zieht sich weitere Jahre in die Länge (OLG dauert auch gerne mal 18 Monate). Ich verkaufen den Anspruch an einen PKF...der sollte dies ja eigentlich mit Kusshand nehmen :) Ich habe am Ende mehr als 10% und das Thema ist erledigt.
bezweifle, daß ein pkf dir 50% anbieten würde. selbst wenn der Gegner auf der Whiteliste ist, werden die in diesem Geschäftsmodell wohl kein Angebot machen.
was ich bisher gesehen habe ..die bieten für Sofortkauf max. 12% an.
beim pkf ist nicht nur die Forderung das, womit Kohle gemacht wird.
es gibt mehrere pkf, die mit sehr wenigen Anwälten zusammen arbeiten, die wiederum verstrikt Gesellschafter der pkf sind.
da wird der Anwaltskanzlei vom pkf eine Vorschussrechnung, was die Anwaltskanzlei machen darf, bevor ein Termin überhaupt feststeht,
präsentiert, die wohl zeitgleich bezahlt wird.
ne, ich würde die Finger von pkf halten, wenn das Geschäftsmodell 40%, 50% Teilhabe lautet. Das halte ich für absolut unseriös.
du kannst deine titulierte Forderung auch an jedermann verkaufen, versteigern dürfte auch möglich sein.
Wieso würdest du keinen pkf mit in das boot holen? Ich habe meine klage über pkf eingereicht.
Was soll ich sagen? Ich/wir haben vor gericht verloren.
Ich bin echt froh, dass ich keine kosten habe/hatte
hatte Urteile gelesen, in denen verloren wurde, weil offensichtlich der pkf mit seiner Anwaltskanzlei zu viele Fälle angenommen hat und mit dem Glücksspieler auch vor der Verhandlung kein Wort geredet hatte. da war das, was in der Textbaustein-Klage vorgetragen wurde, teilweise falsch.
das liest man hier auch häufiger.
da wird beispielsweise alles mögliche hineingeworfen, u.a. pathologisches Spielen in den Raum geworfen, was der Kläger in der Verhandlung dann aber bestreitet usw . Die Klagen selbst sind oft auch so aufgebaut wie die tausend Seiten Klageerwiderungen, die ebenfalls fast ausschließlich aus Textbausteinen besteht.
man kann nicht immer gewinnen, aber für viele Anwälte sind diese Verfahren easymoney mit hohem Streitwert und überwiegend ähnlichem Sachverhalt, weswegen Textbausteine oft nur geringfügig angepasst werden, aber die Zeit hat man dann trotzdem nicht den Kläger die Klage als Entwurf vorzulegen, ihn freigeben zu lassen usw, da man in der Zeit ja weitere Fälle ans Land ziehen kann.
ich halte von diesen Anwälten, die überall Werbung machen müssen, usw. nicht viel. Da gehts oft mit hoher Wahrscheinlihckeit gar nicht um die Sache, sondern es müssen die Fälle angenommen werden, es kann ja auch mal ein richtig großer Fisch geangelt werden, usw.
Zitat von: Istvoelligegal am 04 Juni 2024, 17:12:03
ich halte von diesen Anwälten, die überall Werbung machen müssen, usw. nicht viel.
Sie müssen die Werbung ja nicht mal machen, sie machen sie weil das Kosten/Nutzen Verhältniss der Werbung an sich x-mal aufgeht bei der vorhandenen Nachfrage.
Deswegen würde ich es ja so sehr begrüßen, das Anwälte im Erfolgsfall sagen wir mal 10% vom "Verdienst" "abdrücken" müssten an Vereine, aber das ist Utopisches Wunschdenken... ::)
Habe das Gefühl das medial Gerichtsurteile weniger geteilt werden aktuell. Ist das wirklich so oder wird es nicht mehr so geteilt? Mittlerweile müssten doch mehr OLG Urteile eingehen oder nicht?
Ich denke auch, daß ein sehr großer Teil der Glückspiel-Anwälte selbst noch nie im Casino gewesen ist geschweige denn online Casino geschweige denn im Wettbüro. Anders lässt für mich auch der Hinweisbeschluss vom OLG Frankfurt wegen dem nicht Erwähnen von Livewetten, Ereigniswette usw nicht erklären.
Wenn das Aktenzeichen hast, kannst beim Gericht das Urteil anonymisiert erhalten. Da ein Konkurrenzkampf zwischen einigen der "guten" besteht, werden möglicherweise Urteile nicht so gern komplett veröffentlicht. Geht wohl oft nicht um die Sache selbst. Der BGH Hinweisbeschluss wurde ja auch erstmal unter Verschluss, top Secret verhalten......
so, und genau deswegen ist dieses Forum und das, was hier gesagt wird, so wichtig!
Denn die Infos habe ich direkt mit meinem Anwalt besprochen und vor Gericht so vorgetragen, also z.B. die Live Wetten etc. Das waren/sind wertvolle Tipps.
Ich habe jetzt meinen Titel mal bei Ebay eingestellt. Mal sehen, ob jemand bietet.
Wann erging der Hinweisbeschluss?
Zitat von: wluchten66 am 04 Juni 2024, 21:51:57
so, und genau deswegen ist dieses Forum und das, was hier gesagt wird, so wichtig!
Denn die Infos habe ich direkt mit meinem Anwalt besprochen und vor Gericht so vorgetragen, also z.B. die Live Wetten etc. Das waren/sind wertvolle Tipps.
Ich habe jetzt meinen Titel mal bei Ebay eingestellt. Mal sehen, ob jemand bietet.
Im Ernst bei eBay? Unter welchem Namen hast du es reingestellt?
eBay ist das mit Sicherheit verboten ^^ man sollte auch nicht alles glauben, glaube ich ^^
Mein fall wurde aber nicht wegen zu vieler fällte und Standard textbausteinen verloren 😂
Fakt ist, ich habe nicht gewonnen und bin fro wie sonst was, es nicht selber zahlen zu müssen
Das habe ich auch nicht behauptet. Fakt ist, daß viele mit der Klage zum ersten Mal was mit einem Gericht zu tun haben und man sich meistens Wochen vorher Gedanken macht. Die Gedanken würde man üblicherweise mit seinem Beistand besprechen, dieser hat aber keine Zeit oder hält es für unnötig.
Man kann nicht immer gewinnen. Mit Textbaustein Klagen oder Textbaustein Berufungsbegründung verliert man sogar mitunter automatisch. Dass diese eher bei den Anwälten zu finden sind, die exzessiv werben, dürfte keine Überraschung sein.
Insofern ist aber die Wahrscheinlichkeit noch nicht Mal gering, dass dein Anwalt einfach unterdurchschnittlich gut war. Hat ja auch keine besondere Motivation. Geld bekommt er von Prozesskostenfinanzierer genauso viel, wie wenn er gewonnen hätte. Dann sind alle glücklich, ist doch schön .
Istvoelligegal, du hast scheinbar schlechte Erfahrungen mit einem Anwalt oder einem PKF gemacht. Das ist aber kein Grund hier in fast jedem Post schlechte Stimmung zu verbreiten, ohne Ross und Reiter zu nennen. Versuch es bitte mal positiv: Wie findet man einen guten Anwalt? Wie findet man einen guten PKF? Es gibt in jedem Berufsstand gute und weniger gute Personen. Das wissen wir alle.
LG Ilona
Der Beitrag macht auch absolut keinen Sinn. Klar, dem PKF ist es egal, ob man seinen Fall gewinnt oder verliert, den er finanziert. Er bezahlt den Anwalt und die Verfahrenskosten, aber hat nichts verdient. Wir machen zwar Verlust, aber die Masse machts🤣
Das meinte er ja nicht. Dem PKF ist es nicht egal, dem Anwalt dahinter schon.
Aber auch das halte ich für eine gewagte These. Denn dann wird sich der PKF genau überlegen, ob er mit diesem Anwalt nochmal zusammenarbeitet.
Zitat von: Duffi am 05 Juni 2024, 09:33:09
Mein fall wurde aber nicht wegen zu vieler fällte und Standard textbausteinen verloren 😂
Fakt ist, ich habe nicht gewonnen und bin fro wie sonst was, es nicht selber zahlen zu müssen
Du wirst sicher nicht sagen wollen woran es lag, aber geht ihr nicht in Berufung? Berufung ist ja keine Einbahnstraße.
Stelle mir echt die Frage, wie man einen Prozess verlieren kann. Von der Illegalität konnte noch keine gewusst haben oder sehe ich das falsch?
Nach mein positiven Urteil, nu auch bei mir die Gewissheit das der beklagte in Berufung gehen möchte, alternativ Rückweisung ans LG und gleich noch die Fristverlängerung zur Begründung beantragt.
Aber natürlich hatte ich auch nichts anderes erwartet :D
Zitat von: Whoknows23 am 05 Juni 2024, 14:14:47
Stelle mir echt die Frage, wie man einen Prozess verlieren kann. Von der Illegalität konnte noch keine gewusst haben oder sehe ich das falsch?
Also mir würden da diverse Gründe einfallen, warum ein Prozess verloren gehen kann. Und auch Berufungen helfen da nicht immer. Gerade Verfahren vor den Amtsgerichten werden beispielsweise nie bei einem OLG landen. Daher hilft in diesen Fällen auch der Verweis darauf nicht weiter, dass man spätestens beim OLG Recht bekommen würde, Beispiel dafür ist etwa der in Kürze vor dem BGH zu verhandelnde Fall.
Gründe könnten sein (allesamt exakt so in diversen abweisenden Urteilen zu finden):
- Gericht unterstellt die fiktive Kenntnis der Illegalität
- Verjährung der Forderung
- keine Nichtigkeit des Vertrags
- keine ausreichende Darlegung des Klageanspruchs (unklare Zahlungen)
- falscher Klagegegner, soweit über mehrere Jahre gespielt wurde und zwischendurch die anbietende Ltd. wechselte
- keine ausreichende Darlegung, dass nur von Deutschland aus gespielt wurde
- Beklagte geht während des Verfahrens insolvent bzw. wird aufgelöst (derzeit beispielsweise wieder ein relativ bekannter Anbieter aus UK)
Zitat von: Ilona am 05 Juni 2024, 11:42:13
Versuch es bitte mal positiv: Wie findet man einen guten Anwalt? Wie findet man einen guten PKF?
Absolut korrekt, Ilona. Daher vielleicht ein paar Gedanken für all diejenigen, die noch keinen Anwalt haben und einen Prozess anstreben.
Das Wichtigste dürfte Vertrauen sein. Das Mandatsverhältnis ist Vertrauensverhältnis. Daher sollte man sich vielleicht mal ein wenig frei davon machen, welche Kanzleien nun "Sensations-Urteile" oder "bahnbrechende Entscheidungen" erstritten haben wollen oder davon welche, Kanzleien nun massenhaft mit immer den gleichen Artikeln über Verfahren informieren, welche absolut wortgleich und inhaltsleer sind und nur der Anbieter-Name ausgetauscht wurde.
Bevor ich einen Anwalt beauftrage: essentiell ist der persönliche Kontakt, egal ob per Telefon, Email oder in der Kanzlei. Stellt dem Anwalt vorher (!) Eure Fragen. Kommt da nur blabla, wir gewinnen auf jeden Fall oder aber gleich der Mandatsvertrag um die Ecke, dann mag das zwar am Ende auch gut ausgehen, erscheint aber von Beginn an weniger auf Vertrauensbasis zu stehen. Mal deutlich: der Anwalt verdient an Euch, da sollte auch eine gewisse Art von Service zu erwarten sein.
Gerade die großen Player bieten das meiner Meinung nach nicht. Davon würde ich abraten. Vor allem dann, wenn ihr im Laufe des Verfahrens auch auf dem aktuellen Stand bleiben wollt oder - was viel wichtiger ist - einen persönlichen Ansprechpartner haben wollt. Auch kleine Kanzleien oder Einzelanwälte, die sich mit dem Thema beschäftigen, kochen mit exakt dem gleichen Wasser. Auch hier gibt es genügend gute Anwälte, die eingehend und seriös in der Thematik drin sind. Über die einschlägigen Portale findet man die auch.
Auch einen PKF würde ich danach fragen, ob ich mir einen Anwalt selbst aussuchen kann. Bekomme ich von denen einen übergeholfen, weil der "Vertragsanwalt" sei, dann hat das ein arges Geschmäckle. Hierzu mal folgender Gedanke: es ist Anwälten verboten, auf Provisionsbasis zu arbeiten. Das Erfolgshonorar existiert nur sehr begrenzt. Komme ich als findiger Anwalt auf die Idee, einen PKF zu gründen, bin dort auch noch selbst Geschäftsführer und schuster mir die Fälle dann selbst zu, umam Ende fast 40% Provision (Erfolgshonorar?) zu kassieren... nunja.... Nachtigall ick hör dir trappsen..... Dass hier die Rechtsanwaltskammern noch kein Statement zu gegeben haben, ist erstaunlich. Selbst wenn das am Ende auch alles legal ist, seriös bei tieferen Einblicken erscheint das nicht. Daher fragen: bietet der PKF die Möglichkeit, einen x-beliebigen Anwalt zu nehmen, den ich mir selbst aussuche?
Zudem ebenso. Die PKF ist ja schön und gut. Aber vielleicht mal über die Option der Eigenfinanzierung nachdenken, vor allem dann, wenn BGH, ggf. später der EuGH grünes Licht bei den Prozessen geben und sich dann die Frage stellt: wozu hier noch hohe Prozente abgaben? Wer komplett blank oder arbeitslos ist, es gibt die Möglichkeit der Prozesskostenhilfe. Auch lassen sich mit vielen Anwälten Ratenzahlungsvarianten erarbeiten, sodass ich keine sofortige hohe Kostenlast habn. Nur: darüber sprechen mit dem Anwalt ist relevant.
Das vielleicht als kurze Gedanken für diejenigen, die sich mit der Entscheidung für einen Anwalt/ PKF rumschlagen.
Sehr gut dargestellt wie ich finde. Hinsichtlich der Eigenfinanzierung habe ich Abstand genommen da selbst wenn die Rechtslage wie jetzt sehr gut ist ( Sportwetten ) und ein Erfolg bei Gericht realistisch ist, die Zahlungsmoral sehr schwankend ist und wenn die gar nichts zahlen, zahlen die auch nicht meine anwaltskosten wie sie ja müssten bei einer Niederlage.
Zudem war mein Punkt noch durch die Finanzierung habe ich halt auch jemand der interessiert das Geld ranzuholen und nach Vollstreckungsoptionen zu suchen, weil sonst habe ich nix und er ja aber noch nicht . Dort hätte ich bei Eigenfinanzierung wieder kosten etc. ...
Das mag soweit sicherlich nachvollziehbar sein, allerdings hast Du das Risiko, dass am Ende nicht gezahlt wird, bei jeder Klage, egal ob Glücksspiel, Autokauf oder Mietvertrag. Ein komplettes Null-Risiko gibt es in keinem Prozess.
Ob zumindest ein vermeintliche "Null-Risiko" dann mit einer hohen Beteiligung erkauft werden sollte, kann man sicher machen, ich würds mir aber überlegen.
Auch auf die Vollstreckung würde ich derzeit nicht den Schwerpunkt bei einer Entscheidung setzen. Davon ausgehend, dass im Falle einer Malta-Klage dort weiterhin die Vollstreckung gesperrt wird, dürfte es noch Jahre dauern, bis eine endgültige Klärung vorliegt. Ob alle PKF bis dahin wirtschaftlich durchhalten sei mal in den Raum gestellt. zudem verdient auch der Anwalt außerhalb der PKF an der Vollstreckung, denn der macht das ja nicht komplett for free ;-) Diese Kosten wiederum werden im Falle der Vollstreckung ebenso erstattet. Jedenfalls im Idealfall ;)
Mal ganz Interessant zu PKF, der Involvierung von Anwälten und Problemen:
https://www.swrfernsehen.de/marktcheck/probleme-mit-prozessfinanzierern-legal-tech-unternehmen-insolvent-100.html
Ja man muss es selber abwägen an sich ... ich bin bisher sehr zufrieden mit allem muss ich sagen. Auch was den Kontakt angeht. Hast du selber finanziert Kaffeesatzleser?
Die Dokumentation hatte ich auch schon mal gesehen ... abschreckende Beispiele gibts natürlich auch da
So ist es, ich finanziere selber. Gerade als ich anfangs mal durchgerechnet habe, was im Zweifel bei einem Vergleich von der Ursprungsforderung übrig bleibt war für mich klar, dass ein PKF nicht in Betracht kommt.
Ja wenn man die Mittel hat und auch die Summen überschaubar sind und somit nicht explodieren ist das dann sicherlich mit die beste Option bei der aktuellen Entwicklung. Vor ein zwei Jahren wusste man dies ja so noch nicht ...
Da muss sich halt jeder selber ein Bild von machen und abwägen
Klar, ist sicherlich immer eine Frage der Kostenhöhe. Hab aber mit meinem Anwalt eine komplett vernünftige Ratenzahlung vereinbart, sodass er was davon hat und ich nicht sofort alles komplett auf den Tisch legen muss.
Ich sehe als persönlichen, auch irgendwie mentalen Abschluss der ganzen Zockerei. Quasi als meinen letzten Einsatz, diesmal aber ausschließlich für mich selbst. Jahrelang die Kohle sinnbefreit rausgeballert, nachgeschossen, wenn es weg war in der Hoffnung, es zurückzuholen usw.... wer kennt es nicht. Vorher Beträge im deutlichen Bereich verschenkt und verschwendet und jetzt die Schadensregulierung von anderen bezahlen lassen? Das ist nicht meins.
Jetzt ist der "Einsatz" durch die feststehende Kostenhöhe der Gerichtsverfahren bekannt, nachschießen in unbestimmter und vor allem in vollkommen übersichtsloser Höhe ist also nicht mehr. Am Ende hab ich den Sieg durch das Urteil. Auch wenn der Anbieter nicht zahlen sollte, es zu Vollstreckungsproblemen kommt usw. usw., dann weiss ich: das Urteil ist nur für mich, mein persönlicher Abschluss - schwarz auf weiß. Und wenn es schief geht, dann siehe eben Geschriebenes: der Einsatz ist in der Höhe von vornherein bekannt und es gibt keine Überraschungen. ;)
Zitat von: Roy1234 am 05 Juni 2024, 13:46:39
Du wirst sicher nicht sagen wollen woran es lag, aber geht ihr nicht in Berufung? Berufung ist ja keine Einbahnstraße.
Hi,
Nein, zum jetzigen stand möchte ich mich dazu nicht äußern, da berufung eingereicht wurde.
Zitat von: Whoknows23 am 05 Juni 2024, 14:14:47
Stelle mir echt die Frage, wie man einen Prozess verlieren kann. Von der Illegalität konnte noch keine gewusst haben oder sehe ich das falsch?
Da gibt es aber andere gründe ;)
Vielleicht nochmal off-topic zur Frage wie ich es finanziert hab bzw. die laufenden Verfahren finanziere:
Ich hatte 3 potentielle Anbieter (ggf. kommt ein vierter dazu). Um hier nicht sofort Kosten für 3 Verfahren auszulösen, habe ich zunächst 1 (!) Verfahren in Auftrag gegeben, dabei mit der oben genannten Variante, die Kosten bei meinem Anwalt in einzelnen Teilbeträgen zu zahlen. Als die mündliche Verhandlung bevorstand, habe ich mit meinem Anwalt besprochen, dass wir versuchen auf einen Vergleich zu gehen bzw. einen solchen forcieren, wenn die Gegenseite Vergleichsbereitschaft signalisiert. Erstaunlicherweise hat sich die Gegenseite dann tatsächlich auf einen Vergleich eingelassen, wobei ich hier 50% genommen hab. Mit diesem Betrag, den ich so aus dem Vergleich erhalten hab (ja, Vergleichszahlungen erfolgen tatsächlich und vor allem recht zügig), war nun der Weg frei, die anderen beiden Verfahren problemlos zu finanzieren. Meinen Anwalt hats zudem auch gefreut, da er durch den Vergleich auch noch was verdient hat. Das wäre in der Form mit einem PKF nicht gegangen. Klappt in dieser Form sicherlich nicht regelmäßig, dennoch erwarte ich genau solche taktischen Überlegungen zum Vorgehen von einem guten und ehrlichen Anwalt.
Hi Duffi,
danke für die Antwort. Berufung ist gut zumindest wenn sie vom LG zum OLG geht. Das andere hat ja Kaffeesatzleser wie üblich super beschrieben. Das Hauptproblem ist wirklich der oder die Anwälte. Als Laie ist man da natürlich auf Vertrauensbasis blank ausgesetzt. Die müssen ihren Job verstehen und auch den Kunden als Kunden sehen, nicht als zu melkende Massenware. Die verdienen immer. Aber sei es wie es ist. Ganz schwieriges Thema.
finde es auch wichtig, daß der Anwalt zumindest was mit Livewetten, Ereigniswetten, usw. was anfangen kann. Auch ist das schön, wenn die "richtige" Beklagte erwischt wird. Das wird ja bekanntlich bei vielen extremst verschleiert.
Wenn man im ersten Step die falsche Beklagte erwischt wird dieses von dieser ja sicher mitgeteilt. Und das vor dem Gerichtstermin. Ergo sollte es ja kein Problem sein diese erneut an die richtige zu stellen. Im schlimmsten Fall geht ein Teil der Ansprüche flöten. Oder sehe ich das falsch?
Zitat von: Roy1234 am 05 Juni 2024, 20:08:55
Wenn man im ersten Step die falsche Beklagte erwischt wird dieses von dieser ja sicher mitgeteilt. Und das vor dem Gerichtstermin.
Und da wären wir wieder bei der Frage der Prozesstaktik: die gegnerische Seite wird dir definitiv nicht vor der mündlichen Verhandlung mitteilen, dass Du aufs falsche Pferd gesetzt hast. Warum sollten die Gegenseite Dir das vorher denn auch sagen, ist doch für die Anwälte der Gegenseite ein Elfer ohne Torwart. Die wollen schließlich auch verdienen.
Das Gericht wird Dir ebenso wenig etwas sagen. Wozu auch. Ist ja nicht Aufgabe des Gerichts, sowas zu prüfen. Die Klage wird zugestellt, der Rest ist dann das was zwischen den Parteien vorgetragen wird.
Und selbst wenn dir das vorher mitgeteilt wird, die Kosten dafür musst Du dann komplett tragen. Anschließend kommt es nicht zu einer "neuen Zustellung" sondern zu einem "komplett neuem Verfahren", mit allen Kosten die Du nochmals zahlen darfst. Zudem laufen die Fristen. Hast Du den falschen Beklagten erwischt und das fällt Dir erst nach gut 1,5 Jahren zur mündlichen Verhandlung auf, dann sind 1,5 Jahre der Verjährung weg. Auch das ist dann allein Dein Risiko bzw. Dein Pech.
Kann man dann seinen Anwalt verklagen der es verbockt hat?😂😂 Spässle
wenn du die falsche Beklagte erwischt hast, kannst zwar die Klage gegen die richtige erweitern und gegen die falsche zurücknehmen, trotzdem hast da aber schon Kosten drin, die du auch, wenn du das Verfahren gewinnst, zu tragen hast. Außerdem macht das einen ziemlich unprofessionellen Eindruck, wenn man die falsche Beklagte erwischt hat. Zwar passiert das sehr vielen, auch wenn man in der Versicherungsbranche klagt, aber die Recherche sollte dazu gehören.
kannst alles und jeden verklagen.
Zitat von: Kaffeesatzleser am 05 Juni 2024, 19:40:35
Vielleicht nochmal off-topic zur Frage wie ich es finanziert hab bzw. die laufenden Verfahren finanziere:
Ich hatte 3 potentielle Anbieter (ggf. kommt ein vierter dazu). Um hier nicht sofort Kosten für 3 Verfahren auszulösen, habe ich zunächst 1 (!) Verfahren in Auftrag gegeben, dabei mit der oben genannten Variante, die Kosten bei meinem Anwalt in einzelnen Teilbeträgen zu zahlen. Als die mündliche Verhandlung bevorstand, habe ich mit meinem Anwalt besprochen, dass wir versuchen auf einen Vergleich zu gehen bzw. einen solchen forcieren, wenn die Gegenseite Vergleichsbereitschaft signalisiert. Erstaunlicherweise hat sich die Gegenseite dann tatsächlich auf einen Vergleich eingelassen, wobei ich hier 50% genommen hab. Mit diesem Betrag, den ich so aus dem Vergleich erhalten hab (ja, Vergleichszahlungen erfolgen tatsächlich und vor allem recht zügig), war nun der Weg frei, die anderen beiden Verfahren problemlos zu finanzieren. Meinen Anwalt hats zudem auch gefreut, da er durch den Vergleich auch noch was verdient hat. Das wäre in der Form mit einem PKF nicht gegangen. Klappt in dieser Form sicherlich nicht regelmäßig, dennoch erwarte ich genau solche taktischen Überlegungen zum Vorgehen von einem guten und ehrlichen Anwalt.
Interessante Planung, darf man Fragen in welchem Rahmen ca. die Kosten für eine Eigenfinanzierung von 1 Verfahren in etwas zu erwarten waren?
Das kommt auf den Klagebetrag an. Gibt im Netz Rechner was dich bei einem Betrag X welche Instanz kostet. Sowohl Kosten für das Gericht als auch deine und ggfs die gegnerischen Anwälte. Für einen ersten Eindruck ist das nicht schlecht.
Zitat von: Roy1234 am 05 Juni 2024, 19:44:12
Hi Duffi,
danke für die Antwort. Berufung ist gut zumindest wenn sie vom LG zum OLG geht. Das andere hat ja Kaffeesatzleser wie üblich super beschrieben. Das Hauptproblem ist wirklich der oder die Anwälte. Als Laie ist man da natürlich auf Vertrauensbasis blank ausgesetzt. Die müssen ihren Job verstehen und auch den Kunden als Kunden sehen, nicht als zu melkende Massenware. Die verdienen immer. Aber sei es wie es ist. Ganz schwieriges Thema.
Gerne, aber ich behaupte einfach dem anwalt trifft in dieser sache keine schuld
Zitat von: Kaffeesatzleser am 05 Juni 2024, 16:14:27
Zitat von: Whoknows23 am 05 Juni 2024, 14:14:47
Stelle mir echt die Frage, wie man einen Prozess verlieren kann. Von der Illegalität konnte noch keine gewusst haben oder sehe ich das falsch?
- keine ausreichende Darlegung, dass nur von Deutschland aus gespielt wurde
den Punkt verstehe ich sowieso nicht. Laut der Verordnung, spielt der gewöhnliche Aufenthalt eine Rolle und nicht, ob man in woauchimmer gespielt hat.
" dem Recht des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat";
das ist auch nur ein relativ belangloser punkt, an dem sich klägeranwälte versuchen aufzugeilen. mir wurde ebenfalls unterstellt, dass ich ja aus dem ausland gespielt hätte und damit die klage nichtig wäre. als ich das dann verneinte, meinte der anwalt, dass es dafür beweise gäbe und ich lüge. blöd nur, dass ich in dem zeitraum überhaupt nicht im ausland war. dann war plötzlich ruhe.
hatte einen Fall, da soll der Kläger heute in Cihna und am nächsten Tag bereits nur wenige Stunden später in Spanien gespielt haben, was flugtechnisch eher schwieriger möglich ist. von daher habe ich den Punkt auch noch nie verstanden, wenn gesagt wird, man habe im Ausland gespielt. Laut Verordnung, ist das völlig egal, wenn man seinen gewöhnlichen Aufenthalt in D hat und das Unternehmen offensichtlich auch ihr Angebot an Verbraucher in D ausrichtet.
Bei der Frage wird doch auch versucht den Glücksspieler bei einer Lüge zu erwischen ... dazu wird dann, wie man da liest, selbst gelogen ...
Zitat von: Istvoelligegal am 06 Juni 2024, 13:57:02
hatte einen Fall, da soll der Kläger heute in Cihna und am nächsten Tag bereits nur wenige Stunden später in Spanien gespielt haben, was flugtechnisch eher schwieriger möglich ist. von daher habe ich den Punkt auch noch nie verstanden, wenn gesagt wird, man habe im Ausland gespielt. Laut Verordnung, ist das völlig egal, wenn man seinen gewöhnlichen Aufenthalt in D hat und das Unternehmen offensichtlich auch ihr Angebot an Verbraucher in D ausrichtet.
Kann ich dir erklären, zumindest eine Möglichkeit. Wettbuden oder Spielhallen inkl. Sportwettenautomaten bieten Wlan an. Wenn du da eingeloggt bist und die Wettbuden über VPN die Fussballspiele übertragen, dann hast du ganz schnell eine andere IP. Ich soll laut Gegner auch aus einem Land gewettet haben, indem ich mich in meinem ganzen Leben noch nie befunden habe.
Zitat von: Istvoelligegal am 06 Juni 2024, 13:35:09
den Punkt verstehe ich sowieso nicht. Laut der Verordnung, spielt der gewöhnliche Aufenthalt eine Rolle und nicht, ob man in woauchimmer gespielt hat.
Das ist insoweit nicht korrekt. Du verwechselst hier den Ort, an dem geklagt werden darf mit dem Ort, an dem gespielt wurde.
Klagen kannst Du dort, wo Du als Verbraucher Deinen "gewöhnlichen Aufenthalt" hast, sprich an Deinem Wohnort und nicht auf Malta, Gibraltar oder sonst wo.
Relevant für die Rückforderung selbst sind aber nur die Zahlungen und Spiele, welche "im Geltungsbereich des GlüStV" durchgeführt worden sind. Wohnst Du in Deutschland, spielst aber für tausende Euro ausschließlich im Urlaub auf Malle, dann bist Du Neese, was die Rückforderung angeht.
Verloren gegangen sind beispielsweise LG Braunschweig 6 O 1229/22 oder auch LG Mosbach 1 O 151/23 genau aus diesem Grund. Dort hatte der Anbieter die IP auslesen lassen und kam zu dem Ergebnis, dass alles darauf hindeutet, dass ein Spielen außerhalb Deutschlands erfolgt war. Dem klagenden Spieler wurde Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, er konnte aber nicht sinnvoll vortragen und die Angaben unter Beweisantritt entkräften.
Daher kann - nochmal: kann, nicht muss - es zu Problemen kommen, wenn sich jemand mit einem VPN und irgendeiner IP aus Timbuktu eingewählt hat, der Anbieter das Ganze ausliest und ich keine Erklärung habe, wo genau ich nun an den Tagen X, Y und Z war. Und das Problem dürfte sein, dass ich dann nicht nur die Tage X, Y und Z belegen muss, sondern alles, da ein erster Anschein für Unstimmigkeiten spricht.
Daher: das ist definitiv kein Scheinproblem, die Anbieter versuchen selbstverständlich jede Schwachstelle zu nutzen. Gelegentlich gelingt das auch, siehe die beispielhaften Urteile.
Danke für die detaillierte Richtigstellung. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig.
LG Ilona
soweit ich das mit einem Big-PFK mal besprochen hatte, spielt der gewöhnliche Aufenthalt die Rolle. So heißt es ja auch nicht umsonst in der entsprechenden Vorschrift*.
Ist ja auch nichts Ungewöhnliches, wenn Klagen verloren gehen. Das EU-Recht, usw. ist so umfangreich, daß ich bezweifle, daß ein Richter die ganzen Vorschriften liest und vorallem kennt. Die haben ja schon teilweise erheblcihe Probleme damit, eine Klage vernünftig zuzustellen.
Das deutsche Strafrecht ist ja auch dann anzuwenden, wenn im Ausland das Opfer die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Da spielt der deutsche Pass die entscheidende Rolel und nicht, ob der Tatort Deutschland ist oder sonstwo.
*
(1) Unbeschadet (...) unterliegt ein Vertrag, den eine natürliche Person zu einem Zweck, der nicht ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden kann ("Verbraucher"), mit einer anderen Person geschlossen hat, die in Ausübung ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt ("Unternehmer"), dem Recht des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat,
Kaffeesatzleser ich würde mich gerne von dir vor Gericht vertreten lassen. Unglaublich drin Wissen. Finde es gut dass du es hier mit uns teilst. 👍😁
@Istvoelligegal:
Auch hier nochmal: nein, nicht ganz.
Du zitierst Art 6 Abs. 1 ROM-I-VO. Dabei geht es darum, welches Recht anwendbar ist, wenn Du mit einem Unternehmer einen Vertrag schließt, der im Ausland sitzt.
Aber nochmal: die Anwendung deutschen Rechts setzt voraus, dass der Vertragsgegenstand deutschem Recht unterliegt. Und das ist bei einem Spielen im Ausland nicht der Fall, auch dann nicht, wenn Du in Deutschland gewöhnlich wohnst. Der GlüStV regelt ein Verbot in Deutschland. Er regelt kein Verbot auf Malle, in Timbuktu oder Bora Bora.
Nur deshalb also, weil Du für gewöhnlich Deinen Aufenthaltsort in Deutschland hast, gilt für Verträge nicht regelmäßig deutsches Recht.
Mal als bildliches Beispiel: du bist auf Malta im Urlaub, eröffnest einen account auf einer maltesischen Spieleseite oder spielst auf einer maltesischen Spieleseite, die vollkommen unstreitig eine gültige Lizenz für Malta hast. Ist das Angebot jetzt unzulässig, nur weil Du Deutscher bist? Gilt tatsächlich deutsches Vertragsrecht auf Malta für die Nutzung eines maltesischen Angebots? Eher nein ;)
Oder auch außerhalb des Spielens: du bist in den USA und nutzt dort ebay.com. Dort kaufst Du ein Buch von einem Deutschen, der in den USA wohnt. Anwendung deutschen Kaufrechts nur weil Ihr beide Deutsche seid, trotz Nutzung ebay.com direkt in den USA? Eher nein ;)
Oder mal komplett anders rum, weil ich grad bei den USA bin: Du bist 20 Jahre alt und in den USA. Du willst ein Bier bestellen. Die Antwort lautet: "nein, Sportsfreund, is nicht, Bier gibt's erst mit 21." Fuchs wie Du bist lachst Du und sagst "interessiert mich nicht, für mich gilt Deutsches Recht......" Passt das? Eher nein ;)
Und der Vergleich mit dem Strafrecht hinkt ein wenig. Dort gibt es die Sondernorm § 7 StGB. Eine solche Sondernorm gibt es für zivile Verträge nicht.
das hat mir der PKF mit seinen nach eigenen Angaben 2000 Verfahren anders erklärt. aber ich mache jetzt Feierabend, ggf. schreibe ich dazu nochmal was.
Dann gern auch nochmal zum Verständnis der Problematik der Rechtsanwendung vielleicht folgende Überlegung:
das Internetverbot galt nicht für Schleswig-Holstein. Unterstellt der Anbieter hatte eine Lizenz für Schleswig-Holstein:
1. Du wohnst in München und bist bei einem Freund in Schleswig-Holstein im Urlaub. Ihr spielt beide über eure jeweiligen Spiele-accounts. Anschließend wollt Ihr beide die Rückforderung geltend machen, Du in München, er in Schleswig-Holstein. Habt Ihr beide Erfolg?
2. Du wohnst in München, Dein Freund aus Schleswig-Holstein ist bei Dir zu Besuch. Wieder spielt Ihr beide über Eure jeweiligen Spiele-accounts. Anschließend wollt Ihr beide die Rückforderung geltend machen, Du wieder in München, er in Schleswig-Holstein. Mit Erfolg?
;)
Update zu mir.
4 Anbieter
Alles Sportwetten
2 liegen noch beim LG
2 gewonnen
Insgesamt Summe mittlerer 6stelliger Betrag
Vergleich von einem großen Anbieter mit Zahl im Namen wurde mir angeboten. 15%. Abgelehnt
Ein Fall vor dem BGH. Anbieter von Oli Kahn. Anbieter hat dort nun die Aussetzung des Verfahrens gefordert.
Begründung, der europäische Gerichtshof sollte erstmal auf die Fragen vom LG Erfurt antworten.
Laut meinem Anwalt ist das zu erwartende Urteil Ende Juni beim BGH nochmal sehr wichtig.
Bitte keine Fragen stellen, da ich mich noch in laufenden Verfahren befinde.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Edit Olli: Vollzitat entfernt
Auch mit PKF oder?
Alles selbst finanziert. Kosten bisher über 30K
Hi Leute!
Hättet Ihr nicht auch mal Lust hier etwas zu schreiben: https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6621.15.html ?
Traut Euch!
https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/sportwetten-so-koennen-geschaedigte-wettverluste-eventuell-von-tipico-zurueckfordern/100040892.html
https://www.absatzwirtschaft.de/werben-um-die-gunst-der-zocker-257036/
Mag ja sein das sie jetzt alles einhalten aber früher wurde gar nichts eingehalten...unglaublich. Tun so als wäre nichts..
Ein Schäfer sagt auch nicht: "Tschuldigung! Ich brauche Deine Wolle ... " und schneidet dem Schaaf die Kehle durch.
Stattdessen wird das Schaaf auf den Rücken gedreht, geschoren und dann wieder zur Herde gelassen. Vielleicht bekommt es sogar erst noch ein paar Streicheleinheiten.
Wenn die Anbieter Fehler einräumen würden, von denen jeder ja auch noch weiß, dass sie mit Vorsatz gemacht wurden, dann käme dies der Dezimierung der Schaafherde gleich. Irgendwann ist dann die Existenzgrundlage des "Schäfers" nicht mehr existent!
Von daher an alle "Lämmer" ... behaltet lieber Eure Wolle, damit Ihr selbst es schön warm habt und ggf. durch Verkauf der Wolle Eure Leben verschönern könnt.
Das Glücksspiel erfüllt keine Grundbedürfnisse!
Wenn dies anders wäre, dann hätte die NASA längst eine Ausschreibung gestartet, damit irgend ein Hirni auf dem Mars ein Casino baut, bevor der erste Mensch seinen Fuß darauf setzt ...
"Oxygen-Casino! Wir rauben geben Dir die Luft zum Atmen!"
Es wird doch in diesem Land nicht angezweifelt werden dass die Anbieter nicht höchst seriös arbeiten. Ich finde es schön das spätestens deren Anwälte so nett sind und das zu erzählen. Da gebe ich glatt 👍👍😁😁
Zitat von: Kaffeesatzleser am 06 Juni 2024, 16:17:27
Zitat von: Istvoelligegal am 06 Juni 2024, 13:35:09
den Punkt verstehe ich sowieso nicht. Laut der Verordnung, spielt der gewöhnliche Aufenthalt eine Rolle und nicht, ob man in woauchimmer gespielt hat.
Das ist insoweit nicht korrekt. Du verwechselst hier den Ort, an dem geklagt werden darf mit dem Ort, an dem gespielt wurde.
Klagen kannst Du dort, wo Du als Verbraucher Deinen "gewöhnlichen Aufenthalt" hast, sprich an Deinem Wohnort und nicht auf Malta, Gibraltar oder sonst wo.
Relevant für die Rückforderung selbst sind aber nur die Zahlungen und Spiele, welche "im Geltungsbereich des GlüStV" durchgeführt worden sind. Wohnst Du in Deutschland, spielst aber für tausende Euro ausschließlich im Urlaub auf Malle, dann bist Du Neese, was die Rückforderung angeht.
Ich gebe dir in vielen deiner Beiträge Recht. Aber ein "Urlaubs-Aufenthalt in Malle stellt in der Situation, in der man beim Geld verzocken grundsätzlich aber in Deutschland lebt, keinen
gewöhnlichen Aufenthalt dar.
haben die jetzt bezahlt? bekam Werbung/Spam von einer Anwaltskanzlei und da erweckt das irgendwie den Eindruck, dass gezahlt wurde
(...)
Deswegen, so vermutet die Branche, hat XXX schnell die fälligen Gelder im Rahmen eines Vrgleiches zu 100% bezahlt, um kein offizielles Urteil gegen sich zu riskieren. Durch diese Vergleiche hofft das Unternehmen, sich aus der Schusslinie zu nehmen und negative Präzedenzfälle zu vermeiden.
Dann wäre der demnächst stattfindende Termin vom Tisch. Darauf spielst Du ja an.
Wenn das so wäre ist es faktisch wie ein Urteil für uns. Eine Zahlung vor der bevorstehenden Veranstaltung wäre nicht überraschend...Details kommen bestimmt noch in nächster Zeit..
Habe das heute auch von der Kanzlei bekommen, da ich damals bei denen mal angefragt hatte. Das kann man aber getrost als Werbung ansehen, was an sich ja okay ist, aber halt sehr sehr schmierig und vermutlich weit an der Realität vorbei.
Sonst hätten wir glaube ich schon unsere 100% :D
Also das Verfahren I ZR 90/23 ist beim BGH weiterhin angesetzt und dort sind ja die Verhandlungen gescheitert, wieso sollte also Spielrechte nun noch was annehmen?
Da müsste Tikitaka eher was ganz unmoralisch anbieten.
Glaub das Spielerechte hier, bei dem "geringen" Betrag, es gern als Präzedenzfall nehmen will.
Update:
Der Vorlagegesuch des Landgerichts Erfurt an den EuGh in Sachen Sportwetten ist erstmal vom Tisch. Der Grund: der Kläger dort hat einen Befangenheitsantrag gestellt. Die Klagepartei ist der Ansicht dass der Richter dort befangen wäre und somit nicht unvereingenommen ist. Ein anderes Gericht muss jetzt über den Befangenheitsantrag entscheiden.
😂😂😂
Vogelwild, aber geschickt!
Na ja, schaut euch auf Google mal die Kommentare (
Rezession) zum LG Erfurt an. Ich hatte schonmal drüber berichtet. Muss nichts heißen, kann aber.
Ich möchte hier kein Fass aufmachen. Ich selbst frage mich nur, warum ausgerechnet das LG Erfurt das EuGH kontaktieren möchte und kein anderes LG. Wenn ich das schlimmste vermute, die Rezessionen lese,1 und 1 zusammenzähle....................................... wohl Zufall.
Ja da sind ein paar deftige dabei. Und auch ja, es verwundert schon warum die das wollen, ein Befangenheitsantrag gestellt wird und zB ein OLG Stuttgart deren Vorhaben als absolut unnötig darstellt. Zumindest macht es nachdenklich.
Mach das wirklich nachdenklich?
Hab ich, als ich davon erfahren habe, direkt mit meinem Anwalt besprochen = war sofort meine erste Vermutung. Geld hat die höchste Anziehung und beweisen kann man meistens nichts. Man sollte vllt mal überprüfen, ob jemand jetzt eine neue Villa in der Brühlervorstadt bezogen hat.
Erinnert mich etwas an Andreas Scheuer. "...seien die tatsächlichen Kosten für den Bund von Scheuer verschleiert worden..."
Und..." im Februar 2020, dass gegen Scheuer keine ausreichenden Verdachtsmomente für Untreue im Zusammenhang mit den Mautverträgen vorlägen und dementsprechend kein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei"
Ok, Spekulation :))) Aber man könnte vermuten, dass Scheuer gewisse Klauseln nicht kostenlos in die Verträge eingebracht hat. Im April ist er zurückgetreten...da musste ich wieder dran denken.
Dazu möchte ich eine Sache kurz ansprechen, die mich vor Jahren dazu gebraucht hat, nicht mehr zu spielen und die mir sehr sehr viele Sorgen macht. Es geht um die Spielindustrie und wie diese bereits Kinder mit Ihren psychologischen Spielchen (Belohnungen) dazu bringt, In-App Käufe zu tätigen oder immer höhere Anreize in einem Spiel zu setzen, dass auch erwachsene Spieler immer weiterspielen wollen. Als ich dazu einen sehr krassen Bericht gelesen habe, kam ich mir vor wie Pinocchio. Und ich bin kein Verschwörungstheoretiker oder sonstiges, aber ich sehe spielen jetzt unter einem anderen Gesichtspunkt. Ich schütze alle, die mir lieb sind...bzw. versuche ich es. Und Spiele habe ich von meinem Handy verbannt.
Ok, das nur mal so :))
Aber eine Frage muss ich mir natürlich stellen. Wenn ich mal eine Bank ausraube, mache ich das in Erfurt und gebe jemand einfach etwas ab?
Bitte nicht alles ernst nehmen...
Geändert Ilona
Der Befangenheitsantrag wird wohl von den Kollegen bearbeitet, die wiederum Befangenheitsanträge bearbeitet, wenn diese gegen die jetzt abgelehnten gestellt werden. Sehr unwahrscheinlich, dass ein Befangenheitsantrag in gleicher Instanz durch geht, aber gibt's immerhin dann die nächste Instanz.
Von dem Prof Dr Köhler und seinem Aufsatz, liest man auch nichts mehr
Zitat von: Istvoelligegal am 12 Juni 2024, 20:58:41
Von dem Prof Dr Köhler und seinem Aufsatz, liest man auch nichts mehr
Aber man kennt ihn aus vermutlich fast jeder Klageerwiderung.😂
aber war es nicht das LG Erfurt, was auch auf den inszenierten Fall auf Malta zur Vorlage an den EuGH hingewiesen hat? das würde dem komplett widersprechen, dass der richter hier korrupt / befangen wäre.
Hallo zusammen: lasst die Kirche im Dorf. Es geht hier um Befangenheit und nicht um Korruption!
LG Ilona
Hallo zusammen, ich bin schon lange Zeit hier stiller Mitleser.
Vielleicht vorab, ich selbst bin seit 4 Jahren ,,wettfrei" und es geht mir sehr gut damit.
Selber führe ich insgesamt 5 Verfahren. 3 davon sind noch offen, bei zweien kam es bisher zu positiven Urteilen vor dem Landgericht kam. Ein Anbieter hat bereits vor 6 Monaten Revision eingelegt, vom zuständigen OLG wurde bisher aber noch keine Verhandlung angesetzt.
Heute wurde genau von diesem Anbieter (mit Sitz auf MALTA) ein Vergleichsangebot gemacht. Die Quote liegt bei knapp 40% und es geht immerhin um einen mittleren 5stelligen Betrag.
Mich hat es persönlich schon sehr überrascht, dass dieses Vergleichsangebot jetzt kurz vor der Verhandlung am BGH kommt. Vor allem weil der Anbieter auf Malta sitzt - wissen ja alle was das bedeutet...
Warum ich mich heute aber das erste Mal hier zu Wort melde ist, weil ich euch allen gerne zeigen möchte, dass ihr eure Hoffnung nicht aufgeben dürft (auch bei diesen Anbietern nicht). Bleibt stark, spielfrei und habt Geduld.
Glückwunsch zur Spielfreiheit 😀👍
OLG wird noch dauern. Denke, Du kannst mit 14-24 Monaten rechnen. Kommt aufs Bundesland und den Senat an.
Zitat von: wluchten66 am 13 Juni 2024, 21:43:04
Glückwunsch zur Spielfreiheit 😀👍
OLG wird noch dauern. Denke, Du kannst mit 14-24 Monaten rechnen. Kommt aufs Bundesland und dem Senat an.
Beim richtigen kann es auch zu einer schnellen ablehnen der Revision kommen. Siehe Bamberg, ich denke letztes Jahr. Ich hoffe ja, dass der BGH in der hoffentlich stattfindenden Verhandlung das Thema Verjährungsfrist anbringt. Denke hier würde den unsicheren LG's etwas Luft in die Reifen gepumpt werden.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-tipico-muss-spieler-rund-375-000-euro-zurueckzahlen-227834.html
Je mehr OLG's pro entscheiden werden irgendwann auch die Berufungen abgelehnt werden sicherlich bzw. wenn der BGH ein Urteil gibt.
Finde es bemerkenswert das das OLG Stuttgart vorher schon die 10 Jährige Verjährung annimmt. Glaube die Revision wurde zugelassen. Aber bei einem Urteil wäre die hinfällig.
Meistens sind die OLG viel schneller als LG und AG
Glaubt ihr wirklich, der Anbieter des Termins Ende Juni möchte mit negativen Schlagzeilen auf der Titelseite der Bild Zeitung stehen? ::)
haltet durch =)
Vermutlich nicht, aber meinst du der BGH möchte sich ständig verarschen lassen? Ich denke auch hier wäre ein weiterer Hinweisbeschluss möglich. Soweit ich weiß ging es doch um Verjährungsfrist und Live Wetten?
Zitat von: Istvoelligegal am 13 Juni 2024, 22:48:44
Meistens sind die OLG viel schneller als LG und AG
Ist es eigentlich auch denkbar, dass ein LG die Revision aufgrund Hinweisbeschluss o.ä. nicht zulässt und dadurch Rechtgültigkeit ( heißt doch so, oder) erzielt wird??
LG ist Berufung immer möglich. OLG ist rechtskräftig, wenn Streitwert unter 20000,01, sonst Nichtzulassungsbeschwerde,wenn Revision nicht zugelassen wird. Nichtzulassungsbeschwerde ist wohl auch nur im Promillebereich erfolgreich
Zitat von: Istvoelligegal am 14 Juni 2024, 09:27:14
LG ist Berufung immer möglich. OLG ist rechtskräftig, wenn Streitwert unter 20000,01, sonst Nichtzulassungsbeschwerde,wenn Revision nicht zugelassen wird. Nichtzulassungsbeschwerde ist wohl auch nur im Promillebereich erfolgreich
Danke Dir!!
Zitat von: Istvoelligegal am 13 Juni 2024, 22:48:44
Meistens sind die OLG viel schneller als LG und AG
LG = bei meinen LG Fällen = wenige Monate. Die gingen alle sehr sehr schnell
OLG = Ewigkeiten...
wahrscheinlich OLG auch momentan länger, weil auf den BGH gewartet wird
Zitat von: Istvoelligegal am 14 Juni 2024, 09:27:14
LG ist Berufung immer möglich. OLG ist rechtskräftig, wenn Streitwert unter 20000,01, sonst Nichtzulassungsbeschwerde,wenn Revision nicht zugelassen wird. Nichtzulassungsbeschwerde ist wohl auch nur im Promillebereich erfolgreich
Im anstehenden BGH-Fall geht es aber um einen niedrigen vierstelligen Betrag, wie kann das dann dort landen?
Revision wude zugelassen.
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.tipico-betano-co-sportwettenanbieter-auf-der-verliererstrasse.7df5c5d8-f586-44dd-ac6d-d2c354473419.html
Langsam geht es wohl los 😊
Zitat von: Istvoelligegal am 14 Juni 2024, 11:35:05
wahrscheinlich OLG auch momentan länger, weil auf den BGH gewartet wird
So ist es. Das wurde mir tatsächlich auch gesagt. Bei mir ist der Status LG Berlin Positives Urteil für mich, aber Berufung wurde eingelegt von der Gegenseite, übrigens ist das auch der Stand der jetzt fast 2 jahre so ist.
Ist schon Hart... Aber was soll man machen. Ich rechne vor 2026 mit gar nichts mehr :D
Ist leider hinter ´ner Paywall..
Die Anwaltkosten für t. und Co. müssen ja ins Bodenlose gehen, wenn quasi jeder Fall in Berufung(2x) geht. Und teilweise gehts ja hier um 6.stellige Beträge.Für die Anwälte ist das natürlich Rente, aber Geld haben die Anbieter vermutlich genug. Verzögern wo es nur geht.
Ich räume die letzten Beiträge einfach mal auf. So viel bla bla ohne irgendeinen Nährwert hatten wir lange nicht mehr ... Rückt raus mit Euren Infos oder haltet den Mund ... Panikmache wird hier nicht betrieben.
Zitat von: Olli am 18 Juni 2024, 05:42:38
... Rückt raus mit Euren Infos oder haltet den Mund ...
Dann zum Thema vielleicht so viel:
Der BGH hat vor kurzem 6 weitere Verfahren zu reinen online-Casinos ausgesetzt. Dabei die Revision zum Urteil des OLG Brandenburg und des OLG Nürnberg, drei Revisionen die vom OLG Frankfurt kamen sowie die Revision, welche des OLG Oldenburg zugelassen hatte. Vor allem die Revision welche aus Oldenburg kam, dürfte die spannendsten Fragen enthalten, da dort bekanntlich ausdrücklich die Verjährung Gegenstand der Revision ist. Da diese Verfahren nun ebenso mit Blick auf EuGH C-440/23 ausgesetzt sind, ist eine Lösung der Verjährungsproblematik für reine online-Casino-Verfahren bis auf weiteres nicht in Sicht. Daran dürfte auch das BGH-Verfahren zu Sportwetten in der nächsten Woche nichts wesentliches ändern.
Im Grunde muss man schon fast hoffen, dass das LG Erfurt seine Ankündigung wahr macht und mit einem Rundumschlag sämtliche Fragen zum Thema dem EuGH selbst vorlegt, schon allein um das Risiko irgendwelcher Spielchen der Anbieter im Sinne von Rücknahme der EuGH-Vorlage oder der Gefahr der Unzulässigkeit der aktuellen EuGH-Vorlage entgegenzuwirken. Darauf weist das LG Erfurt auch in allen 3 Beschlüssen hin.
Der EuGH hat dies wohl auch schon mitbekommen. Das LG Erfurt würde nur die Verfahren in Deutschland verlangsamen.
Ich darf darauf hinweisen, das Verfahrensaussetzungen keine Niederlage sind sondern die Entscheidung vertagt ist!
Also immer die Ruhe bewahren! Wir führen das Spiel. Gibt mal die Schlüsselworte bei Google unter News ein!
Niemand sagt auch nur irgendwo, dass eine Verfahrensaussetzung eine Niederlage ist. Womit wir wieder bei dem Verbreiten von panischen Statements im Sinne der Kritik von Olli wären.
Fakt ist nur, dass durch eine Verfahrensaussetzung Zeit ins Land geht und die Dauer bis zum Verfahrensabschluss nicht absehbar ist. Gerade bei der hier immer wieder aufkommenden Frage "wie schnell, wie lange" irgendwelche Verfahren bis zum Abschluss gehen, dürfte damit nicht wirklich seriös zu beantworten sein. Derzeit sind hunderte Verfahren ausgesetzt, gerade an den Landgerichten.
Und daneben nochmals: wenn das LG Erfurt NICHT zum EuGH vorlegen würde und sich das aktuelle EuGH-Verfahren - aus welchen Gründen auch immer - plötzlich erledigt, dann geht der ganze Käse wieder von vorn los. Und nochmal: genau darauf weist auch das LG Erfurt hin. Eine verbindliche Klärung - hopp oder top - dürfte daher wohl in aller Interesse liegen. Wann eine solche Klärung jedoch vorliegt: Stand heute - offen.
Aber bzgl der EUGH Vorlage des LG erfgurt ... gehts da rein um Casino Fälle oder auch bzw nur Sportwetten ? Das konnte ich so direkt nicht finden
Das LG Erfurt möchte sowohl für Casino-Fälle als auch für Sportwetten-Fälle eine EuGH-Vorlage vornehmen. Daher wird es 2 eigenständige Vorlageverfahren seitens des LG Erfurt geben.
Dabei hat das LG Erfurt in seinen aktuellen 3 Beschlüssen bereits angekündigt, dass es für jedes Vorlageverfahren mehrere Verfahren zusammenziehen wird und die dann jeweils relevanten Fragen dem EuGH vorzulegen. Grund dafür dürfte nicht zuletzt sein, eine mögliche Verhinderung einer EuGH-Vorlage durch vorzeitige Erledigung der Verfahren auszuschließen. Heißt also: selbst wenn in einem der vorgesehenen Verfahren beispielsweise der beklagte Anbieter fix zahlt, um eine EuGH-Vorlage zu vermeiden, dann wird ein anderes Verfahren für die Vorlage genommen. Dass also eine Vorlage seitens des LG Erfurt kommen wird, dürfte sicher sein - sowohl für Sportwetten als auch für Casino-Fälle.
Ok vielen Dank ob die Gerichte dann aussetzen ist ja dann wieder eine andere Frage wie ich gelesen habe ... da wird dann unterschiedlich verfahren ... da es ja ,,nur" das LG Erfurt ist ...?!
Zitat von: CRS 2024 am 18 Juni 2024, 12:45:23
... da wird dann unterschiedlich verfahren ... da es ja ,,nur" das LG Erfurt ist ...?!
Nicht ganz. Die Verfahrensaussetzung ist rein ins Ermessen des Gerichts gestellt und bemisst sich mehr oder weniger allein daran, ob das jeweilige EuGH-Verfahren nun relevant wird oder nicht. Welches Gericht das EuGH-Verfahren eingeleitet hat, ist dabei vollkommen egal. Daher könnte auch das Amtsgericht Hintertupfingen eine EuGH-Vorlage machen. Das spielt weder für den EuGH eine Rolle noch für die anderen Gerichte.
Es spielt also im Ergebnis für die Gerichte, die eine Verfahrensaussetzung prüfen absolut keine Rolle, welches Gericht das EuGH-Verfahren eingeleitet hat. Entscheidend ist nur:
- gibt es ein EuGH-Vorlageverfahren zum streitigen Thema?
- kann das Ergebnis eines EuGH-Vorlageverfahren relevant bzw. entscheidungserheblich für den Sachverhalt werden?
Die aktuellen Aussetzungen zu Casino-Fällen beziehen sich daneben zwar auch auf den EuGH, in erster Linie wird aber ausgesetzt, weil der BGH ebenso alle Casino-Fälle ausgesetzt hat. Klar, einige OLGs (Stuttgart, Bamberg, Hamm) setzen bislang nicht aus. Allerdings dürfte dann spätestens beim BGH Ende sein, wenn es in die Revision geht. Dann werden auch diese Verfahren erst einmal ausgebremst.
Ich habe heute erfahren, dass die Kläger Anwälte für die Verhandlung am 27. sehr sehr schlecht vorgetragen haben sollen und in dem Verfahren NICHTS über materielle Verstöße gesagt haben; wenn diese also nicht noch vorgetragen wurden kann es auch sein, dass der BGH nur über den vorgetragenen Sachverhalt entscheidet, und dann gäbe es keine materiellen Verstöße; und der BGH könnte die Klage dann abweisen.
Wäre natürlich doof, das in allen Verfahren wieder hinbiegen zu müssen, statt dass die dortigen Anwälte korrekt vortragen.
Also abwarten =)
Ok also liegt es jedem Gericht offen zu sagen wie setzen aus aufgrund der Vorlage vom LG Erfurt da es für unseren Sachverhalt interessant ist oder halt nicht ...
Naja mal schauen wie es mein gelebt entscheidet , vor kurzem habe ich erst einen Termin für eine Verhandlung bekommen
Ja der Fall ist glaube das beste was den Anbietern passieren kann leider .... Also wenn sie es wissen wollen werde die es durchziehen ... und dann dauert es zu korrigieren wie du schon sagst , aber der Hinweisbeschluss ist ja da zum Glück auch noch da
Spannend bleibt es auf jedenfall
m Ergebnis bleibt es aber wieder beim gleichen. Meint ihr die Verfahrne verschwinden dann irgendwann nicht???
Auch bei den Revisionen Sportwettenfällen werden gebeten keine Anwälte einzuschalten.
Keine Panik, unsere Chanden werden immer höher! Die Anbieter hätten das Problem die ganzen Verfanren auszuzahlen.
Ihr redet wieder ein Bullshit! Die Fall ist schlecht aber der Anbieter wollte vorher verhandeln? Hää wieso sollten die Verhandeln wenn die wissen das die gewinnen. Echt witzig. Und der BGH ein Hinweisbeschluss rausgibt. Weil er weiß welches Verfahren als nächstes kommt...
Muss man nicht verstehen!
Zitat von: Speedy am 18 Juni 2024, 13:04:31
....der BGH könnte die Klage dann abweisen.
Selbst wenn dem so wäre, dann ändert das nichts an der bisherigen Rechtsauffassung des BGH. Diese hat er ja in seinem Hinweisbeschluss vom März bereits mitgeteilt. Dass nun der beklagte Anbieter dermaßen gut vorträgt, dass der BGH seine Rechtsauffassung komplett aufgibt, dürfte nicht anzunehmen sein.
Am Ende muss man sowieso erst einmal die Begründung eines Urteils abwarten. Wenn aber tatsächlich nichts zu wichtigen Punkten vorgetragen wurde, dann wird der BGH genau das auch anmerken. Möglich ist auch, dass der BGH in einem Urteil begründet, in dem er sagt "Wenn das und das vorliegen würde, dann würde sich die und die Konsequenz ergeben. Da der Kläger nichts dazu vorgetragen hat, kommt es darauf nicht weiter an."
Die Konsequenz wäre: Pech für den Kläger, aber keine wesentlichen Änderungen für alle anderen. Also warten wir mal ab, was da in der nächsten Woche so passiert. ;)
Zitat von: Zocker am 18 Juni 2024, 13:12:04
m Ergebnis bleibt es aber wieder beim gleichen. Meint ihr die Verfahrne verschwinden dann irgendwann nicht???
Auch bei den Revisionen Sportwettenfällen werden gebeten keine Anwälte einzuschalten.
Keine Panik, unsere Chanden werden immer höher! Die Anbieter hätten das Problem die ganzen Verfanren auszuzahlen.
Ihr redet wieder ein Bullshit! Die Fall ist schlecht aber der Anbieter wollte vorher verhandeln? Hää wieso sollten die Verhandeln wenn die wissen das die gewinnen. Echt witzig. Und der BGH ein Hinweisbeschluss rausgibt. Weil er weiß welches Verfahren als nächstes kommt...
Muss man nicht verstehen!
Meinst verhandeln bringt keine Zeit? Ich habe lediglich das wiedergegeben, was mir ein spezialisierter RA erzählt hat. Es ist auch alles kein MUSS. War übrigens die Kanzlei im blabla Fall vor kurzem..
Zitat von: CRS 2024 am 18 Juni 2024, 13:09:26
Ok also liegt es jedem Gericht offen zu sagen wie setzen aus aufgrund der Vorlage vom LG Erfurt da es für unseren Sachverhalt interessant ist oder halt nicht ...
Korrekt gesagt: ein Gericht setzt das Verfahren nicht wegen der Vorlage des LG Erfurt aus, sondern ein Gericht setzt das Verfahren dann aus, wenn das tatsächlich ein EuGH-Verfahren eröffnet ist. Dann geht der Verweis nicht "wir setzen aus aufgrund der Vorlage des LG Erfurt", sondern "wir setzen aus aufgrund des EuGH-Verfahren XYZ/24." Nicht die Vorlage also, sondern das EuGH-Verfahren selbst ist Grund für eine mögliche Aussetzung ;)
Ansonsten: ja, die Verfahrensaussetzung ist weitestgehend ins Ermessen des Gerichts gestellt. Eine Pflicht zur Aussetzung besteht nur unmittelbar für das Gericht und genau das Verfahren, welches den EuGH angerufen hat. Sprich: Erfurt
muss dann seine Verfahren aussetzen, alle anderen
können die Verfahren aussetzen. Wobei wie gesagt, die Tendenz zu einer grundsätzlichen Aussetzung der Verfahren geht.
Ok jetzt habe ich verstanden dann schaue ich mal ob meine Verhandlung noch stattfindet . Wenn diese den Termin so kurzfristig ansetzen denke ich ja das dann dieser auch Erfolg sonst hätte sie ja damit auch warten können
Nochmal danke für die Erläuterung
wenn man die Bewertungen bei trustpilot über den Verein, der nächste Woche beim BGH verhandelt wird, scheint der Verein auch noch andere Defizite zu haben als "nicht umfassend" vorzurtragen.
Zitat von: Istvoelligegal am 18 Juni 2024, 14:49:42
wenn man die Bewertungen bei trustpilot über den Verein, der nächste Woche beim BGH verhandelt wird, scheint der Verein auch noch andere Defizite zu haben als "nicht umfassend" vorzurtragen.
Was für ne Bewertung? Die von heute?! und das jemand das Geld von Tikitakaland zurück erhalten hat?
https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/18584312/sensations-urteil-wettanbieter-muss-spielsuechtigen-mann-500000-euro
Laut dem Anwalt zahlte der Anbieter erst, als der ganze Sachverhalt immer mehr in den Medien präsent wurde. Zuvor wurde nur ein Witzvergleich angeboten. Es handelt sich dabei um den weltgrößten Online-Sportwettenanbieter (Anbieter mit Jahrestagen).
Offensichtlich scheinen die Anbieter erst dann nachzugeben, wenn du Druck größer wird und somit unausweichlich ist. Interessant jedenfalls zu lesen
Und noch einer aus 🇦🇹
https://www.derstandard.de/story/3000000224222/kasino-mr-green-zahlt-spielverluste-nicht-zurueck-jetzt-pfaendet-eine-spielerin-die-website
Interessant ist die Passage, dass der Europäische Gerichtshof ja schon entschieden hat im heiklen Bereich wie Glücksspiel wären Einschränkungen im Dienstleistungsbereich möglich. Das ist ja dann normalerweise nicht in Österreich OK und in anderen Ländern nicht. Betrifft ja die EU. Oder sehe ich das falsch?
Ja also bei mir ging es mal darum wo man gespielt hat und da waren ja auch Aufenthalte im Ausland dabei und da wurde mir von anwaltsseite gesagt das man dann dort schauen müsste wie die Rechtslage ist. Also ja es kann auch in anderen EU Ländern verboten sein bzw reglementiert .
In Österreich finde ich es nur erstaunlich das Sportwetten nicht als Glücksspiel sonder Geschicklichkeitsspiel angesehen wird
mir sind bislang nur Urteile, usw. bekannt, in denen das Gericht sich nie auseinandergesetzt hat mit Art. 6 Abs. 1 lit b) Verordnung (EG) Nr. 593/2008 und einen Anspruch wegen Auslandsbezug ablehnte.
in einem Verfahren hatte die Gegenseite auch behauptet, man hätte vom Mond aus gespielt.
das Gericht wurde in der Klage, usw. gebeten und aufgefordert, explizit einen Hinweis hierfür zu erteilen, wenn es meint, es würde eine Rolle spielen, wenn auch vom Ausland aus gespielt wurde.
Das tat das Gericht bislang nicht.
Datenschutztechisch, dürfte es meines Erachtens auch ein Problem darstellen, jahrelang eine IP Adresse zu speichern. Ob die IP-Adressen überhaupt verwertet werden dürfen, halte ich zumindest für fragwürdig.
aber.. da viele Online-Glücksspielanwälte neben Online-Glücksspiel nebenbei noch Datenleak, Dieselskandal, Filesharing und bisschen Verkehrsrecht machen, geht man wohl auch nicht so in die Details rein, da die Anwaltskosten so oder so gleich hoch sind, egal, wie viel Arbeit undsw man rein steckte.
Edit: Vollzitat entfernt
Bei mir kam ja auch ne Frage ob man aus dem Ausland gespielt hat, da man auf der Liste ja auch die IPs sieht. Nur die Casinos machen sich bei der Menge an Klagen bestimmt nicht die Arbeit, sich jede IP zu kopieren und zu schauen wo man gespielt hat. Ich hab selber aus einem EU Land auswärts gespielt und die Einzahlungen muss man halt Abziehen bei Klage oder man erwähnt es nicht und kommt damit durch.
Also ich hätte nicht nur das Vollzitat weg gelassen, sondern auch das, was nach dem "oder" folgt ... das wäre nämlich bei Vorsatz ein Betrug!
Sehe ich genau wie Olli.
Erwähnen, spätestens im Verfahren. Vermutlich spielt es eh keine Rolle. Immer ehrlich bleiben!
:D
es gibt wohl keinen Ort, in dem mehr gelogen wird, als vor Gericht ..
man kann auch wie der Bundeskanzler ja auch auf Fragen mit "ich kann mich nicht mehr daran erinnern", beantworten,
bevor man irgendeinen Stuß erzählt , der nicht in Einklang zu bringen ist mit der Textbaustein-Klage und man sich von Nachfragen der
"bösen" Gegenanwälte genötigt gefühlt, irgendwas zu antworten, was vielleicht nur Halb der Wahrheit entspricht.
Die Gegenanwälte drohen auch in Regelmäßigkeit mit Prozessbetrug, wenn die einen fast schon pro forma die Unwahrheit unterstellen,
wenn man auf die Frage, man wusste erst zum Zeitpunkt von X, dass Online Glücksspiel verboten ist, beantwortet.
Viele Polizeibeamten sagen vor Gericht auch aus, wenn sie es nicht mehr ganz genau wissen:
"Wenn ich das damals so geschrieben habe, dann muss es auf jeden Fall so gewesen sein".
Bevor wir damals Klage einreichten, musste ich bestätigen, dass ich weder aus SH noch dem Ausland spielte ...
SH konnte ich ausschließen, aber Ausland?
Ich wusste, dass ich ab und zu auch im Ausland wettete.
Ob das auch beim besagten Anbieter der Fall war, konnte ich nicht sagen 🤷🏻♂️
Mir fiel erst später ein Kontoauszüge und E-Mails auf eventuelle Auslandsaufenthalte zu überprüfen...
Das war in diesem Fall nicht so schwer, da ich bei diesem Anbieter nur 12 Monate angemeldet war.
Über die DOSKV Auskunft kann man ja sehen womit einbezahlt wurde ...
Anschließend alle Kreditkarten und Konten mit denen eingezahlt wurde auf eventuelle Urlaubsbuchungen, Abhebungen oder Zahlungen im Ausland überprüfen.
einige oder viele sagen hier, Ausland spielt eine Rolle ...ich bin da anderer Meinung und noch kein Gericht hatte in drei Fällen da irgendwas gesagt im Sinne von, dass das von Entscheidung ist, als es hierbei explizit um einen Hinweis gebeten wurde. .Gerichte sind ja alle frei und von daher ist es wohl für die Textbaustein-Klage der Online-Glücksspielanwälte und PKF besser, daß lieber der 0815-Fall bearbeitet wird, wo man bis auf wenige Daten nur noch auf Senden drücken muss, um die Klage einzrureichen. Eine genaue Aufschlüsselung, von wo man gespielt hat, ist ja auch schwieriger.
die Glücksspielanbieter werfen ja eine Millionen Gründen in der Hoffnung, dass einer der Gründe greift.
da das Kreditkartenkonto oder das Bankkonto in Deutschland geführt wird, und hierauf "zugegriffen" bei einer Abbuchung wird, ist mE ein weiterer Grund dafür gegeben, daß das keinerlei Rolle spielt, von wo man gespielt hat,erst recht, wenn der Verbraucher seinen gewöhnlichen AUfenthalt in Deutschland hat.
weswegen Schleswig-Holstein dann auch noch ins Feld geführt wird, weiß ich auch nicht. in Schleswig-Holstein war auch zu keinem Zeitpunkt beispielsweise das Online-Live-Casino mit zugeschalteten Dealern aus Überall oder sonstwo erlaubt.
aber da mag man sich eben an seine Online-Glücksspiel-Anwälte und seinen PKF wenden, die exzessiv Werbung auf Facebook und Co betreiben mit einer Werbung die meines Erachtens nichts anderes aussagt, dass der Fall schon zu 100% gewonnen wurde.
wenn man die überhaupt erreicht.
Sobald der Fall angenommen wurde, so erzählte man es mir, ist die Kommunikation schlecht bis gar nicht vorhanden.
Wir wollten doch auf ,,erzählt man mir Geschichten" hier verzichten. Und dass es gute und schlechte Anwälte gibt, wissen wir auch alle.
Wir konzentrieren uns hier aber nicht darauf. Wir gucken, was einen guten Anwalt ausmacht. Davon gibt's genug.
LG Ilona
Ich habe mal eine Frage zu den PKFs.
Wieviel % der Klagesumme bieten die PKFs idR an? Und lohnt es sich, mit diesen zu verhandeln?
Beispiel:
100% Sportwetten
80% Sportwetten, 20% Casino
falls das einen Unterschied macht.
Dank Euch
Gruss
Sascha
Zitat von: wluchten66 am 24 Juni 2024, 12:57:10
Ich habe mal eine Frage zu den PKFs.
Wieviel % der Klagesumme bieten die PKFs idR an? Und lohnt es sich, mit diesen zu verhandeln?
Beispiel:
100% Sportwetten
80% Sportwetten, 20% Casino
falls das einen Unterschied macht.
Dank Euch
Gruss
Sascha
Da wirst nichts verhandeln können
Entweder du nimmst das was sie dir per Vertrag anbieten oder nicht.
Früher gab's noch mehr. Mittlerweile bist irgendwo zwischen 30 u 40% was die verlangen.
Ok, und Sofortentschädigung? Was ist da so drin?
ich habe von max. 10% gehört, reine Abzocke meines Erachtens.
ok, also 30-40% Beteiligung im Klagefall und max. 10% Sofortentschädigung.
Schon krass :)) Wenn man die Rechtslage bedenkt und deren aktuelles Risiko.
Ach...und wenn man einen Fall sofort verkauft, welche pflichten hat man dann? Muss man dann trotzdem vor Gericht auftauchen?
die PKF wissen ja genau, welches OC und welcher Wettanbieter zahlt oder nicht zahlt.
mittlerweile wissen die auch, bei welchen Gerichten die Chancen sehr gut stehen oder nicht.
die wissen auch, ob der Anbieter nach Klage X als Vergleich anbietet oder nicht.
die kennen die Gegneranwälte und wissen ganz genau, welche Fälle "sofort entschädigt" werden oder nicht.
in meinen Augen, ist das Geschäftsmodell sittenwidrig und würde mich nicht wundern, wenn die PKF demnächst auch verklagt werden.
es gibt genug Leute, die derartig dem Glücksspiel verfallen sind, dass sie jede Summe nehmen, die sie angeboten bekommen, um versuchen, diese zu vermehren.
ne, ich würde eher PKH empfehlen als PKF. Beim PKF würde ich mich irgendwie immer veräppelt fühlen.
bin Deiner Meinung :) Wenn es geht, dann PKH
Muss ich nur noch meine Bentleys loswerden.
Nun ja, es gibt solche und solche PKFs. Ich persönlich würde mir einen Anwalt suchen, zu dem ich Vertrauen habe. Wenn der dann einen oder mehrere PKFs hat, mit denen er gut zusammenarbeitet und deren Verträge er auch checkt, würde ich diese Option - je nach Fallkonstellation - in Erwägung ziehen.
LG Ilona
Zitat von: Ilona am 24 Juni 2024, 15:02:38
Nun ja, es gibt solche und solche PKFs. Ich persönlich würde mir einen Anwalt suchen, zu dem ich Vertrauen habe. Wenn der dann einen oder mehrere PKFs hat, mit denen er gut zusammenarbeitet und deren Verträge er auch checkt, würde ich diese Option - je nach Fallkonstellation - in Erwägung ziehen.
LG Ilona
Das ist definitiv der bessere Weg. Zum Anwalt muss ja Vertrauen bestehen sonst kann man es lassen.
https://www.abendblatt.de/sport/article242644266/Kritik-an-EM-Sponsor-Werbeverbot-fuer-Sportwetten-gefordert.html
Zitat von: Istvoelligegal am 24 Juni 2024, 14:13:16
die PKF wissen ja genau, welches OC und welcher Wettanbieter zahlt oder nicht zahlt.
mittlerweile wissen die auch, bei welchen Gerichten die Chancen sehr gut stehen oder nicht.
die wissen auch, ob der Anbieter nach Klage X als Vergleich anbietet oder nicht.
die kennen die Gegneranwälte und wissen ganz genau, welche Fälle "sofort entschädigt" werden oder nicht.
in meinen Augen, ist das Geschäftsmodell sittenwidrig und würde mich nicht wundern, wenn die PKF demnächst auch verklagt werden.
es gibt genug Leute, die derartig dem Glücksspiel verfallen sind, dass sie jede Summe nehmen, die sie angeboten bekommen, um versuchen, diese zu vermehren.
ne, ich würde eher PKH empfehlen als PKF. Beim PKF würde ich mich irgendwie immer veräppelt fühlen.
Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Wenn sich ein Anbieter in der Vergangenheit verglichen hat, bedeutet das nicht, dass er dies auch in Zukunft tun wird. Niemand weiß das sicher. Es sind immer nur Prognosen/Wahrscheinlichkeiten, die eintreffen können oder auch nicht. Du kannst das Risiko entweder selbst tragen, weitestgehend über Prozesskostenhilfe absichern oder einen Prozessfinanzierer in Anspruch nehmen. Ansonsten: Weniger auf andere fokussieren, sondern mehr auf sich selbst. Dann klappt auch alles andere, wie zum Beispiel dauerhaft spielfrei zu werden/bleiben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du ständig das Problem bei anderen und nicht bei dir selbst suchst. Oder?
@Kläger2018
Das hat mir meine Kanzlei auch gesagt. Nach wie vergleicht sich der gleiche Anbieter mit Gegner A C D und ignoriert alles bei B E und F.
Warum? Alle zucken mit den Schultern da kein
Schema zu erkennen ist.
Zitat von: Kläger2018 am 24 Juni 2024, 17:41:21
Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Wenn sich ein Anbieter in der Vergangenheit verglichen hat, bedeutet das nicht, dass er dies auch in Zukunft tun wird. Niemand weiß das sicher. Es sind immer nur Prognosen/Wahrscheinlichkeiten, die eintreffen können oder auch nicht. Du kannst das Risiko entweder selbst tragen, weitestgehend über Prozesskostenhilfe absichern oder einen Prozessfinanzierer in Anspruch nehmen. Ansonsten: Weniger auf andere fokussieren, sondern mehr auf sich selbst. Dann klappt auch alles andere, wie zum Beispiel dauerhaft spielfrei zu werden/bleiben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du ständig das Problem bei anderen und nicht bei dir selbst suchst. Oder?
Sorry, aber das ist völliger Quatsch. Hatte sogar mit einem Gegneranwalt geschrieben, ob wir nicht gleich die nicht gerichtlich geltend gemachten Ansprüche von X klären können.
War 0,00 Problem.
Mit Prozesskostenfinanziern, die Werbung machen, wie super mega sie sind, usw. und das Unternehmen auch noch in der Werbung nennen, da wundert es mich nicht, daß da nicht unbedingt eine Vergleichsbereitschaft besteht.
Bei Fehlberatungen von Anlagen, hatte eine größere Bank auch kategorisch Vergleiche mit einer bestimmten Kanzlei ausgeschlossen.
Für die Bank hatte ich mal gearbeitet. Da der Gegner-Anwalt die Bank in der Öffentlichkeit lächerlich gemacht hat, war die Veergleichsbereitschaft von jetzt auf gleich auf 0,00.
Seltsam, aber so ist es.
Wie macht eine Ente, wenn sie ins Wasser spring? Quatsch (Entenslang für Quak und Platsch)
Und wenn die Ente vorher total viel gegessen hatte? Völliger Quatsch!
Leute, Leute, Leute ... wie wäre es mal mit einem Spaziergang an der frischen Luft?
Zitat von: Ilona am 24 Juni 2024, 15:02:38
Nun ja, es gibt solche und solche PKFs. Ich persönlich würde mir einen Anwalt suchen, zu dem ich Vertrauen habe. Wenn der dann einen oder mehrere PKFs hat, mit denen er gut zusammenarbeitet und deren Verträge er auch checkt, würde ich diese Option - je nach Fallkonstellation - in Erwägung ziehen.
LG Ilona
ok, das klingt sehr vernünftig.
Ich glaube übrigens auch, dass einige Anwälte oder Anbieter keinen Einigungswillen haben, andere wiederum doch. Ein Trend ist bei meinen Fällen auf jeden Fall erkennbar. Aber das ist natürlich nur individuell.
Und grundsätzlich auch nicht wichtig. Die wichtigste Aussage habe ich erhalten: Wenn, dann einen PKF über den eigenen Anwalt finden. Danke.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/axel-hefer-uebernimmt-vorstandsvorsitz-von-tipico-19802272.html
Erst jetzt entdeckt...Ab diesem Zeitpunkt wird doch der BGH das Verfahren nicht aussetzen
wird auch mal zeit , dass klarheit geschaffen wird.
Zurückziehen denke ich nicht mehr aber ob dieses Urteil bei dem Fall dann den ganzen anderen weiter hilft wird die Frage sein ... da der Fall ja doch seine Eigenheiten hat
Auf jeden Fall, dann kann es nur eine Entscheidung geben. Die Anbieter verzögern damit sie nicht aufeinmal das Geld auszahlen
Ob die Anbieter mittlerweile das sich auf Dauer antun wollen bezweifele ich. Werden sich dann auch noch die aktuellen Kunden weg treiben. Denke die Zeichen könnten wir die schon geklagt haben nicht besser sein.
Zitat von: Zocker am 25 Juni 2024, 12:52:05
Auf jeden Fall, dann kann es nur eine Entscheidung geben.
moin, ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie froh ich bin mal wieder etwas über das BGH Urteil zu lesen ....
gruß digger
https://www.oberpfalzecho.de/beitrag/weidener-verliert-44-000-euro-bei-online-gluecksspiel-und-will-sein-geld-zurueck
Zitat von: Muslera am 25 Juni 2024, 13:29:28
https://www.oberpfalzecho.de/beitrag/weidener-verliert-44-000-euro-bei-online-gluecksspiel-und-will-sein-geld-zurueck
Interessant daran: "Das erklärt wohl auch, warum der Anwalt des Online-Anbieters ebenfalls Vergleichsbereitschaft anzeigte. Er bot aus dem Stand 25 Prozent des Verlusts an. Möglicherweise wird man sich hinter den Kulissen in der Mitte treffen."
25% aus dem Stand...ich höre eigentlich nur noch 10-20%...gut so :)
Wann erhält man denn von dem Termin am morgigen Donnerstag weitere relevante Informationen - oder ist jemand persönlich vor Ort und kann berichten ?
Ich gehe hin, sofern die Verhandlung stattfindet 😂
Berichten geht aber erst nach der Verhandlung.
Live-Ticker ist nicht gestattet.
Kann mir nicht vorstellen, dass die Verhandlung nicht stattfindet... aber wobei - halt mal - gerade bei dieser Thematik kann ich mir mittlerweile alles vorstellen... nichts ist unmöglich - hoffen wir auf das beste morgen. Freu mich aber das jemand vor Ort ist und dann auch wirklich Fakten dann berichten kann...
In der Verhandlung gibt der BGH immer schon eine Tendenz vor. Es wird auch sehr wahrscheinlich medial morgen Infos geben. Aber sehr gut das jemand vor Ort von uns ist !
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bundesgerichtshof-gluecksspiel-sportwetten-lux.5eLZsZmmNN33p755i9S6Pj
https://www.fr.de/verbraucher/em-fussball-sportwetten-tipico-gericht-urteil-betano-bet-at-home-europameisterschaft-quoten-zr-93153675.html
Der Anbieter hat sicherlich nicht umsonst seine Spitze ausgetauscht...Ich gehe noch weiter und behaupte der Anbieter wird sicherlich nach der Verhandlung/Urteil eine Pressemitteilung rausgeben um weiterhin das Vertrauen zu gewinnen. (Pro Kläger)
moin zocker,
ja damit rechne ich auch ganz fest: es wird sicher ne Pressemitteilung geben...
gruß
Zitat von: Zocker am 27 Juni 2024, 00:29:12
Ich gehe noch weiter und behaupte der Anbieter wird sicherlich nach der Verhandlung/Urteil eine Pressemitteilung rausgeben um weiterhin das Vertrauen zu gewinnen. (Pro Kläger)
Gerade habe ich ein Zitat des für den Anbieter prozessführenden Anwalts Roland Reichert gelesen: "Nach dem BGH ist vor dem EuGH."
Quelle: https://www.boersen-zeitung.de/ticker/roundup-hoffnung-fuer-sportwettenverlierer-bgh-prueft-erstattungsansprueche
Ich halte es für wahrscheinlich, dass es auch nach einem umfassenden BGH-Urteil erst einmal unverändert weitergehen dürfte.
Weil der EuGH das anders sehen könnte hat Betano die Revision zurückgezogen? Der Anbieter macht sich lächerlich. Die Spitze ist bei Schalke, der Anbieter richtet sich auf den deutschen Markt aus! Schaut euch die letzten Tage die Ergebnisse an. Die verdienen sich dumm und dämlich.
Ich wollte damit gar nicht sagen, dass ich inhaltlich anderer Meinung bin als Du. Ganz im Gegenteil: Ich bin fest davon überzeugt, dass es am Ende Geld geben wird. Ich denke allerdings nicht, dass es nach dem BGH-Urteil kurzfristige Änderungen im Kurs der Anbieter geben wird, so sehr ich das auch hoffen würde. Die Anbieter agieren einfach mit zu viel Kalkül und werden weiter auf Zeit spielen.
Ich meinte es ja auch bezogen auf die ,,Aussage". Ich sehe es sehr entspannt. Wenn die meinen sie müssen mehr zahlen dann sollen die sich Zeit lassen. Es schadet ja den selber auch. Mein Standpunkt ist halt wenn der BGH entscheidet. Was soll danach noch rauskommen?
and yes, die Prozessfinanzierer und uns wollen sie mürbe machen.
Durchhalten!!! Die Gerechtigkeit wird gewinnen!
Und wichtiger, würde Olli jetzt sagen, spielfrei bleiben!!! Damit ist mehr gewonnen als mit den Rückzahlungen!
Bin jetzt vor Ort.
Die Anwälte sind schon drinnen, das waren recht viele.
Die Besucher dürfen erst um 11:30 rein...
Die meisten Besucher sind Anwälte 😂
Ich bin mehr oder weniger der einzige ,,Zivilist"
Danke dir für die Infos 💪🏾! Wir sind auf deine Berichte sehr gespannt.
Gibt es denn nicht irgendwo eine Leihrobe für Dich? :)
Zitat von: Galileo am 27 Juni 2024, 11:23:27
Bin jetzt vor Ort.
Die Anwälte sind schon drinnen, das waren recht viele.
Die Besucher dürfen erst um 11:30 rein...
Die meisten Besucher sind Anwälte 😂
Ich bin mehr oder weniger der einzige ,,Zivilist"
Wahrscheinlich bis du der einzige mit DFB Trikot 😉
Wer vertritt denn den Kläger vor dem BGH? Ist das bekannt? GR darf ja nur bis zum OLG...
Die wollten eigentlich mich nur bin ich unpässlich.😂
@roy: das finde ich eine Frechheit 😂 für mich haste dich eigentlich qualifiziert
Team Roy und KSL
Zitat von: Galileo am 27 Juni 2024, 11:23:27
Bin jetzt vor Ort.
Die Anwälte sind schon drinnen, das waren recht viele.
Die Besucher dürfen erst um 11:30 rein...
Die meisten Besucher sind Anwälte 😂
Ich bin mehr oder weniger der einzige ,,Zivilist"
DANKE schon mal für deine Anwesenheit
Müsste nicht allmählich mal Mittagspause sein? Die Spannung steigt! Und die Teilnehmerzahl im Forum auch 😊
LG
Die machen sicher Doppelschicht
Kurz und knapp.
Es wurde keine Entscheidung getroffen.
Es wird bald ein Entscheidungstermin veröffentlicht.
Wie und es wurde nichts erwähnt?
Haben die Richter überhaupt nichts gesagt? Also nur sich die beiden Seiten angehört?
Klingt hier aber ganz anders:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-zu-online-sportwetten-tipico-zu-rueckzahlung-verurteilt-228309.html
Somit ist das Kapitel durch! Sehr gute Nachrichten! Der BGH erwähnt schon in der Verhandlung seine Sichtweise! Das Urteil wird dann später erfasst!
Zitat von: Galileo am 27 Juni 2024, 14:26:32
Kurz und knapp.
Es wurde keine Entscheidung getroffen.
Es wird bald ein Entscheidungstermin veröffentlicht.
In welcher Verhandlung warst du? ;D
https://youtu.be/yehkBymb3Ww?si=mV8TBy_zyv9YKDe1
Wird wohl was dran sein!
Wenn das Risiko nun gegen 0 geht ... wieso verlangen die PKF dann immer noch 38 % ?
Das Risiko mag rechtlich ggf fast bei 0 sein aber die Zahlung ist ja innerlich das Problem ...
Zitat von: Olli am 27 Juni 2024, 15:05:50
Wenn das Risiko nun gegen 0 geht ... wieso verlangen die PKF dann immer noch 38 % ?
Sei froh, bald sinds wahrscheinlich 50. Je mehr man sich damit beschäftigt, desto.....
Also ich finde dieses Sarg ganz ehrlich gesagt ok ... manche könnten ja gar nicht klagen da sie genug verloren haben und pleite sind und dann irgendwann später auch Ansprüche verjährt sind ... Ich finde es ne echt gute Option vor allem weil ich dann jemand habe der sich kümmert das dass Geld auch kommt ... sons habe ich ja dann noch damit zu tun und das kostet auch
Zitat von: Olli am 27 Juni 2024, 15:05:50
Wenn das Risiko nun gegen 0 geht ... wieso verlangen die PKF dann immer noch 38 % ?
Bedeutet ja nur eine höchst offizielle Entscheidung was die Rechtssprechung angeht, nicht jedoch das gesicherte erlangen einer Zahlung.
Ich spiele auch nicht den Spielverderber was ich für Möglichkeiten sehe, so ich der Fürst der Finsternis wäre um dennoch nichts zahlen zu müssen. ;D
Leute sorry aber ich glaube wir sollten hier differenzieren! Es kommt auf den Anbieter drauf an. Es gibt Spielregeln. Die wurden vom BGH entgültig festgelegt. Die Anbieter wollen weiter in Deutschland aktiv bleiben!
Deshalb immer die Ruhe bewahren.
Wenn ich auf einer Bananenrepublik mit Anbieter Annanas ein Vertrag abschließen darf ich keine Hoffnung machen!
Ein Verfahren macht auf Dauer kein Sinn für die Anbieter!
Zitat von: Zocker am 27 Juni 2024, 15:23:49
Leute sorry aber ich glaube wir sollten hier differenzieren! Es kommt auf den Anbieter drauf an. Es gibt Spielregeln. Die wurden vom BGH entgültig festgelegt. Die Anbieter wollen weiter in Deutschland aktiv bleiben!
Deshalb immer die Ruhe bewahren.
Wenn ich auf einer Bananenrepublik mit Anbieter Annanas ein Vertrag abschließen darf ich keine Hoffnung machen!
Ein Verfahren macht auf Dauer kein Sinn für die Anbieter!
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/18225580-geld-unerlaubten-sportwetten-bgh-prueft-spieleransprueche
Eine Vorlage an den EuGH sei denkbar
Staudt war sehr schnell, dafür scheinbar etwas lückenhaft.
Hören wir auf zu spekulieren und warten die Veröffentlichung der Entscheidung ab.
LG Ilona
Zitat von: Ilona am 27 Juni 2024, 15:57:54
Staudt war sehr schnell, dafür scheinbar etwas lückenhaft.
Hören wir auf zu spekulieren und warten die Veröffentlichung der Entscheidung ab.
LG Ilona
Richtig! Die einen schreiben, dass euer Geld schon vor der Tür liegt und die anderen dass der BGH das prüft.
Also:
Beginn war auf 12:00 terminiert, aber weil knapp 50 Zuschauer anwesend waren ging es erst gegen 12:15 los.
Die Beklagte wurde vom BGH-Anwalt Prof. Dr. Christian Rohnke vertreten.
Begleitet wurde er von Dr. Ronald Reichelt und zwei weiteren Anwälten dessen Namen ich nicht kenne.
Dr. Reichelt war der Anwalt in den vorherigen Instanzen.
Der Kläger wurde von Herrn Norbert Tretter von der Kanzlei Baukelmann & Tretter vertreten.
Er wurde von 4 weiteren Anwälten begleitet.
Der/Die Anwälte des Klägers der Vorinstanzen waren als Zuschauer vor Ort.
Insgesamt waren 5 Richter anwesend.
Das ZDF war auch da, her aber nur vor der Verhandlung gefilmt.
Während der Verhandlung mussten die wieder raus.
Zunächst erklärte der Vorsitzende Richter worum es in der Verhandlung ging und erklärte die Sicht des Senats auf die Verhandlung.
Danach kam der Anwalt des Klägers, dann der Anwalt der Beklagten zu Wort.
Der Kläger besteht auf Nichtigkeit der Verträge aufgrund fehlender Konzession.
Die Anwälte der Beklagten möchten, dass der BGH einige Fragen dem EuGH vorlegt.
Während des Vortrags von Herrn Rohnke ging der Feueralarm los und es war erst mal 20-30 Minuten Pause.
Nach der Zwangspause beendete Herr Prof. Dr. Rohnke seine letzten Sätze.
Prof. Dr. Rohnke sagte von sich selbst, er sei kein Experte für Glücksspielrecht.
Deshalb durfte anschließend noch Herr Dr. Reichert etwas sagen, obwohl er keine BGH Zulassung besitzt.
Dieser wurde 1-2 mal vom Richter unterbrochen weil die Argumente alle schon in den vorherigen Instanzen vorgetragen wurden.
Er war ebenfalls der Meinung, dass es endlich dem EuGH vorgelegt werden sollte, bevor es andere Gerichte machen.
Im Zivilrecht gibt es scheinbar keine Wiederaufnahme des Verfahrens, wenns der EuGH zu einer anderen Entscheidung kommt.
Der Richter war nicht ganz einverstanden mit der Wortwahl von Dr. Reichert.
Er verstand das mehr oder weniger als Drohung.
Selbst der BGH Anwalt hat sich deshalb beim Richter entschuldigt.
Auch anwesende Anwälte die als Zuschauer vor Ort waren, waren der Meinung, dass er sich dadurch vor den Richtern sehr unbeliebt machte.
Danach gab es nochmal ein paar Worte vom Kläger Anwalt Herrn Tretter.
Das letzte Wort hatte dann der vorsitzende Richter und beendete die Verhandlung mit dem Hinweis, dass zeitnah ein Termin zur Urteilsverkündung veröffentlicht.
Zum Video von Staudt kann ich nichts sagen.
Zitat von: Galileo am 27 Juni 2024, 16:23:41
Zum Video von Staudt kann ich nichts sagen.
Der Mann war aber auch als Zuschauer vor Ort.
Das Video wurde wohl schon vorher aufgenommen und direkt nach der Verhandlung hochgeladen.
Brauchst du auch nichts mehr zu sagen. Das Video ist glöscht. ;D Auweia Auweia. Herrlich..
Danke dir für deine Formulierungen. Aber ist gut das der Richter die Gegenseite unterbrochen hat. Zeigt auch seine Sichtweise. Mag sein das die Formulierung nur so gesagt wurden sind.
Hmm 😀
Kurze Frage in die Runde nochmal. Verstehe die heutige Verhandlung mit dem Hinweisbeschluss nicht. Der heutige Anbieter hätte auch keine Erlaubnis gekriegt, weil er sich nicht dran gehalten hat. Warum steht überall nur das dieser die Lizenz beantragt hatte und nicht das dieser auch die nicht erhalten hat???
"Auch BGH-Anwalt Christian Rohnke hatte im Gerichtssaal betont, die Erlaubnis zur Veranstaltung von Sportwetten habe Tip ins Klo nur deshalb gefehlt, weil sie dem Unternehmen unionsrechtswidrig vorenthalten worden sei. Man müsse sich fragen, ob man den Anbieter dafür bestrafen könne, dass ihm die Lizenz zu Unrecht nicht erteilt worden sei, und dieser trotzdem Spielwetten veranstaltete.
Tip ins Klo hat doch die Konzession nicht erhalten, weil sie sich nicht an den Glüstv 2012 gehalten haben?!
Ich sehe eine Rückzahlung auch nicht als Bestrafung?! Eine Bestrafung ist für mich ein Strafgeld auf Grund der Verstöße gegen den Glüstv 2012. Oder bin ich auch der falschen Schiene?
Also ich weiß ja nicht, was ich von der ganzen Veranstaltung halten soll. Und wenn ich schon lese Eugh Vorlage sei denkbar und im Hinweisbeschluss davor schreibt man, es sei bereits geklärt, stinkt das doch schon wieder gewaltig. Da rollen wohl wieder einige gesponserte Ferraris vom Band.. :D. Spaß beiseite..jetzt erstmal abwarten, wie das Urteil ausschaut. Man sollte hier einfach mit einer Null-Erwartungshaltung drangehen und mittlerweile ist bei mir das Interesse auch deutlich abgeflacht.Gibt wichtigeres.
Der Fall bezog sich halt so wie es aussieht schlicht auf die Illegalität. Nichts über Einzahlungen, Livewetten, Casino/Wetten...
Das ist fast schon fahrlässig so einen Fall zum Bgh zu schleppen..
Die 1000€ war heute für dieses BGH Verfahren nicht relevant, da sie in den vorherigen Instanzen vom Kläger nicht erwähnt wurde.
Also es wurde nicht erwähnt, dass die Beklagte dagegen verstoßen hat. Dementsprechend kann der BGH das nicht verwenden.
Der Richter hat am Anfang auch ausgeführt, sofern es in den vorherigen Verhandlungen nicht bemängelt wurde, erstmal davon ausgegangen werden muss, dass die 1000€ Grenze nicht überschritten wurde.
Wobei von Herrn Tretter dennoch angemerkt wurde, dass auch der Kläger mindestens einmal mehr als 1000€ pro Monat einzahlen konnte.
In einem anderen Verfahren hatten die Anwälte der Beklagten übrigens behauptet, man dürfe das monatliche Einzahlungslimit nicht von Anfang bis Ende des Monats zählen, sondern ab der ersten Einzahlung und dann 30 Tage fortlaufend, usw. 😂
Edit: vollkommen unnützes Vollzitat entfernt
Wir müssen es einfach abwarten. Staudt hat den Bericht glaub ich auch wieder geändert. Vorhin stand mMn noch was von der 1000€ Grenze drin, nun nicht mehr. Hatte sich der BGH zur Verjährung geäußert? Ich weiß nicht so recht was sich mit dem Bericht von Staudt anfangen soll.
Das mit den 30 Tagen ist korrekt. Wenn ich meine erste Einzahlung am 15. tätige, dann geht das Limit bis zum nächsten 15. Meine Limits lagen bis zur Konzessionserteilung von 0- ∞
Vor ewigen Jahren wurde mal von den Anbietern gegen das Monopol des Staates bei Glücksspiel geklagt.
Der EuGH gab den Anbietern Recht. Das Monopol Verstöße gegen die Dienstleistungsfreiheit der EU.
Also musste Deutschland ein Konzessionsverfahren einleiten.
Es gab dann eine Experimentierklausel beim GlüStV. (Siehe Google)
Es wurden 20 Konzessionen vergeben.
Die Anbieter die keine Konzessionen bekamen, klagten gegen das Verfahren.
Der hessische Verwaltungsgerichtshof entschied, dass die Vergabe tatsächlich rechtswidrig war.
Edit: vollkommen unnützes Vollzitat entfernt
Danke für die Antwort. Darfst dich auch gern Google statt Galieo nennen ;D
Böser Olli: Ob Speedy nun merkt, dass er nicht immer und immer wieder diese blöden Vollzitate nutzen soll?
Guter Olli: Äver sissssscher dat ... Dat is ene leeve Jung ...
Zitat von: Olli am 27 Juni 2024, 19:54:39
Böser Olli: Ob Speedy nun merkt, dass er nicht immer und immer wieder diese blöden Vollzitate nutzen soll?
Guter Olli: Äver sissssscher dat ... Dat is ene leeve Jung ...
Ähm, Olli? Das war das erste mal, dass ich so ein Zitat poste, aber ist okay. Ich habe es bei anderen mehrmals gesehen, habe aber nicht dran gedacht. passiert. Kommt nicht mehr vor ;)
Aus meiner Sicht ist das heute zwar ein stabiler Erfolg, jedoch wird die Gegenseite immer weiter aus Zeit spielen. Natürlich würde es eine menge bringen, wenn der EuGH das ganze in die Hand bekommt und dann letztinstanzlich den Sack zu machen, aber es würde auch wieder viel Zeit verstreichen.
Alleine die Tatsache, dass Malta als ein Land, welches IN DER EU ist, die Regeln dieser ignoriert, sollte einem sehr zu denken geben.
Ich rechne mit absoluter Rechtssicherheit nicht vor 2026 wenn ich Ehrlich bin.
:-\
... Eine weitere Möglichkeit wäre, dass der BGH die Sache an die Vorinstanz zurückverweist. In der Verhandlung vom Donnerstag – nach der sich beide Seiten vorsichtig optimistisch zeigten – hatte darauf aber niemand gedrängt. Der BGH will seine Entscheidung am 25. Juli verkünden, teilte er am Donnerstagabend mit...
Quelle: FAZ
Hi SPEEDY,
genau, die Info über 1.000,00 € stand vorhin bei Staudt auf der Seite.
Angeblich sind die Einzahlungen, welche nach dem Oktober 2020 nicht mehr zurückzuholen.
Evtl. habe ich auch was missverstanden.
Aus meiner Sicht wäre es Blödsinn wenn man z. Bsp. Im Januar 2021 Einzahlungen über 1.000 € getätigt hat. Ist aus meiner Sicht genauso ein Verstoß.
Gruß
Nachtigall
Noch ein Artikel aus der BILD:
https://m.bild.de/geld/wirtschaft/sportwetten-anbieter-tipico-vorm-bgh-bekommen-spieler-ihr-geld-zurueck-667d330115aaed2fd4e6efc1
@Speedy
Der Einwand der gegnerischen Anwälte es wäre nicht korrekt die Anbieter zu bestrafen da sie die Konzessionen erhalten hätten müssen ist Nonsens. Selbst wenn das richtig wäre hätten sie es nicht anbieten dürfen sondern den langen Weg über's Gericht, zur Not bis nach Luxemburg bestreiten müssen. Da dieses Jahre gedauert hätte ohne Umsätze zu generieren haben sie den falschen Weg gewählt. Und jetzt im Nachhinein jammern auf höchstem Niveau. Ohne Worte!
Zitat von: Roy1234 am 27 Juni 2024, 20:34:59
Selbst wenn das richtig wäre hätten sie es nicht anbieten dürfen sondern den langen Weg über's Gericht, zur Not bis nach Luxemburg bestreiten müssen.
Das war auch die Argumentation des Kläger Anwalts.
Ich nehme das jetzt alles mal als gewonnen :))
So leid es mir tut - nennt mich spassbremse oder was auch immer - aber recht habe und bekommen und Geld sehen sind so ungleiche paar Schuhe wie flip Flops und Wanderstiefel... die gegnerische Seite tüftelt doch schon lange an einem Plan aus der Sache wieder raus zu kommen... wie hier schon geschrieben wurde sehe ich hier auch die GGL deutlich deutlicher in der Pflicht nun zu reagieren...
ist ja richtig. Easy einfach in die Liquidation...wie beim Baugewerbe, wenn die Tochter der Tochter pleite ist und die Schäden am Bau Schäden bleiben, weil sie keiner mehr bezahlt.
Aber: Wie Du sagst, es sind 2 Paar Schuhe, dann ist Deine Aussage auch ein zweites Paar Schuhe und hat erstmal mit dem Ausgang der BGH Verhandlung nichts zu tun. Erst Socken anziehen, dann Schuhe drüber.
Der Verkündungstermin soll am 25. Juli sein.
Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/erste-verhandlung-vor-bgh-zu-online-sportwetten-tipico-muss-spieler-gesamte-spielverluste-zurueckzahlen-228481.html
schön, dass die Pessimisten offensichtlcih nicht im Recht waren, auch hinsichtlich, dass der Fall schlecht aufbereitet wurde oder, dass der Anbieter Summe X zahlt um sich dem Verfahren zu entziehen, usw.
und, dass Prof. Dr. Köhler ja auch angesehen ist und der BGH sich vielleicht an Prof Dr. Köhler orientieren wird ... Gott sei dank nicht
Edit:
auch bemerkenswert, wie viele Anwälte, die oft noch nicht mal einfache Sachstandsanfragen in normaler Geschwindigkeit beantworten können, Zeit haben, dort persönlich aufzutauchen.
Bestimmt, weil es um die Sache geht und bestimmt nicht, weil es um ein Haufen relativ einfach generierter, hoher Anwaltskosten geht, da es im Prinzip immer um das gleiche geht mit wenigen Abweichungen.
Ja, die Welt ist abgrundtief schlecht. An jeder Ecke lauert jemand, der mich über den Tisch ziehen will. Alles sooo furchtbar, nur Betrüger unterwegs. Alles nur negativ .... Ganz schlimm!
Istvoelligegal, hör bitte endlich damit auf, hier so rumzumeckern, ohne Ross und Reiter zu nennen. Sag Anwalt xy macht dies und das. Aber nicht so allgemeine Meckereien. Es nervt!!!!
LG Ilona
Die Urteilsverkündung in Sachen I ZR 90/23 ist am 25.07. um 8:30 Uhr - ich bin gespannt.
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Termine/DE/Termine/IZR90-23.html (https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Termine/DE/Termine/IZR90-23.html)
LG Philipp
Was ich jetzt hier und in offiziellen Mitteilungen der Presse/Anwälte gelesen habe dann gibt es eigentlich nur einen richtig spannenden Aspekt.
Geht der BGH steil oder leitet er die ganze bzw punktuelle Kiste an den EuGH weiter. Wenn zweiteres dann gibt's eine richtig lange Pause bis es weitergeht. Wäre natürlich gut für die OC'S da sie noch mehr Zeit bekommen um sich...... zu überlegen. Heißt natürlich nicht dass es im ersten Fall schneller Geld gibt. Aber zumindest Urteile Urteile Urteile.
Es geht nur noch darum, ob der BGH den EGH kontaktiert oder nicht.
Die Sichtweise bleibt weiterhin pro Spieler.
Meine Falle gegen 2 Anbieter am LG sind beide positive für mich in den letzten Tagen entschieden wurden.
Ich denke das der BGH leider den EGH kontaktieren wird und das wäre nicht gut für die vielen Klagen.
Im August wird noch ein Fall verhandelt nach Erteilung der Lizenz. Grundlage sind Einzahlungen über 1000 Euro. Hier bin ich gespannt, ob hier die Klage auch bestätigt wird.
Der beste Artikel zur gestrigen Verhandlung
https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/online-sportwetten-unerlaubtes-gluecksspiel-bundesgerichtshof-tipico/?trk=feed_main-feed-card_feed-article-content
Edit Olli: Und schon wieder ... Vollzitat entfernt
In einem Hinweisbeschluss hatte der Erste Zivilsenat eine Vorlage an den EuGH nicht für erforderlich gehalten. Jedoch gestand der Vorsitzende am Donnerstag zu: Der aktuell anhängige Fall unterscheide sich von dem Fall, der dem Hinweisbeschluss zu Grunde lag.
Deshalb fand der Termin wohl auch statt. Der Anbieter hat sich einen Fall rausgesucht, mit dem er gedacht hat das Blatt wenden zu können, bzw. nach aussen raus das Gegenteil zu vermitteln.
Guter Beitrag
Edit OIlli: Das nächste Vollzitat entfernt ...
Hast du eine Quellenangabe? Um welchen Fall handelt es sich?
Was unterscheidet dieses Verfahren vom anderen ?
In diesem aktuellen Fall muss auf die Verjährung eingegangen werden.
Auch wurde in dieser Klage nicht expliziert auf die verbote im Glückspielvertrag eingegangen.
Die positiven Urteile berufen sich ja aktuell auf Verbote laut Glückspielvertrag und nicht darauf, ob eine Lizenz erteilt hätte müssen.
Warten wir mal das Urteil Ende des Monats ab.
Neues Video der Kanzlei Staudt
https://m.youtube.com/watch?v=cMYNyqy2xiY&t=2s
Das war bei der BGH Verhandlung egal, weil in den vorherigen Instanzen nicht darauf eingegangen wurde.
Der Kläger hat in den vorherigen Instanzen nicht erwähnt, dass das Angebot gegen den GlüStV verstößt.
Kein Wort zu:
- 1000€ Grenze (wurde überschritten)
- Cash Out Funktion
- Ereigniswetten wie gelbe Karten, Eckbälle sonstiges
Hat hier jemand Erfahrung mit Sportwetten insbesondere Österreich? Hier muss ja grundsätzlich eine pathologische Spielsucht vorliegen, welche aber in der Steiermark so gut wie nie anerkannt wird.
Gibt es hier auch etwas bezüglich über 1000€ Wetten?
Wie sieht es momentan aus mit der Vollstreckung bei Malta ansässigen aus, die rechtskräftig vor dem OLG verloren haben.
Die wollen ja wohl nicht zahlen. Was muß hier passieren, damit man wirklich an sein Geld kommt?
Hier handelt es sich um einen Anbieter, der beispielsweise bei Viktoria Köln Premiumpartner war von ein paar Jahren, und jetzt einer Gruppe weiterer Anbieter angehört,
die nicht mehr in Deutschland aktiv sind.
@Alex1289
Gibt es in Österreich denn auch ein 1.000 € Einzahlungslimit? Sonst helfen dir die deutschen Verfahren in dieser Frage nicht.
LG Ilona
Zitat von: lina1602 am 30 Juni 2024, 15:47:08
Wie sieht es momentan aus mit der Vollstreckung bei Malta ansässigen aus, die rechtskräftig vor dem OLG verloren haben.
Die wollen ja wohl nicht zahlen. Was muß hier passieren, damit man wirklich an sein Geld kommt?
Hier handelt es sich um einen Anbieter, der beispielsweise bei Viktoria Köln Premiumpartner war von ein paar Jahren, und jetzt einer Gruppe weiterer Anbieter angehört,
die nicht mehr in Deutschland aktiv sind.
Zur Zeit völlig aussichtslos. Ich habe vor dem OLG gewonnen im Januar, seitdem keine Zahlung von T.... Auf Malta ansässig. Malta sagt: Bill 55 🤷
Bis Bill 55 gekippt wird, wird der Kalender wohl 2025 zeigen. Vielleicht bewirkt das BGH Urteil was...
Rückforderungsprozesse sind Langzeitprojekte. Das ist inzwischen hinlänglich bekannt. Die Zwischenzeit sollte genutzt werden, um stabil glücksspielfrei zu werden bzw. zu bleiben. Alles Gute in die Runde
Ilona
Hallo,
Ich habe ebenfalls im März vor dem OLG gesiegt gegen den Branchenführer bei Sportwetten. Ebenfalls noch kein Geld gesehen.
Mich wundert die Aussage bei Staudt Rechtsanwälte auf der Homepage. Dort heißt es Zitat:" Fließt am Ende Geld?
Gerade die großen Anbieter kommen Ihren Zahlungsverpflichtungen in der Regel nach. "
Ist dem wirklich so oder nur ein Werbeslogan und irreführung?
Danke für eure Meinung!
Also beim einzigen Monopolisten in Ö, kannst du ""nur"" 800€ in der Woche verzocken.
Und Sportwetten gelten nicht als Glückspiel sondern als Geschicklichkeitsspiel.
Ich bin zwar kein Jurist, aber wenn du ein Versäumnisurteil hast, dann hast du doch rechtskräftig gewonnen und jeder EU Staat muss dieses Urteil anerkennen. Sobald Bill55 gekippt ist müsstest du das doch auch in Malta vollstrecken können?!
Theoretisch ja.
Die Anbieter waren aber auch vor Bill55 schon nicht sehr zahlungswillig. Gelegentlich scheiterte es da gerne schon an der postalischen Zustellung.
Urteil hin oder her, die Anbieter haben dafür doch gerade mal ein müdes Lächeln über... das ist wirklich super enttäuschend, das man sich so etwas bieten lassen muss... jeder normale Mensch sitzt ein oder Pfändung hier und da und die GGL pennt und macht einfach garnichts. Gerade in einer Zeit wo man durch das stattfinden der EM mit einem Lizenzentzug oder einem gewissen medialen Druck drohen könnte passiert nichts. Was sind das denn bitte für Menschen bei der GGL... das ist ja an Frechheit und Unvermögen kaum zu überbieten. Korrigiert mich bitte, wenn ich mit meiner Meinung über die GGL falsch liegen sollte.
Ich glaube die GGL kann nichts machen weil es Politiker in Deutschland gibt die mit den Anbieter Anwälte Golf spielen bzw. sie eingeladen werden!
Was ich gar nicht verstehe , warum fragen die Richter nicht als erstes ob die Anbieter obwohl sie keine Lizenz bekommen haben sich lieb verhalten haben und alles dafür gemacht haben das keiner spielsüchtig wird .
Ich denke wir sind uns alle einig , bis 2020 waren es Goldene Zeiten für die !
Hi,
könnt Ihr Euch denn nicht an die Presse wenden?
https://einfach-in-die-presse.de/pressearbeit/journalisten-finden/
Ist eigentlich auch zu solchen BGH-Terminen Presse anwesend? Wenn nicht, sollten Journalisten eingeladen werden.
Ihr solltet Euch parallel zu eingeschalteten Interessenvertretern auch SELBST GEHÖR VERSCHAFFEN.
Viele Grüße
Rubbel
Leute wir müssen geduldig sein. Auf den Termin mussten wir auch lange warten. Aber es ist dafür eine Wahnsinn Nachricht.
In der Presse stand wenn die Entscheidung so kommt wird der Anbieter ebenfalls die Steuern zurückfordern! 1 Mrd. € nur von einem Anbieter! Den rest könnt ihr euch sicherlich denken...also was dann das andere sein könnte!
Wie mehrfach hier erwähnt ändert das Geld nur die Hände..
Perfekt, dann hat der Anbieter Geld um die Klagen zu bedienen ;D :P
Geduld klingt ja nachvollziehbar. Wenn man durch mehrere Instanzen gegangen ist musste man die natürlich schon haben. Die meisten Anwälte gehen nicht auf sachstands Anfragen ein. Wieviel Zeit nach einem rechtskräftigen Urteil lässt man vergehen bevor man weiter aktiv wird? Oder ist Presse nur der Schuss ins eigene Bein?
vielleicht sollten wir Interpol einschalten?! 8)
Zitat von: PeterDer2 am 01 Juli 2024, 17:48:45
Gambler ich müsste mein Urteil jetzt schon vollstrecken können da Bill55 beim Versäumnis nicht zählt und es vollstreckbar ist.
Nur mal zur Klarstellung, weil Du das jetzt mehrfach angesprochen hast und es scheinbar zu deutlichen Irritationen bei einigen Usern gekommen ist.
Mir ist absolut nicht klar, welchen Floh Dir Dein Anwalt ins Ohr gesetzt hat. Wenn er aber davon ausgehen will, dass Versäumnisurteile nicht unter Bill55 fallen, dann wäre ich schon sehr auf dessen Begründung gespannt.
Ohne Anwalts-Bashing zu machen, aber diese Information ist schon arg befremdlich. Entweder hat er noch nie den gaming act gelesen oder es liegt bei ihm oder bei Dir ein deutliches Missverständnis des gaming act vor. Bereits ein einfacher Blick auf Bill55 zeigt, dass hier von "jedwedem Urteil oder sonstiger gerichtlicher Verfügung auszugehen ist.
Ich zitiere mal Bill 55 - Malta Gaming act, Cap. 583, veröffentlicht Gesetzblatt Malta 16. 06.2023:
"(b)
The Court shall refuse recognition and, or enforcement in Malta of
any foreign judgment and, or decision (...)"
Nochmal - ganz klar und eindeutig:
any judgement oder decision -
Jedes Urteil und/ oder Entscheidung fällt darunter. Damit
auch jedes Versäumnisurteil.
Würde auch keinerlei Sinn ergeben, wenn ein Versäumnisurteil als "gesondertes Urteil" nicht darunter fällt. EIn Versäumnisurteil hat im deutschen Rechtssystem keine Sonderstellung, sondern ist exakt das gleiche wert (wirtschaftlich und juristisch) wie es bei einem "normal verhandeltem Urteil" der Fall ist.
Hier empfehle ich ganz ganz dringende Rücksprache mit Deinem Anwalt oder aber die Rücksprache mit einem kundigen anderen Anwalt. Ich sehe das durchaus kritisch, wenn er Dir da irgendwelche Hoffnungen macht, die momentan nicht in der gewünschten Form vorhanden sind.
https://youtu.be/qGtYlks2LF8?si=ddzPRkejuZfSuvCd
Ganz interessant das es auch bei Frontal berichtet wird. Die Anbieter können es nicht mehr so weit treiben.
Zitat von: Kaffeesatzleser am 01 Juli 2024, 20:45:05
Zitat von: PeterDer2 am 01 Juli 2024, 17:48:45
Gambler ich müsste mein Urteil jetzt schon vollstrecken können da Bill55 beim Versäumnis nicht zählt und es vollstreckbar ist.
Nur mal zur Klarstellung, weil Du das jetzt mehrfach angesprochen hast und es scheinbar zu deutlichen Irritationen bei einigen Usern gekommen ist.
Mir ist absolut nicht klar, welchen Floh Dir Dein Anwalt ins Ohr gesetzt hat. Wenn er aber davon ausgehen will, dass Versäumnisurteile nicht unter Bill55 fallen, dann wäre ich schon sehr auf dessen Begründung gespannt.
Ohne Anwalts-Bashing zu machen, aber diese Information ist schon arg befremdlich. Entweder hat er noch nie den gaming act gelesen oder es liegt bei ihm oder bei Dir ein deutliches Missverständnis des gaming act vor. Bereits ein einfacher Blick auf Bill55 zeigt, dass hier von "jedwedem Urteil oder sonstiger gerichtlicher Verfügung auszugehen ist.
Ich zitiere mal Bill 55 - Malta Gaming act, Cap. 583, veröffentlicht Gesetzblatt Malta 16. 06.2023:
"(b) The Court shall refuse recognition and, or enforcement in Malta of any foreign judgment and, or decision (...)"
Nochmal - ganz klar und eindeutig: any judgement oder decision - Jedes Urteil und/ oder Entscheidung fällt darunter. Damit auch jedes Versäumnisurteil.
Würde auch keinerlei Sinn ergeben, wenn ein Versäumnisurteil als "gesondertes Urteil" nicht darunter fällt. EIn Versäumnisurteil hat im deutschen Rechtssystem keine Sonderstellung, sondern ist exakt das gleiche wert (wirtschaftlich und juristisch) wie es bei einem "normal verhandeltem Urteil" der Fall ist.
Hier empfehle ich ganz ganz dringende Rücksprache mit Deinem Anwalt oder aber die Rücksprache mit einem kundigen anderen Anwalt. Ich sehe das durchaus kritisch, wenn er Dir da irgendwelche Hoffnungen macht, die momentan nicht in der gewünschten Form vorhanden sind.
So einfach oder klar ist das dann doch nicht mit den Versäumnisurteilen (VU). VUs nehmen - losgelöst von der Bill-55-Problematik - vollstreckungsrechtlich durchaus eine Sonderstellung ein. Wenn sich jemand nämlich erst gar nicht die Mühe macht, sich gegen eine Klage zur Wehr zu setzen, dann kann er sich später auch nicht auf irgendwelche Prinzipien oder Vollstreckungshindernisse (Stichwort: "ordre public") berufen. Auch wenn der Wortlaut der Bill 55 das nicht hergibt, kann (nicht muss - Malta macht eh, was es will) für ein VU durchaus etwas anderes gelten. Möglicherweise kommt es auch auf den Einzelfall an. Stell dir mal vor, du verklagst ein Online-Casino nicht aus dem bekannten Grund (keine Lizenz = Geld zurück), sondern aus ganz anderen Gründen: Du hast 10.000 Euro eingezahlt und bekommst dein (nicht verspieltes) Geld nicht zurück, du bist minderjährig/geschäftsunfähig und so weiter. Oft kommt es ja vor, dass sich Spieler nicht nur auf die fehlende Lizenz, sondern auch darauf berufen, dass sie gar nicht Herr ihrer Sinne waren, sprich geschäftsunfähig. Was machen wir dann? Auch in Malta gibt es so etwas wie Geschäftsunfähigkeit.
Hier nochmal die ungekürzte Fassung:
"Unbeschadet der Bestimmungen der Zivilprozessordnung oder anderer Gesetze gilt als
Grundsatz der öffentlichen Ordnung:
(a) Klagen gegen einen Lizenzinhaber und/oder gegenwärtige oder frühere leitende
Angestellte und/oder Schlüsselpersonen eines Lizenzinhabers im Zusammenhang mit
der Erbringung einer Glücksspieldienstleistung oder gegen einen Spielteilnehmer wegen des Erhalts solcher Glücksspieldienstleistungen sind ausgeschlossen, wenn sie:
(i) der Rechtmäßigkeit der Erbringung von Glücksspieldienstleistungen in oder
von Malta aus aufgrund einer behördlichen Lizenz oder der Rechtmäßigkeit einer rechtlichen oder natürlichen Verbindlichkeit, die aus der Erbringung solcher Glücksspieldienstleistungen resultiert, entgegensteht oder diese untergräbt; und
(ii) sich auf eine zugelassene Tätigkeit bezieht, die gemäß diesem Gesetz oder
anderer anwendbarer Regelungsinstrumente rechtmäßig ist.
(b) Das Gericht hat die Anerkennung und/oder Vollstreckung ausländischer Urteile
und/oder Entscheidungen, die aufgrund einer Klage der in Unterartikel (a) genannten
Art ergangen sind, in Malta zu verweigern."
2
"
Ganz interessant auch:
https://www.bundestag.de/resource/blob/973702/c2ee95b877ecfe6820064ff67d04ef07/EU-6-038-23-pdf.pdf
Und abschließend noch ein FUN-Fact:
"Nicht einmal Malta selbst folgt einer solchen Regel. Im Gegenteil: Nach maltesischem Recht bedürfen die in einem anderen EU-Mitgliedstaat erteilten glücksspielrechtlichen Erlaubnisse einer gesonderten Anerkennung (,,recognition notice"). Diese wird nur dann erteilt, wenn ein mit dem maltesischen Recht weitgehend vergleichbarer Schutzstandard (,,safeguards largely equivalent to those offered by Maltese law") gewährleistet ist (vgl. Art. 22 Gaming Authorisations Regulations i. V. m. Art. 2 Abs. 1 Gaming Act). Umgekehrt aber soll ein extraterritoriales Tätigwerden allein in Malta lizensierter Glücksspielanbieter nunmehr durch maltesisches Recht umfassend unter Schutz gestellt werden. Dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird, ist kaum zu übersehen."
Das heißt also, dass in Malta eine deutsche Glücksspiellizenz nicht gilt – umgekehrt aber eine maltesische Lizenz in DE schon beachtet werden muss :-D Ich finde, lächerlicher kann man sich als Staat kaum machen....
Quelle: https://www.ruw.de/suche/zfwg/Mit-zweierlei-Mass-80dc922f600682b2c1652d7ecc47296e
https://www.jungewelt.de/artikel/478809.sportwetten-die-kommende-flut.html
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sportwetten-gluecksspiel-bgh-urteil-lux.JLJDqDkbYc2jUmq23M2xrQ
Es gibt 2 Artikel auf der Homepage. 4 Wochen kostenlos! Fand ich sehr interessant
Kleiner Hinweis:
Auf kostenpflichtige Abos verweist man eigentlich nicht. Zu schnell ist da dann jemand in der Abo-Falle gefangen.
Zudem: "deutlich weniger Werbung" und "Sie bestimmen, wie wir tracken" ist mir für ein Abo immer noch deutlich zu viel Werbung und zu viel Tracken ... :)
Wie gesagt um den Artikel zu lesen 4 Wochen kostenlos! Sowas kündige sofort! Danke für den Hinweis aber ich glaube in dem Forum ist jeder Altgenug um es einzuschätzen!
Ohne Anmeldung und nur der Überschrift und den sichtbaren 3-4 Sätzen denke ich mir es geht in die richtige Richtung. Die SZ ist kein kleines Blatt und übt damit zumindest medial etwas Druck aus. Wenn hier noch Behörden und Staat angesprochen würden ist das für Betreiber recht nervig.
hab die Berichterstattung gelesen. Dort steht nichts drin was man schon nicht kennt. Dass ein positives BGH Urteil fest steht. Die Vollstreckung aber aktuell in Malta wegen Bill55 unmöglich ist un die meisten Anbieter nicht zahlen. Einzig die GGL könnte die Anbieter dazu bringen zu zahlen. Die aber weiterhin zögern und die Anbieter weiterhin machen was Sie wollen. Limits werden missachtet usw. Aber die Behörde zögert weiterhin mal einen Anbieter den LIzenz zu entziehen
Was kann es noch überhaupt was neues geben? Mir ging es auch nur darum das es recht großzügiger Artikel ist! Finde es schon wichtig das gesagt wird das die Anbieter Urteile missachten! Brauch dann nichts mehr teilen wenn es unerwünscht ist oder überflüssig!
ZitatBrauch dann nichts mehr teilen wenn es unerwünscht ist oder überflüssig!
Mimöschen, davon habe ich nichts geschrieben! :)
sobald das urteil vom bgh zu unseren gusten ausfallen sollte wird die ggl immer mehr unter druck geraten zu agieren.
25.07 wird entscheidend sein für den weiteren verlauf.
Nochmal, es ist nicht vorrangig wichtig das alle drei Tage etwas neues irgendwo steht. Es ist jedoch wichtig das die Seriosität der Anbieter und das lahmen der Behörden immer und immer wieder medial angeprangert wird. Letztes Jahr um die Zeit gab es doch nur im Internet Berichte von Anwälten die locker belächelt wurden. Es tut sich schon etwas.
Hallo zusammen,
Über diesen Artikel bin ich gerade gestolpert. Ziemlich interessant und das probeabo wert, wenn man mich fragt. Nein ich arbeite nicht für die süddeutsche zeitung. Aber es zeigt wohin die Reise geht?
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gluecksspiel-sportwetten-tipico-bundesgerichtshof-geld-rueckgabe-lux.7jVkhqvpivzETCG5aKpQdG
Steht doch weiter oben schon...
Ou Backe, hab ich nicht gesehen. Sorry für den Spam
Wenn ihr glaubt, dass die GGL etwas unternimmt, dann habt ihr Deutschland nicht verstanden.
Schon immer galt folgendes: Aussitzen und dann mit Geld lösen. Aktiv wird nicht gehandelt.
Absolut richtig 👍, leider
Übrigens: hat mal jemand bei Gamesright angerufen? Telefonisch ist da niemand zu erreichen 😂😂😂
Die feiern noch.😁
Schon merkwürdig, dass die negativen Kommentare bei trustpilot nie lange bestand halten und plötzlich weg sind... ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Bei Google bewertet der Mitarbeiter sein Unternehmen auch selbst
Zitat von: 8lu88er8lase am 09 Juli 2024, 18:30:28
Schon merkwürdig, dass die negativen Kommentare bei trustpilot nie lange bestand halten und plötzlich weg sind...
liegt evtl. daran, dass du negative Kommentare beweisen musst. Die meisten haben da keine Lust zu, also wird die Bewertung mit der Zeit von Trustpilot gelöscht
Zitat von: PeterDer2 am 09 Juli 2024, 21:21:15
Ich kenne jemand der wartet seit 3 Monaten auf ein Angebot ...
Ich warte auch seit 3 Monaten auf meine Urteilsverkündung ;D ;D ;D
Drei Monate? Super Gericht, haben die Angst?
ich warte seit 8 monaten auf die urteilsverkündung...seit dem kommt nichts mehr vom gericht trotz mehrfacher nachfragen meines anwalts.
Kleine Gerichte? Hat denn keiner mehr eine eigene selbstbewusste Meinung egal welche Richtung? Die warten anscheinend alle bis der BGH etwas vorkaut. Furchtbar..
Ich warte ebenfalls seit vielenMonaten auf eines meiner Urteile. ( Urteil mehrfach verschoben)
Andere wurden beim gleichen Gericht bereits positiv entschieden. Es liegt viel am Richter.
kein kleines gericht. ja, tatsächlich sind die richter(innen) oft unerfahren und verunsichert, was das thema angeht. aber anscheinend auch unterbesetzt. oft werden die verfahren einfach ausgesetzt oder urteile nicht gefällt, immer im hinblick darauf, was BGH und EuGH machen...schrecklich, dass man als kläger dadurch so gut wie nicht zu seinem recht kommt, da man über alle instanzen gehen muss
Genau das sind die Schenkelklopfer der gegnerischen Anwälte. Zeit, Zeit und nochmals Zeit. Und wenn Leute überlegen eventuell zu klagen und dieses Hickhack mitbekommen halten sich sicher viele zurück. Und das sind die BigWins der Beklagten. An jedem Tag der verzögert wird fällt das Geld endgültig in deren Raster. Die Masse der normalen Verlierer mit 2-5000 Euro wird meiner Meinung nach diesen steinigen und nervigen Weg sowieso nicht bestreiten. Würde ich persönlich auch nicht.
Angst, Verunsicherung und Chaos sind immer gute Begleiter für die dunkle Seite. Das trifft nicht nur in diesem Bereich zu.
Guten Abend zusammen,
es wurde ja bereits viel zu Urteilen, Vergleichen etc. geschrieben.
Gibt es auch tatsächlich Fälle wo ALLES inkl. Zinsen und Anwaltskosten zurückgezahlt wurde?
Ich habe davon noch nie gehört
Viel hängt nun an der BGH Entscheidung zum Ende des Monats ab.
Mein Anwalt ist der Meinung, dass die Berufungen dann nachlassen werden.
Wahrscheinlich aber weiterhin nicht bezahlt wird und sich auf bill 55 berufen wird.
Hier schätzt er mit ca 1 Jahr bis dieses gesetzt einkassiert wird.
Kommt der EUGH ins Spiel sind wir bei mehreren Jahren Stillstand.
Einschätzung ist aber der BGH wird ein Urteil sprechen, was auch so in Ordnung geht.
Wenn das höchste Gericht in Deutschland es nicht kann welches sonst ?
Ich persönlich gehe nicht davon aus das die Berufungen zurückgehen werden! Berufungen schaffen zeitlichen Atem für die Anbieter um auszuzahlen! Bei nicht lZahlungen genauso! Man muss bedenken die Urteile wurden nicht ausgezahlt, weil bis dahin der BGH sich nicht geäußert hat!
Wenn die Entscheidung anders käme könnten die Anbieter sagen. Rechtskräftige aber falsche geurteilte Urteile!
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-bgh-wird-mit-grosser-wahrscheinlichkeit-zu-gunsten-der-spieler-entscheiden-229053.html
Hallo Michael,
habe ich auch noch nicht. Vermutlich weil keiner den langen Weg der Vollstreckung gehen will was momentan eh kaum funktioniert.
Außerdem hast Du diverse Parteien die das gerne anders händeln wollen aus den unterschiedlichsten Gründen. Die Anwälte auf beiden Seiten weil Vergleiche rentabel sind und die PKF's denen auch 30000 morgen lieber als 50000 in 5 Jahren sind. Deshalb wird der Klient auch gerne dahingehend beraten.
Nicht richtig Peter, sehr viele PKF haben in ihren Verträgen stehen dass sie bzw der Anwalt das entscheiden können.
Mein Verkündungstermin wurde wieder verschoben. Den Grund kann sich wohl jeder denken. Dann sinds 16 Wochen =) *reeelax, take it eaaaaaasyyy* ;D ;D ;D
Bei mir wurde ein Termin direkt mal aufgrund kommenden Urlaubs etc. mit knapp 3 Monaten nach Verhandlung angesetzt 😂
Schon alles lustig. Ich frage mich wie das ein Maler macht, der eine Wand beim Kunden streichen soll, was 25 Minuten, genau wie eine Urteilsverkündung dauert. Sagt er dem Kunden auch er kommt wegen dienstlichen Gründen in 3 Monaten wieder? :D :D :D
das Tolle ist, wenn der nächste Verkündungstermin erneut und erneut verschoben wird, ggf. auch ein Dezernatswechsel stattfindet, dann kann oder muss sogar die ganze Show wieder von vorne los gehen, also auch mit neuem Termin mit neuer mündlicher Verhandlung usw.
Dezernatswechsel findet oft statt, wenn Frauen in Mutterschutz gehen.
Ähhhh ... Speedy!
So ein selbstständiger Maler hat ja noch mehr zu tun, als nur die Wand zu streichen.
Er wird auch dafür bezahlt, dass er morgens das Material und Werkzeug ins Auto lädt und es abends wieder auslädt. Rechnungen, Angebote ... Mahnschreiben ... nicht zu vergessen die Materialbeschaffung beim rosa Eichhörnchen und das Umfüllen der Farbe in Eimern mit eigenem Firmenlogo! (So ähnlich hier bei mir geschehen!) ;)
Da werden dann auch schon mal mehr als die genannten 25 Minuten draus ... :)
Verschiebst du Arbeit, die 25 Minuten dauert um 16 Wochen? ;D
Würdest du dich nicht ärgern, wenn dein Maler die letzten Arbeiten in deinem Haus die 25 Minuten dauern am Tage des Termins um 16 Wochen verschiebt? Mit Sicherheit.
ZitatVerschiebst du Arbeit, die 25 Minuten dauert um 16 Wochen?
Die Eimer kommen bestimmt aus China mit dem Tretboot ... :)
Ärgern? So lange habe ich auf meinen Termin gewartet! :) OK ... nicht ganz ... die Hälfte ...
Nur um es klar zu stellen ... ich bin da voll bei Euch ... Ich kann Euch nur Herrn Dr. Rock (Richter am LG Hamburg) von einer der Jahrestagungen zitieren: Wer sein Recht durchsetzen möchte, der braucht Geduld!
Geduld habe ich, ich habe nur kein Verständnis dafür, dass man den Termin zum 4ten mal an den Tagen der Verkündung verschiebt. Deshalb mein bsp. mit dem Maler, der an den Tages des Termins die letzte Wand malen sollte und immer und immer wieder am Tag wo er das machen sollte den Termin um Wochen verschiebt =)
Da bin ich auf Kläger Seite. Eine Richterin bzw ein Richter sind von Klageerhebung bis zum Termin mit diesem hin und her Pingpong involviert. Die gehen auch nicht völlig blank in die Verhandlung. Dort wird eigentlich nur noch versucht unter Druck dem Kläger bekanntes im Mund zu verdrehen. Nicht umsonst liest man auch hier dass bei einigen bereits während der Verhandlung der/die Vorsitzende eine klare Richtung erkennen lässt. Und danach ist alles anders? Glaube ich kaum. Ich denke eher manche sind so unsicher und erhoffen sich jetzt im Juli eine klare Vorgabe. Bei manchen hier wäre ja eine Niederlage besser um gleich in Revision zu gehen. So zieht man es Monate raus und dann geht die Beklagte in Berufung. Die lachen sich doch schlapp.
besonders schlimm wird es ja, wenn das Verfahren verschleppt wird und in der Zeit der Betreiber "liquidiert" wird...
Die Politik sollte unbedingt in solchen Verfahren auch eine Sicherheit gesetzlich vorschreiben, so ähnlich wie
https://dejure.org/gesetze/ZPO/110.html
Sonst ist das Gerichtsverfahren über Glücksspiel auch noch Glücksspiel, ob und wenn ja, wann usw was kommt.
Wie bereits erwähnt wurde mein Termin bereits 3 mal verschoben zur Urteils Verkündung.
Wahrscheinlich bald ein 4 mal, weil mein Urteilstermin ein paar Tage vor der BGH Entscheidung liegt :)
So was geht gar nicht!
Bei einem anderen Prozess hatte ich nach der mündlichen Verhandlung 3 Wochen später mein Urteil.
Wie gesagt liegt oft am Richter.
Bei mir kam das Urteil nach 1 Woche.
Der Anwalt von mir musste kein Wort sagen.
Der Richter hat den Gegner klar gemacht das er keine Chance hat und Revision auch nicht.Mal sehen ob die gelben aus Gibraltar jetzt zahlen.
Weiß jemand ob es leichter ist aus Gibraltar urteile zu vollstrecken wie malta?
Gibraltar gehört ja zu England.
Bei mir wollten sie die Gerichtsverhandlung
Verschieben.
Hat der Richter zugestimmt.
Er hat sie 3 Wochen vorverlegt.
Lief nicht so für die Gegenseite.
Rückwirkend hätte ich es ohne pf gemacht.
Kommt immer auf das landgericht an wo man ist.
Baden-Württemberg ist Verbraucher freundlich
Hast du etwa schon Geld gesehen Jannik1986 oder warum die Meinung auf einmal oben PKF?
Ich denke da England nicht mehr in der EU ist , ist das mit Gibraltar leider auch nicht so einfach wie ich gelesen habe
Ne kein geld.
Was ich weiß ist, dass es seit dem Austritt der Engländer aus der EU kein neues Abkommen gibt was das Thema Vollstreckungen angeht.
Ohne das es dort ein Bill55 gibt scheinen sich die Betreiber dort gerne an Malta auszurichten.
Der österreichische Anwalt Dr. Karim Weber hat Anfang des Jahres in seinem Video gesagt dass es nach wie vor sehr schwierig ist in Gibraltar.
Ja genau aber angeblich zahlt elektraworks wohl noch nach endgültigen bestandskräftigen urteilen ....
Manchmal zahlen die Anbieter, manchmal nicht.
Hauptsächlich mit Vergleichen. Ansonsten gäbe es auch schon viel mehr Urteile.
Die Urteilsverkündung soll live auf Phoenix übertragen werden. ( 8:30 Uhr)
Zitat von: Balou2024 am 13 Juli 2024, 10:10:25
Die Urteilsverkündung soll live auf Phoenix übertragen werden. ( 8:30 Uhr)
Magst du noch deine Quelle verraten?
Gut möglich, es ist nicht ungewöhnlich das die Urteilsverkündungen live gezeigt werden!
(Dieselskandal)
Warum sollte er die Quelle verraten?
Glaube es oder nicht.
Na vermutlich auf Phoenix, da gibts auch Verkündungen zu anderen Themen.
Hab leider keine passende Kategorie gefunden, also bitte verschieben wenn s nicht passt.
https://www.bild.de/leben-wissen/sparfochs/bild-leser-eigentlich-reich-online-casino-zahlt-mir-168000-euro-nicht-aus-6683d837efaec85f78bb615b
Und nächste Woche gibt's Post wegen Teilnahme an illegalem Glücksspiel 😂🤦♂️
Naja... wenn man doch merkt, dass die Auszahlung nicht klappt... dann spiele ich doch dort nicht weiter ...
Mal eine Frage vom Laien, ich habeAnfang September ein LG Termin, könnte uns da ein positives Urteil dann helfen bzgl. Vergleichsbereitschaft oder Gewinnwahrscheinlichkeit wenn der Richter das BGH Urteil nutzen würde?
Selbstverständlich wird der BGH Urteil für jedes Verfahren hilfreich sein bzw. ein positives Urteil werden!
Allerdings werden die Anbieter wie hier schon öfters geschrieben immer in Berufung gehen um nicht ,,gleich" zahlen zu müssen sondern nach meiner Meinung die Zahlungen ,,verschieben". Falls du noch nicht hier die Beiträge gelesen hast stöbere hier etwas rum.
Und immer spielfrei bleiben!
Berufung wird immer eingelegt, selbst wenn der BGH nun hoffentlich sein Urteil spricht ohne den EUGH zu kontaktieren.
Dann wird der allerletzte Schritt ( Erfolgschance 1%) gezogen.
Lässt der BGH nicht Luxemburg entschieden, planen nach LTO-Informationen Anwälte der Glückspielanbieter wohl eine Verfassungsbeschwerde, in der sie die Vorenthaltung des gesetzlichen Richters – nämlich des EuGH – nach Art. 101 Abs. 1 S. 2 GG rügen wollen
Ach und im Notfall gibt es für die Anbieter Bill 55.
Die Top 3 in Deutschland berufen sich alle drauf und erkennen alle Urteile nicht an.
Die Glücksspiel Behörde befindet sich weiterhin im Tiefschlaf.
Zitat von: Justus999 am 14 Juli 2024, 15:56:51
Mal eine Frage vom Laien, ich habeAnfang September ein LG Termin, könnte uns da ein positives Urteil dann helfen bzgl. Vergleichsbereitschaft oder Gewinnwahrscheinlichkeit wenn der Richter das BGH Urteil nutzen würde?
Hallo meine Gute!
Sorry, dass ich jetzt erst antworte, meine Kristallkugel lag noch in der Spülmaschine und die Sicht war noch ziemlich beschlagen.
Scherz beiseite ... nun, wir kennen Deinen Fall doch gar nicht. Sind all die Kriterien, über die der BGH dort entscheiden soll, auch bei Dir vorhanden? Gibt es da vielleicht noch weitere, die nicht abgehandelt werden?
Wir wissen auch gar nicht, wie vergleichsbereit Dein Anbieter sein wird. Woher sollen wir das wissen?
Ich sage Dir jetzt noch einmal, was ich hier permanent predige: Habe Geduld! Mache Dich selbst nicht kirre mit irgendwelchen Hoffnungen, die doch nur auf Spekulationen beruhen.
Warte einfach ab und kümmere Dich um Deine Sucht. Auch wenn Du schon länger spielfrei bist, so erinnere ich mich gerade nicht, ob Du in der Hinsicht schon aktiv geworden warst. Wenn nicht .., jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt!
Am Samstag ist wieder Webmeeting um 19 Uhr ... schaue doch mal vorbei! Der Link steht in meiner Signatur.
Zitat von: Balou2024 am 14 Juli 2024, 18:35:43
Ach und im Notfall gibt es für die Anbieter Bill 55.
Die Top 3 in Deutschland berufen sich alle drauf und erkennen alle Urteile nicht an.
Die Glücksspiel Behörde befindet sich weiterhin im Tiefschlaf.
Ich denke mal für uns ist/war es ganz wichtig das wir auch vor den Gerichten und dem BGH recht bekommen und das für die letzten 10 Jahre!
Also ob Bill 55 oder nicht. Vorher wussten wir gar nicht das wir Geld zurückkriegen können!
Von daher immer Ruhe bewahren. Bis vor kurzem war es den Anbieter auch nicht 100% das sie das Geld zurück bezahlen müssen! Aber wenn der BGH so urteilt dann müssen die Zahlen und werden das auf lange Sicht machen!
Du schreibst das falsch ... es heißt B-Hörde ... so, wie B-Ware ... :)
Würdet ihr ein Vergleich von 50% bei schadensumme zustimmen?
Wenn der pf davon noch 36% bekommt.
ich persönlich würde das niemals annehmen.
Definitiv nicht annehmen, alles unter 80+ plus Kostenübernahme würde ich nicht akzeptieren.
Gute Frage ... würde ich von der Höhe der Summe abhängig machen und ob es noch andere Fälle gibt mit anderen Anbietern und man somit erstmal was in der Hand hat und ggf bissl beruhigter die Sachen angehen kann.
Mehr als 50 gibt es ja wohl eher selten wenn überhaupt ... schwieriger Fall
... und die Anwalts- und Gerichtskosten nicht vergessen.
LG Ilona
Ja aber würdest du es annehmen ilona ? Also vorausgesetzt die Kosten werden zusätzlich übernommen wie es ja meistens bei solchen Vergleichen ist .
Um dazu etwas sagen zu können, müsste ich wesentlich mehr Informationen haben, sowohl zu dem Fall als auch zu deiner persönlichen Situation. Was sagt denn dein Anwalt? Der kennt dich und den Fall.
LG Ilona
Das liest sich alles so als wären zu 100% die Anbieter Schuld.. ob uns 100% zustehen, das erfahren wir evtl. am 25.07. Bis dahin tief durchatmen ;)
Zitat von: PeterDer2 am 15 Juli 2024, 19:38:57
Never, dir stehen 100% zu minus PKF
Ganz korrekt, dann sollten die doch weiter gehen...Auf lange Sicht müssen die eh zahlen!
Naja das Gericht sagt mir steht alles zu ca 20000.Der Anwalt meint Vollstreckung in Gibraltar sehr schwierig.
Und es ist möglich das der bgh doch nach Europa entscheidet das es bis 2025 dauert dann.und Europa Gericht vel doch anders entscheidet. Also ca 5000 oder zocken auf ca 12000 .
Naja finanziell sieht es auch nicht gerade gut für mich aus
Lieber 5000 sicher.
Oder 12000 mit erhöhter Wahrscheinlichkeit.
Ach das erinnert mich an cashout damals.
Guten Abend zusammen,
bin seit geraumer Zeit stiller Mitleser hier in diesem Forum und wollte mich auch mal zu Wort melden.
Meine Klage geht gegen den selben Anbieter wie bei Jannik und wird diese Woche vorm LG verhandelt. Klage wurde im September eingereicht, also noch alles im zeitlichen Rahmen. Ansonsten geht es um einen 6-stelligen Betrag, im unteren Bereich. Finanziert durch PKF. So viel erst Mal dazu. Bei Fragen, gerne melden.
LG
Ich weiß nicht ob das allen klar ist, aber bei einem Vergleich von 50% und 36% PKF, bedeutet das nicht, dass man lediglich 14% der Klagesumme erhält.
Man erhält stattdessen:
Vergleich * Eigenanteil = Auszahlung
Also ->
0,50 * 0,64 = 0,32 = 32% der Klagesumme, also etwa ein Drittel.
Bei 20.000€ Klagewert wären das ungefähr 6.400€...
Wobei der PKF dann 3.600€ bekäme...
Was in etwa den Prozesskosten entspräche ... 🤷🏻♂️
Würdest du einen Vergleich annehmen wenn ja mi wieviel Prozent?
Was hat ein Zivilverfahren mit zocken zu tun?? Muss ich und werde ich nicht verstehen!
Würde alles unter 75 Prozent nicht annehmen. Mein Anwalt hat gemeint, dass der Anbieter nach der Verhandlung lediglich mit ca. 25 Prozent anklopft, deswegen stellt sich mir die Frage auch erst mal gar nicht
Zitat von: Zocker am 15 Juli 2024, 21:26:47
Was hat ein Zivilverfahren mit zocken zu tun?? Muss ich und werde ich nicht verstehen!
Er wird jawohl seine persönliche Empfindung dabei zum Ausdruck bringen dürfen, auch wenn du sie nicht hören willst.
Ich kann das im Ürigen tatsächlich gut nachvollziehen.
*lach* ... 'Galileo':
ZitatMan erhält stattdessen:
Vergleich * Eigenanteil = Auszahlung
Also ->
0,50 * 0,64 = 0,32% der Klagesumme, also etwa ein Drittel.
;D ;D ;D
:o :o WOW - höhere Mathematik? 0,32 Prozent sind 1/3 eines Ganzen, also von 100 %? 8) 8) Da staunt der Mathematiker Kaublötze .... äääh Bauklötze. Vormals waren 0,32 % knapp 1/3 von 1 Prozent. Aber alles verändert sich wohl, hmm ... im Laufe der Zeit ;D ;D
Jeder muss selbst entscheiden was er für richtig hält. Kommt auch auf die persönlichen Gegebenheiten an. Ich persönlich gehe davon aus dass das BGH Urteil auch im positiven Fall erstmal gar nichts ändern wird. Es gab schon immer Anbieter die zumindest mit Vergleichen kamen und andere die grundsätzlich alles ablehnen. Und selbst wenn Luxemburg und Recht spricht werden einige nicht zucken. Warum auch? In diesen Bananen Ländern ist doch alles angerichtet für Lug und ....
Die jetzigen Betreiber wenn halbwegs Hirn haben und keinen Mist bauen sind doch dein raus und nicht greifbar.
Zitat von: TAL am 15 Juli 2024, 22:04:07
Zitat von: Zocker am 15 Juli 2024, 21:26:47
Was hat ein Zivilverfahren mit zocken zu tun?? Muss ich und werde ich nicht verstehen!
Er wird jawohl seine persönliche Empfindung dabei zum Ausdruck bringen dürfen, auch wenn du sie nicht hören willst.
Ich kann das im Ürigen tatsächlich gut nachvollziehen.
Warum soll ich es nicht hören wollen??? Ist ja nicht mein Verfahren :). Fakt ist unterm Strich macht es kein Sinn. Das ist wohl keine Meinung! Man muss trennen was ich damit sagen möchte. Aber das wollt ihr wohl nicht verstehen oder. Nachdem BGH Urteil kann man kein Verfahren verlieren!!! Mehr sage ich nicht! Nach meiner Meinung ist der Fall beim BGH ganz gut für uns, weil es nur um die Lizenzfrage geht. Im Hinweisbeschluss ging es darum das der Anbieter auch keine Lizenz erhalten hätte. Der BGH hält die Schwelle ganz weit unten.
Dabei geht es nicht um irgendeine 'Meinung' (weder meine eigene, noch die von irgendwem anders), sondern um eine persönliche Empfindung. Die hat durchaus ihre Daseinsberechtigung, und sollte wohl ausgesprochen werden dürfen.
'Sinn' und 'Unsinn' sind dabei auch nicht relevant, zumal dies eh im Auge des Betrachters liegt.
Zu dem Rest, also sämtlichen Spekulationen rund um die eventuelle Tragweite eines BGH-Urteils, habe ich mich in keinster Weise geäußert.
Kann mir jemand sagen wann die Anbieter immer Berufung gegen das Urteil eines LGs einlegen?
Bei mir sind es noch 4 Tage und noch immer keine Berufung eingetroffen der Gegenseite.
Diese Woche hab ich einen Termin für ein Urteil bin mal gespannt, da dieser bereits 3 mal verlegt wurde.
Die kommt wahrscheinlich einen Tag vor Ablauf der Frist. Das bekannte Zeitspiel...
Zitat von: Balou2024 am 15 Juli 2024, 23:34:27
Kann mir jemand sagen wann die Anbieter immer Berufung gegen das Urteil eines LGs einlegen?
Bei mir sind es noch 4 Tage und noch immer keine Berufung eingetroffen der Gegenseite.
Diese Woche hab ich einen Termin für ein Urteil bin mal gespannt, da dieser bereits 3 mal verlegt wurde.
Wenn es Melchers dann wird immer am letzten Tag der Frist das Rechtsmittel eingelegt
Anbieter mit der Jahreszahl
Gegenseite ist fresh....
Guten Morgen zusammen,
ich halte mich schon lange hier auf dem laufenden.
Tatsächlich hätte ich nun doch ein Frage und wäre sehr dankbar, wenn mir diese jemand beantworten kann.
Ich habe meinen Rechtsstreit vor dem LG gewonnen. Daraufhin hat der Anbieter Berufung bei OLG eingereicht. Das OLG hat daraufhin das Verfahren ausgesetzt. Grund hierfür ist das Warten auf den EuGH.
Meine frage wäre jetzt, hat das das kommende BGH Urteil Auswirkungen auf die Aussetzung des OLG oder bleibt zumindest bei mir danach alles beim Alten und es wird auf den EuGH gewartet?
Vielen Dank im voraus:)
Ausgesetzt bei Sportwetten?
Aktuell sind mir da keine Fälle bekommt, weil selbst das LG Erfurt noch immer nichts zum EUGH geschickt hast.
Wenn das OLG aussetzt dann bleibt es auch ausgesetzt, egal wie der BGH entscheidet.
Also bei mir war es einmal gefühlt direkt nach Urteil wo die Berufung kam und bei einen Fall läuft sie auch diese Woche ab. Aber das mit den letzten Tag der Frist würde da wohl passen 🙈
Wundert mich, daß die Jahreszahlen zuerst von Melchers und dann von freshfields vertreten werden. Hoffentlich lag es nicht an einer Zahlungsmoral...
Also ich habe gehört das beide noch vertreten aber wohl mehr freshfield aufgrund der Kanzlei Größe da ja genug verfahren da sind
Das ist mir neu, dass der Sportwettenanbieter mit den Jahreszahlen im Namen, von einer anderen Kanzlei als Melchers vertreten wird. Von freshfields hatte ich bislang nix gehört.
Melchers legt immer am letzten Tag der Frist das Rechtsmittel ein (sogar am späten Nachmittag)
Frage an Jannik: Nach welchem Verfahren hat die Gegenseite das Angebot iHv 50% gemacht? LG oder OLG?
Lg hab abgesagt.
Anwalt war für 45 Prozent plus Anwalt und Gericht
Kosten.
Wäre wohl durchgesetzt wurden.
Was sagen eure Anwälte?
Verstehe ich jetzt nicht. Die haben 50% geboten und Dein Anwalt war für 45%???
Hab ich das war falsch gelesen oder hast Du einen schlechten Anwalt :))))
Das Angebot mit 50% beinhaltete ja sicherlich alle Anwalts- und Gerichtskosten, oder nicht?
Sorry sie wollten 45 und der Anwalt meinte 50 packt er.
Ok abwarten will 100
Gute Neuigkeiten zum Thema "es hat nich niemand Geld gesehen" Olli Kahn sein Vater hat gerade an den PKF die erstrittene Summe komplett überwiesen. Die Fragen mich nun per Mail nach meiner Iban. Es ist vorbei!!!
Kann ich dem Vater auch meine Iban geben? ;D :P
Glückwunsch Muslera. Geh mit dem Geld bedacht um. :)
darf man fragen, um was für einen betrag es sich ganz grob handelt?
War nach dem OLG Urteil im Januar wie ich gesehen habe ?! Aber ist ja mal ein Lichtblick
Wurde es wirklich gezahlt oder eher vollstreckt woanders ...
Klar die Summe wäre auch mal interessant bzw auch der PKF
Bzw wie lang hat es von Klage Einreichung beim LG über OLg bis jetzt gedauert ?
Freut mich echt sehr und ist sicherlich ne große Last weniger und sogar die volle Summe
Glückwunsch! Wir freuen uns mit dir! Sei aber bitte achtsam im Umgang mit der Kohle. Sprich mit jemandem aus deiner Familie. Mach alles transparent. Schütz das Geld! Und bleib spielfrei! Alles Gute!
LG Ilona
Und gib eventuell den Zugang zu Deinem Konto ab :) hab ich auch ne Zeit lang gemacht und hat sehr geholfen. Ansonsten: Glückwunsch 😀
Gratulation!
Verrätst Du Deinen Mitstreiter/innen, was gerade in Dir vorgeht? Sicher ist Dir fast schwindlig im Kopf, oder? Also ... sobald Du den ersten Glücksschwall überwunden hast :) Hattest Du noch Schulden?
Hast Du Pläne, was Du tun willst mit dem Geld? Daran hast Du doch während der 'Wartezeit' sicherlich gedacht. Und jetzt, wo das Geld da ist, verändern sich die Pläne?
Wahrscheinlich dauert es ja noch ein paar Tage oder ne Woche, bis das Geld gebucht ist. Berichte doch mal, ob Du z.B. schlafen kannst, ob Du aufgedreht bist und hin- und her rennst, ob Du's jemand aus Deiner unmittelbaren Nähe erzählt hast ... :)
Lass' es Dir gut gehen und pass' auf Dich auf!
Bin noch unterwegs, schreibe nach 22 Uhr alles was gefragt wurde :)
Glückwunsch Muslera!
Das gerade die zahlen haut mich von den Socken. Sind ja ansonsten nicht unter den top Adressen die freiwillig löhnen. Alternativ wäre wieder BGH gewesen? Denke aber da will keiner von denen so schnell wieder hin und wenn dann für höhere Beträge bei Urteilen.
Das was Rubbel angesprochen hat finde ich in der Tat interessant.
Glückwunsch!
Auch bei höheren Beträgen werden die nicht weiter gehen...!
Ergebnis? Leute ihr müsst euch die Anbieter genau anschauen!!!
@Zocker:
Deine Ideen und guten Tipps sind kaum verzichtbar :))))
Guten Abend Zusammen,
erstmal Glückwunsch an denjenigen der von OliKahn das komplette Geld bekommen hat. Das sind ermutigende Neuigkeiten.
Ich möchte hier gerne mal meinen Erlebnisstand wiedergeben.
Ich habe bei 5 Anbietern meine persönlichen Daten angefragt, Frist einen Monat.
Meine Daten habe ich innerhalb der Frist bekommen von
Olikahn, am schnellsten , jedoch auf zig Seiten auf schwer zu erkennbaren Firmenhintergrund
B
InterMilan
mycheck, die neuen Inhaber von mycheck haben angeblich keine Daten zu mir
bei B habe ich tatsächlich keinen Verlust sondern Gewinn.
OliKahn und Intermilan sind vor ca. 3 Wochen angeschrieben worden mit der Aufforderung den Verlust zu erstatten, bisher keine Reaktion.
betJahresTage kurz vor Ende der Frist meinem Anwalt eine mail geschickt, mit der Info dass sie die Frist eigenmächtig um 2 Monate verlängern weil sie längere "Recherchezeit" brauchen.
BetJahrestage hat mich dann, tatsächlich keine 2 Wochen nachdem ich den Brief bekommen habe in der sie die Frist um 2 Monate verlängert haben, aus Malta angerufen.
Junger Callcenterbursche bietet mir einen Vergleich an, 1500 €, ich verneine, er erhöht auf Nachfrage beim Chef auf 3000 €, ich sage zu ihm er soll mir nochmal gerade sagen wie hoch mein Verlust war.
Daraufhin er 30700 €. Ich daraufhin, nein danke. lol
Wir haben daraufhin ein Vergleichsangebot von 60 % gemacht. Bisher keine Reaktion.
Mein Gedanke dazu war, dass ich bei betjahrestage halt befürchte dass es noch ewig weitergehen könnte, weil die Pfändung nicht durchfürbar ist.
Im Gegensatz dazu verzichte ich bei OLIkahn auf einen Vergleichvorschlag, weil OLi von Anfang an am "seriösesten" mit dem Thema umgegangen ist und sogar vor Fristende meine persönlichen Daten rausgerückt haben. Außerdem glaube ich das Olikahn bei BGH Beschluß diesem folgen wird, weil Oli Marktführer in Deutschland sind und der Imageschaden zu groß wäre und der Druck durch Werbepartner wie Olli Kahn zu groß ist. Die Auszahlung an den Kollegen vorher ist für mich auch ein klares Zeichen dafür. Außerdem habe ich über Umwege gehört das Oli angeblich schon 500 Millionen Rücklagen für Entschädigungen zurückgelegt haben. Dazu war mein Gedanke auch, das bei OLI in Deutschland in den Wettbüros die Umsätze gepfändet werden könnten, oder nicht ?
Bei betJahrestage ist das eine ganz andere Geschichte. Nur Online und Deutschland nicht der größte Markt, die könnten schon es schon eher darauf ankommen lassen und drauf scheissen.
Meine Meinung dazu
Da kommt ja noch richtig Arbeit am späten Abend auf die Moderatoren oder Admins zu ;D
@MADMETZE, änder mal bitte alle Anbieternamen. Anbieter sollen hier nicht genannt werden. Benenne sie nach Farben oder ähnlichem. =)
Ja das Oli Kahn sein Vater zahlt beeindruckt echt sehr ! Aber wer kennt denn noch welche die meistens nach urteilen dann auch wirklich freiwillig zahlen ? Sowas wie hillside bzw elektraworks? 😉
Man hat ja man gehört die großen aber so richtig kann man das ja kaum glauben mehr .
@Madmetze: gebe dir bzgl den Markt recht jedoch hat auch Hillside und beim große Anteile noch wenn man zumindest der enormen werbung wie ich dahingehend nachgeht
Ok Kahn zahlt jetzt
Gibraltar b Lose vergleicht
Die Jahreszahl noch sehr wenig.
Aber der dominostein ist gefallen.
Ruhig bleiben
Edit: Elimination from OlliKahnsVater-tales
Kannst du auch eine Quelle für die Rücklagen nennen? Netz oder Wirtschaftkennzahlen, Jahresabschluss?
Mein Anwalt hat Kontakt zu einem Mandatem der wiederum den Chef einer großen Firma im Wettbereich ist und ihm diese Info gegeben hat. Muss nichts heißen, kann aber
Also, um mal Ross und Reiter zu nennen; ich wurde von Gameslaw vertreten. Haben 2022 geklagt, Streitwert ca 16.000. Ich war ehrlich gesagt nur darauf aus, dass aufgrund der ziemlich klaren Rechtslage sie gegenseite eine Vergleichssumme anbietet. Jesoch haben sie das nie oder ich habe davon nichts mitbekommen. Ich hätte 5000 sofort angenommen. Jedenfalls habe ich vor dem LG verloren, sind dann in Berufung gegangen. Der Termin beim OLG war im Februar, kurz darauf wurde verkündet dass ich gewonnen habe. Ich war die ganzen zwei Jahre sehr unruhig und habe jederzeit mit Geldsegen gerechnet. Besonders nachdem ich vor dem OLG gewonnen hatte, dachte ich dass innerhalb einer Woche gezahlt wird und habe immer wieder nachgehakt, bis Gamesright mir irgendwann klargemacht hat, dass wohl nicht gezahlt wird bis bill 55 gekippt ist. Hier im Forum las man dann, dass das voraussichtlich ende 25 passiert, sodass sich dann ein Schalter in meinem Kopf umgelegt hat. Ich habe nicht mehr mit dem Geld gerechnet und der Stress ist abgefallen. Heute kam dann die Nachricht, dass die Gegenseite gezahlt hat und trotzdem bin ich weder aufgeregt noch wird es mir schlaflose Nächte bereiten. Bereits seit 2 Jahren steht fest, was ich mit dem Geld mache. Ein Teil meiner Schulden wird abbezahlt, ein kleiner gebrauchter gekauft und in den Urlaub gefahren, das ist alles. Mit der Nachricht heute kam natürlich auch die Kostenaufstellung, die aber nicht richtig ist. Ich hatte damals einen mit dem "Standard" verglichen einen ziemlich guten Deal bekommen. Gamesright hat mit 48% abschlag gerechnet. In meinem Vertrag ist der Abschlag aber deutlich geringer. Ist für mich jetzt erst mal nicht krass beunruhigend, da, vermutlich aufgrund von "Massenabfertigung" , schon mehrfach unkorrekte oder doppelte Mails kamen.
Ich habe jetzt auf den Fehler aufmerksam gemacht und warte die Antwort ab.
Glückwunsch, Muslera
Da bin ich ja echt mal gespannt, wie es bei mir weitergeht mit Olli :D. Bisher steht nur ein LG-Urteil zu Buche.
Ich würde Hillside nicht weniger bedeutend als T einfschätzen. Die haben sich auch so richtig eingenistet in den Wettmarkt hier in Deutschland.
Und vielen lieben Dank für die Glückwünsche an alle!
👍
Hi Muslera,
na, dann hast Du ja schon einiges an gefühlsmäßigen Aufs und Abs ausgestanden. Toll, dass Du jetzt, deutlich früher als geahnt, dieses gute Ergebnis hast! Auch Deinen Plan und Deine Einstellung finde ich hervorragend: Teilschuldentilgung, Gebrauchtwagen, Urlaub - das ist richtig klasse!
Und das gönn' Dir auch wirklich!!! Ich freu' mich voll für Dich. SO muss es sein. Jedes Mal, wenn Du in den Wagen steigst, kannst Du stolz sein. Und: Genieß den Urlaub!!!
Viele Grüße R.
Sowas gibt Hoffnung und gerade vorm BGH Urteil ein wichtiges Zeichen.
Auch wenn die teilweise nur vermehrt Vergleiche anbieten, aber es zeigt, dass sie zumindest zum Teil dann doch willig sind.
Beim spielende Kirsche ist ja auch in Berufung gegangen und hat Zeit (schon verlängert) bis 27.7 ihre Begründung abzugeben. Mal schauen was dann das OLG macht oder ob die vorher ein Vergleich anbieten, aber unter 75% würde ich auch nein sagen.
Zitat von: Muslera am 16 Juli 2024, 20:01:38
Also, um mal Ross und Reiter zu nennen; ich wurde von Gameslaw vertreten. Haben 2022 geklagt, Streitwert ca 16.000. Ich war ehrlich gesagt nur darauf aus, dass aufgrund der ziemlich klaren Rechtslage sie gegenseite eine Vergleichssumme anbietet. Jesoch haben sie das nie oder ich habe davon nichts mitbekommen. Ich hätte 5000 sofort angenommen. Jedenfalls habe ich vor dem LG verloren, sind dann in Berufung gegangen. Der Termin beim OLG war im Februar, kurz darauf wurde verkündet dass ich gewonnen habe. Ich war die ganzen zwei Jahre sehr unruhig und habe jederzeit mit Geldsegen gerechnet. Besonders nachdem ich vor dem OLG gewonnen hatte, dachte ich dass innerhalb einer Woche gezahlt wird und habe immer wieder nachgehakt, bis Gamesright mir irgendwann klargemacht hat, dass wohl nicht gezahlt wird bis bill 55 gekippt ist. Hier im Forum las man dann, dass das voraussichtlich ende 25 passiert, sodass sich dann ein Schalter in meinem Kopf umgelegt hat. Ich habe nicht mehr mit dem Geld gerechnet und der Stress ist abgefallen. Heute kam dann die Nachricht, dass die Gegenseite gezahlt hat und trotzdem bin ich weder aufgeregt noch wird es mir schlaflose Nächte bereiten. Bereits seit 2 Jahren steht fest, was ich mit dem Geld mache. Ein Teil meiner Schulden wird abbezahlt, ein kleiner gebrauchter gekauft und in den Urlaub gefahren, das ist alles. Mit der Nachricht heute kam natürlich auch die Kostenaufstellung, die aber nicht richtig ist. Ich hatte damals einen mit dem "Standard" verglichen einen ziemlich guten Deal bekommen. Gamesright hat mit 48% abschlag gerechnet. In meinem Vertrag ist der Abschlag aber deutlich geringer. Ist für mich jetzt erst mal nicht krass beunruhigend, da, vermutlich aufgrund von "Massenabfertigung" , schon mehrfach unkorrekte oder doppelte Mails kamen.
Ich habe jetzt auf den Fehler aufmerksam gemacht und warte die Antwort ab.
Hattest du ein rechtskräftiges Urteil gehabt, dass der Gegner gezahlt hat ? Also war deine Klage komplett gerichtlich abgeschlossen?
Ja, seit Februar 24.
Wie bist du denn damals auf Gameslaw gekommen ? War das auch der finanzierer oder die Kanzlei hinter dem finanzierer?
Sagt mir mal so gar nichts ... Sorry
Zitat von: CRS 2024 am 17 Juli 2024, 11:36:39
Wie bist du denn damals auf Gameslaw gekommen ? War das auch der finanzierer oder die Kanzlei hinter dem finanzierer?
Sagt mir mal so gar nichts ... Sorry
Ich raff es selbst nicht ganz. Widerrufzentrale, spamhero, gameslaw, gamesright sind verschiedene Firmen oder Marken die da mitwirken.
Habe ich mir gestern auch gedacht, was ist Gameslaw?😂
Ich denke es kommt auch auf die Höhe der Klagesumme an wie bereit Anbieter sind.
Bei 17000 oder 25000 Euro ist ein guter Vergleich einfacher zu machen als wenn wir von 200 oder 300.000 Euro reden. Aber bisschen etwas für's Image muss man ja tun um wieder besser da zu stehen.
Edit: Vollzitat entfernt
Ich frage so. Was wäre die Alternative für die Anbieter??? Ich kann nur den Kopf schütteln....
Na dann schüttel mal den Kopf. Wir sprechen uns in 3-4 Jahren zu dem Thema nochmals.
Jetzt mal ganz im Ernst! Schau mal wer der CEO von dem Anbieter ist! Glaubst du ernsthaft das der CEO die Gelder von den eigenen Mitbürgern nicht auszahlt??? Was wollen wir in 3-4 Jahren uns erzählen ? Mir geht es ums jetzt.
Das Verfahren wird doch für die auch teurer...also das man da überhaupt diskutiert! Ist mit ein Rätsel!
Genau so welche Analysen machen auch die PKF!
Ich meinte nicht nur T sondern im allgemeinen sollte es zu einer Klageflut kommen. Und jetzt im Ernst, meinst Du irgendjemand interessiert es ob eigene oder ausländische Bürger auf der anderen Seite stehen?
Langsam wird dir Diskussion mehr als peinlich..ja für mich sogar. Die wollen auch Geld weiterhin verdienen! Der Markt ist am explodieren. Der Anbieter möchte langfristig an die Börse. Hinter den ,,seriöse ,, Anbieter stecken Investoren! Nochmals ich rede von vernünftigen großen.
Was klar sein sollte. Anders hätte ich auch nicht geklagt. Und außerdem dürfte es mit einem PKF sowieso egal sein!
Ich gebe Zocker recht.
Ich denke, dass bei den Anbietern ebenso wirtschaftlich und ökonomisch gedacht und gehandelt wird, gleichwohl dass bei denen in der Regel Geld keine große Rolle spielen dürfte.
Der Markt in Deutschland ist der größte in Europa für Sportwettenanbieter.
Daher wird früher oder später gezahlt werden. Ich gehe nicht davon aus, dass die Anbieter das Risiko eingehen und Deutschland als Markt abschreiben werden. Das wäre wirtschaftlich die falsche Richtung.
Ich bin bei denjenigen Stimmen, die sagen, dass die Anbieter nicht alles aufeinmal auszahlen können, was ich persönlich überzeugend und glaubwürdig finde. Wir reden ja hier zum Teil von einem Milliardenmarkt.
Ich denke daher, dass zumindest die drei Top-Anbieter, T, Hillside, und eletraworks, auf langer Strecke aufjedenfall ihre Rückstände begleichen werden. Alles andere wäre nicht mit der Wirtschaftlichkeit zu vereinbaren.
Eben wollte ich schon mal schreiben:
Ach, der Zocker, der denkt nur an das Gute auf dieser Welt! Ist das nicht schön? :)
Dann habe ich es aber doch mal lieber gelassen ...
Nun lese ich aber :
ZitatHinter den ,,seriöse ,, Anbieter stecken Investoren! Nochmals ich rede von vernünftigen großen.
Bitte! ... Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte ... lege die rosarote Brille ab! :)
In der Branche gibt es für mich keine Vernunft! Deren Geschäft ist es Süchtige zu erzeugen und denen Hab und Gut aus dem Allerwertesten zu schütteln! Denen sind die Menschen und Schicksale shitegal! Wie sich ja zeigt, stehen sie über den Gesetzen!
Übrigens: Bitte nicht erschrecken! Der Osterhase ist auch nur ein Fake! :)
Seit fast 50 Jahren kämpft der FAGS gegen diese Industrie! Die haben sich in der Zeit immer wieder Neues einfallen lassen. Sie finden überall Schlupflöcher und wenn die nicht reichen, dann machen sie sich selbst welche, siehe Malta oder den GlüStV!
So lange hier kein Blocken der Webseiten und eine Strafverfolgung der Verantwortlichen realisiert wird, wird sich gar nichts ändern! Wieso auch? Es gibt ja immer wieder neuen Nachschub an Spielsüchtigen ... auch daran wird ja fleissig gearbeitet!
Man sollte auch verstehen was ich damit sagen wollte! Mir wird das hier wirklich langsam zu blöd.
Wer ab jetzt spielt oder zockt oder tippt muss es ab jetzt selber wissen! Ich wusste nicht das es illegal war. Wenn die Anbieter die Einzahlungslimit gesetzt hätten wer unser Leben nicht so! Stimmts Kläger??
Was ich persönlich lustig finde ist die Tatsache dass hier immer von Mafia, unseriös und was weiß ich nicht alles geschrieben wird und jetzt im gleichen Atemzug von seriösen Geschäft aufbauen die Rede ist. Passt 👍
Es ist in diesem Land sogar möglich eine Lizenz zu bekommen wenn der vorherige Betreiber abgewickelt wird und vieles dafür spricht dass dies herbeigeführt wurde. Neuer Betreiber und gut ist es obwohl die gleichen Leute dahinter stehen. Ich glaube Ilona und Co kämpfen hier schon so lange aber von den entscheidenden Stellen kommt keine Hilfe. Wir reden hier nicht nur vom Milliardengeschäft für die Industrie, wir reden auch über fette Einnahmen für den Staat!
Die Aussage jetzt ist ganz ,,bewusst provokativ" an die Leute die gegen mich kommentieren!
Ihr zockt, habt die Chance für ein Neuanfang. Vor den Gerichten läuft es super für uns. Die Klagen werden von PKF finanziert!
Und dann ist alles blöd?? Wie bitte!
Dann klagt doch nicht! Ab jetzt zwingt uns keiner zum Zocken!
Niemand wurde niemals zum Zocken gezwungen.
Die OC-Angebote, auf die Ihr hereingefallen seid, hatten keine legale Grundlage.
Ja, Ihr habt die PkFs und die RAs. Ist ja auch gut so, sollt Ihr haben.
Was ich persönlich schade finde, ist nicht nur das Kauen am alten Spekulatius, also das Sinnieren über alle möglichen Möglichkeiten von Urteilen über Rückzahlungsdaten bis hin zu Gewinnmargen (wg. evtl. Zinsen).
Ich finde schade, dass bis auf ein paar Einzelne, die sogar in die Gerichte gefahren sind, alles so im Zimmerchen kauert und für die Sache an sich nix tut. Ich meine nicht nur eine Spende an den fags (nein, ich bin keine Sammlerin), sondern dass Ihr überhaupt mal Eigeninitiative ergreift, um das Thema an sich weiter in die Presse zu bringen. Warum tut Ihr das nicht? Warum schreibt hier jemand von den wahrscheinlichen Absichten der OC-Anbieter?
Vorhin, als ich das frisch gelesen hatte, wollte ich fast 'Zocker' fragen, ob er dann, wenn die CEOs an der Börse sind, vielleicht Aktien kaufen möchte, sobald er seine Kohle hat.
Weil ich schade finde, dass viele sich so sehr verlassen auf andere Menschen - die sollen die Kohle aus dem Feuer holen. Als wäret Ihr heimlich überfallen worden. Seid Ihr aber nicht. Und mit ein wenig sozialem Interesse abseits des eigenen Bedarfs, verspieltes Geld zurück zu bekommen, könntet Ihr sogar zufriedener sein und die Zeit besser überbrücken bis zu einer Auszahlung Eurer Schadenssumme. Wenn Ihr 'gesellschaftspolitisch' Engagement zeigtet, was die Glücksspielindustrie angeht.
Ach Zocker, entweder willst Du nicht verstehen was ich oder Olli zu sagen versuchen oder was weiß ich an welchem Umstand es liegt.
Ja das LG, OLG und der BGH waren den Anbietern anscheinend vor kurzem nicht bekannt. Die juckt kein Gericht der Welt solange sie keinen Druck von der Politik bekommen. A in deren Ländern und B in den betroffenen Ländern. Da müssen Ansagen her dass auch die jetzigen Betreiber geblockt werden wenn sie die illegale Zeit mit irgendwelchen Schweinereien blocken. Lass den BGH wirklich ein positives Urteil für uns sprechen wovon ich auch ausgehe dann ist Schluss mit lustig für die Gegner.
Dann reden wir nicht von 2000 Klagen sondern ein Vielfaches. Und dann werden sie sich wieder neues einfallen lassen, zur Not die Endlösung.
Und wenn ich die Aktion von BaH sehe und was die jetzt machen könnte ich kotzen. Und hier müsste die Politik eingreifen. Doch für die gibt's in der Regel nur Handlungsbedarf wenn ihnen Steuern vorenthalten werden. Lustig finde ich übrigens dass sich die Anbieter eigentlich die angeführten Wettsteuern zurückholen könnten wenn die Verträge in unseren Klagen als nichtig erklärt werden. 😁
Zitat von: Roy1234 am 17 Juli 2024, 16:48:15
Lustig finde ich übrigens dass sich die Anbieter eigentlich die angeführten Wettsteuern zurückholen könnten wenn die Verträge in unseren Klagen als nichtig erklärt werden. 😁
Vllt ist diese Rückforderung ja dann schon verjährt 😂
Der letzte Satz von Roy bringt mich zum Schmunzeln. Recht hat er, und mich würde es nicht wundern, wenn die OCs genau das einklagen
Das wäre dann auch ihr gutes Recht die Steuern zurück zu fordern sollte dann halt nur passieren wenn jeweils das Urteil beglichen wurde etc. ... wann wäre das legitim aber unseren Staat traue ich da leider alles ( negative ) zu 🙈
Bei mir hat sich nun folgendes aus der Verhandlung ergeben: Das Gericht tendiert stark dazu das Verfahren auszusetzen, bis sich das EuGH hierzu entschieden hat, da meine Klagesumme sich aus Sportwetten und Casino zusammensetzt.
Ansonsten war der Richter schon sehr darauf aus, eine Güteverhandlung zu vereinbaren. Hier zeigt der Anbieter Bereitschaft in der Größenordnung 20-30 Prozent. Mein Anwalt hat natürlich schnell signalisiert, dass die Summe weit weg von fair ist. Man wolle aber Verhanflungsbereitschaft zeigen, und setzt sich in den nächsten zwei Wochen zusammen und gibt anschließend Bescheid, ob man Einigung erzielen konnte. Wiederum zwei Wochen später erfolgt das Urteil.
Ich habe ein Bericht gelesen das der Anbieter eine Rückforderung der Steuern von 1 MRD. € Euro vorbereitet. Das dazu. Das Geld wechselt nur die Hand. Durch unsere Rückforderung kriegt der Staat das Geld wieder rein...
@MR Anderson:
War es bei dir nahezu 50:50 Eck Casino und Sport oder wie war das Verhältnis ? Ich habe Casino da meistens unter 2 Prozent bei mir rausgelesen um eben ne Aussetzung zu vermeiden
Der Staat ist genauso kriminell..
Scheißegal woher das Geld kommt, Hauptsache es geht zum Staat
Was war es? Schweigesteuergeld? oder Weggucksteuergeld? Lobbyistensteuergeld? :D
Das Steuerrecht ist nix für Laien. Das ist besonders. So muss man z. B. auch illegale Tätigkeiten versteuern. Böse Buben stolpern also nicht nur über das Strafrecht sondern auch über das Steuerrecht.
LG Ilona
@CRS: Verhältnis war nahezu 50:50
Ok dann muss man natürlich alles zusammen fassen anders wäre dann Quatsch ... 👍
Das mag ja alles sein Ilona, nur warum wird nicht gefragt wo das Geld herkommt? Also isses denen vielleicht nicht egal, aber es interessiert wohl auch keinen, Hauptsache es fließt..
Zocker erkläre mir bitte mal wie der Staat das Geld durch unsere Rückforderung wieder bekommt? Anbieter klagt Geld vom Staat ein und wir vom Anbieter? Wo soll der Staat profitieren?
@Ilona
Da hast Du wohl recht. Es gibt kaum für Laien undurchschaubareres als das Steuerrecht.
Sag mal kannst du nicht weiter denken? Es kommt Geld rein! Schulden werden abbezahlt, Konsum steigt, weil man sich was gönnt. Das Geld kommt ins Wirtschaftkreislauf..Also echt merkwürdig...
das einzige, was meines Erachtens in Deutschland weiterhin reibungslos funktioniert und auch reibungslos funktionierte, ist das Finanzamt.
Hat hier jemand John Maynard Keynes gelesen???
Anscheinend kann ich nicht soweit wie Du denken Zocker. Ich werde Dich für den Mathematik Award vorschlagen.
Damit ist das Thema beendet.
Es wird verzögert.
Es gibt noch viele vergleiche.
60% der Summen sind unter 5000€
Von den restlichen 40% klagen wiederum
Nur etwas 40%.
Und davon gehen 50% vergleiche an.
Es läuft der Rest ist pinads.
Aber sie werden zahlen sonst gibt's Probleme mit der Lizenzs.
Und der deutsche Markt bringt mittelfristig mehr.
Economics Award...wenn wir schon dabei sind :)
Im Grunde optimal: Einige Menschen erhalten viel viel Geld aus dem Nichts (Anbieter zahlen) und dafür müssen nur wenig Steuern aufgebracht werden (Anbieter fordern Steuern zurück). Besser gehts kaum...
ok, und bei Jannik dann den Mathematik Spekulatius Award :))
Habt ihr eigentlich auch den Beitrag von Rubbel 1309 gelesen. Falls ja, warum sagt ihr nichts dazu?
,,Jungs", der Trick mit dem Ignorieren funktioniert mit uns nicht 😊
LG Ilona
Der war welcher bzw was heißt die 1309 ? Sorry sagt mir so nix
Irgendwer ist mal auf die schlaue Idee gekommen, die Beiträge eines Threads durchzuzählen.
Unter der Überschrift steht diese Zahl mit einem vorangestellten #.
Zudem kann man die Zahl auch im Link verwenden, um direkt zu einem solchen Beitrag zu springen.
Dieser Beitrag ist Nr. 1331!
Der hier:
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6494.msg68325.html#msg68325
...das war, wie oben im Titel ihrer Antwort steht, der 1309. Beitrag in diesem Thread.
Was für sich betrachtet schon irgendwie bezeichnend ist...
-edit-
Olli war schneller.
Ok danke das war mir echt so nicht klar aber jetzt verstehe ich . Danke
Heute Nacht ist mir eine Frage gekommen und da dachte ich mir: boah, was ein bullshit.
Frage war: Gilt das 1000€ Einzahlungslimit eigentlich von Monat zu Monat? D.h., am 31. 1000€ eingezahlt und am 1. wieder 1000€ eingezahlt und es ist ok???
Das finde ich jetzt auch nicht gerade spielerschützend....da sollte doch eher ein 30-Tage rollierendes Limit gelten, oder nicht??
Das gilt für einen Monat ab deiner ersten Einzahlung, dabei spielt es keine Rolle ob man am 1 oder am 7. eingezahlt hat.
Echt? Dann wäre es ja ok.
Chatgpt sagt allerdings: kalenderbasiert, dh das Limit wird jeden Monat auf 0 gesetzt. Nicht nach 30 Tagen. Das finde ich semi...
Jetzt hab ich mal gegoogelt und ea halten sich ja scheinbar nifht alle an diese 1000€ Grenze. Das kann man ja sehr leicht dokumentieren. Warum kommt es hier nicht zu einer sofortigen Geldstrafe?
Warum muss man auch hier wieder sein Recht einklagen? Find ich dämlich...
P.S.: ich bin und bleibe gesperrt...aber der Beitrag 1309 hat mir zu denken gegeben, was man eigentlich tun kann und was alles schief läuft.
Womöglich von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, aber zwei auf der Whitelist machen es von Monat zu Monat. Kam oft genug vor, dass ich schon gewartet habe, bis das Limit am 1. eines Monats resetet wird.
Klar auch nach der Lizenzvergabe. Wenn sich nicht ans Limit gehalten wird, dann ist das rechtswidrig. Ich verstehe nur leider absolut nicht, warum man hier Klagen muss. Denn: selbst 200 Euro zu viel wäre falsch. Aber 200€ wird und kann niemand ernsthaft einklagen. D.h., auch hier machen die Anbieter leider weiter, wie sie wollen.
Und gut, dachte ich mir, dass Kalendermonate korrekt sind. Spielt über die Zeit auch keine Rolle.
Rechtskräftig da kein Einspruch gegen das LG Urteil? Weil OLG Urteile gibt es ja glaube noch keine.
Aber es wurde dir nur der über 1000 Euro je Monat hiinausgehende Betrag anerkannt oder sogar die gesamten Auszahlungen ( abzgl. Auszahlungen jeweils natürlich )?
Und wegen zB den letzten Posts kam auch Beitrag 1309 ins Spiel.
Hierzu habe ich persönlich eine etwas andere Meinung auch wenn ich als Abstinenzler ja nicht zocke. Für mich geht es hier nicht um das zurückholen, sondern darum dass diese Läden richtig bestraft werden und im besten Falle irgendwann ihre Lizenz verlieren. Jeder der jetzt einzahlt weiß dass es nicht erlaubt ist über 1000 Euro (was ein Wahnsinn) einzuzahlen. Da gilt das ich habe nichts gewusst nicht mehr.
Bin bei Dir. Die Läden sollten absolut bestraft werden. Werden sie aber nicht.
Ist übrigens in anderen Bereichen nifht anders. Wissentlicher Betrug an der Börse wird meist auch nur mit einem Ordnungsgeld in minimaler Höhe belegt. Oder noch besser: die Leute, die den Betrug aufdecken sollen, werden mit einem Hungerlohn abgespeist und haben eigentlich keine Ahnung.
Im Kryptobereich ist Betrug an der Tagesordnung. Die Träume vom Reichtum werden genutzt, um dir 2 Minuten später das Messer in den Rücken zu rammen. Regulierung? Fehlanzeige
Nur mal so...
Nutzloses 'Wissen', oder?
Bin ich völlig bei euch. Mein 15 jähriger Neffe ( BVB Fan) spielt selbst aktiv Fussball und schaut dementsprechend am Wochenende auch Sky. Da fiel nicht selten der Satz: Ich hab Dortmund wieder richtig getippt. Schade dass ich noch keine 18 bin, dann hätte ich bei Tipico richtig abgeräumt.
Ohne diese Werbung würde man viele Jugendliche schützen...
Zitat von: Rubbel am 19 Juli 2024, 13:24:50
Nutzloses 'Wissen', oder?
Nutzlos ist der falsche Ausdruck. Sinnlos wäre für mich besser gesagt da jeder Zocker auch ohne diese Regelung eigentlich weiß dass der Betrag zum verzocken viel zu hoch ist und die meisten dann trotzdem sogar noch weiter gehen. Die Banken wollen schließlich auch Kredite vergeben. 😀
;) ;) Hallo Roy,
ich hab 'nutzlos' gewählt, weil ja scheinbar niemand davon ableitet, sich mal zur Wehr zu setzen ... außer hier in kleinstem Rahmen nur für eine private Schadensregulierung. ;)
@Speedy
Klar und mit vernünftigen Regulierungen die realistisch sind doppelt. Aber wer will das?
Mag sein das ich Politik verdrossen bin aber ich sehe in meinen Augen überall nur Lobbyisten.
Was geschützt werden soll wird es auch.
Wenn ich mal drei Beispiele anmerken darf.
Die EU Vorsitzenden Wahl, den Maskenskandal und CumEx. Ich denke jeder weiß worauf ich hinaus will.
Als Gegenbeispiel von vor längerer Zeit, von Guttenberg der schon vor dem sicheren feststellen seiner Verfehlung die Ämter niederlegen mußte. Wegen einer Handvoll Seiten aus dem Netz einer anderen Arbeit. Jetzt wird so ziemlich alles, in meinen Augen schlimmere Vorfälle, im Ansatz weg gekehrt.
Das trifft auch auf diese Industrie zu die offensichtlich Verfehlungen begeht und die Augen sehen in die andere Richtung.
hagen rether:
https://www.youtube.com/watch?v=Og59snm16sw
ich finds nur auch interessant, dass die Tdingsbums Anwälte, ebenfalls die Grünen, die Bundesregierung, usw. vor Gericht vertreten.
man kennt sich halt ,...
Hallo zusammen,
Ich habe bisher keinen Anwalt bzw. PKF gefunden, welcher sich um das Überschreiten des Limits "kümmern" möchte.
Bei mir sind es ca. 50.000,00 € nach Oktober 2020. Aber wie gesagt bisher habe ich nut Absagen bekommen, obwohl es eigentlich ganz von der Perspektive doch lukrativ sein sollte.
Hier kämpfe ich noch und suche nach einem PKF.
Gruß
Nachtigall
Also bei den Limits ist es mit PKF echt schwierig da halt noch keine OLG Urteile. Das läuft alles erst langsam an...
Zitat von: Nachtigal1989 am 19 Juli 2024, 17:22:15
Ich habe bisher keinen Anwalt bzw. PKF gefunden, welcher sich um das Überschreiten des Limits "kümmern" möchte
Ich hätte da eine Kanzlei die das anbietet.
Die da wäre ? Würde mich auch mal interessiert da auch betroffen wenn auch deutlich geringer
Nächste Woche bgh urteil.
Denkt ihr ein positives urteil wird die Anbieter
Zum umdenken bringen?
Wird es zum EuGH weitergehen?
Eure Meinung bitte
Hier ein link
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-unerlaubte-sportwetten-online-casino-tipico-aussergerichtliche-einigung-gescheitert/
Hier gibt's die Vermutung das es ohne EuGH weitergeht
Hi Speedy,
mich würde die Kanzlei natürlich auch interessieren. Sollte das aus Vertrauensgründen nicht möglich sein diese mitzuteilen wäre es kein Problem.
Ich bin mir ziemlich sicher das es sich bei uns allen doch noch zum positiven ändern sollte. Was die Limit Geschichte betrifft.
Gruß
Nachtigall
Ich hoffe ohne EuGH, ändern wird sich nicht viel.
Diejenigen welche zahlen werden es hin und wieder nach Lust und Laune tun, andere nicht.
Dann werden die Anbieter vermutlich wieder eine Beschwerde formulieren, vielleicht mal gegen den BGH nach Luxemburg. Wer weiß schon was kommt.😁
Hi, ich hatte sie nicht geschrieben, da ich nicht weiß ob ich die hier nennen darf. Ansonsten mir gerne kurz Privat schreiben..
Bevor Olli mich wieder verprügelt ;D
Wäre Mal lustig, wie Melchers reagieren würde, wenn man sie unverbindlich unvermittelt fragt, ob sie einem beim Geld zurückholen unterstützen :D ...der Strafverteidiger verteidigt ja auch heute den Mörder und morgen das Opfer.
Wenn es zum EuGH gehen würde hätte der BGH keine Urteilsverkündung nach Wochen angekündigt.
Zitat von: Jannik1986 am 19 Juli 2024, 19:36:09
Hier ein link
https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bgh-unerlaubte-sportwetten-online-casino-TIPPINSKLO-aussergerichtliche-einigung-gescheitert/
Der Bericht ist vom 19. April.
Jetzt möchte ich Rubbel mal um Vorschläge bitten, wie wir aktiv etwas ändern können. Das wäre toll...
Ich habe das aktiv schon in einem anderen Bereich versucht...genau werde ich das nicht erläutern. Und das hat 0 gebracht. Es interessiert einfach niemanden. Deswegen ist das Wissen nicht nutzlos, sondern spiegelt genau das wider, was passiert: Es interessiert niemanden. Vielleicht noch so viel: Die Lobby und die Menschen, die mit bestimmten Dingen Geld verdienen, sitzen am Hebel. Und ich sags gerne nochmal: Ich war sehr weit, habe mit sehr vielen Menschen gesprochen über nicht korrekte Aktivitäten...und es gab immer Ausreden usw.
Also gerne mal Vorschläge raushauen, wie ich etwas ändern kann, ohne mich an ach wie gut, dass niemand weiss, wie der Laden heiß´ Läden festzukleben (ansonsten unnützes Gerede 😀)
Zitat von: wluchten66 am 19 Juli 2024, 21:36:38
Also gerne mal Vorschläge raushauen, wie ich etwas ändern kann, ohne mich an der Spruch wirkt nur einmal Läden festzukleben (ansonsten unnützes Gerede 😀)
😂😂😂
Wluchten ;D ;D
Anstatt Dich an eine Tür von Pociti zu tackern, könntest Du besser Fluglätter davor verteilen, die deren Machenschaften beschreiben. Besser alle von Euch! Oder Ihr hättet an z.B.den 'Kicker' schon vor ein paar Wochen oder Monaten mal Leserbriefe einreichen können. Ihr hättet Euch auch an Reporter wenden können, es gab so viele Möglichkeiten. Nicht bloß für Sportwetten.
Genauso hättet Ihr Euch zusammen an Journalisten wenden können -- immer zusammen, mit Druck. Es hätte sicher bzw. kann sicher mehr Druck entstehen, wenn IHR ihn macht. Klar dauert das etwas. Aber es ließe sich managen. Immer noch. Ein wenig Suchen ist sicher nötig, aber Recherche habt Ihr genug gemacht, um sie 'verkaufen' zu können.
Statt hier immer wieder rumzutönen oder auch rumzuflennen. Sich hinzusetzen und zu warten ... zu hoffen, dass schon Andere für Euch was tun und sich ins Zeug legen - wie hier das fags, wie hier mit dem ganzen Einsatz Ilona, die dafür gekämpft hat an vielen Stellen, das könnt auch IHR! Ihr müsst Euch ne Lobby verschaffen. Andere Leute demonstrieren für ihre Rechte auf der Straße ...
Oder Ilona oder jemanden vom fags fragen, was Ihr evtl. tun könntet. TIPPS einholen, nicht abgeben :))
So wie jetzt macht Ihr Euch nur zum Knecht - solange Ihr wartet, dass möglichst Eure Wünsche in Erfüllung gehen ...
Zitat von: Zocker am 19 Juli 2024, 21:12:47
Wenn es zum EuGH gehen würde hätte der BGH keine Urteilsverkündung nach Wochen angekündigt.
Der BGH muss ja auch nichts zum EuGH senden. Offen ist immer noch die beiden angekündigten Vorlagen aus Erfurt sowohl für Sportwetten als auch für Casino-Sachverhalte.
Dann könnte der BGH umfassend ein Urteil sprechen, in dem er alles reinwurstet, was es so an Rechtsauffassung gibt und das LG Erfurt nimmt dann exakt diese Entscheidung des BGH und legt an Hand derer die deutsche Rechtslage mit der Bitte um Prüfung dem EuGH vor.
Genau das wäre eigentlich extrem wünschenswert. Unterstellt, das derzeitig anhängige EuGH Verfahren C-440/23 ist tatsächlich ausgesetzt, weil das vorlegende Gericht aus Malta Sperenzchen macht und mehr oder weniger die Zuarbeit verweigert, dann würde sich der ganze Verfahrensstau in Deutschland durch die ganzen Verfahrensaussetzungen noch Jahre hinziehen. Genau das hatte das LG Erfurt ja auch in seinen 3 Beschlüssen als problematisch dargelegt.
Dann gäbe es eine endgültige Entscheidung, die auch auf absehbare Zeit erfolgen wird. Hopp oder Top eben, damit all das endlich mal endgültig geklärt wird.
Zitathttps://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6663.0.html
Mag ja so sein aber ich verstehe immer noch nicht WARUM man immer die negativen Sachen sich raussucht? Das sich das so hinzieht und das der LG Erfurt eine Vorlage machen kann. War das nicht so das der ,,Richter" befangen wäre.
Ich finde es persönlich ein gutes Zeichen das das Verfahren vom EuGH ausgesetzt ist, weil ich es für uns deute. Das Gericht spielt nicht mit, weil es sicherlich weiß wie das EuGH entscheidet.
Wenn der BGH das Urteil verkündet glaube ich eher weniger das ein Richter am LG eine Vorlage zum EuGH schickt!
Ich sehe es trotzdem alles positiv. Es laufen Vergleiche und Zahlungen. Wenn es sich hinzieht haben die Anbieter auch das Problem alles auf einmal zu zahlen!
So bei mir wurde auch Berufung eingelegt, Fristverlängerung und Antrag Aussetzung Casino/Sportwetten. Der Casinoanteil ist lächerlich niedrig. Gut, was anderes habe ich auch nicht erwartet.Hoffentlich ist nächste Woche dann Schluss mit den ganzen Spielereien.
Es gibt aber auch OLG's die das Verfahren im Casinobereich nicht aussetzen!
Hi Zockerle!
Schon mal das hier gelesen? https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6663.0.html
Zitat von: Zocker am 20 Juli 2024, 09:45:17
Es gibt aber auch OLG's die das Verfahren im Casinobereich nicht aussetzen!
Das Problem hier sind auch nicht unbedingt die OLG's sondern eher die LG. Es gibt OLG's mit deutlichen Aussagen zu ihrer Meinung und trotzdem entscheiden Richter am LG völlig anders.
Kanzlei Staudt mit neuen News. Und nein, Geld liegt noch nicht vor eurer Tür ;D ;D :P
https://www.youtube.com/watch?v=xd8JM_-_upw
@ Wluchten:
Hallo :)
Da Du ja nix weiter geschrieben hast auf meine Antwort (die Du provoziert hast), hier kurz noch eine weitere 'Idee':
Look at
https://epetitionen.bundestag.de/epet/service.$$$.rubrik.oeffentlichePetition.html
und dazu noch eine Idee:
Es gibt die Möglichkeit von Vereinsbildungen. Oder eine Interessengemeinschaft. Da wäre Einigkeit zwischen Euch vonnöten, zusammenschließen könntet Ihr Euch per Videoschalte. Für Absprachen. Damit Ihr einen 'Namen' habt. Wenn Ihr jemanden wie 'Kaffeesatzleser' hättet, wäre das ein großer 'Gewinn'.
Kosten müssten umgelegt werden. Eine anfängliche Einlage von jedem ist bestimmt gut. Vielleicht hat sogar der fags die Möglichkeit, ein 'Unterkonto' dafür einzurichten, da wäre Euer Geld jedenfalls sicher aufgehoben. Buchhaltung müsste jemand von Euch allerdings (sowieso) machen. Für die Verbreitung in der Presse könntet Ihr mit Hilfe von Ilona vllt. mal den Ex-MDR-Kinderkanal-Mann anschreiben, der weiß bestimmt, wie das mit der Presse so läuft u. hat vllt. sogar Connections.
Ab jetzt nichts mehr von mir dazu. Ausruhen oder Handeln ... es liegt bei Euch.
LG R
-Ergänzte Fassung-
Zitat von: Speedy am 21 Juli 2024, 12:45:55
Kanzlei Staudt mit neuen News. Und nein, Geld liegt noch nicht vor eurer Tür ;D ;D :P
Ich finde den Staudt ganz gut auch wenn natürlich immer etwas Eigenwerbung dabei ist. Wenn ich lese/höre was bzgl dem Casino Prozess vor dem EuGH abgeht kann ich nur den Kopf schütteln. Wie sehr lassen sich die Instanzen noch verarschen? Ich bringe durch die Hintertür etwas nach Straßburg auch wenn die Chancen schlecht stehen und dann benötigt das Gericht weitere Auskünfte die verweigert werden. Das ist für mich so offensichtlich auf was das hinauslaufen soll. Wenn du als privater Bürger das so machst kann ich mir vorstellen dass die Klage schnell abgeschmettert wird.
Man gewährt diesen Konstrukten Zeit über Zeit und selbst wenn die allesamt in offensichtliche Insolvenzen gehen würden passiert meiner Meinung nach nichts.
Geht aber ja politisch gesehen nicht nur uns so, auch in Österreich ist die Politik soweit ich weiß da eher blind.
Wie gesagt alles nur meine persönliche Meinung!
Kanzlei Staudt ...lol In ein paar Monaten zu spät sein usw, .. ein paar Monate braucht allein die Klage Zustellung... Soll er doch zusstzlich erwähnen, dass er auch Bock auf leicht verdiente Kohle hat usw und nicht nur einen auf Verbraucherschutz machen. Darf ja sogar als Anwalt pro bono arbeiten oder nur im Erfolgsfall. die Klage wird nur leicht angepasst und zack 2.000-15.000 Euro und mehr kassiert pro Fall und man braucht noch nicht Mal gewinnen. So sehen meine Helden aus. Wahrscheinlich sind das alles Kosten um die Büromiete und YouTube zu finanzieren, ... Hust,
Sind in deinen Augen alle Anwälte blöd oder wie darf ich die Bemerkung verstehen dass die von dir genannten OC'S in D vollstreckbar sind? Oder meinst Du die Zeit ab 2021?
Hallo Peter,
alles klar dann habe ich es dir fälschlicherweise zugeordnet. Sorry!
Worauf Staudt hinaus will:
Sie machen Druck...logo. Warum?
Klagst Du nicht und die Anbieter gehen in die Insolvenz, kriegste nix.
Hast Du geklagt, bist Du in der Insolvenzmasse und kriegst vielleicht sowas wie 15-20% plus Kosten.
Staudt macht da etwas Dampf...und ist damit meines Wissens die einzige Kanzlei, die vor Masseninsolvenzen der Anbieter warnt.
Und @Rubbel...
Ich hab ja schon gesagt, dass ich in einem anderen Fall sehr sehr weit gegangen bin, illegale Machenschaften, für die es Beweise gibt, aufzudecken. Ich war in vielen Foren, hab mit politischen Instrumenten gesprochen...viele Menschen haben mir zugehört. Geändert hat sich nichts. Im Gegenteil.
Ich habe nur einen Vorschlag, der helfen könnte. Gründe ein Unternehmen, das mit Hilfe von KI illegale Webanbieter ausfindig macht und deren Webseiten abschaltet. Arbeite hier mit Regierungen zusammen, lass Dir das gut bezahlen und werde reich.
Aufklärung klingt toll und ist nötig. Aber solange diese Anbieter weiter aktiv sind, gelungene Affiliate Programme haben usw wirst Du wenig bis nichts erreichen.
Was hab ich letztens auf der Webseite eines Anbieters unter ,,Karriere" gelesen...sowas a la:
Entwickle Strategien, Tournaments usw, um Kunden näher an uns zu binden und den Customer Lifetime Value zu erhöhen.
Solche Mitarbeiter hat jede Firma. Aber im Gamingbereich sollte es sowas nicht geben. Gibt es aber.
Und solange bei der GGL weiter wenig Mitarbeiter sitzen die noch chronisch unterbezahlt sind, es sich also um eine Alibiabteilung handelt, wird sich nichts ändern. Ob ich mich jetzt festklebe, Flugblätter verteile oder oben ohne durch die Welt laufe...
Sorry, soll nicht destruktiv sein. Aber ich hab Aufklärung versucht und es ist eher smarter und achlimmer geworden seitdem. Ohne stärkere Regulierung (oder Regulierungswille) wird aich wenig ändern
Hallo Wluchten, und vielen Dank für Deinen Antwort-Post.
Ich verstehe und achte Deine Einstellung, auch die zur GGL, die sich wohl erst mal finden und definieren muss ;)
Auch Deine Enttäuschung, Erschöpfung und Deine Wut kann ich vollkommen nachvollziehen, vor allem, weil ich auch so eine Idealistin bin und Vieles unfassbar finde.
Allerdings kann ein Schritt den nächsten aktivieren, das ist ja meist so.
Was ich meinte, war beides, die Illegalität anzuprangern mitsamt der Trägheit/Untätigkeit der Gerichte/Behörden,
zum anderen aber auch die Beschleunigung der Verfahren zu initiieren, Eurer Verfahren. Das Bestreben kann als 1. Priorität genannt/erkämpft werden, dahinter stellt sich allerdings sofort die Frage, wie das überhaupt entstanden ist. Auch so herum ist es den Versuch wert. Dafür auch beide Möglichkeiten: Presse + Petition.
Es gibt elektronische Petitionen, und das scheint komplikationslos zu gehen, hier: https://epetitionen.bundestag.de/
Bezüglich Presse hat Ilona in dieser Rubrik ja etwas eingestellt. Ich bin mir sicher dass einzig eine vermehrte negative Presse etwas in der Politik bewirken kann. Die sind nämlich Meister des ignorierens und aussitzen von Problemen.
Zu Staudt bin ich Wluchten's Meinung der als einziger das nicht unwahrscheinliche Problem der Insolvenz anspricht. Es gab ja nicht nur einen Fall der bereits diesen Weg bestritten hat.
Große Betreiber mögen die noch in anderen Ländern Anbieter vertreten mögen das anders händeln solange kein Tsunami auf sie zu rollt...
Staudt z.b berichtet:
Vollstreckung immer häufiger möglich
Außer den PR-Effekten, welche die Bill 55 auf Unentschlossene hat, dürften die Effekte des Gesetzes also sehr überschaubar sein. Vor allem auch deshalb, weil es in vielen Fällen - und darunter zählen Tankstelle, Bernd das Brot, Bernd365, InterBetten und Pollenstars - möglich ist, in Deutschland und in anderen Staaten Europas zu vollstrecken. Es ist also in vielen Fällen überhaupt nicht erforderlich sich das Geld auf Malta, bzw. in Gibraltar (z.B. BöseBuben) zu holen. Wer seine Rückforderung mit Prozessfinanzierer startet, kann im Falle einer Zahlungsverweigerung in der Regel auch darauf zählen, dass er einen sehr finanzstarken Partner zur Hand, welcher das gleiche Interesse hat wie der Kläger: nämlich, dass am Ende Geld fließt. Auch wenn es letztlich doch viel länger dauert. Wer bis zur EuGH-Klärung der Bill 55 abwartet läuft dagegen Gefahr, dass sich so mancher Anbieter bis dahin durch halb-legale oder illegale Tricks aus der Affäre gezogen hat - und Rückforderungen dann überhaupt nicht mehr möglich sind.
@Peterder2 ich denke, das ist ein PR Gag :)) Mein Anwalt hat klar gesagt, dass hier weiterhin alle Möglichkeiten ausgelotet werden. Denke nicht, dass es schon des Rätsels Lösung gibt. In Summe mit dem Youtube Video ist es eine Runde Sache: Staudt macht Druck und räumt die Ängste der Unentschlossenen in Sachen Bill55 aus (auch wenn weder noch stimmen mag...man bedenke: seid wann sagt man in der Werbung die Wahrheit??)
Bei mir hat der Richter beide Seiten offen gefragt, ob eine Vollstreckung so einfach in Gibraltar möglich ist, da Gibraltar zum Vereinigten Königreich gehört und diese nicht mehr zu der EU gehören. Letztendlich gab es keine konkrete Antwort drauf.
Könnte man mit Titel Umsätze von Wettbüros in Deutschland pfänden ? Was haltet ihr davon ? Ich als Laie fände das irgendwie logisch. Das wäre ja für Oli Kahn das entscheidene Argument ohne Einschränkung zu bezahlen, oder ?
Hier scheint ja wieder eine Panikmache zu herrschen mit Insolvenzwelle.
Keine Chance Madmetze da es unterschiedliche Firmen sind.
Kopfkino MADMETZE. ;D
Ich laufe mit meinem Urteil in die Filiale und löse statt meinen Wettschein, mein Urteil ein ;D ;D ;D
Einmal Auszahlen bitte ;D
160.000, am besten in einer Aldi Tüte ;D
Peter, versteif Dich nicht zu sehr auf diese Aussage. Die Anwälte sprechen miteinander. Da hat nicht einer den Trick raus und der Rest nicht. Aber logischerweise geht man eher zu dem einen, der behauptet, er hätte den Trick raus. So ist das eben.
Sportwettenanbieter-steigt-bei-der-sportschau-aus-22906b1844e4b1bbadd48530396f7095 (https://www.meedia.de/marken/sportwetten-tipico-steigt-bei-der-sportschau-aus-22906b1844e4b1bbadd48530396f7095)
bundesgerichtshof-entscheidet-uber-Sportwettenabieter-am-ende-habe-ich-auf-tischtennis-in-china-gewettet-11982554.html (https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/bundesgerichtshof-entscheidet-uber-tipico-co-am-ende-habe-ich-auf-tischtennis-in-china-gewettet-11982554.html)
Anbieter steigt bei der Sportschau aus!
Schaue Dir bitte die Links noch mal an. Wenn Du in den Entwurfmodus gehst, dann siehst Du die Schreibweise, um den Sportwettenanbieter aus dem angezeigten Text zu entfernen.
Dann muss ich leider fragen, ob Du Provision bekommst, wenn in beiden Links Abos abgeschlossen werden müssen, um die Artikel lesen zu können?
Korrekt, ich kriege Provisionen wenn jeder auf den Link geht weil die Rückforderung nicht reichen wird um mein Leben zu finanzieren.
Mittlerweile weiß jeder um welchen Anbieter es geht! Ohne den Namen würde der link nicht gehen! Auch auf Google findet man den Anbieter wenn man die entsprechenden Wörter unter News angibt!
Test: https://www.meedia.de/marken/sportwetten-ICH-BIN-EINE-ENTE-sportschau-aus-22906b1844e4b1bbadd48530396f7095
funktioniert ;D
😂😂👍
:)
So geht es:
[_url=Originallink]Das hässliche Entlein![_/url]
Nur die beiden Unterstriche in den Klammern NICHT setzen:
Das hässliche Entlein! (https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&sca_esv=2a19a3414e05e997&sxsrf=ADLYWILhe6YQNZ4cglfVieewdYlu7om5yw:1721659567556&q=Das+h%C3%A4ssliche+Entlein+PDF&sa=X&ved=2ahUKEwjY2MrX8bqHAxXPSPEDHaj2Dz0Q1QJ6BAhNEAE&biw=1437&bih=610&dpr=1)
Hallo zusammen, mal eine ganz blöde Frage: Wie wird relativ viel geschrieben über Tic Tac Toe. Ich glaube persönlich auch, dass dort relativ viel verglichen wird. Aber was ist mit dem Jahreszahl Fuzzy? Hat jemand da Erfahrung hinsichtlich Vergleichen ?
Und jemand Erfahrungen mit ,,zwischen A und C win"? Ich hoffe es kann gedeutet werden was gemeint ist ?
Ich habe bisher null Vergleichsangebote vorgeschlagen bekommen
Welcher Betreiber crs2024? Und wann hattest du deine Urteile?
Zitat von: PeterDer2 am 22 Juli 2024, 20:09:16
Da ist es schon ein Abenteuer die Auswertung zu bekommen 😂
Die sind noch krasser drauf finde ich und sehen sich voll ich recht was sie tun.
Das ging bei mir sehr zügig Ende 23 —4 Wochen
@roy
Steht doch da: zwischen a und c
Ja Betreiber ist dann elektra"arbeit" 😂
Das habe ich sogar verstanden 😂
,,zwischen A und C win"?
Handelt sich bei dem Anbieter bestimmt um Ikea.
Also wer da nicht drauf kommt.... ::)
(https://i.postimg.cc/t7GYHZ7V/Verbot-Spakulatius.jpg) (https://postimages.org/)
Ok was ist daran Spekulatius wenn man fragt wie der Erfahrungen bei anderen Anbietern sind in Sachen Vergleiche ?
Weil die Anbieter mal hü und mal hott sagen?
Was hilft Dir die Aussage "Der zahlt ganz sicher!", wenn er sich mittlerweile umentschieden hat so zu handeln?
Macht Euch doch nicht selbst wahnsinnig! Das hilft Euch nicht!
Es ging doch nur darum, dass Tick Tack to häufiger genannt wird und andere der bigx kaum
1416 Beiträge ohne Inhalt. Noch knapp dreimal soviel, dann hat er den PayPal-Thread überholt. Der ist vom Informationsgehalt ähnlich, und immerhin sogar nach wie vor angepinnt, obwohl das Thema eigentlich schon längst obsolet ist.
Also hossa! Das schafft ihr!
Zitat von: Whoknows23 am 22 Juli 2024, 20:35:04
,,zwischen A und C win"?
Das ist Blödsinn! Den von Dir angesprochenen Casino Namen verklagst Du nicht sondern den Betreiber, also EW. Es gibt Casinos die haben in 15 Jahren x Betreiber.
Ja klar EW richtig das war nicht eindeutig gebe ich dir recht
Also mich hat die Jahreszahl kürzlich aus Malta angerufen und 5 % geboten und danach auf 10 % erhöht 😂 hab 30.000 miese
Angebot nur telefonisch
@TAL
Das sind Entlastungsdebatten. Geschwätz, kreiselnd, sinnentleert.
Aber das hat auch was Gutes:
Niemand braucht was zu tun. Das ist doch nicht nix, oder? Versuchen muss auch niemand was.
Zu anstrengend. Wie Nachdenken überhaupt.
Also setzt sich der User an den PC und schreibt so was wie:
Habt Ihr DAS schon mal gehört? Wisst Ihr ... Wie findet Ihr das ... Was denkt Ihr ... Was glaubt Ihr...?
--- und schon ist wieder ein Tag rum.
... Meanwhile, every sundown, the CEOs are singing: 'That's the way, a-ha, a-ha, we like it' ...
Und Rubbel, Du hast ja gesagt, dass gewisse Informationen nutzlises Wissen sind. Wusstest Du, dass es in der Schweiz eine Klinik gibt, die sich auf Krypto Trader spezialisiert hat? Also auf Menschen, die im Krypto Bereich viel Geld verloren haben. Denn: Krypto Trading und Daytrading an der Börse sind die big sisters der Spielsucht und müssen absokut im Zusammenhang mit der Glücksspielsucht Sportwetten/Casino genannt und therapiert werden...
Und, Wluchten :)
Obwohl ich keinen blassen Schimmer davon habe, was Du mir damit sagen möchtest:
Es ist nicht möglich, die ganze Welt zu verändern. Meist ist ratsam, vor der eigenen Tür zu kehren. Wenn dann noch Kraft ist, freut sich der Nachbar über Unterstützung.
Das, das ist, was wir tun hier in kleinstem Umfang, wirklich kleinstem. Obwohl hier auch schon Kryptos und andere Hardliner waren. Vor allem ist es ja möglich, trotz Oasis weiterhin zu zocken, vor allem eben mit Kryptowährung u. an der Börse. Darüber hab ich mir auch schon Gedanken gemacht.
Ist es das, was Du mir hier schriebst, Wluchten, das, wofür Du Dich eingesetzt hattest, woran Du gescheitert bist?
Ich weiß doch, dass es eine Riesenmafia ist und dass alle möglichen Leute daran verdienen. Noch einmal: Ich hab mir Gedanken gemacht, was zu tun möglich und evtl. erfolgversprechend ist, bevor nichts weiter getan wird. Vor allem wegen der auch drohenden Verjährung.
Was kostete es Euch, Versuche zu starten, die eigentlich nix kosten, wodurch Ihr keinen Schaden habt, aber eine Möglichkeit, Dinge zu Euren Gunsten zu verändern? Und wenn das Früchte trägt, ist dahinter eben noch viel, viel mehr, z.B. die von Dir erwähnten Missstände in der Schweiz.
Ich hab auch den Eindruck, dass die meisten 'Rückforderer' noch nicht erfahren haben, wie es ist, wenn der Kühlschrank leer ist. Bei den verspielten 'Vermögen' ...
Aber für heute lass uns mal das Thema beenden.
Gute Nacht, Wluchten, schlaf gut - es ist ja schon spät.
Zitat von: wluchten66 am 22 Juli 2024, 23:05:07
Und Rubbel, Du hast ja gesagt, dass gewisse Informationen nutzlises Wissen sind. Wusstest Du, dass es in der Schweiz eine Klinik gibt, die sich auf Krypto Trader spezialisiert hat? Also auf Menschen, die im Krypto Bereich viel Geld verloren haben. Denn: Krypto Trading und Daytrading an der Börse sind die big sisters der Spielsucht und müssen absokut im Zusammenhang mit der Glücksspielsucht Sportwetten/Casino genannt und therapiert werden...
moin lieber Wluchten,
ich zitiere ausnahmsweise mal Deinen gesamten post; ist er doch ein brilliantes Beispiel für nutzloses Wissen und etwas fake-news.
Dass daytrading und Spielsucht viel gemeinsames haben hatte ich schon mit Olli geklärt (als die ersten Trading-Verluste-"Spieler" hier aufliefen.). Wenn Du mal die Experten Spielsucht liest wirst Du sehen, dass das Suchtpotential einer Tätigkeit um so höher ist je kürzer die Dauer des "Spieles" ist und je schneller und häufiger Du es wiederholen kannst. Das trifft natürlich auf Kryptohandel extrem zu (Kursschwankungen!)
Die Schweizer Klinik (Paracelsus, Zürich) ist sicher für Dich und mich geeignet; es ist eine Privatklinik, die wir uns locker für 95000 Franken / Woche bei einem 4-wöchigen Aufenthalt leisten können. Sie ist also bestens geeignet um uns (dem FAGS-Forum) die armen Daytrader abzunehmen, die jetzt sicher gehäuft bei den ganzen erfolgten und noch zu erwartenden cashback - Leistungen an die Börse drängen und leider den einen oder anderen Euro bei diesem Tun vernichten.
Ansonsten dank ich Dir für diesen Hinweis auf die Klinik; hab von Frau Gugel höchst interessante Seiten angezeigt bekommen. Ich werde zunächst mein unnützes Wissen mit KI - Trading erweitern. Watt es nich alles jiieebt! 8)
Gruß Digger
Ok, wenn ich die Leute hier langweile, kleb ich mich halt wieder an so eine Zockerbude, verteile Flyer und gebe richtig Gas, die Welt vor gewissen bösen Machenschaften zu befreien.
Ab jetzt stiller Mitleser!
PS: und was ich mit meinen Posts sagen wollte: es gibt Lobbyisten, Menschen, Institutionen usw, die mit dem Unglück einzelner viel Geld verdienen. Da hilft kein Flyerverteilen. Da hilft nicht mal, mit politischen Personen zu sprechen (durfte ich, dank meiner Stellung). Ich wollte zuerst sigar in bestimmte Ämter wechseln, um mehr Macht zu haben und zu helfen...bis ich gemerkt habe, das es nichts bringt. Aber gut...fake news 😀 whatever...
https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bundesgerichtshof-was-sie-ueber-das-anstehende-sportwetten-urteil-wissen-sollten/100054611.html
moin Wluchten,
nu sei mal nicht gleich beleidigt. Du hast ja einen wichtigen Bereich angesprochen. Nur – bei mir ist angekommen : ,,die Schweiz hat das Problem des Handelns mit Kryptowährungen erkannt und tut was dagegen. Bzw. sie tut was für die armen Süchtigen". Die Realität sieht aber so aus (wenn ich den Artikeln glauben kann – focus online u.a.):
die Kliniken in den USA und England werden z.zt. von Menschen ,,gestürmt", die Probleme mit Spielsucht durch Daytraden oder Kryptotraden haben. Die von Dir angesprochene Klinik in Zürich (Privatklinik) bietet Therapieplätze für Bonzen und Prommies gegen ne Stange Geld an. Dafür bieten sie in erster Linie Anonymität an (und natürlich Therapie für/gegen jede Sucht). Das ist also nicht das was bei mir beim lesen Deines posts angekommen ist. Deshalb hab ich das als ,,fake news" bezeichnet.
Alles klar?
digger
Nochmal ein letzter Bericht von heute kurz vor dem großen Tag am Donnerstag um 8:30 Uhr.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bundesgerichtshof-was-sie-ueber-das-anstehende-sportwetten-urteil-wissen-sollten/100054611.html
Zitat von: PeterDer2 am 23 Juli 2024, 15:11:16
machen wir das doch noch 100 Jahre so weiter
Dann ist die Rente meines Enkelkinds gesichert. Meine Tochter wird 2. ca.23 Jahre bis zum Enkelkind, bis das dann in Rente geht sind die 100 Jahre um. Passt ;D
Der Artikel bringt nicht wirklich neues. Maximal die Bestätigung der Realität.
Wir können hoffen bis Donnerstag und wenn der BGH ein Urteil für uns spricht gespannt auf unsere Verhandlungen warten. Nicht mehr und nicht weniger. Es wird keine Veranlassung dazu geben dass die Konstrukte mehr zahlen als zuvor. Sie werden alles versuchen wie auch immer nach Straßburg zu kommen. Zeit ist alles.
Sehe ich nicht so. Bei einer Entscheidung vom BGH mit einer 10 Jährigen Verjährungsfrist müssen die ihre Strategie etwas verändern. Der Anbieter zieht sich schon zurück. Ein CEO wird selbstverständlich darauf achten das Unternehmen nicht weiter an Geld verliert...Es wird klar sein das die die PKF abbremsen wollen...
Das es sich weiter ziehen wird, egal was Donnerstag passiert ist uns allen klar.
Was für mich trotzdem immer noch rätselhaft ist, was versprechen sich die Anbieter von mehr Zeit?
Zitat von: Michael12 am 23 Juli 2024, 16:25:19
Was für mich trotzdem immer noch rätselhaft ist, was versprechen sich die Anbieter von mehr Zeit?
Einnahmen generieren. Das 1000€ Limit greift ja nicht Weltweit. Zudem, wie schon erwähnt die PKF ausbluten lassen. Ich vermute, dass die Anbieter nicht damit gerechnet haben, dass es Unternehmen gibt die sowas finanzieren. Evlt. dachten sich die Anbieter, dass eh keiner oder kaum jemand klagen würde da es bei den Summen zu teuer ist. Aber ich beende hier dann auch mein Spekulatius, sonst guckt Olli gleich wieder ums Eck :o ;D
Sollte der BGH hoffentlich mal eigenständig entscheiden dann wird laut Tittikakasee Verfassungsbeschwerde eingelegt.
Die Strategie dürfte gerade bei Berufungen schwerer werden nach einem positiven BGH Urteil.
Warten wir bis Donnerstag ab. Meine Berufungen der Jahreszahlen wird bestimmt noch am Freitag bei mir eintreffen am letzten Tag :)
Heute habe ich ein vergleichsangebot erhalten von einem anderen verfahren nach Erteilung der Lizenz. Klage ist hier das 1000 Euro Limit.
Vergleich 5 Prozent 🥱 natürlich abgelehnt. Verhandlung nun nächsten Monat.
Zitat von: Balou2024 am 23 Juli 2024, 17:04:32Vergleich 5 Prozent 🥱 natürlich abgelehnt.
;D Das die sich nicht selber blöd vorkommen. Na ja versuchen kann man es mal..
Die Jahreszahl hat mich vor einigen Monaten angerufen und wollte 10 Prozent anbieten.
Haben mich gefragt ob ich das Urteil des OLG Frankfurt zu Sportwetten kenne.
Als ich die Gegenfrage nach Oldenburg, Köln, Dresden und Karlsruhe gestellt hab, war das Telefonat relativ schnell zu Ende.
;D
ja, muss man nicht drüber reden. Sie wären aus Wirtschaftlicher Sicht doof wenn sie es nicht probieren würden.
Wenn der Bundesgerichtshof am Donnerstag ein Grundsatzurteil fällt, dann ist das schon Gewicht.
Was soll daran eine Verfassungsbeschwerde ändern? Eine Verfassungsbeschwerde ist kein Rechtsmittel. Ferner dauert solch ein Verfahren auch sehr lange. Im übrigen sind die Erfolgsaussichten für so eine Verfassungsbeschwerde nicht allzu rosig, sofern der BGH ein Grundsatzurteil am Donnerstag zu Gunsten der Spieler Verkündet. Ich muss zugeben, ich bin diesmal wirklich sehr gelassen und optimistisch.
Die Anbieter werden mit Sicherheit nach einem positiven Urteil für Spieler ihre Strategie ändern. Zu mindestens die großen, in der Öffentlichkeit bekannten Anbieter. Ich gehe davon auch aus, dass deutlich mehr Geld zurückgegeben wird, als vorher der Verkündung einer positiven Entscheidung.
Die Berschwerde wird gemacht werden, damit bei den Verhandlungen immer auf diese hingewiesen werden kann.
Dabei weiß jeder Richter das nur 1 Prozent erfolgreich sind. Damit könnten die dann wieder etwas auf Zeit spielen.
Vergleiche werden weiterhin kaum durchgeführt. Die Richter am LG müssen dich wie idioten vorkommen, da die wissen es kommt immer Berufung und die Sachlage ist klar.
Eine Richterin in meiner Verhandlung 5 Minuten ging die mündliche Verhandlung hat vor dieser gesagt, dass hier bestimmt kein Vergleich möglich ist, obwohl der Fall eindeutig ist. Der Anwalt von den Jahrestagen sagte nein und hat blöd gelacht !
Wir alle wissen doch warum die es machen! Das wurde hier tausendmal diskutiert. Die wollen den PKF ausbremsen. Stell euch doch mal vor. Die überweisen das Geld und es werden mit ihren eigenen Geld, neue Klagen finanziert! Ist doch ganz klar. Und mit den Berufungen können die die Zahlung selbst bestimmen wann sie überweisen! Aber nochmals es ändert nichts an der Tatsache!
Alles richtig. Und das ist mir alles bekannt.
Verstehe trotzdem nicht warum sie es so lange hinauszögern. Sie müssen ein Ziel dabei haben. Die Zinsen und vor allem die Anwälte kosten ein Vermögen
Die Anwaltskosten lassen sich doch prima absetzen ;)
Warum die Anbieter - insbesondere die großen - nicht zahlen, erschließt sich mir auch nicht. Normal müssten die den Spieler entgegenkommen, um eine Grundsatzentscheidung zu verhindern.
Aber es soll hier und da mal gezahlt worden sein, allen Anschein nach offenbar völlig willkürlich.
Der einzige Grund weshalb nicht gezahlt wird, ist meiner Meinung nach, dass man schlichtweg nicht genug Geld sofort zur Verfügung hat. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Der Anbieter mit Jahreszahlen, mit Melchers und Herrn Arndt Riechers ist überhaupt nicht zahlungswillig. Insbesondere Herr Riechers ist ein knallharter Anbieter-Anwalt und verneint jeden Vergleichsgesuch.
Aber auch das wird sich hoffentlich alsbald ändern.
Zitat von: Istvoelligegal am 23 Juli 2024, 21:58:51
Die Anwaltskosten lassen sich doch prima absetzen ;)
Wie kommst du darauf?
Oder meinst du wegen ,,außergewöhnlicher Belastung"?
Vom letztgenannten, hatte ich in einem Zeitraum von vor 12 Monaten einen Vergleich von wesentlich mehr als 40 oder 50% bekommen.
Von denen weiß ich aber, daß die absolut keinen Bock auf pkf und deren Geschäftsmodell haben. Vielleicht kommen die niedrigen Angebote deswegen zu Stande.
Ich möchte nicht zu sehr hier schreiben aber ich denke nach dem Urteil wird es auch in der Öffentlichkeit nur darum gehen das die Anbieter nicht zahlen und nicht mehr ob die zahlen müssen!
Also ich möchte damit aussagen wenn die nicht zahlen geht es in der Öffentlichkeit darum das der und der Anbieter nicht zahlt!
Deshalb gehe ich davon aus das die danach jede weitere negative Schlagzeile vermeiden wollen!
Kurze Frage..ich habe ein Wochenende vergessen anzugeben, dass ich dort im Urlaub war. Nun wird die mündliche Verhandlung fortgesetzt, da bezweifelt wird, dass ich nur aus dem Ausland gespielt habe.. habe aber leider keine Beweise mehr von dem Wochenendurlaub.. habt ihr hier Erfahrungsberichte?
Hallo Xzeppy, du hast vergessen DAS Wochenende anzugeben wo du im Urlaub warst, weißt aber nicht mehr dass du im Urlaub warst bzw. hast keine Beweise mehr? :o
Wenn bezweifelt wird, dass du nur aus dem Ausland gespielt hast dann ist doch alles gut, oder meinst du dass bezweifelt wird nur aus DE gespielt zu haben? Wenn du dich nicht mehr daran erinnern kannst, dann musst du das ehrlich sagen. Die Gegenseite muss Beweise liefern, dass du im Ausland gespielt hast.
Ich meinte natürlich, dass die Gegenseite nun meint, dass ich regelmäßig aus dem Ausland gespielt habe. Ich kann mich an das Wochenende erinnern, habe aber keine Beweise wie Belege etc. mehr.. alle anderen Urlaube haben wir natürlich rausgerechnet..nur an das Wochenende hatte ich eben nicht mehr gedacht..ist halt auch eben schon paar Jahre her..
Hast du da mal mit deinem Anwalt drüber gesprochen? Der hat sicher eine Lösung. Mir wurde auch unterstellt, dass ich aus einem Land gewettet haben soll in dem ich aber noch nie war :o
Bei mir hat ein Anbieter ist seiner Klageerwiderung behauptet ich hätte viel im Ausland gespielt, dabei war ich das letzte Mal im Jahr 2015 in der Türkei im Urlaub und da ich Angst vor hohen Roaminggebühren hatte, war mein Handy dauerhaft aus. Auch W-LAN hab ich nicht genutzt. Dabei behauptet die Gegenseite sie könnten das belegen. Wie denn? Musste echt schmunzeln und hab das direkt meinem Anwalt so mitgeteilt. Also hier wird gelogen ohne Ende!
Nach Art. 6 Abs. 1 lit b) Verordnung (EG) Nr. 593/2008 (Rom I Verordnung) ist deutsches Recht anwendbar. Danach unterliegt ein Vertrag, den eine natürliche Person zu einem Zweck, der nicht ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (,,Verbraucher"), mit einer anderen Person geschlossen hat, die in Ausübung ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt (,,Unternehmer"), dem Recht des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat,,
Ich habe weiterhin keine Ahnung, weshalb Urlaube überhaupt eine Rolle spielen, wenn dein gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland ist und war.
Der 0815 Glücksritter Glücksspiel-/PKF-Mitverdiener-Anwalt , der neben Dieselskandal noch Verkehrsunfälle bearbeitet, aber nur, wenn gegen den ordnungsgemäßen parkenden Porsche gefahren wurde, möchte wohl verständlich lieber immer den glasklaren Fall um wenig bis gar keine Arbeit zu haben.
Schätze die wollen die Leute verunsichern und ihre Glaubwürdigkeit erschüttern, wenn dann noch zwei drei Urteile beigefügt werden, in denen die Klage abgewiesen wird, weil man nicht mehr konkret sagen konnte, ob dies oder jenes aus dem Ausland, dann ist's perfekt. Hatte letztens auch den Unfug gelesen, dass man vom Ausland eingezahlt hat und dann im Inland gespielt hatte... Oft werden Fragen ja zusätzlich mit "sicher?" abgesegnet.
Würde mich Mal interessieren, ob die überhaupt so lange die IP Adressen speichern dürfen und dann Richtung Beweisverwertungsverbot.
Dass ein Anwalt von der Gegenseite oft cholerisch wird und mit Anzeigen droht, kommt auch häufiger vor. Demzufolge müsste die Staatsanwaltschaft ebenfalls von Amts wegen wegen illegales Glücksspiel ermitteln und das wird ein Anwalt wohl nicht riskieren wollen, weil der Glücksspielanbieter Anwalt die Vorstellung hat, wenn man eine Frage nicht mehr genau beantwortet hat würde man 5 Jahre in den Knast gehen.
Anbieter lügen ja auch, wenn pauschal behauptet wird, man wusste, dass das Glücksspiel illegal war.
Letztens sagte ein Anbieter auf gut 30 Seiten, er zahlt das nicht, hat das immer wieder bekräftigt und 48 Stunden vor dem Termin kam die Mitteilung, dass der Betrag mit Zinsen gezahlt wurde aus "prozessökonomischen" Gründen.
Am Anfang sehr groß die Bestie gemacht und wenige Augenblicke vor der Verhandlung wird's eine Babykatze, die alles bezahlen möchte und auch hat.
Das war dann aber wohl die größte Ausnahme das sogar vor der Verhandlung , wie du ha schilderst, direkt vollständig gezahlt wurde. Um einen der ,,Großen" ging es da wohl nicht oder um eine doch eher gering Summe ... oder ?
Hallo zusammen
Hier noch was, falls es jemanden interessiert.
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVII/J/18463
https://www.parlament.gv.at/gegenstand/XXVII/J/14941
Die Probleme sind sind doch überall ähnlich...
@all
Wäre nett wenn morgen früh mal jemand hier ein Update geben würde da ich leider die Urteilsverkündung nicht live anschauen kann.
Und womöglich einen Link, der zum Livestream führt. Ich möchte es per Live-Schalte gerne verfolgen.
Wird die Urteilsverkündung denn morgen tatsächlich auf Phoenix übertragen - hatte auf deren Webseite nichts dazu gefunden...?!
War auch ein Sponsor von einem Bundesligisten.
Morgen früh einfach mal hier hereinschauen: https://www.ardmediathek.de/programm/heute
Da gibt es eine waagerechte Leiste mit Sendern. Phoenix steht gaaaaaanz rechts ... also auf den kleinen Pfeil nach rechts klicken, bis er verschwindet ...
Vielleicht steht da ja morgen auch mehr an Infos ... wenn die Uhrzeit stimmt ... 8 Uhr 30 ...
Vermutlich eher hier um 8:30
https://www.phoenix.de/livestream.html
https://www.capital.de/amp/geld-versicherungen/geld-zurueck---die-chancen-stehen-enorm-gut-fuer-den-klaeger--34896762.html
Kann mir garnicht vorstellen, dass sowas live übertragen wird, aber lassen wir uns überraschen. Ich schalt auf jeden Fall auf Phoenix um!
Doch das passiert häufiger das Urteilsverkündungen live übertragen werden.
Das Thema betrifft schon sehr viele!
Hab beim Bundesgerichtshof soeben angerufen. Die haben mir mitgeteilt, dass ein Livestream nicht erfolgt. Es sind auch keine Aufnahmen möglich. Nur wenn man vor Ort ist, kann man an der Verkündung teilnehmen.
Werde wieder vor Ort sein
Auch wenn es so ist wird die Nachricht in wenigen Minuten große Welle schlagen! Medien werden sicherlich vor Ort sein um als erstes zu berichten! Lass uns nicht verrückt machen! Egal wie die Meinung jeden einzelnes ist! Es ist Zeit zusammen zu Rücken! Wir sitzen alle im gleichen Boot
Danke dir Galileo!
Das hier ist doch mehr als Aussage genug: "Der Europäische Gerichtshof sagt, dass es jedem Mitgliedsstaat selbst überlassen ist, die Regularien vorzugeben"
RA Staudt veröffentlicht heute Abend um 21 Uhr schon das Ergebnis und analysiert das Urteil!
🤣
Zocker es werden sicherlich Medienvertreter da sein, aber wie die andere Seite gerne sagt vor allem die Klageindustrie. Ist auch verständlich denn die können sich noch mehr den Geldsack beschweren und das egal ob wir einen Euro bekommen oder auch nicht. Das sind definitiv die Gewinner.
Und die dunkle Seite der Macht wird lächeln denn sie wissen natürlich längst was kommt und bereiten sich vor.
Mal so nebenbei, glaubt wirklich einer das die OC'S weniger verdienen wegen schlechter Presse? Zocker außer den abstinenten leben im jetzt und hier und nicht was vor 4 oder 10 Jahren war. Liest man auch mal mehr als diesen Thread merkt man das viele nach wie vor an diesen Lieblingen hängen egal was ihnen angetan wurde. Das ist nicht der Dieselskandal bei dem Hersteller fürchten mussten das der seriöse Käufer nie wieder kommt.
Roy:
Ich habe meine Nachricht vorhin geschrieben!
Werde noch morgen hier Neuigkeiten teilen dann hat sich das Thema für mich endgültig erledigt! Die Leute die mich verstehen möchten haben mich verstanden!!
Wir wollten ein BGH Urteil und das haben wir sehr wahrscheinlich! An alle die kürzlich oder jetzt Klagen wollen! Man muss Geduld haben! Sehr wahrscheinlich werden die Klagen noch länger dauern, weil die Menge zunehmen wird! Aber es wird auch für uns und auch für funktionieren! Wenn ihr mit PKF klagt lasst es einfach laufen!!
Ich sehe es als Neustart für ein neues Leben!
Ist jemand gleich Vorort und kann berichten?
Judgment day😂
Hier ist wieder einiges los.
Wird sich wohl alles verzögern; da noch viele bei der Einlasskontrolle stehen.
Für 'Schlummerer' ... Hierum geht's:
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Termine/DE/Termine/IZR90-23.html
Verfahren wird ausgesetzt und dem EuGH vorgelegt.
Der BGH hat eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Ich kann hier keine Bilder einfügen oder ?
Das kann doch nicht wahr sein. Wie kann man dann ein Hinweisbeschluss rausgeben und dann in der Verhandlung deuten das der Kläger gewinnt.
Unglaublich!!
Das schlimmste was passieren konnte
Somit werden nun auch die Verfahren an den LG und OLG wahrscheinlich ausgesetzt wie auch bei den meisten Casino fällen
Wer weiß vielleicht wurde hier jemand geschmiert. Dieser Mafia ist doch alles zuzutrauen und jeder ist käuflich. Kann doch echt nicht sein, dass man im Hinweisbeschluss erst für den Spieler entscheidet und es nun an den EuGh gibt.
Oder die wissen vorher wie der EuGH entscheiden wird oder wie das die es dahin treiben. Einerseits haben die nur dadurch mehr Zeit.
Die nächsten 1-2 Jahre werden nun vergehen bis der EUGH entscheidet
Mich würde die Begründung mal interessieren =)
Haben die nicht mitbekommen das der EuGH das Verfahren selbst ausgesetzt hat.
Über was für einen Zeitraum reden wir denn hier? Wann wird etwas vom EUGH zur weiteren Bearbeitung des falls bekannt gegeben... die Mühlen in Deutschland mahlen schon langsam aber Europa will ich mir garnicht ausmalen.
@i am lost
Bei allem Frust: du schießt über das Ziel hinaus!!! Und zwar deutlich. Immer sachlich bleiben!
LG Ilona
Da ist sicherlich im Hintergrund Geld geflossen um einfach an mehr Zeit zu kommen. Sodass die Kläger mürbe werden und die weiter ihre Kohle scheffeln können.
https://www.zeit.de/news/2024-07/25/bgh-fragt-eugh-zu-verlusten-bei-unerlaubten-sportwetten
Mein Vertrauen ist endgültig weg in diesen Rechtsstaat. Wozu wird es dem eugh vorgelegt? Der eugh hat bereits in der Vergangenheit entschieden, dass es den Mitgliedstaaten selbst überlassen ist, zu entscheiden wie es mit Glücksspiel umgeht. So ein Verfahren dauert auch 18-24 Monate. Das ist einfach unfassbar.
Ich bin sprachlos.
Am Ende wird bestimmt sogar der eugh entscheiden, dass die Anbieter recht haben und nicht die Spieler. Einfach traurig und Erbärmlich
https://www.rtl.de/regionale-nachrichten/baden-wuerttemberg/bgh-fragt-eugh-zu-verlusten-bei-unerlaubten-sportwetten-id1734791.html
Ab Morgen regnet es Vergleichsangebote > 1%
Vom EuGH geht's dann nach Den Haag
Pressemitteilung:
Urteil:
Er hat dem EuGH die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob es die nach dem Unionsrecht gewährleistete Dienstleistungsfreiheit eines Glücksspielanbieters mit Sitz in einem anderen Mitgliedsstaat der EU ausschließt, einen solchen Sportwettenvertrag als nichtig zu betrachten, wenn der Anbieter in Deutschland eine Erlaubnis für die Veranstaltung von Sportwetten beantragt hatte und das für diesen Antrag geltende Verfahren zur Konzessionserteilung unionrechtswidrig durchgeführt wurde.
———————————
Entscheidung (Zusammenfassung):
Die nationale Rechtslage sagt, die Verträge sind nichtig.
Jetzt möchte der BGH vom EuGH wissen, ob aus unionsrechtlichen Gründen eine andere Beurteilung geboten ist, weil das Konzessionsverfahren ja unionsrechtswidrig war.
Da die 1.000€ Grenze in den vorherigen Instanzen nicht erwähnt wurde, musste der BGH zu Gunsten der Beklagten entscheiden, dass diese Grenze NICHT überschritten wurde.
——————————
Ergänzender Hinweis:
Der BGH hat zwei Parallelverfahren über die Erstattung aus Sportwetten bis zu einer Entscheidung des EuGH im vorliegen Verfahren ausgesetzt.
Zumindest einer dieser Fälle betrifft eine Konstellation, in der sich aus den Feststellungen des Berufungsgericht neben dem Verstoß gegen die formelle Erlaubnispflicht auch ein Verstoß gegen das materielle Glücksspielrecht und insbesondere die grundsätzliche Verpflichtung zur Begrenzung des Höchsteinsatzes ergibt.
An den eugh glaube ich nicht.
Die Anbieter-anwälte werden alles tun um die Entscheidung zu deren Gunsten zu bringen. Siehe Malta. Alles korrupt. Wir, die Spieler haben bereits verloren. Das kann ich jetzt schon sagen. Heute wäre die endgültige Gelegenheit gewesen. Die Chancen sind deutlich schlechter geworden.
Speedy, > 1 % können auch 100 % sein.😂
Wir sehen uns in 2 Jahren wieder. 👋🏼🤣
So sehr man auch an die Neutralität glauben will - warum warten die 4 Wochen und leiten es dann an den EuGH weiter?
editiert
@Rhino
Auch du schießt weit über das Ziel hinaus. Derart wilde Spekulationen, für die es null Basis gibt, werden hier nicht geduldet. Zieh dir Laufschuhe an und lauf den Frust weg. Das gilt für alle, die vorhaben Ähnliches zu schreiben!!!
LG Ilona
Zitat von: Ilona am 25 Juli 2024, 09:07:31
@i am lost
Bei allem Frust: du schießt über das Ziel hinaus!!! Und zwar deutlich. Immer sachlich bleiben!
LG Ilona
Nein finde ich nicht. Das ist eine absolute Schweinerei! Ich habe schon längst den Glauben an den deutschen Rechtsstaat verloren. Das ist wieder ein Paradebeispiel. Mir egal wie du oder andere darüber denken. Wie soll man hier vor allem sachlich bleiben? Das Urteil war ja eigentlich schon gefällt mit dem Hinweisbeschluss. Wir alle wissen nicht was hinter den Kulissen abläuft.
Schade, aber durch die Begründung nachvollziehbar.
Zum Glück ist in meinen Verfahren mehrmals das 1.000€-Limit überschritten und erwähnt.
Dennoch merkwürdig, dass die Tendenz zu diesem Urteil vorher absolut nicht absehbar war.
Tja...nicht falsch verstehen, aber ich habe ja schon "fake news" verbreitet.
Geld ist mächtig!
Ich bin 100% auf der Seite von Kläger2021.
Klebt Euch hin, schreibt eine Petition...whatever!
Kümmert Euch lieber um Euer Leben, spielfrei und Geld verdienend...kümmert Euch um Euch! Lebt glücklich, seid nicht wütend, sondern vergebt Euren Fehlern.
Man muss sich mal eins vor Augen halten:
Es gibt ein Gesetz, das besagt, dass öffentliche Glücksspiele ohne Erlaubnis in Deutschland verboten sind. Auch das anbieten von Glücksspiel im Internet ist verboten, sagt das Gesetz.
Der Gerichtshof der europäischen Union hat in der Vergangenheit mehrmals entschieden, dass es den Mitgliedstaaten selbst überlassen ist, gerade im Bereich des Glücksspielsektors selbst zu entscheiden. Nämlich deswegen, weil Glücksspiele besondere Erscheinungsformen wie Spielsucht, Kriminalität und so weiter mit sich bringen. Das wurde von dem europäischen Gerichtshof so klargestellt.
Alle Voraussetzungen und Gesetze liegen auf dem Tisch also.
Jetzt kommt der Bundesgerichtshof und sagt, dass es dem europäischen Gerichtshof es vorlegen müsse, damit der Gerichtshof der europäischen Union entscheidet, ob so ein Vertrag nichtig ist, wenn der Anbieter in dem Mitgliedstaat, wo es die Glücksspiele anbietet, keine Erlaubnis besessen hat.
Die obigen Gesetze und Entscheidungen lassen doch bereits erschließen, dass es nicht erlaubt ist. Und ein Rechtsgeschäft was nicht erlaubt ist, ist nichtig.
Genau so haben es ja die Oberlandesgericht und Landesgericht entschieden.
Ich mein, was ist daran so schwer, das zu begreifen?
Nationales Recht ist eigentlich total schnurzpiepegal, man kann sich immer auf die Union berufen.
Ich kann doch nicht etwas in Polen anbieten, was hier erlaubt ist, aber dort verboten und man noch über den Weg nachdenkt wie man es erlauben kann. Verbraucherfreundlich ist was absolut anderes.
Gibts nen Link zu Urteil? Finde nichts. Danke euch
Jetzt werden schön Mini Vergleiche abgeschlossen, da man sagen wird, wer weiß wie das EuGh Urteilen wird, nimm lieber die 20-30% an. Größten Gewinner sind sowieso die Rechtsanwälte uns foltern die umso mehr.
Muss auch sagen damit hätte ich nach dem Hinweisbeschluss nicht gerechnet ... so werden die PKF ausgebremst ! Ziel erreicht und in 2 Jahren sind dann die 3 Jahre ab Kenntnis auch vorbei ...
@Kläger2021
Du hast alles auf den Punkt gebracht. Wieso wird dann anders entschieden? Das ist doch alles sehr suspekt
Edit
Danke, Wluchten!
Seit Wochen schreibt kaum mal jemand wirklich über seinen Genesungsweg! Wenn, dann ist die Scham zu groß oder in China ist der berühmte Sack Reis umgekippt. Es gibt tausend Gründe, um nicht aktiv gegen die Sucht vorzugehen!
Es wurde auf diesen Termin hingefiebert und es kam nicht das raus, was die Herren Spekulatius in Massen gepredigt hatten. Und nun sind die Gemüter erregt und es wird noch mehr spekuliert - sogar Bestechlichkeit unterstellt!
Reisst Euch doch bitte zusammen! Aus jedem Negativen kann man auch etwas Positives ziehen! Es dauert also grob 18 Monate und mehr, bis der EuGH zu einer Entscheidung kommen wird? PRIMA! Dann habt Ihr ja Zeit an Euch zu arbeiten!
Vielleicht hilft dies Euch ja Eure Emotionen zu regulieren? Ihr erinnert Euch? Glücksspielsucht = Störung der Emotionsregulation?
Also ... los geht es ...
Und hört auf zu spekulieren!
Ja Olli für manche ist das aber sicherlich h eine große Chance (gewesen) und wenn in 18 Monaten ein Urteil fällt, und das positiv für uns , wäre es ja dann nochmal ein weiter weg da dann ja die Verfahren erst wieder aufgenommen werden !
Die PKF können ja nahezu aufhören jetzt ohne weitere Mittel Rückflüsse und somit bremst sich alles aus ...
Bin gespannt aber wie die Spieler Anwälte das jetzt alles ,,schön reden ,, 😂
@Kläger 21
Wieso bist du eigentlich nicht Richter an BGH? Gibt es dafür sachliche Gründe? Diese Spekuliererei ohne Facts ist schwer zu ertragen, auch wenn ich euren Frust verstehe.
Hier die PM des BGH
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/2024155.html;jsessionid=779E19A4AC414ED9748DFEA06AB6391D.internet011?nn=10690868
In 18-24 Monaten, wer weiß welcher Anbieter bis dahin Gelder verschoben, umverteilt hat, um dann brav die Betreibergesellschaft als insolvent anzumelden.
Dann ist man nicht mehr greifbar, haftbar und verklag ar. Jetzt haben diese Anbieter ausreichend Zeit, sich weitere neue Ideen zu überlegen, wie man die Rückforderungen entgeht.
Diese Entscheidung heute, ist das beste was den Anbietern passieren könnte.
Ich habe die Hoffnung endgültig verloren. Es fühlt sich ungerecht und nicht in Ordnung an.
Es wäre eine Chance für viele hier gewesen, um ein Neustart zu beginnen.
Die Gamesright GmbH und die übrigen, hatten schon ihre Dollarzeichen in den Augen und haben fleißig nach der Verhandlung Werbung geschaltet im Sinne von, dass der Fall schon gewonnen ist und jetzt sowas.
Man sollte immer den Ball flach halten. Kein Gericht sieht es gern, wenn es sagt, eine Entscheidung wird an x verkündet und die andere Partei gibt sich siegessicher und schaltet vorab gleich nach der Verhandlung Werbung frei sinngemäß, wir haben beim BGH gewonnen und nun gibt uns deinen Verlust, für lächerliche 40-90% helfen wir auch dir.
Da geht's meines Erachtens ausschließlich um Kundenfang der großen Verluste, also um sehr schnelles Geld und mehr nicht, wenn man auch noch mitbekommt, dass viele Anwälte nach Auftragsannahme wenig erreichbar sind, bestärkt es mein Feeling schon, dass es nicht primär um Verbraucherschutz geht.
Zitat von: Ilona am 25 Juli 2024, 09:48:34
@Kläger 21
Wieso bist du eigentlich nicht Richter an BGH? Gibt es dafür sachliche Gründe? Diese Spekuliererei ohne Facts ist schwer zu ertragen, auch wenn ich euren Frust verstehe.
Hier die PM des BGH
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/2024155.html;jsessionid=779E19A4AC414ED9748DFEA06AB6391D.internet011?nn=10690868
Man darf ja wohl noch seine eigene Sichtweise und Meinung kundtun. Ich schreibe was ich fühle. Und es fühlt sich nicht richtig an. Man erlässt ein Hinweisbeschluss, der ein Urteil darstellen soll. Und jetzt ändert man seine Entscheidung und legt es dem eugh vor, obwohl dieser bereits mehrmals entschieden hat, dass es den Mitgliedsstaaten selber freisteht zu entscheiden.
Ich denke es spielt auch eine Rolle das der Anbieter genau in der Stadt gegründet wurde..jetzt wird es um das Thema wieder ruhiger und vielleicht haben die Herren eine Abmachung. Wie gesagt finde es schon merkwürdig das die den CEO auswechseln. Immer die Ruhe bewahren!
Ach schade, hätte man so ja nicht erwartet.
Damit dürfte die Chance auf ein Vergleich vor LG auf 0% sinken, oder? Oder werden die jetzt alle auch ausgesetzt?
Hier wird nun nichts mehr angeboten.
Die Gerichte auf LG und OLG werden die Verfahren aussetzen!
Aus der PM des BGH:
"wenn der Anbieter in Deutschland eine Erlaubnis für die Veranstaltung von Sportwetten beantragt hatte und das für diesen Antrag geltende Verfahren zur Konzessionserteilung unionsrechtswidrig durchgeführt wurde."
Wenn der Anbieter also keine beantragt hätte, dann würde er ja somit auch nicht unter diesem möglichen Urteil fallen, korrekt? Gibt es irgendwo eine Übersicht, wer wann beantragt hatte? Der Antragszeitpunkt müsste dann ja auch eine Rolle spielen.
Zitat von: Zocker am 25 Juli 2024, 09:06:59
Haben die nicht mitbekommen das der EuGH das Verfahren selbst ausgesetzt hat.
Das ist ein völlig anderes Thema. Hier kam die Klage aus Malta und die sind nicht Willens die angeforderten Dokumente zu liefern oder sooo überlastet.
Aber nach der Verhandlung in der der BGH in diesem Verfahren eigentlich relativ klar Äußerungen von sich gab.... Na ja lassen wir das.
Glückwunsch an die Casinos! Wirtschaft gewinnt immer. Außer die Einheimische.
Ja denke auch da wird alles ausgesetzt werden und die nächsten 2 Jahre Stillstand sein .
Das Hauptproblem sehe ich tatsächlich auch darin, das Geld dann wieder verschoben werden kann etc und Betreiber gewechselt werden. 2 Jahre ist ja lang.
Selbst wenn Limitverstösse und andere Verstöße vorlagen spielt das ja erstmal keine Rolle da es ja wie ich deute , um den vergabeprozess ging?!
Könnte mir vorstellen das auch da nochmal was neues beim EugH landet wie es gewesen wäre wenn man eh keine Lizenz bekommen hätte ?! Oder ?
Lest mal die PM in aller Gründlichkeit. Möglicherweise war das Verfahren nicht besonders gründlich vorbereitet. Vorlageverfahren beim BGH müssen nunmal aller erster Güte sein.
LG Ilona
Wenn man die Pressemitteilung liest, dann ergeben sich folgende Rückschlüsse:
- Der Hinweisbeschluss aus April kann auf den Fall, den es heute betraf, nicht angewandt werden
- Der Hinweisbeschluss aus April ist immer noch die Meinung des BGH
- Das Problem war, dass in den Vorinstanzen nicht geprüft wurde, ob der Anbieter gegen Vorgaben aus dem GlüStV 2012 verstoßen hat (Stichwort: 1000€-Limit), also quasi unzureichende Vorarbeit.
Also, weist eure Anwälte nochmal explizit darauf hin, wenn ihr mehr einzahlen konntet! Denn das ist das entscheidende, ob eure Verfahren ausgesetzt werden oder nicht - meine Laien-Einschätzung. Ihr dürft die Verfahren nicht durcheinander bringen.
Auch ich habe zwei offene Verfahren und hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht.
Das es irgendwann zum EuGH gehen wird, war ja abzusehen.
Ob vom LG Essen oder von einem maltesischen Gericht, oder eben jetzt vom BGH.
Dann lieber vom BGH als von anderen Gerichten.
Der EuGH hat das andere Verfahren ja ausgesetzt, weil das maltesische Gericht nicht kooperiert.
Die Anwälte der Beklagten haben ja vorher der BGH-Verhandlung gesagt, sie werden bei einem Urteil zu Gunsten des Spieler, vor den EuGH gehen. (Das wäre dann zwar für dieses Verfahren nicht mehr relevant, aber eben für andere Verfahren.
Vllt möchte der BGH das ganze ja einfach beschleunigen.
Da muss man doch die Fällen unterscheiden! Auch wenn es so wäre hätten die auch keine Lizenz bekommen. So wie es im Hinweisbeschluss stand und da hat der BGH auch vorher gesagt das man es unterscheiden muss wenn es richtig argumentiert wird. Können doch die OLG nicht aussetzen oder?
Davon könne nicht ausgegangen werden, denn die Beklagte habe eine Konzession nach § 10a Abs. 2 GlüStV 2012 beantragt und die inhaltlichen Voraussetzungen für eine Erlaubniserteilung erfüllt.
Diese Aussage irritiert mich. :o
Ich melde mich mal in der Fahrschule an. Fahren kann ich ja ab sofort, da ich den Führerschein ja eh irgendwann bekomme.
Zitat von: Ilona am 25 Juli 2024, 10:04:49
Lest mal die PM in aller Gründlichkeit. Möglicherweise war das Verfahren nicht besonders gründlich vorbereitet.
Das hatte ich schon vor Wochen gesagt, dass das Verfahren gefährlich ist, da es nicht gründlich vorbeireitet wurde. Die Info hatte ich von einem RA erhalten.
@Rhino
Du machst jetzt hier freiwillig für eine Woche eine Pause. Hältst du dich nicht dran, wirst du gesperrt!
Gerne möchte ich nich ein paar Sachen hinzufügen...
Erstmal geht es bei mir um Summen, die man eher im sehr hohen Bereich ansetzen würde. Also 6-stellig.
Dann wird sich eine Klage, die ich in Vorbereitung hatte, jetzt erledigen. Ebenfalls 6-stellig.
Und ich habe Schulden bis zum Anschlag und es war für mich eine Chance, die jetzt vorbei ist.
Das Geld für meine Verfahren habe ich mir geliehen...und sehe davon jetzt nichts mehr wieder bzw. habe meine Schulden weiter erhöht.
Ja, ich finde das Urteil falsch und dumm. Und bleibe 100% auf der Seite von Kläger.
Aber ich wäre nicht hier, wenn ich gewisse Fehler nicht gemacht hätte. Und wenn ich jetzt wütend bin statt in die Vergebung und Akzeptanz zu gehen, werde ich daran zerbrechen.
Also: schreibt eure Wut raus, sehr gut
Und dann akzeptiert diese scheisse.
Ich hab mir jetzt die Pressemitteilung durchgelesen. Das Problem ist, dass dieser Rechtsstreit, der an den Gerichtshof der europäischen Union nun vorgelegt wird, sehr schlecht vorbereitet ist. Denn dort geht es nicht um beispielsweise das höchst Einsatz Limit von 1000 € pro Monat. Denn der dortige Kläger hat von 2013-2019 bei dem Anbieter Glücksspielangebote in Anspruch genommen. So wie sich es aus der Pressemitteilung verlauten lässt, bleibt der Bundesgerichtshof von seiner Rechtsauffassung vom März 2024 gleich.
Der eklatante Unterschied zu dem Fall aus März ist der, dass der Anbieter in der Entscheidung von heute einen Antrag auf Erlaubnis damals gestellt hat, diesen aber nicht bekommen hat, weil das Vergabeverfahren seinerzeit rechtswidrig war. D.h. es geht in dem vorliegenden Fall von heute überhaupt gar nicht um die inhaltlichen materiellen Voraussetzungen.
Das bedeutet für mich Umkehrschluss, dass dieser Fall von heute sehr in die Karten der Anbieter spielt. Weil diese jetzt vor dem Gerichtshof der europäischen Union behaupten werden, da das Verfahren zur Vergabe der Konzessionen ja rechtswidrig und gegen das Union Recht verstoßen hatte, werden sie sich auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU berufen. Das bedeutet der europäische Gerichtshof kann sich gar nicht zu den Fragen hinsichtlich des Höchst Einsatzes von 1000 € äußern, so dass es eigentlich dazu angehalten ist, den Anbieter Recht zu geben. Damit würde dann die gesamte Rechtsprechung auf Seiten der Anbieter gebracht werden. So verstehe ich das.
Zitat von: altobelli am 25 Juli 2024, 09:59:48
Aus der PM des BGH:
"wenn der Anbieter in Deutschland eine Erlaubnis für die Veranstaltung von Sportwetten beantragt hatte und das für diesen Antrag geltende Verfahren zur Konzessionserteilung unionsrechtswidrig durchgeführt wurde."
Wenn der Anbieter also keine beantragt hätte, dann würde er ja somit auch nicht unter diesem möglichen Urteil fallen, korrekt? Gibt es irgendwo eine Übersicht, wer wann beantragt hatte? Der Antragszeitpunkt müsste dann ja auch eine Rolle spielen.
Die gleiche Frage stelle ich mir auch.
Mein Fall liegt auch beim BGH. Allerdings hat mein Anbieter niemals eine Lizenz beantragt.
Kann mir jemand sagen ob so ein Fall nun wohl auch dem EuGH vorgelegt wird?
Meinen Anwalt zu erreichen ist aktuell unmöglich.
Gleiche Meinung
Der Fall wurde einfach nicht gut vorbereitet, und wichtige Punkte wurde nicht vorgetragen. Ein RA sagte mir, dass das Verfahren deshalb gefährlich sei.. und nun ist es so gekommen. Der RA sagte mir auch, dass wenn es so kommt, wie es heute gekommen ist, die anderen RAs die sch.... ausbaden müssen und das wieder richten müssen.
Es ist so wie es ist, auch wenn es nicht das gewünscht Ergebnis ist. Regelt eure Dinge, die ihr regeln müsst, auch wenn es erstmal schwieriger ist.. Verlasst euch nicht auf das Klagegeld und steckt den Kopf nicht in den Sand.
Ich schaue erstmal ob es den Youtube Kanal von Staudt noch gibt oder ob der Archiviert wurde :P :P :P
Ja - aber wenn sich ein 4-jähriger für einen Führerschein anmeldet wird er ihn doch auch nicht bekommen - völlig Wurscht ob er fahren kann oder was auch immer...
Selbst wenn sich die Beklagte um eine Lizenz beworben hat - hätte diese Lizenz ja auch niemals erteilt werden können, weil sich an die Vorgaben zur Lizenz Erhaltung nicht gehalten wurde...
Man sollte aber nicht deshalb die Verfahren mischen! Die können nur die Verfahren urteilen die auch so abgegeben werden.
In dem Hinweisbeschluss finde es ja auch darum. Auch wenn der Anbieter eine Lizienz bekommen müssen hätte und er sich nicht dran hält kann er eine keine Bekommen. Immer die Ruhe bewahren! Es ist genau wie der Fall vorm OLG Frankfurt!
Emotionen runter fahren.
Ja dann müsste eigentlich ja ein zweites Verfahren hin bzgl der Verstöße wo es nie eine Lizenz gegeben hätte !! Das sind dann zwei paar Schuhe.
Ich denke manche Gerichte werden ggf auch nicht aussetzen, war ja bei Casino auch so und wenn der Anwalt gut begründet mit den Verstößen Limit etc. Geht's ggf weiter
Der EugH wird nur das urteilen was im vorgelegt wird und das war halt Müll , das gamesright soweit geht für diese Summe ...
Ggf konkretisiert ja der BGH nochmal den genauen Vorlage Grund bzw eine andere Presse Mitteilung
Bitte komplett lesen.
Der BGH hat weitere Verfahren ausgesetzt und auch einem wo das Limit von 1000 Euro nicht beachtet wurde.
Ergänzender Hinweis:
Der Bundesgerichtshof hat zwei Parallelverfahren über die Erstattung von Verlusten aus Sportwetten bis zu einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union im vorliegenden Verfahren ausgesetzt. Zumindest einer dieser Fälle betrifft eine Konstellation, in der sich aus den Feststellungen des Berufungsgerichts neben dem Verstoß gegen die formelle Erlaubnispflicht auch ein Verstoß gegen das materielle Glücksspielrecht und insbesondere die grundsätzliche Verpflichtung zur Begrenzung des Höchsteinsatzes ergibt.
Zitat von: 8lu88er8lase am 25 Juli 2024, 10:25:23.
Selbst wenn sich die Beklagte um eine Lizenz beworben hat - hätte diese Lizenz ja auch niemals erteilt werden können, weil sich an die Vorgaben zur Lizenz Erhaltung nicht gehalten wurde...
Und genau das wurde von AG und OLG im Vorfeld eben nicht geprüft!
Somit könnte der EUGH auch 2 Urteile fällen.
Es könnte sein, dass wenn 1000 überschritten ist anderes beurteilt wird als der heutige Fall.
Der BGH ist nämlich nicht ganz blöd.
Überraschend und enttäuschend, damit haben wir wohl alle nicht gerechnet, nachdem es nach dem hinweisbeschluss und der mündlichen Verhandlung so eindeutig aussah. Ich sehe das leider auch so wie Kläger 2021 und befürchte , der EUGH wird hier eher in die Sichtweise gehen, das konzessionsverfahren ist unzulässig verwehrt worden, die Anbieter hätten schon vorher die Konzession bekommen müssen, dann wären die wettverträge nicht nichtig und die Frage nicht zu stellen. Allerdings betrifft das nur die Anbieter die eine Konzession beantragt haben. Meine Laien Meinung. Glückwunsch an alle die schon Geld bekommen haben. Ich habe vor ein paar Wochen 10 % angeboten bekommen und hätte die unter jetzigen Voraussetzungen wahrscheinlich angenommen
Ich bin ja schon froh darüber, dass dem EuGH zwei Fälle vorgelegt wurden. Wenn nur der eine Fall von heute vorgelegt wurden wäre, dann sehe die Lage anders aus. Die Anbieter Anwälte sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Die wissen schon warum sie genau DIESEN Fall so weit gebracht haben.
Ja werden die parallel Fälle einfach nur ausgesetzt oder auch wirklich dem EugH vorgelegt ? Dies kann ich nicht so ganz deuten ...
Bzw gibts ne Liste welche Anbieter sich damals überhaupt beworben hatten ? Habe was von 21 im Internet finden können aber keine Namen leider
GANZE 106 Aufrufe hat dies hier bis jetzt. Dabei wäre es sooo wichtig.
« am: 21 Juli 2024, 15:10:51 »
Hallo zusammen, folgender Aufruf hat uns erreicht. Es wäre schön, wenn der ein oder die andere sich bei der Redakteurin melden würde.
Aus meiner Sicht wirkt das vorhaben durchdacht und seriös.
LG Ilona
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Sehr geehrter Leser, sehr geehrte Leserin,
ich arbeite für das Gesundheitsressort von ZEIT ONLINE und bin dort zuständig für die
Berichterstattung über psychologische Themen. Aktuell planen wir einen Beitrag über Spielsucht.
Dafür suche ich Stimmen von Betroffenen.
Es soll ein umfassender Beitrag werden. Wir planen zum einen, die gesetzlichen
Rahmenbedingungen zum Glücksspiel zu beleuchten, sowie neuere Versuche, dessen
Suchtpotential einzudämmen (beispielsweise durch das Sperrsystem OASIS). Wir wollen auch mit
Psychologen und Medizinern darüber sprechen, worin das Suchtpotential des Glücksspiels liegt –
und inwiefern Wettbüros, Spielhallen oder Online-Casinos dieses Potential bewusst nutzen.
Vor allem aber wollen wir zeigen, was eine Spielsucht für die Betroffenen bedeutet. Sie sind mit
ihrem Leid und ihren Sorgen oft allein und kaum sichtbar. Denn letztlich liegt das Glücksspiel in
einer Grauzone – gesetzlich, aber auch gesellschaftlich. Es ist in Teilen legal und gesellschaftlich
akzeptiert. Die Verantwortung wird dadurch auf den Einzelnen abgewälzt.
Ich möchte mit Betroffenen sprechen. Ihre Erfahrung, ihre Geschichte und ihr Umgang damit soll
in den Beitrag einfließen. Dafür suche ich Sie:
Mich würde interessieren, wie es Ihnen ergangen ist:
- Womit fing alles an? Was ist Ihre erste Erinnerung an ein Glücksspiel? Welche Gefühle hat das Spielen anfangs in Ihnen ausgelöst?
- Haben Sie bemerkt, wie es sich verselbstständigte? Gab es einen Punkt, an dem Sie dachten: Jetzt gerät es außer Kontrolle?
- Was haben Sie durch das Glücksspiel verloren? Inwiefern hat sich Ihr Alltag durch das Glücksspiel verändert?
- Haben Sie sich Hilfe gesucht? (Wenn ja: was für Hilfe? Wenn nein: warum nicht?)
- An welchem Punkt befinden Sie sich aktuell? Wie geht es Ihnen?
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir – bis zum 5. August – von Ihren Erfahrungen erzählen. Am
besten, indem Sie auf einige der oben genannten Fragen eingehen und auch einzelne Situationen
schildern. Und gerne auch den Zeitraum und ihr aktuelles Alter.
Bitte schreiben Sie mir dazu eine Mail. Ich melde mich dann bei Ihnen. Schreiben Sie mir auch
gerne dazu, ob Sie sich vorstellen könnten, mit mir ins Gespräch zu kommen – telefonisch oder
perspektivisch in Person. Eine oder mehrere Geschichten sollen Teil des Textes werden.
Wenn Sie sich das vorstellen könnten, Ihre Schilderungen Sie aber in irgendeiner Art angreifbar machen,
dann gäbe es die Möglichkeit, sie anonymisiert zu veröffentlichen. Grundsätzlich wird ohne Ihre
Einwilligung nichts veröffentlicht.
Falls Sie Fragen haben, melden Sie sich gern jederzeit bei mir: anais.kaluza@zeit.de
Vielen Dank
Anaïs Kaluza
Hört jetzt auf die Katze an die Wand zu malen! Sonst hätte sich der BGH nicht so deutlich vorher geäußert! Die Fälle sind anders! Neue Kläger kriegen Angst und PKF werden ausgebremst, weil kann Geld in dem Sinne fließen muss. Er läuft weiter! Ist halt so
Die in der Pressemitteilung genannt wurden.
Es geht jetzt nicht mehr um den BGH sondern EUGH. Oder nimmt der EUGH die Sichtweise des BGH auf ? Ernst gemeinte frage . Bewertet der EUGH jetzt nicht komplett neu und unabhängig ? Was ist dann die Sichtweise vom BGH noch wert ?
Danke Balou nochmal für den Hinweis. Das macht ja doch schon Hoffnung, da bei den meisten die 1000 Grenze oder Cashout etc. nicht beachtet worden ist.
Bleibt gesund und arbeitet an dem, was wir beeinflussen können.
:))) Hört jetzt auf die Katze an die Wand zu malen! (Zocker/Zitat)
Das sehe ich auch so.
Ihr müsst im Zweifel sonst drüber-tapezieren :)))
https://www.wandmotiv24.de/cdn/shop/files/M1013-TS_1.jpg?v=1718811753
Und das Casino und Sportwetten auf einer Seite angeboten wurden. Jetzt wird halt genau nachgeschaut. 1. Die hätten eine Lizenz bekommen müssen Wenn sie es eingehalten haben. Und wenn der Fall gut vorbereitet ist dürfte es so weiter gehen!
Unsere RA werden sich schon äußern
Attention:
Wer die 2.000ste Antwort schreibt, wird sicherlich gekürt werden. Also ---- Achtung, fertig, ---
Ja genau deute es auch so die warten ab wie bei dem einen Fall entscheiden wird und wenden das dann auf die anderen beiden ausgesetzten an... Es steht ja nicht expliziert das die anderen beiden ,,vorgelegt" werden
Der BGH hat diese ausgesetzt und fragt ebenfalls beim EUGH an.
Sonst hätte man hier nicht auf das Limit eingehen müssen.
An alle die Panik machen!
Vorher hat ein Anbieter die Revision zurückgezogen! Weshalb wohl weil es verschiedene Fälle sind!
Das kam per Mail gerad im Newsletter, ist noch am präziser oder ?!
Entscheidung des Bundesgerichtshofs:
Der Bundesgerichtshof hat das Verfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europäischen Union zur Vorabentscheidung vorgelegt.
In seinem Vorlagebeschluss hat der Bundesgerichtshof zur zivilrechtlichen Rechtslage ausgeführt: Das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt für die Veranstaltung öffentlicher Sportwetten in § 4 Abs. 1, 4 und 5, § 4a Abs. 1, § 10a Abs. 2 und 3 GlüStV 2012 stellt ein gesetzliches Verbot im Sinn des § 134 BGB dar. Die Beklagte hat dagegen verstoßen, indem sie in Deutschland öffentlich im Internet Sportwetten angeboten hat, ohne im für den Streitfall relevanten Zeitraum über die hierfür erforderliche Erlaubnis zu verfügen. Aus dem Verstoß folgt grundsätzlich die Nichtigkeit der zwischen dem Kläger und der Beklagten geschlossenen Sportwettenverträge (§ 134 BGB) und ein Anspruch des Klägers auf Erstattung seiner Verluste (§ 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1 BGB). Der Zweck des gesetzlichen Verbots, die Bevölkerung vor von öffentlichen Glücksspielen ausgehenden Gefahren zu schützen, erfordert grundsätzlich die Nichtigkeit der auf Grundlage eines Internetangebots unter einseitigem Verstoß gegen die Erlaubnispflicht geschlossenen Glücksspielverträge.
Der Bundesgerichtshof hat weiter ausgeführt, dass sich im Streitfall die Frage stellt, ob aus unionsrechtlichen Gründen eine andere Beurteilung geboten ist, weil die Beklagte im maßgeblichen Zeitraum bereits eine Konzession für die Veranstaltung von Sportwetten in Deutschland beantragt hatte und das für diesen Antrag geltende Konzessionserteilungsverfahren unionsrechtswidrig durchgeführt wurde. Der Gerichtshof der Europäischen Union hat in einem gleichfalls unerlaubte Sportwetten betreffenden strafrechtlichen Ausgangsverfahren entschieden, dass nach dem Grundsatz des Vorrangs des Unionsrechts kein Mitgliedstaat eine strafrechtliche Sanktion für ein Verhalten verhängen darf, mit dem der Betroffene einer verwaltungsrechtlichen Anforderung nicht genügt hat, wenn der Mitgliedstaat die Erfüllung der Anforderung unter Verstoß gegen das Unionsrecht abgelehnt oder vereitelt hat (vgl. EuGH, Urteil vom 4. Februar 2016 - C336/14, ZfWG 2016, 115 [juris Rn. 63 und 94] - Ince). Es stellt sich daher die Frage, ob unter Umständen wie denen des Streitfalls im Rahmen nicht erlaubter Online-Angebote abgeschlossene Sportwettenverträge zivilrechtlich als nichtig angesehen werden dürfen.
Der Bundesgerichtshof hat deutlich gemacht, dass er - auch unter Berücksichtigung der bisherigen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union - dazu neigt, diese Frage zu bejahen. Die zivilrechtliche Rechtsfolge der Nichtigkeit stellt keine Strafe dar, sondern eine Einschränkung der Privatautonomie zum Schutz des allgemeinen Rechtsverkehrs. Die im Verhältnis des Staats zum Sportwettenanbieter eintretenden Rechtsfolgen lassen sich nicht ohne Weiteres auf das Verhältnis des Sportwettenanbieters zum Spieler als privatem Dritten übertragen. Die einen Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit rechtfertigenden zwingenden Gründe des Allgemeininteresses - darunter der Schutz der Bevölkerung vor übermäßigen wirtschaftlichen Schäden durch öffentliches Glücksspiel - bestehen auch dann, wenn das Verfahren der Konzessionserteilung unionsrechtswidrig ausgestaltet war.
Im vorliegenden Revisionsverfahren kommt es vorerst nicht auf die in einem Hinweisbeschluss in einem anderen Verfahren vertretene vorläufige Ansicht des Bundesgerichtshofs an, dass es jedenfalls für solche unerlaubten Online-Sportwettenangebote, die auch in einem unionsrechtskonformen Konzessionserteilungsverfahren nicht ohne Weiteres erlaubnisfähig gewesen wären, insbesondere weil die angebotenen Sportwetten wegen Nichteinhaltung des grundsätzlich auf 1.000 € begrenzten monatlichen Höchsteinsatzes je Spieler dem materiellen Glücksspielrecht widersprachen, bei der Nichtigkeitsfolge des § 134 BGB verbleibt (vgl. BGH, Beschluss vom 22. März 2024 - I ZR 88/23, NJW 2024, 1950). Da das Berufungsgericht hierzu keine Feststellungen getroffen hat, ist im vorliegenden Revisionsverfahren zugunsten der Beklagten davon auszugehen, dass sie die spielerschützenden Regelungen des materiellen Glücksspielrechts gegenüber dem Kläger eingehalten hat.
Ergänzender Hinweis:
Der Bundesgerichtshof hat zwei Parallelverfahren über die Erstattung von Verlusten aus Sportwetten bis zu einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union im vorliegenden Verfahren ausgesetzt. Zumindest einer dieser Fälle betrifft eine Konstellation, in der sich aus den Feststellungen des Berufungsgerichts neben dem Verstoß gegen die formelle Erlaubnispflicht auch ein Verstoß gegen das materielle Glücksspielrecht und insbesondere die grundsätzliche Verpflichtung zur Begrenzung des Höchsteinsatzes ergibt.
Zitat von: CRS 2024 am 25 Juli 2024, 11:03:22
Ja genau deute es auch so die warten ab wie bei dem einen Fall entscheiden wird und wenden das dann auf die anderen beiden ausgesetzten an... Es steht ja nicht expliziert das die anderen beiden ,,vorgelegt" werden
Aber da ist doch Käse. Die können doch nicht einen Fall nehmen und auf alle übertragen?
bsp. In diesem Fall wurde z.b das 1000€ Limit eingehalten, in 500 anderen Fällen nicht. Dann kannst doch nicht das mögliche Urteil vom heutigen Fall auf 500 andere übertragen, wo massig Verstöße vorliegen.
@Rubbel.. bitte. Es gibt sicherlich Menschen die heute ein andere Nachricht erwartet haben. Meinst du nicht, dass die erstmal besseres zu tun haben als an einem Interview teil zu nehmen? Wie du sicher gelesen hast, haben Leute z.T die Klagen mit geliehenem Geld finanziert. Meinst nicht, dass die sich erstmal Gedanken darüber machen, wie sie das nun in den Griff kriegen, als irgendwo an einem Interview teil zu nehmen? Die Enttäuschung ist bei vielen groß, was sicherlich auch mit den PKF und Anwälten zu tun hat, die das Geld schon auf Ihren Konten gesehen haben und das auf Ihre Mandanten übertragen haben. Also lass doch die Leute schreiben, so lange es vernüftig ist/bleibt.
Ich lese da selbst bei ,,ergänzenden Hinweis ,, nur ausgesetzt und bis der vorliegende Fall entschieden wurde nickt Fälle ...
Im grunde habe ich nichts anderes erwartet bei meinem glück :D
Ich bin wiedereinmal mehr froh den weg über einen PKF Gegangen zu sein. Was dies jetzt mit meiner Psyche gemacht hätte, wenn ich viele tausende euros in die Klagen gesteckt hätte und es einfach ungewiss bleibt hätte mich sicher zusätzlich belastet.
Ich kann jetzt zum glück entspannt bleiben und mich weiter um meine jetzigen schulden kümmern.
Und bevor jemand etwas sagen will , bei mir sind es Rückforderungen nahe einer viertel million.
Wenn das ganze jetzt ausgesetzt wird, kann ich es auch nicht ändern. Aber lieber ausgesetzt als verloren.
Natürlich ist man enttäuscht aber nicht verloren. Die Kosten laufen weiter für die Anbieter! Der Anbieter hat für sich nicht verloren heute zumindest. Das wollten die ja unbedingt so. Also weiter machen!
Kommentar von Herr michaelsen ( Anwalt )
Kurzer eigener Kommentar zu der BGH-Pressemeldung zu Sportwetten von heute (25.07.2024):
"Der Bundesgerichtshof legt dem EuGH die Frage vor, ob die Dienstleistungsfreiheit eines Anbieters von Sportwetten einer Erstattung der im Rahmen unerlaubter Online-Sportwetten erlittenen Verluste von Spielern entgegensteht."
Mir ist nicht klar, ob jetzt vom BGH auch alle Verfahren ausgesetzt werden, in denen Verstöße von Bewerbern im ersten Konzessionsverfahren gegen materielles Glücksspielrecht von den Tatsacheninstanzen festgestellt wurden. Ich habe das schon bei LG Landshut v. 08.10.2021 -- 75 O 1849/20 für den Kläger vorgetragen und es ist dann allgemein üblich geworden. (Der Fall endete in einem Vergleich im Berufungsverfahren: Goldene Zeiten waren das rückblickend angesichts der Bill 55 Problematik und der Wartezeit bis zu einer oder mehreren EuGH-Entscheidungen.) Die Pressemeldung des BGH ist in diesem Punkt mehrdeutig. Es ist auch unklar, ob der BGH das Verstoß-Szenario auch dem EuGH vorgelegt hat, obwohl der Revisionsfall anders liegt (oder ob er eine weitere EuGH-Vorlage in einem solchen Verfahren plant):
"Im vorliegenden Revisionsverfahren kommt es vorerst nicht auf die in einem Hinweisbeschluss in einem anderen Verfahren vertretene vorläufige Ansicht des Bundesgerichtshofs an, dass es jedenfalls für solche unerlaubten Online-Sportwettenangebote, die auch in einem unionsrechtskonformen Konzessionserteilungsverfahren nicht ohne Weiteres erlaubnisfähig gewesen wären, insbesondere weil die angebotenen Sportwetten wegen Nichteinhaltung des grundsätzlich auf 1.000 Euro begrenzten monatlichen Höchsteinsatzes je Spieler dem materiellen Glücksspielrecht widersprachen, bei der Nichtigkeitsfolge des § 134 BGB verbleibt (vgl. BGH, Beschluss vom 22. März 2024 - I ZR 88/23, NJW 2024, 1950). Da das Berufungsgericht hierzu keine Feststellungen getroffen hat, ist im vorliegenden Revisionsverfahren zugunsten der Beklagten davon auszugehen, dass sie die spielerschützenden Regelungen des materiellen Glücksspielrechts gegenüber dem Kläger eingehalten hat.
Ergänzender Hinweis:
Der Bundesgerichtshof hat zwei Parallelverfahren über die Erstattung von Verlusten aus Sportwetten bis zu einer Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union im vorliegenden Verfahren ausgesetzt. Zumindest einer dieser Fälle betrifft eine Konstellation, in der sich aus den Feststellungen des Berufungsgerichts neben dem Verstoß gegen die formelle Erlaubnispflicht auch ein Verstoß gegen das materielle Glücksspielrecht und insbesondere die grundsätzliche Verpflichtung zur Begrenzung des Höchsteinsatzes ergibt."
Der BGH scheint alle Sportwettenverfahren aussetzen zu wollen. Wir müssen wohl für die Beantwortung meiner oben aufgeworfenen Frage auf die Veröffentlichung der Vorlagefragen warten.
Ja aber dann müssten die Fälle alle drei vorgelegt werden wo jeweils die wichtigen Details unterscheiden werden .
In der Mitteilung bleibt der BGH ja grundsätzlich bei seiner Meinung wie ich es rausgelesen hatte.
Den Fall hätte Gamesright einfach stecken lassen müssen/ können. Aber so wie die Arbeiten ja kein Wunder ( wenn man Trustpilot ließt)
Und ja bei mir sogar noch mehr als ne viertel aber zum Glück PKF sonst wäre das der Horror
Was macht eigentlich Staudt noch kein Video online:)
Also doch nicht so eindeutig laut Herrn Michaelsen zumindest per stand heute .
Ja dort wird erstmal Ruhe eingekehrt sein und müssen sich was überlegen wie sie doch alle noch zum klagen bewegen können 😂 wie gesagt denke eine PKF fallen jetzt weg
Ich kann mir auch nicht vorstellen das die PKFs weitere Fälle haben wollen und finanzieren können... wenn kein Geld fließt wird denen irgendwann die Luft ausgehen...
Zitat von: Balou2024 am 25 Juli 2024, 11:37:21
Was macht eigentlich Staudt noch kein Video online:)
Sucht sein Kamera Equipment, oder vollstreckt in Deutschland :P
spaß beiseite. Es wäre ein Fehler wenn sie nur den heutigen Fall vorlegen. Aber dafür haben wir Anwälte, die sicher mehr wissen und gegensteuern können. Ich werde aber einen Teufel tun und HEUTE meinen Ra kontaktieren ;D ;D ;D
Zitat von: 8lu88er8lase am 25 Juli 2024, 11:41:26
Ich kann mir auch nicht vorstellen das die PKFs weitere Fälle haben wollen und finanzieren können... wenn kein Geld fließt wird denen irgendwann die Luft ausgehen...
vor paar Monaten bzw. wenigen Jahren waren 70/80/90% ein gängiger Vergleich. Davon haben die "Verbraucherschützer"/PFK 40% für Copy-Paste-Klagen abgegriffen.
Die sollten reichlich Kohle beiseite gelegt haben.
Ja selbst wenn es damals gut lief, warum sollten die das jetzt raushauen und so lange binden mit zusätzlicher Ungewissheit ?
Bei Bill55 war auch erstmal ne Weile Ruhe bei vielen PKF
https://www.capital.de/amp/geld-versicherungen/verluste-aus-illegalen-sportwetten--der-eugh-muss-nun-entscheiden-34912628.html
Zwar habe ich mit meinem RA grad gesprochen aber ich bin immer noch optimistisch. Er sagte ist natürlich nicht toll.
Warum sollten die Anbieter dann Berufungen zurücknehmen. War auch so geschrieben im Netz von den Kanzleien.
Wäre ja wünschenswert wenn bis in 2 Jahren der Quatsch mit Bill no. 55 auch vom Tisch wäre... aber wie gesagt dieser heutige Tag war für viele hier anders geplant und es stellt sich absolute Ernüchterung ein... kann den Frust vieler die hier schreiben absolut nachvollziehen...
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bundesgerichtshof-europaeischer-gerichtshof-gluecksspiel-sportwetten-lux.52nbsKrBeAsgwhRyoMXBxX
Siehe letzten Absatz
Ja ausgetrunken aber von vorlegen steht nichts wie das ja auch Herr Michaelasen nicht deuten konnte ?!
Auf jeden Fall wird es wohl komplett die Sportwetten für 1-2 Jahre stilllegen und dann ist ein Großteil der Anbieter weg . Dann hast du ggf recht aber 0 Euro und die selbst Zahler sind dann noch richtig angeschmiert. Alles echt schwer zu verstehen ...
Meine Berufung ist heute natürlich auch am letzten Tag gekommen :) was ein Tag heute. !!!
Zitat von: CRS 2024 am 25 Juli 2024, 11:59:39
Ja ausgetrunken aber von vorlegen steht nichts wie das ja auch Herr Michaelasen nicht deuten konnte ?!
Auf jeden Fall wird es wohl komplett die Sportwetten für 1-2 Jahre stilllegen und dann ist ein Großteil der Anbieter weg . Dann hast du ggf recht aber 0 Euro und die selbst Zahler sind dann noch richtig angeschmiert. Alles echt schwer zu verstehen ...
Warum sollen die Selbstzahler angeschmiert sein?
Leute die Entscheidung ist vertagt, wir haben nicht verloren! Im Artikel steht was von Verzögerungstaktik lasst euch nicht verunsichern!
Es geht immer um ein langen Atem.
Oh Balou vom wem kam die denn ? Wie lange haben die gebraucht für die Zustellung des Urteils das ist ja auch nicht genau immer zu ermitteln oder gibt's da eine Fiktion ? Sowas wie drei Tage nach Urteil etc.
Für die Anbieter, ganz egal wie am Ende das Eugh entscheidet, ist es ein Win.
Wenn das Eugh für die negativ urteilt, dann könnte nämlich schon die Verjährung durch sein, für den Zeitpunkt an dem man von der Illegalität hätte wissen können.
Sie haben halt sehr viel Zeit gewonnen.
Es ist halt weiterhin Geld, was ich nicht habe und mir nicht zur Verfügung steht, somit habe ich damit auch nie geplant und das sollte auch jeder andere tun.
Klar ist es besser für das weitere Leben, wenn man dies für sonst was verwenden kann, aber die Klagewege sind weiterhin nur ne Möglichkeit, wieder an etwas verlorenes heranzukommen.
Zitat von: Balou2024 am 25 Juli 2024, 12:02:26
Meine Berufung ist heute natürlich auch am letzten Tag gekommen :) was ein Tag heute. !!!
Ärgerlich, aber überraschend ist das nicht. Bei mir kam alles immer am letzten Tag, auch die Klageerwiderung etc. Zeit ist eben Geld.
Es ist einfach so schwer, die Entscheidung zu ertragen, weil es sich schlichtweg falsch anfühlt. Gerade mit Blick auf die Entscheidung im März vom Bundesgerichtshof. Was mich am meisten aufreibt und meine Nerven, Ist die Tatsache, dass das Ganze noch mal bis zu zwei Jahre dauern wird. Man kann bei den anderen Verfahren sich die Dauer abschauen. Im Durchschnitt dauert es um die 18-24 Monate, Bis so eine Entscheidung des Gerichtshof der europäischen Union ergeht. Ich gehe zu dem stark davon aus, dass die Anbieter alles daran setzen werden, Anträge zu stellen Fristen zu verlängern, um soweit es geht das ganze hinauszuzögern.
Selbst wenn der Gerichtshof dann entscheiden sollte, müssen die Gerichte Wieder da ansetzen, wo sie ausgesetzt haben. Es wird dann noch mal einige Zeit vergehen bis rechtskräftige Entscheidungen getroffen wurden. Und dann kommt zu guter letzt die wichtigste Sache, ob tatsächlich Geld fließen wird, wenn nicht der ein oder andere Anbieter, Gelder umverteilt oder die Betreibergesellschaft gewechselt hat.
Frage an Balou: was machst Du jetzt??? Selbstfinanziert? Zahlst Du jetzt Deinen Anwalt für die Berufung oder behältst Du das Geld lieber?
Und genau da liegt das Problem: was macht jemand wie Balou jetzt?
Hey Leute,
gilt das jetzt nur für Sportwetten oder auch für spielen in Online Casinos?
Weil da hätte ich nächsten Monat mein Gerichtsverfahren...
lg
Zitat von: Kläger2021 am 25 Juli 2024, 12:16:44
Es ist einfach so schwer, die Entscheidung zu ertragen, weil es sich schlichtweg falsch anfühlt. Gerade mit Blick auf die Entscheidung im März vom Bundesgerichtshof. Was mich am meisten aufreibt und meine Nerven, Ist die Tatsache, dass das Ganze noch mal bis zu zwei Jahre dauern wird. Man kann bei den anderen Verfahren sich die Dauer abschauen. Im Durchschnitt dauert es um die 18-24 Monate, Bis so eine Entscheidung des Gerichtshof der europäischen Union ergeht. Ich gehe zu dem stark davon aus, dass die Anbieter alles daran setzen werden, Anträge zu stellen Fristen zu verlängern, um soweit es geht das ganze hinauszuzögern.
Selbst wenn der Gerichtshof dann entscheiden sollte, müssen die Gerichte Wieder da ansetzen, wo sie ausgesetzt haben. Es wird dann noch mal einige Zeit vergehen bis rechtskräftige Entscheidungen getroffen wurden. Und dann kommt zu guter letzt die wichtigste Sache, ob tatsächlich Geld fließen wird.
Jetzt warte doch mal ab. Zum einen gab es im März keine Entscheidung, sondern lediglich einen Hinweisbeschluss, zum anderen ging es dabei um einen ganz anderen Fall.
Ich hab bei allen verfahren zum Glück nicht selbst finanziert.
Ich hatte damals ein Verfahren selbst finanziert und da hatte ich damals verloren und bin nicht in Berufung gegangen zum Glück!!
Damals gab es Frankfurt und Dresden nur als OLH Urteile
mich würde mal interessieren, welches Vergleichsangebot die Gegenseite unterbreitet hatte, weswegen ja der erste Termin kurzfristig aufgehoben wurde.
aber auch nur Neugierde, ... hoffe mal nicht, dass Gamesright einen 500% Vergleich haben wollte
Natürlich fühlt es sich falsch an. Aber der BGH kann nur nach dem Entscheiden was ihm vorliegt und wenn die Anwälte eine 0815 Klage schreiben, wo wichtige Punkte fehlen, dann kommt genau DAS dabei raus.
Der Anbieter bezieht sich in diesem Fall auf die Dienstleistungsfreit und darauf, dass der Anbieter nicht gegen das 1000€ Limit verstoßen hat. Dass der Anbieter in 1000 anderen fällen gg. Vorschriften u.a. das 1000€ verstoßen hat, dass sieht der BGH in diesem Fall nicht, da, wie eben geschrieben die Klage nicht ausführlich war und nicht darauf hingewiesen hat, dass der Anbieter in vielen anderen fällen dagegen verstoßen hat.
Es ist einfach Fakt, dass der Anbieter genau auf so einen Fall ( einen Fehler der Klägeranwälte) gewartet hat.
https://www.ra-goldenstein.de/neuigkeiten/bgh-entscheidung-tipico-verfahren/
Ja Gamesright hätte bestimmt andere Fälle gehabt bzw gab es genügend andere aber die wollten sich glaube einfach profilieren und hätten da jedes Angebot ausgeschlagen und die Anbieter wussten einen besseren Fall um auf Zeit zu spielen gab es nie
Was passiert nun mit den Verhandlungen vor dem Landgericht? Habe im September zwei Verfahren. Werden die Termine nun abgesagt?
Könnte sich Tipico theoretisch in 18 Monaten kurz vor der Verhandlung noch mit dem Kläger einigen, oder ist das jetzt komplett vom Tisch ?
Die BGH-Richter betonten während ihrer Verkündung, dass Rückforderungsansprüche bestehen, wenn die Klägerseite belegt, dass der jeweilige Wettanbieter zu keinem Zeitpunkt in Deutschland zulassungsfähig war. Unabhängig von der anstehenden EuGH-Entscheidung können deutsche Glücksspieler also auch jetzt schon ihre Wettverluste von Anbietern wie Teekanne, Baum, sleep-at-home und Bello erfolgreich zurückfordern."
Habe ich auch gelesen aber da musst jemand finden der es Finanziert ... Oder zahlst selbst und das Geld ist dann erstmal 2 Jahr geparkt also wenn Verjährung drückt wie ja dann bei allen .. wenn man mal irgendwie die Kenntnis der illegalität annimmt sind die drei Jahre Ruck zuck vorbei
Ich habe auch einen Termin am LG im September und denke der wird nun Abgesagt außer es ergibt sich neues , aber woher
Wer war denn zulassungsfähig? Niemand
Hat Tip ins Klo auch Casino etc angeboten?
Tipdingens hat auch Casino angeboten, wobei das Casinoangebot von der Tipdingens Games Dingens "betrieben" wurde und bekanntlich hat die eine Firma mit der anderen Firma rein gar nichts zu tun, ...Huuuuuuuuuuuust
Termine werden an allen LG und OLG mit Sicherheit ausgesetzt!!
Fähig war sicherlich keiner da keiner das Limit eingehalten hat wenn es drauf an kam , gibt ja viele die deutlich geringere Summen je Monat gespielt haben jedoch aufgrund wettart , cashout etc. Dürften alle durch das Raster fallen
was ich aber seit Ewigkeiten nicht verstehen, daß in bestimmten Bundesländern praktisch ohne Limit anonym auf verbotene Wetten (gelbe Karte) bzw. Livewetten setzen kann, obwohl der Glücksspielstaatsvertrag mehr als eindeutig ist.
Auch, daß die verbotene Cashout Funktion von jedem Anbieter angeboten wird, finde ich weiterhin bemerkenswert.
Auch der staatliche Anbieter bietet Cashout und laut Glücsspielstaatsvertrag verbotene Wetten an.
da könnte der Staat ruhig ein paar Konten einfrieren, aber hier wird eben sehr gut verdient. Nicht umsonst wurde die Steuer da erhöht.
Cash out wird aber glaube erst gutgeschrieben nachdem das Spiel dann zu Ende ist
Zitat von: Balou2024 am 25 Juli 2024, 12:40:45
Termine werden an allen LG und OLG mit Sicherheit ausgesetzt!!
Super auch noch zwei Tage Urlaub genommen. Hab betteln müssen, dass ich die bekomme.
Zitat von: CRS 2024 am 25 Juli 2024, 12:50:28
Cash out wird aber glaube erst gutgeschrieben nachdem das Spiel dann zu Ende ist
würde behaupten, der Glücksspielstaatsvertrag ist da eindeutig. da steht jedenfalls bei der staatlichen Glücksspielbehörde,
daß Cashout verboten ist. da steht nicht, dass die Funktion erlaubt ist, wenn das Spiel zu Ende ist.
aber vor nicht allzu langer ZEit wurde massiv Werbung im Fernsehen mit Poker betrieben. da wussten die Anbieter ja auch nicht, hust,, dass das verboten ist und haben auf ihrer AGB
ja festgehalten, der Verbraucher darf nur dann spielen, wenn er sich vergewissert hat, dass in seinem Land das Online-Casino-Angebot erlaubt ist.
Ergänzung:
du kannst in bestimmten Bundesländern ab Öffnungszeit im Wettbüro verweilen, da wirst du dann einmalig per OASIS im besten Fall abgefragt, und dann kannst du ohne Limit, also wie viel Bargeld du hast, am Automaten völlig anonym Gelder verzocken, wie du lustig bist.
wenn du dann online beispielsweise den 24 Stunden-"Notfall"-Sperr-Button drücken würdest, ist das schön und gut.
aber es findet eben keine OASIS-Abfrage mehr statt, wenn du einmal im Wettbüro abgefragt worden bist und du nicht gesperrt bist.
Sehr cool, daß das weiterhin in vielen Bundesländern problemlos möglich ist. Da kann das 1000,00 Euro monatliche Limit um das 20x in einer Stunde überschritten werden.
daß sowas legal ist, finde ich zumindest bemerkenswert.
jetzt muss doch nur noch das verfahren ebenfalls am eugh ausgesetzt werden und dann ist der idiotismus endlich perfekt?
ich klage seit 2 jahren und bin noch nicht mal übers LG hinaus gekommen ;D in diesem tempo habe ich in den nächsten 10 jahren noch kein letztinstanzliches urteil, geschweige denn jemals einen cent gesehen. und bis dahin sind die anbieter bereits 5 mal verschwunden und umfirmiert.
ich denke, es ist jetzt ein guter zeitpunkt, um das thema für mich abzuschließen bzw. wenigstens in weite ferne zu schieben. ich rechne nicht mehr mit MEINEM geld. und einige werden noch in 5 jahren hier rumtippern, sich an jeden strohhalm klammern und schreiben "immer die ruhe bewahren".
die anbieter anwälte sind leider einfach cleverer und abgezockter, das muss man akzeptieren. und sie arbeiten in einer synergie, was ich bei unseren anwälten nicht so empfinde.
Aber nochmal die Frage da es mich ebenfalls betrifft . Ab wann weis ich wo der eine Monat beginnt hinsichtlich der Berufung ?
das weitere Problem ist, daß viele Gerichte mit sehr vielen Teilzeitstellen besetzt sind. da gibts ein von mir mitbetreutes Verfahren beim LG Cottbus, das liegt seit 2,5 Jahren unbearbeitet und soll noch mindestens 1,5 Jahren unbearbeitet voraussichtlich wegen Überlastung weiterhin liegen bleiben. Eine Überlastungsanzeige sei schon beim Präsidenten erhoben worden. Aber da würde seitens des Gerichtspräsidenten nichts passieren.
Die Politik sollte den Job meines Erachtens beim Gericht wesentlich attraktiver gestalten. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn Richterinnen nach ihrer Probezeit, also auf Lebenszeit ernannt wird, dass diese dann erstmal schwanger wird.
Die Justiz ist seit längerer Zeit ineffektiv, meines Erachtens liegt das auch an den Teilzeitstellen. Aber das ist ja auch so gewollt, damit man die Familie und Beruf verbinden kann.
Worklife-Balance.
Zitat von: Hans1 am 25 Juli 2024, 12:57:43
jetzt muss doch nur noch das verfahren ebenfalls am eugh ausgesetzt werden und dann ist der idiotismus endlich perfekt?
ich klage seit 2 jahren und bin noch nicht mal übers LG hinaus gekommen ;D in diesem tempo habe ich in den nächsten 10 jahren noch kein letztinstanzliches urteil, geschweige denn jemals einen cent gesehen. und bis dahin sind die anbieter bereits 5 mal verschwunden und umfirmiert.
ich denke, es ist jetzt ein guter zeitpunkt, um das thema für mich abzuschließen bzw. wenigstens in weite ferne zu schieben. ich rechne nicht mehr mit MEINEM geld. und einige werden noch in 5 jahren hier rumtippern, sich an jeden strohhalm klammern und schreiben "immer die ruhe bewahren".
die anbieter anwälte sind leider einfach cleverer und abgezockter, das muss man akzeptieren. und sie arbeiten in einer synergie, was ich bei unseren anwälten nicht so empfinde.
Dem stimme ich voll zu.
@crs ab Zustellung des Urteils.
Zitat von: CRS 2024 am 25 Juli 2024, 13:03:34
Aber nochmal die Frage da es mich ebenfalls betrifft . Ab wann weis ich wo der eine Monat beginnt hinsichtlich der Berufung ?
ab Zustellung des Urteils an den Gegner. Da kann der Gegner aber theoertisch auch paar Tage "schummeln", was er natürlich nie machen würde, da es vor Gericht immer ehrlcih zu geht.
Der Gegner erhält das Urteil elektronisch beispielsweise am 01.07.. Der Gegner sagt aber, er hat das Urteil erst am 03.07. erhalten und gibt ein entsprechendes Empfangsbekenntnis für den 03.07. ab.
In diesem Beispiel läuft die Berufungsfirst am 03.08., 23:59 Uhr ab.
Die Berufungsbegründungsfrist am 03.09., lässt sich aber ohne Probleme und ohne Einwilligung um einen weiteren Monat verlängern.
merkwürdig ist dass der BGH unter Erläuterungen schreibt dass die Fälle, wo gegen materielle Glücksspielrecht verstoßen wurde (wie z.b. 100 Euro Limit ), von diesen Fall nicht betroffen sind.
Im vorliegenden Revisionsverfahren kommt es vorerst nicht auf die in einem Hinweisbeschluss in einem anderen Verfahren vertretene vorläufige Ansicht des Bundesgerichtshofs an, dass es jedenfalls für solche unerlaubten Online-Sportwettenangebote, die auch in einem unionsrechtskonformen Konzessionserteilungsverfahren nicht ohne Weiteres erlaubnisfähig gewesen wären, insbesondere weil die angebotenen Sportwetten wegen Nichteinhaltung des grundsätzlich auf 1.000 € begrenzten monatlichen Höchsteinsatzes je Spieler dem materiellen Glücksspielrecht widersprachen, bei der Nichtigkeitsfolge des § 134 BGB verbleibt (vgl. BGH, Beschluss vom 22. März 2024 - I ZR 88/23, NJW 2024, 1950). Da das Berufungsgericht hierzu keine Feststellungen getroffen hat, ist im vorliegenden Revisionsverfahren zugunsten der Beklagten davon auszugehen, dass sie die spielerschützenden Regelungen des materiellen Glücksspielrechts gegenüber dem Kläger eingehalten hat.
Dann wiederrum wird unter ergänzder Hinweis erwähnt, dass zwei weitere Paralelfälle, einer davon Verstoß gegen mat. Glücksspielrecht, ebenfalls ausgesetzt werden.
Das ist doch Widersrpuch. Was wollen die uns damit sagen?
@istvoelligegal
Kannst du mir konkrete Adressen der Wettbüros geben, in denen man anonym wetten kann? Und eine Bestätigung von dir, wann genau du das tun konntest.
LG Ilona
Anbei das Urteil aufgezeichnet in vollem Umfang Phoenix
https://m.youtube.com/watch?v=zGjQt3NtbnQ&pp=ygUPQmdoIHNwb3J0d2V0dGVu
ZitatEs ist nicht ungewöhnlich, wenn Richterinnen nach ihrer Probezeit, also auf Lebenszeit ernannt wird, dass diese dann erstmal schwanger wird.
Was'n das für ne Aussage, i.v.e.? Hast Du ein Problem mit Frauen?? (und der Sprache?) Das sind Ansichten ... *mann-o-mann*
Ja aber ab wenn gilt die Zustellung ? Dauert ja bis das Urteil verschickt wird ... Aber gerade ebenfalls Info gekommen das verufubg eingelegt wurde ... bist nicht alleine Balou😂🙈
Danke @istvölligegal have es jetzt verstanden
An dem Tag wo man das Urteil bekommt 1 Monat Zeit.
Im link zum Video beantworten sich nun alle Fragen. Alle Sportwetten verfahren ausgesetzt
https://m.youtube.com/watch?v=zGjQt3NtbnQ&pp=ygUPQmdoIHNwb3J0d2V0dGVu
Zitat von: Rubbel am 25 Juli 2024, 13:26:08
ZitatEs ist nicht ungewöhnlich, wenn Richterinnen nach ihrer Probezeit, also auf Lebenszeit ernannt wird, dass diese dann erstmal schwanger wird.
Was'n das für ne Aussage, i.v.e.? Hast Du ein Problem mit Frauen?? (und der Sprache?) Das sind Ansichten ... *mann-o-mann*
nö. warum?
Ich finde es schön, häufiger zu beobachten, dass junge Proberichterinnen in ihrem Beruf voll aufgehen und nach Ernennung der Richterschaft auf Lebenszeit schwanger werden.
Auftraggeber freut es auch, wenn im Beschluss steht, dass das Dezernat auf Monate unbesetzt bleibt, weil die Vorsitzende in Mutterschaft geht. Ich finde das super, da gratuliert man und da kann man ruhig
auch länger warten, auch wenns mitunter um relativ viel Geld geht.
Das Nicht-Urteil ist jetzt wohl ganz schlecht für uns, oder?
Ich hatte ein Urteil mit einem Streitwert von ca 25000,- gestern erhalten, dass die Berufung vom OLG nicht zugelassen wird.
Heißt dann wohl für mich, dass das dann hinfällig sein wird und ich auch mit Malta nix sehen werde.
Außerdem hatte ich vor gegen Anbieter aus Curacao vorzugehen, da bleib ich dann am Ende komplett auf den Kosten sitzen.
Gibt es hier mittlerweile ab einem bestimmtem Betrag PKF, die hier vorgehen und ich in Anspruch nehmen könnte?
Klage ich jetzt nicht, dann verjährt es bei mir. Zählt bei der Verjährung das jeweilige Kalenderjahr bis zum 31.12. (also letzmalig gespielt am bspw. 15.8.22: 31.12.25 oder muss hier die Klage bis
zum 14.8.25 eingegangen sein?)
Hier wird dann eh auch alles ausgesetzt werden, richtig?
Heißt, sollte das EUGH wirklich gegen uns entscheiden, dann habe ich hier wohl auch automatisch verloren...
Zitat von: Balou2024 am 25 Juli 2024, 13:31:13
Im link zum Video beantworten sich nun alle Fragen. Alle Sportwetten verfahren ausgesetzt
https://m.youtube.com/watch?v=zGjQt3NtbnQ&pp=ygUPQmdoIHNwb3J0d2V0dGVu
Zitat von: Speedy am 25 Juli 2024, 12:32:34
Die BGH-Richter betonten während ihrer Verkündung, dass Rückforderungsansprüche bestehen, wenn die Klägerseite belegt, dass der jeweilige Wettanbieter zu keinem Zeitpunkt in Deutschland zulassungsfähig war. Unabhängig von der anstehenden EuGH-Entscheidung können deutsche Glücksspieler also auch jetzt schon ihre Wettverluste von Anbietern wie Teekanne, Baum, sleep-at-home und Bello erfolgreich zurückfordern."
Da die Entscheidung des EuGh auch hierauf (nicht Erlaubnisfähig, weil bspw. Einzahlungslimit nicht eingehalten wurde) Einfluss haben "könnte", wurden die Parallelverfahren die davon betroffen sind auch ausgesetzt.
Auch wenn der BGH grundsätzlich hier einen Rückforderungsanspruch sieht...:-( (verstehe ich ehrlich gesagt nicht)
By the way: Verklagen wir demnächst vielleicht einfach den Staat, weil er es einfach nicht auf die Kette bekommen hat, ein vernünftiges Konzessionsverfahren auf die Beine zu stellen...
Fließt vielleicht dann auch schneller Geld bzw. einfacher durchsetzbar X-D
Hallo,
ich habe selber finanziert. Vor dem LG verloren in Berufung gegangen und einen Termin vor dem OLG Stuttgart bekommen. Dieser wurde verschoben.
Kann mir jemand kurz erklären wie ich dastehe?
SG
@Lina1602 Ein Urteil in der Tasche zu haben ist schon mal top. Von dem Ausgang heute sind alle betroffen, die noch keines haben. Du musst dich ,,nur" noch um die Vollstreckung kümmern.
Curacao ist wohl kompliziert. Ich habe bei einigen Kanzleien angefragt mit etwa 35.000 € Streitwert, will aber niemand machen.
@Fury Wie gemein. Es ist doch allseits bekannt, dass in einem Beamtenbüro nur einer arbeitet ... der Ventilator.
Zitat von: RoHi1234 am 25 Juli 2024, 14:32:03
@Lina1602 Ein Urteil in der Tasche zu haben ist schon mal top. Von dem Ausgang heute sind alle betroffen, die noch keines haben. Du musst dich ,,nur" noch um die Vollstreckung kümmern.
Curacao ist wohl kompliziert. Ich habe bei einigen Kanzleien angefragt mit etwa 35.000 € Streitwert, will aber niemand machen.
Wenn ich auch "Nummer sicher" gehen will, müsste ich das Urteil vom EUGH abwarten.
Das dauert aber zu lange und würde dann wohl bei mir verjähren. Außerdem ist Curacao ja noch offen.
Urteile wird es wohl auch erst wieder nach der Entscheidung beim EUGH geben.
Bis wann muß man spätestens klagen, damit es nicht verjährt? (Bitte mit Beispiel)
Mein Anwalt meinte noch, ich hätte sehr gute Karten und sie arbeiten mit Kooperationspartner vor Ort und hätten schon mehrmals erfolgreich vollstreckt.
Klappt eigentlich auch Vollstreckung trotz Bill 55 in Malta?
Dein Anwalt hat in Curacao vollstreckt????? Das ist mir neu...und dazu sag ich mal lieber nichts und glaube dem Anwalt natürlich 🥳
Theoretisch kannst Du bis 10 Jahre zurück, also Juli 2014, wenn Du heute klagst. Aber es gibt auch Anwälte, die sagen 3 Jahre ab Kenntnis der Illegalität.
Hat sich der BGH eigentlich dazu geäußert?
Innerhalb der 3 Jahre ab Kenntnis muss man Klagen dann 10 Jahre zurück! Irgendwann wird ein Stichtag festgelegt!
Ohne Rücksicht auf Kenntnis sind es 10 Jahre. Dh, einen Verlust aus zB 08.14-08.16. kannst Du immernoch einklagen.
Das bedeutet, dass der Tag der Klageeinreichung für die Verjährung maßgeblich ist: gerechnet wird also ab Datum der Klageeinreichung minus 10 Jahre. Folglich verjähren Ansprüche, welche z.B. bis ins Jahr 2014 zurückreichen, täglich.
Was Zocker schreibt, ist so nicht mehr korrekt. Viele OLGs gehen von 10 Jahren aus.
Was meinst du mit ab Kenntniss? Ich habe jetzt zum Beispiel 2017 viel Geld verspielt, das heißt doch, dass ich bis 2027 Klage einreichen kann, oder?
Zitat von: Zocker am 25 Juli 2024, 15:18:20
Innerhalb der 3 Jahre ab Kenntnis muss man Klagen dann 10 Jahre zurück! Irgendwann wird ein Stichtag festgelegt!
Sobald du erfahren hast, dass es illegal war, hast du 3 Jahre Zeit um Klage einzureichen.
Sobald die Klage eingereicht wurde, kann man die Verluste von den letzten 10 Jahren zurückfordern.
Beispiel:
Du erfährst am 01.07.2021, dass es illegal war.
Dann hast du bis 31.12.2024 Zeit um Klage einzureichen.
Das geht immer bis zum Ende des Jahres.
Wenn deine Klage am 01.10.2024 eingereicht wird, dann kannst du Verluste bis zum 01.10.2014 zurückfordern.
Natürlich läuft alles weiter wie gehabt!
Die nehmen die Zinsen in Kauf um neue Klagen auszubremsen. Damit es für die PKF nicht aktraktiv Verfahren zu finanzieren!
Oh, Shit! Das wusste ich nicht. Naja was solls. Das meiste habe ich bei Curacao Anbietern verzockt und in Insolvenz gehe ich auch noch dieses Jahr.
Danke für die Antwort
Zitat von: Galileo am 25 Juli 2024, 16:04:23
Sobald du erfahren hast, dass es illegal war, hast du 3 Jahre Zeit um Klage einzureichen.
Sobald die Klage eingereicht wurde, kann man die Verluste von den letzten 10 Jahren zurückfordern.
Beispiel:
Du erfährst am 01.07.2021, dass es illegal war.
Dann hast du bis 31.12.2024 Zeit um Klage einzureichen.
Das geht immer bis zum Ende des Jahres.
Wenn deine Klage am 01.10.2024 eingereicht wird, dann kannst du Verluste bis zum 01.10.2014 zurückfordern.
Stimmt nicht mit den 3 Jahren.
Das ist eine Falschinformation 😀
Ja, wenn Du 2017 verloren hast, kannst Du das bis 2027 einklagen, allerdings gilt hier der Tag genau. Also nicht, wie bei der 3-jährigen, das Jahresende plus 3.
Macht auch Sinn...woher sollte sonst eine ,,Klagewelle" kommen, wenn es nur 3 Jahre wären. Dann wären fast alle Ansprüche schon verjährt.
Ich glaube, dass du recht hast. Ein PKF hat meinen Fall auch angenommen obwohl es sieben Jahre her ist und nach meiner Kenntnis der Illegalität hat der gar nicht gefragt. Dann wäre es doch sinnvoller zu warten, oder? Ich gehe jetzt eh erstmal drei Jahre in Insolvenz.
Zitat von: wluchten66 am 25 Juli 2024, 15:48:19
Ohne Rücksicht auf Kenntnis sind es 10 Jahre. Dh, einen Verlust aus zB 08.14-08.16. kannst Du immernoch einklagen.
Das bedeutet, dass der Tag der Klageeinreichung für die Verjährung maßgeblich ist: gerechnet wird also ab Datum der Klageeinreichung minus 10 Jahre. Folglich verjähren Ansprüche, welche z.B. bis ins Jahr 2014 zurückreichen, täglich.
Was Zocker schreibt, ist so nicht mehr korrekt. Viele OLGs gehen von 10 Jahren aus.
Wenn es ein PKF macht, eh wurscht...falls er weitermacht, dann mach.
Sonst kannst Du auch warten.
Hier ein Auszug von Staudt dazu:
Im Zivilrecht gibt es zwei Verjährungsfristen in die Vergangenheit: entweder 3 oder 10 Jahre. Eine 10-jährige Verjährungsfrist von Ansprüchen gilt in der Regel nur, wenn der Beklagte gegen ein Straf- oder Schutzgesetz verstoßen hat. Die Casino Anwälte haben mit Nachdruck darauf hingewirkt, dass die Gerichte die 3-jährige Verjährung annehmen - somit wären Rückforderungen kaum mehr möglich. Bislang haben alle OLG die 10-jährige Verjährung einfach angenommen, ohne sich näher zu diesem Umstand zu äußern. Dies hat vor den Landgerichten teilweise zu kontroverseren Entscheidungen geführt. Das OLG Düsseldorf hat die 10-jährige Verjährung nun erstmals explizit bestätigt. Von dieser Entscheidung werden alle Online Casino und Sportwetten Verfahren profitieren.
Mein LG hat auch die 10-jährige bestätigt.
Der erste PKF nimmt ab sofort keine weiteren Klagen mehr im Bereich Casino und Sportwetten an.
Hab die Information vom Anwalt erhalten.
10 Jahre Verjährung gibt bereits 2 OLG Urteile dazu.
Sn einigen LGs wurden allerdings auch nur die 3 Jahre bestätigt.
Ich hätte mein ersten LG Urteil nächste Woche bekommen, nach fast 2 Jahren =)
Weist auch wer bzw willst es nicht nennen ? Aber das wird Bezug mwhr werden und ggf kurz vor EuGH Entscheid oder danach dann vielleicht wieder losgehen
Zitat von: Psicho am 25 Juli 2024, 16:21:59
Oh, Shit! Das wusste ich nicht. Naja was solls. Das meiste habe ich bei Curacao Anbietern verzockt und in Insolvenz gehe ich auch noch dieses Jahr.
Hast du deinem PKF damals gesagt, dass du in Privatinsolvenz gehen willst ?
Ich denke nicht, dass der dich weiter finanziert. Denn er bekommt ja dann auch nur einen Bruchteil von Insolvenzverwalter.
Aber vllt irre ich mich 🤷🏻♂️
Ich wurde damals gefragt, ob ich ein Insolvenzverfahren habe, bzw. vor habe in Insolvenz zu gehen.
Zitat von: Galileo am 25 Juli 2024, 16:46:23
Zitat von: Psicho am 25 Juli 2024, 16:21:59
Oh, Shit! Das wusste ich nicht. Naja was solls. Das meiste habe ich bei Curacao Anbietern verzockt und in Insolvenz gehe ich auch noch dieses Jahr.
Hast du deinem PKF damals gesagt, dass du in Privatinsolvenz gehen willst ?
Ich denke nicht, dass der dich weiter finanziert. Denn er bekommt ja dann auch nur einen Bruchteil von Insolvenzverwalter.
Aber vllt irre ich mich 🤷🏻♂️
Ich wurde damals gefragt, ob ich ein Insolvenzverfahren habe, bzw. vor habe in Insolvenz zu gehen.
Nein, das habe ich nicht und der hat auch nicht gefragt. Ich weiß auch nicht, wie das dann abläuft. Vielleicht sollte ich die ganze Scheiße ad acta legen, in Insolvenz gehen und bei 0 anfangen. Das alles raubt doch einfach nur zusätzlich Kraft.
Nochmal zur Verjährung. Ich weiß von der Illegalität seit Mitte 2022, auch dank diesem Forum.
Habe gestern mein zweites OLG-Urteil bekommen, das erste über ca. 14000,- Euro, das jetzt über 24000,- Euro.
Gegen das erste ist keine weitere Berufung möglich, gegen das zweite wohl doch, weil der Betrag so hoch ist, richtig?
Also wären die vom zweiten Urteil ja blöd, würden die nicht weiter dagegen vorgehen, weil der BGH heute so entschieden hat.
Was für mich interessant ist, ist das jetzt mit der Verjährung bei mir, da ich schon geklagt habe, kann ich ja nicht sagen, dass ich es erst seit 2024 weiß,
da die beim Amtsgericht ja auch nicht dumm sind und meinen Namen schon kennen. Mit Ehrlichkeit kann ich dann nur bis 2025 dagegen vorgehen, wenn ich zuletzt Mai 2022
gespielt habe.
Also muß ich bis Ende nächsten Jahres klagen, oder schon vorher, wegen der 3Jahres-Frist. Oder steh ich komplett auf dem Schlauch?
Ich habe drei Verfahren am laufen.
Alles selbst finanziert.
Eine liegt beim BGH. Hatte bereits über 40K Gerichts und Anwaltskosten.
Wenn ich verliere, muss ich bestimmt nochmal 20K für die anderen Anbieter zahlen.
Und trotzdem bin ich weiterhin entspannt.
Am Ende werden wir gewinnen. Egal wie lange wir warten.
Ich stelle mir nur gerade die Frage ob erneut Kosten auf mich zukommen wenn der BGH bei mir nun entscheidet das es ebenfalls dem EuGH vorgelegt wird.
Weiß das jemand von euch?
Zitat von: wluchten66 am 25 Juli 2024, 16:29:20
Stimmt nicht mit den 3 Jahren.
Das ist eine Falschinformation 😀
Ja, wenn Du 2017 verloren hast, kannst Du das bis 2027 einklagen, allerdings gilt hier der Tag genau. Also nicht, wie bei der 3-jährigen, das Jahresende plus 3.
Macht auch Sinn...woher sollte sonst eine ,,Klagewelle" kommen, wenn es nur 3 Jahre wären. Dann wären fast alle Ansprüche schon verjährt.
Das steht auf der Website von Staudt und wurde scheinbar auch von OLG so bestätigt.
Innerhalb von 3 Jahren muss Klage eingereicht werden.
Hier der Link... einfach die Suchfunktion nach ,,Verjährung" nutzen
https://www.staudt.law/news/online-casino-klagen-juristische-hintergruende#5
Im Grund ist es eh genial.
Nehmen wir an, wie oben schon erwähnt, hast du gerade dein LG Urteil erhalten. Die Gegenseite geht in Berufung. Du musst Deinen Berufungsanwalt zahlen, sonst hast Du keine Vertretung und es ergeht beim OLG Ein Versäumnisurteil gegen dich. Aber: Du musst jetzt leider laaaaange warten, bis es weitergeht...und ich kann leider aktuell nicht mehr sagen, dass das Geld gut angelegt ist...leider...
Galileo...und weiter...
Verjährung in die Vergangenheit
Neben der Verjährung in die Zukunft, gibt es auch eine Verjährung in die Vergangenheit, welche vor Gericht teilweise kontroverser diskutiert wird. Diese betrifft die Frage, welche Verluste aus der Vergangenheit zurückgeholt werden können. Grundsätzlich gilt auch hier eine dreijährige Verjährungsfrist, wonach man ab dem Zeitpunkt der Kenntnis nur die Verluste der letzten drei Jahre zurückfordern könnte (§ 195 i.V.m. § 199 Abs. 1 BGB). Allerdings gilt nach § 852 BGB die 10-jährige Verjährung, wenn der Klagegegner - also das Casino oder der Buchmacher - durch eine unerlaubte Handlung etwas auf Kosten des Klägers erlangt hat.
Nach Auffassung der weit überwiegenden Mehrzahl der Gerichte und Rechtsexperten kann man Online Casino und Sportwetten Ansprüche 10 Jahre rückwirkend zurückfordern (§ 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB)
So jetzt auch gerade nach hause gekommen mit dieser ernüchternden Meldung... Da hat es gamesright richtig versemmelt, ich habs fast schon geahnt. Das passiert halt wenn Anfänger am Werk sind.
Was ich mich frage, wenn z.B. bereits ein LGUrteil besteht, bei dem Verstöße wie 1000Limit und Casino/Wetten vorliegen, gibt es doch eigentlich kein Grund auszusetzen im Falle einer Berufung vorm OLG?
So wie ich den Richter verstanden habe, gibt es bei Verstößen keine Spielraum? Zumindest hörte es sich so an, kann mich aber auch irren.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bgh-i-zr-90-23-aussetzung-des-verfahrens-und-vorlage-zum-eugh-229663.html
Hier steht's ganz gut wird einige Gerichte wohl geben die weiter gehen
Zitat von: wluchten66 am 25 Juli 2024, 17:10:48
Nach Auffassung der weit überwiegenden Mehrzahl der Gerichte und Rechtsexperten kann man Online Casino und Sportwetten Ansprüche 10 Jahre rückwirkend zurückfordern (§ 199 Abs. 3 Nr. 1 BGB)
Das habe ich auch nicht bezweifelt.
@Galileo...trotzdem ist Deine Info falsch. Du sprichst "nur" von der Verjährung in die Zukunft.
Verjährung in der Vergangenheit heisst, wenn die Verjährung schon gegriffen hat, also die 3-jährige vorbei ist, dann greift die Verjährung in die Vergangenheit. Und hier sind einige Gerichte für die 3-jährige, aber die 10-jährige hat sich durchgesetzt.
D.h., Deine Aussage ist falsch. Ja, grundsätzlich gilt ab Kenntnis 3 Jahre und dann 10 Jahre zurück.
ABER: Ist dieser Zeitraum bereits verstrichen, also hast Du z.B. bereits 2018 von der Illegalität erfahren, dann kann man trotzdem klagen, weil dann die "Verjährung der Vergangenheit" greift = 10-jährige.
Hier muss man klar sein, weil sonst jemand denken könnte, er kann nicht mehr klagen, wenn er vor 2020 von der Illegalität erfahren hat. FALSCH!
Ah...wichtig dazu: Man darf nur nichts von der Illegalität gewusst haben und dann weiter zocken :) Das geht aktuell noch nicht.
Der Artikel ist gut. Aber es heisst leider auch: Warten bis Ende 2025 = Verjährung greift ja jetzt täglich. Und Verluste aus 2014 und 2015 können, selbst wenn es alles gut ausgeht, nicht mehr eingeklagt werden.
Und:
a. Es wird weniger Klagen geben
b. Der Klagezeitraum wird automatisch um ca. 2 Jahre verkleinert, damit auch die Klagesumme.
c. PKFs werden sich zurückziehen (ok, Gamesright hat bestimmt eine hohe Abfindung von TipTapTup erhalten für dämliche Verfahrensführung 😀)
Warum ist es leider, wie es immer ist: Der kleine Mann ist der Dumme. Die Wirtschaft siegt. Vermutlich wird Bill55 auch erst in 2030 kippen.
Zitat von: CRS 2024 am 25 Juli 2024, 17:26:57
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bgh-i-zr-90-23-aussetzung-des-verfahrens-und-vorlage-zum-eugh-229663.html
Sorry Olli, aber ausnahmsweise nehme ich das Zitat mal mit. Daumen hoch für RA Grunow! Sachlich erklärt vor allem auch den Bereich der noch nicht klagenden Spieler im Gegensatz zu den Goldsteins und Co. die das Urteil erwähnen um dann sofort die Werbetrommel zu rühren.
Glückwunsch an die Anbieter mit ihren top Anwälten die Druck gemacht haben. Sollte ich mal Schwierigkeiten haben weiß ich wo ich mich hinwenden werde.
Toy langsam übertreibst du es mit dein Äußerungen! Grade heute erst! Was soll das? Denkst du der Anbieter zahlt nicht eine Boni an die Kanzlei? Außerdem steckt der Anbieter bei der Kanzlei mit! Die RA haben auch für den Anbieter gearbeitet!
Jetzt sollte wieder langsam Ruhe einkehren und sich nicht gegenseitig fertig machen!!!
Wenn es so klar scheint Warum geben die Anbieter nicht den DSGVO Auszug raus und spielen da auch mit fiesen Spielen??
@Roy1234
Für dich vielleicht sachlich erklärt, aber ich verstehe nur Bahnhof :-)
Naja, ich bin halt auch nicht so intelligent und wortgewandt wie manch anderer hier in diesem Forum 😁
@ Zocker: Vergangenheit.
Jetzt geben Sie die Daten für 2014 und 2015 sicher gerne raus :)))))
Aber ernst: Es ist alles eine Freak Show, die leider mein Vertrauen in das System nicht gerade gestärkt hat.
Meine Güte... die Kristallkugel läuft anscheinend mal wieder heiß.
Heute wurde wohl ein Rekord gebrochen.
Warum wetterst du da so rum, Zocker?
Manchmal verstehe ich echt nicht, wo diese unterschwellige Aggression, nicht gerade 'subtil' verpackt in wirre Unterstellungen, immer herkommt.
Ich weiß nicht, wo du da rausliest, daß er das Ergebnis für gut befindet. Und was ist daran 'fertigmachen'? Er hat nur das Offensichtliche festgestellt.
Denn es ist jawohl deutlich, daß die gegnerischen Anwälte ihren Job gut machen. Klar werden die dafür bezahlt, von wem auch immer... aber das ist bei jedem Job so. Und die verstehen ganz augenscheinlich ihr 'Handwerk', sich dafür gut bezahlen zu lassen ist wohl normal.
Der BGH muss den EuGH entscheiden lassen was ist daran nicht zu verstehen??
Ich glaube nicht das sie die Daten rausgeben. Der BGH hält zu seiner Meinung! Glaubt doch was ihr wollt!
Ist doch klar das sich das für die PKF nicht lohnt. Das ist ganz was anderes.
Oder glaubt ihr es ist vorbei??
Sei Ohr in Gottes Worten :P
Erstmal Danke Tal!
Ich habe in der Tat erstmal nur die Fakten zusammengefasst. Ich gehe da sogar soweit zu sagen, dass die Anbieter Anwälte schon mindestens einen weiteren Schritt weiter geplant haben wäre das Urteil anders ausgefallen.
Ich will auch keine Pauschalurteile hier aufwerfen, aber die Anwälte der Kläger haben sich überwiegend weder mit Vollstreckungen noch mit dem prüfen ob man im Fall der Fälle an die Mutterkonzerne herankommen könnte beschäftigt. Fakt ist, dass jeder einzelne unserer Anwälte die Kosten bis Punkt jetzt erstattet bekommen hat. Die sind immer im Plus.
Ich persönlich finde es sogar gut wenn sich die PKF's jetzt erstmal zurückhalten würden. Das spart für die Gegenseite Geld was nicht zu unserem Nachteil sein muss. Ok, ich gebe zu das ist egoistisch.🤔 Es kommt eh so wie es kommt. Spannend ist jetzt nur wie sich die unteren Instanzen verhalten werden. Bamberg zB hat eine deutliche Sicht bei den Casino Fällen vertreten und auch hier könnte ich mir das beim ein oder anderen OLG vorstellen. Bei den LG's bin ich mir nicht so sicher. Ich glaube Bamberg zB geht es auf den Senkel zuzuschauen wie Monat für Monat verzögert wird da sie unserer Meinung sind.
Trotzdem schreibe ich das Geld erstmal ab. Pech gehabt kurz vor knapp.
Echt du nervst mit dein Kommentaren! Es ist nicht vorbei. Hör auf so ein Schwachsinn zu teilen!
Zitat von: PeterDer2 am 25 Juli 2024, 18:55:44
Ebenso meinte er das der EUGH wohl Verbraucher freundlich entscheiden sollte alles andere wäre nicht denkbar.
Das haben sie auch schon über den BGH gesagt. ;D na ja, uns bleibst nichts anderes als abzuwarten =)
Der BGH muss es weiter geben sonst würde es ein anderes Gericht weiterleiten. Warum ist man so negativ eingestellt?
Und Roy: Wenn es für dich durch ist warum schreibst du hier noch weiter negativ und interessiert dich was die LG OLG machen?
Zitat von: Zocker am 25 Juli 2024, 19:40:16
Echt du nervst mit dein Kommentaren! Es ist nicht vorbei. Hör auf so ein Schwachsinn zu teilen!
Lass es doch mal jemanden vorlesen. Vielleicht sind es nur zu viele Informationen auf einmal. Wo habe ich geschrieben es wäre vorbei? Ich schreibe ab und es ist vorbei ist nicht zwingend eine Linie.
Ganz ruhig bleiben und nein ich will dich nicht bekehren aber ich habe eine Meinung die ich vertrete.
Also, Rubbel hat doch gesagt, wir sollen was unternehmen. Ich habe eine Idee:
Wir gründen eine Paralleljudikative. Und Klaeger ist Vorsitzender unseres neuen PGHs (Pudels Gerichtshof, denn es geht ja um Pudels Kern).
Wer ist dabei?
Und ja, abwarten und Tee trinken. Ende ist erst, wenn es zu Ende ist.
Ach das noch: gegen heute morgen bin ich jetzt schon viel entspannter und glaube irgendwie, dass es weitergeht, wie bisher :) Welches Risiko hat ein PKF denn? Die erste Instanz, die dann eventuell aussetzt. Ok, fair enough. Aber wenn man davon ausgeht, dass das EUGH für den Spieler entscheidet, dann werden die PKFs auch weitermachen...denk ich. Und vermutlich erst recht die Werbetrommel rühren, damit noch schnell alle Ihre 2014er/2015er Verluste mitnehmen...irgendwie so.
Man muss bei den Fakten bleiben!
Der Anbieter wollte nur das es weitergegeben wird. Gewonnen haben sie nicht! Das ist ein unterschied!
Wenn jemand die Listen anfordert kann ja mal Bescheid geben wie die sich jetzt verhalten? Dann müssten die ja kein Stress machen.
Die Anbieter haben damit gerechnet das sie irgendwann auf die Schnauze fallen und wollen es minimieren.
Manche Leute haben hier ziemliche Scheuklappen auf. So nach dem Motto "Ich möchte nichts von für mich ungünstigen möglichen Szenarien / Ausgängen hören."
Tut es doch mal einer, wird gleich irgendeine unmoralische Motivation oder schlichtweg 'Befangenheit' unterstellt, und entweder maßlos übertrieben, beleidigt oder ins Lächerliche gezogen... nur damit man selber das Geschriebene nicht tatsächlich in Erwägung ziehen muß.
Regelmäßiger 'Empfänger' solcher haltlosen 'Attacken' zu sein ist schon recht anstrengend. Da überlegt man sich dann schon zweimal, ob man überhaupt noch etwas dazu sagen soll, wenn sich mal wieder jemand offensichtlich verrennt.
Bei dir, Zocker, weiß ich meist nichtmal, was du überhaupt sagen willst, außer "Ich will nur Positives hören, der Rest soll die Klappe halten." Das ist schon fast sowas wie ein 'Mantra' - mit den skurrilsten 'Begründungen', warum dies und das nicht sein kann.
Warum schreibe ich hier überhaupt?
Ach ja, der Thread wirkte irgendwie vernachlässigt, er braucht daher definitiv mehr Beiträge!
@ Zocker Das sehe ich nicht so. Jeder Tag, an dem die DSVGO Auskunft verzögert versendet wird ist erspartes Geld für den Anbieter.
Absolut...diese Taktik mit der Verzögerung ist einfach genial. Wer das erfunden hat, ist ein schlauer Mensch.
Die Serie Dallas aus den 80-ern wurde neu aufgelegt! Die Protagonisten der heutigen Zeit:
JR Zocker Ewing
Pamela TAL Ewing
Bobby Speedy Ewing
Sue-Allen Roy Ewing1234
Miss Elli Rubbel-Ewing
Raymond Olli Krebbs
Clifford ,,Wluchten" Barnes
Clayton Farlow, auch als Peter, der II. bekannt
und viele viele weitere ...
Intrigen, Unterstellungen, Streitereien, Machtspielchen, Versöhnungen ...
Anstatt um Öl geht es um Kohle!
Und das alles hier in der SouthFAGS Ranch ...
Ums mal in jugendlicher Sprache auszudrücken:
Olli, ey Alter ich kotz ab. Wieder bin ich Tussi und mit die JR kannste Tingeltangel machen aber nie die mit der Ring an die Hand, Alter. Chill mal!😁
Wo ist denn der Rest meiner Bande?
Ich bin ein netter Mensch.
Sag einfach Willi
Da isser wieder mit einem Werbevideo
https://youtu.be/x5Q31x8pMO0?si=PrrDi3dUFKUOXI8X
Zitat von: Michael12 am 25 Juli 2024, 22:22:18
Da isser wieder mit einem Werbevideo
https://youtu.be/x5Q31x8pMO0?si=PrrDi3dUFKUOXI8X
Ihr wartet zum Großteil alle sehnsüchtig auf seine Videos und macht euch dann lustig darüber.
Mal froh darüber sein, dass ein Anwalt öffentliche Arbeit zum Thema leistet. Ich schaue die Videos gerne an. Mag ja sein er betreibt Werbung für sich, aber informativ ist es trotzdem.
Hi Lost,
im Großen und Ganzen stimmt es schon was Du sagst. Ich habe mir die Videos seit letztem Jahr auch immer gerne angeschaut und vieles ist rein informativ einfach für den Laien herübergebracht. Allerdings hat er in letzter Zeit das ein oder andere etwas vorschnell gesagt bzw Dinge die so nicht sind zB die Vollstreckung in D.
Viele haben ja Fragezeichen im Kopf und deshalb ist das erwähnen der nicht unbedingt flächendeckenden Aussetzung schon gut.
Mal bei Google die Meinung des OLG Bamberg bezüglich der Casino (Nicht) Aussetzung lesen. Die haben das 1a erklärt und man merkt dass sich nicht jedes Gericht tief mit diesem verstrickten Prozess gegen die Anbieter beschäftigt.
Hi Roy,
kann schon sein, dass er in letzter Zeit Fehler macht, aber wer macht die nicht? Grade wir sind doch die, die vor Fehlern in der Vergangenheit nur so platzen! 😁
Wie gesagt ich mag die Videos, vor allem weil die mich dazu bewegt haben zu klagen, aber mein Anwalt ist es nicht, da hat jemand anderes schneller reagiert. 😂
Hallo Mitglieder,
ich verfolge dieses Forum erst seit kurzen und habe eine Frage.
Ich stehe noch komplett am Anfang :D
Ich habe von meinen Anbieter 365 die Anfrage nach §15 DSGVO gestellt.
Dürfen die das nach der 28 Tage Frist echt auf weitere 2 Monate ausweiten?
Vielen Dank :)
Zitat von: jetforce1904 am 26 Juli 2024, 08:50:15
Ich habe von meinen Anbieter 365 die Anfrage nach §15 DSGVO gestellt.
Dürfen die das nach der 28 Tage Frist echt auf weitere 2 Monate ausweiten?
Ja, in Ausnahmefällen.
Die Anbieter verzögern es gerne, mit Verweis auf zu viele Anfragen.
Siehe hier:
https://www.lfd.niedersachsen.de/download/132198/DS-GVO_-_Auskunftsrecht_gemaess_Art._15_DS-GVO.pdf
Ich verlangte Ende letzten Jahres die Auskunft bei einem Anbieter.
Dann wurde die Frist verlängert, weil es so ,,komplex" sei.
Habe dann einfach eine erneute Anfrage gestellt.
Sie antworteten dann, dass die Frist aufgrund meiner exzessiven Anfragen, erneut verlängert wird.
Man bot mir an, knapp 100€ zu bezahlen um das ganze zu beschleunigen.
Habe ich dann natürlich nicht bezahlt und einfach gewartet.
Am Ende war es genau eine Einzahlung in Höhe von 150€ 🤦♂️
Die Verlängerung ist natürlich völliger Schwachsinn, die e-mail zu verfassen dauert länger als die Daten zu erstellen
Der Bundesgerichtshof hat ja nun Zwei Fragen an den Gerichtshof der europäischen Union gestellt, die aus meiner persönlichen Sicht jedenfalls bereits in der Vergangenheit eindeutig beantwortet worden sind.
Der Gerichtshof der europäischen Union hat in der Vergangenheit zum Ausdruck gebracht, dass Einschränkungen im Bereich des Glücksspiels gerechtfertigt sein können, weil das öffentliche Anbieten von Glücksspiel mit besonderen Gefahren/Erscheinungsformen verbunden sind. Das Bundesverwaltungsgericht hat in der Vergangenheit hierzu entschieden, dass das Absehen von strafrechtlichen Maßnahmen gegenüber Anbieter ohne Lizenz nicht im Umkehrschluss dazu führt, dass es eine Legalisierungswirkung für die Anbieter bedeutet. Also, dass Absehen von strafrechtlichen Eingriffen der Behörden gegenüber Anbieter ohne Lizenz, nicht mit einer Erlaubniserteilung einer deutschen Behörde gleichzusetzen ist.
Die Mitgliedstaaten, sprich Deutschland, sind lediglich gehalten - gemäß der Entscheidung İnce - Anträge der Anbieter in objektiver und in nicht- diskriminierender Weise zu prüfen.
Ferner steht es den Mitgliedstaaten selbst frei im Bereich des Glücksspiels zu entscheiden. Und so hat ja auch der Bundesgerichtshof kürzlich selbst entschieden, dass wenn die formelle Erlaubnis des Anbieters fehlt und/oder der Anbieter gegen die materiellen Erlaubnisvoraussetzungen verstoßen hat, die abgeschlossenen Spielverträge dann in der Folge nichtig sind, weil der Zweck des Verbotes aus dem Staatsvertrag zum Glücksspielwesen anders nicht zu erreichen seien.
Für mich bedeutet das relativ klar und einfach, dass schon aus den Rechtsprechungen in der Vergangenheit, sowohl des Bundesverwaltungsgerichts als auch des Gerichtshof der europäischen Union ganz klar sich ableiten und erschließen lässt, dass man ohne die Anrufung des Gerichtshof der europäischen Union die vorliegenden entscheidungserheblichen Rechtsfragen klären lassen kann. Daher ist es aus meiner Sicht überhaupt nicht nötig und völlig zulasten der Spieler entbehrlich gewesen, dennoch den europäische Gerichtshof anzurufen. Für mich ist dieser abkömmliche Vorgang des BGH eine totale Zeitverschwendung und spielt natürlich deutlich in die Karten der Anbieter, weil die dadurch wiederum erheblich an Zeit gewinnen und auf Unsicherheit in der Rechtsprechung pochen können.
Das Maß an Frustration bei mir ist immernoch gewaltig hoch!!!
Ja das stimmt auch wieder. Naja, bleibt Nix anders als das so hinzunehmen.
Hier der mit Abstand beste Artikel.
Wie ich bereits geschrieben habe, ihr könnt alle entspannt sein. Es sieht weiterhin sehr gut aus!!!
Quelle CLLB gepostet bei LinkedIn
Berlin, München, 25.07.2024.
Am heutigen Donnerstag, den 25.07.2024, hat das höchste deutsche Zivilgericht, der Bundesgerichtshof (BGH), seine Entscheidung über die Klage eines Geschädigten eines großen Online-Sportwettenanbieters verkündet. Es wurde kein Urteil gefällt, sondern das Verfahren dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Klärung europarechtlicher Fragen vorgelegt.
Worum geht es?
Der beklagte Online-Sportwettenanbieter verfügte zum Zeitpunkt des Angebots seiner Online-Sportwetten nicht über eine deutsche Erlaubnis. Der als Kläger am Prozess beteiligte Spieler hat durch die Teilnahme an dem Online-Sportwetten Angebot einen Verlust von mehr als 3.000,00 € erlitten.
Der Online-Sportwettenanbieter hat sich damit verteidigt, dass er eine Lizenz beantragt habe und diese damals nur deshalb nicht erteilt worden sei, weil das vom deutschen Staat durchgeführte Lizenzierungsverfahren europarechtswidrig gewesen sei. Ansonsten hätte sowohl das Verwaltungsgericht Wiesbaden bestätigt, dass die Lizenz zu erteilen sei, als auch die weiteren Voraussetzungen für die Erteilung der Lizenz vorgelegen.
Dieser Vortrag der Verteidigung ist aus unserer Sicht in mehreren Punkten unrichtig.
1. Der Online-Sportwettenanbieter hat zu keinem Zeitpunkt ein rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden erwirkt. Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden wurde Berufung beim Hessischen Oberverwaltungsgericht eingelegt. Eine für den Sportwettenanbieter positive Entscheidung des Hessischen Oberverwaltungsgerichts ist zu keinem Zeitpunkt ergangen.
2. Der Online-Sportwettenanbieter beruft sich zu seiner Verteidigung darauf, dass ihm auch für den streitgegenständlichen Zeitraum bei europarechtskonformer Ausgestaltung des Erlaubnisverfahrens eine Erlaubnis erteilt worden wäre.
Dabei wird jedoch verschwiegen, dass eine Lizenz für Online-Sportwetten wohl nur dann erteilt worden wäre, wenn sich der Anbieter auch an das damals geltende Recht gehalten hätte.
Das zum Zeitpunkt des Lizenzantrags geltende Recht verbot es Anbietern von Online-Sportwetten:
· Casino- und Online-Sportwetten auf derselben Internetseite anzubieten
· Wetteinsätze von mehr als € 1.000,00 pro Monat anzunehmen
· Wetten auf ,,Ereignisse" wie Einwürfe, Eckbälle, Fouls, gelbe Karten, Wetter usw. anzunehmen.
Gegen all diese Vorgaben hat der Online-Sportwettenanbieter, gegen den das Verfahren vor dem Bundesgerichtshof geführt wird, nach unserer Auffassung verstoßen.
Eine Lizenz wäre ihm für den im Verfahren streitgegenstzändlichen Zeitraum deshalb wohl nie erteilt worden.
Das Problem:
Der Bundesgerichtshof darf all diese für den Online-Sportwettenanbieter negativen Tatsachen bei seiner Entscheidung nicht berücksichtigen.
Warum nicht?
In der deutschen Zivilprozessordnung (ZPO) gibt es strenge Regeln, wann Tatsachen zur Entscheidung vor Gericht gebracht werden müssen. In der Regel ist dies die erste Instanz. Hier: Im Verfahren vor dem Amtsgericht.
Offenbar hat es der klagende Spieler versäumt, das Amtsgericht auf folgende, für die Entscheidung aber wesentliche Punkte hinzuweisen:
1. Fehlender Vortrag dazu, dass die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden nie rechtskräftig geworden ist.
2. Fehlender Vortrag dazu, dass der Online-Sportwettenanbieter rechtswidrig Casino- und Online-Sportwetten auf derselben Internetseite angeboten hat.
3. Fehlender Vortrag dazu, dass der Online-Sportwettenanbieter in rechtswidriger Weise Wetteinsätze in Höhe von mehr als € 1.000,00 pro Monat angenommen hat.
4. Fehlender Vortrag dazu, dass von Seiten des Online-Sportwettenanbieters in gesetzeswidriger Weise Wetten auf ,,Ereignisse" wie Einwürfe, Eckbälle, Fouls, gelbe Karten, Wetter etc. angenommen wurden.
5. Fehlender Vortrag dazu, dass dem Online-Sportwettenanbieter aus den vorgenannten Gründen niemals eine Erlaubnis hätte erteilt werden dürfen.
Fehlt der entsprechende Vortrag in den Vorinstanzen (Amtsgericht, Landgericht), kann er vor dem Bundesgerichtshof nicht mehr nachgeholt werden. Der Bundesgerichtshof ist vielmehr an die Feststellungen der Vorinstanzen gebunden.
Trägt der Spieler also nicht vollständig vor, kann dieser fehlende Vortrag später nicht mehr ergänzt werden.
Für welche Fälle ist die Entscheidung relevant?
Das vorgelegte Verfahren hat nach Auffassung von Rechtsanwalt István Cocron von der Kanzlei CLLB Rechtsanwälte nur Bedeutung für Fälle, bei denen alle der folgenden fünf Voraussetzungen erfüllt sind:
1. Verfahren, die Verluste aus Online-Sportwetten zum Gegenstand haben (also kein Online-Casino-Spiele, Blackjack und Poker),
2. mit Spielzeitraum im Anwendungsbereich des GlüStV 2012 (also keine Relevanz für GlüStV 2021)
3. angeboten durch eine EU-Betreibergesellschaft (also keine Relevanz für Curacao-Betreibergesellschaften, die sich nicht auf die Dienstleistungsfreiheit der EU berufen können),
4. die eine Antragstellerin im Konzessionserteilungsverfahren war,
5. und, die (vermeintlich) alle materiellen Voraussetzungen des GlüStV 2012 erfüllt haben soll (also insbesondere weder gegen das Live-Ereignis-Wettenverbot noch gegen den Einsatz/Einzahlungslimit von € 1.000,00 pro Monat, noch gegen das Trennungsgebot von Casino und Sportwetten, noch gegen das DE-Top-Level-Gebot noch gegen die sonstigen Anforderungen des GlüStV verstoßen hat).
Ein Fall der alle diese fünf Merkmale auf sich vereint dürfte in der Praxis nicht vorkommen.
In so gut wie sämtlichen laufenden Sportwetten-Verfahren haben die Kläger zutreffend vorgetragen, dass die Betreiber gegen die inhaltlichen Voraussetzungen des GlüStV 2012 verstoßen haben. So lag auch der dem Hinweisbeschluss des BGH vom 22. März 2024 – I ZR 88/23 – zugrunde liegende Fall, weswegen der BGH sich dort ausdrücklich nicht zu einer Vorlage an den EuGH veranlasst sah.
In dem ursprünglich amtsgerichtlichen Verfahren, das nach der Berufung vor dem Landgericht nun – ohne von einem OLG überprüft worden zu sein – dem BGH vorliegt, wurde von Klägerseite offensichtlich versäumt, die eigentlich leicht feststellbaren inhaltlichen Verstößen der Beklagten vorzutragen. Ein solcher Vortrag konnte nun im Verfahren vor dem BGH nicht mehr berücksichtigt werden. Der BGH ist an den, in diesem Fall unvollständigen, Prozessstoff gebunden, darf keine eigenen Ermittlungen anstrengen und auch keine Hinweise der Prozessvertreter mehr berücksichtigen. Das ist für den dem BGH vorliegenden Einzelfall bitter, aber für andere Fälle ohne Belang.
Interessant ist schließlich, dass der BGH trotz des unvollständigen Vortrags auf Klägerseite ausdrücklich geneigt ist, der Klage stattzugeben. Gerade wegen dieses künstlich beschränkten Sachverhalts, wollte sich der BGH jedoch offenbar zunächst beim EuGH absichern.
Im vorliegenden Verfahren konnte der fehlende Sachvortrag aufgrund der prozessualen Regelungen der Zivilprozessordnung nicht mehr nachgeholt werden.
Dies führt nun zu der aus Sicht der betroffenen Spieler schwierigen Situation, dass das höchste deutsche Gericht über einen Sachverhalt zu entscheiden hat, den es in der Realität so nicht gegeben hat.
In der Pressemitteilung des BGH findet sich dementsprechend folgender Hinweis, der für einen juristischen Laien nicht auf Anhieb verständlich sein mag:
,,Da das Berufungsgericht hierzu keine Feststellungen getroffen hat, ist im vorliegenden Revisionsverfahren zugunsten der Beklagten zu unterstellen, dass sie die spielerschützenden Vorschriften des materiellen Glücksspielrechts gegenüber dem Kläger eingehalten hat."
Dies bedeutet vereinfacht ausgedrückt:
Der betroffene Spieler hat zu den Verstößen des Online-Sportwettenanbieters nichts oder nicht ausreichend vorgetragen, so dass das höchste deutsche Gericht davon ausgehen muss, dass solche Verstöße nicht vorliegen. Dies, obwohl diese Verstöße (Kopplungsverbot, Limitverletzungen, Ereigniswetten) mittlerweile durch eine Vielzahl von Urteilen umfassend dokumentiert sind und der Verstoß gegen das ,,Kopplungsverbot (gleichzeitiges Anbieten von Sportwetten und Casinospielen auf der gleichen Webseite) jederzeit durch entsprechende Internetarchivseiten rekonstruiert werden kann.
Im Rahmen der Vorlage durch den BGH wird davon ausgegangen, dass der Online-Sportwettenanbieter die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erteilung der Erlaubnis erfüllt hätte.
Dies ist falsch. Der Anbieter hätte im streitgegenständlichen Zeitraum wohl nie eine Lizenz erhalten, da er die materiellen Voraussetzungen nicht erfüllt hat.
Aus diesem Grund wird die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs nach Auffassung von Rechtsanwalt István Cocron, der für die Kanzlei CLLB eine Vielzahl von Betroffenen vertritt, keine Auswirkungen auf die noch anhängigen Online-Sportwetten-Verfahren haben, da die Sachverhalte nicht vergleichbar sind.
Dementsprechend hat der BGH auch die weiteren Verfahren, in denen seitens der dort betroffenen Kläger umfassend und vollständig vorgetragen wurde, nicht dem EuGH vorgelegt, sondern diese Verfahren lediglich ausgesetzt.
Der BGH hat bereits im November 2023 und auch im März 2024 klar Stellung bezogen, wie die Rechtslage zu beurteilen ist, wenn ein Anbieter über keine Lizenz für das Anbieten von Online-Glücksspielen verfügt:
Der entstandene Schaden ist zu ersetzen.
Es ist davon auszugehen, dass diese Rechtsauffassung auch nach der Entscheidung des EuGH Bestand haben wird. Der Sachverhalt, den der BGH nun dem EuGH vorgelegt hat, klafft hinsichtlich der ,,prozessualen Wahrheit" und der ,,tatsächlichen Wahrheit" auseinander. Dem BGH sind jedoch aufgrund der strengen Regeln der Zivilprozessordnung die Hände gebunden, den unvollständigen Vortrag des Klägers zu korrigieren.
Man könnte meinen, dass hat mein Anwalt auf meine Fragen veröffentlich ;D Einen Großteil der Fragen hatte ich ihm nämlich gestern per Email geschrieben, mit Hinweisen zu dem Fall gestern. Super Erklärung.
Danke fürs teilen ;)
Frage ist welche Lg und OLG das ebenfalls so sehen und ob die detailliert so unterscheiden ... und naja spätestens beim BGH würde es ja dann eh ausgesetzt aber man wäre dann schneller bei der Wiederaufnahme .
Ich denke auch das Gerichte sich nicht ewig viel aufstauen wollen, gibt ja eh genug zu tun
Liegt es wohl an unseren Anwälten wie diese dann argumentieren
Ich kann dir zumindest von meinem LG sagen, dass mein LG Aussetzen wird und zwar aus dem einfachen Grund, da die Gerichte (Großstadt) überlastet sind und dadurch keine eigenen Anstrengungen tätigen werden. Also ist das einfachste das Verfahren auszusetzen und der Entscheidung des BGH zu folgen. Sollte ich unrecht haben werde ich dies hier mitteilen. Nächste Woche wisst ihr dann mehr.
Bei mir hat der Anbieter gg. alles verstoßen was nur geht.
Danke fürs teilen! Top Artikel was ja auch so ist!
Leute, ich verstehe euch wirklich nicht.
Gestern wurde schon viel geschrieben und diskutiert.
Der Anbieter hat es geschafft mit einem künstlichen Fall vors EuGH zu gehen und hat sich damit Zeit Uhr neue Klage gespart!
Der EuGH wird frühestens in einem 1 Jahr entscheiden! Glaubt ihr die Gegenseite weiß nicht von den Unterschieden! Die werden kein Fall mehr bis vors BGH bringen!
Ich denke schon das die LG und OLG sehr genau hinschauen! Alleine im Hinweisbeschluss steht es so drinne das es ja nicht erlaubt gewesen wären! Eine Aussetzung heißt Pause trotzdem müssen die LG sich damit auseinander setzen!
BGH hat ja zu Sportwetten & Casino geurteilt.#
Aber was ist mit Poker? Wie läuft das hier? Ist das unter Casino erfasst?
ein großer Anbieter ist seit gestern nicht mehr auf der Whiteliste und die Homepage auf Wartungsmodus ...
@Michael12
genau das Gleiche hat meine Anwaltskanzlei mir heute auch mitgeteilt.
Der Fall war einfach nicht geeignet für eine BGH Entscheidung.
Kurz zu @jetforce1904
Das ist eine Maschen von Bettinchen. Und damit ist es nicht vorbei. Nach den 2 Monaten wirst Du keine Daten erhalten, sondern eine Mail a la "wir senden nichts, danke." - also anders ausgedrückt.
Und was Du dann machen musst = Du richtest eine Beschwerde an den Commissionaire de xy in Malte, der für Datenschutz zuständig ist. Die Webseite: https://idpc.org.mt/ und eine Mail an den Datenschutzbeauftragten Deines Landes.
Bettinchen wenn möglich einkopieren...
Dann sollte sich was bewegen. Sonst machen die nix. Und in Summe wieder 3 Monate weg :)
oh, sorry :))))
Also zu dem Schreiben von CLLB. D.h., es ändert sich nichts...man muss nur vernünftig argumentieren.
Sollte jetzt der Anwalt nicht orderntlich vor dem LG argumentiert haben, kann er das dann vor dem OLG nachholen, bevor es zum BGH geht oder geht das auch nicht mehr?
Ah, habs gerade selbst gelesen. Antwort: grundsätzlich nein...
Dann muss man wirklich schauen, dass der Anwalt alles richtig gemacht hat. Und ich bin mir nicht sicher, ob das bei meinem Fällen, die ich alle gewonnen habe, wirklich der Fall war. Ich glaube irgendwie nein. Explizit wurden diese Punkte alle nicht unbedingt erwähnt. Naja...
Zitat von: Istvoelligegal am 26 Juli 2024, 14:43:22
ein großer Anbieter ist seit gestern nicht mehr auf der Whiteliste und die Homepage auf Wartungsmodus ...
Da wohl wohl jemand die Lizenz verloren.
wer denn?
ah, schon gegoogelt.
Schon verrückt wie auf einmal die Lizenz weg ist, da muss die ausgelaufen sein oder irgendetwas vorgefallen ... bin gespannt auf die Details
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bgh-i-zr-90-23-zu-sportwetten-aussetzung-des-verfahrens-und-vorlage-zum-eugh-229663.html
wie immer sehr sachlich und verständlich analysiert
Hallo zusammen,
Geduld ist sicher eine unserer größten Schwächen, das war schon während der zockzeit so. Die Beklagte von gestern ist sicherlich in 2 Jahren nicht vom Markt und die anderen großen Anbieter auch nicht . Insofern wächst unser Anspruch jeden einzelnen Tag durch den Zins , das ist eine großartige Nachricht. Irgendwann wird entschieden werden, da nehmen wir alle gerne die Zinsen mit .....
Den Artikel hatte ich schon mal geteilt.
https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/-alexander-dibelius-ist-ein-gutes-beispiel-dafuer-wie-wir-arbeiten-und-mehrwert-schaffen/19878168-2.html
Die Inhaber vom Anbieter sagen selber wann die Länder den Gluckspielstaatsvertrag Europarechtskonform umsetzen..
Ich will ja jetzt nichts sagen, aber...
schonmal was von Brainstorming gehört? Wenn man in einem Meeting sitzt und seinen Ansatz als einzig wahren Ansatz verkauft, sitzt man schnell auf der Strasse. Da werden Informationen ausgetauscht, dann kommen Leute wieder auf andere Dinge und diese werden in den Raum geworfen usw.
Das ist förderlich und dient dem Prozess. Eine Aussage a la: "dazu kann ich nichts seriöses sagen" ist dumm. CLLB hat es doch ziemlich gut zusammengefasst. Warum konnte er das und Dein Anwalt nicht? Vllt mal nachfragen :)
Ich glaube, dass sich viele Anwälte leider ausgeruht haben auf "wir gewinnen schon". Auch ich hatte mit meinem Anwalt einige Diskussionen, dass ich gerne x und y mit in das Klageschreiben aufnehmen möchte. Er meinte, es wäre nicht relevant und war recht eingeschnappt. Und schwupps...plötzlich sind diese Dinge eben genau relevant.
Auch gab es einige Beratungen, die nicht so 100% richtig waren.
Daher bin und bleibe ich der Meinung, dass dieses Forum ein sehr gelungener Austausch von Informationen ist, die mir zumindest sehr weitergeholfen haben.
Ich habe fertig :)
Mal schnell eine andere Frage...
bei Finanzierung mit einem PKF, der dann entsprechend 39% nimmt, dann nimmt er diese von den Erlösen, die man erhält. Also z.B. Streitwert 100.000 und man bekommt 100%, dann erhält der PKF 39.000. Gut. Frage:
Wie sieht es aus, wenn das Gericht jetzt zum Beispiel eine Kostenquote vorsieht? Ist mir zwar noch nicht untergekommen, aber was wäre wenn? Werden dann erstmal die Verfahrenskosten des PKF bezahlt und der Rest dann 39/61 aufgeteilt? Ist das so korrekt?
Hallo Zusammen, ich lese schon seit vielen Monaten mit und will erstmal Danke sagen für die vielen Infos und Tipps hier drin. Die sind 100 mal zutreffender wie Werbeanzeigen von Kanzleien und PKF.
Ich war leider einer der ganz Verrückten, habe es jedoch geschafft, seit fast 2 Jahren ( eben seit ich mein Verfahren gestartet habe 😂 ) komplett spielfrei zu sein. Ist wie ein neues Leben, und allein deswegen habe ich schon gewonnen seit Verfahrensbeginn.
Wieso melde ich mich jetzt erst an ?
Weil ich eventuell helfen kann. Ich habe letztes Jahr vor dem Landgericht gewonnen, OLG Termin war, laut meinen eigenen Vorstellungen, die meines Anwalts, und ich glaube such die der Richter, sah es bis gestern zu 99,9 % so aus als ist das eine glasklare Sache. Die Besonderheiten in meinem Fall sind, dass mein Anbieter sich nie um eine eigene Lizenz bemüht hat. Vom Limit ganz zu schweigen 😂.
Ich weiß es ist nicht ruhmreich ( über Scham bin ich aber hinweg ), aber meine Streitsumme wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die größte im gesamten Forum sein.
Mein Urteil wird Montag oder Dienstag verkündet, könnte ja durchaus nach der Sache gestern hochinteressant sein, ob wirklich alles ausgesetzt wird oder eben doch spezifisch geschaut wird. Ich werde euch das hier unverzüglich mitteilen.
Ich habe mich noch nie in irgendeinem Forum angemeldet, bin aber so dankbar hierüber, dass ich auch helfen will.
Ich hoffe habe genug über mich erzählt, habe schon öfters gelesen, dass man sehr vorsichtig sein sollte, was man schreibt...
Säääänks und willkommen :) Und ja, das wäre wirklich interessant. Ich habe auch Fälle, wo es um Anbieter geht, die nie eine Lizenz beantragt haben. Sollte dann ja eigentlich nicht ausgesetzt werden...aber hey, Richter sind auch nicht immer smart und scheren alles über einen Kamm. Hoffe nicht...
@Wluchten. So wie ich weiß, werden erst due Verfahrenskosten abgezogen, und danach eben nach dem abgemachten Prozentsatz gequotelt ( Also auch die Zinsen )
Ich lese hier sehr oft von 40 % und mehr, bei mir waren Sie vermutlich aufgrund der hohen Summe etwas freundlicher mit 32 %
32% klingt gut :) da hat scheinbar jeder lustige PKF Knecht seine eigenen Werte. Wen ich jetzt nicht mehr nehmen würde, könnt ihr euch ja denken ;)
Glaub mir 32 % reichen in dem Fall... 😂
Kann mir hier jemand nochmal sagen, was man alles über sich und seinen Fall verraten darf ? Was zum Beispiel wenn ich jetzt alles erzähle und dann später ein Vergleich kommt ? Das macht dann nichts aus oder ?
Hallo erstmal ... wie hast du rausbekommen ob sich dein Anbieter beworben hatte oder halt nicht ?
Gibts irgendwo ne Liste von denen die sich damals beworben hatten ? Gegen Limite und co haben ja fast alle verstoßen 😂🙈
Naja brauchst ja nicht genauste Details nennen aber ggf den Anbieter in ,,verschachtelter Form ,,"
Aber Respekt erstmal das du 2 Jahre spielfreiheit hast !!! Glückwunsch
@Crazy99 Am besten bis zum Abschluss erstmal gar nichts.
Verfahrenskosten sollten ja erstattet werden bei Gewinn der Verhandlung
Bei vergleichen ist drauf zu achten wer dann die Kosten übernimmt oder nicht
Manchmal komm ich mir hier vor wie im Kindergarten. Legt doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage...
@Norddeutsch wenn du dich nicht angesprochen fühlst, dann ignorier das doch einfach.
Ich finde auch, es ist wichtig dass jeder respektvoll bleibt...
Ich finde auch, dieser thread ist ja auch unter Rückforderung, deswegen doch auch ok wenn das im Mittelpunkt steht.
Ich bin durch die Sache clean geworden, das sollte sich natürlich trotzdem jeder überlegen. Weil wer nicht von dem Scheiß los ist, wirds seine Summe wieder verlieren, nur schneller.
Wer also mit der Zockerei nicht aufgehört hat, muss sich gar nicht freuen, falls es was zurück bekommt. Sind dann nur ein paar sorgenlose Monate ansonsten
Ach Peterle ... :)
ZitatManche Beiträge hier sind sehr übergriffig wieso werden wir ,,dumm" angemacht weil wir uns hier austauschen und vielleicht auch manchmal aufregen oder hoffen und bangen?!
Das ist ganz einfach. Weil all die Spekulationen Euch nicht weiter bringen. Schaue Dir doch nur mal den Verlauf von gestern morgen bis jetzt an. Ein rauf und runter ... was habt Ihr Euch aufgeregt, spekuliert ... der eine macht den anderen nieder, weil er es doch so viel besser weiss ...
Du kannst damit umgehen? Prima! Und was ist mit den anderen? Was ist mit denen, die still und heimlich mitlesen? Wer denkt in Eurem Wahn an diese Personen? Was ist mit der Panik, die ihr unwissentlich unter diesen Personen verbreitet?
Und ja natürlich gibt es hier sehr viele Infos, die letztlich unwahrscheinlich sinnvoll sind. Dafür haben wir ja diesen Bereich geschaffen, damit diese gestreut werden können!
ZitatEbenso ist es nicht akzeptabel wenn ständig die Worte kommen, tut was für eure Abstinenz, das mache ich 24 Stunden am Tag im realen Leben und helfe sogar anderen Menschen die damit zu tun haben, also bitte sagt mir nicht ich soll das tun.
Das ist doch ganz einfach ... wenn Du so vorbildlich aktiv bist, dann bist Du doch gar nicht Bestandteil der Zielgruppe. Fühle Dich einfach nicht angesprochen. Hier sind aber auch einige Personen aktiv, die "nichts" tun! Diese sollten sich lieber mit ihrer Abstinenz beschäftigen, anstatt hier den ganzen Tag zu schreiben. Dieser Thread wird für sie zur Ausrede!
Hast Du mitbekommen, dass hier jemand davon berichtet hat, dass er Teile des zurückerhaltenen Geldes wieder verspielt hat?
Ist Dir bewusst, was da gerade mit ihm geschieht? Er schreibt auch gerade nicht mehr ...
Zitatsondern auch deswegen weil es ein neues Leben wäre, ein neuer endgültiger Anfang wo man nicht nur Arbeitet um Schulden zu zahlen, wo man sich auch mal überspitzt gesagt ein Stück Lachs kaufen kann ohne zu rechnen. Wer das nicht versteht tut mir leid
Nein, nein, nein ... so bitte nicht! Dieses Forum hat genau diesen Bereich, damit sich solche Hoffnungen und Wünsche auch erfüllen! Das hat aber nichts mit der Art und Weise zu tun, was hier sehr häufig vor sich geht! Zudem kommt erst die Genesung und dann das CB. Manche können das auch parallel. Doch zuerst CB und dann Genesung ... geht zumeist schief!
Erinnerst Du Dich an den Star Trek Film, als Data eine künstliche Haut verpflanzt bekommen hatte? Die Borg-Königin schnitt hinein und Data versuchte das "Fleisch" zu schützen. Irgendwie kommst Du mir gerade wie Data vor ...
Hatte die Borg-Königin eigentlich einen Rückforderungsanspruch auf das synthetische Fleisch? :)
Wisst ihr was mich vor meiner Sucht gerettet hat??
Mein Anwalt sagte mir vor 2,5 Jahren das was ich gemacht habe (Sportwetten) war illegal.
Mein Anwalt sagte ich darf nicht mehr spielen sonst platzt alles.
Die Richterin hat mich gefragt ob ich unter Eid schwören würde das ich nicht mehr spiele.
All das hat mich gerettet!
Die knapp 40.000 Euro die ich bereits an Anwalts und Gerichtskosten gezahlt habe, sind viel weniger als ich in der Zeit verspielt hätte.
Therapien, Selbsthilfegruppen, Psychologen. Alle konnte mir nicht helfen.
Natürlich will ich nichts davon schlecht reden, aber mir persönlich hat das nichts gebracht.
Daher bitte nicht immer pauschalisieren das wir uns um unsere Sucht kümmern sollen.
Dieses Forum hilft mir genau dabei. Mit diesen hier geführten Diskussionen.
Das spekulieren darf man uns aber auch nicht übel nehmen. Ich sehe das Problem eher in der mangelhaften Aufklärung der RA und PKF der aktuellen Situation.
Vor Abschluss eines PKF Vertrag und Gespräch mit dem RA saßen alle beteiligten gefühlt im Wohnzimmer.
Nach Abschluss wurde man(Ich) gefühlt mehr oder weniger in die Ecke gestellt, was für MICH nicht unbedingt ein Problem ist, solange die Ihre Arbeit richtig machen und die wichtigen Punkte in der Klageschrift ansprechen.
Würden wir als Kläger aber mehr mitgenommen werden, dann würden wir auch nicht so viel spekulieren. Solch eine Aufklärung wie von CLLB ist da Gold wert. Da steht nämlich alles drin und wir müssen nicht weiter spekulieren.
Michael 👍 bei mir wars genau so...
Olli 👍
Bei jedem, der nicht clean ist, verschlimmert ein Cashback die Situation sogar. Es treibt ihn lediglich in tiefere Gewässer. Und ich war in den tiefsten Gewässern, und wie bei Michael ging es trotzdem da raus zu kommen.
Mich hat das BGH Urteil erstmal umgehauen. Ich war verwirrt und wusste erstmal nicht, wie das überhaupt passieren konnte.
Nach einigen Berichten, die ich jetzt gelesen habe, wird es etwas klarer. Speziell, dass der BGH eben nur das beurteilen konnte, was ihm vorgelegt wurde. Und das war ein schlechter Fall.
D.h., mein Optimismus ist wieder zurückgekehrt - ohne dieses Forum und die Beiträge, die gepostet wurden, hätte ich mir dieses Bild nicht machen können.
Wenn ich einen Anwalt als ,,dumm" bezeichne, dann deshalb, weil eine Antwort wie ,,was soll ich dazu Seriöses sagen" nur zur Spekulation beiträgt. Es scheint, als gäbe es nur unseriöse Antworten. Dies ist eine Kritik an einem Anwalt. Übrigens habe ich auch mehrere Kritikpunkte an meinem eigenen Anwalt, von denen ich einige bereits genannt habe. Dieser ist z.B. der Meinung, dass die Situation illegal war und damit Schluss ist. Mehr Begründung wird nicht für nötig gehalten.
Übrigens habe ich auch das Gefühl, dass die Informationen seitens meines Anwalts immer geringer werden, je mehr Fälle ich habe. Vermutlich ist er überlastet, mag sein, aber aktuell bin ich nicht wirklich zufrieden. Da bekomme ich hier im Forum weit mehr Infos.
So...also nichts persönlich nehmen. Ich denke, man kann sich jetzt gut ein Bild machen mit all den Beiträgen und verstehen, warum der BGH so und nicht anders gehandelt hat. Und es bleibt zu hoffen, dass:
a. Fälle, wo sich nicht um eine Konzession bemüht wurde, nicht ausgesetzt werden
b. Fälle, wo es Verstösse gegen eben Limit etc. gabe, ebenfalls nicht ausgesetzt werden
c. usw.
Dann würde sich eigentlich wenig ändern :)
@Norddeutsch
Wo ist dein Problem?
Deine Beträge nerven mittlerweile sehr.
Willst du eine Entschuldigung oder was ist dein Ziel hinter deinem dauerhaften Gejammer?
Deine Beiträge haben aktuell keinen Mehrwert
Ich finde, es passt alles sehr gut.
Dein Anwalt hätte genau das sagen können oder sollen, was CLLB gesagt hat. Aber Du sprichst genau Dein Verfahren an, das ist nicht kenne...dazu kann ich auch nichts sagen :)
Und was ich mit hoffen meine...ich hoffe, dass die LGs und OLGs nicht pauschal sagen: ausgesetzt. Sondern, dass sie differenzieren...und hier ist die Arbeit der Anwälte gefragt, die sich darum kümmern müssen, dass die Richter verstehen, dass es hier Unterschiede gibt. Und wenn sie es verstehen, dann ist im Grunde das BGH Urteil irrelevant.
Ach...und genau das hätte Dir Dein Anwalt sagen können. Und Dir Hoffnung machen, dass es gar nicht ein sooo schlechtes Urteil ist, wie es erst aussah. Eine Nichtaussage ist klar keine Spekulation, aber wenn mich ein Kunde als Experte angerufen hätte und ich hätte dann gesagt: Ja, was das jetzt bedeutet, weiß ich leider auch nicht. Dann hätte mich mein Kunde als dumm bezeichnet.
Zitat von: Michael12 am 26 Juli 2024, 21:33:44
Deine Beiträge haben aktuell keinen Mehrwert
Dann können wir ja dankbar sein für deine gehaltvollen Beiträge....
Zumal Norddeutsch nach meinem Empfinden so ziemlich der Einzige ist, der hier
nicht 'jammert'. Aber die Sichtweisen sind ja immer subjektiv.
Bin mit Modem groß geworden, Chats und in Foren als Kind unterwegs gewesen. Es ist sehr oft das selbe zu beobachten.
Wenn ich sage, dass dies oder jenes, gibt's Leute, die dies oder jenes teilweise beleidigend ablehnen, wenn ich dann andersrum sage, jenes oder dies, der gleiche Effekt, teilweise von den gleichen Leuten.
Wenn man Ratschläge haben möchte, die einen helfen sollen, ist es oft nicht unbedingt verkehrt, sein Anliegen so zu stellen,als würde man es gar nicht so sehen,wie man es tatsächlich sieht, sondern anders.
Die armen neuen Jugendliche...alles wird aufgenommen, gelikt, oft mit dem Realnamen versehen, jederzeit googlebar und überall diese beknackte Wettwerbung präsent.
Man bräuchte möglicherweise eine Art Internetführerschein,damit man vielen Inhalten weniger Beachtung schenkt oder anders, mit denen besser umzugehen ohne, dass es einen wirklich interessiert oder dergleichen. Aber man sieht ja allein schon im Straßenverkehr, dass der Großteil die besten Autofahrer sind und diese sich sehr oft wegen allem teilweise gestikulierend aufregen und nicht entspannt genug sind. Entspannung ist wichtig.
Wenn Jugendliche einen Internetführerschein brauchen, damit sie sich im Straßenverkehr nicht wild gestikulierend über Websites aufregen, deren Inhalt sie eigentlich gar nicht interessiert, während Wettanbieter diesen Trend schamlos ausnutzen, indem sie kostengünstig Werbung auf Seiten schalten können, die eigentlich gar keiner besucht...
...oder so ähnlich...
...dann bräuchte ich auch Entspannung. Oder anders gesagt: In deiner Welt möchte ich nicht leben.
Aber trotzdem danke für diesen spontanen 'Einblick', auch wenn sich mir der Kontext in Zusammenhang mit diesem Thread nicht so wirklich erschließt.
Erinnert mich die Tage ein bisschen an einen alten Film. Hang him Higher.😁
Ein bisschen haben alle recht. Den Ausgang eines Prozesses kann niemand seriös mit so kommt es zusichern. Das Aufschlüsseln in Kurzform des Gesagten von gestern und die Erklärung warum es nicht allgemein für alles verwendet werden kann von Cllb finde ich auch gut. Da kann der Normalo das ein oder andere besser einordnen und den Puls herunterfahren.
Wann was wie geschieht ist von vielen Faktoren abhängig die wir nicht beeinflussen können.
@Wluchten
Das Problem mit dem laufenden Informationsfluss bzgl der Anwälte haben sicherlich sehr viele. Vor allem die großen Kanzleien. Was ich gehört habe schieben da die meisten Überstunden ohne Ende, vor allem auch die Zuarbeiter. Und es ist auch oft so dass beim einfangen der Kunden sogar die oberen sehr engagiert sind während im weiteren Verlauf die angestellten Anwälte übernehmen.
Da gebe ich auch selbst zu dass ich etwas mehr Infos gerne annehmen würde. Aber zählen wird alles nur in der Vorbereitung und bei Gericht. Mit meinem jetzigen angeeigneten Wissen hätte beim ein oder anderen interveniert bzgl Aufnahme in die Klageschrift.
Das Verfahren das der BGH ausgesetzt und dem eugh vorgelegt hat, dort soll zugunsten des dortigen Anbieter zu unterstellen sein, dass dieser die materiellen Erlaubnisvoraussetzungen eingehalten hat.
(Hat er in der Realität natürlich nicht eingehalten).
Nur wenn die Klagepartei diese wesentlichen Punkten versäumt vorzutragen, dann ist der BGH an die Vorträge der unterinstanzlichen Entscheidungen gebunden.
Das ist natürlich kein sonderlich gutes Verfahren für den eugh.
Weiterhin sagt der BGH, dass wenn der Anbieter keine Lizenz hatte und/oder die materiellen Erlaubnissvoraussetzung nicht eingehalten hatte, die Wettverträge dann nichtig sind. Diese Verfahren sind allerdings ebenfalls ausgesetzt, jedoch nicht den eugh vorgelegt. So habe ich es verstanden.
Heißt das, dass der BGH diese letztgenannten Verfahren ebenfalls weiterhin aussetzen wird, wenn der bgh Revisionsverfahren hierzu erhält?
Du meinst, dass die Wettverträge dann nichtig sind und nicht nicht nichtig, richtig?
Und in Summe, einfach mal so gesagt, kommt mir das schon alles sehr inszeniert vor. So ein Bananefall geht jetzt an den EUGH...wtf.
Dachte ich mir auch eben beim lesen ... was ein Wort aus machen kann🙀
Es war einfach ein guter Schachzug der Anbieter Anwälte so einen Bananenfall vor den BGH zu bringen.
Nochmals: Der BGH kann nur nach dem entscheiden was denen vorliegt, und wenn da keine Verstöße vorgetragen wurden und der Kläger nur die fehlende Lizenz bemängelt, dann kommt halt das dabei raus. In diesem Fall hat sich der Anbieter an die "Regeln" gehalten und darauf gewartet so einen Fall vor den BGH zu bringen.
Zitat von: wluchten66 am 27 Juli 2024, 09:28:52
Du meinst, dass die Wettverträge dann nichtig sind und nicht nicht nichtig, richtig?
Und in Summe, einfach mal so gesagt, kommt mir das schon alles sehr inszeniert vor. So ein Bananefall geht jetzt an den EUGH...wtf.
Verzeihung. Meinte natürlich, dass die Verträge dann nichtig sind. Habe es korrigiert.
Deswege ist und sollte dieser Fall auch kein Präzedenzfall für Fälle sein, die korrekt vorgetragen werden. Das ist dann Aufgabe der Anwälte. Daher denke ich auch nicht, dass sich viel ändern wird. Denn niemand hat wirklich alle Punkte eingehalten. Oder anders: Dieser Fall könnte, meiner bescheidenen Meinung nach, irrelevant sein.
Ich glaube, das schreibe ich mal dem Staudt, damit er ein Video macht :)
Jetzt bleibt die Frage, die ich mir die ganze Zeit stelle: Hat mein Anwalt alle wichtigen Punkte vor dem LG vorgetragen? :)
@Wluchten
Da musst du in die Klageschrift gucken ;D Wichtig sind u.a: § 134 BGB, § 285 StGB, § 284StGB!!!,§ 812, § 823 Absatz 2 BGB
Ja alles dabei aber vor allen Limit erwähnt , Casino Sportwetten auf einer Seite und Cashout😊
Zitat von: CRS 2024 am 27 Juli 2024, 10:15:32
Ja alles dabei aber vor allen Limit erwähnt , Casino Sportwetten auf einer Seite und Cashout😊
Mit Screenshots am besten. Meine Klageschrift sieht zumindest n Teil wie ein Bilderbuch aus ;D
Ja also die sind als Anhänge dabei mehr als genügend 😂
Ich würde diesbezüglich mal locker bleiben. Selbst wenn das Casino alles eingehalten hätte außer dem Verlinkungsverbot wäre es das gewesen mit der Lizenz.
Jo 1000€ Limit und Verlinkungsverbot reicht schon für den Genickbruch. Was ich mich frage, warum behauptet z.B. Staudt, dass die 1000€-Grenze nach 2020 nicht angreifbar ist. Der BGH hat doch verlauten lassen, dass Verstöße darüber nichtigkeit bedeutet? Konkrekt meine ich den Zeitraum von Oktober 20 bis Juni 2021, bei dem auch noch Glv. 2012 galt. Die führen da irgendeine Entscheidung des bgh von 2008 an.
Versteh ich Staudt auch nicht , andere Kanzleien haben auch Limitverstösse in ihrem Angebot ab Lizenz ..
Irgendwie war es bis Juni 2021 ja ein Einsatzlimit und danach ein Einzahlungslimit...
Zitat von: Eddy am 27 Juli 2024, 10:55:29
Jo 1000€ Limit und Verlinkungsverbot reicht schon für den Genickbruch.
Das bekommt der EuGH aber in dem Fall von Donnerstag nicht zu sehen. Der EuGH bekommt zu sehen, dass der Anbieter sich an den GlüStV gehalten hat dadurch, dass einfach schlecht vorgetragen wurde.
Evtl. müssen da die Gerichte unterscheiden, je nachdem was vom EuGH kommt.
Geduld, Geduld, Geduld =)
@Bobby, ich meinte das auch eher allgemein, nicht auf den Fall bezogen.
Müsste dann ja heißen Luxemburg entscheidet nur ob D im allgemeinen das Recht hat keine Dienstleistungslizenzen zu verteilen? Wenn sie das anders sehen müssen Fälle hin die auch die hier mehrfach geäußerten Verfehlungen beinhalten.😂😂
Trifft in diesem Fall ja nicht zu da er verkauft wurde, aber wenn ein Mandant zum RA geht und dieser ihn dann so Grotten schlecht vorbereitet könnte er diesen dann in Regress nehmen? Wer in 2012 eine Lizenz beantragt hat und die tausend Auflagen so sie vergeben worden wären kann ein normaler Mensch ja nicht von sich aus wissen. Eigentlich der Job des Anwalts oder?
Ist mir vorhin beim lesen der Postings so eingefallen.
Das sehe ich leider genauso deswegen hatte ich auch gefragt ob die anderen beiden Verfahren ( die diese Verstöße enthalten ) nur ausgesetzt oder auch vorgelegt werden . Das macht für mich , als Laien , einen großen Unterschied .
Sonst wird es wie du sagst alleine dort schon abgelehnt
Das ist doch kacke sowas.
Wen der Bundesgerichtshof, ein derartiges Verfahren dem Gerichtshof der europäischen Union vorlegt, dann muss es auch gleichzeitig schleunigst ein Verfahren mit der Konstellation dahingehend vorlegen, in dem es im Streitfall darum geht, dass der Anbieter sowohl keine Erlaubnis hatte als auch gegen die inhaltlichen Bestimmungen verstoßen hat.
Es muss klar und zwingend unterschieden werden. Nur ein Verfahren, was gerade in die Karten der Anbieter spielt, dem Gerichtshof der europäischen Union zur Vorabentscheidung vorzulegen, entspricht nicht der tatsächlichen Realität.
Wenn nämlich dann der europäische Gerichtshof beispielsweise Anfang 2026 ein Urteil fällt, dann wird der Bundesgerichtshof wieder ein Fall vorlegen, wo es dann darum geht, dass der Anbieter keine Erlaubnis hatte und gegen die inhaltlichen Bestimmung verstoßen hat. Dann noch mal zeitlich gerechnet wären wir dann bei dem Jahre 2028.
genau so ist es Kläger. Problem ist, dass alles ausgesetzt wurde und wahrscheinlich keiner unserer Fälle zum BGH gelangen wird. Es sei denn es gibt Gerichte, die sich nicht nach dem BGH richten
So sieht es aus ... aber die genauen Fragen welche vorgelegt werden sind ja noch nicht bekannt soweit ich weis. Bzw hatte Herr Dr. Michaelsen auch diesbezüglich gemeint das relevant wird was für Fragen vorgelegt werden
Ganz so richtig kann ich es vom BGH nicht verstehen dann kann er doch die 2 ausgesetzten Verfahren auch vorlegen beim EuGH?!
Obwohl ich denke da werden unsere Anwälte auch nochmal den BGH drauf hinweisen ... kann ich mir anders nicht vorstelle. ...
Natürlich kann der Spieler den Anwalt in Regress nehmen, aber auch nur dann, wenn er den Prozess verliert. Ist ja schon ein anwaltsfehler, wenn die falsche Beklagte verklagt wird. Wird aber meistens vom Anwalt nicht gesagt, dass seine Haftpflicht den Schaden zahlen muss.
Also, die Sache hat Kläger wiedermal genau richtig dargestellt.
Der EUGH kann eigentlich gar nicht anders, als in diesem Fall pro Anbieter zu entscheiden. Da mache ich mir keine Illusionen und ich denke, das wird auch so kommen. Aber was der EUGH kann, so wie der BGH auch:
Der EuGH könnte betonen, dass der Schutz vor Sanktionen nur dann gilt, wenn der Anbieter alle anderen relevanten Vorschriften eingehalten hat. Wenn der Anbieter die spielerschützenden Maßnahmen und regulatorischen Anforderungen nicht beachtet hat, verliert er diesen Schutz, da er nicht die notwendigen Voraussetzungen für den rechtmäßigen Betrieb erfüllt hat.
Denn:
1. Wenn ein Anbieter die materiellen Voraussetzungen, insbesondere die spielerschützenden Maßnahmen und anderen regulatorischen Anforderungen, nicht erfüllt hat, verstößt er gegen die grundlegenden Bedingungen, die für den Betrieb von Glücksspielen notwendig sind.
2. Der Schutz, den der EuGH möglicherweise in Fällen von unionsrechtswidrigen Verfahren gewährt, basiert darauf, dass der Anbieter alle anderen Voraussetzungen erfüllt hat und nur aufgrund des fehlerhaften Verfahrens keine Lizenz erhalten konnte. Wenn der Anbieter jedoch auch die inhaltlichen Anforderungen nicht einhält, entfällt dieser Schutz.
3.Während der EuGH in der Ince-Entscheidung klargestellt hat, dass Anbieter nicht für das Fehlen einer Lizenz bestraft werden können, wenn das Verfahren unionsrechtswidrig war, würde dies nicht bedeuten, dass Anbieter, die die inhaltlichen Anforderungen missachten, ebenfalls geschützt sind. Die Rechtsstaatlichkeit erfordert, dass Anbieter nicht nur formal, sondern auch inhaltlich konform handeln.
Flupp, und schon sind wir wieder im Rennen. Das heisst auch, dass wir zwar 12-18 Monate warten müssen, aber es dann direkt weiter geht.
Nur meine Meinung.
PS: und dann bleibt noch die Frage, Strafrecht vs. Zivilrecht. Weil im Ince Fall ging es nur um strafrechtliche Belange. Auch hier denke ich, dass strafrechtliche Dinge auf das Zivilrecht übertragen werden. ABER: Das Argument, dass das Lizenzvergabeverfahren unionsrechtswidrig war, schützt nicht vor zivilrechtlichen Konsequenzen, wenn der Anbieter gegen andere wesentliche Vorschriften verstoßen hat.
Ergo: Es wird alles gut. Aber die Kack Anbieter haben leider wieder Zeit gewonnen durch diesen einfach dämlichen Fall. Ich frage mich dabei einfach, wie man so so so dumm sein kann. Das, was hier stand, wurde gar nicht als lustig empfunden! Daher habe ich es gelöscht! Bitte geht freundlich miteinander um.
Vollzitat entfernt!
Moin Wluchten,
dieses werde ich nun an XXX und auch an meinen Rechtsanwalt weiterleiten. Iwann reicht es auch mal.
Aber sorry ich vergaß, die zwei handvoll BGH Profis, welche hier Tag und Nacht Spekulationen von sich geben dürfen hier ja machen was sie wollen.
Iwann ist es auch mal genug.
Wieso am Chargeback 24?! 🙀😉
Ich weiß leider nicht, warum Du Deinen Anwalt so verteidigst...
Wir sind keine Juristen und versuchen die Sache nur logisch zusammenzufassen und anderen zu helfen - und eventuell zu motivieren, um nicht den Mut zu verlieren, dass alles verloren ist.
Ich erwarte von einem Anwalt, dass er genau das macht. Eine Interpretation der Dinge. Wenn das Deiner nicht kann, dann: I give a fuck. Dann lies hier im Forum und hol Dir die Infos hier und entscheide, ob das für Dich passt. Deswegen bist Du ja hier...und wenn nicht, ist mir das auch egal. Es ist Dein Leben. Ich denke, dass Klaeger das gut zusammenfasst und sich einige hier ihre Meinung bilden können, weil man von Anwälte alleine gelassen wird.
Ich kann 0 nachvollziehen, warum Du Deinen Anwalt so verteidigst und sogar aggro wirst. Unnötig.
Und ja, reiche es weiter...damit sie auch mal eine Meinung haben :)
Hallo Ihr Lieben!
Bitte geht respektvoll miteinander um! Damit meine ich sowohl WLuchten, als auch Norddeutsch!
CRS: Die sollen den Zustand wiederherstellen ... vor dem BGH-Thread ... :)
Spaß beiseite ... Wie ihr an seiner Reaktion merkt, gibt es auch Gegner dieses Threads. Er beherrscht nämlich mittlerweile auch das gesamte Forengeschehen. Eigentlich haben die Anwälte, deren Stellungnahmen hier verlinkt wurden, doch alles gesagt! Und das auch verständlich! Wieso geht es also weiter und weiter und weiter mit der Spekuliererei? Es ist Wochenende! Geht raus ... habt Spaß! Oder kommt gleich ins Meeting ... :)
Ok, @Norddeutsch: Ich will und wollte Dich nie angreifen und entschuldige mich, falls dies anders rübergekommen sein sollte.
Zitat von: wluchten66 am 26 Juli 2024, 14:50:39
Kurz zu @jetforce1904
Das ist eine Maschen von Bettinchen. Und damit ist es nicht vorbei. Nach den 2 Monaten wirst Du keine Daten erhalten, sondern eine Mail a la "wir senden nichts, danke." - also anders ausgedrückt.
Und was Du dann machen musst = Du richtest eine Beschwerde an den Commissionaire de xy in Malte, der für Datenschutz zuständig ist. Die Webseite: https://idpc.org.mt/ und eine Mail an den Datenschutzbeauftragten Deines Landes.
Bettinchen wenn möglich einkopieren...
Dann sollte sich was bewegen. Sonst machen die nix. Und in Summe wieder 3 Monate weg :)
Hallo:)
Vielen Dank für deine Info!
Ich muss aber jetzt erstmal die 28 Tage Frist + die 2 Monate abwarten, korrekt?
Also in dem Fall, dass Sie keine Daten schicken, schreibe ich die Beschwerde.
Der IDPC ist für den Datenschutz im Heimatland von Bettinchen, richtig? ;D
Danke!
Hat jemand von euch, der die Berufungsbegründung bekommen hat, auch die Begründung "Keine Passivlegitimation" drin stehen gehabt?
Wie sind eure OLG dann ggf damit umgegangen?
Dies hatten die bei mir schon am LG probiert, wurde aber abgeschmettert, da die ja mein Acc 1:1 übernommen hatten und auch alle Daten rausgeben könnten. Für mich als Nutzer hatte sich ja augenscheinlich nie was geändert.
Die schreiben in ihren zig Seiten gefühlt hundert Argumente in der Hoffnung, das eines anschlägt. Das Gericht muss sich mit dem Quatsch dann auseinander setzen und im besten Fall der Kläger auch.
Das mit der Passivlegitimation kann ich bei dir nicht ganz nachvollziehen da der zweite Betreiber das eigentlich schon in der Klageerwiderung hätte bringen müssen das sie für Zeitraum x nicht zuständig sind. Das allerdings auch nur wenn sie nicht den kompletten Laden übernommen haben. Also inklusiv allem und nicht nur Kundenaccounts. Haben die das nicht gemacht dann Bravo LG.
So sehe ich das.
Soweit ich das doch verstanden habe, muss der EugH die konkrete Frage beantworten. Er muss nicht alle Eventualitäten abwägen.
Von daher verstehe ich nicht den Aufruf zu neuen Spekulationen?! Was soll das? Vor allen Dingen ... was bringt das?
Wenn solch ein Fall nun beim BGH ist, dann wartet doch einfach mal ab, was er entscheidet!
Ich wiederhole mich gerne noch mal: Das Glücksspiel erzeugt einen Lustgewinn! Dieser Thread hier ist Eure "Alternative" dazu!
Also wenn dann denke ich wird es egal sein ob damals eine Konzession beantragt wurde oder nicht wenn jeweils die materiellen Voraussetzungen nicht eingehalten wurden , wie ja bei nahezu jeden Anbieter.
Aber interessant wäre es wenn er sich damals nicht beworben hat und an sich materiell alles eingehalten hätte ...
Wird so interessant werden wie auch ob OLG und LG aussetzen bei fällen wo eindeutig materielle Voraussetzungen nicht eingehalten wurden
Das ist eigentlich ganz einfach für mich persönlich zu beantworten. Setzen sich die LG's und OLG's tief mit dem Zusammenhang der BGH Nachfrage in Luxemburg auseinander und wägen das mit ihren vorliegenden Fällen ab müsste es in den meisten Fällen weitergehen. Die sind ja nicht blöd und wissen nicht dass dieser vorgelegte Fall eher sehr seicht ist. Zumindest bei OLG's kann man die Hoffnung haben. LG's 🤷🤷
Meine persönliche Meinung.
Das ist doch genau der Punkt: Ihr als Laien könnt doch gar keine neuen 'Lösungsansätze' finden, denn ihr seid weder Richter oder Anwälte, noch Politiker.
Von daher ist das Ganze bloß reines 'Hochgeschaukel', denn eure Interpretationen sind nichts weiter als ein ungesunder Zeitvertreib - zu Lasten aller Anderen, die sich täglich da durchwühlen müssen.
Die gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz, auf die ihr so gerne 'pocht', sieht jedenfalls anders aus
Gegen einen Austausch zu dem Thema ist gar nichts einzuwenden. Das hier ist aber schon 'krank', um es mal deutlich zu sagen. Spekulationen im Minutentakt.
Denn eure 'Meinungen' sind hauptsächlich Wunschdenken, das ihr bestätigt haben wollt.
Dabei ignoriert ihr wissentlich jede Art von Etikette, nur weil ihr gerade unbedingt schnell eine Antwort haben wollt, die gar keiner geben kann.
Ihr wißt auch, daß es falsch ist, rechtferigt es dann aber beispielsweise damit, daß Alkoholiker auch in den Supermarkt gehen müssen. Stimmt, das läßt sich nicht vermeiden. Das Lesen von Anbieternamen hingegen schon, besonders in einem 'geschützen Raum' sollte das ein Tabu sein.
Oder anders gesagt: Alkoholiker müssen in den Supermarkt, ja... aber sie müssen in Suchtforen keine Debatten über Spirituosenfirmen lesen. Das wäre absolut undenkbar - zurecht.
Und das in einem Suchtforum, Herrgottnochmal!
Wenn ich dann solche Sätze wie den hier
ZitatEs geht rein sachlich um das Thema Geld zurück und nicht um Werbung oder Suchtbekämpfung, denn der Weg raus aus der Sucht liegt in dir selbst.
lese, frage ich mich ernsthaft, warum man das Forum nicht einfach umbenennt.
Weißt du nun, was wirklich 'unangemessen' ist - und was bloß 'künstliche Entrüstung'?
Schlimm genug, daß man das noch erklären muß.
Über Hätte, Könnte und Sollte.
24 Stunden am Tag.
Zitat von: Kläger2021 am 28 Juli 2024, 18:04:05
Also müssten....
....oder habe ich da einen logischen Denkfehler?
...aber das ist ja etwas völlig Anderes.
Finde es trotzdem interessant... weil sich da schon viel Erfahrung und Halbwissen mischt. Ich zumindest habe hier sehr oft was dazugelernt.
...Ich liefere morgen oder übermorgen Fakten
Von einer Regierung, die allein 2,3 Milliarden Euro für Masken in den Sand gesetzt hat,wenn ich den ersten Google Treffer Glauben schenken kann, würde ich mir 0,00 Hoffnungen machen. Die kriegen es ja noch nicht Mal hin, dass die verbotenen Livewetten tatsächlich nicht angeboten werden, werden sie aber und auch vom staatlichen Anbieter.
Live Wetten sind glaube nicht verboten nur bestimmte Ereignis Wetten etc.
Ich finde den thread hier auch gut und er ist ja auch dafür gemacht, denjenigen den es nicht interessiert ließt hier ja eh nicht ...
Ich find edles Austausch ist wichtig und spekulieren ist Ansichtssache.... Besser als beim Wetten spekulieren
Hier nicht zu lesen ist quasi unmöglich. Der Thread ist omnipräsent. Zumindest auf dem Handy ist es manchmal echt schwierig, zu sehen, ob überhaupt irgendwo etwas Anderes geschrieben wurde.
Und ob das wirklich soviel besser ist... naja... zumindest ist es nicht so kostspielig.
@ Kläger
Fakt ist doch, dass ALLE Anbieter vor der Lizenzerteilung gegen spielerschützende Regelungen verstoßen haben.
Heißt, dass keiner die Anforderungen und Regelungen aus dem GlüStV 2012 erfüllt hat.
Die Anbieterseite möchte dies aber vertuschen und benutzt dafür immer das Argument, dass Ihnen die Lizenz durch ein unionsrechtswidriges Verfahren nicht erteilt wurde. Nun haben sie es einfach ausgenutzt, dass ein Klägeranwalt ( wohnt bei mir ums Eck :o :o :o) katastrophal vorgetragen hat.
Nicht aus spaß hat der Anbieter DIESEN Fall vor den BGH gebracht. Die Anbieteranwälte werden sich sicher auch vernetzt haben. Auch war es Klug, dass der erste Anbieter die Revision zurückgenommen hat, denn wäre das nicht passiert, dann hätte es jetzt evtl. ein Grundsatzurteil gegeben.
Fest steht auch, dass der EuGH 2016 pro Anbieter entschied: Mitgliedstaaten dürften keine strafrechtliche( Nicht Zivilrechtlich) Sanktion verhängen, weil jemand einer verwaltungsrechtlichen Anforderung nicht genügt hat, die ihrerseits gegen EU-Recht verstoßen hat (vgl. EuGH, Urteil vom 4. Februar 2016 – C336/14 – Ince). (keine Angstmacherei, sondern Fakt. Bei uns geht es aber nicht um das Strafrecht, sondern um das Zivilrecht.
Für mich als Laien steht die Frage im Raum: Sind die Verträge Zivilrechtlich nichtig, wenn der Anbieter gegen die Schutzmaßnahmen und den GlüStV 2012 verstoßen hat?
Zudem wäre interessant zu wissen, ob die Anbieter auf Grund der Verstöße je eine Lizenz erteilt bekommen hätten, auch wenn diese Ihnen unionsrechtswidrig untersagt wurde.
Aber um diese Fragen beantwortet zu bekommen muss ich wohl auf den EuGH warten, dadurch dass der Klägeranwalt nicht ordentlich vorgetragen hat.
Kennt jemand Frühstück bei Stefanie? :D :D :D
Es ist ja wie es ist. ;D
Mal ne blöde Frage: was ist eigentlich mit KSL? Ich vermisse die fundierten Informationen!!
Seit dem Durchschieben zum EuGH nix mehr von ihm gehört....
Der Klägeranwalt war der Prozesskostenfinanzierer Anwalt. Wenn man sich die Prozesskostenfinanzierer Seite auf Instagram anschaut, so ist's für mich zumindest merkwürdig, dass der Verein gegen Glücksspiel jedoch Pro-Wettseiten/Onlinecasinos "folgt" oder ich verstehe das Geschäftsmodell nicht wirklich. Würde mich aber wundern, wenn ein Verein gegen Alkohol, Seiten folgt, die exzessiv den Alkoholismus fördern.
Immerhin hab ich von denen zu der Vorlage keine Stellungnahme gelesen. Auch merkwürdig.
Verstehe deine Argumentation aber wir das wird jedes Gericht wohl anders handhaben denke ich leider bzw müssten die Fragen erstmal veröffentlich werden die der BGH dann genau an den EuGH stellt ... meine Laien Meinung
Das Forum ist absolut hilfreich. Speziell, weil sich Anwälte kaum äußern oder ,,keine seriösen Statements" abgeben können. Wenn mir mein Anwalt mal nach Tagen geantwortet hat, hat er mir meistens nichts anderes gesagt, als das, was ich hier schon erfahren habe.
Ich war anfangs nach dem BGH Urteils down. Jetzt sehe ich das klarer...dank des Forums.
Das Rechtssystem basiert in vielerlei Hinsicht auf logischen Prinzipien, daher ist ein Austausch und eine Meinung oft wichtig und hilfreich.
Ich plädiere eher dazu, dass diese negativen Kommentare reduziert werden. Die sind anstrengend und nehmen, inklusive Antwort, einiges an Platz im Forum ein, ohne Informationsgehalt.
Ich hab gerade mal überlegt, ob mir die ,,Spekulationen" hier schaden würden, wenn ich noch spielen würde...ich denke nicht. Eher im Gegenteil...ich bin viel motivierter als am Tag des Urteils.
Aber, zu bedenken gebe ich doch, dass man nicht alles zigmal besprechen muss...
Gebe dir Recht.
Ein Austausch hat mehr Vorteile als Nachteile.
Gesetze sind oft abstrakt formuliert und daher auslegungssache und daher Positionen und Auffassungen unterschiedlicher Natur zu einem bestimmen Thema wertvoll.
Hab auch noch ein Verfahren gegen ein wanbieter. Zustellung der Klage ca 1 Jahr. Frist für Klageerwiderung antragsgemäß von schon 4 Wochen auf weitere 8 Wochen verlängert. Das war im November letzten Jahres. Alle drei Monate wird um Übersendung der Klageerwiderung und um Förderung des Verfahrens gebeten.
Es passiert nichts.
Das kann man keinen erklären. ein Mausklick fürs weiterleiten der Klageerwiderung, hat man in 8 Monaten nicht hinbekommen. Und wir befinden uns erst in der ersten Instanz. Furchtbar.
Da überlegt man wirklich beknackte 15% Vergleiche anzunehmen bei der Geschwindigkeit der Justiz und das ist auch eine Sache, die politisch Mal gelöst sein muss. Das ist auch nicht erst seit gestern. Vorallem Leute, die älteren Semesters sind, ist das ein zusätzliches Unding, Angebote anzunehmen, die beknackt sind, aber angenommen werden müssen, weil man möglicherweise den rechtskräftigen Abschluss nicht mehr erleben würde. Ein Berliner Gericht hatte Gott Lob die begehrte acht Wochen Frist zur Verlängerung erheblich verkürzt.
@Kläger
Die Betreibergesellschaft 2018 hat den Laden doch übernommen und so weitergeführt wie VOR dem Konzessionsverfahren. Ich habe da auch eine Klage. Also ändert sich da wohl nichts. Es ändert ja nichts an der Grundlage. Beide Betreiber haben sich an nichts gehalten zumindest nicht bis zur Erteilung einer Lizenz.
Ob nun Betreiber 1 oder 2. Der BGH hat ausgesetzt, ob die unteren Gerichte sich daran orientieren oder nicht werden wir sehen. Ich gehe aber nach meinen bisherigen Erfahrungen davon aus, dass die nicht jeden einzelnen Fall auseinander pflücken, aber auch das ist nicht vorhersehbar, da wohl alle Gerichte anders arbeiten. Die einen interessieren sich dafür, die anderen legen das beiseite mit dem Hinweis vom BGH.
Ich bekomme demnächst mein LG Urteil ( oder auch nicht ;D ;D ;D)wo der Anbieter gegen alles verstoßen hat, wogegen er verstoßen konnte. Ich berichte dann.
Als ich noch gespielt habe, war ich auch immer der Meinung, das würde mir ja nicht schaden.
Okay, ab jetzt darf nur nich einmal die Woche jemand in einem maximal 140stelligen Beitrag seinen Unmut über die zehn Seiten BGH-Verschwörungstheorien des Vortages äußern, damit diese 'Negativität' auch ja nicht 'zuviel Raum einnimmt'.
Merkt ihr eigentlich noch was?
LG Heidelberg hat doch über die Jahreszahl Anbieter ein schönes Urteil gefällt, das sinngemäß damit begründet wird, dass der Rahmenvertrag übernommen wurde usw
Bzgl den Wettanbieter mit den Jahreszahlen .. da gibt es ja drei Gesellschaften seit Auftritt in Deutschland soweit ich was und alles immer direkt übernommen durch den Nachfolger aber beworben hatten die sich damals mit der ersten Gesellschaft ebenfalls nicht ... von daher ... ich denke jedoch wie gesagt nicht das die Beantragung alleine damals ausgereicht hätte um zivilrechtlich sauber zu sein ... nur wenn materiell sich dran gehalten wurde ... was wohl wie gesagt sehr gering ist ... aber was wie ausgesetzt wird ist halt offen da könnte ein Austausch halt wirklich helfen untereinander eben amtuell laufenden Verfahren
Ok ich dachte die erste war die Hillside Share Ltd... da wir die Hillside new Media wohl noch davor
und wie ist das jetzt, wenn man von der Jahreszahl Daten haben möchte, sagen wir von 2014 oder so? Wen muss man dann anschreiben? WIr haben hier ja so einen Fall und die Jahreszahl verlängert die Herausgabe um 2 Monate und wird am Ende vermutlich gar nichts liefern. Wenn der Herr, mit fehlt gerade der Name, jetzt die aktuelle Hillside anschreibt. Sollten die dann trotzdem liefern? Oder muss er die "richtige" HIllside anschreiben bzw. bei seiner Beschwerde beim Datenheinz auf Malta die richtige Hillside angeben???
@Tal
ich habe eigentlich gg. niemanden irgendetwas, aber ich muss zugeben dass du mir mit deinen letzten Beiträgen auf die Eier gehst. Wenn du kein Interesse an den Beiträgen hast, dann schalt dein Handy aus und geh schlafen. Und wenn ich wg. meiner Wortwahl eine Sperre kassiere, dann nehme ich dir gerne in kauf.
um auf deine Frage zu antworten: Ja, ich merke noch was.
Hast du eigentlich nichts besseres zu tun als uns in jedem Beitrag von dir uns mitzuteilen wie scheisse wir sind?
Geh schlafen oder nehme Teil.
Wir diskutieren nicht, weil wir im Saal 287 ein Urteil verkünden wollen. Wir diskutieren um evtl. einige Entscheidungen nachvollziehen zu können.
Wenn die neue eure Accounts inklusive Guthaben bei aktiven Spielern dann haben die auch die alten Daten. Ansonsten wären die alten auch nicht passivlegitimiert und es müsste zwei Klagen für den kompletten Zeitraum geben.
So, Ihr lieben!
Jetzt reicht es ... Ihr seid ja schlimmer wie Kindergartenkinder. Also was folgert jetzt daraus? Was sagt man unartigen Kindern?
AB INS BETT!
Ich schließe diesen Beitrag jetzt temporär. Wer einen neuen Strang eröffnet oder meint in einem anderen Thread weiter seine eigenen Regeln aufstellen zu können, der bekommt ne Forenpause.
Wer jetzt das Heulen anfängt, der versuche mal TALs "nervige" Beiträge zu verstehen. Ich schließe mich ihnen nämlich an!
@Kläger
Ich hatte schon gefragt, was die Fragen sollten. Wie oft hast Du sie noch mal anschließend eingestellt? 2 Mal?
Ich mag es, wie engagiert Du in der Sache bist. Doch hier schießt Du übers Ziel hinaus!
Diese Gruppe hier ist riesig! Dabei sind die allerwenigsten überhaupt angemeldet! Der Forenleitung und den "Kritikern" gegenüber verhaltet Ihr Euch rücksichtslos und auch renitent!
Wollt Ihr wirklich, dass wir die Regel aufstellen, dass jeder mindestens 5 Beiträge von sich schreiben muss, damit er einen im CB-Bereich schreiben kann? Wer von Euch hat in Alex Thread geantwortet? Wer von Euch steht ihm bei? Wer baut ihn auf?
Ist das jetzt nur ein Einzelschicksal? Ist es für Euch OK, wenn ihr ihn einfach ignoriert? Sollen sich andere darum kümmern?
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich gerade für Euch fremdschäme ...
Der Thread bleibt mindestens bis morgen abend geschlossen und ich hoffe, dass ich das nicht wiederholen muss!
So Leute, ich bring mal wieder Leben in die Bude 😎
OLG Stuttgart Urteil: Weist die Berufung zurück, Revision wird abgelehnt.
Hintergrund: Weil die Beklagte nie die Lizenz beantragt hat und erheblich gegen die Auflagen verstoßen hätte, bezieht man sich auf den Hinweisbeschluss, und nicht auf das Urteil von letzter Woche!
Klingt gut mit den Auflagen meinst du die materiellen Voraussetzungen ? Limit 1000 Euro etc. ?
War beides zwingend Voraussetzung also auch das es damals nie eine beantragt hat ?
Sehr gute Nachrichten! Zumal der BGH selbst sich zu beiden Fällen geäußert hat das es da Unterschiede gibt. Der Anbieter im Hinweisbeschluss hat sich ja auch um eine Lizenz beworben.
Habe bisher nur mit meinem Anwalt telefoniert er schickt es mir nachher zu.
46 Seiten Urteilsbegründung sinds wohl.
Beworben hatten sich sogesehen dann nahezu alle big Player .., meiner Meinung nach bzw meiner Liste nach 🤔 naja mal schauen was andere LG und OLG machen. Mein Anwalt meinte er rechnet vermehrt mit Aussetzung nahezu aller Verfahren
Ich les es heute Abend bei nem Bier und schicke euch die Infos
Das liest sich ja super Crazy ... bin gespannt meine Unterlagen liegen auch in Stuttgart mal sehen wann Zug dahinter kommt :)
Hatte sich dein Anbieter damals beworben um eine Lizenz oder nicht ? Weis ja net ob das wirklich entscheidend dann war oder die Verletzung der Limits ? Da werden wir wohl später mehr erfahren .
Ich würde sagen die Richter werden sich auch sehr detailliert auseinander setzen und die Unterschiede merken das ein falscher Fall vor dem BGH ist und nicht aussetzen...
Ja wird unterschiede geben denke ich auch frage ist nur wonach sie es beurteilen .... Limit etc ? Bewerbung damals ? ,...
Rückstau wollen die Gerichte sicherlich auch nicht weil sind ja Unmengen an Verfahren
Zitat von: Zocker am 30 Juli 2024, 15:05:22
Ich würde sagen die Richter werden sich auch sehr detailliert auseinander setzen und die Unterschiede merken das ein falscher Fall vor dem BGH ist und nicht aussetzen...
mMn. Wunschdenken. Die Gerichte sind so schon überlastet, da ist der einfachere Weg eine Aussetzung mit Hinweis zum BGH. Die Aussage vom BGH ist klar. Alles ausgesetzt... Wer jetzt einen Richter oder Richterin erwischt, die da bock drauf hat, dann kann der ein oder andere Glück ( scheiss Wort für dieses Forum) haben und sein Urteil bekommen.
#Gähn#
Ihr mit einem Wunschdenken! Die Richter müssen dann später dann trotzdem entscheiden. Warum eine verspätetes Urteil jetzt nicht aussprechen.
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6663.msg67763.html#msg67763
😱😁😂
Zitat von: Zocker am 30 Juli 2024, 15:05:22
Ich würde sagen die Richter werden sich auch sehr detailliert auseinander setzen und die Unterschiede merken das ein falscher Fall vor dem BGH ist und nicht aussetzen...
Wie man der Urteilsverkündung vom 25.07.24 des BGHs entnehmen kann, wurden auch Parallelverfahren beim BGH ausgesetzt, bei denen es auch zu einem Verstoß gegen das materielle Glücksspielrecht kam (insbesondere der Verpflichtung zur Begrenzung des Höchsteinsatzlimits):
"...weil's nicht ausgeschlossen ist, dass sich die Vorabentscheidung des EuGh auf die Beurteilung auch der materiellen Verstöße auswirkt."
Was mit Blick auf den vorangegangenen Hinweisbeschluss im anderen Fall für mich eher irritierend ist...*suspicious*
War bei Casinofällen auch so.
Vlt. wurden bei den Verfahren nur das Limit genannt und nicht das beides angeboten wurde. Dann hätten die auch keine Lizenz bekommen was auch im Hinweisbeschluss steht.
Für mich ist eins klar. Die Anbieter wussten das und haben das bewusst angeboten und haben es in Kauf genommen.
Wie gesagt der Investor von dem Anbieter gibt es ja selber zu. Deshalb ist alles eine Taktik.
Darf ich euch fragen welche Rolle das alles spielt? Wenn man ein Urteil hat ist man doch auch keinen Schritt weiter oder habt ihr da mehr Informationen als ich?
Die Rolle ist ganz einfach, die Zeit. Hast du morgen Termin der gecancelt wird und das Urteil in Luxemburg Ende 25 fällt wird danach erst wieder mit Terminvergabe begonnen. Und dann zu dem Zeitpunkt wenn das kleine Gericht Zeit hat. Hast du jetzt ein Urteil geht die nächste Stufe einfach schneller.
Dann frag ich mal ganz direkt...
Habt ihr Hoffnung , dass die Urteile bezahlt werden oder vollstreckt werden können wenn bill55 gefallen ist?
Goldenstein Rechtsanwälte hat sich geäußert, als würden selbst mit Urteil eher ,,Vergleiche" zustande kommen, weil die meisten Mandanten das dann wohl annehmen würden und nicht die im Urteil volle Summe erhalten.
Das ist wirklich eine gute Frage wie das dann laufen wird. Auf manchen Seiten von Kanzleien ließt man das rechtskräftige Urteile bisher ( von den großen Playern ) im bezahlt wurde und auf anderen wiederum das gefühlt noch nie Geld nach urteilen geflossen ist ... weis selber nicht was ich so richtig glauben soll
Du meinst vermutlich die Aussage von Staudt. Was da nicht komplett ausformuliert steht, ob damit Teile der Summe oder der komplette Betrag gemeint ist. Das lässt Raum zu Interpretation.
Ich kann aus Erfahrung sagen das bisher nichts passiert ist.
Frage an alle:
Klar gegen uns spielen die auf Zeit aber was ist mit den Anbietern auf Dauer? Wenn die jedes Verfahren vieeel in die Länge ziehen?
Haben die nicht selber die Probleme???
Ehrlich gesagt ich weiß es nicht. Eigentlich müssten denen die Zinsen ja schon Kopfschmerzen bereiten. Aber was ist wenn sie eine neue firma gründen, kann man dann noch vollstrecken?
Neue Firma gründen?
Auch nicht so leicht.
Verlieren dann die deutsche lizens und würden
Sie von der gdl nicht mehr so schnell bekommen
Wenn Du gegen "Ich hau Dich übers Ohr OHG" einen Titel / ein Urteil hast. kannst Du dann bei "Ich hau Dich übers Ohr Ltd" stattdessen vollstrecken? Die Antwort lautet "Jein!"
Ist dies ein komplett anderer Konzern, dann kannst Du logischerweise nicht vollstrecken. Ist die zweite Firma aber der Mutterkonzern, so gibt es sehr wohl schon Bemühungen hier zu vollstrecken. Da steht die Rechtsprechung aber noch am Anfang.
@Zocker
Du rufst schon wieder zu Spekulationen auf. Die Kathegorie, in der wir hier schreiben, heißt "Erfahrungen". Also tauschen wir Erfahrungen aus, nicht mehr und nicht weniger.
Zitat von: Jannik1986 am 30 Juli 2024, 18:33:58
Neue Firma gründen?
Auch nicht so leicht.
Ich glaub da unterschätzt Du die kriminelle Energie der Anbieter; die stellen einfach eine andere Firma ins Impressum, die angeblich das Geschäft übernimmt; die alte Firma dümpelt herum und hat irgendwann kein Geld mehr; der Name ist nur eine Marke, die kann für 20.000 ,,verkauft" werden, also für kein Geld. Und schon ist der Anspruchsgegner weg, Anbieter xy aber noch da.
Die gdl wird es durchschauen
ok
Laut meines Anwalts haben die Anbieter weiter eher Vergleiche nach dem OLG angeboten und keine 100%...weit drunter. Deswegen bereiten die Zinsen auch keine Kopfschmerzen. Ich hab noch nie gehört, dass die Zinsen beim Vergleich eine Rolle spielen...
Schade eigentlich, da zB bei 100000 Euro und 3 Jahren eine schöne Stange Geld zusammenkommen. Aber man geht dann nicht von 100k+20k Zinsen als Vergleichssumme aus. Warum eigentlich nicht? :)
Bekannter hat heute eine Vorladung wegen Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Zocken erhalten. eingezahlt jeweils über Krypto Währung. im Internet scheint das auch wieder häufiger der Fall zu sein. Kein Wunder, daß die ersten Kanzleien hierzu schon Werbung schalten.
Zitat von: wluchten66 am 30 Juli 2024, 19:34:05
Laut meines Anwalts haben die Anbieter weiter eher Vergleiche nach dem OLG angeboten und keine 100%...weit drunter. Deswegen bereiten die Zinsen auch keine Kopfschmerzen. Ich hab noch nie gehört, dass die Zinsen beim Vergleich eine Rolle spielen...
Schade eigentlich, da zB bei 100000 Euro und 3 Jahren eine schöne Stange Geld zusammenkommen. Aber man geht dann nicht von 100k+20k Zinsen als Vergleichssumme aus. Warum eigentlich nicht? :)
Danke für die Info. Mich wundert dann ehrlich gesagt dass sie überhaupt etwas zahlen. Aber das dem Staat es so egal ist, das man die Anbieter finanziell nicht belangen kann. Ich finde das ist ein großer Systemfehler bei so einem relevanten Thema mit den man Existenzen zerstören kann.
Das ist typisch unser Staat ... GGL etc und so geht nichts voran bekommen nichts gebacken aber dann Hauptsache dann aber gegen die Bürger illegales Glücksspiel und noch gleich Geldwäsche anzeigen ... genau mein Humor 😂🙈
@Wluchten
Doch, tut man. Bei mir waren zum Zeitpunkt der Verhandlung vorm LG schon 5k mehr auf der Uhr, die als Streitwert gefordert wurden.
der Staat erhöht bestimmt demnächst auch wieder die Wettsteuern,... und für jede OASIS-Abfrage wird kassiert. ..
ich verstehe immer noch nicht, weswegen man ohne Karte in vielen Bundesländern in Wettbuden no limit an dem Tag zocken kann, nachdem man einmalig darauf geprüft wurde, ob man in OASIS gesperrt wurde.
naja, dann gucken wir mal, was das alles noch wird.
erst heute wieder ein Artikel gelesen, in dem es um Problemgerichte in Hessen geht. da hatte der 89j Kläger sich darüber beklagt, dass er das Ende seines Prozess gerne noch erleben möchte.
aber da wir hier Worklife-Balance sehr viel haben, Teilzeitkräfte bei Gerichten, kann man älteren Leuten da realistisch weniger Hoffnung machen.
die Online-Anbieter bieten rund um die Uhr auf zig Tischen an 365 Tagen im Jahr ihr illegales Spiel an, der Support ist in sehr vielen Sprachen verfügbar, per Chat und E-Mail ,aber auch im Jahr 2024
muss eine Klage ggf. übersetzt werden, gedruckt so oder so, und eine Zustellgebühr gezahlt werden, damit das auch richtig zugestellt wird und es werden Fristverlängerungen für teilweise drei Monate bewilligt für einen überschaubaren Sachverhalt .
dann bist du der Held, je höher der Verlust, desto höher die Gerichtskosten und natürlich die Anwaltskosten, wobei natürlich die Arbeit die gleiche ist, als würde man 500,00 Euro einkllagen.
,Nun ja. Es ist kein Wunder, daß viele Politiker Anwälte sind. Von daher ist das System gar nicht schlecht gemacht, je höher der Streitwert, desto höher die Gebühren, egal, ob mehr oder weniger Arbeit dahinter steckt.
Seis drum. Wir gucken mal, was der Europäische Gerichtshof macht, wenn es nicht vielleicht gerade in den Ferien ist.
Als Streitwert gefordert wurden... Bei einem Vergleich ist das hinfällig. Wenn du Zinsen willst volles Programm bis zum Ende. Und ich behaupte mal dass 95 Prozent sich auf einen Vergleich einlassen gerade bei höheren Summen. Und das ist das vorrangige Ziel der Gegner und das gewollte vieler unserer Anwälte.
@olli
Da wird es aber auch Zeit dass sich die Kläger Anwälte mal damit befassen Muttergesellschaften in Regress nehmen zu können. Wenn ich BaH ansehe könnte ich kotzen. Geld abziehen, Insolvenz anmelden mit max 15-20 Prozent für die Kläger um mit dem neu gegründeten Betreiber eine deutsche Lizenz zu ergattern. Und für Jannick, nein nach der jetzigen Gesetzgebung kann man den nicht verklagen. Eine völlig neue Firma. Das ist momentan ein wirkliches Problem. In den Bananen Ländern kann man anscheinend locker alles im Sand verlaufen lassen.
mE, Gerechtigkeitssinntechnisch :D ... sollte der Staat komplett die Konten der Anbieter einfrieren wegen illegales Glücksspiel, wie es das auch bei anderen Straftätern macht und jeder, der seinen Anspruch begründen kann, die Möglichkeit geben, diesen tatsächlich und ohne beknackte 20-80% Vergleiche und ohne PKF, die bis zu 90% abgreifen, zu holen, aber das ist utopisch.
bei diesen Enkeltrick-Betrügern habe ich das letztens gesehen, daß da richtig viel auch mit internationaler Hilfe in der Türkei sichergestellt wurde.
bei den casinos wurden die verfahren
Wo die Anbieter ausserhalb der Eu waren fortgesetzt.
Bin gespannt ob es bei Esports in Gibraltar
auch weitergeht.
weil hier nicht nach Eu komforn entschieden
Wird.
Esports?
Als das eine Virus, das heutzutage merkwürdigerweise keine Rolle mehr spielt, dazu führte, dass Spielplätze abgesperrt worden und nach und nach Veranstaltungen, kamen die Anbieter auf die Idee, e Sports Wetten anzubieten, da richtiger Fußball nicht mehr gespielt werden konnte. Auch einige live TV Shows, wie schlag den Raab, konnte man tippen, natürlich dürfte auch diese Wette illegal gewesen sein.
Da gewinnt einer den e Sports Cup, bekommt eine kleine Summe als Prämie, ... dürfte wie Amateur Fußball nicht erlaubt gewesen sein, zu groß ist die Gefahr , dass man sich vielleicht absichtlich verklickt...
ZitatEsports?
Ich hab bloß mal von Escorts gehört 8)
B lose mutterkonzern
Ok ich verstehe hatte es schon vermutet was du meint aber an sich hast du recht ist ja nicht mehr EU relevant
Zitat von: Roy1234 am 30 Juli 2024, 20:15:49
Als Streitwert gefordert wurden... Bei einem Vergleich ist das hinfällig. Wenn du Zinsen willst volles Programm bis zum Ende. Und ich behaupte mal dass 95 Prozent sich auf einen Vergleich einlassen gerade bei höheren Summen. Und das ist das vorrangige Ziel der Gegner und das gewollte vieler unserer Anwälte.
Ich halte mich schon sehr zurück. Weiß du eigentlich das du keine Ahnung von der Materie hast und schreibst ein Müll hier rein!
Das ganz große Problem was glaube ich viele nicht verstehen. Ob Zinsen oder eine Zahlung!
Die Anbieter zahlen zb. 100.000€ aus. Mit diesen 40.000€ werden doch neue Klagen gegen sie finanziert. Dann zahlen die ganz zum Schluss die Zinsen drauf aber haben weniger Klagen!
Die Zinsen kriegen lt. PKF Vertrag eh die PKF!
Ein Vergleich muss nicht schlecht sein. Haben wohl viele Berufungen zurückgenommen.
Vlt. sollte man dem Anbieter mal sagen. Ja und was soll passieren dann zieh doch durch! Du weißt doch das du verlierst...
Ich halte mich auch zurück ... Wie oft müssen wir Dir noch verlinken, wie richtig zitert wird? :(
Das mit dem verlinken ist anscheinend genauso schwer wie das lesen und begreifen.
Der Zocker kennt als Fachmann ja sogar die Verträge aller PKF's. Respekt.
Aber er stand ja sogar über dem Wissen des einzigen Users mit Ahnung unserem Kaffeesatzleser. Der hat anscheinend keine Lust mehr.
Echt, schade dass heiße Luft schreiben keinen Profit bringt, ansonsten könntest Du eine Saunakette eröffnen und wärst Millionär.
Das war's jetzt auch mit unserer Korrespondenz.
Hab trotzdem viel Erfolg, es sei Dir gegönnt.
Ja, wo ist Kaffeesatzleser? Das frage ich mich auch. Im Urlaub? Er hätte ihn sich verdient, kommt aber hoffentlich bald wieder.
LG Ilona
;D
Zitat
Autor: Bobby Speedy Ewing
« am: Heute um 08:24:32 »
;D
Ich kürze ja gern lange Nicknames ab - aber hier bin ich damit besser vorsichtig :o
Wollte aber doch mal fragen, worauf sich das lustige Emoji bezieht?
Denn wie Ilona schrieb:
ZitatJa, wo ist Kaffeesatzleser? Das frage ich mich auch. Im Urlaub? Er hätte ihn sich verdient, kommt aber hoffentlich bald wieder.
LG Ilona
... vermisse ich ihn auch, und ich empfand seine Äußerungen und Gedanken hier im Thread als wertvoll und niveauhebend!! - Außerdem habe ich seine Texte gut verstehen können: Durchdachte Aussagen, in Sprache und Stil eingängig und angenehm zu lesen!
Mal ehrlich:
Vielleicht hat er 'genug' von den vielen Phantastereien? Seine Posts waren auch sehr geduldig. Es ist ja so: Es gibt kaum zusammenhängende Konversation - und oft ist gar nicht klar, wer sich -inwiefern- auf wessen Vorgeschreibsel bezieht ... ;D ;D
Deshalb hab ich mir schon überlegt: Sollte dieser Thread wirklich die 2000 Antworten erreichen, verspreche ich, dem Postersteller einen Riegel 'Mars' zu schenken :):
'Mars bringt verbrauchte Energie sofort zurück' ... das wissen wir ja noch aus der Werbung ;D
Bei Beschwerden über meinen Nickname bitte an Olli wenden.
Mein Emoji gilt als Award für die Glaskugel :)
Dann schreibt ihm doch mal mit PM ?! 🤔 seine Aussagen waren echt gut das stimmt
ach ja ;D schreibt doch eine Vermisstenanzeige?! ;D
Der wird sich schon melden wenn er was sagen/schreiben möchte :D
Siehst Du, liebe/r CRS:
Das ist wieder so ein Beispiel: Statt ihn selbst anzuschreiben, soll das ein anderer tun. Wie auch alles sonst.
Es ist nur so:
Ich bin gar nicht 'involviert' in einen Rückhol-Prozess, denn ich hab' nie in OCs gezockt und auch keine Copiti-Tipps abgegeben. Meine Spielverluste/Kredite sind längst abgelöst, ich habe null Schulden und ein gutes Auskommen. Aus meinen gemachten Erfahrungen solidarisiere ich mich mit den Menschen, die noch Probleme mit der Spielsucht haben. Ich bin längst spielfrei!
Meine Ahnungslosigkeit, was diese Prozesse betrifft, haben KSL's Texte etwas aufgehoben, heißt: Ich hab' dadurch was gelernt!
Dennoch mache ich mir Gedanken über diese Probleme, die Ihr habt.
Dich und Euch geht das direkt was an. Und ICH soll ihn anschreiben?? *mich-nachdenklich-am-Kopf-kratz*
Lasst den jungen doch einfach in Ruhe. Was soll er zu den 2049824x durchgekauten Themen schreiben?
Anfangs fand ich die die Diskussion hier noch hilfreich. Mittlerweile ist es nur noch ein Puzzleteile sammeln für sein eigenes Wunschmärchen.
Alle schreiben ich vermisse ihn etc und dann mach ich nur einen Vorschlag und dann so ein Kommentar ... Ich habe nichts von vermissen geschrieben ... nur das seine Aussagen gut waren ...
In dem Sinne einen schönen sonnigen Tag genießt das Wetter 😎 falls möglich 😉
Speedy 👍 leider wahr.
Ich mußte gerade echt lachen.
Ihr seid ohne Worte.
@TAL:
ohne Worte? ;D ;D ;D --- DA muss ich jetzt lachen! ;D ;D ;D
Wir arbeiten uns vor auf die 2000er-Serie mit 5 'Sc(hn)attern' und einem Output von ... so weit, so gut.
Lach... stimmt. Unpassende Wortwahl. : D
Aber im Ernst... vor ein paar Tagen wurde dieser Thread vorübergehend geschlossen, weil sich darüber aufgeregt wurde, daß ich genau das kritisiert habe, was Speedy gerade selber schrieb.
Dabei kam der zweitlauteste Aufschrei der Empörung über mein grundloses Stören von ihm selbst.
Das meinte ich.
Und die 5.000 Seiten sind kein Problem, da glaube ich fest an unsere 'Expertenrunde'.
Es ging darum WIE du kritisierst.
Dein letzter Satz ist doch auch wieder eine Provokation.
Mist ... mein Popcorn ist alle ...
Wo kann ich denn hier die Pausentaste drücken? Bin gleich zurück ...
Die Verbraucherexpertenanwälte, haben den Fall beim BGH erstinstanzlich so dilletantisch geführt, dass diese Bezeichnung nicht erst seitdem so oder so keinen Wert mehr hat, ob in Anführungszeichen oder ohne.
Bei der Definition von 'Provokation' kommt es hier ja ganz offensichtlich immer darauf an, von wem es kommt - und ob es der gerade gängigen Theorie widerspricht.
Da der Trend sich in den letzten Stunden geändert zu haben scheint, sind Aussagen zum Thema 'Wunschdenken', die Sonntag noch Beleidigungen waren, heute offensichtlich plötzlich 'sachliche Feststellungen' - zumindest, solange sie nicht von mir kommen.
Ich bleibe dabei: Ihr solltet euch echt mal lesen.
So als Außenstehender ist das sicher ziemlich unterhaltsam.
Aber ich bin da jetzt raus. Habe zu tun, und keine Lust, weiterhin das Ventil zu spielen.
Wünsche jedenfalls einen schönen Tag.
Also ich habe meinen Spaß 😂😂
Ich mag übrigens Comedy 😁
Heute gebe ich @Tal recht.
Der Thread war vorher gefüllt mit Diskussionen rund ums Thema. Wenn auch wiederholend, gehts jetzt um Jeder gegen Jeden :)
Und zum Teil musste ich auch Posts 3x lesen (aka Zocker).
Ich würde auch nochmal schließen für 1 Woche...und dann kann jeder seine neuen Erkenntnisse reinschreiben :)
Jepp! Ihr seid Euch 'untereinander nicht grün'. Dabei wäre Zusammenhalt indiziert. Manche erheben sich über Anwälte und Richter, und Paranoia hält auch Einzug, genau wie Wunschdenken. Bedauerlich. Wenn auch vieles vorher von außen noch amüsant war (sorry), ist es mittlerweile zuviel des 'Guten'. Es trägt einfach keine Früchte.... Ihr unterstützt Euch leider nicht.
Die beste Reglementierung ist immer noch die, die man sich selbst auferlegt!
Dann wäre das Forum aber beendet :)
Kann mir jemand sagen ob irgendwo bekanntgegeben wurde wer der Kläger gegen Dumdidum war?
Werden Banken überhaupt bekanntgegeben?
@Michael12 Auch wenn es überall steht - es war Gamesright. Der Fall wurde der Privatperson abgekauft.
Ok aber Namen einer Privatperson würden auch veröffentlicht werden?
Hi Michael!
Du bist seit Anfang des Jahres dabei ... dann solltest Du auch wissen, dass wir hier keine Anbieternamen lesen möchten.
Wieso schreibst Du ihn dann hier in den Thread?
ZitatOk aber Namen einer Privatperson würden auch veröffentlicht werden?
Worauf bezieht sich Deine Frage? Auf Urteile? Dort werden die Beteiligten vor einer Veröffentlichung eines Urteils geschwärzt.
Ich hätte eine Frage zur Berufung der Anbieter.
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis die Berufung bei euch eingegangen ist. Ich warte auf eine Berufung der Jahrestage und diese ist noch nicht bei mir angekommen, dabei ist die eigentliche Frust seit 4 Tagen abgelaufen.
Ich glaub das geht zum olG und die müssen das dem LG melden.
Hat hier jemand Erfahrungswerte?
Die Berufung geht immer am letzten Tag ein. Bitte Wochenende usw mit einbeziehen. Denke nicht, dass je ein Anbieter die Frist nicht einhält. Daher wird es schon passen, so leid es mir tut.
Ich hatte auch schon so einen Fall...und flupp, 3-4 Tage nach Ende der Frist hab ich dann das Berufungsdings zu lesen bekommen.
Geht zum OLG dort ging die Info an meinen Anwalt dann aber dies hat nochmal knapp ne Woche gedauert nach Einlegung der Berufung was ich anhand des Datums sehen konnte .... Eingelegt wurde es natürlich am letzten Tag der Frist
Danke euch !
Ich denke es wird bis zum Ende der Woche eintreffen.
Jedes Gericht verfügt über eine Eingangsstelle. Dort rufst du an, gibt's das Aktenzeichen und das Landgericht an und dann brauchst nicht warten. Da alles elektronisch erfasst wird, sind die ziemlich tagesaktuell.
Der BGH Revisionsführer wurde namentlich genannt beim Phoenix Video. Da hab ich nicht gamesright gehört. Wenn ich also richtig verstanden habe, ging hier gamesright gar nicht zumindest als offene zedentin vor, aber bei denen wird des meines Erachtens anders den Verbrauchern vermittelt. Alles sehr in meinen Augen zwielichtig, aber die haben dazu wohl andere Banner vorbereitet und jetzt erstaunt, weswegen man von denen immer noch kein Statement meines Wissens gehört hat.
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/verstoss-gegen-einzahlungslimit-bei-online-sportwetten-rueckzahlungsanspruch-der-spieler/
Bin letztens von Cuxhaven nach Helgoland gefahren. keine einzige Spielhölle, keine Wettbude, bis auf ein kleiner Lottoladen, ,scheint die Insel ideal zu sein, natürlich für Raucher und Alkoholiker eher weniger super. Möglicherweise ist es da auch einfach verboten, sowas anzubieten, wobei .. ich habe da Plastiktüten für 0,00 Euro erhalten. Kennt man hier auch schon nicht mehr, daher glaube ich nicht, dass das verboten wäre. .
Gamesright hat anscheinend wieder was gelöscht wegen ihrem Prozess. Schade, dass die bislang immer noch kein Statement abgegeben haben. einen schönen restlichen Sonntag.
So, mein Verfahren wurde ausgesetzt =)
Das vorliegende Verfahren ist gemäß § 148 ZPO analog bis zu der Entscheidung des
Gerichtshofs der Europäischen Union in den genannten Verfahren auszusetzen.
Hey, magst du dein Bundesland mitteilen?
Nein, sorry!
Ok wenn alle sowieso ausgesetzt werden warum man es nicht mitteilt.
ich habe gestern ein termin vor dem olg bekommen.
Zitat von: Zocker am 05 August 2024, 17:16:48
Ok wenn alle sowieso ausgesetzt werden warum man es nicht mitteilt.
Du hast dir deine Frage schon selbst beantwortet. Wenn eh alles ausgesetzt wird, warum soll ich dann das Bundesland nennen, womit man evtl. Rückschlüsse ziehen könnte?!
Es werden sicherlich nicht alle Verfahren ausgesetzt. Dito Casino beim EuGH.
bei mir handelt es sich um sportwetten. hoffe das geht gut für mich aus.
wie läuft so eine berufung eigentlich ab? muss ich mich darauf vorbereiten oder läuft das wie vor dem lg?
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 05 August 2024, 18:34:27
Zitat von: Zocker am 05 August 2024, 17:16:48
Ok wenn alle sowieso ausgesetzt werden warum man es nicht mitteilt.
Du hast dir deine Frage schon selbst beantwortet. Wenn eh alles ausgesetzt wird, warum soll ich dann das Bundesland nennen, womit man evtl. Rückschlüsse ziehen könnte?!
Was für Rückschlüsse bitte? Wenn es nicht ausgesetzt würde hätte man Rückschlüsse ziehen können Logik :). OLG Stuttgart setzt nicht aus!
Ich glaube du hast das ganze Thema nicht verstanden! Was nützt der Gegenseite Rückschlüsse wenn es eh ausgesetzt ist?
Merkst du was??? Es geht denen nur um die PKF's aber schlaf mal weiter :)!
Zitat von: User2023 am 05 August 2024, 18:55:39
bei mir handelt es sich um sportwetten. hoffe das geht gut für mich aus.
wie läuft so eine berufung eigentlich ab? muss ich mich darauf vorbereiten oder läuft das wie vor dem lg?
Wenn die nicht aussetzten kann es nur für dich ausgehen! Der BGH neigt selbst dazu!
Zocker, kühl dich mal ab und zitiere richtig, bevor Olli wieder Arbeit wegen dir hat.
Wenn ich meinen Beschluss HEUTE bekommen habe und euch HEUTE die Info gebe, dann kann man sehr wohl mit meinen vorherigen Posts, dem heute und meinem Bundesland Rückschlüsse ziehen.
Akzeptiere es doch einfach und sei nicht beleidigt bzw. werde nicht beleidigend.
Zitat von: User2023 am 05 August 2024, 18:55:39
bei mir handelt es sich um sportwetten. hoffe das geht gut für mich aus.
Bei mir auch. Aber wie schon vor ein paar Tagen erwähnt.. Jedes Gericht geht da anders mit um
@Zocker
Richtig. Es ist Speedy's Entscheidung, ob er diese persönliche Information teilt oder nicht. Er hätte das dir gegenüber nichtmal begründen müssen.
Von daher sind deine Kommentare da schon mehr als unangebracht.
@Speedy, habt ihr alles vorgetragen bzgl. Limit, Livewetten und evtl. Casino gleichzeitig?
Zitat von: Eddy am 05 August 2024, 19:56:51
@Speedy, habt ihr alles vorgetragen bzgl. Limit, Livewetten und evtl. Casino gleichzeitig?
Alles. Livewetten, Limit, Casino und Sportwetten auf einer Seite etc. natürlich mit Bilder als Beweise, Bilder aus meinem Account usw. Es fehlt nichts.
Beklagte zu 1 mit Hinweis zu dem Verfahren C-440/23. Beklagte zu 2. mit Hinweis zu I ZR 90/23, ob die Dienstleistungsfreiheit eines Anbieters
von Sportwetten der Erstattung von Verlusten entgegensteht, die Spieler im Rahmen unerlaubter
Online-Sportwetten erlitten haben.
Zitat von: Schadensmeldung am 05 August 2024, 20:02:51
haben die sich überhaupt damit auseinandergesetzt das es zwei verschiedene
Nein, hatte ich aber schon vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich davon ausgehe, da der bisherige Verlauf schon sehr schleppend war. Verkündungstermin zig mal verschobene etc.
ist nun so. Stört mich aber gar nicht mal so wirklich. War ja abzusehen nach dem BGH Beschluss. Dieses ,,Der BGH neigt dazu" oder Verträge könnten laut KG Berlin nichtig sein ( übrigens mein RA)wie wir immer lesen hilft gar keinem. Wir brauchen Fakten und die wird uns nur der EuGH liefern.
Zitat von: Schadensmeldung am 05 August 2024, 20:09:34
Ich denke nicht das sich bei dir an irgendwas gehalten wurde,
an gar nichts :D schon vor dem GlüStV2012 nicht.
Zinsen spielen bei einem Vergleich keine Rolle :))
stimmt, aber selbst wenn Du gewinnst usw. bieten viele Anbieter im Moment nur Vergleiche an; wie ich hörte, erschreckend Banane Vergleiche.
Wäre wünschenswert, wenn direkt nach dem OLG oder BGH Gelf fließen und Zinsen gezahlt werden würden :) Dann bin ich bei Dir.
Auch hier gilt: Abwarten und Tee trinken :)
Gibt es eigentlich irgendwo eine Auflistung, welche Anbieter ab 2012 die Lizenz beantragt hatten?
Weil wenn ein Anbieter erst gar nicht beantragt hat, ist es doch eigentlich Sinnfrei, wenn er sich auf irgendwelchen nicht EU-konformen Dinge beruft oder?
https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&Datum=Aktuell&nr=138512&anz=1277&pos=2&Blank=1.pdf
ausführliche Beschluss des BGH
Der Bundesgerichtshof hört sich so an, Dass er auf jeden Fall und in allen Fällen einen Erstattungsanspruch der Spieler durchsetzen möchte.
In dem Beschluss steht, sollte der eugh, Für den Anbieter in der Vorlage Frage entscheiden, würde es dennoch anders Berufungsgericht zurück zurück verwiesen werden, um dort Feststellungen herauszuarbeiten, ob Verstöße gegen das materielle Glücksspielrecht vorliegen. Dat ist ne Ansage würd ich sagen
Meinte meine Anwältin auch . Und Gerichte die sich genauer damit befassen setzen dann ggf gar nicht erst aus wenn materielle Verstöße vorliegen
Hab den Beschluss gerade nur überflogen, aber wichtig ist, dass Sie reinschreiben dass das Urteil Wiesbaden nur erstinstanzlich erwirkt wurde. Zudem wissen die ganz genau was bei den unteren Gerichten abgeht Stichwort 100.000€+ Verluste. Zum Limit äußern die sich auch ganz eindeutig, das könnte vor allem für die Zeit 2020-2021 wichtig werden. Bleibt spannend :D
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/verluste-aus-online-sportwetten-zurueckfordern-bgh-schaltet-eugh-ein/
Hey also es ist nicht zu glauben aber die Berufung ist nach 14 Tagen nicht eingegangen und ich hab nun mein Urteil mit Vermerk erhalten.
Anbieter Jahrestage
Haben die nicht einen Monat Zeit einzulegen oder meinst du 14 Tage nach dem bereits verstrichenen Monat ?
Gratuliere ... welche Gesellschaft war es genau wenn das sagen willst ? War sicherlich LG?
denen sind doch Fristen, Gesetze sowieso alles egal. Solange unsere Vertreter (Politiker) sich das tatenlos ansehen, werde die auch nicht zahlen. Rechtskräftige Urteile werden einfach ignoriert. Die Anbieter wissen, dass denen sowieso nichts passiert. Das Spiel läuft seit über 10 Jahre so. Solange die Behörden da nicht knallthart durchgrefen, wird auch nichts passieren.
Naja aber ein Urteil wenn es rechtskräftig ist, ist ja dann 30 Jahre lang gültig
Und sonst waren die mit den Jahrestagen glaube immer bis zur letzten möglichen heb Berufung dabei wenn nicht vorher verglichen
Was bringen dir 30 Jahre, wenn der Betreiber nichts mehr hat. Wenn die Rede schon von Anbieter mit Jahreszahlen ist, schau dir mal die Geschäftsberichte von denen als Konzern an. Die haben mind. 50 Tochtergesellschaften (Betreiber). Die tauschen die Betreiber nach Lust und Laune und am Ende schaust du in die Röhre. Da muss der Gesetzgeber solche Spielchen ein Ende setzen und den Konzern in Haftung nehmen. Sonst wirst du nichts holen können. Die gründen nicht umsonst soviele Gesellschaften. Und es ist so offensichtlich. Alles wird von der Konzernzentrale geleitet. Die Tochtergesellschaften sind nur dafür da, damit Sie ihre illegale Aktivitäten machen können.
https://find-and-update.company-information.service.gov.uk/company/04241161/filing-history
2.Dokument von oben ab Seite 49
ich habe mir die Mühe gemacht und gezählt. Es sind exakt 85 :'( :'( :'(
Ok so detailliert habe ich das noch nicht erfolgt aber ist es nicht so das Richter auch schon Verluste die in einer alten Gesellschaft entstanden sind bei der neuen / aktuellen Gesellschaft zugesprochen haben , speziell bei den Jahrestagen ?!
Natürlich haben sie immer noch genügend Möglichkeiten keine Frage aber ich denke die PKF etc. Schlafen ja auch net wozu sollten sie sonst weiterhin hantieren
insbesondere der Anbieter mit Jahreszahlen hat solche spezielle Konstrukte am laufen. Welche Gesellschaft wann der Betreiber war und wo, ist sowieso schon ein Rätsel und extrem schwerig herauszufinden, weil es ja auch Jahre betrifft, die minimum bis zu 10 Jahre zurückliegen
Also ich kenne nur 3 in den letzten Jahren von den immer zu lesen war , also die in Deutschland aktiv waren
wenn die weiterhin eure Daten haben und jene rausgeben können, dann ist auch der Nachfolger Passivlegitimiert und somit in Haftung. Nur weil die ihren Namen ändern, ändert sich nicht gleich alte Verpflichtungen.
Zitat von: Balou2024 am 08 August 2024, 15:27:47
Hey also es ist nicht zu glauben aber die Berufung ist nach 14 Tagen nicht eingegangen und ich hab nun mein Urteil mit Vermerk erhalten.
Anbieter Jahrestage
?
Urteil mit Rechtskraftvermerk? Normalerweise sind es doch 1 Monat Berufungszeit? Die wird doch schon Standardmäßig eingelegt.
Nun, die Gegenseite versucht mal wieder alles.
Wenn ich mich jetzt recht an den Gesetzestext erinnere, so ist Dein "gewöhnlicher Aufenthaltsort" von Interesse. Dieser ist i.d.R. gleichzusetzen mit Deinem Wohnort. Was Du dann im Urlaub machst, ist irrelevant! Von daher darf hier auch nichts abgezogen werden.
Je nach Provider bekommst Du zudem IP-Adressen zugeordnet, die über die ganze Welt hinweg lokalisiert werden können.
Bespreche das noch mal mit Deinem Anwalt!
@Schadensmeldung
Ich habe zwar keine Erfahrung vor Gericht, da mein Anbieter nicht auf die Klage reagiert, aber ich habe damals vorsorglich geschaut, ob ich zum genannten Zeitpunkt im Urlaub war.
Da mein Klage-Zeitraum nur 1 Jahr beträgt, war das bei mir recht übersichtlich.
Da ich natürlich auch nicht wusste, ob ich zu dieser Zeit im Ausland war, bin ich zunächst alle E-Mails durchgegangen und habe geprüft, ob ich Flüge oder Hotels gebucht habe.
Anschließend bin ich alle Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen durchgegangen, ob irgendwas im Ausland bezahlt wurde. (Abhebungen, Hotels, Restaurant, sonstiges)
Das wird vllt alles gar nicht notwendig sein vor Gericht, aber ich wollte einfach vorbereitet sein.
Der Anbieter hat dir wohl nicht mitgeteilt, wann du dich vom Ausland eingeloggt hast?
Sonst vergleichst diese Login-Daten mit deiner DSGVO-Übersicht.
Ob zu diesem Zeitpunkt ein- und ausgezahlt wurde, bzw. Gewinn oder Verlust erzielt wurde.
Der Anbieter hofft ja, dass du in diesem Zeitraum Verlust gemacht hast, um diesen Verlust von der Forderungssumme abzuziehen.
Umgekehrt sollte man den Anbieter mal fragen, was mit dem Gewinn passiert, den man im Ausland erzielte.
Den könnte man ja deren Argumentation nach, auf die Forderungssumme oben drauf packen, sofern es im Ausland legal war.
Ansonsten halt wie gesagt, über Kontoauszüge herausfinden ob und wann man im Urlaub war und anschließend mit der DSGVO-Übersicht vergleichen.
Bisschen aufwendig, aber was soll's.
das "Problem" der ganzen Sache ist meines Erachten, dass - anders als die "Verbraucheranwälte" - die Glücksspielanbieter-Anwälte allesamt miteinander vernetzt sind.
wenn sie einen Fall wegen X gewinnen, kommt das Urteil in ihrer Sammlung und wird in der Klageerwiderung aufgeführt, wenn das wichtig ist. .
Bei den "Verbraucheranwälten", will der eine nicht den anderen sein Urteil mit den Entscheidungsgründen oder komplett zur Verfügung stellen, weil das ja hart "erkämpft" wurde.
Bestes Beispiel war hier der BGH-Hinweisbeschluss,... obwohl der so oder so vom BGH veröffentlicht wird bzw. wurde, wurde der HInweisbeschluss wie eine Art Geheimnis behandelt, den nur Auserwählte vorab bekommen haben.
1. Der Termin vom
Wochentag und Datum,
Dienstag, 13.08.2024
Uhrzeit
Zimmer/Etage/Gebäude
X
wird verlegt auf
Wochentag und Datum
Uhrzeit
Zimmer/Etage/Gebäude
Dienstag, 26.11.2024
X
Grund: _________________________________________
2. Bisher ergangene Anordnungen gelten fort.
Der Stillstand für einen sehr großen Teil der Deutschen Justiz an diesem Beispiel sehr gut dargestellt. Der Termin wurde bereits xmal verschoben. Es wird aber für die weitere Verlegung noch nicht mal mehr ein Grund hierfür angegeben. Ach, wie "schön".
Dann ist der Kläger insolvent, dann wird das Verfahren unterbrochen, der Insolvenzverwalter bestimmt über das Verfahren, bis dahin ist die Betreibergesellschaft liqudiiert und das Verfahren hat sich für das Gericht von selbst erledigt.
Da kann man bzw. ich nur noch staunen. Unbegründete Verlegungen sind meines Erachtens noch schlimmer als Aussetzungsbeschlüsse.
Man muss echt darauf achten, welchen Richter/ Gericht man erwischt. In diesem Fall würde ich sogar einen 10% Vergleich annehmen, um nur irgendwas zu bekommen, da die ganzen vorallem kurzfrisitgen Aufhebungen, usw., nur nervig sind, weil entweder RIchter*in krank, Kind krank, Schwangerschaft, Kur, letztens wurde sogar mitgeteilt, dass die (Teilzeit)RIchterin sich im mehrmonatigen Sabbath befindet und das Dezernat bis dahin nicht besetzt ist. Mit einer Terminierung kann nicht vor Januar gerechnet werden.
Furchtbar, das musste gerade raus :D
bei mir reagiert das gericht nicht mal mehr auf die aufforderung meines anwalts, dem verfahren endlich fortgang zu gewähren. es passiert einfach kommentarlos nichts mehr seit ca. einem dreiviertel jahr...werde meinen anwalt demnächst mal fragen, ob sowas wie eine untätigkeitsbeschwerde möglich ist.
kannst machen
https://www.gesetze-im-internet.de/gvg/__198.html
könnte aber die Stimmung kippen
Die Frist für die Berufung war abgelaufen nur dauert es immer bis das LG vom OLG Bescheid bekommt.
Ich hätte echt mit einer Berufung gerechnet.
Urlaub immer angeben beim Gericht, da die Anbieter ip Adressen haben. Bei einer Verhandlung damals war das nämlich so. Ich hatte den Urlaub aber angegeben.
wenn die nicht mal mehr in Berufung gehen, dann muss das nicht unbedingt gut sein. vielleicht ruhen die sich auch auf bill55 aus oder sind sich da so siegessicher, da eine Vollstreckung eh nicht möglich ist, da der Betrieber liquidiert wird.
oder es kommt Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, weil ein Büroversehen wegen der Massen an Verfahren passiert ist.
Leute ganz einfach, ihr müsst niemanden etwas beweisen. Die Beklagte muss euch hieb und stichfest beweisen dass ihr im Ausland gespielt habt.
@istvölligegal
Ja es ist einfach nur traurig was hier zu Teilen passiert. Der BGH hat ja einen Teil zur Klärung nach Luxemburg geschickt mit dem Hinweis dass er eine klare Meinung dazu hat. Desweiteren den Hinweis bzgl Materielles Glückspielrecht das keiner eingehalten hat. Selbst wenn Teil 1 das EuGH anders sehen würde dürfte bei Teil 2 Schluss sein.
Was die Betreiber bzw deren Mutterfirmen für ein Spiel spielen sehen ja auch alle die sich damit beschäftigen. Da fragt man sich schon warum so viele kleine Gerichte keinen A..... in der Hose haben und trotzdem die Verhandlungen durchziehen. Anscheinend hat man aufgrund der massiven Verfahren die Hoffnung daß es gegen uns ausfällt um die Flut abweisen zu können.
Ansonsten ist bei diesem Thema eine Überlastung der Gerichte für die nächsten Jahre wenn es denn weitergeht zu erwarten. Tag und Nacht. Das OLG Bamberg hat's bei den Casino Verfahren ja 1a erklärt warum es trotz EuGH keine Gründe für einen Stopp gibt. Anscheinend haben sich die damit auseinander gesetzt und die Faxen von den Verzögerungen dick.
Schaut mal ;D Während wir Jahrelang warten... 25. Juli Lizenzentzug und 2 Wochen später:
Update: Mittlerweile konnte der Bookie den stationären Betrieb wieder aufnehmen. Das OVG Magdeburg sprach sich nach einer vorläufigen Abwägung für die Wiederaufnahme des terrestrischen Angebots aus.
Ein Traum für jede Mafia ;D
What???
Zitat von: Ilona am 09 August 2024, 15:38:21
What???
Hallo Ilona, du müsstest dein "What" schon erläutern, sonst weiß ich nicht wie das gemeint ist und kann darauf nicht Antworten.
Überrascht? unpassend? dumme Formulierung meinerseits? übertrieben? ;D
Immer vorher überprüfen ob man auch wirklich im Ausland war. Wie ich schon des Öfteren erwähnt habe, kannst du dir auch ganz schnell in DE eine ausländische IP einfangen, wenn du z.b in der Wettbude über das Wlan eingeloggt warst. Da die Spiele aus der ganzen Welt übertragen nutzen die meisten eine VPN Verbindung. Wenn du da dann drüber eingeloggt bist, nicht daran denkst und damit eine Wette platziert hast, hast du Wette die über eine ausländische IP abgeben.
@Bobby
Ich war erstaunt! Hab's gerade nachgelesen. Ja, es ist erstaunlich, wie schnell Gerichte reagieren - was ja erstmal gut ist. Schade nur, dass es bei Verbraucherrechten so lange dauert.
LG Ilona
Ich weiß auch nicht was ich dazu sagen soll ;D Geld regiert die Welt? Bookies sind Verbraucher der Staaten? ;D Vielleicht ist der Verbraucherschutz auch was ganz anderes, was wir noch gar nicht wissen. Verbraucherbookieschutz? ;D ;D
schon alles lustig. Wir sind halt nur die Kühe ;D
Na ja, ganz ist es nicht so. Es ist ein Unterschied in der Gerichtsbarkeit. Die Verwaltungsgerichte unterscheiden sich von den Zivilgerichten. Und Eilanträge gibt's bei Zivilgerichten, so weit ich weiß, nicht. In Zivilverfahren dauert halt alles länger. Wir haben auch mal ruckzuck eine einstweilige Verfügung durchgekriegt im Eilverfahren. Aber wie man beim BGH und auch bei anderen Ober-Gerichten sieht, es wird alles sehr sorgfältig geprüft. Daher sollten wir nicht soo pessimistisch sein.
LG Ilona
https://www.spiegel.de/wirtschaft/gluecksspielkonzern-chef-ueber-sucht-paul-gauselmann-zockt-seit-30-jahren-jeden-abend-backgammon-a-540e8c7b-9fc5-4a43-bb1a-13ae9d87e3dd
Achtung hier wird in dem Artikel ein Wettanbieter genannt.
Ich bin echt fassungslos über den Artikel.
Ich finde den Artikel eher lustig.
Was soll er auch anderes sagen als Spielgerätehersteller? ;D
Leute... so ein Quatsch mit dem Einloggen im Ausland. Dann hätte der Anbieter das doch auch sperren müssen ?
Hoffe dein Anwalt kann das gut zerfetzen!
Bitte verliert nicht die Hoffnung, lasst euch nirgends angreifbar machen und bleibt sauber !
Die Rechtssprechung läuft in unsere Richtung, und zwar deutlich. Eure Anwälte müssen driingend ( falls sie es noch nicht getan haben ), komplett darauf rumhacken, dass entweder keine Lizenz benatragt wurde, oder sie sowieso gegen alles ( und das hat jeder Anbieter !!! ) verstoßen hätte !
Der Zeitraum muss genau angegeben werden, da die Einzahlung und Auszahlung rausgerechbet werden müssen!!
Manchmal loggen sich auch andere mit deinem Account ein bzw versuchen es und das wird dann als dein Login Versuch verkauft.
Die ein oder andere Webseite bietet auch an "immer eingeloggt" zu bleiben. So weiß YT z.B., dass ich es bin, weil ich mein Google-Konto offen habe.
Wenn Du aber weder Einzahlungen getätigt, noch zu dem Zeitpunkt Einträge im Spielverlauf hast ... was wollen die Dir dann anhaften? Du kannst doch belegen, dass Du zu diesen Zeiten nicht gespielt hast. Darf nun niemand mehr ins Ausland fahren, wenn er einmal hier im OC gespielt hat?
Ruhe bewahren!
ich war nicht mal im ausland und der anwalt hat mir trotzdem unterstellt, aus dem ausland gespielt zu haben ;D
Wenn ich das richtig sehe, hast Du doch bestimmt Deinen Anbieter via Chat gefragt, warum Du Dich nicht einloggen kannst, weil Du im Ausland bist. Und dieser hat geantwortet, dass Du in diesem Fall einfach VPN nutzen solltest. Richtig? :)
Ich denke, man sollte "ich war im Ausland" ruhig angeben. Denn, wie Olli schon sagte, spielt Dein regelmäßiger Aufenthaltsort eine Rolle. Denke nicht, dass Gerichte den Betrag dann um xy kürzen.
Es bleibt ja wirklich zu fragen, warum Du aus dem Ausland spielen konntest. Die IP wurde ja erkannt. Denke, es war so, wie ich gesagt habe. Du konntest Dich nicht einloggen und dein Bookie hat Dir vorgeschlagen, VPN zu nutzen.
https://www.rechtslupe.de/wirtschaftsrecht/sportwetten-aus-malta-und-die-unionsrechtliche-dienstleistungsfreiheit-3262957
Wenn einer mal richtig viel Zeit hat ^^
Wird bei euch schon ausgesetzt?
Oder weiter verhsndelt
Meine termine stehen bald an. Bis jetzt ist nichts ausgesetzt. Ist bei mit aber auch casino
Na ja Casino ist ja auch ausgesetzt. Das wird wie bei Casino, die einen setzen aus, die anderen ziehen durch. Kommt auf's Bundesland und vor allem auf die kleinen Gerichte an.
Bei mir hat der Anbieter paar Tage vorher einen dreistelligen Schriftsatz eingereicht für die Aussetzung.
Der LG Richter wollte dennoch die mündliche Verhandlung durchführen und entscheidet dann ob es ein Urteil gibt oder die Aussetzung.
Das hört sich ja wie Komödienstadel an. 😂😂
Auch nicht wirklich super ... Eine Aussetzung im Termin, haben alle ihre Terminsgebühr verdient. Aussetzung vorm Termin, ne
Danke Ilona für den Link.
Sehr Interessent.
Aber ich bin gerade sowas vom schockiert.
Bitte schaut euch den Chef der GGL an. Was gibt er da von sich?
Mit solchen Leuten dort an der Spitze... Wahnsinn.
Und ich dachte schon es geht nicht schlechter als unsere Politik.
Achtung es werden Anbieternamen genannt!!
Schaut euch bitte mal Minute 16:10 - 17:50 an.
Und bitte 37:00-38:30 Minute
Bin so schockiert.
https://1.ard.de/angriff-auf-den-amateurfussball-gier-der-wettindustrie
Ich höre im Auto seit Ewigkeiten kein Radio mehr, sondern YouTube. Mich hat's schockiert, dass um 11 Uhr vormittags Werbung für Slots kam ... Dachte, da gibt's Sperrzeiten.
Michael, der Typ ist ja mehr als unfähig. Es haben doch nu noch 10tausende eine Lizenz. Mit ner einfachen Software lässt sich sowas tagtäglich überprüfen und er behauptet, seine Behörde könnte nicht darauf setzen? Auch interessant. Wahrscheinlich werden die Anbieter, nach der Doku, das tatsächlich erstmal rausnehmen für ein paar Wochen.
...aber, er wurde dort von der Politik eingesetzt, somit schließt sich der Kreis mit schlechter als die Politik ;)
,,Ich höre im Auto seit Ewigkeiten kein Radio mehr, sondern YouTube. Mich hat's schockiert, dass um 11 Uhr vormittags Werbung für Slots kam ... Dachte, da gibt's Sperrzeiten."
Kannst du das bitte konkretisieren? Oder mal aufnehmen? Ich brauche wasserdichte Beweise! Dann können wir das abmahnen.
LG Ilona
Alles klar; ich werde morgen zur gleichen Zeit die gleichen Lieder hören und berichte.
Danke! Bitte so gut wie möglich dokumentieren. Namen des Senders nicht vergessen ;-)
Schreib's mir am besten per PN oder per Mail Ilona.fuechtenschnieder@gluecksspielsucht.de
LG Ilona
Wow...
Ich habe gehört, dass auch der Fall des Jahrestages, der keine Daten liefern will, zur GGL ging und man sich da nicht für zuständig hält...
Was macht die GGL nochmal genau?
Diese Doku hat mich irgendwie traurig gemacht.
100%!! Leider bei der BaFin genauso. Man bekommt das Gefühl, dass Anleger- oder Spielerschutz nicht wirklich interessieren.
Die BaFin wird übrigens finanziert von? Den Banken. Wird die GGL auch von den Bookies finanziert? 😀
Ich habe mir die Doku auch jetzt angesehen.
Die GGL geht wie ich finde viel zu sanft mit der Geschichte rundum der Wettindustrie um. Es erweckt den Eindruck, dass die dort quasi gezwungen werden und wenig Lust haben sich mit den ganzen Problematiken zu beschäftigen.
Es macht mich wütend und gleichzeitig auch traurig. Der Typ in der Doku tut mir besonders leid. Ich kann mir vorstellen was diese Wettsucht mit ihm gemacht hat . Mann kann nur auf Karma hoffen, dass jeder irgendwann im Leben das erntet, was man sät
Mal davon ab wie die GGL reagiert.
Was stimmt aber mit dem DFB dort am Ende nicht? Warum hat jener kein Interesse den Amateursport zu schützen?
Ich kann mal das Thema bzgl Wetten im Amateurfussball, bei ner NfV Sitzung ansprechen, es geht dort zwar um was anderes, aber dort sind auch größere Vereine und Funktionsträger dabei. Landesverbände sehen sowas meist deutlich kritischer, als der geldgeile DFB.
Gerade der DFB hätte die Möglichkeit dies zu unterbinden und zu untersagen, aber bei den Sponsoren, will man dies ja nicht.
Vor wenigen Tagen gab es am Landgericht München eine Verhandlung zwischen dem DFB und Ikke Hüftgold.
Ikke Hüftgold hat während der EM die ,,Party-Nationalmannschaft" gegründet und Trikots und Trink-Spiele verkauft.
Er verwendete als Logo ein Adler mit Bierkrug.
Der DFB hat Aufgrund der Verwechslungsgefahr mit dem DFB-Logo eine Unterlassungsklage eingereicht.
Das LG München bestätigte dies.
Das Logo muss weg.
Die Kosten für Gericht, Anwälte und Trikots die nicht mehr verkauft werden belaufen sich auf 71.000€.
Der DFB machte den Vorschlag, die eigenen Anwaltskosten zu übernehmen.
Ebenfalls dürfen die bereits gedruckten Trikots verkauft werden. Der Erlös müsse aber gespendet werden.
Hüftgold sagte daraufhin:
,,Von der Bundesliga bis zur Kreisklasse ist alles von Biermarken gesponsert, Spielanbieter auf den Trikots. Damit treiben die Verantwortlichen Kinder zum Alkohol und zur Spielsucht. Da zahle ich lieber die Kohle und kämpfe weiter!"
Er macht dem DFB einen Gegenvorschlag: Der Verband solle Verträge mit Wettanbietern kündigen und keine weiteren Kooperationen mit Sportwettenanbietern und Casinos eingehen. Ihn stört besonders: ,,Kinder werden hineingezogen, weil die Werbung auch bei Videospielen (z. B. bei FIFA24, Veltins-Arena, Anm. d. Red.) zu sehen ist."
Ein Deal, auf den wiederum der DFB nicht eingehen wollte.
Ich glaube man braucht gar nicht so viel in die Tiefe gehen.
Alleine das der Sponsorvertrag mit Adidas gekündigt worden ist zeigt alles beim DFB..
DFB, DFL, UEFA, FIFA, IOC etc. hier geht es nur um eines, Geld. Höher, weiter, schneller koste es was es wolle. Und außen herum zB die Politik jubelt alles ab. Sinnlos sich darüber Gedanken zu machen.
Wie schön ruhig das hier geworden ist ;D Einfach eine Bestätigung dafür, dass wir nie ausreichend aufgeklärt wurden. Seit dem BGH Beschluss ist die Spekulationsrate bestimmt um 90% gesunken ;D :)
haltet durch =)
Es gibt nichts mehr zu spekulieren😂 Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken.
och...ich hätte da noch etliche Spekulierungspunkte :))
Lass gut sein 😊
LG Ilona
(aber) nur noch 77 bzw. nach meinem Post 76 bis zum 2.000sten Beitrag in diesem Thread und für den 2.000er einen Mars-Riegel ( ;D ), wie versprochen!
Ich lege noch drei Duplos drauf, wenn dieser Beitrag dann mindestens einen Konjunktiv und einen schlecht umschriebenen Anbieternamen enthält.
Vielleicht sollte ich an die Spitze der GGL. Wer voted für mich?
Rubbel spricht doch immer davon, etwas zu ändern...also los!
Ich frage mich gerade, ob man von dem Gehalt als Leiter der GGL überhaupt leben kann? 1-Zimmer in einer 4er WG?
ZitatIch lege noch drei Duplos drauf, wenn dieser Beitrag dann mindestens einen Konjunktiv und einen schlecht umschriebenen Anbieternamen enthält.
(TAL)
Fantastisch! Wenn es jemandem gelingt, einen Anbieternamen im Konjunktiv zu schreiben (z.B. 'Tippiqueue'), dann leg' ich auch noch ein Knoppers obendrauf! (der genannte Name im Konjunktiv zählt aber nicht mehr mit!!)
Hier die Aufgaben der GGL:
Lizenzvergabe: Die GGL ist für die Erteilung von Lizenzen für Glücksspielanbieter zuständig. Dies umfasst insbesondere Online-Glücksspiele wie Sportwetten, Online-Casinos und virtuelle Automatenspiele.
Überwachung und Kontrolle: Die Behörde überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen durch die lizenzierten Glücksspielanbieter. Dazu gehört die Einhaltung des Spieler- und Jugendschutzes sowie die Bekämpfung von Geldwäsche.
Verfolgung illegalen Glücksspiels: Die GGL geht gegen illegale Glücksspielangebote im Internet vor. Dies kann durch die Sperrung von Webseiten, die ohne Lizenz operieren, oder durch rechtliche Maßnahmen gegen Anbieter geschehen.
Spieler- und Jugendschutz: Ein zentrales Ziel der GGL ist der Schutz der Spieler vor den Gefahren des Glücksspiels, insbesondere vor Spielsucht. Sie stellt sicher, dass die Anbieter entsprechende Maßnahmen ergreifen, wie z. B. Einsatz- und Verlustlimits, Selbstsperren und Informationsangebote für gefährdete Spieler.
Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung: Die GGL informiert die Öffentlichkeit über die Gefahren des Glücksspiels und über die Möglichkeiten zur sicheren und verantwortungsbewussten Teilnahme.
Fast überall versagt...
Wluchten, schau mal was der Vorstand vorher gemacht hat. Der kam aus der Politik und war glaub Staatssekretär, also hat er da schon nicht schlecht kassiert, dann wird er jetzt bestimmt nicht weniger.
vermutlich. Aber ne Flasche ist er allemal.
Vielleicht sollten wir eine Partei gründen zum Schutz der Bevölkerung. Die Zockblocker oder die Slotfreien oder sowas...
Seit wann ist Alk in den ganzen Riegeln weil ihr Mädels so außer Rand und Band seid?😁
Lieber Roy,
wir stehen nicht auf Alkohol, nur auf Rekorde.
Und wir hoffen, dass Nr. 2000 auch außergewöhnlich wird ;D
Kurz noch ein Nachtrag, den ich mir nicht verkneifen kann: Jetzt spuckt jede/r noch mal auf die GGL, was völlig sinnentleert ist.
Klar - mir haben auch 2 Minuten - die empfohlenen - gereicht, um den Eindruck zu bekommen, dass da Leute evtl. durch's Streichen anderer Stellen oder aus anderen betrieblichen Gründen abgeschoben sitzen und recht leidenschaftslos und irritiert am Tisch Platz genommen haben in der GGL ...
Aber viel wichtiger: Hier laufen noch mehr Threads.
Jemand ist rückfällig geworden nach 2,5 Jahren. Und was ist nun wichtig/er? Irgendwie bin ich schon wieder ganz schön enttäuscht und zweifle an einem Gemeinschaftssinn hier.
Es gibt die V-Partei...die vegane Partei. Warum sollte es nicht die AZ Partei geben? (Anti-Zocker)
Dieses Internetz hat doch eigentlich nichts Gutes hervorgebracht...
Müll was dieser Nichtskönner von sich gibt. Widert mich an !
Aber zum Glück gibt es einige Juristen, die mehr machen als Sesselfurzen
leider richtig zusammengefasst.
Die Frage lautet nur, warum redet er nur so dumm daher...wird schon seinen Grund haben. Und das stimmt mich sehr sehr traurig.
@Ilona, hier hätte ich gerne mal Deine Einschätzung. Ein Mann, der in einer solchen Position sitzt und klare Aufgaben hat, aber so rüberkommt, als möchte er diese nur widerwillig erledigen...warum ist das so? Er ist ja schließlich der verlängerte Arm der Politik. Würde bedeuten, dass es politisch ungewollt ist, die Lage wirklich zu verbessern?
Anti-Zocker wäre mal etwas hart. Wohin denn mit denen? Alle nach Malta verbannen? Und auf welcher Grundlage? Unerlaubte Selbstzerstörung?
Eine Anti-Onlineglücksspiel-Partei würde da schon eher Sinn machen, wobei das zu 'nischig' wäre, denn es gibt wohl sogar noch deutlich weniger dezidierte Gegner des Onlineglücksspiels, als es Veganer gibt. Da würde daher letztlich dann doch irgendwie die Basis fehlen, denn den meisten Leuten dürfte das Thema mangels Berührungspunkten schlichtweg egal sein.
Man bräuchte da also etwas, was eine breitere Masse anspricht. Zum Beispiel Anti-Lobbyismus. Den gibt es ja nicht nur bei der GI.
Wählen würde ich die aber auch nicht. Denn nur aus Unmut meine Stimme für eine Utopie zu verschenken, hilft ja auch keinem weiter.
Die Gründung einer Partei wäre da also reine Energieverschwendung.
Und der Typ von der GGL ist wahrscheinlich einfach nur 'Karrierebeamter'; egal, was er tun soll, Hauptsache, er kommt eine Besoldungsstufe höher.
Wobei man wohl fairerweise sagen muß, daß es wahrscheinlich auch gar keinen 'fähigen' Kandidaten gegeben hätte. Da hatte doch niemand irgendeinen Plan, und wenn doch, dann kann er anderswo mehr erreichen, als bei einer von Bürokratie und Ahnungslosigkeit gelähmten Alibi-Behörde.
Gewundert hat mich sein Statement jedenfalls nicht wirklich.
Zitat von: Rubbel am 15 August 2024, 22:05:04
Aber viel wichtiger: Hier laufen noch mehr Threads.
Jemand ist rückfällig geworden nach 2,5 Jahren. Und was ist nun wichtig/er? Irgendwie bin ich schon wieder ganz schön enttäuscht und zweifle an einem Gemeinschaftssinn hier.
Ich bin da ganz bei Dir. Keinerlei Reaktionen! In besagtem Thread schreiben gerade einmal 4 Personen. Es sind Michael, Rubbel, Ralf und ich selbst. Hier in diesem Thread wird nicht mal mit der Wimper gezuckt.
Anstatt hier sinnentfreit über den Leiter einer Behörde her zu ziehen, der auch keine Wunder vollbringen kann, könntet Ihr doch wenigstens mal etwas erreichen, indem ihr Michael unterstützt. Was unterscheidet Euch von dem Bild des Leiters, welches die Presse hier abgebildet hat? Der ist auch nur an Gesetze gebunden. Erinnert Euch, dass die Behörde viel zu klein ist!
Ihr könnt hier aber frei schreiben. Ihr könnt Euren Gedanken freien Lauf geben. Gebt Eure Erfahrungen weiter ... Eure Gedanken ...
Stattdessen habe ich das Bild vor Augen, wie ein User aus diesem Thread, wie der Leiter der Behörde im Beitrag, einen DIN A 3 Ausdruck von Michaels Thread in der Hand hat und darin wahllos blättert, weil er keine Ahnung hat, was er in diesem Moment damit machen soll.
Es liegt an Euch das zu ändern ... beschreitet doch mal neue Wege ...
Hallo zusammen,
da hat Olli hat Recht. Mitgefühl kann man üben. Hier ist ein guter Raum dafür. Und es haben alle was davon: ihr selbst, die Fragesteller im Forum, eure Familien. Guckt euch mal Roy an. Der ein oder andere heavy BGH User zeigt ja schon, dass er auch anders kann. Macht mit. Immer nur mosern, macht kein gutes Lebensgefühl. Andere unterstützen schon eher.
LG Ilona
@ wluchten.
Zitat@Ilona, hier hätte ich gerne mal Deine Einschätzung ::.
Lieber Wluchten,
das ist nicht nur versuchte Manipulation. Was sollte jemand in Ilonas Position dazu schreiben? Hast Du das mal überlegt?? DU bist hier inkognito ... da kannst Du Dir Vieles 'herausnehmen'. Und sonst so? Manchmal - und immer öfter - ist Nachdenken angezeigt.
... und noch ein Grund Empathie (Einfühlung, Mitgefühl) zu üben. Fangt einfach an. So schwer ist es nun auch wieder nicht. Aber üben hilft. Und nachfragen. Z. B. : Habe ich richtig verstanden, dass ...
LG Ilona
Hmmm ... und was hilft das jetzt Michael?
Du schreibst jetzt, wie ungerecht die Welt ist, auf grob einer DIN A 4-Seite. Das mag alles schön und richtig sein. Doch wo ist die Unterstützung von DIR bei einem akuten Fall, wo jemand Ideen braucht? Wo es mal nicht um Gesetze und sonstige Normen geht, sondern um fühlende lebende Wesen? Unsere Mitmenschen? Berührt Dich das nicht? Hast Du keine Ideen, die aus Deinen Erfahrungen geboren wurden?
ZitatUnd ja, es ist wichtig, dem Einzelnen zu helfen. Das macht ihr sicher grossartig.
Ihr? Das macht Deinen Beitrag zu einer einzigen blöden Ausrede ... sorry ...
Zitat von: Ilona am 16 August 2024, 09:44:45
Guckt euch mal Roy an. Der ein oder andere heavy BGH User zeigt ja schon, dass er auch anders kann. Macht mit. Immer nur mosern, macht kein gutes Lebensgefühl. Andere unterstützen schon eher.
LG Ilona
Lieben Dank Ilona!
Das mache ich allerdings schon von Anfang an und bin hier ja eher der Miese Peter der zu oft schreibt was die wenigsten hören wollen. Um es zu betonen, wenn ich hier jemanden vermisse dann Kaffeesatzleser mit seinen sehr guten Expertisen auch wenn nicht immer alles weiß rüber kam. Oder anders gesagt, ein Realist mit Lebenserfahrung und Ahnung.
LG Roy
Kaffeesatzleser vermissen wir alle 😢
LG Ilona
Lieber Roy,
Zitatund bin hier ja eher der Miese Peter
N E V E R !!!
Mir ist Dein Beitrag heute nicht entgangen ... :)
Von wegen Miesepeter ... :)
Moment bitte! Nicht falsch verstehen!
Ich meine mit Miese Peter ausschließlich hier diesen Thread. Ich bin nun mal keine 20 oder 30 mehr und habe doch einiges an Lebenserfahrung gesammelt, sowohl privat als auch beruflich. Ich habe da einiges mitbekommen wie vieles läuft was so nie sein dürfte. Selbst hier in D schaffen es Menschen aus unbegreiflich miesen Situationen als Gewinner hervorzugehen. Es ist einfach nicht immer alles wie es ist und schon gar nicht wie es sein sollte.
;D
... dieser Thread ist auch was ganz Besonderes, was Sonderbares und von einer nicht leicht beschreibbaren Qualität. ;D
Amen.
🕯️
https://www.butenunbinnen.de/sport/fussball-bremen-amateure-wetten-maeurer-100.html
Denke das sich schon im Hintergrund was tut. Mittlerweile ist es ja schon mehr als dreist.
Sehr schwierig. Der Senator hat hier moralisch definitiv Recht. Die Aussage des Sportwetten Heinis ist allerdings auch nicht verkehrt.
Wenn zB in England es erlaubt ist auf Amateure zu Wetten ist es nicht illegal diese anzubieten.
Die Whitelist Kandidaten blockieren ja ihre .com Seiten für Deutsche Spieler. Auf deren deutschen Seiten sind diese Spiele nicht verfügbar. Die notwendigen Daten für Livewetten bekommen die ja auch über dieses in London ansässige Unternehmen Sportradar. Wenn der deutsche Spieler jetzt trotzdem auf .com wettet macht eigentlich dieser sich strafbar wie auch immer er dahin kommt. Es ist eine Sauerei jedoch rechtlich ziemlich schwer angreifbar.
Da müssten die Amateurvereine ihr Hausrecht wie der Münchner Verein gebrauchen und per Aushang Liveticker verbieten.
Was das manipulieren angeht ist's natürlich eine andere, neue Geschichte die separat behandelt werden muss.
Fazit, auch hier ist alles offensichtlich und trotzdem kommen die wieder durch. Ich hoffe mal dass die Richter sich so etwas zu Gemüte führen und sich deutlich machen was hier mit dieser Industrie abgeht.
Dann sollen sie aber auf Englands Amateure Wetten dürfen und nicht auf deutsche. Da muss jeder Staat denk ich selber durchgreifen. Ein Wettverbot in Deutschland auf Amateure senkt auch die Kriminalität.
Wetten auf Amateure zieht Kriminalität an und zerstört weitere Leben, derer die für Geld Spiele ihrer eigenen Mannschaft manipulieren.
Wenn man das möchte, dann sollte man das Wetten auf Amateurvereine grundsätzlich verbieten. Nicht in Deutschland, England oder sonst wo. Einfach verbieten.
Zudem macht das Wetten auf Amateurvereine den Sport kaputt
Roy, gerade mal die Spielausschreibungen angeschaut. In der Regionalliga sind die Vereine selbst verpflichtet einen Liveticker zu führen, aber ausschließlich via fussball.de
Was weiteres Interessantes bzgl Wetten. "Die Überwachung des Wettmarkes wird zentral vom DFB für die Regionalligen übernommen" - somit ist auch klar, warum der Bremer Fussballverband in der Reportage nichts sagen will.
Wenn nu also der DFB von Sportwettenanbieter Gelder kassiert, aber der DFB zugleich für die Überwachung zuständig ist, dann besteht doch irgendwo ein Interessenskonflikt?!
Roy, du guckst hier nicht weit genug. Es geht nicht um Personen, die aus Deutschland wetten. Du kannst jemanden aus England dazu bringen, auf diese Spiele zu wetten.
Wetten auf Vereine platzieren zu können, bei denen die Spieler ein- oder zweimal pro Woche trainieren und dann am Sonntag bisschen kicken ist schon krass. Da ist die Empfängnis eine ganz andere als bei Profisportlern. Aber was reden wir uns den Mund fuselig. Der Jahrestage-OC bietet ja auch jedes Schmodderspiel der russischen Tischtennis-Liga an und da sind Skandale an der Tagesordnung.
Der Datenschutz lässt eindeutig zu, sich über VPN mit IP-Adressen aus anderen Ländern versorgen zu lassen.
Da hilft es nicht durchgreifend, die bekannten deutschen IP-Adressen zu blocken! Der deutsche Markt ist immer noch offen!
Damit wird sehr wohl gegen deutsches Recht verstoßen und die Spiele hier illegal angeboten!
Die VPN-Nutzer zu kriminalisieren ist ein wenig übereifrig ... :)
achja, wie schön, aus einer Sachstandsanfrage
Das Dezernat der Berichterstatterin ist stark belastet. Überlastung ist angezeigt. Es sind noch zahlreiche ältere Verfahren vorrangig zu fördern
Finde ich immer lustig. Wenn man selbst nicht mehr der Sucht frönt, sofort alles verbieten zu wollen. Bleibt doch einfach als ehemalige Zocker etwas locker.
Das hilft.
Gruß
Wolfgang
ich habe mich schon immer gewundert, wenn ich zum Fußballgucken in diesen Buden war, warum Dorfmannschaften beim Livescore angezeigt worden sind. Jetzt kenne ich die Antwort.
Habe den Bericht mir jetzt auch mal ,,gegönnt" und war entsetzt über die Art und Weise der Auskünfte von GGL, DFB und Sportradar...
Naja aber ein Schritt mehr in die Öffentlichkeit ...
Echt? Entsetzt? Welcome to Romania, äh Germany😁
https://www.fr.de/panorama/sportwetten--urteil-geld-zurueck-bgh-wette-gericht-zr-93255696.html
Ganz interessant
Nachdem ein user hier berichtet hatte, dass der anbieter mit der jahreszahl angebote verschickt wenn man die transaktionsliste anfordert, habe ich diese dort auch angefragt
(ich wusste nicht wirklich ob ich dort war. Jedefalls habe ging es da nicht um extreme summen)
Heute kam ein anruf von denen und sie haben mir ein angebot erteilt. Da der user berichtet hatte, dass er dieses ablehnte und 1-2 minuten später ein höheres erhalten hat, habe ich es auch abgelehnt.
Daraufhin erfolgte eine verdopplung des angebotes.
Diesem habe ich nun zugestimmt
Meine 2 weiteren klagen laufen wo es um hohe summen geht.
1 ist ofen die 2te wurde vor dem lg verloren und geht somit hoffentlich vor das olg.
Das geld jetzt nehme ich an und werde damit einen kleinen kurztrip machen.
Neues steht da nichts drinnen. Wie von Staudt und Co. und sogar hier von uns Laien teilweise gemutmaßt. Gut daran ist, dass wieder eine Zeitung einen Bericht abdruckt.
Ich gehe davon aus dass es beim EuGH inklusive Bill55 noch 1-2 Jahre dauert um ein endgültiges Ergebnis vorliegen zu haben. Gibraltar Dito da die ja verlautbaren sich gerne an dieser Entscheidung zu orientieren.
Interessant und neu wäre für mich ein Bericht das sich die Kläger Anwälte schon mal darum bemühen ob im Falle einer künstlichen Insolvenz Welle die Mutterkonzerne greifbar wären.
@ Schadensmeldung
Die GGL unternimmt evtl. ;D nur was wenn du einen Verstoß nach Lizenzerhalt vorweisen kannst. Alles was davor war interessiert die leider nicht.
Also alles ist doch schon eigentlich geklärt. Was soll den neues geben? Ich finde es schon wie genannt sehr gut das es auch Medial berichtet wird auch im Bereich Amateurenbereich. Das spricht sich ja schon rum.
Und Frankfurt ist die Hauptzentrale des Anbieters in Deutschland gleichzeitig auch des Firmensitzes in Deutschland der Besitzer!! Da steht drin das alles Taktik. Geduldig sein!
Schadensmeldung frag doch mal deinen Anwalt.
Da muss ich der GGL mal zur Seite springen, die hat da keine Handhabe. Da gäbe es innerhalb von Stunden eine einstweilige Verfügung wenn die einen Laden dich machen würden und deren Anwälte hätten ihren Spaß. Oder meinst du unsere Anwälte sind dämlich? Da hätten wir alle schon unser Geld schon lange so es eine rechtliche Möglichkeit gäbe.
Ja wenn es der gleiche Betreiber ist wie jetzt also keine Änderung sollte die GGL echt was machen können .... Bzw wie wäre es dann ab Limit Verstöße nach Lizenzerteilung ? Das wäre ja dann definitv deren Bereich oder auch nicht ?
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-sportwettenanbieter-bietet-freiwillige-zahlung-an-230725.html
Sponsor der UEFA Champions League
😂😂😂 3-5 Prozent. So frustriert oder besoffen könnte ich gar nicht sein um auch nur zu antworten. Die sitzen doch in ihren Büros und lachen jeden einzelnen aus.
https://de.uefa.com/news-media/news/0290-1ba9c3a3f93c-14cb29116e9a-1000--bet365-wird-offizieller-globaler-partner-der-uefa-champi/
Und so ein Anbieter wird Partner des wichtigsten Klub-Wettbewerbs in Fußball-Europa.
Mir habe
N sie weit mehr als 5% geboten
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/kg-eugh-zulaessige-beschwerde-aussetzung
Gibt es eigentlich so etwas wie eine Terminierung vom EuGH...? Ich kann online leider immer nur sehr unassagekräftige aussagen bzgl. Dauer finden... von 10-24 Monaten ist alles dabei... aber wann genau der Stein da mal ins Rollen gerät ist leider nicht zu finden. Vielleicht kann ja jemand mal etwas Licht ins dunkle bzgl. des Ablaufs bringen.
hatte gestern in einer alten Kiste ein Buch über die Bundesliga von 2002 gefunden.
damals haben war ein großer Glücksspielanbieter noch als "eK." mit gleichem Namen eingetragen, wie heute, aber deutscher Adresse.
Kein Hinweis darauf, dass Sportwetten süchitg machen können, kein Hinweis auf irgendwas, wo man sich Hilfe suchen könnte.
Nur, dass man bis zu 89. Minute live wetten konnte.
Duffi wie lange dauert die überweissung nach dem vergleich
😂😂
Zitathatte gestern in einer alten Kiste ein Buch über die Bundesliga von 2002 gefunden.
Komm ... die Szene hast Du doch aus "Zurück in die Zukunft II" geklaut ... da nannte sich das Buch der "Sportalmanach" ... ;)
Was für ein Auto fährst Du doch gleich? :) Oder fährst Du schon Lokomotive? :)
Zitat von: Jannik1986 am 23 August 2024, 17:12:55
Duffi wie lange dauert die überweissung nach dem vergleich
21 tage
Duffi, es wäre wirklich interessant für alle zu wissen wieviel Prozent sie geboten haben. Mir haben sie erst 5 dann 10 % geboten, Das war allerdings kurz vor dem Verweis auf den EUGH. Ich hätte nie damit gerechnet dass die immer noch vergleichsangebote machen.
Verständlich, aber ich werde sicher nichts riskieren bzgl verschwiegenheitsklausel.
Aber nein, über 30 ist es nicht.
Abe Respekt das du wohl weist wie hoch deine Verluste dort waren da auf es abschätzen kannst ... das konnten die wenigsten ... ich war überrascht wieviel höher diese waren als gedacht 🙈
Wieso sollen die keine Vergleichsangebote machen? Die Anbieter zahlen ja sogar ohne die Traktionsliste gleich eine gewisse Summe.
Mir sind wirklich manche Meinungen ein Rätsel..
Heißt kurz vor dem OLG kam der Vergleich?
Ich denke auch dass die Vergleichsbereitschaft auch von der Höhe des Klage Betrages abhängt.
Zitat von: CRS 2024 am 25 August 2024, 09:23:57
Abe Respekt das du wohl weist wie hoch deine Verluste dort waren da auf es abschätzen kannst ... das konnten die wenigsten ... ich war überrascht wieviel höher diese waren als gedacht 🙈
Ich war bei diesem anbieter nur einen monat aktiv und meine einzahlungen habe ich noch als mails :)
Also Betrag ca ?
Hast Du niicht gelesen, dass er eine Verschwiegenheitserklärung abgegeben hat?
Wer zahlt Deine Neugier, wenn raus kommt, dass er nicht verschwiegen war. Du etwa?
Wieso sollte er ausgerechnet Dir den Betrag nennen, wo doch niemand weiss, wer Du wirklich bist?
Bist Du vielleicht einer der hier mitlesenden Gegenanwälte? Wer weiss das schon?
Also Schluss jetzt mit der Drängelei ...
Ich habe im LG Termin auch ein Angebot bekommen obwohl ich verloren habe. Es waren 15% + Verfahrenskosten. Es war aber nicht der Anbieter mit den Jahreszahlen.
Wie schätzt ihr die chancen vor den eugh ein?
50 zu 50?
Ich persönliche sehe es wie unsere RA sehr gut ein. Die Anbieter wollen Zeit gewinnen was auch für die Sinn macht. Eine Rückzahlung wäre keine Strafe wie es der EuGH 2016 entschieden hat. Deshalb immer Ruhe bewahren. Nennenswert ist auch warum sollten dann die Anbieter vorher schon bei Anfrage der Listen Geld anbieten.
https://www.fr.de/panorama/sportwetten-sucht-gluecksspiel-online-wetten-bundesliga-suechtig-fussball-schulden-gefaengnis-knast-zr-93263925.html
Die Frankfurter Rundschau macht weiter. Sehr gut
Zocker, ist das eventuell der Typ, von dem es bei Bild mal n Video-Reihe gab? Geschichte kommt mir bekannt vor.
Edit: Ja, ist es... aber die Videos sind hinter plus gefangen. Der Typ ist richtig abgestürzt gewesen.
40% kann man anehmen.
Eugh mehr als offen
Meine Schmerzgrenze wäre 50... wiederum hast dann mal Ruhe drin
Ich sehe die Chancen 80:20 vor dem EuGH für uns da selbst wenn negativ das Ding ja aufgrund materieller Fehler dann wieder offen ist
Was würdet ihr bei einer verlustsumme von 1500€ machen.Der Anbieter erklärt sich bereit 15% zurückzuzahlen.
Was soll ich machen?
Amtsgericht?
Annehmen! Immerhin sind es 225 € und der ganze Ärger, der mit Klage etc. verbunden ist, tritt gar nicht erst auf.
Bei solchen Beträgen gehe ich mit Olli.
15%, lol ... Das Kostenrisiko ist doch gering ... Für 225 Euro bekommt man im besten Deutschland aller Zeiten vielleicht 2,5 volle Tankfüllungen.
Ich würde das zu 100% einklagen und als Art Erfahrung nehmen für die vielleicht dann größeren Fälle .
Aber jeder wie er mag. 15%, allein das Angebot ist eine Frechheit. Du musst für die 15% wahrscheinlich auch lebenslange Verpflichtungen im Hinblick auf den Anbieter usw auf dich nehmen.. Verschwiegenheitspflicht usw und lebenslang weltweit darfst du davon prinzipiell niemandem etwas erzählen und das für 225,00 Euro...
Lächerlich... 100% und ich würde die Verschwiegenheit unterschreiben, aber für 225 Euro, pfui ... aber musst du wissen natürlich
Stimme ich dir voll zu! Da gibt es eigentlich keine Diskussion um es anzunehmen!
Jetzt wird die Strategie der Anbieter sein. Es dauert eh deutlich länger bieten wir was an die nehmen es eh an.
Zitat von: Jannik1986 am 30 August 2024, 17:29:51
Was würdet ihr bei einer verlustsumme von 1500€ machen.
1500 € !!
Verhandle doch ein wenig. Vielleicht geben sie ja auch 300-400 Euro. Bist du so arm dran, dass du 1500 Euro einklagen musst? Bei den meisten Usern geht doch gar nichts in Sachen Vollstreckung. Hier sich permanent mit dem Gericht und der Gegenseite zu streiten ist einfach nur lachhaft.
Jo PKR. Bei einer Klage ist's völlig Banane ob 1.500 oder 100.000 Euro was den Aufwand angeht. Siehe den lächerlichen Betrag vor dem BGH. Warten, warten, da ein Schreiben dort die Antwort...... Gerichtstermin. Das nervt betragsunabhängig und dieser Mist ist ständig präsent. Dann zahlt der Verein nicht und macht dir ein Angebot von 50 Prozent o.ä.
Da wären mir persönlich meine Nerven mehr wert.
Ihr habt eine Einstellung echt wirklich. Was ist das bitte für ein Forum? Und morgen sind alle wieder dabei und fragen Herr RA Cocron alles möglich. Echt ein Witz.
Ob die Zahlen oder erst später. Es kommt doch darauf an ob man im Recht ist.
Was ihr vergisst es geht für die auch jetzt anders herum!
Zocker, es geht nicht nur darum ob man im Recht ist, sondern was für einen richtig ist. Die Gesundheit muss doch an erster Stelle stehen.
Bei so einem Betrag ist der Aufwand verhältnismäßig immens und steht in keinem Verhältnis zum möglichen "Ertrag". Ich würde es nicht machen.
Dann darf man nicht rumheulen und sagen es war illegal die Anbieter halten sich nicht dran.
Für mich dreht sich alles anders gegen die Anbieter deshalb bin ich ganz entspannt.
sorry, aber ich
möchte jetzt
Von rubbel
Den
marsriegel
haben🤣🤣
Hehe.
Großartig.
Das Duplo hast du zwar eigentlich nicht geschafft, aber für deine rege Beteiligung bekommst du es trotzdem.
der betreffende PKF vorm BGH, hat aber auch jetzt gute Bewertungen bei Trustpilot bekommen. alle neue User und alle sehr kurze Sätze. Sehr gut und sehr glaubwürdig.
@ Zocker.. stimmst du dem so zu, oder sollte man an dem Text was ändern? Ich benötige mal deine Expertise als fags Jurist
https://www.anwalt.de/rechtstipps/vorlage-zum-eugh-bgh-bleibt-beim-thema-online-sportwetten-auf-der-seite-des-spielers-231140.html
Auf jeden Fall das wichtigste herausgezogen und auch für nicht Juristen gut erklärt.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/18459630-com-ag-rueckstellung-schweizer-urteil-umsatzsteuer-sportwetten
So langsam wollen alle ein Stück vom Kuchen😂
... und für Zocker hier und da klebt evt die vertrocknete Kirsche mit ein paar Krümeln am Tellerrand...
Ja, der Anbieter wird momentan gerupft 😂
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/bet-at-home-muss-ueber-2-millionen-euro-an-spieler-zahlen/
Gibt ja gute Tendenzen und BaH sind sicher nicht die einzigen die seit längerem Rücklagen bilden.
Bin ja kein Fachmann, aber wenn die halbwegs normal ticken dann sollten sie versuchen so viel wie möglich annehmbare Vergleiche anbieten und nicht mit 20 bis 35 Prozent die Leute verspotten. Ich bin mir sicher bei 60-75 Prozent könnten sie die meisten überzeugen und sich so jede Menge Kohle sparen. Aber was weiß ich schon.
Passt ja so wunderbar mit der Doku zusammen.
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball-wettbetrugs-verdacht-bei-17-deutschen-spielen-66da9f1c7ec3b15c6e1f3c8f
Der Alltag.. Lässt sich auch nicht unterbinden. Einzige möglichkeit wäre den Sport abzuschaffen ;D und selbst dann wird aufs Wetter gewettet ;D
https://de.nachrichten.yahoo.com/finanzhof-steuer-sportwetten-grundgesetz-europarecht-122251914.html?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8&guce_referrer_sig=AQAAAEAbe-DToNc1bztyEiSpibYi1AcResVsjblhMGYFMGubmpNy_sfxGdWf29tC8ga9bR1yCaqjBdrs6c1se1LOtPvil2e4XkusJnWeja_egGj3yVagiE3gyh2OytRqI2LIRlPQk_Kk34WpwkCYjx4BBgwCktIrtPf5yCjNRrOwRoD0
War euch das bekannt? Gutes Zeichen auf Jeden Fall würde ich sagen
Da war der BFH wohl mutiger als der BGH und einer Entscheidung und konnte es ohne EUGH Nachfrage klären
Hier geht die Klage btw der Einspruch auch gegen den Staat. Da würde sich notfalls auch das zuständige Ministerium einschalten.
Das ist nicht unbedingt mit Verbraucherklagen zu vergleichen. Der Staat gewinnt (fast) immer.
Da gibts auch nicht viel zu heulen. Natürlich muss man dafür wie für jede Dienstleistung Steuern zahlen. Schön in DE anbieten und keine Steuern zahlen😂
der Staat sollte dann aber auch vernünftig sein und auch nur dann Steuern auf Sportwetten erheben, die auch legal sind. selbst der staatliche Anbieter bietet verbotene Livewetten und Cashout an.
Naja aber wie im Artikel vermerkt würden ja illegale Anbieter bevorzugt werden gegenüber lizenzierten ... schwierig aber betraf ja Zeiten vor Lizenzierung
1. Roy. Muss man immer so negativ eingestellt sein? Bist immer gegen meine Meinung!
Das genau, für jede Dienstleistung muss Steuern gezahlt werden.
Wenn die Wettverträge rückabgewickelt werden müssen die auch keine Steuern zahlen. Ganz einfach.
die (illegalen) casinos hatten doch erpresserisch gedroht, dass sie millionen von bereits gezahlten steuergelden zurückfordern würden...tja, das wars dann wohl :)
Auch nein Hans.
Wenn das Gericht endgültig entscheidet dass die Verträge nichtig sind gilt das natürlich auch umgedreht für die gezahlten Steuern. Dann könnten die Konstrukte den Staat auffordern.
Wäre lustig zu sehen was da raus kommt.
Der Ansatzpunkt ist ja echt interessant 🙈
Aber Roy da hast du echt Recht 😅
Dem Staat fällt bestimmt was ein, weswegen die Steuern bestehen bleiben. Wäre aber ggf ein Pfändungspunkt, beim Finanzamt die Steuer mit einem Urteil klar zu machen
Der Staat verweist dann auf die Verjährung.
Falsche Steuererklärungen können bis 4 bzw. 5 Jahre zurück korrigiert werden.
Die Verzögerungstaktik hat also auch Nachteile.
Die Anbieter werden ja frühestens nach dem EuGH Urteil ihre Steuern zurückfordern...
Höre schon Frau Faeser schreien die innere Sicherheit ist gefährdet. 😁
Und Robert zwingt die Whitelist Kandidaten frische Wärmepumpen zu kaufen. König Olaf erinnert sich nicht mehr an seine Zeit als Kanzler und fordert vom dann zuständigen Minister für Finanzen einen CB für die verlorene Zeit. Leider ist er nicht in der Lage das dafür notwendige Wort Dsgvo zu entschlüsseln und fordert den BND auf in dieser Sache tätig zu werden.
Vielleicht sollte ich mit Onkel R. Romane verfassen? 😁
Tja, man sollte halt im Sommer kein Spekulatius verteilen ;-) , denn nichts von dem wird geschehen. Aus einem ganz einfachen Grund: sie sind nicht zuständig. Glücksspiel ist nämlich Ländersache und die kassieren auch die Steuern. Tja, lieber Roy, du musst die Geschichte wohl umschreiben ;-)
LG Ilona
Hallo,
werden die Verfahren jetzt eigentlich mehrheitlich ausgesetzt? Hat da jemand bereits Erfahrungen seit der eugh-Vorlage gemacht?
Nach dem, was ich höre ist es unterschiedlich. Mal wird ausgesetzt, mal nicht.
LG Ilona
Hm Ilona für ein Märchenbuch wird's reichen.😁
Eddy ich denke das Anliegen der Aussetzung wird von den Anwälten der Gegenseite häufig kurz vor knapp noch eingebracht. Dann kommt es auf das Rückgrat des Richters an dem nicht stattzugeben. Außer es wird von vorneherein gleich ausgesetzt.
Zitat von: Eddy am 07 September 2024, 14:53:35
Hallo,
werden die Verfahren jetzt eigentlich mehrheitlich ausgesetzt? Hat da jemand bereits Erfahrungen seit der eugh-Vorlage gemacht?
Hallo Eddy,
Ich hatte am Mittwoch eine Verhandlung am LG - wurde nicht ausgesetzt. Hierbei hat der Richter bereits während der Verhandlung deutlich gemacht, dass er sich ganz klar auf den 1. Hinweisbeschluss von BGH bezieht und dass trotz der Vorlage beim EuGH für ihn die Entscheidung eindeutig ist. Das LG ist in Baden Württemberg. Wie es aber bei anderen
Gerichten ausschaut, kann ich nicht sagen. Habe hier ebenfalls wie Ilona unterschiedliche Dinge gehört
Okay, danke dann bin ich mal gespannt demnächst stehen nämlich bei mir 1x LG und 1x Berufung OLG an
Gruß
2 Verfahren an einem LG in Rheinland-Pfalz wurden ausgesetzt bei mir. Beim 3. wurde verhandelt - Urteil steht aus
Hi BLDV,
guter Richter! Der BGH hat ja auch in seiner Erklärung bei der Vorlage an das EuGH das alles prima erklärt wie er es pro uns sieht.
Die wollen das jetzt nur offiziell bestätigt wissen.
Aussetzungen gibt's natürlich aber ich glaube da sind einige Bundesländer vorne dran. Natürlich auch das ein oder andere LG in eigentlich Spieler freundlichen Ländern.
Mein Verfahren am LG wurde ausgesetzt!
Mein Verfahren am LG wurde nun auch ausgesetzt, dies war aber auch schon vor dem BGH-Beschluss absehbar. Vom Versenden der Klage bis zur Urteilsverkündung am LG hat es genau ein Jahr gedauert.
Seid ihr alle Rheinland-Pfalz? 😂
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/lg-koeln-verfahren-zu-online-sportwetten-wird-nicht-ausgesetzt/
Tatsächlich ja, bin aus der Pfalz 😅
leider sehen das viele gerichte nicht so.. bei mir wurde auch alles ausgesetzt und ich bin nicht mal ansatzweise aus der pfalz
Ok, wie war es bei euch vorher? Eher spielerfreundliche LG's oder musste des öfteren das OLG korrigieren?
Wie gesagt die Anbieter freuen sich der Verzögerung wegen. Wenn's für die gut läuft werden nicht mehr so viele Klagen eingereicht bzw finanziert. Und an jedem Tag verjährt wieder einer. Kann die Gerichte eigentlich nicht verstehen. Cocron hat's ja gut erklärt und der BGH nicht unbedingt darauf gedrängt das ausgesetzt wird.
Ich habe 1 Jahr und 8 Monate auf meine Urteilsverkündung gewartet. Die wurde mehrmals verschoben, sodass sie insgesamt 16 Wochen verschoben wurde um dann das Verfahren auszusetzen. Ich sehe das aber entspannt. Allein die Zinsen sind schon ein neues Familienauto =)
Bei meinem Fall bin ich auch gespannt. Eigentlich dürfte es bei mir nicht ausgesetzt werden, da diese Gesellschaft der Jahrestage niemals eine Lizenz beantragt hat.
Zitat von: RoHi1234 am 08 September 2024, 18:54:57
Bei meinem Fall bin ich auch gespannt. Eigentlich dürfte es bei mir nicht ausgesetzt werden, da diese Gesellschaft der Jahrestage niemals eine Lizenz beantragt hat.
Woher weißt du, dass sie nie eine beantragt haben?
Hat dir das dein Anwalt gesagt? Ich finde im kompletten Netz nichts darüber wer damals eine Lizenz beantragt hat. Würde mich schon interessieren.
Geht auch nur um Sportwetten. Das stand so in einem Schreiben an die Gegenseite. Ich hoffe, dass das stimmt😂
Tatsächlich hat der betreffende "Anbieter" damals eine Lizenz beantragt(Hat GPT auch bestätigt). Hier kommt es dann auf den Zeitraum an. Der Betreiberwechsel erfolgte ja irgendwann in 2018. Von daher stimmt das mit der Nichtbeantragung je nach Zeitraum.
Mein Verfahren ist zwar ausgesetzt, was ich eigentlich nur verstehen möchte, warum setzt ein Gericht ein Verfahren mit der Begründung:
In dem Verfahren I ZR 90/23 hat der Bundesgerichtshof dem Gerichtshof der Europäischen
Union die Frage zur Vorabentscheidung vorgelegt, ob die Dienstleistungsfreiheit eines Anbieters
von Sportwetten der Erstattung von Verlusten entgegensteht, die Spieler im Rahmen unerlaubter
Online-Sportwetten erlitten haben. Fraglich ist, ob die im Rahmen unerlaubter Online-Angebote
geschlossenen Sportwettenverträge zivilrechtlich als nichtig angesehen werden können, wenn
das Konzessionsverfahren möglicherweise unionsrechtswidrig ausgestaltet war. aus, wenn das gleiche Gericht eine Jahr zuvor SO:
Dem steht auch die Dienstleistungsfreiheit aus Art. 56 des Vertrags über die Europäische Union und des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) für die Veranstaltung von Online-Sportwetten nicht entgegen. Der Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit war zur kohärenten und systematischen Förderung der mit ihm verfolgten Gemeinwohlzwecke geeignet und hielt sich in den Grenzen der Verhältnismäßigkeit. Dabei steht es grundsätzlich den Mitgliedstaaten zu, das nationale Schutzniveau zu bestimmen (BVerwG, a.a.O., Rn. 39, juris). Auch der BGH geht unter Bezugnahme auf die genannte Entscheidung von der fortbestehenden Unionsrechtskonformität der Regelungen in § 4 Abs. 1 und 4 GlüStV 2012 aus (vgl. BGH, Urteil vom 22. Juli 2021, I ZR 194/20, Rn. 45, juris), ebenso die obergerichtliche Rechtsprechung (vgl. etwa OLG München, Beschluss vom 20. September 2022, 18 U 538/22; OLG Dresden, Urteil vom 27. Oktober 2022, 10 U 736/22, Rn. 36; OLG Köln, Urteil vom 31. Oktober 2022, 19 U 51/22, Rn. 53, juris). Indem die Beklagte ihr Onlineangebot der Klägerin an deren Wohnsitz in -. zugänglich gemacht hat, hat die Beklagte, die unstreitig bis zum 9. März 2021 über keine Erlaubnis nach § 4 Abs. 5 GlüStV verfügte, hiergegen verstoßen. geurteilt hat?!?!?!
Ich möchte es einfach nur verstehen? Können Gerichte Urteile wie sie lustig sind? Gibt es überhaupt Gesetze oder Urteilen die nach Lust und Laune? ;D
Der gleiche Richter?
Ist doch auch in der freien Wirtschaft so dass der eine es so sieht und der andere Entscheider Bedenken hat. Alternativ befasst sich der eine evtl tiefer mit der Materie als der andere.
Und die Angst Fehler zu machen.
Das beschissene am Rechtssystem ist doch leider dass nur eingebrachte Argumente geprüft und abgesegnet werden dürfen. Heißt ganz einfach wenn wir mal einfach annehmen die Gegner bekämen in diesem Punkt recht muss das Gericht dies bestätigen auch mit dem Wissen dass die nächste Klage bzgl Verstöße bei zB Cashout, Casino und Wetten auf einer Seite etc das ganze wieder umkehren würden.
Und für die OC'S brächte das dann jetzt 1 -1,5 Jahre Zeit und bei der nächsten Vorlage wieder.
Das ist eine Farce
Ich habe das Glück, dass mein Anbieter sich nie beworben hatte um eine Lizenz.
...Aber nicht böse gemeint, wenn sich ein Anbieter schriftlich aktiv darum bemüht hat, verbessert das seine Situation trotzdem. Das ist die Begründung der Aussetzungen, die ja trotzdem für uns ausgehen wird wenn wir ehrlich sind. Allerdings... Aussetzung kann ich verstehn.
NRW und ausgesetzt.
Es wird auf die Entscheidung des EUGH gewartet.
Nun kann ich erstmal ca 1,5 Jahre warten.
Rechne mal mit 3. Mit Glück 1,5 Jahre bis zur Entscheidung des EuGH. Auch wenn das keiner hören möchte...
Die meisten Landgerichte in Baden-Württemberg setzen nicht aus. Ich habe in den letzten Woche mein Urteil erhalten und habe zu 100% recht erhalten. Es ging nur um Online-Sportwetten, aber der Anbieter (mittlerweile GGL-Lizenz) hat das 1.000€ Limit nicht eingehalten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und es kann noch Berufung eingelegt werden.
Das ist total verrückt.
Mein Anwalt hat mir mitgeteilt, dass zum Beispiel in NRW am gleichen Landgericht eine Kammer aussetzt und die andere nicht.
Es liegt stark am Richter.
Als ich 14 Jahre alt wurde, da durfte ich selbst entscheiden, ob ich am Religionsunterricht teilnehmen wollte oder nicht. Die Religionslehrerin mahnte uns dann wirklich nur aus Gewissensgründen den Unterricht abzuwählen und nicht etwa aus gewissen Gründen.
Keine Ahnung, wieso ich mich gerade daran erinnere ... :)
Gut, das ich nie am Religionsunterricht teilgenommen habe, also weiß ich auch nicht was du meinst ;D
Bin ich nun entschuldigt?
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 08 September 2024, 16:30:59
Ich habe 1 Jahr und 8 Monate auf meine Urteilsverkündung gewartet. Die wurde mehrmals verschoben, sodass sie insgesamt 16 Wochen verschoben wurde um dann das Verfahren auszusetzen. Ich sehe das aber entspannt. Allein die Zinsen sind schon ein neues Familienauto =)
Ich will einige von euch mal sehen, wenn die Beklagtenseite nach der ganzen EuGH Vorlage/Urteil, Insolvenz anmeldet, was dann hier los sein wird. Denn man muss immer schauen, wen man gerade verklagt. Hat die Beklagte vllt. derzeit über 1000 Verfahren anhängig? Im Durchschnitt geht's ja schon um 5 bzw. 6 stellige Beträge. Es gibt ja jetzt schon vereinzelnd User hier, die davon sprechen, nach einem Urteil kein Geld erhalten zu haben. Da würde ich mir jetzt nicht gerade die Hände reiben....
Alles gut IRA. Für mich wären die gewonnen Klagen ein Bonus. Ich denke hier ist aber von a bis z alles dabei. Von Urlaubsgeld bis Existenzangst.
Ich stelle mich auf alles ein. Der ein oder andere Anbieter wird mit Sicherheit untertauchen. Aber wie schon geschrieben. Ich sehe das entspannt und warte einfach.
Was mich manchmal einfach nervt ist, dass manche Entscheidungen keinen Sinn ergeben und manche Gründe erfunden sind um Zeit bis zu einem gewissen Datum zu ergaunern.
Gegenseite will den pKF Vertrag sehen und prüfen ob meine Forderung abgetreten sind.
Kann mir das jemand erklären?
Hat glaube mit der Aktiv und Passivlegitimation zu tun...
Glaube sowas wie, ist der Inhaber der Klage überhaupt Inhaber der Forderung ...
Ist ne Masche der Anbieter um halt irgendwo Fehler zu finden ...
Eigentlich findet aber nie eine Abtretung der Forderung statt und die Gerichte sehen daher bei dem Model des Prozessfinanzierung keine Probleme
Ich kann mir das nur so erklären, daß deren neueste 'Masche' ist, einen vermeintlichen Fehler in den Formalitäten zu finden. Hier beispielsweise, daß im Fall einer abgetretenen Forderung nicht du klagen müßtest, sondern der PKF selbst. Der Kläger wäre damit der Falsche, und das ganze wegen dieses 'Formfehlers' hinfällig.
Das wäre (meiner Vermutung nach) zumindest deren Absicht.
-edit-
CRS war schneller.
Es gibt PKF Verträge da musst du abtreten.
Ich bin bei unterschiedlichen und bei einem musste ich das tun.
Zum Glück nicht bei diesem Fall.
Danke euch!
https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-von-tipico-tipico-verurteilt-wegen-illegalen-online-sportwetten-zur-rueckzahlung-von-43-000-eur-an-spieler-231393.html
Balou das hat mit der gewillkürten Prozessstandschaft zu tun. Das muss dir aber ein Anwalt erklären da es ziemlich kompliziert ist jedoch auch lösbar. Die versuchen wirklich alles.
Selbst uns fällt auf dass die alles versuchen um ihren Arsch zu retten, nur den Gerichten fällt das nicht auf. ;D
Wenn ich im Recht bin, dann zerpflücke ich nicht alles auf kleinste Detail, sondern liefer Handfeste Argumente warum dem nicht so ist.
Ich denke aber auch dass es noch mehr Schlupflöcher gibt an denen die Anbieter bereits arbeiten. Die lachen die deutschen Gerichte aus..
Also meine Verfahren in Ba-Wü wurden auch nicht ausgesetzt. Hatte am 02.09. und am 04.09. meine Verhandlungen vor dem Landgericht. Bei einem Verfahren kam auch der PKF zur Sprache. Die Gegenseite fordert den Vertrag, ob nun ich klagen darf oder der PKF selbst. Bei der anderen Verhandlung wurde nicht danach gefragt.
Hi Lost, kam bei mir auch bei der Berufungsverhandlung...
Ich glaube da wollen die sicher gehen, dass du noch der berechtigte Forderungssteller bist. Hat allerdings bei mir gereicht, dass zu sagen. War dann schnell erledigt... sorry du bist hier nicht der Beklagte 😅,
die kommen dann auf die Idee, daß bei einem PKF dann nicht der "Verbrauchergerichtsstand" in deinem Wohnort eröffnet ist, sondern, da PKF das gewinnbringend machen,
der Gerichtsstand auf Malta.
die schießen mit allen möglichen Quatsch in der Hoffnung, etwas zu finden, was beim Gericht hängen bleibt.
Die Kugel Prof. Dr. Köhler, war schnell verschossen.
das wird hier auch noch eskalieren, wenn bei Einsätzen usw gar nicht gefragt wird, woher die Kohle stammt. .
ein spielsüchtiger Polizeibeamter steht vor Gericht, weil er bei einer Kontrolle einen Zivilisten 50.000 Euro in bar abnahm.
ich war letztens in so einer Lokalität.
Da hat ein Clique Unmengen Geld gehabt und locker 100.000 Euro in einer Stunde da gelassen. Die Clique wurde immer aggressiver.
Ich habe mal gelesen, daß das Personal angehalten ist, dann einzugreifen und notfalls mit einer Sperre bzw das sogar tun muss.
Ne, die frischen 200,- Euro Scheine sind sehr gerne und zügig immer in Chips getauscht worden.
Auch vor längerer Zeit, hatte einer mich in Anwesenheit des Fachpersonals gefragt, ob ich ihm Geld leihen kann, was ja in solchen Lokalitäten sogar per Aushang
strikt verboten ist. Hat auch keinen interessiert.
Würde man hier mal prüfen, würde man laufend Verstöße seitens des Anbieters feststellen.
Wenn man dann auch noch bedenkt, daß hier auch das Finanzamt am Tisch dabei ist, ist das noch viel verstörender.
Solange die Kohle fließt, kommen Steuer und alles andere interessiert nicht.
Würde mich auch mal interessieren, in wie vielen Fällen seitens eines Anbieters eine Sperre veranlasst wird. Wahrscheinlich in sehr wenigen Fällen.
Hauptsache, die Info, Spielen macht süchtig, ist da.
Aber genauso wirksam, wenn man auf Pornoseiten als Jugendlicher geht und den Button, man sei volljährig, anklickt.
https://www.bild.de/geld/wirtschaft/hammer-urteil-google-muss-milliarden-strafe-zahlen-66deff6b1cc8f1667e51c374
Hat zwar nicht wirklich mit dem BGH Thread was zu tun, aber u.a wg. dem letzten Satz im Artikel musste ich den Beitrag posten ;D Zeit ist Geld
Google sagt ja auch, dass der Mutterkonzern in den USA zuständig ist und die GmbH in Hamburg nur für Werbeanzeigen usw.
Das kennen wir doch von den Wettanbietern. Da hat die WettX123X in der gleichen Straße mit dem gleichen Vorstand mit der gleichnamigen WettX123X jedoch mit Zusatz Germany nichts miteinander zu tun.
Die wissen schon wie sie es machen, wer weiß wo die Gelder genau hinfließen.
Mutterkonzern wird gegründet, dann kommt die Tochter ins Spiel dann kommt ein Zahlungsdienst ins spiel. Wo dann das Geld hinfließt weiß niemand so genau.
Den Zahlungsfluss sollte man von nun an genau im Auge behalten, wer weiß was beim EUGH rauskommt, dann kommt die Insolvenz und alles war umsonst. Und die Gelder wurden schön beiseite geschafft
am "Anfang" meiner Zockerkarriere vor 20 Jahren, hast du noch per Mail jedes Mal eine Bestätigung über die erfolgte Einzahlung in Höhe von x bekommen. Das wurde auch schnell angepasst. Auf einmal war nur noch ein bestimmter Zahlungsdienst für alles mögliche verantwortlich.
Und heute zahlst Du in ein Casino ein und hast lt. Kontoauszug Briefpapier gekauft ... oder ne Waschmaschine ... bist in Urlaub gefahren oder Dein Kleiderschrank müsste explodieren vor lauter neuer Klamotten.
Das wiederum ist nicht erlaubt. Amex hat - nach einem Hinweis von uns - einem Unternehmen das Konto gekündigt. Falls ihr also sowas habt, her damit.
LG Ilona
Wenn es nach dem Empfänger geht, dann hätte ich damals die größte Music Auswahl der Welt gehabt.
Von OASIS und LUGAS halte ich auch nichts, so lange die andere Möglichkeit zum spielen nicht bekämpft wird.
Genau so wie der Panikknopf. Welcher Spielsüchtige drückt den Panikknopf? Der wird gepflegt ignoriert.
Wie so häufig wurde der Mist nicht zu Ende durchdacht. Wie die Anbieter ihre Schlupflöcher finden, finden auch die Spieler diese..
Bei den Anbietern war/ist es die Geldsucht, bei den Spielern die Spielsucht.
Hey Speedy,
OASIS unterschätzt du. Und zwar gehörig. Es gibt vielen, die ernsthaft aufhören wollen, eine grundlegende Sicherheit.
Bei LUGAS bin ich mir noch nicht sicher. Da fehlen mir Informationen. Mir scheint die Speicherdauer (1 Monat) ist zu kurz.
LG Ilona
Hi Ilona. Mag ja sein.
Wenn es ums aufhören geht sind es 84 Millionen Bürger (gesponnen). Etwas wollen ist keine Kunst. Die Kunst ist es nicht rückfällig zu werden. Das spielen ist leider bequemer als das an sich arbeiten um davon los zu kommen. Nur sehen leider viele die Gefahr am Anfang nicht.
Ich hätte damals auch gern den Panikknopf gehabt, der meinen Computer abstürzen lässt sobald mir irgendwelche Früchte, Forscher oder leuchtende Bücher angezeigt wurden. Auf diesem Gebiet gibt es leider zu viele Wege nach Rom und es werden immer mehr Wege, da die wie Pilze aus dem Boden schiessen.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/steuer-auf-online-sportwetten-mit-eu-recht-vereinbar-231454.html
Interessant, Herr RA Cocron äußert sich auch zum Urteil des Bundesfinanzhof.
Speedy,
mein Post bezieht sich nicht auf den Panikbutton, obwohl es dazu auch Interessantes zu berichten gäbe.
Ich meinte die reguläre OASIS Sperre.
LG Ilona
Heute hat der EUGH bestätigt, dass Apple Steuern nachzahlen muss.
Das Verfahren dauerte festhalten 8 Jahre :)
Hoffen wir das die Sportwetten schneller entschieden werden. Der EUGH hat mir heute ca 18 Monate genannt in einer e mail bis zur Entscheidung.
Ilona, ich habe das schon verstanden :-)
Für mich macht das ganze System einfach keinen Sinn um Spielsüchtige zu schützen, da es viel zu viele Möglichkeiten gibt diese zu umgehen. Diese Möglichkeiten muss ich hier nicht erwähnen, da du sicher selber weißt was auf dem Markt los ist.
Es ist für mich einfach zu leicht das alles zu umgehen und daher ergibt es keinen Sinn, solange das Internet nicht zensiert wird. Da wir in DE keine Zensur wollen, muss das ganze Schutzsystem überdacht werden.
Wie auch das 1000€ Einzahlungslimit. Welcher normalverdienende (Nur Netto Gehalt) Bürger kann es sich leisten 1000€ im Casino einzuzahlen? Warum setzt man das nicht auf 150? Mit Bonitätsnachweis meinetwegen dann höher?
Als ich vor 15 Jahren einen Kredit aufgenommen habe, da meinte mein Bankberater dass ich mindesten 700 € zum Leben (Essen, Trinken, Kleidung, Freizeit)übrig haben muss. Wenn ich dann rechne: 700 + 900 Miete+ laufende kosten 450+ Kreditrate +1000€ Casino.. Dann brauch derjenige über 3.000 NETTO.
Nun kann man sagen, dass der Staat dann nichts verdient, wenn das Limit auf 150 gesetzt wird.
Gegenargument: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Das passt alles vorne und hinten nicht..
Zitat von: Balou2024 am 10 September 2024, 20:14:54
Hoffen wir das die Sportwetten schneller entschieden werden. Der EUGH hat mir heute ca 18 Monate genannt in einer e mail bis zur Entscheidung.
ca. 18 monate ab heute oder insgesamt?
Zum Thema LUGAS kann ich sagen, dass es der größte Sch.. den es gibt. Irgendwo muss ja ein Fehler liegen, wenn man in 2 Monaten 3000 Euro verzockt ohne einer Limiterhöhung. Nur fühlt sich niemand zuständig, es aufzuklären. Eine Glücksspielbehörde, die ihrer Verantwortung nicht gerecht wird. Wir untersuchen zwar einen Verstoß, jedoch sind wir mit der Durchsetzung ihrer Ansprüche nicht verantwortlich, dementsprechend machen alle munter weiter .
Support der Anbieter unter aller Sau, auf Englisch, per Übersetzer gehen da wichtige Infos verloren. Es entwickelt sich derzeit so, dass die Anbieter genau so weitermachen wir vor der Legalisierung.
Nun zum Thema Curacao:
Das Kind ist seit mehreren Jahren schon in den Brunnen gefallen, jetzt ist die Wiederbelebung zu spät. Dank der EU und der Dienstleistungsfreiheit sind die Bezahlsysteme in Händen von kriminellen gelangt. Über Visa und Mastercard wird munter verschleiert, im Chargebackfall betrügen die Dienstleister mit gefälschten Rechnungen, ein Anbieter aus Kassel versorgt die Dienstleister im Ausland mit psd2 Zugang zu deutschen Bankkonten. Und alle Berufen sich auf die Dienstleistungsfreiheit, was so nicht ganz Korrekt ist, hier müssten die Finanzdienstleistungsaufsichten durchgreifen, macht aber niemand, weil sie angeblich nicht zuständig sind.
Dementsprechend sind die Bezahlsysteme in Händen von kriminellen Händen, und solange die deutschen Behörden nicht eingreifen geht alles munter weiter ....
Zitat von: Ilona am 10 September 2024, 18:00:49
Das wiederum ist nicht erlaubt. Amex hat - nach einem Hinweis von uns - einem Unternehmen das Konto gekündigt. Falls ihr also sowas habt, her damit.
LG Ilona
Hallo Ilona,
ich hatte, bevor ich aufgehört habe zu spielen, noch diverse Einzahlungen bei einem OC.
Da wurden "Giftcards" über Paypal gekauft, welche dann in diesem OC eingelöst wurden.
Als Verwendungszweck wurde dann angegeben, man hätte irgendwelche Onlinespiele zb Fruitchaos,Warzone usw gekauft
Als ich Paypal darauf hingewiesen und die Abbuchungen storniert habe, hat es bei Paypal niemanden interessiert und mir wurde sofort ein Schreiben ihres Anwalts zugestellt mit Androhung Inkasso,Klage usw
LG
Kurze Rückfrage: das war wahrscheinlich kein Casino von der WhiteList? Dann wäre nämlich auch die GGL im Spiel.
Ich kann das sehr gern prüfen, wenn du möchtest. Dann müsstest du mir allerdings die Unterlagen schicken.
LG Ilona
So Leute...ich war schonmal hier, hab mich abgemeldet und jetzt wieder angemeldet. Das hat einen Grund. Mir hat heute jemand etwas erzählt...und das zeigt mal wieder, wie ernst es der Politik mit Spielerschutz ist.
Ich habe heute erfahren, wie man das 1000€ Limit bei Anbieter umgehen kann. Klar, es kann bis 30000 raufgehen. We know. Aber wenn jemand, wie oben erwähnt, kein Geld hat, kann er trotzdem easy peasy deutlich mehr als 1000€ verspielen...theoretisch sogar unlimitiert. Wie? Sag ich natürlich nicht. Aber es geht.
Liebe Ilona, ich hab Dir eine PM geschickt. Ich denke, hier besteht Handlungsbedarf.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich es auch so schaffen würde, das 1000€-Limit zu umgehen. Zumal von der 'Gegenseite' ja auch kein ernsthaftes Interesse besteht, daß ich mich daran halte.
Ich verstehe auch gerade nicht, warum dir das eine 'Meldung' wert ist. Du hättest Ilona auch per PN anschreiben können.
Und warum benutzt du nicht deinen früheren Nicknamen? Die Meisten werden sich das eh denken können.
Der alte Name geht nicht mehr, weil meine Email gehackt wurde...schon vor mehr als einem Jahr. Daher brauchte ich eh eine neue.
Das ist mir eine Meldung wert, weil ich damit nicht gerechnet habe. Ja klar, einige Anbieter halten sich nicht dran und xy. Aber in Theorie kann man unlimitiert weiterzocken. Was soll dann der ganze Quatsch mit der GGL und LUGAS, wenn man es leicht umgehen kann?
Mich hat es schockiert...aber vielleicht bin ich der einzige :)
Ah, okay.
Naja... mich 'schockt' das jetzt nicht. Im Gegenteil - es hätte mich tatsächlich ernsthaft gewundert, wenn das wirklich 'wasserdicht' gewesen wäre. Willkommen im Land der Bürokraten und Hinterwäldler.
Aber stimmt schon, traurig ist es allemal.
Bis jetzt habe ich keine PN bekommen, bin aber an dem Thema sehr interessiert.
LG Ilona
ok, ich schreib nochmal...habs per Email geschrieben, glaub ich. Schau da mal.
Ich kann auch aus dem Umfeld bestätigen, dass es immer noch möglich ist. Das liegt schlichtweg an LUGAS.
Die Anbieter sind bis heute nicht vollständig an lugas angebunden. Also kochen vereinzelte Anbieter weiterhin ihr eigenes Süppchen.
Zitatwie ernst es der Politik mit Spielerschutz ist.
Ich habe heute erfahren, wie man das 1000€ Limit bei Anbieter umgehen kann. Klar, es kann bis 30000 raufgehen. We know. Aber wenn jemand, wie oben erwähnt, kein Geld hat, kann er trotzdem easy peasy deutlich mehr als 1000€ verspielen...theoretisch sogar unlimitiert. Wie? Sag ich natürlich nicht. Aber es geht.
Liebe Ilona, ich hab Dir eine PM geschickt. Ich denke, hier besteht Handlungsbedarf.
So wirklich erschließt sich mir Deine Motivation nicht, das zu posten. Und auch, wer Dir da erzählt hat und warum - und ob die-/derjenige das aus eigener Erfahrung ableitet oder ob DU das versucht bzw. 'geprüft' hast ... für mich alles 'nebulös'. Du schreibst als sei das eine Tatsache, die politischen Handlungsbedarf erfordert und andererseits schreibst Du nicht, WIE das geht, und außerdem lässt Du offen, ob es nur 1 Anbieter betrifft oder der 'Trick' allgemeingültig überall dieses Limit außer Kraft setzt.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto verwirrender ist diese 'Nachricht' für mich. Hat hier der Blinde dem Lahmen über die Straße geholfen? (sorry, das frag' ich mich aber gerade).
Ich schreibe nicht, wie das geht, weil ich nicht will, dass das jemand macht.
Ich hielt das 1000€ Limit zumindest für einen sinnvollen Ansatz.
Und es hat mich geschockt zu erfahren, das es gar kein Ansatz ist, sondern ein Schwachsinn. Das sollte LUGAS oder den Verantwortlichen auch klar sein.
Und warum mir das jemand erzählt hat...ganz einfach. Ich hatte kürzlich das Vergnügen eine Person kennenzulernen, die aktiv im Glücksspielgeschäft arbeitet und Millionen verdient...mit dem Leid anderer. Und wir haben viel geradet, mit mehreren Personen. Und einer hat eben das Thema angeschnitten und erklärt, dass das 1000€ Limit kein Limit ist, wenn man weiß, wie.
Ich sags offen: Das dieser eine Typ sein Geld im Glücksspielgeschäft macht, finde ich scheisse. Dass aber das 1000€ Limit gar keines ist, hat mich irgendwie so sehr geschockt, dass ich es posten musste. Ich kann dagegen nichts machen...ich habe keine Lobby. Aber Ilona vielleicht schon.
Und das die Verantwortlichen von LUGAS, wer auch immer das ist, das so für richtig halten, finde ich noch schlimmer...
Jetzt verstanden?
Ach! Was für'n Zufall, dass ein (Ex-)Spielsüchtiger Mensch eine große Nummer aus der Glücksspielbranche kennenlernt - so was soll es ja auch beim Bäcker oder im Supermarkt geben. Und dass dieser Großverdiener gleich so viel Vertrauen hat, ganz open-minded zu erzählen, wie Spielerschutz aushebelbar ist, lag wohl an der großen Hitze, und dass er wusste, dass er mit Dir auf jemanden trifft, den das brennend interessiert, auch. Ja, manche Menschen haben solche schicksalsträchtigen Begegnungen. Sie gucken sich an und wissen: 'uns verbindet was'.
Hoffentlich hat es Dich persönlich nicht getriggert?!
Ist das nun ein Trick, den Spielende anwenden, um weiterzuspielen - oder wie funzt das? Oder schreiben Spielende den Anbieter an und bitten um buchhalterische Zurücksetzung des Einzahlungsbetrages, um weiterspielen zu können?
Oder zählt das Einzahlungssystem der Anbieter einfach sowieso nicht alles?
Und wie ist das nun bei Dir? Hast Du Dich als Verfechter des Spielerschutzes zu erkennen gegeben?
Naja, egal. Ich war eh nie Online-Spielende.
Aber selbst wenn mir jemand sagte, wie ich beim Aufbuchen in einer Spielothek oder im Casino aus verfügbaren 10,-- Euro 15,-- Euro verzocken könnte, würde mich das nicht reizen. Weil ich schon lange 'trocken' bin und nichts vermisse, schon gar nicht diesen Zockermist. Und kennenlernen möchte ich auch niemanden, der dort Geschäftsführer wäre oder Techniker oder sonstwas.
Wie lange warst Du eigentlich nicht aktiv hier im Forum??
Ja, solche Zufälle gibt es in der Tat. Eine ehemalige Kollegin von mir hat im Urlaub auch mal einen Mitarbeiter einer Pokerplattform kennengelernt. Sie hat sich natürlich nicht zu erkennen gegeben. War auch recht interessant ;-)
LG Ilona
Rubbel, mal eine ernsthafte Frage: Was soll das?
Was interessierst Du Dich so sehr für mein Privatleben? Oder anders: Wer bist du :) Spieler oder Anwalt...
Es geht Dich zwar nichts an, aber ich sags Dir: Ja, es war ein grosser Zufall und nein, wenn Du aufmerksam gelesen hättest, dann hat mir nicht dieser Mensch erzählt, wie man das System aushebelt, sondern ein Freund von mir, der schon seit Jaaaaahren spielt. Und er hebelt es nicht aus, hat es mehr oder minder zufällig entdeckt. Was das jetzt mit Vertrauen zu tun hat, weiß ich zwar nicht, aber ok.
Und ich werde es hier nicht schreiben weil es sicherlich Leute gibt, die das zum Anlass nehmen.
Und sooo brennend interessiert es mich auch nicht. Aber durch Ilona habe ich zumindest eine Möglichkeit, etwas dagegen zu unternehmen. Und das mache ich jetzt.
Und natürlich haben wir über meine Gerichtsfälle gesprochen und was ich von der Branche halte. Warum auch nicht? Es triggert mich absolut nicht. Ob ich es gut finde, was er macht? Nein...
Ach, vielleicht noch was, weil es Dich ja so brennend interessiert. Ich sehe diese Person jetzt fast täglich...
Lugasthinker.... ganz ehrlich, ich denke viele denken was Rubbel schreibt 🙈
Suchst du Aufmerksamkeit ?
Du hättest es ja dann auch nur Ilona schreiben können 😂
Für mich ist es nichts neues, mein Anbieter hatte damals auch einfach auf 30 T hochgesetzt.
Ich finde es gut, wenn man Dinge die man erfährt - möge die Relevanz auch zunächst für viele nicht erkennbar sein - öffentlich macht.
Denn diese sind manchmal auch die Vorstufe für weitere Erkenntnisse - bringen Sachen also ins Rollen.
Und das dann diese Personen "angeprangert" werden, ist in dem Sinne nicht gut, weil es auch vielleicht einige andere davon abhält auch etwas (vielleicht für den ein oder anderen wichtigeres) mitzuteilen...
Für mich ist es beispielsweise neu - und ich wüsste nicht, ob der ein oder andere die "Lücke" nicht "ausnützen" würde (destruktiv), wenn er diese denn kennt...
Wenn sich jemand profilieren will, dann soll er das machen - muss man trotzdem nicht drauf "anspringen" - aber klar, kritisch betrachten sollte man die Dinge immer.
Ilona wird schon wissen ob das Relevant ist oder nicht wenn sie davon erfährt. Ich weiß nicht warum manche Bücher über ein Thema verfassen und Leute angreifen, worüber sie 0,0 Bescheid wissen.
#Rubbeldiekatz
Ich halte es für relevant und ich suche keine Aufmerksamkeit. Kennt mich ja hier niemand. Aber ich sage es gerne nochmal: Ich war so sehr geschockt, was ich da erfahren durfte...das hat meinen kompletten Glauben an zumindest einem positiven Versuch der Regulierung vernichtet.
Und nachdem mich schon das Video des GGL Chefs gewundert hat, wundert mich jetzt gar nichts mehr.
Ich finde, das sollten ruhig alle wissen. Wie es geht, nicht. Aber das es geht und LUGAS es erkennt und es als "passt schon" hinstellt, was man eigentlich problemlos lösen könnte, finde ich sehr enttäuschend. Und vielleicht ist ja auch jemand dabei, der es ebenfalls lösen könnte. Nicht nur Ilona.
Und gerade Rubbel, der/die/das immer kommt mit "ihr müsst mehr unternehmen"...ich habe unternommen. Ich habe es hier geteilt und Ilona geschrieben. Ich hoffe, es wird aufgegriffen und die Lücke geschlossen.
Ach...und es geht hier nicht um "auf 30T" hochgesetzt, sondern um unlimited. Komplette Systemaushebelung - LUGAS sei dank...
Alles gut wird schon was dran sein...
wobei Unterschied 30.000 zu unlimited ist für 0,1 % relevant.
Aber klar wenn man denen was nachweisen kann und an den Karren fahren kann, dann GO
Spielsüchtig, Zugang zu einer Menge Geld und dann unlimitierte Möglichkeiten führt zu dem, was ich niemandem wünsche und was unbedingt verhindert werden sollte.
Aber stimmt...alleine 30k pro Monat ist schon eine Frechheit. Auch 1k ist zu hoch.
Ach...Ilona weiß es jetzt. Daher können wir das Thema auch wieder lassen und warten mal ab :)
Und nu? Gibt es schon neue Erkenntnisse zu diesem Thema?
https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2024/09/fussball-brandenburg-sv-babelsberg-illegale-sportwetten-spielmanipulation.html
Bemerkenswert wie viel jetzt ans Tageslicht kommt und medial wird. Sogar die Polizei wird gerufen. Normalerweise sollte der Amateurebereich spiele aussetzen und so ein Statement setzen. Richtig schwach eigentlich
Was hat Spielmanipulation mit dem BGH-Urteil zu tun?
Wer sagt das ich Spielmanipulation meine?
Es geht darum das die Anbieter die Spiele im Ausland anbieten!
Ich kann mir kaum vorstellen das die Anbieter noch lange die Spiele anbieten werden!
Das kann doch ein Curacao-OC sein. Da wirst du auch nichts gegen tun können. Bis es so weit ist, dass man nur Whitelist-Anbieter erreichen kann, werden noch Ewigkeiten vergehen. Am Ende auch nicht verwunderlich. Illegale Anbieter -> Geld verzocken - Kredit aufnehmen - Für den Staat auch Steuern generiert😂
Und selbst wenn diese Spiele bei dem .com Partner eines Whitelist Casino in GB oder Japan angeboten würden kann das deutsche Gericht und auch der EuGH nicht viel machen. Das muss deren zuständige Stelle benachrichtigt werden und dagegen vorgehen.
Aber gut dass die Vereine da ein Auge darauf haben und diese Typen entfernen.
Guten Morgen, genau das meine ich ja.
Es geht nicht ob die was machen können oder nicht! Das es auch medial wird und die Vereine dagegen an gehen! Nur der Protest muss mehr werden damit die Wetten nicht angeboten werden können!
zu LUGAS gibts erstmal nichts neues. Ilona hätte gerne mehr Infos und ich muss schauen, ob ich die erhalte. Wenn nein, gibts aber auch andere Wege...also abwarten.
Da gebe ich dir Recht. Und das öffentlich damit der Ruf immer schlechter wird.
Wird die nicht arm machen und für den aktuellen Zocker nicht viel bringen, aber eventuell schränkt es auf Dauer die Neukunden Akquise ein.
Wenn das denn so ist sollte es ja ein leichtes sein diesen Klitschen das Handwerk zu legen, wenn man denn will. Ein oder zwei Fake Spieler drauf ansetzen (natürlich keine Süchtigen)die ein paar Monate zocken und irgendwann das Limit kratzen. Dann ein zwei Monate darüber und deinen besagten Trick anwenden. Funktioniert das die Lizenz entziehen. Punkt. Im besten Falle bei mehreren dieser Läden parallel.
Aber hauptsache den Leuten von Anwälten in Schriftsätzen vorwerfen diese wären kriminell bzgl illegalen Spielens.
Hier sind seit jeher abgezockte Profis gegen Amateure unterwegs.
Es ist bestimmt sinnvoll, Behörden, die LUGAS Betreiber oder Ilona über Lücken zu informieren.
Aber im Forum zu beschreiben, wie sich das Limit umgehen lässt halte ich für gefährlich für akut Suchtgefährdete.
Lieber Lugas Thinker,
da schließe ich mich Balduin an. Welchen Mehrwert hat es, wenn du das hier veröffentlichst? Ich verstehe deinen Unmut, wir sollten aber dennoch nicht unnötig Forenmitglieder auf ,,dumme Gedanken" bringen. Vielleicht magst du den Beitrag bearbeiten. Unabhängig davon bedanke ich mich für den Hinweis auf diese dicke LUGAS Lücke. Ihr dürft nicht erwarten, dass sich gleich morgen was ändert. Wir bleiben aber dicht am Ball.
LG in die Runde
Ilona
Hi!
Ich habe mir erlaubt, den Beitrag in einen unsichtbaren Bereich des Forums zu verschieben.
Das hat sich mit Ilonas Beitrag überschnitten ...
Es geht doch aber gar nicht darum, zu veröffentlichen wie man das Limit umgeht. Es geht doch viel mehr darum ob da wirklich was dran ist und ob das auch nicht die Anwälte wissen sollten? Mich interessiert nicht wie man das umgeht. Ich hätte einfach nur gern gewusst ob da überhaupt was dran ist.
Dass das hier nicht veröffentlich wird wie das geht sollte eigentlich jedem klar sein :D Das wäre kontraproduktiv..
Auch wenn Anwälte davon wissen, benutzen Spieler bewusst den Bug, dementsprechend dürften die Anbieter raus sein was eine Erstattung betrifft bzw. raus aus der Haftung sein. Kontraproduktiv ist es natürlich, da müssen längere Löschfristen her, bzw. die persönlichen Daten verknüpft mit dem Limit über einen längeren Zeitraum gespeichert werden.
Das ist es, was ich eingangs meinte - warum schreibt er hier eine 'Meldung' rein, statt Ilona einfach eine PN zu schicken?
Und ja, BadSlot hat ebenfalls recht. Eine bewußte Umgehung der Sperrmechanismen gilt als Manipulationsversuch seitens des Spielers, und jegliche Ansprüche wären damit hinfällig. Ich weiß nicht, ob das hier auch in den AGB steht, im UK-Sperrsystem steht diese Klausel zumindest auch explizit drin, um bei sowas Regreßansprüche auszuschließen.
Damit ist eine Veröffentlichung solcher 'Fehler im System' doppelt kontraproduktiv.
... noch eine kleine Ergänzung von mir. Wir sind auch dankbar für diesen Hinweis, weil von uns trotz langjähriger Erfahrung in diesem Feld, niemand auf diese Möglichkeit gekommen wäre. U. a. auch darum ist die enge Vernetzung und der enge Austausch zwischen Betroffenen und Profis so wichtig. Gemeinsam können wir den Spielerschutz verbessern.
Nächste Woche berichte ich euch dann von einem neuen Projekt, bei dem ihr auch eine Rolle spielt bzw. spielen könnt.
LG Ilona
Vllt wird LUGAS jetzt diese Klausel übernehmen (wenn es diese noch nicht gibt), lässt aber die Möglichkeit der Manipulation weiterhin zu.
Hä?? Genau!
Schliesslich sollte die Schließung des Bugs ein leichtes sein...
Es geht bei dieser Klausel in erster Linie vielmehr darum, daß LUGAS oder OASIS es nicht selbst in der Hand hat, daß der Betreiber sich am Ende tatsächlich an die Vorgaben hält.
Aus demselben Grund wollen sie auch verhindern, daß Spieler bewußt nach einer 'Lücke' suchen.
-- Um Regreßansprüchen vorzubeugen.
Das ist also nicht "Hä?", sondern durchaus sinnvoll von deren Seite her.
-Edit-
Hab's mal gesucht, hier ein Auszug aus den AGB (https://www.gamstop.co.uk/terms-of-use) des britischen Sperrsystems:
Zitat
...
Your Responsibility
You understand that self-exclusion using GAMSTOP is intended to be an aid to help you manage your use of online gambling websites. It is not intended to function as a replacement for willpower, is not foolproof and as mentioned above, we cannot guarantee that it will always result in you being denied access to gambling websites.
Your self-exclusion using GAMSTOP will be most effective if you do not try to work around the exclusion measures GAMSTOP has put in place. You agree not to attempt to register new gambling accounts, log in to any of your existing accounts, or in any other way try to circumvent GAMSTOP's mechanisms for the duration of your self-exclusion. You are entirely responsible for any actions you take designed to circumvent any self-exclusion registered with GAMSTOP.
You accept that GAMSTOP may not be as effective in circumstances where it has received inaccurate, incomplete and out-of-date information or where there are differences between account details. GAMSTOP may also not be as effective when you attempt to work around the exclusion measures GAMSTOP has put in place.
...
Zitat
...
Ihre Verantwortung
Sie akzeptieren, daß ein Selbstausschluß via GAMSTOP (der Name des britischen Sperrsystems) eine Hilfestellung im Umgang mit Ihrer Nutzung von Glücksspielwebsites ist. Es ist nicht dafür gedacht, als ein Ersatz für Willensstärke zu fungieren, ist nicht narrensicher, und, wie eingangs erwähnt, können wir nicht dafür garantieren, daß man Ihnen zukünftig jederzeit den Zugriff auf Glücksspielseiten verweigern wird.
Ein Selbstausschluß über GAMSTOP ist am Effektivsten, wenn Sie gar nicht erst versuchen, einen Weg zu finden, die Schutzmechanismen, die durch GAMSTOP zur Anwendung kommen, zu umgehen.
Sie erklären sich damit einverstanden, nicht zu versuchen, neue Benutzerkonten zu erstellen, sich in ein bereits bestehendes Konto einzuloggen, oder GAMSTOP's Mechanismen für die Dauer Ihrer Selbstsperre in irgendeiner anderen Weise zu umgehen. Sie sind selbst vollumfänglich verantwortlich für jeden Versuch, den Sie unternehmen, um die Maßnahmen zu untergraben.
Sie akzeptieren, daß die Effizienz von GAMSTOP nicht mehr vollumfänglich gewährleistet ist, sollten Ihre Daten unvollständig oder veraltet sein, dasselbe gilt für abweichende Angaben bei verschiedenen Konten.
GAMSTOP ist ebenfalls deutlich weniger effektiv, sollten Sie versuchen, die Schutzmechanismen zu umgehen.
...
Ich bin mir ziemlich sicher, daß der hiesige Datenbankbetreiber sich rechtlich ähnlich absichert.
Aber wir schweifen ab, ursprünglich geht es ja darum, was man hier offen posten sollte - und was nicht.
Ilona zu informieren war gut und richtig, aber hier hat das nichts zu suchen.
Hi!
GB ist nicht mehr in der EU!
ZitatSie erklären sich damit einverstanden, nicht zu versuchen, neue Benutzerkonten zu erstellen, sich in ein bereits bestehendes Konto einzuloggen, oder GAMSTOP's Mechanismen für die Dauer Ihrer Selbstsperre in irgendeiner anderen Weise zu umgehen. Sie sind selbst vollumfänglich verantwortlich für jeden Versuch, den Sie unternehmen, um die Maßnahmen zu untergraben.
Woran erinnert mich das bloß? Ah ... ja ... moment noch ... es kommt aus der Versenkung an die Oberfläche ... Das erinnert mich an die Aussagen der GI!
Es wird jede eigene Verantwortung abgelehnt und sie auf die Schulter der Glücksspieler gelegt!
Dabei wird aber gerne vergessen, dass unsere Handlungen von unseren Gefühlen gesteuert werden und die sind suchtinfiltriert!
Wenn es da eine Lücke bei LUGAS gibt, dann muss die vom Gesetzgeber geschlossen werden ... Dazu müssen die Hinweise aber von LUGAS selbst kommen ... nicht von den Glücksspielern oder den Fachverbänden.
warum sollte ein Spieler raus sein. Es gibt schon genug Urteile, in denen es keine Rolle spielt, ob der Spieler wusste, dass das Glücksspiel illegal ist oder nicht.
In den AGB der Wettbüros steht übrigens so viel Müll drin, der hält eine AGB-Prüfung eines Gerichts meistens nicht stand.
Sinngemäß findet sich stets der Hinweis, daß der Anbieter ohne Angaben von Gründen auch nachträglich den Gewinn nicht auszahlen braucht.
Sinngemäß findet sich stets der Hinweis, daß, wenn der Anbieter beim Spieler ein spielsüchtiges Verhalten feststellt, der Spieler lediglich Anspruch auf den Wetteinsatz,
aber nicht auf den Gewinn hat.
Auch unwirksame Abtretungsverbote finden sich stets in den AGB wieder.
Bei manchen Anbietern mußt du innerhalb von wenigen Tagen den Gewinn abholen, sonst verfällt er.
Alles abgesegnet von den Glücksspielbehörden, da die die AGB meines Wissens vorgelegt werden müssen.
Beim Lotto hast drei Jahre Zeit, deinen Gewinn abzuholen und bei solchen Vereinen nur wenige Tage. Lächerlich.
Von daher ist die Rechtsprechung, in denen sowohl der Anbieter als auch der Zocker, der weiß, dass das Glücksspiel ilelgali ist und daher die Verträge rückabwickelt werden müssen,
zu begrüßen.
Der Anbieter kann jederzeit sein illegales Angebot einstellen, der Süchti nur eingeschränkt.
Hier geht es ja weiter oben um eine Selbstsperre und nicht um eine Kontoschließung ohne Selbstsperre. (Oasis halte ich für gut...bisher 🤡)
Und ich habe LUGAS jetzt selbst angeschrieben und generell darauf hingewiesen und um ein Statement gebeten. Eigentlich sollte das klar sein, dass das so nicht geht und es sollte schleunigst gelöst werden.
Wie lange muss man als Selbstständiger nochmal seine Steuerunterlagen lagern, bevor man sie vernichten kann??? Ach ja, 10 Jahre.
Gitb es nicht auch eine Telefonnummer? Dann ruf ich da nachher mal an.
Wie Rubbel immer sagte: Handeln.
PS: Der Fisch stinkt vom Kopf
@voelligegal
Das steht in den AGB des Sperrsystems, nicht in denen eines Anbieters.
ZitatWoran erinnert mich das bloß? Ah ... ja ... moment noch ... es kommt aus der Versenkung an die Oberfläche ... Das erinnert mich an die Aussagen der GI!
Es wird jede eigene Verantwortung abgelehnt und sie auf die Schulter der Glücksspieler gelegt!
Das ist richtig, aber zumindest in UK kommen die Anbieter auch damit durch, indem sie dem Spieler 'Vorsatz' unterstellen, und sich genau auf diese Klausel berufen - mit der sich der Spieler bei Einrichtung der Sperre ja einverstanden erklärt hat, da er die AGB akzeptiert hat.
Ich könnte suchen, und dazu ein paar Threads aus englischsprachigen Foren verlinken, aber ich sitze gerade im Urlaub am Strand. Ich denke, es ist auch so verständlich, worauf ich hinauswill - diese Läden waren schon immer 'schwer zu fassen' - und werden es auch weiterhin sein. Eben weil eine große Lobby, viel Geld, und eine Menge Erfahrung dahintersteckt.
Dabei ist EU oder nicht auch unerheblich. Grenzen interessieren die ja nunmal bekanntlich wenig.
Es hat auch nichts mit meiner persönlichen Meinung zu tun. Wollte nur darauf hinweisen, daß es neben der 'Triggergefahr' durchaus auch rechtliche Gründe gibt, sowas nicht offen zu posten.
Das war eigentlich alles.
Ja, der Fisch stinkt vom Kopf.
Das wird sich aber auch nach einer Legalisierung nicht ändern.
Wessen Idee war das doch gleich?
-.-
es ist ja gelöscht...
und ja, machen und dann verklagen geht nicht. Da wird man sich abgesichert haben. Aber ich kann meinen Kumpel fragen, ob der Verluste gemacht hat und LUGAS verklagen will :)))))
Das wäre amüsant - und vielleicht merken sie es dann :) und es wäre eine Lücke weniger im System.
Hätte mal eine Frage.
Es gibt ja derzeit einen Anbieter, der seine Lizenz verloren hat. Kann es dann sein, dass die Lizenz seit Erteilung niemals gültig war? Ich habe nämlich nach Lizenzerhalt angefangen dort zu zocken und somit keine Chance auf eine Rückforderung. Wenn die Lizenz aber nie gültig war, würde es sich zu meinen Gunsten drehen. Womöglich nur Wunschdenken.
Ich bin momentan bei drei Anbietern angemeldet und mehr oder weniger aktiv.
Zwei davon ausschließlich für Pferdewetten, der andere für Sportwetten.
Alle drei Anbieter befinden sich auf der Whitelist und sind demnach auch mit LUGAS verbunden.
Mindestens einer davon nimmt das ganze allerdings nicht sehr ernst.
Ich kann bei allen drei Anbietern gleichzeitig zocken.
Die vorgeschriebenen 5 Minuten Pause, wenn man sich bei einem Anbieter abmeldet, gibt es bei mir nicht.
Ich habe letztes Jahr mein Limit durch Bonitätsprüfung erhöhen lassen.
Ich bin mir nicht mehr sicher wie die damals ablief. Entweder über einen Kontoblick oder Schufa-Abfrage.
Der Anbieter, über den ich die Erhöhung eingeleitet habe, interessiert sich für gar nichts.
Ich habe dort weder ein monatliches, noch wöchentliches Limit.
Werde für Einzahlungen, Verluste oder Einsätze. Alle Felder sind ,,leer".
Ebenfalls ist es bei diesem Anbieter möglich, per Kreditkarte/Girokonto die nicht auf meinen Namen laufen einzuzahlen.
Einen Hinweis, wieviel man die letzten 30 Tage gesetzt, gewonnen oder verloren hat, findet man dort ebenfalls nicht.
Beim anderen Anbieter sind mir bisher zwar noch keine Verstöße aufgefallen.
Allerdings gibt es dort eine Besonderheit.
Das Verlustlimit darf dort maximal 20% des Einzahlungslimits betragen.
Den Sinn dahinter habe ich nicht verstanden.
Beim dritten Anbieter ist mir noch nichts aufgefallen.
Galileo, Du bist hier in ein Forum für Sucht und schreibst das Du weiterhin zockst?
Gerade die Beschreibung das dort keine Mechanismen vorhanden sind, könnte dazu triggern, dass man sich irgendwo anmeldet und mal selbst prüfen will und dann ist der Weg ein kurzer.
Und wie sollen die drei einen Echtzeitabgleich machen, ob du bei allen drei gleichzeitig zockst?
Zu den AGB Thema: AGB sind nicht das ultimative Mittel und wehren alles ab. Man kann dort sonst einen Scheiss rein schreiben, aber es hat noch lange keine Gültigkeit.
Somit auch das von Tal zitierte.Ist zwar toll das die das dort so schreiben, aber die Verantwortung kann nicht auf den Spieler abgewälzt werden.
Ich bin mir sicher das dies so vor einen Gericht nie Stand haben würde.
Zitat von: altobelli am 18 September 2024, 08:42:23
Und wie sollen die drei einen Echtzeitabgleich machen, ob du bei allen drei gleichzeitig zockst?
Was ist das für eine Frage???
Hast du dich überhaupt informiert was LUGAS ist? Welchen Zweck es erfüllen soll???
Ich schätze nicht.
Alle Whitelist-Anbieter müssen mit LUGAS verbunden sein.
Dort werden sämtliche Daten der Spieler gesammelt.
Vor jeder Einzahlung, jeder Wette wird eine Abfrage an LUGAS gestellt, ob das jeweilige Limit erreicht ist.
Gleichzeitig wird das Spielverhalten genauestens protokolliert.
Was wird gespielt, wie lange wird gespielt, Einsätze usw.
LUGAS soll dafür sorgen, dass man eben nicht bei mehreren Anbietern gleichzeitig eingeloggt ist.
Und wenn man sich bei einem Anbieter ausloggt, ist eine gesetzliche 5 Minuten Frist vorgeschrieben, bevor man sich beim nächsten einloggen kann.
Edit:
Hier steht alles wichtige drin
https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/fuer-gluecksspielanbieter/aufsichtssysteme
Hallo zusammen,
ruhig Blut und nicht alles vermischen.
Es ist so, dass AGBs immer nur für die Firma gelten, zu der sie gehören. Und sie dürfen nicht einfach irgendeinen Unsinn enthalten, weil sonst pfiffige Verbraucherschutzverbände die Klauseln abmahnen und wegklagen können. Falls ihr also sowas entdeckt und es den Spielerschutz aushebelt, sagt Bescheid, wir prüfen das dann.
Und die Bestimmungen zu LUGAS sind keine Kann- sondern Mussbestimmungen. Falls da was nicht eingehalten wird, bitte direkt ohne Umweg bei der GGL melden. Die Speicherfristen dort sind leider so kurz, dass man nachträglich nichts prüfen kann. Das heiß ihr müsst das direkt melden und zwar nicht anonym sondern namentlich. Dann kann das live gecheckt werden. So ganz verstehe ich nicht, warum das nachträglich nicht auch mit der Auswertung der Kontodaten geht. Gerichte erkennen das ja auch an.
Nun zu deiner Situation Galileo. Als ich deinen Post las, gingen mir verschiedene Gedanken durch den Kopf. Ich dachte: ,,Ist er evtl. Testkäufer für einen Verbraucherschutzverband? Warum macht er diese Vergleiche? Hat er zu viel Geld und verspielt es aus Langeweile? Was ist los? Weiß er, wo er hier ist?"
Erzähl doch mal bitte was zu deinem Hintergrund, damit die Spekuliererei aufhört.
Alles Gute!
LG Ilona
@altobelli
Die Verantwortung wird seitens der Datenbankbetreiber auf Spieler und Anbieter 'abgewälzt', bzw. eher deren 'volle Kooperation' für eine vollumfängliche Funktion vorausgesetzt, denn es ist nunmal Fakt, daß LUGAS und auch OASIS nur dann 'greifen', wenn beide Seiten es auch zur Anwendung bringen.
Meine Datenbank kann noch so gut und wasserdicht sein - dennoch ist es Voraussetzung, daß sie auch ordnungsgemäß abgefragt wird. Und darauf hat der Datenbankbetreiber keinen Einfluß.
Es muß also in irgendeiner Form eine Klausel geben, die den Datenbankbetreiber aus der Haftung nimmt, wenn eine der beiden anderen Parteien vorsätzlich Schritte unternimmt, diese Funktion zu umgehen.
Anders gesagt:
Ja, es ist eine Muß-, und keine Kannbestimmung, aber wenn der Anbieter trotzdem gar keine Datenabfrage macht, kann LUGAS wohl kaum etwas 'dafür'.
Und wenn ein Spieler bewußt nach genau so einer Lücke sucht, ebenfalls.
Nun sagt der Anbieter natürlich nicht "Oh, wir haben doch tatsächlich vergessen, eine Abfrage zu machen.", sondern eher "Spieler X hat bewußt versucht, uns auszutricksen, und es ausgenutzt, daß das System wegen Wartungsarbeiten gerade nicht 100%ig funktioniert."
Gehe da mal gegenan... viel Spaß.
Denn Fakt ist ja nunmal, daß du trotz Sperre einen Anmeldungsversuch gemacht hast, obwohl du dich einverstanden erklärt hast, dies zu unterlassen.
Leute, wacht auf. Das ist die GI, und nicht irgendwelche Kleinkriminellen. Die haben jahrzentelange Erfahrung in 'Schlüpfrigkeit' - und dem Verdrehen von Tatsachen.
Zumindest machen sie es in UK so.
Aber ja, Ilona hat recht. Hier ist es vielleicht anders formuliert. Diskutieren bringt auch nichts. Da ist schnelles Handeln gefragt, denn auch (oder gerade) das Nicht-Abfragen ist ein Verstoß gegen die AGB.
Hallo :)
ich möchte 'Galileo' danken für seine Offenheit. Warum? Weil diese Offenheit mehr Einblick in die Thematik der Schutzmechanismen für Glücksspieler/innen gibt und auch mal ein paar Dinge - hier durch Ilona und TAL - klargestellt werden ... nämlich, dass es sinnentleert ist, Schutzsoftware umgehen zu wollen, und noch weniger Sinn hat es, dann darüber empört zu sein, dass es evtl. Lücken gibt. Denn was hilft dem Süchtigen, sich darüber zu schützen, wenn der Schutz eigentlich mit Ärger darüber verbunden ist, auf das Suchtmittel zu verzichten. Und ich gehe davon aus, dass manch jemand gezielt auch noch in OCs zockt, die nicht auf der Whitelist stehen. Von daher ... immer ans Glashaus denken, bevor die Steine fliegen!
Ich sehe unsere Gemeinschaft hier auch als so etwas wie eine Arbeitsgruppe, und nicht wie eine Versammlung lauter geläuterter Ex-Süchtiger. Zwar habe ich auch gedacht: 'Nanu? G. zockt noch?' Aber mal ehrlich: Es gibt - vor allem in diesem Thread so viele Menschen, die sich nur noch beklagen über das Böse, das überall lauert, und sich selbst lauthals bedauern, abgezockt worden zu sein ... und alle scheinen vergessen zu haben, dass sie mal echt gierig waren nach dem schnellen Geld, dass sie reich werden wollten, ohne was an Arbeit dafür zu erbringen, etc. Es wird nur noch auf's eigene Recht gepocht, zur Rechenschaft gezogen - und alles andere an eigener Meinung verkneife ich mir jetzt mal.
Nur noch ein Hinweis: Dieser Thread ist, glaube ich, der längste ... außer evtl. der von 'Freitagessen'?!
Andere Threads, in denen Menschen von sich selbst und ihren Kämpfen gegen die Sucht schreiben, werden großteils elegant umschifft und unbeantwortet gelassen.
Bitte denkt daran, dass DAS das Wichtigste ist: Die Suchtgedanken auszuhungern, das Leben zu verändern, andere Prioritäten zu setzen, überhaupt wieder 'neu' leben zu lernen!
@Tal
Nicht nur ein Verstoß gegen die AGB. Auch gegen die (Neben)Bestimmungen der Erlaubnis.
LG Ilona
Ja, das natürlich auch.
Das wäre hier auch das, worauf es hauptsächlich ankommt, wenn man den Anbieter 'zu fassen kriegen' will. Denn der hat sich genauso damit einverstanden erklärt, wie der Spieler - und das nicht nur beim Datenbankbetreiber selbst, sondern in erster Linie eben auch gegenüber der Behörde, die die Lizenz erteilt hat.
@Rubbel
Danke. Ich stimme dir absolut zu. Sowas denke ich ehrlich gesagt auch oft.
Und nur mal nebenbei bemerkt... der Thread von 'digger' ist nichtmal in den Top10.
@Rubbel und Tal
Das dürft ihr nicht vermischen! Man kann durchaus anmerken dass viele sich null für die Threads interessieren bzw nicht daran teilnehmen, jedoch ist das hier für viele eine Art Hoffnungsrubrik um später auch real wieder leben zu können. Ich kann mich damit abfinden und wie auch immer dieses oder jenes gegen die Sucht unternehmen und spielfrei werden, aber wenn der permanente Gelddruck da ist macht es das nicht einfacher.
Erholung wie bei dir Tal in deinem Urlaub würde vielen gut tun ist aber vermutlich bei den meisten nicht drinnen. Natürlich wünsche ich Dir einen wunderschönen Urlaub! Nicht falsch verstehen.
Hi Roy!
ZitatIch kann mich damit abfinden und wie auch immer dieses oder jenes gegen die Sucht unternehmen und spielfrei werden, aber wenn der permanente Gelddruck da ist macht es das nicht einfacher.
Natürlich macht es das einfacher ... Ich lerne doch gerade mit meinen Gefühlen umzugehen, wenn ich etwas gegen meine Sucht unternehme.
Ich darf meine Sorgen mit anderen teilen und ich kann ggf. auf die Erfahrungen anderer zugreifen, die mir in meinem Leben Erleichterung verschaffen.
Es ist hier nicht das erste Mal, dass ich diese Aussage hier lese. Es ist aber niemals das Problem die Kraft zu finden, etwas gegen die Sucht zu unternehmen ... es ist das Anfangen damit. Es macht nämlich etwas mit mir. Ich muss mich Ängsten stellen ... meinen Glaubenssätzen ... meinem Selbstbewusstsein und vieles, vieles mehr. Das sieht wie ein unüberwindbarer Berg aus. Er kann aber Schritt für Schritt überwunden werden.
Beginne ich damit aber nicht, verschwindet der Berg auch nicht und ich selbst stehe im Bereich der Sucht fest!
Wer also nicht schon Unterstützung vor Ort erhalten oder gefunden hat, der sollte sich genau darum kümmern. Jetzt! Nicht morgen oder übermorgen oder in X Jahren, wenn irgendein Anbieter sich erbarmt einen Bruchteil der Verluste zu überweisen.
@Galileo
Auch von mir ein Dankeschön für Deine Aufrichtigkeit! Ich kann Dir nur anraten auch etwas gegen Deine Sucht zu unternehmen. Wenn Du einerseits CB betreibst und andererseits das Geld auch wieder verspielst, schadest Du letztendlich Dir selbst umso mehr. Wenn die Zeit kommt, wo Du das auch emotional realisierst, wirst Du Dir sicherlich immenso Vorwürfe machen im Sinne von: Wie konnte ich nur?!
Das wird kein Zuckerschlecken und je länger Du wartest, desto schmerzlicher wird die Erfahrung.
Vllt schreibe ich am Wochenende mal ein paar Zeilen über mich.
Habe gestern damit angefangen und wieder verworfen.
Heute erneut begonnen, aber nicht zu Ende gebracht.
Das wäre schön Galileo. Mach dir aber nicht soviel Druck. Du musst hier keinen perfekten Text abliefern.
LG Ilona
Hi Olli,
selbstredend ist die Spielfreiheit erlangen das wichtigste. Habe ich auch in keinem Satz behauptet. Das wie muss jeder für sich finden und konsequent durchziehen. Mir ging es ausschließlich darum dass oft die eigene Sucht bekämpfen, andere hier zu unterstützen und in diesem Hoffnungsthread zu schreiben vermischt wird. Und Geldsorgen haben mit Sicherheit viele wieder dazu veranlasst das Glück erneut zu versuchen. Dieser Druck kann auch viel negatives bringen. Nicht mehr und nicht weniger hat meine Aussage bedeutet. Ansonsten siehe meinen ersten Satz.
Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt auf diesen Quatsch eingehe, aber ich bin gerade betrunken, und es fällt mir schwer, meinen Unmut über diesen pathetischen Opfermüll für mich zu behalten.
Auch wenn ich es morgen bereuen werde...
Wo fängt für dich denn 'Vermischen' an, und wo hört respektive das 'Anmerken' auf? Bei einer nachträglich eingefügten Randnotiz?
Oder geht es etwa gar nicht darum, sondern um etwas gänzlich Anderes... wofür es einen 'Aufhänger' benötigte?
Ja, ich kann heute am Strand liegen, und es ist mir egal, was die GI gerade wieder ausheckt.
Dabei lese ich euer Selbstmitleid und die Schuldzuweisungen, und bin heilfroh darüber, daß ich heute nicht mehr so denke. Das war nämlich ziemlich scheiße, und hat mich hauptsächlich selbst ausgebremst. Aber darauf ist Olli ja schon ausführlich eingegangen.
Ich schreibe also hauptsächlich nur noch in diesem Threads, um auf irgendwelche Utopien oder Luftschlösser hinzuweisen, alles Andere ist mir schon längst zu anstrengend geworden.
Aber... Gott, dieses Drama geht mir so dermaßen auf den Keks. Scheiß drauf, was soll's...
Also nur mal zum Verständnis... bin mir da nicht ganz sicher... sollte ich dich jetzt bemitleiden, oder vor Erfurcht erstarren, weil du ja so ein schlimmer Finger bist?
Und kann ich irgendwas dafür, daß du Mist gebaut hast? Aber der Ansatz ist zumindest typisch.
Urlaub hätte mir auch damals sicher gutgetan, ging aber nicht. Ja, warum nur? Vielleicht, weil ich der Meinung war, mein Geld lieber verspielen zu wollen, und dann feststellen mußte, daß ein Fingerschnips oder eine tolle Story nicht ausreicht, das schnell wieder 'hinzubekommen'?
Und weißt du, wie lange ich gebraucht habe, um zum Status Quo zu kommen? Sogar noch bis vor etwa fünf Jahren wäre Urlaub für mich nicht drin gewesen.
Und ich bin seit fucking 17 Jahren spielfrei!
Erzähl mir also verdammt nochmal nicht, was es bedeutet, um seine Existenz zu fürchten, mit Nichts auf der Straße zu sitzen, und täglich mit finanziellem Druck und Angst vor Rückfällen umgehen zu müssen.
Ehrlich. Wenn ich hier sebstmitleidige Jammertiraden lese, hoffe ich immer nur inbrünstig, daß kein Außenstehender mitliest, und eventuell einen falschen Eindruck davon bekommt, was es wirklich bedeutet (nicht finanziell), sich aus diesem Loch rauskämpfen zu müssen.
Denn alles, was ihr hier in eurer 'Hoffnungsrubrik' tut, ist euch darüber zu beschweren, daß keiner sich dafür zuständig sieht, euren selbstverzapften Problemberg unter den Teppich zu kehren.
Dieselben weißen Ritter, die in ihrem Vorstellungsthreads (sofern sie überhaupt einen machen), dramatriefend davon schwafeln, wie sie allen helfen wollen, die Gesellschaft schützen, den Anbietern 'das Handwerk' legen - und das natürlich völlig selbstlos...
... müllen anschließend sämtliche Threads der CB-Ateilung damit voll, wie sie sie auf ihr Geld warten, wer Schuld daran ist, wer alles 'verantwortlich', und daß sie sämtliche Juristen, Beamten und Politiker in der Pflicht sehen, sich des armen Opfers, das sie sind, anzunehmen. Pro bono natürlich, das versteht sich ja von selbst. Immerhin geht es um die "Gerechtigkeit'.
Das ist nicht altruistisch, sondern ein ziemlicher Egotrip, denn es geht demjenigen dabei einzig und allein um den eigenen Vorteil, und nicht um den vorgeschobenen Spielerschutz.
Wer mir hier also sein ganz persönliches Interesse als einen heroischen Kampf für die Gesellschaft verkaufen will - sorry Leute, aber da bekomme ich 'Plaque'.
Genau das ist nämlich ein Paradebeispiel für 'sich selbst aus der Verantwortung ziehen'.
Ajo, ich habe fertig.
Ach ja, bevor ich's vergesse: Das bitte natürlich auch nicht falsch verstehen, denn tief im Inneren bemitleide ich euch wirklich ganz furchtbar.
;D
Hi TAL,
ich finde das völlig okay, denn in Deinem Text steckt viel Wahres, vor allem, was die Verantwortlichkeit und den plötzlichen Gerechtigkeitswunsch betrifft.
Und, lieber Roy, was Du da beschreibst an Versuchen, wegen Geldmangels doch wieder zu zocken, das ist 'Chasing', ein Teil des Suchtpakets. Davon ist wohl dringend abzuraten, denn das Hinterherjagen nach Verlusten, genau wie das Abkürzen von Verschuldungen, ist absolut gefährlich und macht zudem absolut fix und fertig, nervlich, psychisch ...
Und auch ich hatte viele Schulden. 6 oder 7 Jahre (oder 8 oder 9?) habe ich deshalb mit absolut wenig Geld leben müssen, und das mit 'Kind'. Und Scham und Schuldgefühlen ggb. meiner Tochter. Ich bin sicher, ich wäre nicht so sattelfest wie ich bin heute, wenn ich das Zurückzahlen der Kredite/Schulden durch eine Art 'Cashback' oder irgendeinen Erlass erreicht hätte.
Und ... vielleicht projiziere ich jetzt damit nur auf Andere, und alle sonst ticken anders ...
Ich glaube, dass ein nachhaltiges Lernen und 'Sich-Abwenden-von-der-Sucht' nur durch volle Verantwortungsübernahme passieren kann.
Wer das 'mal schnell' mit ner Erbschaft, CB, nem Geschenk von Eltern o. Großeltern wieder auf 'Null' bringen kann, will und wird, hat es da viel schwerer. Von daher lohnt sich das Akzeptieren der Suchtauswirkungen und das Geradestehen dafür länger, lang, nachhaltig.
(liebe TAL, ich denke nicht viel anders und ohne Alk ;D )
Hallo Rubbel, hallo Tal,
ich habe Gestern von einer Freundin (Spielerin) gehört, daß Cash Back nur möglich ist, wenn das Geld an Angehörige gezahlt wird, die das treuhändlerisch verwalten. Sie mein, wenn es direkt an Spieler gezahlt wird, wandelt es sich wieder alsbald in _Spielgeld.
Persönlich gesehen, habe ich mit dem Thema zum Glück noch keine Erfahrungen machen brauchen. aber auch ich wollte einmal einen kleinen Beitrag zu demem Tread beitragen.
Gute Nacht
Andreas
Hi Roy!
ZitatDas wie muss jeder für sich finden und konsequent durchziehen.
Genau das ist der Punkt! Jeder braucht seine Zeit, um diesen Punkt zu erreichen! Genau daher bin ich hier und Tal, Rubbel, Andreas und viele viele mehr, die die Sucht schon lange zum Stillstand gebracht haben. Wir wissen sehr wohl, wie es ist Zeit zu schinden und in Prokrastination zu schwelgen. Es gibt so viele Ablenkungen und so viele Ausreden.
Da brauche ich nur an meine ersten Versuche in meiner SHG zu denken, als ich die Gruppe als Alibi mißbraucht hatte. Mit einer Seelenruhe vom Feinsten haben die "alten Hasen" ihre Wege aus der Sucht geschildert und erzählten von ihren Erfahrungen aus Denken, Fühlen und Handeln.
Und ich dachte bei mir: Was wollen die von mir? Ich sitze hier doch meine Zeit ab! ICH MACHE DOCH WAS!
Ne, ne ... da war ich auf dem Holzpfad ...
ZitatMir ging es ausschließlich darum dass oft die eigene Sucht bekämpfen, andere hier zu unterstützen und in diesem Hoffnungsthread zu schreiben vermischt wird.
Der Mittelteil ist sehr interessant ... altruistisch ... selbstlos ... und so etwas von ablenkend von "sich mit sich selbst auseinander setzen". Darum geht es ja in der Suchthilfe! Wenn ich mich auf den ersten Teil des Zitates konzentriere, dann helfe ich automatisch auch anderen. Da braucht es keinen Vorsatz. Wenn Du trockenes Laub und Feuer zusammenbringst, dann wird das Laub brennen, ob Du das nun noch möchtest oder nicht. Da ist jede gute Absicht irrelevant. Wennn Du es aber herumdrehst und nur beabsichtigst, das Laub und das Feuer zusammen zu bringen ... [ohne weitere Worte]
Hoffnungsthread? Das hier? Echt jetzt?
Hier wird gechast, dass sich die Balken biegen. Hoffnung spielt hier eine untergeordnete Rolle.
Oh, ich weiss sehr wohl noch, wie es ist, kein Geld zu haben und nicht zu wissen, wie der Monat überstanden werden soll, der teils noch gar nicht angefangen hatte. Ich weiss aber auch mittlerweile die andere Seite der Medaille zu sehen und zu schätzen. 1 Jahr und 6 Monate noch, und die letzten knapp 15.000 € Restschuld des Hausbaukredites sind abbezahlt. Seit 2009 läuft die Abzahlung und trotzdem konnte ich noch so viel Geld verdienen, auch mit Nebenjobs, dass ich nicht nur gut leben, sondern auch noch ins Häuschen investieren konnte. Ich sehe jeden Tag, was ich durch meine Spielfreiheit erreicht habe. Ich wohne sozusagen in meinem Erfolg!
Mein Rat an mein jüngeres Ich bei einer Zeitreise würde lauten: Packe Deine Sucht bei den Hörnern ... es lohnt sich! Traue Dich, Du wirst nicht gefressen. Fange an, Dich selbst wichtig zu nehmen!
Ich weiß nicht, ob ich nicht trotzdem den tippenden Finger an der Stirn ernten würde ... aber ich würde es versuchen ,,, genau wie hier ... !
Ok ich bin anscheinend zu blöd das rüberzubringen was ich wollte. Liebe Damen ich wollte euch natürlich nicht zu nahe treten falliich das mit meinem Geschmiere getan habe entschuldige ich mich dafür.
Das soll es auch gewesen sein, ich bin da jetzt raus um nicht noch mehr zu verwirren.
Können wir bitte wieder zurück kommen zum Thema und das jemand hier die anderen Informiert wenn es Neuigkeiten von BGH, EUGH oder zu seinem Verfahren gibt was für uns alle relevant sein könnte!? Oft hat mir der eine oder andere Hinweis hier geholfen und ich denke das geht vielen so.
Diese Vorwürfe bringen doch niemanden was egal von welcher Seite. Wir sind alle hier weil wir was ändern wollen oder schon geändert haben und damit anderen helfen wollen. Wir alle möchten eine bessere Zukunft, finanziell aber auch spielfrei also nehmen wir uns an die Hand und lernen gemeinsam und entwickeln uns weiter.
Ich kann durchaus verstehen das für viele dieser Thread als eine Art Hoffnung gesehen wird, aber dazu gehört auch an sich zu arbeiten das nicht das Geld wieder zurück an die Casinos fließt.
Aber natürlich, Schadensmeldung. Diese ach so konstruktive und wichtige Informationsquelle zuzuspammen war nicht meine Absicht.
Aber zum Glück ist hier ja wenigstens ein Erwachsener anwesend, der die Stimme der Vernunft reinbringt.
Amen.
Ja, lassen wir das. Ich habe auch hier schon erlebt, wie sich der Fokus für den Ein oder Anderen mit der Zeit verändert hat. Mal geht es - und mal nicht. Darauf habe ich halt keinen Einfluß, schon gar nicht mit der 'Brechstange'.
Es ist eben, wie es ist.
Wah. Irgendwie habe ich Kopfschmerzen. -.-
-edit-
@Roy
Kein Problem. Ich werde es überleben.
ZitatWah. Irgendwie habe ich Kopfschmerzen. -.-
Passe auf die Sonne auf ... immer nur in kleinen Dosen genießen ...
Weiterhin schönen Urlaub!
Danke dir.
Ja, zuviel Sonne ist nicht gut. Sitze daher auch lieber im Schatten.
Geht auch schon wieder besser. Wasser trinken hilft. : )
Hatte die letzten Tage ein weiteres Verfahren vor dem LG.
Der Richter gedenkt nach eigener Aussage das Verfahren nicht auszusetzen (aber hörte sich nicht eindeutig an - scheinbar musste sich der Richter hier nochmal Informationen einholen) - ein Urteil ergeht Mitte Oktober.
Nach Aussage des Anwalts der Beklagten, ist eine Vergleichsbereitschaft - nach der Entscheidung des BGH den EuGh anzurufen - durch die Beklagte aktuell nicht mehr gegeben.
Drücke dir die Daumen Fury, das es am Ende, gut ausgeht und danke für deine Weitergabe der Informationen. Bleib stark und sauber 👍
Leute, kennt sich einer mit lokalen Wettbüros aus? Habe bei einigen eine Kundenkarte gehabt vor 2021. Meines Wissens nach waren diese ja auch illegal tätig. Keiner hier schon ein Verfahren gewonnen oder mal einen Anwalt gefragt?
Sowas findet garantiert noch weiterhin statt.
https://www.youtube.com/watch?v=y1sidq79FtY
Zitat von: BayernMuenchen am 19 September 2024, 23:59:20
Leute, kennt sich einer mit lokalen Wettbüros aus? Habe bei einigen eine Kundenkarte gehabt vor 2021. Meines Wissens nach waren diese ja auch illegal tätig. Keiner hier schon ein Verfahren gewonnen oder mal einen Anwalt gefragt?
änder deinen Namen und ich antworte dir.
#NURDERBVB
@ Bobby 😂😂😂
Bezüglich der Frage, ich glaube da gibt es leider keine Möglichkeit, es dreht sich nur um online. Kann nicht genau sagen was da Sache war aber ich meine die sind ausgeschlossen von Rückforderungen.
Nein, natürlich nicht. Es geht nicht um on- oder offline. Es geht um Verstöße gegen Spielerschutzmaßnahmen, die zur Nichtigkeit des Spielvertrages führen können. In terrestrischen Spielstätten gelingt der Beweis der verspielten Gelder allerdings nicht so leicht.
LG Ilona
Zitat von: BayernMuenchen am 19 September 2024, 23:59:20
Leute, kennt sich einer mit lokalen Wettbüros aus? Habe bei einigen eine Kundenkarte gehabt vor 2021. Meines Wissens nach waren diese ja auch illegal tätig. Keiner hier schon ein Verfahren gewonnen oder mal einen Anwalt gefragt?
gibts genügend Urteile, auch gegen Offline-Anbieter. .
laut einiger Verordnungen, ist der Anbieter auch verpflichtet die Wettscheine längere Zeit zu speichern.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/olg-muenchen-spieler-kann-verluste-aus-online-sportwetten-zurueckfordern-231928.html
Ist die Entscheidung schon bekannt? Muss ja nach der BGH Verhandlung und Beschluss gewesen sein, weil es aktuell im Netz ist.
Klar - denn da steht ja "Unterm Strich sieht das OLG München keine Erfolgschancen für die Berufung und wird sie daher voraussichtlich zurückweisen. Es gebe auch keinen Grund, das Verfahren bis zu einer weiteren Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs auszusetzen, da der EuGH die entscheidenden Rechtsfragen bereits geklärt habe."
Das liest sich so, als wäre das eine Aussage vom OLG München und nicht vom Anwalt...
Deswegen hat mich auch die Entscheidung des BGHs gewundert, den Sachverhalt dem EuGH (nochmals) vorzulegen.
Soweit mir bekannt ist, hat sich der BGH darin aber auch klar pro Verbraucher positioniert.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/gluecksspielanbieter-kann-zustellung-der-klage-nicht-verweigern-232096.html
Ja ist wohl bei dieser Gesellschaft von vollsogen Standard , das Zustellung verweigert wird und dann wohl keine Anwälte auch bestellt werden und ein VU kassiert wird ... keine Ahnung wieso weshalb ...
servus
hatte heute meinen ersten Gütetermin gegen einen Anbieter (ausschließlich Sportwetten) vorm LG. Das Verfahren wird bis zum EugH-Urteil ausgesetzt.
Das ist doch auch die Gesellschaft, die erst gar keine Auskünfte bzgl. der Transaktionen auf dem Spielerkonto gibt, oder?
Eigentlich schon, wurde mit der Zeit nur immer weniger..
Weiß man eigentlich wie viele Verfahren genau deswegen ausgesetzt werden ? Kann man das Zahlen technisch in irgendeiner Form erfassen - ich denke mir halt das der EuGH auch sehen muss, da hängen x Vorgänge dran wir kommen vielleicht mal n bisschen in Quark mit dem Thema... und reizen nicht die volle Laufzeit aus?
Ja, natürlich.
Weil die ja sonst nichts zu tun haben, und die anderen Fälle, bei denen dort eine Verhandlung ansteht, eh nur Lappalien sind, für die sich keiner interessiert, und bei denen nichts 'dranhängt'.
Deshalb sind sie ja auch vor dem EUGh gelandet.
Leute, die Welt dreht sich nicht nur um euch...
Hi Blubberblase!
Herr Cocron meinte im Sonntagscafe, dass immer mehr Gerichte die Aussetzung zurücknehmen. Hilfreich ist da ein Antrag, den Dein Anwalt im Fall der Fälle stellen muss. Ich weiss nicht mehr, wie er heißt, Dein Anwalt sollte es aber wissen.
Wie viele Gerichte aussetzen oder nicht ist schnurzegal, was DEIN Gericht macht, das ist wichtig.
Schon alles lustig.
Der Anwalt sagt, man solle einen Antrag stellen, der PKF, der mit dem Anwalt zusammenarbeitet sagt, dass das nichts bringt, außer kosten ;D
..und dann wundert man sich warum man anfängt zu spekulieren ;D
Ich bin da unwissend ... welche Kosten sollen denn da entstehen, außer der Ausstellung des Antrags? Der wird einmal aufgestellt und die Textbausteine werden für 1000 andere Verfahren auch noch benutzt. Der PKF sollte doch auch ein Interesse daran haben ein Urteil kurzfristig zu erreichen? Wenn er es nicht macht, würde ich ihm auf die Finger klopfen und wenn das nicht reicht, übers Knie legen ... Irgendwo habe ich noch einen Teppichklopfer, den stelle ich gerne zur Verfügung! Mit ein wenig Stacheldraht lässt sich die Effizienz steigern ... :)
Der Fortsetzungsantrag kostet nichts.
Gerade die Antwort erhalten. Soll in meinem Fall nichts bringen. Anbieter Rot.
Was hat der Anbieter mit dem Fortsetzungsantrag zu tun? Es gab die Tage ein Artikel von CLLB das OLG München wird die Berufung zurückweisen. Die Stimmung wird sicherlich auch bei den Fortsetzungsanträgen zu Gunsten von uns kippen.
Diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Meine Kanzlei ist CLLB. So viel zu dem Artikel.
Irgendwie ganz komisch alles. Lt. Eigenen Angaben sollen wieder Verfahren aufgenommen werden dann die Aussage bringt eh nichts. Sehr interessant
Hallo
Mein Verfahren wurde ausgesetzt an einem LG in NRW.
Mein Anwalt hat Beschwerde eingelegt und nun warten wir auf Antwort vom Gericht.
Bei einem Fall von mir hat der Anbieter nicht reagiert und dennoch erwägt das Gericht auszusetzen. Ebenfalls NRW.
Ihr habt eure Fälle aber mit den Fragen verglichen, die der BGH an den EuGH gestellt hat, oder?
Ich bin Laie, aber bei mir macht es z.B. gegen den Roten schon Sinn, darauf zu warten, weil damals eine Lizenz beantragt wurde. Bei meinem anderen Fall wäre Aussetzen sinnlos, weil die Fragestellung gar nicht relevant ist, da der Anbieter damals keine Lizenz beantragt hat und somit auch nicht ,,benachteiligt" wurde. Dass EU-Länder bei Schutzgesetzen eigene Regeln aufstellen dürfen, hat der EuGH schon bestätigt. Es ist nur Spielen auf Zeit. Wird immer deutlicher.
Bevor ich es vergesse. Beide Gegenparteien haben natürlich Aussetzung beantragt.
Hallo zusammen,
ich hatte heute mein Gerichtstermin in NRW.
Folgende Fragen wurden gestellt:
- haben Sie die AGBS durchgelesen
- ich hätte angeblich im Ausland gespielt
- Wieso ich gespielt habe und aufgehört habe
- wie ich zu mein Anwalt gekommen bin
- Wieso PKF?
Wichtig: Das Gericht wird mein Fall nicht Aussetzten sondern weiterführen!!!
fortsetzungsantrag...hmm...aber das macht dann nur bei sportwetten oder auch bei casinofällen sinn?
Europa ist schuld. Die europäische Union ist schuld. Es sollten nur deutsche Gesetze gelten. Die EU muss reformiert werden. Ohne die EU hätten wir längs unser Geld zurück.
Anmerkung:
Die Werbung für die rechtsextreme Partei habe ich gelöscht. Nochmal und ich lösche dein Konto
Ilona
Zitat von: Hahn2022 am 26 September 2024, 12:57:53Deswegen nur noch AfD.
??? Afrikaner für Deutschland? Wir sollten hier keine politische Diskussion anfangen..
Kann hier mal jemand Hirn verteilen?
Auch Geflügel sollte da nicht ganz ohne auskommen müssen.
Egal, ob man was politisches sagen möchte, aber die AfD zu wählen sagt schon genug aus😂
Zitat von: Mr. Nobody am 26 September 2024, 12:03:26
Ich bin Laie, aber bei mir macht es z.B. gegen den Roten schon Sinn, darauf zu warten, weil damals eine Lizenz beantragt wurde.
Für mich macht es keinen Sinn, da der besagte Anbieter mit seiner Vorgehensweise nie eine Lizenz bekommen hätte.
Wo kommen wir dahin, wenn jeder behauptet er habe eine Lizenz beantragt, keine erhält, egal aus welchen Gründen, dann aber trotzdem seine Dienste anbietet und dann sich nicht mal an den GlüStV2012 hält.
Warum erhalten die meisten keine DSVGO Auskunft? Weil die Anbieter im Recht sind? Wenn ich nichts zu befürchten habe, dann hat der Kunde die DSVGO Auskunft sogar noch am selben Tag. Was der dann damit macht interessiert mich dann auch nicht.
Was die Anbieter gemacht haben: Führerschein beantragt, keinen bekommen, sich trotzdem ins Auto gesetzt und ohne Rücksicht auf Verluste mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Städte gefahren. Nun kam es zum Unfall und die Anbieter sind natürlich Schuldlos, da sie den Führerschein ja beantragt hatten, ob sie fahren durften oder nicht interessiert die nicht.
Speedy, da bin ich ganz bei dir. Die Sinnhaftigkeit ist natürlich fraglich, jedoch ist es jetzt nun mal so. Dann sollen bitte auch nur solche Fälle ausgesetzt werden, die von der Entscheidung betroffen sind.
Zitat von: Mr. Nobody am 26 September 2024, 13:15:43
Egal, ob man was politisches sagen möchte, aber die AfD zu wählen sagt schon genug aus😂
Bin zwar aus der Schweiz, aber was da bei euch in DE abgeht ist schon krass.
Deshalb wandern ja viele Deutsche in die Schweiz aus. Also wüsste ich nicht was "AFD wählen" über einen aussagt ???
Dummheit sagt das über einen aus.
Edit: Ich habe mir erlaubt, den Beitrag zu löschen, da er vollkommen ungeachtet des Inhalts, "Öl ins Feuer" ist.
Für solche Themen gibt es sicherlich andere Foren, wo Diskussionen darüber besser aufgehoben sind!
Letzte Warnung!
Hier wird weder über die AfD, die Grünen, die CDU oder die Autofahrerpartei gehetzt. Weiterhin ist Antifa, Palästina und dergleichen weit vom Thema unseres Forums entfernt. Wie heißt es doch so schön: Ihr dürft Eure Meinung gerne (bei Euch) behalten!
Vielen Dank!
Das ist schwer abgrenzbar.
Spielerschutz: Politische Entscheidung,
Gerichtsbeschlüsse u Gerichtsbarkeiten sowie Zuständigkeiten ...
Strafgesetzbuch, Verteidigungsmöglichkeiten, Gesetzesänderungen ... Alles, alles ist Politik.
Wer allerdings keine guten Infos hat bzw Zusammenhänge gedanklich herstellen kann, sollte seine dadurch populistischen Einbahnstraßengedanken hier nicht äußern, nirgends. Aber unpolitisch sein, geht gar nicht ...
Zitatsollte seine dadurch populistischen Einbahnstraßengedanken hier nicht äußern, nirgends. Aber unpolitisch sein, geht gar nicht ...
Sind diese Worte diesem Forum dienlich? Wer "Einbahnstraßengedanken" hat, der darf sie behalten. Wer unpolitisch sein möchte, der darf genau so sein! Das hat aber hier nichts zu suchen! Hier bewegen wir uns um das Thema Glücksspielsucht.
... und ohne Beziehung zu gesellschaftspolitischen Vorgaben wären ca 95 Prozent der Beiträge gar nicht entstanden oder obsolet.
Die Aussage mit der genannten Partei war reine Werbung und Unzufriedenheit.
Die hat nichts mit unseren Klagen oder politischen Entscheidungen zu tun.
Richtig.
Die politische 'Landschaft' spielt schon eine nicht unerhebliche Rolle in der Entwicklung des gesellschaftlichen 'Standpunkts' zum Thema Glücksspiel.
Komplett ohne das Thema werden Diskussionen hier also schwierig, wenn man die Entwicklung genauer betrachten möchte.
Die Aussage weiter oben hingegen war populisisch und zeugte eher vom Gegenteil - nämlich daß der Verfasser eindeutig nicht in der Lage ist, konkrete Zusammenhänge zu verstehen, und überhaupt keine Vorstellung davon hat, welche Spielräume und Möglichkeiten einzelne Institutionen überhaupt haben.
Sowas ist schon arg befremdlich, und hat keinen 'Mehrwert' für irgendeine Diskussion.
Ich denke auch, das war es, was Rubbel mit ihrem 'Statement' sagen wollte.
Habe am Donnerstag ein Verfahren vor dem Landgericht gewonnen. Nächste Woche folgt das nächste Urteil einer Anhörung diesen Monats. Anwalt geht von Berufung aus. Anwalt meinte aber auch, dass die Berufung vielleicht sogar vergessen werden könnte und dies wäre mein Glück. Wenn der Klage nun stattgegeben wurde, dann ist doch eine Aussetzung vor dem Oberlandesgericht denke ich unwahrscheinlich oder?
Die OlG entscheiden unabhängig davon und viele OLG setzen dann aus , die Landgerichte eher weniger ... jedoch auch das ist es Richter abhängig immer
Kann mir auch vorstellen, die LG wissen das die Urteile in Berufung gehen deshalb entscheiden die. Das entscheidende sind ja die OLG's. Deshalb ob Berufung und dann Aussetzung ist das gleiche.
Naja beim OLG hättest du dann später nach der Aussetzung einen kürzeren Weg sozusagen ... also positive EuGH Entscheidung vorausgesetzt ...
Bei mir wurde teilweise ausgesetzt teilweise nicht und das am gleiche. Gericht aber andere Kammern bzw Richter halt ...
hat jemand Ahnung, ob der ehemalige Boris Becker Sponsor nach einem Urteil freiwillig zahlt ?
Manche sagen, da die neue Anwälte haben, der Verein wird liquidiert. Vielleicht ists ja dann sogar wirtschaftlicher, die Klage zurückzunehmen.
Würde mich auch brennend interessieren, da schon ein positives Urteil gegenüber denen besteht.
Habe gerade gegoogelt aber Wels melde Ende welchen Anbieter ihr meint .. stehe auf den Schlauch
War pokern oder ? Nicht Sportwetten ?
Pokern, genau und man konnte da sogar ein bisschen Sportwetten machen.
das ist der Verein, das Erstgenannte im Namen hat und bei denen Stefan Raab ab und zu eine ________-Nacht auf Pro7 hatte.
bin wirkich unschlüssig, da im Internet steht, die zahlen nicht freiwillig und berufen sich auf Bill 55.
dann haben die auch noch die Kanzlei gewechselt, die einen Anbieter liquidiert haben, der wiederum unter der gleichen Marke relativ zeitnah wieder unterwegs ist.
Laut CLLB zahlt der Anbieter nicht. Ein Fall gegen den Anbieter wurde ja auch Anfang des Jahres vorm BGH ausgesetzt.
Die Problematik mit der Vollstreckung habe ich schon mehrfach erwähnt.....
Ein Anbieter mit alter Gesellschaft, die meines Wissens gar nicht mehr operiert, ist die Sache mit einer zv noch anders als bei einem Whitelist Anbieter. Hmm
Dann kann man sich in diesem Fall auf ein sehr langes Verfahren einstellen, wohl bis zum Urteil des EuGh. Wenigstens die Zinsen laufen weiterhin und machen ein paar Euro mehr aus.
Es kann aber auch anders sein. Wenn du heutzutage zu einem Schuldenberater oder Anwalt gehst, rät man dir sofort bei stärkerer Verschuldung zur Insolvenz. Es erweckt also den Eindruck, dass Gläubiger leer ausgehen sollen, damit Schuldner ohne Kopfschmerzen aus der Sache rauskommen.
Und wenn ein Anbieter jetzt über 1000 Forderungen bis zum EuGH trägt, dann werden die Anwälte, die Anbieter genauso gut beraten und am Ende Insolvenz anmelden. Die Anwälte werden wohl ihre Kohle bekommen, aber ihr eher weniger. Insolvenzen gabs doch schon....
Bei Betreibern die ausschließlich das einzelne Casino unterhalten durchaus möglich. Bei den Betreibern die mehrere Casinos betreiben sind die Chancen besser weil eine Liquidation alle betreffen würde. Deshalb sind das auch meist die welche gerne zu Vergleichen bereit sind und nicht alles über einen großen Zeitraum abblocken. Der Frechheit dann nach der Liquidation den gleichen Laden wieder mit marginalen Unterschieden zu eröffnen muss eigentlich Einhalt geboten werden. Siehe BaH.
Glaube auch nicht das die GGL da ne Lizenz vergeben würde erneut, allerdings weiß ich da auch nicht mehr was ich glauben soll oder erwarten kann aber das Thema wurde ja bereits mehrfach besprochen hier ...
Es wäre wirklich traurig ..
Aber abschließend lieber Anspruch haben gegen den Anbieter als keinen..
Anspruch haben gegen einen Anbieter, aber auf die Anwalts-/Gerichtskosten sitzen bleiben oder aber dem verlorenen Geld noch weiteres, gutes Geld nachwerfen, ist halt die Frage.
was bringt ein Titel, wenn der nicht in Geld umgewandelt werden kann.
für mich sieht es so aus, daß das Unternehmen pleite geht bei der Vielzahl von Verfahren.
Es gab ja sehr viele Kanzleien die sich auf das Unternehmen nach dem OLG Köln Urteil drauf gestürzt haben.
Neues Geld scheint das Unternehmen ja auch gar nicht mehr zu erwirtschaften.
Was hast du bei einem PKF zu verlieren ?
Ich weiß nicht ob wir über das selbe Unternehmen reden, aber die Seite ist online oder und einer der bekanntesten Seiten was Poker angeht. Wieso sollten die kein Gewinn erwirtschaften?
Vielleicht ist etwas an mir vorbei gegangen ..
Ist es nicht aber auch so das bei einer Insolvenz der Verwalter prüft wer Anspruch hat und man wenigstens ,,etwas" zurück bekommt?
auf der Com-Seite, stimmt, da sind die erwähnt.
Moin Leute,
ich habe eine kurze Frage.
Ich habe vor mehr als 2 Monaten die Datenauskunft beim Anbieter mit den Jahreszahlen angefordert.
Natürlich kam hier erst die Antwort das die Frist um 2 Monate verlängert wird und nach den 2 Monaten wird gesagt es werden keine Daten mitgeteilt.
Nun habe ich beim zuständigen Datenschutzbeauftragten meines Bundeslandes, sowie der Glücksspielbehörde und der Behörde auf Malta wo der Anbieter seinen Sitz hat eine Datenschutzbeschwerde eingelegt.
Kann mir jemand aus eigenen Erfahrungen sagen, wie lange so eine Datenschutzbeschwerde läuft?
LG
Ich hab das irgendwo gelesen...das wird in Malta verhandelt und solange sind dem maltesischen Datenbeauftragten die Hände gebunden.
Zitat von: LugasThinker am 04 Oktober 2024, 09:41:59
Ich hab das irgendwo gelesen...das wird in Malta verhandelt und solange sind dem maltesischen Datenbeauftragten die Hände gebunden.
jup, bei mir wirds am 24.10 verhandelt.
Der maltesische Datenschutzbeauftragte hat mir Recht gegeben und den Jahreszahlen Anbieter zur Herausgabe der Daten aufgefordert.
Gegen diese Entscheidung sind sie dann aber in Berufung gegangen und nun soll das ganze vor einem maltesischen Gericht entschieden werden..
Wenn man sieht, wie viele Kanzleien das anbieten und teilweise bei Gerichten im Geschäftsverteilungsplan schon Glücksspielrecht bestimmten Kammern zugeteilt werden,also eine gewaltige Masse vorliegt, ich befürchte, dass noch der ein oder andere big Player das nicht mitmacht und ein neuer Betreiber die Geschäfte übernimmt.
"Damals", als man gewonnen hatte, musste man sich nackt ausziehen, Dokumente verifizieren, während dessen die beantragte Auszahlung jederzeit wieder abgebrochen werden konnte... Die holen noch den einen oder anderen Trick raus.
Wundert mich ja, dass die Regierung da nicht eingreift , da offensichtlich illegales Glücksspiel vorliegt und die Konten einfriert, aber selbst der staatliche Anbieter bietet verbotene Livewetten an und demnach dürften es denen wohl auch egal sein.
Viel Erfolg natürlich
Hallo ive,
welcher staatliche Anbieter bietet welche verbotenen Livewetten an?
LG Ilona
Vom niedersächsischen Fußballverband geht gerade ein Schreiben an die Verein, dass sie bzgl. Datenscouts etc acht geben sollen.
Da stand was von einem manipulierten Spiel von vor zwei Wochen drin, weiß jemand was oder geht es um den Verdacht der 17 Spiele?
Sehr interessante Reportage, falls noch nicht bekannt
https://www.youtube.com/watch?v=k9uIjkKdfxs&t=2s
Der staatliche Anbieter bietet mehr oder weniger wetten live an. laut Glücksspielstaatsvertrag verboten.
Hi Ive,
bitte konkreter. Welcher Anbieter? Welche Spiele genau?
LG Ilona
Oddset. Heute wird man u.a. die Partei Leverkusen - Jena (Frauenfußball) um 18:00 Uhr live wetten können.
Laut
https://www.gluecksspiel-behoerde.de/images/pdf/sportarten/Wettmaerkte%20Fussball.pdf
ist das Anbieten von der Livewette "Unter/Über Halbzeit" bzw. "wie viele Tore" live verboten. Das ist aber offensichtlich allen Anbietern in Deutschland vollkommen schnuppe.
Ive, du müsstest mir mal bitte ein bisschen auf die Sprünge helfen. Wo genau kann ich live wetten? Bei Oddset finde ich das nicht.
LG Ilona
@istvoelligegal
Es ist Bundesliga und keine dritte Liga o.ä.
Paragraph 21 des GlüStv 2021:
(1) Sportwetten können als Kombinationswetten oder Einzelwetten auf den Ausgang von Sportereignissen oder Abschnitten von Sportereignissen (Ergebniswetten) sowie auf einzelne Vorgänge während des Sportereignisses oder auf eine Kombination solcher Vorgänge (Ereigniswetten) erlaubt werden.
...während des Sportereignisses...🤔
Ich habe keine Sympathie für die, aber klingt für mich so, als wäre dieses Wettangebot nicht sofort verboten.
Läuft doch gerade Tennis.. einfach nach unten scrollen.. Das schaffst du ;D
Zitat von: Mr. Nobody am 07 Oktober 2024, 13:21:52
@istvoelligegal
Es ist Bundesliga und keine dritte Liga o.ä.
Paragraph 21 des GlüStv 2021:
(1) Sportwetten können als Kombinationswetten oder Einzelwetten auf den Ausgang von Sportereignissen oder Abschnitten von Sportereignissen (Ergebniswetten) sowie auf einzelne Vorgänge während des Sportereignisses oder auf eine Kombination solcher Vorgänge (Ereigniswetten) erlaubt werden.
...während des Sportereignisses...🤔
Ich habe keine Sympathie für die, aber klingt für mich so, als wäre dieses Wettangebot nicht sofort verboten.
bisschen weiter scrollen. dann sieht man:
2Während des laufenden Sportereignisses dürfen ausschließlich Wetten abgeschlossen werden, die
1.
Wetten auf das Endergebnis oder
2.
Wetten auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder einen ähnlichen Bestandteil eines Endergebnisses in Sportarten, in denen regelmäßig nur eine geringe Gesamtanzahl dieser Ereignisse im Laufe des Sportereignisses auftritt, insbesondere im Fußball, Hockey, Eishockey oder Volleyball,
sind.http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ag_koeln/j2023/147_C_164_22_Urteil_20230508.html
Steht da ernsthaft, es geht um 12 €?😂
Ok, trotzdem ist das Spiel noch nicht live und live kann sich das Angebot ändern. Ich werde das mal interessehalber überprüfen, was später möglich ist.
zumindest habe ich gestern gesehen, daß weiterhin diese Livewetten angeboten werden. Dort heißt es nicht, wie überall, über/unter, sondern mehr oder weniger.
das Urteil finde ich gut begründet, was livewetten betrifft hinsichtlich unter über.
ist auch rechtskräftig (https://akh-h.de/news/aktuelles-urteil-geld-zurueck-nach-livewette-im-wettbuero/)
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/gluecksspielanbieter-muessen-bevollmaechtigung-ihrer-rechtsanwaelte-nachweisen/
😂😂😂was ein geiler Konter😂😂😂
Chapeau sag ich da nur. Was die können hat ihnen jetzt eventuell mehr Ärger eingebracht als es deren Nutzen war.
Ich habe über mehrere Ecken gehört, dass die Prozessfinanzierer demnächst wohl erstmal keine Fälle mehr annehmen. Damit hätten die Anbieter wohl erstmal das erreicht, was Sie wollten. Bei mehreren tausend Fällen und mindestens 2 Instanzen ist das aber auch irgendwie logisch.
Sowieso ein merkwürdiges Geschäftsmodell. Je höher der Streitwert, desto höher die Gebühren, völlig unabhängig davon, wie viel Arbeit mit dem Rechtsstreit verbracht wurde. Da aber viele Politiker Anwälte sind, überrascht es auch nicht wirklich, gesetzliche Vorgaben zu geben, wie viel ein Anwalt kosten muss, wenn man ihn für Streitwert x beauftragt.
Das mit den PKF habe ich auch vernommen ... logisch wenn kein Geld zurück fließt bzw. Kaum
Kann mir einer einfach erklären wieso es für uns gut sein kann wenn die bevollmächtigung fehler aufweist? Werden verlorene urteile somit wieder aufgenommen oder welchen nutzen haben wir davon?
Bevollmächtigung muß gerügt werden. Ohne ordnungsgemäße Bevollmächtigung, ist das, was der Anwalt vorträgt, beantragt, gegenstandslos und da er ohne Vollmacht gehandelt hat, können ihn meines Wissens Kosten des Verfahrens auferlegt werden. Kettenbefristung heißt irgendwie, daß die nachweisen Müssen, dass der X für die Firma y Anwälte beauftragen darf.
Im Aktienhandelsgesetz hatte ich Mal irgendwie vor Ewigkeiten gelesen, daß die Vollmacht von einer AG immer von zwei unterschrieben werden muß, um Gültigkeit zu haben.
Moin, bin mir nicht sicher, ob das der richtige threat ist. Nach circa einem Jahr jetzt Verhandlung beziehungsweise Gütetermin terminiert auf November. Teilnahme nicht erforderlich. Danach käme sicher erst zur Aussetzung oder wäre das jetzt auch schon möglich gewesen, weiß das jemand von euch? Handelt sich um einen Landgericht in NRW?
Kein Fragezeichen. LG NRW! Es handelt sich ausnahmslos um Sportwetten.
Wenn der Richter es jetzt terminiert hat dann gibt es keinen Grund danach auszusetzen. Ich denke das wäre jetzt schon passiert.
Danke dir Roy für die schnelle Info, warten wir mal ab
Zitat von: Istvoelligegal am 09 Oktober 2024, 11:37:30
Bevollmächtigung muß gerügt werden. Ohne ordnungsgemäße Bevollmächtigung, ist das, was der Anwalt vorträgt, beantragt, gegenstandslos und da er ohne Vollmacht gehandelt hat, können ihn meines Wissens Kosten des Verfahrens auferlegt werden. Kettenbefristung heißt irgendwie, daß die nachweisen Müssen, dass der X für die Firma y Anwälte beauftragen darf.
Im Aktienhandelsgesetz hatte ich Mal irgendwie vor Ewigkeiten gelesen, daß die Vollmacht von einer AG immer von zwei unterschrieben werden muß, um Gültigkeit zu haben.
Klingt schlüssig, jedoch sehe ich noch nicht, wo es für uns gut ist (ok, auch nicht schlecht, aber im text steht ja das es den spielern "in die karten spielt ")
Die Vollmacht muss im Original in den Gerichtsakten vorliegen.
Ansonsten kann der Anwalt nicht beweisen, dass er bevollmächtigt ist und darf nicht verhandeln.
Vor dem Amtsgericht ist das weniger dramatisch, weil keine Anwaltspflicht besteht.
Wenn ein Glücksspielanbieter vom AG verurteilt wurde, legt er beim LG Berufung ein.
Vor dem LG herrscht Anwaltspflicht.
Liegt die original Bevollmächtigung nicht vor, darf der Anwalt nicht verhandeln.
Die Berufung wird dann als unbegründet abgewiesen.
Ist das Landgericht die erste Instanz und der Anwalt hat keine Bevollmächtigung, so ergeht ein Säumnisurteil.
Gegen dieses kann natürlich Einspruch eingelegt. Die Fristen sind aber sehr kurz und nur erfolgreich, wenn in der Zwischenzeit die originale Bevollmächtigung vorliegt.
Andernfalls wird der Einspruch abgewiesen und das Urteil ist rechtskräftig.
Hier ist eine Zusammenfassung des Urteils vom BGH bei dem es um die fehlende Bevollmächtigung ging.
https://www.rechtslupe.de/zivilrecht/vollmachtsnachweis-im-zivilprozess-3260985
Und hier noch etwas zum fehlen der Bevollmächtigung:
https://www.hobohm-kollegen.de/litigation-ruege-vollmacht-eilverfahren/#:~:text=Ein%20Anwalt%20muss%20in%20einem,dem%20Umfang%20der%20Vollmacht%20bestehen.
La Française des Jeux (FDJ) hat die Übernahme der Kindred Group abgeschlossen. Das französische Glücksspielunternehmen hat insgesamt €2,45 Milliarden auf den Tisch gelegt.
Das Übernahmeangebot erfolgte bereits im Januar dieses Jahres. FDJ bot 130 SEK Pro Aktie, was damals rund 24 % über dem Handelspreis lag. Die schwedische Finanzaufsicht stimmte wenig später dem Deal zu.
Nachdem weitere Behörden den Deal abgesegnet hatte, fehlte noch die Zustimmung der Aktieninhaber. Anfang Oktober stimmten knapp über 90 % zu. Damit kann der Deal nun abgewickelt werden.
Zum Portfolio der Kindred Group gehören unter anderem XXX, XXX sowie XXX. Frankreichs größtes Glücksspielunternehmen wird damit zum zweitgrößten Glücksspielanbieter in Europa.
"Kindred verfügt über starke Marken, anerkannte technologische Exzellenz und ein attraktives Wachstums- und Profitabilitätsprofil, das die Stärken von FDJ weiter ausbauen wird. Beide Gruppen teilen hohe Standards für verantwortungsbewusstes Glücksspiel und ein Geschäftsmodell, das Leistung und Verantwortung vereint.
Diese Übernahme schafft einen neuen europäischen Champion, der beabsichtigt, seine Strategie des nachhaltigen und profitablen Wachstums zum Nutzen aller Stakeholder fortzusetzen" so Stephane Pallez, Vorstandsvorsitzende und CEO der FDJ-Gruppe per Pressemitteilung.
Moin zusammen,
ich habe ein Verfahren gegen einen der genannten Anbieter am laufen.
Kann mir jemand sagen ob dies gut oder eher schlecht ist?
Mein Fall liegt bereits vor dem BGH, ist allerdings ausgesetzt. Nur Sportwetten.
Kann gerade nicht deuten ob das schlecht oder gut ist.
Danke euch
@Olli
Hoffe so ist es ok?
Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass es gut ist.
Als Bayer vor Jahren Monsanto aufkaufte, musste Bayer Schadensersatz an die ,,Opfer" von Monsanto zahlen.
Das war allerdings in den USA und nicht in Europa.
Die Je ne veux pas lire ça ! ist ein teilstaatlicher Konzern mit Sitz in Frankreich.
Rückforderungen könnten einfacher durchsetzbar sein.
Edit Olli: Anbietername entfernt
Wenn ich richtig informiert bin, hat sich der Anbieter, von dem Du sprichst, nicht um eine Lizenz bemüht. Da verstehe ich dann mehrere Dinge nicht:
a. Warum ist der Anbieter in Berufung gegangen und warum wurde diese zugelassen, obwohl der BGH eindeutig ist, was Anbieter angeht, die sich nicht um eine Lizenz bemüht haben. Oder war das vor dem BGH Hinweisbeschluss usw.?
b. Warum setzt das BGH aus?
Ach, generell bleibt fraglich, wie der Deal abgelaufen ist. Bei einer Verschmelzung wäre das französische Unternehmen haftbar. Andernfalls bleibt die rechtliche Einheit auf Malta bestehen, und es ändert sich nichts = no change.
Es könnte auch zu Verzögerungen in deinem Verfahren kommen, da die neue rechtliche Struktur des Unternehmens erst geklärt werden muss.
Spannend :)
Ich habe vor LG und vor OLG gewonnen.
Revision wurde aber zugelassen.
Parallel zu der Aussetzung bei ,,Olli Kahn" wurde auch mein Verfahren ausgesetzt.
OHNE BEGRÜNDUNG
Und ja. Es ist nicht vergleichbar. Keine Lizenz beantragt. An Limits nicht gehalten etc.
Verstehe es selbst nicht.
Beschwerde beim BGH liegt vor.
Aber auch diese wird voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen bevor sie bearbeitet wird.
Grausam
Das gute alte Kurzzeitgedächtnis😂
@Michael12 Du weißt doch, dass Anbieternamen nicht erwünscht sind.
Immerhin einmal daran gedacht 😁🤦
Kennt sich einer mit der Übertragung der Forderung aus? Meine Anwältin ist noch fast ein Monat im Urlaub.
Hab beim LG gewonnen und es geht zum OLG, aber da ich ein paar Schulden bei einem Familienmitglied habe würde ich es gerne übertragen, ist das so möglich wenn man über PKF alles laufen hat?
Generell kann man ja Forderungen abtreten. Ob das aber in einem bereits laufenden Verfahren möglich ist, weiß ich nicht.
LG Ilona
an wen willst Du denn die Forderungen abtreten? Sag Bescheid, ich trete auch ab :) Bevor mir die Gegenseite nur 10% anbietet, trete ich lieber an jemanden ab, der es durchzieht und mir 30% gibt :))
Nur wer? 🤔
Huh? Das hat er doch gesagt...
Er will kein Geld dafür haben, sondern damit quasi seine Schulden bezahlen.
Also ich habe mal gehört das dies nicht so einfach geht wegen der Legitimation aber da frag lieber mal deinen Anwalt oder den PKF
Das OLG Stuttgart hat ja nun in einem Urteil , recht ausführlich , die Schuldübernahme abgelehnt ... hauptsächlich bei Hillside relevant ... da steht's nun bei OLG Entscheidungen in dem Fall 1:1
Hat jemand schon mal bei Hillside LP irgendwas erreicht ? Die sollen sich ja will ,,tot" stellen ...
Hat jemand Erfahrungen mit den Anbieter der westham united seit langen sponsert ( hoffe Umschreibung passt 😂) dort ist es wohl auch in der Entwicklung so ?
Das läuft so: Wenn man eine Forderung abtritt, dann kriegt man im Gegenzug nix dafür. Die andere Person klagt dann z. B. die Forderung ein und bekommt im Falle des Gewinns den eingeklagten Betrag. Bei Verlust trägt der neue Kläger die Kosten. Der FAGS hat in so einer Konstellation mal eine der ersten Rückforderungsklagen gewonnen. Das eingeklagte Geld gehörte dann uns, weil wir das Rusiko auch getragen haben. Es war aber nur eine kleinere Teilsumme. Den Rest hat dann die Familie des Spielers eingeklagt, die ihm ihrerseits in der Vergangenheit viel Geld geliehen hatten.
https://www.gluecksspielsucht.de/materialien/urlaub_hamm.pdf
@ CRS 2024 Anbieternamen *hust*
Danke für den Hinweis habe es geändert ... mit den Betreiber gehts ja meistens Anstand den Anbieter aber dort gerade nicht 😂🙈 sorry
Alles wird gut. Locker bleiben Leidensgenossen.
Dein Wort in Gottes Ohr ... es werden wohl doch mehr Verfahren ausgesetzt und weniger verglichen als angenommen das bremst die PKG total aus da bis zum EuGH Urteil ja mindestens noch 12 Monate vergehen und somit ja kein wirklicher Mittelrückfluss erfolgt . Zudem gibt es ja genug Zeit Firmen abzuändern etc.
Woher nimmst du deinen Optimismus ?😉
Durch die zahlreichen Artikel durch verschiedene Anwälte erscheint mir das große Ganze ziemlich klar. Der EuGH hat schon bestätigt, dass EU-Staaten eigene Gesetze zum Schutz der eigenen Bürger einführen dürfen. Damit darf Deutschland die Glücksspiellizenz so verteilen, wie die lustig sind. Es werden durch diese schlechten News neue Kläger abgeschreckt und ab einem Datum wird alles verjähren. Die Anbieter zahlen alle aus und werden sich dann auf Klagen bzgl. Livewetten, Limit konzentrieren. Aber die große Schweinerei von damals ist erstmal vom Tisch.
Dein Anfang schreibt ja eigentlich was positives aber dann sprichst du von schlechten News ..oder meinst du damit die EugH Vorlage ?
Viele Firmen sind ja jetzt andere Betreiber als damals vor Lizenz ... das die dann einfach so easy zahlen ich weis j net ... geht ja jetzt teilweise schon los das Gesellschaften Annahmen von klagen verweigern , keine Anwälte bestellen ....
Sorry, ich habe es undeutlich geschrieben.😂 Potenzielle Kläger, die sich vielleicht nicht so sehr damit beschäftigen wie wir, könnten davon abgeschreckt werden trotz der guten Aussichten.
Klage verweigern - was ist das? Ich kann bei einer Anklage nicht einfach nein sagen und bin fein raus.
Ja da war meine Aussage genau nicht vollständig 😂🙈 die Annahme der Klage verweigern etc. und keine Anwälte bestellen ... somit keinerlei Kosten für das Unternehmen , wenn es ja ggf eh plant bald weg zu sein ... so hatte ich es , kurz gefasst , gemeint
Wenn man Deutschland nicht auf RTL schaut und die Werbung, die tatsächlich als Bande gezeigt wird, liest man was von Krypto online Casinos mit keiner Einzahlung usw, ... Dass diese Werbung überhaupt erlaubt ist, nicht nachzuvollziehen
Kurzer Zwischenruf:
Habe heute mit der Anwaltskanzlei telefoniert. Momentan laut deren Aussage zahlen die 3 größten Anbieter auf rechtskräftige Urteile.
Naja meine Gegner leider nein, aber über 200 Euro Zins pro Tag sind ja auch was 😅👍
Bei den Zinsen geht's ja dann bei dir echt um eine riesensumme🙀 sind denn deine Urteile alle schon rechtskräftig ?ist ja durch die EugH Vorlage schwer möglich ab eine gewissen Höhe ... gehts ja zum BGH und der muss ja an sich aussetzen sons hält der ja seine eigene Vorlage net ein ...Als von Olli Kahn Truppe habe ich wiederum gehört das da selbst nach urteilen die bestandslkräftig sind nichts passiert ... aber so unterschiedlich sind halt auch die Infos von verschiedenen Anwälten ...
Also die Truppe vom Titan zahlt laut CLLB... auf rechtskräftige Urteile.
Bei mir ist vorbei, hab OLG gewonnen und keine Rev zugelassen. 2 Monate her, nix passiert auf die Zahlungsaufforderung.
Ja würde gerne das Geld jetzt haben, sind schon genug Zinsen
Es läuft viel im Hintergrund und ich denke es werden noch gute News kommen.
Das mit dem zahlen nach rechtskräftigen Urteilen habe ich auch so vernommen.
Unsere Anwälte kämpfen nicht jeder für sich alleine. Die verfolgen auch Strategien die zu spruchreifen Zeiten publiziert werden.
Und auch die Gerichte bis ganz oben hin sehen was abläuft. Der BGH hat nicht umsonst relativ deutlich in der Vorlage ans EuGH seine Meinung von sich gegeben. Und es gibt nicht nur Deutschland sondern auch andere Länder die von diesem Thema mehr als genervt sind.
Wir bekommen doch offiziell nur einen Bruchteil mit. Und dass es OC'S gibt die zahlen Werte ich als positives Zeichen. Nicht alle verlassen sich auf die Verzögerungstaktik die irgendwann auseinander brechen wird.
Ohha keine Revision zugelassen na da hast du zumindest den Stress schon mal weg ... 2 Monate ist aber zum Glück noch nicht all zu lang ... ist denke auch alles abhängig von der Höhe der Summe die sie zahlen müssen ...
Verständlich erstmal überhaupt die Kohle haben ... gabs bei dir Vergleichsangebote auf den Weg dahin ?
Na da Roy Hoffe ich das diese News sich dann auch so entwickeln ... das der EugH für uns entscheiden wird sehe ich auch recht eindeutige auch aufgrund anderer Länder die sich ja da wohl auch geäußert haben ... habe eher Angst das alte Betreiber Gesellschaften in der Zeit bis zum Urteil weg sind ... Bill55 noch ganz zu schweigen da passiert ja nichts bis wenig
200 pro Tag? Ca. 1,2 Millionen mindestens als Streitwert?
Die Rechnung hatte ich auch im Kopf ^^ frage wäre wieviel Anbieter ... aber es geht schon teilweise um Riesen Summen also bin insgesamt auch hoch dabei ...
ja Summe passt fast etwas weniger...
Vergleichsverhandlung gabs keine, also nur auf den ohnehin verschwindend geringen Teil an Slots, also dann absolut inakzeptabel der Gesamtsumme gegen. war dann 2-4 % oder so 🙈
Ich bin aber guter Dinge
1 Anbieter nur. Über 7 Jahre, heisst da muss man nicht lange rechnen was das Limit angeht 😂
mein Fall ist sehr sehr gut, habe keine Schlupflöcher zugelassen, habe chats als Beweise gehabt wegen Unkenntnis.
Sehr gute Anwaltskanzlei.
Die Gegner wurden quasi in der Luft zerfetzt bei den Verhandlungen
Ok naja die Unkenntnis wird ja eh selten bemängelt was ich mitbekomme ... aber na da hoffe ich mal das dieser Anbieter dann auch wirklich irgendwann zahlt so wie es deine Kanzlei ja sagt ... da kannst ja mal ne Info geben 😉
Sag mal CRS,
wenn das so weitergeht, kannst du bald dein Juraexamen machen 😊
Hast du denn bei all dem noch Zeit und Energie, dich um deine Spielfreiheit zu kümmern? Ich will hier keine Diskussion dazu anzetteln, dir nur einen kleinen Reminder geben. Alles Gute!
LG Ilona
Ja Ilona sagen wir mal ich finde dieses Thema aber auch Jura , mal allgemein , sehr interessant ... vieles nimmt man ja im Leben auch hin und hätte aber eigentlich andere Möglichkeiten sich auch mal zu wehren ...
Aber ich muss sagen mir hilft der Austausch hier darüber sogar bei meiner Existenz da ich es nur noch mehr diese ,,Unternehmen" verachte ...
Aber man wird halt auch so im Altag immer noch sehr oft damit kontaktiert ... TV , bandenwebung etc..:
PS: Hatte die Tage aber auch mehr Zeit als sonst und mich daher nochmal mehr in das Thema eingelesen ... wie gesagt mir hilft es aber das muss jeder selber für sich wissen natürlich .
Aber danke der Nachfrage 😉👍
Nur weil Revision nicht zugelassen wurde, gibt's trotzdem die Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH
Ja das dachte ich auch und dann kann doch der BGH kaum anders entscheiden als seinem Beschluss zu folgen sonst wäre das ja Quatsch .,. Oder ? Aber das geht selbst mir zu weit 😂
ja aber haben die nich gemacht... glaube Frist ist um, also mind 2 Monate her die Zustellung
Hi Leute. Ist es normal, dass man 7 Monate auf einen Termin beim Landgericht warten muss? Klageschrift und Klageerwiderung wurden im April eingereicht. Seit dem Funkstille. Hab schon drei Verhandlungen vor dem selben Landgericht hinter mir, dabei war die besagte gegen den Sponsor des Titans die erste Klageeinreichung im Dezember 23. Es gibt auch keine Reaktionen auf Mails meines Anwalts. Sehr komisch.
Moin..
Du fragst dich ob es normal ist, dass man 7 Monate auf eine Verhandlung wartet, obwohl du schon 3 Verhandlungen vor dem gleichen LG hattest?! *confused*
Es wurde sowas wie das Telefon erfunden evtl. mal damit versuchen ;D 8)
Wie lange musstest du denn davor warten? Hast doch Anhaltspunkte, ansonsten das Ding mit den Ziffern nutzen ;)
Hi CRS,
abgesehen davon dass "Jura" ein ultraweites Thema ist .. meinst Du nicht, Du läufst Gefahr, Dich mit Deiner Sucht zu sehr zu vernachlässigen? Du hast ja keine Einflussmöglichkeiten ... außer auf Dich selbst. Wenn Du Recht sicher und anhaltend spielfrei bist und Dich "Jura" immer noch interessiert, steht Dir offen, Weiterbildungen zu machen. Jetzt aber geht's nur um DICH und Deine Sucht.
Gruß Rubbel
Ich finde man sollte nicht immer wieder leute an die sucht inkl. Des begriffes erinnern. Das kann auch triggern.
Ich lese gier echt gerne mit aber immer wenn hier einer das thema sucht in den raum wirft wandern die gedanken welche (jedenfalls bei mir ist es so) an die zeit des spielen ind die erinnerungen werden und werden presenter obwohl ich sonst keine gedanken mehr daran verschwende . Ob dies förderlich ist möchte ich nicht urteilen
Wünsche euch einen schönen samstag abend :)
Hallo Rubbel,
ja da hast du vollkommen recht, dass man keinen Einfluss auf den Erfolg hat und es gibt auch Seiten die ja argumentieren so nach dem Motto ,, 7000 Euro Einsatz für 30.000" Gewinn ist sicherlich nicht einer der schlechtesten Wetten ... das finde ich auch beängstigend so eine Aussage ... daher war es für mich eh nur Thema mit PKF dies anzugehen ( was auch der Fall ist ). Neues Geld dem alten hinterherzuwerfen war für mich daher kein Thema und damit halt eine Art Wette einzugehen ... bin zum Glück auch nicht dringend darauf angewiesen und rechne auch daher mit nichts ... was am Anfang als Thema aufkam auch anders war muss ich sagen und ich dann schon dachte ..."Mensch da kannst dir das holen und dies ..."
Ja bin in meinem Berufsfeld zufrieden daher nur privates Interesse und wie du schon sagst ist Jura ja so ein großes Gebiet und auch kein leichter Studiengang davor hätte ich Zuviel Respekt 😉
Hallo Duffi,
ja das sehe ich teilweise auch so ... ich denke auch ungern an diese sch.... Zeit zurück. Wiederum brauch man auch manchmal den Denkanstoß was man alles falsch gemacht um vielleicht nur mehr durchhaltekraft zu erzeugen , wenn man schwächere Phasen vorhanden sind ..
Aber ja das wird bei jeden anders sein bei mir so ein Mittelding wie oben beschrieben
Hi Bobby.
Sehr lustig. Mittlerweile komm ich mir wirklich dumm vor, wenn ich ne Frage stelle und man immer einen Witz daraus machen muss.
Glaubst, dass hab ich nicht versucht? Wie gesagt, ich habe es über den Anwalt versucht, der ne Mail verschickt hat und selbst telefonisch. Telefonisch konnte man mir keine Auskunft geben und mich auch nicht mit dem zuständigen Richter verbinden. Ich solle mich gedulden hieß es. Auch die angesprochen drei Verhandlungen spielten keine Rolle für die Dame am Telefon. Jeder Fall sei unterschiedlich. Nun aber seit 7 Monaten auf nen Termin warten und dann nochmal 2-3 Monate bis zum selbigen ist sehr komisch.
Naja die Zinsen laufen ja wenigstens weiter. Stehen die einem eigentlich schon zu oder greift der PKF dann alle Zinsen ab?
ZitatMittlerweile komm ich mir wirklich dumm vor, wenn ich ne Frage stelle, wenn man immer einen Witz daraus machen muss.
Zitat... und mich auch nicht mit dem zuständigen Richter verbinden.
Wie gut, dass Du wenigstens Deinen Humor nicht verloren hast ... (. ❛ ᴗ ❛.)
So weit ich das weiss, dürfen sie im laufenden Verfahren gar nicht mit Dir sprechen, um nicht Gefahr zu laufen manipuliert zu werden!
Echt ärgerlich, dass es da nicht weiter geht bei Dir! Was sagt denn Dein Anwalt, welche rechtlichen Möglichkeiten es da eventuell gibt?
Sorry Olli, aber wenn ich ne ernst gemeinte Frage stelle und diese wird ins lächerliche gezogen, dann werd ich pissig und das ist ja nicht das erste mal.
Mein Anwalt beruft sich ebenfalls auf Geduld und meint alle Gerichte haben unterschiedliche Vorgehensweisen, wobei dies dann eine sehr komische Art ist, wenn bei drei Verfahren schon geurteilt bzw. verglichen wurde.
Schlimmer wie bei mir denke kann es nicht werden, Gericht kriegt es nicht hin zuzustellen versucht es jede 4 Wochen neu...bis nach 2 1/2 Jahren einfach mal mitgeteilt wird, das Gericht hatte einen Fehler in der Adresse - Termin zur Verhandlung nach 6 Monaten anschließend ein Tag vor dem Termin Verschiebung durch Personal :-)
@ Lost, dann hast du doch deine Antworten. GEDULD, wie oft noch?!
Du bist nicht der einzige der seine Klage einreicht und auf einen Termin wartet.
@Lost, noch was. Schau mal hier vorbei https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6605.msg70034.html#msg70034
nicht, dass der noch ins Archiv wandert.
Schönen Sonntag
Bei mir wurde ebenfalls 3 mal nicht zugestellt.
Nach dem 4 mal hat es dann geklappt.
Hat mich 1 Jahr gekostet!
Bei mir wurde am gleichen LG 1 verfahren ausgesetzt und das andere durchgezogen mit nun Berufung.
Hatte doch hier Mal geschrieben, daß Teilzeitrichter und Worklife balance sei Dank, Verfahren nicht so gefördert werden können, wie wenn Vollzeitrichter deinen Fall bearbeiten. Dann brauchst Glück, keine Teilzeit Geschäftsstelle zu haben.
Zusätzlich brauchst Glück, keine Frau als Richterin zu haben, die gerade schwanger ist oder schwanger werden möchte und schwanger wird. Dann kann es passieren, dass deine zuständige Kammer nicht besetzt wird und die Fälle unbearbeitet liegen bleiben.
Mitunter platzen langjährige Prozesse,da eine Richterin im Mutterschutz kommt und daher von Gesetzes wegen nicht mehr urteilen darf.
Letztens wurde ein sechs Monate geplanter Termin aufgehoben, da ein Berufsrichter drei Monate ein Sabbat gemacht hat.
Kannst ja im Geschäftsverteilungsplan schauen, wann dein Richter Sitzungstermine hat und Mal im Flur schauen, wie viele Fälle vor deinem Fall terminiert worden, wenn.
Auf hoher See, gibt's ja nicht umsonst den Spruch
Hallo Balou..: ja das ist wohl sehr Richter abhängig wie ich auch feststellen musste oder konntest du eine andere Erklärung herausfinden warum einmal so und einmal so vorgegangen wurden ist ? Hatte einer sich ggf um eine Konzession damals beworben und der andere nicht ?
Ja Zustellung ging bei eigentlich immer ganz gut und schnell nur bei einer Gesellschaft wurde die Annahme verweigert was dann aber als Zustellung zählte ... naja daraus passierte dann auch net viele außer ein VU... was das mal wert ist naja das weis man net ...
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 13 Oktober 2024, 11:53:35
@ Lost, dann hast du doch deine Antworten. GEDULD, wie oft noch?!
Du bist nicht der einzige der seine Klage einreicht und auf einen Termin wartet.
Man kann Gericht schon mit Sachstandsanfragen nerven. Mitunter werden Gerichtsakten auch deswegen nicht bearbeitet, da sie "außer Kontrolle" geraten sind.
Okay, Duffi, dann reden wir am Besten gar nicht mehr über die Sucht, sondern nur noch darüber, wie man sein Geld zurück bekommt. Das ist bestimmt deutlich 'förderlicher'.
Es finden sich immer wieder 'Argumente', so absurd sie auch sein mögen, um den rosa Elefanten im Raum nicht sehen zu müssen.
@lost
Dein ernst das mit dem Richter?
Der darf nicht mit dir über laufende Fälle reden ansonsten ist es eine Leichtigkeit für den Gegner auf Befangenheit zu plädieren.
Von Klageerhebung bis jetzt sind es bei mir 19 Monate. Verhandlung nein, Termin bekommen ja endlich. Aber ganz ehrlich ich bin mit dem Ablauf zufrieden denn bei einem 'Schnellverfahren' hätte ich möglicherweise bei Erhalt des Geldes wieder das meiste verzockt.
Nach fast zwei Jahren Spielfreiheit sehe ich das alles etwas anders und habe hier für mich den eigentlichen Jackpot schon gewonnen.
Um noch einmal auf das Thema hier zurück zu kommen sind doch die wichtigsten Instrumente der BGH und das EuGH. Der BGH hat die Sache nicht umsonst weitergeleitet. Eine erneute Bestätigung dessen was er ja zum Ausdruck gebracht hat, Dienstleistungsfreiheit im Zusammenhang mit Schutz der Spieler definitiv nein, zieht nach einer Entscheidung von ganz oben den Stecker. Das einzige was hier gefragt ist heißt Geduld.
Und glaubt mir unsere Anwälte sind keine Dödel die nur reagieren wenn etwas kommt. Nein, die sehen auch in die Zukunft was sich bei einem möglichen Erfolg für uns der Gegner ausdenken wird und haben Strategien darauf zu antworten.
Nur weil wir heute nichts hören oder lesen heißt es nicht es passiert nichts.
Nein bei mir hatten alle eine Lizenz beantragt. Auf Sachstand Anfragen wurde beim Gericht nicht reagiert :)
Ein weiterer Fall wo nicht zugestellt werden konnte ist nun zugestellt, allerdings fehlt auf dem rückschein das Datum :(!
Bin gespannt, ob nun am OLG ausgesetzt wird. Die Gegenseite möchte natürlich aussetzten.
Bin froh das ich wenigsten alle DSGVo ohne viel Zirkus erhalten habe. Bei anderen sieht das anderes aus.
Ja da bin ich auch froh das ich die schnell und unkompliziert noch bekommen habe , da sind ja teilweise echt schlimm ... Aber so verjähren jeden Tag massive Summen da zählt jeder Tag für die Anbieter
Ja also die OLG setzen wohl eher aus als die LG aber wie gesagt da eine Logik zu erkennen bin ich durch mit 😂
@Roy
Sorry, aber ich habe in meinem Leben bis dato keine Gerichtsverfahren gehabt. Klar klingt das logisch, dass der Richter einem keine Auskunft über das Verfahren geben darf, aber hier geht es nur darum wann man mit einem Termin rechnen darf. Tut mir leid, wenn ich eurer Meinung nach dämliche Fragen stelle. Wie dem auch sei, danke für eure Hilfe.
Ach tal :) du bist schon süß....
Hab ja schon vieles gehört, aber das noch nicht.
Ajo. Euch auch einen schönen Sonntag.
*lach* --- ich glaube nicht, Duffy, dass TAL *süß* ist. Eher ironisch und herausfordernd, und ehrlich.
Ich wollte auch schon fragen, welchen seltsamen Pfad Du aufrufst, wenn Du Einträge im Forum Glücksspielsucht suchst oder schreibst. Und warum Dich das ----DICH--- kaum zu erinnern vermag an ein Glücksspielproblem ;)
Ja, und das Bild vom rosa Elefanten hatte ich schon genau so.
Das ist ja nun noch süßer - und dabei kein Marzipan.
:)
@Duffi
Warte mal ab, bis Tal sauer wird ... ;)
Zitat von: Roy1234 am 13 Oktober 2024, 14:00:24
@lost
Dein ernst das mit dem Richter?
Der darf nicht mit dir über laufende Fälle reden ansonsten ist es eine Leichtigkeit für den Gegner auf Befangenheit zu plädieren.
?
natürlich darf man mit dem Richter reden. der wird aber auf einer Rückrufbitte einer anwaltlich vertretenen Partei, nicht die Partei anrufen.
der Richter muss nach einem entsprechenden Telefonat, einen entsprechenden Vermerk machen und dies dem Gegner mitteilen, aber so schnell wird ein
Richter nicht für befangen erklärt werden. da muss schon einiges mehr passieren.
IVE, wo ist hier mein Fehler?
Er darf den Klienten nicht anrufen und nur darum geht es. Auf Seiten der Anwälte sieht das anders aus.
Hallo zusammen,
heute ist die Berufung der Gegenseite bei mir eingegangen.
Angeblich haben wohl 5 OLG nun die Beweislast das nur aus Deutschland gespielt wurde umgedreht. Der Kläger muss aufzeigen das aus DE gespielt wurde. Hat da jemand Infos zu? OLG Oldenburg zum Beispiel.
Die reine Anhörung reicht nicht aus.
Zitat von: Balou2024 am 14 Oktober 2024, 17:26:24
Hallo zusammen,
heute ist die Berufung der Gegenseite bei mir eingegangen.
Angeblich haben wohl 5 OLG nun die Beweislast das nur aus Deutschland gespielt wurde umgedreht. Der Kläger muss aufzeigen das aus DE gespielt wurde. Hat da jemand Infos zu? OLG Oldenburg zum Beispiel.
Die reine Anhörung reicht nicht aus.
Wie soll das funktionieren?
Das behauptet wohl die Gegenseite in ihrer berufungsschrifft? Wenn ja würde ich darauf nicht viel halten ... dann sind die 5 Urteile über vermutlich deutlich längeren Zeitraum und dann sicherlich nicht ganz genauso wie im Schreiben angegeben. Diese Erfahrungen habe ich auch schon gemacht ...,
Der Nachweis ja kaum zu erbringen und ist doch auch unlogisch als Bürger mit deutschen Wohnsitz ...
Warten wir mal ab. Die Urteile sind aus 2024.
Nun vergeht erstmal ein Monat bis mein Anwalt darauf Stellung nimmt.
Das nachweisen ist wohl kaum möglich meiner Meinung nach. Bin gespannt wie mein OLG das sieht wer in der Beweislast ist.
Mir wurde von der Gegnerseite unterstellt, dass ich aus einem Land gespielt habe in dem ich noch nie war ;D Wenn DIE was behaupten, dann sollen die auch Beweise liefern das dem so ist. Ansonsten kann ich 1000 Märchen erzählen...
Kann ich mir bei deutschen Gerichten kaum vorstellen bzw ist da ggf der Sachverhalt ein anderer gewesen und viele Auslandsaufenthalte ...
Aber dein Anwalt wird dir das schon erläutern ich sehe da erstmal kein Problem ... wirbhaben bei mir eh Urlaub Zeit rausgenommen da sich minimal
Bei einem anderen Fall hat mein Anwalt den Zeitraum im Ausland auch rausgenommen.
Bei den Fall von welchen ich berichtet war ich nie im Ausland. Die Beweislast soll ich aber nun erbringen, weil wohl 5 oLG in Jahr 2024 das wohl nun so sehen. Beim Gericht bin ich befragt wurden und das soll nun nicht ausreichen.
Abwarten und Tee trinken.
Auf jeden Fall komisch, weil ich bin der Umkehr der Beweislast vorher nie gehört hatte.
Das schreibt die Gegenpartei das die das gern so hätte und fügt 5 Urteile an aber das Gericht müsste das ja festlegen und ich denke dein Anwalt kann gefühlt zweistellig Urteile vorlegen wo das nicht so ist ... die müssen ja irgendwas neues darlegen um zumindest. Iss was für ihr Geld versuchen ... als deutscher Spieler vor einen deutschen Gericht ... das ist unlogisch ...
Aber ja halte uns mal auf den laufenden . Ich kann mir da keine Probleme vorstellen und wenn müssten die ja sagen wie sie es wollen ... Notfalls lässt deine IP als deutsche darlegen und fertig ..😂
Macht euch da nicht verrückt. Guckt euch mal eure Klageerwiderungen der Gegenseite an, was da für ein Bullshit drin steht.
Da ist alles dabei.
Ich frage mich wie die roten mir folgendes Beweisen wollen: Der Kläger hat bei den Beklagten über deren getrennte Websiten Online-Sportwetten und
Casino-Spiele gespielt. :o
oder: Weiterhin steht fest, dass der glücksspielerfahrene Kläger Kenntnis von der möglichen Illega-
lität seines Handelns erlangt hat
und und und...
Ne noch besser. Wir gehen davon aus dass das Glücksspiel in diesem Zeitraum nicht illegal war, sollte dies doch der Fall sein hätte der Glücksspielerfahrene Kläger das wissen müssen. So in der Art.Eine Armee renommierter Anwälte behaupten es ist so und wenn nicht hat der Laie den schwarzen Peter. Genau mein Humor. Einzig als überwiegend im Ausland arbeitender kann so etwas problematisch sein.
Die bisherige allgemeine Rechtsprechung ist doch eindeutig dass man unschuldig ist bis das Gegenteil bewiesen wurde.
Bin da sowieso raus weil der Dreck mir die letzten xx Jahre Dinge wie Urlaub gekillt hat.
Aber ich könnte mir schon vorstellen das die Kollegen hier Fake all in gehen.
Richtig..
Muss ich mal ne Mail schreiben.. Erstatten Sie mir meine Verluste und ich spiele dann in Zukunft aus dem Ausland, da ich mir DANN wieder den Aufenthalt im Ausland leisten kann ;D
Iiiich habe vom Konto meines Bruders gespielt stand in der Berufung.
Ich bin Einzelkind😀😋
Es gibt auch OLG Entscheidungen, da ist denen der Auslandaufenthalt völlig egal wegen Rahmenvertrag.
Nachher sagen die, du bist in Schleswig Holstein. Wie willst du den Quatsch dann nachweisen.
Die behaupten alles mögliche auf zig Seiten, missachten aber häufiger rechtskräftige Urteile
So mein Verfahren am OLG wurde jetzt auch ausgesesetzt. Muss man nicht verstehen, alle relevanten Verstöße sind bei mir vorhanden. Schon lächerlich das ganze, gerade weil dieses Urteil aus Wiesbaden bezüglich Dienstleistungsfreiheit nicht mal rechtskräftig wurde. Naja ich erwarte eh nichts mehr von unserem Rechtssystem. Da wird doch am Ende doch eh wieder was gemauschelt und die Anbieter sind fein raus..
Moin Eddy, klar ist das ärgerlich.. Du bist da aber nicht allein =) Gesell dich zu uns ;D
Einer der Gründer der roten hat in einem interessanten Artikel folgendes gesagt:
Der Staat wollte nie etwas abschaffen, womit er Geld verdienen kann
Mich wundert sowieso, wieso die roten eine Lizenz bekommen haben.. Von Steuerhinterziehung bis hin zu kontakten zur Wettmafia war alles dabei..
Egal wie dunkel es jetzt scheint, welche Ausreden gesagt werden oder auch besser erfunden werden, am Ende werden wir aber nicht leer ausgehen. Ich bin kein Prophet aber ich glaube daran das wir wenigstens ein Teil unseres Geldes sehen werden. Damit geht es mir gut, egal ob ich das ganze Theater verstehe oder nicht, gemein und traurig ist es aufjedenfall, macht aber kein Sinn mehr ... Alleine dieses Bill55 ist ein Witz, wie lange soll man warten bis da mal was passiert? Und wir reden hier von mehreren Ländern nicht nur Deutschland aber andere unwichtige Dinge werden im Eilverfahren durchgedrückt. Mein Titel liegt halt eben weiter ...
Nunja was ich sagen will, am Ende wird alles gut, wenn nicht müssen wir halt noch bissi länger warten bis die Schulden weg sind oder wir uns ein neues Auto leisten können. Daran werden wir nicht sterben, wir haben was zum Essen und ein Dach über den Kopf und hoffentlich auch viel Liebe von Familie und Freunden. Peace ✌️ 🫶
Zitat von: Eddy am 15 Oktober 2024, 08:12:46
So mein Verfahren am OLG wurde jetzt auch ausgesesetzt. Muss man nicht verstehen, alle relevanten Verstöße sind bei mir vorhanden. Schon lächerlich das ganze, gerade weil dieses Urteil aus Wiesbaden bezüglich Dienstleistungsfreiheit nicht mal rechtskräftig wurde. Naja ich erwarte eh nichts mehr von unserem Rechtssystem. Da wird doch am Ende doch eh wieder was gemauschelt und die Anbieter sind fein raus..
immer noch besser ,als kurzfristige Terminsaufhebungen aus "dienstlichen Gründen" für Termine, die in einer Woche wären, und nunmehr im halben Jahr bis vielleicht noch viel später vielleicht
stattfinden, weil bis dahin kann sich einiges ändern im Geschäftsverteilungsplan.
Aber so lange das Verfolgen von Beleidigungen von Mitgliedern der (meiner Meinung nach) besten Regierung aller Zeiten noch so einigermaßen gut klappt, sowohl straf- als auch zivilrechtlich, kann man das ruhig hinnehmen, dass man längere Zeiten warten muss, bis über einen existenzbedeutenden Prozess eine Entscheidung getroffen wird oder nicht.
insofern bin ich befürworte, wenn sich überall fortgepflanzt wird und man als Richter oder Richterin in Elternteilzeit, in richterlicher Unabhängigkeit eben weniger entscheiden kann, da andere Prioritäten gelten.
wenn man aber über bestimmte Politiker schimpft, möglicherweise auch mal völlig bescheuert und im strafrechtlichen Bereich, dann ist es für mich beruhigend zu wissen, dass hierfür häufiger bzw. jetzt tatsächlich weniger, eine Hausdurchsuchung veranlasst wird mit Beschlagnahmung sämtlicher Hardware, um irgendwas auch immer auf den Computern zu beweisen.
Sorry, aber ich kann dir nicht folgen. Da dreht sich alles im Kopf.
Was willst du damit sagen?
Und wo ist überhaupt der Kontext?
bei dir dreht sich bei mir alles im Kopf und nochmal zurück. Deine Frage verstehe ich nicht. Muss man auch nicht.
Evtl. zu viel am Strand gelegen und zu viel Bier getrunken? Alkohol ist nicht gut.
Hi Istvölligegal!
Du hast da ein Problem, welches Du immer wieder ins Forum trägst. Lasse das bitte sein!
Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Eigentlich waren die Fragen ziemlich eindeutig. Aber ich sehe schon, das wird nichts. Du hast ganz andere Probleme.
Bisher dachte ich nur, du hättest dich unglücklich ausgedrückt.
Wenn meine Freizeitgestaltung dann allerdings mit den Fortpflanzungsgewohnheiten von Richtern in Zusammenhang gebracht wird, zeigt mir das zumindest, daß ich deine Beiträge nicht allzu ernst nehmen sollte, und mir damit auch keine Gedanken über den Inhalt machen brauche.
Danke dafür.
Und nein, ich bin nicht betrunken. Hab bloß gerade Corona, das stört in der Tat ein wenig.
Ich gllaube, du hast ganz andere PRobleme, die ich nicht haben hätte wollen. Da habe ich lieber meine eigenen Probleme.
danke dafür. evtl. hätte eine Auffrischungs-Impfung Corona verhindert. Schade. Aber auch ein weiteres Problem, das ich nicht habe. Glücklicherweise.
Zumindest da hast du nicht ganz Unrecht. Jeder hat sein 'Päckchen zu tragen'.
Das wäre allerdings doch gerade ziemlich am Thema vorbei.
Und ich bin sogar geimpft. Aber was soll's. Shit happens. Gibt Schlimmeres.
Und zurück zum Thema ...
Ich bin stiller Mitleser und gucke jeden Tag ob es was neues gibt. Aber wenn ich dieses rumgezicke sehe, habe ich garkein Bock mehr hier reinzugucken. Ich denke der Admin sollte dieses Thema wieder vorübergehend sperren, da es wieder überhand nimmt.
Sorry aber ich fände es falsch wenn sich zwei mal bissl in die Wolle bekommen gleich alle anderen zu bestrafen ...
Du kannst ja als stiller Mitleser diesen Teil dann sicherlich auch gekonnt überlesen 😉
Zitat von: Erzincan1986 am 15 Oktober 2024, 14:31:21
Ich bin stiller Mitleser und gucke jeden Tag ob es was neues gibt. Aber wenn ich dieses rumgezicke sehe, habe ich garkein Bock mehr hier reinzugucken. Ich denke der Admin sollte dieses Thema wieder vorübergehend sperren, da es wieder überhand nimmt.
Was kann der thread dafür? Gar nix.
Die könnten dies in einem anderen thread fortführen, soll dieser dann auch geschlossen werden? Ergibt keinen sinn.
Ich kann istvölligegal aber bzgl tal ein wenig nachvollziehen.
Sollten sie aber unter sich klären
Seit Tagen sehe ich leider keine sinnvollen Beiträge mehr.
Aber ok ich lese weiter still mit.
Eigentlich seit Wochen ... :)
Das sogenannte Sommerloch.
Zitat von: Olli am 15 Oktober 2024, 16:14:33
Eigentlich seit Wochen ... :)
Stimmt nicht! Wer zwischen den Zeilen gelesen hat...
Da gebe ich Roy recht ... natürlich sind die großen Infos weniger geworden aber das hier gar nichts mehr kommt sehe ich definitv nicht so aber halt detailliert wie Roy schon schreibt
Weiß jemand ob das LG Erfurt nun dem Europäische Gerichtshof kontaktiert hat. Das LG wollte ja ebenfalls wie der BGH den Gerichtshof kontaktieren.
Mir ist hier nichts mehr bekannt.
Nein auch nichts mehr denke durch die Vorlage des BGH hat sich das ggf erledigt aber stimmt von den Fall hört man net mehr viel
ggf. hat sich das wie mit den Ausführungen des einen Prof., den Namen habe ich schon wieder vergessen, erledigt
Ich denke es wird die nächste Zeit noch mächtig lustig. Das mit dem Nachweis der Bevollmächtigung der Casinos bzgl ihrer Anwälte war ein erster Schritt. Weitere folgen.
Die Zeit bis zur EuGH Entscheidung wird sicher nicht langweilig. Mich würde jedoch die Konstellation interessieren in welchem Fall Richter meinen der Kläger muss nachweisen nicht im Ausland gespielt zu haben.
Kennt jemand eigentlich die Begründung, warum sich die Anbieter um eine deutsche Lizenz beworben haben, obwohl deren Lizenz doch laut deren Aussagen in der EU (DE) gültig ist?!
Krass das mit den Auslandsaufenthalten. Ich denke, die Gegner sollten begründen müssen, wie sie auf die Idee kommen. Bzw Zeiträume nennen, in denen sie es vermuten. Da kann man ja dann sicherlich mit Bankkonto oder irgendwie anders nachweisen, dass es nicht stimmt.
Naja das mit den Nachweisen ist an sich für beide Seiten schwierig ... aber wieso soll ein deutscher Staatsbürger seinen gewöhnlichen Aufenthalt servus in Deutschland (meistens) ist nachweisen ?! Meiner Meinung nach nur über IP Adresse möglich aber wie und wie lang das zurück geht keine Ahnung ...
Ich denke der ein oder andere wird einen VPN genutzt haben um zu zocken und sich nichts dabei gedacht haben.
Gut, dass ich damals noch nicht wusste, was das ist 😂
Selbst nachweisen, dass man nicht im Ausland gezockt hat finde ich schwierig.
Das man keine E-Mails von Hotels, Reisen, Mietwagen usw. hat, ist ja kein Beweis. Diese lassen sich ja schnell löschen.
Auch der Verweis auf fehlende Auslandsüberweisungen ist fragwürdig.
Es bringt nichts alle vorhandenen Auszüge von 3 Girokonten und 4 Kreditkarten vorzuzeigen.
Wie soll man beweisen, dass man nicht ein weiteres Girokonto oder Kreditkarte besaß?
Girokonten und Kreditkarten werden aus der Schufa direkt nach Beendigung gelöscht.
Da gibt's keine Speicherfrist.
Ja ich denke auxh das VPN Missbrauch eine Option wäre was die damit bezwecken wollen aber den Nachweis in Deutschland gespielt zu haben ist an sich nicht machbar ... ich sag aber auch ... warum ...
Kann mir nicht vorstellen das sich das durchsetzt , hatte bisher auch noch nie sowas gehört außer das halt Urlaub abgezogen werde sollte
Warum erlauben die Anbieter den Zugriff aus dem Ausland auf deren deutsche Homepage? Die wissen doch genau, dass die Gesetze in dem jeweiligen Land gelten, in dem man spielt. Und Geoblocking ist kein Hexenwerk mehr.
Das ist ein weiterer Versuch Sand ins Getriebe zu werfen, wird nicht funktionieren..
Beispiel, es wird vorgeworfen im Ausland gespielt zu haben mit Zeitraum, dumm nur das keine Transaktionen oder Wetten durchgeführt wurden laut der Liste in diesem Zeitraum.
Außerdem gab es das Thema 100x wir wohnen in Deutschland, also können wir hier zum Gericht gehen und das Gesetz zählt.Urlaub steht jedem Bürger zu und mit Sicherheit schaut sich keiner vorher an ob es irgendwo im Urlaubsland erlaubt ist, genauso wenig wie hier. Süchtige spielen egal wo und wann wenn es geht, damit völlig richtig die Seiten könnten schon vom Anbieter aus dem Land gesperrt sein. Das machen sogar einige Länder weil der Betreiber das einfach nicht tun kann oder will. Das höchste was passieren kann ist das in diesem Zeitraum alles abgezogen wird.
Locker bleiben und ich sage es erneut, froh sein das wir ein Dach über dem Kopf und essen haben es hätte alles schlimmer kommen können...
Schöne 24 Stunden
Speedy made my day!!! Ich lach mich schlapp :))))
Ich mich auch ;D
Ich frage mich halt nur wie man sowas mit sich selbst ausmachen kann? Ich würde mir doch irgendwann dumm dabei vorkommen, also dass ich meine eigenen Geschichten glauben muss..
Wisst ihr, es wird Zeit die Problematik an ihren Wurzeln zu packen. Natürlich suchen diese Online Casinos nach Rechtslücken, überlegen sich Taktiken wie sie sich da absichern bzw. verteidigen können. Diese Unternehmen verdienen Millionen.
Früher waren die Rechtsstreitigkeiten gerade wegen der Nutzung von den Finanzdiensleister und des generellen Verbots auch etwas einfacher. Mittlerweile sind auch diese online Glücksspiele teils legal mit entsprechender Lizenz.
Ich habe damals meine Klagen gewonnen und ratet mal wo das Geld wieder gelandet ist.
Ich behaupte das man sich mittlerweile mal gut überlegen sollte ob man sich den Stress und das finanzielle Risiko antun sollte. Selbst wenn man vor Gericht gewinnt ist ja die Möglichkeit, im Ausland gar nicht vollstrecken zu können groß. Je mehr Spielsüchtige, umso mehr Verluste! Und diese Casino Unternehmen sind ja auch immer mehr darauf vorbereitet das da Rechtsstreitigkeiten kommen und haben auch das Geld dafür. Wobei es ja mittlerweile sogar so ist, das sie auf Klagen in Deutschland nicht mals mehr reagieren. Haben in Malta z.B ja eh nix mehr zu befürchten.
Mein Ratschlag: Mit Geld spielt man nicht. Aufhören mit dem Dreck!!
@Dennis47 Es steht jedem frei, einen PKF ins Boot zu holen. So entsteht kein finanzielles Risiko. Und wenn man vor Gericht gewinnt, wird man früher oder später auch sein Geld sehen.
Dieses kleine kriminelle Malta wird seine Spielchen nicht mehr lange spielen können. Es ist eindeutig unionsrechtswidrig, Urteile nicht anzuerkennen, und die Konsequenzen werden hoffentlich folgende sein: Malta aus der EU entsorgen oder dazu zwingen, Bill 55 wieder abzuschaffen. Diese Blöße, gegen ein Land mit 500.000 Einwohnern nichts ausrichten zu können, wird sich die EU-Regierung nicht geben. Es wird halt nur noch ganz schön lange dauern.
Danke, Dennis.
Und zu Mr. Nobody:
Etwas Realismus würde so Manchem hier mal ganz guttun.
Für Malta ist das eine wichtige Steuereinnahmequelle, und natürlich tun sie alles Mögliche, damit das so bleibt. Ihre eigenen Interessen stehen da im Vordergrund.
Mag sein, daß eines Tages die Bill55 gekippt wird, aber selbst wenn nicht... da wird niemand Malta aus der EU 'entsorgen' (wollen), nur weil ein paar dort ansässige Briefkastenfirmen von der Regierung 'gedeckt' werden. Daran hat niemand irgendein Interesse.
Die EU ist ein riesiger bürokratischer Verwaltungsapparat, den meisten Leuten, Politiker inklusive, ist das obendrein schlichtweg egal, und die persönlichen Gefühle einzelner dazu interessieren dann auch keinen.
Obendrein gibt es Mitgliedstaaten, die mit auf EU-Ebene deutlich fragwürdigeren Alleingängen 'durchkommen' - und auch dort ist ein Ausschluß aus der EU noch nie als Option in Betracht gezogen worden.
Ich denke also, du überschätzt die Relevanz, die diese rechlichen Fragen auf EU-Ebene haben, gewaltig.
Heute habe ich in einem Artikel gelesen, wo der Mann handgreiflich wurde und Ausgangsposition hierfür sei seine Spielsucht.
Da wurde die Frage gestellt, ob der Mann vielleicht sein Million Vermögen verspielt haben könnte.
Ein "Experte" sagte, dass das in staatlichen Casinos nicht möglich sei. Man habe ja geschultes Personal, die darauf acht geben.
Mega; das geschulte Personal. Es gibt Roulette Tische in Deutschland, da können 10.000 auf einfache Chancen gesetzt werden.
Wäre mal interessant, wie oft eine Sperre vom geschulten Personal veranlasst wurde. Die wird wohl im Promillebereich liegen.
Was macht Ihr eigentlich alle für einen Wind?
Ich erinnere noch mal an das Gespräch mit dem Spielhallenbesitzer:
1. Es dürfen nur 60 € je Stunde in einen Automaten geworfen werden. Die blöden Pausen schmälern die Einnahmen zusätzlich.
2. Spielhallen erfüllen die Anforderungen für Altenheime ... die alten Mütterchen mit ihren Rollatoren genießen ihr 5 Cent Spiel, während der Unternehmer draufzahlt. Das ganze Gedöns drum herum kostet ja auch noch ne Menge.
3. Automaten schmeißen 125 % der Einnahmen wieder aus.
4. Die Glücksspielindustrie ist ein atraktiver Arbeitgeber ... Aufsichten, Techniker, Entwickler, Bauteillieferanten, Psychologen ... würde man das Glücksspiel verbieten, dann wären die alle arbeitslos.
Mein Vorschlag nach dem Gespräch an die Politik: Überlegt Euch doch mal, wie ihr die GI irgendwie über Steuergelder subventionieren könnt. Nicht dass unsere Wirtschaft noch den Bach runter geht ...
#Sarkasmus off#
Ich empfehle jedem, Malta NICHT als Urlaubsland zu wählen! Nur so kann man die packen ... Leider reisen auch viele Engländer und Russen in dieses Land, denen die Machenschaften der GI sicher am Allerwertesten vorbei gehen.
@Tal
Als ich jung war, hieß es: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt! Ich finde das nach wie vor richtig. Jedenfalls meistens oder oft. Nicht immer.
Was ich meine: wer sich wehrt, sollte das nicht ,,blind" tun. Man braucht Kraft dazu und eine gewisse Stärke. Sprich stabile Spielfreiheit verbessert die Chancen. Man steht dann nicht so unter Druck. Ist nicht erpressbar mit billigen Vergleichsangeboten, geduldiger etc.
Und nochwas: Bill55 fällt! Garantiert. Die Frage ist wann. Es wird aber dran gearbeitet. Seid zuversichtlich!
LG Ilona
Daß ein solcher Kraftakt stabile Spielfreiheit erfordert - da bin ich wohl bekanntlich der Letzte, der dem widersprechen würde. Sich da so 'reinzusteigern' hilft da aber sicher nicht. Das klingt eher nach dem Gegenteil.
Ich sage auch nicht, daß man sich nicht wehren soll. Wie kommst du denn auf sowas?
Ich sage nur, daß man schon mit einer passenden Erwartungshaltung an so eine Sache herangehen sollte.
Daß Bill55 eines Tages gekippt werden könnte, liegt zumindest im Rahmen des Möglichen.
Daß Malta aus der EU 'fliegt', weil sie ausländische Urteile ignorieren, hingegen nicht.
Ganz einfach eigentlich. Mehr habe ich gar nicht gesagt.
Naja, egal.
Ich hatte gerade Pause und habe gelesen, dass im Amateurfussball ein 0:7 im Pokal aufgeholt wurde und in der 7. Minute der Nachspielzeit in ein 7:7 verwandelt wurde.
Wie war das nochmal mit den verbotenen Amateurfussballwetten? :) Oder wie es bei Reddit hieß: "Was zum F... ist dorf passiert :)
Ich traue ja zum Glück niemandem mehr, wenn es um Geld geht :) Auch ein Grund, warum ich Klage und NICHT mehr spiele! Geld her und unters Kopfkissen :)
Ich würde soweit gehen und behaupten, das Casinos mit deutschen Standorten durchaus vollstreckbar sind. Die sind ja meist auch in Marketing von diversen Fußballvereinen hier vor Ort verankert und wollen es auch bleiben.
Aber Casinos in Malta selbst und zwar ausschließlich nur dort ansässig, werden auf Kurz oder Lang nur schwer zu bekommen sein.
Es ist ja nicht erst mit diesem verabschiedeten Gesetz so. Die EU Verordnungen/Richtlinien sehen ja sogar vor, das Vollstreckungen von einem Mitgliedsstaat nicht umgesetzt werden müssen, wenn sie gegen nationale Gesetze bzw. Interessen verstoßen. Mit ihrem "Bill55" hat die Regierung in Malta das nochmal grundlegend manifestiert. Ich habe entsprechende Zitate aus den EU Richtlinien schon mehrfach hier gepostet. Deswegen glaube ich nicht dran, dass das gekippt wird. Vor allem nicht auf EU Ebene. Dafür sind die Steuereinnahmen Maltas zu sehr von diesem Glücksspiel Sumpf abhängig.
So traurig das auch ist!
@Dennis47 Es ist die EuGVVO, also eine europäische Verordnung und damit in allen EU-Mitgliedsstaaten sofort umsetzbar.
Dieser Ordre Public-Scheiß ist der größte Abfall, auf den man sich stützen.
Ein Ausschnitt aus Wikipedia zu ordre public:
Zudem ist sowohl bezüglich des kollisionsrechtlichen als auch bezüglich des anerkennungsrechtlichen Ordre-public-Vorbehalts anerkannt, dass die jeweiligen Vorbehaltsklauseln eng auszulegen und nur in Ausnahmefällen anzuwenden seien.
Und die ordre public der Bananenrepublik wurde um Bill 55 ergänzt mit folgendem Inhalt:
Das Gericht wird die Anerkennung und/oder Vollstreckung in Malta -jedes- ausländischen Urteils und/oder Beschlusses, der in einer Klageart gemäß Unterabschnitt (a) erwähnt ist, ablehnen."
Das nenne ich eng ausgelegt - nämlich zu engen 100 %.
Schwerwiegende finanzielle Folgen sind immer noch keine Verstöße gegen die ordre public.
Wenn eine Familie in Deutschland lebt und der Vater will zurück nach z.B. Saudi-Arabien, dann sieht das saudi-arabische Gesetz vor, dass das Kind bei Trennung immer zum Vater kommt - IMMER. Das Kind will aber in Deutschland mit seiner Mama leben und sich hier entfalten. Da greift die deutsche ordre public, weil das Kind hier lebt und dieser Zwang gegen deutsche Grundrechte verstößt. Hier greift die deutsche ordre public und wird über die saudi-arabischen Gesetze gestellt, weil es gegen die DEUTSCHEN WERTVORSTELLUNGEN VERSTÖẞT.
Das Beispiel mit dem Kind bestätigt doch genau das, was Dennis gesagt hat; die Ordre Public eines einzelnen Landes kann über internationales Recht gestellt werden, wenn sie im Widerspruch zu dessen eigenen Wertvorstellungen und / oder 'Gerechtigkeitsverständnis' stehen.
- Was bei Bill55 auch der Fall ist, zumindest legt Malta es so aus. Auch wenn ich das ebenfalls für ziemlich vermessen halte - so ganz ohne 'Grundlage' ist deren Handeln dennoch nicht.
Eigentlich wurde ja schon alles gesagt. Diese europäische Regelung ist per se nicht falsch Gerade wenn es um die genannten sozialen Aspekte geht. Aber sie wird von Malta aus ökonomischen Gründen maßlos missbraucht für die eigenen wirtschaftlichen Interessen auf Kosten vieler süchtigen Menschen in diesem und anderer europäischer Länder.
Puhhh da war ja heute wieder was los.
Der beste Beitrag kam von Ilona.
Einige unterschätzten hier unsere Anwälte sowie das EuGH maßlos. Malta ist nicht nur Bill55 da steht auch gehörig der Geldwäsche Verdacht im Raum. Und auch an nach Bill 55 wird gedacht.
Nicht euphorisch aber zuversichtlich nach vorne schauen heißt es.
Und die Zeit des Wartens zur gefestigten Spielfreiheit nutzen. Denn ohne die bringt auch Erfolg vor Gericht nicht viel.
https://m.bild.de/sport/mehr-sport/illegale-wetten-bayern-basketballer-schmeissen-daten-scout-raus-67126611a0e636753eda4ea9
Mein Verfahren wurde heute ausgesetzt und das am LG.
Somit ca 1,5 Jahre warten auf den EUGH und danach nochmal auf die Berufung 1 Jahr bis es durch sein wird. Also echt traurig so etwas!
Wann hätte der Termin stattfinden sollen Balou?
Ist es im Grund nicht schon fast egal, ob am LG ausgesetzt wird oder nicht. Ob man nun auf das OLG-Verfahren wartet oder auf die EuGH-Entscheidung... wird wohl ähnlich lange dauern. Und sofern die EuGH-Entscheidung positiv ausgeht, sollte es ja auch keine Berufungen mehr geben....
Denke ich nicht. Auch dann werden sie versuchen Einspruch zu erheben wegen diesem oder jenem. Dann geht's trotzdem zum OLG die sicher die Berufung zurück weisen werden aber wieder Zeit....
Die werden selbst bei einem positiven durch alle Gerichte klagen lassen, wie damals auch VW im Diesel Skandal. Die bin ich mir zu 100 Prozent sicher !!!
Nur Sportwetten und einem anderen Prozess bei einem anderen Richter ging durch und liegt nun am OLG.
Der Termin hat bereits festhalten vor 6 Monaten stattgefunden und danach wurde die Urteils Verkündung mehrfach verlegt!! Vor paar Tagen ist nun die Aussetzung gekommen! Also echt unglaublich!
gegen die Aussetzung, kann man doch sofortige Beschwerde erheben?
Korrekt das muss mit dem PKF nun noch geklärt werden und wenn der zustimmt wird es gemacht.
Hat jemand Ahnung wer genau über die Beschwerde entscheidet? Der gleiche Richter der aussetzten will?
Kann man machen aber die Chance ist sehr gering das dies Erfolg hat ... sagte zumindest mein Anwalt ... wird ja auch begründet warum
Wer entscheidet über die Beschwerde? Der Richter selbst?
Glaub auch nicht das es etwas bringt, da vorher schon 3 Seiten geschrieben wurden wieso nicht ausgesetzt werden sollte.
Beispiel als 1 Gericht sollte das LG ein Urteil sprechen, da in allen Verfahren Berufung eingelegt wird. Das wissen wir ja auch alle.
Zuerst der gleiche Richter, der muss dann, wenn er nicht abhilft, dies zum OLG weiterleiten.
Vielleicht ist ja das mit bestreiten mit der ordnungsgemäßen Bevollmächtigung, auch nicht so verkehrt. Ohne ordnungsgemäße Bevollmächtigung, keine ordnungsgemäße Vertretung und keine ordnungsgemäße Vertretung, darf der Vortrag nicht berücksichtigt werden.
https://www.ardmediathek.de/film/spielverderber-wettbetrueger-im-fussball/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvc3BpZWx2ZXJkZXJiZXIgY3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvNzdjNzJkMGMtNWM2NS00Njk5LWEyMWQtNDBkNDZkYWRmZjIy
Warst Du schonmal in Thailand beim Thai Boxing? Dort kannst Du vor einem Kampt auf die rote oder blaue Ecke wetten. Es gehen mehrere thailändische Wettleute um, die die Wetten annehmen. Allerdings in folgendem Stil (alles smart durchdacht!):
Es gibt mehrere Kämpfe. Die Sieger sind vorab festgelegt. Oft kämpft ein Thai gegen einen Ausländer. Grund: Die Ausländer wetten natürlich gerne auf ihren Landsmann. Mehrere Wettanbieter rennen durch die Reihen und rufen: red, blue, red, blue...
Wissen sie, dass der blaue Kämpfer gewinnt und du wählst blau, sagt der Wettanbieter "no, I am blue". Machst Du die Wette dann, hast Du verloren. Bestehst Du auf blau, versucht er Dich nochmal auszutricksen und wenn es nicht klappt, geht er einfach. So gibt es für ihn nur gewonnene Wetten.
Kommt es zum Aufstand einiger Touris (als ich da war waren es Australier, die sich betrogen fühlten, weil ihr Kämpfer klar!!! besser war und verlor), dann kommt die Polizei und holt die Touris raus. Ende!
Es ist alles nur Illusion :)
Mein Magen sagt mir ... das Jägerschnitzel war keine Illusion ... :)
Das liegt schwer im Magen wa😂
Zitat von: Balou2024 am 21 Oktober 2024, 19:37:59
Der Termin hat bereits festhalten vor 6 Monaten stattgefunden und danach wurde die Urteils Verkündung mehrfach verlegt!! Vor paar Tagen ist nun die Aussetzung gekommen! Also echt unglaublich!
mit welcher begründung wurde die urteilsverkündung verlegt?
Krankheit, Kind krank, dienstliche Gründe, ohne näher darauf einzugehen ..
anders als beim Strafgericht, in denen strenge Urteilfsbegründungsfristen gelten, haben Zivilgerichte ein paar mehr Freiheiten.
Zitat von: Istvoelligegal am 22 Oktober 2024, 16:15:28
Krankheit, Kind krank, dienstliche Gründe, ohne näher darauf einzugehen ..
Für istvoelligegal gibt es nur diese Gründe.. Ich kann dich aber beruhigen. Es gibt weitaus mehr Gründe. Nicht die Richter sind befangen, du bist befangen ;D
Ich verstehe nicht, was daran so schwer zu verstehen ist, dass die meisten Gerichte auf den EuGH warten..
lol, wenn sie auf den EuGH warten, können sie genau so gut mit der Begründung aussetzen
https://youtu.be/eiljY8lnfWw?si=0MMWbxNuBwNzI-a1
Ich hoffe das darf ich hier posten.
Bin der Sprache nicht zu 100% mächtig.
Aber es wird einiges interessantes erzählt.
Es scheint so als wenn sich die Anbieter mit Bill55 sehr sicher fühlen.
Außerdem wird erzählt das Österreicher und Deutschland die Länder mit den meisten Klagen sind. Gefolgt von Holland und Schweiz.
Vielleicht gibt es jemanden der da noch me her raus hört.
Zitat von: Istvoelligegal am 22 Oktober 2024, 19:47:30
lol, wenn sie auf den EuGH warten, können sie genau so gut mit der Begründung aussetzen
machen sie doch..
Zitat von: Michael12 am 22 Oktober 2024, 22:40:38
https://youtu.be/eiljY8lnfWw?si=0MMWbxNuBwNzI-a1
Vielleicht gibt es jemanden der da noch me her raus hört.
Stell doch den Untertitel auf Englisch oder deutsch ein.
Mein Verfahren (LG) gegen die Jahreszahl ist nun auch mit Hinweis auf den EuGH ausgesetzt. Auf die Klage wurde nicht mal reagiert. Naja, sei es drum, es gibt wichtigeres. 8)
So, ich habe mir das Interview mal angehört.
Sie wollen mehr Youngsters ins Gaming bringen. Wer möchte denn in einer Industrie arbeiten, in der man Geld auf Kosten anderer verdient? Grausam...diese 2 bitte sofort einsperren!
Link gelöscht
Wie oft muss ich noch darum bitten, dass zu dieser glücksspielverherrlichenden Seite nicht verlinkt werden soll?
Der nächste bekommt einen Monat Pause vom Forum geschenkt!
Und schon kommt man auf die Seite der hessischen Verwaltungsgerichte zum Original der PM:
https://verwaltungsgerichtsbarkeit.hessen.de/presse/kein-verstoss-gegen-die-dienstleistungsfreiheit-durch-erlaubnispflicht-fuer-wettveranstalter
Zitat von: Olli am 23 Oktober 2024, 14:48:10
Wie oft muss ich noch darum bitten, dass zu dieser glücksspielverherrlichenden Seite nicht verlinkt werden soll?
Der nächste bekommt einen Monat Pause vom Forum geschenkt!
Solange es Menschen gibt, gibt es auch immer Idioten
Darf ich fragen, wen Du jetzt damit meinst?
Zitat von: Olli am 23 Oktober 2024, 14:48:10
Wie oft muss ich noch darum bitten, dass zu dieser glücksspielverherrlichenden Seite nicht verlinkt werden soll?
Den Kommentar habe ich zwar schon häufiger gelesen, aber ich war stets zu spät um zu wissen um welche Seite es sich handelt.
So geht's anderen vermutlich auch 🤷🏻♂️
Zitat von: Olli am 23 Oktober 2024, 15:39:30
Darf ich fragen, wen Du jetzt damit meinst?
Mich selber
Zitat von: Galileo am 23 Oktober 2024, 16:05:03
Den Kommentar habe ich zwar schon häufiger gelesen, aber ich war stets zu spät um zu wissen um welche Seite es sich handelt.
So geht's anderen vermutlich auch 🤷🏻♂️
Und nun? Ist doch egal.
Na, da bist Du ja nicht gerade nett zu Dir ... :(
Verbuchen wir es einfach unter "blöde gelaufen", ok?
Die Seite ist für mich ein rotes Tuch, weshalb ich auch eben so böse reagiert habe. Sehe es mir bitte nach ... :)
Zum Inhalt: Als Franchise-Unternehmen würde ich mich schwer bedanken, wenn ich für den eigentlichen Lizenznehmer den Kopf hinhalten sollte. Naja, die Berufung steht ja potentiell noch an ... Damit kennt sich die GI wunderbar aus ...
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-olg-muenchen-hebt-aussetzungsbeschluss-des-landgerichts-mit-lesenswerter-begruendung-auf-233228.html
interessant warum da keine Einigkeit herrscht, obwohl der Fall lt. OLG München so deutlich ist.
Vermutlich wird einfach zu selten gegen den Aussetzungsbeschluss vorgegangen ... dann wird der jeweilige Richter gezwungen sich damit genauer zu beschäftigen ?! Hat man aber glaube nur 2 Wochen Zeit ...
Aktuell meinte mein Anwalt ist die Aussetzung am LG wohl so 50:50 beim OLG höher
Schön zu lesen. Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen kommt hin und wieder schon das Gefühl auf man erhofft sich vom EuGH die Vorlage für Schnellprozesse. Andere scheinen zu hoffen dass beim Gütetermin etwas gutes raus kommt und wenn nicht wird spätestens das Urteil verschoben mit Hinweis EuGH.
Ich denke die Münchner liegen hier schon richtig.
Bei mir wurde nun auch sofortige Beschwerde gegen die Aussetzung eingeleitet.
Bin gespannt ob es überhaupt was bringt.
Immerhin hat deine Kanzlei es gebracht bei lifcezefe direkt gesagt das bringt nichts aber scheint ja auch anders zu gehen
Der Verkehrsanwalt hat am liebsten den Mandanten, dessen ordnungsgemäß abgeparkte Fahrzeug kameraüberwacht von einem Fahrzeug angefahren wurde inkl. sofortigem Schuldeingeständnis und Totalschaden, da für den Brief an die Versicherung anhand des Streitwerts eine Menge Geld anfällt.
Genauso ist's beim Glückspieler Anwalt. Am liebsten drei Jahre alte Verluste, am liebsten im Inland, am liebsten gegen einen deutschen Anbieter und am liebsten bei einem Gericht, dessen OLG Aussetzungen zurückweist.
Für die sofortige Beschwerde gegen die Beschlüsse, ist Zeit nötig, man muss die 50-90 Seiten zzgl Anlagen der Gegenseite zumindest überfliegen und dafür erhält man noch nicht mal einen zusätzlichen Verdienst. Deswegen ist's natürlich auch einfacher und wirtschaftlich zu sagen, dass so eine Beschwerde Nichts bringt.
mein anwalt hatte auch gesagt, dass eine beschwerde keinen erfolg haben wird. gibt es dafür fristen oder kann man auch monate nach der aussetzung noch beschwerde einlegen?
In den Niederlanden hat die Aufsichtsbehörde einem Anbieter, der hierzulande auf der Whitelist steht, eine Geldstrafe von 675.000€ verhängt.
600.000€ Strafe dafür, dass sie in den Niederlanden illegales Glücksspiel anbieten.
Sie haben nämlich keine Lizenz für die Niederlande.
Der Anbieter schob es auf Probleme, niederländische IPs zu sperren.
75.000€ Strafe dafür, dass die Kunden nach einjähriger Inaktivität 5€ Strafe bezahlen mussten.
Beschwerde muss innerhalb von 14 Tagen eingelegt werden.
Kosten entstehen für den PKF wenn diese abgelehnt wird. Hat diese erfolg muss der PKF nichts bezahlen.
So hat es der Anwalt mir erklärt
Hat er auch gesagt wie viel es kostet ?
Hängt das vom Streitwert ab?
Leider nicht gesagt
Geht zum Richter und dann zum OLG.
Werde berichten wie es ausgeht.
Weiß auch nicht wie schnell das Gericht da entscheiden muss gegen die sofortige Beschwerde.
Glaube auch innerhalb maximal einen Monat ... hätte bei mir auch gewünscht das dagegen vorgegangen wird aber es wurde nicht mal probiert ... und die 14 Tage sind nun rum
Ich bekomme die Tage auch mein Ergebnis der Verhandlung kann dann gerne berichten wie es bei mir weitergeht... Leute alles wird gut früher oder später 👍
Nächsten Monat folgt auch mein Urteil nach Lizenz wegen Limit Überschreitung. Da werde ich auch berichten.
In der mündlichen Verhandlung wurde sogar ein Vergleich angeboten. Also scheint gar nicht so schlecht zu sein.
Ja die Limit Fälle sehe ich eher mittlerweile noch besser da eigentlich der Sachverhalt eindeutig
Hi Ihr,
ich hab mal ne Frage zu den 'Limit-Fällen':
Limit ist doch bei 1000,- pro Monat. Nicht wahr?
Wie ist das dann vor Gericht? Bekommt ein OC-Kunde dann nur alles zurück, was über 1000,-- war oder wie wird das geahndet? Und ... bekommen diese OCs jemals eine Erlaubnis?? Wahrscheinlich nicht, oder? (Naja, sie könnten unter anderem Namen firmieren mit neuen Leuten in der Geschäftsleitung wahrscheinlich.)
Zurückweisung der sofortigen Beschwerde, kostet mW pauschal 66 Euro. Rechtsanwaltsgebühren dürften 0,5 aus dem jeweiligen Streitwert sein. Aber welcher Streitwert zu Grunde gelegt wird, keine Ahnung. Gegenvorstellung ist aber kostenloser Rechtsbehelf
Da wäre es von den Kosten echt überschaubar und die PKF müssten das ja mehr dosieren um einen schnelleren mittelrückfluss zu erzielen ... naja bei mir ist eh vorbei aber ggf für einen zukünftigen Fall dann mal eine Anfrage wert
Ja Limit sind die Verluste über 1000 Euro ... Auszahlungen sind abzuziehen da reine Schadensersatz Klage ..:
Erlaubnis für höhere Limit gibts grundsätzlich aber wird halt kaum ordnungsgemäß gemacht mit Nachweise Einkommen etc ... selbst Schufa Abfrage reicht nicht
Interessant! Danke, CRS. Aber ner Schufa-Anfrage muss der Kunde doch zustimmen, oder sie evtl. sogar in Auftrag geben ggb. dem OC - oder? Oder muss der Kunde sie selbst beantragen und dem OC zukommen lassen?
In einem amtsgerichtlichen Urteil von vor zwei oder drei Jahren wurden alle Verluste zurückerstattet, da der Vertrag wegen des Limitverstoßes gänzlich nichtig war.
Ja ich glaube dies hat sich aber geändert glaube ich in den letzten landesgerichtlichen urteilen da reiner Schadensersatzanspruch ... aber warten wir mal ab was balou sagt
Ach ja Schufa geht nur mit Einwilligung aber wer weis ob das mit den AGB zugestimmt wurde ... Aber ist eh nicht ausreichend ...
@Rubbel
Ich musste die Limit-Erhöhung selbst in Auftrag geben und über einen externen Anbieter eine Schufa-Abfrage in Auftrag geben.
Anschließend dem OC als Screenshot zuschicken.
————————————
Werde dieses Jahr noch aktiv werden müssen, wegen Limit-Überschreitung nach Lizenz...
Ja genau Verjährung da bloß 3 Jahre zum Jahresende und für viele sind ja die Jahre 2021 und 2022 dahingehend relevant
Vergleich wurde bei der mündlichen Verhandlung von der Gegenseite angeboten. Habe ich im Protokoll gelesen, da ich bei dieser Verhandlung nicht persönlich geladen war.
Gegenseite hatte zum Limit nicht alles vorgetragen und hat vom Richter nochmal eine Woche Zeit bekommen und erneut vor zu tragen. Eigentlich auch unglaublich!
Es geht nur um das Limit das sagt im Protokoll auch der Richter.
Werde berichten wie es dann aus geht. Denke bis ich das Urteil dann habe wird es Mitte Ende November sein.
Kannst / willst du ne grobe Richtung sagen was angeboten wurde beim Vergleich ?
Waren die Berechnungen Einzahlung abzgl. Auszahlung abzgl 1000 Euro für jeden Monat oder wie hat deine Kanzlei es berechnet ?
Vergleich 30 Prozent.
Also die Standard Geschichten verstehe deine Ablehnung 👍
Wenn es keiner postet, poste ich es halt...
https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/gluecksspiel-schaeden-100.html
meine drei fälle sind bei dem LG alle unterschiedlich ausgegangen 😂
gewonnen
verloren
ausgesetzt
😂
Das ist ja auch mal Crazy 😂🙈
Hi Duffi, wie kam es zum verlorenen?
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 28 Oktober 2024, 20:46:05
Hi Duffi, wie kam es zum verlorenen?
verjährung.
10jahre gäbe es rückzahlungen aber das gericht hat dem anbieter mit 3 jahren verjährung recht gegeben und somit wäre nichts zu bekommen
oh Mist :/ Dann drücke ich dir mal für deinen dritten Fall die Daumen ;)
Naja deine Kanzlei ist sich sicherlich in Berufung gegangen bzgl Verjährung oder ? Die zehn Jahre sind ja eigentlich Safe mittlerweile
sind 10 jahre denn mittlerweile "safe"? mein LG ist auch dem anbieter in der mündlichen verhandlung gefolgt und ist von einer 3-jährigen verjährung ausgegangen...was dafür sorgen würde, dass von der forderung fast nichts mehr übrig bleibt.
Zitat von: CRS 2024 am 28 Oktober 2024, 21:04:11
Naja deine Kanzlei ist sich sicherlich in Berufung gegangen bzgl Verjährung oder ? Die zehn Jahre sind ja eigentlich Safe mittlerweile
ja. aber darfst raten was passiert ist. eugh
Ok an der EuGH Aussetzung kommen viele leider nicht vorbei , hat mich auxh dahin getroffen.
Die Verjährung war bei mir aber eine Thema muss ich sagen bei meinen fällen bisher ...
Zitat von: CRS 2024 am 28 Oktober 2024, 21:14:58
Ok an der EuGH Aussetzung kommen viele leider nicht vorbei , hat mich auxh dahin getroffen.
Die Verjährung war bei mir aber eine Thema muss ich sagen bei meinen fällen bisher ...
warten wir halt noch 3 jahre :)
Ja so lange hoffe ich nicht aber kann natürlich sein ... dem EuGH stehe ich positiv gegenüber was die Entscheidung angeht aber ob dann tatsächlich Geld kommt und die Gesellschaften nicht abgewickelt sind oder andere Tricks haben ist eher meine Befürchtung ... die haben ja jetzt genügend Zeit gewonnen ggf sowas zu planen ..die PKF haben sie ja erstmal teilweise ausgebremst ...
Aber hoffen wir das beste
Bei mir verloren gegen T am LG
Gewonnen gegen Jahreszahl LG
Und Aussetzung gegen den Anbieter mit dem Weg im Namen.
Aktuell ein Urteil noch offen Urteil nächsten Monat aber nach Erteilung der Lizenz.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-aus-online-sportwetten-trotz-gueltiger-lizenz-muss-bet365-spieler-17-000-euro-zurueckzahlen-233513.html
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 29 Oktober 2024, 08:34:23
https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-aus-online-sportwetten-trotz-gueltiger-lizenz-muss-bet365-spieler-17-000-euro-zurueckzahlen-233513.html
Genau der Anbieter gegen den ich wegen der Sache auch vorgehen will... Danke für den Beitrag! N
Sehr stark!
Und freut mich besonders gegen diesen Verein der absolut nicht kooperiert geschweige die Daten liefert.
Absolutes no Go für die Menschen die da hinterher rennen müssen, weil immer wieder neue Ausreden.
Es wird alles gut am Ende!
Immer locker aus der Hüfte 😁
Wie schon nördlich mal erwähnt heißt es nicht dass PKF und Anwälte aus dem Fenster schauen und nur abwarten. Da wird viel an den von crs erwähnten Befürchtungen gearbeitet.
Es bringt nur Zeit für die Gegenseite und schreckt eventuell den ein oder anderen ab neu zu Klagen.
ob der eugh ein urteil fällen möchte zusammen mit c440-23 damit alle themen endgültig geklärt sind?
Das sind zwei unterschiedliche Klagen. Dementsprechend zwei Urteile. Die Casino Klage dürfte eher zu einem Urteil kommen.
2010 wurden auch mehrere Verfahren zusammengelegt.
Allerdings hingen die Fragen an den EUGH damals zusammen.
Siehe hier:
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=80772&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=888755
Die Verfahren gingen zwischen Mai und September 2007 beim EUGH ein und es dauerte bis September 2010 bis das Urteil gesprochen wurde.
Also 3 Jahre.
Es wurde damals vor der großen Kammer mit 13 Richtern verhandelt.
Naja da kann man nur hoffen das es diesmal bis Ende nächstes Jahres eine Entscheidung gibt ... keine Ahnung wie der EuGH arbeitet ob streng nach Eingang oder anderen Punkten . Viele mal wurde ja gesagt so 1-1,5 Jahre ... ist ja doch ein großer unterschied zu 3 Jahren
Ich sehe da das Problem wie die Fälle zum EuGH kamen. Der Casino Fall ja nicht direkt aus Deutschland. Aber ich hätte da keine Probleme wenn es was ich nicht glaube zusammengefasst werden würde. Ginge dann eventuell doch zu einem früheren Zeitpunkt da der Casino Fall ja schon länger am laufen ist.
ich hoffe das die fälle zusammengelegt werden, auch wenn es dann für mich länger dauert (bei mir geht es nur um casino). aber dann wirklich eine detailliertes urteil kommt wo so wenig rückfragen offenbleiben womit man wieder etwas hinauszögern kann.
ich bleibe entspannt je nachdem wie sie entscheiden wird es 0 oder 6 stellig werden. gerechnet habe ich mit 0 also kann es nur bergauf gehen :)
Aber wurde denn nun überhaupt auch die Frage gestellt ,, was ist wenn die Lizenz aufgrund des Angebotes ( materielle Verstöße ) eh nie hätte erteilt werden können? Der vorgelegte Fall hatte ja glaube alle diese Merkmale nicht ....
Oder ist dies dann irrelevant weil ,wann der eugh pro Spieler entscheidet, dann der BGH Hinweisbeschluss greift wo das ga eindeutig thematisiert wurde ?
Der eine link bzgl des Feld zurück auch mit Lizenz aufgrund Limitverstoss bestätigt dies ja oder ?
da ich gerade vor meiner tüte Spekulatius sitze fange ich mal ein wenig an zu spekulieren.
•die casino betreiber wissen letztendlich das sie am ende verlieren. was ist also zu tun? vergleiche? bedeutet kurzfristig geld sparen aber neue klagen kommen.
also bleibt nur das verlangsamen, hinauszögern verunsichern. die 5% zinsen sind nichts für die im gegenzug zu vielen vielen neuen klagen. in 3-4-5 jahren würde das meiste bei allenspielern verjährt sein ( vis zu der lizenzierung)
ich denke das die dann anfangen normale vergleiche zu vergeben, da die kosten von jahr zu jahr überschaubarer werden.
bis dahin wird versuxht sich in der öffentlichkeit weiter an bill55 zu klammern und immer wieder felsenfest zu überzeugen das sie im recht sind.
tüte Spekulatius ist alle ich muss jetzt aufgören zu spekulieren
Es geht doch nur um die Zeit vor Lizenzerteilung. Und im wesentlichen ob das verweigern der Lizenz damals gegen europäisches Recht der Dienstleistungsfreiheit ausgeübt wurde.
Wenn der EuGH sagt dies sei Ländersache dann gibt's wenig Gründe dagegen vorzugehen. Sprechen sie sich für die Beklagte aus muß man eventuell sich neu orientieren bzgl der materiellen Schiene und deren Verstöße.
Für die Zeit nach der Lizenzerteilung und den dann vorkommenden Verstöße wie Limit bin ich der Meinung dass es keinen EuGH nötig hat.
Das ist im Vertrag eindeutig geregelt.
So sehe ich das aus meiner Sicht.
Der EUGH hat 2010 entschieden, dass die europäische Dienstleistungsfreiheit eingeschränkt werden darf um die Bevölkerung zu schützen.
Es wurde allerdings drauf hingewiesen, dass ein staatliches Monopol eventuell nicht das geeignetste Mittel dafür ist.
Die Verhältnismäßigkeit muss stimmen.
Der BGH fragte den EUGH, ob die Schadensersatzforderungen der Spieler gegenüber den Casinos gegen die Dienstleistungsfreiheit verstoßen würde, da das Vergabeverfahren unionsrechtswidrig war.
Und hat das vergabefahren einen so großen Einfluss wenn die dienstleistungsfreiheit doch eh eingeschränkt werden kann um die Bevölkerung zu schützen ?
Ein Monopol ? Einen staatlichen Anbieter sozusagen ?
Mal was zur Vollstreckung in Malta
https://www.youtube.com/watch?v=452h0n4ING4
Also alle die Malta betrifft zurücklehnen und warten. Bis Sommer 26 sollte das spätestens gelöst sein. Ich denke aber auch dass wenn sich die Anzeichen gegen 55 verdichten erstmal die Vergleichsbereitschaft wieder in andere Höhen anzieht. Bis dahin dürfte auch der Casino und der Sportwetten Fall vom BGH durch sein.
Ja ich denke Ende nächsten Jahrs gibt es da schon neues ... leider gab es keine Infos bzgl Gibraltar was ja auch einige ( auch mich 😂) betrifft .!8/4 zwar kein Bill55 aber wohl auch schwierig seitdem England aus der EU ist
Hallo,
nochmal eine kurze Frage zum OLG Urteil zum Einzahlungslimit. Hier geht es um nur die Einzahlungssummen? Auszahlungen sind hier nicht relevant, richtig? Gibt es PKF, die sich der Sache annehmen?
Danke
Naja Einzahlungen abzgl. Auszahlungen abzgl 1000 Euro das ist dann für geltend zu machende Schadensersatz ...
Keine Ahnung glaube es gibt welche aber da musst wohl die gängigen Kanzleien mal kontaktieren wie das bei denen mit PKF aussieht
Mein Verfahren am OLG ist nun ebenfalls ausgesetzt wurden.
Somit eine Aussetzung am LG und eine am OLG.
Darf nicht wahr sein :(
Oh man :-(
Wurde Einspruch eingelegt von deinem Anwalt ?
Ich warte auch auf ein Ergebnis, waren wohl noch Fragen offen und nächster Fall auch in kürze, kann ich dann auch berichten.
Ich kann ggf in ein paar Wochen berichten wie es bei mir ist ... eins ist aber bereits ausgesetzt ...
Es wird schon viele Aussetzungen geben , viele die weiter gehen sind wohl auch curacao
Wenigstens hast eins schon am OLG meins war auch direkt beim LG Schluss
OLG setzen wohl deutlich mehr aus ... auch nachvollziehbar
@Balou
Malta? Oder auch außerhalb der EU?
Alles Malta Jahreszahl und der Weg im Namen hinten.
Bei der Jahreszahl eine Gesellschaft oder mehrere ? Bzw wurde alles gegen die aktuelle geltend gemacht ?
Also ... die Jahreszahl mal 12 geteilt durch Pi ... das Ergebnis hoch Wurzel aus Jahreszahl Fakultät -1 mal dem Logerithmus von Malta geteilt durch Curacao ... aber immerhin noch multipliziert mit BGH und der Körbchengröße vom "Alten" im Ersten.
Sorry da bräuchte ich dann doch die Auflösung noch dazu ... so gebildet wie du Olli bin zumindest ich nicht
Ich habe mir den Spaß erlaubt das ganze bei Chatgpt einzugeben
,,Diese Aufgabe scheint ein humorvolles Rätsel zu sein, das mathematische und absurde Elemente kombiniert. Ich werde es dennoch versuchen, strukturiert zu lösen, auch wenn die Aufgabe in ihrer Form möglicherweise gar kein echtes Ergebnis ergibt.
Schritt-für-Schritt-Lösung
1. ,,Jahreszahl mal 12"
Nehmen wir die aktuelle Jahreszahl, 2024, und multiplizieren sie mit 12:

2. ,,geteilt durch Pi"
Teilen wir das Ergebnis durch :

3. ,,hoch Wurzel aus Jahreszahl Fakultät - 1"
Hier wird es absurd:
• Die Fakultät von 2024, also , ist eine extrem große Zahl (weit über die Kapazität eines Rechners hinaus).
• Selbst die Wurzel davon ist astronomisch hoch.
• Wenn wir davon 1 abziehen, bleibt immer noch eine riesige Zahl.
Ein realistisches Ergebnis lässt sich hier nicht berechnen, da die Fakultät einer so großen Zahl praktisch unlösbar ist.
4. ,,mal dem Logarithmus von Malta geteilt durch Curaçao"
Hier wird es unlogisch:
• Es gibt keinen ,,Logarithmus von Malta" oder ,,geteilt durch Curaçao" in mathematischer Hinsicht.
• Wahrscheinlich ist das ein humorvoller Einschub, der zeigen soll, dass die Aufgabe keinen Sinn ergibt.
5. ,,multipliziert mit BGH und der Körbchengröße vom ,Alten' im Ersten"
• ,,BGH" steht normalerweise für den Bundesgerichtshof, hat aber hier wohl keine Bedeutung.
• ,,Der Alte im Ersten" bezieht sich wahrscheinlich auf die Fernsehserie ,,Der Alte", aber die Körbchengröße ergibt in diesem Kontext keinen Sinn.
Fazit
Die Aufgabe ist ein humorvoller Mix aus absurden Elementen, die sich mathematisch nicht lösen lassen. Es scheint, dass der Autor der Aufgabe ein sinnloses und nicht lösbares Rätsel geschaffen hat. Der ,,Name", der hier herauskommt, ist wohl ,,Nonsens" oder ,,absurd"."
Ich schlage vor, wir setzen die Berechnung aus und warten auf den Bundesrechnungshof!
https://www.linkedin.com/pulse/die-r%C3%BCckforderung-von-verlusten-aus-der-aktuelle-stand-michaelsen-hyo4f?trk=feed_main-feed-card_feed-article-content
Mal was Neues an Meinungen
Zitat von: CRS 2024 am 08 November 2024, 21:58:29
Sorry da bräuchte ich dann doch die Auflösung noch dazu ...
Ist doch easy. 365 ist die richtige Antwort ;)
Zitat von: CRS 2024 am 09 November 2024, 10:07:47
https://www.linkedin.com/pulse/die-r%C3%BCckforderung-von-verlusten-aus-der-aktuelle-stand-michaelsen-hyo4f?trk=feed_main-feed-card_feed-article-content
Mal was Neues an Meinungen
"...Die Bill 55 war dann aber die bessere Verteidigung. Für Verteidigungsmaßnahmen auf staatlicher Ebene fehlte mir vorher die Kreativität im Sinne eines für-möglich-Haltens. Die Verhältnisse in Deutschland sind eben doch nicht der Maßstab in allen 27 EU-Ländern, da geht in kleineren Ländern manchmal viel mehr.
Ob das Kalkül der Forderungskäufer und Prozessfinanzierer aufgehen wird, wird die Zeit zeigen, es wird aber nicht öffentlich werden. Die Urteile (Titel) sind dreißig Jahre lang vollstreckbar.
Ich habe die Fantasievorstellung, dass sich deren Geschäftsleiter irgendwann mit den CEOs der Glücksspielkonzerne in ihrem gemeinsamen Londoner Club treffen und einen globalen Deal machen. So ähnlich wie Donald Trump, der im Wahlkampf angekündigt hat, große Weltkonflikte an einem einzigen Tag zu beenden."
Das ist mir auch schon in den Sinn gekommen - wegen der Unsicherheiten auf beiden Seiten ist dies wohl kein unwahrscheinliches Szenario... ::)
Vielleicht auch im Sinne der Mandanten!?
Das werden wir wohl erfahren, wenn es soweit ist. Oder auch nicht😂
Also mir scheint es realistisch das es bei einigen PKFs solche Regelungen geben wird ...
Zitat von: CRS 2024 am 09 November 2024, 10:07:47
https://www.linkedin.com/pulse/die-r%C3%BCckforderung-von-verlusten-aus-der-aktuelle-stand-michaelsen-hyo4f?trk=feed_main-feed-card_feed-article-content
Mal was Neues an Meinungen
hier wird, wenn ich das richitg überflogen habe, die Meinung vertreten, daß wenn der Spieler vom Verbot Kenntnis hatte, der Prozess auf Rückzahlung verloren werden kann.
damit habe ich zumindest Bauchschmerzen. man ist ja oft glücksspielsüchtig und außer Kontrolle. da kommt es mE nicht darauf an, ob man vom Verbot wusste oder nicht.
eher muss der Anbieter dafür Sorge tragen, daß das Angebot nicht angeboten werden darf, zumindest nicht in Deutschland und nicht auf die Art und Weise, daß es existenzbedrohend oder gar nicht existenzvernichtend werden könnte.
daher sympathisiere ich eher mit den Entscheidungen und Meinungen, die sagen, daß die Kenntnis der Illegalität des Spielers keine Rolle spielt für die Rückforderung.
Zitat... daher sympathisiere ich eher mit den Entscheidungen und Meinungen, die sagen, daß die Kenntnis der Illegalität des Spielers keine Rolle spielt für die Rückforderung
;) Kein Mensch ist 'illegal' - deshalb:
... daher sympathisiere ich eher mit den Entscheidungen und Meinungen, die sagen, dass die Kenntnis des Spielers von der Illegalität des Angebots keine Rolle spielt für das Recht auf Rückforderung ...
Hab heute meine erste Berufung gegen mein gewonnenes Verfahren bekommen und musste direkt schmunzeln. Hier sind wir wieder beim Thema Spiel auf Zeit.
Ich zitiere:
,,Gleichzeitig beantragen wir,
die am xxx ablaufende Frist zur Einreichung der Berufungsbegründung um
einen Monat, somit bis zum xxx zu verlängern."
Die Fristverlängerung ist erforderlich, da es den Prozessbevollmächtigten der Beklagten aufgrund
zahlreicher anderer, fristgebundener Angelegenheiten nicht möglich sein wird, die
Berufungsbegründung innerhalb der laufenden Frist zu erstellen und mit der Beklagten abzustimmen.
Hinzu kommen derzeitige krankheits- und urlaubsbedingte Abwesenheiten und die damit einhergehende
erhebliche Mehrbelastung durch Vertretungsaufgaben.
Wir bitten daher höflich, die Frist antragsgemäß zu verlängern.
Genau dieser Text kommt mir sehr bekannt vor 😂🙈 und genehmigt wird es eh immer aber da angeblich eh immer mehr OLG jetzt aussetzen ist es dann auch fast irrelevant der eine Monat
Klingt nach RSD😂
Vielleicht setzt das OLG mal ein Zeichen und weist die Klage ab, was ich nicht vermute. Wie dem auch sei. Eigentlich kann ich mich zurücklehnen und mit einem Urteil fühle ich mich sicherer denn je.
Zitat von: Mr. Nobody am 13 November 2024, 16:31:46
Klingt nach RSD😂
Das hatte ich auch schon und nein es waren nicht die von dir genannten. Das ist einfach der sicherste Weg Aufschub zu bekommen. Krank und Urlaub bzw viele Fälle sind kaum nachzuweisen und normal. Juckt das Gericht nicht.
Liebe Leute,
ich lese immer viel mit, bin aber ein sehr introvertierter Mensch bei Leuten die ich nicht kenne.
Ich versuche mein Leben irgendwie auf die Reihe zu bekommen und am Leben zu bleiben, da das Glücksspiel mir sehr viel in meinem Leben gekostet und Schaden gebracht hat.
Es sind jetzt 165 Seiten hier geschrieben worden, sowie zahlreiche Unter Foren aufgemacht worden. Ich blicke einfach nach mehrstündiger Recherche nicht mehr durch, und stelle die Frage direkt, und bitte zu verzeihen wenn ich jemanden damit verärgere.
Wie ist der aktuelle Stand bzgl. Rückzahlungen von den Buchmachern mit fehlender Lizenz? Gibt es die Möglichkeiten zu Vergleiche, oder wird die Sache komplett von denen ausgesessen? Bei mir geht es um ca. 30.000 Euro online. Offline habe ich bei verschiedenen Wettbuden ca. 80.000 Euro verloren, da habe ich aber keine Hoffnung das Geld zu bekommen da ich gar nicht mehr die Quittungen besitze und alles anonym immer ablief.
Ich will mich einfach gar nicht streiten, hoffen oder sonst was, sondern einfach nur mit allem negativen abschließen. Ebenfalls weiß ich dass ihr es mir nicht 100% sagen könnt, trotzdem würde es mir schon helfen wenn sich Leute kurz melden wie es Stand heute mit ihren eigenen Erfahrungen ist. Danke euch :)
Edit Olli: Anbieternamen entfernt
Zitat von: I-am-lost88 am 13 November 2024, 16:04:45
Hab heute meine erste Berufung gegen mein gewonnenes Verfahren bekommen und musste direkt schmunzeln. Hier sind wir wieder beim Thema Spiel auf Zeit.
Ich zitiere:
,,Gleichzeitig beantragen wir,
die am xxx ablaufende Frist zur Einreichung der Berufungsbegründung um
einen Monat, somit bis zum xxx zu verlängern."
Die Fristverlängerung ist erforderlich, da es den Prozessbevollmächtigten der Beklagten aufgrund
zahlreicher anderer, fristgebundener Angelegenheiten nicht möglich sein wird, die
Berufungsbegründung innerhalb der laufenden Frist zu erstellen und mit der Beklagten abzustimmen.
Hinzu kommen derzeitige krankheits- und urlaubsbedingte Abwesenheiten und die damit einhergehende
erhebliche Mehrbelastung durch Vertretungsaufgaben.
Wir bitten daher höflich, die Frist antragsgemäß zu verlängern.
allein wegen sowas, bietet sich das Spielchen mit der ordnungsgemäßen Bevollmächtigung an.
Vergleiche gibts weiterhin, von angebotenen 3%, 10%, 20%, 50% bis 80%, habe ich alles in den letzten Monaten mitbekommen.
Ohne Klage, gibts meistens kein Vergleichsangebot. Nach Klage, gibts die Vergleichsangebote mitunter auch erst nach der mündlichen Verhandlung, da hier ggf. erstmal überprüft werden soll, wie das Gericht tickt und je nach dem, gibts ein Vergleichsangebot oder nicht. Die Vergleichsangebote sind immer mit Verschwiegenheitsklausel mit relativ hohen Vertragsstrafen bei Versoß.
Ich habe einige Prozesse als Zuhörer mitgemacht, da ich von den Terminen Kenntnis hatte, als die Gegenseite in meinen Fällen Verlegung beantragt hat wegen Terminen in meiner Nähe.
Da gab es zweimal den Hinweis der Gegenseite, dass aufgrund Prozesskostenfinanzierung, das Vergleichsangebot nicht höher ausfallen kann, da man das Modell Prozesskostenfinanzierung mit dieser Rendite für den PKF nicht unterstützen möchte. Ob das vorgeschoben ist oder nicht, weiß ich nicht.
Ich weiß nur, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass die Vergleichsangebote sich auch daran richten, wer dein Anwalt ist.
Macht der Anwalt bei einem gewonnenen Prozess den Casino-Anbieter mit Werbung "lächerlich" oder so. Aber alles Spekulation. Es kommt vielleicht auch auf die Tagesform an.
Man weiß es alles nicht.
Es gab hier gegen einen Menschen eine Hausdurchsuchung, weil er einen Politiker Schwachkopf im Internet genannt ha. Ein anderer hatte den gleichen Politiker Idiot genannt, das Verfahren wurde ohne Hausdurchsuchhung eingestellt.
Ich will damit sagen, dass man alles nicht weiß. Man soll es in jedem Fall probieren, da Geld rauszuholen. Je nach dem, mit oder ohne PKF, kommt wohl darauf an, ob man sich das leisten kann.
Gerichte ist mitunter auch nichts weiter als Glücksspiel. Anders lässt sich nicht erklären, weshalb bei identischem Sachverhalt die Gerichte unterschiedliche Auffassung sind, also die Klage stattgegeben oder abweisen. Man steckt nicht dahinter.
Edit Olli: Vollzitat entfernt
Ich danke dir vielmals für die ausführliche Antwort, das bedeutet mir viel. Ich lese daraus, dass ohne Klage auch kein möglicher Vergleich zu Stande kommen würde. Das ist das was mich abschreckt, da ich einfach keine Zeit und Energie darin reinstecken möchte, um irgendwelche Hoffnungen zu haben die dann möglicherweise durch Gerichte gekippt werden. Schade, aber so soll es anscheinend sein. Danke!
einmal bekam ich Geld außergerichtlich mit meinem Auskunftsersuchen zurück, ist aber drei Jahre her. Probieren geht über studieren.
XXXX
vielen Dank für Ihre Geduld.
Nach Rückmeldung der zuständigen Abteilung können wir Ihnen mitteilen, dass Ihnen sämtliche Verluste erstattet wurden. Der Betrag in Höhe von ____€ wurde auf die hinterlegte Bankverbindung überwiesen.
Bitte beachten Sie, dass die deutschen Banklaufzeiten zwei bis drei Werktage (Montag bis Freitag) betragen.
Im Anhang an diese E-Mail finden Sie die Transaktionen seit Ihrer Registrierung am xx.xx.2xxx.
Ihr Spielkonto wurde wunschgemäß für Sie deaktiviert.
Hi Istvoelligegal,
da ging es aber sicher nicht um ganz so viel, oder? Bei mir hat das auch bei einem geklappt, aber es war auch "nur" ein dreistelliger Betrag
Ich warte nun seit 2 Monaten auf eine Entscheidung ob mein Verfahren ausgesetzt wird oder nicht. Geht um bet1Jahr ( Schaltjahr ausgenommen) Anbieter hatte keine Lizenz beantragt und ist nicht von den Vorlagefrage des BGH betroffen. MAL ABWARTEN, so 6 Monate ;D
Genau dieser Anbieter so ein Fall liegt angeblich beim BGH auf dem Tisch aktuell. Mein Anwalt meinte, dass jetzt der Senat entscheiden muss ob es die Revision von dem Anbieter mit Jahreszahlen zurückweist oder doch aussetzt.
Ich habe einen Fall in Berufung (ich bin der Berufungsbeklagte) vor dem OLG, in dem sich der Anbieter erst gar nicht um eine Lizenz in Deutschland bemüht hatte - mal sehen wie das OLG damit umgeht...
Weil, da spielt es ja gar keine Rolle, ob die Lizenzvergabe "unionsrechtswidrig" durchgeführt wurde - vielleicht nur im Hinblick, ob dann nicht auch eine Lizenz aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat gültig war bzw. die Dienstleistungsfreiheit galt.
Aber auch hier wurde gegen das "materielle Glücksspielrecht" (Einzahlungs-/Einsatzlimit) verstoßen - von daher bin ich mal gespannt, ob hier auch ausgesetzt wird oder es zu einer Entscheidung kommt...
Ja Fury, das ist jetzt der spannende Punkt. Genau wie auf einmal die Curacao-Banausen aussetzen wollen, obwohl die EuGH-Entscheidung nur für die EU gilt und auch nur für die ehemaligen Bewerber😂 Die lassen echt nichts unversucht.
Zitat von: niemehrzocken21 am 13 November 2024, 23:21:37
Hi Istvoelligegal,
da ging es aber sicher nicht um ganz so viel, oder? Bei mir hat das auch bei einem geklappt, aber es war auch "nur" ein dreistelliger Betrag
knapp 1.000 Euro, aber volle 10 Jahre rückwirkend.
War vom Richter direkt kein Thema aber kann man ggf anhand Urlaubs Bilder auf den Handy etc. ja einschränken und direkt raus rechnen ist ja meistens nur ein Bruchteil
Zitat von: Istvoelligegal am 14 November 2024, 12:35:26
Zitat von: niemehrzocken21 am 13 November 2024, 23:21:37
Hi Istvoelligegal,
da ging es aber sicher nicht um ganz so viel, oder? Bei mir hat das auch bei einem geklappt, aber es war auch "nur" ein dreistelliger Betrag
knapp 1.000 Euro, aber volle 10 Jahre rückwirkend.
Das klingt ja nicht schlecht. Bei welchem Anbieter war das?
Hallo zusammen,
ich habe soeben eine Einladung zur Güteverhandlung mit eventueller anschließender mündlicher Verhandlung vom Landgericht erhalten.
Hatte jemand so eine Güteverhandlung bereits und wenn ja wie lief diese ab?
Auf was muss ich mich vorbereiten bzw. welche Fragen?
Ich würde mich sehr über eure Erfahrungsberichte freuen
Viele Grüße
Güteverhandlung wird zu 90 Prozent nicht zustande kommen. Weil kein Angebot der Gegenseite beim LG abgegeben wird.
Mündliche Verhandlung immer die selben fragen.
Wann wusstest du von der Legalität und von wo hast du gespielt.
Die Frage ob das OC dazu bereit ist wird doch erst bei der Verhandlung gestellt? Sagen die kein Interesse dann geht's gleich weiter mit der Verhandlung oder sehe ich das falsch?
bei mir wurden beide Seiten gefragt. Beide abgelehnt. Danach hat der Richter die Sicht der Dinge aus seiner Sicht erläutert wie er dazu steht. Dann ging es sofort in die mündliche.
Ich musste keine einzige Frage beantworten..
So siehts aus. Güteverhandlung: entweder die Gegenseite schlägt Dir was vor, oder nicht. Wenn ja, sagste ja oder nein. Wenn nein, dann nein.
Ich muss auch nichts mehr beantworten. Man kennt sich :) Ghettofaustniveau quasi.
hmm okay...
also gehe ich davon aus, dass nur ein paar Fragen gestellt werden. Wenn es eh kaum Angebote gibt.
Welche Fragen wurden euch denn gestellt?
Mache Dir keine Gedanken darüber, es kommt doch anders als Du denkst ... :)
Da werden sich sicherlich einige in die Genitalien beißen, warum sie nicht vorher auf einen Vergleich eingegangen sind. Hier gabs ja Leute, die durchaus 70-80% abgelehnt haben und den letzten Tropfen noch rauslutschen wollten. Jetzt gibt es scheinbar nur noch 30% und viele Unsicherheiten vor allem was Vollstreckung angeht. Viele die von schmackhaften Zinsen reden, werden am Ende enttäuscht sein, wenn Insolvenz angemeldet wird. Das werden gegnerische Anwälte sicherlich vorschlagen, wenn es heißt: Nichts geht mehr (Bezug: EuGH).
Die meisten haben aber nichts zu verlieren, weil mit einem PKF geklagt wird, die sind froh wenn ein paar Groschen ausgezahlt werden. In den Ruin hat sich scheinbar kaum einer gespielt wie ich gelesen habe.
Definiere das Wort Ruin!
Wenn Du meinst man lebt unter der Brücke hast Du sicherlich recht ansonsten nicht. Fette Schulden haben die meisten.
Mit den früher angebotenen Vergleichen hast Du allerdings recht. 60-80 Prozent sind gute Vergleiche und da sind Zinsen eh hinfällig da es sich um die Klagesumme dreht.
Die Vollstreckung wird irgendwann in Malta möglich sein und bei den Mini Casinos magst du bzgl Insolvenz auch richtig liegen. Bei den großen Casinos ist das nicht so einfach da hier meist mehrere Casinos am Betreiber hängen die auch noch aktiv sind. Und es gibt ja noch die Mutterfirmen.... Die Kläger Anwälte schlafen auch nicht.
Verhungert und verdurstet ist noch niemand, und die Monate und Jahre vergingen auch so ohne dem Geld. Man kommt schon irgendwie über die Runden.
80% hätte ich auch angenommen, aber nur wenn ich den Anwalt selber bezahlt hätte. Stimmst Du mit einem "Sponsor" den 80% zu, haste am ende 20-30% .
Der Anbieter mit dem roten T oder der grünen Jahreszahl, wird mit Sicherheit nicht in Insolvenz gehen, da stecken noch Sponsorenverträge hinter, da kann man nicht so einfach pleite gehen wegen ehemaligen Glücksspielschulden Verbrauchern gegenüber, dies wird dann über Wochen hinweg in der Presse zerfetzt.
Konsequent wäre auch jetzt schon, das Thema ordentlich in der Press durchzunehmen, um so größere Unternehmen abzuschrecken mit den Glücksspielanbietern Geschäfte zu machen. Aber: Am Ende sind alles Geschäftsmänner, was interessiert mit das Leid anderer?
Hier geht schon wieder die Tüte Spekulatius um. Ist ja auch bald Weihnachten :)
Also ich bin auch nicht mehr so optimistisch wie vor einigen Monaten ... bis das EiGH Urteil kommt geht soviel Zeit ins Land ... das gibt genügend Zeit für die Anbieter zu planen und zu machen etc
Ja bei den großen hängt der Namen und alles dran aber viele haben ja ab Lizenz ( meist Oktober 2020) ja eine neue Gesellschaft eingesetzt ... die Gesellschaften davor sind nur teilweise noch aktiv bzw gar net mehr ... was hindert die diese Gesellschaften zu beerdigen ? Der Ruf ok aber es geht um soviel Kohle da nehmen die das ggf in Kauf ...
Bzgl der Muttergeselschaften ist ein interessantes Thema damit könnte man Druck ausüben aber dazu gibt es ja keine Rechtssprechung soweit ich weis oder ? Nach deutschen Recht würde es da glaube schlecht aussehen ... sind natürlich Gesellschaften aus England etc wie es da geregelt ist keine Ahnung ...
Da ist ja vieles Unbekanntes dabei ... wenn Unternehmen schon VU kassieren und Urteile und jetzt bill55 freundlich nutzen denke ich wird ja dann auch wenn es mal fällt ,was ja durch die Vorlage beim EuGH wohl passieren wird , aber auch noch mindestens ein Jahr Dauer , :dann haben die doch andere Ideen ...
Vergleiche gibts ja auch kaum noch wie ich feststelle und ausgesetzt wird auch immer mehr oder hat da jemand mal wirklich jetzt was erreicht seit Vorlage BGH an EugH?
Zitat von: LugasThinker am 17 November 2024, 15:54:14
Hier geht schon wieder die Tüte Spekulatius um. Ist ja auch bald Weihnachten :)
Auch das muss mal sein, wenn es dir nicht schmeckt kannst du die Spekulatius doch auch alleine essen ..
Das einzige was damit bezweckt werden soll ist zeitgewinnung das die Verjährung eintritt.
Die verdienen auf der ganzen Welt noch genug Kohle, da ist das was gezahlt werden muss ein Witz. Wie jemand geschrieben hat auch die anderen Anwälte schlafen nicht, man kann sich nicht einfach so verabschieden und alles ist gut aber mit dem gleichen Namen weitermachen.
Alles wird gut !!
Vielleicht reagiert ja auch spätestens dann mal unserer Staat bzw. Die wunderbare GGL, schauen wir mal.
@CRS ich möchte auch erneut erinnern, beim einen VU zählt Bill55 nicht sprech mit deinem Anwalt darüber.
Ein Argument spricht hingegen für uns.
Wir haben die Klagen bereits eingereicht und so wie einige Anwälte schreiben, könnte es wohlmöglich das letzte Jahr sein, dass man wegen Illegalität klagen kann. Denn die Kenntnis von der Illegalität scheint dann verjährt zu sein, weil die 3 Jahre rum sind. Somit können ab nächstem Jahr kaum noch Klagen eingereicht werden, die Fälle vor 2021 betreffen. Das stimmt mich irgendwie positiv zumindest für alle, die bereits geklagt haben.
Wenn Du heute Kenntnis von der Illegalität erhälst, dann beginnen auch heute die 3 Jahre ab Jahresende, wo Du von heute an 10 Jahre rückwirkend die Nettoverluste einfordern kannst.
Spekulatius müssen frisch gegessen werden, wenn sie noch kanckig sind. Wenn sie jedoch immer wieder auf den Teller gelegt und zurück in die Tüte gepackt werden, dann werden sie schlabberig und es macht keine Freude mehr sie zu knabbern. Da hilft eigentlich nur noch eine Kaffeetunke oder der Mülleimer ... aber jetzt bitte die zwei nicht verwechseln ...
Ich habe es aber auch wie Flute gehört , da aufgrund der Medien Erstattung damals es dann allgemein bekannt war auch aufgrund des neuen Glücksspielstaatsvertrages... fomde 2021 zwar auch sehr zeitig . mir war da auch nix bekannt bzw wird ggf bei casino und sportwetten unterschieden...
naja wenn weniger eingereicht wird ist für die jenigen die dann schon haben ggf vorteilhaft
es liegt ja aber eh an den PKF da viele diese option nutzen und auch da wird das angebot weniger
Also ich habe 2021 ehrlich gesagt noch nichts davon mitbekommen. Ich habe mich damit aber auch nicht beschäftigt, da ich nicht von der Illegalität ausgegangen bin. Dementsprechend habe ich auch nicht in diese Richtung gegoogelt. Überspitzt gesagt müsste ich dann ja jedes Geschäft überprüfen wo ich irgendwas kaufe..
Aber wer seit 2008, so wie ich dabei war, der googelt auch ach sowas nicht oder denkt gar nicht daran, dass das illegal sein könnte. Für mich war das ein Geschäft wie jedes andere.
ich halte das auch für Blödsinn. du kannst da mit Giropay, Online Banking, Kreditkarte, usw., einzahlen, alles kein Thema, da ists nicht abwegig zu denken, dass das dann auch tatsächlich legal ist, zu Mal ja sehr viel Blödsinn in den Medien geschrieben wird zu allen mögliche Themen.
https://m.youtube.com/watch?v=epGIXWdZl-M
Falls es noch jemand nicht gesehen hat.
Hier wird auf die Verjährung eingegangen.
Und an diejenigen, die schon mal eine Klage eingereicht haben:
Schaut mal in die Klageschrift(en), ob da irgendein Zeitpunkt genannt wurde, wann ihr von der Illegalität erfahren habt.
Meine Kanzlei erwähnte nämlich, dass ich 2021 davon erfahren habe.
Ich müsste also alle restlichen Klagen noch dieses Jahr einreichen. 2025 wäre es zu spät.
gibts aber auch Rechtsprechung, die sagt, dass die Kenntnis ohne Bedeutung ist.
@Galileo
Guter Hinweis?
@Bobby
Korrekt! November 22 durch googlen bzgl OC ob dies Automaten manipuliert. Kundenerfahrungen. Da kamen dann Geld zurück Anzeigen und auch dieses Forum hier.
Bin auch schon länger dabei und es gab Werbung im TV oder in Stadien. Mir wurde gefühlt 1000 mal gesagt wir sind ein lizenziertes seriöses Casino und können uns dies und das nicht erlauben. Etc..... Warum soll man auf die Idee kommen nach so etwas zu suchen. Als Zocker hast du deine Casino Seite und die Seite mit dem Liveticker.
@
Jemand von Jahreszahl an dieser Stelle ebenfalls eine Mail mit der Aussetzung der Transaktionsliste bekommen? Dürfen die das einfach :
Die Einschränkung erfolgt im Sinne der subsidiären Gesetzgebung 586.09 der " Einschränkung der Datenschutzverordnung (Pflichten und Rechte)", die den Anwendungsbereich der in Artikel 23 der Allgemeinen Datenschutzverordnung (Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments - "GDPR") vorgesehenen Einschränkungen hat, einschließlich für die Begründung, Ausübung oder Verteidigung eines Rechtsanspruchs und für Gerichtsverfahren, die nach jedem Gesetz eingeleitet werden können.
NEIN!
Dazu gab es auch schon einen Link, der hier eingestellt worden ist. Vielleicht hat ihn ja noch jemand greifbar?
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6779.msg70404.html#msg70404
Tse ... da habe ich ja mal wieder maßlos untertrieben ... drei Links waren es ... :)
Vielen Dank!
Bin ebenso der Meinung, die spielen auf Verjährung, dann werden die die laufenden Verfahren abwickeln und still ruht der See.
Die wollen alles vermeiden damit noch weitere irgendwas einreichen.
Wurde nicht mal von irgendjemand ein Finanzbericht erwähnt und darin gibt es Rückstellung?
Ansonsten häng ich auch vorm OLG, und meine spielende Kirsche will argumentieren, dass es in Malta irgendein Gesetz gibt, was die Haftung ausschließt, wenn es n neuen Eigentümer gibt. Komisch das der neue Eigentümer mir damals alles nötige zur Verfügung stellen könnte. Die wurden auch schon erfolgreich vor einen bayrischen OLG verklagt auf Rückzahlung.
Wenn immer die Schreiben der Gegneranwälte ließt, dann zuckt es so sehr in den Finger selbst zu antworten :D
Ausgerechnet Spekulatius, Lebkuchen, Plätzchen und Stollen, aber auch der Weihnachtsbraten enthalten sehr viel an gesättigten Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel erhöhen können und so zur Last für Herz und Kreislauf werden. Doch wer seine Naschgewohnheiten ein bisschen anpasst, kann sich schützen.
Quelle: Spiegel.de
Guten Start in die Woche ;D
#beisovielspekulatiusfälltmeinpostauchnichtmehrauf
😂😂
Aber eines ist auffällig. Seit Player8/Zocker nicht mehr dabei ist sind es Mandel und keine Gewürzspekulatius mehr.
Also Leute, bei jedem Casino musstet Ihr bei der Registrierung einen Wohnort angeben, um Auszahlung zu tätigen, wollte man einen Ausweis / Nachweis der Adresse. Die Casinos wussten also, dass man von einem Ort aus spielt, wo ihr Angebot illegal war. Beweisführung abgeschlossen.
Zitat von: DestructionDaddy am 18 November 2024, 15:09:20
Also Leute, bei jedem Casino musstet Ihr bei der Registrierung einen Wohnort angeben, um Auszahlung zu tätigen, wollte man einen Ausweis / Nachweis der Adresse. Die Casinos wussten also, dass man von einem Ort aus spielt, wo ihr Angebot illegal war. Beweisführung abgeschlossen.
Ganz so einfach ist es nicht, das registrierte Casino-Konto ist nicht auf den Wohnort beschränkt, du kannst es Weltweit benutzen.
Nehmen wir mal an, du Klagst 10.000 € ein, davon haste 5000,00€ in Malta verzockt als Du im Urlaub dort warst, somit würde sich der Anspruch maximal auf 5.000€ beschränken. Warum? Weil der Aufenthaltsort des Spielers für die Teilnahme am legalen oder illegalen Glücksspie ausschlaggebend ist. Beweise könnte der Anbieter an Hand von Logfiles vorbringen (IP usw. etc.), im Casino-Konto kann man meist auch einsehen, von wo aus man sich gerade einloggt.
Die Registrierung und Verifizierung ist nicht verboten bei einem Online-Casino ohne gültige Lizenz, erst Einzahlungen und Verspielen ist verboten.
Ein weiteres Beispiel:
Ich war damals in Österreich, dort habe ich mich bei meinem lizensierten deutschen Sportwettenanbieter angemeldet, dort kam direkt die Meldung und E-Mail, bitte keine Wetten platzieren, weil in Österreich kein LIzenz vorliegt, könnte Probleme im Falle eines Gewinnes geben.
Anbieter die sich Heutzutage vom deutschen Markt zurückziehen, Blockieren den Seitenaufruf aus Deutschland. Jedoch gibt es auch hier schwarze Schafe, die den Zugang durch Tools umgehen....
Es gibt einen Anbieter der eine Domain nutzt die so gar nichts über die Seite aussagt.
bsp. www.basilikumbet.com heißt nun: www.u30w1234.com
Die wissen schon wie sie Geoblocking umgehen..
Ob uns folgende Änderung hilft, dass die Fragen des BGHs in diesem Fall schneller beantwortet werden?:
https://www.juwiss.de/65-2024/ (https://www.juwiss.de/65-2024/)
Gibt es irgendwie die Möglichkeit den Sachstand zu erfragen/in Erfahrung zu bringen?
Ich - für mich - würde einschätzen, dass der Anbieter in dem behandelten Fall gar keine so schlechte Karten hat - und dies würde wohl medienwirksam propagiert (aber natürlich alles spekulativ ;-))
Allerdings bin ich mal gespannt, was der BGH daraus ableiten wird bzgl. den Fällen, in denen auch gegen das materielle Glücksspielrecht verstoßen wurde...
Danke Olli und Bobby, probiere es mal darüber...
Mein Anwalt hat nun nach einem Urteil einen vollstreckbaren Titel gegen einen Anbieter angefordert, da dieser keine Berufung eingelegt hat. Meint ihr die zahlen einfach nicht aufgrund Bill55 oder hab ich nun richtig gute Karten?
Anbieter auf der White List oder nicht?
die zahlen aufgrund von Bill55 mutmaßlich nicht.
(https://i.postimg.cc/t7GYHZ7V/Verbot-Spakulatius.jpg) (https://postimages.org/)
Anbieter befindet sich auf der Whitelist. Boris Becker war deren Aushängeschild.
Reicht doch langsam mit dem Spekulatius oder ? Es ist ein Austausch lasst doch einfach mal die Leute schreiben auch das tut manchmal der Seele vielleicht gut und beruhigt, jeder Mensch ist eben anders. Ob es Sinn macht und richtig ist lassen wir einfach mal so stehen.
Lost die werden nicht zahlen bevor Bill55 gekippt wurde, bei einem Versäumnisurteil greift das zwar nicht aber trotzdem ist die Vollstreckung schwer, auf Malta arbeitet scheinbar jeder Anwalt für die Glücksspielanbieter.
Aber auch hier arbeiten unsere Anwälte weiter dran und das nicht alleine sondern gemeinsam in Deutschland sei dir sicher alleine schon wegen den Druck der PKF
Also ich habe Basilikumbet nicht gefunden. Komisch :)
Mal zum Thema Spekulatius. Dem Gericht ist bekannt, wann ich von der Illegalität erfahren habe und ich habe trotzdem gewonnen. War dem Gericht egal. Das nur mal so...
Es gibt Anwälte und Richter, die sehen das so...und es gibt Anwälte und Richter, die sehen das anders.
Nur um es noch mal deutlich in Worte zu fassen:
Wir wünschen hier keine wilden Spekulationen! Wer Fakten hat, der kann sie kund tun, doch pure Spekulationen möchten wir hier nicht lesen!
Sie sorgen nur für Verwirrung und schüren Ängste!
@Lost
Ich habe auch ein vollstreckbares Urteil, bei mir zahlen sie noch nicht.
Allerdings hat mein Anwalt mir gesagt, die 3 grossen Zahlen momentan auf rechtskräftige Urteile. In deinem Fall ist es ja wohl einer der 3 Großen.
Ist der Anbieter mit Jahreszahlen auch einer von den sogenannten drei großen?
Das war bzw ist er ... aber das die zur Zeit Urteile kassieren die rechtskräftig werden ist mir neu aber kann ja ein anderer Ansatz sein den sie jetzt verfolgen
In der Tat könnte das ein neuer Ansatz sein. Es wurde im letzten Quartal, so wie ich aus den Berichten gelesen habe, eine Kooperation auf drei Jahre mit der UEFA Champions League geschlossen. Jemand, der beabsichtigt, in die Insolvenz zu gehen, würde so eine Kooperation gar nicht erst schließen, beziehungsweise gar nicht erst von dem Kooperationspartner ausgewählt werden.
Ja das stimmt aber die Frage ist wie wird mit den alten Gesellschaften LP und davor verfahren ? ist denen wohl nur die aktuelle ENC wichtig ...
Crazy ich drücke die Daumen allerdings wird es bei der GGL kein Erfolg bringen.
Wenn du ihnen 3-4 mal geschrieben hast zu dem Fall wirst du freundlich darauf hingewiesen nicht mehr zu schreiben... Unterstützung null, Anbieter darf weiter die Lizenz behalten und es passiert nichts. Die Antworten per Mail fühlen sich auch an wie von Chat gpt geschrieben, absolut traurig.
Selbst auf Schreiben vom Anwalt null Erfolg.
Drück dir die Daumen !!
Danke Crazy.
Bin mal gespannt, ob du bzw. dein Anwalt Recht behält.
Weiter Druck aufbauen und die Behörde zum Einlenken bewegen via:
- Aufsicht der GGL im Innenministerium Sachsen-Anhalt
- Verwaltungsrat der GGL (Vorsitz aktuell im Innenministerium BaWü)
- Landesdatenschutzbeauftragte Sachsen-Anhalt
Na da kommt doch ein Bericht der Tagesschau wie gerufen:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/gluecksspiel-italien-100.html
Dann viel Glück beim Druck aufbauen.
2-3 Mrd nimmt der Staat durch Glücksspiel ein, 1/3 davon durch Sportwettenbesteuerung. Es gibt deutliche Anzeichen dafür, dass die Regulierung des Glücksspiels in Deutschland primär auf die Generierung von Staatseinnahmen ausgerichtet ist, während der Spielerschutz nachrangig verfolgt wird.
Italien ist da klarer...
@Lugas... :
'... Maurizio FIASCO, Präsident der Vereinigung zur Erforschung des Glücksspiels ...' ;D 8) was für ein Name in diesem Zusammenhang ;D
nicht vorzustellen, wenn man fürs Kiffen, Rauchen und Alkohol so exzessiv Werbung machen würde, wie es fürs Sportwetten völlig normal ist;
du kannst ja heute weder im Stadion noch im Fernseher, beim Fußballschauen die Werbung abschalten.
teilweise kommen ja drei, vier verschiedene Anbieter pro Halbzeit dran, die jeweils vermitteln, wie easy Geld zu gewinnen ist und Bonus hier und Bonus
da.
Die jüngeren tun mir da jetzt schon leid .. die Doppeltmoral von den Vereinen, Verbänden, Medien, tun ihr übriges, die Sportschau wurde doch auch von einem
Anbieter gesponsert
"Das Gericht weist vorsorglich darauf hin, dass die Geschäftsstellen des Zivilsegments auf-
grund von Personalengpässen erhebliche Rückstände aufgebaut haben. Eine zeitnahe Be-
arbeitung von eingehenden Schriftsätzen und richterlichen Verfügungen ist momentan
nicht in allen Fällen gewährleistet. Bitte achten Sie deshalb darauf, eilige Schriftsätze ent-
sprechend zu kennzeichnen. Bitte führen Sie bei bevorstehenden Terminen das Datum
des Termins bitte im Briefkopf mit an. Wir bitten Sie auch um Verständ-
nis dafür, dass wir in der aktuellen Lage bestimmte Verfahren priorisieren müssen (zum
Beispiel Räumungsschutzsachen und Anträge auf Erlass einstweiliger Verfügungen). Sie
können uns unterstützen, indem Sie in den nächsten Monaten nach Möglichkeit von Sach-
standsfragen absehen. Wir werden unaufgefordert auf noch nicht verarbeitete Schriftsät-
ze zurückkommen und sind bestrebt, dies schnellstmöglich zu tun. Das Gericht arbeitet
mit ganzer Kraft am Abbau der Rückstände."
----
selbstverständlich haben wir hier vollstes Verständnis. Bei den Geschwindigkeiten von vereinzelten Gerichten, kommt es auf eine Aussetzung auch gar nicht mehr an.
Da arbeitet wohl sogar der europäische Gerichtshof schneller.
Hauptsache, das Strafsegment ist mit fähigen Richtern und MItarbeitern besetzt, die wegen Beleidigungen von Politikern, wie "Schwachkopf" Akten anlegen, Hausdurchsuchungen veranlassen und ggfl. auch Verhandlungen durchführen. Wobei es auch Gerichte gibt, in denen die RIchter sowohl im Straf- aber auch im Zivilsegment unterwegs sind.
Daher muss man hier Prioritäten setzen.
Ich mag gar nicht wissen, wie viele ihr Geld nicht bekommen haben, weil zwischen Klage und Verhandlung, der entsprechende Anbieter liquidiert wurde, weil die Gerichte ewig lange Zeit benötigen und vorsorglich schon mitteilen, dass man bloß von Sachstandsanfragen Abstand nehmen soll.
Nenene, euch einen schönen Mittwoch.
Weiß jemand ob die großen 3 bei
Gerichtsurteilen zahlen?
Hab gehört oli kahns onkel bezahlt inzwischen.
Wäre wichtig für mich zu wissen.
Vielen Dank im vorraus
Zitat von: Jannik1986 am 21 November 2024, 18:01:30
Weiß jemand ob die großen 3 bei
Gerichtsurteilen zahlen?
Hab auch eine Klage vor dem Landgericht laufen. Alles liegt bereit und warte seit nem halben Jahr auf den Termin, aber mein Anwalt meinte tatsächlich, dass sie inzwischen bereit sind bei einem rechtskräftigen Urteil zu zahlen. Für mich noch Zukunftsmusik.
Also ich habe gehört sie zahlen weiterhin nicht .... Kommen ja immer wenige rechtskräftige Urteile zu Stande durch Aussetzungen notfalls muss ja dann der BGH aussetzen also so richtig rechtskräftig kann es ja gar nicht werden ... aber gibt sicherlich Fälle die sie ,,los werden ,, wollen ...
Ich habe aus guter Quelle gehört sie zahlen. Also auf rechtskräftige Urteile.
Quelle ist Sachbearbeiterin Vollstreckung einer sehr großen und guten Anwaltskanzlei
Gut also alle 3?zahlen
Oli kahn,jahreszahlen,und b lose?
Zitat von: crazy999 am 21 November 2024, 19:33:17
Ich habe aus guter Quelle gehört sie zahlen. Also auf rechtskräftige Urteile.
Quelle ist Sachbearbeiterin Vollstreckung einer sehr großen und guten Anwaltskanzlei
Crazy wo ist deine Vorlage ? Und wieso dein Beitrag wieder gelöscht ????
Das wäre ja ein Anfang ... Frage ist nur auf neue rechtskräftige Urteile oder nur jetzt entstandene ? Kannst du das in Erfahrung bringen? Und ob es außer oli Kahn sein Verein koch größere Anbieter gibt wo es dahingehend Hoffnung gibt
CRS, du bist der erste der 1 € spenden muss. 1 € pro Erwähnung eines Anbieters.
Die neuen Regeln findest du auf der Seite
Also ich weiss ganz bestimmt, dass die mit den ersten drei Zahlen immer Bälle vergeben! Damit konnte man sich dann Spielzeug auf einer kleinen Bühne aussuchen. Als Bedingung haben die aber nicht etwa Stillschweigen vereinbart, sondern man musste auf so blöden markierten Flächen hin und her hopsen. Vorab wurde eine Frage gestellt und jemand, der das ganze moderierte, sang so nen blöden Spruch :
"1, 2 oder 3... Du musst Dich entscheiden, 3 Felder sind frei..."
Und wenn er dann mit seinem Finger und Mund ein "Plopp" machte, musste man auf einem der Felder stehen bleiben, hinter der man die Antwort vermutete.
Habe noch nie gehört, dass die Kinder um ihr Spielzeug betrogen worden sind! Da würde die GGL, im Fall der Bälle ... ähm ... Fälle, übrigens auch nicht einschreiten!
Habe den Anbieter gelöscht sonst achte ich drauf ... sorry
Naja zu Olis Kommentar sag ich mal nichts ...🙈
Zitat von: CRS 2024 am 21 November 2024, 20:16:49
Habe den Anbieter gelöscht sonst achte ich drauf ... sorry
Bei mir musst du dich nicht entschuldigen ;D Ich wollt nur mal anders darauf hinweisen :P
Ne war auch ein guter Hinweis und ich werde auch was spenden wenn ich tatsächlich was zurück bekomme.
Ich habe jetzt vor zwei Wochen auch meine erste Verhandlung gehabt und mir wurden 30% angeboten, habe ich natürlich nicht angenommen, mal sehen wie das weitergeht. Auch einer der big Player in dem Bereich.
Sie zahlen nicht auf vollstreckbare Urteile.
Täglich grüßt das Murmeltier ;D
Es gibt Anbieter die zahlen und es gibt welche die auf den EuGH entscheid warten.
Also kann man da keine pauschale Antwort drauf geben.
Habt ihr schon euren Adventskalender für eure Kinder/ Freund/ Freundin/ Mann/ Frau bestückt? Ist nicht mehr so lange hin und immer viel Arbeit ;D
Schon vor EuGH haben die einen gezahlt aber auch nicht immer und andere gar nicht.
Einzig der Unterschied dass einige wesentlich mehr verhandlungsbereit waren ist etwas geschrumpft.
Das kann ich bestätigen.
Zumindest bei meiner letzten Verhandlung (im August) vor dem LG hat der Anwalt der Beklagten/des Anbieters gesagt, dass aufgrund der aktuellen Situation (Vorlage/Fragen des BGHs an den EuGH und Bill 55) noch nicht mal ein Vergleichsangebot gemacht wird.
Aber ich denke es könnte nochmal in Fahrt kommen, kurz bevor der EuGH sich mit den Fragen des BGHs und mit Bill 55 befasst.
Ggf. wird sich auch um den Dreh mit den PKF von Seiten der Anbieter geeinigt - halt ich nicht für abwegig...(aber natürlich Spek...ähhh Glaskugel ;D)
Ja denke auch es wird bis dahin ruhig bleiben und wie du auch schreibst denke von einige PKF klären das im großen Rahmen mit den Anbietern bzw werden es versuchen
Ich hab einige Klagen am laufen doch nun scheint es wohl eine neue Strategie zu geben.
Ich habe nämlich gewonnen, weil es ein Versäumnis Urteil gegeben hat.
Es handelt sich um einen big Player es wurde auf die Klage nicht geantwortet.
Ja das gibt es schon länger bei einem der big Player mit den Jahreszahlen ... bei der mittleren der 3 Gesellschaften
Würde mich wundern wenn es nicht die ist 😉
Zitat von: Balou2024 am 22 November 2024, 14:17:38
Ich hab einige Klagen am laufen doch nun scheint es wohl eine neue Strategie zu geben.
Ich habe nämlich gewonnen, weil es ein Versäumnis Urteil gegeben hat.
Es handelt sich um einen big Player es wurde auf die Klage nicht geantwortet.
das Ding ist hoffentlich begründet?
gibts genug Richte,r die nicht wissen, dass VU gegen Ausländer begründet werden müssen.
man muss uach aufpassen, dass dem Gegner uach tatsächlich eeinen Monat für die Verteidigungsanzeige
gegeben wurde.
mitunter wird die falsche Maske ausgewählt und die üblichen zwei Wochen genommen.
Danke für die Hinweise.
Die Frist ist korrekt auf 1 Monat und bezüglich der Jahreszahl sag ich mal könnte sein :)!
Mal abwarten ob nun eine Verteidigung nach der Frist kommt. Dahin gehe ich mal schwer aus.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/olg-nuernberg-hinweisbeschluss-gegen-den-sportwettanbieter-tipico-234634.html
https://bdgu.de/olg-nuernberg-vom-07-11-2024/
Ja gibt's also doch noch ... bei mir ist alles auf Stillstand auch beim OLG teilweise ,.. und leider ist es wohl die Mehrheit auch wenn man es hier verfolgt ... aber wenn sich ein Gericht wohl mal richtig befasst geht es auch wohl anders ..: und das ist dann auch alles fraglich warum so und mal wieder so ...
Kann ein OLG, welches das Verfahren aufgrund der Entscheidung des BGHs zunächst ausgesetzt hat, dieses auch wieder ad hoc (bspw. nach geänderter Einschätzung) aktivieren/bearbeiten (vor Beantwortung der Fragen durch den EuGH)?
Wie bereits geschrieben bei mir ebenfalls ein Verfahren am Lg ausgesetzt und das andere am OLG.
Sofortige Beschwerde beim LG hatte keinen erfolgt.
@Balou:NRW?
CRS 2024, ich denke, das ist mal so, mal so, weil der Richter das Urteil spricht und das nicht von anderen genauso gesehen werden muss. Einige setzen aus, einige entscheiden selbst.
Trotzdem für mich unverständlich warum LG aussetzen. Die häufen sich eine Lawine an Prozessen an. Und egal wie sie entscheiden es wird doch so oder so Berufung eingelegt.
Ich denke auch dass es hauptsächlich an dem liegt wie sich der jeweilige Richter bzw die Richterin damit befasst. In dem Artikel steht ja eigentlich das wichtigste nämlich das der BGH eindeutig Richtung Kläger geht und die Aussagen des EuGH bzgl Dienstleistungsfreiheit des jeweiligen Landes. PKF blocken, den ein oder anderen verunsichern der dann nicht klagt ist für mich persönlich das Hauptziel der Casinos. So sehe ich das zumindest.
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/online-gluecksspiel-eugh-soll-maltesische-bill-55-pruefen/
Ja in NRW beide am gleichen LG gewesen eines wurde verhandelt das andere ausgesetzt.
Kommt auf den Richter an :(
Hab letztens beim Kumpel eine Klage gelesen und die Klageerwiderung. 200 Seiten Klage, noch paar hundert Seiten Urteile, Gegenseite noch ein bisschen mehr.
Da kann ich das verstehen, dass manche Richter sich mit der Sache nicht intensiver beschäftigen wollen, da ist's einfacher einfach auszusetzen. Braucht man die tausend Seiten Textbaustein inkl Urteile auch nicht wirklich lesen.
https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/news-casino-sportwetten/geld-zurueck-casino-sportwetten
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 24 November 2024, 15:42:16
https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/news-casino-sportwetten/geld-zurueck-casino-sportwetten
ich habe das Gefühl, Meldungen dieser Art werden wir in Zukunft noch öfter lesen.
Mit Sicherheit. Haben auch genug Zeit bekommen um sich vorzubereiten.
Ausgesorgt haben sie. Nun heißt es die Schäfchen ins trockene zu bringen.
Wir sollten uns davon aber nicht verrückt machen lassen oder wilde Spekulationen anfangen. =)
2 Anbieter die bereits liquidiert wurden stehen ja mittlerweile wieder auf der Whitelist ... 🤷🏻♂️
In so einem Fall sollte man ernsthaft darüber nachdenken, trotz Liquidierung die volle Summe auf Malta einzuklagen bzw. zu vollstrecken. Die wird ja dann bei Gericht hinterlegt. Ich werde mich bei meinen großen Klagen sicherlich nicht mehr wegen einer Liquidierung mit 15% abgeben, wie damals bei LeoV...
Zitat von: Galileo am 24 November 2024, 15:58:23
2 Anbieter die bereits liquidiert wurden stehen ja mittlerweile wieder auf der Whitelist ... 🤷🏻♂️
In meiner persönlichen Sicht ist das eine absichtlich herbeigeführte Liquidation und ein Neustart ohne Sorgen. Wenn es hier vom Gesetz nicht möglich ist national und auf europäischer Ebene einzugreifen dann ist alles vollständig falsch gelaufen. Aber im Endeffekt eigentlich nur das was ich von unserer Politik und der EU halte.
Also bei Wettanbietern (ich denke der Großteil hier ist davon betroffen)Rot und Grün braucht man sich mMn. weiterhin keine Gedanken zu machen. Die sind mittlerweile so tief drin im Markt, dass es längst nicht so einfach ist einfach mal so "bankrott" zu gehen. Bei diesen ganzen sagen wir mal "Noname"-Casinos ist die Gefahr natürlich gegeben. Zumindest sagen mir die angegeben Seiten überhaupt nichts. Und es gab doch, glaube ich, auch Urteile wo die Nachfolge von bho... verurteilt wurde. Ich wüsste ja mal zugerne wann die ersten Klagen bei denen eingeflattert sind. Grün hatte jedenfalls vorgesorgt während Rot seit 2004 unverändert besteht.
Eddy, gut, dass du das sagst. Von diesen Anbietern habe ich ja noch nie gehört😂 (zum Glück)
Ich sehe es genau so wie EDDY.
Anbieter wie die roten oder Jahreszahlen sind bei vielen Firmen als Sponsor aktiv. Die Jahreszahlen sind seit dieser Saison neuer Sponsor des Bundesligavereins VfL Wolfsburg. Die können sich nicht einfach vom Staub machen. Aber kleinere Firmen die kein Schwein kennt, schon eher.
https://rechtsanwalt-krau.de/eugh-rechtssache-c-429-22-online-casino/
Bedeutet nun was gutes für uns oder schlechtes?
Das ist gut. Der Kläger bekommt zwar sein Geld nicht, aber es geht genau um die richtige Sache. Es gelten die Gesetze aus dem Land, in dem man seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und nicht das maltesische Recht.
Ja, das habe ich mich auch zunächst gefragt :D
Ich verstehe es so, dass dieses Urteil gut für dich ist, wenn du deine Verluste einklagen willst.
Die Anwälte der Casinos argumentieren ja oft, dass deutsche Gerichte nicht zuständig seien.
Top. Vllt kommen ja jetzt nach dem Urteil mal wieder ein paar faire Vergleichsangebote
Der Beschluss des EuGH verdeutlicht, dass bei Verbraucherverträgen, die die Anforderungen von Art. 6 Abs. 1 der Rom-I-Verordnung erfüllen,
das Recht des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers anzuwenden ist, auch wenn ein anderes Recht für ihn günstiger wäre.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/olg-muenchen-14-u-2342-24-e-sportwetten-online-gluecksspiel-234910.html
Die Vorlage ging im April 2022 beim EUGH ein.
Im März 2024 wurde der Beschluss verfasst...
Also fast 2 Jahre später.
Und weitere 8 Monate später wird der erst veröffentlicht??? Wtf
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 25 November 2024, 18:12:28
https://www.anwalt.de/rechtstipps/olg-muenchen-14-u-2342-24-e-sportwetten-online-gluecksspiel-234910.html
Beklagte war Tipi.
Allerdings wurde Revision zugelassen.
C440/23 läuft doch auch schon länger
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 25 November 2024, 18:21:31
C440/23 läuft doch auch schon länger
Seit 14.07.2023 am EUGH
Also auch schon fast 1 1/2 Jahre.. Dann wirds bei Sportwetten nicht anders aussehen
Mit diesem Urteil kann der EUGH nur für die Spieler, welche die Einzahlungen zurückfordern urteilen. Wenn die Casinos daß jetzt nicht kapieren, zahlen Sie die nächsten Monate, bis das Urteil kommt nur Zinsen + Anwälte.
Bei Casino am EuGH ist der Unterschied dass dieses Verfahren vom EuGH selbst ausgesetzt wurde da wichtige Unterlagen aus Malta nicht vorgelegt wurden.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 25 November 2024, 15:10:39
https://rechtsanwalt-krau.de/eugh-rechtssache-c-429-22-online-casino/
mein Reden von Anfang an, warum hier manche Anwälte die Sache so verkomplizieren, obwohl das genau so drin steht, dass der gewöhnliche
Aufenthalt von Bedeutung ist, und der Urlaub, etc. absolut keine Rolle spielt, habe ich nicht verstanden, aber gut, dass der Europäische Gerichtshof
hier klar Stellung bezieht.
Manche rechnen hier Verluste vom Ausland aus, manche verlieren ihre Klagen, weil sie nicht mehr wissen, ob sie vielleicht doch von Spanien aus
gespielt haben, usw., danke danke danke, dass das 0,00 von Bedeutung ist, wenn der gewöhnliche Auifenthalt Deutschland ist, dann gilt deutsches
Recht.
hier gabs auch mal einen Experten, der das vollkommen anders gesehen hat, aber von dem hört man auch nichts mehr.
hoffentlich werden einige Anwälte auf Schadensersatz verklagt, wenn die hier Auslandseinsätze herausgenommen bzw. nicht miteinbezogen haben, weil die gesagt haben,
die könne man nicht durchsetzen, weil das Recht in Timbuktu Anwendung findet, wenn in Timbuktu im Urlaub Geld verspielt wurde.
Naja die Anwälte würde ich da nicht direkt in die Pflicht nehmen ... ich denke ja auch das Auslandseinsätze ja in der Regel die Minderheit sind und es damals halt nicht genau bekannt war
Ich bin aber schockiert, dass die ganze Sache 2 Jahre gedauert hat ... 🙈
Das Ganze ist doch schon alt? Die Entscheidung wurde doch bereits vor Monaten veröffentlicht.
möglich. ich jedoch wusste nicht dass sich das EuGH dazu geäußert hat. Wenn das schon bekannt ist, dann sry.
Auch wenn es ,,alt" ist, ist es für einige mit euren Erklärungen doch neu und hilfreich
die Entscheidung kennen einige OLG nicht, von daher sehr hilfreich
Meinst Du die OLG's lesen hier mit oder warum hilfreich?
Dr. Detlef Livebet vom OLG über2,5hausen liest hier mit ;D ;D ;D
ich hatte den link eigentlich gepostet, da es doch den ein oder anderen beruhigen könnte, dass der EUGH das so klar kommuniziert. Und deutsches Recht sollte jeder mittlerweile kennen ;D
😂😂😂
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/online-casinos-illegal-berlin-softswiss-100.html
Natürlich ist der Weg vom Softwareanbieter für Casinos hin zu einem eigenen illegalen Angebot nicht weit...
Was sollte man jetzt mit jemandem machen, der von Deutschland aus illegales Glücksspiel betreibt:
a. Verhaften
b. Nichts
c. Einen Job bei der Glücksspielbehörde (GGL) anbieten
Naja...
Ne, aber Anwälte lesen hier mit, die im besten Fall dem OLG von der Entscheidung berichten. Dass die hier mitlesenden Anbieter Anwälte das nicht tun werden, liegt ja auf der Hand.
Zitat von: LugasThinker am 27 November 2024, 09:42:31
https://www.tagesschau.de/investigativ/br-recherche/online-casinos-illegal-berlin-softswiss-100.html
Natürlich ist der Weg vom Softwareanbieter für Casinos hin zu einem eigenen illegalen Angebot nicht weit...
Was sollte man jetzt mit jemandem machen, der von Deutschland aus illegales Glücksspiel betreibt:
a. Verhaften
b. Nichts
c. Einen Job bei der Glücksspielbehörde (GGL) anbieten
Naja...
Eine Sperrung der url wäre ein Anfang da muss auch eine GGL nicht Hexen oder Berge bewegen. Das ist in anderen Ländern an der Tagesordnung ... Technisch in unseren Jahrhundert möglich.
Aber typisch der Satz das keine Auskunft erteilt werden kann kommt mir bekannt vor, das gleiche wenn wir uns beschweren das Anbieter weiterhin eine Lizenz haben und Urteile von Gerichten ignorieren.
ZitatNe, aber Anwälte lesen hier mit, die im besten Fall dem OLG von der Entscheidung berichten. Dass die hier mitlesenden Anbieter Anwälte das nicht tun werden, liegt ja auf der Hand.
?? weil?? --- und weil nicht?
Hier lesen sicher ganz viele Leute mit - vielleicht auch Populist*innen, Reichsbürger*innen, kluge und weniger kluge Mitmenschen, und bald auch die heiligen drei Könige. Und - ist das wichtig oder eigentlich völlig egal? ;)
wahrscheinlich lesen hier auch weniger kluge Leute mit, wahrscheinlich auch Menschen, die ihr Geschlecht ändern und sich dann wieder umentscheiden, wahrscheinlich auch Leute, die finden, dass die Regierung eine gute Arbeit macht, aber in jedem Fall auch Leute, die bei Gericht Schriftsätze einreichen und oft genug den Blödsinn von sich geben, dass lediglich der Betrag von X geltend gemacht wird, da der Betrag Y aus dem Ausland stammt und daher bereits in Abzug gebracht wurde.
Der Betrag Y ist oft mehr Geld, als Leute Bürger- und Bürgerinnengeld, oder Alleinerziehende von Ex-Ehemännern an Unterhaltszahlungen erhalten und es wäre ja schön, wenn solche Beträge nicht unter dem Tisch gekehrt werden.
Hat nicht unbedingt etwas mit dem BGH/EuGH zu tun, aber ich poste es trotzdem hier ...
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_24_6004
-> NRW muss Staatshilfen in Höhe von 64 Mio von Westspiel inklusive Zinsen zurückfordern.
Das Unternehmen war damals staatlich und wurde 2021 an die Gauselmann-Gruppe veräußert.
Dieses Unternehmen ist jetzt auch für die Rückforderung verantwortlich (Denen seines gegönnt)
Weiterhin argumentiert die EU Kommission, dass die Rückforderung keine Strafe an sich darstellt, sondern dient der Gleichbehandlung mit anderen Unternehmen.
Die Anwälte der Glücksspielbetreiber sind ja der Meinung, es wäre eine Bestrafung, wenn die Verluste erstattet werden müssten.
Auch wenn EuGH und Kommission sowie Rückforderung aus illegalem Glücksspiel und illegaler Kapitalzufuhr nicht dasselbe sind...
Vielleicht hat der EuGH ja ähnliche Ansichten, dass die Rückforderung keine Strafe an sich darstellt.
Wenn die illegalen Casinos einfach so weitermachen können, ohne dass es irgendwelche Konsequenzen für sie hat, dann werden diese ja im Grunde den legalen Casinos gegenüber bevorteilt.
Hattet ihr eigentlich schon dass ihr nach dem ersten Termin vorm LG einen zweiten Termin bekommen habt? Was wird da denn besprochen?
Hatte eigentlich mit einem Urteil oder halt Aussetzung gerechnet...
Hast nicht deinen Anwalt gefragt?
Habe ich persönlich noch nicht gehört.
Zitat von: Klopp011 am 27 November 2024, 16:50:54
Hattet ihr eigentlich schon dass ihr nach dem ersten Termin vorm LG einen zweiten Termin bekommen habt? Was wird da denn besprochen?
Hatte eigentlich mit einem Urteil oder halt Aussetzung gerechnet...
der erste Termin ist meistens oft ein Gütetermin, indem oft die vorläufige Rechtsauffassung des Gerichts mitgeteilt wird, welches versucht eine Einigung zu erzielen.
in diesem Gütetermin muss auch oft der Kläger nicht persönlich erscheinen.
wenn keine Einigung erzielt wurde, gibts einen weiteren Termin mit Befragung des Klägers und Anhörung von Zeugen, usw.
wenns ein Richterwechsel gegeben hat, dann gibts auch eine neue Verhandlung.
wenn nach dem ersten Termin 3 Monate lang nichts passiert ist, darf das Gericht auch keine Entscheidung treffen, sondern muss mündlich
verhandeln, es sei denn, man teilt erneut mit, man ist mit einer Entscheidung im schriftlichen Verfahren einverstanden. dann wird der anberaumte Termin aufgehoben.
insofern gibts einige Möglichkeiten, weswegen ein zweiter Termin anberaumt wurde, auch wenn im ersten Termin schon angehört wurde, usw .
Ich erreiche meinen Anwalt leider kaum, ich bekomme da auch fast nie Antworten..
Danke für die ausführliche Erklärung! Ich hatte auch einen Gütetermin aber ein Vergleich wurde nicht angeboten, danach wurde ich befragt mit den üblichen Fragen die hier herumgeistern.
Richter ist auch derselbe und der erste Termin war einfach einfach vor fast 4 Monaten.
Dann bin ich mal gespannt. Wüsste nicht was ich noch so sagen könnte.
dann gilt wohl
https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__128.html
Unter den Dokumenten zu dem Fall C-530/24 findet sich unter der Webseite "CURIA" (Gerichtshof der Europäischen Union) seit dem 01.08.24 (Datum der Vorlageentscheidung: 25.07.24) das Dokument "Vorabentscheidungsersuchen".
In diesem Dokument wird unter Punkt "38 dd" (ff.) auch nochmal die Ansicht des BGHs/Senats zu dem Sachverhalt des Verstoßes gegen das materielle Glücksspielrecht (was ja die meisten Klagen betrifft) aufgezeigt:
ZitatDer Senat hat in einem Hinweisbeschluss die vorläufige Ansicht vertreten,
dass es jedenfalls für solche Online-Sportwettenangebote, die auch in einem
unionsrechtskonformen Konzessionserteilungsverfahren nicht ohne Weiteres
erlaubnisfähig gewesen wären, insbesondere weil die angebotenen Sportwetten
dem materiellen Glücksspielrecht widersprachen, bei der Nichtigkeitsfolge des
§ 134 BGB verbleibt, ohne dass es insoweit einer unionsrechtlichen Klärung
bedarf (vgl. BGH, NJW 2024, 1950 [juris Rn. 48 bis 56).
ZitatAus Sicht des Senats gebietet das Unionsrecht nicht, solche
Sportwettenangebote zivilrechtlich als wirksam zu behandeln. Ein
Sportwettenveranstalter kann aus einer Unvereinbarkeit des
Konzessionserteilungsverfahrens mit dem Unionsrecht keine Rechte herleiten, die
er auch in einem unionsrechtskonformen Konzessionserteilungsverfahren nicht
hätte erlangen können.
Wir können nur alle warten bis sich hier was tut.
Bill 55 ist ebenfalls beim EUGH und hat auch ein Aktenzeichen.
Ich habe jetzt drei Verhandlungen durch und mir wurde bei jeder ein Vergleich angeboten, in Fall 2 und 3 sogar Vergleiche, die erstaunlicherweise weit weg von unverschämten Angeboten sind.
Finde ich sehr interessant, wo man ja überall liest, dass Casinos gar nichts mehr anbieten bzw zahlen.
Ist mir neu.
Bei allem meinen Verhandlungen (4) wurde mir nur einmal ein Vergleich angeboten.
Kannst du ne grobe Richtung angeben ? Bei mir war nur einmal und das war mit knapp 20 Prozent frech wie ich fand
Zitat von: Ansgarr am 29 November 2024, 22:51:56
Ich habe jetzt drei Verhandlungen durch und mir wurde bei jeder ein Vergleich angeboten, in Fall 2 und 3 sogar Vergleiche, die erstaunlicherweise weit weg von unverschämten Angeboten sind.
Selbst finanziert oder mit PKF?
@Ansgar
Alle drei Malta betreffend und mit oder ohne PKF? Die Prozente sind nicht so entscheidend für mich.
Zitat von: Balou2024 am 29 November 2024, 23:09:22
Ist mir neu.
Bei allem meinen Verhandlungen (4) wurde mir nur einmal ein Vergleich angeboten.
Bei pkf Klägern wird oft kein Angebot gemacht.
Alle mit PKF, Malta Casinos, sind aber ausnahmslos die großen Namen, die mittlerweile auch deutsche Lizenzen haben.
Trotz PKF erstaunlich aber da sieht man das auch die ,,großen" komplett unterschiedlich verfahren und kein System aufkommen lassen (wollen)
Hast du eines angenommen der nicht unverschämten Angebote ?
Ja, es ist wirklich ganz strange, was die da abziehen. Meine Anwälte meinten auch, dass es jedes Mal anders ist auch mit den gleichen Anbietern.
Zumindest einen Vergleich werde ich annehmen, bewegt sich im oberen Drittel der Verluste. Bei dem anderen wird versucht noch etwas zu verhandeln.
Das mit PKF ist überraschend.
Ja das war meines Wissens schon immer so dass sie mal eines anbieten und die gleichen beim nächsten wieder nicht.
Kann aber auch an der Jahreszeit und den aufgebauten Rücklagen liegen. Wer weiß es schon. Und natürlich den Summen der Klage.
Ein Streitwert von 30.000 Euro ist natürlich leichter zu bedienen als einer mit 120.000 Euro.
Und eventuell auch an der Kanzlei wie die sich in der Vergangenheit gegeben haben.
Ok das ist krass wenn du mit oberen drittel also über 66 Prozent grob meinst ist das echt wo. Faires Angebot da würde ich vermutlich auch so reagieren beim aktuellen Stand der Dinge . wann erfolgten die Angebote beim LG oder OLG? Da wurde wohl bei dir nicht ausgesetzt ?! Weil so wie ich mitbekommen habe wird ja verstärkt ausgesetzt und dann sind Vergleiche eh nahezu komplett hinfällig
Angebot erfolgte einmal am Anfang der Verhandlung (das mit 20%). Die anderen kamen jeweils nach der Verhandlung außergerichtlich. Jeweils nach dem Landgericht, man muss dazu sagen, dass der Richter beide Male klar gemacht hat, dass er nicht aussetzt und auch normalerweise für die Kläger entscheidet.
Wenn das LG sich so positioniert ist top. Sollte sich die nächste Instanz dann in der Vergangenheit klar für uns entschieden haben ist ein Vergleichsangebot nicht dumm.
Waren deine Klage Summen eher niedrig?
Aber wie meinst das jetzt mit dem Drittel ... unter 33 oder über 66 weil mit 20 anfangen und dann erhöhen auf über 60 machen die doch auch net oder ?
Wieso sollten sie es nicht machen?
Vorher ist es ein Gnadenbrot, nach einer deutlichen Aussage des Richters sieht die Sache anders aus.
Naja aber am LG bereits die haben doch dann noch Berufung Option und dort die Chance auszusetzen wo es ja höher ist als bei LG... aber rklsr es werden auch welche bei 20 Prozent anspringen
Ich habe bei den Vergleichen und Klagen nie verstanden, weswegen der Account gesperrt wird und der Spieler sich nicht mehr anmelden darf. Da hätten die doch bei vielen so ihre Vergleichssumme schneller wieder drin, aber objektiv auch gut so.
so, ich möchte nochmal meine 3 verfahren weiter erläutern.
1. Fall:
einer der größten Buchmacher in der EU.
6Stellig. hat keine Lizenz beantragt und hat sich aus deutschland zurückgezogen.
LG habe ich verloren. Berufung ist ausgesetzt.
2.Fall:
5 stellig. hatte lizenz beantragt. hat mittlerweile eine.großer Anbieter.
Verfahren wurde ausgesetzt nach der verhandlung am LG. Richter sprach sich aus das das gericht sich vermehrt auf die Anbieter seite stellt.
3. Fall:
5stellig. lizenz wurde beantrag. mittlerweile auch eine für deutschland. großer Anbieter.
verfahren am LG gewonnen. Berufung des gegenseite eingegangen.
am interessantesten ist und bleibt für mich der 1.Fall. nicht weil es der höchste streitwert ist, sonder weil sich dieser als einer der größten in europa aus dem deutschen markt zurückgezogen hat.
lizenzen laufen bei allen drei über malta.
Ich finde die Aussage des Richters in Fall zwei am spannendsten. Da würde mich mal seine Argumentation interessieren. Spricht eigentlich auch gegen die des BGH. Vielleicht liegt es am Bundesland. Scheint ja welche zu geben die uns nicht mögen.
Zitat von: Roy1234 am 02 Dezember 2024, 14:04:44
Ich finde die Aussage des Richters in Fall zwei am spannendsten. Da würde mich mal seine Argumentation interessieren. Spricht eigentlich auch gegen die des BGH. Vielleicht liegt es am Bundesland. Scheint ja welche zu geben die uns nicht mögen.
ja, er sprach auch allgemein von dem gericht wo ich war, dass dieses oft für die anbieter entscheidet
@duffi
Bei mir im Landgericht meinte der Richter, dass es 2 Richter gibt die dort sind und beide sehen es anders. Meiner hat sich für die Anbieter entschieden. Der Termin war aber Anfang des Jahres somit auch vor dem BGH-Entscheid.
Zitat von: Erzincan1986 am 02 Dezember 2024, 14:33:19
@duffi
Bei mir im Landgericht meinte der Richter, dass es 2 Richter gibt die dort sind und beide sehen es anders. Meiner hat sich für die Anbieter entschieden. Der Termin war aber Anfang des Jahres somit auch vor dem BGH-Entscheid.
es ist also auch eine art glücksspiel welchen richter mit welcher neigung bekommt. ich habe gehofft das dieses glücksspiel ein ende hat 😂
,,Die Beklagte erhob Einspruch gegen das zunächst im schriftlichen Vorverfahren ergangene Versäumnisurteil. Sie vertrat die Auffassung, dass der Kläger gewusst habe, dass es sich um illegale Glücksspiele handelte, und dass er auch von außerhalb Deutschlands an den Wetten teilgenommen habe. Zudem argumentierte T., dass Sportwetten im relevanten Zeitraum rechtlich zulässig gewesen seien, und erhob die Einrede der Verjährung.
Was denn nu? illegales Glücksspiel oder rechtlich erlaubt? ;D
https://www.anwalt.de/rechtstipps/rueckzahlung-sportwetteinsaetzen-an-verbraucher-Weihnachtsmann-ohne-deutsche-lizenz-fuer-online-sportwetten-bis-8-oktober-2020-235297.html
Es ist immer das selbe Muster was versucht wird, schön das hier das LG den Riegel davor schiebt! Einfach nur lächerlich ... 😂
Zig Argumente einwerfen - irgendwas wird schon ziehen... ::)
Zitat von: Erzincan1986 am 02 Dezember 2024, 14:33:19
@duffi
Bei mir im Landgericht meinte der Richter, dass es 2 Richter gibt die dort sind und beide sehen es anders. Meiner hat sich für die Anbieter entschieden. Der Termin war aber Anfang des Jahres somit auch vor dem BGH-Entscheid.
Du kannst davon ausgehen, dass die Anbieter Datenbanken haben mit ihren Richtern usw
Klar wissen die Anbieter an welchen Gerichten welche Richter vornehmlich so oder so entscheiden. Auch wie die am OLG in der Regel entscheiden.
@ Speedy
Ja das ist ein Traum. Es war definitiv legal zu diesem Zeitpunkt und wenn nicht dann hätte ein Spieler mit Erfahrung es wissen müssen.
Da kann man sich eigentlich geadelt fühlen wenn die davon ausgehen wir sind rechtlich besser geschult. 🙈🤷😁
Ich bin zur Zeit, nach Berufung vom Gegner, vor dem OLG.
Mein OLG lehnt eine Aussetzung ab.
"wird darauf hingewiesen, dass für eine Aussetzung des Verfahrens entsprechend § 148 ZPO
kein Raum sein dürfte. Der vorliegende Fall betrifft Sportwetten. Nach der Rechtsprechung des
Bundesgerichtshofs steht das im Glückspielstaatsvertrag 2012 vorgesehene Verbot mit
Erlaubnisvorbehalt für Sportwetten mit dem Unionsrecht im Einklang (vgl. BGH, Beschl. v.
22.3.2024, Az. I ZR 88/23 Rdn. 15).
Soweit der Bundesgerichtshof mit Beschluss vom 25.7.2024 (Az. I ZR 90/23) dem EuGH Fragen
zu Sportwetten zur Vorabentscheidung vorgelegt hat, betrifft dies die Konstellation, dass eine
Erlaubnis beantragt worden war, das für diesen Antrag geltende Verfahren aber
unionsrechtswidrig durchgeführt worden ist. Im vorliegenden Fall war hingegen – soweit
ersichtlich – weder von der Blablabla noch von der Beklagten eine Erlaubnis
beantragt worden. "
Richtig gut Altobelli. So muss das laufen.
Danke für die Info! Mal ne blöde Frage, Jahreszahl und Griff ins Klo. Hatten seiner Zeit beantragt, oder?
Die könnten sich dann auf Eugh?
berufen?
@whoknows23 Eine oder einige Gesellschaften von denen ja, aber nicht alle. Ich hab auch noch eine Klage am laufen, wo es nicht der Fall war. Ich werde berichten, wenn es da mal irgendwie weitergeht.
Wie sieht's eigentlich mit dem großen Anbieter aus Gibraltar aus, welcher mittlerweile auch eine Lizenz hat. Kommen da Vergleiche zustande?
Man findet im Netz wirklich nirgends etwas wer damals eigentlich eine Lizenz beantragt hat.
Faszinierend. Aber ist das nicht alles egal da alle gegen das materielle verstoßen haben.
Ja der große aus Gibralter scheint noch einer der Besten zu sein in der hinsicht.
Wer ist denn ein aktuelles großes Casino in Gibraltar? Kenn nur einen großen Ex Betreiber von großen OC'S die seit Lizenz aber nicht mehr dazu gehören und in Malta sind.
Gibraltar?
Dahin umgezogen?
Nach dem, was ich bisher hier im Forum gelernt habe über Netzanbieter habe ich gerade an die 'Rattenfänger'geschichte gedacht. Erst Kundenakquise durch 'guten Leumund' herstellen, und dann große Abzocke.
Aber ist ja auch egal, jedenfalls davon ausgehend, dass hier über das Forum niemand ein *korrektes* Onlinecasino sucht :))
Also die aus Gibraltar sollen da will echt noch gut sein wenn ihr die Elektro Arbeit meint 😂 aber bei mir kam nix in der Hinsicht ... aber die sind wohl groß in Brasilien noch aktiv
Ja die Mutter aber das mit Tochter Mutter Verhältnis ist ja noch net so richtig geklärt aber ja es macht Hoffnung aufgrund der Größe
Wie siehts mit oli kahn cousin aus?
Meine Informationen:
Unterirdische Vergleiche <15%.
Berufung bis zum Bgh.
Wenn alles ausgeschöpft und man hatt in letzter
Instanz gewonnen.Bezahlen sie.
Kann dazu jemand stellung nehmen?
https://m.youtube.com/watch?v=nzagLssd3Sg
https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/sportwetten-gluecksspieler-bangen-um-rueckzahlung-von-verlusten/100089703.html
Also noch 1,5 Jahre Geduld haben
Ja erst hieß es mal grob ein Jahr also Mitte 2025 ich gehen noch von Ende 2025 aus und ggf äußert der Generalanwalt dort zumindest was
Aber die Zeit spielt natürlich nur den Anbietern in die Karten ... weniger neue Klagen durch amPKF und auch Selbstfahrer denke ich ... dadurch enorm viel Verjährung und noch irgendwie die Kenntnis der illegallität mit den drei Jahren ... ach ja Geld wegschaffen geht auch noch 😂
Naja man kann nur warten und hoffen und bis dahin Spielfrei bleiben bzw daran arbeiten da des es dann net weg ist
Wisst ihr was lustig ist, wenn sich alle Beteiligten die Schuld und wer die Zuständigkeit hat hin und her schieben ...
Bundestag, Parteien, Abgeordnete; die GGL ist zuständig weil Länderssache unbedingt dort melden, die müssen handeln. GGL was es gibt Bill55 was ist das noch nie gehört !? 😂 Ne da können wir nix tun, sie haben ja kein Versuch der Vollstreckung ...
Da wird der Bürger der Hilfe benötigt von vorne bis hinten verarscht, Hauptsache aber die Steuern fließen weiter.
"Eine Sprecherin der GGL antwortet auf Nachfrage: ,,Derzeit liegen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) keine belastbaren Nachweise vor, die belegen, dass eine Vollstreckung gegen Glücksspielanbieter mit Sitz auf Malta wegen der Bill 55 nicht möglich sei."
Hm...Korruption? Dummheit bzw. Unwissenheit kann es ja mittlerweile nicht mehr sein.
Augen vor der Realität verschließen würde ich sagen.
Wie war das mit den drei Affen?!
Genauso wie sonst in der Politik, wenn irgendwo was passiert: " Wir verurteilen dies aufs schärfste..." blablabla.
Scheint keiner mehr irgendwie eine "Handhabe" zu haben...
Steuern..
Mehr Wörter braucht es nicht um Prioritäten zu umschreiben.
Mein Anwalt meint das einzige positive ist .
Das bei den Großen jetzt wohl keine Auflösung gibt.Weil sie mit viel mehr Klagen gerechnet haben.
Sie spielen das spiel noch bis Ende 25.
Dann ab 26 wird der rest mit guten Vergleichen
oder Zahlung der Urteile abgeglichen.
Dann wars das.
Gut für die wo geklagt haben und durch gehalten.
Na, auf den Spekulatius erstmal nochn Glühwein.
Hört sich ja erstmal gut an mit dem Großen aus Gibraltar. Meine Anwältin meinte, dass die das Management gewechselt haben und weniger anbieten als 25%.
Irgendwas >50% wäre nicht schlecht. Vielleicht hat ja einer was kürzlich abgeschlossen und kann ungefähr was nennen.
>50%? Alles unter 90% müsst ihr ablehnen. Selbst bei 90% habt ihr denen Geld geschenkt. Die Casinos machen mit der Rückzahlung ja keine Verluste. Wer sich jetzt billig abspeisen lässt, ist einfach dumm.
Letztens 65% inkl 100% Übernahme der Kosten, aber kein fünfstelliget Betrag
Zitat von: DestructionDaddy am 08 Dezember 2024, 18:08:53
>50%? Alles unter 90% müsst ihr ablehnen. Selbst bei 90% habt ihr denen Geld geschenkt. Die Casinos machen mit der Rückzahlung ja keine Verluste. Wer sich jetzt billig abspeisen lässt, ist einfach dumm.
Welch ein schlechter Ratschlag.
Letztes Jahr habe ich einen Vergleich bei 70 geschlossen bei Übernahme aller Kosten. 3 Monate später wurde das Casino liquidiert. So wie ich gelesen habe wurden die meisten mit 25% abgespeist.
Weiteres Beispiel: weiterer Betreiber ist vor kurzem Insolvent und wird liquidiert. Vermutlich bekomme ich nichts, weil die Gerichts- und Anwaltskosten von dem Geld bezahlt werden müssen. Denke der PKF geht da mit minus raus und ich bekomme nichts. Die einzigen die verdient haben waren dann die Amwälte und das Gericht.
Zitat von: flute8- am 08 Dezember 2024, 19:09:51
Zitat von: DestructionDaddy am 08 Dezember 2024, 18:08:53
>50%? Alles unter 90% müsst ihr ablehnen. Selbst bei 90% habt ihr denen Geld geschenkt. Die Casinos machen mit der Rückzahlung ja keine Verluste. Wer sich jetzt billig abspeisen lässt, ist einfach dumm.
Welch ein schlechter Ratschlag.
Letztes Jahr habe ich einen Vergleich bei 70 geschlossen bei Übernahme aller Kosten. 3 Monate später wurde das Casino liquidiert. So wie ich gelesen habe wurden die meisten mit 25% abgespeist.
Weiteres Beispiel: weiterer Betreiber ist vor kurzem Insolvent und wird liquidiert. Vermutlich bekomme ich nichts, weil die Gerichts- und Anwaltskosten von dem Geld bezahlt werden müssen. Denke der PKF geht da mit minus raus und ich bekomme nichts. Die einzigen die verdient haben waren dann die Amwälte und das Gericht.
Ja ne is klar Pinocchio. Die zahlen dir 70% und gehen 3 Monate später pleite?
Es ist Sonntag abend ... morgen müssen wir alle wieder ran ...
Wäre es da nicht schön, wenn wir uns respektvoll unterhalten und lieber noch ein wenig chillen?
Ich finde es nicht gut, wenn jemand die Vergleiche anderer kritisiert, denn er steckt ja nur in seiner Haut und nicht in der des Gegenüber. Es gibt massig Gründe für und gegen einen Vergleich in welcher Höhe auch immer. Teils liegen sie im Außen, teils in der Person des Vergleichenden ...
Einen schönen restlichen Sonntag noch!
Welchen Grund sollte ich haben die Unwahrheit zu erzählen?
Ich wollte dich lediglich auf die Gefahren hinweisen und auch andere vor deinem Rat schützen keine Vergleiche einzugehen. Vergleiche können sinnvoll sein und jedem sollte bewusst sein, dass man am Ende riskiert mit 0 dazustehen.
Vergleiche machen schon Sinn, vorallem wenn einem bekannt ist, dass die zweite Instanz gefühlte hundert Jahre braucht und man darauf einfach keinen Bock hat,weil man noch nicht mal seriös sagen kann,wie lange es dauert, es gibt 0815 Berufungssachen, die bleiben 2-3 Jahre unbearbeitet. Nachvollziehbar, da während der Zeit der Betreiber liquidiert und was auch immer werden konnte usw.
Einfach nur nervig, dass man hier nichts gegen die richterliche Unabhängigkeit usw machen kann. Manche nicken ja auch dreimonatige Fristverlängerungen ab. Brrrr
also ich stehe Vergleichen auch positiv gegenüber. Gerne 100%. Aber fair enough...dafür noch einige Jahre mit dem Blödsinn zu tun. Ich bin eher ein Freund des Abschliessens - natürlich muss da auch das Angebot halbwegs stimmen. Aber weitere 2-3 Jahre damit rumeiern möchte ich eigentlich ungerne.
Und "welches Risiko haben Sie, als 100% zurückzuzahlen..." - naja, Anwalts- und Gerichtskosten der 1. + 2. Instanz + BGH + Zinsen kann bei einer 6-stelligen Summe oder mehr auch lustig werden. Bei 100k, 70% Vergleich inkl. Kosten sind wir nach Instanz 1+2 grob bei 100k :)
Moin, die Beiträge ab dem von Olli sind durchaus sinnvoll und korrekt. Was manche allerdings unter dem Wort Vergleich verstehen kann ich nicht nachvollziehen. 90 Prozent haben damit genauso wenig damit zu tun wie die angebotenen 20 Prozent.
Ich habe ein Schreiben eines Anwalts gelesen der dem Gericht vorträgt warum die unteren Instanzen nicht aussetzen sollen (LG).
Da stand unter anderem auch das von Flute angesprochene darin und desweiteren kaum damit zu rechnen ist dass der EuGH schon in 2025 ein Urteil fällen wird. Heißt dass bei der Anzahl der vorliegenden Klagen und einer Aussetzung am LG es durchaus 2027/28 werden kann bis Geld fließt, falls....
Und genau das wollen die!
Mürbe machen Verjährung und Vergleiche.
Bei den Großen Hart bleiben.
2026 kommt schnell!
Interessant wäre auch zu wissen, ob Vergleichsangebote entstehen, wenn ein Verfahren ausgesetzt ist oder noch kein Termin beim OLG einberufen wurde.
Manche wollen evtl. ihre Finanzen durch gesetzliche Instrumente restrukturieren und denen sind Vergleiche lieber als gar nichts.
Interessant wäre es zu wissen, ob die OCs, obwohl ich ja gar nicht gespielt hätte, mir ein Vergleichsangebot unterbreiten würden, nur damit ich endlich mit dem Konjunktiv aufhören würde?
Also bei mir gab es keinerlei Vergleichsangebote vor den Terminen bei Gericht und dann auch nicht nach Aussetzung
Meine Berufungs-Verhandlung vor dem OLG (NRW) wurde nun für Anfang Oktober 25 terminiert.
Klingt so gewählt da die hoffen bestimmt irgendwas vom EugH dann gehört zu ha en denke ich sonst wäre da ja echt sehr lang
Glaube ich nicht. Wann wurde denn Berufung eingelegt? Wenn es September oder Oktober war ist das ein normaler Zeitraum. EuGH tendenziell eher 2026.
Tatsächlich September...
Worauf stützt ihr eure Aussage bzgl. 2026?
Anwaltsschreiben
Bis Oktober, gibt's bestimmt wieder ein Dezernatswechsel und der neue Richter muss sich erstmal um die noch älteren und eiligeren Fälle kümmern. Schon ein paar Mal erlebt, oft erfolgt die Aufhebung auch sehr kurzfristig, mitunter auch gar nicht und man steht vor dem Saal. Dann hatte die Geschäftsstelle versehentlich nicht bescheid gegeben, da so viel zu tun usw, wenn man einen beim Gericht erreicht und das nicht um die Ecke ist, würde ich auf jeden Fall 24 Stunden vorher nochmal anrufen, ob der Termin tatsächlich stattfindet
Zum Glück wurde mein persönliches Erscheinen nicht angeordnet.
Kann ich nur bestätigen... ein Jahr nach Einreichen der Berufung ist völlig normal.
Also bei mir war es deutlich kürzer knapp 5 Monate ... wurde dann zwar vorher ausgesetzt aber den Termin gab es relativ schnell
Seit ihr zu den Verkündungen vom Urteil hingegangen zum Gericht, macht das überhaupt Sinn? Ich glaube nicht das ein Anwalt sich die Mühe macht.
kannst genauso gut das Verkündungergebnis telefonisch erfragen. der Anwalt wird sich in 9999,9 von 10000 Fällen nicht die Mühe machen, da er hierfür 0,00 Euro Mehrkosten erhält und das Ergebnis ja oder so auch nicht mehr beeinflusst werden kann. Mitunter aber auch sinnig.
Anders als im Strafverfahren, können die Zivilrichter im Verkündungstermin die Entscheidung verkünden, dass aus dienstlichen Gründen die Verkündung um 3-6 Wochen verschoben wird um ggf. erneut selbiges in 3-6 Wochen zu verkünden.
Insofern macht das Anrufen weitaus mehr Sinn, wenn du denn überhaupt da eine Person erreichst.
Danke;
@Istvoelligegal, für Deine rege Beteiligung und Deine plausiblen hilfreichen Sichtweisen. Manchmal weiß ich nicht, wer da schreibt - DU oder ein Ghostwriter? Weiter so! Das lenkt die Gedanken in neue Gleise. ;)
Ich habe das Gefühl dass IVE anscheinend grundsätzlich nur schlechte Erfahrungen gemacht hat und das allgemein so einschätzt.
Eine Richterin in der ersten Instanz in Teilzeit, verfügt im November 2023, daß der erste Termin im November 2024 stattfinden soll.
Im Juni 2024 wird der Termin aufgrund Wechsel Dezernat auf März 2025 verschoben.
Jetzt verfügt die Richterin, daß aufgrund Mutterschutz der Termin von März 2025 auf Dezember 2025 verlegt werden muss.
Es geht um knapp 20.000 Euro.
Vollkommen logisch, daß man sich in solchen Konstellationen den Glauben an einen funktionieren und effektiven Rechtsstaat verliert und auch Vergleiche im Bereich von 40% für sich in Betracht zieht.
Ja, einfach geisteskrank. Aber ich warte auch schon fast 2 Jahre auf eine Urteilsverkündung, obwohl alles spruchreif war. Keiner weiß warum, ausgesetzt wurde dieser Fall nicht...nur ein anderer Fall am selben LG.
Vielleicht gehen meine Richterinnen ja dann auch noch paar Jahre in den Mutterschutz...als Casino würde ich aus dem Lachen nicht mehr rauskommen
Hi IVE,
ja kann ich nachvollziehen. Ist das dein erster Prozess oder hast du auch schon welche hinter dir oder gar Geld gesehen? Würde dann zumindest bei mir diese nervige Angelegenheit etwas entspannen.
Mittlerweile wurde meine drei Verfahren auch alle ausgesetzt mit der Begründung auf die Entscheidung des EuGH zu warten.
Es ist wirklich unglaublich wie lange es sich zieht. Die Anbieter haben das erreicht was sie wollten. ZEIT
in dieser Zeit schmieden sie neue Pläne und verbreiten noch mehr Angst auf den Kosten sitzen zu bleiben oder niemals Geld zu sehen.
Viele zermürbt es und sind so gewillt irgendwann einen kleinen Vergleich anzunehmen.
Gibt es eigentlich eine Tendenz wann der eugh entscheiden wird? 2025 oder eher später?
Wenn es Ende 2025 passiert wäre schon gut muss man sagen und dann geht's ggf wider erstmal mit LG und OLG weiter ... ja die Aussetzungen sind vermehrt vor allem beim OLG
Es war echt das beste was passieren konnte für die Anbieter ... dadurch deutlich weniger Klagen und Verjährungen
Ob das jetzt für bereits eingereichte Klagen gut ist , da der mehr Mittel für diejenigen da ist , weis ich nicht es bietet halt auch genug Zeit wie du schon schreibst Tricks und Ideen zu entwickeln ... ist ja in Deutschland und der GGL wohl ein Kinderspiel
Das lustige ist ja das beim selben Gericht Fälle ausgesetzt werden und andere wieder weitergeführt... Da kannst du nur mit dem Kopf schütteln.
Aber ich werde weiter nerven und kämpfen macht tatsächlich auch Spaß und stärkt einen persönlich. In diesem Sinne kann das Jahr 2025 nur gut werden :-)
Nerven ? Fragst du da immer jede Woche an wann es weitergeht ?😉
Naja es gibt ja auch unterschiedliche Richter am Gericht bzw unterschiedliche Kammern ... bzw befasst sich der eine Richter halt mehr damit der andere weniger und schaut ggf doch mehr ob damals eine Lizenz beantragt wurde oder nicht
Dass ich Stand heute, trotz Klageerhebung Mitte 2022 noch nicht mal ein Urteil am LG habe und schätzungsweise noch weitere 5 Jahre auf ein Urteil am OLG warten müsste, ist der eine Witz an der Nummer. Aber für mich würde es an ein Wunder grenzen, wenn der Anbieter dann so noch existiert und tatsächlich zahlt. Vor kurzem hat doch wieder eine große Casino Kette (G**mix) einfach dicht gemacht und wurde liquidiert. Die Webseiten laufen aber ganz normal weiter und es steht einfach nur eine andere Briefkastenfirma in der Fußzeile. Ich denke, das wird fast jeder so machen, sobald der EuGH sein Urteil gefällt hat. Ich rechne ehrlich nicht mehr damit, mein Geld wiederzusehen. Doch ich gehe bis zum Ende, so lange es eben geht.
Ja ist schon traurig da hast du recht und das Gesellschaften abgewickelt werden befürchte ich auch aber ein paar der ganz großen können sich das so einfach denke ich auch nicht erlauben kann...
Bei einer Liquidationen bist zumindest mit deiner Klage dann dabei 😉
Deswegen freut es mich, dass die Justiz im strafrechtlichen Bereich, manche Richter sind bei einigen Gerichten sowohl im Strafrecht als auch Zivilrecht unterwegs, so wunderbar funktioniert.
Einige KI Software durchsucht Internetseiten nach Beleidungen, spezielle Kanzleien stellen Strafanzeigen bzw mitunter fragt die Polizei aktiv nach, ob derjenige Strafanzeige erstattet möchte und der Justizapparat funktioniert da tadellos. Die IP Adresse wird zügig ermittelt, Akteneinsicht kann genommen werden, es gibt teilweise eigene Abteilungen und dann werden immer häufiger Durchsuchungsbeschlüsse wegen Beleidigung durchgewunken. Handys, PC, werden beschlagnahmt, weil in einem Tweet "Schwachkopf" stand, das von 5 Leuten gelesen wurde.
Dann darfst mitunter auf einen 0815-Fall Monate warten, es geht um viel Geld, aber logo bewilligen wir eine 12wöchige Klageerwiderungsfrist, die natürlich voll ausgeschöpft wird.
Es müssen Spezialkammern her. Flensburg ist zum Beispiel für Klagen aus dem Urheberrecht für ganz Schleswig Holstein zuständig.
Immerhin gibt's vereinzelt OLG, die nur Glücksspielrecht machen.
Ne, bei der Geschwindigkeit von vielen Gerichten, sind auch 10% Vergleiche eine Diskussion wert. Manche Gerichte sind so langsam, da fragt man sich, ob man die Klage nicht zurücknimmt und einfach neu einreicht, damit das vielleicht eine schnellere Kammer erhält, bei dem die Familienplanung abgeschlossen ist. Mein Wort zum Sonntag.
Zitat von: Michael12 am 20 Dezember 2024, 13:59:14
Mittlerweile wurde meine drei Verfahren auch alle ausgesetzt mit der Begründung auf die Entscheidung des EuGH zu warten.
Es ist wirklich unglaublich wie lange es sich zieht. Die Anbieter haben das erreicht was sie wollten. ZEIT
in dieser Zeit schmieden sie neue Pläne und verbreiten noch mehr Angst auf den Kosten sitzen zu bleiben oder niemals Geld zu sehen.
Viele zermürbt es und sind so gewillt irgendwann einen kleinen Vergleich anzunehmen.
Gibt es eigentlich eine Tendenz wann der eugh entscheiden wird? 2025 oder eher später?
Ist es nicht gut für dich? Da du 5% über dem Basiszinssatz bekommst für jeden weiteren Tag? Oder gilt das bei Aussetzungen generell nicht?
Zitat von: Istvoelligegal am 20 Dezember 2024, 23:22:14
Deswegen freut es mich, dass die Justiz im strafrechtlichen Bereich, manche Richter sind bei einigen Gerichten sowohl im Strafrecht als auch Zivilrecht unterwegs, so wunderbar funktioniert.
Einige KI Software durchsucht Internetseiten nach Beleidungen, spezielle Kanzleien stellen Strafanzeigen bzw mitunter fragt die Polizei aktiv nach, ob derjenige Strafanzeige erstattet möchte und der Justizapparat funktioniert da tadellos. Die IP Adresse wird zügig ermittelt, Akteneinsicht kann genommen werden, es gibt teilweise eigene Abteilungen und dann werden immer häufiger Durchsuchungsbeschlüsse wegen Beleidigung durchgewunken. Handys, PC, werden beschlagnahmt, weil in einem Tweet "Schwachkopf" stand, das von 5 Leuten gelesen wurde.
Dann darfst mitunter auf einen 0815-Fall Monate warten, es geht um viel Geld, aber logo bewilligen wir eine 12wöchige Klageerwiderungsfrist, die natürlich voll ausgeschöpft wird.
Es müssen Spezialkammern her. Flensburg ist zum Beispiel für Klagen aus dem Urheberrecht für ganz Schleswig Holstein zuständig.
Immerhin gibt's vereinzelt OLG, die nur Glücksspielrecht machen.
Ne, bei der Geschwindigkeit von vielen Gerichten, sind auch 10% Vergleiche eine Diskussion wert. Manche Gerichte sind so langsam, da fragt man sich, ob man die Klage nicht zurücknimmt und einfach neu einreicht, damit das vielleicht eine schnellere Kammer erhält, bei dem die Familienplanung abgeschlossen ist. Mein Wort zum Sonntag.
Wer 10% annimmt bei der Rechtslage der wird es spätestens nach dem EuGH Urteil bereuen.
Meine mündliche Verhandlung fand im November vor dem Landgericht statt.
Ich habe nun das Urteil erhalten, dass ich vollständig, inklusive Zinsen, gewonnen habe.
Glückwunsch Tiana!! Auf in Runde zwei.
Ronaldo mit 10 Prozent hast Du natürlich Recht.
Das ist auch eine Frechheit und kein Angebot.
Ansonsten kommt's drauf an gegen welches Land. Malta oder Gibraltar. Malta aussitzen, Gibraltar verhandeln.
Beim Landgericht, geht's mit Sicherheit in Berufung am letzten Tag. Die aus 50-80 Anwälten bestehende Kanzlei, kann aus Kapazitätsgründen die Berufungsbegründung aus Textbausteinenen leider nicht innerhalb der Monatsfrist begründen, Fristverlängerung. Usw. Landgericht gewinnen zwar top, aber muss erstmal rechtskräftig werden. Die Kahn Sponsor Anwälte, vertreten auch die Bundesrepublik Deutschland in verschiedenen Rechtsangelegenheiten. Ich wäre auf jeden Fall stutzig,wenn ein Glücksspielspieleranbieter Anwalt auch Glücksspielanbieter vertritt. Wäre mal interessant, wie die reagieren, wenn man die üblichen Verdächtigen fragt, ob sie das machen würden.
Hallo
Hat jemand auch größere Probleme bei der Zustellung an die Jahreszahl ?
Klageschrift konnte mehrfach nicht zugestellt werden, obwohl Adresse korrekt.
Dann beim 3 mal wurde zugestellt.
Nun muss wieder was zugestellt werden und wiederholt konnte nicht zugestellt werden. Also das kostet Monate lang Zeit!
Bei mir ging ENC und Shares problemlos alles auch Anwälte bestellt ... bei LP keine Zustellung bzw Verweigerung Annahme keine Urteile und VU
Da Gibraltar Vollstreckung schwierig das wissen die natürlich auch ... da wird wenig gehen ( vielleicht ne Abwicklung )...
Wenn die Whitelist sein sollten kann man es durchaus über die Politik versuchen oder öffentlich machen.
Ja kannst du sicherlich Druck erzeugen aber wohl nur bei aktuellen Gesellschaften ... das ist ja bei den Jahreszahlen gerade schwieriger da dort ja öfter Wechsel stattfanden
Das kostet Monate Zeit, weil die Geschäftsstellenmitarbeiter beispielsweise oft nicht in der Lage sind, per Paket zuzustellen oder das Einschreiben im Internet zu verfolgen. Manche Länder kennen kein Einschreiben Rückschein und der Rückschein wird einfach weggeschmissen, für das Gericht fand keine Zustellung statt, die Sendungsverfolgung sagt aber was anderes.
Im besten Fall musst du das gerichtlich übersetzen lassen und eben förmlich zustellen lassen, da gilt die Verweigerung dann als zugestellt.
Kannst ja testweise eine Postkarte per Einschreiben an den Verein schicken. Ist nach 5-9 Werktagen da, auch in Gibraltar trackbar.
Merkwürdig, weshalb die Gerichte hierfür Monate brauchen. Aber es gibt bekanntlich beim Gericht wichtigere Sachen zu tun,..huust...
Hat denn hier schon mal jemand mit den Jahreszahlen Geld gesehen. Urteil oder Vergleich?
Also ich habe Geld immer nur von 1 und 7 erhalten, verbunden mit einem vorab ausgestellten Gehaltszettel ...
Im Ernst ... wie oft denn noch ... die Anbieter wechseln ihre Taktiken, wie andere ihre Unterhosen. Der eine wechselt sie täglich ... der nächste ... igittigitt ...
Es bringt Dir also nix, wenn Du jetzt Antworten in jedwede Richtung erhälst. Für Dich hat das keinen Nährwert.
Habe Geduld ... auch mit Dir selbst ...
Wo haben eigentlich die Jahreszahlen ihren Sitz?
Zum anderen hat Olli alles geschrieben.
Nach der Verhandlung ist vor der Verhandlung, oder eben auch nicht. Manchmal wird vor Urteilsverkündung ein Vergleich angeboten, manchmal danach. Ansonsten kurz vor OLG oder eben nach dem Prozess dort. Heute so morgen anders.
Ich persönlich bin beim Status nach Verhandlung und rechne frühestens kurz vor dem OLG damit. Kommt's anders ist's schön, wenn nicht wird weiter gewartet. Am Anfang des ganzen nervigen Prozesses war ich auch ungeduldig, jetzt können die mich alle mal. Ich habe Zeit.
Zitat von: Whoknows23 am 31 Dezember 2024, 06:45:42
Hat denn hier schon mal jemand mit den Jahreszahlen Geld gesehen. Urteil oder Vergleich?
Ich habe ein Angebot am Telefon erhalten nachdem ich meine Listen wollte kam nach zwei Wochen eine Mail ob sich meine Telefonnummer geändert hat weil sie mich kontaktieren wollten. Am Telefon hat mir dann eine Dame mir eine Summe genannt ob ich für 5% darauf verzichte und ich würde das Geld innerhalb 14 Tagen erhalten nachdem ich abgelehnt habe wurde es auf 20% erhöht, nachdem ich 70% verlangt habe ging sie höher auf 50% womit ich mich zufrieden gab. Habe dafür auf die Liste verzichtet.
Das habe ich bisher anders gehört das dort maximal 10 Prozent geboten wurden aber kann sein das da auch individuell entschieden wird . Aber ohne Kosten 50 Prozent wäre glaube dann echt anzunehmen zu überlegen
Zitat von: Roy1234 am 31 Dezember 2024, 10:48:53
Wo haben eigentlich die Jahreszahlen ihren Sitz?
Mutterkonzern ist in England.
Tochtergesellschaften gibts in Gibraltar und Malta.
Mein Anbieter war damals in Gibraltar.
Ich denke hier geht's vor allem um die Höhe der Klage. Kein Unternehmen wird dir bei 200.000 Euro Klagewert am Telefon 50 Prozent anbieten. Bei 10.000 oder weniger mag das so sein.
Galileo, danke.
Zitat von: Roy1234 am 31 Dezember 2024, 16:49:55
Ich denke hier geht's vor allem um die Höhe der Klage. Kein Unternehmen wird dir bei 200.000 Euro Klagewert am Telefon 50 Prozent anbieten. Bei 10.000 oder weniger mag das so sein.
Galileo, danke.
Ging um ca. 34x2.
Die haben die Summe in einer Minute wieder raus.
Guten Rutsch 😄😂
frohes neues.
ich wollte einmal in die runde fragen ob es hier jemanden gibt der einen abgeschlossen fall hat der folgendes beinhaltet.
-spielangebot in DE ohne lizenz für DE.
-hat sich aus dem deutschen markt zurückgezogen
- großer Anbieter
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-lg-erfurt-8-o-391-23-und-8-o-515-24-legt-tatsaechlich-zum-eugh-vor-236607.html
Macht es nicht gerade schneller / einfacher am EuGH
jetzt bremsen die eigenen gerichte die PKF selber aus 😂 welch eine farce
Ich habe damals schon meine Meinung zu dem LG abgegeben.
Wenn die Gerichte sich mal mit der Materie auseinandersetzen, wie es das LG Erfurt fast ein Jahr mit den Vorlage fragen gemacht hat, dann wären wir alle schon weiter.
An den Vorlage fragen sieht man doch schon in welche Richtung das LG gehen möchte.
Das was ich über das LG Erfurt denke, das behalte ich mal für mich.
Ich habe den Bericht mal einem gebildetem Menschen vorgelegt, der so gar nichts mit Sportwetten oder Casino zu tun hat.
Seine Aussage: Das sind nur die Fragen der Glücksspielanbieter und dass sich das so liest als wenn da jemand auf der Seite der Anbieter steht.
Ja und es hat ja anscheinend nur der einzelne Richter die Vorlage entschieden und nicht die Kammer ... ist schon suspekt ... auch als LG sich so gegen den BGH zu stellen ... kann man muss man aber nicht 🙈😂
Bobby das dachte ich mir auch. Man könnte meinen ein Anteilseigner geht auf Kreuzzug gegen die Kläger. Ein Schelm der böses dabei denkt. Hammer! Vor Ende 26 werden wir wohl nicht schlauer sein und die Betreiber viel Geld sparen da die Welle gebrochen sein dürfte.
Zitatwenn Ziel des Verbots u.a. die Einschränkung des Schwarzmarktes war, dies jedoch allem Anschein nach nicht gelungen ist.
Beim Verbot ging es nicht um steuerrechtliche Aspekte, sondern um spielsüchtige Menschen vor sich selbst zu schützen. Vielleicht sollte man hier beim LG Erfurt Aufklärungsarbeit leisten.
Zitatwenn in einem Bundesland die Lizenzierung möglich war (Schleswig-Holstein), im Rest des Landes aber nicht
In Deutschland ist die rechtliche Regulierung von Glücksspiel Ländersache. Das S-H hier einen eigenen Sonderweg gegangen ist bedeutet nicht, das diese Entscheidung repräsentativ richtig gewesen ist. Ganz im Gegenteil!
Zitatwenn mit Blick auf die Suchtgefahr, welche stets betont wird, parallel vergleichbare Automatenspiele oder Pokerspiele in stationären Spielbanken, Spielhallen oder Gaststätten angeboten werden dürfen
Korrekt, sollte eigentlich auch verboten werden. Aber die Gesetzeslage hat nun mal zum damaligen Zeitpunkt ausschließlich die Online-Casino Nutzung aus guten Gründen untersagt! Die Fragestellung erinnert mich so ein wenig nach der Definition von "Whataboutism"
Zitatwenn trotz bestehenden Internetverbots eine Duldung durch die Behörden erfolgt war,
Die Frage sollte an die Behörden gestellt werden und eine Untätigkeitsklage in Betracht gezogen werden?!
Zitatwenn trotz des Internetverbots für online-Casinospiele andere Glücksspielarten wie Lotterien oder Pferdewetten auch online seinerzeit problemlos lizenzierbar waren
.... ich kapituliere so langsam -.-
Eine Frage die sich mir jetzt stellt: Verlangsamt die Vorlage des LG Erfurt an den Europäischen Gerichtshof jetzt die Entscheidung zur Anfrage des BGHs bzw. werden diese zusammen behandelt?
Immerhin sind ja schon mehr als fünf Monate seit Einreichung der Vorlagefragen vergangen...
Ansonsten sollten sich doch andere Gerichte eher an den Antworten zu den Vorlagefragen des BGHs und an dessen Urteil orientieren!?
alles kann, nichts muss.
möglich das es zusammengefasst wird. aber sagen kann es keiner.
was zu beachten ist, ist das es definitiv länger dauert alles.
die fragen sehen stark danach aus als seien sie pro anbieter. sollten die sich aber richtig damit beschäftigen, kann es sehr gut für uns werden.
hoffen wir mal auf eine korrutionsfreie behandlung der fragen 😂
;D ;D ;D ;D
https://kurier.at/wirtschaft/paukenschlag-novomatic-verkauft-admiral-sportwetten-an-tipico/402995950
Zitat von: positve am 08 Januar 2025, 10:48:24
https://kurier.at/wirtschaft/paukenschlag-novomatic-verkauft-admiral-sportwetten-an-tipico/402995950
Kann einer sagen welchen Einfluss so ein Verkauf auf Ansprüche hat, wenn man z.b geklagt hat? Muss man dann gegen T.... klagen oder wir beläuft sich so ein Fall?
Hi Klopp,
das wird wohl auf die Vertragsinhalte zwischen Käufer und Verkäufer im einzelnen ankommen. Da müsste man dann eher den Notar fragen. Oder die Notare.
Gruß R
... wohl eher die Rechtsanwälte, denn die Notare werden keine Auskünfte erteilen dürfen!
Das Thema ist ziemlich komplex und die Gerichte beschäftigen sich auch schon länger mit dem Thema. Gerade im Ausland ansässige Firmen werden gerne umfirmiert und es wird dann behauptet, dass das alte Unternehmen nichts mit dem Neuen zu tun hat. Wurden aber z.B. die Accounts beibehalten, so spricht das schon dafür, dass hier eine Rechtnachfolge eingetreten ist. Auch hier muss sich die Rechtsprechung wohl erst noch entwickeln.
https://on.orf.at/video/14258312/15793865/novomatic-verkauft-admiral-sportwetten-an-tipico
1. Kurzbericht/Kürzestbericht
Hab eben mit meinem Anwalt gesprochen und das, dass LG Erfurt den EuGh kontaktiert hat mit diesem Fragen ist sehr schlecht.
Laut seiner Aussage sind seit gestern von 5 PKF 4 in Sportwetten und Casino klagen abgesprungen mit Verweis auf EUGH und Erfurt.
Für uns gilt einfach abwarten bis Ende 2025 Anfang 2026.
LG Erfurt wird jetzt auch direkt von den Casino Anwälten verwendet, um die Richter zur Aussetzung zu bewegen.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/tipico-wegweisende-eugh-vorlage-az-8-o-515-24-wie-leo-rechtsanwaelte-die-rechte-von-online-glueckspielern-staerkt-236896.html
Hier liest es sich wieder anders an. Ist doch klar das PKF abspringen wenn die Verfahren ausgesetzt werden und die Entscheidung dauert. Das Geld ist sozusagen fest gefroren und es fliest kein Geld zurück. Die Rendite für die PKF ,,lohnt" sich nicht mehr.
Die Anbieter rechnen doch so damit.
Versteh nicht warum jetzt alles so schlecht aussehen soll nur wo das LG Erfurt jetzt die Fragen gestellt hat?
BGH Hinweisbeschluss, Revision wird zurückgezogen, der BGH sieht selber ein Anspruch.
Komisch
Die Casino Anwälte benutzen alles mögliche, auch Urteile von sehr kleinen Amtsgerichten. Die 200-400 Seiten Klageerwiderung wird dann eben um einen weiteren Beschluss ergänzt. Das hat eher weniger zu sagen.
Ja es wird halt länger dauern bis was passiert und das bremst die PKF immer mehr aus... Ziel erreicht für die Anbieter .... Ob die zusätzlichen Frage. Jetzt großen Einfluss haben wird man sehen ... ein bissl was versteht der BGH ja auch von Europa recht ... also denke ich 😂 ich de ne dieses Jahr passiert gar nichts mehr
Zitat von: CRS 2024 am 10 Januar 2025, 00:24:33
Ja es wird halt länger dauern bis was passiert und das bremst die PKF immer mehr aus... Ziel erreicht für die Anbieter .... Ob die zusätzlichen Frage. Jetzt großen Einfluss haben wird man sehen ... ein bissl was versteht der BGH ja auch von Europa recht ... also denke ich 😂 ich de ne dieses Jahr passiert gar nichts mehr
kann ich mit leben, solange es positiv endet. aussetzung und am ende klarheit ist besser als verlorene urteile nur weil ein richter sich eher auf die seite eines anbieters stellt
Damit das nicht mehr so oft passiert, habe ich letztens gelesen, gibt's bei manchen Oberlandesgerichten eigene Glücksspielrecht Senate. Auf jeden Fall vernünftig.
Mal ne blöde Frage.. wenn man gegen ein Curacao Casino oder beziehungsweise eins welches nicht auf der Whitelist steht, klagt und gewinnt... und das Geld aufs Bankkonto ausgezahlt wird.. wird man dann nicht im Umkehrschluss wieder angezeigt wegen illegalem Glücksspiel, da die Gelder von einem nicht lizenzierten Anbieter kommen? 🤔
Für die Gegenseite hat sich "das Blatt" mit den Vorlagefragen des LG Erfurts an den EuGH bereits gewendet..... :-\ :-\ :-\
Edit Olli: Link zu einer schädlichen Seite entfernt
Ja aber bzgl der Berichte die dort von der Gegenseite kommen ist dies immer so geschrieben , muss ja abschrecken ... war bisher immer so ... darauf halte ich nicht viel ... müssen ja für ihre Seite alles geben
Sehe ich ebenso, war auch so beim Hinweisbeschluss so. Wenn alles so für die gut aussieht. Warum Bill55? Listen werden verzögert, es werden Angebote für die Listen gemacht. Warum hat Bet die Revision zurückgenommen?
Kann mir nicht vorstellen wenn alles so gut für uns läuft das alles auf einmal schlechter sein soll. Immer die Ruhe bewahren.
Was sollen die anders schreiben? Würde jede andere Genauso machen
Was machst Du auf dieser Seite? Schaust Du nach Casino-Seiten? Möchtest Du Links zu Gaming-Seiten kennenlernen?
Oder möchtest Du, dass auch nur einer aus diesem Forum das macht?
#Kopfschüttel#
Ich möchte die Seite hier bitte nicht verlinkt sehen! Dankeschön!
Wenn man allgemein nach News googelt bzgl des Themas kommt halt auch mal die Seite vor ... und es gibt ja auch Neulinge die nicht direkt wissen welche Seite wie wo von dir nicht geduldet wird ...
Ich folge verschiedenen Anwälten im Bereich Spielerschutz. Einer hat diesen Artikel kommentiert und darüber bin ich darauf gestoßen. Wollte niemanden zu irgendetwas verleiten oder schlechte Stimmung machen. Um sich eine ausgewogene Meinung zu bilden finde ich es immer wichtig, beide Seiten im Auge zu behalten.
Ne, ne, ne, ne ... bitte keine Umkehrung der Verantwortung vornehmen! :)
Klar kann ich beim Googeln auf so eine Seite stoßen. Ich befinde mich aber hier in einem Spielsuchtforum. Wir sind überwiegend eine Gruppe Spielsüchtiger. Wenn ich also einen Link hier einstellen möchte, dann liegt es in meiner Verantwortung, die Gruppe und mich selbst dabei nicht in Gefahr zu bringen! Man kann ja auch einen Text selber verfassen oder man schreibt anstelle einer Quellenangabe zum zitierten Text: "Auf Grund einer potentiellen Gefahr für die Teilnehmer dieses Forums verzichte ich auf die Verlinkung zur Originalseite. Auf Wunsch kann diese bei mir erfragt werden!" Ich schätze mal, dass das Angebot dann aber gar nicht genutzt wird ...
Mein Hinweis sollte keine Böswilligkeit unterstellen, sondern seine Achtsamkeit ansprechen! Von daher: Danke für den Hinweis!
Ups ... MMGZ2023 war schneller ...
Wie schaut es denn eigentlich mit dem schwarz gelben Anbieter aus, der auch Sponsor von Borussia Dortmund, 1. FC Köln und Union Berlin ist. Gibts da gute Vergleiche? Hab gehört das nach der BGH Vorlage die Vergleichshöhe drastisch gesunken ist?
Letztens wurde gesagt das PKF's ausgestiegen seien. Also Gamesright und Zockerhelden gehen noch vor. Machen auch noch Werbung. Kann mir auch nicht vorstellen das sie aussteigen.
https://www.zdf.de/dokumentation/die-spur/videos/sportwetten-amateur-handball-volleyball-100.html
Die Dokus gehen weiter und es wird überall von der Illegalität berichtet. Selbst der ,,Anbieter" war letztes Jahr in einer Doku wo gesagt wird das sie illegal waren.
Sehr interessant bezüglich eugh auch wenn nicht 100 Prozent übertragbar sagt es einiges aus!!
https://www.dosb.de/aktuelles/news/detail/sportwetten-urteil-des-eugh-raeumt-zweifel-am-gluecksspielstaatsvertrag-aus
Das ist wirklich mal ne Neuigkeit ... klar nicht übertragbar aber das Haupt Argument der Anbieter wird ja hier schon mal wiederlegt wie ich finde
Find ich auch.
Die Fragen des BGH werden wahrscheinlich alle zu unseren Gunsten entschieden.
Abwarten was mit dem Fragenkatalog aus Erfurt passiert. Gute Nachrichten sind es zu 100 Prozent für uns
Der Beitrag ist aus 2009 !
DOSB Redaktion
16.09.2009
Legt euch wieder hin.
Ok das ist ein Argument hatte ich net geschaut von wann der ist 😂 aber naja den richtigen Inhalt hat er dennoch 😂
Sehe aber auch die Vorlage des Lg Erfurt ,,gefährlicher" als die des BGH
Komisch nur das der jetzt aktuell wird. Bzw. bei News auftaucht..
Genau.
Das ist das hier.
Dauerte im übrigen 1 Jahr und 7 Monate zwischen Eingang beim EuGH und Urteilsverkündung.
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf;jsessionid=F02BD6AC5E43C05A2695A2AB0D98FBF8?text=&docid=77072&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=23273773
Nur zu Info, der EuGH wird seit Oktober vom Europäischen Gericht unterstützt. Die Vorabentscheidungsverfahren die Klar geregelt sind werden vom EuG übernommen.
Vielleicht dauert es nicht ganz sooo lange.
Stand bei News vor 1 Tag.
Wirklich komisch.
Da hatte bestimmt irgendwer Kaffee über die Tastatur gekippt ... :)
Zitat von: Olli am 20 Januar 2025, 19:35:02
Da hatte bestimmt irgendwer Kaffee über die Tastatur gekippt ... :)
Bitte keine Spekulationen......!!! ;D
Autsch ... :)
Ich hatte im Oktober über die Facebook Werbung angefragt und über DB-Rechtsanwälte dann die Klage eingereicht. Die Klageschriften an Tri und Tra ohne Trullala sind seit 4 bzw. 1 Woche vom Landgericht abgesendet worden.
Hab ich anscheinend Glück gehabt, dass die Prozessfinanzierer noch drauf eingegangen sind.
Ich denke die PKF denken so, weil viele Verfahren durch die EU Vorlagen ausgesetzt sind und durch das LG Erfurt es sich noch weiter verzögern kann finanzieren die kein Verfahren, weil der Weg noch länger dauert. Es lohnt sich dann für sie nicht mehr.
Wenn schon beim LG ausgesetzt wird obwohl es eine Entscheidung gegeben hätte dann OLG werden die Urteile nicht rechtskräftig dann müssen die auch nicht zahlen und es kommt kein Geld zurück.
Hi ATZI, bitte Anbieternamen entfernen. Du bist lang genug dabei, sodass bei dir kein Welpenschutz mehr greift 😄
Ach, was ist das schön ...
Neben Job und Nebenjob habe ich die letzten Wochen recherchiert ... im Internet gesucht, telefoniert, EMail geschrieben, dokumentiert ... habe mich von einem Ast zum nächsten gahangelt. Nach der Planungssitzung gestern gehen die Recherchen zwar weiter, doch mit weniger Druck. Da bleibt wieder genug Zeit, Anbieternamen aus Beiträgen zu entfernen.
Sorgt Euch doch nicht so um mich ... ich kann Langeweile aushalten!
:)
Ist Zocker zurück? Frage für einen Freund 😁
Ach herrje, ja - ich war hier 2019 mal aktiv als es noch um PP Rückforderungen von 12 Monaten ging. Und dachte jetzt, ich poste einfach mal etwas.
Sorry für das Nennen der Anbieter und Danke fürs Ändern.
ZitatFrage für einen Freund 😁
Na, wenn Du es so nötig hast ... ich bin Dir gerne ein Freund ... :)
👍😁😁
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-olg-stuttgart-zur-schaetzung-von-verlusten-bei-etwaigen-auslandseinsaetzen-237675.html
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/verfahren-zu-rueckzahlungsanspruch-der-spieler-landet-vor-bgh/
Ist das aber nicht etwas seltsam jetzt das wirklich der BGH ein Temin ansetzt? Der hat doch selbst Verfahren letztes Jahr ausgesetzt warum auf einmal jetzt wieder ?
Wenn das so ist wird die Gegenseite die Revision wieder zurückziehen damit sie wieder mehr Zeit haben!?!?
Was denkt ihr?
Hier hatte die Beklagte keine Lizenz beantragt, somit anderer Sachverhalt.
Eigentlich sollte es egal sein, ob eine Lizenz beantragt wurde oder nicht. Kein Anbieter war Erlaubnisfähig. Dienstleistung hin oder her. Wenn ich keine Erlaubnis habe, darf ich keine Dienste anbieten. Wenn ich keinen Führerschein habe, darf ich kein Auto fahren. Wenn ich keinen Meister im betrieb habe, oder selbst keiner bin darf ich keine Malerarbeiten ausführen/anbieten und und und.
ich kann 20 mal eine Lizenz beantragen.. Wenn ich die Bedingungen nicht erfülle, dann wird mit keine Genehmigung erteilt. Eigentlich ganz einfach. Wenn ich meine Dienste dann trotzdem anbiete muss ich damit rechnen, dass ich in so eine Situation komme wie sie für die Anbieter im Moment da ist.
Dazu kommen dann noch Gerichte die sich an der Nase herumführen lassen, für die kein Versäumnisurteil in Betracht kommt und stattdessen 500 € für die diplomatische Zustellung abkassieren, da die Klage übersetzt werden muss.
Sehe ich anders.
Ob eine Lizenz beantragt wurde spielt schon eine Rolle.
Bezüglich Versäumnisurteil gib ich dir recht. Das ist echt nicht normal!
Bei mir konnte bereits 3 mal nicht zugestellt werden, obwohl die Adresse korrekt ist. Nun soll ein 4 mal zugestellt werden. Einfach unfassbar!
Einer meiner Fälle vor dem Berufungsgericht (OLG Düsseldorf), der für Anfang Februar terminiert war, wurde jetzt auch ausgesetzt - und das, obwohl der Anbieter in der Vergangenheit erst gar keine Lizenz beantragt hatte.
Für mich einfach unfassbar - auch mein Rechtsanwalt kann dies nicht verstehen.
Zitat von: Balou2024 am 01 Februar 2025, 11:32:49
Sehe ich anders.
Ob eine Lizenz beantragt wurde spielt schon eine Rolle.
Welche Rolle denn? Die Anbieter wussten, dass das was sie Anbieten nicht Erlaubnisfähig ist.
Mir ist neu das die Anbieter für Online Glückspiel (hier Auromaten) eine Lizenz beantragen konnten?!? Es war komplett verboten nach meines Wissen?
Mit dem neuen GlüStV 2021 sind doch Automatenspiele erlaubnisfähig.
Der Höchsteinsatz von 1€ pro Spin und fehlende Turbo-Modus hat mich übrigens von den Automaten weggebracht 😃
Und in dem Fall der jetzt erneut zum BGH geht, ging es ja um die Zeit von April - Oktober 2021.
Ok stimmt soweit haste Recht!
Mir stellt sich dann die Frage wenn der Fall zu unseren Gunsten gehen sollte warum dann die Fälle vor 2021 ausgesetzt werden???
Da gab es gar nicht die Möglichkeit eine Erlaubnis zu beantragen also werden die es gar nicht gemacht haben!
Also was ich meine nach 2021 Erlaubnisfähig, Kein Antrag, illegal.
Vorher kann es ja dann auch nicht legal sein, oder? Würde kein Sinn machen nach meiner Meinung.
Zitat von: Galileo am 31 Januar 2025, 14:51:22
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/verfahren-zu-rueckzahlungsanspruch-der-spieler-landet-vor-bgh/
Im Juli dann erst, ok.
Da ja mein OLG schon quasi gesagt hat, wegen der fehlenden Beantragung wird man wohl nicht aussetzen, kann ich also davon ausgehen, dass mein OLG dann zumindest das Urteil dann abwarten wird.
Wäre aber trotzdem mal interessant, auch weil mein Gegner eig schon sehr gute Summen zurück zahlen musste, ob sie auch wirklich dann dieses Geld gezahlt hatten.
Vor dem OLG gingen die aber scheinbar immer
Scheinbar wurde aspire global die Lizenz entzogen, spannend hat jemand Infos ?
Die hatten einige Casinos ..
Hatten die eine Lizenz für Deutschland ?
Yes whitelist ..
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/revision-zum-bgh-zurueckgezogen-spieler-erhaelt-12-000-euro-zurueck/
Zitat von: bobschi am 07 Februar 2025, 13:50:52
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/revision-zum-bgh-zurueckgezogen-spieler-erhaelt-12-000-euro-zurueck/
Finde ich äußerst interessanten Beitrag. Seither war ja der Tenor der Anbieter man wäre BGH und EuGH ab. Nun knickt einer bei einer vergleichsweise geringen Summe im Vorfeld ein. Interessant wäre zu wissen welcher Anbieter es war. Erstaunlich auch wie oft man Revisionen und OLG Stuttgart liest.
War abzusehen, anscheint möchte man nicht den BGH zu sehr verärgern deshalb wurde es schon sehr früh zurückgezogen.
Was ist dan unterm Strich anders als die anderen Fälle???
Der Anbieter zieht zurück, weil es zu dem Zeitpunkt eine Lizenz nicht beantragt hat obwohl es möglich wäre!
Im Umkehrschluss kann es auch für die anderen Fälle genau so gelten? Also war der Verbot von Online Glückspielen gerechtfertigt.
Wie bereits mehrfach schon erwähnt spielt es eine große Rolle, ob man versucht hat eine Lizenz zu beantragen oder nicht!
Mittlerweile werden über 90 Prozent der Urteike ausgesetzt, wenn wenigstens versucht wurde eine Lizenz zu beantragen. Die Zahl habe ich vorgestern von meinem Anwalt erhalten.
Kann ich nicht bestätigen.
Mein Anbieter hat keine Lizenz beantragt.
LG gewonnen
OLG gewonnen
BGH hat ausgesetzt mit Hinweis auf eugh
Vielleicht hatte ich auch nur Pech. Geht aber um einen 6 Stelligen Betrag
Ja ab 2021 mag das auch so sein. Aber was ist davor. Da wird ja keiner eine Lizenz beantragt haben, weil es gar nicht möglich war.
Oder hat ein Anbieter für Casino vor 2021 Lizenzen beantragt??? Darum geht es mir.
In meinen Augen totaler blödsinn. Egal ob Lizenz beantragt oder nicht. Die Angebote waren nicht Genehmigungsfähig.
Ich bekomme auch keinen Führerschein wenn ich durch die Theorieprüfung falle.
Für mich würde die Beantragung nur eine Rolle spielen wenn ich BEI Lizenz Beantragung ein Konzept was den Gesetzen entspricht vorlegen kann.
Bei den Machenschaften hätte kein Anbieter eine Lizenz erhalten. Da hätten sie zig mal eine Lizenz beantragen können.
Über Gerichtsentscheidungen braucht man doch gar nicht diskutieren. Das gleiche Gericht, gleicher Sachverhalt, ein Zimmer weiter, unterschiedliche Auffassung. Da beim Landgericht auch Proberichter unterwegs sind, die ihr Dezernat ständig wechseln müssen, ist es doch besser, dass das Verfahren ausgesetzt wird, bevor -was häufiger vorkommt - ein Dezernatswechsel stattfindet, indem der Richter zuerst die Auffassung vertritt, dann der neue Richter eine völlig andere.
Das einzige, was Sinn macht, wenn lediglich bestimmte Kammer die Sachverhalte bewertet und nicht der Richter, der über die erforderlichen Kosten von Stoßstangen, streitende Nachbarn, usw entscheidet. Üblicherweise verkehren Richter nicht im Glücksspiel und daher ists auch nachvollziehbar, wenn die bei 2000 Schriftverkehr mit 1000 Seiten Anlagen von Urteilen, die das so sehen und anderem 1000 Seiten genau das Gegenteil , lieber die Sache aussetzen.
Heute habe ich auch folgende Meldung erhalten: Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20. Januar 2025 durch den
Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Koch, den Richter Dr. Löffler, die Richterin
Dr. Schwonke, die Richter Feddersen und Odörfer
beschlossen:
Das Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren wird in entsprechender
Anwendung des § 148 Abs. 1 ZPO bis zu einer Entscheidung des
Gerichtshofs der Europäischen Union in dem Verfahren C-530/24
ausgesetzt.
Weiß man schon, wann sich da was tun könnte?
Das weiß keiner. Rechne lieber mal mit 2026.
Wenn der EuGH sich tatsächlich so entscheidet wie der BGH und den Spielern im Grunde genommen recht gibt, wäre die Sachlage eindeutig. In einem solchen Fall hätten die Landgerichte kaum eine andere Möglichkeit, als den Klagen stattzugeben – oder sehe ich das falsch? Natürlich hat jede Kammer und jeder Richter letztlich die Entscheidungsfreiheit, jedoch würde es für die Gegenseite spätestens vor dem Oberlandesgericht schwierig werden.
Spätestens dann sehe ich für die großen Anbieter kaum noch Schlupflöcher, abgesehen von Bill 55. Dadurch wird die Bereitschaft zu Vergleichen erheblich zunehmen, schätze ich - wobei diese dann eigentlich wiederum von den Klägern abgewiesen werden dürfte wenn die Sachlage deutlich ist..
Ich glaube eins ist hier nicht klar verständlich.
Es geht nicht darum wie die Sachlage ist.
Wenn Urteile rechtskräftig sind dann ,,müssen" die Anbieter zahlen. Die werden auch nach dem EuGH Urteil jedes Verfahren in die Länge ziehen und in Berufung gehen.
Wenn ein Urteil nicht rechtskräftig ist ,,müssen" die juristisch gesehen es noch nicht zahlen.
Die können nicht zeitgleich alle Urteile von den LG zahlen! Mit den Berufungen steuern die selbst die Auszahlung!!
Sagen wir mal das Urteil vom EuGH kommt wirklich 2026. Dann wollen alle die DSGVO Liste haben. Dann wird nochmal verzögert. Dann wären es nur noch 3,5 Jahre die zurückgeholt werden können.
(2016 bis 10/2020 Lizenz)
Dann wird sich der Aufwand aber nicht mehr für alle lohnen und für die PKF auch nicht, weil die Verluste zu niedrig sind! Dürfte verstàndlich sein, dass bei 3,5 Jahre die Verluste niedriger sind als 10 Jahre.
Naja ich denke irgendwann wird auch die Kenntnis ein Thema sein wenn dies so groß in den Medien ist ... das die 3 Jahre dann irgendwann auch vorbei sind ... aber selbst wenn urteile sie rechtskräftig sind kommen glaube ich nicht das dann jeder Anbieter direkt zahlt ... sie sitzen doch in matta oder Gibraltar habt entspannt ( auch ohne bill 55 ) schwierig
Ja natürlich zahlen sie nicht immer gleich damit andere die neu Klagen wollen nicht wissen sollen das man sein Geld zurückfordern kann.
Natürlich spielt Bill55 auch eine Rolle. Leute mit dem Geld was wir mit den PKF zurückkriegen werden neue Klagen finanziert.
Würdet ihr alles sofort zurückzahlen an deren Stelle?
Da hast Du vermutlich recht CRS. Gerade Gibraltar ist ohne Wohlwollen der OC kaum möglich da es nach wie vor keinen Vertrag mit dem Vereinigten Königreich bzgl Vollstreckungen gibt. Solange man nicht die Muttergesellschaften irgendwie mit verantwortlich machen kann wird das ein langer Kampf. Und die Zeit für die noch möglichen Klagen wird täglich kürzer. Die EuGH Vorlagen waren selbst bei einer Niederlage der ocs ein Gewinn. Und wir müssen warten und hoffen.
Interessanterweise ist die spanische oder italienische Homepage der kalenderfreunde aus Deutschland nicht mehr erreichbar. Hat jemand zufällig mal Screenshots in letzter Zeit gemacht wo der Anbieter Unterklassige Amateurspiele aus Deutschland live anbietet? Sprich sich nach wie vor gegen deutsches Recht verhält. Weil umsonst machen die das ja nicht 😎
Kann beide Seiten öffnen 🤷🏻♂️
Boah ... muss ich jetzt etwa noch "Kalenderfreunde" oder "die mit den Jahreszahlen" auf den Index stellen? #verzweifel# ::)
BESUCHT BITTE KEINE SCHÄDLICHEN SEITEN ! ! !
Aber Oli mal im ernst wie soll man den sonst jemanden umschreiben ?! Manchmal geht's ja nun mal direkt um einen gewissen Anbieter ...
Aber man muss die Seiten nicht aufrufen. Weit weg davon nicht austesten ob der Wille hält.
Meine Kanzlei erwartet ein Urteil noch in diesem Jahr. Ich habe bereits vor dem LG gewonnen, die Beklagte wurde veruteilt die Verluste nebst Zinsen zu zahlen. Wie erwartet ist die Beklagte in Berufung gegangen, nun warte ich auf das Urteil vom OLG, welches aber schon mehrere Urteilte zu Gunsten der Kläger ausgesprochen hat. Das ganze zieht sich aber schon eine Weile. Wenn ich aber ehrlich bin, rechne ich mit 0,- €. Ich habe zwar einen PKF im Rücken, der wohl alles geben wird, da es mit Zinsen auch 6-stellig wird, ABER die Verbrecher lassen sich doch eh wieder irgendwas einfallen. Und am Ende sind die dann Insolvent werden umfimiert und weiter gehts. Kleine Hoffnung ist, der ehemalige Werder Trikotsponsor gehört zu den größeren.
Am Ende bin ich einfach froh, dass ich die scheiße los bin. Springt da noch der ein oder andere € bei rum, dann sag ich nicht nein. Am Ende war ich aber eben auch so dumm und hab es verzockt. So ehrlich muss man zu sich selber sein.
Naja, du mist auch so ehrlich sein: Wären die Anbieter reguliert gewesen, hättest du niemals solche Summen verzocken können und wärst vermutlich nach max 10.000 überall gesperrt worden. Ich kenne Leute aus dem regulierten Casino Bereich, den regulierten Casinos ist egal, was du verdienst, wenn du über die Summe x kommst, wird erstmal nachgefragt und dein Konto auf Eis gelegt. Dann gibt es einen langen Prozess zum Thema Nachweis Herkunft Geld usw.. Was die Beklagten abgezogen haben war/ist in der EU verboten und somit sind die Transaktionen rückgängig zu machen. So ehrlich muss man auch sein. Übrigens, mit der Einstellung: is mir egal, ob ich was bekomme, obwohl ich im Recht bin, is mir egal. Wenn ich ein Anwalt der Gegenseite wäre, würde ich schmunzeln. Meine Taktik der Zermürbung hat sich ausgezahlt.
Kam vielleicht falsch rüber. Natürlich hast du recht und klar sind es alles Verbrecher. Mir war es aber vorher schon egal. Hat nichts mit Zermürben zutun sondern ich war 18 Jahre lang spielsüchtig, da sind mein Prioritäten halt anders, als vorrangig mein Geld zurück zubekommen . Ich bin froh das ich das Kapitel schließen kann und das passiert erst mit Ende des Prozesses.
Hattest du jetzt schon den Prozess vor dem OLG? Spielsüchtig sind wir auch nach dem Prozess bzw dem Erhalt des Geldes. Aber in einem stimme ich dir zu, danach kann auch ich endgültig mit all dem abschließen.
Momentan ist die wichtigste Priorität über zwei Jahre Clean zu sein und das die nächsten Jahre Tag für Tag auszubauen.
... und ganz wichtig ... es auch zu genießen!
Nabend zusammen,
ich habe nun ein positives Urteil vom Landgericht erhalten.
Wie sind denn eure Erfahrungen?
Gibt es einen Einspruch/Berufung bzw. falls nicht wie lange dauert eine Zahlung?
Viele Grüße
Die Berufung kommt immer.
Meistens immer am letzten Tag um auch da die Zeit bis zum letzten Tag auszureizen!
Danach geht weiter am oLG und hohe Wahrscheinlichkeit das ausgesetzt wird.
Zitat von: Mcly am 16 Februar 2025, 20:44:24
Nabend zusammen,
ich habe nun ein positives Urteil vom Landgericht erhalten.
Wie sind denn eure Erfahrungen?
Gibt es einen Einspruch/Berufung bzw. falls nicht wie lange dauert eine Zahlung?
Viele Grüße
Es wird zu 99% am letzten Tag der Frist Berufung eingelegt und es geht zum OLG.
Bei mir ist es jetzt fast ein Jahr her und vom OLG gibt es noch nichts Neues.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bgh-lehnt-aussetzung-bei-verlusten-ab-dem-01-07-2021-neuer-gluestv-2021-ab-239106.html
Dann würden die Fälle auch bei Sportwetten nach 10/20 so behandelt. Ist schon eine sehr wichtige Entscheidung
LG Hamburg. Ja ja.. nun weiß ich auch warum meine 2Jährige Tochter zu ihrem Beginn der Rente ein dickes Konto haben wird 😂
Gehts da um die Verluste über den 1000€? Verstehe ich nicht so richtig, bzw. wird nicht richtig klar aus der Beschreibung.
Die stehen nicht auf der Whitelist.
Ach so, ok :D dachte die haben eine Lizenz
Warum sollen die dann das Geld zurückzahlen wenn die eins Lizenz haben. Ob Whitelist oder nicht. Wenn ab Erlaubnisvorbehalt keine Lizenz vorhanden, Rückzahlung.
Denke dann auch für die Verluste über 1000€ sieht es gut aus. Lizenz bis 1.000€ Grenze!
Zitat von: Mcly am 16 Februar 2025, 20:44:24
Nabend zusammen,
ich habe nun ein positives Urteil vom Landgericht erhalten.
Wie sind denn eure Erfahrungen?
Gibt es einen Einspruch/Berufung bzw. falls nicht wie lange dauert eine Zahlung?
Viele Grüße
Würde ab LG mal mit 2 Jahren rechnen. Vorher tut sich nichts.
ich habe heute ein positives urteil vorm LG gegen den roten erhalten. Gleiches LG, andere Kammer hat gegen einen anderen anbieter ausgesetzt
Schon mal positiv für mich persönlich zu hören.
Ich hab morgen gegen Kahns Partner meine Verhandlung und somit meine letzte von 4!
Welche Werbung? Meinst du die Werbung, die so erstellt wurde damit man nichts versteht? Wo 3 sätze in 2 Sekunden gesprochen werden?
Genau. Wie die Anbieter sich mit den Gesetzen auseinander gesetzt haben. Also gar nicht. Es bleibt bis zum Entscheid ein Katz und Maus Spiel
Scheinbar ist der PKF ,,Right now" insolvent.
Dazu gibt es folgenden Bild+ Artikel:
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Es ist eine Wette gegen xxx und Co. Und sie soll ein Vermögen einbringen.
Start-ups wie Right Now und Anwälte haben Tausende Zocker an die Hand genommen. Ihr Versprechen: Mit unserer Hilfe holen wir eure Wettverluste vor Gericht zurück. Und das ohne Risiko.
Auch Milliardär Carsten Maschmeyer (65, ,,Die Höhle der Löwe") setzt auf den Klage-Markt. Seit 2018 engagiert er sich bei Right Now, investierte mit anderen 25 Millionen Euro. Aktuell hält er 5,5 Prozent an der Düsseldorfer Firma.
Aber: Die Wette des Legal-Tech-Unternehmens droht nicht aufzugehen. Nach BILD-Informationen ist Right Now nun pleite, stellte am Dienstagabend einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Düsseldorf. Der vorläufige Insolvenzverwalter Jan-Philipp Hoos verschafft sich derzeit einen Überblick, wie er auf BILD-Anfrage erklärte.
Die Insolvenz von Right Now offenbart die Probleme einer ganzen Branche. BILD-Recherchen zeigen: Für die Spieler kann der Pakt mit der Klageindustrie noch zur Kostenfalle werden. So droht vielen Zockern die nächste kostspielige Pleite.
Hintergrund: Aus Sicht der Kläger waren Sportwetten zwischen 2012 und 2020 illegal, weil die im Ausland ansässigen Anbieter damals noch keine Lizenzen in Deutschland hatten. Ähnlich sah es auch der Bundesgerichtshof – und entfachte damit eine Goldgräberstimmung.
Der Haken: Die Bundesrichter entschieden später, den Fall dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen. Und dort, so sehen es Experten, stehen die Quoten für die Wettanbieter gar nicht so schlecht.
Gut möglich, dass die vielen Tausend Klagen letztlich scheitern, die Zocker leer ausgehen. In dem Fall droht ihnen ein teures Nachspiel.
Bereits die Klagewelle gegen die Autoindustrie wegen der Diesel-Affäre hat gezeigt: Scheitern Prozessfinanzierer vor Gericht oder geraten die Verfahren ins Stocken, gehen anschließend viele Anbieter pleite. Folge: Die Gerichtskosten blieben oft an den Dieselfahrern hängen.
Nach BILD-Recherchen ist auch im Fall der Wettanbieter die Finanzsituation bei vielen Prozessfinanzierern zunehmend angespannt. Das zeigt der Fall von Right Now, aber auch ein Blick in die Bonitätsbewertung anderer Anbieter. Ursache: Aufgrund der ausstehenden EuGH-Entscheidung gibt es kaum Urteile, damit fließt auch wenig Geld in die Kasse.
Haben Prozessfinanzierer denn Rücklagen gebildet, damit ihre Kunden letztlich nicht auf den Gerichtskosten sitzen bleiben? Das wollte BILD von Gamesright aus Hamburg wissen, einem der führenden Anbieter. Auf Anfrage äußerte sich das Unternehmen aber nicht.
Investoren halten sich immer mehr zurück
Fest steht: Investoren sind aufgrund der unsicheren Rechtslage vorsichtig, frisches Kapital nachzuschießen.
Ein prominentes Beispiel: Das Start-up Zockerhelden suchte 2024 in der TV-Show ,,Die Höhle der Löwen" nach Geldgebern, will ebenfalls die Wett-Verluste von Spielern zurückholen. Werbegesicht von Zockerhelden ist Werner Hansch (86). Die Sportreporter-Legende war nach eigenen Angaben selbst spielsüchtig.
Auch hier kündigte Promi-Investor Maschmeyer seinen Einstieg an, gemeinsam mit Dagmar Wöhrl (70). Doch zu einem Investment ist es bis heute nicht gekommen. Wohl auch wegen der juristischen Risiken.
Sittenwidrige Verträge mit Zockern?
Die Maschmeyer-Firma Right Now kaufte Zockern ihre Forderungen gegen Wettanbieter ab – um die verlorenen Einsätze anschließend für einzuklagen.
In der Vergangenheit bot Right Now den Spielern um die 10 Prozent ihrer Verluste als Sofortzahlung an. Auf seiner Homepage wirbt das Start-up noch immer mit einer ,,Sofort-Erstattung". Dazu heißt es verlockend: ,,Verkaufe Dein Problem!"
Auch die Firma Gamesright bietet Zockern schnelles Geld. Allerdings scheint ihr Umgang mit Kunden derzeit auch die Gerichte zu beschäftigen. Nach BILD-Informationen steht die Frage im Raum, ob der Prozessfinanzierer sittenwidrige Verträge mit Spielern abgeschlossen hat.
Der Fall: Gamesright kaufte im Mai 2024 einem Mann aus Nordrhein-Westfalen (NRW) mögliche Forderungen gegen xxx ab. Der entsprechende Vertrag liegt BILD vor. Darin ist nachzulesen, der Spieler habe zwischen 2015 und 2020 ,,erhebliche Verluste" erlitten.
Nach den Berechnungen von Gamesright geht es um mehr als 32.000 Euro. Dafür zahlte das Unternehmen rund 2000 Euro. Ein fixes Geschäft, laut Vertrag war das Geld ,,innerhalb von 3 Werktagen" fällig.
Das heißt: Als Kaufpreis erhielt der Mann lediglich 6 Prozent des Betrages, den Gamesright nun von xxx zurückverlangt. Außerdem fordert man von dem Wettanbieter mehrere Tausend Euro an Zinsen – von denen der Spieler nicht mehr profitiert.
Ein fairer Deal? Das scheint das zuständige Landgericht Wuppertal anzuzweifeln. Gamesright klagt dort gegen den Wettanbieter. Es könne sich die Frage stellen, ob der Forderungskauf sittenwidrig ist, befand das Gericht im Januar. Dann wäre der Kaufvertrag nichtig.
Gamesright wollte sich auf BILD-Anfrage dazu nicht äußern.
Joar, nicht so überraschend. Die Gier trägt hier seinen Teil dazu bei.
Meine Oma sagte mal:
Man wird nicht schnell Reich, nur schnell arm ;D
Natürlich übel für die, die über den PKF Ihre Klagen laufen haben.
Das ist natürlich ein Schlag ins Gesicht für alle, die ihre Verluste zurückholen wollten. Es ist auch verständlich, dass den Finanzierern bei ausbleibenden Geldeingängen quasi die Hände gebunden sind.
Dass der Gerichtshof der europäischen Union, wie im Artikel steht, noch in der Schwebe ist, stimme ich nicht zu. Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass der Gerichtshof für die Spieler entscheiden wird. Spieler, die mit einem Anwalt und nicht mit einem Finanzierer an die Sache rangegangen sind, haben gegenwärtig natürlich einen Vorteil.
Yo, wer mit Right Now unterwegs war, hat jetzt natürlich ein Problem.
Selbst weiter finanzieren oder Klage zurückziehen.
Neuer PKF wird sich wohl nicht finden lassen.
Und wenn das Wuppertaler Gericht, den Forderungskauf von Gamesright als sittenwidrig einstuften, dann ist Gamesright nicht klageberechtigt und die Klage wird abgewiesen.
Mein PKF aus Österreich hat mir geschrieben, dass bei denen alles bestens ist, da sie vorsichtiger finanzieren als die Kollegen aus Düsseldorf. Also wenn jemand einen PKF aus Österreich hat und der mit E beginnt, der muss sich nicht gleich ein Ködelchen in die shorts machen.
mein Reden, dass die Verträge mit den PKF sittenwidrig sind, halleluja, sehen das auch andere so.
bald gibts Prozesskostenfinanzierer gegen Prozesskostenfinanzierer.
Hast du auch eine Erklärung dazu?
die PKF sahen alle das easy money, in der Zeit, in dem man nach Klageeinreichung 80% außergerichtlich aushandeln konnte, dann wurde es schwieriger,
dann kamen Urteile, die sagen, dies und Urteile, die sagen das.
dann haben einige PKF Anwälte gesagt, Auslandsverluste sind nicht zu erstatten, obwohl es mW ein entsprechendes Urteil vom europäischen Gerichtshof gibt, das so zu deuten ist, dass
es keine Rolle spielt, wo der deutsche Verbraucher seine Verluste erlitten hat, was aber den PKF-Anwälten egal war bzw und /oder nicht bekannt.
Dann heißt es, man dürfte nur den Verlust einklagen, obwohl man hier möglicherweise auch nur die Einzahlungen hätte einklagen können/müssen, weil die Aufrechnung der Auszahlungen vom Gegner hätte erfolgen müssen,
wobei mitunter dder Gegner auch ein VU über sich ergehen ließ.
ich möchte sagen, daß durch das Weglassen von Auslandsverlusten, usw., hier möglicherweise ein Schaden entstanden ist, der gegenüber dem Online Casino bereits verjährt ist, aber aufgrund von Hnweispflichten des Anwalts, der ja mit dem PKF zusammen arbeitet, von ihm zu tragen sein könnte.
wenn mir ein PKF / Anwalt sagt, dass Auslandsverluste herausgerechnet werden müssen auch bei einem deutschen Verbraucher, obwohl er nach kurzer Recherche auch ein entsprechendes Urteil finden kann, dass der Verbrauchergerichtsstand auch für solche Auslandsverluste gilt, dann würde ich es nicht so befremdlich sehen, wenn er für diesen Fehler in Höhe des Verlustes haften könnte.
bei der Vielzahl der Streitigkeiten, könnte ich mir vorstellen, dass hier auch eine große Summe bei rum kommt.
Ergänzung:
Hinzu kommen die in meinen Augen viel zu überhöhten Anteile der PKF. 40% und mehr, Ankaufspreis Forderung 10% und weniger.
du pauschalisierst mir zu viel.
Ein Inkasso Unternehmen macht nichts anderes.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 26 Februar 2025, 16:20:47
Ein Inkasso Unternehmen macht nichts anderes.
Die bezahlen dem ursprünglichen Gläubiger aber sicher mehr als 6%, oder?
Und das kritisiert das Wuppertaler Gericht.
Leistung und Gegenleistung passen hier nicht zusammen.
hier kommt noch erschwerend dazu, daß der durchschnittliche Zocker oft erhebliche Geldprobleme hat und daher seine Zwangslage mit ausgenutzt wird.
viele PKF tun auf verbraucherfreundlich, aber ihre Details, wie viel sie vom Kuchen abhaben möchten, gibts nur auf konkrete Nachfrage.
40% und mehr, komplette Zinsen einbehalten für ein paar Textbausteine, nun ja, jeder, wie er mag
Auch wenn ich von dem Geschäftsmodell dieser Opportunisten selber nicht viel halte, frage ich mich schon manchmal, in welcher Welt Einige hier leben.
Denn es ist nunmal Fakt, daß eine selbstfinanzierte Klage sehr teuer wird, besonders, wenn es über mehrere Instanzen geht. Viele haben dieses Geld nicht.
Obendrein dauert es unter Umständen mehrere Jahre, und der der PKF trägt das volle Risiko, am Ende doch auf den Kosten 'sitzenzubleiben'.
Der 'Kunde' zahlt dafür, 'kein Risiko' zu haben, und sich selbst um nichts kümmern zu müssen - das ist doch völlig normal. Selbst bei einer Insolvenz des PKF, wie in diesem Fall, hat der Kunde selbst keine finanziellen Nachteile.
Natürlich lassen die sich das bezahlen, indem sie einen Teil des Streitwerts einbehalten. Das Risiko und die einzukalkulierende Wartezeit haben da auch Auswirkungen auf den Preis. Alles Andere würde aus ökonomischer Sicht wenig Sinn machen, denn schließlich ist das ein Geschäftsmodell, und keine gemeinnützige Einrichtung.
Lass doch bitte das pauschalisieren.
Es gibt solche und solche. Bei den Gerichten nicht anders.
Ich z.b muss keine 40% abgeben und die Zinsen werden auch nicht komplett eingehalten. Seid doch froh dass es die PKF gibt, ohne diese wären viele in einer Aussichtslosen Situation.
hier, so viel zu PKF und Insolvenz und kein Kostenrisiko
https://www.youtube.com/watch?v=gg0OfEmNDT8
@Istvoelligegal bist du eigentlich Kläger, oder ist dein Auftrag ein anderer?
Für die Leute die mit Right Now finanziert haben ist es natürlich aber keine Panik. Es ändert sich nichts an der Rechtslage.
Right Now finanziert alle Sammelklage.Wenn viele Gesellschaften nicht zahlen kommt sowas bei raus. Das sind 2 verschiedene Sachen!
Artikel. Es kommt darauf an welches Medium und Journalist es schreibt!
Wir haben das Betano Verfahren und BGH online Casino die zurückgezogen haben!
Eindeutig.
Genau das wollten die Anbieter. Das den finanzierer das Geld ausgeht!
Zur Info. Ich haben wegen einer Flugverspätung das Geld nach 9 Monaten erst bekommen. Nur mal so dazu.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 26 Februar 2025, 17:48:27
@Istvoelligegal bist du eigentlich Kläger, oder ist dein Auftrag ein anderer?
?
ich wollte nur sagen, daß man möglicherweise auch dann Kosten zu tragen hat, selbst wenn man einen PKF hatte.
Mitunter vergisst die Justizkasse den Vorschuss anzufordern, lässt die Klage trotzdem zustellen.
Das Gericht ist ja nicht verpflichtet den Gerichtskostenvorschuss anzufordern und kann die Klage auch sofort zustellen.
Mitunter wird die Klage auch für viel Geld ohne Vorschuss übersetzt und die Dolmetscherkosten zahlt am Ende der Verlierer.
Selbst wenn das Verfahren gewonnen wird und selbst wenn das Online Casino die Gerichtskosten usw tragen muss,
ist der Spieler der Zweitkostenschuldner und muss die Gerichtskosten zahlen, kann die dann aber vom Gegner zurückholen.
Nur blöd, wenn die nicht freiwillig zahlen.
insofern war meine Info nur die, dass man bei einer Insolvenz der PKF möglicherweise Kosten tragen kann. Nicht mehr und nicht weniger.
Du musst überhaupt Nix tragen, entweder du finanzierst es dann selber weiter oder es verläuft sich im Sand und du hast natürlich Pech.
Abgesehen davon war der Artikel in der Bild, die sind auch eher pro Sportwetten eingestellt, man kann die Quoten sehen viel Werbung für Sportwetten und Bild hatte ja auch selber eine Wettseite mit einem bekannten Anbieter.
Ich würde mir keine großen Sorgen machen, das ganze wird für uns ausgehen, der EUGH wird Nix anderes sagen, jetzt haben die Anbieter erreicht das kein Geld mehr fließt und die Menschen unsicher werden bzw. Keine Finanzierer mehr finden.
Ja, die Bild Zeitung war schon immer pro Anbieter bei deren Berichten. Da sollte man genau so viel drauf geben als wenn ein gegnerischer Anwalt etwas verfasst.
Für ein Märchen halte ich auch dass ein Gericht in Vorkasse geht und ohne Geld etwas unternimmt. Behörden machen hier mal gar nichts.
Und IVE, so von oben herab bezüglich Menschen die einen PKF genommen haben finde ich grenzwertig. Wenn man einen Rechner bemüht und nach zwei Instanzen und einer Niederlage über 30.000 Euro in den Sand gesetzt hätte.... Wer kann das? Die meisten haben Schulden ohne Ende und da finde ich 34-38 Prozent für die Kostenübernahme inklusive Risiko fair.
Hi Roy da bin ich ganz bei dir. Ich gebe gerne 37 Prozent ab und hab kein Risiko. Alleine hätte ich das bei meinem Fällen niemals machen können.
Wir sollten nun abwarten bis Ende des Jahres eventuell der EUGH sich meldet. Bis dahin dürfte auch bill 55 entschieden sein.
Gibt es eigentlich eine gewisse Art von Terminierungen vom EUGH? Oder wie entscheidet sich das bei denen... die können ja schlecht sagen Heute machen wir das und morgen was anderes... gibt es da Verhandlungen oder einen Ablauf Plan der einen auf dem laufenden hält ?
https://www.t-online.de/finanzen/aktuelles/wirtschaft/id_100613276/rightnow-start-up-aus-nrw-insolvent-maschmeyer-und-lenssen-beteiligt.html
Hier liest es sich ganz anders. Ist doch klar wenn Verfahren ausgesetzt werden das Entscheidungen viel später entschieden werden. Ohne Aussetzungen wären die Entscheidungen viel früher gefallen
Was auch wichtig sein wird ist ob der EUGH auch das Verfahren aus Erfurt zusammen mit dem BGH verhandelt oder ob Erfurt ein separates Verfahren wird.
Nach Rücksprache mit meinen Anwalt schätzt er das es noch bis Mitte 2026 dauert, bis sich hier was tut.
Es gibt ja eine Sparte beim eugh. Den eug oder so. Ich glaube das dieses Jahr das Verfahren zu online Casino veröffentlicht wird und die bill55 gekippt wird dieses Jahr. Sportwetten denke ich mit viel Glück ende diesen Jahres, sehr wahrscheinlich aber Anfang 2026
Zitat von: Roy1234 am 26 Februar 2025, 19:05:42
Die meisten haben Schulden ohne Ende und da finde ich 34-38 Prozent für die Kostenübernahme inklusive Risiko fair.
Prozesskostenhilfe - anstatt fast 40% an einem PKF abzudrücken. Am Ende kann man immer noch Insolvenz anmelden, wenn alles den Bach runter geht. Was anderes bleibt ja gar nicht übrig.
Das gilt aber nicht für alle. Ich hatte z.b keinen Anspruch auf Prozesskostenhilfe.
Ich hätte das volle Risiko alleine tragen müssen. Also habe ich mich dazu entschieden kein Risiko einzugehen. Der erste Schritt aus der Risikozone 😅
Dito Bobby.
Ich auch nicht.
Ich auch, und lerne nun, dass ,,kein Risiko" nicht gleich kein Risiko ist.
Lieber trete ich die 40% ab - ich hab sogar voll Anrecht auf die Zinsen und gehe absolut Risikofrei in das ganze Verfahren, statt mir jederzeit sorgen machen zu müssen wie es vielleicht ausgehen kann.
Noch dazu handelt es sich, auch wenn ich es verzockt habe, um Geld, mit welchem ich eh nicht mehr gerechnet habe. Also ist mehr als die Hälfte dann weitaus besser, als gar nichts.
Auch wenn dann vlt 20k flöten gehen, kommen vlt 30k in die Kasse und das sind 30k mehr, als ich mir erhofft hätte.
Das ist viel k ...
Es gibt genug höchstrichterliche Urteile, in denen klar gemacht wurde, dass es nicht die Aufgabe des Spielers ist, die im Fernsehen gezeigte Werbung zu hinterfragen, noch die Dokumentationen über Glücksspielsucht und die Unrechtmäßigkeit der OCs im TV überhaupt zu sehen. Auch das AGB-Argument wurde doch schon hinreichend zerschossen.
Die Begründung des Richter wäre also konstruiert und damit mMn "anfechtbar" ...
Für mich hörten sich die Werbesprüche im TV immer so an, als gelte nur der Einzahlungsbonus für SH. Ich bin sogar mal aufgestanden und ganz nahe an meinen 46 Zöller TV getreten. Da konnte ich die schriftlichen Warnhinweise immer noch nicht lesen, so klein waren sie. Die Zeit zum Lesen gab uns der Werbetreibende auch nicht.
Manchmal frage ich mich, was solche Richter eigentlich in der Birne haben ...
Auch bei diesem Berufszweig wird es so sein, dass der ein oder andere empfänglich ist...
Hi lost bleib ruhig. Ich dachte damals genauso wie du und habe das Verfahren aber gewonnen.
Bleib ruhig und warte ab. Was sagt dein Anwalt dazu?
Waren die pkf Anwälte per Video zugeschaltet? Auch schön, dass man einen offensichtlich gar nicht vorbereitet. Es werden hunderte Seiten hin und her gewechselt, aber denjenigen zu sagen, mit wem er vor Gericht auftaucht, ist keine Zeit für, möglicherweise, weil das kein zusätzliches Geld einbringt. In den pkf Verträgen hab ich auch schonmal gelesen, dass der pkf auch das Verfahren aus wirtschaftlichen Gründen nicht fortführen muss, insbesondere wenn sich die Rechtsprechung negativ entwickelt oder was auch immer, natürlich ohne Mitsprache des Verbrauchers.
Üblicherweise hat man Redebedarf vor einer Verhandlung und geht zumindest paar Fragen durch, die erfahrungsgemäß gestellt werden, um hierauf ggf besser vorbereitend antworten zu können, um ggf Unterlagen mitzunehmen, wie beispielsweise die Werbung als Bildschirmkopie.
Da sehr viele pkf mit den Anwälten zusammen arbeiten, die mitunter auch im Handelsregister sichtbar für jedermann noch weitere Verbindungen zu einander haben, ist der Gedanke, der pkf gewinnt nur, wenn der Kläger gewinnt, meines Erachtens falsch. Der Anwalt wird seine gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren vom pkf bekommen, der verbucht bei einem verlorenen Fall dies als Verlust, weshalb so oder so viele pkf "gewinnen", weil dahinter oft ein ausgeklügeltes System hinter steckt, sind ja alles Juristen.
Gibt's genug Tricks, aus Nächstenliebe oder um Verbraucherschutz, geht's meines Erachtens eher weniger, nervig/widersprüchlich für mich eben nur, wenn die dann entsprechend mit Verbraucherschutz Werbung machen und den Eindruck vermitteln, man bräuchte den Anteil um über Wasser zu kommen. Das ist ein knallhartes Geschäft.
So sollte es nicht sein aber ich kenne es auch anders von PKF und vor allen der Kanzlei ... also ohne Details zu nennen ... es geht auch anders ... zum Glück l
Also ohne Anwalt oder Pkf hättest du nicht teilnehmen sollen. Was stand den in der Einladung zur Verhandlung? Wenn dort dein Anwalt aufgeführt ist, wird doch der Termin nicht durchgeführt, wenn dieser nicht teilnimmt.
Es war doch eine Anwältin dabei.
Ist Gang und Gäbe dass die Kanzleien jemanden Dritten mit ins Boot holen vor allem wenn sie mehrere hundert Kilometer entfernt ihren Standort haben.
Also... meine Kanzlei hatte auch einen Vertreter geschickt.
Sehr wohl aber hatte mich mein Anwalt sehr gut vorbereitet.
Zum Beispiel auch auf diese Frage.
Die Wahrheit war in dem Fall aber absolut gut für uns, vielleicht hast du dich da etwas verstrickt mit den Dingen die du heute weißt.
Berufung würden die bestimmt einlegen, dafür sind unsere Prozess Gewinn Quoten zu gut 😅👍
https://www.anwalt.de/rechtstipps/limitverletzungen-im-online-gluecksspiel-geheime-vereinbarung-versucht-spielerschutz-auszuhebeln-240226.html?__cf_chl_tk=8k_0jHYpVscORk6ToSA4RzYylnjC7ieY5c21mdLZjhI-1741262380-1.0.1.1-XdS7oQXkYXwR1AoviHgv5NCNP.kCT2Li7Jtpe8E_VXs
Nicht ganz passendes aber eigentlich nur traurig
Heute abend in der ARD (MONITOR) wird dies thematisiert - Start: 21 Uhr 45
Dazu schon mal:
https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/online-gluecksspiel-spielsucht-schutz-100.html
Also ich finde sowas echt erschreckend ...
Ein Hoch auf den korrupten Staat.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2025-03/gluecksspielmarkt-online-wetten-spielsucht-schutzregeln
Sehr interessant, der geheime Vergleich ist mehr als unverständlich!
Immer schlecht, wenn man gar nicht vorbereitet wird. Vorallem wenn die dann auch nur per Video teilnehmen, lässt sich noch nicht Mal vor der Verhandlung was abklären.
Dann hast im besten Fall noch einen Gegner Anwalt, der so tut, als würde er die guten vertreten, hinter vielen Antworten, die ihm nicht passen, gleich einen Verstoß gegen die prozessuale Wahrheitspflicht sieht, im besten Fall Prozessbetrug wittert, kann das schon für den unerfahrenen dazu führen, dass man tatsächlich glaubt, gerade etwas zu verlangen, was einem nicht zu steht.
Beim Verkehrsunfall, passiert es häufiger, dass a sagt, es war sehr lange rot, b sagt es war grün und c sagt, es war gelb.
Insofern ist das scholzen, man kann sich an etwas nicht erinnern, wenn's stimmt, in jedem Fall besser als irgendwas zu erfinden, was nicht stimmt, zu Mal es ja auch einige Urteile gibt, die sagen, dass es völlig egal ist, ob der Spieler davon wusste, dass es illegal ist. In jedem Fall viel Erfolg
Online-Glücksspiel: Der EuGH hat die erste mündliche Verhandlung in dem Verfahren C-440/23 endlich terminiert. Sie wird am 09.04.2025 um 09:30 h stattfinden.
Quelle Linked In
RA Redell
Da es konkret um was ?
Also mein Anbieter hat das Limit damals im Handumdrehen auf 30.000 Euro pro Monat gesetzt....
War sicherlich nicht legal, nur ein mickriger Kontoauszug hat gereicht. Und da war nicht mal viel Geld drauf
Was, RTL zeigt Fußball, wo so oder so man mit Sportwetten bombardiert wird, veranstalten ein Gewinnspiel mit 5000 Euro Gewinn und es wird darauf hingewiesen, man dürfte ab 14 Jahren teilnehmen,... Brrr, was das, .. ich hätte mit 14 Jahren gedacht, rufe ich eben Mal einige Male an... die heutige Jugend wird es noch viel viel schwerer haben dem Glücksspiel fern zu bleiben, vorallem wenn überall suggeriert wird, dass das Business zum Fußball dazu gehört und die Vorbilder ja auch für die Werbung machen.
Finde das mit dem Limit im Casino noch viel verantwortungsloser. Da kannst so viel verzocken,wie du an Geld dabei hast, ob du dir das leisten kannst, interessiert die wenigsten.
Hatte erst eine Spielhalle gesehen, die tatsächlich vernünftig vorgeht. Wenn man sich zwischen durch mit dem Handy gesperrt hat trotzdem weiterspielt oder das Handy sichtbar bedient, ist das Personal angehalten erneut eine Oasis Kontrolle vorzunehmen um sicher zu gehen, dass man sich nicht gesperrt hat.
Schätze, auch sehr viele Raubüberfälle sind das Resultat von Spielschulden, Sucht.
Zitat von: Michael12 am 06 März 2025, 20:26:44
Online-Glücksspiel: Der EuGH hat die erste mündliche Verhandlung in dem Verfahren C-440/23 endlich terminiert. Sie wird am 09.04.2025 um 09:30 h stattfinden.
Quelle Linked In
RA Redell
Oha, in 4 Wochen gehts also schon los... und dann noch in diesem fingierten Verfahren. Ich hoffe das Beste.
irgendwann müssen sie ja anfangen. bill55 sollte dieses oder anfang nächsten jahres geschichte sein.
gesetzeswidriger gings ja auch kaum wie bill55 😂
Ich hoffe sie ziehen auch die korrupten Leute zur Rechenschaft
Eugh Mündliche Verhandlung!!! Endlich am 09.04.2025 - 9:30uhr
https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo1_6581/de/?dateDebut=9/04/2025&dateFin=9/04/2025
Zitat von: Spielsüchtiger89 am 07 März 2025, 08:05:55
Eugh Mündliche Verhandlung!!! Endlich am 09.04.2025 - 9:30uhr
https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo1_6581/de/?dateDebut=9/04/2025&dateFin=9/04/2025
In diesem Verfahren geht es darum, ob nationale Gesetzgebung Glücksspiel verbieten kann, richtig (Dienstleistungsfreiheit)?
Ist ja 'nur' der Casino Fall aus Malta. Das EuGH ist nicht doof und weiß selbstverständlich wie und warum das Verfahren so zu ihnen gelangt ist. Allerdings dürfte es auf die Sportwetten Verfahren nicht so viel Einfluss haben egal wie das Urteil lauten wird.
Vielleicht ist hier ja jemand der tiefer in der Materie drin ist und etwas dazu sagen kann.
Schön trotzdem dass es nach ca 2 Jahren weitergeht.
Zitat von: I-am-lost88 am 07 März 2025, 14:51:17
Was würde ein positives Urteil denn genau bedeuten? Ist dieses dann anfechtbar oder direkt rechtens?
Nicht anfechtbar.
Hier geht es nur um Automaten Spiele und die Fragen die geklärt werden sollen stehen im Internet.
Ich frag mich wieso im Aktenzeichen beim eugh steht European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und Sportwetten
Rechtssache C-440/23
Sportwetten haben doch bei diesem Verfahren nichts damit zutun oder?
weil die Firma so heißt?
OLG Zweibrücken verneint Zuständigkeit deutscher Gerichte für Spielerklagen durch ausländische Forderungskäuferin
12. März 2025
Ein Beitrag von Rechtsanwältin Alicia Pointner
Mit einem richtungsweisenden Urteil hat das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken eine Referenzentscheidung getroffen, die folgenreich für die gesamte Glücksspielbranche sein könnte. Im vom Melchers Litigation Team geführten Verfahren 7 U 113/23 wurde am 26.02.2025 erstmals von einem OLG entschieden, dass die internationale Zuständigkeit in Klagen zwischen einer ausländischer Forderungskäuferin gegen ein Online-Casino mit ausländischer Lizenz grundsätzlich nicht in Deutschland liegt. Dieses wegweisende Urteil könnte als Katalysator für einen Wandel der Rechtsprechung im Bereich der Glücksspielklagen im Bereich Online-Casino betrachtet werden.
Im Kern geht es um den Konflikt zwischen einer Forderungskäuferin und einem in Malta ansässigen Online-Casino-Anbieter. Die Klägerin, die den deutschen Spielern deren Forderungen gegen einen Bruchteil der Verlustsumme abkauft und dann im eigenen Namen Rückzahlungs- und Schadensersatzansprüche geltend macht, hatte sich darauf berufen, dass gleich aus mehreren Normen der Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (EuGVVO) die deutsche Gerichtsbarkeit folgen würde. Dem hat das OLG Zweibrücken eine klare Absage erteilt, indem es die internationale Zuständigkeit insgesamt verneinte. Weder der Leistungsort – also, der Ort der tatsächlich erbrachten Dienstleistung nach Art. 7 Nr. 1 b) EuGVVO– liege in Deutschland, noch der Erfüllungsort. Dieser liege eindeutig in Malta.
Besonders hervorzuheben ist, dass sich erstmals ein deutsches Oberlandesgericht fundiert und in der ausreichenden Tiefe ausschließlich mit der Frage zur Internationalen Zuständigkeit und damit verbunden, mit der Rechtsprechung des EuGH befasst hat. Es hat auch die zutreffenden Anknüpfungstatsachen für die Frage der Zuständigkeit nach unerlaubter Handlung gem. Art. 7 Nr. 2 EuGVVO herausarbeitet.
Die klägerische Argumentation, wonach die Anknüpfungstatsache zur Bestimmung des ,,Ortes, an dem das schädigende Ereignis eingetreten ist" am Wohnort des Spielers sei, weil dort die schädigende Kontobelastung erfolgt (Erfolgsort) bzw. an dem Ort, auf den die Beklagte ihre Tätigkeit ausgerichtet habe (Handlungsort), reichte dem Gericht nicht aus. Vielmehr entschied das Gericht ausdrücklich, dass weder Handlungs- noch Erfolgsort in Deutschland gegeben seien. Der Begriff des Erfolgsorts dürfe nicht so weit ausgelegt werden, dass er jeden Ort erfasse, an dem die schädlichen Folgen eines Ereignisses spürbar werden können, obwohl der Schaden tatsächlich an einem anderen Ort entstanden sei. Dies würde zu einem generellen Klägergerichtsstand führen, der mit Art. 7 Nr. 2 EuGVVO nicht intendiert sei.
Die Entscheidung verdeutlicht: Auch wenn sich das Angebot mit einer deutschsprachigen Webseite an deutsche Verbraucher richtet, ist der maßgebliche Erfüllungsort – gemessen an der technischen Kontrolle und dem Sitz des Betreibers – in Malta anzusiedeln.
Diese Entscheidung eröffnet einen Perspektivwechsel: Deutsche Gerichte könnten zunehmend, dieser Rechtsprechung folgend, die Klagen von Forderungskäufern auf Rückerstattung der Spielverluste, bereits an der Zulässigkeit scheitern lassen. Dadurch wären Forderungskäufer zukünftig gezwungen, die Ansprüche der Spieler vor maltesischen Gerichten geltend zu machen und das könnte sich als besonders schwierig erweisen. Immerhin hat ein jüngst ergangenes maltesisches letztinstanzliches Gerichtsurteil bestätigt, dass die Ablehnung der Vollstreckung zweier österreichischer Urteile in Malta rechtmäßig war. Damit wird es für Spieler, die ihre verlorenen Einsätze zurückfordern möchten, zukünftig noch komplizierter, ihr Geld zurückzubekommen. Das Geschäftsmodell, durch den Erwerb von Forderungen an der Welle von Spielerklagen zu profitieren, steht damit auf dem Prüfstand; mit diesem Befund einher geht die Insolvenz eines großen Forderungskäufers Anfang März.
Die Entscheidung des OLG Zweibrücken könnte somit in Richtung einer stärkeren Beschränkung der Rechtsdurchsetzung durch Forderungskäufer weisen und eine Änderung des Geschäftsmodells einleiten. Ob die Klägerin Revision gegen die Entscheidung einlegt und wie sich dann der Bundesgerichtshof ggf. zu der Frage verhält, bleibt abzuwarten.
Die Entscheidung des OLGs setzt jedenfalls schon jetzt einen entscheidenden Impuls, der nicht nur die Rechtsprechung, sondern auch die Strategie der Forderungsankäufer nachhaltig beeinflussen dürfte.
Ja also ich sehe die Argumentation hier das es ja wirklich abgekauft war aber das machen ja die PKF nicht ... daher sollte Zuständigkeit weiter in Deutschland liegen ..
Meine nicht anwaltliche Meinung ... das war wohl eher ein Sonderfall das eine Firma aus Malta es einem deutschen Spieler abkauft ...
Und inwieweit der Artikel von der Gegenseite geschrieben wird kann ich nicht beurteilen ... aber wenn ich Melch.... Lese kann man sich seinen Teil denken
womöglich sogar abgekartert, dass es abgekauft wurde...
Ja also sorry für die paar Zerquetschten würde ich das eh nicht machen, lieber selber klagen im zweifelsfall mit Pkf
Gibt's was Neues zum Aktenzeichen C-530/24? Mein Prozess ist auch ausgesetzt.. nachdem ich beim Landgericht gewonnen hatte und nun im OLG festhänge. Mal n allgemeine Frage dazu: Wird man beim OLG wieder persönlich vorgeladen? Wie ist das so allgemein, muss ich damit rechnen? Wie stehen die Chancen, dass das OLG das Urteilt des Landesgerichtes kippt? Danke!
Also ich wurde auch zum OLG geladen...
Chancen vorauszusagen immer schwierig, weil es natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich ist.
Allerdings sprechen auf jeden Fall für dich: nach wie vor ist die Rechtslage sehr gut für uns.
Und die erste Instanz hat ja auch nicht aus Spaß für dich entschieden. Also wie gesagt immer fallspezifisch natürlich, aber tendenziell geht das OLG oft mit der 1. Instanz 👍
Es handelt sich hier um eine ausländische Forderungskäuferin und ein ausländisches Casino. Wir hier klagen in der Regel selbst aus Deutschland selber oder mit Hilfe eines PKF.
Das hat wenig mit dem obigen Urteil zu tun.
Eventuell beim abtreten der Forderung an einen PKF aus dem Ausland, aber hier müsste ein Anwalt befragt werden.
Das Mellch... Ok genau mein Humor 😂
Die Autorin arbeitet selbst als Anwältin bei Melchers.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass dieser Fall inszeniert wurde.
Das würde keinen Sinn ergeben.
Was hätten die Casinos groß davon?
Dieses Urteil betrifft äußerst wenige Verfahren.
Wieviele Spieler verkaufen denn ihre Spielverluste, anstatt selbst zu finanzieren bzw. einen PKF?
Und wieviele von denen verkaufen ihre Verluste ins Ausland?
Die Spieler die ihre Verluste bereits verkauft haben, stört dieses Urteil nicht.
Spieler die ihre Verluste noch verkaufen wollen, müssen sich jetzt eben einen deutschen Käufer suchen.
Für das Unternehmen, welches die Verluste kaufte, ist das Urteil natürlich eine Katastrophe, weil alle aufgekauften Forderungen jetzt in Malta eingeklagt werden müssen.
war bei mir auch so...
ja also vieles hab ich wiederholt, manches hat sie noch mehr interessiert.
Wie zum Beispiel mit den Limits, an die sich die Beklatenseite nie gehalten hatte usw.
Mach dich nicht verrückt, alles wie beim Ersttermin 👍
Kann man wie eine neue Verhandlung bei einem höheren Gericht sehen. Habe noch nie gehört dass jemand nicht erscheinen musste. Nur das die schon die Meinung und Schilderung des LG kennen.
Das Vergleichsangebot war sicher attraktiv?😂
Ich habe meine erste Verhandlung erst noch in 5 Wochen, wurde aber nicht geladen zum LG...
Zitat von: Glüxxspiel88 am 14 März 2025, 09:18:06
Ich habe meine erste Verhandlung erst noch in 5 Wochen, wurde aber nicht geladen zum LG...
Wirst du trotzdem hingehen?
Ich muss nicht beim OLG erscheinen.
Zitat von: Roy1234 am 07 März 2025, 15:15:24
Ist ja 'nur' der Casino Fall aus Malta. Das EuGH ist nicht doof und weiß selbstverständlich wie und warum das Verfahren so zu ihnen gelangt ist. Allerdings dürfte es auf die Sportwetten Verfahren nicht so viel Einfluss haben egal wie das Urteil lauten wird.
Thema ist u.a auch die Dienstleistungsfreiheit. Da kann man denk ich schon was von ableiten.
Hat zwar nicht mit dem Thema zu tun aber es geht im Zivillrecht! Gute Nachricht für Dieselbesitzer. Vorlagefragen kamen vom LG Duisburg gegen Mercedes. Der Generalanwalt hatte in sein Schlussanträgen pro Kläger entschieden. Der EuGH hätte auch durch frühere Urteile tatsächlich für ein Paukenschlag gesorgt.
Aber wie immer hat sich der Beklagte mit den Klägern geeinigt!
https://www.adac.de/news/droht-dieselautos-stilllegung/
https://www.anwalt.de/rechtstipps/bgh-setzt-grenzen-fuer-aussetzung-von-gluecksspiel-verfahren-241149.html
Das gilt dann wohl aber nur für Verfahren ab Lizenz Zeitraum bzw. den neuen Glücksspiel Staatsvertrag bzw. Dann halt Verstöße gegen das 1000 Euro Limit ?! Oder ?
Ja nach Lizenz Erteilung. Hat nichts mit den Vorlagen zu tun. So lese ich es raus.
Zitat von: Roy1234 am 19 März 2025, 19:19:15
Ja nach Lizenz Erteilung. Hat nichts mit den Vorlagen zu tun. So lese ich es raus.
So ist es 😊
Im Verfahren gegen den ganzjährigen Anbieter habe ich nun die Info erhalten, dass es bereits im Januar ein Versäumnisurteil zu meinen Gunsten gab.
Also keine Aussetzung.
Natürlich wurde Beschwerde von der Gegenseite eingelegt, aber ich glaube nicht, dass sich dann im Termin was ändern wird.
Somit habe ich bei beiden Anbietern ein positives erstinstanzliches Urteil.
Bei den Jahreszahlen hab ich auch ein Versäumnisurteil nur wurde dann noch Beschwerde eingelegt also auf Zeit gespielt.
Nun kommt es in den nächsten Tagen zur Verhandlung am LG
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-urteil-schufa-g-abfrage-genuegt-nicht-finanzielle-leistungsfaehigkeit-bei-limiterhoehungen-241370.html
Kann ich bestätigen mit dem Limit hat und ist positiv für mich ausgegangen.
Zitat von: Balou2024 am 22 März 2025, 17:21:37
Kann ich bestätigen mit dem Limit hat und ist positiv für mich ausgegangen.
Bis zu welchem Datum konntest du zurückfordern?
01.01.2020 oder 01.07.2021?
Und Verjährung nach 10 Jahre oder 3 Jahre ?
Eigentlich müsste man den Thread spalten nach den ursprünglichen illegalen Vergehen und nach den Verstößen seit Lizenzierung.
Bei mir war es nach erhaltener Lizenz sogar.
ZitatEigentlich müsste man den Thread spalten nach den ursprünglichen illegalen Vergehen und nach den Verstößen seit Lizenzierung.
😂Soll Ilona Dir mal Adminrechte einräumen?
Ich denke es geht darum wirklich ab Lizenz das kann im Jahr 2020 sein ( meistens ab Oktober da viele Lizenz ab dort haben ) oder auch 2021. gab ja da auch den Wechsel zwischen Einsatz zum einzahlungs Limit
Ich habe auch 2 Klagen gegen bekannte Wettanbieter am laufen, der eine schwarze mit weisser Schrift missachtet das Lugaslimit bis heute und der Rote hat es bis 2024 missachtet.Zum roten schreibt mir mein Anwalt
"Der Rote verfügt seit Erteilung der Sportwetten-Konzession im Oktober 2020 über eine Erlaubnis zur Entgegennahme von bis zu EUR 30.000,00 pro Spieler und Monat. Obwohl der Rote sich damit auch teilweise in einer rechtlichen Grauzone bewegt hat, raten wir diesbezüglich aufgrund bislang vor Gericht fehlender Erfolgsaussichten von einem Vorgehen ab.
Die Klage über den Roten vor dem Landgericht, wurde bis zum Eugh-Urteil ausgesetzt.
Zitat von: Polynx am 23 März 2025, 09:30:25"Der Rote verfügt seit Erteilung der Sportwetten-Konzession im Oktober 2020 über eine Erlaubnis zur Entgegennahme von bis zu EUR 30.000,00 pro Spieler und Monat. Obwohl der Rote sich damit auch teilweise in einer rechtlichen Grauzone bewegt hat, raten wir diesbezüglich aufgrund bislang vor Gericht fehlender Erfolgsaussichten von einem Vorgehen ab.
Aber nur wenn du das entsprechende Einkommen hast und nachweisen kannst. Hattest du dein Limit erhöht mit Nachweisen?
Ohne Nachweis gilt ein Limit von 1000€
Selbst wenn du das Limit selbst auf zum Beispiel 3000 Euro erhöht hast und der Anbieter keine Kontoauszüge oder Gehaltsabrechnung angefordert hat, sieht es sehr gut aus. Ich berichte aus Erfahrung.
@Balou wie ist es, wenn man Gehaltauszüge geschickt hat, ein höheres Limit eingestellt bekommen hat, obwohl das Gehalt nicht mal ansatzweise ausreichend ist? Bei mir wurde z.B. das Bruttogehalt angenommen..was ja komplett fail ist. Weißt du das in dem Fall ? Ich hatte dann beim Anbieter mal um entsprechende Nachweise gebeten, haben Sie mir auch alles geschildert. Ab Mitte 2022 verweisen Sie dann auf Lugas-Limit(Anbieterübergreifend)
Da kann ich dir keine genaue Antwort geben. Am besten mal beraten lassen vom Anwalt.
Möchte da nichts falsches sagen.
Einfach nichts mehr einzahlen dann hat man nicht schon wieder Probleme.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 23 März 2025, 10:16:56
Zitat von: Polynx am 23 März 2025, 09:30:25"Der Rote verfügt seit Erteilung der Sportwetten-Konzession im Oktober 2020 über eine Erlaubnis zur Entgegennahme von bis zu EUR 30.000,00 pro Spieler und Monat. Obwohl der Rote sich damit auch teilweise in einer rechtlichen Grauzone bewegt hat, raten wir diesbezüglich aufgrund bislang vor Gericht fehlender Erfolgsaussichten von einem Vorgehen ab.
Aber nur wenn du das entsprechende Einkommen hast und nachweisen kannst. Hattest du dein Limit erhöht mit Nachweisen?
Ohne Nachweis gilt ein Limit von 1000€
Ich hatte bei beiden Anbietern , Rot und Schwarz überhaupt keine Nachweise hochgeladen, noch wusste ich davon dass die Anbieter verpflichtet sind ein Lugas Limit über 1000 Euro einzuhalten, bei Schwarz kann ich weiterhin einzahlen wenn ich bei Rot das Lugas Limit erreicht habe.
Als vielleicht 10-jähriger habe ich von meiner Tante ein Roulettespiel erhalten. Keine Ahnung, was sie sich dabei gedacht hatte.
Wenn man so etwas überhaupt sagen kann, war es am wenigsten gefährlich seine Plastikchips zu verlieren, wenn man auf Rot oder Schwarz setzte. Keine Ahnung, wieso ich jetzt gerade daran denke ...
Wechsle den Anwalt ...
Kann man das so einfach machen ? Ist Prozesskostenfinanziert...
Hallo Polynx,
wir kennen deinen Vertrag nicht. Guck doch mal rein und berate dich mit dem Anwalt des Finanzierers.
Dann noch was: Hast du schon mal darüber nachgedacht, mit dem Glücksspielen aufzuhören? Klagen und zocken ist keine gute Kombi. Du stehst voll unter Druck und bist für alle, die dir nicht wohlgesonnen sind, eine leichte Beute. Starte am besten mit dem Aufhören!!! Und besorg dir Unterstützung dabei. Alles Gute!
LG Ilona
Da mag dich wohl jemand nicht. Leg Berufung ein. Sprich das mit deinem Anwalt ab und erkläre dass die Werbung/Hinweis sich auf DIESES Angebot bezieht. Da das Angebot nichts mit T**** zu tun hat erklärt sich das wohl von selbst.. oder auch nicht.
Die Werbung sagt klar und deutlich:
"Dieses Angebot gilt nur für Spieler mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein"
T*** hatte nie solch einen Hinweis. Dein Richter pauschalisiert wohl gerne. Bewahre einen kühlen Kopf und rede mit deinem Anwalt.
Mal kurz eine Frage.
Meine Verfahren wurden alle ausgesetzt nach der mündlichen Verhandlung.
Weiß jemand ob danach sofort ein Urteil kommt oder muss man nach der Entscheidung des EuGH wieder in eine mündliche Verhandlung?
Ich glaube die Verfahren werden aufgenommen und nur wenn ggf ein anderer Richter dann den Fall hat kann es zu einer erneuten mündlichen Verhandlung kommen
Ich habe zwei OLG-Termine ausstehen, einmal Ti**co und einmal mit der 3-6-5. Mein Anwalt geht davon aus, dass es ein Urteil gibt, keine Aussetzung.
Wenn er recht hat und das Urteil zu meinen Gunsten ausfällt, welche Erfahrungen gibt es dazu, unter welchen Umständen die beiden bei einem rechtskräftigen Urteil zahlen?
Ich gehe davon aus hier handelt es sich vor Lizenzierung? Gibt's doch noch OLG's mit Mumm, schön und viel Glück.
@Klopapier: so wie mein Anwalt mir vor einigen Wochen sagte ( ohne Gewähr ), zahlen genau diese 2 nach rechtskräftigen Urteilen.
Hat jemand Erfahrungen, ob I****we**en nach erfolgreicher Klage vor dem OLG zahlt? Hab im August 2024 gewonnen, danach Antrag auf Berufung und seitdem hin und her. Wobei mein Anwalt weiter von einem Erfolg ausgeht. Es geht um knapp 60k inkl. Zinsen.
Hallo, bei mir geht es um zwei Verhandlungen zweier Anbieter aus Malta.
Eins davon ist momentan pausiert und beim anderen hat sich das Casino gar nicht gemeldet. Also das Urteil ist rechtskräftig wie ich das dem Schreiben entnehmen kann. Das war im November 2023. Bis heute kam kein Geld oder gar eine Antwort seitens Casino. Meint ihr da kommt noch was? Meine Anwälte meinen sie schicken regelmäßig Zahlungsaufforderungen und prüfen jegliche Mittel um an das Geld zu kommen. Aber das ist jetzt schon fast 1,5 jahre her. Nix passiert. Hat da jemand ähnliche Erfahrungen? Danke und Grüße
T.... zahlt nicht auf vollstreckbare aber nicht rechtskräftige Urteile.
EINARMIGERBANDIT:
Wie meinst du das? Wahrscheinlich hast du dich vertippt bei dem einen Wort.
Rechtskräftige Urteile sind vollstreckbar
@copperbub
Warte bis Bill55 gekippt wird, dann wird das bestimmt was. Und das sollte hoffentlich bald passieren
Die EU ist ein Witz
Diesen Link einzustellen ist nicht witzig! Was treibst Du Dich auf solch einer Seite rum?
@Crazy999
Wie sicher bist du dir dass diese gekippt wird? Manchmal hab ich einfach Zweifel...aber wer weiß:)
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 😀
Zitat von: crazy999 am 25 März 2025, 13:52:13
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 😀
Dann vertraue ich da mal drauf
wie erwartet hat der rote gegen das LG urteil am letzten tag Berufung eingelegt mit fristverlängerung bis ende mai . ferner wird beantrag das verfahren erneut auszusetzen wegen dem vorabentscheidungsverfahren C-530/24 und C-9/25 . ich schätze mit einem termin vorm OLG kann ich erst ende des jahres / anfang nächsten jahres rechnen
Wozu gibt es eigentlich Fristen wenn man jede Frist beliebig verlängern kann?
Weil die armen Menschen krank oder im Urlaub sind und das zu jeder Jahreszeit. 😁
Spaß beiseite es ist zumindest teilweise wirklich eine Farce wie Prozesse künstlich in die Länge gezogen werden können. Und das obwohl jeder sieht was damit bezweckt wird.
Roy da hast du Recht.
Bei mir wurde die Frist auf 3 Monate verlängert und stattgeben.
Grund: komplex alles mit der Gegenseite im Ausland zu besprechen und es liegt alles in der Vergangenheit.
Alles nicht normal.
Berufung kommt immer am letzten Tag nichts Neues. Dann meistens die Aussetzung am OLG
Vorher wieder Monate hin und her natürlich von beiden Seiten mit Verlängerung.
Ich hoffe dass im Casino Fall die Dienstleistungsfreiheit gekippt wird und es Ländersache ist wie man damit umgeht.
Das wäre ein deutliches Zeichen in Richtung BGH Fall. Zumindest würde der Druck wieder zunehmen und das ein oder andere OLG die Aussetzung mehr überdenken. Träumen darf man ja. :-)
,,Zivilprozessordnung
§ 522 Zulässigkeitsprüfung; Zurückweisungsbeschluss
(1) Das Berufungsgericht hat von Amts wegen zu prüfen, ob die Berufung an sich statthaft und ob sie in der gesetzlichen Form und Frist eingelegt und begründet ist. Mangelt es an einem dieser Erfordernisse, so ist die Berufung als unzulässig zu verwerfen. Die Entscheidung kann durch Beschluss ergehen. Gegen den Beschluss findet die Rechtsbeschwerde statt,,
Dürfte doch dann Glück für dich sein, weil es nicht der gesetzlichen Form entspricht, oder?
Hallo, bin neu registriert, lese aber schon lange mit. Vielleicht kann mir jemand sagen, ob er Erfahrung mit H.. G.. hat, habe ein rk Urteil seit 1,5 jahren, aber die zahlen nicht. Lebe in Ö., danke
https://www.derstandard.at/story/3000000262745/online-casinos-klagen-gewinne-von-spielern-zurueck
https://www.anwalt.de/rechtstipps/stake-online-casino-kryptocasino-druck-auf-anbieter-in-curacao-wird-groesser-erste-klage-nun-auch-in-den-usa-241902.html
Zum zweiten Artikel, gibt es denn passende Kanzleien/PKF im Artikel steht ja nur was von das es geht...
Keine Ahnung.
Kannst ja mal bei ra-cocron.de nachfragen ...
Der hat den Artikel veröffentlicht.
Cocron ist Fan von Klagen gegen Curacao jedoch finanziert momentan keiner.
Hallo zusammen,
aus Langeweile hatte ich vor 2 Monaten eine Mail an den EUGH geschrieben und gefragt, ob man eine Einschätzung zur Festlegung des Termins geben könnte.
Als Antwort ist heute gekommen, dass es nach Einreichung ca.17 Monate dauert bis eine Verhandlung stattfindet. Also das Schein ein Textbau Stein zu sein, welcher hier verwendet wurden ist.
Weiterhin wurde mir aber auch mitgeteilt, dass der EuGH bereits zu beiden Parteien Kontakt aufgenommen hat und sie gewisse Fragen beantworten mussten. Vielleicht geht es ja doch etwas schneller.
Nach Rücksprache mit meinem Anwalt ist der Casino Termin am EuGH für Sportwetten nicht relevant. Ich hatte gefragt, ob die hier gestellten Fragen eventuell auch in einem Sportwetten Verfahren Hinweise geben könnten.
Was glaubt ihr wird morgen passieren, nach dem Termin? Wird man sich schon einig werden oder geht das noch weiter...kenne mich ja null aus was da morgen genau passieren wird. Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen
Ich hoffe ja, dass der EuGH mal klar Stellung bezieht und Kante zeigt. Wenn das Ganze am Ende pro Anbieter ausgeht, würde die EU komplett das Gesicht verlieren.
Verhandlung kann man sich morgen früh auf der Seite des EUgH auch um 9:00 Uhr ansehen.
Bin sehr gespannt.
Hier muss eine klare Entscheidung getroffen werden.
Darum geht es... Falls einige denken das Ding wäre schon im Sack
https://www.staudt.law/news/online-casino-eugh
Die Richter des EuGH werden ja mittlerweile mitbekommen haben, dass das ganze dubios ist und werden hoffentlich angemessen darauf reagieren. Alles andere wäre dann seitens EuGH dubios
Man kann nur beten, dass der EuGH morgen das Richtige tun wird und sich nicht verarschen lässt. Bei mir und vielen anderen wurde ALLES nur mit Hinblick auf dieses Verfahren ausgesetzt. Falls in der Schlussrede morgen irgendetwas wider erwarten gesagt wird, bin ich mir ziemlich sicher, dass die ganzen letzten Jahre Klagerei und Warterei umsonst waren und wir nicht einen Cent mehr sehen werden. Zumindest diejenigen, die Casino betrifft.
Naja, es bleiben weitere Türen offen. Fie 1000 Euro Grenze pro Monat wäre dann wohl der nächste Schritt, der aber wieder Jahre dauern würde.
Trotzdem ist das Verfahren für Sportwetten nicht wegweisend. Aber mich betrifft es auch in keinem geringen Maß.
Allerdings wäre es denkbar dass bei positivem Ausgang Mischklagen nicht mehr generell ausgesetzt werden bzw Vergleiche eher kommen könnten. Meine Kanzlei meinte dass es morgen ein Urteil geben wird.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 08 April 2025, 15:45:27
Darum geht es... Falls einige denken das Ding wäre schon im Sack
Staudt spricht ja Liquidation etc an im Erfolgsfall für die Spieler. Hier muss endlich ein Weg gefunden werden die Mutterfirma in die Pflicht zu nehmen.
Das ist so offensichtlich das es auch ein Laie erkennt.
Hoffe das mein Fall dann zeitnah auch endet...
Wenn jemand ne Info hat gerne posten 👍
Besprechen die eigentlich auch Bill55 ?
Sollte es kein Livestream geben?
Livestream gibt es wohl nicht, aber ab 1430 sollte das Video zur Verhandlung online sein.
Weiß jemand wo man lesen kann welche Anwälte vertreten sind?
Bill 55 ist heute kein Thema in dieser Verhandlung.
Dafür steht ein extra Termin in einem anderen Verfahren an. Dieses ist noch nicht terminiert.
Zitat von: Balou2024 am 09 April 2025, 09:22:07
Bill 55 ist heute kein Thema in dieser Verhandlung.
Dafür steht ein extra Termin in einem anderen Verfahren an. Dieses ist noch nicht terminiert.
Thanks Bro 👊
Aber es ist bestimmt möglich das vorher schon Details raus sickern wie der EuGH das sieht.
Mit Sicherheit nicht. Das wäre sonst schon längst geschehen. Keine Kanzlei gibt hier auch vorab eine Einschätzung ab weil die es auch nicht einschätzen können.
Livestream gibt es wohl nicht, aber ab 1430 sollte das Video zur Verhandlung online sein.
Es wäre super, wenn du den Link einstellst
LG Ilona
Ich rede nicht von ,,Einschätzung" sondern von Infos aus der Verhandlung.
Einschätzungen gibt es schon seit Jahren ;D
Lasst uns einfach abwarten. ;)
Infos aus der Verhandlung wirst Du eventuell heute Abend oder morgen lesen können. Es sind einige unserer Anwälte vor Ort.
Ansonsten dito zu Bobbys Post.
Und schon haben Spekulationen ausgedient, weil sie ein neues Outfit verpasst bekommen haben:
ZitatEinschätzungen
:) :) :)
Katastrophe durch Rechtschreibekorrektur ausgelöst. Wenn das Gerät auf Eigeninitiative aus keine 'eine' macht kommt Olli durcheinander und ich noch mehr 😂😁
Bin echt gespannt ob ich das Thema bald für mich abhaken kann
Danke dir für die Info von GR.
Reintheoretisch könnte doch auch die Klage wieder zurückgezogen werden damit kein Urteil zustande kommt wenn die Anbieter merken es könnte zu unseren Gunsten ausgehen.
Aber so oder so wird heute eine Richtung ergehen. Das sollte bei der mündlichen Verhandlung rauskommen
Dann legen wir uns wieder hin und warten ab.
So wird es kommen! Mercedes hatte auch nach den Schlussanträgen die Kläger mit einer ,,Zahlung" ruhig gestellt damit 8,2 Mio Dieselfahrzeuge nicht stillgelegt werden.
Somit verjähren noch mehr Ansprüche bis gar nichts mehr überbleibt vom großen Kuchen.
Mal wieder viel Wind um nichts 😂
Auf die nächsten 20 Jahre. 🤣
Teilsieg wieder für die OC's. Es wird weiter ausgesetzt und die PKF bleiben eher zurückhaltend und nehmen nicht alles an.
Noch 6 Jahre dann können sie uns locker auszahlen so sie verlieren.
Weiß man irgendwoher wer der Generalanwalt ist?
Ist das wichtig? Würde dir sein Name helfen?
Ich denke Inspektor Clouseau. Der bringt die rosaroten Panther zur Strecke.😁😁
Zitat von: Balou2024 am 09 April 2025, 14:59:23
🚨BREAKING: EugH-Verhandlung zum Thema Online Glücksspiel und Zweitlotterien.
Teil doch einfach den Link rein.
Zitat von: Roy1234 am 09 April 2025, 15:21:55
Ist das wichtig? Würde dir sein Name helfen?
Ich denke Inspektor Clouseau. Der bringt die rosaroten Panther zur Strecke.😁😁
Ja, weil man auch Generalanwälte einschätzen kann wie sie Entscheiden...
Ein Kläger ( Rechtsanwalt) mit weniger als zehn Fällen setzt sich für die Rechtssicherheit ein, ohne Hinweise oder sonstigen Bemühungen auf seiner Webseite. Von einem Anwalt der das Thema auf seiner Seite kein einziges mal thematisiert hat... ::) ;D
Warum war die Verhandlung eigentlich nicht am 1. April? ;D
Mein Gefühl sagt nichts gutes für die Kläger vorher...ist einfach mein Gefühl
Quatsch! Die Schlussanträge gehen an uns. Dann wird irgendwann zum Herbst/Winter Termin veröffentlich. Dann wird die Klage überraschend zurückgezogen. Dann wurde das Verfahren 2,5 - 3 Jahre gefaket und Zeit gewonnen.
Dann ist wieder alles in der Schwebe und kein Urteil obwohl er sehr gut für uns aussieht.
https://www.adac.de/news/droht-dieselautos-stilllegung/
https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/eugh-schlussantraege-dieselskandal-abschalteinrichtungen-grenzwert-differenzschaden
Die Schlussanträge waren auch sehr gut für die Kläger. Dann hat Mercedes sich mit den Klägern geeinigt..So läuft Zivillverfahren!
Ja in dem Fall, heißt aber nicht dass es immer so läuft. Naja einfach warten
Es gab doch genug Hinweise um die beiden Artikel selbst zu finden.
Der erste Balou Artikel ist von Gamesright.
Findet sich auf Facebook oder Instagram.
Kann ich hier nicht verlinken.
Der 2. Balou Artikel ist auf Linkedin zu finden.
https://de.linkedin.com/posts/istvancocron_breaking-eugh-verhandlung-zum-thema-online-activity-7315717118799364096-hEuH
Danke :-)
So wie sich das ließt, hat der Anwalt ja nicht so überzeugt, hätte mir da lieber einen von den Big Playern gewünscht...
https://www.anwalt.de/rechtstipps/illegales-online-gluecksspiel-verhandlung-vor-dem-eugh-242643.html
hier liest sich das ganze schon etwas positiver. Wäre halt gut, wenn man irgendwie nachvollziehen könnte, was nun wirklich gesagt wurde
Zitat von: Alexx13 am 09 April 2025, 18:27:18
So wie sich das ließt, hat der Anwalt ja nicht so überzeugt, hätte mir da lieber einen von den Big Playern gewünscht...
ist das Satire...?
Zitat von: Galileo am 09 April 2025, 17:09:22
https://de.linkedin.com/posts/istvancocron_breaking-eugh-verhandlung-zum-thema-online-activity-7315717118799364096-hEuH
habt ihr die Kommentare unserer Anwälte gelesen?
Jo Bobby, der Anwalt könnte unser Problem sein. Ist mir auch unverständlich warum der das in Bewegung gesetzt hat. Mehr Schuld sehe ich da allerdings bei den renommierten Anwälten. Von dieser Seite hätte da ein Vorstoß kommen müssen. Aber zu der Zeit galt es hauptsächlich so viele Mandanten wie möglich zu bekommen. Das Gericht kann nur das vorgetragene werten und auf dieser Basis ein Urteil fällen selbst wenn die es besser wüssten.
Kann eng werden. Warum es allerdings wieder so lange dauert ist unbegreiflich. Urteil vermutlich nicht vor September Oktober.
@Hans1 warum Satire? also nicht von den OCs, sondern einer mit Fällen die gewonnen wurden, der Argumente bringt und bewusster Auftritt oder kennste Ramge?
Zitat ,,weniger als 10", hat er einen Mandanten oder wie?
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 09 April 2025, 18:32:37
Zitat von: Galileo am 09 April 2025, 17:09:22
https://de.linkedin.com/posts/istvancocron_breaking-eugh-verhandlung-zum-thema-online-activity-7315717118799364096-hEuH
habt ihr die Kommentare unserer Anwälte gelesen?
Die ersten 4 zumindest ...
Nur verstehe ich sie nicht ganz, bzw. weiß ich nicht was es für Konsequenzen hätte.
Etwa, dass maltesische Gerichte nicht zuständig sind und das ganze EuGH Verfahren ohne Urteil beendet wird?
@Galileo
So lese ich Grunows Antwort.
Ich Interpretiere das wie folgt, auch wenn Olli gleich die Keule schwingt ;D
Grunow sagt: Interessant. Das liest sich dann eher so, als ob es hier - wie von diversen Kollegen angemerkt und ebenso vom LG Erfurt thematisiert - ein grundsätzliches Zulässigkeitsproblem geben könnte, welches Kollegen Ramge und Malta auf die Füße fallen könnte.
Ramge ist zwar Anwalt, aber keiner von uns. ( mögliches ;DFake Verfahren) Alles was Malta auf die Füsse fallen könnte, werte ich positiv fuer uns.
Zudem wurde mehrfach thematisiert ob die Vorlage aus Malta überhaupt zulässig war.
Jobst Ehrentraut ( toller Name ;D) sagt: Tolles Verfahren 🤣 möglicherweise ist der Spieler/die Spielerin dessen Forderung abgekauft wurde dennoch happy.
Jetzt ist die große Frage greifen Geheimhaltungklauseln der vorherigen Verfahren da noch 🤡 wohl eher nicht.
Drücken wir dem Verbraucherschutz mal die Daumen!
Spielt in meinen Augen auf das komplette (mögliche ;DFake verfahren an indem er sich über das ganze Fake verfahren lustig macht.
Weitere interessante Punkte waren:
- die Vertreterin der europ. Kommission hält Bill 55 wohl für unionsrechtswidrig. Dies müsste indiziert geprüft werden, falls Bill 55 auf das hiesige Vorlageverfahren Anwendung finden würde.
- Daraufhin der Vertreter der maltesischen Regierung: "Wir gehen davon aus, dass Bill 55 auf das hiesige Verfahren keine Anwendung findet." 🤣🤡
Kleiner Funfact: Frage des Beisitzers ("Rapporteur") an den Kläger, ob die Klage im Ausgangsverfahren zurückgenommen worden sei?" Kläger: "Ich weiss das nicht, aber gehe davon aus." Beisitzer: "Das war doch Teil Ihrer Ankaufvereinbarung. Wie können Sie das denn nicht wissen?" 🙈
Quelle: Post likedin...
Mein Kalender sagt 9 April, nicht erster :o ::)
Leute, ich hatte heute Nacht einen Albtraum mit folgendem Inhalt......dieser Ramge ist keiner von uns. Das ist ein Casino-Anwalt unter falscher Flagge. Das Verfahren ist ursprünglich aus Malta fingiert worden. Es dient nur dem Zweck, dass alles durcheinander gebracht und massiv verzögert wird. Es ist auch wahrscheinlich, dass die Klage noch zurückgezogen wird oder der EuGH, wie er es andeutet, vielleicht sogar gar nicht zuständig ist und keine Entscheidung treffen kann. Das bedeutet dann, die ganze Warterei war völlig umsonst und es wurden Jahre in den Sand gesetzt + tausende Verfahren wegen einer Finte ausgesetzt.
Ich hoffe, ich wache bald auf....oh nein...ich glaube ich bin schon wach und habe gar nicht geträumt...
Herr Ramge kämpft zum Glück sehr hart für Verbraucherrechte. Er vertritt bereits weniger als 10 Mandanten. (Also insgesamt einen. Sich selbst.)
Ich habe mir das jetzt auch noch einmal durchgelesen. Das was ja schon öfters von Anwälten angesprochen wurde scheint Realität zu sein. Eigentlich kann man nur hoffen dass das EuGH das abbläst. Eine Wittveranstaltung und der Herr Anwalt scheint in der Tat nicht unbedingt unsere Interessen zu vertreten. Dann gibt's vermutlich einen Restart. Also bis 2027. Ein Witz was in der Branche abgezogen wird und anscheinend ist man machtlos dagegen. Wahnsinn!
Anscheinend liegt auch hier das Sprichwort völlig richtig: das Casino gewinnt immer...
Ich warte seid über 4 Jahren nach eine Entscheidung, ich möchte einfach nur damit endlich abschließen können, ob wir recht bekommen oder nicht, ich will endlich in Frieden damit abschließen und meine 3 spielfreie Jahre endlich genießen und nicht mehr daran denken ob es klappt oder nicht...
2021
2022
2023
2024
2025
2026?
2027?
2028?
Wie lange denn noch :'(
Istvan Cocron: interessant wäre auch zu wissen, mit welchen finanziellen Mitteln der Kaufpreis für den Erwerb der Forderung des Spielers in Höhe von € 20.000,00 (?) bezahlt wurde? Aus Eigenmitteln des jetzigen Klägers, der nach dem Erwerb der Forderung dann nicht mal mehr prüft, ob die ursprüngliche Klage zurückgenommen wurde und dann nochmal (aus Eigenmitteln?) in Malta eine Klage einreicht, um Rechtssicherheit für ,die Verbraucher' zu erreichen? Und warum hat sich ottoland in Malta nicht damit verteidigt, dass das Verfahren in Deutschland schon geführt und durch Vergleich beendet wurde? Wer hat die Kosten des ursprünglichen Klägers/Spielers aus dem Verfahren in Erfurt bezahlt? Er selbst?
Sind das eigentlich auch Fragen die sich der EUGH stellen kann? Der Fall scheint ja schon außerhalb der Norm zu sein, wenn man sich die Reaktionen der Anwälte anschaut.
Zitat von: positve am 09 April 2025, 15:19:01
Weiß man irgendwoher wer der Generalanwalt ist?
Nicholas Emiliou aus
Zypern
[/quote]
Nicholas Emiliou aus Zypern
[/quote]
Wieso habe ich innerlich schon die Kohle ausgebucht?
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=270832&pageIndex=0&doclang=de&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=2465716
Hier war er ebenfalls Generalanwalt.
Allerdings wurde das Urteil ohne Schlussantrag seinerseits gefällt.
Es ging dabei um Werbung für Glücksspiel und wurde wegen der Dienstleistungsfreiheit pro Anbieter entschieden.
Im Urteil wird aber auch wieder mehrmals erwähnt, dass es Sache der einzelnen Länder ist, wie mit Glücksspiel umgegangen wird.
Anbei die Antwort von ChatGPt bzgl. dem Generalanwalt.
Maciej Szpunar gilt als verbraucherfreundlicher Generalanwalt, der in vielen seiner Schlussanträge eher die Interessen von Verbrauchern und die Einhaltung des EU-Rechts betont.
Seine bisherige Linie:
• In früheren Fällen zum Glücksspielrecht hat er sich kritisch gegenüber nationalen Beschränkungen geäußert, wenn sie nicht kohärent oder gerechtfertigt waren.
• Er neigt dazu, die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU zu stärken, was oft Verbrauchern zugutekommt.
• Falls er argumentiert, dass nationale Online-Glücksspielverbote unvereinbar mit EU-Recht sind, könnte das dazu führen, dass Spieler ihre Verluste zurückfordern können.
Mögliche Einschätzung zu C-440/23:
• Falls Deutschland oder andere Staaten Online-Casinospiele verbieten, aber ähnliche Glücksspiele offline erlauben, könnte er das als Diskriminierung oder unverhältnismäßig einstufen.
• Wenn er sich auf den Schutz von Verbrauchern konzentriert, könnte er allerdings auch auf Suchtprävention und Betrugsrisiken eingehen, was eher den Anbietern helfen würde.
Sein endgültiges Gutachten ist noch nicht veröffentlicht, aber basierend auf seiner bisherigen Haltung dürfte seine Einschätzung tendenziell spielerkritische Regulierungen infrage stellen und damit eher verbraucherfreundlich sein.
Zitat von: Erzincan1986 am 10 April 2025, 14:58:52
• Falls er argumentiert, dass nationale Online-Glücksspielverbote unvereinbar mit EU-Recht sind, könnte das dazu führen, dass Spieler ihre Verluste zurückfordern können.
• Wenn er sich auf den Schutz von Verbrauchern konzentriert, könnte er allerdings auch auf Suchtprävention und Betrugsrisiken eingehen, was eher den Anbietern helfen würde.
Sein endgültiges Gutachten ist noch nicht veröffentlicht, aber basierend auf seiner bisherigen Haltung dürfte seine Einschätzung tendenziell spielerkritische Regulierungen infrage stellen und damit eher verbraucherfreundlich sein.
? ? ?
Das ist doch komplett widersprüchlich und macht 0 Sinn.
Hat noch jemand n paar Namen von Generalanwälten, damit alles durcheinander gebracht wird?
Was hat Maciej Szpunar mit dem Fall C-440/23 zu tun?
Tja ... KI eben ... hinterfragt bitte jede Antwort von ChatGpt ... Für Kochrezepte mag es ja reichen, wenn da Sahne statt Kochsahne steht. Für rechtliche Dinge und Personeninformationen können auch mal Haare in der Suppe landen ... Dass allerdings ein Schweinebraten kredenzt wird, obwohl nach einem veganen Gericht gefragt worden ist, ist schon erstaunlich! :)
Zitat von: Galileo am 10 April 2025, 15:06:54
? ? ?
Das ist doch komplett widersprüchlich und macht 0 Sinn.
Genau das dachte ich auch.
@Erzincan:
Hast du dir überhaupt die Mühe gemacht, zu lesen, was ChatGTP ausgespuckt hat, bevor du es hier reinkopiert hast?
Hätte nicht gedacht, daß es überhaupt möglich ist, daß der Informationsgehalt dieses Threads noch weiter absinkt.
https://ra-cocron.de/news/eugh-verfahren-c-440-online-gluecksspiel-ein-terminsbericht-von-rechtsanwalt-istvan-cocron-b-a/
Und er hier ist noch zuversichtlicher:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/c-440-23-eugh-zur-rueckforderung-von-verlusten-aus-online-gluecksspiel-242694.html
@Galileo: meinst du nicht, dass die angeführten Anwälte dies aus Eigeninteresse so positiv interpretieren?
Auf beiden Seiten wird am Ende dafür geworben, doch auch noch eine Anklage zu erheben. Dafür ist eine positive Auslegung nicht ganz undienlich ;)
Ich verstehe nicht warum jetzt auf einmal alles anders sein soll vor gestern?
Wer hatte nochmal mit seinem RA gesprochen und es sollte ein Urteil geben?
Das Verfahren am EuGH ist so Gang und Gebe deshalb müssen wir noch Geduldig sein.
Und die großen Kanzleien haben auch Ihr Image zu verlieren. Wenn die Urteile gewinnen feiert ihr sie und die Anbieter spielen mit uns und dann sind unsere RA Schuld?
Das Verfahren ist einfach leider so, es müsste eigentlich verboten sein Klagen & Berufungen zurückzunehmen!
Auch im genannten Urteil von vorhin soll genannt sein das die Länder es entscheiden können. Warum ändert ihr immer die Ansichten hier???
Bis zu den Schlussanträgen abwarten! Die sagen eine Tendenz dann!
Da schaut man hier rein und es sind 3 neue Seiten dazugekommen😂 Hier kann eh niemand was ändern und durch das Spekulieren wird es auch nicht besser oder schlechter. Also bis zur Verkündung abwarten und fertig.
Überwiegend wird das von unseren Anwälten aus dem Gerichtssaal wiedergegebene diskutiert. Ich sehe darin nichts verwerfliches.
Mann muß es ja nicht lesen.😁
Satire ist hier nicht erlaubt, da werden direkt Beiträge gelöscht...das war ein gag mit Curacao...meine Fresse hier darfste bald gar nichts mehr schreiben
Zitat von: Galileo am 10 April 2025, 17:11:46
Und er hier ist noch zuversichtlicher:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/c-440-23-eugh-zur-rueckforderung-von-verlusten-aus-online-gluecksspiel-242694.html
also wenn das so abgelaufen ist, dann können wir uns eigentlich entspannt zurücklehnen und den 10.07. abwarten, an dem dann Malta auseinander genommen wird.
@Ekstroem
Willkommen in unserem Forum. Interessant, welches Thema du dir für deinen ersten Beitrag hier im Forum ausgesucht hast. Magst du dich an anderer Stelle kurz vorstellen?
Hallo Ilona. Wo und wie kann ich das tun?
Am besten eröffnest du ein eigenes Tagebuch. Kann ich auch für dich machen. Das ist dann dein Bereich. Ok?
LG Ilona
https://www.anwalt.de/rechtstipps/c-440-23-eugh-zur-rueckforderung-von-verlusten-aus-online-gluecksspiel-242694.html
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-spannende-erste-muendliche-verhandlung-vor-dem-eugh-erster-bericht-und-analyse-242670.html
@Balou
Wurde schon oben gepostet. Wenn's nach dem geht kann ich meine Yacht schon mal vorbestellen 😂😂
Zitat von: Roy1234 am 11 April 2025, 11:02:19
@Balou
Wurde schon oben gepostet. Wenn's nach dem geht kann ich meine Yacht schon mal vorbestellen 😂😂
Bestell mir bitte eine mit. Ich zahle die dann 2045. Ich hänge noch beim LG. :o
LG = Langgericht ?
Zitat von: Olli am 11 April 2025, 12:07:18
LG = Langgericht ?
So kann man es auch nennen. Langgericht. Dauert alles länger. ;D
Es passen echt noch Wunder:)! Ich hab 2 verfahren die am LG ausgesetzt wurden. Ein weiteres wurde am OLG ausgesetzt.
Nun hab ich eine Ladung bekommen für Ende des Jahres am LG. Mein letztes Verfahren und der Richter lehnt eine Aussetzung sogar hab. Schade das es immer so lange Dauer, bis die Termine dann stattfinden.
"Es bleibt daher abzuwarten, ob es in dieser Sache überhaupt zu einer Entscheidung kommt oder ob der EuGH nicht ein anderes Verfahren hierfür für "geeigneter" hält. Hier könnte sich insbesondere das vom BGH initiierte Vorlageverfahren nach diesseitiger Ansicht besser eignen."
Auf welche EuGH Vorlage warten wir dann die nächsten Jahre? Ist das vom BGH nicht nur Thema Sportwetten? Mir fällt nur noch die Vorlage vom LG an den EuGH ein
Nein es gibt ein Casino Verfahren vom BGH und ein Sportwetten Verfahren beide liegen beim EuGH.
Auch gibt es das Spirtwetten Verfahren, welches das liebe LG Erfurt zum EUGH geschickt hat.
Ist schon faszinierend was die LG Richter bringen. Wenn ich meinen Richter richtig verstanden habe hat das BGH gesagt dass die übergeordneten Gerichte über eine Aussetzung entscheiden sollen. Sprich die OLG's.
Welches Verfahren soll das dann für Casino sein vom BGH selbst?
https://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/6703-BGH-legt-EuGH-vor-Hat-Teilnehmer-an-in-Deutschland-unzulaessigen-Online-Poker-Spielen-einen-Anspruch-auf-Erstattung-verlorener-Einsaetze-gegen-den-Anbieter.html
Der Fall wurde deshalb als 1. ausgesetzt!
Sonst würde er doch auf sein eigenes Verfahren aus Deutschland warten.
Zitat von: positve am 11 April 2025, 15:39:45
Welches Verfahren soll das dann für Casino sein vom BGH selbst?
https://www.beckmannundnorda.de/serendipity/index.php?/archives/6703-BGH-legt-EuGH-vor-Hat-Teilnehmer-an-in-Deutschland-unzulaessigen-Online-Poker-Spielen-einen-Anspruch-auf-Erstattung-verlorener-Einsaetze-gegen-den-Anbieter.html
Der Fall wurde deshalb als 1. ausgesetzt!
Sonst würde er doch auf sein eigenes Verfahren aus Deutschland warten.
Also wartet der BGH hier auch auf C440/23...bei dem es dann evtl. nicht einmal eine richtungsweisende Entscheidung geben wird....und dann?
Dr. Arndt Eversberg
Das nennt man wohl Kriegslist:
Ein no-name-Anwalt tritt vor dem EuGH auf nachdem er von der Beklagten in das Verfahren eingebracht wurde und dem ursprünglichen Kläger den Anspruch abgekauft hat und zusammen mit der Beklagten die EuGH Vorlage formuliert hat...LOL!
Istvan Cocron:
Dr. Arndt Eversberg Manchmal geht eine ,List' auch nach hinten los. Da wird es auch später noch von vielen Seiten sehr viele Rückfragen geben. Der EugH hat jedenfalls trotz seiner ihm typischen Zurückhaltung sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass ihm durchaus bekannt ist, wie das Verfahren zu Stande gekommen ist.
Ja...also beim EuGH werden sehr intelligente Menschen sitzen, die offensichtlich auch erkennen, was hier Schmieriges abläuft. Und Malta hat damit sicherlich seine Vertrauenswürdigkeit nachhaltig zerstört.
Ich hoffe wirklich nur, dass dies am 10.07. auch berücksichtigt wird und eine entsprechende Signalwirkung erfolgt, damit alle ausgesetzten Verfahren wieder aufgenommen werden können. Die dürfen auf keinen Fall damit belohnt werden, dass wegen dieser Show-Einlage jetzt alles auf unbestimmte Zeit zum Stillstand kommt.
Mein Verfahren nächsten Monat am 04.05 wird auch nicht ausgesetzt am LG ,wurde mir schon mitgeteilt, bin gespannt.
Ich hab gestern eine Email zu einem anderen Fall von mir bekommen und war etwas überrascht, dass 2 Anbieter die gleichen Anwälte haben. Beide hatten letztes Jahr mit dem BGH zu tun. Ein Fall mit verstößen wurde von den Anwälten zurückgezogen und der ohne verstöße wurde vor dem BGH durchgezogen.
So schließt sich der Kreis 😊
Wisst ihr, ob Anbieter aktuell nach verlorenem erstinstanzlichen Urteil zahlen oder wird immer Berufung eingelegt?
Es wird immer Berufung am letzten Tag eingelegt, es würde wenig Sinn machen jetzt aktuelle Urteile zu zahlen.
Hat jemand Erfahrung aktuell mit der DSGVO Auszug? Ob Anbieter sich weiterhin weigern die Speilauszüge rauszurücken?
Zitat von: positve am 14 April 2025, 11:56:18
Es wird immer Berufung am letzten Tag eingelegt, es würde wenig Sinn machen jetzt aktuelle Urteile zu zahlen.
Hat jemand Erfahrung aktuell mit der DSGVO Auszug? Ob Anbieter sich weiterhin weigern die Speilauszüge rauszurücken?
Ich hab erneut bei meinen Anbieter gefragt, da mein Anwalt (wäre aber mit PKF gewesen) auch nicht wirklich helfen konnte, darauf hin wurde mir gesagt, es wurde mir bereits geschickt( also lediglich 12 Monate) und jede Anfrage wird jetzt verweigert. Daraufhin hat man auch gleich mein Spielerkonto noch gesperrt. (Seit Mitte 2023 nicht mehr aktiv) Jetzt habe ich nur noch die Chance mit Anwalt. Jedoch wenn ich hier so lese, wie hoch die Chancen sind bzw ob ich jemals meine Transaktionsliste bekomme und ob mir das dann etwas bringt, bin ich momentan noch sehr am überlegen, ob ich es mit Anwalt mache. Auf der anderen Seite weiß eigentlich niemand wieviel Zahlungen mit Schweigepflicht gelaufen sind, von Menschen die sich hier nicht angemeldet haben...
Danke dir für deine Nachricht. Ich denke mir mein Teil. Mir persönlich wurde seinerseits die komplette Liste (innerhalb 30 Tage) per Mail zugesendet.
Zu bedenken gebe ich das wenn Anbieter die Verfahren verzögern nicht nur neue Klagen ausbremsen sondern auch die Verfahrenkosten insgesamt senken und versuchen insgesamt es über Vergleiche auszuhandeln.
Je mehr Klagen desto mehr Verfahrenskosten. Natürlich haben die durch die Kanzleien auch Lizenzen vorher errungen und Mrd. gemacht aber ünnötig möchten die sicherlich auch kein Geld ausgeben. Die werden sich schon Strategien dabei gedacht haben.
Vielleicht kann noch jemand über die Listen aktuell berichten.
https://ra-cocron.de/news/faq-online-gluecksspiele-handlungsmoeglichkeiten-bei-fehlender-dsgvo-auskunft/
https://www.anwalt.de/rechtstipps/rueckforderungen-beim-online-gluecksspiel-eugh-verhandlung-staerkt-die-position-geschaedigter-online-casino-spieler-242981.html?fbclid=IwY2xjawJrKeJleHRuA2FlbQIxMQABHsHuN7M5msxSGuYAaqmRuOYM098a69G3qTxi7nObM0ujzh4qovGa3t2XOl8Y_aem_EY8dajflkNDb9Ih2hJBXaQ
In den Artikeln aus letzter Zeit steht immer das Gleiche, oder?😂
Zitat von: Mr. Nobody am 15 April 2025, 16:47:01
In den Artikeln aus letzter Zeit steht immer das Gleiche, oder?😂
Die Artikel unterscheiden sich nur von der Zuversicht der unterschiedlichen Anwälte. Der eine schreibt es positiver als der andere. Inhaltlich alles das gleiche.
Was soll inhaltlich auch an einer Verhandlung der alle beigewohnt haben anders sein? Auch die Interpretation ist natürlich relativ gleich nur im Detail hört der eine mehr positives raus als der andere. Ich finde Redell hat es am besten dargestellt und erklärt.
Gibts dazu auch Kommentare von den Casino Anwälten? Hab bisher nichts von denen gelesen.
Der Artikel von redell ist der beste.
Schade das Grunow keinen geschrieben hat.
Grunow kann ich bei alles klagen empfehlen.
Stimmt Grunow ist immer sehr sachlich und aufgeräumt. Bei Cocron gefällt mir dass er immer auch den Menschen und dessen Schicksal sieht. Würde ich jetzt noch einmal neu starten hätte ich eine andere, bessere Entscheidungsgrundlage. Auch Michaelsen schätze ich hier sehr.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/tip-chef-axel-hefer-ueber-das-milliardengeschaeft-mit-sportwetten-110420857.html
Hört der Typ eigentlich selber was er von sich gibt???
Naja für Millionen Gehälter nimmt er es halt in Kauf. Er gibt es eigentlich selbst schon zu. Alles legal. Ist klar.
Warum wurden dann Berufungen zurückgenommen wenn er so überzeugt ist 😂😂
https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/sportwetten-gluecksspieler-bangen-um-rueckzahlung-von-verlusten/100089703.html
Hier berichtet der Anbieter selbst nicht nach Bill 55 zu zahlen weil die Verfahren offen sind. Echt lächerlich zu sagen man versteckt sich nicht hinter Gesetzten
Ja genau damals schon den Spieler Schutz vor Lizenz große geschrieben 😂
Aber als Geschäftsführer sich so zu äußern hinsichtlich einer möglichen EuGH Entscheidung zugunsten der Spieler ist dennoch ehrenwert daran wird er ja auch mal gemessen werden.
Und laut meinen Infos hat mobiles Indianerzelt-Klo ohne "l" nach rechtskräftigen Urteil ( aktuell halt selten ) auch tatsächlich gezahlt ...
Mal wieder abwarten
Edit Olli: Anbietername entfernt
Es wird Zeit das bill 55 vom EUGH verhandelt wird. Immerhin gibt es ja schon ein Aktenzeichen! Das EUGH Spietwetten Verfahren vom BGH hat noch immer kein Aktenzeichen vom EUGH erhalten.
Nicht umsonst hat der Anbieter sein CEO geändert. Wer weiß ob die Branche damit sogar gerechnet hat bzw. von vornerein so ,,geplant" hat. Wer sollte überhaupt klagen.
Es geht nur noch darum alles zu retten was noch zu retten ist. Erst sagt er die Spieler haben nichts davon, weil PKF gegen die angehen später würde die es auszahlen.
Und warum alles länger dauert. Die Marge die die machen sind ja wenige Prozent.
Warum sollte der Anbieter sich aktuell überhaupt äußern.
Weiter Zeit gewinnen und Vertrauen gut machen..
Das Interview liest sich ja fast so, als wäre Ihnen ziemlich klar was Sache ist. Und zahlen wollen Sie auch, na immerhin :D
Nach dem Motto flucht nach vorne und möglichst gut wegkommen.
Welches Interview denn?
Also können wir im besten Falle 2027 mit greifbarem rechnen so das EuGH für uns entscheiden sollte.
Wenn man den roten IV Partner so hört dass Rückstellungen erst dann gebildet werden wenn es soweit ist.....
Finde das Interview in der FAZ sensationell.
Dort steht schwarz auf weiß das sie zahlen werden wenn der eugh pro Spieler entscheidet und da sie sich nicht hinter Bill55 verstecken.
Das nenn ich mal eine Ansage!
Für mich persönlich wird einiges immer klarer...Hier wurde gesagt die haben schon Rückstellungen gebildet. Wir wissen das sie rechtskräftige Urteile zahlen und auch Berufungen zurückgenommen haben!
Er gibt ja schon selbst zu das es vorher nicht in Deutschland möglich war Lizenzen zu beantragen. Anscheint können die jetzt mit den Auszahlungen leben und schauen in die Zukunft. Jedes Unternehmen würde nicht mehr zahlen wollen als nötig.
Es wird gesagt der EuGH hat schon mehrmals entschieden das es Länder Sache ist und der BGH sieht es genauso. Was wollen die noch??
Für mich wäre das hinreichend wahrscheinlich...
Es wird immer wahrscheinlicher..
Um welchen Bericht handelt es sich denn?
Echt jetzt Test?
Was erwartest Du? Soll jeder Mist dreißig mal gepostet werden? Der steht 5 Posts über Deiner ersten Nachfrage und du bist zu bocklos um zu scrollen?
Das ist mir durchgerutscht! Asche auf mein Haupt!
Ein Aussetzung eines Prozesses wurde nun bei mir aufgehoben. Ich denke, dass wir dieses Jahr dann eine Entscheidung definitiv bekommen.
Aber sicherlich bei dir nur Casino oder ?
Wurde bei dir ein Fortsetzungsantrag gestellt?
Den Gerichten müsste es auch langsam klar werden ziehen die, die Klage vorm EuGH zurück werden die Gerichte eher pro uns entscheiden. Weil die Tendenz dahingehend wandern würde.
Die Anbieter haben ja auch kürzlich vor dem Bundesverfassungsgericht wegen der Steuern geklagt und verloren. Shops dürfen auch nicht in der Nähe von Schulen sein.
Sehen sich gezwungen diese Entscheidungen zu akzeptieren und in der Zukunft sich besser zu positionieren.
Zitat: Alles, was bei lizenzierten Anbietern angeboten wird, unterliegt einer extrem strengen (maltesischen ;D) Überwachung. Letztlich sind es die Anbieter, die bei solchen Manipulationen wirtschaftlich betrogen werden. :o
Die armen Anbieter ;D Steuerhinterziehung, Kontakt zur Wettmafia, Gesetze ignoriert etc.
Eigentlich müsste man das Wort ,,Anbieter" entfernen und durch Verbraucher ersetzen. ::)
Für mich der interessanteste Satz: ,,...., wie er mit den Klagen enttäuschter Wettkunden umgeht."
Wir sind also enttäuschte Wettkunden😂 Betrogene Wettkunden würde eher passen. Der süchtige Spieler hantiert mit Geld wie die Superreichen auf Ibiza. 5000 € an einem Tag gar kein Problem.
Die Anbieter ansässig in Malta, weil in Deutschland keine Lizenz erworben werden kann. Doppelt gewonnen: keine deutschen Steuern und in der Bananenrepublik für einen Bruchteil Wetten in Deutschland anbieten, obwohl es denen kurz vorher nicht erlaubt wurde. Das ist so lächerlich, dass es lächerlicher nicht sein kann.
"Andere haben eine starke Meinung zu Wahrscheinlichkeiten und Quoten. Diese Kunden wetten gegen den Anbieter."
Er hätte ruhig noch ergänzen können, dass diese Kunden vom betreffenden Buchmacher auf 0,01€ limitiert, bzw. deren Konten geschlossen werden, da sie nur Verlierer als Kunden akzeptieren. Deshalb ist ja schon die ganze Werbung scheinheilig.
@Flute
Landgericht oder Oberlandesgericht?
LG
Ok Danke, dann ist einer zur Besinnung gekommen. OLG wäre natürlich spektakulär gewesen.
Ich kann nur wieder sagen liegt am Richter,
Am LG mein wichtigstes Verfahren in NRW ausgesetzt.
Ein anderes wurde im gleichen Zeitraum am LG gewonnen und am OLG ausgesetzt, obwohl 4 Monate zuvor noch ein positives Urteil gesprochen wurde. ( dann ist die Aussetzung vom BGH gekommen)
Nun hab ich in ein paar Monaten wieder einen Termin am LG und die Aussetzung der Gegenseite wurde bereits schriftlich abgelehnt.
Alles am gleichen LG.
Wie lange hat es bei euch gedauert zwischen LG und OLG? Bei mir ist seit Berufungseinlegung durch die Gegenseite bereits 1 Jahr ohne Update vergangen.
Ist eigentlich egal. Wenn dann würdest du zu 90 Prozent nur die Mitteilung bzgl Aussetzung bekommen. Gibt nur wenige OLG die das nicht machen. Und wenn wir vor dem EuGH gewinnen sollten dürfte deren Berufung abgelehnt werden. Wir müssen so oder so noch ca 1,5 Jahre warten. Ausnahme wäre wenn du einen erheblichen Teil Casino mit in der Klage hast. Dann kann's auch schneller gehen.
So sehe ich das zumindest.
Ich warte seit ca 6 Monaten seit Berufungseinlegung und ausschließlich Casino Rückforderung.
Dann könnte sich eher etwas tun. Je nach dem was der Generalstaatsanwalt vom EuGH im Juli vorträgt. Bzw nach der Urteilsverkündung im Herbst/Ende des Jahres.
Um auf Zeit zu spielen wird mit Sicherheit wieder Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt.
Wichtig wäre das bill 55 noch dieses Jahr fällt und Malta sich auch dran hält, wenn der EUGH so entscheidet.
Das auf Zeit spielen scheint zu funktionieren. Sollte Bill kippen und Griff ins Klo zahlen. Wäre das ja schon mal was. Hört sich ja zumindest so an. Und wenn ich mir die Werbung von Jahreszahl anschaue, wird auch der Druck doch wohl zunehmen, bei rechtskräftigen urteilen zu zahlen. Oder wie seht ihr das? Bei mir geht es um über 500 K, allein die Zinsen sind schon Wahnsinn.
Zitat von: Whoknows23 am 21 April 2025, 10:41:58
Das auf Zeit spielen scheint zu funktionieren. Sollte Bill kippen und Griff ins Klo zahlen. Wäre das ja schon mal was. Hört sich ja zumindest so an. Und wenn ich mir die Werbung von Jahreszahl anschaue, wird auch der Druck doch wohl zunehmen, bei rechtskräftigen urteilen zu zahlen. Oder wie seht ihr das? Bei mir geht es um über 500 K, allein die Zinsen sind schon Wahnsinn.
bei mir sind es über 200k. verteilt auf 3 anbieter.
anfangs war ich noch recht positiv gestimmt, dass der klage-weg gut verlaufen wird (nur casino spiele).
mittlerweile sehe ich meine chancen, dass jemals was kommen wird bei 30%
und ich bin noch immer froh, dass ich es über einen PKF laufen habe.
war ich damals schon als ich noch sehr gute hoffnungen hatte. die hälfte von der hälfte (bei einem vergleich, ist noch immer mehr als nichts oder sogar noch schlimmer weiteres minus durch gerichts und anwaltskosten
Bei mir geht es um Sport, gg Griff ins Klo vor LG gewonnen, Jahreszahl kommt die nächsten Wochen, mal schauen. Wahrscheinlich kommen erstmal Angebote zwecks Vergleich
Jahreszahlen hat ihr System ja geändert was dsgvo betrifft - vielleicht jemand schon mitbekommen
Schickt Jahreszahl wieder DSGVO?
Also bei mir gab es beim LG bei 2 unterschieden Anbietern keine Angebote der Gegenseite.
Obwohl vom Gericht 66 Prozent vorgeschlagen wurde.
Ich kenne 3 Personen mit Rechtskräftigen Urteilen und keine Person hat Geld erhalten.
Alle berufen sich auf Bill 55 und die GDL schaut zu und macht nichts!
Moin zusammen,
Bei mir sind es 3 laufende Fälle. Gegen die gelben, die roten und einen Kartenspiel Anbieter.
Ich bin bald in Jahr 3 seit klage Einreichung und hatte bis jetzt einen Termin vorm LG und noch ohne Ergebnis.
Geduld ist weiterhin gefragt.
Ich habe auch mehrere rechtskräftige Urteile und kein Cent wurde gezahlt oder wenigstens ein Vergleich angeboten bekommen
Da sind wir wieder bei Bill 55.
Fällt das könnte ich mir vorstellen werden vielleicht auch Angebote zum Vergleich gemacht.
Was mich am meisten nervt ist, dass Anbieter die heute eine deutsche Lizenz haben, Urteile einfach ignorieren können und die GGL sich nicht dafür interessiert
Mal ne blöde Frage, rechtskräftig heißt hier nach Erfolg beim OLG, korrekt?
Nein, bei mir beim LG. Das OC hat keine Berufung gegen das Urteil eingelegt
War das einer der großen? Danke!
Der Grüne Mann und Platin xxx... also schon grosse Player
Es ist ,,ganz normal" das sie trotzt rechtskräftiger Urteile nicht sofort zahlen! Damit es die Runde macht.
Was soll der Chef vom roten sagen? Wir haben Millionen Rückstellungen??? Die Jahresbilanzen sind nicht öffentlich.
Wenn das Verfahren vor dem EuGH wirklich so ,,manipuliert ist" werden die spätestens nach dem Schlussantrag die Klage zurücknehmen! Dann ist kein Casino-Fall vor dem EuGH offen und es sind umsonst 2 Jahre vergangen!
Die Anbieter haben die Rückzahlungen schon vorher eingeplant! Ohne das anbieten vor Lizenz wären sie nie so groß geworden!
Deshalb werden die es zum Schluss zahlen-müssen!!!
Ihr redet von Angeboten??? Warum sollen die Angebote machen??? Die wissen das sie verlieren werden und keiner annimmt!
Ihr vergisst wieder die PKF. Mit dem Geld was sie auszahlen werden neue Klagen finanziert!!!
Ich hoffe, dass der EugH falls man die Klage zurückziehen will, dies ablehnt und ein Urteil spricht
Zitat von: Alexx13 am 21 April 2025, 11:27:55
Jahreszahlen hat ihr System ja geändert was dsgvo betrifft - vielleicht jemand schon mitbekommen
Inwiefern?
Mir wurde vor etwa einem Monat außer einer Übersicht meiner Wetten nichts zugeschickt. Keine Infos zu Einzahlungen
@Positiv :Dann ist kein Casino-Fall vor dem EuGH offen und es sind umsonst 2 Jahre vergangen!
C 683/24
Verlinkungen zu dieser für Spieler gefährlichen Seite werden hier gelöscht! Haltet doch bitte ein Auge auf Eure Mitstreiter! Wenn Ihr meint, dass die Seite für Euch ungefährlich ist, so muss das für die Mitstreiter noch lange nicht gelten! Edit durch Olli
Bei dem Verfahren geht es um Bill 55. Das Urteile in Malta vollstreckt werden können... Sehe keinen direkten Zusammenhang
Zitat von: positve am 21 April 2025, 16:14:21
Bei dem Verfahren geht es um Bill 55. Das Urteile in Malta vollstreckt werden können... Sehe keinen direkten Zusammenhang
Naja, aber die Bill55 verhindert ja die Exekution der Urteile
1. Auf der von mir verlinken Seite war nichts von Casinos zu lesen oder eine Werbung geschaltet.
2. Positiv es geht um bill 55, dieses Verfahren ist nicht sinnlos und liegt beim Eugh.
3. Einige die hier schreiben, schreiben nicht die Wahrheit und sind nicht ernsthaft am spielfrei sein. Mit gut durchdachten Fragen, Texten neue oder immerwieder, die selben Antworten zu bekommen, ändert nichts an der momentanen Situation. Auch keine chatgpt, welche nach zig mal nachfragen immer ihren Inhalt Löschen.
Zu viel Misstrauen hier, zu viel zweigesichtige Menschen, zuviel "ich habe recht", zu viel "warten aufs schnelle Geld, .....zuwenig Leben, zuwenig andere gelten lassen.......
Eben
Zitat von: positve am 21 April 2025, 14:25:41
Die Jahresbilanzen sind nicht öffentlich.
warum nicht? Ich ziehe mir regelmäßig die Jahresbilanzen von den Anbietern, die ich verklagt habe. Und da ist alles öffentlich und es wird auch bei allen speziell das Thema Spielerklagen erwähnt, dass man dafür keine Rücklagen bildet, weil diese Klagen "ungerechtfertigt" seien etc.
Ich habe nicht gesagt es ist sinnlos! Eben, es geht um die Vollstreckung der ,,Urteile" aber wenn der Kläger seine Klage zurücknimmt gibt es kein offenes Verfahren. Somit gebe es kein EuGH Urteil erstmal!
Was ich damit meine ist das aktuelle Kläger nicht nervös werden sollten!
Auf einer Seite der letzten Tage wurde gesagt das die nicht öffentlich seien. Man weiß nicht mehr wen man glauben soll.
Die Frage wäre von welchem Geld die bereits auszahlen wenn die keine Rückstellungen bilden. Es wäre aber sehr riskant keine Rücklagen zu bilden...Vorallem sagt er wenn es hinreichend ist. Der BGH hat schon für sich klargestellt
Zitat1. Auf der von mir verlinken Seite war nichts von Casinos zu lesen oder eine Werbung geschaltet.
Die Seite hat oben immer eine verlinkte Leiste, über die Du auf weitere schädliche Seiten gelangst! Diese Seite ist eindeutig anbieterfreundlich und ich möchte der zumeist einseitigen Berichterstattung keine Klicks über Verlinkungen auf dieser Seite verschaffen.
Ich möchte von der Seite keine Verlinkungen hier haben und ich bitte dies zu akzeptieren!
Ich habe nicht gesagt dass ich es nicht akzeptiere und ich verstehe es auch aber man kann auf vielen Seiten die sehr seriös wirken einfach auch nicht sehen das im Hintergrund irgedetwas anderes läuft wenn man weitere 10 Klicks macht.
Zu positiv...ok. Na dann, der Kläger hier wird sicher nicht zurückziehen.
Das zurückziehen würde in diesem Fall auch keinen Sinn machen. Das alleine wäre ein Schuldeingeständnis und kein nationales Gericht würde hier in Richtung Anbieter gehen.
Ich denke auch dass Bill55 im nächsten Jahr fallen wird. Was Malta dann daraus macht ist die zweite Frage. Hier sind dann die EU und die Glücksspielbehörde gefragt.
Auf jeden Fall einfacher als die Fälle welche Gibraltar betreffen. Hier ist auch in Zukunft auf die Gutmütigkeit der Anbieter zu hoffen.
Vor allem weil ich persönlich keine Hoffnung auf ein einwirken aus Deutschland habe. Steuern sind wichtiger...
Gibraltar guckt sich doch nur an wie es sich in Malta entwickelt, oder nicht?
Ich hoffe auch das der BGH Fall und der LG Erfurt Fall der ja ebenfalls beim BgH liegt nicht zusammen gelegt werden.
Somit könnte man nämlich auch mal was Zeit gewinnen und Klageb gewinnen, ohne wieder lange warten zu müssen.
Bill 55 ist erstmal als Nächstes dran und Ultra wichtig.
Zitat von: GyA am 21 April 2025, 14:32:19
Zitat von: Alexx13 am 21 April 2025, 11:27:55
Jahreszahlen hat ihr System ja geändert was dsgvo betrifft - vielleicht jemand schon mitbekommen
Inwiefern?
Mir wurde vor etwa einem Monat außer einer Übersicht meiner Wetten nichts zugeschickt. Keine Infos zu Einzahlungen
Das hört sich nicht gut an. Ich warte bei denen auch noch auf die Daten und habe vor wenigen Tagen eine "Verlängerung" der Frist um 2 Monate bekommen (viele Anfragen,verschiedene Abteilungen usw)
Die Anbieter sind gesetzlich zur Herausgabe dieser Daten verpflichtet. Die können das aufgrund der EU-Verordnung von einem auf drei Monate verlängern. Wenn die das nicht tun, geht es wahrscheinlich nur mit einem Anwalt. Wenn die das wirklich aussitzen können, dann brauchen wir auch keine EU-Richtlinien und EU-Verordnungen. Sind dann eh nur belanglose Wörter auf virtuellem Papier.
Also können die nicht so überzeugt sein wie sie sich so darstellen...
Mr. Nobody,
das ist wie in vielen anderen Bereichen taktisches Vorgehen. Frist verlängern, dann Daten schicken die nicht zu verarbeiten sind.
Dann Anwalt über die Behörde in Malta etc...
Das dauert alles eine lange Zeit und ohne Zahlen keine Klage. Die bekommen irgendwann sicher eine Strafe aufgebrummt die allerdings vermutlich bei weitem nicht so hoch ist wie die Zeitersparnis.
Habt ihr das schon gesehen?
Online-Glücksspieler*innen fluten Datenschutzbehörden mit Beschwerden gegen Unternehmen aus dem Ausland
https://www.ldi.nrw.de/Online_Gluecksspiel
LG Ilona
Und daran erkennt man die reine Willkür.
Ein Zwergstaat führt die EU am Nasenring durch die Manege. Entweder es gibt eine dsgv Verordnung oder nicht. Wie oben von mir geschrieben ist das der neue elegante Weg Zeit von der Euro Uhr zu nehmen. Und alle sehen zu.
Man könnte ja mal im Gegenzug bis zur endgültigen Klärung der ganzen Sachverhalte den Unternehmen den Saft abstellen.
Es kann doch nicht sein dass ein dubioser Haufen OC's mit einem zwielichtigen Land im Rücken machen können was sie wollen.
Und wie Positiv geschrieben hat sind die Kameraden anscheinend doch nicht so siegessicher wie sie tun.
Das Gesetz sieht vor, dass Gerichte in Malta künftig Gerichtsurteile aus dem Ausland nicht mehr vollstrecken dürfen, wenn die beklagten Firmen eine maltesische Glücksspiellizenz besitzen und die örtlichen Regularien befolgen"
;D :o
Ich hoffe die Verjährungsfrist verlängert sich durch solch ein Verhalten für die geschädigten, die Jahre hinter ihrer Auskunft hinterherlaufen.. ;)
Der 10.7.25 wird ein sehr wichtiger Schritt sein zur Richtung in die es gehen wird. Bis dahin sind alle Seiten nervös
Sollten wir nicht eine eigene Spielfrei-Partei gründen?
Im Glücksspielsektor würden sofort alle Lizenzen aus Malta und anderen korrupten Staaten entzogen. Es gäbe ein sofortiges IP-Blocking.
Dann lasst sie doch vor den EuGH gehen und diese Gesetze angreifen und kippen lassen. Wir sorgen schon dafür, dass das nächste "Schutzgesetz" nachrückt.
Ich habe da gerade so einen Süßigkeitenautomaten vor meinem geistigen Auge. Der EuGH zieht sich ne Tüte Chips und sofort sorgt ein Federmechanismus dafür, dass die nächste Tüte vorne an der Scheibe präsent ist.
Desweiteren werden alle Flüge nach Malta von deutschen Flughäfen aus und von deutschen Unternehmen eingestellt. Die Tourismusbranche macht ja in Malta rund 30 % des Bruttoinlandproduktes aus.
Weiterhin werden Auslieferungsanträge für die Vorstände der Unternehmen gestellt und Haftbefehle ausgestellt. Bei der Größe des bandenmäßigen Betruges dürfte nur die noch anzuhebende Höchsttrafe geurteilt werden.
Da wir unsere Auslieferungsabkommen mit anderen Ländern ausweiten werden, dürfte man den Handlungsradius der Organisationsleitenden regional deutlich begrenzen.
Vermögen auch in Abwesenheit Verurteilter wird an Geschädigte komplett verteilt und soll auch im Ausland eingezogen werden.
Als ehemals Lesender vieler Karl May-Bücher wie "Durchs wilde Kurdistan", "Satan und Ishariot" oder "Durch die Wüste" mit Hatschi Halef Omar und Kara Ben Nemsi schwirrt mir da auch das Wort Bastonade durch den Kopf als Bestrafungsmaßnahme. Ob das aber noch zeitgemäß wäre? :) Oder doch erst recht? :) Ich weiss nicht ... :)
Ich habe jetzt deine beiden Posts in den beiden Threads durchgelesen und komme erneut zum Schluss du solltest mal ein Buch schreiben.
Trotzdem bin ich der Meinung dass dieses Land mal eingenordet werden muss. Die EU könnte mal die jährliche Zahlungen/Subventionen einfrieren. Sind ja schließlich in der EU.
Spätestens wenn es Urteile gibt die das Vorgehen als nicht EU konform einpegeln.
Ansonsten ist der Verein vollkommen nutzlos.
Zitat von: sorrynotsorry am 17 April 2025, 13:42:44
Er hätte ruhig noch ergänzen können, dass diese Kunden vom betreffenden Buchmacher auf 0,01€ limitiert, bzw. deren Konten geschlossen werden, da sie nur Verlierer als Kunden akzeptieren. Deshalb ist ja schon die ganze Werbung scheinheilig.
Es ist mitzuteilen, dass grundsätzlich Glücksspielanbieter berechtigt sind, im Rahmen der Privatautonomie Verträge mit Spielern frei zu gestalten, soweit nicht gegen glücksspielrechtliche Vorschriften verstoßen wird. Zur Gestaltung des Vertrages kann sich der jeweilige Anbieter bspw. sogenannter Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) bedienen, wonach bspw. beim Erreichen einer festgelegten Profithöhe Beschränkungen bei der Spielteilnahme erfolgen können.
Da der Anbieter auch Gewähr für einen wirtschaftlich dauerhaft tragfähigen Betrieb bieten muss, ist die Beschränkung der Spielteilnahme bei überdurchschnittlich erfolgreichen Spielern daher nicht zu beanstanden, sofern dies in den AGB oder sonst im zugrunde liegenden Spielvertrag geregelt ist.
😂😂😂
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 23 April 2025, 13:05:48
...
Ist dir das gerade spontan gekommen oder hat ein Anwalt das mal so verlautbaren lassen?
Das war eine Antwort der GGL zu diesem Thema mit der Limitierung und der Sperrung der Konten wenn man mal etwas gewonnen hat.
Sagt uns also: wir verlieren selbst oder der Anbieter sorgt dafür dass man verliert.
Ergo: Finger weg von dem Mist
Schöner Artikel alles sehr ausführlich.
https://www.investigate-europe.eu/de/posts/legal-illegal-ganz-egal
Mal echt ein top Artikel da gebe ich dir recht ... und zeigt was alles in unseren Ma Land schief läuft !!! Traurig traurig
Ja sehr interessant geschrieben.
Dass D inzwischen ein Land der Lobbyisten in vielen Bereichen ist sollte ein normal denkender Mensch mitbekommen. Dann gepaart mit fetten Steuereinnahmen für den klammen Geldbeutel führt genau zu solchen Zuständen. Zu einzelnen Abteilungen und Personen sage ich mal nix.
Ich finde es einfach nur furchtbar.
Der Kampf gegen Windmühlen lässt grüßen.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/keine-lizenz-fuer-unzuverlaessige-anbieter-online-casinobetreiber-scheitert-vor-gericht-243367.html
Zitat von: Galileo am 24 April 2025, 19:11:02
https://www.anwalt.de/rechtstipps/keine-lizenz-fuer-unzuverlaessige-anbieter-online-casinobetreiber-scheitert-vor-gericht-243367.html
Dann müssten 90 Prozent der OC mit deutscher Lizenz diese wieder entzogen werden... jemand der Urteile eines Deutschen Gerichts nicht nicht zahlt, aber hunderte Mio auf den deutschen Markt verdient kann doch nicht als zuverlässig gelten
Grundsätzlich richtig vor allen wenn es die gleichen Betreiber sind wie vorher was aber eher bei wenigen der Fall ist ...
Ein paar Sachen aus Balous Artikel decken sich echt mit meinen Unternehmungen gerade. Habe die GGL kontaktiert, will die Lizenz meines Ex-Anbieters in Gefahr bringen. Die haben mich jeden Monat bis 30 T einzahlen lassen, nur mit einem Kontoauszug, der das aber nicht gerechtfertigt hat. Es war in der Bantragungsphase, wenn ich das richtig verstehe, war das nicht erlaubt. Spreche noch mit meinem Anwalt und dann greife ich da an.
Ich nehme immer die Aufsichtsbehörde der GGL in Kopie, da ich echt den Eindruck habe, dass die ganz klar irgendwie ( komischerweise ) auf Seiten oder OC sind.
Ich habe der GGL rechtskräftige Urteile gegen deutsche Lizenznehmer übermittelt... die einzige Antwort die ich bekam ist wir nehmen das zur Kenntnis und geben zu laufenden Verwaltungsverfahren keine Auskunft..
Ja also der Deal mit den Anbietern bzgl der Schufa G Abfrage erfolgte wohl im November 2022... da war ich zum Glück schon draußen aber vorher war es ja dann gerade untersagt also grob Oktober 2020 via kovember 2022
Auxh da habe ich klagen laufen wegen Limit Verstoß und sieht auch ganz gut also probiere ruhig dein Glück 👍 aktuell wohl fast besser als vor Lizenz Zeitraum ...
Hatte das Gefühl meine Antwort war schon juristisch vorformuliert. Ja unglaublich, dass die Urteile nicht zahlen juckt die nicht. Aber habe zumindest die Antwort bekommen, Limitverstöße nach 07/2021 jucken sie... Und das war bei mir jeden Monat bis Erzeilung der Lizenz 🙈
Weiß jemand zufällig gerade, auf welchem Stand Bill55 ist ? Unfassbar dass dieses Ding noch steht, hoffe da kommen wenigstens Leute in den Knast dafür...
Muss mal wieder mehr meinen Anwalt kontaktieren, irgendwie brauch ich das Geld nicht dringend ( Dank Spielfreiheit 🤗 ), aber wollen tu ich es schon. Die Zinsen reichen mir so langsam 🙈, die liegen nämlich ungefähr bei der Beitragsbemessungsgrenze
Zitat von: Galileo am 24 April 2025, 19:11:02
https://www.anwalt.de/rechtstipps/keine-lizenz-fuer-unzuverlaessige-anbieter-online-casinobetreiber-scheitert-vor-gericht-243367.html
weiß man, welcher schuppen das ist?
@crazy999
Von wem hast du die Info das Limit Verstöße ab 07/2021 die ,,jucken ,, von der GGL? Weil du danach schreibst bist lizenz ... haben sie so spät die Lizenz bekommen weil viele hatten diese ja ab Oktober 2020... oder meiner allgemein ?
Zitat von: Hans1 am 24 April 2025, 20:23:07
Zitat von: Galileo am 24 April 2025, 19:11:02
https://www.anwalt.de/rechtstipps/keine-lizenz-fuer-unzuverlaessige-anbieter-online-casinobetreiber-scheitert-vor-gericht-243367.html
weiß man, welcher schuppen das ist?
Hab's leider nicht herausgefunden.
Wird nicht namentlich genannt.
GGL selber...
meine haben se erst 2022 bekommen.
Kann ich den Text hier reinkopieren ?
Zitat von: CRS 2024 am 24 April 2025, 20:28:19
@crazy999
Von wem hast du die Info das Limit Verstöße ab 07/2021 die ,,jucken ,, von der GGL? Weil du danach schreibst bist lizenz ... haben sie so spät die Lizenz bekommen weil viele hatten diese ja ab Oktober 2020... oder meiner allgemein ?
Weil der GlüStV2021 erst am 01.07.2021 in Kraft trat.
Alles davor zählte zu GlüStV2012 oder fällt unter die ,,Experimentierklausel".
ich haus einfach rein, jemand von euch liest das bestimmt besser:
Sehr geehrte/r Hinweisgebende/r,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 23.4.2025. Bitte übersenden Sie Belege zu Umständen der Spielteilnahme und nach Ihren Angaben nachgewiesene Limitverstöße ab Inkrafttreten der Regelung über das anbieterübergreifende Einsatzlimit gem. § 6c GlüStV 2021 am 1.7.2021.
Die gesetzliche Grundlage für das Vorgehen der Glücksspielaufsichtsbehörden bei Verstößen ergeben sich aus dem geltenden Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021). Angaben sind ohne prüfbare Belege nicht möglich. Bitte beachten Sie, dass Auskünfte zu nicht abgeschlossenen Feststellungen nicht erfolgen können. Bitte beachten Sie, dass Personendaten nicht verarbeitet werden können und bestätigen Sie am 22.4.2025 erbetene datenschutzrechtliche Einwilligung und teilen Sie die Personendaten zur Weiterbearbeitung mit.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder
Also ich berede das natürlich noch mit meinem Anwalt, aber die haben mein Limit jeden einzelenen Monat auf 30 T erhöht...
Die reden von Einsatz Limit dachte ab 01.07.2021 hab es nur ein Einzahlungs Limit oder ? Vorher war es ja eigentlich das Einsatz Limit und ging dann zum einzahlungs Limit ...
Ist ja an sich ein großer unterschied , wenn man nicht gleich jede Wege verloren hat ...
also meine Info ist so ... ich habe Limit Klagen ab Oktober 2020 bis ca Ende 2021 wo dann Schluss war bei mir ... die laufen jetzt aber mein PKF und Kanzlei sehen es positiv ... da dort auch keine Aussetzung droht
Gefordert wurden bei mir keinerlei Unterlagen und bei einem konnte ich größer 10.000 monatlich einzahlen ...
au ja lese ich auch erst jetzt gerade. Also ich hatte nach Einzahlung gefragt, denke ein Tippfehler von denen.
Ich glaube es ist gut, wenn viele die GGL immer wieder anschreiben. In der Hoffnung das sie irgendwann aufwachen, bzw. der Druck zu groß wird.
@CRS, welche Kanzleien übernehmen diese Klagen bezüglich des Einsatzlimit? Also gerade für diese Übergangszeit 2020/2021. Gerne auch per PM.
Danke.
Einsatzlimit Dr.Hartung übernimmt Fälle.
Man sollte die GGL immer und immer wieder mit Mails nerven, damit sich hier was tut und diese Abteilung man ans arbeiten kommt.
Das kann man durchaus machen, je nachdem, um was es geht. Doch was soll das bringen? Das Versagen der GGL muss in die Öffentlichkeit getragen werden. Nur wenn dort die Proteste immer lauter werden, besteht die Hoffnung, dass der öffentliche Druck die Behörde zum Umdenken bewegt. Unsere Mails verschwinden dort einfach im virtuellen Papierkorb.
Mails, von der Behörde, hatten zumindest bei mir keinen namentlich genannten Ansprechpartner.
eine Versicherung, für die ich mal gearbeitet habe , hatte als Ansprechpartner "Ihr Service Team" oder vergleichbares. Als Grund wurde genannt, dass man ein "Service Team" nicht als Zeugen benennen kann etc.
Zu Bill 55 gibt es keine neuen Informationen. Es gibt noch keinen Termin für die Verhandlung.
Das gleiche für die Verhandlung zu Sportwetten am EUGH vom BGH( noch immer kein Aktenzeichen)
Beide Verhandlungen mit großer Wahrscheinlichkeit erst 2026 laut meinem Anwalt. Mit sehr viel Glück eventuell bereits ein Hinweis in dem Casino Verfahren zu Bill 55. ( Generalanwalt am 20 Juni)
warten auf Juli 2025
Nach mehrfacher Verzögerung – wenig überraschend dem maltesischen Ursprungsgericht geschuldet – kam es am 9. April 2025 schließlich zur mündlichen Verhandlung in der Rechtssache C-440/23 vor dem Europäischen Gerichtshof. In Luxemburg bot sich damit allen Parteien die Gelegenheit, ihre Positionen nochmals mündlich darzulegen. Der Begriff ,,Parteien" ist im Kontext eines EuGH-Verfahrens allerdings großzügig auszulegen. Neben Kläger und Beklagter traten auch Vertreter der Bundesregierung, der Regierung Maltas, der belgischen Regierung sowie der Europäischen Kommission auf den Plan – eine illustre Runde also, in der nationale Interessen, wirtschaftspolitische Erwägungen und unionsrechtliche Grundsatzfragen aufeinandertrafen.
Wer dabei gehofft hatte, die Anhörung würde bereits den künftigen Kurs des Gerichtshofs erkennen lassen, wurde enttäuscht – doch allein die Konstellation der Beteiligten und die Schärfe mancher Wortbeiträge lassen erahnen, dass es um mehr geht als bloß um einen Einzelfall. Für den 10. Juli 2025 ist der Schlussantrag des Generalanwalts angekündigt – ein Meilenstein, der dem Verfahren C-440/23 voraussichtlich deutlich mehr Kontur verleihen wird. Der Generalanwalt ist eine Besonderheit des europäischen Justizsystems: Eine dem Gerichtshof beigeordnete Institution, deren Pendant im deutschen Recht nicht existiert. Seine Aufgabe besteht darin, dem EuGH eine unabhängige rechtliche Einschätzung zu geben und eine Entscheidungsempfehlung zu formulieren.
Diese Empfehlung – der sogenannte Schlussantrag – hat kein rechtlich bindendes Gewicht, wird aber in der Praxis in der Mehrzahl der Fälle vom Gericht übernommen. Wer also wissen will, in welche Richtung die Reise geht, sollte den 10. Juli im Kalender markieren. Die Chancen stehen gut, dass der Schlussantrag bereits eine Vorahnung über das künftige Urteil vermittelt.
Wann werden ausgesetzte Verfahren endlich fortgeführt?
Allerdings wird auch nach dem Antrag noch Geduld gefragt sein: Bis zur Verkündung der Entscheidung durch den EuGH dürften weitere Monate vergehen – womöglich sogar viele. Und selbst dann ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Denn bevor in den ausgesetzten Verfahren wieder Bewegung kommt, wird auch der Bundesgerichtshof eine erneute Bewertung vornehmen müssen.
Nicht auszuschließen ist allerdings ein ganz anderes Szenario: Der EuGH könnte zu dem Schluss kommen, dass das Verfahren C-440/23 – in seiner Herkunft, Konstruktion und Zielrichtung durchaus umstritten – sich gar nicht eignet, um über die grundsätzliche Vereinbarkeit des deutschen Casino-Verbots mit europäischem Recht zu urteilen. In diesem Fall bliebe es bei einer Einzelfallentscheidung, während eine Klärung der grundsätzlichen Rechtslage in einem anderen Verfahren nachgeholt werden müsste.
So oder so: Die juristische Reise ist noch lange nicht zu Ende. Wer sich auf einen baldigen Abschluss gefreut hat, wird sich in Geduld üben müssen.
Quelle Staudt Rechtsanwälte
Sollte der EugH das Verfahren als Einzelfall betrachten verliere ich langsam auch den glauben an ihn. Man hat die Möglichkeit, klare Kante zu zeigen und so Bewegung in zig tausende Verfahren zu bringen
Ich würde es sogar gut finden wenn der EUGH den Fall als Einzelfall nimmt bzw. nicht als Fall nimmt für eine europarechtliche Klärung. Immerhin handelt es sich bei dem Fall um ein Fake Verfahren.
Zitat von: positve am 25 April 2025, 12:41:20
Zitat von: Balou2024 am 25 April 2025, 10:24:09
Zu Bill 55 gibt es keine neuen Informationen. Es gibt noch keinen Termin für die Verhandlung.
Das gleiche für die Verhandlung zu Sportwetten am EUGH vom BGH( noch immer kein Aktenzeichen)
In dem Artikel von Staudt werden aber mit Links Aktenzeichen genannt..
Gerade weil es fake ist bedarf es einer klaren Klärung um mal auf den Tisch zu hauen
Zitat von: Testo040 am 25 April 2025, 12:50:35
Gerade weil es fake ist bedarf es einer klaren Klärung um mal auf den Tisch zu hauen
Staudt schreibt es selbst: Gründlichkeit geht hier vor Geschwindigkeit.
G-E-D-U-L-D
Wieviel Geduld noch? Solange, bis sich noch mehr in Luft auflösen und die Urteile zum tapezieren benutzt werden können? Eine Richtung wäre immens wichtig
Geduld bis sich das geklärt hat. Wer die Geduld hatte Jahrelang beim Anbieter einzuzahlen, der muss auch Geduld für eine ordentlich Aufklärung mitbringen.
Aufklärung nützt nichts wenn die Zeit bis dahin nur den Beklagten hilft
Wenn wir Pech haben wird der aktuelle Fall als Einzelfall behandelt, was bedeutet, dass ein neuer Fall her muss. Was das an Wartezeit mit sich bringt brauche ich dir nicht sagen..
Am 10. July wissen wir evtl. mehr..
Gerade ein Überschrift gelesen: Paukenschlag nach !!fast zehn Jahren!! im Dieselskandal!...
naja, der dieselskandal hat so ziemlich nichts mit unserem thema gemein. außerdem ist das thema weitaus komplexer und erfordert viel mehr technische ermittlungen gegen globale großkonzerne. das thema rückforderung illlegales glücksspiel, fehlende lizenz, rechtswidrigkeit von bill55 könnte man überspitzt gegsagt an einem nachmittag durch verhandeln und diesem jahrelangen hin- und hergemache endlich einen riegel vorschieben. jeder tag ohne richtungsweisendes urteil bedeutet ein schritt näher daran, dass man sich mit dem urteil am ende lediglich in klopapier eingedeckt hat...
Sehe ich genauso. Malta hat nun lange genug alle an der Nase herumgeführt! Dieses kriminelle Imperium muss jetzt mal die Grenzen aufgezeigt bekommen
Naja würde ich jetzt nicht so ganz sagen das der Dieselskandal nichts zutun hat. Vom Thema her nicht aber die Strategie ist genau der gleiche!
Wurde auch gestern so im Podcast mit Ganesright gestern gesagt...
Die Anbieter werden sicherlich spekulieren das man auch nach Jahren ein Vergleich eingeht. Deshalb spielt die Länge keine Rolle...
Nach einem verbraucherfreundlichen Urteil sehe ich keinen Grund einen vergleich einzugehen. Die Zeit haben sie die letzten Jahre gehabt. Vergleiche hätten sie anbieten müssen als die Rechtslage den Klägern noch nicht so bekannt war.
Die Anbieter führen das fort, was sie all die Jahre gemacht haben.
Knast oder Palast..
Hallo Leute,
der Dieselskandal ist noch lange nicht vorbei. Nur, hierliegt gegenwärtig das Urteil beim MDK, also in der Instanz des Medizinischen Dienstes... Wir können hier im Forum gerne über die Krankheit - Spielsucht teilen,
aber was macht eigentlich ein Hippochronda?
Ich wünsche weiterhin viel Kraft und Mut und Ausdauer
Andreas
Zitat von: andreasg am 25 April 2025, 15:24:40
Hallo Leute,
der Dieselskandal ist noch lange nicht vorbei. Nur, hierliegt gegenwärtig das Urteil beim MDK, also in der Instanz des Medizinischen Dienstes... Wir können hier im Forum gerne über die Krankheit - Spielsucht teilen,
aber was macht eigentlich ein Hippochronda?
Ich wünsche weiterhin viel Kraft und Mut und Ausdauer
Andreas
Moin Andreas! Leider geht der Sinn deines Posts an mir vorbei.. magst du es nochmal versuchen?
Ich denke mal bis 2030 wird bei positivem Urteil das Geld auf unseren Konten sein.
Im Casino Fall, so er nicht doch noch abgelehnt wird, dann sogar um einiges eher.
Eigentlich hätten die Kläger Anwälte das schon viel früher über den BGH an den EuGH bringen sollen.
Malta,Gibraltar, Zypern... die kleinen Länder machen mit den grossen was sie wollen.. unglaublich
Zitat von: Roy1234 am 25 April 2025, 15:50:45
Ich denke mal bis 2030 wird bei positivem Urteil das Geld auf unseren Konten sein.
Im Casino Fall, so er nicht doch noch abgelehnt wird, dann sogar um einiges eher.
Eigentlich hätten die Kläger Anwälte das schon viel früher über den BGH an den EuGH bringen sollen.
Ok, du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sie die ersten Klage so lange hinziehen werden???
So hinauszögern macht auch die Verfahren unnötig teurer. Vorher einigen sie sich mit den PKF.
İs auch in deren Sinne vorher Geld zu sehen, kriegen sowieso 38%.
Die werden alles tun, um Verfahren in die Länge zu ziehen um mögliche PKF weiter zu schwächen, damit diese nicht auf eine Klagewelle sofort drauf springen.
Heute Post erhalten eine Klage erwiederung.
Hier wird dieses Forum im Detail erwähnt, dass sich süchtige hier absprechen würden. ( unfassbar)
Habe von einer Kanzlei gestern ne Mail bekommen, dass die jetzt schon Verluste ab 1000 Euro annehmen und das sogar mit PKF
Zitat von: Testo040 am 25 April 2025, 17:14:20
Habe von einer Kanzlei gestern ne Mail bekommen, dass die jetzt schon Verluste ab 1000 Euro annehmen und das sogar mit PKF
interessant. wer sind kanzlei und pkf?
In dem verlinkten Text gibt es Verlinkungen zu OCs ... daher wurde der Link entfernt. Olli
,,Ob alte Urteile aufgehoben bzw. neu verhandelt werden und wie mit Fällen umgegangen wird, die mittels Vergleich beendet wurden, wird sich zeigen."
Was soll denn das bedeuten?
Alles andere als ein Verbraucherfreundliches Urteil seitens des EugH wäre ein Skandal ungeahnten Ausmaßes! Wenn es um die Dienstleistungsfreiheit geht, dürfte auch ein Dealer seine Drogen in einem anderen Land anbieten wenn es im eigenen erlaubt wäre
Zitat von: Hans1 am 25 April 2025, 17:33:36
Zitat von: Testo040 am 25 April 2025, 17:14:20
Habe von einer Kanzlei gestern ne Mail bekommen, dass die jetzt schon Verluste ab 1000 Euro annehmen und das sogar mit PKF
interessant. wer sind kanzlei und pkf?
AKH-H Kanzlei. Gilt aber nur für eine geringe Anzahl an Anbietern. Klingt so, als wenn die Kanzlei selbst das Kostenrisiko trägt, aber genaueres weiß ich nicht - es geht um Fälle zwischen 1.000-5.000€
Die Kanzlei darf gar nicht selbst das Kostenrisiko tragen. Haben die immer selbst gesagt andere RA das sie sowas nicht dürfen.
Zitat von: Testo040 am 29 April 2025, 14:21:30
Wenn es um die Dienstleistungsfreiheit geht, dürfte auch ein Dealer seine Drogen in einem anderen Land anbieten wenn es im eigenen erlaubt wäre
Das ist, im Gegensatz zu Onlineglücksspiel, allerdings nirgendwo erlaubt.
Davon abgesehen ist Glücksspiel eine Dienstleistung, Drogen hingegen sind eine physische Ware, welche zu Konsumzwecken nach Deutschland eingeführt werden müßte - was wiederum definitiv illegal ist, egal, woher sie kommen.
Hierbei wird sich aber nunmal explizit auf Diensteistungsfreiheit bezogen, und nicht auf Warenverkehr.
Ich gebe dir prinzipiell Recht, der Vergleich hinkt allerdings ziemlich.
Wie so viele Andere leider auch.
Neues Video von Staudt Law https://youtu.be/dyNWPJbxQbs?si=OfR8Gwhnp--BG7SE
Ich muss mir das ein zweites mal angucken. Das schiefe Board an der Wand lenkt voll ab. Ich glaube, ich schicke dem mal eine Wasserwaage
😂😂 stimmt. Definitiv kein Bruder von Monk.😂😂
Ach, immer diese Anfänger ... :)
Die Kamera stand schief .... :)
Wieso geht mir bloß der Name Loriot permanent durch den Kopf?
💡💡💡
https://www.youtube.com/watch?v=KYaToR9XlXk
😁😁
Auf verschiedenen Seiten steht das der Jahreszahlen Anbieter vor einem möglichen Verkauf steht. Der wird mit 10 Mrd. € bewertet. Die können sich das leisten die Verfahren in die Länge zu ziehen. Da machen die Anzahl der Verfahren schon eine ganz wichtige Rolle.
Hallo, was genau meinst du damit?
Edit Olli: Defektes Zitat entfernt, da überflüssig ...
- Die können sich das leisten die Verfahren in die Länge zu ziehen.
- Da machen die Anzahl der Verfahren schon eine ganz wichtige Rolle.
:o
Seit 1-2 Jahren gibt es in Großbritannien auch ein Spielerschutz-System. Spieler müssen jetzt nachweisen, dass Sie finanziell in der Lage sind, ihr Einsätze zu tätigen.
Ähnlich wie OASIS bei uns.
Viele Wetter flüchten zu den illegalen Anbietern und die legalen Anbieter haben massive Rückgänge beim Umsatz.
Im letzten Jahr ein Rückgang von knapp 20% zum Vorjahr.
Im ersten Quartal 2025 war es ein Rückgang von knapp 10%.
Vllt hat Frau Coates Angst um ihr dreistelliges Millionengehalt und möchte das sinkende Schiff verlassen 😂
Das Oasis system ist auch irgendwie... Du kannst hier praktisch No Limit im Casino zocken oder bei Wettbüros, bei denen man keine Kundenkarte braucht, ebenfalls. Da fragt keiner, woher das Geld stammt, ob man sich das überhaupt leisten kann usw. Da viele kriminell sind um ihren Spielbetrieb nachzugehen, wäre der Ansatzpunkt vielleicht gar nicht so verkehrt, wobei dann wohl einige Steuern wegfallen werden
https://www.derstandard.de/story/3000000268291/illegales-online-casino-will-spielverluste-nicht-zurueckzahlen-jetzt-klagt-eine-frau-die-zustaendige-bank
Urteile werden ja zum größten Teil nicht bezahlt aufgrund von Bill 55.
Jemand Erfahrung wie es mit Vergleichen ausschaut?
Zitat von: Balou2024 am 09 Mai 2025, 10:11:53
Urteile werden ja zum größten Teil nicht bezahlt aufgrund von Bill 55.
Jemand Erfahrung wie es mit Vergleichen ausschaut?
Aktuell wüsste ich von keinem OC das Vergleiche anbietet. Die berufen sich ja weiterhin auf die Bill55
https://www.profil.at/cm/gerichtsurteil-mit-sprengkraft-kein-konsumentenschutz-bei-spielsucht-schweiz-wird-zum-eldorado/403038791
In der Schweiz kann man sein Geld nur einklagen, wenn man nicht spielsüchtig ist 🧐🤦♂️
gerichtliche Vergleiche gibts wohl weniger.
die außergerichtlichen Vergleiche, gibts zwar eine kurze Zahlfrist, aber auch die wird mitunter ziemlich nach hinten gezogen.
befürchte, wenn man einen außergerichtlichen Vergleich unterschreibt, der dann doch nicht bezahlt wird, dann müsste man möglicherweise
den ganzen Quatsch mit Klageeinreichen, Klagezustellung, von vorne anfangen, da mit einem außergerichtlichen Vergleich nicht vollstreckt werden kann.
ob die auch Anwaltsvergleiche machen, dann sähe die Sache wohl anders aus.
https://www.advofin.at/advofinews/die-advofinews-episode-2-vollstreckung-von-urteilen-im-online-gluecksspielbereich/
Das Video kommt mindestens 1 Jahr zu spät. Das weiss doch jeder, was darin gesagt wird
Edit: Vollzitat entfernt
ich weiß echt nicht, was die sich dabei gedacht haben. musste beim Schauen erstmal checken, ob das ein altes Video von 2023 / 2024 war
Edit: Vollzitat entfernt
Und dann noch nichtmal irgendwas handfestes... kein Wort zu C440/23 oder sonst was
Edit: Vollzitat entfernt
https://www.fernsehserien.de/galileo/folgen/7894-der-sportwetten-sheriff-1801553
Am Donnerstag auf Galileo kommt Thomas Melchior!!!
Zitat
Und dann noch nichtmal irgendwas handfestes... kein Wort zu C440/23 oder sonst was
😂😂 Ist zwar alles bekannt, aber schon gemerkt dass er von Österreich spricht?
Edit: quote korrigiert
Trotzdem finde ich es von Bedeutung.. Deutschland und Österreich ziehen in dieser Angelegenheit ja am gleichen Strang
Edit: Vollzitat entfernt
Höchstwichtige Info! Unbedingt lesen! https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6663.0.html
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/online-gluecksspiel-kein-schutz-fuer-spielsuechtige-100.amp
"Viele fordern von der EU-Kommission deshalb, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta einzuleiten. Doch seit zwei Jahren unternimmt die EU praktisch nichts. Auf unsere Nachfrage heißt es lapidar, man sei in "konstruktiven Gesprächen"
Mit Kriegstreibern ist man auch schon seit einigen Jahren in Gesprächen...solche Gespräche bringen nur nichts.
Das ist echt ein schlechter Witz!!!!
Nix neues da es jeder, wirklich jeder weiß. Nix neues dass auch in D diese Konstrukte von der Politik bzw den Behörden hofiert werden.
Und demnächst zwei Jahre Billi 55 und keinen juckt es wirklich. Da darf zumindest leise das böse K Wort im Hinterkopf haben.
Bill55 ist am 16.06.23 in Kraft getreten. Es sind 2 Jahre vergangen.!!!..das Ding sollte "in Rekordzeit" abgeschafft werden.
Und es ist NICHTS PASSIERT....
Und auch beim C440/23 wurde gesagt "man müsse da ganz ganz doll vorsichtig sein und das ganz genau prüfen wenns um Billy55 gehen sollte"...
Daphne Caruana Galizia muss damals einer riesen Sache auf der Spur gewesen sein, bevor sie von der (Casino) Malta Mafia per Autobombe getötet wurde. Und der Fun Fact hierzu ist...der mutmaßliche Auftraggeber, u.a. Casino Betreiber, ist bis heute NICHT verurteilt worden und die Ermittlungen laufen demnach immer noch seit 8 Jahren.
Naja...Wuuuuuuusaaaa
Der EUGH hätte sich in diesem Verfahren auch am Rande mal zu Bill 55 äußern können.
Aber da wird auch nichts kommen. Das eigentliche Bill 55 Verfahren kommt auch nicht in die Gänge. Das Sportwetten Verfahren hat bis heute noch kein Aktenzeichen beim EuGH.
Zitat von: Balou2024 am 13 Mai 2025, 21:13:01
Der EUGH hätte sich in diesem Verfahren auch am Rande mal zu Bill 55 äußern können.
Aber da wird auch nichts kommen. Das eigentliche Bill 55 Verfahren kommt auch nicht in die Gänge. Das Sportwetten Verfahren hat bis heute noch kein Aktenzeichen beim EuGH.
Wie kommst du immer drauf das, dass Sportwettenverfahren kein AZ hat???
Laut Staudt Update bei YouTube hat es C-530/24?!?!
Super, nachdem die Antw. aus Nov noch so mega von mein OLG war und das sie es nicht aussetzen wollen, wurde mein Verfahren an einen anderen Senat weitergegeben zum Jahreswechsel und dieser hat viel neues bekommen worin sie sich einlesen müssen und nach letzter Auskunft, ist mein Verfahren gefühlt noch weit weg. Also seit dem Urteil am LG jetzt auch schon fast wieder ein Jahr vergangen.
Gut, die Zinsen sind super und würde auch ich bekommen, trotz PKF, aber unser Staat ist echt über dem Limit - er ist quasi irgendwo Handlungsunfähig!
Bei der GGL ist Bill 55 noch immer nicht angekommen :)
Um eine Prüfung des Sachverhaltes zu ermöglichen, bitten wir um Übersendung des Ihnen vorliegenden rechtskräftigen Urteils/Vollstreckungstitels nebst Rechtskraftvermerk (nicht im Original), aus welchem Tatbestand und Gründe hervorgehen. Des Weiteren übermitteln Sie Ihre daraufhin erfolgten Zahlungsaufforderungen (sowie ggf. der Rückmeldungen des Veranstalters) und Nachweise über die bereits gescheiterten Vollstreckungsversuche.
Des Weiteren bitten wir Sie um Bestätigung der Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten.
Bitte beachten Sie, dass wir zu laufenden Verwaltungsverfahren als auch zu Maßnahmen der Glückspielaufsicht keine Auskunft erteilen können.
Genau das gleiche hab ich auch schon durch mit der GGL... seit 4-5 Monaten schon
Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass ein längeres Verfahren aufgrund Mutterschutz nicht gefördert werden konnte. Das Verfahren hat eine Richterin übernommen, die nach paar Monaten ebenfalls in den Mutterschutz ging. Im November soll die erste Verhandlung mit der urursprünglichen Richterin sein.
Ein Fall vom Kumpel, da wurde der Termin dreimal kurzfristig verschoben. Einmal, weil erst eine Woche davor gesehen wurde, dass ein Richter einen anderen Termin in der anderen Kammer hatte. Ist erst später aufgefallen. In einer anderen Sache, war beispielsweise im Mai der Termin, im Februar wurde der Termin im Mai wegen einer langfristigen Erkrankung des Richters aber bereits aufgehoben.
Heute ist auch wieder ein Artikel, lto, dass in Bremen die Gerichte überlastet sind.
Eher bundesweit, aber hat wohl meiner Meinung nach sehr viel mit Teilzeit Gedöns und Worklife Balance zu tun.
Es muss eben gewartet werden.
Aber... Mir wurde -natürlich zu Unrecht-eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorgeworfen. Das zuständige Gericht musste das von Amts wegen wegen Verjährung einstellen , da es in 6 Monaten nicht in der Lage war, eine Akte anzulegen, um die Verjährung zu hemmen.
Will nicht wissen, wie groß das Chaos bei den Gerichten tatsächlich ist, wenn noch nicht mal die geldbringenden Bußgeld-Massen-Verfahren abgearbeitet werden können.
Wir müssen uns gedulden , ich glaube an einen positiven Ausgang.
Zitat von: Polynx am 29 Mai 2025, 01:03:52
Wir müssen uns gedulden , ich glaube an einen positiven Ausgang.
👍 Zumindest Deine erste Aussage stimmt, das zweite ist offen. Denke 2027/28 ist das ganze geklärt und zumindest einige werden bei positivem Ausgang glücklich gemacht.
Ich verstehe es nicht ... permanent lösche ich Betreibernamen. Fällt das nicht auf? Wieso sehe ich dann im Beitrag vor mir von einem langjährigen User doch wieder einen Verstoß gegen das Verbot hier Beitreibernamen hinein zu setzen?
Sollen die noch aktiven User sich nun schnell "ummelden"?`Ich verstehe es nicht ...
Den Beitrag habe ich übrigens gelöscht ...
Weiss jemand, was bei dem Anbieter mit den Jahreszahlen los ist ?
Ich weiss aus verlässlicher Quelle, dass die alle Guthaben ausgezahlt haben 😅
also von alleine. Und die Homepage offline ist
Jahreszahl bereitet einem Abgang vor.
Hillside (Sports) ENC zu Hillside (Europe) ENC
Jeder dürfte wissen wieso die das machen.
Hast du eine Quelle dazu?
Quelle Website der Jahreszahl. Scheint aktuell aber nicht erreichbar zu sein.
Später mal in die AGBs schauen.
Findet man sich bei Google
Hillside (Europe) ENC ist ein offiziell lizenzierter Sportwetten- und virtueller Slotmaschinenanbieter unter Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde
Bei der GGL ist zumindest noch die alte Gesellschaft eingetragen. Können die sich so einfach den Klagen entziehen?
wie wirkt sich das auf rechtskräftige Urteile aus ? Wird dann die Folgegesellschaft belangt ?
Dürfen die Ihre Lizenz behalten ?
Auf der GGL-Homepage ist jetzt auch die Europa-Gesellschaft (wohl seit gestern) aufgeführt. Die betrifft Automatenspiele. Sie dürfen also wieder Casino anbieten...
Den Sportwetten-Bereich betrifft das wohl doch nicht.
So viel ich weiß muss die alte Gesellschaft nur eine gewisse Zeit noch mithaften.
Habe eine Anfrage an meinem Anwalt geschickt zur Prüfung. Ich hoffe ich bekomme am Freitag eine Antwort.
Auch Sportwetten:)
Ja sieht so aus
Die GGL besteht anscheinend nur aus Flachpfeifen, die dieses Vorgehen aktiv unterstützen.
Und Lizenzen verteilen die auch, wie Sie lustig sind. Gerade mal geschaut, Hill Europe gibts schon seit Mitte 2023, läuft also
schon zwei Jahre. Und nächste Woche ist sports dann pleite.
Zitat von: crazy999 am 29 Mai 2025, 14:52:10
wie wirkt sich das auf rechtskräftige Urteile aus ? Wird dann die Folgegesellschaft belangt ?
Dürfen die Ihre Lizenz behalten ?
Ja, so einfach können Sie sich nicht entziehen. Scheint aber wohl Teil der Verkaufsvorbereitung sein.
Herr Michaelsen über linkedin berichtet über dieses Thema.
Ich kann jetzt hier nicht den ganzen Text kopieren weil der Anbieter sehr oft genannt wird. Ich hab in der Überschrift Anbieter gegen Jahreszahl getauscht
Vielleicht schaut ihr mal selbst auf seinem Profil vorbei.
Überschrift :
SPORTWETTEN IN DEUTSCHLAND BEI ( Jshreszahl) NACH WECHSEL DES VERANSTALTERS OFFENBAR DERZEIT NICHT VON ERLAUBNIS GEDECKT
Ja habe ich auch schon gesehen. Der Clou ist folgender: jeder Account muss die Übernahme des Accounts zur Europ-Gesellschaft per Klick bestätigen. Aber natürlich bekommen die gebannten Klageaccounts diesen Link nicht(nehme ich mal an).Somit ist eine Vertragsübernahme schwierig zu erklären. Wiegesagt es wird vermutlich nicht lange dauern bis die andere Gruppe abgewickelt wird. Mittlerweile bin ich echt froh, den Fall mit Prozessfinanzierer gemacht zu haben. Ich hatte ja noch etwas Hoffnung zumindest ein Teil zurückzubekommen, aber bei so Stümperbehörden hier in DE is Hopfen und Malz verloren mit dem heutigen Tag. Zeit sich voll auf die Spielfreiheit zu konzentrieren.
Zitat von: Eddy am 29 Mai 2025, 17:59:11
Ja habe ich auch schon gesehen. Der Clou ist folgender: jeder Account muss die Übernahme des Accounts zur Europ-Gesellschaft per Klick bestätigen. Aber natürlich bekommen die gebannten Klageaccounts diesen Link nicht(nehme ich mal an).Somit ist eine Vertragsübernehme schwierig zu erklären. Wiegesagt es wird nicht lange dauern bis die andere Gruppe abgewickelt wird.
Auch wenn sie abgewickelt wird, ist die Folgegesellschaft haftbar. Man kann sich nicht einfach die Assets rausziehen und die Forderungen von Gläubigern liegen lassen. So einfach ist es dann doch nicht :)
Es gibt mal wieder ein Gutachten von einem Professor und der hat wohl in einem Verfahren von michaelsen dem Gericht in seinem Gutachten mitgeteilt, dass Mutterkonzerne nicht haften.
Nur zur Info. Steht auch genauso in seinem Kommentar.
Aber kopiert aus seinem Beitrag:
Ich bin Prozessbevollmächtigter in dem (ausgesetzten) Berufungsverfahren OLG Bamberg 10 U 5/25. In der ersten Instanz hatte das Landgericht Aschaffenburg (Urteil vom 11.12.2024 -- 31 O 511/20) ein Gutachten von Prof. Dr. Peter Kindler (LMU, Institut für Internationales Recht) angefordert, welches eine Nachhaftung nach maltesischem Gesellschaftsrecht verneint.
Trotzdem keine Panik. Haben das gleiche gemacht vor paar Jahren mit dem Switch von Gibraltar nach Malta und trotzdem war/ist die Entity aus Gibraltar haftbar und nicht vom Erdboden verschluckt worden :)
Die Politik europaweit deckt diese Konstrukte.
Mehr muss man nicht schreiben.
Wenn man sich Fälle außerhalb dieser Szene ansieht wundert mich nichts mehr. Früher wurde über die Ukraine, Rumänien und Co. hergezogen. Heutzutage werden Prozesse wegen Bluthochdruck, verschwundener Laptops oder gelöschten SMS nicht stattfinden.
Wie können die da neue Lizenzen bekommen? Es ist doch zweifelsfrei der gleiche Anbieter. Hier spielt doch die GGL mit oder?
Auf der Seite steht ganz klar Europe und auf der Whitelist hat die noch keine Lizenz? Wird wahrscheinlich morgen aktualisiert.
Ist echt eine Frechheit.
Hier gab es doch mal den Hinweis mit dem Bestreiten der ordnungsgemäßen Bevollmächtigung. Die Glücksspiel Anwälte sind noch viel zu nett, die das nicht machen. Sogar Anwälte, die deutsche Firmen vertreten, kriegen nicht auf Knopfdruck eine Vollmacht vom Vorstand. Im Internet liest man, dass der Prozess dann schon gewonnen ist, aber jeder der mag.
Und was hat das Auswirkungen für laufende Verfahren? Also wenn die Verfahren beim OLG oder BGH noch liegen mit der alten Gesellschaft hillside ?
Feedback Michaelsen neuer Post:
Jahreszahl scheinen als führender Operator davon auszugehen, dass die Bill 55 nicht mehr lange Bestand haben wird, was aus Spielersicht positiv wäre. Oder sie wollen sich doppelt absichern: Erstens keine Vollstreckung deutscher Gerichtsurteile im Sitzland und zweitens wenig Eigenkapital in der ehemaligen Veranstalter-Entität im Sinne einer moribunden Aschenputtel-Gesellschaft (,,cinderella company").
Wer hier ein Jahreszahlen Konto hat, geklagt hat und eine Nachricht bekommt bzgl. neue AGBs zu akzeptieren, der sollte das unbedingt tun. So kann man die Verbindung verbindlich nachweisen.
Die wirst du aber nicht bekommen, das ist ja das Problem
Habe gestern die mal die GGl deswegen angeschrieben. Aber erwarten tue ich bei dem Verein eh nichts.
die Jahreszahl, hat doch selbst in Russland eine eigenständige Gesellschaft und soweit ich weiß, gibts hier auch ein paar GmbHs mit gleichem Namen, die natürlich nichts miteinander zu tun haben. 70 Tochterfirmen hatten / haben die doch. Das Konstrukt ist doch von Anfang an seltsam gewesen. vielleicht müssen sie als Sponsor eines großen Turniers bestimmte Auflagen erfüllen oder vielleicht hat das Sponsoring dazu geführt, daß erwartet wird, daß noch mehr Kohle völlig legal gescheffelt wird.
Auf jeden Fall war ich gestern überrascht, als ich nachts am Fernseher hing. Um 1:00 Uhr auf bestimmten Sendern, eine Casino-Werbung direkt nach der anderen. Wundert mich auch, dass zwei Markennamen bereits neue Gesellschafter haben und die vorherigen ja liqudiert worden sind. Der Markenname bleibt natürlich erhalten, hust
Zitat von: Eddy am 30 Mai 2025, 07:42:12
Die wirst du aber nicht bekommen, das ist ja das Problem
Habe gestern die mal die GGl deswegen angeschrieben. Aber erwarten tue ich bei dem Verein eh nichts.
Wenn Du noch einen aktiven Account hast, müsstest Du eine Benachrichtigung auf der Seite nach dem einloggen kriegen, dann hast du es ;)
@noctua, Ja wenn. Die Klageaccounts sperren die, du kommst dann gar nicht mehr erst in das Konto.
ZitatWenn Du noch einen aktiven Account hast, müsstest Du eine Benachrichtigung auf der Seite nach dem einloggen kriegen, dann hast du es ;)
... da warten auch sicherlich noch ein paar Boni auf Dich. ... "kostenlos" ...
Wir sind in einem Suchtforum! Und da rätst Du den Leuten hier sich auf für sie schädlichen Seiten anzumelden?
Nach mir die Sintflut.
Zitat von: Eddy am 30 Mai 2025, 09:36:03
@noctua, Ja wenn. Die Klageaccounts sperren die, du kommst dann gar nicht mehr erst in das Konto.
Ich kann mich nach wie vor einloggen und soll nun neue AGBs akzeptieren, mit einem ausdrücklichen Hinweis das alles so bleibt wie zuvor. Wie solch ein Vorgehen möglich ist , ohne das die Haftung von einer Gesellschaft in die nächste übergehen soll, wird für mich IMMER ein Rätsel bleiben. Das ist einfach der GGL ins Gesicht gespuckt!
@hitdajack, bist du bei oasis gesperrt? Hast du geklagt?
Zitat von: Eddy am 30 Mai 2025, 17:30:38
@hitdajack, bist du bei oasis gesperrt? Hast du geklagt?
Nein nicht gesperrt.
Ja und Fall liegt bei BGH. Hab schon 2023 vor LG und 24 vor OLG gewonnen.
Okay dann könnte es an Oasis liegen
ZitatIch kann mich nach wie vor einloggen und soll nun neue AGBs akzeptieren, mit einem ausdrücklichen Hinweis das alles so bleibt wie zuvor.
How nice :(
oder auch 'superkalifragilistikexpialigetisch'!
Also wieder zocken ... oder die Möglichkeit haben ... trotz schon abgezockt worden zu sein, geklagt zu haben incl heiß auf Zinsen wg langer 'Bearbeitung' zu sein und Wehen und Klagen??!
Und nun gewinnen, geheim, versteht sich, und dann ist alles fein?
Kann mich jemand aufklären? Da muss ich was falsch verstanden haben ... Das meine ich ernst.
Mich wundert die wenig selbstschätzende Handlungsweise, die Anderen ja sogar noch suggerieren kann: Was Du kannst, das kann ich schon längst!
Dabei hatte ich heute schon einen warnenden Beitrag verfasst. Was steckt nun hinter der Info, sich auf den Seiten angemeldet zu haben? Größenwahn?
Selbstwertanhebung? Oder doch Selbstgeißelung?
SOLLTE überhaupt eine Anmeldung und ein Akzeptieren der AGB von Nöten sein, dann lasst das gefälligst von einer Vertrauensperson machen!
Zitat von: Rubbel am 30 Mai 2025, 18:14:19
ZitatIch kann mich nach wie vor einloggen und soll nun neue AGBs akzeptieren, mit einem ausdrücklichen Hinweis das alles so bleibt wie zuvor.
How nice :(
oder auch 'superkalifragilistikexpialigetisch'!
Also wieder zocken ... oder die Möglichkeit haben ... trotz schon abgezockt worden zu sein, geklagt zu haben incl heiß auf Zinsen wg langer 'Bearbeitung' zu sein und Wehen und Klagen??!
Und nun gewinnen, geheim, versteht sich, und dann ist alles fein?
Kann mich jemand aufklären? Da muss ich was falsch verstanden haben ... Das meine ich ernst.
Was willst du? Ich hab getestet ob ich mich einloggen kann und ob besagtes Fenster erscheint. Spar dir deine haltlosen Unterstellungen!
Das ist sicher keine Selbstgeißelung, sondern einfach nur rücksichtslos.
Jeder hier weiß, daß sowas hier nicht gern gesehen wird (schlimm genug, daß man das überhaupt erst sagen muß), und trotzdem machen sie munter weiter.
Ja, das sind die wahren Ritter der Gerechtigkeit...
ZitatWas willst du? Ich hab getestet ob ich mich einloggen kann und ob besagtes Fenster erscheint. Spar dir deine haltlosen Unterstellungen!
Was ich will? - Dass Ihr so'n Mist nicht macht! Dass Ihr Euch nicht wieder einfangen lasst. Dass Ihr Euch nix kaputt macht!! Vor allem nicht die Spielfreiheit.
Was bringt Euch so eine 'Kontrolle'? --- die grundweg bösen Anbieter! Mich Arme/n hören sie nicht auf, ausnehmen zu wollen?! Hier ist der Beweis???!!!
Den Rest schreibt schon TAL...
Kann ich ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen warum hier getestet wird.
Aber skrupellos sind diese Typen schon wenn nicht mal Klagen reichen um gesperrt zu werden. Selbst die auf der weit entfernten Metropole sperren schon beim ersten Anwaltsbrief.
Ich kann Rubbel verstehen....
Ich denke hier oft auch, da geiern welche nach der Rückerstattung der Verluste....
Reden aber weiter vom Zocken.
Wenn ihr nicht spielfrei seid, zerstört euch das nur noch mehr.
Ich hoffe für jeden, der spielfrei ist, dass er sein Geld ( oder einen Teil ) wieder kriegt.
Klar kann sein, du wolltest dich nur einloggen.
Probier das trotzdem nicht mehr.
Das ist der erste Schritt, um wieder ne Wette abzugeben
Gut geschrieben Crazy!!
Die einzigen Berührungspunkte mit den Konstrukten sollten vor Gericht stattfinden.
Alles andere ist Harakiri...
Wir hier nennen das "ein Hintertürchen offen lassen"
Das geklagte Geld muss ja wieder raus...
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es richtig ist, diesen 'Tipp' hier so stehen zu lassen oder vllt zu löschen? Im Sinne der 'Ansteckungsgefahr'?
Vielleicht stattdessen eine 'fette' öffentliche Nachricht zu verfassen, dass 'triggernde' Texte gelöscht werden?
- ich halte dies hier für stark triggernd, verharmlost es doch, sich mal wieder mit OCs zu befassen, wieder Kontakte zu knüpfen ... - ('rein informativ)
Diejenigen, die Geld zurück bekommen, und weiter spielen, können sich auf sie doppelte Portion Leid einstellen.
Depression, Schmerz, schlimmer....
Egal wie hoch der Cashback ist.
Also hoffe ich für jeden, der nicht spielfrei ist, dass er kein cashback bekommt
🙏🙏🙏
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6663.msg67763.html#msg67763
Also nein ich wollte nur schauen ob ich gesperrt bin, dass das riskant ist ja gebe ich euch recht! Ich wollte auch niemand dazu verleiten. Warum man mir nun unterstellt ich würde bei einem Klageerfolg das Geld verspielen wollen bzw. dafür einsetzen erschließt sich mir nicht. Genauso wenig diese Dramaturgie in manchen Posts.
Keiner unterstellt dir, daß du das 'willst'. Im Gegenteil - ich glaube dir, daß du fest entschlossen bist, es nicht zu tun.
Aber wir sind nunmal süchtig, und solche Dinge bergen immer ein 'Risiko', welches man so gering wie möglich halten sollte.
So Hillside Sp ist auch dann bei der GGL verschwunden. Die jonglieren wohl mit Lizenzen um sich. Unglaublich dieser Laden
Werden nicht die letzten sein. Aber vielleicht ein Hinweis dass sie nicht unbedingt an einen positiven Ausgang glauben. Aber diesen Firmen wird ja auch Tür und Tor geöffnet wenn man sich die Zeitstrecke ansieht die alles dauert.
Und irgendwie tauchen sie dann im neuen Kostüm auf und der Staat und die Rechtsprechung (muss) sagt Happy Welcome.
In meinem nächsten Leben stelle ich mich auch auf die andere Seite.😂
Also rechtlich mag, dass ja alles soweit in Ordnung sein aber da muss doch spätestens der Vorsitzende der GGL mal aufwachen. Die spielen mit dem Staat umher.
Offensichtlicher geht es doch wohl kaum mehr. Das aus Sport Europe wird...Echt lächerlich
Wenn der eine Bananenstaat sich über den anderen aufregt ;D
Also bin auxh skeptisch bzgl des wechseln aber ggf. wollen die auch einen Abschluss erzielen und bzgl eines möglichen Verkaufs dann ( was ja in den Medien zu entnehmen ist ) das dann auch trennen .... Aber klar es wird ihnen einfach gemacht auch eine mögliche Abwicklung des alten Betreibers bzw Vermögen zu entziehen ... leider
Aber die neue Gesellschaft gibts glaube schon ne Weile , in anderen Ländern ist diese schon Betreiber also nicht nur für Deutschland
Neues Video von Staudt Rechtsanwälte
https://youtu.be/00T9nHXC4o0?si=7WQn19c08SYb9nMo
Danke dir, Staudt sagt auch das jetzt für kein mehr ein Vergleich Sinn macht und der Anbieter sagt selber das sie zahlen werden
Ja, Anbietername entfernt.
Andere versuchen sich mit einer Liquidation zu retten
Und das macht Anbietername entfernt auch nur, weil sie hier so viele physische Wettbüros und Angestellte haben.
ja ??? ::)
- ich kann berichten, dass allein in meinem weiteren Wohngebiet Anbietername entfernt dicht macht.
ABER: Ihr seid die Wirtschaftsweisen ... allein durch viel Übung hier im Forum schon.
So weise kann keiner von Euch sein, wenn ich heute Morgen drei Mal Anbieternamen entfernen musste. Das bei Leuten, die doch nu schon ziemlich lange dabei sind und ganz genau wissen, dass ich die hier nicht lesen möchte.
wenn man sieht, wie viele "Angst" haben oder hatten unzulässige Kreditbearbeitungsgebühren zurückzufordern, usw., bezweifle ich, daß da großartig viele auch bei Klarheit klagen werden und
daher die Anbieter in die Insolvenz gehen. die können zig Millionen Sponsoren zahlen. FC Bayern wird wohl auch nicht billlg sein.
vorallem die Aufmachung der Werbung der Glücksspielanwälte, spielt irgendwie in einer Liga, die den Laien meiner Meinung nach eher sagt die Finger von lassen.
Ach, ich hab mir von den Verantwortlichen von meinen Casinos dossiers erstellt. Wenn bis Ende Jahr nichts passiert, besuche ich die persönlich.
Sorry wegen den Anbieternamen. Habs ohne Nachzudenken meinem Vorredner nachgemacht ;D
Gestern mit meinem Anwalt telefoniert, da noch Fragen auf die Klage Erwiderung der Gegenseite offen waren.
Er teilte mir mit, dass in einem Verfahren am Donnerstag und Freitag gegen die Jahreszahl das erste Mal ein Vergleich am LG stattgefunden hat.
Mal abwarten ob die ihre Strategie vielleicht nun ändern.
Interessant, dass es überhaupt noch zu Gerichtsterminen kommt: Bei mir wurde direkt nach Klage ausgesetzt.
Wird mal Zeit, dass der Eugh in die Puschen kommt. Dann gibts wenigstens Gewissheit.
Das liegt immer am Richter.
Bei mir wurde am gleichen LG nur an einer anderen Kammer einmal verhandelt und dann am OLG ausgesetzt und einmal direkt am LG ausgesetzt.
Zitat von: DestructionDaddy am 07 Juni 2025, 17:15:25
Ach, ich hab mir von den Verantwortlichen von meinen Casinos dossiers erstellt. Wenn bis Ende Jahr nichts passiert, besuche ich die persönlich.
Dünnes Eis.
Ach und in meinen 3 Verfahren am gleichen LG wollte die Gegenseite auch wieder aussetzen unf es wurde aufgrund der Prozessförderung zum Glück auch abgelehnt.
In der Regel setzen die sich erst immer am OLG aus.
Bei mir wurde nun auch ein Versäumnisurteil gegen die Jahreszahlen beantragt. Von der Gegenseite kam irgendwann nichts mehr. Die haben letztlich jede Frist verstreichen lassen.
Nach meiner persönlichen Meinung ist es eigentlich ,,relativ egal" ob vor dem OLG verhandelt wird oder ausgesetzt wird. Die Dauer des Verfahrens geht ja trotzdem in die Länge. Denke das die dann irgendwann doch zahlen werden.
Denke das die LG-Richter hoffen, dass sie es von alleine machen. Einerseits, weil es ja dann klar wird.
Aufgrund der hohen Gerichtskosten würden sie auch eine ganze Menge insgesamt wieder vom Staat zurückbekommen..
Zahlen müssen sie eh. Die Frage ist nur wann
Bobby jetzt weißt Du warum die Zahlen nicht mehr auftauchen. Die werden das abwickeln, wie auch immer. Und die Nachfolger scheffeln weiter Kohle.
Bei dem Kahn Verein bin ich gespannt. Ob die bei den Aussagen die kommende Lawine überstehen?
Und Punkt 1 EW, schöner Erfolg. Leider hat er nicht mal etwas zum Problem Gibraltar gesagt.
Wird auf einen Vergleich, so das EuGH und recht gibt, hinauslaufen. Vollstreckung ohne Vertrag mit GB ist kaum möglich. Aber bei 2 Millionen hat der Mandant vielleicht die Kohle um das auf eigene Faust auszutesten.
Der Kahn Verein ist überhaupt der sicherste ,,Gegner". Meinst du der CEO hat sich vorher nicht schlau gemacht auf was er sich einlässt?
Die sind vor paar Tagen erst Sponsor der 3. Liga geworden. Damit bei allen Profi-Ligen!
Erweitern Ihren Einfluss in Österreich. Dieses Jahr werden Lizenzen ausgegeben.
Bei mir geht's gegen Hillside Sports LP aus Gibraltar...
Nach mehreren erfolglosen Zustell-Versuchen wurde ein Versäumnisurteil gesprochen.
Dieses kann nun ebenfalls nicht zugestellt werden.
Ich finde die oben genannte Gesellschaft online auch nicht mehr.
Eventuell wurde sie vor kurzem aufgelöst.
Ich finde mittlerweile nur noch die Hillside Sports GP bzw. Hillside international Sports LP...
Ende letzten Jahres hat eine andere Kanzlei ein Urteil gegen Hillside Sports ENC aus Malta errungen, obwohl die Verluste bei Hillside Sports LP aus Gibraltar waren ...
Das Gericht sah ENC als Nachfolger von LP an.
Die wissen schon seit 3+ Jahren was Sache ist, aber irgendwann ist halt Schluß mit dem Zeitspiel spätestens mit dem Eugh. Deswegen haben Sie schonmal vorgebaut.
Zitat von: Roy1234 am 07 Juni 2025, 22:50:03
Bobby jetzt weißt Du warum die Zahlen nicht mehr auftauchen.
Klar. :) die Anwaltskosten hätten sie mal in die rückzahlung stecken sollen 😂
Ich find's sowieso krass, dass man als Beklagter sich so einfach aus dem Staub machen kann. Ich kann auch nicht einfach Insolvenz anmelden, mir einen neuen Namen geben lassen und fröhlich weiter Kredite aufnehmen.
Eigentlich müsste es Gesetze geben, die sagen, dass man seinen Schrott erst verkaufen kann wenn die Rechtslage geklärt ist. Aber wir wissen ja alle was Gesetze Wert sind.
Neue Lizenz in Deutschland, wenn der alte Betreiber all seine Lasten beglichen hat, oder der neue Betreiber die Schulden mit kauft und begleicht.
Dass sowas überhaupt möglich ist, so wie es abgelaufen ist ist ein Unding.
Auch wenn sie keine Rückstellungen gebildet haben müssen die ja irgendwie irgendwoher die Zahlungen getätigt haben. Die sie bis jetzt gezahlt haben.
Auch ein CEO muss ja wirtschaftlich handeln und schon die Gerichtskosten werden mehr.
Auch die Kanzleien wollen ja auch ihr Geld.
Was ich vorher meinte. Die ,,Illegalität" wurde vorher schon ja in den Kaufpreis bewertet deshalb werden sie sich das schon ausgerechnet haben.
Zitat von: Galileo am 07 Juni 2025, 23:20:16
Bei mir geht's gegen Hillside Sports LP aus Giblatar.
Auch per Diplomatischer Zustellung? 😂 Meine Sachen konnten auch nie zugestellt werden.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 07 Juni 2025, 23:26:18
Zitat von: Roy1234 am 07 Juni 2025, 22:50:03
Bobby jetzt weißt Du warum die Zahlen nicht mehr auftauchen.
Klar. :) die Anwaltskosten hätten sie mal in die rückzahlung stecken sollen 😂
Ich find's sowieso krass, dass man als Beklagter sich so einfach aus dem Staub machen kann. Ich kann auch nicht einfach Insolvenz anmelden, mir einen neuen Namen geben lassen und fröhlich weiter Kredite aufnehmen.
Na klar geht das auch bei uns. Dann wird die neue Firma halt auf die Ehefrau angemeldet und der Mann managent trotzdem die Firma.
Bei mir ging das mit der Zustellung über 1 Jahr. Konnte nicht zugestellt werden. Dann wurde sage und schreibe 3 mal versucht zu zustellen.
Danach Versäumnis und plötzlich konnte dieses dann zugestellt werden und es ging weiter und die Verhandlung kann nun statt finden in einigen Monaten.
Vielleicht noch einmal eine Anekdote von mir .. ich hatte die Problematik mit der Durchsetzung von Forderungen gegenüber OC in Malta und vor allem Gibraltar vor Jahren schon vorhergesagt. Da gab es noch nicht einmal die Bill No. 55, die das Ganze ja nochmals manifestiert hat.
Die Glücksspielbranche verdient sich dumm und dämlich. Die Steuereinahmen für die Herkunftsländer sind unverzichtbar. Vorherige EU Vollstreckungs-Bestimmungen haben bereits den Grundstein dafür gelegt, "an sich selbst zu denken" und auswärtige Forderungen in diesen Fällen nicht zu verfolgen. Mit dem 2023 eingeführten Gesetz hat man seine Absichten eigentlich nur nochmal in Stein gemeißelt...
Greifbar sind letztendlich diejenigen mit Sitz in Deutschland, vor allem diejenigen die hier auch hinsichtlich von Marketing bei z.B. Bundesligavereinen engagiert sind
Was Dennis schreibt ist leider wahr. Vor dem EuGH waren allerdings nicht alle auf gleichem negativ Level, also der Totalverweigerung.
Manche aus Gibraltar richten sich an der EU aus obwohl das Land nicht mehr dazu gehört.
Trotzdem glaube ich dass auch nach einem möglichen positiven Urteile nur Vergleiche zustande kommen. RA Cocron sagte zB dass das Angebot des Vergleiches nach dem gewonnenen OLG Prozess nicht von dem vorherigen abweicht. Weil sie es können.
Mag wirklich nur bei den OC's anders sein die hier in D Läden haben oder großes Sponsoring betreiben. Da wären Pfändungen eher geschäftsschädigend. Den Rest kümmert das alles nicht. Das wissen auch die PKF die liebend gerne Vergleichen zustimmen.
Laut ChatGPT:
Eine reine Umfirmierung (also nur der Wechsel des Unternehmensnamens, z. B. von ,,Hillside Sports ENC" zu ,,Hillside Europe ENC") hat keinen Einfluss auf die Haftungsverhältnisse.
Rechtlicher Hintergrund (z. B. nach deutschem oder europäischem Recht)
• Die Firma (Name) eines Unternehmens ist nur die Bezeichnung, unter der es am Geschäftsverkehr teilnimmt (§ 17 HGB).
• Die Firma kann geändert werden – das ändert aber nicht die Identität der juristischen Person.
• Die Rechtsform, Gesellschafter, Verträge, Verbindlichkeiten, Gläubiger und Schuldner bleiben gleich.
• Eine Umfirmierung muss im Handelsregister eingetragen werden, damit sie wirksam ist.
Beispiel:
Die ,,Hillside (Europe) ENC" hieß früher ,,Hillside (Sports) ENC".
Falls eine offene Verbindlichkeit oder ein Haftungsfall aus der Zeit unter dem alten Namen besteht, haftet die umfirmierte Gesellschaft weiterhin – denn es ist rechtlich dieselbe juristische Person.
Ja an sich logisch aber es ist ja eine andere Firma und nicht nur die Änderung des Namens ... also so wie ich das verstehe .. geht es eher darum ob das Mutter Tochter Verhältnis irgendwie angegangen werden kann
Hab eben nochmal geprüft wann genau die Schlussabträge im Casino Verfahren ergehen soll. Die Uhrzeit ist nun veröffentlicht wurden.
Wenigsten 2-3 Sätze zu Bill 55 wären interessant zu hören.
Donnerstag 10/07/2025
09:30 Uhr
Schlussanträge
C-483/23
Zitat von: Balou2024 am 09 Juni 2025, 10:55:06
Hab eben nochmal geprüft wann genau die Schlussabträge im Casino Verfahren ergehen soll. Die Uhrzeit ist nun veröffentlicht wurden.
Wenigsten 2-3 Sätze zu Bill 55 wären interessant zu hören.
Donnerstag 10/07/2025
09:30 Uhr
Schlussanträge
C-483/23
Ist was bekannt ob jemand von den RA vlt. auch andere aus Luxenburg vor Ort sein werden?
Locker bleiben, ist noch so lange hin.
Bill 55 wird eher weniger kommen, da wird's einen separaten Beschluss oder ein Verfahren geben.
Dienstleistungsfreiheit ist für mich das wichtigste Stichwort. Bekommen wir da nicht Recht gesprochen ist Bill 55 eigentlich egal.
Zitat von: Roy1234 am 09 Juni 2025, 19:23:01Dienstleistungsfreiheit ist für mich das wichtigste Stichwort. Bekommen wir da nicht Recht gesprochen ist Bill 55 eigentlich egal.
..und die Jahreszahlen wechseln wieder zum alten Besitzer 😂
Hallo IRA :)
Wie sieht's denn bei DIR gerade aus? Geht's Dir gut?
Bist Du noch spielfrei? Bist Du ausgezogen von z.H.?
Meld' Dich doch ruhig mal wieder ... :)
Gruß
Rubbel
Zitat von: Rubbel am 10 Juni 2025, 12:33:06
Meld' Dich doch ruhig mal wieder ... :)
Gerne! Aber nicht in diesem Thread :) bitte im dazugehörigen Thread.
Wer ist IRA? Kenne nur die Iren die so abgekürzt werden.
Zeige mir deine Freunde und ich sage dir, wer du bist... gilt das auch für Anwälte, die die Bundesregierung und Glücksspielanbieter mit und ohne Lizenz vertreten...
Welche besondere Spezies ist das die diese interessante Kombi aufweisen?
Regierung und gute Steuerzahler passt ja auch.
Wie sagte der grüne Abgeordnete damals beim Abhörskandal der Amis so schön. Gute Freunde hören eben genauer zu. Ich sage gerne wenn's Vorteile bringt sind die Augen gerne mal geschlossen.
Jede kann ja eine Meinung haben aber ich glaube viele leben an der Realität vorbei. Leider
Nach eurer Aussage dürfte es keine Strafverteidiger geben.
Ob es moralisch ist das die Kanzleien auch die Bundesregierung verrtreten.
Man muss sich immer selbst die Frage stellen was man machen würde.
Was sollen die machen??? Sich nicht vertreten Urteile kassieren und Pfändenlassen alles aufeinmal.
Dann wollte ja T nur Zeit gewinnen mit der Aussage...
Das die alles so leicht aus der Portokasse zahlen könnten glaube ich nicht. Die selbst werden auch kein Eigenkapital so viel haben.
hat doch keiner was gesagt.
wenn die Grünen, Bundesregierung, Wettbüros sich auch von der gleichen Anwaltskanzlei vertreten, dann freue ich mich darüber, daß diese Kanzlei offensichtlich
sehr begehrt ist.
kannst ja mal nachfragen, ob sie dich als Glücksspieler gegen ein anderes Wettbüro verreten würden.
ich glaube, das wäre nicht möglich, sonst hätten sie Werbung geschaltet.
ich würde auch behaupten, dass die Kanzlei auch eine ganz andere Partei auch in ganz anderen Dingen nicht vertreten würde.
einem Strafverteidiger ist das in der Regel egal, ob er vormittags den Täter und nachmittags das Opfer vertritt.
schwierig würde es meiner Erachtens erst dann werden, wenn die Glücksspielbehörde bei Streitigkeiten sich auch von der Kanzlei vertreten lassen würde,
aber wer diese vor Gericht vertritt, ist mir nicht bekannt.
aber zurück zum Thema.,
Nur mal wegen Portokasse am Rande.
Entain(u.a. Betreiber EW) hat Ende 23 einer Strafzahlung von ca. 700 Millionen Euro zugestimmt. Unter anderem auch um das Image nicht vollständig zu ruinieren. Ging hier wenn ich mich recht erinnere um Bestechung etc.
Gegner waren hier englische Behörden, also der Staat. Wenn ich an Staudts 1,2 Millionen Euro Sieg am LG gegen EW denke kommen mir die Tränen. Denke die könnten das mit Briefmarken begleichen. Wie gesagt der Staat bzw dessen Behörden wären der richtige Gegner für Konstrukte. Sollte das EuGH und recht geben wäre der Weg für Druck frei. Keiner könnte etwas dagegen sagen Lizenzen auslaufen zu lassen ohne Verlängerung. Das würde sicherlich dem ein oder anderen Zahlungsverweigerer zu denken geben.
Sind die Lizenzen immer befristet?
In Österreich laufen diese wohl nämlich nächstes Jahr aus, wenn ich das richtig mitbekommen habe.
Sicherlich zeitlich begrenzt - Diesmal öffnet erstmal auch Österreich sein ,,Monopol" den Anbietern. Deshalb sollte klar werden warum Anbieter in Österreich übernehmen...
Hallo an alle
Ich habe mal ChatGPT gefragt was er so von der Sache hält 😅
Folgendes kam raus
Einschätzung & Tendenz
Tendenz: Bill 55 wird langfristig
nicht halten können
Warum?
1. EU-Rechtsbruch:
◦ Die EU-Kommission prüft die Regelung
bereits auf Verletzung des
Unionsrechts
Bill 55 untergräbt die gegenseitige
Anerkennung von Gerichtsurteilen
innerhalb der EU (Brüssel
la-Verordnung)
Wenn der EuGH (Europäischer
Gerichtshof) entscheidet, wird Bill 55
mit hoher Wahrscheinlichkeit gekippt
2. Politischer Druck wächst:
Deutsche und österreichische Gerichte
ignorieren Bill 55 größtenteils bereits
○ Klägern werden weiterhin
Rückzahlungen zugesprochen
Druck auf maltesische Behörden steigt
massiv
3. Malta isoliert sich:
Malta droht, durch solche Sonderwege
den Status als EU-regelkonformer
Glücksspielstandort zu verlieren
Auch britische Kanzleien kritisieren Bill55 offen
Lg
Anbieter3000 erhält Online Lizenz zurück. Lizenzentzug der GGL war Rechtswidrig. ;D
Welches Aufgabengebiet hat die GGL? Spargel stechen?
Wie kann sowas überhaupt passieren? Halten sich nicht an die technischen Voraussetzungen. Danach heißt es sei nicht gut begründet.. lächerlich
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 12 Juni 2025, 14:58:02
Welches Aufgabengebiet hat die GGL? Spargel stechen?
😂😂😂
Die GGL braucht kein Mensch! Die leben hinter dem Mond.
Den Satz das ich Beweise schicken sollte das in Malta mein Urteil nicht vollstreckt werden könnte kann ich bis heute nicht vergessen.
https://www.amazon.de/-/en/Sayings-T-Shirt-Alles-Spacken-ausser/dp/B07JR1QVBK?customId=B07537YDZ2&customizationToken=MC_Assembly_1%23B07537YDZ2&th=1&psc=1
https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/news/ggl-teilt-deutsche-regulierungserfahrungen-fuer-online-gluecksspiel-auf-iaga-summit-2025-in-berlin
Nicht sehr informativ, aber naja 😂
Das Geld scheint locker zu sitzen, wenn man sich extra im Ritz Carlton niederlässt 🧐
Habe heute noch was entdeckt:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bgh-lehnt-aussetzung-auch-bei-zweitem-versaeumnisurteil-ab-246712.html
Hatte die Tage einen LG-Termin gg. die Jahreszahlen (ohne Schaltjahr), bin gespannt. Beschluss in den kommenden Wochen.
Natürlich bin ich da in einer hoffnungsvollen Blase, jedoch hat der Richter zwischen den Zeilen den Eindruck erweckt, dass die Tendenz in eine für mich akzeptable Richtung gehen könnte.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/schlussantrag-des-generalanwalts-beim-eugh-geschaeftsfuehrer-koennen-persoenlich-fuer-illegales-online-gluecksspiel-haften-246911.html
https://www.tt.com/artikel/30910548/oesterreichs-gesetz-gilt-auch-fuer-gluecksspiel-aus-malta
Ist derselbe Generalanwalt wie beim C440/23 Verfahren.
Der Text bleibt an den für Euch wichtigen Stellen auffallend im Konjunktiv,
und was die Haftung der Geschäftsführer angeht:
Glaubt jemand, dass die sich nicht schützen davor, den Besitz nicht verschieben, überschreiben, verschleiern ... ?
Wie will jemand einem Nackten in die Taschen greifen?
Ihr manövriert Euch schon wieder ganz aufgeregt in einen 'Spielmodus' (so wie Ihr gefiebert habt, endlich mal zu gewinnen).
... und habt doch wieder nur ne Glaskugel.
Wie lange wollt Ihr Euch damit aufhalten? Wenn Ihr ne Rückvergütung erhaltet, werdet Ihr das live mitkriegen. Ohne das 'Hinterherrenen'.
Macht besser was Schönes - oder was Wichtiges, z.B. Eure Abstinenz verfestigen und Euch auf was fixieren, wofür sich's lohnt, weil es
Euch damit gut, besser geht.
Ihr könntet sogar öfters mal jemand antworten, der Hilfe sucht. ---- Kurioses Unterfangen? :))) ;)
Ich sage es Mal so : Jetzt wird es schmutzig.
Der Anbieter zahlt nicht, jedoch haftet der Geschäftsführer mit seinem privaten Vermögen. Ich glaube wenn der Anbieter nicht bezahlt, dann auch nicht der Geschäftsführer. Der Geschäftsführer meldet Insolvenz dann war es das. Von der Insolvenz ausgenommen sind nur Straftaten wo noch Gelder zu zahlen sind. Also müsste jeder erstmal den Geschäftsführer anzeigen und ein Gericht müsste diesen verurteilen.
Dreckige Angelegenheit
Zitat von: BadSlot am 13 Juni 2025, 11:49:40
Ich sage es Mal so : Jetzt wird es schmutzig.
Der Anbieter zahlt nicht, jedoch haftet der Geschäftsführer mit seinem privaten Vermögen. Ich glaube wenn der Anbieter nicht bezahlt, dann auch nicht der Geschäftsführer. Der Geschäftsführer meldet Insolvenz dann war es das. Von der Insolvenz ausgenommen sind nur Straftaten wo noch Gelder zu zahlen sind. Also müsste jeder erstmal den Geschäftsführer anzeigen und ein Gericht müsste diesen verurteilen.
Dreckige Angelegenheit
Immer diese rumgeheule. Zieh doch deine Klagen gleich zurück, wenn deiner Meknung nach alles eh nix bringt.
Das sind ja eigentlich gute Nachrichten oder nicht?? Geht ja in die richtige Richtung? Unser Schlissantrag sollte auch in die Richtung gehen. Wäre ja ein Widerspruch
Zitat von: BadSlot am 13 Juni 2025, 11:49:40
Ich sage es Mal so : Jetzt wird es schmutzig.
Der Anbieter zahlt nicht, jedoch haftet der Geschäftsführer mit seinem privaten Vermögen. Ich glaube wenn der Anbieter nicht bezahlt, dann auch nicht der Geschäftsführer. Der Geschäftsführer meldet Insolvenz dann war es das. Von der Insolvenz ausgenommen sind nur Straftaten wo noch Gelder zu zahlen sind. Also müsste jeder erstmal den Geschäftsführer anzeigen und ein Gericht müsste diesen verurteilen.
Dreckige Angelegenheit
seit wann ist man verpflichtet eine Straftat anzuzeigen?
Gelder, die vom illegalen Glücksspiel zurück kommen, dürften aus einer unerlaubten Handlung (illegales Glücksspiel) stammen und daher wohl eher weniger einer Insolvenz unterliegen.
Die Überschrift lautet: Schlussantrag des Generalanwalts beim EuGH
Da steht nicht: Der EugH hat entschieden ...
Also weiter schön die Hufe still halten ...
Hat eigentlich schon mal jemand das Gesicht auf dem Mars näher betrachtet? Unheimlich, oder? Man behauptet zwar, dass es sich um eine Gesteinsformation handeln solle und der Mensch in allem und jedem Strukturen erkennt, die gar nicht da sind, doch ich bezweifle das stark!
Vermutlich haben sich die Marsianer, die einst von der Erde kamen, unter die Erde verzogen. Das, was da öfters als Einschlagkrater gedeutet werden, sind garantiert Be- und Entlüftungssysteme.
Auch wenn es so sein mag. Der EuGH folgt in 87% der Fälke dem Geberalanwalt!
Deshalb erledigen sich Verfahren vor dem EuGH schon vorher :)
Sind doch gute Nachrichten. Ein weiterer Schuldner an den ich mich mit meiner Forderung wenden kann. Und wenns derselbe Generalanwalt wie beim C440/23 Verfahren ist, ist das auch vielversprechend.
Das gilt aber für Österreich, Hans
Jein, Fragen ob das Recht der Klage in dem Land wo die Spiele durchgeführt werden oder ob ein Land im Bezug auf Glücksspiel die Dienstleistungsfreiheit einschränken kann sind EU Rechtsfragen. Die Auslegung von den einzelnen Ländern könnten dann natürlich unterschiedlich sein.
Danke Roy. Genau das wollte ich auch gerade schreiben. EU-Fragestellungen gelten für die EU und nicht nur für das eine Land. Ausnahmen gibt es immer wieder, aber hier will man wissen, ob Glücksspiel Ländersache ist und somit gilt das für alle EU-Länder, da Malta überall anbietet und in Malta selbst darf man es nur mit maltesischer Lizenz. Was eine Ironie.
Also Leute....
Wäre euch lieber, es würde heißen:
Die Geschäftsführer haften nicht !
Also bitte nicht schwarzmalen
Ganz genau, Vorallen Dingen heißt der Tenor bei illegalem Online Glückspiel. Das heißt es kann ja nicht legal mehr sein wenn der GF haftet.
Für mich sind das ganz Klar die richtigen Signale für unser Verfahren. Der würde sich ja selbst lächerlich machen wenn er auf einmal das ,,Gegenteil" behauptet
Auch hier müsste die Rechtssprechung so sein dass der aktuelle GF nicht für Vergehen seines Vorgängers haftbar gemacht werden kann.
Zudem könnte ich mir vorstellen dass Anschaffungen und auch Barvermögen nicht über ihn direkt laufen. Die sind ja nicht blöd. Was verdient ein GF? Soll er 15.000 Euro netto haben über 5-10 Jahre Amtszeit. Die leben sicherlich auch auf hohem Niveau. Lasst ihn 1 Million haben was dann durchaus für 4-5 Klagen reichen würde. Lol. Aber als Druckmittel für neue GF ist das sicher nicht verkehrt wenn er weiß dass er mit einem Bein bei Amtsantritt im Knast steckt. Wobei auch hier denke ich dass zB eine herbei geführte Insolvenz in dessen Land vor Gericht landen würde. Da könnte ich mir das Ergebnis schon vorstellen.
Für mich alles Pillepalle. Einzig ein Zugriff auf die Muttergesellschaft der ganzen Betreiber würde richtig Druck ausüben. Das scheint aber nicht so einfach zu sein. Da sind RA Cocron und Co schon länger dran.
Ein französische r Wettanbieter zahlt Stuttgart das vereinbarte Geld für die Werbung nicht, 2,5 Millionen.
Bedeutet?? Weiß jetzt nicht worauf du hinaus willst.
Zitat von: Istvoelligegal am 14 Juni 2025, 11:05:52
Ein französische r Wettanbieter zahlt Stuttgart das vereinbarte Geld für die Werbung
Sollen sie mir die Summe aus meinem Urteil zahlen. An der Werbung mit meinem Urteil bei irgendeiner Zeitung sollte das nicht scheitern ;D
Vor ein paar Tagen veröffentlichte ein Spieler aus Österreich einen Beitrag bei Facebook.
Als er sich bei seinem Anbieter (Electra Works) einloggte, hatte er die Möglichkeit seine Casino- und Poker-Verluste zurückzufordern.
Er musste einen Fragebogen ausfüllen und die Summe nennen, welche er zurückhaben möchte.
Man muss denen einen Vorschlag unterbreiten.
Ein Team des Anbieters prüft diesen Antrag und wenn ihm stattgegeben wird, erhält er innerhalb von 5 Tagen sein Geld per Überweisung.
Ah heimlich zahlen die. Ob sie wohl dem Berliner mit seinen 2,5 Millionen stattgegeben?😂😂
Facebook öffentlich? Wusste wirklich nicht dass EW so ein soziales Herz für Suchties hat😁
Das ist eigentlich schon bekannt, dass BBlöd den Spielern Kohle zurückgibt. Wird natürlich nur ein Bruchteil sein und die sparen damit ordentlich Geld. Das selbe Spiel bei der Jahreszahl und Kahn
... und ihre Kunden handeln ohne juristische Unterstützung ...
Wie sehen denn die Angebote von EW aus? Hat da jemand Erfahrung?
Da melde ich mich gleich einfachmal an, und probiere es aus.
Denn wenn auf Facebook steht, daß das dann hinterher geht, kann ja nichts schiefgehen.
Hallo TAL, willkommen:)))
Auch Facebook-Fan ?
Nee, bin da nicht angemeldet. Ich hab nie verstanden, was genau man davon hat, sich da mit Leuten zu 'befreunden', die man eigentlich kaum kennt, um Bilder von Hunden oder dem Mittagessen seines Arbeitskollegen anzusehen, und sich durch seitenweise geistlose 'Sinnsprüche' und augenkrebserzeugende Kurzvideos zu wälzen.
Sowas nennt sich dann 'Social Media', obwohl es eigentlich genau das Gegenteil ist.
Manches auf der Welt ist irgendwie schräg.
Auch ich hab damit nix im Sinn. Aus den vor Dir schon genannten Gründen, und als Informationsquelle ... na, dazu sag' ich nix weiter :D
Zitat von: Rubbel am 14 Juni 2025, 20:17:20na, dazu sag' ich nix weiter :D
Manchmal vielleicht besser 🤷🏻♂️
Zitat von: DestructionDaddy am 07 Juni 2025, 17:15:25
Ach, ich hab mir von den Verantwortlichen von meinen Casinos dossiers erstellt. Wenn bis Ende Jahr nichts passiert, besuche ich die persönlich.
Klingt nicht schlecht. Ich mein, im Fall Brian Thompson haben die CEO´s auch kalte Füße bekommen.
Die zahlen Ihre Sponsorengelder bestimmt deshalb nicht, weil Stuttgart gepfändet ist.
Also ich habe 4 verschiedene Sponsoren ( leider teilweise ehemalige ) gepfändet.
Denke wenn das 2,5 Mio kommen sind die gesperrt oder werden verteilt.
Du schreibst sehr wirr. Stuttgart ist gepfändet?
Stuttgart hat Klage eingereicht. Zunächst einmal werden sich Gerichte mit dem Fall beschäftigen.
Wann kann man eigentlich mit dem Urteil zu Sportwetten rechnen? Wird das noch dieses Jahr etwas?
Zitat von: Eddy am 15 Juni 2025, 17:56:03
Wann kann man eigentlich mit dem Urteil zu Sportwetten rechnen? Wird das noch dieses Jahr etwas?
Ich denke eher so in ca 1 Jahr könnte es den ersten Anhörungstermin geben. Mit Glück Ende 26 ein Urteil.
Bei dem Casino-Fall ist jetzt genau 2 Jahre her seitdem es eingereicht wurden mit dem Schlussantrag.
Der EuGH kriegt seit Oktober vom EuG Unterstützung. Könnte sein, dass es schneller geht, weil der Casino-Fall auch verlangsamt wurde.
Auch wenn es ein Urteil geben würde. Werde die ganz bestimmt nicht das Geld überweisen...
Der Casino Fall war auch über 6 Monate ausgesetzt weil die angeforderten Unterlagen von Malta nicht zugestellt wurden.
Alles eine Farce.
Wichtig wäre bill 55 das die offenen Urteile erstmal vollstreckt werfen können.
Hier wird frühestens Anfang 2026 mit einem Urteil gerechnet.
Neu eingetroffen?!
https://www.linkedin.com/posts/istvancocron_breaking-news-eu-kommission-geht-gegen-activity-7341074506288918528-RVn6?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAE1WmT4ByI-qWLTFkmgVIY4-d9Omn-_4jW4
Erstmal dein Nick 😁😂😂
Auch wenn's mich nicht primär wird's da längst Zeit. Eigentlich kann dieser Prozess nicht verloren gehen. Dann bin ich mal gespannt wie Malta reagiert. Können die sich Maexit leisten oder geht auch danach die Blockade weiter.
Funktioniert ja in anderen Ländern mit anderen Themen auch.
Jetzt gehts denen an den Kragen!
Schon mal ein ganz klares Signal. Allerdings steht das es erst zu einer Klagen kommen könnte.
Würde sich das Verfahren trotzdem nicht in die Länge ziehen? Wobei Herr Cocron auch bald schreibt..
Geil. Aber Malta findet bestimmt die Unterlagen wieder nicht und dann dauerts wieder paar Jahre länger. Vielleicht werden zumindest einige Foren-Mitglieder hier noch zu ihren Lebzeiten einen positiven Ausgang erleben :'(
Ich denke die Geduld mit Malta ist am Ende und die Kommission wird jetzt andere Seiten aufziehen..
Vollständiges - Statement von der MGA: Die Malta Gaming Authority verweist auf das Aufforderungsschreiben der Europäischen Kommission in Bezug auf Artikel 56A des Glücksspielgesetzes (Kapitel 583 der maltesischen Gesetze), vormals bekannt als ,,Bill 55".
Die MGA hält daran fest, dass Artikel 56A weder ein generelles Verbot der Vollstreckung europäischer Urteile gegen maltesische Glücksspielunternehmen mit Lizenz noch einen Schutz vor rechtlichen Schritten vor anderen EU-Gerichten vorsieht.
Vielmehr bestätigt Artikel 56A die langjährige Politik Maltas im Bereich des Online-Glücksspiels und spiegelt die bestehenden Vorschriften des EU-Rechts wider – insbesondere die Ausnahme aus Gründen der öffentlichen Ordnung in der Brüssel-I-Verordnung (Neufassung). Er führt keine neuen oder gesonderten Gründe für die Ablehnung ausländischer Urteile ein.
Seit dem Beitritt Maltas zur Europäischen Union wurde die maltesische Online-Glücksspiellizenz als Lizenz am Ort der Leistungserbringung konzipiert. Das bedeutet, dass in Malta lizenzierte Betreiber ihre Dienste grenzüberschreitend anbieten können, sofern sie über eine gerechtfertigte Rechtsgrundlage dafür verfügen und weiterhin den maltesischen Rechtsrahmen einhalten. Der maltesische Glücksspielrahmen verpflichtet sich zur Förderung des verantwortungsvollen Glücksspiels und zum Schutz aller Spieler, unabhängig von ihrem Wohnsitzland. Tatsächlich legt der Regulierungsrahmen der MGA verschiedene Anforderungen fest, wie z. B. den Schutz von Spielergeldern, den Schutz von Minderjährigen und schutzbedürftigen Personen, die Bereitstellung von Instrumenten für verantwortungsbewusstes Spielen zur Verhinderung von Spielsucht und die Gewährleistung einer fairen Werbung für Glücksspieldienste.
Als Mitgliedstaat, der im Rahmen des EU-Rechts tätig ist, hat Malta stets die Position vertreten, dass sein Glücksspielregelwerk mit den vom Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) festgelegten Grundsätzen und den im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) verankerten Grundfreiheiten, insbesondere der Dienstleistungsfreiheit und der Niederlassungsfreiheit, im Einklang steht. Die öffentliche Politik Maltas im Glücksspielsektor ist von denselben Grundsätzen geprägt und auf diese gestützt.
Tatsächlich hat Malta stets die Auffassung vertreten, dass jede ungerechtfertigte Beschränkung – sei sie direkt oder indirekt – der Dienstleistungsfreiheit und der Niederlassungsfreiheit innerhalb des EU-Binnenmarkts in direktem Widerspruch zur Rechtsprechung des EuGH steht und ein klares Hindernis für den Marktzugang und den Handel in anderen Mitgliedstaaten darstellt. Die Zulassung solcher Beschränkungen behindert letztlich das reibungslose Funktionieren des Binnenmarktes und schränkt die Möglichkeit von in Malta und anderen Mitgliedstaaten niedergelassenen Unternehmen ein, ihre Dienstleistungen frei anzubieten. Seit über 20 Jahren hat Malta im Einklang mit seiner öffentlichen Politik im Bereich des Online-Glücksspiels konsequent alle ungerechtfertigt restriktiven Ansätze angefochten.
Daher bekräftigt die MGA, dass Artikel 56A des Glücksspielgesetzes keine neuen oder gesonderten Gründe für die Verweigerung der Anerkennung oder Vollstreckung von Urteilen einführt, die über die bereits in der Verordnung (EU) 1215/2012 festgelegten Gründe hinausgehen. Vielmehr kodifiziert er Maltas langjährige öffentliche Ordnung in Glücksspielangelegenheiten in Gesetz. Die MGA wird die maltesische Regierung weiterhin dabei unterstützen, einen offenen und konstruktiven Dialog mit der Europäischen Kommission zu führen.
Malta geht der Arxxx auf Grundeis... sie gehen davon aus, dass alles richtig ist ;D
Die EU-Kommission hatte Malta im Jahr 2022 verklagt, weil der Inselstaat im Mittelmeer Ausländern ermöglicht hatte, gegen Zahlung von mindestens 600.000 Euro eine Staatsbürgerschaft zu erwerben und damit das Recht, in jedem EU-Land zu leben und zu arbeiten...Quelle:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/malta-staatsbuergerschaft-eugh-100.html#:~:text=Die%20EU%2DKommission%20hatte%20Malta,zu%20leben%20und%20zu%20arbeiten.
Vor kurzem hat Malta das Verfahren vor dem EuGH verloren!
Wenn Malta bei Bill 55 nicht einlenkt muss auch eine Klage her.
Weiß jemand ob das Verfahren aus Österreich vorher beim EuGH ist? Unter Umständen kann es ja noch länger dauern.
Zwar sind das 2 paar Schuhe aber anscheint liegt unser Anspruch auch aus Sicht der Kommission zu. Sonst würden die wohl kaum vor den Schlussanträgen so etwas einleiten. Wäre ja quasi ein Widerspruch.
Dienstleistungsfreiheit Stecker ziehen mit der Begründung jedes Land darf in diesem Sektor selbst bestimmen wegen Sucht- und anderer Gefahren und schon ist Schluss. Mauern sie dann immer noch richtig Fette Konventionsstrafen mindestens in Höhe der EU Fördergelder aussprechen und zugleich den Hahn zudrehen. Bei dieser korrupten Bande geht nix mit ☝️☝️ oder 100.000 Euro Strafe.
Da lachen sie die EU aus. Oder die Fördergelder sperren bis sie nachgeben. Jetzt kann die EU zeigen wo die Eier hängen.
Wird aber dauern bis es zum Prozess kommt
Die EU Kommission Chefin hat sich darüber schon bei dem Casino Prozess beschwert.
Trotzdem werden die jetzt erst einmal Klage erheben müssen die dann zum EuGH kommt.
Da ist nichts mit bis Ende des Jahres zu erwarten. Aber es bewegt sich etwas. Geht der Casino Prozess gerade auch wegen Dienstleistungsfreiheit für die verloren und die gleiche Tendenz Richtung Sportwetten knicken sie eventuell doch ein. Weil ein verheerendes Urteil gegen Malta ist sicher nicht mal für die Branche von Interesse.
Und ich glaube bevor Malta in Staatshaftung geht liefert es lieber die Casinos ans Messer
Ich bin gespannt, wie die versuchen werden sich da rauszuwinden. Das Statement von Malta dazu ist ja schon komplett inhaltloses und freches Gefasel. Aber die werden wie immer schon lange darauf vorbereitet sein, denn es war abzusehen. Das Problem ist wie immer, dass alles ewig dauert und so ein Vertragsverletzungsverfahren dauert wieder Jahre. Und auch danach bleibt die Frage, wie die Strafe ausfallen wird. Alles unter 1 Mio pro Tag wäre nicht genug.
Naja...Spekulatius im Hochsommer. 8)
Wenigstens passiert überhaupt mal was.
Das ist definitiv ein anderes Kaliber... wenn die EU Kommission selbst dieses Verfahren initiiert
Die Bananenrepublik sagt, dass sie sich auf die Dienstleistungsfreiheit bezieht. Dann sagen sie aber, in Malta darf man Glücksspiel nur mit maltesischer Lizenz anbieten. Das alleine würde ich denen täglich unter die Nase reiben. Ja, was ist denn jetzt? Ihr dürft in der EU anbieten, aber jemand mit z.B. kroatischer Lizenz nicht bei euch? Aber genau das sagt ihr doch, dass das so ist.
Die kleine Insel wird jetzt einmal auf links gedreht... ich hoffe es gibt keine Gnade
Davon träumst du vielleicht. Wir leben in der EU dem Holiday Inn für verweigerer. Und im Gegensatz zu anderen Dingen ist dieses eher ein kleines. ZB Ungarn und Polen weigern sich immer wieder gegen mächtigere Themen und was passiert? Mal ein dududu. Na ja dann gewährt man halt Aufschub oder eine Ausnahmegenehmigung. Wenn ich an den so bösen Putin denke und dass zig Länder bis jetzt noch Gas von ihm beziehen als Beispiel. Wenn die EU bei allen Vorkommnissen knallhart gewesen wäre würde die EU vermutlich nur noch 20 Mitglieder haben. Ich jedenfalls halte nichts von denen und traue ihnen auch nicht.
Zumindest kann man es wenigstens noch Jahre hinauszuzögern bis das meiste verjährt ist.
Denn mal ne Million Strafzahlung jährlich zahlt denen sicher die Mafia aus der Portokasse.
Linksdrehung müsste bedeuten nach dem Urteil innerhalb von drei Monaten alles zu öffnen ansonsten wird man aus der EU entfernt.
Und das wird nicht passieren.
Mag ja alles so sein. Deshalb ist es ganz wichtig so schnell wie möglich zu klagen.
Hauptsache es passiert was. Nicht immer nörgeln.
Und ob das wirklich so gut ist immer ein Vertragsverletzungsverfahren am Hals zu haben ist mal dahingestellt.
Mir persönlich ist erstmal ganz wichtig das es rechtlich gesehen in die richtige Richtung geht.
Wir haben bald 2026, danach wären eh es noch 4 Jahren die man zurück Klagen könnte.
Vlt. können die das ja irgendwann verkraften..
BREAKING NEWS:
Verhandlung im November!
https://www.t-online.de/sport/mehr-sport/id_100711604/klage-gegen-sportwettenanbieter-prozess-beginnt-im-november-vor-dem-eugh.html
Früher als gedacht !
Frag mich wieso dann das Urteil erst Mitte 26 ergehen soll, wenn November 25 gestartet wird.
Ist doch genauso wie beim Casino-Fall.
Danach noch der Schlussantrag und Urteil. Kommt hin.
Man sieht das in der EU sich was tut. Schon bemerkenswert gestern Bill-55, heute Termin für Sportwetten-Fall.
Die Anbieter wissen auch wohin die Reise geht.
Och Kinder ... da steht: Nach t-online-Informationen beginnt die Verhandlung im November dieses Jahres.
Wieso wird nicht Ross und Reiter genannt?
Ich sage Euch: Nach Aussage meines Mickey Mouse Heftchens, gibt es keinerlei Informationen über den Beginn der Verhandlung!
Tadaaaaaa! Ich benenne wenigstens meine Quellen!
Nach dem General Staatsanwalt Vortrag weiß man nach 1,5 Monaten eigentlich schon wie es ausgeht :) der trägt ja dann wie jetzt beim Casino Fall am 10.7 schon vor.
Zitat von: Olli am 19 Juni 2025, 16:07:37
Och Kinder ... da steht: Nach t-online-Informationen beginnt die Verhandlung im November dieses Jahres.
Wieso wird nicht Ross und Reiter genannt?
Ich sage Euch: Nach Aussage meines Mickey Mouse Heftchens, gibt es keinerlei Informationen über den Beginn der Verhandlung!
Tadaaaaaa! Ich benenne wenigstens meine Quellen!
Könnte es nicht sein das einer der Beteiligten die Info rausgegeben hat :)? Wieso muss man alles in Frage stellen. Die RA schreiben sicherlich noch ihr Artikel fertig haba
Zitat von: positve am 19 Juni 2025, 15:52:14
BREAKING NEWS:
Verhandlung im November!
https://www.t-online.de/sport/mehr-sport/id_100711604/klage-gegen-sportwettenanbieter-prozess-beginnt-im-november-vor-dem-eugh.html
Oh, krass. Hoffe mal die Insider Infos stimmen, wer hätte gedacht, dass der Prozess dieses Jahr noch startet.
Wichtig und richtig, wird Zeit dass die Sache endlich geklärt wird
ZitatWieso muss man alles in Frage stellen.
Damit man nicht auf jeden Zug aufspringt?! Lese Dir den Artikel noch einmal durch und versuche zu verstehen, wie der Schreiber sich selbst positioniert. Zudem fehlen auch wichtige Informationen in der historischen Zusammenstellung.
Bleibt ruhig ... es wird nicht eher zu einer Verhandlung kommen, wenn ihr Euch bei jedem Gerücht den Sabber us dr Schnüss wischen müsst ...
:)
Wenn die Informationen stimmen, dann wird gamesright diese haben.
Hier steht noch nichts auf der Seite.
Zitat von: Olli am 19 Juni 2025, 16:45:35
ZitatWieso muss man alles in Frage stellen.
Damit man nicht auf jeden Zug aufspringt?! Lese Dir den Artikel noch einmal durch und versuche zu verstehen, wie der Schreiber sich selbst positioniert. Zudem fehlen auch wichtige Informationen in der historischen Zusammenstellung.
Bleibt ruhig ... es wird nicht eher zu einer Verhandlung kommen, wenn ihr Euch bei jedem Gerücht den Sabber us dr Schnüss wischen müsst ...
:)
Tut mir leid das ich frage aber bist du wirklich auf unserer Seite und hier Admin??
Genau so welche Infos geben mir die Ruhe das wir Recht behalten.
Welcher Zug? Kannst du langsam nicht 1+ 1 zusammen zählen???
Guckt doch mal jetzt im Nachhinein das ,,Verfahren". Die Sachlage wird immer entspannter!
EuGH Generalanwalt GF haften (illegal) - Casino Verhandlung- 3 Wochen bis zum Schlussantrag!
Bill 55 - Verhandlung Sportwetten-Fall -
Du bringst hier komplett Nervosität rein!
Stimmt es Leute?
Was spricht noch dagegen????
Glaubst du wirklich die Beteiligten schauen sich den Gerichtskalender an oder wie? Die kriegen doch die Einladungen...Man man man echt wie peinlich kann man sich nur äußern.
Nur, weil jemand dich darauf hinweist, daß man sich seine 'Quellen' genauer ansehen sollte, ist er noch lange nicht dein 'Feind'. Das hat dann auch nichts mit irgendwelchen 'Seiten' zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.
Wenn es euch 'nervös' macht, wenn mal jemand eure jüngste Selbstanstachelungsorgie hinterfragt, dann wäre es vielleicht mal an der Zeit, sich eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu suchen. Sowas ist nämlich 'peinlich'... man könnte da in meinem Fall schon fast von 'Fremdschämen' sprechen.
Davon abgesehen kann ich euer Verhalten auch dann befremdlich finden, wenn ich eigentlich dasselbe will.
Also komm mal runter, bzw. raus aus deiner Blase.
Mich überrascht nur, dass man irgendwie immer nur Gründe sucht das es für uns anders laufen könnte!!!
Rechtlich gesehen ist der Fall eindeutig!
Glaubt weiter Ollis Zug 😂.
So Leute ich löse auf ich bin's Zocker und Player! Wollte sowieso mich verabschieden...
Im Nachhinein sieht man wer ,,Recht" hatte...und das müsst ihr euch anhören. Stimmts Olli?
Ich habe nie gesagt das sie sofort das Geld zahlen aber man hat sein Anspruch.. :)
Du hörst auch nur, was du hören willst.
Er hat keine Gründe gesucht, sondern nur die Glaubwürdigkeit der Quelle in Frage gestellt. Inhaltlich muß es deshalb ja noch lange nicht falsch sein, aber so ist es eben nicht viel mehr als ein Gerücht.
Es geht auch nicht darum, wer 'Recht' hat, sondern darum, Informationen zu hinterfragen.
Und es gibt noch etwas, was man bedenken sollte. Um mal ein ehemaliges Mitglied zu zitieren: 'Recht haben' heißt nicht unbedingt immer auch 'Recht bekommen'.
Spekulationen helfen also keinem weiter. Da kann man nur abwarten, und sich zwischenzeitlich um andere Dinge kümmern.
Hi!
ZitatEuGH Generalanwalt GF haften (illegal) - Casino Verhandlung- 3 Wochen bis zum Schlussantrag!
Da hatte ich doch auch schon gemeckert, oder hatte ich es wieder gelöscht? Da hat bloß ein Generalanwalt was in seinen Antrag hereingeschrieben gehabt. Wie der EugH dann entscheiden wird, dass ist doch vollkommen offen.
Was hättet ihr wohl spekuliert, wenn er reingeschrieben hätte, dass künftig Vanilleeis als Droge angesehen und deshalb verboten wird? Richtig ... dann müsste auch Schokoladeneins zumindest mit einer höheren Steuer versehen werden.
ZitatSo Leute ich löse auf ich bin's Zocker und Player!
Herzilein ... das ist doch längst kein Geheimnis mehr ... :)
Quellenangaben ... genau darum geht es. Nur, weil da irgendwer etwas schreibt, braucht das noch lange nicht wahr sein.
Kleine Anekdote: Vor vielen Jahren regte sich mein Vater tierisch auf. Er hatte einen kleinen Einzeiler gelesen auf der ersten Seite einer "vertrauenswürdigen" Tageszeitung. Bild Dir selbst eine Meinung, welche ich da meine.
In dem Einzeiler stand sinngemäß: Jeder Beamter darf im Monat über 1.700 DM dazuverdienen. Weiter auf Seite 17 ...
Doch weiter hatte mein Vater gar nicht gelesen und mehr wollte er auch nicht zu dem Thema lesen. Die Emotionen führten Purzelbäume aufs Parkett und das reichte vollkommen. Doch ich schlug nach auf Seite 17. Keine Ahnung, was da genau stand, nach all den Jahren sei mit da meine "Vergesslichkeit" verziehen. Doch es handelte sich nicht mehr um "alle" Beamten, sondern es war irgendein elitärer Kreis, bei dem es durchaus üblich ist, durch Vorträge z.B. ordentlich Geld dazu zu verdienen.
Doch als ich dies meinem Vater zu erklären versuchte, da blockte er ab.
Auch Du hast jetzt mal wieder nicht zuende gelesen. Ich drücke uns allen die Daumen, dass der EugH für uns entscheiden wird! Doch lasse Dich durch nun schon 2 reißerische Artikel nicht gleich in Euphorie stürzen. Hinterfrage die Artikel mehr ... und Du hast es einfacher ...
Du brauchst Dich nicht abmelden ... Du hängst doch an uns ... :)
Ich bleib noch etwas da, weil es sehr amüsant wird 😂😂😂😂
Bloß ein Generalanwalt. Der war wirklich gut. In der Verhandlung selbst war die Kommision dafür. Die Kommision stellt selbst Bill 55 in Frage. Der EuGH verkündet die Mündliche Verhandlung aber Olli meint das ist nichts.
Ich lache mich schlapp... Andere zahlen für Komödie auch noch Geld 😂😂😂
Jetzt mal im Ernst. Der Artikel ist noch online und t-online hat nichts anderes zu tun und irgend etwas zu faken 😂 ihr gefällt mir alle
Gamesright hält dagegen, Mitgründer Hannes Beuck sagt zu t-online: "Die rechtliche Grundlage dafür ist eindeutig: Zwischen 2013 und 2021 waren viele Anbieter ohne gültige Lizenz aktiv, ihre Angebote damit verboten.
sagt zu t-online: 👀👀👀
Mich interessiert das alles nur am Rande. Aber den besagten Artikel habe ich mir jetzt mal reingezogen. Drei Dinge fallen mir auf.
1. Der EuGH hat 2016 entschieden, dass den Anbietern in Deutschland das Fehlen einer deutschen Konzession nicht entgegengehalten werden darf.
Frage: Was ist dann die Grundlage für Rückforderungsansprüche?
2. Kann das Fehlen einer Lizenz den Glücksspielanbietern negativ ausgelegt werden, wenn diese im betreffenden Zeitraum keine Gelegenheit hatten eine zu beantragen?
Frage: Kann man das Fehlen einer Lizenz beanstanden, wenn es die Möglichkeit eine solche zu beantragen gar nicht gab?
3. Abschließend würde mich noch interessieren, was bei Urteil pro Spieler mit den abgeführten Steuern geschieht. Das erfährt man dann aber wohl erst nach dem finalen Urteilsspruch.
Ich wünsche jedem Spieler Erfolg mit seiner Klage. Aber paar Unsicherheiten sind schon noch da...
Naja dann argumentiere ich so...
" ich will meine Drogen verkaufen bekomme aber keine Erlaubnis von Deutschland, daher mache ich es einfach weil es ist ja nicht meine Schuld, dass man mir keine Lizenz gibt".
8)
Dieses Ince-urteil war ja ein ganz anderer Fall, da ging es um irgendne Tante, die ne Wettbude illegal betrieben hat oder so ähnlich. Und der Staat (wiesooft) unfähig war, klare Regeln aufzustellen. Hier geht es aber ja um Spielerschutz im allgemeinen. Welches wohl den entscheidenden Unterschied darstellt. Unabhängig davon ist es unlogisch, dass zahlreiche Anbieter weiter versuchen die Ausgabe der Dsvgo gegen Geld verhindern zu wollen. Nein das Ding ist ziemlich sicher gegessen, gerade im Kontext der letzten Entscheidungen. Und selbst wenn es doch anders kommen sollte, zweimal verlieren kann man nicht. ;)
Na ich bin der wissende König des Forums ☝️😁
Hab doch schon nach dem ersten Post gesagt dass er der Zocker ist.😂
Rechtlich gesehen hast Du nach wie vor wenig Ahnung aber amüsant ist es.
Rechtlich gesehen sind das Casino und das Sportwetten Verfahren vollständig unterschiedlich zu betrachten. So zumindest die Anwälte. Da ich ein Mischprodukt am Start habe sind's schon mal zwei Möglichkeiten.
Ich zittere schon 😁
Aso ok.
Deshalb soll Bill 55 fallen damit die falschen Urteile vollstreckt werden können und die neuen Kläger gucken in die Röhre 😂😂😂
Roy du machst dich lächerlich als du es ohnehin schon bist 😉
'positive':
Die arme Sprache - was machst Du bloß immer wieder mit ihr?
Manchmal sind Deine Texte gar nicht lesbar, eher ein Ratespiel: ... was könnte er damit meinen?
Nicht immer ist es allein die Sprache, auch inhaltlich ist der Leser irritiert ... hoffentlich verstehen Dich die anderen Leute hier trotz auch logischer Fallschirmsprünge.
Wollt ihr jetzt alle damit sagen das der EuGH gegen uns entscheiden wird???
So mein letzter Text, weil es einfach nur blöd wird hier
Zitat von: Wolfgang am 19 Juni 2025, 20:34:41
1. Der EuGH hat 2016 entschieden, dass den Anbietern in Deutschland das Fehlen einer deutschen Konzession nicht entgegengehalten werden darf.
Frage: Was ist dann die Grundlage für Rückforderungsansprüche?
2. Kann das Fehlen einer Lizenz den Glücksspielanbietern negativ ausgelegt werden, wenn diese im betreffenden Zeitraum keine Gelegenheit hatten eine zu beantragen?
Frage: Kann man das Fehlen einer Lizenz beanstanden, wenn es die Möglichkeit eine solche zu beantragen gar nicht gab?
3. Abschließend würde mich noch interessieren, was bei Urteil pro Spieler mit den abgeführten Steuern geschieht. Das erfährt man dann aber wohl erst nach dem finalen Urteilsspruch.
1.Die Grundlage für Rückforderungsansprüche bei unerlaubtem Online-Glücksspiel ohne gültige deutsche Lizenz liegt vor allem im Zivilrecht, nicht im Strafrecht, gestützt durch das Verbot des Glücksspiels ohne Konzession nach deutschem Glücksspielrecht.
2.Ein Anbieter kann sich nicht erfolgreich darauf berufen, dass kein legales Verfahren zur Lizenzbeantragung existierte, wenn er gleichzeitig illegal Glücksspiel in Deutschland angeboten hat.
EuGH (Ince, C-336/14):
Wenn ein EU-Staat kein transparenter, diskriminierungsfreier Konzessionszugang bietet, darf das Fehlen einer Lizenz dem Anbieter nicht entgegengehalten werden – in strafrechtlicher Hinsicht.
Aber: Das bedeutet nicht, dass der Anbieter dadurch zivilrechtlich oder gewerberechtlich geschützt ist.
3 -
Hallo erst einmal in die Runde. Wir können Stunden Rum Philosophieren was alles bedeuten mag. Am Ende entscheiden es die Gerichte. Ich schaue mir das auch schon ein paar Jahre nun an und ich muss sagen man
verzweifelt...aber man muss auch sagen,dass es immer weiter in Richtung Spieler bzw. Spielerschutz geht. Die Tendenz ist da ...mal schauen ob auch so geurteilt wird??
Positiv, Du bist seit Player in der Dauerschleife der Dummheit gefangen. Leg Dich doch wieder hin oder spiele Lego.
Aber nein, stimmt, Du bist ja das Gesetz und Anwalt in einer Person. Ich stelle mir gerade vor wie schön sein muss in einer Parallelwelt zu leben.
Du kannst einem nur Leid tun. Alles Gute für Deine Genesung.
Danke für die Erklärung, Bobby!
Ich bin nicht (mehr) so tief in diesem Thema drin. Meine erfolgreiche Rückforderung datiert aus dem Jahr 2015/16. Die Kohle aber kannte den Weg und ging wieder zurück :(
Sehr gut Bobby!
Wolfgang, Punkt drei ist interessant. Hier müssten die Anbieter gegen den Staat vorgehen um die dann zu Unrecht gezahlten Steuern zurück zu bekommen. Weil wenn das EuGH für die Spieler und dementsprechend der Nichtigkeit der Verträge entscheidet gehören natürlich auch die Steuern dazu. Prinzipiell wäre ich als Staat nicht daran interessiert dass wir Spieler gewinnen. 😁
Richtig Bobby, so hatte ich es auch verstanden.
1. Der EuGH hat 2016 entschieden, dass den Anbietern in Deutschland das Fehlen einer deutschen Konzession nicht entgegengehalten werden darf.
Hätte der EuGH anderst entschieden, dann hätte jetzt zum Beispiel T.... keine Deutsche Lizenz.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-verhandelt-zur-rueckerstattung-von-online-sportwettenverlusten-milliardenforderungen-moeglich-247396.html
Ich hoffe ja, dass es nicht bis zu einem Urteil dauert bis die Anbieter zahlen..
Entweder die Hitze macht mich kirre und ich leider an Demenz oder war die mündliche Anhörung nicht für Ende des Jahres angekündigt? Der 18.6.25 ist völlig an mir vorbei gegangen.
@Test
Was erwartest Du? Es wird sich nichts tun bevor nicht alles ausgeschöpft ist. EuGH Urteil, dann gibt der BGH seine Standing ab und dann kommen die Prozesse ins rollen. Wenn die Tendenz krass zum Kläger geht versuchen die vielleicht so viele wie möglich mit einem Vergleich abzuspeisen. Die werden grundsätzlich alles versuchen so wenig wie möglich zu zahlen. Und dann ja noch Bill55.
Wer alles will wird sicher je nachdem wie viele Klagen das Gericht hat einige Zeit warten müssen. Manche OLG werden vermutlich die Berufung abweisen. Ich denke mal volle Kohle bei einem Sieg von uns frühestens Sommer 2027. Aber erstmal muss gewonnen werden.
Bleiben wir locker die meisten haben eh nichts zu verlieren, die PKF schon.
November startet die mündliche Verhandlung das ist nun auch bestätigt wurden.
General Staatsanwalt wird seinen Vortrag Ende Dezember / Anfang Januar Vortragen und dann wissen alle Bescheid, da über 90 Prozent der Anträge bestätigt werden. Urteil dann Mitte 26.
Also mir wäre es neu das die Anbieter wegen Bill 55 ,,gar nicht" zahlen! Auch laut Gamesrigt ,,verhalten" die sich ,,rechtstreu".
Ist klar die wissen das die Verlieren und bieten ,,Vergleiche" an 😂. ,,Vergleich" kann nur sein das man gleich alles bekommt. Die haben mit Absicht die Verfahren aussetzen lassen. So haben sie selbst die Auszahlungen in der Hand und bestimmen wann es beendet wird!
Vlt. zahlen die Anbieter auch Bonuszahlungen an PKF damit sie nicht weiter Klagen.
Irgendwann wird sich das Klagen nicht lohnen, weil es für weniger Geld geht.
Ich konnte es nicht lassen meine Meinung kundzutun.
Zitat von: Balou2024 am 20 Juni 2025, 20:59:36
November startet die mündliche Verhandlung das ist nun auch bestätigt wurden.
General Staatsanwalt wird seinen Vortrag Ende Dezember / Anfang Januar Vortragen und dann wissen alle Bescheid, da über 90 Prozent der Anträge bestätigt werden. Urteil dann Mitte 26.
Ganz genau! Selbst in der Verhandlung erkennt man in welche Richtung es geht. Dann kann man 1+ 1 zusammen zählen
Zitat von: positve am 19 Juni 2025, 21:29:15
Wollt ihr jetzt alle damit sagen das der EuGH gegen uns entscheiden wird???
So mein letzter Text, weil es einfach nur blöd wird hier
Wie ist es dir seither ergangen? 24Std. sind ne lange Zeit. Schön das es dich noch gibt.
Wolfgang
😂😂😂
So Positiv beim Gassi gehen ist mir was Dich betrifft ein Licht aufgegangen.
Weiß zwar nicht warum, aber ich erkläre Dir die letzten Posts noch einmal.
Erstmal nein auch Ich gehe davon aus dass der Kläger Recht bekommt.
Da Du ein großes Ego hast und dementsprechend eindimensional denkst gebe ich Dir natürlich recht was den Kahn Verein betrifft. Ahrens oder wie der heißt kommt aus der Nummer nach dem Interview nicht mehr raus und wird zahlen.
Meine Posts betreffen grundsätzlich alle OC's in allen Ländern. Das mit den Vergleichen ist auch relativ einfach erklärt. Spätestens wenn der Generalstaatsanwalt die Tendenz für uns gibt wissen die was Sache ist. Trotzdem wird's ziemlich dauern, da auch wenn die Rechtssprechung eindeutig ist, geht's vor das Gericht. Dann wird nach dem LG Schluss sein weil die OLG's die Berufung ablehnen werden.
Bei soviel offenen Prozessen wird das dauern. Sie werden es so lange wie es nur geht aussitzen. Ich habe keine Ahnung ob Du noch zockst allerdings ist ein gehöriger Anteil dabei der aufs Geld giert. Und da kommen die Angebote ins Spiel. Jetzt 30.000 oder in ca zwei Jahren 50.000 plus Zinsen. Glaube mir da würden genügend anspringen.
Siehst Du ich bin so nett obwohl mich das eigentlich gar nicht vollumfänglich betrifft.
Ich werde definitiv nur mit Vergleich aus der Nummer kommen. Allerdings denke ich dass diese wieder höher ausfallen werden.
Verstanden was ich dir sagen will?
So jetzt hab ich die 175 Nachrichten mal gelesen 😅😂.
Klingt doch erstmal gut.
Hey Zocker, hey Roy:
Ist zwar amüsant, aber bitte bleibt sachslich und stichelt nicht zu sehr.
Ich find euch eigentlich beide gut und auch die meisten eurer posts. Also bitte vertragt euch oder vermeidet es über den jeweiligen anderen zu schreiben.
Das mit bill 55 ist ja schon lächerlich das statement. Also ich habe seit 8 Monaten ein rechtskräftiges Urteil, welches nicht gezahlt wird.
Muss mal mit meinem Anwalt reden, ob wir die MGA mal anschreiben sollen, was sie zu dem Fall meinen und wie das mit ihrer Aussage im Einklang stehen soll.
Also wer jetzt noch am LG fest steckt, muss dann danach voraussichtlich nicht mehr noch vors OLG?
Ihr seid alle in einer sehr vorteilhaften Position. Ich habe von den Jahreszahlen nicht einmal die Datenauskunft (seit über 1.5 Jahren) und werde somit keine Chance auf irgendeinen Cent Rückzahlung haben. - Spielfrei bin ich seit 5 Jahren. Ich würde jedem meiner 3 Kinder damit einen (größeren) Wunsch erfüllen.
Zitat von: Hans1 am 21 Juni 2025, 15:14:29
Also wer jetzt noch am LG fest steckt, muss dann danach voraussichtlich nicht mehr noch vors OLG?
Wieso?
Das kommt auf die Beklagte an. Sie kann trotzdem Berufung einlegen und prinzipiell ist jeder Fall als einzelner zu sehen.
Vermutlich wird dann die Berufung beim OLG zurückgewiesen. Sollte das OLG einen Termin geben werden sie dann vermutlich kurz zuvor zurück ziehen. Wir werden es irgendwann erleben.
Habe ich irgendwas verpasst in den letzten Tagen, dass die Anbieter mittlerweile ungerne zum OLG eskalieren?
Eines meiner Verfahren liegt seit Mitte letzten Jahres bei einem OLG, eines (bzw. zwei wg. getrennten Firmen) beim LG mit einem Versäumnisurteil zu meinen Gunsten und gg. die zweite Firma des Anbieters sollte demnächst das Urteil verkündet werden (was für mich auch gut aussieht).
Du hast nichts verpasst. Es geht hier um die Zeit nach dem EuGH Urteil falls es zu unseren Gunsten ausgeht.
Es kommt ja auch drauf an ob sich die Sachlage bzw. Rechtslage ändert.
Man muss sich gedanklich vorstellen das die Verfahren mit der Zeit hochrutschen...
Die werden wohlkaum LG Urteile vor OLG Urteilen auszahlen..
Die können nicht alles aufeinmal aber alles sammeln können die auch nicht!
Was mich interessieren würde woher das Geld stammt
@Glüxxspiel88
Die hättest schon längst eine erhalten können. Die müssen dir das ausstellen, da musst du mit der Datenschutzbehörde drohen sonst wird es nichts. Da gibt es auch eine Vorlage zu
Wenn die Sportwetten-Geschichte positiv durchläuft, gibt es eigentlich keinen Grund auf Vergleiche einzugehen (Bei diesen ganzen Casinos ist das natürlich etwas anderes) Ich bezweifle,dass es dann überhaupt noch zu OLG-Berufungen kommt. Und sind wir mal ehrlich, die könnten die besagten 20 Mio. locker auf einen Schlag zurückzahlen. Schaut man in den Jahresabschluss 2024 von Kahn ist das Peanuts
Hi Gluecksspiel88!
Eddy war schneller ... :)
Dann gehe ich einmal darauf ein:
ZitatSpielfrei bin ich seit 5 Jahren. Ich würde jedem meiner 3 Kinder damit einen (größeren) Wunsch erfüllen.
Auch wenn Deine Kinder den Wunsch nicht explizit ausgesprochen haben, so bin ich mir sicher, dass Deine Spielfreiheit ihr allergrößter Wunsch ist ... und den erfüllst Du permanent! Höre bitte auf Dich zu zerfleischen, indem Du Dir ausmalst, was Deine Kinder durch Dein Glücksspielverhalten alles verpasst haben. Das ist Vergangenheit! Fünf Jahre ... sei ruhig mal stolz auf diese Leistung!
Wie gesagt kommt auf die OC's an ob die noch ein bisschen zahlen wollen oder nicht.
Das mit den Vergleichen stimmt prinzipiell nur wenn ich an meine aktive Hochform beim zocken denke hätte ich vermutlich zugestimmt wenn mein Anwalt gesagt hätte die zahlen dir jetzt 30000, in ca 1,5 Jahren könntest du 60000 plus Zinsen erhalten. Und ich bin mir sicher dass noch ein gehöriger Teil der Kläger aktiv dabei sind.
Manche Klitschen werden sich trotzdem erstmal weigern zu zahlen bzw einen anderen Weg gehen. Und dann gibt's ja noch Gibraltar da sieht's nochmal völlig anders aus.
@Gs88
Nimm dir das zu Herzen was Olli geschrieben hat.
Ich weiß nicht wie alt deine Kids sind und ob die von dieser Zeit Kenntnis haben. Wenn dann sind sie definitiv stolz auf dich. Und zieh dich nicht dauernd runter von wegen du hast dieses oder jenes verbaut..
Ist richtig wie bei mir auch ist aber nicht mehr zu ändern.
Und dann hat dir ja Eddy auch schon einen weiteren Baustein geschrieben. Kämpfe darum, momentan bekommen wir alle nichts und wenn alles gut ausgeht dann ist deine Chance genauso da. Hast du keinen Anwalt der dich hier unterstützen kann?
Zitat von: Glüxxspiel88 am 21 Juni 2025, 17:02:02
Ihr seid alle in einer sehr vorteilhaften Position. Ich habe von den Jahreszahlen nicht einmal die Datenauskunft (seit über 1.5 Jahren) und werde somit keine Chance auf irgendeinen Cent Rückzahlung haben. - Spielfrei bin ich seit 5 Jahren. Ich würde jedem meiner 3 Kinder damit einen (größeren) Wunsch erfüllen.
Hey Glücksspiel88, mir geht's genauso. Bekomme auch meine Transaktionsliste nicht. Spielerkonto wurde nur gesperrt, damit ich keinen Zugriff mehr habe und das OC dann sicherlich schnellstmöglich den Account löschen kann. Und müsste meine Liste erst mal mit einer Stufenklage einfordern. Tja und ohne Transaktionsliste kannst du auch vergessen dass du mit einen PKF startest. Denn die wollen die Liste. Ich weiß noch nicht was ich mache. Man dreht sich iwie im Kreis. :(
https://ra-cocron.de/news/mit-dsgvo-auskunft-zu-mehr-rechten-so-staerken-sie-ihre-rueckforderungsansprueche-gegen-online-gluecksspielanbieter/
Kann euch demnächst erzählen ob Berufung noch gemacht wird von einem speziellen Anbieter - aber womöglich schon. Macht es bei jedem LG Urteil bis jetzt.
Zitat von: Eddy am 21 Juni 2025, 21:59:03
https://ra-cocron.de/news/mit-dsgvo-auskunft-zu-mehr-rechten-so-staerken-sie-ihre-rueckforderungsansprueche-gegen-online-gluecksspielanbieter/
Danke für den Hinweis aber mit der Kanzlei hatte ich bereits Kontakt....
Ja und? Dann werden sie dir sicher gesagt haben was wie zu tun ist. Cocron ist der letzte der sagt ohne Liste brauchst hier nicht mehr anrufen. Hast du bereits die Datenschutzbehörde kontaktiert?
Weiter oben hat dir ja jemand geschrieben was zu tun ist. Der Anbieter wird sicher nicht bei dir anrufen.
Hi Hope!
ZitatUnd müsste meine Liste erst mal mit einer Stufenklage einfordern. Tja und ohne Transaktionsliste kannst du auch vergessen dass du mit einen PKF startest. Denn die wollen die Liste. Ich weiß noch nicht was ich mache. Man dreht sich iwie im Kreis. :(
Setze Dich einmal auf Deinen Allerwertesten und dann schreibst Du Dir die Vor- und Nachteile weiterer Schritte auf. Es ist egal, wie Du Dich entscheidest, doch eine Entscheidung muss her. Oder willst Du Dir in entfernter Zukunft etwa sagen lassen, dass Du prokrastiniert hast?
Dann ist es doch besser, wenn Du Dir einen Weg aussuchst und ihn dann auch konsequent beschreitest.
Wenn machbar, dann lasse Dich von Deinen Lieben unterstützen.
Zitat von: Roy1234 am 22 Juni 2025, 12:44:59
Ja und? Dann werden sie dir sicher gesagt haben was wie zu tun ist. Cocron ist der letzte der sagt ohne Liste brauchst hier nicht mehr anrufen. Hast du bereits die Datenschutzbehörde kontaktiert?
Weiter oben hat dir ja jemand geschrieben was zu tun ist. Der Anbieter wird sicher nicht bei dir anrufen.
Hä? Und ich hab weiter oben auch bereits geschrieben dass eine Stufenklage ohne PKF möglich wäre. Weiß nicht wer alles als Ex Spieler paar tausende Euro schnell mal übrig hat zum selber klagen. Warum ist hier eigentlich immer die Stimmung so angespannt? Man man man.
Man hat nur darauf hingewiesen, dass es eben nicht bei jeden so einfach ist mal schnell die Transaktionsliste zu bekommen, wie oft dargestellt wird
Zitat von: Olli am 22 Juni 2025, 13:42:31
Hi Hope!
ZitatUnd müsste meine Liste erst mal mit einer Stufenklage einfordern. Tja und ohne Transaktionsliste kannst du auch vergessen dass du mit einen PKF startest. Denn die wollen die Liste. Ich weiß noch nicht was ich mache. Man dreht sich iwie im Kreis. :(
Setze Dich einmal auf Deinen Allerwertesten und dann schreibst Du Dir die Vor- und Nachteile weiterer Schritte auf. Es ist egal, wie Du Dich entscheidest, doch eine Entscheidung muss her. Oder willst Du Dir in entfernter Zukunft etwa sagen lassen, dass Du prokrastiniert hast?
Dann ist es doch besser, wenn Du Dir einen Weg aussuchst und ihn dann auch konsequent beschreitest.
Wenn machbar, dann lasse Dich von Deinen Lieben unterstützen.
Hey Olli,
Warum immer soviele Vorurteile? Woher weißt du denn das ich mich nicht hinsetze und Lösungen suche?
Ich hab das Spielen als Ventil genutzt, wenn wirklich viele Dinge zusammen gekommen sind. Seit Anfang Feb. Auch keinen Cent mehr verspielt, davor schon mal 10 Monate nicht gespielt. Dafür kam aber eben dann ein heftiger Rückfall Anfang diesen Jahres, der mich endlich wach gerüttelt hat. Aber nicht jeder hat ein paar Liebe die einen unterstützen oder denen man noch traut. Ich weiß an welchen Schicksalschlag es bei mir liegt und was ich bearbeiten muss. Das Forum hat mir auch nochmal aufgezeigt was das illegale Spielen noch alles negatives mit sich bringen kann.
Aber so einfach mit den Transaktionslisten ist es eben mittlerweile nicht mehr. Das war letztendlich alles was ich aus meiner bisherigen Erfahrung berichten kann. Das es bereits an solchen Grundlagen für eine Klage scheitert (mit PKF). Und ja ich weiß bereits ca.meinen Weg und wie ich weiter vorgehe aber dafür muss ich noch etwas sparen :D
Hi!
Vorurteile? Ich habe Dich doch zitiert:
ZitatIch weiß noch nicht was ich mache.
Wenn Du vor Ort niemanden zum Reden hast, dann suche Dir bitte eine Gruppe. Dort kannst Du reden.
Jetzt erst wieder sagte jemand im Meeting: Es ist einfach in der Gruppe darüber zu reden, denn da brauche ich nichts erklären!
Versuche es bitte mal ... vielleicht triffst Du dann immer noch keine Entscheidung, fühlst Dich aber trotzdem besser? Wer weiss? ...
Zitat von: Olli am 22 Juni 2025, 18:13:16
Hi!
Vorurteile? Ich habe Dich doch zitiert:
ZitatIch weiß noch nicht was ich mache.
Wenn Du vor Ort niemanden zum Reden hast, dann suche Dir bitte eine Gruppe. Dort kannst Du reden.
Jetzt erst wieder sagte jemand im Meeting: Es ist einfach in der Gruppe darüber zu reden, denn da brauche ich nichts erklären!
Versuche es bitte mal ... vielleicht triffst Du dann immer noch keine Entscheidung, fühlst Dich aber trotzdem besser? Wer weiss? ...
Sorry, das war auf die Stufenklage bezogen weil man die eben alleine finanzieren muss. Und man benötigt ja nicht nur Geld für Klagen sondern auch fürs normale Leben. Bei mir steht erst mal ein anderes Auto an. Im Herbst geht es dann weiter bezüglich OC.
Ich benötige eine Therapeuten für eine nicht bearbeitete Sache, ein Verlust der durch noch soviele finanzielle Verluste, trotzdem ein Verlust bleibt. Jeder der gesetzlich versichert ist, weiß ja dass das nicht innerhalb einer Woche passiert. Aber ist in Arbeit. Ich vermiss das Spielen nicht. Es war auch nie wirklich zum Gewinnen von Bedeutung für mich. Einfach nur dass das Hirn abgelenkt ist. Und Anfang des Jahres hat es mir eben gezeigt, egal wieviel Geld ich zur Verfügung habe, da es für mich keinen Wert hat, spiel ich bis nichts mehr geht. Einfach um mich mit bestimmen Dingen nicht auseinandersetzen. Aber mittlerweile tu ich das. Auch wenn es noch ein ganz schönes Stück ist, war das Spielen nur die Symptomatik. Aber denke mal das es bei den meisten so. Sie flüchten von Realitäten mit denen sie nicht klar kommen. Und dann gibt's da eben eine Industrie die das schamlos ausnutzt. Leider.
Aber danke für das Angebot mit dem Meeting.
Zitat von: Eddy am 21 Juni 2025, 18:03:00
@Glüxxspiel88
Die hättest schon längst eine erhalten können. Die müssen dir das ausstellen, da musst du mit der Datenschutzbehörde drohen sonst wird es nichts. Da gibt es auch eine Vorlage zu
Kannst du mir die Vorlage verlinken? Habe die hier im Thread nicht gefunden.
Ich habe von den Jahreszahlen ebenfalls keine Liste bekommen, nur allgemeine Daten.
https://www.staudt.law/sportwetten-casino-dsgvo-datenauskunft
ich hoffe wird nicht gleich gelöscht.Über diesen Link kannst du die Transaktionsliste anfordern, hatte ich auch gemacht und bekommen nach ca 1 Monat.
Personalausweiskopie kannste gleich mitschicken, die verlangt der Sportwettenanbieter sowieso.
Du bist wenn du die Liste hast nicht an diesen Anwalt gebunden.
Hallo, komme vom Amtsgericht, war dort bezüglich meinem zweiten Fall. Einer ist vorm BGH. Vorm LG und OLG war ich auch schon. Ich will auch keine Euphorie verbreiten, vielleicht haben es andere auch schon so erlebt, ich seither nicht. Aber mir kam es so vor, als habe die Gegenseite aufgegeben. Eine Frage kam: von wo ich gespielt habe, alle anderen Versuche und Vorhalte kamen nicht. Der ganze Vorgang inklusive Protokoll dauerte 7 Minuten.
Zitat von: Polynx am 22 Juni 2025, 23:53:40
https://www.staudt.law/sportwetten-casino-dsgvo-datenauskunft
ich hoffe wird nicht gleich gelöscht.Über diesen Link kannst du die Transaktionsliste anfordern, hatte ich auch gemacht und bekommen nach ca 1 Monat.
Personalausweiskopie kannste gleich mitschicken, die verlangt der Sportwettenanbieter sowieso.
Du bist wenn du die Liste hast nicht an diesen Anwalt gebunden.
Danke. Werde ich ausprobieren. Allerdings ist der betreffende Anbieter mit den Jahreszahlen nicht aufgelistet. Und der Text der E-Mail mit Bezug auf DSGVO §15 ist auch nichts anderes, was ich dem Anbieter bereits geschickt hatte und trotzdem KEINE Transaktionsliste bekommen habe.
Amtsgericht? Dann ja eine kleine Summe.
Kann daran liegen oder eben weil sie so oder so Berufung einlegen. Ist dann nächstes Jahr auch egal was entschieden wird wenn der EuGH urteilt.
Allerdings muss ich sagen dass bei mir mit einer hohen Summe auch nur 2 Fragen kamen. PKF und AGB bzgl Lizenz.
Ja bei den Antsgerichten kleine Summe. Klar. Trotzdem vor 3 Monaten wirkte es noch alles ganz anders. Bin auf alle Fälle positiv gestimmt.
Denke auch das die RA selbst langsam keine Motivation mehr haben auch für eine ,,kleine Aufwandsantschädigung" dagegen anzukämpfen...wenn die Rechtslage klar ist.
Wie sollen die noch argumentieren können..
So kam es mir vor. Kurz das Pflichtprogramm abspulen und fertig.
Heute vor dem Gerichtshof der EU (Vierte Kammer)
Mündliche Anhörungen in der Rechtssache C-198/24 (Herr Green) - ein weiterer Schritt in der anhaltenden juristischen Saga um grenzüberschreitende Online-Glücksspiele in der EU und Maltas Artikel 56A des Glücksspielgesetzes.
In dieser Rechtssache geht es um einen in Österreich ansässigen Spieler, der Spielverluste bei einem Unternehmen geltend machen will, das eine Glücksspiellizenz in Malta (aber nicht in Österreich) besitzt. Das nationale Gericht in Österreich fragt sich, ob die Ausstellung einer Sicherstellungsanordnung gemäß der Verordnung (EU) 655/2014 in solchen Fällen gerechtfertigt ist.
Das Ergebnis könnte wichtige Auswirkungen auf die Anerkennung und Vollstreckung von Urteilen in den Mitgliedstaaten haben - insbesondere im Zusammenhang mit Online-Glücksspielanbietern und nationalen Rechtsrahmen.
Kannst du das in leichteres deutsch übersetzen? Wäre nett
Das ist nicht so leicht zu übersetzen.
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=285980&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=2492366
Hier die Begründung des Wiener Gerichts wieso es zum EuGH vorgelegt wurde
https://curia.europa.eu/juris/showPdf.jsf?text=&docid=286641&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=2492366
Für mich sind das 2 Fragen.
1. Ob man den Artikel 7 der EU Verordnung 655/2014 aufgrund von Bill55 anwenden kann.
2. Ob die vorläufige Pfändung des Gerichts aufgrund Artikel 7 auf lediglich 3 Jahre begrenzt ist.
Zitat von: Hitdajack am 23 Juni 2025, 18:41:19
Kannst du das in leichteres deutsch übersetzen
Eine Person (der ,,Schuldner") hat möglicherweise vor mehr als drei Jahren Schulden.
Jemand will deshalb vorläufig sein Konto in einem anderen EU-Land sperren lassen, um diese Schulden einzutreiben.
Es ist unklar, ob die EU-Regel das erlaubt – obwohl die Handlung so lange zurückliegt.
Auch ist offen, ob man bei der Entscheidung bedenken muss, wie schwer oder einfach es wäre, die Forderung später einzutreiben.
Zur Klärung muss der EuGH entscheiden, wie die Vorschrift zu verstehen ist.
Warum ist das wichtig?Wenn solche älteren Forderungen gesperrt werden dürfen, könnte das den Schutz der Schuldner schwächen.
Es betrifft Menschen in der ganzen EU, die Geld aus einem anderen Land zurückbekommen wollen.
Das Ergebnis entscheidet, ob Kontopfändungen auch bei alten Schulden möglich sind und wie die EUweite Zusammenarbeit funktioniert.
Ja der Bobby, studierst jetzt nebenher Jura?
Hört sich gut an.
Langsam wird's unübersichtlich was da alles beim EuGH vorgetragen wird und für was relevant ist. Aber der Zug rollt wenigstens an.
Hat das Karim Weber vor das EuGH gebracht?
Zitat von: Roy1234 am 23 Juni 2025, 21:25:43
Ja der Bobby, studierst jetzt nebenher Jura?
Nee, Sonderschule. Sollte ja nur übersetzen. 🤪
Ne, ne.Kleiner spaß..
Ist manchmal nicht so einfach den Texten zu folgen bzw. sie zu verstehen
😁😁
Zitat von: Hope23 am 21 Juni 2025, 21:56:55
Zitat von: Glüxxspiel88 am 21 Juni 2025, 17:02:02
Ihr seid alle in einer sehr vorteilhaften Position. Ich habe von den Jahreszahlen nicht einmal die Datenauskunft (seit über 1.5 Jahren) und werde somit keine Chance auf irgendeinen Cent Rückzahlung haben. - Spielfrei bin ich seit 5 Jahren. Ich würde jedem meiner 3 Kinder damit einen (größeren) Wunsch erfüllen.
Hey Glücksspiel88, mir geht's genauso. Bekomme auch meine Transaktionsliste nicht. Spielerkonto wurde nur gesperrt, damit ich keinen Zugriff mehr habe und das OC dann sicherlich schnellstmöglich den Account löschen kann. Und müsste meine Liste erst mal mit einer Stufenklage einfordern. Tja und ohne Transaktionsliste kannst du auch vergessen dass du mit einen PKF startest. Denn die wollen die Liste. Ich weiß noch nicht was ich mache. Man dreht sich iwie im Kreis. :(
Viele Anbieter verweigern die Auskunft gemäß DSGVO
Habe genau das gleiche beim Anbieter mit den Jahreszahlen. Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten meines Bundeslandes, sowie bei der GGL und dem IDPC auf Malta.
Ist alles fast ein Jahr her - bislang kein Erfolg. Die meisten PKF wollen eine derartige Transaktionsliste. Ohne diese fast keine Chance, obwohl der genaue Verlust anhand aller alten Kontoauszüge fein säuberlich in einer Excel-Tabelle von mir dokumentiert wurde. Der einzige Weg wäre es, selber über eine Stufenklage. Aber dies muss man auch erstmal finanzieren können ;-)
https://www.linkedin.com/posts/maltamedia_eu-beamter-verteidigt-illegale-gl%C3%BCcksspielanbieter-activity-7343170917415432194-DBti?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAAE1WmT4ByI-qWLTFkmgVIY4-d9Omn-_4jW4
Korrupt :D
Das ist nichts Neues😂 Geld verlieren und dann zurückklagen ist ein schönes Geschäftsmodell, aber illegales Glücksspiel anbieten und dann auf der Kohle sitzenbleiben sicher ein noch Schöneres🤣
Kurzer Einwand zum Thema Stufenklage der hier aufkam:
https://openjur.de/u/2526669.html
Diese gehen leider öfter schief. Da die Gerichte teilweise (fehlerhaft) behaupten, dass diese zur Ansprüchsbegründung und nicht nur zur Bezifferung dienen. Ist aber wie immer ein Einzelfall Urteil.
Was mich interessieren würde ist, ob bei einer Entscheidung gegen Malta in zB 1,5 Jahren und der jahrelangen Verweigerung der Herausgabe der Daten eine Klage zu dem Zeitpunkt des Versuches diese zu erhalten möglich ist.
Wenn nicht dann hat man dadurch ja wieder viel Kohle seitens der Anbieter eingespart.
Wobei bei einer Stufenklage, dann fraglich ist, wie ein entsprechendes Urteil dann zwangsvollstreckt werden soll. Dann gibt's Ordnungsgelder, die an die Staatskasse gehen würden, die du aber auf deine Kosten beitreiben sollst. Wenn das Ordnungsgeld nicht bezahlt wird, weil keine Lust oder wie auch immer, dann gibt's Zwangshaft. Dann darfst du, bevor der zivilrechtliche Haftbefehl überhaupt erlassen und auf rotem Papier ausgedruckt wird, die voraussichtlichen Kosten der Zwangshaft vorstrecken, möglicherweise musst du den Haftbefehl auch noch per amtlichen Übersetzer übersetzen lassen nebst Urteil nebst Klage nebst Anlage, alles in meinen Augen eher kein juristischer Alltag. Eher unwahrscheinlich, mindestens vierstellige Kosten.
Aber, es ist ja auch unwahrscheinlich, für mich zumindest, dass ein bestimmtes Ministerium mit spitzen Juristen unter dem Wissen der höchstrichterlichen Rechtsprechung ein Magazin per Unterschrift verbietet und dieses Verbot dann vom Gericht einkassiert wird.
Insofern wäre es ja schon irgendwie interessant,wie ein solcher Anspruch tatsächlich durchgesetzt werden würde. Da gibt's wohl einige Sachen, die einfacher wären.
Evtl. die DSVGO Themen in vorhandenen Threads weiterführen..
Eine weitere Möglichkeit wäre Prozesskostenhilfe beantragen um die DSVGO Auskunft einzuklagen.
Das ja peinlich. Wenn dein Anwalt ein Fuchs ist, könnte der sich vielleicht Schadensersatzansprüche des Wettbüros gegen ihren Anwalt per Pfändung schnappen. Ich habe darüber aber noch nicht weiter gedacht, war jetzt nur der erste Einfall.
hört sich nicht plausibel an. aber bei der Kanzlei kann man das nie wissen, ist die SUmme mehr als 20.000 Euro?
wenn nein, ist die eh unzulässig, wenn ja, muss man bedenken, dass die Erfolgsquote von solchen Nichtzulassungsbeschwerden im unteren Promillebereich liegen,
wenn ich das richtig in Kopf habe.
Unterlagen für die Berufung werden normalerweise von Rechtsanwaltsgehilfen bzw. Azubis bearbeitet und versendet.
Da wird sich wohl bald jemand einen neuen Job suchen dürfen.
Und zum Thema Schadensersatz des Anbieters gegenüber dem Anwalt:
Das LG Karlsruhe urteilte letztes Jahr, dass der Anwalt nicht schadensersatzpflichtig ist, wenn die Berufung sowieso aussichtslos gewesen wäre.
Zitat von: Galileo am 26 Juni 2025, 12:21:52
Unterlagen für die Berufung werden normalerweise von Rechtsanwaltsgehilfen bzw. Azubis bearbeitet und versendet.
Da wird sich wohl bald jemand einen neuen Job suchen dürfen.
Hätte ich mir nicht vorstellen können. Grade in der Berufung wird es interessant für das weitere Verfahren. Bei über 100 Seiten werden sie sicherlich immer ein aktuelles Muster haben.
Wo die Immer den Verstoß gegen das Materielle Gesetzauflagen erwähnen. Aber da muss doch einer nochmal rüber gucken...
Edit Olli: Zitatfunktion korrigiert
Wenn am 10. Juli die Schlussanträge des Generalanwaltes verkündet werden, was denkt Ihr wie lange wird es dauern, bis der EuGH ein Urteil dazu fällt?
Sind 3-5 Monate realistisch?
Schneller, die haben sich lange genug auf der Nase rumtanzen lassen.
Die Anwälte meinten September/Oktober wenn ich mich recht erinnere.
Ist allerdings nicht der Brustlöser für Sportwetten falls du darauf raus wolltest.
Meint ihr wirklich es kommt zum Urteil?
Es ist immer noch möglich, dass die Klage nach dem Schlussantrag zurückgenommen wird...
Was meint ihr? Sportwettenverfahren werden die es bestimmt nicht machen
Ich hoffe ja auf eine weiterverfolgung des EugH, unabhängig von Anträgen der Parteien
Wenn die Klage zurückgenommen wird, ist das auch wie eine Niederlage. Die können nicht einfach bis vor den EuGH gehen, zurückziehen und die Fragestellung bleibt weiterhin offen.
Die können das schon zurückziehen wobei ich dann glaube dass der BGH die Verfahren wieder freigeben wird. Wenn es blöd kommt dann wird der BGH von sich aus eine Grundsatznachfrage ans EuGH stellen. Das müsste möglich sein.
Ich glaube nicht dass sich die OLG's und der BGH noch lange verarschen lassen.
Aber wer weiß....
Habt ihr hier alle ausschließlich Sportwetten Klagen am laufen oder auch gemischte.
ZB 65 Prozent SW und 35 Prozent Casino?
Meinetwegen auch das umgedrehte Verhältnis.
80% Sportwetten, 20% Casino aber bisher nur VU am LG weil der Anbieter aus Gibraltar nicht reagiert.
Hätte noch 2 andere Anbieter, bei denen ich allerdings noch keine Klage eingereicht habe.
Möchte da erst mal abwarten, weil ich selbst finanziere.
Wenn die Verjährung 3 Jahre beträgt, kann ich sowieso nichts mehr holen. Bei 10 Jahren rückwirkend, hab ich noch 1-2 Jahre Zeit, bevor die Verjährung beginnt.
Kann mir vorstellen, dass beim Europäischen Gerichtshof etwas ähnliches gibt, wie Leitsatzentscheidungen und daher solche Verfahren nicht mehr durch Vergleich oder Rücknahme erledigt werden können.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/archiv-bundesregierung/leitentscheidungsverfahren-bgh-2212778
https://www.profil.at/oesterreich/gluecksspiel-klagen-malta-online-casinos-spielverlust-zum-zahlen-zwingen/403050888
Interessanter Artikel. Gilt für Österreich, aber ein cooles Interview und nicht nur ein Standardartikel, in denen im Grunde immer die gleiche Suppe wiederholt wird.
Zitat von: Galileo am 26 Juni 2025, 20:33:45
80% Sportwetten, 20% Casino aber bisher nur VU am LG weil der Anbieter aus Gibraltar nicht reagiert.
Hätte noch 2 andere Anbieter, bei denen ich allerdings noch keine Klage eingereicht habe.
Möchte da erst mal abwarten, weil ich selbst finanziere.
Wenn die Verjährung 3 Jahre beträgt, kann ich sowieso nichts mehr holen. Bei 10 Jahren rückwirkend, hab ich noch 1-2 Jahre Zeit, bevor die Verjährung beginnt.
du wirst alles aus den 10 Jahren, ab Klage wiederholen können.
Allerdings beginnt quasi deine Verjährung von drei Jahren, ab bekanntwerden, dass es möglicherweise illegal ist.
Wenn Gerichte davon ausgehen, dass hätte man spät. 2022 wissen können, dann endet die Verjährung dieses Jahr.
Zitat von: altobelli am 30 Juni 2025, 16:29:34
du wirst alles aus den 10 Jahren, ab Klage wiederholen können.
kommt auf das gericht an. ich habe am LG "verloren".
gericht gab dem anbieter recht mit 3 jahren und alles was drüber ist sei verjährt.
damit wurden aus über 100k plötzlich 0.
ja berufung ist eingelegt und ausgesetzt. allerdings wollte ich es trotzdem erwähnt haben
ist schon "cool", dass beim Landgericht häufig für solche Geschichten keine besonderen Kammern gebildet werden.
die Richter, die ich erlebt habe, haben meistens auch keine persönlichen Erfahrungen gehabt mit Zocken, Casino, Sportwetten;
hatten ja oft auch einen ganz anderen Anfang, als der übliche Zocker, da eben oft aus einer Juristen-Familie.
Eine Kammer, die wohl über die Haftungsquoten von Verkehrsunfällen urteilt, nebenbei wohl bisschen Arzthaftungsrecht macht, dann ein wenig
Baurecht, dies und jenes, ist unschön.
Zum Glück habe ich letztens gelesen, dass es bei vereinzelten OLG Senate gibt, die ausschließlich Glücksspielrecht machen und sich nicht von
5000-10000 Seiten Schriftsatz mit 50.000 Seiten Urteilen und Gutachten beeindrucken lassen.
Hallo zusammen, der Termin für den Schlussantrag C-440 ist im Terminkalender beim EuGH nicht mehr zu finden!?! (Casino-Fall)
Ist euch was bekannt? Warum ggfs. der Termin nicht stattfindet?
Wurde verschoben auf den 4.9.25!
Zitat von: positve am 01 Juli 2025, 15:20:58
Hallo zusammen, der Termin für den Schlussantrag C-440 ist im Terminkalender beim EuGH nicht mehr zu finden!?! (Casino-Fall)
Ist euch was bekannt? Warum ggfs. der Termin nicht stattfindet?
Quelle?
Wo steht, dass es verschoben ist?
Hab beim EuGH angerufen und nachgefragt!
Okay... und gab es eine Begründung? Weil warum solltest du es als erster wissen... sonst wären schon dir ganzen Top Kanzleien damit publik gegangen
dienstliche Gründe. das kann doch alles mögliche sein. sinnlos, darüber zu spekulieren.
mitunter hat auch einfach nur die Schreibkraft gekündigt und das 20-30seitige, diktierte Urteil kann daher nicht ausfertigt werden.
Sommerpause
Aber warum nennt man selber den Termin, wenn man z.B in die Sommerpause geht?
Dass ich das noch erleben darf ... in diesem Thread ... das wirft mich gerade total aus der Bahn ... puh, mir ist total warm ...
Zitatsinnlos, darüber zu spekulieren
😂
Hab vorhin beim EuGH angerufen, die haben gesagt, dass nichts verschoben wird.
Puuuh --- ein Spannungsherd weniger ... für alle Forenteilnehmer eine Wohltat.
Wie kann man nur so Stur hier sein...unglaublich.
https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo1_6581/de/
Die Terminübersicht...
Quelle???
Wer hat das gesagt???
Wieso weiß Du es zuerst???
Ab Donnerstag soll's wieder kühler werden 😊
Bei Harry Kane war's nicht anders.
Die Verhandlungen zwischen Generalstaatsanwalt und den OC's stocken wegen unterschiedlicher Ansicht bezüglich der Transfersumme 😅😁
Ich bin gespannt wann die ersten Kanzleien sich zu Wort melden..
ZitatDie Verhandlungen zwischen Generalstaatsanwalt und den OC's stocken wegen unterschiedlicher Ansicht bezüglich der Transfersumme 😅😁
Es hat sich ein Vermittler eingeschaltet, der seine Verhandlungserfahrungen uneigennutzig weiter gibt ... die GGL ... :)
Das dann doch auch noch 😱😱😂
https://www.hfs-rechtsanwaelte.de/news-casino-sportwetten/illegales-online-gluecksspiel-eugh
Schlussanträge des Generalanwalts sind auf den 4. September verschoben worden....Gründe?
Ein Sonnensturm auf Alpha Centauri?
4 September ..
Das Jahr wurde nicht genannt, also habt Geduld 😂
Positiv also ich find du bist ein geiler Typ 😂😂.
Ich hoffe die anderen glauben dir nächstes mal gleich.
Danke für die aktuelle Info
Endlich mal was neues von HFS. Klagen klagen und nochmal klagen. Die haben doch sowieso den Jackpot. Ob es so oder so ausgeht die haben alle gut abgegriffen. 😁
Hab gar nicht gesehen, dass da heute schon heiß hier drüber diskutiert wurde :D
Aber ja, die Anwälte haben ausgesorgt. Die Casinos machen Milliarden, die Anwälte Millionen und die Kläger kriegen nen Tritt in die Eier :-*
ZitatEin Sonnensturm auf Alpha Centauri?
Ich bitte um klare Angaben!
Alpha Centauri A?
Alpha Centauri B?
Proxima Centauri?
Diese Drei bilden ein Dreifachsternsystem!
Was das wieder zu Spekulationen führen kann ... Das ist ja schon fast zu vergleichen mit einem Termin ohne Angabe einer Jahreszahl! :)
Alpha A – der Lichtbringer,
Alpha B – die Weise Gefährtin,
Proxima – der Schattengänger.
Sie sind wie Körper, Seele und Geist eines kosmischen Wesens.
Sie umkreisen einander in einem Tanz, der seit Milliarden Jahren andauert – Zeugen von Werden, Wandel und Möglichkeit.
Sie stehen am Tor der Unendlichkeit und erinnern uns:
Das Nächste kann zugleich das Größte Geheimnis sein.
Hilfe 😱😱 ihr macht mir mehr Angst als irgendwelche Gerichtsurteile.
Alpha A – der Lichtbringer,
Alpha B – die Weise Gefährtin,
Proxima – der Schattengänger.
Sie sind wie Körper, Seele und Geist eines kosmischen Wesens.
Sie umkreisen einander in einem Tanz, der seit Milliarden Jahren andauert – Zeugen von Werden, Wandel und Möglichkeit.
Sie stehen am Tor der Unendlichkeit und erinnern uns:
Das Nächste kann zugleich das Größte Geheimnis sein.
Substi?????? :o
DAS macht mir auch 'Angst'. Hantierst Du mit Tarotkarten und fühlst Deine Spiritualität oder machst Du nur Spaß???
Substi trägt nun eine Kutte ... Am nächsten Sonntag hält er im Online-Cafe eine Messe und sammelt seine Jünger um sich. Bitte an Esspapier und Fakewein denken ... Wir führen einen symbolischen Kannibalismus durch ...
@Olli
Klare Angaben?
Wo denkst du denn hin?
Die braucht doch keiner.
Tssst... hier werden keine klaren Angaben gemacht; die genaue Verortung dieses Ereignisses sollte dabei genug Raum für Spekulationen lassen... macht dies doch den allseits so gepriesenen 'Informationswert' einer 'sachlichen Diskussion' aus.
Dasselbe gilt übrigens für die Frage, inwiefern dieser Zwischenfall nun Einfluß auf die Terminplanung von Gerichtsangestellten haben möge.
Man weiß es nicht.
Trotzdem kann man ja mal ein paar Seiten lang drüber spekulieren. Das erweckt dann Hoffnung. Oder so. Zumindest hat man mir das so erklärt.
Ich wollte daher nur helfen.
Jetzt nehmen die Hitzeschäden überhand :o
Ich sag's ja... ein Sonnensturm.
vllt hilft Beta...isodonna leicht einmassiert in das Taurushirn.
Sonst ... nein, mir gehen die Ideen und Therapieansätze aus.
Dass All jedenfalls fordert die Tarotkarten ... der Sonnensturm fegt sie durch die Galaxis ans Ziel, das Ankunftsdatum bleibt offen, das liegt an den Lichtjahren, und derweil gibt es Halluzinationen von Satanismus.
Da sag' mal einer, das wäre nicht schlüssig ;D
Damit kann man durchaus arbeiten, oder nicht?
Zitat von: Rubbel am 02 Juli 2025, 16:56:27
Jetzt nehmen die Hitzeschäden überhand :o
😂😂😂
Meldet euch bei Knuddels an, aber spamt doch den Thread nicht voll 🙄
Hey,
was macht ihr hier für Pläne? So läuft's nicht ☹️ Nächsten Sonntag berichte ich im FAGS Online Café über unser Spielerschutz Projekt. Ihr seid hoffentlich alle pünktlich um 11 Uhr dabei.
Bis dann!
LG Ilona
Der BGH hat eine Entscheidung getroffen: Überhängende Äste dürfen vom Nachbarn abgeschnitten werden. Er muss dem Nachbarn allerdings vorab Gelegenheit geben, die Äste selbst abzusägen. Kommt der Eigentümer dem nicht nach, dann darf sogar selbst Hand angelegt werden, wenn dadurch die Standsicherheit eines Baumes gefährdet sein könnte. Voraussetzung: Der Nachbar muss durch den Baum beeinträchtigt sein in der Nutzung seines Grundstückes. Die Beeinträchtigung kann vom Baum selbst ausgehen, z.B. durch Behinderung des Lichteinfalls, sie kann aber auch nicht mittelbar z.B. durch heruntergefallenes Laub oder Nadeln, Nüsse oder Zapfen ausgehen.
Das Urteil hat mit unserer Sache zwar nichts zu tun, schafft aber Freiraum für bereits angestaute Fälle. Es geht also voran beim BGH ... :)
@Rubbel ...die "Beschreibung" fand ich spuky, aber auch irgendwie passend hier wenn man zwischen den Zeilen liest.
Und die Hotze tut auch ihres dazu😅😅🥵🥵
@Olli
Ist zwar Off topic aber interessant.
Dieses Urteil bzgl Nachbars Baum ist real?
Würde mich wirklich interessieren.
Gruß Roy
https://www.youtube.com/watch?v=t3pLElJQHr4
Hoppla ... das Urteil ist bereits 4 Jahre alt ... :)
Danke
@Rubbel:
Die kreativen Köpfe dieses Threads sorgen ja nun nicht umsonst schon seit 335 Seiten für spannende Unterhaltung. Realismus ist da kein Kriterium.
Du solltest daher bei einem Klick auf den Titel "BGH Urteil" gleichzeitig deine Erwartungshaltung herunterschrauben. Ungefähr so, als wenn du auf einem Langsteckenflug eine schlechte Komödie anschauen würdest, weil du deine Playlist schon dreimal durchgehört hast, und nichts Anderes dort in der Mediathek läuft.
Von daher... joa, das war schon gar nicht so schlecht.
Fehlt nur noch etwas Pathos und eine (mehr oder minder subtil ausgedrückte) Verschwörungstheorie.
Sowas wie "Sämtliche ferromagnetischen Teile wurden brutal gegen ihren Willen in Richtung der Pole gezogen, während die leitenden Mitarbeiter der Weltraumschutzbehörde in ihrem Hauptquartier auf Sirius I kurz aufsahen, um die Schultern zu zucken, und dann fast postwendend das rituelle Proseccoschlürfen fortsetzten. Ein Behördenmitarbeiter griff dann doch gelangweilt zum Telefon, nachdem ihn auf dem Weg zur Kaffeemaschine ein Hauch von Pflichtbewußtsein ergriff, aber der Herr vom internationalen Sonnenkartell versicherte ihm eindringlich, man hätte damit nichts zu tun. Beruhigt sortierte er weiter seine Bleistifte nach Größen. Am anderen Ende des Sonnensystems lachte sich besagter Mitarbeiter des interstellaren Sonnenkartells ins Fäustchen. Ganz laut. Gar schallend. Verdächtig. Die haben doch die Behörde bestochen!
So kam es, daß sich eine Gruppe mutiger Rebellen, völlig auf sich allein gestellt, im Sinne der Gerechtigkeit gegen diese Tyrannei erhob.
Der intergalaktische Gerichtshof erachtete den Fall allerdings nicht als dringend genug, um ihn gleich als erstes morgen früh zu verhandeln, offiziell, weil eine Schreibraft sich den Fingernagel angebrochen hatte, aber ein mysteriöser Geheimagent in weißer Rüstung mit dem Decknamen "El ChatGTP" recherchiert Tag und Nacht, gegen alle Widrigkeiten, und unter Einsatz seines Lebens, und er kennt natürlich auch hier die Wahrheit: der Richter wollte es sich nur nicht in der laufenden Spielzeit mit dem Präsidenten der Sonnenunion verscherzen, da der ihn immer beim Minigolf gewinnen ließ. Und er brauchte die Trophäe doch für sein neues Eckbüro."
Jemand muß diese Wahrheit verkünden. Gut, daß es so viele Rebellen gibt, die uneigennützig seine Weisheiten verbreiten. Die Keyboard-Warriors dieser Welt.
Aber solange derartige Wahrheiten nicht direkt von el ChatGTP oder einem lizensierten Rebellen kommen, gelten sie als Spam, und sind damit völlig irrational.
Von daher ist es müßig, nach irgendeiner Sinnhaftigkeit zu suchen.
Aber da nun das Baum-Problem vom Tisch ist, können wir zeitnah auf weitere 'sachliche Informationen' aus zuverlässigen Quellen hoffen, und müssen nicht mehr auf Spam zurückgreifen.
Hallo und einen wunderschönen Morgen :)
TAL?
Das ist ein supertoller und sehr dichter Text! Es lohnt sich sicher, ihn mehrfach konzentriert zu lesen und ihn auf die Eigenschaft einer Parabel zu prüfen. Am Morgen überfordert mich das noch, aber an mehreren Stellen hatte ich schon Hilights für mich entdeckt. ;D ;D
Also so Protagonisten-Austausch ;)
Das macht Spaß und schafft Verbindung ;D
Vielen Dank und viele Grüße
Rubbel
Rubbel + TAL -> bitte macht weiter so! schöne TEXTE
....oder ungelesen auf gelesen setzen. So vermeidet man einfach ungewollten Bluthochdruck 😁
Klar, steht ja jedem frei, wie er mit dem Thema umgeht.
Scheuklappen sind da auch ein probates, hier ganz besonders bewährtes, Mittel.
42
Zitat von: Olli am 03 Juli 2025, 12:32:57
42
????
Ist das der Ansatz der Studie Rostbefall bei Gartenschläuchen aus Polyvinylchlorid?
Oder eher der Takt im Paarungstanz einäugiger Kaulquappen?
Fast.
'42' ist die Antwort auf die "ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest".
Das ist eine Tatsache, zumindest laut einem bestimmten SciFi-Autor. Von daher auch irgendwie passend. Irgendeine Antwort muß es ja geben, selbst, wenn es eigentlich keine gibt.
für mich ist 42 eine ganz normale zweistellige Zahl und was durch 2, 3, 6 und und auch noch 7 und 12 teilbar ist, ist sehr anpassungsfreudig ;D ;D ;D ;D
Unfassbar, nach 4 Jahren immer noch keine mündliche Verhandlung.
Das größte Glücksspiel ist wirklich ein Gericht zu finden, wo die Richter und Geschäftsstelle in Vollzeit arbeiten und wo man nicht ewig warten muss, dass Sachen gefördert werden.
Das Gericht bedauert, dass dieses Verfahren angesichts der hohen Belastung der Kammer insbesondere durch zahlreiche ältere Verfahren noch nicht weiter gefördert werden konnte. Ohne konkrete Zusagen machen zu können, hofft das Gericht, dass eine Verfahrensförderung im laufenden Jahr möglich ist
;D :D :D
na, das Gericht bedauert jedenfalls die Spieler - das tun die OCs nicht. Was will Mann mehr?
Ja, sehr inspirierend, die 42.
Aber.. durch 12?
Ich denke, hier besteht weiterer Diskussionsbedarf, ob 3,5 eine zulässige Antwort wäre.
21 solte da stehen ... aber die wollte nicht ... ;D ;D
@IstVölligEgal
Landgericht oder OLG?
Vier Jahre ist schon derb.
Landgericht, es gab mal wieder einen Richterwechsel.
Da sind ja die meisten OLG schneller
Der FC Bayern hat einen neuen Partner an seiner Seite.
Sind ja legal. Für uns uninteressant.
Zitat von: Roy1234 am 03 Juli 2025, 16:08:41
Da sind ja die meisten OLG schneller
Wäre mir völlig egal, da die Sportwettenabieter wahrscheinlich eh in die Verlängerung gehen würden, dann lieber warten auf die Urteile vom EUGH.
Schönes Wortspiel 😁
Ne mir wäre es auch nicht völlig egal da auch nach dem EuGH Urteil dieser Prozess durchgeführt werden muss. Was heißt noch länger warten. Sollte das Urteil vom EuGH positiv für uns sein und ein LG Urteil zu Gunsten des Klägers ausgefallen sein ist's nicht unmöglich dass das OLG die Berufung zurückweist.
https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/19655525/oesterreicher-koennen-jetzt-ihr-geld-von-malta-casinos-zurueckfordern
Wurde das schon gepostet? Gibt wohl "neue" Wege
Hat jemand zufällig ne Email wegen der Jahreszahl bekommen?
Neues Video von Staudt
https://m.youtube.com/watch?v=f45iFMbmiVc&t=5s&pp=ygUOc3RhdWR0IGthbnpsZWk%3D
Ich sehe schwarz für meine Klage.
Bin mal gespannt was in den nächsten Monaten noch passiert.
Ich hatte das damals schon bei my.....
Dort sind die auch in die Insolvenz gegangen und ich hatte zum Glück Klage eingereicht und hab 30 Prozent noch erhalten.
Zitat von: Galileo am 04 Juli 2025, 17:07:37
Neues Video von Staudt
https://m.youtube.com/watch?v=f45iFMbmiVc&t=5s&pp=ygUOc3RhdWR0IGthbnpsZWk%3D
Deprimierend, dass sich der größte Anbieter womöglich aus der Verantwortung stehlen kann.
Eine Frage zu dem Staudt Video. Es wird gesagt, dass eine Liquidation nicht unwahrscheinlich ist und dann keiner mehr greifbar ist. Zum Ende dann die Aussage, dass man jetzt unbedingt seine Forderungen stellen soll, bevor es zu spät ist. Wie passt das zusammen?
Wir haben doch den Staat und die GGL. Die werden sicherlich tüchtig schimpfen, och nee die zahlen ja weiter Steuern nur eben unter anderem Fake Betreiber.
Sorry, Möglichkeiten zu haben derart offensichtlich in die gewollte Insolvenz zu gehen und alle müssen zuschauen und Beifall klatschen ist ein Unding.
Die EU als auch die gültige Rechtsprechung da und in den einzelnen Ländern haben fertig.
Zitat von: niemehrzocken21 am 04 Juli 2025, 19:43:55
Eine Frage zu dem Staudt Video. Es wird gesagt, dass eine Liquidation nicht unwahrscheinlich ist und dann keiner mehr greifbar ist. Zum Ende dann die Aussage, dass man jetzt unbedingt seine Forderungen stellen soll, bevor es zu spät ist. Wie passt das zusammen?
Dass Du dann wenigstens aus der Insolvenzmasse bedient werden kannst. Seien es 10 oder 20 Prozent.
Ohne Klage bist du nicht dabei.
Das die OLG Berufung ablehnen glaub ich nicht. Wahrscheinlicher Hinweisbeschluss und die ziehen trotzdem durch um noch mehr Zeit zu gewinnen. Im Fall Bet365 möglicher Insolvenz! Wenn die Klage nicht abgeschlossen ist sieht man keinen Cent! Ich hatte damals super viel Glück das ich von my.... Noch Geld gesehen hatte aus der Insolvenz Masse.
Danke Roy. Aber ich brauche ja sicherlich dafür ein Urteil? Mit dem Hintergrund, dass sich alles unendlich hinzieht, finde ich so eine Empfehlung dann fragwürdig.
Ich habe eine Klage gegen die Sports LP laufen. Wurde sofort im Oktober letzten Jahres am LG ausgesetzt. Da brauche ich wohl keine allzu großen Hoffnungen mehr haben? ;D
Ich finde die Richter an manchen LG furchtbar mit ihren unnötigen Aussetzungen. Der BGH hat eigentlich gesagt dass die übergeordneten Gerichte aussetzen sollen so sie dies für richtig halten.
Ich warte seit 3 Jahren am LG mit genau der selben Scheiße. Sobald der Schlussantrag von C440/23 Anfang September draußen ist, geht es hoffentlich endlich weiter. Es kann einfach nicht sein, dass man in der ersten und absolut unbedeutenden Instanz festhängt
Hängt viel am Richter.
Hatte es schon mal geschrieben.
Hab 2 Klagen am gleichen LG und eines ist seit 2023 am LG ausgesetzt ein anderes ist positiv am LG entschieden wurden und am LG ausgesetzt.
Begründung beim positiven war das der Richter nicht wegen der fehlenden Lizenz entschieden hat sondern auf Limit Verstoß begründet hat.
Verstehe ich auch. Gefühlt wird ja gesagt, dass Klagen gegen die Jahreszahlen aussichtslos sind. Wozu noch registrieren? Normalerweise schüren die Anwälte Hoffnung, in diesem Video ist jedoch nichts mehr positiv. Wenn die Möglichkeit besteht sich so dauerhaft aus der Verantwortung zu stehlen, wird der Anbieter das tun. Ist ja nachvollziehbar. Frag mich aber schon, wenn das so einfach ist, könnte man das ja als Firma immer so machen oder?
Frage mich nur, warum machen das andere Unternehmen dann nicht oder sind Jahreszahlen Vorreiter und der Rest zieht nach?
Die können sich nicht so einfach aus dem Staub machen.
Nach dem Motto, ich schließe den Laden und mache einen neuen auf.
Was ist mit dem Vermögenswerten passiert? Was ist mit den Angestellten passiert?
Ich denke, dass Dornröschen vielmehr die Absicht hat, den Weg zur Haftbarkeit schwieriger zu gestalten bzw. mühsamer.
Die Dornröschen-Gruppe ist ein verwinkeltes Firmengeflecht. Es besteht daher die Haftung des Mutterkonzerns.
ChatGPT sagt:
Eine reine Umfirmierung (also nur der Wechsel des Unternehmensnamens, z. B. von ,,Bliblabub" zu ,,Bliblubla") hat keinen Einfluss auf die Haftungsverhältnisse.
Rechtlicher Hintergrund (z. B. nach deutschem oder europäischem Recht)
• Die Firma (Name) eines Unternehmens ist nur die Bezeichnung, unter der es am Geschäftsverkehr teilnimmt (§ 17 HGB).
• Die Firma kann geändert werden – das ändert aber nicht die Identität der juristischen Person.
• Die Rechtsform, Gesellschafter, Verträge, Verbindlichkeiten, Gläubiger und Schuldner bleiben gleich.
• Eine Umfirmierung muss im Handelsregister eingetragen werden, damit sie wirksam ist.
Beispiel:
Die ,,Hastenichgesehen" hieß früher ,,Habsauchnichgesehen".
Falls eine offene Verbindlichkeit oder ein Haftungsfall aus der Zeit unter dem alten Namen besteht, haftet die umfirmierte Gesellschaft weiterhin – denn es ist rechtlich dieselbe juristische Person.
@Hahn, die Firma wurde aber nicht umfirmiert, sondern eine andere Gesellschaft eingesetzt. Also Firma A, B, C gibt es jetzt mittlerweile bei denen. Was die Sache schon wieder schwieriger macht. Chatgpt ist übrigens bei solchen komplexen Themen wahrlich nicht zu gebrauchen,obwohl ich es auch ganz gern nutze. Außerdem ist das schon seit 2023(Gründung) in Vorbereitung gewesen.
VORSICHT BEI KI´s! Die ziehen sich auch schon mal falsche Informationen an Land und streuen die dann ...
https://www.youtube.com/shorts/5G5GGqwggLQ
Wenn Staudt so klar sagt, dass es quasi schlecht aussieht ist das schon sehr deutlich. Seither nie so klare Worte gehört. Ich verstehe auch null warum man jetzt noch Klage einreichen soll? Wegen der Insolvenzmasse? Macht kein Sinn, das nimmt doch kein PKF mehr an? Selber klagen scheint mir da auch unrentabel. Fragt sich warum machen es die roten, die schwarz gelben usw nicht so? Das verstehe ich nicht, anscheinend ist das ja einfach. Und warum haben Jahreszahlen das nicht früher gemacht? Hätte denen ja auch ein Vermögen gespart.
Andererseits denke ich mir, ist das offensichtliche Verschleierung, wie können Lizenzen von einer Gesellschaft in die andere übergehen aber she Haftung nicht? Das macht wenig Sinn und letztlich ,,müsste" die GGL dann mit Lizenzentzug drohen, aber da können wir wohl lange drauf warten.
Das die anderen das nicht machen liegt sicherlich an zukünftigen Geschäften. Der rote ist komplett an der DFL Sponsor. Die planen langfristig und sind zufrieden damit. Würde auch komisch vorkommen wenn man das macht.
Anscheint ist der Jahreszahlen das egal, weil sie zu groß sind und denken sich den Kunden ist es doch egal die kommen eh zu uns...
Ich denke auch die Gelder wieder zurück bringen in die Firmen ist auch nicht so einfach.
Wenn die wirklich keine Rückstellungen bilden, woher kommt das Geld? Das braucht alles Zeit damit das Geld wieder in den Kreislauf kommt.
Rückstellungen sind Steuermildernt. Deshalb würde es mich interessieren wie die das machen.
Zitat von: Eddy am 05 Juli 2025, 08:46:02
@Hahn, die Firma wurde aber nicht umfirmiert, sondern eine andere Gesellschaft eingesetzt. Also Firma A, B, C gibt es jetzt mittlerweile bei denen. Was die Sache schon wieder schwieriger macht. Chatgpt ist übrigens bei solchen komplexen Themen wahrlich nicht zu gebrauchen,obwohl ich es auch ganz gern nutze. Außerdem ist das schon seit 2023(Gründung) in Vorbereitung gewesen.
Laut Rechtsanwalt, Herr Michaelsen, bezeichnet die GGL den Wechsel als Umfirmierung.
Quelle: LinkedIn Seite von Herrn Dr. Michaelsen
Wow, positive ... :)
Wieder ultra-interessante, fundierte, fast philosophisch anmutende Aussagen von Dir zu den betriebsinternen und auch gesamt-volkswirtschaftichen Vorgängen. Wenn jemand sich auskennt, dann ...
Schönes Wochenende u. Gruß
R
Zitat von: Rubbel am 05 Juli 2025, 11:16:37
Wow, positive ... :)
Wieder ultra-interessante, fundierte, fast philosophisch anmutende Aussagen von Dir zu den betriebsinternen und auch gesamt-volkswirtschaftichen Vorgängen. Wenn jemand sich auskennt, dann ...
Schönes Wochenende u. Gruß
R
Wieso muss man sich hier über andere lustig machen???
Glaubst du ernsthaft die lassen die Gelder seit 10 Jahren auf dem Konto liegen???
Manche Mitglieder sind hier wirklich lächerlich!!!
Ihr selbst macht euch hier lustig über andere. Das letzte was ich in einem Forum gesehen hab!
Selbst die RA sagen ,,Wir wissen auf welchem Weg die Zahlen". Wir sehen nicht von wem das Geld kommt oder siehst du es?
Aber jeder kann glauben was er will!
Zitat von: Hahn2022 am 05 Juli 2025, 11:12:21
Zitat von: Eddy am 05 Juli 2025, 08:46:02
@Hahn, die Firma wurde aber nicht umfirmiert, sondern eine andere Gesellschaft eingesetzt. Also Firma A, B, C gibt es jetzt mittlerweile bei denen. Was die Sache schon wieder schwieriger macht. Chatgpt ist übrigens bei solchen komplexen Themen wahrlich nicht zu gebrauchen,obwohl ich es auch ganz gern nutze. Außerdem ist das schon seit 2023(Gründung) in Vorbereitung gewesen.
Laut Rechtsanwalt, Herr Michaelsen, bezeichnet die GGL den Wechsel als Umfirmierung.
Quelle: LinkedIn Seite von Herrn Dr. Michaelsen
Und das bedeutet?
Zitat von: positve am 05 Juli 2025, 11:27:32
Zitat von: Rubbel am 05 Juli 2025, 11:16:37
Wow, positive ... :)
Wieder ultra-interessante, fundierte, fast philosophisch anmutende Aussagen von Dir zu den betriebsinternen und auch gesamt-volkswirtschaftichen Vorgängen. Wenn jemand sich auskennt, dann ...
Schönes Wochenende u. Gruß
R
Wieso muss man sich hier über andere lustig machen???
Glaubst du ernsthaft die lassen die Gelder seit 10 Jahren auf dem Konto liegen???
Manche Mitglieder sind hier wirklich lächerlich!!!
Ihr selbst macht euch hier lustig über andere. Das letzte was ich in einem Forum gesehen hab!
Selbst die RA sagen ,,Wir wissen auf welchem Weg die Zahlen". Wir sehen nicht von wem das Geld kommt oder siehst du es?
Aber jeder kann glauben was er will!
Gebe Positive recht, hier werden gerne Späße auf Kosten derer gemacht die nervenaufreibende Prozesse hinter sich oder vor sich haben. Bzw verzweifelt sind. Manchmal wünsche ich mir, es würde mehr der thread Titel im Vordergrund stehen, statt Häme und Polemik.
Von Polemik spreche ich mich sowieso frei.
Zu der Verzweiflung:
Meinst Du nicht, dass Ihr die selbst schürt? Wieviele Spekulationen gibt's in diesem Thread über wieviele Seiten?
Und was hat's gebracht? Es ist doch nur vermeintliches Wissen und Hypothesen, die sich regelmäßig zerschlagen.
Mit alledem, was Ihr schon durchgemacht habt, wäre es doch viel erquicklicher und für Euch nervenschonend, würdet Ihr (ja, IHR, die auf die Rückzahlungen, wenn sie denn mal wirklich kommen/kämen, absolut fixiert seid) mal in die Runde, in das gesamte Forum schauen und anderen Leuten, die akut Hilfe suchen zur BEWÄLTIGUNG Ihrer Sucht, mal zu antworten. Das erweitert auch den Horizont, den gedanklichen.
Habt Ihr das nicht selbst durchlebt und brauchtet Hilfe?
Nun aber sind Lager entstanden, und das Außenlager besteht aus Euren Wettläufen über vermeintliche News zum Thema Erstattung.
Bisher mit welcher 'Ausbeute' für Euch?
Es ist nicht mal klar, wo auf wen oder welche News geantwortet bzw. eingegangen wird. Da wird doch ein Späßchen erlaubt sein? Wenn ich jetzt zum Post von POSITIVe komme... soll ich dann bei voll kryptischen und abgebrochenen, unvollständigen Sätzen davon ausgehen, dass darin geheimes Wissen steckt?? Vielleicht will der User damit zum Ausdruck bringen, dass viele User Wissenslücken haben oder dass die OCs ihre Zahlungsmodalitäten aus Kryptowährungs-Überweisungen ziehen? Oder was will es uns sagen?
Schont doch Eure Nerven ... über die eigenen Probleme mal zu lachen und die Tragik damit runterzubrechen, kann wohltuend sein, echt. Lasst Euren Druck besser so ab, mit ein wenig Humor und platzt nicht gleich ...
Chillt ein wenig - es ist Sommer und dazu Wochenende.
ja schon...
aber lasst es doch echt andere immer persönlich anzugehen. Wir sitzen doch alle in einem Boot
Zitat von: crazy999 am 05 Juli 2025, 12:50:26
ja schon...
aber lasst es doch echt andere immer persönlich anzugehen. Wir sitzen doch alle in einem Boot
Richtig!
Zitatja schon...aber lasst es doch echt andere immer persönlich anzugehen. Wir sitzen doch alle in einem Boot
Richtig!
Prima, das gibt einen Mickey Mouse-Stempel ins Schulheft.
Zitat von: Rubbel am 05 Juli 2025, 13:04:53
Zitatja schon...aber lasst es doch echt andere immer persönlich anzugehen. Wir sitzen doch alle in einem Boot
Richtig!
Prima, das gibt einen Mickey Mouse-Stempel ins Schulheft.
Kannst es halt nicht lassen.
Könnt ihr den Spam unterlassen?
Wir wollen doch nicht vom Wesentlichen ablenken, immerhin gibt es hier wichtige Dinge zu besprechen.
Das gibts doch nicht, du kannst das echt nicht lassen....
was bringt dir das ?
Hast du Zynismus und Mobbing studiert oder bist du sehr unzufrieden in deinem Leben ?
Zu deiner provokanten Äußerung möchte ich mal wie folgt Stellung nehmen:
Ich bin nicht stolz drauf, habe 1 Million verspielt.Bin aber jetzt clean. Ich habe eine eigene Firma, und könnte locker noch jemanden einstellen, der mir das Klo sauber ,,rubbelt".
Also ich habe nichts mit Mickeymausstempeln und Schulheft zu tun, solltest du dir wohl eher mal auf die Stirn machen.
Sorry ich bin normal jemand, der Streit aus dem Weg geht, aber vielleicht sollten auch die Admins mal schauen, wer hier wirklich zum zigten mal ohne Not angreifende, verletzende und destruktive Kommentare abgibt.
Was ist denn mit dir los?
Dein Beitrag ist, das nur mal am Rande bemerkt, der bisher Einzige, der 'persönliche Beleidigungen' enthält.
Das seh ich anders, wo denn ?
Sie provoziert in einem Ton, da darf auch mal was zurückkommen.
Und du findest ihre Nachrichten ok ?
Sie soll dein Klo 'sauberrubbeln'?
Stimmt, das ist eigentlich ein ganz normaler Umgangston...
Ich finde ihre Nachrichten harmlos... etwas 'Rumalbern'... da habe ich schon 'Schlimmeres' gelesen.
Ich frage mich viel mehr, warum da einige 'abgehen' wie ein Zäpfchen, als müßten sie sich für irgendwas rechtfertigen.
ich habe geschrieben jemanden, nicht sie.
Naja war eigentlich ganz ihre Art, so wie ich geschrieben habe. ich hab ja selber geschrieben, dass muss nicht sein.
Aber sie ist nun mal Dauer Provokateurin, dass verletzt sicher manche und das muss doch nicht sein.
Hatten ja auch andere geschrieben, und ich schätze mal Viele denken so.
Wenn ich jetzt ganz lieb "Bitte! Bitte!" sage, bekomme ich dann auch einen Mickey-Mouse Stempel?
Hi Ihr Lieben!
Weshalb ich den Satz da oben geschrieben habe? Ganz einfach ... damit ein wenig Humor die hier entstandene Schräfe in Euren Worten abmildert. Mehr ist es nicht ...
Glaubt mir bitte, ich drücke jedem beide Daumen und von mir aus auch noch die dicken Zehen, dass Ihr zum Erfolg kommt - je eher, desdo besser.
Doch diese Kristallkugelmentalität, zumeist im Konjunktiv gehalten, bringt Euch nicht weiter. Ich stimme da Rubbel in ihrem letzten Beitrag absolut zu.
So manches Mal wird es einfach zu dolle. Wir haben in der Vergangenheit doch schon erfahren, dass dies zu Fehldeutungen führt und sogar Ängste schürt. Wenn so etwas wieder zu passieren scheint, dann greifen hier einige gerne ein - ich auch. Ich nehme mich da nicht aus.
Doch das mache ich und sicherlich auch keiner der Anderen hier, um über Euch her zu ziehen.
Das ist Eure Interpetation und sie stimmt einfach nicht. @Crasy: Es war Dein eigener Selbstwert, so nun meine Interpretation, die Dich den Angriff hat deuten lassen. Was hätten wir Stammkunden in diesem Forum davon, Dich auf persönlicher Ebene anzugreifen?
Du bist doch immer freundlich und hilfsbereit in diesem Thread unterwegs ... oder irre ich mich?
Setze doch bitte mal voraus, dass das ein oder andere mit einem Zwinkern versehen ist. Wenn dem nämlich so ist, dann sind dies gruppenbildende Maßnahmen und nicht das Gegenteil ...
Also ,,, achtet aufeinander und einander!
Ich muss jetzt erst mal an den anderen Rechner ... es ist Meetingzeit ...
Weil man sein vermeintlich grenzenloses 'Beleidigtsein' angemessen zum Ausdruck bringen will, darf man selbst beleidigen?
Und daß du schreibst "Das muß nicht sein." relativiert dann diese Beleidigung, nachdem du sie geäußert hast?
Aha.
Aber paßt irgendwie zur Logik hier.
Verletzend? Das glaube ich dir nicht.
Es ist sicher vieles, 'verletzend' gehört aber nicht dazu. Es als solches hinzustellen macht es nur einfacher, den Schreiber zu verunglimpfen.
-edit-
Olli war schneller.
Glaubt mir bitte, ich drücke jedem beide Daumen und von mir aus auch noch die dicken Zehen, dass Ihr zum Erfolg kommt - je eher, desdo besser.
Doch diese Kristallkugelmentalität, zumeist im Konjunktiv gehalten, bringt Euch nicht weiter. Ich stimme da Rubbel in ihrem letzten Beitrag absolut zu.
[/quote]
Unglaublich. Genau das meine ich!
,,von mir aus auch noch die dicken Zehen,"
So unnötig..!! Was soll das mit den dicken Zehen.???
Doch diese Kristallkugelmentalität!
Da hat man überhaupt keine Lust mehr hier irgendwas zu teilen oder mitzulesen...
Ist doch bekannt dass Rubbel gern von oben herab schreibt. Rubbel ist da aber nicht allein. Du kannst das auch sehr gut @TAL
Wie wäre es wenn der BGH Thread mal ein BGH Thread bleibt?! Es wäre Klasse wenn sich der ein oder andere ein Kommentar verkneift, nur um sich durch die Blume laechlerlich über andere zu machen?!Nochmals: wenn ihr euch anzicken wollt, dann macht einen Thread Namens Plauderecke oder Zickengruppe auf.
Kannst du dir bitte 'Kommentare' verkneifen? Danke. Ich bin da nämlich sehr empfindlich. Am Ende möchte ich noch das Klo mit dir schrubben, weil meine Putzfrau mit meinen Millionen abgehauen ist oder so.
Da besteht kein Zusammenhang zur Zickengruppe? Denkste.
Schmetterling und so.
Klar kann ich das, was Rubbel hier gemacht hat, auch. Habe ich auch nie abgestritten. Das hat allerdings nichts mit Lächerlichmachen oder 'von oben herab' zu tun. Daß du das so nennst zeigt nur, wie wenig zielführend (und unglaublich anstrengend) dieser Thread ist.
Zitat von: TAL am 05 Juli 2025, 19:32:34Daß du das so nennst zeigt nur, wie wenig zielführend (und unglaublich anstrengend) dieser Thread ist.
Dann bleib doch fort?
Zwingt dich doch keiner ihn zu lesen.
Such dir Hobbys oder Freunde.
Wobei das mit den Freunden schwierig wird, bei deiner Arroganz.
Hallo zusammen,
jetzt alle mal tief durchatmen.
Dies ist der BGH Thread. Vielleicht sollten hier nur Leute schreiben, die das Thema - wie auch immer - betrifft bzw. die konkret dazu was sagen möchten.
Hier ist viel Traffic, viele Unsicherheiten werden deutlich, Ängste und Sorgen scheinen durch. Lasst es raus! Aber guckt auch mal hin und wieder nach Links und Rechts und beteiligt euch an anderen Themen. Es gibt noch andere Sorgen. Ich glaube das ist es, was einige hier nervt.
Damit will ich keine neue Diskussion eröffnen, sondern sie hiermit beenden.
LG Ilona
ZitatEs gibt noch andere Sorgen. Ich glaube das ist es, was viele so nervt.
Ja, auch. Aber nicht nur.
Muß ich das wirklich erklären? Dir auch?
Nun gut.
Hier wird seitenweise spekuliert, geschimpft, gemutmaßt, Verschwörungstheorien aufgestellt... und das jedes Mal, wenn jemand irgendeinen Artikel postet. Es wird sich regelrecht hochgeschaukelt, und reingesteigert in 'Alles wird gut'. Dabei wird in keinster Weise Rücksicht genommen auf Umgangstöne, Etikette, und vor allem das Konzept des 'geschützten Raums'.
Nun kommt jemand, und weist darauf hin. Der wird dann beschimpft, beleidigt und als Provokateur, unwissender Ignorant, oder gleich als 'Feind der Sache' dargestellt, weil in diesem Echoraum keiner hören will, was er gesagt hat. Was vorher zwanzig Seiten lang die Norm war, ist plötzlich 'Spam', was vorher 20 Seiten lang normale 'Diskussionskultur' war, ist nun ein Schwerverbrechen. Es wird sich über angebliche 'Provokationen' beschwert, und im nächsten Satz eine persönliche Beleidigung geschrieben - in ein und demselben Beitrag. Weil die Message des Verfassers nicht in das (momentane) Weltbild einiger Protagonisten paßt.
Dafür wird dann verdreht und verzerrt, das Opfer gespielt und auf die (sonst aus egoistischen Gründen geflissentlich ignorierte) 'Solidarität' gepocht, um den Verfasser zu verunglimpfen, damit man seine Einwände ja nicht in Betracht ziehen muß.
Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Dabei will keiner irgendwem was Böses. Was sollte ich eurer Meinung nach hier wollen, warum sollte ich mir die Mühe machen, hier mitzulesen? (Ernsthafte Frage) Weil es mir soviel Spaß macht, mich beleidigen zu lassen? Spionieren für die GI? Dazu müßte ich nicht schreiben, ihr seid auch so nicht sehr subtil.
Jeder hier will, daß die GI auf die Fresse fliegt. Und das richtig. Mit Vollgas. An ihrer Kohle erstickt, und am Besten nie wieder aufsteht. Keiner braucht dieses skrupellose Pack.
Nur sollte man dabei auf dem Teppich bleiben, und schauen, wo 'das Streben nach Gerechtigkeit' aufhört, und wo 'Bessenheit' anfängt, gesund und verbissen, welche Rolle man selber spielt, was 'realistisch' ist, und was 'utopisch', was sein sollte, und was wahrscheinlich sein kann. Und Letzteres im allgemeingesellschaftlichen und juristischen Kontext, und nicht der individuellen Meinung des Einzelnen nach. Das ist nämlich ein gewaltiger Unterschied. Recht haben heißt nicht, recht bekommen.
Olli hat anfangs versucht, diese ständig von Neuem ausufernde (wie er es nennt) 'Kristallkugelmentalität' einzudämmen, es aber irgendwann aufgegeben, denn es ist schlichtweg nicht möglich, diesen Thread in 'geregelten Bahnen' zu halten. Und das, oh Wunder, gar nicht meinetwegen, auch nicht Rubbels wegen, sondern
euretwegen. Aber hier geht nur 'laufen lassen' oder 'dichtmachen' - ein Mittelweg ist aufgrund der Emotionen und des damit einhergehenden 'Tunnelblicks' nicht möglich.
Noch ist er also offen, weil es hin und wieder ja doch mal was 'Neues' gibt. Vielleicht wäre es mal an der Zeit, darüber nachzudenken, daß man sich vielleicht dahingehend bemühen sollte, daß dies auch so bleibt?
Respektier dich bitte, dass dieser Thread hier nicht dein Thema ist.
LG Ilona
Danke Ilona!
Wenn Leute bei solchen Nachrichten die Jahreszahlen betreffend nervös werden und dann auf ihre Weise dieses ausdrücken finde ich nichts wirklich verwerfliches daran. Zudem haben wir hier Leute die das eventuelle zurück fließende Geld als oben drauf betrachten können da sie trotz Verluste fest im Leben stehen, aber auch welche für die es den Einstieg in ein normales Leben bedeuten würde. Jeder hat seine eigene Situation.
Zweitens ist das hier ja auch ein Diskussionsforum zu dem auch dieser Thread gehört.
Und drittens, für mich der wichtigste Punkt.
Mir ist es lieber jemand spekuliert aus Frust und stellt Hypothesen auf als dass er vor Depression der nächste neue Kunde in einem Curacao Casino wird.
Jetzt hoffe ich dass ich keinem auf den Schlips getreten bin und wünsche einen schönen Abend.
Es ist völlig legitim dass User die total verunsichert sich, sich Gedanken machen. Da ist dann auch mal das ein oder andere Wilde bei. Aber lasst die Leute zu dem Thema schreiben, da brauch es keinen klugscheißer für der seinen Senf dazu gibt, nur um irgendwas zu sagen und um andere lächerlich zu machen. Selbst die wildesten Spekulationen können aus dem Weg geräumt werden, nämlich von denen die von Ihren Anwälten noch aufgeklärt werden. Sind zwar nicht viele, aber der ein oder andere bekommt noch Auskunft.
Hi Positive!
Zitat,,von mir aus auch noch die dicken Zehen,"
So unnötig..!! Was soll das mit den dicken Zehen.???
Das stilistische Mittel der humorvollen Übertreibung habe ich hier genutzt, um die Intensität meines Wunsches zu verdeutlichen!
Hört doch bitte auf in allem und jeden einen Angriff zu sehen!
Hat sich eigentlich schon mal jemand von Euch mit Gruppenphasen beschäftigt? Das, was hier passiert, ist völlig normal für eine Gruppe.
*seufz
Danke Ilona, für die 'Steilvorlage', diese triefende Rechtsschaffenheitsshow noch weiter 'anzufachen'.
Ich dachte, du wolltest diese Diskussion beenden?
Mein lieber Scholli.
Also klar, kein Problem.
Ich werde zukünftig darauf verzichten.
:o ich fürchte, ich seh nicht richtig. Wären wir jetzt alle in einem realen Raum, würde ich uns Nena's "99 Luftballons" als Hintergrundmusik wünschen. :)
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-gericht-in-amsterdam-verpflichtet-anbieter-Hannelore-zur-herausgabe-der-transaktionslisten-nach-dsgvo-248235.html
War das nicht bekannt?
Heißt aber nicht dass die Daten geliefert werden da Malta ja weiter mauert.
Ich würde lieber lesen dass sich die EU Länder einigen keine Lizenzen mehr vergeben bei solchen Sauereien wie Jahreszahlen und Co. Keiner dieser Kollegen ist insolvent wegen mangelnder Kundschaft sondern ausschließlich um sich zu drücken. Für den Rest dieser Konstrukte europaweit Blocker derer Webseiten.
Mal richtig krachen lassen. Die dürfen dann auch klagen und dass darf auch gerne lange dauern.
@Tal
Aber mir damals vorwerfen ich wäre eine beleidigte mimimi oder ähnlich.
Wieso gehen und nicht einfach diesen Thread blocken?
Ich habe damals ja wenigstens hingeworfen weil ich eben der Meinung bin dass solche Unterhaltungen hier rein gehören.
Alles Gute für Dich!
Weia. Warum muß alles immer 'Drama' sein?
Was soll das?
Warum kannst du es nicht einfach dabei belassen? Ich habe es eben kommentarlos gelöscht, weil ich es leid bin, mich zu wiederholen, aber eben auch weiß, daß es mir schwerfällt, Dinge einfach so 'stehenzulassen', wenn doch noch was 'kommt'.
Und das verwirrt mich gerade. Wann habe ich dir das 'vorgeworfen'? Ich habe auf deinen Weggang überhaupt nicht reagiert. Mit keinem Wort, weder positiv, noch negativ. Mußte sogar bei jemandem nachfragen, was passiert ist.
Denn nein, ich war nicht froh darüber. Im Gegenteil, ich war eher überrascht.
Davon abgesehen würde ich das Wort 'Mimimi' nicht benutzen, und Meinungsverschiedenheiten sind okay, es kommt halt auf das 'Wie' an.
Daß ich gegangen bin, lag quch nicht daran, daß mich der Thread nervt - an den hatte ich mich gewöhnt. Aber egal.
Danke, dir auch alles Gute.
Zitat von: Roy1234 am 05 Juli 2025, 22:12:59
War das nicht bekannt?
Meines Wissens hat sich noch kein Gericht dazu geäußert. Ich jedenfalls habe immer nur von den Behörden gelesen.
@TAL
Ich vermisse Dich schon jetzt. Wenige Menschen generell, aber auch hier, zeigen Rückgrat und sind kritisch und haben dennoch auch guten Humor! Vielen Dank für Deinen Einsatz als Antwort auf die Beleidigungen hier aus dem Thread.
Ich denke, hier ist ein großes Frust- und Aggressionspotential. Und wer sich schnell angreifbar fühlt, der 'brüllt rum' - so eine alte Männerdomäne. Häusliche Gewalt hat dieselben Mechanismen.
@ all: das musst ich in diesem Thread noch loswerden. Ich habe fertisch.
Kommission fordert MALTA zur Einhaltung der EU-Vorschriften über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen auf
Die Europäische Kommission hat beschlossen, mit der Übermittlung eines Aufforderungsschreibens ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta (INFR(2025)2100) einzuleiten, weil das Land gegen seine Verpflichtungen aus der Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (Verordnung (EU) 1215/2012) verstößt.
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/inf_25_1241
Nach den letzten schlechten Nachrichten mal ein Lichtblick!
Hatten wir alles schon. Ist von Mitte Juni.
Zitat von: Mr. Nobody am 07 Juli 2025, 16:11:35
Hatten wir alles schon. Ist von Mitte Juni.
Kann gut möglich sein.
Habe im Juni 2023 eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht und heute wieder eine Antwort mit entsprechendem Hinweis auf die obrige Seite erhalten.
Ok, wow. Löblich, dass die tatsächlich antworten. Gute Sache.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/klo365-vergleichsangebote-anbieterwechsel-und-drohende-liquidation-was-betroffene-spieler-jetzt-wissen-muessen-248367.html
15%. und da die Anwaltskosten sicher übernommen werden, drängen die Klägeranwälte dann bestimmt jetzt wieder darauf, den Vergleich schnell anzunehmen. Genau wie es bisher immer der Fall war bei einer Liquidation :)
Ich kann's nicht mehr lesen. Die GGL ist für mich eine K Behörde. Aber auch Europa sieht zu was da abgezogen wird und schließt die Augen. Alles was gegenwirken könnte wird verzögert.
Manchmal würde gerne mal Kontoauszüge von involvierten Menschen sehen.
https://youtu.be/f45iFMbmiVc?si=8tOZE0qcC8dCyRv5
Wenn EinerdersiebenZwerge sich liquidiert, heißt das das niemand mehr zu seinem Geld kommt?
Ich stelle mir die Frage warum das dann nicht alle Anbieter machen?
Ich finde er hätte in den Beitrag auch mal konkret die Betreiber Gesellschaften nennen können es ist immer nur die Rede von ,,einer ,,
Ich vermute ja mal die Glassärge AG, es gab es ja bisher vermehrt Probleme bei Zustellung bzw. Bestellung von Anwälten... weis da jemand mehr ?
Es ist mal wieder Märchenzeit ... die Regel ist doch einfach und bekannt, oder nicht?
Naja aber wenn man nicht mal die Gesellschaft nennen kann die ja nun nicht mal den Namen des Anbieters ( wie er nach außen auftritt ) wird es schwierig wenn man sachlich Details diskutieren will ....
ich habe gestern die Frauen-Fußball EM gesehen. Ich weiß nicht, ob ich das richtig gesehen habe, aber keine Werbung fürs Glücksspiel war zu finden. Häh.
Sonst kannst du kein einziges Spiel mehr sehen, wo nicht irgendwas mit Glücksspiel ist, teilweise mehrere Unternehmen in weniger als 60 Minuten. bei der Klub WM gibts sogar Glücksspielwerbung während der im Spiel laufenden Auswechslungen.
aber Frauen EM, keine Glücksspiel-Werbung. Ich finde das irgendwie merkwürdig, vielleicht gibts auch deswegen nicht so viel Gewinnprämie...
Hi CRS!
Diese Details braucht es HIER nicht, um sachlich zu diskutieren! Solche Details könnten doch schon die Leser hier triggern, sie auf dumme Gedanken bringen ... etc.
Wir achten aber hier im Forum aufeinander! Wir schützen uns gegenseitig! Wir behandeln uns mit Respekt! Wir sind auch lieber dabei ein wenig zu vorsichtig, als "nachsichtig"!
ICE es kommt aber auch darauf an wo die Übertragungen stattfinden. Bei den Spielen im ÖR gibt es logischerweise auch die Bandenwerbungen aber definitiv viel weniger Einblendungen oder HZ Werbung im Studio.
Das ist bei den privaten Sendern eine ganz andere Stufe.
Ich benötige noch mal eine Einschätzung zum Verfahren:
Ein OLG gibt den Hinweis, die Berufung zurückweisen zu wollen.
Wird das OC die Berufung zurücknehmen und ist damit der Gerichtsweg beendet?
Welche Möglichkeiten hat das OC, wenn es weiter durchzieht und die Berufung zurückgerufen wird: Ist eine Nichtzulassungsbeschwerde erfolgversprechend und/oder kann damit ausreichend Zeit gewonnen werden, dass es sich lohnt?
hat noch jemand die email von g&l bekommen? stake zahlt anscheinend...zahlungsbeleg beigefügt
Zitat von: User2023 am 08 Juli 2025, 19:36:45
hat noch jemand die email von g&l bekommen? stake zahlt anscheinend...zahlungsbeleg beigefügt
Hab ich auch bekommen.
Sorry wer ist G&L und kann man das wo nachlesen?
Zitat von: Hitdajack am 08 Juli 2025, 20:35:00
Sorry wer ist G&L und kann man das wo nachlesen?
Kanzlei aus Österreich
Denke mal viele haben die Mail bekommen, ich selber auch.
Kanzlei aus Österreich?!? Das heißt die haben bei den Verfahren ausgezahlt oder wie?
Betrifft das auch Kläger in Deutschland?
Jahreszahlen dreht da irgendetwas, heut kam nach mehreren Monaten erneut ein Schreiben das es ihrerseits erledigt ist und man keine Listen rausgibt. Alles Zeit.
Zitat von: Klopapier1312 am 08 Juli 2025, 19:28:52Ist eine Nichtzulassungsbeschwerde erfolgversprechend und/oder kann damit ausreichend Zeit gewonnen werden, dass es sich lohnt?
Nichtzulassungsbeschwerde ist nur möglich, wenn der Streitwert 20.000€ übersteigt.
Das Verfahren kann bis zu 7 Monaten hinausgezögert werden.
Siehe hier
https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__544.html#:~:text=(3)%20Die%20Nichtzulassungsbeschwerde%20ist%20innerhalb,Urteils%20bei%20dem%20Revisionsgericht%20einzulegen.
Irgendwie macht alles kein Sinn. Wer weiß was wirklich läuft. Durch die Umfirmierung kann man gegen die Jahreszahlen nichts unternehmen heißt es. Aber warum geben die den die Listen nicht raus. Gerade dann würde man es doch rausgeben...
Vermute einzig und allein um weiteren Klagen vorzubeugen.
Das die so einfach davon kommen ist viel schlimmer, wozu gibt es diese Gesetze, wenn eh jeder darauf scheißt.
@Positve. Es hat keiner gesagt, dass man bei einer Liquidierung nichts mehr machen kann. Da stand, es ist wichtig, die Klage vor der Liquidierung einzureichen. Und ob das passiert, steht auch noch in den Sternen.
Das hat mir mein Anwalt heute mitgeteilt wegen BGH
Es geht um ein laufendes Verfahren, das möglicherweise vom Ausgang eines Verfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) beeinflusst wird. In der Mail steht, dass der Generalanwalt übermorgen seine Schlussanträge beim EuGH stellt. Das Urteil des EuGH wird dann in etwa 2–3 Monaten erwartet. Danach würde der Bundesgerichtshof (BGH) seine Entscheidungen treffen, was eventuell eine Abkürzung des laufenden Verfahrens bedeuten könnte.
Mit dem EuGH Verfahren 10 Juli wird nix. Wurde verschoben auf September. Info aus Staudt Rechtsanwalt YouTube video
Zitat von: Durchbrenner am 08 Juli 2025, 23:36:02
Das hat mir mein Anwalt heute mitgeteilt wegen BGH
da ist dein Anwalt ja mal so gar nicht auf dem Laufenden.....
Der Wechsel der Betreibergesellschaft hat allein die Absicht, Abschreckung zu erzeugen, bei potentiellen Kläger und laufenden Kläger mehr nicht.
Na ja die Österreicher haben, ich denke 22 oder 23 auch Liquidation durchgeführt und gleichzeitig mit .de sich in D eine Lizenz geholt um Millionen über Millionen einzusammeln.
Warum? Weil sie es können 🤷
.com ist eben nicht.de sagte schon Konfuzius 😁😁
Zitat von: Hans1 am 09 Juli 2025, 11:28:57
Zitat von: Durchbrenner am 08 Juli 2025, 23:36:02
Das hat mir mein Anwalt heute mitgeteilt wegen BGH
da ist dein Anwalt ja mal so gar nicht auf dem Laufenden.....
Das dachte ich mir jetzt auch.
Ich komme nicht auf die Seite
Zitatnicht.de
...
Zitat von: Olli am 09 Juli 2025, 14:03:58
Ich komme nicht auf die Seite Zitatnicht.de
...
😂😂
Ist auch besser so. Ich denke ja schließlich mit und will keine Stolpersteine einfügen.😁
Ach sooooooo ....
;D
Jeder der Anbieter handhabt das mal so und mal so, damit Fragen wie Deine nicht beantwortet werden können.
Bei den roten hast Du zumindest eine Aussage von deren big Boss. Wenn das EuGH für uns entscheidet werden sie laut seiner Aussage zahlen.
OLG gewonnen und von der Gegenseite keine Revision eingelegt?
Was sagt dein Anwalt?
Dann sollte dein Anwalt auch wissen, was in so einem Falle zu tun ist.
Hab tatsächlich auch gehört, dass es auch da darauf ankommt, von welcher Kanzlei man vertreten wird.
https://www.welt.de/wirtschaft/plus256289264/Sportwetten-Die-grosse-Anbieternameentfernung-Abrechnung.html (https://www.welt.de/wirtschaft/plus256289264/Sportwetten-Die-grosse-Tipico-Abrechnung.html)
Artikel von Welt , hab leider kein Abo dort, hab alles verzockt (kleiner Scherz am Rande).
Da steht Nix besonderes drin.
ZitatTausende Zocker fordern von fiese Möpp und anderen Wettanbietern Geld zurück. Die Klagen könnten sich auf 20 Milliarden Euro summieren. Die Branche kontert mit Ausflüchten und Verzögerungstaktiken. Bald tritt der Generalanwalt auf. Womöglich liefert er das Signal, ob die Kläger Erfolg haben.
Die Bilanz eines Zockerlebens füllt mehr als 4000 Seiten. Auf diesen reiht sich Zeile unter Zeile, jede von ihnen nennt neben Datum und Uhrzeit einen überschaubaren Geldbetrag, den der Spieler manchmal gewonnen und sehr viel öfter verloren hat. Mit den Jahren wandelt sich jedoch die Form der Aufstellungen. Zunächst sind sie gut lesbar, kommen sogar als Excel-Tabellen daher.
Später sind es voluminöse PDFs, im Hintergrund tauchen Wasserzeichen auf, die Schrift wird kleiner und verschwommen, die Formatierung wechselt. Sascha Münch vermutet dahinter keinen Zufall, sondern einen perfiden Plan: ,,Mit solchen Tricks will unser Gegner die Lesbarkeit der Dokumente verringern", sagt der Anwalt. ,,Das soll es uns erschweren, die Ansprüche unserer Mandanten durchzusetzen."
Münchs Gegner ist fiese Möpp. Das Unternehmen ist mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent in Deutschland klarer Marktführer bei Sportwetten – und Ziel vieler Tausend Klagen. Mit denen fordern Spieler Verluste zurück, die sie vor Jahren bei Veranstaltern digitaler Glücksspiele erlitten haben. Ihre Anwälte rechnen vor, dass sich die Klagen insgesamt auf bis zu 20 Milliarden Euro summieren könnten. Im Umfeld von fiese Möpp gilt diese Zahl als ,,maßlos übertrieben". Sollten Prozesse allerdings im Sinne der Kläger enden, hätten sie schon wegen ihrer gigantischen Zahl gravierende Folgen für die Branche.
Den Vorwurf, dass fiese Möpp deshalb zu unfairen Mitteln greife, weist ein Sprecher zurück. Den Anfragen nach detaillierten Dokumentationen der Historie eines Zockers komme man ,,im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben" nach, sagt er. Dass es fiese Möpp Klägern besonders leicht machen muss, schreibt das Gesetz nicht vor.
Die Scharmützel sind die Spätfolgen einer beispiellosen juristischen Hängepartie. 2010 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg das bis dahin geltende Glücksspielmonopol der Bundesländer für europarechtswidrig und damit ungültig erklärt. Im Anschluss unternahmen die Länder mehrere Anläufe, den Markt neu zu regeln, die jedoch zunächst alle scheiterten.
Erst seit 2021 bewegt sich die Branche in halbwegs gesicherten Verhältnissen: Nach ihrer aktuellen Übersicht hat die damals neu installierte Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) 29 Anbietern von Sportwetten eine Lizenz erteilt. Deren Kunden zocken nun auch digital legal.
Laut Klägern waren Angebote vor 2021 illegal
Das sollte schon ab 2012 möglich sein. Damals wollten die Länder einer begrenzten Zahl digitaler Wettanbieter Lizenzen erteilen, vergaben jedoch keine einzige. Gebremst hatte die unklare Rechtslage die Geschäfte ohnehin nie. Um sich den deutschen Restriktionen zu entziehen, verlagerten viele Unternehmen ihren Sitz an ihnen freundlicher gesinnte Standorte, allen voran nach Malta.
Von dort aus beriefen sie sich darauf, dass die europäische Dienstleistungsfreiheit ihnen Geschäfte nach Deutschland hinein erlaube. Die Kläger meinen nun, dass die Angebote vor 2021 illegal und damit nichtig waren. Zocker hätten das auch deshalb nicht wissen können, weil mit Oliver Kahn eine der bekanntesten deutschen Fußballikonen als Werbepartner für fiese Möpp fungierte.
Für viele Kanzleien sind die Verfahren auch ein Test ihres Geschäftsmodells. Anwalt Münch ist Geschäftsführer des Unternehmens Rightmart, das sich selbst als ,,Die einfachste Kanzlei der Welt" bewirbt. Nach Münchs Angaben vertritt und berät es rund 40.000 Spieler, der mittlere Wert der Forderungen liegt bei nahezu 20.000 Euro.
Bei Gamesright (Slogan: ,,Genug gespielt. Holen Sie Ihr Geld zurück!") sollen es mehr als 100.000 sein. Die Unternehmen haben sich auf Massenklagen spezialisiert, die sie mithilfe von Technologie effizient abwickeln wollen. Einige kaufen auch die Forderungen potenzieller Kläger mit Abschlägen auf, um sie selbst durchzusetzen.
Das Konzept der Klagefabriken hat auch prominente Investoren angelockt, Ende Februar meldete mit dem unter anderem vom Ex-AWD-Chef Carsten Maschmeyer geförderten Rightnow allerdings einer der bekanntesten Massenkläger Insolvenz an. Während dessen Wettbewerber auf spezielle Umstände des Falls verweisen, kann man sich bei fiese Möpp etwas Genugtuung nicht verkneifen. ,,Es wird deutlich, dass Kläger sehr wohl ein Risiko haben, auf den Prozesskosten sitzenzubleiben", sagt ein Sprecher. ,,Die vermeintlichen Erfolgsgarantien, mit denen derartige Anbieter Kunden anlocken, täuschen über die realistischen Chancen hinweg."
Wie die Chancen tatsächlich stehen, lässt sich schwer einschätzen. Organisierte Massenkläger werben mit Erfolgsaussichten von 90 Prozent und mehr, die Prognose untermauern sie mit aktuellen Urteilen deutscher Land- und Oberlandesgerichte.
Ende Mai sprach etwa das Landgericht Stuttgart einer Spielerin knapp 220.000 Euro zu, die diese über mehrere Jahre durch Sportwetten bei ne andere fiese Möpp verloren hatte. Wenige Tage später war auch die Klage eines Mannes vor dem Landgericht Würzburg erfolgreich, fiese Möpp soll ihm Verluste von knapp 140.000 Euro erstatten. Abschließend geklärt ist die Rechtslage bei den Sportwetten jedoch nicht. Im vergangenen Juli verwies der Bundesgerichtshof das Thema wegen grundsätzlicher europarechtlicher Fragen an den EuGH. Die Richter dürften erst 2026 entscheiden.
Viele Sportwetten-Kläger müssen sich noch gedulden
Schon vorher könnten sie jedoch ein Signal senden. An diesem Donnerstag wollte eigentlich der Generalanwalt am EuGH erklären, wie er vor 2021 in Online-Casinos erlittene Verluste deutscher Zocker rechtlich einschätzt. Anders als Sportwetten waren diese Spiele in Deutschland ab 2012 komplett verboten. Zahlreiche maltesische Anbieter lancierten dennoch speziell auf den deutschen Markt zugeschnittene Angebote. Kurzfristig wurde der Termin auf Anfang September verschoben.
Dass ausgerechnet ein Gericht auf der glücksspielfreundlichen Insel die Casino-Frage zur Klärung nach Luxemburg verwiesen hat, halten Klägeranwälte für reine Taktik. Das Manöver habe die Entscheidung verzögern und mögliche Kläger verunsichern sollen.
Viele Sportwetten-Kläger müssen sich noch gedulden. Nach erfolgreichen Klagen verlagerten fiese Möpp und andere Anbieter die Verfahren fast immer an die nächste Instanz. Die setze die Prozesse meistens bis zur Entscheidung des EuGH aus, sagt Rechtsanwalt Alexander Kainz von der Kanzlei CLLB. Allein in seinem Portfolio seien rund 800 Fälle pausiert. Einige Anbieter hätten nach erfolgreichen Klagen nicht reagiert, zugesprochene Beträge einfach nicht ausgezahlt.
Die Tendenz aber sei gleichgeblieben: ,,Die meisten Fälle gewinnen wir", sagt Kainz. Auch Rightmart-Anwalt Münch gibt sich siegessicher. ,,Die Rechtslage ist klar." Daran würden auch die Störmanöver der Unternehmen nichts ändern. Zu diesen zähle etwa auch die Praxis, die IP-Adressen der klagenden Zocker zu kontrollieren und deren Forderung abzuweisen, wenn einzelne Wetten nicht in Deutschland abgeschlossen wurden.
fiese Möpp sieht das naturgemäß anders: Der EuGH habe bereits 2016 entschieden, dass den Anbietern in Deutschland das Fehlen einer deutschen Konzession nicht entgegengehalten werden dürfe. ,,Dann gibt es aber auch keine Grundlage für Rückforderungsansprüche", sagt ein Sprecher. Auf keinen Fall sollen die Klagen die Wachstumspläne durchkreuzen, deren sichtbarstes Zeichen der im Januar verkündete Kauf des österreichischen Wettbewerbers un noch ne andere fiese Möppist.
Das wäre auch im Sinne des Finanzinvestors fiese Finanzinvestor-Möpp, der im April 2016 für 1,5 Milliarden Euro die Mehrheit an fiese Möpp übernommen hatte. Der Deal könnte sich bereits gelohnt haben, laut einem aktuellen Bericht der Ratingagentur Standard & Poor's hat fiese Möpp allein zwischen 2021 und 2024 Dividenden in Höhe von rund 800 Millionen Euro an die Eigentümer ausgeschüttet. Nach mehr als neun Jahren scheint die Trennung via Verkauf oder Börsengang längst überfällig. Ungeklärte rechtliche Risiken dürften sie allerdings erschweren.
Geht es nach den Anwälten, haben sich diese auch mit der seit 2021 geltenden Regulierung nicht erledigt. So sieht diese ein monatliches Limit von 1000 Euro für Einsätze vor – über mehrere Anbieter hinweg. Die Grenze sei längst nicht immer eingehalten worden, heißt es, höhere Verluste ließen sich deshalb zweifellos zurückfordern. Die Kugel soll weiter rollen. Rien ne va plus.
Trotzdem sehr wichtig, dass es jetzt auch in den Medien mehr davon berichtet wird.
Auch der Casino-Fall wird in Verbindung gebracht.
Ich gebe hiermit bekannt:
Wer noch einmal einen Anbieternamen hier herein schreibt ins Forum, der bekommt kommentarlos eine zweiwöchige Forenpause aufgedrückt und der Beitrag wird ohne Rücksicht auf Verluste in einen unsichtbaren Bereich verschoben!
Hier scheinen einige zu meinen, dass das Forum ihnen gehöre und sie machen können, was sie wollen. Hier werden keine Anbieternamen veröffentlicht - auch nicht in Zitaten!
Wem das nicht gefällt, der kann gerne gehen!
Ich habe mich registriert, da ich den Drang verspüre etwas loszuwerden. Ich lese gerne hier. Und ja, auch die Diskussionen sowie die (aus meiner Sicht) abwertend als 'Spekulatius' betitelten Gedanken finde ich durchaus interessant. Sie haben nämlich eine Daseinsberechtigung. Dahinter stecken Hoffnungen, Ängste und Gefühle von Menschen, die Klagen selbst finanziert haben oder mit einem PKF versuchen den Weg ins Leben zurückzufinden.
Und bevor es heißt 'Das Geld ist schneller weg als ihr gucken könnt wenn ihr nicht an der Sucht arbeitet': Woher kommen immer diese Annahmen und wieso fällt das ganze nicht unter den allseits beliebten 'Spekulatius'? Wird hier etwa mit zweierlei Maß gemessen?
Das Geld ist mit Sicherheit nicht bei jedem direkt weg. Viele wollen vielleicht einfach nur die Schulden bei Freunden/Familie zurückzahlen, der Frau/den Kindern einen Urlaub schenken (auf den durchs Zocken zu lange verzichtet werden musste), den Start in die Selbständigkeit wagen, spenden oder was auch immer.
Hinter jedem User hier steckt eine Geschichte. Der Austausch hier tut mit Sicherheit gut, nicht jeder kann und möchte im privaten Umfeld über seine Casinoklage, sowie die Rechtsthemen drumherum, sprechen. Hier schreiben und lesen Gleichgesinnte. Es ist ein Ventil.
Und wo doch immer davon geredet wird, dass alle im selben Boot sitzen: Wo bleibt der Zusammenhalt wenn eine Gruppe diskutiert, eine andere alles persönlich nimmt, eine weitere wirklich persönlich wird und noch eine mit zynischen Bemerkungen alles ins Lächerliche zieht?
Keiner muss diesen Thread lesen, keiner muss in ihm schreiben. Und dann? Dann ist das Forum tot, ein Forum lebt von den Usern. Für meinen Geschmack bilden sich hier zu viele Nutzer ein, Teil einer verschworen Gemeinschaft zu sein, die immer richtig liegt und alles andere ist doof. Wer sich jetzt angesprochen fühlt: Vielleicht mal hinterfragen, wieso das Gefühl so ist. Ich bin mir sicher, dass sich gerade Personen aus allen möglichen 'Grüppchen' angesprochen fühlen - obwohl ich niemanden explizit im Kopf habe. Spricht vielleicht auch für sich, oder?
Das Forum bzw. der fags ist Vorreiter im Chargeback und dem Klageweg. Wenn auch in einer Nische. David gegen Goliath, Ilona hat hier großes geleistet. Es fühlt sich ein bisschen an, als würde man es mit Füßen treten, was das Benehmen einiger Autoren angeht. Besinnt euch doch bitte, irgendwann hat die ganze Reise ein Ende (ja auch auf dem Planeten, aber ich meine in diesem Forum) - werdet ihr in ein paar Jahren eure alten Beiträge lesen und denken 'Ach du meine Güte, war ich ein unangenehmer Mensch'? Einige Beiträge würden mir dieses Gefühl geben, kämen sie aus meiner Feder. Mag auch der ein oder andere jetzt über meinen Beitrag denken, der Grund dafür kann vielfältig sein und vielleicht sogar nur temporär? Die Zukunft wird es zeigen.
Ich wünsche mir auch weiter einen regen Austausch hier, denn ich lese diesen Thread um Infos zu bekommen. Infos von allen fleißigen Lesern sämtlicher Artikel, die im Internet rumschwirren. Denn ich habe nicht die Zeit dafür und bin dankbar für jeden Beitrag zum Thema. Ob eigene Meinung oder bestätigte Urteile/Beschlüsse spielt für mich keine Rolle. Ein Forum ist eine öffentliche Diskussion - lasst es leben. Und zwar ohne persönliche Angriffe, ohne Versuche einen Kampf zu gewinnen, der keiner ist und ohne die Worte, die ein Mensch auf der anderen Seite des Bildschirms loswerden wollte, aufs Korn zu nehmen.
Wir sind besser als das.
Seit gestern sind einige Artikel über Durchsuchungen wegen illegalen Sportwetten online. Es wurden auch ,,Europaweit" ermittelt und Durchsucht...
Schon Krass wenn knapp 1.000 Beamte gegen die Bande vorgeht
Sehr schön, finde ich richtig und gut.
Waren ja selbstgestrickte Webseiten. Lustig finde ich dass Mitarbeiter von einem größeren Wettanbieter dabei waren. 😁
Den AG bescheissen hat was....
Für die User könnte es in diesem Fall zur jetzigen Zeit auch eng werden.
Aber was ich am schönsten fand war, dass diese Gauner doch Millionen am Finanzamt vorbei geschleust haben. Da wird man doch viel eher tätig. Was ist mit den massig illegalen die Steuern zahlen? Halb illegal? 😂
Geil geil geil
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-wettfirma-wettmafia-razzia-sportwetten-polizei-steuerfahndung-li.3282090# (https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-bet3000-wettmafia-razzia-sportwetten-polizei-steuerfahndung-li.3282090#)
Hier der Artikel hierzu
Hat jmd das durch Staudt vermittelte Vergleichsangebot der Jahreszahlen angenommen? Wenn nein, warum? Wenn ja, vllt. Wollt ihr auch hier eure Beweggründe mitteilen? Ein schönes Wochenende!
Zitat von: Glüxxspiel88 am 11 Juli 2025, 15:14:36
Hat jmd das durch Staudt vermittelte Vergleichsangebot der Jahreszahlen angenommen? Wenn nein, warum? Wenn ja, vllt. Wollt ihr auch hier eure Beweggründe mitteilen? Ein schönes Wochenende!
Kam das Angebot per Mail?
Ja genau. Die 15% + Anwaltsgebühren ohne Hinweis, wie hoch die Verluste tatsächlich sind. Die erfährt man erst im Nachgang. Und dazu der ausdrückliche Rat seitens Staudt, das Angebot anzunehmen...
Wenn man den Verlust erst Nachträglich erfährt, auf was werden dann die 15% gerechnet?
Sie garantieren die 15%, teilen die genaue Höhe und entsprechende Nachweise aber erst im Nachgang mit und vermeiden somit, dass man vor Annahme des Vergleichs Daten erhält, die man danach im Rahmen einer Klage nutzen kann...
Ok, aber wenn du weißt, wie viel 15% sind, dann weißt ja auch, was 100% wären :)
Genau, aber wenn ich mich für 15% entscheide und diese erhalte + die Info bzw. was 100% wären, ist das doch völlig egal. Mit dem Vergleich endet alles, ich kann danach ja nicht noch die anderen 85% einklagen.
Und jeder, der selbst iwie den Überblick nicht ganz verloren hat, kann ja grob abschätzen, um was es ungefähr geht. Dabei ging es mir bei meiner Frage auch nicht.
Vielmehr wars die Neugierde: Hat sich jmd dafür oder dagegen entschieden und wenn ja, wieso?
Arbeitest du für die Gegenseite oder was? Erstens weiß man, wie viel 100 % sind, wenn du 15 % bekommst. 1,50€ sind 15 % von 10 Euro. Zweitens gibt es absolut keine Neuigkeiten bezüglich Liquidation oder sonstigem. Und gerade die Jahreszahlen, das weltgrößte OC, hat genug Geld, um alle Klagen zu begleichen.
Meinst du mich mit deiner ersten Frage?
Nein, ich arbeite nicht für die Gegenseite.
Auch wenn die Anbieter in Geld schwimmen, ohne Transaktionsliste wird das nichts. Dann kann ich höchstens via Stufenklage anfangen. Und ob ich dann auf ein Urteil hin die Datenauskunft bekomme? Ich glaube nicht dran. Seit über 1.5 Jahren wartet der Datenschutzbeauftragte meines Landes auf eine Antwort vom IDPC, da kommt wohl auch erstmal nichts. Und iwann stellt sich die Frage der Verjährung, auch allgemein.
Und meine Frage war eine ganz normale, eine völlig offene. Du musst sie nicht beantworten wenn du nicht willst oder kannst. Aber deine Antwort und diese, sorry, dämliche Frage nach der Gegenseite, was versprichst du dir davon? Warum gibt es in diesem Forum immer nur schwarz oder weiß? Kann man nicht sachlich in den Dialog gehen? Als sonst eher stiller Mitleser ist hier gefühlt jede 3. Nachricht irgendein privater Kriegsschauplatz. Mag vllt auch mit deiner Spielsucht und der bei dir relevanten Summe gehen, ich bin, wie ich vorher bereits schrieb, seit 5 Jahren "sauber" und sehe für mich überhaupt keine Gefahr, iwie rückfällig zu werden. Bei mir geht's auch "nur" um einen niedrigeren 5stelligen Betrag zw 10 und 30k Euro. Natürlich viel Geld, für mich aber kein Grund mehr zu verzweifeln. Ich sparen mtl fleißig und habe neben Frau, Kindern, Haus und 2 Autos auch noch Geldvermögen Anläufen können. Zähle mich damit zu den privilegierten Leuten und weiß das auch einzuordnen. Mir geht's eher um Gerechtigkeit, und wie vorher schon mal geschrieben darum, meinen Kindern mit irgendner Euro-Summe die vllt kommt, besondere Wünsche zu erfüllen.
Es wäre schön, das wünsche ich mir hier allgemein, wenn nicht jeder Post zerrissen wird, es nicht immer nur schwarz und weiß gibt und Menschen wie du auch mal mit nem Lächeln hier im Forum unterwegs sind, ohne andauernd jmd von der "Gegenseite" zu vermuten.
Edit: ich weiß nicht, ob du das Vergleichsangebot überhaupt kennst, man erhält 15%, weiß vor Annahme aber nicht, wie viel das erst. Das erfährt man aus o.g..Gründen erst nach Annahme des Vergleichs. Insofern ist es völlig egal, dass 1.50Euro 15% von 10 Euro sind. Darum geht es nicht. Es geht darum, dass die Höhe der 15% in den meisten Fällen ohne Transaktionsliste wohl unbekannt ist und man das im besten Fall lediglich schätzen kann und erst nach Annahme des Vergleichs Gewissheit über die tatsächliche Höhe hat.
Ich frage mich gerade, ob solche Angebote überhaupt rechtens sind. Ob eine Annahme die Verjährung hemmt?
Ähmmmm ... habt Euch lieb, ja!?!
Das mag ich nicht zu beurteilen, dafür fehlt mir tiefgründiges rechtliches Wissen. Aber es ist schon komisch, wenn man die Katze im Sack kaufen muss, ohne zu wissen, wie die Katze aussieht.. Auch wenn man dann wieder sagen kann: "Angebot" ist etwas, das ich natürlich auch ablehnen kann/ könnte... es zwingt einen ja keiner..
Wer 15% annimmt hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Das ist natürlich ne Meinung, aber durchaus ne exklusive so pauschal. Kommt doch immer auf den Einzelfall an...?!
@Glüxxspiel88 Ja, du warst gemeint, aber jetzt verstehe ich Esel es erst. Also 15 %, aber die Summe kennt man erst, wenn sie wirklich da ist. Ok, dann habe ich es jetzt.
Mich hat stutzig gemacht, dass Staudt angeblich ,,AUSDRÜCKLICH RÄT", dass man diese 15 % annehmen soll. Klar, dann bekommt er seine Kohle. Aber mir gehen mein PKF und auch mein RA am Allerwertesten vorbei. Die bekommen mehr als genug Geld für ihre Arbeit (falls irgendwann mal Geld fließen sollte). Deswegen würde ich bei 15 % sofort nein sagen. Ich bin darauf auch nicht angewiesen. Mir gehts gut. Heute fliege ich in den Urlaub, also will ih mich nicht beschweren. Das Geld wäre cool, aber meine Schulden sind sowieso in maximal zwei Jahren abbezahlt.
Nochmal: Wenn der besagte RA ohne jegliche Insiderinformationen zu so einem erbärmlichen Angebot rät, dann würde ich ihn fragen, ob er noch alle Latten am Zaun hat.
Also wenn ich es richtig verstehe ist das ein Angebot für Leute die noch bei Staudt auf die Daten des Anbieters warten und noch keine Klage eingereicht ist?
Ansonsten mit Klage würde ich das nie annehmen, aus Prinzip.
Ich auch nicht.... das ist ein Witz.
15 % bei der eindeutigen Rechtslage ?
Das Liquidieren und Co hat ja auch seinen Preis für die...
Ja, es geht um diejenigen, die über Anwälte ihre DSGVO Auskunft angefordert haben.
Jeder(?) bekam ein 15% Angebot + Anwaltskosten.
Wieviel Euro den 15% entsprechen weiß niemand.
Das könnte man herausfinden, wenn man jeden Kontoauszug (Kreditkarte und Girokonto) durchgeht ...
Aber ist etwas kompliziert, weil die Namen auf den Auszügen nicht richtig zuzuordnen sind ...
Mich macht bei dem Szenario echt stutzig wieso ein Staudt dazu rät es anzunehmen. Ansonsten kann ich schon durchaus verstehen, wenn es Leute annehmen, da die meisten ja komplett am Ende sind wenn sie erst diesen Schritt wagen und da jeden Notgroschen annehmen.
Die Prozessfinanzierer werden bei Staudt vermutlich Druck machen, dass mal Geld kommt. Anders kann man so eine Empfehlung nicht erklären.
Zitat von: Klopp011 am 11 Juli 2025, 21:34:34
Mich macht bei dem Szenario echt stutzig wieso ein Staudt dazu rät es anzunehmen. Ansonsten kann ich schon durchaus verstehen, wenn es Leute annehmen, da die meisten ja komplett am Ende sind wenn sie erst diesen Schritt wagen und da jeden Notgroschen annehmen.
Staudt hat ja vor 3-4 Tagen ein Video veröffentlicht, in dem es darum geht, dass die Gesellschaft eventuell liquidiert wird und dann nichts mehr zu holen wäre. ....
Deshalb lieber 15% als nichts.
Ich habe ja bereits meine DSGVO Auskunft und würde 15% vermutlich nicht annehmen, da es sich bei mir nur um einen 4-stelligen Betrag handelt.
Zitat von: DestructionDaddy am 11 Juli 2025, 21:38:32
Die Prozessfinanzierer werden bei Staudt vermutlich Druck machen, dass mal Geld kommt. Anders kann man so eine Empfehlung nicht erklären.
Nein, dass stimmt nicht.
Weil keiner von denen Klage eingereicht hat.
Das sind Spieler, die über ihren Anwalt die DSGVO Auskunft angefordert haben.
Keiner von denen hat einen PKF
Ein PKF pfeift auf 15 Prozent Angebote.
Bei 20.000 Euro und 37 Prozent PKF Anteil wären das 1.110 Euro. Damit finanzieren die gar nichts weiter.
Für Leute die noch vor dem Anteil stehen mag das zur Not noch OK sein da sie die Daten vermutlich eh nicht erhalten.
Rechtlich gesehen dürfte das aber die nächste Schweinerei sein. Aber Lobbys können anscheinend alles machen in Europa.
Habe 20% angenommen. Waren aber auch nur 1k Verlust. Also 200€ waren in dem Fall in Ordnung.
Zitat von: SpielsüchtigerMann am 11 Juli 2025, 22:56:21
Habe 20% angenommen. Waren aber auch nur 1k Verlust. Also 200€ waren in dem Fall in Ordnung.
Verständlich.
Jetzt hast deine Ruhe.
Edit Olli: Vermeintlich Lustiges könnte persönlich beleidigend aufgefasst werden - daher gelöscht ...
So ... den Ersten hat es erwischt ... beim halben Namen gibt es aber immer noch eine Woche Pause.
Unnötig sowas ... völlig unnötig ...
Hallo Zusammen,
ist auch schon länger her, dass ich meine Erfahrungen geteilt hatte, aber seit dem letzten mal hat sich einiges getan und eventuell können meine Erfahrungen ja dem ein oder anderen
eine Antwort sein auf deren Fragen, aber bin auch gerne auf Meinungen anderer zu meinem Fall gespannt.
Ich habe gegen 2 Wettanbieter geklagt.
Anbieter 1:
Zuerst alle Daten angefragt damals, mit allen Ein- und Auszahlungen etc. dass ich einen Handfesten Betrag habe.
Nach ca. 2 Jahren Prozedur kam es dann zur gerichtlichen Verhandlung beim Landgericht.
Ob ein Vergleich in Frage kam, wurde während der Verhandlung gefragt vom Richter, beide Seiten verneinten das Ganze.
Urteil wurde zu meinen Gunsten entschieden und die Gegenseite ging beim OLG in Berufung, das war so Mitte 2024.
Seit dem hat sich nichts mehr getan, aber noch steht das Urteil zu meinen Gunsten.
Betrag ist ein hoher 5-Stelliger.
Anbieter 2:
Wurde alles zur gleichen Zeit wie beim Anbieter 1 gemacht und auch genau so, alle persönlichen Daten angefragt und ich hatte den schriftlichen Betrag der eingeklagt werden soll.
Es wurde mir direkt ein Vergleich von 10% angeboten, welches ich ablehnte, auch hier ist es ein hoher 5-Stelliger Betrag.
Die Verhandlung war im 1. Quartal diesen Jahres und der Verkündungstermin wurde versäumt und das Verfahren wurde ausgesetzt.
Kurz danach kam die Meldung vom LG, dass in diesem Fall auf den Entscheid des EuGh gewartet wird.
Nun ist einfach Geduld gefragt, aber am wichtigsten ist es weiterhin Spielfrei zu bleiben.
Hoffe konnte einigen hier helfen. Beste Grüße
@Galileo
Du schreibst ,,... Aber ist etwas kompliziert, weil die Namen auf den Auszügen nicht richtig zuzuordnen sind ..."
Willst du damit sagen, dass man auf den Kontoauszügen nicht erkennen kann, zu welchem Casino oder Wettportal die Einzahlungen gehören? Was steht denn da? Der Betreiber? Oder irgendwelche Phantasienamen? Meine Frage bezieht sich auf Firmen auf der WhiteList. Illegale schreiben eh die Namen von Fake Shops.
LG Ilona
Haha... Oli hat es aber auch wirklich jetzt schon 162 mal gesagt 😂😂
Von dem her verdient wer auch immer das war.
klar bei 1000 Verlust, da kann man das verstehen. Hätte da gar nicht mal dran gedacht gegen vorzugehen.
Zitat von: DestructionDaddy am 11 Juli 2025, 21:38:32
Die Prozessfinanzierer werden bei Staudt vermutlich Druck machen, dass mal Geld kommt. Anders kann man so eine Empfehlung nicht erklären.
Der PKF kann mit seinem Anteil der 15-% niemals zufrieden sein. In der ganzen Theorie, dass die Anwälte zur Annahme eines schlechten Vergleichs raten fehlt die Macht des PKF.
15% für den PKF der keine Kosten trägt, da keine DSVGO Auskunft vorliegt?
Die 15% sind für potenzielle Kläger, die auf eine Klage verzichten und 15% vom Verlust der nicht bekannt ist annehmen.
Nimmst du die 15% an, nennen sie dir Hinterher deinen Verlust. Davon bekommst du dann deine 15 %
Da ist dann kein PKF involviert.
Für alle Chatgpt Liebhaber 😅 ein bsp. Chat gpt nicht alles zu glauben, auch wenn einige sich freuen würden..
🤝 Generalanwalt beim EuGH: Schlussantrag am 10. Juli 2025
Der Generalanwalt hat in seinen amtlichen Schlussanträgen erklärt:
Bill 55 ist europarechtswidrig.
Es verstößt gegen die Brüssel-Ia-Verordnung, die die gegenseitige Anerkennung von Gerichtsurteilen in der EU regelt.
Spieler aus Deutschland dürfen weiterhin klagen – und Urteile müssen EU-weit vollstreckbar bleiben.
Die Antwort auf die Eingabe zu C-440/23
Die Schlussanträge sind aber erst für den 4. September angedacht. Also glaubt Chatgpt nicht alles 😅
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 13 Juli 2025, 00:34:25
15% für den PKF der keine Kosten trägt, da keine DSVGO Auskunft vorliegt?
Die 15% sind für potenzielle Kläger, die auf eine Klage verzichten und 15% vom Verlust der nicht bekannt ist annehmen.
Nimmst du die 15% an, nennen sie dir Hinterher deinen Verlust. Davon bekommst du dann deine 15 %
Da ist dann kein PKF involviert.
Sorry mein Fehler, ich meinte bei bestehenden Klagen und Verfahren.
Zitat von: pmz80 am 09 Juli 2025, 21:40:12
Die Berufung wurde vom OLG verworfen und nun wurden keine Rechtsmittel (Nichtzulassungsbeschwerde) mehr eingelegt. Die Frist ist hierfür nun rum. Das sagte mein Anwalt
Nach 522 1 ZPO oder wurde sie zurückgewiesen? Werden momentan überhaupt Berufungen zurückgewiesen?
Zitat von: pmz80 am 13 Juli 2025, 17:00:11
Ja genau, die Berufungsbegründung genügte nicht den gesetzlichen Anforderungen jnd gegen die Verwerfung der Berufung wurde kein Rechtsmittel mehr eingelegt und somit ist das Urteil rechtskräftig
Welches nun?
Bei dem Anbieter mit den Jahreszahlen ist es halt so, dass man absolut keine Transaktionsdaten bekommt.
Wie sollte es hier weitergehen? Kein PFK nimmt das Risiko ohne diese Liste.
Ich habe vor kurzem mit einem RA ein Gespräch gehabt, welcher mitteilte, dass Sie zwei Verfahren gegen den Anbieter mit den Jahreszahlen verloren haben, wo der Klient
die Ein bzw. Auszahlungen per Kontoauszug ermittelt hat. Da aber auf den Auszügen nie der Name des Anbieter zu lesen ist, sondern immer nur der Zahlungsdienstleister wie z.B. ,,Worldpay'' hat
der OC gesagt die Zahlungen seien nie angekommen. Das Gericht konnte diese Aussage nicht belegen. Man kann nicht nachvollziehen wo das Geld hingeflossen ist (Kurzfassung)
Des Weiteren wird der Anbieter mit den Jahreszahlen anscheinend von einen der renommiertesten Kanzleien der Welt vertreten, was das ganze noch schwieriger macht.
Ich denke nicht, dass der Anbieter jemals wieder Listen herausgibt. Auch die ganzen Scheinprozesse mit der IDPC helfen nichts.
Daher kann ich gut verstehen, wenn man das außergerichtliche Angebote annimmt, gerade im Hinblick auf eine bevorstehende Liquidierung.
Ich bin selber auch betroffen, habe aber von Staudt hierzu noch nichts gehört. Ich frage mich aber auch, ob ich das Angebot lieber annehmen sollte, wenn es denn kommt.
Ich sehe keine andere Möglichkeit bei diesem OC. Eine Stufenklage wie einer meiner Vorgänger bereits gesagt hat, lässt auch nicht ausschließen, dass man die Liste je bekommt.
Also muss man enorm differenzieren zwischen laufenden Klagen und derer die noch nicht eingereicht wurden...
Guten Abend, das heißt klagen die bereits eingereicht sind und darauf hin Urteile gefällt wurden, sind im Falle eine liquidation bei dem Anbieter mit den Jahreszahlen mehr oder weniger Safe?
Weniger da Liquidation- es gibt nur andere Vergleichsangebote
Kann mir halt nur schwer vorstellen, das der größte Anbieter der Welt in Deutschland mit Umstrukturierungen und Liquidation (Schein Insolvenz) damit durchkommt, Urteile nicht zu bezahlen und dann weiterhin seine Geschäfte treibt als nichts wäre.
PS. Kann diese Staudt Empfehlung daher kommen weil die Aussicht auf die Listen inzwischen aussichtslos ist und das bei einer endliche Anzahl an Urteilen die bereits gefällt sind, sich somit vielleicht auch eine höhere Zahlungsbereitschaft zeigt, wenn sozusagen für den Anbieter auch Licht am Ende des Tunnels ist?
Wenn die damit nicht durchkommen würden glaube ich kaum das Staudt dazu raten würde.
Eigentlich ne tolle Geschäftsidee von denen.
Ich nenne es eher Erpressung. Du bekommst erst das was dir zusteht wenn du blind einen Deal abschließt. Die mit bestehenden Klagen bekommen dann meinetwegen 30 Prozent bei der Liquidation. Jetzt kann sich jeder ausrechnen was die sich sparen bei diesem Milliardengeschäft. Und das alles ganz ungeniert völlig offen vorgetragen. Das geht glaube ich nur in dieser Branche.
Klar ist das dies in dieser Branche sicherlich einfacher geht aber es liegt halt viel an unserem ,,Rechtssystem"! Normalerweise müsste es ein Gesetz geben, das alle gleichen Verfahren nicht mehr behandelt werden müsste!
Auch das Bill 55 fallen wird. Jeder weiß es aber es braucht wieder Zeit bis es de Facto zurückgenommen wird!
Warum muss jeder selbst sein Verfahren weiterführen wenn es einmal geklärt ist?
Das Problem gibt es auch in der Automobilbranche. Am 1.August wird VW vor dem EuGH verurteilt! Aber das wird wieder nur wenige Motoren betreffen, weil sich VW bei anderen Verfahren mit dem Kläger sich ,,geeinigt" hat. Auch die haben sich das ausgerechnet.
Letztendlich ist ja jeder Vergleich ein Verfahren weniger was bei Entscheidung des EuGH dann noch verbleibt.
Ich glaube der lange Atem wird sich auszahlen, denn ich habe auch mal von meinem Anwalt von etwaigen Domainpfändugen gehört und die werden sicher umgangen werden und selbst ein verkauf schützt mich als Käufer ja nicht davor was ein Unternehmen in der Vergangenheit vergeigt hat.
Warum sollten Kläger bei Liquidation bessere Angebote erhalten? Wenn das eh bedeutet das man keine Aussicht auf Erfolg habe? Was soll der unterschied sein ? Könnten die Jahreszahlen sich so aus dem Staub machen bekäme keiner ein Angebot ! Oder?
Mit der aktuellen Masche kommen sie zwar um noch mehr Klagen rum, aber um die bereits geltend gemachten Ansprüche führt glaube ich kein Weg vorbei.
Wenn der Betreiber liquidiert werden sollte dann schon. Da wird die vorhandene Masse vom Verwalter aufgeteilt. Ich bin mir nicht sicher aber bei den Österreichern waren dies so zwischen 25 und 30 Prozent der Klagesummen. Zumindest meine ich das damals irgendwo gelesen zu haben.
Wenn der Betreiber liquidiert wird bekommst du nur Geld bei einem rechtskräftigen Urteil!
Wenn du noch am LG oder OLG festhängst bekommst du nichts.
Ich spreche aus Erfahrung weil ich damals super viel Glück hatte bei einem Anbieter der liquidiert wurde.
also ich hatte gehört sobald die Klage eingereicht ist , ist diese Forderung dann auch Thema bei der Verteilung ... aber wenn du es schon selber durch hast müssen die sich langsam sputen ja bevor dann der EugH entscheidet ...
Wie hoch war dann noch der Anteil den du von deiner Forderung bekommen hast ?
So habe ich das auch gehört und wenn ich das von Staudt richtig verstanden habe ging's bei den 15 Prozent nur um diejenigen die keine Datenauskunft bekommen.
Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Strafrechtlich relevante Forderungen, schon unglaublich, dass man diese so easy los werden soll. Steuerhinterziehungen, Geldstrafen, Unterhaltszahlungen, Gelder aus Raubüberfallen, etc , die sind von der Insolvenz ausgenommen,sich mit Geldern aus illegalem Glücksspiel zu bereichern, die Firma schließen, kein Thema. Wäre wahrscheinlich nur dann ein Thema, wenn Steuern offen wären.
Man könnte ja mal auf die Idee kommen, solche Firmenkonten einzufrieren, wegen illegal und wie bei Opfern von Straftaten, die teilweise gesucht werden, das Geld an die Opfer auszuzahlen, die über einen gerichtlichen Titel etc verfügen. Wäre ja nur eine Idee
Wie siehts eigentlich mit dem ehemaligen Sponsor von Real Madrid zuletzt 2012-2013 aus? Zahlen die Vergleiche oder wird da versucht zu liquidieren? Lese hier immer nur von den Jahreszahlen.
Wenn das Urteil nicht rechtskräftig ist bekommst du nichts.
1) nach einem Jahr gibt es die Firma nicht mehr wer soll das Geld zahlen?
2) es könnte auch sein das du bei Gericht verlierst.
Damals habe ich 33 Prozent erhalten.
Klagen die nicht rechtskräftig werden können nicht angemeldet werden. Somit um so wichtiger das es nun voran geht.
Wenn deine Klage noch läuft und die Liquidation beendet wird (also die Firma gelöscht wird):
• Nach der Löschung der Firma wird es problematisch, denn die Gesellschaft existiert formal nicht mehr.
• Deine Klage kann dann ggf. nicht mehr erfolgreich durchgesetzt werden, weil es keinen Anspruchsgegner mehr gibt.
• Ausnahmen: In manchen Fällen kann ein Nachtragsliquidator bestellt werden oder du kannst gegen Gesellschafter oder Geschäftsführer persönlich klagen, z. B. bei Insolvenzverschleppung, Betrug oder Durchgriffshaftung – aber das ist komplex und selten erfolgreich ohne klare Beweise.
Ja aber wie melden dann andere normale Gläubiger Forderungen an ? Gibt ja nicht überall Urteile ... mal vom Spieler abgesehen
Bzgl dem Sponsor von Real habe ich bisher die Info das die Zahlen ... sind auch noch in anderen Ländern aktiv mit der Gesellschaft ...
Um welche Gesellschaft redet man bei den Jahreszahlen bei der aktuellen die gewechselt hah jetzt kann ich es mir nicht vorstellen , Wels nur von der aus Gibraltar wo an sich wohl auch sich keiner als Vertreter anwaltlich mehr meldet etc.
Dann können eigentlich nur die Urteile rechtskräftig sein die dje wollten. Um somit Bill 55 gegen uns ausspielen zu können. Damit die überhaupt Druck ausüben können auf uns.
Sonst sind alle Verfahren grundsätzlich ausgesetzt.Dann macht es natürlich Sinn alles in die Länge zu ziehen...
Das mag ja auch alles rechtlich irgendwie ok sein aber wo geht das Geld hin???
Die Gelder von den Firmen sind ja nicht weg. Wohin wird es überwiesen
Bei denen wird die Firmenstruktur nicht anders sein als zB bei Entlein mit Sitz Isle of man.
Darunter mehrere Betreibergesellschaften auf Malta und Gibraltar. Die wiederum ein oder mehrere OC's betreiben. Die Kohle wird in welchem Zeitraum auch immer abgeführt zur Muttergesellschaft. Macht auch Sinn falls irgendwann in einem Bereich Probleme auftauchen dass nicht der komplette Konzern ins Wanken kommt.
Ich habe gehört das halt die Urteile von der Tochter von En...ain" meist durch die Mutter selber beglichen werden
Die Mutter hat sich mal verpflichtet aufgrund schon größerer strafzahlungen, Urteile gegen Verstöße anzuerkennen ( bzw. so ähnlich ) hat mit denen Sitz in GB zu tun , die denn das Glaube auferlegt haben oder so ähnlich
Wie es tatsächlich ist kann ich nicht sagen da noch offenen Verfahren
meines Erachtens, ist das auch ein sehr großes Problem, daß die Gerichte extremst langsam arbeiten.
man kann mir doch nicht erzählen, daß für das Anlegen eines Vorgangs, der elektronisch eingeht, für die Versendung
der Gerichtskosten, das Rausschicken der Klage, schon mindestens mehrere Woche, meistens mehrere Monate ins Land gehen.
dann machen manche Gerichte auch den Mist mit, daß die Klage übersetzt werden muss, was dann weitere Monate dauert.
die Online Casinos sind in zig Sprachen an 365 Tagen rund um die Uhr erreichbar, können aber oft bei Zustellung der Klage
plötzlich kein Deutsch mehr.
In Zeiten, wo man bei amazon um 23 Uhr was bestellen kann, die Lieferung teilweise um 09 Uhr am nächsten Tag da ist,
ist das noch weniger so wirklich nachzuvollziehen, zu Mal es ja auch kein Problem sein sollte, wenn ein entsprechendes Gesetz verabschiedet
werden würde, das ermöglichst, dass solche Klagen nicht monatelang postalisch zugestellt werden müssen, sondern einfach per
Mail in Echtzeit.
wäre ich 80,90 dann ist der Gedanke auch nicht fern, dass spekuliert wird, dass man das rechtskräftige Ende des Verfahrens nicht mehr
erleben werden würde.
In der Zeit, gibts schon weitere Betreibergesellschaften, die wohl auch Untergesellschaften usw.,
vielleicht gibts bald auch Online-Casinos mit Sitz in Russland/Ukraine, glaube, da ists noch schwerer möglich, auch nur irgendwas zu vollstrecken,
geschweige denn zuzustellen
Moin zusammen,
Hat auch jemand Erfahrungen zu Lothars und Olivers vereinen?
Grüße
noch nie gehört, ups..doch, ja, war bei Lothars jetziger Firma kein Problem gewesen. der hatte ja auch mal was mit einem anderen Verein, der mit I und N endet.
die hatten sich sogar ohne Anwalt verteidigt und lediglich Verjährung ins Feld geführt. Da hatten wir uns auf 80% geeinigt, sogar ohne Schweigeklausel.
Hallo,
Zitat Urteil: Tatbestand: Beklagt ist der Anbieter der die Internetdomain www. Jahreszahlen.com betreibt.
Mir wäre es nur völlig schleierhaft, das im Falle eines Verkaufes/ Inhaberwechsels die Domain so ohne Problem weiter betrieben werden kann wenn da noch Forderungen bestehen, selbst eine Domain stellt ja in dem Fall einen Vermögenswert da oder irre ich da?
wahrscheinlich gehört die Domain eine Firma, die Firmen vertritt, die wiederum das jeweilige Nutzungsrecht an die Firma XY verkauft, die zeitweise für das Vermarkten der Namensrechte zuständig ist und die Betreibergesellschaft hat bis auf den Namen, mit der Firma nichts zu tun, sondern mietet diese Domain über eine Drittfirma für einen lebenslangen Zeitraum
oder so....
Könnte natürlich sein, sollten sie mit sowas durchkommen dann weiß Deutschland aber auch das sie sich jegliche Glücksspielverträge/ Spielerschutz Maßnahmen schenken können.
Wie lange wird darüber jetzt noch spekuliert, obwohl nichts offizielles bekannt ist?😂
Zitat von: CRS 2024 am 17 Juli 2025, 09:38:18
Ich habe gehört das halt die Urteile von der Tochter von En...ain" meist durch die Mutter selber beglichen werden
Die Mutter hat sich mal verpflichtet aufgrund schon größerer strafzahlungen, Urteile gegen Verstöße anzuerkennen ( bzw. so ähnlich ) hat mit denen Sitz in GB zu tun , die denn das Glaube auferlegt haben oder so ähnlich
2023 mussten sie soweit ich weiß schlappe knapp 700 Millionen Euro zahlen. Seit Ende 24 gibt's in Australien eine Anklage wegen unzureichender Geldwäsche Überwachungsinstrumente oder so ähnlich.
Seit Anfang 25 neuer CEO. Die stehen ganz schön unter Druck was nicht unbedingt von Nachteil sein muss.
Eigentlich könnten hier die Anwälte über die britische Regierung zur Not auch Druck machen.
Vom Gefühl her machen die aber lieber Vergleiche da sie da nochmal mit verdienen. Mehr kann ich dazu auch nicht herausfinden.
Aber das Schema ist bei allen gleich nur dass Malta irgendwann ohne Bill leichter zu vollstrecken ist als Gibraltar.
Ist nur meine persönliche Meinung....
Ja also Vergleiche waren sehr oft wohl aber seit der Vorlage EUgH und vielen Aussetzungen sowie dem neuen CEO ist das wohl vom Tisch und die warten das Ergebnis ab ...
Naja aufgrund der Mutter die ja nicht in Gibraltar sitzt sehe ich da gute Chancen was zu bekommen
Aber an sich ist ja alles Glaskugel
Aber wenn die Jahreszahlen das wirklich so angehen wollen bei der ENC fände ich überraschend . Ich glaube ja eher da ein Verkauf im Gespräch ist wurde es geändert um das abzugrenzen auch für eine möglichen Käufer Sicherheit zu haben ...
Weil warum da noch Anwälte bestellen und Verfahren führen ?!
Der Konjunktiv, der Konjunktiv
sitzt bei manchen verdammt tief.
Hätte. wäre, könnte sein
Wer pinkelt wem ans Bein?!
Ach, was waren das noch Zeiten,
als Tstsachen die Leute leite(te)n.
Weiter werde ich nun nicht mehr reimend sprechen,
sonst fangt Ihr noch an zu ... kotzen.
Langsam ist das hier echt zum ,,kotz..".
Was soll jetzt der Beitrag???
Wir unterhalten uns und tauschen uns hier aus.
Was ist daran bitte falsch????
Warum muss man immer wieder hier besonders selbst vom Admin alles kaputt machen???
Was das soll? Ich habe das hier bestätigt!
ZitatWie lange wird darüber jetzt noch spekuliert, obwohl nichts offizielles bekannt ist?😂
Genau einen Beitrag vor Nobodys Zitat hier schoß mir dieser Gedanke nämlich auch durch den Kopf. Wenn er und ich sehen, dass die Grenze des normalen Austauschens überschritten ist, wieso siehst Du das nicht? Hast Du Dir mal überlegt, wieso Dich das so verletzt, wenn Dich jemand darauf hinweist?
ZitatWarum muss man immer wieder hier besonders selbst vom Admin alles kaputt machen???
Wieso verstehst Du eigentlich nie, was man Dir schreibt? Habe ich da geschrieben: - Jetzt ist aber Feierabend!? - Nee, mein Lieber. Ich gab einen Hinweis ... mehr nicht! Das mit einem Augenzwinkern, nämlich Humor, im Sinne von: Die Stalltür ist offen, die Hühner laufen raus ... und dann wird auf den offenen Hosenstall verwiesen.
Wie wäre es denn mal, wenn Du in Flutes Thread etwas schreibst? Könnte er gerade nicht Deine Unterstützung gebrauchen?
Komm erstmal klar :). Jetzt mal im Ernst. Was soll mich da verletzen. Hahah.
Was für ein Mindset Leute haben. Junge junge junge.
Ganz ehrlich. Meine Meinung ist, weil du hier unnötig negative Energie reinbringst. Muss man immer was reinschreiben????
Behalte es doch für dich.
Behalte doch Deine Spekulationen für Dich ... KÖNNTE ich jetzt sagen, tue ich aber nicht! :)
Spaß beiseite ...
Ich erkläre es Dir noch einmal: Wir Moderatoren tragen die Verantwortung für jedes Mitglied in diesem Forum! In der Vergangenheit haben wir Euch in diesem Bereich gewähren lassen. Auch jetzt sind die Grenzen weit gesteckt und so soll es auch sein. Das Ergebnis in der Vergangenheit waren aber ängstliche Anfragen von sonst still lesenden Mitgliedern. Ihr habt da unnötige Panikmache betrieben, ohne es selbst zu bemerken. Wer soll denn bei den teils hanebüschenen Spekulationen auch noch als Laie durchblicken? Also mache ich Euch darauf aufmerksam, wenn ich merke, dass es wieder einmal ausufert. Dies hast Du hinzunehmen, insbesondere, weil meine Anmerkungen ja nicht dazu dienen Dich oder andere zu diskreditieren. Das eben war ein Appell an Eure Vernunft.
Ich denke trotzdem dass die Infos vom Entchen von crs und mir sowie die Erfahrungen bei Liquidation von Balou auch für stille Mitleser nicht ganz uninteressant sind.
Sehe ich auch so ... Olli das war (leider mal wieder ) übertrieben. Es ist ja für den Austausch gedacht und es zwingt ja auch keine Beiträge zu lesen und zu werten gleich gar nicht ..
Also meine Meinung aber so kann man ein ,,Forum ,, was ja auch speziell dieses Thema hat in dem Bereich kaputt machen ... aber nur eine Meinung meinerseits
ZitatWir Moderatoren tragen die Verantwortung für jedes Mitglied in diesem Forum!
??? Was verstehst Du darunter? ::) :o ;D
Ist diese Behauptung nicht ein wenig 'forsch' oder so?
Also ICH trage meine Verantwortung selbst ;D ;D ;D ;D
Hattet ihr eigentlich schon erlebt dass eure Kanzlei selbst eine Verlegung des Termins gewünscht hat beim Gericht? Bin da irgendwie baff ehrlich gesagt, den Termin gibt es seit 4 Monaten und ich habe schon oft Rückfrage gehalten ob wir uns mal zusammensetzen und unseren Fall besprechen aber ich wurde einfach ignoriert und 2 Wochen vor dem Termin stellen die einen Verlegungsantrag wegen Urlaub und bitten den Termin mindestens 2 Monate zu verschieben. Da ich mit einem PKF arbeite, gibt es wohl keinerlei Möglichkeiten die Kanzlei zu wechseln, oder? Eventuell hat da jemand Erfahrungswerte.
Das ist echt unfassbar! Könnte aber auch meine Kanzlei sein.
Die antworten auch nie auf e Mails und leiten Unterlagen erst nach Aufforderung weiter.
Ich wäre gerne bei https://www.ra-grunow.de/ ein Anwalt mit Leidenschaft.
Die großen Kanzleien sind nicht gut.
Kloppo das ist lässig 😂
Spaß beiseite, mich wundert langsam nichts mehr was alle drei beteiligten Seiten angeht.
Und ich persönlich habe das Gefühl dass es seit einem Jahr immer wirrer wird.
Nach dem Motto hold my Beer 🙄😂
Balou, das denke ich mir schon länger. Oder Michaelsen..... Bei den großen Kanzleien hat man echt das Vieh-Auktion Feeling. Aber woher soll das der Laie vorher wissen?
Da hilft nur Abstand zu der Thematik. Mein Beschluss aus März wurde mir im Juni zugestellt, auf Nachfrage natürlich nur.
Abstand und aus all dem Mist lernen.
Ja, das ist echt lästig. Aber mich beruhigt es irgendwie, dass ich nicht der einzige bin, bei dem es so ist. Danke euch. 😀
Wir können nur abwarten.
Heute hab ich eine Mail erhalten, dass nun ein PKF bei einem Anwalt wieder verfügbar wäre. Damals gab es dort keinen. Sie könnten nun meine Klage mit PKF übernehmen ( Jahreszahl ) ist schon lange eingereicht die Klage woanders.
Ich frag mich wenn es wirklich so übel aussieht mit der Jahreszahl wieso steigen dann jetzt noch PKF ein?
Habe die Email auch bekommen und ich denke die PKF wissen schon mehr als wir ... allgemein gibts ja auch für andere Anbieter noch PKF..: und die wollen nur Profit als Unternehmen ...
Das ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Zeichen für die Jahreszahl. Wir wissen ja alles das die PKF s das nicht aus Barmherzigkeit uns gegenüber machen und auch nicht mit Aussicht auf einen mickrigen Vergleich !!!
Von ,,keine Chance da Liquidation" zu PKF nimmt neue Fälle ging Gas echt sehr schnell. Mir wurde auch in Aussicht gestellt eine zweite Klage gegen Jahreszahlen einzureichen. Aufgrund der Nichteinhaltung der white List Auflagen.
Ja also Limit klagen gibt es schon ab Lizenz Zeitraum wenn du das meinst ...
Zitat von: CRS 2024 am 18 Juli 2025, 08:48:38
Ja also Limit klagen gibt es schon ab Lizenz Zeitraum wenn du das meinst ...
Meine Klage bezieht sich noch auf Lizenz oder nicht. Erst später wurden ja die Verstöße publik
Und wieder hat es jemanden erwischt ... gleich 3 mal wurde ein Anbieter genannt.
Das doch ein gelungener Start ins Wochenende 😂😂🙈🙈
Und ich hab's wieder nicht mitbekommen 😂😂
Hallo zusammen,
hier gibt's so viele Posts, daher sorry, wenn ihr das schon wisst:
Der Europäische Gerichtshof hat gestern in der Rs. C-530/24 den Termin zur mündlichen Verhandlung festgelegt: Über das Vorabentscheidungsersuchen des BGH wird am 24.9.2025 in Luxemburg mündlich verhandelt.
LG Ilona
Sehr cool Ilona, danke!
Vielen Dank für die Info sogar noch früher als November.
(Jetzt macht es auch Sinn das der Schlussantrag verschoben wurde..)
Schön, dann werden wir in zwei Monaten sicher mehr wissen.
Anschreiben vom Landgericht:
Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
richterlicher Anordnung gemäß wird mitgeteilt:
Das Dezernat ist derzeit und auch auf längere Sicht nicht besetzt. Mit
einer Förderung kann frühestens im nächsten Jahr gerechnet werden. Die Vertreterin bittet
um Verzeihung.
;D
1. Wüsste jetzt nicht was der Schlussantrag Casino mit der mündlichen Verhandlung Sportwetten zu tun hat aber gut.
2. Ja, schön dass früher Bewegung in die Angelegenheit Sportwetten kommt
3. Bobby, da fällt einem nix mehr dazu ein.
Zitat von: Roy1234 am 19 Juli 2025, 16:03:353. Bobby, da fällt einem nix mehr dazu ein.
nicht? ;D ;D ;D ;D ;D
Das beide Fälle anders zu behandeln sind ist mir auch klar! Wenn in dem Schlussantrag der Generalanwalt sich zur Dienstleistungsfreihet äußert dann wird es unstrittig auf Sportwetten-Fälle sich auswirken!
Wenn man keine Ahnung von Gesetzen hat sollte man sich nicht so äußern!
Die EU Kommision stellt sich gegen die Bill 55.
Für mich sind im laufe der Zeit beide Fälle fast gleich. Punkt!
In Rechtsstreitigkeiten haben alle Entscheidungen Einflüsse auf andere!
Ich glaube da kann mir Roy zustimmen..
Der Europäische Gerichtshof hat gestern in der Rs. C-530/24 den Termin zur mündlichen Verhandlung festgelegt: Über das Vorabentscheidungsersuchen des BGH wird am 24.9.2025 in Luxemburg mündlich verhandelt.
@ Ilona vielen Dank für die Info. Vorher hast du diese Information? Kann mir jemand sagen wie ich das überprüfen kann? Der Kalender am EuGH geht ja nicht so weit.
von einem RA 😊
Kann man also als sichere Quelle werten?! Dann muss es ja echt sehr frisch sein wenn noch nichts online zu finden ist
Denkt ihr dass das noch 2 Jahre dauern kann mit dem EuGH?
Ab Verhandlung noch 1 Jahr bis zum Urteil.
Ab Verhandlung 3-4 Monate bis zum Vorteil des General Staatsanwalt und dann wissen alle Seiten Bescheid.
Die Frage ist was passiert mit den ganzen Klagen die bei den LG liegen. Wie lange das alles dauert.
Egal wie es ausgeht, die Prozesse müssen trotzdem durchgeführt werden. Außer, je nach EuGH Urteil, wir ziehen zurück oder die zahlen freiwillig.
Ja ein Jahr nach Verhandlung bis zum Urteil ? Ist das meistens echt noch wo lang ?
Habe auch eher die Befürchtung das wenn es positiv für uns endet die Aufnahme an den OLG bzw LG lange dauern kann
Ich persönlich für mich denke ich mir das es deutlich schneller gehen wird als 1 Jahr wenn alles glatt läuft.
Ich glaube auch der EuGH hat die Schnauze voll! Selbst in der Verhandlung weiß man in welche Richtung es gehen wird!
Danach muss der BGH erst selbst noch verhandeln.
Die Sache ist aber die wirklich zahlen ob sie wirklich jedes Verfahren weiterführen wollen?
Könnte möglich sein das deshalb wieder PKF dabei sind.
Das wichtigste ist das es in die richtige Richtung geht und alle Vorzeichen sehen danach aus!
Festzuhalten bleibt auf jeden Fall der Termin deutlich früher als gedacht in Sachen Sportwetten und nach dem Vortrag zur mündlichen Verhandlung vom Generalanwalt ca
2-3 Monate danach wissen alle Seiten Bescheid.
Eine Frage die mich noch beschäftigt ist was mit dem LG Erfurt passiert. Hier wurde der EUGH ebenfalls kontaktiert. Das könnte deutlich übler werden für uns.
Frage ob eventuell die Verfahren zusammen gelegt werden.
Zumindest ist es auffällig dass das EuGH das zweite Verfahren vorzieht. So sie, was ich hoffe, neutral sein könnte ich mir auch vorstellen dass sie es leid sind. Die bekommen solche Aktionen wie die der Jahreszahlen auch mit.
Ich denke bis Q2 2026 ist eine Entscheidung gefallen.
Die Fragen des LG werden mit Sicherheit Thema werden in der Verhandlung im September.
Ja ich weis net inwieweit der BGH wenn er Antwort auf seine vorlagenfragen hat dann noch die Vorlage von Erfurt abwartet ... muss er ja nicht oder ?! Und dann denke ich das die OLG und LG sich ja an den BGH hängen ... außer halt Erfurt ...
Warum soll sich das LG Erfurt dann nicht an den EuGH binden??? Ich denke auch wenn Richter nicht an Entscheidungen gebunden sind sollten sie sich an die EuGH hängen.
Weil die Entscheidung kein Sinn macht, weil die Entscheidung sowieso gekippt wird bzw. auch wieder zuruckgewiesen werden kann. Ob das so toll ist.
Ich verstehe immer noch nicht warum ihr euch so sehr an die aktuelle Situation gegenwehrt...
Naja weil Erfurt andere vorlagefragen hat als der BGH
Das LG Erfurt hat nahezu alle Argumente der Gegenseite als Fragestellung zum EugH geschickt. Das könnte noch unruhig werden.
Wie gesagt erstmal abwarten bis es im September los geht.
Ja kam einen auch etwas suspekt vor der Verkauf an dem Lg mit den Fragen dann ... Schelm ist wer Böses denkt 😂
Dann kann man ja sehen wie ernst der EuGH den LG Erfurt nimmt...lach
Manche Diskussion machen überhaupt kein Sinn.
Leute überlegt doch mal.
Es gibt rechtskräftige Urteile ob die so richtig sind oder nicht! Die EU Kommission schaltet sich wegen Bill 55 ein.
Der GF kann laut Generalanwalt wegen illegalem Glückspiel auch in Haftung genommen werden!
Also muss es ja illegales Glückspiel geben!
Im Ernst jetzt kommt ihr mit dem LG Erfurt das es unruhig werden könnte im Ernst?
Die anderen Urteile sind rechtskräftig und dann soll der EuGH kommen und sagen die anderen haben Pech?
Eigentlich wollte ich es nicht schreiben!
Wisst ihr was in Europa los sein wird mit den Shops wenn so eine Entscheidung kommt?
Rest könnt ihr euch sicherlich denken..
Es sagt ja keiner dass die Vorlage von Erfurt sinnvoll ist oder das relevant sein wird für den EuGH aber da ist sie nun mal ...
Rechtlich sehe ich die Tendenz grundsätzlich auch gut die Frage wird dann sein wie sich Anbieter verhalten ( Liquidationen , Vergleiche , dennoch lange Verfahren ,...)
Ja aber das weiß man doch schon vor der Klageerhebung. Für mich persönlich ist es erstmal ganz wichtig das die Rechtssprechung dahingehend sich entwickelt hat!
Es hätte auch sein können das der BGH sagt Pech gehabt usw.
Was ich immer noch nicht verstehen kann das PKF immer noch die Aussage vertreten das Verfahren 8-12 Monate dauern. Was ja nicht stimmt oder die haben mir den Abkommen das sie deutlich weniger anbieten.
Wann sie zahlen, wie sie zahlen haben wir nicht in der Hand deshalb sollte man das komplett ausschalten!
.. ich schlage vor
abwarten und Tee trinken und vielleicht vor dem Gewitter noch einen kleinen Spaziergang machen.
Schönen Sonntag noch 😎
Gute Idee Ilona ... aber du hast mit deinen heißen News die Diskussion ja entfacht 😉 online ist noch nichts zu finden also hoffe ich deine Quelle ist verlässlich 😉
Ebenfalls schönen Sonntag
Meine Quelle ist verlässlich. Lasst euch nicht verrückt machen. Es geht alles seinen Gang und wir haben keinen Einfluss darauf. Tief durchatmen, entspannen und das Leben genießen.
LG Ilona
Viele reden hier immer von den Jahreszahlen.
Habt Ihr alle von denen einen Transaktionsliste erhalten, oder worauf bezieht Ihr euch?
Weil ein PKF zu finden, der nur anhand der Kontoauszug eine Klage vorbereiten will ist schlichtweg unmöglich. Das macht keiner.
In dieser Endlosschleife hänge ich leider auch.
Jemand Erfahrung mit den Jahreszahlen und Stufenklage (selbst finanziert)? Geben die dann die Daten raus?
LG
Zitat von: jetforce1904 am 21 Juli 2025, 16:18:04
Viele reden hier immer von den Jahreszahlen.
Habt Ihr alle von denen einen Transaktionsliste erhalten, oder worauf bezieht Ihr euch?
Weil ein PKF zu finden, der nur anhand der Kontoauszug eine Klage vorbereiten will ist schlichtweg unmöglich. Das macht keiner.
In dieser Endlosschleife hänge ich leider auch.
Jemand Erfahrung mit den Jahreszahlen und Stufenklage (selbst finanziert)? Geben die dann die Daten raus?
LG
Ich habe damals 2022 bei 2 Großen Wettanbietern alle meine persönlichen Daten angefordert die bei denen hinterlegt waren.
Ich habe alle Ein- und Auszahlungen, alle Chats, alle Mailverläufe usw von denen geschickt bekommen.
Ich musste tatsächlich nur eine einzige neutrale Mail aufsetzen, ohne irgendwelche Fristen o.Ä.
2022 ...
die Wettbüros haben mittlerweile dazu gelernt, teilweise werden, wenn, Auskünfte erteilt, die nicht mehr durchsuchbar sind, usw.
sondern ledilglich als Bilder dargestellt werden.
Hi!
Dann entsprechen sie aber nicht mehr den Anforderungen nach der DSGVo.
Hier aus dem Forum hatte mir mal jemand eine solche Auskunft zukommen lassen.
Die PDFs beinhalteten Pixelgrafik, bei denen ein Buschstabe mit einem Pixel dargestellt wurde.
Die "Auskunft" war damit unbrauchbar.
Die EU-Verordnungen sind halt auch nur virtuelles beschriebenes Papier. Natürlich ist das nicht konform, aber interessiert die Kontrollorgane scheinbar nicht, wie man sieht. Bei so einer ,,Auskunft" in der Güte müssten die sofort mit der Latte dazwischenkloppen. Aber die Wettanbieter geben sie ja entweder gar nicht mehr raus oder in einer Form, mit der man nichts anfangen kann. Genau daran sieht man, dass die keine Angst vor Konsequenzen haben.
Ich habe schon vor 1 Jahr eine DSVGO von einem Anbieter bekommen, in der nicht ersichtlich ist welche Einsätze für Sportwetten und welche fürs Casino geflossen sind.
Jede Kanzlei hat diesen Fall abgelehnt, da im Laufe des Verfahrens ja sein kann, dass der Anbieter die Gesamtsummen beider Bereiche exakt aufschlüsselt und sich damit der Streitwert mindert etc.
Eins muss man denen ja lassen... dumm sind sie nicht
Hab meine Auskünfte alle schon länger angefordert und alle erhalten. Jedoch eine manipulierte von der orangenen Bande. Dachte das sei super verwertbar jedoch entpuppte sich das auch als etwas was kein PKF schockte geschweige denn eine krasse Reaktion nach sich zog. Ist halt auch ne Hürde, früher oder später geben sie die Auskünfte wieder raus. Jedoch haben dann wieder potentielle Kläger aufgegeben.
Gibt es hier jemanden, der mit einer Stufenklage gegen die Jahreszahlen Erfolg hatte? Und die Listen im Anschluss rausgegeben wurden? Würde mich mal interessieren.
EUGH Termin wurde nun via linkedin bestätigt!!
24.09.25 um 9:00 Uhr.
Zitat von: Balou2024 am 25 Juli 2025, 13:08:56
EUGH Termin wurde nun via linkedin bestätigt!!
24.09.25 um 9:00 Uhr.
Kannst du bitte den Link Posten?
Danke
https://www.linkedin.com/feed/update/activity:7354474033523920897?trk=organization_guest_main-feed-card_social-actions-reposts
Ilona hat's euch doch schon vor 6 Tagen geschrieben. Warum so zappelig😂
Es gibt einfach RA die wissen das ein oder andere etwas eher. Es gibt auch welche die nicht nur ihre Klienten vertreten sondern auch noch gemeinsam vorarbeiten gegen das Böse. Das alles im Hintergrund und natürlich ohne Lautstärke. Auch der spannende Aspekt Muttergesellschaft wird durchleuchtet was wie evtl machbar ist. Das dauert eben.
Jetzt haben wir zwei Termine im September, Generalstaatsanwalt bzgl Casino und die Anhörung Sportwetten. Ich denke danach werden die Tendenzen wesentlich deutlicher zu ersehen sein.
Du hast was Wichtiges vergessen! Es steht ein weiterer Termin im September an ...
Das FAGS-Online-Cafè !
👍👍
Kurze Info an euch.
Vor ein paar Tagen ruft mich ein Anbieter mit der Jahreszahl an und wollte gerne vor der mündlichen Verhandlung mit mir sprechen.
Das machen die doch eigentlich nur wenn gar nicht geklagt wurde. Hattet ihr auch schon mal so einem Anruf vor der mündlichen Verhandlung?
Zitat von: Balou2024 am 26 Juli 2025, 14:48:37
Kurze Info an euch.
Vor ein paar Tagen ruft mich ein Anbieter mit der Jahreszahl an und wollte gerne vor der mündlichen Verhandlung mit mir sprechen.
Das machen die doch eigentlich nur wenn gar nicht geklagt wurde. Hattet ihr auch schon mal so einem Anruf vor der mündlichen Verhandlung?
Du meinst ein Mitarbeiter von den Jahreszahlen oder was? Und was konkret wollte er?
Ich schätze vor der mündlichen am LG?
Von denen weiß ich es nicht, aber das haben andere Unternehmen soweit ich weiß früher auch schon gemacht. Da warnen die Anwälte eigentlich davor darauf einzugehen da die bisherigen Kosten ja davon mit abgedeckt werden müssen. Haben sie dir einen außergerichtlichen Vergleich vorgeschlagen?
Dann würde ich sie an meinen Anwalt verweisen.
Wenn es ein Anwalt der Gegenseite war, haben sie gegen Gesetze verstoßen! Und ja, den Kostenfaktor nicht aus den Augen verlieren ...
Gebe die Info an Deinen RA weiter ... unbedingt!
Ich hatte mal vor vielen Monaten eine Mail erhalten, dass man mit denen nicht sprechen sollte. Habe an meinen Anwalt verwiesen.
Sie wollen mir außergerichtlich 20 Prozent der Schadensumme anbieten. Die Frau sagte vor Gericht würden sie keine Vergleiche eingehen.
Gespräch dauerte unter 4 Minuten.
Schon krass im Verfahren jemanden anzurufen!
Zitat von: Balou2024 am 26 Juli 2025, 16:30:52
Ich hatte mal vor vielen Monaten eine Mail erhalten, dass man mit denen nicht sprechen sollte. Habe an meinen Anwalt verwiesen.
Sie wollen mir außergerichtlich 20 Prozent der Schadensumme anbieten. Die Frau sagte vor Gericht würden sie keine Vergleiche eingehen.
Gespräch dauerte unter 4 Minuten.
Schon krass im Verfahren jemanden anzurufen!
Klingt für mich nach Muffensausen. Langsam schwimmen die Fälle davon und man versucht noch so viele wie möglich außergerichtlich wegzubügeln. Allgemein denke ich, dass kann man als gutes Zeichen werten!
Zitat von: Olli am 26 Juli 2025, 15:55:42
Wenn es ein Anwalt der Gegenseite war, haben sie gegen Gesetze verstoßen!
😂 Du gibst die Hoffnung wohl nicht auf dass sich das ändert 😅
:)
Es ist schon etwas Anderes, wenn ein hiesiger Anwalt seine Zulassung aufs Spiel setzt!
Das hier hatte mich dazu bewogen zu reagieren:
https://www.youtube.com/watch?v=kjyWrLXgDNY
Habe mir das mal angesehen. Echt interessant vor allem was man beachten muss um nicht die A-Karte zu haben.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-von--1000-euro-limit-nicht-eingehalten-250009.html
Vergleich bei 1.000€ Limitverstoß.
Anscheint spekuliert der Anbieter für einen Vergleich.
Da sind die Zinsen auch futsch..
Zitat von: positve am 28 Juli 2025, 15:57:22
https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-von--1000-euro-limit-nicht-eingehalten-250009.html
Vergleich bei 1.000€ Limitverstoß.
Anscheint spekuliert der Anbieter für einen Vergleich.
Da sind die Zinsen auch futsch..
Wow gut so, gut für meine Klagen 🫶
80'Prozent ist doch top und Zinsen sind es eh keine Unmengen da ja nur wenige Jahre
Ja klar für beide Seiten top. Der PKF kriegt ja auch so schnell sein Teil zurück.
Betrifft zwar nicht den eigentlichen Sinn des Threads ist aber schön. Wobei bei Limitverstöße es eh sinnlos ist für die OC alles durchzuziehen. Steht schließlich im Staatsvertrag.
80 Prozent würden vermutlich auch in unseren Fällen die Mehrheit annehmen.
Ich wäre schon glücklich wenn mein Gericht irgendwann wieder arbeitet 😂
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 28 Juli 2025, 18:20:20
Ich wäre schon glücklich wenn mein Gericht irgendwann wieder arbeitet 😂
👍😂😂😂
Meine 2 Klagen vor dem Landgericht liegen auch auf Eis bis zu den BGH-Entscheidungen.
Ich bin auch von Limitverstößen bei beiden Anbietern betroffen(vor 2020), habe meinen Anwalt darauf hingewiesen, der daraufhin meinte, dass die Anbieter sich in einer Grauzone befinden was das betrifft.
Wundert mich sowieso, warum die Anbieter allein auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU pochen und dass sie gar keine Möglichkeit hatten in Deutschland eine Lizenz zu erhalten.
Die meisten haben doch sowieso gegen das materielle Glücksspielrecht verstoßen und hätten aufgrund dessen schon die Bedingungen zum Erhalt einer Lizenz nicht erfüllt (auch eine Frage des BGHs an den EuGH)...
Sehe ich auch so Fury.
Limit, Live Wetten im allgemeinen und vor allem auf Ecken, 15 Minuten Tore, rote Karten etc
Da gibt's zig andere Dinge als Dienstleistungsfreiheit die gerade was die Suchtbeschleunigung angeht.
Zitat von: CRS 2024 am 28 Juli 2025, 16:39:25
80'Prozent ist doch top und Zinsen sind es eh keine Unmengen da ja nur wenige Jahre
Bei 27000€ schon mal mehr als 5000€ verschenkt und dazu kommt doch noch eine Einigungsgebühr in Höhe von ca 1500€. Vermutlich muss er noch seinen Anwalt selber bezahlen. Es gibt ja mittlerweile mehrere Urteile, dass man bei Limitverstößen Anspruch auf die ganze Summe (wie bei illegalem Glückspiel) hat. Von daher eher naja...
Sehe ich eigentlich auch so..
Das Problem wird sein das der PKF nicht weiter finanzieren möchte. Würde weiter Geld rein buttern und es würde dauern. Dann lieber so für Anbieter und PKF und die RA nochmal..
Naja, bei so einem Vergleich muss man sich natürlich alle Kosten erstatten lassen(Kostenübernahme)
Hi, wollte mal nachfragen wie es bei euch aussieht mit Urteilen gegen die Jahreszahl? Hat jemand das schon bezahlt bekommen? Aktuell ist es so bei mir das ich seitnüber einem Jahr ein rechtskräftiges Urteil habe (Gibraltar), das aber nicht vollstreckt werden kann. Bin mit der GGL und den gegnerischen Anwälten in Kontakt um was zu bewegen, es wäre hilfreich, wenn es noch mehr Geschädigte wie mich gebe und man parallel auch Druck auf die GGL ausüben würde. Das jetzt aktuell von den Jahreszahlen die Oasissperre nicht eingehalten wurde, erzeugt zusätzlich Druck auf eine eventuelle Lizenzprüfung. Hat da jemand Erfahrungen zu teilen?
Dachte immer die sitzen in Malta bzgl verklagen.
Gibraltar ist natürlich brutal schwierig zu vollstrecken da es kein Abkommen mit der EU gibt. Da ist viel Wohlwollen des OC nötig.
Über die GGL habe ich keine gute Meinung, wenn dann wird evtl eine Strafe bzgl der Limitverstöße seit 21 fällig. Die Zeit davor schert die nicht.
Alles richtig widerlich...
Wenn ein Anbieter wie Rumpelstilzchen oder andere trotz rechtskräftigem Urteil nicht zahlt, ist das kein Kavaliersdelikt, sondern ein Lizenzverstoß – und zwar im Sinne der wirtschaftlichen Zuverlässigkeit, die nach § 4b GlüStV Voraussetzung für jede Lizenzvergabe ist.
Die GGL ist hier nicht nur moralisch, sondern auch regulatorisch verpflichtet, zu handeln. Da ist es egal , ob die ursprüngliche Verfehlung in Gibraltar oder auf Malta war, da die Firmen wirtschaftlich verbundene Einheiten sind.Das weiss die GGL aufh.Wer ein Urteil ignoriert, untergräbt das Vertrauen in die Regulierung und gefährdet die ordnungsgemäße Marktaufsicht. Das ist ein klarer Verstoß gegen die wirtschaftliche Ordnung, die der Staatsvertrag eigentlich sichern soll.
Dass in solchen Fällen noch keine Lizenz entzogen oder zumindest infrage gestellt wurde, wirft kein gutes Licht auf die Durchsetzungspraxis.
Das es noch so wenige Berichte im Internet gibt, dass rechtskräftige Urteile nicht bezahlt werden, liegt auch an den uns vertretenden Anwälten und Pkfs. Die wollen nämlich nicht künftige Mandanten abschrecken.
Mein Urteil ist auch seit über einem Jahr rechtskräftig gegen die Jahreszahl und sie zahlen einfach nicht. Nichtmal ein vergleichsangebot! Allerdings gegen die ENC auf Malta. Die GGL scheint nichts zu interessieren.
Siehe auch:
https://www.linkedin.com/posts/istvancocron_bet365-gl%C3%BCcksspiel-trotz-oasis-sperre-activity-7353425839595700226-Ggzp?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAAB6VXwgBhZ-RcQSdYaJ9wFqzuWDS9zf2uMo
Und der nächste Kandidat für eine Zwangspause😂
Das sind zwei paar Schuhe.
Die GGL muss zwingend Strafen mit Androhung den Laden zu schließen verhängen was die Umgehung der Oasis Sperre angeht.
Was das nicht bezahlen des alten Betreibers angeht sind die Hände gebunden da dieser nicht auf der Whitelist steht. Ansonsten hätten unsere Anwälte hier längst den deutschen Laden gepfändet. Auch wenn ich selbst auch finde dass hier Recht zu Unrecht wird.
Aber wie gesagt die GGL ist ne staatliche Behörde und anscheinend ist dem Staat dieses Geld der OC's wichtiger als korrektes handeln.
ZitatUnd der nächste Kandidat für eine Zwangspause😂
seufz ...
Zitat von: Roy1234 am 29 Juli 2025, 13:28:54
Was das nicht bezahlen des alten Betreibers angeht sind die Hände gebunden da dieser nicht auf der Whitelist steht.
Das sehe ich ein Stück weit anders. Erst in diesem Jahr im Mai hat die Jahreszahl seinen Whitelist - Eintrag ändern lassen. Das Geschah ohne erneute Prüfung oder ähnliches. Als Grund wurde, soweit ich weiß, nur Umfirmierung angegeben. Versuch doch mal einen Vollstreckungsbescheid so einfach ändern zu lassen... Mit dem Zusatz ,,Umfirmierung" kommt man da nicht weit.
Zitat von: Hudini am 29 Juli 2025, 11:52:38
Hi, wollte mal nachfragen wie es bei euch aussieht mit Urteilen gegen die Jahreszahl? Hat jemand das schon bezahlt bekommen? Aktuell ist es so bei mir das ich seitnüber einem Jahr ein rechtskräftiges Urteil habe (Gibraltar), das aber nicht vollstreckt werden kann. Bin mit der GGL und den gegnerischen Anwälten in Kontakt um was zu bewegen, es wäre hilfreich, wenn es noch mehr Geschädigte wie mich gebe und man parallel auch Druck auf die GGL ausüben würde. Das jetzt aktuell von den Jahreszahlen die Oasissperre nicht eingehalten wurde, erzeugt zusätzlich Druck auf eine eventuelle Lizenzprüfung. Hat da jemand Erfahrungen zu teilen?
Mir geht's genauso ! Kann mir nicht vorstellen das man in schwebenden Verfahren umfirmiert und so alle Altlasten los wird. Widerspricht jeder Logik! Bei mir grad geprüft ob nach 2020 geklagt werden kann? Wegen OAsis und Limiüberschreitung.
Mit der OASIS Sperre sieht es bei mir auch ähnlich aus, ich bin seit ich 19 bin bei OASIS gesperrt (bin jetzt mitte 30) und habe auch nie probiert mich zu entsperren. Trotz legitimierung mit Personalausweis etc. bei 2 großen Anbietern konnte ich aber ohne Probleme mich anmelden und spielen.
Habe sogar den Mailverlauf vom Legitimierungsverfahren mit dem Kundensupport, das ist auch einer der Gründe warum zu meinen Gunsten entschieden wurde
Bezüglich Limit klagen.
Wenn der Anbieter keine Anfrage gestellt hat kann man Klagen bezüglich Limit.
Hatte heute noch mal einen Termin beim Anwalt. Man kann kostenlos prüfen, ob der Anbieter angefragt hat.
https://www.meineschufa.de/de/datenkopie
Nur zur Information.
https://ra-cocron.de/news/online-casinos-ovg-schleswig-holstein-bestaetigt-lizenzverweigerung-wegen-verstoessen-kommt-nun-die-klagewelle-gegen-bestehende-genehmigungen/
Eigentlich müsste echt jeder klagen nur haben viele dafür kein Geld. Auch ist der Ausgang offen gegen die GGL zu klagen. Für mich ist die Behörde sinnlos. Die machen einfach nichts und stellen sich auf der Homepage als super Behörde da. Lächerlich !!!!!
Ja die Behörde ist echt sinnlos und kostet den Steuerzahler nur Geld
Zitat von: CRS 2024 am 01 August 2025, 19:27:17
Ja die Behörde ist echt sinnlos und kostet den Steuerzahler nur Geld
Dann rechne mal die Steuereinnahmen dagegen.
Dann weißt du was Sache ist. Staatliche Stelle eines klammen Staats. Ich bin von D nur noch genervt und nicht nur wegen Glücksspiel.
Hab letztens gelesen, dass die Landeskriminalämter für das Auswerten von Handys, PCs etc,, bis zu ,48 Monate benötigt;
Bei den Gerichten, muss man in allen Bereichen viel Geduld mitbringen. In Zeiten, wo man alles mögliche digital macht, usw, halte ich die Fristen für mehrere Wochen auch viel zu lange. Damals als das eingeführt wurde, musstest du einen Termin vereinbaren, die Klage im Termin besprechen, kopieren, die Stellungnahme ausarbeiten, den Entwurf zur Freigabe schicken, was alles Zeit kostet, aber heutzutage...
Viel Erfolg und sehr, sehr, sehr viel Geduld bei den Prozessen.
hat jemand Erfahrungen mit Stufenklage gegen die Jahreszahlen?
Habe verschiedene Kanzleien die hier so genannt werden kontaktiert.
Es gibt 2 Lager. Die einen die Klage erheben möchten aufgrund meiner vorliegenden (kompletten) Auszüge mit Ein- Auszahlungen aufgelistet in einer Excel-Tabelle mit Datum.
Die anderen sagen, es wäre sinnvoller eine Stufenklage. Also erst den Anbieter auf Herausgabe der Daten gemäß DSGVO zu verklagen.
Hat jemand hierzu Erfahrungen gemacht? Oder vielleicht schon eine Klage aus Herausgabe der Daten gewonnen? Wurden die Daten anschließend wirklich erteilt?
mich würde mal interessieren, wie eine erfolgreiche Auskunftsklage auf Malta zwangsvollstreckt werden soll.
Hallo zusammen,
vorab mich kurz vorgestellt: Ü50, spielsüchtig seit 30 Jahren, spielfrei seit über 2 Jahren, auch dank OASIS. Aktuell Berufungsverfahren ohne PKF gegen den Kahnverein.
Mein Problem: Ich habe diesen Thread zwar komplett mitverfolgt, mir ist es aber trotzdem unklar, wer mit "Jahreszahlen" gemeint ist. Obwohl ich das nie wollte habe ich selbst die OC-Seiten durchstöbert um diese Geheimnis zu lüften. Ich habe such die KI befragt, wer damit gemeint ist und die White-List durchgearbeitet. Entweder bin ich selten blöd oder unfähig. Ich komme einfach nicht drauf. Ollis Ansinnen, dass niemand getriggert werden soll kann ich gut nachvollziehen. Dem Argument, dass die Erfogschancen bei den OCs so stark fluktuieren würden, dass man sowieso keine Konkretisierung der Erfolgschancen bekommen könnte halte ich aber für gewagt. Ich hab das Glück, in BW gegen den Kahn-Verein zu klagen. Das Risiko wollte ich ohne PKF gerne eingehen. Eine Klage suf eigene Rechnung gegen einen OC aus Gibralta würde ich hingegen nicht ohne PKF einreichen wollen...
Kann mir von Euch jemand weiterhelfen und mir die Info zukommen lassen, wer die Jahreszahlen sind ohne den Rest im Board zu triggern?
Wie viele Tage hat ein Jahr?
Dann hast die Antwort.
Wetten?
Zitat von: Olli am 07 August 2025, 19:54:38
Wetten?
Soweit wollte ich jetzt nicht gehen 😂😂
🤣😂😜
Es waren mal deutlich mehr ... vor ein paar Jahren im galaktischen Sinne ...
Wusstet Ihr, dass unsere Erde ausgebremst wird? Daran sind nur die Casinos schuld! Früher hatten Staudämme das Rotationsverhalten der Erde beeinflusst, heute sind es die Geldströme in deren Richtung!
Zitat von: Olli am 07 August 2025, 20:50:49
Früher hatten Staudämme das Rotationsverhalten der Erde beeinflusst, heute sind es die Geldströme in deren Richtung!
Ba-Wü hat die Gefahr bereits erkannt.
Deshalb müssen 500m zwischen 2 Casinos liegen. Sonst würde die Erde aus dem Gleichgewicht geraten.
Bei den letzten Posts könnte man denken wir befinden uns im Koks Forum 😂
Jetzt wird hier endlich über die wichtigen Dinge im Leben geredet. Aber Galileo, du hast heute das Internet gewonnen😂
Wenn Kahns Kumpel keine Berufung einlegen, bei geringer Schadenhöhe, geht das doch halbwegs sicher durch oder irre ich mich?
18. Juni 2025 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta eingeleitet.
Wenn ich das richtig sehe wäre der nächste wichtige Termin der 18. August um zu schauen, ob unsere Freunde aus Malta Stellung bezogen haben oder doch einknicken. Leider hört man von dem anderen bill 55 Verfahren überhaupt nichts mehr was vom PKF als Gutachten eingereicht wurde.
Wenn nicht muss dann auch das Verfahren eröffnet werden.
Die nächsten Termine wären dann Casino Anfang September und Sportwetten am 24.09.25.
Dies könnte sich nun aber ändern. Das Wiener Handelsgericht hat dem EuGH diverse Fragen zur Bill 55 im Rahmen eines Vorabentscheidungsverfahrens gem. Art. 267 AEUV vorgelegt.2 Im anhängigen Verfahren geht es nicht um die Rückforderung eines Spielers gegen einen Online-Glückspielanbieter, sondern um ein von einem Prozesskostenfinanzierer in Auftrag gegebenes Gutachten, ob die Bill 55 mit Unionsrecht vereinbar ist oder nicht. Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass die Bill 55 offensichtlich gegen Unionsrecht verstößt, der Prozesskostenfinanzierer ist aber im Gegensatz dazu mit der Realität konfrontiert, dass die Bill 55 derzeit ungestört zur Anwendung kommt, und verlangt das gezahlte Honorar zurück.
Hier hört man nicht mehr von. Jemand Infos?
Zitat von: Hitdajack am 08 August 2025, 17:29:08
Wenn Kahns Kumpel keine Berufung einlegen, bei geringer Schadenhöhe, geht das doch halbwegs sicher durch oder irre ich mich?
Beziehe meine Annahme hier drauf:
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/olg-hamm-tipico-muss-verlust-in-hoehe-von-23-000-euro-zurueckzahlen/
Hallo 👋,
rechnet ihr bei der Verhandlung Ende September vor dem EuGH bereits eine Richtung zu sehen wie die Richter Urteilen?
Wie stehen unsere Chancen?
Ja bereits in der Verhandlung ist eine Tendenz abzusehen. In Hinblick auf die gestellten Fragen und Reaktionen kann man eine Tendenz absehen. Herr RA Cocron wird lt. seiner Mitteilung vor Ort sein und gleich im Anschluss eine Zusammenfassung veröffentlichen.
(Für mich persönlich sehe ich sehr gute Chancen) was andere meinen kann ich dazu nichts sagen.
Am 4.9 wird der Schlussantrag für Casino veröffentlicht.
Herzlichen Glückwunsch, schön!
Berufung zurückgewiesen?
Glückwunsch. Falls du noch mal reinschaust wäre es interessant zu wissen ging's hier um Neuzeit oder vor 2021.
Ich hoffe Du genießt den 'Gewinn' und gibst den Konstrukten keinen Cent mehr.
Zitat von: pmz80 am 15 August 2025, 13:34:47
Vor 2021. Ixh danke dir!
Dann sollte das für die Kahn Geschädigten ja ein Mutmacher sein wenn sie das Geld an dich überwiesen haben. 👍
Glückwunsch PMZ80. Stell mit dem Geld was Sinnvolles an.😁
Wo sind denn die Nachrichten von PMZ80 die hier zitiert werden Im Original? Oder bin ich blind. Sehe irgendwie die Ausgangsnachricht dadurch nicht.
Klingt aber nach einem guten Omen für meine Verhandlung am 27.08. gegen Oli (Kahn :))
ZitatWo sind denn die Nachrichten von PMZ80 die hier zitiert werden Im Original? Oder bin ich blind.
Als ich eben seine Nachricht gelesen hatte, war das schon der einzige Beitrag im Forum von ihm. Er hat also seine vorigen Beiträge bereits gelöscht gehabt und den Letzten dann im Anschluss auch noch.
...und sich selbst auch.
Komisch so viel hat er ja nicht preisgegeben.
Und was ungefähr war sein Inhalt ? Hat er vom Kahnverein Geld erhalten oder wozu wurde beglückwünscht?
Hat vor Gericht gewonnen, Berufung wurde wegen eines Fehlers abgelehnt und das Urteil wurde dann wohl bezahlt.
Schön für ihn und ich hoffe wir sehen ihn hier nie wieder.(im positiven sinn) ;)
😊
Zitat von: Klopp9875 am 16 August 2025, 16:15:39
Hat vor Gericht gewonnen, Berufung wurde wegen eines Fehlers abgelehnt und das Urteil wurde dann wohl bezahlt.
Schön für ihn und ich hoffe wir sehen ihn hier nie wieder.(im positiven sinn) ;)
Was war der Fehler, weiß Mann das ?
Die haben sich mit dem Falschen angelegt 8)
eigene berufung wurde abgelehnt. jetzt wurde rechtsbeschwerde eingereicht
Zitat von: Duffi am 21 August 2025, 12:36:09
eigene berufung wurde abgelehnt. jetzt wurde rechtsbeschwerde eingereicht
Wie meinst du das eigene Berufung? Kannste kurz schreiben wie das Verfahren ist
Zitat von: Duffi am 21 August 2025, 12:36:09
eigene berufung wurde abgelehnt. jetzt wurde rechtsbeschwerde eingereicht
Merkwürdig ist das schon.
Du hast 3 Fälle. Der größte wurde verloren, ihr habt Berufung eingelegt und das OLG hat diese abgelehnt?
Komplett nur Casino? Merkwürdig in Hinsicht dass in wenigen Tagen ja vor dem EuGH diesbezüglich etwas passiert und vermutlich Ende des Jahres/Anfang nächsten Jahres im Bereich Casino Klarheit herrschen sollte. Warum man das jetzt nicht weiter aussetzt verstehe ich nicht. Dass ein LG anders entscheidet kommt ja hin und wieder vor, meist wird das dann beim OLG kassiert. Hört sich ja wie Erfurt/Thüringen an. >:(
ich weiß nicht inwieweit ich hier alles posten sollte. ich möchte mich nicht unnötig angreifbar machen.
allerdings hat die gegenseite vorgelegt, dass aus dem ausland gespielt wurde (urlaub) - dies wurde rausgerechnet. aber aufgrund dessen hat das OLG meine Berufung abgelehnt
Bei einem meiner Fälle hatte ich auch 10 Tage aus dem Urlaub Ausland gespielt. Das hatte ich vor der Verhandlung gemeldet und wurde auch rausgerechnet.
Nach der mündlichen Verhandlung wurde der Fall am LG ausgesetzt.
Wenn das negativ für mich gewesen wäre, dann hätte ja ein negatives Südteil folgen müssen.
Ich hab auch Urteile gesehen wo das mit dem Ausland kein Problem war.
Das mit dem Ausland macht es leider nicht einfach. Die Anbieter behaupten das ja mittlerweile ins Blaue hinein, weil es quasi einer der einzigen Wege ist um die Klage abzuweisen.
Dafür tragen diese dann auch die Beweislast. Habe schon Urteile gelesen, wo es rausgerechnet wurde. Dafür muss das Gericht einem glauben. Ein guter Anwalt kann das vielleicht hinbekommen, die PKF Masseverfahren vielleicht nicht.
habe nur meinen stand mitgeteilt. das ganze liegt hetzt beim bgh. ober er es selber aufnimmt und das verfahren fortsetzt um das thema endgültig zu klären oder zurück verweist zum olg steht in den sternen. wie meine anwälte schon sagten. mein gericht ist bekannt, dass es sehr anbieterfreundlich ist
Nichtzulassungsbeschwerden haben leider allein statistisch gesehen (ohne Betrachtung der Thematik) eine sehr niedrige Erfolgsquote.
Da es aber hier bei Betrachtung der Thematik Erfolge trotz der Auslandsthematik gibt, sind die Chancen etwas besser als normalerweise. Ich hoffe es klappt.
Zitat von: Duffi am 22 August 2025, 10:00:36
mein gericht ist bekannt, dass es sehr anbieterfreundlich ist
Da schaudert es mich. Die können sich damit eigentlich richtig beschäftigt haben. Und das schreibe ich unabhängig von Rückforderungen. Alleine was die durch die Bank für Sauereien anstellen um immer mehr Leute legal oder illegal in diesen Sumpf zu ziehen ist ein Grund sie zu verurteilen oder stillzulegen.
Weniger furzen mehr warten
ZitatAlleine was die durch die Bank für Sauereien anstellen um immer mehr Leute legal oder illegal in diesen Sumpf zu ziehen
Tse, tse, tse ... Du weisst schon, dass Du da gerade durch Zufall ein neues Geschäftsmodell erfunden hast?
Demnächst könnte auf den Kontoauszügen Folgendes stehen:
Sie haben Guthaben auf ihrem Konto. Wir empfehlen unseren Anlageberater HauDichWech-Casino zu kontaktieren, um Ihr Vermögen in sichere Häfen zu bringen. Als Willkommensgeschenk erhalten Sie ein Pickolöchen, abzuholen in Valetta, Welcomestreet Nö. 1, Briefkasten 249470 ...
Mit durch die Bank war zwar nicht das Kreditinstitut gemeint, aber vielleicht erhalte ich ja Provision 😁
Sollte ich mir noch schnell patentieren lassen.
Es scheint sich ja was zu tun, die Google Bewertungen von Staudt sind die letzte Woche sprunghaft angestiegen.
Zitat von: DestructionDaddy am 24 August 2025, 16:15:28
Es scheint sich ja was zu tun, die Google Bewertungen von Staudt sind die letzte Woche sprunghaft angestiegen.
Wenn ich das mal bei einer meiner Kanzleien beobachten könnte!
Naja aber nur an den Rezessionen es festzumachen ?! Details sind ja da auch nicht ersichtlich um welche Verfahren es geht ...
Bin mir ziemlich sicher dass es um Vergleiche mit Jahreszahl ging.....
Warten wir mal den 4. September ab.
Die Stadtverwaltung, in der Herr RA C. seine Kanzlei hat, hat seine Grünflächen wässern lassen. Und was soll ich sagen, die Blumen haben ihre Köpfe nicht mehr hängen lassen! Das muss doch für uns auch etwas zu bedeuten haben ....
Hallo zusammen, ich hatte letzte Woche eine Verhandlung vor dem LG. Es hat sich herausgestellt dass mein Anwalt eine Betreibergesellschaft verklagt hat, die garnicht Sportwetten angeboten hat. Tatsächlich hat eine andere Konzerngesellschaft die Sportwetten angeboten.
Folgende Frage: gab es nicht irgendwann mal ein Urteil (vielleicht Stuttgart...) wo die Richter sinngemäß gesagt haben: egal ob ihr oder eure Konzerngesellschaft die Wetten angeboten habt, ihr seid ein Konzern, also zahlt...
Gegen meinen Anwalt werde ich nicht vorgehen, ich will mit der ganzen Sache abschließen. Die Klage habe ich selbst finanziert
Welcher Anwalt ist so blöd?
Ich hab auch noch ein Termin dieses Jahr am Gericht und kann danach berichten.
Ich ebenfalls sogar nach dem 4.9. ...
Dann gebe ich mal meinen Senf dazu..
Und ich habe ein Vergleichsangebot abgelehnt 🤷🏻♂️
Rezessionen hin oder her. Macht euch nicht verrückt 🙂
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 25 August 2025, 15:47:48
Und ich habe ein Vergleichsangebot abgelehnt 🤷🏻♂️
....und ich habe gar keines erhalten 😁😁😂
Habe einige verfahren aber auch nie einen Vergleich angeboten bekommen ... obwohl irgendwann nah unverschämte 13 Prozent ... 😂😂🙈🙈
Bei mir das gleiche.
Einmal bei Limit Klage nach Lizenz Vergleich war ok.
Bin auf den 04.09 und besonders 24.09 gespannt. Hoffentlich wird nicht wieder was abgesagt.
Anscheinend meiner, daher meine Frage 😅
Ich weiß es nicht, aber entscheidend ist ja was das Gericht sagt. Wenn die Klage zurückgewiesen wird werdet ihr diese neu an den richtigen Betreiber stellen müssen. Zumindest ist das meine Einschätzung. Außer die Beklagte hat die Sportwetten früher gehabt und diese mit allen Rechten und Pflichten an den aktuellen übertragen. Dann besteht eventuell eine Chance. Aber das ist nur meine Meinung. Was sagt dein Anwalt denn dazu? Eigentlich müsste er jetzt die Kosten für das erneute Prozedere tragen. Du kannst ja nichts dafür.
Er sagt aus den AGB ging nicht genau hervor, welcher Betreiber für was genau verantwortlich war...naja neue Klage ist nicht mehr möglich, da 3 Jahre ab Kenntnis vergangen
Besprech es doch nochmal mit Deinem Anwalt. Eventuell greift seine Haftpflicht
Hey, wie kommt ihr denn auf die Idee das Staudt die guten Rezensionen wegen Vergleich mit Jahreszahlen hat. Die bewegen sich doch überhaupt nicht und sind am dreistesten. Hat da jemand mittlerweile was erreichen können? Bei mir tut sich da gar nichts seit 2 Jahren. Echt zum Ko.... Interessant was auch dr michaelsen dazu schreibt... Googelt das mal...
Da musst Du schon den Bezug auf was mit schreiben. Ich finde jetzt nichts aktuelles oder Google einfach falsch 😁
Dr michaelsen + jahreszahlen
Man sollte Bewertungen nicht überbewerten. In Hamburg (?) ist mal wieder (?) ein Prozesskostenfinanzierer insolvent gegangen. Es fällt auf, dass teilweise Anwälte, die von solchen Finanzierern beauftragt werden, im Handelsregister als Gesellschafter des Unternehmens eingetragen sind. Das bedeutet, sie verdienen nicht nur an den Anwaltskosten, sondern auch als Gesellschafter. In manchen Verträgen ist sogar geregelt, dass der Prozesskostenfinanzierer Anspruch auf Zinsen hat. Da liegt der Gedanke nahe, dass Bewertungen nicht immer der Wahrheit entsprechen. Es ist ja bekannt, dass man Bewertungen kaufen kann.
Ich habe selbst erlebt, wie ich bei Amazon ein Produkt negativ bewertet habe. Obwohl Amazon den Verkäufer ausdrücklich darauf hingewiesen hat, mich wegen der Bewertung nicht zu kontaktieren oder gar zu beeinflussen, hat er es trotzdem getan.
Wenn ein Anwalt dann auch noch die falsche Gesellschaft verklagt – was wirklich peinlich ist, da man das heutzutage problemlos online überprüfen kann –, würde ich das unbedingt seiner Haftpflichtversicherung melden.
Wenn ich mich richtig erinnere, hat das OLG Stuttgart festgelegt, dass es keine Rolle spielt, ob ein Anbieter Casino, Sportwetten oder etwas anderes anbietet – Stichwort Rahmenvertrag. Außerdem hat der Europäische Gerichtshof kürzlich, soweit ich weiß, entschieden, dass ein Spieler in Deutschland(?) keinen Anspruch auf Gewinne bei einem Anbieter aus Malta(?) hat, da es auf den gewöhnlichen Wohnsitz des Spielers ankommt.
Wenn selbst Oberlandesgerichte solche Urteile ignorieren, sei's drum. Glücksspielanwälte haben ohnehin genug zu tun und kassieren glücklicherweise dasselbe Honorar, egal ob sie gewinnen oder sich weniger anstrengen.
Danke Houdini!
Die Zahlen sind zwar nicht mein Gegner aber trotzdem interessant zu lesen.
Inklusive seiner drei Nachposts ist wieder mal festzustellen dass die GGL eine unfähiger oder unnütze Behörde ist. Zudem muss sich endlich etwas tun was die Mutterkonzerne angeht. Die Entscheidungen über Wechsel, Umbenennung etc der Betreiber kommt schließlich in der Regel nicht von denen sondern aus den obersten Reihen der Konzerne.
@IVE
Dein letzter Absatz dürfte bei einigen Anwälten leider richtig sein. Die verdienen immer egal wie es ausgeht, bzw die favorisieren ja auch Vergleiche, da sie da im Gegensatz zu einer Vollzahlung nach einem rechtskräftigen Urteil noch mal Geld machen.
Nicht alle aber sicherlich einige. Es ist einfach ein Massengeschäft mit dem Ziel Geldmaximierung.
Achtung, mögliche Trigger in dem Video, aber Marvin geht dem hoffentlich noch viel genauer nach!!
https://www.youtube.com/watch?v=FU_Hsn1wQWo
Zitat von: Hudini am 26 August 2025, 10:34:41
Dr michaelsen + jahreszahlen
Der Beitrag von vor zwei Monaten?
Ja genau, der Beitrag ist schon zwei Monate alt und belegt ziemlich deutlich wie die GGL wegschaut und der Glückspielstaatsvertrag mal so gar nicht umgesetzt wird. Zusätzlich wird im übrigen von der gleichen Firma kein rechtskräftiges Urteil bedient. Was auch fragwürdig im Sinne des Spielerschutzes und der Lizenz ist. Die GGL weiß davon, macht aber nix. Warum eigentlich nicht? Ist die Firma um die es geht too big to fail? Will man die Lizenz nicht prüfen weil es unangenehm wäre? Eigentlich ist das alles ein Skandal.
Zitat von: Istvoelligegal am 26 August 2025, 10:47:53
In manchen Verträgen ist sogar geregelt, dass der Prozesskostenfinanzierer Anspruch auf Zinsen hat.
Wie ist das eigentlich geregelt, wenn in den AGBs der Prozesskostenfinanzierer nicht explizit auf die Zinsen eingegangen wird?
Wenn als Beispiel da steht "Wir behalten XY % vom zurückgeholten Geld inkl gesetzl. MWST"
Damit sind die Zinsen ja nicht gemeint oder? Die Zinsen werden ja auf das "Zurückgeholte Geld" drauf berechnet.
Die Zinsen gehören ja zum zurück erhaltenen Geld. Also wird vom kompletten Betrag der Prozentsatz angewendet. So sehe ich das. Fände ich auch ok.
Aber anscheinend gibt's auch PKF die komplett die Zinsen beanspruchen.
Heute Nachricht erhalten von einem namhaften Anwalt auf meine Anfrage gegen Hauptsponsor uefa Euro und ersten Fall beim BGH Hinweis Beschluss
haben Sie vielen Dank für die Anfrage. Leider wird eine Rückforderung gegen ... nicht möglich sein. Dieser Anbieter ist juristisch leider kaum zu fassen und daher ist das Risiko zu groß, dass nach erfolgreicher Klage kein Geld fließt. Entsprechend ist auch keine Prozessfinanzierung möglich.
Das da nichts zu holen ist wundert mich
Das waren doch die Österreicher oder?
Ne, die Schweizer haben´s erfunden ... ;)
Warten wir nächste Woche Donnerstag ab...
ich schätze mal, einige namhaften Kanzleien wollen sich die Rosinen picken, wo sie ggf. bei möglichst wenig Aufwand genau wissen, wie das Verfahren enden wird.
wenn zig Mal gegen X geklagt wird und X ausschließlich von Y vertreten wird, ist der Gedanke zumindest nicht fern, daß man einschätzen kann, wie der Hase läuft.
mir hat ein Glücksspielanwalt mal gesagt, mit PKF und oder bestimmten Anwälten schließt er nie einen Vergleich.
möglicherweise liegt eine Ablehnung dann auch dadrin begründet, daß man weiß, man hat mindestens zwei Instanzen vor sich, muss sich mehr oder weniger
hunderte Seiten durchlesen, usw., da hat man ja noch weniger Zeit fürs Golfen oder eben diese Worklife-Balance ist in Gefahr.
Zum Thema ,,Spielen aus dem Ausland"
Falls es jemanden interessiert was Anbieter alles machen um vor Gericht nicht zu verlieren, schaut mal kurz in den ,,Casino Curaçao" Post rein.
Also ob Malta nun reagiert hat bezüglich Bill 55 weiß auch niemand oder? Die 2 Monate sind nämlich um.
Malta hat nun 2 Monate Zeit, um auf die Vorwürfe zu reagieren. Bleibt das EU-Land bei seinem Standpunkt, könnte es zu einer Verurteilung durch den EuGH kommen.
@Balou, um welche Sache ging es bei dem neuen Sponsor von Bayern? Lizenz oder Limit?
Limit ja neuer Sponsor Bayern. Kann nicht verstehen das es da nichts zu holen geben soll.
Echt merkwürdig, die haben doch die Revision zurückgenommen und sitzen neben an. Vorallen Dingen Sponsor. Manches ist echt merkwürdig...
Tjo die sitzen nicht mal auf Malta und dann so eine Aussage. Ist die Summe hoch oder eher niedrig, vermutlich wollen die einfach nix machen unter Summe xy..?!
Zitat
Wie ist das eigentlich geregelt, wenn in den AGB der Prozesskostenfinanzierer nicht explizit auf die Zinsen eingegangen wird?
Wenn als Beispiel da steht "Wir behalten XY % vom zurückgeholten Geld inkl gesetzl. MWST"
Damit sind die Zinsen ja nicht gemeint oder? Die Zinsen werden ja auf das "Zurückgeholte Geld" drauf berechnet.
Ich habe selbst finanziert und weiß es daher nicht, deshalb auch die Nachfrage:
Steht so etwas wirklich in AGB von Unternehmen, in denen durch/mit Juristen viel Geld umgesetzt wird? Diese Formulierung klingt sehr merkwürdig und könnte deutlich präziser sein, sodass solche Fragen gar nicht aufkommen.
Edit: Zitatfunktion komplettiert
Andere Sache:
Weiß jemand, wie lange es dauert, bis die ausgesetzten Verfahren wieder aufgenommen werden? Welche Prio haben die innerhalb der Gerichte, weil sie ja eigentlich schon ,,an der Reihe" waren.
Wenn mit Bezug auf das EuGH ausgesetzt wurde, muss doch auch nicht erst das Verfahren am BGH beendet werden?!
Die werden bis zum Urteil des BGH warten. Steht auch in allem ausgesetzten Verfahren. Es wird auf das Urteil des BGH gewartet.
Obwohl das Schwachsinn ist aber wir sind in Deutschland
Ja, wenn der EuGH sein Urteil gesprochen hat wird es noch dauern bis der BGH seinen Senf dazu gibt. Ist ersteres positiv für uns wird's vom BGH auch so kommen. Dann werden die Gerichte nach und nach die Fälle wieder aufnehmen. Denke bis 2027 könnte das dauern. Außer bei den wenigen mutigen Gerichten die nicht ausgesetzt haben. Ist schon nervig, gebe ich zu.
Der BGH berücksichtigt schon vorher die Entscheidungen vom EuGH in sein Terminkalender ein. So lange kann das danach nicht mehr dauern...Wenn der EuGH schon sein Urteil gesprochen hat bedarf es kein Urteil mehr vom BGH eigentlich...
Wenn schon Anbieter gleich bezahlen wie jemand berichtet hat warum sollten die weiter machen wenn es kein Sinn mehr macht.
Geschweige den wenn die die Niederlage nicht verdauen können...
Da wird's schon ein anbieterfreundliches Urteil geben, soviel Lobbyarbeit wie da gemacht wird. Viele freuen sich auf die Entscheidung am 04.09. ich sehe da nur noch nicht, dass es pro Spieler wird. Naja, ich lasse mich gern überraschen
Schwachsinn, wer weiß wer du genau bist :).
Es kann nur eine Entscheidung Pro Spieler geben. Alle Tendenzen deuten stark dahin....
Auch der Schlussantrag ,,Haftung Geschäftsführer bei illegalem Glücklsiel".
In wie weit wird die Neubesetzung im BGH die bisher spielerfreundliche / verbraucherfreundliche Sichtweise des BGH beeinflussen?
Ab Montag bewegt sich Venus bis Ende September durch das Zeichen Löwe. Es ist also gut möglich, dass die Fliegenfalle laut zu brüllen anfängt und der BGH selbst zum Löwen wird. Vielleicht erfährt aber auch der BGH die Romantik einer Beziehung zu den Glücksspielunternehmen. Wir sollte abwarten, ob im Beta-Quadranten unserer laktosefreien Milchstraße eine Supernova Typ A explodiert und dann die Situation neu bewerten!
Mal im Ernst ... wie soll jemand Deine Frage beantworten können? Ich möchte nicht, dass hier (zu viel) spekuliert wird. Das feuert nur Eure Ängste und negativen Erwartungen an. Also ... ruhig bleiben und abwarten ...
War die neu zu besetzende Stelle nicht beim Bundesverwaltungsgericht?
Seit Januar gibt es zwei neue am BGH. Ob allerdings dafür zwei der für die Fälle zuständige raus sind weiß keiner.
Du meinst im übrigen das Bundesverfassungsgericht, denke ich.
Korrekt und Dankeschön! :)
Beitrag entfernt, da Anbieternamen genannt wurden ...
Später gibt es aber einen Link zu einer Anwaltseite, die den Vorgang auch erklärt.
1. Ist das aktuell?
2. Was wollen sie uns damit genau sagen
Ganz steige da nicht durch
Laut dem Fazit würde es doch in unsere Richtung gehen oder ?
Kannste hier noch bitte Klärung bieten oder jemand anderes?
Eigentlich ganz easy, keine Rechtskraft keine Lizenz, aber das hat Bgh ja eigentlich schon im Statement geschrieben. (Also die wussten es ja.)
Deswegen verstehe ich nicht warum das überhaupt zum Eugh gebracht wurde..
1. Hintergrund
T behauptet seit Jahren, das VG Wiesbaden habe die Behörde 2014 verpflichtet, T eine Sportwettenkonzession zu erteilen.
Diese Darstellung klingt so, als ob T damals eine rechtmäßige Konzession gehabt hätte (oder zumindest einen Anspruch darauf).
In Verfahren gegen Spieler stützt sich T oft auf dieses Argument: ,,Wir waren eigentlich konzessioniert – also kein Rückforderungsanspruch".
---
2. Was wirklich passiert ist
Das VG Wiesbaden hat tatsächlich erstinstanzlich positiv für T entschieden.
Aber: Das Urteil ist nie rechtskräftig geworden!
In der Berufungsinstanz beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof haben beide Seiten das Ruhen beantragt.
Später haben sie sogar beidseitig Erledigung erklärt → das Verfahren wurde beendet, ohne rechtskräftiges Urteil.
Folge: Es gab also keine verbindliche Konzession.
---
3. Warum das so wichtig ist
Der EuGH hat den BGH jetzt explizit gefragt:
Warum hat das VG Wiesbaden so entschieden?
Warum wurde das Verfahren später ruhend gestellt und erledigt?
Hatte das Urteil überhaupt Wirkung?
Ist das Verfahren identisch mit dem, das im ,,Ince"-Urteil (2016, C-336/14) schon eine Rolle spielte?
Hintergrund: Im ,,Ince"-Urteil stellte der EuGH fest, dass Spieler nicht bestraft werden dürfen, wenn das Erlaubnissystem unionsrechtswidrig blockiert war.
Wenn der EuGH bei T erkennt, dass deren ,,wir hatten quasi eine Konzession"-Argument bewusst irreführend ist, fällt eine wichtige Verteidigungslinie gegen Rückforderungen.
---
4. Prozessuale Brisanz
Die prozesstaktische Darstellung Ts könnte als Überschreitung der Wahrheitspflicht gewertet werden.
Schon in erster Instanz beim AG Geislingen wurde der Kläger mit genau diesem Argument (angeblich erteilte Konzession) abgewiesen.
Sollte sich jetzt bestätigen, dass T bewusst auf eine ,,falsche Rechtskraft" hingewiesen hat, könnte das dem Unternehmen europaweit auf die Füße fallen.
---
5. Bedeutung für Kläger
Falls der EuGH zu dem Schluss kommt, dass T nie eine gültige Konzession hatte, stärkt das massiv die Position der Spieler in Rückforderungsverfahren.
Gleichzeitig könnte die Glaubwürdigkeit von Ts Prozessstrategie leiden.
Damit wäre die EuGH-Entscheidung in C-530/24 ein zweiter, neben C-440/23, entscheidender Baustein für die Zukunft aller Spielerklagen.
So easy ist das nicht wenn ich es richtig verstehe. Es verwundert mich zwar dass die anscheinend vom Kahn Verein vorgetragene Erklärung dem Gericht nicht bekannt war bzw geprüft wurde ob das korrekt ist. Wenn das so stimmt geht das ja in Richtung Prozessbetrug. Für mich als Laie zumindest. Deshalb ja meine Frage weil ich es nicht weiß. Andererseits fragt ja gamesright ob jemand Infos hat. Sehr komisch
https://www.anwalt.de/rechtstipps/neues-vom-eugh-im-ti-sportwettenverfahren-hat-tip-die-grenzen-des-zulaessigen-ueberschritten-252288.html
Danke DD,
woher auch immer Du das hast es klärt meine Fragen.
2014 wurde T die Lizenz verweigert.
Daraufhin hat T vor dem VG Wiesbaden geklagt und am 15.04.2016 Recht bekommen (nicht rechtskräftig).
Siehe hier:
https://openjur.de/u/2182489.html
Daraufhin wurde seitens der Behörde Berufung beim Hessischen VGH eingelegt.
Auf Antrag von T wurde das Verfahren ,,Ruhen gelassen".
Die Behörde stimmte dem zu.
Laut Hessischen VGH wäre eine Berufung der Behörde zu diesem Zeitpunkt wohl stattgegeben worden.
Siehe hier (Absatz 10):
https://openjur.de/u/2261820.html
Edit:
Beim mündlichen Revisionsverfahren wurde vom Kläger-Anwalt auch erwähnt, dass das Urteil vom
VG Wiesbaden nie rechtskräftig wurde.
Wiegesagt das war nur ein Schwebezustand, hatte aber keinerlei Rechtskraft. Damit sollte Oli´s Kartenhaus hoffentlich zusammenfallen ;)
Und ich bin mal wieder schockiert, dass erst das oberste(europäische)Gericht solche Rückfragen stellt, welche vorher NIE weder hinterfragt noch geprüft wurden.
Gute Nachricht Deutschland, wenn die Gerichte schon so schlampig arbeiten..
Das ist echt ein Unding. Man muss schon sagen die haben das alles clever gemacht.
Insbesondere bei dem Verein. Die Anteile wurden über Steueroasen gekauft. Die Berater waren seinerzeit Berater von Angela Merkel.
Sind Teilhaber bei deutschen Firmen.
Nehmen uns auseinander wie sie wollen. Echt traurig. Dann stellt sich der CEO hin wir zahlen wenn der EuGH so entscheidet.
Ja natürlich wirst du zahlen wenn du reichlich gespart hast.
Edit Olli: Vollzitat entfernt
Die Lizenz mit Schutz für Spieler haben did 2014 abgelehnt und gesagt wir machen lieber illegal ohne Schutz weiter. Das ist einfach nur Kalkül und nichts anderes.
Danke für den Link positive, danke für die Ausführung Galileo!
Und Danke EuGH dass ihr so etwas merkt und hinterfragt. Wenn der BGH alles korrekt vorträgt wirft das kein gutes Licht auf T.
Die größte Gefahr sehe ich jetzt eigentlich darin dass der BGH die geforderten Antworten nicht bis zum 24.9. auf die Reihe bekommt und es verschoben wird oder dass die Beklagte zurückzieht.
Beidseitig zum ruhen gebracht 😂💸💸💸💸
Die Schlinge zieht sich langsam zu
Auch wenn es schon 4 Monate her ist noch ganz interessant.
https://m.youtube.com/watch?v=UP_ZZfvveC0&pp=ygUQU3BvcnR3ZXR0ZW4gZXVnaA%3D%3D
Über eine Gesellschaft wurde ja viel diskutiert wegen Verkauf oder Insolvenz, aber gestern wurde er als offizieller Partner einer Bundesligamannschaft aus dem Süden vorgestellt, passt das überhaupt dann zusammen?
Insolvenz nicht, Verkauf geht trotzdem. Aber für Millionenwerbung ist Geld da, nur nicht für Urteilszahlungen. Schon hart. Hat eigentlich jemand von den Jahreszahlen in letzter Zeit was gehört oder einen angemessenen Vergleich bekommen?
Kloppo,
natürlich passt das zusammen. Das OC gibt's ja nach wie vor nur der Betreiber ist ein anderer.
Sind ja nicht die ersten die das so machen und das nicht aus finanziellen Schwierigkeiten.
Ob der neue Betreiber nicht nur die Kunden sondern auch die Verpflichtungen mit übernommen hat ist juristisch zu klären. Vermutlich aber nicht. Wahnsinn was sich die erlauben können im Rahmen der Grauzone.
Kann man da eigentlich nicht die Sponsorengelder als Drittschuldner oder wie auch immer der korrekte Begriff ist, direkt pfänden falls die Firmen nicht zahlen?
Der User, der eine Casinoseite verlinkt hat, hat nun 2 Wochen Pause vom Forum. Der Link ist logischerweise entfernt!
Wenn man den Ablauf eines Vertragsverletzungsverfahren nachliest, ist doch klar was passieren wird. Malta wird komplett verweigern, es auf eine Klage ankommen lassen und sich notfalls auch vom EuGH verurteilen lassen. Das Ganze wird dann locker wieder 2-3 Jahre dauern. In der Zeit haben die OC's ausreichend Zeit sich neu zu strukturieren um sich der Haftung zu entziehen. Ich möchte wirklich kein Schwarzmaler sein aber es wird die nächsten Jahre keinen Weg geben sein Geld zurück zu erhalten. Solange die Vollstreckungsmöglichleit auf Malta nicht gegeben ist, wird nichts passieren und so wird es die nächsten Jahre leider bleiben.
Edit Olli: Vollzitat entfernt
Genau so schauts aus.
Und auch wenn Bill55 fällt, glaubt ihr wirklich dass sich die maltesischen Gerichte beeilen werden? Das wird dann wieder Jahre dauern...
Heult halt weiter, ich bekomme mein Geld wieder ;)
Zitat von: Hudini am 30 August 2025, 12:15:16
[...] Hat eigentlich jemand von den Jahreszahlen in letzter Zeit was gehört oder einen angemessenen Vergleich bekommen?
Vergleich angeboten ja, angemessen keinesfalls, daher abgelehnt. Details werde ich aber keine schreiben.
Ich glaube nicht, dass es so sein wird und wenn doch bekommst du mit viel Glück 50% ohne Zinsen in 5-10 Jahren.
Das kannst Du nicht verallgemeinern.
Nein, natürlich nicht. Ich würde mir doch grundsätzlich auch wünschen, dass es anders wäre. Bin ja selbst betroffen. Für mich ist einfach nur sehr ernüchternd und zugleich enttäuschend mitzubekommen wie einem systematisch sein Recht vorenthalten wird.
Ja und gleichzeitig dürfen die Rechtsbrecher, denn das sind sie in meinen Augen(und auch aus Sicht der Gerichte, die die Urteile fällen), aber weiter mit Volllizenz in Deutschland Millionen scheffeln, denn sie sind aus Sicht der GGL zuverlässig und es ist keine Wiederholungsgefahr gegeben. Staatlich erlaubt und beaufsichtigt. Spielerschutz am Ar...
Schade eigentlich, dann kann man es auch gleich ganz lassen mit Regulierung.
Ja und nein.
Was die Neuzeit angeht definitiv richtig, von der menschlichen Seite sowieso. Was die Vorzeit angeht halt eher nicht möglich. Wir verklagen halt nun mal nicht den Casinonamen sondern den zu dieser Zeit zuständigen Betreiber. Und bei dem sehen die Gerichte mit ihren Urteilen das Vergehen und fällen Urteile.
Auch wenn es widerlich ist und auch mich genauso nervt ist da rechtlich juristisch nichts zu machen.
Trotzdem ist die GGL auch für mich für den Eimer.
Vor allem weil ja auch nach der Regulierung viele OC's den Spielerschutz mit Füssen treten.
Wo wir gerade beim Jahresanbieter sind...gibts eigentlich Neuigkeiten bzgl. Datenauskunft? Ich habe vor mehr als einem Jahr Datenauskunft erbeten und keine erhalten. Dann an unterschiedliche Stellen (Malta und Datenbeauftragter des Landes) geschrieben und nichts ist passiert. Also kommt der Anbieter damit durch?
Sehr interessant, Jahreszahl steht gerade ganz schön unter Beschuss, Rechtsanwalt Cocron weißt in
nem aktuellen Statement auf einen Bericht in der Welt am Sonntag hin, in dem es um den Anbieter geht. Leider nicht kostenlos abrufbar, aber es geht wohl um die unlauteren Geschäftspraktiken(DSVGo, Rückzahlungsverweigerung, fehlender Spielerschutz) und dem Sponsorendeals mit Bundesligavereinen.
Ich hoffe diese ganzen Verstösse summieren sich mal zu einem Gesamtbild, dass dann doch mal Politik und Aufsicht zum Handeln zwingt. Man wird ja noch träumen dürfen 😃
https://www.anwalt.de/rechtstipps/hsv-und-bet365-exklusivpartnerschaft-wirbt-mit-spielerschutz-ein-realitaetscheck-vom-31-08-2025-252435.html
Der HSV 😂😂
Die Merkmale die da als besonders herausgehoben werden sind eine Farce.
Und soll mir keiner sagen der HSV weiß davon nichts. Verein, Wettanbieter und der Staat klatschen rhythmisch in die Hände vor lauter Glück. Wir schaffen das! Deutschland wird sich verändern. Lauter schlaue Menschen mit Weitsicht in unserem Land.🙄🤷
Oli hat oft genug betont dass Anbieter bitte nicht genannt werden sollen, auch wenn es Verlinkungen sind. Leute, versucht doch darauf etwas zu achten.
Hier stellt sich dann die Frage: Wie wichtig sind die Gelder der Wettanbieter für die Bundesliga?
Weniger Geld = weniger Top-Spieler = sportlicher Abstieg gegenüber europäischen Konkurrenten.
Die Bundesliga am Tropf der Wettmafia...
Verliert diesmal die Bank? Dieses Urteil kann die deutschen Zocker retten
https://www.welt.de/wirtschaft/plus68b2dac15d3e123a945b06fb/Klage-gegen-Anbieter-Dieses-Gluecksspiel-Urteil-kann-die-deutschen-Zocker-retten.html (https://www.welt.de/wirtschaft/plus68b2dac15d3e123a945b06fb/Klage-gegen-Bet-365-Dieses-Gluecksspiel-Urteil-kann-die-deutschen-Zocker-retten.html)
Hat jemand ein Welt+ Abo und kann berichten?
..... GGL und EuGH Urteil sind die Hoffnung.
Nein ich habe kein Abo aber wer schnell genug ist kann die ersten Sätze lesen.
Was soll es auch richtig neues geben.
Nach erfolgreichen Klagen warten tausende Spieler auf einen finanziellen Ausgleich für erlittene Verluste. Doch die meisten Sportwettanbieter und Online-Casinos weigern sich. Die Hoffnungen ruhen auf einer Behörde in Halle an der Saale und auf dem Europäischen Gerichtshof – der jetzt urteilt.
David S. hat viel verloren. Am 30. April 2024 aber kann er sich endlich als Gewinner fühlen. Da urteilt das Landgericht in Ulm zu seinen Gunsten. Es entscheidet, dass die in Gibraltar ansässige Gesellschaft Hillside Limited exakt 29.116,94 Euro zuzüglich Zinsen an S., der seinen echten Namen nicht in den Medien lesen möchte, zahlen muss. Die Summe hatte er zuvor bei digitalen Glücksspielen auf der von Hillside betriebenen Plattform ABC verloren. Statt Genugtuung folgt für S. jedoch etwas ganz anderes: eine juristische Odyssee mit ungewissem Ausgang.
Deren Stationen ergeben sich aus umfangreichen Dokumenten, die S. WELT übermittelt hat. Sie werfen ein Licht auf mögliche Hindernisse für Klagen, mit denen deutsche Zocker vor Jahren bei Internet-Sportwetten und Online-Casinos erlittene Verluste zurückverlangen. Und sie belegen, dass sich große Teile der Branche auf rechtlich ungewissem Terrain bewegen, im Grenzbereich diverser europäischer und nationaler Normen. Dabei sollte das längst anders sein.
Digitale Sportwetten und Casinospiele sind ein bedeutender und stark wachsender Wirtschaftszweig. Nach der jährlichen Studie des europäischen Branchenverbands EGBA und des Analysedienstes H2 Gambling Capital ist der Glücksspielumsatz in Europa 2024 um fünf Prozent auf 123 Milliarden Euro gewachsen. 48 Milliarden Euro davon stammten aus digitalen Kanälen, das waren gut 20 Milliarden Euro mehr als 2019. Bis 2029 dürfte die Summe noch einmal deutlich auf 67 Milliarden Euro steigen, so die Prognose.
Mit rund 14,4 Milliarden Euro Umsatz war Deutschland nach Italien und Großbritannien der drittgrößte Markt, der Digitalanteil lag mit gut 20 Prozent allerdings weit unter dem europäischen Durchschnitt. Das dürfte auch eine Spätfolge eines rechtlichen Vakuums sein. 2010 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das bis dahin bestehende Glücksspielmonopol der Bundesländer gekippt; erst 2021 brachten diese eine funktionstüchtige Neuregelung zustande.
In der Zwischenzeit sollten digitale Casinospiele verboten sein, Anbieter von Sportwetten sollten zwar Lizenzen erhalten können, bekamen aber keine einzige. Die Unternehmen schreckte das nicht ab. Von wenig regulierten Standorten wie Malta und Gibraltar aus lancierten sie auf deutsche Zocker zugeschnittene Angebote. Diese legitimierten sie mit Verweis auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU.
Mittlerweile ist diese Praxis das Ziel Tausender Klagen. Spezialisierte Kanzleien und Prozessfinanzierer werben mit angeblich garantierten Erfolgsaussichten für Spieler, die bei solchen Angeboten in der rechtlichen Grauzone viel Geld verloren haben. Sie sprechen davon, dass sich die Forderungen auf 20 Milliarden Euro summieren könnten, bei den Anbietern gilt diese Zahl als ,,maßlos übertrieben".
Zahlreiche deutsche Gerichte haben im Sinne der Kläger entschieden, endgültig geklärt ist die Rechtslage nicht. Das dürfte sich bald ändern: Am Donnerstag will der Generalanwalt am EuGH mitteilen, wie er die Situation bei Casinospielen einschätzt. An seinem Votum dürften sich die Luxemburger Richter orientieren. Ende September wollen diese auch über Sportwetten entscheiden.
Zu laufenden Verfahren und deren möglichen Folgen wolle man sich nicht äußern, erklärt der Deutsche Online Casino Verband. Für den Rechtsanwalt István Cocron, der nach eigenen Angaben mehrere hundert Kläger vertreten hat, sind die anstehenden Entscheidungen ,,natürlich von großer Bedeutung". In Deutschland sei die Rechtslage aber aktuell eindeutig, sagt er.
Eine dreistellige Zahl von Prozessen habe mit dem Ergebnis geendet, dass Anbieter ohne Lizenz Einsätze komplett zurückerstatten mussten. Und ihm sei keine einzige Entscheidung eines Oberlandesgerichts bekannt, die diese Ansprüche grundsätzlich verneinte. ,,Auch der EuGH hat bereits mehrfach erkennen lassen, dass die Nationalstaaten den Bereich des Glücksspiels aufgrund des hohen Suchtpotenzials eigenständig regeln dürfen", sagt er.
Erfolge vor Gericht führen aber nicht zwangsläufig dazu, dass Kläger verspieltes Geld wiedersehen. Cocron und andere Anwälte berichten von unterschiedlichen Reaktionen. Während einige Anbieter anstandslos zahlten oder kulante Vergleiche anböten, zeigten sich andere renitent.
Zahlungsaufforderungen werden ignoriert
Das in Malta ansässige Unternehmen KIRSCHE etwa, das eine deutsche Lizenz besitzt, soll Zahlungsaufforderungen konsequent ignorieren. Dabei berufe es sich auf ein vor zwei Jahren in dem Inselstaat verabschiedetes Gesetz, das in der Branche als ,,Bill 55" bekannt und berüchtigt ist. Es legt fest, dass Urteile aus dem Ausland gegen maltesische Glücksspielunternehmen nicht vollstreckt werden können.
Anlass der Amnestie dürfte die große Bedeutung der Branche sein: Nach jüngsten Zahlen macht sie zehn Prozent der maltesischen Wirtschaftsleistung aus. Die Regelung gilt als juristisch zweifelhaft, die Europäische Kommission prüft sie seit einigen Wochen.
Auch David S. forderte sein Geld erfolglos in Gibraltar ein. Am 9. Juli schreibt eine Anwältin der von ABC123 mandatierten Kanzlei Freshfields, das Unternehmen sei ,,weiterhin zu einem Vergleich in Höhe von 20 Prozent der ausgeurteilten Summe samt Kostenübernahme bereit". Das ist S. zu wenig, er vermutet, dass sich die Firma den deutschen Vorgaben systematisch entziehen will.
Belegen sollen das auch ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen. Darin heißt es unter anderem, dass ABC123 ,,keine Sorgfaltspflicht" bei Themen wie Spielsuchtprävention schulde. Dass hinter der Plattform ein komplexes Geflecht von Firmen steht, erleichtert es für Kläger nicht. ,,Mitunter erschweren es die gesellschaftsrechtlichen Strukturen, den korrekten Adressaten für eine Forderung zu ermitteln", sagt Cocron.
Auf mehrere Anfragen von WELT reagiert ABC123 nicht. Dabei scheut das Unternehmen keineswegs die Öffentlichkeit: Seit dem vergangenen Sommer sponsert es als erster offizieller ,,Wettpartner" die UEFA Champions League. Im vergangenen Geschäftsjahr legte der Umsatz um neun Prozent auf umgerechnet gut vier Milliarden Euro zu.
Als britische Medien vor einigen Monaten über Pläne für einen Verkauf oder Börsengang berichteten, stand ein Wert von mehr als zehn Milliarden Euro im Raum. Gründerin Denise Coates gilt als reichste Britin, das Vermögen ihrer Familie wird auf umgerechnet mehr als acht Milliarden Euro geschätzt.
Um seine Forderung durchzusetzen, hat sich S. an die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) gewendet. Diese ist seit 2021 in Halle an der Saale ansässig, sie vergibt Lizenzen und kontrolliert, ob sich Unternehmen an Vorgaben halten. In einem ersten Schreiben teilt ein Mitarbeiter der GGL S. mit, dass er versuchen solle, das Urteil in Gibraltar zu vollstrecken. Das Vorhaben sei ergebnislos geblieben und habe ihn ,,an die 3000 Euro gekostet", schreibt S. zurück.
Er will nun erreichen, dass die Beamten die Lizenz für ABC123 überprüfen und gegebenenfalls widerrufen. Wenn sie untätig blieben, drohe ,,irreparabler Schaden für Rechtstreue, Verbraucherschutz und Marktvertrauen", schreibt er. Da bisher nichts passiert ist, will S. nun mit einer Verpflichtungsklage gegen die GGL vorgehen. Damit können Bürger untätige Behörden zum Handeln zwingen.
Anwalt Cocron, der S. nicht gegenüber der GGL, aber im Ulmer Prozess vertreten hat, sieht die Beamten grundsätzlich in der Pflicht. ,,Wenn sich Unternehmen weigern, ihre Verpflichtungen aus rechtskräftigen Urteilen zu erfüllen, sollte das auch für die Glücksspielaufsicht von Interesse sein", meint er. Zuverlässigkeit sei die Grundlage der von der Behörde vergebenen Lizenzen. Diese könne auch dann infrage stehen, wenn wegen ihrer exzessiven Zockerei eigentlich gesperrte Spieler dennoch Zugang zu Glücksspielen hätten. ,,Wer ständig betrunken Auto fährt, behält seinen Führerschein schließlich auch nicht", sagt Cocron.
Die GGL äußert sich nur allgemein. Aufgrund von Urteilen zu Rückforderungen könne eine ,,negative Prognose der Zuverlässigkeit zulasten der Anbieter nicht pauschal angenommen werden", sagt eine Sprecherin. Wichtig sei die Prüfung im Einzelfall. Die Leistungsfähigkeit der Unternehmen werde im Rahmen der Aufsicht fortwährend geprüft. Sollten Anhaltspunkte vorliegen, welche Zweifel begründeten, werde denen nachgegangen.
Grundsätzlich sieht sich die Behörde auf einem guten Weg. In ihrem Jahresbericht heißt es, dass der Kampf gegen illegales Glücksspiel ,,herausfordernd" bleibe, ihre Maßnahmen seien jedoch ,,wirksam". Das sieht David S. anders.
Ein Spieler hatte vor Gericht Erfolg: Das LG Ulm sprach ihm rund 29.000 € Rückzahlung zu. Doch ausgezahlt wurde bis heute nichts. Stattdessen beginnt eine endlose Odyssee mit Vollstreckungsversuchen im Ausland.
Die Gegenseite (,,jahreszahlen") reagiert kaum – oder bietet nur extrem niedrige Vergleiche an, oft 5 % der ursprünglichen Forderung. So sollen geschädigte Spieler schnell und billig ,,abgefunden" werden.
Parallel schaut die zuständige Aufsichtsbehörde GGL bisher weg: Trotz rechtskräftigem Urteil und offensichtlicher Missachtung gibt es keine erkennbare Prüfung der Zuverlässigkeit des Lizenzträgers. Genau das wirft ein Schlaglicht auf ein mögliches Vollzugsdefizit – Spieler bleiben ohne Schutz, während jahreszahlen weiter am Markt aktiv ist.
Ja krass. Ich denke nicht das es ein positiver EuGH Entscheid dann zu einem Selbstläufer wird und alle kriegen ihr Geld. Die GGL muss dann Druck machen. David S. will das erreichen. Bester Mann.
Meine Klage gegen den Roten habe ich vor dem Landgericht Ulm verloren. 😞
Berufung ist aber bereits am Laufen.
Zitat von: I-am-lost88 am 03 September 2025, 13:57:23
Meine Klage gegen den Roten habe ich vor dem Landgericht Ulm verloren. 😞
Berufung ist aber bereits am Laufen.
Begründung?
David S. mag hier lapidar gesagt der beste Mann sein, aber als Einzelkämpfer wird's schwierig.
Alle die keinen Erfolg bei Vollstreckungen haben müssen diese Behörde zu schütten. Es kommt ja immer wieder rüber als ob das nur Einzelfälle sind obwohl in Halle auch bekannt ist was läuft.
Da ich den Hinweis ,,Dieses Angebot ist nur an Spieler in Schleswig-Holstein gerichtet" wahrgenommen habe und mich laut Richter leichtfertig verschlossen habe. Ich habe gesagt, dass ich mir nichts dabei gedacht habe, weil die Werbung auch in Baden-Württemberg ausgestrahlt wurde. Laut Richter hätte ich mich in Zeiten des Internets damit auseinandersetzen müssen. Habe aber dazu gesagt, dass ich 2023 erst Artikel über die wahre Bedeutung des Hinweises gelesen habe.
Klar müssen alle Druck auf die GGL machen, aber wenn man hier so liest machen das ja alle. Habe ich auch. Man rennt gegen Mauern. Kriege auch von dem gleichen Anbieter noch Geld und ich denke wenn David S. hier Erfolg hat, schlägt das durch auf alle Urteile. Ich drücke ihm jedenfalls die Daumen. Schön zu lesen, das sich auf jeden Fall wohl was tut.
Womit kann man denn morgen rechnen? Also was wird nun morgen entschieden? Sorry ich blick da nicht so ganz durch.
Zu mir, habe zwei laufende Verfahren und eins wurde ausgesetzt und beim anderen ist es eigentlich so dass ein Urteil da ist, da sich die Gegenseite kein einziges Mal zu Wort gemeldet hat. Aber natürlich reagieren die auch nicht auf Zahlungsaufforderungen.
Entschieden wird morgen gar nichts da dies die Richter machen werden. Morgen gibt der Generalstaatsanwalt sein Plädoyer, quasi eine Empfehlung für das Gericht.
Es geht ausschließlich um den Casino Prozess.
Was zu erwarten ist. Prinzipiell sollte es gut für die Kläger ausgehen, aber ich für mich persönlich erwarte grundsätzlich nie etwas was ich nicht selbst beeinflussen kann.
Lobby gegen Gerechtigkeit sozusagen.
Da stellt sich dann die Frage wie viel Einfluss der Generalstaatsanwalt bzw dessen Empfehlung hat :) da bin ich ja mal gespannt
Überwiegend hat sich das Gericht in der Vergangenheit daran orientiert.
Andere Schlussanträge vom gleichen Generelanwalt deuten für morgen nur ein Schlussantrag für uns.
Wir hören uns morgen... :)
Geht es morgen nur um Casino oder auch um Bill55?
Ist das nicht irgendwie zusammenhängend?
Interessant, warum es die bekannten Kanzleien noch nie mit einer Verpflichtungsklage versucht haben. Das scheint doch absolut richtig zu sein. Wenn die Lumpen sich nicht bewegen, muss man sie zwingen, sich zu bewegen.
Hmm... Was wäre denn bei einer Verpflichtungsklage zu verdienen?
Zitat von: 1212fagusi am 03 September 2025, 15:41:23
Geht es morgen nur um Casino oder auch um Bill55?
Die Klage ist das eine, ob die zahlen das andere. Kein direkter Zusammenhang.
Und morgen geht's um die Klage. Vielleicht gibt's aber eine Bemerkung Bill55 wegen.
https://www.derstandard.at/story/3000000286032/ein-deutscher-anwalt-klagt-auf-malta-illegale-online-casinos-und-die-branche-schaut-gebannt-zu
Warum sollte das für ein Einzelfall sein?
Macht für mich kein Sinn dann die Schlussanträge zu verschieben. Wird spannend. Nächstes Verfahren würde ja wieder 2 Jahre dauern bis es vors EuGH kommt. Brauch es nicht, weil Deutsche Gerichte es eigentlich klar sehen.
https://www.derstandard.at/story/3000000286032/ein-deutscher-anwalt-klagt-auf-malta-illegale-online-casinos-und-die-branche-schaut-gebannt-zu
Hier steht die Vermutung daß es morgen eine false Flagge Aktion gibt.
Dann stelle ich mir aber die Frage warum Redell und Co nicht längst einen geeigneten Fall vor das EuGH gebracht haben. Ist ja auch deren größtes Geschäftsfeld. Auf Grund der Nachfragen vom EuGH beim BGH von vor ca 14 Tagen kann ich es mir jedoch nicht vorstellen dass gar nichts passiert. Zumindest in der Frage ob das Angebot illegal und EU konform war kann es nicht als Einzelfall behandelt werden.
Wenn doch knallen auf Malta und Gibraltar die Korken. Jeder Monat in den nichts passiert ist ein guter Monat für die Anbieter. Die PKF sind auch nicht endlos liquide und viele Klagen werden dadurch verspätet oder nicht eingereicht. Wie der BGH dann reagiert bleibt abzuwarten.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/veranstalter-von-online-gluecksspielen-zieht-revision-zum-bgh-zurueck-238563.html
Weil die Verfahren in Deutschland klar zu unseren Gunsten gehen wurde dieses Verfahren fingiert. Es gibt überhaupt kein aktuellen Fall. Der BGH wartet selbst auf diesen Fall. Deshalb muss was passieren.
Das wäre ja was nach Jahren zu sagen der Fall ist ein Einzellfall...
Bettarmore und Tipinsklon werden von der selben Kanzlei vertreten.
Für Bettarmore hat die Kanzlei damals zurückgezogen, da sie wusste dass sie verlieren. Die gleiche Kanzlei hat aber mit dem Tipinsklo Verfahren (4-5000€)ein Verfahren vorgetragen wo es keine Limitverstöße etc. gab.
Der EuGH weiss zum Glück von den dubiosen Umständen. Daher wird schon alles gut gehen. Daumen drücken.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 03 September 2025, 22:11:22
Die gleiche Kanzlei hat aber mit dem Tipinsklo Verfahren (4-5000€)ein Verfahren vorgetragen wo es keine Limitverstöße etc. gab.
Du meinst den Fall vor dem BGH, oder?
Die Limitverstöße gab es auch hier.
Allerdings hat der Kläger weder vor dem AG noch vor dem LG darauf hingewiesen, weshalb die Gerichte im Urteil davon ausgingen, dass die Limits eingehalten wurden.
Der vorsitzende Richter am BGH sagte während der Verhandlung, dass das Verfahren eventuell an das LG zurückverwiesen werden muss, um die Limitverstöße zu überprüfen.
Korrekt korrigiert 👍🏻
Mit den nicht vorhandenen verstößen meinte ich das diese nicht vorgetragen wurden.
Aber danke 😊👍🏻
https://www.anwalt.de/rechtstipps/breaking-news-eugh-generalanwalt-nimmt-stellung-zu-online-gluecksspiel-252671.html
Alles gut Leute
hmm. ich weiß nicht so ganz wie ich das sehen soll. ein wenig ausfühlicher gerade in einigen punkten wäre wünschenswert gewesen
:-X
Vielleicht sollte die Pressemitteilung auf der Homepage des EuGH noch abgewartet werden. Hier wurde ja noch nichts veröffentlicht.
Ok, heult weiter :D
Zitat von: Duffi am 04 September 2025, 11:34:46
hmm. ich weiß nicht so ganz wie ich das sehen soll. ein wenig ausfühlicher gerade in einigen punkten wäre wünschenswert gewesen
So wie es da steht ist das kein Elfmeter sondern vorab gleich das Tor anerkannt. Hast Du eine deutsche Lizenz? Nein, OK dann Scheiss auf die übrigen Rechtssprechungen sie dürfen trotzdem ihr Geld zurückfordern. Denke ausführlicher wird's in der Urteilsbegründung.
Das ist doch top. Kompletter Rundumschlag ohne Diskussionen
Was soll er ,,noch" sagen. Klarer geht es doch gar nicht mehr. Keine nat. Lizenz Rückforderung möglich!
Leute vor Jahren wussten wir nicht mal die juristische Entscheidung! Das ist das wichtigste !
Also ich entnehme daraus positives für den Verbraucher, oder? :)
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/eugh-generalanwalt-online-casino/
Ok.
Kann man auch was positives für Sportwetten darauf ableiten?
Ich tendiere zu ja.
Was meint ihr?
Erstmal müssen die Richter es auch so sehen. Vorher ist das erstmal nur eine Einschätzung. Auf der Seite von CLLB läuft das immerhin sogar als Breaking News😂 Bin echt gespannt, wie es hier weitergeht. Wenn irgendwann mal was zurückkkommt, gut. Wenn nicht - dann halt nicht. Das wäre die Cherry on top. Das Wichtigste ist, diesem Elend nicht mehr zu verfallen.
Mal ganz ehrlich? Es ist ja in Ordnung wenn man eher vorsichtig mit Information eingestellt ist!
Aber was wollt ihr noch?
Die Kommision prüft Bill 55 z.B.
Wegen Sportwetten fragt der EuGH selbst den BGH wegen dem Urteil an. (Lizenz)
Für mich ist das Thema juristisch schon längst durch! Freue mich auf die Verhandlung wegen Sportwetten!
Also rein auf Casino bezogen teile selbst ich kritischer Mensch die Meinung von Positive.
Wenn jetzt nicht kriminelle Machenschaften einen Strich durch die Rechnung machen ist dieser Bereich durch.
BGH, europäische Kommission, Deutschland, Belgien und jetzt der Generalstaatsanwalt fahren die selbe Schiene...
Bei Sportwetten wäre ja dann nur die Frage ob das Lizenz Vergabe Verfahren relevant wird oder ? Bzgl der Dienstleistung Freiheit dürfte es ja sein wie bei Casino ... oder was ist da noch genau der relevante Unterschied ?
Hier noch ein Artikel, der bisschen strukturierter geschrieben ist. Kurz nach dem ersten erschienen.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-eugh-generalanwalt-haelt-rueckforderung-von-online-gluecksspielverlusten-nicht-fuer-rechtsmissbraeuchlich-252686.html
Ich frage (tatsächlich) für einen Freund:
Wenn man gegen Kahn gewonnen hat und die weiterhin anstaltslos zahlen, zahlen sie dann auch die Prozesskosten oder muss man da zwingend über eine Kostenfestsetzung der Instanzen gehen?
Wenn Sie verurteilt werden, müssen Sie natürlich alles zahlen
Habe glaube ich missverständlich gefragt. Ich meine, fordert dann dein Anwalt die Gegenseite zur Zahlung der Gesamtsumme inkl. Prozesskosten auf, und die Zahlen, weil sie eh wissen, wie hoch die sind, oder pochen sie auf den Beschluss?
Wie es Eddy geschrieben hat. Liegt ein rechtskräftiges Urteil vor muss der Verlierer auch die Prozesskosten tragen. Wenn sie denn zahlen 😁😁😁
Offenbar war es noch ein zweites Mal missverständlich.
In der Theorie müssen die Prozesskosten vom Gericht festgesetzt werden. Vorher muss sie die unterlegene Seite theoretisch nicht zahlen. Danach selbstverständlich. Und ab Festsetzung werden sie dann ja auch verzinst.
Jetzt gibt es zwei Szenarien:
Entweder es ist dem Anbieter klar, dass er eh zahlen muss, und zahlt einfach.
Oder er wartet den Festsetzungsbeschluss ab, ist immerhin ein zinsloses Darlehen, bis das Gericht den Kram bearbeitet hat.
Es klingt etwas lächerlich, aber allein um der Zukunft Europas willen muss es eine Entscheidung für die Spieler geben.
Sehe ich auch so, sonst hat das ganze EU Ding keinen Sinn
https://youtu.be/Ogafpd4Dr3U
Ich finde den B@H - Tread nicht, deshalb hier.
Vllt für den ein oder anderen interessant.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-Anbieter-zur-rueckzahlung-aller-verlusten-eines-spielers-verurteilt-252591.html (https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bet-at-home-zur-rueckzahlung-aller-verlusten-eines-spielers-verurteilt-252591.html)
Edit Olli: Anbieternamen versteckt
Sehr gutes und bestimmt auch sehr wichtiges Urteil.
Solltest den Link schnell entfernen sonst gibt's Sperre
Wer sich von nem Link getriggert fühlt, sollte nicht in diesem Forum unterwegs sein.
Zitat von: DestructionDaddy am 05 September 2025, 10:37:47
Wer sich von nem Link getriggert fühlt, sollte nicht in diesem Forum unterwegs sein.
Echt jetzt? In einem Suchtforum?
Wie üblich machst du dich lächerlich.
Es ist verboten. Olli hat das oft genug geschrieben.
Den Namen muss er entfernen.
Es ist ein Glücksspielsucht Forum, was ist das bitte für ein seltsamer Kommentar?
Mich interessiert auch vornehmlich dieses Thema aber dennoch gilt es hauptsächlich darum den Mitmenschen zu helfen und zu unterstützen. So ein Link mit Anbieternamen ist halt schädlich.
Mann muss sich mit seinen Problemen konfrontieren. Ein Alkoholiker, der rückfällig wird, weil er den Namen von einer Biermarke hört, sollte in stationäre Therapie und sich nicht in einem Forum Heilung suchen. Das hier sollte ein Informationsaustausch sein. Aber diskutiert weiter, ohne den Teufel beim Namen zu nennen.
Jetzt sind die Schlussanträge auch online einsehbar:
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf;jsessionid=54EDF08A4A6DB1AE5B4AF6162392E98F?text=&docid=303886&pageIndex=0&doclang=de&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=17405445
@DestructionDaddy
Ich will hier keine Anbieternamen lesen ... Punkt ... Ende ... aus ....
Man kann die Anbieternamen in Links verstecken. Dazu kopiert ihr Euren Link in die Zwischenablage. Nun öffnet Ihr den Editor und fügt den Link erst einmal ein. Jetzt wird er markiert und die Schaltfläche "Link einfügen" gedrückt. Im bis jetzt dort stehenden Link könnt Ihr schon mal den Anbieternamen durch irgend etwas anderes ersetzen.
Im ersten Klammernpaar steht das Wort URL. Dort, hinter das Wort, fügt Ihr nun ein = und noch einmal den Link aus der Zwischenablage ein ... fäddisch ,,,
Wie stehen unsere Chancen?
Was mich stutzig macht ist die Aussage des kein Anbieter bestraft werden derf wenn die Lizenzen unionswidrig vorenthalten wurden
Welche Stelle meinst du?
Du bringst Straf und Zivilrecht durcheinander.
Bei uns geht es nicht ums Strafrecht, wir klagen auf Zivilrechtlicher Ebene.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 07 September 2025, 17:08:19
Du bringst Straf und Zivilrecht durcheinander.
Bei uns geht es nicht ums Strafrecht, wir klagen auf Zivilrechtlicher Ebene.
Ich denke der Satz ist darauf bezogen dass die Anbieter nicht zur Rückzahlung bestraft werden dürfen so die Lizenz zu unrecht nicht erteilt wurde.
Genauer geht's nur wenn er die Passage nennt.
Beim Strafrecht geht es um Sanktionen (z. B. Geld- oder Freiheitsstrafen). Wenn gesagt wird, das Fehlen einer Lizenz dürfe keine strafrechtlichen Folgen haben, geht es darum, ob Anbieter aus dem EU-Ausland in Deutschland strafrechtlich verfolgt werden dürfen, obwohl sie in ihrem Heimatland legal agieren.
Auf Zivilrecht Ebene, also zwischen Privaten – also z. B. zwischen einem Spieler und einem Anbieter. Hier gelten andere Maßstäbe.
Das Fehlen einer Lizenz dürfe keine strafrechtlichen Folgen haben, entlastet Anbieter aber nicht zivilrechtlich.
DAS ist mein Kenntnisstand. Ich bin kein Rechtsanwalt, möchte es aber im nächsten Leben werden 😜
Wie gesagt bei seinem Post steht auch nichts von Strafrecht. Deshalb wäre es wichtig immer den kompletten Hinweis zu geben wo das gefragte nachzulesen ist. Was du schreibst ist natürlich richtig.
,,bestrafen" klingt aber sehr nach Strafrecht.
Strafen, zum Beispiel in Form von Vertragsstrafen, kennt das Zivilrecht zwar auch, aber im Zusammenhang mit den hier besprochenen Klagen geht es nicht darum, die Anbieter zu bestrafen.
Ich gehe deshalb auch von einer Vermischung aus.
Zitat von: Roy1234 am 07 September 2025, 19:51:19
Wie gesagt bei seinem Post steht auch nichts von Strafrecht.
Da hast du Recht Roy, jedoch denke ich, dass er es so versteht oder verfasst hat, dass wenn die Anbieter nicht bestraft werden unsere Klagen ins leere laufen.
Deshalb hatte ich die Unterschiede genannt. 🙂
Ok danke.
Ja war so gemeint.
Bin gespannt wie es ausgeht bald vor dem EuGH.
Mein Anwalt meine 45 zu 55 .
Was wäre wenn Oli kahns Cousin verliert haben die überhaupt Rücklagen es zu bezahlen
Komischer Anwalt
Wann hat er das den gesagt? Nachdem Schlussantrag dürfte es anders aussehen.
Die hatten schon für dies Jahr Rückstellungen gebildet.
Die haben auch das Geld jetzt zu bezahlen. Die Frage ist was sie ,,Firmenpolitisch" machen. Ist wieder das gleiche mit den Zinsen.
Rückstellungen sind Steuermindernt. Wenn sie das Geld aus laufendem Geschäft sparen sie sich die Verzigszinsen aber können es nicht mindern.
Zitat von: Hitdajack am 08 September 2025, 12:47:57
Komischer Anwalt
Verstehst Du was er damit meint? 😂
Ah jetzt, er sieht die Chancen für die Anbieter leicht vorne. Ja dann hätte ich da auch gerne die Begründung dafür.
Zur anderen Frage von Jannik, vermutlich haben die ihre Milliarden Gewinne der letzten Jahre schon versoffen 😃
Nö verstehe ich nicht, tummeln sich immer mehr Leute mit komischen Beiträgen hier.
Ich denke, die Chancen sind realistisch betrachtet bei 45,5 bis 54,5 % 😂😂
Meinte beim Sportwetten verfahren.
Eddit Olli Kahn Schwester will sich nicht
auf kill Bill beziehen
Das Zauberwort heißt Abwarten.
Immer diese Klugscheißer mit ihren Fremdwörtern ... :)
Ich möchte gerne mal eure Meinung hören. Aus dem Nichts (zuvor keinerlei Reaktionen auf irgendwas) ist ein Vergleich der Jahreszahl eingetrudelt. Forderung ist im eher kleineren fünfstelligen Bereich. Das Angebot round about 40 %. Was denkt ihr dazu?
Der PKF rät zur Annahme aufgrund einer möglichen Liquidation (damit hatte ich gerechnet.. ). Nur, wieso kommt dann ausgerechnet jetzt so ein Angebot?
Deshalb würde ich aus Prinzip nicht das 1. Angebot annehmen. Sagen wir mal deine Forderung sind ca. 30.000 kriegst du jetzt ca. 7.000 zurück.
Wie dreist die jetzt auch drauf sind ne. Wie viel Geld die jetzt einsparen..
Ich sehe in dieser Thematik Vergleiche ohnehin sehr kritisch.
Vergleiche sind in Rechtsstreits grundsätzlich ein gutes Instrument, um eine Lösung zu erzielen, die unter ungewissen Bedingungen und mit dem unter Berücksichtigung aller Interessen beide Seiten leben können.
Was wir hier (zumindest zu diesem Zeitpunkt) sehen, ist aber, dass der Vergleich als letzter Versuch genutzt wird, um noch etwas Geld zu sparen.
In manchen Fällen mag ein Vergleich dem Kläger Geld bringen, das er mit Urteil nicht gesehen hätte, aber insgesamt dürfte das ein Minusgeschäft sein.
Ich bin persönlich glücklich nicht bei diesem Verein involviert zu sein. Ich wüsste auch nicht was ich hier tun würde. Ist irgendwie wieder Glücksspiel 😁😁
Auch wenn hier natürlich die Forums Anwälte das eindeutig sehen gebe ich dir keinen Tipp.
Liquidieren sie den Verein könnten 40 Prozent viel sein, machen sie es nicht sind diese eher sehr wenig. Nur interessehalber, Sport oder Casino? Und hast du weitere Klagen am laufen?
Genau Roy, das ist irgendwie wieder Glücksspiel. Oh man.
Sport.. Ich habe noch eine zweite, deutlich größere.
Wo ist der 2. ? Würde ich davon abhängig machen...vlt?
So ein Verein, der sich in München wohl fühlt. :-X
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Entscheidung für oder gegen einen Vergleich mit dem Gegner in einem anderen Verfahren?
Es gibt zwischen den Anbietern natürlich keine direkten Zusammenhänge. Aber aufgrund der Situation Jahreszahlen Überlegungen.
Wie gesagt RA Staudt hat das mit der Liquidation auch erwähnt.
Habe ich eine eventuell 'unsichere' Klage würde ich mir auch überlegen ob ich es annehmen würde. Hat die Klage eine Streitsumme von meinetwegen 20.000 Euro und mein zweiter Fall zB 90.000 Euro würde ich persönlich es bei den Jahreszahlen drauf ankommen lassen auch wenn es am Ende weniger werden würde.
Hätte ich bei den Zahlen zB eine 100.000 Euro Klage und keine weitere würde ich vermutlich annehmen um überhaupt etwas zu bekommen.
Ich hoffe mein Beispiel ist verständlich rüber gekommen.
Okay, das verstehe ich auf einer emotionalen Ebene. Oder wenn es darum geht, auf eine Rückzahlung angewiesen zu sein.
Ja ich habe auch einen VU von dem Jahreszahlen Verein der ,,Gesellschaft LP"
Vollstreckung mehr als schwierig seit einem Jahr keine Reaktion ... Es muss man echt abwägen ... wiederum wenn dann aus der kalten 40 Prozent kommen ... wieso ???? Die haben ja nix zu verschenken wenn eh eine Liquidationen im Raum steht wäre es ja Quatsch ... Oder wollen sie große Fische weg bekommen ...
In seinem Fall eher kleiner Fisch lt seiner Aussage.
Unterer sechsstellig Bereich finde ich net so gleich auch wenn er noch was weitaus größeres hat wie er schreibt
Kleiner fünfstelligen Bereich. Eventuell 20.000 Euro.
Sorry Roy du hast recht... aber allgemein kommt wohl bei der Lp der Jahreszahlen wieder Bewegung rein wenn sogar wieder Anwälte bestellt werden etc. Was ich so höre ... habe ich etwas mehr Hoffnung da mal was zu sehen ...
Was meinst du mit Bewegung und wo hast das gehört?
Naja hab ja Zeiten da konnte nie was zugestellt werden bzw. Haben sich nie Anwälte bestellt und jetzt teilweise wieder sogar Vergleichsangebote
Man sollte verstehen, was hier gespielt wird:
Wer 40 % anbietet, hat offenkundig noch Mittel, sonst gäbe es gar nichts.
Ziel ist es, möglichst viele billig abzufinden, bevor es ernst wird.
Für ,,Jahreszahlen" ist das ein Rechenexempel: 40 % jetzt zahlen ist günstiger, als später 100 % plus Zinsen und Kosten leisten zu müssen.
Fazit: Ein Angebot ist kein Geschenk, sondern ein Beweis, dass was zu holen ist. Wer vorschnell unterschreibt, hilft nur dem Gegner, sich billig freizukaufen. Die Mutter dahinter ist milliardenschwer.
So sehe ich es grundsätzlich auch ... der öffentliche Druck wird ja auch größer und es geht ja dann irgendwann doch ums Image
Die Mutter hat sicher Kohle, interessiert nur leider wenig. Bei uns gibt's auch genug Firmen mit zig GmbHs unten drunter. Geht da eine Pleite betrifft es diese aber nicht den Konzern.
Wenn die Vergleiche von Anwälten kommen bin ich auch skeptisch da diese damit nochmal Kohle machen. Der PKF hat eigentlich Interesse an Gewinnmaximierung. Und bei einem kleinen Betrag bleibt für den ja fast nichts übrig.
Immer auch darauf achten, dass die notfrist für Ausländer einen Monat beträgt und das Versäumnisurteil auch begründet wird.
Ist erstaunlich, wie oft das Gericht den falschen Textbaustein setzt und macht der Gewohnheit ein Versäumnisurteil im Ausland nicht begründet.
Wie auch immer. Jeder muss das für sich entscheiden, aber man sollte davon ausgehen, dass die ihre Klientel kennen und die schwächen dieser gezielt ausnutzen. Siehe 5,% vergleiche bei dsvgo ersuchen und. Minimal Vergleiche nach Urteilen.
Wer die 40 % nimmt, spielt nur weiter nach den Regeln der Gegenseite – diesmal ist der eigene Anspruch der Einsatz.
Der bekannte Anbieter scheint wohl zu Rollen und will so viel wie möglich sparen? Wer hat den noch einen Vergleich angeboten bekommen unter 40%
Und die Gründe:
Uns ist bekannt, dass XXXXX eine Umstrukturierung ihrer Gesellschaften plant, was das Vollstreckungsrisiko erhöhen könnte.
XXXXX hat eine neue Lizenz in Deutschland unter einem neuen Rechtsträger erhalten, was Gerüchte über mögliche Liquidationsverfahren ausgelöst hat.
Wir halten es für sehr wahrscheinlich, dass Hillside plant, die ,,alten" ENCs zu liquidieren, was berechtigte Bedenken bei den Anspruchstellern hervorrufen könnte.
Den Text hast du woher?
Schon praktisch: alte Firmen mit offenen Urteilen dichtmachen, neue Lizenz ziehen und weitermachen als wär nix passiert 🙄. Wenn das ,Zuverlässigkeit' sein soll, dann gute Nacht GGL...
Was weh tut ist auch die Tatsache daß genügend Kohle da ist um den HSV und Stuttgart zu sponsern.
Sacht mal Leute, fühlt ihr euch denn nicht verar....?
Unglaublich wen wir damals unsere Kohle zugeschmissen haben. Die Gier und Skrupellosigkeit der Jahreszahl sucht in meinen Augen seines gleichen
Deshalb Klage gegen Geschäftsführer.
Klage gegen Geschäftsführer? Ja klar, die holen bestimmt schon freiwillig den Geldbeutel raus... 🙄
Realistisch gesehen geht's doch nicht um die GF persönlich, sondern darum, dass die GGL prüft, wie zuverlässig ein Anbieter ist, der Urteile ignoriert und Gesellschaften austauscht.
@crs das ist ein Angebot von Jahreszahlen! Monate nichts und aus dem nichts wollen Sie abspeisen.
Aber das Schreiben haben dir doch nicht so die Jahreszahlen zugeschickt? Das Angebot kam von ihnen, aber der Brief doch sicher vom Anwalt oder PKF?
Update von AdvoFin
https://youtu.be/9STNHyRgwaI?si=0P5MPuEfWUR1vubZ
In dem Video ist Teil 3 wirklich interessant. Rechtsanwalt Karim Weber hat das letztes Jahr schon den Versuch angesprochen die GF verklagen zu können. Der Hintergrund ist einfach der dass eine Firma ohne GF nicht mehr handlungsfähig ist. Wenn diese wirklich zur Verantwortung gezogen werden können ist das ein Job den kaum einer mehr machen wird.
Die Klagen bisher laufen ja grundsätzlich gegen den zuständigen Betreiber. Die Mutterfirma ist bislang außen vor.
ZitatDer Hintergrund ist einfach der dass eine Firma ohne GF nicht mehr handlungsfähig ist. Wenn diese wirklich zur Verantwortung gezogen werden können ist das ein Job den kaum einer mehr machen wird.
Und jetzt stelle Dir vor, dass auch strafrechtlich gegen die GF vorgegangen würde ...
Aber konkret was bringt GF verklagen in solchen Fällen? Also sollte das gehen.
Nun, die Firmen möchten wahrscheinlich geschäftsfähig bleiben und würden dann Urteile "freiwillig" bezahlen!?
Mal ehrlich: Am Ende bringt's doch nix, wenn jeder nur für sich klagt und die Urteile dann ins Leere laufen, sobald die Gesellschaften gewechselt oder liquidiert werden.
Der einzige Hebel ist doch die GGL – die können über die Lizenz prüfen, ob sowas mit der Zuverlässigkeit vereinbar ist.
Mich würde mal interessieren: Hat sich von euch schon jemand direkt an die GGL gewandt oder eine Beschwerde eingereicht?
Ich frage, weil ich glaube, je mehr dort aufschlägt, desto schwerer wird's für die Aufsicht, die Augen zuzumachen.
Das wurde hier schon häufig berichtet. Es interessiert die GGL kein Stück.
Zitat von: Hudini am 10 September 2025, 12:49:51
Mich würde mal interessieren: Hat sich von euch schon jemand direkt an die GGL gewandt oder eine Beschwerde eingereicht?
Urteile wegen Verstößen vor 2021 interessieren die GGL nicht, da der GlüStV erst im Juli 2021 in Kraft trat.
Die werden da nicht weiterhelfen.
Selbst bei nichtbezahlten, rechtskräftigen Urteilen hilft die GGL nicht weiter.
Die GGL fordert zunächst eine Vollstreckung des Urteils in Malta.
Das ist aber wegen Bill55 gar nicht möglich.
Hab mich auch schon mit rechtskräftigen Urteilen an die GGL gewandt... haben alle Unterlagen angefordert und erhalten... und dann sagen die, auf Nachfrage meinerseits wie es weiter geht, "zu laufenden Verwaltungsverfahren geben wir keine Auskunft "
Geht bei fast allen einfach nicht Galileo.
Oder meinen hier alle auch unsere Anwälte sind Idioten? Alle müssen sich an gültiges Recht halten ansonsten wären unsere Anwälte längst an die in D hinterlegten Gelder losgegangen.
Der Casinoname ist uninteressant, wir klagen gegen den damaligen Betreiber. Und wenn der nicht mehr aktiv ist kann nicht auf den aktuellen zugegriffen werden. Zumindest Stand heute.
Dass das eine Schweinerei ist sehe ich auch so.
War übrigens auch mein erster Vorschlag beim Anwalt einfach hier eine Pfändung in D zu machen weil das OC ja eine deutsche Lizenz hat. So einfach ist's leider nicht weil.......Blabla.
Und auch die GGL muss sich da vermutlich dran halten. Betrifft natürlich die Verstöße nach 21 nicht. Da kann man über die schimpfen weil zu wenig passiert. Hilft mir persönlich aber nicht weil ich auch eine Klage für die alte Zeit habe.
Aber vielleicht finden die Anwälte ja noch andere Möglichkeiten wenngleich die vermutlich dann wieder über's EuGH laufen werden.
Hallo zusammen,
es betrifft mich nicht, da Olli Ks Freunde mir damals problemlos alle Listen zur Verfügung gestellt haben und nach rechtskräftigen OLG-Urteil wohl auch zahlen, soweit ich es diesem Thread entnehmen konnte. Daher benötige ich persönlich ja nur Geduld...
Aber viele von Euch haben ja als Verfahrensgegner die Jahreszahlen und kommen nicht an die Listen oder an die Kohle nach einem rechtskräftigen Urteil...
Warum verklagt ihr nicht direkt die GGL? Sie hat ja nach 2014 toleriert, dass Glücksspiel ohne Lizenz in Deutschland angeboten und beworben wurde und mit ihren Auflagen entsprechend dem Glücksspielstaatsvertrag meiner persönlichen Interpretation nach geradezu das Angebot von Onlineglücksspiel in Deuschland gefördert. Und jetzt kommt sie ihrer Aufgabe der Regulierung nicht nach und toleriert, dass rechtskräftige Urteile ins Leere laufen, sowie, dass die Anbieter der DSGVO systematisch zuwider handeln und damit das Rechtsstaatsprinzip mit Füssen getreten wird?
Zitat von: Shiva am 10 September 2025, 14:10:30
Warum verklagt ihr nicht direkt die GGL? Sie hat ja nach 2014 toleriert, dass Glücksspiel ohne Lizenz in Deutschland angeboten und beworben wurde und mit ihren Auflagen entsprechend dem Glücksspielstaatsvertrag meiner persönlichen Interpretation nach geradezu das Angebot von Onlineglücksspiel in Deuschland gefördert.
Damit hat die GGL gar nix zu tun, da sie erst seit 01.07.2021 besteht.
Jetzt wird's wild 😂😂
Du willst jemanden verklagen den es seit 2021 gibt für Geschehnisse vorher?
Ok, danke für die Info. Zuvor war das Glücksspielkollegium für das Vergabeverfahren zuständig. Das war mir nicht bewußt.
Dennoch bleibt dann die Tatsache, dass der Verstoß gegen die DSGVO in der Gegenwart und das Ignorieren rechtskräftigen Urteile seitens der Anbieter von der GGL ignoriert wird.
ich lese hier immer wieder die gleichen Frustpunkte:
– Zivilurteile laufen ins Leere, weil die Gesellschaften gewechselt oder liquidiert werden.
– Vollstreckung im Ausland scheitert an Bill 55 oder anderen Hürden.
– Die GGL antwortet nur mit ,zu laufenden Verfahren keine Auskunft'.
Alles korrekt – aber das heißt nicht, dass die GGL aus der Verantwortung raus ist.
Denn: Die Aufsicht prüft heute die Zuverlässigkeit des aktuellen Lizenzträgers. Und wenn dieser Konzern heute rechtskräftige Urteile ignoriert, Gesellschaften austauscht und Gläubiger ins Leere laufen lässt, dann ist das keine Vergangenheit – das ist ein Gegenwartsproblem.
Das Argument ,vor 2021 interessiert die GGL nicht' zieht deshalb nicht. Es ist wie beim Führerschein:
Jemand hat seinen Führerschein vor der Gründung des Kraftfahrt-Bundesamts gemacht. Trotzdem kann er nicht sagen: ,Eure Regeln gelten für mich nicht, weil es die Behörde damals noch nicht gab.'
Wenn er heute gegen Regeln verstößt, wird er heute überprüft.
Genauso muss es bei den Glücksspiel-Lizenzen laufen: Die GGL schaut sich an, ob der aktuelle Anbieter zuverlässig ist. Und zuverlässig ist niemand, der
– Urteile ignoriert,
– alte Firmen dichtmacht,
– Spieler systematisch ins Leere laufen lässt.
Deshalb: Einzelklagen bringen uns alle nicht weiter, solange die Vollstreckung blockiert ist. Der einzige Hebel ist, die GGL mit Beschwerden und Verfahren so weit zu beschäftigen, dass sie die Zuverlässigkeit nicht mehr ignorieren kann.
Mich würde echt interessieren: Wer von euch hat schon eine Beschwerde bei der GGL eingereicht, mit welchen Unterlagen und welcher Reaktion? Wenn wir das hier mal zusammentragen (Datum/Anbieter/Antwort), sieht man schnell, ob das schon systematisch läuft.
Und eines ist sicher: Wenn die aktuelle Lizenz wirklich in Gefahr gerät – gerade bei einem Konzern dieser Größe, der Gier und den laufenden Werbeverpflichtungen in Deutschland – dann kann man gar nicht so schnell gucken, wie die Jahreszahlen plötzlich anfangen zu bezahlen. 😁😉
So ist es eben nicht, Hudini. Die GGL kümmert sich um Vergehen gegen den aktuellen GlüStV, also nach 2021. Natürlich ist es offensichtlich, dass die Jahreszahlen von heute auch die Jahreszahlen von damals sind, aber es sind faktisch gesehen andere Unternehmen. Damals war es der wilde Westen und seit 2021 versucht man es halbwegs zu regulieren. Und nur darum kümmert man sich heute und nicht um alte Kamellen.
Klar, die GGL ist erst seit 2021 am Start und kann nicht für den ,wilden Westen' vorher verantwortlich gemacht werden.
Aber: Es geht ja auch gar nicht um alte Kamellen, sondern um die heutige Zuverlässigkeit der aktuellen Lizenznehmer.
Und da spielt es eine Rolle, ob ein Konzern heute rechtskräftige Urteile einfach ignoriert und heute mit Gesellschaftswechseln Gläubiger ins Leere laufen lässt. Das hat nichts mit 2019 oder 2020 zu tun – das passiert jetzt.
Natürlich steht auf dem Papier ein anderer Firmenname, aber für uns Spieler ist es seit Jahren dieselbe Marke mit denselben Abläufen. Wenn da konsequent Urteile nicht bezahlt werden, ist das eben ein aktuelles Problem – und genau das muss die Aufsicht prüfen.
Hinzu kommt, Kundendaten, Verbindungen, Adressen usw rutschen nahtlos von einer Gesellschaft zur anderen, aber dann behaupten man habe nichts miteinander zu tun? Wie soll das gehen?
geht nicht und hält einer Prüfung auch nicht stand.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-eugh-generalanwalt-widerlegbare-vermutung-dass-internettotalverbot-mit-europarecht-vereinbar-253331.html
Danke Galileo!
Bisher der beste und verständlichste Artikel zum Thema. Jetzt verstehe ich auch was bei manchen Punkten gemeint war.
Alleine die Passage
die Regelung der Glücksspiele zu den Bereichen [gehört], in denen beträchtliche sittliche, religiöse und kulturelle Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten bestehen"
kann eigentlich nur zum Schluss kommen dass die nationalen Gerichte die Entscheidungsgewalt haben müssen da in 10 Ländern sicher mindestens 5 unterschiedliche Auffassungen vorliegen. Dieser Punkt sollte auch für Sportwetten greifen.
Trotzdem zu beachten 'widerlegbare Vermutung ' im Text.
"Infolgedessen sind streitige Verfahren auch nicht (mehr) auszusetzen."
Glaube kaum, dass die Gerichte jetzt schon wieder die Verfahren aufnehmen werden ohne Urteil des EuGH.
Was genau ist unter widerlegbare Vermutung zu verstehen er nennt ja nicht den anderen Gesichtspunkt
Was ist ausgesetzt ist wird erst nach BGH Entscheidung weitergehen denke ich ... ggf mal wieder mehr Vergleichsangebote aber zukünftige Verfahren könnte ggf. nicht ausgesetzt werden wäre ja auch gut
Aber Bill55 bleibt das größte Problem wie ich finde und auch Gibraltar
Es ist wegen EuGH Verfahren ausgesetzt. Die Entscheidung des BGH's ist ja klar.
Deshalb werden danach sicherlich die Verfahrne weiter gehen, weil auch der BGH in seiner Entscheidung ,,sicher" ist.
Der BGH könnte danach auch gar nicht mehr anders entscheiden
Ich gehe auch davon aus, dass spätestens am OLG nur Hinweisbeschlüsse kommen oder nach Beschluss entschieden wird.
https://www.abendzeitung-nuernberg.com/sportwetten-urteil-geld-zurueck/
Wenn das ganze unter "Dienstleistungsfreiheit" fällt, schaffen sich die Wettanbieter damit nicht zusätzlich Konkurrenz?
Kann mir nicht vorstellen, dass dies in deren Sinne ist.
Es geht nur um das, was mal war und ob Verluste erstattet werden müssen. Konkurrenz hat man immer, egal in welchem Geschäftsbereich.
2 Sätze aus dem Link darüber
Ob sich die Hoffnung der Branche erfüllt und der EuGH letztlich im Sinne der Betreiber entscheidet, steht im September 2025 noch in den Sternen. Käme es zu diesem Fall, würde sich der deutsche Markt verändern. Das Konkurrenzangebot würde schlagartig zunehmen, zahlreiche seriöse Anbieter hätten die Chance, legal für deutsche Spieler zur Verfügung zu stehen.
Eine solche Liberalisierung könnte auch für Spieler spannend sein. Ein attraktives Angebot ist Voraussetzung dafür, dass der Schwarzmarkt weiter eingedämmt wird. Trotz geltendem Glücksspielstaatsvertrag interessieren sich immer noch viele Spieler für ausländische Angebote und versuchen die regulierten Anbieter zu meiden.
Selbst wenn nach dem Vorschlag des General Staatsanwalt jeder weiß wo der Hase lang läuft, werden die Verfahren erst nach dem Urteil des BGH wieder aufgenommen ( leider!)
Zitat von: Balou2024 am 17 September 2025, 12:42:26
Selbst wenn nach dem Vorschlag des General Staatsanwalt jeder weiß wo der Hase lang läuft, werden die Verfahren erst nach dem Urteil des BGH wieder aufgenommen ( leider!)
Hast du da genaue Infos? Was ist wenn das OLG bei der Aussetzung auf die EuGH Verfahren verweist? Dann kann das OLG doch auf die Sichtweise des EuGH entscheiden oder nicht ?!
Das ist Quatsch. Dazu wird es auch keine genaueren Informationen geben. Gerichte können für sich entscheiden. In Deutschland gibt es keine Präzedenzfälle, an die sich alle Richter halten müssen.
Naja verfahren die nicht ausgesetzt sind werden dann ggf. stattfinden aber bekannt ausgesetzten denke ich auch das der BGH da leider sprechen muss weil seine Vorlage war ja die Grundlage für die Aussetzungen
Wie bitte? Das macht ja überhaupt kein Sinn!
Die Gerichte haben entweder ausgesetzt oder nicht! Die werden ja wohl keine Unterschiede machen.
Und außerdem kann ein OLG aussetzten, das BGH muss aussetzen.
Ich gehe davon aus das dann die Gerichte wieder die Verfahren aufnehmen, weil es nichts mehr Gegensprechen würde!
Entweder man hat Anspruch oder nicht.
Verlust ist Verlust, was sollte da der BGH noch klarstellen
Zitat von: Balou2024 am 17 September 2025, 12:42:26
Selbst wenn nach dem Vorschlag des General Staatsanwalt jeder weiß wo der Hase lang läuft, werden die Verfahren erst nach dem Urteil des BGH wieder aufgenommen ( leider!)
Eindeutiges Jein. >:(
Die Vorlagen des BGH an das EuGH wurden ja jeweils mit der Sichtweise pro Spieler plus Begründung dorthin verwiesen. Der BGH muss aussetzen, die untergeordneten nicht unbedingt. Ein paar, zugegeben wenige, OLG haben nicht ausgesetzt. Bei den LG deutlich mehr die nicht ausgesetzt haben. Es wird nach eventueller für uns positiver Rechtssprechung sicher Gerichte geben die dann auch den BGH abwarten, aber eben auch welche die Verfahren wieder aufnehmen.
Wie gesagt bei eindeutiger Rechtssprechung für uns.
Der BGH wird sicher bei Bestätigung des EuGH seine Meinung auf einmal ins negative ändern.
Also bei mir hieß es bei der Begründung der Aussetzung dass das BGH es an die EUGH weitergeleitet hat und bei einer EUGH Entscheidung klar sein sollte und man daher auf diese Entscheidung wartet und aussetzt. Daher würde ich eigentlich schon vermuten dass es nach der EUGH Entscheidung weitergeht. Aber da hilft wohl auch nur abwarten.
Ich wurde nicht mal über den Grund der Aussetzung informiert, bekam ich nur nach x Nachfragen mitgeteilt ohne Begründung!
Bei mir ist die Aussetzung (LG) ebenfalls mit dem EuGH begründet.
Ich kenne von vier Leuten die Aussetzung am OLG, alle beziehen sich auf EuGH.
https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/lg-essen-verurteilt-bösen-Anbieter-zur-rueckzahlung-von-rund-112-500-euro/
(https://www.cllb.de/online-gluecksspiel/lg-essen-verurteilt-tipico-zur-rueckzahlung-von-rund-112-500-euro/)
Weiterer Meilenstein in meinen Augen !
Sehr schön!
Und nun schaust Du Dir noch einmal Deinen Beitrag im Entwurf an, damit Du zukünftig auch Anbieternamen in Links verschleiern kannst, wie ich es bei Dir nachgehoilt habe. Übrigens habe ich das vor Kurzem erst noch erklärt!
In einem mir bekannten LG-Fall wurde nach Aussetzung für Mitte Oktober ein Urteil angekündigt.
Zitat von: Evertonian am 21 September 2025, 14:22:47
In einem mir bekannten LG-Fall wurde nach Aussetzung für Mitte Oktober ein Urteil angekündigt.
Was hier interessant zu wissen wäre ist, rein Casino oder Sportwetten oder gemischt Wetten und Casino.
Am Donnerstag ist es soweit.
Was erwartet ihr?
Der EuGH tagt zu Sportwetten
Kennt jemand die Generalstaatsanwaltschaft?
Vor der BGH Entscheidung waren auch viele optimistisch!
Sogar schon am Mittwoch ;)
Denke und hoffe, dass der Eugh mittlerweile weiß was Sache ist. Das Sie sich nach dem Urteil des VG Wiebasden erkundigt, war immens wichtig.
Die beziehen sich auf eine Lizenz, die Sie rechtlich nie inne hatten.
Glaube auch wird gut ausgehen für uns aber wie sich dann Anbieter verhalten bei ja auch noch Bill55 ist die Frage
Ja wird spannend.
Wenn der EuGH entschieden hat bei Casino das nationale Gesetze über Dienstleistungsfreiheit der EU geht.
Sollte das zumindest schon durch sein
Außer bei Oli kahns Ziege.
Die sagt sie gibt Milch wenn es der EuGH so sieht?!
Ja, werden Sie das steht bereits fest durch die Aussage vom Chef. Interessant ist auch, dass Sie nicht mehr Hauptsponsor vom Fcb sind.
Muss man da etwa einsparen? ;)
Ja die Aussage hat von Kahn Verein denke ich's ich Gewicht eben so bei der ,,elektraarbeit" oder wie man es umschreiben kann😂 die Zahlen wohl auch bei Urteilen
Ich glaube das größte Problem der großen Player wird die Jahreszahl die ja wohl echt alles versucht
Donnerstag/ Mittwoch? Im Internet lese ich den 24.09 , morgen ist doch der Termin oder nicht ^^
Zitat von: Alexx13 am 22 September 2025, 08:49:19
Donnerstag/ Mittwoch? Im Internet lese ich den 24.09 , morgen ist doch der Termin oder nicht ^^
Morgen ist auch erst der 23.09. 😁😁
Moin zusammen,
Aber wird es denn Mittwoch eine Entscheidung geben? Wird da nicht nur verhandelt und dann gibt's nen paar Wochen / Monate die Entscheidung, oder sehe ich das falsch?
Grüße
Natürlich gibt's da keine Entscheidung.
Wird analog zum Casino Prozess laufen.
3-6 Monate später kommt das Plädoyer vom Generalstaatsanwalt und danach wieder ca 4-6 Monate später das Urteil.
Also irgendwann nächsten Herbst werden wir es wissen.
So wie ich die OC's einschätze werden die dann trotzdem versuchen noch weiter zu verzögern.
Haben bisher einige schon so gemacht. Berufung und wenn dann der Termin ca 1 Jahr gewesen wäre wurde die Berufung zurückgezogen. Sollte der Tenor am Mittwoch wieder in unsere Richtung gehen und der GSA dies auch so sehen werden mit Sicherheit auch Vergleiche angeboten um Kohle einzusparen. Meine Einschätzung, ob's so kommt werden wir sehen.
Während den Verhandlungen zeichnet sich schon immer eine Richtung ab. Herr RA Cocron wird im Anschluss über die Verhandlung berichten.
Die Anbieter die auch tatsächlich zahlen egal wie egal werden sich nach meiner Meinung nach ändern. In dem ,,Sinne" kann es keine ,,Vergleiche" mehr geben.!
Vorallem wenn es in der Verhandlung geht ob die eine Lizenz hatten oder nicht ist es ja eh durch.
Das sagt das Gericht ihr wusstest das ihr eine braucht habt aber das Verfahren vor dem Gericht auf ruhend gestellt. Weil sie ja wussten das sie es nicht gekriegt hätten.Auf was sollen die dann noch warten?
Kann mir aber gut vorstellen das sie sich mit den PKF irgendwie einigen nicht mehr so viel zu Klagen...Die PKF würden trotzdem Geld erhalten aber nicht mehr finanzieren.
Irgendwann lohnt sich das sowieso nicht mehr wenn die Verluste aufgrund bis 10/2020 weniger werden als bis Rückwirkung 10 Jahre..
Hallo Leute,
Hat jemand von den Jahreszahlen ein Vergleich angeboten bekommen mit 20%?
Ich habe eins erhalten, wo drin steht, dass ich das annehmen soll die 20 %. Ansonsten wird es keine weiteren Gespräche auch mehr geben. Man wird quasi unter Druck gesetzt.
Hat jemand eventuell Erfahrung mit sowas? Oder das Angebot, von denen ablehnen und ein Gegenangebot schicken? Gehen die drauf ein?
Du hast wahrscheinlich einen rechtskräftigen Titel. 30 Jahre lang vollstreckbar. Die Firma, also den Konzern an sich, wird's wohl weiterhin geben. Ich würde es deshalb nicht annehmen.
Jetzt hast du wahrscheinlich schon lange gewartet, dann warte dich noch länger. Zinsen gibt's obendrauf. Du ärgerst dich sonst vielleicht dein ganzes Leben lang.
Als Anbieter würd ich auch sagen dass du das annehmen sollst ;D Das kann aber dein Rechtsanwalt am besten einschätzen. Lass dich nicht einschüchtern oder unter Druck setzen. Sprich mit deinem Anwalt darüber. Anwalt fragen! Hier im Forum wirst du Antworten erhalten die von 0 bis 150% Rückzahlung gehen.
Lass dir Zeit und sprich mit deinem Anwalt.
Ein Vergleich bei einem Urteil wird es wohl nicht geben.?!? Den rechtskräftigen Urteil wird es an sich sowieso geben.
Vielen Dank zunächst für die Antworten.
Nein, mein Verfahren läuft noch und ist am OLG anhängig.
20 % halte ich für wenig.
Zitat von: Roy1234 am 21 September 2025, 15:11:38
Zitat von: Evertonian am 21 September 2025, 14:22:47
In einem mir bekannten LG-Fall wurde nach Aussetzung für Mitte Oktober ein Urteil angekündigt.
Was hier interessant zu wissen wäre ist, rein Casino oder Sportwetten oder gemischt Wetten und Casino.
Sportwetten bei Oli. Die Richterin bezog sich explizit auf die Stellungnahme des Generalanwalt.
Danke Evertonian!
@Positiv
Du meinst also die Konstrukte werden sich jetzt ergeben und ihre liebevolle Menschlichkeit an den Tag legen? Dann gehört sowohl Anwalt als auch GF von denen gefeuert.
Hier im Forum ist nur ein klitzekleiner Teil der klagenden vorhanden. Und wie oft liest man von soll ich Vergleiche annehmen, mir steht das Wasser bis zum Hals oder ich bin so alt und habe keine Zeit Jahre zu warten. Zudem, ich kann es natürlich nicht beweisen, bin ich mir sicher dass zumindest 50 Prozent der Kläger nach wie vor spielen. Und genau das ist das Klientel für Vergleiche. 100 Prozent in sagen wir mal 1 - 1,5 Jahren oder 50-60 Prozent in drei Monaten. Ich wette ja nicht mehr, aber hier würde ich definitiv darauf setzen dass schnelles Geld bei vielen zieht. Die PKF sind sicher auch eher auf Gewinnmaximierung aus, die Anwälte heiß auf Vergleiche. Und jeder Vergleich ist für die OC's Gewinnerhalt. Du darfst nicht nur von dir ausgehen was du definitiv machen wirst.
Ich hoffe es verständlich geschrieben zu haben.
Stark, Evertonian!
Wenn du nicht weiter drauf eingehen willst, verstehe ich das, ansonsten würde ich mich über weitere Details freuen, gerne auch per PN. In jedem Fall viel Erfolg!
Ab welchem Tag sind die Zinsen eigentlich fällig? Ab dem Tag der Klagezustellung oder ab Urteil ? Das sind bei hohen Summen immense Zinsen . Das werden dann über die Jahre wahnsinnige Summen; diese werden bei den Vergleichen immer außen vorgelassen . Insofern kann sich warten sehr sehr lohnen. Ist das richtig ? Danke und viele Grüße
Ab Geltendmachung deines Anspruchs, das ist in aller Regel (oder immer?) Zeitpunkt der Klagezustellung.
Danke, dann gibt es keine bessere Anlage als zu warten .
Definitiv. Wenn das Insolvenzrisiko nicht wäre, könnte man sich auf die eigene Klage bezogen über jede Verzögerung freuen.
Ja aber das insolvenzrisiko und die vollstreckungsproblematikbisr ja das Hauptproblem warum wenige ihr Geld auch bei Urteilen haben
Das wird spannend zu sehen wie die Konstrukte reagieren wenn der EuGH positiv für uns entscheiden würden, aber Bill55 noch steht.
Da wird es große Unterschiede geben vermute ich. Du hast ja vorhin schon gepostet wer sich Stand jetzt vermutlich anständig verhalten wird.
Wie gesagt wird auch da versucht werden alles etwas raus zu zögern, aber schlussendlich gezahlt. Bei den Zahlen wird's da eher spannend.
Ja interessant dann auch zu schauen wie sich die GGL dann dazu verhält. Sind ja schliesslich alles whitelist Anbieter, die sich dann zuverlässig oder eben unzuverlässig verhalten
Der Name ist identisch aber die Gesellschaft dahinter nicht unbedingt daher wird es denen auch von der GGL viel zu einfach gemacht sich rauszuwinden
Ja, das Vollstreckungsthema besteht natürlich auch, keine Frage. Hier sehe ich aber die Zeit deutlich für uns spielen, gerade mit Blick auf Malta bin ich optimistisch, dass innerhalb von 30 Jahren quasi alles vollstreckt werden kann.
Beim Insolvenzrisiko sieht die Sache eben anders aus: Gesteuerte Insolvenzen in der kurzen Frist sind zu befürchten und ganz natürliche über einen potenziellen Zeitraum von 30 Jahren auch.
Dennoch natürlich: Wenn vollstreckt werden kann, gibt es ja die Möglichkeit nicht mehr, die Zahlung langfristig einfach zu verweigern.
Wird am Mittwoch sich auch der Generalstaatsanwaltschaft äußern?
Zitat von: Jannik1986 am 22 September 2025, 17:56:21
Wird am Mittwoch sich auch der Generalstaatsanwaltschaft äußern?
Nein, der wird höchstens Fragen stellen.
Naja dann denke ich habe die aber genug Zeit gehabt sich gewisse Gelder zu verschieben oder halt eben auf andere Gesellschaften unzuverlagern... naja mal schauen 2026 wird es ja dann zeigen
...... oder Rücklagen zu bilden.
Auch wenn Dein Szenario leicht möglich und ohne große Konsequenzen durchführbar ist glaube ich nicht dass dies alle machen.
Ja Roy da hast du recht es werden nicht alle machen weil da spricht sich run und schreckt ggf auch zukünftige Kunden ab Sprichwort Image
Sehe das bei den großen Playern nur die Jahreszahlen als frosdesnpeoblem obwohl der Wechsel jetzt wohl hauptsächlich mit den geplanten Börsengang und damit anteilsverkauf zu tun hat
Wird sich der Richter zum Schluss der Verhandlung nochmals eine Richtung erkennen?
Die halten sich in der Regel, wie auch beim Casino Fall, eher bedeckt. Ruhig bleiben in den nächsten 12 Monaten wissen wir es sicher.
12 Monate euer Ernst.
Hat Casino so lange gedauert
Naja der Generallanwalt wird dann wie jetzt beim Casino Fall sich äußern mit den Schlussantrag das wird wohl nach 3-4 Monaten sein denke ich dann hat man eine Tendenz
Da in 3 Monaten Weihnachten inklusive Urlaubs- und Krankenzeit ist gehe ich eher von Februar aus. Dann noch 4-6 Monate bis das Urteil kommt. Und dann müssen die deutschen Gerichte wieder in Gang kommen.
Ok das kann natürlich wich sein ... wird leider echt noch ne ganze weile dauern ... aber mal schauen was ggf an Vergleichen je nach Verlauf möglich ist ...
Wann Bill55 mal korrekt Thema wird vor dem EugH ist nicht bekannt oder ?
Gibraltar hängt sich ja wohl so ,,inoffiziell" an Malta dran ...
Ich habe nichts bezüglich Termin gehört.
Gibraltar wurde mir auch berichtet, eine Unternehmung zahlt aber nach rechtskräftigen Urteilen. So habe ich es glaubhaft gehört.
Ich hatte vor einer Woche beim EUGH Angefragt und das Verfahren aus Österreich ist noch nicht terminiert, bezüglich Bill 55.
Das dürfte als erstes am EUGH dran kommen, wenn ich sehe wann das eingereicht wurde.
2 Fragen müssen am Mittwoch nur beantwortet werden. Ich rechne mit einem Vorschlag vom Staatsanwalt noch dieses Jahr.
Nur zwei Fragen?
Dienstleistungsfreiheit und?
1)
Schließt es die Dienstleistungsfreiheit eines Glücksspielanbieters mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union aus, einen über das Internet geschlossenen privatrechtlichen Vertrag über Sportwetten, die ohne die hierfür nach dem nationalen Recht erforderliche Erlaubnis angeboten wurden, als nichtig zu betrachten, wenn der Anbieter in Deutschland eine Erlaubnis für die Veranstaltung von Sportwetten beantragt hatte und das für diesen Antrag geltende Verfahren zur Konzessionserteilung unionsrechtswidrig durchgeführt wurde?
2.
Schließt es die Dienstleistungsfreiheit eines Glücksspielanbieters mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union aus, das nationale Verbot mit Erlaubnisvorbehalt zur Veranstaltung von Sportwetten im Internet als Schutzgesetz mit der möglichen Folge einer Schadensersatzpflicht zu betrachten, wenn der Anbieter in Deutschland eine Erlaubnis für die Veranstaltung von Sportwetten beantragt hatte und das für diesen Antrag geltende Verfahren zur Konzessionserteilung unionsrechtswidrig durchgeführt wurde?
Hallo Balou und wie siehst du die Chance bzgl einer positiven Beantwortung für uns ? Ich finde die Fragen sehr komplex um es genau zu beurteilen ...
Schwer zu sagen bei einem ähnlichen Fall 4. Februar 2016, "Ince" (C-336/14, EU:C:2016:72) hat der EUGH sich klar zu unseren Ungunsten bekannt und dort weißen alle Anbieter drauf hin.
Ich denke aber die Chancen sind gut. Hab mehr Angst vor dem Vorlage Verfahren des LG Erfurt.
Mal abwarten was Mittwoch passiert in der mündlichen Verhandlung um 9 Uhr.
Ach ja aus Erfurt gab es ja auch noch was ... aber die sind ja kein Thema oder ? Werden die ggf. Erneut verhandelt vor dem EugH oder ist es dann ggf. Durch in irrelevant ?
In einer anderen Verhandlung zum Glück.
Wenn da l 4. Februar 2016, "Ince" (C-336/14, EU:C:2016:72)
Gegen uns entschieden wurde warum sollte es sich ändern!
Zitat von: Jannik1986 am 22 September 2025, 21:57:48
Wenn da l 4. Februar 2016, "Ince" (C-336/14, EU:C:2016:72)
Gegen uns entschieden wurde warum sollte es sich ändern!
In dieser sogenannten ince Entscheidung ging es strafrechtliche Sachen und nicht um zivilrechtliche Sachsen.
Habe aus einem Schriftsatz vom
Anwalt mal nachfolgend reinkopiert:
"das bloße Absehen von strafrechtlichen Sanktionen des
Mitgliedsstaates, ist mit einer behördlichen Genehmigung, die eine Legalisierungswirkung für die Tätigkeit der Beklagten entfaltet, nicht gleichzusetzen. Eine derartige
Gleichsetzung fordert das Unionsrecht schlichtweg nicht. Der Mitgliedstaat, sprich
Deutschland ist gemäß der Ince-Rechtssache lediglich gehalten, Entscheidungen über auf eine Genehmigung gerichtete Anträge auf der Grundlage objektiver und nichtdiskriminierender Kriterien zu treffen (EuGH, Urteil vom 24. Januar 2013 - C-186/11 und C-
209/11, Stanleybet International - Rn. 45). Ein Verstoß gegen das Unionsrecht und das von strafrechtlichen Sanktionen abgesehen wird, ist nicht als Legalisierung von Online-Sportwetten anzusehen. So bezieht sich auch das Bundesverwaltungsgericht am 07.11.2018 auf den von der Beklagten vorgehaltenen Einwand in der Rechtssache Ince
und führt aus. Zitat:
,,Anderes folgt auch nicht aus den unionsrechtlich gebotenen Einschränkungen repressiver Maßnahmen der Mitgliedstaaten aufgrund von Verstößen gegen das Unionsrecht. Ein Mitgliedstaat darf zwar keine strafrechtlichen Sanktionen wegen einer nicht erfüllten Verwaltungsformalität
verhängen, wenn er die Erfüllung dieser Formalität unter Verstoß gegen das Unionsrecht abgelehnt oder vereitelt hat (EuGH, Urteil vom 4. Februar 2016 - C-336/14, Sebat Ince - Rn. 94). Daraus folgt aber noch nicht, dass er bei einer derartigen Verletzung des Unionsrechts gleichzeitig –
über den Verzicht auf Sanktionen hinaus – verpflichtet wäre, die in Rede stehende Tätigkeit im Bereich des Glücksspielmarkts zu genehmigen. Das bloße Absehen von einem repressiven Einschreiten gegen ein – möglicherweise – rechtswidriges Verhalten lässt sich mit einer behördli-
chen Genehmigung, die eine Legalisierungswirkung für die von ihr erlaubte Tätigkeit entfaltet, nicht gleichsetzen. Das Unionsrecht fordert nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union eine derartige Gleichsetzung nicht. Der Mitgliedstaat ist lediglich gehalten, Ent-
scheidungen über auf eine Genehmigung gerichtete Anträge auf der Grundlage objektiver und nichtdiskriminierender Kriterien zu treffen (EuGH, Urteil vom 24. Januar 2013 - C-186/11 und C-209/11, Stanleybet International - Rn. 45). Einen bestimmten Inhalt dieser Entscheidungen gibt
ihm das Unionsrecht nicht vor, namentlich nicht in dem vom Kläger für richtig gehaltenen Sinne."
(BVerwG, Beschluss vom 07.11.2018 – 8 B 29.18)".
Es ist grundsätzlich Sache des Mitgliedstaates, das nationale Schutzniveau in Bezug auf Glücksspiele selbst zu bestimmen und die Erforderlichkeit einzelner Maßnahmen zu beurteilen (vgl. EuGH, Urteile vom 8. September 2010 - C-316/07, a.a.O., Markus
- 13 -
Stoß - und - C-46/08, a.a.O., Carmen Media -)."
Ihr bringt sehr viel mittlerweile zu dem Stand viel durcheinander. Beim Fall İnce ging es um Strafrechtliche Konsequenzen! Auch da hat der BGH selbst gesagt das es keine Strafe darstellt. Wir haben doch auch den Statement von Herrn RA Cocron hier geteilt mit der Frage vom EuGH wegen Lizenz!
Wenn wirklich der Anbieter Wahrheiten nicht mitgeteilt hat kann sich das sogar auf den Fall İnce Auswirkungen.
Die Verfahren nehmen mit der Zeit andere Aspekte an.
Warum sollte der EuGH die Fragen vom LG Erfurt später zu unseren Ungunsten auslegen wenn er das Verfahren jetzt weiter bearbeitet?
Anscheint werden die Frage sich erübrigen!
Stimmt ince ist eigentlich uninteressant da es um Strafrecht ging.
Ich denke morgen wird auch eher für uns laufen.
LG Erfurt ist spannender da die Unterfragen wesentlich griffiger sind als das vom BGH.
Als Betreiber würde ich versuchen den oder die Richter als Beisitzer zu bekommen. Der oder die sind besser als die Anwälte von denen. 😁😁
Sofern die Zinsen bei Vergleichen nicht berücksichtigt werden sind diese für mich nicht akzeptabel, Ausnahme das jetzige Angebot das hier auch schon besprochen wurde, da geht es bei mir um so wenig , dass ich annehme, bin mal gespannt wie schnell das Geld da ist .
Wann geht's los? Morgen.
Kommt es auch auf Phönix oder so.
Kann jemand berichten?
Keine Live Übertragung.
Los geht es um 9:00 Uhr.
Ist gibt auch wieder einen aktuellen Bericht von t online von heute zum Thema.
Gamesright glaubt laut Bericht nicht an ein eindeutiges Urteil.
In dem Artikel hat der Kahn Anwalt aber quasi aufgegeben. Er hofft eher dass die Klagen aufhören und die Zukunft geregelt wird, als das der verhandelte Prozess zu seinen Gunsten ausgeht. Das lese ich deutlich raus.
Man kann sich alles schön lesen 😁😁
Ja also natürlich vertritt da jeder seine Seite ..: die materiellen Verletzungen Limit Live Wetten etc. Sind ja wirklich nochmal ein anderes Thema a er ja wohl gar nicht Bestandteil bei der Verhandlung morgen ..: oder ?
Nein kein Thema morgen.
Aber ja es ist davon auszugehen dass die materielle Klage dann als nächstes kommen würde so für die Anbieter entschieden wird.
So eindeutig wie Casino ist's jedenfalls nicht.
Ja fast 90% der Verhandlungen gehen für uns und ausgerechnet da wo die ersten 2 Instanzen verloren gingen (warum eigl?) geht vor EuGH.
Hoffen wir das der EuGH das durchschaut
Es würde in Anzahl der Klagen kein Sinn machen erst morgen für die Anbieter zu argumentieren und dann später ,,ja aber".
Der EuGH wird morgen schon eine deutliche Signal senden müssen. Glaube auch das sie indirekt auf die Fragen vom LG Erfurt eingehen werden. Das ist auch für die ein Lästiges Thema.
Der Anbieter möchte nur ,,Laien" Angst machen.
Ein Fall inklusive Limit Verletzung und Trennung Casino zu Sport wäre deutlich besser gewesen. Der Fall wurde leider sehr schlecht aufbereitet. Kann man bei lnkedin alles nachlesen.
Wenn das dann wieder neu verhandelt werden muss bezüglich Limit haben wir schon 2030!
Hoffe das die Verhandlung gut läuft. Wann die Erfurt Fragen dann verhandelt werden würde mich auch interessieren.
Ich weiß nicht was ihr alle mit dem LG Erfurt habt? Wenn die Fragen eine Rolle gespielt hätten würde der EuGH doch nicht jetzt schon eine Verhandlung durchführen!
Überlegt das die Fragen dann kein Sinn machen können??
Das EuGH hat halt nicht nur OC Fälle. Da geht's auch nach Eingang der Klagen. Erfurt vermutlich erst Q1 2026. Trotzdem wichtig dass vor allem die vom BGH im Zuge dieses Verfahrens an das EuGH vorgetragenen Fragen beantwortet werden. Der BGH wird sich sicher danach äußern, so oder so. Dem RA der Anbieter geht's in erster Linie um das kaltstellen der PKF. Und wenn das zu einer weiteren Klage inklusive erneuter Aussetzung zum EuGH führt hat er auf ganzer Linie gewonnen. Die Sparbüchse für das laufende ist doch bei vielen gefüllt. Wenn nicht mehr viel dazu kommt erfüllt alles seinen Zweck.
Echt Positive?
Ohne Worte 😂
Danke positive für dein gute Ideen
Es ist unglaublich, ,,ihr" fängt wieder damit an.
Nochmals: Mir geht's um die Rechtsfolge!!!
Du sagst selber wenn es nochmal ausgesetzt wird = sparen die! Dagegen sage ich doch auch nichts.
Würde eine weitere Aussetzung die ,,sehr mögliche Entscheidung" verändern???
Nur darum geht es für mich!!!
Der RA der Gegenseite sagt das doch selber. Es ist eine Industrie die Geld verdient. ( Sinngemäß)
Auch wenn das so wäre warum sollte man auf sein Anspruch verzichten? Selbst wurde geurteilt das man mit PKF Klagen kann.
Also bitte hört jetzt endlich auf damit. Morgen werdet ihr es selber lesen aber ihr glaub ja nicht einem.
Vorallem. Dr. Reichert war doch der jenige der am BGH den Richter förmlich angebettelt hat das Verfahren ans EuGH weiterzuleiten.
Und Heute: Wir also der Anbieter möchte endlich eine Entscheidung. Merkt ihr was?
Man ist teilweise echt verwirrt von euren Beiträgen, ob es nun gut aussieht oder halt nicht. Zum Glück ist es ja morgen schon, kann man anhand dem Termin dann überhaupt erkennen in welche Richtung es laufen wird, oder wird wieder auf den Generalstaatsanwalt gewartet?
Mir ging's nur um die Quatsch Aussage mit Erfurt. Zwei Anrufe zum EuGH also zwei Verhandlungen. Da mit 5 Monaten Unterschied eingereicht werden die Verhandlungen auch in unterschiedlichen Zeiträumen stattfinden.
Es muss auf den Generalstaatsanwalt gewartet werden.
Ob nach der mündlichen Verhandlung schon ein Trend zu erkennen ist, da hab ich Zweifel!
Ich denke morgen gegen 11 Uhr wird der erste Bericht von der Verhandlung online sein.
Ich hoffe auf eine klare Aussage ohne wenn und aber das alle Seiten Bescheid wissen. Auch da hab ich Zweifel ähnlich wie beim Casino Fall.
Herr reichert hat ja auch einen laangen Bericht geschrieben und da sieht man die Meinung der Gegenseite.
Denke du wirst recht behalten.
Wenn der Generalstaatsanwalt ja seine objektive Meinung abgeben soll ist Neutralität eigentlich Voraussetzung. Wie beim Casino Fall.
Es wird eher wieder von der EU Kommission und den Ländern eine Meinung rüber kommen.
Zitat von: Roy1234 am 23 September 2025, 19:07:46
Mir ging's nur um die Quatsch Aussage mit Erfurt. Zwei Anrufe zum EuGH also zwei Verhandlungen. Da mit 5 Monaten Unterschied eingereicht werden die Verhandlungen auch in unterschiedlichen Zeiträumen stattfinden.
Da magst du Recht haben aber wird es was bringen?? Was soll der EuGH sagen, ne deine Fragen nehme ich nicht an??
Auch beim Casino-Fall war laut Berichten ein Trend zu erkennen. Die RA können das aufgrund der Atmosphäre, Fragen erkenn. Wir sehen uns morgen :)
Habe gerade im Live-Stream gesehen dass die RA's Cocron und Staudt in der ersten Reihe am Gerichtsgebäude ihr Zelt aufgeschlagen haben um morgen in der 1. Reihe zu sitzen und die Nachtstimmung aufzusaugen. 😁😁😁
Verzeihung musste jetzt sein 😂
Genau wegen dieser Art hast du nie was gewonnen Roy.Sorry der musste jetzt darauf sein.
Staudt dreht schon die ersten Videos 😀
Jungs ... beruhigt Euch! Wenn ihr so weiter macht, erlebt ihr den morgigen Tag gar nicht mehr vor lauter Herzklabaster ...
Ist es das wert? Die Anbieter werden sich nur denken ... einer weniger, an den ich was zurückzahlen müsste ... (immer auf den Konjunktiv achten!)
:) :)
Je später im Jahr, desto mehr Spekulatius gibt es in den Regalen 😅
Zitat von: Jannik1986 am 23 September 2025, 20:32:29
Genau wegen dieser Art hast du nie was gewonnen Roy.Sorry der musste jetzt darauf sein.
Im Zockerrausch befindliche Menschen verstehen keinen Humor oder Satire. Kenne ich noch von meiner Zeit. Bleib mal locker, ob nächstes oder in 3 Jahren, wenn es sein soll kommt Dein 'Gewinn' vom OC Triumph oder eben nicht.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 23 September 2025, 21:31:24
Je später im Jahr, desto mehr Spekulatius gibt es in den Regalen 😅
😂😂😂
So gleich geht's los. Ich drücke uns alle die Daumen
Wir uns alle selbst auch 😀
So jetzt geht's los, hoffentlich werden Sie ordentlich in die Mangel genommenen. 😁
Kannst Du bitte simultan hier mitschreiben?
Ehrlich gesagt finde ich es bedenklich dieses ganze mitfiebern wie bei einer Livewette. Bitte hinterfragt euch selbst ob hier nicht die alten Mechanismen greifen. Es ist wie es ist und es geht aus wie es aus geht. Seid einfach froh das ihr spielfrei seid und bleibt. Wenn hier Adrenalin kickt, ob eines Ausgangs der euch Geld oder keines bringt, ist das nicht gut.
Sorry das ich das mal sagen müsste, aber immerhin ist das hier ein entsprechendes Forum
So kommt es leider rüber Hudini 🤷🏻♂️ dafür musst du dich nicht entschuldigen. Fehlen nur noch die Quoten...
Gibt's Update.
Wo gelesen das wieder ausgesetzt wird
Sehr gut Houdini!
Aber dann würde mir der Spaß fehlen die eventuell negativen Punkte aufzuzählen und den Zorn der Meute auf mich zu ziehen. 😂
Innerlich habe ich es jetzt aber irgendwann wirklich geschafft den Rat meines Anwalts zu folgen. Der meinte für mich als Tipp vor 2,5 Jahren, Klage anstoßen und nicht daran denken weil in diesem Fall können sie nicht verlieren sondern maximal etwas gewinnen.
Aber ich gebe schon zu, ich rechne mit nichts, lasse mich aber gerne überraschen. Und das Thema Recht ist ein bisschen Hobby geworden vor allem seit ich Zeit habe.
Aber über allem steht meine Spielfreiheit. Nicht mehr lange dann sind's 3 Jahre. Das ist mein Hauptgewinn.
Wenn Du es gelesen hast bist doch Du der Update Wissende. Ich finde nichts, aber nichts ist unmöglich.
Ich bekam eben ne Mail von meinen Anwälte bzgl des Einspruches der "wilden" beim OLG... das OLG setzt das Verfahren bis zum Urteil in der Rechtssache c440/23 aus...
War doch zu erwarten dass die meisten OLG jetzt noch das Urteil abwarten. Auf die 4-6 Monate kommt es jetzt auch nicht mehr drauf an.
Zitat von: Roy1234 am 24 September 2025, 10:59:58
War doch zu erwarten dass die meisten OLG jetzt noch das Urteil abwarten. Auf die 4-6 Monate kommt es jetzt auch nicht mehr drauf an.
Ja, war erwartbar! Jedoch kommt der Zeitpunkt der Aussetzung etwas überraschend, nachdem der Einspruch schon knapp 1 Jahr beim OLG liegt.
Hoffe, dass die dann einfach durchwinken, vorausgesetzt der EuGH entscheidet zugunsten der Spieler
2:15 Uhr noch nichts zu lesen. Scheint eine lange Verhandlung zu sein.
Zitat von: Balou2024 am 24 September 2025, 11:15:00
2:15 Uhr noch nichts zu lesen. Scheint eine lange Verhandlung zu sein.
Für zwei Fragen schon happig, aber sind auch zwei knifflige. Oder RA Cocron hat keinen Akku mehr >:(
Erstmal muss ausgiebig gefrühstückt werden, bevor man sich mit solchen Themen beschäftigen kann.
Herr Reichert wird sicher wieder einen ewig langen Monolog halten.
Und es werden ja teilweise auch Regierungen und die EU Kommission zu Wort kommen.
Wenn man noch Appetit hat 😂
Zitat von: Galileo am 24 September 2025, 11:25:59
Herr Reichert wird sicher wieder einen ewig langen Monolog halten.
Stimmt das ist ja der welcher nicht 35-40 Seiten Klageerwiderung schickt sondern 150 wenn ich mich richtig erinnere. :P
https://www.anwalt.de/rechtstipps/c530-24-eugh-verhandlung-vom-24-09-2025-in-sachen-xxxxxx-ein-live-protokoll-von-rechtsanwalt-istvan-cocron-254127.html?trk=article-ssr-frontend-pulse-lite_x-social-details_comments-action_comment-text (https://www.anwalt.de/rechtstipps/c530-24-eugh-verhandlung-vom-24-09-2025-in-sachen-tipico-ein-live-protokoll-von-rechtsanwalt-istvan-cocron-254127.html?trk=article-ssr-frontend-pulse-lite_x-social-details_comments-action_comment-text)
Klingt doch aber gut oder ?
11.12 Schlussantrag schon :)
Was bedeuten die Ländernamen
Belgien Portugal Griechenland.
Sind das Richter oder Anwälte
Oder neutrale Teilnehmer?
Kann es jemand erklären?
Ich finde das ser Konsenz hier ganz klar liegt. Keine Lizenz kein Angebot.
Auch sehr positiv das die anderen Länder auch so sehen. Es wird auch über Einsatzlimits gesprochen obwohl es hier gar nicht geht.
Mal schauen ob die RA sich persönlich melden noch mit Einschätzungen.
Ich finde das Schlusswort geht schon in unsere Richtung aller Beteiligten außer den Anbietern
Oder wie seht ihr es ?
Echt lustig, dass Malta da überhaupt anwesend sein darf
11.12 ist ja n Witz. Tenor liest sich aber sehr gut
11.12 ist super früh. Hätte eher mit 2026 gerechnet.
Sehr ausführlicher Bericht wirklich toll geschrieben.
Zitat von: CRS 2024 am 24 September 2025, 13:05:19
Klingt doch aber gut oder ?
Was gut klingt ist der einheitliche Zusammenhalt von den besitzenden Ländern und der EU Kommission.
Wenn der EuGH der Meinung ist dass Ince nicht auf diesen Bereich anzuwenden ist sieht es relativ gut aus.
Zudem wäre ich der Meinung dass Dienstleistungsfreiheit in Bereichen wie Glückspiel eigentlich hinter dem Verbraucher und Spielerschutz anstehen muss. Aber wie gesagt da sitzen Menschen die das beurteilen müssen und man kann niemanden in den Kopf sehen.
By the way fand ich die Ausführungen von Malta am besten. Bill55 und mit dem Finger auf andere wegen Unionsrechtswidrigkeiten zeigen. Klar und Spielerschutz ist in dem seriösen Land ganz oben angesiedelt.😂
Alleine deshalb würde ich für uns entscheiden.
Das es so früh solle auch ein Zeichen sein...
Ob die wirklich noch auf die Fragen vom LG Erfurt eingehen 😂😂😂
Ich gehe davon aus das noch vor Weihnachten das Urteil im Casino-Fall kommt...
Wo sind die Personen von gestern??? Ich höre nichts 👂😂
Danke, Herr Cocron, dass wenigstens Sie mich gehört haben! Danke fürs Mitschreiben!
ZitatRA Cocron hat keinen Akku mehr >:(
Dem können wir doch abhelfen ...
ALLE GLÜCKSBÄRCHIS BITTE DIE BRUST ENTBLÖßEN UND HERRN COCRON EIN WENIG ENERGIE IN FORM EINES REGENBOGENS SCHICKEN!
https://www.youtube.com/watch?v=85ilVkxGn1c
Zitat von: Balou2024 am 24 September 2025, 13:24:39
11.12 ist super früh. Hätte eher mit 2026 gerechnet.
Sehr ausführlicher Bericht wirklich toll geschrieben.
Ja Hammer früh. Dann kann man bis Juni 2026 mit einem Urteil rechnen. Top👍
Ich bin mir sicher dass wir jetzt auch mit neutraler Sicht von Michaelsen und Grunow eine Einschätzung bekommen. Die sind in der Regel besser als die der 10 Zeilen Einschätzung und 30 Zeilen Werbungs Anwälte.
Grunow würde ich gerne lesen, allerdings ist er leider ruhiger geworden und schreibt nicht mehr so viel. Seine Artikel sind mit Abstand die besten.
Habe mir mal die Fragen angeguckt, die standen ja so blank da, das ist abstrus.
Allein die Frage vom beisitzenden Richter bzw Antwort dazu sagt eigentlich alles. Nach dem Motto, was können wir dafür..dass wir keine Lizenz haben.
Das muss ein klares Urteil für uns werden
Beisitzender Richter EuGH an ...:
Wann ist ... auf den deutschen Markt gekommen? Haben Sie kein präzises Datum? 2012 hat .... einen Antrag auf Lizenzerteilung gestellt und die Lizenz nicht bekommen.
Dennoch wurde das Online-Sportwetten-Angebot unterbreitet, obwohl ... wusste, dass keine Lizenz vorlag. Verlangt .... vom EuGH, dass übersehen wird, dass diese ohne Lizenz Online-Sportwetten angeboten hat, obwohl ... wusste, dass in Deutschland eine Lizenz erforderlich ist? Ist das nicht einfach auch eine ,,Wette" von Seiten ... auf den positiven Ausgang der Klageverfahren auf Erteilung einer Lizenz?
Mein Lieblingsabsatz :)
Wollte ich auch grad teilen..Sagt schon alles aus!
Aber ich hatte den Anbieter entfernt :)
Ich glaube die wurden ordentlich gegrillt dort
Da sind die besten und teuersten Anwälte der EU aus allen Ländern. bis auf Malta sind sich alle einig und auch die Europäische Union sieht es so. Der BGH hat selbst in Vorfeld eine Prognose abgegeben. Die Können noch nicht alle Blöd sein die Anwälte!
Ich finde es viel schlimmer dass die Konstrukte 2012 nach dem 'Abbruch' des Konzessionsverfahrens nicht dagegen geklagt haben, sondern einfach mal alles ignoriert haben. Außerdem gab's viele Webseiten schon vor diesem Zeitraum.
Das EuGH hätte vielleicht mal eine Handvoll von uns laden sollen um zu erzählen wie effektiv Spielerschutz gepredigt und dann in der Realität ausgesehen hat.
ZB:
Ich nach 5.000 Euro Verlust:
Mist Laden, hier verzockt man sein Leben. Bitte Konto schließen
VIP Berater: ah das ist nur ein kleines Tief, ich gebe ihnen jetzt erstmal 250 Euro Bonus
Spielsüchtiger(ich): OK das probiere ich noch
Alles mit Pech weg...neue Einzahlung
Etc etc etc
Wer kennt es nicht. Spielerschutz ist sicher nicht den Süchtigen mit Geschenken und Gewalt zu halten. Die haben genug Instrumente um zu erkennen wer richtig mies drauf ist und nützen das aus.
Edit Olli: Wegen Anbieternamen im Link eben diesen entfernt!
Zweiter Edit Olli: 2 Wochen Forenpause hätte ich doch fast vergessen!
Ich hatte doch kürzlich erst beschrieben, wie man einen Link einstellt. Als fleissiger Leser dieses Threads muss ich davon ausgehen, dass Du dies gelesen hattest.
Das lese ich mir auch gleich mal durch. Interessant ist es allemal.
Aber... noch einer?
Ist das mangelnde Aufmerksamkeit oder schlichtweg Ignoranz?
Ich gehe jetzt wohlwollenderweise mal von Ersterem aus.
Von daher:
Man kann dem Link einen Namen geben, statt einfach nur die Adresse hier reinzukopieren. Das geht so:
Klick (https://ibb.co/hx1YJxSq)
Was dann sichtbar hier im Beitrag steht, ist das:
Startseite Fags. (https://www.gluecksspielsucht.de/)
Klickt man darauf, landet man auf der verlinkten Seite
Statt 'Startseite Fags' könnte man es auch 'Hier klicken.' oder einfach nur 'Link' nennen. Oder eben 'Artikel im Wochenblatt vom 24.09.2025' oder 'Kommentar von RA Mustermann'.
Das wäre die 'manuelle Lösung', in der man den Code selber hinschreibt.
Idealerweise schreibt man noch kurz eine 'Warnung' drunter, in der steht, daß der verlinkte Inhalt Anbieternamen (oder auch 'schädliche' Bilder) enthält.
Ich schreibe auf dem Handy, benutze also immer die Schnelleingabe. Aber auf dem PC oder Laptop kann man auch den Editor nutzen, mit dem man den Code nichtmal selbst eingeben muß. Dort sollte irgendwo ein Symbol sein, das aussieht wie Kettenglieder (=Links) oder eine Weltkugel mit einem Zettel dran. Wenn man dort draufklickt, wird der Code (die Klammern mit Inhalt), der dafür sorgt, daß eine Verlinkung erstellt wird, schon in das Textfeld gesetzt, und man muß nur noch via Kopieren und Einfügen die Adresse, und anschließend einen individuellen Namen für den Link, einfügen.
Wenn man sich das alles nicht merken will, kann man es also auch einfach mit dieser Schaltfläche machen.
-edit-
Ich hab selbst mal in der Desktopversion nachgeschaut. So sieht das hier im Forum aus:
Klick (https://ibb.co/hFY5nsjs)
Im grünen Kreis ist das Symbol, das man anklicken muß, damit der Code für eine Verlinkung unten ins Texteingabefeld eingefügt wird.
An der Stelle mit dem roten Pfeil (direkt hinter das erste 'url') schreibt man dann ein 'Gleich-Zeichen' (=), und direkt dahinter kopiert man die Adresse rein.
An die Stelle mit dem blauen Pfeil (zwischen die beiden Klammern) kommt dann der Name / Linktext, der im Forum angezeigt werden soll.
Das alles macht man ohne irgendwelche Leerzeichen, direkt hintereinander weg.
Spätestens damit dürfte das eigentlich jeder hinbekommen, und soviel Rücksicht darf man meiner Meinung nach auch 'im Eifer des Gefechts' erwarten.
Da sowas öfters vorkommt... vielleicht sollte man, genau wie zum Thema 'Zitieren' vielleicht mal einen Thread namens 'Verlinkung externer Inhalte' (oder so ähnlich) erstellen, in dem solche Infos stehen.
Ich wollte die Bilder direkt hier in den Beitrag einfügen, aber das ging nicht. Zumindest in der Vorschau wurden sie nicht angezeigt. Könnte aber auch am Upload-Anbieter liegen, da 'hakt' es manchmal. Egal. Geht ja auch so.
Ansonsten... es scheint ja voranzugehen. : )
Ich habe es mir nochmals in Ruhe durchgelesen und finde auch daß alles recht dünn ist was die Beklagte vorbringt. Alles stützt sich auf Ince und den Prozess des Verwaltungsgerichts dessen Urteil nie rechtskräftig geworden ist.
Die oben stehende Frage des besitzenden Richters ist schon fast voller Hohn gegen Kahns Verwandtschaft.
Wie vorhin geschrieben gehört Verbraucherschutz in die Hände der nationalen Gerichte. Hört sich alles gut an.
Der Staatsanwalt der dem Gericht seine Einschätzung präsentiert ist der gleiche wie im Casino Fall:)!
Würde ich jetzt nicht als Nachteil sehen.
Definitv ein Vorteil
Zitat von: Roy1234 am 24 September 2025, 14:00:32
Ich finde es viel schlimmer dass die Konstrukte 2012 nach dem 'Abbruch' des Konzessionsverfahrens nicht dagegen geklagt haben, sondern einfach mal alles ignoriert haben. Außerdem gab's viele Webseiten schon vor diesem Zeitraum.
Das EuGH hätte vielleicht mal eine Handvoll von uns laden sollen um zu erzählen wie effektiv Spielerschutz gepredigt und dann in der Realität ausgesehen hat.
ZB:
Ich nach 5.000 Euro Verlust:
Mist Laden, hier verzockt man sein Leben. Bitte Konto schließen
VIP Berater: ah das ist nur ein kleines Tief, ich gebe ihnen jetzt erstmal 250 Euro Bonus
Spielsüchtiger(ich): OK das probiere ich noch
Alles mit Pech weg...neue Einzahlung
Etc etc etc
Wer kennt es nicht. Spielerschutz ist sicher nicht den Süchtigen mit Geschenken und Gewalt zu halten. Die haben genug Instrumente um zu erkennen wer richtig mies drauf ist und nützen das aus.
Wollte einfach nur mal sagen das du das sehr schön zusammengefasst hast. Sowas reicht mir um sich nicht alleine zu fühlen ❤️
Danke!
@TAL: Es kann nur Ignoranz sein ...
Galileos Link:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/c-530-24-verfahren-muendliche-verhandlung-vor-dem-eugh-254158.html (https://www.anwalt.de/rechtstipps/c-530-24-tipico-verfahren-muendliche-verhandlung-vor-dem-eugh-254158.html)
Das liest sich wirklich gut. Die stützen sich nur auf hätte, wenn und aber und Dinge, die man in dem Kontext nicht erwähnen braucht, weil die nichts zur Sache beitragen.
Wichtig finde ich, dass gesagt wurde, dass so ein Zustand nicht auf dem Rücken der Bürger ausgetragen werden darf. Der Vergleich mit dem Kokain war super und trifft es genau. Sieht die Gegenseite anders - was auch klar ist. Wenn ich etwas anbieten möchte und bekomme dafür keine Erlaubnis, mache es aber trotzdem, weil die Lizensierung falsch lief, dann kann man es mit Gesetzen gleich sein lassen.
Ich darf zwar keine Drogen verkaufen, mache es aber, weil ich die ja eventuell verkaufen DÜRFTE.
Und dann wurde zum Schluss noch erwähnt, dass T so oder so keine Lizenz erhalten hätte wegen anderen Angeboten, die so nicht hätten angeboten werden dürfen UND es gab absolut keinen Spielerschutz..
,, Zudem achte Malta sorgfältig darauf, dass spielerschützende Regeln eingehalten werden"
Witz des Tages 😂
@Olli
Ja, wahrscheinlich.
So war das nun jetzt aber nicht gemeint. -.-
Vielleicht sollte in diesem Zuge der andere Nutzer eine Seite vorher seinen Beitrag auch lieber editieren...
Hello in die Runde,
lese schon lange mit und hab mich nun doch mal angemeldet. Echt spannend was gerade so passiert. Habe selber 2 Termine beim Landgericht Stuttgart im Oktober. Kann mir jemand Ratschläge geben was da so auf mich zukommt?
Nach den Beiträgen heute gehe ich etwas entspannter zu auf die Termine 😃
Wenn EuGH für uns entscheiden würde.
Wäre dann für Oli Kahns Bruder aus wirtschaftlichen Gründen am besten alle Urteile und klagen zu bezahlen.
Weil sonst nur unnötig Zinsen dazu kommen.
Hab von Stuttgart auch OLG gehört das sie Grundsätzlich nicht aussetzen.
Kann das jemand bestätigen?
Ich frage für einen Freund ...
Was hilft es Dir zu spekulieren? Ämdert das irgend etwas an der Realität? Macht es die Sache vielleicht wahrscheinlicher, wenn Du darüber sprichst? Wer soll Dir denn eine verlässliche Antwort geben, wenn die Anbieter sich immer neue Idiotien ausdenken, um weiter Zeit zu schinden? Was hindert sie daran Bill 55a zu erlassen mit irgendeinem Inhalt, der ihnen diese Zeit verschafft?
Höre bitte auf mit dem Geld zu rechnen, welches Du eventuell zurück bekommst.
ICH habe gehört, dass solche Fragen Zocken bedeutet. Kann das jemand bestätigen? Mein fragender Freund meint, dass niemand sich damit einen Gefallen tut.
die neue Form des ,,Zockens". Ich kenne das Gefühl selbst: Hoffen, Rechnen, Warten. Aber genau das triggert dieselben Mechanismen wie früher beim Spielen (Dopamin, Kontrollillusion, ständiges Gedankenkreisen).
Mein Vorschlag: Seht die Rückforderung lieber als Therapie-Projekt – mit klaren Grenzen.
Setzt euch feste Zeitfenster für das Thema (z. B. 2× pro Woche eine Stunde). Danach Schluss.
Misst den Fortschritt an erledigten Schritten (Dokument eingereicht, Frist gesetzt), nicht am möglichen Geld.
Stoppt das ,,Was-wäre-wenn"-Rechnen – das ist nur eine neue Form von Trigger.
Schreibt auf, welches Gefühl euch gerade hochkommt (Wut, Enttäuschung) und wie ihr darauf reagieren wollt.
Macht euch klar: Das Ziel ist Spielfreiheit und Stabilität – das Geld wäre ein Bonus, aber nicht die Basis.
Merksatz: ,,Ich treibe die Rückforderung – sie treibt nicht mich."
Wenn Geld kommt: schön. Wenn nicht: ich bleibe trotzdem frei.
@ Houdini
Super geschrieben 👍
Höhepunkt und Lieblingssatz deines Posts:
Merksatz: ,,Ich treibe die Rückforderung – sie treibt nicht mich."
@MADMAG
Du wirst nervös sein was aber normal und gut ist. Sei Du selbst und antworte ehrlich. Die Richterin bzw Richter merken wenn du lügst.
Ansonsten ist's mit Sicherheit abhängig wer Deine Gegner sind. Bei mir kamen 90 Prozent der Fragen vom Richter und dann noch 2,3 von deren Anwältin.
AGB des Casinos, Lizenz und ob ich PKF habe viel mehr war's bei mir nicht von der Gegenseite.
Haben deine Anwälte nicht mit dir darüber gesprochen bzw wenigstens so ein Merkblatt mit häufigen Fragen geschickt?
Gibt auch straffere Kanzleien wie ich hier gelesen haben. Habe das Gefühl je unwilliger das Casino ist desto straffer die Anwälte 😂
Verlieren werden sie trotzdem wenn du wahrheitsgemäß antwortest.
Viel Glück
würde gar behaupten,wenn man sieht, wie Gerichte mal abweisen, mal nicht abweisen, die nächste Instanz das so sieht, die noch höhere Instanz so ,..
Partei eines solchen Gerichtsverfahrens zu sein, mehr Glücksspiel geht ja gar nicht mehr. da musst du Glück haben, dass deine Sache verhandelt wird,
dass der Richter deine Ansicht teilt, dass der nächste Richter das ebenfalls so sieht, dass der Gegner zahlt oder eben Bill55 aufgehoben wird und noch
Geld zu holen ist.
brrr, dann erfährt man, dass nach der Verhandlung in 6-12 Wochen eine Entscheidung verkündet wird, mitunter ist die Entscheidung dann die, dass die
Entscheidung nochmal verschben wird.
das wäre ja so, als würde ich heute auf rot/schwarz/was auch immer setzen, um in 2-5 Jahren dann zu wissen, ob ich "gewonnen" oder verloren habe und in all
der Zeit kullert die Kugel in rot, dann wieder in schwarz, dann nimmt ein Croupier die Kugel raus, um sie dann wieder ins Rollen zu bringen, brrr
Danke @Hudini für diesen tollen Satz:
Merksatz: ,,Ich treibe die Rückforderung – sie treibt nicht mich."
Wenn Geld kommt: schön. Wenn nicht: ich bleibe trotzdem frei.
LG Ilona
@IVE
Richter und Anwälte sind auch nur Menschen, die ihren Job richtig machen wollen.
Einige Gerichte setzen halt aus und andere nicht. Das liegt in deren Ermessen und hat auch seine Berechtigung. Mit Glücksspiel hat das nichts zu tun. Einige Richter fühlen sich sattelfester als andere in der Thematik.
Meine beiden Fälle wurden ausgesetzt und womöglich ist das mein Glück, weil ohne die bald geklärten Fragen auch gegen mich entschieden werden könnte.
Wie schon jemand vor mir sagte: Es kommt wie es kommt und irgendwann werden die Fälle abgeschlossen sein und ob wir Geld sehen oder nicht, wird sich dann zeigen.
Glücksspiel ist, auf ein Pferd zu wetten und zu hoffen, dass es das Schnellste ist.
Glück ist, dass ein Fall nicht ausgesetzt und für uns entschieden wird. Das kann aber auch in die andere Richtung gehen und dann würden wir hier rumheulen, warum das Gericht denn nicht ausgesetzt hat.
Also, was Ihr Heulsusen hier für ne Einstellung habt ;D
Ihr scheint ja nicht von eurem Recht überzeugt zu sein.
Das hier ist kein Glücksspiel, sondern ein Rechtsstreit. Wer diesen mit Glück gleich setzt, hat ganz andere Probleme.
Für sein Recht muss man eben kämpfen. Mit der Einstellung: ja schauen wir halt mal, wenn nix kommt dann ok. Wie seid Ihr denn im normalen Leben drauf?
Na ja sehe ich nicht so.
Der BGH hat eigentlich klar gesagt dass die oberen Gerichte(OLG) über Aussetzung entscheiden sollen. Es staut sich ja schon auf der untersten Ebene alles. So sagte mein Richter. Und bis auf diejenigen die im Prozess sich selbst ins Unglück geritten haben wurde in der Regel alles beim OLG wieder einkassiert.
Sehe ich auch so wie die letzten Kommentare!
Ganz im Gegenteil. Mir hilft sehr die Rückforderung, weil ich weiß und sehe wie die Sachlage sich entwickelt.
Daher bin ich ganz entspannt. Es gibt ein Verlust. Wir haben Schadensersatz. Punkt.
Da brauch man nicht mehr zu diskutieren.
Zivilrecht ist halt so, das sich das hinzieht.
Das muss man in Kauf nehmen.
Lieber 2-3 Jahre in Kauf nehmen und Rest entspannter was aufbauen anstatt das Gegenteil!
Wo sind die Pressemitteilungen und Einschätzungen.
Sehr zurückhaltend
Spannend wird es nach dem Vorschlag des General Staatsanwalt.
Danach wissen mit hoher Wahrscheinlichkeit alle Seiten Bescheid, wo der Hase lang läuft. Hoffe es wird hier auch klar formuliert!
Abzuwarten ist ob dann eventuell die Vergleiche zunehmen und auch höher ausfallen als bisher. In einem Fall hab ich schon Zinsen von über 20.000 Euro angesammelt. Da machen Vergleiche kaum Sinn.
Zinsen 20000€ wow Respekt.
Da warst aber sportlich unterwegs
Balou2024: ,,Formal" magst du Recht haben aber die Richtung ist doch schon ganz klar!
Entscheidungen bauen aufeinander auf!
Ein Vergleich heißt nicht das man weniger bekommt sondern das Verfahren vorzeitig beendet wird!
Spannend ist es jetzt schon ob die Anbieter vorzeitig zahlen! Langsam müssen die es einsehen das die nicht mehr dagegen ankommen! Und vom Image her schadet es noch mehr einem Unternehmen wenn sie sich wehren aber keine Chance haben!
Rechtlich gesehen ist das Ding jetzt schon durch! Ich verstehe euch echt nicht mehr langsam. Wir kommen wieder immer in die gleiche Thematik.
Die Zinsen planen die schon ein! Überlegt doch mal. Sagen wir mal die Zahlen dir dein Geld aus. Mit dem Geld werden doch neue Klagen finanziert!
Die wissen haargenau, welche Listen noch offen sind usw.
Aber de Facto ist das Ding rechtlich durch!!!!
Danke.
Ja wird interessant .
Bin mit einem Prozess Finanzierer im Gespräch.
Aus hungern geht jetzt nicht mehr weil sie nach dem EuGH Auftakt das Geld wieder fast zum 0 Tarif kriegen.
Weil sie auf der Gewinner Seite jetzt eindeutig stehen
Ich denke bei den Vergleichen muss man unterscheiden ob man ein Urteil hat ( inkl. Zinsen!) oder erstmal ,, nur" eine Klage....zumindest meine Einschätzung
Dann wartest du halt ab und hast ein Urteil mit Zinsen seit Klageerhebung :).
Macht das ein Unterschied? Da man in dem Fall kein Urteil vor dem LG hätte dürfte der Fall auch nicht sooo lange her sein.
https://www.t-online.de/sport/mehr-sport/id_100929070/prozess-gegen-o-spieler-hoffen-auf-erstattung-durch-eugh-urteil.html
Anbieter:
,,Die gestrige mündliche Verhandlung bestärkt uns darin, dass sich der EuGH auch weiterhin an seiner bisherigen Rechtsprechung orientieren und neuerlich in unserem Sinne entscheiden wird."
Bei welcher Verhandlung war er da 😂😂
Positve, de facto durch ist hier überhaupt nichts. Es ist de facto durch, wenn de' Fakten schwarz auf weiß auf einem amtlichen Papier stehen.
Glaubst du, die führen diesen Rechtsstreit aus Spaß und bezahlen ihre Staranwälte aus Wohlwollen? Wenn das hier de facto durch wäre, dann würden die Wettanbieter alle Rückforderungen ohne Anwaltskosten und ohne Klage begleichen, denn das wäre das Wirtschaftlichste. Tun sie aber nicht, weil es immer eine Chance gibt. Und wer weiß, was die bis dahin noch für Wege finden.
Positve kennt nur Schwarz oder Weiß. Und in dem Fall eben Weiß. Strahlend. Mit Flak-Scheinwerfer.
Schön, dass hier die meisten deutlich realistischer einordnen. Und da gibt es ja nun deutlichen Grund für Optimismus. Dass sich das Blatt hier wendet, denke ich auch nicht, natürlich geht es den Anbietern aber neben dem Zeitgewinn (immer noch der wirtschaftlich wohl wichtigste Faktor mit Blick auf Verjährung) mit Sicherheit auch darum, vielleicht doch noch die kleine Lücke zu finden. Sei es in dem Zünglein an der Waage, das vielleicht irgendwann ein einzelner Richter ist. Und das ist und bleibt einfach möglich. Kann man sich wegeuphorisieren oder einfach annehmen. Ich tue lieber Letzteres und bin trotzdem zuversichtlich.
:)Ohhhwei das muss ja schon sehr weh tun bei euch. Schau mal bei VW nach. Jedes Jahr stellt VW Rückstellungen von 600 Mio € zurück! Jetzt mal ganz im Ernst??
Ein Konzern soll sich ohne Anwaltskanzlein alle Rückforderungen zahlen?? Wovon träumst du Nachts?? Das heißt wenn die Verluste falsch berechnet wurden sind. Wird der Anbieter darauf angeklagt und verurteilt!
Das hieße sie müssten alles auf einmal zahlen oder dann kommt der guckes Mensch.
Ihr habt echt keine Ahnung!!!
Ihr tut schon einem sehr leid...Echt.
Mittlerweile wird es mir sogar mehr als peinlich über sowas hier zu schreiben.
Immer mit eurem Argument dann würden alles sowas zahlen! Hallo ?? Die haben auch Verpflichtungen. Werbung Angestellte Steuern. Investoren die ihr Anteil haben möchten!
Glaubst du die Gründer von dem Anbieter jucken die Zinsen? Die wollen ihre Anteile haben damit sie sich ihr Leben finanzieren können. Wacht mal endlich hier auf!!
NOCHMALS:
Ich rede von ,,Redhtlichen Aspekten". Ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht. Es ist durch.
Ich sage nicht das jeder morgen sein Geld bekommt! Aber rechtlich kann man nicht mehr verlieren!!!!!!!!!!!!
Das wird mir wirklich langsam zu blöd.
Ihr versteht es nicht. Was war vorgestern hier los??? Dann gestern yes tolle Nachrichten!
Nochmals Entscheidungen bauen aufeinander auf. Es kann nicht mehr in die andere gehen, weil vorher schon Entscheidungen getroffen wurden sind.
Falls ihr auf die Schreibweise achtet. Ich schreibe schnell auf dem Handy und kann nach Feierabend nicht mehr gut gucken!
Ciao
Hoffentlich lesen die EuGH-Richter hier mit, es könnte ihnen eine Menge Arbeit ersparen, wenn sie wüssten, dass es eh schon durch ist.
Zitat von: Klopapier1312 am 25 September 2025, 15:16:24
Hoffentlich lesen die EuGH-Richter hier mit, es könnte ihnen eine Menge Arbeit ersparen, wenn sie wüssten, dass es eh schon durch ist.
Was habe ich vorgestern hier geschrieben???
Ich höre... / An alle anderen. Kommt es nicht so wie ich es gesagt habt???
Nochwas als Nachbrenner: ,,
Das Urteil für den Casino-Fall erwarte ich zwischen dem 1.12 - 11.12! Das wird dann die Vorlage für den Schlussantrag!
Positive Du bist nicht nur ein Schwätzer sondern verbreitest wissentlich Unwahrheiten! De Facto!
Frage deinen Anwalt ob rechtlich hier keine Chance mehr für die Gegenseite besteht. Kanntest dann ja hier einstellen.
'Durch' ist ein rechtlich nicht mehr anfechtbares Urteil. Punkt!
Es ist ein Unterschied zwischen es sieht gut aus und es ist entschieden.
Da ist's sinnvoller mit drei Meter Waldweg zu reden.
Und jetzt Beweise das Gegenteil wenn Du es ja so sicher weißt.
Schwätzer??? Der war wirklich sehr gut.
Alle behaupten das ich falsch liege kriegen bei jeder Entscheidungen ein drauf aber kriegen nicht genug 😂😂😂
Im ernst es macht ,,für mich" kein Sinn mehr hier... Ich lache mich aber grad über die 1-3 Leute hier total aus.
Aber wisst ihr was ich sehr toll finde.
Das mir Leute mein Job erklären wollen :).
Vielen Dank ,,euch" 🤣
Und man sollte den Unterschied schon wissen.
Was ,,De facto" heißt und ,,De jure" :)
Ich führe ,,euch" sowas von vor. Wieso tut man sich das an 😂
Vielleicht verstehen die anderen was ich damit meine...
https://www.adac.de/news/droht-dieselautos-stilllegung/
Gegen Mercedes war es auch schon durch andere Urteile und durch den Schlussantrag durch..Wo dann Mercedes den Kläger dazu zu bewegt hat die Klage zurückzunehmen, weil sonst das Urteil ,,durch" wäre.
Roy sind dir deine Aussagen gegenüber mir nicht peinlich mittlerweile???
Vergiss mich mal ganz kurz.
Ist es dir nicht gegenüber anderen unangenehm wie du hier darstehst???
Meister, deinen Vergleich mit dem Dieselskandal hatten wir schon. Also bist du Anwalt und weißt genau, wie es hier laufen wird. Na dann warten wir mal ab, ob Anwalt Positve Recht behält.
Vielleicht noch zu deinem de facto und de jure:
De facto = nach Lage der Dinge ... und auch nach der Lage der Dinge ist heute noch nichts entschieden.
Und vielleicht nochmal zum Dieselskandal. Wenn ein Multimilliarden-Autokonzern, an dem auch noch der Staat Anteile hält, mit sowas konfrontiert wird, dann hat das eine andere Brisanz als paar elektronische sich verändernde Zahlen oder drehende Rädchen mit lustigen Bildchen drauf. Aber was erzähle ich Laie dir Anwalt schon...😂
Trump in klein- wir nennen sowas Schwadlappen
https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/gamesright-sieht-position-gegenueber-t-im-eugh-prozess-gestaerkt,gamesright-100.html
nabend
ich habe auch bereits 3 klagen am laufen 1 ausgesetzt LG, 1 ausgesetzt OLG, 1 in Berufung und bei dem anderen ist noch keine klage draussen, da geringerer streitwert und es bisher kein PKF übernommen hatte. werde das aber dann wohl selbst einklagen.
Meine Frage: von november 2022-februar 2023 (seitdem Spielfrei) habe ich bei einem nicht lizensierten Anbieter (nicht auf der whitelist) sportwetten und auch einen kleinen teil im casino gezockt. Ich bin allderings seit febraur 2020 bei der oasis gesperrt . wie sieht es da mit rückforderungsansprüchen aus? kennt sich da jemand zufällig aus? hatte vor 2 jahren bei chargeback diesbezüglich nachgefragt aber da war das nicht möglich. der stand hat sich ja allerdings verändert.
Wann hast du die laufenden Klagen eingereicht?
Das Sprichwort vor Gericht und auf hoher See, ist man in Gottes Hand, kommt nicht von ungefähr.
äre schon sehr gut, wenn eine KI entscheiden würde, sonst ergibt dies keinen Sinn das mitunter beim gleichen Sachverhalt, gleichem Gegner beim gleichen Gericht der Richter einen Zimmer das anders sieht als der Richter nebenan. Mitunter sind auch einige Richter kurz vor ihrer Pension, beim OLG sind häufiger ältere Richter zu finden. Es soll nicht selten sein, dass man Fälle,auf die man weniger Lust hat,einfach für den Nachfolger liegen lässt. All das sind Faktoren,auf die man keinen Einfluss hat.
Aber so oder so viel Erfolg mit den Prozessen.
anfang/ mitte 2024. Der eine Fall von 2022-2023 ist ein anbieter aus Curacao . vollstreckung schwierig aber mit WorldPay als EU payment provider dazwischen bei meinen einzahlungen
Wow da bist Du ja bei einem schnellen Gericht wenn da jetzt schon OLG im Spiel ist.
Das mit der Oasis Sperre solltest Du (d) einen Anwalt fragen.
@Istvölligegal
Kann man deinem Post entnehmen dass Du bereits durch bist mit deinen Klagen?
Hat noch jemand die Info erhalten, dass nun auch PKF für Limit-Klagen zur Verfügung stehen?
Und auch von mir noch der gut gemeinte Rat: Macht euch nicht verrückt. Das Thema ist für nicht wenige von uns wichtig, aber die Spielfreiheit steht über allem.
Ja auch ne Mail erhalten
Es ist richtig, dass auch Limitverstöße verfolgt werden, Onlineglücksspiel darf kein rechtsfreier Raum sein.
Malta und die anderen Glücksspielinseln sind richtige Bananenrepubliken, die für die Milliarden an Kohle das Recht beugen zu versuchen, teilweise halten
selbst hiessige Medien das für ok, was ichs elbst für beschämend halte.
Ich hab gestern auch eine Mail erhalten und schon eine DSGVO abgegeben.
Wird nun geprüft.
Mein Anwalt meinte auch lief besser wie erwartet.
Wichtig das auch Limits zu Sprache kammen
Und das Oli kahns auch schon vor der Lizenzvergabe illegal unterwegs war sonst hätte es man eher auf Lizenzen schieben können.
Ich denke wir sind alle froh wie es läuft
Balou von wem ist diese Mail ?
Zitat von: Polynx am 26 September 2025, 19:40:46
Balou von wem ist diese Mail ?
CLLB - hab ich auch bekommen
Danke Shinfu, kann ich nur hoffen dass Staudt auch auf diesen Zug aufspringt, oder CLLB damit beauftragen.
Versucht doch lieber selber zu finanzieren. Die RA bieten doch auch Ratenzahlungen an. Das Risiko ist doch überschaubar und der Ertrag dann grösser. Wenn man spielfrei ist, sollte man schon das Geld dafür erübrigen können. Nur meine Meinung.
Meine auch.
Hab ich mir selbst auch schon überlegt. Mein Problem ist nur die Bill 55. das dauert und dauert.
Ich hab mir gedacht wenn ich was wieder bekomme ist es gut und dann kann ich auch was abgeben ohne Risiko. Darum läuft bei mir alles mit PKF. Hoffe das nun die Limit Klage nun noch angenommen wird.
Ich habe ja nichts am Hut mit Limit Klagen, höchstens indirekt vor Whitelist, aber hier wäre die GGL eigentlich das größere Problem.
Wenn der Laden richtig laufen würde gäbe es kein Problem. Bei Verstößen der Whitelist OC's muss einfach Druck gemacht werden, zur Not gegen die Domain. Hier hat die GGL im Gegensatz zu den alten Betreibern alles in der Hand.
Auf dem Papier stimmt das: Die GGL hat heute mehr Befugnisse als die alten Länderbehörden. In der Praxis sieht's aber anders aus.
Jede Maßnahme läuft über langwierige Verwaltungsverfahren – ,,einfach Domain sperren" geht nicht.
Urteile oder fragwürdige AGB stuft die Behörde meist als ,,zivilrechtlich" ein und prüft gar nicht die Lizenz.
Und solange ein Anbieter offiziell auf der Whitelist steht und brav Steuern zahlt, hält sich die GGL mit Eingriffen zurück.
Problem ist also nicht fehlende Macht, sondern dass die Behörde ihre Rolle extrem eng auslegt.
Am Ende bleibt die Frage: Spielerschutz oder Steuerschutz – was wiegt schwerer?
Wenn man sich die Rolle der GGL anschaut, fällt eines sofort auf: Es liegt nicht an fehlenden Befugnissen, sondern daran, wie zurückhaltend diese eingesetzt werden. Offiziell soll die Behörde Spieler schützen und den Markt kontrollieren. In der Praxis passiert jedoch etwas anderes. Wer als Betroffener mit einem Urteil in der Hand vor der GGL steht, erfährt meist, dass das ,,zivilrechtlich" sei und man nicht zuständig sei. Ob ein Anbieter Urteile ignoriert oder zweifelhafte AGB nutzt, interessiert kaum. Eine Überprüfung der Lizenz findet nicht statt.
Ganz anders sieht es aus, wenn es um Steuern und Gebühren geht. Dort funktioniert alles reibungslos, die Einnahmen sprudeln, und politisch ist man zufrieden. Parallel dazu laufen millionenschwere Sponsoringverträge im Profisport, die das Geschäft immer weiter anheizen. Der Staat präsentiert sich nach außen mit der Botschaft, endlich für Kontrolle und Spielerschutz zu sorgen. Doch wer genauer hinsieht, erkennt schnell: Die Whitelist schützt in erster Linie die Anbieter. Urteile gegen große Glücksspielkonzerne bleiben folgenlos, während dieselben Marken Woche für Woche auf Trikots und Bandenwerbung präsent sind. Für geschädigte Spieler bedeutet das: Sie bleiben allein zurück.
Die unbequeme Wahrheit ist, dass dieser Zustand nicht nur aus Bequemlichkeit besteht, sondern durchaus politisch gewollt ist. Steuereinnahmen und Sponsoringgelder sind zu wichtig geworden, als dass man das Fundament des Systems erschüttern wollte. Große Kanzleien sorgen im Hintergrund dafür, dass jeder Eingriff juristisch angefochten werden könnte. Und so bleibt die GGL nach außen eine Aufsichtsbehörde, die Spielerschutz verspricht, in Wirklichkeit aber vor allem für Stabilität des Systems und für volle Staatskassen sorgt.
Am Ende steht eine bittere Erkenntnis: Für den einzelnen Spieler, selbst mit einem rechtskräftigen Urteil in der Hand, bedeutet die Existenz der GGL bisher keine Hilfe. Der vielbeschworene Spielerschutz bleibt Fassade – tatsächlich geht es um den Schutz der Anbieter und ihrer Einnahmen.
Spielerschutz bringt leider kein Geld.
Gut das mit nach Juli 2021 kann ich nicht beurteilen. Wie viele Klagen es da gibt oder ob die dann diese zahlen weiß ich nicht.
Das wäre natürlich eine grobe Verfehlung der GGL. Mit den nicht mehr vorhandenen Betreibern bei den meisten OC's aus der 'illegalen Zeit' hat das halt nichts zu tun. Zumindest was das Vorgehen der Behörde angeht. Da dürfen die maximal verbal schimpfen.
Du denkst,die ,,alten Betreiber" aus der Zeit vor 2021 seien nicht mehr greifbar. Tatsächlich wurden aber in vielen Fällen nur Umfirmierungen oder Sitzverlagerungen innerhalb derselben Konzerne vorgenommen – Marke, Kundenkonten und Gewinne liefen nahtlos weiter. Wer heute die Lizenz hält, profitiert also von genau dieser Kontinuität und trägt auch die Verantwortung.
Genau an diesem Punkt müsste die GGL einschreiten: Wenn ein Anbieter rechtskräftige Urteile ignoriert oder sich durch Umstrukturierungen aus der Verantwortung ziehen will, ist es Aufgabe der Aufsicht, die Zuverlässigkeit zu prüfen. Dass hier nichts passiert, ist das eigentliche Problem.
Denn wenn ein neuer Briefkopf reicht, um alle Pflichten loszuwerden, dann hat die GGL ihre Rolle als Aufsichtsbehörde verfehlt.
Aber wie ich oben geschrieben habe, ist mein Eindruck, dass das nicht ganz zufällig "übersehen"wird. Man könnte fast vermuten, die GGL ist sehr eng und nah mit den Anbietern und den vertretenden Kanzleien verbunden. Aber nur meine Meinung.
Das klingt ja fast so, als ob die GGL hinter verschlossenen Türen mit den Anbietern Vereinbarungen ... ich greife da einfach mal was aus der Luft ... über fadenscheinige Nachweise zur Limiterhöhung eingeht ...
Ich habe nirgends geschrieben dass diese nicht greifbar sind. Deshalb ja unsere Klagen. Aber es ist schwierig diese zu bestrafen auf einfachem Weg. Sonst hätten wir über Geld schon. Oder sind unsere Anwälte unfähig?
Ob es solche Absprachen tatsächlich gibt, kann niemand von außen belegen.Und will ich auch nicht vermuten. Das eigentliche Problem ist aber, dass dieser Eindruck überhaupt entstehen kann. Wenn Verfahren und Kontrollen der GGL so intransparent bleiben, wirkt es für viele, als ob hinter verschlossenen Türen Dinge durchgewunken würden. Gerade bei Themen wie Limits oder Urteilen wäre Transparenz entscheidend – sonst bleibt bei Spielern das Gefühl, dass die Behörde eher auf Seiten der Anbieter steht als auf ihrer.
Ich habe mal ne Frage an all die Spezialisten hier. Erst Instanz, LG gegen Kahns Freunde gewonnen. Zweite Instanz vom OLG nach Revision ausgesetzt mit der Begründung EuGH und so weiter. Das wird wohl wieder Fahrt aufnehmen. Irgendwann. Handelt sich um einen mittleren sechsstelligen Betrag, demnach sind die Zinsen nicht unerheblich. Laufen diese eigentlich weiter? Oder wird mit der Entscheidung der Aussetzung das erst mal gestoppt? Danke vorab
Läuft alles weiter.
Da bin ich mir ziemlich sicher. Ob die Beklagte den Prozess verzögert oder das Gericht aussetzt darf hier keinen Unterschied machen.
Wenn Du LG gewinnst und das OLG erst nach 1,5 Jahren Zeit für die Berufung hat laufen sie ja auch weiter. Erst am Tag der Zahlung dürfte das enden. Frag doch deinen Anwalt und gebe uns bescheid.
Mach ich!! Danke euch!
Limit Klagen also alles über 1000 Euro Limit nun auch möglich bei Gamesright. Nur für euch zur Info.
Wenn ich bei einem Anbieter nur 900€ verspielt habe oder 1500€ hilft gamesright dann auch
Kann ich mir bei den Beträgen nicht vorstellen. Wenn das über eine Klage laufen muss, übersteigt der Aufwand garantiert die Streitsumme.
Irgendwann , aber wirklich irgendwann bekommst fast jeden Verstoß durch, dass ist dann n automatismus. Aber das denk ich dauert noch Jahre.
Bezüglich fehlender Ein- Auszahlungslisten
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-casino-und-online-sportwetten-keine-transaktionsliste-stufenklage-als-schluessel-254601.html
Wo findet ihr immer solche Artikel bei Anwalt.de
Geh auf die Seite und dann oben rechts die drei horizontalen Linien anklicken und dann ,,Neueste Rechtstipps" unter der Überschrift Rund ums Recht. Da findest du immer die aktuellsten Beiträge von diversen Anwälten zu allen möglichen Bereichen.
Gamesright ab 5.000 bei Limit
Was brauchen die für eine Limit-Klage ? Reicht die Transaktionsliste ?
wenn man trustpilot hin und wieder beobachtet, verschwinden mitunter von Geisterhand die negativen Bewertungen...
die haben doch sogar den ersten Fall vorm BGH "kaputt" gemacht, indem in der ersten und zweiten Instanz nicht vernünftig vorgetragen wurde,
weshalb beim BGH nicht nachgebessert werden konnte.
wer meint, dort Qualität zu finden, viel Erfolg.
Nur DSGVO.
Anteile dort sind auch sehr hoch. Aber besser mehr geben und Klage einreichen als niemanden zu finden.
Noch besser zocken aufhören und keine Klagen für die 'Neuzeit' benötigen. 😃
ZitatIllegale Online-Sportwetten vor dem EuGH – Weichenstellung für ganz Europa
👉 Können Spieler ihre Verluste aus illegalen Online-Sportwetten in Deutschland zurückfordern?
Der BGH hat dies in dem von Gamesright geführten Verfahren bereits im Juli 2024 vorläufig bejaht. Vor seiner endgültigen Entscheidung möchte er vom EuGH klären lassen, ob europarechtliche Bedenken bestehen.
Warum Europarecht?
Das Glücksspielrecht ist in Europa nicht harmonisiert. Jeder Mitgliedsstaat bestimmt selbst, welche Angebote erlaubt sind – solange dies kohärent, verhältnismäßig und diskriminierungsfrei geschieht. Lizenzen anderer Länder sind nicht anzuerkennen. Auf dieser Grundlage prüft der EuGH, ob nationale Beschränkungen mit der Dienstleistungsfreiheit vereinbar sind.
Die deutsche Besonderheit 2012–2021
Bis 2012 galt ein unionsrechtswidriges Monopol für terrestrische Sportwetten, während Online-Glücksspiel für alle Anbieter verboten war – ein Verbot, das rechtmäßig war.
Mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2012 wurde ein Verbot mit Erlaubnisvorbehalt eingeführt. Sportwetten blieben grundsätzlich verboten, konnten aber auf Antrag erlaubt werden.
Im anschließenden Konzessionsverfahren kam es zu Rechtsstreitigkeiten (u.a. durch ...), sodass die Behörde keine einzige Erlaubnis vergab – obwohl dies unionsrechtlich möglich gewesen wäre.
Faktisch bedeutete das: Online-Sportwetten waren weiterhin verboten – ohne jede Ausnahme.
Verhalten der Anbieter
Staatliche Anbieter hielten sich an das Verbot und boten kein Internet-Glücksspiel an.
Private Anbieter wie ... betrieben ihr Online-Angebot dennoch weiter – und erklärten vor dem EuGH sogar, dass sie sich wegen angeblicher Rechtsverstöße der Behörden auch nicht an Spielerschutzvorschriften halten mussten.
Verbotene Livewetten, fehlende Einsatzlimits und massive Werbung prägten den Markt. Schäden in Milliardenhöhe.
Rolle der Behörden
Die Behörden griffen nicht ein – auch weil nach der EuGH-Rechtsprechung (Ince) Sanktionen gegen terrestrische Anbieter nicht möglich waren. Übersehen wurde dabei: Für das Internetangebot gab es nie ein staatliches Monopol. Das Verbot galt durchgehend und rechtmäßig. Gamesright zog deshalb vor den BGH.
In Luxemburg zeigte sich nun:
Die Argumente von ... zerfielen.
Die Richter zogen drastische Vergleiche (illegale Drogenverkäufe, Wetten auf den Ausgang von Prozessen).
Europäische Kommission und mehrere Mitgliedsstaaten stützten klar die Position von Gamesright - für alle betroffenen Verbraucher.
Wie geht es weiter?
11.12.2025: Schlussanträge des Generalanwalts (Richtungweisend in 4 von 5 Fällen).
Q1 2026: Urteil des EuGH.
Danach können nationale Gerichte die vielen ausgesetzten Verfahren fortführen – ohne das BGH-Urteil abwarten zu müssen.
👉 Fazit: Die EuGH-Entscheidung wird europaweite Signalwirkung haben. Sie betrifft nicht nur die Frage, ob Spieler Verluste zurückfordern können, sondern auch die Grundsätze der Kohärenz und der Dienstleistungsfreiheit im Glücksspielrecht.
Quelle Gamesright über linkedin
Wer hat das verfasst?
Q1 Urteil ist straff gedacht. Werden wir sehen.
ZitatWer hat das verfasst?
Gute Frage -
vor allem muss hier eine Quellenangabe erfolgem, anders, also ohne, ist das rechtswidrig und gilt als Plagiat!
Quelle Gamesright über linkedin.
Ok danke
Ich schätze deine Meinung und würde sie gerne lesen.
Klar kannst Du deine Meinung kund tun. Du bist derjenige der mit anderen Meinungen Probleme hat. Dann müsste ja im Dezember das Casino Urteil kommen. Ich hätte keine Probleme mit Februar glaube aber eher an Q2. Du darfst aber gerne recht behalten.
Der Satz hat wahrscheinlich noch nie etwas gebracht, aber:
Komm mal runter!
Wie kann denn jetzt ernsthaft der Unterschied zwischen Q1 und Q2 so an deinen Nerven nagen. Selbst wenn das Urteil für Februar vorgesehen ist (da magst du recht haben, alles gut), braucht es doch nur eine interne Vertretung oder einen kranken Richter, vielleicht sogar nur eine verspätete Stellungnahme, und schon sind wir in Q2.
Und dann (egal wann) zählt der Inhalt.
ZitatWieso tue ich mir das überhaupt an!
Oh, ja, das drage ich mich auch manchmal ...
Q1 und Q2 sind übrigens sehr schlecht. selbst Q3 ist eigentlich noch mehr als dürftig. Doch ab Q4 können wir darüber reden, dass Wände vernünftig gespachtelt werden oder wurden. Der Putzer verlangt natürlich mehr für die auch erhöhten Arbeiten.
Oder meint Ihr was Anderes?
Ich meine, dass die Richter eine schnelle Entscheidung im Sinne der Kläger wollen, auch wegen der Verjährung.
😂😂😂
Echt jetzt? Der Zocker ist wegen meinem harmlosen Post ausgeflippt und hat's dann wieder gelöscht? Obwohl ich ihm mitgeteilt habe er darf gerne recht behalten. 🤦🤦
Alleine daran sehe ich welch Geistes Kind er ist.
Aber das Klientel kenne ich.
Vor allem weil es völlig egal ist ob Februar oder zB April. Meine Güte 😂
Hat der Thread bald Winterurlaub oder wie sieht's da aus? 😊
Hier wird in letzter Zeit ein Kuchenteig gemixt mit Zutaten die ich für Grünkohl und Kartoffelsalat nutze 🙈😂
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 03 Oktober 2025, 14:37:15
Hat der Thread bald Winterurlaub oder wie sieht's da aus? 😊
Da wird's dieses Jahr keinen geben und Du dich bis Februar gedulden müssen. Heuer ja noch ein Urteil und einmal Generalstaatsanwalt. Dann Weihnachten und Jahreswechsel und nächstes Urteil. Bis dahin steppt der Bär 🤷😂😂
Kennt jemand zufällig erfolgereiche Stufenklagen bei verweigerter Datenauskunft?
Meine Recherche zeigt, dass viele Gerichte, die Klage auf Herausgabe der Datenauskünfte als Ausforschungsbegehren bezeichnen und die Klagen abweisen.
Hat jemand Erfahrungen mit den orangenen die auch in Brasilien sehr bekannt sind? Hab da einen niedrigen vierstelligen Verlust und ein PKF wird da wahrscheinlich nicht mitmachen. Haben die auch ohne Klage Zahlungsbereitschaft?
Hier hoffen alle auf zahlubgsbereitschaft mit Klage und Urteil. Ohne Klage ernsthaft? Viel Erfolg
Beim Anbieter mit den Jahreszahlen war es letztes Jahr möglich. Waren zwar nur 20% aber komplett ohne Anwalt.
Vereinzelt vielleicht und bei weitem keine 20% hörte ich. Also darauf würde. Kocht gehen. Vor allem , sagt das auch viel über deren Lage ats.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 03 Oktober 2025, 14:37:15
Hat der Thread bald Winterurlaub oder wie sieht's da aus? 😊
...warte bis der Weihnachtsmann kommt!
Heute ist die Feier der Deutschen Einheit. Das muß nicht nur durch die Justiz wieder ins richtige Licht gerückt werden 8)
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-prueft-vollstreckung-von-urteilen-gegen-online-gluecksspielanbieter-bill55-ein-wegweisendes-verfahren-fuer-spieler-254961.html
Na dann viel Glück!
Ja mei die Österreicher sind uns in vielerlei Hinsicht immer voraus. Aber das wäre ja Länderübergreifend wichtig. Da haben es die armen OC's zur Zeit wirklich schwer 😁😁
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-prueft-vollstreckung-von-urteilen-gegen-online-gluecksspielanbieter-bill55-ein-wegweisendes-verfahren-fuer-spieler-254961.html
Sehr interessant !!
Der gleiche Link steht zwei Postings weiter oben 😁
Genau daran habe ich auch gedacht. Wie kann man das nicht sehen😂
Doppelt gemoppelt hält besser ... :)
Nächste Mal lese ich mir alle Beiträge nochmal durch. Sorry zusammen!
Also kann ja echt mal passieren ... lieber doppelt als gar net wie ich finde 😉
Aber die ,,erhoffte" Bewegung in die Geschichte kommt auch nicht wirklich oder?
Was genau meinst du denn mit Bewegung in der Geschichte? Das auf bereits ergangene Urteile gezahlt wird oder das Urteile ergehen. Ich bin immer noch sehr verwundert über die ganzen Foristen hier, die auf ihre Urteile hoffen, ohne zu berücksichtigen dass das Urteil aktuell nichts Wert ist, weil viele Anbieter nicht zahlen und Vollstreckung nicht möglich ist... Ich würde gern anregen, die Geschichte eher vom Ende her zu denken
Das ist doch Bewegung. Auch am EuGH dauert es halt solange es dauert bis der Prozess beginnt. Das wird schon.
Wie ist die Rechtslage eigentlich bei einem Vergleich wenn dieser nicht gezahlt wird? Dieser muss ja dann auch vollstreckt werden und man hat dann das gleiche Problem wie mit einem Urteil oder?
Würde kaum Sinn machen dann einen Vergleich zu schließen, wenn der Anbieter nicht zahlt.
Kannst du das präzisieren? Hast du einen Vergleich vor Urteil oder nach Urteil?
Wichtig ist doch, ob der Vergleich vor Gericht stattgefunden hat oder nicht ... Wenn ja, dann greift Bill nicht ...
Das können die anderen aber bestimmt besser darlegen als ich ...
Das kann dir dein Anwalt am besten sagen.
Mir wurde gesagt dass bei einem außergerichtlichen Vergleich der platzt dieser unwirksam ist und es weiter geht. Haben die gezahlt wird die Klage zurückgezogen. So habe ich es verstanden. Frag deinen Anwalt nochmal.
Bezüglich dem doppelten link oben zur Sache Mr.... Der Schlussantrag ist am Donnerstag 30/10/2025
09:30 Uhr
Für mich ebenfalls eine sehr interessante Verhandlung. Der Staatsanwalt ist auch da wieder ein guter Bekannter aus den letzten beiden Verfahren zu Casino und Sport.
Danke Balou. Ja, das ist sehr interessant und vor allem ein wichtiger Fall. Wenn das auch in die richtige Richtung gehen wird, was es eigentlich nur kann, dann sieht alles gar nicht schlecht aus.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-ohne-deutsche-lizenz-spieler-haben-gute-chancen-sich-ihr-geld-zurueckzuholen-255065.html
In dem Artikel werden Anbieter genannt, falls es jemanden triggert.
Mein letzter Stand war, dass es in Frankfurt nicht so gut aussah mit Klagen gegen OCs. Im Link wurde einem Kläger das Geld zugesprochen. Und eine mega Begründung inkl. Bezugnahme zum Unionsrecht und Betreiberwechsel.
Einschätzung Chat GPT :)
Meine ,,Wahrscheinlichkeits-Einschätzung"
Wenn ich eine Einschätzung in Wahrscheinlichkeiten abgeben müsste:
• Wahrscheinlichkeit, dass Spieler zumindest in vielen Fällen Rückforderungen durchsetzen können: 60–80 %
• Wahrscheinlichkeit, dass das Urteil Zugeständnisse oder Einschränkungen für Anbieter enthält: 50–70 %
• Wahrscheinlichkeit, dass das gesamte deutsche Sportwettensystem als solches für unzulässig erklärt wird: eher gering, vielleicht 20–30 %
bet-....[BAH] AG als Investor in Spielerklagen
(Könnte so das Endgame in allen Spielerklagen aussehen? Käufe mit Abschlag und Liquidationen?)
Die BAH AG hat 2022 im Rahmen von Vergleichen Spielerforderungen von Prozessfinanzierern erworben und ist so selbst Investor in Spielerklagen (gegen sich selbst) geworden.
"Im Geschäftsjahr 2022 hat sich die BAH AG mit mehreren Prozessfinanzierern verständigt und die gerichtlich festgestellten Rückzahlungsansprüche der Spieler (insgesamt 21.000 TEUR) gegen die .....Entertainment Ltd. (in Liquidation) in Malta für insgesamt 7.623 TEUR erworben." (Halbjahresbericht 2025, S. 17) [in Prozent: 36,3 des Streitwerts]
Die Wertentwicklung wird kurzfristig zum Bilanzstichtag 30.06.2025 pessimistisch beurteilt:
"In der Konsequenz ist der Fair Value der erworbenen Spieleransprüche mangels zu erwartender Rückflüsse auf 437 TEUR (Vorjahr 8.134 TEUR) gesunken." (Halbjahresbericht 2025, S. 17)
Die Wahrscheinlichkeit, dass der EuGH in Sachen "Bill 55" gegen Malta entscheidet, wird mit 85% angesetzt.
Die Wirkungen heben sich für BAH auf, denn wenn das Portfolio der eigenen Spielerforderungen (bis zu 21 Mio. EUR) höher bewertet wird, sinkt der Wert der BAH Entertainment Limited und umgekehrt.
Der Kontext, auch aus dem ersten Halbjahresbericht 2025:
"Entsprechend IFRS 9. 5. 2. 1 und IFRS 9. 4. 1. 4 sind die erworbenen Ansprüche in den Folgeperioden zum Fair Value zu bewerten, der sich aus den erwarteten Rückflüssen aus den Rückzahlungsansprüchen ergibt.
Im Rahmen der Ermittlung der Fair Values für die erworbenen Spielerforderungen und den Anteilen an der ..... Entertainment Ltd. (in Liquidation), St. Julian's, Malta, hat der Konzern zunächst die möglichen Szenarien für eine Liquidation festgelegt und diesen Wahrscheinlichkeiten zugeordnet. Für die jeweiligen Szenarien hat der Konzern die erwarteten Rückflüsse geschätzt, deren Abwicklungsdauern eingeschätzt und diese risikoadäquat abgezinst. Dabei wurden folgende Ermessensentscheidungen getroffen:
1. Das Insolvenzgericht kann die Ansprüche der Spieler im Rahmen der Liquidation anerkennen oder nicht. Da aktuell Gaming Act Article 56A konsequent von den maltesischen Gerichten umgesetzt wird, geht die Gesellschaft mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 % davon aus, dass die Ansprüche der Spieler nicht anerkannt werden. [...]
2. Dem unwahrscheinlichen Fall, dass ein Gericht entgegen Gaming Act Article 56A die Ansprüche der Spieler anerkennen würde, um bspw. auf eine Entscheidung des EuGHs zu warten, wurde eine Wahrscheinlichkeit von 10 % zugeordnet. Dabei wurde weiter differenziert:
a. Der EuGH erklärt entgegen der Auffassung von Experten, dass Gaming Act Article 56A EU-Konform ist: 15 %. [...]
b. Der EuGH erklärt Gaming Act Article 56A für einen Verstoß gegen EU-Recht: 85 %. [...]
3. Im Falle von 1. wurde ein Abwicklungszeitraum von 1 Jahr unterstellt. Im Falle von 2. wurde ein Abwicklungszeitraum von 4 Jahren unterstellt." (S. 15 f.)
Quelle DR Michaelsen
Wahnsinn nun kaufen Wettanbieter andere DSGVO Listen ab und treten als pKF auf !!
Danke für den Link Nobody. Der ist für mich Gold wert!
@HITDAJACK Für mich auch. 😎
||: CHATGPT IST KEINE INFORMATIONSQUELLE!
CHATGPT KANN KEINE EINSCHÄTZUNGEN VORNEHMEN, DA INFORMATIONEN FEHLEN! JEDE EINSCHÄTZUNG IST DAHER FALSCH!
CHATGPT dient nur einem einzigen Zweck: EURE AUFMERKSAMKEIT ERHALTEN! Es soll der Eindruck erweckt werden, dass die Suchmaschinen ersetzt werden sollen! Dem ist aber nicht so! Um Eure Aufmerksamkeit zu erlangen und Euch damit zu binden, werden auch FAKE-Paragraphen erfunden. Es wird irgendwas ersonnen! Das hat aber mit Informationen nichts am Hut!
Daher ... extra an Dich, Balou ...den Beitrag bitte oben weiter lesen! :||
Ja die Übernahme wird bestätigt aber jetzt gibt's ja schon den Nachfolger von ENC ... und es fing ja wohl gegen ENC für LP?!
Dann wäre das ja wider sinnlos da die neue Gesellschaft ja auch schon die deutsche Lizenz hat und ENC nichts macht
Habe lLimitfall ENc gewonnen und bisher wurde immer gezahlt aber wohl nach Wechsel nicht mehr ... ich warte auf mein Geld ... war leider 2 Monate nach dem Wechsel mein Urteil rechtskräftig ... soviel dazu
@crs2024. Und darf ich dich fragen, worauf du hoffst, was passieren muss, damit du Geld siehst? Was hat dir dein Anwalt geraten, wie es weitergeht?
Ganz ehrlich, wie soll der Kauf funktionieren?
Das geht ja nur mit den Klitschen die dem Interessenten für seine Klage 20 Prozent zahlen und dann einen Deal mit dem OC haben.
Mein PKF könnte jetzt gar nicht einfach mal so alles für 35 Prozent herschenken ohne mein Einverständnis. Oder verstehe ich das falsch 🤷😂
Aber das ist schon ein besonderes OC. Bin ich froh nichts mit denen am Hut zu haben.
Und ja, mit Chat gpt hat Olli Recht. Nicht nur in diesem Fall. Da kommt oft wirres Zeug raus.
Was mich wundert: Warum eigentlich hat hier fast jeder aufgehört, Druck auf die GGL zu machen?
Es ist die einzige Stelle, die wirklich etwas bewegen kann. Zivilurteile bringen ohne Aufsicht nichts, EuGH und BGH schaffen nur Klarheit auf dem Papier. Wenn aber niemand mehr fordert, dass die GGL ihre Prüfpflicht wahrnimmt, bleibt das System genau so, wie es die Anbieter brauchen.
Du weißt also, was wir so außerhalb des Forums machen oder auch nicht machen? Wie schon so oft geschrieben wurde, kümmert sich die GGL nur um die lizensierten Anbieter und das können ab da ja fast nur Limitklagen sein.
Vielleicht noch einige Gründe, die dagegen sprechen: (ich spreche hier für mich)
- kein Bock mehr, da irgendwelche Listen anzufordern
- einfach mal aufhören zu spielen
- nicht ständg auf News warten, um dann zu wissen, dass die nächsten News wieder dauern werden
- ich habe das Geld trotz allem selbst versenkt. Mich hat niemand gezwungen.
Eine Rückabwicklung ist die Kirsche auf der Torte. Aber die Torte ist die Abstinenz - und nicht die Kirsche.
Alles gut – war nicht als persönlicher Seitenhieb gemeint. Ich weiß natürlich nicht, was ihr außerhalb des Forums macht, wollte nur ausdrücken, dass es schade wäre, wenn das Thema GGL ganz einschläft.
Und klar: Deine Haltung zur Abstinenz ist völlig richtig. Das ist am Ende das Wichtigste – und auch die einzige ,,Torte", die wirklich satt macht.
Die Rückabwicklung ist dann höchstens der Versuch, das System an seinen eigenen Regeln zu messen, nicht mehr und nicht weniger.
Respekt also, dass du da konsequent bist. Es ist schon ein starkes Zeichen, wenn man es schafft, den Fokus nicht mehr auf die Anbieter zu richten, sondern auf sich selbst.
Das habe ich auch nicht so wahrgenommen, alles gut😌. War von mir auch zu forsch geschrieben. Sorry dafür.
So konsequent habe ich das leider auch nicht durchgezogen. Ich habe kontinuierlich gespielt, aber es waren pro Monat 50-100 €. Das kann ich verkraften, will es aber nicht schönreden. Ich habe mich ja jahrelang auf Sportwetten konditioniert und jetzt muss ich es wieder eindämmen. Und das braucht wahrscheinlich die Zeit ... die es halt braucht.
ich find's stark, dass du das so offen sagst.
Nach so vielen Jahren Gewohnheit ist das echt kein Schalter, den man einfach umlegt. Wichtig ist, dass du's erkennst und dranbleibst – das ist schon mehr, als viele schaffen.
Wenn du's Schritt für Schritt runterfährst und dabei bewusst bleibst, bist du auf einem richtig guten Weg. Und wie du sagst,der Rest braucht einfach seine Zeit, und die darf man sich auch nehmen.
Sorry, nein ... da muss ich mal zwischen ...
Wer sein Glücksspielverhalten "nur" runter fährt, der zockt schlicht weiter. Der Mensch versucht gerne so viel es eben geht, sich und auch sein Umfeld zu beherrschen. Das wird beim Thema Glücksspiel auch versucht. Doch die Erfahrung zeigt, dass das langfristig für uns nicht möglich ist. Wir "scheitern" und quälen uns bloß selbst dadurch. Wer versucht das Glücksspiel zu beherrschen, der hat bereits verloren, ohne es zu wissen. Er denkt sich: Es klappt doch ... ein Jahr schon spiele ich reduziert. Die Finanzen erholen sich und mir geht es gut dabei! Allerdings braucht es nur eine Situation, nur eine einzige, wo ich mir gestatte, dem Verlangen nachzugeben und schon ... Peng! ... Selbstvorwürfe, neue Schulden, Enttäuschung!
Bei der vollkommenen Abstinenz ist das Schwierigste schlicht das Anfangen! Dies kompromisslos! Ach, was gibt es da Horrorszenarien, was wohl alles passiert, im Oberstübchen. Und dann, der Moment der Kapitulation vor der Sucht: Schei... drauf! Ich machs´ jetzt einfach ... komme doch, was da wolle ...
Wir brauchen das Glücksspiel nicht zum Überleben! Das wird schnell klar, wenn wir abstinent sind! Bei dem, was ich da gerade geschildert habe, gibt es keine Ausnahmen!
Erst der Abstand zum Glücksspiel lässt dessen "Wichtigkeit" schrumpfen. Dann kann das normale Leben Einzug nehmen, mit seinen normalen Dosen an Glücklichmachern. Im Moment, durch die Überfütterung, wird das weniger wahrgenommen, Doch das pendelt sich schon wieder ein.
Egal, wer sich da gerade hinter seinem Usernamen verbirgt: Du schaffst das schon! Habe Vertrauen in Deine Fähigkeiten!
Sehe ich auch so und wollte hier kein Plädoyer für "kontrolliertes Spielen" halten. Denke aber auch das es einen Weg zu völliger Abstinenz gibt, die das absolute Ziel sein muss, und der kann mitunter für manche anders sein. Nicht im Vollrausch zu spielen und sich nicht akut selbst zu zerstören ist in meinen Augen aber schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, man sollte sich nur nicht der Illusion hingeben, man hätte Kontrolle über sein Spielverhalten, das ist richtig.
Besonders interessant an dem Frankfurter Fall (Anwalt.de-Artikel von Mr. Nobody oben) finde ich, dass der Spieler Recht bekommen hat, obwohl er dem Kundenservice während des betreffenden Zeitraums mit einer Klage wegen illegalen Glückspiels drohte. Da heißt es: "Das Gericht sah darin jedoch keine ausreichende Kenntnis, da der Kläger plausibel darlegte, dies sei lediglich eine emotionale Äußerung im Streit mit dem Kundenservice gewesen." Dieser Fall trifft genau auch auf mich zu und hat mich davon abgehalten, eine zweite Klage gegen einen Wettanbieter für den Zeitraum nach 2020, da dieser bis heute nicht auf der Whitelist steht, zu erheben. Leider weiß ich nicht mehr genau, was ich dem Kundenservice schrieb, und habe dort auch Wetten abgeschlossen nach dem Zeitpunkt, wo ich gemäß meiner Aussage im anderer Verfahren von der Illegalität wusste. Aber vielleicht ist es für andere hier interessant. Kenntnis der Illegalität ist ja eine der großen Variablen in den Verfahren.
@Evertonian
Na ja verallgemeinern kannst das nicht.
Nehmen wir an du hast in deinem ersten Prozess angeführt dass du am 20.11.2021 von der Illegalität erfahren hast ist diese eigentlich jetzt verjährt. Wird schwierig, vor allem sollte der gleiche Richter den zweiten Prozess führen, jetzt zu behaupten dass Du meinetwegen am 6..1.23 davon erfahren hast. Kann gut gehen, muss aber nicht. Was dann passiert wäre interessant zu wissen.
@Roy: Ja, so meinte ich es ja, die Aussagen sollten verfahrensübergreifend richtig und konsistent sein. Es kann aber ja sein, dass jemand seit 2023 von der Illegalität wusste und davor bei mehreren Wettanbietern registriert war. Hat man nun dem Kundenservice eines dieser Wettanbieter in dieser Zeit mit Klage gedroht oder illegale Machenschaften vermutet, so ist das nicht zwingend ein Nachweis für die frühere Kenntnis der Illegalität als 2023. Dementsprechend würde eine Verjährung erst 2026 eintreten und eine Klage hätte Aussicht auf Erfolg.
Wenn man nun, angenommen das Gericht wertet es so, dass sie der Meinung sind, man hätte beim ersten mal schon von der Illegalität gewusst, Berufung einlegen möchte, geht da der Prozesskostenfinanzierer mit, hat der ein Mitspracherecht oder muss ichd as auf eigene Gefahr hin mit meinem Anwalt machen?
zum Glück gibts auch Entscheidungen, wo es dem Gericht völlig egal ist, ob dem Spieler die Illegalität bewusst war oder nicht.
wenn man meines Erachtens keinen Wald- und Wiesenanwalt hat, wird der allein anhand der zum größten Teil mehrhundertseitigen Schriftsätzen der
Glücksspielanwälte darauf hinweisen, dass einem normalen Verbraucher das gar nicht bekannt ist, was jetzt illegal ist oder nicht.
da jedoch auch der Wald- und Wiesenanwalt völlig unabhängig davon, ob er gut oder schlecht argumentiert, so oder so seine Kohle bekommt, und es im Endeffekt
ggf. günstiger ist, sich nicht zu sehr in die Materie rein zu lesen, kann es gut sein, dass man schlecht argumentiert oder nicht vorbereitet ist, vorallem, wenn man
unzählige Verfahren dieser Art betreut, wo der Spieler auf eine Art Lisa-Simpsons-Art vorsorglich einräumt, von all dem bestens gewusst zu haben, der andere nur teilweise davon was wusste,
der andere wiederum weiterhin davon ausgeht, dass das legal ist, etc.
wenn man hier mitunter mitbekommt, dass hier Schriftsätze oder sogar Urteile erst nach Aufforderung übemittelt werden, na dann Gute Nacht und viel Erfolg.
@Naphetsloser
Was meinst Du mit schon beim ersten Mal?
Bei der ersten Klage? Das ist nicht allgemein zu beantworten, aber nachdem zig Urteile vom OLG kassiert wurden sollte der PKF mitgehen. Außer Du hast im Prozess irgendwas richtig blödes gesagt. Aber wie gesagt verallgemeinern kann man das nicht.
Letztlich ist da auch Moral und Recht zu trennen, bei Bewusstsein zu spielen, das es illegal ist und dann rückfordern ist moralisch natürlich verwerflich und ein Strafbestand. Sprich der Gesetzgeber kann einem auch eine reindrücken. Andererseits sind Spielverträge trotzdem nichtig dann. Nur weil du es ,,wusstest" ist das Angebot nicht legalisiert. Wer als Anbieter Kunden aus den Ländern die eine Lizenz erfordern für die man keine hat, akzeptiert , ist einfach saudoof. Man nimmt die Rückforderungen ja fahrlässig in Kauf.
Soll natürlich kein Freibrief sein, illegal ist illegal, für Spieler wie Anbieter, aber der Anbieter wist einfach der ,,Dümmere".
Da sprichst du einen wichtigen Punkt an – Moral und Recht sind zwei verschiedene Ebenen.
Viele, die gespielt haben, wussten zwar theoretisch, dass es nicht erlaubt war, aber praktisch waren sie schon so tief drin, dass die Kontrolle längst weg war. Das ist keine bewusste Entscheidung mehr, sondern eine neurochemische Spirale aus Dopamin, Hoffnung und Gewohnheit. Genau das wissen die Anbieter – und sie kalkulieren es mit ein.
Wenn dann noch ,,Jahreszahlen" mutmaßlich alte Verluste oder DSVGO-Auskunftersuchen mit kleinen Vergleichen, Boni oder Verzichtserklärungen abgelten wollen, ist das besonders schäbig. Sie wissen, dass der Spieler abhängig ist, und nutzen genau das aus.
Das erinnert an das Drogenmilieu: Beide Seiten handeln gegen Regeln, aber der eine aus Sucht, der andere aus Berechnung.
Beide machen Fehler – nur der Anbieter weiß genau, was er tut, und der Spieler kann oft gar nicht anders.
mir kommt es mitunter vor, als sei vielen auch nicht klar, dass das Geld, das aus Klagen, usw., das Geld, das an die Anwälte, usw. geht, auch nur deswegen,wenn, fließt, weil die Glücksspielanbieter so viel Werbung betreiben und immer noch mehr als genug Kunden gewinnen, die mehr als genug Geld verspielen..
Kein Glücksspielunternehmen oder Brauererei oder Tabakkonzern kann von einem Gelegenheitsspieler / Gelegenheitstrinker / Gelegenheitsraucher auch nur ansatzweise wirtschaftlich arbeiten.
bei manchen hier denke ich wirklich, ich habe hier eine Lisa Simpsons vor mir, die immer alles richtig macht und moralisch völlig einwandfrei usw aber gut.
Völlig richtig. Wie gesagt, möchte niemand zum Spielen und rückfordern ermutigen, aber es ist nun mal so. Die Kenntnis des Spielers legitimiert NICHT den Anbieter.
Der Drogen Vergleich trifft es gut, ich darf auch kein Koks verkaufen unter dem Deckmantel meine Kunden wissen ich darfs nicht.
ZitatBegründung des Landgerichts Dresden
Die Begründung des Landgerichts beruhte auf der Tatsache, dass die Betreiberin der Online-Sportwetten, die xxx, nicht über eine in Deutschland gültige Glückspiel -und Wettlizenz verfügte.
Damit verstieß sie gegen das Verbot aus § 4 Abs. 4 des Glücksspielstaatsvertrags Sachsen.
Die abgeschlossenen Verträge seien daher nichtig, weshalb ein Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB) auf die Erstattung seines Verlusts bestünde.
Dies gilt auch dann, wenn die Parteien beide wussten, dass das Glücksspielangebot illegal war.
Die Kondiktionssperre nach § 817 S. 2 BGB gilt in diesem Fall nicht, da die geschädigte Partei nicht noch (zusätzlich) "bestraft" werden soll.
(LG) Dresden hat mit Urteil vom 13.09.2022 (Az. 10 O 2570/20 geurteilt, aber anscheinend hat sich diese Ansicht in der Rechtsprechung nicht durchgesetzt.
Ich finde die Ansicht, dass Spieler "wissen" was legal oder illegal ist, zweitrangig ist. Die Anbieter brechen bewusst das Gesetz und ziehen Spielsüchtige mit ihren Boni bewusst an.
Wenn alle Spieler auf eine angeblich todsichere Sache spekulieren, geht es fast immer schief.
Zitat von:
André Bartholomew Kostolany. Ehemaliger Börsen- und Finanzexperte, Journalist u.a.
@IVE
In meinem Posting oben ging's mir lediglich um die 3 jährige Verjährungsfrist. Und das wird ein Gericht nicht ignorieren. Speziell in dem Fall wenn du bereits eine Klage hattest und dort auf die Frage seit wann du es wusstest einen Zeitraum genannt hast. Dann kannst du bei der nächsten Klage nicht etwas völlig anderes angeben. Curacao zB ist da interessant. Macht kein PKF und in 1-2 Jahren eventuell schon. Du hattest aber 2022 zB schon eine Klage gegen ein Malta Casino. 2026 wäre dann die Frist überschritten. So als Beispiel.
Wer sagt denn das das Gericht immer Kenntnis von der letzten Klage hat? Unwahrscheinlich auch das es derselbe Richter/Richterin verhandelt. Und es kann ja auch sein, das man in dem speziellen Fall des Casinos gegen das man verhandelt, dachte es sei legal
Zitat von: Evertonian am 07 Oktober 2025, 12:01:12
Da heißt es: "Das Gericht sah darin jedoch keine ausreichende Kenntnis, da der Kläger plausibel darlegte, dies sei lediglich eine emotionale Äußerung im Streit mit dem Kundenservice gewesen."
Das Problem habe ich ebenfalls.
Den Kundendienst stets beleidigt und Zweifel an der Legalität geäußert.
War damals natürlich einfach dumm drauf losgetippt ohne Ahnung zu haben 🙃
Der Anbieter dem ich das geschrieben habe, wurde mittlerweile von einem Whitelist-Anbieter aufgekauft.
Da der Whitelist-Anbieter ausschließlich Pferdewetten anbot, besitzt er bereits seit 2015 eine Lizenz. Eventuell wäre hier noch eine Klage wegen Limit-Verletzung möglich.
Ich kann mich halt auch nicht mehr daran erinnern, welchen Kundendienste ich sowas schrieben 🥲
mir haben vor Jahren die Glücksspielanbieter immer bei meiner ersten Mail, als ich Auskunft und Zahlung verlangte, geschrieben, dass ihr Angebot keinesfalls illegal ist und meine Ansicht falsch sei.
Man stelle sich vor die Verkäufer von Drogen machen auch Fernsehwerbung usw. Eigentlich haette man die ganze Sportwettenwerbung aus der der Zeit verbieten müssen, dann haette der Nutzer davon ausgehen können, dass Sportwetten illegal waren ....aber dem Spieler eine Mitschuld zu geben, er haette es wissen sollen, hää gehts noch ?..
Ich kenne kein illegales Produkt für das im Fernsehen Werbung gemacht wurde ausser für Sportwetten damals.
Ja die Lisa Simpson, wer kennt sie nicht.
Ich weiß nicht ob man moralisch ist wenn man in sehr vielen Jahren mehrere 100.000 Euro verzockt und die Familie da zwangsläufig mit reinzieht. Ok Spielsucht ist natürlich eine Krankheit und das entschuldigt viel, aber nicht alles. Doch jeder kann dagegen zumindest ernsthaft ankämpfen und es auch schaffen.
Dann gibt's ja noch die Schwester von Herrn Moral, den Charakter. Ich gehe natürlich mit allen Einwänden von euch mit. Illegal, Lügner, die Süchtigen mit System halten. Keiner kann auch hinter Fenster schauen und wirklich gewusst haben dass es illegal war da es der Vorschreiber richtig sagte es nicht sein kann wenn illegales Werbung im Fernsehen oder anderen Medien bringen kann. Aber, groß schreien alle sind Verbrecher und im nächsten Moment wieder denen sein Geld zu schenken ist ok?
Oder sind diese Firmen jetzt nett und durch die Whitelist ist alles vergeben? Zumindest bei mir ist das nicht der Fall. Da investiere ich es lieber in meine Kinder oder ich spüle es im Klo herunter. Soviel Charakter habe ich. Ich sehe den Cashback als ein bisschen Wiedergutmachung für das Elend dieser ganzen Zeit.
Zitat von: Polynx am 09 Oktober 2025, 16:03:48aber dem Spieler eine Mitschuld zu geben, er haette es wissen sollen, hää gehts noch ?..
Ich glaube, einige vergessen hier, dass auch die spielerseitige Teilnahme an unreguliertem Glücksspiel illegal ist. Die Klagen basieren alle darauf, dass den Spielern angesichts der Werbungen und Kooperationen der großen Wettanbieter in dem Zeitraum nicht unterstellt werden kann, dass sie von der Illegalität wussten. "Der Spieler hätte es wissen sollen" sagen die Gerichte also gerade nicht. Wenn aber aus irgendeinem Grund naheliegt, dass ein Spieler die Rechtslage kannte, ist es juristisch einfach nur noch ein illegales Geschäft zweier gleichberechtigter Geschäftspartner. Wie bei einem Drogendeal, da kann der Kunde auch nicht den Koks wegschnüffeln und dann vor Gericht auf Rückzahlung klagen.
Kollege, wenn du eine Seite aufrufst, die komplett auf Deutsch übersetzt ist, deutscher Kundensupport, die größten Zahlungsdienstleister verfügbar sind und Werbung gemacht wird, dann kannst du als Laie guten Gewissens sagen, dass du es nicht wusstest.
Diese Dienstleistung wurde illegal in Deutschland angeboten und wenn ich daran teilnehme und man am Ende sagt ,,ja, aber der hat auch illegal teilgenommen" - wo kommen wir da bitte hin? Bis 2021 war Onlineglücksspiel in Deutschland komplett verboten und fertig. Und der Staat hat sich daran auch nicht bereichert, denn der Staat hat kein eigenes Onlineglücksspiel angeboten.
Die Anbieter haben sich einfach über geltendes Recht hinweggesetzt und sind wie bereits erwähnt mit der Idee ,,Mir wurde es zwar nicht erlaubt, aber es wurde mir auch nicht verboten" ins Rennen gegangen und das holt die jetzt nun mal ein.
?
wäre mir neu, dass beim Drogenhandel der Staat kräftig mit einer Steuer mitverdient.
hier werden hohe Steuern bei jedem Wettabschluss, ob die Wette legal ist oder nicht, fällig und ohne Steuer ist der Abschluss der Wette gar nicht möglich.
ein Wettbüro/Betreiber in NRW, wurde doch mal dicht gemacht, da mehrere Millionen Steuern nicht bezahlt worden sind.
das ging dann relativ schnell.
Ich würde meinen, dass in Deutschland nur noch Finanzämter reibungslos funktionieren, aber auch nur da, wenns darum geht, Steuern einzutreiben.
Gebe euch beiden recht. Bleibe auch dabei, dass ich durch die Annahme meines illegalen Angebots keine Legitimation erhalte wenn ich Leute finde die drauf eingehen. Der Anbieter ist gewerblich und der Spieler eine Privatperson die oft unter Zwangsstörung handelt! Damit sag ich nicht der Spieler ist aus der Haftung raus, natürlich kann er auch bestraft werden. Aber der gewerbliche ist viel mehr in der Verantwortung.
Sehr guter Beitrag, sehe ich ganz genauso wie Hitdajack(hoffentlich kein Poker Nickname😉) und da gibt's auch nichts hinzuzufügen.
@hitdajack
Mal unabhängig ob die OC's sich wirklich sicher waren sie wären vor 2021 im Recht kann dies nicht sein wegen der fehlenden Lizenzen in D.
Die bauen ihr Geschäftsfeld mit zig Anwälten auf. Wir sind rechtliche Laien die auf perfekte deutschsprachige Webseiten nie auf die Idee gekommen wären dass hier etwas nicht stimmen kann. Das kann uns keiner vorwerfen dieses durchschauen zu können und wird auch bei Gericht so gesehen.
Problematisch wird es allerdings zukünftig wenn jemand Geld aus einer Klage zurückerhält und dieses dann in zB einem Curacao OC verspielt.
Keiner der jetzigen Kläger kann dann mehr behaupten er wüsste von nichts. Und da ist dann die handelnde Person schon im Strafbereich. So zumindest sehe ich das. In den Whitelist Casinos darf natürlich dann Geld verprasst werden was ich allerdings bei keinem hoffe das er es macht.
Das EuGH wird hoffentlich die 'alte' Zeit so sehen wie wir und unsere Anwälte. Im Bereich Glücksspiel muß nationaler Spielerschutz über Dienstleistungsfreiheit stehen. Ohne Lizenz kein Angebot auch wenn der Dienstleister meint ihm steht das zu. Hier hätten die OC wie wir reagieren müssen und zwar über Klagen gegen die zuständigen Behörden.
@Mr. Nobody @Istvoelligegal
Es ging mir um den Fall, wo ein Spieler offen zu erkennen gegeben hat, dass er um die fehlende Konzession weiß.
Da bringt es dir auch nichts, wenn du später argumentierst, dass man es aber eigentlich nicht gewusst haben kann.
Jeder Rechtsanwalt in den Sportwetten-Verfahren wird dir raten, vor Gericht anzugeben, dass du das Angebot für legal gehalten hast.
Zitat von: Hitdajack am 10 Oktober 2025, 14:24:22Bleibe auch dabei, dass ich durch die Annahme meines illegalen Angebots keine Legitimation erhalte wenn ich Leute finde die drauf eingehen.
Hier geht es aber nicht um Legitimation des illegalen Angebots, sondern um Nichtigkeit des Vertrags (= Rückzahlung). Dafür spielt auch das Verhalten des Klägers eine Rolle. Wusste der Spieler um das Verbot und hat trotzdem gespielt, kann die Klage als rechtsmissbräuchlich abgelehnt werden.
Auch wenn man von der Illegalität gewusst haben soll, was wahrscheinlich ein sehr kleiner Teil der Nutzer war,
die Werbung verleitet zum Kauf und zumindest die Anbieter die für die Werbung verantwortlich waren, müssen auch die alleinige Haftung übernehmen.
Jedes Unternehmen haftet für falsche oder irreführende Werbung, da dies nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verboten ist. Die Werbung muss klar und wahrheitsgemäß sein und darf keinen falschen Eindruck erwecken. Verstöße können rechtliche Konsequenzen wie Abmahnungen, Schadensersatzansprüche, Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen nach sich ziehen.
https://sechzger.de/sportwetten-das-spiel-mit-der-sucht/
Gut geschriebener Artikel.
Sowohl Staat als auch der Sport sind, Russland mal ausgenommen, Scharlatane bei denen alles immer ja so linientreu ist, bis es uns Geld geht.
Bunt, kein Rassismus, echte Werte müssen immer zuoberst stehen, Menschenrechte etc...
Wenn es dann allerdings um Ertrag geht wird gerne das ein oder andere umformuliert.
Da sind beim Gaseinkauf oder dem Hauptsponsor im Fußball Qatar Menschenrechte nicht mehr so schlimm. Bei einer Branche wie der Glückspielindustrie drückt man gerne mal die Augen zu sein es bei Werbung, Sponsoring etc wenn Millionen und Milliarden in die Kassen gespült werden obwohl bekannt ist wie diese agieren und wie schädlich das für deren Kunden sein kann.
@ muss ich auch an die GEZ-Gebühr denken , aber das ist ein anderes Thema.
Denkt ihr das alles kann noch 3-4 Jahre dauern? Ich hab zwei Prozesse. Eins beim LG ausgesetzt und eins beim OLG.
Sobald die Herren am EuGH mal den Finger aus dem Hintern nehmen und das Urteil kommt, wird das Ganze Fahrt aufnehmen. Spätestens Ende nächste Jahres.
Du meinst anscheinend dass sich die Welt nur um Glücksspiel dreht? Die haben auch noch andere Klagen und ehrlich gesagt finde ich dass sie eher zügig dabei sind.
Wie lange es dauert?
In den nächsten Monaten gibt's Urteile und dann fangen die Gerichte in D wieder damit an. Was die OC's machen bzw wie die reagieren weiß keiner.
heute hatte ein Kumpel einen seit hmm... 7 Monaten feststehenden Termin beim Landgericht, der in einer Stunde beginnen sollte.
achja, der wurde kurzfristig eine Stunde vor dem Termin aus "dienstlichen Gründen" auf März verschoben.
immerhin wurde sogar angerufen.
geht ja nur um einen sechsstelligen Betrag.
echt, man stelle sich vor, man wäre auf das Geld angewiesen und oder bereits am Ende seiner Lebenszeit.
Fazit:
Man braucht Nerven und noch mehr Geduld heutzutage.
Interessant, wie oft du von sowas hörst. Ich kenne nicht mal jemanden, der in der Situation wie ich ist/war. Mir wurde letztens etwas vorgelegt, das ich akzeptiert habe. Keine Details, auch nicht per PN. Aber es geht eindeutig voran in der ganzen Geschichte. Noch bisschen Geduld.
Danke dir für die Info...
Aber es muss ja auch weiter gehen.
Eins sollte auch jedem klar sein.
Die Verfahren müssen im normalen ,,Geschäftsbetrieb" von den Kanzleien aufgearbeitet werden....Das kostet Zeit
IVE
Du scheinst, wo auch immer, in der düstersten Ecke Deutschlands zu leben da grundsätzlich nur Horrormeldungen kommen. Wahnsinn.
1 Stunde vorher abgesagt? ....
Bei meinem Prozess wurde eine Aussetzung als erstes ausgeschlossen. Hinweis war dass dies die übergeordneten Gerichte tun sollen. Vielleicht hatte mein(e)Richter(in) auch nur Bock auf das Thema.
Berufung gibt's so oder so trotz EuGH auch wenn diese dann Tage vor dem Termin zurückgezogen wird. Aber geht halt Zeit ins Land.
Nobody
Na dann Glückwunsch!
Bist du durch oder hast du mehrere Klagen laufen? Denke die Frage ist nicht zu indiskret.
Zitat von: Istvoelligegal am 27 Oktober 2025, 11:35:05
heute hatte ein Kumpel einen seit hmm... 7 Monaten feststehenden Termin beim Landgericht, der in einer Stunde beginnen sollte.
achja, der wurde kurzfristig eine Stunde vor dem Termin aus "dienstlichen Gründen" auf März verschoben.
immerhin wurde sogar angerufen.
geht ja nur um einen sechsstelligen Betrag.
echt, man stelle sich vor, man wäre auf das Geld angewiesen und oder bereits am Ende seiner Lebenszeit.
Fazit:
Man braucht Nerven und noch mehr Geduld heutzutage.
Was du verkennst: das Geld ist ohnehin schon lange verloren. Wenn er auf das Geld angewiesen ist oder bereits am Ende seiner Lebenszeit angekommen ist, dann ist das schade. Aber das Geld hat er vor Jahren verspielt.
Nur aufgrund des Umstandes, dass die Rechtslage so war, wie sie halt eben war, gibt es diese Rückforderungsansprüche. Aber es hängt auch letztlich vom reinen Zufall ab, ob diese Ansprüche rechtlich bestehen oder nicht. Hat man in Schlewig Holstein gelebt? War man zu der Zeit im Ausland?
Versteh mich nicht falsch. Glücksspiel ist eine grauenhafte Branche und Spieler gehören besser geschützt. Er ist trotzdem spielsüchtig und hat das Geld verspielt. Niemand sollte dieses Geld einplanen oder darauf angewiesen sein.
Zitat von: Roy1234 am 27 Oktober 2025, 13:03:48
IVE
Du scheinst, wo auch immer, in der düstersten Ecke Deutschlands zu leben da grundsätzlich nur Horrormeldungen kommen. Wahnsinn.
1 Stunde vorher abgesagt? ....
Bei meinem Prozess wurde eine Aussetzung als erstes ausgeschlossen. Hinweis war dass dies die übergeordneten Gerichte tun sollen. Vielleicht hatte mein(e)Richter(in) auch nur Bock auf das Thema.
Berufung gibt's so oder so trotz EuGH auch wenn diese dann Tage vor dem Termin zurückgezogen wird. Aber geht halt Zeit ins Land.
Nobody
Na dann Glückwunsch!
Bist du durch oder hast du mehrere Klagen laufen? Denke die Frage ist nicht zu indiskret.
Ich stimme dir zu. Wenn Nobody schon anteasert, kann er gerne auch mal (ohne Anbieternamen und konkrete Beträge zu nennen), genauer ausführen. Danke.
Zitat von: Roy1234 am 27 Oktober 2025, 13:03:48
IVE
Du scheinst, wo auch immer, in der düstersten Ecke Deutschlands zu leben da grundsätzlich nur Horrormeldungen kommen. Wahnsinn.
1 Stunde vorher abgesagt? ....
eigentlich nicht :-D
Ende November steht aber auch ein Verfahren aus 2022 an. Das wurde bislang 4x vorm Termin verschoben.
Dezernatswechsel, Mutterschaftsschutz, Dezernatswechsel, und tatsächlich war dann die Vertretung auch im Mutterschutz.
mal schauen, ob der Termin stattfindet. Immerhin nicht die gesamte Kammer zuständig, wo man dann Glück haben muss, dass alle auch am Tag gesund
sind.
immerhin laufen die Zinsen weiter.
Mich wundert keine negative Meldung mehr... die üblichen Kanzleien sind seit dem EuGH Vortrag auch ruhig mit ihren Publikationen. Scheint nichts positives zu geben, sonst würden sie massivst Werbung machen! Meine Meinung dazu.
Zitat von: Hitdajack am 27 Oktober 2025, 13:37:32
Mich wundert keine negative Meldung mehr... die üblichen Kanzleien sind seit dem EuGH Vortrag auch ruhig mit ihren Publikationen. Scheint nichts positives zu geben, sonst würden sie massivst Werbung machen! Meine Meinung dazu.
Bei den ganzen Meldungen darfst du nicht vergessen, dass das natürlich auch viel Marketing ist. Die Situation ist objektiv betrachtet so, dass die Rechtsfragen beim EuGH liegen, weil es gut vertretbare Argumente für beide Seiten gibt. Die besseren Argumente liegen auf Seite der Spieler. Rein juristisch ist es aber eben nicht schwarz-weiß.
Ich würde nicht zu viel in diese Meldungen der Kanzleien hineininterpretieren. Am 11. Dezember gibt es die Schlussanträge in Luxemburg. Dann wissen alle mehr.
@Roy Noch eine gegen den Roten, aber wurde ausgesetzt. Die zweite auch, aber hier kam es jetzt auf andere Weise zu einem Ende.
Genau das ist ja das komische, weil es auf einmal sehr ruhig wird bis zu den Entscheidungen....
Es ist immer ein Gegenseitiger Schlagabtausch...Der nach meiner Meinung auch bewusst sein kann...
Keine neue Verfahren bis die alten erst einmal erledigt sind...
Zitat von: positve am 27 Oktober 2025, 15:32:20
Genau das ist ja das komische, weil es auf einmal sehr ruhig wird bis zu den Entscheidungen....
Es ist immer ein Gegenseitiger Schlagabtausch...Der nach meiner Meinung auch bewusst sein kann...
Keine neue Verfahren bis die alten erst einmal erledigt sind...
Was soll es schon neues zu berichten geben? Alle schauen gespannt nach Luxemburg und dann geht es weiter. Bis dahin ist einfach Geduld gefragt.
,,Alle schauen gespannt"
Aso ok deshalb tut sich was im Hintergrund...
@Nobody
Danke! Kommen jetzt Vergleichsangebote sehe ich es eher positiv. Wenn die sich sicher wären ginge gar nichts. So kann man zumindest einige Euros einsparen. Jetzt hast du wenigstens etwas in der Hand und kannst beruhigt auf die zweite Runde warten.
@Brezel
Du siehst das etwas zu einfach. Klar hat jeder sein Geld selbst verspielt, aber Fakt ist auch dass die offensichtliche Sucht gerade zu geschult angetrieben wurde. Würden die Konstrukte wirklich stabil für den Spielerschutz stehen gäbe es Massensperrungen seitens derer. Alleine deswegen sind sie zu verurteilen. Und viele sind halt nun mal älter und/oder haben noch Schulden aus dieser Zeit. Vor allem wenn diese abstinent sind und den Menschen die leiden mussten etwas zurückgeben zu können ist ein sozialer, menschlicher und medizinischer Akt. Viele sind nicht nur pleite sondern auch seelisch und körperlich angeschlagen.
Das erwarten des Geldes ist natürlich falsch da es weg ist, das hoffen auf etwas Wiedergutmachung durchaus legitim.
Zitat von: positve am 27 Oktober 2025, 17:11:40
,,Alle schauen gespannt"
Aso ok deshalb tut sich was im Hintergrund...
Was tut sich denn genau im Hintergrund?
Du musst zwischen zwei Ebenen unterscheiden.
1. Rechtliche Bewertung:
Diese Entscheidung liegt in Luxemburg und wird derzeit dort juristisch behandelt. Diese Bewertung ist alleine maßgeblich für die Erfolgsaussichten deiner bereits anhängigen Klagen.
2. Kommerzielle Erwägungen:
Dazu gehören sämtliche wirtschaftliche Erwägungen der Online Casinos, der Prozessfinanzierer und auch der Anwaltskanzleien, die sich auf das Massengeschäft spezialisiert haben. Hier tut sich ständig was. Das steht aber nicht immer im Zusammenhang mit der rechtlichen Bewertung. Da spielen viele andere Faktoren eine Rolle. Und hieraus versuchst du anscheinend etwas zu interpretieren. Da dir hier nur ganz beschränkt Informationen vorliegen, fehlt dir jegliche Grundlage für eine substantierte Schlussfolgerung.
3. Beispiele:
- Prozessfinanzierer X entscheidet, dass das Investieren in andere Rechtsstreitigkeiten (die nichts mit Online Casinos zu tun haben) ein besseres Investment sind. Diese Entscheidung trifft X aber nicht, weil es "schlecht" in den Online-Casino Fällen aussieht, sondern, weil es bei anderen Verfahren "mehr zu holen gibt".
- Online Casino Y entscheidet, dass es eher großzügig Vergleiche anbieten wird, weil ein Börsengang in einem Jahr geplant ist und sich die anhängigen Rechtsstreitigkeiten negativ auf die Unternehmensbewertung auswirkt.
Zitat von: Roy1234 am 27 Oktober 2025, 17:24:22
@Nobody
Danke! Kommen jetzt Vergleichsangebote sehe ich es eher positiv. Wenn die sich sicher wären ginge gar nichts. So kann man zumindest einige Euros einsparen. Jetzt hast du wenigstens etwas in der Hand und kannst beruhigt auf die zweite Runde warten.
@Brezel
Du siehst das etwas zu einfach. Klar hat jeder sein Geld selbst verspielt, aber Fakt ist auch dass die offensichtliche Sucht gerade zu geschult angetrieben wurde. Würden die Konstrukte wirklich stabil für den Spielerschutz stehen gäbe es Massensperrungen seitens derer. Alleine deswegen sind sie zu verurteilen. Und viele sind halt nun mal älter und/oder haben noch Schulden aus dieser Zeit. Vor allem wenn diese abstinent sind und den Menschen die leiden mussten etwas zurückgeben zu können ist ein sozialer, menschlicher und medizinischer Akt. Viele sind nicht nur pleite sondern auch seelisch und körperlich angeschlagen.
Das erwarten des Geldes ist natürlich falsch da es weg ist, das hoffen auf etwas Wiedergutmachung durchaus legitim.
Aus moralischer Sicht sollte jeder Spieler weltweit solche horrende Verluste zurückfordern dürfen. Aus rechtlicher Sicht ist das leider oft anders zu bewerten. Ich stimme dir 100% zu, dass diese Art von Geschäftsmodell bestraft gehört. Das ist gar keine Frage. Gleichzeitig hat man nicht den Anspruch, dass der Staat einen vor jeglichen Gefahren schützt. Und übrigens: stand heute spielen ganz viele Menschen und "verzocken" sich. Nur, dass es aufgrund von whitelist, etc. ganz legal ist (auch die 1000€ im Monat können sich viele Menschen gar nicht leisten).
Ich denke es wird auch aus rechtlicher Sicht Erfolg bringen weil der Staat eine Schutzpflicht hat. Ansonsten kann man auch den Verkauf von Crystal Meth, Waffen und Co ohne Auflagen legalisieren. Und ja ich sehe die Whitelist mit den Vorgaben auch lächerlich und nahezu als Deal mit den OC's. 1000 Euro Limit ist für mindestens 90 Prozent der Zocker absolut unrealistisch zum vernünftigen umsetzen ohne auf Dauer in finanzielle Schwierigkeiten kommt. Und selbst für die Topverdiener ist das Irrsinn da es hier längst nicht mehr Hobby ist bei diesen Beträgen.
Zitat von: Roy1234 am 27 Oktober 2025, 19:13:27
Ich denke es wird auch aus rechtlicher Sicht Erfolg bringen weil der Staat eine Schutzpflicht hat. Ansonsten kann man auch den Verkauf von Crystal Meth, Waffen und Co ohne Auflagen legalisieren. Und ja ich sehe die Whitelist mit den Vorgaben auch lächerlich und nahezu als Deal mit den OC's. 1000 Euro Limit ist für mindestens 90 Prozent der Zocker absolut unrealistisch zum vernünftigen umsetzen ohne auf Dauer in finanzielle Schwierigkeiten kommt. Und selbst für die Topverdiener ist das Irrsinn da es hier längst nicht mehr Hobby ist bei diesen Beträgen.
Du könntest hinsichtlich der Schutzpflicht des Staates genauso in Richtung Zigaretten und Schnapps argumentieren. Und warum greift die Schutzpflicht des Staats nur, wenn ich mich außerhalb von Schleswig Holstein aufgehalten habe? Ganz so einfach ist es rechtlich leider nicht. Aber es gibt keinen Grund nicht optimistisch zu sein.
Aber ich stimme dir hinsichtlich der Whitelist zu.
Zitat von: Brezel12 am 27 Oktober 2025, 19:17:07
Zitat von: Roy1234 am 27 Oktober 2025, 19:13:27
Ich denke es wird auch aus rechtlicher Sicht Erfolg bringen weil der Staat eine Schutzpflicht hat. Ansonsten kann man auch den Verkauf von Crystal Meth, Waffen und Co ohne Auflagen legalisieren. Und ja ich sehe die Whitelist mit den Vorgaben auch lächerlich und nahezu als Deal mit den OC's. 1000 Euro Limit ist für mindestens 90 Prozent der Zocker absolut unrealistisch zum vernünftigen umsetzen ohne auf Dauer in finanzielle Schwierigkeiten kommt. Und selbst für die Topverdiener ist das Irrsinn da es hier längst nicht mehr Hobby ist bei diesen Beträgen.
Du könntest hinsichtlich der Schutzpflicht des Staates genauso in Richtung Zigaretten und Schnapps argumentieren. Und warum greift die Schutzpflicht des Staats nur, wenn ich mich außerhalb von Schleswig Holstein aufgehalten habe? Ganz so einfach ist es rechtlich leider nicht. Aber es gibt keinen Grund nicht optimistisch zu sein.
Hinsichtlich der Whiteliste stimme ich dir zu.
Außerhalb SH weil es dort ja schon etwas ähnliches wie die jetzige Whitelist gab. Jedoch waren natürlich auch da die Bedingungen viel zu lasch ausgearbeitet.
Wenn man völlig objektiv bestimmte Schiedsrichter Entscheidungen durch den Kopf gehen lässt, fragt man sich, weshalb. In der Türkei sollen laut Spiegel einige auch höherrangige Schiedsrichter in einem Wettskandal verwickelt worden sein.
Es würde mich absolut nicht wundern, wenn in absolut verjährter Zeit der ein oder andere deutsche Schiedsrichter und Fußballprofi entsprechendes beichten wird. Wahrscheinlich,weil es einem so einfach gemacht wurde.
Sowieso merkwürdig, dass prinzipiell willkürlich nach eigenem Ermessen bestimmte Entscheidungen so oder so getroffen werden können, was dann für viele Zocker die richtige oder falsche Entscheidung war. Aber seis drum.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/b-sport-o-soll-vor-verkauf-an-rivalen-stehen/100168677.html
Bei einem Verkauf übernimmt doch der neue Eigentümer auch ,,Gerichtsurteile" an? Bzw. es wird zwischen den beiden verhandelt?!?
Die werden doch nicht nach der Übernahme das Geschäfte für sich kaputt machen.
Bei einem Beklagten von mir wurde ihm erstattet seine Lizenz auf eine neue Firma zu übertragen. GGL hat gestattet da sie den Spielerschutz versprochen haben. Danach wurde das geschäftsmodell ohne reellen Wert auf die neue Firma übertragen. Also generiert der Beklagte keine Einnahmen mehr und wenn es dort nichts mehr zu holen gibt, haben wir Kläger halt Pech gehabt oder müssen gegen die Geschäftsführer vorgehen. Also logisch kann man teilweise auch nicht mehr an die Sachverhalte gehen. Abwarten und hoffen, mehr bleibt da nicht übrig.
Wenn du das mit der umfirmierung meinst hast recht war so. Aber hier kann es ja nicht so sein. Käufer A kauft von Käufer B. Da wird sicherlich selbstverständlich Thema gewesen sein. Dann wird ja Käufer sagen. Klär das vorher erst alles oder ich zahle dir dafür weniger.
Also wenn ich Käufer wäre. Und es sind ja Pflichten die Übergehen. Spannend ist glaube ich das der Käufer in D keine Lizenz hat. Also ist er auf das Geschäft angewiesen.
Ja, aber da gibt es bestimmt wieder genug verschiedene Szenarien, und nicht nur den einen Weg wie sie es juristisch machen können. Da kann man halt nur spekulieren, ist halt die Frage, ob es denn was bringt.
Wäre natürlich schön wenn die sagen klärt bitte alles vorher ab. :D
Wieso wird hier immer das ,,Wort spekulieren" benutzt wenn man hier nett seine Meinung austauscht oder sich austauschen möchte?
Wenn das kein Forum ist sollte man es ,,umfirmieren".
Scherz bei Seite. Jedes Unternehmen wird Verbindlichkeiten haben und bei dem Summen scheint es das es Kleingeld ist. Schauen wir mal.
Falls jemand bessere ,,Kenntnisse/Wissen" hat kann sie gerne teilen. Danke
Ich nehme an, der Verkauf soll die Klagewelle brechen. Bestehende Prozesse gehen meines Wissens an den Käufer über, des ist auch in anderen Branchen so. Weitere Klage ( die Welle der Oasis und Limitverletzungen rollt meines Wissens noch nicht so ) könnte so der Wind aus den Segeln genommen werden.
In diesem Fall würde ich mir keine großen Gedanken machen. Bei einem Verkauf oder Übernahme ändert sich erstmal nur der Besitzer.
Die Roten bleiben sicher bestehen und es werden sowohl die Kunden als auch Gewinne und Schulden übernommen. Sollte ein neuer Betreiber unten installiert werden muss bei Neu Klagen dieser in die Pflicht genommen werden. Da bin ich mir ziemlich sicher. Ich gehe davon aus dass Staudt und Co hier demnächst wieder mal etwas von sich geben werden.
Hier gibt's ja keine Liquidation.
Jo danke dir. Der Deal scheint auch über die Bühne zu gehen. Die werden ja auch nicht so viele Faxen machen. Wie es steht wird der Anbieter unter einer neuen Betreiber Firma weitergeführt. Das heißt bis jetzt haftet noch der alte danach der neue.
Dürfte sich wie du Roy sagst erstmal nicht negativ auswirken.
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/be-uebernimmt-mehrheitsbeteiligung-an-cv-wettanbieter-tip-ce7d5ddfd189f322
Naja neuer Betreiber heißt ja das dieser dann die Lizenz von der GGL bekommt ... und die alte ja damit dann dort in der Verantwortung raus ist ... ist es nicht ähnlich wie bei de Jahreszahl und der Wechsel der Betreiber Gesellschaften dort ?
Ne das kann man nicht so genau übertragen.
Bei Jahreszahlen wurde eine Umfirmerung vorgenommen.
Hier wird natürlich die Lizenz übertragen, weil so der neue Anbieter sein Marktanteil vergrößert.
Der Anteilseigner hat so sein Geld vermehrt und hält noch ein kleinen Anteil über.
Die haben mit den Rückzahlungen gerechnet. Das wird auch bei der Bewertung eine Rolle gespielt haben.
Sonst würden die es schon letztes Jahr machen. Warum erst jetzt wenn die sich aus dem Staub machen könnten?
Das war schon immer die Frage warum das rote T nie so gehandelt hat wie andere 😂
Naja hoffen wir mal das Beste .
Hat jemand mal News von den Jahreszahlen gehört ? Gab ja wohl einen Deal mit einem größeren PKF über alle Verfahren des PKF aber sonst ?
Guten Morgen,
ich befürchte leider, dass der rote Buchmacher da der GGL mindestens 2 Schritte voraus ist und das da irgendwas geplant ist, was uns Klägern in Zukunft wieder auf die Füße fallen wird....
Das größte Gegner ist leider wie ich finde die GGL!
Durch die Gerichte wird zwar auf EU-Ebene alles geklärt, aber bis dahin werden Jahreszahlen und die Roten das Geld beiseite geschaffen haben.
Das sind die fähigsten Kanzleien Deutschlands durch die sie vertreten werden. Die führen die GGL einfach an ihrem Nasenring durch die Manege!
Die GGL hat leider schon zu oft ihre Inkompetenz, Ahnungslosigkeit und Untätigkeit bewiesen, was Limitverletzung, illegale Sportwettenangebote und Umfirmierung betrifft und ich befürchte leider, das es diesmal wieder so kommt, dass da etwas übersehen oder einfach hingenommen wird und wir in die Röhre gucken.
Ich hoffe, ich irre mich, aber ich sehe das leider nicht ganz so positiv. Eine Umfirmierung, Verkauf oder Übernahme birgt immer Schlupflöcher für die Anbieter und diese werden eben diese genau kennen.
Warum kommt dieser Einstieg von den Höllandern jetzt genau, wo Ende des Jahres eine EUGH-Entscheidung kommen wird?
Das wird schon irgendwie seinen Grund haben...
Trotzdem glaube ich an ein zufriedenstellendes Ende für UNS :)
LG
Anbieternamen ::)
Gut dargestellt Brezel 👍
Also ist eurer Meinung nach Jahreszahlen und Rots vorgehen völlig unterschiedlich. Wenn das der Jahreszahlen so stark denen hilft, wieso macht es nicht schule?
Anbieternamen? Wo?
(https://media2.giphy.com/media/v1.Y2lkPTc5MGI3NjExNnR5ODZwa3ljc3Q1bm16YXJmNzBqMTlraTltZWsyZG5peG41dmZ1MyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw/1n673PlmCdXBwWoCP0/giphy.gif)
@Brezel: Bitte keine Anbieternamen hier rein setzen!
Zitat von: Olli am 28 Oktober 2025, 11:10:20
Anbieternamen? Wo?
(https://media2.giphy.com/media/v1.Y2lkPTc5MGI3NjExNnR5ODZwa3ljc3Q1bm16YXJmNzBqMTlraTltZWsyZG5peG41dmZ1MyZlcD12MV9pbnRlcm5hbF9naWZfYnlfaWQmY3Q9Zw/1n673PlmCdXBwWoCP0/giphy.gif)
@Brezel: Bitte keine Anbieternamen hier rein setzen!
Danke für den Hinweis und Entschuldigung an alle, die von meinem Fehler betroffen waren.
Jetzt hast aber nicht nur Casino Namen entfernt.
Betreiber, Inhaber oder Geschäftsführer wurden schon mehrfach genannt ohne Löschung.
Zitat von: Hitdajack am 28 Oktober 2025, 11:02:48
Also ist eurer Meinung nach Jahreszahlen und Rots vorgehen völlig unterschiedlich. Wenn das der Jahreszahlen so stark denen hilft, wieso macht es nicht schule?
Rot ist die Nr 1 in D und will sicher kein Risiko eingehen anderweitig sich alles zu verderben. Nicht alle sind immer gleich. Wenn ich an Gibraltar denke und einen bestimmten Betreiber liest man hier so gut wie nie etwas. Warum wohl? Und dort wäre es noch einfacher sich an nichts zu halten da Vollstreckung eigentlich nicht möglich ist.
Zitat von: Roy1234 am 28 Oktober 2025, 12:02:27
Zitat von: Hitdajack am 28 Oktober 2025, 11:02:48
Also ist eurer Meinung nach Jahreszahlen und Rots vorgehen völlig unterschiedlich. Wenn das der Jahreszahlen so stark denen hilft, wieso macht es nicht schule?
Rot ist die Nr 1 in D und will sicher kein Risiko eingehen anderweitig sich alles zu verderben. Nicht alle sind immer gleich. Wenn ich an Gibraltar denke und einen bestimmten Betreiber liest man hier so gut wie nie etwas. Warum wohl? Und dort wäre es noch einfacher sich an nichts zu halten da Vollstreckung eigentlich nicht möglich ist.
Die Voraussetzungen sind bei den Roten grundlegend andere als bei den sog. Jahreszahlen. Übrigens: Der Erwerber der Roten bietet bereits Online-Sportwetten über ein anderes Unternehmen an und dieses Unternehmen sitzt auf Malta.
Welchen Betreiber meinst du?
Bei 4,6 Milliarden Euro könnte der Deal sogar sein dass die Roten die Klagen noch selbst abdecken. Deutsche sind anscheinend eh klagefaul im Verhältnis zu unserem Nachbarland.
Zitat von: Roy1234 am 28 Oktober 2025, 14:56:48
Bei 4,6 Milliarden Euro könnte der Deal sogar sein dass die Roten die Klagen noch selbst abdecken. Deutsche sind anscheinend eh klagefaul im Verhältnis zu unserem Nachbarland.
Das Geld fließt nicht an die Roten, sondern an das Private Equity Unternehmen, das die Anteile an den Roten verkauft.
Zitat von: positve am 28 Oktober 2025, 16:12:35
Ja das mag ja so sein aber letzendlich ist ja CVC beteiligt und haftet auch. Laut Presse sind die 4,6 Mrd inkl. Schulden.
Jeder weiterer Tag kostet unnötig Geld.
Die Rechtslage ist klar.
Der eine verkauft, weil es legal geworden ist und steigt mehrheitlich aus. Der andere kauft, weil es legal geworden ist und weiter verdienen möchte.
Die Rückzahlungen werden sich für beide im Nachhinein ,,gelohnt" haben.
Die werden sich das schon ausgerechnet haben. Der Zeitpunkt wo anscheint die Klagen keine Rolle mehr spielen.
Die werden in der nächsten Zeit die Gelder auszahlen.
Die fortwährende Minderheitsbeteiligung von CVC mag ein Faktor sein.
Jeder weitere Tag kostet die Anbieter keineswegs unnötig Geld. Ganz im Gegenteil. Die Prozesszinsen wiegen weniger schwer als die Beträge, die täglich verjähren, weil es noch immer kein höchstrichterliches Urteil gegeben hat.
Leider ist die Rechtslage nicht klar. Wäre das der Fall, hätte der BGH die Rechtsfragen dem EuGH nicht vorgelegt.
Warum sollte CVC aussteigen, weil das Geschäftsmodell legal geworden ist? Das macht keinen Sinn.
Aber dein Optimismus gefällt mir. Du hast die richtige Lebenseinstellung :-)
Verfahren c-198/24
Das Verfahren betrifft die Vollstreckung von Urteilen gegen Online-Glücksspielanbieter und ist mit Fokus auf ein österreichisches Urteil gegen den grünen Mann geführt worden.
Gemäss dem ,,Gerichtskalender" der CURIA ist für C-198/24 angegeben: Schlussanträge geplant beim EuGH-Großkammer (,,Große Kammer") am 30.10.2025.
😁😁😁
Ich mag ja deine positive Ansichten und dein Optimismus, aber so Recht haben und Recht kriegen ist halt nicht immer so einfach, vor allem gibt es dann noch so Nebenstorys wie Umfirmierung etc.
Sie werden alle Wege nutzen die es gibt um so viel wie möglich zu sparen. Als ob die sich jetzt bei meiner ausgesetzer Klage melden und sagen "gib mal die iban, wir zahlen es jetzt".
Ne Kloppo da kannst du lange warten. Die werden trotzdem immer Berufung einlegen bis diese entweder vom OLG zurückgewiesen wird oder sie diese Tags zuvor selbst zurückziehen.
Brezel hat da schon Recht, das verjähren von Ansprüchen ist wesentlich rentabler als auf Zinsen zu schauen. Denn nach wie vor ist das Konto der PKF nicht unendlich voll.
Auch wenn wir gewinnen sollten ist der Faktor Zeit für die Gold wert. Zumindest die Malta Gang wird sich solange es geht wehren.
@Positive:
Sei doch bitte so gut und überprüfe deine Beiträge auf Rechtschreibung und Lesbarkeit, bevor du sie postest. Das ist echt eine Zumutung.
Welchen Punkt versuchst du denn bitte mit deinem Beispiel zu machen? Ich kann dir leider nicht folgen.
Zocker, Player8 äh Positiv hat keine Bildung und noch schlimmer keinen Anstand. Kann er vielleicht nichts dafür. Sei nachsichtig Brezel.
Er ist hier lediglich der Forumsanwalt der durch Expertise heraussticht.
Wen soll ich zuerst übers Knie legen? :) ;) ;)
Ich bin mir da auch sehr sicher, dass bis zu letzt immer Berufung eingelegt wird auch wenn die Sache klar ist. Sehe ich genauso das Zinsen nicht so schlimm sind wie 1000 neue Klagen.
Obwohl die Klagewelle nachgelassen hat aufgrund der nicht Aufstellung der DSGVO von vielen Anbietern. Auch ein Unding und es kümmert sich niemand drum.
Auch und die PKF steigen weiterhin alle mit ein. Also zu schlecht können die Chancen nicht stehen. Auch wenn die Anbieter auf Zeit spielen.
@Balou2024
Genau so ist es. Die Chancen stehen für die Kläger weiterhin gut. Aber die Behauptung von ,Positive', die Sache sei bereits klar, ist falsch.
Das Nichtaufstellen der DSGVO-Auskunft scheint ein beliebtes Mittel geworden zu sein, weil die drohenden Bußgelder in diesem Zusammenhang überschaubar sind. Mich wundert ehrlich gesagt, dass viele Anbieter nicht früher auf die Idee gekommen sind.
Zitat von: Balou2024 am 29 Oktober 2025, 10:37:12
Auch und die PKF steigen weiterhin alle mit ein. Also zu schlecht können die Chancen nicht stehen.
Habe ich auch so gehört.
Ich habe bisher erst einen Fall am laufen und diesen selbst finanziert.
Mein Anwalt meinte, ich solle die restlichen Fälle notfalls mit PKF einreichen.
Diese Aggressivität nervt einfach nur noch...
Zitat
Wo kein Kläger da kein Richter!
falsch .. ich habe Klage eingereicht, habe aber keinen Richter, da das Dezernat nicht besetzt ist 😂
Zitat von: Hitdajack am 29 Oktober 2025, 11:37:23
Diese Aggressivität nervt einfach nur noch...
..und bringt niemanden weiter 🤷🏻♂️
Zitat von: Hitdajack am 29 Oktober 2025, 11:37:23
Diese Aggressivität nervt einfach nur noch...
Das ist richtig. Dann sollte ein gewisser User aber auch andere Meinungen respektieren. Mich nervt es irgendwann einfach Andersdenkende dann ständig von oben herab als Idioten hinzustellen.
Aber immerhin kann er über PM drohen und beschimpfen was mir dann doch recht gibt.
Wenn man zu euphorisch ist, bleibt der Realismus gelegentlich mal auf der Strecke.
https://youtu.be/qDVavoI-5cA
Zitat von: DestructionDaddy am 29 Oktober 2025, 15:56:32
https://youtu.be/qDVavoI-5cA
Danke für das Teilen.
@Staudtlaw: ein inhaltlich zutreffendes Video, ohne jede Aussagekraft (außer Marketing).Es gibt absolut keine Anzeichen, dass die Übernahme der Roten negative Auswirkungen auf Rechtsstreitigkeiten hat.
Ja reines Marketing.
Heute Schlussantrag gegen Mr.Grün:)
Wenn jemand Infos hat bitte hier teilen.
Das kam gerade live auf EUGH... allerdings hat er englisch gesprochen und ich hab nix verstanden.
Paar Minuten Zurückspulen, dann findest du es.
https://curia.europa.eu/jcms/jcms/p1_1477137/de/
Bis wohin muss ich zurück? Ich find das nicht. Ich könnte das übersetzten.
Das war einer der letzten Fälle.
Der vorletzte oder so.
Das Video geht knapp 32 Minuten.
Ich schätze bei Minute 25 oder später sollte Herr Grün sein.
Das waren auch nur 2-3 Sätze die er dazu sagte.
Der EuGH ist ne richtige Boomer Bude auf dem Niveau nahe der Grasnarbe. Keine Zeitstempel im Video, dauernder Wechsel der Sprache, keine Infos.
Mein Englisch ist echt gut aber das hab ich auch nicht verstanden. Super juristische Ausdrucksweise
09:58:29 ist der richtige Zeitstempel. Ist ein spielerfreundlicher Schlussantrag.
Um was ging es da? Bill?
Es ging um folgende Frage:
Vorlagefrage
Ist die Bestimmung des Artikel 7 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 655/2014 (1) dahin auszulegen, dass Handlungen des Schuldners, die drei Jahre oder länger zurück liegen, und/oder Hindernisse bei der Vollstreckung der Entscheidung im Mitgliedstaat des Schuldners nicht zu berücksichtigen sind?
In einfachen Worten ob man auch woanders vollstrecken kann wenn es Vermögenswerte gibt als in zum Beispiel Malta
Ok, vielen Dank.
Zitat von: Balou2024 am 30 Oktober 2025, 11:02:07
Es ging um folgende Frage:
Vorlagefrage
Ist die Bestimmung des Artikel 7 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 655/2014 (1) dahin auszulegen, dass Handlungen des Schuldners, die drei Jahre oder länger zurück liegen, und/oder Hindernisse bei der Vollstreckung der Entscheidung im Mitgliedstaat des Schuldners nicht zu berücksichtigen sind?
In einfachen Worten ob man auch woanders vollstrecken kann wenn es Vermögenswerte gibt als in zum Beispiel Malta
Generalanwalt:
diese Bestimmung ist dahin auszulegen, dass die in dieser Bestimmung festgelegte Voraussetzung erfüllt ist, wenn der Gläubiger ausreichende Beweise vorgelegt hat, um das Gericht davon zu überzeugen, dass eine Sicherungsanordnung dringend erforderlich ist, da die reale Gefahr besteht, dass der Schuldner, wenn diese Maßnahme nicht erlassen wird, sein Vermögen bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Gläubiger ein bestehendes oder künftiges Urteil vollstrecken kann, verbergen oder vernichten oder unter Wert veräußern könnte, wodurch die Beitreibung der Forderung des Gläubigers verhindert oder zumindest erheblich erschwert würde.
Heißt veräußern wegschaffen usw. nicht möglich?
Heisst, wenn du nachweisen kannst, dass sich die Beklagte aus dem Staub machen will, bzw. Gelder verschieben will, ist es legitim auch woanders Geld zu holen.
Trotzdem dürfte es ein Problem sein den Beweis zu führen dass der Schuldner dies tatsächlich vor hat. Puh
Hat eigentlich noch mal jemand Vergleich Angebote von der Jahreszahl vor der eigentlichen Verhandlung bekommen in den letzten Wochen?
https://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf;jsessionid=427A09709DB8A7EF564D5DB1C938D84A?text=&docid=305693&pageIndex=0&doclang=DE&mode=lst&dir=&occ=first&part=1&cid=9094837
ZitatEin Verbraucher mit Wohnsitz in Österreich hat gegen ein maltesisches Online-Glücksspielunternehmen (Der, dessen Name nicht genannt werden darf Limited) einen Anspruch auf Rückzahlung von Einsätzen geltend gemacht, weil das Unternehmen laut österreichischem Recht keine gültige Lizenz hatte.
Das österreichische Urteil wurde rechtskräftig, der Verbraucher beantragte einen ,,Europäischen Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung" (nach Verordnung (EU) Nr. 655/2014, kurz EBzvK-Verordnung), um Vermögenswerte des Unternehmens in mehreren Mitgliedstaaten zu sichern.
Das nationale Gericht wies den Antrag ab, weil es die Bedingung der ,,dringenden Erforderlichkeit" («periculum in mora») nicht erfüllt sah. Es stellte daraufhin dem EuGH die Frage zur Vorabentscheidung, u. a. ob Handlungen des Schuldners, die drei Jahre oder länger zurückliegen, oder Vollstreckungshindernisse im Mitgliedstaat des Schuldners nicht bei der Prüfung dieser Bedingung berücksichtigt werden dürfen.
Kernaussagen des Generalanwalts
Anwendungsbereich: Die EBzvK-Verordnung ist hier anwendbar — es handelt sich um eine grenzüberschreitende Geldforderung in Zivil- und Handelssachen.
Bedingung der ,,dringenden Erforderlichkeit" (Art. 7 Abs. 1 EBzvK-Verordnung): Der Gläubiger muss ausreichend Beweismittel vorlegen, die das nationale Gericht zu der berechtigten Annahme veranlassen, dass eine Maßnahme zur vorläufigen Pfändung ,,dringend erforderlich" ist, weil eine ,,tatsächliche Gefahr" besteht, dass ohne sie die spätere Vollstreckung seiner Forderung unmöglich oder sehr erschwert wird.
Auslegung der ,,tatsächlichen Gefahr": Der Generalanwalt betont, dass diese Gefahr typischerweise darin besteht, dass der Schuldner Vermögenswerte aufbraucht, verschleiert oder unter Wert veräußert, bevor die Vollstreckung möglich ist.
Beweisanforderungen: Der Gläubiger muss nicht die volle Absicht des Schuldners nachweisen, sich der Zahlung zu entziehen — es genügt, wenn konkrete Anhaltspunkte vorliegen, die eine hinreichende Wahrscheinlichkeit einer solchen Gefahr indizieren.
Zeitpunkt und Rückwirkende Tatsachen: Auch Umstände, die länger zurückliegen (z. B. mehr als drei Jahre), oder gesetzliche Änderungen im Mitgliedstaat des Schuldners (z. B. im Glücksspielrecht Maltas) können im Rahmen der Gesamtbewertung relevant sein, wenn sie für die gegenwärtige Gefahr Bedeutung haben.
---
🔍 Empfehlung des Generalanwalts
Am Ende schlägt der Generalanwalt vor, dass der EuGH Art. 7 Abs. 1 der EBzvK-Verordnung dahin auszulegen hat, dass diese Norm erfüllt sein kann, wenn der Gläubiger die genannten Voraussetzungen (Hinweise auf tatsächliche Gefahr und dringende Erforderlichkeit) nachweist.
Zitat von: Balou2024 am 30 Oktober 2025, 13:11:56
Hat eigentlich noch mal jemand Vergleich Angebote von der Jahreszahl vor der eigentlichen Verhandlung bekommen in den letzten Wochen?
Ich habe noch nie ein Angebot von denen erhalten.
Habe allerdings ein Versäumnisurteil gegen welches jetzt Einspruch eingelegt wurde.
Habe gegen LP auch ein VU und auch rechtskräftig aber dennoch passiert nichts und ist Gibraltar ... ja auch nie ein. Vergleich angeboten bekommen der angemessen wäre ( glaube 12 Prozent )
Danke für die Antworten bezüglich Vergleichen.
https://www.wbs.legal/medienrecht/eugh-schlussantraege-eu-recht-hilft-im-kampf-gegen-illegale-gluecksspielschulden-84456/
Im Bezug auf heute.
Update Bill 55 Verfahren Malta
AdvoFin hatte ich kontaktiert und folgende Info erhalten. Das Berufungsverfahren ist nun auf den 04.11 verlegt wurden. Hier geht es um Bill 55 und die Vollstreckung von einem Urteil, welches in 1 Instanz aufgrund von Bill 55 verloren gegangen ist.
Sie werden auch in einem Video wieder berichten nach der Verhandlung. Hier wird sich nun zeigen wie Malta sich verhalten wird nach der Klage der EU.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/schlussantraege-des-generalanwalts-c-198-24-online-gluecksspiel-kontenpfaendung-und-bill55-ein-bericht-von-ra-cocron-256776.html
Zitat von: Balou2024 am 30 Oktober 2025, 13:11:56
Hat eigentlich noch mal jemand Vergleich Angebote von der Jahreszahl vor der eigentlichen Verhandlung bekommen in den letzten Wochen?
Ich nach der Verhandlung. Abgelehnt und kürzlich ein erhöhtes bekommen. Details werde ich aber keine rauslassen.
Zitat von: Galileo am 31 Oktober 2025, 14:00:03
https://www.anwalt.de/rechtstipps/schlussantraege-des-generalanwalts-c-198-24-online-gluecksspiel-kontenpfaendung-und-bill55-ein-bericht-von-ra-cocron-256776.html
Das habe ich auch gelesen und ich schätze Herrn Cocron sehr. Er hat bereits sehr viel bewegt und ist ein guter Anwalt.
Seit ein paar Wochen veröffentlicht Herr Cocron aber zu viele Inhalte, die er von OpenAI hat erstellen lassen, ohne sie gegenzulesen. Schade.
https://tinyurl.com/Ubernahme-Banijay
https://m.youtube.com/watch?v=xB_5P6uWk8g&pp=0gcJCQMKAYcqIYzv
habe ein rechtskräftiges urteil. wenn ich exekutieren möchte ...hat jemand einen kontakt der das in die wege leitet?
oder ein kurzes schritt für schritt verfahren?
danke
https://www.redell.com/blog/online-gl%C3%BCcksspiel/eugh-generalanwalt-neue-hoffnung-so-koennen-sie-ihre-online-gluecksspielverluste-europaweit-sichern
super, danke!
Kurz mal ne andere Frage: weiß jemand, wie ich bei ner vorhandenen Tabelle schnell den Verlust ermitteln lassen kann? An gängige Kanzleien schicken klar, aber da wartet man ja Wochen. Geht um ne Tabelle von einem Kartenspiel Anbieter mit Sternen
Kurze Info zu meinem Fall :)
Hatte am 20.10.2025 meinen Termin am LG Oldenburg.
Das Urteil sollte hierzu am 06.11.2025 verkündet werden.
Am 29.10.2025 kam dann vom LG Oldenburg die Mitteilung, dass das Verfahren bis zur Entscheidung am EuGH in der Rechtssache C-530/24 ausgesetzt wird :-X
Die Entscheidung ist unfassbar. Man hätte einfach Mitte Dezember ein Urteil nach der Vorlage des Generalanwalt treffen können.
Leider aber nun Gang und Gebe auch an LG mit der Aussetzung.
Echt Lachhaft. Da kann ich ja froh sein wie es bei mir gelaufen ist.
Zitat von: Hitdajack am 03 November 2025, 11:33:43
Kurz mal ne andere Frage: weiß jemand, wie ich bei ner vorhandenen Tabelle schnell den Verlust ermitteln lassen kann? An gängige Kanzleien schicken klar, aber da wartet man ja Wochen. Geht um ne Tabelle von einem Kartenspiel Anbieter mit Sternen
Versuchs mal mit KI, aber nicht einer Sprachmodell-KI wie OpenAI. Ansonsten würde ich sagen: händisch mit dem Taschenrechner.
Zitat von: jetforce1904 am 03 November 2025, 11:50:42
Kurze Info zu meinem Fall :)
Hatte am 20.10.2025 meinen Termin am LG Oldenburg.
Das Urteil sollte hierzu am 06.11.2025 verkündet werden.
Am 29.10.2025 kam dann vom LG Oldenburg die Mitteilung, dass das Verfahren bis zur Entscheidung am EuGH in der Rechtssache C-530/24 ausgesetzt wird :-X
Am Ende des Tages ist es egal, ob das LG aussetzt oder in der nächsten Instanz ausgesetzt wird. Sobald eine EuGH- Entscheidung vorliegt, wird das LG entscheiden. Die Berufung wird dann in aller Regel nicht zu gelassen werden (wenn nicht anderweitige Verfahrensfehler vorliegen).
Zeitlich gesehen macht es insoweit kaum einen Unterschied für dich, ob bereits beim Landgericht oder erst beim Oberlandesgericht ausgesetzt wird. Dass es durch die Instanzen hinweg gar keine Aussetzung gibt, ist äußerst selten.
Zitat von: Roy1234 am 03 November 2025, 13:30:36
Echt Lachhaft. Da kann ich ja froh sein wie es bei mir gelaufen ist.
Wie ist es denn bei dir gelaufen? :)
Ich habe heute die erste Hürde bestanden und das Urteil vom LG Meiningen gegen Oliver Kahn in meinem Fall erhalten. Es wurde explizit erklärt, warum trotz EuGH NICHT ausgesetzt wurde und der Klage wurde (im mittleren 5stelligen Betrag 2014-2019) vollumfänglich (samt 5%iger Zinsen) stattgegeben. Es handelt sich um eine nicht näher bezifferten Mischkonsum aus Sportwetten und Onlinecasino, welcher aber sowieso irrelevant sei, da in beiden Fällen keine Konzession erteilt war.
In Thüringen ist man nicht überall so komisch wie in Erfurt :). Aber spannend, wie unterschiedlich die Handhaben der LGs sind.
Zitat von: Atzinator am 03 November 2025, 14:14:30
Ich habe heute die erste Hürde bestanden und das Urteil vom LG Meiningen gegen Oliver Kahn in meinem Fall erhalten. Es wurde explizit erklärt, warum trotz EuGH NICHT ausgesetzt wurde und der Klage wurde (im mittleren 5stelligen Betrag 2014-2019) vollumfänglich (samt 5%iger Zinsen) stattgegeben. Es handelt sich um eine nicht näher bezifferten Mischkonsum aus Sportwetten und Onlinecasino, welcher aber sowieso irrelevant sei, da in beiden Fällen keine Konzession erteilt war.
In Thüringen ist man nicht überall so komisch wie in Erfurt :). Aber spannend, wie unterschiedlich die Handhaben der LGs sind.
Erstmal Glückwunsch. Ich gehe davon aus, dass Oliver Kahn Berufung eingelegt haben wird, oder?
Also es macht einen Unterschied ob am Lg oder oLG ausgesetzt wird.
Alleine die Zeit wenn noch Berufung eingelegt wird oder bis die Berufung am OLG abgelehnt wird.
Jeder Richter weiß Mitte Dezember Bescheid wo der Hase lang läuft. Hier müssten dann sofort mindestens die LG Urteile sprechen und nicht aussetzen!!!
Übrigens kann man auch immer Nichtzulassungsbeschwerde einlegen um Zeit zu gewinnen.
Anbieter werden erstmal nicht zahlen und alles durchklangen bis zum bitten Ende obwohl sie selbst wissen das es nichts bringt. Es bringt Zeit und schwächt PKF und somit weitere Klagen. Die Zinsen sind den Anbieter schnuppe!
Zitat von: Hitdajack am 03 November 2025, 11:33:43
Kurz mal ne andere Frage: weiß jemand, wie ich bei ner vorhandenen Tabelle schnell den Verlust ermitteln lassen kann?
Die Tabelle ist schon im Excel Format oder?
Ich habe damals eine Tabelle erhalten, auf der ausschließlich ein- und Auszahlungen zu sehen waren. Ist das bei dir auch der Fall?
Ich mache heute Abend ein Video.
Zitat von: Brezel12 am 03 November 2025, 13:54:27
Zitat von: Roy1234 am 03 November 2025, 13:30:36
Echt Lachhaft. Da kann ich ja froh sein wie es bei mir gelaufen ist.
Wie ist es denn bei dir gelaufen? :)
Gut.😄
Zitat von: Balou2024 am 03 November 2025, 14:21:37
Also es macht einen Unterschied ob am Lg oder oLG ausgesetzt wird.
Alleine die Zeit wenn noch Berufung eingelegt wird oder bis die Berufung am OLG abgelehnt wird.
Jeder Richter weiß Mitte Dezember Bescheid wo der Hase lang läuft. Hier müssten dann sofort mindestens die LG Urteile sprechen und nicht aussetzen!!!
Übrigens kann man auch immer Nichtzulassungsbeschwerde einlegen um Zeit zu gewinnen.
Anbieter werden erstmal nicht zahlen und alles durchklangen bis zum bitten Ende obwohl sie selbst wissen das es nichts bringt. Es bringt Zeit und schwächt PKF und somit weitere Klagen. Die Zinsen sind den Anbieter schnuppe!
Ich bin mal gespannt, ob nach einem EuGH-Urteil noch groß Berufung eingelegt wird. Die zweite Instanz kostet nicht zu vernachlässigende Anwalts- und Gerichtsgebühren.
ZitatKurz mal ne andere Frage: weiß jemand, wie ich bei ner vorhandenen Tabelle schnell den Verlust ermitteln lassen kann? An gängige Kanzleien schicken klar, aber da wartet man ja Wochen. Geht um ne Tabelle von einem Kartenspiel Anbieter mit Sternen
Übersende mir die Datei bitte mal an selbsthilfegruppe.spielsucht(at)googlemail.com. Ersetze Deine Anschrift und Deinen Namen bitte durch so etwas wie Max Mustermann, 00815 Musterstadt, Am Musterweg 1 ... Ich muss ja wissen, wo was gestanden hat ...
Deine Daten, solltest Du sie nicht anonymisieren, werde ich natürlich vertraulich behandeln.
Ich möchte mir solche Dateien mal anschauen, ob man die Auswertung automatisieren kann. Gerne könnt Ihr Anderen mir auch Eure Dateien schicken. Allerdings verspreche ich nichts ... ;) Je mehr Dokumente ich erhalte, desto mehr Regeln lassen sich vielleicht ablesen. Auch andere Anbieter wären interessant für mich und auch wann es Euch erstellt worden ist.
Sollte ich hier etwas programmieren, dann wird das auch etliche Wochen dauern ...
Zitat von: Brezel12 am 03 November 2025, 14:19:02
Zitat von: Atzinator am 03 November 2025, 14:14:30
Ich habe heute die erste Hürde bestanden und das Urteil vom LG Meiningen gegen Oliver Kahn in meinem Fall erhalten. Es wurde explizit erklärt, warum trotz EuGH NICHT ausgesetzt wurde und der Klage wurde (im mittleren 5stelligen Betrag 2014-2019) vollumfänglich (samt 5%iger Zinsen) stattgegeben. Es handelt sich um eine nicht näher bezifferten Mischkonsum aus Sportwetten und Onlinecasino, welcher aber sowieso irrelevant sei, da in beiden Fällen keine Konzession erteilt war.
In Thüringen ist man nicht überall so komisch wie in Erfurt :). Aber spannend, wie unterschiedlich die Handhaben der LGs sind.
Erstmal Glückwunsch. Ich gehe davon aus, dass Oliver Kahn Berufung eingelegt haben wird, oder?
Da denen das Urteil bestimmt auch jetzt erst zugestellt wurde, waren sie (bestimmt) noch nicht so schnell. Wie ist das im Zivilrecht eigentlich - habe ich keine Rechtsbehelfsbelehrung weil Kläger und in meinem Sinne entschieden wurde? Weil zu den vier Wochen stand nichts dabei.
Also ja, egal wie - ich werde in aller Ruhe abwarten.
Zitat von: Atzinator am 03 November 2025, 15:31:16
Zitat von: Brezel12 am 03 November 2025, 14:19:02
Zitat von: Atzinator am 03 November 2025, 14:14:30
Ich habe heute die erste Hürde bestanden und das Urteil vom LG Meiningen gegen Oliver Kahn in meinem Fall erhalten. Es wurde explizit erklärt, warum trotz EuGH NICHT ausgesetzt wurde und der Klage wurde (im mittleren 5stelligen Betrag 2014-2019) vollumfänglich (samt 5%iger Zinsen) stattgegeben. Es handelt sich um eine nicht näher bezifferten Mischkonsum aus Sportwetten und Onlinecasino, welcher aber sowieso irrelevant sei, da in beiden Fällen keine Konzession erteilt war.
In Thüringen ist man nicht überall so komisch wie in Erfurt :). Aber spannend, wie unterschiedlich die Handhaben der LGs sind.
Erstmal Glückwunsch. Ich gehe davon aus, dass Oliver Kahn Berufung eingelegt haben wird, oder?
Da denen das Urteil bestimmt auch jetzt erst zugestellt wurde, waren sie (bestimmt) noch nicht so schnell. Wie ist das im Zivilrecht eigentlich - habe ich keine Rechtsbehelfsbelehrung weil Kläger und in meinem Sinne entschieden wurde? Weil zu den vier Wochen stand nichts dabei.
Also ja, egal wie - ich werde in aller Ruhe abwarten.
Genau. Wenn deiner Klage vollumfänglich stattgegeben wurde, gibt es nichts wogegen du Rechtsmittel einlegen müsstest. Du hast ja "alles bekommen, was du wolltest". Daher bedarf es auch keiner Rechtsbehelfsbelehrung.
Das mit den 4 Wochen Frist für die Berufung steht nicht separat im Urteil. Muss es meines Wissens auch nicht da so die Vorschriften sind.
Berufung denke ich wird nach wie vor eingelegt und sei es auch nur um diese an Tag x zurückzuziehen. Zeit ist Geld. So oder so können wir es sowieso nicht ändern. Es kommt wie es kommt.
*klugscheiß*
Berufungsfrist beträgt nicht 4 Wochen, sondern 1-Monat. Berufungsbegründungsfrist beträgt 2 Monate nach Zustellung des Urteils, die sich aber problemlos um einen weiteren Monat verlängern lässt, ohne, dass man dagegen großartig was tun könnte.
Zitat von: Brezel12 am 03 November 2025, 15:46:22
Also ja, egal wie - ich werde in aller Ruhe abwarten.
Genau. Wenn deiner Klage vollumfänglich stattgegeben wurde, gibt es nichts wogegen du Rechtsmittel einlegen müsstest. Du hast ja "alles bekommen, was du wolltest". Daher bedarf es auch keiner Rechtsbehelfsbelehrung.
[/quote]
*klugscheiß2* ;-)
§ 232
Rechtsbehelfsbelehrung
1Jede anfechtbare gerichtliche Entscheidung hat eine Belehrung über das statthafte Rechtsmittel, den Einspruch, den Widerspruch oder die Erinnerung sowie über das Gericht, bei dem der Rechtsbehelf einzulegen ist, über den Sitz des Gerichts und über die einzuhaltende Form und Frist zu enthalten.
2Dies gilt nicht in Verfahren, in denen sich die Parteien durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen müssen, es sei denn, es ist über einen Einspruch oder Widerspruch zu belehren oder die Belehrung ist an einen Zeugen oder Sachverständigen zu richten. 3Über die Möglichkeit der Sprungrevision muss nicht belehrt werden.
IVE
Hat nichts mit Klugscheißmodus zu tun.
Du hast einfach recht. 1 Monat ist richtig.
Man labert halt bei Monat oft gerne von 4 Wochen. 🙈
Zitat von: Hitdajack am 03 November 2025, 11:33:43
Kurz mal ne andere Frage: weiß jemand, wie ich bei ner vorhandenen Tabelle schnell den Verlust ermitteln lassen kann? An gängige Kanzleien schicken klar, aber da wartet man ja Wochen. Geht um ne Tabelle von einem Kartenspiel Anbieter mit Sternen
Ich hatte damals das Problem, dass die Datei des Anbieters schreibgeschützt war. Meine Lösung: Öffne eine neue Excel-Daten, schreibe dort in das Feld 1A ein "=" und klicke dann in das 1A-Feld der schreibgeschützten Datei. Die Infos sollten dann übertragen werden. Dann kannst du das Feld einfach über die ganze Tabelle ziehen. So hat es bei mir funktioniert. Oder hast du noch ein anderes Problem?
Meine Liste war damals im PDF-Format. Mein Verlust hat Chargeback24 ausgerechnet. Die haben spezielle software's. Hab meine ich dafür um die 200€- 300€ gezahlt.
Frage in die Runde? Hat jemand Erfahrungen mit dem Anbieter, der ins deutsche übersetzt "Wettweg" heißt?
Leider nicht nur da solange eingereicht ist und Termin verschoben wurde ( durch Gericht ). Sind aber noch die gleiche Betreiber Gesellschaft wie früher ...
Zitat von: Brezel12 am 06 November 2025, 11:15:10
Frage in die Runde? Hat jemand Erfahrungen mit dem Anbieter, der ins deutsche übersetzt "Wettweg" heißt?
Ja was willst wissen?
Hallo zusammen,
sucht mal bitte den heute erschienen Artikel von Michael Schmitt (Malta Media) auf LinkedIn über unsere roten Freunde bzw. Kahn´s ehemalige Unterstützer.
Verstehe ich den Artikel falsch oder entzieht sich die Gesellschaft gerade komplett seinen Rückzahlungsverpflichtungen?
Dann war´s das nämlich für uns alle....
https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7392161479095099392?trk=public_post_comment-text
Zitat von: MMGZ2023 am 06 November 2025, 13:26:07
Hallo zusammen,
sucht mal bitte den heute erschienen Artikel von Michael Schmitt (Malta Media) auf LinkedIn über unsere roten Freunde bzw. Kahn´s ehemalige Unterstützer.
Verstehe ich den Artikel falsch oder entzieht sich die Gesellschaft gerade komplett seinen Rückzahlungsverpflichtungen?
Dann war´s das nämlich für uns alle....
Wenn das so stimmt, ist das natürlich unschön. Es wird sich zeigen, ob der Rechtstaat und die Politik sich das gefallen lassen werden.
Ein wenig verwunderlich dass es bisher noch nicht thematisiert worden ist, wenn das alles schon 2024 passiert ist.
Die GGL wird es sicherlich auch wie alles genehmigt haben. :D
EugH Boomer haben weiterhin den Finger im Popo.
Und das wird noch von Malta Media veröffentlicht. Was eine Ironie😂
Alles schon komisch vorallem wenn das schon länger her ist. Warum dann noch PKF's weiter finanzieren sollten?!? Ruhe bewahren.
In der Übermahme heißt es auch 4,6 Mrd € inkl. Schulden.
Es wäre sehr merkwürdig wenn sie den Weg gehen vorallem wenn der CEO schon Zahlungen zugesagt hat...
Könnte sein das sie für künftige Klagen es vorbereiteten wenn noch eine Welle kommt. So einfach ginge das ja nicht.
Es bleiben auch alle weiterhin im Konzern. Kann ich mir nicht vorstellen.
Deshalb hatte ich mal gesagt das mich interessieren würde von welchem Empfänger die Zahlungen an die Kanzleien kommen...Kann ich mir nicht vorstellen das die von den Anbietern kommen
Zitat von: positve am 06 November 2025, 14:18:46
Alles schon komisch vorallem wenn das schon länger her ist. Warum dann noch PKF's weiter finanzieren sollten?!? Ruhe bewahren.
In der Übermahme heißt es auch 4,6 Mrd € inkl. Schulden.
Es wäre sehr merkwürdig wenn sie den Weg gehen vorallem wenn der CEO schon Zahlungen zugesagt hat...
Könnte sein das sie für künftige Klagen es vorbereiteten wenn noch eine Welle kommt. So einfach ginge das ja nicht.
Es bleiben auch alle weiterhin im Konzern. Kann ich mir nicht vorstellen.
Die Roten zahlen auf rechtskräftige Urteile. Deshalb gibt es in diesem Sinne keine Schulden.
Du sprichst in deinem letzten Satz die sog. Durchgriffshaftung an. Das mag in Deutschland unter gewissen Voraussetzungen funktionieren. In Malta wäre ich mir bei einer Vollstreckung in die Muttergesellschaft nicht sicher.
Ja aber das man doch kein Sinn wenn sie mit Absicht Urteile rechtskräftig lassen werden und zahlen wenn sie so gar nicht zahlen bräuchten oder nicht ?!?
Warum gehen sie nicht überall in Berufung und Beschwerde.
Glaube das steckt ganz andere Sachen hinter.
Hier die Bilanz von der Roten Beklagten für Sportwetten für 2024: https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/03/b3/514746/TCO-2024-Signed-FS.pdf
Also dem CEO von Kahn´s ehemaligen Sponsor würde ich auf keinen Fall glauben. Mit den Schulden sind auf jeden Fall nicht unsere Verfahren bzw. evtl. Rückzahlungsverpflichtungen gemeint, denke ich. Deswegen hat die Gesellschaft dahingehend auch keine Rückstellungen gebildet und ab Ende diesen Jahres ist es dann wohl eh vorbei, wenn der Artikel so stimmt. Ist der Verkauf dieser Gesellschaft nicht auch noch in der Überprüfung durch das Kartellamt? Muss denen nicht sowas erkenntlich sein und zusätzlich der GGL? Die dürften doch unter solchen Voraussetzungen niemals einem Verkauf zustimmen bzw. Lizenzen zurücknehmen!? Außerdem kann ich mir nicht erklären über welche Gesellschaft dann auf dem deutschen Markt weiterhin Geld verdient werden soll, wenn die in dem Artikel beschriebene ausblutet!?
Fragt doch einfach mal eure Anwälte. Die sollten das auch mitbekommen haben. Außerdem Briefe an die GGL, im besten Fall nicht einer sondern so viel wie möglich.
Zitat von: Brezel12 am 06 November 2025, 14:46:44
Hier die Bilanz von der Roten Beklagten für Sportwetten für 2024: https://www.lobbyregister.bundestag.de/media/03/b3/514746/TCO-2024-Signed-FS.pdf
Da haben sie aber Rückstellungen gebildet gehabt von 8 Mio €.
__________________
Wisst ihr was los ist wenn der CEO das so durchzieht?
Er ist bei Schalke Vorstandsvorsitzender. Er würde sich keinen Gefallen tun.
Und außerdem glaube ich werden die Shops auseinander genommen
So sieht es aus 8Mio Rückstellungen sagt doch alles. Das passiert natürlich na und nach und wird sicherlich nicht komplett über ein Jahr gemacht.
Zitat von: Eddy am 06 November 2025, 15:01:02
So sieht es aus 8Mio Rückstellungen sagt doch alles
Muss nichts heißen! Warum sollen die auch mehr Rückstellungen bilden wenn die Rechtslage wie ,,ihr" sagt nicht klar ist?
VW stellt jedes Jahr 600 Mio € Rückstellungen zurück.
Wer sagt den das die nicht mit dem Geld die Rückzahlungen tätigen? Je mehr die Rückstellungen bilden würde wäre es ein Indiz.
Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen das die das so machen werden!
Die wollen ja weiter wachsen
Ja eben drum, ich denk die wissen bereits was Sache ist. Da wird mit Wahrscheinlichkeit gearbeitet.
Deswegen wäre es nicht so schlau da eine größere Summe reinzupacken.
Es waren alles nur Hinhaltespielchen der Roten um diese Umstrukturierung über die Bühne zu bekommen. Ich sage es wirklich nicht gerne, da ich rein rechtlich auch Anspruch auf viele 10.000€ habe wir werden keinen Cent mehr von den Roten sehen, zumindest nicht diejenigen (wahrscheinlich 95% bislang), die gegen die ..... & Co. Ltd. geklagt haben. Der Artikel scheint schlüssig und wird durch die Jahresabschlüsse bestätigt. Ich kann irgendwie nicht fassen, dass dies es so hinbekommen haben. Mir ist ganz übel.
Ist echt ne Hausnummer aber gibt ja wohl oft Vergleiche bei Skilift Verfahren bei dem roten ( ja die gleiche Gesellschaft immer noch) von daher ... ja und wofür bräuchte man sonst Rückstellungen in dieser Branche ?
Schwierig aber naja die Behörden pennen so oder so
Anwälte fragen klingt auf jeden Fall gut, wäre gut wenn das mal einer machen könnte der hier gut vernetzt ist und auch Antworten vom Anwalt erhält. Ist halt leider auch keine Norm mehr.
Am meisten verwirrt mich dass es letztes Jahr passiert ist und keine Kanzlei das irgendwie erwähnt hat. Im Gegenteil bewerben Sie ja immer noch dass man unbedingt gegen die roten vorgeht.
Weil auch unsere Herren Anwälte nur Geld verdienen wollen und wir denen als Person egal sind.
Ich muss morgen nochmal bei meiner Kanzlei anrufen. Die Kollegin meinte der RA kann es mir dann erklären...
Ich meine und muss auch zugeben das sie natürlich was unternehmen im Hintergrund.
Hab auch schon was vermutet, weil das Video von Staudt spät kam bzw. erst zu dem Verkauf.
Aber so offensichtlich können die das nicht machen. Klar werden sie sicherlich was ändern.
Aber kein Unternehmen wird vor einer EuGH-Entscheidung gekauft und so dann Spiele zu spielen. Hauptsache Ruhe bewahren.
Vielleicht macht auch die Malta Media das mit Absicht...so hochspielen
Zitat von: MMGZ2023 am 06 November 2025, 15:44:40
Weil auch unsere Herren Anwälte nur Geld verdienen wollen und wir denen als Person egal sind.
So ein Quatsch!!!
Ohne die geht es aber auch nicht!
Irgendwer muss sie auch zahlen!
Vorallem was ist dann eigentlich mit den Anwaltskosten die die Gegenseite zahlen muss?
Wer zahlt die Gerichtskosten?
Das sind dann vielleicht die 8 Mio, € die als Rückstellung gebildet wurden...
Game over!
Quatsch, jetzt steigt wieder jeder auf ein Zug drauf. Glaube ich nicht.
Nicht so pessimistisch sein!
Hast du den Artikel gelesen und dir die Abschlüsse angeschaut bzw. kennst dich damit ein wenig aus? Macht alles Sinn und ist schlüssig!
Rücklagen müssen auch für Urlaubstage und Überstunden generiert werden. Von daher muss das nichts bedeuten. Ich habe da auch noch einen Fall gegen die Roten und mache mir da keine Sorgen. Die werden sich nicht jeglicher Verantwortung entziehen können.
@MMGZ2023 Das Kartellamt prüft, ob die Gesellschaft zu groß wird und dadurch zu viel Marktanteil bekommt. Ich weiß nicht, ob die ,,Rechtmäßigkeit" oder ,,Legalität" für die relevant ist.
Junge bleib mal ruhig!!!
Der Anbieter wurde verkauft, der neue Eigentümer übernimmt die Anteile!
Und haftet auch so für Gerichtsurteile!
Komischerweise war es letzte Woche so!
Was hat sich geändert?
Ja die Kassen mögen leer sein! Es wäre was anderes wenn der Anbieter pleite gehen würde!
Hier ist es ganz was anderes noch dazu.
Ist verkauft, meinst du ganz im Ernst der neue Eigentümer hat bock auf Stress??
Wenn du dich auskennst, Rückstellungen werden in den Bilanzen ,,blockiert" mindert auch den Gewinn.
Man muss keine Rückstellungen bilden wenn man es auch aus dem laufenden Geschäft zahlen kann!
Deshalb müssen die irgendwie die Gelder wieder ein den Umlauf bringen! Ich spekuliere das sie aus anderen Konten es zahlen!
Vlt. Übernimmt der neue Eigentümer die Zahlungen!
Zitat von: positve am 06 November 2025, 16:06:10
Junge bleib mal ruhig!!!
Ich bin ruhig, leider!
Der Anbieter wurde verkauft, der neue Eigentümer übernimmt die Anteile!
Und haftet auch so für Gerichtsurteile!
Nein, tut er nicht!
Komischerweise war es letzte Woche so!
Was hat sich geändert?
Vorher hat sich anscheinend niemand richtig diese Zahlen, Daten, Fakten angeschaut bzw. analysiert.
Ja die Kassen mögen leer sein! Es wäre was anderes wenn der Anbieter pleite gehen würde!
Hier ist es ganz was anderes noch dazu.
Ist verkauft, meinst du ganz im Ernst der neue Eigentümer hat bock auf Stress??
Sollte es "Stress" geben, wäre es wieder eine Sache von vielen Jahren!
Wenn du dich auskennst, Rückstellungen werden in den Bilanzen ,,blockiert" mindert auch den Gewinn.
Man muss keine Rückstellungen bilden wenn man es auch aus dem laufenden Geschäft zahlen kann!
Bitte hör mit diesem Thema auf, das führt zu nichts und ist nicht relevant!
Deshalb müssen die irgendwie die Gelder wieder ein den Umlauf bringen! Ich spekuliere das sie aus anderen Konten es zahlen!
Vlt. Übernimmt der neue Eigentümer die Zahlungen!
Zitat von: Mr. Nobody am 06 November 2025, 16:00:33
Rücklagen müssen auch für Urlaubstage und Überstunden generiert werden. Von daher muss das nichts bedeuten. Ich habe da auch noch einen Fall gegen die Roten und mache mir da keine Sorgen. Die werden sich nicht jeglicher Verantwortung entziehen können.
@MMGZ2023 Das Kartellamt prüft, ob die Gesellschaft zu groß wird und dadurch zu viel Marktanteil bekommt. Ich weiß nicht, ob die ,,Rechtmäßigkeit" oder ,,Legalität" für die relevant ist.
Rücklagen sind Eigenkapital, Rückstellungen dagegen Fremdkapital. Wofür man 2024 die Rückstellungen ihv 8 Mio. gebildet hat, steht im Geschäftsbericht.
Zitat von: MMGZ2023 am 06 November 2025, 16:23:55
Zitat von: positve am 06 November 2025, 16:06:10
Junge bleib mal ruhig!!!
Ich bin ruhig, leider!
Der Anbieter wurde verkauft, der neue Eigentümer übernimmt die Anteile!
Und haftet auch so für Gerichtsurteile!
Nein, tut er nicht!
Komischerweise war es letzte Woche so!
Was hat sich geändert?
Vorher hat sich anscheinend niemand richtig diese Zahlen, Daten, Fakten angeschaut bzw. analysiert.
Ja die Kassen mögen leer sein! Es wäre was anderes wenn der Anbieter pleite gehen würde!
Hier ist es ganz was anderes noch dazu.
Ist verkauft, meinst du ganz im Ernst der neue Eigentümer hat bock auf Stress??
Sollte es "Stress" geben, wäre es wieder eine Sache von vielen Jahren!
Wenn du dich auskennst, Rückstellungen werden in den Bilanzen ,,blockiert" mindert auch den Gewinn.
Man muss keine Rückstellungen bilden wenn man es auch aus dem laufenden Geschäft zahlen kann!
Bitte hör mit diesem Thema auf, das führt zu nichts und ist nicht relevant!
Deshalb müssen die irgendwie die Gelder wieder ein den Umlauf bringen! Ich spekuliere das sie aus anderen Konten es zahlen!
Vlt. Übernimmt der neue Eigentümer die Zahlungen!
Achso, das könnte ja dann jedes Unternehmen, jederzeit machen!
Adhso jetzt willste sagen das RA und große PKF sich das nicht anschauen und einfach blind finanzieren?
Die Peoblematik gäbe es dann doch jederzeit oder nicht?
Wie gesagt der alte Eigentümer hat schon die Rückzahlungen einkalkuliert und die machen immer noch in Deutschland Geschäfte. Glauben nicht das die im Verhältnis wegen Paar Euro ihr Ruf schädigen
@Positive.
Der neue Eigentümer übernimmt aber nicht die Anteile an der Beklagten in den Gerichtsverfahren, sondern an der Muttergesellschaft. Der neue Eigentümer haftet daher auch nur für Gerichtsurteile zu Lasten der Muttergesellschaft, die aber nicht Beklagte ist.
Es kann sehr gut sein, dass die beklagten Gesellschaften Insolvenz anmelden werden.
Dein Argument mit den Läden in Deutschland greift nicht, weil das andere Gesellschaften sind gegen die man keine Titel hat und daher auch nicht gegen diese vollstrecken kann.
Es geht für die Roten auch nicht bloß um ein paar wenige Euro.
Was ich mit den Läden meinte haste wohl nicht ganz verstanden....aber gut! Belassen wir es damit. Wir werden sehen was noch kommt.
Ich gehe aber nicht davon aus....
Der Anwalt Cocron hat gerade über LinkedIn diesen Sachverhalt mehr oder weniger bestätigt. Good Night!
https://tinyurl.com/Cocron12345799
Kann man am ende froh sein, nicht selbst finanziert zu haben. Unglaublich das ganze..
Er stützt sein Statement zu 100% auf den Artikel der Malta Media und hat den Sachverhalt als solchen nicht überprüft
Also hat der CEO im April ein Interview gemacht und stolz verkündet dass er keine Rückstellungen gebildet hat weil er davon ausgeht das sie gewinnt.
Und gleichzeitig haben sie dafür monatelang vorher schon gesorgt dass der alte Betreiber insolvent gehen kann, ohne Probleme.
Haha geil, und die ganze Politik/Gerichte spielen da natürlich mit. Das ist wirklich tragisch und traurig.
Es ist unglaublich... XXX hat die Hinhaltetaktik perfekt ausgespielt. Über Jahre wurden Rückforderungsverfahren in Deutschland konsequent durch Berufungen und Verzögerungen in die Länge gezogen. Währenddessen hat der Konzern 2024 seine Strukturen umgebaut: Milliarden an Dividenden ausgeschüttet, Markenrechte verkauft, Tochterfirmen und Personal in neue Gesellschaften verschoben. Heute sind die alten, verklagten Firmen wirtschaftlich leer. Wenn der EuGH jetzt spielerfreundlich entscheidet, trifft das nur Hüllen ohne Geld. Kranke Welt
Und ihr meint jetzt ihr habt keine Chance mehr?
Wenn das so einfach wäre, hätten das Daimler VW und reihenweise Pharmakonzerne auch gemacht.
Volkswagen AG: deutsches börsennotiertes Aktiengesellschaftsrecht mit Sitz in Wolfsburg.
→ Unterliegt strengem Konzernrecht, Kapitalerhaltungsvorschriften und Publizitätspflichten.
VW kann nicht einfach Milliarden an Dividenden ausschütten, Tochtergesellschaften leeren oder Vermögen verschieben, ohne dass Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsräte und Finanzaufsicht eingreifen
Gebe ich dir wiederum recht! Jedoch hat der EuGH Anwalt doch der Verschieberei einen Riegel vorgeschoben?
Hoffe mal dem Vorsitzenden des Schalker Aufsichtsrat werden mal paar Fragen in nächster Zeit gestellt.
Wie kann man so frech ein Interview führen, wenn man im Hintergrund so eine riesen Show abgezogen hat.
Zitat von: kijimea am 06 November 2025, 18:43:00
Volkswagen AG: deutsches börsennotiertes Aktiengesellschaftsrecht mit Sitz in Wolfsburg.
→ Unterliegt strengem Konzernrecht, Kapitalerhaltungsvorschriften und Publizitätspflichten.
VW kann nicht einfach Milliarden an Dividenden ausschütten, Tochtergesellschaften leeren oder Vermögen verschieben, ohne dass Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsräte und Finanzaufsicht eingreifen
Das mag in Deutschland so sein, in Malta hingegen scheint es kein Problem zu sein und wurde lt. dem Artikel auch rechtlich von Wirtschaftsprüfern abgesegnet.
Zitat von: Hitdajack am 06 November 2025, 18:45:24
Gebe ich dir wiederum recht! Jedoch hat der EuGH Anwalt doch der Verschieberei einen Riegel vorgeschoben?
Riegel hilft nur, wenn man nachweisen kann, dass die Umstrukturierung gezielt zur Gläubigervereitelung gemacht wurde
Und das ist der schwierige Teil...
Denn die könnten argumentieren: Die Restrukturierung sei Teil der Übernahme gewesen, alles sei betriebswirtschaftlich begründet blabla, nicht auf laufende Prozesse bezogen, sondern auf eine ,,strategische Neuausrichtung".
:'(
Ruhig bleiben und schlafen können definitiv die Anwälte hüben und drüben.
Wir sollten Ruhe bewahren. Können wir sowieso nicht ändern. Spannend finde ich aber das die Eintragungen öffentlich zu sehen sind.
https://www.northdata.de/Ti2520Co%C2%B7%2520Ltd%C2%B7,%2520St%C2%B7%2520Jul,%2520MT/_c6459430102
Letztens Jahr und dieses Jahr im März.
Das musste eigentlich bekannt sein.
Da steht noch eine andere Holding.
Das der Anteilseigner die Anteile über eine Steueroase gekauft hat war doch schon 2016 bekannt.Warum wundert das jeden jetzt auf einmal. Wahrscheinlich machen die das um selbst Steuer zu sparen....
Und die GGL so?
Eigentlich müsste ein Geschäftsführer bei ungewissen Verbindlichkeiten Rückstellungen aufbauen. Geschieht das nicht, dann hätte dies strafrechtliche Relevanz für die Geschäftsführer, laut meinen Anwalt. Bin mal gespannt wie das in der Praxis dann wird.
Zitat von: Hudini am 06 November 2025, 20:05:09
Und die GGL so?
Die wird von einem stammelnden Kasper geführt, was erwartest du ? Fast schon bezeichnend bezüglich dem Umgang ggü. der Anbieter
Naja wenigstens weiß ich jetzt an wen ich die Limitklage zu richten habe :D
1. Die Leitung übernimmt nach gewissen Abständen ein anderes Bundesland!
_________________________
An alle RA, warum wisst ihr es jetzt auf einmal alles besser? Bei Linkeind. Wird der Geschäftsabschluss geteilt? Der war doch schon längst bekannt.
Ich persönlich finde das ganze Thema insgesamt ganz komisch. Die RA ändern ihre Meinung...
Ist das nicht komisch. Nachdem Interview äußern sich die RA alle positiv.
Jetzt schreibt ein RA bei LinkedIn der CEO hat keine Rückzahlung versprochen und es gibt keine öffentlichen Zusagen auf Gerichtsurteile sondern aus den EuGH Urteil.
Schon merkwürdig wie sich die RA verhalten
Edit: Vollzitat entfernt
Aber du merkst selbst, dass dein Gejubel die letzten Wochen unangebracht war oder?
Junge was willst du von mir???
Was hat das eine mit dem anderen zu tun! Du verstehst es immer noch nicht ne.
Ich dachte die Rechtslage war nicht klar??
Es geht nicht immer nur um die Rechtslage. Zumal diese auch nicht abschließend geklärt ist, Stand heute. Dinge wie Vollstreckbarkeiten und Vermögenswerte sind ebenso wichtig und hierbei wurde meines Erachtens nach, auch von unseren Anwälten, nicht genügend bzw. transparent informiert bzw. recherchiert!!! Das Ergebnis haben wir jetzt.
Positve war zwar sehr euphorisch aber grundlegend hat er über die Rechtslage gesprochen und die sieht immer noch gut bis sehr gut aus.
Woher soll er wissen, dass alle , so eine Umstrukturierung akzeptieren die schon vor einem Jahr stattgefunden hat. Wenn selbst der CEO der Roten alle RA mit seinem Interview im April dermaßen täuschen konnte dass es nicht einem RA aufgefallen ist, sondern eher im Gegenteil sie es als gutes Zeichen genommen haben um weitere Mandanten zu akquirien. Angeblich würden die Roten ja bei einem Urteil zahlen wie man hier mehrmals lesen könnte, aber wurde das dieses Jahr wirklich gemacht?
Das Problem an diesen Verschiebungen innerhalb von Firmenstrukturen dürfte sein dass hier Landesrecht gilt. Heißt dass in Deutschland wesentlich straffere Regeln vorherrschen als in vielen Ländern der EU. Kann ja Positiv morgen mal bei seinem Anwalt ansprechen.
Edit: Vollzitat entfernt
Sag mal was wollt ihr alle von mir???
Verliert einer von uns, verlieren alle.
Warum ihr euch so aufgeilt verstehe ich nicht.
Mehr als peinlich wie manche sich verhalten.
Hier wurde auch die Tage gesagt warum ausgesetzt wird. Die Richter sollen doch nach den Schlussanträgen Urteile fällen.
Hat was von Wirecard, da haben die noch in den letzten Minuten gelogen und öffentlich gesagt,dass alles in Ordnung sei.
Wir haben hier im Forum immer wieder gefragt, warum die Anbieter lieber Berufung und Verzugszinsen bezahlen, statt einfach die Urteile zu erfüllen.
Ich glaube, die Antwort liegt inzwischen offen da.
Sie mussten gar nicht gewinnen, sie mussten nur Zeit kaufen. Und diese Zeit haben sie genutzt, um im Hintergrund ihre Strukturen umzubauen. Alte Gesellschaften leeren, Marke und Geld nach oben ziehen, neue Gesellschaften aufstellen und abwarten, bis die EuGH-Entscheidung kommt.
Spieltheorie auf höchstem Niveau, und ausgerechnet in einem Spielerforum wird das am Ende klar erkannt.
Jetzt stehen viele von uns doppelt geschädigt da: erst durch das illegale Angebot selbst, und danach durch das Zeitspiel, das jede Durchsetzung entwertet.
Und die Aufsicht in Deutschland hat entweder nicht hingeschaut, oder bewusst weggeschaut. Das ist die bittere Frage.
Der Spielerschutz wirkt im Rückblick wie eine Erzählung für die Öffentlichkeit, während im Hintergrund die wirtschaftliche Realität neu sortiert wurde.
Am Ende haben Anbieter ihre Gewinne abgesichert, der Staat hat seine Einnahmen gesichert, und die Spieler haben nichts außer Jahren voller Hoffnung, die sich rückwirkend als wertlos herausstellen könnte.
Aber: das ist nicht das Ende.
Das EuGH-Verfahren läuft. Und dort entscheidet nicht Malta, nicht Kahns Freunde, nicht die Jahreszahlen, nicht deren teure Anwälte und nicht eine deutsche Stelle, die sich vermutlich bewusst wegdreht, sondern der Europäische Gerichtshof selbst. Und das hat in der Vergangenheit ganze Industrien in die Knie gezwungen.
Und es gibt jetzt für jeden Einzelnen konkrete Handlungsoptionen:
• Ansprüche weiter sichern
• Vollstreckungsoptionen prüfen
• nicht freiwillig aufgeben
• nicht vorschnell niedrige Vergleichsangebote unterschreiben
• Schuldnerstrukturen weiter beobachten
• weiter vernetzt bleiben und Informationen teilen
Wir haben heute eine Öffentlichkeit, die wir vor ein paar Jahren nicht hatten. Wir haben Wissen, das wir vor ein paar Jahren nicht hatten. Und wir haben ein EuGH-Verfahren, das noch vor uns liegt.
Es ist nicht vorbei. Nicht aufgeben. Nicht die Hoffnung verlieren.
Das hier ist der Punkt, an dem man nicht kapituliert, sondern inne hält und neu ausrichtet.
Wir sind nicht machtlos. Wir sind nur an einer Weggabelung. Und wer jetzt weitergeht, statt aufzugeben, der erhöht die Chance, dass die Wahrheit dieser Branche europaweit auf dem Tisch landet.
Dieser Kampf ist für mich auch Teil der Verarbeitung meiner Suchtgeschichte. Ich will verstehen, was da wirklich gespielt wurde, und ich will mich innerlich nicht mehr von diesen Mechanismen steuern lassen. Ich werde diesen korrupten und verrotteten Strukturen nie wieder auch nur einen einzigen Cent hinterherwerfen.
Das hier ist für mich auch ein Stück Selbstbestimmung zurückholen. Das ist auch ein Spiel. Ein Spiel,bei dem aber diesmal nicht die Industrie die Gewinnwahrscheinlichkeit allein festlegt.Ich bin sicher Leute, wir werden das am Ende gewinnen!
Schön geschrieben Houdini!
Und für diejenigen die nach wie vor bei diesen Konstrukten zocken sollte es endgültig Motivation sein denen keinen Cent mehr in den Rachen zu werfen. Glück und Fairness gibt es in diesem Metier nicht, zumindest nicht auf Dauer.
Es wird immer alles so gestaltet dass es nur einen Sieger gibt und das sind nicht wir.
Die Aussagen des Vorstandsvorsitzenden sind für mich auch eine Art Irreführung des Verbrauchers bzw. eine strategische Hinhaltetaktik gewesen. Der Artikel stammt aus April 2025. Zu diesem Zeitpunkt war die Umstrukturierung bereits abgeschlossen und jedes Wort des Herrn H. nur eine hohle Phrase. Vielleicht sollte die DFL mal ihre Zusammenarbeit mit diesen Herren überdenken oder die Königsblauen ihre Mitglieder fragen, was sie von solchen verantwortungsvollen Personen in deren Vorstand halten!? Selbst wenn jetzt noch irgendein Weg gefunden werden sollte, wie man juristisch dagegen vorgehen könnte, würde dies wieder ungewiss sein, 5 -10 Jahre dauern und am Ende zu nichts führen, da die Gelder längst von B zu C zu K zu X verschoben wurden. Ein starres deutsches bzw. europäisches Rechtssystem und unzähligen Schlupflöchern sowie Grauzonen sind ein Traum für solche Gesellschaften bzw. deren Rechtsvertreter. Die Leittragenden? Naja, ratet mal....Eigentlich müsste jetzt ein Shitstorm seinesgleichen über die Roten hereinbrechen und deren Geschäft einen erheblichen Rücksetzer verpassen, gerade mit der nächsten Weltmeisterschaft vor der Nase. Ich bin sehr traurig und fassungslos. Tschüss
Zitat von: Hudini am 07 November 2025, 08:17:05
Wir haben hier im Forum immer wieder gefragt, warum die Anbieter lieber Berufung und Verzugszinsen bezahlen, statt einfach die Urteile zu erfüllen.
Ich glaube, die Antwort liegt inzwischen offen da.
Sie mussten gar nicht gewinnen, sie mussten nur Zeit kaufen. Und diese Zeit haben sie genutzt, um im Hintergrund ihre Strukturen umzubauen. Alte Gesellschaften leeren, Marke und Geld nach oben ziehen, neue Gesellschaften aufstellen und abwarten, bis die EuGH-Entscheidung kommt.
Spieltheorie auf höchstem Niveau, und ausgerechnet in einem Spielerforum wird das am Ende klar erkannt.
Jetzt stehen viele von uns doppelt geschädigt da: erst durch das illegale Angebot selbst, und danach durch das Zeitspiel, das jede Durchsetzung entwertet.
Und die Aufsicht in Deutschland hat entweder nicht hingeschaut, oder bewusst weggeschaut. Das ist die bittere Frage.
Der Spielerschutz wirkt im Rückblick wie eine Erzählung für die Öffentlichkeit, während im Hintergrund die wirtschaftliche Realität neu sortiert wurde.
Am Ende haben Anbieter ihre Gewinne abgesichert, der Staat hat seine Einnahmen gesichert, und die Spieler haben nichts außer Jahren voller Hoffnung, die sich rückwirkend als wertlos herausstellen könnte.
Aber: das ist nicht das Ende.
Das EuGH-Verfahren läuft. Und dort entscheidet nicht Malta, nicht Kahns Freunde, nicht die Jahreszahlen, nicht deren teure Anwälte und nicht eine deutsche Stelle, die sich vermutlich bewusst wegdreht, sondern der Europäische Gerichtshof selbst. Und das hat in der Vergangenheit ganze Industrien in die Knie gezwungen.
Und es gibt jetzt für jeden Einzelnen konkrete Handlungsoptionen:
• Ansprüche weiter sichern
• Vollstreckungsoptionen prüfen
• nicht freiwillig aufgeben
• nicht vorschnell niedrige Vergleichsangebote unterschreiben
• Schuldnerstrukturen weiter beobachten
• weiter vernetzt bleiben und Informationen teilen
Wir haben heute eine Öffentlichkeit, die wir vor ein paar Jahren nicht hatten. Wir haben Wissen, das wir vor ein paar Jahren nicht hatten. Und wir haben ein EuGH-Verfahren, das noch vor uns liegt.
Es ist nicht vorbei. Nicht aufgeben. Nicht die Hoffnung verlieren.
Das hier ist der Punkt, an dem man nicht kapituliert, sondern inne hält und neu ausrichtet.
Wir sind nicht machtlos. Wir sind nur an einer Weggabelung. Und wer jetzt weitergeht, statt aufzugeben, der erhöht die Chance, dass die Wahrheit dieser Branche europaweit auf dem Tisch landet.
Dieser Kampf ist für mich auch Teil der Verarbeitung meiner Suchtgeschichte. Ich will verstehen, was da wirklich gespielt wurde, und ich will mich innerlich nicht mehr von diesen Mechanismen steuern lassen. Ich werde diesen korrupten und verrotteten Strukturen nie wieder auch nur einen einzigen Cent hinterherwerfen.
Das hier ist für mich auch ein Stück Selbstbestimmung zurückholen. Das ist auch ein Spiel. Ein Spiel,bei dem aber diesmal nicht die Industrie die Gewinnwahrscheinlichkeit allein festlegt.Ich bin sicher Leute, wir werden das am Ende gewinnen!
Sehr schön geschrieben, ich bin jetzt drei Jahre in Klagen involviert. Mehrfach dachte ich jetzt ist es durch, mehrfach dachte ich, das war's jetzt. Danach ging es immer weiter, geht es nun auch. Die Veröffentlichung dieser Artikel bewirkt vor allem eine Sache sicher, die Klagewelle wird gemindert. Das ist auch eine Absicht der Anbieter, so gehen sie in jedem Gerichtssaal vor, siegessicher sein, Kläger verunsichern usw. Aufgeben ist keine Option!
Zitat von: Eddy am 06 November 2025, 18:12:11
Kann man am ende froh sein, nicht selbst finanziert zu haben. Unglaublich das ganze..
Das Thema Vollstreckung ändert aber nichts daran, dass, sollte grundsätzlich für uns Geschädigte geurteilt werden, die Kosten des Verfahrens von den Anbietern übernommen werden müssen, oder? Oder kann da noch etwas auf die PKF zurückfallen?
RA von Rüden hat unter dem Post von RA Cocron eine gute Zusammenfassung geschrieben. So schaut's aus.
Zitat von: Roy1234 am 07 November 2025, 08:39:19
RA von Rüden hat unter dem Post von RA Cocron eine gute Zusammenfassung geschrieben. So schaut's aus.
Das sieht aber gar nicht gut aus ! 8)
Aber er spricht das aus was alle denken. Es geht nur um Geld da werden von vielen Seiten aus Augen zugedrückt...
GGL ignoriert alles, ist aber ja schon bekannt, die lassen auch alle anderen Umstrukturierung durchlaufen sobald der Anbieter Ihnen irgendwas verspricht einzuhalten.
Selbst die Anwälte scheinen ja am Boden zu liegen. Stark dass die ganzen Richter zusammengehalten haben und auch schön ausgesetzt haben damit die Anbieter Zeit hatten.
Wenn das bei dem Roten wirklich so kommen sollte, dann haben deren Unternehmensberater echt einen Orden verdient😂 Wie die alle an der Nase herumgeführt haben.
Hallo, hat einer eigentlich in letzter Zeit was von den Jahreszahlen gehört was bei denen Sache ist? Haben die schon mal ein Urteil bezahlt?
Ich glaube im Moment wird außer den 20-30 Prozent Angeboten von keinem groß was gezahlt.
Zu den roten noch etwas. Da wäre jetzt die Presse an der Reihe dem GF mal wieder zu interviewen ob sie sich drücken wollen. Bisschen Druck von der Öffentlichkeit schadet nicht.
Ich würde jetzt definitiv nicht in Panik verfallen. Natürlich ist diese Entwicklung nicht erfreulich.
ABER: das Verfahren der Roten vor dem EuGH hat solch eine mediale Aufmerksamkeit erhalten. Wenn der EuGH spielerfreundlich urteilt, ist der Druck auf die Roten derart groß, dass sie die Zahlung nicht komplett verweigern können. Es ist durchaus denkbar, dass sie dann Vergleiche anbieten werden, mit der Drohung, dass die beklagten Gesellschaften sonst Insolvenz anmelden müssen. Wie die Prozessfinanzier und auch die Kläger mit diesen Vergleichsangeboten umgehen werden, wird sich zeigen.
Man darf zudem nicht vergessen, dass die grundsätzliche Strategie der Roten ist, Sportwetten "salonfähig" zu machen. Ein solches Manöver würde sämtliche Bemühungen in dieser Hinsicht der letzten Jahre zunichte machen.
Ich glaube, wir müssen jetzt eines verstehen:
Der Druck kommt nicht von selbst.
Wenn hier etwas in Bewegung kommen soll, dann muss der Druck jetzt von allen Seiten kommen – und zwar nicht nur in Gerichten und bei Anwälten. Jeder einzelne von uns kann ein Stück Öffentlichkeitsdruck erzeugen: durch Kontaktaufnahme zu Presse, Politik, Abgeordneten im Wahlkreis, Verbraucherschutz, und auch durch direkte Hinweise an die GGL.
Diese Branche funktioniert nur im Schatten.
Öffentlichkeit mögen sie nicht.
Transparenz mögen sie nicht.
Nachfragen mögen sie nicht.
Genau deshalb ist Öffentlichkeit ein so starkes Mittel.
Es geht nicht darum, jemanden zu beleidigen oder persönlich anzugreifen, aber es geht darum, das Thema aus der Ecke zu holen. Je sichtbarer das Thema ist, desto weniger kann man es ,,aussitzen".
Wir sollten uns nicht darauf verlassen, dass ,,andere es schon richten".
Jeder Betroffene kann einen kleinen Teil beitragen.
Eine Presseanfrage, eine E-Mail an einen Landtagsabgeordneten, eine kurze Nachricht an die Bundesebene, ein Hinweis an Journalistinnen und Journalisten, die sich mit Wirtschaftskriminalität oder Regulierung beschäftigen.
Wenn wir alle nur ein kleines bisschen tun, dann wird aus dem kleinen Lichtkegel ein Flutlicht.
Und genau das brauchen wir jetzt.
Und wir dürfen nicht vergessen: erst vor wenigen Wochen wurde groß verkündet, dass die Jahreszahlen jetzt beim HSV und beim VfB als neuer Sponsor auflaufen. Das ging durch alle Kanäle, überall wurde damit Werbung gemacht. Und sofort gab es Fanreaktionen, die das in Frage gestellt haben. Viele fanden das befremdlich und unpassend.
Parallel gibt es inzwischen genügend Berichte, die zeigen, dass Sportwetten durch diese Art Sportsponsoring gezielt Richtung jüngere Zielgruppen normalisiert werden. Und genau deswegen darf man dieses Verhalten der Branche nicht einfach als ,,normal" akzeptieren. Dazu sind die menschlichen Schäden zu groß, die hier gerade in der realen Welt entstehen.
Das muss ständig und überall angesprochen werden. Es darf nicht durch Marketingbudgets einfach zugedeckt werden. Öffentlichkeit ist hier der einzige echte Hebel.
Und ja, sie sollen merken:
man kann Menschen nicht jahrelang ausnehmen, sie dann fallen lassen und glauben, das bleibt folgenlos.
Für mich ist das persönlich inzwischen auch ein Punkt der Selbstachtung:
Ich werde der Branche, diesen Strukturen und diesen Mechanismen nie wieder einen einzigen Euro hinterherwerfen.
Spieler verlieren am Ende ihre Hoffnung nicht.
Wir machen weiter. Wir kämpfen weiter und geben nicht auf. Diese Eigenschaften haben uns für die Branche bisher zur perfekten Cashcow gemacht, jetzt werden Sie zu deren Problem
Sehr gut geschrieben Hudini, ich hab die Info an die FAZ weitergespielt.
Aber ich glaube wir sollten Ruhe bewahren.
Natürlich weiß man nicht was sie vorhaben aber die werden sicherlich nicht ihre Lizenz aufs Spiel setzen. Die Beklagten haben die und können die nicht so einfach weitergeben.
Da spielt auch die Zuverlässigkeit eine sehr wichtige Rolle! Und wie sollten die Beklagten Sponsoring Verträge zahlen wenn sie so wenig Kapital haben.
Das was die roten gemacht haben ist moralisch verwerflich aber ein Meisterstück der legalen Umstrukturierung. Deren Anwälte und Unternehmensberater sind ihr Geld definitiv wert.
Die Frage der Rückstellungen aufgrund ungewissen Verbindlichkeiten bleibt aber weiterhin bestehen. Bin mal gespannt, wie sie sich da rauswenden.
Ein paar Auszüge aus dem Jahresabschluss der beklagten roten Gesellschaft:
"Provisionierung für Fälle mit Streitwert < EUR 20.000 nach finalen zweitinstanzlichen Urteilen wurde 2024 vorgenommen, basierend auf Managementeinschätzung und jüngsten Entwicklungen (einschließlich Verweisungen an den EuGH und Anwendung einer dreijährigen Verjährungsfrist)."
"Das Management beurteilt die Eintrittswahrscheinlichkeit für weitere Abflüsse aus Spieleransprüchen – jenseits der kleinen Streitwerte – aktuell als fernliegend."
Ich hab grad bei der GGL angerufen, die Dame am Telefon war ,,etwas genervt". Nachdem ich den Anbeiter genannt habe!
Komisch das sie erst nicht mal ihre eigene Emailadresse wusste...
(Allgemeine) Schauen sie ins Impressum!
Lasst uns emails Anrufe tätigen. Weiter Druck ausüben!
Edit: Casinoseite entfernt
Hat das eine Auswirkung auf die Klage gegen benannten Anbieter?
Ich habe nämlich gegen diesen geklagt.
LG gewonnen. Beklagter hat Berufung eingelegt. OLG setzt aus bis zur Entscheidung EuGH.
Für Infos wäre ich sehr dankbar.
Edit: Vollzitat entfernt
Bitte lösche deinen Link. Auf dieser Seite wird auch Werbung für Casinos/Slots/Anbieter gemacht!!!!
Zitat von: Brezel12 am 07 November 2025, 11:55:36
Ein paar Auszüge aus dem Jahresabschluss der beklagten roten Gesellschaft:
"Provisionierung für Fälle mit Streitwert < EUR 20.000 nach finalen zweitinstanzlichen Urteilen wurde 2024 vorgenommen, basierend auf Managementeinschätzung und jüngsten Entwicklungen (einschließlich Verweisungen an den EuGH und Anwendung einer dreijährigen Verjährungsfrist)."
"Das Management beurteilt die Eintrittswahrscheinlichkeit für weitere Abflüsse aus Spieleransprüchen – jenseits der kleinen Streitwerte – aktuell als fernliegend."
Kann das jemand übersetzen?
Edit: Vollzitat im Vollzitat entfernt
Das Unternehmen:
hat 2024 Rückstellungen für kleinere Rückforderungsfälle gebildet (< 20.000 €),
beruft sich auf aktuelle Gerichtstendenzen (dreijährige Verjährung, EuGH-Verfahren),
und geht nicht davon aus, dass darüber hinaus größere Rückzahlungen drohen.
Zitat von: positve am 07 November 2025, 11:03:32
Sehr gut geschrieben Hudini, ich hab die Info an die FAZ weitergespielt.
Aber ich glaube wir sollten Ruhe bewahren.
Natürlich weiß man nicht was sie vorhaben aber die werden sicherlich nicht ihre Lizenz aufs Spiel setzen. Die Beklagten haben die und können die nicht so einfach weitergeben.
Da spielt auch die Zuverlässigkeit eine sehr wichtige Rolle! Und wie sollten die Beklagten Sponsoring Verträge zahlen wenn sie so wenig Kapital haben.
So ist es doch auch, oder? Mit Insolvenz erlischt die Lizenz? Insofern könnten dann doch theoretisch die Ansprüche das Genick brechen und die Mutter wäre zum Lizenzerhalt gezwungen, Kohle locker zu machen?!
Wenn der Streitwert unter 20.000€ liegt, dann sind Rechtsmittel gegen zweitinstanzliche Urteile (Revision) unzulässig.
Eine dreijährige Verjährungsfrist würde bedeuten, dass bereits alle Ansprüche verjährt sind. Weil: Lizenzerteilung Oktober 2020. Verjährungsbeginn: 1.1.2021. Verjährungsende 31.12.2024.
Was schon ein bisschen witzig ist wenn über mögliche Rückzahlungen in Höhe von 20 Millionen im Raum stehen und dem Hase im Pfeffer CEO auch bewusst ist, durch das Interview am April. Ob man ungewisse Verbindlichkeiten einfach so als niedrig bewerten kann und dann auf Rückstellungen verzichten kann klingt irgendwie nicht möglich. Aber anscheinend ist denen ja eh alles erlaubt.
Lizenz könnten sie auch an denen "neuen" Betreiber übertragen, wenn die GGL es erlaubt. Und dir GGL ja..die GGL halt ne.
Zitat von: Brezel12 am 07 November 2025, 12:32:25
Wenn der Streitwert unter 20.000€ liegt, dann sind Rechtsmittel gegen zweitinstanzliche Urteile (Revision) unzulässig.
Eine dreijährige Verjährungsfrist würde bedeuten, dass bereits alle Ansprüche verjährt sind. Weil: Lizenzerteilung Oktober 2020. Verjährungsbeginn: 1.1.2021. Verjährungsende 31.12.2024.
Nicht mal das weißt du.
Verjährung beginnt mit Ende des Jahres also 31.12.2020!
Also angenommen der Schaden liegt im Durchschnitt bei 15000€ sind das etwa kalkulierte 500+- Fälle bzw. Urteile pro Jahr. Oder ca. 50 Fälle/Urteile pro Monat. Das ist ne Menge Holz. Ich vermute das werden die ersten Fälle sein, wo es sich einfach nicht lohnt bzw. es nicht weiter geht.(wusste gar nicht, dass unter 20k keine Revision möglich ist.)
Entschuldigung,ich bekomme es nicht mit.
Warum herrscht bei Oli Kahn Schwester so schlechte Stimmung?
Staudt sagt doch das es abgewickelt wird.
?
Edit: Link entfernt, Vollzitat auch ...
1. Ist das keine Werbung für andere Casinos. Das ist ein Artikel der das Rebrand beschreibt, damit es nachvollziehbar ist.
2. Bitte benutze nur ein Satzzeichen, denn durch unnötig wiederholtes setzen eines Satzzeichen wird die Aussage nicht aussagekräftiger. Werd erwachsen!
3. Wenn du dich durch einen Bericht triggern lässt,der Casino Namen enthält aufgrund des Zusammenhangs, dann bitte tu mir den Gefallen und treib dich nicht im Internet rum.
4. Ist es jedem selbst überlassen auf den Link zu klicken, welcher nicht irreführend ist, noch Werbung für Casinos macht!
5. Im Link ist kein Anbieter o.ä. genannt.
Ich würde dir an deiner Stelle mindestens ein Jahr Internetverbot erteilen, wenn du dich dadurch triggern lässt.
Ich wollte lediglich Informationen von Personen erhalten die sich in der Sachlage ein wenig auskennen und mir erklären können ob das Auswirkungen auf mein Verfahren hat oder nicht. Nicht mehr und nicht weniger.
Sorry, aber was bist du für ein Clown ?
Wenn du auf auf den Link klickst, wird weiter unter Werbung für Casinos gemacht, respektive kannst du mit einem Klick auf einen Demoslot zugreifen.
Mich triggert es nicht, aber vielleicht andere?
Wenn du so einen beschränkten Horizont besitzt, wäre es wohl besser, wenn du dich in einem anderen Forum herumtreibst. 😉
Zitat von: Anonymous6 am 07 November 2025, 13:07:11
Sorry, aber was bist du für ein Clown ?
Wenn du auf auf den Link klickst, wird weiter unter Werbung für Casinos gemacht, respektive kannst du mit einem Klick auf einen Demoslot zugreifen.
Mich triggert es nicht, aber vielleicht andere?
Wenn du so einen beschränkten Horizont besitzt, wäre es wohl besser, wenn du dich in einem anderen Forum herumtreibst. 😉
Tut mir wirklich leid für deine eigene Dummheit. Ich kann nichts dafür das du über den Text hinaus in der Seite rum scrollst.
Der einzige der sich zum Clown macht bist wohl eher du. Zumindest hast jetzt wenigstens gelernt Satzzeichen sinnvoll zu nutzen.
Wenn ich deine Beiträge so verfolge, bieten diese keinen Mehrwert für andere. Hauptsache eine Triggerwarnung aussprechen, wo keine nötig ist, wenn man sich nur mit dem Inhalt des Beitrags beschäftigen soll und nicht damit ob irgendwo ganz weit unten irgendwelche Links zu irgendwelche Demoslots vorhanden sind.
Wünsche dir nur das Beste für deine Genesung 🙏🏼Gute Besserung!
Zitat von: Klopp9875 am 07 November 2025, 12:33:59
Was schon ein bisschen witzig ist wenn über mögliche Rückzahlungen in Höhe von 20 Millionen im Raum stehen und dem Tipico CEO auch bewusst ist, durch das Interview am April. Ob man ungewisse Verbindlichkeiten einfach so als niedrig bewerten kann und dann auf Rückstellungen verzichten kann klingt irgendwie nicht möglich. Aber anscheinend ist denen ja eh alles erlaubt.
Lizenz könnten sie auch an denen "neuen" Betreiber übertragen, wenn die GGL es erlaubt. Und dir GGL ja..die GGL halt ne.
Wenn die GGL einer Lizenzübertragung oder einer Lizenzgewährung der neuen Gesellschaft unter der die Roten dann operieren genehmigt (was eine umfangreiche Prüfung hinsichtlich Verlässlichkeit, etc. vor sich ziehen muss), kann man den Glücksspielstaatsvertrag bzw. seine ausführende Behörde direkt wieder abschaffen!!!
Zitat von: Baker3xx am 07 November 2025, 13:14:25
Zitat von: Anonymous6 am 07 November 2025, 13:07:11
Sorry, aber was bist du für ein Clown ?
Wenn du auf auf den Link klickst, wird weiter unter Werbung für Casinos gemacht, respektive kannst du mit einem Klick auf einen Demoslot zugreifen.
Mich triggert es nicht, aber vielleicht andere?
Wenn du so einen beschränkten Horizont besitzt, wäre es wohl besser, wenn du dich in einem anderen Forum herumtreibst. 😉
Tut mir wirklich leid für deine eigene Dummheit. Ich kann nichts dafür das du über den Text hinaus in der Seite rum scrollst.
Der einzige der sich zum Clown macht bist wohl eher du. Zumindest hast jetzt wenigstens gelernt Satzzeichen sinnvoll zu nutzen.
Wenn ich deine Beiträge so verfolge, bieten diese keinen Mehrwert für andere. Hauptsache eine Triggerwarnung aussprechen, wo keine nötig ist, wenn man sich nur mit dem Inhalt des Beitrags beschäftigen soll und nicht damit ob irgendwo ganz weit unten irgendwelche Links zu irgendwelche Demoslots vorhanden sind.
Wünsche dir nur das Beste für deine Genesung 🙏🏼Gute Besserung!
Vier Beiträge seit du in diesem Forum bist und in zweien davon beleidigst du. Das sagt alles !
Thema erledigt
Damit sich die Gemüter hier wieder beruhigen, sperre ich den Beitrag eine Zeit lang ...
@Baker
Hier sind solche Seiten nicht erlaubt! Wenn Du ein Forum suchst, in dem Du diese Links posten möchtest, dann bist Du hier falsch!
Zudem gefällt mir Dein Ton absolut nicht! Wir gehen hier mit Respekt miteinander um.
Alleine schon für die Verlinkung darfst Du eine Woche Pause vom Forum machen!
Wenn das so einfach ist, dass klagebedrohte Unternehmen ihre Unternehmenstätigkeit veräußern, ihr Kapital ausschütten und dann nur als wertloser Mantel den Urteilen entgegensehen: Warum hat es Bayer bei der Monsanto-Übernahme nicht auch so gemacht und einen Monsanto-Mantel zurück gelassen für spätere Klagen aufgrund von DDT-Belastungen in Vietnam etc.?
Der Unterschied ist simpel.
Bayer hat Monsanto gekauft.
Bei einem Kauf kannst du die ,,alte Haut" nicht abstreifen.
Du übernimmst alles, auch die Altlasten.
Bei den Glücksspielkonzernen ist das ganz anders:
da wird nichts ,,gekauft", da wird intern verschoben.
Und weil es keinen echten gruppenweiten Haftungsdurchgriff gibt, kann man alte Gesellschaften wie eine Schlange ihre alte Haut abwerfen.
Das ist genau der Punkt.
Solange die GGL nicht die wirtschaftliche Kontinuität prüft, funktioniert dieses Modell.
Noch absurder ist, dass wir inzwischen fast täglich Berichte über Lizenzverstöße der großen Anbieter sehen: Limitverstöße, OASIS-Verstöße, Datenschutzverstöße, und so weiter. Das ist alles öffentlich dokumentiert. Es passiert vor unseren Augen. Und: es passiert nichts. Keine ernsthaften Konsequenzen. Keine sichtbare Reaktion. Gar nichts.
Da muss man sich schon fragen: Was macht die GGL eigentlich? Und will man hier wirklich Spielerschutz – oder geht es am Ende doch nur darum, Steuern einzusammeln und das Thema politisch möglichst unauffällig laufen zu lassen?
Wir brauchen endlich:
• klare Zurechnung in der Lizenzprüfung
• klare Kapitalbindungspflichten
• klare Konsequenzen bei Umstrukturierungen und Verstößen
Und wir brauchen ein Ende dieser Kultur des ,,wir sehen das, aber wir greifen nicht ein".
Wenn eine Branche nur im Schatten funktioniert, dann muss man ihr Licht geben. Und die Zeiten, in denen man sich auf PR Budgets und Sponsoringeffekte verlassen konnte, sind vorbei.
Wir sind viele.
Wir sind vernetzt.
Wir bleiben dran.
Edit: Vollzitat entfernt
Sehr gut, lasst uns Druck auf die GGL ausüben. Anrufen, persönlich alles mitteilen. Das wird die Nerven. Die Angestellte werden es weiter sagen.
Emails, Die müssen endlich Stellung nehmen!
Der Anbieter muss sehen das es nicht so einfach geht. Die GGL darf nicht die Lizenz weiter übertragen bekommen!
Wundert mich, dass die Wettsteuer noch nicht angehoben wurde, am besten ähnlich hoch wie bein den Zigaretten, das würde vielen Menschen sogar helfen, wenn beim wetten nichts mehr bei rum kommt.
Zitat von: Polynx am 08 November 2025, 03:33:37
Wundert mich, dass die Wettsteuer noch nicht angehoben wurde, am besten ähnlich hoch wie bein den Zigaretten, das würde vielen Menschen sogar helfen, wenn beim wetten nichts mehr bei rum kommt.
Die meisten Whitelist-Anbieter übernehmen mittlerweile die 5% Steuer für ihre Kunden.
Wer Interesse hat an der Quelle von RA Cocrons Bericht kann mal googeln nach malta-media.com.
Dort ist der komplette Vorgang der roten sehr ausführlich beschrieben. Ihr müsst nur etwas runter scrollen da steht der Bericht als Empfehlung der Redaktion.
Guten Morgen,
Ich bin leider nicht ganz so tief in der Materie mit den ganzen "Umstrukturierungen" drin, aber ich habe gestern eine Email an die DFL geschickt, dass die mal bitte Anfang Dezember auf das EUGH Urteil achten sollen und dann beobachten, ob deren Werbepartner seinen Verpflichtungen nachkommen wird. Natürlich vorausgesetzt wir bekommen ein positives Urteil vom EUGH. Ob dann Urteile von Landgerichten oder Oberlandesgerichten ernst genommen werden, oder ob die Roten, deutsche Urteile einfach ignorieren und auf ihre "Leere Hülle" verweisen, die sie zufällig in den letzten Monaten leergepumpt haben?
Da habe ich dann mal an die überall beschworene Transparenz, Moral und Fairness der DFL appeliert, ob man so einen Laden ruhigen Gewissens in Zukunft als Werbepartner haben kann?
Wenn man sich den Artikel auf der DFL-Homepage durchliest, "langjähriger Spielerschutz" seit 15 Jahren... das ist ja an Ironie kaum zu übertreffen.... Da waren sie illegal, und nach der Lizenz wurde z.B. ein Einzahlungslimit auch nicht befolgt. So viel zum Thema Spielerschutz! Das weiß anscheinend auch keiner bei der DFL. Oder sagen wir besser, sie wollen es nicht wissen.
Ich für meinen Teil glaube, dass eher über so einen Weg Druck erzeugt werden kann, wenn man wie auch schon in einigen Beiträgen erwähnt, es öffentlich macht. Es muss ganz Deutschland gezeigt werden, mit was für "Saubermännern" da zusammengearbeitet wird.
Die GGL haben wir meines Erachtens verloren. Die werden sich jetzt irgendwie rauswinden. Das es juristisch legal war und letztendlich haben die auch schon gefühlt 100 mal bewiesen, dass sie wirklich gar keine Ahnung haben und auch nicht wollen, dass die Anbieter einen auf die Finger bekommen.
Schönes Wochenende!
Bei der GGL hab ich auch die Hoffnung aufgegeben, die sind nicht für die Spieler da sondern für die Anbieter.
Hab auch mal Journalisten kontaktiert, in Hoffnung dass sie nochmal ein Interview mit dem CEO der Roten machen.
Die Hoffnung dürfen wir nicht verlieren. Dann warst es ganz. Wir müssen die GGL darauf hinweisen und Druck ausüben!!!!
Die dürfen nicht wissen das wir aufgeben ganz im Gegenteil!!
Hat jemand Kontakt zu der Schalke Fan Gemeinde? Die auch damals protestiert haben am besten!
Zitat von: Christian86 am 08 November 2025, 08:39:32
Guten Morgen,
Ich bin leider nicht ganz so tief in der Materie mit den ganzen "Umstrukturierungen" drin, aber ich habe gestern eine Email an die DFL geschickt, dass die mal bitte Anfang Dezember auf das EUGH Urteil achten sollen und dann beobachten, ob deren Werbepartner seinen Verpflichtungen nachkommen wird. Natürlich vorausgesetzt wir bekommen ein positives Urteil vom EUGH. Ob dann Urteile von Landgerichten oder Oberlandesgerichten ernst genommen werden, oder ob die Roten, deutsche Urteile einfach ignorieren und auf ihre "Leere Hülle" verweisen, die sie zufällig in den letzten Monaten leergepumpt haben?
Ich glaube nicht, dass das die DFL großartig juckt. Hauptsache der Rubel rollt.
Zitat von: sorrynotsorry am 08 November 2025, 13:38:49
Zitat von: Christian86 am 08 November 2025, 08:39:32
Guten Morgen,
Ich bin leider nicht ganz so tief in der Materie mit den ganzen "Umstrukturierungen" drin, aber ich habe gestern eine Email an die DFL geschickt, dass die mal bitte Anfang Dezember auf das EUGH Urteil achten sollen und dann beobachten, ob deren Werbepartner seinen Verpflichtungen nachkommen wird. Natürlich vorausgesetzt wir bekommen ein positives Urteil vom EUGH. Ob dann Urteile von Landgerichten oder Oberlandesgerichten ernst genommen werden, oder ob die Roten, deutsche Urteile einfach ignorieren und auf ihre "Leere Hülle" verweisen, die sie zufällig in den letzten Monaten leergepumpt haben?
Ich glaube nicht, dass das die DFL großartig juckt. Hauptsache der Rubel rollt.
Das glaube ich nicht, die DFL ist wegen der Proteste von ihrem ursprünglichen Projekt Anteile zu verkaufen abgerückt. Auch da war der Anbieter in der Kritik! Das stimmt der Rubel muss für beide Rollen!
Aber in gewissen Rahmenbedingungen!
Dann können wir gleich aufhören zu kämpfen. Wir müssen die Fanlager aufmerksam machen!
Jeden Spieltag heißt es doch ,,Xxxx die xxxx"!
Wir müssen Schalke selbst darauf aufmerksam machen!!! Wie kommt die DFL sonst noch unglaubwürdig rüber!
Erstmal muss die Tinte von den EuGH-Entscheidungen trocknen und dann kann man weiter gucken. Die ganzen benannten Stellen werden da nichts machen. Erstens ist das nicht deren Aufgabe und zweitens ist die Bundesliga oder einzelne Vereine auf die Sponsorengelder angewiesen. Die werden garantiert keinen Vertrag kündigen, weil irgendwelche Klagen vom Sponsor nicht bezahlt werden. Alle Unternehmen haben größere oder kleinere Klagen am Hals wegen irgendwas.
Wie sieht es bei den Roten eigentlich bei der Lizenz aus? Der neue "Betreiber" müsste ja die alte Lizenz übertragen bekommen von der GGL, steht das im Bericht ob das schon gemacht worden ist, oder nicht? Wenn nicht, dann besteht ja evtl. noch Hoffnung.
Meines Wissens stand da nichts von der Lizenz, mir hat einer der RA gesagt das sie die Lizenz nicht in Gefahr bringen würden. Deshalb kann man selbst unseren RA nicht mehr glauben!
Die sollten sich jetzt mal alle zusammen tun und ein Brief an die GGL Schreiben.
Hat jemand Kontakt zum Bremer Innensenator Herr Ulrich Mäurer?
Die Whitelist ist auch nicht aktualisiert!
Deshalb sollten wir Druck ausüben!
Es kommt auch drauf an. Ob der Verkauf von Anfang an mit den abgesprochen wurde?
Der rote kauft in Österrreich ein und wird dann selbst auf einmal aufgekauft.
Merkwürdig
Lässt der rote dafür die Rückforderung den zahlen um selbst gut darzustehen? Ein Verkauf muss nicht schlecht sein. Aber die GGL muss es ja merken das es wegen dem Urteil ist
Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal ob die GGL da was machen kann oder ob es ihr Aufgabenbereich ist, sowas zu überprüfen. Oder ob sie beim neuen "betreiber" nur dem spielerschutz überprüfen wollen/sollen/müssen. Dann kann ihr das Vorgehen komplett egal sein.
Müssten einfach mal abwarten bis ein Anwalt da seine Einschätzung gibt, aber die scheinen sich ja jetzt plötzlich bedeckt zu halten. Die Anwaltskosten sind bestimmt nicht in Gefahr.
Ich glaube man muss einfach ruhig bleiben. Am Ende wird man sehen was raus kommt.
Ich persönlich hab 3 Verfahren offen und werde bei einem Verfahren sollte mir ein Vergleich angeboten werden diesen annehmen und die anderen bis zum Ende durchklangen.
Man wird sehen was passiert nur bei jeder Meldung durchzudrehen bringt einfach nichts. Warten wir nun erstmal den Dezember ab.
Was auch wichtig wäre, dass es mit bill 55 weiter geht. Hier bin ich auf ein neues Video von Advofin gespannt, wie das Berufungsverfahren gelaufen ist.
Ich selbst Google nun auch nicht mehr täglich nach News so wie ich es früher gemacht habe. Am Ende können wir das sowieso nicht ändern. Die GGL geht gar nicht die sollte man täglich mit Mails kontaktieren, damit vielleicht einer mal aufwacht. So lange die Presse da nicht rein geht in das Thema tut sich da auch bestimmt nichts.
Man kann auch in Betracht ziehen, dass es in erster Linie gar nicht darum geht, dass Kahn sich der Verantwortung für die Zahlung der Altlasten entziehen möchte. Viel mehr ist es vielleicht ein weiteres Manöver, auf spektakuläre Art weitere Klagen zu verhindern oder zu verzögern, bis sie (in Teilen) verjährt sind.
Eben weil Limit klagen werden ja wohl aktuell noch bezahlt bzw. Recht gut verglichen und ist ja die gleiche Gesellschaft ... Abschreckung bei PKF und Klägern sorgt es auf jedenfall
Auch dafür passt der Zeitpunkt. Falls vom EuGH in einem Monat spielerfreundliche Signale kommen, bzw. in wenigen Monaten eine entsprechende Entscheidung kommt (und die Chancen stehen ja gut), ist das eigentlich der Startschuss für alle, die noch nicht geklagt haben. Zumindest bezogen auf diesen speziellen Anbieter, der sich am ehesten nicht hinter Bill 55 versteckt und sein ,,seriöses" Image in Deutschland pflegt.
Wenn dann allerdings nahezu gleichzeitig Zweifel daran aufkommen, dass beim Anbieter etwas zu holen ist, können die Prozessaussichten noch so rosig sein. Da werden mit Sicherheit so viele Geschädigte von einer Klage absehen, dass Kahns Mutter letztlich einfach alles zahlen kann und es trotzdem ein Erfolg wäre.
Bin gespannt wie lange es dauert bis RA Staudt ein Video veröffentlicht mit der Ansprache schnell noch Klage einzureichen um ein Stück vom Kuchen zu bekommen.
Man ist hier wirklich auf die Güte des Mutterkonzerns angewiesen. Der 'neue' Inhaber ist da definitiv raus. Die Altlasten wurden ja nicht mit übertragen.
Es ist ja jetzt möglich, 1 mal im Jahr sein Geschlecht inklusive Name zu ändern. Da nehme ich doch die Schulden auch nicht mit zur neuen Person, oder?
Wenn ich ein Unternehmen zu kaufe würde ich auch darauf bestehen dass im Vorfeld alles korrekt abgewickelt ist und mir keine faulen Eier mit ins Nest gelegt werden. Vor allem bei dem stolzen Preis.
Wenn wir ehrlich sind macht Herr Kahn genau das gleiche wie die Jahreszahl.
Wer sich auskennt hat auch gemerkt das, dass Anwalt Brüderpaar nun auch beim Verkauf von Herr Kahn im Boot ist!!
Da frag ich mich was mit dem Anbieter der Weg so läuft. Dort sind die Brüder auch aktiv und haben bestimmt auch Ideen wie man nicht zahlen muss. Hat jemand mehr Infos zum Wettanbieter Weg?
Edit: Vollzitat entfernt
Wen/Was meinst du ? Also das mit dem Anwalt?
Für mich auch viel Meinungsmacherei, genug Leute sehen nun von einer Klage ab. Weil Kahn und Friends ,,eh nicht zahlt". Gleichzeitig fordern die Anwälte weiter auf Klage bei ihnen einzureichen damit sie Kohle verdienen können. Jeder handelt für sich ganz einfach. Wäre ich Anbieter würde ich auch Gerüchte streuen es gibt kein Geld. So halte ich mir weitere Klagen teilweise vom Hals!
Du kannst es ja nachlesen auf malta-media.com
Da ist das sehr anschaulich geschrieben worden was das rechtliche und was die moralische Seite angeht.
Ich meine mit meinem Beitrag das Anwalt Brüder paar, welches nun auch beim Kahn Verkauf mit ins Boot geholt wurden ist.
Weitherin vertreten die auch den schwarzen Weg bei Spielerklagen.
Ich lese dort aktuell noch nichts negatives und frag mich ob die da auch schon Geld verschoben haben. Der Weg zahlt grundsätzlich nicht bei verloren Klagen und versteckt sich zu 100 Prozent hinter Bill 55
Komme ich auch nicht drauf. Vor dem EuGH ist ja einer von Redeker S D. dabei gewesen.
Zitat von: DestructionDaddy am 09 November 2025, 19:07:41
Es ist ja jetzt möglich, 1 mal im Jahr sein Geschlecht inklusive Name zu ändern. Da nehme ich doch die Schulden auch nicht mit zur neuen Person, oder?
Rechtlich mag das auch sein muss ich gestehen aber die Unternehmen sollen für sich bleiben also mit Namen und CEO und so weiter. Die wollen doch auch halbwegs ,,seriös" weiterhin aktiv bleiben. Irgendwas muss jetzt passieren. Die kaufen den Anbieter, weil der Markt zu 100% legalisiert ist. Sagen wir mal die wickeln die tsd. von Verfahren nicht ab. Haben die glaube ich mehr Probleme als wir.
Für künftige neue Kläger wird es bestimmt deutlich schwerer.
Zitat von: Roy1234 am 09 November 2025, 19:04:40
Bin gespannt wie lange es dauert bis RA Staudt ein Video veröffentlicht mit der Ansprache schnell noch Klage einzureichen um ein Stück vom Kuchen zu bekommen.
Man ist hier wirklich auf die Güte des Mutterkonzerns angewiesen. Der 'neue' Inhaber ist da definitiv raus. Die Altlasten wurden ja nicht mit übertragen.
Sorry aber ich verstehe euch auch nicht was ihr andauernd mit der Kanzlei möchtet. Als er in schwierigen Zeiten uns aufgeklärt hat war er gut!
Vorallem was soll er erzählen? Jeder weiß doch wie es abgelaufen ist oder nicht! Das Video mit dem Anbieter ist noch online also steht er zu seiner Meinung!
Können wir selber Klagen? Nein also was soll die Diskussion immer um die RA???
Diskussion ist's ja keins. Mir persönlich fällt halt auch auf, dass die sehr viel Werbung machen. Vielen erging es auch wie mir, vor Mandat freundlich hilfsbereit, danach warst eher lästig. Klar brauch man die Anwälte und ist auf deren Hilfe angewiesen. Caritativ ist aber keiner von denen!
Vor Mandat hilfsbereit, immer da und antwortbereit. Sobald man unterschrieben hat, ging es rapide bergab. Man erhält zum Teil nicht mal Unterlagen vom Gericht, LG Termine werden ohne Absprache 2 Wochen vorher verschoben (was jetzt zur Folge hat, dass das Termin 12 Monate verlegt worden ist) weil man Urlaub hat und das vergessen hat. Und so weiter. Ja, man kann nicht ohne RA, und ja man bezahlt die vllt nicht selber, aber meine Erfahrung mit den großen Kanzleien ist leider echt unterirdisch. Warum sollte man das nicht erwähnen?
ganz genau. mitunter weißt du noch nicht mal, ob dein Anwalt der Großkanzlei vor Ort ist oder er per Videoschalte zugeschaltet wird, weil das für ihn die gleiche Kohle für weniger Aufwand bringt.
daß der Glücksspielmandant dann in einer völlig ungewohnten Umgebung quasi "alleine" bei Gericht ist, muss man verkraften. das ist Teil des Geldscheffelns, denn nur so können an einem Tag mehrere bundesweite Termine wahrgenommen werden.
insoweit finde ich das zumindest immer "witzig", wenn die ein oder andere Glücksspielkanzlei damit wirbt, "für" den Verbraucher zu sein. es geht überwiegend, wie fast überall, um $$$, was auch völlig in Ordnung ist, aber das wird meines Erachtens von vielen "Verbraucheranwälten" eher anders dargestellt, als wäre das eher dritt-, viertrangig.
Deren Euphorie war anfangs definitiv größer. Von ,,Wir gehen zur Not den ganzen Weg" zu "es wird ausdrücklich empfohlen, Vergleiche anzunehmen"😂
Betreutes Wohnen und betreuter Mandant.
Das ist alles einfach eine Massenabfertigung mit wirtschaftlichen Gedanken der Kanzleien.
Durchziehen oder vergleichen macht mal schnell schlappe vierstellige Beträge aus.
Und auch was eventuelle Möglichkeiten betrifft den Gegner in die Knie zu zwingen sind des OC's Anwälte weit voraus.
Zumindest habe ich durch erlebtes bzw mir erzähltes immer mehr das Gefühl.
Vielleicht täuscht es ja auch....
Eure Erfahrungen klingen grauenvoll. Sie decken sich nicht mit meinen Erfahrungen. Habt einfach ein wenig Geduld :-)
Grauenvoll nicht, aber ohne eigene Aufmerksamkeit und Zutun geschieht wenig. Blind vertrauen , dass der Anwalt es für einen regelt ist naiv.
Zitat von: Hitdajack am 10 November 2025, 11:35:27
Grauenvoll nicht, aber ohne eigene Aufmerksamkeit und Zutun geschieht wenig. Blind vertrauen , dass der Anwalt es für einen regelt ist naiv.
Ich weiß natürlich nicht, was in deiner Mandatsvereinbarung steht. Aber mein Anwalt ist beauftragt gegen die Beklagten stattgebende Urteile zu erstreiten. Genau das geschieht bislang auch. Es finden Rücksprachen statt, wenn das für den Erfolg der Klage von Belang ist. Ansonsten tausche ich mich mit meinem Rechtsanwalt nicht aus.
Er ist nicht dazu beauftragt mit der GGL in Kontakt zu treten oder Druck auf die Politik auszuüben.
Wer hat das denn gefordert, dass der RA das macht?
Ich fände es zum Beispiel sehr schon dass man mich informiert dass der RA unseren LG Termin verschieben muss weil er einen Urlaub vor 6 Monaten schon geplant hat.
Oder dass der zuständige Anwalt nicht mehr da ist und intern jemand anders zuständig ist. Oder welcher Anwalt am LG Termin teilnimmt. Oder welche weitere Unterlagen vom LG zum PKF Thema angefordert worden sind. Oder dass LG ausgesetzt hat und die Kanzlei vergessen hat, das weiterzuleiten. Und so weiter. Die Liste ist lang, viel erlebt.
Hallo zusammen,
ist es bei Anwälten nicht auch so wie sonst im Leben: Es gibt solche und solche!
Alle über einen Kamm zu scheren, macht wenig Sinn!
LG Ilona
https://www.krone.at/3949553
Zur aktuellen Entwicklung.
Moin,
ich hatte heute eine mündliche Verhandlung gegen die Roten am LG bezüglich Limt 1000 Euro Einzahlung.
Das ganze war nach 3 Minuten zu Ende. Mein Anwalt meinte wörtlich," jetzt wehrt sich der Anbieter nicht mal mehr". Hat er so auch noch nicht gehabt meinte er.
Letzte Woche hatte ich auch eine mündliche Verhandlung gegen die Jahreszahlen, die ging 1,5 Stunden und der Anwalt von denen hat da wenigstens versucht es nochmal so hinzustellen, als träfe die Jahreszahlen keine Schuld, dass sie das Einzahlungslimit nicht beachtet haben.
Davon war heute nicht ein Hauch zu merken. Irgendwie eine "mir doch egal" Haltung kam mir da rüber. Ist es denen wahrscheinlich mitlerweile auch :D
Wollte ich nur mal mitteilen, fals jemand auf Vergleiche hofft... Aber mag ja in anderen Fällen anders laufen. Wie gesagt, nur als Info für euch, ganz wertfrei weitergegeben, wie ich die Situation und das Verhalten erlebt habe.
Also mal abwarten.. Mal wieder ;)
@Christian, also gar kein Ansatz ein Vergleich einzugehen seitens den roten? Naja, solange die Zahlung kommt nach dem Urteil warum nicht 8)
Ich denke die Limitklagen werden die zahlen.
Sind ja schließlich seriös. 😁😁
Zitat von: Christian86 am 10 November 2025, 15:54:49
Moin,
ich hatte heute eine mündliche Verhandlung gegen die Roten am LG bezüglich Limt 1000 Euro Einzahlung.
Interessant wäre hier folgendes zu wissen: Viele Konzessionen wurden bereits im Oktober 2020 erteilt. § 6c I GlüStV 2021 gilt aber erst seit dem 1.07.2021. Da ist dann die Frage was gilt dazwischen?
Ein Urteil meinte § 4 V Nr. 2. GlüStV 2012. Wichtig wäre auch noch 3 oder 10 Jahre Verjährung.
Glaube heutzutage wichtiger ist gegen welchen Betreiber geklagt worden ist. :D
Ich hoffe für dich dass die Zahlen.
Ne Eddy, die Anwältin hat das sofort abgebügelt....
Aber wie der Zufall so will, saß ich vorhin neben einer Dame von der Zeitung beim Warten vor dem Gerichtssaal und wir kamen ins Gespräch.
Sie war äußerst interessiert an dem ganzen Wett- und Glücksspielkram und wusste gar nichts darüber. Und als ich ihr noch kurz gesagt habe, wie Anbieter die Urteile nicht beachten und das Geld wegschaffen, da haben wir Nummern getauscht :D
Da habe ich auf alle Fälle Lust was zu machen. Und sei es nur für meinen Frieden.
Hab grad noch ein aktuellen Artikel gefunden im Netz. Den link möchte ich hier nicht teilen, weil er nicht der sonstigen Presse stammt. Scheint aber ein länger Text aus aktuellen Geschehenisse zu sein
Vielen Dank für diese spannende Information.
PKS sind bei Oli Kahn jetzt auch raus.
Werde meine klage auch zurück ziehen.
Das war's wohl.
Punktspiel Kahns Schwester
Woher weißt du das?
Zitat von: Jannik1986 am 11 November 2025, 11:52:30
PKS sind bei Oli Kahn jetzt auch raus.
Werde meine klage auch zurück ziehen.
Das war's wohl.
Punktspiel Kahns Schwester
Quelle?
Man kann sich beim besten Willen kaum vorstellen, das PKFs ihre wirtschaftliche Einschätzung auf Basis eines Artikels der Malta Media abändern, wenn die Jahresabschlüsse der Roten über Monate öffentlich abrufbar waren?
Zitat von: Jannik1986 am 11 November 2025, 11:52:30
Werde meine klage auch zurück ziehen.
Punktspiel Kahns Schwester
Kans Mitarbeiter lesen hier nachweislich täglich mit. Warum sollten sie nicht einen Account anlegen und jetzt die Stimmung machen und Panik verbreiten, damit sie glaubwürdiger und günstiger mit Vergleichen wegkommen?
Nach dem Motto zuerst Zeit gewinnen, Panik verbreiten und aufgrund der "Insolvenz" mit 30% "entgegenkommen".
Es sieht für mich stark danach aus, dass dieser Jannik für Kans arbeitet. Wer würde sonst die Klage zurückziehen und die Kosten tragen, wenn die Chancen immer noch sehr gut sind
lol, Klage zurückziehen, was fürn Quatsch.
Zitat von: 2030 am 11 November 2025, 12:32:43
Zitat von: Jannik1986 am 11 November 2025, 11:52:30
Werde meine klage auch zurück ziehen.
Punktspiel Kahns Schwester
Kans Mitarbeiter lesen hier nachweislich täglich mit. Warum sollten sie nicht einen Account anlegen und jetzt die Stimmung machen und Panik verbreiten, damit sie glaubwürdiger und günstiger mit Vergleichen wegkommen?
Nach dem Motto zuerst Zeit gewinnen, Panik verbreiten und aufgrund der "Insolvenz" mit 30% "entgegenkommen".
Es sieht für mich stark danach aus, dass dieser Jannik für Kans arbeitet. Wer würde sonst die Klage zurückziehen und die Kosten tragen, wenn die Chancen immer noch sehr gut sind
Bei allen Publikationen lohnt sich die Quelle genau zu prüfen.
Hat eigentlich jemand Erfahrungen gegen den Anbieter Wettwege ?
Boten mir einen schwachsinnigen Vergleich vor Gericht. Anwalt von denen hatte kein Bock 😒
Man munkelt, dass die sich von einer drittklassigen Anwaltskanzlei vertreten lassen.
Na umso besser für mich :D
Na da ich bin gespannt ich habe habe bald Termin
Witzel Erb Backu & Partner
Rechtsanwälte mbB
Die sind als Anwalt aufgetreten in Schreiben
Aber haben wohl immer noch die gleiche Betribergesellschaft wie damals
Hier ein Artikel von Josephine Prater.
Das ist wohl der Artikel von dem Positive sprach.
Kein Link, da er auf einer Casino-Seite veröffentlicht wurde.
T schützt sich vor Rückforderungsklagen – bemerkenswertes Vorgehen
Hat T alle Möglichkeiten ausgenutzt, um sich vor Rückforderungen zu schützen?
Derzeit laufen Verfahren, in denen es darum geht, ob T Spielerverluste aus früheren Jahren erstatten muss. T war in Deutschland bis 2021 nicht lizenziert, aber damals gab es auch noch kein deutsches Lizenzsystem. Deswegen ist nicht sicher, ob die Gerichte am Ende Rückforderungen vieler Spieler positiv bescheiden werden. Aber es deutet einiges darauf hin, dass die Kläger in jedem Fall kein Geld sehen werden, denn T hat vorgesorgt.
T Maßnahmen gegen Rückforderungen
T ist der größte Name im deutschen Sportwetten-Geschäft. Der Glücksspielanbieter wurde kürzlich an Banijay verkauft. Doch spannend ist, was hinter den Kulissen im Vorfeld ablief. Eine Recherche von Malta Media legt nahe, dass hinter den Kulissen im Jahr 2024 einige interessante Bewegungen innerhalb der Unternehmensstruktur stattfanden. Das Timing ist interessant, aber zumindest auf den ersten Blick wirkt alles legal.
Die clevere Finanzchoreografie begann mit einer Zahlung der T Co. Ltd an ihre Muttergesellschaft in Höhe von 1 Milliarde EUR. Auch in den vorherigen Jahren wurden Gewinne an die Muttergesellschaft ausgezahlt, aber im Jahr 2023 lag der Betrag bei 198 Millionen EUR. Somit wurde die Auszahlung mehr als verfünffacht. Zufällig fand das zu einem Zeitpunkt statt, als in Deutschland und Österreich Rückforderungsklagen gegen T eskalierten.
Die Dividende an das Mutterunternehmenist für sich genommen wahrscheinlich legal, aber sie entzieht dem Unternehmen, das als Betreiber der Sportwetten- und Glücksspielangebote auftritt, erhebliche Finanzmittel. Die Bilanz von T Co. Ltd wies nach der Transaktion nur noch 5 Millionen EUR Rücklagen auf. Die Dividende wurde vom Geschäftsführer und von Wirtschaftsprüfern unterzeichnet, sodass alles ordnungsgemäß ablief.
Verkauf der Marke T an die
Muttergesellschaft
Nach der Milliardenausschüttung verkaufte die die T Co. Ltd die Marke T an ihre Muttergesellschaft für eine Summe von 308,7 Millionen EUR. Die T Germany Holding GmbH, die für das Einzelhandelsgeschäft zuständig ist, wechselte den Besitzer. Damit verlor T Co. Ltd praktisch alles, was den Glücksspielanbieter zuvor ausgemacht hatte: die Marke und das operative Geschäft.
Das Unternehmen hat immer noch einige Dutzend Mitarbeiter, jedoch kein Recht an der Marke und auch keine Tochtergesellschaften. Was folgt daraus? Wenn irgendwann ein deutsches oder österreichisches Gericht entscheiden sollte, dass Spieler ihre Einsätze zurückerhalten müssen, hätte das zuständige Unternehmen keine finanziellen Mittel, um diese Forderung zu erfüllen.
Kann das legal sein? Fragwürdig ist das Vorgehen in jedem Fall, aber bei T sieht man sich wahrscheinlich nicht zu Unrecht in einer günstigen Position, denn das betroffene Unternehmen, an das die Rückforderungen gestellt werden könnten, ist in Malta ansässig. Das hat viele Vorteile.
Malta schützt T und andere Glücksspielanbieter
Im Jahr 2024 wurde in Malta die sogenannte Bill 55, das maltesische Glücksspielgesetz, um einen entscheidenden Punkt erweitert: Ausländische Gerichte dürfen ihre Urteile gegen maltesische Glücksspielanbieter nicht durchsetzen, falls diese Urteile gegen Maltas öffentliche Ordnung verstoßen. Praktisch bedeutet dies, ein deutsches Gericht kann T verurteilen, aber die Durchsetzung des Urteils wird aller Wahrscheinlichkeit nach von den maltesischen Behörden verweigert.
Malta schützt mit allen Mitteln die Glücksspielindustrie, die dem Land erhebliche Steuereinnahmen in den vergangenen Jahrzehnten beschert hat. Es ist stark umstritten, ob die Bill 55 mit Europarecht in Einklang steht. Es spricht einiges dafür, dass dies nicht der Fall ist und die letzte Gesetzesänderung rückgängig gemacht werden muss. Aber bis es eventuell so weit ist, können Jahre vergehen.
Für deutsche Kläger, die versuchen, gegen T und andere Glücksspielanbieter mit Sitz in Malta vorzugehen, sind die Aussichten schlecht. T hat sich doppelt und dreifach abgesichert, aber auch die Glücksspielanbieter, die dies nicht getan haben, können recht entspannt auf Gerichtsurteile in Deutschland und Österreich schauen. Die Durchsetzung von Rückforderungen gegen maltesische Unternehmen war schon in der Vergangenheit schwierig und wird in den nächsten Jahren kaum möglich sein.
Wo sind T 400 Angestellte?
T ist in vielerlei Hinsicht ein interessanter Fall. Ein Blick auf die Anzahl der Beschäftigten zeigt, dass offiziell nur ein paar Dutzend Personen bei der T Co. Ltd. und T Games Ltd. angestellt sind. Schaut man sich jedoch auf Plattformen wie LinkedIn um, sieht es eher danach aus, als läge die tatsächliche Zahl der Angestellten über 400. Wie kann das sein?
Die Lösung dieses Rätsels ist relativ einfach, denn T beschäftigt sein Personal vorwiegend nicht in den operativen Gesellschaften, also T Co. Ltd und T Games Ltd., sondern in ausgelagerten Servicegesellschaften wie T Services Ltd. und T B2B Ltd. Diese Firmen haben nichts mit den Rückforderungsprozessen zu tun, hatten nie Glücksspiellizenzen und werden deswegen nun auch in keiner Hinsicht juristisch belangt.
Bei dieser nicht ganz ungewöhnlichen Struktur ging es wohl darum, eine Strategie für eine mögliche Insolvenz zu haben. Selbst wenn eine Betriebsgesellschaft zahlungsunfähig würde, könnte das Geschäft dank der Mitarbeiter aus den ausgegliederten Gesellschaften weiterlaufen. Die gesamte technische Infrastruktur, die Kundendatenbanken sowie das Backoffice wären nach wie vor verfügbar und hätten keinerlei Altlasten.
Verkauf an Medienkonzern Banijay in neuem Licht
Banijay hat 65 % der T Group Ltd. erworben. Dafür hat der Konzern die Marke T, die deutschen Betriebsgesellschaften, die technischen Infrastrukturen und die Lizenzen erhalten. Was Banijay allerdings nicht gekauft hat, sind die Altlasten. T Co. Ltd und T Games Ltd wurden entkernt und bleiben nun als leere Hüllen zurück, mit denen sich die deutschen und österreichischen Gerichte befassen können.
Für Banijay ist der Kauf von T ein traumhafter Deal. Es gibt keine versteckten Risiken, es drohen keine Rückforderungszahlungen und trotzdem kann das lukrative Geschäft von T wie bisher weiterlaufen.
Hoffnung auf Rückforderungen sinkt auf Nullpunkt.
Als Geschädigte bleiben die zahlreichen Spieler zurück, die beim unregulierten Glücksspielanbieter T vor dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 gespielt und teilweise enorm hohe Summen verloren haben. Die Hoffnung auf erfolgreiche Rückforderungsklagen ist zumindest bei T nahezu auf dem Nullpunkt angekommen. Selbst ein erfolgreiches Gerichtsverfahren würde wahrscheinlich nicht dazu führen, dass am Ende Geld fließt.
Der Weg hat ein TOP Anwalt das sind die beiden Brüder Hammbach da würde ich aufpassen.
Ich habe die Kanzlei nur im Briefkopf .. die familiären Beziehungen sind mir da kein Begriff 😂
Der Beitrag enthält eigentlich das gleiche wie der aus Malta. Bin gespannt wie sich die Anwälte dazu äußern. Wird jetzt endlich auch mal Druck von deren Seite auf Politik und GGL aufgebaut?
Man ist ja schon über ein Jahr dabei Möglichkeiten auszuloten gegen die Mutterkonzerne vorgehen zu können.
Ist schließlich deren Geschäft und wenn rot und Zahlen wegbrechen würden....
Zumindest kann man sich hier sicher sein wo die GGL und Politik steht, wenn die Roten damit durchkommen und die Lizenz nicht einfach entzogen wird.
Nach meiner Anfrage an die GGL kam nur die Antwort, dass die darüber keine Auskunft geben können.
Die können auch den schönsten Anwalt haben. Zum Glück sind wir in der EU. Hier können die besten Anwälte dich auch nicht freisprechen lassen. :D
Ich bekomme mein Geld.
Zitat von: SpielsüchtigerMann am 11 November 2025, 15:27:53
Die können auch den schönsten Anwalt haben. Zum Glück sind wir in der EU. Hier können die besten Anwälte dich auch nicht freisprechen lassen. :D
Ich bekomme mein Geld.
Je nach Richter gibt es aber selbst heute noch seltsame Mindermeinungen, wo Spieler in unteren Instanzen verlieren.
Zitat von: SpielsüchtigerMann am 11 November 2025, 15:27:53
Die können auch den schönsten Anwalt haben. Zum Glück sind wir in der EU. Hier können die besten Anwälte dich auch nicht freisprechen lassen. :D
Ich bekomme mein Geld.
Dein Optimismus gefällt mir. Du darfst nicht vergessen, mit wem du da Geschäfte gemacht hast. Die Anbieter sind keine seriösen Unternehmen.
Zitat von: Roy1234 am 11 November 2025, 14:52:55
Der Beitrag enthält eigentlich das gleiche wie der aus Malta. Bin gespannt wie sich die Anwälte dazu äußern. Wird jetzt endlich auch mal Druck von deren Seite auf Politik und GGL aufgebaut?
Man ist ja schon über ein Jahr dabei Möglichkeiten auszuloten gegen die Mutterkonzerne vorgehen zu können.
Ist schließlich deren Geschäft und wenn rot und Zahlen wegbrechen würden....
Genau. Eigentlich nur noch pessimistischer den Wortlaut herausgearbeitet.
Keine neuen Informationen oder gar eigene Quellen. Solche Artikel kann man getrost ignorieren.
Ich bekomme mein Geld ist mutig zu sagen.
Ich beschränke mich erstmal darauf dass ich auch vor dem OLG gewinnen werde.
Der nächste Schritt ist dann in anderen Händen bzw deren Wohlwollen geschuldet.
erinnert mich ein bisschen an den Aufsatz des Prof. Köhler oder wie der heißt. da war ja auch Holland in Not, der renommierte Professor, .. wenn der sagt, dass alles in Ordnung ist, dann ist alles in Ordnung.
Hambach soll den Aufsatz geschrieben haben?
sehr, sehr objektiv *hust*. ..
Wer ist das und was hat er geschrieben?
Ziehe den ersten Teil der Frage zurück. Google hat geholfen. 😄
Ich gewinne mir Schnuppe :D
Gibt genug die gegen den Weg gewonnen haben.
Der Prozesskostenfinanzierer ist ja nicht dumm mir dat ding zu bezahlen ohne gute Aussicht.
Zitat von: Klopapier1312 am 11 November 2025, 16:43:52
Wer ist das und was hat er geschrieben?
das war mal ein Aufsatz, der einen Großteil der Textbaustein-Klageerwiderungen ausmachte
Das Beste ist - es kommt wie es kommt
ich weiß noch nicht mal, was ich heute Abend essen werde.abwarten und Tee trinken.
Berufungsverfahren läuft. Termin beim OLG gegen Kahn steht noch nicht fest. Ich gehe dann mal von einer Insolvenzverkündung nach Verkündung des EuGH-Urteils aus. Unser Rechtssystem lässt es offensichtlich zu, dass sich Unternehmen ihren Verbindlichkeiten entledigen, indem sie das Kapital 1 Jahr vor Insolvenzbeantragung als Dividende auszahlen bzw. In andere Umternehmensteile des Firmenkonglomersts verlagern.
Kann mir aber von Euch jemand die Frage beantworten, wer bei gewonnenen Urteilen im Falle einer Insolvenz die LG- und OLG-Gerichtskosten, sowie die Anwaltskosten von mir und vom Kahn-Verein zahlen wird?
Ergänzung:Selbstfahrer, keine PKF
Zitat von: Shiva am 11 November 2025, 18:49:07
Kann mir aber von Euch jemand die Frage beantworten, wer bei gewonnenen Urteilen im Falle einer Insolvenz die LG- und OLG-Gerichtskosten, sowie die Anwaltskosten von mir und vom Kahn-Verein zahlen wird?
Deine Anwalts- und die Gerichtskosten hast du ja bereits bezahlt.
Diese bekommst du von der Gegenseite erstattet, wenn du gewinnst.
Wenn diese jetzt natürlich insolvent sind, wird man wohl auf den Kosten sitzen bleiben.
Die Anwaltskosten für die Gegenseite wirst du bei gewonnenem Verfahren nicht bezahlen müssen.
Shiva, wenn dann lässt das maltesische Rechtssystem das zu.
Zitat von: Shiva am 11 November 2025, 18:49:07
Berufungsverfahren läuft. Termin beim OLG gegen Kahn steht noch nicht fest. Ich gehe dann mal von einer Insolvenzverkündung nach Verkündung des EuGH-Urteils aus. Unser Rechtssystem lässt es offensichtlich zu, dass sich Unternehmen ihren Verbindlichkeiten entledigen, indem sie das Kapital 1 Jahr vor Insolvenzbeantragung als Dividende auszahlen bzw. In andere Umternehmensteile des Firmenkonglomersts verlagern.
Kann mir aber von Euch jemand die Frage beantworten, wer bei gewonnenen Urteilen im Falle einer Insolvenz die LG- und OLG-Gerichtskosten, sowie die Anwaltskosten von mir und vom Kahn-Verein zahlen wird?
Eigentlich müssten da irgendwelche Bankrottsparagraphen greifen, ggf. persönliche Haftung der Geschäftsführer und auch Gesellschafter. Gab es vor zig Jahren mal bei der großen Bremer Werft.
Existenzbedrohende Vermögensverschiebung kann für Unternehmen strafbar sein und Haftung der Geschäftsführer oder auch Gesellschafter auslösen, ist aber alles schwierig zu beweisen und durchzusetzen.
Existenzvernichtungshaftung heißt das Fachwort.
Wenn sich jetzt alle Sportwettenanbieter nach spielerfreundlichem Urteil rauswinden wird das mm. folgen haben.
Man liest hier ja ständig, dass die Anbieter angeblich ,,alles richtig" gemacht haben, weil sie sich jetzt hinter neuen Gesellschaften oder maltesischem Recht verstecken.
Aber mal ehrlich: Wenn rechtskräftige Urteile aus Deutschland einfach ignoriert werden können, weil die Firma ihren Namen oder Sitz wechselt – was ist dann ein deutsches Urteil überhaupt noch wert?
Das ist doch kein Rechtsstaat, das ist eine Einladung zum Tricksen.
Und genau deshalb ist jetzt nicht mehr die Justiz am Zug, sondern die Aufsicht – also die GGL.
Die Behörde hat die Pflicht zu prüfen, ob ein Lizenznehmer zuverlässig ist.
Und wer Urteile ignoriert, Spieler abwimmelt und parallel weiter Werbung in der Bundesliga schaltet, hat ein offensichtliches Problem mit dieser Zuverlässigkeit.
Das Ganze betrifft längst nicht nur Einzelfälle.
Viele hier haben Urteile, die ins Leere laufen, während dieselben Marken unter neuem Namen munter weiter Gewinne machen.
Wenn das durchgeht, hat der Gesetzgeber versagt.
Ich finde: Jeder, der ein solches Urteil hat, sollte die GGL direkt auffordern, das Lizenzverfahren zu prüfen.
Das ist kein Meckern, das ist gelebter Verbraucherschutz.
Denn wenn die aktuelle Lizenz auch nur wackelt, dann geht plötzlich alles ganz schnell – dann werden Urteile bezahlt, bevor man ,,Zuverlässigkeitsprüfung" sagen kann.
Hierbei ist genau das Problem. Es ist rechtlich gesehen ein Maltesisches Unternehmen und da gelten die Rechte von Malta. Zwar ist das Unternehmen auf den deutschen Markt ausgelegt.
Es ist ganz klar ein ,,Manöver"! Man stelle sich das mal vor. Für die PKF ist es natürlich jetzt rechtlich gesehen komplett ,,russisches Ro..."
Nach längeren Verfahren jetzt auch die Gefahr.
Der Anbieter wurde ja aufgekauft.
Weiß jemand ob sie so weitermachen könnten mit der Gesellschaft und Lizenz oder müssen die die auch abgeben und der neue Betreiber übernimmt? Könnte es nicht sein das sie einfach weiter machen? Weil sonst müssen sie ja handeln
Ist ja alles schön gut, dass die GGL irgendwas machen müsste, aber sie haben die lizenzübertragungen schon zugelassen etc.
Der Kampf bei den Roten scheint verloren, und da haben alle Hand in Hand schön zusammengearbeitet. Angefangen von unseren Gerichten, Politik und bis zum Anbieter.
Ich sollte jetzt ein Unternehmen in Malte öffnen, dort meine Verbindlichkeiten in Zukunft errichten und dann wenn es zu viel wird, einfach ein neues erstellen und vermögenswerte sowie einnahmen übertragen.
Leute auch wenn ich hier sehr viel Kritik erhalten habe bleibe ich bei meiner Meinung!
Schaut mal auch wenn PKF's jetzt natürlich nicht rein gehen. Muss man auch nüchtern betrachten das es für NEU-Fälle gilt!
Die Verfahren dauern einfach viel zu lange in Deutschland!
Rechtlich gesehen haben sie die Möglichkeit Insolvenz anzumelden aber das wäre medial einfach zu groß.
Deshalb wollen sie mit dem Manöver neu Klagen verhindern! Vergleiche noch weiter drücken und Panik und Angst streuen!
Auch wenn nach dem EuGH-Urteil eine Welle kommen sollte...lasse die sich verklagen. Ziehen wieder die Verfahren in die Länge und melden dann Insolvenz an und Kappen dann die Welle einfach mit der Insolvenz!
Einfach mal nüchtern betrachten!!!
Deshalb bleibt der ,,Investor" noch drinne um noch etwas Kohle zu bekommen. Erst wenn er sich zurückzieht würde ich Panik bekommen!
Bis sie es nicht machen wird der CEO sagen: Soll sich einer melden der noch kein Geld bekommen hat. Die Gerichtsverfahren laufen noch wird er sagen!
Nichts für Ungut Positive aber wenn selbst der eigene Anwalt sagt, dass er hier denkt dass der Zug zu 99% abgefahren ist und es nichts mehr zu holen gibt. Dann werd ich ihm da mal (leider) vertrauen.
Mit dem Manöver verhindern Sie neue Klage aber auch die alten. Es ist halt kein Geld da um die Klagen zu zahlen. Der neue Käufer hat damit sowieso nichts mehr zu tun.
Wüsste auch nicht wieso die Angst vor den Medien haben sollten. Das wird für paar Wochen thematisiert und dann wird es wie immer vergessen. Diejenigen die spielen werden es weiter tun etc.
Welchen Anwalt hast du?
Weiß du auch was das Problem ist!
Die Anwälte sagen anscheint jedem 2. was anderes. Naja...egal.
Mir hat selbst einer von den ,,guten" gesagt er geht selbst davon aus...komisch
Zitat von: Klopp9875 am 11 November 2025, 20:10:21
Nichts für Ungut Positive aber wenn selbst der eigene Anwalt sagt, dass er hier denkt dass der Zug zu 99% abgefahren ist und es nichts mehr zu holen gibt. Dann werd ich ihm da mal (leider) vertrauen.
Mit dem Manöver verhindern Sie neue Klage aber auch die alten. Es ist halt kein Geld da um die Klagen zu zahlen. Der neue Käufer hat damit sowieso nichts mehr zu tun.
Wüsste auch nicht wieso die Angst vor den Medien haben sollten. Das wird für paar Wochen thematisiert und dann wird es wie immer vergessen. Diejenigen die spielen werden es weiter tun etc.
Von welchem Geld zahlen sie die Kunden aus???
Der Mutterkonzern zahlt doch aus.
Es fängt genau das gleiche wie von vorne an.
Die bieten dir ,,freiwillig" 10% und du nimmst an.
Haben die dann gezahlt und das Verfahren ist beendet oder?
Ich sage auch nicht das die Geld haben und man den Gerichtsvollzieher hinschicken kann.
Der eine RA sagt die zahlen nachdem Showdown aus, der eine sagt kannste Nix mehr holen.
Ein PKF bleibt noch drinne
Die EU muss auch über Glücksspiel hinaus zusehen, ob sie sich von diesem Shithole Country Malta durch die Manege führen lassen will.
Das, was der Titan hier gemacht hat, ist doch zu einfach. Mit dem Wissen, dass das funktioniert, können doch auch ganz andere Wirtschaftszweige ihr Unwesen treiben. Über die bekannten Steuervermeidungstaktiken etc. hinaus.
Das ist, was mir ein bisschen Hoffnung gibt bezüglich des Drucks, der gegenüber diesem in Deutschland sehr präsenten Unternehmen aufgebaut werden muss.
Weiß jemand, worauf konkret man die GGL bezüglich Lizenz hinweisen kann? Passus aus dem Staatsvertrag oder so, der hier relevant sein kann.
Man erhält dann die Antwort, dass zu Verwaltungsverfahren und Maßnahmen der Glücksspielaufsicht grundsätzlich keine Auskunft erteilt wird.
Wenn ihr die GGL wegen eines Anbieters anschreibt, geht es nicht um eine ,,Beschwerde", sondern um eine formelle Aufforderung zur Prüfung der Zuverlässigkeit des Lizenznehmers.
Das ist in § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV 2021) geregelt – dort steht, dass die Behörde bei Zuverlässigkeitszweifeln tätig werden muss.
Ihr könnt das so formulieren:
> ,,Ich fordere die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hiermit auf, gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 GlüStV eine Prüfung der Zuverlässigkeit des Lizenznehmers [Name des Unternehmens )einzuleiten.
Grund sind nicht erfüllte, rechtskräftige Urteile deutscher Gerichte sowie Hinweise auf systematische Umstrukturierungen, die Rückzahlungen an Verbraucher vereiteln könnten."
Wichtig:
Aktenzeichen oder Urteil beilegen (z. B. LG-/OLG-Beschluss).
Schriftlich einreichen (per Mail an info@gluecksspiel-behoerde.de oder per Brief).
Frist zur Rückmeldung setzen (z. B. 3 Wochen).
Damit schafft ihr eine formelle Grundlage – die GGL muss dann prüfen und kann sich nicht mit allgemeinen Textbausteinen rausreden.
Das hilft weiter. Vielen Dank!
Ich habe da auch mal hingeschrieben...
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir für die GGL mal eine Aufsichtsbehörde brauchen!
,,Die GGL wird erst dann reagieren, wenn wir ihr Verhalten selbst zum Thema machen."
Ich verstehe den Frust total – viele hier haben der GGL schon geschrieben und nichts als Textbausteine zurückbekommen.
Aber genau da liegt der Punkt: Solange jeder einzeln schreibt, kann die Behörde das ignorieren.
Wenn sich aber zahlreiche Betroffene koordiniert und formal korrekt auf denselben Punkt berufen – nämlich die Zuverlässigkeitsprüfung nach § 9 GlüStV – dann ist das etwas völlig anderes.
Was wir brauchen, ist kein neues Aufsichtsorgan, sondern eine funktionierende Aufsicht über die Aufsicht.
Und das erreicht man, indem die GGL spürt, dass sie öffentlich und nachvollziehbar Rechenschaft ablegen muss.
Das bedeutet:
Jeder, der ein Urteil hat, sollte die GGL schriftlich auffordern, die Zuverlässigkeit des Lizenznehmers zu prüfen.( Egal ob Kahns Freunde, die Jahreszahlen oder andere Schädiger)
Alle, die das tun, sollten die Antwort (oder das Schweigen) dokumentieren – das kann später relevant werden, auch für parlamentarische Kontrolle oder Medien.
Wenn genug Fälle vorliegen, kann man das politisch oder medial bündeln: ,,Hundertfacher Hinweis auf Lizenzverstöße – keine Reaktion der Behörde".
Das ist die Art von Druck, die wirklich etwas bewegt.
Erst wenn die GGL merkt, dass ihre Untätigkeit selbst zum Risiko wird, wird sie handeln.
Top Beitrag Hudini!
Rechtskräftig sollte das Urteil sein?
Nicht zwingend, dass das Urteil schon rechtskräftig sein muss.
Die GGL muss auch bei klaren Hinweisen prüfen – also z. B. wenn ein Anbieter sich offen über Spielerschutzpflichten hinwegsetzt.
Ein gutes Beispiel sind die Jahreszahlen:
Da steht in den AGB sinngemäß, dass sie ,,keine Verantwortung für Spielerschutzmaßnahmen übernehmen" – das ist faktisch das Gegenteil von Zuverlässigkeit.
Wenn so etwas schwarz auf weiß steht und dazu noch Urteile ignoriert werden, reicht das locker als Prüfgrundlage nach § 9 GlüStV.
Kurz gesagt:
> Urteil hilft, aber nötig ist es nicht.
Wer sowas in den AGB findet oder selbst erlebt hat, sollte das der GGL melden – das gehört geprüft.
GGL macht überhaupt nichts schon mehrfach Kontakt gehabt !!!
1) sie wollen ein rechtskräftiges Urteil was beglaubigt ist
Haben Sie von mir erhalten.
2) jetzt kommt der Hammer Anbieter zahlt nicht und dann wollen sie Nachweise das eine Vollstreckung nicht möglich ist und das kann niemand bringen aber es weiß mittlerweile die ganze Welt!!!!
Nachweis dass eine Vollstreckung nicht möglich ist, das muss ein sehr schlechter Witz sein.
Genau so und nicht anderes haben Sie mir es geschrieben per Mail und mein Anwalt wusste es bereits vorher, weil das bei vielen anderen auch so gewesen ist.
Ja, das ist genau die Sackgasse, in der viele gerade stecken – aber genau deswegen darf man jetzt nicht aufgeben.
Die GGL versteckt sich hinter Formalien, weil sie hofft, dass alle irgendwann müde werden.
Aber faktisch ist sie längst in der Pflicht, sobald klar ist, dass ein Lizenznehmer trotz rechtskräftiger Urteile nicht zahlt und damit das Vertrauen in die Lizenz beschädigt.
Wenn sie dann immer noch Belege für ,,nicht mögliche Vollstreckung" will, obwohl jeder weiß, dass Malta und Gibraltar nichts vollstrecken, dann zeigt das nur, wie dringend man das endlich juristisch klären muss.
Deswegen: Jede neue Eingabe, jedes Schreiben an die GGL zählt.
Je mehr solche Fälle dokumentiert sind, desto offensichtlicher wird, dass die Aufsicht ihre Aufgabe nicht erfüllt.
Und genau das ist der Punkt, an dem Gerichte eingreifen können – aber nur, wenn vorher genug Druck aufgebaut wurde.
Ich verstehe, dass viele keine Energie mehr haben – aber wenn jetzt alle dranbleiben, kann das Ding kippen.
Wieso genau können Gerichte erst eingreifen wenn wir eine hohe Anzahl von Fällen haben die die GGL ignoriert? Also was genau ändert sich plötzlich? Das versteh ich leider nicht, sorry. Ich mein der GGL juckt es anscheinend nicht, und wahrscheinlich drehen sie sich auch alles so dass es nach einer Prüfung keine Probleme gibt bei der Lizenzübertragung. Sie ignorieren halt komplett das Malta Thema.
Die andere Frage ist auch ob GGL überhaupt irgendwas machen kann da die Umstrukturierung absolut legal und rechtens war. (Anscheinend.)
Das stimmt alles, aber genau da liegt der eigentliche Hebel.
Solange nur einzelne Leute an die GGL schreiben, kann sie jeden Fall als ,,Einzelfall" abtun.
Wenn aber viele von uns dasselbe Muster melden – also Urteile, die ignoriert werden, gleichlautende AGB, gleiche Firmenstrukturen – dann wird's irgendwann kein Einzelfall mehr, sondern ein Aufsichtsversagen.
Und das ist der Moment, wo Gerichte oder Politik nicht mehr wegsehen können.
Ab da geht's nicht mehr darum, ob ein Spieler recht hat, sondern ob die Behörde ihre Pflicht erfüllt.
Auch wenn die Umstrukturierung nach Malta formal legal war, darf die GGL nicht einfach sagen ,,passt schon".
Sie muss prüfen, ob der Lizenznehmer noch zuverlässig ist – und das heißt eben auch: ob Urteile erfüllt, Spieler geschützt und rechtliche Verpflichtungen eingehalten werden.
Wenn das bei mehreren Anbietern gleichzeitig schiefläuft, dann muss die GGL irgendwann reagieren.
Deswegen bringt es was, wenn viele von uns jetzt formal korrekt schreiben – je mehr das dokumentiert ist, desto weniger kann man's ,,wegerklären".
Kann man sich nicht beim
Innenministerium von Sachse Anhalt melden als Aufsichtsbehörde mit einer Beschwerde?
Ah, verstehe Hudini. Danke für deine Erklärung! Dann probiere ich es auch gerne nochmal.
Super macht weiter Druck.
Ich habe jetzt verschiedene Zeitungen angeschrieben sie sollen sich das mal genauer ansehen 😀
Für mich sieht das ganze eher wie ne Abschreckungsmaßnahme aus. Man hat ja hier bereits gesehen welche Auswirkungen es hat. Es kann im Zuge des Verkaufs durchaus möglich sein, dass Marken, Rechte etc zusammengefasst werden. Bisher wurde auch noch keine Ersatzgesellschaft erfunden,zumindest sieht man nichts im Register. Dann müsste die Kahn-Group als neuer Lizenznehmer einspringen nach aktuellen Stand. Und der Artikel ko.mmt komischerweise auch passend zur Eugh-Entscheidungsphase. Da spielt sehr viel Psychologie mit. Wie bereits gesagt steckt man da eh nicht drin wie es am Ende ausgeht. Nüchtern betrachtet ist es eine Wette ohne Risiko, da wohl bei den meisten Pkf hinterstehen.
Aber Druck machen ist natürlich immer gut
@Mahnwesen
Ich verstehe, was du sagen willst – klingt alles vernünftig, aber ehrlich gesagt ist das ein bisschen Theorie auf dem Papier.
Klar, die GGL kann nur bei aktuellen Lizenznehmern eingreifen – aber genau da liegt ja das Problem:
Wenn ein Anbieter sich neu lizenziert, obwohl er gleichzeitig alte Urteile ignoriert, dann ist das kein alter Hut, sondern ein aktueller Zuverlässigkeitsmangel nach § 9 GlüStV.
Das steht so im Gesetz, Punkt.
Da kann sich keiner hinter ,,neue Gesellschaft, alte Geschichte" verstecken.
Und genau deshalb bringt's was, wenn man die GGL immer wieder formal drauf hinweist.
Wenn genug Leute dasselbe melden, kann sie sich irgendwann nicht mehr mit Textbausteinen rausreden.
Das nennt man ,,Ermessensreduzierung auf Null" – also: Sie müssen dann handeln.
Was du über Asset Freeze und PSP-Angriffe schreibst, ist nett gedacht, aber ehrlich?
Das klingt, als hätte's ChatGPT geschrieben – alles sauber aufgelistet, aber null realistisch für einzelne Betroffene.
Keiner von uns kommt an die Bankverbindungen der Anbieter ran, kein PSP rückt Infos raus, und AML-Meldungen landen im Nirvana.
Das ist wie ,,Mach einfach mal den internationalen Zahlungsverkehr dicht" – klingt cool, bringt nix.
Der einzig echte Hebel bleibt die GGL.
Nicht weil sie Lust drauf hat, sondern weil sie sich irgendwann nicht mehr rausreden kann, wenn genügend dokumentierte Fälle auf dem Tisch liegen.
Das ist kein Wunschdenken, das ist Verwaltungsrecht.
Also ja – der EuGH ist wichtig.
Aber wenn wir hier alle stillhalten, wird's nie ein Thema für Gerichte oder Politik.
Frage: Hat denn niemand über eine Klage im Verwaltungsverfahren nachgedacht? Wenn tatsächlich eine Ermessensreduktion auf Null vorliegt, dann habt ihr einen Anspruch auf behördliches Handeln. Diesen Anspruch könnt ihr im Klageverfahren durchsetzen.
Ok Hudini, die GGL kann aber nur handeln wenn rechtlich alles in Ordnung ist. Ansonsten gibt's Ratzfatz eine Unterlassungsklage. Wenn das alles rechtens wäre wieso pfänden dann zB die Anwälte nicht die Sicherheitsleistungen?
Trotzdem hast Du Recht dass die Kläger gegen die GGL Druck aufbauen müssen, gerne auch an die zuständigen Stellen in der Politik. Ebenso sollte medial so viel wie möglich kommen.
Ja jeder sollte was machen.
Medien, Politik GGL.
Beschwerde schreiben.
Auf geht's Leute wir sind viele.
Lets Go
Ich habe nun auch vor dem LG vollumfänglich Recht bekommen gegen Kahn. Mein Anwalt rechnet aber noch mit Berufung.
Leider scheint das Urteil aber ja nichts zu bringen...
Ich werde mal abwarten und dann weiteren Druck (Richtung GGL z.B.) prüfen, wenn die Zahlungsaufforderung meines Anwalts ins Leere läuft.
@brezel
Ja, da gab es tatsächlich jemanden – dieser David Sowieso, über den die Welt am Sonntag berichtet hatte.
Der hatte genau das versucht: eine Klage gegen die GGL, weil die trotz rechtskräftiger Urteile einfach nichts unternommen hat.
Im Kern ging es um Zuverlässigkeit, fragwürdige AGB zum Spielerschutz und die Frage, warum eine Behörde Lizenzen vergibt, während dieselben Firmen alte Urteile ignorieren.
Danach wurde es allerdings still um den Fall.
Ob das politisch gedeckelt wurde oder manche Anwälte einfach keine Lust hatten, sich mit einer Aufsichtsbehörde anzulegen, weiß man nicht.
Aber das Thema war da – und es hat damals durchaus Staub aufgewirbelt. Und mich hat es besonders interessiert, weil ich mein Thema ebenfalls mit den Jahreszahlen habe. Die wollen mir wirklich nicht mein rechtmäßig erstrittenes Urteil bezahlen. Und machen aber Werbung im Sport ohne Ende. Das nervt mich so sehr. Diese Dreistigkeit...
Bin mir aber sicher, irgendwann, mit Zins und Zinseszins geht die Kohle bei mir ein. Alles andere wäre eine riesen Touristenfalle direkt vor aller Augen.
Jedenfalls ist das der richtige Ansatzpunkt. Ihr habt als Bürger einen Anspruch auf das Handeln von Behörden, wenn sie dazu verpflichtet sind. Und das kann man durch eine Klage beim Verwaltungsgericht durchsetzen.
Da sind eure Prozessanwälte nicht die richtigen Ansprechpartner, weil die primär im Zivilrecht / Strafrecht unterwegs sein werden.
Einfache Emails, Anrufe und Schreiben werden wenig bewirken, weil die Behörde dadurch nicht zum Handeln verpflichtet wird.
@Hudini – riesiges Kompliment!
Ich bin ganz bei deinem Zitat:
,,Und genau deshalb bringt's was, wenn man die GGL immer wieder formal darauf hinweist.
Wenn genug Leute dasselbe melden, kann sie sich irgendwann nicht mehr mit Textbausteinen rausreden.
Das nennt man Ermessensreduzierung auf Null – also: Sie müssen dann handeln."
Denke auch, WIR ALLE sollten der GGL so viele fundierte Hinweise liefern, dass sie am Ende handeln muss – sprich:
die bestehende Lizenz widerrufen und eine neue gar nicht erst zulassen kann.
(Neue Lizenz ? Steige nicht durch dieses ,,Hüllen-Geraffel", kA, ob bestehende Lizenz 'einfach x so' übergeht
siehe: www.anwalt.de/rechtstipps/<Die Roten>-im-fokus-milliarden-ausgeschuettet-nur-noch-eine-huelle-ohne-nennenswertes-haftungskapital-257304.html
)
Klar, das füllt uns nicht unser Konto und wahrscheinlich leben die .Roten' in dieser ,,Hülle" weiter, aber dann unter anderem Namen, bedingt neue Lizenz und auch Werbung unter dem neuen Namen.
Wenn die GGL Lizenz nur für neuen Namen ausstellt (im Wissen um dieselben 'Roten' Akteure) so haben wir am Ende wenigstens die von den 'Roten' verschobenen Gelder verringert um die Kosten die der Markenaufbau - für den deutschen Markt - brauchen wird (Olli K. war gestern. Manuel N. ist morgen).
Was meinst du, @Hudini – wäre es sinnvoll, wenn alle Interessierten dieselbe Formulierung verwenden?
Du hast das ja offenbar schon getan.
Würdest du deinen Text teilen und uns erlauben, ihn zu nutzen?
Ein einheitlicher Wortlaut hätte etwas von einer Petition – schließlich ist die GGL eine staatliche Behörde.
Mit jeder Rückmeldung...
,,Habe in der Hudini-Form die GGL formal angewiesen zu prüfen."
... hätten wir gleichzeitig eine öffentliche Zählung, wie viele Meldungen tatsächlich bei der GGL eingegangen sind.
😂😂😂 sorry aber dein Nick ist geil
Die Artikel sind bei Anwalt.de und linkedin gelöscht wurden...
Irgendwas passiert gerade.
mein Anwalt will sich heute Abend bei mir melden.
Kann sein das alles nur eine Ente sein.
Auch möglich das die GGL Aktiv gewurden ist.
Ich bin wieder positive bestimmt.
Danke Community 🙏
Stimmt gelöscht.
Eventuell gab's hier auch ein Veto der roten Anwälte. Alles stützt sich ja auf diesen einen Artikel aus Malta der übrigens noch online ist.
Vielleicht auch eine Mitteilung über eine Tranche...
Kann jemand RA Cordon mal fragen?
Ist jemand sein Mandant?
Tranche....wäre super
Gesetz den Fall, dass jeder die GGL selbst anschreibt ... wieso sollte sie anders auf "Einzelfälle" reagieren als jetzt gerade?
Wäre es nicht sinnvoll eine Stelle zu entablieren, über die alle Schreiben an die GGL gehen und dort registriert werden?
Erst dann kann hier abgerufen werden, wie viele Meldungen zu welchen Verstößen und Betreibern die GGL erhalten hat.
Zitat von: Olli am 12 November 2025, 13:43:09
Gesetz den Fall, dass jeder die GGL selbst anschreibt ... wieso sollte sie anders auf "Einzelfälle" reagieren als jetzt gerade?
Wäre es nicht sinnvoll eine Stelle zu entablieren, über die alle Schreiben an die GGL gehen und dort registriert werden?
Erst dann kann hier abgerufen werden, wie viele Meldungen zu welchen Verstößen und Betreibern die GGL erhalten hat.
Wenn ich es richtig verstehe : Einer von uns ist diese Stelle. Bedingt dann aber auch : Diesem haben wir dann bekanntzumachen unseren Namen, Anschrift, Wettkonten, Nickname hier, Blutgruppe, Schuhgröße...
Könnte Druck aus Frankreich gegeben haben.
Deal wird erst Mitte 2026 abgeschlossen.
Bis dahin muss Kahn geklärt haben was mit den Rückforderung passiert.
Meinst du das haben die nicht geklärt??
Jetzt geht es darum ob der Anbieter überhaupt zahlungsfähig wäre nach Außenhin für die Kunden denke ich. Die werden schon ,,Signale" senden in den Tagen...
Es ist ein Balanceakt...Immer wieder mal auf und abtauchen..Gerichtsverfahren vorher beenden. Gerichten sein guten ,,Willen" zeigen.
Sponsoren und Investoren beruhigen.:.
Was genau meint ihr mit, es passiert gerade was? Und was genau wurde gelöscht?
Zitat von: Klopp9875 am 12 November 2025, 14:03:24
Was genau meint ihr mit, es passiert gerade was? Und was genau wurde gelöscht?
ZB der Artikel auf LinkedIn von RA Cocron bezugnehmend auf diesen Malta Media Artikel.
@Jannick
Frag einfach deinen Anwalt heute Abend. Der weiß sicher mehr
Ah verstehe, hast recht roy. Das wird alles echt seltsam, mittlerweile.
immerhin muss man demnächst unter Umständen sein Einkommen / Bonität nachweisen, wenn man Artikel unter 200 Euro in 30 Tagen zinsfrei
bezahlen möchte.
Toll, dass das monatliche Einzahlungslimit automatisch unabhängig von einem Nachweis der Bonität, automatisch bei 1.000 Euro gesetzt wird.
Finde den Fehler.
Hinter "zinsfrei" ist ein [ENTER] zu viel? 8)
ZitatWenn ich es richtig verstehe : Einer von uns ist diese Stelle. Bedingt dann aber auch : Diesem haben wir dann bekanntzumachen unseren Namen, Anschrift, Wettkonten, Nickname hier, Blutgruppe, Schuhgröße...
Das müsste schon ein gemeinnütziger Verein übernehmen ... #räusper# #hust# ...
Fags zum Beispiel? 😁😁
Artikel ist wieder online...aktualisiert obwohl es genau der gleiche Artikel ist. Kopfschüttel
Könnte es nicht auch unter Umständen hilfreich sein, den (spanischen?) Generalanwalt vom EUGH über die Info von Malta Media zu informieren? Oder hat der die Info wohl bereits?
Kann mir vorstellen dass er es mitbekommen hat, aber was genau sollte es ändern? Verhindern kann man es ja eh nicht mehr und Einfluss auf seine Entscheidung wird es auch nicht haben. Dass die damit einfach durchkommen und wir bei den Roten leer gehen, das macht mich leider echt fertig, das war die Hoffnung der letzten Jahre, dass es irgendwann besser wird. Ich denke es ist Zeit sich davon zu verabschieden, es einfach akzeptieren und weiterzuleben. Am Ende des Tages hat es einen auch geholfen spielfrei zu werden und bleiben, also etwas positives bleibt.
I
ch hoffe am Ende des Tages die Journalisten kneifen sich den CEO von den Roten vor, sein Interview ist ja an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten mit den heutigen Informationen.
Ich begrüße das Zoommeeting kommenden Dienstag und würde gern ausloten, welche Kernfragen denn den Herren Rechtsanwälten gestellt werden sollten.
Vorschläge ins Blaue?
Kurze Info
Das Berufungsverfahren in Malta zu Bill 55 wurde auf den 26.1. vertagt. In erster Instanz wurde die Vollstreckung nicht durchgesetzt, da der Richter sich auf Bill 55 berufen hatte.
Bisher ist das einzige Medium, das zu dem Sachverhalt recherchiert und berichtet hat "Malta Media".
Alle anderen Rechtsanwälte und Medien stützten ihre Veröffentlichungen auf diesen einen Artikel.
- Daher wäre es schön, wenn die Rechtsanwälte mal eine persönliche Einschätzung abgeben könnten. Wurden diese Informationen verifiziert und kann das so bestätigt werden?
- Zahlen die Roten auch noch im November 2025 auf rechtskräftige Urteile? (es werden gewiss nicht alle Verfahren ausgesetzt)
- In der Vergangenheit haben die Roten auf rechtskräftige Urteile gezahlt. Ist wirklich davon auszugehen, dass sie die Zahlung künftig komplett verweigern werden? Oder ist davon auszugehen, dass die Roten diese Umstrukturierung durchgeführt haben, um - unter Androhung der Insolvenz - günstige Vergleiche zu schließen?
- Im deutschen Recht ist eine sog. Durchgriffshaftung möglich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das gesellschaftsrechtliche Trennungsprinzip in Malta striktere Anwendung findet als in Deutschland. Eine Durchsetzung von Ansprüchen gegen die Muttergesellschaft müsste auch in Malta möglich sein (Stichwort: Durchgriffshaftung wegen Asset Stripping / Existenzvernichtendem Eingriff -> Haftung der Muttergesellschaft nach § 826 BGB)
An dem Bericht ist auf alle Fälle etwas dran, sonst sickert das nicht durch. Der Text hat meiner Meinung nach sehr viel Subtanz.
Die ganze Geschichte hier ist ein Schach-Matt. Für mich persönlich ist das Ding gelaufen. Ich hatte nach meinem Sieg am Landgericht stille Hoffnung gehabt. Nach dem Interview mit dem CEO, in der er bestätigt dass sie alle Rückforderungen im Falle einer Niederlage zurückzahlen werden, noch mehr. Zuletzt die Befragung vor dem EuGH, alles sehr positive Signale.
Ich dacht mir immer "die können sich das in ihrem Markt in Deutschland mit ihrer Größe niemals erlauben".
Heute weiß ich, weder der CEO hat im Interview gelogen, noch werden sie es sich nicht erlauben, nicht zu zahlen. Das einzige ist, sie haben dann leider keine Mittel zu bezahlen.
Heute weiß ich auch, dass ich ein Narr war mir überhaupt Hoffnungen gemacht zu haben, gegen die Großkonzerne aus der Glücksspielbranche gewinnen zu können. Das was im Hintergrund über die letzten Jahre gelaufen ist (Verzögern, Hinhalten, Verzögern, Blenden) war von langer Hand geplant und wurde mit den teuersten und besten Wirtschaftskanzleien und Juristen vollzogen. Genial, Legal und perfekt gespielt. Moralisch eine 0. Aber Moral in dieser Branche zu finden ist genauso wahrscheinlich wie einen Eisbären in der Wüste.
Auch die Vergleiche zum Diesel Skandal, mit welchen die Anwälte uns Mut zugesprochen haben, ziehen nicht mehr. Im Gegensatz zur Glückspielbranche kann man die Autobauer hierzulande zur Kasse bitten und muss sich nicht mit irgendwelchen Briefkastenfirmen in Übersee rumschlagen. Am Ende kassieren die ordentlich mit bei dem Spiel. Da lohnt es sich natürlich auch regelmäßig Youtube Videos über aktuelle Urteile zu machen. Akquise und Marketing nennt man das im Vertrieb.
Ich wünsche allen hier ausnahmslos alles, alles Gute. Bleibt sauber, gesund und bei allem wie das hier weiter geht wünsche ich ganz viel Kraft.
Schön zusammengefasst TROGUZOVA.
Bleibt alle spielfrei, genießt das Leben und bleibt gesund. :)
Hallo zusammen,
bei meiner Recherche zum Roten Riesen bin ich auf das aktuelle Rating von "WettenKlick" von S&P Global gestoßen, welches die Übernahme des Roten Riesens berücksichtigt. Die Abstufung erfolgte nur aufgrund der hauptsächlich schuldenbasierten Finanzierung. Auch im Negativszenarium findet sich in der Analyse kein Wort zu Risiken aufgrund möglicher Rückzahlungen i.R. von entsprechenden Urteilen.
Interessant an dem Artikel finde ich die nach abgeschlossener Übernahme deklarierten Anteile am Unternehmen:
Nach Abschluss der Transaktion bleibt die B-Gruppe mit 65 % Mehrheitsaktionär der fusionierten Gruppe; die Gründer vom Roten Riesen behalten 22 %; CVC Capital Partners (derzeitiger T-Sponsor) 6 %; der "Wett-Klick"-Vorsitzende 6 %; und das Management vom Roten Riesen 1 %.
Sollte es im Verlauf doch noch zur Haftung des bisherigen Managements des Roten Riesen kommen wären dieses eine Prozent zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, jedoch immerhin 48 Mio Euro, auf welche die geprellten Spieler zurückgreifen könnten.
Aber ansonsten natürlich keine wirklich erfreuliche Nachricht, wenn eine unabhängige Ratingagentur kein Risiko sieht, dass wir letztlich erfolgreich sein könnten...
https://www.spglobal.com/ratings/en/regulatory/article/-/view/type/HTML/id/3474116
@ TROGUZOVA: Leider genau meine Gedanken zur Situation. Ich sah die Chance anfangs als eine 50%-Chance an, weshalb ich auch auf einen PKF verzichtet habe. Zuletzt stieg die von mir geschätzte Chance auf 90% und dann über Nacht auf < 1%.
Es war mein letzter Zock und meine letzte Wette. Spielfrei bin ich schon seit bald 3 Jahren. Allerdings konnte ich trotzdem die Spekulation an der Börse nicht lassen. Die Spekulationssucht ist hartnäckiger und noch viel fieser! Während Wett- und Spielsucht ja gesellschaftlich verpöhnt ist klingt Day-Trading ja geradezu seriöses. Wenn sich hier sofort jemand beschwert, dass er getriggert werden könnte bleibt dem Spekulationssüchtigen selbst bei seriösen Nachrichtensendungen nichts anderes übrig, als die Nachrichten zum Börsentag über sich ergehen zu lassen...
Ich hoffe, ich habs jetzt endgültig kapiert!
Obwohl ich komischerweise hier mehr als kritisiert wurde hab ich nach Meiner Meinung nach immer wieder Recht gehabt.
Von Anfang an teile ich meine Meinung das sowohl in Casino Fällen und Sportwetten wir rechtlich gesehen Recht bekommen! Andere Mitglieder waren der Meinung das ich zuuu ,,euphorisch" bin.
Rechtlich gesehen hab ich völlig recht!
Deshalb die aktuellen Geschehnisse!
Das kein Beklagter ohne Gegenwehr zahlen wird sollte jedem im Zivill Massenklagen klar sein!
Jetzt frage ich euch ganz besonders die mich kritisiert haben! Müssen die überhaupt Insolvenz anmelden wenn die Klagen zurückgezogen werden und die Welle zurück geht? Rechtlich gesehen wiederum gibt es kein Geld auf das man zurückgreifen kann. Aber warum sollte die es machen?
Dann brauchen Sie ja die rechtskräftigen Urteile auch nicht mehr zahlen oder?
Wenn die sich ganz rausziehen würden, wären sie komplett raus! Überlegt mal wie man selbst sich verhalten würde.
Die Verhalten sich ganz knapp immer!
Aber egal glaubt was ihr wollt!
Natürlich ist der Bericht nicht bei den Haaren herbeigezogen. Gleichzeitig wurde er von Investigativjournalisten und eben nicht von Juristen verfasst.
Ich finde es bedauerlich, dass du dich geschlagen siehst. Ich gebe dir zu 100% Recht damit, dass diese Branche alles andere als seriös ist und es daher nicht mit dem Dieselskandal zu vergleichen ist.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Thema mit den Roten noch nicht durch ist.
Noch ein Nachbrenner:
Wenn die damit planen warum rücken die nicht die Listen raus oder? Nur um nicht mehr Geld für die Kanzlei und Berufungen auszugeben. Lach
Ganz im Gegenteil dann würde ich ja erst Recht Listen rausrücken um die PKF anzuheißen oder 😂.
Kann sich jemand bitte bezüglich.Listen gegen Rot aktuelle melden?
Gibt es Listen ?
"Unsere angepasste Nettoverschuldungsberechnung für 2026 beinhaltet Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 324 Millionen Euro, liquide Mittel in Höhe von etwa 345 Millionen Euro und zusätzliche Verbindlichkeiten in Höhe von rund 35 Millionen Euro im Zusammenhang mit Spieleransprüchen, für die T Rückstellungen gebildet hat."
https://www.spglobal.com/ratings/en/regulatory/article/-/view/type/HTML/id/3474116
"Spieleransprüche, für welche T Rückstellungen gebildet hat" Was ist damit gemeint? Bildet man Rückstellungen für noch nicht ausgezahlte Spielgewinne / positive Spielersalden? Oder sind damit Rückstellungen für verlorene Prozesse gemeint?
Herr Kahn stellt aktuell keine Listen aus, genauso die Jahreszahl.
Erst alle euphorisch nun alle am aufgeben, verstehe weder das eine, noch das andere.
Zitat von: Shiva am 13 November 2025, 17:31:31
"Unsere angepasste Nettoverschuldungsberechnung für 2026 beinhaltet Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 324 Millionen Euro, liquide Mittel in Höhe von etwa 345 Millionen Euro und zusätzliche Verbindlichkeiten in Höhe von rund 35 Millionen Euro im Zusammenhang mit Spieleransprüchen, für die T Rückstellungen gebildet hat."
https://www.spglobal.com/ratings/en/regulatory/article/-/view/type/HTML/id/3474116
"Spieleransprüche, für welche T Rückstellungen gebildet hat" Was ist damit gemeint? Bildet man Rückstellungen für noch nicht ausgezahlte Spielgewinne / positive Spielersalden? Oder sind damit Rückstellungen für verlorene Prozesse gemeint?
In der Regel wird der Begriff "Rückstellung" im Zusammenhang mit potenziellen Forderungen/Kosten genutzt und nicht für Einlagen, die für Spielerguthaben gemacht werden müssen.
Machen die so weiter wird es kaum noch neue Klagen geben können, da Stufen klagen oft von Gerichten abgelehnt werden. Auch scheint nichts zu passieren hinsichtlich GGL ( wie immer)
Zitat von: Hitdajack am 13 November 2025, 17:34:47
Erst alle euphorisch nun alle am aufgeben, verstehe weder das eine, noch das andere.
Genau das
Leute ich versteh euch wirklich nicht.
Es gibt Leute die 1-2 Mio € verloren haben.
Wohin sollen die 35€ Mio reichen auch die 94 Mio € im Jahr 2023.Der Verkäufer hat für die DB Schenker 14 Mrd € geboten.
Hauptsache der hat Geld. Nachdem Schlussantrag würde alle Klagen deshalb jetzt der Artikel. Das haben sie selbst rausgegeben
Zitat von: Balou2024 am 13 November 2025, 17:36:16
Machen die so weiter wird es kaum noch neue Klagen geben können, da Stufen klagen oft von Gerichten abgelehnt werden. Auch scheint nichts zu passieren hinsichtlich GGL ( wie immer)
Eine Taktik, die aufzugehen scheint. Gut für diejenigen, die ihre Listen bereits erhalten haben.
Hört mal auf mit dem rumgeheule. Wer bereits geklagt hat ist safe.
Wie ich bereits gesagt hatte, es geht nicht darum ob das so kommt, sondern um den Impact solcher Meldungen.
Hat man ja hier gesehen und das sind nur die Betroffenen die aktiv dabei sind. Diejenigen die das erste mal davon hören, versuchen es wahrscheinlich erst gar nicht.
Die Verfahren dauern Jahre, der Anbieter plant in die geplante Insolvenz zu gehen aber legt Berufung am letzten Tag ein. Genau die Tage haben ihn gerettet....
Zitat von: Eddy am 13 November 2025, 17:42:03
Wie ich bereits gesagt hatte, es geht nicht darum ob das so kommt, sondern um den Impact solcher Meldungen.
Hat man ja hier gesehen und das sind nur die Betroffenen die aktiv dabei sind. Diejenigen die das erste mal davon hören, versuchen es wahrscheinlich gar nicht.
Genau DAS ist der springende Punkt
Zitat von: DestructionDaddy am 13 November 2025, 17:40:17
Hört mal auf mit dem rumgeheule. Wer bereits geklagt hat ist safe.
Wieso das?
Leute jetzt mal im Ernst.
Man hat gegen den Anbieter überhaupt eine Forderung. Der zugleich für MRD verkauft wurde und dann sagt ihr der Anbieter hat kein Geld...ok
ich habe gesagt die zahlen Zinsen drauf damit die mit dem eigenen Geld keine Klagen finanzieren.
Aber was würde jetzt passieren?
Die sparen nicht nur die Zinsen sondern auch komplett die Forderungen oder...und zack zeigt die Excel Liste eine andere Zahl...und verringert sich um Millionen :)
Positve du scheinst auch alles zu wissen, und nur du hast recht, oder?
Aber gleichzeitig bist du permanent nur am spekulieren und zu vermuten.
Der Artikel hat doch ganz klar erklärt dass die Roten sich von dem verkauften Unternehmen abgekapselt haben, und alles an Dividende ausgezahlt haben.
Aufgeben ist keine Option aber dieses permanente Hoffnung setzen und sagen, wir gewinnen safe, wie kriegen das Geld zu 100%, das ist bei der aktuelle Lage doch niemals richtig. Einige haben ein Urteil seit 2 Jahren gegen Jahreszahlen und immer noch nichts. Usw.
Lies dir erstmal meine Beiträge richtig durch!
Autsch. Hab ich was anderes behauptet das sie es nicht gemacht haben???
Dir ist auch wirklich nicht zu helfen...
Ein Geheule, Spekulationen und das wichtigste Recht haben.
Leute ich verstehe es nicht. Nächste Woche könnt ihr alle Fragen was wie in welchem Fall gemacht werden kann zwei der renommiertesten Anwälte stellen. Die geben sicher auch eine Einschätzung zu der Malta Lektüre ab. Ist das nicht sinnvoller als sich hier gegenseitig niederzumachen? Vor allem weil hier ja anscheinend hauptsächlich rote und Zahlen Kläger schreiben.
Lasst die Anwälte arbeiten und fertig. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem entschieden wird und dann werden wir weitersehen. Nur Spekulation und Vermutungen und Rumgeheule. Abwarten, Tee trinken, Schulden abbezahlen und vielleicht gibts was zurück - und wenn nicht, hat sich immerhin der Schuldenberg reduziert.
Edit Olli: Inhalt der PN gelöscht
_______________________________
Die Meinung von dem einen RA weiß ich schon...
Ich hab meine Frage schon an Ilona geschickt...Falls es Möglichkeit gibt werde ich mich auch zusätzlich live verbinden.
Ich erwarte jeden der gegen meine Meinung ist..
Seid ihr fertig für heute? 😂
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 13 November 2025, 20:14:02
Seid ihr fertig für heute? 😂
Ab Mittwoch gibt es dann den Anti Aggression Thread😁😁
Für einige im Moment das richtige.🙈 Schreibt euch fragen auf die ihr nächste Woche stellen wollt anstatt eure Zeit mit Vorwürfen zu verschwenden. Wir sitzen alle um gleichen Boot.
Gönnt euch zumindest bis Mittwoch mal eine Pause und kommt auf andere Gedanken. :) Spekulatius darf dann nur gegessen werden.. ;D
Zitat von: Roy1234 am 13 November 2025, 18:34:40
Ein Geheule, Spekulationen und das wichtigste Recht haben.
Leute ich verstehe es nicht. Nächste Woche könnt ihr alle Fragen was wie in welchem Fall gemacht werden kann zwei der renommiertesten Anwälte stellen. Die geben sicher auch eine Einschätzung zu der Malta Lektüre ab. Ist das nicht sinnvoller als sich hier gegenseitig niederzumachen? Vor allem weil hier ja anscheinend hauptsächlich rote und Zahlen Kläger schreiben.
Hatte ich nicht mitbekommen. Sorry
Anwälte? Wer, wo, wann?
Nächsten Dienstag um 19:00 hier im Forum.
Zoom Meeting mit RA Cocron und Dr. Redell
Hi zusammen!
Ich schließe diesen Thread bis zum Meeting am Dienstag.
Schreibt Eure Fragen bitte in Ilonas Thread. Aber dort bitte nur die Fragen einstellen und nicht diskutieren.
Wenn die PM für Beleidugungen und Drohungen benutzt werden, müssen wir uns wohl mal überlegen, ob wir diese Funktion beibehalten oder nicht.
Ihr seid doch erwachsen und jeder für sich etwas Besonderes! Da braucht es doch keine "Ego-Shooter" oder? Wir sind eine Gruppe, die die gleichen Ziele vereint. Unterschiedliche Meinungen sind erwünscht und bringen uns als Gruppe auch weiter, Stichwort: andere Blickwinkel.
Bitte zum BGH Thread verschieben. - Edit Olli: erledigt!
https://www.koeln0221.de/sportwetten-krimi-immer-irrer-zocker-abgezockt-anwalt-klaert-auf/
Nach den doch eher beruhigenden Worten der geschätzten Rechtsanwälte gestern Abend, wollte ich euch einmal nach einer Einschätzung fragen.
Mein Fazit: Man muss zwischen (1) dem Obsiegen vor Gericht und (2) der Rückzahlung als solcher unterscheiden.
Die Aussichten für den Erfolg vor Gericht sind gut. Bei der Rückzahlung gibt es zumindesten hinsichtlich der Roten keinen Grund den Teufel an die Wand zu malen. Gleichzeitig kann man sich nicht sicher sein, ob die Zahlungsbereitschaft auch in Zukunft gleichermaßen fortbestehen wird. Da heißt es einfach: Abwarten.
Für mich ist durch den gestrigen Abend noch klarer geworden...Was schon seit längerem war.
Die Frage ist hier. Warum haben die Urteile rechtskräftig werden lassen...? Somit müssen sie die auszahlen. Für mich ändert sich auch durch Berufungen oder Aussetzung nichts.
Die geschätzten RA haben ja schon einiges durchblicken lassen
Ok sie Verzögern einfach maximal.
Ich denke wir sollten positive bleiben und abwarten.
Wenn der Generalstaatsanwaltschaft sich positiv äußert kann es auf die Gerichte bereits Einfluss nehmen und die Verfahren weiterlaufen lassen.
Habe ich das gestern richtig verstanden?
Man darf auch nicht vergessen, dass es Anwälte auf unserer Seite sind, daher werden Sie natürlich auch auf unsere Seite sein.
Die Anwälte auf der anderen Seite sehen die Sachlage natürlich anders.
Daher würde ich die Aussagen der RA immer mit Vorsicht nehmen vorallem auf einer Veranstaltung wo auch sehr wahrscheinlich die Gegenpartei teilgenommen hat.
Für diejenigen die dranbleiben heißt es halt abwarten, ich werde als Beobachter euch die Daumen drücken, dass ihr auch das Geld bekommt. Gerade bei den Jahreszahlen wird es wohl noch sehr schwer werden.
Hast du deines schon bekommen?
Was ich eigentlich damit meinte war. Die Anbieter wollten selber das die Verfahren ausgesetzt werden also werden sie auch ,,selbst bestimmen" wann und wie es weiter geht... Was bringt es dem Anbieter wenn die Verfahren gegen ihm an Gerichten sich stapeln...
Zitat von: Klopp9875 am 19 November 2025, 13:20:18
Man darf auch nicht vergessen, dass es Anwälte auf unserer Seite sind, daher werden Sie natürlich auch auf unsere Seite sein.
Die Anwälte auf der anderen Seite sehen die Sachlage natürlich anders.
Daher würde ich die Aussagen der RA immer mit Vorsicht nehmen vorallem auf einer Veranstaltung wo auch sehr wahrscheinlich die Gegenpartei teilgenommen hat.
Für diejenigen die dranbleiben heißt es halt abwarten, ich werde als Beobachter euch die Daumen drücken, dass ihr auch das Geld bekommt. Gerade bei den Jahreszahlen wird es wohl noch sehr schwer werden.
Die Anwälte wissen ,,haargenau" wie die Sachlage ist. Die werden nur dafür bezahlt. Die werden fürs verlieren bezahlt. Ist der Unterschied.
Nein, Jannik, ich habe nichts erhalten, da aber selber finanziert, wird es wahrscheinlich auch nicht weiter vorangetrieben. Ich setze mein Fokus lieber weiterhin darauf spielfrei zu bleiben.
Die Rechtslage sieht gut aus aber darüber hinaus wissen die gegnerischen Anwälte mehr. Ich wollte nur darauf hinweisen, da es gestern halt sehr positiv war. Zwischen den Zeilen war heraus zu hören, dass es dennoch noch ein langer Kampf werden wird und die Zukunft kann keiner vorausschauen.
Mahlzeit in die Runde 🙂 Leider konnte ich gestern nicht an dem Meeting teilnehmen...kann vielleicht jemand ein "kurzes" Update hierzu geben? Nachdem was ich so rausgelesen habe ist es wohl positiv zu bewerten was da so mit den RA besprochen wurde. Wie ist denn nun deren Einschätzung? Oder alles beim alten?? Abwarten und Tee trinken 🤔
Danke
Würde mich auch über eine kurze Zusammenfassung freuen
Das es bald eine Website oder ähnliches geben wird, wo wir alle unsere ungezahlten Urteile und Verstösse melden können, halte ich für einen besonders guten Schritt. Das sollten wir nutzen,um die systematischen Verstösse sichtbar zu machen. Es geht voran. Mit Babysteps. Top!
Ich wurde von ein paar Leuten angeschrieben zu Informationen über gestern. Leider finde ich den Nachrichtenbereich jetzt nirgendwo mehr.
Von mir als Zusammenfassung:
Es gibt aufgrund des aktuellen Verhaltens von Kahn, laufender Gewinne, im Verhältnis dazu aktuell ,,überschaubarer" Rückforderung und Empfehlungen, die die beiden RAs dem
Anbieter geben würden (Stichworte Strategie und Marktposition in Deutschland), gute Gründe, anzunehmen, dass der Anbieter letztlich zahlen wird.
Deutsche Medien sind an dem Thema dran.
Da ich die Infos auch nur aus zweiter Hand habe, möchte ich es dabei belassen. Insgesamt gab es aber deutliche Zeichen, dass der Pessimismus der letzten Tage unbegründet sein KÖNNTE.
Die beiden Herren Anwälte haben die aktuelle Situation zu den Roten so zusammengefasst, dass aus Ihrer Sicht die Aufregung über die Umstrukturierung bzw. der Vermögensverschiebung der Gesellschaften nicht zu groß sein sollte. So habe ich es verstanden. Leider war die Begründung für diese Annahme hier und da etwas fragwürdig, jedenfalls aus meiner Sicht. Natürlich ist es richtig, dass die Zahlen aus 2024 stammen und die Roten regelmäßig, also noch jetzt immer weiter Geld verdienen und jährlich hohe Millionengewinne erwirtschaften, auch mit der Gesellschaft gegen die die Sportwettenklagen laufen. Jedoch muss ich eine Aussage von Herrn Cocron kritisch hinterfragen, Er sprach davon, dass die Gesellschaft der Roten über hohe Millionenbeträge an liquiden Mitteln (über 200 Mio.) zum 31.12.2024 verfügt, was so auch richtig ist und dem Abschluss zu entnehmen ist A B E R eben auch noch etwas höhere Verbindlichkeiten (z.B. Steuerschulden) und somit unterm Strich ein negatives Verhältnis von Vermögen und Schulden hat. Dies sollte man zur Einschätzung der Situation im Auge behalten. Leider wurde auf eine Frage zu einer möglichen Lizenzproblematik nicht eingegangen die aus meiner Sicht eine ganz entscheidene Rolle für die Zukunft hat. Ich bin sehr auf den Jahresabschluss 2025 gespannt. Es wurde versucht "Druck vom Kessel" zu nehmen, was auch bedingt etwas funktioniert hat, jedenfalls bei mir. Grundsätzlich darf man aber nicht vergessen, dass auch unsere Anwälte weiterhin Geld verdienen möchten. Ob die Roten weiterhin auch nach rechtskräftigen Urteilen zahlen werden oder nicht, kann niemand sagen. Strategien ändern sich von Tag zu Tag. Verlässlichkeit darf man hier in keinerlei Hinsicht erwarten, leider. Mal schauen was 2026 so alles passiert. Sehr gut ist tatsächlich, dass jetzt der Fokus noch mehr auf den Roten bzw. deren "Machenschaften liegt, da gehe ich voll mit den Anwälten. Ob man tatsächlich irgendwann Geld sieht oder nicht, steht in den Sternen. Es ist nichts besser aber eben auch nichts schlechter, so der Tenor, den ich verstanden habe!
Zitat von: MMGZ2023 am 19 November 2025, 16:20:59
Die beiden Herren Anwälte haben die aktuelle Situation zu den Roten so zusammengefasst, dass aus Ihrer Sicht die Aufregung über die Umstrukturierung bzw. der Vermögensverschiebung der Gesellschaften nicht zu groß sein sollte. So habe ich es verstanden. Leider war die Begründung für diese Annahme hier und da etwas fragwürdig, jedenfalls aus meiner Sicht. Natürlich ist es richtig, dass die Zahlen aus 2024 stammen und die Roten regelmäßig, also noch jetzt immer weiter Geld verdienen und jährlich hohe Millionengewinne erwirtschaften, auch mit der Gesellschaft gegen die die Sportwettenklagen laufen. Jedoch muss ich eine Aussage von Herrn Cocron kritisch hinterfragen, Er sprach davon, dass die Gesellschaft der Roten über hohe Millionenbeträge an liquiden Mitteln (über 200 Mio.) zum 31.12.2024 verfügt, was so auch richtig ist und dem Abschluss zu entnehmen ist A B E R eben auch noch etwas höhere Verbindlichkeiten (z.B. Steuerschulden) und somit unterm Strich ein negatives Verhältnis von Vermögen und Schulden hat. Dies sollte man zur Einschätzung der Situation im Auge behalten. Leider wurde auf eine Frage zu einer möglichen Lizenzproblematik nicht eingegangen die aus meiner Sicht eine ganz entscheidene Rolle für die Zukunft hat. Ich bin sehr auf den Jahresabschluss 2025 gespannt. Es wurde versucht "Druck vom Kessel" zu nehmen, was auch bedingt etwas funktioniert hat, jedenfalls bei mir. Grundsätzlich darf man aber nicht vergessen, dass auch unsere Anwälte weiterhin Geld verdienen möchten. Ob die Roten weiterhin auch nach rechtskräftigen Urteilen zahlen werden oder nicht, kann niemand sagen. Strategien ändern sich von Tag zu Tag. Verlässlichkeit darf man hier in keinerlei Hinsicht erwarten, leider. Mal schauen was 2026 so alles passiert. Sehr gut ist tatsächlich, dass jetzt der Fokus noch mehr auf den Roten bzw. deren "Machenschaften liegt, da gehe ich voll mit den Anwälten. Ob man tatsächlich irgendwann Geld sieht oder nicht, steht in den Sternen. Es ist nichts besser aber eben auch nichts schlechter, so der Tenor, den ich verstanden habe!
Das fasst es ganz gut zusammen. Es gibt derzeit weder Grund zur Panik noch Grund zur Euphorie.
Ich konnte gestern leider die Diskussion nicht verfolgen.
Wurde eventuell auch auf die Situation eingegangen, wie es mit Urteilen gegen Anbieter aussieht, die nicht mehr in Deutschland aktiv sind ?
Nur kurz, aber der Tenor war dass dies ziemlich schwierig ist.
Zum Rest sieht man wieder jeder hört für sich das raus was er befürchtet.
Sicher ist mal gar nichts das ist klar, aber ich finde es schon wichtig zu hören wenn rechtskräftige Urteile auch jetzt bezahlt werden.
Vieles konnte auch nicht richtig bzw tiefer angesprochen werden da mit Sicherheit auch Gegner vor Ort waren. Und ich bin auch sicher dass gerade das Kaufende Unternehmen nicht drauf aus sein kann etwas mit Makel zu übernehmen. Auch das System welches installiert werden soll um die GGL und Politik mit Massenbeschwerden zu beliefern halte ich für zielführend. Die OC's können sich nicht sicher sein ob ein eventueller Wechsel an der Spitze der GGL nicht andere Maßnahmen hervorruft.
Zudem sind im Hintergrund viele Dinge am laufen. Die Zahlen und vor allem Roten haben doch den Jackpot geknackt. Die Meldung des Berichts hat viele in Schockstarre versetzt und es gibt anscheinend PKF die ihre Finger ruhig halten. Die angesprochenen ca.100 Millionen Klagevolumen bei den roten in D stellen meiner Meinung nach kein großes Problem dar. Das was jetzt nicht kommt ist denen bei weitem wichtiger.
Wie gesagt, nicht meine Baustelle sondern meine persönliche Meinung.
Zeit und Geduld werden wir trotzdem brauchen.
MMGZ2023 hat es perfekt zusammengefasst, dass der Punkt Verbindlichkeiten überhaupt nicht erwähnt worden ist obwohl die Assets genannt worden sind, hat mich auch leicht irritiert.
Im Meeting musste man alles sehr positiv sehen, sonst hätte der Termin auch kein Sinn ergeben, vor allem wenn die Gegenpartei zuhört.
Abwarten und Tee trinken.
Ok denke wir haben schlechte Nerven,OK kein Wunder viele wo hier warten haben ihre Nerven mit vielen wetten und verlorenen Geld ruiniert.
Aber gestern sagten sie die klagen belaufen sich bei Kahn auf ca 200 Millionen. Ok
Das Ding wurde für 5000 Millionen von den Typen verkauft wo ich die Verantwortung haben die klagen zu bezahlen.
Will da jemand sein Ruf verlieren oder sich strafbar machen.
Ich denke bei Kahn sind wir gut aufgehoben.
Edit: Vollzitat entfernt
Langsam stelle ich mir wirklich die Frage bei welchem Meeting ich gestern war...
Die Rückforderung belaufen sich gegen Rot bei 100 Mio, wenn ich es richtig verstanden habe haben die 120 Mio. Also würden die reichen aber es kommt immer was dazu...
Nur so zu Info, laut meiner Kenntnis müssen Unternehmen keine Rückstellungen bilden wenn die sie aus laufenden Geschäften zahlen können!
Deswegen und sie zahlen.
Generalstaatsanwaltschaft abwarten.
Weinachtsgeld wird's zwar keins mehr aber Urlaubsgeld könnte langen
Laut meinem Zuhörer ging es bei den Assets eher darum, zu sagen, dass die Gesellschaft weiter Gewinne erwirtschaftet und die nicht so einfach kontinuierlich abgeführt werden können. Dass dem Verbindlichkeiten gegenüberstehen (auch interne) ist ein wichtiger Punkt.
Allerdings stimmt mich optimistisch, dass dieses Insolvenzszenario nicht einfach gleich umgesetzt wurde. Sie hätten ja auch einfach die Gesellschaft insolvent gehen lassen können. Haben sie nicht. Dafür wird es Gründe geben.
Träume weiter vom Urlaubsgeld oder welches Jahr meinst Du?😁
Ich möchte das Gespräch hier gern um eine weitere wichtige Ebene ergänzen. Es sollte in der Tat nicht nur um die reine "Hasenjagd" wir gegen die Anbieter und die Frage "Wann kriege ich mein Geld?" gehen. Die juristischen Mühlen mahlen langsam. Die Verzögerungen durch die EuGH-Vorlagen und die Taktiken der Anbieter sind zermürbend, und die Sorge, ob man jemals zu seinem Recht kommt, ist omnipräsent.
Doch ich möchte uns alle dazu anregen, die gesamte Rückforderungsaktion als ein letztes, tiefgreifendes Ereignis der Aufarbeitung unserer Suchtgeschichte und Vergangenheit zu betrachten – nicht nur als juristischen oder finanziellen Akt.
Das Phänomen des moralischen "Chasing": Eine letzte Aufarbeitung
Wir alle kennen das Chasing, das verzweifelte Nacheinanderzocken, um Verluste wettzumachen. Es ist der Teufelskreis der Sucht, getrieben von Angst, Gier und Hoffnung.
Die Anbieterindustrie trägt an unserer Misere eine große Mitschuld. Sie hat unsere Schwächen, unsere psychologischen Trigger, unsere Notlagen gezielt ausgenutzt, um ihre Gewinnmaximierung voranzutreiben. Was wir verloren haben, war ja nicht nur Geld – es war gestohlene Lebenszeit, waren zerbrochene Beziehungen und eine gestohlene Zukunftsperspektive.
Die juristische Rückforderung ist nun das Spiegelbild dieses Chasing – aber auf einer moralisch gerechten und fairen Ebene. Wir jagen jetzt nicht dem verlorenen Gewinn hinterher, sondern fordern das gestohlene Kapital und die Anerkennung des Unrechts zurück. Wir kämpfen nicht mehr im Casino, sondern mit dem Gesetz in der Hand, mit klarem Verstand und dem berechtigten Anspruch auf Wiedergutmachung.
Dies ist die einmalige und letzte Chance, das Schicksal des verlorenen Geldes zu besiegeln.
Und genau hier liegt unsere finale Verantwortung: Die Anbieter haben ihre Mitschuld. Aber der langfristige Sieg liegt allein bei uns. Wir "gewinnen" diesen Kampf nicht erst, wenn das Geld auf dem Konto ist. Wir gewinnen ihn nur, wenn wir beweisen, dass wir die tiefere Lektion verstanden haben, spielfrei sind und es auch bleiben.
Die Rückzahlung als "Geschenk des Abschlusses"
Betrachtet das Geld, sollte es zurückkommen, nicht einfach als einen Kontostand. Seht es als das Ticket zum endgültigen Ausstieg.
Dieses Geld repräsentiert die letzte, greifbare Verbindung zu unserer Spielervergangenheit. Es ist das moralische "Geschenk", das uns die Gerechtigkeit (hoffentlich) gibt, um die Akte unserer Suchtgeschichte definitiv zu schließen.
Daraus muss ein unumstößlicher Vertrag mit uns selbst entstehen:
Wenn dieses Geld realisiert wird – sei es morgen, in einem Jahr oder in zwei Jahren – dann ist das unsere Chance, mit erhobenem Haupt aus dem Casino zu gehen und die Türe für immer zu verriegeln.
Es wird keine zweite Chance geben, diese Verluste "aufzuarbeiten".
Es wird keine moralische Rechtfertigung mehr geben, das Spiel wieder aufzunehmen, weil man "noch im Verlust" steht.
Es wird keine Entschuldigung mehr geben, sich selbst oder anderen gegenüber zu erklären, man müsse "das letzte Mal" spielen.
Der wahre Gewinn
Der eigentliche, unverlierbare Gewinn ist die Spielfreiheit, die ihr heute lebt. Die Rückforderung ist der finanzielle und moralische Anker, der euch dabei hilft, die Vergangenheit endgültig loszulassen.
Nutzt die juristische Wartezeit, um eure persönliche Stärke aufzubauen. Wenn der Tag der Zahlung kommt, müsst ihr so gefestigt sein, dass dieses "Geschenk" sofort in eine spielfreie Zukunft investiert wird.
Bleibt stark und haltet die moralische Flamme hell. Wir sind auf dem richtigen Weg.
👏👏👏👏 sehr guter Beitrag Hudini!
Danke für die vielen Infos. Dann war die Diskussion gestern sehr rotlastig nehme ich an? Von den anderen Farben wurde eher weniger gesprochen?
Da hat der gute Hudini aber einen Beitrag aus dem Hut gezaubert ... :)
Trotz alledem gebe ich zu bedenken, dass Chasen immer noch Chasen ist. Wenn wir unser Glücksspielverhalten ändern möchten, dann müssen wir auch dieses Verhalten ändern.
Positive wievel hast du verzockt?.
Ich ungefähr 40 000€
Dazu 2 Jahre später mit day Trading 15 000.
Hab gedacht wow Legal Aktien . ähnliche Muster gute Anfangserfolge komplett abgestürzt (Chasen).
Hab dann mit Jahreszahlen einen schwachen Vergleich...
Mit den Gelben einen besseren weil ich Geld dringend brauchte.Jetzt beim metting erfahren
Das die gelben will alle Urteile bezahlen.
Naja wahrscheinlich wäre es ausgesetzt wurden..warte bei Oli Kahn jetzt noch ob Stuttgart aussetzt oder nicht.anscheinend gibst da nicht etwas hoffnung.wenn der Generalstaatsanwaltschaft sich positiv äußert und es bis dahin nicht ausgesetzt wird.
Gedanken zwischen.
Hätte ich es selber Finanziert hätte ich fast das doppelte bekommen von den Gelben.
Naja bei Kahn kann ich froh sein das ich OK habe.
Aber ich kann einfach froh sein das überhaupt was zurück kam.
Gut fürs Selbstbewusstsein mit den Geld der Gelben hat meine Frau den Führerschein bezahlt was sonst nicht möglich gewesen wäre.
Kahn wäre noch der krönende Abschluss.
Viel Glück Erfolg euch allen
Zitat von: Jannik1986 am 22 November 2025, 11:41:58
Positive wievel hast du verzockt?.
Ich ungefähr 40 000€
Dazu 2 Jahre später mit day Trading 15 000.
Hab gedacht wow Legal Aktien . ähnliche Muster gute Anfangserfolge komplett abgestürzt (Chasen).
Hab dann mit Jahreszahlen einen schwachen Vergleich...
Mit den Gelben einen besseren weil ich Geld dringend brauchte.Jetzt beim metting erfahren
Das die gelben will alle Urteile bezahlen.
Naja wahrscheinlich wäre es ausgesetzt wurden..warte bei Oli Kahn jetzt noch ob Stuttgart aussetzt oder nicht.anscheinend gibst da nicht etwas hoffnung.wenn der Generalstaatsanwaltschaft sich positiv äußert und es bis dahin nicht ausgesetzt wird.
wen meinst du mit die gelben?
ich habe auch ein positives urteil gegen einen gelben der mit B. anfängt.
mit pkf, aber angebote gab es nicht.
Genau.
und beim Metting mit den 2 Star Anwälte könnte Mann vernehmen das sie bezahlen zumindest wenn das OLG es entscheidet
Hat eigentlich jemand Erfahrung mit dem orangenen B, was Einzahlungslimit angeht?also Zahlung etc angeht. Da will ich mir auch noch die Liste anfordern
Guten Abend, wurde zu den Jahreszahlen was gesagt außer das es schwierig wird? Wurden da jetzt schon mal Urteile bezahlt?
Und hat jemand was in letzter Zeit zum Vorgehen vom Weg gehört?
Lg
Hallo zusammen.
Ich habe mich Anfang des Jahres auch mehr mit dem Thema klagen befasst und für mich nach langen Überlegungen entschieden es zu versuchen. Bei dem Kahn Verein hätte ich diesen Monat meinen ersten Gerichtstermin gehabt, was zwei Wochen vorher nun abgesagt bzw. ausgesetzt wurde. Nun versucht mein Anwalt die Wiederaufnahme in die Wege zu leiten.
Bei den Jahreszahlen geht es mir sehr wahrscheinlich wie den meisten hier. Keine Datenauskunft erhalten. Habe aber bereits zwei Vergleichsvereinbarungen geschickt bekommen, die mir persönlich aber zu niedrig sind. Hab keine Ahnung was ich mit den Jahreszahlen machen soll...
LG
Bei Jahreszeiten mehr wie 30%
Hallo, also mein Urteil gegen die Jahreszahlen bei OLG wurde bis heute nicht bezahlt. Es gab auch kein Vrrgleichsangebot. Anfang haben sie die datenauskübfte noch übersandt. Ich hatte also Glück. In dem Meeting wurden die anderen Anbieter wie die Jahreszahl nur am Rand erwähnt. Man überlegt aber hierzu ein eigenes Meeting zu machen. Ich hab das nicht zahlen meines Urteil der GGL gemeldet und hoffe auf den EUGH
Mein VU vom LG seit 1,5 Jahren auch ohne Zahlung und das LG Urteil bzgl. Limit seit 3 Monaten über der Zahlungsfrist ...Angebote Vergleich nicht gehabt
Ich näher mich den 2 Jahren seit dem rechtskräftigen Urteil...
Ja..bei den Jahreszahlen wird es erst was nach Bill55. Und dann kommt die Frage ob man überhaupt die richtige Gesellschaft erwischt hat und die noch Geld haben, bei den ganzen 100 Betreibern....leider ein sehr schwieriger Gegner. Urteile werden konsequent nicht gezahlt, aber Vergleiche wurden bezahlt. Anscheinend werden aber auch keine Vergleiche angeboten bei anwalt/pkf Kombination.
Hat jemand Erfahrungen mit dem Anbieter, der "P**sterne" gemacht? Nachdem Verfahren gewonnen wurde, bis heute nie wieder was gehört.. Die gehören wohl zur TSG.... und da sei es, nachdem was ich in dem Meeting erfahren habe, schwer noch was zu holen, weil sie kein Angebot in Deutschland mehr haben..
Das Problem habe ich halt auch .LG Urteil gegen skandinavischen Anbieter ***son, die aber nicht mehr in Deutschland aktiv sind. Da börsennotiert kann man die Finanzlage des Mutterkonzerns zwar einsehen, wie aber drankommen? Heißt halt weiterhin abwarten, die ganze Sache läuft ja auch erst 2,5 Jahre :-\
@Gregor: Da solltest du aber vollstrecken können. Die haben ihren Sitz in Schweden, wo es keine Bill 55 gibt und deutsche Urteile vollstreckt werden können. Vermögenswerte haben die ganz sicher in Schweden.
Rein logisch betrachtet wäre ein solcher Schritt durchaus denkbar, aber in der Praxis ist er nicht so einfach umzusetzen. Der Prozess ist mit erheblichen Kosten verbunden und derzeit scheint sich die PKF noch zu scheuen, da keine vollständige Sicherheit über den Ausgang besteht. Selbst die positive Empfehlung des Generalanwalts, in anderen europäischen Ländern zu vollstrecken, wenn durch Umfirmierung oder ähnliche Maßnahmen eine Gefährdung entsteht, hat bislang keine unmittelbare Bewegung ausgelöst.
Vor einer endgültigen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs wird sich voraussichtlich wenig ändern, insbesondere bei Anbietern, die keine deutsche Lizenz mehr besitzen. Dennoch sollte man nicht den Kopf hängen lassen. Am Ende setzt sich Gerechtigkeit durch, auch wenn der Weg dorthin länger dauert.
Ich hoffe du hast eine pkf, der will ja auch sein Geld und wird alle Hebel in Bewegung setzten mit dem Anwalt.
Hat schon jemand mitbekommen,dass der Termin am EUGH 11.12.25 (Empfehlung/Einschätzung vom Generalanwalt) bezüglich Sportwetten verschoben worden ist?? Warum auch immer...Mega anstrengend 👎
Was ist denn da der neue Termin?
Wieso wird das immer verschoben, bei dem anderen Fall, da wurde es ja auch verschoben.
Sehe gerade, es wurde auf Februar 2026 verschoben.
Klingt erstmal wieder sehr gut, dann bekommen die Anbieter wieder mehr Zeit um sich was auszudenken. ;)
Oh man, echt unglaublich aber das ist ja bezeichnend für den ganzen Beamtenapperat, egal ob DE oder EU
Komme ich heute nicht, komm ich morgen..
Würde bitte jemand den Link dazu teilen? Vielen Dank
Auf der Seite des EuGH konnte ich die Informationen dazu nicht finden.
Da ist wohl weiterhin Geduld gefragt.
https://www.staudt.law/news/eugh-sportwetten-dieRoten-schlussantrag-c-530-24 (https://www.staudt.law/news/eugh-sportwetten-tipico-schlussantrag-c-530-24)
Edit Olli: URL korrigiert
Ich sehe schon in meiner Glaskugel dass dem Urteil die Sommerpause dazwischen kommt.
Na man muss den OC's ja die Möglichkeit geben sich neu zu positionieren. Zwei Klagen, zwei Verschiebungen, eine Farce. Ich rechne bei mir nicht vor 2027 mit dem OLG Termin. Für mögliche Neukläger noch viel schlimmer da die Unsicherheiten gerade Zahlen und Rote betreffend auch bei den Finanzierern da ist.
Wenn die deutschen Gerichte Arsch in der Hose haben nehmen sie nach einem möglichen positiven Antrag des Generalstaatsanwalt die Arbeit wieder auf.
Bei mir hat meine Kanzlei schon angefragt wie es mit der Aussetzung ausschaut, vor allem bezüglich der Roten Geschichte beim LG. Wurde abgeblockt. Erst nach EuGH Urteil und danach wahrscheinlich eine Wartezeit von 6-12 Monaten.
Denke das Urteil wird auch verschoben werden und ich rechne mit einem EuGH Urteil erst ab Ende 2026 oder 2027.
Scheint System zu haben. Gibt auch keine Begründung für die Verschiebung außer Kläger PKFs usw mürbe machen.
Naja der Generalanwalt verschiebt ja nicht weil er den Wettanbietern Zeit verschaffen will ?!
Aber eine Angabe eines Grundes würde es transparenter machen ... ggf fehlen Unterlagen zur Beurteilung oder Krankheit ... blöd ist es natürlich alle Mal
Alles nicht normal !!! Das macht einen langsam echt kaputt!
Macht euch nicht verrückt. Das Geld habt ihr schon lange verzockt. Jetzt wird es immerhin gut verzinst.
Vielleicht gelingt es dem ein oder anderen etwas Abstand zu gewinnen und sich auf die wesentlichen Themen in der Weihnachtszeit zu konzentrieren.
@Brezel12
Guter Beitrag. Trifft den wesentlichen Punkt. Danke dafür!
Ruhe bewahren, Abstand halten, die Perspektive wechseln, sich was Gutes tun,Familienbeziehungen und Freundschaften pflegen, selbst sein bester Freund, beste Freundin sein ... ist das nicht auch das ,,Geheimnis" zur Bewältigung von Krisen und Problemlagen?
Was fehlt noch?
LG Ilona
Von den GA:
ZitatSteht jemand erst einmal unter diesem Spielzwang, verliert er drei grundlegende Dinge:
Zeit, Geld und sein Wertgefühl.
Zeit und Geld sind verspielt – unwiederbringlich -,
das Wertgefühl aber lässt sich wieder herstellen.
Daran haben auch die Rückforderungen nichts geändert.
Die Tatsachen hinter den Worten haben sich ein wenig geändert, doch nicht die innere Einstellung, die ich jedem Glücksspieler wünsche!
Ja zu allem grundlegenden, nein zu der Pauschalisierung.
Weiß jemand wann im Feb, also das genaue Datum ?
05.02.2026 habe ich gelesen.
Das genaue Datum werden wir noch früh genug erfahren.
Die Verschiebung des Schlussantrags ist enttäuschend, aber sie ändert nichts an der rechtlichen Grundrichtung. Die Linie der deutschen Gerichte bleibt eindeutig, und auch die Verhandlung beim EuGH spricht für eine verbraucherfreundliche Tendenz. Wir sprechen hier über eine Verzögerung – nicht über ein strategisches Kippen.
Wichtiger ist: Die Zeit bis Februar muss keine Leerlaufphase sein.
Im Online-Meeting wurde von RA Cocron und Dr Redell angekündigt, dass eine zentrale Plattform kommen wird, auf der Betroffene ihre Urteile, Verstöße und dokumentierten Fälle einreichen können. Genau solche strukturierten Daten helfen später dabei, Muster zu erkennen und Argumente zu untermauern – juristisch wie regulatorisch.
Deshalb ist jetzt der richtige Moment, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen:
vorhandene Urteile und Beschlüsse heraussuchen
Vollstreckungsversuche dokumentieren
Limit-, OASIS- und AGB-Verstöße zusammentragen
relevanten Schriftverkehr ordnen
alles so anlegen, dass es später sauber eingereicht werden kann
Es geht nicht darum, ,,zu warten, bis etwas passiert". Jeder kann in dieser Phase einen Beitrag leisten, indem er seine Unterlagen vorbereitet und damit die Grundlage schafft, dass die kommende Plattform direkt mit Substanz gefüllt wird.
Die Verzögerung bremst den Prozess – aber nicht uns.
Mein Verfahren am LG wurde ausgesetzt.
Begründung war, weil die meisten OLG sowieso aussetzen werden.
Weiterhin bestehe in meinem Fall keine Eile, da die Schadenssumme sehr gering ist und ich erst 2 Jahre nachdem ich von der Illegalität erfahre habe, klagte.
Wie genau soll man seinen Beitrag leisten, wenn alle Stellen permanent alles verschieben?
Es ist halt ernüchternd wenn ein Fall innerhalb einer Woche 2 mal verschoben wird und das selbst auf der EuGH Ebene passiert. Und man die Aussage bekommt, dass man gerne mal 1-2 Jahre warten darf bis es weitergeht.
Irgendwann ist es keine Verzögerung mehr sondern "Strategisches Kippen".
Aber gut, man kann es nicht ändern. Geduld und wenn am Ende es nichts mehr gibt dann hat man es halt versucht.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Erstes ist einfach das warten auf ein Urteil und die eventuelle Zahlung der Anbieter.
Das zweite ist Druck auf die GGL und die politische Ebene aufbauen. Es ist einfach ein Unterschied ob einige Privatpersonen mal eine Beschwerde mailen oder ob von einer Institution ein Paket mit 100, 200 Verfehlungen ankommen.
Das geht nicht mit Standard und/oder ignorieren einfach unter den Tisch fallen zu lassen. Und das ist auch für Punkt 1 eine wichtige Phase.
Für all dienjenigen, die wie ich auch noch auf ein Wunder hoffen, lohnt in diesen Tagen der Blick nach Great Britain für die maximale Ernüchterung. Da wurde heute die Glücksspielsteuer angehoben... was anfürsich super ist - bin ich voll dafür. Das Land hat gerade im Wettenbereich Tausende Spielsüchtige. Was mich betrübt stimmt: Der Aktienkurs von EVOKE, verwaltet den "Grünen Kerl" und die "Zahlensumme 24" ist daraufhin in den Keller gegangen. Die Firma ist total überschuldet und wird sich wahrscheinlich nicht mehr lange halten können, wenn man schon über Verkäufe der Kronjuwelen in Italien nachdenkt... werden nicht die einzigen sein. Der ehemalige CEO hat sich ja schon vor einigen Jahren vom Acker gemacht.
Vorher könnten sie mir aber noch mein Geld wiedererstatten... aber die Virtual Digital (die Tochter) wehrt sich mit Händen und Füßen. Seit 4 Jahren läuft das Versteckspiel jetzt schon. Vor fast drei Jahren Klage eingereicht und nach Berufung der Gegenseite steckts momentan beim OLG und das wartet auf den EuGH... In diesen Tagen sehe ich ein, dass ich die Kohle wohl nie wiedersehen werden. Wir reden hier immerhin von fünfstellig, selbst finanziert. Ich bin heilfroh, dass ich mich vor einigen Jahren bereits mit zwei anderen Anbietern geeinigt habe. Aber ärgerlich ist es trotzdem, dass die Truppe damit davonkommen wird.
Fangt bloß nie an mit dem scheiß. Heute bin ich einfach dankbar, dass ich keine Schulden habe und nie Kredite aufgenommen habe um zu spielen.
Komm mal wieder runter.
Du betreibst hier gerade Katastrophen-Tourismus auf Basis von gefährlichem wirtschaftlichem Halbwissen. Bevor hier Panik ausbricht, müssen wir das geraderücken:
Punkt 1: Börsenkurs ist nicht gleich Liquidität.
Dass der Kurs von EVOKE nachgibt, weil UK die Steuern erhöht, ist ein normaler Marktmechanismus. Das bedeutet nicht, dass morgen die Lichter ausgehen. Diese Konzerne machen Milliardenumsätze. Wenn sie "Kronjuwelen" in Italien verkaufen, dann tun sie das, um Cash zu generieren. Und wofür ist Cash gut? Richtig: Um Verbindlichkeiten zu bedienen. Ein Verkauf von Unternehmensteilen sichert Liquidität, er vernichtet sie nicht.
Punkt 2: Hör auf, das Opfer zu spielen.
"Die wehren sich mit Händen und Füßen." – Ja, natürlich tun sie das. Das ist ein Wirtschaftsunternehmen. Dass sie Berufung einlegen und auf den EuGH warten, ist kein "Versteckspiel", sondern Standardprozessrecht. Das machen die bei jedem, nicht nur bei dir.
Du bist schuldenfrei. Du hast dich mit zwei Anbietern geeinigt. Du stehst besser da als 90 % der Leute hier. Und trotzdem suchst du krampfhaft nach dem Haar in der Suppe (Aktienkurse), um dich schlecht zu fühlen. Das ist Suchtverlagerung.
Aber: Ich merke, dass es dir eigentlich gar nicht um die Wirtschaftsnachrichten geht, sondern um deine Frustration und das Gefühl der Machtlosigkeit.
Komm damit bitte rüber in den Thread "Geld zurück - und dann?".
Dort haben wir eine Regel aufgestellt: Wir kritisieren nicht, wir hören nur zu. Dort ist der Raum, um genau diesen Frust abzuladen, ohne dass jemand (wie ich jetzt hier) die Fakten zerpflückt. Dort geht es um das Innenleben, hier geht es um die juristische Realität.
Also: Hier keine Panik verbreiten, drüben Tacheles reden
Es geht im Parallelthread aber nicht nur um Frustabbau, sondern eigentlich um die eigene Klarheit! Die kann mir helfen, mit der Situation besser klar zu kommen.
Ich hätte es nicht besser als Hudini sagen können. Danke.
Ich fände es schön, wenn ein paar mehr Leute in dem Parallelthread ihre Gedanken teilen würden.
Der Schlussantrag wurde auf den 5. Februar 2026 verschoben. Wenn das Datum interessiert.
Ok das geht schnell.
wahrscheinlich eine kleine förmlichkeit wo noch gemacht werden muss.
Auf Grund der Feiertage und andere Termine gleich so...
Hey wer ein Urteil hat bekommt doch Zinsen
Ich bin schon in einem Verfahren über 20 k allein an Zinsen. Ein Vergleich wäre da überhaupt nicht mehr interessant.
It's great to see that Malta Media's reporting and my personal reach is getting much, much higher. I'm super happy, as next week I will be giving an interview with the ARD, which is the German equivalent to the BBC 1.
And of course, the topic is illegal gambling, Malta, Bill 55 and everything else around that topic. Really looking forward to that one and will be delighted to share with all of you when the report is aired.
Quelle Michael Schmitt über LinkedIn
Dankeschön.
Ist das gut für uns?
Der Druck muss erhöht werden in der Öffentlichkeit also sind so News immer gut.
Hmmm ... ich kenne nur Michael Smith, und der ist Darter ...
Das ist der welcher den Bericht bei Malta Media veröffentlicht hat. Und nächste Woche eben ein Interview bei der ARD
Dankeschön!
Spannend, dass die ARD dieses Thema aufgreift. Danke für das Teilen und einen frohen ersten Advent.
Wann soll das von der ARD erscheinen?
Weiß jemand ob es wahr ist das OLG Stuttgart nach wie vor nicht aussetzen wird?
Also LG Stuttgart blockt bei mir schon...hier geht es schon nicht weiter
Die Frage ist auch absolut überflüssig, da die Gerichte sowieso fallbezogen entscheiden und nicht pauschal eine Richtung verfolgen.
Ok danke
Wenn's denn interessiert.
Ich habe interessehalber bei meinem OLG angerufen ob die aussetzen. Sieht danach aus und ich soll nach dem EuGH Urteil so es positiv ist mit ca 1 Jahr rechnen bis ich dran komme.
Sollte es positiv für uns ausgehen rechne ich persönlich damit dass die Berufung kurz vor dem Termin zurückgezogen wird. Von der Dauer her wird's kaum einen Unterschied machen.
ich stehe gerade vor der entscheidung ob ich noch eine klage gegen die drei mit ein paar nullen selbst finanziere (mittlerer 4 stelliger betrag) , da mein anspruch womöglich am 31.12 dieses jahr erlischt..der fall liegt bei cllb
Zitat von: shinfu am 05 Dezember 2025, 15:17:16
ich stehe gerade vor der entscheidung ob ich noch eine klage gegen die drei mit ein paar nullen selbst finanziere
Die wurden ja von der Whitelist gestrichen.
Die werden höchstwahrscheinlich auch keinen Lizenz mehr beantragen.
Deren stationäre Shops wurden von einem anderen Anbieter übernommen.
Die Marke bleibt zwar an sich bestehen, aber das Wettgeschäft läuft über die Lizenz eines anderen Anbieters.
Keine Ahnung, ob das irgendwelche Auswirkungen auf den Fall hat. War eher als Info gedacht.
Roy, bei mir beim LG sieht es auch nicht anders aus, es hieß 1-2 Jahre nach Urteil.
Bezüglich der mit den drei 000 gab es auch eine Lizenzübertragung soweit ich weiß, würde ich persönlich nicht selbst finanzieren. Aber wir sollten ja alles positiv sehen etc., daher ist meine Meinung da auch nicht sehr relevant.
Also bestensfalls nach Urteil 26 1-2 Jahre? Das kannst knicken...
Zitat von: Hitdajack am 05 Dezember 2025, 19:09:07
Also bestensfalls nach Urteil 26 1-2 Jahre? Das kannst knicken...
Wieso? 😁
3000 würde ich niemals selbst finanzieren. Da findest du auch keinen PKF.
Bei noch 2 Jahren warten nach BGH Urteil wäre ich bei Zinsen von 50.000 Euro :)
Meine Klage wurde noch ohne Urteil vor dem Landgericht ausgesetzt, ich vermute mal dass ich wegen der Aussetzung keine Zinsen erhalte?
Doch. Soweit ich weiß ist die Zustellung an die Beklagte der Stichtag.
Korrekt du bekommst Zinsen in der Regel 5 Prozent über dem Basis Satz
50k Zinsen - Da freut sich auch das Finanzamt bei der darauf folgenden Steuererklärung...
Zitat von: Glüxxspiel88 am 06 Dezember 2025, 08:51:24
50k Zinsen - Da freut sich auch das Finanzamt bei der darauf folgenden Steuererklärung...
warum in jeder sache was negatives suchen?
Zitatwarum in jeder sache was negatives suchen?
Ich war der Erste, der es gefunden hat! :)
Kurze Frage in die Runde:
War jemand bei der Fachtagung dabei und kann ein Update geben, ob es dort neue, praxisrelevante Erkenntnisse gab – insbesondere zu Rückforderungen, Limit-/OASIS-Themen oder aktuellen Entwicklungen auf Anbieter- bzw. Behördenseite?
Die Rückforderungen sind doch steuerfrei...sollte doch langsam bekannt sein, da man mit bereits mit versteuertem Geld gespielt hat.
Die Rückforderung ist der Bruttobetrag, den du zurückhaben willst. Die Zinsen darauf sind steuerpflichtig, da du mit dem Rückforderungsbetrag Geld verdienst.
Korrekt!
Ein Lottogewinn ist auch steuerfrei die Anlage des Geldes und die daraus resultierenden Gewinne müssen versteuert werden.
Ok, das war mir so nicht bewusst. Wobei ich das trotzdem sehr fragwürdig finde, in erster Linie holt man ja sein zu unrecht einbehaltenes Geld zurück. Das Beispiel mit dem Lotto passt da auch nur bedingt. insofern dass es hier nicht um die klassische Gewinnabsicht geht. Aber lassen wir das. Das Staat braucht das Geld nötig
Das ist ja auch der Grund, warum die Anbieter machen können was Sie wollen.
Gibt es Neuigkeiten zu den Limitklagen?
btw @Admin: Wenn ich über das Handy das Forum besuche, steht dass ich gebannt sei wegen Beleidigung des fAGS, was ist da los? Gleiches wenn man als nicht-User die Seite besucht
@Eddy Und was gefällt dir daran nicht? Du bekommst dein verspieltes Geld zurück und von den Zinsen darfst du auch ~70 % behalten. Also ich erkenne da nichts, das mir nicht gefallen würde.
Hi Eddy!
Es gibt für Dich keinen Bann. Kannst Du versuchen mit einer anderen IP rein zu kommen per Handy?
Herr Grunow meldet sich mal wieder zu Wort.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-sportwetten-weitere-vorlage-des-lg-erfurt-8-o-1125-23-zum-eugh-259411.html
Das LG Erfurt gibt nicht auf.
Das stinkt alles bis zum Himmel. Ausführlicher darf man ja nicht schreiben ;D
Unfassbar einfach lächerlich !
In 30 Jahren bin ich in Rente dann dürfte mein Verfahren abgeschlossen sein.
Als PkF würde ich kein Fall mehr annehmen .
Hmmmm ... also eigentlich ist doch die größte Unverschämtheit, dass solche Fragen nicht schon längst dem EuGH vorgelegt worden sind ... oder nicht? Dass da nun wieder zu vermuten ist, dass Verfahren ausgesetzt werden, ist für unsere Rechtsprechung leider zweitrangig. Am Ende werden kommende Verfahren aber dann abgekürzt.
Also eine weitere Gefahr dass nach den eugh Urteil wieder ausgesetzt wird wegen Erfurt, man könnte meinen wir sind in einer Komödie.
Nächstes Jahr Dezember kommen dann die neuen Fragen.
Beruhigt euch.
At the End of the Storm there is a golden Sky :)
Absolut unnötiger Beitrag
Zitat von: Olli am 07 Dezember 2025, 03:28:53
Hmmmm ... also eigentlich ist doch die größte Unverschämtheit, dass solche Fragen nicht schon längst dem EuGH vorgelegt worden sind ... oder nicht?
So isses Olli. Wenn man böses vermuten möchte, dann ist die weitere Vorlage eine Reaktion zum Schlussantrag vom EuGH um......
5 years Later.. EuGH gibt uns Recht, aber es ist niemand mehr greifbar.
Wieviel Zeit hatte der EuGH für seine Schlussanträge nun? Wie oft wurde das alles verschoben?
Ich erinnere mich GROB, dass sich sich der Richter glaube ich in zwei Sätzen dazu geäußert hat, mehr dazu aber nicht sagen sollte.
Mir isses relativ egal, ich habe meinen Vergleich und mein Geld zum Teil bekommen, jedoch stehe ich für Gerechtigkeit und Fairness. Irgendwann muss da doch mal ein Riegel vorgeschoben werden?!
Mein LG hat vor kurzen ein Urteil gefällt, zugunsten eines Spielers mit der gleichen Begründung zwecks Dienstleistungsfreiheit und keine Lizenz.
Mein Fall ist wegen dem gleichen Grund seit 2023 ausgesetzt. Die Richter urteilen nach Lust und Laune.
Das passt aber zum allgemeinen Stand.
Zwei Richter sitzen im Paddelboot, der eine paddelt vorwärts und der andere Rückwärts. Ergebnis: es geht nicht nicht voran. Sie paddeln auf der Stelle...
Bleibt locker, wenn Anfang bzw. Mitte 2026 dann hoffentlich ein positives Urteil kommt, wird mit Sicherheit nichts mehr ausgesetzt.
Die Aspekte(Einzelverstöße) wurden soweit ich weiß doch auch schon in den Klageerwiderungen hervorgebracht und gebracht hat es nichts.
Sobald die Nichtigkeit bzw. die Rückforderbarkeit bestätigt wurde ist die Büchse geöffnet, zumindest bei den bestehenden Verfahren.
Kann mir nicht vorstellen, dass z.B. ausgesetztes Verfahren beim OLG, welches sich auf die entscheidungserheblichen Fragen stützt wegen diesen kleinklein-Fragen nochmal aussetzt.
Das wird dann eventuell bei den neuen Klagen nochmal interesant.
Bei mir findet die mündliche verhandlung zumindest nun statt.
Ich hoffe das danach nicht ausgesetzt wird. Wenn dann hätte man das ja schon vorher machen können.
Ja ist so. Nichtssagend
https://m.youtube.com/watch?v=mD99DrXnK7I
Zitat von: Balou2024 am 07 Dezember 2025, 12:55:04
https://m.youtube.com/watch?v=mD99DrXnK7I
Mein Reden, ein paar Beiträge weiter oben, ohne das Video gekannt zu haben..
Was nützt es Recht zu bekommen, wenn die Anbieter in all den Jahren komplett untertauchen? ;D
Ist es nur auf Sportwetten bezogen oder auch in der Casino Angelegenheit? Es kann noch Jahre dauern trotz eugh urteil in c440/23?
Sportwetten
Wie kommt man denn auf ein Urteil Anfang 2026 oder Mitte 2026 beim EuGH? Oder soll es 2027 sein? Dann kann es ja eher stimmen. :D
Schade, es zeichnet sich immer mehr ab, dass die Anbieter mit ihren Unterstützern (kann man selbst interpretieren) gewinnen werden.
Also welcher PKF nimmt jetzt noch Fälle an? Da musste man ja blöd sein.
Wundert mich nicht das einige Pleite gehen.
GGL wird von mir kontaktiert und es kommt mit Sicherheit wieder ein Textbaustein zurück.
Ca 8 Monate bis EUGH Urteil.
6-8 Monste bis BGH Urteil
1 Jahr bis Aussetzungen wieder aufgenommen werden.( Laut meinem Anwakt)
2027 wahrscheinlich
Zitat von: Balou2024 am 07 Dezember 2025, 17:55:36
Ca 8 Monate bis EUGH Urteil.
6-8 Monste bis BGH Urteil
1 Jahr bis Aussetzungen wieder aufgenommen werden.( Laut meinem Anwakt)
2027 wahrscheinlich
Für Casino?
Sportwetten.
Casino wird wahrscheinlich schneller gehen.
PKF bei den Roten zu bekommen ist laut meinem Anwalt kaum möglich gerade, denke die pkfs beraten sich auch gerade alle und überlegen ob es überhaupt (logischerweise) Sinn macht. Ich frage mich immer noch wieso die beiden Anwälte vor paar Wochen alles noch so positiv dargestellt haben, das sieht alles so düster aus aus meiner Perspektive und Gesprächen mit dem Anwälten...
Anwälte wittern das nächste Geschäfte. Selbe Klientel nur jetzt halt die, die Post vom Staat bekommen. Adressen und Mandanten haben sie ja. Ist deren nächste Cashwelle. Artikel kommen hierzu immer mehr, Videos usw kommen dann auch noch, bin ich mir sicher!
Meine Güte!
Kaum bekommt Ihr wieder eine neue Nachricht, geht das Gezetere wieder los. Wenn, dann, hätte, könnte ...
Wer war im Workshop online dabei bei der Jahrestagung? Was wurde da z.B. zu der Fußballbegeisterung gesagt?
Gerade Männern wird es gesellschaftlich "untersagt" Gefühl öffentlich zu zeigen und auszuleben.
Der Fußball bietet da eine der wenigen Ausnahmen, neben dem Glücksspiel! So eine der dortigen Aussagen.
Hier hat so mancher nun eine weitere Ausnahme gefunden. Es wurde das Glücksspiel mit diesem Thread getauscht.
Das ist der Punkt, wo ich sage, dass einige von Euch hier Chasing betreiben! Nicht nach verlorenem Gewinn, sondern nach verlorenem Emotionserleben!
Noch ein Wort zu Testo040: Belese Dich erst einmal, bevor Du unnötige Fragen stellst. Seit 2 Seiten ist hier gerade die Rede von Sportwetten! Dankeschön!
Zitat von: Olli am 07 Dezember 2025, 20:19:48
Meine Güte!
Kaum bekommt Ihr wieder eine neue Nachricht, geht das Gezetere wieder los. Wenn, dann, hätte, könnte ...
Wer war im Workshop online dabei bei der Jahrestagung? Was wurde da z.B. zu der Fußballbegeisterung gesagt?
Gerade Männern wird es gesellschaftlich "untersagt" Gefühl öffentlich zu zeigen und auszuleben.
Der Fußball bietet da eine der wenigen Ausnahmen, neben dem Glücksspiel! So eine der dortigen Aussagen.
Hier hat so mancher nun eine weitere Ausnahme gefunden. Es wurde das Glücksspiel mit diesem Thread getauscht.
Das ist der Punkt, wo ich sage, dass einige von Euch hier Chasing betreiben! Nicht nach verlorenem Gewinn, sondern nach verlorenem Emotionserleben!
Noch ein Wort zu Testo040: Belese Dich erst einmal, bevor Du unnötige Fragen stellst. Seit 2 Seiten ist hier gerade die Rede von Sportwetten! Dankeschön!
Moin Olli!
Warum unnötige Frage? Nur weil es seit 2 Seiten um Sportwetten ging?
Ich habe lediglich nachgefragt, da ich die Pointe vom Staudt Video nicht ganz verstanden habe
Zitat von: Hitdajack am 07 Dezember 2025, 19:44:58
Anwälte wittern das nächste Geschäfte. Selbe Klientel nur jetzt halt die, die Post vom Staat bekommen.
Wofür?
ich habe mir gerade mal die letzten zwei Seiten hier durchgelesen. Hand aufs Herz: Die Stimmung ist ja mittlerweile düsterer als in einer Wett-Bude um 23 Uhr kurz vor Ladenschluss. 😉
Ich weiß ja, dass mich einige hier als den unverbesserlichen "Berufs-Optimisten" abgestempelt haben – oder als den, der leicht reden hat, weil er seine Klage notfalls auch ohne PKF durchzieht. Geschenkt. Aber ganz ehrlich: Selbst mir fällt gerade was auf, was ich mal in die Runde werfen wollte. Die Psychologie nennt das "Painshopping".
Wenn man mal ehrlich ist: Wir haben das Zocken nur verlagert. Wir hängen hier im Thread wie früher vor der Kiste.
Jedes Mal, wenn wir die Seite aktualisieren oder aufs Smartphone schauen, ist das wie der nächste Drücker auf die Start-Taste.
Unser Gehirn wartet auf das Vollbild, den Jackpot: "Eilmeldung! BGH entscheidet sofort! Geld kommt morgen!"
Das ist der Dopamin-Kick, den wir suchen.
Aber die Realität auf den letzten Seiten ist wie ein Automat im Fressmodus:
Nur Nieten.
"Dauert noch Jahre." (Niete)
"Anwälte zocken nur ab." (Niete)
"Vielleicht 2027." (Freispiele leergelaufen)
Und was machen wir? Wir hören nicht auf. Wir machen genau das, was wir früher auch gemacht haben: Wir "chasen".
Wir lesen noch einen Post und noch einen, in der hoffnungslosen Erwartung, dass der nächste Beitrag endlich den Verlust (die schlechte Laune) wieder wettmacht. Aber wir graben uns emotional nur tiefer ins Minus. Wir tauschen Geldverlust gegen massiven emotionalen Stress.
Ich nehme mich da wie gesagt gar nicht aus – trotz Optimismus –, aber das ist pures Suchtgedächtnis in Aktion. Die Anbieter lachen sich wahrscheinlich ins Fäustchen, wenn wir uns hier gegenseitig zerfleischen oder in Depressionen verfallen. Das ist deren Spiel auf Zeit.
Ich verordne mir jetzt mal eine News-Diät. Weckt mich, wenn es echte Fakten gibt. Bis dahin behalte ich meine Nerven lieber für mich als sie hier im Forum zu "verspielen".
Kopf hoch und stabil bleiben!
Nun ich gehöre zu jenen, die nicht jeden Tag auf "News" warten und spekulieren.
Gleichwohl geht meinem Rechtsempfinden diese ganze Sache langsam gewaltig auf den Zeiger.
Die Rechtslage ist zumindest in Deutschland inzwischen eindeutig, die EuGH Signale ebenfalls recht tendentiös.
Gleichwohl zieht sich das Ganze wie Kaugummi über Jahre hinweg ( ich weiß, langsam heißt gründlich aber wenn jemand außerhalb von Behörden oder Justiz so arbeiten würde wäre er bzw das Unternehmen in kürzester Zeit Geschichte) und immer stärker zeichnet sich die Bedrohung ab, dass hier im grosssen Stil "Umstrukturierungs-
maßnahmen" stattfinden werden, die nichts mit marktwirtschaftlicher Anpassung zu tun haben sondern offensichtlich nur dazu dienen, sich etwaigen Verpflichtungen zu entziehen. Da solche Mechanismen weit über den Glücksspielkomplex hinaus stattfinden braucht man sich über den steigenden Grad an radikaler werdendem Populismus mit all seinen potentiellen Folgen nicht wundern.
Hilft denn da jammern?
Hilft Panikmache?
Helfen Spekulationen?
...
Es hilft:
Mal vor die Tür gehen. Sich den Wind um die Nase wehen lassen, die Augen zu schließen und die Erfahrung zu machen, wie es ist, mit all den Menschen, Tieren, Maschinen, Pflanzen und was weiss ich für tote oder lebende Dinge am Grunde eines Meeres aus Luft zu existieren!
Es helfen reale Begegnungen im realen Leben.
Im Hintergrund läuft gerade ein Video von einem Deutschen in LA, der über die aktuelle Lage in den USA berichtet. Dazu nutzt er Informationen aus den sozialen Medien. Doch je mehr er sich auf die negative Berichterstattung konzentriert, umso mehr bekommt er davon angezeigt. Das Gute verschwindet aus den Playlists, da einen dies ja kein bisschen zu interessieren scheint.
Neben all den Übertreibungen in den negativen Beiträgen kommen dann noch Fake-News dazu.
Er berichtet, wie man sich also einen negativen Stream anschaut und sich über den Inhalt ärgert. Also schaut man sich den nächsten an und ärgert sich noch mehr. Her mit dem nächsten und schon wird aus Wut pure Verzweiflung.
Manchmal habe ich auch den Eindruck, dass so mancher hier Links einstellt, um das Thema wieder anzufeuern. Denkt dran, die Gegenseite liest und schreibt hier mit.
Bevor Ihr also Euren Unmut auf einen Beitrag in einem eigenen voller Emotionen packt, geht raus an die Luft und kühlt Euch dort erst einmal ab! Danach könnt Ihr ja immer noch Euren Senf dazu geben.
Painshopping muss ich mir merken ... :)
Ich teile die Meinung der letzten Beträge nur zum Teil.
Ich bin mir sicher, dass die, die schon seit Jahren warte endlich damit abschließen wollen. Keine EuGH, BGH oder sonstiges lesen wollen.
Durch diese offensichtlichen Verschiebungen, die Auslöser warum das immer und immer wieder verschoben wird ist doch offensichtlich.
Es gibt viele die einfach zur Ruhe kommen wollen und nicht mehr jeden zweiten Tag damit konfrontiert werden wollen.
Für die die einfach abschließen wollen ist es halt Kräftezerrend wenn sie einen Berg hinauflaufen und kurz vor der Spitze sehen, dass hinter dem Berg noch ein viel größerer Berg ist wo sie drüber müssen.
Edit Olli: Vollzitat entfernt
Perfekt zusammengefasst ! Richtig! Diese Komponente wurde seither immer außer Acht gelassen!
Mein Nachbar ( Anwalt) hat heute eine Untätigkeitsklage gegen die GGL eingereicht.
Er wird mir berichten, wenn es hier immer was neues gibt und ich werde hier berichten.
Man kann nicht den Ablauf der Klagen wo auch immer beeinflussen und Kritik uben. Egal ob Glücksspiel oder andere Klagen.
Ich übe eher Kritik an der ausschließlich passiven Haltung unserer Anwälte. Wie in Staudts Video gesagt will man JETZT die GGL und die Politik in die Pflicht nehmen da dort nichts passiert und der Staat sich über Steuereinnahmen freut. Ist das erst seit November so? Hat man das nicht gewusst?
Würde die Politik konsequent Vergehen abstrafen lassen bis hin zu Schließung der Domain (was bei den Klitschen ohne Lizenz grundsätzlich sein sollte) sähe es anders aus.
Sagt mir einen Grund warum ein dubioser Geschäftsmann dem alles stillschweigend durchgehen lassen wird etwas ändern sollte?
Ich habe mir bei dem Video genau das gleiche gedacht, wie in den YT-Kommentaren geschrieben wurde. Jetzt will der Anwalt, der fleißig an jedem Fall verdient, auch noch die Kläger animieren, sich be der GGL zu beschweren? Ich bin meinem RA nichts schuldig und es gibt zumindest eine Partei, die garantiert Geld sieht - und das bin nicht ich, sondern mein Anwalt... also ,,mein Anwalt", den ich nie ans Rohr kriege. Scheint mir so, als haben die Anwaltskanzleien den Überblick verloren bzw. werden den Fällen nicht gerecht. Ich verstehe, dass man auf den EuGH warten muss und so, aber mir stößt es übel auf, wenn ich an die laufenden Verfahren denke und dass man hier nichts getan hat, um die durchzudrücken. ,,Wird pausiert wegen EuGH-Entscheidung" und niemand hat da Einspruch eingelegt oder wie sich das auch im Fachjargon nennt, damit der Fall weitergeht. Und jetzt sieht man (wieder), dass die Anwälte und Unternehmensberater der Anbieter wieder Lichtjahre voraus sind und auch auf das drohende Fiasko eine gute Lösung für die Anbieter parat haben.
Antwort GGL:
Bitte beachten Sie, dass die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder AöR zivilrechtliche Ansprüche zwischen SpielerInnen und Anbietern nicht durchsetzen oder geltend machen kann; sie ist hierfür nicht zuständig. Eine Rechtsberatung darf die Behörde im Rahmen ihrer Aufgaben ebenfalls nicht durchführen. Das ist die Verantwortlichkeit der einzelnen Spielenden, die die Hilfe von RechtsanwältInnen, ggf. mit Beratungs- und Prozesskostenhilfe, in Anspruch nehmen können. Bitte wenden Sie sich hierfür an VertreterInnen der rechtsberatenden Berufe.
Beachten Sie auch, dass zu Verwaltungsverfahren als auch zu Maßnahmen der Glücksspielaufsicht Auskunft nicht erteilt werden kann.
Das ist glaube eine Standard Antwort der GGL !!! Schlimm das sowas sogar auf einen Anwalt geantwortet wird ... wenn ich das richtig deute
@Nobody
....... zumal es einen großen Unterschied macht ob der kleine Roy eine Mail oder einen Brief an Behörden oder Ministerien schreibt oder ob der Druck über die Anwälte inklusive Medien kommt.
Spielerschutz und Zuverlässigkeit sind zwei Wörter die im Gegensatz zu allem stehen was die OC's ausmacht.
Und unsere Anwälte sind eigentlich unsere Dienstleister und sollten für uns und nicht für die Kanzlei wirtschaftlich denken.
In der GGL arbeiten anscheinend keine hellen Kerzen. 😁😁
Keiner verlangt dass sie irgendetwas durchsetzen jedoch muss hier die Zuverlässigkeit geprüft werden. Sie wollen einfach keine Unannehmlichkeiten mit den Casinos. Dann jedoch kann die Behörde weg.
Roy du verstehst das falsch, die sorgen für den Spielerschutz!
Die neue Gesellschaft hat denen Spielerschutz versprochen also kann die Lizenzübertragung genehmigt werden, sehe da dann absolut kein Problem. Die haben es ja versprochen.
Ausserdem sind die ja relativ neu und so. Haha, diese Behörde ist echt der größte Witz.
@Balou
Macht es Dir Spaß, immer wieder Öl ins Feuer zu gießen?
ZitatEs gibt viele die einfach zur Ruhe kommen wollen und nicht mehr jeden zweiten Tag damit konfrontiert werden wollen.
Für die die einfach abschließen wollen ist es halt Kräftezerrend wenn sie einen Berg hinauflaufen und kurz vor der Spitze sehen, dass hinter dem Berg noch ein viel größerer Berg ist wo sie drüber müssen.
Dann sollen sie ihr Leben leben und den Anwälten ihre Arbeit überlassen! Wie sollen sie zur Ruhe kommen, wenn sie jeden Tag in diesem Bereich stöbern und sich gegenseitig aufstacheln? Irgendwann wird ein Anruf kommen ... Gegebenenfalls ist dann immer noch Zeit sich zu ärgern oder enttäuscht zu sein.
Was passiert denn, wenn jetzt erneut ein RA im Online-Cafe darüber referieren und Euch ein paar Aspekte nennt, die ihr bisher nicht bedacht habt, aber beruhigende Wirkung haben?
Soll ichs verraten? Irgendwer wird einen neuen oder auch alten Beitrag aus den Hut zaubern und schon geht das Gezetere weiter ...
Ich habe ja nun in den Zeiten meiner Spielsucht in den meisten Fällen 5% Wettsteuer bezahlt.
Hat da der Staat nicht auch am illegalen Glücksspiel verdient?
Zitat von: Balou2024 am 05 Dezember 2025, 22:20:13
3000 würde ich niemals selbst finanzieren. Da findest du auch keinen PKF.
Warum? Ich finanziere ein Verfahren gegen 3x1.000 selbst. Liegt halt schon seit fast zwei Jahren beim OLG ohne Neuigkeiten.
Evoke PLC gab am Mittwoch bekannt, dass es eine strategische Überprüfung einleiten wird, die einen Verkauf des Unternehmens beinhalten könnte, nachdem die britische Regierung im letzten Monat einen Haushalt verabschiedet hatte
Und der nächste der sich vom Acker machen will. Gibt es hier noch andere, die Forderungen gegen die Zahlensumme 24 haben? Null Gesprächsbereitschaft von deren Seite.
Zitat von: Wolfgang am 08 Dezember 2025, 17:49:42
Ich habe ja nun in den Zeiten meiner Spielsucht in den meisten Fällen 5% Wettsteuer bezahlt.
Hat da der Staat nicht auch am illegalen Glücksspiel verdient?
Klar Wolfgang, war so und müsste nach wie vor so sein. Und das ist für mich ein Hauptgrund warum nichts gemacht wird. Würden alle nicht auf der Whitelist stehenden OC's gesperrt werden und bei den legalen angemessene Strafen ausgesprochen werden hätte der Staat nicht zu unterschätzende Mindereinnahmen.
Der Blutdruck dieses Glücksspielrechtlers steigt jedes Mal beim Öffnen des neuen Hefts der Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht (ZfWG), heute der Nr. 6.
Daraus zunächst ein Zitat zur Geschäftsführerhaftung, da am Freitag ein Urteil des LG Köln (Az. 32 O 366/24) dazu erwartet wird:
Hilf/Umbach, ZfWG 2025, Neue EuGH-Rechtsprechung zum Glücksspielrecht, 434, 436f.
Prof. Dr. Juliane Hilf ist Partnerin und Klaus Umbach Principal Associate im Düsseldorfer Büro von Freshfields.
"Zur persönlichen Haftung von Geschäftsführern (Schlussanträge in der Rechtssache C-77/24)
a) Sachverhalt und Vorlagefragen
In dem Verfahren C-77/24 (Wunner) verklagte ein österreichischer Spieler die ehemaligen Geschäftsführer einer insolventen maltesischen Glücksspielgesellschaft persönlich auf Ersatz seiner Verluste. Die Klage stützte sich auf österreichisches Deliktsrecht (§ 1311 ABGB); der Verstoß gegen ein Schutzgesetz – hier das österreichische Glücksspielgesetz – soll eine Schadensersatzpflicht begründen. Der österreichische Oberste Gerichtshof legte dem EuGH die Frage vor, welches Recht nach der Rom-II-Verordnung anzuwenden ist. Insbesondere war zu klären, ob die Ausnahme für gesellschaftsrechtliche Sachverhalte (Artikel 1 Abs. 2 lit. d) eine solche deliktische Geschäftsführerhaftung erfasst und, falls nicht, wo der ,,Schadensort" im Sinne von Artikel 4 Abs. 1 der Rom-II-Verordnung liegt.
b) Zu den Schlussanträgen des Generalanwalts
Generalanwalt Emiliou schlug in seinen Schlussanträgen vom 12. Juni 2025 vor, die gesellschaftsrechtliche Ausnahme in Artikel 1 Abs. 2 lit. d der Rom-II-Verordnung eng auszulegen. Sie erfasse nur Pflichten, die sich aus der Organstellung des Geschäftsführers innerhalb der Gesellschaft
ZfWG 2025 S. 434 (437) ergeben, nicht jedoch die Haftung für Verstöße gegen allgemeine Gesetze, die für jedermann gelten. Als ein solches allgemeines Gesetz stufte der Generalanwalt das Verbot, Glücksspiele öffentlich ohne behördliche Erlaubnis oder Konzession anzubieten, ein. Die Haftung sei daher nach den allgemeinen Kollisionsnormen zu bestimmen.
Für die Bestimmung des anwendbaren Rechts nach Artikel 4 Abs. 1 der Rom-II-Verordnung argumentierte der Generalanwalt, der ,,Schaden" sei dort eingetreten, wo der Spieler an den Glücksspielen teilgenommen habe. Da die Dienste der maltesischen Glücksspielgesellschaft gezielt auf Österreich ausgerichtet gewesen seien, sei dies der Ort des gewöhnlichen Aufenthalts des Spielers. Folglich sei österreichisches Recht anwendbar.
c) Erste Einordnung
Sollte der EuGH den Schlussanträgen in der Sache folgen, hätte dies erhebliche Konsequenzen für Spielerklageverfahren. Es könnte die Chance von Klägern verbessern, die Geschäftsleitung von Glücksspielanbietern persönlich nach dem für sie günstigeren Recht ihres Heimatstaates in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig würde dies das Haftungsrisiko für das Management von Online-Glücksspielunternehmen – insbesondere solchen in der Insolvenz – drastisch erhöhen."
Quelle linkedin ( Dr. michaelsen)
Zitat von: Phantomias am 10 Dezember 2025, 13:31:56
Evoke PLC gab am Mittwoch bekannt, dass es eine strategische Überprüfung einleiten wird, die einen Verkauf des Unternehmens beinhalten könnte, nachdem die britische Regierung im letzten Monat einen Haushalt verabschiedet hatte
Und der nächste der sich vom Acker machen will. Gibt es hier noch andere, die Forderungen gegen die Zahlensumme 24 haben? Null Gesprächsbereitschaft von deren Seite.
"Evoke erklärte, dass im Rahmen der Überprüfung ,,eine Reihe potenzieller Alternativen zur Maximierung des Shareholder Value" geprüft werden sollen. Dazu gehören der Verkauf der gesamten Gruppe oder einiger Vermögenswerte...."
,,Der Vorstand hat
Morgan Stanley & Co International PLC und Rothschild & Co als gemeinsame Finanzberater im Zusammenhang mit der strategischen Überprüfung ernannt. Die Aktionäre werden darauf hingewiesen, dass weder die Durchführung einer Transaktion noch die Bedingungen einer Transaktion sicher sind", fügte das Unternehmen hinzu." Quelle Marketscreener.
Das sind diejenigen die hinter den Glücksspielanbietern stehen bzw. das Ganze finanzieren und eben dann auch schnell aussteigen wenn der Betrug auffliegt, sog Finanzbetrüger, nicht Berater.. Das machen die nicht nur im Glücksspielsektor. Reingehen Geld Abzocken und dann schnell raus bevor die Abzocke auffliegt .Bei dir geht es um achtachtacht bei mir geht es um Oliver K. und setz 3sechsfünf...so viele "Anbieter" für "Glücksspiele" und dann immer die gleichen Profiteure....und das seit Jahren. Juckt niemanden.
Finanzinvestor CVC verkauft Sportwettenanbieter Oliver K.
"
CVC Capital Partners und Rothschild haben mehrfach zusammengearbeitet, wobei Rothschild oft als Berater (M&A-Berater, Investmentbank) für CVC fungiert, etwa beim geplanten Verkauf der italienischen Genetic Group (Asthma-Inhalatoren) im Jahr 2024 und beim Verkauf des niederländischen HR-Software-Unternehmens Raet um 2016, um CVC bei der Veräußerung ihrer Beteiligungen zu unterstützen und den besten Preis zu erzielen.
Umgekehrt arbeiten auch ehemalige Mitarbeiter von Rothschild bei CVC, wie z.B. Daniel Bloch, der aus der Investmentbanking-Division von Rothschild zu CVC wechselte..."
Hätte ich das Ganze Außmaß an beschiss nur mal vor der Unterschrift des Pkf vertrages gewusst dann hätte ich diesen nicht unterschrieben. Mein Pkf ist in Luxenburg wo dieser Rothschild auch seine Kumpels ihre Finanzgeschäfte machen. Rothschildbank. Jp Morgan, Morgan Stanley, alle diesen "Finanzberater" sind unsere Gegner, die sind in Frankreich, England, USA und wer weiß noch wo präsent. Das ist ja gerade das Problem. Wir versuchen das Ganze auf nationaler Ebene zu klären während diese "üblichen Verdächtigen" International agieren.
Unser Gegner sind keine Anbieter, sondern International vernetzte Banken, wenn man sich die "Beteiligungen" und "Partner" anschaut.
Ich komme zum Schluss. Meiner Meinung und Erfahrung nach
ist Glücksspiel reine Abzocke, (Siehe Haftung bei Beschiss und Betrug wie in diesem Fall) denn sonst wären internationale Großbanken (Die Bank gewinnt immer) nicht "investiert".
DAHER MEIN DRINGENDER APELL AN DIEJENIGEN DIE NOCH GELD ZUM RETTEN HABEN. SCHENKT ES LIEBER EINEN PENNER, BEVOR IHR ES EUCH VON DIESEN BETRÜGERN ABZOCKEN LÄSST. Mit Glücksspiel hat das Ganze gar nichts mehr zutun.
Zitat von: Balou2024 am 08 Dezember 2025, 16:29:02
Antwort GGL:
Bitte beachten Sie, dass die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder AöR zivilrechtliche Ansprüche zwischen SpielerInnen und Anbietern nicht durchsetzen oder geltend machen kann; sie ist hierfür nicht zuständig. Eine Rechtsberatung darf die Behörde im Rahmen ihrer Aufgaben ebenfalls nicht durchführen. Das ist die Verantwortlichkeit der einzelnen Spielenden, die die Hilfe von RechtsanwältInnen, ggf. mit Beratungs- und Prozesskostenhilfe, in Anspruch nehmen können. Bitte wenden Sie sich hierfür an VertreterInnen der rechtsberatenden Berufe.
Beachten Sie auch, dass zu Verwaltungsverfahren als auch zu Maßnahmen der Glücksspielaufsicht Auskunft nicht erteilt werden kann.
Ich habe da eine andere aber ähnliche Antwort bekommen. Die GGL ist in unserem Fall nicht zuständig, WEIL sie seit ihrer Gründung angibt, für Rückforderungen nicht zuständig zu sein. Es ist eine Behörde für Glücksspiel, aber diese Behörde interessiert sich nicht was vor ihrer Gründung los war....Ebenfalls gibt die GGL an schon sehr viel gegen illegales Glücksspiel getan zu haben, aber eine Antwort zwecks 2 gemeldeten illegalen online Anbietern steht bis heute aus...und da wird auch nichts kommen nach all den Wochen. Ich werde da auch nicht nochmal nachfragen. Die seite mit .de am Ende wirbt mit Experten und Faktencheckern und Links zu illegalen curacao casinos auf deutscher Sprache, und lockt vor allem junge Menschen an die dann ihr ganzes Geld an kriminelle "verlieren"...
Die Aussage der GGL: Aufgabe der Behörde ist es
auch, Politik und Verbände bei Fehlentwicklungen zu beraten.
Dementsprechend muss die Behörde erstmal prüfen ob eine "Fehlentwicklung" vorliegt. Bislang ist laut GGL keine Fehlentwicklung zu erkennen, denn sonst wären die ganzen Anbieter weg und nur ODDSET erlaubt...und hätte ich nicht diese Antwort bekommen.
Sehr.....
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Sie tragen vor, dass auf dem Zivilrechtsweg erwirkte Urteile von den aufgeführten Anbieterinnen bislang nicht erfüllt werden. Welche Auswirkungen die Nichtzahlung, auf von Spielern erwirkte zivilrechtliche Urteile gegenüber Anbieterinnen auf deren Zuverlässigkeit hat, ist eine Frage bei der auch die europarechtliche Rechtsprechung zunächst abgewartet und berücksichtigt werden muss.
Wir verweisen darauf, dass es der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (AöR) nicht erlaubt ist, einzelne Anliegen von Spielern durchzusetzen oder rechtlich zu beraten - insbesondere nicht bei zivilrechtlichen Fragen. In solchen Fällen wenden Sie sich bitte an eine rechtlich erfahrene Anwaltskanzlei. Möglicherweise haben Sie Anspruch auf Beratungs- oder Prozesskostenhilfe.
Beachten Sie auch, dass zu Verwaltungsverfahren als auch zu Maßnahmen der Glücksspielaufsicht Auskunft nicht erteilt werden kann.
Es zeigt sich eins: die GGL will und kann uns nicht helfen und auf die Behörde kann man getrost verzichten. ;)
Daher regelmäßig bei Herrn Cocron auf die Seite gehen und schauen, was das Meldeportal macht. So kann sich die GGL nicht mehr rausreden ...
Die gleiche Antwort habe ich auch erhalten.
welche Auswirkungen die Nichtzahlung, auf von Spielern erwirkte zivilrechtliche Urteile gegenüber Anbieterinnen auf deren Zuverlässigkeit hat, ist eine Frage bei der die europarechtliche Rechtsprechung abgewartet und berücksichtigt werden muss. Derzeit ist in solchen Fällen keine Unzuverlässigkeit und somit Auswirkung auf die erteilte Glücksspiellizenz anzunehmen.
Wir verweisen darauf, dass es der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (AöR) nicht erlaubt ist, einzelne Anliegen von Spielern durchzusetzen oder rechtlich zu beraten - insbesondere nicht bei zivilrechtlichen Fragen. In solchen Fällen wenden Sie sich bitte an eine rechtlich erfahrene Anwaltskanzlei. Möglicherweise haben Sie Anspruch auf Beratungs- oder Prozesskostenhilfe.
Die Antwort der GGL ist lustig.
Die Nichtzahlung auf rechtskräftige Urteile ist definitiv keine Frage, mit der sich der EuGH auseinandersetzt. Selbst wenn der EuGH zugunsten der Anbieter urteilen sollte, bleiben diese verpflichtet auf rechtskräftige Urteile aus der Vergangenheit zu zahlen.
Und wenn das Nichtzahlen auf rechtskräftige zivilrechtliche deutsche Urteile keine Frage der Zuverlässigkeit im Sinne des Glücksspielstaatsvertrages ist, dann weiß ich auch nicht weiter.
Genau Brezel. Diese Behörde ist völlig unfähig, bzw Beratungsresistent was den eigentlichen Job angeht. Deshalb muss hier zwingend eine Sammlung vieler Beschwerden und Nachfragen über die Anwälte an die GGL mit dem Hinweis dass dies auch an die Innenminister geht verschickt werden.
Zitat von: Balou2024 am 10 Dezember 2025, 18:31:18Derzeit ist in solchen Fällen keine Unzuverlässigkeit und somit Auswirkung auf die erteilte Glücksspiellizenz anzunehmen.
Warum nicht? Warum derzeit? Was würde das ändern? Das ist ein Laden.
Ich weiß nicht. Ich denke die Mitarbeiter in dieser Behörde haben keine Ahnung davon das unter anderem Oliver K. von 2010-2020 ein sogenanntes "Live Casino" Angebot angeboten hatte, welches mit CGI betrieben wurde. Wenn man zwischen 2010-2020 bei Oliver K. bspws. im "Live Casino" Blackjack oder Roullete "gespielt" hatt hat man in Wirklichkeit CGI "gespielt" Also ein komplett auf Betrug und Abzocke betriebenes Angebot. Und vieles mehr was diese Behörde offensichtlich nicht weiß oder aber nicht wissen will...
Edit Olli: Absatz entfernt - wir brauchen keine Experimente.
Satanis, lösch mal deinen letzten Absatz bevor das ein Admin liest ;)
Was geht hier denn ab?
Edit Olli: Zitat entfernt
Satanis? Du animierst hier Leute zum Glücksspiel?
Zockst Du dann also selbst dort? Selbst wenn ... HIER gehört solche Reklame nicht hin!
Bitte? Nein keine Werbung, sondern Tatsachen. Wenn die Leute wüssten wie man beschissen wird würden viel weniger Leute an diesen sogennanten Glücksspielen teilnehmen um im Aschluss ihr Geld zu "verlieren". Solche CGI mit Glücksspielen wird noch immer bei den sog. Curacao Anbietern angeboten. Das habe ich der GGL gemeldet weil man über deutsche Websiten (Endung de) auf solch Betrugsseiten genannt "Casinos" gelockt wird- Keine Antwort.
CGI wird ja bei den Dreharbeiten für Filme und Hollywood etc verwendet UND eben auch in "Glücksspielen... Und das hat Oliver K. zwischen 2010-2020 angeboten unter "Live Casino".
Auf meine Nachfrage bezüglich rechtskräftige Urteile warte ich bis heute auf eine Antwort!
Das ist unfassbar ?!!!!!!
Hi Satanis!
Wir verleiten niemanden zu Experimenten. Wir haben doch schon alle Beweise gesammelt, die wir benötigen: Dem Spielen gegenüber sind wir machtlos!
Wieso also ein "Risiko" eingehen?
Zitat von: Balou2024 am 10 Dezember 2025, 22:23:16
Auf meine Nachfrage bezüglich rechtskräftige Urteile warte ich bis heute auf eine Antwort!
Das ist unfassbar ?!!!!!!
Unfassbar sind oft Deine zusammenhanglosen Einwürfe. :)
Was hat das jetzt mit CGI zu tun?
Wo hast Du nachgefragt?
Wegen welcher rechtskräftiger Urteile hast Du nachgefragt?
Wie hast Du nachgefragt?
Hast Du mal im SPAM-Ordner nachgesehen?
Heute schon einen Kaffee genossen?
Welche zusammenhanglose Einwürfe?
Dass es um die nutzlose GGL geht ist doch klar und dass er per Email nachgefragt hat wegen seinem rechtskräftigen Urteil hatte er auch schon gesagt.
Aber ich bin mir ziemlich sicher wenn wir die Arbeit der Anwälte machen und eine Liste anfertigen, dann werden wir was bei GGL bewegen. :)
bei stern TV auf RTL war gestern Thomas Melchior (sportwettensheriff) da ging es um seine ehemalige Spielsucht und er hat das thema mit den roten und dem Eugh angesprochen
Zitat von: Olli am 11 Dezember 2025, 05:55:45
Hi Satanis!
Wir verleiten niemanden zu Experimenten. Wir haben doch schon alle Beweise gesammelt, die wir benötigen: Dem Spielen gegenüber sind wir machtlos!
Wieso also ein "Risiko" eingehen?
Es soll niemand ein Risiko eingehen. Ich zumindest kann da nur für mich sprechen und es kann ja sein dass das jemand oder mehrere hier anders sehen, aber mich triggert es nicht wenn ich Werbung für Sportwetten sehe oder auf Youtube oder auch im TV inhalte zu Glücksspielen. Das liegt bei mir daran, dass ich alle Arten von den sog. Glücksspielen "ausprobiert habe. Dazu gehören, Online Poker, Online Slots, Online Sportwetten, Online Live Casino, Online Trading, Hebelprodukte. Und da ich das über 10 Jahre gemacht habe, wollte ich mit diesem Inhalt zu CGI aufzeigen, dass diese sog. Glücksspiele gar keine Glücksspiele sind.
Wenn man sich zum Thema Online Poker schlau macht, und auch selbst jahrelang erfahrung mitbringt, kommt man nicht drum rum um zu erkennen, dass im Onlinepoker die Karten nicht per Zufall vergeben werden, sondern es läuft ein Programm ab. Dieses Programm weiß ganz genau wie viel die Teilnehmer bereits bei dem jeweiligen Anbieter eingezahlt und ausgezahlt hat, desweiteren sammelt das Programm informationen zum Spielverhalten (Risikobereit oder risikoavers). Obendrauf damit das Spiel "Spaß" macht werden die Karten so vergeben dass eine Möglichst hohe Spannung und Spielbereitschaft entsteht. Also Manipulation-Nix mit Glücksspiel. Dass die ganzen Onlineslots kompletter programmierter Betrug ist denke ich kann jeder erfahrene bestätigen. Sportwetten sind manipulierbar (Siehe Schiedsrichterskandale und Spielerskndale und Korruption)- Kein Geheimnis. Die Börse funktionierrt bezogen auf die Zertifikate genau wie die Slots. Wenn 10000 "Investoren" also amateure wie wir auf steigende oder fallende Kurse (gehebelt) setzen wird diese Wette nur aufgehen wenn die Mehrheit das Gegenteil gewettet hat. Man stelle sich vor alle setzten auf steigende Kurse auf Bananen, weil es hierzu viele Argumente gibt... daer Kurs der Bananen wird aber nicht steigen sonder stagnieren oder fallen, weil sonst die Bank minus macht. Die Bank und das Casino macht aber kein Minus denn das ist die Regel.
Ich sage es mal so. Unter uns "Spielsüchtigen" gibt es nochmal Unterschiede. Mit 20 Jahren wusste ich noch nichts über all diese Betrügereien und offensichtlichen Betrug. Das Glücksspiel gab mir Hoffnung auf ein besseres Leben mit mehr Geld. Das alles sehe ich heute anders. Die Anbieter verkaufen zwar nach wie vor Hoffnung, aber ich bin heute nicht mehr gefährdet aufgrund der ganzen Betrügereien die ich in all den Jahren erfahren habe.
Aber ja hier in diesem Forum gibt es Leute die sind schon sehr lange frei, dann gibt es leute wie mich die erst seit einigen Monaten frei vom abgezockt werden sind, und dann gibt es mit sicherheit Leute die unsicher sind bzw noch nicht wissen ob sie es ganz sein lassen wollen.... Bei angeblich 1. Millionen + Spielsüchtigen sind hier in diesm Forum auch nur ein Bruchteil vertreten. Daher nochmal meine
Warnung an diejengen (
Vor allem an die 18-25 jährigen) unsicheren.
Es gibt nichts zu gewinnen weil das alles geplant, gesteuert und manipuliert ist.Ansonsten noch zum BGH EuGH etwas. Außer abwarten bleibt eben nicht viel. Man kann und sollte währendessen selbst seine Erfahrung,Meinung,Anliegen und Probleme mitteilen. Aussprechen was ist ist sehr wichtig.
Eine Sucht lebt auch vor allem davon verschwiegen zu werden.
Zitat von: Klopp9875 am 11 Dezember 2025, 10:15:46
Welche zusammenhanglose Einwürfe?
Dass es um die nutzlose GGL geht ist doch klar und dass er per Email nachgefragt hat wegen seinem rechtskräftigen Urteil hatte er auch schon gesagt.
Aber ich bin mir ziemlich sicher wenn wir die Arbeit der Anwälte machen und eine Liste anfertigen, dann werden wir was bei GGL bewegen. :)
@Klopp
Lass deinen Frust bitte woanders ab. Du kannst dich hier differenziert und sehr kritisch äußern, wir nennen die GGL aber nicht nutzlos. Erstens trifft es nicht zu, zweitens ist es beleidigend. Und so überheblich über die Anwälte zu sprechen, deren konkrete Aktivitäten du gar nicht kennst und auch nicht kennen kannst, gefällt mir auch rein gar nicht. Es steht dir frei Jura zu studieren, eine Kanzlei zu gründen und alles besser zu machen. Aber hier haltlose Vermutungen über Inaktivitäten anzustellen ist eher zocker-like und nicht eine reflektierte Äußerung eines aufgeklärten Verbrauchers. Das gilt auch für die anderen, die hier nur negative Stimmung verbreiten. Tut was für eure Glücksspielfreiheit, bleibt cool und so gelassen wie möglich. Alles andere erfreut nur die Anbieter, die euch sooo gern wieder als Kunden hätte.
LG Ilona
Was genau war die Ansage an Balou? War das kein Frust ablassen?
Den Punkt mit GGL nehme ich an, sorry dafür. Ohne diese Behörde geht natürlich nichts, sie leistet sehr gute Arbeit.
Kritische Aussagen zu meinen Anwälten lassen ich aber auf jeden Fall stehen. Inaktivität hat es bei mir genügend gegeben und nach Fallannahme gab es keinen Kontakt. Daher jetzt die Bitte diese Liste auszufüllen obwohl man angeblich in einem Netz zusammen arbeitet? Nach all den Aussagen in den letzten Jahren? Klingt für mich nicht optimal. Wenn nur positive Äußerungen vom reflektierten Vebraucher kommen, dann bin ich wohl gnadenlos gescheitert.
Und auch ein kleiner Hinweis an die neuen, die mit ihren Klagen nach erfolgreichen Kampf der Sucht beginnen wollen. Dass sie sich nicht den lautesten und größten annehmen sondern sich genügend Zeit nehmen um den richtigen Partner zu finden gegen die großen Anbieter.
Ja, es gibt hier Betroffene, die Pech hatten mit ihrem Anwalt. Man kann das aber nicht auf alle übertragen. Darum geht es mir. Es ist wie im richtigen Leben: es gibt engagierte und weniger engagierte Anwälte! In meinem und in euren Berufen ist das auch so.
LG Ilona
Man kann nicht allgemein sagen dass unsere Anwälte nichts tun was das Gesamtpaket angeht. Cocron, Redell und wer auch immer noch in der Gruppe ist arbeiten an vielen verschiedenen Möglichkeiten. Dass dies nicht öffentlich ist muss und klar sein. Machen die gegnerischen auch.
Aber es gibt Punkte wie zB den Bereich Vergleich da sind die Anwälte in einem Nachbarland wesentlich bissiger und hartnäckiger was sich als erfolgreichere Strategie herausstellt.
Das ist korrekt, und ich finde es auch fair wenn man beide Seiten hier erwähnen darf.
Dass es nicht auf alle zutrifft hätte ich natürlich differenzierter darstellen sollen, fairer Punkt.
habe diese antwort erhalten:
vielen Dank für Ihre Anfrage. Es muss bereits an dieser Stelle klargesellt werden, dass die Rechtsdurchsetzung von zivilrechtlichen Urteilen für Verbraucher nicht im Zuständigkeitsbereich der Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) liegt.
Gern beantworten wir Ihre Fragen wie folgt:
Wirtschaftliche Substanz der Anbieter:
Im Rahmen ihrer gesetzlichen Zuständigkeiten beaufsichtigt die Behörde die Anbieterinnen bestimmter Glücksspielformen konstant und prüft bei begründeten Anlässen deren Leistungsfähigkeit. Sämtliche vorliegenden Informationen und Hinweise werden in diesem Zusammenhang stets sorgfältig geprüft und bewertet.
Verlagerung von Vermögenswerten:
Der Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) liegen derzeit keine konkreten Anhaltspunkte für systematische Vermögensverlagerungen vor. Hinweise auf derartige Vorgänge werden geprüft.
Aufsichtsrechtliche Maßnahmen bei Urteilen:
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) ist für die Sicherstellung von Vollstreckungen zivilrechtlicher Forderungen nicht zuständig.
Situation aussetzender Verfahren (EuGH) und Umgang mit Lizenzen:
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) beobachtet die Entwicklung anhängiger Verfahren aufmerksam. Eine Bewertung einzelner Fälle ist nicht möglich. Grundsätzlich wird die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Anbieter im Rahmen der Aufsicht berücksichtigt.
Welche Auswirkungen die Nichtzahlung, auf von Spielern erwirkte zivilrechtliche Urteile gegenüber Anbieterinnen auf deren Zuverlässigkeit hat, ist eine Frage bei der auch die europarechtliche Rechtsprechung zunächst abgewartet und berücksichtigt werden muss. Derzeit ist in solchen Fällen jedoch keine Unzuverlässigkeit anzunehmen.
@shinfu
Danke fürs Teilen. Der Textbaustein ist echt der Hammer.
Da steht also schwarz auf weiß: Wer seine Schulden nicht bezahlt, ist trotzdem zuverlässig.
Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Im normalen Leben ist die Sache klar: Wenn ich meine Rechnungen trotz Gerichtsurteil nicht bezahle, steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür, ich krieg 'nen Schufa-Eintrag und bin geschäftlich tot. Niemand würde mich mehr als "zuverlässig" bezeichnen.
Aber für die GGL gilt anscheinend eine eigene Logik:
Solange die Casinos genug Geld auf dem Konto haben ("wirtschaftliche Leistungsfähigkeit"), ist es der Behörde völlig egal, ob sie deutsche Gerichtsurteile ignorieren oder sich den Hintern damit abwischen.
Dass die sich jetzt hinter "europarechtlichen Fragen" verstecken, ist doch nur die höfliche Umschreibung für Arbeitsverweigerung. Die haben schlichtweg Angst vor den Konzern-Anwälten und opfern dafür uns Spieler.
"Derzeit keine Unzuverlässigkeit anzunehmen" – das ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht für jeden, der sich in diesem Land an Gesetze hält.
Um mal zu zeigen, wie absurd diese Zuverlässigkeits-Logik der Behörde eigentlich ist, muss man das nur mal ins normale Leben übertragen:
Stell dir vor, ein Handwerker pfuscht an deinem Haus, es entsteht ein Schaden von 50.000 Euro. Du verklagst ihn und gewinnst vor Gericht.
Der Handwerker lacht sich ins Fäustchen, überschreibt sein Vermögen an eine Briefkastenfirma auf den Cayman Islands, verschanzt sich in seiner Festung und lässt den Gerichtsvollzieher an der Zugbrücke abprallen.
Und dann kommt die Handwerkskammer als Aufsichtsbehörde und sagt trocken:
,,Wir entziehen dem Mann nicht den Meistertitel. Er hat uns Kontoauszüge geschickt, er ist ja wirtschaftlich leistungsfähig. Dass Sie nicht an Ihr Geld kommen, weil er sich versteckt, ist Ihr Privatvergnügen. Für uns ist er ein ehrbarer, zuverlässiger Handwerksmeister."
Genau das passiert hier. Der Staat verteilt Lizenzen an Leute, die sich systematisch dem Zugriff des deutschen Rechtsstaats entziehen, und verkauft uns das als regulierten Markt.
Und das Schlimmste daran ist der Umkehrschluss auf den Spielerschutz:
Glaubt die GGL ernsthaft, dass dieser Handwerker, der sich ins Ausland flüchtet und Gerichtsurteile ignoriert, sich aber ganz penibel und ehrlich an die Bauvorschriften hält?
Wer beim Geld skrupellos ist und Gesetze bricht, der nimmt es auch mit der Sicherheit nicht genau. Die Vorstellung, man könne ein zuverlässiger Rechtsbrecher sein – also bei Auszahlungen mauern, aber beim Spielerschutz der Musterknabe sein – ist völlig naiv. Wer einmal zeigt, dass ihm Profit wichtiger ist als das Gesetz, dem darf man keine Lizenz für Suchtgefahren geben. Punkt.
Das ärgert mich sehr muss ich leider sagen.
Die Arbeiten dort nur mit Textbausteinen !
Welche Rechtssprechung bei finalen Urteilen? Es gibt 1000 Klagen die beendet sind und man nicht vollstrecken kann.
Eine hab ich selbst aber es interessiert die GGL einen .....
Vielleicht ist die Wahrheit auch einfach, dass die dafür wirklich nicht zuständig sind. Sie sorgen dafür dass die Anbieter einen gewissen Spielerschutz bieten und mehr brauchen sie nicht machen.
Wir wissen ja nichtmal an welche Regeln diese Lizenzen verknüpft sind, wenn die Anbieter wirklich alles befolgen, dann haben wir halt pech gehabt. Unser Geld, unsere Vollstreckung und halt unser Pech.
Moin,
ich habe der GGL auch geschrieben gehabt und von mir wollten sie jetzt Nachweise wie Urteil LG, OLG, Titel, Zahlungsaufforderungen und Schriftverkehr mit den Jahreszahlen haben. Das habe ich bei meinem Finanzierer angefragt und das kam tatsächlich relativ zügig nach 2,3 Tagen auch.
Nun habe ich denen das zugeschickt. Mal gucken was jetzt kommt😉?
Zitat von: Balou2024 am 12 Dezember 2025, 17:29:29
Die Arbeiten dort nur mit Textbausteinen !
Welche Rechtssprechung bei finalen Urteilen? Es gibt 1000 Klagen die beendet sind und man nicht vollstrecken kann.
Eine hab ich selbst aber es interessiert die GGL einen .....
Woher weißt du das 1000 Klagen abgeschlossen sind (Urteil) und nicht vollstreckt werden können? Geht es um einen und denselben Anbieter oder verteilt auf mehrere? Beziehen sich diese Urteil auf aktuell lizenzierte Anbieter?
Zitat von: Hudini am 12 Dezember 2025, 16:07:33
Die Vorstellung, man könne ein zuverlässiger Rechtsbrecher sein – also bei Auszahlungen mauern, aber beim Spielerschutz der Musterknabe sein – ist völlig naiv.
Vor allem wenn sich die Urteile zu einem großen Teil u.a. auf Verstöße gegen eben diesen Spielerschutz beziehen. Das spannt schon auch einen Bogen zwischen dem Spielerschutz in der Vergangenheit, mit dem sich die GGL meinetwegen nicht selbst beschäftigt.
Kann ich dir sagen es passiert nichts!
Zum Schluss wollen sie einen Nachweis das nicht vollstreckt werden kann und diesen kannst du nicht bringen wegen Bill 55
Allein bei meinem Anwalt sind es 650 Fälle. Die durch geklagt wurden und keine Berufung mehr eingelegt werden kann.
Früher haben sogar einige noch nichtzulassungsbeschwerde beim BGH eingelegt.
Hab mich nun damit auch abgefunden das man kein Geld mehr sehen wird.
Das wird noch Jahre lang zu weiter gehen.( siehe wieder LG Erfurt die 2te)
Wie? Du kannst doch aufgrund von Bill55 nicht vollstrecken. Ist das kein Beweis?
Mich treibt das Thema auch wild. Eine Antwort von einem Anwalt zwecks Anfrage bezüglich Oliver K.:
....in unseren Fällen hat Oliver K. nach rechtskräftigen Urteilen bisher bezahlt. Wir haben aber auch eine Möglichkeit gefunden, um gegen Oliver K. zu vollstrecken. Oft werden aber Vergleiche abgeschlossen, da es bis zur Rechtskraft des Urteils häufig mehrere Jahre Rechtsstreit braucht.
Um welchen Abzockverein gehts denn bei Dir?
Ich gehe davon aus, dass sich die Äußerungen auf die Jahreszahl beziehen.
Warum lässt sich die Jahreszahl von Freshfields vertreten und treibt die Klagen durch mehrere Instanzen durch, wenn sie ohnehin nicht zahlen und sich hinter Bill55 verstecken können?
Freshfields rechnet nicht nach RVG ab. Die Kosten für die Jahreszahl sind immens. Wenn das stimmt, was Balou sagt, würde es doch viel mehr Sinn machen, wenn man in allen Verfahren keine Rechtsanwälte bestellt, Versäumnisurteile gegen sich ergehen lässt und sich hinter Bill55 versteckt?
Zitat von: satanis am 12 Dezember 2025, 19:51:21
Wie? Du kannst doch aufgrund von Bill55 nicht vollstrecken. Ist das kein Beweis?
Mich treibt das Thema auch wild. Eine Antwort von einem Anwalt zwecks Anfrage bezüglich Oliver K.:
....in unseren Fällen hat Oliver K. nach rechtskräftigen Urteilen bisher bezahlt. Wir haben aber auch eine Möglichkeit gefunden, um gegen Oliver K. zu vollstrecken. Oft werden aber Vergleiche abgeschlossen, da es bis zur Rechtskraft des Urteils häufig mehrere Jahre Rechtsstreit braucht.
Um welchen Abzockverein gehts denn bei Dir?
Kannst du mir sagen, welcher Anwalt dir diese Auskunft gegebene hat? Gerne auch per PM
Mitteilung ist raus
Ok setzdreisechs5 zahlt also auch trotz Urteil nicht so wie ich lese. Die haben eine Lizenz aktuell. Gut wenn die GGL meint der Abzockladen sei heute zuverlässig dann kann das nicht richtig sein. Dann müsste man gegen die Behörde vorgehen. Und da bräuchte man dann wahrscheinlich wieder andere Anwälte...Anwalt für Verwaltungsrecht oder Anwalt für Öffentliches Recht evtl.
Ich glaube leider nicht, dass das so einfach möglich ist. Wie und worauf willst du sie verklagen?
Also in meinem Fall steht noch ein Urteil aus. Aber Balou meint er hat bereits ein Urteil und kann es nicht Vollstrecken aufgrund der Tatsache von Bill55. Wenn die GGL auch in solchen Fällen meint der Anbieter sei zuverlässig und sie sei nicht zuständig, dann meine ich sollten das Anwälte prüfen, eben aus Verwaltungs, oder Öffentlichem Recht. Für mich ist das jedenfalls so nicht in Ordnung, wenn eine deutsche Behörde Urteile ignoriert (Nicht zuständig). Wer soll denn dann zuständig sein? Der Pabst?
Jahreszahl ist noch ein besonderes Thema da die mittlerweile so viele gesellschaften kreiert haben die sich alle ähneln, dass die Anwälte kaum schaffen zu erkennen welche gesellschaft für welches Jahr zuständig gewesen ist. Es ist nicht mal klar wer die Lizenz gerade besitzt oder ob sie immer neu vergeben wird. Dazu kommt wie gesagt dass die nur 5-10% Vergleiche anbieten oder halt einfach gar nicht zahlen. Bei denen ist die Strategie halt wirklich nicht klar, frage mich auch wieso die überhaupt anwälte haben.
Nach Bill55 werden die 30 Gesellschaften dort auch ihre Gelder hin und her geschoben haben..ob man da noch was bekommt bezweifel ich leider sehr.
In jedem guten Hollywood-Thriller würde der Ermittler jetzt vor einem riesigen Flipchart mit roten Wollfäden stehen, um dieses Firmengeflecht überhaupt noch zu kapieren
Haha, ja so stelle ich mir es auch vor. Man hätte bei denen halt immer abspeichern müssen wenn man die AGB Meldung der neuen Gesellschaft erhalten hat( wenn man überhaupt eine bekommen hat), aber wer hat schon daran gedacht.
Die Jahreszahl verzögert einfach ins Unendliche. Und diese Taktik wird fruchten, da die PKF's eben irgendwann raus sind und man es sich privat sowieso mehr als einmal überlegt.
Meine Info ist, dass es generell schon in deren Interesse ist, in letzter Instanz nicht zu viel schlechte Werbung entstehen lassen zu wollen. Sonst gäbe es bei den ganz schwierigen Gesellschaften keine Vergleiche und es gäbe ausschließlich Versäumnisurteile.
Zermürbung vorantreiben, damit nicht immer mehr Klagen eintrudeln. Das ist/war die Strategie.
Eine Sicherheit gibt es nicht, aber ich wäre alles andere als hoffnungslos, wenn es um eine Malta Gesellschaft geht.
Vollstreckung nicht möglich das weiß jeder der sich auskennt und die GGL will Beweise haben.
Ich müsste vollstrecken das geht dann vor Gericht wird verloren und dann Berufung. Also in Malta ca 4-5Jahre. Die machen noch langsamer als Deutschland.
Jahreszahl und der Weg hinten im Namen Zahlen auf rechtskräftige Urteile nicht.
Die Ki meint: Verstärkter rechtlicher Druck auf die GGL und den Staat:
Es könnte sinnvoll sein, rechtlichen Druck auf die Glücksspielbehörde (GGL) oder den Staat aufzubauen, um eine bessere Aufsicht und Verantwortung für Anbieter zu fordern, besonders wenn diese lizenziert sind. Dies könnte durch eine Art "Vorab"-Klage geschehen, die die GGL oder den Staat dafür verantwortlich macht, dass durch die Lizenzen den Spielern nicht ausreichend Schutz geboten wird. Eine solche Klage könnte auf der Grundlage der unzureichenden Aufsicht und möglichen Gesetzeslücken abzielend eingereicht werden.
Habe jetzt auch mal Anwälte aus anderen Fachbereichen kontaktiert und den Verbraucherschutz meines Bundeslandes angeschrieben, was ich tun kann und was sie von dieser Lage halten. Ich denke abwarten müssen wir, aber zwischenzeitlich sollte man auch etwas tun. Wenns finanziell geht Klage gegen GGL und Staat mithilfe eines Anwalts. Ich glaube den Aussagen der GGL nicht, und werde da rechtliche Schritte einleiten. Und wenn ich dabei nochmal paar tausend Euro in den Sand setze...Habe mich jetzt über 10 Jahre jeden Monat tausende von Euros abzocken lassen. Ich bin bereit nochmal ein paar Monate tausende Euros für diese Sache auszugeben, auch wenn dabei wahrscheinlich nix dabei raus kommt. Dass das Ganze Thema mit den Rückforderungen "erst" Jahre geht und immer noch Jahre dauert ist einfach ein Unding. Würde mich da jetzt auch nicht so reinhängen wenn das erst seit ein oder zwei Jahren Thema wäre...
Ich feier deinen Kampfgeist, wirklich. Und emotional hast du zu 100% recht: Eigentlich müsste man den Schiedsrichter (GGL) vom Platz stellen, weil er das Spiel manipuliert.
Aber ich muss da mal kurz den Spielverderber machen, bevor du dein letztes Geld verbrennst:
Der Plan klingt in der Theorie gut, aber in der Praxis läufst du da ins offene Messer.
Verbraucherschutz: Die sind super für kaputte Toaster oder Abo-Fallen. Aber gegen eine staatliche Behörde? Da sind die zahnlos. Die können böse Briefe schreiben, über die man im Ministerium nur müde lächelt.
Klage gegen den Staat: Das ist kein normaler Prozess wie gegen ein Casino. Im Verwaltungsrecht kämpfst du gegen den Staat auf dessen eigenem Spielfeld. Die Hürden sind dort so hoch gebaut, dass man als "normaler Bürger" fast immer davor knallt. Da geht es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Formfehler und Zuständigkeiten.
Die Kosten: Wenn du das verlierst (was ohne spezialisierte Top-Kanzlei fast sicher ist), zahlst du am Ende nicht nur deinen Anwalt, sondern auch die Gerichtskosten für den Staat.
Mein Rat: Wirf dem schlechten Geld nicht noch gutes hinterher, nur aus Wut. Das System ist so gebaut, dass es sich selbst schützt. Ohne eine absolute Wunderwaffe im Ärmel oder einer Smoking gun als Beweis lacht sich die Behörde kaputt und du bleibst auf den Kosten sitzen.
Das was mich stört an dieser Sache ist nicht das Geld sondern die geistige Beleidigung wie das alles abläuft. Und dass das ganze Thema seit mittlerweile 5?Jahren aktuell ist und so wie es aussieht noch weitere 5 Jahre dauert... 2030 hat man dann endlich Klarheit wenn alles verjährt ist und endlich der Staat einen Spielerschutz hat...Das stört mich. Ich hab jetzt fast 10 Jahre auf Bürgergeldniveua gelebt aufgrund der ganzen Überweisungen nach Malta und Co... Dann lebe ich halt noch weitere Monate so. Und dann hat das aber auch ein Ende. So wie es gerad ist kann ich damit jedenfalls nicht abschließen. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Ich erwarte hier auch keine Zustimmung. Jeder wie er meint. Schönen Tag.
Verjähren tun die Forderungen nicht, weil eine Klage diese Verjährung hemmt. Es sei denn du willst noch neue Fälle vor Gericht bringen. Es ist eure Schuld, wenn ihr nicht Privatinsolvenz anmeldet und am Limit lebt. Vor einigen Jahren hieß es noch: "70-80% Vergleich? Vergesst es! Ich will auch die Zinsen und darüber freue ich mich!"
Und heute....? Beitrag um Beitrag.
Eure Wahl, euer Schicksal.
Viele haben ohnehin nichts zu verlieren und haben sich einem PKF angeschlossen - hättet ihr selbst geklagt - wäre ein Vergleich vllt. sinnvoller gewesen und erst recht auch möglich gewesen weil die Gegenseite sieht, ihr habt auch ein finanzielles Risiko (selbst mit PKH). Aber wenn ihr mit einem PKF noch 40% abdrücken müsst, kein Wunder, dass ihr durchziehen wollt.
Mit einem PKF seid ihr nur einer von Vielen. Die persönlichen Interessen bleiben dann sicherlich auf der Strecke. Ihr hättet auch selbstständig die Gegenseite anschreiben können, um die Sache zur Erledigung zu bringen.
Eine gute, persönliche anwaltliche Beratung ist immer wichtig.
Lasst euch nicht verunsichern. Mir wurde vor kurzen aus einem Vergleich sechsstellig überwiesen. Weitere Details nenne ich nicht.
Zitat von: IRA am 13 Dezember 2025, 11:55:39
Verjähren tun die Forderungen nicht
Jeden Monat verjähren Rückforderungen die nicht eingeklagt wurden. Dass das so ist haben wir den Gerichten zu verdanken die Jahrelang Urteile gesprochen haben und dann seit letztes Jahr? aussetzen. Als ich die Nachricht bekam ausgesetzt musste ich an die Casinos denken, die das in dem Moment gefeiert haben.
Zitat von: IRA am 13 Dezember 2025, 11:55:39
Vor einigen Jahren hieß es noch: "70-80% Vergleich? Vergesst es! Ich will auch die Zinsen und darüber freue ich mich!"
Ich würde einen Vergleich ab 60% annehmen VOR einem Urteil. Wenn ich ein urteil habe dann sollen die 100% zurückzahlen. Dass mir Zinsen zustehen kann ich nix dafür. Ich brauche auch keine Zinsen. Aber da sind die Anbieter dann selber schuld, wenn sie es dazu kommen lassen wollen. Ich habe vor der Beauftragung mit dem Anbieter kommuniziert und es versucht, aber sie wollten nichts wissen.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 13 Dezember 2025, 13:08:10
Lasst euch nicht verunsichern. Mir wurde vor kurzen aus einem Vergleich sechsstellig überwiesen. Weitere Details nenne ich nicht.
Wie lange hat das ganze bei dir gedauert, mit oder ohne Urteil zum Vergleich gekommen, römisch katholisch Malta Abzockladen?
Das Ganze ist eben ein psychologischer Krieg der gegen uns geführt wird. Das war es während des "Spiels" und das ist es jetzt auch mit den Rückforderungen spätestens seit der Aussetzung. Und klar die Teufelsanbeter ala Rothschild und Co. und ihre bezahlten Hunde lesen hier natürlich mit um zu erfahren ob wir schon eingeknickt sind...und wie so die Stimmung ist usw... Deswegen sollte man auch wenn es düster aussieht dran bleiben, da geb ich dir Recht.
Und jetzt kommst Du bitte mal wieder runter ...
Mal was anderes, hat jemand eine Limitklage angestoßen und schon positive Erfahrungen gemacht?
Gruß
Guten Morgen,
ich habe gegen Jahreszahlen und Olli Kahn vor dem LG gewonnen. Urteile sind von Anfang Dezember.
Das Gericht hat sogar die 1000 Euro, die man theoretisch einzahlen konnte mit rausgerechnet👌
Limitklage wurde bei mir mit Vergleich abgeschlossen. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/sportwettenurteil-am-eugh-wie-viel-geld-hat-tipico-noch-accg-110802882.html
Zitat von: Balou2024 am 15 Dezember 2025, 10:00:30
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/sportwettenurteil-am-eugh-wie-viel-geld-hat-kahn-noch-accg-110802882.html
Gut, dass es den Artikel jetzt gibt. Inhaltlich nichts neues. Die Stellungnahmen von den Roten sind auch mehr als dürftig. Ich habe gehofft, dass sie klarer Stellung beziehen.
Schade nur noch gegen Bezahlung der Artikel 😂🙈
Vielleicht mal mit nem PKF sprechen, dann könnte man zumindest 60% des Artikels lesen?
Mein Orakel sagte mir heute dass 2027 im 1. Quartal alles geklärt ist.
Das ist schön 😁😁
Ich habe zwei Limitklagen angestoßen.
Eine wurde vor dem LG gewonnen und bei der anderen habe ich ein Vergleichsangebot erhalten.
Ich bin ziemlich verunsichert, ob ich es annehmen soll.
Wie schätzt ihr die Situation ein und bei wie viel Prozent würdet ihr bei einer Limitklage einen Vergleich eingehen?
Mh, ist schwer zu sagen, kommt ja auch auf deine Situation an. Ob mit pkf oder ohne. Ob es einen LG Termin gibt oder nicht. Also bis 80% gehen die Anbieter maximal, mehr macht kein Sinn. Zwischen 60 und 80 würde ich es daher als gutes Angebot nennen.
,Limitklagen sehen aber sehr gut aus derzeit.
Sind da die eigenen Anwaltskosten included? Gerade wenn man selbst klagt würde ich mir zumindest die Anwaltskosten erstatten lassen, oder wie seht ihr das?
Zitat von: Tiana am 15 Dezember 2025, 22:53:46
Ich bin ziemlich verunsichert, ob ich es annehmen soll.
Wie schätzt ihr die Situation ein und bei wie viel Prozent würdet ihr bei einer Limitklage einen Vergleich eingehen?
Ich habe 60% angenommen, was bei mir aber sechsstellig war. Die 60% habe ich und kann mir keiner mehr nehmen. Die anderen Klagen bei können jetzt ihren Weg weitergehen. Was du hast, hast du 😏
Bei Vergleichen heißt es in der Regel immer x% + Anwaltskosten etc., also die sind nicht im der Summe inkludiert. Aber am besten beim Anwalt nachfragen.
Ein Faktor, der die Vergleichsbereitschaft bei vielen Klägern einschränken wird: durch die ganze Verzögerungstaktik der Anbieter haben sich eine Menge Zinsen angehäuft, die in der Regel nicht Teil eines Vergleichs sind.
Ich denke, es ist bei den vergleichen, auch davon abhängig ob man bereits ein positives Urteil oder nur eine Klage eingereicht hat, zumindest meine persönliche Einschätzung
Die These mit den Vergleichen ist definitiv richtig. Meine Denke diesbezüglich war auch nicht immer gleich. Einige Zeit vor dem LG Termin gab's da mal Überlegungen die allerdings die Gegenseite im Sande verlaufen ließ. Da hätte ich zugestimmt. Wenn mir jemand zB 7 Wochen vor einem OLG Termin käme würde ich maximal drüber lächeln. Da würde ich maximal 10 Prozent plus die Zinsen nachlassen.
Aber das ist alles individuell zu betrachten.
Hat hier gerade noch jemand von seinem PKF die Info bekommen, dass ein sofortiger Kanzleiwechsel erforderlich ist, um das Verfahren weiterhin zu finanzieren? Namen lassen wir mal außen vor.
Zitat von: Gregor33hatsGeschafft am 16 Dezember 2025, 15:04:37
Hat hier gerade noch jemand von seinem PKF die Info bekommen, dass ein sofortiger Kanzleiwechsel erforderlich ist, um das Verfahren weiterhin zu finanzieren? Namen lassen wir mal außen vor.
Bitte die Kanzlei nennen
@Gregor Nein, nichts dergleichen bei cllb.
Ja, ich habe diese Mail heute auch erhalten. In der Mail wird Druck ausgeübt, dass man innerhalb der nächsten zwei Tage Wechseln muss. Ich habe meinen Anwalt versucht zu kontaktieren, ich erreiche weder telefonisch jemanden, noch bekomme ich eine Antwort via Mail. Ich muss sagen, ich war geschockt.
Ich habe ebenso eine E Mail erhalten...
Wie wäre es denn, wenn Ihr uns an eurem Wissen teilhaben lasst?
....und das alles ohne Angabe von Gründen?
Ich würde den PKF anrufen und auch mal im Vertrag nachlesen.
Hier ein Auszug:
Nach derzeitiger Einschätzung ist eine ordnungsgemäße Fortführung Ihres Verfahrens durch die Kanzlei...nicht mehr gewährleistet. Um Ihr Kostenrisiko zu minimieren, haben wir daher sämtliche Zahlungen an diese Kanzlei mit sofortiger Wirkung eingestellt.
Das bedeutet für Sie: Ihr Verfahren ist aktuell ohne aktive Finanzierung. Um den Verlust Ihrer Ansprüche zu verhindern und nicht selbst in die Kostenhaftung zu geraten, ist ein sofortiger Kanzleiwechsel notwendig.
Das ganze kommt von einem Prozesskostenfinanzierer, der keine gültige Telefonnummer hat und unterirdische Bewertungen bei Google. Ich habe erst für Scam gehalten, aber es scheint wohl etwas dran zu sein. Ich möchte erst mit meiner Kanzlei sprechen, aber wie gesagt, niemand meldet sich oder geht ans Telefon.
Um welche Kanzlei geht es denn?
Kann er nicht sagen, weil er Angst hat. Oder er will hier Panik verbreiten.
Panik verbreiten? Wohl kaum... aber tatsächlich ist es so, dass ich mir rechtlich nicht sicher bin, ob ich Namen hier nennen darf.
Das muss dann aber ein Pkf wie Zb Gamesright sein, also wo man quasi nur den Pkf beauftragt,nicht aber den Anwalt direkt. Wenn man zb bei Cllb direkt hi geht, hörst du nix von einem Pkf.
Bei manchen hier ist es wohl Karma, wenn man so ne Mail bekommt....
Ist nicht ganz korrekt Eddy, der PKF der hier angesprochen wurde ist sogar auch größtenteils bei cllb vertreten. Du hörst von denen wenn ein Angebot kommt, die lehnen ab wenn der Prozentsatz nicht hoch genug ist.
Bin zwar kein großer Fan von dem PKF aber würde hier wirklich eher davon ausgehen dass die Kanzlei das Problem ist.
Meinst du Gamesright? Ein anderen Namen habe ich bisher nicht gelesen?
Interessant wäre auch noch der Status der Klage
Ne nicht gamesright, um den pkf den es hier geht, hat er mir privat geschrieben daher möchte und will ich es nicht veröffentlichen, das ist seine Entscheidung.
An die beiden:
Lest euch den Vertrag nochmal genau durch. Vielleicht kontaktiert ihr mal Concron oder Michaelsen zu dieser Sache, die sind in der Regel erreichbar als auch gut vernetzt auf Linkedin.
Außerdem was meinen die mit Kostenminimierung? Für Sie selbst? Wenn Sie aussteigen wollen, sollen Sie es doch tun!?
Meine Vermutung, die können die fetten Gagen nicht mehr zahlen und wechseln daher.
Soweit ich weiß bist du weiterhin Rechteinhaber, also ist es doch ihr Bier?
Ich würde (nachdem Ihr den Vertrag durchgelesen und evtl. habt prüfen lassen) den Spieß umdrehen und denen schreiben, dass Sie gerne vom Vertrag zurücktreten können und dass Ihr Eure Ansprüche eigens verfolgt. Je nachdem um welche Summe es geht, würde ich auf eigene Faust handeln und dann direkt zum besagten Anwalt gehen bzw. und/oder einen anderen Anwalt/Pkf einschalten. Bis zum bisherigen Stand sollte ja alles bezahltsein?
Du hast doch einen Vertrag mit dem PKF geschlossen und wenn kein Kostenrisiko versprochen wurde, dann muss er das auch einhalten. So leicht kann er sich dem eigentlich nicht entziehen.
@Klopp Bei cllb habe ich bisher nur vom Anwalt bzw. von den Sachbearbeitern Nachrichten bekommen. Vom PKF habe ich noch nie irgendwas gehört.
in dem Vertrag wird auch drinstehen, dass ein PKF jederzeit aussteigen kann..
Ja Mr. Nobody, das ist normal. Natürlich kommuniziert der PKF vorrangig mit der Kanzlei (wenn die Kanzlei dir den pkf vorschlägt wie es meistens cllb tut). Aber wenn es dann um ein Vergleich etc. dann hörst du von denen.
Weiß auch gar nicht wieso der pkf hier in den Beschuss genommen wird, die Beziehung mit der Kanzlei scheint hier nicht gut zu klappen, mich wundert ja eher dass sie einfach so beschließen können die Kanzlei nicht zu bezahlen und zu wechseln. Der Wechsel geht zu einer auch sehr bekannten Kanzlei, wenn die bei dem Vertrag bleiben, dann würde ich einfach wechseln. Vielleicht könnt ihr ja auch mal sagen bei welchem Stand sich die Klage befindet. Szenario ist auf jeden Fall seltsam.
Mein pkf ist auch gamesright aber ich hab sowas nicht bekommen..bei mir geht es nur um casino. Nur für euch zur Info :)
Naja zwei Tage Fristsetzung ist mehr als unprofessionell bzw. als kritisch anzusehen. Das Ding ist halt, die bisherigen Kosten wurden ja wohl vollumfänglich bezahlt. Sofern das Kostenrisiko überschaubar ist, würde ich es drauf ankommen lassen bis der Eugh entschieden hat.
Dem kann ich nur zustimmen, eine Frist von zwei Tagen ist schon knackig. Ich werde morgen noch einmal versuchen meine Kanzlei zu kontaktieren, wobei ich es schon krass finde, dass mich niemand von der Kanzlei informiert, nach über drei Jahren Geschäftsbeziehung inkl. gewonnenen Prozess. Falls ich morgen etwas erreiche, gebe ich hier ein Update.
Ist es eine renommierte bekannte Kanzlei?
Hattet ihr schon das Klagen gar nicht mehr eingereicht werden? Erfuhr ich jetzt auf Nachfrage was mit meiner Klage sei.
Ja bei Gamesright hatte ich eine Zusage für eine Limit Klage und der Anbieter wurde eine Frist von 14 Tagen gesetzt.
Danach hab ich von der Kanzlei eine Mail erhalten, dass die Rechtslage nun erstmal abgewartet werden soll.
Sehr unprofessionell!
Zitat von: Hitdajack am 16 Dezember 2025, 19:14:33
Hattet ihr schon das Klagen gar nicht mehr eingereicht werden? Erfuhr ich jetzt auf Nachfrage was mit meiner Klage sei.
Kenne ich auch! Erst annehmen Verträge unterschreiben und dann hört man, dass man noch keine Klage eingereicht hat weil man erstmal die Situation beobachten möchte...
Ich hatte letzte Woche eine Verhandlung am LG. Werde am Freitag dazu mal was schreiben.
Spann uns doch nicht auf die Folter :D Kamen viele Fragen? Gegneranwalt desinteressiert? ;)
Hallo zusammen,
ich bin nur stiller Mitleser aber zu dem Thema mit dem dubiosen PKF kann ich euch Input liefern, da ich selber darauf "reingefallen" bin.
Es geht wohl um einen LEGALEN *hust* PKF mit Sitz in Österreich der wohl Zahlungsschwierigkeiten hat.
Durch den Deal mit einer anderen Kanzlei erhofft man sich vermutlich, Verfahren schneller abschließen zu können und billige Vergleiche zu erzielen um zumindest die eigenen Kosten zeitig zu decken.
Ich war leider so "blöd" und bin auf die Drückeberger reingefallen.
Ich wurde telefonisch kontaktiert, es wurde so ausgelegt als hätte ich keine andere Wahl bla bla bla.
Naja ich hab am Ende dem Wechsel zugestimmt, worauf mich dann natürlich meine Kanzlei kontaktiert hat (ich habe 3 Verfahren, die anderen laufen über andere PKF) wieso ich denn wechseln möchte und natürlich auch logisch erklärt wieso das keinen Sinn macht und dass zu der Zeit die Herren aus Österreich wohl sehr viele Mandate abwerben wollten.
Nach sehr guten und informativen Gesprächen (an dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Kanzlei cllb) wollte ich dann natürlich doch mit allen Prozessen bei einer Kanzlei bleiben.
Daraufhin ging der Spaß mit dem PKF los... man hat Druck gemacht, alles gekündigt, mir eine Rechnung über x tausend Euro (bisherige Kosten für das Verfahren) mit sehr kurzfristigem Zahlungsziel gestellt, mit Inkasso gedroht und Gebühren erhoben.
Parallel stand ich jeden Tag im Austausch mit der Kanzlei cllb die im Hintergrund einen anderen PKF organisiert hat, der das Verfahren übernehmen würde.
Das wurde entsprechend so weitergeleitet, auch mit der Info dass der neue PKF die Rechnung des alten PKF übernimmt.
Trotzdem haben die Herren aus Wien nicht locker gelassen und weiter Druck aufgebaut und wollten Geld haben.
Cllb hat mich hier aber dann letztendlich beruhigt und via Email Schriftverkehr die Kollegen in die Schranken gewiesen und vertröstet, da man ja die Zusage des neuen PKF hatte.
Der neue PKF hat am Ende das Geld nach Wien vermutlich überwiesen und die mutmaßlichen Gebühren und Inkassokosten wurden aufgrund des Anwaltsschreiben der Kanzlei dann verworfen.
Wie bereits erwähnt, vielen Dank und großes Lob an cllb, die mich aus dem Mist wieder rausgeholt haben, den ich mir mit einem Anruf bei der Kanzlei im Vorfeld erspart hätte.
Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keinen Prozess vor Gericht gehabt und somit keinen direkten Kontakt zu den entsprechenden Personen der Kanzlei gehabt.
Nachdem ich mittlerweile zumindest alle 3 Prozesse in erster Instanz hinter mir habe, mit entsprechendem juristischen Beistand,immer zuverlässig und zügig antworten erhalte, würde ich den Fehler kein zweites mal mehr machen.
Also lasst euch nicht einschüchtern, ruft bei eurer Kanzlei einfach und schildert den Sachverhalt.
Sollte es um den selben PKF aus Österreich gehen, wisst Ihr jetzt Bescheid.
Ich hoffe ich konnte ein wenig Licht ins dunkle bringen.
Liebe Grüße
Heißt das, sie machen das bei mehreren Kanzleien?
Wie man sieht richten die OC's mit ihrer Verzögerung über die Jahre gut was an. Ist ja nicht der erste PKF der anscheinend in Schieflage gerät. Aber das sind schon derbe Methoden die angewendet werden. Na ja vielleicht liest man ja irgendwann etwas um wen es sich handelt.
Bin gerade sehr verwirrt, und frage mich ob hier einfach verschiedene pkfs in den Raum geworfen werden.
An diejenigen die die Mail bekommen haben, der pkf beginnt mit p... oder?
Der ist selbst ein pkf der von cllb, daher sollte man hier aufpassen dass man nicht die Story untereinander vermischt.
Aber interessant wie schnell cllb handeln kann wenn es ums Geld/PKF geht..wenn ich daran denke wie die bisher bei mir umgegangen sind. :D aber da ich kein Jurist bin, sollte ich ja nicht kritisieren.
Freut mich KASA dass du da aber positive Erfahrungen machen konntest!
Ohne zu wissen welcher PKF gemeint ist... Ich hatte damals auch ein Gespräch mit einem PKF, Patronus. Habe mich dagegen entschieden weil mir der ganze Ablauf, das Gespräch etc. irgendwie nicht zugesagt hat..
Hier ist ein YouTube-Kommentar eines Klägers unter einen Pro-Spieler-Anwalt Video, dem ich mehr oder weniger zustimme.
Zitat:
,, Die peinliche GGL volljammern (was bewiesen rein gar nichts bringt) ist also das einzige, was die Kläger Anwälte noch raten? Sonst habt ihr nichts mehr drauf? Dann muss man einfach sagen, dass die Casino Anwälte euch Lichtjahre voraus sind und immer waren. Ihr seid unkreativ, passiv und arbeitet nur mit vorgefertigten Textbausteinen, um möglichst viele Kläger abzukassieren und habt die PKF jahrelang auf die falsche Fährte gelockt und gut zugeredet. Es war seit Jahren abzusehen, dass die Casinos alles möglichst in die Länge ziehen, nur um sich dann aus dem Staub zu machen. Hauptsache ihr habt euer Geld gemacht, habt bei Liquidierungen (siehe Wüstenstadtlöwe) sofort ohne Gegenwehr 15% Vergleichssumme zugestimmt...denn ihr habt damit die volle Vergleichsgebühr bekommen, während der Kläger fast leer ausgegangen ist. Hier ging es immer nur ums Abkassieren und die einzigen Gewinner sind (neben der Casino Mafia) nur die Anwälte. Das alles war und ist immer zu wenig gewesen. Und rechtliche Schritte gegen die nichtsnutzige GGL werden doch auch schon jahrelang "geprüft". Nichts passiert. Es wird seit Jahren dumm dabei zugeschaut, wie die Fälle davon schwimmen und das ganze Thema wird sehr bald mit einem großen Knall wie eine Blase platzen. Die Zauberer vom LG Erfurt haben ja bereits die nächsten Vorlagefragen für den EuGH aus dem Hut gezogen, damit das Ganze nochmal von vorne losgeht...da gabs also wieder dicke Geschenke vom "Nikolaus". Es ist einfach ein Skandal, wie sich dieses Rechtssystem aushebeln lässt.
Ihr scheint alle miteinander plötzlich die Geduld zu verlieren und euer persönliches Glück viel zu sehr von diesen Verfahren abhängig zu machen.
Es wird wahnsinnig viel spekuliert und interpretiert; angefangen mit irgendwelchen Jahresabschlüssen, über mündliche Verhandlungen bis hin zu YouTube Videos. Ich will mich selbst da gar nicht außen vor nehmen. Aber hier im Forum springt die Stimmung von Weltuntergang bis hin zu Ekstase.
Jau. Gut analysiert. Viel wichtiger, wäre zu wissen, was die von den Anwälten angekündigte Website macht, auf der wir Urteile, Lizenzverstösse und GGL-Kommunikation einreichen können. Weiss da jemand was?
Erfahrungswerte wie mündliche Verhandlungen sind doch durchaus hilfreich und auch Diskussionen wie über den pkf. Ist das etwa auch schon zu viel? Früher wurde auch Bezug auf die Youtube Videos von den Anwälten Bezug genommen, wenn es gute Nachrichten waren. Und den roten Jahresabschluss, einfach so "irgendwelche Jahresabschluss' zu nennen, kann man machen aber auch das thema hat bei unseren Anwälten für Aufruhr gesorgt.
Alles was nicht positiv ist, wird nicht gewollt oder kritisiert. Dann kann man den Thread hier eigentlich schliessen.
Bezüglich der Website, das wurde erst in Auftrag gegeben, das wird wahrscheinlich noch dauern. Einfach abwarten, man sollte sein persönliches Glück nicht daran festmachen.
@Klopp: ich schätze durchaus, wenn Leute ihre persönlichen Erfahrungen teilen. Das finde ich gut.
Was ich jedoch problematisch finde: Wenn aus diesen individuellen Erfahrungen in absolutistischer Weise allgemeingültige Schlussfolgerungen gezogen werden. Erfahrungen sind wertvoll, aber sie sind eben auch subjektiv.
Kurzbericht über die mündliche Verhandlung vor dem Landgericht
In der mündlichen Verhandlung eröffnete der Vorsitzende Richter die Sitzung und fragte zu Beginn, ob die Möglichkeit eines Vergleichs bestehe. Dies wurde von der Gegenseite durch Kopfschütteln verneint; ein Vergleich kam somit nicht in Betracht.
Im Anschluss stellte der Richter mehrere Fragen an mich. Dabei ging es insbesondere um den Zeitpunkt und die Art der Kenntniserlangung darüber, dass der Wettanbieter Jahreszahl im streitgegenständlichen Zeitraum über keine gültige deutsche Lizenz verfügte. Der Richter fragte, wann diese Kenntnis erlangt wurde und auf welchem Weg die Information bekannt geworden sei.
Weiterhin erkundigte sich der Richter danach, ob ich mich in dem relevanten Zeitraum im Urlaub befunden habe, ob regelmäßig Zeitungen gelesen worden seien und ob ein Vergleich mit anderen Wettanbietern vorgenommen wurde. ( ob ich mehrere Anbieter verglichen hätte vor der Anmeldung damals )
Weitere Fragen wurden weder von der Gegenseite noch von dem meinen Anwalt gestellt.
Nach Abschluss der Befragung erklärte der Richter die mündliche Verhandlung für geschlossen. Die Verkündung des Urteils soll nach Ankündigung des Gerichts in etwa einem Monat erfolgen.
6 Tage vor der Verhandlung schickte die Jahreszahl noch ein weiteres Schreiben mit 90 Seiten an das Gericht.
Die Zahlen scheint die Verhandlung ja eher wenig interessiert zu haben. Gut das Ergebnis ist absehbar genau wie die Tatsache dass nicht gezahlt wird. OLG als nächstes...
Korrekt genau so wird es weitergehen. Am OLG dann erstmal Aussetzung.
Würde ich "jetzt" so nicht mehr behaupten, hab gestern das Urteil und Recht vom OLG bekommen! Die Beklagte wollte zwar Aussetzen,aber das Gericht hat das ganz klar abgelehnt!
Ob das Urteil auch wirklich mal Geld wert ist, das wird sich zeigen...
Welches OLG war es?
Bei mir am OLG werden in den letzten Monaten alle Verfahren zu Sportwetten ausgesetzt.
Liegt am Ende des Tages doch wieder am Richter und man kann nicht grundlegend sagen ob ausgesetzt wird oder nicht.
#BREAKINGNEWS: Online -Glücksspiel - Verstoß gegen Einsatzlimit - Berufungsrücknahme
Die seinerzeitige Betreibergesellschaft der Online-Glücksspiel-Seite "Jahreszahl " hat die Berufung gegen das Urteil des LG Tübingen wegen Verstoßes gegen das monatliche Einsatzlimit vor dem OLG Stuttgart nach dem Scheitern von Vergleichsverhandlungen zurückgenommen. Urteil des LG Tübingen nunmehr rechtskräftig.
Quelle Dr.Redell
Das hilft natürlich auch nur bedingt, wenn die auf rechtskräftige Urteile nicht zahlen.
@Balou: danke für das Teilen deiner Erfahrung. Das hört sich nach einem eher kritischen Richter an.
"Nach dem Scheitern der Vergleichsverhandlungen", bestimmt sind die all out gegangen und haben sogar 15% angeboten :D
Die wurden von den Anwaltskollegen(Redeker und Kosorten)bestimmt unter Druck gesetzt die Berufung zurückzuziehen. Man hätte sich ja auch so vergleichen können, damit der Kläger zufrieden ist. Und keiner hätte es mitbekommen. Sonst wäre der nächste Scheiterhaufen am brennen :D (tut er evtl. schon)
Bin mal gespannt wie meine zwei eingereichten Limitklagen ablaufen
Zitat von: Balou2024 am 19 Dezember 2025, 11:54:06
#BREAKINGNEWS: Online -Glücksspiel - Verstoß gegen Einsatzlimit - Berufungsrücknahme
Die seinerzeitige Betreibergesellschaft der Online-Glücksspiel-Seite "Jahreszahl " hat die Berufung gegen das Urteil des LG Tübingen wegen Verstoßes gegen das monatliche Einsatzlimit vor dem OLG Stuttgart nach dem Scheitern von Vergleichsverhandlungen zurückgenommen. Urteil des LG Tübingen nunmehr rechtskräftig.
Quelle Dr.Redell
Sind doch super Neuigkeiten oder irre ich mich?
Definitiv
Warum?
Das Thema hatten wir doch schon vor dem BGH. Gebracht hat es uns nichts. Ist zwar schön zu lesen, aber mehr auch im Moment bis zum EuGH nicht..
Von wann sind denn eure Limitklagen?
Nach 06/21? Dann ist hier der EuGH doch unwichtig da es sich um Verstöße bzgl des GSV handelt. Oder sehe ich das falsch?
Ich ein Limit Urteil gegen die Jahreszahl ... rechtskräftig da keine Berufung nach LG
Zahlung Fehlanzeige wie bei dem saftladen bei allen Gesellschaften
ENC ist ja nun nicht mehr aktuell , durften sie ja ohne Probleme wechseln
Limitklagen nach 06/21 sollten nicht vom EuGH betroffen sein und sehen derzeit auch sehr positiv aus.
Die Nachricht oben ist schon positiv aber irgendwo auch irrelevant, weil die es eh nicht zahlen werden. Hier muss leider auf Bill55 gewartet werden bis das mal revidiert wird....
Ich wiederhole hier nun nochmal passend zum Thema meinen Post von vor ein paar Tagen, weil mir nichts passenderes dazu einfällt und ich gern noch Gedanken dazu von Euch hören würde; eventuell ist der untergegangen:
Um mal zu zeigen, wie absurd diese Zuverlässigkeits-Logik der Behörde eigentlich ist, muss man das nur mal ins normale Leben übertragen:
Stell dir vor, ein Handwerker pfuscht an deinem Haus, es entsteht ein Schaden von 50.000 Euro. Du verklagst ihn und gewinnst vor Gericht.
Der Handwerker lacht sich ins Fäustchen, überschreibt sein Vermögen an eine Briefkastenfirma auf den Cayman Islands, verschanzt sich in seiner Festung und lässt den Gerichtsvollzieher an der Zugbrücke abprallen.
Und dann kommt die Handwerkskammer als Aufsichtsbehörde und sagt trocken:
,,Wir entziehen dem Mann nicht den Meistertitel. Er hat uns Kontoauszüge geschickt, er ist ja wirtschaftlich leistungsfähig. Dass Sie nicht an Ihr Geld kommen, weil er sich versteckt, ist Ihr Privatvergnügen. Für uns ist er ein ehrbarer, zuverlässiger Handwerksmeister."
Genau das passiert hier. Der Staat verteilt Lizenzen an Leute, die sich systematisch dem Zugriff des deutschen Rechtsstaats entziehen, und verkauft uns das als regulierten Markt.
Und das Schlimmste daran ist der Umkehrschluss auf den Spielerschutz:
Glaubt die GGL ernsthaft, dass dieser Handwerker, der sich ins Ausland flüchtet und Gerichtsurteile ignoriert, sich aber ganz penibel und ehrlich an die Bauvorschriften hält?
Wer beim Geld skrupellos ist und Gesetze bricht, der nimmt es auch mit der Sicherheit nicht genau. Die Vorstellung, man könne ein zuverlässiger Rechtsbrecher sein – also bei Auszahlungen mauern, aber beim Spielerschutz der Musterknabe sein – ist völlig naiv. Wer einmal zeigt, dass ihm Profit wichtiger ist als das Gesetz, dem darf man keine Lizenz für Suchtgefahren geben. Punkt.
Das ärgert mich sehr muss ich leider sagen.
Was sagt denn die GGL zu deinem Text? ::)
Vermutlich würden sie sagen: ,Wir sind nicht zuständig für Logik'. Aber im Ernst: Behörden bewegen sich erst, wenn es weh tut. Und ich glaube, die Schmerzgrenze ist bald erreicht.
Nachtrag, weil mich das echt nicht loslässt:
Guckt euch doch mal an, was ,,Zuverlässigkeit" für uns Normalsterbliche bedeutet.
Hinterzieh mal Steuern oder hab auch nur wacklige Finanzen – zack, ist z.B. deine Waffenbesitzkarte weg. Da diskutiert die Behörde nicht, da heißt es: Wer sich nicht an Regeln hält, dem trauen wir nicht.
Oder der kleine Kneipenwirt um die Ecke – zahlt der seine Abgaben nicht pünktlich, macht das Gewerbeamt den Laden dicht. Gewerbeuntersagung, Feierabend. Da gibt es keine zweite Chance oder Welpenschutz.
Aber bei den Milliarden-Konzernen, die jahrelang auf deutsche Gesetze gepfiffen und im Schwarzmarkt gewildert haben? Da wird der rote Teppich ausgerollt. Die kriegen den Persilschein, obwohl sie bewiesen haben, dass ihnen Profit über alles geht.
Deutsche Urteile? Deutsche Gesetze? Werden einfach ignoriert oder ausgesessen. Da werden Heerscharen von Top-Anwälten bezahlt, um jedes juristische Schlupfloch zu finden, während der normale Bürger sich an jede Regel halten muss.
Und das ist das eigentlich Traurige daran:
Glaubt denn wirklich jemand, dass eine Firma, die den Staat jahrelang beim Steuer- und Glücksspielrecht ausgetrickst hat, sich plötzlich ehrlich um den Spielerschutz schert?
Wer beim Geld skrupellos ist, der nimmt es auch mit unserer Gesundheit nicht genau. Da wird der Bock zum Gärtner gemacht, und wir Spieler sind am Ende die Dummen, die darauf vertrauen sollen, dass der Fuchs jetzt gut auf den Hühnerstall aufpasst.
Und jetzt rege mich schon wieder auf, obwohl mein Therapeut mir gesagt hat, ich soll das nicht mehr...
Eins muss ich noch loswerden, weil mir das hier im Forum oft viel zu kurz kommt oder sogar ins Negative kippt:
Wir schimpfen viel über die Dauer, die Kosten und die Hürden. Aber wir sollten verdammt froh sein, dass wir überhaupt Anwälte haben, die sich diesen Kampf antun.
Die legen sich da jeden Tag mit einer milliardenschweren Gegenseite an, die mit allen Tricks arbeitet – und sind am Ende vielleicht die Einzigen, die den Mumm haben, auch die Behörden in die Pflicht zu nehmen, wenn die ihren Job nicht machen.
Dass die Verfahren so zäh sind, liegt doch nicht an unseren Anwälten, sondern an der miserablen Gesetzgebung und dem ständigen ,,Haken schlagen" der Casinos. Unsere Anwälte müssen sich permanent auf neue Situationen einstellen und versuchen, aus diesem juristischen Flickenteppich das Beste für uns rauszuholen. Das ist David gegen Goliath.
Deswegen einfach mal an dieser Stelle: Danke an die Kanzleien, die uns hier den Rücken stärken und nicht aufgeben, auch wenn der Wind von vorne (und von der Politik) kommt. Ohne euch wären wir komplett chancenlos.
So, jetzt ist aber wirklich gut für heute. 🤐
Hudini, grundsätzlich stimme ich dir zu, in Einzelfällen (wie bei mir), liegt es durchaus auch an den eigenen Anwälten.
Dazu darf auch gerne angemerkt werden, dass die Anwälte das nicht tun weil es Ihnen Spaß macht sondern sie werden auch verdammt gut bezahlt. Am Ende des Tages werden ihre Kosten von der Gegenseite, Pkf oder von uns getragen werden, da ist kaum Risiko.
Und zu deinen Gedanken GGL: Was soll man dazu großartig sagen? Wieso sollte die Schmerzgrenze erreicht sein? Solange die lizenzierten Gesellschaften noch die Abgaben tätigen und die alten Gesellschaften halt haftbar sind aber nichts mehr haben, dann ist es halt nicht deren Problem. Vor allem da es auch alles legal abläuft. GGL braucht hier anscheinend nicht tätig werden. Wir müssen auf EuGH und Bill55 warten, die GGL ist nicht für uns verantwortlich.
Natürlich machen die das nicht als Hobby, sondern als Business. Ist ja auch gut so – ich will keinen Hobby-Anwalt gegen einen Milliarden-Konzern.
Aber ,kein Risiko' stimmt einfach nicht. Viele Kanzleien finanzieren Personal und Gutachten vor, ohne zu wissen, ob am Ende wirklich Geld fließt (gerade bei PKF oder schwierigen Vollstreckungen). Wenn die Verfahren platzen, bleiben die auf riesigen Kosten sitzen. Dagegen bekommen die Anwälte der Casinos ihr Geld pünktlich, egal was passiert. Das ist schon ein Unterschied
Es geht hier gar nicht primär darum, ob ein Vorschuss fließt oder wer die Rechnung am Ende zahlt.
Das eigentliche Risiko ist das Zeit-Kosten-Verhältnis.
Wenn ein Verfahren künstlich in die Länge gezogen wird (was die Casinos ja lieben), bleibt das Honorar unserer Anwälte meist gleich, aber der Arbeitsaufwand explodiert. Der effektive Stundenlohn sinkt also mit jedem verzögerten Monat, bis es unwirtschaftlich wird. Aber klar, aufstocken muss von denen trotzdem keiner und das ist auch gut und OK so und ich neide es ihnen nicht.
Ich bin da gerade über was gestolpert, was uns allen vielleicht den Arsch retten könnte, falls die Firmen in Malta oder Gibraltar plötzlich angeblich "leer" sind.
Habt ihr das mit dem Verfahren C-77/24 (Wunner) beim EuGH mitbekommen? Cocron hat da in einem Artikel drauf hingewiesen.
Kurzfassung ist wohl: Der Generalanwalt am EuGH tendiert dazu, dass die Geschäftsführer persönlich haften müssen, wenn sie illegales Glücksspiel ohne Lizenz betrieben haben.
Das wäre der absolute Hammer und würde das ganze Hütchenspiel der Anbieter beenden. Bisher lachen die uns doch aus mit ihren Briefkastenfirmen und dem Verschieben von Geldern zur neuen "sauberen'GmbH in Deutschland. Wenn der EuGH das wirklich durchwinkt und wir die Hintermänner mit ihrem Privatvermögen packen können, dann bringt denen das ganze Versteckspiel und Asset Stripping gar nichts mehr. Die haben sicher mehr Angst um ihre privaten Konten als um eine leere Firmenhülle in Gibraltar oder Malta
Klar, ist erst der Schlussantrag und noch kein Urteil, aber meistens folgt das Gericht dem ja. Das würde die ganze Taktik von denen, uns am langen Arm verhungern zu lassen, komplett zerstören.
Was meint ihr, ist das realistisch oder zu viel Hoffnung? Oder Verstehe ich das eventuell falsch?
Hier der Link
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-verfahren-zum-gluecksspielrecht-warum-die-aktuellen-schlussantraege-fuer-betroffene-spieler-besonders-wichtig-sind-259893.html
Das wird schon thematisiert, denn die Geschäftsführer müssen auch Rückstellungen bilden, wenn es deutlich wird, dass sie die Verfahren verlieren könnten. Dadurch würden auch die Geschäftsführer privat haften. Allerdings werden die meisten ihren Hauptsitz in Malta etc. haben, wodurch man auch nicht sicher ist, ob das am Ende etwas bringt. ;) ist aber durchaus eine Möglichkeit.
Stimmt auch wieder. Wobei es vielleicht schon Strafe genug ist, sein Leben zwangsweise auf einem überfüllten, zugebauten Felsen verbringen zu müssen
Soll das heißen, dass Alcatraz wieder geöffnet wird? :o Cool ...
Schaltet mal ein paar Tage ab. 🙂 Es wird kein Scheck vom Anbieter unter dem Baum liegen 😂
Frohe Weihnachten 🌲
Eine Anmerkung zur Geschäftsführerhaftung: die Geschäftsführer sind in der Regel nicht die wirtschaftlich Berechtigten der Anbieter. Sie sind von den Gesellschaftern zu unterscheiden.
Ja, die Geschäftsführer haben sicher ganz gut in ihrer Funktion verdient. Aber keinesfalls gut genug, als dass dadurch alle Forderungen der Kläger bedient werden könnten.
Nichtsdestotrotz wäre das Hebel und ein Druckmittel, der den einen oder anderen Stein ins Rollen bringen könnte.
bleiben wir doch einfach mal realistisch.
solange die Gelder hin und her schieben können und diese Gelder wie bei einer Überschreibung hier bei uns ( bsp. überschreibung einer immobilie) nicht 10 Jahre wieder rückgängig gemacht werden müssen wenn ein verstoß vorliegt und auch die Muttergesellschaft nicht verantwortlich gemacht werden kann, werden wir kaum was machen können
Lasst uns alle mal Kraft tanken und Mitte Januar wieder hier schreiben oder Anfang Feb ( EuGH Vorschlag General Anwalt)
Es bringt ja nichts dieses hin und her.
Ich wünsche allen frohe Weihnachten und bleibt stark!
Dem stimme ich gerne zu. Schaltet ab und verbringt ruhige Weihnachten! 🎄
Allen ein guten Rutsch :)
Kurz noch ein Artikel von Michael Schmitt.
Das .... Urteil des Landgerichts Aachen ist ohne Übertreibung ein Hammer!
Mehr als 500.000 Euro Rückzahlung plus rund 100.000 Euro Zinsen gegen .... wegen illegaler Online-Sportwetten. Juristisch ist das Urteil sauber, detailliert begründet und für viele geschädigte Spieler ein Hoffnungsschimmer. Und trotzdem bleiben sehr grosse Probleme.
Wir reden hier nicht über einen Einzelfall. Wir reden über ein Konstrukt, das in den Jahren 2024 und wahrscheinlich auch in 2025 massiv Kapital aus der operativen Gesellschaft herausgezogen hat. Dividendenausschüttungen in einer Grössenordnung von über einer Milliarde Euro. Dazu der Verkauf der Gruppe im Spätsommer 2025 an die Banijay Entertainment. Wer sich die zeitliche Abfolge anschaut, erkennt klar die Vorbereitung.
Die Jahresabschlüsse für 2025 sind noch nicht veröffentlicht. Aber schon die Zahlen aus 2024, die wir bei Malta Media offenlegen und zum Download bereitgestellt haben, zeigen deutlich wohin die Reise geht. Nach unserer Einschätzung wurde die Substanz der ... weitgehend ausgehöhlt. Ob man es so nennen will oder nicht, faktisch wurde die Gesellschaft leergeräumt.
Das heisst ganz konkret: Auch wenn Kläger juristisch Recht bekommen, stellt sich die Frage ob am Ende noch genug Masse da ist, um diese Ansprüche überhaupt zu bedienen. Für viele Spieler könnte ein Urteil allein schlicht zu spät kommen.
Hinzu kommt die Unsicherheit rund um Bill 55 in Malta. Noch ist nichts entschieden. Sollte diese Regelung jedoch im Laufe des Jahres 2026 fallen, wird sich erst recht zeigen, wie viel Geld dann überhaupt noch in der Gesellschaft vorhanden ist, um Rückzahlungsansprüche zu vergleichen oder zu erfüllen.
Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang auch an Aussagen des CEOs Axel Hefer in einer grossen deutschen Wirtschaftszeitung. Aus heutiger Sicht wirken diese Aussagen bestenfalls unvollständig. Die Realität der Zahlen erzählt eine andere Geschichte.
Der Rechtsanwalt Dr. Gerrit W. Hartung hat in diesem Verfahren aus meiner Sicht alles richtig gemacht. Das Urteil ist ein starkes Signal. Aber es zeigt auch brutal ehrlich die Grenzen des Systems auf, wenn Vermögensverschiebungen schneller sind als Rechtsprechung.
Ein persönlicher Hinweis zum Schluss: Ich habe im vergangenen Monat ein Interview für ARD Monitor zu genau diesem Themenkomplex gegeben. Die Ausstrahlung ist für Anfang Februar geplant. Mir wurde angekündigt, dass Teile vorab auf YouTube veröffentlicht werden. Ich werde das selbstverständlich hier mit der Community teilen.
Der Link zu unserem früheren Post inklusive der herunterladbaren Jahresabschlüsse ist in den Kommentaren verfügbar.
kleine Übersicht was uns 2026 erwarten wird
Edit Olli: Link entfernt, hier gibt es weiterführende Links zu für uns schädliche Seiten
Ganz interessant. Hier gäbe es auch die Möglichkeit dass von deutscher Seite aus ein klarer Hinweis im Dezember kommt dass auch das Verhalten der Muttergesellschaften bzgl Klagen und alles was Spielerschutz betrifft mit einfließt um eine neue Lizenze zu erhalten.
Gibt es das irgendwo als saubere Info ohne böse links? Oder schreibt das mal einer grob rein? Danke
Hallo,
ist es eigentlich normal, dass direkt nach Bezahlung der Gerichtskosten ein Gütetermin ausgemacht wird? Also ohne vorheriges abwarten der Klageerwiderung?
Liegt am Richter ich hatte beide Varianten schon.
Mein Urteil gegen die Jahreszahl wird nur am LG nächste Woche verkündet.
Ich halte euch auf dem laufenden ob noch ausgesetzt wird oder wie es ausgegangen ist.
Zitat von: Balou2024 am 10 Januar 2026, 19:30:18
Mein Urteil gegen die Jahreszahl wird nur am LG nächste Woche verkündet.
Ich halte euch auf dem laufenden ob noch ausgesetzt wird oder wie es ausgegangen ist.
Bekommst vollumfänglich Recht und drei Wochen später Info über eingelegte Revision von der Gegenpartei.. (sorry, falls es spannend bleiben sollte!)
Donnerstag 05/02/2026
09:30
Schlussanträge
C-530/24
Freier Dienstleistungsverkehr
Tip....
Gerichtshof - Fünfte Kammer
DE null
Klage (ABl.) HTML / PDF
Generalanwalt: Emiliou
Termin ist nun auch im EUGH Kalender. Kann auch live verfolgt werden.
Ähm was bedeutet das genau?
Tip....
Gerichtshof - Fünfte Kammer
DE null
Klage (ABl.) HTML / PDF
ZitatGerichtshof - Fünfte Kammer
5 : 2 nach Verlängerung ist der Tip ...
Die Schützen waren:
ZitatKlage (ABl.) HTML / PDF
Von denen habe ich noch nie was gehört ...
Das ist die vorliegende Klage die du per HTML oder PDF auf deren Seite öffnen kannst.
Was ich gern noch teilen möchte. Mein Anwalt hat das OLG angeschrieben und die Weiterführung des Prozess verlangt. ( Klage war ausgesetzt bis Entscheidung BGH) nun hat das OLG am Freitag echt dem Antrag stattgegeben und sogar einen Hinweisbeschluss erstellt, das die Berufung keine Chance haben wird.
Vielleicht fragt ihr auch mal bei euren Anwälten an. Hätte ich nicht gedacht, dass dieses Schreiben so viel bringen würde.
Danke für die Info Balou. Das ist in der Tat interessant. Hier dürfte jedes OLG zwar anders entscheiden, jedoch scheint sich der Antrag zu lohnen.
Bei ner Aussetzung des BGHs wird das vermutlich leider nichts bringen...
Natürlich bringt das etwas.
Du gewinnst erstmal extrem viel Zeit.
Wenn du ein rechtskräftige OLG Urteil hast ist die Sache durch.
Die einzige Möglichkeit wäre eine Nichtzulassungsbesxhwerde für die Gegenseite und das passiert sehr selten.
Welches Bundesland Balou?
@Hitdajack
Klar kann das was bringen. Es gibt bis heute olgs die nicht grundsätzlich aussetzen. Ich denke auch dass wieder welche bei einer krassen Tendenz für uns, spätestens aber nach dem EuGH Urteil weitermachen. Der BGH ist ja zu 100 Prozent auf unserer Seite also geht es nur um das EuGH Urteil.
Zitat von: Balou2024 am 12 Januar 2026, 10:21:48
Was ich gern noch teilen möchte. Mein Anwalt hat das OLG angeschrieben und die Weiterführung des Prozess verlangt. ( Klage war ausgesetzt bis Entscheidung BGH) nun hat das OLG am Freitag echt dem Antrag stattgegeben und sogar einen Hinweisbeschluss erstellt, das die Berufung keine Chance haben wird.
Vielleicht fragt ihr auch mal bei euren Anwälten an. Hätte ich nicht gedacht, dass dieses Schreiben so viel bringen würde.
Mit welcher Begründung hat er die Fortführung des Prozesses verlangt?
Zitat von: Balou2024 am 12 Januar 2026, 12:51:46
Die einzige Möglichkeit wäre eine Nichtzulassungsbesxhwerde für die Gegenseite und das passiert sehr selten.
Das stimmt nur, wenn das OLG die Revision nicht zulässt. Ansonsten kann die Gegenseite ganz normal Revision einlegen. Übrigens legen bestimmte Anbieter wohl grundsätzlich eine Nichtzulassungsbeschwerde ein, wenn die Revision nicht zugelassen wird. Spätestens dann setzt der BGH das Verfahren aus.
Balou hat aber Recht, wenn er sagt, dass die Wiederaufnahme des Verfahrens einen Zeitgewinn darstellt. Darüber hinaus kann er ein Urteil des OLG, das noch nicht rechtskräftig ist, ohne Sicherheitsleistung vollstrecken.
Update zur Rechtssache C-530/24 (EuGH): Neuer Termin für die Schlussanträge
Der Gerichtshof der Europäischen Union hat die Schlussanträge in der vielbeachteten Rechtssache C-530/24 (Sportwetten/Ti...) neu terminiert:
🗓️ 05. Februar 2026, 09:30 Uhr
Ursprünglich war der Termin bereits anberaumt, wurde jedoch verschoben. Mit der neuen Ansetzung rückt eine Klärung zentraler unionsrechtlicher Fragen zur Regulierung von Sportwetten näher. Wir begleiten das Verfahren weiterhin aufmerksam.
Quelle LinkedIn Redell
Ich möchte auch noch mal schnell dran erinnern, dass Ende Januar das von Advofin finanzierte Berufungsverfahren in Malta zu Bill 55 stattfinden wird. Dieses wurde ja bereits 2 mal verlegt.
Mein Termin zur Verkündung des Urteils ist verlegt wurden. Der Richter ist wohl krank. Neuer Termin steht auch fest Verkündung nun in 2 Monaten ( kein Witz)
Das ist Deutschland traurig aber wahr !
Habe auch noch einen Witz parat....
Am 05.01.2026 wurde wohl am OLG München ein Urteil gegen Rückzahlungsansprüche (1000€ Limit) gesprochen, warum kann ich mir nicht erklären... :-\
Die Info habe ich von dieser bösen Seite, die hier nicht verlinkt werden darf.
Wer ein wenig sucht, müsste es aber finden...
Ich warte seit 3 Jahren auf das Urteil.
1) Zustellung nicht möglich musste laut Richterin 3 mal versucht werden zugestellt zu werden ( es vergingen 1,5 Jahre)
2) dann zugestellt es erging ein Versäumnis Urteil wie aus dem nichts konnte dieses dann sofort zugestellt werden,
3) Berufung
4) Verhandlung nach einer Frist Verlängerung nach der nächsten immer 3 Monate!
5) nun ist der Richter krank Urteil verschiebt sich in den März !
Sorry Balou, geht vielen so, ganz normales Procedere!
Balou, das ist normal, kennst ja auch meine Geschichte bezüglich Jahreszahlen. Da habe ich in einer Woche 3 Verlegungen von insgesamt 8 Monaten erhalten.
Zitat von: MMGZ2023 am 14 Januar 2026, 17:20:27
Habe auch noch einen Witz parat....
Wer ein wenig sucht, müsste es aber finden...
Hast du einen Link? Habe nichts gefunden, gerne per pm
Danke
Habe es gefunden, da wurde so wie es aussieht wieder schlecht vorgetragen Komisch vor allem, weil es in 2025 einen anderen Hinweisbeschluss gab der positiv ausfiel(Redell)
Zitat von: MMGZ2023 am 14 Januar 2026, 17:20:27
Habe auch noch einen Witz parat....
Am 05.01.2026 wurde wohl am OLG München ein Urteil gegen Rückzahlungsansprüche (1000€ Limit) gesprochen, warum kann ich mir nicht erklären... :-\
😱😱😱 Nun sind alle Klagen in Gefahr 😂
Habt ihr nun also die Nadel im positiven Klagehaufen gefunden? 😅
Soll ich dir zur Beruhigung 50 Urteile des OLG München Posten die positiv ausgefallen sind? 😅
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 15 Januar 2026, 09:15:14
Zitat von: MMGZ2023 am 14 Januar 2026, 17:20:27
Habe auch noch einen Witz parat....
Am 05.01.2026 wurde wohl am OLG München ein Urteil gegen Rückzahlungsansprüche (1000€ Limit) gesprochen, warum kann ich mir nicht erklären... :-\
😱😱😱 Nun sind alle Klagen in Gefahr 😂
Habt ihr nun also die Nadel im positiven Klagehaufen gefunden? 😅
Soll ich dir zur Beruhigung 50 Urteile des OLG München Posten die positiv ausgefallen sind? 😅
Ne, so war es nicht gemeint. Ich wollte damit eher mein Unverständnis über diese Entscheidung ausdrücken.
Grundsätzlich bin ich immer noch positiver Dinge, dass wir
auf dem Papier vollumfänglich
Recht zugesprochen bekommen!
Nein das deutsche Recht und deren Richter sind nicht immer schuld.
Wenn der Anwalt wichtige Sachen beim vortragen vergisst oder sich der Kläger um Kopf und Kragen redet hat das Gericht keine Möglichkeit anders zu entscheiden.
Da ist es völlig egal ob der Richter weiß wie es eigentlich gemeint ist. Er darf nur die Unterlagen und Aussagen bewerten die vorliegend.
Es gab mal einen Kläger, der hat den Kundenchat angeschrieben und seine Verluste zurückgefordert mit der Begründung dass der Anbieter Illegal handelt. Dies wurde vom Kundenchat abgelehnt. Daraufhin hat der Kläger weiter eingezahlt.. Urteil könnt ihr euch denken...
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260115_OTS0060/eugh-urteil-persoenliche-haftung-von-geschaeftsfuehrerinnen-illegaler-online-casinos-nach-oesterreichischem-recht-zu-beurteilen
Das klingt ja spannend. Die Frage ist aber auch hier wieder: Was gibt es bei den (ehemaligen) Geschäftsführern an Vermögen, in das man vollstrecken kann?
Ich bin mir sicher, dass damit nicht sämtliche Kläger befriedigt werden können. Vielleicht erhöht diese Rechtsprechung jedoch die Zahlungsbereitschaft des einen oder anderen Anbieters.
Generell kommt grad sehr viel Bewegung rein, wie immer wenn Verhandlungen oder Urteile bevorstehen. Berichte aber werden wieder mehr. Auch Anwälte machen wieder mehr Werbung! Ein kleines positives Zeichen!
Das Ziel ist ganz einfach gesagt dass man irgendwann niemand mehr finden wird der als Geschäftsführer anfängt. So hat es vor längerem einer der österreichischen Anwälte verlautbart.
Das wäre ein großes Problem für die OC's.
Und wieder....die Ösis sind uns grundsätzlich voraus. 👍
Geschäftsführer von Anbietern, die auf die Whitelist stehen und sich an die materiell-rechtlichen Bestimmungen des Glücksspielstaatsvertrages halten, haben nichts zu befürchten.
Es geht doch primär um eine Durchgriffshaftung auf die Geschäftsführer im Zeitraum von 2012 - 2020, oder nicht?
Wichtige Entscheidung für Sportwetten-Anbieter: Das OLG München hat die Klage eines Spielers gegen einen konzessionierten Sportwetten-Anbieter vollständig abgewiesen – und dabei auch vertragliche Schadensersatzansprüche verneint. Erstmals wird die Legalisierungswirkung öffentlich-rechtlicher Genehmigungen durch die Rechtsprechung nicht mehr ignoriert. MELCHERS Partner Dr. Arndt Riechers dazu im MELCHERS Blog:
Lustig war klar das Sie das wieder so darstellen.
Warten wir nun auf den 5.2 da werden wir ja sehen wie die Empfehlung sein wird. Hoffe auf eine klare Formulierung!
Dann abwarten wie die Strategie der Anbieter sein wird. Ich bin mir sicher die machen erstmal genau so weiter ohne Zahlungen.
Sollte die Empfehlung klar und unmissverständlich für die Spieler lauten wird's mM nach je nach Gruppe unterschiedliche Vorgehensweisen geben. Ich denke die Jahreszahlen werden ignorant bleiben, die roten hier und da ein Vergleichsangebot machen und andere die üblichen 50-60 Prozent Vergleiche anbieten um so wenig wie möglich zahlen zu müssen. Und ich denke ein guter Teil Kläger wird darauf eingehen der Unsicherheit wegen.
Nur meine Gedanken hierzu.
Bei der Jahreszahl bin ich mir sicher das die dich nicht bewegen genauso der wettweg ins Deutsche übersetzt.
Das sind die größten .
Warten wir es einfach ab.
Gut den Weg habe ich vergessen, sonst decken sich unsere Vermutungen. Allerdings wird sich das ganze noch ewig hinziehen. Der glasklare Casino Fall bei dem der Generalstaatsanwalt Anfang Dezember sprach ist immer noch ohne Urteil. Da habe ich noch die Worte eures Gurus im Ohr der mich mit meinem halben Jahr als dämlich bezeichnet hat.
2 Wochen im neuen Jahr und schon geht es wieder :D Abwarten bis zum 05.02. Wer wie reagiert weiß keiner, und ob überhaupt für uns eine Empfehlung gesprochen wird. Ach ja, die größte Frage bleibt ob es beim 05.02 bleibt, kann noch ez verschoben werden.
Hallo zusammen,
wie sieht es denn nun mit der angekündigten Homepage aus, wo die ganzen Daten zusammengetragen und hochgeladen werden sollen wie damals im Meeting angekündigt?
Dafür ist nicht der FAGS verantwortlich, sonder die beiden RA! Was sagen denn deren Homepages?
Ich würde mir noch mal ein weiteres Meeting zur Jahreszahl wünschen und zum EUGH Vorschlag des General Anwalt am 5.2.26
Am besten Mitte Ende Feb.
Ich konnte bei beiden nichts finden zur Sammlung von Urteilen.
Ich glaube, da kommt keine Homepage mehr. Wahrscheinlich rechtlich doch zu heikel. Datenschutz etc...
Bitte ... lasst die Spekulationen ... sie sagten, dass es noch dauert, nun dauert es eben ...
Hallo,
hat jemand Erfahrung was Güteverhandlung zwecks Einzahlungslimit angeht? Also welche Fragen können kommen.
Sollte man ein Gehaltszettel von damals mitnehmen?
Grüße
Meine kurze Laieneinschätzung zu der Limitfrage.
Die Entscheidung dürfte vor dem BGH keinen Bestand haben. Es ist nicht nur eine aufsichtsrechtliche Regelung. Die Aufsicht besteht heute auch bei lizenzierten Anbietern fast nur auf dem Papier und ansonsten würde es keinerlei Sanktionsmöglichkeiten gegen die Anbieter geben, die sich nicht daran halten.
Die Chancen stehen daher gut, dass es sich um ein gesetzliches Verbot handelt.
@Eddy. Ich würde ihn einpacken, aber du bist zunächst nicht beweisbelastet.
Der Anbieter muss beweisen, dass du deine finanzielle Leistungsfähigkeit bei ihm nachgewiesen hast. Sonst hätte er das Limit nämlich nicht hochsetzen dürfen.
Ich habe keine Erfahrung mit derartigen Verhandlungen. Ich könnte mir ähnliche Fragen, wie bei der anderen Chargeback-Verfahren vorstellen. Beispiel: Von wo haben sie ihre Einzahlungen getätigt?
Viel Erfolg!
Du kannst im Grunde mit denselben Fragen rechnen, der Anbieter bekommt dann die zusätzlichen Fragen bezüglich des Limits. Ausserdem kannst du dir auch Gedanken machen, was für ein Vergleich du eingehen würdest, weil dafür eine relativ gute Chance besteht.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-gilt-deutsches-recht-auch-bei-teilnahme-aus-dem-ausland-eugh-staerkt-rechte-der-spieler-261960.html
Gebe auf die Artikel wenig, werden seit Jahren veröffentlicht. Solche Urteile bringen nichts, wenn in den Gerichtssälen Leute sitzen die keine Ahnung haben und jedes kleine Detail der Gegenseite aufgreifen um den Kläger vor Gericht zu verunsichern.
Legitimation
Gerichtsstand
Kenntnis der Illegalität usw. Alles Punkte die nach und nach keine Rolle spielen vor Gericht aber regelmäßig ins kleine Detail debattiert werden. Danach stellt sich raus es ist nicht entscheidend, trotzdem passiert nichts. Es hilft nur ein drohender Lizenzentzug NUR dann bewegt sich etwas.
Das sehe ich anders. Auch wenn heute der durchschnittliche Richter am Landgericht vielleicht nicht tief in der Thematik drin ist. Sobald der EuGH ein Urteil gefällt hat, orientiert sich auch der durchschnittliche Richter am Landgericht daran.
Die Sache mit dem im Ausland gespielt sollte somit kein Problem in Klagen mehr sein.
Zitat von: Balou2024 am 20 Januar 2026, 16:40:29
Die Sache mit dem im Ausland gespielt sollte somit kein Problem in Klagen mehr sein.
Dann kommt morgen ein anderer fiktiver Einwand mit dem man sich ein Jahr beschäftigt. Das mein ich
Ja...die wissen wie man den ganzen Apparat überlastet und lähmt ::) (persönliche Meinung)
Und auf der anderen Seite die - in meine Augen - komischen Regelungen der GGL usw. (beispielsweise, dass die Schufa-G-Abfrage die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Spielers hinreichend abbildet). ???
Was sich mir nicht erschließt ist bspw. folgendes:
Man registriert sich bei einem Anbieter und dieser prüft durch eine Schufa-G-Abfrage die "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit" des Spielers/Kunden und daraus resultiert eine Limiterhöhung (Einzahlungen bis 10000 Euro/monatlich im Lugas-System (Anbieterübergreifend)) - ohne das der Anbieter je irgendwelche Angaben oder Nachweise verlangt hat (ok, scheinbar schien das ja laut mehreren Gerichtsurteilen tatsächlich nicht ausreichend gewesen zu sein).
Nun wechselt man den Anbieter und dieser übernimmt die Daten und damit das Einzahlungslimit aus dem Lugas-System für die Zukunft - ohne das durch ihn eine weitere Prüfung erfolgt...
Würde man ggf. nun den ersten Anbieter verklagen (Schadenersatz), obwohl man vorwiegend bei dem zweiten Anbieter Verluste erlitten hat?
Und um es noch interessanter zu machen: In meinem Fall hat ein Anbieter zuvor (im Jahre 2024) Unterlagen und Nachweise (u. a. Gehaltsnachweise) von mir verlangt und (mir) ein "Verlustlimit" auferlegt/festgelegt (etwas unter den 1000,- Euro Einzahlungslimit).
Die spannende Frage war nun für mich, ob hier nicht auch eine Meldung an das Anbieterübergreifende Lugas-System hätte erfolgen müssen (was nicht passiert ist)?!
Auch hier werden dies wohl Anwälte und Richter klären müssen...
Wenn es etwas zu kritisieren gibt ist es die lange Verfahrensdauer der Grundsatzentscheidungen.
Das Casino Urteil ist seit dem Statement des GA
über 4 Monate ausstehend und kein Termin in Sicht. Dabei ist dieses bei weitem nicht so schwierig im Detail zu bewerten wie die Sportwetten. Wer weiß wie lange das dann dauert. Und das im Bewusstsein dass die netten Anbieter sich Stückchen weiße vom Acker machen. Mag gar nicht tiefer darauf eingehen.
Was die Limitklagen angeht bin ich bei vielen irritiert. Über die Casinos schimpfen und in anderen weiterspielen?
Hier sollte jeder sein eigener Richter sein und das Urteil kann nur lauten kein Cent mehr an diese Konstrukte. Sie sind alle gleich!
Am Ende des Tages sind wir machtlos, wir können nur an uns arbeiten. Für viele war es halt ein Strohalm mit dem man direkt neu starten hätte können.
Das was Roy geschrieben hat, habe ich mir auch gedacht. Das Casino Urteil ist immer noch nicht da, nicht mal ein Termin. Daher werden wir wahrscheinlich erst 2027 ein EUGH Urteil für die Sportwetten haben, und danach müssen alle erstmal alle Aussetzungen neu verhandelt werden, und ob bis dahin noch Geld da ist, ist eine andere Frage....es macht einfach kein Sinn sich jeden Tag mit neuen kleinen Urteilen zu beschäftigen oder mit irgendeiner Seite von Anwälten, in der die tolle GGL (sollen ja nur positiv schreiben) auf irgendwas aufmerksam gemacht wird. Wir können nichts ankurbeln, sondern machen uns nur unnötig verrückt. Auch ich habe es gemacht, wir sollten uns alle noch mehr um uns selber kümmern, sodass wir spielfrei werden oder bleiben. :)
Ich rechne mit Urteilen des EuGH noch in diesem Jahr. Schlussanträge des Generalanwalts gibt es bereits in gut zwei Wochen. Bis zu einem Urteil dauert es keine weiteren 12 Monate.
Mein Anwalt rechnet mit dem Casino Urteil im September und das Sportwetten Urteil zwischen dem 1Q 2027. Die Aussetzung aufzuheben hat mein LG leider abgelehnt.
Link wegen schädlicher Seite entfernt - Wegen wiederholtem Einstellen von schädlichen Seiten verhänge ich errneut eine einwöchige Sperre
Olli
Ein positives Signal ist, dass der EuGH-Generalanwalt Nicholas Emiliou bereits angeregt hat, dass europäische Gerichte Sperrverfahren einleiten könnten, um die Konten maltesischer Glücksspielanbieter einzufrieren, wenn sie sich weigern, rechtskräftige Schadensersatzzahlungen zu leisten. Dadurch könnte ein erheblicher Druck auf maltesische Unternehmen entstehen.
Hat über den Absatz oben schon mal jemand was gehört?
Das Urteil für C440/23 wird doch jetzt im ersten Quartal 26 erwartet
Das Berufungsverfahren in Malta war durch Advofin finanziert wird ist nun zum 4 mal verschoben wurden. Nun soll die Verhandlung im Mai stattfinden ! Unfassbar.
Sehr geehrter Herr xxxx,
die Gerichte sind nicht dazu verpflichtet wegen des EuGH-Verfahrens auszusetzen und somit tun dies auch nicht alle. Außerdem sind auch nicht alle Konstellationen dieser Verfahren dieselben. Demnach ist der Grund für diese Aussetzung nicht zwangsläufig gegeben.
Der Aussetzungsbeschluss besteht in Ihrem Verfahren weiterhin und Ihr Verfahren ist vorerst pausiert. Es muss weiterhin abgewartet werden, bis der Europäische Gerichtshof eine Entscheidung über die Vorlagefragen eines ähnlichen Verfahrens trifft.
Das Datum des Schlussantrags wurde vom September auf den 11. Dezember 2025 und nun erneut in den Februar 2026 verschoben. Mit einer Entscheidung ist somit mittlerweile erst im Frühjahr zu rechnen.
Sobald eine Entscheidung getroffen wurde und das Landgericht Stuttgart Ihr Verfahren weiterführt, werden wir Sie darüber informieren. Bis dahin ist der Verfahrensstand unverändert.
Von welchem Schlussantrag spricht mein Anwalt da? Ich dachte schlussanträge bzgl casino sind bereits erfolgt?
Schlussantrag aus dem Casino ist erfolgt, aber der für den Sportwetten Fall wurde vom Dezember auf Februar (erstmal) verschoben. Das meint dein Anwalt. Da kannst du leider noch schön warten, bis es bei dir wieder losgeht. Du kannst dir ja auch vorstellen, dass sehr viele Fälle ausgesetzt sind und die Gerichte nach dem EuGH Urteil 26/27 erstmal überlastet sein werden...
Balou, warum wundert dich das noch? Das ist doch gängige Praxis. :D
Und nach all dem wartet dann Bill 55 🤷🏻♂️😂 Ende 2028
Hallo Freunde der Sonne, lohnt sich eine Limitklage momentan ?
Es gibt einen neuen Bericht 22.01.026 von der auf tageschau.de bezgl. Sportwetten, kann den Link nicht komplett einstellen wegen der erwähnten Anbieter, es geht auch um Jahreszahl und die Roten.
Das konnte man gestern Abend im TV sehen. Ein Link ist in einem anderen Thread.
Wer das liest oder gesehen hat weiß was läuft.
Hier geht's ja nicht nur um nicht gezahlte rechtskräftige Urteile sondern um eine Sammlung von Verstößen gegen den Glücksspielstaatsvertrag. Hier sind für mich zig Gründe dem Laden die Lizenz zu entziehen.
Und es wird maximal mit Watte auf dieses Konstrukt geworfen. Hier ist der Staat schuld dass die sich sicher sein zu können dass nix passiert egal was die machen.
dazu hier die Link-Aktualisierung:
https://www.tagesschau.de/video/video-1547610.html
Anwalt.de und dann nach Sportwetten suchen. Da kam heut ein Meilenstein. Link nicht teilbar wegen Anbieternamen!
https://www.anwalt.de/rechtstipps/erfolgreicher-arrestbefehl-gegen-Anbieter-ein-meilenstein-fuer-spielerschutz-262245.html (https://www.anwalt.de/rechtstipps/erfolgreicher-arrestbefehl-gegen-tipico-ein-meilenstein-fuer-spielerschutz-262245.html)
Geht doch ... :)
Kling müsste ja dann fast eigentlich jede Kanzlei oder PKF machen gegen die roten ?!
Auch der Artikel bzgl der Jahreszahlen sehr gut
Eigentlich ja. Muss man nur seinen Anwalt zur Bewegung bekommen 😂
Frage ist jetzt, kann man das jederzeit machen wenn es z.B. schon ein LG-Urteil gibt?
@CRS 2024
Welchen Bericht zu den Jahreszahlen meinst du?
CRS ist nicht gesperrt ...
Zitat von: Matze1234 am 22 Januar 2026, 17:48:39
@CRS 2024
Welchen Bericht zu den Jahreszahlen meinst du?
Den bei Plusminus , den finde ich auch richtig stark
Wieso drehen die Guten nicht den Spieß um.
Eigentlich müsste man denen die Läden dicht machen und mitteilen das nichts mehr geht aus diesem und jenen Grund. Völlig egal ob das auf Dauer durchzusetzen geht. Man könnte es ja irgendwie zum EuGH bringen....klar entscheiden die dann nach 2-3 Jahren für die Casinos, aber egal es wurde ein Schaden angerichtet.
Ok blöd, aber träumen erlaubt 😁😁😁
Roy, ich verstehe nicht, was du meinst...
Anbieter die rechtskräftige Urteile nicht bezahlen 48 h vom Netz nehmen und sie auf Dienstleistungsfreiheit klagen lassen. Ruckzuck wären die Gerichte entlastet und Urteile bezahlt!
Zitat von: Hudini am 22 Januar 2026, 18:58:13
Roy, ich verstehe nicht, was du meinst...
Na ja genau das was die jetzt machen.
Da gehört ein Urteil her dass die Lizenz bei den Verstößen weg ist. Dann geht man in Berufung usw...
Und in dieser ganzen Zeit dürfen die keine wetten annehmen. Das wäre ein Milliardenverlust. Und endlich alle illegalen IPs blockieren. Halt aus hungern lassen so wie die uns jetzt über die Jahre. Die gute Seite sollte mal aktiv werden und nicht nur auf deren Tricks reagieren. Wird nicht gehen, wäre aber schön.
Guten Tag,
bin seit, tatsächlich mittlerweile, Jahren stiller Mitleser.
Habe 3 Verfahren am laufen. 2 aus eigener Tasche und 1 mit PKF.
Im November konnte ich einen Vergleich mit "wettweg" abschließen (nach Lizenz). Bis heute wurde leider nicht gezahlt. In zwei Monaten geht nun am LG das Verfahren wieder weiter.
Mein Anwalt meinte, dass es bisher noch nie vorkam, dass nach einem Vergleich nicht gezahlt wurde.
Kann jemand dazu was berichten? Ich fühle mich nicht gut, da mir das Geld kurz vor die Nase gehalten wurde und nun bekomme ich es einfach nicht.
Bin seit zwei Jahren spielfrei. Das Geld wird für aktuelle Umbaumaßnahmen am Haus benötigt.
Hallo Höllenritt.
Das ist natürlich sehr ärgerlich. Deine Geschichte zeigt aber auch, dass man Geld aus den Verfahren niemals einplanen sollte bis es nicht auf dem Konto ist. Mein Anwalt meinte einmal zu mir: "Sie dürfen nicht vergessen, mit wem sie es auf der anderen Seite zu tun haben".
Darf ich fragen in welchem Prozentbereich der Forderung der Vergleich abgeschlossen wurde?
Es ist leider durchaus schon öfter aufgetreten dass nach einem abgeschlossenen Vergleich doch nicht bezahlt worden ist oder sogar erst nach paar Monaten. Tut mir echt Leid, dass es dich getroffen hat.
Sieh es positiv, anstatt 50% oder sowas, erhälst du dann irgendwann 100% + Zinsen. Leider ist das irgendwann wohl erst in 1-2 Jahren.
Was sehr wichtig ist: Bitte gerate nicht in alte Muster und denk dir du kannst das "verlorene" Geld wieder einspielen. Du bist seit 2 Jahren spielfrei! DAS ist der richtige Gewinn.
2 Jahre spielfrei! Dann bist du doch ein Fall für unsere Erfolgstabelle.
LG Ilona
Wettweg zahlt 15% zzgl. Gericht- und Anwaltskosten.
Das ist lächerlich.
Zitat von: Brezel12 am 26 Januar 2026, 19:01:55
Hallo Höllenritt.
Das ist natürlich sehr ärgerlich. Deine Geschichte zeigt aber auch, dass man Geld aus den Verfahren niemals einplanen sollte bis es nicht auf dem Konto ist. Mein Anwalt meinte einmal zu mir: "Sie dürfen nicht vergessen, mit wem sie es auf der anderen Seite zu tun haben".
Darf ich fragen in welchem Prozentbereich der Forderung der Vergleich abgeschlossen wurde?
Edit Olli: Fehler in Zitatfunktion korrigiert
https://www.anwalt.de/rechtstipps/quo-vadis-ggl-ein-meinungsbeitrag-zur-rolle-der-gemeinsamen-gluecksspielbehoerde-zwischen-spieler-und-anbieterschutz-262505.html
Zitat von: Roy1234 am 27 Januar 2026, 09:18:26
LinkedIn RA Redell
https://lightmailer-bap.gmx.net/messagedetail?7&folderId=1279432671699752572&mailIndex=5&mailId=1769452372408153906
Ich komme hierbei nur auf die Startseite von GMX.... :o
Worum geht es? ;D
https://youtu.be/THAl9hSXZuU?si=ER4bhYYZM8ty2yOy
Geht um die Roten...
Hi Brezel!
Danke für den Artikel. Für mich stellt sich die Frage, wer gegen die GGL vorgehen kann? Welche Voraussetzungen müssen rechtlich erfüllt sein?
Für mich stellt sich die Frage wie die Roten damit durchkommen können und die GGL alles ignoriert?
Wann muss die GGL überhaupt tätig werden?
Zitat
Ich komme hierbei nur auf die Startseite von GMX.... :o
Worum geht es? ;D
Sorry bekomme es nicht rein. Geht um die Zahlen und den Bericht auf Tagesschau.de darüber.
Hauptsächlich frontal gegen die GGL die das macht was sie kann, nichts.
Redell hat ja ein rechtskräftiges Urteil gegen dieses Casino was der GGL bekannt ist und noch diverse andere Sachen. Er fordert den kompletten Lizenzentzug. Darunter einige interessante Kommentare. Ein Holländer der sich amüsiert über die höchste Mega Strafe der der GGL in Höhe von 50.000 Euro. Bei denen gibt's razfaz Millionen Strafen.
Wer linkedIn hat kann ja mal nachsehen.
Zitat von: Brezel12 am 27 Januar 2026, 08:59:47
https://www.anwalt.de/rechtstipps/quo-vadis-ggl-ein-meinungsbeitrag-zur-rolle-der-gemeinsamen-gluecksspielbehoerde-zwischen-spieler-und-anbieterschutz-262505.html
Endlich spricht einer Tacheles und das aus was jeder normalsterbliche denkt
https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/sportwetten-tipi-eu-100.html
Kann die Vorschau Funktion nicht umsetzen. Einfach bei Tagesschau schauen.
Zitat von: Olli am 27 Januar 2026, 11:30:24
Hi Brezel!
Danke für den Artikel. Für mich stellt sich die Frage, wer gegen die GGL vorgehen kann? Welche Voraussetzungen müssen rechtlich erfüllt sein?
Das sind grundsätzlich Anwälte, die sich mit dem öffentlichen Recht beschäftigen. Also eben nicht diejenigen Anwälte, die sich mit den aktuellen Klageforderungen befassen.
Juristisch kann ich aber nicht einordnen, ob eine Klage auf Einschreiten der GGL zulässig und begründet wäre. Insbesondere müsste der Kläger geltend machen in seinen subjektiv öffentlichen Rechten verletzt zu sein. Das ist der Kläger nur dann, wenn die Normen des GlüStV drittschützenden Charakter haben. Als Laie würde ich das mit "Ja" beantworten, weil nach meinem Verständnis Spielerschutz = Drittschutz bedeutet.
Zitat von: Looser20 am 27 Januar 2026, 11:06:17
https://youtu.be/THAl9hSXZuU?si=ER4bhYYZM8ty2yOy
Geht um die Roten...
Die Kommentare unter dem Video machen betroffen.
Das Video macht schon betroffen und wenn man gerade bei Rot oder Zahlen alles verfolgt sehe ich schwarz wenn nicht endlich die Politik inklusive ihrer Behörden tätig wird. Die Anwälte sind zwar erfolgreich um Urteile für uns zu erstreiten, aber das ist nicht ausreichend um die OC's zur Zahlung zu bringen. Zumindest einige.
Man wird vermutlich auch einige leere Hüllen verklagen und pfänden. Und der Staat macht sich Sorgen um Steuereinnahmen und deren Behörden halten die Stange. Läuft 👍
Illegale OC's werden verurteilt und staatlich geschützt um neue legale Einnahmen zu generieren.
Das ist....... und für mich das Spiegelbild deutscher Politik.
Wir sollten trotzdem nicht alles schwarz sehen.
Ganz im Gegenteil es ist schon sehr bemerkenswert wie es in der letzten Zeit sehr präsent ist in den Medien.
Besonders um den Roten. Das ist wieder einmal Zeitspiel. Man sollte sich genau um die Personen bei dem Roten anschauen...
Das spielt nochmehr in unsere Karten!
Bin auch überrascht wie wenig Gegenwind der Axel Hefer erhält, wenn man sich daran erinnert wie er sich im Interview geäußert hat und im Hintergrund einfach das komplette Gegenteil stattgefunden hat. Hoffe die Journalisten stellen ihn mal endlich zur Rede...
Warum sollen ihn Journalisten zur Rede stellen?
Was soll er sagen?
Wir zahlen jedem sein Geld zurück??
Das macht kein Unternehmen auf der Welt!
Die zahlen extra nicht damit es so dargestellt wird das sie nicht zahlen!
Die wollen die Zahlungen deckeln!
Wenn keiner mehr klagt bleiben doch die Zahlungen gleich!
Hefer bleibt CEO, Bei Schalke lässt er sich im Sommer wieder als Aufsichtsratvorsitzender aufstellen....Glaube nicht das die so ruhig bleiben../
Ein Unternehmen muss keine Rückstellungen bilden! Wenn der Rote genau die Summe als Rückstellungen bilden würde wäre es ein Zeichen für weitere Kläger das sie zahlen werden.
Zahlungen können auch aus dem laufenden Geschäft gezahlt werden wenn es sich das Unternehmen leisten kann.
Den Bericht wussten wir doch schon vorab. Die Unternehmen generieren weiterhin Geld..
Ich wünsche euch viel Glück damit es so kommt.
Was er sagen soll? Wie seine Aussagen damals gemeint worden sind? Damit eben noch mehr Druck ausgeübt wird?
Vor allem da er auch wieder als Aufsichtsratvorsitzender kandidiert.
Wie kommst du auf die Idee dass Rückstellungen nicht gebildet werden müssen? Vor allem bei leeren Hüllen machen sich die CEO's damit selbst angreifbar.
Die haben doch Rückstellungen gebildet.
Was ist wenn sie den Rest aus dem laufenden Geschäft zahlen und somit noch mehr Klagen abwenden...?
Zitat von: Looser20 am 27 Januar 2026, 15:59:52
Ein Unternehmen muss keine Rückstellungen bilden! Wenn der Rote genau die Summe als Rückstellungen bilden würde wäre es ein Zeichen für weitere Kläger das sie zahlen werden.
Zahlungen können auch aus dem laufenden Geschäft gezahlt werden wenn es sich das Unternehmen leisten kann.
Den Bericht wussten wir doch schon vorab. Die Unternehmen generieren weiterhin Geld..
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__288.html
(1) Wer bei einer ihm drohenden Zwangsvollstreckung in der Absicht, die Befriedigung des Gläubigers zu vereiteln, Bestandteile seines Vermögens veräußert oder beiseite schafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Klingt für mich nicht danach als sei das, was Pipiklo da veranstaltet, legal.
Ich bin kein Jurist, aber gerade auch der Zeitpunkt, den sie gewählt haben, um Vermögen in Sicherheit zu bringen, lässt darauf schließen, dass es mit dem bevorstehenden EuGH-Urteil zusammenhängt.
Dass Rückzahlungen im Bereich von mehr als hundert Millionen Euro aus dem laufenden Geschäft geleistet werden können, ist nur eine Mutmaßungen. Zumal man auch nicht weiß, ob die Gesellschaft weiterhin Geld einnimmt oder übertragen wird. (Vielleicht weiß man das doch - ich weiß es jedenfalls nicht)
2 Jahre oder Geldstrafe ;D. Da zahlen die Lieber 500 000 Strafe, als 100 mio offene Forderungen.
Da kommen möglicherweise noch andere Straftaten wie Betrug, Untreue, Bankrott dazu. (Tatmehrheit)
Theoretisch könnte man auch die beiseite geschafften Mittel einziehen, aber wie realistisch das bei diesen Geflecht ist - keine Ahnung.
Ok wir werden es sehen...
Die Frage die ich mir auch stelle ist die.
Wenn es so einfach wäre warum wehren sich dann die Kanzleien um die Forderungen zu senken..(Limit...).
Dann wäre doch die Summe egal die man vor Gericht gewinnt wenn sie sowieso Insolvenz anmelden...Aber gut jeder hat ,,seine Meinung"
Warum sollten sich die Kanzleien nicht wehren?
Bisher wird ja immer noch gezahlt. Es ist alles nur rein spekulativ. Die Annahme dass nach EUGH Urteil allerdings die Zahlungen nicht mehr erfolgen weil die Forderungen immens der Gesellschaft übersteigen ist halt nur leider sehr realistisch.
Bei schwebenden Verfahren müssen eben diese Rückstellungen gebildet werden, die Roten haben es nicht, weil sie der Meinung sind dass die Gerichtsfälle klar sind und sie die eben gewinnen. Ob das dann so durchgeht, muss dann später noch entschieden werden, aber es wäre ein weiter angriffspunkt.
Die Gegner sitzen aber eben auch auf Malta. Da ist nichts so einfach.
Glaubst du ernsthaft die Rechtsanwälte von den Roten wissen nicht das sie verlieren werden? Warum wollten die es vom BGH zum EuGH damit weniger geklagt werden können. Kein Beklagter gibt zu das der verlieren wird...
Die können locker mit den Rückzahlungen leben und die haben es schon einkalkuliert.
CVC hat letztes Jahr sogar die Gewinnerwartungen übertroffen.
Zitat von: Looser20 am 27 Januar 2026, 17:37:05
Die Frage die ich mir auch stelle ist die.
Wenn es so einfach wäre warum wehren sich dann die Kanzleien um die Forderungen zu senken..(Limit...).
Was meinst du damit?
Zitat von: sorrynotsorry am 27 Januar 2026, 18:06:22
Zitat von: Looser20 am 27 Januar 2026, 17:37:05
Die Frage die ich mir auch stelle ist die.
Wenn es so einfach wäre warum wehren sich dann die Kanzleien um die Forderungen zu senken..(Limit...).
Was meinst du damit?
Um deine Frage zu beantworten.
Es gibt ja auch Urteile wo Verluste nach der Lizenzerteilung rausgerechnet werden.
Warum sollten die Kanzleien sich dann so wehren das die Gerichte es rausrechnen?
Ob 100.000€ Urteil oder nur 50.000€?
Wenn die auch die 50 K nicht zahlen werden.
Letzlich kann man eh nur abwarten, bald kommt ja auch das Statement vom EugH.
Ich weiß nicht was die Anwälte denken, ich weiß aber was im Prüfungsbericht dazu geschrieben worden ist.
Klar könnten die es zahlen, aber wenn man es vermeiden kann ohne ernsthafte Konsequenzen zu erwarten, warum sollte man das dann nicht tun.
Daher gilt: Abwarten. Derzeit wird gezahlt, kann sich halt schnell ändern wenn sie die Tochtergesellschaft ausbluten lassen, was halt wahrscheinlich deren Ziel ist.
Zitat des kompletten vorherigen Beitrags gelöscht
Okaaaay
Zitat von: Brezel12 am 26 Januar 2026, 19:01:55
Hallo Höllenritt.
Das ist natürlich sehr ärgerlich. Deine Geschichte zeigt aber auch, dass man Geld aus den Verfahren niemals einplanen sollte bis es nicht auf dem Konto ist. Mein Anwalt meinte einmal zu mir: "Sie dürfen nicht vergessen, mit wem sie es auf der anderen Seite zu tun haben".
Darf ich fragen in welchem Prozentbereich der Forderung der Vergleich abgeschlossen wurde?
Ungern möchte ich es im Detail preisgeben, aufgrund der Verschwiegenheitsvereinbarung. Es befindet sich im oberen Drittel und ist meiner Meinung recht gut.
Zitat von: Erzincan1986 am 26 Januar 2026, 23:11:40
Wettweg zahlt 15% zzgl. Gericht- und Anwaltskosten.
Das ist lächerlich.
Zitat von: Brezel12 am 26 Januar 2026, 19:01:55
Hallo Höllenritt.
Das ist natürlich sehr ärgerlich. Deine Geschichte zeigt aber auch, dass man Geld aus den Verfahren niemals einplanen sollte bis es nicht auf dem Konto ist. Mein Anwalt meinte einmal zu mir: "Sie dürfen nicht vergessen, mit wem sie es auf der anderen Seite zu tun haben".
Darf ich fragen in welchem Prozentbereich der Forderung der Vergleich abgeschlossen wurde?
Edit Olli: Fehler in Zitatfunktion korrigiert
Weiß nicht wie du auf die Zahlen kommst? Evtl gehst du von vor Lizenzierung aus. Bei meinem Fall geht es um nach Lizenzierung und das Angebot befindet sich am anderen Ende.
Zitat von: Klopp9875 am 26 Januar 2026, 19:30:37
Es ist leider durchaus schon öfter aufgetreten dass nach einem abgeschlossenen Vergleich doch nicht bezahlt worden ist oder sogar erst nach paar Monaten. Tut mir echt Leid, dass es dich getroffen hat.
Sieh es positiv, anstatt 50% oder sowas, erhälst du dann irgendwann 100% + Zinsen. Leider ist das irgendwann wohl erst in 1-2 Jahren.
Was sehr wichtig ist: Bitte gerate nicht in alte Muster und denk dir du kannst das "verlorene" Geld wieder einspielen. Du bist seit 2 Jahren spielfrei! DAS ist der richtige Gewinn.
Danke für deinen Beitrag.
Mir ist bewusst, dass die Spielfreiheit der größte Gewinn ist. In die alten Muster möchte ich auch nie wieder verfallen. Aufgrund der Oasis-Sperre fällt es mir wesentlich leichter und ich bin guter Dinge.
Wenn es am Ende so käme, könnte ich damit leben. Aber ich halte es nicht für 100% sicher, dass man iwann sein Geld + Zinsen wirklich bekommt. Und den Vergleich habe ich wohl überlegt abgeschlossen. Klar wäre mir mehr auch lieber. Aber ich wäre schon froh, wenn ich zumindest von 1 der 3 Fälle mal was in den Händen halten dürfte. Die anderen Fälle würde ich dann bis zum bitteren Ende durchziehen.
@Höllenritt. Danke, die Größenordnung genügt mir schon. Es ist aller Ehren wert, dass Du dich an die Bestimmungen des Vergleichs hältst, auch wenn der Wettweg dies nicht tut.
Die Jahre des Wartens in den Rechtsstreitigkeiten können echt ermüdend sein. Wir können zuversichtlich sein, dass in diesem Jahr viel Bewegung reinkommt. Auch die Medienberichterstattung scheint wieder Fahrt aufzunehmen.
Hinsichtlich des Ausgangs - d.h. ob am Ende tatsächlich Geld fließt und wieviel - dürfen wir auch gespannt sein. Ich wage da gar keine Prognose mehr.
Höllenritt, kann ich durchaus verstehen, ich will dir keine unnötige Hoffnung machen, aber eine Zahlung bis kurz vorm LG ist durchaus noch möglich, die Anbieter halten sich sehr selten an die angegeben Frist im Vergleich...da kannst du dann wohl leider nur abwarten.
Auch da verhält sich jeder Anbieter wieder anders. Mir wurde vom Anwalt berichtet, dass häufig zeitnah gezahlt wird, da es wenig Sinn macht einen Vergleich anzubieten und es dann doch weiterlaufen zu lassen.
Zitat von: niemehrzocken21 am 29 Januar 2026, 08:01:47
Auch da verhält sich jeder Anbieter wieder anders. Mir wurde vom Anwalt berichtet, dass häufig zeitnah gezahlt wird, da es wenig Sinn macht einen Vergleich anzubieten und es dann doch weiterlaufen zu lassen.
Hallo ,
interessantes Urteilt siehe Rechtsanwalt Lenne
Arrestbeschluss gegen die Roten ,: Gericht setzt starkes Zeichen für Spielerschutz
Hat jemand Erfahrung was Zustellung beim orangenen B angeht? Läuft da alles ohne Probleme?
Die Arrestbeschlüsse nerven die Anbieter wahrscheinlich schon. Um nicht sogar zu sagen : das f...ed die richtig ab
Hat jemand den Link zum Termin am 5.02 zwecks Schlussanträge? ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D :-X
Ich hab heute Morgen auf einer Seiten ein Artikel über die Roten gelesen das eine Insolvenz keine Lösung sei...
Auszug aus dem Artikel: Quelle beinhaltet Werbung!
...Der Bundesgerichtshof (BGH) hat 2023 klargestellt, dass Insolvenzverwalter Dividendenzahlungen auch dann zurückfordern können, wenn diese zum Zeitpunkt der Zahlung formal ,,legal" waren. Die Frist für eine Dividenden-Rückforderung beträgt vier Jahre. Da die Dividende im Jahr 2024 gezahlt wurde, ist eine ,,freiwillige" Insolvenz mindestens bis 2028 kein realistisches Szenario.
Es ist Unfassbar! Der Termin ist wieder aus dem Kalender des EuGH RAUS!!!!!!
So isses.
Die Vorlagefrage aus Erfurt kam Anfang Dezember beim EuGH rein...vlt.hängt es tatsächlich damit zu tun. Warum lege ich dann eigentlich überhaupt Termine...
ja dann bis 2030, bis dann die ganze Kohle weg ist. So lächerlich das Ganze
Ernsthaft ? Also echt da macht sich das EuGH selber zum Obst 🙈
Bei den Casino Schlussanträgen ist der Termin auch eine Woche vorher verschwunden und dann wurde wieder verschoben. Die EU ist ein korrupter Schei**haufen, indem sich die Schwachleister bedienen.
Ein Schelm der dabei.......
Was ist hier anders als in den meisten anderen Klagen beim EuGH?
Ganz klar, zwei gravierende Unterschiede.
Es gibt eine Verjährungsfrist, bindet maximales Kapital und bremst weitere Klagen.
Zweitens bekommen die Konstrukte durch den Stillstand massig Zeit sich entweder zu verabschieden, sich Strukturell zu verändern oder sich selbst zu veräußern.
Heißt irgendwann gibt es einen toten Gewinner und einen reichen Verlierer. Sozusagen verdrehte Welt.
Gerade in solchen Klagen sollte ein gewisses Tempo vorgelegt werden.
Alles nicht normal wird wohl wieder verschoben mindestens plus weitere 2-3 Monate.
Eigentlich müsste Gamesright schon Infos haben, bezüglich der Verlegung.
Ich werde am Montag am EUGH anrufen und fragen auf wann verlegt wurde.
Einerseits wissen wir mittlerweile wie der Schlussantrag sein wird und die Urteile.
Es spielt für Neukläger eine Rolle. Bis jedes Verfahren aufgenommen wird dauert sowieso.
Im Grunde genommen spielt es doch keine sooo große Rolle...
Es wird wahrscheinlich eh weniger bis gar nicht mehr geklagt werden, da schlicht die Transaktionslisten nicht mehr rausgegeben werden...Dazu kommen die ganzen Nachrichten bezüglich Kahn, was die meisten abschrecken wird. Was ziemlich sicher deren Taktik ist.
Alle meine Konjunktive schwimmen auf dem See ... schwimmen auf dem See ...
Positives in das Wasser, Negatives in die Höh´ ...
Zitat von: Eddy am 31 Januar 2026, 18:23:22
Es wird wahrscheinlich eh weniger bis gar nicht mehr geklagt werden, da schlicht die Transaktionslisten nicht mehr rausgegeben werden...Dazu kommen die ganzen Nachrichten bezüglich Kahn, was die meisten abschrecken wird. Was ziemlich sicher deren Taktik ist.
Ist das tatsächlich so, dass sie keine Listen mehr rausgeben? Der Rote soll ja vorab Zahlungen angeboten haben...Das sie erstmal wieder Geld reinholen müssen vom Tagesgeschäft klingt logisch...
Zitat von: Looser20 am 31 Januar 2026, 19:05:14
Zitat von: Eddy am 31 Januar 2026, 18:23:22
Es wird wahrscheinlich eh weniger bis gar nicht mehr geklagt werden, da schlicht die Transaktionslisten nicht mehr rausgegeben werden...Dazu kommen die ganzen Nachrichten bezüglich Kahn, was die meisten abschrecken wird. Was ziemlich sicher deren Taktik ist.
Ist das tatsächlich so, dass sie keine Listen mehr rausgeben? Der Rote soll ja vorab Zahlungen angeboten haben...Das sie erstmal wieder Geld reinholen müssen vom Tagesgeschäft klingt logisch...
Es meinte mal jemand hier seit 23/24. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass die die Listen einfach so rausgeben als wäre nichts. Und wenn dann verpixelt und oder unvollständig..
Termin wieder verschoben? Muss der Generalanwalt noch schön Urlaub machen? Auf Malta sieht es ja zurzeit echt schön aus.
Das wird nichts mehr. Urteil 2027 ist damit wirklich eingetreten wie von meinem Anwalt prognostiziert. Das ist erbärmlich und unter aller Sau, wie permanent verschoben wird, ohne triftigen Grund, nur damit die Anbieter noch mehr Zeit haben um sich auch den letzten Rest zu sichern.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/breaking-news-eugh-c-530-24-tipi-schlussantraege-erneut-verschoben-262993.html
Ich tippe mal auf Mai/Juni. 6 Monate darauf eventuell ein Urteil. Die OC's benötigen halt noch Zeit.
Kann mir nicht vorstellen, dass die sich wieder die Blöße geben und "nur " 3 Monate verschieben. Gibt ja auch noch Urlaub und die vielen Überstunden müssen abgebaut werden. Ach ja vermutlich muss man den Anbietern ja auch noch etwas Zeit geben.
Hoffe die geben mal ein endgültigen Termin, ich rechne mit Oktober.
Damit wird mein LG Termin Ende Februar bestimmt wieder zum 7ten mal verschoben oder auch ausgesetzt. Das ist so ein Trauerspiel. Müssen die im EuGH auch Begründungen liefern? Ich versteh das alles einfach nicht mehr.
Was hat das mit Blöße zutun? Denke mal das die ein Rytmus haben Termine immer für 2 Monate zu vergeben. Max. Mitte April.
Wie gesagt im Grunde genommen ändert sich nicht viel. Nachdem LG würden sie sowieso in Berufung gehen.
Ruhig bleiben und halt nochmal 2 Monaten warten!
Natürlich würde das amateurhaft wirken wenn man unbegründet alle 2-3 Monate den Termin verschiebt, wenn es nicht machbar ist.
Und natürlich ändert sich etwas, wenn es immer weiter verschiebt wird. Aber wenn man das immer noch erklären muss, dann weiß ich auch nicht weiter. Vor allem wenn dann eigene Prozesse schlussendlich auch ausgesetzt werden, dann liegen die auch ganz am Ende wenn die Prozesse aufgenommen werden.
Was ändert sich den unabhängig vom EuGH Urteil unmittelbar auf jedes einzelne Verfahren? Das die Rechtslage klar sollte jetzt klar sein.
Man muss sich das im Insgesamt anschauen nicht nur auf sein Verfahren!
Warum wollte der Rote unbedingt das es zum EuGH geht? Damit alles ,,eingefroren" wird.
Die Dividenten Auszahlung bekannt wird. Verfahren fast gleich bleiben. Wenn Verfahren ausgesetzt sind müssen die auch nicht in Berufung gehen und keine zusätzlichen Kosten ausgeben. Die Anzahl der Klagen wird irgendwann gleich bleiben. Die PKF zahlen nicht mehr, weil es zulange dauert.
Warum sollte ein Hefer sich äußern wenn Termine sich verschieben können. Er sagt de EuGH muss es klären.
Somit haben die mehr Zeit das Geld für die Auszahlungen zu erwirtschaften!
"Erwirtschaften."
Ohne Worte ..
Zitat von: TAL am 01 Februar 2026, 01:45:13
"Erwirtschaften."
Ohne Worte ..
Echt so.... 🤦
Ach Positve..äh ich meine Loser. Du liest hier seit Jahren mit aber scheinst es irgendwie nicht begreifen zu wollen, was andere schreiben und meinen.
Dass du wirklich denkst, dass sich mit den Verschiebungen nichts ändert und alles locker ist, ist echt lustig.
Erwirtschaften? Es geht immer noch darum keine Zahlungen mehr zu tätigen. Da gibt es Bill55, die GGL und jetzt die EuGH die da anscheinend auch mithelfen.
👍he's back😁
https://m.bild.de/geld/wirtschaft/trotz-urteilen-wie-illegale-sportwetten-anbieter-kunden-abzocken-68d154445c1c5b01efcc0bbd
Aus dem Bild-Bericht:
Für Chris P. klang das Urteil wie eine Erlösung. 160.000 Euro hatte der selbstständige Unternehmer bei Sportwetten verloren. Der Bundesgerichtshof (BGH) stellte klar: Sportwetten waren in Deutschland über Jahre illegal. Doch bis heute hat Chris keinen Cent gesehen.
,,Aktuell wird zu wenig Druck auf die Sportwetten-Anbieter ausgeübt", sagt er zu BILD. Sein Fall ist kein Einzelfall – sondern steht exemplarisch für Tausende Spieler, die zwar Urteile gewinnen, ihr Geld aber trotzdem nicht zurückbekommen.
Es fing aus Langeweile an
Chris begann 2015 zu wetten. Ohne Plan, ohne Suchtgedanken. ,,Ich hab abends mit Freunden die Dart-WM geguckt und dann spontan Wetten platziert", erinnert er sich. Fußball, Eishockey, Tennis – später alles, was irgendwo auf der Welt lief. ,,Wenn die Saison vorbei war, hab ich auch auf Baseball in Südkorea oder Basketball in China getippt." Heute sagt er: ,,Hätte ich damals gewusst, dass die Wetten illegal waren, hätte ich niemals gespielt."
Das Landgericht gab ihm im vergangenen Jahr recht. Doch der Wettanbieter zahlte nicht, sondern legte Berufung ein. Das Oberlandesgericht setzte das Verfahren aus – weil es auf eine Grundsatzentscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wartet.
Rund 250.000 Euro verspielt
Auch Robert Schmidt (Name geändert) kennt dieses Gefühl. Der Beamte setzte fast acht Jahre lang auf Fußballwetten. Anfang 2023 reichte er Klage ein. ,,Ich klage um 80.000 Euro. Tatsächlich habe ich aber mehr als 250.000 Euro verspielt", sagt er zu BILD. Der Grund: Viele Wetten wurden bar in Wettshops eingezahlt – juristisch kaum nachweisbar.
Zunächst bekam Schmidt vor dem Oberlandesgericht recht. Doch auch in seinem Fall legte der Anbieter Widerspruch ein. Wieder Stillstand. ,,Es war meine Entscheidung zu spielen", sagt Schmidt offen. ,,Aber im Nachgang wurde bekannt, dass es bei den Anbietern Lizenzverstöße gab. Es war rechtlich nicht sauber, was sie getan haben. Deshalb müssen sie sich jetzt vor Gericht verantworten – wie jeder Mensch, jede andere Firma."
Trotz Urteil kein Geld
Der Münchner Wirtschaftsjurist Igor Vasiljevic vertritt mit seiner Kanzlei Staudt.Law Spieler wie Chris und Robert. Er erhebt schwere Vorwürfe. Zahlreiche Online-Casinos und Wettanbieter seien bis heute ohne gültige deutsche Lizenz aktiv. ,,Das betrifft nicht nur kleine, unbekannte Plattformen", sagt Vasiljevic zu BILD. ,,Auch international bekannte Anbieter sind weiterhin illegal aktiv."
Besonders bitter: Viele Anbieter ignorieren laut Vasiljevic rechtskräftige deutsche Gerichtsurteile. ,,Das ist für Betroffene schwer nachvollziehbar", sagt er. ,,Sie gewinnen ein Verfahren, aber am Ende passiert: nichts."
Viele Wett- und Glücksspielkonzerne sitzen im Ausland, etwa in Malta. In Deutschland gibt es oft keine pfändbaren Vermögenswerte. Wer sein Geld will, muss im Ausland vollstrecken – teuer, kompliziert, langwierig.
Vasiljevic äußert den Verdacht einer gezielten Strategie. ,,Einige Casinos und Wettanbieter haben ihre Firmen so umstrukturiert oder planen eine Umstrukturierung, um nicht mehr zahlungsfähig zu sein." Parallel würden neue Gesellschaften gegründet, die später deutsche Lizenzen erhielten. Genannt werden u. a. Jahreszahl, Wunder... und LeoV.... . Auf BILD-Anfrage äußerten sich die Unternehmen nicht.
Graubereich statt Klarheit
Welche Anbieter legal sind, zeigt die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Doch viele Plattformen fehlen dort bis heute.
Glücksspielrechtsexperte Prof. Dr. Stefan Korte erklärt: ,,Dieser rechtliche Übergang war politisch teilweise gewollt." Sportwetten hätten ab 2012 reguliert werden sollen, die gescheiterte Lizenzvergabe habe jedoch einen Graubereich geschaffen. Das sei anders zu bewerten als klar illegale Angebote nicht zugelassener Online-Casinos.
Die GGL weist Vorwürfe zurück, dass illegales Glücksspiel nachträglich folgenlos legalisiert würde. Auf BILD-Anfrage erklärt eine Sprecherin: ,,Illegale Anbieter erhalten mangels Zuverlässigkeit keine Veranstaltererlaubnis." Zugleich macht die Behörde deutlich: ,,Die Durchsetzung zivilrechtlicher Rückzahlungsansprüche und die Vollstreckung entsprechender Urteile fallen hingegen nicht in den Zuständigkeitsbereich der GGL."
Spieler bleiben allein
Genau das ist für viele Betroffene das Problem. ,,Wenn rechtskräftige Urteile faktisch folgenlos bleiben, ist das ein Problem für den Rechtsstaat", sagt Anwalt Vasiljevic.
Prof. Korte widerspricht jedoch dem Vorwurf einer rechtlichen Leerstelle: ,,Behörden scheren sich nicht um die Durchsetzung individueller zivilrechtlicher Ansprüche übervorteilter Spieler, sondern agieren gemeinwohlverpflichtet."
Hoffnung aus Luxemburg
Nun richtet sich der Blick nach Luxemburg. Beim EuGH liegen mehrere Verfahren – unter anderem zur maltesischen Regelung ,,Bill 55", mit der Anbieter ausländische Urteile blockieren können. Am 5. Februar wird der Schlussantrag des Generalanwalts erwartet.
Sollte der EuGH diese Blockade kippen, könnten Spieler wie Chris P. und Robert Schmidt ihre Ansprüche endlich EU-weit durchsetzen.
Für viele wäre es die letzte Chance, ihr verlorenes Geld doch noch zurückzubekommen.
... und für so einen Bericht muss man dann auch noch Geld zahlen ::)
Die GGL Verantwortliche hätte noch sowas anmerken können: Die Spieler müssen einfach locker bleiben. Das Geld muss erst noch erwirtschaften werden, damit deutsche Urteile auch gefolgt werden können.
Wenigstens erhält man die mediale Unterstützung, auch wenn es am Ende nicht viel helfen wird. Nach 2 Wochen ist alles vergessen. :/
Zitat... und für so einen Bericht muss man dann auch noch Geld zahlen ::)
Du hinkst aber hinterher ... einfach nach oben scrollen und der Schaltfläche Jetzt spenden! (https://www.gluecksspielsucht.de/index.php?article_id=55?amount=50) folgen!
:)
Zitat von: Eddy am 29 Januar 2026, 17:22:06
Hat jemand Erfahrung was Zustellung beim orangenen B angeht? Läuft da alles ohne Probleme?
Hey, war bei mir kein Problem.
Bei mir auch ohne Probleme. Limitklage?
Komisch, schon etwas über Monate her seit die Ankündigung kam, dass zugestellt wird. Und nach Ö sollte es eigentlich in 2 Tagen da sein.
Neuer Termin wurde auf den 19.3 angesetzt!
Öffentliche Aussage: ,,Kommt öfters mal vor"
Solange er eingehalten wird, finde ich es dann in Ordnung. Krankheitsfall etc. kann immer mal wieder treffen, eine logische Begründung wäre aber halt noch schöner gewesen.
Danke für das Update. Bleibt zu hoffen, dass er dann auch stattfindet. Und bleibt zu hoffen, dass die Schlussanträge dann auch inhaltlich unseren Vorstellungen entsprechen.
Jetzt noch ein Knaller zum Wochenstart!
Der Europäische Gerichtshof hat mir soeben schriftlich bestätigt, dass der erste Termin zur Bill 55 terminiert ist. Es handelt sich um folgendes Verfahren.
Status:
Das Verfahren ist anhängig beim EuGH unter dem Aktenzeichen C-683/24. Es wurde argumentiert, dass Bill 55 die gegenseitige Anerkennung von Urteilen innerhalb der EU systematisch ausschließt, was gegen EU-Recht verstößt.
Worum geht es genau im Kern?
Ob ein nationales Gesetz (wie Bill 55) unabhängig von sonstigen Voraussetzungen ausländische Urteile ablehnen darf, allein weil der Beklagte in Malta lizenziert ist – oder ob das der grundsätzlich verpflichtenden gegenseitigen Anerkennung von Urteilen in der EU widerspricht.
Termin laut der Pressestelle 23.4.26!!
Spielerschutz Sigma
Edit: Vollzitat entfernt
Was soll dieser 1. Termin sein, sollte er stattfinden? Eine mündliche Verhandlung oder ist es schon der Schlussantrag des Generalanwaltes?
Direkt Schlussantrag.
Direkt Schlussantrag? Was ist denn nun los? Und im April?
Eventuell lohnt es sich manchmal abzuwarten. Hoffen wir dass die Termine auch stattfinden und zu unserem Gunsten entschieden wird.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-schlussantraege-zu-tipi-c-530-24-und-bill-55-c-683-24-neu-terminiert-263060.html
Ja die Österreicher, wie immer 👍👍👍
Ich glaube das hat weniger mit dem Herkunftsland der Vorlagefragen zu tun. Das Verfahren zur Bill55 ist juristisch sehr viel weniger anspruchsvoll als das Verfahren gegen die Roten bezüglich Sportwetten.
Insoweit überrascht es nicht, dass hier zügig die Schlussanträge terminiert werden (ohne jegliche mündliche Verhandlung).
Sollte Bill 55 fallen noch dieses Jahr davon ist nun auszugehen, wenn der Termin stattfindet wird die Luft immer dünner für die Anbieter.
Bill 55 dieses Jahr auf jeden Fall mit einem Urteil und zu Sportwetten ebenfalls.
Frage wird sein das aus dem LG Erfurt wird welcher ja nun auch beim EUGH liegt.
Demnächst müsste dann eigentlich auch mal ein Urteil zum Casino-Fall kommen....Dürfte auch um den Zeitraum kommen
Balou, du scheinst dich ja gut auszukennen.
Wann folgt in der Regel ein Urteil nach dem schlussantrag? Gibt es da ein Muster?
In der Regel innerhalb von 3-6 Monaten
Zitat von: Balou2024 am 02 Februar 2026, 16:32:46
In der Regel innerhalb von 3-6 Monaten
Kommt auf die Komplexität des Falles an.
Da in D ein Casino Totalverbot für's Internet gab ist es ja relativ einfach. 5 Monate sind's seit dem Schluss-Antrag vergangen.
Ich bin echt froh das der Vorschlag bei Sportwetten nur auf ungefähr 1 Monat verlängert wurde und das Bill 55 im April stattfindet. Hätte noch mit einer längeren Zeit gerechnet.
Bin da auch froh, klingt danach als ob wir eventuell in paar Monaten eine Entscheidung haben könnten...eventuell hat der mediale Druck etwas bewirkt.
Andererseits kann es auch weitere Verschiebungen geben, daher sollte man sich nicht zu früh freuen. :D
Selbst wenn die Schlussanträge unseren Wünschen entsprechen, ist noch lange nicht gesagt, dass Geld fließt...
Es sind noch viele Kapitel in dieser Geschichte zu schreiben.
Es sind aber dann wenigstens schon große Hürden überbrückt, danach kann man sich den verschiedenen Möglichkeiten wie Geschäftsführer, leere Hüllen oder Kontensperrungen widmen. Und die Gerichte würden auch alle wieder langsam anfangen.
Gehe aber persönlich davon aus, dass dann erstmal überall Vergleiche angeboten werden. Und der Großteil diese auch annehmen wird, vor allem bei der Ungewissenheit.
Ich hatte eben nochmal angefragt bezüglich Casino
zu der Rechtssache C-440/23 gibt es bis dato keine zukünftigen Termine.
Fyi
Danke dir.
Denke da kommt in den nächsten Wochen ein Termin zur Urteilsverkündung Ende März/ Anfang April rein.
Doppelposts sind verpönt in der digitalen Welt. Daher habe ich den anderen Beitrag entfernt.
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der EuGH zeitgleich zu Sportwetten und Casinos ein Urteil fällt. Ganz viele Klageverfahren beinhalten Forderungen aus beiden Elementen des Online-Glückspiels.
Interessant, dass die Bill55 vermutlich doch recht schnell kippen wird.
Edit Olli: Schädliche Seite entfernt - Wer solche Seiten einstellt hat es sich redlich verdient eine Woche Forenurlaub zu machen!
Artikel von der Gegenseite
Wahnsinnig schlecht geschriebener Artikel. Das sage ich gar nicht einmal, weil er von der "Gegenseite" stammt.
Im Prinzip ist es gut, dass es auch solche Urteile aus Malta gibt. Der EuGH wird in dem Bill 55 Verfahren sämtliche maltesische Vollstreckungshindernisse beseitigen. Je kreativer die Gerichte auf Malta bis dahin sind, desto besser wird der EuGH in seinem Urteil genau diese "Schlupflöcher" schließen können.
Dann sollen die Anbieter nur auf Malta den ganzen Mist anbieten, wenn die sich nicht an Gesetze halten wollen, das ist echt unglaublich.
Wenn der EuGH Bill 55 entschieden hat ist Schluss.
Sollte die Gerichte das nicht anerkennen haftet der Staat und das würde Malta nicht wollen!!!
EuGH, 27.05.2024 - C-312/23
,, Vorlage zur Vorabentscheidung – Art. 99 der Verfahrensordnung des Gerichtshofs – Antwort, die klar aus der Rechtsprechung abgeleitet werden kann – Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und freier Datenverkehr – Verordnung (EU) 2016/679 – Art. 15 – Recht der betroffenen Person auf Auskunft über die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Gegenstand einer Verarbeitung sind – Recht auf Erhalt einer Kopie dieser Daten – Begriff ,Kopie' – Gründe für den Antrag auf Auskunft über diese Daten – Verwendung dieser Daten, um eine Klage zu erheben "
Zitat2.
Art. 15 Abs. 1 und 3 der Verordnung 2016/679
ist dahin auszulegen, dass
die Verpflichtung, der betroffenen Person, die dies beantragt, eine Kopie der sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Gegenstand einer Verarbeitung sind, zur Verfügung zu stellen, den Verantwortlichen selbst dann trifft, wenn dieser Antrag einen anderen Zweck als einen im Sinne des ersten Satzes des 63. Erwägungsgrundes verfolgt.
LG Dortmund, 29.04.2025 - 5 O 162/24
https://www.juris.de/static/infodienst/autoren/D_NJRE001611950.htm
ZitatBei der Auslegung, was in diesem Sinne rechtsmissbräuchlich ist, ist auch der Schutzzweck der DS-GVO zu berücksichtigen. Wie sich aus dem Erwägungsgrund 63 zu der Verordnung ergibt, ist Sinn und Zweck des in Art. 15 DS-GVO normierten Auskunftsrechts, es der betroffenen Person problemlos und in angemessenen Abständen zu ermöglichen, sich der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten bewusst zu werden und die Rechtmäßigkeit dieser Verarbeitung überprüfen zu können.
Denn würde Art. 15 DS-GVO dem Betroffenen Zugang zu sämtlichen Informationen in der Sphäre der Gegenseite geben, würde dies den allgemeinen Beibringungsgrundsatz faktisch vollständig unterlaufen.
Nur um mal zu zeigen, dass sich deutsche Gerichte auch nicht so stark an die EuGH-Rechtsprechung halten. Sehr biegsam unsere Gesetze und Rechtsprechung.
Habe heute eine Mail vom ,,Sonnen Macher" (mit deutscher Lizenz) erhalten, dass alle Spielerkonten im März 2026 geschlossen werden und die Website dann nicht mehr verfügbar ist.
Habe einen ausgesetzten Fall am OLG mit PKF bezüglich der Spielverluste bei diesem Casino.
Kann man davon ausgehen, dass dann nichts mehr bei denen zu holen ist, wenn Sie den Betrieb komplett einstellen? Auf welche Konstellationen muss man sich gefasst machen?
Nennen wir sie lieber Scam-Maker. Das wirds wohl gewesen sein. Fast 5 Jahre klagen umsonst :). Eine der ältesten Buden im Geschäft verp*sst sich nach über 22 Jahren vom Markt ohne je ein Urteil gezahlt zu haben (soweit ich weiß). Es ist ohne zu übertreiben wahrlich ein Verbrechen riesigen Ausmaßes. Jede normale natürliche Person würde bis ans Lebensende in den Knast gehen...die kommen einfach so davon.
Naja...wird man jetzt sicher öfter sehen.
Würde da mal deinen Anwalt fragen, bezweifel dass hier jemand wirklich was dazu sagen kann.
Es gab schon andere Anbieter die vom Markt gegangen sind und da hatte Herr Cocron gesagt dass es trotzdem Möglichkeiten gab Geld einzutreiben, was dennoch schwer war.
Kann mir immer nicht vorstellen dass Jahrenzahlen oder Roten komplett vom Markt verschwinden. Umstrukturierungen zwar ja, aber das ist ein anderes Thema. :D
Glaube aber auch das einige den gleichen Weg wie den Anbieter von euch machen werden.
Zitat von: Klopp9875 am 03 Februar 2026, 22:39:39
Würde da mal deinen Anwalt fragen
Bis die Antworten haben die Jahreszahlen und co. eine Gebäudereinigungs Firma eröffnet und vermieten fliegende Dixi Klos..
Versuche über Arrest schonmal gedacht?
Zitat von: Klopp9875 am 03 Februar 2026, 22:39:39
Kann mir immer nicht vorstellen dass Jahrenzahlen oder Roten komplett vom Markt verschwinden. Umstrukturierungen zwar ja, aber das ist ein anderes Thema. :D
Glaube aber auch das einige den gleichen Weg wie den Anbieter von euch machen werden.
Bei dem Roten dürfte es das Gegenteil sein.
Die werden ihr Angebot noch erweitern...
Machen sich damit in jeder Hinsicht ,,angreifbar"...
Machen sich aber mittlerweile mehr als lächerlich
Oh ja, Bobby. Da hast du absolut Recht. Da kann man nur hoffen...
Loser, da sprechen wir dann eben über eine neue Gesellschaft.(Umstrukturierung)
Bobby 😂😂😂👍
Okaaay. Wie du meinst.
Von einer anderen Gesellschaft hab ich nichts gesagt.
Die wollen Ihr Buden System weiter vergrößern. Kann man so oder so sehen....
Warum sollten die vom Markt verschwinden? Die drucken Geld, mittlerweile legal.
Es war einmal ein Konjunktiv,
der saß bei so manchem ganz tief.
Er ward genutzt zu Tag und bei Nacht
es hat aber niemanden weiter gebracht.
Ach spült ihn in das Dixi, das Klo!
Dort gehört er hin ... sowieso!
Das alles ist mir zu primitiv.
Ich nutze ja selbst schon den Imperativ!
Schweiget still ihr tapferen Streiter!
Bitte macht nicht weiter und weiter ...
Das geht mir auf die Mütze,
Ihr Reiter der Apokalypse.
🤦♂️
Zitat von: Olli am 04 Februar 2026, 09:36:37
Es war einmal ein Konjunktiv,
KÖNNTE mir vorstellen, dass die aufgekauft werden.
Aber nur eine Vermutung. Hab das im Urin und so.
Gab letztes Jahr Gerüchte, dass ein weiterer stationärer Anbieter vom Markt verschwindet.
SOLLTE dem so sein, gibts bald ne Mitteilung, da der Käufer an der Börse notiert ist.
Als ob man gegen eine Mauer spricht...würde mir nur wünschen, dass da hinter Hogwarts liegt.
Ich will nicht mehr die Haare raufen,
gehe stattdessen einen sauf... ähm ... Spaziergang machen
https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/wohin-steuert-die-ggl-zwischen-regulierungspflicht-und-ruecksichtnahme-auf-anbieter.html
Im besten Fall bekommen die Entscheidungsträger bei der GGL diplomatische Immunität.😁😁😁
Dann haben die Anbieter ein innerdeutsches Bill55. Spaß 😁
Die Anwälte sollten lieber mal justieren ob man gegen diese Behörde etwas machen kann.
Der Scheideweg ist längst keiner mehr. Die sind schon abgebogen.
Finde die Argumentation echt so goldig. Bei vollstreckbaren(rechtskräftigen) Urteilen immer noch zu sagen :"hey Moment mal, das juckt uns nicht wenn es bei lizenzierte Anbieter passiert, wir waren lieber auf eugh". Was juckt da bitte noch eugh? :D
Aber hey, GGL ist ja sehr fleißig und so. Bin ich froh, dass die langsam mal angegangen werden von den Anwälten.
Nachdem Meeting mit den Rechtsanwälten Cocron & Redell war doch der Wunsch eins zu dem anderen Anbieter?
Ist hier nochwas angedacht bzw. ein Wunsch? Wäre nicht ein allgemeiner Tausch mit den Herren möglich? (Aktuelles, Roten Verkauf, EuGH Termin Ablauf? Um die Zeit etwas zu überbrücken...?
In dieser Woche haben sich bereits über 300 Personen mit ihren Fragen direkt an die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder - Anstalt des öffentlichen Rechts (GGL) gewandt.
Es handelt sich um Kläger, die befürchten, dass zivilrechtliche Titel gegen die mittlerweile lizenzierten Gesellschaften der Anbieter Group aufgrund aktueller gesellschaftsrechtlicher Umstrukturierungen ins Leere laufen könnten.
Hintergrund dieser Befürchtungen sind unter anderem aktuelle Medienberichte (vgl. ARD Monitor) über Vermögensverschiebungen innerhalb des Konzerns. Aus anwaltlicher Perspektive stellt sich hier nicht mehr nur die Frage nach der materiellen Rechtmäßigkeit der Verluste, sondern nach der faktischen Durchsetzbarkeit zukünftiger Urteile.
Wenn sich abzeichnet, dass Betreibergesellschaften im Falle des Unterliegens vor Gericht möglicherweise nicht liquiditätsfähig gehalten werden, berührt dies den Kern des Spielerschutzes.
Die nun bei der GGL eingereichten Fragen zielen auf die Auslegung des Begriffs der ,,glücksspielrechtlichen Zuverlässigkeit" (§ 4a GlüStV 2021) ab:
- Existieren regulatorische Sicherungsmechanismen, die greifen, falls eine Zahlungsunfähigkeit operativer Einheiten strategisch herbeigeführt wird?
- Welche aufsichtsrechtlichen Konsequenzen zieht die GGL, wenn rechtskräftige Urteile deutscher Gerichte von Lizenznehmern nicht bedient werden?
- Ist im Erlaubnisverfahren hinreichend abgesichert, dass eine eventuell mutwillig herbeigeführte Insolvenz einer Tochtergesellschaft die Zuverlässigkeitsprognose für verbundene Unternehmen negativ beeinflusst (,,Infizierung" der Konzerntöchter)?
Diese Eingaben sind nicht nur individuelle Beschwerden; sie sind ein Stresstest für das aktuelle Regulierungsregime. Die Kanalisierung in den legalen Markt kann nur funktionieren, wenn der legale Markt Rechtssicherheit bietet – und zwar in beide Richtungen.
Sollte sich herausstellen, dass gesellschaftsrechtliche Gestaltungen dazu genutzt werden können, die Erfüllung titulierter Verbraucheransprüche zu vereiteln, ohne dass dies den Entzug der glücksspielrechtlichen Erlaubnis zur Folge hat, müsste der Gesetzgeber oder die Aufsicht dringend nachjustieren.
Wir erwarten die Bewertung der GGL mit Spannung.
Quelle Sascha Münch über linkedin
Hi Balou!
Empfindest Du Dich selbst nicht als beratungsresistent?
Wie oft muss ich Dich noch bannen, damit Du endlich merkst, dass hier keine Anbieternamen eingestellt werden sollen? Dieses mal bekommst Du 2 Wochen Pause ...
Ach Olli, der Text war sicher nur kopiert. Das passiert meistens wenn man einen Beitrag schnell posten möchte bzw. mit dem Kopf noch im Inhalt des Textes ist.. Sei nicht so streng ::) Klar gibt es die Regel hier, aber ich denke dass er das nicht mutwillig getan hat.
Tja, ich würde ja gerne auch einknicken. Mir machen Sanktionen keinen Spaß. Dies ist aber nun sein 3. Bann. Zudem gibt es hier auch welche, da kann Balou nix für, die meinen sie bräuchten sich an Regeln nicht zu halten. Daher muss ich aber konsequent durchgreifen.
Egal, ob es jemand selbst schreibt oder etwas hier hereinkopiert, die User sind verantwortlich für den Inhalt.
Teile die Meinung von Bobby. Man muss auch sagen das Balou ein User ist der wichtige Infos teilt und Kontakte hat. Wenn eine Sperre dann wäre bis Sonntagabend vertretbar! Überhaupt das umschreiben von Anbieternamen ob das wirklich was bringt?? Man umschreibt sie dann im Meeting fallen die Namen und jeder nimmt Teil...
2 wochen finde ich auch zu hart. nacher postet er keine news mehr. das würde mich eher treffen als mal über einen anbieternamen zu stolpern.
#freeBalou2024
Oh oh Olli, bald sperren DICH die User hier. Der Wind dreht sich in eine ungünstige Richtung. Und wir haben plötzlich auch gar nicht mehr das Thema des Threads hier. Ich fand den Post von Balou auch wichtig und diskussionswürdig. Sei bitte Ein souveräner, gerechter Regent mit der Fähigkeit zur kontrollierten Milde.
Bei der Strafzumessung solltest du außerdem berücksichtigen: Der Verstoß wurde in einem Thread begangen, der von Leute gelesen wird, die Anbieternamen ohnehin ständig in ihren Klageverfahren ausgesetzt sind.
Hi Ihr Lieben!
Ich denke, Ihr solltet Balou anschreiben und ihn dazu bewegen künftig achtsamer mit Anbieternamen umzugehen.
Er kann sich anmelden und Nachrichten auch lesen.
Ansonsten gibt es nichts zu diskutieren.
#In den Bart brumm´# Weil die Gruppe so schön zusammenhält, reduziere ich den Bann auf eine Woche!
Danke, Olli. Obwohl du so hart durchgreifst, hast du dennoch ein großes Herz. Solche Männer brauchen wir bei der GGL....schon mal über ne Bewerbung nachgedacht?
Ich wurde auch schon 2 Wochen gebannt, weil ich den wohlgemerkt imaginären Anbieternamen "Löwenvegas" genannt habe.
Jetzt hab ich ihn wieder genannt...machts gut Leute
Hans, du bist aber heute nicht im Glück. 🤔
😂😂😂
Langsam drehen alle durch, der EuGH sollte sich lieber beeilen
EuGH = Europäischer Galgenhumor?
Zitat von: Olli am 06 Februar 2026, 15:05:56
EuGH = Europäischer Galgenhumor?
Nein..
Erst
unseren
Geduldsfaden
Holen
Zitat von: Hans1 am 03 Februar 2026, 22:11:18
Nennen wir sie lieber Scam-Maker. Das wirds wohl gewesen sein. Fast 5 Jahre klagen umsonst :). Eine der ältesten Buden im Geschäft verp*sst sich nach über 22 Jahren vom Markt ohne je ein Urteil gezahlt zu haben (soweit ich weiß). Es ist ohne zu übertreiben wahrlich ein Verbrechen riesigen Ausmaßes. Jede normale natürliche Person würde bis ans Lebensende in den Knast gehen...die kommen einfach so davon.
Naja...wird man jetzt sicher öfter sehen.
Gibts dazu nähere Infos? Ich hab auch ein Urteil vom LG und ist jetzt beim OLG. Die Wich... können sich doch nicht einfach so verpissen.
Könnte ein netter User den Inhalt des Artikes teilen (natürlich zensiert)?
https://m.bild.de/geld/wirtschaft/illegale-sportwetten-eugh-entscheidung-verzoegert-sich-erneut-6981f7fd6f72c99c11b1a747
Es wurde kein einziger Anbieter erwähnt 🧐
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Glauben Sie, dass Hoffenheim heute im Bundesliga-Spitzenspiel bei den Bayern gewinnt? Wenn Sie darauf wetten und recht behalten, könnten Sie eine Menge Geld verdienen. Wahrscheinlich ist Ihr Geld aber weg.
Sportwetten waren in Deutschland jahrelang illegal, hat der BGH 2024 festgestellt. Viele Spieler hatten ihre Verluste eingeklagt. Doch die Verfahren liegen auf Eis, weil die Gerichte auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) warten. Vergangenen Donnerstag sollte in Brüssel endlich entschieden werden, nun wurde der Termin auf den 19. März verschoben. Für Tausende Betroffene heißt das: weiter warten, weiter Unsicherheit.
,,Die erneute Verschiebung des Schlussantrags am EuGH ist für unsere Mandanten sehr unerfreulich", sagt der Münchner Wirtschaftsjurist Igor Vasiljevic, der mit seiner Kanzlei Staudt.Law Hunderte Spieler vertritt, zu BILD. ,,Sie müssen noch länger auf ein rechtskräftiges Urteil warten. Im schlimmsten Fall geht es erst im Herbst weiter."
Besonders alarmierend für den Juristen: ,,Wir befürchten, dass manche Anbieter die gewonnene Zeit nutzen, um von der Bildfläche zu verschwinden oder – trotz Milliarden-Gewinnen – gezielt die Zahlungsunfähigkeit herbeizuführen."
In BILD sprechen einige der Kläger. Sie wollen anonym bleiben, wir haben ihre Namen geändert.
Sven hat fast eine Million Euro verspielt
Sven Martin war 30 Jahre spielsüchtig. Fußball-Toto, 11er-Wetten, später Online-Sportwetten: ,,Am Ende war fast eine Million Euro weg."
Angefangen habe alles ,,als kleine Ablenkung nach der Arbeit". Doch daraus wurde eine Obsession. Rund 2500 Euro im Monat verzockte er über Jahre. Martin verdiente gut: 140.000 bis 150.000 Euro im Jahr, dazu Prämien und Mieteinnahmen. ,,Wer viel verdient, ist eher bereit, hohe Einsätze zu riskieren", sagt der Familienvater. Besonders gefährlich sei das Online-Spielen: ,,Man hat kein Geld in der Hand, schiebt Beträge mit der Maus von einem Konto aufs andere. Mit Bargeld wären die Skrupel wohl größer."
Seine Frau ahnte lange nichts. Getrennte Konten, viel Arbeit, viel Geheimhaltung. ,,Süchtige können gut verschleiern", sagt der heute 57-Jährige. ,,Spieler sind eindeutig süchtig – wer das abstreitet, belügt sich selbst."
Irgendwann ging es nicht mehr. Kredite platzten. ,,Ich konnte nachts nicht schlafen." Seine Schwester half mit 90.000 Euro, im Gegenzug überschrieb er ihr Lebensversicherungen. Seine Frau erfuhr erst vor knapp vier Jahren die Wahrheit.
Sven Martin hat zwei Wettanbieter verklagt. Es geht um 570.000 Euro.
Chris hat gewonnen, aber kein Geld gesehen
Für Chris P. klang der Beschluss des BGH wie eine Erlösung. 160.000 Euro hatte der Unternehmer bei Sportwetten verloren. Doch bis heute hat Chris keinen Cent zurückbekommen. ,,Aktuell wird zu wenig Druck auf die Sportwetten-Anbieter ausgeübt", sagt er.
Chris begann 2015 zu spielen. ,,Ich hab abends mit Freunden die Dart-WM geguckt und dann spontan Wetten platziert." Erst Fußball, dann Eishockey, Tennis – irgendwann alles, was lief. ,,Wenn die Saison vorbei war, hab ich auch auf Baseball in Südkorea getippt."
Heute sagt er: ,,Hätte ich damals gewusst, dass die Wetten illegal waren, hätte ich niemals gespielt." Ein Gericht gab ihm recht. Doch der Anbieter zahlte nicht, legte Berufung ein. Jetzt wartet er auf den EuGH.
Robert hat 250.000 Euro verloren
Auch Robert Schmidt wartet. Fast acht Jahre lang wettete der Beamte auf Fußball. ,,Ich habe mich intensiv mit Spielern und Ligen beschäftigt." Anfangs lief es gut. Ein Wochenende gewann er fast 50.000 Euro. ,,Ich habe meine Kumpels angerufen und gesagt: ,Kommt, wir fahren nach Berlin. Ich zahle alles.'" Und er ergänzt: ,,Man ist 30 Tage Bauer, einen Tag König."
Doch auf Gewinne folgten Verluste. Große Verluste. ,,Ich klage um 80.000 Euro. Tatsächlich habe ich aber mehr als 250.000 Euro verspielt." Viele Einsätze zahlte er bar im Wettshop – juristisch kaum nachweisbar. Um Spiel-Schulden zu begleichen, verkaufte er sein Haus.
Ein Erlebnis hat sich bei ihm eingebrannt: ,,Ich saß in einem Wettshop in Magdeburg und traf einen Spieler aus Hannover, der nicht mal mehr Geld hatte, um seinen Tank für die Heimfahrt zu füllen." Schmidt half ihm – aber nicht mit Geld. ,,Ich wettete für ihn 100 Euro auf ein Fußball-Ergebnis. Im Auto habe ich das Spiel verfolgt. Er hat 350 Euro gewonnen."
Doch irgendwann verlor das Wetten seinen Reiz. Er stand im Wettshop, sah die vielen Verzweifelten. ,,Da erkennt man, zu welcher Gruppe von Männern man gehört." Schmidt hat in fünf Jahren rund 3900 Wettscheine gespielt – seine Gewinnquote: 23 Prozent.
Auch er klagte und bekam recht. Dann legte der Anbieter Widerspruch ein. Wieder Stillstand. ,,Es war meine Entscheidung, zu spielen", sagt Schmidt. ,,Aber im Nachgang wurde bekannt, dass es bei den Anbietern Lizenzverstöße gab. Es war rechtlich nicht sauber. Deshalb müssen sie sich jetzt vor Gericht verantworten."
Milliardenmarkt – und offene Fragen
Während Spieler wie Sven, Chris oder Robert klagen, boomt der Sportwettenmarkt. Nach Statista-Angaben wettet etwa jeder Vierte mindestens einmal im Jahr auf ein Sportereignis. Die Anbieter erzielen Umsätze in zweistelliger Milliardenhöhe.
Ob tatsächlich Geld an die Kläger fließt, wenn der EuGH die Sportwetten für illegal erklärt – darauf sollte man besser nicht wetten.
Vielen Dank
Leider übliche Blabla damit es gefühlt jeder versteht... Druck auf Anbieter oder Justiz ist das keiner
ZitatZitatLeider übliche Blabla damit es gefühlt jeder versteht...
Das liegt am Springer-V sowie an den Käufern/Lesern dieser Zeitung, die nun wirklich unter jedem Informations- und Bildungsradar bleibt und einzig und allein polemisch hoch 3 ist.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 01 Februar 2026, 22:23:39
Bei mir auch ohne Probleme. Limitklage?
Wie lange hat es gedauert?
Weiß halt (noch) nicht wann bzw. ob zugestellt wurde, ob es schon richtung Versäumnis geht, kA. Jedenfallls kann das ja keine Ewigkeiten dauern bei dem Anbieter.
LG
6 Monate bis zum Vergleich nach Klagezustellung. Klagezustellung ging schnell..wenige Wochen.
Aber schon mit Verhandlung oder vorab?
Zitat von: Eddy am 08 Februar 2026, 21:31:06
Aber schon mit Verhandlung oder vorab?
Nein, ohne Verhandlung oder Termin
Nochmal zum Thema Anbieter "Sonnenmacher"
Die gehören zur Gruppe Play"kirsche" Ltd, gehört zur "Komm"On , gehört wiederum zur Cherry AB, gehört wiederum zu European Entertainblabla
Man hat bereits die letzten Jahre Verluste im Millionenbereich geschrieben (wie auch immer das möglich gewesen sein soll) und das Tochterunternehmen vollständig ausbluten lassen. Rücklagen für Klageforderungen wurden ja offiziell in den Bilanzen nie gebildet, da diese "unrechtmäßig" aber ironischerweise "höchst riskant" sind etc.
Nun verabschieden die sich komplett vom Markt und haben demnach praktisch keinerlei Einnahmequellen mehr unter der Marke
Außerdem gab es bereits Infos, wo laut Insidern gesagt wurde, Cherry wolle die gesamte "Komm"On Gruppe verkaufen und sich komplett vom Verbrauchermarkt verziehen.
Zählt man das alles zusammen, sollte wohl klar sein, was hier folgt. Eine leere Hülle ohne jegliche Einnahmen und ohne jegliche Rücklagen...und die sollen noch freiwillig Klage Forderungen im beträchtlichen Millionenbereich bedienen, bevor sie dann komplett zu machen? Vom Blitz getroffen werden ist wohl wahrscheinlicher....
Und Bill55 hat die ganze Nummer rechtlich sauber gemacht, denn: nach maltesischem Recht müssen Rückstellungen nur gebildet werden, wenn Abfluss "wahrscheinlich" ist. Aber Dank Bill 55 sind Zahlungen nicht wahrscheinlich, die Anbieter gehen offiziell davon aus vor Vollstreckung geschützt zu sein. → Also keine Rückstellungspflicht nach ihrer Rechtsauffassung.
In Deutschland und Österreich ist das sehr sicher Insolvenzverschleppung, wenn wie hier:
Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung vorliegt
Keine Insolvenz angemeldet wird
negatives Eigenkapital
Gläubigerbenachteiligung:
Bewusstes Nicht-Bilden von Rückstellungen
Während weiterhin (noch) Geschäfte laufen
Es war letztendlich doch alles nur eine Verzögerungstaktik, die sie bis vor den EuGH herauszögern konnten...nur um die Firma im Hintergrund auszusaugen und am Ende den Pleitegeier steigen zu lassen. Frei nach dem Motto: Bill55 hält uns den Arsch frei...und falls nicht, machen wir die Hände hoch
Billig und perfide, aber sehr effektiv. So wie man es von den Casinos schon kannte, als man dort früher noch süchtig Geld verbrannt hat.
Ohne Haftung der Muttergesellschaft und Geschäftsführer wird man keinen Cent sehen
Andere Anbieter haben dasselbe gemacht aber führen ihr Geschäft halt unter einer anderen Gesellschaft weiter. Die Angeklagte Gesellschaft bleibt die Leere Hülle. Die GGL hat die Lizenzübertragung approved weil mündlich versprochen worden ist, den Spielerschutz einzuhalten. :D
Wie es aussieht werden diesen Weg die allermeisten Anbieter gehen. Ich hoffe mal es findet sich noch einen Weg wie ihr Hans noch an das Geld kommt. Am Ende des Tages gehen nur die ehemaligen Spieler leer aus.
Brüssel – Die Social-Media-Plattform TikTAk ;D steht im Visier der EU! Nach vorläufigen Ergebnissen einer Untersuchung verstößt die App gegen europäisches Recht. Der Vorwurf: Sucht fördernde Mechanismen wie das endlose automatische Abspielen von Videos. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit.
🤔 Beim Online Glücksspiel gibt es die EU wohl seit 20 Jahren nicht 😅
@bobby TikTak ist ja auch gefährlich für deren Vorherrschaft und die pöse Partei ist dort präsent.
@Hans
betrifft das erstmal nur Sonnenmacher?
Die Kirsche betrifft mich mit der Klage. Komm schon bzw die andere damalige Seite waren mein Verhängnis, es wurde aber direkt gezielt die Kirsche verklagt.
Die können sich gern verpissen, aber erst wenn sie ihre Schuld beglichen haben!
Das Problem ist: In deren Weltbild existieren diese Schulden gar nicht. Für die bist du kein Gläubiger, sondern ein schlechter Verlierer, der versucht, den Wetteinsatz nachträglich zu stornieren, nachdem die Wette verloren wurde.
Die Kirsche und der ganze Rattenschwanz dahinter sieht das so: Die Software lief, die Walzen haben gedreht, du hattest deinen Spaß und den Nervenkitzel. Dienstleistung also am Mann erbracht. Dass sie dabei keine deutsche Lizenz hatten, ist für deren Rechtsabteilung nur ein lästiger Formfehler, der nichts an der erbrachten Leistung ändert.
Die wehren sich so massiv, weil eine freiwillige Zahlung für sie ein Systemfehler wäre. In deren Logik hast du das Geld im Kino an der Kasse gelassen, den Film bis zum Abspann geguckt und willst jetzt den Eintritt zurück, weil dir das Ende nicht gefallen hat. Die zahlen nicht, weil sie fest daran glauben, dass das Geld jetzt rechtmäßig ihnen gehört. Das Haus gewinnt immer, auch wenn das Haus in Deutschland eigentlich noch gar nicht stehen durfte.
Ob ein verschuldeter Spielsuchtsüchtiger wirklich Spass hat, oder insgeheim genau weiss dass er damit aufhören muss, aber nicht so einfach kann.
Den Spaß hat der Annieterbieter! :) Entschuldige den kleinen Spaß!
@ altobelli
nein, nicht nur Sonnenmacher, sondern der ganze Anbieter dahinter. Die Spielkirsche Ltd ist offensichtlich broke und hoch verschuldet...gegen die wirst du wohl geklagt haben nehme ich an, denn unter der wurden die ganzen Casinos geführt. Und sonst haben die anscheinend keine Online Casinos mehr. Sieht aus wie ne Karteileiche
Bin gerade verwirrt etwas. Die Seite der Kirsche gibt es tatsächlich nicht mehr... Ist nun teil der komm schon gruppe? Im Vorstand ist die selbe Person, wie bei der Kirsche. Und die tun auch kräftig einstellen.
Guten Tag,
bin seit langer Zeit stiller Mitleser, jetzt kommt in meinen Fall gegen BGewinn aber Bewegung. Habe mit PKF vor dem LG Recht bekommen. Jetzt laufen die 30 Tage, in denen die Gegenseite in Revision gehen kann. Es geht um eine niedrige fünfstellige Summe. Meine Frage: Macht es zum aktuellen Zeitpunkt Sinn, die Forderung an den PKF komplett zu verkaufen (machen die sowas überhaupt?)? Ich würde lieber mit einem kleineren Anteil aus der Sache rausgehen, als wohlmöglich eine Revision oder ewiges Warten auf Zahlung der Gegenseite zu ertragen.
VG
Ich kenne deine persönliche Situation nicht aber würde niemals an einen PKF verkaufen. Die werden höchstens 10-20% überhaupt anbieten.
Die werden wahrscheinlich Revision einlegen. Aber bleib dran. Nächsten Monat haben wir EuGH Stellung vom Generalanwalt. Im April kommt in Bill55 in Bewegung. Es kommt Bewegung rein.
Ob du am Geld sehen wirst, kann man dir nicht versprechen. Ich würde in deiner Situation jetzt dranbleiben.
Du meinst dann Berufung zum OLG sicherlich.
Die PKF werden denke ich mal öfters jetzt Forderungen aufkaufen, nachdem Schlussantrag & Urteil (Casino) wird es klar werden. Selbst wenn danach die PKF selbst ein Vergleich anbieten haben beide Seiten mehr davon....
Davon würde ich dir abraten. Du hast doch viel erreicht und jetzt möchtest du dich abspeisen lassen? An deiner Stelle würde ich es einfach laufen lassen und wenn überhaupt auf einen vernünftigen Vergleich warten.
Zum einen können wir nicht sicher sein, dass die Urteile des EuGH den Klägern zu 100% Recht geben. Es könnte durchaus sein, dass der EuGH z.B. entscheidet: Spieler können sich nur Rückforderungen geltend machen, wenn materiell-rechtliche Verstöße des Anbieters vorliegen.
Wir wissen es einfach nicht.
Zum anderen besteht die größere Unsicherheit darin, ob am Ende Geld fließt. Und das ist keine Frage der Rechtssachen, die gerade beim EuGH anhängig sind.
Zitat von: Looser20 am 12 Februar 2026, 12:10:48
Du meinst dann Berufung zum OLG sicherlich.
Die PKF werden denke ich mal öfters jetzt Forderungen aufkaufen, nachdem Schlussantrag & Urteil (Casino) wird es klar werden. Selbst wenn danach die PKF selbst ein Vergleich anbieten haben beide Seiten mehr davon....
Das ist auch meine Denke. Die aktuelle Lage (EUGH, Sieg vor dem LG, etc.) müsste meine Position ja eigentlich deutlich verbessert haben. Für den PKF ist das Risiko nochmal gesunken und die Aussicht auf Erfolg gestiegen. Aus ökonomischer Sicht würde es ja Sinn machen, mich jetzt gegen ein hoffentlich faires Angebot auszuzahlen. Außerdem verhandeln sie dann mit der Gegenseite direkt, ich wäre ja raus. Mir ist das Restrisiko und vor allem die Dauer bis zu einer Zahlung des Anbieters einfach zu heikel, sodass ich für diese Option offen wäre.
Macht das alles Sinn oder ist das Schönrederei? Und sind Fälle bekannt, in denen der PKF nach einem ersten erfolgreichen Urteil Forderungen von Spielern abgekauft hat?
Klar, die Unsicherheit ist absolut berechtigt. Nur weil man Recht bekommt heißt es nicht, dass plötzlich die Gelder fließen. Vor allem bedenkt wenn man mitbekommt wie die ganzen Anbieter sich gerade positionieren. Persönlich habe ich das Geld auch abgehakt.
Bei einem niedrigen fünfstelligen Bereich, wird das Angebot vom PKF wahrscheinlich niedrigen vierstelligen Bereich - wenn überhaupt liegen. Da musst du dir abwägen, wenn dir das wirklich reicht, dann lets go. Am Ende muss die Entscheidung nur dir gefallen. Voraussetzung natürlich nur wenn der PKF überhaupt sowas ankauft. Kenne aber ehrlich gesagt so ein Szenario bisher gar nicht.
Du schätzt deine Situation besser ein als sie ist, Cologne. Einzig entscheidend ist, ob und wann Geld fließt. Und das ist stand jetzt mit erheblichen Unsicherheiten verbunden, weshalb du nicht mit einem hohen Angebot rechnen dürftest.
Die Verunsicherungen sind absolut nicht gerechtfertigt. Wer sich selbst verrückt macht hätte gar nicht klagen dürfen!!!
Nach einem EuGH Urteil fallen alle Dämme!!!
Genau das wollen die Anbieter irgendwie verhindern!!!! Alleine wenn man sich den Roten anschaut!
Ruhig Bleiben. Das hat nichts mit ,,zocken" zu tun! Man hat ein Rechtsanspruch. Fertig aus.
Es sollen 6.000 Kläger sein aber irgendwie schreiben ,,wir ,, immer hier rein. Merkwürdig.
Ich denke mir der einfach. Der Anbieter kann sich nicht sagen lassen später. Der Kunde hat von dem Anbieter eine Forderung offen.
Auch nicht gezahlte Rückforderungen werden die irgendwann auszahlen!!!! Die wollen es so nach Außen darstelle !
Positve ähhh ich meine Looser20, die Leute, die sich hier verrückt machen, die wollen sich verrückt machen!!!!!
@Looser20
Und dann kümmern sich die Anbieter noch um die weltweite Hungersnot?
Du verbreitest hier schlicht und ergreifend Falschinformationen. Ein EuGH-Urteil wird keinesfalls zwangsläufig dazu führen, dass alle Anbieter zahlen. Als selbsternannter Rechtsanwalt solltest du doch eigentlich wissen, dass es einen grundlegender Unterschied zwischen "Recht haben" und "Recht bekommen" gibt.
Zitat von: Brezel12 am 12 Februar 2026, 14:08:50
@Looser20
Und dann kümmern sich die Anbieter noch um die weltweite Hungersnot?
Du verbreitest hier schlicht und ergreifend Falschinformationen. Ein EuGH-Urteil wird keinesfalls zwangsläufig dazu führen, dass alle Anbieter zahlen. Als selbsternannter Rechtsanwalt solltest du doch eigentlich wissen, dass es einen grundlegender Unterschied zwischen "Recht haben" und "Recht bekommen" gibt.
Meine Aussage gilt für die Anbieter die sowieso zahlen!!! Was bringt es den Anbieter überhaupt nicht zu zahlen???
Zivillrecht ist Zivillrecht. Die wollen die Welle brechen!! Ob das deine Meinung ist oder nicht!
Ich verstehe nicht was an meinen Aussagen so falsch zu verstehen sind???
Es ist Fakt das man juristisch gesehen nach einem
EuGH Urteil nicht verlieren kann!!!
Nichts anderes sage ich. Warum sollten die dann überhaupt ein Angebot machen???
Verstehst du was...
Och Menno ... ich wollte es doch ignorieren ... OK. Positive, nutze Deinen ursprümglichen Account. Doppelaccounts sind verpönt, das solltest Du wissen.
Den Looser20 werde ich jetzt erst einmal bannen und später löschen.
😂😂😂😂
Du bist doch Anwalt, Nenn dich einfach Anwaltderallesweiß :D ach positve du bist immer ein Lacher wert, das muss man dir lassen
Also Cologne ehrlich....
Was stimmt bei dir nicht? Bist du schon unter der Brücke, dann könnte ich es verstehen, oder zockst du immer noch?
Ja die werden definitiv Berufung einlegen, aber was soll's? Ich kenne keinen seriösen PKF der das abkauft. Zudem müsstest du trotzdem vor das OLG als Zeuge so du geladen wirst.
Und jetzt zähle mal die Beiträge unter den 5336 vorhandenen Beiträgen die sich um deinen Betreiber handeln. Da findest du fast nichts.
Kannst du dir selbst denken wieso...
Ich merke gerade, dass der User positve gar nicht mehr existiert. Damit gab es auch keinen Doppelaccount und somit keinen Grund für eine Sperre! Ich bitte mich zu entschuldigen! Der Bann ist aufgehoben!
Wie ist das eigentlich vor dem OLG? Werden da einfach die selben Fragen gestellt wie beim LG?
Hat er doch schon öfter gemacht und ist immer wieder neu maskiert aufgetaucht.😁
Morgen schreibt hier ein User namens Negativ
oder neutral
oder lustig
Zitat von: Roy1234 am 12 Februar 2026, 16:35:20
Also Cologne ehrlich....
Was stimmt bei dir nicht? Bist du schon unter der Brücke, dann könnte ich es verstehen, oder zockst du immer noch?
Ja die werden definitiv Berufung einlegen, aber was soll's? Ich kenne keinen seriösen PKF der das abkauft. Zudem müsstest du trotzdem vor das OLG als Zeuge so du geladen wirst.
Und jetzt zähle mal die Beiträge unter den 5336 vorhandenen Beiträgen die sich um deinen Betreiber handeln. Da findest du fast nichts.
Kannst du dir selbst denken wieso...
Roy mein Lieber... Ich finde meine Frage durchaus legitim. In der aktuellen Gemengelage und spezifisch was meinen Fall angeht halte ich das für eine valide Option. Ich habe lediglich nach Meinungen und ggf. Erfahrungswerten gefragt.
Atme mal ein eine Tüte und spar dir zukünftig solche Sprüche.
100 %...
Widmet euch mal lieber diesem Thema:
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,7285.0.html
als euch hier gegenseitig zu zerfetzen.
Ihr redet immer von Druck auf die Anbieter machen, aber niemand tut was dafür.
Klickt auf den Link und teilt eure Erfahrungen mit, die dem Herrn vom Fernsehen und einem der besten Rechtsanwälte auf dem Gebiet für die Reportage weiterhelfen.
Es wäre jedenfalls Hilfreich wenn ich denen in einem Teams Call so viel wie möglich mitteilen kann.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/olg-koeln-urteilt-gluecksspielanbieter-aus-gibraltar-muss-online-gluecksspielverluste-von-19-157-50-euro-erstatten-264098.html
Keine Ahnung ob das schon jemand gepostet hat. Hier geht eh alles unter
Nee aber was ist daran postenswert? Diese Artikel kommen nahezu täglich. Urteil ja, Kohle ???
Edit Olli: Vollzitat entfernt und Deine eigenen Worte daraus hervorgekramt
Guten Tag,
Ich habe mal eine Frage zu den Zinsen auf vollstreckbare Urteile. Diese verjähren ja bereits nach 3 Jahren zum Jahresende. Ich habe Urteile aus 2023 (LG & OLG). Und "auf Grund von "Bill 55" wurden keine Vollstreckungsversuche in Malta vorgenommen", seitens meines Anwaltsteams. So der Wortlaut.
Auf die Nachfrage nach Hemmung der Verjährung, habe ich keine Antwort mehr erhalten.
Ich weiß, ich bin auch nicht zufrieden mit meiner damaligen Wahl des PKF/Anwalt und der ganzen Thematik des häufigen Nicht-Rückmeldens.
Aber vielleicht weiß ja jemand mehr, ob durch die Aussetzung am EUGH und/oder dem Berufen der Anbieter auf die Bill 55, auch die Verjährungsfrist für anfallende Zinsen auf deutsche Urteile gehemmt werden?
Danke und einen schönen Sonntag!
Wenn dein Anwalt nicht mehr antwortet ist es eigentlich ein Fall für die Anwaltskammer. Aber anscheinend Gang und Gäbe. Hast Du schon mal den PKF kontaktiert? Zumindest eine Antwort steht dir zu. Steht in deinem PKF Vertrag dass er die Vollstreckung definitiv übernimmt?
Soll nicht billig sein.
Wenn fremde Verfahren ausgesetzt sind, hemmt das die Verjährung leider nicht. So ist zumindest mein Wissen.
Die Zinsen kann man ggf. wegen Anwaltsfehler einklagen. Die sind hoffentlich solventer als die Buden.
Letzlich ist es dann aber doch so, dass die Zinsen ja dann bei allen weg sind/ weg sein werden?
Also wenn man ein Urteil aus 2023 hat, so wie ich, sind die Zinsen ja Ende diesen Jahres verjährt. Urteile aus 24, dann nächtes Jahr. Es sei denn, du versuchst zu vollstrecken, was wegen der Bill 55 ja kein Sinn macht und keiner versucht in Malta, oder doch? Bis das alles mal auf EU-Ebene in Stein gemeißelt ist, ist dieses Jahr definitiv vorbei und die Zinsen aus 3,5 Jahren sind futsch.
Meine Anwaltskanzlei hat immer nur die deutschen Anwälte von den Wettbuden angeschrieben mit einer Zahlungserinnerung. Aber das gilt ja nicht als Versuch der Vollstreckung oder?
Also so wie ich es verstanden habe, wird ein Versuch der Vollstreckung aufgrund dieser Thematik eben doch versucht.
Schau mal was im PKF Vertrag zu Vollstreckung steht. Und dann Versuch ihn telefonisch zu erreichen und die sollen es beim Anwalt versuchen. Dieses Gefühl alleine gelassen zu werden, haben leider sehr viele von uns.
Leider wahre Worte Kloppo
Unser Freund Ronald Reichert hat man wieder einen Artikel verfasst.
Bei Google ist er zu finden. Sehr lustig er weißt auf die LG Erfurt Vorlage hin und das der Schlussantrag deshalb wohl verschoben wurde.
Im Artikel sieht man die Strategie. Geht der Schlussantrag negativ aus wie die Snbieter wird einfach auf die Erfurt Vorlage verwiesen
Das sieht ja echt rosig aus für die Zukunft.
Ich habe jetzt die ganzen Vorlagen nicht auswendig im Kopf, aber wenn der EuGH feststellt dass online Glückspiel ohne die jeweilige Lizenz illegal war und dass es auch Länder Sache ist diese Lizenz zu vergeben frage ich mich welche Bremse noch kommt.
Der Herr Reichert und seine Kollegen machen aber definitiv einen Top Job.
Was da bzgl Verjährungsfrist schon ausgebremst wurde und wie viele eher schlechte Vergleiche annehmen aus Angst gar nichts zu bekommen...
Vielleicht hatten aber auch die das richtige Gefühl. Wer weiß..
Vorallem verschiebt der Generalanwalt paar Tage vorher den Termin.Weil er weiß das schon eine Vorlage aus Erfurt da ist...
Und man denkt die haben sowieso kein Geld ....😂 So lange sie sich öffentlich äußern
Nichts anderes als Zeitspiel und uns verrückt zu machen.2028.....trotzdem ändert sich nichts für uns.
Die wollen ganz klar weitere Klagen verhindern! Aber weiter überall Sponsor werden...
https://www.sporthilfe.de/ueber-uns/medien/pressemitteilungen/tio-und-sporthilfe-staerken-gemeinsam-deutschlands-sportelite
Ist ja ein richtiger Ragebait-Text vom alten Ronald :D
Das würde, wenn ich es richtig verstehe, ja auch nur neue Klagen betreffen. Die OLG(die aktuell aussetzen)werden sicherlich nicht nochmal aussetzen wegen diesen Fragen(ob das überhaupt geht k.A.)
Der Tenor in der Verhandlung war doch auch eindeutig, alle Länder haben zugestimmt.
Und beim lg Erfurt fahren wohl jetzt zwei Porsche mehr aufn Parkplatz, ist ja echt skandalös.
Ja bei diesem LG hat man zumindest das Gefühl dass nach allem möglichen gesucht wird um den OC's Hilfe zu geben.
Die relevanten Fragen sind schließlich schon vor Gericht. Dieses wenn, dann könnte aber und wenn dieses nicht dann eventuell das andere kennt man nur von den Anbieter Anwälten.
Aber vielleicht auch nur ein 100prozenter der auch das kleinste ausschließen will.
Der Schachzug mit der Aussage mindestens bis 2028 kann durchaus auch den Sinn machen viele in kleine Vergleiche zu locken.
Ganz genau. Nach Außen so tun das man kein Geld hat. Das EuGH Urteil verzögern bis es gar nicht mehr geht.
Mich würde Interessen ob sie rechtlich mit der aktuellen Gesellschaft weitermachen können? Wenn ja vermute ich das sie noch etwas so weitermachen....
Und die Rückforderungen fast auf dem gleichen Stand halten..
Ich würde lieber mal wissen, wann dass Casino Urteil endlich kommt. Die Schlussanträge kamen ja schon letzten September...
Kann durchaus sein dass beide zeitnah zusammen kommen sollen hat mir mal xy gesagt. Bill und die Geschäftsführer Haltbarkeit kommen ja auch noch.
Ob sie rechtlich mit den Gesellschaften weiter machen können?
Ja klar, wurden ja schon längst auf die neuen Gesellschaften übertragen.
Würde durchaus Sinn ergeben wenn beide Urteile zusammen kommen, eventuell erfahren wir das ja beim Schlussantrag.
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Ex-Bundesliga-Profi-gesteht-illegale-Sportwetten-id30401105.html
Tja auch die sind halt nur Menschen.
Solange nicht eigene Spiele manipuliert werden ist's verboten und illegal aber halt auch menschlich.
Auf der gleichen Seite verlinkt:
https://www.n-tv.de/sport/fussball/Mehrere-Fussball-Profis-nach-Wettskandal-verhaftet-id30109056.html
😂😂
Das topt natürlich alles.
Das gab es letztes Jahr in der NBA ebenfalls.
Spieler und Trainer wurden wegen Spiel-Manipulation verhaftet.
Da werden Spiele mittlerweile absichtlich verloren um eine schlechtere Platzierung zu erhalten.
Dadurch haben sie in der neuen Saison die Möglichkeit bessere Spieler zu draften. (Tanking)
Heute nochmal beim EUGh angefragt. Casino Urteil noch immer kein Termin und zur ersten Vorlage des LG Erfurt auch nicht.( siehe unten die Antwort)
Guten Tag,
zu diesen Rechtssachen
C-440/23 European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und Sportwetten (Rückforderung von Einsätzen bei Online-Glücksspielen)
C-898/24 TSG Interactive Gaming Europe
gibt es bis dato keine zukünftigen Termine.
Ungewöhnlich aber ich bin nach wie vor der Meinung die ziehen das komplett durch.
Auch wenn Casino und Sportwetten unterschiedlich zu bewerten sind vom Rechtsstand gibt es Parallelen.
Bekommt ein Land Recht daß bei Glücksspiel die Dienstleistungsfreiheit anders zu bewerten ist als im Regelfall wegen zB Spielerschutz etc und daraufhin die Rückforderungen legitim sind war's das.
Dieser Punkt gilt für beides m.M. nach.
Steht nur noch der Punkt ob sie eine Lizenz hätten erhalten müssen.
Zumindest wäre es ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Anbieter. Und eventuell will man so vorbauen dass diese nicht noch mehr Unfug treiben können.
Nur so ein Gedanke.
Ich bin der Meinung bis zum finalem Urteil verändern sie die Strategie nicht! Auch nicht nach Schlussantrag zu Bill 55 im April.
Ich denke die Vergleiche werden bei einem positiven Schlussantrag bedeutend zunehmend. Also die geringen Vergleiche. Viele werden sie auch annehmen.
PKF vergleichen erst ab 65 Prozent wenn überhaupt, so sagte es mir mein Anwalt.
Das kannst du nicht verallgemeinern.
Und der Mandant darf in den meisten Fällen schon mitreden. Klar keine 30 oder 40 Prozent und natürlich wer dahinter steht.
Meine PKF sagen ab 50% generell zu, und ab 30% ist es ein abwägen. Kann man also nie verallgemeinern. Gab auch schon welche die bei 20% Druck gemacht haben, damit der Mandant zusagt.
Es haben generell immer Mandant und PKF etwas zu sagen, beide müssen zusagen. ;)
2,5 Wochen und wir wissen schon mal mehr. Hoffe es wird nicht wieder abgesagt.
Schaue schon immer mal wieder in den EUGH Kalender.
Sind doch noch 2.5 Wochen, wenn dann wird es paar Tage vorher verschoben wenn denen nochmal einfällt dass da ja ein Termin war. ;)
Zitat von: Klopp9875 am 26 Februar 2026, 00:19:23Gab auch schon welche die bei 20% Druck gemacht haben, damit der Mandant zusagt.
Es haben generell immer Mandant und PKF etwas zu sagen, beide müssen zusagen. ;)
Der Druck kam aber nicht vom PKF?
Unter 50 Prozent gehen die eigentlich nur bei OC's die vermutlich in Konkurs gehen oder der Mandant sagt er braucht das Geld dringend. Und anscheinend sind sehr viele bereit solche Vergleiche anzunehmen.
Über Anwälte..... Lassen wir das.
Doch Roy, tatsächlich kam der Druck über PKF und auch Anwälte. Ging glaube ich damals um einen der nicht mehr im Markt ist, finde es aber dennoch total dreist.
Will auch gar nicht Urteilen ob man ein geringeres Angebot annehmen sollte. Das muss halt jeder für sich entscheiden. Bei gewissen Anbieter würde ich es auch machen, aber da spielen so viele Faktoren eine Rolle.
Lass uns erstmal den Schlussantrag abwarten! (Hoffentlich kommt er auch)
Ja ok bei klitschen wie zB BaH wo klar war dass Insolvenz kommt ist's aber auch ohne Alternative.
Fragwürdiger finde ich Druck bzgl Vergleich bei standhaften OC's.
Selbst 50% klingen nach einem schlechten Deal, gerade bei Anbietern, die in Deutschland präsent (Whitelist, Wettshops) sind.
Die OC's sparen sich doch so ohne Ende.
Wenn die sich bei der Mehrzahl 40-50 Prozent sparen lachen die sich schlapp.
Viele Kanzleien sind derart voll mit Klagen dass die froh sind wenn es mit Vergleich rausgeht. Spart viel Zeit.
Zitat von: Roy1234 am 26 Februar 2026, 13:06:32Wenn die sich bei der Mehrzahl 40-50 Prozent sparen lachen die sich schlapp.
Hier hatte ich eine Assoziation ...
Als wir unser Elternhaus verkauft haben, hatte sich herausgestellt, dass meine Eltern die Grundschuldbriefe weggeworfen hatten. Dadurch musste erst ein langwieriges Aufgebotsverfahren angestoßen werden.
Wir mussten dann auch noch mal zum Notar. Einer der Punkte war ein Notaranderkonto für den kompletten Kaufpreis anzulegen, damit der Erwerber im Haus schon wirken konnte.
In einem späteren Telefonat wollte mich der Erwerber drängen, die Kosten für das Notaranderkonto zu übernehmen.
Als er merkte, dass er damit bei mir nicht durch kam, appellierte er an mein Herz mit folgenden Worten:
"Herr O! Wir sind doch eine junge Familie und haben nicht viel Geld! Sie aber sind bereits alt ..."
Was der wohl gelacht hätte, wenn die Worte mich erweicht hätten ... :)
Ich finde es unter aller Sau, dass du diese Familie im Stich gelassen hast. Ich frage mich, wie du nachts ruhig schlafen kannst.. ;)
In diesem Sinne scheint es so gut wie keine Neuigkeiten bezüglich der Rechtsstreitigkeiten zu geben. Mal ein OLG Urteil hier, ein PR-Aufsatz von den Anwälten der Anbieter da und dann wieder ganz viel Spekulation über die weitere Timeline, Vergleiche, der GGL, Restrukturierungen, etc.
https://youtu.be/R6qB-BzMyug
Zumindest ist beim Nachbar die These das die Anbieter für eine neue Lizenz Urteile bezahlt haben müssen....
Guten Morgen,
ich habe gerade ein "Angebot" von meinem PKF bekommen. Ganze 5% bei vorliegendem OLG Urteil! Gegen die Jahreszahlen gehts da.
Der PKF würde das aus eigener Tasche bezahlen um die Akte zu schließen und damit Verwaltungskosten sparen.
Die Dame meinte, es wird nichts mehr zu holen sein. Umfirmierung, Bill 55 und das die Jahreszahlen in die Insolvenz gehen werden und es dann gar nichts mehr geben wird. Ich würde ja bestimmt die Presse verfolgen.
Naja, ich habe ihr gesagt, dass ich kein Interesse habe. Komisch, dass das 2 Wochen vorm EUGH-Termin wieder kommt...
Aber mein Vertrauen an meinen PKF/Anwalt sinkt mitlerweile auch gen der magischen 5%.
In diesem Sinne...
Schönes Wochenende!
Richtig so. Ich hätte auch abgelehnt. Was sollst du nach all den Jahren 5% nehmen?
Da werden jetzt noch mehr Vergleiche rausgehauen.
Bei welcher Kanzlei bist du?
Bin bei Gamesright. Irgendwie habe ich immer ein komisches Gefühl bei denen...
Hä,die müssen doch wissen, dass es denen an den Kragen geht. Wieso sollten dir die sonst 5% anbieten? Dann könnten dir es gleich sein lassen. Niemals annehmen sowas. Die hoffen wohl, dass sie damit einige abspeisen können.
Deswegen habe ich ja auch kein gutes Gefühl bei denen.
100 % Ist das ein Versuch mich abzuspeisen und im Hintergrund fließen irgendwelche Summen.
3 Jahre alle Instanzen finanziert und jetzt wollen sie das Verfahren einstellen..?
Weiß nicht, hat einen komischen Beigeschmack.
Zitat von: Christian86 am 27 Februar 2026, 09:59:42Guten Morgen,
ich habe gerade ein "Angebot" von meinem PKF bekommen. Ganze 5% bei vorliegendem OLG Urteil! Gegen die Jahreszahlen gehts da.
Der PKF würde das aus eigener Tasche bezahlen um die Akte zu schließen und damit Verwaltungskosten sparen.
Die Dame meinte, es wird nichts mehr zu holen sein. Umfirmierung, Bill 55 und das die Jahreszahlen in die Insolvenz gehen werden und es dann gar nichts mehr geben wird. Ich würde ja bestimmt die Presse verfolgen.
Naja, ich habe ihr gesagt, dass ich kein Interesse habe. Komisch, dass das 2 Wochen vorm EUGH-Termin wieder kommt...
Aber mein Vertrauen an meinen PKF/Anwalt sinkt mitlerweile auch gen der magischen 5%.
In diesem Sinne...
Schönes Wochenende!
Gamesright kauft dir quasi den Titel ab, was sonst. Bekomme auch immer mehr Bauchschmerzen bei denen. Völlig unseriös. Dein PKF schenkt dir niemals 5% nachdem er für deinen Fall quasi schon Geld ausgegeben hat.
Das ist der Laden, der uns das ganze mit dem Eugh eingebrockt hat. In dem er den schlechtesten Fall überhaupt zum Bgh gebracht hat. Dann hätten Sie dir ja auch direkt für 5% den Fall abkaufen können.
Als der ,,Hobby-Anwalt" im Forum hatte ich wohl zu viel ,,übertrieben..."
Die Anbieter und PKF's schließen ,,pauschal" Vergleiche ab...
Glaubt ihr ernsthaft die Kanzleien schreiben für jedes Verfahren ein Vergleich...?
Zu mir hat die Dame wortwörtlich gemeint, dass die das Verfahren einstellen wollen aus oben genannten Gründen.
Nichts mit Titel abkaufen etc.
Wie auch immer, iegendwie nicht so geil die ganze Story.
Geht doch gar nicht, ohne Zustimmung? außerdem was wollen die einstellen, wenn schon ein OLG-urteil besteht?
Sie können sich ja gerne ausklinken, aber du hast ja weiterhin ein rechtskräftiges Urteil. Sie tun ja immer so, als wären Sie Rechteinhaber, was nicht so ist.
Ist dann halt Risiko von GR
Vielleicht wollen die nicht vollstrecken. Das kann ja so sein.
Aber von welchem Geld wollen die dir 5% anbieten wenn die sowieso nicht zahlen?
Einfach Beschiss, wahrscheinlich haben Sie ein wesentlich besseres Angebot.
Gamesright.
Bei mir gab es eine DSGVO die Berechnung von Gamesright war um 12.000 Euro kleiner als bei 2 anderen PKF. Sehr merkwürdig fand ich es damals
Auch die Anteile dort sind nicht marktgerecht.
Hatte letzte Woche einen von deren Anwälten dran der ganz anders daherredete. Ja die machen einen Vergleich höher und geben dir n Teil. Abartige Betrüger
Zitat von: Looser20 am 27 Februar 2026, 11:32:28Als der ,,Hobby-Anwalt" im Forum hatte ich wohl zu viel ,,übertrieben..."
Die Anbieter und PKF's schließen ,,pauschal" Vergleiche ab...
Glaubt ihr ernsthaft die Kanzleien schreiben für jedes Verfahren ein Vergleich...?
Weiß ich nicht , weiß nur, dass du es auch nicht weißt!
Auf keinen Fall annehmen!
Selbst bei Insolvenz waren es, soweit ich erinnere, zwischen 10 und 25 Prozent.
Sollte es wirklich so schlimm stehen mit den Zahlen müssten ja andere User hier von ihren Anwälten auch hektische Nachrichten bekommen.
Aber vielleicht steht ja auch denen das Wasser ziemlich hoch. Wer weiß...
Wie sieht's denn mit Jahreszahlen Gibraltar Ltd. aus? Bekommt da jemand noch Geld?
Gab ja so einige Firmierungen in den letzten Jahren...
Bitte nicht annehmen, das ist aber bei allem Respekt schon sehr sehr dreist.
Jahreszahlen machen derzeit viele Vergleichsangebote und die sind deutlich deutlicher höher. Da versuchen sie dich sehr billig abzuspeisen und dann den Vergleich zu machen. Ist das eklig....
Jahreszahl läuft bei mir weiter ohne merkwürdige Angebote.
Wir sollten auf den 19 März warten und dann wissen wir mehr. Hoffe das ist klar formuliert und nicht das jeder wieder was anderes ablesen kann aus dem Vorschlag!
Zitat von: Balou2024 am 27 Februar 2026, 12:56:28Jahreszahl läuft bei mir weiter ohne merkwürdige Angebote.
Wir sollten auf den 19 März warten und dann wissen wir mehr. Hoffe das ist klar formuliert und nicht das jeder wieder was anderes ablesen kann aus dem Vorschlag!
Same here
Hallo Freunde,
ich habe mir den gesamten tread durchgelesen(es ist stark zu lesen wie hoch emotional das Thema ist und die Gemüter überkochen, kann mich davon nicht freisprechen.)
Ich lese von einigen Anbietern viel von anderen irgendwie nichts.
Ich selber habe vor 3,5 Jahren Klage eingereicht. Es gab dann eine schriftliche Vorverhandlung mit ganz viel Zeit lassen und verschieben etc. auf der anderen Seite. Es sollte ende Q3 der Termin zur mündlichen Verhandlung anstehen welcher aufgrund des EuGHs aufgehoben wurde.
Nun frage ich mich ob hier jemand Erfahrung mit den Grünen, die ein ganzes Land besitzen, hat? Ich habe dazu in keinem Beitrag was gefunden oder aber ich bin zu blöd zum entschlüsseln. 😂 Mich interessieren eigne Erfahrung, zahlungswille usw., das was jeden von uns natürlich interessiert.
3,5 Jahre, mit der ganzen Auskunft usw davor 4 Jahre ... das ist eine wirklich sehr lange Zeit.
Und ja meine Kanzlei, läuft über PKF, ist nicht ansprechbar. Wie bei den meisten gab es ein Gespräch bisher. Dabei hab ich schon eine Kanzlei gesucht die hier empfohlen wurde und wo der staranwalt, positiv gemeint, vorher auch war.
Vllt kann mir ja jemand bei gelengeit ein paar Infos zukommen lassen wie es um die eigene Erfahrung steht.
Ähnlich wie dir, aber welche Grünen meinst du?
Ja die mit dem Land 😂 die aus Gibralta- Auch die, die selber den EuGH Prozess voran getrieben haben.
Das Gericht hat davon abgesehen, das Verfahren analog § 148 ZPO bis zur
Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs in den von der Beklagten bezeichneten
Verfahren oder einem anderen Parallelverfahren auszusetzen.
1.
Die Voraussetzungen für eine Aussetzung analog § 148 ZPO liegen nicht vor, denn es
besteht keine Vorgreiflichkeit. Der BGH hat selbst entschieden, dass keine Aussetzung
erfolgen muss, wenn das Sportwetten-Angebot nicht ohne Weiteres erlaubnisfähig
gewesen wäre (BGH, NJW 2024, 1950, 1955 Rn. Rn. 49 f.; BGH, NJW 2024, 2606,
2611 Rn. 38 - 40. Die Beklagte hat in gravierender Weise gegen die Vorschriften des
GlüStV 2012 verstoßen. Der Vorlagebeschluss des BGH vom 25.07.2024 – Az.: I ZR
90/23) ist allein der Tatsache geschuldet, dass in den Vorinstanzen des BGH-
Verfahrens keine materiellen Verstöße gegen die Konzessionsvoraussetzungen des
GlüStV 2012 vorgetragen waren und der BGH als letztinstanzliches Gericht nach Art.
267 Abs. 3 AEUV zur Vorlage verpflichtet ist.
2.
Im Übrigen übt das Gericht das ihm analog § 148 Abs. 1 ZPO zustehende Ermessen
dahin aus, den Rechtsstreit nicht auszusetzen..
Es ist zu erwarten, dass der Europäische Gerichtshof sich dem BGH anschließt und
die Glücksspielverluste aus illegalen Online-Sportwetten auch dann für begründet
erachtet, wenn der Anbieter zwar eine Lizenz beantragt hatte - unterstellt sein
beantragtes und tatsächliches Angebot entsprach den Vorgaben des
Glücksspielstaatsvertrags 2012 – das Konzessionsverfahren jedoch unionswidrig
ausgestaltet war.
13
Zu berücksichtigen ist im Rahmen der Ermessensentscheidung auch, dass nicht
absehbar ist, wann eine Entscheidung ergehen wird. Die Kammer ist aktuell ohnehin
stark überlastet. Es ist eine Vielzahl von Verfahren anhängig, in denen es um Online-
Gewinnspiele geht. Wenn alle diese Verfahren ausgesetzt würden, kann es Jahre
dauern, bis dieser Rückstand später wieder abgebaut wird. Berücksichtigt man, dass
es sich bei der Beklagten zu 1) um eine in Großbritannien ansässige Limited handelt,
besteht für den Kläger das Risiko, dass er im Falle einer Insolvenz seine Ansprüche
nicht realisieren kann.
Quelle Dr.Michaelsen über linkedin.
Das LG Köln scheint echt langsam klare Kante zu zeigen.
Zitat von: xJBx am 27 Februar 2026, 19:16:29Ja die mit dem Land 😂 die aus Gibralta- Auch die, die selber den EuGH Prozess voran getrieben haben.
Schwierig zu entschlüsseln. In Gibraltar von den bekannten sind die Zahlen gewesen und ein Betreiber der Entertainer ist noch aktiv wenn auch nicht mehr bei bloser und Co
Ich muss mich entschuldigen, sind nun wohl doch in Malta ansässig. Klage ging aber nach Gibraltar und das Land steckt im Namen.
Zitat von: xJBx am 27 Februar 2026, 19:45:24Ich muss mich entschuldigen, sind nun wohl doch in Malta ansässig. Klage ging aber nach Gibraltar und das Land steckt im Namen.
Es geht um 2. Lotterie oder?
Ja genau die Seite! 🤓
Um mal einen weiteren Namen in den Raum zu werfen, ich verzweifel hier. U**b** (sorry mir ist kein Codename eingefallen). Gibt es hier Erfahrungen in der Runde?
Ich bekomme einfach keine Auskünfte/Listen
Schreib mich gerne direkt an zu dem
Anbieter U..B..
Zitat von: Christian86 am 27 Februar 2026, 09:59:42Guten Morgen,
ich habe gerade ein "Angebot" von meinem PKF bekommen. Ganze 5% bei vorliegendem OLG Urteil! Gegen die Jahreszahlen gehts da.
Der PKF würde das aus eigener Tasche bezahlen um die Akte zu schließen und damit Verwaltungskosten sparen.
Die Dame meinte, es wird nichts mehr zu holen sein. Umfirmierung, Bill 55 und das die Jahreszahlen in die Insolvenz gehen werden und es dann gar nichts mehr geben wird. Ich würde ja bestimmt die Presse verfolgen.
Naja, ich habe ihr gesagt, dass ich kein Interesse habe. Komisch, dass das 2 Wochen vorm EUGH-Termin wieder kommt...
Aber mein Vertrauen an meinen PKF/Anwalt sinkt mitlerweile auch gen der magischen 5%.
In diesem Sinne...
Schönes Wochenende!
Hast von denen nochmal was gehört?
Wie siehts eigentlich mit dem Sponsor von Dortmund (die gelben) aus, mit sitz in Gibraltar? Zahlen die Vergleiche oder wird da versucht zu liquidieren? Lese hier immer nur von den Jahreszahlen.
Die gelben? Du meinst die mit dem Mutterkonzern auf Isle of man? Ex Betreiber auf Gibraltar.
Wenn du die Entain Gruppe meinst die sind aktuell anscheinend nicht an Vergleichen interessiert. So die Aussage am Donnerstag von meinem Anwalt.
Ja Entain wartet wohl die Verhandlung ab davor aber gab es faire Vergleiche und Zahlungen auf Urteile ... inwieweit das so bleibt weis man nicht aber ich würde es mir wünschen ^^
Mir wurde leider nie ein vernünftiges Angebot gemacht. Meine gewonnenen Klagen liegen aktuell beim OLG hier sind sie ausgesetzt. Das Feedback von meiner Kanzlei hält sich halt auch sehr in Grenzen. Läuft alles ,,erst" seit 2023.
Bei mir ist vor einiger Zeit die Berufung der Jahreszahl eingegangen. Natürlich pünktlich am letzten möglichen Termin zur Einlegung der Berufung.
Der EUGh Kalender wurde heute Morgen aktualisiert zum Glück ist unser Termin am 19.3 noch zu finden.
Mal pauschal gesagt, es ist nie schlecht in so einem Thread nichts von gewissen Anbietern zu hören. Nicht weil die die leidensfähigsten Kunden haben, sondern weil es halbwegs anständig läuft.
Zumindest bei rechtskräftigen Urteilen und bei Angeboten ist meines Wissens gezahlt worden. Und auch jetzt scheint es punktuelle Vergleichsangebote zu geben wurde mir gesagt.
Im Endeffekt richten die sich an Malta bzw EuGH aus. Ich könnte mir vorstellen dass nach einer deutlichen Aussage für uns vom GSA wieder mehr Angebote kommen.
Was ein vernünftiges Angebot ist muss eh jeder mit sich ausmachen.
Ich finde, falls man noch nichts bewegt hat, sind 50% mehr als genug für unser Selbstverschulden. Bei den meisten ist da eine Wohnung drin oder ein neues Auto oder halt die Schulden zu begleichen. Jedem das seine. Ich kann euch jedoch aus Erfahrung sagen, wenn euch das Angebot entgegenkommt, schlaft lieber 2-3 Nächte darüber und entscheidend euch dann. Ich habe mich zu früh entschieden und kann jetzt nix mehr machen. War bei einem Curacao Anbieter 25% :/
Warum kannst jetzt nichts mehr machen?
Sind die Pleite? Verstehe ich nicht.
Wahrscheinlich, weil er es angenommen hat, und im Nachhinein betrachtet war es ihm doch zu wenig.
Ok Tal Danke! So lese ich es jetzt auch heraus.
Nabend miteinander
Wenn hier schon alle irgendwelche Namen in die Runde werfen, frage ich mal nach den Elektrikern?
Von denen hört man überhaupt nichts mehr. Sitzen die alles aus oder vergleichen die?
Vllt brauchen wir demnächst ein Glossar.
Wenn ich ,,Elektriker" richtig deute, ist das die Entain Gruppe um die es vor 3-4 Posts ging
Korrekt...die Firmenstruktur ist aber auch nicht allen bekannt.
Die Elektriker sitzen alles aus. Auf Schreiben seitens Anwalt kam die Antwort, dass die seit 2021 konform wären. Da die Klage sich auf vor 2021 bezieht blenden die einfach aus. Verfahren natürlich ausgesetzt.
Zitat von: Galileo am 02 März 2026, 18:59:00Vllt brauchen wir demnächst ein Glossar.
Wenn ich ,,Elektriker" richtig deute, ist das die Entain Gruppe um die es vor 3-4 Posts ging
Also Elektriker sind jetzt Enten...
Glossar wäre echt gut
Schon am LG.
Da machen die nichts. Richtung OLG in der Regel. Aber ein Witz wen LG aussetzen.
Zitat von: CRS 2024 am 02 März 2026, 13:43:18Ja Entain wartet wohl die Verhandlung ab davor aber gab es faire Vergleiche und Zahlungen auf Urteile ... inwieweit das so bleibt weis man nicht aber ich würde es mir wünschen ^^
Kannst du "fair" vielleicht ein bisschen genauer definieren? Ich hab nämlich auch einen Fall beim BVB und die faseln nur, dass sie seit 2021 lizensiert sind und alle Vorgaben erfüllen blabla. Auf meinen Hinweis dass es sich um den Zeitraum 2016-2020 handelt, kam nur ein unfreundliches "dies ist unsere letzte Antwort in dieser Sache" zurück. Anwalt kann auch nicht einschätzen wie die nach dem (hoffentlich) 19.3 reagieren werden.
Wie gesagt nach dem 19.03 wird sich mit Sicherheit nichts tun.
Erst bei einem Finalen Urteil des BGH und das wird noch ca 2 Jahre dauern.
Sollte Bill 55 kippen und der EUGH spricht hier das Urteil wird es wohl schneller gehen.
Personen mit Rechtskräftig Urteilen können sofort vollstrecken und Personen in laufenden Verfahren bekommen Vergleiche, weil man dann Druck aufbauen kann. Leider dauert beide noch sehr lange.
Urteil Bill 55 frühestens Ende 2026 teilte mir der EUGH mit. ( Pressestelle)
Mittelweg könnte ich mir vorstellen.
Das ist in EU-Verfahren oft der Fall.
Der Schlussantrag könnte sagen:
• Rückforderungen sind nicht automatisch ausgeschlossen,
• aber nationale Gerichte müssen prüfen, ob Spieler treuwidrig handeln oder bewusst Risiken eingegangen sind.
• Keine generelle Massenrückforderung, sondern Einzelfallprüfung.
Das ist die Meinung von meinem Anwalt ohne Gefähr.
Ein Mittelweg wäre auch wieder seltsam, ich hoffe die zeigen endlich mal Kante - ob positiv oder negativ. Immer dieses hin und her.
Spekulieren bringt da eh nichts, einfach abwarten, was da so kommt. Nach den Verschiebungen erwarte ich da allerdings auch etwas.
Einzelfallprüfung ist sowieso klar.
Der Rest ist ja gewissermaßen die Prüfung und Entscheidung liegt bei den Gerichten des jeweiligen Landes. Da hat der BGH eine eindeutige Meinung vertreten. Ich denke schon dass sich bei den Verfahren vor dem OLG die ausgesetzt sind etwas tut. Dazu die lange Zeit bis es endgültig soweit ist. Da kann man viel mit 50 Prozent Vergleichsangebote einsparen.
@Balou: Dieser Lösungsweg klingt verdächtig nach einem Produkt von künstlicher Intelligenz. Diesen Lösungsweg kannst du kaum unter einschlägige deutsche Normen subsumieren. Das wäre allenfalls bei Auslegung des Einzelfalls über § 242 BGB möglich und ist absolut abwegig. Mich würde erschrecken, wenn dein Anwalt ernsthaft diesen Ausgang vorhersagt.
Der Mittelweg, der denkbar wäre: Rückforderung nur, wenn auch materiell-rechtliche Verletzungen im konkreten Einzelfall vorlagen. Weil das Konzessionsverfahren unionsrechtswidrig ausgestaltet war, genügen formell-rechtliche Verletzungen alleine nicht.
Einzahlungenlimit und Casino verlinken wurden im aktuellen BGH Fall nicht vorgetragen, daher ist wohl nicht mit einem Schlussantrag dazu zu rechnen, weil der Fall der schlechteste war, welchen man vor den EUGH tragen konnte.
Macht es eigentlich wirklich Sinn darüber zu vermuten/spekulieren wie der Antrag lauten kann?
Wir können es nicht beeinflussen, sind ja nicht die Anbieter(Spaß), und machen uns damit nur selber verrückt.
Endlich hat es mal einer verstanden ... :)
Schapeau und danke! :)
Mal schauen, wie lange es anhält ...
Das kam heute via Mail von meinem Anwalt:
Sehr geehrter Herr XXX,
in vorbezeichneter Angelegenheit teilen wir Ihnen mit, dass das Amtsgericht Ludwigsburg ein Versäumnisurteil gegen Rotes Nashorn erlassen hat, da sich diese im Prozess nicht verteidigt hat.
Gegen dieses Versäumnisurteil besteht grundsätzlich die Möglichkeit für die Beklagte, Einspruch innerhalb von 1 Monat ab Zustellung des Urteils einzulegen. Die Gegenseite hat einen solchen Einspruch nicht bzw. nicht rechtzeitig eingelegt, sodass wir nach derzeitigem Stand davon ausgehen, dass das Urteil nunmehr rechtskräftig ist.
Das bedeutet, dass in der Sache keine Einwände mehr von der Beklagten vorgebracht werden können. Daher haben wir aller Voraussicht nach einen rechtskräftigen Titel, mit dem wir gegen die Beklagte vorgehen können.
Im nächsten Schritt werden wir das Rote Nashorn zur Zahlung der Rückzahlungssumme in Höhe von X.XXX,XX EUR auffordern.
Sollte eine Zahlung trotz rechtskräftiger Titulierung nicht eingehen, werden wir weitere Schritte zur Durchsetzung der Forderung, insbesondere eine Zwangsvollstreckung, prüfen. Dabei handelt es sich um das Verfahren der Geldeintreibung, was jedoch durch den sog. Schutzschirm auf Malta leider deutlich erschwert ist. Wir prüfen derzeit mehrere Möglichkeiten der Zwangsvollstreckung, sowohl in Deutschland als auch im Ausland (etwa das Vorgehen gegen Zahlungsdienstleister wie PayPal).
Sobald wir hierüber Neuigkeiten haben, werden wir Sie natürlich umgehend informieren. Leider kann dies selbst bei einem rechtskräftigen Urteil einige Zeit in Anspruch nehmen.
Da bin ich ja mal gespannt wie viele Jahre das noch dauert
Rotes Nashorn - meinst du damit die Freunde von Oliver Kahn? Und ich gehe davon aus, dass es sich um einen vierstelligen Betrag handelt?
Halte uns gerne mal auf dem Laufenden, ob sie auf das rechtskräftige Urteil auch zahlen.
Rot hat doch kein Nashorn oder?
Aber gleiches auf Englisch übersetzt gibt's ne Bude.
Das ist quasi die 1:1 Übersetzung. Hat glaube ich nichts mit kahns Bude zu tun:)
Rotes Nashorn sitzt dahinter. Das Casi fängt nicht mit Gold, Silber oder bronze an, sondern mit einem anderen edelmetall.
Es geht um einen 4 stelligen Betrag, richtig.
Sorry für die dumme Umschreibung 😅😅
Danke Roy, die kannte ich gar nicht.
Bei einer kurzen Google Recherche habe ich gesehen, dass die GGL eine Strafe in Höhe von 50.000€ gegen die erlassen hat. Die scheinen den deutschen Markt aufgegeben zu haben?
Zitat von: Brezel12 am 03 März 2026, 14:47:33Die scheinen den deutschen Markt aufgegeben zu haben?
So ist es. Da gibt es wahrscheinlich nichts zu holen.
Ich habe seit über 2 Jahren ein rechtskräftiges Urteil gegen das Nashorn.
Trommelwirbel.... keine Zahlung.
Die haben sich komplett zurückgezogen, es gibt keine aktuellen Infos.
Wie vom Erdboden verschluckt.
Mein RA geht zwar davon aus, dass sie noch solvent sind.
Das ist jedoch nur eine Momentaufnahme.
Also die Seite des Edelmetall Casinos gibt es noch. Allerdings steck nun Curacao dahinter wenn ich es richtig sehe. Ich lass mich überraschen
Vom Markt verabschieden reicht manchmal aus, jetzt beginnt die Suche nach Konten die gefüllt sind.
Hört sich an wie ein neues Steamgame aber ist leider teilweise Realität geworden.
Balou, da du ja einen guten Kontakt zum Pressesprecher hast beim EuGH, hast du eigentlich Informationen erhalten, wann das Urteil vom Casino Verfahren kommen soll? Sind ja schon 6 Monate.
Ich nutze einfach die E Mail Funktion und der EUGH antwortet auch immer sehr schnell. Letzte Woche war noch kein Termin zur Verkündung festgesetzt.
Heute hat das Gericht einer Fristverlängerung von 3 Monaten stattgegeben zur Berufungsbegründung.
Neuer Rekord und das Gericht gestattet es natürlich !
Unfassbar!
Ohne hier einen rechtlichen Rat abzugeben und lediglich meine persönliche Meinung: Hier könnte man widersprechen @Balou:
Gemäß § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO kann die Berufungsbegründungsfrist auf Antrag des Berufungsklägers ohne Einwilligung des Gegners um bis zu einem Monat verlängert werden, wenn nach freier Überzeugung des Vorsitzenden der Rechtsstreit durch die Verlängerung nicht verzögert wird oder wenn der Berufungskläger erhebliche Gründe darlegt. Ist eine dieser Voraussetzungen erfüllt, kann auch einem wiederholten Fristverlängerungsantrag ohne Einwilligung des Gegners stattgegeben werden, solange dadurch die Monatsfrist des § 520 Abs. 2 Satz 3 ZPO nicht überschritten wird.
Quellen:
BGH, Beschluss vom 1.07.2025 – VI ZB 59/24
BGH, Beschluss vom 7.02.2023 – VIII ZB 55/21
Am Ende des Tages wird es ja sowieso dann im OLG ausgesetzt und wir müssen auf EuGH warten. Die Zeit ist halt nicht auf unserer Seite.
Frustrierend ist das aber logischerweise schon alles.
Vom rechtlichen Standpunkt müssen wir von dem generellen 'wir haben recht' bis zum EuGH Urteil mal wegkommen.
In meiner Aussetzung am OLG wurde das gut erklärt. Da laufende Rechtsstreite mit der Grundsatzfrage ob unsere geschlossenen Verträge Gültigkeit haben muss das OLG bei einer Rückweisung der Berufung definitiv die Revision zulassen. Sprich der ganze Mist ginge dann zum BGH wo definitiv ausgesetzt wird.
Interessant allerdings das hier nur vom Urteil des EuGH geredet wurde. Heißt für mich dass bei für uns positiven Urteil das OLG nicht auf den BGH warten wird.
Also ruhig Blut, egal wo ausgesetzt wird geht's danach zügig weiter. Ich gehe davon aus dass in diesem Fall viele Berufungen zurückgezogen werden da es am OLG richtig teuer wird.
Nur meine persönliche Einschätzung..
Zügig wirds meiner Meinung nicht weitergehen. Ich möchte gar nicht wissen was die Fälle für einen Rückstau bei den Gerichten auslöst,...
Roy, du hast zu vollkommen Recht. Und für diejenigen, die das Verfahren nicht über PKV finanziert haben, wird es beim BGH richtig teuer.
Auch, dass ein EuGH-Urteil für die Wiederaufnahme der Verfahren an den (O)LGs genügt, ist absolut richtig. Es bedarf kein Abwarten auf das entsprechende BGH-Urteil, soweit der EuGH klar Stellung nimmt und es nicht der Auslegung der nationalen Gerichte überlässt. Dann müssten die (O)LGs nämlich auf das BGH-Urteil warten, auch wenn der BGH seine Tendenzen bereits klar hat erkennen lassen.
Der BGH hat ja damals durchblicken lassen, dass die LGS eigentlich verhandeln sollen und an den OLG entschieden wird wie es weiter geht. Sollte die Antwort klar ausfallen für wen auch immer gibt's vielleicht noch Hinweisbeschlüsse oder Rückweisungen. Ist's negativ für uns haben sie definitiv mehr Arbeit um die gewonnenen LG Urteile abzuändern.
Nur so laienhaft gedacht.😁😁
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 06 März 2026, 14:29:49Zügig wirds meiner Meinung nicht weitergehen. Ich möchte gar nicht wissen was die Fälle für einen Rückstau bei den Gerichten auslöst,...
Bei den LG die komplett ausgesetzt haben definitiv.
Hatte vor kurzem ein LG Termin. Nachdem ich 200 Fragen beantworten musste und wirklich alles in Frage gestellt worden ist, hat mir der Richter erklärt, dass er es aussetzen lassen wird bis zur EuGH Entscheidung. Dadurch würde ich laut Richter am Ende des Tages Zeit sparen weil es nicht in die 1,2 oder 3te Instanz gehen wird. Die Berufung wird nach einem Urteil vom EuGH sehr wahrscheinlich abgelehnt werden.
Nachdem ein Urteil da ist, werden sie innerhalb einiger Wochen alle ausgesetzten Verfahren aufarbeiten, entweder mündliche Termine zur Verkündung setzen oder es schriftlich entscheiden. Das wird keine Jahre dauern sondern halt paar Monate.
Zitat von: Klopp9875 am 06 März 2026, 16:04:54Hatte vor kurzem ein LG Termin. Nachdem ich 200 Fragen beantworten musste und wirklich alles in Frage gestellt worden ist, hat mir der Richter erklärt, dass er es aussetzen lassen wird bis zur EuGH Entscheidung. Dadurch würde ich laut Richter am Ende des Tages Zeit sparen weil es nicht in die 1,2 oder 3te Instanz gehen wird. Die Berufung wird nach einem Urteil vom EuGH sehr wahrscheinlich abgelehnt werden.
Nachdem ein Urteil da ist, werden sie innerhalb einiger Wochen alle ausgesetzten Verfahren aufarbeiten, entweder mündliche Termine zur Verkündung setzen oder es schriftlich entscheiden. Das wird keine Jahre dauern sondern halt paar Monate.
Danke für die Info! Klingt gut!
Meine 2 Klagen wurden auch vom LG ausgesetzt,so wie es Klopp9875 beschreibt wäre natürlich optimal.
Hallo,
ich habe länger nicht mehr reingelesen - ich nehme an es gibt nichts neues und keiner weiß, wann es soweit sein wird.
Ich hatte am letzte Woche am LG Meiningen meine Verhandlung gegen schwarz-gelb von Real Madrid (30k), nachdem ich gegen Oliver Kahn (45k) bereits im Januar Verhandlung hatte. Dieses Mal war es eine andere Richterin (logisch) und diese war sogar noch freundlicher, als die zuvor.
Das LG Meiningen ist bei dem "klassischen Standardfall" ganz klar auf der Seite der Spieler und hat im Vorfeld bereits keinerlei Zweifel an der Entscheidung erkennen lassen. Sie wollte lediglich darauf hinaus, ob ich ständig in Deutschland war - das war ihre einzige Frage. Auch die Fragen des gegnerischen Anwalts, ob ich die AGB gelesen hätte oder die Aussage "nur gültig in Schleswig-Holstein" kennen würde, haben sie nicht interessiert.
Sie wird aus den Gründen der - für das LG Meiningen vorliegenden - Eindeutigkeit auch keine Aussetzung zulassen und hat auch verkündet, dass man mit dem OLG Jena auf Augenhöhe verhandelt und auch dort vorerst nicht ausgesetzt wird und man weiter im Sinne der Spieler urteilt. Das Urteil will sie nächste Woche verkünden, hat mir aber gleich gesagt, dass ich ja schon wisse, wie es ausgeht.
Schon faszinierend, wie die Unterschiede dann doch liegen.
Aber selbst wenn das dann erledigt ist - zahlt mittlerweile denn jemand?
Sollte das OLG das nicht aussetzen und du gewinnst gehen sie in Revision und dann eins höher wird ausgesetzt.
Da hat Roy leider recht, also zahlen werden sie nicht. Es wird dann spätestens bei dir im BGH ausgesetzt. Daher ist es zwar schön dass es bei dir weitergeht aber so wirklich viel bringt es auch nicht. (Ausser bessere vergleichsangebote und evtl. geht es etwas schneller nach EuGH Urteil weil bei dir dann die Berufung durch ist).
Wir müssen einfach aufs EuGH und Bill55 warten, bis da wirklich Bewegung reinkommt.
@Polynx ich war da auch sehr negativ eingestimmt, weil ich dachte, dass die Wiederaufnahme Jahre dauern wird. Ist am Ende des Tages nur die Aussage des Richters, wie die Praxis dann aussieht werden wir dann sehen. Aber ich denke mir, dass in den allermeisten LG/OLG haufenweise ausgesetzte Verfahren vorhanden sind und die Gerichte wollen ja auch irgendwo effizient arbeiten und überlegen sich im Voraus wie diese bearbeitet werden können bei einem hoffentlichen EuGH Urteil.
Heute gab es wieder ein Update im EUGH Kalender und der Termin auf den wir alle warten ist zum Glück noch drin :)
Am OLG soll es auch Vergleich Angebote geben von 50 Prozent bei einem negativen Hinweusbeschluss wurde mir mitgeteilt.
Die 50 Prozent allerdings ohne die Zinsen die angefallen sind. Macht deshalb für viele wenig Sinn.
Warum soll beim BGH ,,ausgesetzt" werden wenn in der Zwischenzeit eine Richtung vom EuGH vorliegt? (Schlussantrag/Urteil)
Wenn der Schlussantrag positiv ist. Werden sicherlich die Verfahren nicht mehr ausgesetzt. Die Verfahren werden nach der Reihe abgearbeitet.
Man darf auch nicht vergessen das die KA fristwahrend Revisionen einlegen. Auch der Gegnerische Anwalt soll nicht bestellt werden!
Zumal auch die Verfahrenskosten unnötig in jedem Verfahren in die Höhe gehen! Auch würden sie die Verfahrenskosten nicht zurückerstattet bekommen.
Klar werden die paar Verfahren in die Länge ziehen aber keine tsd.
Genau deshalb wird am OLG auch ausgesetzt was die Kosten und das vermeiden den BGH weiter voll zu müllen betrifft. Die Revision müsste aber zugelassen werden. Das EuGH Urteil wenn da ist geht's weiter.
@Looser20: Weil sich der BGH nicht auf Schlussanträge stützen kann und er derzeit sämtliche Nichtzulassungsbeschwerden und Revisionen im Zusammenhang mit Online-Glücksspiel aussetzt. Bei einem günstigen EuGH-Urteil würde der BGH nicht mehr aussetzen und die Revisionen und Nichtzulassungsbeschwerden zurückweisen. Allerdings ist mehr als fraglich, ob Anbieter solche Rechtsmittel noch einlegen, wenn es ein solches Urteil gibt.
Ich gehe fest davon aus, dass die Anbieter (auch nach EuGH-Urteil) sich weiter gegen Rückforderungen verteidigen werden. Die werden die einzelnen Verfahren zwar nicht durch die Instanzen durchfechten. Aber "Liebes Casino, ich will mein Geld zurück und überweise es bitte auf Kontonr. 1234567", wird nicht funktionieren. Man wird weiterhin klagen müssen (siehe Abgasskandal).
Ja Brezel so sehe ich das auch.
Wer ein LG oder gar OLG Urteil hat könnte 'relativ'schnell vom EuGH Urteil profitieren. Da wird vermutlich bis zum letzten Tag gewartet um dann die Berufung zurückzuziehen. Wer neu klagt wird bis kurz vor dem LG Termin warten müssen.
Das alles bringt den OC's zumindest wieder Zeit. Zwischendurch gibt's sicher so 40-60
Prozent Angebote um billiger aus der Sache rauszukommen. Und was ich gehört habe steigen da die meisten drauf ein.
Jetzt brauchen wir erstmal einen eindeutigen Vortrag des GSA.
Zitat von: Roy1234 am 09 März 2026, 12:51:08Zwischendurch gibt's sicher so 40-60 Prozent Angebote ...
Hätte ich bloss online gezockt.
Für 40% Rückerstattung würde es jetzt für ein schönes Häuschen für's Alter reichen ;D ;D
Genau der wird wahrscheinlich wieder nicht kommen sondern ein Mittelweg.
Noch 11 Tage bis wir es wissen.
Jetzt weiß ich warum verschoben wurde!
Der GSA hat sein Deutsch optimiert 😁😁😁
Schließlich, so es stattfindet, können wir es auf Deutsch anhören.
Ich kann mir nicht vorstellen dass es ein Mittelweg sein wird. Aber ich bin gespannt, wenigstens ist der Termin noch da.
Bin da auch eher gespannt, wie lange ein Urteil dauert. Das Casino Urteil ist ja immer noch nicht geplant.
Jawohl auf deutsch, da haben sich die Verschiebungen ja doch noch gelohnt. :D
Casino war in D zwar online Totalverbot auch für oddset, aber ein paar Gleichheiten gibt's trotzdem.
Ich denke die Urteile kommen zusammen.
nützt alles nichts bevor Bill55 nicht geklärt ist. Da ist erst Ende 2026/27 mit zu rechnen. Vorher verschiebst sich das aber alles 2594 mal.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 09 März 2026, 16:12:50nützt alles nichts bevor Bill55 nicht geklärt ist. Da ist erst Ende 2026/27 mit zu rechnen. Vorher verschiebst sich das aber alles 2594 mal.
Glaube mir das kommt schneller.
Gab es denn sowas schonmal? Dass sie ähnliche Geschichten aufschieben, damit die alles zusammen regeln. Würde ja auch Sinn machen.
Bill55 ist der Antrag doch auch im April? Das sieht doch gut aus für dieses Jahr.
.....ja und das mit den Geschäftsführern der OC's.
Mal ne Frage zum GSA Vortrag bzgl Casino im letzten September.
Da wurde er von den Richtern gebeten sich zu einem gewissen Punkt nicht zu äußern.
Weiß jemand auswendig welcher das war?
Meines Wissens sollte er sich nicht zu den Fragen 1-6 äußern, sprich nicht zur materiellen Prüfung, ob das deutsche Online-Casino-/Glücksspielrecht bzw. die deutsche Erlaubnis- und Verbotslage mit Art. 56 AEUV (Dienstleistungsfreiheit) vereinbar ist.
1. Ob Art. 56 AEUV (Dienstleistungsfreiheit) einer nationalen Regelung entgegensteht, die Online-Casino-Glücksspiele im Internet generell verbietet, wie es im Glücksspielstaatsvertrag 2012 (§ 4 Abs. 4 GlüStV) vorgesehen war.
2.Falls das Verbot unionsrechtswidrig sein sollte:
Ob ein Anbieter, der keine nationale Lizenz besitzt, sich dennoch auf die Dienstleistungsfreiheit berufen kann, wenn das nationale Lizenzsystem selbst unionsrechtswidrig ausgestaltet war.
3.Ob Spielverträge mit solchen Anbietern nach nationalem Recht als nichtig behandelt werden dürfen (z. B. § 134 BGB wegen Verstoß gegen das Glücksspielverbot).
4.Ob die Rückforderung verlorener Spieleinsätze durch den Spieler (z. B. über § 812 BGB – ungerechtfertigte Bereicherung) zulässig ist, auch wenn das nationale Verbot möglicherweise gegen EU-Recht verstößt.
5.Ob der Anbieter dem Anspruch entgegenhalten kann, dass der Spieler selbst bewusst an einem verbotenen Glücksspiel teilgenommen hat (Stichwort: Kondiktionsausschluss / Mitverstoß).
6. Ob nationale Gerichte verpflichtet sind, bei möglicher Unionsrechtswidrigkeit des Glücksspielverbots trotzdem die zivilrechtlichen Folgen (Nichtigkeit und Rückforderung) anzuwenden oder ob das EU-Recht dem entgegensteht.
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=celex%3A62023CC0440
20.Questions 1 to 6 focus on the first defence. At the request of this Court, I will address, in Section A below, not the substance, but only the admissibility of those questions, which is contested by several of the governments that submitted observations. Question 7 concerns the second defence raised by the defendant companies, pursuant to which a claim for restitution such as the one at issue constitutes an abuse of EU law. I will examine it in Section B below.
Ok, danke Bobby.
Ja das sind die fundamentalen Fragen die beide Klagen betreffen. Ich gehe davon aus dass er nächste Woche hierzu etwas sagen wird. Dann war es ein guter Schachzug der Richter.
Zitat von: Balou2024 am 09 März 2026, 12:57:54Genau der wird wahrscheinlich wieder nicht kommen sondern ein Mittelweg.
Noch 11 Tage bis wir es wissen.
Kann ich mir nicht vorstellen, klar ist alles offen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Gerichtsverhandlungen noch Jahre ziehen auf allen Ebenen wie bei anderen Thematiken dauert es, dann gibt es ne klare Linie. Keine Mittelwege die die Gerichte weiter belasten.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-casino-verluste-zurueckfordern-gerichte-nehmen-ausgesetzte-verfahren-wieder-auf-265725.html
Das mit dem Spruch vom OLG ist interessant. Das aussetzen vom LG völlig Kontraproduktiv weil es wenigstens dort ein Verfahren geben wird.
Zitat von: Roy1234 am 10 März 2026, 16:32:12Das mit dem Spruch vom OLG ist interessant. Das aussetzen vom LG völlig Kontraproduktiv weil es wenigstens dort ein Verfahren geben wird.
Was genau meinst du?
Dass das Oberlandesgericht Braunschweig zuvor ausführlich begründet hat, dass eine Aussetzung solcher Verfahren nicht erforderlich ist. Nach deren Einschätzung und Prüfung sieht das LG das jetzt ebenfalls so.
Interessant auch deshalb weil die meisten OLG nach wie vor aussetzen.
Der BGH ist auch der Meinung dass Aussetzungen an übergeordneten Gerichten entschieden werden sollen.
Bei meinem LG wurde noch nichts ausgesetzt soweit ich es weiß.
Donnerstag
16.04.
09:30
Urteilsverkündung - C-440/23
European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und Sportwetten
Der Termin steht!
Quelle?
Der offizielle EugH Gerichtskalender
Wow, coole Nachrichten! Es läuft, jetzt muss es auch nur noch für uns laufen. Die Geschichte kann zwar noch lange laufen, aber wenigstens machen wir Fortschritte!
Das wird ein sehr wichtiger Tag für die Klärung der Rechtslage.
Die Frage ist nur, wird es lediglich auf den fingieren Fall reduziert oder holt das Urteil weiter aus.
Als Laie würde ich mir eigentlich schon gern vorstellen dass das Urteil ausgeweitet wird, vor allem Hinblick dessen dass es halt das EuGH ist und tausende Verfahren ausgesetzt sind. Ob das möglich ist? Keine Ahnung. Kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass die noch weitere 10 Jahre mit der Thematik genervt werden wollen.
Wir haben aber ja diesen Monat den anderen Fall und nächsten Monat Bill55. Also es geht halt endlich mal weiter.
Am Montag kommt das letzte Update wenn der Sportwetten Termin drin bleibt wird auch nicht mehr abgesagt.
19.03 Schlussantrag ( 3 Versuch)
Casino Urteil
16.04
Bill 55 Schlussantrag
23.04
Ich glaube nicht das im Urteil zum Casino Fall weit ausgeholt wird. Leider dabei wäre es echt wichtig. Genauso bei Sportwetten Schlussantrag. Ich bin mir sicher es wird da ein Mittelweg kommen. Gut das es live am Donnerstag gezeigt wird beim EuGH.
Wie soll da ein Mittelweg kommen? Alles geht in Richtung lag eine Lizenz vor oder nicht?
Spannend fand ich in der Verhandlung das auch dahingehend nachgefragt wurde. Ob der Anbieter eine Lizenz hatte.
Auch wenn es dazu kommen sollte das gesagt wird wenn sie keine erhalten hätten wegen materiellen Verstößen haben sich nicht dran gehalten.
Auch die Urteilsverkündung Casino Fall wird in die Richtung gehen.
Die Verfahren hängen schon zusammen.
Bin tatsächlich auf der Seite vom Mr. Forumsanwalt. Balou, wie kommst du darauf, dass es einen Mittelweg geben soll? Also woraus schließt du das?
Wenn der EuGH keine genaue Richtung vorgibt, dann sollen alle indivuelle Fälle bis zum BGH oder höher gehen, oder wie?
Hier braucht es eine eindeutige Entscheldung, das können die niemals anders sehen.
Die Crux der Verfahren ist ganz einfach erstmal der freie Dienstleistungsverkehr in der EU und ob die Glücksspielbranche hier eine Ausnahme bildet.
Prinzipiell die Fragen 1-6 die vom Generalanwalt nicht ausgeführt wurden.
Das ist durchaus für beide Verfahren mit entscheidend.
Einen Mittelweg? Was soll das sein?
Das einzige was eventuell von einer direkten Entscheidung diesbezüglich abweichen könnte ist, dass der EuGH sagt im Bereich Glücksspiel soll das oberste Gericht des jeweiligen Landes entscheiden.
Die Ansicht des BGH ist ja bekannt.
Das nahe zusammenlegen des GA und das Casino Urteil ist für mich nicht zufällig.
Nur meine Meinung.
Bin komplett deiner Meinung roy, die Reihenfolge ist kein Zufall. Auch das Bill 55 kurz danach verhandelt wird spricht Bände, was uns dass effektiv bringt, wird man sehen aber definitiv sieht das zum jetzigen Zeitpunkt sehr vielversprechend aus...
Mein Anwalt teilte mir mit er geht davon aus das der EUGH keinem Freifahrtschein gibt. Wahrscheinlich eher das jedes Verfahren geprüft werden müssen, ob Z.b gegen das Einzahlunglimit verstoßen wurde.
Warten wir bis Donnerstag einfach ab.
Freifahrtschein? Wofür? Nichts für ungut aber woher will dein Anwalt das wissen? Um das Linit geht's doch in dem Fall gar nicht.
Wofür es auf jeden Fall einen Freifahrtschein gibt, ist das gleich startende Online-Meeting ... :)
Könnte es sein dass dein Anwalt zu der Gegenseite wechseln möchte? Dass jedes Verfahren einzeln geprüft werden sollte, kann ich mir bei aller Liebe kaum vorstellen und das wäre auch kein Mittelweg. Aber trotzdem danke für die Aussage deines Anwalts.
Naja, was solls. Bis Donnerstag ist es ja nicht mehr lange. ;)
Donnerstag wissen wir alle mehr...VIELLEICHT :D
Ich bin jedenfalls positiv gestimmt, auch weils nach einer bewusst aufgebauten Entscheidungslogik aussieht.
1.Schlussanträge, Sportwetten
2.Urteil im Casino-Fall
3.Schlussanträge zu Bill 55
Bill fällt, das ist der klarste Fall.
Ob sich Malta dann daran hält steht auf einem anderen Blatt.
Wenn ich in der EU bestimmte Entscheidungen sehe und sich immer wieder einzelne Länder nicht dran halten ohne das groß etwas passiert....
So ,,als Hobbyanwalt vom Forum" würde es sicherlich kein Sinn ergeben wenn Bill55 fällt aber die anderen Entscheidungen gegen uns laufen würden...
Nu geh mal nicht so hart mit Dir ins Gericht ... :)
@ looser, das sind zwei rechtlich unterschiedliche paar Schuhe. Möglich wäre, dass keine Ansprüche bestehen, warum auch immer, aber Bill trotzdem fällt weils gegen Eu recht verstößt ;)
Sag doch Looser nicht, es könnten keine Ansprüche bestehen. Das ist doch bombensicher und wer was anderes sagt, lügt und ist Wettweg Kahn persönlich.
Bill wird fallen da so ein Vorgehen nie mit gültigen Recht vereinbart werden kann.
Was Malta dann macht ist eine völlig andere Geschichte.
https://www.linkedin.com/pulse/neue-klagen-gegen-zahlungsdienstleister-wegen-illegalem-istv%C3%A1n-cocron-19ojf?trk=feed-detail_main-feed-card_feed-article-content
Interessanter Artikel, das Thema kam ja schon öfter auf und versandete dann... spannend wäre es wenn die Dienstleister mit in die Verantwortung genommen werden würden, das könnte wild werden...
Müssen wir abwarten bis da bei rumkommt.
Der Termin am Donnerstag wurde zum Glück nicht rausgenommen somit wird er stattfinden :)!
Warten wir mal auf Donnerstag und tauschen uns danach hier wieder aus.
Ist ja live ab 9:30 Uhr auf der EUGH Seite zu verfolgen.
Ich möchte auch nochmal auf folgendes hinweisen:
Schlussanträge sind nicht bindend. Sie besitzen jedoch erhebliches Gewicht, da sie die maßgeblichen Fragen umfassend beleuchten, Lösungsvorschläge entwickeln und die Transparenz des Entscheidungsprozesses erhöhen. Häufig greift der Gerichtshof die Argumentationslinien auf, er kann aber ebenso abweichen.
Guter Hinweis, bin dennoch aber positiv gestimmt. Kann mir nicht vorstellen, dass hier plötzlich für die Gegenseite entschieden wird. Vor allem sieht es auch nach einen logischen Aufbau aus mit den Terminen.
Aber man weiß ja nie.
Alles witzlos wenn die Anbieter nicht zahlen und die GGL nicht eingreift. Vollstreckung wird nach wie vor nicht möglich sein, weder in Malta und vor allem nicht in Gibraltar. Von daher verstehe ich nicht ganz die Vorfreude auf die Termine, die erstmal strukturell in meinen Augen nichts ändern. Klar gehen dann Prozesse weiter und werden gewonnen, man kann sich aber am Ende nichts dafür kaufen. Recht haben und Recht bekommen, sind hier zwei ganz gegensätzliche Aspekte. Oder hat hier jemand tatsächlich die Hoffnung oder das Wissen, das nach diesen Terminen die Anbieter zahlen werden?
Für die Vollstreckung gibt es den Bill55 Termin, ich bin mir ziemlich sicher dass es dieses Jahr nicht mehr geben wird. Ob Malta sich daran dann hält...werden wir dann sehen.
Die GGL kann sich nicht mehr verstecken sobald die Prozesse gewonnen sind.
Ist doch positiv, dass es langsam weitergeht? Es ist noch ein langer Prozess aber alle warten auf die EuGH Urteile..
Und ich sage dass Bill spätestens im Herbst fallen wird. Warum? Weil es der einfachste Prozess ist. Jedes Land hat sich daran zu halten wenn Urteile aus einem anderen EU Land vorliegen.
Auch der Ösi Prozess über die Haftung des Geschäftsführers wird relativ schnell gehen. Für viele hier anscheinend nicht wichtig, aber Fakt ist dass jede dieser Klitschen einen GF braucht um Geschäfte abwickeln zu können. Und wenn der GF bei Antritt schon mit einem Bein am Abgrund steht wird es irgendwann keiner mehr machen wollen.
Haftung des GF ist auch schon ein Thema gewesen wegen der Roten weil keine genügende Rückstellungen gebildet worden sind vor dem Wechsel der Gesellschaft(en).
Aber halt auch nur Themen die mach EuGH Urteile verfolgt werden kann.
Nein, die Rechtslage in Österreich ist etwas anders. Von dort kommt die Klage ja auch. Und sollte die Dienstleistungsfreiheit bei Glücksspiel bei uns für unsere Richtung gesprochen werden wäre das auch hier gültig.
Kurze Info zum Thema Geschäftsführer Haftung.
Es gab nach dem EUGH Urteil ein Verfahren in Malta und es hat das Gericht dort überhaupt nicht interessiert.
Ich muss prüfen ob ich den Artikel dazu noch finde.
Zitat von: Hudini am 16 März 2026, 11:14:53Alles witzlos wenn die Anbieter nicht zahlen und die GGL nicht eingreift. Vollstreckung wird nach wie vor nicht möglich sein, weder in Malta und vor allem nicht in Gibraltar. Von daher verstehe ich nicht ganz die Vorfreude auf die Termine, die erstmal strukturell in meinen Augen nichts ändern. Klar gehen dann Prozesse weiter und werden gewonnen, man kann sich aber am Ende nichts dafür kaufen. Recht haben und Recht bekommen, sind hier zwei ganz gegensätzliche Aspekte. Oder hat hier jemand tatsächlich die Hoffnung oder das Wissen, das nach diesen Terminen die Anbieter zahlen werden?
Ja diese Hoffnung habe ich
Es gab auch bereits eine Verhandlung am LG Dresden am 26.02.2026 zum Thema Geschäftsführer-Haftung.
Ging zu Gunsten des Geschäftsführers aus.
Ich würde mir zumindest erhoffen, dass dann Vergleiche etwas schneller kommen und besser kommen...
Ich stimme Hudini zu. Selbst wenn Bill55 fällt, dann darf man nur gegen die Gesellschaften vollstrecken, gegen die man vor Jahren seine Klage erhoben hat. Ob diese Gesellschaft dann noch über Vollstreckungsmasse verfügt, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.
Ob GF in Deutschland wirklich haften, sei mal dahingestellt. Der EuGH hat lediglich gesagt, dass es diese Frage dem jeweiligen nationalem Recht unterfällt. Nach deutschem Recht sind die Voraussetzungen dafür recht hoch. Und selbst wenn man eine Haftung der GF durchsetzen kann, werden diese wohl kaum über ein Vermögen verfügen, das die Forderungen auch nur im Ansatz deckt.
Dennoch: es ist gut und wichtig, dass es weitergeht. Der Schlüssel muss am Ende des Tages sein: wer auf rechtskräftige Urteile nicht zahlt, darf kein Online-Glücksspiel anbieten.
Maßgeblich darf dabei nicht die jeweilige Gesellschaft, sondern viel mehr der jeweilige Name (=Firmierung) des Anbieters sein.
Dr. Michaelsen hatte auch gegen Gesellschaft und Geschäftsführer geklagt und Klage wurde nur gegen gesellschaftlich stattgegeben und Geschäftsführer wurde nicht stattgegeben. Am LG Köln war es.
Zitat von: Galileo am 16 März 2026, 12:19:10Es gab auch bereits eine Verhandlung am LG Dresden am 26.02.2026 zum Thema Geschäftsführer-Haftung.
Ging zu Gunsten des Geschäftsführers aus.
Online Casino?
Sehe ich genauso Brezel,
Bill 55 wäre wichtig, aber nicht deshalb, weil dann automatisch Geld fließt. Das Grundproblem bleibt: Vollstrecken kann man am Ende nur gegen die konkret titulierte Gesellschaft. Und ob dort Jahre später überhaupt noch werthaltige Masse vorhanden ist, ist eine völlig andere Frage. Genau deshalb greift mir der Optimismus vieler zu kurz.
Auch bei der Geschäftsführerhaftung wäre ich sehr vorsichtig. Nur weil der EuGH das nicht generell sperrt, ist das noch lange kein tragfähiger praktischer Weg. Nach deutschem Recht sind die Hürden hoch, und selbst bei erfolgreicher Haftung stellt sich sofort die Frage, ob dort überhaupt nennenswert etwas zu holen wäre.
Gerade deshalb liegt die eigentliche Konsequenz aus meiner Sicht nicht primär im Vollstreckungsrecht, sondern im Aufsichtsrecht. Wenn unter derselben Marke, mit wirtschaftlicher und organisatorischer Kontinuität, rechtskräftige Urteile faktisch folgenlos bleiben, dann muss das ein Zuverlässigkeitsproblem sein. Sonst entsteht ein offenkundig widersprüchliches System: Nach außen bleiben Marke, Marktauftritt, Kundenstamm und Geschäftsbetrieb identisch, aber bei der Haftung verweist man immer auf eine alte oder formal andere Gesellschaft.
Für den Spieler tritt nicht irgendeine juristische Hülle auf, sondern der konkrete Anbietername. Genau deshalb sollte aufsichtsrechtlich nicht nur auf die einzelne Gesellschaft geschaut werden, sondern auf die wirtschaftlich fortgeführte Anbieterstruktur insgesamt.
Bill 55 kann also ein wichtiger Baustein sein. Der eigentliche Schlüssel ist aber ein anderer: Wer rechtskräftige Urteile systematisch nicht erfüllt, darf nicht unter demselben Anbieternamen ungestört weiter reguliert am Markt tätig sein. Sonst produziert das System zwar Titel, aber keinen Vollzug.
Die eigentliche Schlussfolgerung wäre daher aus meiner Sicht: weg vom bloßen Hoffen auf spätere Einzelvollstreckung, hin zur Frage, ob Aufsicht und Lizenzsystem endlich reagieren, wenn Urteile zwar rechtskräftig sind, praktisch aber folgenlos bleiben.
Zitat von: Hudini am 16 März 2026, 13:54:50Sehe ich genauso Brezel,
Bill 55 wäre wichtig, aber nicht deshalb, weil dann automatisch Geld fließt. Das Grundproblem bleibt: Vollstrecken kann man am Ende nur gegen die konkret titulierte Gesellschaft. Und ob dort Jahre später überhaupt noch werthaltige Masse vorhanden ist, ist eine völlig andere Frage. Genau deshalb greift mir der Optimismus vieler zu kurz.
Auch bei der Geschäftsführerhaftung wäre ich sehr vorsichtig. Nur weil der EuGH das nicht generell sperrt, ist das noch lange kein tragfähiger praktischer Weg. Nach deutschem Recht sind die Hürden hoch, und selbst bei erfolgreicher Haftung stellt sich sofort die Frage, ob dort überhaupt nennenswert etwas zu holen wäre.
Gerade deshalb liegt die eigentliche Konsequenz aus meiner Sicht nicht primär im Vollstreckungsrecht, sondern im Aufsichtsrecht. Wenn unter derselben Marke, mit wirtschaftlicher und organisatorischer Kontinuität, rechtskräftige Urteile faktisch folgenlos bleiben, dann muss das ein Zuverlässigkeitsproblem sein. Sonst entsteht ein offenkundig widersprüchliches System: Nach außen bleiben Marke, Marktauftritt, Kundenstamm und Geschäftsbetrieb identisch, aber bei der Haftung verweist man immer auf eine alte oder formal andere Gesellschaft.
Für den Spieler tritt nicht irgendeine juristische Hülle auf, sondern der konkrete Anbietername. Genau deshalb sollte aufsichtsrechtlich nicht nur auf die einzelne Gesellschaft geschaut werden, sondern auf die wirtschaftlich fortgeführte Anbieterstruktur insgesamt.
Bill 55 kann also ein wichtiger Baustein sein. Der eigentliche Schlüssel ist aber ein anderer: Wer rechtskräftige Urteile systematisch nicht erfüllt, darf nicht unter demselben Anbieternamen ungestört weiter reguliert am Markt tätig sein. Sonst produziert das System zwar Titel, aber keinen Vollzug.
Die eigentliche Schlussfolgerung wäre daher aus meiner Sicht: weg vom bloßen Hoffen auf spätere Einzelvollstreckung, hin zur Frage, ob Aufsicht und Lizenzsystem endlich reagieren, wenn Urteile zwar rechtskräftig sind, praktisch aber folgenlos bleiben.
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
@Hudini: Du bringst es auf den Punkt.
@DestructionDaddy: Was soll daran bitte Schwachsinn sein?
blubb ;D
Na dann machen wir hier die Kasse zu.
Ich bin nämlich nur in einem Punkt pessimistisch und der ist, dass die GGL jemals zur Gefahr für die OC's werden könnte.
Also einerseits versteht man den Optimismus nicht aber anderseits kann sich im Aufsichtsrecht erst etwas tun wenn es die EuGH Urteile gibt.
Gegen die Verschiebungen etc. wurde halt nichts getan und von der GGL kann man einfach nur enttäuscht sein. Daher hoffe ich eben auf einen guten Vergleich oder ein Urteil welches ich dann vollstrecken kann solange noch Geld vorhanden ist.
Damit die GGL handelt brauch es rechtskräftige Urteile von oberster Hand, ganz einfach. Hudini hat es völlig richtig beschrieben, irgendwann heißt es: zahlen oder Lizenzentzug und dann geht's flott. Die top 5-6 Anbieter verdienen das in Kürze wieder rein, was als Klagesumme im Raum steht.
Schwachsinn ist das nicht. Solange das Ganze nur als zivilrechtliche Vollstreckungsfrage gegen alte Gesellschaften behandelt wird, kann man es aussitzen. Wirklicher Druck entsteht erst, wenn daraus ein Aufsichtsproblem wird. Denn wenn rechtskräftige Urteile faktisch folgenlos bleiben, derselbe Anbieter unter gleicher Marke aber weiter lizenziert am Markt tätig ist, wird irgendwann auch die Politik und die Medien die Frage stellen, wofür die GGL eigentlich da ist. Und genau dann wird es für den Anbieter ernst. Solange nur ein alter Titel im Raum steht, wird eher nicht gezahlt. Wenn aber die aktuelle Lizenz auf dem Spiel steht, sieht die Lage plötzlich anders aus.
Irgendwann wird es so kommen, da bin ich zuversichtlich. Medien greifen das Thema immer wieder auf und in anderen Ländern greifen die Aussichten auch durch. Die GGL ist noch jung und im Wandel. Irgendwann muss sie sich positionieren oder ein Gericht zwingt sie dazu.
Die Betreiber haben für den zivilrechtlichen Weg schon längst vorgesorgt, leere Hüllen vorbereitet etc. Wer glaubt, mit dem EuGH Urteil fliesst Geld ist in meinen Augen naiv. Aber gern lasse ich mich eines besseren belehren.
Da hast du Recht Hitdajack. Die GGL hat in ihren bisherigen Antworten immer auf die Eugh-Entscheidungen verwiesen. Bald muss sie Farbe bekennen. Bzw ist sie gerichtlich angreifbar. Irgendeiner wird schon den Weg gehen.
Ich würde mir wünschen, dass angesichts des Themas und der Bedeutung des Forums, hier ernsthafte Diskussionen möglich sind. Auch unbequeme Meinungen sollten nicht als Schwachsinn abgetan und ins Lächerliche gezogen werden.
Ich bitte darum, die Prophezeihungen sein zu lassen. Das bringt doch hier nichts ... Wartet einfach ab und diskutiert dann die Ergebnisse! Wenn, dann, hätte, Fahrradkette ... sie müssen, es bleibt ihnen nichts anders übrig ... bla, bla, bla ... Jeder weiss es anders, jeder weiss es besser ... und keiner weiss was Genaues ... Das ist anstrengend mitzulesen und ermüdend ... langweilig und trotzdem sorgenauslösend. Ihr tut Euch doch damit selbst keinen Gefallen!
Das hier ist vergleichbar mit dem Zockergewäsch: "Und? Hat er schon geschmissen? Ne? Der muss aber, es bleibt ihm gar nichts anderes ügrig. Da, schau! Das war knapp! Gestern in der anderen Spielo, da hing auch so ein Automat und der hat geschmissen ... habe ich gehört, vom Freund des Freundes der Tante der Nichte des Automatenaufstellerfriedhofsgärtners - und wenn der nicht Bescheid weiss, wer dann?"
Wenn ich so etwas wie da oben hier herein schreibe, dann mache ich mich garantiert nicht lustig über irgendwen, sondern ich versuche Euch immer und immer wieder mit ein wenig Humor zu bremsen!
Ok dann schreibe ich halt nichts mehr im Moment.
Außer zu der Sache GGL.
Entain musste in den letzten 3 Jahren in den Niederlanden knapp 6 Millionen Euro wegen Verstoß gegen den Spielerschutz zahlen. Da reichte es bei der einen Strafe dass ein 21 jähriger in relativ kurzer Zeit 45.000 Euro verloren hat was nach den strengen Regeln nicht sein kann.
Anscheinend ist Deutschland nicht so EU.
Verstöße sind auch ohne EuGH Urteile zu bestrafen. Wenn Strafe kommen sie in D auf 20000 oder 50.000 Euro. Das soll Angst machen? Milliarden Konzerne lachen selbst über 3 Millionen.
Ja Entain zahlt daher wohl auch bzw. Bietet faire Vergleiche an da die auch genug sowas durch haben und glaube in GB beobachtet werden
@Spieler.Spiel ich hatte jetzt mittlerweile vergleichsangebote von 20 bis 40 %. Mein Anwalt geht davon aus, dass es bei einem positiven EuGH Urteil bessere Vergleichsangebote geben wird. Das halte ich auch für durchaus realistisch.
Bin auch gespannt ob die Roten sich dann verstecken oder nicht. ;) oder man nicht damit gerechnet hat und leider die Hülle leer ist.
Auch wenn wahrscheinlich der große Kampf a la Lizenzentzug dauern wird, bin ich sehr positiv gestimmt, dass nach EuGH Urteile von den sehr großen gezahlt wird(wenn die Gesellschaft Geld hat) oder es gute Vergleiche geben wird. Kann man naiv halten, aber es so negativ sehen halte ich auch nicht für den richtigen Weg.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/urteilsverkuendung-des-eugh-in-sachen-onlinegluecksspiel-c-440-23-verfahren-in-sachen-lottoland-266168.html
kann auch sein, dass die gesamte Rechsprechung positiv läuft und am Ende ein 100 % Anspruch gegen eine
liquidierte Gesellschaft besteht, den man sich über das Klo hängen kann, während ein Vergleichsangebot
von 10 % wenigstens ein bisschen was gebracht hätte.
Was am Ende die bessere Strategie war weiss man halt immer erst hinterher :D
,,faire Vergleiche"...
Dann darf man nicht über schlechte Angebote nörgeln... Nach einem EuGH Urteil...interessant
Dann würden die sowieso keine Vergleiche anbieten...Warum
Zitat von: CRS 2024 am 16 März 2026, 19:37:39Ja Entain zahlt daher wohl auch bzw. Bietet faire Vergleiche an da die auch genug sowas durch haben und glaube in GB beobachtet werden
Was heißt "fair"? wo befinden wir uns da ungefähr? hab nämlich nen Fall beim BVB, aber bisher nichts bekommen.
Eure 'mentalen Blähungen' sind belastend.
Bleibt doch vielleicht besser zurückhaltend mit dem Blick in die Glaskugel. Mehr als beobachten, welchen Verlauf das alles nimmt, bleibt eh 'uninteressant.
Und erinnert Euch: Ihr habt Euer Geld verzockt, je mehr, desto weniger 'schlau' wart Ihr, denn es war keine zinsbringende Anlage in einem Kreditinstitut.
Was sollen denn die sagen, die Geld im realen Casino verloren haben?
Ihr habt nur einen Strohhalm in der Hand: Die fehlende Lizenz der Anbieter.
Looser erinnert mich etwas an Asterix..
-überzeugt von seiner Sache
-kämpferisch gegen stärkere Gegner
-glaubt fest daran, dass am Ende die Römer verlieren.
Nur einen strohhalm : fehlende Lizenz. Göttlich. :D Wenn es sonst nichts weiter ist.
Ach verdammt, ich hab extra mein Leben an die Wand gefahren nur damit ich Zinsen nach einem 6 jährigen Prozess gewinnen kann. Hätte ich einfach mal lieber in Bitcoins investiert.
Ich sehs wie du..
Stay positive. Was anderes hilft ja eh nix..
Aber auch Olli hat Recht. Einfach mal abwarten. Ändern kann mans eh nicht.
Lies den Beitrag einfach nochmal, Kloppi.
Am besten gaaaaanz laaangsam.
Ob deine Kindergartenantwort da eine passende Erwiderung ist? Ich bin mir da nicht so sicher...
Versuch's nochmal. Oder laß es besser gleich.
Etwas Ähnliches wie Rubbel dachte ich übrigens auch, als ich hier eben reingeschaut habe.
"Schon wieder über drei Seiten 'gerechter Kreuzzug' der selbsternannten weißen Ritter. Ich hab keinen Bock, mich durch diesen sich endlos wiederholenden, verblendeten Echoraum durchzuwühlen. Nee, laß mal, vielleicht hört das ja morgen mal auf."
Diese Hoffnung ist wahrscheinlich vergebens.
Gehen die Vergleiche über die Anwaltskanzlei, krieg ich die per Mail oder kommen die per Post?
@Atzinator
den erhält deine Kanzlei per Telefon oder Email. Daraufhin informieren die dich.
Ach, lohnt sich nicht.
@Atzinator So wie Bobby es schrieb. Meistens ruf der Anwalt der Gegenseite deinen Anwalt an und fragt an ob man für einen x% Vergleich offen sei, oder dein Anwalt erhält direkt ein schriftlichen vergleichsangebot. Die Fragen dich und deinen pkf dann an. (Wenn du einen pkf hast).
Bei mir hat die Gegenseite schriftlich angefragt und dieses Dokument wurde mir weitergeleitet. Vorher wurde der PKF gefragt.
Ah, okay. Danke. Weil ich bin umgezogen - aber gut, wenn das so läuft. Ist ja dann richtig offiziell und alle wissen gleich
Wie ist denn hier der generelle Tenor? Es geht bei mir um 30k schwarz-gelb (BVB/Madrid) und 45k Oliver Kahn. Mit Zinsen laut Urteil wären es zum 1.1.2027 110k gesamt. Davon gehen dann 38% an den PKF.
Tendenziell bin ich (glücklicherweise) auf das Geld nicht angewiesen, ich habe also Zeit. Aber natürlich wäre in 5 Jahren leer ausgehen, weil die Vollstreckung ins Leere läuft, unschön.
2030 wären es dann nochmal 20k mehr, wenn der Leitzins bei 1% etwa bleibt.
Habt ihr Empfehlungen wie viel % Sinn machen oder denkt ihr auf kurz oder lang werden die beiden Großen in meinem Fall zahlen? Oder ist das Risiko mit Umfirmierung usw. auch bei so großen Anbietern zu groß?
Ich kann Dein Anliegen verstehen, doch wir wollen hier nicht spekulieren!
Zudem ist Deine Frage hier schon zigfach beantwortet worden mit dem Tenor: Keiner weiss was Genaues, da die Anbieter selbst immer wieder ihre Taktiken ändern.
und nun habe ich doch wieder einmal in den "neverendingtread" geschaut...
Lieber Atzinator, da ist nicht der Asterix im Bilde, vielmehr der Hans im Glück!
Wenn ich lese, weilche Beträge Du bei welchen Anlässen verspielt hat, - upps -
und Du bist glücklicherweise(!) nicht auf die genannten Beträge angewiesen, dann ergibt sich für mich die Konsequenz, daß Du noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht hast, also noch keinen Anlaß gefunden hast , den Sportwetten, rs. dem Glücksspiel zu entsagen.
Es gilt, im Gewissen dieses Forums, auch bei Rückforderunen, ob berechtigt oder nicht, sich persönlich vom Glücksspiel zu verabschieden. Und das braucht, nach mener Erfahrung nach einen schrecklichen Tiefpunkt, der gerade kein Glück, sondern Verzweiflung ausdrückt.
Soweit Nr. 5562, weitere werden folgen
Andreas
Hallo Andreas,
sehr guter Beitrag. Und genau richtig erkannt, für manche kann eine erfolgreiche Rückforderung auch nochmal einen neuen Strudel, eine Verschlimmerung der Krankheit auslösen. Ich würde vorschlagen, das man, wenn man weiss, dass man noch nicht weg ist vom Spiel, jede Rückforderung im Voraus an eine Vertrauensperson abtritt. Thank me later
@Tal
Du hast nach mir, dem weißen Ritter, gerufen. Bin gerne zur Stelle 😁😁😁
Späßle...
@Andreas
Du wirst hier sicher alle möglichen Arten der Geldhoffnung finden.
Die einen die bis jetzt nicht aufgehört haben zu spielen, die anderen die zwar weg sind aber der Zeitraum noch relativ kurz ist und die dritten die seit Jahren spielfrei sind und auf diesem Weg ein besseres Leben haben könnten.
Das gleiche mit der persönlichen Situation, die einen wie Atze können das alles zurück gelehnt beobachten, die anderen könnten damit ihre hohen Schulden begleichen.
Es gibt viele krasse Schicksale, bei denen kein 0815 Urteil zu fällen ist.
Da sind wir bei Vergleichen. Der eine nimmt 40 Prozent an um schnell weiter spielen zu können, der andere (ist real) nimmt das an weil er auf der Straße landen würde. Pauschalisieren ist grundsätzlich nicht möglich und nicht richtig.
Bei mir geht es ja um zwei OCs und ich muss sagen ich bin recht neugierig. Wir sind umgezogen und ich habe von der Post den Service dass sie mir alle Briefe die kommen vorab gescannt via Mail zukommen lassen. Aber es ist nur der Briefumschlag, also kein Inhalt.
Da kam ein Brief aus Malta, aber ohne Absender. Der ging allerdings an meine alte Adresse und hat mich nie erreicht.
Hat jemand von euch direkt Post aus Malta mal bekommen?
Ich kann mir nicht vorstellen dass es sich um etwas anderes als OCs handelt, da ich sonst null Bezug nach Malta habe.
Da ich über PKF und Anwalt alles regeln lasse bin ich wirklich neugierig was das hätte sein können.
Jemand ne Idee?
Danke und Grüße
@Copper Wahrscheinlich irgendeine Werbung weil du glücklicherweise lange nicht mehr gespielt hast! Ist gut, dass es nicht angekommen ist. Also ein Angebot a la Vergleich wird es nicht sein, das läuft über den Anwälten.
@atzinator Manche würden 20% annehmen, andere 40% usw. Das muss jeder für sich entscheiden, jeder hat andere persönliche Umstände. Ich würde bei dem Vergleich annehmen der meine offene Schulden tilgen würde -als Beispiel.
Zitat von: CopperBub am 17 März 2026, 11:46:20Hat jemand von euch direkt Post aus Malta mal bekommen?
Danke und Grüße
Ja, ich habe damals gelegentlich Post von der ,,Palast Gruppe" erhalten.
Waren meistens irgendwelche Einzahlungsboni.
Zu Geburtstagen habe ich auch Briefe erhalten, mit dem Hinweis, dass meinem Konto ein Bonus gutgeschrieben wurde.
Zu Weihnachten/Silvester kam sogar ne Flasche Gin 🧐🤣
Ok mich wundert es nur, ich habe erst Post bekommen nachdem ich diese quasi schon verklagt habe. Davor nie. Denke kaum dass die mich während eines Rechtsstreit auf ihre Seite ziehen können mit einem bonus 😅
ZitatHat jemand von euch direkt Post aus Malta mal bekommen?
Meine Abteilung hat mal Post aus Malta bekommen, genau wie meine Oma.
Allerdings waren es Postkarten, die ich damals im Hotel aufgegeben hatte.
Tja, und Du warst leider auch nicht bei den Empfängern meiner Weihnachtsurlaubsgrüße dabei ...
30 Jahr Verspätung, dass schafft nicht mal die Bahn ...
Oh wow danke für die tolle, hilfreiche Antwort Admin
Zitat von: CopperBub am 17 März 2026, 12:19:52Ok mich wundert es nur, ich habe erst Post bekommen nachdem ich diese quasi schon verklagt habe.
rein rechtlich dürfen sie nicht dich direkt kontaktieren
@Copper
Ist dein Konto gesperrt dort?
Zitat von: Roy1234 am 17 März 2026, 13:00:17@Copper
Ist dein Konto gesperrt dort?
Ich weiss es nicht. Da es auch um zwei OCs handelt, wüsste ich nun nicht von wem es kam. Stand nicht drauf.
Habe es seit Beginn des Rechtsstreit nicht mehr versucht zu spielen oder mich einzuloggen
Hallo Roy,
ja das pauschalieren. Sehr gut ausgedrückt von Dir. Ich lese hier Zahlen in dem Tread, meine Äugelein sehen $ - Noten und mein Kopf fängt an zu analysieren.
Und genau das ist die Falle, in die ich immer noch (hin und wieder) hineinlatsche.
Atzinator hat seine Situation beschrieben, und es sind seine Gedanken und seine Gefühle.
Es sei mir fern, diese für ihn zu werten, auch wenn ich dazu neigen sollte.
Ich sollte mich damit zufrieden geben, meinen Keller aufzuräumen, und will aber überhaupt nicht nach den Weisen spielen.
Danke für Deine Konfrontation.
Andreas
@Copper
Das ist auch richtig so.
Wie RS8 geschrieben hat ist das direkte kontaktieren rechtlich verboten.
Wenn es Angebote sind und du nicht gesperrt bist könnte es ein Problem für dich werden wenn du spielen würdest.
Zitat von: Roy1234 am 17 März 2026, 13:09:54@Copper
Das ist auch richtig so.
Wie RS8 geschrieben hat ist das direkte kontaktieren rechtlich verboten.
Wenn es Angebote sind und du nicht gesperrt bist könnte es ein Problem für dich werden wenn du spielen würdest.
Achso, nein nein, mein Anwalt hat mir das damals auch direkt abgeraten. Ich spiele seit ca 3 Jahren gar nicht mehr. :)
Eigentlich unterzeichnet man im Vertrag auch, dass man beim Angeklagten (optimalerweise bei allen Anbietern :D) nicht mehr spielt, daher unbedingt darauf achten und weiter stark bleiben.
https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/news/schwarzmarkt-studie-bestaetigt-regulierte-online-angebote-machen-den-grossteil-des-marktes-aus
😂🤭
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 17 März 2026, 16:22:10https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/news/schwarzmarkt-studie-bestaetigt-regulierte-online-angebote-machen-den-grossteil-des-marktes-aus
😂🤭
Will gar nicht wissen, was Ronald raucht.
Na, das nenne ich mal Verblendung.
Das glauben die doch selbst nicht...
Das ist irgendwie nach dem Motto:
"Trau keiner Statistik, die du nicht selbst erstellt hast."
Tja der Ronald hat's doch in seiner letzten Kolumne schon gesagt.
Bei den Klägern sind kaum pathologische Glücksspieler dabei. 😂😂
Ganz ehrlich das verfestigt eindeutig meine Meinung für wen die GGL da ist.
Wusste gar nicht dass heute schon der 01.April ist
Ich denke nicht, daß die bewußt Partei ergreifen. Das sind einfach nur Berufsbürokraten ohne jeglichen Bezug zur Realität.
Traurig isses trotzdem.
Roy, hat er das echt gesagt? Haha gar nicht mitbekommen. Für ihn sind wir wahrscheinlich auch nur Anleger die ihr Geld + Zinsen zurückfordern, und dass nur weil die Lizenz nicht vorhanden war.
Bin schon echt gespannt, wie sie die Thematik Spielerschutz und Lizenzvergabe weiterargumentieren, wenn es mal ein EuGH Urteil geben sollte. Im Moment reicht es ja aus, wenn der Anbieter mündlich verspricht dass er alles einhält. Nicht gezahlte Urteile sollten dann auch mal ein Argument werden.
https://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2025-04-23_Drs-21-1147_1101c.pdf
@Kloppo
Ja hat er geschrieben. Zitat aus Dr. Ronald Reicherts Beitrag 'Spielerklagen ohne Ende.........'
'Aber wie es aussieht, geht es nach den vorliegenden Erkenntnissen bei den anhängigen Klagen in aller Regel ohnehin nicht um pathologisches Spiel.'
Quelle: stern.de
Ponymarket: Glücksspieler bedrohen Journalist wegen Online-Wette
Ponymarket
Glücksspieler wetten auf Irankrieg – und bedrohen Journalist
Auf der Online-Plattform Ponymarket kann man auf alles wetten – auch auf den Verlauf des Irankriegs. Ein israelischer Journalist wurde zur Zielscheibe der Glücksspieler.
Es war noch nicht einmal ein eigener Artikel, nur ein kurzer Eintrag in einem Liveticker, der Emanuel Fabian in Schwierigkeiten brachte. Auf der Seite seines Arbeitgebers ,,Times of Israel" hatte der israelische Journalist am 10. März in wenigen Sätzen berichtet, dass eine iranische Rakete in der Nähe der israelischen Stadt Bet Schemesch eingeschlagen sei. Verletzte oder gar Todesopfer gebe es nicht.
,,Was ich anfangs für einen unbedeutenden Vorfall während des Krieges hielt, hat sich jedoch zu tagelangen Schikanen und Morddrohungen gegen mich entwickelt", berichtet der 28 Jahre alte Journalist in einem Artikel bei ,,Times of Israel". Hintergrund war nach seinen Angaben eine Wette auf der Online-Plattform Ponymarket.
Dort kann man auf so gut wie alles wetten – von Wetterlagen über Wahlergebnisse bis eben hin zu Kriegsereignissen. Auch auf den Verlauf des Irankriegs setzen Glücksspieler dort ihr Geld, zum Beispiel auf die Tötung des iranischen Ayatollahs Ali Chamenei.
Wette auf Ponymarket: Fing Israel eine iranische Rakete ab?
Nach seinem Bericht habe er zunächst E-Mails erhalten, die um eine Korrektur baten, berichtet Fabian: Es sei keine iranische Rakete gewesen, vielmehr seien Teile einer israelischen Abfangrakete niedergegangen. In (noch) höflichem Ton verwies der Leser auf Angaben der Stadtverwaltung. Seine eigenen Recherchen hätten aber die anfängliche Darstellung gestützt, erzählt Emanuel Fabian.
Nachdem er den Text nicht geändert hatte, wurde der Ton der Nachrichten, die er bekam, rauer und drängender. In einer weiteren Mail am gleichen Tag setzte ein weiterer Leser ihm eine Frist bis zum Abend. Auf verschiedenen Wegen versuchten Menschen, ihn unter Druck zu setzen, damit er die News vom Einschlag der iranischen Rakete zurücknahm.
,,Du hast 90 Minuten, um die Lüge zu korrigieren", hieß es in einer Nachricht, welche die ,,Washington Post" überprüft hat. ,,Wenn du das tust, löst du in einer Minute das größte Problem, das du dir im Leben selbst eingebrockt hast. Und in einer Woche wirst du dich nicht mehr an mich erinnern." In einer anderen Nachricht schrieb jemand: ,,Sie haben zwei Möglichkeiten: Entweder Sie glauben uns, und nachdem Sie uns 900.000 Dollar gekostet haben, investieren wir nicht weniger als diesen Betrag, um Sie endgültig zu vernichten. Oder Sie beenden die Sache mit Geld in der Tasche und verdienen sich Ihr bisheriges Leben zurück."
Israelischer Journalist bleibt standfest
Offenbar handelte es sich um Glücksspieler, die bei Ponymarket auf das Datum eines Angriffs des Iran auf Israel gewettet hatten. Die Bedingungen dafür waren unter anderem erfüllt, wenn das israelische Militär eine iranische Rakete nicht hätte abfangen können. Fabians Bericht galt als eine verlässliche Quelle dafür, die aber offensichtlich vielen nicht passte.
Fabian aber gab nicht klein bei, sondern wandte sich an die Polizei und machte die Drohungen in einem ausführlichen Text öffentlich. Ponymarket verurteilte die Drohungen gegen den Journalisten. Man habe die Konten aller Beteiligten gesperrt und werde ihre Daten an die zuständigen Behörden weiterleiten.
Quellen: stern.de ,,Times of Israel", ,,Washington Post",
Krank🤷🏻�♂️ nochmal ne Stufe höher als von Rüstungskonzernen Aktien zu kaufen. Wo soll das Enden?
Ja, völlig krank.
Aber ehrlich gesagt wundert mich seit einiger Zeit gar nichts mehr. Irrenhaus Welt.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 17 März 2026, 16:22:10https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/news/schwarzmarkt-studie-bestaetigt-regulierte-online-angebote-machen-den-grossteil-des-marktes-aus
😂🤭
Hallo ihr Spezialisten,
wer von denen, die hier abfällig kommentieren, hat die Studie gelesen? Sie ist am Ende des Artikels verlinkt.
Ich bin aktuell in Hohenheim und habe gestern den Vortrag von Dr. Steinmetz gehört. Eure Vorwürfe sind haltlos. Herr Steinmetz und seine Institution (Blockchain Research Lab GmbH) sind unabhängig und unverdächtig Auftragsforschung zu machen. Also, erstmal nachdenken und recherchieren und dann schlaumeiern.
LG Ilona
Ilona, es kann gut sein, dass die Studie methodisch sauber ist und dass man bei der Kanalisierung tatsächlich einen Erfolg sieht.
Darum geht es aus meiner Sicht aber gar nicht im Kern. Der eigentliche Punkt ist doch, dass die GGL fast ausschließlich auf Kanalisierung, Schwarzmarktbekämpfung und stabile Suchtzahlen abstellt, aber viel weniger auf die Frage der Zuverlässigkeit.
Genau da liegt für mich der Widerspruch: Wenn unter derselben Marktidentität rechtskräftige Urteile faktisch folgenlos bleiben, ist das eben mehr als nur irgendein privates Zivilthema. Und trotzdem wird genau diese Ebene aufsichtsrechtlich offenbar ausgespart.
Der Eindruck drängt sich auf, dass das politisch auch so gewollt ist. Denn sobald man nicht erfüllte Spielerurteile wirklich als Zuverlässigkeitsfrage behandeln würde, ginge es eben nicht mehr nur um Einzelfälle, sondern an die laufende Lizenz- und Marktstruktur. Und genau davor scheint man zurückzuschrecken: weil man die Anbieter im regulierten System halten will, weil ein Rückzug großer Anbieter als Gefahr für die Kanalisierung gesehen wird und weil man sich dann auch der unangenehmen Frage stellen müsste, warum jahrelang ein System stabilisiert wurde, in dem rechtskräftige Urteile praktisch leer laufen.
Deshalb schließt eine korrekte Studie die Kritik an der Aufsichtspraxis aus meiner Sicht überhaupt nicht aus. Man kann bei der Kanalisierung Fortschritte sehen und trotzdem feststellen, dass die Zuverlässigkeitsfrage gerade dort auffällig ausgeblendet wird, wo sie für die Anbieter wirklich unangenehm würde.
Aber ich gebe dir Recht, dass Kritik hier nicht immer wirklich sachlich geäußert wird, oft polemisch, was der Sache tatsächlich abträglich ist.
Ach Ilona,
Die GGL formuliert die Zahl sehr selbstbewusst als Ergebnis, wonach regulierte Angebote mehr als drei Viertel des Marktes ausmachen. Steinmetz Einordnung klingt deutlich vorsichtiger.
In der Studie wurden Spieler befragt.
Das ist, als würde man den Drogenmarkt schätzen, indem man Konsumenten fragt, ob und wie viel sie illegal gekauft haben. Natürlich bekommt man dann nur das, was die Leute zugeben.
Ich kann auch den Schwarzmarkt an Hand von Befragungen bemessen 😂
Dann liegt die Q der Schwarzarbeiter bei 1%, wenn überhuapt...
Die Kritik an der GGL bezieht sich u.a. auf derartige Stellungnahmen:
"Das in einem Grundsatzvermerk vom 28. Juni 2024 festgehaltene Prüfergebnis fasst
die GGL selbst wie folgt zusammen:
1. Die Nichterfüllung von gerichtlich titulierten Spielerforderungen, die den An
spruchszeitraum ohne Erlaubnis betreffen, erschüttern die Zuverlässigkeit der
nunmehr legalen Anbieter nicht.
2. Es gilt der Wertungsmaßstab des Umlaufbeschlusses, der die Zuverlässigkeit auf
grund der Veranstaltung illegalen Glücksspiels nicht als berührt sieht, wenn An
bieter sich nunmehr an die Vorgaben des GlüStV 2021 halten und Anträge auf
Erhalt einer Erlaubnis gestellt haben.
3. Selbstbindung der Verwaltung an den Umlaufbeschluss – Anbieter haben sich
hierauf verlassen und sind erhebliche wirtschaftliche Verpflichtungen eingegan
gen (Vertrauensschutz). Eine nachträgliche andere Bewertung ist nicht geboten
und auch nicht möglich.
4. Der mangelnde Zahlungswille der Anbieter verbietet die Prognose, dass dieser in
der Zukunft keine Gewähr dafür bietet, dass dieser seinen Geschäftsbetrieb nicht
ordnungsgemäß führen wird.
5. Der mangelnde Zahlungswille stellt keinen Verstoß gegen die Rechtsordnung dar,
da Instrumentarium der Vollstreckung - auch EU-Vollstreckung -, aufgrund der
Brüssel-Ia-Verordnung gegeben ist.
6. ,,Bill 55" kann keine andere Bewertung zulassen, da Unionswidrigkeit nicht festge
stellt ist und Einführung auch nicht in der Sphäre des Anbieters liegt."
Daran ist Kritik berechtigt, unabhängig von etwaigen Studien.
Und: Auch wenn die Studie unter seriösen Umständen entstanden sein mag, muss betont werden: die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter Glücksspielenden. Wie hoch der Anteil derjenigen ist, die in einer Umfrage angeben, illegale (strafbare) Angebote wahrzunehmen, ist kritisch zu hinterfragen und durchaus mit Validitätsbedenken verbunden.
Finde nicht dass die GGL vor dem Lizenzthema zurückschreckt, man könnte auch schwebende Rückforderungen an Lizenzübertragungen koppeln, und auf EuGH verweisen sowie die es bei den Spielern machen.
https://research.handelsblatt.com/wp-content/uploads/2025/10/Onlinegluecksspiel_Schwarzmarkt_2025.pdf
Nochmal zu den 6 GGLBegründungen warum die Zuverlässigkeit nicht in Zweifel gezogen werden soll:
Wenn man die GGL-Linie runterbricht, bleiben für mich vor allem drei schwache Punkte übrig: Vertrauensschutz soll plötzlich eine spätere strengere Bewertung fast ausschließen, mangelnder Zahlungswille gegenüber rechtskräftigen Urteilen soll nichts über ordnungsgemäße Geschäftsführung sagen und die bloße Existenz von Vollstreckungsinstrumenten soll genügen, um die aufsichtsrechtliche Relevanz der Nichtzahlung zu verneinen. Das wirkt auf mich nicht wie zwingendes Recht, sondern wie eine sehr systemschonende Konstruktion, um das Thema aus der Zuverlässigkeitsprüfung herauszuhalten.
Warum das so gemacht wird? Weil die Folgen unbequem wären. Sobald man nicht erfüllte Spielerurteile ernsthaft als Zuverlässigkeitsfrage behandelt, steht nicht mehr nur ein alter Titel im Raum, sondern die laufende Lizenz- und Marktstruktur. Und genau davor drückt man sich: Das Kanalisierungsnarrativ soll halten, die Anbieter sollen im System bleiben und die Aufsicht soll sich nicht eingestehen müssen, dass rechtskräftige Urteile unter derselben Marktidentität faktisch folgenlos bleiben.
Wurde dieser Umlaufbeschluss nicht schon mal gerichtlich auseinandergenommen und für nichtig erklärt?
Wäre wünschenswert da ansonsten in D diese Behörde keinen Sinn macht.
Ilona es geht ja weniger um die Studie als um die Darstellung wie toll dieser Laden doch ist. Wo ist der Unterschied zwischen illegal bis 2021 und legal mit Verstößen gegen Regeln? Es wird alles zart nach hinten geschoben mit zig Ausreden wie zB EuGH Urteil etc. Meinst Du wirklich die gehen dann schärfer dagegen vor?
Oder gar Limitverletzungen etc die in der Lizenz Zeit schon Urteile bekommen haben?
Hier braucht es keinen EuGH, hier ist hartes handeln sofort gefragt. Und nicht Lächerlichkeiten im Sinne der Anbieter.
Bei uns in D ist das so als wenn du mir sagst wenn ich nochmal etwas gegen die GGL schreibe bekomme ich eine Strafzahlung von 20 Cent aufgebrummt.
Und wo macht sich eigentlich jemand Gedanken die illegalen zu stoppen?
Konkret hat das OLG Braunschweig 2026 ausgeführt, dass der Umlaufbeschluss und die Leitlinien keine Legalisierung der Glücksspielanbieter bewirken und insbesondere keine Allgemeinverfügung seien. Ähnlich haben das OLG Hamm und das OLG Stuttgart behandelt: Der Umlaufbeschluss habe die unerlaubten Online-Angebote nicht im Wege eines Verwaltungsakts legalisiert.
Genau darin liegt aus meiner Sicht das eigentliche Problem.
Wenn Gerichte sagen, dass der Umlaufbeschluss damals nichts legalisiert hat, die Aufsicht ihn intern aber trotzdem weiter benutzt, um Anbieter heute zu schonen, dann hat das massive Folgen. Dann entsteht am Ende ein System, in dem frühere Illegalität zwar auf dem Papier festgestellt wird, für die laufende Bewertung der Anbieter aber möglichst folgenarm bleiben soll.
Für den Spielerschutz heißt das ganz konkret: Er wird praktisch entwertet.
Denn dann schützt nicht mehr der Staat wirksam, sondern der einzelne Spieler soll sich selbst durch Klagen, Kosten, Zeit und Vollstreckung kämpfen. Nach außen wird ständig von Spielerschutz gesprochen. In der Realität heißt es dann aber: Du kannst zwar theoretisch Recht haben, aber wenn dein Urteil später nicht erfüllt wird, soll das für die Zuverlässigkeit des Anbieters kaum eine Rolle spielen. Das ist kein starker Spielerschutz, sondern ein auf den Einzelnen abgewälztes Risiko.
Noch problematischer ist das Signal an die Anbieter.
Die Botschaft lautet dann doch faktisch: Frühere Verstöße sind nicht so schlimm, solange man heute formal im regulierten Markt angekommen ist. Und selbst rechtskräftige Urteile führen nicht automatisch zu echten aufsichtsrechtlichen Folgen. Damit wird Aussitzen belohnt. Wer wirtschaftlich stark genug ist, kann dann hoffen, dass der einzelne Spieler irgendwann aufgibt oder an der Vollstreckung scheitert. Genau so schafft man falsche Anreize.
Für das Vertrauen in den Rechtsstaat ist das genauso schädlich.
Denn ein Rechtsstaat lebt nicht davon, dass man auf dem Papier klagen darf. Er lebt davon, dass Rechtsverstöße und Urteile auch echte Folgen haben. Wenn aber einerseits festgestellt wird, dass das frühere Angebot nicht legal war, und andererseits dieselbe Marktidentität später weiter reguliert am Markt tätig sein kann, obwohl Urteile faktisch folgenlos bleiben, dann bleibt bei vielen nur ein Eindruck hängen: Recht gibt es schon – aber gegen große Marktakteure wirkt es nur begrenzt.
Und genau das ist gefährlich.
Dann entsteht der Eindruck einer doppelten Wirklichkeit:
Für den einzelnen Bürger gilt Recht unmittelbar.
Für große Anbieter wird es verwaltet, relativiert und in andere Ebenen verschoben.
Am Ende wird so aus Spielerschutz ein Schlagwort und aus Rechtsschutz ein Papierversprechen. Das eigentliche Problem ist also nicht nur, dass einzelne Spieler ihr Geld nicht bekommen. Das größere Problem ist, dass dadurch das Vertrauen zerstört wird, dass Regeln für alle gleichermaßen gelten und dass rechtskräftige Entscheidungen im regulierten Markt auch wirklich etwas bedeuten.
Kurz gesagt:
So eine Linie schwächt den Spielerschutz, belohnt das Aussitzen, entwertet Urteile in ihrer praktischen Wirkung und beschädigt das Vertrauen in einen Staat, der eigentlich genau diese Regeln durchsetzen soll.
@Hudini: Frühere Verstöße bleiben nicht folgenarm, sie bleiben folgenlos.
Und ganz grundsätzlich genehmigt der Staat damit, dass sich u.a. die Roten ihren Platz als Marktführer in Deutschland gesichert haben, während andere nach den Regeln gespielt haben und kein Angebot auf dem deutschen Markt hatten. Jetzt profitieren die Roten von ihrer Position als Marktführer, während andere (die sich an die Regeln gehalten haben) dumm aus der Wäsche schauen
Genau das ist der Punkt. Dann reden wir nicht mehr nur über einzelne Spielerurteile, sondern über eine verzerrte Marktordnung. Wer sich ohne Erlaubnis früh Marktanteile, Kundenstamm und Markenstärke sichern konnte, profitiert bis heute davon. Wer sich an die Regeln gehalten hat, wurde benachteiligt.
Das Problem ist also größer als Rückforderungen. Es geht um Spielerschutz, Gleichbehandlung und fairen Wettbewerb. Wenn frühe Rechtsverstöße wirtschaftlich stehen bleiben und aufsichtsrechtlich kaum ernsthafte Folgen haben, sendet das ein fatales Signal: Rechtsbruch lohnt sich, wenn man nur groß genug ist.
Dann bleibt am Ende nicht nur der einzelne Spieler auf der Strecke, sondern die Glaubwürdigkeit des ganzen regulierten Marktes.
Genau das versuche ich ja euch seit keine Ahnung mindestens 2 Jahren zu erklären 😂😂😂
Aber das ich der ,,Forumsanwalt" bin lasse ich gerne für mich stehen...
Nur noch 1x schlafen...dann ist es juristisch zumindest mehr als durch. Für mich
Ist es nicht auch naiv zu glauben, dass das alles aufgearbeitet wird, was du aufzählst Hudini?
Glaubst du wirklich, dass der Druck der Spieler, die eine Klage haben, ausreichen wird? Wenn du nicht mal davon ausgehst dass die Zahlungen nach einem EuGH Urteil(+ Berufungen) laufen werden?
Ist es wert sich das morgen mit Popcorn anzuschauen?
Oder berichten Cocrons/Redells/Staudts dieser Welt danach darüber?
@Klopp9875: In der Hinsicht ist es gut, dass es die Prozesskostenfinanzierer gibt. Die haben eine etwas lautere Stimme und größere Millionenbeträge investiert. Die werden nicht ganz so schnell verstummen (anders als vielleicht ein einzelner Kläger).
@Spieler.Spiel: Du kannst dich darauf verlassen, dass das Marketing ab morgen wieder mit Vollgas vorangetrieben wird. Dazu gehört auch ein ausführlicher Bericht zum Schlussantrag. Du wirst dich lediglich ein paar Stunden länger gedulden müssen.
@klopp
Genau andersherum. Ich glaube gerade nicht, dass nach EuGH-Entscheidungen plötzlich freiwillig gezahlt und alles aufgearbeitet wird. Genau deshalb halte ich den rein zivilrechtlichen Weg für zu schwach. Solange es nur um einzelne Titel und Vollstreckung geht, kann man das aussitzen. Relevant wird es erst, wenn daraus ein Verwaltungs- und Aufsichtsproblem wird. Meine Skepsis richtet sich also nicht gegen den Druck insgesamt, sondern gegen die Vorstellung, dass bloße EuGH-Urteile am Ende schon reichen werden.
@Brezel Stimmt, da hast du Recht.
@Hudini Daher die Frage: Wie soll es es denn dann ein Verwaltungs- und Aufsichtsrechtproblem werden? GGL hat sich schon eindeutig positioniert und gesagt dass frühere Verstöße folgenlos bleiben.
Ich verstehe deine Position aber ich verstehe einfach nicht, wieso die GGL oder eine andere Behörde sich plötzlich dazu entscheiden soll, dass nun alles aufzuarbeiten. Der mediale Druck ist wegen EuGH ja schon da.
Passend hierzu:
https://www.anwalt.de/rechtstipps/gluecksspielaufsicht-limitverletzung-und-weigerung-zur-auszahlung-von-gewinnen-d-lizenzierten-anbieter-265163.html
Darum geht es mir auch nicht. Ich erwarte gerade nicht, dass die GGL oder irgendeine Behörde plötzlich aus Einsicht alles aufarbeitet. Genau deshalb halte ich den rein zivilrechtlichen Weg auf Dauer für zu schwach.
Mein Punkt ist nur: Die bisherige Trennung zwischen privatem Vollstreckungsproblem auf der einen und regulatorischer Bewertung auf der anderen Seite bleibt erklärungsbedürftig, wenn unter derselben Marktidentität rechtskräftige Urteile faktisch folgenlos bleiben.
Ich sage also nicht, dass die Behörde morgen umdenkt. Ich sage nur, dass der Widerspruch dadurch nicht verschwindet. Ob und wann daraus mehr wird, ist eine andere Frage.
Ich vermute deshalb schreibt Herr Cocron das mitunter. Es geht schon in die richtige Richtung!
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 18 März 2026, 12:25:26https://research.handelsblatt.com/wp-content/uploads/2025/10/Onlinegluecksspiel_Schwarzmarkt_2025.pdf
Diese Studie ist von Anbietern finanziert. Anbieter hantieren gern mit großen Schwarzmarktzahlen und kritisieren parallel, dass man die Regeln lockern müsse. Der legale Markt sei überreguliert, daher würden so viele illegal spielen.
LG Ilona
Und das sagen Anbieter die Jahrzehnte illegal komplett waren und bis heute noch teilweise illegal handeln. Latten haben die keine am Zaun mehr, das ist sicher!
Von den Zahlen her näher an der realität.
Da haben die Anbieter doch Recht.
Welcher süchtige lässt auf einem Euro drehen, wenn er auf 10 Euro drehen lassen kann?
Ich kann die Flucht als ehemaliger Zocker zu illegalen Anbietern nachvollziehen.
Der Reiz ist halt bei den regulierten nicht mehr da. 🤷🏻�♂️
Das Problem ist unsere tolle Bürokratie. Soll ein Anbieter gesperrt/gebannt werden, entstehen während des Bürokratiewahnsinns/Sperrvorgang 4 neue Anbieter weil's hier einfach alles so unendlich lange dauert.
Das Verwaltungsverfahren: Anbieter wird kontaktiert: hört auf oder wir greifen ein...
In der Zeit hat der Anbieter schon 5 andere Domains parat..
Die GGL organisiert wohl erst als Umfragen um zu erfahren welche Illegalen Anbieter es eigentlich so gibt.
Falls mir gleich was unterstellt wird...😂
Meinetwegen braucht es gar keine Anbieter mehr was das angeht.
GGL= Geprüft, Geschoben, Liegenlassen
Are you ready to Rumble? 😁😁😂
Ab wann geht's heute los ? 9:00?
9:30
Mit der Energie die hier in wenigen Tagen "verbraten" wurde, hätte man wunderbar meinen Garten auf Vordermann bringen können. Also wer noch zuviel davon hat, gerne her damit ;D
Kann bitte jemand den Link hier einstellen?
Vielen Dank
https://curia.europa.eu/site/jcms/d2_5085/de/main-navigation
Startseite dann runter auf Streaming!
Kommt ihr rein?
Wenn ich auf streamen scrolle kommt nur ein anderes Verfahren. Und wechseln geht nicht
Ja jetzt ist es online. Vorher hat es bei mir Fehler angezeigt. Wahrscheinlich warst du zu früh wo es noch nicht online war.
Wird aber bestimmt noch dauern bis zu Reihenfolge kommt. Das Verfahren steht an 14. im Kalender
hat's da mehrere kanäle? oder gehen wir da jetzt fall für fall durch?
Der EuGH arbeitet wie die EU. 9:30 sollte es losgehen und der Saal ist leer😂
Sieht aus wie im Bundestag :D
Woher wissen wir jetzt, wann es ungefähr mit unserem Fall losgeht?
Wir haben zuviel geschrieben@ Roy ;D Hab keine Nachrichten mehr frei...
seid ihr auch alle im allgemeinen Stream?
Seid ihr drinnen? Bei mir geht nichts
https://curia.europa.eu/site/jcms/d2_5085/de/main-navigation
hier sollte das kommen.. Eben war der kram mit der Bahn und Brillen
Also ich bin im stream auf der Hauptseite, es läuft auch nur ein Event.
Sieht so aus, dass erst die Urteile verkündet werden und danach kommen die Schlussanträge
Na dann können wir um 14 Uhr wieder reinsehen 😂
Nein, geht nur bis um 11 😂
Nee geht nur bis 11. Am Ende ist der Schlussantrag nur mit 2 Sätzen gefüllt, das wärs:D
Das ist voll der Quatsch. Was verstehen die unter Live?
Ist doch live, werden nur gerade andere Themen abgearbeitet.
Das vorlesen erinnert an die Grundschulzeit ;D
Verstehe es auch nicht ganz, 8 Schlussanträge sollen noch kommen nach den Urteilsverkündungen.
@Bobby der nette Herr macht das aber echt top :D
Na da wird Cocron schneller sein als Live TV
Der Link ,,Live" bei den roten ist nicht anklickbar ist das normal?
Ich habe das Gefühl die Dame weiß gar nicht was sie für Wörter vorliest.
Habs auch als Sieg verstanden. Wer kann mir das Gesagte drum herum erklären?
Das Englisch ist der Hammer! Unglaublich das man damit beim EuGH arbeiten darf
Wo habt ihr das gehört
Zitat von: Spieler.Spiel am 19 März 2026, 10:08:37Habs auch als Sieg verstanden. Wer kann mir das Gelaber drum herum erklären?
Etwas mehr Respekt bitte. Wir sprechen hier über das höchste europäische Gericht. Oder möchtest du eine Pause einlegen?
LG Ilona
Geht das Live bei euch?
Leute...werdet doch nicht respektlos, die machen nur ihren job.
Dachte der Antrag kommt auf deutsch
Du musst auf die EuGH Seite und dann auf das Video nicht in Kalender ist aber schon zu Ende
Dokument wird heute noch online gestellt werden der Antrag
Übersetzung (Deutsch)
Der Generalanwalt Emilio schlägt dem Gerichtshof vor, die vom Bundesgerichtshof vorgelegten Fragen wie folgt zu beantworten:
Art. 56 AEUV ist dahin auszulegen, dass ein Mitgliedstaat, der für die Erbringung bestimmter Dienstleistungen in seinem Hoheitsgebiet eine Genehmigung verlangt und diese Anforderung als solche mit Art. 56 AEUV vereinbar ist, berechtigt ist, diese Anforderung gegenüber einem Anbieter durchzusetzen, der Dienstleistungen ohne die erforderliche Genehmigung erbracht hat. Die nationalen Behörden, einschließlich der Gerichte, dürfen diese Pflicht durchsetzen und insbesondere die sich daraus nach dem anwendbaren Zivilrecht ergebenden Folgen ziehen.
Dies gilt auch dann, wenn der betreffende Anbieter geltend macht, er habe die Genehmigung wegen Mängeln im Genehmigungsverfahren nicht erhalten können. Der Schutz der Rechte aus Art. 56 AEUV ist insoweit ausreichend gewährleistet, da der Anbieter die Möglichkeit hat, das Genehmigungsverfahren oder dessen Fehlen gerichtlich anzufechten.
Ausnahmsweise dürfen die zivilrechtlichen Folgen eines Verstoßes gegen die Genehmigungspflicht jedoch nicht angewendet werden, wenn dies unverhältnismäßig wäre. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn zuständige oder verlässliche staatliche Stellen dem Anbieter klare, eindeutige und übereinstimmende Zusicherungen gegeben haben, dass die Genehmigungspflicht nicht durchgesetzt werde und er seine Dienstleistungen daher ohne Genehmigung auf dem nationalen Markt anbieten dürfe.
Ich hab gedacht er liest es selber vor.
Ab 10:05 wer reinhören möchte
Also ist der Schlussantrag auf die Lizenzerteilung gestützt. Egal wie das Verfahren war oder nicht?
Das ist für uns nicht optimal
Ein Zuschauer sah aus wie der Ronald? Habt ihn auch gesehen, sah wie er aus.
Zitat von: Balou2024 am 19 März 2026, 10:19:39Das ist für uns nicht optimal
Wie kommst du darauf?
Wurde den Roten derartige Zusicherungen gemacht?
https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-03/cp260043de.pdf
Jetzt geht das wieder los. :D
Die einen sagen Sieg und der andere sagt jetzt, dass wäre für uns nicht optimal.
Immer ein Achterbahn fahren hier.
Mal schauen, wie die Anwälte (Cocron) das bewerten.
Is gut, er hat gesagt: Ohne Lizenz = Verträge ungültig und Anbieter können nicht sagen, wir haben keine Lizenz erhalten, oder es war zu schwer, da hätten Sie rechtlich vorgehen müssen. Also alles gut.
Alter falter, was hier wieder reininterpretiert wird. Lesen, verstehen. Wenn er nicht versteht, besser nichts sagen.
Es ist ein Mittelweg wie ich es gesagt habe. Keine klare Linie !
Zitat von: Balou2024 am 19 März 2026, 10:28:26Es ist ein Mittelweg wie ich es gesagt habe. Keine klare Linie !
Was für ein Mittelweg? ???
@Looser
Ronald ist der Anwalt der natürlich da ist.
Das einzige was wir nicht beurteilen können ist das mit den eventuellen Zusagen. Da dürften uns aber Cocron und Redell schnell aufklären.
Wichtig aber dass in diesem Bereich die Dienstleistungsfreiheit nicht alles überlagert.
Grundsätzlich sagt er: Deutschland darf verlangen, dass Anbieter von Sportwetten eine nationale Lizenz haben. Das verstößt nicht gegen EU-Recht. Wenn ein Anbieter ohne diese Lizenz tätig ist, dürfen die Gerichte auch die Folgen anwenden, die das nationale Recht vorsieht. Dazu gehört, dass Verträge ungültig sind und Spieler ihr Geld zurückfordern können. Das gilt sogar dann, wenn das Lizenzverfahren damals fehlerhaft war. Anbieter hätten nämlich die Möglichkeit gehabt, gegen dieses Verfahren vorzugehen und Schadensersatz vom Staat zu verlangen.
Allerdings gibt es eine wichtige Ausnahme: Wenn staatliche Behörden dem Anbieter ausdrücklich zugesichert haben, dass die Lizenzpflicht vorübergehend nicht durchgesetzt wird, dann wäre es unfair, ihn später trotzdem zur Verantwortung zu ziehen. In so einem Fall hätte der Anbieter kein Verschulden. Dann könnten die Gerichte entscheiden, dass er nicht für die Rückzahlung haftet. Stattdessen könnte der Staat selbst verantwortlich sein, wenn durch diese Situation Schäden entstanden sind.
Der Generalanwalt betont außerdem, dass Anbieter nicht einfach eigenmächtig ohne Lizenz arbeiten dürfen, nur weil sie das System für unfair halten. Das würde den Schutz der Verbraucher gefährden. Staaten dürfen Glücksspiel streng regulieren, um Spielsucht zu begrenzen und den Markt zu kontrollieren.
Unterm Strich bedeutet das: In den meisten Fällen können Spieler ihr Geld zurückfordern, wenn der Anbieter keine deutsche Lizenz hatte. Nur in besonderen Ausnahmefällen könnte das anders sein – nämlich dann, wenn der Anbieter sich klar auf Aussagen deutscher Behörden verlassen durfte.
Ob das im Fall **pico tatsächlich so war, muss jetzt der Bundesgerichtshof klären. Das endgültige Urteil des Europäischen Gerichtshofs steht noch aus.
Die Entscheidene Frage lautet:
Haben Behörden weg geschaut ja oder nein? Sollten Gericht hier der Meinung sein ist keine Rpckforderung möglich.
Zitat von: Balou2024 am 19 März 2026, 10:28:26Es ist ein Mittelweg wie ich es gesagt habe. Keine klare Linie !
daran ist nichts mittig.
Ohne eine eventuelle Zusage an die Anbieter eindeutig für uns inklusive Rückforderungsanspruch.
Wenn die Roten oder die anderen Anbieter so eine Zusicherung erhalten hätten, wäre das dann nicht schon längst thematisiert worden?
Hätten die Anwälte das nicht schon längst genutzt oder warum sollte man diese Information nicht nutzen aus Anbieterseite.
Edit Olli: ChatGPT ist KEINE Informationsquelle!
Beitrag entfernt
Warten wir einfach ab
Chat GPT....sorry 😂😂
Als ich wüsste nicht das ein abzusterben je eine Zusage erhalten haben soll ... haben doch einfach angefangen als es Lene Lizenzierung gab bzw die Sache mit der Lizenzierung ins Stocken kam ?
Das muss erstmal ein Anbieter schriftlich darlegen das er die Zusage der Behörde hatte ... kann mir nicht vorstellen das eine Behörde sodass ausstellt
Chat GPT...warten wir mal lieber auf die Einordnung der Anwälte
Edit Olli: ChatGPT ist keine Informationsquelle! Zitat, wie auch in Balous Beitrag, entfernt!
Wenn chatgpt dass sagt ;D
Müsst ihr RA Staudt fragen. Der lädt gern Videos zu dem Thema hoch bevor gesprochen wurde 😂
Spannend am Schlussantrag ist für mich vor allem, dass das alte Konzessionschaos nicht mehr als pauschaler Schutzschirm taugt. Der Generalanwalt macht die Haftung der Anbieter zum Normalfall und lässt eine Ausnahme nur bei sehr konkreten staatlichen Zusicherungen zu. Damit verengt sich die Verteidigung deutlich. Und automatisch rückt viel stärker die Frage in den Vordergrund, was Staat und Behörden damals tatsächlich zugesichert, geduldet oder ermöglicht haben.Aber das wurde hier im Kern ja auch schon gesagt
Das der BGH die Entscheidungen vom EuGH umsetzen muss in nationale Gerichte ist ja klar.
Aber wie soll eine Zusicherung da vorliegen wenn da schon die Lizenzerteilung im Berufungsverfahren ,,ruhend" gestellt worden ist.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eil-eugh-schlussantraege-zu--online-sportwetten-in-deutschland-vor-richtungsentscheidung-266478.html
Wie sieht der Part aus -wenn es Zusicherungen gab- was ich mir immer noch nicht vorstellen kann, und der Staat eventuell haftbar wäre.
Müsste dann jeder gegen den Staat klagen, oder wie?
Also da klingt es ja erstmal ganz gut 😂
Der Staat gibt doch keine Zusicherungen bei sowas ... und wenn dann wäre es , wie schon genannt, doch schon länger in jeder Thematik der Gegenseite geltend geltend gemacht wurden ..
Also kann ich mir null vorstellen
Und eine Klage gegen Staat wäre ja dann wohl eh verjährt ?!😂🙈
Ist ein Spieler Anwalt das wird jeder anderes sehen.
Mal abwarten wie Gerichte in den nächsten Wochen in Sportwetten Verfahren entscheiden.
Zitat von: Klopp9875 am 19 März 2026, 10:42:08Müsste dann jeder gegen den Staat klagen, oder wie?
Habe ich mir auch gedacht. Das wäre lustig 😂
Zitat von: Balou2024 am 19 März 2026, 10:45:55Ist ein Spieler Anwalt das wird jeder anderes sehen.
Mal abwarten wie Gerichte in den nächsten Wochen in Sportwetten Verfahren entscheiden.
Glaub du bist ein Anbieter Freund 😜
ein ruhendes verfahren ist keine Zusage. Es kam auch nicht zum Urteil worauf sich Tipinsklo immer wieder drauf berufen hat.
Könnte eine Duldung so gewertet werden? Wahrscheinlich eher nicht, weil eine solche Duldung nach aktueller Rechtsprechung keine rechtliche Legalität begründet.
Außerdem habe ja die Anbieter auch vielfach gegen das materielle Glücksspielrecht verstoßen usw.
Genau Bobby! Ein ruhendes Verfahren sagt lediglich aus dass es momentan keine Entscheidung gibt bis zu Tag x an dem man die beste Lösung findet. Das heißt nichts anderes wie abwarten.
Ich kann auch nicht Auto fahren wenn ich weiß dass ich ja mit 18 einen Führerschein bekomme.
Ja und bestandene Fahrprüfung heißt nicht ich darf fahren, ich brauch n Führerschein.
Es gab keine ausdrückliche Erlaubnis , sonst hätte es nie Klagen gegeben. Ist ne Erläuterung vom Anwalt mehr nicht. Und es ist KEIN Mittelweg und Chat GPT ist der Seher von Asterix. Erzählt nur Quatsch und sonst nichts!
Was ganz wichtig ist das es heißt ,,Keine Lizenz ist der Vertrag wichtig.
Der EuGH weiß ja nicht bzw. kann ja nicht wissen ob es außerhalb Zusagen gab.
Deshalb öffnet er die ganz enge Ausnahme > wenn!
Trifft aber ja nicht zu. Sonst hätten das auch die Gerichte vorher so gesehen.
Ich will ja niemanden in seiner Euphorie ausbremsen, aber es gibt zumindest eine Vereinbarung, die als genau diese genannte ,,Zusicherung" verstanden werden kann. Und genau diese Vereinbarung wird immer in jedem Verfahren seitens der Anbieter-Anbieter vorgetragen. Ich sag es nur ungern, aber wir sind Beteiligte unserer Klageverfahren und keine Zuschauer. Daher sollten die Schreiben der eigenen und der gegnerischen Anwälte auch gelesen werden – und seien sie noch so lang.
Die Anbieter-Anwälte beziehen sich dabei regelmäßig auf die:
,,Gemeinsame Leitlinien der obersten Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder in Be-zug auf Angebote von virtuellen Automatenspielen und Online-Poker auf Grundlage des Umlaufbeschlusses der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien vom 8. September 2020"
Dort heißt es:
,,Mit Blick auf die sich zum 1. Juli 2021 voraussichtlich ändernde Rechtslage gehören in der Regel gegenwärtig noch nicht erlaubnisfähige Angebote – der Eigenvertrieb und die Veranstaltung – von virtuellen Automatenspielen und Online-Poker zu den Sachverhalten, die im glücksspielrechtlichen Vollzug nicht aufgegriffen werden, wenn sie die nachfolgenden, vom Länderkreis als technisch umsetzbar anerkannten Anforderungen erfüllen."
Übersetzt: erfüllen die Anbieter die im weiteren aufgeführten Voraussetzungen, dann werden keine aufsichtsrechtlichen Sanktionen mehr gegen sie erhoben, da nur wenige später der GlüStV sowieso geändert werden sollte. Das ist am Ende ja auch passiert.
Ob diese Vereinbarung tatsächliche eine ,,Zusicherung" im Sinne des Generalanwalts ist oder ob dann die einzelnen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt waren, dürfte dann die nächste Diskussionsbasis darstellen. Sicher dürfte nur sein: es wird künftig diskutiert.
Dazu nun also viel Spaß beim weiteren Spekulieren. ;)
Viel eher ist es doch aber eine nachvollziehbare Einschränkung bei der sehr allgemeinen Antwort, die sich eben nicht nur auf Sportwetten bezieht, sondern grundsätzlich auf Dienstleistungen.
Dass in einem solchen Fall die Verträge gelten würden, ist verständlich. Nur die Ausnahme spielt in unseren Fällen keine Rolle, weil die geforderten Zusagen keinem Anbieter gegeben wurden.
Übrigens durfte der GSA dieses Mal ja den Punkt Dienstleistungsfreiheit aufgreifen.
Denke schon dass dies im Zusammenhang steht mit dem Casino Antrag. Jetzt kommt ja demnächst dort das Urteil und da es hier ja ein Totalverbot gab auch für den staatlichen Anbieter ist der Ausgang nicht schwer zu erraten.
Wenn jedoch Oliver Kahn von den deutschen Behörden präzise, nicht an Bedingungen geknüpfte und übereinstimmende
Zusicherungen erhalten hat, dass die Konzessionsauflage ihm gegenüber nicht durchgesetzt würde, solange er bestimmte
Grundvoraussetzungen erfülle, träfe ihn kein Verschulden an dem Verstoß gegen die streitige Konzessionsregelung.
Derartige "präzise, nicht an Bedingungen geknüpfte und übereinstimmende Zusicherungen von deutschen Behörden" hat Oliver Kahn nie erhalten. Ein nie rechtskräftig gewordenes Urteil des VGH Kassel (oder VG Wiesbaden?) erfüllt diese Voraussetzung nicht. Ansonsten haben die Roten nie dazu vorgetragen und ich bin mir sicher, dass sie dies getan hätten, wenn es solche Zusicherungen gegeben hätte.
Quelle: https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-03/cp260043de.pdf
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 19 März 2026, 10:47:58ein ruhendes verfahren ist keine Zusage. Es kam auch nicht zum Urteil worauf sich Tipinsklo immer wieder drauf berufen hat.
Genau so ist es. Die Messlatte hängt hoch. Es müssen "präzise, nicht an Bedingungen geknüpfte und übereinstimmende Zusicherungen" sein
@Kaffeesatzleser
Schön mal wieder von dir zu lesen 👍
Da liegst Du sicher von der Theorie nicht falsch jedoch ist das auch dem BGH bekannt und trotz dessen hat er seine eigentlich schon deutliche Meinung an den EuGH weitergegeben. Der GSA hat diese Entscheidung ja auch an den BGH verwiesen.
@Kaffeesatzleser Sportwetten sollten aber nicht zu virtuellen Automatenspielen und Online Poker gehören, oder?
Oder geht der Part noch weiter?
Ich finde davon nichts bei der Stellungsnahme der Gegenpartei.
Wer Interesse an Marketing hat: https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-sensation-beim-eugh-generalanwalt-staerkt-den-verbraucherschutz-c-530-24-266479.html
"Sensation" ;D
@Kaffeesatzleser. Das ist auch keine Zusage, sondern eine bedingte Duldung. Und wenn dann überhaupt nur für den Zeitraum nach 2020 relevant.
Also aus dem Artikel sehe ich der ist ja auch von 2020 es geht ja meistens um Zeiträume deutlich davor ?!
Aber ja man kann schwer sagen was Behörden zugesichert haben aber kann es mir nicht vorstellen da sowas erfolgt ist
Zitat von: CRS 2024 am 19 März 2026, 11:33:16Aber ja man kann schwer sagen was Behörden zugesichert haben aber kann es mir nicht vorstellen da sowas erfolgt ist
Ich auch nicht. Aber selbst wenn, stellt sich die Frage, warum es bei den Fällen, die ja zumeist in der Berufung hängen, nicht bereits in der Vorinstanz vorgebracht wurde. Und anschließend, ob das Vorbringen in der Berufung dann zulässig ist.
Zitat von: Kaffeesatzleser am 19 März 2026, 11:09:54Übersetzt: erfüllen die Anbieter die im weiteren aufgeführten Voraussetzungen, dann werden keine aufsichtsrechtlichen Sanktionen mehr gegen sie erhoben, da nur wenige später der GlüStV sowieso geändert werden sollte. Das ist am Ende ja auch passiert.
Ob diese Vereinbarung tatsächliche eine ,,Zusicherung" im Sinne des Generalanwalts ist oder ob dann die einzelnen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt waren, dürfte dann die nächste Diskussionsbasis darstellen. Sicher dürfte nur sein: es wird künftig diskutiert.
Dazu nun also viel Spaß beim weiteren Spekulieren. ;)
Sanktionen bedeuten doch auch nur, dass gegen die Anbieter keine Ordnungs- oder Bußgeld-Verfahren eingeleitet werden - oder irre ich mich da!?
Hört sich doch gut an, jetzt muss dann flott das Urteil kommen
Selbst, wenn es Zusicherungen gegeben hätte, haben die Roten (und alle Anderen) sich doch überhaupt nicht an Regeln gehalten. Was mir spontan einfällt ist, dass es kein Einzahlungslimit gab und Livewetten aller Art angeboten wurden.
Also ich sehe da genügend auslegungswürdigen Zündstoff der innerhalb der nächsten (5-10) Jahre erstmal geklärt werden müsste.
:D
Ich nicht. Ich sehe genug Punkte, die die Anbieter auslegen werden, und jeder einzelne wird die Berufungsgerichte nicht beeindrucken.
Es wird mehr rechtskräftige Urteile geben, dann kommt es auf die Vollstreckung bzw. Zahlungsmoral an.
Ich auch nicht. Es müssten Schriftstücke existieren die deutlich darauf hinweisen dass der Anbieter bis auf weiteres auch ohne Lizenz tätig sein darf. Oder die Anbieter hätten damals dagegen Klagen müssen. Zu a hätte der Anbieter diese Dokumente längst vorgebracht, zu b der Versuch ohne Urteil ist völlig uninteressant.
Einzig nochmal Zeit zu schinden könnte funktionieren.
Glaube nicht mal Zeit schinden würde hier funktionieren. Entweder gibt es diese Belege oder halt nicht, wäre schon witzig, wenn die Anbieter Zeit brauchen um diese Belege zu "finden".
Genau das wird es sein. Zeit schinden. Aber eher Wochen als mehr.
https://www.stern.de/news/sportwetten-streit--neues-europarechtliches-gutachten-macht-spielern-hoffnung-37236776.html
Doch die werden sicher irgendetwas bringen um ein weiteres Verfahren vor dem BGH eventuell zu erreichen.
Zeit ist der beste Weg für die um relativ gut da raus zu kommen.
@Roy: Dem wird der BGH einen Riegel vorschieben.
Revisionen kann der BGH von vorneherein zurückweisen.
Beide Seiten sehen sich bestätigt
Die Spielerseite zeigte sich erfreut. Hannes Beuck vom Prozessfinanzierer Gamesright, der dem ursprünglichen Kläger das Klagerecht abgekauft hatte und den Prozess führt, sieht in dem Gutachten eine klare Botschaft: "Wer ohne Erlaubnis Online-Sportwetten angeboten hat, hat rechtswidrig gehandelt". Laut Gamesright sei das Verfahren entscheidend für Tausende Rückforderungen vor deutschen Gerichten.
Ein ...-Sprecher erklärte, die zuständigen deutschen Behörden hätten ... versichert, dass unter den gegebenen Umständen eines unionsrechtswidrigen Konzessionsverfahrens das Angebot aufrechterhalten werden könne. Der Generalanwalt teile die Ansicht des Anbieters, dass Rückforderungen unverhältnismäßig seien, wenn dem Veranstalter zu Unrecht eine Konzession vorenthalten wurde und die nationalen Behörden das Angebot ohne Konzession geduldet hätten.
Zitat von: Balou2024 am 19 März 2026, 13:56:35Beide Seiten sehen sich bestätigt
Die Spielerseite zeigte sich erfreut. Hannes Beuck vom Prozessfinanzierer Gamesright, der dem ursprünglichen Kläger das Klagerecht abgekauft hatte und den Prozess führt, sieht in dem Gutachten eine klare Botschaft: "Wer ohne Erlaubnis Online-Sportwetten angeboten hat, hat rechtswidrig gehandelt". Laut Gamesright sei das Verfahren entscheidend für Tausende Rückforderungen vor deutschen Gerichten.
Ein ...-Sprecher erklärte, die zuständigen deutschen Behörden hätten ... versichert, dass unter den gegebenen Umständen eines unionsrechtswidrigen Konzessionsverfahrens das Angebot aufrechterhalten werden könne. Der Generalanwalt teile die Ansicht des Anbieters, dass Rückforderungen unverhältnismäßig seien, wenn dem Veranstalter zu Unrecht eine Konzession vorenthalten wurde und die nationalen Behörden das Angebot ohne Konzession geduldet hätten.
;D ;D ;D wirst du bezahlt?
Sie werdens aber natürlich versuchen und das bringt ihnen wieder Zeit.
Anbieter werden wohl versuchen, aus Duldung und Vertrauen Haftungsfreiheit zu basteln.
Nach dem Motto: der Staat hat uns arbeiten lassen (Duldung)
Wird denen zwar Zeit bringen, aber eine Zusage ist das trotzdem nicht.
@Balou. Da hat der Sprecher wohl nicht verstanden, dass eine bedingte Duldung nicht ausreichend ist.
Das sah heute doch echt gut aus, jetzt warten wir mal den April ab und irgendwann in paar Monaten erhalten wir hoffentlich auch das Sportwetten Urteil.
Vielleicht geht's ja hier etwas schneller.
Knapp 4 Monate bis zu den Gerichtsferien.
17.7. bis 31.8.
@Balou: Ich ergänze die Stellungnahme des Sprechers mit dieser Passage: "Der Generalanwalt teile die Ansicht des Anbieters, dass Rückforderungen unverhältnismäßig seien, wenn dem Veranstalter zu Unrecht eine Konzession vorenthalten wurde und die nationalen Behörden das Angebot ohne Konzession geduldet hätten."
Und das stimmt nicht. Eine Duldung ist ganz klar abzugrenzen von einer präzisen, nicht an Bedingungen geknüpfte und übereinstimmenden Zusicherung.
ZitatDazu nun also viel Spaß beim weiteren Spekulieren. ;)
Juchuuuu! Dann gieße ich mal Öl ins Spekulationsfeuer!
Wie wir alle wissen, "verhandelt" die GGL schon mal gerne mit den Anbietern hinter verschlossenen Türen.
Wäre es nicht eine Katastrophe, wenn solche "Ausnahmen" auf einmal aus dem Nichts auftauchen würden, wo der GSA diese nun ausdrückich zulässt?
Es würde mich nicht wundern .... (Kunjunktiv ist pfui, Olaf ... fast so sehr, wie ChatGPT)
Stimmt Oli, da hast du Recht. Ich hoffe die 2021 gegründete GGL hat nicht irgendwelche Zusagen an die Anbieter in den Jahren 12 bis 20 gemacht. Ach verdammt ey.
War da nicht was mit dem 1000 Euro-Einzahlungslimit (nach neuem Glückspielstaatsvertrag) - wo auf einmal eine Schufa-G-Auskunft gereicht hat, um das Limit bis auf 10000 Euro hochzusetzen?!
Wobei die Schufa-Auskunft gar nicht dazu geeignet ist, um die Vermögensverhältnisse zu prüfen... ::)
Weshalb? Die GGL betont doch immer, dass sie nicht verantwortlich dafür ist was war?! :o
Wenn die k.... GGL das letzte Wort haben sollte dann sieht es schlecht aus.
Würde mal einiges überprüfen lassen...
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 19 März 2026, 15:05:07Weshalb? Die GGL betont doch immer, dass sie nicht verantwortlich dafür ist was war?! :o
Also das steht zumindest auf der Seite der GGL:
"Wie erfolgt die Prüfung für eine Limit-Erhöhung?
Der Spieler muss gegenüber dem Anbieter eine diesen Limits entsprechende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in geeigneter und überprüfbarer Weise nachweisen (z.B. durch Einkommenssteuerbescheide oder andere Einkommensnachweise und Bankauszüge; Selbstauskünfte von Spielern sind nicht ausreichend). Die GGL gibt kein konkretes Verfahren für die Anbieter vor, mit welchem sie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit prüfen können.
Eines der Verfahren, die die GGL zulässt, ist die Schufa-G-Abfrage. Diese spezielle Glücksspielauskunft basiert auf dem Zahlungsverhalten einer Person und prognostiziert die Zahlungsfähigkeit."
ja, alles Bullshit. Wie TAL schon geschrieben hat. Berufsbürokraten.
Ich lasse meinen Koch auch demnächst einen Pool in meinem Garten bauen. ::)
Am besten verklagen Anbieter und Geschädigte den Staat... 8)
Ich habe alle Schriftsätze von Redeker, die mir vorliegen, prüfen lassen. An keiner Stelle, in keinem Schriftsatz, in keiner Instanz erwähnen sie irgendeine behördliche Zusicherung.
Ich bin mal gespannt, ob sie plötzlich aus dem Hut zaubern können, dass ihnen nationale Behörden "zugesichert haben, dass bis zur Einführung eines unionsrechtskonformen Verfahrens die Konzessionsauflage nicht durchgesetzt würde".
Wieder das gleiche Spiel öffentlich.
Wollen nur Panik verbreiten!!
Keiner sagt wir haben verloren...
Vorallem wenn der BGH das so sehen würde würde es nicht dahingehend tendieren..
Die GGL gab es für den Zeitraum doch überhaupt nicht...wieso sollte sie irgendein Wort haben. War denke ich einfach nur etwas witzig gemeint von Olli wegen den Spekulationen. ;)
@Brezel In meinen Schriftsätzen steht auch nichts. Und -wie öfters erwähnt- hätte es sowas für die Anbieter gegeben dann wäre es als erstes von den Anbietern aufgeführt worden. Bei diesem Thema denke ich kann man gelassen bleiben.
Sowas wurde auch nie von der Gegenseite erwähnt.
https://www.staudt.law/news/schlussantrag-c-530-24-positiv
https://m.bild.de/news/inland/eugh-wettanbieter-ohne-lizenz-muessen-einsaetze-zurueckzahlen-69bbf1e6f55c5d84e2e1e7c4?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Das nennt man PR :)
Der meint bestimmt die die oberste Glücksspielaufsichtsbehörde in Schleswig Holstein :D
Na mal sehen wer demnächst große Autos fährt 😁😁😁
Fakt ist dass es geduldet wurde da niemand etwas dagegen unternommen hat. Dies ist aber nicht ausreichend, jedes Unternehmen müsste einen Schriftsatz vorweisen dass sie bis Tag x auch ohne Lizenz geduldet werden. Wäre dies der Fall hätten wir nur ein paar Verfahren gehabt da dies gleich von Anfang an in den Prozessen vorgelegt worden wäre. Wenn das jetzt käme... siehe Satz 1. 🤦😁😁
EuGH-Anwalt: TIP*** hat sich offenbar entschieden, sein Angebot auch ohne Lizenz in Deutschland zu unterbreiten, da es der Auffassung war, dass die weitere Lizenzanforderung in Deutschland europarechtswidrig war. Hat TIP*** die Rechtslage in Deutschland vor Gericht angefochten?
Dr. Reichelt: Ja, Tip*** hat Klagen geführt. Die gerichtlichen Verfahren sind allerdings alle in die ,,Erledigung" gelaufen, da sich die Rechtslage, während der Verfahren jedes Mal geändert hat.
EuGH-Anwalt: Nach dem Vortrag von TIP*** wurde TIP*** von Seiten der deutschen Behörden im Glauben gelassen, dass das Angebot von TIP*** rechtmäßig gewesen sei. Hat TIP*** dafür Nachweise?
Dr. Reichelt: VGH hätte den Eindruck ;D bei TIP*** hinterlassen, eine Erlaubnis sei nicht gesondert erforderlich ;D ;D ;D ;D ;D ;D
Die haben sich wohl verzockt
https://youtu.be/2W7EN2qirUw
@Bobby
Das ist sein Wortlaut gewesen? Nicht nötig gewesen...
Bald kommt die Berufungsbegründung bei mir und dann kann ich berichten, welche Strategie nun gewählt wird durch die Gegenseite.
Sie werden mit Sicherheit auf dem Vorschlag eingehen müssen. Mein Anwalt wird es tun, wurde mir heute mitgeteilt.
Warten wir einfach mal ab.
Nächsten Monat dann Bill 55 auf dem Prüfstand :)! Kommt ja sofort der Schlussantrag und keine Verhandlung zum Glück.
Zitat von: Balou2024 am 19 März 2026, 18:54:09Bald kommt die Berufungsbegründung bei mir und dann kann ich berichten, welche Strategie nun gewählt wird durch die Gegenseite.
Sie werden mit Sicherheit auf dem Vorschlag eingehen müssen. Mein Anwalt wird es tun, wurde mir heute mitgeteilt.
Warten wir einfach mal ab.
Nächsten Monat dann Bill 55 auf dem Prüfstand :)! Kommt ja sofort der Schlussantrag und keine Verhandlung zum Glück.
Hast du ne gespaltene Persönlichkeit?
😂😂
Berufungsbegründung?
Klar blablabla das gleiche wie zuvor und natürlich Aussetzung wegen EuGH. Falls es die roten sind noch dass eh alles gelaufen ist und die Anbieter heilig gesprochen werden.
Sind die roten bei Balou. Ich hab Akteneinsicht. Anwälte Redeker/S/D
😂😂
Hatte mal ein Artikel reingestellt....
Nochmal zur Erinnerung.
CVC hat die Mehrheit am Sportwettenanbieter gekauft, dessen Legalität in Deutschland immer noch nicht ganz geklärt ist. Das sieht nach einer Wette aus.
CVC:
Es geht darum, wann und wie die Länder den Glücksspielstaatsvertrag europarechtskonform umsetzen. Wir gehen davon aus, dass der Rahmen bald abschließend geklärt ist.
Und dann wollen die uns sagen, dass die eine Zusicherung hatten 😂😂😂
Die haben es ja schon indirekt selbst damals zugegeben.
Haben die ja nur 2021 eben...
Dr. Michaelsen sonst eher neutral bei Berichten hat geschrieben dass diese Hürde für die Anbieter vermutlich zu hoch sein wird. Der BGH müsse das nachprüfen was die Zusage der Duldung angeht.
Sollte durch das Urteil gestern jetzt eigentlich die Vergleichsbereitschaft bei den Anbietern steigen?
Das war noch nicht das Urteil.
Und dann kommt es wohl vor allem darauf an, wie die Strategie des jeweiligen Anbieters vorher war:
Wer sich nicht mal verteidigt, den wird das gar nicht interessieren. Wer ernsthaft auf die Dienstleistungsfreiheit gesetzt hat und Urteile bezahlt, ist bestimmt eher vergleichsbereit. Und dazwischen gibt es auch noch sehr viel.
Das Urteil ist aber schon sehr nah dran und vom Grundprinzip macht es ,,juristisch" kein Sinn mehr Verfahren künstlich in die Länge zu ziehen!
Das ist jetzt Fakt! Ob die Verfahren noch länger dauern oder nicht ist ja ein ,,Verfahrensdauer" und kein rechtliches Problem. Der Punkt ist das die Anbieter ja sowieso davon ausgehen das man Vergleiche annimmt. Deshalb ist es den relativ egal wie lange die Verfahren dauern.
Spannend wäre vom Roten der Geschäftsabschluss der bald veröffentlich wird und wie sie sich jetzt verhalten.
Das sage mal dem Ronald 😁😁😁
Allerspätestens macht es jetzt kein Sinn mehr sich auszutauschen...
Jeder andere würde sich genauso verhalten wie Ronald und die Anbieter...
Unsere Verfahren sind genauso Zivillverfahen wie jede andere Klage auch. Ihr wollt von den Anbietern hören..
Ja wir zahlen alles zurück. Wir haben ja auch die Listen. Am besten ihr braucht gar nicht mehr Klagen. Wovon träumt ihr Nachts???
Selbst VW hat eine Nichtzulassungsbeschwerde eingereicht wobei es schon ein EuGH-Urteil!
Nur damit ihre Diesel nicht illegal werden und umgerüstet werden. Die verlieren ihre Zulassung. Da ist es nichts anderes!
So ist halt die Demokratie...
Wer jetzt noch Vergleiche annimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen :D
@Tribal Es war nur der Antrag, das Urteil folgt in 3 bis 6 Monaten. Meist folgt der EuGH dem Antrag aber es gibt auch Ausnahmen. Vielleicht kommt am Ende der Mittelweg vom ChatGPT. ;)
Vergleichsbereitschaft wird bei denjenigen die vorher schon verglichen haben bestimmt steigen mit der Zeit. Dadurch sparen sie sich ja einen Großteil der klagesumme + Zinsen.
Ob man es annimmt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.
Stand bei euch in der Aussetzung eigentlich dass man auf das EuGH Urteil oder BGH Urteil wartet? Bei mir stand, dass es nach der EuGH Entscheidung weitergeht. Hat mich nur etwas verwirrt weil der Herr Staudt in seinem Video erzählt hat, dass die Aussetzungen erst nach einem BGH Urteil weitergehen.
Klopp: Der war wirklich gut das es nicht das Urteil war und der EuGH dem GA folgt.
Schau mal die anderen Urteile 😂😂😂
Eine andere Entscheidung ist ,,De Facto" nicht mehr möglich!!!
Das weiß jeder das es kein Urteil war.
Wie gesagt die Entscheidungen folgen aufeinander!
Vom Casino Urteil kann man die Entscheidung schon herauslesen!
Zitat von: Klopp9875 am 20 März 2026, 09:41:40Stand bei euch in der Aussetzung eigentlich dass man auf das EuGH Urteil oder BGH Urteil wartet? Bei mir stand, dass es nach der EuGH Entscheidung weitergeht.
Bei mir steht auch, Aussetzung bis EuGH Verfahren abgeschlossen sind.
Zitat von: Klopp9875 am 20 März 2026, 09:41:40Stand bei euch in der Aussetzung eigentlich dass man auf das EuGH Urteil oder BGH Urteil wartet? Bei mir stand, dass es nach der EuGH Entscheidung weitergeht. Hat mich nur etwas verwirrt weil der Herr Staudt in seinem Video erzählt hat, dass die Aussetzungen erst nach einem BGH Urteil weitergehen.
Bei meiner OLG Aussetzung stand dass auf beide Urteile des EuGH gewartet wird.
Seit gestern dürfte Herr Staudt Recht haben, dass der BGH entscheidend ist da ja diese Ausnahme der Duldung eingebracht wurde. Das muss der BGH prüfen auch wenn ich nicht dran glaube das es hier seitens der Behörden Zusagen gab. Aber zumindest hätten die Anbieter nochmal 6-12 Monate Zeit geschunden.
@Looser
Jo da steht dass das Gericht dem GSA überwiegend folgt aber nicht immer.
Zitat von: DestructionDaddy am 20 März 2026, 09:24:20Wer jetzt noch Vergleiche annimmt, dem ist auch nicht mehr zu helfen :D
Gewinnen und Geld bekommen ist nach wie vor ein zweites Paar Stiefel.
Bei den Zahlen zB wäre ich mir da nicht so sicher. Hat Staudt ja auch angesprochen dass es durchaus möglich ist leere Hüllen zu pfänden. Natürlich nicht bei allen, aber bei einigen vorstellbar.
Was soll denen groß passieren? Die GGL hat sich zu der Zeit vor der Existenz der Behörde ja schon geäußert.
Roy wovon hast du die Nacht geträumt???
Das das Verfahren nicht beendet ist ist mir schon klar aber eine andere Entscheidung kann es gar nicht mehr geben 😂😂😂😂😂😂😂
Warum kann man nur so sein.
Ihr seit alle ein Witz!
In allen Punkten hatte ich im Nachhinein recht und immer noch macht ihr HalliGalli hahahahahah
Deine Naivität ist auf eine seltsame Art echt erfrischend😂
Ist schon schwer zu lesen und zu verstehen, oder?
Der andere User hat von Urteil gesprochen, daher habe ich ihn korrigiert.
Und der EuGH folgt nicht immer dem GA zu 100%, das sollte man immer erwähnen.
@Roy Verstehe, wobei diese Zusicherung dann auch im LG/OLG Termin vorgebracht werden müsste, oder? Also würde es dann wieder erstmal losgehen und dann nach dem Einwand wieder ausgesetzt werden und auf BGH gewartet werden? Rein theoretisch. Puh, das könnte echt noch sehr lange dauern.
Wenn ausgesetzt ist bis zum EuGH-Urteil wüsste ich erst mal nicht, warum wegen der Ausnahme auf den BGH gewartet werden soll. Der Anbieter müsste das vor dem LG/OLG vorbringen. Und dann wäre doch der einzige Grund, bis zum BGH aussetzen zu lassen, wenn etwas vorgebracht wird, bei dem das OLG/LG nicht sicher ist, ob es den Anforderungen des EuGH an eine Ausnahme genügt. Und was soll das sein? Wenn es eine Zusage gab à la ,,Olli Kahn darf das alles ohne Lizenz, liebe Grüße, der Bundeskanzler", dann ist das erfüllt. Und wenn der Anbieter seinen Eindruck einer Duldung oder so als diese Zusicherung verkaufen will, ist das LG/OLG fähig zu sagen, das ist Bullshit. Und wenn es etwas höchstgenau interpretierbares geben sollte, was der BGH einheitlich entscheiden müsste, dürften wir das wissen, weil es wie hier schon gesagt wohl das erste Verteidigungsargument der Anbieter gewesen wäre.
finde das viel interessanter und besorgniserregender, wenn viele Glücksspielanwälte das als absolute Neuigkeit verkaufen, daß der gewöhnliche Aufenthalt entscheidend ist und nicht, weil man im Urlaub mal gezockt hat und entsprechende, klageabweisende Urteile daher wegen Aussichtslosigkeit nicht angegriffen werden oder auch die vorherige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs usw., gar nicht bekannt und eingebracht wurde.
ist aber gar nicht verkehrt. da jeder Anwalt eine Haftpflichtversicherung hat, ist bei einem Schadensersatzprozess da wohl eher was zu holen, als bei einem Anbieter, der gefühlt jede Woche einen neuen Betreiber hat, der mit der vorherigen Betreibergesellschaft absolut nichts zu tun hat.
insofern scheint es meiner Meinung nach, nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wenn Prozesskostenfinanzierer demnächst Prozesse gegen prozesskostenfinanzierte Glücksspielanwälte führen, die Prozesse verloren haben, weil sie nicht wussten bzw. hätten wissen müssen, dass der gewöhnliche Aufenthalt der entscheidende Faktor ist und war usw. und sie das Gericht darauf nicht hingewiesen haben.
Zitat von: Roy1234 am 19 März 2026, 14:46:42Vielleicht geht's ja hier etwas schneller.
Knapp 4 Monate bis zu den Gerichtsferien.
17.7. bis 31.8.
Gerichtsferien gibt es schon ewig nicht mehr.
Dafür gibt es immer mehr Teilzeitstellen, wo teilweise die Teilzeitstellen im Homeoffice sind, wo weni..ähm konzentrierter gearbeitet wird.
auf der LG-Ebene, gibts auch immer mehr Proberichter, die dann auch schneller ihr Dezernat wechseln bzw wechseln müssen, dann kommt der nächste Proberichter oder ein anderer, der die Parteien gerne nochmal anhören möchte. dann gibts einen Termin in paar Monaten, der dann von jetzt auf gleich aus dienstlichen Gründen aufgehoben werden kann mit neuem Termin. Der Gegneranwalt ist dann verhindert, der eigene Anwalt auch, dann haben wir Ostern, dann haben wir Sommerferien, dann schon wieder Weihnachten und dann schon wieder einen Dezernatswechsel. Dann gibt es einen Vergleichsvorschlag, der besprochen werden muss, die Besprechung konnte aber noch nicht durchgeführt werden, weshalb um Fristverlängerung gebeten wird. blabla
In der Zeit, werden schon weitere Betreibergesellschaften gegründet, usw.
man braucht wirklich Glück, an eine vollwertige, Vollzeit-Kammer mit einer Vollzeit-Geschäftsstelle zu landen.
Das geht jetzt Schlag auf Schlag. Was denkt Ihr, wieso die Termine zeitlich so nah aneinander liegen. Bill 55 ist dieses Jahr noch weg vom Tisch. Wer ein rechtskräftiges Urteil hat, sollte safe sein. Wenn ich offene Kredite habe, kann ich dass Geld auf meinem Konto nicht meiner Freundin überweisen und dann sagen sorry bin pleite. Da wird dann geprüft, seit wann die Forderung besteht und ob zu dem Zeitpunkt Geld verschoben wurde, Insolvenzverschleppung. Und dann kannst die Geschäftsführer an ein Eiern nehmen.
Ist völlig egal,
dann schau mal auf die Curia Seite.
Da steht sehr wohl noch der Ferientermin vom 17.7. bis 31.8.
Klar arbeiten da auch welche jedoch wird es so wie ich es verstehe keine Termine geben.
@Klopapier
Na ja ich denke das der Staat das geduldet hat steht schon in den meisten Klageerwiderungen. Da wird der BGH vermutlich schon einen schriftlichen Nachweis von den OC's anfordern um zu entscheiden. Werden sie nicht haben, aber wieder the one and only... Zeit.
Ich denke auch die wissen jetzt dass sie aus der Nummer nicht mehr rauskommen. Aber Zeit schinden geht immer und auch das ist Geld.
Sobald die Fälle beim OLG liegen bzw ausgesetzt sind, darf doch eh nichts mehr eingebracht werden. Sondern es wird nur noch geprüft ob irgendwas falsch beurteilt wurde.
Ist das so Eddy? Dann sollte das im BGH Fall auch nicht mehr möglich sein, oder?
Das stimmt so pauschal nicht Eddy.
Ich bin mir eigentlich relativ sicher, zumal so eine Erlaubnis ja auch gar nicht vorgebracht wurde
In der Revisionsverhandlung darf nichts mehr eingebracht werden.
Allerdings meinte der Richter bei der BGH Verhandlung, dass der Fall eventuell an das Landgericht zurückgewiesen werden muss um den Verstoß gegen das Einzahlungslimit festzustellen.
Zitat von: Looser20 am 20 März 2026, 10:08:20Roy wovon hast du die Nacht geträumt???
Das das Verfahren nicht beendet ist ist mir schon klar aber eine andere Entscheidung kann es gar nicht mehr geben 😂😂😂😂😂😂😂
Warum kann man nur so sein.
Ihr seit alle ein Witz!
In allen Punkten hatte ich im Nachhinein recht und immer noch macht ihr HalliGalli hahahahahah
Wie lange muss man diesen Ton noch ertragen? Looser du hast alle Klagen ausbezahlt bekommen oder wieso tönst du so?
Zitat von: Eddy am 20 März 2026, 11:18:01Sobald die Fälle beim OLG liegen bzw ausgesetzt sind, darf doch eh nichts mehr eingebracht werden. Sondern es wird nur noch geprüft ob irgendwas falsch beurteilt wurde.
Selbe Thema hab ich auch. Aussetzung BGH aber gewisse Verfehlungen kamen erst später raus. Limit usw. Das muss ich erst mal meinem Anwalt verklickern
,,Da wird der BGH vermutlich schon einen schriftlichen Nachweis von den OC's anfordern um zu entscheiden."
Aber das kann das OLG auch machen, das meinte ich. Es gibt keinen Grund, da auf den BGH zu warten.
Looser hat schon Geld bekommen bevor er überlegt hat zu Klagen.
Die Anbieter wussten mit dem sie es da zu tun bekommen😏
News!
https://www.anwalt.de/rechtstipps/sportwetten-rueckforderungen-eugh-generalanwalt-staerkt-spielerrechte-eine-differenzierte-betrachtung-266559.html
Hitdajack lass ihn einfach.
Es gibt Komplexe die wir nicht regeln können. Wer sich anmaßt größer als Cocron Redell und Co zu sein der hat noch ganz andere Probleme als Spielsucht. Aber er kann ja hier mal Artikel einstellen die sein gesagtes bestätigen. Also nicht das es vorsichtig in die richtige Richtung geht sondern alles fix ist und keine andere Möglichkeit besteht.
Gute Besserung!
Roy wie D... kann man eigentlich nur sein???
Bist du so oder tust du nur so???
Du redest völligen Blödsinn!
Nach meinem Post schreibt ihr das gleiche.
Ich hoffe für jeden das seine Klagen genauso dauern wie seine Meinung ist :).
Wir wollten LG Urteile dann OLG Urteile. Dann bejaht selbst der BGH und gibt es weiter an den EuGH. Der GSA stellt selbst den Antrag. Und ihr sucht immer noch weiter das wir nicht gewinnen bzw. unser Geld bekommen.
Auch wenn es nochmal 5 Jahre dauern sollte. Das Urteil bleibt doch gleich!
Ihr selbst sagt die Bremsen die Klagen aus.
Ich sage nichts anderes! Wer redet von Geld??? Um überhaupt eine Chance zu haben müssen Urteile fallen!
Wenn der EuGH so entscheidet ist es ,,rechtlich gesehen durch"!
Da brauch ich kein Cocron oder Redell fragen!!!!
Wenn gestern der Antrag anders wäre würde hier schlechte Laune herrschen!!
Und auch dann würde der EuGH selbst es im Urteil korrigieren!
Schlussanträge sind natürlich nicht bindend. Warum nicht??
Weil der GSA es anders sehen kann!!!
Und jetzt bitte ich den Admin mich zu löschen.
Das kann man sich hier nicht geben!!!
Apropos Dumm...
Du verstehst wie immer nicht mal um was es geht. Lese einfach mal deine Aussagen hier und dann die Aussagen der realen Anwälte durch. Vielleicht erkennst du dann den Unterschied.
Zitat von: Looser20 am 20 März 2026, 14:33:15Und jetzt bitte ich den Admin mich zu löschen.
Bitte die Chance nicht verstreichen lassen, danke.
Wobei sich dann wahrscheinlich nachher ein Negatve Wiinner registriert.
Es ist sein 5ter Account mittlerweile, da braucht man sich keine Hoffnung machen.
Spätestens im April ist er wieder da und sagt uns, dass er das Casino Urteil schon vor 5 Jahren erkannt hat.
Dass wir einfach immer über mögliche Probleme nach dem Urteil diskutieren scheinst du einfach nicht begreifen zu wollen.
😂😁
Ich wurde gerufen?
Und das noch umsonst?
Bin ich denn ein Witz?
Oder bin ich gar blöde?
Ich kontaktiere jetzt erst mal einen Glücksspielanbieter und wedele mit dem Urteil des Generalanwalts vor dessen Nase! Der zahlt garantiert all das zurück, was ich noch gar nicht eingezahlt gabe! Freiwillig! Mit Zinsen!
Hoffentlich hat das keiner mitbekommen ... da verschwamm doch glatte Traum und Realität ...
Ich leg´ mich wieder hin ...
Und erst wenn ich ausgeschlafen bin, hole ich die elektrische Heckenschere raus ... ChatGPT hat mir erlaubt doch noch meine Hecke ein wenig zu stutzen! Habe mir vorsichtshalber nen Screenshot davon gemacht ... von wegen, Ordnungsamt, mir kommst Du nicht mit ner Strafe ...
Aber mal etwas anderes. Es heißt ja immer die OC's die 2012 eine Lizenz beantragt haben. Allerdings finde zumindest ich nirgends etwas wo man erfährt welche dies waren.
@olli
😂😂
Gamesright rechnet erst nach der Sommerpause mit einem Urteil.
https://tinyurl.com/Gamesright-EuGH
Dieses Jahr wird da nicht mehr viel passieren.
Denke mal da zieht man den Vergleich mit dem Casino Prozess, da waren es ja auch ca. 7 Monate.
Wie schnell es gehen wird, weiß nur das EuGH. :D
Aber dieses Jahr wird es safe noch kommen.
September/Oktober EuGH, Anfang 27 BGH Start. Denke ich.
Ach ja das mit der Haltbarkeit der Behörden mit einzubringen ist eigentlich genial. Da gibt's sicher keine Gefälligkeiten für die OC's. 😁
Am 16.04. kommt das Casino Urteil. Da sich dass Sport wetten Urteil sehr ähnelt, geht mein Anwalt von einer schnelleren Veröffentlichung aus. Dann wird bis zum Bill 55 Urteil geschaut, wie sich die Anbieter verhalten. Bill 55 wird gekippt und dann wird vollstreck, bzw. Gibt Staatshaftung.
Die Hürden für eine Staatshaftung sind sehr hoch. Da würde ich nicht drauf bauen.
Klar. Aber wie stellst du dir dass vor? Wenn der EuGH geurteilt hat und Bill 55 unrechtmässig ist, Eu Mitglieder aber drauf pfeiffen, hätte man sich ja gleich alles sparen können. Wird nicht passieren.
Staatshaftung wird eher nicht der praktische Weg sein, weil die Hürden dafür sehr hoch sind. Selbst wenn Bill 55 fällt, heißt das nicht automatisch, dass der Staat jedem Betroffenen Schadensersatz zahlen muss. Wahrscheinlicher ist erstmal, dass über Vollstreckung, Nichtanwendung der Norm und Druck auf Malta/Anbieter gestritten wird. Staatshaftung wäre eher der äußerste Notnagel, nicht der normale nächste Schritt
https://www.youtube.com/watch?v=2W7EN2qirUw
Ich bin fast eingeschlafen bei seinem Vortrag ::)
Für die nimmersatten ;D Gleicher Inhalt, nur in der Version 2487289.0
😂
https://www.linkedin.com/posts/stefanmichaelsen_leitlinien-zum-vollzug-im-bereich-sportwetten-activity-7440683722338615297-B56T?utm_source=social_share_send&utm_medium=android_app&rcm=ACoAAGGSdh0B4igVO2AEcsPOf3Za5gXhI4lctuw&utm_campaign=copy_link
Interessanter Artikel von Dr. Michaelsen inklusive Antworten u.a. von RA Grunow. Geht um den Artikel Tags vorher von Dr. Ronald Reichelt.
@Olli
Du musst auf LinkedIn unter dem Beitrag mal eingreifen. Die spekulieren schon wieder zu viel ::)
😂😂
Sehe es wie der Herr Grunow, die Gerichte werden diese Zusicherung niemals so locker sehen wie es der Ronald sagt, nur damit am Ende der Staat der Beklagte wird.
Es wird anscheinend das neue große Thema, bin tatsächlich fasziniert wie die Gegenseite behauptet, dass es diese Zusicherung auf jeden Fall gegeben hat. Aber irgendwie hat die nie jemand vorgebracht.
Wenn dem so wäre, dann wüssten die Gerichte doch von der Zusage? Oder ist das ein Dokument was noch erstellt werden muss? 💵💸💵💸 😆
Mir auch ladde, ich bin Müde und Geduldig 😂
Ab morgen trage ich eine Kutte und Ihr dürft mich Prophet nennen, meine Schäflein.
Das hatte von meiner Seite nichts mit Spekulationen zu tun ... es waren göttliche Eingebungen!
Höret meine Worte: Es werden massenhaft behördliche Zusicherungen aus der Höl... ähm, dem Nichts auftauchen und die Gerichte über Jahre weiter blockieren!
Amen
https://www.directupload.eu/file/d/9231/r7486fd6_png.htm. So? 🙂
Das Zählen üben wir aber noch ... :)
Deshalb sollte man Chatti nicht so oft nutzen 🤷🏻�♂️😅
Danke für den Avatar! :)
Ihr Banausen😂😂
Da Stelle ich euch mal einen Artikel ohne dieses Pauken und Trompeten System ein und
ihr macht Quatsch.😁
Wie schon öfters erwähnt finde ich die Aussagen von Michaelsen und Grunow immer sachlich und nüchtern. Eben keine Werbung für die Kanzlei.
Aber geiler Avatar. Und Looser wurde auch Ehre zuteil. 😁
Die heutigen Schlussanträge des Generalanwalts im Vorlageverfahren des Europäischen Gerichtshofs Bundesgerichtshofs sind zwar noch kein Urteil, aber sie sind doch ein wichtiges und für die Industrie sehr günstiges Signal:
Der Generalanwalt hält zugunsten der Veranstalter den Aspekt des Vertrauensschutzes hoch. Aus diesem leitet er her, dass es unionsrechtswidrig und unverhältnismäßig wäre, das Verbot zivilrechtlich durchzusetzen, wenn die Veranstalter sich rechtlich schon darauf verlassen konnten, dass der Konzessionsvorbehalt ihnen gegenüber nicht durchgesetzt werde (Rn.87), weil dies von zuständiger Seite bestätigt war.
Tatsächlich hat die Industrie solche Erklärungen sogar nicht nur von den Verwaltungsbehörden, sondern sogar durch gerichtliche Entscheidungen erhalten. Bis hin zum Bundesverwaltungsgericht und dem EuGH wurde den Veranstaltern, die am Konzessionsverfahren teilnahmen, bestätigt, dass gegen das Angebot nicht eingeschritten werden könne. Aus der Sicht des Unionsrechts handelt es sich bei den Verwaltungsgerichten um Behörden des Mitgliedsstaats. Es lagen also sogar aus beiden Richtungen Zusicherungen vor.
Auch soweit der Generalanwalt die Industrie auf die Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes verweist und für dessen Effektivität die Notwendigkeit seiner Geschwindigkeit unterstreicht, ist dies hilfreich. Denn zumindest viele der großen Anbieter haben diesen Weg des Rechtsschutzes durchweg beschritten und damit nur auf der Zeitschiene keinen Erfolg gehabt. Eben dieser Aspekt ist u.a. Gegenstand einer der Vorlagefragen des LG Erfurt im Verfahren (LG Erfurt, Beschl. v. 28.11.2025 – 8 O 1125/23, Vorlagefrage 8).
Folgt der Gerichtshof dem Generalanwalt also in dieser Grundtendenz, bedeutet dies nicht weniger als das Ende der Spielerklagen. Und in der Praxis spiegeln die Urteile des Gerichtshofs die Schlussanträge selten in den Details der Begründung wider, aber durchaus häufiger in der Tendenz bzw. dem Ergebnis.
Aufschlussreich ist deshalb zusätzlich, was der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen überhaupt erörtert. Er diskutiert nämlich nur die Frage, ob aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs gefolgert werden müsse, dass der Konzessionsvorbehalt gänzlich unanwendbar sei, wie dies aus Ince und Placanica folge, oder ob der Konzessionsvorbehalt stattdessen als wirksam anzusehen sei und es nur darum gehe, inwieweit die Behörden ein Vertrauen der Veranstalter begründet hätten, das dann die Unverhältnismäßigkeit auch zivilrechtlicher Rechtsfolgen nach sich ziehe. Viel Hoffnung auf eine Besserung im Ergebnis für die Spielerklägeranwälte und Prozessfinanzierer lässt sich den Schlussanträgen hiernach nicht abgewinnen.
Spannend bleibt hingegen, inwieweit der Gerichtshof sich überhaupt darauf einlassen wird, eine Relativierung der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den unionsrechtlichen Anforderungen an einen wirksamen Erlaubnisvorbehalt und zu den Konsequenzen des Fortlebens eines unionsrechtswidrigen Monopols mitzumachen. Immerhin ist Placanica ein Urteil der Großen Kammer. Gleiches gilt für das Urteil Carmen Media, in dem die Anforderungen an einen wirksamen Erlaubnisvorbehalt niedergelegt sind. Ince wendet dies nur auf die hier in Rede stehende Rechtslage ab dem Jahr 2012 an.
Was der Gerichtshof daraus machen wird, muss man abwarten. Und hat er das entschieden, sind die Folgefragen zu lösen, die ihm das LG Erfurt in den nachfolgenden Verfahren (EuGH C-778/25) schon auf den Tisch gelegt hat. Von daher kann es in der Summe nach diesen Schlussanträgen nach Sachlage für die Spielerkläger nur schlechter werden.
Gegenseite Herr Dr.Reichert
Zitat von: Balou2024 am 22 März 2026, 10:33:28Die heutigen Schlussanträge des Generalanwalts im Vorlageverfahren des Europäischen Gerichtshofs Bundesgerichtshofs sind zwar noch kein Urteil, aber sie sind doch ein wichtiges und für die Industrie sehr günstiges Signal:
Der Generalanwalt hält zugunsten der Veranstalter den Aspekt des Vertrauensschutzes hoch. Aus diesem leitet er her, dass es unionsrechtswidrig und unverhältnismäßig wäre, das Verbot zivilrechtlich durchzusetzen, wenn die Veranstalter sich rechtlich schon darauf verlassen konnten, dass der Konzessionsvorbehalt ihnen gegenüber nicht durchgesetzt werde (Rn.87), weil dies von zuständiger Seite bestätigt war.
Tatsächlich hat die Industrie solche Erklärungen sogar nicht nur von den Verwaltungsbehörden, sondern sogar durch gerichtliche Entscheidungen erhalten. Bis hin zum Bundesverwaltungsgericht und dem EuGH wurde den Veranstaltern, die am Konzessionsverfahren teilnahmen, bestätigt, dass gegen das Angebot nicht eingeschritten werden könne. Aus der Sicht des Unionsrechts handelt es sich bei den Verwaltungsgerichten um Behörden des Mitgliedsstaats. Es lagen also sogar aus beiden Richtungen Zusicherungen vor.
Auch soweit der Generalanwalt die Industrie auf die Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes verweist und für dessen Effektivität die Notwendigkeit seiner Geschwindigkeit unterstreicht, ist dies hilfreich. Denn zumindest viele der großen Anbieter haben diesen Weg des Rechtsschutzes durchweg beschritten und damit nur auf der Zeitschiene keinen Erfolg gehabt. Eben dieser Aspekt ist u.a. Gegenstand einer der Vorlagefragen des LG Erfurt im Verfahren (LG Erfurt, Beschl. v. 28.11.2025 – 8 O 1125/23, Vorlagefrage 8).
Folgt der Gerichtshof dem Generalanwalt also in dieser Grundtendenz, bedeutet dies nicht weniger als das Ende der Spielerklagen. Und in der Praxis spiegeln die Urteile des Gerichtshofs die Schlussanträge selten in den Details der Begründung wider, aber durchaus häufiger in der Tendenz bzw. dem Ergebnis.
Aufschlussreich ist deshalb zusätzlich, was der Generalanwalt in seinen Schlussanträgen überhaupt erörtert. Er diskutiert nämlich nur die Frage, ob aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs gefolgert werden müsse, dass der Konzessionsvorbehalt gänzlich unanwendbar sei, wie dies aus Ince und Placanica folge, oder ob der Konzessionsvorbehalt stattdessen als wirksam anzusehen sei und es nur darum gehe, inwieweit die Behörden ein Vertrauen der Veranstalter begründet hätten, das dann die Unverhältnismäßigkeit auch zivilrechtlicher Rechtsfolgen nach sich ziehe. Viel Hoffnung auf eine Besserung im Ergebnis für die Spielerklägeranwälte und Prozessfinanzierer lässt sich den Schlussanträgen hiernach nicht abgewinnen.
Spannend bleibt hingegen, inwieweit der Gerichtshof sich überhaupt darauf einlassen wird, eine Relativierung der Rechtsprechung des Gerichtshofs zu den unionsrechtlichen Anforderungen an einen wirksamen Erlaubnisvorbehalt und zu den Konsequenzen des Fortlebens eines unionsrechtswidrigen Monopols mitzumachen. Immerhin ist Placanica ein Urteil der Großen Kammer. Gleiches gilt für das Urteil Carmen Media, in dem die Anforderungen an einen wirksamen Erlaubnisvorbehalt niedergelegt sind. Ince wendet dies nur auf die hier in Rede stehende Rechtslage ab dem Jahr 2012 an.
Was der Gerichtshof daraus machen wird, muss man abwarten. Und hat er das entschieden, sind die Folgefragen zu lösen, die ihm das LG Erfurt in den nachfolgenden Verfahren (EuGH C-778/25) schon auf den Tisch gelegt hat. Von daher kann es in der Summe nach diesen Schlussanträgen nach Sachlage für die Spielerkläger nur schlechter werden.
Gegenseite Herr Dr.Reichert
Was ein geschwurbel ;D
Die Gegenseite sagt im Kern:
👉 ,,Wenn Anbieter darauf vertrauen durften, dass sie ohne Lizenz arbeiten dürfen,
→ dann sollen Spieler kein Geld zurückbekommen"
Das Problem: Das ist nur die halbe Wahrheit
Der Generalanwalt beim Europäischer Gerichtshof sagt nämlich:
🟢 Grundregel (entscheidend!)
👉 Rückforderung ist grundsätzlich möglich
Verträge können nichtig sein
Einsätze können zurückverlangt werden
Die Anbieter hatten ja alle die Erlaubnis, deswegen hat Malta auch schnell Bill55 erschaffen, weil alles rechtens war xD.
Dr. Michaelsen hat den wichtigsten Part schon solide argumentiert.
Ist halt von der Gegenseite, er muss es ja so interpretieren, sodass es für uns schlechter aussieht.
Frage mich nur, ob er es selber auch wirklich glaubt.
Bitte noch einseitiger Herr R.. Der Generalanwalt sagt eben nicht, dass jetzt alles zugunsten der Anbieter läuft. Im Gegenteil: Er sagt, dass ohne deutsche Lizenz grundsätzlich zurückgezahlt werden muss. Der ,,Vertrauensschutz", auf den sich Herr R. stützt, ist nur eine enge Ausnahme – und die greift nur, wenn es wirklich klare, konkrete Zusagen von Behörden gab.
Dass jetzt behauptet wird, solche Zusagen hätten sogar Gerichte gemacht, ist ziemlich weit hergeholt. Gerichte haben teilweise gesagt, dass nicht eingeschritten werden durfte, aber das ist etwas völlig anderes als eine Zusage: ,,Ihr dürft ohne Lizenz arbeiten und müsst nichts zurückzahlen."
Auch das Argument mit INCE und Placanica zieht so nicht. Genau davon rückt der Generalanwalt ja ein Stück ab und sagt: Lizenzpfilcht bleibt bestehen, und zivilrechtliche Folgen sind grundsätzlich okay.
Unterm Strich wirkt das eher wie der Versuch, aus einer kleinen Ausnahme die große Regel zu machen.
Am Ende ist wichtig: Gibt es eine klare Zusage oder nicht?!
Am Ende des Tages müsste dann die Behörden dann die Rückforderungen tragen, oder nicht? Wenn es plötzlich Zusagen aus Zeitbriefen gefunden wird. Also können wir das ja locker sehen. ;)
So siehts aus.
Diese Problematik zeigt nunmehr wie schwierig dieses "neutrale" EU-Recht und dessen innerstaatliche Auslegung ist.
Gehen wir mal zurück in das Jahr 2010 und warum man dem Staatlichen Wettanbieter beginnend mit O... das Monopol nehmen wollte.
Hier sind die Kernpunkte zur Situation um 2010:
Rechtliche Debatte um das Monopol: Das Bundesverfassungsgericht hatte das staatliche Sportwettenmonopol in seiner damaligen Ausgestaltung als verfassungswidrig angesehen, da der staatliche Auftrag zur Suchtbekämpfung nicht konsistent mit der intensiven Werbung für O-Wetten vereinbar war.
Kritik am Spielerschutz: Gerichte, wie das Verwaltungsgericht Sachsen-Anhalt, stellten fest, dass die Werbung für das staatliche Monopol (O...) oft fiskalisch geprägt war, statt den Spielerschutz in den Vordergrund zu stellen.
Fehlende "Suchtbekämpfung": Kritiker (wie im Rahmen der Diskussion um das Ende des Wettstreits 2010 erwähnt) argumentierten, dass staatliche Anbieter wie O... nicht ausreichend darauf vorbereitet waren, die eigentlichen Gefahren der Spielsucht wirksam zu bekämpfen.
Unzulässige Werbung: Das Bundesverwaltungsgericht urteilte 2011 (bezogen auf Entwicklungen bis 2010/2011), dass Werbung für das staatliche Sportwettenmonopol, die in stimulierender Weise auf Sportereignisse Bezug nimmt, unzulässig ist.
Die Entwicklungen um 2010 führten zu einem allmählichen Umdenken, das später in einer Neuordnung des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV 2021) mündete, um Spielerschutz und staatliche Regulierung besser in Einklang zu bringen.
Glaubt ihr wirklich, dass das Bundesverfassungsgericht T... und allen anderen Recht gegeben haette?
Hätte sich das BF nicht nur an O... orientiert, sondern auch an allen anderen Anbietern die bis Dato illegal unterwegs waren, hätten wir evtl einen strengeren Spielerschutz der noch vor 2021 gegriffen haette.
EuGH-Urteil vom 8. September 2010 (C-46/08): Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied, dass ein staatliches Monopol auf Sportwetten zwar grundsätzlich mit dem Europarecht vereinbar sein kann, aber nur, wenn es tatsächlich dazu dient, die Spielsucht zu bekämpfen und nicht primär der Einnahmebeschaffung dient. Dies war ein entscheidender Schlag gegen die damalige Praxis von O...., da das staatliche Monopol oft als nicht kohärent angesehen wurde (werbeintensive Ausrichtung vs. Suchtprävention).
Soetwas gab es bei T... und allen anderen nicht, weil diese illegal und komplett aus der Schußlinie waren bis 2021.
Zu beachten, dass der Eugh von einem staatlichem Monopol spricht, alle anderen illegalen Anbieter machten bei weitem mehr Umsatz
als O....
Ich finde, man muss da sauber trennen. Ja, das staatliche Monopol war damals wegen Werbung, Kohärenz und Spielerschutz selbst angreifbar. Aber das heißt nicht automatisch, dass die privaten Anbieter dadurch rechtmäßig oder schutzwürdig waren. Das eine ist die Schwäche des staatlichen Systems. Das andere ist die Frage, ob private Anbieter daraus wirklich einen Freifahrtschein ableiten konnten. Genau an dieser Stelle wird es interessengeleitet, wenn man beides zu stark vermischt
T.... und andere Anbieter von Online-Sportwetten können zur Rückzahlung von Verlusten verpflichtet sein, wenn sie nicht über die erforderliche Genehmigung verfügen. Das hat EuGH-Generalanwalt Nicholas Emiliou in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 deutlich gemacht.
Das heisst keine Dienstleistungsfreiheit laut dem Generalanwalt.
Oder was willst du hier trennen ? Es geht doch nur noch um die Frage ob T eine Erlaubnis hatte ohne Lizens, Besteuerung,
Spielerschutz (Eugh Urteil 2010) am damaligem Glücksspielstaatsvertrag vorbei seine Dienstleistung anzubieten.
Also ich bin eigentlich ziemlich entspannt...
Selbst wenn die Herren Kahn und Co jetzt irgendwelche Alibi Genehmigungen vorweisen können, so habe ich trotzdem quasi jeden Monat gegen das 1000€ Limit verstoßen, auf Eckbälle gewettet und keine Nachweise über Einkommen etc vorgelegt.
Somit dürfte meine "Dummheit" was Wetten angeht mich ausnahmsweise retten, denn aus der Nummer kommen sie nicht raus, oder sehe ich das falsch?
Na ja ich sag mal so, wenn Dr Reichert sich sämtliche, teils nicht mal aus dem Zivilrecht, Urteile als Argumentation rauszieht können wir das auch.
Und der Part für den Spielerschutz in diesem VG Vortrag gilt sicher für alle.
Heißt man hat versäumt O. hier zurück zu pfeifen was nicht gleichzeitig bedeutet dass die anderen auch das Recht haben hier mitzumachen.
Die materielle Schiene dürfte spätestens in den meisten Klagen für den jeweiligen Kläger sprechen.
Bei mir wurde das Verlinkung Verbot, Wetten auf Tore in Viertelstunden oder eben das Limit angesprochen.
Das einzige was ich sehe ist, dass jede Klage als Einzelfall zu sehen ist. Hier kann man sehen ob jemand nur Geld verloren hat oder eben gegen was alles verstoßen wurde. Auch ein Grund warum der Part Duldung und alles drumherum an den BGH zurück ging.
Wichtig ist dass die Dienstleistungsfreiheit in diesem Fall Ländersache ist und eventuelle Absprachen vom BGH untersucht werden sollen.
Bin da auch gelassen, bei mir wurde auch ausdrücklich auf die nicht vorhandene Trennung zwischen Casino/Sportwetten hingewiesen sowie die vorhandenen Livewetten.
Limitzahlen etc. sollten die allermeisten auch nachweisen können, wenn es bisher nicht vorgetragen worden ist.
Also, dass die sich nicht bei den Voraussetzungen gehalten haben, das erkennt selbst Ronald.
Ist halt nur die Frage, ob Sie eine Zusicherung ohne Voraussetzungen erhalten haben.
Mir fehlt da die Phantasie. In welcher Form sollte es dann eine bedingungslose Zusage gegeben haben? Und dann auch noch eine, die der Titan bisher nicht erwähnt, obwohl das gemeinsam mit Dienstleistungsfreiheit der Sargnagel für meine Klage gewesen wäre?
Dann hätte der Staat jeden Euro Rückforderung verdient. Das wäre bei mir in der Rangliste der Empörung noch über den illegalen Machenschaften der OC's.
Der Staat hat die Aufgabe seine Bürger zu schützen und die Tatsache dass Glücksspiel gefährlich bzgl Sucht ist kommt nicht erst seit 2020.
Sollte es eigentlich auch nicht geben, man sollte sich vom Ronald und Freunde nicht verunsichern lassen.
Wenn es Zusicherungen gegeben hätte, wäre das das erste Argument der Gegenseite gewesen und alles wäre gegessen. Da es aber fröhlich weiter geht, gibt es diese Zusagen scheinbar nicht.
Mal ganz davon abgesehen, dass sich Anbieter mit einer maltesischen Lizenz auf dem deutschen Markt tümmeln und das aufgrund der Dienstleistungsfreihet für rechtens halten, aber in Malta darfst du mit einer deutschen Lizenz kein Glücksspiel anbieten?! :o
Klar :D und Malta darf wegen Dienstleistungs Freiheit alles in der EU anbieten, aber EU Urteile werden natürlich nicht auf Malta anerkannt. Weil Schaden darf nur von Malta in anderen EU Mitgliedsstaaten verursacht werden, aber nicht von anderen Mitgliedsstaaten auf Malta. ;) ;D ;D ;D
Die "Zusicherung" wollen sie sich gerade konstruieren, aus Verfahrensfehlern, Behörden die versagt haben etc.
Das alles wird aber am Ende mMn keine präzise, bedingungslose und übereinstimmenden Zusicherungen wie es der Generalanwalt betont hat.
Was soll die Gegenseite auch anderes sagen? Das ist deren letzter Strohhalm, und der ist nicht mehr allzu groß...
Eben. Der EuGH lässt (wenn dem GSA gefolgt wird, sorry, Looser) nur diese eine Tür auf, dann nutzt man die.
Dass man durch die Tür gehen kann, dürfte in Ermangelung der geforderten Erlaubnis nicht möglich sein, man wird aber zumindest dem Anschein nach und zu Beginn alles versuchen, sich durch die Tür zu klagen und dafür alles nutzen, was ein bisschen nach einer Erlaubnis klingt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Anbieter da wirklich an Erfolg glauben, aber zumindest wirft man noch ein paar Nebelkerzen, um wieder einmal weitere Klagen zu verhindern und bezogen auf den Gesamterfolg die Zeit für sich arbeiten zu lassen.
Dr Ronald hat doch ganz am Ende noch gesagt, nach dem Motto und dann gibt's ja noch die Vorlage aus Erfurt.
Wegsehen ist übrigens keine rechtliche Duldung oder klare Zusage. Zusagen werden im Geschäftsbereich in der Regel schriftlich fixiert und so war es vom GSA gemeint. Im übrigen dürfte hier der BGH das letzte Wort haben ob irgendeine in Feierlaune Behörden Mitarbeiter der evtl sagte macht was ihr wollt Aussage (falls so etwas vorgebracht wird) ausreichend ist. Wenn ich dann noch darüber nachdenke wie lange der Staat das wilde treiben ohne Regeln offiziell genehmigt hätte glaube ich schon dreimal nicht dran.
Im Endeffekt ist dieses und Erfurt in erster Linie eine willkommene Verzögerung und Angstmache. Jeder der jetzt noch länger wartet aus Angst oder panisch kleinste Vergleiche annimmt ist ein Gewinn der Gegenseite.
Warten wir einfach die Entwicklung ab. Theoretisch sollte es ja keine Vergleichsangebote mehr geben da sich die Anbieter gestärkt sehen nach der Aussage des GSA.
Realistisch denke ich, dass es erhöhte Angebote spätestens nach dem Urteil geben wird und dass eine hohe Anzahl von Spielern die Vergleiche annehmen wird, da die Gegenseite so viele Fragezeichen kreiert hat bei der Thematik.
Will mir gar nicht vorstellen wie viel an Gelder die da sparen.
Ich bin mal gespannt wann der Schlussantrag des Lg Erfurt kommt. Hier gibt es ja bereits 2 Stück.
Bei mir ist im nur der EuGH Thema bei der Aussetzung meine anwaltliche Vertretung meinte auch Man müsste dann auch nicht auf den bgh warten
Ich werde berichten sobald die Berufungsbegründung eintrifft hier dürfte man die Strategie dann erkennen können.
Der Bill 55 Termin ist nun auch im EUGH Kalender zu finden. Hoffe das dieser auch stattfindet und nicht abgesagt wird.
dieser Rechtssache gibt es bis dato keine zukünftigen Termine.
Grundsätzlich dauert es nach der Verlesung der Schlussanträge (19/03/26) vier bis sechs Monate, bis das Urteil verkündet wird.
Die Verhandlungstermine sind meist einige Wochen im Voraus bekannt.
Schon mal angefragt:)
Juni-September
Verhandlungstermine? Oder meinst du Urteilssprechung?
https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/document/C/2024/C-0530-24-00000000RP-01-P-01/CONCL/317928-DE-1-html
Unter diesem Link kann man den Schlussantrag des GSA im Volltext lesen. Insbesondere ab Rn. 79 wird es interessant, was die mögliche Duldung durch deutsche Behörden betrifft. Meine persönliche Einschätzung ist eher, dass sich das nicht sonderlich rosig liest, jedenfalls dann nicht, wenn im Zivilverfahren keine Verstöße gegen Auflagen (Limit, Live-Wetten etc.) geltend gemacht wurden.
Habe heute nochmal Info von meinem Anwalt erhalten bzgl. Rückforderung von Edelmetall-Casino mit dem roten Nashorn.
"Der Anbieter Rotes Nashorn Limited hat sich umbenannt und heißt nunmehr XXX Inc. Ltd.
Edelmetallcasino wurde Ende 2024 verkauft. Es besteht daher eine Betreiberwechselproblematik. Denn Ihr Verlust ist durch die Einzahlung der früheren Beklagten erfolgt. Demnach ist zu prüfen, inwieweit gegen die vorherige Betreiberin ggf. vollstreckt werden könnte.
Dazu verweisen wir auf unsere Mail aus Januar 2026. Wir weisen Sie jedoch bereits jetzt darauf hin, dass ein hohes Risiko auf eine ausbleibende Zahlung besteht."
Also davon verabschiede ich mich schon mal 😤
Ja also das wäre echt für die Anbieter die Chance wenn wie bei dem vorgelegten Fall keine Angaben zu Limit Verletzungen etc. Erfolgt ist ...
Aber das hat ja fast jeder gehabt und ich denke auch nahezu jede Kanzlei in der Klageschrift
ZitatEdelmetallcasino wurde Ende 2024 verkauft. Es besteht daher eine Betreiberwechselproblematik. Denn Ihr Verlust ist durch die Einzahlung der früheren Beklagten erfolgt. Demnach ist zu prüfen, inwieweit gegen die vorherige Betreiberin ggf. vollstreckt werden könnte.
Es ist zu prüfen, inwieweit der neue Betreiber die Rechte und Pflichten des Vorbesitzers übernommen hat!
Auch hierzu gab es schon Urteile, wenn ich mich recht entsinne. Die Anderen können Dir da vielleicht eher weiterhelfen!
Da stimme ich roy zu bei ew ist es so und die sind ja auch (noch ) greifbar aber ist halt speziell geregelt
Danke leute. Ich warte mal was der Anwalt sagt. Die sind angeblich schon am Prüfen
Was ist denn wenn sowas wie Limitverletzungen, Live-Wetten oder Trennung Casino/Sportwetten in der Klageschrift und LG nicht vorgetragen sind?
Gibt es dann keine Möglichkeit mehr das nochmal heranzubringen?
Habe in einem meiner Fälle nachgesehen, da wurde nichts damals erwähnt, nur dass sie keine gültige Lizenz besitzen.
Zitat von: Klopp9875 am 24 März 2026, 11:56:36Was ist denn wenn sowas wie Limitverletzungen, Live-Wetten oder Trennung Casino/Sportwetten in der Klageschrift und LG nicht vorgetragen sind?
Gibt es dann keine Möglichkeit mehr das nochmal heranzubringen?
Habe in einem meiner Fälle nachgesehen, da wurde nichts damals erwähnt, nur dass sie keine gültige Lizenz besitzen.
MMn spielt es keine Stradivari, ob da nun Limitverletzungen, Live-Wetten...
Wenn keine Lizenz, so kann erst gar nicht der Bauchladen geöffnet werden
Zitat von: Klopp9875 am 24 März 2026, 11:56:36Was ist denn wenn sowas wie Limitverletzungen, Live-Wetten oder Trennung Casino/Sportwetten in der Klageschrift und LG nicht vorgetragen sind?
Gibt es dann keine Möglichkeit mehr das nochmal heranzubringen?
Habe in einem meiner Fälle nachgesehen, da wurde nichts damals erwähnt, nur dass sie keine gültige Lizenz besitzen.
In meiner Klageschrift steht davon ebenfalls nichts drin.
Es wurde damals ein Versäumnisurteil gesprochen.
Anschließend hat die Jahreszahl Einspruch eingelegt.
In der Stellungnahme meiner Kanzlei auf die Einspruchsbegründung der Gegenseite ist mein Anwalt aber darauf eingegangen.
Da wurde alles aufgezählt:
- Limit
- Trennung Casino/Sportwetten
- verbotene Livewetten
@Klopp
In der Regel gibt es einen Punkt Verletzungshandlungen der Beklagten Partei. Da wird auch aufgeführt dass die Beklagte sich nicht an die materiellen Voraussetzungen lt Vertrag 2012 und 2021 gehalten hat. Das schließt Limit Verlinkung etc eigentlich ein.
Selbst das steht nicht drin Roy. :D Die Klage ist halt schon 4 Jahre her, da hatte ich davon halt keine Ahnung.
Also theoretisch wenn die eine Duldung vorbringen, könnten wir dann nochmal drauf eingehen und unsere Sachen vorbringen. Das sollte dann ja kein Problem sein, bei diesen -leider- hohen Beträgen die die allermeisten verspielt haben.
Es liegt gem. § 529 ZPO im Ermessen des Berufungsgerichts, ob ein neuer Tatsachenvortrag berücksichtigungsfähig ist. Er ist es meines Wissens eher nicht, wenn der Vortrag erstinstanzlich einfach nicht erfolgt ist, obwohl die Tatsachen seinerzeit schon bekannt waren.
Noch schwieriger wird es, wenn der Tatbestand des erstinstanzlichen Urteils aufführt, dass keine materiellen Verstöße begangen wurden, denn dann wird dieses Urteil zur Wahrheit, sofern es nicht innerhalb von zwei Wochen mit einem sog. Tatbestandsberichtigungsantrag angegriffen wird.
Ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung und keine Rechtsberatung. Hierfür sollte Dein Anwalt kontaktiert werden.
Ist die ganze Diskussion nicht eigentlich eh müßig, wenn die Anbieter am Ende nicht zahlen? Ich denke zum Beispiel an die Jahreszahlen und den Wettweg die konsequent rechtskräftige Urteile seit Jahren nicht bedienen? Da gehe ich eher davon aus,dass die Roten ihren rechtlichen Verpflichtungen nachkommen und sich als zuverlässig erweisen...
Naja klar zahlen die genannten bisher nicht aber ich denke die wollten ingesamt das EuGH abwarten und auch natürlich muss bill 55 fallen dann denke ich geht schon was die Frage ist wieviel es dann zu holen gibt ...
Bleibt irgendwie auch Glücksspiel🙈
@Hidden
Warum sollte ein Gericht das einfach so in einem Urteil manifestieren?
@Hudini
Klar, aber trotzdem musst erstmal vor Gericht gewinnen. Sonst müssen die keine Rückerstattung tätigen.
@Hidden Dann könnte aber der Anbieter auch nicht mehr den Beweis einer Duldung/Zusicherung bringen, oder sehe ich das, falsch? Wenn Sie es in der Stellungnahme zu der Klage nicht erwidert haben?
@Roy: Sofern das seitens der Beklagten erstinstanzlich vorgetragen wurde, halte ich das nicht für unwahrscheinlich, aber das müsste man sich wie gesagt im Einzelfall anschauen.
@Klopp: Da will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, wie es sich verhält, wenn der EuGh sich dazu geäußert hat. Davon abgesehen wurde die Duldung in all meinen Verfahren durch die Gegenparteien vorgetragen.
Jahreszahlen zahlt...aber nur die Vergleiche.
Ich hoffe, dass der BGH sein Urteil gut begründet, wieso eventuell die Klage dann abgelehnt wird, weil beim aktuellen Fall nämlich keine Limitverletzungen oder Casino-Verlinkungen vorgetragen worden sind. Das wäre eine Katastrophe, wenn die Urteilsbegründung nicht klar und eindeutig ist.
Bei allen meinen Klagen wurde alles vorgetragen und das ist extrem wichtig!
Der Fall war der schlechteste der zum EUGh getragen werden konnte.
wir rechnen aber frühestens im Herbst 2026 mit den nächsten entscheidenden Schritten und mit der Fortsetzung ausgesetzter Verfahren.
Bei meinen beiden Verfahren geht es um Sportwetten und Online-Casino-Verluste beim Roten und BVB.
Leider ist mein Anwalt auch nicht auf Limitverletzungen, Livewetten usw eingegangen.
Warum sollte es eine Katastrophe sein? Der einzige legitime Grund wäre ja eine bedingungslose Duldung/Zusicherung von den Behörden. Wenn das dann vorhanden ist, dann müssen halt diejenigen die diese Zusicherung gegeben haben, dafür gerade stehen.
Wobei ich immer noch der Meinung bin, daß alles immer noch sehr gut ausschaut und auch für uns entschieden wird. Ob wir dann nach den Urteilen auch das Geld sehen werden wie Hudini es öfters anmerkt, wäre dann die nächste Etappe.
@polynx Bei mir sind meine Anwälte doch nochmal drauf eingegangen (Live-Wetten und Trennung zwischen Casino/Sportwetten) aber nicht bei der Klageschrift sondern als Antwort auf die Klageerwiderung. Diese Antwort meiner Anwälte wurde mir auch nicht zugeschickt, daher wusste ich davon nichts. Vielleicht ist es bei dir auch so gewesen?
Ich habe mir heute die zig Seiten nochmal Punkt für Punkt durchgelesen. Prinzipiell sagt er schon dass das jeweilige Land entscheiden kann ob das anbieten der Glücksspiele nur mit der jeweiligen nationalen Lizenz möglich ist.
Der Punkt Duldung ohne besondere Auflagen ist der heikelste. Wie in vielen Details ist alles für uns möglich jedoch muss jedes Detail vom BGH überprüft werden und es gibt hier auch keine Dieselfälle sondern auch jetzt ist jeder Fall einzeln zu bewerten. Da sind halt einige entscheidende abers im Spiel.
Das non plus Ultra ist die Frage ob eine oder verschiedene Behörden die Duldung zugesichert haben und dann noch wie.
Für mich heißt das erstmal dass die Gerichte nicht nach der EuGH Entscheidung reagieren werden sondern warten bis sich der BGH zu den entscheidenden Punkten äußert.
Ich könnte mir sogar vorstellen dass dieser Fall zurück zum BGH geht und nur die vom GSA getätigten Aussagen als Hinweis kommen.
Zitat von: Alexx13 am 24 März 2026, 14:58:06Jahreszahlen zahlt...aber nur die Vergleiche.
Aktuell? Und machen die momentan auch welche? Wäre interessant..
@Roy123 , im Januar der Fall gewesen zumindest.
Zitat von: Roy1234 am 24 März 2026, 22:10:21Zitat von: Alexx13 am 24 März 2026, 14:58:06Jahreszahlen zahlt...aber nur die Vergleiche.
Aktuell? Und machen die momentan auch welche? Wäre interessant..
was soll denn da interessant sein? Die haben im Rahmen der DSGVO Anfrage einem ca 5%-10% angeboten und NACH DEM Urteil ca 30%, wenn nicht weniger. Da muss man komplett verrückt sein, um so etwas anzunehmen
Vergleich nach hinweisbeschluss am OLG werden interessant bei den Jahreszahlen. Alles andere lächerlich.
Na ja RS8 ich wusste das nicht und interessant weil ich mich frage warum die auch nur 1 Prozent zahlen wenn sie alles wie Dr. Reichert sehen.
ZitatNa ja RS8 ich wusste das nicht und interessant weil ich mich frage warum die auch nur 1 Prozent zahlen wenn sie alles wie Dr. Reichert sehen.
Weil eben doch das Gute im Menschen überwiegt ...
60%
Das ist meiner Meinung nach doch etwas hochgegriffen.
Ich würde eher sagen zu etwa 2 - 5%.
Zitat von: Alexx13 am 25 März 2026, 11:01:5260%
Wow was ist da los. Das ist mehr als die meisten anderen momentan anbieten wie ich gehört habe.
Vielleicht ist es Betragsabhängig, bei 20.000 Euro ist's natürlich leichter verkraftbar als bei zB 180.000 Euro.
Zumindest kommt man hier in die Gegend wo man es als fair im Bezug auf Vergleich ansehen kann.
Hatte dort selbst ein Angebot und dementsprechend Kommunikation mit dem PKF. Die bieten zwischen 10 bis 65% alles an, die Strategie versteht eh keiner.
Ob das jetzt noch der Stellungnahme so ist, muss man halt abwarten.
Zitat von: Klopp9875 am 25 März 2026, 12:25:29Die bieten zwischen 10 bis 65% alles an
Finde ehrlich gesagt selbst 65% zu wenig nach dem das Urteil rechtskräftig ist. Nach Einreichung der Klage wäre das durchaus ok
Ich denke nicht dass dies rechtskräftige Urteile betrifft. Meistens vor der Berufung beim OLG.
Es geht um nicht rechtskräftige Urteile, die du ansprichst, da sitzt Jahreszahlen das komplett aus.
Also ich habe ein VU ( be der Gesellschaft von Gibraltar ) und ein Urteil bzgl Limit gegen ENC
Beide lange rechtskräftig und nichts gezahlt geschweige denn irgendwann Vergleich angeboten bekommen
So geht's leider auch bzw sieht es wohl meistens aus 🙈
Bei Ikea gibt es Bilderrahmen, musst nur noch überlegen in welches Zimmer und an welche Wand :P
Richtig.
Ich hab das auch schon mal geschrieben. Was hilft am Ende ein rechtskräftiges Urteil, wenn keine Vollstreckung (mehr) möglich ist. Unter Umständen sind dann plötzlich diejenigen, die die "lächerlichen" 10% Vergleiche angenommen haben noch am Besten weggekommen.
Ich hab ein rechtskräftiges Urteil gegen einen nicht mehr in Deutschland tätigen Anieter.
Da kam ohnehin nie ein Vergleichsangebot, aber bei den Unsicherheiten hätte ich überlegen müssen.
Und selbst bei Lizensierten besteht das Problem der vielen Betreiberwechsel,bei denen nichts mehr zu holen ist.
Man sollte halt nicht pauschal potentielle Vergleichsangebote als Frechheit abtun (was sie natürlich sind) sondern jeweils am individuellen Fall entscheiden, ob man die Unsicherheiten in Kauf nimmt um möglicherweise komplett leer auszugehen oder zumindest einen Teil seiner Verluste zurückbekommt.
Genau das darf aus meiner Sicht eben nicht die Lehre sein. Wenn am Ende diejenigen am besten weggekommen sind, die 10 % genomen haben, dann belohnt man genau die Strategie der Anbieter: aussitzen, entwerten, mürbe machen. Dann wäre Nichtzahlen am Ende das wirtschaftlich sinnvollste Modell. Ich vertraue eher darauf, dass die Aufsicht solchen Konstellationen irgendwann einen Riegel vorschieben muss. Sonst verliert das ganze Gerede von legalem Markt, Regulierung und Spielerschutz jede Glaubwürdigkeit.
Im Bremen LG hat erstmal das Gericht nicht nur wegen der fehlenden Lizenz entschieden sondern auch weil die Roten gegen das Trennungsgebot verstoßen haben. Von LEO Anwälte erstritten.
@Gregor Kann dich nachvollziehen. Hab hier eher die Hoffnung dass die Big Player in Deutschland dann wenigstens zahlen oder gute Vergleiche anbieten. Die Hoffnung dass es "irgendwann" sanktioniert wird, habe ich nicht. Die Unternehmen haben es ja alle schon längst durchgeführt und durchgewunken. Die kleinen und mittelständigen sind schon vom Markt verschwunden und operieren wahrscheinlich unter anderen Namen irgendwann.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/trotz-untersagungsverfuegung-zahlungsdienstleister-wickelt-erneut-fuenfstellige-betraege-an-illegales-online-casino-ab-267171.html
Äußerst interessant
Naja, zunächst einmal ist das ein digitaler Papiertiger ...
Warten wir lieber mal ab, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Verfahrensdauer durch mehrere Instanzen ... mehrere Jahre ... bis dahin fließt noch viel Geld den Zahlungsstrom hinab ...
Bisher wurden die Finanzdienstleister durch die Gerichte geschützt - trotz Mitwirkungsverbot.
Nachtrag: Danke fürs Einstellen!
Sehe ich auch so. Der Part FDL steht wieder am Ausgangspunkt.
Hat jetzt weniger mit unserer Grundsatzfrage illegal ja oder nein, Erlaubnis durch Behörden ja oder nein zu tun. Aber interessant ist's schon und solche Dienstleister gehören sich bestraft und zwar richtig.
Hallo,
hat jemand Erfahrung bzgl. Limitklagen gegen die Roten?Also wird alles in die Länge gezogen oder sind die bei den Klagen vergleichsbereit?
Danke.
Gruß
Zitat von: Eddy am 28 März 2026, 10:47:34Erfahrung bzgl. Limitklagen gegen die Roten
Wird alles in die Länge gezogen, mit absolut dümmsten und lächerlisten Begründungen. Sehe ich aber entspannt :)
Keine direkt Erfahrung. Die Roten und der Anbieter Bettamore haben aber die gleichen Anwälte (RSD). Bei Limitklagen wird gern verglichen, zumindest bei Bettamore. Ob die Anwälte die gleiche schiene bei den roten fahren wie bei Bettamore fahren weiß ich nicht.
Betamore verstehe ich nicht 8)
Die Roten vergleichen (bisher) noch nicht. Auf rechtskräftig Urteile (wenn es sie noch geben sollte) wird aber weiterhin bezahlt.
Zitat von: Hitdajack am 28 März 2026, 11:50:41Betamore verstehe ich nicht 8)
orange, sponsor der EL.. B.t..o
Zitat von: Hitdajack am 28 März 2026, 11:50:41Betamore verstehe ich nicht 8)
Das habe sogar ich rauslesen können obwohl ich nix mit denen zu tun habe
würde mich auch interessieren, vor allem mit Blick auf den 16.4. In meiner KLage sind ca. 6k Casino und ca 3k SW
Laut Glaskugel, Kaffeesatz und ChatGPT passiert folgendes.
,,Die Beklagte wird zu Dreifuffzig verurteilt. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen."
Da der Streitwert nun 5.000€ unterschreitet wird das Verfahren an das Amtsgericht übertragen.
,,Bezahlen sie innerhalb von 1,5 Minuten 57292902€ an die Landeskasse ABC, andernfalls ist das Verfahren beendet."
Kann ja sein, dass der Klage zum Teil stattgegeben wird.
Dann ist hat die Frage wie hoch der Streitwert ist.
Falls es unter 5000€ fällt, ist das LG nicht mehr zuständig.
Dann wird es ans AG gegeben.
Ob man dann noch mal Verfahrenskosten bezahlen muss oder nicht, weiß ich nicht 🤷🏻�♂️
Habe meinen Anwalt drauf angesprochen, weil das bei mir so wäre.
Er wusste es nicht 🥲🤦�♂️
Ab dem
1. Januar 2026 werden Zivilverfahren in Deutschland erst ab einem Streitwert von über 10.000 Euro in erster Instanz vor dem Landgericht verhandelt.
Zitat von: Polynx am 29 März 2026, 00:37:14Ab dem
1. Januar 2026 werden Zivilverfahren in Deutschland erst ab einem Streitwert von über 10.000 Euro in erster Instanz vor dem Landgericht verhandelt.
Ok. Wusste ich nicht.
Und die Klagen die vorher eingereicht wurden?
Habe 2024 Klage einreicht.
Streitwert unter 10K?
Klage liegt beim LG, wurde ausgesetzt.
Fortsetzung des Verfahrens: Das Verfahren wird nicht automatisch an das Amtsgericht verwiesen. Nach § 506 ZPO in der ab 1.1.2026 geltenden Fassung (und den entsprechenden Überleitungsvorschriften) ist das Landgericht in der Regel verpflichtet, auf Antrag einer Partei den Rechtsstreit an das nun zuständige Amtsgericht zu verweisen.
Was zu tun ist: Sie (oder Ihr Anwalt) müssen nach Wegfall des Aussetzungsgrundes die Fortsetzung des Verfahrens beantragen und gleichzeitig die Verweisung an das zuständige Amtsgericht gemäß der neuen Wertgrenze anregen, sofern das Gericht dies nicht von sich aus tut.
Deshalb verzögern die Anbieter viele Verfahren.
Im letzten Moment Einspruch einlegen. Und dann Antrag stellen, damit das Verfahren an das AG verwiesen wird.
Dann noch ma Verfahrenskosten zahlen(oder?).
Buuuuh
Ups da habe ich ja aus Eigeninteresse eine spannende Frage gestellt.
Ich denke aber dass die bei Klageerhebung zuständigen Regeln bleiben und nur bei Neu Klagen das eintritt.
Von der Logik (meiner) her müsste eigentlich ein Endurteil gefällt werden mit der Summe x als Rückzahlung und der Abweisung der restlichen Klage.
Alles andere macht für mich keinen Sinn.
Wieso eigentlich diese Gedanken, dass das Szenario auftritt, scheint mir schon sehr sehr unrealistisch.
Würde da aber einfach deinen Anwalt fragen, er wird in 2-3 Wochen dann wahrscheinlich schon antworten.
Wieso nicht?
Casino Totalverbot auch für Oddset,
bei Sportwetten scheiterte es an dem abgebrochenen Glücksspielstaatsvertrag und folglich daraus keine Lizenzvergabe.
Casino gab's soweit ich weiß damals keine Gespräche. Da ist schon ein erheblicher Unterschied.
Bezogen auf "kein Anspruch auf Rückerstattung nach EuGH". Wenn der EuGH folgt dann ist der Anspruch vorhanden. Ist nur dann die Frage ob gegenüber Anbieter oder Behörde.
Zu deinem Fall, dann wird die Klage nur zum Teil stattgegeben, hat auch schon stattgefunden dass die Klagesumme vom Gericht zerteilt worden ist und gewisse Beträge nicht anerkannt worden sind.
langsam würde ich mich über eine neue staffel von Suits freuen die dieses thema in der staffel behandelt.
würde aber wohl eingestellt werden, weil soviele plot-twist geschehen die keiner für realistisch hält 😂
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-entscheidet-am-16-april-was-online-casino-spieler-jetzt-wissen-muessen-267187.html
Super Artikel. Macht es spannend. Bald ist es so weit 🥳
wenn nicht wieder um ein Monat oder gar länger verschoben wird. Hab da so ein Gefühl
warum verschieben...urteil ist gefällt. 16.04 ist Stichtag.
@Durchbrenner und TribalChief
Bitte benutzt die Taste "Antworten", wenn Ihr auf einen Beitrag reagieren möchtet. Es muss der vorangegangene Beitrag nicht immer vollumfänglich zitiert werden.
Da wird nichts mehr verschoben. Der Grund der Verschiebungen des GA war das enge zusammenlegen seiner Meinung zu Dienstleistungen und dem Casino Urteil.
Nicht umsonst wurde er gebeten im September bei seiner Casino Rede die Punkte 1-6 offen zu lassen. Jetzt im Fall Sportwetten hat er sich dazu geäußert.
Was meint Ihr, wie wird dass Casino Urteil ausfallen?
Gefährliche Frage, die ungeduldigen Fragen bergen wieder die Gefahr der nächsten 20 Seiten wilder Vermutungen.
Verstehe :D . Dann lassen wir uns überraschen.
Rubbel😁😁😁
Daddy
Ich bin guter Dinge. Für mich klarer als SW. Hier gab es ja nicht mal ein Monopol sondern Komplettverbot im Netz.
Die restlichen Fragen wurden vom GA eigentlich schon klar in unsere Richtung beantwortet.
Wird interessant sein ob sie komplett dem EuGH folgen, wenn ja, dann gut für uns, da Sie es dann wahrscheinlich bei SW auch machen werden, zum Teil gab es ja auch ähnliche Fragen.
Bin aber positiv gestimmt, in der Regel gibt es keine böse Überraschungen, aber man weiß ja nie. Vielleicht gibt es ja einen Erfurt Sympathisanten im Entscheidungskomitee.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-bei-illegalem-online-gluecksspiel-128-388-40-euro-rueckzahlung-von-bw**-nach-online-sportwetten-267275.html
Na dann bin ich ja ein richtig großer.😁
Die Argumentation des Richters passt.
Demnächst Berufung und Aussetzung vom OLG.
Ich hab mal beim Ministerium nachgefragt, welche Anbieter sich um eine Konzession bemüht haben.
Würde mich allerdings Geld kosten, weshalb ich das ganze nicht weiter verfolgen werde.
——————————
Sehr geehrter Herr XXX,
Ihre E-Mail mit dem Antrag auf Informationszugang vom 10. März 2026 ist hier im Fachreferat am
13. März 2026 eingegangen.
Mit Ihrem Antrag begehren Sie folgende Auskünfte:
� Welche 80 Unternehmen haben sich bei dem Sportwettkonzessionsverfahren 2012 um
eine Lizenz bemüht?
� Welche 35 Unternehmen kamen in die engere Auswahl?
� Welche 20 Unternehmen wurden schließlich für die Lizenzvergabe ausgewählt?
Zur Begründung enthält ihr Antrag keine Angaben.
Der Anspruch auf Informationszugang nach den §§ 80 ff Hessisches Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG) besteht nicht uneingeschränkt.
Nach § 82 Nr. 4 HDSIG besteht ein Anspruch auf Informationszugang nicht bei zum persönlichen Lebensbereich gehörenden Geheimnissen oder Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen,
sofern die betroffene Person nicht eingewilligt hat.
Bei den von Ihnen begehrten Informationen zu den im Konzessionsverfahren erteilten Sportwettkonzessionen handelt es sich um sensible Informationen, die nicht allgemein bekannt oder ohne Weiteres zugänglich sind und deren rechtmäßiger Inhaber ein berechtigtes Interesse an
der Geheimhaltung hat, so dass diese Information zu den Betriebs- bzw. Geschäftsgeheimnissen des Unternehmens zu zählen ist. Daher ist eine Einwilligung aller Betroffenen erforderlich,
die zunächst eingeholt werden müsste, nachdem festgestellt worden ist, wer zu dem Kreis der Betroffenen gehört.
Die begehrten Informationen betreffen im Übrigen personenbezogenen Daten Dritter, sofern der Erlaubnisantrag von natürlichen Personen gestellt wurde. In diesen Fällen ist die Übermittlung der Daten nur dann zulässig, wenn der Dritte, an den die Daten übermittelt werden, ein berechtigtes Interesse an der Kenntnis der zu übermittelnden Daten glaubhaft darlegt und die betroffene Person kein schutzwürdiges Interesse an dem Ausschluss der Übermittlung hat (§ 83
i.V.m. § 22 Abs. 2 Nr. 2 HDSIG) oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche erforderlich ist (§ 83 i.V.m. § 22 Abs. 2 Nr. 3 HDSIG).
Ihr Antrag ist insoweit nicht hinreichend begründet (§ 85 Abs. 3 HDSIG).
Unabhängig davon, ob es sich um Erlaubnisanträge natürlicher oder juristischer Personen handelt, müssten jedenfalls alle Antragsteller vor Erteilung der Information nach § 86 HDSIG schriftlich angehört werden.
Sofern die Belange von Dritten durch den Informationsanspruch berührt sind, hat die informationspflichtige Stelle den Dritten schriftlich Gelegenheit zur Stellungnahme innerhalb eines Monats zu geben, sofern Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass er ein schutzwürdiges Interesse am
Ausschluss des Informationszugangs haben kann (§ 86 HDSIG). Diese Voraussetzungen liegen
vor. Durch die Herausgabe der Namen der Bewerber sind deren Belange berührt und es ist davon auszugehen, dass sie ein schutzwürdiges Interesse am Ausschluss des Informationszugangs haben können. Sämtliche Erlaubnisnehmer wären daher zunächst schriftlich zur Stellungnahme zu Ihrem Informationsbegehren aufzufordern.
Die Bearbeitungsfrist Ihres Antrags verlängert sich dadurch auf drei Monate (§ 87 Abs. 1 HDSIG).
Im Übrigen weise darauf hin, dass für die Erteilung der begehrten Auskunft Kosten nach § 88 HDSIG i.V.m. Hessischen Verwaltungskostengesetzes erhoben werden können, da es sich vor-
liegend nicht um eine einfache schriftliche Auskunft handelt. Nach Nr. 111 des Verwaltungskostenverzeichnisses zum HDSIG kann eine Gebühr von 50,- bis 1000,- Euro erhoben werden, die sich nach Zeitaufwand bemisst. Für Kopien werden Auslagen in Höhe von 0,20 Euro je Seite
verlangt.
Zur Erteilung des Informationsanspruchs müssten zahlre iche Alt-Akten (älter als 10 Jahre), die bereits abgeschlossen sind, einzeln aus dem Ablagesystem herausgesucht und ausgewertet
werden. Dies ist mit einem erhöhten Zeitaufwand verbunden.
Ich bitte Sie, mir binnen einer Woche mitzuteilen, ob Sie Ihren Antrag unter diesen Voraussetzungen weiter aufrechterhalten wollen.
DAS müssten doch Stammdaten Eures Lieblingsvereins GGL sein.Warum die Daten so geheimnisumwittert sind, ist auch fraglich. Ich kann ja auch auch Handelsregister einsehen oder Gewerbeaufsichtsämter befragen. Und der Text ... diese urlange Rechtfertigung ... waren hoffentlich Textbausteine oder GPT.
Sonst ist das ein Beispiel dafür, warum Behörden so lange Bearbeitungszeiten haben.
Zitat von: Rubbel am 31 März 2026, 10:47:05DAS müssten doch Stammdaten Eures Lieblingsvereins GGL sein.
Die GGL hat mich an das hessische Innenministerium verwiesen.
;D
die GGL ...
ein Thema für TV Satire extra 3.
Gut, dass Du nicht nach dem Passierschein A38 gefragt hast ...
https://www.youtube.com/watch?v=7dO9Lm_CXz0
bin ich eigentlich der einzige hier, der bei dem LG verloren hat weil das gericht sagte, dass nur 3 jahre rückforderung zulässig wäre und nicht 10 jahre? 🥲
Zitat von: Duffi am 31 März 2026, 12:19:17nur 3 jahre rückforderung zulässig wäre und nicht 10 jahre
Ich würde da auf jeden Fall in Berufung gehen. 3 Jahre ab Kenntnis
Bei mir ist ähnlich. Ein Teil wurde aberkannt, ich gehe aber in Berufung. Es ist aber wieder unglaublich was einige Richter sich erlauben
Die GGL=🙈🙉🙊
Was in D nicht alles zu sensiblen Daten gehört. 😂
G*
G*
Leute
🙃
@duffi: höre ich zum ersten Mal! Aber keiner meiner Anwälte wird müde zu betonen das jeder Fall insbesondere jedes Gericht anders bewertet. Sprich der eine hat Glück, der andere Pech und manche die Arschkarte. Schon alleine mindestens aus dem Grund sollte eine einheitliche Rechtsprechung her. Bei meinem OLG waren selbe Beklagte, gleiches Muster, trotzdem anderes Urteil. Das ist einfach nur brutaler Ballast für jedes Gericht.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 31 März 2026, 08:02:27https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-bei-illegalem-online-gluecksspiel-128-388-40-euro-rueckzahlung-von-bw**-nach-online-sportwetten-267275.html
Ganz aktuell haben Sie bei mir wegen 30k Berufung eingelegt. Hat sich also (wie zu erwarten) auch nach Schlussantrag nichts geändert.
Interessant ist nur, dass mir die Zinsen seit 2019 (Ende der Spielzeit) zugesprochen werden.
@Atzinator
Puh, das wären Zinsen für 7 Jahre. Top! Klingt so, als wäre da auch eine Spende für den FAGS drin.
LG Ilona
Ich würde mich anbieten eine Tabelle zu führen,
wer wieviel Geld erwartet
und später was er "bekommen" hat
;D
... und wieviel davon an den Fags gespendet wurde.
Ich versuche mich hier mal unbeliebt zu machen, was mir im Allgemeinen ja immer gut gelingt :-)
Mind. die Hälfte von den "Rückzahlungen" wird wieder verzockt werden ...
Zitat von: FredHH am 31 März 2026, 16:33:07Mind. die Hälfte von den "Rückzahlungen" wird wieder verzockt werden ...
Da spricht wohl jemand aus Erfahrung.
Zitat von: Ilona am 31 März 2026, 15:21:34@Atzinator
Puh, das wären Zinsen für 7 Jahre. Top! Klingt so, als wäre da auch eine Spende für den FAGS drin.
LG Ilona
Zitat von: FredHH am 31 März 2026, 15:39:40Ich würde mich anbieten eine Tabelle zu führen,
wer wieviel Geld erwartet
und später was er "bekommen" hat
;D
Kann das OLG die Zinsen nicht noch absprechen? Oder müsste dann erneut gegen die Zinsen geklagt werden?
Aber ja, wenn ich 2030 irgendwann Geld sehe bin ich mir sicher, dass ich mich bedanken werde :). Aber reden kann ich jetzt viel - also abwarten...
Da spricht wohl jemand aus Erfahrung.
[/quote]
😁😁😁
Hi Atze
Absprechen vermutlich nicht, jedoch nur den Zeitraum ab Klagezustellung nehmen würde mich nicht wundern.
Und klar erstmal Berufung. Machen alle, einige vor dem OLG Termin Angebote. Außerdem gibt's ja noch die vom GA angesprochene Ausnahme, wenngleich ich daran nicht glauben mag.
Zitat von: Ilona am 31 März 2026, 15:21:34@Atzinator
Puh, das wären Zinsen für 7 Jahre. Top! Klingt so, als wäre da auch eine Spende für den FAGS drin.
LG Ilona
Auf meinem Spendenzettel steht ihr schon so es wie gewünscht ausgeht.
Das wäre eine gute Tat!
Ich drücke euch allen die Daumen und hoffe sehr, dass ihr vorbereitet seid.
Zeit hattet ihr ja genug dafür.
LG Ilona
Ja, ich bin dem Forum sehr dankbar mich in die stabile Lage begleitet zu haben. Die vielen traurigen Geschichten vieler User haben mir gerade das erste halbe Jahr gezeigt warum ich den richtigen Weg gewählt habe. Der zweite Punkt ist mein Seelenhund, meine Stütze. Unser Tierheim ist Nr. zwei auf der Liste.
Ganz oben natürlich meine Kinder.... keine Angst mich und meine Frau vergesse ich auch nicht.
Ist halt alles mit dem großen WENN verbunden. Und vorbereitet? Ich denke schon, ich habe jetzt seit ca zwei Jahren ca 8000 Euro im online Direktzugriff was heißt ich könnte zocken ohne Ende.
Ich bin gedanklich ziemlich weit weg. Eher so dass ich mich immer wieder erwische das warum der Vergangenheit zu suchen....
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 31 März 2026, 08:02:27https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-bei-illegalem-online-gluecksspiel-128-388-40-euro-rueckzahlung-von-bw**-nach-online-sportwetten-267275.html
Wäre interessant ob auch Geld fließt. Die Höhe dort übertreffe ich leider :(
Bei mir liegts aktuell beim OLG, noch keine Info über Aussetzung.
Ich denke das übertreffen einige hier ... ich leider auch deutlich
Erstmal fließt nix. Je nach Casino bekommst vielleicht ein Angebot.
Früher oder später 😁😁
Ja bleibt nach wie vor ein zäher Prozess, mal schauen was in den nächsten Wochen mit Bill 55 und Casino kommt und ob dann gegen Herbst diesen / Frühjahr nächsten Jahres endlich mal Klarheit herrscht und hoffentlich mal Geld fließt :D
Skandal, dass die immer noch anbieten dürfen, obwohl Sie nicht bezahlen. Dass lustige ist, der Support hat mir auf meine Aufforderung, das Geld vor 2021 endlich zu überweisen geschrieben, dass sie seit 2021 legal agieren und eine Erlaubnis haben. Schön, dass mich das wenig interessiert, was 2021 ist. :D
Wahrscheinlich werden die Anbieter sich auf die Vorlagen des EuGH Erfurt stürzten.
Ja aber da sollten dann die OLG und LG die nicht aus Thüringen sind sich nicht drauf berufen Wüste auch nicht warum die da eine Aussetzung dann weiterhin zulassen sollten
Hallo
In diesem Zusammenhang werde ich die ggl fragen,
Gerne noch konkretisieren oder ergänzen
Vielen Dank
Betreff: Bitte um aufsichtsrechtliche Einordnung bei nicht erfüllten rechtskräftigen Urteilen gegen konzernverbundene Glücksspielanbieter
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte um eine allgemeine aufsichtsrechtliche Auskunft zu folgendem Sachverhalt:
In Deutschland sind Konzernunternehmen internationaler Glücksspielanbieter teils über verschiedene Gesellschaften tätig. Dabei kommt es aus Sicht betroffener Spieler offenbar vor, dass ein rechtskräftiges Urteil gegen eine bestimmte Konzerngesellschaft besteht, dieses Urteil jedoch faktisch nicht vollstreckt werden kann, etwa weil die betreffende Gesellschaft ihren Sitz im Ausland hat und die Durchsetzung dort erheblich erschwert oder blockiert wird.
Vor diesem Hintergrund bitte ich um Ihre Einschätzung zu folgender Frage:
Wie bewertet die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder einen Fall, in dem ein Konzern in Deutschland über lizenzierte oder wirtschaftlich aktive Gesellschaften tätig ist, während zugleich eine andere konzernverbundene Gesellschaft ein rechtskräftiges Urteil zugunsten eines Spielers nicht erfüllt und die Vollstreckung im Ausland faktisch vereitelt oder erheblich behindert wird?
Insbesondere bitte ich um Auskunft dazu,
ob ein solches Verhalten aus Sicht der GGL im Rahmen der glücksspielrechtlichen Zuverlässigkeit eines Lizenznehmers oder konzernverbundener Unternehmen relevant sein kann,
ob und inwieweit die GGL in einem solchen Fall prüft, ob konzerninterne Strukturen dazu genutzt werden, zivilrechtliche Ansprüche von Spielern faktisch ins Leere laufen zu lassen,
ob ein derartiger Sachverhalt Auswirkungen auf die aufsichtsrechtliche Bewertung eines in Deutschland tätigen Lizenznehmers haben kann, wenn derselbe Mutterkonzern wirtschaftlich hinter mehreren Gesellschaften steht,
ob betroffene Spieler der GGL entsprechende Sachverhalte, Urteile und Hinweise anzeigen können und in welcher Form dies zweckmäßig wäre.
Mir ist bewusst, dass die GGL keine individuelle Rechtsberatung leisten kann. Mir geht es daher ausdrücklich nicht um die Prüfung eines einzelnen Zivilverfahrens, sondern um die generelle aufsichtsrechtliche Einordnung eines solchen Konstellationstyps.
Für eine kurze Rückmeldung danke ich Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Balous Anwalt ist Dr. Reichert 😁
Casino war total Verbot, die können sich auf gar nichts stützen.
Hmm Jaymic was werden die wohl antworten.
So wie ich sie kenne kommt vermutlich dass sie für Angelegenheiten vor 2021 nicht zuständig sind oder das über laufende Verfahren nicht spekuliert wird.
Oder sie ignorieren alles und bringen den Textbaustein dass sie nicht für Rechtsangelegenheiten zuständig sind.
Bei letzterem weißt du wenigstens dass sie es nicht mal gelesen haben.
Hallo, ich teile deine Einschätzung und die durchaus realistisch ist, möchte aber hier schon anbringen, dass ich einen aktuellen Bezug hergestellt habe und ich der Meinung bin. Man kann nicht sagen, man war vor 2021 nicht zuständig, da ich auf die aktuelle Entscheidung setze
Wenn heute ein Urteil ignoriert wird, ist das ein heutiges Problem für die Lizenz. Die GGL kann sich schwerlich darauf berufen, dass die Ursache des Urteils alt ist, wenn die Verweigerung der Zahlung im Hier und Jetzt stattfindet.
Passt schon, lasse uns die Antwort wissen.
Wenn BVB zu 130k Rückzahlung verdonnert wurde, sollten meine 9k einfach durchgewunken werden haha oder zumindest könnten die mal einen anständigen Vergleich anbieten. vielleicht ja nach dem 16.4
Zitat von: Roy1234 am 01 April 2026, 19:03:34Balous Anwalt ist Dr. Reichert 😁
Wie kommst darauf?
@jaymic: bin auf gespannt, was sie dir antworten, ob sie ehrlich sind:
Wir beißen nicht in die Hand die uns füttert !
Oder ausweichend:
Wir machen keine Beratung und dürfen zu laufenden Verfahren keine Auskunft geben.
Oder dumm stellen:
Bla bla blubb chat GPT nichtssagenden Kauderwelsch
Für Rückforderungen oder Nicht Zahlungen der Urteile sind wir nicht zuständig, wir haben dafür gesorgt dass sich (viele) lizenzierte Anbieter an die neuen Regularien halten.
-GGL
Auf die GGL braucht man nicht setzen.
Hallo, ich verstehe deinen Einwand, aber die ggl soll ja nicht die Urteile durchsetzen, sondern die nicht zahlungsbereitschaft von den tochterfirmen der Firmen, die bei der ggl als whitelist geführt sind, ob dies dann die zuverlässigkeit dieser Firmen tangiert
Gruß
Apropos ChatGPT ...
Gestern kam im Intranet meines AG der Hinweis auf eine neue Dienstvereinbarung - zur Nutzung von KI!
Stellt Euch vor, man soll doch auf gar keinen Fall z.B. eine Liste von Einwohnerdaten hochladen, um sie alophabetisch sortieren zu lassen. Da wäre ich nie drauf gekommen.
Es wurden einige Vorzüge aufgeführt, jedoch muss jeder Mitarbeiter, der KI benutzen möchte, zuerst eine Schulung mitmachen, wo auf die Gefahren hingewiesen werden.
ChatGPT darf genutzt werden, aber ohne Anmeldung. Man darf sich auch nicht mit der Dienstemailadresse dort anmelden.
Am Wochenende habe ich nach dem Straßenausbauprogramm einer Straße gesucht, von der mir mitgeteilt worden ist, dass diese ohne Straßenbauprogramm gebaut worden sei.
Heraus kam so etwas: "Zudem schließt der Ausbau dieser Straße die Lücke zum Ebereschenweg ..."
Naja, der ist aber 3 km entfernt und hat nu gar nichts mit der gesuchten Straße zu tun ...
Ausbaustart Anfang April 2026 ... die Straße ist längst fertig ...
Das Bauprogramm habe ich nicht gefunden ... das wiederum heißt leider nichts, denn fertig ausgebaute Straßen nimmt die Kommune wieder von ihrer Webseite.
UPDATE Geschäftsführerhaftung - zweite OGH Entscheidung veröffentlicht 🎰 ‼️
Nun hat auch der OGH im Fall 5 Ob 8/26a (Link zur E in den Kommentaren), welcher dem EuGH (Wunner) vorgelegt wurde, entschieden.
In diesem von mir gefühlten Verfahren wurde die Geschäftsführung des ehemaligen Casinos ....persönlich haftbar gemacht - nun erging der erste Teilerfolg. In dieser nunmehr bereits zweiten OGH Entscheidung nach Wunner kam der OGH zu folgendem Ergebnis:
✅️ Gerichtstand in Österreich
✅️ Österreichisches Recht ist anwendbar
✅️ Geschäftsführerhaftung nach österreichischem Recht grundsätzlich bejaht:
"Nach zum österreichischen Recht ergangener Rechtsprechung kann eine Außenhaftung eines Organs einer Gesellschaft bei schuldhafter Verletzung eines Schutzgesetzes nach § 1301 ABGB bestehen, wobei Spielerschutzvorschriften des GSpG bereits als Schutzgesetze qualifiziert wurden (RS0128696; 6 Ob 168/19b mwN)."
Somit geht es nun an die inhaltlichen Verfahren, da Zuständigkeit und anwendbares Recht geklärt sind! Freilich schwierig wird es für die Geschäftsführung illegaler Online-Casinos bei der Verschuldensfrage - nach der Rechtsprechung muss sich nämlich die Geschäftsführung von Verschulden freibeweisen. Kein einfaches Unterfangen bei einer jahrelang derart klaren Rechtslage!
Zitat von: Olli am 02 April 2026, 06:38:11Gestern kam im Intranet meines AG der Hinweis auf eine neue Dienstvereinbarung - zur Nutzung von KI!
Wir haben Firmenaccounts, da lässt sich einstellen inwieweit die KI deine Daten für eigene Zwecke nutzt :-)
Ansonsten kannst du theoretisch alles öffentlich wiederfinden, was du in die KI fütterst.
Daher die Anweisungen nie irgendwelche mehr oder weniger vertrauliche Daten in irgendeine KI zu füttern.
Das zu dem Thema, dass so einige ChatGPT und Konsortern auch mal gern als Lebensberater verwenden.
Danke, Jaymic, daß mal jemand darauf hinweist, daß es eben nicht Aufgabe der GGL ist, Urteile einzelner Spieler durchzusetzen, sondern die Lizenzvergabe und das Einhalten der 'Regeln' zu überwachen.
@Hitdajack
War Spaß wie der Smiley ausdrückt.
Er ist halt oft sehr negativ.
@Olli
KI und Co sind als Hinweis ganz nützlich vor allem wenn Quellen dabei angegeben werden. Verlassen würde ich mich da auch nicht drauf.
@Tal
Das wissen denke ich die meisten.
Es gibt aber außerhalb dessen genug Kritikpunkte an der GGL.
@Jaymic Die GGL wurde schon von Anwälten diesbezüglich angeschrieben und haben eine deutliche Absage bekommen, dass die Lizenzvergabe eben nicht in Gefahr sind. Entweder wartet man auch aufs EuGH(man ist nicht für Rückforderungen zuständig), oder die neue Lizenz wurde mit Spielerschutzversprechungen vergeben die eingehalten werden.
Ich weiß nicht ganz, was man immer noch von der GGL erwartet. Die hat sich ja schon recht eindeutig positioniert.
Wenn dem so ist, wo kann man ein Antwortschreiben denn der GGL sehen?
Damit ich die Argumentation der ggl evtl nachvollziehen kann.
Wenn Anwälte diese haben sind die Schreiben veröffentlicht?
@Roy
Danke für die Belehrung.
Aber wie man ja gerade erst an einer der Reaktionen gesehen hat, ist das anscheinend nicht jedem klar...
Ansonsten stimme ich dir aber zu; an dem Haufen bürokratischer Schlaftabletten gibt es auch so genug auszusetzen.
Ich finde, man muss hier zwei Dinge sauber trennen:
Die GGL ist natürlich nicht dafür da, einzelne Urteile für Spieler zu vollstrecken.
Daraus folgt aber nicht automatisch, dass das Verhalten konzernverbundener Gesellschaften aufsichtsrechtlich irrelevant ist.
Wenn ein Konzern in Deutschland über lizenzierte Gesellschaften am Markt ist und zugleich eine andere Konzerngesellschaft rechtskräftige Urteile faktisch ins Leere laufen lässt, dann darf man zumindest die Frage stellen, ob das etwas über Zuverlässigkeit, Konzernstruktur und tatsächliche Haltung gegenüber rechtlichen Verpflichtungen aussagt.
Ob die GGL das bisher kleinreded oder mit Textbausteinen beantwortet, ist noch kein Gegenargument. Das zeigt erstmal nur, auf welche Position sie sich zurückzieht. Hinnehmen muss man diese Position deshalb aber nicht.
Die Frage ist also nicht: Soll die GGL Geld eintreiben?
Sondern: Darf die GGL solche Konstellationen bei der aufsichtsrechtlichen Bewertung einfach ausblenden?
Genau diese Diskussion finde ich berechtigt.
Ja, genau das ist der Punkt. Die Art und Weise, wie die GGL die 'Regulierungen' handhabt, ist an sich schon schlimm genug.
Die Diskussion darüber ist daher mehr als berechtigt.
Einige vermischen das aber gerne Mal, und schieben ihr in ihrem durchaus berechtigten Ärger auch Sachen zu, die eben nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fallen.
Das hilft aber keinem, und führte in der Vergangenheit schon öfter zu seitenweisen unschönen Diskussionen. Unnötigerweise, weil eben von falschen Tatsachen ausgegangen wurde.
Das ist alles, was ich anmerken wollte.
@Tal
War ja keine Belehrung von mir und ich schrieb ja nicht alle sondern die meisten.
Ich denke sowieso dass bei diesem Thema aneinander vorbei geredet wird.
Hudinis Antwort trifft komplett den Punkt.
Wenn ich die GGL noch schlechter ins Licht stellen will muss ich nur anmerken dass es inzwischen Urteile gibt betreffend der legalen Neuzeit. Und hier muss der Verein sofort reagieren. Nicht auf das Urteil selbst, aber es wurden jetzt schon wieder Regeln gebrochen was den Spielerschutz betrifft. Und selbst hier wird zugeschaut.
Wo sind die Strafen und Abmahnungen?
Absolut, ja.
Kurze Info an euch:
Mein ausgesetztes Verfahren am Landgericht in Nordrhein-Westfalen wird nun tatsächlich wieder aufgenommen.
Nachdem mein Anwalt nach der Bekanntgabe des Schlussantrags ein Schreiben an das Gericht geschickt hatte, kam gestern die Rückmeldung: Das Verfahren wird fortgeführt. Damit hätte ich nie gerechnet.
Die Gegenseite hat jetzt einen Monat Zeit, um nachzuweisen, ob es von Gerichten oder Behörden Bestätigungen gab, dass sie Sportwetten anbieten durften.
Anschließend wird der Richter eine Entscheidung treffen ( nach Aktenlage) Eine weitere mündliche Verhandlung wird es nicht mehr geben.
Vielleicht fragt ihr auch mal bei euren Anwälten nach.
Sehr schön. Viel Erfolg.
Witzig, Anfang der Woche wurde mir von meiner Kanzlei felsenfest versichert, dass dies, Elbe Wiederaufnahme des Verfahrens ersuchen, NICHTS bringt. Hältst uns auf dem laufenden, das klingt sehr spannend.
@Hitdajack Das ist leider wieder total LG abhängig, also ich würde deiner Kanzlei hier sogar glauben. Mein Termin war 2 Woche vor dem Antrag und wurde dennoch ausgesetzt bis zum Urteil.
Hier entscheidet jedes LG wieder mal eigenständig.
Glaube denen das schon aber Prinzipiell ist das ja schon ein sehr positives Signal was Balou da schreibt!
Das zeigt aber auch, in welche Richtung wir uns bewegen, wenn jetzt schon mehrere Anbieter bei der Anfrage der Liste Vergleiche anbieten, das klingt vielversprechend.
Andererseits zeigt die Höhe des Vergleichs auch, dass es tatsächlich leider noch viele Spieler gibt die geringe Summen annehmen, sonst würden sie es nicht versuchen.
Der Versuch mit so kleinen Prozenten schadet Ihnen ja nicht. (Leider)
Ich sehe nicht was daran ein gutes Zeichen bzw vielversprechend sein soll, wenn gezielt die Schwächen spielsüchtiger Menschen ausgenutzt werden um einen wirtschaftlichen Vorteil zu erlangen. Das ist einfach so Glücksspielindustrie.Und entgegen jeden Spielerschutz.
Also wer einen Vergleich in dieser Höhe annimmt, steckt wohl leider immer noch tief in der Sucht. Anders kann ich mir das nicht erklären. Die OCs lachen sich über so jemanden kaputt. So wie sich aktuell alles noch mehr für die Spieler entwickelt, bräuchte mir der BVB, Oli Kahn oder wer auch immer nicht mit unter 80% ankommen. Ansonsten lass ich das ding einfach bis zum bitteren Ende laufen und bekomme noch Zinsen. Ich hab Zeit und noch mehr Geduld und ich hoffe das ist bei den meisten hier der Fall
Für mich ist es ein gutes Zeichen wenn Vergleiche angeboten werden, da es mir nicht um den Spielerschutz geht sondern ob die Rückforderungen gezahlt werden. Die Anbieter wissen dass die damit langsam nicht mehr rechtlich durchkommen, für diejenigen die auf eine Rückforderung hoffen ist es ein gutes Zeichen.
@Tribal Kann diese Aussage nicht unterstützen. Mit Sicherheit gibt es auch Spieler die das Geld fürs Spielen nutzen, es wird aber mit Sicherheit auch Spieler geben die damit ihre Schulden tilgen oder Geld für andere Situationen benötigen und annehmen.
Aber das haben wir schon oft diskutiert, soll jeder sehen wie er es möchte.
Die Jahreszahlen machen das schon sehr lange so mutmaßlich und es lässt in meinen Augen keine Rückschlüsse auf eine Strategieänderung zu. Es ist aus meiner Sicht einfach nur sittenwidrig
Jahreszahl hat es als einziger so praktiziert, das ist korrekt. Genau diese erhöhen ihr Angebot mittlerweile drastisch wenn es zum LG/OLG Termin geht, bis zu 65% mittlerweile. Eine Strategie ist dennoch nicht zu erkennen. Das andere jetzt damit nachziehen, sehe ich halt positiv.
Ich finde das Vorgehen natürlich auch äußerst suspekt und negativ. Gerade weil diese Taktik bei spielsüchtigen wunderbar funktionieren wird. Dass aber andere jetzt auch damit anfangen, das sehe ich bezüglich dem "Recht" irgendwo positiv. Mehr wollte ich nicht sagen.
Mich irritiert, wie verbissen einige ihr "Grundrecht" auf 100% Rückzahlung einfordern.
Für mich begründet sich dieser "Anspruch" aber nur aufgrund einer rechtlichen Formalität.
Denn verzockt haben es ja wohl die meisten freiwillig und somit die versprochene Leistung "Glücksspiel für die Dauer X" erhalten.
Also ich wäre in der Lage heilfroh, überhaupt irgendwas zurückzubekommen.
Frohe Ostern übrigens.
Schauen wir was für Überraschungseier da so kommen !
Diese rechtliche "Formalität" ist aber keine Kleinigkeit. Ob sich die Gegenseite an diese "Formalität" hält sagt viel über die allgemeine Zuverlässigkeit und das achten der Gesetze aus. Wenn das erodiert, mit welcher Begründung willst du dann andere "Formalitäten" wie Spielerschutz und vielleicht sogar die Auszahlung (vollständige) von Gewinnen begründen. Man kann ja dann immer sagen, man solle doch froh sein wenn sich wenigstens teilweise dran gehalten wird. Dann kann man die Auslegung von Gesetzen und Regeln ja gleich komplett den Anbietern überlassen.
Das ist oft der Minderwertigkeitskomplex der Spieler der zu Akzeptanz solchen Verhaltens führt.
Zitat von: FredHH am 05 April 2026, 10:26:36Mich irritiert, wie verbissen einige ihr "Grundrecht" auf 100% Rückzahlung einfordern.
Für mich begründet sich dieser "Anspruch" aber nur aufgrund einer rechtlichen Formalität.
Denn verzockt haben es ja wohl die meisten freiwillig und somit die versprochene Leistung "Glücksspiel für die Dauer X" erhalten.
Also ich wäre in der Lage heilfroh, überhaupt irgendwas zurückzubekommen.
Frohe Ostern übrigens.
Schauen wir was für Überraschungseier da so kommen !
Entschuldigung wenn ich nochmals auf diesen Post eingehen muss.
Es scheint mir fast komplett dem Narrativ der Gegenseite zu entsprechen und bin jetzt leider echt irritiert ob hier die Gegenseite unter dem Deckmantel von Betroffenen und Anspruchsinhabern solche toxischen Denkweisen verbreitet
Diese 'Verdächtigungen' irritieren mich immer wieder. Denn... was hätte er davon?
Oder was hätte die 'Gegenseite' davon?
Der Vergleich hinkt gewaltig.
Irgendwie seid ihr beide, jeder in seine Richtung, aus unterschiedlichen Gründen gar nicht soweit auseinander.
Dann nimm irgendeinen anderen Vergleich der die Mitschuld des Opfers relativiert und einbezieht.
Das mit dem kurzn Rock und der Vergewaltigung, das steht Dir hier als Vergleich nicht zur Debatte! Das ist echt unverfroren, Hudini.
Ich bin sprachlos, so was hier zu lesen.
Bin da auch eher bei Hudini, man stelle sich vor die Anbieter hätten z.B. strikt das 1000€-Limit eingehalten, hätte so einige persönliche Tragödien verhindert. Stattdessen ist das genaue Gegenteil passiert und das vorsätzlich.
Zitat von: FredHH am 05 April 2026, 10:26:36Mich irritiert, wie verbissen einige ihr "Grundrecht" auf 100% Rückzahlung einfordern.
Für mich begründet sich dieser "Anspruch" aber nur aufgrund einer rechtlichen Formalität.
Denn verzockt haben es ja wohl die meisten freiwillig und somit die versprochene Leistung "Glücksspiel für die Dauer X" erhalten.
Also ich wäre in der Lage heilfroh, überhaupt irgendwas zurückzubekommen.
Frohe Ostern übrigens.
Schauen wir was für Überraschungseier da so kommen !
Dass ist mal ne spannende Ansicht von Recht. ;D
Es geht darum, das man dem Opfer einer Straftat Mitschuld gibt. Und da das ein anschauliches und oft genutztes Beispiel in der öffentlichen Debatte ist, passt das hier sehr gut, auch wenn es ganz andere Sachverhalte sind und nicht gleichzusetzen. Damit soll in keinem Fall eine Vergewaltigung verharmlost werden, wenn das deine Sorge ist Rubbel. Das kann ich verstehen.
In diesem Thread leiden wohl die Wenigsten an irgendwelchen 'Minderwertigkeitskomplexen', zumindest, was ihre eigenen Ansprüche gegen die Anbieter angeht. Da sehe ich jetzt keine Gefahr, daß Fred dies irgendwie ändern würde.
Von daher ist das mal ziemlicher Unsinn.
Aber es klingt zumindest 'schlau' und moralisch überlegen.
Ich bin wahrlich kein Freund von Fred, wie man wahrscheinlich schon bemerkt hat. Und die provokante Art, mit der er das hier geschrieben hat, ist auch nicht so meins...
Ihm vorzuwerfen, er wäre von der 'Gegenseite' ist aber ein ziemlich einfacher Weg, dem, was er schreibt, keine weitere Beachtung schenken zu müssen. Denn wenn man das täte, käme man eventuell auf die Idee, daß er von einem neutralen Standpunkt aus betrachtet sogar recht haben könnte.
Denn mein Nachbar oder Arbeitskollege würde das Ganze wohl ziemlich ähnlich sehen.
Und dann der Vergewaltigungsvergleich, den habe ich seit Born nicht mehr gehört. Sorry, aber hast du eventuell den Schuß nicht gehört?
Glaube mir, ich würde sofort die Zeit zurückdrehen auf den Anfang meiner Spielfreiheit, und die acht Jahre Rückzahlungen erneut in Kauf nehmen, wenn ich diese eine Nacht meines Lebens dafür vergessen könnte...
Bei dem Einen hatte ich eine Wahl, bei dem Andeten nicht...
Ich würde dich daher bitten, solchen Schwachsinn in Zukunft zu unterlassen, wenn du Sympathiepunkte sammeln willst.
-edit-
Andere waren schneller. Ich laß es trotzdem mal stehen.
Warum habt ihr mit dem Vergleich? Ist er doch recht passend und die Message war doch recht klar von Hudini oder?
Oder habt ihr da eine andere Meinung zu?
Hudini, so billig kommst Du nicht aus dieser Nummer. Nur weil Vollidioten-Machos so ein Beispiel anbringen, hast DU noch lange kein Recht dazu! MITSCHULD??
Wer ...
soll die Frau mit Minirock als Vergleich denn sein,
der Vergewaltiger ist wer?
und der Rock ist wer?
Das ist unterste Schublade!
Fakt ist : Ihr wolltet zocken - Ihr habt gezockt. Und verloren.
Es ist allein Euer Glück (mehr nicht!), dass sich die Anbieter als nicht legal agierend herausgestellt haben.
Oder habt Ihr damals gezockt in der Hoffnung, dass auf Euch aufgepasst wird?
Also verkneif Dir gefälligst Deine Vergleiche mit vergewaltigten Frauen.
Und der nächste geistig Verformte meldet sich dazu ...
Frauen mit Fahrradketten täten Euch besser als die mit Ostereiern ..
Rubbel, lesen und verstehen ist nicht so deine Stärke, oder?
Hudini hat es doch recht eindeutig tiluliert, dass es eben nicht so ist. Also bitte nicht verdrehen.
auch verplant ...
das ist jetzt Zwangsloyalität, man muss sich doch aufeinander verlassen können, vielleicht braucht man sich noch mal. Nicht war, Eddy?
Erbärmlich
(Gelöscht da es hudini auch gelöscht hat)
Es ist kein Glück, sondern das größte Problem an der Geschichte, dass es eben kein Spielerschutz gegeben hat.
Wie man da immer noch von Glück reden kann...Wahnsinn. einfach nur Wahnsinn.
Rubbel, entspann dich mal komplett, ich habe nichts mit Hudini am Hut. Und an seinen Vergleich ist nichts auszusetzen.
Dafür sind Vergleiche eben dar, das bedeutet nicht, dass man irgendetwas relativiert. Hat Hudini ja auch eindeutig formuliert. Wenn du damit nicht klarkommst, schalt bitte das Internet aus. Davon abgesehen, steht Dir nicht zu, zu entscheiden was zur Debatte in einer Diskussion steht oder nicht.
Ich habe meinen Beitrag mit dem Vergleich gelöscht, da ich nicht wollte, dass sich jemand getriggert fühlt. Falls das passiert ist, entschuldige ich mich nochmal. Es gibt sicherlich passendere Vergleiche und den Punkt habe ich gemacht.
Fair von dir Hudini.
Wünschte man würde auch die Provokationen unterlassen indem man den Spielern eine größere -wenn nicht sogar- die größte Teilschuld einräumt und die Gegenseite kleiner macht. Aber das kommt ja auch immer alle paar Wochen. ;)
Beitrag wurde gelöscht, Rubbel hat sich über etwas aufgeregt, was gar nicht mehr nachvollziehbar ist. Noch ein paar dramatische Phrasen, und jetzt sind wieder alle Opfer, wie es sich gehört.
Problem gelöst. Nicht mit 'Diskussionen', wie immer so gerne propagiert wird, sondern mit Anschuldigungen und Polemik.
Aber am Ende des Tages ist das ja egal. Das Ergebnis zählt. Für die Meisten jedenfalls.
Nur Eddy hat es noch nicht ganz verstanden, aber das kommt ja vielleicht noch.
So kranker 'Humor' ...
Die rechtschaffenen Opfer haben leider keine Möglichkeit nachzudenken, bevor sie was tun. Ein Reiz genügt, schon sind sie haltlos. Und hilflos.
Bis zur Schuldumkehr. Dann wissen sie genau, was zu tun ist. Phänomenal.
Eins mal voerweg: Ich gönne Euch die Rückerstattungen - natürlich. Aber über Eure Verantwortlichkeiten hinaus, die bleiben davon unberührt.
Aber eins ist wohl klar: Niemand von Euch hat sich vor Verlust je um Spielerschutz gekümmert.
Und jetzt reicht mir auch diese Diskussion. Eure Partnerinnen haben hier ja schon beschrieben, wie Ihr Euch verhieltet. Und ich sehe das jetzt an diesem Beispiel.
Ein vergrämtes verbittertes Herz
dreht sich unendlich in seinem Schmerz
Verstand will nicht sehen fühlen gar hören
er will nur eines den Schmerz schnell betören
Sucht fein akribisch mit großer Geduld
jemanden aus und gibt ihm die Schuld
steigert sich rein macht alles viel schlimmer
letztlich ein Dummer findet sich immer
:)
Mein lieber Scholli.
Nein, es reicht. Ich bin hier raus.
Um mal wieder was zum Thema beizutragen was auf Zahlen und Fakten basiert statt auf Emotionen:
Dass der BVB-Anbieter mittlerweile bei Datenauskunft vergleichen will ist (zumindest in Österreich) schon länger bekannt¹ und ich habe auch einige ehemalige Spieler denen dies wiederfahren ist.
Das ganze deckt sich auch mit deren Jahresbericht² Punkt 31, Seite 232 - hier mal auf Deutsch mit Hervorhebung durch mich:
ZitatSpieleransprüche
Deutschland
Wie andere Branchenakteure sehen sich auch Unternehmen der Gruppe mit Ansprüchen deutscher Kunden in Deutschland konfrontiert, die sich auf einen Zeitraum beziehen, bevor die Gruppe über eine deutsche Glücksspiellizenz verfügte.
Die Kläger fordern die Rückerstattung ihrer Spielverluste und behaupten, die entsprechenden Verträge zwischen ihnen und den jeweiligen Konzerngesellschaften seien nicht durchsetzbar, da die Unternehmen zum relevanten Zeitpunkt keine deutsche Glücksspiellizenz besaßen.
Die Gruppe argumentiert, sie habe zum relevanten Zeitpunkt über gibraltarische und maltesische Lizenzen verfügt, die sie berechtigten, ihre Dienstleistungen in Deutschland gemäß EU-Recht anzubieten. Darüber hinaus haben einige deutsche Gerichte die Durchsetzbarkeit der Verträge bestätigt. Die Geschäftsführung hat jeden Anspruch eingehend geprüft und geht davon aus, dass ein Teil dieser Ansprüche außergerichtlich beigelegt werden kann.
Zum 31. Dezember 2025 wurde hierfür eine Rückstellung in Höhe von 15 Mio. € gebildet.
Zusätzlich bestehen weitere ausstehende Ansprüche gegen die Gruppe in Höhe von 105 Mio. €. Die meisten dieser Ansprüche sind derzeit bis zu einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ausgesetzt. Ein Gutachten des Generalanwalts wird im März 2026 erwartet.
Zum Bilanzstichtag gehen die Geschäftsleitungen unter Berücksichtigung des aktuellen Verfahrensstands und auf Grundlage der eingeholten Rechtsberatung davon aus, dass der Teil der Ansprüche, für den keine Rückstellungen gebildet wurden, keinen wahrscheinlichen Abfluss wirtschaftlicher Vorteile zur Folge hat.
Dementsprechend wurden hierfür keine Rückstellungen gebildet. Obwohl der Konzern die bisher eingegangenen Ansprüche geprüft hat, bedeutet die inhärente Unsicherheit solcher Angelegenheiten, dass künftig weitere Ansprüche eingehen können. Wie bei Ansprüchen dieser Art üblich, kann auch hier Unsicherheit hinsichtlich des endgültigen Ergebnisses bestehen.
Was ihr daraus macht ist wieder emotional getrieben. Der eine liest daraus, dass der Anbieter am Ende zahlen muss und das auch weiß, der andere denkt er muss vergleichen bevor die Rückstellungen aufgebraucht sind.
Fazit: Genau wie die Anbieter verschiedene Strategien fahren tun es auch wir Kläger. 😉
¹ Quelle:
https://www.spielerhilfe.at/wie-bvb-anbieter-seine-spieler-mit-sofortzahlungen-abfertigt/ (https://www.spielerhilfe.at/wie-bwin-seine-spieler-mit-sofortzahlungen-abfertigt/)
² Quelle:
https://www.entengruppe.com/media/by4fdoyj/enten-annual-report-2025.pdf (https://www.entaingroup.com/media/by4fdoyj/entain-annual-report-2025.pdf)
Naja, dann gibt es wenigstens keinen Männerhass mehr, den ich hier schon seit längerem heraushöre von gewissen Personen.
Schöne Ostern
Zurück zum Thema:
Klar für die Anbieter ist das natürlich vorteilhaft, 5% abgeben und tschüss sagen. Sowas nimmst du aber nur an, wenn du ganz unten angekommen bist in der Sucht. Was bvb angeht, kannte ich das auch nur in Ö. Mich wundert, dass bei Kahn sowas anscheinend nie in Betracht gekommen ist. Zumindest hörte ich nur von den Jahreszahlen und bvb.
Die wissen natürlich längst, was passieren wird. Dann ist es nur noch eine Frage, wie viel Sie bieten müssen, damit man "einknickt".
Wenn die oben genannte Summe(15Mio) durch Vergleiche auf die Hälfte gekürzt werden kann, ist es schon wieder ein Erfolg für die. Alleine die Anwaltskosten, die nicht anfallen.
In Österreich ist die Ausgangslage eine andere. Dort gab es bisher überhaupt keine Lizenzen zu vergeben. Wenn da die Anbieter nicht annähernd kooperieren oder Urteile zahlen kriegen Sie halt keine Lizenz. Da gab es auch eineVideoreihe von einem Anwalt , der auch auf einen Deal zwischen Behörden und Anbietern deutete. Sprich erst die Kohle zurück und bekommt ihr die Lizenz. Und hier hast du halt eine unfähige GGL...
Um es noch einmal deutlich zu machen:
Rubbel, TAL und Fred haben sich aus diesem Bereich heraus zu halten! Ilona hat oft genug den Standpunkt des FAGS deutlich gemacht.
Die Einzigen, die hier etwas zu meckern haben, sind Ilona und ich - sonst niemand!
Die Rechtmäßigkeit der Rückbuchungen sind unbestritten und werden hier nicht debattiert!
Mannomann, es ist Ostern!
Mir ging es gar nicht um die 'Rechtmäßigkeiten' irgendwelcher Rückforderungen, sondern um einen geschmacklosen Vergleich.
Wenn es gegen die Etikette des Fags verstößt, daß ich darauf hingewiesen habe, und sowas kommentarlos toleriert werden soll, darfst du mich gerne sperren.
Dasselbe gilt für mich.
Differenzieren sollte man als Fähigkeit voraussetzen können.
"Ihr habt nur Glück, dass ..." und der Kommentar über Erfahrungen der Partner.... aber lassen wir das, diese Art von Menschen sollte man am besten ignorieren.
@Roy Die müssen das vor dem Wirtschaftsprüfer so argumentieren, damit sie da ohne die Rückstellungen durch den Prüfungsbericht durchkommen. Ob das aber rein rechtlich so durchgeht und der GF haften wird..das wird hoffentlich nie ein Thema. ;)
Ich habe kein Wort über irgendwelche Partner gesagt.
Das mit dem Glück hingegen dachte ich auch, habe es aber ebenfalls nicht geschrieben.
Ja, ich bin ein ganz schlimmer Mensch. Ich esse auch bei Vollmond Katzenbabies.
Hallo Tal, vergleich das Glücksspielgesetz zb. mit dem Marihuana Gesetz, wobei ich finde, dass das Glücksspielgesetz noch viel zu lasch daher kommt.
Marihuana sind getrocknete Blüten und Blätter der weiblichen Hanfpflanze, die das psychoaktive THC enthalten. Seit April 2024 ist der Besitz in Deutschland für Erwachsene (bis 25g in der Öffentlichkeit, 50g zu Hause) sowie der private Eigenanbau (3 Pflanzen) legal.
Ich kann und darf keine Dienstleistung anbieten die illegal ist,....zum Glück wird sich das bald in die richtige und nicht falsche Richtung entscheiden.
Äh, was?
Kontext?
Soll Glücksspiel jetzt auch ab 25g legalisiert werden?
Was ist mit Privatanbau von Sportwetten?
Und ist das gut oder schlecht?
Und was hat das überhaupt mit dem Thema zu tun?
Oder hast du ChatGTP befragt, weil du auch mal was 'Schlaues' sagen wolltest?
Warte, ich hab auch einen: Die Hauptzutaten für Spiegeleier sind Hühnereier und Speiseöl.
Jetzt haben wir das dann wohl endlich geklärt.
Du solltest lesen, was ich überhaupt geschrieben habe, bevor du so einen belehrenden, zusammenhanglosen Beitrag schreibst. Die Mühe hättest du dir dann nämlich sparen können - und mir auch.
Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu sagen, das hier 'schießt aber echt den Vogel ab'.
@Eddy
In Deutschland gab es für die betreffende Zeit auch nie eine Lizenzvergabe was Casino angeht.
Ist aber auch egal, es ist wie es ist.
Hallo Tal,
wenn du doch alle Vergleiche der Illegalität für nicht passend hälst, dann mach doch mal eine konstruktiven Vorschlag für einen passenden Vergleich. Das hier Unrecht geschehen ist, haben Gericht ja bestätigt. Immer alles als Schwachsinn abzutun führt dann ja auch nur zur einer hitzigen Diskussion.
@TAL
Hatte ich mich nicht verständlich ausgedrückt?
Es geht eher darum, dass dort bis heute noch keine anderen Lizenzen vergeben wurden.(Monopol)
In DE haben diejenigen dagegen inzwischen alle Ihre Lizenzen erhalten. Deswegen ist das mit einem möglichen Deal durchaus realistisch, sonst würde man keine 80%-Vergleiche annbieten.
Habt ihr Ostereier gefunden, auf denen ,moralisch' steht, oder sucht ihr noch die gesetzlichen?
🤪😂
Es ist eine Ironie dass diejenigen die sich darüber permanent beschweren dass hier immer wieder dasselbe durchgekaut wird seit 400 Seiten, immer noch davon reden und denken, dass es hier ein Glücksfall für uns ist.
Wer es nach so vielen Beiträgen und Gerichtsentscheidungen immer noch denkt, den kann man nicht überzeugen.
Recht ist das neue Glück ;D
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-casino-verluste-zurueckfordern-warum-2026-fuer-viele-spieler-das-letzte-jahr-ist-267671.html
@Olli
Provozieren lassen muß ich mich trotzdem nicht.
Warum schreibt Polynx mir so einen Schwachsinn, nachdem du den Thread extra gesperrt hattest?
Was genau war daran jetzt 'konstruktiv'?
Oder Kloppis ider Daddys geistreiche Kommentare?
Ich dachte, das Thema sei durch. Oder gilt das jetzt nur für mich?
Man sollte da nicht mit zweierlei Maß messen. Sowas kann ich nicht leiden.
@Hudini
Wer sagt, 'Alles' sei Schwachsinn? Ich nicht, da bin ich mir ziemlich sicher. Mir Sachen in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe, macht eure Situation auch nicht besser. Und wer sagt, daß ich es anders sehe als die Gerichte? Wie kommst du auf sowas?
Was ist bei Polynx 'passend'? Er widerspricht sich doch selbst. Er sagt, beides ist legalisiert, das Eine sei gut, das Andere schlecht. Was genau soll das nun aussagen? Inwieweit bringt das irgendwen weiter? Außer, daß er mal ein paar Fakten zu einem anderen Thema 'eingeworfen' hat?
Warum brauchst du überhaupt irgendeinen 'Vergeich'? Ist das irgendwie wichtig? Das frage ich mich gerade ernsthaft.
Ich denke, es ist eh müßig, da nach etwas 'Passendem' zu suchen. Wozu? Um es besser 'greifen' zu können? Meiner Meinung nach gibt es gar keinen 'guten' Vergleich. Was die Anbieter da machen ist beispiellos.
Glücksspielanbieter waren auch früher schon so. Vor dem Onlinekram ist ihnen auch immer etwas eingefallen, die neuesten Regulierungen zu umgehen, weil irgendeine Definition zu 'schwammig' war, oder sie haben Dinge einfach anders benannt. Welcher Politiker hatte die Illusion, dies wäre heutzutage anders, gerade auf globaler Ebene?
Die sind millionenschwer, sitzen in Steueroasen, machen, was sie wollen, beugen das Recht soweit sie können, und nutzen jede 'Lücke', weil sie keine Konsequenzen fürchten müssen. Nebenbei betreiben sie Lobbyarbeit, um Politiker von ihren 'guten Absichten' zu überzeugen.
Die Politik, Gerichte und die Behörden brauchen Monate, sich auf die neueste 'Strategie' einzustellen. Bis dahin ist denen schon wieder was Neues eingefallen.
Und all das ist vorher schon so gewesen, in Ländern, die vor uns Lizenzen an Onlinecasinos verteilt haben.
Trotzdem hat niemand draus gelernt, niemand hingeschaut, alle 'Augen zugedrückt' - weil die Aussicht auf Steuereinnahmen einfach zu rosig war.
Man 'erfand' die GGL, die mit ihrer Aufgabe völlig überfordert ist. Bürokratie von vorgestern gegen schlüpfrige Konzerne von heute.
Aber ja, läuft. Wir haben das im Griff!
Das ist meiner Meinung nach ein Armutszeugnis, und mit nichts zu vergleichen.
Was es nicht unbedingt besser macht.
Der untere Teil bzgl des Themas hast Du sehr gut dargestellt. 👍
erster part ist einfach nen schrei nach aufmerksamkeit durch eigene untufriedenheit. so far
kommt auch recht trotzig rüber wie bei nem 6 jährigen der seinen lolli nicht bekommt.
der zweite teil stimme ich zu 100% zu. und spiegelt auch meine sichtweise auf die dinge gut wieder
Hi TAL!
Ich habe mich ganz bewusst ziemlich allgemein gehalten. Mir ist der Beitrag von Polynx auch sauer aufgestoßen. Doch wozu ein Fass aufmachen? Weisst Du was? Weil es unwichtig ist. Für ihn war es wichtig das zu schreiben. Aber für uns? Gibt es nicht gerade Schöneres zu tun, als sich hier zu zoffen? Die Sonne scheint ... gerade bin ich mit dem Fahrrad zum Bäcker gefahren. Leider war er schon ratzekahl ausverkauft. Dann werde ich mir heute abend eben ein paar Aufbackbrötchen herrichten. Der Grill ist für heute Mittag vorbereitet. Ein Viertelstündchen noch und ich werde ihn anheizen.
@All:
Denkt bitte immer daran, dass der "Feind" mitliest. Sie lachen sich ins Fäustchen, wenn sie ausgerechnet hier Uneinigkeit lesen. Sie sammeln Zitate aus diesem Forum, um sie den Gerichten und den Medien zu präsentieren. Ich erinnere auch gerne an einen Fall, wo jemand hier im Forum etwas geschrieben, es aber vor Gericht anders dargelegt hatte. Der Fall ging deswegen verloren. Und ja, manchmal können Rückschlüsse auf User gezogen werden. Insbesondere, wenn sie die gleichen Usernamen auch in den diversen Casinos benutzt haben.
Nachtrag: @Duffi: Was soll der 1. Teil Deines Beitrages bewirken? Manchmal ist es einfach angebracht, sich mal auf die Unterlippe zu beißen, anstatt zu schreiben ... meinst Du nicht?
@All Ignoriert diese Personen einfach und deren Provokationen.
Der Artikel mit der Verjährung ist sehr wichtig, ich hoffe das Thema wird noch groß präsentiert damit es so viele Spieler wie möglich sehen und sich noch dafür entscheiden IHR RECHT einzuklagen.
Genau. Habt euch jetzt mal lieb ;D
... ich schließe mich Olli vollumfänglich an. Wer zwischendurch mal gerne Puls kriegt, sollte eine Runde laufen gehen, staubsaugen oder Ähnliches. Stattdessen im BGH-Thread zu lesen ist ungesund. Es sei denn, man interessiert sich für das Thema, ist betroffen oder hat was möglichst Konstruktives beizutragen. In diesem Sinne: Lasst uns friedlich miteinander umgehen! Hier gibt es viele Themen, da dürfte für jeden/ für jede was dabei sein.
LG Ilona
...das passt ja alles gut: ich habe zuerst die zuletzt gechriebenen Beiträge hier gelesen, mir meinen Teil gedacht, dann nahm ich meinen Packen Altpapier, brachte ihm zum Container, genoß den Spaziergang, und es gibt gleich frische Kartoffeln, Kohlrabi mit Würstchen.
Auseinandersetzungen sind wichtig, ein Gefühl dafür zu bekommen, was (mir) gerade wichtig ist, und am Herzen liegt. Natürlich gibt es zu den brisanten Themen hier im Thread nicht nur §§§, sondern (bei Eush) stecken dahinter viele Emotionen, und das spüre ich in den meinen.
Also Stabsauger raus, und die Negliette wieder in ihrem Glanz erkennbar machen!
Noch einen schönen Feiertag
Hört sich doch gar nicht mehr so schlecht an oder?
Zitat:
Wir teilen Ihnen schon jetzt mit, dass unsere Kanzlei im Zusammenhang mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen aus Urteilen deutscher Gerichte gegen Gesellschaften mit Sitz in Gibraltar in Kontakt mit einer Anwaltskanzlei aus Gibraltar steht.
Nach den Angaben der Kanzlei gab es bereits Vollstreckungsversuche aus österreichischen Urteilen, die jedoch dann von den jeweiligen Beklagten vor Gericht gebracht wurden.
Leider wurde bis dato offensichtlich keines dieser Verfahren entschieden, da die österreichischen Forderungsinhaber die Verfahren nicht weiterbetrieben haben.
Dies dürfte mit den kalkulierten Kosten zusammenhängen, die uns gegenüber mit ca. 80.000,00 britische Pfund angegeben wurden.
Nach einem erfolgreichen ,,Testverfahren" könne jedoch – so die Angaben der Kanzlei weiter – ohne weiteres aus vergleichbaren Urteilen vollstreckt werden.
In diesem Zusammenhang wird aktuell versucht, ein Testverfahren zu finanzieren.
Woher hast das ? Also welche Kanzlei oder PKF will es da mal versuchen ?
Hi Polynx!
Danke!
Nächste Woche Casino Urteil und darauf die Woche Bill 55 Schlussantrag.
Schön das der EuGH auch zu diesem Punkt Stellung nehmen muss.
Schließlich bittet das Handelsgericht den EuGH um eine Auslegung des Begriffs ,,unverzüglich" in Art. 48 EuGVVO. Da die Verfahren in Malta oft über sechs Monate, teilweise sogar Jahre dauern bis das Gericht alleine über die Vollstreckung entscheidet, hat das Wiener Handelsgericht erhebliche Zweifel, ob das noch als unverzüglich gelten kann. Zumal es sich bei den Verfahren um ähnliche Sachverhalte handelt, die gem. Art. 52 EuGVVO nicht erneut geprüft werden dürfen
So können Verfahren nicht wie aktuell beim Test Verfahren nicht mehrfach verschoben werden.
https://youtu.be/LAPe9xCkBgo
bevor ich zu so einem RA gehe, würde ich lieber auf die Ansprüche verzichten.
der macht ja alles von A - Z, hat aber gefühlt täglich mehrfach Zeit Youtube-Videos zu machen;
hier kommt er auch in meinen Augen nicht auf den Punkt, sondern zieht alles mögliche in meinen Augen vollkommen unnötig in die Länge.
und auch die Werbung im Video und die externe Werbung von Youtube, brrr
der RA, der hin und wieder im Fernsehen im Ermittler-Team ist, der macht auch alles.
denen gehts mit Sicherheit sehr um die Sache und 0,00 ums Geld :D
wenn ich Fluggastentschädigung mache, Lebensmittelrecht, dann Scheidung und nebenbei bisschen Glücksspiel,
kein Wunder, daß mitunter die Verfahren verloren gehen oder 20% Vergleiche als "gut" verkauft werden.
Das wird dich jetzt schockieren, aber WBS ist eine Anwaltskanzlei. Solmecke ist nur einer der Partner, in der Kanzlei arbeiten noch viele andere Anwälte. Was nicht heißt, dass es nicht für Casinofälle besser geeignete Anwälte gibt.
Zitatund auch die Werbung im Video und die externe Werbung von Youtube, brrr
Mit Ersterem muss man leben, wenn man die Videos anschaut, Letzteres lässt sich mit Ublock Origin blocken. Was da aber mit Deinen Daten geschieht ... keine Ahnung! Mir ist das egal ...
Zitat von: sorrynotsorry am 09 April 2026, 10:37:52Das wird dich jetzt schockieren, aber WBS ist eine Anwaltskanzlei. Solmecke ist nur einer der Partner, in der Kanzlei arbeiten noch viele andere Anwälte. Was nicht heißt, dass es nicht für Casinofälle besser geeignete Anwälte gibt.
echt, wusste ich nicht, das schockiert mich jetzt. ich dachte, der ist völlig alleine und hat noch nicht mal ein Sekretariat.
Keine Ahnung ob das schon gepostet wurde.
Ich finde Dr. Redell gibt hier nüchtern den Sachstand für nächste Woche wieder.
https://www.redell.com/blog/online-gl%C3%BCcksspiel/eugh-urteil-online-gl%C3%BCcksspiel-c-440-23
Der EuGH wird sich hoffentlich nicht von einer kleinen Insel an der Nase durch die Manege ziehen lassen. ;D
Was denkt ihr über die Vermutung, auf die ich immer wieder stoße?
"Wenn der EuGH Bill 55 fällt, dann führt Malta eben die Bill 56 ein."
spekulativ, ... ich schätze, die werden sich was einfallen lassen.
mich wundert es nur, dass die in ihren Vergleichen stets auch das Benutzerkonto des Klägers sperren und diesen verbieten, sich erneut anzumelden.
viele werden wohl die Vergleichsbeträge schnell wieder verzocken, was der Anbieter ja üblicherweise wissen müsste, bei dem das Mitglied nicht mehr zocken kann. wäre für die mE eine Win-Win-Win-SItuation.
Hoffe einfach mal dass die irgendwann nachgeben, dieses Jahr ist eh das Verjährungsjahr und nächstes Jahr sollte es keine neue Klagen mehr geben.
Die meisten Anbieter haben ja verschiedene Seiten, die spekulieren wahrscheinlich darauf dass der Spieler dann dort spielt und dann die gesamte Summe zurückzahlen müssen.
Ich glaube ihr überschätzt, dass es hier den Anbietern um Geld geht. Es geht ums Prinzip. Früher hätte man halt dir den Daumen abgeschnitten um zu zeigen, dass man sich nicht gegen die Regeln der Wettmafia stellt. Ein ehernes Gesetz ist halt: Spielschulden sind Ehrenschulden. Deswegen wird hier halt so gehandelt. Uma Geld geht's nicht, sonst würden ja nicht die teuersten Kanzleiein wie Freshfields und Konsorten beauftragt werden und noch ne Instanz und noch ne Instanz. Die Kosten für die Zermürbung übersteigen oftmals deutlich die Kosten des Anspruchs. Schade das das so von Behördenseite mitgetragen wird und dem kein Riegel vorgeschoben wird.
Nö Brezel, hier geht es ja nicht nur um Gesetz Bill55 sondern was dieses Gesetz aus sagt. Das wird verboten und kann nicht nur mit einer anderen Bezeichnung fortgeführt werden. Das klingt nach Paranoia ausgelöst von den vielen Umbenennungen der Casino Betreiber. 😁😁
@Hudini: Ich glaube, dass es wirtschaftlich durchaus sinnvoll ist genau diese Kanzleien zu beauftragen. Alleine weil diese Verteidigungsstrategie abschreckende Wirkung auf viele Menschen entfaltet, die Rechtsstreitigkeiten und einen offenen Umgang mit ihrer Suchterkankung scheuen.
@Roy:Bill56 sollte symbolisch dafür stehen, dass Malta sich was neues einfallen lässt, um deutsche / österreichische Urteil nicht vollstrecken zu müssen. Sei es, dass sie sich unmittelbar auf die Ordre public berufen oder ein neues Gesetz mit ganz anderem Inhalt, aber gleicher Wirkung erlassen. Rechtswidrig? Ja. Standhaft? Ja, bis der EuGH wieder einschreitet.
Ja klar macht das Sinn. Möchte nicht wissen wie viele Betroffene sich scheuen a) vor Gericht zu gehen und b) durch die Art und Weise des Vorgehens dieser Anwälte.
Die Antwort auf eine Klage vor Jahren durch, ich glaube Melchiors, die Gegenklage illegales Glücksspiel betrieben zu haben setzt schon Wirkung.
Da hast du zwei denen es egal ist, drei die überzeugt werden dass nichts passiert und fünf denen das Risiko zu hoch ist als Beispiel. Durch das und andere Artikel bewegen die mit Sicherheit viele nicht zu klagen. Alles Gewinnpunkte für die OC's.
Die überwiegende Anzahl der Kläger dürfte sich vergleichen und der Rest 🤷
Und zahlen können die das locker. Ich denke auch hier geht's ums Prinzip.
Welche Message würde das geben, wenn Sie einfach gezahlt hätten? Durch die Zermürbung haben sie sich sehr viele Verfahren gespart.
Am Ende ist es einfach beides, das wird nur der Anbieter wissen.
Sehe gerade das Video von WBS. :D Geht jetzt wieder die Mandantensuche los von allen Kanzleien..kurz vor Schluss nochmal zugreifen
ich gehe bei der meinung mit. und schließe mich selbst nicht aus von dem gedanken.
würde ich heute (habe eh einen pkf genommen) mir eine klage überlegen wenn im hinterkopf ist: die zahlen nicht, malta schützt die, wozu klagen, wenn am ende ich nichts passiert.
und genau das ist und bleibt der sinn der von den unternehmen verfolgt wird. natürlich inkl. der baldigen verjährung. den schaden so gering wie möglich zu halten. das der tag für zahlungen ob mit vergleich oder nicht kommt steht für mich ausser frage.
ob dies in 1,2,5 jahren oder noch länger ist, bleibt ungewiss.
Hundert Prozent meine Meinung
https://www.evz.de/de/themen/einkaufen-digitales/gluecksspiel/geld-zurueck/ (https://www.evz.de/de/themen/einkaufen-digitales/gluecksspiel/geld-zurueck/)
Hier auch was aktuallisiertes interessantes, gerade entdeckt
Äußerst interessante Quelle auf alle Fälle
Zum Thema interessante Quellen..
Mich überrascht es, dass diese beiden Quellen hier noch nicht zitiert wurden:
https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/wenn-der-staat-mauert-wie-das-bundeszentralamt-fuer-steuern-illegalen-online-casinos-in-die-haende-spielt-ein-lehrstueck-ueber-buerokratische-verweigerungshaltung.html
https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/klage-gegen-die-ggl-dient-die-sicherheitsleistung-nach-4c-iii-gluestv-2021-auch-dem-schutz-von-spieleranspruechen-wir-finden-es-heraus.html
Auch wenn es zu noch nichts gekommen ist. Klingen beide ja so, als müsste 55 nicht fallen, sondern den Anbietern wird hier an den Kragen gegangen..
Das finde ich echt krass!
Zitat von: Spiel.Spieler am 09 April 2026, 17:35:34Zum Thema interessante Quellen..
Mich überrascht es, dass diese beiden Quellen hier noch nicht zitiert wurden:
https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/klage-gegen-die-ggl-dient-die-sicherheitsleistung-nach-4c-iii-gluestv-2021-auch-dem-schutz-von-spieleranspruechen-wir-finden-es-heraus.html
das ding könnte das goldene ei werden. wenn urteile daraus bezahlt werden können und lizenzen ohne eine sicherheitsverwahrung keinen bestand haben, kann es für die anbieter eng werden.
dann stehen sie am ende da mit lizenzentzug oder urteile bezahlen.
das ding finde ich spannend
Da geht eine Kanzlei wenigstens voran und versucht alle Wege ... finde ich viel zu selten
Denke sogar das Gesellschaften welche jetzt nicht mehr aktiv sind aber mal eine Lizenz hatten sicherlich noch eine Sicherung hinterlegt haben ... denke da nur an die Jahreszahl und ihren ständigen Wechsel
Ja Hut ab Kanzlei Lenne!
Zeigt für mich wir kämpfen nicht nur gegen OC's sondern auch gegen den eigenen Staat.
Aber ja Steuern sind halt das a und o, da kann man über Recht schonmal hinwegsehen.
Vermutlich haben wir zu dem ein oder anderen Land so viel Herzlichkeit vom Staat.
Wow, da ich so oft über schlechte Anwälte erfahren musste, gerade erst wieder erlebt, wie amateuerhaft meine Anwälte bei der Aussetzung agiert haben und Fristen vergessen haben, habe ich nur noch mehr Respekt wie Kanzlei Lenne hier voranprescht und wirklich alles versucht.
Gerade das 2te Verfahren könnte wirklich sehr sehr spannend werden und sehr hilfreich für uns werden.
Auch dass die GGL hier in die Mangel genommen wird..top top top.
Wirklich Hut ab.
Mal keiner der sich nur mit Zahlen beschäftigt wie er am schnellsten Geld verdient.
Ja ihr beiden.
Leider gibt es auch die anderen Anwälte.
So viel wie möglich annehmen und so schnell wie möglich den Fall abschließen, egal wie.
Daher wünsche ich mir irgendwie dass hier viele Leute mitlesen und verstehen wie wichtig die Anwaltwahl wirklich ist und nicht so bestürzt handeln wie ich damals. Da dachte ich einfach, ein großer Name - das kann nur ein Glücksgriff sein.
Ich hätte mir mehr Zeit lassen sollen und mehr Gespräche führen sollen.
Ich würde euch gern ein bsp. zeigen an Hand meiner Handakte.
Aber kann ich leider nicht, da ich da sensible Daten von einem ehemaligen Regionalspieler drinne habe 🤷🏻�♂️😏
Muss ich noch mehr sagen? 🤔 Ich glaub das sagt alles bzw. vieles.
Ja also ich denke aber auf die PkF müsste doch viel mehr versuchen bzw. Die Anwälte anhalten dazu weil die verdienen ja nur wenn Geld fließt ?!
Hat da mal jemand was gehört was die so unternehmen ?!
Können ja, machen nein.
Glaubt einen eh niemand. 😁😁
Die Antwort der ggl ist da
Meine Fragestellung ab ist unten nochmal ausgeführt
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) hat als Aufsichtsbehörde überprüft, ob die Nichtbegleichung titulierter zivilgerichtlicher Forderungen Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit lizensierter Glücksspielanbieter haben kann. Im Ergebnis dieser Prüfung verneinen wir etwaige Auswirkungen, da die Nichtbegleichung durch die Vollstreckung ebenfalls auf dem Gebiet des Zivilrechts geregelt werden muss.
Hinzu kommt der Umstand, dass in diesem Kontext zugleich auch europarechtliche Fragen auftreten, die lediglich durch die EU-Kommission und sodann durch den Europäischen Gerichtshof geklärt werden können. Selbstverständlich beobachten wir diese Entwicklungen und bewerten die Ergebnisse stets neu.
Liegen Gründe für eine Unzuverlässigkeit oder mangelnde Leistungsfähigkeit vor, so ist dem Anbieter eine Veranstaltererlaubnis zu versagen. Verbundene Unternehmen, sollten diese einen eigenen Antrag auf Erlass einer Veranstaltererlaubnis stellen, durchlaufen wie jeder Anbieter ein eigenes Antragsverfahren, in welchem die Zuverlässigkeit und die Leistungsfähigkeit zu prüfen sind. Liegen Anhaltspunkte vor, welche die Zuverlässigkeit erschüttern, so erhält der Antragsteller keine Veranstaltererlaubnis. Etwaige Zusammenhänge mit verbundenen Unternehmen werden, sofern bekannt oder ermittelt, geprüft.
Abschließend müssen wir Sie darauf hinweisen, dass für die Beantwortung der in diesem Zusammenhang aufkommenden Rechtsfragen rechtsberatende Berufe vorgesehen sind. Diese allein dürfen und können Sie, insbesondere im Hinblick auf vollstreckungsrechtliche Chancen und mit Blick auf das Gesellschafts- und Strafrecht, mit einer auf Ihre Situation zugeschnittenen Beratung bezüglich der Verfahrenstaktik zur Durchsetzung von zivilrechtlichen Ansprüche unterstützen.
Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen! Hier finden Betroffene Hilfe:
Glücksspielsucht – Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) (gluecksspiel-behoerde.de)
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR)
Hansering 15 | 06108 Halle (Saale)
Internet: www.gluecksspiel-behoerde.de
Von: Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) <no-reply@ggl-behoerde.de>
Gesendet: Donnerstag, 2. April 2026 17:18
Betreff:
Anfrage
Schon einmal kontaktiert:
Nein
Grund:
Sonstiges
Details:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte um eine allgemeine aufsichtsrechtliche Auskunft zu folgendem
Sachverhalt:
In Deutschland sind Konzernunternehmen internationaler
Glücksspielanbieter teils über verschiedene Gesellschaften tätig.
Dabei kommt es aus Sicht betroffener Spieler offenbar vor, dass ein
rechtskräftiges Urteil gegen eine bestimmte Konzerngesellschaft
besteht, dieses Urteil jedoch faktisch nicht vollstreckt werden kann,
etwa weil die betreffende Gesellschaft ihren Sitz im Ausland hat und
die Durchsetzung dort erheblich erschwert oder blockiert wird.
Vor diesem Hintergrund bitte ich um Ihre Einschätzung zu folgender
Frage:
Wie bewertet die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder einen
Fall, in dem ein Konzern in Deutschland über lizenzierte oder
wirtschaftlich aktive Gesellschaften tätig ist, während zugleich
eine andere konzernverbundene Gesellschaft ein rechtskräftiges Urteil
zugunsten eines Spielers nicht erfüllt und die Vollstreckung im
Ausland faktisch vereitelt oder erheblich behindert wird?
Insbesondere bitte ich um Auskunft dazu,
ob ein solches Verhalten aus Sicht der GGL im Rahmen der
glücksspielrechtlichen Zuverlässigkeit eines Lizenznehmers oder
konzernverbundener Unternehmen relevant sein kann,
ob und inwieweit die GGL in einem solchen Fall prüft, ob
konzerninterne Strukturen dazu genutzt werden, zivilrechtliche
Ansprüche von Spielern faktisch ins Leere laufen zu lassen,
ob ein derartiger Sachverhalt Auswirkungen auf die aufsichtsrechtliche
Bewertung eines in Deutschland tätigen Lizenznehmers haben kann, wenn
derselbe Mutterkonzern wirtschaftlich hinter mehreren Gesellschaften
steht,
ob betroffene Spieler der GGL entsprechende Sachverhalte, Urteile und
Hinweise anzeigen können und in welcher Form dies zweckmäßig wäre.
Mir ist bewusst, dass die GGL keine individuelle Rechtsberatung
leisten kann. Mir geht es daher ausdrücklich nicht um die Prüfung
eines einzelnen Zivilverfahrens, sondern um die generelle
aufsichtsrechtliche Einordnung eines solchen Konstellationstyps.
Für eine kurze Rückmeldung danke ich Ihnen im Voraus.
Mit freundlichen
Zumindest nicht mehr so kurz abgefertigt wie andere Anfragen. Gut das Kanzlei Lenne hier mal dagegen vorgeht.
[...die Nichtbegleichung titulierter zivilgerichtlicher Forderungen Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit lizensierter Glücksspielanbieter haben kann. Im Ergebnis dieser Prüfung verneinen wir etwaige Auswirkungen,...]
Kann ich und werde ich auch nie verstehen. Wie kann ein Anbieter zuverlässig sein der deutsches Recht willentlich ignoriert? Ach diese GGL.
Deutschland ist ein reiner Lobby Staat geworden und die Auslegungen gehen nicht nach Logik und Recht sondern in die vorgegebene gewünschte Richtung. So sehe ich das inzwischen. Vielleicht kann man ja ein Sondervermögen für die Anbieter erbringen 😂😂
Das läuft doch längst ...
Hallo zusammen,
mal wieder etwas ,,Lustiges" kurz vorm Wochenende:
Ich habe aktuell noch eine kleinere Limit Klage am laufen. Die Klage wurde bereitsAnfang Januar durch die Kanzlei eingereicht. Heute habe ich selbst beim Gericht nachgefragt, ob die Klage der Beklagten inzwischen zugestellt wurde.
Dabei teilte mir die Mitarbeiterin des Gerichts mit, dass die Klage bislang noch gar nicht versendet wurde, da der Prozesskostenfinanzierer die Gerichtskosten bisher nicht beglichen hat.
Das bedeutet im Ergebnis, dass mehrere Monate vergangen sind, ohne dass irgendein Fortschritt erzielt wurde.
Kurz gesagt: Der Vorgang steht seit Januar faktisch still – was aus meiner Sicht alles andere als akzeptabel ist.
Alles nicht normal
der pkf fängt hoffentlich nicht mit g an?
bald kriegst du dann als Schuldner die Gerichtskostenrechnung zugestellt und die ist dann binnen zwei Wochen fällig.
@Balou: damit fangen die Prozesszinsen auch nicht an zu laufen.
Das klingt unseriös. Im Übrigen auch von der Kanzlei, die du mandatiert hast, weil sie dich nicht informiert haben.
noch mehr bedenklich wirds, wenn die GK Mahnungen, usw., auch ignoriert werden und die Pfändung eingeleitet wird
@Brezel Die Kanzleien haben viel zu viele Fälle angenommen, die kommen da selbst nicht mehr hinterher. Dass man ungefragt wirklich die Unterlagen versendet bekommt, ist leider nicht mehr der Standard.
Stell mal vor, du hättest nicht nachgefragt Balou, dann wäre das einfach in den Sand verlaufen. Ich hoffe das klärt sich für dich noch.
Ok das ist echt mies .. da scheint bei diesem PKF wirklich etwas nicht zu passen , kam Man nur hoffen ist ein Einzelfall und es wird direkt nachgeholt
Wirst und ja sicherlich nicht verraten welcher PkF oder ?
Der fängt mit G an und hat die höchsten Prozente die es überhaupt gibt!
Das ist unfassbar.
Klage liegt seit 3 Monaten beim Gericht und wurde aufgrund des nicht bezahlen nicht verschickt. Hätte ich nicht angerufen wäre da Monate lang nichts passiert.
Meine anderen Fälle hab ich zum Glück woanders mit normalem Prozenten.
Tja G.., wer hätte es erwartet..die sind anscheinend unprofessionell, typische Trittbrettfahrer ohne Ahnung.
Ich wollte meine Limitklage ja auch erst über pkf machen, aber da die Kosten noch überschaubar waren, habe ich es so gewagt. Die wollen ja dann auch wieder 3x% oder sogar 40% Und da wirst auch super professionell behandelt bisher zumindest
Da war ich auch Kiez davor meine Fälle hinzugeben zum Glück wohl nicht ...
Einfach viel zu viel angenommen sehe ich auch so
Wer ist den der G..... Ist das ein
Geheimbund 😂😂
Würde mich auch interessieren
G haben wir die Klage am EUGH zu verdanken wo keine Limit Verstöße, livewetten oder Einzahlungslimit vorgetragen wurde.
Ahh na logo..
Also ich nehme den Namen Gamesright noch in den Mund...
Vor ein paar Monaten war das auch noch in Ordnung hier. Oder gibts ne neue Regel, dass man die PKF nicht nennen darf?
Ich bin auch mega unzufrieden mit denen. Hab ich auch schon ein paar mal hier angemerkt... Und denen gegenüber. Seitdem höre ich auch gar nix mehr von denen. ;)
Da würde ich auch nie wieder hin. Die haben mir 5% geboten, dass sie nach einem OLG Urteil nach 3 Jahren, gegen die Jahreszahlen, den Fall gerne schließen würden?! Hääää?
Also ich traue dem Laden auch keine 50 cm mehr über den Weg. Und ich habe 2022 sogar für 51% des Geldes abgeschlossen. Also 49% für die beiden Herren von der Alster :D
Naja, im Nachhinnein ist man immer schlauer.
Zitat von: Christian86 am 10 April 2026, 18:24:17Also 49% für die beiden Herren von der Alster :D
Ui, nett. Das zahle ich nicht mal für meinen Curacao Fall ;D
Eine Antwort kommt auch keine bezüglich meiner Anfrage wann die Gerichtskosten bezahlt werden.
Will ja gar nicht wissen, wie viel Leute die im vorhinein mit 5% abgezockt haben..
Zitat von: Eddy am 10 April 2026, 18:46:40Will ja gar nicht wissen, wie viel Leute die im vorhinein mit 5% abgezockt haben..
Sowas gehört verboten Ausbeutung
@Balou Sehe das nicht mal als Problem, wenn die eigene Fälle das vorgetragen haben. (Wenn der EugH so urteilt wie der Antrag es sagt).
Wäre natürlich schöner,wenn es vorgetragen wäre aber ist jetzt nicht das Ende der Welt.
[https://www.ndr.de/kultur/gesellschaft/fehlende-praevention-spielsucht-bei-muslimischen-maennern,gluecksspiel-164.html (https://www.ndr.de/kultur/gesellschaft/fehlende-praevention-spielsucht-bei-muslimischen-maennern,gluecksspiel-164.html)
Interessanter Post von Michael Schmitt auf Linkedin zur GGL-Zuverlässigkeitsauslegung.
Hier ist die Übersetzung:
Bitte erinnert euch sehr genau daran, was damals 2025 passiert ist. Was mit ein paar unangenehmen Artikeln bei Malta Media begann, endete schließlich in Berichterstattung durch die Tagesschau und das ARD-Magazin Monitor. Allein das sollte zeigen, wie sensibel dieses Thema tatsächlich ist, sobald man an der Oberfläche kratzt.
Und jetzt sitzen wir wieder hier und schauen auf die Position der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, und ehrlich gesagt fällt es immer schwerer, das ganze Konzept der ,,Zuverlässigkeit" noch ernst zu nehmen. Wenn eine Regulierungsbehörde das Risiko unbezahlter Gerichtsurteile offen als normales Gläubigerrisiko darstellt, dann spricht man nicht mehr von Aufsicht. Dann spricht man davon, zur Seite zu treten und zu hoffen, dass nichts allzu sichtbar kaputtgeht.
Was Sascha Münch darstellt, ist keine abstrakte Rechtstheorie. Wir haben es mit einem lizenzierten Anbieter, Texaco, zu tun, bei dem die operative Gesellschaft nur minimales Eigenkapital, massive Verbindlichkeiten und eine klare Abhängigkeit vom Mutterkonzern hat, um überhaupt überlebensfähig zu bleiben. Gleichzeitig wurden mehr als eine Milliarde Euro herausgezogen, zentrale Vermögenswerte verschoben und die Bilanz, die früher das Geschäft getragen hat, faktisch ausgehöhlt.
Und genau hier wird es unangenehm. Denn die Frage ist nicht mehr, ob diese Struktur auf dem Papier rechtlich sauber aussieht. Die eigentliche Frage ist, wie eine Aufsichtsbehörde darauf schauen und trotzdem zu dem Ergebnis kommen kann, dass alles noch mit der Idee eines ,,zuverlässigen" Anbieters nach § 4a GlüStV vereinbar ist. Wenn Zuverlässigkeit nicht auch die Fähigkeit umfasst, Verpflichtungen gegenüber Spielern tatsächlich zu erfüllen, was umfasst sie dann überhaupt?
Noch problematischer wird es durch den Zeitpunkt. Hunderte Spieler haben bereits Bedenken geäußert, Gerichte befassen sich aktiv mit Ansprüchen, und die Reaktion der Behörde besteht im Wesentlichen darin, eine Grenze zu ziehen und zu sagen, das sei nicht ihr Problem, solange es nicht strafrechtlich werde oder formell eine Insolvenz vorliege. Das ist keine proaktive Aufsicht. Das ist bestenfalls reaktive Schadensbegrenzung.
Ich werde den Link zur Monitor-Recherche mit meinem Interview in die Kommentare setzen, denn das ist keine theoretische Diskussion mehr. Wir haben bereits gesehen, wohin das führt, wenn Medien und Gerichte anfangen, richtig nachzubohren.
Der unangenehme Punkt ist folgender: Wenn sich diese Auslegung durchsetzt, dann wirkt ,,reguliert" irgendwann wie ein Etikett ohne Substanz. Und wenn dieses Vertrauen weg ist, bricht auch das ganze Kanalisierungsargument in sich zusammen.
Bei der GGL kann nichts zusammenbrechen, da war nie etwas. Man könnte auch hier denken, es ist eine leere Hülle aufgebaut um zum Schein etwas vorweisen zu können.
Könnte ja fast von den roten sein. Alles traurig...
Ich sehe einen Anbieternamen ;D :P
Schnell korrigieren bevor Olli zufaellig aus dem Bett fällt und nochmal kurz ins Forum guckt 😆
Dankeschön. Hab's korrigiert 😀
Nach dem zwar zu erwartenden Statement der ggl zur zuverlässigkeit habe ich jetzt einen Brief entworfen, der an alle Innenminister der Länder geht, denn diese sind die aufsichtsbehörde bzw. Die aufsichtsorgane der ggl. Man sollte über die politische Schiene der Innenminister Druck auf die ggl ausüben
Ich werde diesen Brief an alle 16 Innenminister schreiben
Herrn Staatsminister Joachim Herrmann
Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration
Referat Glücksspielwesen
Odeonsplatz 3
80539 München
München, den 10. April 2026
Betreff: Bitte um aufsichtsrechtliche und politische Bewertung – Auslegung der ,,Zuverlässigkeit" (§ 4a GlüStV) durch die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) im Widerspruch zum Schutzzweck des GlüStV 2021?
Sehr geehrter Herr Staatsminister Herrmann,
ich wende mich heute an Sie in Ihrer Eigenschaft als oberste Rechts- und Fachaufsicht über das Glücksspielwesen auf Länderebene. Es geht um eine aus meiner Sicht höchst bedenkliche Verwaltungspraxis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), die den grundlegenden Zielen des Glücksspielstaatsvertrags (GlüStV 2021) – insbesondere dem Spieler- und Verbraucherschutz – zuwiderlaufen könnte.
Zum Sachverhalt:
In Deutschland sind Konzernunternehmen internationaler Glücksspielanbieter mit einer offiziellen Erlaubnis der GGL tätig. Gleichzeitig kommt es vor, dass andere, eng verbundene Gesellschaften desselben Mutterkonzerns (oft mit Sitz im EU-Ausland) rechtskräftige, titulierte Urteile deutscher Zivilgerichte zugunsten von Spielern faktisch ignorieren und nicht erfüllen. Die Vollstreckung wird durch die Auslandsberührung systematisch erschwert oder vereitelt.
Ich habe die GGL kürzlich um eine allgemeine aufsichtsrechtliche Einschätzung gebeten, ob dieses Verhalten verbundener Konzernunternehmen Auswirkungen auf die glücksspielrechtliche Zuverlässigkeit des in Deutschland lizenzierten Anbieters hat.
Die Position der GGL:
In ihrer Antwort vom 02.04.2026 (siehe Anlage) verneint die GGL ausdrücklich etwaige Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit. Sie argumentiert im Wesentlichen, dass:
die Nichtbegleichung von Forderungen eine rein zivilrechtliche Angelegenheit der Vollstreckung sei,
für verbundene Unternehmen ein eigenes Antragsverfahren gelte und die Nichtzahlung von Schwester- oder Muttergesellschaften offenbar nicht auf den Lizenznehmer durchschlage.
Der glücksspielrechtliche Wertungswiderspruch:
Diese strikte Trennung von Zivil- und Aufsichtsrecht durch die GGL führt zu einem systemischen Wertungswiderspruch: Ein internationaler Konzern darf auf dem deutschen Markt legal agieren und Einnahmen generieren, weil er eine ,,zuverlässige" Tochtergesellschaft vorschickt. Gleichzeitig nutzt derselbe Konzern seine grenzüberschreitende Struktur aktiv, um sich der deutschen Rechtsordnung – in Form rechtskräftiger Urteile – zu entziehen.
Nach § 1 GlüStV 2021 ist es ein zentrales Ziel, einen sicheren und transparenten Spielbetrieb zu gewährleisten und die Spieler vor betrügerischen Machenschaften zu schützen. Es stellt sich die dringende Frage, ob ein Anbieter im Sinne des § 4a GlüStV tatsächlich als ,,zuverlässig" eingestuft werden kann, wenn die dahinterstehende Konzernstruktur deutsche Gerichtsurteile systematisch ins Leere laufen lässt.
Meine Fragen an Sie als aufsichtführendes Ministerium:
Da die GGL hier offenbar keine aufsichtsrechtliche Handhabe sieht oder nutzen möchte, bitte ich Sie um Ihre rechtspolitische und fachliche Bewertung dieses Sachverhalts:
Entspricht die Rechtsauffassung der GGL, wonach die systematische Vereitelung rechtskräftiger deutscher Zivilurteile durch Konzernstrukturen unschädlich für die Zuverlässigkeit eines Lizenznehmers ist, dem Schutzzweck des GlüStV?
Sieht Ihr Haus hierin eine Gesetzeslücke, die durch den Gesetzgeber oder durch strengere Vorgaben an die Verwaltungspraxis der GGL – Stichwort: erweiterte Konzernbetrachtung bei der Zuverlässigkeitsprüfung – geschlossen werden muss?
Mir ist bewusst, dass Sie keine Einzelfallprüfung zivilrechtlicher Verfahren vornehmen. Es geht mir hier ausschließlich um die Bewertung dieses strukturellen Problems, das die Integrität des regulierten deutschen Glücksspielmarktes nachhaltig beschädigt.
Für Ihre Rückmeldung und Einschätzung danke ich Ihnen im Voraus.
Anlegen
Kopie der Anfrage an die GGL vom 20.3.26
Kopie der Antwort der GGL vom 02.04.2026
Respekt, viel Glück dir Jaymic.
Persönlich bin ich da bei Roy, die GGL ist für mich eine leere Hülle. Mehr Schein als Sein. Vor allem mit diesen Argumenten, die einen einfach nur schockieren.
Müssen hohe Gewinne noch ausgezahlt werden? Bin gespannt, wohin sich das entwickelt.
Hohe Gewinne müssen nur ausgezahlt werden wenn der Anbieter das will. Die GGL kann nur freundlich fragen, wenn überhaupt, aber nach der Leitlinien der GGL müsste das dann zivilrechtlich eingeklagt und vollstreckt werden. Die Zuverlässigkeit berührt das nicht. Zuverlässigkeit wäre wahrscheinlich höchstens berührt wenn der Lizenzinhaber Steuern nicht bezahlt.
Und genau da beißt sich die GGL-Logik mit dem eigenen Kanalisierungsansatz.
Warum soll ein Spieler in den regulierten Markt gelenkt werden, wenn er dort zwar strengere Regeln und oft schlechtere Konditionen akzeptieren soll, aber im Ernstfall trotzdem nicht sicher sein kann, dass Ansprüche wirklich werthaltig und durchsetzbar sind?
Dann bleibt vom regulierten Markt aus Spielersicht vor allem die Belastung, aber nicht der versprochene Schutz.
Wenn das so ist, schwächt das den ganzen Kanalisierungsgedanken erheblich
Findet den Fehler:
ZitatHohe Gewinne
Kann ein Glücksspieler gewinnen? Und dann auch noch hoch?
Wer von Euch hat denn insgesamt plus gemacht? Habt Ihr nach einem "hohen Gewinn" aufgehört?
Das ist etwas zum Nachdenken, das Folgende nur zum Schmunzeln ... :)
Da ich davon ausgehe, dass die meisten Antworten so lauten:
Nein!
Nein!
Ich nicht!
Nein!
... macht es doch nur Sinn das Geld direkt beim Anbieter zu belassen. Wozu soll denn unbedingt noch ein Zahlungsdienstleister mit kassieren? Das wäre doch so, als würde man das Geld zum Fenster hinauswerfen!
Heißt es nicht auch ... das Geld ist nicht weg, es hat nur ein Anderer! Die GGL bestimmt, wer dieser Andere ist. Damit ist doch alles reguliert!
Sehr gut Jaymic!
Ein Kumpel hatte mal nach 2022 bei einem anbieter (lizensierte) die 1000 überschritten bei sogar einen Anbieter also nicht übergreifend
Anbieter kontaktiert keine Reaktion
Danach GGL kontaktiert ... Wochen keine Antwort um dann zu schreibe mit den Anbieter zu klären (Kurzfassung)
Also diese Behörde existiert nur auf dem Papier 🙈
Ne, die kümmert sich darum das die Steuereinnahmen stimmen. Wichtig, da das dann in die Behandlung und Prävention von Spielsucht investiert werden kann....
@Hudini
Wenn du wüsstest, wie wenig davon in der Prävention der Glücksspielsucht landet, würdest du so etwas nicht schreiben.
Hier hatte die Hoffnung meine Feder geführt. Schade das du leider bestätigen musst, dass dies eben nicht so ist.
Zitat von: Ilona am 11 April 2026, 10:17:19@Hudini
Wenn du wüsstest, wie wenig davon in der Prävention der Glücksspielsucht landet, würdest du so etwas nicht schreiben.
Und vor Allem, wie kontraproduktiv es wäre, insbesondere für dieses Forum, wenn es so wäre. Unabhängig davon, was ich persönlich davon halte, wäre dieses gesamte Unterforum dann nämlich ziemlich schnell dicht.
In UK beispielsweise ist es so, daß die Anbieter einen gewissen Prozentsatz ihrer 'Einnahmen' in die Suchtprävention stecken müssen. Wie praktisch, da spart der Staat Geld, und es kommen Steuern rein.
Das ist aber sehr naiv gedacht, und eine Milchmädchenrechnung sondergleichen.
https://community.gamcare.org.uk/forum/
Ein britisches Spielsuchtforum einer Organisation wie dieser hier. Seht ihr hier irgendwo Diskussion über das Fehlverhalten von Anbietern? Oder verweigerte Auszahlungen?
Nein, weil es schlichtweg nichtmal erlaubt ist, sowas überhaupt zu erwähnen. Auch die Moderation, die bei GamCare angestellt ist, ist dazu aufgerufen, sowas zu unterbinden.
Die Standartantwort auf jede Frage ist "Geh zu den anonymen Spielern und übernimm Verantwortung.", dann wird der Thread gelöscht.
Ich bin dort Mitglied. Das passiert mindestens einmal die Woche.
Man sollte sich also überlegen, was man sich wünscht - oder gar fordert.
Denn eigentlich sollte man wissen, mit wem man es zu tun hat. Wenn die für etwas zahlen sollen, dann werden sie auch ein Mitspracherecht verlangen. Und das sieht dann so aus.
Und an der Handlungsweise derr GGL beispielsweise sieht man, daß ihre Chancen, damit auch hier durchzukommen, ziemlich gut stehen.
In meinen Augen sollen die ihr Geld behalten. Steuern zahlen, und 'nach den Regeln spielen'. Wer sich nicht dran hält, fliegt. Punkt.
Oder besser noch, wieder ganz verboten werden.
Aber bitte keine 'Deals' mit denen machen. Das ist supernaiv. Denn dann haben sie wieder irgendeinen 'Hebel' an dem sie ansetzen können.
Naja, uch bin dann mal wieder raus hier.
@Hudini Korrekt, das ist mein Punkt.
@Oli Darum geht es mir nicht. Natürlich haben wir alle verloren. Es geht aber um die Sicht des Anbieters.
Man kann den Spieler so lange spielen lassen (und wir haben die Erfahrungen, dass große Gewinne sehr sehr selten sind) bis der mal überhaupt groß gewinnt.
Was passiert öfters? Das verlieren oder gewinnen? Wir kennen es leider.
Und am Ende entscheidet sich der Anbieter einfach nicht auszuzahlen. GGL sieht es nicht als Zuverlässigskeitsproblem und verweist wieder darauf es gerichtlich auszutragen. Einfach ein System für die Anbieter.
Bin froh dass GGL nicht von den Steuereinnahmen großartig profitiert. Die sollten erstmal dringend überarbeitet werden.
Die Anbieter sollten einfach verboten werden und abgeschafft werden.
Hi Klopp!
Ich bin ja ein Freund davon, dass man seine Glaubenssätze (Überzeugungen, die einmal erlangt, nicht mehr überprüft werden) hinterfragt. Einer davon: Als Glücksspieler kann man gewinnen!
Daher auch mein kleiner Zwischenruf dort oben, es handelt sich nämlich für süchtige Spieler um einen falschen Glaubenssatz! Jeder "Gewinn" wird zwangsläufig nämlich immer zum nächsten Einsatz.
Zur GGL:
Für mich gehört in den Vorstand der GGL eine Mehrheit an Personen aus den Suchtschutzverbänden.
Zudem müssen die Ziele des GlüStV dergestalt geändert werden, dass die Suchtprävention an erster Stelle stehen muss! Der Staat macht sich nämlich heute selbst zum Dealer und es ist daher auch kein Wunder, dass die GGL eben so agiert, wie sie es tut.
@TAL
Man könnte auch über ein Forum in Malta schreiben und der Bill 55, aber ehrlich gesagt interessiert mich das genauso wenig wie dein Geschreibsel und Ansichten.
Ich sehe das ähnlich wie OLLI.
Kaum gehe ich mal schlafen und schon haben wir wieder einen Vollzitatwahnsinn ...
Drei Ebenen Vollzitate ... um einen Satz darunter zu schreiben ...
Gut, Polynx. Ich tue jetzt einfach mal so, als seien deine gelegentlichen 'Einwände' nicht der Tatsache geschuldet, daß du mir 'ans Bein pinkeln' und mir widersprechen willst - koste es, was es wolle.
Denn das nervt langsam einfach nur noch.
In puncto GGL hat Olli durchaus recht, ja. Dort würde es in der Tat nicht schaden, wenn der ein oder Andere aus den Suchtschutzverbänden dem Laden beratend zur Seite stehen würde. Damit könnte man wahrscheinlich die ein oder andere Dummheit vermeiden.
Nur 'andersrum' halt eben nicht.
Suchtprävention und -hilfe gehört in die Hände von gemeinnützigen oder staatlichen Organisationen.
Immerhin hat es einen guten Grund, warum in der Suchthilfe tätige Verbände keine Spenden von Seiten der GI annehmen - eben weil sie sich nicht in irgendeiner Form beeinflußbar machen (oder denen gar Mitspracherecht einräumen müssen) wollen. Und das ist richtig so.
Die grundsätzliche Idee, Glücksspielanbieter hätten in irgendeiner Form die Möglichkeit, Suchtprävention sogar auf bundesweiter Ebene 'mitzugestalten', fände ich... echt schauderhaft.
Ich möchte jedenfalls nicht eines Tages eventuell mal einem Suchtberater gegenübersitzen, der von FunSlots Ltd. 'ausgebildet' wurde.
Niemand sollte Geld von denen annehmen. Schon gar nicht in so einem sensiblen Bereich.
Damit 'schießt man sich selbst ins Knie'... in einer fast schon epischen Dimension.
Das Forum diente nur als Beispiel genau dafür, nämlich wie 'Spielerschutz' nach dem Verständnis von Anbietern auszusehen hätte, wenn sie da ein Wörtchen 'mitzureden' hätten. Also keine öffentlichen Beschwerden... und erst recht keine Diskussionen über laufende Klagen, oder gar nur die Absicht, dies zu tun. Denn das lenkt ja nur ab.
Ich schreibe dort übrigens schon lange nicht mehr, bzw. nur sehr, sehr wenig, weil ich mit dieser Praxis ebenfalls nicht einverstanden bin.
Die Einen schieben die Verantwortung voll und ganz auf den Spieler, die Anderen auf die Anbieter. Beides ist aber 'zu kurz gedacht'. Denn die Problematik ist viel zu komplex für 'Schwarz und Weiß'. Man muß dafür das 'große Ganze' betrachten - was bei beiden Herangehensweisen nur schwer möglich ist.
Definitiv sollen die Anbieter nicht mit der Prävention und Suchtbehandlung vermischt werden. Schaut doch mal wie gut deren Spielerschutz auf den eigenen Plattformen funktioniert, das sagt alles.
Dann soll der Staat lieber auf jeden Einsatz nochmal 1% oder mehr Steuern erheben, die dann ohne Vorgaben an entsprechende Einrichtungen gehen. Aber niemals eine direkte Verbindung vom Anbieter der "Substanz" zum Konsumenten. Sonst können wir gleich Infomaterial für Selbsthilfegruppe, Schulen und co. drucken auf denen die Logos der Unternehmen sind mit netten Slogans. 👍🏻
Genau das. Keine direkte Verbindung. Keine direkten 'Verpflichtungen', die sich dann individuell 'auslegen'oder gar 'nutzen' lassen.
Damit nicht der Geldgeber entscheidet, was er 'unterstützt', sondern der Träger auch weiterhin selbst.
Wer genau hat das überhaupt gefordert? Ist doch logisch dass man die Prävention nicht in den Händen vom Anbieter legen möchte. Wie kommt es zu dieser Diskussion?
Es gibt aber eben die GGL und da hat man sich -vor allem als (ehemaliger Spieler) - was anderes sinnvolles gewünscht.
Die Zeit wird es richten, vor allem wenn es auch gute Kanzleien gibt wie Lenne, die was bewirken möchten.
Ja, das Thema GGL dürfte wohl unstrittig sein.
Beim Thema Prävention bezog ich mich auf den Kommentar von Ilona auf der vorherigen Seite - wie sich eigentlich unschwer an meinem Zitat erkennen läßt.
Aber kein Problem. Ich helfe immer gern.
Seh immer noch niemanden der es gefordert hat.
Bei einer besseren Verteilung, vor allem, mehr für die Prävention freizugeben, kann man nur zustimmen.
Wie oft bist eigentlich noch raus? Hat ja echt Positive Charakter.
Sorry, aber was du siehst und was nicht, kann ich jetzt auch nicht beeinflussen.
Derartige Forderungen liest man öfters mal. Ist ja prinzipiell auch erstmal eine gute Idee, bis man sie 'weiterdenkt'.
Der Rest deines Beitrags ist mal ein ziemlich 'schwammiges Rauswinden'.
Was soll besser 'verteilt' werden?
Und von wem?
-edit-
Wer ist raus?
Freitagessen? Das ist Rainer...
Davon mal abgesehen...
Muß man eigentlich auf Biegen und Brechen gegen jeden einzelnen Beitrag gegenangiften, nur weil er von jemandem stammt, der eurer Interpretation nach die 'falschen Ansichten' hat?
Das ist echt anstrengend. Da sollte man sich dann auch nicht über seitenlange Diskussionen beschweren.
Tal jetzt haste mal was halbwegs lesbar, vernünftiges geschrieben.
Wie wir aber alle Wissen haben die EU-Urteile großen Charakter und da seh ich die wirklich einzigste Hoffnung für den Spielerschutz in Deutschland, dafür müsste es aber bei weitem mehr Klagen geben die vor dem Eugh. landen, auch bezgl. der GGL.
Das monatliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro für Online-Glücksspiele in Deutschland existiert, und EU-Recht bzw. entsprechende Urteile haben dessen Umsetzung und Gültigkeit maßgeblich beeinflusst.
MM. wird es noch lange dauern bis wir einen gescheiten Spielerschutz haben werden.
ZitatMM. wird es noch lange dauern bis wir einen gescheiten Spielerschutz haben werden.
@ Polynx;
Wie sieht denn 'gescheiter' Spielerschutz für Dich aus? Beispiiel(e)?
Bevor Du Postings zensierst, würde DAS wohl nicht nur mich interessieren.
@Polynx absolute Zustimmung. Man hat auf jeden Fall gute Ansätze, aber man lernt ja noch dazu. Und hoffentlich die GGL auch irgendwann. ;)
Ich lasse jetzt mal die Zeit vor 2021 raus da dies hoffentlich bald geklärt ist.
Der neue Vertrag hat meiner Meinung nach zu viele Einflüsse der OC's.
Ein tausend Euro Limit monatlich ist völlig krass überzogen. Ich kenne viele Leute bei denen das fast die Hälfte des Gehalts ausmachen würde. Zudem habe ich letztens einen Bericht gelesen dass viele Menschen mit Migrationshintergrund extrem gefährdet sind. Aus den verschiedensten Gründen, u.a. wegen Geldnot.
Dann Stelle ich mir so einen Austausch Behörde mit OC folgendermaßen vor:
Grüß dich XYZ, wir bekommen immer mehr Druck von der Öffentlichkeit dass wir etwas tun sollen wegen Verfehlungen.
Wir sind euch mit dem Limit etc schon sehr entgegen gekommen, haltet euch doch bitte so gut wie es geht an die Regeln.
XYZ: Uhr müsst das regeln, der Staat nimmt ja durch uns genügend Geld ein welches ihr ja gerne nehmt. Usw und so fort...
Runter mit dem Limit, genau aufpassen und gibt es Verstöße oder gar gewonnene Klagen aus der Neuzeit 7-stellige Strafen und im Wiederholungsfall keine neue Lizenz.
Roy, ich denke das wird in Zukunft noch angepasst, da der öffentliche Druck auf die Glücksspielindustrie immens am wachsen ist. Vor allem wenn ich das mit 2021 vergleichen.
Finde es ist gar nicht so schlecht sich erstmal auf die schwarzen Schaafe zu konzentrieren und diese erstmal weg vom Markt zu bekommen so gut es geht. Und sich danach die bestehenden Probleme wie Höhe des Limits etc. anzuschauen und ggf anzupassen.
Kann halt nur nicht nachvollziehen wie man bei einer Lizenzvergabe diese Gesellschaftsschiebungen sowie Ignorieren der Urteile/,Rückforderungen außer Acht lässt.
Dass sich der Staat irgendwo erpressen lässt wegen den Steuereinnahmen, glaube ich nicht.
@Rubbel
Wenn ich dazu etwas schreibe gibt es nur wilde Diskussionen.
Nur für Rubbel
Wer Sportwetten oder ähnl. spielen will, sollte sein Limit zuerst anhand eines Gehaltsnachweises bei Lugas oder dem Anbieter freischalten müssen.
Das Lugas Limit sollte deutlich gestaffelt und reduziert werden, zb bei 2k Netto max. 300 Euro Lugas usw.
Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Olli wie bereits erwähnt hat.
Wenn ein zb. spielsüchtiger Bürgergeldempfänger ein mögliches 1000 Euro Lugas Limit hat ist das unverhältnismäßig und wir weit weg von Spielerschutz.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Regulierung maximal elegant in die Praxis überführt – zumindest theoretisch.
Fangen wir mit den Whitelist- und Lizenzprozessen an: Ein System, so klar strukturiert, dass Anbieter praktisch intuitiv verstehen, welche Anforderungen gelten. Also nach der dritten Nachreichung, zwei Rückfragen und einem dezenten Nervenzusammenbruch. Aber hey – wer braucht schon Planbarkeit, wenn er Charakterbildung haben kann?
Dann die Werberichtlinien: herrlich präzise formuliert. Glücksspiel darf beworben werden – aber bitte nicht zu auffällig, nicht zu attraktiv, nicht zu häufig und am besten auch nicht so, dass es jemand wahrnimmt. Ein bisschen wie ein Konzert, bei dem die Musik bitte nur sehr leise im Hintergrund läuft, damit sich niemand gestört fühlt.
Besonders beeindruckend ist das Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat. Ein genial einfaches Konzept: zentral geregelt, technisch umgesetzt über ein länderübergreifendes System, das natürlich jederzeit reibungslos funktioniert und niemals zu Verzögerungen oder Verwirrung führt. Spieler lieben schließlich nichts mehr als spontane Systemabfragen beim Einloggen.
Und dann das OASIS-Sperrsystem – ein echtes Meisterwerk. Einmal gesperrt, überall gesperrt. Außer natürlich, man landet auf Seiten, die sich ohnehin nicht für deutsche Regulierung interessieren. Aber das ist ja auch gar nicht der Punkt. Der Punkt ist: innerhalb des regulierten Systems funktioniert es. Meistens. Vermutlich.
Nicht zu vergessen die IP- und DNS-Sperren gegen illegale Anbieter: hochmoderne Maßnahmen, die sicherstellen, dass... nun ja... zumindest der durchschnittlich unmotivierte Nutzer kurz innehält. Für alle anderen gibt es dann diese spannende Lernreise in Sachen ,,Wie funktioniert das Internet eigentlich?"
Auch die Trennung von Spielarten (Casino, Poker, Sportwetten) ist ein echtes Highlight. Warum alles in einer Lizenz bündeln, wenn man es auch schön fragmentieren kann? Das sorgt für Übersichtlichkeit – besonders bei denen, die den Überblick behalten müssen.
Und schließlich die Geschwindigkeit der Maßnahmen: Während der Markt sich in Echtzeit bewegt, setzt die GGL auf nachhaltige Entschleunigung. Entscheidungen reifen hier wie ein guter Wein – oder wie ein Antrag, der seit Monaten ,,in Prüfung" ist.
Kurz gesagt: Die GGL liefert ein fast schon künstlerisches Gleichgewicht aus Kontrolle, Komplexität und konsequenter Praxisferne. Nicht, weil sie es nicht besser könnte – sondern weil sie uns allen die Chance gibt, Geduld, Resilienz und Interpretationsfähigkeit zu trainieren.
MM. müsste genau diese Personengruppe gegen Lugas 1000 klagen, die Spielsüchtig sind, viel verloren haben und ein geringes Einkommen hat.
Werden eigentlich Klagen zwecks Limitverstoß die durch Vergleich zurückgenommen wurden auch gemeldet, oder werden die unter den Teppich gekehrt?
Weiß das jemand?
Wie genau meinst du das? Also gemeldet an wen?
Wenn ein Vergleich zu Stande kommt dann wird ja Stillschweigen vereinbart, also gemeldet, wird da logischerweise nichts.
Also wird der Verstoß wegen der Limitverletzung des Anbieters nicht öffentlich?
Wenn es mit einem Vergleich endet, dann wird es nicht öffentlich bekannt, da der Vergleichsvertrag das beidseitig nicht zulässt, das ist korrekt.
Daher werden Limitklagen auch mit einem sehr hohen Prozentsatz mittlerweile verglichen.(65 bis 80%)
Limit vergleichen? Da muss man schon dringend wieder Geld fürs zocken brauchen.
Das ist ein Regelverstoß und sollte 100 Prozent einbringen. Aber klar so kehrt man sein Problem unter den Tisch. Vergleiche sind immer gut für Anbieter. Weniger zurückzahlen und gleichzeitig Maulkorb für das verbreiten in der Öffentlichkeit.
Naja so pauschal kann man das nicht sagen. Schau dir die Kosten bei z.B. 10k über alle Instanzen an. Das wirst als Betroffener(mit oftmals hohen Schulden) in der Regel nicht selbst stemmen bzw. durchhalten können. Das wissen natürlich die Anbieter. Ich habe auch ein Limitfall selbst am laufen, aber auch nur weil der Betrag noch im Rahmen ist. Vergleich käme bei mir nur hochstelligen Prozentbereich plus Kosten in Frage.
Update: Anwaltliches Schreiben an die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder - Anstalt des öffentlichen Rechts – und an alle 16 Landesinnenministerien
Vor einigen Wochen haben wir hier über die Eingaben von über 300 Spielern an die GGL berichtet. Dann über die Antwort der GGL, die im Wesentlichen auf das Gläubigerrisiko verwies.
Mit heutigem Datum haben wir ein weiteres anwaltliches Schreiben an die GGL gerichtet. Darin setzen wir uns im Detail mit der Rechtsauffassung der Behörde auseinander – und zeigen auf, warum die Situation bei tippinsklo nach unserer Auffassung kein gewöhnliches Gläubigerrisiko ist, sondern eine aufsichtsrechtliche Frage.
Die Kernpunkte:
- Das Eigenkapital der lizenzierten Betreibergesellschaft beträgt 4,9 Millionen Euro. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten liegen bei 378,7 Millionen Euro. Texaco selbst räumt ein, ohne Unterstützung der Muttergesellschaft nicht überlebensfähig zu sein.
- Sämtliche wesentlichen Vermögenswerte – Marke, Software, Tochtergesellschaften, Kundenstamm – wurden 2024 an die Muttergesellschaft veräußert. Gleichzeitig floss eine Dividende von über 1,087 Milliarden Euro netto ab.
- Die Rückstellungen für Spielerklagen betragen 8 Millionen Euro – bei geschätzten Gesamtforderungen von über 150 Millionen Euro. Das LG Mainz hat diese Rückstellungen in seinem Arrestbefehl als ,,kaufmännisch nicht vertretbar" eingestuft.
Wir haben die GGL aufgefordert, die Zuverlässigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von schlagmichtot gem. § 4a GlüStV zu überprüfen, die Bankbürgschaft auf die gesetzliche Höchstgrenze von 50 Millionen Euro zu erhöhen und eine Neulizenzierung verbundener Konzernunternehmen im Insolvenzfall zu verhindern.
Parallel haben wir alle 16 Landesinnenministerien informiert – als Mitglieder des Verwaltungsrats der GGL tragen sie die politische Verantwortung für eine funktionierende Glücksspielaufsicht.
Die Frage bleibt dieselbe: Kann eine Betreibergesellschaft als ,,zuverlässig" gelten, die über keine eigenen Vermögenswerte mehr verfügt, bilanziell überschuldet ist und deren Geschäftsführung die Haftungsmasse bewusst an die Konzernmutter verschoben hat?
Wir erwarten die Reaktion der GGL – und der Ministerien.
Von Sascha Münch bei LinkedIn
Super! Von Anwaltseite muss hier stetiger Druck aufgebaut werden.
Roy, die meisten hier haben einen Haufen Schulden aufgebaut und haben Prozesse laufen die seit 3-5 Jahren gehen und haben nicht einen Cent gesehen.
Limitklagen sollten 100% bringen, korrekt. Aber ein sehr großer Anteil der Anbieter hat inzwischen die Gesellschaft gewechselt, und der Prozess geht hier auch über mehrere Instanzen. Wird man Recht bekommen? Definitiv. Wird man das Geld dann erhalten? Keine Ahnung.
Daher kann ich durchaus jeden verstehen der 75%+ Anwaltskosten annimmt, und finde es schwierig zu sagen, dass man das nur annimmt weil man Geld zum Zocken braucht.
Und mit der Argumentation, dass man sowieso zu 100% gewinnt, wäre es auch dumm einen PKF zu nutzen.
Was bringt es dem einzelnen wenn ein Verstoß öffentlich wird und nur paar tausend Euro Strafe rauskommt für den Anbieter? Wenn man sieht, dass es den Anbieters sowieso nicht schadet?
Aber Vergleich sowieso ein leidiges Thema. Muss jeder für sich entschieden.
Ich rede nur von Limit bei den jetzigen Whitelist Klitschen. Da ändert sich der Betreiber nicht von heute auf morgen.
Aber egal du hast Recht dass bei Vergleichen jeder selbst nach seiner Situation entscheiden muss.
Mir ging es bei meinem Vergleich nicht um meine finanzielle Situation. Mir ging es darum etwas zurück zu bekommen. So habe ich etwas zurück, was nun auf dem Tagesgeldkonto liegt, wo man zwar nicht unmengen bekommt, aber täglich Zinsen.
Wer weiß wie lange sich das noch zieht, und wer weiß ob ich den gleichen Vergleich dann erst in 2 Jahren bekommen hätte. Das Thema kann man mittlerweile aus meiner Sicht auch als Zockerrei abstempeln. Sicherheit und Planbarkeit sind oft mehr wert als ein mögliches, aber unsicheres Maximum.
Jetzt warte ich erstmal auf Looser, der mir dann erklärt, dass alles sicher sei und die Anbieter sich schon nach unseren Ibans erkundigen :)
rein rechtlich i. S. von Gerechtigkeit, also mal abgesehen vom individuellen Schuldenstand, wirken diese Vergleiche - oder auch Abfindungen - auf mich in dieser ganzen Misere am übelsten.
Hier werden durch diese Geheimhaltungsverträge, die sowieso schon durh halbseidene Machenschaften Geschädigten quasi gezwungen, mit den Anbietern gemeinsame Sache zu machen.
Dabei müsste mE ein Versuch, einem Geschädigten so einen Deal anzubieten, gesondert bestraft werden.
Schließlich vergeben die Anbieter diese 'Vergleiche' ja nur, weil sie sich klar darüber sind, dass sie das vor viel grßerem Ärger bewahrt.
DAS ist doch wirklich unterste Schublade und zwingt eben zu quasi 'Mittäterschaft'.
Was sollte eigentlich passieren bei Veröffentlichung solcher Geschäftsmethoden?
Frage mal an z.B. Bobby ...
Sehe ich auch so.
Mir ist gestern Bewusst geworden, dass ich mit Vergleichsannahme den Anbieter noch Decke. Das kann es ja auch nicht sein.
Er zahlt zwar, seine Delikte bleiben aber wohl im verborgenen.
... und was wäre so schlimm daran, wenn Du Dich nicht an die Geheimhaltung hieltest?
dass ich im schlimmsten Fall die 100.000 zurückzahlen müsste bzw. Strafen möglich wären.
Ich habe soeben meinen Anwalt zu diesem Thema kontaktiert.
:o :o :o
wg. Nichteinhaltung einer eigentlich doch unlauteren Vereinbarung??
Das klingt beinahe mafiös.
Wenn man bedenkt, welche Story dahintersteckt.
Wenn ich mich moralisch mit der Deckung eines Gauners nicht mehr wohlfühle, soll ich büßen? Was müssste denn mehr Furore machen?
Also ... das übersteigt meine Vorstellungskraft, glaube ich.
Bei Verstoß drohen erhebliche Konsequenzen:
Rückzahlung der gesamten xx.000 €,
zusätzlich 5.000 € Vertragsstrafe,
plus eventuell weitere Schadensersatzansprüche.
Rückzahlung der gesamten xx.000 €,
zusätzlich 5.000 € Vertragsstrafe,
plus eventuell weitere Schadensersatzansprüche.
Dinge, die umgekehrt, ggb. illegalen OCs, generell erforderlichh sind. Interessant 8) 8)
Sehr geehrter Herr xxxx,
vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung und Ihr Angebot.
Da es mir in diesem Fall eher um eine allgemeine rechtliche Einordnung für einen möglichen Beitrag bzw. zur Information der Öffentlichkeit geht und nicht um eine konkrete Einzelfallprüfung, möchte ich derzeit von einer kostenpflichtigen Beauftragung absehen.
Unabhängig davon halte ich das Thema ,,Vergleich vs. Klagegewinn" für sehr relevant und bin überzeugt, dass es auf großes Interesse stoßen würde, da viele Betroffene vor genau dieser Entscheidung stehen.
Falls Sie hierzu einmal eine allgemeine Einschätzung oder einen kurzen Beitrag (z. B. für anwalt.de) veröffentlichen möchten, würde ich mich freuen, diesen zu lesen.
Vielen Dank nochmals und freundliche Grüße
Meistens steht es im Vergleichsangebot drin, wieviel die Strafe wäre. Bei mir standen an die 2k drin vor einigen Jahren.
Bei 2000 € Strafe würde ich das auch veröffentlichen. Aber nicht bei 100.000.
Wo wir beim Thema Strafen wären. Anbieter ignorieren die Regeln weil die Strafen einfach ein Witz sind.
Als Bürger muss ich gleich meine ganzen Existenz aufs Spiel setzen, wenn ich zur Aufklärung deren Machenschaften beitragen möchte.
Es gibt ja nicht nur im Glücksspiel Vergleiche, die gibt es ja überall in allen Bereichen. Man kann auch nicht alles haben.
@Roy Da muss ich dir leider widersprechen, auch Whitelist Anbieter haben im letzten Jahr erfolgreich die Gesellschaft gewechselt. Mein Anwalt hat damals versucht es mit der GGL zu klären, aber wurde abgeblockt.
Vielleicht sollte dann mal Klage gegen diesen Laden erhoben werden.
Ursprünglich ist es ja, soweit ich weiß, gedacht als Schutzschirm für Spieler gewesen und nicht als Hilfskraft für Verfehlungen von OC's.
Hat bestimmt schon mal einer gefragt aber , hat jemand denselben Betreiber mehrfach verklagt?
GS ohne Lizenz bis 21 ( läuft seit 23 bei mir )
Und jetzt nochmal wegen Limitverstoss 21-23? Macht das Sinn? Geht das? Jemand Erfahrung?
Ja, ist bei mir bei den Jahreszahlen auch so. Sind zwei separate und unabhängige Verfahren. Bei dem aus der Zeit vor 2021 hab ich schon ein Urteil (gewonnen) und es ist derzeit am OLG ausgesetzt. Bei der Limitklage folgt in Kürze die Klageerwiderung, ist also noch recht frisch.
Dominator ist für einen Spielsüchtigen ein heißer Name 😂😂😂
Liegt vielleicht ein bisschen an meinem Vornamen im realen Leben 😂😉 hab hier jetzt 2 Jahre mitgelesen und damals vor Ort die BGH-Verhandlung besucht.. dachte jetzt ist mal Zeit mich hier auch anzumelden. Also: Hallo an alle 👍
Zitat von: Dominator am 13 April 2026, 17:25:06Liegt vielleicht ein bisschen an meinem Vornamen im realen Leben 😂😉
Domina? ;D
Terminator?
Dominik/ator?
Doktor?
Arthur?
Adonis?
Domina😂😂😂
Willkommen im Club Fantasia
Hallo Domina, herzlich willkommen bei den hoffnungslosen Romantiker
Gib's ihnen ... !
Ist bei mir auch Jahreszahlen. Limit muss ich einreichen, doch wen nehmen...
Also wenn ich das hier alles so lese, frage ich mich echt, wieso der BVB bei meinen "nur" läppischen 8k so stur ist und mir nicht mal ein Vergleichsangebot macht. Seit 1,5 Jahren sagt mir auch mein Anwalt, dass ich keine richtige Klage einreichen kann, da aktuell kein PKF neue Fälle annimmt. Im August würden meine Ansprüche verfallen. Entweder es passiert nach Donnerstag ein Wunder, oder aber ich muss die bittere Pille eben schlucken. Mir geht es auch nur um Genugtuung, ich bin seit 10/24 Spielfrei, null Suchtdruck und hab eh selbst die lebenslange Oasis Sperre reingehauen.
Und ich war so naiv und habe vorletzte Woche versucht, den BVB per Mail nochmal zu konfrontieren und da hab ich wieder nur das standard Geschwätz bekommen a lá "wir waren einer der ersten Anbieter mit einer Lizenz" .... JA ABER NICHT VOR 2021
https://www.anwalt.de/rechtstipps/geld-zurueck-bei-illegalem-online-gluecksspiel-schmutz-electraworks-zu-544-613-04-euro-und-203-034-57-euro-zinsen-verurteilt-268104.html
Zitat von: TribalChief am 13 April 2026, 18:54:22Also wenn ich das hier alles so lese, frage ich mich echt, wieso der BVB bei meinen "nur" läppischen 8k so stur ist und mir nicht mal ein Vergleichsangebot macht. Seit 1,5 Jahren sagt mir auch mein Anwalt, dass ich keine richtige Klage einreichen kann, da aktuell kein PKF neue Fälle annimmt. Im
warum sollten die dir ein Vergleichsangebot machen, wenn nichtmal eine Klage vorhanden ist?
Jo ohne Klage haben die keinen Druck.
Auch mit Klagen nicht wie man sieht ;D
Naja der Anwalt ist bereits 2 mal an die ran getreten und hat eben versucht, außergerichtlich eine Einigung zu erzielen. Wie schon gesagt, es übernimmt kein PKF neue Fälle
Zitat von: TribalChief am 13 April 2026, 18:54:22Also wenn ich das hier alles so lese, frage ich mich echt, wieso der BVB bei meinen "nur" läppischen 8k so stur ist und mir nicht mal ein Vergleichsangebot macht. Seit 1,5 Jahren sagt mir auch mein Anwalt, dass ich keine richtige Klage einreichen kann, da aktuell kein PKF neue Fälle annimmt. Im August würden meine Ansprüche verfallen. Entweder es passiert nach Donnerstag ein Wunder, oder aber ich muss die bittere Pille eben schlucken. Mir geht es auch nur um Genugtuung, ich bin seit 10/24 Spielfrei, null Suchtdruck und hab eh selbst die lebenslange Oasis Sperre reingehauen.
Hast du es mal bei Staudt Rechtsanwälte probiert? Die sagen in ihren Videos immer, man soll noch Klage einreichen wegen Verjährung. Die haben bestimmt n PKF im Hintergrund, der noch annimmt, sonst würde die Aussage ja keinen Sinn machen.
Ausgewählte Fälle werden schon noch angenommen. Und nicht jeder Anwalt arbeitet mit jedem PKF zusammen.
Meine ab 20.000 aufwärts. So war's zumindest mal. Eventuell mal die PKF kontaktieren und fragen. Die vermitteln dir wenn sie es machen auch einen Anwalt.
Ab 20.000 finde ich völlig okay. Schließlich muss man 2 mal die Textbausteine per email versenden.
😇😇😇
@Destruction ich bin tatsächlich bei Staudt :D
Anscheinend hatte ich meinen Beitrag von vorher nicht versandt/versehentlich gelöscht. Da gerade viel über Vergleiche wegen Limit gesprochen wurde. Was sind Erfahrungen wegen des Zeitpunkts? Vor/Nach Verhandlung (vor = außergerichtlich) oder erst nach weiterer Instanz?
Hier mal ein Beispiel in welche Richtung es im berreich Glüclsspiel gehen sollte und vermutlich auch wird.Ohne EU-Gesetze würde in Deutschland wahrscheinlich gar nix vorankommen....
Dank strengerer EU-Richtlinien und nationaler Gesetze ist Zigarettenwerbung in Deutschland stark eingeschränkt. Seit 2024 ist Außenwerbung für Tabakprodukte verboten. Zudem sind Fernseh-, Radio- und Kinowerbung (vor 18 Uhr) untersagt. Es ist das letzte große Verbot, das Deutschland nach EU-Vorgaben umgesetzt hat.
Kombinierte Warnhinweise (Bild & Text): Gemäß der Richtlinie 2014/40/EU müssen Zigarettenpackungen gesundheitsbezogene Warnhinweise aufweisen, die 65 % der Vorder- und Rückseite bedecken. Diese bestehen aus einem abschreckenden Bild und einem erklärenden Text.
Mal eine kurze Frage im Bezug auch auf BVB... Zahlen die denn bei rechtskräftigen Urteilen oder gibt es hier erfolgreiche Vollstreckungen? Ich lese immer nur von Malta und Bill 55, wir ist es denn bei Gibraltar?
Angeblich zahlen die auf Urteile was ich immer gehört habe bzw. mein Anwalt mir gesagt hat
Vollstreckung sehr schwierig und sehr teuer daher hat auxh bisher wohl keiner ran getraut auf Gibraltar ...
Die Jahreszahlen hatten ja ich wie. Gesellschaft dort mal daher wurde mir das mal so gesagt
@Polynx;
und auf den Zocker-Werbebannern in Stadien sind dann bald ausgehungerte, zahnlose Menschen in ihrem jeweils letzten Hemd abgebildet mit dem Text "ich wollte mal ein wenig Glück - aber ich gebe nicht auf"???
Rubbel, eigentlich müsste die Werbung genauso aussehen.
Also ein Vergleich bei nur einem Anwaltsschreiben zu hoffen ist aber schon sehr sehr sehr naiv, warum sollten die es auch, wenn du nach 3 Drohungen immer noch nicht geklagt hast Tribal? Ich hoffe du findest noch irgendwie einen PKF. Und wenn nicht, dann ist die Spielfreiheit dein größter Gewinn.
@Rubbel
War das jetzt wirklich ernst gemeint?Ich erlebe es leider häufig,auch hier im Forum, dass sich über diese Suchterkrankungen lustig gemacht wird und damit das eigentliche Problem verharmlost wird.
Sportwettenwerbung gehört in Stadien komplett verboten, da diese auch zugänglich für Minderjährige ist ...
jetzt muss ich dir sicherlich auch noch erklären warum für Minderjährige?...
ich meine das völlig ernst. Als Hintergrund analog zur Zigarettenpackung oder evtl Litfasssäule ist mir nur ein Stadion eingefallen.
@Polynx Da kann man dir nur zustimmen, die Werbung der Glücksspielsindustrie hat leider überdimensionale Züge angenommen. Vorallem im E-Sport ist es mittlerweile die einzige Werbung, sehr gefährlich für die angehende Jugendlichen.
Never Ending Story
LG Erfurt
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-neues-verfahren-aus-erfurt-beim-eugh-anhaengig-die-einzelheiten-hier-in-der-zusammenfassung-268194.html
Gut und verständlich zusammengefasst.
Ich lese auch raus dass nach den beiden anderen anhängigen Urteilen es bei vielen Gerichten weitergehen wird.
Die punktuellen Fragestellungen hätte auch Dr. Reichert nicht besser formulieren können. Da hinterfrage ich schon die dafür zuständigen... Einige Fragen dürften allerdings nach den beiden Urteilen schon beantwortet sein. Wie auch immer es ausgeht.
Ich glaube auch das keine ausgesetzt hat aufgrund der Vorlage aus Erfurt sondern die des BGH
Bei liebster sogar drin das nach Entscheidung des EUGH das Verfahren auf genommen wird , ein warten dann Nochma auf den BgH wäre wollt laut meiner anwaltlichen Vertretung nicht nötig ...
Dennoch also was in Erfurt abgeht ist schon sagen wir es Mal nett ,,kurios"
Es ist echt unglaublich, wie lange man die Verfahren künstlich in die Länge ziehen kann. Man hat das Gefühl, wenn Fragen und Verfahren abgearbeitet sind, taucht von irgendwo noch mal eine neue Rückfrage auf, für die der EuGH unbedingt kontaktiert werden muss 🙈
Hallo Leute, ich bin neu hier und hätte eine allgemeine Frage.
Ich weiß man darf keine Anbieternamen nennen.
Ich bin aus Österreich, habe gegen einen Anbieter geklagt und die Klage gewonnen.
Es geht um den Anbieter Lothar Matthäus ;)
Bei mir handelt es sich ausschließlich um Sportwetten bzw Livewetten.
Unabhängig von der (nicht vorhandenen) Lizenz ging es bei mir auch um meine Spielsucht.
Ich wurde von dem Richter als Geschäftsunfähig eingestuft nach Überprüfung eines Sachverständiger. Ich habe die Klage gewonnen und die Gegenseite hat auch keine Berufung eingelegt. Auch ein Vergleich wurde mir angeboten welches ich mit meinem Anwalt abgelehnt haben. Meine Frage: Es sind nun jegliche Fristen für die Gegenseite abgelaufen ( 2 Wochen für die Zahlungsaufforderung und 4 Wochen Zeit um Berufung einzulegen) Beides ist bisher nicht geschehen. Mein Anwalt hat die Gegenseite jetzt nochmals kontaktiert mit der Aufforderung zur Zahlung. Denkt ihr das ich einen Cent sehen werde ? Hat jemand Erfahrung mit diesem Anbieter gemacht und bereits Geld erhalten ? Ich weiß so genau kann das hier natürlich niemand beantworten aber trotzdem wollte ich einfach mal schreiben.
Und noch was: Seit über einem Jahr bin ich spielfrei habe auch keinerlei Interesse an Wetten und sonstigen. Danke und liebe Grüße aus Österreich
Paar Fragen werden sowieso schon in paar Monaten beantwortet werden, und es ist zwar ein schöner Versuch von den Anbiete...äh Erfurt aber die Prozesse werden nach dem EuGH Urteil fortgesetzt und nicht wieder ausgesetzt.
Frage 7 finde ich immer wieder geil, gab es überhaupt Anbieter, die sich überhaupt an den Voraussetzungen gehalten haben?
Ich werde euch berichten sobald ich die Berufungsbegründung habe, ob die Anbieter neue Methoden zur Verteidigung aufzeigen.
Die Erfurt Vorlage bietet sich da mit Sicherheit an.
Mal schauen was am Do beim Casino entschieden wird. Für mich zwar nicht wichtig aber interessant.
Nächste Woche Donnerstag dann Bill 55.
Die Pressestelle vom EUGH geht von 4 Monaten bis zum Sportwetten Urteil aus. Wurde mir heute per Mail geschrieben. Es wird dort als wichtiges Verfahren geführt, wahrscheinlich haben die auch keine Lust mehr wegen den 2 Vorlagen aus Erfurt.
Wäre dann Mitte Juli. Sollte möglich sein da nicht alles zum Casino Prozess unterschiedlich ist.
Casino und Sportwetten unterscheiden sich schon. Für Casino gab es ein totales Verbot. Für Sportwetten gab es ein Bewerbungsverfahren, was alles komplizierter macht.
Natürlich gibt es Unterschiede, daher gibt es auch verschiedene Verfahren. Dennoch gibt es auch Fragen die beide Sachen betreffen, darauf wollte Roy hinaus.
@Balou Die Frist war 1 Monat, oder? Die Vorlagen aus Erfurt wird denen nichts nützen da der Richter ja explizit nach der Zusicherung gefragt hat. Das wird echt interessant.
Richtig lesen und verstehen hilft. Ich schrieb nicht alles...
@Balou
In meiner Berufung der Gegenseite stand Aussetzung Casino, Sportwetten und Erfurt.
Im Beschluss des OLG stand dann ausgesetzt bis die Urteile Casino und Sportwetten gesprochen wurden. Kein BGH und kein Erfurt wurden aufgeführt.
Ich habe ja mehrerer Verfahren bei meinem ausgesetzten Verfahren. ( warten auf BGH Entscheidung im Fall T)
Mein weiteres Verfahren was nun am LG entschieden wurde positiv für mich läuft nun weiter am OLG dort jetzt im Berufungsverfahren.
Begründung kommt nächsten Monat Frist wurde vorher mehrfach verlängert. Hier bin ich gespannt ob Gegenseite auf Schlussantrag EUGH reagiert. Mein Anwalt wird dazu ausführlich Stellung nehmen. Wenn der Anbieter meint er hätte Zusagen von Gerichten oder Behörden muss er Sie ja nun aufzeigen.
Roy, die Gegenseite wollte eine Aussetzung aufgrund casino, sportwetten und Erfurt? Haha, was ein Witz. Einfach mal Erfurt reinbringen.
In meinen beiden Verfahren wurde ausgesetzt bis zu einer EuGH Entscheidung. Das LG bei mir scheint alles auszusetzen mit der gleichen Begründung.
Balou, ich dachte bei dir hatte der Richter nach einer Zusicherung gefragt, oder sind das verschiedene Verfahren?
Ich hab mehrere Verfahren ein Verfahren war ausgesetzt und wurde nun von einem OLG in nRW wieder aufgenommen.
Das lustige das andere bleibt ausgesetzt ist eine andere Kammer.
@Klopp
Klar machen die das. Erfurt würde die Aussetzungen vermutlich mindestens bis Ende nächsten Jahres verzögern. Bis der Apparat wieder anläuft geht weitere Zeit ins Land. Nur das wollen die.
Aber die Gerichte sind nicht blöd.
Dann hoffe ich mal dass die Gerichte Rückgrat zeigen und nicht mehr mitspielen.
@Balou Bei mir wird auch weiterhin ausgesetzt. Nach unserer Anfrage bei T wegen EuGH Antrag und Gesellschaftsverschiebung 2024, hat der Richter nur geantwortet, dass es bis zum EuGH Urteil ausgesetzt bleibt und die Verschiebung hätte 2024 gemeldet werden müssen, jetzt ist es zu spät und alles ist durch bei der Verschiebung. Daher sei es irrelevant.
Vielleicht sollten mal die Verbindungen vom LG Erfurt zu den Anbietern geprüft werden. 🤔
Komisch, dass immer erst noch was kommt wenn es Hinweise gab, wie und in welche Richtung das gehen könnte und komischerweise immer auch immer nur von einem Gericht
🤷🏻�♂️
Eigentlich nicht nur vielleicht...
Vor allem schon zweimal im Abstand einiger Monate. Warum nicht alles zusammen?
Zumindest komisch ist das.
Zitat von: Klopp9875 am 13 April 2026, 23:44:07Also ein Vergleich bei nur einem Anwaltsschreiben zu hoffen ist aber schon sehr sehr sehr naiv, warum sollten die es auch, wenn du nach 3 Drohungen immer noch nicht geklagt hast Tribal? Ich hoffe du findest noch irgendwie einen PKF. Und wenn nicht, dann ist die Spielfreiheit dein größter Gewinn.
Hab heute mal Cocron kontaktiert. Meine Summe ist zu niedrig, kein PKF würde sich dem annehmen. Aber wie du schon sagst, wenn meine Ansprüche verjähren, ist die Spielfreiheit trotzdem noch mein größter Gewinn.
Krass, damals hast mit 5k schon locker 5 PKF gefunden. Mittlerweile gibt es leider schon tausende Fälle, da scheint es wohl nicht mehr interessant genug zu sein.
Traurig finde ich, dass Forderung die positive Aussicht haben, verjähren aufgrund dessen, dass die hoffentlich ehemaligen Spieler die finanzielle Seite des Gerichts nicht finanzieren können.
Das Problem ist halt dass zumindest auf deutscher Seite so gut wie nichts zurückfließt. Ein PKF kann nicht Millionen über Jahre binden. Kann kein Geschäft.
Die Taktik der Anbieter geht hier halt leider auf... das ist genau einer der Punkte, warum die verzögern ohne Ende..
spiegelt doch genau das wieder was in diesem thread seit 1-2 jahren immer wieder gesagt wird.
die ziehen es bewusst in die länge, nicht weil die hoffen, dass sie doch gewinnnen sondern damit neue klagen weniger werden.
was sind schon 5% zinsen bei laufenden verfahren wenn dafür 1000 klagen weniger kommen die zwischen 5-10k liegen.
und selbst die PKF wissen, dass es lange dauern kann bis was zurück kommt.
bald ist vieles verjährt und klagen sind auch nichtmehr möglich. ab diesem punkt wird fie verzögerungstaktik nicht weiter benötigt
Das Casino Thema sollte nach Morgen ja erledigt sein. Sportwetten wird sich noch ziehen. Sehr dass aber auch so. Es wird auf Verjährung rausgezögert.
Auch nach dem rechtlich alles wasserdicht wird verzögert oder nicht gezahlt. Mit der Methode hält man Geld zurück und kommt am günstige Vergleiche. Außer der Gesetzgeber kommt mit dem Hammer, aber daran glaube ich nicht
So sieht es aus Hitdajack!
Ich gehe davon aus nicht bei allen, aber viele werden eine Hülle vollstrecken lassen und andere danach Vergleiche anbieten.
Das einzige und beste Druckmittel ist die Zuverlässigkeitsfrage an die Gesellschaften. Und das geht nur von Staatsseite aus. Und daran kann auch ich nicht glauben.
Doch, doch das wird passieren. Karma kommt und Karma regelt
Das Thema mit der leeren Hülle ist etwas was ich nicht ganz verstehen kann.
Die Jahreszahlen(als prominentes Beispiel) hat da so ein komplexes Struktur gebildet wo viele Gesellschaften einfach kurz davor sind bei 0 zu sein. Urteile werden nicht bezahlt, dennoch werden viele Vergleiche angeboten. Auch in Regionen wie 50-65%.
Wenn es deren Plan ist, das einfach laufen zu lassen und dann Insolvenz zu gehen, warum dann die Vergleiche? Macht es dann nicht mehr Sinn wie die Roten zu agieren, die einfach komplett alle Vergleiche ablehnen.
Sieht für mich eher danach aus, dass die ahnen, dass da irgendwann vom Staat was kommt.
Zitat von: Hudini am 15 April 2026, 12:25:25Doch, doch das wird passieren. Karma kommt und Karma regelt
Steuern fließen und Steuern regeln.. 😁
Das mit den Hüllen kreieren ist nicht so einfach, wie es oft dargestellt wird. Bei offenen Forderungen Geld verschieben und dann sagen, wir sind insolvent wird nicht gutgehen. ;D
Ich bin mir auch nicht sicher mit der Hülle, wenn vor der Verschleierung möglicherweise schon Urteile waren...
Die hätten ja zumindest rein kommerziell berücksichtigt werden müssen, plus weitere potentielle Allergen
Trotz allem ist das Insolvenzrecht in der EU in den wichtigsten Punkten Länderrecht.
@Klopp
Die Strategien blicken nicht mal die Anwälte. Ich finde das mit den Vergleichen nicht schlecht. So werden viele Kläger unter Druck gesetzt. Nimm lieber 50-65 Prozent bevor du gar nichts bekommst. Was ich weiß ist dass verschiedene Anbieter vor dem OLG Vergleiche anbieten die sich nach dem Urteil nicht erhöhen.
Und ich möchte nicht wissen wie viele unserer Anwälte das ganze mit Achselzucken abfertigen.
Viele haben das gleiche Problem wie die PKF. Drei oder vierstellige offene Fälle die trotzdem Aufmerksamkeit brauchen und irgendwann ins Rollen kommen. Bei gleichem Personal und vielen Fällen aus anderen Bereichen. Die sind für jede Klage froh wenn sie vom Tisch sind. Zudem bringt die Wartezeit kein Geld.
Sorry, Leute ... Vergleiche annehmen, weil sonst nicht gezahlt wird? Merkt Ihr eigentlich nicht, wie weit Ihr schon manipuliert seid?
Die Geschäftsführer und Vorstands-, bzw. Aufsichtsratsmitglieder müssen strafrechtlich belangt werden! Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir einen Gegenstand aus "Tischlein deck´ Dich" herbeiwünschen. Und nein, ein Esel ist kein Gegenstand! Ich wette, der Sack käme gratis dazu ... ;)
Zitat von: Olli am 15 April 2026, 15:37:39Sorry, Leute ... Vergleiche annehmen, weil sonst nicht gezahlt wird? Merkt Ihr eigentlich nicht, wie weit Ihr schon manipuliert seid?
naja olli. bei 10k klagen gebe ich dir recht. aber wenn es über 100k klage ist und ich entscheiden müsste 60k nehmen oder eventuell nix, dann würde ich mich gür die 60k entscheiden
60k oder nix????
Wie kommt man auf sowas?
Klar, die bieten dir 60% und 1 Monat später sind sie insolvent oder was? xD
Ja die Psychologie der absoluten Zahl. Die gegnerischen Rechtsanwälte arbeiten mit Psychotricks der Glückspielindustrie, wie perfide ist das denn?
@Daddy Es würde eher heißen 60k jetzt oder in 2-3 Jahren nichts. Auch wenn es momentan gut aussieht, werden die Zahlungen nicht zeitnah fließen.
Man kann sich derzeit einfach nicht sicher sein, wegen den Umständen die die Anbieter kreiert haben, wegen den Gerichten wie Erfurt, wegen der GGL und wie der Staat reagiert.
Selbst in Vergleichsangebote wird von der Gegenseite noch erwähnt, wie lange der Kläger auf sein Urteil + Zahlung warten muss und das verzögert wird solange es geht. Die wissen halt, dass es funktioniert/funktionieren wird.
Ich lese in einem TVÖD-Forum mit. Dort hat jemand einen Thread eröffnet, wo es um die 1.000 € geht, die die Arbeitgeber den Arbeitnehmern steuer- und sozialabgabenfrei geben können. Jeder ist da gleich dabei, wie und wo und wann das Geld denn ausgezahlt wird. Doch wie realistisch ist das denn bitteschön? Die Kommunen sind pleite! Wir haben gerade wieder einmal einen Einstellungsstopp! Aber 1,5 Millionen sollen mal eben so ausgeschüttet werden?
Wer von Euch hat denn schon Strafantrag gestellt? Keiner? Wieso nicht? Weil eine nicht zuständige Behörde eine Scheinerlaubnis herausgegeben hat? Ein Strafantrag kostet Euch nichts! Die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob Anklage erhoben wird. Wenn einer daherkommt ... doch wenn sich die Leute zusammentun und gemeinsam ordentlich aufgearbeitet Strafantrag stellen ... vielleicht noch im Beisein von Medien ... was könnte Euch passieren?
Wir alle, und da nehme ich mich gar nicht raus, sind Marionetten!
Dieses pessimistische Rumgeheule ist echt interessant. Am Besten ziehst du all deine klagen zurück und entschuldigst dich noch beim Anbieter.
Ich gehe mal davon aus, dass du ein erwachsener Mann bist. Zu viel wirst mit so net Einstellung nicht kommen. ;D
Interessant, ich hatte nicht mal eine Wertung in meinem Beitrag, sondern habe nur dargestellt wie der User zu der Annahme gekommen ist. Die eben durchaus legitim sein kann.
Ich versuche jetzt aber Mann zu werden, danke dir für diesen Tipp.
Ist das tatsächlich der Olli wie sonst ?!😂🙈
Olli 👍
Nur noch wenige Stunden 🥰 Freude ist da
Zitat von: Olli am 15 April 2026, 17:39:32wo es um die 1.000 € geht, die die Arbeitgeber den Arbeitnehmern steuer- und sozialabgabenfrei geben können
Ich lade euch auch alle in den Urlaub ein, aber zahlen müsst ihr bitte selber 🙂
Wenn ich es richtig deute kommen 19 andere Verkündungen bzw Anträge vor unserem.
Gibt ja nur den einen Stream und ist alles im gleichen Saal.
Ja, wie beim letzten Mal. Ob die Reihenfolge genau so ist, keine Ahnung..
Ich schaue aber nicht, looser hat mir das Urteil schon zugeschickt
Wo ist der eigentlich?
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 16 April 2026, 08:11:17Ich schaue aber nicht, looser hat mir das Urteil schon zugeschickt
Wo ist der eigentlich?
😂😂😂 Der kommt früh genug um uns zu sagen was für Flaschen wir sind. Hör mir auf 😂😂😂
Hat jemand einen Link für die Verhandlung? Habe schon gesucht aber bin wohl zu doof etwas zu finden ::)
https://curia.europa.eu/site/
Runter scrollen zum Stream
Danke Roy
Erstmal ein Schluck Whiskey
😂😂
Schön wenn man nicht weiß wann es kommt.
Kann man derweil etwas niederländisch, ungarisch und französisch lernen
Verstehe eh nix. Ist ja französisch, englisch wäre noch ok gewesen ;D
Verbraucherfreundliches Urteil :-)
Zitat von: CopperBub am 16 April 2026, 09:47:14Verstehe eh nix. Ist ja französisch, englisch wäre noch ok gewesen ;D
Unseres war Englisch
Zitat von: Brezel12 am 16 April 2026, 09:48:06Verbraucherfreundliches Urteil :-)
Was hat der jetzt gesagt
Wischi Waschi "Urteil"
Zitat von: Roy1234 am 16 April 2026, 09:51:50Zitat von: CopperBub am 16 April 2026, 09:47:14Verstehe eh nix. Ist ja französisch, englisch wäre noch ok gewesen ;D
Unseres war Englisch
Ja wollte nicht warten
Urteil des Gerichtshofs in der Rechtssache C-440/23 | European Lotto and Betting und Deutsche Lotto- und
Sportwetten
Online-Glücksspiele: Das Unionsrecht hindert einen Mitgliedstaat nicht daran,
bestimmte in anderen Mitgliedstaaten zugelassene Online-Dienstleistungen zu
verbieten und die zivilrechtlichen Konsequenzen aus dem Verbot zu ziehen
Ein Verbraucher kann von in einem anderen Mitgliedstaat ansässigen Anbietern die Erstattung verlorener
Einsätze verlangen, wenn die betreffenden Spiele in seinem Wohnsitzstaat verboten waren
Zwei Gesellschaften mit Sitz in Malta, die Inhaber einer von der maltesischen Glücksspielbehörde erteilten Lizenz sind,
bieten im Internet virtuelle Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen an. Ihre Dienstleistungen
waren insbesondere in Deutschland zugänglich. Zwischen Juni 2019 und Juli 2021 nahm ein in Deutschland wohnhafter
Spieler die Dienstleistungen in Anspruch und verlor mehrere Einsätze.
Zum maßgeblichen Zeitpunkt waren Online-Glücksspiele nach deutschem Recht generell verboten. Zulässig waren
lediglich bestimmte begrenzte Aktivitäten wie Sport- und Pferdewetten sowie bestimmte Lotterien. Virtuelle
Automatenspiele und Wetten auf den Ausgang von Lotterieziehungen fielen hingegen unter das Verbot. Der Spieler erhob
daher Klage auf Erstattung der verlorenen Beträge. Seine Rechte wurden anschließend an eine Gesellschaft abgetreten, die
die Klage vor einem maltesischen Gericht weiterverfolgte.
Das maltesische Gericht fragt den Gerichtshof, ob der freie Dienstleistungsverkehr einer solchen nationalen Regelung
entgegensteht, wenn der Betreiber über eine Lizenz in einem anderen Mitgliedstaat verfügt. Es stellt zudem die Frage nach
den Auswirkungen einer späteren Reform des deutschen Rechts, durch die das generelle Verbot durch ein System der
vorherigen Erlaubnis ersetzt wurde, sowie nach der Möglichkeit, die Nichtigkeit des Vertrags festzustellen und die
Erstattung der verlorenen Einsätze anzuordnen.
In seinem Urteil stellt der Gerichtshof fest, dass das Unionsrecht einer nationalen Regelung nicht entgegensteht, die es
verbietet, Casinospiele, virtuelle Automatenspiele und bestimmte Wettspiele wie Wetten auf den Ausgang von
Lotterieziehungen online zu veranstalten, um die Glücksspieltätigkeit in kontrollierte Bahnen zu lenken und
Schwarzmärkten entgegenzuwirken. Er entscheidet ferner, dass das Unionsrecht trotz der späteren Einführung einer
Erlaubnisregelung weder der Feststellung des Eintritts der Rechtsfolgen eines solchen Verbots noch der Nichtigkeit
von Verträgen, die unter Verstoß gegen das Verbot geschlossen wurden, noch einer zivilrechtlichen Klage auf
Erstattung der verlorenen Einsätze entgegensteht.
Online-Glücksspiele stellen Dienstleistungen im Sinne der Unionsverträge dar, deren freier Verkehr aus zwingenden
Gründen des Allgemeininteresses, insbesondere zum Schutz der Verbraucher und der Sozialordnung, beschränkt werden
kann. In Ermangelung einer Harmonisierung und angesichts der sittlichen, kulturellen und sozialen Unterschiede zwischen
den Mitgliedstaaten verfügen diese über einen Ermessensspielraum bei der Bestimmung des angestrebten Schutzniveaus.
Eine Regelung, die darauf abzielt, den Spieltrieb in kontrollierte Bahnen zu lenken und Schwarzmärkten entgegenzuwirken,
verfolgt legitime Ziele. Online-Glücksspiele bergen in dieser Hinsicht verglichen mit Glücksspielen in physischen
Spielstätten größere spezifische Gefahren, die insbesondere mit dem ständigen Zugang, der Isolation und der Anonymität des Spielers, der fehlenden sozialen Kontrolle, der potenziell unbegrenzten Häufigkeit sowie ihrer Attraktivität für junge
Menschen und schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zusammenhängen.
In diesem Zusammenhang kann ein Mitgliedstaat Online-Casinospiele, einschließlich virtueller Automatenspiele, sowie
bestimmte Online-Wettspiele verbieten, während er andere Formen des Glücksspiels, einschließlich des Glücksspiels in
physischen Spielstätten, zulässt oder bestimmte Online-Glückspiele gesonderten Regelungen unterwirft. Weder die
beträchtliche Nachfrage von Spielern nach virtuellen Automatenspielen noch der Umstand, dass der Betreiber in einem
anderen Mitgliedstaat, der ähnliche Ziele verfolgt, rechtmäßig niedergelassen ist und kontrolliert wird, reichen aus, um die
Inkohärenz oder Unangemessenheit eines solchen Verbots zu begründen, da es jedem Staat freisteht, sein eigenes
Schutzniveau festzulegen.
Die spätere Ersetzung eines generellen Verbots durch ein System der vorherigen Erlaubnis in Deutschland ab dem 1. Juli
2021 stellt für sich genommen weder die Kohärenz noch die Gültigkeit der früheren Regelung in Frage, da eine solche
Entwicklung Teil einer Politik der kontrollierten Expansion sein kann, die darauf abzielt, die Spieler auf ein zugelassenes
Angebot zu lenken. Ebenso steht die Einführung einer Übergangsfrist dem nicht entgegen, für den vorangegangenen
Zeitraum die rechtlichen Konsequenzen aus dem damals geltenden Verbot zu ziehen.
Das Unionsrecht steht daher grundsätzlich der Feststellung der Nichtigkeit eines Vertrags zwischen einem Verbraucher und
einem in einem anderen Mitgliedstaat niedergelassenen Betreiber über Dienstleistungen, die im Staat des Verbrauchers
verboten sind, nicht entgegen.
Schließlich verstößt die Klage auf Erstattung der verlorenen Einsätze nicht gegen das Unionsrecht. Die Nichtigkeit des
Vertrags und ihre Auswirkungen unterliegen dem anwendbaren nationalen Recht, im vorliegenden Fall dem deutschen
Recht. Sofern die Regelung mit den Unionsvorschriften über den freien Dienstleistungsverkehr vereinbar ist, ist die
Nichtigkeit die Folge der Rechtswidrigkeit des Vertrags. Die Teilnahme des Verbrauchers an diesen Spielen reicht trotz des
Vorliegens einer Lizenz in einem anderen Mitgliedstaat nicht aus, um einen Rechtsmissbrauch im Sinne des Unionsrechts
zu begründen. Die Feststellung einer etwaigen Böswilligkeit in diesem Zusammenhang fällt unter das nationale Recht.
Ein sehr positives Urteil.
4. Artikel 56 AEUV sowie der Grundsatz des Verbots des Rechtsmissbrauchs sind dahin auszulegen, dass sie einen Verbraucher, der von seinem Mitgliedstaat des gewöhnlichen Aufenthalts aus an Online-Glücksspielen eines Anbieters teilgenommen hat, der nicht über eine von diesem Mitgliedstaat, sondern von einem
anderen Mitgliedstaat erteilte Erlaubnis verfügt, nicht daran hindern, gegen diesen Anbieter eine zivilrechtliche Klage auf Rückgewähr der eingesetzten Beträge wegen Nichtigkeit des
Glücksspielvertrags zu erheben. :D
Kurz: Alles wieder zurück zum BGH und der entscheidet dann haha
Bobby, also wischiwaschi sehe ich da nicht. Grob gesagt liegt fast alles in den Händen des betreffenden Landes was nicht gegen EU Recht spricht.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 16 April 2026, 10:14:08Kurz: Alles wieder zurück zum BGH und der entscheidet dann haha
Der BGH hat es eigentlich entschieden und nur zur Sicherheit nachgefragt. Großer Unterschied
Das ist korrekt, jedoch hätte man sich den EuGH sparen können, aber der hat halt zeit gebracht.
Mit Wischi Waschi meinte ich, dass dass der EuGH klar sagt, dass Anprüche bestehen und das nicht wieder zum BGH schiebt.
Am Ende stehe wir da, wo wir schon waren. All das was der EuGH heute gesagt hat, hat der BGH auch schon gesagt
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-c-440-23-spieler-koennen-verluste-aus-illegalem-online-gluecksspiel-zurueckfordern-268373.html
Breaking News aus der Glücksspielwelt
Kaum hat der Gerichtshof der Europäischen Union sein Urteil verkündet, bricht in den Vorstandsetagen der Online-Casinos angeblich eine neue olympische Disziplin aus: Kapital-Weitwurf unter Zeitdruck.
Während draußen noch Juristen ruhig ihre Pressemitteilungen lesen, sitzen drinnen ganze Abteilungen vor blinkenden Bildschirmen und rufen:
,,Schneller! Schieb die Millionen noch einmal durch drei Holdings und zwei Inselstaaten – und zur Sicherheit Richtung Togo!"
In den Fluren hört man hektische Gespräche:
,,Haben wir noch eine Tochterfirma irgendwo, die noch niemand kennt?"
,,Zur Not gründen wir schnell eine!"
Ein Praktikant bekommt die ehrenvolle Aufgabe, ,,irgendwas mit Offshore" zu googeln, während der CFO nervös fragt, ob man Geld auch ,,präventiv verschwinden lassen" kann.
Gleichzeitig versuchen Compliance-Abteilungen verzweifelt, so zu tun, als wäre alles völlig normal:
,,Das ist keine Panik, wir... äh... optimieren nur unsere internationale Liquiditätsstruktur."
Und irgendwo sitzt ein Anwalt, lehnt sich zurück und sagt trocken:
,,Ihr wisst schon, dass das Urteil genau solche Tricks nicht verhindert, sondern eher noch interessanter macht, oder?"
Am Ende passiert dann – wenig überraschend – genau das, was immer passiert:
Die Anbieter atmen tief durch, rechnen neu, schreiben lange juristische Schriftsätze ...
und verschieben ganz unspektakulär Excel-Tabellen statt Bargeldkoffer.
Bobby, bist wieder am rumheulen? ;D
😂😂😂😂
Genial Bobby
Wann heul ich denn mal? :o Ich glaub du verwechselst mich ???
Was willst du eigentlich? Urteil ist da und gut für die Spieler.
Spam hier nicht immer deinen pessimistischen Kinderkram rein.
Oh Gott ;D Bist du heute mit dem falschen Fuß aufgestanden? ;D
Was hast du geraucht? Google mal "Ironie" :-*
Für dein Verhalten spendest du jetzt 10€ an das Forum :D
Sorry, kann deinen infantilen Humor nicht teilen.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 16 April 2026, 10:28:17Breaking News aus der Glücksspielwelt
Kaum hat der Gerichtshof der Europäischen Union sein Urteil verkündet, bricht in den Vorstandsetagen der Online-Casinos angeblich eine neue olympische Disziplin aus: Kapital-Weitwurf unter Zeitdruck.
Während draußen noch Juristen ruhig ihre Pressemitteilungen lesen, sitzen drinnen ganze Abteilungen vor blinkenden Bildschirmen und rufen:
,,Schneller! Schieb die Millionen noch einmal durch drei Holdings und zwei Inselstaaten – und zur Sicherheit Richtung Togo!"
In den Fluren hört man hektische Gespräche:
,,Haben wir noch eine Tochterfirma irgendwo, die noch niemand kennt?"
,,Zur Not gründen wir schnell eine!"
Ein Praktikant bekommt die ehrenvolle Aufgabe, ,,irgendwas mit Offshore" zu googeln, während der CFO nervös fragt, ob man Geld auch ,,präventiv verschwinden lassen" kann.
Gleichzeitig versuchen Compliance-Abteilungen verzweifelt, so zu tun, als wäre alles völlig normal:
,,Das ist keine Panik, wir... äh... optimieren nur unsere internationale Liquiditätsstruktur."
Und irgendwo sitzt ein Anwalt, lehnt sich zurück und sagt trocken:
,,Ihr wisst schon, dass das Urteil genau solche Tricks nicht verhindert, sondern eher noch interessanter macht, oder?"
Am Ende passiert dann – wenig überraschend – genau das, was immer passiert:
Die Anbieter atmen tief durch, rechnen neu, schreiben lange juristische Schriftsätze ...
und verschieben ganz unspektakulär Excel-Tabellen statt Bargeldkoffer.
Geht's dir gut oder soll ich später darüber lachen?
Wir wollen hier interessante Fakten lesen und kein kinderkram, bitte nicht unnötig Spamen, danke.
Manche gehen echt zum lachen in den Keller.
Meine Güte..
Gerade 2 Beiträge, und der 2. schon ein Tadel an Andere, die sich hier intensiv eingebracht haben.
Humor spricht übrigens für Phantasie und Flexibilität!
Dann bist du hier nicht immer richtig Roland, schon gar nicht wenn du FAKTEN lesen möchtest. =)
Als Newbie hast du aber immer noch die Möglichkeit dir ein Forum zu suchen, wo du nur Fakten lesen kannst. Ich kann dir die Arbeit aber abnehmen, das wirst du nicht finden.
Zitat von: DestructionDaddy am 16 April 2026, 10:45:11Sorry, kann deinen infantilen Humor nicht teilen.
Dann ignoriere ihn doch einfach, anstatt unhöflich zu werden.
Wenn ich bei jedem Bullshit den ich hier lese unhöflich werde, dann besteht der Thread nur noch aus Unhöflichkeit.
Zitat von: Rubbel am 16 April 2026, 10:59:14Humor spricht übrigens für Phantasie und Flexibilität!
Das trifft den Punkt!
Aber es gibt halt leider auch noch das zittrige Klientel. Schade eigentlich.
Bobby auch Du hast Recht. Würden wir nur faktenbasierende Beiträge haben wären es maximal 70 Posts.
Zitat von: Roy1234 am 16 April 2026, 11:02:58Zitat von: Rubbel am 16 April 2026, 10:59:14Humor spricht übrigens für Phantasie und Flexibilität!
Das trifft den Punkt!
Aber es gibt halt leider auch noch das zittrige Klientel. Schade eigentlich.
Bobby auch Du hast Recht. Würden wir nur faktenbasierende Beiträge haben wären es maximal 70 Posts.
Wichtig und richtig, lieber 70 faktenbasierende Beiträge als Fantasie Beiträge worüber niemand lacht, keine Lust unnötiges Zeug zu lesen, und nein Bobby man kann manches im Leben nicht ignorieren.
Sehr gutes Urteil für uns, also einfach das bestätigt was der BGH entscheiden wollte. Hätte auch ruhig eindeutiger sein können. Ich gehe auch bei Sportwetten von einem Urteil für uns aus.
Der Thread hat über 400 Seiten und sollte nicht nur aus Fakten basieren, sondern auch mal Spaß, gerade bei so einem Thema.
Lass gut sein Roland. ;D
Zitat von: Klopp9875 am 16 April 2026, 11:20:06Hätte auch ruhig eindeutiger sein können.
Um es mit den Worten von DestructionDaddy zu sagen..
Heulst du schon wieder rum? Was willst du eigentlich?
Frage mich Ob ein Antrag auf Fortsetzung des OLG-Verfahrens sich lohnt? Zwar ist der Casinoanteil gering, aber die Richtung ist doch mehr als ein eindeutig!?
diese offensichtlich mit ChatGPT etc. schnellverfassten Pressemitteilungen mit ihren Emojis, ... ach herrje,
Zitat von: Eddy am 16 April 2026, 11:36:09Frage mich Ob ein Antrag auf Fortsetzung des OLG-Verfahrens sich lohnt? Zwar ist der Casinoanteil gering, aber die Richtung ist doch mehr als ein eindeutig!?
kostet doch nichts, wenns abgelehnt wird.
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht was eindeutiger sein soll. Hier klagen nicht zwei Firmen gegeneinander bei dem das Urteil heißt Klage gewonnen oder abgewiesen.
Hier hat ein deutsches Gericht zur Prüfung einen Fall inklusive der eigenen Meinung zum EuGH ggf gebracht. Urteil bedeutet für mich dass der EuGH entschieden hat dass Deutschland nicht unionswidrig gehandelt hat und der Verbraucher Geld zurück fordern kann. Der BGH wird das nun irgendwann ins Urteil einfließen lassen.
Er wird kaum seine Meinung um 180 Grad drehen. Ich denke die reinen Casino Fälle gehen demnächst weiter.
Und ich denke auch der ein oder andere Anbieter wird Vergleiche anbieten bevor das zweite Urteil kommt.
Zitat von: Istvoelligegal am 16 April 2026, 11:39:03diese offensichtlich mit ChatGPT etc. schnellverfassten Pressemitteilungen mit ihren Emojis, ... ach herrje,
Meinst du meinen Post mit der Pressemitteilung?
Wenn der Sportwetten Anteil überwiegt glaube ich das kaum. Mein OLG hat eindeutig auf beide Urteile hingewiesen bevor es weitergeht.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/breaking-news-eugh-urteil-zu-rueckerstattung-von-verlusten-bei-online-gluecksspielen-spielerrechte-massiv-gestaerkt-268375.html
Falls noch nicht gepostet...
Laut dem Artikel von Cocron: Urteil bei Sportwetten frühestens 2027?! Na dann...
Glaube das wird zeitnah erfolgen damit der EuGH das Thema durch hat wie auch balou ja schon mitgeteilt wurde von der Pressestelle
Der EuGH hat nun also entschieden, dass das deutsche Totalverbot von Online-Casino-Spielen nach dem GlüStV 2012 mit der Dienstleistungsfreiheit aus Art. 56 AEUV vereinbar ist. Das gilt auch dann, wenn der betreffende Mitgliedstaat vergleichbare Spiele in stationären Spielhallen erlaubt und gleichzeitig Online-Sportwetten sowie die Online-Vermittlung staatlicher Lotterieprodukte zulässt.
Das Gericht betont den weiten Gestaltungsspielraum der Mitgliedstaaten und hebt hervor, dass Online-Glücksspiele wegen ihrer leichten Zugänglichkeit und Anonymität ein deutlich höheres Suchtpotenzial aufweisen als stationäre Angebote. Auch der Umstand, dass das Totalverbot zwischenzeitlich durch ein Erlaubnissystem (GlüStV 2021) abgelöst wurde, stellt die Verhältnismäßigkeit des früheren Verbots nicht rückwirkend in Frage.
Entscheidend für die Praxis: Art. 56 AEUV und das unionsrechtliche Missbrauchsverbot stehen der zivilrechtlichen Rückforderung verlorener Spieleinsätze durch den Verbraucher nicht entgegen. Die Nichtigkeit des Glücksspielvertrags nach § 134 BGB i.V.m. dem GlüStV 2012 und der daraus folgende Bereicherungsanspruch nach § 812 BGB sind nach Auffassung des EuGH bloße Folge der Rechtswidrigkeit des Vertragsgegenstands und keine eigenständige Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit.
Das Urteil stärkt damit die Position der Spieler in den in Deutschland massenhaft geführten Rückforderungsklagen gegen EU-lizenzierte Online-Casinos erheblich. Für das noch anhängige Sportwetten-Verfahren C-530/24 (die Roten), in dem Generalanwalt Emiliou im März seine Schlussanträge vorgelegt hat, dürfte der EuGH die tragenden Grundsätze (weiter Gestaltungsspielraum der Mitgliedstaaten, keine Pflicht zur Lizenzanerkennung, Rückforderung als bloße Folge der Nichtigkeit) übertragen, sodass auch bei Sportwetten die Rückerstattungsfähigkeit verlorener Einsätze grundsätzlich zu erwarten ist. Die entscheidende Streitfrage wird sich dort voraussichtlich darauf verengen, ob die Roten von den deutschen Behörden eine konkrete Duldungszusage erhalten haben, die eine Durchsetzung der zivilrechtlichen Folgen ausnahmsweise als unverhältnismäßig erscheinen lässt.
Wo ist das her?
2027? Dann wollen die auf die Erfurt Fragen warten.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 16 April 2026, 11:21:15Lass gut sein Roland. ;D
Und wieder ein unnötiger Kommentar, ich glaub mein Schwein pfeift ;)
Wird mal Zeit, dass der ein oder andere hier rausgeschmissen wird....
2027 deckt sich nicht mit meinen Informationen.
Laut dem Bericht von Cocron handelt es sich hierbei um C-778/25, also die 9 Vorlagefragen. Das ist die Ergänzung zum BGH-Verfahren C-530/24
C-530/24 -BGH-Vorlage
C-778/25 - neue Vorlage aus Erfurt
beide hängen zusammen, aber C-778/25 ist das umfassendere Verfahren
Sollte das SW Urteil genauso deutlich sein wie heute glaube ich nicht das weiter ausgesetzt wird.
Lohnt es sich selbst beim OLG anzurufen undetwas zu erfragen im rahmen eines Berufungsverfahren, dass wegen der Entscheidung des EUGH anhängig war um es evtl. zu beschleunigen, wenn der Anwalt nicht der schnellste ist ?
Nein. Habe ich gemacht als Berufung eingelegt wurde. Die Fachangestellten wissen nicht wie die Richter sich entscheiden. Da muss eine offizielle Anfrage hin.
Ja also in meiner Aussetzung steht nur die BgH vorlage beim EugH als Aussetzung Grund daher sollten die anderen dann keine Bedeutung haben
Ist ja genau benannt in der Aussetzung also zumindest bei mir in jeder
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 16 April 2026, 11:42:12Zitat von: Istvoelligegal am 16 April 2026, 11:39:03diese offensichtlich mit ChatGPT etc. schnellverfassten Pressemitteilungen mit ihren Emojis, ... ach herrje,
Meinst du meinen Post mit der Pressemitteilung?
auch, ja. Diese Emojis sind da allgegenwärtig, brr, da höre ich dann auch beim Lesen auf.
War grad in aller Deutlichkeit bei NTV
Vielleicht solltest du nicht beim Lesen aufhören.
Weder sehe ich Smileys in meinem gepostetem Urteil, noch ist die Pressemitteilung mit Chatgpt erstellt.
OFFENSICHTLICH hast du die Pressemitteilung auf der EuGH Seite noch nicht entdeckt, denn sonst wüsstest du nämlich, dass ich die Pressemitteilung von der EuGH Seite kopiert und hier eingefügt habe. Das ist nämlich 1:1 der gleiche Text wie die Pressemitteilung.
Nun hätte ich fast die FAKTEN vergessen: https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-04/cp260053de.pdf
Mädels, bleibt doch bitte ruhig....😉
Werden denn nach dem Urteilsspruch jetzt endlich auch schon gültige Urteile die nicht vollstreckt werden können und nicht freiwillig gezahlt werden gezahlt?
😂😂wie meinst das?
Vollstreckung geht nicht, gezahlt wird nichts und Du fragst ob gezahlt wird?
Reines Casino Urteil?
Ja genau das ist meine Frage. Ob aufgrund des Urteils die Zahlungsbereitschaft bzw das Anerkennen deutscher Urteile und der deutschen Rechtsordnungen gerade für Whitelist Casinos, nun in Betracht kommt für die Herrschaften. Und ob nun auch die GGL sich nicht mehr hinter offenen EuGH urteilen verstecken kann.
Die roten z.b meinten, dass sie sich nicht hinter Bill55 verstecken. Ob dem so ist wird man sehen. Wenn dein Fall ein reiner Casino Fall ist, ist es durchaus möglich dass sich da was tut.
Glücksspiel-Verluste: EuGH ebnet Weg für Rückforderungen | tagesschau.de https://www.tagesschau.de/wirtschaft/gluecksspiel-verluste-eugh-100.html
Tagesschau berichtet auch schon.
Ich war heute ganz schön eingespannt ...
Gab es was Neues? (Smily)
Hier ist keine Ironie erwünscht. Bitte nur Fakten
Der letzte Absatz in dem Tagesschau Artikel finde ich Herz allerliebst.😂
Die haben illegal angeboten und Milliarden Gewinne gemacht, zig Leben zerstört weil eben nicht auf Schutzfunktionen geachtet wurde und jetzt kommen finanzielle Risiken auf die zu? Die ersten 4 Jahre sind bereits verjährt und haben bei Zahlung überwiegend Vergleiche erzielt.
Wenn ich mich Recht erinnere ist Stand Ende 25 beim Entertainer 140 Millionen offen und die Roten ebenfalls in dieser Region. Und jetzt sollen wir weinen?
Aber ne Milliarden verschieben ist kein Problem 😂😂
Zitat von: Olli am 16 April 2026, 16:29:06Ich war heute ganz schön eingespannt ...
Gab es was Neues? (Smily)
Ein wirklich unnötiger Post 🤦😊😁😁
Roy 😂😂😂👍
Vielleicht weiß einer mehr: Bedeutet das heutige EuGH-Urteil jetzt eigentlich, dass rechtskräftige Urteile endlich gegen Firmen vollstreckbar sind, die ihr operatives Geschäft einfach auf ähnlich klingende Tochterfirmen mit deutscher Lizenz verschoben haben?
Bisher wurde die Zahlung ja oft ignoriert, aber ist die neue Gesellschaft durch die Bestätigung der deutschen Verbote jetzt wegen Durchgriffshaftung oder über die GGL (Thema Zuverlässigkeit) besser angreifbar?
Hat da jemand Erfahrung, ob man den Titel nun auf die neue Bude übertragen kann?
Als einfachen Austausch, da unsere Anwälte wahrscheinlich brennende Postfächer aktuell haben
Nein das bedeutet es nicht. Lediglich dass die Klagen für die Zeit vor Lizenz EU konform sind was Dienstleistungsfreiheit und Rückforderungsansprüche angeht.
Druck auf die OC's könnten allenfalls die Behörden inkl GGL machen. Aber das ist ein anderes Thema und wer weiß....
Was soll es uns jetzt genau sagen?
Es soll uns erklären was der BGH kann. In englischer Sprache.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 16 April 2026, 16:35:07Hier ist keine Ironie erwünscht. Bitte nur Fakten
Du lernst schnell Bobby, gut so, weiter so, so gefällst du mir 8)
Zitat von: Hudini am 16 April 2026, 22:15:43Es soll uns erklären was der BGH kann. In englischer Sprache.
Ah sozusagen Anfänger Training 😃
Bei denjenigen wo ein Casino Urteil kommen wird (White List) aber dennoch nicht gezahlt wird, bin ich sehr gespannt wie das GGL auftritt, hinter dem EuGH zu verstecken bei Casino Fällen ist nicht mehr drin.
Wenn bei euch nur der Casino Fall als Aussetzungsgrund genannt ist, dann schreibt heute schleunigst euren Anwalt an und er eine Antrag durchführen. Habe das Gefühl dass die Anwälte eh den Überblick ihrer Fälle verloren haben und das selber nicht machen werden.
Was auch toll ist: dass die Nachrichten das aufgreifen und groß kommunizieren
gibt es am 23.04 nnochmal ein urteil oder war es das jetzt?
Am 23.04 folgen die Schlussanträge zu Bill55.
Hab´ die KI Beiträge rausgeschmissen, die braucht keiner.
Olli, von KI wirst du kein Fan mehr, oder? ;D
(Sorry keine Fakten)
Hab da nochmal ne doofe frage. Wie werden denn die Zinsen gerechnet?
Also ich tippe mal auf den Rückforderungsbetrag aber welcher Zeitraum?
5% klingen ja erstmal gut, aber bei mir ist es jetzt nicht so der riesen Betrag den ich fordere.
Die Zinsen laufen ab dem Tag der Klagezustellung bis zu dem Tag wenn die Überweisung der Beklagten auf das Konto deines RA(da geht es meistens hin) eingeht. Sprich Tag genaue Abrechnung.
Die Zinsen werden grundsätzlich immer vom Forderungsbetrag errechnet. Und solltest du wirklich welche bekommen denk daran die müssen versteuert werden. Weil Zinsen nichts mit der Grundforderung zu tun haben. Praktisch als wenn du Kohle auf einem Konto anlegst.
...und es sind 5 % über dem Basiszins. Sprich aktuell irgendwie 1,27 %. Also kannst du 6,27 % rechnen. Der Basiszins wird 2 mal im Jahr angepasst.
Meine Zinsen wären aktuell stand Basiszinsrechner bei ca. 30.000 Euro. Das würde ich auch mit Freude versteuern😅.
Aber ich warte auch schon seit über 4 Jahren. 2024 war der Zins ziemlich hoch! Aber ich hab genau so viel Zeit wie die Anbieter😁
Zitat von: Christian86 am 17 April 2026, 09:59:02...und es sind 5 % über dem Basiszins. Sprich aktuell irgendwie 1,27 %. Also kannst du 6,27 % rechnen. Der Basiszins wird 2 mal im Jahr angepasst.
Meine Zinsen wären aktuell stand Basiszinsrechner bei ca. 30.000 Euro. Das würde ich auch mit Freude versteuern😅.
Aber ich warte auch schon seit über 4 Jahren. 2024 war der Zins ziemlich hoch! Aber ich hab genau so viel Zeit wie die Anbieter😁
Ich warte jetzt auch schon seit 2022 aber es geht nur um ca 6.5k
Wären bei dir dann irgendwo zwischen 1.500 und 2000 Euro, je nach Datum 2022. Gibt nen Basiszinsrechner im Netz.
Danke Christian
Je nach Situation hast du einen Freibetrag. Ob 1000 oder 2000 kannst nur du wissen ;D
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 17 April 2026, 10:22:07Je nach Situation hast du einen Freibetrag. Ob 1000 oder 2000 kannst nur du wissen ;D
Nicht verheiratet, daher 1k
Aber habe noch Depots, da benötige ich schon etwas von diesem Freibetrag
Ein ganz gelungener Beitrag der FAZ, der sich auf die Roten bezieht: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/eugh-urteil-zu-gambling-spieler-muessen-nicht-in-malta-gegen-online-casinos-klagen-200729276.html
Interessant finde ich auch diese Aussage: "Im Glücksspielrecht fallen die Urteile häufiger anders aus als die Schlussanträge", sagt Anwalt Ronald Reichert"
Da frage ich mich, ob er das wirklich selbst glaubt oder ob es der letzte Strohhalm ist. Wenn man sich den Schwachsinn durchliest, den er von sich gibt, erkennt man dass dieser Mann auf jeden Fall das letzte Stück Selbstachtung verloren hat.
Er arbeitet im Auftrag, was soll er anderes sagen?
Wir haben verloren, reicht alle eure Klagen ein? :D
Das ist prozessstrategische Kommunikation, mehr nicht.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 17 April 2026, 10:22:07Je nach Situation hast du einen Freibetrag. Ob 1000 oder 2000 kannst nur du wissen ;D
Und wie bekommt man raus, wieviel man von den Zinsen versteuern muss? LG
@Testo: Darauf musst du Kapitalertragssteuer zahlen. Aber auch hier lieber Experten fragen :-)
Das ist die Abgeltungsteuer von 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und evtl. Kirchensteuer.
Da musst du dich dann aber nochmal genauer Informieren wenn es soweit kommen sollte.
Davon sind wir auch Lichtjahre entfernt aktuell...
Manchmal (Börse?) werden die 25 Prozent einbehalten, du musst es auf jeden Fall in deiner Steuererklärung angeben. Anlage KAP
Zitat von: Hitdajack am 17 April 2026, 11:57:28Davon sind wir auch Lichtjahre entfernt aktuell...
Klar hier ging es ja auch nur um wenn dann.. Wissen schadet nicht auch wenn es eventuell nie eintrifft.
Hallo zusammen,
vergesst über der ganzen Zinsenrechnerei nicht die Spende für den FAGS. Das Forum hier finanziert sich nicht von allein.
Wir bekommen fast täglich Angebote für bezahlte Werbung, die wir natürlich ablehnen. Letztens wollte jemand über eine Agentur sogar das ganze Forum kaufen. Haben wir natürlich auch nicht drauf reagiert.
Aber ganz ohne Beitrag von euch Usern klappt es nicht. Ich habe schon mehrfach Spendenaufrufe gestartet, die eine geringe Resonanz hatten.
Also, wir erwarten großzügige Spenden, die ihr dann auch von der Steuer absetzen könnt.
LG Ilona
Klar Ilona, aber erst muss aus Traumrechnerei erstmal irgendwas werden.
Ja also erstmal müsste irgendwie was fließen und das gab es bisher bei mir eben noch gar nicht
Abe Emir bissl Werbung wenn es den Finanzen hilft hätte ich auch kein Problem mit
Das mit der Steuer hätte ich jetzt garnicht beachtet bzw. habe ich garnicht gewusst. Die Zinsen sind aber jetzt über 3 Jahre angehäuft worden, kann man die denn nicht auf die drei Jahre verteilen und somit die 1000€ Freibetrag für jedes Jahr ausnutzen oder gilt das Jahr der Auszahlung?
Also das ist echt der fünfte Schritt vor dem ersten...
Das Jahr der Auszahlung ist das Steuerjahr. Ob's irgendwelche Tricks gibt musst einen Steuerberater fragen.
Angeben solltest du die auf jeden Fall. Das Finanzamt hat weniger Humor als die Casinos 😂
Zitat von: Hitdajack am 17 April 2026, 15:36:48Also das ist echt der fünfte Schritt vor dem ersten...
Ähm nein wenn er schon ein Urteil ausbezahlt bekommen hat nicht.
Und hat er? Welche Zinshoehe welcher Anbieter?
Ok, ihr wollt also Glücksspielwerbung hier?
Gut zu wissen. Das wird lukrativ für den FAGS.
LG Ilona
Von Glücksspielwerbung war in deinem Beitrag nichts zu lesen :o Von Werbung war die Rede..
Wo ist dein Problem Hitdajack?
Ich habe lediglich gesagt dass es so ist wenn ein Urteil inklusive gezahlt wird.
Er hat schon Geld bekommen ob Vergleich oder anders weiß ich nicht mehr.
Eigentlich egal, ich gönne ihm das.
Und wieso Anbieter nennen? Machen wir hier nicht. Aber ich weiß dass solche Urteile schon gezahlt wurden. Bei mir nicht, keine Angst.
Zitat von: Hitdajack am 17 April 2026, 15:36:48Also das ist echt der fünfte Schritt vor dem ersten...
Das ganze kam von mir, Weil ich es einfach nicht wusste und wie ich es sehe viele andere auch nicht. Dafür ist doch so ein forum auch da um Fragen zu stellen. Lasst die leute doch hoffen und antwortet einfach wenn ihr wollt. Wenn ihr nicht wollt, lasst es :)
Also ich denke, jeder zahlt hier gerne Steuern auf die Zinsen, wenn dann wirklich alles fließt 😀.
Auch wenn das bei mir ein nicht ganz unerheblicher Betrag wird bei über 200.000 Zinserträge 😅.
Ich hau da ne gute Spende hier raus, wenn ich mein Geld wieder bekomme.
Aber klar, immer der Zinsfluss zählt und der ist in einem Jahr. Freibetrag so wie ich denke 1000 pro Person, 2000 bei Verheirateten
Bill 55 wird jetzt noch wichtig 💪
Richtig
Zitat von: crazy999 am 17 April 2026, 16:39:18Also ich denke, jeder zahlt hier gerne Steuern auf die Zinsen, wenn dann wirklich alles fließt 😀.
Auch wenn das bei mir ein nicht ganz unerheblicher Betrag wird bei über 200.000 Zinserträge 😅.
Ich hau da ne gute Spende hier raus, wenn ich mein Geld wieder bekomme.
Aber klar, immer der Zinsfluss zählt und der ist in einem Jahr. Freibetrag so wie ich denke 1000 pro Person, 2000 bei Verheirateten
Bill 55 wird jetzt noch wichtig 💪
Ich würde behaupten Bill55 wird nach diesem Urteil keine Rolle mehr spielen. Die können ja nicht sagen, man kann sein Geld zurückfordern, aber Malta muss nicht zahlen wegen Bill55.
Du siehst doch das Malta es kann. Gibt zig rechtskräftige Urteile die verweigert werden.
Doch genau das passiert gerade und wird so weitergehen. Bill 55 sagt, dass ausländische Urteile nicht gegen maltesische Glücksspielanbieter vollstreckt werden können/dürfen.
Der Weg für Casinoverfahren (bald auch Sportwetten denke ich) ist in Deutschland wieder frei und es wird Urteile geben. Die Vollstreckung ist aber weiterhin durch Bill 55 blockiert, solange diese nicht fällt sind wir nur auf nationaler Ebene weiter.
Zitat von: Roy1234 am 17 April 2026, 18:44:25Du siehst doch das Malta es kann. Gibt zig rechtskräftige Urteile die verweigert werden.
Ja aber ich meinte dass ich mir es nicht vorstellen kann dass der EuGh zum einen grünes Licht gibt aber dann bei der Bill55 sagt, die kann so bleiben
Nein wird er nicht. 55 fällt, bald. Mir ging es darum dass keiner weiß ob Malta trotzdem sagt.... Scheiss drauf die OC's sind heilig.
Ich würde nicht sagen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Bill 55 fällt, jetzt durch das Urteil gestiegen ist, hier werden unterschiedliche Dinge geprüft.
Das ändert aber nichts daran, dass die Wahrscheinlichkeit ohnehin extrem hoch ist, weil niemand ernsthaft glauben kann, dass das Ding mit EU-Recht vereinbar ist.
Aus meiner Sicht spielt da die mögliche Strafe aus dem Vertragsverletzungsverfahren eine große Rolle. Wenn Steuern (oder auch "Zuwendungen" der Anbieter) die Strafe überwiegen sieht es anders aus als bei einer empfindlichen Strafe, die schädigend ist.
Das ganze soll keine Panikmache sein. Ich bin mittlerweile an dem Punkt wo ich die restlichen Verfahren laufen lasse. Entweder gibt es was oder eben nicht. Ich lese hier und da, das war es aber auch. Grillen mit Freunden (bei ehrlicherweise knappem Geldbeutel aufgrund der Altlasten) erfreut mich mehr als das Aktualisieren sämtlicher Seiten.
Würde ich einen Vergleich annehmen? Sicherlich - wenn die Prozente stimmen. Aber das beschäftigt mich erst wenn es soweit ist, keine Luftschlösser mehr. Das ist Vergangenheit. Ich lebe im Jetzt und das ist einfach schön. Das habe ich zwar schon 3-4 Mal in der Vergangenheit gesagt und dachte ich bin gedanklich wirklich weg vom Thema.
Wenn man wirklich ankommt und mit sich im Frieden ist, merkt man es deutlich.
Euch alles Gute, wir lesen uns. 👍🏻
@Bobby Speedy Ewing
Ja, Glücksspielwerbung wird uns 2-3 mal die Woche angeboten. Ihr seid da scheinbar eine interessante Zielgruppe ☹️
Ich hoffe, es ist sarkastisch gemeint, Ilona?
Aber leider sind ja wohl da einige Leitungen nicht ganz dicht,
aber wir halten wohl zusammen 8)
schöne 24 Stunden
Warum sollte sie das sarkastisch meinen? Das macht absolut Sinn. Würde ich an deren Stelle genauso machen.
Vor einigen Jahren war ich in einem Forum Moderator. Der Besitzer hatte es einst für seinen Bruder oder Schwager erstellt, der es aber nicht mehr nutzte. Ich sah auf der Hauptseite irgendwann einen Link zu einem OC. Meine Nachfragen wurden nicht beantwortet.
Du ich in Urlaub fuhr, konnte ich nicht weiter nachhaken. Doch als ich aus dem Urlaub zurück kam, da hatte Fred den Link auch schon gefunden und sich beschwert.
Clever, wie der Betreiber nun mal war, hat er einfach die Schriftfarbe auf weiss gestellt, bei weißem Hintergrund. So konnten Handynutzer unbemerkt über den Link wischen, der sich dann öffnete.
Das Geschrei muss wohl groß gewesen sein, denn er stellte das Forum von heute auf morgen ein.
Ilona filtert die offiziellen Anfragen aus, ich diejenigen, die einfach Werbung hier hereinstellen ... :)
@Klopapier
Klar sind das unterschiedliche Dinge. Aber ich hätte am 10.04. genau das gleiche geschrieben. Wirst sehen.
Na da bin ich ja mal gespannt jetzt. Bei mir gingen sie ja in berufung nach positiven urteil aber es wurde jetzt jahrelang gewartet auf höherinstanzliche entscheidung. Hoffe die Berufung jetzt wird abgewiesen und man könnte langsam endlich mal zum Abschluss kommen. ist seit ende 2021 am am laufen das ganze
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde (GGL) greift durch - Oder: Wer wirklich eine Gefahr für die öffentliche Ordnung ist:
Die Alzheimer Forschung!
Der Fall:
Ein Franzose gewinnt für € 100,00 einen Original-Picasso im Wert von rund einer Million Euro. Klingt wie ein Märchen – und war es auch, zumindest für deutsche Interessenten.
Die Tombola ,,1 Picasso pour 100 euros" der gemeinnützigen Fondation Recherche Alzheimer lief seit Dezember 2025 online, verkaufte 120.000 Lose in 152 Ländern und sammelte dabei € 12.000.000,00 für die Alzheimer-Forschung ein.
Am 14. April 2026 wurde bei Christie's in Paris, unter Aufsicht eines Commissaire de Justice, der glückliche Gewinner gezogen.
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) reagierte entschlossen, wie so oft.
Kurz nach Beginn des Losverkaufs forderte sie die Organisatoren auf, den Vertrieb in Deutschland sofort einzustellen.
Begründung:
Die Veranstalterin verfügte nicht über die nach dem Glücksspielstaatsvertrag erforderliche Erlaubnis für den deutschen Markt.
Rechtlich ist das nicht falsch. Der GlüStV kennt keine Ausnahme für gute Zwecke.
Aber man darf die Verhältnismäßigkeit dennoch bemerken.
Dieselbe Behörde, die sich bei illegalen Offshore-Casinos mit Millionenumsätzen, bei systematischen Einzahlungslimit-Verstößen und bei aggressiv werbenden Sportwettenanbietern regelmäßig auf langwierige Verfahren, fehlende Kapazitäten oder rechtliche Unsicherheiten beruft – diese Behörde fand hier die Kraft zu schnellem, entschlossenem Handeln.
Die Gefahr war offenkundig:
Ein gemeinnütziges französisches Los zugunsten der Alzheimer-Forschung, veranstaltet unter Aufsicht eines Gerichtsvollziehers, bei Christie's, mit Unterstützung der Picasso-Nachlassverwaltung.
Man wird ruhiger schlafen, mit dem Wissen, dass Verstöße gegen illegales Glücksspiel von der Aufsicht geahndet werden.
Die gewerblichen Anbieter illegaler Glücksspiele dürfen sich derweil entspannt zurücklehnen und die Prioritätensetzung der GGL ebenfalls begrüßen
Bitter...
Cocron auf LinkedIn
Die Botschaft ist klar:
Ein Picasso-Los für die Alzheimer-Forschung ohne deutsche Erlaubnis? Sofort einschreiten.
Ein rechtskräftiges Urteil, das ein Anbieter einfach nicht erfüllt? Offenbar kein zwingender Anlass, die Zuverlässigkeit allzu streng zu sehen.
So sieht moderne Risikoaufsicht aus.
Man beißt nicht in die Hand, die einen füttert...
Wenn's nicht so traurig wäre würde ich es als schwarzen Humor bezeichnen und lachen.
Jetzt können die wenigsten behaupten sie hätten auch schon mal richtig gehandelt.
Haben sie ja eben nicht. Sie haben keinen inneren Wertekompass, der für die Sensibilität dieses Themas sehr wichtig wäre.
Diese ominöse GGL, gibt es scheinbar doch :o
Nur, wieso sind diese illegalen Seiten hier in D weiter aktiv?
https://www.bild.de/politik/gluecksspielbehoerde-will-250-000-euro-von-capital-bra-69e5e3239c92286211037178
Von den Typen gibt's ja weit mehr als den, teilweise welche mit anscheinend Kultstatus. Wundert mich schon lange dass hier nicht mal unternommen wird. Ebenso die gewissen Seiten die OC's testen und Wertungen abgeben. Besonders wird meistens die tolle Lizenz erwähnt.
Wenn Du eine siehst, dann sofort der GGL melden ...
Du erfährst zwar nix zum Verfahren, aber Du gehst mit dem Gefühl da raus etwas Gutes getan zu haben! :)
Einmal hier: https://www.gluecksspiel-behoerde.de/de/fuer-spielende/beschwerden-verstoss-melden
Und das hier ist kostenpflichtig: https://www.gluecksspielsucht.de/index.php?article_id=55?amount=50
Wann geht's denn morgen los?
0930
ich bin tatsächlich gespannt, sollte der schlussantrag (wie es eigentlich gar nicht anders sein darf) wie erwartet kommen, ob die nach dem urteil von casino fällen versuchen werden viele vergleiche schnellstmöglich anzubieten oder ob sie weiter den weg des ignorierens gehen und versuchen weiter zu verzögern.
kann mir beides vorstellen
Bin auch gespannt wie es ::) weitergeht ::)
Die EU wird ja kaum n Verfahren wegen bill55 einleiten und der eugh sagt dann: ist rechtskonform 😅. Bill 55 ist dieses Jahr noch Geschichte.
Hallo kann mir einer bitte sagen um welches Verfahren es sich handelt. Auf der Europa Seite wo der Stream übertragen wird, finde ich im morgigen Kalender nichts zu Bill 55 sondern nur SIGMA SPIELERSCHUTZ. Ist es vielleicht das? Danke im Voraus
Ja das ist das Verfahren aus Österreich bzgl Vollstreckungen und den Hindernissen (bill55).
Selbstläufer. Da könnt ihr locker bleiben.
Bin echt gespannt was danach kommt. Die Anbieter, deren Anwälte und Malta hatten nun so lange Zeit sich vorzubereiten.
Herr Dr. reichert ist wieder aktiv und hat das Casino Urteil kommentiert. Darf man hier leider nicht teilen:(
Findet man bei Google. Also was er schreibt ist echt der Hammer :)
b) Verwerfung der Schlussanträge im Verfahren C-530/24?
Den Schlussanträgen des Generalanwalts im Folgeverfahren der Vorlage des Bundesgerichtshofs C-530/24 droht Gleiches. Denn der Generalanwalt hatte dem Gerichtshof dort nahegelegt, sich über die gefestigte Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (Placanica u.a.) in den glücksspielrechtlichen Verfahren hinwegzusetzen. Er bezeichnete die Berufung hierauf als ,,maximale Auslegung" und legt dem Gerichtshof nahe, die einschlägigen Gerichtsurteile des Gerichtshofs außer Acht zu lassen. Nach dem jetzt vorliegenden Urteil kommt derartiges nicht in Betracht. Seine rechtlichen Ausführungen lassen keinen Zweifel daran, dass der Gerichtshof an seinem bisherigen Prüfprogramm festhält. Er führt sämtliche Anforderungen des Unionsrechts an und widersteht allen Bemühungen, diese für den Bereich des Glücksspielrechts relativieren zu wollen.
Ein Auszug!
Bei dem Urteil Bill darf es keine schwammige Begründung geben sondern die Aussage dass es grundsätzlich erlaubt ist Urteile in EU Staaten zu vollstrecken, egal welchen Namen das Gesetz hat.
Das liest sich eher als pure Verzweiflung an. So etwas kann nur kommen wenn man viele Richter bestechen würde.
Anders gesagt... lächerlich.
Balou, ich weiß nicht wieso, aber du scheinst die Artikel über Dr. Reichelt ausgiebig zu verfolgen, ich würde seine Aussagen nicht mal hier weiter teilen. Er sieht in der Regel eh alles zu 100% anders und möchte mit seinen Aussagen nur Verwirrung stiften damit keine neue Klagen mehr kommen. Kann man belächeln, mehr nicht.
Roy, das erwarte ich auch. Kann mir aber dennoch vorstellen, dass da noch vieles versucht wird, um Zeit zu schinden. Idealerweise geben Sie nach diesem Jahr auf -da die meisten dann verjährt sind- aber ist sehr unrealistisch.
Grüße euch.
Lese immer nur fleissig mit und möchte gerne auch meine aktuellen Erfahrungen mit euch teilen.
Vor kurzer Zeit wurde hier diskutiert, ob man nach dem positiven Urteil zu C440/23 ausgesetzte Verfahren wieder anstoßen könnte.
Ich habe unter anderem 2 Verfahren, die in erster Instanz gewonnen wurden und beim OLG ausgesetzt wurden.
In einem der Verfahren geht es nur um Sportwetten, im anderen zu 60% um Casino.
Das Verfahren mit dem Casinoanteil geht gegen die schwarz-gelben. Vor ein paar Tagen erreichte mich ein Schreiben meiner Kanzlei, mit der Bitte an das OLG, das Verfahren (aufgrund von C440/23 und positiver Schlussantrag zu C530/24) wieder aufzunehmen.
Guten Morgen,
gibt es eine bestimmte Uhrzeit für das SIGMA Verfahren oder geht es ab 09:30 los(Ein Verfahren nach dem anderen) ?
Das SIGMA Verfahren wird ja auf Deutsch sein oder ?
Du musst alles schauen bis es dran ist.
Und ja in deutsch.
@Yamal
Na dann berichte mal wenn das Gericht geantwortet hat. Das die Mischklagen weitergehen kann ich mir nicht vorstellen.
Aber vielleicht denkt dein OLG ja anders.
Ja, ich bin ebenfalls gespannt. Habe auch nicht mit dem Schreiben gerechnet, aber meine Kanzlei hat anscheinend den Versuch gestartet. In der Begründung wurde auch erwähnt, dass C530/24 mit den Schlussanträgen eine deutliche Sprache spricht und daher ein Abwarten auf das Urteil unbegründet sei.
Ich gehe aber davon aus, dass eine Antwort noch ein wenig dauern wird, bei der Anzahl der Verfahren.
Nun warte ich gespannt auf den heutigen Schlussantrag, da ein Verfahren bei mir nur noch an Bill55 scheitert, da keine Berufung eingelegt wurde.
Zitat von: Yamal13 am 23 April 2026, 08:36:35Nun warte ich gespannt auf den heutigen Schlussantrag, da ein Verfahren bei mir nur noch an Bill55 scheitert, da keine Berufung eingelegt wurde.
Selbiges hier, bin aus Österreich(Wien) und habe ein rechtskräftiges Urteil.
Bin gespannt, bald geht es los.
@Balou: Reichert versucht, um die klaren Aussagen des EuGH herum ein Netz aus offenen Fragen zu spannen, die den Eindruck erwecken sollen, das Urteil habe letztlich wenig geklärt.
Besonders kritisch ist Reicherts Versuch, aus dem Urteil C-440/23 positive Signale für die Anbieterseite im Sportwettenverfahren C-530/24 herauszulesen. Er argumentiert: (a) der EuGH grenze Sportwetten explizit ab, (b) das Ince-Urteil (2016) binde weiterhin zugunsten der Anbieter, und (c) die stillschweigende Verwerfung der Schlussanträge des Generalanwalts in C-440/23 deute darauf hin, dass auch dessen Schlussanträge in C-530/24 verworfen würden.
Diese Argumentation hat erhebliche Schwächen:
1. Dass der EuGH Sportwetten abgrenzt, ist neutral – es besagt lediglich, dass C-440/23 zu Sportwetten nichts aussagt, nicht dass die Sportwetten-Rechtslage anbieterfreundlich zu beurteilen wäre.
2. Die Ince-Rechtsprechung betraf das öffentlich-rechtliche Erlaubnisverfahren, nicht die zivilrechtliche Nichtigkeitsfolge.
3. Dass die Schlussanträge in C-440/23 verworfen wurden, erlaubt keinen sicheren Rückschluss auf C-530/24. Denn dort lagen die Schlussanträge des Generalanwalts zudem auf einer völlig anderen argumentativen Grundlage.
Zusammenfassend:
Der EuGH hat die europarechtliche Zulässigkeit des deutschen Verbots und der daraus folgenden Rückforderungsansprüche ausdrücklich und zweifelsfrei bestätigt. Für Sportwetten bleibt die Sache tatsächlich offen. Allerdings nicht deshalb, weil C-440/23 anbieterfreundliche Signale senden würde, sondern schlicht weil C-530/24 noch nicht entschieden ist.
So, gleich sollte C-683/24 dran sein.
Wie ist die aktuelle Lage ?
Noch nicht veröffentlicht.
Häää ? Hab ich jetzt was verpasst ? Der hat nur ein Satz vorgelesen und das auf Englisch und schon ging es weiter zum nächsten Verfahren.
Hab ich was nicht verstanden ?
Er hat gesagt inadmissible, was unzulässig heisst. Aber der redet so schlecht Englisch :)
So es ist da: Bill 55 verstösst offensichtlich gegen EU Recht. Urteile müssen EU weit anerkannt werden.
Glücksspiel: Nach Ansicht von Generalanwalt Emiliou ist das
Vorabentscheidungsersuchen eines österreichischen Gerichts zu einer neuen
Bestimmung des maltesischen Glücksspielgesetzes unzulässig
Für den Fall, dass der Gerichtshof eine andere Auffassung vertreten sollte, schlägt er jedoch vor, festzustellen,
dass eine solche Bestimmung, die darauf abziele, die Anerkennung und Vollstreckung bestimmter ausländischer
Gerichtsentscheidungen gegen in Malta lizenzierte Glücksspielanbieter zu verhindern, gegen das Unionsrecht
verstoße
Im Juni 2023 nahm Malta durch eine im Parlament als Bill 551 eingebrachte Änderung eine neue Bestimmung in das
maltesische Glücksspielgesetz auf. Nach dieser Bestimmung2 haben maltesische Gerichte aus Gründen der öffentlichen
Ordnung die Anerkennung und/oder Vollstreckung einer ausländischen Entscheidung in Malta abzulehnen, mit der im
Wesentlichen i) einer Klage gegen einen in Malta lizenzierten Glücksspielanbieter stattgegeben wird und die ii) auf der
Rechtswidrigkeit der von diesem Anbieter in einem Mitgliedstaat erbrachten Dienstleistungen beruht3
, während iii) diese
Dienstleistungen nach maltesischem Recht rechtmäßig waren.
Ein österreichisches Gericht möchte vom Gerichtshof wissen, ob eine solche Bestimmung mit dem Unionsrecht, konkret mit
den Vorschriften der Brüssel-Ia-Verordnung4 über die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen, vereinbar ist.
Das österreichische Gericht hat über die Haftung eines Rechtsanwalts zu entscheiden, der für ein Unternehmen, das Klagen
von Verbrauchern finanziert, die ihre bei maltesischen Online-Glücksspielanbietern getätigten Einsätze zurückfordern
wollen, ein Gutachten zu ebendieser Frage der Vereinbarkeit erstellt hat5
.
In seinen Schlussanträgen von heute vertritt Generalanwalt Nicholas Emiliou die Auffassung, dass das
Vorabentscheidungsersuchen unzulässig sei, da eine Beantwortung der vorgelegten Fragen für die Entscheidung des bei
dem österreichischen Gericht anhängigen Rechtsstreits nicht erforderlich sei. Die zentrale Frage sei nämlich nicht, ob die
neue Bestimmung des maltesischen Glücksspielgesetzes tatsächlich mit dem Unionsrecht vereinbar ist, sondern vielmehr,
ob die Bewertung durch den Rechtsberater zu dem Zeitpunkt, als er diese vornahm, sorgfältig erfolgte.
Diese Beurteilung unterliege dem nationalen Recht und beinhalte in der Regel einen Vergleich mit dem Verhalten, das von
einem gewissenhaften und gut informierten Angehörigen der Rechtsberufe erwartet werde. In diesem Zusammenhang
komme es nicht darauf an, ob sich das Gutachten letztlich als richtig erweise, sondern ob es in Anbetracht des rechtlichen
Rahmens und der zum maßgeblichen Zeitpunkt verfügbaren Informationen vernünftigerweise vertretbar gewesen sei. Eine
solche Beurteilung liege außerhalb der Zuständigkeit des Gerichtshofs für Vorabentscheidungen. Der Gerichtshof sei
zuständig, das Unionsrecht auszulegen, habe aber nicht zu entscheiden, ob ein bestimmtes Rechtsgutachten plausibel
oder hinreichend sorgfältig gewesen sei6
.
Nach Ansicht von Generalanwalt Emiliou ist es daher nicht angezeigt, dass der Gerichtshof die vorgelegten Fragen
beantwortet. Für den Fall, dass der Gerichtshof eine andere Auffassung vertreten sollte, geht er jedoch der
Vollständigkeit halber auf den Inhalt der Fragen ein.
Seiner Ansicht nach ist eine nationale Maßnahme wie die in Rede stehende neue Bestimmung des maltesischen
Glücksspielgesetzes offensichtlich unvereinbar mit den in der Brüssel-Ia-Verordnung festgelegten Vorschriften
über die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen.
Nach dieser Verordnung seien Entscheidungen der Gerichte der Mitgliedstaaten, mit denen Klagen von Spielern auf
Rückerstattung gegen maltesische Online-Glücksspielanbieter stattgegeben würden, grundsätzlich in allen anderen
Mitgliedstaaten, einschließlich Malta, anzuerkennen und zu vollstrecken.
Nach Ansicht des Generalanwalts kann Malta die in der Brüssel-Ia-Verordnung festgelegte Ordre-public-Klausel nicht
wirksam mit dem Argument, die von der neuen Bestimmung des maltesischen Glücksspielgesetzes betroffenen
Entscheidungen verstießen gegen die Dienstleistungsfreiheit, geltend machen, um eine solche Bestimmung zu
rechtfertigen.
Die Gerichte eines Mitgliedstaats dürften nämlich die Anerkennung einer in einem anderen Mitgliedstaat ergangenen
Entscheidung auf der Grundlage dieser Ordre-public-Klausel im Allgemeinen nicht allein deshalb ablehnen, weil sie der
Ansicht seien, dass in dieser Entscheidung das Unionsrecht – einschließlich der Dienstleistungsfreiheit – falsch angewandt
worden sei. Materiellrechtliche Fragen des Unionsrechts dürften im Stadium der Anerkennung und Vollstreckung vor den
Gerichten des ersuchten Mitgliedstaats nicht in Anwendung dieser Klausel erneut geprüft werden.
Außerdem habe der maltesische Gesetzgeber nicht, wie dies in der neuen Bestimmung des maltesischen
Glücksspielgesetzes der Fall sei, abstrakt und allgemein von der Prämisse ausgehen dürfen, dass jede Entscheidung in Zivilund Handelssachen, die die von einem in Malta lizenzierten Betreiber erbrachten Dienstleistungen in einem Mitgliedstaat
als rechtswidrig einstufe – ungeachtet der Tatsache, dass diese Dienstleistungen nach maltesischem Recht rechtmäßig
seien – zwangsläufig mit der Dienstleistungsfreiheit unvereinbar sei.
Die Bestimmung beruhe offenbar auf einer besonders weiten Auslegung der Dienstleistungsfreiheit. Nach dieser
Auslegung wären Betreiber, die über eine maltesische Glücksspiellizenz verfügten, berechtigt, ihre Dienstleistungen in der
gesamten Union frei und rechtmäßig zu erbringen, solange sie das maltesische Recht einhielten. Diese Auslegung sei
jedoch vom Gerichtshof stets zurückgewiesen worden.
Tatsächlich dürften die Mitgliedstaaten ihr jeweiliges Glücksspielrecht grundsätzlich auch auf Betreiber anwenden, die von
einem anderen Mitgliedstaat aus, etwa Malta, Dienstleistungen für Verbraucher in ihrem Hoheitsgebiet erbrächten. Der
Grundsatz des ,,Herkunftslandes" finde im Bereich des Online-Glücksspiels keine Anwendung. Darüber hinaus seien die
Mitgliedstaaten nach dem derzeitigen Stand des Unionsrechts nicht verpflichtet, von anderen Mitgliedstaaten
erteilte Glücksspiellizenzen anzuerkennen. Dementsprechend sei eine maltesische Glücksspiellizenz grundsätzlich
nur in Malta und gegebenenfalls in denjenigen Mitgliedstaaten gültig, die sich für die Anerkennung solcher Lizenzen
entschieden.
Folglich seien andere Mitgliedstaaten in der Regel berechtigt, ihre jeweiligen Glücksspielgesetze auf in Malta
lizenzierte Betreiber anzuwenden7
. Dementsprechend komme es zwangsläufig zu Situationen, in denen die von
einem Glücksspielanbieter mit maltesischer Lizenz8 erbrachten Dienstleistungen in einem Mitgliedstaat
rechtswidrig seien, wohingegen sie nach maltesischem Recht rechtmäßig seien – ohne dass diese Unterschiede für
sich genommen im Widerspruch zu den Unionsvorschriften über die Dienstleistungsfreiheit stünden.
Schließlich stellt der Generalanwalt fest, dass mit der neuen Bestimmung des maltesischen Glücksspielgesetzes im
Kern ein Schutzzweck verfolgt werde. Sie solle eine Branche, die die maltesische Regierung selbst als ,,wesentlich" für
die nationale Wirtschaft bezeichne, vor den potenziell erheblichen finanziellen Folgen schützen, die entstehen könnten,
wenn die betroffenen Betreiber verpflichtet würden, die betreffenden Forderungen von Spielern zu bedienen. Diese
Forderungen könnten darüber hinaus weitreichende Auswirkungen für die Industrie und letztlich Folgen für die
Beschäftigung und das Steueraufkommen in Malta haben. Allerdings rechtfertige nach der Rechtsprechung des
Gerichtshofs der Umstand, dass die Vollstreckung bestimmter Entscheidungen mit schwerwiegenden wirtschaftlichen
Folgen für einen nationalen Betreiber, eine Branche oder sogar den ersuchten Mitgliedstaat verbunden sein könne, nicht
die Anwendung der Ordre-public-Klausel.
Klingt doch sehr gut oder?
Ja
Wie ich mich darauf freue wie Dr. Reichert auch diesen Vortrag als Sieg für die OC's darstellen wird. 😁😂
Nein, die Äußerung ist dahingehend nicht gut, da es wahrscheinlich zu dieser Sache dann kein EuGH Urteil geben wird. Bietet dann nur wieder Interpretationsspielraum für die Gegenseite. Keine Klarheit.
Zitat von: MMGZ2023 am 23 April 2026, 10:56:50Nein, die Äußerung ist dahingehend nicht gut, da es wahrscheinlich zu dieser Sache dann kein EuGH Urteil geben wird. Bietet dann nur wieder Interpretationsspielraum für die Gegenseite. Keine Klarheit.
Die message ist, dass muss nicht entschieden werden, da es schon klar ist und der Generalanwalt geht aber trotzdem auf die Fragen ein. Klares Ding.
Das ist schlecht für Kläger.
Ist eine Klage unzulässig, wird sie abgewiesen. Das heißt es ergeht kein Urteil, in welchem über die Streitfragen entschieden wird. Ohne Urteil des EuGH bleibt die Bill55 erstmal bestehen. Die lediglich hilfsweise gutachterliche Feststellung eines Generalanwalts führt zu keinem anderen Ergebnis.
Die Zulässigkeit der Vorlage ist trotzdem angreifbar, weil der Generalanwalt selbst meint, das Vorabentscheidungsersuchen sei unzulässig. Anbieter könnten sich also darauf stützen und sagen: Der EuGH soll die Fragen gar nicht beantworten, weil sie für das Ausgangsverfahren nicht entscheidungserheblich seien. Wenn der EuGH dem folgt, gäbe es kein inhaltliches Urteil zu Bill 55 in diesem Verfahren.
Jetzt werde ich gleich wieder auseinandergenommen, weil ich schreibe was viele nicht lesen möchten =)
Zitat von: Brezel12 am 23 April 2026, 11:04:49Das ist schlecht für Kläger.
Ist eine Klage unzulässig, wird sie abgewiesen. Das heißt es ergeht kein Urteil, in welchem über die Streitfragen entschieden wird. Ohne Urteil des EuGH bleibt die Bill55 erstmal bestehen. Die lediglich hilfsweise gutachterliche Feststellung eines Generalanwalts führt zu keinem anderen Ergebnis.
Dr. Reichert sind Sie es?
Immer wieder verwunderlich, wenn man hier reinschaut nach einem Antrag, dann sagt 50% es ist gut für Kläger und 50% es ist schlecht für Kläger. Man kann es nie richtig einordnen.
Wenn es kein Urteil gibt und Bill55 bestehen bleibt, wie soll das dann geregelt bleiben? Was ist das für ein Schwachsinn schon wieder?
Eigentlich ganz einfach: Formal offen, materiell klar.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-generanwalt-beim-eugh-haelt-bill-55-fuer-offensichtlich-europarechtswidrig-c-683-24-268903.html
Da steht es ja auch eher positiv ... Frage wäre ja ohnehin eh ob Malta mit urteil oder nicht was ändert
Der GSA schreibt dass die Vorlage unzulässig sei und abgewiesen werden soll.
Auch schreibt er dass Bill 55 gegen Unionsrecht verstößt. Sozusagen das sollte jedem Land klar sein. Wird die Vorlage abgewiesen und es erfolgt kein Urteil sind wir da wo wir jetzt stehen. Und Malta wird sich von alleine keinen Zentimeter bewegen.
@Bobby Heißt Malta kann sich weiter auf Bill55 berufen und man müsste dann dagegen klagen? Also wieder ein deutlicher Zeitgewinn?
Verstehe wirklich nicht wieso da nicht einfach ein Urteil kommen soll.
Sehe das irgendwie als Niederlage.
Niederlage nicht, aber es ist wieder Verzögerungspotenzial da, da die Vorlage unzulässig ist. Bill55 wird fallen, jedoch evtl. nicht Zeitnah aufgrund der unzulässigen Vorlage.
Das Gutachten über Bill 55 war ein guter Vorwand um die Thematik mal zum EuGH zu tragen, das steht außer Frage. Ich kann die Unzulässigkeit der Klage aber ehrlicherweise nachvollziehen.
Es ging bei dem eingereichten Fall darum, dass ein Gutachten erstellt wurde mit der inhaltlichen Frage ob Bill 55 europarechtskonform sei.
Das Ergebnis vom Gutachten wollte man sich so einfach mal vom EuGH ganz offiziell bestätigen lassen. Der EuGH fällt aber in diesem Fall kein Urteil zu Bill 55. Im Gegenteil - nicht mal das Gutachten nehmen sie in die Mangel, da es (wie in der Begründung auch steht) aller Wahrscheinlichkeit nach mit bestem Gewissen und sorfältig ausgearbeitet wurde und es nicht die Aufgabe des EuGH ist dort einzugreifen.
Wir können es meiner Meinung nach aber dahingehend positiv sehen, dass der Generalanwalt dennoch die Chance genutzt hat eine Einschätzung abzugeben (hätte er auch sein lassen können).
Die ganze Sache mit Bill 55 wird im Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta weitergehen. Wovon man übrigens auch viel zu lange nichts gehört hat. Es ist nicht mal bekannt ob Malta eine Stellungnahme abgegeben hat, oder?
Ich denke da passiert im Hintergrund einiges und wer weiß, vielleicht wurde der EuGH diesbezüglich ja schon angerufen und bald hören wir von einem Klageverfahren gegen Malta.
Und dann gehen die nächsten Fragen durch die Köpfe:
- Knickt Malta vorzeitig ein? (Können die überhaupt durch Einlenken das Klageverfahren beenden?)
- Zieht Malta bis zum Ende durch und es dauert weitere 1-2 Jahre?
- Oder die oft scherzhaft erwähnte, aber dennoch gefürchtete, Bill 56?
Im Endeffekt wieder einfach nur warten, warten, warten.
Ich persönlich habe noch einen Fall, der nichts mit Malta, sondern Gibraltar zu tun hat (BVB). Da habe ich nicht mal im Ansatz eine Vorstellung wie es dort weitergeht, sobald das Urteil zu Sportwetten da ist. Bill 55 gibt es dort nicht. Zu Vollstreckungen in Gibraltar liest man relativ wenig belastbares. Einerseits heißt es, dass es kompliziert sei und mit Kosten verbunden ist, andererseits nehmen Prozesskostenfinanzierer Fälle dieses Anbieters noch mit Kusshand an (ggf. weil man mit denen schon ganz freundschaftlich Vergleiche aushandelt?).
Im Endeffekt warten wir alle gemeinsam und haben keinen Einfluss darauf.
Was ich noch loswerden muss: Ich muss gestehen, dass es mir im Laufe der letzten Jahre wirklich Spaß bereitet hat einen Exkurs zum Thema Glücksspielrecht oder auch Europarecht zu machen. Mal ganz abgesehen von den vielen neuen schlauen Begriffen wie z.B. Kondiktionssperre, teleologische Reduktion oder Aktiv-/Passivlegitimation. 👍🏻
Ja als wenn die jetzt einfach so weitermachen ist es natürlich Mist aber ja eben Malta erstmal Nichts zu befürchten hat werden die nichts ändern ... also weiter warten genau und den ihre Gelder verschieben lassen 🙈
Deka wo liegt denn dein BVB Fall?
Hast du schon ein Urteil?
Beim OLG, ob ausgesetzt oder nicht kann ich allerdings nicht sagen, die sind dort nicht die schnellsten. 😅
Oder die warten auch erstmal die aktuellen Geschehnisse ab. Die Glaskugel muss her.
Schade eigentlich, die Vorfreude dass bald die LG/OLG Verfahren weitergehen ist dahingehend erstmal geplatzt. Wird nichts bringen und Bill55 bleibt weiter bestehen.
Bis eine neue Klage eintrifft und EuGH dann entscheidet, kann wieder 2-3 Jahre betreffen. Wirklich abenteuerlich alles.
Hatte Hudini am Ende des Tages wohl doch Recht. Da waren wir zu naiv.
Es gibt ja das Vorurteil, dass die Deutschen immer nur am Jammern sind. Dieses Forum ist der Beste Beweis dafür.
Der heutige Schlussantrag ist super, da der Generalanwalt, obwohl er es nicht hätte müssen, auf die Fragen eingegangen ist und bestätigt hat, dass Bill 55 rechtswidrig ist. Dies ist für das parallel laufende Vertragsverletzungsverfahren ja mal ein Wink mit dem Zaunpfahl.
Das Casino verboten war, wurde letzte Woche geklärt und die Gerichte werden die Verfahren wieder aufnehmen.
So, weiter jammern. 😩
@Deka
Durchaus möglich dass du ein Angebot erhältst. Ich weiß nichts von Vollstreckungsversuchen. Wird seinen Grund haben. Ich würde hier eher Schriftverkehr mit der englischen Aufsichtsbehörde bevorzugen. Der Entertainer steht sowieso unter Beobachtung seit den letzten Vergehen. Vielleicht auch ein Grund warum es da zu Zahlungen kommt.
Zitat von: Klopp9875 am 23 April 2026, 11:49:26Schade eigentlich, die Vorfreude dass bald die LG/OLG Verfahren weitergehen ist dahingehend erstmal geplatzt. Wird nichts bringen und Bill55 bleibt weiter bestehen.
Bill55 hat nichts mit Verfahren die ausgesetzt sind zu tun. Bei Bill55 geht es nur um die Vollstreckung nicht um die Lizenzfragen, Dienstleistung etc.
Heißt: bei Klärung von Casino und Sportwetten kannst du dein Urteil erhalten bzw. Verfahren werden wieder aufgenommen, Bill55 sorgt nur dafür dass du nicht Vollstrecken kannst.
@Roy
Ist nicht ausgeschlossen, denke ich auch. Das deckt sich auch mit dem von mir vor einigen Seiten geposteten Jahresbericht der Entengruppe sowie dem Blog aus Österreich.
Ein mögliches Vergleichsangebot sollten sie sich vorab aber gründlich überlegen. Das ganze läuft seit über 3 Jahren (Stichwort Zinsen), es wurde zu keiner Zeit Vergleichsbereitschaft signalisiert und immer abgeblockt, die wichtigen EuGH-Urteile sind in naher Zukunft beide da (Casino und Sportwetten gemischt bei mir).
Ich bin über die Zeit so abgestumpft, dass ich mit dem Geld gar nicht rechne. Entweder ist die Summe wirklich fair in Anbetracht der oben genannten Punkte oder ich lehne ab. Hatte aber in einem meiner letzten Beiträge auch geschrieben: Gedanken machen kann man sich wenn wirklich ein Angebot vorliegt, jetzt ist das einfach nur Träumerei.
@Bobby Das ist mir bewusst. Dennoch werden Urteile erstmal nichts bringen, da sich (meine Anbieter) auf Malta befinden und sich eben weiterhin auf Bill55 berufen werden. Auf lange Sicht wird es fallen aber hatte gehofft dass wir hier langsam ein Ende finden. Nach 5 Jahre Prozess fühlt sich jede Verlängerung wie eine Niederlage an. :p
Und bei Gesellschaften, die verschoben worden sind, die erhaltenen nur noch spärlich weitere Einnahmen. Bei weiteren 2-3 Jahren wird der Jahresabschluss immer düsterner. Sollte man nicht ignorieren.
Gebe hier Hudini Recht, es muss sich grundsätzlich was ändern.
Zitat von: DEKA am 23 April 2026, 12:02:57@Roy
Ist nicht ausgeschlossen, denke ich auch. Das deckt sich auch mit dem von mir vor einigen Seiten geposteten Jahresbericht der Entengruppe sowie dem Blog aus Österreich.
Ein mögliches Vergleichsangebot sollten sie sich vorab aber gründlich überlegen. Das ganze läuft seit über 3 Jahren (Stichwort Zinsen), es wurde zu keiner Zeit Vergleichsbereitschaft signalisiert und immer abgeblockt, die wichtigen EuGH-Urteile sind in naher Zukunft beide da (Casino und Sportwetten gemischt bei mir).
ich habe gegen die auch ein positives urteil. liegt gerade bei dem olg weil die berufung eingelegt haben.
95% casino und 5% sportwetten.
wir können ja uns auf dem laufenden halten
Für die, die es nicht verstanden haben.
1.
Stell dir vor, du hast ein Problem mit einem Nachbarn. Um das rechtlich zu klären, schauen wir uns das Ganze wie ein Fußballspiel mit einem sehr eigenwilligen Schiedsrichter an.
Hier ist die einfache Erklärung der zwei Punkte, die der Generalanwalt heute gesagt hat:
Das "Formalitäts-Problem" (Die Unzulässigkeit)
Der Generalanwalt sagt zuerst: "Leute, ich glaube, wir können hier eigentlich gar keine Entscheidung treffen."
Warum? Er findet, dass das Gericht in Wien seine Fragen nicht präzise genug gestellt hat oder dass der Fall rechtlich so gestrickt ist, dass der EuGH (der europäische Schiedsrichter) offiziell gar nicht zuständig ist.
Was das bedeutet:
Wenn die Richter ihm hier folgen, gibt es kein klares Urteil zu Bill 55. Das wäre für die Spieler enttäuschend, weil die Unsicherheit bestehen bleibt.
Die "Backpfeife" für Malta (Wenn sie doch entscheiden)
Aber jetzt kommt der wichtige Teil: Der Generalanwalt sagt auch: "Falls die anderen Richter aber finden, dass wir doch entscheiden müssen, dann ist meine Meinung ganz klar: Malta verstößt gegen die Regeln!"
Das Problem mit Bill 55:
Malta hat ein Gesetz gemacht, das im Grunde sagt: "Eure Urteile aus Deutschland oder Österreich interessieren uns nicht, wir beschützen unsere Firmen vor euren Rückzahlungs-Forderungen."
Das Urteil des Generalanwalts:
Er sagt, das geht in der EU nicht. In der EU müssen sich alle Länder gegenseitig vertrauen und die Urteile der anderen respektieren (Gegenseitige Anerkennung). Man kann sich nicht einfach aussuchen, welche Urteile man befolgt, nur um die eigene Wirtschaft zu retten.
Was heißt das jetzt für uns?, es ist ein Sieg mit Fragezeichen.
Die gute Nachricht:
Der höchste rechtliche Berater des EuGH hat klipp und klar gesagt: Maltas Schutzgesetz (Bill 55) ist illegal. Er durchschaut, dass Malta nur sein eigenes Geld und seine Firmen schützen will, und sagt: Das ist kein Grund, EU-Recht zu brechen.
Die schlechte Nachricht:
Er hat den Richtern eine "Hintertür" offen gelassen, das Verfahren aus formalen Gründen einfach zu stoppen, ohne ein echtes Urteil zu fällen.
Fazit:
Der Druck auf Malta ist massiv gestiegen. Auch wenn es heute noch kein finales Urteil war, wissen wir jetzt: Der Generalanwalt steht auf der Seite der Spieler und des EU-Rechts, nicht auf der Seite der maltesischen Schutzmauer. Wenn der EuGH im endgültigen Urteil (in ein paar Monaten) den Mut hat, über die formalen Hürden hinwegzusehen, sieht es für Rückforderungen sehr gut aus.
2.
Was ist ein formaler Grund? (Die Unzulässigkeit)
Stell dir den EuGH wie einen Spezialisten vor, den man nur unter ganz bestimmten Bedingungen um Rat fragen darf. Ein "formaler Grund" für eine Ablehnung wäre zum Beispiel:
Die "Falsche Frage":
Wenn das Gericht in Wien die Frage so gestellt hat, dass sie gar nicht das EU-Recht betrifft, sondern nur rein nationales Recht (österreichisches oder maltesisches). Der EuGH darf nämlich nur EU-Recht erklären.
Fehlende Details:
Wenn das Wiener Gericht nicht genau genug erklärt hat, warum es diese Antwort für seinen konkreten Fall überhaupt braucht. Der EuGH liefert keine "Gefälligkeitsgutachten" im Voraus, sondern nur Lösungen für echte, laufende Streitfälle.
Zuständigkeit:
Der Generalanwalt könnte der Meinung sein, dass das Problem eigentlich über ein anderes Verfahren (ein sogenanntes Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Malta) gelöst werden muss, statt über eine Anfrage eines kleinen Zivilgerichts.
Wer entscheidet dann, wenn nicht der EuGH?
Wenn der EuGH das Ersuchen aus Wien als unzulässig abweist, passiert folgendes:
Zurück an das Wiener Gericht:
Das Gericht in Wien muss dann selbst entscheiden, ohne die Hilfe aus Europa. Das Problem: Ein Wiener Richter kann kein Gesetz in Malta für ungültig erklären. Er kann zwar das Urteil gegen den Anbieter fällen, aber Malta wird es unter Berufung auf "Bill 55" weiterhin ignorieren.
Die EU-Kommission am Zug:
Wenn der EuGH im Einzelfall (Wien gegen Malta) nicht entscheidet, liegt der Ball bei der EU-Kommission. Diese kann Malta offiziell verklagen, weil "Bill 55" den Binnenmarkt stört. Das dauert aber oft Jahre.
Warum macht der Generalanwalt das?
Der Generalanwalt ist wie ein strenger "Regelwächter".
Er sagt im Grunde: "Ich will nicht, dass jedes kleine Gericht uns mit Fragen löchert, die formal nicht perfekt vorbereitet sind."
Aber das Wichtige für dich:
Dass er hilfsweise (also für den Fall, dass die Richter doch entscheiden wollen) schon gesagt hat, dass Bill 55 illegal ist, ist ein riesiger Wink mit dem Zaunpfahl.
Er sagt damit: "Eigentlich ist die Sache glasklar gegen Malta, ich muss nur schauen, ob wir heute die richtige Eintrittskarte für dieses Spiel in den Händen halten."
Zusammenfassend:
Wenn der EuGH das Verfahren stoppt (wegen Unzulässigkeit), ist das kein "Freispruch" für Malta, sondern nur ein Aufschub. Die inhaltliche Klatsche ("Bill 55 verstößt gegen EU-Recht") steht bereits schwarz auf weiß in den Akten des Generalanwalts. Die meisten Experten glauben, dass der EuGH den formalen Weg nutzt, um sauber zu bleiben, aber die inhaltliche Kritik so laut äußert, dass Malta politisch unter Druck gerät, das Gesetz selbst zu ändern.
Wien (Österreich) ist für meiner Meinung nach einfach nur zu Blö* um die Fragen richtig zu stellen 😏
Spannend ist aber, wie unterschiedlich die Darlegung der Ergebnisse ist, wenn man sich die unterschiedlichen Seiten ansieht:
Schlussanträge in der Rechtssache C-683/24 (Sigma)
Ein Beitrag von Rechtsanwalt Rolf Karpenstein/Hamburg
Mit einiger Kreativität hatten Spieleranwälte und Prozessfinanzierer ein Verfahren konstruiert, um über das Handelsgericht Wien den EuGH anzurufen. Ihr Ziel: Der EuGH möge nationale Rechtsvorschriften, die ihrem unlauteren Treiben, zufallsbedingte Spielverluste ihrer Kunden im eigenen wirtschaftlichen Interesse einzuklagen, ein Ende setzen.
Generalanwalt Emiliou hat heute (23. April 2026) seine Schlussanträge verkündet. Er empfiehlt dem Gerichtshof, die Vorlagefragen des Handelsgerichts Wien für unzulässig zu erklären.
Kontakt:
Rechtsanwalt Rolf Karpenstein
Gerhofstraße 40
20354 Hamburg
Da gehts doch schon los. Thema unzulässig. Darauf werden die sich jetzt stützen. Dass Malta gegen EU Recht verstößt sagt er nicht, warum auch..
Schlechter geht es nicht.
Wird kein Urteil geben nochmal paar Jahre oder Monate warten. Der EUGH wird hier nicht entscheiden, da kann man sicher sein
Unfassbar bitter!
Ilyas, danke für deine Einordnung.
Da wir auch hier davon ausgehen dass die Richter dem GSA folgen werden -analog Casino und Sportwetten- wird es sehr wahrscheinlich kein Urteil geben.
Du hast Recht dass es "nur ein Aufschub" bedeutet. Aber gerade weil viele davon ausgegangen sind, dass es dieses Jahr definitiv aufgehoben wird, ist dieser Aufschub als "Niederlage" zu werten.
Da kann der Daddy auch noch so viel rumheulen übers Jammern.
Wobei die Roten sich ja sowieso nichts hinters Bill55 verstecken wollten, für diese Verfahren sollte es eigentlich gut aussehen. ;) Angeblich.
Mami, noch mehr Zeit :'(
Achso, ein Anbieter Freund. Das erklärt natürlich auch, wieso du so geweint hast bei Bobbys Humor. ;D
Hallo zusammen,
ich war bisher nur stiller mitleser.
Besteht keine andere Möglichkeit außerhalb Maltas zu vollstrecken, wie z.B. Konten die wie PayPal oder ähnliches nicht in Malta liegen
Zitat von: Klopp9875 am 23 April 2026, 13:48:56Achso, ein Anbieter Freund. Das erklärt natürlich auch, wieso du so geweint hast bei Bobbys Humor. ;D
Du besitzt offensichtlich nicht die nötigen Kapazitäten, um gewisse Abhängigkeiten zu erkennen. 😉
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-eugh-generalanwalt-haelt-maltesische-bill-55-fuer-unzulaessig-268919.html
Hier mal ganz positiv geschrieben nichts von ungültig etc 😂🙈
Bobby, Balou und Klopp. Die 3 Reiter der leeren Walzen.
Zitat von: DestructionDaddy am 23 April 2026, 14:09:09Bobby, Balou und Klopp. Die 3 Reiter der leeren Walzen.
Inhalt kommt noch, oder war's das schon?
Bobby, bitte mit Fakten schreiben. So geht das hier nicht!
Unser Freund hier freut sich über die gewonnen Zeit. Das ist die Abhängigkeit. :)
Zitat von: Klopp9875 am 23 April 2026, 14:27:53Bobby, bitte mit Fakten schreiben.
ok, Fakten: Wer so schreibt, dokumentiert vor allem die eigene intellektuelle Armut. :)
Also, der Artikel vom Herrn Sittner ist aber auch so krass positiv geschrieben, dass man erwartet, dass der EuGH urteilen wird. Da nehmen sich beide Seiten nicht viel.
wow, 429 Seiten zu diesem Thema... ich habe nun einiges mitgelesen und auch gesehen, dass ihr euch fleißig mit C-449/23 beschäftigt habt. Ich habe meine Anwaltskanzlei nun angeschrieben und gefragt ob und wann nun mein ausgesetztes Verfahren am OLG voraussichtlicht weiter geht und/oder wir das quasi beantragen müssten. Als Antwort kam nur, dass wohl noch ein BGH-Urteil offen sei, das auf das Urteil vom EuGh "aufbaut"?
Ich dachte eigentlich, dass der EuGh nun die finale Entscheidung getroffen hat und es nun "einfach endlich" weiter geht... das zieht sich ja wirklich unfassbar wie Kaugummi alles...
Wie ist es bei Euch anderen? Habt ihr schon was gehört bezüglich ausgesetzten Verfahren? Oder soll ich einfach über meinen Anwalt hingweg ans OLG schreiben, dass sie das Verfahren doch wieder aufnehmen sollen, da der Aussetzungsgrund nun nicht mehr vorhanden ist...?
Meine Anwaltskanzlei kommt halt wirklich kaum aus den Pötten. Jedes Mal muss man da jeder Information nachrennen. Meinen Vorschlag, doch einfach einen Newsletter an alle Klienten zu schicken mit dem gleichen Schicksal wurde einfach ignoriert :-)
Ist halt schwierig, wenn der Arbeitsspeicher nach drei Worten überladen ist.
Komplette Inhalte zwischenspeichern wird da schonmal garnichts, und meistens reicht es nichtmal dazu, sich den Verfasser des letzten Beitrags zu merken.
Aber Stänkern geht immer, dazu muß man ja nicht wissen, worum es gerade geht, oder wer was geschrieben hat.
@sukram Was steht denn als Aussetzungsgrund in deinem Schreiben vom Gericht? Größtenteils wird eigentlich das EuGH Verfahren genannt.
Ist es bei dir nur Casino oder gemischt?
Ich verstehe die ganzen komischen Bemerkungen hier nicht.
Bobbys Post mit der Übersetzung was der GA gesagt hat ist doch verständlich.
Es gibt eine Klage aus Österreich die laut ihm abzuweisen sei. Punkt!
Danach die Erklärung wie er Bill55 sieht.
Kurz gesagt nicht EU Konform.
Und jede Anwaltsseite geht ausschließlich auf seine positiven Sätze ein was faktisch nicht ganz richtig ist.
Richtig ist Bill wird fallen, richtig ist aber auch dass bei einer Abweisung des EuGH ein neuer Weg gefordert ist.
Ohne Urteil wird Malta nichts ändern.
Sollte das Sportwetten Urteil ebenfalls positiv ausfallen liegt die große Hoffnung darin dass zB die Roten sich nicht weiter hinter Bill verstecken.
@Balou
Du kennst dich ja relativ gut aus. Mit welchem Vorlauf werden eigentlich Termine für Urteilsverkündungen in den EuGH Kalender aufgenommen? So ca. Anfang des jeweiligen Monats, oder auch Mai schon für Juni etc...
@Roy
Das ging nicht an Speedy, sondern an Klopp.
Aber ja, zurück zum Thema.
Also Fakten jetzt bitte.
@Tal
Ich habe es auch nicht auf deinen Post bezogen 😁
Lustig, dass das von dir kam Tal: "Muß man eigentlich auf Biegen und Brechen gegen jeden einzelnen Beitrag gegenangiften, nur weil er von jemandem stammt, der eurer Interpretation nach die 'falschen Ansichten' hat?"
Aber Mathematik und Lesen/Verstehen scheinen nicht deine Stärke zu sein. Hast du nicht verstanden, dass die Admins dich hier nicht haben wollen? Du bist nicht willkommen. Anbieterfreunde haben ein eigenes Forum, oder nicht?
Zitat von: Klopp9875 am 23 April 2026, 15:36:50@sukram Was steht denn als Aussetzungsgrund in deinem Schreiben vom Gericht? Größtenteils wird eigentlich das EuGH Verfahren genannt.
Ist es bei dir nur Casino oder gemischt?
Ich bekam auch ne 0815 Mail wo eventuell noch auf den BGH gewartet werden müsse.
Obwohl es bei mir rein um Casino geht und im Aussetzungsbeschluss nur auf das C-440-23 Urteil gewartet wurde.
@Testo Dann ruf deinen Anwalt sofort an. Das geht gar nicht. Da muss die Info vom Anwalt raus, dass der Aussetzungsgrund entfallen ist.
Ansonsten bewegt sich da nichts. Ist wahrscheinlich eine Rundmail und die Fälle wurden sich nicht angeschaut...
@Testo Meine Kanzlei hat heute das Schreiben an das Gericht rausgeschickt, schreib mich gerne per pn an, eventuell hilft dir das, was ich meiner Kanzlei geschrieben habe.
Hallo zusammen,
heute war ein guter Tag für den Spielerschutz! Bleibt bitte cool und seid freundlich zueinander!
LG Ilona
Guter Tag war es für mich nach der Bill 55 Einordnung des GH leider nicht. Wenn der EUGH kein Urteil spricht wird sich Malta keinen Millimeter bewegen!!
Schlimmer hätte es kaum laufen können. Bis dann wieder eine Vorlage zu Bill 55 kommt steht in den Sternen!
@ roy
es am besten, beim Europäischen Gerichtshof die Aktenzeichen direkt per E-Mail bei der Pressestelle anzufragen. In der Regel erhält man innerhalb von 24 Stunden eine Antwort. Der EuGH scheint Termine frühzeitig zu planen, auch wenn diese im Gerichtskalender noch nicht veröffentlicht sind.
Ich habe beispielsweise eine Anfrage zu bill 55 gestellt. Zu diesem Zeitpunkt war der Termin noch nicht im Kalender des EuGH aufgeführt, allerdings bereits intern festgelegt. Dadurch konnte ich die Informationen von der Pressestelle erhalten, bevor sie offiziell im Kalender ersichtlich waren.
Es muss auch keine neue Vorlage kommen, da ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet wurde. Ihr meint auch, die beim EuGH sind total bescheuert 🤣.
Laut Bundeswirtschaftsminister dauern
Vertragsverletzungsverfahren vor dem EuGH im Durchschnitt ca 20 Monate.
Also runterfahren und lässig abwarten.
@Balou
Danke für die Antwort.
Von diesen Verfahren hört niemand irgendetwas und man kennt noch nicht mal die Antworten Maltas!
Malta sollte sich ja erstmal äußern.
Frag mal bei der Pressestelle an. Die Antwort kann ich dir geben, da ich vor 2 Monaten angefragt habe. Es ist kein Verfahren anhängig!!!!
Selbst wenn irgendwas Läufen würde wären nun erst 10 Monate um. Somit mindestens weitere 10 Monate Stillstand:(
Bleibt halt nur warten.
Sind halt weitere 1-3 Jahre. Der Unmut ist absolut verständlich. Bis dahin wird sich halt was neues ausgedacht. Hab wirklich den größten Respekt wie die es zeitlich schaffen, alles so herauszuzögern. ;)
Aber wie gesagt, bei den Roten, sollen ja angeblich Zahlungen fließen. Da bin ich auch mal gespannt.
Update meine Berufungsverfahren am OLG.
Ich falle hier gerade vom Stuhl!!
Gegenseite hatte 2 Monate Fristverlängerung gefordert und diese wurde bestätigt also in Summe 3 Monate zur Berufungsbegründung. Heute bekomme ich ein Schreiben, dass sie weitere 14 Tage beantragt haben und das vom Gericht auch bestätigt wurden ist.
Mich wundert langsam gar nichts mehr!
1. Das Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission
Die EU-Kommission hat das offizielle Verfahren gegen Malta im Jahr 2025 eingeleitet.
Aktueller Status:
Die Kommission hat festgestellt, dass die Bill 55 gegen EU-Recht verstößt – insbesondere gegen die Brüssel-Ia-Verordnung, die regelt, dass gerichtliche Entscheidungen innerhalb der EU gegenseitig anerkannt und vollstreckt werden müssen.
Nächster Schritt:
Malta wurde förmlich abgemahnt. Da die maltesische Regierung bisher uneinsichtig blieb, steuert das Verfahren auf eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu, falls Malta das Gesetz nicht zurücknimmt oder drastisch anpasst.
Parallelverfahren vor dem EuGH (C-683/24)
Neben dem Eingreifen der Kommission gibt es konkrete Gerichtsverfahren, die den Druck erhöhen.
Besonders wichtig ist die Rechtssache C-683/24, die vom Handelsgericht Wien dem EuGH vorgelegt wurde.
Der Kern:
Es geht um die Frage, ob Malta die Vollstreckung ausländischer Urteile einfach mit Verweis auf die eigene "öffentliche Ordnung" (Ordre Public) blockieren darf.
Was bedeutet das für Spieler?
Für deutsche und österreichische Spieler, die Verluste von Online-Casinos zurückfordern, ist die Lage so.
Vollstreckbarkeit:
Bisher konnten maltesische Anbieter die Zahlung oft verweigern, indem sie sich auf die Bill 55 beriefen. Sollte der EuGH das Gesetz kippen (was für Mitte bis Ende 2026 erwartet wird), fällt dieser Schutzwall.
2. Der aktuelle Verfahrensstand
Die EU-Kommission hat das Vertragsverletzungsverfahren gegen Malta offiziell am 18. Juni 2025 eingeleitet (Verfahrensnummer INFR(2025)2100).
Schritt 1 (Aufforderungsschreiben:
Im Juni 2025 erhielt Malta die förmliche Aufforderung, sich zu den Vorwürfen zu äußern.
Schritt 2 (Begründete Stellungnahme):
Da Malta uneinsichtig blieb und das Gesetz (Art. 56a / Bill 55) verteidigte, folgt als nächster notwendiger Schritt der Kommission die "Begründete Stellungnahme" (Reasoned Opinion). Dies ist die letzte Warnung vor der Klage.
Wann wird Klage eingereicht?
In der Regel liegen zwischen der Einleitung des Verfahrens und der tatsächlichen Klageerhebung vor dem EuGH etwa 12 bis 18 Monate, sofern das Land nicht einlenkt.
Frühestmöglicher Zeitpunkt: Sommer/Herbst 2026.
Wahrscheinlicher Zeitpunkt: Die EU-Kommission wartet oft die Ergebnisse parallel laufender Gerichtsverfahren ab, um ihre Klage juristisch zu untermauern.
Da am 23. April 2026 wichtige Schlussanträge im EuGH-Verfahren C-683/24 (das Vorabentscheidungsverfahren aus Wien zur Bill 55) gestellt wurden, wird die Kommission diese Einschätzung der Generalanwälte abwarten.
3. Warum die Kommission "Rückenwind" hat
Die Position Maltas ist durch jüngste Entwicklungen schwächer geworden:
Urteil vom 16. April 2026:
Der EuGH hat in einer verwandten Rechtssache (C-530/24, Tipico) bereits angedeutet, dass Verbraucheransprüche gegen Glücksspielanbieter aus anderen EU-Staaten grundsätzlich zulässig sind.
Systematischer Verstoß:
Die Kommission sieht in Bill 55 nicht nur einen kleinen Fehler, sondern einen Frontalangriff auf die Brüssel-Ia-Verordnung (gegenseitige Anerkennung von Urteilen). Solche "System-Verstöße" werden in Brüssel mit hoher Priorität verfolgt.
Zusammenfassung:
Man kann davon ausgehen, dass die Klageschrift Ende 2026 beim EuGH eingeht, falls Malta das Gesetz nicht vorher freiwillig zurückzieht oder abändert. Ein endgültiges Urteil im Klageverfahren der Kommission würde dann voraussichtlich 2027 fallen. Spieler können jedoch schon früher (Ende 2026) durch das Urteil im Wiener Vorlageverfahren (C-683/24) mit Rechtssicherheit rechnen.
In Vertragsverletzungsverfahren nach Art. 258 AEUV folgt die Kommission meist einem "Zwei-Monats-Rhythmus" für die Fristsetzungen, während die internen Prüfungen dazwischen Zeit fressen.
Mahnschreiben (Letter of Formal Notice):
Versendet am 18. Juni 2025. Frist für Malta war meist August/September 2025.
Prüfphase: Die Kommission wertet die (unbefriedigende) Antwort aus. Dies dauert bei komplexen Rechtsfragen wie "Bill 55" oft 6 bis 9 Monate.
Begründete Stellungnahme (Reasoned Opinion):
Dies ist die "letzte Warnung".
Prognose: Angesichts des heutigen Datums (23. April 2026) und der Tatsache, dass heute wichtige Schlussanträge in der Parallelsache C-683/24 gestellt werden, wird die Kommission dieses Signal abwarten.
Erwartetes Datum der Stellungnahme: Mai oder Juni 2026.
Letzte Frist für Malta:
Nach der Stellungnahme hat Malta erneut 2 Monate Zeit zu reagieren (bis ca. August 2026).
Wann erfolgt die Klageerhebung?
Wenn Malta diese letzte Frist verstreichen lässt (August/September 2026), tritt die Kommission in die finale Phase ein.
Der "Klage-Beschluss": Die Kommission fasst den formellen Beschluss zur Klageerhebung meist in ihren monatlichen "Infringement Packages".
Historischer Vergleich:
Bei ähnlich hartnäckigen Fällen (z. B. Rechtsstaatsverfahren gegen Polen oder Ungarn) vergingen zwischen der Begründeten Stellungnahme und der tatsächlichen Einreichung beim EuGH oft 4 bis 6 Monate.
Man sieht's doch an Österreich.
Da, wo Lizenzen noch nicht einfach fest zementiert sind, steigt plötzlich auch die Zahlungsbereitschaft. Nicht weil die Anbieter über Nacht ein Gewissen bekommen, sondern weil ihnen klar ist: Altlasten können am Ende beim Marktzugang auf die Füße fallen.
Und genau da liegt in Deutschland das Problem. Hier reicht ein Urteil allein oft nicht, wenn man es am Ende über Malta, Bill 55 und sonstige Konstruktionen wieder gegen die Wand fahren kann.
Also muss der Druck woanders herkommen: über die bestehende Lizenz.
Heißt auf Deutsch: Solange ein Anbieter trotz offener Altlasten und nicht erfüllter Urteile ganz normal weitermachen darf, gibt es für ihn keinen Grund, sauber zu bereinigen. Erst wenn die Frage im Raum steht, ob so jemand überhaupt zuverlässig genug für eine deutsche Lizenz ist, wird's interessant.
Mal ehrlich:
Wenn jetzt wieder erzählt wird, der Weg über die GGL sei tot, dann frage ich mich wirklich, was manche aus dem heutigen Tag eigentlich mitnehmen.
Man sieht doch gerade glasklar, wie mühsam der Weg über Kommission, EuGH und Bill 55 ist. Selbst wenn Bill 55 irgendwann kassiert wird, ist doch noch lange nicht gesagt, dass dann auf Malta plötzlich alles reibungslos vollstreckt wird. Da geht die nächste Verzögerung doch direkt wieder los.
Genau deswegen ist die GGL-Schiene nicht tot, sondern der einzige Hebel, der überhaupt im Hier und Jetzt ansetzt.
Und vor allem: Da kann jeder Betroffene selbst etwas tun.
Nicht nur warten, hoffen und irgendwelche Luxemburger Verfahren verfolgen, sondern hier in Deutschland konkret Druck aufbauen und die Zuverlässigkeitsfrage stellen.
Wer das für sinnlos hält, soll bitte sagen, welcher Weg stattdessen realistisch schneller zum Ziel führt.
@Hudini
Lies nochmal den Beitrag von MK1003!
Er redet genau von einer Muttergesellschaft die Vergleiche anbietet. Mit allen anderen geht es denen nicht anders als in D.
Was ich weiß ist dass lediglich die Quoten in Österreich höher ausfallen. Dies hängt vermutlich damit zusammen dass dort noch keine Lizenzen vergeben werden. Ist aber ja im Gespräch. Bei uns haben sie ja Lizenzen und von Seiten der Behörden kommt eher ein Happy Welcome als Druck.
Das widerspricht meinem Punkt doch gar nicht, sondern bestätigt ihn eher.
Natürlich kann es sein, dass in Österreich teilweise über besser aufgestellte Konzern- oder Mutterebenen verglichen wird. Die eigentliche Frage ist aber doch: Warum dort eher und höher als hier?
Und genau da liegt der Unterschied: In Österreich steht regulatorisch offenbar mehr im Raum bzw. es ist jedenfalls noch nicht alles so bequem zementiert wie in Deutschland. Hier haben die Anbieter ihre Lizenzen, und von behördlicher Seite wirkt es eher wie ,,Willkommen im regulierten Markt" statt wie echte Aufsicht mit Druck.
Heißt doch im Ergebnis: Nicht die Existenz irgendeiner Muttergesellschaft ist der springende Punkt, sondern ob auf den Konzern überhaupt spürbarer Druck entsteht, Altlasten zu bereinigen.
Und genau dieser Druck fehlt in Deutschland bislang weitgehend. Deshalb ist die GGL-Frage eben nicht nebensächlich, sondern zentral.
Kann hier Hudini tatsächlich nur zustimmen. Ich gebe gerne zu, dass ich wohl falsch lag. Der Weg muss übers GGL gehen. Anders sehe ich keine Hoffnung.
Der Fall Capital Bra zeigt doch vor allem eines: Die GGL kann handeln, wenn sie will. Da geht es plötzlich mit Verfahren, Zwangsgeld und öffentlicher Härte. Genau deshalb wirkt die ganze Erzählung immer unglaubwürdiger, nicht erfüllte Urteile gegen Glücksspielanbieter seien bloß Privatsache und für die Zuverlässigkeit eines lizenzierten Anbieters angeblich nicht so wichtig.
Für mich wirkt die GGL deshalb immer mehr wie eine Behörde, die sich bewegt, wenn es politisch nicht mehr anders geht. Solange es bequem war, wurde bei nicht erfüllten Urteilen großzügig weggeschaut. Aber genau dieser Widerspruch muss mehr in die Öffentlichkeit. Denn wenn die GGL zeigen will, dass sie durchgreifen kann, dann muss auch die Frage erlaubt sein, warum rechtskräftige Urteile gegen Anbieter aufsichtsrechtlich praktisch folgenlos bleiben sollen.
Und genau deshalb ist der Weg über die GGL nicht sinnlos, sondern der einzige Hebel, bei dem Betroffene selbst hier und jetzt etwas lostreten können. Wer heute noch kein Urteil hat und meint, das gehe ihn noch nichts an, wird es später merken: Ein Titel auf dem Papier bringt dir gar nichts, wenn er am Ende nicht durchsetzbar ist. Genau deshalb muss der Druck auf Aufsicht und Lizenz jetzt aufgebaut werden und nicht erst dann, wenn es für den Einzelnen zu spät ist.
Thank me later.
Hudini dass alles an der GGL hängt sage ich schon wer weiß wie viele Seiten hier.
Der Vergleich mit Bra hinkt ganz einfach aus den gezogenen Steuern von ihm und der OC's gewaltig. Die OC's sind hier von der Priorität wesentlich höher angesehen.
Aber vermutlich die einzige Hoffnung.
Österreich hat hier sicherlich den Vorteil bis heute an ihrem Monopol festzuhalten.
Da muss sich das ein oder andere Casino geschmeidig halten im Gegensatz zu D bei dem alles schon durch ist.
Trotzdem und darauf wollte ich hinaus, gibt's auch dort bis auf die eine Gesellschaft massig Zahlungsverweigerer die illegal weiter machen.
Bitte unterlasse es doch hier von der anbieterverherrlichende Seite zu berichten. Wem bringt das was?
Sollen die Leute aus Neugierde immer wieder dort aufschlagen und Gefahr laufen, mal die anderen Links dort zu probieren?
https://akh-h.de/news/bill-55-vor-dem-aus-eugh-generalanwalt-haelt-maltesische-abwehrklausel-fuer-offensichtlich-unionsrechtswidrig/
beste artikel über das was heute passiert ist.
Interessengeleiteter Marketingartikel wie dutzende andere auch. Jeder weiss schon von Anfang an das Bill55 nicht mit der Unionsfreiheit vereinbar ist. Der GSA hat halt seine Meinung auch nochmal dazu abgegeben. Bis das Gesetz jedoch wirklich fällt gehen hier noch Jahre ins Land. Es geht nur über die GGL Leute, ist doch logisch
Zitat von: Hudini am 24 April 2026, 00:26:30Interessengeleiteter Marketingartikel wie dutzende andere auch. Jeder weiss schon von Anfang an das Bill55 nicht mit der Unionsfreiheit vereinbar ist. Der GSA hat halt seine Meinung auch nochmal dazu abgegeben. Bis das Gesetz jedoch wirklich fällt gehen hier noch Jahre ins Land. Es geht nur über die GGL Leute, ist doch logisch
Oder, spätestens durch die EU-Kommission.
GGL hat in den letzten 3 - 4 Jahren nichts unternommen und wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch in den nächsten 3 - 4 Jahren nichts unternehmen, wetten ;D
Ich Wette nicht
Sorry, wenn ich jetzt dumm in die Runde frage.
Wie lange dauert es üblicherweise, bis der EuGH ein Urteil nach einem Schlussantrag fällt?
Ich wäre noch mal für ein Meeting mit dr. Redell wäre das noch mal möglich?
Es ist nun sehr viel passiert, da wäre ein Meeting eventuell noch mal Sinnvoll.
Schlussanträge zu Sportwetten, Casino, Bill 55 und die laufende Klage gegen die GGL.
Hi lost88,
so ca. 3-6 Monate im Durchschnitt.
Laufende Klage gegen GGL? Hab ich was verpasst?
https://www.anwalt-leverkusen.de/aktuelles/detail/klage-gegen-die-ggl-dient-die-sicherheitsleistung-nach-4c-iii-gluestv-2021-auch-dem-schutz-von-spieleranspruechen-wir-finden-es-heraus.html
Dieser Nilges ist brutal
Ich bin's Loser.
Ich hatte mich zwar gelöscht aber wollte euch eine wichtige Info mitteilen.
Die Übernahme der Roten wurde gestern von den neuen Eigentümern verkündet.
Herr Hefer ist überraschenderweise komplett raus. Hat sich auch über Linkedin verabschiedet. Jetzt geht es nur noch wie ihr schon geschrieben habt über die GGL! Mehr Druck ausüben!
Danke für die Info Loser.
Damit scheinen die Aussagen von Hefer nicht mehr relevant zu sein. Harter Rückschlag.
Hoffnung ist nur GGL, aber die ist auch sehr gering.
Wir sollten trotzdem nicht die Hoffnung verlieren! Ehrlich gesagt war er zumindest öffentlich ,,Meine Hoffnung".
Deshalb sollten wir unsere Kräfte zusammentun!
Jeder ändert natürlich seine Position wie es am besten passt.(Anbieter).
So einfach wird es trotzdem nicht sein. Die Lizenz läuft erstmal Stand heute so weiter!
Man muss hier glaube ich einen Punkt klar sagen:
Die GGL ist nicht dafür da, unser Geld einzutreiben. Das stimmt.
Aber die GGL ist auch nicht dafür da, ausländische Glücksspielanbieter bequem durchzuwinken, während deutsche Urteile leer laufen und die deutsche Rechtsordnung praktisch ignoriert wird.
Hier werden deutsche Gerichte beschäftigt. Spieler klagen, Gerichte entscheiden, Urteile werden rechtskräftig. Und am Ende passiert dann was? Der Anbieter zahlt nicht, sitzt es über Malta, Gibraltar oder andere Konstruktionen aus – und die Aufsicht sagt sinngemäß: Das ist Privatsache.
So einfach darf es nicht sein.
Wenn gegen Spielerschutzregeln verstoßen wurde, wenn Spieler deshalb vor Gericht gewinnen und wenn diese Urteile danach faktisch wertlos werden, dann ist das nicht mehr nur ein privates Problem. Dann ist das ein Problem für den Rechtsstaat.
Und dann muss man auch die Frage stellen:
Für wen ist die GGL eigentlich da?
Für die Bürger und den Spielerschutz?
Oder dafür, dass der regulierte Markt möglichst ruhig weiterläuft?
Die Behörde schreibt sich Spielerschutz auf die Fahne. Dann muss sie auch hinschauen, wenn lizenzierte oder konzernverbundene Anbieter deutsche Urteile ignorieren und sich hinter Auslandsgesellschaften verstecken. Sonst wirkt das am Ende so, als wären Steuereinnahmen, Marktberuhigung oder Angst vor großen Anbietern wichtiger als der Schutz der Spieler.
Deshalb glaube ich, dass der Druck über die GGL kommen muss. Nicht, weil die GGL uns freiwillig hilft. Sondern weil sie gezwungen werden muss, sich formal mit diesen Fällen zu beschäftigen.
Jeder, der ein Urteil, einen Vollstreckungsversuch oder sauber dokumentierte Verstöße hat, kann seinen eigenen Fall bei der GGL einreichen. Nicht als Wutmail, sondern sauber:
Urteil, Aktenzeichen, Anbieter, Vollstreckungsversuch, warum läuft es leer, und die klare Frage: Prüft ihr daraus aufsichtsrechtliche Konsequenzen?
Wenn dann wieder nur Textbausteine kommen oder der Vorgang einfach geschlossen wird, kann man mit Anwalt prüfen, ob man dagegen vor das Verwaltungsgericht geht.
Das ist keine Wunderwaffe. Aber es ist besser, als nur auf Malta, Bill 55, EuGH oder die EU-Kommission zu warten. Das kann alles Jahre dauern.
Der Druck muss dahin, wo die Anbieter etwas zu verlieren haben:
zur Lizenz, zur Aufsicht und zur Frage, warum ein regulierter Anbieter in Deutschland weiter Geld verdienen darf, während rechtskräftige deutsche Urteile gegen ihn faktisch nichts wert sein sollen.
Ich erwarte nicht, dass die GGL das Geld eintreiben. Aber dass die Anbieter machen können, was die wollen und nicht mal 1% um die Lizenz fürchten müssen und sogar neu vergeben wird bei neuen Gesellschaften aufgrund mündlicher Versprechungen ist ein Disaster.
Hudini, daher ist es auch so wichtig, dass die Gerichtsverfahren, bald wieder losgehen, weil es einfach nicht viele rechtskräftige Urteile gibt, womit ein Druck erstellen werden kann.
die GGL benötig muss massiv medial unter druck geraten.
schlagzeilen wie: GGL: Spielerschutz Organisation schützt Casinos mehr als die Spieler
oder was in die richtung: Illegale Casinos bekommen lizenzen obwohl sie Positive Gerichtsurteile ignorieren.
das muss mehr an die Öffentlichkeit, nur so kann man die GGL in bewegung bringen
Die Anwälte des Roten Anbieters haben die Kläger Anwälte, Behörden und Gerichte haushoch geschlagen. Der Anbieter hat bisher 0 Vergleiche angeboten.
Die Verschiebung der angeklagten Gesellschaft wurde 2023 vorbereitet und 2024 durchgeführt. Die Verschiebung hätte als Grund zur Fortsetzung der Verfahren ausgereicht um diese fortzuführen, allerdings nur für den Zeitpunkt der Durchführung(Anfang 2025). Dann kam das Interview von Herrn Hefer. Es wurde versprochen sich nicht hinter Bill55 zu verstecken und aufs EuGH zu warten. Das hat den Klägern Hoffnung gegeben und niemand hat sich die Bücher angeschaut, erst als es zu spät war (Ende 2025).
Dann wurde der Verkauf seit 2024 vorbereitet. Die Gesellschaft der Rückforderungen wurde komplett verschoben. Die neue Gesellschaft wurde verkauft. Der neue Käufer/Besitzer hat nichts mehr mit den Rückforderungen zu tun.
Respekt an die gegnerischen Anwälte.
Diese Planung, Weitsicht und Durchführung war exzellent. Andererseits erbärmlich wie hier kaum Gegenwehr geleistet worden ist.
Das Geld von den Roten zu sehen müsste seit heute bei ungefähr 0-5% liegen (Stichwort GGL)
Zitat von: Klopp9875 am 24 April 2026, 13:47:38Hudini, daher ist es auch so wichtig, dass die Gerichtsverfahren, bald wieder losgehen, weil es einfach nicht viele rechtskräftige Urteile gibt, womit ein Druck erstellen werden kann.
Großes Problem was Du hier ansprichst.
Was mir fehlt wäre eine gemeinsame Strategie der Anwälte wie es die bei der Casino Seite gibt. Hier wird zu oft auf den ach so tollen Vergleich gedrängt.
Schön wenn man Einzelfälle wie RA Neiges mitbekommt der in seinem Fall der GGL ans Bein pinkeln will. Es geht in zu vielen Fällen um das abwickeln von Klagen.
Was mir da widerstrebt ist, dass den Klägern gesagt wird du hast/wirst gewinnen, aber mehr wie 40-60 Prozent zahlen die nicht. Heißt der Verlierer gibt den Takt an. Bin mir sicher die Staranwälte der Gegenseite arbeiten unermüdlich an den nächsten Strategien.
Alles ziemlich trostlos...
Ich möchte auch gar nicht länger drin bleiben nur der Verkauf war schon uns bekannt! Keine Panik. Seit geraumer Zeit wurde hier auch geschrieben. Die wollen nur Zeit.
Es ist ja sehr offensichtlich alles deshalb glaube ich immer noch kaum das es so sein wird! Die Tage wurde es auch bei ARD (Monitor) gezeigt mit Titan und EuGH Schlussantrag.
Solange die keine neue Lizenz beantragen ist alles nach meiner Meinung gut. Die brauchen die Lizenz!
Und hier sind wir wieder bei der GGL.
Nur die kann mit Bezug auf die Lizenz Druck ausüben.
Neuanfang11, von welcher Lizenz sprichst du?
Die Lizenz ist schon längst übertragen.
Die Lizenz ist nicht in dem Sinne übertragen wie du denkst!
Der neue Eigentümer hat sie indirekt mit der Übernahme mit gekauft!
Die Lizenz läuft ganz normal auf der Gesellschaft der Roten weiter!!!
Das ist rechtlich ein Unterschied!
Die müssen gar nicht die Lizenz übertragen wenn sie so weiter machen!
Bezüglich der Lizenz stiftest du sehr viel Unruhe. Kannst du das eventuell ausführlicher ausformulieren mit Belege? Das ist so durcheinander.
Die Lizenz wurde von der verschobenen Gesellschaft zur Mutter im Jahr 24/25 übertragen und mit dem Kauf übertragen. Von der GGL genehmigt.
Warum sollten sie eine komplett neue anfordern? Wofür?
Was müssen Sie nicht machen, wenn Sie WAS weiter machen?
Ich verstehe es einfach nicht.
Ich glaube, viele unterschätzen den Punkt, dass wir nicht völlig machtlos sind.
Ja, Malta blockiert. Ja, Bill 55 dauert. Ja, der EuGH braucht Zeit. Ja, einzelne Vollstreckungen laufen ins Leere.
Aber es gibt eine Sollbruchstelle in der Strategie der Anbieter:
Die deutsche Lizenz.
Diese Anbieter wollen in Deutschland reguliert weiter Geld verdienen. Dafür brauchen sie eine deutsche Erlaubnis. Und diese Erlaubnis hängt nicht irgendwo im luftleeren Raum, sondern an Regeln, Gesetzen und einer deutschen Behörde.
Die GGL ist keine private Schutzmauer für Anbieter. Sie ist eine deutsche Aufsichtsbehörde. Sie wird durch Recht, Gerichte, Politik und letztlich durch öffentlichen Druck kontrolliert. Sie kann nicht dauerhaft so tun, als sei alles nur Privatsache, wenn immer mehr geschädigte Spieler trotz rechtskräftiger Urteile am Ende leer ausgehen.
Genau da liegt der Hebel.
Die Anbieterstrategie funktioniert nur, solange die Nichtzahlung rechtskräftiger Urteile keine Folgen für die Lizenz hat. Solange kann man Spieler zermürben, Gesellschaften verschieben, auf Malta oder Gibraltar verweisen und am Ende kleine Vergleiche anbieten.
Aber wenn immer mehr Betroffene ihre Fälle sauber zur GGL bringen, entsteht ein Muster. Dann geht es nicht mehr um einen einzelnen Spieler, sondern um die Frage:
Warum dürfen Anbieter in Deutschland reguliert weiter Geld verdienen, wenn deutsche Gerichte entscheiden, die Urteile aber faktisch nichts wert sind?
Warum wird Spielerschutz groß angekündigt, wenn die geschädigten Spieler am Ende allein gelassen werden?
Warum soll Zuverlässigkeit keine Rolle spielen, wenn rechtskräftige Urteile systematisch leer laufen?
Natürlich hat sich die GGL bisher kaum bewegt. Das ist ja genau das Problem.
Aber steter Tropfen höhlt den Stein. Wenn sich immer weiter verdichtet, dass deutsche Urteile ignoriert werden, Spieler trotz Gerichtssieg leer ausgehen und die Aufsicht das folgenlos hinnimmt, dann ist das kein Randthema mehr. Dann ist das ein Skandal.
Und dieser Skandal muss sichtbar gemacht werden.
Nicht nur in Malta. Nicht nur beim EuGH. Sondern hier in Deutschland, bei der Behörde, bei der Lizenz und bei der Frage, ob Spielerschutz wirklich gilt oder nur auf dem Papier steht.
Das ist aus meiner Sicht die einzige echte Sollbruchstelle der Anbieterstrategie.
@Hudini stimme dir zu!
@optimus: Ich glaube wir reden von zwei verschiedenen Anbietern!!!
C‑198/24?
Urteil soll am 20.05 laut EUGH kommen:)
Darf ein EU‑Mitgliedstaat (Malta) die Vollstreckung eines rechtskräftigen Urteils aus einem anderen EU‑Staat blockieren?
Also wird Bill 55 auf jeden Fall geklärt werden.
Vorabentscheidungsersuchen des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien, Österreich) ,, Vorlage zur Vorabentscheidung – Justizielle Zusammenarbeit in Zivil- und Handelssachen – Grenzüberschreitende Eintreibung von Forderungen – Verfahren für einen Europäischen Beschluss zur vorläufigen Kontenpfändung – Verordnung (EU) Nr. 655/2014 – Wesen des Verfahrens zum Erlass des Beschlusses zur vorläufigen Pfändung als Ex-parte-Verfahren (Verfahren ohne vorherige Anhörung des Antragsgegners) – Art. 11 – Folgen eines während dieses Verfahrens vorgelegten Vorabentscheidungsersuchens – Bedingungen für den Erlass eines Beschlusses zur vorläufigen Pfändung – Art. 7 – Periculum in mora – Tatsächliche Gefahr, dass ohne einen Beschluss zur vorläufigen Pfändung die spätere Vollstreckung der Forderung des Gläubigers unmöglich oder sehr erschwert wird – Umstände, die bei der Prüfung dieser Bedingung berücksichtigt werden können"
Generalanwalt Nicholas Balou Emiliou hat gesprochen, unser Informations-Orakel hier. ⚖️😂
Unser Mann liefert wie immer die wichtigen Infos, während andere noch googeln, ob ,,ordre public" ein Beachclub auf Malta ist. 😂
Danke für die Info.
Deshalb war sicherlich seine Aussage gestern so, weil bei einem anderen Verfahren es so kommt. Das sind doch gute Nachrichten!
Man muss sich auch formal dran halten.
Es laufen sicherlich auch im Hintergrund vieles ab was die Öffentlichkeit nicht mitbekommt!
Vorallem ob es für ein Land so gut ist andauernd verklagt zu werden?
Werden sicherlich auch Konsequenzen gezogen.
Hallo Balou schöne Info hast du wider per Mail angefragt ?
Steht nun auch im EUGH Kalender:) unter Mr.gr......
Ok geht klar hatte es vorhin nicht gesehen aber na da vielleicht doch schneller Bill55 weg. Das Ergebnis sollte ja klar sein nach der Aussage
Hudini, ich verstehe deine Argumentationskette.
Allerdings frage ich mich, ist die Höhe der Fälle so entscheidend, wenn es diese Regeln, Gesetze und Regularien geben sollte? Sollte nicht 1 rechtskräftiger Urteil ausreichen damit die GGL bezüglich Lizenz aktiv wird?
Oder gehen wir davon aus, dass diese einfach nicht befolgt werden, und erst bei einer immensen Größe an Aufmerksamkeit erst befolgt werden?
Leute, vergesst es mit der Bill55. Es bringt doch nichts. Die ganze Diskussion hier verschiebt sich immer wieder zu diesem Strohhalm der Euch am Ende nichts bringen wird. Kann das mit Bill55 jemand mal zu Ende denken, was realistisch passiert wenn in 12-18 Monaten das Konstrukt fällt?
Billy-Go-Home --- DER Thread
Hudini was befürchtest du ?
Wenn das Urteil im Mai kommt erwarte ich schon Änderungen ..
Klar kann die Vollstreckung verhindert werden auch ohne Bill55 aber dann musst du halt klagen ...
Das ist kein Freifahrtsschein das will ich nicht sagen damit
Kommt das Urteil so wie es im EUGH Kalender steht wie gesagt Urteil es ist kein hinweisbeschluss, dann ändert sich sehr viel!
Leute mit offenen Urteilen können sofort vollstrecken!
Ich will Bill 55 gar nicht kleinreden. Natürlich ist das wichtig.
Aber man sollte nicht wieder alles auf den nächsten Strohhalm setzen. Selbst wenn Malta irgendwann fällt, heißt das noch nicht automatisch, dass Geld auf dem Konto ist. Dann kommen die nächsten Fragen: Welche Gesellschaft haftet? Wo ist Vermögen? Wie lange dauert die Vollstreckung wieder?
Für mich bleibt deshalb der Kern: Der Druck muss auch zur Lizenz.
Wenn ein Anbieter ein rechtskräftiges deutsches Urteil nicht erfüllt und sich hinter Auslandskonstruktionen versteckt, ist das nicht nur eine Zahlungsfrage. Das sagt etwas über seine Haltung zur Rechtsordnung aus. Und genau daraus entsteht die Zuverlässigkeitsfrage.
Denn wer deutsches Recht nur dann akzeptiert, wenn es wirtschaftlich passt, warum soll man dann blind vertrauen, dass bei Spielerschutz, Limits, Sperren, Auszahlungen, AGB oder Werbung alles sauber läuft?
Diese Logik muss irgendwann jemand aufgreifen. Ein Verwaltungsrichter, ein Politiker, ein Journalist. Denn der Widerspruch ist offensichtlich: Spielerschutz wird groß versprochen, aber wenn Spieler trotz Gerichtssieg leer ausgehen, soll es plötzlich reine Privatsache sein.
Darum geht es mir. Nicht Bill 55 gegen GGL. Sondern beides. Aber der Hebel in Deutschland liegt bei der Aufsicht und bei der Lizenz.
Sonst warten wir wieder auf das nächste große Urteil und merken danach, dass die Gegenseite längst die nächste Struktur gebaut hat.
Ich befürchte Bill56, Bill56a und Bill56b stehen bereits bereit, um die lebenswichtige Industrie der Insel zu schützen. Wir sollten auch wieder auf die Weltbank und deren Prüfung des erneuten Greylistings schauen.
Kommentar Cocron über linkedin von heute:(
Ich will einfach in einem Land leben, in dem ein rechtskräftiges Urteil auch etwas zählt. Wenn ein Bürger vor Gericht gewinnt und trotzdem leer ausgeht, während der Anbieter weiter Geld verdient und die Aufsicht wegschaut, dann läuft etwas grundlegend falsch. Eine Behörde, die Spielerschutz verspricht, darf am Ende nicht wie der Schutzschirm der Anbieter wirken.
Bobby👍😂😂
Wenn es wenigstens um einen wirklich wichtigen Wirtschaftszweig gehen würde, an dem viele Schicksale und Arbeitsplätze hängen würden, könnte ich die Linie der GGL ja noch irgendwo nachvollziehen. Aber warum man halbseidene Gluckspielkonzerne schützt und durch Ihre Krankheit eh schon gebeutelte Bürger über die Klinge springen lässt und den Rechtsstaat durch unwirksame Urteile lächerlich macht, kann ich wirklich nicht nachvollziehen und hinnehmen.
Ja aber ich denke das lässt die EU dann auch nicht mit sich machen und reagiert da schneller und droht mit Sanktionen . Die lassen sich ja dann auch nickt von Malta verspotten ...
Naja aber selbst wenn dann eine Vollstreckung scheitert hat man doch gute Karten bei der GGl oder ? Die hatten doch in ihrer Standard Mail immer gesagt das ein gescheiterter Vollstrekxungsversuch vorliegen muss ?! Natürlich aktuell wegen Bill55 sinnlos aber dann ja wäre dieses Argument weg
Ist denn nicht eine Unmöglichkeit der Vollstreckung durch Bill55 nicht schon ein gescheiterter Versuch?
Wurde dort glaube nicht so gesehen wenn ich die Antworten in Erinnerung habe und man Bill 55 erwähnt hat ... keine Frage unlogisch auf jedenfall aber naja GGL halt
Ich bremse die Euphorie hier ungerne.
Der EuGH kann durchaus ein Urteil erlassen, in welchem er die Unzulässigkeit feststellt. Verfahrensrechtlich ist sowohl ein Beschluss nach Art. 53 Abs. 2 VerfO als auch ein Urteil möglich.
Es bleibt abzuwarten, ob der EuGH ggf. dennoch über die Zulässigkeitsbedenken hinweggeht und ein vollwertiges Urteil mit materieller Aussage fällt. Gebunden ist er an die Schlussanträge jedenfalls nicht.
Naja aber bei dem Verfahren wo am 20.5. das Urteil gefällt wird waren ja sicherlich alle Anträge zulässig oder ?!
Nein, nicht zwangsläufig.
20.5 war alles okay.
Urteil wird kommen.
Der Druck auf die GGL kann nur kommen, wenn die Verfahren alle weitergehen, wenn Bill55 nicht vorhanden ist etc.
Das baut alles aufeinander auf.
Aber das Ergebnis sieht düster aus.
@Optimus: Woher bist du eigentlich auf einmal so negativ aufgetaucht??
🤔🤔🤔
Herr Hefer hat wohl nach einem ,,kritischen Kommentar" zu seinem Abschied sein Profil abgeschaltet 😂😂😂 nach dem
Kommentar hatte sein Nachfolger sowie sein ex Arbeitgeber ihm alles Gute gewünscht. Hahahaha.
neuanfang11, kommt von dir noch die Aufgliederung bezüglich Lizenz? Das war ja eigentlich schon interessant.
wie wär es mal mit sowas wie ner Gruppentherapie .... oder wollt Ihr das Forum bzw den Euch zur Verfügung stehen Space hier killen?
Übrigens gibt es auf der Welt *sogar* noch viel ärgere Ungerechtigkeiten. Zudem: Ihr BGHler *verscheucht* mit Eurem elitären Verhalten die, die hier echte Hilfe such(t)en.
Die alt Eingesessenen gehen nach und nach, weil das Niveau sinkt, und das durch diesen Thread.
Guten Abend,
also ich habe letzte Woche mal dem HSV und Stuttgart geschrieben zu den Machenschaften der Jahreszahlen und mit was für einem Partner die da arbeiten. Die werben auf deren Homepage damit, dass sich die Jahreszahlen aktiv für den Spielerschutz einsetzt und ein verlässlicher und seriöser Partner dahingehend ist.
Dann habe ich meine ganzen Urteile vom LG,OlG angehägt, zusätzlich das Urteil von der 2. Klage, wegen Verstoß gegen das 1000 Euro Limit und habe mal gefragt,was die unter seriös und verlässlich verstehen?
Erst wurde ohne Lizenz Kasse gemacht,dann konnte ich mit Lizenz mal eben 6.000 Euro im Monat einzahlen bei denen. Klar habe ich selber eingezahlt, aber als kranker Mensch hat man keine Kontrolle!
Antwort blieb bislang aus... ;D Rechne ich auch nicht mit....
Aber ich habe auch geschrieben, dass ich das Thema Zeitungen und Medien zuspielen werde, da ich finde, dass es viel zu wenig in der Öffentlichkeit verbreitet ist!
Das Gleiche sind ja die Roten. Sponsern alles was mit dem DFB zu tun hat. Und keiner weiss, was für ein Laden das ist. (Außer uns hier im Forum). Da hatte ich mehr Hoffnung, dass sich da vielleicht was tun könnte in Zukunft,durch die Aussage man werde sich nicht hinter der Bill55 verstecken. Aber,wenn die jetzt den Geschäftsführer wechseln, wird da ja auch nix kommen.
Ich persönlich glaube nur über die Medien wird es laufen. Der GGL kannst du wahrscheinlich 100.000 Urteile zuspielen und die reden von Einzelfällen, zu denen sie sich natürlich nicht äußern dürfen.
Schönes Wochenende!
Danke für das Paradebeispiel der egozentrischen Opferpirouetten- Tänze.
Aber schreibt und ruft mal bei der Sporthilfe an. Wie es zu der Zusammenarbeit kommt mit einem Sportwettenanbieter??
Nicht aufgeben!!
vermutliche Antwort: Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir nehmen Hinweise zum Spielerschutz sehr ernst. Unser Partner verfügt über die erforderlichen Genehmigungen und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben. Zu einzelnen Verfahren, Vertragsbeziehungen oder rechtlichen Bewertungen können wir uns nicht äußern. Wir stehen im regelmäßigen Austausch mit unseren Partnern und achten auf verantwortungsbewusstes Handeln.
schönes Wochenende ;D
Was ändert sich denn aber bei Kahn durch den GF-Wechsel? Die Strategie, der marktführende und als seriös wahrgenommene Anbieter in Deutschland zu sein, wird doch davon nicht berührt. Klar kann man sich vor Bill verstecken, so lange wie möglich, aber das ist doch sehr riskant.
@christian Da wird auch keine Antwort kommen. :D aber guter Versuch.
@Klopapier Hab mir den Wechsel mal angeschaut, dachte es hätte eher mit einer neuen Orientierung zu tun. Der Wechsel war aber anscheinend schon vorher geplant, da Herr Hefner nur fürs Brücken legen des internationaln Wachstum zuständig war. Daher ist er anscheinend auch selbst abgetreten.
Könnte daher sein, dass die dennoch der gleichen Haltung wie vorher vertreten oder halt nicht. Wissen werden wir es erst nach rechtskräftige Urteile. 10 Millionen sind ja noch da. :p
;D
Danke für den Kontext!
Klar, die Strategie kann sich jederzeit ändern, ich würde mich aber wundern, wenn Olli für das Rückzahlungsvolumen, das realistisch im
Raum steht, seine Pole Position riskiert.
Hallo Rubbel,
dieses Forum hat verschiedene Threads mit verschiedenen anlassbezogenen Namen. Warum sollte jemand das Forum meiden, wenn einem das Thema in einem anderen Threads nicht betrifft?
Ergibt keinen Sinn. Bleib doch in deinem Bereich und guck nicht beim Nachbarn über den Zaun, wenn dir sein Garten nicht gefällt. Das hier besprochene Thema hat im Übrigen immens viel mit Spielerschutz zu tun und hilft mir persönlich zum Beispiel sehr spielfrei zu bleiben und das Thema zu bearbeiten. Willst du wirklich diejenige sein, die nicht gönnen kann, nur weil es dich nicht direkt betrifft? Kann ich mir nicht vorstellen...
Bzgl. der Urteilsverkündung am 21.05. in der Sache C-198/24 würde ich die Euphorie etwas bremsen.
Dabei geht es um Kontopfändungen in anderen EU-Mitgliedstaaten. Vermutlich wird das Urteil entsprechend ausfallen aber:
- Hat der Anbieter überhaupt anderswo Konten und wie gut sind diese gefüllt? (Das Verfahren ist bekannt und ggf. wurde hier "vorgesorgt")
- Es ist in einigen Fällen sicher nicht leicht die Konten überhaupt erstmal aufzuspüren
- Wird das Geld "nur" eingefroren und nicht an euch ausgezahlt. Fraglich ob die Anbieter sich nicht einfach einige Gelder einfrieren lassen (davon haben sie ja offensichtlich genug) und weiter den Zeitvorteil behalten.
Zitat von: Duffi am 23 April 2026, 12:44:12ich habe gegen die auch ein positives urteil. liegt gerade bei dem olg weil die berufung eingelegt haben.
95% casino und 5% sportwetten.
wir können ja uns auf dem laufenden halten
Ich berichte in Zukunft hier sobald ich Neuigkeiten habe.
Mr...hat doch damals keine faxxen gemacht, Zahlungsbereitschaft vor 1. Instanz war da.
Hudini, ich hab dir ne super lange Antwort und Erklärungen geschrieben, die nun weg ist und bei lauter Suchen 'nicht mehr im Cache' sind.
Vielleicht wolltest Du mich auch bloß provozieren - jedenfalls hab ich jetzt keine Lust mehr, neu alles aufzusetzen ...
Rubbel, gönn dir fürs Wochenende doch ein zusätzliches Stück Kuchen und genieß die frische Luft.
Außerdem gibt es auf der Welt noch viel ärgere Ungerechtigkeiten, eventuell können wir daran zusammen arbeiten so wie Team Rocket.
Ne wollte ich nicht. Ich finde du trollst uns hier. Das wollte ich damit sagen.
Apropos zusammenarbeiten, hat man eigentlich noch etwas gehört von der Idee alle Urteile, Regelverstöße usw. zu sammeln, war das nicht die Idee vom Herrn Cocron? Das hat anscheinend leider nicht geklappt, oder?
Nene ... es hapert bei Euch an Reflexions- und Auseinandersetzungsmöglichkeiten. Das halte ich für Eure große Schwäche. Leider. Obwohl Ihr doch eigentlich über solche Fähigkeiten verfügen solltet, ...
Wiedergefunden:
Hallo Hudini,
gut,dass Du nachfragst.
Vorweg: Mir geht es nach langer Spielsucht-Dauer seit auch langer Abstinenz sehr gut, und ich gönne das jedem. (Allerdings habe ich weder anderer Leute Geld verzockt, noch hatte ich irgendeinen Erlass, worum es aber auch nicht geht.)
Ich habe dieses Forum wahrgenommen als eine 'Einrichtung, in der einander beigestanden und mit Respekt begnet wird, und in dem genesene Süchtige aus ihren Erfahrungen anderen, die noch nicht so weit sind, Hinweise zur Selbsthilfe gaben, besser: ich kam zu einer Wendezeit hier an, denn: wenn Du mal so 4-5 Jahre Minimum zurück liest, herrschten hier ganz andere, viel motivierendere, freundlichere Umgangsweisen.
Nun ist hier der BGH-Thread. Der gibt sich formell als einer von vielen Threads aus, ist aber dominierend im Forum. (Das wird wohl niemand bestreiten wollen, achte doch nur auf die Seiten- und somit Beitragszahlen.)
Und das ist auch keine Selbsthilfe oder die Hilfe dazu mehr, sondern Jammern, Anschuldigungen, Mutmaßungen, Forderungen und das Ringen um Recht. Dass Ihr den Space habt, ist als solches okay, solange Ihr nicht so maßlos übertreibt, als hätte die Welt bzw die Gerichte sich um Euch, am besten in erster Priorität, zu kümmern als seien es Eure Mütterbrüste, die Euch stillen müssten.
Ihr tretet dabei auf, als wüsstet Ihr, was die Gerichtsbarkeiten nun zu tun hätten und was Ihr an deren Statt besser tätet und als ob jemand Euch immer wieder den nötigen Schnuller vorenthält.
Ihr seid nicht der Nabel der Welt, um bei dem Kindbild zu bleiben.
Ihr verlangt im Nachhinein Schutz, seid aber als Erwachsene und mündige Leute aufgetreten und wolltet 'die Welt gewinnen'. Hättet Ihr Euch stoppen lassen damals? Bevor Ihr verloren habt? (Ich verzichte auf Antwort)
Hattet Ihr je vorher Ahnung von Spielerschutz? (dto)
Hätte es Euch interessiert? (pfff ..., ich habe hier echt viel eingestellt über gesellschaftliche Fragestellungen, jemand aus dem BGH-Thread hat nie Stellung bezogen, weil ... uninteressant.)
Nun habt Ihr also verloren wie viele Andere auch, aber zum Glück davon gehört, dass Andere (es sind wieder die Anderen) mit dem Glücksspielstaatsvertrag zu Eurem Nutzen Richtlinien auf den Weg gebracht haben.
Und das eben führt nun dazu, dass dieses Forum Gefahr läuft, nicht mehr das zu vertreten, was es mal war: Ein Platz für die Hilfe zur Selbsthilfe.
Ihr, Eure Beiträge sind omnipräsent und unterlaufen das ehemalige Thema: Einander zu helfen und zu unterstützen.
Einige Menschen, die wirklich wichtige Beiträge erbracht haben, sind wegen der 'BGH-Prominenz' gegangen, andere ziehen ihre Präsenz zurück, weil sie zu feige sind, sich zu äußern, dennoch aber nicht mehr wohlfühlen, noch Andere ignorieren Euch zwar, werden aber an anderer Stelle ungeduldig ...
Es lässt sich nicht mehr leugnen: Hier läuft durch den BGH Thread was ordentlich aus dem Ruder.
Hi Rubbel!
Sowohl Ilona, als auch ich, haben doch deutlich zum Ausdruck gebracht, dass Du Dich hier nicht einmischen sollst. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Halte Dich in den Bereichen auf, wo Du Spielern oder Angehörigen unter die Arme greifen kannst mit Deiner Erfahrung.
Das Gleiche gilt auch für TAL!
Halte Dich bitte hier heraus! Was Du hier geschrieben hast, ist DEINE Wahrnehmung! Ich sehe den Bereich, in dem den Spielern bei der Abstinenz geholfen wird oder den Angehörigen ... oder Interessierten ... als gleichrangig an. Du musst hier nicht lesen! Das ist alleine Deine Entscheidung! Dann nutze eben nicht die "letzen Beiträge", sondern scrolle durch die Hauptkategorien und öffne eben nur da eine Kategorie, die Dir zusagt!
Ich lasse mir den Mund nicht verbieten, Olli, denn eigentlich ist das Forum wertvoll. Eigentlich. Wenn DU Dich nicht traust, Deine eigene wirkliche Meinung zu äußern, evtl aus Verpflichtungen,ist das DEIN BIER. Ich erinnere mich sehr gut an Deine eigentliche Meinungsäußerung. Und das ist nicht meine Wahrnehmung, oder, anders ausgedrückt: Meine Wahrnehmung ist realistisch.
Verbote drücken hier Unsicherheiten aus, das sollte das Forum nicht nötig haben ...
Äh... was?
Ich hatte gerade bloß einen Beitrag im Supportforum geschrieben. Ist mir das jetzt auch verboten?
Kannst du mir die 'Regeln', die nur für mich gelten, einmal aufschreiben, damit ich nicht aus Versehen was falsch mache?
Sorry, aber langsam reicht's mir.
Bei jedem Shitstorm der Einzige zu sein, der offen 'zurechtgewiesen' wird - egal, ob ich gerade daran beteiligt war oder nicht, sorgt nicht gerade dafür, daß ich noch Lust hätte, hier jemandem 'unter die Arme zu greifen'.
"Halt die Klappe und mach dich nützlich." - nein danke.
Wir kommen hier gerade ab vom Thema. Bitte nur Meinungsäußerungen die mit Gerichten, Urteilen, Bill55 und GGL zu tun haben. Alles andere gehört hier nicht hin. Es ist der BGH-Thread nicht der BLa-Bla-Thread. Dankeschön
Was bildest DU Dir eigentlich ein?
Definition Forum von der Website:
'Forum Glücksspielsucht
Das Forum Glücksspielsucht bietet eine Diskussionplattform für Spielsüchtige, Angehörige und Kollegen in der Spielsuchtprävention. Mit über 5000 Beiträgen bietet es einen Erfahrungsaustausch zum Thema Spielsucht und seine Folgen.'
🙈🙈🙈puh kaum mal zwei Stunden weg geht's drunter und drüber.
Schönes sonniges Wochenende euch allen!
Das mit Kaffee und Kuchen ziehe ich durch Klopp. Gute Idee für morgen, 😃
[...]und ich gönne das jedem. (Allerdings habe ich weder anderer Leute Geld verzockt, noch hatte ich irgendeinen Erlass, worum es aber auch nicht geht.)
-Tust du es wirklich? Wirkt nämlich nicht so. Du scheinst sehr angefressen zu sein, dass du nicht zu den Klägern gehörst.
Warum dieser Zusatz? Willst du dich von den Süchtigen abheben? Nein, du bist nichts besonderes. Du bist auch der Sucht verfallen. Du bist auch eine Spielsüchtige.(hoffentlich wirklich abstinent.)
[...] herrschten hier ganz andere, viel motivierendere, freundlichere Umgangsweisen.
-Das kann sein. Gehörst du dann auch zu der Neuzeit User Fraktion? Oder denkst du dass deine Provokationen zu den motivierenden und freundlichen Umgangsweisen gehören? Warum nimmst du dich da so raus?
Nun ist hier der BGH-Thread. Der gibt sich formell als einer von vielen Threads aus, ist aber dominierend im Forum. (Das wird wohl niemand bestreiten wollen, achte doch nur auf die Seiten- und somit Beitragszahlen.)
-Und wo ist das Problem?
Und das ist auch keine Selbsthilfe oder die Hilfe dazu mehr, sondern Jammern, Anschuldigungen, Mutmaßungen, Forderungen und das Ringen um Recht. Dass Ihr den Space habt, ist als solches okay, solange Ihr nicht so maßlos übertreibt, als hätte die Welt bzw die Gerichte sich um Euch, am besten in erster Priorität, zu kümmern als seien es Eure Mütterbrüste, die Euch stillen müssten.
-Ist das der freundliche Umgangston, den du unbedingt wieder im Forum sehen willst? Bist du hier die Richterin, die entscheidet, wann das Maß voll ist? Wie viel darf man schreiben oder wie viel nicht? Wird man gezwungen ins BGH Thread zu klicken? Wird man gezwungen hier mitzulesen? Wird man gezwungen hier mitzuschreiben?
Den anderen Teil lohnt es sich nicht mal zu kommentieren. Wie kann bei dieser Thematik von Glück reden? Wie kann man nur so verbittert sein? Du versuchst unbedingt auf der persönlichen Schiene angreifen zu wollen.
An die Admins: Damit auch mal jemand eine Lösung anbietet und nicht nur nach Aufmerksamkeit lechzt. Entfernt den Rubrik "neueste Beiträge". Dann verschwindet der "angebliche dominante" Bereich der viele zum Gehen nötigt. Mir als langjährigen Mitleser hat er zur Spielfreiheit geholfen. Aber ich bin nicht Rubbel. Diese Erfahrungen sind nicht erwünscht.
Hallo zusammen,
ich habe Rubbel und Tal - deren Beiträge ich in den anderen Threads - sehr schätze, nochmal gebeten, im BGH- Thread nicht mehr zu schreiben. Ich denke, beide halten sich daran.
LG Ilona
Könnt ihr mit euren Streitereien bitte den Thread wechseln 😂 🙃
Für mich zeigt der Thread mit der Zeit ziemlich deutlich, wie die Anbieter ticken. Das hat mir geholfen, Abstand zu gewinnen und die Dinge nüchterner einzuordnen.🤷🏻�♂️
Wenn man streng nach Themenbezug geht, hätte auch der Thread ,,Musik zu verschiedenen Anlässen" nicht direkt etwas mit Glücksspiel zu tun. Trotzdem wird dort niemand für seine Musikauswahl kritisiert. Warum sollte dann ein Austausch über Anbieter, rechtliche Folgen oder Erfahrungen rund ums Glücksspiel weniger passend sein?
Ich habe fertig.
...please hold the Line... 😁😁😁
Jungs, ein ganz bisschen Selbstkritik täte aber schon gut. Wir sind hier eine Gemeinschaft, in der Glücksspielerinnen und -spieler in verschiedenen Phasen zusammen sind. Einige sind sehr stabil glücksspielfrei, einige sind glücksspielfrei, andere sind auf dem Weg dahin und wieder andere ziehen diesen Weg nur zögerlich oder gar nicht in Erwägung. Hier im BGH-Thread sind schon einige aus den letzten drei Gruppen. Wir geben euch diesen Raum aber trotzdem und auch gern. Wir hoffen, dass euch die Glücksspielfreien anstecken und ihr euch auch auf den Weg macht. Und das ist ja auch bereits bei einigen von euch passiert.
Was aber einigen hier noch fehlt, ist ein Update des Sozialverhaltens. Zum Beispiel Wertschätzung für das, was wir hier anbieten. Ich bin hier z. B. ehrenamtlich unterwegs und die Finanzierung des Forums läuft über Spenden und Mitgliedsbeiträge.
Oder auch mal ein Ohr für Hilfesuchende bei den anderen Themen hier. Kurz gesagt: Weniger Ego, mehr Gemeinschaft!
Dann läuft das hier! Das Potential dazu habt ihr. Hier finden sich sehr kluge Beiträge und ihr setzt euch für eure Interessen ein. Alles top! Jetzt noch ein kleiner Blick nach rechts und links und es läuft.
Was aber weiterhin auch gilt: Wer der Auffassung ist, dass Rückforderungen von Glücksspielanbietern kein guter Weg ist, muss das hier nicht kundtun.
Die Meinung ist ok, kann man auch begründen. Aber in diesem Thread diskutieren wir das nicht. Der FAGS beschreitet den juristischen Weg schon sehr lange. Und wir sind der Auffassung ,,Spielerschutz kommt von den Gerichten, nicht von der Politik!"
Parallel dazu motivieren wir zum Ausstieg aus der Glücksspielsucht und bieten dazu einiges an (Onlinegruppe, Adressdatei, dieses Forum, unsere Tagung, Fortbildungen, das FAGS Sonntags Café etc.). In diesem Sinne: Allen alles Gute!
Ilona
Guter Beitrag Ilona!
Ich kann ja immer nur für mich sprechen und da muss ich sagen die Threads mit den ganzen Schicksalen war das was mir die Augen geöffnet hat. Inzwischen sind's fast 3,5 Jahre ohne Unterbrechung was die Spielfreiheit angeht.
ABER!
Es gibt nun mal die zweite Möglichkeit den letzten Druck vom Kessel zu nehmen und das sind die Verfahren. Darum ist dieser Thread sehr hilfreich. Es gibt sicher einige die hierüber das Zusatzbrot abholen wollen, es gibt aber auch diejenigen welche jeden Monatsanfang das kotzen bekommen bei Ansicht der hohen Kredit-Raten. Sozusagen zahlen bis jemand die Grube schaufelt und einen reinwirft.
Dieser dadurch entstehende Druck bewegt mich zwar kein Stück um ans Spielen zu denken, jedoch ein stückweit besseres Leben durch Schuldentilgung und den Kindern etwas geben zu können würde alles lebenswerter machen.
Der Punkt Gerechtigkeit schließt bei mir die Akte ab.
Das verstehe ich sehr gut Roy und ich drücke jeder und jedem von euch die Daumen für die anstehenden Prozesse und Vollstreckungen.
Der FAGS ist ja einer der ersten, die diesen Weg eingeschlagen haben. Bei staatlichen Spielbanken. Damals haben das auch viele Kollegen kritisiert. Wir haben den Weg aber weiter bestritten, obwohl es manchmal sehr frustrierend ist. Ich erinnere mich an einen Fall, den ich nicht vergessen habe. Da haben ein Kollege und ich einem Klienten in sehr kurzer Zeit 10.000 € zurückgeholt. Er hat sich nicht mal per Mail bedankt, geschweige denn persönlich. Das ist nicht bei allen so, passiert aber bei Männern eher als bei Frauen. Zumindest habe ich das in den fast vierzig Jahren, die ich in diesem Feld arbeite, so erlebt.
LG Ilona
Hier noch Urteile zu unserem frühen Engagement
https://www.gluecksspielsucht.de/materialien/urlaub_hamm.pdf
https://openjur.de/u/89981.html
Da gab es doch kürzlich einen Artikel, bei dem es um eine Klage gegen die GGL geht. Der Link war damals hier drin.
Ich habe das meinem Anwalt geschickt, der wiederum klärt das gerade, ob das auch für meinen Fall etwas wäre.
Ich denke mein PKF wird da keine Kosten und Mühen scheuen, da meine zugesprochene Summe extrem hoch ist.
Je größer der Druck auf diese miserable Behörde ist, desto besser...
Montag habe ich Telefontermin, ich halte euch auf dem Laufenden
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-urteil-zeigt-wirkung-olg-schleswig-empfiehlt-casino-betreiber-die-ruecknahme-der-berufung-269075.html
Genau so muss es aus meiner Sicht laufen.
Nicht nur informelle Hinweise an die GGL schicken und dann frustriert sein, wenn ein Textbaustein zurückkommt. Sondern den eigenen Fall sauber aufbauen, anwaltlich prüfen lassen und – wenn die Behörde weiter abblockt – den Verwaltungsrechtsweg ernsthaft in Betracht ziehen.
Die GGL ist keine unangreifbare Instanz. Sie ist eine Behörde. Und Behördenentscheidungen können überprüft werden. Genau dafür gibt es Verwaltungsgerichte.
Wenn die GGL rechtskräftige Urteile, leerlaufende Vollstreckung, dokumentierte Spielerschutzverstöße und fortgeführten regulierten Geschäftsbetrieb immer wieder als bloße Privatsache behandelt, dann muss irgendwann gerichtlich geklärt werden, ob diese Linie wirklich tragfähig ist.
Das ist der entscheidende Unterschied:
Eine einfache Beschwerde kann man wegmoderieren.
Einen sauber dokumentierten Fall mit Antrag, Behördenantwort und anschließender gerichtlicher Überprüfung nicht so leicht.
Deshalb dürfen die starken Fälle jetzt nicht versanden. Gerade hohe Forderungen, klare Urteile, gescheiterte Vollstreckung, Limitverstöße oder andere dokumentierte Spielerschutzprobleme gehören nicht nur in Forenbeiträge, sondern in verwertbare Vorgänge.
Professionell heißt für mich:
Unterlagen sichern.
Anwaltlich prüfen lassen.
Einschreitenersuchen stellen.
Antwort der GGL dokumentieren.
Bei Ablehnung oder Textbaustein den Verwaltungsrechtsweg prüfen.
Je mehr solcher sauber aufbereiteter Fälle entstehen, desto schwerer wird es, alles dauerhaft als private Einzelfälle abzutun. Irgendwann geht es dann nicht mehr um einen einzelnen Spieler, sondern um die Frage, ob die deutsche Glücksspielaufsicht ihrer Rolle gerecht wird, wenn regulierte Anbieter trotz rechtskräftiger Urteile und dokumentierter Verstöße praktisch folgenlos weiterarbeiten.
Kanzlei Lenne scheint eine äußerst fixe Kanzlei zu sein. Nicht nur lesen und hoffen sondern gleich reagieren.
Leider habe ich eine Mischklage. Da wird's noch dauern. Ich freue mich schon spektakuläre Angebote zu bekommen 😁😁😁
Roy, ich habe tatsächlich auch eine Mischklage, und die Aussetzung beim LG wurde aufgehoben und es wurde ein neuer Termin angesetzt. Als Begründung nannte meine Kanzlei das EuGH Urteil + GSA Antrag. Hätte ich nicht gedacht.
Hat dein Anwalt einen Antrag gestellt oder ging es vom LG aus ?
Ich rede vom OLG.
Der BGH hatte eigentlich mal darauf hingewiesen dass erst die übergeordneten Gerichte aussetzen sollen. War bei meinem nie eine Frage.
Wow das ging aber flott... Das Urteil ist gerade eine Woche alt...
Nicht schlecht
Aber ist es nicht so das auch die OLG's nicht unbedingt aussetzen müssen?
Ich persönlich denke das auch vor den OLG's bei Mischklagen weitergehen wird.
Zumal vorher auch einige OLG's nicht ausgesetzt haben. In der Konstelation mit den Anbieter (,,Leere Hüllen") sollte es weitergehen. Man kann ja nichts dafür das man eine Mischklage hat.
Die Aussage von meinem RA war bei dem Antrag jetzt positiv das Verfahren aufgenommen werden.
@CRS mein Anwalt hat das Gericht um Aufhebung gebeten. Es wurde bei diesem Fall, direkt am gleichen Tag rausgeschickt. Bei einem anderen Fall musste ich erst mit der Kanzlei diskutieren.
@Roy Bei Balou ging es glaube ich auch beim OLG weiter (?).
Ich denke, dass es dennoch ein Versuch wert ist, dass dein Anwalt eine Fortsetzung anfordert. Es kann nicht schaden und könnte erfolgreich sein.
Jedes Gericht entscheidet individuell, da wurde nicht viel auf die Hinweise vom BGH gegeben (siehe exorbitante Aussetzung beim LG)
Obwohl mir klar ist, dass in meinem Fall trotz positiver Entwicklungen vorerst keine Auszahlung erfolgen wird, solange Bill 55 Bestand hat, ist das Verfahren beim OLG überraschend zügig vorangeschritten. Vereinfacht gesagt deutet das Gericht an, dass das beklagte Casino gut beraten wäre, die Erfolgsaussichten der Berufung kritisch zu prüfen und gegebenenfalls zurückzunehmen.
Der Antrag auf Wiederaufnahme wurde am 20. April eingereicht, und bereits am 23. April ging das entsprechende Schreiben an beide Parteien raus. Dem Casino wurde nun eine Frist von drei Wochen gesetzt.
@Baker
Nur Casino oder auch Sportwetten?
Zitat von: Roy1234 am 26 April 2026, 10:13:06@Baker
Nur Casino oder auch Sportwetten?
Nur Casino.
Ok. Was soll es da auch noch zu warten geben. Diese Verfahren werden jetzt aufgenommen. Das interessante daran ist eigentlich die Strategie des Casinos.
Ziehen sie die Berufung zurück oder ist es ihnen wichtiger noch mehr Zeit zu schinden. Wäre gut wenn du/ihr hier mal berichten würdet.
Wenn sie zurückziehen dann am letzten Tag der Frist um 23.59 Uhr.
Evtl. bekommst du ein Vergleichsangebot, da die Anbieter OLG Urteile vermeiden wollen.
Zitat von: Roy1234 am 26 April 2026, 10:25:06Ok. Was soll es da auch noch zu warten geben. Diese Verfahren werden jetzt aufgenommen. Das interessante daran ist eigentlich die Strategie des Casinos.
Ziehen sie die Berufung zurück oder ist es ihnen wichtiger noch mehr Zeit zu schinden. Wäre gut wenn du/ihr hier mal berichten würdet.
Da bin ich auch gespannt. Ich denke die werden erstmal um eine Fristverlängerung bitten. Das ist zumindest mein Gefühl.
Ein Gedanke dazu, weil hier gerade über Wiederaufnahme, Fristen und mögliche Rücknahmen gesprochen wird:
Mich würde wirklich interessieren, ob den Gerichten eigentlich bewusst ist, was nach ihren Urteilen praktisch pssaiert.
Da entscheiden deutsche Gerichte, setzen Fristen, prüfen Berufungen, sprechen Ansprüche zu und am Ende werden viele dieser Urteile faktisch nicht erfüllt, weil Anbieter über Auslandsgesellschaften, Malta, Gibralta oder andere Konstruktionen die Zahlung aussitzen.
Das ist doch nicht nur ein Problem der Spieler. Das betrifft auch die Autorität der Gerichte.
Was ist ein deutsches Urteil wert, wenn es am Ende wirtschaftlich leerläuft und die Aufsicht dann sagt: Privatsache
Genau hier wird die Rolle der GGL so kritisch. Wenn die Behörde die Nichtzahlung rechtskräftiger Urteile aufsichtsrechtlich dauerhaft isoliert und folgenlos behandelt, dann entwertet sie diese Urteile faktisch mit. Nicht juristisch auf dem Papier, aber praktisch in der Wirkung.
Die Gerichte liefern Recht.
Die Anbieter zahlen nicht.
Die Vollstreckung läuft leer.
Die Lizenz bleibt unberührt.
Die GGL sieht keinen Anlas.
Das ist der eigentliche Widerspruch.
Vieleicht müsste genau diese Frage viel stärker gestellt werden: Wissen Richter, Politiker und Öffentlichkeit eigentlich, dass viele dieser Urteile am Ende gar nicht real durchgesetzt werden? Und wenn ja: Warum soll das für Zuverlässigkeit, Spielerschutz und Lizenzaufsicht angeblich keine Rolle spielen?
Wozu eine Fristverlängerung wenn das Gericht schon sagt dass sie sie Berufung zurückziehen sollten?
Um Zeit zu schinden, klar. Aber da wird das Gericht nicht mitspielen.
Wir beantragen Fristverlängerung, um denn Fall weiter in die länge zu ziehen 😅
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 26 April 2026, 10:40:34Wozu eine Fristverlängerung wenn das Gericht schon sagt dass sie sie Berufung zurückziehen sollten?
Um Zeit zu schinden, klar. Aber da wird das Gericht nicht mitspielen.
Wir beantragen Fristverlängerung, um denn Fall weiter in die länge zu ziehen 😅
Mich wundert nichts mehr, daher kann ich mir gut vorstellen, dass das Casino an der Verzögerungstaktik festhält. Natürlich kann es sein, dass das OLG, sowohl eine möglichen Antrag auf Fristverlängerung ablehnt und auch wenn das Casino an der Berufung festhält, diese dann abgelehnt wird.
Wie sieht's damit aus?
Betreff: Aufsicht über Glücksspielanbieter – Nichtbefolgung rechtskräftiger Urteile, vertrauliche Vergleiche und Auswirkungen auf Zuverlässigkeit
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich an Sie wegen eines Problems, das aus meiner Sicht nicht nur einzelne Verbraucher betrifft, sondern die praktische Durchsetzung gerichtlicher Entscheidungen im Bereich des Online-Glücksspiels.
In zahlreichen Verfahren sprechen deutsche Gerichte Spielern Rückzahlungsansprüche gegen Glücksspielanbieter zu. In der Praxis stellt sich jedoch häufig das Problem, dass Anbieter mit Sitz im Ausland – etwa über Gesellschaften in Malta, Gibraltar, Curaçao oder ähnlichen Strukturen – rechtskräftige Urteile nicht freiwillig erfüllen und die Vollstreckung erheblich erschweren oder verzögern.
Aus meiner Sicht wirft das eine grundsätzliche aufsichtsrechtliche Frage auf:
Welche Bedeutung hat es für die Zuverlässigkeit eines Glücksspielanbieters, wenn dieser rechtskräftige deutsche Urteile nicht erfüllt oder die Zahlung systematisch aussitzt?
Ein weiteres strukturelles Problem sind vertrauliche Vergleiche. In Verfahren gegen Glücksspielanbieter kommt es vor, dass Anbieter Zahlungen leisten, diese aber an Verschwiegenheitspflichten koppeln. Dadurch werden mögliche Verstöße gegen den Glücksspielstaatsvertrag nicht öffentlich aufgearbeitet. Für Verbraucher mag ein Vergleich im Einzelfall wirtschaftlich sinnvoll sein; aufsichtsrechtlich führt dies aber dazu, dass relevante Informationen über mögliche Rechtsverstöße im Dunkeln bleiben.
Das Ergebnis ist problematisch: Anbieter können Verfahren beenden, ohne dass Gerichte, Öffentlichkeit oder Aufsicht die zugrunde liegenden Vorgänge vollständig sichtbar machen. Dadurch entsteht ein System, in dem Rechtsverstöße wirtschaftlich bereinigt, aber nicht strukturell aufgearbeitet werden.
Es geht dabei nicht nur um private Forderungen einzelner Spieler. Wenn Gerichte Ansprüche zusprechen, Anbieter aber faktisch nicht zahlen oder Verfahren durch vertrauliche Vergleiche beenden und dies aufsichtsrechtlich folgenlos bleibt, entsteht der Eindruck, dass gerichtliche Entscheidungen und mögliche Verstöße gegen den Glücksspielstaatsvertrag praktisch folgenlos bleiben können.
Daher bitte ich um Prüfung bzw. Stellungnahme zu folgenden Fragen:
1. Wird die Nichtbefolgung rechtskräftiger deutscher Urteile durch Glücksspielanbieter bei der Bewertung der Zuverlässigkeit nach §§ 4, 4a GlüStV 2021 berücksichtigt?
2. Falls nein: Warum nicht?
3. Sieht die zuständige Aufsicht einen Zusammenhang zwischen der Erfüllung gerichtlicher Entscheidungen, Spielerschutz und der Zuverlässigkeit eines lizenzierten Anbieters?
4. Werden wiederholte oder systematische Vollstreckungsprobleme gegen Anbieter dokumentiert oder aufsichtsrechtlich ausgewertet?
5. Werden Erkenntnisse aus gerichtlichen Verfahren, Vergleichen und wiederholten Verbraucheransprüchen systematisch erfasst?
6. Gibt es Überlegungen, Anbieter stärker in die Pflicht zu nehmen, rechtskräftige Verbraucherurteile tatsächlich zu erfüllen?
Aus meiner Sicht besteht hier eine erhebliche Lücke zwischen gerichtlicher Rechtsdurchsetzung und praktischer Aufsicht. Deutsche Gerichte liefern Rechtsschutz, aber wenn Anbieter Urteile nicht erfüllen, Verfahren vertraulich erledigen und die Lizenz davon unberührt bleibt, wird dieser Rechtsschutz faktisch entwertet.
Ich bitte um eine sachliche Prüfung und Rückmeldung, wie dieses Problem aufsichtsrechtlich bewertet wird.
Mit freundlichen Grüßen
Wichtig wäre aus meiner Sicht noch ein Punkt, ohne Rechtsberatung:
Wer später überhaupt prüfen lassen will, ob man gegen die GGL vor das Verwaltungsgericht gehen kann, sollte sein Schreiben nicht nur als allgemeine Frage formulieren.
Also nicht nur:
Wie sieht die GGL das allgemein?
Sondern möglichst konkret:
Ich ersuche in meinem konkreten Fall um aufsichtsrechtliche Prüfung, ob die Nichtzahlung / leerlaufende Vollstreckung / der dokumentierte Verstoß für Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Spielerschutz des Erlaubnisinhabers relevant ist. Ich bitte um Mitteilung eines Akten- oder Vorgangszeichens und um konkrete Bescheidung.
Warum ist das wichtig?
Wiel man später etwas Greifbares braucht:
Wurde ein konkreter Fall vorgelegt?
Hat die GGL ein Aktenzeichen vergeben?
Hat sie konkret entschieden oder nur allgemein geantwortet?
Hat sie den Fall als Privatsache abgeräumt?
Hat sie überhaupt innerhalb angemessener Zeit entschieden?
Erst daraus kann später ein Anwalt prüfen, ob Verwaltungsgericht überhaupt Sinn ergibt.
Eine allgemeine Beschwerdemail kann die GGL leichter wegmoderieren. Ein konkretes Ersuchen mit Urteil, Aktenzeichen, Vollstreckungsversuch, Anbieterstruktur, Anlagen und Bitte um Bschneidung ist etwas anderes.
Das heißt nicht, dass man automatisch gewinnt. Aber es ist die deutlich bessere Grundlage, wenn man später ernsthaft Druck über den Verwaltungsrechtsweg aufbauen will.
Hallo zusammen,
ich bin neu hier, lese aber schon länger mit – tolles Forum 👍
Ich habe eine Frage und hoffe auf eure Erfahrungen:
Hat jemand Erfahrungen mit der Vollstreckung gegen Tictacto (mit ,,Co" am Ende)?
Bei mir geht es um Casinoverluste. Das Verfahren vor dem OLG ist abgeschlossen, aktuell läuft es weiter vor dem BGH.
Mich interessiert vor allem,
Wurde bei euch erfolgreich vollstreckt?
Oder hat die Gegenseite eine Sicherheitsleistung hinterlegt?
Wie lief das konkret ab?
Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand seine Erfahrungen teilen kann.
Ich werde mich hier auch aktiv einbringen und unterstützen.
Ihr könnt gerne auch per PN melden.
Und man sollte sich dabei auch klarmachen:
Das ist nicht nur irgendeine Beschwerde. Das ist am Ende Bürgerrecht.
Eine deutsche Behörde darf nicht einfach völlig losgelöst von Bürgern, Gerichten und Rechtsschutz agieren. Wenn man einen konkreten Fall hat, kann man die Behörde formal damit befassen und eine konkrete Antwort verlangen.
Und wenn die GGL dann wieder nur abwiegelt oder alles als Privatsache wegschiebt, kann man prüfen, ob man den Verwaltungsrechtsweg geht.
Wichtig: Vor dem Verwaltungsgericht kann man sich in erster Instanz grundsätzlich sogar selbst vertreten. Man braucht dort nicht zwingend sofort einen Anwalt. Natürlich sollte man sich bei komplexen Fällen beraten lassen, und Kostenrisiken gibt es auch. Aber der Punkt ist:
Dieser Weg ist nicht nur großen Kanzleien vorbehalten.
Jeder Betroffene mit einem sauberen Fall kann anfangen:
Unterlagen sortieren.
GGL formal anschreiben.
Aktenzeichen und Bescheidung verlangen.
Antwort sichern.
Dann prüfen, ob der nächste Schritt zum Verwaltungsgericht Sinn ergibt.
Das ist der Hebel.
Nicht nur schimpfen, dass die GGL nichts macht. Sondern die Behörde in einen Vorgang bringen, den man später überprüfen lassen kann.
Genau dafür gibt es den Rechtsstaat, von dem ich gesprochen habe, in dem ich leben will und auf dem ich baue. Denn die Gerichte geben uns heute schon Recht. Jetzt muss ein Gericht vielleicht noch auf Durchsetzung durch Aufsicht entscheiden. Nicht in Malta oder sonstwo. Sondern hier in Sachsen-Anhalt oder wo auch immer die GGL wohnt.
Now we are talking.
Baker es wird keine Fristverlängerung geben, auch Revision wird abgewiesen.
Vielleicht eine Abweisungsbeschwerde des OC 😂
Ich hab die GGL bereits 8 mal angeschrieben immer Textbausteine zurück erhalten, dass sie dafür nicht zuständig sind.
Die Klage gegen die GGL von Lenne aus Leverkusen macht mir Hoffnung.
Vielleicht passiert hier jetzt mal etwas.
Habe mein Anwalt letzte Woche auch mal angeschrieben wegen der Fortführung des Verfahrens. Soll wohl jetzt in den nächsten Tagen angegangen werden. Auch wenn der Sportwetten-Anteil überwiegt. Bin mal gespannt.
Man kann 8 mal geschrieben haben und 8 mal falsch. Das ist leider möglich. Wie oben beschrieben geht es darum weg von WutMails, hin zu sauberen angreifbaren Bescheiden zu kommen. Also nochmal korrekt und konkret anschreiben, um Bescheid und Aktenzeichen bitten. Dann kommt wahrscheinlich wieder ein Textbaustein zurück, aber dann hast du was angreifbares in der Hand.
Gut Eddy!
Berichte mal was das Gericht so sagt.
Zitat von: Roy1234 am 26 April 2026, 11:21:16Baker es wird keine Fristverlängerung geben, auch Revision wird abgewiesen.
Vielleicht eine Abweisungsbeschwerde des OC 😂
Denkst du die werden mit einem Vergleich um die Ecke kommen?
Das wird dir nicht mal dein Anwalt Stand jetzt beantworten können. Ich könnte mir vorstellen dass die warten bis Bill offiziell gekippt ist.
Ist sicher auch Anbieter abhängig. Aber ganz ehrlich, bei einem rechtskräftigen Urteil dann mit 50 Prozent zu kommen würde ich als Frechheit ansehen.
Hallo
Auch von mir kurze Info
Kanzlei hat am 23.4 dass Landgericht um wiederaufnahme gebeten. Reiner Casino Fall
Landgericht in Bayern
5 stellige Summe.
Bis jetzt keinerlei Bewegung bzgl Vergleich. Bin jetzt auch nicht mehr bereit in Richtung Vergleich mich zu bewegen
Klage wurde 2023 eingereicht
24 Verhandlung
Dann Aussetzung ich kann warten...
Jetzt erst Recht
Liebe Grüße
Bleibt spielfrei..
23.4 gib ihnen noch etwas Zeit!
Also der Wettweg und Jahreszahl zahlen noch immer keine rechtskräftigen Urteile, genauso wett tano.
Info vom Anwalt.
Jahreszahl macht wohl jetzt zum Teil Vergleiche, welche nicht bezahlt werden.
Zitat von: Roy1234 am 26 April 2026, 13:37:46Das wird dir nicht mal dein Anwalt Stand jetzt beantworten können. Ich könnte mir vorstellen dass die warten bis Bill offiziell gekippt ist.
Ist sicher auch Anbieter abhängig. Aber ganz ehrlich, bei einem rechtskräftigen Urteil dann mit 50 Prozent zu kommen würde ich als Frechheit ansehen.
Unter 90% braucht mir das OC nicht kommen. Dann warte ich lieber noch 2-3 Jahre und nehme die Zinsen auch noch mit. Ich habe nur bedenken, dass es vielleicht in ein paar Jahren nichts mehr zu holen gibt. Jetzt heißt es einfach mal abwarten, wie das OC reagiert. Ich für meinen Teil möchte nur endlich abschließen damit.
Das wollen wir alle.
Bei einem Verfahren sind die Zinsen bei mir schon 18.000 Euro.
Ehrlich gesagt ist mir die Strategie und das Verhalten der Anbieter erst später klar geworden. Ich kann Stand jetzt die Leute nicht verstehen die vor dem LG ein Vergleich oder Zahlung erwarten!
Die gehen immer in die 2. Instanz.
(Zeit und Geld der Gegenseite)
Die haben noch Zahlungen bei rechtskräftigen Urteilen offen!!!
Warum sollen die Verfahren vor dem LG abschließen??
Glaube aber das sie nachdem EuGH Urteil sich mehr schaden würden. (Big Player)
Die Zahlen sind anscheinend noch schlimmer als der Rest. Vergleiche anbieten, es wird angenommen und dann nicht bezahlt.
Das klingt wie Spott und Hohn. Überheblicher seine Macht zu demonstrieren geht nicht. Alleine das sollte einen Lizenzentzug rechtfertigen. Ohne Worte..
Das Muster wirkt ungefähr so:
nicht früh zahlen
Verfahren verlängern
Kläger wirtschaftlich und psychisch zermürben
obergerichtliche Urteile möglichst vermeiden
Vergleiche erst spät und mit Abschlag anbieten
Vollstreckung ins Ausland verlagern
am deutschen Markt trotzdem reguliert weiterarbeiten
Genau deshalb reicht es nicht, nur auf das nächste Urteil zu warten. Ein Urteil ist wichtig, aber es wird erst dann wirklich gefährlich für den Anbieter, wenn daraus auch ein Risiko für Lizenz, Aufsicht und Reputation entsteht.
Solange die Nichtzahlung rechtskräftiger Urteile nur als private Vollstreckungsfrage behandelt wird, bleibt sie für Anbieter kalkulierbar. Dann ist ein verlorenes Verfahren am Ende nur ein Kostenfaktor.
Der Hebel muss deshalb zusätzlich zur GGL, zur Lizenz und zur Zuverlässigkeitsfrage.
Nicht weil die GGL unser Geld eintreiben soll. Das ist nicht ihr Job. Sondern weil die Frage erlaubt sein muss, was es über einen regulierten Anbieter aussagt, wenn Urteile leer laufen, Vollstreckung erschwert wird, Spielerschutzverstöße im Raum stehen und trotzdem weiter ganz normal in Deutschland Geld verdient wird.
Und wenn es belegbare Fälle gibt, in denen Anbieter sogar Vergleiche anbieten oder schließen und anschließend nicht zahlen, gehört das erst recht zur Aufsicht. Dann geht es nicht mehr nur darum, dass ein Urteil nicht erfüllt wird. Dann steht zusätzlich die Frage im Raum, ob selbst eigene Erledigungszusagen zuverlässig eingehalten werden.
Das wäre noch brisanter.
Die Anbieter verlieren nicht wirklich, wenn sie nur vor Gericht verlieren.
Sie verlieren erst dann, wenn aus dem verlorenen Urteil ein Aufsichts-, Lizenz- und Reputationsproblem wird.
Genau dahin muss der Druck.
Bezüglich Jahreszahl habe ich andere Informationen. Da wurde bei meinem PKF bisher alles beglichen, was Vergleiche betrifft.
Rechtskräftige Urteile werden natürlich ignoriert.
Vergleiche anbieten und nicht zahlen, muss definitiv , komplett Konsequenzen haben. Wie ein Vorredner bereits sagte, dass ist Verhöhnung der Kläger als auch der Richter.
Ein Vergleich wird eigentlich außergerichtlich vereinbart, erst bei Zahlung des Vergleichs wird das Gericht informiert, daher hat man davon selbst nicht den größten Schaden und der ursprüngliche LG/OLG Termin bleibt bestehen.
Druck kann man dann aber jedoch machen mit dem nicht bezahlten Vergleich + rechtskräftiger Urteil...so viel druck wie möglich an die anbieter/ggl
Zitat von: Tictacto2026 am 26 April 2026, 11:08:49Hallo zusammen,
ich bin neu hier, lese aber schon länger mit – tolles Forum 👍
Ich habe eine Frage und hoffe auf eure Erfahrungen:
Hat jemand Erfahrungen mit der Vollstreckung gegen Tictacto (mit ,,Co" am Ende)?
Bei mir geht es um Casinoverluste. Das Verfahren vor dem OLG ist abgeschlossen, aktuell läuft es weiter vor dem BGH.
Mich interessiert vor allem,
Wurde bei euch erfolgreich vollstreckt?
Oder hat die Gegenseite eine Sicherheitsleistung hinterlegt?
Wie lief das konkret ab?
Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand seine Erfahrungen teilen kann.
Ich werde mich hier auch aktiv einbringen und unterstützen.
Ihr könnt gerne auch per PN melden.
Hi, ich kenne so einige die den selben Schicksal grade erleben und durch machen, auch mit Rechtskräftige Urteile und Vergleiche, ich kenne keinen der Geld jemals gesehen hat.
Vergleiche wurden in der Vergangenheit immer zuverlässig bezahlt, das haben auch ein Cocron und Redell bestätigt. Es gab überhaupt nur Einzelfälle.
Davon mal abgesehen, kann ich nicht nachvollziehen, wer nach aktueller Lage, einen Vergleich annehmen würde der nicht mindestens 95% ist. Viele warten seit mindestens 4 Jahren. Gibt es jetzt nicht nach.
Zitat von: OPTIMUSPrime am 26 April 2026, 22:48:33Vergleiche wurden in der Vergangenheit immer zuverlässig bezahlt, das haben auch ein Cocron und Redell bestätigt. Es gab überhaupt nur Einzelfälle.
Davon mal abgesehen, kann ich nicht nachvollziehen, wer nach aktueller Lage, einen Vergleich annehmen würde der nicht mindestens 95% ist. Viele warten seit mindestens 4 Jahren. Gibt es jetzt nicht nach.
Interessante Aussage von dir...
Passt gar nicht zu deinen Äußerunger der letzten Tage...
rechtliche Lage ist klar, der Rest nicht.
100 oder 0 sollte dennoch die Devise sein.
Vergleiche schützen nur die Anbieter, vor allem bei Limitvergehen.
Kommt deine Erklärung zu den Lizenzen noch? Das ist meine 3te Nachfrage.
Anstatt zu ,,den Lizenzen" sollte es wohl zu ,,der Lizenz" und die Erklärung hab ich schon zu ,,der Lizenz" an dem Tag erklärt!
Hab aus Höflichkeit jetzt geantwortet!
Ich arbeite gerade daran, dass dieses Schweigen gegen Geld mal angesprochen wird und auch die GGL mal Wind davon bekommt.
Ich möchte mal wissen wie die dazu steht, wenn Gestzesverstöße durch Zahlung/ Vergleich nie ans Licht kommen.
:)
Was soll die GGL da aber machen? Also was genau erwartest du da von denen.
Es wird keiner gezwungen einen Vergleich abzuschließen. (Wenn man das drumherum ignoriert ;))
Zitat von: Klopp9875 am 27 April 2026, 09:31:47Was soll die GGL da aber machen? Also was genau erwartest du da von denen.
denke er möchte darauf hinaus, das "Straftaten" (nicht einhaltung einzahlungslimit z.B.) gegen ein schweigegeld konsequentzlos bleiben, obwohl dies vorraussetzung gür die lzenz ist und die anbieter somit keine angst um ihre lizenz fürchten müssen
Da kann die GGL aber auch nur handeln wenn der Kläger sich eben nicht auf den Vergleich einlässt. Davon mal abgesehen dass die Strafzahlungen derzeit noch ein Witz sind, kann ich nicht sehen, wie sich die GGL da anders verhalten kann. Da muss dann ja eher an die Kläger appelliert werden, dass sie sich nicht auf Vergleiche einigen.
Ich erwarte nicht, dass die GGL Spielerforderungen eintreibt. Das ist Sache der Zivilgerichte und Vollstreckung.
Mir geht es um etwas anderes: Wenn lizenzierte oder mit lizenzierten Anbietern verbundene Unternehmen gerichtliche Entscheidungen nicht erfüllen, Vergleiche nur unter strenger Verschwiegenheit schließen, Vollstreckung erschweren oder Strukturen so gestalten, dass Verbraucheransprüche wirtschaftlich ins Leere laufen, dann stellt sich aus meiner Sicht eine aufsichtsrechtliche Frage.
Nämlich: Was sagt das über Zuverlässigkeit, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ordnungsgemäße Geschäftsführung und Spielerschutz aus?
Ein Vergleich verhindert nicht automatisch, dass ein Vorgang aufsichtsrechtlich relevant sein kann. Die GGL soll nicht meinen Anspruch durchsetzen, sondern prüfen, ob solche Muster für Erlaubnis, Aufsicht und Zuverlässigkeitsbewertung eine Rolle spielen müssen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass die GGL genauer hinsieht wenn es um Gesetzesverstöße aus dem Jahr 2022 geht.
Ich werde kein Einzelfall sein, nur ich gehe davon aus, dass die GGL die Anbieter als zuverlässig einstuft, da solche verstöße durch schweigen gg. Geld nicht ans Licht kommen.
Schweigen gegen Geld, zumindest bei Vergleichen, ist aber leider legitim.
Der neue Artikel von Hartung spricht eine sehr deutliche Sprache
Die spricht keine andere Sprache als von zB RA Redell. Alle wissen dass dieses Gesetz weg muss. Auch bei ihm ist der entscheidende Satz -sollte der EuGH die Vorlage für zulässig halten-.
Hier hat er allerdings auch gesagt dass die Klage zurückgewiesen werden soll.
Heißt im Klartext es geht inhaltlich nur um die Frage fällt Bill Ende des Jahres oder erst in 1-2 Jahren.
Und selbst wenn Bill 55 fällt, heißt das nicht, dass morgen überall Geld fließt. Dann würden vermutlich sehr viele Vollstreckungen gleichzeitig in Malta aufschlagen...aus Deutschland, Österreich und vielleicht weiteren Ländern.
Malta müsste das dann trotzdem gerichtlich und formal abarbeiten. Das wird kaum über Nacht passieren. Deshalb: selbst bei guten juristischen Nachrichten realistisch bleiben, etwas Abstand gewinnen und nicht jeden Kalendereintrag mental zur Auszahlung machen. Tut vom Kopf her gut, glaubt mir das 🙂
Bobby, ich verstehe deine Ansicht, aber wie Roy sagte, die Verschwiegenheitsklauseln bei diesen Verträgen ist erlaubt.
Ich sehe da die Verantwortung bei den Klägern, bin aber trotzdem gespannt, ob du da was erreichen kannst. :)
Ich denke, dass Bill55 fällt, wäre noch wichtiger, damit noch mehr Druck auf die GGL ausgeübt werden kann als auf schnelle Auszahlungen hoffen.
Ich hab nochmal geschaut. Gegenüber Gerichten und Behörden darf ich offenlegen, muss den Anbieter aber vorher informieren. 🤔
Zitat von: Roy1234 am 26 April 2026, 15:54:10Die Zahlen sind anscheinend noch schlimmer als der Rest. Vergleiche anbieten, es wird angenommen und dann nicht bezahlt.
Das klingt wie Spott und Hohn. Überheblicher seine Macht zu demonstrieren geht nicht. Alleine das sollte einen Lizenzentzug rechtfertigen. Ohne Worte..
Genau das passiert mir seit Mitte Q4/2025 mit wettweg.
Vergleich angeboten, von mir angenommen und bis heute nicht gezahlt.
Gerichtstermin wurde dann wieder aufgenommen, Klägerseite hat ohne Einwand Schuld anerkannt. Geld aber nach wie vor nicht bezahlt.
Ich bin mittlerweile nur noch verzweifelt. Und werde aus dem Vorgehen überhaupt nicht schlau.
Was sagt dein Anwalt dazu? Welche Strategie vermutet er? Gesellschaftswechsel? Wettweg ist noch im deutschen Markt aktiv oder?
Jahreszahlen zieht es gern in die Länge statt 4 Wochen dauert es dann 3 Monate nach Annahme...
Zitat von: Höllenritt am 27 April 2026, 22:59:13Zitat von: Roy1234 am 26 April 2026, 15:54:10Die Zahlen sind anscheinend noch schlimmer als der Rest. Vergleiche anbieten, es wird angenommen und dann nicht bezahlt.
Das klingt wie Spott und Hohn. Überheblicher seine Macht zu demonstrieren geht nicht. Alleine das sollte einen Lizenzentzug rechtfertigen. Ohne Worte..
Genau das passiert mir seit Mitte Q4/2025 mit wettweg.
Vergleich angeboten, von mir angenommen und bis heute nicht gezahlt.
Gerichtstermin wurde dann wieder aufgenommen, Klägerseite hat ohne Einwand Schuld anerkannt. Geld aber nach wie vor nicht bezahlt.
Ich bin mittlerweile nur noch verzweifelt. Und werde aus dem Vorgehen überhaupt nicht schlau.
Sind wir ehrlich, was soll man auch dagegen machen können?, genau nichts.
Man kann erst was dagegen machen wenn Bill.55 fällt.
Wenn es danach geht Urteil zu fällen braucht die EuGH keine 5min, wenn es danach geht die Anerkennung ausländischer Urteile zu blockieren ob diese Rechtswidrig ist benötige die EuGH länger als 3 Jahre, und sehr wahrscheinlich noch länger als 1 - 2 Jahre und dann kommen noch die ganzen langen Prozesse die benötigt werden für Konto-Pfändungen usw (1 bis 2 Jahre zusätzlich) weil wir mit Sicherheit nicht die einzigen wären die Pfänden werden und wollen.
Wir sollten ehrlich und realistisch bleiben, ich weiß das manchen dieser Kommentar nicht gefallen wird, das ist die Realität.
Zitat von: Klopp9875 am 27 April 2026, 23:52:33Was sagt dein Anwalt dazu? Welche Strategie vermutet er? Gesellschaftswechsel? Wettweg ist noch im deutschen Markt aktiv oder?
Da kommt leider relativ wenig. Für mich wirkt es nicht so, dass im Hintergrund ein überzeugender Plan besteht. Eher im Gegenteil, da wird auf Hoffnung gesetzt. Ist aber nur mein persönlicher Eindruck. Werde jetzt wieder zum xten-mal anfragen wie das weitere Vorgehen ist. Hoffnung habe ich mittlerweile verloren.
Ja, sind noch auf dem deutschen Markt aktiv
Auch hier wird nur Druck auf GGL langfristig zum Erfolg führen. Sauberes Einschreitenersuchen stellen, Bescheid und Prüfung verlangen, falls Textbaustein und keine ordentliche Bescheidung erfolgt, verwaltungsweg prüfen. Thank me later
egal wie positiv die verhandlugen alle laufen. ich habe um ehrlich zu sein gar keine hoffnung mehr, dass ich jemals etwas bekommen werde.
ganz egal ob bill55 nun fällt oder nicht.
die letzten monate habe gezeigt, dass die anwäte der gegenseite immer einen schritt voraus sind. und mittlerweile gehe ich davon aus, dass dies in zukunft so sein wird.
ist meine persönliche meinung und lasse mich gerne eines besseren belehren, aber das sehe ich erst so, wenn sich wirklich was tut
Administratoren, bitte nicht sperren, wir wollen einfach etwas Frust raus lassen.
Ich stimme dir dazu, auch wenn jetzt jemand behauptet: das ist genau das was sie wollen das wir aufgeben, nach lassen usw.
Ja dann ist das so, letzt endlich werden sie genau das schaffen weil die Richter in EuGH ......
Diese Onlien Casino Maf** banden haben Milliarden von Gelder.
Geld ist macht und jeder ist käuflich, ganz einfach.
Schönen Sonnigen Tag wünsche ich allen 8)
Zitat von: Duffi am 28 April 2026, 08:55:08egal wie positiv die verhandlugen alle laufen. ich habe um ehrlich zu sein gar keine hoffnung mehr, dass ich jemals etwas bekommen werde.
die letzten monate habe gezeigt, dass die anwäte der gegenseite immer einen schritt voraus sind. und mittlerweile gehe ich davon aus, dass dies in zukunft so sein wird.
Ich kann so etwas mittlerweile nicht mehr lesen.
Kannst du bitte auch konkrete Belege zeigen, wo sie uns voraus sind? Die Gegenseite hat, wenn dann Lobbyisten und Connections in der Politik, die die ganze Arbeit machen. Mir ist bis jetzt nie aufgefallen, dass Anwälte der Gegenseite etwas erreicht haben, außer viel Zeit zu verschwenden. Das hätten die deutschen Gerichte aber auch unterbinden können, wenn sie es wollen würden
Bill 55, legale Umstrukturierungen und vor allem das "Zeit schinden". Angefangen schon mit der Transaktionsliste. Die man nicht mehr wie am Anfang direkt erhält. Die ersten Prozesse sind 2022 gestartet und im Jahr 2026 hat man die Aussage "Noch 2-3 Jahre müsste man warten, bis die Urteile durch sind". Die ganze Unsicherheit die von den gegnerischen Anwälten und Anbieter konstruiert worden sind, haben mit ziemlicher Sicherheit viele Kläger abgeschreckt und zu sehr geringen Vergleichen oder gar keine Klage geführt.
Natürlich wurden sie von den deutschen Gerichten unterstützt, weil diese mitgemacht haben. Dennoch haben sie erreicht, weil sie auch zusammen halten.
Wie sieht es denn bei unserer Seite aus? Bei uns ist jeder auf Mandantenfang gewesen, weil nur 0815 Klagen verschickt werden musste. Mittlerweile haben die großen Kanzleien kaum Überblick mehr und halten kaum Kontakt mit dem Kläger. Beispiel-> Hier war ein User der nur einen Casino Fall hat und seine Kanzlei schafft es nicht, den Fortführungsantrag selbstständig rauszuschicken.
Und es wirkt so, dass jeder für sich arbeitet. Sowas wie die Kanzlei Lenne gegen die GGL macht, könnte auch jede Kanzlei machen. Zusammen den Druck erhöhen. Aber es wirkt so, dass man abgeschlossen hat.
Du tust ja so als ob nur Glückspielklagen an Gerichten verhandelt werden. Dem kann ich nicht zustimmen..
Habe zu meiner Kanzlei guten Kontakt. Wenn das Verfahren ausgesetzt war ist es nochmal das man Monate lang nichts hört.
Seine jetzige Aussage war sehr positiv gestimmt...Die werden auch was wissen!
Natürlich können und werden sie sicherlich nicht in dem Verfahren ein Fortsetzungantrag schicken können.
ZitatDie ganze Unsicherheit die von den gegnerischen Anwälten und Anbieter konstruiert worden sind, haben mit ziemlicher Sicherheit viele Kläger abgeschreckt und zu sehr geringen Vergleichen oder gar keine Klage geführt.
Hi Klopp!
Das sind Spekulationen, die vielleicht, aber auch nur vielleicht, wenn der Mond im Aszendenten des Lächelns einer hübschen Frau steht, alternativ Planet 9 ins Sichtfeld unserer Teleskope kommt - oder auch nicht, neue Kläger dazu bewegen könnte zu klagen(jammern), anstelle zu klagen!
;)
Mit sogar ziemlicher Sicherheit bringt Schwarzmalen schwarze Farbe auf die bemalte Oberfläche! Auch dies hat Auswirkungen auf Andere!
Hi Olli, da hast du natürlich Recht. Wolle nur darauf aus, was die gegnerischen Anwälte so erreicht hätten.
Egal welche Umstände es gibt, jeder sollte natürlich sein Recht einklagen. So wie wir es auch machen. Mit einem PKF verliert man nichts.
@Loser: Du hast natürlich Recht. Natürlich kann man im Casino Fall kein Fortsetzungsantrag schicken nach dem EuGH Casino Urteil, das würde nichts bringen.
Wie war die Aussage deiner Kanzlei? Lass sie uns doch gerne wissen.
so eine Anregung, den Termin fortzuführen, der keinerlei Gerichtskosten verursacht, dauert ja gut und gerne 2-3 Minuten und da diese 2-3 Minuten nicht gesondert in Rechnung gestellt werden können, würde ich diese 2-3 Minuten wohl auch eher zusammen sparen, um was auch immer damit zu machen. insofern ist das nachvollziehbar. hust.
Ich finde die Erwartungshaltung hier teilweise echt naiv. Ihr dürft nicht vergessen mit wem ihr es hier zu tun habt. Das sind keine seriösen Geschäftspartner, die euch über den Tisch gezogen haben. Das sind dubiose Anbieter für Online-Glücksspiel, die ihren Sitz ganz bewusst nicht in Deutschland gewählt haben.
Es sollte niemand überraschen, dass diese Taktiken gewählt werden. Viel mehr überrascht ist, dass anfangs die Transaktionslisten anstandslos herausgegeben wurden.
Niemand hat gesagt, dass fair gekämpft werden würde.
@Neuanfang
Dir hat die Pause hier im Forum definitiv gut getan. Sehr gute Antwort in deinem Post und nicht die erste 👍
Ich habe anfangs mit dem OLG telefoniert und man sagte mir dass es nach dem Urteil des EuGH 6-12 Monate dauern kann soweit es eine Verhandlung geben sollte. Sicher werden sie erstmal, wenn es für uns ausgeht, ein Dokument schicken dass sie der Beklagten raten die Berufung zurückzuziehen.
@all
Trifft übrigens auch auf den EuGH zu.
Auch da liegen enorm viele Klagen und dann dauert es (leider) eben bis wir an der Reihe sind. Und bisher läuft ja wirklich alles in unsere Richtung.
Frust habe ich natürlich auch. Und die Vorredner haben schon nicht unrecht dass die gegnerischen Anwälte Meister im stören, verzögern und Ideenreichtum was als nächstes zu tun ist haben.
Zudem nehmen viele PKF nur noch ausgewählte Klagen an da sie unglaublich viel Geld ohne Rückfluss geparkt haben.
Bei den Anwälten liegt das Problem vor dass zumindest einige Drei oder vierstellige Klagen auf Halde liegen haben. Das bindet trotzdem Personal.
Ich dachte auch dass die Kommunikation nur bei meiner Kanzlei zu wünschen übrig lässt, aber das hat mein guter Draht und der ein oder andere User hier nicht bestätigt. Betrifft auch sehr renommierte Kanzleien.
Ich habe auf Grund dessen fast Verständnis dass unsere Kanzleien versuchen die Vergleichsangebote der Gegenseite an den Mann zu bringen.
Die Anwälte machen auf beiden Seiten genau das, was im Interesse ihrer Mandanten liegt. Manche besser, manche schlechter. Dass letztlich die Kläger meistens erfolgreich sind, bestärkt die Beklagten, das zu tun, was ihnen bleibt. Und da ist das Zeitschinden eine einfache Möglichkeit, die zwar letztlich nichts im jeweiligen Fall bringen wird, aber ein Gefühl von Unsicherheit schafft. Die Folge dieser Unsicherheit: Kläger sind eher bereit, lächerliche Vergleiche anzunehmen, und Beobachter werden seltener zu Klägern.
Das ist schäbig, wenn man sich vor Augen führt, wer die Beklagten sind, davon abgesehen aber ein smartes Vorgehen. Immer einen Schritt voraus sind sie deshalb aber lange nicht.
Ich glaube, viele hängen gerade an demselben Punkt.
Es geht gar nicht mehr nur darum, ob Gerichte uns recht geben.
Es geht darum, ob dieses Recht am Ende auch praktisch etwas wert ist.
Ein Urteil oder Vergleich, das nicht bezahlt wird, fühlt sich irgendwann nicht mehr wie ein Sieg an. Und genau das ist aus meiner Sicht der eigentliche wunde Punkt.
Vielleicht muss man das größer sehen.
Der Staat hat den Online-Glücksspielmarkt inzwischen reguliert. Aber viele alte Schäden, Urteile und offene Forderungen hängen noch irgendwo in früheren Gesellschaften, Auslandskonstruktionen oder Vollstreckungsproblemen fest.
Die Gegenwart wurde legalisiert.
Aber die Vergangenheit wurde nicht sauber abgewickelt.
Wenn die GGL sagt, heute sei ein anderer Lizenzinhaber zuständig, ist das für mich nicht das Ende der Frage.
Dann beginnt die eigentliche Frage erst:
Läuft unter derselben Marke, mit denselben Kunden, derselben Plattform oder demselben wirtschaftlichen Nutzen trotzdem vieles weiter?
Wenn ja, kann man alte Urteile nicht einfach so behandeln, als hätten sie mit dem heutigen Markt nichts mehr zu tun.
Spielerschutz kann doch nicht nur heißen:
Ab jetzt gelten Regeln.
Spielerschutz muss auch heißen:
Wenn früher gegen Regeln verstoßen wurde und daraus Urteile oder Ansprüche entstanden sind, dürfen diese nicht einfach wirtschaftlich ins Leere laufen.
Sonst schützt man nur die Zukunft auf dem Papier, lässt aber die Geschädigten der Vergangenheit allein.
Und es lädt dazu ein auch künftig die Regeln zu brechen
Auch dieses "ab jetzt gelten Regeln", wirkt nicht mal. So oft wie gegen Regeln dennoch verstoßen werden. :D
Deshalb glaube ich, dass Wut alleine nichts bringt.
Was hilft, sind saubere Vorgänge:
Urteil oder Vergleich.
Offene Summe.
Nichtzahlung.
Gesellschaft.
Marke.
Zahlungsaufforderung.
Vollstreckungsversuch.
GGL informiert.
Aktenzeichen verlangt.
Nicht weil morgen alles gelöst ist.
Sondern weil aus einzelnen Geschichten erst dann ein Muster wird, wenn sie sauber dokumentiert sind.
Ein regulierter Markt darf nicht bedeuten: Die Anbieter bekommen eine saubere Zukunft, während die offenen Altlasten der Spieler privat hängen bleiben.
Der Staat hat den Online-Glücksspielmarkt inzwischen reguliert. Anbieter können heute mit Lizenz, deutscher Website, Werbung, Sponsoring und seriösem Auftreten am Markt sein. Nach außen sieht alles sauber und geordnet aus.
Aber was ist mit der Vergangenheit?
Was ist mit den Spielern, die gegen frühere Gesellschaften Urteile haben?
Was ist mit Vergleichen, die nicht oder nur verspätet erfüllt werden?
Was ist mit Anbietern, die unter derselben Marke weiter am Markt auftreten, während alte Forderungen bei früheren Gesellschaften hängen bleiben?
Was ist mit der Frage, ob Marke, Kunden, Plattform und wirtschaftlicher Nutzen weiterlaufen, aber die Verantwortung plötzlich woanders liegen soll?
.
Die Gegenwart wurde reguliert.
Aber die Vergangenheit wurde nicht sauber abgewickelt.
Und genau dadurch entsteht diese absurde Lage:
Gerichte beschäftigen sich jahrelang mit diesen Fällen. Kläger warten. Anwälte schreiben. Der EUgGH entscheidet. Deutsche Gerichte urteilen. Am Ende steht vielleicht ein Titel oder ein Vergleich.
Aber wenn daraus keine tatsächliche Zahlung folgt, verliert selbst ein gewonnenes Verfahren für Betroffene seinen praktischen Wert.
Das ist gefährlich. Nicht nur für den einzelnen Kläger, sondern für das Vertrauen in den Rechtsstaat.
Denn der normale Bürger lernt dann:
Ich kann recht bekommen und trotzdem leer ausgehen.
Und das darf in einem Rechtsstaat eigentlich nicht der Normalzustand werden.
Natürlich ist die GGL kein Inkassobüro. Das muss man sauber trennen. Die Behörde muss nicht einzelne Forderungen für Spieler eintreiben.
Aber sie kann sich aus meiner Sicht auch nicht dauerhaft darauf zurückziehen, dass offene Urteile, nicht erfüllte Vergleiche oder alte Gesellschaftsstrukturen nur reine Privatsache seien.
Wenn ein Anbieter oder eine Marke heute im regulierten Markt auftritt, dann muss doch zumindest geprüft werden, ob alte offene Vorgänge für Zuverlässigkeit, ordnungsgemäße Geschäftsführung und Spielerschutz relevant sind.
Gerade wenn gesagt wird: ,,Heute ist ein anderer Lizenzinhaber zuständig", beginnt doch erst die eigentliche Frage:
Ist das wirklich ein echter Bruch?
Oder gibt es wirtschaftliche, organisatorische, technische oder markenbezogene Kontinuität?
Denn es kann nicht sein, dass ein Anbieter die Vorteile der Kontinuität nutzt — bekannte Marke, Kunden, Marktposition, Vertrauen — aber bei der Verantwortung plötzlich auf Diskontinuität verweist.
Wirtschaftliche Kontinuität ja.
Verantwortungskontinuität nein.
Genau das ist das Probllem.
Und beim Spielerschutz ist es ähnlich.
Spielerschutz darf nicht nur heißen: Ab jetzt gelten Regeln.
Spielerschutz muss auch heißen: Wenn früher gegen Regeln verstoßen wurde und daraus Ansprüche oder Urteile entstanden sind, dürfen diese nicht einfach wirtschaftlich ins Leere laufen.
Sonst schützt man nur die Zukunft auf dem Papier und lässt die Geschädigten der Vergangenheit alleine.Uns. Die wir eigentlich geschützt werden sollen und müssen.
Das wäre am Ende eine Art stille Waschstraße:
Vorne kommt ein problematischer Markt rein.
Hinten kommt ein regulierter Markt raus.
Und die offenen Altlasten bleiben bei den Spielern hängen.
Das darf nicht der Sinn von Regulierung sein.
Meine Meinung.
Stop! Auch die Gegenwart ist nicht reguliert und Verstöße eher die Regel als Ausnahme.
https://tenor.com/Ql02.gif
in vielen Bundesländern kannst du völlig anonym bis auf OASIS-Abfrage auf alles mögliche setzen; der Betrag ist hier nicht limitiert.eine Kontrolle findet erst statt, wenn du über 2000 Euro auszahlst, aber sonst kein Problem. Ob das im Sinne des Glücksspielschutzes ist, bezweifle ich, zu Mal ja sonst mit einer Kundenkarte bei 1000 Euro Schluss ist.
Genau das meine ich im Grunde.
Auf dem Papier haben wir heute Spielerschutz, Regulierung, OASIS, Limits und Kontrolle. Aber in der Praxis scheint es je nach Spielform, Bundesland oder Vertriebsweg erhebliche Unterschiede zu geben.
Wenn online ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit von 1000 Euro als zentrale Schutzmaßnahme gilt, gleichzeitig aber in anderen Bereichen deutlich weniger engekontrolliert wird, dann zeigt das doch genau den Widerspruch: Spielerschutz sieht auf dem Papier sauberer aus, als er sich in der Wirklichkeit teilweise anfühlt.
Und genau deshalb finde ich, dass man auch bei alten Urteilen, offenen Vergleichen und Gesellschaftswechseln nicht einfach sagen kann: Das ist alles Privatsache.
Der Staat hat den Markt reguliert. Dann muss er auch hinschauen, ob diese Regulierung praktisch funktioniert.
Nicht nur bei neuen Einsätzen.
Sondern auch bei der Frage, ob alte Ansprüche, Urteile und Schäden einfach irgendwo hängen bleiben, während Anbieter oder Maken weiter seriös am Markt auftreten.
Für mich ist das derselbe Grundwiderspruch.
Regeln gibt es viele.
Aber entscheidend ist, ob sie im echten Leben auch schützen und durchgesetzt werden.
Insider 😂😂
Bobby vielleicht morgen 😁😁
auch morgen nicht ;D ;D ;D musst du mal hinfahren ;D
Selbst der deutsche Bundestag hat mir auf meine Anfrage schneller geantwortet als jeder andere Anwalt..
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 28 April 2026, 18:51:21auch morgen nicht ;D ;D ;D musst du mal hinfahren ;D
Fahrgemeinschaft gen Süden 😁😁
We look back at a successful ICE in Barcelona this week. Especially grateful to have the German regulator (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) speaking on the DACH roundtable at the World Gaming Forum, moderated by Dr. Wulf Hambach.
Über Linkedin
Anwalt vom Wettweg.
Einfach unglaublich!
Vielleicht hat die/der GGL Vertreter über eine Ratenzahlung an uns gesprochen.😂😂
Wäre ja schon interessant gewesen was die da zu sagen haben.
Ich würde jedenfalls eher vorsichtig über Dinge sprechen, die meine nächste Dienstreise nach Barcelona gefährden.
Die Veranstalter können sich damit natürlich schmücken, die Aufsichtsbehörde würde natürlich kaum daran teilnehmen, wären das nicht alles lupenreine Spielerschützer.
Netter Sarkasmus 😁😁
Zitat von: Balou2024 am 29 April 2026, 07:51:38Especially grateful to have the German regulator (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder) speaking...
...moderated by Dr. Wulf Hambach.
🤣🤣
Das würde ich entspannter sehen. Die GGL war auch schon zweimal auf einer FAGS-Tagung oder zuletzt auf der Tagung der Uni Hohenheim. Gingen sie nur zu den Anbietern, könnte man das kritisieren.
Es sollte eher positiv gesehen werden, da sich die GGL versucht überall einzubringen.
Irgendwann werden wir sehen ob es was gebracht hat. :D
Ich wusste gar nicht das es fürs ,,online Angebot" (Live) auch Mittlerweile Lizenzen vergeben werden in Schleswig Holstein.
Unglaublich der Rote hat in dem Bereich seit letztens Jahr eine Lizenz und bietet es seit April diesen Jahres an.
Sind auch Partner von Holstein Kiel geworden.
(Habe bewusst nicht offen geschrieben)
Daher sprach ich von Lizenzen, und dass sie eben eine beantragt und bekommen haben, NACH der legalen Verschiebung.
Daher habe ich dich 3 mal befragt, aber da kam halt nichts, womit man arbeiten kann.
Zitat von: Klopp9875 am 29 April 2026, 10:32:25Es sollte eher positiv gesehen werden, da sich die GGL versucht überall einzubringen.
Ich habe mit positiven Beifall immer ein Problem wenn er von RA Hambach oder Reichert kommt 😁😁😁
Noch was lustiges:)
Antwort auf meine Frage an Advofin, ob Sie vom anstehenden Berufungsverfahren in Malta berichten können im Mai. ( 4 mal verlegt bis jetzt)
Sehr geehrter....
Leider kann derzeit nicht eingeschätzt werden, ob die Verhandlung im Mai stattfindet oder nicht, da die maltesischen Gerichte womöglich auch dem EuGH vorlegen möchten.
Dann sind wir im Jahr 2030!
Schade dass der Artikel über Neuseeland nicht mehr hier ist. Ich habe ihn mir gestern trotzdem durchgelesen.
Hier geht's um zwei Dinge.
1. Klagen wegen illegalen Glückspiel
2. Vergabe von 15 offiziellen Lizenzen
Schön dass die hier so heiß diskutierten Jahreszahlen auch dabei sind. Sowohl als Beklagte als auch als Bewerber.
Was die Klagen angeht wehren sie sich ganz dolle da Neuseeland nicht das zuständige Gericht sei.😁
Beklagt werden zwei Gesellschaften die zu den Zahlen gehören und Achtung!! CEO Denise Coates persönlich. Bravo!!!
Darüber hinaus soll es ein Werbeverbot ab Mai geben. Wer nicht bei den Lizenzen dabei ist hat bis Dezember Zeit aus dem Markt auszutreten.
Ähnelt schon unserem Prozedere und man darf gespannt sein wie in Neuseeland die Lizenzvergabe in Zusammenhang mit Klagen durchgeführt wird.
Oder anders wie beleuchtet das deren GGL 😁😁
Der Rote ,,poliert" ja mächtig sein ,,Image".
Jetzt zeigen sie auch alle WM Spiele im Livestream. Natürlich nur für qualifizierte Kunden...
Das liest sich eher als Werbung, diese Information hilft niemanden weiter.
Das ... habe ich auch gedacht. :)
Lasst uns doch gemeinsam definieren: Glücksspielanbieter sind skrupellos! Nun brauchen wir uns nicht mehr brüskieren und solche Informatioen dürfen dorthin zurück, wo sie hergekommen sind: in die Versenkung!
Hat mal jemand beim Sponsor der Mainza nachgefragt, was machen die nun?
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-olg-bamberg-verurteilt-tip-zur-rueckzahlung-cllb-rechtsanwaelte-erstreitet-weiteres-urteil-269419.html
Das dazu das SW auch weiterhin ausgesetzt bleiben sollen...?!?
https://www.bild.de/sport/fussball/fussball-wm-2026-sehr-ueberraschend-wettanbieter-zeigt-alle-spiele-live-69f34c0970b8657fbe527e84
Ich würd gern was dazu schreiben, aber mir fällt nichts ein... Wo das hinläuft kann man sich ja denken..
Magenta überträgt auch alle Spiele :-)
Was ich damit eigentlich auch ,,Aussagen" wollte je mehr sie sich öffentlich positionieren desto weniger können sie sich verstecken...
Mir fällt gerade auf - und es kommt absolut überraschend ... ich muss in der Versenkung sein!
Zitat von: neuanfang11 am 30 April 2026, 18:08:44https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-sportwetten-olg-bamberg-verurteilt-tip-zur-rueckzahlung-cllb-rechtsanwaelte-erstreitet-weiteres-urteil-269419.html
Das dazu das SW auch weiterhin ausgesetzt bleiben sollen...?!?
Interessant das Kahn seine Franchisenehmer versucht ans Messer zu liefern...
Finde mehr interessant dass hier der Cllb Anwalt das vorträgt: den Hinweisbeschluss des BGH vom 22. März 2024 mit den Voraussetzungen die nicht eingehalten worden sind sodass es nicht zur Aussetzung kommt, aber bei mir cllb das permanent ignoriert und einfach fast nichts vorgetragen hat. Da hat man wohl Pech gehabt. ;)
Mal ne kurze Frage zwischendurch, wenn ab Zustellung die genannte Notfrist zur Verteidigungsanzeige(nicht Klageerwiderung) abgelaufen ist. Kann die Gegenseite danach noch etwas ausrichten oder ist der Fall dann "gewonnen*?
Müsste ein Versäumnisurteil ergehen. Gegen das kann die Gegenseite dann natürlich Berufung einlegen. Könnte auch der neue Weg einiger Anbieter sein. In welcher Instanz bist du damit gerade?
Da ist lange nichts durch. Du bekommst jetzt ein Versäumnis Urteil das wieder an die Beklagte geschickt wird. Dann hat die wieder nach Zustellung eine Notfrist von einem Monat um gegen das Urteil Einspruch zu erheben.
Aber im Regelfall könnt ihr nach dem VU schon die Vollstreckung einleiten.
alles klar, danke. Der Fall ist erst beim Lg.
Ist mir klar, davon habe ich oben geschrieben. Kein Whitelist Anbieter oder?
Doch doch steht auf der Whitelist.
Zitat von: Eddy am 02 Mai 2026, 16:25:32Doch doch steht auf der Whitelist.
Ok dann Malta und Vollstrecken momentan eher sinnlos.
Wird Jahreszahl sein. War bei mir damals auch so. Klage nicht zugestellt dann im 3 Versuch zugestellt ( Versäumnisurteil) und dann plötzlich Verteidigung:) hat mich 1 Jahr gekostet damals dieser ganze Spaß und dann noch mal 6 Monate bis zur 1 Verhandlung
Hallo,
nein ist zum Glück kein Malta, war auch nur interessehalber die Frage, falls von denen nichts kommen sollte.
Naja dann wohl die Jahreszahlen auf Gibraltar ( also die Gesellschaft damals ) und dort ist vollstrecken sehr schwierig bzw sehr teuer und Zahlen auf Urteile erfolgt nicht zumindest bei mir auch mit VU und geht wohl vielen anderen so
ZitatNaja dann wohl die Jahreszahlen auf Gibraltar ...
Oder es waren die Ratten aus Timbuktu, die Schweine im Weltall, die Mario-Brothers oder dieser Idiot, der den Weltfrieden durcheinander bringt, um neue Strände zu erschließen und dafür den Friedensnobelpreis erhalten möchte ... vertrumpt noch mal, wie hieß der doch gleich ...
Wahrscheinlich war es aber Klark Kent, der 2 Striche verloren hat und nun als KI sein Unwesen treibt?
Pfffffffffffffffffffffffffffffff ... immer dieses Weihnachtsgebäck ... für wen, außer dem Bäcker selbst, haben sie einen Nährwert?
Ich beziehe mich hier auch auf die Beiträge vor Deinem ...
Zitat von: CRS 2024 am 03 Mai 2026, 12:56:26Naja dann wohl die Jahreszahlen auf Gibraltar ( also die Gesellschaft damals ) und dort ist vollstrecken sehr schwierig bzw sehr teuer und Zahlen auf Urteile erfolgt nicht zumindest bei mir auch mit VU und geht wohl vielen anderen so
Es könnte auch Borussia Dortmund gewesen sein
Die verteidigen sich.
Wollte gerade sagen die verteidigen sich bieten Vergleiche an und Zahlen Urteile die rechtskräftig sind
Praktisch genau das Gegenteil von den Jahreszahlen Betrügern
Eigentlich könnten wir mal versuchen, einen Cartoon aufzusetzen:
Heiter bis wolkig mit Aussicht auf Spekulatius
von Regisseur Stefen Glücksspielberg
Soll das witzig sein? :o
Hi Paul!
Ja, das sollte witzig sein und es ist die höfliche Variante zu sagen: Hört auf zu spekulieren! Das bringt nichts! Ihr macht Euch gegenseitig nur wuschig im Kopf!
Heute beim OLG angerufen weil man ja sonst keine Infos von meinem Anwalt bekommt.
Berufungsbegründung nun schon zum 3 Mal wieder verlängert bekommen die Gegenseite ! Man könnte echt ausrasten. 4 Monate das ist doch nicht normal!
Hat dein Anwalt zusgestimmt? :o Anrufen, Anrufen, Anrufen, nerven, nerven, nerven
Was ist mit den Gerichten los?
So viel krank und Urlaub gibt's ja nicht.
Wahnsinn..
Kommt mir eher so vor, als ob sie unbedingt das sportwetten Urteil abwarten und sehr gerne dafür verlängern.
Anderseits wurde mein LG Termin auch 6 mal verschoben, von den Gerichten kann man nur enttäuscht sein. Die spielen einfach super gerne mit.
Mein Anwalt musste nicht zustimmen. OLG hat es wieder gestattet.
Das ist so lächerlich langsam!
4 Monate für eine Berufungsbegründung!
Jetzt fehlt mir nur noch das mein Anwalt auch verlängert, wenn diese irgendwann beim OLG aufschlägt.
ZitatWas ist mit den Gerichten los?
Kürzlich musste ich bei unserem Amtsgericht etwas nachfragen. Beim Grundbuchamt hatte ich eine Belastungsanfrage gestellt gehabt und hatte sie auch zurück erhalten. Darauf stand, dass die Grundstücke zwar vereinigt, jedoch im Kataster nicht verschmolzen werden konnten. So etwas hatte ich in meinem langen Berufsleben noch nicht gehabt. Es geisterte immer die einhellige Meinung umher, dass Grundstücke nur dann vereinigt werden können, wenn sie gleichmäßig belastet sind oder Lasten, wie Leitungsrechte, über Plangrundlagen identifizierbar seien.
Tatsächlich ist dies eine irrige Meinung, denn wenn man im Grundbuch die Flurstücke vereinigt (die Flurstücke stehen im Bestandsverzeichnis unter einer laufenden Nummer), sind die Lasten trotzdem noch über die Flurstücke räumlich begrenzt. Dies war aber jetzt nur das Drumherum.
Als ich die Sachbearbeiterin an der Strippe hatte, und das funktioniert an wenigen Tagen in der Woche nur an wenigen Stunden am Tag, da wurde ich erst einmal forsch (aber freundlich!) darauf aufmerksam gemacht, dass der eigentliche Vorgang bei ihr abgeschlossen sei und sie nicht wüsste, wie sie die 10 Minuten für unsere Gespräch zeitlich buchen sollte.
Ich hatte mich da echt gefragt, ob atmen während der Arbeit nicht auch eine Art der Ablenkung sei und verboten gehöre.
Und obwohl sie da so auf Zack sind und eher stramm stehen bei der Arbeit, dauern Umschreibungen gerade ein halbes Jahr. Nein, gerade passt nicht ... es ist seit Jahren ein Dauerzustand. Da kann man sicher nicht von "Fachkräftemangel" reden, da herrscht dauerhaftes Personalfehlmanagement!
Ist es denn da ein Wunder, bei all dem Druck, dass die Leute krank werden?
Umso mehr frage ich mich dann wieso bereits beim LG ausgesetzt wird, wenn die Kapazitäten sowieso nicht vorhanden sind und der Hinweis vom BGH ignoriert wird. Wie soll der Stau dann abgearbeitet werden?
Zitat von: CRS 2024 am 03 Mai 2026, 16:03:28Wollte gerade sagen die verteidigen sich bieten Vergleiche an und Zahlen Urteile die rechtskräftig sind
Praktisch genau das Gegenteil von den Jahreszahlen Betrügern
Zahlen die nach rechtskräftigem Urteil nach OLG? Bzw. kommen auch beim OLG dann Vergleichsangebote?
War bisher meine Info meines a Wales aber kann wie man hört wohl auch anders sein ... Ich selber habe es nicht erlebt da mein Fall nicht soweit ist
Hast LG Urteil schon Peter Pan?
Wobei die Strategie vor dem Urteil OLG auch ziemlich unverständlich sein kann.
Auf der anderen Seite ist's von der Logik her sinnvoll ab 6-stellig Vergleiche anzubieten. Da sparen die richtig etwas ein.
Grundsätzlich könnte man auch sagen dass die Anbieter keine allgemeine Strategie fahren, sondern -aus unserer Sicht- willkürlich agieren. Daher ist es immer schwer zu sagen, wie ein Anbieter handelt siehe Jahreszahlen.
So wie es aussieht, macht sich der orangene Nachbar auch ab nach Malta..
Wie kommst zu der Annahme? Weil Österreich noch einfacher wäre für Kläger oder bin ich auf dem Holzweg?
@Jack, ist zumindest sehr wahrscheinlich.
Habe es auf dieser Firmenseite(Register)gesehen, Anfang des Jahres haben Sie die Umwandlung(Also SItz) beantragt nach Malta. Geb einfach mal den Betreiber ein(ich gehe davon aus, dass du ihn kennst). Wäre interessant zu wissen, wie lange so etwas dauert.
Natürlich nehmen Sie alles mit, aber es wird dann natürlich ungleich schwerer an die dran kommen. Vor allem wenn dann das Eugh-Urteil steht
Tja wen wunderts, bei unseren Schnarchnasen-Gerichten ist das alles möglich
Orangener Nachbar? 😂
Stehe am Schlauch
Ich vermute mal Be...no aus Österreich
Richtig
OK danke
Wenn der orangene Nachbar jetzt auch nach Malta abtaucht, weiß ich wenigstens, wo meine sechsstellige Rückzahlung herkam: vermutlich direkt aus der Reisekasse. :)
😂😂🤦🙈
weil viele gerade überrascht sind was den bvb angeht.
Die Chancen dort was zu bekommen sind aus meiner sich gut gestiegen.
Stichwort: Gambling Act 2025
Notice of Commencement LN.2026/064
Dies ist dieses Jahr nun final verabschiedet und seit Anfang April in kraft getreten.
die Kernpunkte darin, die wichtig für uns sind:
Es ersetzt den veralteten Gambling Act 2005. Ein zentraler Pfeiler ist die Stärkung der Aufsichtsbefugnisse des Gambling Commissioner. Er hat nun explizit die Macht, Bußgelder zu verhängen und Lizenzen zu prüfen, wenn das Gebaren eines Anbieters dem Ruf Gibraltars als "seriöser Standort" schadet.
Ein Casino, das reihenweise EU-Urteile ignoriert, liefert der Aufsicht nun die rechtliche Handhabe, wegen "unseriösem Geschäftsgebaren" einzugreifen.
Nachtrag, weil gerade gelesen:
Das Urteil besagt sogar, dass unter bestimmten Umständen Direktoren von Casino-Gesellschaften persönlich haftbar gemacht werden können, wenn sie ohne gültige nationale Lizenz operiert haben.
EuGH C-77/24 (Wunner)
Was genau gemeint ist mit Nationale Lizenz, habe ich noch nicht endeckt. Also ob dies für ihr eigenes Land nur gemeint ist oder ob es um die Nationale Lizenz in einem anderen Land in dem sie Aktiv sind gemeint ist.
Aber klar ist, die Aufsichtsbehörde da, geht einen besseren weg als unsere GGL
Hallo zusammen,
Danke für den Beitrag. Vllt bin ich zu doof, aber der BVB liegt doch gar nicht in Gibraltar sondern in Malta oder?
Verzeiht mir, falls ich etwas Offensichtliches übersehe :).
Einen wunderschönen Dienstag wünsche ich.
Nein der aktuelle Betreiber ist in Gibraltar. Vorher gab's auch welche in Malta. Der Entscheider, sprich die Mutterfirma, sitzt allerdings auf Isle of Man. Und ja deren Behörden sind schon straffer als unsere.
Hallo,
nochmal eine Frage zum Einzahlungslimit. Angenommenen man hat es selbst erhöht und der Anbieter prüft nur per Schufa, das reicht dann nicht oder?
Also ich würde behaupten aktuell ist es Malta aber früher war es in Gibraltar da es unter ,,elektrische Arbeit ,, lief ...
Aber diese Beugeit zum Gamblimg Act für bzw. Auf Gibraltar könnte echt hilfreich sein sogar für Alt Urteile
Wo Hast du die Info her ? Konnte mit KI zwar paar Infos erzielen aber kann ja net schaden die Quelle zu kennen
Bis zur Legalisierung war es Gibraltar Betreiber EW und das ist das entscheidende. Wo sie jetzt sind habe ich nicht verfolgt.
Unsere Freunde aus Erfurt
https://www.anwalt.de/rechtstipps/weiteres-eugh-verfahren-vom-landgericht-erfurt-zu-online-sportwetten-zusaetzliche-verzoegerung-koennte-moeglich-sein-269577.html
Dieses Häppchen weise vorgehen ist schon bemerkenswert. Ein Schelm der böses dabei denkt 😂
Zitat von: CRS 2024 am 05 Mai 2026, 11:14:47Wo Hast du die Info her ? Konnte mit KI zwar paar Infos erzielen aber kann ja net schaden die Quelle zu kennen
den inhalt findest du hier als pdf zum DL.
https://www.gibraltarlaws.gov.gi/legislations/notice-of-commencement-8401
und zu dem eugh urteil (wummer) welches ich nannte : https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/document/C/2024/C-0077-24-00000000RP-01-P-01-3398339/ARRET/314252-DE-1-html
Danke
Zitat von: Eddy am 05 Mai 2026, 10:49:13Hallo,
nochmal eine Frage zum Einzahlungslimit. Angenommenen man hat es selbst erhöht und der Anbieter prüft nur per Schufa, das reicht dann nicht oder?
Es muss die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit festgestellt werden. Laut der (aller)meisten Gerichte reicht eine Schufa G dafür nicht.
Wenn Du einen Motorschaden hast, dann musst Du die Reifen aufpumpen. Das hilft zwar nicht, kannst aber sagen, dass Du alles versucht hast. So sehe ich hier den Standpunkt der GGL.
Zitat von: Duffi am 05 Mai 2026, 07:39:25weil viele gerade überrascht sind was den bvb angeht.
Auf was referenzierst du hier eigentlich?
Also was überrascht viele?
Nur aus Interesse :).
Schönen Abend
Falls es jemand interessiert hat der Rote wieder eine Klatsche vor dem BGH bekommen.
Diesmal ging es um ein Spiegelartikel wegen illegale Machenschaften..
Der BGH lies als eine ,,Meinung" durchgehen.
Zitat von: Spiel.Spieler am 05 Mai 2026, 20:50:02Zitat von: Duffi am 05 Mai 2026, 07:39:25weil viele gerade überrascht sind was den bvb angeht.
Auf was referenzierst du hier eigentlich?
Also was überrascht viele?
.
Schönen Abend
sas der bvb urteile bezahlt oder gute vergleiche anbietet nach einem urteil
Hey ich bin ein wenig irritiert, aber vielleicht geht es ja jemand ähnlich:
Ich hab seit 2023 3 Verfahren laufen und hatte letztes Jahr im Sommer 3 Verhandlungen am LG dazu alle mit dem selben Richter:
Oliver Kahn:Gewinn vor dem LG, Weiterleitung an OLG und dort Aussetzung bis C-530 entschieden ist
Stefan Raab (die mit dem Stern):Gewinn vor dem LG, keine Berufung nichts, aber wir warten auf Bill55 bevor vollstreckt werden kann
BVB:LG möchte keine Trennung Sportwetten/Casino machen und setzt aus bis C-440 entschieden wird. Es handelt sich um 99% Sportwetten und Casino ist eigentlich nicht existent.
Jetzt hab ich nachdem C-440 entschieden wurde eine Einladung zu einem 2. LG Termin im Oktober bekommen... was wollen die jetzt von mir da ich doch bereits alles gesagt habe und die Parallelverfahren bereits entschieden wurden?
Einer ähnliche Erfahrungen? Oder ist das ganze evtl. sogar gut, da danach dann vielleicht auch C-530 schon durch ist und die sich die Berufung sparen werden?
Über Erfahrungen bin ich dankbar :)
Cool, dass es bei dir auch direkt weitergeht obwohl du Sportwetten/Casino gemischt hast.
Eventuell will er die offene Fragen klären, z.b mögliche zusicherung der Behörden oder er möchte das Urteil verkünden.
Das LG sagt dann natürlich dass die Berufung nicht Sinn macht, aber den Anbietern geht es eh nur um Zeitgewinn. Daher verstehe ich die LG Aussetzungen leider 0.
Zitat von: Klopp9875 am 06 Mai 2026, 10:30:18Daher verstehe ich die LG Aussetzungen leider 0.
ohne das ich jetzt Anbieterfreundlich erscheinen will (um gottes willen).
Aussetzungen kann man verstehen.
Von dem Gericht sollte jeder Fall erstmal richtung Kläger und Angeklagter neutral bewertet werden und das ist auch gut so.
Da wichtige Frage zu diesem Thema dem Eugh vorgelegt wurden, die die Klage betrafen , ist/war jede aussetzung verständlich.
mitunter wird einfach auf gut Glück in paar Monaten geladen, damit der Anschein erweckt wird, dass das Verfahren tatsächlich gefördert wird.
Häufig wird dann mitunter auch ein Tag vorher, der Termin aus dienstlichen Gründen aufgehoben, dann kommt irgendein Vergleichsvorschlag mit einer Stellungnahmefrist von 4 Wochen, die sich dann auch verlängern lässt.
der nächste Termin ist dann in 5-15 Monaten, wobei bei Richterinnen es auch nicht seltener vorkommt, dass hallelula eine Schwangerschaft im Raum steht mit der Folge, dass wegen Mutterschaftsschutz das Verfahren nicht gefördert werden kann, demnach der neue Termin zunächst aufgehoben wird;
durch den Richterwechsel, erfolgt eine neue Einarbeitung.
der neue Richter kann mitunter nicht auf das Protokoll der Vorvor-Vorsitzenden vertrauen und stellt exakt die gleichen Fragen im neuen Termin, um die Glaubwürdigkeit mit eigenen Augen und Ohren wahrnehmen zu können.
Der Termin zur Verkündung einer Entscheidung ist dann in paar Monaten;
da sich dieser beliebig oft aus dienstlichen Gründen verschieben lässt, ist das nur eine unverbindliche Prognose;
anders als beim Strafgericht, gibt es beim Zivlverfahren keine Fristen, in dem das Urteil tatsächlich geschrieben sein muss.
Insofern ist nicht wirklich verwunderlich, dass bei dem "Tempo" man mitunter fragwürdige Vergleiche annimmt, bevor man gar nichts mehr bekommt.
bevor hier mitunter bei einem 0815-Sachverhalt eine Entscheidung getroffen wird, ist die Betreibergesellschaft in die Pleite getrieben worden, etc.
@Duffi Der BGH hat bereits den Hinweis gegeben, dass im LG nicht ausgesetzt werden sollte. Im OLG wird dann ausgesetzt. Das ist ein weiterer riesiger Zeitgewinn für die Anbieter.
Der BGH möchte zügige Entscheidungen, und keine lange Verfahrensdauer.
Die Aussetzung ist verständlich aber nicht der Zeitpunkt der Aussetzung. Diese sollte im OLG statt finden. Gerade weil jeder in Deutschland sieht, welche Strategie die Anbieter fahren.
Auch nochmal hier der Hinweis auf die Kapazität der Gerichte. Für mich bleibt es definitiv unverständlich. Hier spielt man einfach gerne mit.
@istvoelligegal oh ja..hab einfach dasselbe erlebt. Und dann nach einem LG Urteil, geht es in die nächste schöne Instanz, wo es alles wiederholt wird. ;)
Ja klar mit Zeitspiel ist es nunmal so aber mir stellt sich die Frage wie weit die Anbieter noch öffentlich gehen wollen wenn es schon eine hochrichterliche Meinung des EuGH vorliegt.
Sie werden in nächster Zeit mit noch mehr Entscheidungen in der Öffentlichkeit stehen.
Das OLG Bamberg hat ja schon entschieden. Die nächsten OLG's werden sicherlich nachziehen...
Der öffentliche Druck tangiert die Anbieter nicht, wie man sieht.
Erst mögliche Konsequenzen wie Lizenzentzug würde es bringen. Und das sowas noch nicht thematisiert wurde, ist für mich nicht verständlich. Eventuell ja nach den EuGH Urteilen und Bill55, Bill55 usw.
Ein sehr sehr langer Weg noch. (Skurill das nach 4 Jahres Prozess zu sagen)
Ich habe aktuell eine Limitklage gegen die Jahreszahlen laufen und morgen läuft die verlängerte Frist der Berufungsbegründung ab. Gehe davon aus, dass auf den letzten Drücker was kommt. Hat einer Erfahrungen mit den Jahreszahlen im Hinblick auf Limitverletzungen nach 2021?
Alison hatte eine Verhandlung Urteil Lg ohne Berufung und dann keinerlei Zahlung still ruht der See
@Dominator Da sollen sie durchaus vergleichsbereit sein, ab 65%...habe ich gehört.
Wie sieht es aus wenn man bei Jahreszahlen von 1000 auf 5000 damals erhöht hatte selber? War das so winfach zulässig?
Jahreszahl zahlt keine Vergleiche auch nicht bei 1000 Limit mehr.
Erst nach hinweisbeschluss am OLG dann nehmen sie zurück und versuchen es mit einem Vergleich.
Kleine Korrektur – und ein Schreiben von Tip....:
Vor einigen Wochen habe ich über unser anwaltliches Schreiben an die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder - Anstalt des öffentlichen Rechts (GGL) und die 16 Landesinnenministerien berichtet.
Tip..,, Co. Ltd hat darauf mit einem Abmahnschreiben reagiert und die Löschung des Beitrags gefordert. Zwei Formulierungen waren tatsächlich unpräzise: Statt ,,sämtliche wesentlichen Vermögenswerte" hätte es ,,wesentliche Vermögenswerte" heißen müssen, und beim Kundenstamm wurde laut Geschäftsbericht der österreichische – nicht der gesamte – veräußert. Das habe ich korrigiert.
Im Übrigen stützt sich der Beitrag auf den von PricewaterhouseCoopers testierten Geschäftsbericht der Tip... Co. Ltd für 2024 – also auf die "eigenen" Zahlen. Das Eigenkapital von 4,9 Millionen Euro, die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 378,7 Millionen Euro und die Abhängigkeit von der Muttergesellschaft: alles nachlesbar auf Seite 10 und 14 des Geschäftsberichts. Auch der Arrestbefehl des LG Mainz vom 13.01.2026 ist öffentlich bekannt.
Was Tip... nicht angreift, ist mindestens ebenso aufschlussreich:
Kein Wort zu den Rückstellungen von 8 Millionen Euro bei geschätzten Gesamtforderungen von über 150 Millionen Euro. Kein Wort zum Arrestbefehl. Kein Wort zu unseren Forderungen an die GGL, die sich eben nicht nur auf Tip... beziehen, sondern auf eine grundsätzliches Problem.
Die aufsichtsrechtliche Frage bleibt offen. Wir werden sie weiter stellen.
Quelle Sascha Münch linkedin
Bin ja mal auf die 2025er Bilanz gespannt :D
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2026, 17:14:22Jahreszahl zahlt keine Vergleiche auch nicht bei 1000 Limit mehr.
Erst nach hinweisbeschluss am OLG dann nehmen sie zurück und versuchen es mit einem Vergleich.
Wer wird gemeint, wenn von Jahreszahl gesprochen wird?
Wetten365 auf Deutsch übersetzt
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2026, 17:14:22Jahreszahl zahlt keine Vergleiche auch nicht bei 1000 Limit mehr.
Erst nach hinweisbeschluss am OLG dann nehmen sie zurück und versuchen es mit einem Vergleich.
Den sie dann am Ende auch nicht zahlen? 😂
Kommt ab und an vor das die den Vergleich nicht bezahlen. Man muss aber ehrlich sein ist eher die Ausnahme!
Aktuell kommt da gar nichts mehr.
Kahn zahlt noch immer und die gelben machen Vergleiche zahlen aber erst nach mehrfacher Aufforderung
Zitat von: Alexx13 am 06 Mai 2026, 15:11:58Wie sieht es aus wenn man bei Jahreszahlen von 1000 auf 5000 damals erhöht hatte selber? War das so winfach zulässig?
Generell nicht, es sei denn du kannst es dir leisten, mit deinem Gehalt 5000 euro monatlich zu verlieren. Nach Abzug von sämtlichen Kosten, müsstest du im Monat um die +15000€ brutto verdienen. Ist es der Fall?
Durch das nicht(ordnungsmäßige)prüfen, werden die Zahlungen oberhalb der 1000€ dann ungültig kann man das so sagen?
Bei mir haben Sie nämlich geschrieben, dass ich es selbst geändert habe und durch den Schufa-Scan akzeptiert haben
Zitat von: Eddy am 06 Mai 2026, 19:28:56Durch das nicht(ordnungsmäßige)prüfen, werden die Zahlungen oberhalb der 1000€ dann ungültig kann man das so sagen?
Generell ja, aber der Richter wird fragen wie viel Geld du verdienst. Wenn du z.B. 15000€ verdienst und es dir leisten kannst, große Summen zu verlieren, kann die Klage dann abgewiesen werden. Müsste aber bei 3K-5K Gehältern in DE eine Ausnahme sein
ZitatBei mir haben Sie nämlich geschrieben, dass ich es selbst geändert habe und durch den Schufa-Scan akzeptiert haben
Und was erwartest du denn sonst als Antwort von denen? Dass sie sich entschudligen und dir die Kohle sofort zurückgeben? Nur ein Anwalt kann dir helfen das Geld zurückzubekommen
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2026, 17:14:22Jahreszahl zahlt keine Vergleiche auch nicht bei 1000 Limit mehr.
Hat denn jemand überhaupt die schlechten 20% Vergleiche angenommen? Soweit ich weiß war das bei einer Kanzlei aus München im Sommer 2025 der Fall, dass da einige dazu gedrängt wurden, die Vergleiche anzunehmen?
ZitatErst nach hinweisbeschluss am OLG dann nehmen sie zurück und versuchen es mit einem Vergleich.
Was wird denn da ungefähr angeboten? 50% bis 60% nehme ich mal an? :D
Zitat von: Balou2024 am 06 Mai 2026, 18:57:39Kommt ab und an vor das die den Vergleich nicht bezahlen. Man muss aber ehrlich sein ist eher die Ausnahme!
Aktuell kommt da gar nichts mehr.
Kahn zahlt noch immer und die gelben machen Vergleiche zahlen aber erst nach mehrfacher Aufforderung
Ist das so Balou? Trotz leerer Hülle?
Ich hatte im letzten Sommer einen Vergleich mit den Jahreszahlen
Zitat von: Whoknows23 am 06 Mai 2026, 19:48:34Ich hatte im letzten Sommer einen Vergleich mit den Jahreszahlen
unter 50% nehme ich mal an?
Korrekt! Knapp drunter
Zitat von: Eddy am 06 Mai 2026, 19:28:56Durch das nicht(ordnungsmäßige)prüfen, werden die Zahlungen oberhalb der 1000€ dann ungültig kann man das so sagen?
Nein, es ist dann ein Limitverstoß und der Vertrag ist nichtig. Es gibt nicht so etwas wie eine Freigrenze für Anbieter oder so.
Ja aber das entscheiden Gerichte wohl jntrr wer unterschiedlich .... Also zumindest bei mir vor knapp einen Jahr ... einmal alle Einzahlung abzgl. Auszahlung einmal alle Einzahlungen abzgl Auszahlungen abzgl 1000 Euro
ZitatNein, es ist dann ein Limitverstoß und der Vertrag ist nichtig.
So einfach ist das nicht. Mir sind bis jetzt nur wenige OLG Urteile bekannt, wo der gesamte Vertrag für nichtig erklärt wurde, allerdings wurde da gar kein Limit von Anfang an gesetzt bzw. der Anbieter hat den Spieler nicht dazu aufgefordert. Und zudem muss man auch wissen wie viel der Spieler verdient
Zitat von: CRS 2024 am 06 Mai 2026, 20:13:17einmal alle Einzahlung abzgl. Auszahlung einmal alle Einzahlungen abzgl Auszahlungen abzgl 1000 Euro
so unterschiedliche Entscheidungen beim gleichen Gericht und verschiedenen Richtern?
Okay, interessant.
Aber dann müsste folgerichtig auch eine Bewertung stattfinden, welche Einzahlungen zu Verlusten oder Gewinnen geführt haben, das ist in der Realität eines Spielers doch kein bisschen mehr möglich.
Ja das dachte ich mir auch a er das gleiche Gericht aber verschiedene Richter haben es anders gesehen
Rein theoretisch zählen die 1000 ja Anbieter übergreifend aber das auszuklamüssern wer da wann drüber war ...
Aber kann sein das die Rechtsprechung mittlerweile da weiter ist
Das ist ja auch interessant ... Knackpunkt aber könnte alles in die Länge schieben
Meine Kanzlei hat Ende April die Wiederaufnahme vor dem LG beantragt.
Die Kanzlei hat das von sich aus beantragt. Ich musste nicht drängeln oder sonstiges.
Das LG sieht momentan allerdings noch keinen Anlass dafür, dass Verfahren wieder aufzunehmen, da das EuGH-Urteil im Sportwetten-Verfahren noch nicht vorliegt.
Mein Anwalt bekam jetzt eine 2-Wochen-Frist zur Stellungnahme, ob der Antrag auf Wiederaufnahme zurückgenommen wird, oder nicht.
Bei mir geht es um 10% Casino und 90% Sportwetten. Versäumnis-Urteil liegt bereits vor.
Die Gegenseite bekam ebenfalls eine 2-Wochen-Frist, ob der Einspruch gegen den Casino-Anteil zurückgenommen wird.
Hallo Galileo ,
bin hier eher selten , also mein Anwalt hat einen Antrag zum Verfahren Fortgang gestellt und das Landgericht nimmt das Verfahren wieder auf , es wird Gütetermin und Verhandlungstermin bestimmt auf .........
Mein Anwalt hat die Aufnahme mit dem Urteil vom 16.04.2026 des Europäische Gerichtshof begründet sowie die begründete Stellungnahme des Generalanwalts . Habe mich gewundert wusste gar nichts davon , also Top Anwalt .
bei mir geht es um 5% Casino und 95% Sportwetten , es sind die Jahreszahlen . Also habt Geduld es läuft . Bin fast 5 Jahre Spielfrei
hab auch eine Terminladung beim OLG erhalten wegen den Roten.
Es geht weiter...
User: Eine Termineinladung zur Verhandlung am OLG? Casino/Sportwetten?
Komisch das das OLG Schleswig und Bamberg anders entschieden haben mit Zurückweisung.
Witzig, ich habe vom LG Stuttgart gerade einen Brief erhalten im September zur mündlichen Verhandlung zu erscheinen. Allerdings hatte ich schon eine mündliche Verhandlung, damals online.
Hat jemand Erfahrung wieso erneut?
Gerne berichten was die wollen, mein Termin ist erst im Oktober obwohl der Ersttermin letztes Jahr schon war.
Aber Hauptsache es bewegt sich was...
Klar mach ich, habe mal bei meinem Anwalt angefragt, ob er mehr sagen kann. Allerdings sind es noch 4 Monate bis dahin :) aber ich werde berichten
@CupperBub
warum teilt dir dein anwalt das nicht mit?
@Neuanfang11
sportwetten...
Zitat von: User2023 am 07 Mai 2026, 17:44:30warum teilt dir dein anwalt das nicht mit?
Das kann ich noch nicht sagen. In der Vergangenheit kamen solche Infos via Mail von ihm. Diesmal kam der Brief direkt zu mir
...hast du selber finanziert? du brauchst ja auch einen anwalt der dich dort vertritt...oder musst du nicht erscheinen?
Olli freut sich nachher wieder 😂 Wenn er das Zitat aus dem Zitat vom Zitat löschen darf 😅
was soll er denn löschen? ist nichts verwerfliches geschrieben worden...
Zitat von: User2023 am 07 Mai 2026, 17:44:30...hast du selber finanziert? du brauchst ja auch einen anwalt der dich dort vertritt...oder musst du nicht erscheinen?
Nein PKF und ich habe vor Ort einen Anwalt. Hatte bereits vor 2 Jahren schon deswegen eine Verhandlung, die war online und mein Anwalt war dabei. Diesmal soll ich wohl vor Ort erscheinen. Das hatte sie damals auch erst gesagt und dann aber auf online geändert.
Ein erneuter Termin wird wahrscheinlich nochmal durchgeführt um die EuGH Klage zu besprechen und Rücksprache zu Bsp. der Duldung zu halten. Glaube nicht, dass Ihr nochmal befragt werden, ausser es ist ein neuer Richter da.
Die Richterin damals hat schon gesagt gehabt dass sie es so sieht dass das Anbieten des OC nicht rechtens war. Also quasi zu gunsten meinerseits entschieden.
Bei Casino ist es durch, bei Sportwetten gibt es dennoch immer noch die Möglichkeit einer Zusicherung, kann mir daher vorstellen, dass der Richter das noch erfragen möchte, bevor er sein Urteil fällt.
Könnte mir sonst nichts vorstellen, weil dann könnte er auch das Urtei schriftlich verkünden lassen.
Oh weia ...
@Cupperbub und @User2023
Meint Ihr eigentlich, ich hätte nichts Besseres zu tun? Wenn einer von Euch noch einmal ein Vollzitat macht, dann bekommt er ne Woche Forenpause. Sind die Beiträge von Euch nicht bis morgen früh aufgeräumt, dann auch ...
Bei einem erneuten Verstoß müsst ihr zudem erst dies hier https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6663.0.html auswendig lernen und auf "Entchen-klein-ging-allein" vorsingen ...
Das wird ne schöne Einleitung zum nächsten FAGS-online-Cafe ... :)
Ihr zwei seid doch nicht neu hier im Forum, ihr wisst also, dass ich den Blödsinn hier nicht haben will. Schon drei Mal sind die Zitate ineinander verschachtelt ...
Also bitte, korrigiert es und benutzt bitte die Schaltfläche "Antwort". Das ist doch nicht zu viel verlangt ... oder?
Na gut, ich überlege mir das noch mal mit dem Vorsingen ... :)
Könnte nicht das Gericht die Zusicherung vorab verlangen? Wenn nichts eingereicht wird abgewiesen?!?
Sportwetten oder Casino?
Loser, bei einer Berufung, wird sowas auf jeden Fall angefordert und danach abgewiesen.
Aber wir sind hier erstmal im LG Verfahren, da läuft die Verhandlung ja noch.
Bezogen auf Sportwetten.....Casino ist ja schon eindeutig durch und kann nur noch gewonnen werden.
Anderen Grund für einen nochmaligen Verhandlungstermin kann ich mir nicht vorstellen. Aber vielleicht hat da ja schon jemand mehr Erfahrungen.
Zitat von: Klopp9875 am 07 Mai 2026, 19:37:21Bei Casino ist es durch, bei Sportwetten gibt...
Bei mir geht es zu 100% um casino
@neuanfang
Zumindest die Kammer ? beim OLG Bamberg hat hier nichts zurückgewiesen. Ansonsten wäre das LG Urteil rechtskräftig. Hier gab es eine Verhandlung mit Urteil in der die Revision nicht zugelassen wurde.
Außerdem ist die Angabe das OLG x oder y macht weiter nicht korrekt. Es gibt da mehrere Kammern die das leider meist unterschiedlich sehen. Die einen machen weiter oder der jetzige Sachstand reicht zur Wiederaufnahme, die anderen setzen weiter aus. Man braucht auch hier oftmals das Glück seinen Fall bei der richtigen Kammer zu haben. 🤷
@Copper
Kann ich ja nicht ahnen. :D Dann verstehe ich es auch nicht wirklich, aber wie schon öfters gesagt, die Gerichte kochen alle ihre eigene Suppe. Die einen machen A, die anderen B und der Rest halt auch wieder anders...dann bleibt wohl nur abzuwarten.
@Klopp deshalb sag ich es ja 😁 wissen kannst du es ja nicht.
Ich bin mal gespannt auf die Rückmeldung vom Anwalt und gebe dann Bescheid
Noch mal schnell zur Erinnerung diesen Monat EUGH Mr.Grün ( 21.05.26)
Es geht im Detail um folgende Punkte im Artikel unten. Hoffe auch 1-2 Sätze auch zu Bill 55.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/schlussantraege-des-generalanwalts-c-198-24-online-gluecksspiel-kontenpfaendung-und-bill55-ein-bericht-von-ra-cocron-256776.html
Ist hier jemand bei der Kanzlei Goldenstein und wurde wegen einer mutmaßlichen Insolvenz kontaktiert?
Um welchen Anbieter (verschleiert) handelt es sich?
Zitat von: DestructionDaddy am 08 Mai 2026, 14:46:31Um welchen Anbieter (verschleiert) handelt es sich?
Ich meine Insolvenz der Kanzlei Goldenstein
Da war doch irgendwas mit diesem Prozessfinanzier, ging um 10 Mio.
Millionenskandal erschüttert Verbraucherschutz: Wenn die Retter selbst gerettet werden müssen
Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Ausgerechnet MyRight, das Hamburger Verbraucherportal, das sich als Retter geschädigter Dieselfahrer inszenierte, steht nun selbst am finanziellen Abgrund. Die Tochtergesellschaft MyRight Sofortrechtsschutz musste Insolvenz anmelden – es fehlen satte zehn Millionen Euro. Der Vorwurf wiegt schwer: Untreue durch einen Anwalt der Berliner Kanzlei Goldenstein, die eigentlich für MyRight im Dieselskandal kämpfen sollte.
Wenn Helfer zu Tätern werden
Was sich hier abspielt, liest sich wie ein Lehrstück über die Schattenseiten der modernen Prozessindustrie. MyRight-Mitgründer Sven Bode spricht gegenüber dem Hamburger Abendblatt von einem "Untreuevorfall bei einem Rechtsanwalt". Die fehlenden Millionen seien Provisionszahlungen, die nie bei MyRight angekommen seien. Ein Großteil dieser Gelder hätte an Prozesskostenfinanzierer weitergeleitet werden müssen – nun droht die Zahlungsunfähigkeit.
Die Kanzlei Goldenstein, geführt von Claus Goldenstein und Alexander Voigt, hüllt sich derweil in vielsagendes Schweigen. Man verweist auf das laufende Verfahren und betont lediglich, dass sich "Forderungen und Gegenforderungen gerichtlich gegenüberstehen". Eine bemerkenswert dürftige Erklärung für einen Vorgang, der das Vertrauen in die gesamte Branche erschüttern könnte.
Der Dieselskandal und seine Profiteure
Der Fall wirft ein grelles Licht auf die lukrative Geschäftsmacherei rund um den Dieselskandal. Während Millionen betrogener Autofahrer auf Gerechtigkeit hofften, entwickelte sich eine regelrechte Klageindustrie. Verbraucherportale, Prozesskostenfinanzierer und spezialisierte Kanzleien verdienten prächtig an der Misere der Geschädigten. Dass nun ausgerechnet in diesem Geflecht Millionen verschwinden, überrascht kaum noch.
MyRight hatte sich als Vorreiter der Verbrauchervertretung positioniert, nicht nur im Dieselskandal, sondern auch bei der Thomas Cook-Pleite. Das Geschäftsmodell klang verlockend: Geschädigte treten ihre Ansprüche ab, MyRight kümmert sich um alles – ohne Kostenrisiko für die Verbraucher. Doch was passiert, wenn die vermeintlichen Retter selbst in die Bredouille geraten?
Myright hatte ja Insolvenz anmelden müssen. Irgendwie lag das anscheinend an nicht gezahlten Provisionen und es gibt jetzt einen Rechtsstreit wegen eventueller Untreue gegen einen Anwalt von Goldenstein Berlin. Handelt sich anscheinend um 10 Millionen Euro. So verstehe ich das.
Zitat von: Eddy am 08 Mai 2026, 15:48:13Da war doch irgendwas mit diesem Prozessfinanzier, ging um 10 Mio.
Genau, ich hab ne Mail von meinem angeblichen Prozessfinanzierer erhalten wo er die Insolvenz verkündet und mir quasi aufzwängt, um auch sein eigenes Interesse zu schützen, das Mandat an die Kanzlei Staudt zu über tragen, da diese alle Fälle von Goldenstein übernimmt.
Sollte ich dies nicht tun werde die Kündigung meines Finanziervertrags geprüft und ich müsste die kommenden Kosten selbst tragen.
Stand : Vor LG Recht bekommen, Einspruch und nun vorm OLG. War ausgesetzt und gestern noch ne Mail von Goldenstein bekommen, dass sie die Wiederaufnahme des Verfahrens nach aussetzen durchs warten auf C-440-23 beantragen
Wenn du es finanziell stemmen kannst du, würde ich es selbst weitermachen.
Ist ja wahrscheinlich nur noch eine Hürde. Das Eugh-Urteil sollte bald kommen.
Aber wenn die kündigen muss ich doch die bisherigen Kosten erstatten + die Provision abdrücken, oder?
Die Kosten bis jetzt müsstest du dann mit Sicherheit schon bezahlen.
Wenn du das Geld hast würde ich es machen. Risiko ob du jemals Geld sehen wirst. Die Vollstreckung kostet sehr viel Geld wenn du diese im Malta einleiten müsstest.
5000-7000 Euro ca
Das OC um das es geht ist mittlerweile auf der Whitelist und ist noch das selbe Unternehmen gegen das die Klage begonnen hat.
Laut mehreren Anwälten haben die eine sehr gute Zahlungsmoral nach rechtskräftigem Urteil
Nein, warum solltest du die bisher angefallenen Kosten tragen?
Schließlich wollen Sie ja aussteigen? Oder habe ich das falsch verstanden?
Wow ein Malta Casino mit Zahlungsmoral.
Da sind viele hier sicher entsetzt 😁
Nein, SIE drohen mit dem Ausstieg falls ich nicht zu deren Wunsch-Kanzlei wechsel, da sie um ihre Ansprüche durch die Insolvenz der anderen Kanzlei fürchten
Ja da würde ich mir erstmal den Vertrag durchlesen, was geht oder nicht. Klar die wollen Ihren Hintern retten, das heißt
aber nicht dass du folgen musst. Immerhin bist du weiterhin Anspruchsinhaber, also das Urteil "gehört" ja dir.
Bisher sind es grob 2k, die der Pfk bezahlt hat.
Was mich am meisten wurmt ist, dass ich es nicht von der insolventen Kanzlei selbst erfahre, obwohl die gestern noch die Wiederaufnahme des Verfahrens beim OLG beauftragt haben
Wer sagt eigentlich, dass das stimmt? Vielleicht haben Sie auch einfach einen besseren Deal?
Wiegesagt les dir den Vertrag durch und wenn du es finanziell kannst, würde ich einfach sagen: tschau tschüss.
https://verbraucherschutzforum.berlin/2026-04-17/ab-prozesspartner-rechtsanwaltsgesellschaft-mbh-insolvenz-trifft-legal-tech-orientierte-kanzlei-aus-schoenefeld-415672/?utm_source=chatgpt.com
Aber da steht doch nicht Goldenstein Rechtsanwälte, oder irre ich mich?
Obacht!!
In der Regel heißt es dass sie unter besonderen Umständen aussteigen dürfen.
Und Insolvenz des bisherigen Anwalts ist definitiv einer. Vor allem geht es ja nur darum dass ein anderer das Verfahren weiter führt.
Nicht ,,Goldenstein" allgemein ist insolvent, sondern die konkrete Schönefelder Rechtsanwaltsgesellschaft, die früher als Goldenstein Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH auftrat und später AB ProzessPartner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hieß
Quelle Google
Danke dir! Und das alles kurz vorm Ende am OLG..
Um was für einen Anbieter geht es da genau? Der eine hohe Zahlmoral hat und rechtskräftige Urteile bezahlt? Welches soll das denn sein?
In den letzten beiden Jahren sollte die Rate der rechtskräftige Urteile bei ca. 0% liegen.
Wie die anderen Mitglieder es schreiben, muss du da halt wirklich abwägen, hast du das Geld und willst das Risiko eingehen oder bleibst beim PKF und hast die Chance auf 60% in den nächsten 4-5 Jahren.
Der Anbieter betreibt eine WILDE Seite 😉
Da werde ich sogar nicht schlau draus 😂
Mit Z am Ende 😀
Ok dann habe ich doch richrig gedacht ... wusste bzw weis nur net welche Gesellschaft die angehören aber das bekomme ich Raus
Bei mir geht es auch um die Wilden mit z. Wenn die motiviert sind zu zahlen freut mich das. Ich warte allerdings noch meinen zweiten Verhandlungstermin im September ab
Bei mir geht es auch um die Wilden. Dann bin ich mal gespannt ob sie die Berufung zurückziehen oder weiter alles in die Länge ziehen. Frist zur Stellungnahme läuft nächste Woche ab. Wobei ich glaube, dass sie versuchen werden am letzten Tag eine Fristverlängerung zu beantragen.
Nächste Woche bin ich schlauer.
Welche Stellungnahme?
Prinzipiell kann man die Berufung bis zur Urteilsverkündung zurückziehen. Also noch massig Zeit. Ich persönlich gehe davon aus dass meine das frühestens 1-3 Tage vor dem Gerichtstermin machen. Also noch massig Zeit.
Die Stellungnahme, ob die Wilden die Berufung zurücknehmen möchten oder nicht. Nächste Woche ist die Frist abgelaufen. Wenn sie keine Fristverlängerung beantragen, weiß ich nächste Woche mehr. Auch mir wurde gesagt, dass die Wilden einen höheren Zahlungswillen haben als andere Beklagte.
Die Berufungsbegründung am letzten Tag ist logisch, aber aus meiner Erfahrung vergeht dann auch noch etwas Zeit bis man selbst bzw. der eigene Anwalt davon Kenntnis erlangt. Also nicht zu früh freuen.
Die "Wilden" waren bei mir bisher ausgesetzt. Wiederaufnahme wurde nach dem EuGH-Urteil beantragt. Halte euch auch dazu gerne auf dem Laufenden.
Kann man noch einen Tipp geben, wer diese "Wilden" sind? :-\
Aufgrund des Schreiben vom OLG, bleiben dem Wilden nur 3 Optionen. Entweder die ziehen das in die Länge mit Hilfe von Fristverlängerungen, sie nehmen die Berufung zurück oder sie lassen es darauf ankommen und dann wird die Berufung abgewiesen und es ist durch. OLG hat denen durch die Blume gesagt, dass eine Berufung wenig Erfolg haben wird aufgrund des EuGH Urteils.
Natürlich wird dann noch kein Geld fließen, aber es ist endlich ein Ende in Sicht was den Prozess betrifft.
Ich glaub David Hasselhoff ist oder war das Gesicht von den "Wilden"
Da haben wir es ...
Die Wilden sind die vollbusigen Rettundsschwimmerinnen aus baywatch ...
Zitat von: Baker3xx am 09 Mai 2026, 18:05:08Aufgrund des Schreiben vom OLG, bleiben dem Wilden nur 3 Optionen. Entweder die ziehen das in die Länge mit Hilfe von Fristverlängerungen, sie nehmen die Berufung zurück oder sie lassen es darauf ankommen und dann wird die Berufung abgewiesen und es ist durch. OLG hat denen durch die Blume gesagt, dass eine Berufung wenig Erfolg haben wird aufgrund des EuGH Urteils.
Natürlich wird dann noch kein Geld fließen, aber es ist endlich ein Ende in Sicht was den Prozess betrifft.
Welches EuGh Urteil?
Echt jetzt? Wie viel gab es denn gegen OC's was uns betrifft.
Und wieder ein Vollzitat für Olli.😂
C-440/23
Da es bei mir zu 100% um Casino geht, ist dadurch die Erfolgschance extrem gestiegen, da das Hauptargument bezüglich Dienstleistungsfreiheit durch das Urteil entkräftet wurde.
Wenn die wirklich derzeit zahlen am Ende, dann verstehe ich nicht wirklich, wieso die es nach dem eugh urteil noch weiter verzögern wollen. Mehr Zinsen und mehr Anwaltskosten. Da würde ich als letzte Chance halt noch ein Vergleich anbieten. Aber wer versteht schon die Anbieter...
Klopp auch wenn man unterschiedlicher Meinung war sehe es jetzt auch so.
Macht jetzt wirklich kein Sinn mehr...
Und vorallem wenn man sich einig wird gibt es Verschwiegenheitsklausel.
Deshalb ist es auch ein Nachteil eigentlich wenn längere Verfahren künstlich noch länger dauern...
Um welches OC geht es ? Komme nicht drauf
Wahrscheinlich W. Das gelbe W auf Lila Hintergrund.
Sämtliche Verfahren in Malta wurden unterbrochen und dem EuGH vorgelegt. Info gerade per Mail erhalten
Das Verfahren von Advofin wurde dem EUGH vorgelegt in Malta.
Lächerlich!
Eher nervig als lächerlich. Aus Sicht der Anbieter ist es aber wahrscheinlich genau der richtige Weg 🤷🏻�♂️
Nun setzen wohl die Gerichte in Malta aus und legen dem EuGH vor. Für Kläger bedeutet das erstmal wieder Zeitverlust, aber inhaltlich ist Bill 55 damit nicht gerettet. Es läuft dann wohl auf eine endgültige Klärung durch den EuGH in einem passenden Fall hinaus.
Natürlich ist das so. Hier geht's doch längst nicht mehr um Sieg oder Niederlage sondern ausnahmslos um das Wann.
Wenn der geeignete Fall ab 2027 dort beginnt dürfte es bis zum Urteil wenn's für Malta gut läuft 2028 werden.
Kann mir gut vorstellen, dass am Ende des Tages, ein sehr großer Anteil der Fälle in einem Vergleich enden werden.
Einfach nur, weil es sowieso kein Ende geben wird. ;)
Das kann durchaus ein alternatives Ziel der Gegenseite sein. Die Leute warten jetzt schon einige Jahre und es geht nicht weiter. Wenn jetzt der Weg nochmals 1,5-3 Jahre zu warten kann ich mir gut vorstellen dass ein großer Teil Vergleiche annimmt. Was ich von meinem Fall weiß dass nahezu fast 100 Prozent ihn angenommen haben. Win win win Situation. OC zahlt wesentlich weniger, Kanzlei hat Fall los und Mandat hat etwas auf dem Konto.
Die Ungewissheit ob in ferner Zukunft noch etwas zu holen ist spielt den Casinos natürlich auch in deren Tasche.
Um was für ein Fall geht es den da?
Wird versucht in Malta zu vollstrecken?
Und Malta fragt den EuGH?!?
Es geht um ein Berufungsverfahren in Malta bezüglich Anerkennung deutscher Urteile und Vollstreckung.
@Roy Jap, sehe ich auch so. Bin gespannt wie die Anbieter im Jahr 2027 agieren werden, dort werden die allermeisten Fälle verjährt sein. Derzeit will man die PKFs auch nicht gerne unterstützen, damit diese neue Fälle annehmen.
Kloppo, ja das mit den PKF spielt natürlich hier auch groß rein.
Denke an einen Selbstzahler wird leichter mal was bezahlt.
Zitat von: Roy1234 am 11 Mai 2026, 12:05:09Denke an einen Selbstzahler wird leichter mal was bezahlt.
Diese Hoffnung hatte ich auch.
Bei mir wird trotzdem verzögert.
Habe auch kein Vergleichsangebot erhalten.
Geht um weniger als 10K.
Kann man eigentlich seine Forderung ggü. der ,,Kommschon" Gruppe geltend machen, weil der Sonnenmacher weg sind vom markt?
C. erklärt hier ganz gut wie Verstöße gegen das Einzahlungslimit einzuordnen sind.
Online Casino Einzahlungslimit überschritten: Rückforderung Schritt für Schritt erklärt.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-casino-einzahlungslimit-ueberschritten-rueckforderung-schritt-fuer-schritt-erklaert-270094.html
Ich denke relevant, da immer wieder User fragen.
Zitat aus dem Link:
ZitatBereicherungsrecht (§ 812 BGB bei Vertragsunwirksamkeit): Wenn das Gericht den gesamten Vertrag als nichtig wertet, kann der Spieler sämtliche Einzahlungen zurückfordern – ohne Gewinne verrechnen zu müssen, die der Anbieter ausgezahlt hat.
Interessant ...
Geht so. Wichtiger für mich ist, dass ich mit dem ganzen Klagemist abschließen kann. Soll ich dann nochmal Klage um meine Gewinne einzufordern? ;D ne, danke.
Ziel sollte sein: Klagen gewinnen, Rückerstattung erhalten, mit dem Klagemist abschließen und zur Ruhe kommen.
Im Juni habe ich Verhandlung und ich weiß jetzt schon das der Tag wieder ein verschenkter sein wird..
Zitat von: Olli am 11 Mai 2026, 13:21:38Interessant ...
Ist das ein Tippfehler von C.?
Nein, bisher galt immer, dass der Zustand vor Aufnahme des Glücksspiels widerhergestellt werden musste. Demnach mussten die ausgezahten Gewinne verrechnet werden.
Nun kann auf einmal bei Vertragsnichtigkeit der Gewinn behalten werden ... das ist neu ... und interessant!
Ganz neu ist das nicht, war vor 2 Jahren schon mal das Thema.
Zitat von: BayernMuenchen am 11 Mai 2026, 12:39:12Kann man eigentlich seine Forderung ggü. der ,,Kommschon" Gruppe geltend machen, weil der Sonnenmacher weg sind vom markt?
Nee, wieso denn? Der Mutterkonzern haftet nicht. Du klagst gegen die (Tochter-)Spielkirschen und die stehen laut den letzten Zahlen wirtschaftlich extrem schlecht da: hohe Verluste, negatives Eigenkapital, hohe interne Verbindlichkeiten und komplette Abhängigkeit vom Mutterkonzern. Die Firma wird aktuell im Grunde nur noch vom Konzern gestützt und künstlich am Leben gehalten. Wenn dort irgendwann entschieden wird, dass Schluss ist, kommt nur noch der Insolvenzverwalter. Und dann bist du als Kläger eben nur einer von vielen Gläubigern ganz hinten auf der Liste.
Und dieses Muster sieht man bei mehreren Beklagten. Während hier viele von 100% + Zinsen träumen, werden Gesellschaften umstrukturiert, Geschäftsbereiche verlagert, Rückstellungen für Klagen reduziert statt erhöht und interne Forderungen wachsen massiv an.
Und genau deshalb halte ich die Vorstellung für gefährlich, dass eine deutsche GGL-Lizenz automatisch Sicherheit bedeutet. Das Beispiel Sonnenmacher zeigt doch eher, dass selbst bekannte große Anbieter den deutschen Markt verlassen und Strukturen verändern können.
Der Anwalt der Gegenseite sagte damals vor Gericht sogar, dass man das Geld am Ende nie sehen wird, weil es die beklagte Gesellschaft irgendwann eh nicht mehr gibt.
Das Frustrierende ist einfach die Zeit. Bill55 sollte vor 3 Jahren schon in "Rekordzeit" gekippt werden. Seit Jahren werden Verfahren verzögert, ausgesetzt, verschoben und neu aufgelegt, während parallel die Strukturen der Anbieter weiter verändert werden. Und das tatenlos mit anzusehen, während man sich im laufenden Klageverfahren befindet, fühlt sich ehrlich gesagt ziemlich ekelhaft an.
Dazu kann ich nichts ergänzen zu 100 Prozent richtig erkannt!
Am Donnerst 21.5 nun Nr Grün meine letzte Hoffnung erstmal zu Bill 55. Das dort mal 1-2 Sätze zu Bill 55 gesprochen werden!
Ohne deinen Optimismus trüben zu wollen... Was ergoffst du dir hier außer einen beiläufigen Kommentar? Und würde der wirklich was bringen?
Zitat von: Balou2024 am 12 Mai 2026, 06:41:11Am Donnerst 21.5 nun Nr Grün meine letzte Hoffnung erstmal zu Bill 55. Das dort mal 1-2 Sätze zu Bill 55 gesprochen werden!
Was ist am 21.05?
Mir wäre ein Deal mit 60% plus Zinsen lieber als noch 2-3 Jahre zu warten und dann vielleicht gar nichts zu sehen weil die pleite sind. bin da ehrlich. wär froh das thema endlich ad acta legen zu können und mich nicht mehr mit glücksspiel beschäftigen zu müssen... also wenn mein PFK mitspielt.
Musst dich doch nicht damit beschäftigen. Dafür sind deine Anwälte da. Du kannst deine Zeit anderen Dingen widmen und die Klagen laufen im Hintergrund weiter.
Also ich weiß nicht welche Beiträge hier gelesen werden, aber wer träumt hier wirklich von 100% + Zinsen? Das sind die wenigsten, die Möglichkeiten der Anbietern werden aber hier tausend mal diskutiert, da ist allen klar, dass es derzeit eher nach weniger bis nichts ausschaut.
Für mich ist die GGL Lizenz bei den großen Whitelist Anbieter wie die Roten die einzige Möglichkeit, die Rückforderungen durchzusetzen. Die werden ihre Lizenz nicht aufs Spiel setzen und ihre Marktführerschaft aufgeben.
Bei der Zeit kann man nur zustimmen, hier spielen die Gerichte halt auch mit. Siehe Fristverlängerungen, Aussetzungen(LG), Verschiebungen etc...
Lest eure PKF Verträge bzgl Vollstreckungen. Da dürfte bei vielen drin stehen dass diese nicht unbedingt finanziert werden.
Und der Tenor die zahlen nach rechtskräftigen Urteilen sollte auch nicht zu 100 Prozent wortwörtlich genommen werden. Alles ein Wahnsinn.
Was ist am 21.05?
C198/24
Guter Hinweis Roy, Vollstreckungen werden bei mir auch nicht übernommen.
Gibt für alles Gründe. Ein normaler Kläger wird die Kosten nicht tragen können. Um da dann als PKF nicht in Probleme zu kommen, ist natürlich ein Vergleich von min. 60% kein schlechtes Geld. Dementsprechend arbeiten die auch.
Ich bin mir sicher, dass die Gegenseite die PKF Veträge kennt, zumindest zum Teil.
bei mir übernimmt der pkf die kosten gür die Vollstreckung.
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 12 Mai 2026, 11:15:23Ein normaler Kläger wird die Kosten nicht tragen können.
Sehe ich anders. Wenn wir vom "normalen Kläger" reden, dann ist die Summe zwischen 5K-100K und das kann man schon selber finanzieren sofern man spielfrei ist, keine Schulden (mehr) hat und die Gegenseite am Ende die Kosten trägt.
Zitat von: Klopp9875 am 12 Mai 2026, 09:14:16aber wer träumt hier wirklich von 100% + Zinsen? Das sind die wenigsten
Ich gehöre defintiv dazu. Bei mir handelt es sich um einen großen Anbieter, von daher, werden sie nicht drumherum kommen, die volle Summe inkl Zinsen zu zahlen
also ich habe keine 10-15k mal eben um z.b. in gibraltar vollstrecken zu können
Aus meiner Sicht kann man 10K locker in einem Jahr sparen, kommt aber natürlich auf die Lebensumstände an
RS8, freue mich, wenn du das wirklich denkst. Rein theoretisch würde ich das auch erwarten, allerdings sprechen die Taten der Anbieter (auch der großen, siehe Roten bzgl. Gesellschaft und Rückstellungen) eine andere Sprache. Hier muss der Druck der GGL helfen, aus meiner Sicht.
Summe von 50-100k selber zu finanzieren von LG bis zum BGH, und am Ende mögliche Vollstreckungen können nicht von vielen einfach "so" getragen werden. Vor allem weil man nicht weiß ob man das Geld am Ende von der Gegenseite erhält. Und die meisten Kläger immer noch Schulden bezahlen. Ohne PKF gäbe es wahrscheinlich nur 10% der Fälle.
RS8, wohnst du noch bei Mutti? Alle hier im Forum verdienen sicher 3.500 Euro Netto und können davon monatlich locker 900 Euro weglegen. 😂
Ich Frage mich eher, warum ein PKF das dann nicht zu Ende führen kann?
Wir bringen dich bis vor die Tür der Bank.
Und wenn du fragst:
Holt ihr das Geld auch raus?
Nein, aber wir stehen draußen und glauben ganz fest an deine Mitwirkungspflicht. 👍🏻
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 12 Mai 2026, 12:09:46Alle hier im Forum verdienen sicher 3.500 Euro Netto und können davon monatlich locker 900 Euro weglegen. 😂
900€ monatlich kann man auch mit 2500€ netto sparen...Für 10K brauchst du nur 833€ monatlich und dank ETFs, Tagesgeld, Festgeld und co bräuchtest du, je nach dem wie viel du auf dem Konto hast, 400€-800€ monatlich zu sparen, was auf jeden Fall machbar ist
Alles klar.. ;D
Die Frage ist überhaupt lassen die Anbieter es zu einer Vollstreckung kommen unabhängig von irgendetwas.
Der rote ist schon sehr verwurzelt bei uns. Mit den ganzen Sponsorings werden sie es gar nicht soweit bringen können...
Es geht nur darum Angst zu machen.
RS8
Danke für den Tipp
Nachdem ich schon wieder mehrere Korrekturen vornehmen musste, werde ich ab nun jeden Beitrag löschen, der ein unnötiges Vollzitat enthält ... die Antworten darauf natürlich auch. Sollte da ein interessanter Link drin enthalten sein ... mir ist das schnuppe ... der Beitrag wird, bzw. die Beiträge werden, gelöscht.
Des weiteren möchte ich darauf aufmerksam machen, dass dies hier kein Messenger ist. Dies ist ein Unterforum zum Forum des FAGS, in dem sich sachlich über Themen rund um Rückforderungsansprüchen ausgetauscht werden kann.
Was für uns spannend sein wird, sind die reinen Casinofälle , wo ja mittlerweile das Urteil des EuGH vorhanden ist und wie dort die Anbieter nun reagieren. Ob sie dementsprechend Vergleiche vorschlagen oder ob sie weiterhin auf eine Verzögerungstaktik setzen. Das wäre jetzt erstmal wichtig zu wissen, wie hier der Sachverhalt ist.
Urteil bezahlen machen sie im lieber nicht so lange Bill 55 steht
Zitat von: Balou2024 am 12 Mai 2026, 17:19:51Was für uns spannend sein wird, sind die reinen Casinofälle , wo ja mittlerweile das Urteil des EuGH vorhanden ist und wie dort die Anbieter nun reagieren. Ob sie dementsprechend Vergleiche vorschlagen oder ob sie weiterhin auf eine Verzögerungstaktik setzen. Das wäre jetzt erstmal wichtig zu wissen, wie hier der Sachverhalt ist.
sorry Olli, aber hier ist ein vollzitat notwendig, da jeder satz wichtige fragen aufweist.
ich kann nur von meinem ausgesetzten Fall berichten ( reiner Casino Fall ) wo ich in Berufung gehen musste weil er am LG verloren ging.
Die Gegenseite hat von sich selbst aus das Gericht angeschrieben nach dem Urteil mit einigen verweisen wie immer und ablehnung der Berufung gefordert.
All die Zweifel und pessimistischen Ansichten können, ich sage können umschlagen, sollte die GGL aufwachen und völlig zurecht die Zuverlässigkeit der Anbieter in Frage stellen ! Ich bin mir sicher, kein whitelist Anbieter setzt seine Lizenz aufs Spiel!
Auch korrekt!
Hier wäre auf das Verwaltungsgericht Halle zu warten.
Von sich aus bewegt die GGL sich keinen cm.
Wieso das Gericht in Halle? Hab ich was übersehen?
Klage von Leene Rechtsanwalt gegen die GGL. Leider ließt man kein Update mehr.
Ich hab morgen einen Termin dort zu einem anderen Thema. Vielleicht sagt man mir dazu etwas.
Das Einzige, was ich nicht so ganz verstehe, ist, warum manche alles von der Sache mit Bill 55 abhängig machen. Gerade bei Casinos und Wettanbietern, mit gültiger deutscher Lizenz, musste ja eine Sicherheitsleistung hinterlegt werden, die durchaus gepfändet beziehungsweise vollstreckt werden könnte.
Haltet mich gerne für naiv, aber ich bleibe durchaus positiv, dass sich die Wilden in meinem Fall nicht hinter Bill 55 verstecken werden. Und falls doch, könnte sicherlich das ein oder andere Konto in der EU, ausgenommen Malta, gepfändet und darüber vollstreckt werden.
Diese Woche läuft die Frist zur Stellungnahme in meinem Verfahren des beklagten Casinos ab. Ich bin gespannt, welche Strategie verfolgt wird. Ich halte euch gerne weiter auf dem Laufenden, sofern gewünscht.
Gibt es schon eine Berufungsbegründung Sportwetten nach dem Schlussantrag EUGH? Meine wurde ja mehrfach verlängert.
Das wird auch interessant, ob sie auf Erlaubnis gehen.
Rückmeldung meines Anwalts auf Nachfrage warum ich gegen die Wilden erneut eine vor Gericht erscheinen muss (im September erst)
Sehr geehrter Herr xxx,
das Landgericht Stuttgart hat Ihr Verfahren wieder aufgenommen und den Termin zur mündlichen Verhandlung auf den 17.09.2026 bestimmt, zu welchem Sie als Kläger persönlich geladen wurden. Die erste mündliche Verhandlung fand am 21.12.2023 statt. Aufgrund der Aussetzung des Verfahrens und der vorherigen Abladung des Verkündungstermins erging in Ihrem Verfahren bislang kein Urteil. Grund für die Aussetzung waren die Vorlageverfahren C-440/23 und C-530/24. In Ersterem ist am 16.04.2026 bereits ein Urteil ergangen, welches spielerfreundlich ausfiel. Aufgrund dieser Umstände betrachtet das Gericht eine zweite mündliche Verhandlung als erforderlich, um den Sachverhalt weiter aufzuklären und in Hinsicht auf die neue Rechtsprechung des EuGH bewerten zu können.
Ein solcher Ablauf ist nicht untypisch und ebenfalls in laufenden Parallelverfahren zu verzeichnen. Eine Videoverhandlung gem. § 128a ZPO werden wir selbstverständlich auch für diesen Termin beantragen
Ist das ein Mix Mixverfahren? Sport und Casino ?
Nein 100% casino
Zitat von: Substi13 am 12 Mai 2026, 10:19:09Was ist am 21.05?
C198/24
Wenn am 21. Mai 2026 positiv entschieden wird, verliert Malta seine rechtliche Handhabe, europäische Pfändungen auszuhebeln.
Mit einem rechtskräftigen deutschen Urteil gegen die Online Casinos aus Malte könnte man dann deren Konten außerhalb Maltas im gesamten EU-Ausland sichern und pfänden.
Zitat von: Balou2024 am 12 Mai 2026, 17:53:55Klage von Leene Rechtsanwalt gegen die GGL. Leider ließt man kein Update mehr.
Ich hab morgen einen Termin dort zu einem anderen Thema. Vielleicht sagt man mir dazu etwas.
Magst du dann Bescheid geben?
Hallo, ich möchte ein kurzes Update geben. Zu einem Malta casinofall wiederaufnahme wurde Ende April beantragt. Terminiert ist jetzt Anfang Juni in Süddeutschland
Beste Grüße
Landgericht
Fall wurde 2023 verhandelt und ausgesetzt
Wenn schon verhandelt wurde wieso noch einen Termin? Außer der Urteilsverkündung.
Hallo Ihr Lieben!
Kann mir jemand sagen, ob es schon Termine zu C530/24(Sportwetten) und C683/24(Bill55) gibt?
Zitat von: Roy1234 am 13 Mai 2026, 10:33:19Wenn schon verhandelt wurde wieso noch einen Termin? Außer der Urteilsverkündung.
Kann sein, dass der gegenseite noch mal eingeräumt wird Sachen einzubringen
Ist aber auch möglich als es gleich zu urteilsverkündung kommt. Die Verhandlung wurde ja ausgesetzt ohne Urteil
Ich habe eben Kontakt mit dem OLG aufgenommen und tatsächlich ist heute ein Schreiben eingegangen bezüglich der Stellungnahme des Beklagten. Die nette Frau am Telefon konnte mir nicht ganz klar sagen, wie der Beklagte jetzt vorgehen möchte, aber anscheinend soll es sich so lesen, dass der Beklagte die Berufung nicht zurückziehen möchte. Sobald mir die Stellungnahme, welche durch meinen Anwalt (hoffentlich zügig) vorliegt, werde ich wieder berichten.
Nächste Woche wird mein Fall am OLG durch die Richter weiter bearbeitet. Das ist ja positiv, dass die Bearbeitung sich nicht weiter unnötig in die Länge zieht.
Ich bin mal gespannt, wie was passiert die Tage (Wochen)
Nur zur Kenntnis: Ich habe ein wenig aufgeräumt. Von 2,5 Seiten, die ich durchgesehen habe, ist eine Seite übrig geblieben. Denkt doch bitte auch mal an diejenigen, die hier neu eintrudeln und sich erst einmal einlesen sollen. Wer Rückfragen hat, kann dies per PN machen. Der Ersteller des Beitrags kann dann im Nachgang den Beitrag editieren, damit keine weiteren Nachfragen kommen.
Update Verfahren gegen die GGL.
Eine Entscheidung des VG Halle steht noch aus.
Weiteres Verfahren vor dem Vollstreckungsgericht gegen die GGL wurde durch die Kanzlei eingeleitet.
Die komplette Antwort möchte ich hier nicht rein kopieren.
Die Kanzlei kann man nur empfehlen! Die setzten sich richtig ein. Ich könnte heulen das ich mit meinem Verfahren woanders bin.
Danke für das Update Balou!
Ist gesagt worden wann Halle sich äußern soll? Meines Wissens war eine Entscheidung die schnell kommen sollte. Deinen Lob auf die Besagten kann ich nur bestätigen! Echt top.
Das wurde mir nicht kommuniziert. Allerdings scheint die GGL sich gegen beide Klagen stark zu verteidigen und das Wort Fristverlängerung kann ich bald nicht mehr hören!
Interessant wäre glatt welche Anwälte die GGL hat. Ich könnte Dr. Reichert oder RA Melchior empfehlen 😁😁
Die Kanzlei Lenné ist mit einer der Pioniere auf dem Gebiet seit Chargeback-Zeiten. Sind leider auch bei mir untergegangen obwohl sie wohl mit Prozesskostenfinanzierern Zusammenarbeiten wie es aussieht?
Liegt vermutlich an kaum bis gar keiner aggressiven Werbung diesbezüglich. Was wiederum auch für die Kanzlei spricht. Ich bin dennoch mehr als zufrieden mit meiner Wahl (ist auch keine der großen Kanzleien).
Also der BVB ist ne ganz harte Nuss. Mein Anwalt ist erneut an die herangetreten zwecks Vergleich... keine Antwort. So läuft die Klage dann halt weiter. Wieso ein Vergleich nach den beiden Urteilen der letzten Wochen immer noch abgelehnt wird, kapier ich einfach nicht. Aber gut, dann gibts am Ende halt Zinsen obendrauf
Von Klägerseite angebotene Vergleiche sind mir neu und ich vermute da auch einen der Gründe: Wenn der Kläger schon von sich aus einen Vergleich anbietet, kann man auch zocken.
Update:
Die beklagten versuchen alles um ein Urteil zu vermeiden.
Grob zusammengefasst beziehen die beklagten Stellung
"Die Beklagte nimmt die Berufung derzeit nicht zurück. Sie argumentiert im Wesentlichen, dass das EuGH-Urteil vom 16.04.2026 zwar wichtige Fragen geklärt habe, aber nicht die zentrale Frage des sogenannten ,,fiktiven Erlaubnisverfahrens".
Nach Auffassung der Beklagten sei ihr Online-Casino-Angebot materiell erlaubnisfähig gewesen und habe alle Anforderungen des Glücksspielstaatsvertrags erfüllt. Deshalb könne der Kläger sich nicht allein wegen der damals fehlenden formalen Lizenz auf Rückerstattung berufen.
Die Beklagte verweist hierzu auf das noch beim EuGH anhängige Verfahren C-898/24 und beantragt weiterhin eine Aussetzung bzw. zumindest das Abwarten weiterer höchstrichterlicher Entscheidungen, insbesondere des BGH."
Was ist eure Meinung dazu?
Mein Anwalt rechnet mit einer zeitnahen Entscheidung seitens OLG.
Meine Meinung hatte ich zu künftigen Strategie versuchen hier vor ein paar Tagen schon geäußert.
Die Gegenseite versucht, C-440/23 nicht als Niederlage stehen zu lassen, sondern über das ,,fiktive Erlaubnisverfahren" und C-898/24 eine neue offene Flanke zu konstruieren.
Der Verweis auf C-898/24 ist aus Sicht der Gegenseite nachvollziehbar, weil damit ein weiteres EuGH-Verfahren als Aussetzungsgrund ins Spiel gebracht werden soll. Praktisch bedeutet das: Zeit gewinnen und ein zeitnahes OLG-Urteil vermeiden. 🤷🏻�♂️
Es wird spannend wie das OLG dazu entscheiden wird. Ich hoffe das die langsam verstehen, dass die Beklagten nur Zeit gewinnen wollen und dennoch am Ende keine großen Chancen auf Erfolg haben werden.
Das ist natürlich nur meine Meinung.
Also irgendwann müssen die Gerichte doch auch mal entscheiden, kann doch nicht sein, dass die jeden Hinweis der Anbieter folgen.
Ich hoffe baker, dass du ein positives Urteil erhälst, alles andere wäre super traurig.
Danke dir Klopp. Das hoffe ich auch und natürlich auch für alle die im selben Boot sitzen.
Also wenn das OLG auf diese hinhalte Taktik erneut "reinfällt" , dann verliere ich langsam den Glauben in unser Rechtssystem. Allein das Argument "Der Anbieter hat sich an alle Regularien gehalten, halt nur ohne Lizenz" kann man doch nicht mehr ernst nehmen. Und ich hoffe sehr, dass das OLG sich nicht mehr auf diese Spiel einlässt.
Aber in Bezug auf Casino war es doch komplett verboten?!? Wie kommt man auf so eine Idee?!?
Was ich auch nicht so ganz verstehen das bei Sportwetten weniger OLG Verfahren aktuell bekannt gegeben werden? Angeblich setzen einige nicht aus.
Na ja, da war die Anspielung des GA mit der evtl zugesagten Duldung kontraproduktiv was uns angeht.
@TribalChief
Frag mal deinen Anwalt was die Vollstreckung in Gibraltar kostet 😁
Wird jetzt richtig abstrus. Man kann nur hoffen, dass es in Richtung Vollstreckung oder Lizenzierung bald mal Signale gibt, damit sich niemand zu unnötigen billigen Vergleichen gedrängt fühlt. Immer wieder eine neue Verzögerung darf auch gerne mal das Gericht regelmäßig nicht mitmachen.
Das LG Erfurt wird mit Sicherheit warten. Die Menschen die dort klagen nun mir leid 🥹
Das OLG Frankfurt fällt bereits auf die Taktik rein und will weiterhin abwarten!!!!
Korriegert mich gerne, aber das Verfahren C-898/24 betrifft doch nur Sportwetten, wenn ich es richtig gelesen habe?!
Dieses Verfahren hat doch nichts mit einem reinen Casino Fall zu tun.
Also sehe ich keinen Grund ( aus Laien Sicht) wieso bei meinem Verfahren auf die Entscheidung des EuGH gewartet werden soll. Ich kann wirklich nur hoffen, dass das OLG Schleswig das genau so sieht.
Bei was fällt das OLG FF auf die Taktik herein? Casino? Oder haben die geschrieben dass sie auch Erfurt vor dem EuGH abwarten wollen?
https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/document?source=document&cid=175967&dir=&docid=298437&doclang=DE&mode=req&occ=first&pageIndex=0&part=1&text=&utm_source=chatgpt.com
C-898/24 wird in reinen Casino-Fällen vermutlich deshalb erwähnt, weil die Anbieterseite nach C-440/23 versucht, weitere offene EuGH-Fragen zu konstruieren.
Die Linie ist wohl: C-440/23 habe zwar einiges geklärt, aber angeblich nicht die Frage, ob ein Online-Casino-Angebot trotz fehlender deutscher Erlaubnis ,,fiktiv" oder materiell erlaubnisfähig gewesen wäre.
Damit soll erreicht werden, dass Gerichte weiter aussetzen und nicht jetzt entscheiden.
https://www.directupload.eu/file/d/9284/c5q2ksnz_jpg.htm
:)
Casino
Der Fall Casino ist durch am EUGH und nun soll auf Erfurt gewartet werden laut OLG Frankfurt(Casino Fall)
Andere OLG fallen darauf nicht rein zum Glück.
Die ausgesetzen Fälle werden erst seit letzten Monat zum Teil wieder terminiert, dass es da noch keine Urteile gibt, ist doch recht normal.
Bei den Casino Fällen gab es keine Zusicherung, da hat das EuGH glasklar entschieden. Wenn da die Gerichte immer noch nicht entscheiden, dann kann man die Hoffnung auch komplett liegen lassen.
Wie soll das dann bei den Sportwetten Fällen sein? Da bekommen die Anbieter dann bestimmt nochmal 2 Jahre um eine fiktive Zusicherung herzustellen.
Ich bleibe dabei, man spielt da super gerne mit und wenn ich da an meine Richter denke, dann merke ich auch, auf welcher Seite die Entscheider stehen.
Ich denke auch man sollte jetzt mal paar Wochen warten.
Die Kosten-Nutzen Ratio son eine verlorene Schlacht als Casino eeeewig weiterzuführen, würde mich mal interessieren. Die Stundensätze der Kanzleien sind ja ggü. denen der Spielerseite enorm.
Der EuGH müsste endlich eine umfassende Grundsatzentscheidung treffen. Die Vielzahl an Verfahren und Vorlagefragen, die an den EuGH herangetragen werden, verzögert alles erheblich und genau das spielt letztlich den Betreibern in die Hände.
Ich will keine Träume zerstören oder die Gedanken anheizen wer warum was macht, aber mein Finanzierer gab mir auf ähnliche Fragen die hier umgehen als Antwort 'Sie wissen aber schon wen wir als Gegner haben'.
@Roy: Du hast dahingehend Recht, dass wir hier nicht mit seriösen Unternehmen zu tun haben. Allerdings wollen diese Unternehmen eben ein Geschäft in einem stark regulierten Markt anbieten. Und dazu werden sie sich hoffentlich an die Gesetze halten müssen.
Ich bin mir sicher, dass die behördeninterne Auslegung der ,,Zuverlässigkeit" wird langfristig nicht standhalten.
Ich sehe folgende Entwicklung:
1. Die GGL wird nicht an ihrer Auslegung festhalten können.
2. Den Anbietern wird die Zuverlässigkeit abgesprochen.
3. Die Anbieter übertragen die Firmierung und sämtliches Vermögen auf andere Gesellschaften.
4. Diese Gesellschaften beantragen eine neue Lizenz bei der GGL.
5. Die GGL erteilt eine neue Lizenz.
6. Dagegen werden Klagen erhoben, die Erfolg haben werden.
Entlang dieses Weges nehmen immer mehr Kläger Vergleiche an. Der kleine Rest wird irgendwann vollständig befriedigt.
Spiel.Spieler, was anderes bleibt auch nicht übrig, aber man sollte wohl eher paar Monate warten. :p
Finde es halt einfach traurig, wie gut der Gegner damit einfach durchkommt, ich hätte was anderes in unserem Land erwartet. Wobei man andererseits argumentieren kann, dass man nichts anderes erwarten kann, wenn man die Anbieter auch ohne Lizenz gewähren lassen hat.
Hoffen wir mal dass die Kanzlei Lenne was erreichen kann.
@Brezel Deine Punkte 3,4 und 5 finden schon statt. Prominentes Beispiel Roten. Ansonsten stimme ich dir aber generell zu, dass die GGL daran niemals festhalten kann.
Klopp:
Wo hat der Rote eine Lizenz übertragen auf die neue Gesellschaft??
Kannst du mir da bitte erklären. Danke
@Baker
Muss ich jetzt echt noch KI-Beiträge "unter Strafe" stellen? Wie oft schreibe ich mir hier eigentlich die Finger wund, dass KI nicht zuverlässig sind? Und nun stellst Du hier Beiträge herein, die scheinbar von einem rechtlichen Profi zu sein scheinen?
Ich nutze gerade auch KI zu meinen Recherchen im Straßenbau. Dort durchackere ich aber die Quellen und wenn diese nicht auf den eigentlich generierten Beitrag zutreffen, dann ist dieser mal wieder typisch KI: erfunden!
Lösche die Beiträge bitte sofort!
Ansonsten sind immer auch Quellenangaben zu nennen!
Was soll daran KI erfunden sein, wenn ich eine Stellungnahme analysieren lasse, welche vom Beklagten so verfasst wurde und einfach nur in eine "einfache" Sprache übersetzt wurde.
Und ein bitte hat auch noch keinem geschadet ☺️
Du magst zwar die Macht über dieses Forum hier haben, aber das gibt dir noch lange nicht das Recht, so mit Personen zu sprechen. Gib mir doch einfach eine Pause und tu mir den Gefallen und mach dir selbst die Arbeit und lösche meinen Beitrag. Nach deinen "freundlichen" Worten, sieh mir das nach, werde ich deiner Aufforderung nicht nachkommen. Schönen Vatertag euch Allen ☺️
@Loser Die neue unfirmierte Gesellschaft hat die Online Lizenz beantragt laut meinem Anwalt und auch erhalten. Und die alte Lizenz wurde übertragen weil Spielerschutz versprochen wurde laut Nachfrage an GGL.(Anwaltsaussage)
Wir hatten hier einen Aussetzungsantrag gestellt, dass dieser aufgehoben wird, mit dieser Info + EuGH Urteil + GSA Antrag. Wurde abgelehnt, weil laut Richter die Umfirmierung und Lizenzen schon durch sind, daher man nichts ändern kann und dass er erst das EuGH Sportwettenurteil haben will. Ich vermute danach möchte der Richter auf Erfurt warten. Hab da einen richtig tollen bei den Roten.
Für die Unverschämtheit hast Du eine Woche Forenpause ...
ZitatUnd ein bitte hat auch noch keinem geschadet ☺️
ZitatLösche die Beiträge bitte sofort!
Wo fehlt hier ein "bitte"?
Wenn Du das schon nicht lesen kannst, dann merkst Du auch nicht, wenn die KI was dazu erfindet!
Verstehe doch bitte: Das ist gefährlich! Dazu gab es keine Quellenangabe.
Dir war es bewusst, wo Du es her hast. Doch die Rückfrage zeigt doch, dass es anderen nicht automatisch bewusst ist.
Wir passen hier aufeinander auf! Wir bringen niemanden in Gefahr! Wenn Du Dich daran nicht halten möchtest, dann bist Du hier falsch!
Zitat von: Klopp9875 am 14 Mai 2026, 14:25:47@Loser Die neue unfirmierte Gesellschaft hat die Online Lizenz beantragt
Von welcher Gesellschaft ist denn hier die Rede? Bisher ist immer noch die ltd aktiv? Die haben
drei aktive Lizenzen laut GGl. Sportwetten, Casino und Casino SH. Da hat sich bisher(zumindest öffentlich) noch nichts getan
Ganz genau so ist es. Also ist das komplett Schwachsinn was erzählt wird.
Alles läuft bei den Roten wie gehabt weiter. Die wurden nur Übernommen.
So wurde indirekt die Lizenz mit erworben.
@Olli:
Ja, die KI zu befragen ist sicher nicht die richtige wahl. Da gebe ich Dir recht.
Ich kann die Kritik von Baker aber trotzdem verstehen. Ich als Neuling finde dein Gebaren und deinen Umgangston oftmals auch ziemlich unangebracht.
Die Anbieter wissen genau wer die Liste wann bekommen hat und wie viel Rückforderungen bestehen.
Deshalb verzögern sie komplett die Zahlungen damit keine neuen Klagen finanziert werden? Richtig.
Was passiert wenn die ,,offenen Listen" für Klagen nichts mehr bringen oder Ansprüche verjährt sind? Bzw. oder auch finanziell kein Sinn macht???
Ich glaube eher die Leidtragenden sind die jenigen die keine Liste kriegen bzw. auch Kein PKF.
Hallo zusammen,
kommt bitte alle mal runter. Ihr redet euch hier in Rage, spekuliert rum und bringt euch selbst schlecht drauf.
Nichts gegen überlegte Beiträge, aber hier wird jeder Gedankenblitz mitgeteilt. Wie sollen wir das hier ordentlich begleiten. Ich überlege schon länger, das Forum und insbesondere diesen Chat am Wochenende zu schließen.
Olli und ich möchten für unser Engagement hier auch nicht angegiftet werden. Ihr seid zu Gast hier, ,,trinkt und esst" ordentlich und benehmt euch häufig ziemlich rüpelig. Von den fehlenden Gastgeschenken ganz zu schweigen. Spaß macht das nicht!
Das Leben ist schöner, wenn man freundlich und idealerweise auch höflich miteinander umgeht.
LG Ilona
Habe seit einiger Zeit jetzt selber eine Klage am laufen und wollte mich deswegen wieder einlesen hier. Es hat sich auf jeden Fall einiges verändert.
Ich war vor ein paar Jahren schon mal hier. Damals wurde auch viel über PayPal Chargebacks geredet.
Inzwischen geht es aber nur noch um Rückforderungen. Das Forum besteht aus nichts anderen mehr.
War echt überrascht die letzten Tage. Die Moderation führt sich jetzt sehr viel autoritärer auf obwohl es immernoch die selben Leute sind.
Heute keine Zitate
Morgen sind Texte zu lang
Gestern waren es Anbieternamen
Diese werden stattdessen durch schlechte Verschleierungen ersetzt
Da kann man es auch ganz lassen
Die ganze Moderation wirkt insgesamt etwas hilflos.
2 Personen schreiben noch Tagebuch und unterstützen sich gegenseitig. Andreas das Urgestein ist auch noch da. Ansonsten sind alle Unterforen tot.
Wo sind all die Leute von damals geblieben, die hier mit Rat und Hilfestellungen dabei waren?
Wahrscheinlich hast du recht Ilona. Man sollte den Thread tatsächlich eine Zeit lang dichtmachen. Das täte dem eigentlichen Zweck hier wohl ganz gut.
Hi Kungfupanda!
Danke für Deine Kritik!
Ilona war schneller ... trotzdem sende ich das hier mal ab:
Nun, dann schauen wir doch mal auf die User in diesem Thread:
Alle Nase lang werden Vollzitate benutzt. Neulingen kann ich das durchgehen lassen und verweise darauf, eben nicht die "Zitat"-Taste zu nutzen. Doch da sind immer wieder die, die schon länger hier sind. Beschwere ich mich bei denen, dann kommt zurück, dass sie es nicht interessiert und ich das selbst zu korrigieren habe. Einer schrieb mir mal: "Dafür ist mir meine Zeit zu schade!"
Ihr alle hier, mich inbegriffen, sind hier Gast. Wir haben uns am Gastgeber zu orientieren, was wir hier dürfen und was nicht. Der Gastgeber ist aber sehr kulant und beißt sich lieber im stillen Kämmerlein auf die Lippen. Was folgert denn daraus für uns Gäste? Wir testen die Grenzen eben nicht aus!
Gestern habe ich schon gemeckert, dass dies hier kein Messenger ist. Wir sind ein Forum, in dem man auch etwas nachlesen möchte. Doch wer zum Teufel will 580 Seiten nachlesen, von denen geschätzt 2/3 Nachfragen sind ... was wiederum zeigt, dass niemand die bisherigen Beiträge aufmerksam liest.
Dann gehört zu dem Block auch immer wieder ein Wust an Spekulationen. Wem ist damit gedient? Macht sich einer dieser Schreiber eigentlich Gedanken, was das bei anderen Personen auslösen kann? Sehr viele denken hier nur an sich selbst. Wer hat sich jetzt eine Sache überlegt, die ich im vorletzten Satz gefragt habe? Ist das nicht traurig?
Im Laufe der Jahre bin ich immer wieder auf Psychologen gestoßen, die von einem die Nase gestrichen voll haben: Narzissmus! Ich kann sie mittlerweile verstehen. Wie oft schreibe ich hier etwas und der Nächste kümmert sich einen Scheißdreck darum? Und selbst wenn dann mal Ruhe ist ... spätestens am nächsten Tag ist es vergessen.
Liest einer von denen, die hier meckern, auch die Beiträge in den anderen Bereichen? War da nicht jetzt erst jemand, der sich schon nach einem anderen Forum umschauen möchte, da dieser Bereich zu omnipräsent ist? Wen von Euch hat das interessiert? Wer von Euch hat sein Handeln in diesem Thread überdacht? Da gibt es welche, keine Frage, doch das ist die Minderheit.
Immer weiter geht es im Thread und nun ist das nächste Thema mal wieder akut: KI! Nicht nur, dass ich immer wieder auch Beiträge nachbearbeite, weil es doch eigentlich Zitate sind. Nun werden auch KI-Inhalte hier schon mehrfach hereingestellt. Ich weise permanent darauf hin, dass KI keine Informationsquelle ist! Da ist keine Intelligenz dahinter, die überprüft, was da als Antwort erscheint. KI arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten! Das sind aber keine fundierten Informationen!
Ihr vertraut immer und immer wieder einer Technik, die nicht nur in den Kinderschuhen steckt, sondern einzig und alleine dazu gedacht ist Eure Aufmerksamkeit zu erhalten. Daraus entsteht dann Bindung durch Gewohnheit - und die Anbieter bewerben Euch irgendwann entsprechend Eurem gläsernen Profil oder verlangen in Zukunft Gebühren. Die Information ist Nebensache! Die vermeindliche Information, die geliefert wird, ist aber oftmals erstunken und erlogen!
Ich meckere und dann kommt so etwas:
ZitatWas soll daran KI erfunden sein, wenn ich eine Stellungnahme analysieren lasse, welche vom Beklagten so verfasst wurde und einfach nur in eine "einfache" Sprache übersetzt wurde.
Wo ist hier bitte die Reflektion des eigenen Verhaltens? Hier steht in Kurzform: Ich habe doch nur ...
Aber es gibt hier kein "nur". Es wurde ein Beitrag verfasst durch eine KI und hier zunächst als eigenes geistiges Eigentum verkauft! Der Eine sagt dazu, dass das aus Faulheit geschehen ist. Ich sage, dass diese Person nur auf sich selbst geschaut hat. Es war seine Wahrnehmung, die das "bitte" in meinem Beitrag hat überlesen lassen. Doch da endet es ja nicht, er "bestraft" mich, indem er mir das Löschen auferlegt. Dass andere sich ggf. schädigen könnten, wenn da was Falsches drin steht, das ist ihm scheißegal! Den Text überprüfen? Für wen denn?
Ich bekomme auch immer wieder Nachrichten, die sich über die Leute hier im Thread beschweren. Die Kritik selbst kann ich nachvollziehen und stimme sogar zu. Doch die Form ist einfach grottig. Ich bin dagegen ein Schmusekätzchen ...
Nächstes Beispiel ... kürzlich haben wir erst über die Dominanz dieses Threads gesprochen. Als Vorschlag kam dann, die Form "Letzte Beiträge" raus zu nehmen. OK, und wer macht das? Wer bezahlt das? Wer macht das alles irgendwann wieder rückgängig? Und was hat das mit dem eigenen Verhalten zu tun? Das braucht man dann ja gar nicht zu ändern, wenn das Forum geändert wird.
Ich versuche schon meine Kritiken humorvoll zu verpacken. Interessiert das jemanden? Gemeckert wird aber dann, wenn ich durchgreifen muss! Dann ist es mal wieder mein Bebehmen ... was ja nichts mit demjenigen selbst zu tun hat! (Ich meine jetzt nicht Dich!)
Mir macht es keinen Spaß erwachsene Menschen zu reglementieren!
Wozu habe ich denn da erst geschrieben:
ZitatWir passen hier aufeinander auf! Wir bringen niemanden in Gefahr!
Gibt es hier eigentlich überhaupt ein "WIR" ?
Zitat von: Olli am 14 Mai 2026, 16:12:24Doch wer zum Teufel will 580 Seiten
Servus Olli.
niemand! aber dieser Thread, und da vin ich dankbar für, hat ein eigenleben entwickelt. der threadtitel ist vielleicht nicht mehr passend.
Ja, ein Thread ist im grunde keine Chat - aber gerade dieses "chatten" hier macht den Thread doch erst zu dem was er ist.
user tauschen sich aus, geben news weiter, geben sich tips, tauschen erfahrungen aus.
auch wenn es euch zum teil ein dorn im auge ist, lasst den thread wie er ist bitte
Danke für dein Statement. Wenn man es so sieht verstehe ich den Wandel. Das zu moderieren ist bestimmt nicht leicht.
Zitat von: Olli am 14 Mai 2026, 16:12:24Gibt es hier eigentlich überhaupt ein "WIR" ?
Es sieht irgendwie nichtmehr so aus.
Tagebucheinträge und Presseanfragen gehen in dem Wust von Spekulationen unter und mich durch den Thread hier zu lesen war wirklich mühsam und hat Tage gedauert
KungFUPanda, wir gehen richtung Endgame was Sportwettenklagen und Entscheidungen angeht und so schlimm finde ich die Diskussionen hier nicht.
Die Texte von der Moderation sind teilweise arg lang und verschärfend,wir haben 1 Troll(wer weiss wer sich dahinter verbirgt) und schon wird über vorübergehender Schliessung diskutiert oO.
Ich finde dieses Forum gut und nützlich, gerade aus diesem Thread kann man nützliche Informationen ziehen.
@Oli man könnte zb Beiträge die für alle sehr informativ sind farblich hinterlegen, markieren, es gibt viele Möglichkeiten.
Hi Polynx!
Und wer soll das machen? Sind wir dann nicht schon wieder bei: Verändere Du mal was ... ?
Hier ist jeder einzelne Schreiber gefragt und gefordert!
@Baker3xx
Ich habe gerade ein ähnliches Verfahren am laufen - auch gegen die Wilden.
Urteil vom LG, Berufung und OLG hat ausgesetzt wegen 440.
Bei mir haben versuchen sie jetzt mit der gleichen Taktik wieder auf C-898/24 auszusetzen.
Ich werde berichten wenn ich hier mal Neuigkeiten habe
Hallo zusammen! Gibt es hier jemanden, der schon mal ein Verfahren gegen Oliver Kahns Brüder vor Gericht verloren hat? Ich glaube ich bin irgendwie damit allein!
wer sind seine brüder? ich habe gegen kahn verloren und meine berufung wurde abgelehnt vom olg. der Anwalt hat dann eine rechtsbeschwerde eingereicht beim BGH. joar. abwarten nun
Die Lizenz-Geschichte betreffend? Das wäre sehr ungewöhnlich
Was steht im Urteil wieso du verloren hast?
Hattest du Kenntnis ?
Kurze Info noch mal
Donnerstag
21.05.
09:30 Uhr
Urteilsverkündung - C-198/24 Am EUGH
ZitatDer Kläger gab zwar im Rahmen der mündlichen Verhandlung glaubhaft an, dass
er keine Kenntnis von dem Verbot der Online-Sportwetten gehabt habe. Es erscheint dem Gericht
auch durchaus nachvollziehbar, dass sich der Kläger aufgrund der deutschsprachigen Aufma-
chung des Internetauftritts, der Präsenz in den Medien mittels Werbung und Sponsoring keine
weiteren Gedanken über die Legalität dieser Online-Sportwetten gemacht hatte.
Allerdings hat er ebenfalls angegeben, dass ihm bei der entsprechenden Werbung jeweils der
Hinweis aufgefallen sei, dass sich das Angebot nur an Menschen mit Wohnsitz in Schleswig-Hol-
stein wenden würde. Hierüber ,,habe er sich aber keine Gedanken gemacht". Wenn der Kläger
aber zur Kenntnis nimmt, dass sich die Werbung schon nicht an ihn mit Wohnsitz in Ba-
den-Württemberg richtet, sodass drängt sich geradezu auf, den Hintergrund zu prüfen. Gerade
im Zeitalter des Internets und der Verbreitung durch Massenmedien ist es üblich, dass Werbung
dort geschaltet werden kann, wo sie nicht die Zielgruppe erreicht. Insofern hat sich der Kläger den
Erkenntnissen, die dieser Zusatz vermitteln soll, leichtfertig verschlossen. Die konkreten Anhalts-
punkte hat er wahrgenommen, aber nicht reflektiert, obwohl sich die Folgen aufgedrängt haben.
Bei dem grenzenlosen Internet hätte es der erforderlichen Sorgfalt entsprochen, den Hinweis
ernst zu nehmen.
Zitat aus der Urteilsbegründung
Hä, das macht doch keinen Sinn, die Roten hatten doch sowas nie angegeben. Das waren doch die "klassischen" Casinos mit der Angabe Sh und das in 10 facher Geschwindigkeit.
Anscheinend ist das irgendwie vermischt worden!? Oder hast du das tatsächlich so geschildert in Bezug auf die Werbung der Roten? Oder war das eine separate Frage?
Wenn das mit Bezug auf die roten war, ist da Urteil sogar nachvollziehbar aus Richter-Sicht,leider. Red mit deinem Anwalt
Die Roten hatten diese Werbung nicht aber ein anderer Anbieter.( Wunder....)
Somit hat es in diesem Verfahren nichts zu suchen. Der Gegnerische Anwalt hatte es bei mir auch versucht ob ich nicht Werbung wahrgenommen habe mit dieser Zeile. Hatte ich aber nicht.
Gab es diesen Zusatz "nur in Schleswig-Holstein" bei Sportwettenwerbung überhaupt? Es gab doch auch schon damals unzählige Wettshops in der ganzen Republik, alleine das ist doch schon ein Widerspruch dazu, dass Sportwetten nur in Schleswig-Holstein erlaubt gewesen sein sollen?
Nein bei Sportwetten nicht. Deswegen war ich auch so verwundert, weil sich das Urteil auch so liest als wäre es auf t bezogen.
Bist du in der Berufung? Welches LG ist es in welchem Bundesland?
Da war mal wieder ein Anbietername ... Beitrag gelöscht
Antwort darauf ... Beitrag gelöscht
Ihr schreibt ja Beiträge, damit sie gelesen werden. Wenn Ihr Euch nicht an die Regel halten könnt, keine Anbieternamen zu nennen, dann muss ich Euch die Beiträge eben löschen, damit sie nicht mehr gelesen werden.
Schade ist es nur um die Mühe, die Ihr Euch gemacht habt.
@Lost ... es war Dein Beitrag ...
Das mit den Anbieternamen verstecken ist mittlerweile auch nicht das wahre, jeder der weiter als um die Ecke denken kann, weiß 1:1 wer gemeint ist selbst wenn jemand mit ließt alleine Anbietername verdeckt und daraufhin Oliver Kahn im Satz?
Hat einer von euch Erfahrungen mit einer Limit Klage nach 2021? Bei mir ist gerade die Klageerwiderung eingegangen. Laut einem Hinweisbeschluss meines zuständigen OLGs scheinen sie wohl eher den Anbietern Recht geben zu wollen. Meine Klage liegt noch am Landgericht, allerdings sind die Aussichten ja nicht so super gut, wenn das zuständige OLG die Rechtslage zu Gunsten der Anbieter auslegen will.
Sorry, dass ich den Anbieter genannt habe.
Zu meinem Fall nochmal. Bin in Berufung gegen Kahns Brüder/die Roten. Meiner Meinung nach hat sich hier der Richter leichtfertig verschlossen, weil er sich nicht richtig damit auseinandergesetzt hat. Ich habe in der Tat davon gehört, aber nur in Bezug auf Casinos. Sportwettenanbieter haben nie so eine Werbung geschalten. Das habe ich so vor Gericht nicht gesagt ( der Nervosität geschuldet). Mein Anwalt hat in der Berufungsschrift aber verfasst, dass nicht klar ist ob sich dieser Hinweis auch auf das Angebot der Roten bezieht, von dem her widerspricht es sich hier tatsächlich. Außerdem hatte ich auch vor Gericht erwähnt, dass ich mich erst 2023 genauer damit befasst habe und direkt darauf Klage eingereicht habe. Urteil kam vom Landgericht Ulm und Berufung OLG Stuttgart!
@Dominator
Und warum tendiert das OLG in deinem Fall für den Anbieter?
Limit Klage ist bei mir gut verlaufen man konnte sich einigen.
Bei Limit Klagen geht es nur um die Schufa G Abfrage. Reicht diese aus ja oder nein.
Das sehen Gerichte verschieden.
Gerichte streiten darüber, ob mit dem Verstoß der Limitklage tatsächlich eine Rückforderung stattfinden kann. Dass Schufa G nicht reicht und dass es ein Verstoß ist, darüber ist man sich einig. Es hat mWn bis jetzt auch nur ein Oberes-Gericht dagegen geurteilt. Also sollte bald durch sein und aller Gerichte sind auf einer Wellenlänge.
@Polynx
Das ist nicht mein konkreter Fall. Aber in der Klageerwiderung wird explizit auf diesen Hinweisbeschluss am für mich zuständigen OLG verwiesen. Warum genau, wird nicht gesagt. Allerdings steht dort nur drin, dass das OLG beabsichtigt, die Berufung des Klägers zurückzuweisen, weil keine Ansprüche auf Rückzahlung bestehen würden.
@Balou
Das mag schon sein, allerdings hat es in meinem konkreten Fall gar keine Abfrage gegeben. Ich verstehe nicht, wie man ohne Abfrage gegen die Rückzahlungsansprüche entscheiden kann, wenn es ein festes Limit von 1000 € gab und dieses überschritten wurde. Dann macht der Spielerschutz insgesamt ja keinen Sinn. Wenn man sich nicht an die Regeln hält, und trotzdem dafür nicht verurteilt wird oder es lizenzrechtliche Folgen hätte, kann ja einfach jeder machen, was er will.
@Spiel.Spieler
Ja, ein oberes Gericht hat dagegen entschieden. Und bei meinem gibt es halt eben einen Hinweisbeschluss in diese Richtung.
Aber wenn du die Erwiderung am LG bekommst, wie kann denn da ein Hinweisbeschluss vom OLG kommen?
Er meint den Verweis auf den OLG Hinweisbeschluss in der Klageerwiderung(LG)
Außerdem gab es für das Bundesland bereits ein positives OlG-Urteil zum Limit und dann eben dieser negative Hinweisbeschluss.
Aktuell steht es 3:1 für den Spieler was Limit angeht.
Okay... und das kam in der Verhandlung auf oder davor?
Mein Fall der Roten(gemischt) geht im OLG weiter, die Aussetzung wurde aufgehoben.
Leider hat mir mein Anwalt mitgeteilt dass die Roten nicht mehr auf rechtskräftige Urteile zahlen. Das war ein Dämpfer.
Wenn man den Roten glauben mag ::) zahlen die nach dem Eugh-Urteil, abwarten ist angesagt.
Die Frage ist auch welcher Zeitraum nach dem Urteil gemeint ist?!?
Für mich persönlich keine überraschende Aussage...
Kein Geld...+ keine Zahlungen...
Jetzt brauchen die wieder ein Grund um Panik zu machen...
Hauptsache Ruhe bewahren.
Hat einer mal den Geschäftsabschluss sich genau angeschaut?? Was daraus zu lesen ist
Die Frage (durchaus auch ernst gemeint :D ) ist: Nach welchem?
Aber haben sie das öffentlich gesagt?
@OPTIMUSPrime: das deckt sich nicht mit meiner Informationen.
Es dürfte derzeit so gut wie keine Urteile gegen die Roten geben, die rechtskräftig werden. Die eskalieren alles bis zum BGH, der Stand heute auch noch aussetzt (weil das EuGH Urteil zu Sportwetten noch aussteht).
@Klopapier kannste irgendwo in diesem Thread nachlesen , wurde bereits gepostet. ;D
@Brezel Dann scheinen wir wohl bei verschiedenen Kanzleien zu sein. Ich glaube meinem Anwalt da einfach mal, und ehrlich gesagt ist es auch nicht überraschend. Er hat mindestens ein rechtskräftiges Urteil und das wird bisher nicht bezahlt.
Die Aussage damals kam vom alten CEO und war halt auch nur damit die Leute ruhig bleiben.
Wann ist das Urteil rechtskräftig geworden??? Die Anbieter haben nie pünktlich nach einem Urteil gezahlt!
Bitte nicht falsch verstanden, ich habe nur die Info geteilt, die ich vom Anwalt bekommen habe. Die ist auch für mich nicht positiv, aber ich denke, dass jede Art von Information relevant ist.
Daher werde ich das auch nicht "irgendwie" verteidigen. Glaubt es oder halt nicht. ^^
Ehrlich gesagt habe ich damit auch gerechnet...ich meine die haben die Umstrukturierung ja nicht nur wegen des Verkaufs durchgeführt, aber ein bisschen schade finde es dennoch wenn man es nun liest. Hatte da meine Hoffnung gesetzt, da die auch Marktführer sind.
Also nach Urteilen direkt Druck machen bei GGL.
Ach, dieses alte Interview. Habe das aber so verstanden, dass nach EuGH-Urteil in Verfahren ohne Besonderheiten nicht mehr in Berufung gegangen wird, weil der Kern geklärt ist.
Und der zweite Part war, dass man sich nicht hinter Bill versteckt und rechtskräftige Urteile akzeptiert.
Das war doch auch die bisherige Praxis, dass auch ohne EuGH-Urteil gezahlt wurde, wenn es letztinstanzlich geklärt ist. Wäre ja auch nachvollziehbar, weil diese Fälle unabhängig von einem späteren EuGH-Urteil durch sind, ob es dem Anbieter gefällt oder nicht.
Letztlich bleibt eh nur abwarten, Vergleiche machen Sie sicherlich und ich denke Sie werden auch die Urteile zahlen, ein Vergleich aus letztem Jahr war sogar öffentlich(Limit). Wenn man sich aus dem Staub macht, zahlt man keine Vergleiche mehr.
Außerdem kann man nicht zweimal verlieren, dafür hat man ja den PKF mit an Bord. Von daher locker bleiben, auch wenns schwer fällt.
Wo findet man diesen?
Ich kenne keinem PKF aktuell der noch neue Fälle aktuell annimmt. Selbst große wie Profin nehmen keine Falle zu Sportwetten mehr an.
Auch nicht der tolle 49 Prozent PKF dem wir die EUGh Vorlage zu verdanken haben.
Die Roten machen Vergleiche für Fälle vor 2021? Das wäre mir neu, die sind bisher einer der wenigen, die knallhart geblieben sind.
Stimmt dennoch, dass wir abgesichert sind durch PKF -größtenteils-, also abwarten.
Heute scheint ein seltsamer Tag zu sein, jeder mit anderen Information. Wieso sollte PKF nicht mehr Sportwetten Fälle annehmen, rechtlich sieht es gut aus? Die einzige Hürde die höher gestellt worden ist, ist die Verlustsumme. Ich hab erst letzten Monat noch ein Fall abgegeben mit PKF bei der Kanzlei mit 4 Buchstaben(leider).
Nein, das war auf die Limitfälle bezogen
Zitat von: Klopp9875 am 18 Mai 2026, 19:32:54PKF bei der Kanzlei mit 4 Buchstaben(leider).
Warum leider?
Die holen doch reichlich Urteile...leider?
Eddy, ich glaube über Anwälte haben wir generell schon viel geschrieben, daher möchte ich das ungern nochmal alles thematisieren. Bisher nur katastrophalen Umgang gehabt bis zu 0 Kommunikation. Mein Fall wurde auch intern rumgeschoben ohne interne Kommunikation wodurch sich der LG Termin insgesamt um 1,5 Jahre verschoben hat. Ich bekam Gerichtsinfo von anderen Mandanten
aber meine Schriften wurden mir nie zugesandt... Dazu wurden viele Infos nicht vorgetragen, die ich extra genannt hatte.
Mein PKF wollte aber gerne die Kanzlei, und da ich dann eh nichts verlieren kann, habe ich halt ungern zugesagt.
Immerhin:
Beeeep – Spieler kann Rückzahlung seiner Verluste in Höhe von rund 61.000 zurück erlangen.
- Hier wurde ein Link auf Anwalt.de beworben wo 4 Buchstaben gegen 4 Buchstaben gewonnen haben. -
Aber ja es ist und bleibt leider ein Massengeschäft... wobei man bei manchen Kanzleien einfach wenigstens die Bemühung merkt und bei manchen einfach nicht. Eine davon, die sich evht reinhängen, klagt gerade gegen die GGL..
Alaaaaarm! Da sind vier Buchstaben hintereinander, die nicht lange Bestand haben werden.
Puuuuh das war knapp ;)
Sorry, aber auf dem Portal werden alle 48 Stunden solche Urteile gezeigt. Absolut wertlos das ganze.
Zitat von: Hitdajack am 19 Mai 2026, 09:44:12Sorry, aber auf dem Portal werden alle 48 Stunden solche Urteile gezeigt. Absolut wertlos das ganze.
Du musst es nicht lesen :)
Falls jemand eine zweite Verhandlung haben wird, das kam als Antwort auf die Frage was bei der Gerichtsverhandlung denn auf mich zukommen wird von meinem Anwalt:
"das Gericht wird Ihnen lediglich einige Fragen stellen, um den Sachverhalt besser nachvollziehen zu können. Dabei können sich die Fragen mit denen aus der ersten mündlichen Verhandlung auch doppeln. Ihr persönliches Erscheinen erfolgt in erster Linie aufgrund des persönlichen Eindrucks, welchen sich das Gericht machen möchte.
Typische Fragen wären beispielsweise: Wann haben Sie mit dem Online-Glückspiel angefangen? Wann hatten Sie Kenntnis über die Illegalität von Glückspielen? Hätten Sie das Angebot weiterhin genutzt, wenn Sie gewusst hätten, dass es illegal ist? Diese Fragen müssen Sie bitte wahrheitsgemäß beantworten. Alles weitere wird einer unserer Rechtsanwälte für Sie übernehmen.
Sie erhalten eine Woche vor dem Termin eine weitere Mail bezüglich des Ablaufs des Termins. Dies geschieht so kurzfristig, um alle relevanten Entwicklungen des Verfahrens berücksichtigen zu können.
Sollte danach noch gesprächsbedarf bestehen, können Sie gerne erneut auf uns zukommen."
Just fyi, wenns wen interessiert
Es geht gegen die lila Wilden in die nächste Runde, in September. Reine casino Verhandlung.
Ich wurde gerade per E-Mail von chargeback24 kontaktiert, da sie einen möglichen Vergleich mit einem Glücksspielanbieter prüfen, bei dem ich vor drei Jahren eine Anfrage gestellt hatte. Ich war überrascht, aber sie bieten mir 20 % der Summe an, die ich verloren habe, und anscheinend zahlen sie auch.
Darf ich fragen wie hoch der Streitwert ist?
Zahlt die Gegenseite dann auch Anwaltskosten etc?
Zitat von: CopperBub am 19 Mai 2026, 14:39:36Darf ich fragen wie hoch der Streitwert ist?
Zahlt die Gegenseite dann auch Anwaltskosten etc?
30k€
Willst du doch nicht annehmen oder? Ist da schon der Pkf Anteil abgezogen, vermute ich? Dann hätten Sie ca. 60 geboten. Je nach Anbieter würde ich es laufen lassen.
Hört sich nach Jahreszahlen an, die versuchen wieder die nächste Runde mit deren 20%.
Zitat von: CopperBub am 19 Mai 2026, 12:00:31Typische Fragen wären beispielsweise: Wann haben Sie mit dem Online-Glückspiel angefangen? Wann hatten Sie Kenntnis über die Illegalität von Glückspielen? Hätten Sie das Angebot weiterhin genutzt, wenn Sie gewusst hätten, dass es illegal ist? Diese Fragen müssen Sie bitte wahrheitsgemäß beantworten. Alles weitere wird einer unserer Rechtsanwälte für Sie übernehmen.."
Ich frage mich, ob dann der Casino Betreber auch befragt wird, warum sie den Nutzer nicht zeitnah gesperrt haben und was sie daran hindert hat, nachdem klar wurde, dass er nicht in Schleswig Holstein lebt und die nötige Lizenz fehlt
Zitat von: Eddy am 19 Mai 2026, 14:56:32Dann hätten Sie ca. 60 geboten. Je nach Anbieter würde ich es laufen lassen.
Sollte es sich um Jahreszahlen handeln, kann ich mir nicht vorstellen, dass Denise iwann pleite gehen wird oder sich durch Verkauf/Umstrukturierung die Bezahlung der Urteile vermeidet. Sie soll schon die volle Summe zahlen
Ja deswegen sagte ich es ja, wenn es die sind würde ich es laufen lassen.
@RS8
Kann ich meinen Anwalt gerne fragen. Aber die Fragen die scheinbar auf mich zukommen könnten wurden mir bereits 2023 in der ersten Verhandlung gestellt
Der Betreiber mit 365 Tagen ist es
Und wie weit warst du bist du gerichtlich?
Noch gar nicht ;) eingereicht aber Mandat niedergelegt von Anwalt aufgrund meiner fehlende Zahlung als Vorschuss
Wie gedacht die Jahreszahlen. Bei mir waren es auch erst 20%. Die schlagen wieder fleißig Vergleiche vor. Ob du das annehmen willst oder nicht, musst du für dich entscheiden. Wären zwar nur knapp 4k von möglichen 18k. Bei den 18k ist halt nur offen "ob" und "wann".
Ich hoffe nur du bist spielfrei.
So ganz rosig ist es bei den Jahreszahlen nicht, wie Herr Cocron schon sagte, sind die ein besonderes Thema. Viele verschiedene Gesellschaften in den Jahren 2014 bis 2021, Vergleiche werden bezahlt, Urteile werden überhaupt nicht bezahlt.
Verstehe ich nicht, ich dachte du wärst bei chargeb24? Wie auch immer, wie klopp bereits geschrieben hat musst du es wissen.
Auf keinen Fall annehmen !
Hey Durchbrenner. Ich dachte bei chargeback24 ist das klagen kostenfrei?
Hast du nur die Jahreszahlen bei den oder mehrere Fälle dort laufen? Wie sind die Erfahrungswerte?
Kurze Info EUGH
Sommerpause Start 16. Juli 2026 und endet am 31. August 2026.
Somit keine Verhandlungen in dieser Phase! Nervig
Urteil kann ja trotzdem noch in der ersten Juli Hälfte kommen.
Glaub ich nicht.
3-6 Monate teilte mir die Pressestelle mit.
6 Monate wären am 19 September abgelaufen. Aber die brauchen bestimmt wieder länger.
Auf welche Verhandlung wird gewartet?
Urteile werden auch in der Sommerpause verkündet.
Das Sportwetten Urteil.
Dann ist die Pause irrelevant. Lassen wir uns überraschen.
Aus offiziellen Kalenderhinweisen des Gerichtshofs ergibt sich, dass während sitzungsfreier Zeiten ,,grundsätzlich weder mündliche Verhandlungen stattfinden noch Urteile verkündet werden", Ausnahmen Eilverfahren.
Sportwetten und Bill 55 kein Eilverfahren
Solange es Bill55/Erfurt gibt, ist das eigentlich auch egal, da kann das Urteil auch verspätet kommen. Und wer weiß, was danach kommt. Bin da schon echt gespannt.
Und in der Zwischenzeit nehmen die Leute so ultra geringe Vergleiche an...da könnte man echt kotzen.
Die Verfahren in Malta wurden nun ebenfalls dem EuGh vorgelegt.
Ich hab nach der Aussetzung gegen den BVB am LG letztens eine Mail bekommen,
dass im Oktober die 2. Verhandlung vor dem LG stattfindet.
Es handelt sich um 99% Sportwetten und vermutlich wegen dem Casino Urteil wollte man nochmal weitermachen.
Die Tage kam der Widerspruch und man plädiert weiter auf Aussetzung bis diverse Urteil am EUGH getroffen sind.
Mein Anwalt wird dazu jetzt wieder Stellung beziehen und dann sehen wir mal ob der 2. Termin im Oktober stand hält oder die Aussetzung wieder aufgenommen wird.
Natürlich wird argumentiert dass im Schlussantrag ja erwähnt wurde, dass man wenn eine Zusicherung vorliegt, bis zur Neuregelung des Konzessionsverfahren seine Wetten anbieten darf.
Warten wir mal ab wie es weitergeht.
3 Verfahren seit 2023 offen, ich hatte leise Hoffnung dass ich Ende des Jahres irgendwann mal durch bin mit dem Thema, aber das wage ich stark zu bezweifeln.
Wer ist Anwalt der Gegenseite ?
Interessant, ich dachte die würden sich von Freshfields vertreten lassen. DLA spielt definitiv eine Liga unter Freshfields, was den Ruf im Markt und die Kosten anbelangt.
Der Glücksspielanbieter, den ich verklagt habe, wurde ebenfalls von fieldfisher vertreten. Nach der Entscheidung des Landgerichts haben sie das Mandat jedoch wohl niedergelegt. Da das Verfahren durch die Aussetzung des EUGH bereits gestockt hat, wird der Fall nun vor dem OLG durch einen anderen Anwalt weitergeführt.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/online-gluecksspiel-bgh-i-zr-216-25-verhandlungstermin-17-09-2026-als-leitentscheidungsverfahren-270796.html
Dann ist es wenigstens mal wasserdicht....
Somit kann sich jeder denken, dass es bei Sportwetten genauso ablaufen wird.
Nach dem EUGH Urteil 3-4 Monate später Verhandlung BGH und dann wahrscheinlich 1 Monat später Urteil.
Somit haben die Anbieter noch viel Zeit Geld zu verschieben.
Ja denke ab März 2027 fährt der komplette Zug wieder aus dem Bahnhof.
Wenn der BGH wirklich von dem Thema genug hat fordert er jetzt schon diese angeblichen Zusicherungen der OC's ein was Duldung angeht.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-entscheidet-ueber-vollstreckung-von-spielverlusten-gegen-malta-anbieter-270663.html
Wird sich interessant. Betrifft ja viele Casino Fälle mit Urteil hier.
Na, wenn da mal jemand nicht zu voreilig war:
ZitatDas heutige Urteil C-198/24
Das taucht mehrfach auf ... :)
Glaub der schreibt alles mit KI 😅
Ja mit KI geschrieben sieht man ihm Text.
Habt ihr diese Meldung vom BGH gesehen?
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2026/2026086.html?nn=373332
Das sind ja auch sehr gute Neuigkeiten Ilona.
Wie oben schon geschrieben ist für mich eine deutliche Aussage bzgl Duldung das entscheidende. Das ist der letzte Joker der Gegenseite.
Ansonsten ist zu hoffen daß der EuGH am besten vor der Sommerpause ein Urteil über Sportwetten bekannt gibt.
Und natürlich ist zu hoffen dass der BGH seinen Ausführungen vor EuGH weiterhin folgt. Es kam aus Luxemburg ja nichts negatives rüber.
Und meint den jemand,dass wenn der BGH grundsätzlich spielerfreundlich entscheidet in Casinokomplexen, dass dann bisher nicht gezahlte Urteile gezahlt werden bzw die GGL ihre anbieterfreundliche Linie aufgibt?
Was nutzen Urteile wenn kein Geld fließt. Als Tapeten wollte ich meine Urteile nicht verwenden...
Heute kommt das Urteil C‑198/24. Da geht es um das Thema.
Wo findet man es online ? Oder wird es nur gestellt und nicht live übertragen?
Ist live auf der curia Seite. Angegeben ist wie üblich 0930 Uhr. Aber war noch nicht dran.
Bei mir öffnet sich nichts wenn ich auf Live klicke auf dem Handy. Weiß jemand wieso ?
https://curia.europa.eu/site/
Zu stream scrollen
Vielen Dank. Kommt danach der besagte Fall?
Ja, sollte jetzt bald kommen
ZitatUnd meint den jemand,dass wenn der BGH grundsätzlich spielerfreundlich entscheidet in Casinokomplexen, dass dann bisher nicht gezahlte Urteile gezahlt werden bzw die GGL ihre anbieterfreundliche Linie aufgibt?
Das weiß doch kein Mensch! Spekulationen bringen Dich nicht weiter!
https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-05/cp260076de.pdf
Sehr gutes Urteil für uns.
Hat jemand etwas zu diesem Thema mitbekommen?
"Goldenstein und Prozessfinanzierer lösen sich nach LG-Urteil in Luft auf"
Im Streit zwischen der österreichischen Padronus-Plattform, der Kanzlei Goldenstein und dem Prozessfinanzierer Bradeum hat das LG Berlin II rechtskräftig entschieden – überwiegend zugunsten der Klägerin Padronus. Nach dem Urteil haben Kanzlei und Finanzierer Insolvenz angemeldet. Padronus kündigt an: ,,Wir machen weiter und werden Goldenstein und seine Komplizen persönlich in die Haftung nehmen."
Es ist ein Urteil, das in der Branche der industrialisierten Verbraucherklagen aufmerksam gelesen werden dürfte. Die Zivilkammer 28 des Landgerichts Berlin II unter Vorsitz von Dr. David Leuthold hat in dem Verfahren der Prozessfinanzallianz (Padronus) gegen die Kanzlei Goldenstein und den liechtensteinischen Prozessfinanzierer Bradeum entschieden (Az. 28 O 99/23). Inzwischen ist die Entscheidung rechtskräftig – und sie hat das Modell zerlegt, mit dem die drei Parteien gemeinsam Hunderte von Klagen gegen Online-Casinos auf die Schiene gesetzt hatten.
Dieses Modell sah ursprünglich so aus: Die Wiener Plattform, die unter der Marke ,,Padronus" Mandanten und Prozessfinanzierungen vermittelt, hatte 888 fertig aufbereitete Fälle in die Kooperation mit Goldenstein und Bradeum eingebracht. Goldenstein sollte die Fälle vor Gericht durchfechten, Bradeum sollte die Verfahren finanzieren. Für ihre Vermittlungsdienste sollte Padronus 600 Euro Pauschale pro vermitteltem Mandat von der Kanzlei und 20 Prozent Erfolgsprovision des erstrittenen Betrags von Bradeum erhalten. Der Streit zwischen den Beteiligten hatte sich daran entzündet, dass Goldenstein Mandate an andere Prozessfinanzierer weiterreichte, mit denen Padronus keine Erlösbeteiligung vereinbart hatte.
Bereits zum Prozessauftakt im vergangenen Herbst stand zudem die Frage im Raum, ob die enge personelle Nähe zwischen der Kanzlei Goldenstein und dem Finanzierer mit Sitz in Liechtenstein berufsrechtlich zulässig ist. Das Berliner Gericht hat darauf nun eine deutliche Antwort gegeben.
Um sie zu verstehen – und auch die juristischen Streitigkeiten, die sich nun anschließen –, muss man wissen, dass es ,,die" Kanzlei Goldenstein nicht gibt, sondern mehrere Firmen, die dem Kanzleigründer Klaus Goldenstein gehören oder gehörten. Bei Padronus ist man überzeugt, dass er sich über Umstrukturierungen in diesem Geflecht der Vollstreckung des aktuellen Berliner Urteils entziehen will.
So hat sich die beklagte Goldenstein Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mit Sitz in Schönefeld im Februar 2026 umbenannt in AB ProzessPartner Rechtsanwaltsgesellschaft – und im April Insolvenz angemeldet.
Bereits 2022 wurde von dieser Gesellschaft die Goldenstein Rechtsanwaltsgesellschaft mit Sitz in Potsdam abgespalten. Diese ist keine Gesamtrechtsnachfolgerin der nun insolventen Einheit und auch von der Insolvenz nicht betroffen. Sie hat sogar, in Person des Geschäftsführers Sven Goltz, die alte, insolvente Goldenstein-Gesellschaft in dem Berliner Verfahren vertreten.
Der Liechtensteiner Prozessfinanzierer Bradeum hat ebenfalls im April Insolvenz angemeldet, kurz nachdem das Berliner Urteil rechtskräftig geworden war. Da laut Bradeum-Verwaltungsrat nicht einmal mehr genug Geld in der Gesellschaft war, um einen Insolvenzverwalter bezahlen zu können, hat das Fürstliche Landgericht in Vaduz mit Beschluss vom 8. April angeordnet, Bradeum einfach direkt aus dem Handelsregister zu löschen (Az. 07 KO.2026.159).
Dagegen hat sich Padronus als Gläubigerin gewehrt. Die Österreicher vermuten, dass es sehr wohl noch Geld gibt – und wenn nicht, dass es unrechtmäßig beiseitegeschafft wurde. Die knapp 170.000 Euro, die das LG Berlin Padronus zugesprochen hat, sind nur 20 Prozent des ursprünglich erstrittenen Betrags. Wo also ist das Geld hin, wenn Bradeum es jedenfalls nicht mehr hat? Dem soll nun doch ein Insolvenzverwalter nachgehen. Um die angeordnete Löschung der Gesellschaft vom Tisch zu bekommen, hat Padronus einen Vorschuss auf die Kosten des Insolvenzverwalters hinterlegt. Am 8. Mai hat das Liechtensteiner Gericht das Konkursverfahren doch noch eröffnet.
Das Urteil des Landgerichts Berlins enthält für alle Seiten bittere Pillen, aber die Kostenverteilung zeigt, dass vor allem Padronus sich durchgesetzt hat: Sie zahlt als Klägerin 18 Prozent der Verfahrenskosten, Goldenstein 32 und Bradeum 50 Prozent.
Den größten finanziellen Erfolg im aktuellen Rechtsstreit verbuchte Padronus gegen die Bradeum AG. Die Liechtensteiner wurden zur Zahlung von 167.822 Euro nebst neun Prozentpunkten Zinsen über dem Basiszinssatz verurteilt – exakt jene 20 Prozent aus den bislang erzielten Erlösen, die Padronus nach der Kooperationsvereinbarung zustanden.
Hinzu kommt die Feststellung, dass Bradeum in 87 konkret bezeichneten Verfahren gegen Pflichten aus der Kooperation verstoßen hat und für den daraus entstehenden Schaden haftet. Das Gericht sah es nach Vernehmung einer früheren Projektverantwortlichen als erwiesen an, dass Bradeum von Padronus aufbereitete Mandate ohne deren Zustimmung an konkurrierende Prozessfinanzierer wie Bulb Ventures, Augusta oder Profin weitergereicht hatte – ein Verstoß gegen die vertragliche Leistungstreue- und Vertraulichkeitspflicht.
Die wirtschaftlichen Konsequenzen des Urteils dürften für Klägerin Padronus teils ernüchternd sein. Mit den Insolvenzen der Beklagten steht infrage, ob Padronus die zugesprochenen 167.822 Euro nebst Zinsen jemals sehen wird – und ebenso, was der Feststellungstitel über die 87 weiteren Fälle wirtschaftlich noch wert ist. Der Schadensbetrag, den die Klägerin daraus geltend machen wollte, dürfte nach ihrer eigenen Einschätzung im siebenstelligen Bereich liegen.
Richard Eibl von Padronus verweist auf den angesichts weiterer Streitigkeiten mit ehemaligen Geschäftspartnern zweifelhaften Ruf von Kanzleigründer Klaus Goldenstein. ,,Statt die ihm zugesprochene Chance zur Katharsis durch Leistungserfüllung zu nutzen, will er sich einmal mehr aus der Verantwortung stehlen. Wir hätten ihm das Läuterungsmoment, in dem ein Mann seine Gläubiger bezahlt und mit erhobenem Haupt davongeht, gegönnt. Stattdessen meldet er Insolvenz an, exakt nach Urteilszustellung. Wie aus dem Lehrbuch, nur eben aus dem falschen. Wir machen weiter und werden Goldenstein und seine Komplizen wegen Insolvenzverschleppung, Gläubigerschädigung und betrügerischer Krida persönlich in die Haftung nehmen." Betrügerische Krida ist ein Begriff aus dem österreichischen Strafrecht. Gemeint ist eine Form des Insolvenzbetrugs.
Goldenstein gibt sich auf JUVE-Anfrage gelassen. ,,Die gegen die Kanzlei Goldenstein Rechtsanwälte Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Schönefeld gerichtete Zahlungsklage ist durch das Landgericht Berlin rechtskräftig abgewiesen worden. Damit hat das Landgericht der Praxis der Klägerin, sich für die Vermittlung von Mandaten von Kanzleien bezahlen zu lassen, eine Absage erteilt und solche Provisionen für unzulässig erklärt." Das bezieht sich auf die Fallpauschale von 600 Euro. ,,Im Übrigen hat das Urteil keine Auswirkungen auf die Bearbeitung bereits bestehender Mandate."
Quelle: Juve
Goldstein 🤣. Da würde ich schon nein sagen.
Ich habe die auch nicht mandatiert. Aber es ist dennoch bemerkenswert, was da passiert.
Ja, Goldstein macht Vetternwirtschaft, wird zu gierig und machts den Casinos nach.
U
Es bringt uns 0 weiter, weil Bill 55 alleine nicht ausreicht.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/eugh-urteil-in-sachen-online-casinos-zur-kontenpfaendung-bill55-270880.html
Gutes Urteil und eine weitere Möglichkeit für die Kläger. Wird interessant wie das österreichische Gericht entscheidet.
Hallo zusammen. Ich lese schon lange mit, weil ich auch drei Verfahren (2x Casino 1x Sportwetten) über einen PKF laufen habe. Heute habe ich eine Mail von der Kanzlei bekommen, dass meine Klage abgewiesen wurde. Der Grund besteht darin, dass ich auch aus dem Ausland gespielt habe und daher nicht getrennt dargelegt werden könne, wo die Verluste entstanden sind. Dazu gibt es mehrere Urteil von Gerichten, die genau hier den Anbietern recht geben. Eine Berufung wird auch nicht empfohlen, da es keine Aussicht auf Erfolg gibt. Ich bin echt traurig gerade...
Balou, du solltest deinen Text nochmal überprüfen bevor Olli online kommt 😂
@Maecks dass sollte egal sein. Die Gerichte haben entschieden, dass es zählt wo du dich registriert hast. Ich würde den Anwalt wechseln.
Es gibt mehrere OLG Urteile hier Ausland nicht schlimm finden!
Welches LG oder iLG hat abgelehnt?
Zitat von: Olli am 21 Mai 2026, 10:27:43https://curia.europa.eu/site/upload/docs/application/pdf/2026-05/cp260076de.pdf
Aller guten Dinge sind 3!
Klassischer Fall von Wasser predigen und Wein saufen.
@Maecks:
Das ist schon sehr ungewöhnlich, dass eine Berufung nicht empfohlen wird. Ich meine auch, dass sich die Auslegung der Gerichte zum Thema "Spielen im Ausland" in der jüngsten Vergangenheit eher in eine andere Richtung entwickelt hat, also zu unseren Gunsten.
Zitat von: Balou2024 am 21 Mai 2026, 11:52:44Es gibt mehrere OLG Urteile hier Ausland nicht schlimm finden!
Welches LG oder iLG hat abgelehnt?
LG Schwerin ist es bei mir. Ich kann das ganze Schreiben von Freshfields gerne hochladen, darf man das hier?
Nein verboten
Schick mir das mal per Nachricht
Sie haben fünf Urteile mitgeschickt, in denen immer die Klage abgewiesen wurde aus genau diesem Grund...
Es liest sich ja eher so, als ob Du noch kein Urteil des Gerichts hast, sondern jetzt lediglich wegen der Klageerwiderung oder einer anderen Stellungnahme der Gegenseite verunsichert bist.
Hast Du denn schon ein Gerichtsurteil?
Das wollte ich auch fragen
Ich habe heute die Mail von der Kanzlei bekommen. Aber es steht jetzt nicht "Urteil" dabei, ich kenne mich damit aber auch gar nicht aus ehrlich gesagt. Es ist ein Schreiben von Freshfields und die 5 Urteile...
Das muss nicht verunsichern. Dein Anwalt wird darauf jetzt erwidern, wie er es sieht und am Ende entscheidet das Gericht und nicht die Kanzlei der Gegenseite über Recht und Unrecht ;)
Keine Angst das ist die Verteidigungsanzeige.
Jetzt schreibt dein Anwalt darauf noch mal etwas und danach kommt die Verhandlung oder Aussetzung.
Die Berufungsbegründung von denen habe ich auch. Am Ende haben die jetzt als es vors OLG gehen sollte aber das Mandat niedergelegt 🤣
Sehe gerade meine Gegnerkazlei hieß fieldfisher_x
Zitat von: Maecks am 21 Mai 2026, 11:47:42Hallo zusammen. Ich lese schon lange mit, weil ich auch drei Verfahren (2x Casino 1x Sportwetten) über einen PKF laufen habe. Heute habe ich eine Mail von der Kanzlei bekommen, dass meine Klage abgewiesen wurde. Der Grund besteht darin, dass ich auch aus dem Ausland gespielt habe und daher nicht getrennt dargelegt werden könne, wo die Verluste entstanden sind. Dazu gibt es mehrere Urteil von Gerichten, die genau hier den Anbietern recht geben. Eine Berufung wird auch nicht empfohlen, da es keine Aussicht auf Erfolg gibt. Ich bin echt traurig gerade...
Warst du längere Zeit im Ausland oder waren das Urlaube?
@Balou vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich halte euch auf dem Laufenden :)
Zitat von: sorrynotsorry am 21 Mai 2026, 12:16:49Zitat von: Maecks am 21 Mai 2026, 11:47:42Hallo zusammen. Ich lese schon lange mit, weil ich auch drei Verfahren (2x Casino 1x Sportwetten) über einen PKF laufen habe. Heute habe ich eine Mail von der Kanzlei bekommen, dass meine Klage abgewiesen wurde. Der Grund besteht darin, dass ich auch aus dem Ausland gespielt habe und daher nicht getrennt dargelegt werden könne, wo die Verluste entstanden sind. Dazu gibt es mehrere Urteil von Gerichten, die genau hier den Anbietern recht geben. Eine Berufung wird auch nicht empfohlen, da es keine Aussicht auf Erfolg gibt. Ich bin echt traurig gerade...
Warst du längere Zeit im Ausland oder waren das Urlaube?
Immer Urlaub wenn dann. Also kein Auslandssemester, Studium im Ausland oder sowas. Das Thema kam in der Verhandlung auch schon auf und da wurde von mir und dem Anwalt damit begründet, dass man ja auch alle Logindaten nachvollziehen kann.
Das mit dem Ausland sind auch mehrere Schritte. Der erste ist, dass das Spielen aus dem Ausland eine Behauptung ist, die nicht zutreffend sein muss. Ich kenne mehrere Verfahren (auch bei mir), in denen sehr allgemein behauptet wird: ,,x hat aus Takatukaland gespielt", ohne aber Zeitpunkte, konkrete Transaktionen oder so zu nennen. In meinem Fall war es ein Land, in dem ich noch nie war...
Das wurde auch dem Gericht mitgeteilt, das noch ein paar Folgefragen gestellt hat und dann in der Urteilsbegründung schrieb, ich hätte das glaubwürdig dargelegt. Sprich: Behaupten können die Anbieter erst mal ja viel, das heißt noch nichts.
Der zweite Schritt wäre dann, dass das Gericht, wenn es davon überzeugt ist, du hättest aus dem Ausland gespielt, auch immer noch sagen kann, dass das unerheblich ist. Wie hier auch schon geschrieben, war das zuletzt wohl häufiger der Fall.
Bei dir kommt es natürlich vor allem darauf an, was das jetzt tatsächlich war, Urteil würde mich wundern. Und natürlich auch, was du zum Thema Ausland gesagt hast. Aber wenn das tatsächlich ein Urteil war, solltest du auf jeden Fall noch mal mit einem Anwalt (einem anderen?) erörtern, ob eine Berufung sinnvoll ist. Ich vermute ja.
Zitat von: HiddenAddiction am 21 Mai 2026, 11:54:07Klassischer Fall von Wasser predigen und Wein saufen.
Klassischer Fall von ... da hat einer was nicht verstanden!
Die überzähligen Verlinkungen habe ich entfernt! Zudem @Maecks: Nutze bitte nicht immer die Vollzitate-Funktion! Unten gibt es eine Schaltfläche "Antwort".
Zitat von: Maecks am 21 Mai 2026, 12:18:47Immer Urlaub wenn dann. Also kein Auslandssemester, Studium im Ausland oder sowas. Das Thema kam in der Verhandlung auch schon auf und da wurde von mir und dem Anwalt damit begründet, dass man ja auch alle Logindaten nachvollziehen kann.
Dann ist das für mich noch unverständlicher. Man sollte meinen, dass dann "schlimmstenfalls" der Verlust, der im Ausland entstanden ist, abgezogen wird.
Erst machen die Anbieter einen süchtig damit, überall und jederzeit spielen zu können und dann verwendet das Gericht den Fakt, dass man so süchtig war, nicht einmal im Urlaub die Finger vom Glücksspiel zu lassen, gegen einen...
Zitat von: Olli am 21 Mai 2026, 13:08:43Klassischer Fall von ... da hat einer was nicht verstanden!
Es wäre hilfreich, wenn Du nicht jede noch so kleine Form der Kritik mit einem Gegenangriff beantwortest.
Nimm die Verteidigungsanzeige nicht zu Ernst, aber deine Anwälte sollten diese auswendig kennen, daher bin ich schon enttäuscht, dass du direkt so verunsichert bist. Wünschte deine eigene Anwälte würden etwas Zeit in die Hand nehmen und dir wenigstens erklären, was die Schritte sind. Wenn die wirklich direkt aufgeben wegen dem "Ausland spielen", dann such dir schleunigst neue Anwälte.
Genau deiner Meinung
Bei meiner Verhandlungen war es dem Anwalt von dem Casino (Hambach & Hambach) auch wichtig ob und wo unf wie lang ich im Ausland war und natürlich ob von dort gespielt worden ist. Habe ich allerdings nicht, muss er dann so hinnehmen sage ich mir.
Ja, das Thema war bei mir auch relevant vor dem LG. Mein Richter hat auch unendlich nachgebohrt, wie ich mir sicher sein kann, dass ich nicht gespielt habe, und dass er es sich nicht vorstellen kann etc. Am Ende hat die andere Seite dann halt auch gesagt, dass sie mir nicht glauben und werfen mir daher vor auch im Ausland gespielt zu
Hab es alles ausdrücklich verneint, weil ich es auch nicht habe. Diese Fragen vom Richter fand ich dann aber teilweise schon lächerlich, er wollte von mir halt genau das Gegenteil hören. :D
@Klopp/Copper
Wann hattet ihr eure Verfahren? Ich kann mir vorstellen, dass das mittlerweile nicht mehr aktuell ist, dass man so auf den Punkt herum reitet. Ist ja mittlerweile sehr oft geklärt worden, dass genau das keinen Einfluss hat.
Beweist doch eigentlich eher, dass der Gegenseite die Argumente ausgehen .
Bei mir war die erste Verhandlung im Dezember 2023 und die nächste im September diesen Jahres.
Du hast mich zwar nicht angesprochen, bei mir war es aber im Februar 2025.
Bei den anderen Fällen, die mir bekannt sind, im späten 2024.
Mein Richter hat hat auch recht tief gebohrt, wo ich mir eher gewünscht hätte, dass er mal den Anbieter fragt: ,,Ja, wann denn?". Dann hätte ich vielleicht ganz konkret widerlegen können, weil ich nachweislich in Deutschland war oder so.
Dass sie das nicht sagen, sollten Richter aus meiner Sicht dann auch entsprechend verstehen.
Letztlich war in der Urteilsbegründung aber schon sehr deutlich zu lesen, warum er meine Aussagen für glaubwürdig hält. Ich habe zum Beispiel darauf verwiesen, dass ich im Urlaub viel wandere und im Ausland häufig nicht mal Netz hatte, außerdem ja beschäftigt war.
ZitatEs wäre hilfreich, wenn Du nicht jede noch so kleine Form der Kritik mit einem Gegenangriff beantwortest.
Es wäre wirklich hilfreich, wenn nicht direkt losgepoltert wird, wenn ich was schreibe!
Ansonsten war dies eine reine Klarstellung meinerseits. Heben wir damit jetzt alles geklärt?
@Maecks
Ergänzung zu den bisherigen Antworten: Die Rechtsprechung zielt auf den "gewöhnlichen Aufenthaltsort" ab, wenn ich die Formulierung richtig im Kopf habe. Ein Urlaub fällt daher gar nicht ins Gewicht.
Genau Oli, so hatte ich es auch immer gelesen.
Eigentlich sollten wir heute alle zufrieden sein!
Die Rechtsprechungen werden immer positiver und das Rad dreht sich langsam aber immer mehr in die richtige Richtung :)!
Bin gespannt, ob bald auch News aus Halle kommen..
Bis dahin genießen wir unsere spielfreie Zeit!
Und ich hol mir jetzt ein Eis!
Zu dem EUGH Urteil nochmal heute... Kann mir jemand nochmal vereinfacht erklären, was das jetzt bedeutet, wenn man ein rechtskräftiges Urteil hat ?
@Spiel.Spieler Bei mir war es im März 26, also noch sehr aktuell. Der Richter wirkte leider sehr auf anbieterseite. Wenigstens hat er es auch ausgesetzt und nicht direkt für den Anbieter entschieden..sehe das mal positiv.
Ansonsten kann ich nur zustimmen. Grundsätzlich läuft es recht positiv für uns. Leider halt sehr sehr sehr langsam.
Moin,
mich hat gerade der Anwalt angerufen, der auch in dem Beitrag von Monitor zu sehen war. Er hat mir nicht direkt geraten,aber schon nahe gelegt, einem Vergleich zuzustimmen betreffend Jahreszahlen. Es geht um Limit 1000 Euro und Sportwetten ohne Lizenz. Je ein Verfahren. Und reine Sportwetten.
Er erzählte mir, dass die Anbieter Kahn und Jahreszahlen wohl die Schlimmsten gerade sind und hat sich furchtbar über die EU und vor allem über das Weggucken der GGL aufgeregt😬👍
Er hat wirklich kein gutes Haar an den
den beiden Vereinen gelassen.
ABER er meinte zusätzlich und jetzt wird es vielleicht wichtig,dass Malta nach der Bill55, die wahrscheinlich ja kippen wird, es ein neues Schlupfloch geben soll in Zukunft, wo Firmen oder eher deren Gesellschaften die mit 0 Euro bewertet werden sich einfach liquidien können und gelöscht werden.So sind sie dann raus und der Nachfolger nicht in der Haftung. So wohl Maltas neue,zukünftige Bill56?💁. Das geht wohl rucki zucki nach der Bill55 meinte er. Sprich diese ganzen "Umfirmierungen" etc. sind deshalb gerade so gefährlich, weil der Nachfolger nicht mehr haftet. Und diese Gesellschaften, die wie Hillside Sport dann auf einmal Europe heißen nicht mehr in Haftung genommen werden können. Nicht weil sie kein Geld mehr haben, sondern weil es sie nicht mehr geben wird in Zukunft und Malta klagen gegen die "neue" Gesellschaft nicht anerkennt, weil keine Haftungsübernahme erfolgt.
Und wie weit die GGL das kontrolliert wissen wir ja... Da wird ja nix passieren und es startet das nächste EUGH-Verfahren bzgl. Haftung der Nachfolgegesellschaften.
Und wieder die Zeilen bitte nur als Info verstehen😉
Habt ihr sowas auch schon gehört von euren Anwälten?
Oder könnt mal bei euren nachfragen?
Danke!
Wenn sie nicht verdienen und zahlen würden, hätten sie kein Interesse an Vergleichen. Gehen Sie nicht davon aus und nehmen Sie die vollen 100% plus Zinsen.
Wäre es genau so wie es dein Anwalt beschreibt gäbe es kein Angebot . Du sollst zustimmen, damit die PKFs Geld generieren und ein Fall weg ist. Kein Fachwissen nur meine Meinung!
@christian86 was du da erzählst wäre insolvenzverschleppung mit Ansage. Kann ich mir kaum vorstellen. Vielleicht schürt sein Anwalt hier Panik, damit du Vergleiche annimmst.
Jo alles klaro. Wollte nur mal ne Meinung haben... Danke!
Apropos Insolvenz. Hier gelten die Regeln des jeweiligen Landes. Von der EU gibt es hier nur ganz schwache Vorgaben.
Da würde ich nicht drauf setzen.
Wer nicht nur von Träumen lebt sollte realisieren dass gerade bei Malta die GGL das große Schwert sein kann und sein muss.
Ganz genau, wenn sie sowieso nicht zahlen würden warum bieten die Vergleiche an??
Anbieter spart Geld, und beide Kanzleien verdienen wieder an den Vergleichen!
Klar, rechtlich geht alles. Aber wohl kaum das besonders Kahn ein Interesse hat komplett zu eskalieren!!!
Die sind zu viel in Deutschland verwurzelt!!!
Was ihr nicht vergessen dürft. Jedes Verfahren was noch läuft egal wie!
Ist nicht verloren. Warum sollen die vorher zahlen wenn es ausgesetzt ist?
Die wollen nur stärke zeigen. Wenn jeder erzählt das die nicht zahlen klagt keiner mehr!!!
Innerhalb der EU insolvent gehen mit offenen Forderungen in anderen EU Ländern ist nicht ohne. Was hier manche träumen, was an sich erlauben kann...
Bei einem Vergleich sollte man grundsätzlich nicht andere fragen, da alle ein verschiedenes Leben führen. Der einzige Punkt der für uns da relevant ist, ist dass du auch wirklich spielfrei bist und das Geld nicht zur schnellen Suchtbefriedigung nutzen möchtest.
Für die einen reichen eventuell 20-40% um die Schulden zu tilgen, oder zu renovieren oder um der Familie/Freunde eine Überraschung zu machen oder...
Ansonsten kann ich nur zustimmen, dass das Recht nicht so einfach aufzuhebeln sein sollte. Aber der Zeitfaktor sollte nicht ignoriert werden. Wir sind 4 Jahre schon dabei, und es kann wirklich noch mehrere Jahre dauern, bis hier wirklich Geld aus Urteilen fließen wird.
Sie werden zahlen müssen, da bin ich mir auch sicher, aber das möchte ich dennoch noch gerne erwähnen.
Für mich ging es auch darum, dass ich mit Gamesright noch ein Eisen im Feuer habe gegen Kahn und diesem Laden traue ich leider null,null Prozent. Die sind für mich wirklich eine Katastophe mitlerweile... Dem Anwalt von Monitor, wo ich die 2.Rutsche an Prozessen habe, traue ich schon!
Ich wollte auch nur in Erfahrung bringen ob hier einer vielleicht ähnliche Angebote erhalten hat?
Oder was so gerade angeboten wird. Geld kann ich immer brauchen. Aber meine Schulden sind so gut wie weg mitlerweile. Deshalb habe ich da auch kein Druck und werde auch nicht annehmen.
... von welchem Monitor Beitrag sprecht ihr?
LG Ilona
Vom 26.1.26 der kommt gleich in der ersten Minute vor mit einem Statement. Und im April wurde der Beitrag nochmal gezeigt meine ich...
Danke!
Nochmal an die Leute, die sich auskennen... heißt das EUGH Urteil von gestern jetzt, dass man doch auf Malta vollstrecken kann ?
Nein. Geht um vorläufige Kontopfändung in anderen EU-Ländern.
Edit:
Da ich gerade am Handy reingeschaut habe, weswegen ich nicht so viel tippen kann, hier etwas mehr Text dazu von mir vor ein paar Seiten:
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6494.msg82333.html#msg82333
Beste Grüße
𝗥ü𝗰𝗸𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗹𝘂𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝘂𝗻𝗲𝗿𝗹𝗮𝘂𝗯𝘁𝗲𝗻 𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲-𝗖𝗮𝘀𝗶𝗻𝗼𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗻: 𝗥𝗲𝘃𝗶𝘀𝗶𝗼𝗻𝘀𝘇𝘂𝗹𝗮𝘀𝘀𝘂𝗻𝗴 𝘇𝘂𝗿 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲 𝗱𝗲𝗿 ,,𝗔𝘂𝘀𝗹𝗮𝗻𝗱𝘀𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗶𝗻𝘀ä𝘁𝘇𝗲"
Parallel zur Bestimmung eines Leitentscheidungsverfahrens zur Frage der Rückforderung von Verlusten aus Online-Casinospielen (I ZR 216/25) hat der BGH mit bislang unveröffentlichtem Beschluss vom 19. Mai 2026 die 𝗥𝗲𝘃𝗶𝘀𝗶𝗼𝗻 im Verfahren I ZR 78/25 𝘇𝘂𝗴𝗲𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 (Vorinstanz OLG München, Urt. v. 24. Februar 2025 – 17 U 2661/24 e). Der Kläger wird in dem Verfahren von Siegmann | Höger Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof Partnerschaft mbB vertreten – wir freuen uns über den erreichten Etappensieg.
Gegenstand des dortigen Verfahrens ist 𝗘𝗿𝘀𝗮𝘁𝘇𝗳ä𝗵𝗶𝗴𝗸𝗲𝗶𝘁 𝘃𝗼𝗻 ,,𝗔𝘂𝘀𝗹𝗮𝗻𝗱𝘀𝘀𝗽𝗶𝗲𝗹𝗲𝗶𝗻𝘀ä𝘁𝘇𝗲𝗻". Der BGH bejaht in dem Beschluss die 𝗚𝗿𝘂𝗻𝗱𝘀𝗮𝘁𝘇𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝘂𝗻𝗴 (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO) der Frage, ,,ob der Anspruch eines Verbrauchers auf Rückerstattung von Spielverlusten aus § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1, § 134 BGB oder § 823 Abs. 2 BGB wegen einer Verletzung des Verbots der Veranstaltung öffentlicher Glücksspiele im Internet nach § 4 Abs. 4 GlüStV 2012 voraussetzt, dass der Verbraucher sich bei den jeweiligen Spielteilnahmen im Geltungsbereich des Glücksspielstaatsvertrags aufgehalten hat".
Einen Termin für die mündliche Verhandlung im Revisionsverfahren hat der Senat noch nicht bestimmt.
Somit werden Einsätze aus dem Ausland mit hoher Wahrscheinlichkeit auch kein Show stopper mehr sein.
Bin ich auch schon drüber gestolpert!
Casino ist dann Ende des Jahres mehr wie wasserdicht. Bin gespannt, was die OCs da noch machen wollen...
Ist bei Sportwetten eigentlich, wenn der EUGh entschieden hat, dann auch noch ein BGH Urteil ausstehend?
Natürlich, der BGH hat es ja schließlich ans EuGH gebracht. Vermutlich wird das dann auch ein Leitfaden Urteil werden.
Denke die haben keinen Bock mehr dass jeder dritte Fall bei ihnen aufschlägt.
Sehe ich genauso.
Die OLG werden aber nach dem EUGH wieder aufnehmen ähnlich wie bei Casino.
Ich lese das mit der Revision aber negativ. Wo liegt mein Fehler?
ZitatBin gespannt, was die OCs da noch machen wollen...
Na, dann kommt die Unterscheidung: Festland, auf hoher See oder in der Luft!
Das Festland wäre nach einer günstigen Entscheidung abgearbeitet.
Nach internationalem Seerecht von 1396 können können heute noch Gottesentscheidungen durch Kielholen der Wahrheitsfindung dienen.
War jemand auf dem Mond, dann muss die Föderation der Planenten angerufen werden.
Letzteres ist auch der Fall, wenn sich ein Casino "in Luft" auflöst!
......
OK, Spaß beiseite. Was ich damit sagen wollte ... die werden sich was einfallen lassen ... der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
"Lebt lang und in Frieden!" ( 1.Vulkanier auf Erden; 5. April 2063 in Bozeman, Montana (USA))
Zitat von: Hitdajack am 26 Mai 2026, 13:23:13Ich lese das mit der Revision aber negativ. Wo liegt mein Fehler?
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/Zivilsenate/I_ZS/2025/I_ZR__78-25.pdf?__blob=publicationFile&v=1
So wie ich es lese, hat der Kläger in den Vorinstanzen verloren.
Revision wurde vom OLG München nicht zugelassen.
Dadurch kam es zu einer Nichtzulassungsbeschwerde welcher nun vom BGH stattgegeben wurde.
Ja also das ist doch nichts positives?
Doch, der BGH wird entscheiden und dann ist das höchstrichterlich geklärt und die Anbieter können das Argument nicht mehr nutzen.
Wieso nicht?
Der Kläger ist doch in diesem Fall der Spieler.
Er spielte aus dem Ausland und das LG München und OLG München verneinten die Rückforderungen.
BGH hätte keine Revision zugelassen, wenn sie es nicht anders sehen als das LG/OLG. Das ist sehr positiv.
Zitat von: Galileo am 26 Mai 2026, 13:50:42Wieso nicht?
Der Kläger ist doch in diesem Fall der Spieler.
Er spielte aus dem Ausland und das LG München und OLG München verneinten die Rückforderungen.
Du hast Recht, sollte der BGH gegen den Kläger entscheiden.
Man sollte seine Hand nicht ins Feuer legen, aber ich denke etwas Optimismus ist an der Ecke sehr angebracht. Auch hier ist die OLG Rechtsprechung eigentlich eindeutig.
@Olli:
Schon klar. Die Argumente werden trotzdem weniger...
Ganz genau, die Hürde für eine Nichtzulassungsbeschwerde ist ziemlich hoch. In der Konstellation sieht es für uns ganz ganz ganz gut aus..
witzig, meine berufung wurde auch aus ähnlichen gründen abgelehnt und wir haben eine nichtzulassungsbeschwerde eingereicht und das bgh hat diese zugelassen. aber nein, dieser fall ist nicht meiner 😂
Hallo zusammen, ich würde gern noch einmal eure Meinung hören bezüglich der Vermögensübertragung vom roten Riesen. Bericht Monitor. Ist doch nach wie vor die selbe Gesellschaft oder sehe ich das falsch? Diese Gesellschaft erwirtschaftet nach wie vor vernünftige Umsätze beziehungsweise Gewinne. Die viel diskutierte leere Hülle wird doch demnach wieder aufgefüllt oder sehe ich das falsch?
Für mich als Laien ist es auch noch immer die .......Co Ltd., gegen die unsere Klagen gerichtet sind. Sie wird auch im Impressum auf der Homepage angeführt und bei der GGL auf deren Whitelist als Lizenzhalter für Sportwetten genannt.
Netto Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nur noch bei 14 Millionen anstatt 223 Millionen. Nettoveränderung der Zahlungsmittel bei -68 Millionen, im Vorjahr + 58 Millionen. Es wird langsam runtergefahren.
Rückstellungen bei 5 Millionen, bei geschätzten Rückforderungen von 150 Millionen.
Geht man davon aus, dass es noch paar Jahre dauern wird, dann könnte es da noch lustig werden.
Auszug aus dem Netz:
,,Griff ins Klo" erzielte im Jahr 2024 einen Umsatz von ca. 1,3 Milliarden Euro. Für das Jahr 2025 strebte der Konzern gemeinsam mit dem im Herbst 2025 übernommenen österreichischen Wettanbieter Käptn Iglo(346 Millionen Euro Umsatz) einen kombinierten Pro-forma-Umsatz von rund 3,0 Milliarden Euro an
....da sollte doch mehr erwirtschaftet werden, oder sehe ich das falsch?
Aus dem Netz 2.0:
UPDATE GLÜCKSSPIELREFORM Österreich:
Spoiler: Das Monopol fällt!
In einem aktuellen Artikel berichtet die Krone davon, dass das österreichische Glücksspielmonopol für Online-Glücksspiel nun doch fallen soll, das sind die Neuerungen:
✔ unbeschränkte (!) Anzahl an Online-Casino Lizenzen
Eine Konformitätserklärung ist für die Bewerbung um eine Lizenz erforderlich, wonach sämtliche Urteile gegen den Konzessionswerber von diesem erfüllt wurden und weiterhin werden
Die Konformitätserklärung gilt für den gesamten Konzern sowie etwaige Markennutzer (!) - Umgehung ausgeschlossen, selbst eine Insolvenz befreit laut Entwurf von der Leistung nicht!
Das bedeutet, alle Lizenzwerber brauchen eine "weiße Weste" - alle Urteile auf Rückforderung von Spielverlusten mangels Konzession in der Vergangenheit müssen erfüllt werden!
Quelle:
Anwalt Oliver Peschel
Gilt wahrscheinlich nur in Österreich und nicht für Deutschland.
Aber hier könnte sich Deutschland mal eine sich mal was anschauen. Aber wahrscheinlich schlafen wir weiter und weiter...
Es ist aber kaum vorstellbar das Anbieter in einem deutlichen kleinen Markt sich dran halten und in D nicht...
Irgendwann würde sicherlich auch D ein Beispiel nehmen müssen.
Wieso Beispiel?
Wer nicht zahlt bekommt keine Lizenz!
Dieses Druckmittel gibt es bei uns in D nicht mehr da diese bereits vergeben wurden.
Warum unternehmen die Länder nichts gegen die illegalen Anbieter? Denen passiert nichts und ich bin mir sicher wenn es für den ein oder anderen einen Lizenzentzug gäbe machen die illegal weiter.
Und was soll un diesem Bereich Seriosität bedeuten? Es ist jetzt spätestens seit 2 Jahren bekannt was vor 2021 war. Wie viele Zocker, ob Hobby oder Süchtig, haben deswegen aufgehört?
Das ist etwas anderes wie beispielsweise bei VW oder Mercedes etc. Das sind seriöse Firmen die einen Fehler gemacht haben und sicherlich einige Kunden verloren haben.
Die Lizenzen wurden befristet vergeben....
Nach meiner Kenntnis.
Sie kann auch wieder entzogen werden
Ja dürftest du Recht haben. Wäre absolut easy wenn von staatlicher Behördenseite mal wie in Österreich eine Bedingung käme dass es eine Verlängerung der Lizenz nur durch ein Einverständnis gibt die alten und neuen Urteile zu zahlen.
Diesen Druck gab's schon länger bei den Nachbarn was zur Folge hatte dass die Vergleiche ungefähr da anfingen wo bei uns die Höchstgrenze ist.
Nur dieses wird entscheidend helfen.
Was mir aber noch einfällt. Wie das gemeint ist weiß man aber auch nicht ganz.
Die Nachbarn könnten das aber auch generell meinen. Wäre nicht Abwägig ganz eine weiße Weste zu erwarten.
Es bleibt spannend
Österreich interessiert Deutschland nicht.
So lange Deutschland oder die GGL nicht aufwachen passiert nicht.
Die Klage 2 Klagen gegen die GGL könnte noch die Rettung sein!
Hallo ich hatte mal der GGl geschrieben bzgl des Wechsels der Gesellschaft der Jahreszahlen im letzten Jahr und meine offene Forderung aus einen Limit Urteil, es kam als Antwort:
Sehr .......,
der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) eröffnet mit § 4c Abs. 1 Satz 3 GlüStV 2021 die Möglichkeit zur Übertragung von Erlaubnissen nach Zustimmung der zuständigen Behörde.
Der vormaligen Erlaubnisinhaberin (Hillside (Sports) ENC) wurde eine entsprechende Zustimmung erteilt, sodass die Erlaubnis für die Veranstaltung von Sportwetten im Internet auf die Hillside (Europe) ENC übertragen wurde.
Bei der Übertragung wird die Erlaubnis an einen Dritten im Wege der Einzelrechtsnachfolge in einem Verwaltungsakt weitergegeben, der in die Rechte und Pflichten des bisherigen Erlaubnisinhabers eintritt (Vgl. Thiel, in Ruttig Glücksspielrecht, zu § 4c Rn 5).
Ein Entziehen oder Widersetzen der Erlaubnisinhaberin von der deutschen Rechtsordnung ist somit nicht weiter begründet.
Der Spielerschutz ist lückenlos sichergestellt, da die Bestimmungen aus der Veranstaltererlaubnis lückenlos für den Dritten weiter gelten. Dies gilt zum Beispiel, aber nicht ausschließlich, für die Nutzung der Zentraldateien, der Sperrdatei und der Safe Server. Potentielle vorliegende Verstöße der Hillside (Sports) ENC verschwinden nicht, sondern werden weiterhin geprüft und die Erlaubnisinhaberin (Hillside (Europe) ENC) entsprechend sanktioniert.
Hinweis: Glücksspiel kann süchtig machen! Hier finden Betroffene Hilfe:
Glücksspielsucht – Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (AöR) (gluecksspiel-behoerde.de)
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Ich deute das ja so das die neue Gesellschaft echt Rechtsnachfolger ist und daher ja dann auch der Verstoß gegen das Limit ja sanktioniert werden müsste durch die GGL ... oder ?
Inwieweit sich das dann zivilrechtlich auf mein Urteil auswirken würde habe ich nochmal nachgefragt ..
Wenn du ein Urteil hast, dann müssen die es doch prüfen und sanktionieren, oder nicht?
Das liest sich ja interessant. Dann fehlt ja eigentlich nur noch, dass die Nichtzahlung auf rechtskräftige Urteile als "Verstoß" betrachtet wird.
Liest sich ja so, als ob die dann weiter haftbar sind. Das würde dann auch die Vergleiche von denen erklären.
Zitat von: CRS 2024 am 28 Mai 2026, 10:04:21Der Spielerschutz ist lückenlos sichergestellt.... Potentielle vorliegende Verstöße der Hil...e (Sports) ENC verschwinden nicht, sondern werden weiterhin geprüft und die Erlaubnisinhaberin (Hil...e (Europe) ENC) entsprechend sanktioniert.
Ich lache mich kaputt :D
Ja bin daher auch etwas verwirrt wie dies nun zu deuten ist ... aber die ENC war ja die erste mit der deutschen Lizenz ich denke vorher ist es denen dann eh egal mit den Alt Gesellschaften ...
Naja mal schauen was auf meine Nachfrage dann kommt ... wird ja aber wieder paar Wochen dauern^^
Ab und für sich eine super Meldung wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.
Das Problem sind hier auch die klaren Ansagen was zu den Sanktionsgründen gehört. Prinzipiell muss auch das ignorieren verlorener Prozesse dazugehören, aber trau schon wem...
Ähnlich wie bei dem Duldungsaspekt.
Was hält die Gerichtsbarkeit für erlaubte Duldung? Für mich ein definiertes Schreiben dass die Erlaubnis besteht bis zur Lizenzvergabe, jedoch nicht Halbgarage Sätze in irgendwelchen Anträgen die nicht wirksam wurden oder ein Satz auf dem Flur einer Behörde.
Hätte ich Vertrauen in das was in unserem Land passiert würde ich jubeln. Da dies bei mir verloren gegangen ist bin ich eher skeptisch.
Interessant dass die aber plötzlich so deutlich antworten und sich nicht hinter schwammige Antworten verstecken. Vielleicht wachen die ja doch mal auf.
Sehe ich auch so, seither waren deren Antworten ja hart nichtssagend. Nun schreiben sie ja mehr oder minder, dass Lizenz und Pflichten ( eventuelle Rückforderungen einhergehen ).
News Quelle Gamesright über linkedin
Das Landgericht Aachen hat mit Urteil vom 27.05.2026 (10 O 306/25) eine bemerkenswerte Entscheidung zur sogenannten ,,Button-Lösung" (§ 312j BGB) im Online-Glücksspiel getroffen.
Die Kammer hält die Beschriftung ,,Wette abgeben" für nicht ausreichend, um den gesetzlichen Anforderungen an einen digitalen Vertragsschluss zu genügen.
Besonders interessant ist dabei die Begründung:
Das Gericht stellt klar, dass allein die Worte auf der Schaltfläche maßgeblich sind. Kontext, Begleitumstände oder die allgemeine Kenntnis des Spielers über den wirtschaftlichen Vorgang genügen nicht.
Damit folgt das LG Aachen konsequent der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (,,Fuhrmann II") und des Bundesgeruichtshofs.
Noch bedeutsamer erscheint jedoch ein anderer Punkt:
Das Gericht hat die klassischen glücksspielrechtlichen Streitfragen bewusst offen gelassen, weil es sie für nicht entscheidungserheblich hielt. Der Anspruch ergab sich nach Auffassung der Kammer bereits aus § 312j BGB.
Deshalb sah das Gericht auch keinen Anlass, das Verfahren auszusetzen, um die Entscheidung des EuGH im Verfahren C-530/24 abzuwarten – dem vom Bundesgerichtshof vorgelegten ...-Verfahren, das von Gamesright geführt wird.
Die Entscheidung zeigt damit noch etwas Grundsätzlicheres:
Die Zivilgerichte erkennen offenbar, dass Rückforderungsverfahren nicht unbegrenzt mit dem Hinweis auf noch offene glücksspielrechtliche Detailfragen ausgesetzt oder verzögert werden können.
Mit dem Verbraucherrecht des digitalen Rechtsverkehrs tritt nun ein anderer Prüfungsmaßstab in den Vordergrund — einer, der unabhängig von Konzessions-, Kohärenz- oder unionsrechtlichen Glücksspieldebatten funktioniert.
Das könnte die Diskussion im Online-Glücksspiel nachhaltig verändern
Zitat von: Balou2024 am 28 Mai 2026, 16:59:19Die Kammer hält die Beschriftung ,,Wette abgeben" für nicht ausreichend, um den gesetzlichen Anforderungen an einen digitalen Vertragsschluss zu genügen.
Interessant.
Also kann man alle Einsätze zurückfordern weil auf dem Button nicht ,,Wette ZAHLUNGSPFLICHTIG abgeben" stand.
Tesla hatte dieses Problem auch:
https://m.bild.de/news/inland/massenklage-nach-bgh-urteil-bekommen-tesla-kunden-ihr-geld-zurueck-6942d68d92f621656f7919b2?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Beim ursprünglichen Urteil vom BGH ging es um Maklerprovision:
https://openjur.de/u/2537891.html
Leider für aktuelle Klagen zu spät, welche bereits in der Berufungsinstanz sind. Aber wieder ein sehr guter Punkt.
Moin🙂 Wie sieht's da bei Verfahren aus die noch beim LG stehen bzw. ausgesetzt sind🤔 Kann man da noch solche Infos dem Gericht zukommen lassen und werden akzeptiert?
Da würde ich nicht hier fragen sondern dieses Urteil mit deiner Frage deinem Anwalt zukommen lassen. Der weiß das definitiv.
Nach der Aufhebung der Aussetzung wird es sehr wahrscheinlich einen neuen LG Termin geben, dort sollte man es aufführen können.
Das denke ich auch.
Auch wenn ich mich mit dem Post unbeliebt mache, teile ich meine neusten Infos.
Ich hatte soeben ein vertrauliches Gespräch mit einer Person die der Kahn Firma sehr nahe steht, besser gesagt dort in hoher Position arbeitet.
Er sagt die roten werden trotz Urteil nicht einen einzigen Cent mehr zahlen.
Durch das verschieben des Geldes und der Neugründung, werde sie sagen das kein Geld mehr da ist und sie somit die Zahlungen nicht leisten können.
Beste Grüße
Michael
;D Du sagst und also, dass die sich bewusst Strafbar machen und alle die dort arbeiten wissen es?
Danke für die Info. Mich würde interessieren, was die Person zu den Gründen und zur Strategie dahinter gesagt hat.
Wenn Anbieter trotz Urteilen auf Vermögensverschiebung, Neugründung oder Entleerung alter Gesellschaften setzen sollten, wird das ja wohl nicht zufällig passieren, sondern bewusst kalkuliert sein.
Die entscheidende Frage ist für mich: Gehen die wirklich davon aus, dass das aufsichts- und lizenzrechtlich folgenlos bleibt? Gerade wenn rechtskräftige Titel wirtschaftlich entwertet werden und parallel unter neuer Struktur weiter am regulierten Markt agiert wird, müsste das doch eigentlich ein Thema für die Aufsicht sein.
Michael, das stimmt leider mit den Infos von meinem Anwalt überein (die ich hier geteilt hatte), dass dort kein Geld mehr fließt seit Wochen.
Wahrscheinlich mogeln die sich wirklich irgendwie da raus, das klingt so strafbar, aber irgendwas werden die sich dabei denken.
Ein Trauerspiel.
Wahrscheinlich wird Insolvenz angemeldet, die 10 Millionen werden dann irgendwie unterteilt, und das wars. Und GGL hält sich nicht zuständig, weil der Spielerschutz eingehalten wird.
Das sind ja mal wieder richtig geile Nachrichten. Jetzt weiß man auch wieso die so konsequent waren keine Vergleiche anzubieten.
@Hudini Mein Richter hat die Vermögensverschiebung als Verkaufsvorbereitung bewertet und sah darin kein Problem. Wenn die Aufsicht das auch so sieht, dann haben wir da kein Thema. :D
Ok. Und das alles hat der Rote nötig?
Gelder wurden immer verspätet gezahlt..
Der Rote ist beim Nachbar genauso im Sponsoring verwurzelt wie in D!
Ruhe bewahren. Die Nachrichten sollen nur Panik verbreiten! Und außerdem finde ich so eine ,,eigene Nachricht" überhaupt nicht ,,seriös".
Naja, eigentlich ist hier niemand seriös. Die einen sagen, es wird nicht bezahlt und du sagst immer wieder, dass bezahlt wird und alles super duper ausschaut weil die Roten werden auf jeden fall zahlen.
Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Panik in einem Forum verbreiten wollen. Da gibt es andere Möglichkeiten. Und in anbetracht dessen wie positiv der Michael hier vor paar Monaten war, nehme ich ihn schon ernst und kann es mir leider vorstellen.
Am Ende des Tages, können wir ja eh nur warten. Aber ist interessant mal zu hören, wie die Strategien der verschiedenen Anbieter sind.
Genau das wird gesagt, damit keiner mehr klagt. Die GGL hat sich doch recht deutlich bei den Jahreszahlen positioniert zu solchen Themen.
Zitat von: Hitdajack am 29 Mai 2026, 12:56:00Die GGL hat sich doch recht deutlich bei den Jahreszahlen positioniert
Ist es nicht so, dass Lenne gegen sie Klage erhoben hat? Danach sollte Schluss mit Untätigkeit sein. Wird aber natürlich wieder lange dauern
Es ist schade, dass in diesem Forum häufig ungemütliche Information von einigen (zum Glück wenigen) zerrissen wird.
Natürlich ist meine Information nicht seriös. Wie auch? Ich arbeite dort nicht.
Meine Quelle ist aber mehr als vertrauenswürdig und er weiß, das auch das ich auf sehr sehr viel Geld geklagt habe.
Leider auf eigene Kosten, da ich mir absolut sicher war.
Natürlich würde ich die Hoffnung nicht aufgeben. Das tue auch ich nicht. Wenn der Staat oder die Glückspielbehörde sich mal einschaltet.
Meine Aussage war lediglich das unter den Führungskräften der roten kommuniziert wurde, dass sie keinen Cent freiwillig zahlen.
Nicht mehr und nicht weniger.
Mir persönlich helfen solche Aussagen weiter, anstatt einfach blind zu spekulieren. Wenn ich zukünftig solche Infos nicht mehr teilen soll, halte ich mich zurück.
Ja ich denke der verwaltungsrechtliche Weg über eine Klage gegen die GGL ist die Hoffnung. Diese Art Klage ist wie man so hört nur außerordentlich langwierig und schwierig und wenn wir Pech haben kommt es niemals dort zu einem Urteil weil die Gegenseite in dem Fall einer Klage den Anspruchssteller wohl mit einer ordentlichen Summe vor Urteil rauskauft.
Vielleicht wird der ganze Spass irgendwann verfilmt. Wird dann eine coole Anwaltsstory oder auch ein richtig trauriges Spielerdrama, beides möglich...auch eine Doku über das Versagen des Rechtssystems und des Spielerschutzes könnte ich mir vorstellen.
Es sind schon Leute für weniger vom Balkon geflogen.
Michael12...Danke für deine Info nur wer zahlt schon ,,freiwillig"?
Ich rede für mich selbst. Mir ist es egal wie lange es dauert! Der Titel ist 30 Jahre gültig! Bis dahin laufen so oder so die Zinsen! Richtig? Und wenn ich gar kein Geld sehe ist mir das auch egal.
Die Anbieter wollten die Aussetzungen. Die werden sich das schon überlegt haben.
Ob so oder so.
Wer sagt das die später die Urteile nicht zahlen???
Und wäre eine Stillschweigende Vereinbarung mit den Äußerungen nicht abwägig das die nicht zahlen?
Ich sage nicht das die Zahlen!
Wenn man nur die Zinsen zahlt warum sollte man pünktlich zahlen???
Mich wundert weniger dieser Kurswechsel sondern mehr dass er erst jetzt kommt. Einzig an die Begründung glaube ich nicht, weil sich Kahn damit angreifbar macht. Zahlen sie einfach nicht, vergehen weitere Monate, in denen nichts passiert, AUSSER dass potenzielle Kläger abgeschreckt werden.
Das muss jetzt noch bis Jahresende durchgezogen werden, um noch einmal in großen Stil die Verjährung für sich arbeiten zu lassen.
Aber für danach und mich selbst bleibe ich optimistisch. Das Risiko, auf langer Strecke mit Nichtzahlung auf die Schnauze zu fliegen und Lizenz oder Markenauftritt in Deutschland aufs Spiel zu setzen, dürfte schwerer wiegen als die letztlich zur Rede stehende Rückforderungssumme, die es jetzt einfach noch mal ein paar Monate lang gering zu halten gilt.
Ganz genau und vorallem selbst weil schon ein Verfahren vor dem EuGH nicht reicht.
Und zusätzlich Diskussion um Sponsoring gibt. Stichwort: Sporthilfe, WM Übertragung, Holstein Kiel...
Ist ein Widerspruch schon in sich..
Urteil und Bill 55 abwarten so lang Gazette es nicht mehr mit Glück beides noch dieses Jahr.
Michael, danke für deine Information. Auch nicht angenehme Informationen sind willkommen.
Wenn du folgendes gesagt hättest: Ich habe die Info, dass die Roten, ab 2027 wieder zahlen werden.
Dann hättest du von gewissen Personen vollkommene Zustimmung erhalten. ;)
Es wird immer absehbarer dass die Entscheidung der Anbieter einfach darauf beruht aufgrund betriebswirtschaftlicher Argumentation die Zahlungen zu entfliehen.
Eine eindeutige Positionierung sehe ich ehrlich gesagt von GGL NOCH nicht. Der Kollege hat die GGL sogar mit einem Urteil angeschrieben. Die sind zwar deutlicher geworden aber immer noch nicht tätig geworden. Was ich nicht ganz verstehe.
Zitat von: OPTIMUSPrime am 29 Mai 2026, 14:55:47Die sind zwar deutlicher geworden aber immer noch nicht tätig geworden. Was ich nicht ganz verstehe.
Was gibt es da nicht zu verstehen? Die Anbieter zahlen viele Steuern, beschenken einige Personen und dementsprechend hält man sich zurück
War eher darauf bezogen, die sagen schon, dass sie tätig werden müssen aber gleichzeitig ignorieren sie das Urteil einfach, welches nicht bezahlt wurde.
Aber ja, das ist wohl das logische. Da wird sich dann die Position auch nie ändern.
@Michael: Verstehe ich richtig, dass deine Quelle nicht für die Roten selbst arbeitet, sondern nur von "Führungskräften" diese Informationen erhalten hat?
Meine Anwältin meinte auch das dies sich eher auf die Verbindung GGL zur jeweiligen Gesellschaft bezieht und und nicht auf die jeweilige Gesellschaft gegen mich und das Urteil
Also nicht eine zivilrechtlich Problematik ..
War ja bisher aus den anderen Antworten der GGL zu erkennen auch wenn es diesmal ,,umfangreicher" klang oder klingt
Aber man kann nur abwarten
Ja, das würde dann durchaus Sinn ergeben und auch bisher unterstützen so wie die sich bisher verhalten.
Ich hab noch eine Ergänzung:
O-Ton:
,, Die haben überall ihre Hände im Spiel. Die besten Anwälte, bei der Glücksspielbehörde,bei Richtern, etc. Nicht ohne Grund sind sie nun Hauptsponsor beim DFB. Alle werden gut dafür bezahlt und profitieren. Die Sportwetteninfustrie ist mächtiger als viele denken"
Nun Schluss mit negativen Nachrichten.
Würde mir wünschen das wir am Ende alle glücklich sind...
@Michael12: Darauf antworte ich im O-Ton: "Na das läuft ja hervorragend mit den Richtern. Ihr verliert von der untersten bis in die oberste Instanz die allermeisten Rechtsstreitigkeiten."
Genau wäre es so klar durch Lobby usw wie hier jetzt die Welle gemacht wird, wäre das ganze schon im keine erstickt worden. Also von dem her glaube ich dem erst mal nichts.
DFB mit denen oder HSV mit den Zahlen ist völlig egal. Es ist alles bekannt und trotzdem werden die genommen. Nur Geld zählt heutzutage nicht die Moral.
Geht bis hoch zu FIFA.
Und dass die Macht haben sollte inzwischen jeder wissen. Mehr als man denkt.
Mein Finanzierer sagte anfangs mal zu mir auf eine naive Frage, sie wissen aber schon mit wem wir es zu tun haben.
Auch die legen die Hoffnung in die Hände der GGL.
Gibt übrigens auch die welche mittige Vergleiche anbieten und das gleiche nach rechtskräftigen Urteil wiederholen.
Dann ist Funkstille. Zumindest nicht gelogen wenn es heißt die zahlen nach Urteil. 😁😁
Wäre alles rechtlich so klar, dann wären nach 5 Jahren schon Geld geflossen außerhalb von mickrigen Vergleichen, man kann alles aus verschiedenen Perspektiven sehen.
Irgendwo ist es ein Mittelding.
Die Sponsorings sollten bei Kahn irrelevant sein, da die Marke Kahn schon längst seit 2 Jahren verkauft worden ist.
Dann erklär mir mal bitte warum ich bei meiner Flugverspätung (800€ 2P) nach 9 Monate bekommen hab? Hatte ein Anbieter übergeben. Hab selber knapp 630€ ausgezahlt bekommen!
Ganz im Gegenteil mit Sponsorings.
Ich glaube der Rote sollte wissen was mit seinen Läden passen würde. Rechtlich läuft alles ganz normal!!!
Es gibt zumindest einen großen Graubereich, der den Anbietern langfristig noch blühen könnte, wo es momentan keine Erfahrungen zu gibt.
Einige kleine Läden werden sich dem entziehen oder schon entzogen haben, aber der Marktführer wird Anfang 2027 vor der Wahl stehen, diese ,,Altlasten" abzuwickeln und einen letztlich überschaubaren Betrag zu zahlen, oder für ein paar Milliönchen ein nicht abgrenzbares Risiko in die nächsten Jahre zu nehmen.
Ich denke, man wird dann noch ein bisschen Zeit schinden, Vergleiche probieren, dann zahlen - und gleichzeitig mit einem guten Tropfen anstoßen, dass man mit Anwälten, Verzögerungen, Vergleichen und Verwirrung sehr gut davongekommen ist. Und dann in eine rosige Zukunft starten, in der man mit überschaubarem Spielerschutz weiterhin kranken Menschen das letzte Hemd nehmen kann.
Habt ihr das schon wieder vergessen?
Bundesgerichtshof (BGH) Verhandlungstermin am 17. September 2026 um 10:00 Uhr in Sachen I ZR 216/25 (Leitentscheidungsverfahren zur Erstattung von Verlusten bei unerlaubtem Online-Glücksspiel)
Nach positivem Urteil für uns muss die GGL handeln , weil der Spielerschutz nie eingehalten wurde.
Das Landgericht Aachen hat mit Urteil vom 27.05.2026 (10 O 306/25) eine bemerkenswerte Entscheidung zur sogenannten ,,Button-Lösung" (§ 312j BGB) im Online-Glücksspiel getroffen.
Die Kammer hält die Beschriftung ,,Wette abgeben" für nicht ausreichend, um den gesetzlichen Anforderungen an einen digitalen Vertragsschluss zu genügen.
Und was ist damit ? daran wird sich doch heute noch nicht gehalten ? Rollt da eine neue Klagewolle zu ?
Vergleichen wir jetzt Fluggesellschaften mit Casino Anbietern?
Also mit einer einfachen Mail hättest du die vollen 800 Euro bekommen, da hättest nicht mal einen Dienstleister nutzen müssen.
@Youtou: GGL hat die Aufgabe den aktuellen Spielerschutz zu gewähren und nicht ob der Schutz vor 2021 gewährleistet worden ist. Damit haben die sich schon in den Berichten rausgeredet.
Danke dir für dein Tipp :), werde ich beim nächsten Mal so machen. Rechtlich gesehen ist es genau das gleiche :
Wenn 180 Passagiere 400€ bekommen 😂😂😂
An alle anderen nur zur Info: Meine Anfrage ( Support wurde erst danach gelesen ).
Schönes We
Kannst du bitte erläutern wieso das Anbieten ohne Lizenz rechtlich dasselbe ist wie eine Flugentschädigung bei Verspätung/Ausfall?
Mittlerweile gibt es auch schon integrierte Supportportale bei den großen Anbietern, diese solltest du nächste mal nutzen, dann geht es alles schneller. Habe meine 500 Euro Entschädigung dadurch schon nach 14 Tagen erhalten und nicht 9 Monaten.
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt
und Drei macht Neune !!
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt
😁😁😁
@Roy
Das überlasse ich dem Gericht.
Es gibt in meiner Angelegenheit erfreuliche Neuigkeiten: Ich habe ein Vergleichsangebot erhalten, das inzwischen auch vom Prozesskostenfinanzierer genehmigt wurde. Somit kann ich das Angebot annehmen.
Endlich findet dieser lange und belastende Weg für mich ein Ende. Den anderen Betroffenen wünsche ich weiterhin viel Kraft, Ausdauer und Erfolg für die Zukunft.
Bleibt weiterhin spielfrei und passt gut auf euch auf.
Ich wünsche euch alles Gute! 🍀
Hi Baker, prima, dir alles Gute für die Zukunft!
Kannst du den Anbieter eventuell andeuten 😉
Schau dir seine Beiträge an, dann weißt du es. ;)
Und eine Prozentangabe?
Er schrieb unter 90% nimmt er nix an.
Hier wird keine genaue Prozentzahl kommen(hoffe ich), aber die 80-90 plus Kosten sind nicht unrealistisch, anscheinend war es ja nur Casino
Ich hoffe auch für ihn, dass er hier weder eine Prozentzahl nennt noch den Anbieter andeutet.
Gratulation auch von mir Baker. Jetzt kannst du endlich abschliessen
Ich wünschte, bei mir würde es auch mal vorangehen.
Ich werde auch morgen eine Antwort vom OLG telefonisch erfragen.
Hallo Leute,
Ich hab mich nach langem Stillen mitlesen auch mal angemeldet um meine Erfahrungen zu teilen.
Ich habe aktuell 2 Verfahren laufen mit pkf und ~39% Beteiligung beide Verfahren sind im höheren 5-Stelligen Bereich.
Das erste Urteil gegen die Reds erging vor ca 1 Jahr am LG Hannover und wurde dann am OLG Celle ausgesetzt wegen c440/23, in dem Verfahren waren 5% Casino und 95% Sportwetten. Nun wurde um Wiederaufnahme gebeten aber noch nichts passiert. Das 2. Verfahren gegen Jahreszahlen ist gerichtlich auf einen Termin im Juli datiert und es geht da um das Einzahlungslimit im 3-fach 5 stelligen Bereich. Hier wurde auch durch die Beklagte gebeten auszusetzen aber vom
Gericht erstmal ignoriert. Ich habe absolut keine Einschätzung wie das ausgehen könnte alles bei der aktuellen Lage.
Ich hoffe ich hab alles gut umschrieben :-[
Vielen Dank alle für ihre Informationen.
Weiß jemand ob Kahn auch bei Sportwetten Vergleiche oder Urteile zahlt ?
Hi Baker,
auch von mir herzlichen Glückwunsch!
Im Gegensatz zu manch anderem hoffe ich für dich nur dass du mit der erreichten Höhe des Vergleichs zufrieden bist.
Viel Glück und bleib abstinent oder werde es. Das ist unsere letzte Chance auf bessere Zeiten!
Gruß Roy
LostMoney
Les nochmal die Aussetzungsbegründung vom OLG. Die wurde sicher nicht nur wegen c 440/23 ausgesetzt bei 5 Prozent Casino.
Beim anderen wird's vermutlich ebenso laufen falls der EuGH nicht vorher entschieden hat.
In Berufung gehen sie eigentlich alle außer Knaller Angebote von 20-30 Prozent.
Was deine Anbieter vor dem OLG machen weiß ich nicht.
Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche.
Bitte habt Verständnis dafür, dass ich keine genaue Prozentzahl nennen kann. Ich habe jedoch bereits angedeutet, ab welchem Punkt ich bereit wäre, einen Vergleich anzunehmen. Auch die betreffende Gesellschaft hatte ich schon erwähnt.
Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Sobald das Geld tatsächlich auf meinem Konto eingegangen ist, werde ich euch selbstverständlich darüber informieren.
Ehrlich gesagt kann ich es noch gar nicht richtig glauben, nach dieser langen Zeit endlich einen Schlussstrich ziehen und neu anfangen zu können.
Ich drücke jedem Einzelnen von euch die Daumen, insbesondere denjenigen, die gegen Sportwettenanbieter klagen. Verliert niemals die Hoffnung, egal wie negativ manche Nachrichten oder Entwicklungen auch erscheinen mögen. Für jeden von uns wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem Gewissheit herrscht, ob Geld ausgezahlt wird oder nicht.
Ich habe aus der ganzen Sache meine Lehren gezogen und werde weiterhin versuchen dauerhaft spielfrei bleiben.
Erstmal Glückwunsch. Freue dich aber erst wenn das Geld auf deinem Konto ist...
Zitat von: Roy1234 am 31 Mai 2026, 19:38:58LostMoney
Les nochmal die Aussetzungsbegründung vom OLG. Die wurde sicher nicht nur wegen c 440/23 ausgesetzt bei 5 Prozent Casino.
Beim anderen wird's vermutlich ebenso laufen falls der EuGH nicht vorher entschieden hat.
In Berufung gehen sie eigentlich alle außer Knaller Angebote von 20-30 Prozent.
Was deine Anbieter vor dem OLG machen weiß ich nicht.
Hier die Gründe:
,, Das Verfahren ist bis zu einer Entscheidung des EuGH im Verfahren C-440/23
ausgesetzt.
Gründe:
Der Senat folgt insoweit der Entscheidung des Bundesgerichtshofs mit Beschluss
vom 10. Januar 2024 (I ZR 53/23). Streitgegenständlich sind vorliegend neben
Verlusten aus Online-Sportwetten (hinsichtlich derer der Bundesgerichtshof keine
Aussetzung vorgenommen hat, vgl. das dortige Verfahren I ZR 90/23) auch Verluste
aus Online-Casinospielen. Auch wenn die Aussetzung durch den Bundesgerichtshof
keine bindende Wirkung hat, ist vor diesem Hintergrund eine Aussetzung auch unter
Berücksichtigung des Interesses der Parteien an einer schnellen Entscheidung
dieses Rechtsstreits geboten. Dem Interesse des Klägers ist durch die Möglichkeit,
aus dem vorläufig vollstreckbaren Urteil gegen die Beklagte vorzugehen, hinreichend gedient.
Unglaublich dass hier Zirkus wegen 5 Prozent gemacht wird. Sportwetten wäre klar. Dann wirst du bis September warten müssen.
@Jannik
Kahn hat bisher noch keine Vergleiche angeboten.
Laut anderen User werden auch keine Urteile mehr bezahlt, obwohl es in der Vergangenheit gemacht worden ist. (Dazu habe ich auch mal meinen Anwalt und PKF gefragt)
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 31 Mai 2026, 19:58:59Erstmal Glückwunsch. Freue dich aber erst wenn das Geld auf deinem Konto ist...
Da kann ich mich nur anschließen.
Ich habe mich auch gefreut wie Pferdekuchen nach einem unterschriebenen Vergleich. Auf das Geld warte ich leider heute noch -.- inzwischen sind 7 Monate vergangen
Das finde ich ehrlich gesagt noch viel verwerflicher als die Klitschen die sagen wir zahlen nix. Vergleiche anbieten und nicht zahlen ist verarsche hoch 3.
Schlechter Vergleich!
Wichtig Zahlungsfrist rein und bei nicht Zahlung mündliche Verhandlung mit Urteil. Machen seriöse Anwälte auch.
Das muss auch rechtlich viel schwerer wiegen, das ist ja Verhöhnung pur
Zitat von: Balou2024 am 01 Juni 2026, 11:38:04Schlechter Vergleich!
Wichtig Zahlungsfrist rein und bei nicht Zahlung mündliche Verhandlung mit Urteil. Machen seriöse Anwälte auch.
Was willst mir damit sagen? Dass ich selbst schuld bin?
Dein vorgeschlagenes Vorgehen ist bei mir alles schon erfolgt. Sie zahlen tdem nicht.
Hast du noch einen Rat?
Was sagt dein fähiger Rechtsanwalt denn?
Es dürfte derzeit so gut wie keine rechtskräftigen Urteile gegen die Roten geben. Die legen Rechtsmittel bis zum BGH ein und der setzt stand heute noch alles aus.
Zitat von: DestructionDaddy am 01 Juni 2026, 12:19:27Was sagt dein fähiger Rechtsanwalt denn?
Einerseits bin ich selbst etwas enttäuscht, da ich auch der Meinung bin, dass er nicht richtig hinten dran ist. Obwohl er selbst daran ja mit verdient. Bin halt letztendlich nur eine Nummer von vielen. Anderseits habe ich, wenn auch mit viel Nachdruck, immer eine Antwort erhalten und wurde über das weitere Vorgehen informiert.
Letztendlich ist der aktuelle Stand so, dass die GGL darüber informiert wurde und man gerne an das Sicherungsguthaben möchte, da Gegenseite das Urteil angenommen hat (leider unwahrscheinlich). Weiterhin wird noch der Kostenbestescheid des Gerichtes abgewartet. Und ansonsten wird dann eine Vollstreckung versucht, hier liegen aber keine Erfahrungswerte vor (Aussage von Anwalt selbst). Daher bin ich selbst gespannt wie es weiter geht. Euphorie und Glaube ist aber aktuell bei mir Richtung Null...
Danke für die Antwort.bei sowas müsste man doch direkt die GL verklagen können.
Die letzten 3 Jahre dürfte es doch keine rechtskräftige Urteile gegen die Roten gegeben haben, wie kommt man da drauf, dass sie die bisher zuverlässig bezahlt haben?
Mein Anwalt hat auf jeden Fall geantwortet, und fragt nochmal in seinen Kreisen nach, da er bisher keine Urteile hat.
@Höllenritt: Tut mir echt Leid zu hören, dass bei dir weiterhin keine Zahlung erfolgt ist. Da du auch schon ein Urteil erstritten hast, wird da wohl keine mehr kommen...echt schade. Wenn da GGL nichts macht, dann wissen wir ja schon, wie es auch bei uns werden wird.
Natürlich gab es schon rechtskräftige Urteile gegen den Roten! Die brauchen sie damit überhaupt ,,Bill55" zum tragen kommen könnte!
Wie erwartet man überhaupt das sie bei einer Berufung zahlen??
Genau deshalb gibt es hier Missverständnisse!
Solange ein Verfahren läuft kann man nicht sagen ,,sie zahlen nicht"!!!
Warum sollten sie zahlen wenn das Verfahren noch läuft....ganz komische Sichtweise
Klopp hat Recht. Wie soll es denn aktuell rechtskräftigen Urteilen kommen?
Du bist nicht selbst schuld wer war dein Anwalt? Der hätte das aufnehmen müssen, dass dieses Verfahren wieder aufgenommen wird bei nicht Zahlung.
Nun musst du den Vergleich wie ein Urteil vollstrecken.
Die Roten gehen immer bis zum BGH -anscheinend.
BGH setzt seit Januar 2024 aus, woher kommen die rechtskräftige Urteile, die trotz Bill55 angeblich bezahlt worden sind?
Nochmal für dich neuanfang11: Es geht hier um die letzten 1-2 Jahre. Wir können garnicht sagen, ob die Rote Zahlen oder nicht. Es gab keine Vergleiche und es gab keine Urteile. Du kannst garnicht wissen ob die verspätet zahlen. Hier wird einfach permanent auf beiden Seiten gelogen um Stimmung zu machen. (OPTIMUSprime und du z.b)!!!!!!
@Balou Das Verfahren wurde aufgenommen und er hat seinen Urteil erstritten. Der Anbieter ist wahrscheinlich nicht mal mehr auf dem Markt aktiv.
Ja du hast recht... Der jenige hat es doch hier mitgeteilt gehabt..Ich hab es gesehen!
Rechtskräftig VU?!? Wenn man ein Urteil hat und die nicht sofort zahlen heißt es doch nicht das die gar nicht zahlen! Die zahlen halt verspätet ist doch egal!
Höchstens bei kleineren Streitwerten ohne Revision, da müsste letztlich nur die zweite Instanz bereit sein, ein Urteil zu sprechen.
Trotzdem denke ich auch, es geht hauptsächlich um Stimmung und man sollte es nicht zu hoch hängen, was die gerade machen oder nicht machen.
Nein, es ist nicht egal. Wenn die ein "angebliches Urteil" nicht gezahlt haben, dann heißt es einfach, dass sie es derzeit nicht bezahlt haben und nicht dass sie es irgendwann mal verspätet in Zukunft zahlen werden.
Was ist das denn für eine Argumentation, hä???
Also mein Anwalt hat mir abschließend geschrieben, dass er keine Aussage geben kann, ob die Roten Zahlen oder nicht, weil es eben keine rechtskräftige Urteile gab.
Ohh Mensch genau das selbe sage ich doch auch! Warum sollten die in einem ,,Verfahren" zahlen wenn genau ,,dieses" Verfahren nicht abgeschlossen ist???
Genau deshalb möchten die es doch das alles ausgesetzt wird. Weil die ,,Hauptforderungen" insgesamt fast gleich bleibt!!!
Würde ja gerne mal wissen, ob die überhaupt noch Transaktionsübersichten rausrücken. Das liegt doch schon bestimmt 2 Jahre brach
Der Jahresabschluss der Roten für das Jahr 2025 ist nun öffentlich einsehbar:
https://www.lobbyregister.bundestag.de/suche/R003782
Das Wichtigste in Kürze:
Zum 31. Dezember 2025 beläuft sich die Rückstellung für Ansprüche von Sportwetten-Spielern auf
5.600.000 €.
Wörtlich heißt es: Zwar haben einige deutsche Gerichte die Gültigkeit der im Rahmen von Spielerklagen angefochtenen Verträge bestätigt, doch haben die meisten zugunsten der Spieler entschieden. Derzeit sind mehrere Vorabentscheidungsverfahren zur Vereinbarkeit der (ehemaligen) deutschen Regelung mit dem EU-Recht vor dem EuGH anhängig.
Weiter: Der Ansatz von Oliver Kahn bei der Bearbeitung von Spieleransprüchen konzentriert sich auf eine effiziente Schadenabwicklung, eine solide rechtliche Verteidigung und, sofern wirtschaftlich vertretbar, das Streben nach vorteilhaften Vergleichen. Oliver Kahn hat einen speziellen Prozess zur Bearbeitung von Ansprüchen eingeführt, der die Zusammenarbeit mit externen Experten und die Automatisierung wichtiger Arbeitsabläufe umfasst, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Der endgültige Ausgang der Spieleransprüche bleibt ungewiss, und Oliver Kahn beobachtet die rechtlichen und regulatorischen Entwicklungen weiterhin aufmerksam und ist der Ansicht, dass es gut aufgestellt ist, um diese Risiken zu bewältigen.
Weiter: Das Unternehmen ist derzeit in eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten verwickelt. In Übereinstimmung mit den
geltenden rechtlichen Verfahren können bestimmte Urteile je nach Höhe der Streitwerte rechtskräftig und vollstreckbar werden. Aus diesem Grund hat das Unternehmen eine Rückstellung für diese Angelegenheiten gebildet.
Ein paar Gedanken:
1. Bei Klagen mit einem Streitwert von weniger als €25.000 wird eine Rückstellung gebildet, da in diesen Fällen Urteile rechtskräftig werden können (d.h. keine Berufung möglich ist).
2. Bei Klagen mit einem Streitwert von über €25.000 betrachtet die Geschäftsleitung die Wahrscheinlichkeit eines Mittelabflusses als ,,remote" (fernliegend).
3. Es wurde weder eine zusätzliche Rückstellung noch eine Eventualverbindlichkeit (contingent liability) nach IAS 37 angesetzt.
Die gewählte Bilanzierungsmethodik wirft meiner Meinung nach erhebliche Bedenken auf:
- Eigenkapital: €4,9 Mio. bei einer Bilanzsumme von €394,4 Mio
- Der Jahresgewinn 2025 von €132,9 Mio. wird vollständig als Dividende ausgeschüttet
- Es stellt sich die Frage, ob durch die konsequente Vollausschüttung und das Hochschieben von Mitteln in die Konzernstruktur eine bewusste Enthaftung der operativen Gesellschaft betrieben wird
nicht ganz, es sind etwas unter 50% ausgeschüttet worden. Weiter unten ist auch von Vergleichen die Rede.
Anscheinend bin ich komplett dumm und verstehe deine Genialität nicht, daher lasse ich es einfach zu und akzeptiere dass es keine Zahlungen bisher gab.
Lustige Info: Sportwetten Fall wurde erst neu terminiert und Aussetzung aufgehoben(nach Casino EuGH Urteil wurde es von uns beantragt) und heute bekomme ich die Nachricht dass es wieder ausgesetzt worden ist bis EuGH Sportwetten Urteil da ist. Haha.
@Eddy:
Operating Profit: EUR 203 Mio (+ EUR 5 Mio sonstiges)
Abzüglich Tax: EUR 73 Mio
Ausschüttung: EUR 135 Mio
= 100% Ausschüttung
Ja du hast recht. Aber wie heftig ist das bitte, in einem Geschäftsjahr könnten die quasi alle Forderungen(wenn die 150Mio stimmen) bezahlen..
😂😂😂
Geiler Verein die Roten
Sprich geht's über 29000 Euro ist ein Mittelabfluss unwahrscheinlich.
Für darunter werden kleine Rückstellungen gebildet.
....und da bin ich wieder bei Pippi Langstrumpf und ihrem Lied.
So wie ich das heraus lese was Brezel geschrieben hat geht's für die teuren Fälle nur über Vergleich (evtl und zu deren Preis) oder Vollstreckungen.
Wer zuerst kommt malt zuerst.
Das Problem wird hier einmal die GGL und ist dass Malta keinen Wert auf seriöses Geschäftsgebaren legt.
@Roy: Man könnte es auch so deuten:
Kleine Forderungen (unter EUR 25.000) können in Rechtskraft erwachsen und müssen beglichen werden, da die Gesellschaft heute noch ihren Betrieb führt.
Große Forderungen werden derzeit nicht rechtskräftig (EuGH Urteil ausstehehend, BGH setzt aus, etc.). Bis diese Forderungen rechtskräfitg werden, ist die Gesellschaft zahlungsunfähig. Daher ist es "fernliegend", dass diese beglichen werden.
Der Hebel muss letztlich die GGL sein.
Woher ist die Info das es so ist?
Warum sollten die dann überhaupt die auch zahlen? Macht doch kein Sinn. Die Verfahren werden doch auch ausgesetzt.
Und das soll dann so durchgehen?
Egal wer richtig liegt, jede Form ist unter unserem Verständnis von Seriosität meilenweit entfernt. Aber in diesen Ländern ist das Gang und Gebe.
@Neuanfang11: Es gibt vereinzelt OLGs, die Urteile fällen und nicht aussetzen. Die Roten legen dann immer Revision ein und wenn diese nicht zugelassen wird, dann legen sie Nichtzulassungsbeschwerde ein.
ABER: § 544 Abs. 2 Nr. 1 ZPO besagt: Die Nichtzulassungsbeschwerde ist nur zulässig, wenn der Wert der mit der Revision geltend zu machenden Beschwer 25 000 Euro übersteigt.
Wenn das urteilende OLG in diesen Fällen keine Revision zulässt, gibt es für die Roten keine Möglichkeiten mehr. Das Urteil wird rechtskräftig.
Ja aber man kann doch nicht die Zivillprozessordnung so für die Anbieter auslegen das die bewusst höhere Beträge nicht zahlen...
Aus der Diskussion steige ich aus.
Also der Rote wird sich beim Nachbar eine Lizenz holen deshalb werden die keine Faxen machen
Was könnte es denn wirtschaftsrechtlich rechtfertigen, die ,,kleinen" Beträge in Rückstellungen zu berücksichtigen (das wird ja fast wörtlich gesagt)?
Es können doch alle Urteile rechtskräftig werden, es ist doch ,,nur"
eine Revision/Nichtzulassungsbeschwerde mehr, zumindest in der Theorie könnten in ein paar Wochen alle Urteile Rechtskraft haben. Und in Monaten und Jahren eh.
Man sollte nicht vergessen, dass diese Argumentation aufgeführt wird, damit es vor dem Wirtschaftsprüfer gilt. Die Rechtfertigung ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht halt plausibel, damit nur 5 Millionen Rückstellungen derzeit gebildet werden müssen.
Derzeit gibt es eben auch kein Risiko Urteile über 25.000 zu bezahlen. Es wird nichts rechtskräftig werden.
Dass der Cashflow aber so schnell in einem Jahr sinkt, hätte ich aber nicht gedacht. Bin jetzt schon gespannt, wie die Gesellschaft nächstes Jahr aussieht.
Lizenz an Rückforderungen koppeln wäre einfach eine elegante Lösung. Man darf ja mal träumen.
Also der Rote wird sich beim Nachbar eine Lizenz holen deshalb werden die keine Faxen machen.
Zweiter Versuch etwas zu schreiben 😁😁
Hoffnung und realistischer Optimismus ist durchaus gut.
Aber, echt jetzt, der Trumpf soll der Nachbar und dessen Lizenzvergabe sein?
Damit hat Deutschland oder zB die Niederlande mal gar nichts zu tun. Die müssen in Österreich ihre Klagen bezahlen um die Lizenz zu bekommen, was bei uns läuft ist denen völlig egal. Deutsches Problem sozusagen.
Ansonsten stimme ich Klopp zu was die Einschätzung angeht.
Klopp hat vollkommen Recht.
Hallo in die Runde, ich selbst kann bestätigen, dass die Roten zahlen. War bei mir Mitte 2025 der Fall
Zitat von: Glückspilz25 am 02 Juni 2026, 21:02:26Hallo in die Runde, ich selbst kann bestätigen, dass die Roten zahlen. War bei mir Mitte 2025 der Fall
Sportwetten oder Casino??
Zitat von: Tictacto2026 am 02 Juni 2026, 21:29:34Zitat von: Glückspilz25 am 02 Juni 2026, 21:02:26Hallo in die Runde, ich selbst kann bestätigen, dass die Roten zahlen. War bei mir Mitte 2025 der Fall
Sportwetten oder Casino??
Sportwetten
Nach Urteil oder nach Vergleich?
Zitat von: Spiel.Spieler am 02 Juni 2026, 21:51:23Nach Urteil oder nach Vergleich?
Die Berufung wurde als unzulässig verworfen
Höhe?
Wow, Glückwunsch 🎊. Haben Sie freiwillig bezahlt, ohne zu vollstrecken?
Zitat von: Tictacto2026 am 02 Juni 2026, 22:26:13Wow, Glückwunsch 🎊. Haben Sie freiwillig bezahlt, ohne zu vollstrecken?
Dankeschön, freiwillig. Gerichtsverhandlung war in 11/24, Geld habe ich in 08/25 bekommen
Ich glaube du machst grad echt vielen richtig Hoffnung !!!
Glückwunsch dir !
Nice! Urteil nach LG oder OLG?
Zitat von: Spiel.Spieler am 02 Juni 2026, 22:33:54Nice! Urteil nach LG oder OLG?
Am LG gewonnen und die Berufung am OLG wurde als unzulässig verworfen
Zitat von: Hitdajack am 02 Juni 2026, 22:32:42Ich glaube du machst grad echt vielen richtig Hoffnung !!!
Glückwunsch dir !
Dankeschön, ist halt nun halt auch leider schon knapp ein Jahr her. Verfolge hier das Forum auch schon lange. Scheinbar sind die aber nun anders unterwegs
Danach wurden die Verfahren fast alle ausgesetzt. Wenn die Berufung unzulässig ist macht es auch kein Sinn in Revision zu gehen. Es hat schon formal gescheitert.
Genau, die Roten hatten gravierende Fehler in der Berufungsbegründung gemacht. Das war mein grosses Glück
Was für Fehler? Könntest du beschreiben? Warum hat es solange gedauert, bis sie bezahlt haben? Kannst du bitte nähere Infos geben? Mit PKF oder ohne?
Ist doch unerheblich welchen Fehler sie gemacht haben. Da hat er einfach Glück gehabt. Warum die wann zahlen oder nicht weiß keiner, nicht mal die Anwälte von uns.
Ok die Frage mit oder ohne PKF ist interessant. Ich hatte das Gefühl das hat meine Beklagte mehr interessiert als ob ich von der Illegalität wusste oder nicht.
PKF ist die Brandmauer bei diesen Klagen.
Einfach locker bleiben und abwarten. Denke bis Oktober wissen wir wo der Zug hinfährt.
Habe gestern mal im EuGH Kalender nachgeschaut. Bis 2.7. sind die Eintragungen vorgenommen worden.
Unsere Urteilsverkündung ist nicht dabei.
Na ja 14 Tage sind ja noch offen.
Wieso ist PKF Brandmauer? Ist das eher positiv für den Kläger einen zu haben oder negativ?
Ein PKF ist logischerweise eher negativ, der Anbieter möchte mit Sicherheit nicht gerne PKFs unterstützen die Spielerklagen unterstützen.
Danke für die Info wegen den Roten, aber die anderen meinen ja, dass die jetzt vor kurzer Zeit die Strategie geändert haben, also muss man da abwarten.
Aber lustig, dass so eine positive Nachricht nicht zerrissen wird sondern einfach hingenommen wird. ;)
Schade Roy..da müssen wir uns wohl auch geduldigen..hätte vermutet dass das Urteil schneller kommt.
Die Logik dahinter: Wenn ein PKF Geld aus einem Verfahren erhält, hat er frisches Kapital um die nächsten Verfahren zu finanzieren.
Ich habe bislang von niemand gehört, der ein rechtskräftiges Urteil gegen die Roten hat, auf das nicht gezahlt wurde
Zitat von: Brezel12 am 03 Juni 2026, 09:17:07Die Logik dahinter: Wenn ein PKF Geld aus einem Verfahren erhält, hat er frisches Kapital um die nächsten Verfahren zu finanzieren.
Gotcha!
Hab die Logik schon in verschiedene Richtungen gesehen, deswegen die Nachfrage.
Zitat von: Tictacto2026 am 02 Juni 2026, 23:52:37Was für Fehler? Könntest du beschreiben? Warum hat es solange gedauert, bis sie bezahlt haben? Kannst du bitte nähere Infos geben? Mit PKF oder ohne?
wahrscheinlich einen aus 1000 Seiten bestehenden Textbaustein verwendet, der wohl nicht zu 100% auf den Sachverhalt passte.
Zitat von: Roy1234 am 03 Juni 2026, 08:50:24Ist doch unerheblich welchen Fehler sie gemacht haben. Da hat er einfach Glück gehabt. Warum die wann zahlen oder nicht weiß keiner, nicht mal die Anwälte von uns.
Ok die Frage mit oder ohne PKF ist interessant. Ich hatte das Gefühl das hat meine Beklagte mehr interessiert als ob ich von der Illegalität wusste oder nicht.
PKF ist die Brandmauer bei diesen Klagen.
Einfach locker bleiben und abwarten. Denke bis Oktober wissen wir wo der Zug hinfährt.
Was sagt denn dein Anwalt, zahlen die roten zur Zeit garnicht? Die Kanzleien müssten es doch genauer wissen, denn sie führen ja nicht nur vereinzelt Klagen gegen die roten! Was wird denn gesagt, wird zur Zeit bezahlt, oder Sicherheitsleistung hinterlegt?? Hat jemand Infos darüber???
ich hab mal eine ganz einfache Frage an euch. Was denkt ihr eigentlich, wenn die roten das wirklich durchziehen und zahlen die rechtskräftigen Urteile nicht mehr, weil sie durch Bill 55 in Malta geschützt sind.
Könnte das langfristig durchgehenoder ist das nur Zeitgewinn, Was denkt ihr?
Zurzeit wird es fast keine rechtskräftige Urteile geben, also kann dir keiner sagen, wie die Strategie aussieht.
Nur weil sie einzelne Fälle bezahlen, nicht bezahlen ODER verspätet bezahlen, heißt es nicht, dass sie genauso agieren wenn die tausende Urteile irgendwann reinflattern werden.
Langfristig wird nur ein Lizenzentzug helfen können um genug Druck erzielen zu können. Bei dem letzten Prüfungsbericht ist es eher unwahrscheinlich dass überhaupt alle Forderungen bezahlt werden können.
Zu den Roten direkt kann ich dir nichts sagen, aber mein oben geschriebenes trifft eigentlich auf fast alle zu.
Klopp hat es richtig geschrieben was die größte Hilfe wäre. Im Endeffekt kann man nur abwarten.
Bin froh noch in der Karibik etwas laufen zu haben. Da sehe ich momentan bessere Chancen.
Ja, langfristig können die das noch nicht durchziehen. Einfach ignorieren und sich auf Malta 55 berufen.
Das ist doch komplett veräppelnd. Justiz und die dahinter stehenden Kosten, also auch Prozesskosten, sind ja nicht wenig. Die können doch nicht sagen: Wir haben bis letzte Instanz durchgezogen und letztendlich ist es euer Schaden, selbst schuld ob die Kosten getragen werden, Anwaltskosten bezüglich.
Da würde doch die Politik nicht einfach mitmachen. Es sind ja auch nicht nur ein, zwei Fälle, sondern viele Fälle.
Was glaubt ihr denn?
Da muss doch die GGL dann irgendwann handeln????
Ob die Politik da mitmacht? Glaube Steuerabgaben sagen ja. :D
Unser Gegner ist einer der schlimmsten Sorte, wir müssen da definitiv kämpfen und dranbleiben...geschenkt wird nichts.
Mal was zur Beruhigung.
Dr. Redell hat gestern auf LinkedIn einen Post eingestellt.
Geht um eine Klage vor einem LG in vermutlich Hessen. Dort wurde anscheinend auf Nachfrage des Anwalts erklärt warum der schnellste Termin für den Prozess der September 2027 ist. Klageeinreichung war im August 2022. Die zuvor festgesetzten Termine wurden jeweils kurz davor abgesagt. Sozusagen alles easy. 🙈🙈
Zitat von: Roy1234 am 03 Juni 2026, 16:17:13Mal was zur Beruhigung.
Dr. Redell hat gestern auf LinkedIn einen Post eingestellt.
Geht um eine Klage vor einem LG in vermutlich Hessen. Dort wurde anscheinend auf Nachfrage des Anwalts erklärt warum der schnellste Termin für den Prozess der September 2027 ist. Klageeinreichung war im August 2022. Die zuvor festgesetzten Termine wurden jeweils kurz davor abgesagt. Sozusagen alles easy. 🙈🙈
Gibt's das auch mit Inhalt?
Zitat von: Tictacto2026 am 02 Juni 2026, 23:52:37Was für Fehler? Könntest du beschreiben? Warum hat es solange gedauert, bis sie bezahlt haben? Kannst du bitte nähere Infos geben? Mit PKF oder ohne?
Wieso lange gedauert? Nicht mal ein Jahr. Erst war ja LG, dort gewonnen, dann wurdw Berufung dee Roten eingelegt, somit Vorgang dann beim OLG, dann gab es die Berufungsbegründung der Rotem, hier so Fehler wie z.B. alles bestand nur aus Textbausteinen, nicht passend auf das Verfahren zugeschnitten, teilweise falsche Angaben usw. Der Anwalt hatte vergessen das Standardmuster zu überarbeiten. Ende Mai 2025 hat dann das OLG sie Berufung als unzulässig verworfen. Anfang August 2025 hatte ich dann das Geld
Geh auf LinkedIn dann hast es ausführlicher.
Hauptsächlich wurde es vermutlich gepostet wegen unserer trägen Gerichtsbarkeit.
Ist auch eine teilweise geschwärzte beglaubigte Abschrift der Verfügung abgebildet.
hat auf jeden Fall nichts mit Teilzeit-Beschäftigung, WorkLife-Balance, Elternzeit, Mutterschaftsschutz etc. zu tun. Und wenn tatsächlich vielleicht ganz bisschen doch, dann muß man sich damit abfinden und es gehört zum allgemeinen Lebensrisiko, wenn während der Verzögerung die ein oder andere Firma pleite gemacht wird, usw und man außer Spesen, nichts gewesen, bekommt.
Ich habe den Eindruck, dass schon vor Rechtskraft aus einem Urteil vollstreckt werden kann, häufig aber nur gegen Sicherheitsleistung. Wird das in der Praxis tatsächlich gemacht, und kennt jemand Fälle, in denen ab der zweiten Instanz eine Sicherheitsleistung von den roten hinterlegt wurde?
Die Sicherheitsleistung wird nicht vom Anbieter hinterlegt.
Du hinterlegst diese beim Gericht, dann kannst vorläufig vollstrecken.
Jepp und das ist nicht gerade billig je nachdem wo vollstreckt wird.
Ich warte tatsächlich auch schon 4 Jahre am Landgericht - ist mir mal soeben aufgefallen. Auch wenn die Hälfte davon wegen dem EuGH ausgesetzt war...das kann man wirklich niemandem erzählen. Das ist eine bodenlose Frechheit. Man wird seitens der Justiz im Grunde aktiv daran gehindert, sein Recht durchzusetzen. Und natürlich halbieren sich die Zahlen seitdem vom Anbieter jedes Jahr.
Naja, ist bestimmt alles nur ein blöder Zufall...
wieviel hier haben ein rechtskräftiges urteil und warten?
Vermutlich nicht so viele. Die einen warten aufs LG, die anderen wie ich aufs OLG. Die meisten rechtskräftigen Urteile dürften bis 2023 ergangen sein.
Klage Mitte 23. LG Urteil Mai 25.
Ob OLG ausgesetzt hat kann ich nicht sagen da ich meine Kanzlei noch nie kontaktiert habe.
Berufung wurde aber von der Gegenseite eingelegt.
Wenn die jetzt schon Probleme haben LG Termine anzusetzen, bin icg sehr gespannt, wie die Gerichte Termine ansetzen, wenn die Aussetzungen aufgehoben werden müssen...
Bleibe dabei, die Gerichte leisten leider auch einen sehr großen Anteil, dass wir da stehen wo wir sind.
ich habe rechtskräftige urteile von 2023 und es ist bis jetzt nichts passiert.
kein geld gesehen.
2xmal selber finanziert , etliche pkf .
rechtsanwälte melden sich nicht mehr...etc
Eine meiner Klagen ist ein reiner Casinofall, den ich am LG verloren habe.
Anbieter versucht die Berufung ablehnen zu lassen oder wenigsten aufgrund des Sportwetten-Fall am Eugh weiter auszusetzen. Wie ich mein Anbieter freundliches Gericht hier kenne, werden sie dem zustimmen.
Es ist ein sehr großer Anbieter in England und hat sich ~2015 mit Sportwetten aus DE zurückgezogen und ~2017 dann auch endgültig mit dem Casino.
Desweiteren behauptet die gegenseite ich hätte meinen Aufenthaltsort nicht hinreichend dargelegt.
Schön, dass da versucht wird, die Beweislast umzukehren ... :)
Die haben DIR nachzuweisen, von wo aus Du gespielt hast. Und nur, wenn das Dein "gewöhnlicher Aufenthaltsort" ist, ist dies für das Gericht relevant.
@ Duffi
also zusätzlich noch das Problem, das der Anbieter sich nicht mit potentiellem Lizenzentzug befassen muss.
Hab das gleiche Problem.
Im Großkontext betrachtet mögen rechtliche Verfahren alle sinnvoll sein oder mal einen Sinn gehabt haben, aber irgendwo sollte ganz allgemein gesprochen eine Art Obergrenze zumindest in zeitlicher Hinsicht sein, wann ein Verfahren auch mal spätestens abgeschlossen sein muss. Das wäre mal eine Reform. ;D
https://www.rnd.de/sport/gluecksspielbehoerde-der-laender-ggl-leitet-pruefverfahren-gegen-tip-ein-RML3LR7QPREIZIYUJSEEJ7CF6M.html
😂😂
Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt.
Zur WM, wenn man den Zahlen glauben schenken kann wovon ich definitiv ausgehe ist das wirklich ein 13. Einnahmen Gehalt.
Ca 600 Millionen bei den Whitelist Casinos sind nicht von Pappe. Betrifft ja nicht nur Kahn sondern alle. Alleine davon könnten die den Großteil der Klagen zahlen bzw in Rückstellungen einfließen lassen.
Ob sie das tun? Ich verweise hier schonmal auf den nächsten Jahresabschluss 😁😁😁
,,Auf die Frage, wann in dieser Prüfung ein Ergebnis zu erwarten sei, gab die Sprecherin ebenfalls keine Auskunft."
Na, das wird sicherlich zeitnah eine deutliche Bitte, das nicht zu machen, oder im Herbst ein ernstes Dududu oder nach Abschluss aller Ermittlungen ein saftiges Bußgeld in Höhe von 2000€.
Fast jeder Whitelist-Anbieter streamt seit Jahren irgendwelche Spiele mit paar Sekunden Verzögerung.
Fußball, Darts, Tennis ...
Allerdings muss man angemeldet sein und mindestens 1€ Guthaben besitzen oder eine Wette getätigt haben.
Und zum Thema WM...
Die Jahreszahl hat sich noch kurz vor Beginn der WM die Lizenz für den französischen Markt geholt.
Genau. Jeder erwartet von der GGL dass endlich Druck gemacht wird und das ist jetzt das Game für die Öffentlichkeit bei dem es wie ihr geschrieben habt ausgehen wird. Danach heißt es wir haben ja etwas gemacht aber das ist maximal Grauzone.
Dafür gibt's nur einen Klaps oder eine Verwarnung.
Interessant wird sein wie viel Limit Klagen es geben wird weil die 1000 Euro umgangen werden. Ich bin da glücklicherweise nicht mehr dabei. Aber denke man wird es erfahren.
Das glaube ich nicht so ganz. Selbst der Anbieter hatte kurz die Meldung gelöscht gehabt...
Generell Sponsoring und Events werden immer mehr kritisch in der Öffentlichkeit gemacht.
Ich zweifele ernsthaft dran ob der Anbieter wirklich alle spiele zeigen wird bzw. Oder komplett verzichtet.
So ganz egal ist das ihm bestimmt nicht..
Mich würde interessieren, ob hier jemand schon Erfahrung mit Europäischen Beschluss zur vorläufigen Kontopfändung (EAFO) hat?
Ich habe gerade gelesen, dass es im Mai dazu ein Urteil vom EuGH gab, der die Dringlichkeit ausdrücklich begründet hat. Rechtssache C-198/24
https://infocuria.curia.europa.eu/tabs/affair?lang=de&sort=AFF_NUM-DESC&searchTerm=%22C-198%2F24%22&publishedId=C-198%2F24
Denke mal da spielt (zumindest aus meiner Sicht) wieder folgendes mit rein:
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,6494.msg82333.html#msg82333
Und wenn ich das richtig lese ist das ganze auch mit Kosten verbunden. Alle Selbstzahler können es also gerne mal versuchen. Personen mit PKF werden zum Großteil nichts sagen können, da sicher kein PKF die Masse seiner Kunden in dieses Rennen schickt. Das wird eher punktuell als "Testsatellit" geschehen.
Beim PKF wird man es wahrscheinlich auch selbst zahlen müssen, da muss man in den Vertrag schauen.
Ein PKF übernimmt nicht grundlegend alle Kosten.
Bis zum 9.7. steht nichts von Urteilsverkündung gegen die Roten.
Da Freitag und Montag dort nie etwas stattfindet bleiben noch zwei Tage offen.
Wir dürfen uns, denke ich, mit September/Oktober anfreunden.
Dann sind es wohl wie so oft die 6 Monate. Enttäuschend muss ich sagen,aber nicht überraschend.
Es bekommt ja jeder mit, wie viel Zeit schon vergangen ist, und wie versucht wird weiter zu verzögern. Trotzdem sind die Entscheidungen der Gerichte immer näher am Ende des vorgegebenen Zeitstrahls.
Sehe ich leider auch so und kann es nicht Recht nachvollziehen. Es ist hinläufig bekannt dass es bei diesen Klagen durch die Verjährung auch um Zeit geht.
Scheint nicht wirklich zu interessieren.
Das Vertragsverletzungsverfahren läuft weiter, aber es gibt keine konkrete Aussage zum zeitlichen Horizont.
Martin Schirdewan (Die Linke) hat dazu am 05.12.2025 folgende Fragen an die EU-Kommission gestellt (https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/P-10-2025-004836_DE.html):
- Welchen Beschluss wird die Kommission im Rahmen des Vertragsverletzungsverfahrens als nächstes fassen, und wann ist damit zu rechnen?
- Wenn die Kommission beschließt, nach dem Aufforderungsschreiben eine begründete Stellungnahme abzugeben, auf welche Gründe wird sie sich dann stützen?
- Erwägt die Kommission, den Fall an den Gerichtshof der Europäischen Union zu verweisen?
Die Antwort darauf konnte ich (abgesehen von Seiten voller Casinowerbung) nur hier finden: https://politique.pappers.fr/question/follow-up-question-to-the-commissions-answer-to-question-p-0048362025-QECR1021937
Das ganze ist dort nur auf Englisch, daher hier eine Übersetzung der Antwort:
ZitatAntwort von Herrn McGrath im Namen der Europäischen Kommission
(27. März 2026)
Die Kommission muss ihre Bewertung unter vollständiger Einhaltung des EU-Rechts und auf der Grundlage aller relevanten rechtlichen und tatsächlichen Umstände durchführen. Angesichts der Komplexität des Vorgangs und der Beteiligung mehrerer Akteure an der Analyse ist es derzeit nicht möglich, einen konkreten Zeitpunkt für den Abschluss der Prüfung in dieser Angelegenheit oder für mögliche Folgemaßnahmen zu nennen.
Die Kommission wird über die geeigneten weiteren Schritte entscheiden, sobald ihre Prüfung abgeschlossen ist.
Ich weiß, dass dies keinen riesigen Mehrwert für die laufenden Verfahren darstellt aber man sieht immerhin, dass Malta wohl etwas eingereicht hat und das ganze nicht auf Eis liegt (was man fälschlicherweise oft annimmt sobald man zu so einem Thema öffentlich gar nichts mehr wahrnimmt).
Mich wundert nichts mehr. Klage eingereicht 2023.
Unter Bezugnahme auf den Schriftsatz der Klägerseite vom 20. Mai 2026 wird noch einmal versi- chert, dass es sich bei dem anberaumten Verhandlungstermin 14. September 2027 um die der- zeit früheste Möglichkeit handelt. Wie bereits mitgeteilt, ist die zuständige Einzelrichterin parallel zu ihrer Tätigkeit in dem zivilrichterlichen Dezernat seit Anfang dieses Jahres als Ergänzungs- richterin in einem umfangreichen Strafverfahren eingeteilt. Stand jetzt sind in diesem Strafverfah- ren bis einschließlich Dezember 2026 zwei volle Sitzungstage pro Woche terminiert, sodass ein normaler Sitzungsbetrieb in dem zivilrichterlichen Dezernat daneben derzeit nicht möglich ist, was wiederum zur Folge hat, dass ein Großteil der ursprünglich für 2026 anberaumten rund
60 zivilrichterlichen Verhandlungen bereits in das Jahr 2027 verlegt werden musste.
Das ist leider nur noch armselig. Wann sollen die aufgesetzten Terminen dann aufgenommen werden? Das kann bei deinem Gericht ja nur mindestens Start 2028 sein?
Bei dir ist es ein OLG, oder?
Wobei du auch mit 2028 rechnen kannst. Bin mir ziemlich sicher dass die deinen Termin auch verschieben werden, wegen dienstlichen Gründen. ;)
Um den Schmerz zu lindern 🙈
So kannst du es locker nehmen ob der EuGH im September oder Anfang nächsten Jahres urteilt. Vielleicht gibt's dann vom BGH noch einen Leitfaden zu Sportwetten und schon sind wir Mitte nächsten Jahres.
Grundsätzlich hast du da auch Recht, Roy.
Bei mir geht es eigentlich nur noch gegen die Roten, und wenn ich da bis 2028/2029 warten muss(da noch im LG)..dann gib ich wirklich auf.
Gefühlt gibt es da nur noch ein Kuchen, das immer mehr schrumpft, und man hätte gern noch ein großes Stück bevor es nur noch Krümmel sind.
Wird der Kuchen nicht weiter befüllt?
Weiß jemand ob die Kanzlei von Rüden noch Glückspiel Fälle annimmt? Von ihrer Homepage sind diese nämlich verschwunden.
Besser ist das@ Balou
Dann kannst deinen Fall auch bei mir einreichen. Bei mir bekommst du dann wenigstens 1 mal Rückmeldung in einem Jahr, statt gar nicht 😊
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 09 Juni 2026, 00:39:49Dann kannst deinen Fall auch bei mir einreichen. Bei mir bekommst du dann wenigstens 1 mal Rückmeldung in einem Jahr, statt gar nicht 😊
wenn das nicht wahr wäre, würde ich lachen.
wenn du eine Rückruf bitte erstellst, ist es auch wieder Glücksspiel ob sie es tun oder nicht. und die chance liegt unter 50% 😂
bin dort mit 3 Fällen (einem großen) und bin mehr als enttäuscht über deren arbeitsmoral
@Balou: also ich ich habe gerade geschaut und finde das bei von rueden noch immer:
https://www.rueden.de/lp/onlinecasino/
Ich bin da leider auch mit Fällen und per Mail und telefonisch keine Antwort seit Monaten!
Unterlagen werden einfach nicht weitergeleitet unfassbar!
Zitat von: Balou2024 am 09 Juni 2026, 07:05:33Ich bin da leider auch mit Fällen und per Mail und telefonisch keine Antwort seit Monaten!
Unterlagen werden einfach nicht weitergeleitet unfassbar!
also ich kann nur sagen, sie leben noch 😂
sie haben mir vor 2-3 wochen unterlagen weitergeleitet wo (vermutlich) der anbieter gegen die wiederaufnahme angeht.
auf meine rückfragen per mail habe ich keine antwort erhalten. aber wundern tut es mich nicht mehr
Ich muss noch akteneinsicht beantragen. Das ist alles nicht normal. Vorher werde ich meinen PKF mal informieren.
@Bobby
😂😂😂😂😂
:D Wir sollte alle Rechtsanwalt werden. Nehmen die Fälle mit Kusshand, Archivieren alles und kassieren siebenstellig im Jahr.
Handakten verschicken wir mit Daten von anderen Mandanten.. alles nicht so wichtig ::)
Hab die Vergleiche vergessen. Archivieren bis zum Vergleich, egal wie der ausfällt und verkaufen das dem Mandanten als super Vergleich, da der Anbieter nicht mehr als 10% zahlen wird..
Gut, dass es Anwälte für Anwaltshaftung gibt, die solche Arbeitsmethoden auseinander nehmen =)
AdvoFinews Episode 19: Das EuGH-Urteil C-198/24 zur Kontopfändung bei illegalen Glücksspielanbietern (https://youtu.be/QUHWT8Mnh3k?is=BrjqvWz0WUTzidjy)
Frieren die dann komplett alle Konten in der EU zu jeglicher Summe oder nur die Summe die gefordert ist?
Wenn's Sinn machen soll dann komplett alles. Meinst du das OC juckt es wenn bei jedem Konto nur zB 120.000 Euro eingefroren würden? Die haben so viel Kohle und könnten ihr Tagesgeschäft trotzdem weiter laufen lassen.
Wäre so meine Sichtweise. Aber vielleicht auch anders.
Es wird nur der entsprechende Betrag eingefroren. Und wie ich schon meinte: Die werden bestimmt nicht zahlen wegen des eingefrorenen Betrags.
Aus Sicht der Anbieter:
50.000€ eingefroren - warum dann 50.000€ (+ Anwalts- und Gerichtskosten) zahlen um das Geld wieder "frei zu kriegen"?
Die werden das lieber geschehen lassen um weiter Zeit zu gewinnen.
Aber um nicht nur negativ zu sein - was für den ein oder anderen hier positiv sein könnte:
Ggf. bringt es einige Anbieter dazu mittelmäßige Vergleiche anzubieten. Denn einen niedrigeren Betrag anzubieten um einen höheren aus der vorläufigen Pfändung zu bekommen kann(!) hier und da Sinn machen. Jedoch haben die meist so viel Geld, dass ich hier nicht zu euphorisch wäre. Außerdem kann sowas ggf. steuerlich in der Bilanz sogar vorteilhaft sein (+ Zeitspiel oben drauf).
Was aber ausschließlich positiv ist: Wenn der Betrag gepfändet wurde, ist dieser bestimmt ziemlich sicher reserviert. Keine Ahnung ob der noch in einer Liquidation angerührt bzw. verteilt werden könnte. Da endet mein Wissen.
Warum ein Vergleich annehmen wenn die Urteile rechtskräftig sind???
Ich verstehe mittlerweile manche Meinungen überhaupt nicht mehr.
Sich aufregen das die Anbieter nicht zahlen dann aber auf Vergleiche hoffe.
Wenn die nicht zahlen wäre mir persönlich auch ein Vergleich relativ egal. (Also aus Sicht der Meinungen hier)
Meines Wissens wäre nicht nur der pfändbare Betrag gefroren, sondern alles .
ZitatWarum ein Vergleich annehmen wenn die Urteile rechtskräftig sind???
Falls du dich auf meinen Beitrag beziehen solltest: ich habe nie gesagt, dass man einen Vergleich annehmen soll. Ich habe gesagt "für den ein oder anderen hier positiv sein könnte". Dem Stimmungsbild hier im Forum nach ist doch offensichtlich, dass manche einfach schnell damit abschließen wollen und/oder Geld brauchen. Für diese Leute könnte es positiv sein.
Das ist die einzige geäußerte Meinung meinerseits und bei der bleibe ich auch. Nicht jeder hier ist ein "100% + Zinsen"-Hardliner.
Hat eigentlich schon jemand mal eine Kontopfändung gehabt?? Ich sag mal so bei mir ging es um eine Summe in Höhe von 59 € die zur Pfändung standen...Mein Konto wurde bis zum 20 - fachen gepfändet. Nur mal so als Denkanstoß 🤔
Muss man nicht verstehen...
Hat jemand Erfahrung mit https://www.klagewerk.com/#lead-form (https://www.klagewerk.com/#lead-form)
Heute entdeckt
Die wirken äußerst seriös 😂😂
Das finde ich jetzt unfair ... immerhin haben sie heute schon 67 Anfragen geprüft! :)
Klagewerk klingt auf jeden Fall nach Manufaktur, da prüft der Meister noch selbst und mit ganz viel Liebe
Hallo, ich bin hier die ganze Zeit stiller Mitleser.
Ich verstehe nicht, warum sich viele über die Eintönigkeit der GGL beschweren, sich aber nicht an die Opposition in Sachsen-Anhalt wenden. Schließlich ist die GGL dem Innenministerium Sachsen-Anhalt unterstellt.
Vielleicht lässt sich auf diesem Weg etwas Druck auf das Innenministerium ausüben. Und denkt daran: Dieses Jahr sind dort Wahlen.
Hallo zusammen,
ich hätte eine Frage an alle, die aktuell Verfahren gegen die Roten begleiten oder selbst betroffen sind.
Man liest viel über Vollstreckungsprobleme in Malta, Bill 55 und ähnliche Themen. Mich würden deshalb vor allem echte Erfahrungen aus den letzten Monaten interessieren.
Wird bei den Roten nach einem rechtskräftigen Urteil aktuell noch bezahlt?
Hat jemand in letzter Zeit tatsächlich Geld erhalten oder wurde eine Sicherheitsleistung hinterlegt?
Gibt es Fälle, in denen trotz eines rechtskräftigen Urteils am Ende gar nichts zu holen war?
Mir geht es nicht um die theoretische Rechtslage, sondern um praktische Erfahrungen. Ich frage deshalb, weil ich unterschiedliche Aussagen höre. Manche Kanzleien sagen, dass die Roten bisher noch zahlen, andere verweisen auf die Probleme in Malta.
Über aktuelle Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank.
@tictacto
alles kann, nichts muss.
was sie bei einem machen, machen sie bri einem identischen fall nicht.
du wirst jede antwort erhalten auf deine fragen. ja sie zahlen, ja sie vergleichen, nein sie vergleichen nicht, nein sie zahlen nicht.
ein muster wirst du nicht findet.
Rechtskräftige Urteile wird es bis auf sehr wenige Einzelfälle immer noch nicht geben, da haben 1 Woche nichts geändert.
Sicherheitsleistung muss vom Kläger hinterlegt werden.
Vergleiche gab es bisher keine bei Fälle vor 2021.
Danke für eure Antworten, ja ich weiß ist immer unterschiedlich. Ich möchte hier erfahren, ob in den letzten Monaten Zahlungen erfolgten. Meistens wird nach der 1. oder 2. um die Vollstreckung zu verhindern, Sicherheitsleistung erbracht. Hat jemand solche Erfahrungen? Wie sehen unsere Chance aus, Rückforderungen geltend zu machen, was glaubt ihr? Ich habe gelesen, das teilweise seit 2023 warten. Es soll bei den Roten Geldverschiebungen gegeben haben. Wollen dir wirklich alles umgehen, und dann trotzdem in Deutschland weitermachen?
ja das wollen sie und sie werden alles versuchen, dass es genauso passiert
Ich habe noch weitere erfreuliche Neuigkeiten. Meine Verhandlung über 86.000 € inklusive Zinsen seit 2024 ist nun für Ende August terminiert. Endlich geht es voran! Casino Fall Anbieter mit drei gleichen Zahlen über der 7.
Man könnte es als Geldverschiebungen sehen, die Roten sehen es als notwendige Umstrukturierungen als Vorbereitung des Verkaufs.
Was es dann sein wird, wird man dann wahrscheinlich auch irgendwann gerichtlich feststellen müssen, wenn Sie die Strategie fahren werden, keine Zahlungen zu tätigen und Insolvenz anzumelden.
Zitat von: Duffi am 10 Juni 2026, 11:11:53ja das wollen sie und sie werden alles versuchen, dass es genauso passiert
Ganz bestimmt nicht...
Schau mal die Berichte der letzten Tage an.Es ist nur eine Strategie!
Zitat von: neuanfang11 am 10 Juni 2026, 11:25:46Zitat von: Duffi am 10 Juni 2026, 11:11:53ja das wollen sie und sie werden alles versuchen, dass es genauso passiert
Ganz bestimmt nicht...
Schau mal die Berichte der letzten Tage an.Es ist nur eine Strategie!
Was für eine Strategie? beschreib mal vitte etwas genauer?!!
Gütiger Himmel, bleib mal locker!
Du hyperventilierst ja richtig.
In 12 Monaten wird sicherlich alles klarer sein. Nicht mal unsere Anwälte blicken durch was die wann und warum machen.
Jeder hat dazu seine eigene Meinung und meine ist dass es hier nur über die Lizenz in Deutschland geht. Andernfalls ziehen die Uhr Ding durch wie sie es für richtig halten.
Hahah die ziehen ihr Ding durch???
Schau mal die Zahlen an was die in den nächsten Wochen Umsätzen werden!
Glaubt ihr ernsthaft die werden das so aufs Spiel setzen???
Klingt irgendwie nach positive
Kannst du deine Gedankengänge auch mal ausführlich und logisch erklären? Ich dachte, du wärst Anwalt?
Die können auch 2 Mrd Umsätze machen, trotzdem werden die nicht zahlen wollen und werden ALLES dafür tun um es zu vermeiden.
Bin bei Roy, erst wenn es um eine Lizenz geht, wird gezahlt werden.
Was zum Teufel haben die Umsätze der WM mit Zahlungswilligkeit zu tun?
Du redest so als ob der Gegner von der Tafel lebt und durch die WM endlich zahlungsfähig wird.
Die im Gespräch stehenden 150 Millionen hätten die längst aus dem Klingelbeutel zahlen können. Die großen zumindest, egal ob rot, zahlen oder der Entertainer.
Wer bei den auf Malta ansässigen auf Abstand hofft hat die Übersicht längst verloren.
Gibt es niemanden hier, der eine Zahlung bekommen hat. Und eine Frage noch, hat man die GGL verklagt bzgl. Untätigkeit? Wie sieht die Rechtslage aus? Muß die GGl etwas unternehmen ? Wenn Lizensen vergeben werden, dann muß man doch genau diese Rückforderungen einhalten, da muß doch etwas passieren!!! Casino Fälle wurde ja vom EUGH positiv für uns geurteilt. Auf was wartet man denn? Was muss noch passieren?
Aktuell wartet man bei Casino Fallen auf den BGH. Dort gibt es ab September das endgültige Urteil.
Zitat von: Roy1234 am 10 Juni 2026, 12:52:11Was zum Teufel haben die Umsätze der WM mit Zahlungswilligkeit zu tun?
Du redest so als ob der Gegner von der Tafel lebt und durch die WM endlich zahlungsfähig wird.
Die im Gespräch stehenden 150 Millionen hätten die längst aus dem Klingelbeutel zahlen können. Die großen zumindest, egal ob rot, zahlen oder der Entertainer.
Wer bei den auf Malta ansässigen auf Abstand hofft hat die Übersicht längst verloren.
Ich sehe das genauso wie du Roy, aber sie wollen doch Zeit gewinnen, das haben sie doch erreicht, bald sind die Ansprüche alle verjährt!! Was versuchen sie denn noch?? Irgendwann muss oder sollte die GGL eingreifen?? Riskieren die Anbieter das?
Wer geklagt hat, bei dem verjährt nix. Die wollen auf die Verjährungsfrist rauszögern, dann gibt es keine neuen klagen mehr und die offenen werden bezahlt. Wenn die jetzt zahlen, kommen natürlich alle, die noch nicht geklagt haben und klagen.
Die Logik erscheint mir am ehesten der Fall zu sein.
Ja, mittlerweile gibt es doch keinr PKf's die finanzieren, ich glaube die haben schon viel erreicht, denke Ende des Jahres ist durch Kenntnisnahme der Illegalität wenn, wir Anfang 2023 ausgehen, dann alles verjährt!!
Vorallem, was soll die GGL machen wenn dje Verfahren ausgesetzt sind?
Was soll die GGL danach antworten wenn die Anbieter sagen. Ja noch nicht mal der EuGH hat abschließend geurteilt hat?
Ihr seit zu viele Schritte viel weiter!!!
Solange jedes einzelne Verfahren läuft wird nichts gemacht! Ganz einfach!!
Als ob man gegen eine Wand redet aber anstatt Steine, sieht man nur !!!!!!.
Schon amüsant irgendwie.
PKF finanzieren tatsächlich kaum noch, glaube da wird nicht mehr viel kommen an neue Klagen. Da haben die schon leider gute Arbeit geleistet.
Meine Termine gehen auch weiter. OC in 2 Monaten
https://www.ardmediathek.de/video/buten-un-binnen-oder-regionalmagazin/verluste-durch-spielsucht-bremer-kanzlei-klagt-gegen-ticc/radio-bremen/Y3JpZDovL3JhZGlvYnJlbWVuLmRlL3JhZGlvYnJlbWVuLmRlL29wZW5tZWRpYS8zXzM2Mzk1NS9zZWN0aW9uL3VybjphcmQ6ZXBpc29kZTo2NmE3OWI2OWI1Nzc2ZTUx
Falls noch nicht bekannt
Ist auf jeden Fall gut dass ihr so zeitnahe Termine für eure Casino Fälle erhalten habt. Scheint nicht jedes Gericht so dermaßen überbelastet zu sein wie von Balou.
Hoffe für euch dass es gut ausgeht.
Die Berufungsbegründung ist nun eingetroffen bei einem Fall von mir.
Nichts neues steht in dieser natürlich soll ausgesetzt werden extra in Dick ges geschrieben fordert die Gegenseite.
Meine Aussagen hätte das LG alle falsch bewertet und OLG hätten ihre Meinung zur Haftung der unterschiedlichen Gesellschaften geändert.( 3 OLG Urteile genannt)
Mein Anwalt muss in paar Tagen antworten. Denke wird ausgesetzt. Obwohl LG klar gesagt hat Anbieter hätte auch gegen Vertrag verstoßen aufgrund Casino Verlinkungen und Einzahlung Limit, daher muss nicht ausgesetzt werden.
OLG setzt mit Sicherheit aus.
Welcher Anbieter??
Ich habe eines der Kläger freundlichen OLG, aber auch die haben ausgesetzt.
Mischklage, aber ebenfalls Limit und Verlinkungsverbot wurden nicht eingehalten. Und selbst wenn von der Hölle ein Schreiben auftaucht dass sie nach Regeln anbieten dürften sind das zwei Ausschlusskriterien. Deshalb verstehe ich die Aussetzung auch nicht.
Nochmal, die warten alle auf den BGH.
Klares konnte des LG es nicht formulieren im urteil.
Zu der beklagtenseits beantragten Aussetzung des vorliegenden Verfahrens analog
§ 148 Abs. 1 ZPO sah sich die Kammer nicht veranlasst. Streitgegenständlich ist
vorliegend – zumindest auch – ein Verstoß gegen § 4 Abs. 1 GlüStV 2012. Auf diese
Norm bezieht sich das Verfahren C-440/23 bei dem Europäischen Gerichtshof aber
nicht und an ihrer Vereinbarkeit mit dem Unionsrecht bestehen nach der ständigen
Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs auch keine Zweifel.
Im Übrigen sind im Rahmen des § 148 Abs. 1 ZPO bei der gerichtlichen
Ermessensausübung die Erfolgsaussichten des Bezugsverfahrens und die mit einer
Aussetzung verbundene Verfahrensverzögerung gegeneinander abzuwägen. Vor
diesem Hintergrund erscheint eine Verfahrensaussetzung im Interesse des Klägers.
Das wird nicht fehlt
Wofür noch auf BGH warten, wenn selbst klar gewesen ist, dass keine Lizenz vergeben worden wäre, weil Kriterien nicht eingehalten worden sind und keine öffentliche Duldung vorgelegt werden kann.
Letzteres bei Casino sowieso irrelevant.
Wofür also soll man noch warten, wenn das EuGH entschieden hat? Das erschließt sich mir irgendwie nicht wirklich.
Zitat von: Tictacto2026 am 10 Juni 2026, 13:12:26[...]mittlerweile gibt es doch keinr PKf's die finanzieren[...]
Bei mir wurde kurz vor Jahresende noch ein Verfahren finanziert um die Verjährung zu hemmen. Rein Casino aber.
Termin dazu ist auch schon angesetzt. Also ganz so aussichtslos scheint es nicht zu sein aus Sicht der PKFs. Da kommt es vermutlich aber auf Anbieterstrukturen, mögliches Vermögen und co. an.
Tictacto2026, du solltest dir etwas Zeit nehmen und dir sagen wir mal die letzten 100 Seiten dieses Threads durchlesen. Nicht böse gemeint, aber da wird viel besprochen, was du fragst. Mit allen Perspektiven und sehr, sehr viel Meinung.
Zur aktuellen Strategie des Roten wirst du vermutlich erst mal nicht so viel spannendes finden. Es gibt nun mal kaum Urteile, die momentan rechtskräftig werden. Selbst wenn du jetzt von einzelnen etwas hörst, wird das kaum für eine klare Aussage reichen. Es kommt ja nicht Olli Kahn zu dir nachhause und sagt: ,,Wir zahlen niemals!" wenn du kein Geld bekommst, kann es schlicht und einfach auch daran liegen, dass sie sich dieses mal mehr Zeit lassen. Vielleicht zahlen sie bald. Vielleicht auch doch nicht.
Meine Einschätzung bezüglich Kahn ist, dass sie weitermachen wie bisher. Vielleicht auch noch mal ein paar Monate nicht reagieren/zahlen. Sobald Neuklagen dann quasi ausgeschlossen sind, wickeln sie das wirtschaftlich professionell ab, riskieren nichts und zahlen ihre Peanuts, um dann mit ihrem Scheißgeschäft in vermeintlich sauberer Umgebung weiterzumachen.
Ich kann mich natürlich irren, hoffentlich nicht, aber gerade bei diesem Anbieter gibt es aufgrund von Präsenz und Marktanteilen gute Gründe, postive zu bleiben. Und eventuelle Zahlungen oder Nichtzahlungen im
Moment nicht zu hoch zu hängen.
Zitat von: Roy1234 am 10 Juni 2026, 16:06:37Ich habe eines der Kläger freundlichen OLG,
Ich will niemanden wütend machen, aber gibt es so etwas wie eine Auflistung, welche OLG eher auf welcher Seite sind? Insbesondere interessieren mich Oldenburg und Celle.
Zitat von: Klopp9875 am 10 Juni 2026, 10:25:11Vergleiche gab es bisher keine bei Fälle vor 2021.
Tatsächlich nicht? Mein Richter am LG hat sich mit dem Gegneranwalt fast scherzhaft unterhalten zu Beginn so mach dem Motto: Jetzt kommt erst mal wieder euer winziges Vergleichsangebot, oder?
Klopapier ich kann dir da nichts zu sagen.
Beim LG war's bei mir auch so dass der Richter zur Gegenseite sagte ein Angebot macht ihr sicher nicht. Wurde grinsend von der Anwältin bestätigt. Er darauf, die Aussetzung wird abgelehnt das sollen die übergeordneten Gerichte machen.
Klopapier danke erstmals für den Hinweis, ich verfolge es schon lange, ich wollte aktuell die Erfahrungen erfahren, oder die Zahlungsbereitschaft vor 2-3 Monate zuvor. Nicht alle Gerichte setzen aus, ihr liegt da falsch! Ja der BGH setzt aus, aber nicht alle OlG's. Man kann auch nach OLG vorläufig vollstrecken, letztes Jahr hat der Rote immer Sicherheitsleistung erbracht, und meistens auch bis zur letzten Instanz durchgezogen! Es gibt reichlich Klagen, immer unterschiedlich. Die roten muss man unterscheiden, eine Gesellschaft betreibt Sportwetten, die andere Casino! Es kommt immer darauf an, welche Gesellschaft man verklagt hat!
@Klopapier PKF sowie Anwalt haben mir das so bestätigt, dass es bisher noch nie ein Angebot gegeben hat. Mein Richter meinte auch "sie geben sowieso kein Angebot ab, oder? Dann haken wir das direkt ab".
Hab dazu auch noch nie von einem hier gehört, der ein Angebot überhaupt bekommen hat.
Bei Limitsverletzungen könnte es anders sein aber bei den anderen Fällen bin ich mir sehr sehr sicher, dass es da nie Angebote bisher gab.
Könnte gut sein, dass sich das ändert, wenn man deren Prüfungsbericht glaubt, und sie wirtschaftliche sinnvolle Vergleiche eingehen.
Du redest von Angebot der Roten?
Ich hatte ja letztens geschrieben, dass der Orangene Nachbar eine Umwandlung beantragt hat. Das scheint jetzt auch durch zu sein. Die sind jetzt in Malta angesiedelt.(habe selbst ein Fall bei denen). Impressum haben Sie bereits auf der Seite geändert...
Zitat von: Klopapier1312 am 10 Juni 2026, 17:45:56Zitat von: Roy1234 am 10 Juni 2026, 16:06:37Ich habe eines der Kläger freundlichen OLG,
Ich will niemanden wütend machen, aber gibt es so etwas wie eine Auflistung, welche OLG eher auf welcher Seite sind? Insbesondere interessieren mich Oldenburg und Celle.
habe dir mal eine pm geschickt
Ja Roy, habe nur die Roten gemeint.
Da hat ja jeder Anbieter eine andere Strategie. Jahreszahl bietet 20% und zahlt dann angeblich trotzdem erst paar Monate später oder überhaupt nicht. ;)
20% außergerichtlich
Mit Titel zahlen sie 30%
Zitat von: Durchbrenner am 10 Juni 2026, 20:04:2620% außergerichtlich
Mit Titel zahlen sie 30%
😱😂
Eine Frechheit
Bei mir waren es 40 ohne Urteil- nur mit Klage
Vor LG-Termin und wegen Konzessionslosigkeit?
Ich bin während eines laufenden Verfahrens umgezogen und habe nun einen Termin beim Oberlandesgericht. Muss ich den Umzug noch einmal melden oder wird der Termin dann an das Gericht meines neuen Wohnortes verlegt, was zu einer Verzögerung führen würde?
Ob du umgezogen bist ist egal. Du kannst ja nicht 20 Jahre am gleichen Ort wohnen, bis die Mal vorwärts machen.
Ist euch auch aufgefallen, dass in letzter Zeit vermehrt Werbung von Firmen sehe, die Wertverluste oder Casinogelder zurückfordern wollen? Klagewerk, Wertverlust ak-h... jedenfalls bei mir auf Facebook und Co.
Ist dir aufgefallen dass die nicht unbedingt seriös wirken?
Wenn ich Werbung habe mit einer gewonnenen Klage und unten drunter zeigt man ein Konto mit dem Zahlungseingang. Direkt auf ihr Konto? Ich kenne den Weg über den Anwalt. Zudem überwiegend nicht selbst vor Gericht? Gibt's auch aber doch eher die Ausnahme.
Vielleicht haben die Anbieter ja Firmen eröffnet, wäre klug.😂
100.000 Euro, Vergleich 60 Prozent sind 60.000 Euro Abgabe 38 Prozent an PKF bleiben übrig 37.200 Euro. Heißt 63.800 Euro für den Anbieter. 😂😂
Wenn ich ein gutes Geschäftsmodell erfunden habe möchte ich bitte eine Provision liebe OC's 👍😂😂
Auf den Trichter kam ich schon vor Jahren! Aber ja gut möglich!
War ja eher spaßig gemeint.
Der Rest nervt eigentlich nur noch.
War mein Ernst, kann man nicht ausschließen.
Würde erklären warum sie bei manchen Zahlen und be manchen nicht ;D
Zitatst euch auch aufgefallen, dass in letzter Zeit vermehrt Werbung von Firmen sehe, die Wertverluste oder Casinogelder zurückfordern wollen?
Kann es sein, dass Du in letzter Zeit vermehrt nach Themen rund um Rückforderungen gesucht hast?
Es gibt da sowas wie backies ... ne ... keksies ... auch nicht ... ah ja, jetzt habe ich es ... cookies! :)
Nein, habe ich nicht