Hallo Freunde,
gestern hat mich mein PKF angerufen und mir einen Betrag X (sehr wenig im Bezug auf die Anklagesumme) angeboten, da der Anbieter evtl. verkauft wird und evtl. eine Insolvenz droht.
Praktisch hat mir die Dame klar gemacht das die Erfolgschancen sehr schlecht sind und die Klage zurück gezogen werden soll. Und da ich ja über ein Jahr warte und Vertrauen in den PKF gesteckt habe bieten diese mir nun eine kleine Entschädigung/Verkauf der Forderung an.
Mir kommt das ein bisschen seltsam vor muss ich sagen und hätte gerne eure Meinungen dazu.
Liebe Grüße
Moin,
kann ich verstehen wenn Dir das komisch vorkommt. Wenn ein OC liquidiert wird gibt es in der Regel ja eine kleine Quote vom Verwalter.
Ich kann eventuell auch noch nachvollziehen wenn der PKF wegen schlechter Aussichten die Klage zurückziehen will. Was mir allerdings Fragezeichen erscheinen lässt ist, wenn dieser dir aus Gutmütigkeit Geld dafür geben will.
Die arbeiten ja schließlich nach Gewinnmaximierung und sind nicht die Wohlfahrt.
Vielleicht hat ein anderer hier schon mal so eine Erfahrung gemacht?!?
Die wissen sicherlich das ein Vergleich geschlossen wird und wollen deine Forderujg für weniger abkaufen..sonst würde es auch für die kein Sinn machen.
Damals mit einem Anbieter aus Österreich der in Deutschland nun nicht mehr verfügbar ist.
36 Prozent der Schadensumme erhalten.
Würde ich nicht verkaufen und auf Angebot von Insolvenz Verwalter warten
Blöde Frage noch, hattest Du schon eine Gerichtsverhandlung?
Nein, noch keine Gerichtsverhandlung.
Bei dem benannten Fall konnte die Klage bis heute noch nicht zugestellt werden laut Email 14.4.25 ( Wir haben daher ein Rechtshilfeersuchen bei den gibraltarischen Behörden gestellt. )
Das war die letzte Nachricht vom PKF
Und was sagt dein Anwalt dazu? Den würde ich als erstes fragen. Von den bekannten PKF habe zumindest ich so etwas noch nicht mitbekommen. Ist das deine einzige Klage?
Welcher Anbieter? Bitte nur einen Hinweis zum Anbieter geben, nicht den exakten Namen. Evtl. kann ich deinem Anwalt Tipps geben 😆 bei mir war es auch schwierig, hat nun aber geklappt. Ebenfalls Gibraltar
B.t 36.
Mit den Anwälten hatte ich noch gar keinen Kontakt, nur der pkf hat mich kontaktiert
Ich schreibe denen mal eine email
Aber bin davon ausgegangen das die miteinander kommunizieren :D
Ich unterschreib da erstmal nichts
Habt ihr schon eine diplomatische Zustellung versucht? Die geben gerne an dass sie kein Deutsch verstehen und den Kram ablehnen. Um welchen Zeitraum geht es?
Bei mir konnte auch 3 mal nicht zugestellt werden hat mich 1 Jahr extra gekostet. Danach klappte die Zustellung.
Danke für deine Antwort.
Auf keinen Fall annehmen.
Dein PKF ist dafür bekannt und hat schon Probleme mit Gerichten bezüglich diesen Angeboten.
Traurig das dir uns nun auf diesen alle verlassen müssen bezüglich EUGH.
Zum glück ist der PKF ja nicht direkt vor Gericht und vor dem EUGH muss sicherlich auch ein speziell zugelassener Anwalt stehen ...
Aber wollte es damals auch dort unterbringen und war chaotisch
Stev, wichtig!! Es gab letzten Monat Vergleiche bei Jahreszahl!!!
Auch bei mir! Mit Klage aber ohne Verhandlung
Vergleich bei klage ist nicht so oft ... welche Gesellschaft ? Ich kenne Vergleiche nur wo die einen am Telefon halt was anbieten aber die Summe vorher unbekannt ist
Jahreszahl! Summe war bekannt
Zitat von: Bobby Speedy Ewing am 29 August 2025, 15:54:16
Habt ihr schon eine diplomatische Zustellung versucht? Die geben gerne an dass sie kein Deutsch verstehen und den Kram ablehnen. Um welchen Zeitraum geht es?
Die Klage wurde auf Deutsch und Englisch abgeschickt
Spielzeitraum war 8.5.2014 - 19.12.2015
Zitat von: Whoknows23 am 29 August 2025, 20:59:43
Auch bei mir! Mit Klage aber ohne Verhandlung
Also meinst du die erwarten einen Vergleich und wollen mir das jetzt billig abkaufen? Das wäre ja eine Frechheit...
Guten Abend,
ich wurde auch angerufen und mir wurde... Naja, ich will jetzt nicht überheblich klingen, ein sehr, sehr winziger Betrag angeboten um das Verfahren, bzw. die Eintreibung des Urteils zu beenden. Ich habe ein Urteil vom OLG. Das schenke ich nicht her, für 5% der Forderung! Ich dachte ich höre nicht richtig?! Ich bin ehrlich gesagt sogar sauer, dass sowas überhaupt angeboten wird.... Dann hätte ich auch am Tag 0 der Klage vor 3 Jahren für 10 oder 15% komplett die Forderung abtreten können.
Dinge ändern sich über die Jahre, Gesetze, Zahlungsverhalten der Anbieter, Vergleichsangebote etc. Ich verstehe auch, dass keiner in die Zukunft gucken kann und sich Briefkästen auf Malta ändern...
Mitlerweile gibt es sogar eine "GGL". Aber die sind ja auch nur noch peinlich. Das muss ich leider aus der Ferne für mich feststellen. Wahnsinn, was das für ein inkonsequenter und ahnungsloser Laden ist. Gefühlt hinken die ja 2 Jahre zurück..Da frage ich mich ernsthaft, wer vergiebt die Lizenzen? Die GGL oder die Anbieter selbst? Jeder in diesem Forum ist gefühlt mehr im Bilde als die GGL.
Bei dem Anruf heute, wurden Gründe wie "Bill 55" und Umfirmierung genannt und das der Anbieter eh nicht zahlt seit einem Jahr.
Mir kam das auch reichlich suspekt nach fast 3 Jahren Prozess vor, dass man die Flinte so ins Korn wirft. Der PKF hat doch schon ordentlich Kohle in die Verfahren gebuttert und jetzt sowas? Wenn man mal eine Frage zum Verfahren hat, rührt sich keiner und es wird darum gebeten von Einzelanfragan abzusehen. Ich dachte ernsthaft heute kurzfristig als ich die Nachricht gelesen habe, "es gibt Neuigkeiten zu Ihrem Verfahren, rufen Sie bitte zurück", es wäre etwas positives passiert...
Leider habe ich die gleichen Befürchtungen wie Balou, dass der besagte PKF das vor dem EUGH richten sollen....? Das klingt leider schon wieder nach einem Rückschlag, auch wenn es einen anderen Anbieter betrifft.
Ich denke, dem PKF geht die Puste (Kohle) aus und die konzentrieren sich auf Anbieter die noch zahlen.
Mit jedem Wort hier, werde ich emotionaler, dass gehört hier eigentlich nicht hin.Deswegen ist jetzt Schluss! "Angebot" meines PKF nehme ich so niemals an.
Schönes Wochenende erstmal.
Ich melde mich nach der Arbeit mal @Steve89
Um welchen PKF geht's denn?
.. und um welche Betreibergesellschaft geht es genau? Gerne per PM, da das hier sicher nicht geäußert werden soll.
Der PKF würde mich ja auch interessieren.
So wie das hier geschildert wird geht das ja in eine kriminelle zumindest aber höchst unseriöse Richtung. Wie schon geschrieben ein PKF ist kein Wohlfahrtsverband sondern eine auf Gewinn arbeitende Firma. Keiner gibt dir freiwillig ein Trostpflaster weil ja eh kein Geld fließt. Die PKF können soweit ich weiß unter bestimmten Voraussetzungen vom Vertrag zurückzutreten. Ich würde das auf jeden Fall mit einem Anwalt besprechen.
Die Vergleiche der Jahreszahlen was auch noch angesprochen wurde machen dagegen schon Sinn so sie von einer Niederlage vor dem EuGH ausgehen. Billiger kommen die aus der Nummer nicht raus.
@Christian
Da hast Du Recht! Mit einem OLG Urteil so ein Angebot.... Ohne Worte!
Da ist es ja nahezu egal ob man überhaupt etwas bekommt.
Alles nur meine Meinung aber mich macht so etwas fassungslos.
darf man jetzt nicht mal mehr hier die PKF nennen oder was? Sagt doch einfach, welcher Drecksladen das ist. Wo ist das Problem?
Gamesright ist der PKF
Zitatdarf man jetzt nicht mal mehr hier die PKF nennen oder was?
Ganz genau! "oder was?" ... :)
Ihr Lieben ... es geht doch nur um die Glücksspielanbieter ... :)
Vom Maschmeyer Startup, welches pleite ist...
Moin Männer
Wollte das Thema noch mal aufgreifen
Heute hat mich Gamesright wieder angerufen und erneut Geld angeboten und gesagt danach werden sie das Verfahren einstellen weil der Anbieter (bet mit 3 Zahlen) Insolvenz gegangen ist. Hab dazu aber nichts gefunden. Und was macht das für Sinn mir noch Geld anzubieten?die Klage konnte seit über einem Jahr nicht zugestellt werden. Gamesright: es rechne sich nicht mehr und das die Chancen momentan gleich 0 sind da was zu holen.
Aber weil ich treuer Kunde bin und noch 2 andere Verfahren bei denen laufen habe wollen sie mir dennoch die Forderung abkaufen. Komme mir wieder verarscht vor, wissen die mehr als ich?
Wollte euch fragen ob ihr Erfahrungen mit dem Anbieter und Gamesright habt.
Überlege dann den Vertrag zu kündigen ohne Verkauf der Forderung und bei einem anderen Anbieter erneut zu klagen.
Meine Klage konnte 1,5 Jahre nicht zugestellt werden.
Versäumnis-Urteil wurde konnte ebenfalls nicht zugestellt werden.
An meinem Landgericht waren aber weitere Fälle gegen den Anbieter am laufen, bei denen Anwälte bestellt wurden.
Das Gericht fragte bei den Anwälten (Freshfield) nach, ob sie auch in meinem Fall für die Verteidigung zuständig sind.
Freshfield klärte das mit dem Anbieter ab und reichte anschließend Widerspruch gegen das Versäumnis-Urteil ein.
Mittlerweile wurde das Verfahren aber ausgesetzt.
Habe von meinem Anwalt noch keine Hinweise bezüglich Insolvenz erhalten.
Gesellssft ist die LP auf Gibraltar.
Die Zustellung ist ein Problem, aber am Ende doch bisher immer machbar gewesen? So war es zumindest bei mir.
Wie es da auf Gibraltar weiter geht weiß wohl niemand. Aber ich spekuliere ;) jetzt einfach mal, dass da ein Deal zwischen PKF und Anbieter vorliegen könnte. Ich finde das daher äußerst fragwürdig.
Was wird dir denn angeboten? Du musst natürlich keine genaue Zahl nennen.
Gamesright will mir 5% geben 😄
Macht Sinn
Meines Wissens nach gibt der Anbieter gern 20% um das Verfahren zu beenden. 5% für dich,15% für den PKF. Soll sich jeder sein eigenes Urteil über die Fairness machen. Nur Spekulation.
Das ist wirklich lächerlich. :-X
Bevor du kündigt les deinen Vertrag durch, nicht dass du irgendwelche Kosten zu tragen hast.
Ansonsten lass bevorzugt lieber Gamesright aussteigen, wenn Sie keine Lust mehr haben. Olg Urteil hast Du ja bereits?! Dann würde ich nachdem Sie ausgestiegen sind zu den Profis gehen. Im Grunde hast du nix zu verlieren. Ist ja echt dreist von Gamesright, den Laden haben wir es überhaupt zu verdanken, dass alles so lange dauert...
dein pkf ist auch ein pkf, ähm ....
schau mal ins Handelsregister und tippe da deinen pkf ein. (www.handelsregister.de, völlig kostenlos)
Du wirst dann bei den Gesellschafter die Gesellschafter selbsterklärend lesen.
wenn du dann einen Namen davon bei Google eintippst, wirst du dann möglicherweise feststellen,
dass eine weitere Firma, deren Geschäftsführer wiederum Rechtsanwalt ist, Gesellschafter ist.
wenn du dann wiederum diesen Namen des Anwalts eintippst, dann wirst du feststellen, dass dieser zumindest laut google
deinen PKF hin und wieder vertritt.
Kurzfassung:
Ein Anwalt ist Geschäftsführer einer Firma, deren Firma wiederum erhebliche Gesellschaftsanteile an einen Prozesskostenfinanzierer
besitzt. Der Prozesskostenfinanzierer beauftragt dann wiederum laut Google hin und wieder diesen Anwalt mit der Wahrnehmung der Interesse
des Prozesskostenfinanziers.
das wird aber alles andere als transparent auf der Homepage angezeigt.
würde ich einen Prozesskostenfinanzierer beauftragen, den ich 35/40% abdrücke, für Textbausteine, die heutzutage auch mit bisschen Hirn die KI
gut erstellen kann, dann beauftragt der PKF auch noch einen "Experten"-Anwalt, der rein "zufällig" Geschäftsführer einer Firma ist, die wiederum
erhebliche Gesellschaftsanteile des PKF hat, wobei der Anwalt dann seine gesetzlich vorgesehenen Gebühren vom PKF erhält, ...
ich würde mich zumindest extremst veräppelt fühlen.
Die Beiträge hier und die Recherche von @Istvoelligegal bestärken meinen persönlichen Eindruck, der sich über die letzte Zeit verfestigt hat:
Bei der Konstruktion vieler PKF scheint das wirtschaftliche Eigeninteresse der Firmen oft schwerer zu wiegen als das optimale Ergebnis für den Spieler. Das liegt in der Natur dieses Geschäftsmodells – Risikominimierung für den Finanzierer führt eben oft zu schnellen, niedrigen Vergleichen.
Deshalb mein dringender Rat an alle, die noch vor der Entscheidung stehen:
Prüft unbedingt Alternativen zum PKF.
Wir haben diesen Punkt auch im letzten Online-Meeting der Selbsthilfegruppe besprochen. Ein wichtiger Hinweis daraus war:
Die Möglichkeit einer Ratenzahlung besteht sehr häufig.
Traut euch, die Anwälte direkt darauf anzusprechen und verhandelt das.
Eine Honorarvereinbarung oder Ratenzahlung ist am Ende rechnerisch fast immer günstiger als 35-40% der Rücksumme (plus MwSt) abzutreten. Zudem bleibt ihr Herr des Verfahrens und seid nicht davon abhängig, ob der Finanzierer das Risiko noch tragen "will" oder nicht.
Macht euch nicht abhängiger als nötig.
Kurze Ergänzung hierzu: Wer sehr klamm ist und über wenig Einnahmen verfügt, kann auch mit dem Anwalt prüfen, ob ein Antrag auf Prozesskostenfinanzierung (PKH) möglich und sinnvoll ist.
Bleibt stabil!
LG Ilona
Du meinst PKH?
Prozesskostenhilfe.
Vielleicht erzähle ich irgendwann mal meine Story. Wenn man sich die Strukturen und das ganze zum Thema "Glücksspiel" anschaut und auch selbst jahrelang erfahrung mitbringt...kommt man zum Schluss, oder besser gesagt komme ich zum Schluss, dass das ganze gar kein Glücksspiel ist sondern reine Abzocke.
Die deutschen Gerichte haben die Verfahren ausgesetzt aufgrund vom Weisungsrecht. "Unsere" Politiker haben das zu verantworten dass das so ist wie es ist. Die Schuld liegt nicht alleine beim Anbieter oder "Spieler", sondern eben auch bei "unseren" Politikern. Der Bundespräsident,der Kanzler und das Bundesinnenmisterium wissen von alle diesen Umständen und tun bewusst nichts. Sie haben Interesse daran dass Millionen von Menschen ABGEZOCKT werden.
Zu den Prozesskostenfinanzieren muss ich sagen, dass die meisten wohl für die "Casino" betrieber arbeiten. In meinem Fall ist es ein Finanzierer aus Luxenburg, ein Konzern. Luxenburg ist ja bekannt dafür dass dort die reichen sind.
Wir werden hier von vorn bis hinten verars.... und ABGEZOCKT.
Natürlich reden alle immer von Vergleichen weil das den Casinos zugute kommt. Oder gibt es hier Leute die ihr Urteil und Zinsen durchsetzten konnten? Ich meine wieso klagt man dann und erzwingt ein Urteil, wegen eines Vergleiches? Wir Kläger sollen eben mit Vergleichen maximal abgezockt werden. Mal ganz abgesehen von den Verfahren die alle in die Länge gezogen werden.... Das ganze Thema ist ein rießen Skandal.
Ich kann deinen Frust absolut nachvollziehen. Dass man nach Jahren des Wartens wütend ist, ist verständlich und menschlich.
Wir müssen hier aber aufpassen, dass wir Emotionen und Fakten nicht vermischen, sonst tun wir uns selbst keinen Gefallen.
Gerade bei dem Punkt mit der Justiz muss ich dir widersprechen: Es gibt in Deutschland kein "Weisungsrecht" der Politik gegenüber Richtern. Kein Ministerium kann einem Gericht vorschreiben, Verfahren auszusetzen. Dass die Verfahren ruhen, liegt daran, dass die Richter auf Rechtssicherheit durch EuGH oder BGH warten. Das ist für uns extrem nervig, aber ein normaler juristischer Vorgang, keine Verschwörung von oben.
Auch bei den PKFs glaube ich nicht, dass die heimlich für die Casinos arbeiten. Das Problem ist simpler: Es geht ums Geschäft. Die wollen schnelles Geld und kein Risiko. Ein jahrelanger Prozess kostet, ein schneller (schlechter) Vergleich bringt sofort Cash. Das ist kalte Berechnung, aber wahrscheinlich kein geheimer Pakt mit den Anbietern.
Dass die Gegenseite Vergleiche will, um Urteile zu verhindern, stimmt absolut. Das ist deren Strategie.
Lass dich aber von der Wut auf das "große Ganze" nicht auffressen. Wer denkt, dass eh alle unter einer Decke stecken und alles abgekartet ist, der hört auf zu kämpfen. Und genau das wollen die Anbieter ja. Bleib lieber kritisch an der Sache dran, statt zu resignieren.
Danke für alle Rückmeldungen.
Ich habe denen jetzt klar gemacht das ich nicht verkaufe und denen angeboten das Vertragsverhältnis aufzulösen, sodass ich mit anderen Anwälten klagen kann.
Mal sehen was kommt...
Lg
Gut so, du hast ja schon das OLG urteil in der Tasche oder?
Ich habe meine Verfahren selbst finanziert und bin sehr glücklich darüber. Aber ich gebe eines zu Bedenken: Ihr müsst letztlich bereit sein, die volle Kostenlast durch drei Instanzen zu tragen.
Bei einer Rückforderung in Höhe von 50.000€ kann das bedeuten, dass ihr über 36.000€ bezahlen müsst, wenn ihr letztlich verlieren solltet.
Selbst wenn ihr über 3. Instanzen gewinnen solltet, müsst ihr mit etwa 14.000€ - 15.000€ in Vorleistung treten. Wenn der Anbieter am Ende nicht zahlt, dann seht ihr dieses Geld nie wieder, auch wenn ihr gewonnen habt. Dieses Geld wird übrigens auch nicht verzinst.
(Anmerkung: 14-15k ergeben sich aus: Gerichtskosten für die erste Instanz und eigene Anwaltskosten über 3 Instanzen. Ich habe bei dem Beispiel angenommen, dass die Beklagte immer Rechtsmittel einlegt und daher zu den weiteren Gerichtskosten verpflichtet ist)
Zitat von: Eddy am 28 November 2025, 12:24:19
Gut so, du hast ja schon das OLG urteil in der Tasche oder?
Nein in dem Fall ist die Klage noch nicht mal zugestellt seit über einem Jahr :/
Ok, dann habe ich das wohl irgendwie falsch aufgefasst, um welche Höhe geht es denn? also nur grob, vielleicht lohnt sich sogar selbstifnanzierung?
Müssten so an die 40k sein
Glaube selbst finanzieren ist mir zu heiss 😬
Ich würde es auch vom Anbieter abhängig machen. Es gibt viele gute Gründe zu finanzieren. Insbesondere: wenn man selbst keine fünfstellige Beträge für die Verfahren ausgibt, schmerzen eine Niederlage oder Verzögerungen deutlich weniger.
Ich würde jedem abraten selbst zu finanzieren. Ich hab noch 3 Klagen offen alle mit PKF.
Eine Klage hatte ich ohne und zwar als die Rechtslage noch Nichtstun klar war dort gab es den Hinweis Beschluss OLG Frankfurt und Urteil OLG Dresden.
Hab verloren weil das Richter den Hinweis Beschluss aus Frankfurt im Urteil 1 zu 1 abgeschrieben hatte.
Kosten 5000 Euro für mich in Summe.
Kann auch nur PKF empfehlen, selbst wenn man gewinnen sollte, ist die Marschroute in den meisten Gerichten im Moment so, dass es so oft verschieben wird bis die Anbieter Zeit haben irgendwie zu agieren ,sodass die Gefahr besteht, dass man selbst die Kosten tragen muss weil die Beklagten nicht mehr liquide sind. Da würde ein Urteil auch nicht mehr helfen. Oder Bill55 usw.
Aktuell sind wahrscheinlich nur die Limitklagen gegen die Üblichen vielversprechend,solange die Summe überschaubar bleibt. Anwaltskosten kann man abstottern, aber die Gerichtskosten müssen halt direkt auf den Tisch gelegt werden.
Man muss hier vorsichtig sein, Ängste nicht mit der statistischen Realität zu verwechseln.
Natürlich ist Sicherheit ein Argument, und jeder Fall ist ein Einzelfall. @Balou2024: Dass du diesen einen Prozess verloren hast, ist extrem bitter, aber gerade mit den Verweisen auf OLG Frankfurt/Dresden und der damaligen Rechtslage spiegelt das nicht die heutige Breite der Rechtsprechung wider. Man darf von einem negativen Ausreißer nicht auf die Gesamtsituation schließen.
Wir bewegen uns mittlerweile in einem Umfeld, in dem die Gewinnwahrscheinlichkeit bei den gängigen Gerichten schätzungsweise bei über 90 % liegt. Das ist kein Glücksspiel mehr, sondern überwiegend gefestigte Rechtssprechung.
Ich kann da nur aus meiner eigenen Praxis berichten:
Ich habe 5 Klagen komplett eigenfinanziert.
Ergebnis: Alle 5 gewonnen.
Bei 3 Anbietern ist das Geld inklusive Zinsen bereits geflossen.
Hätte ich das über einen PKF gemacht, hätte ich von der Gesamtsumme mal eben 35-40 % abgedrückt. Bei 40k Streitwert (wie bei Steve) reden wir da über rund 14.000 bis 16.000 Euro Provision. Für dieses Geld kann man sich verdammt lange und gut anwaltlich vertreten lassen, selbst wenn es mal holprig wird.
Zum Thema Insolvenz/Liquidierung (@Klopp9875):
Das mag bei reinen Briefkastenfirmen aus Curacao stimmen. Aber bei Anbietern, die heute auf der Whitelist stehen oder eine deutsche Lizenz haben/wollen, ist das Panikmache. Diese Unternehmen können sich eine taktische Insolvenz oder dauerhafte Zahlungsverweigerung kaum leisten, ohne ihre lukrative deutsche Lizenz zu gefährden. Der Hebel ist heute ein ganz anderer als vor drei Jahren.
Wer sich einen PKF "leistet", kauft Sicherheit zu einem extrem teuren Preis. Das kann man machen, aber man sollte sich nicht einreden, dass das Risiko einer Eigenklage heute noch unkalkulierbar wäre. Das ist es in den meisten Fällen nämlich nicht mehr.
Wieso genau sollten sie es sich nicht leisten können? Eine Lizenzübertragung ist alleine mit Vesprechungen derzeit möglich und wird schon praktiziert. Das ist keine Panikmache, sondern halt die Realität. Du kannst dir gerne weiter einreden, dass die GGL irgendwann handeln muss, aber das ist halt nicht die Realität. Das könnte bei genügend Druck passieren, aber zu 100% muss es nicht passieren.
Spieler die sind meist sowieso schon finanziell kurz vorm Ende, daher würde ich derzeit immer den PKF empfehlen, denn so gut wie du es darstellst sieht es halt nicht mehr aus und die Verfahren werden derzeit bis zum geht nicht mehr verschoben. (Rechtlich bin ich bei dir, aber bzgl. Zahlungsbereitschaft, da wird von den Anbietern derzeit viel versucht, bill55 hilft da natürlich)
Ich verstehe deine Skepsis total. Wenn man sich das aktuelle Trauerspiel ansieht, liegt der Schluss nahe, dass das System versagt.
Aber ich weigere mich, den Rechtsstaat deshalb komplett abzuschreiben.
Die GGL ist eine blutjunge Behörde. Die haben Anlaufschwierigkeiten und einen Reformbedarf, der mich aktuell stark an die Deutsche Bahn erinnert: Es läuft massiv unrund, es ist träge, es ist frustrierend – aber das heißt nicht, dass der Zug nie ankommt oder das Schienennetz für immer stillgelegt wird.
Dass Bill 55 und Lizenz-Verschiebungen auf Dauer funktionieren, glaube ich schlicht nicht. Wir sind immer noch in der EU. Die Mühlen mahlen langsam – extrem langsam, ja – aber sie mahlen.
Deshalb bleibe ich dabei:
Wer finanziell mit dem Rücken zur Wand steht, für den ist der PKF der richtige Weg. Keine Frage.
Aber wer es sich leisten kann, sollte sich nicht von der momentanen Schwäche der Aufsicht dazu verleiten lassen, seine Ansprüche billig zu verkaufen. Darauf zu wetten, dass der Rechtsstaat am Ende doch funktioniert, ist für mich die bessere Option als die Panik vor dem Totalausfall.
Ganz wichtig noch zur Klarstellung:
Ich will PKFs hier nicht schlechtreden. Sogar gut das es die Möglichkeit und Dienstleistung gibt.Ich verstehe jeden, der diesen Weg geht, weil die Kasse leer ist – ich war früher selbst an dem Punkt, wo nichts anderes möglich gewesen wäre. Wenn es finanziell keinen anderen Weg gibt, ist der PKF alternativlos und richtig. Besser 60% vom Recht als gar nichts.
Mir geht es hier nur um die rein unemotionale, ökonomische Seite:
Wer die Wahl hat, sollte sich nicht aus purer Angst vor der Zermürbungstaktik der Anbieter 35-40 % nehmen lassen. Das ist einfach extrem viel Geld für eine "Versicherung" gegen ein Risiko, das meiner Meinung nach überschaubar ist.
Grundsätzlich stimme ich dir zu, Hudini. Ich teile deine Hoffnung, dass es so kommt. Diese Hoffnung soll man auch haben können. Aber gleichzeitig kann ich nicht verstehen wie du anderen Szenarien von anderen Usern als Panikmache abtust. Lizenzübertragungen passieren. Bill55 ist vorhanden. Liquidität wird verschoben. Betreiber werden inaktiv auf dem deutschen Markt. All das ist halt Realität und keine Panikmache. Das war einfach mein Punkt.
Ich würde hier die PKF nicht über einen Kamm scheren. Diejenigen die Forderungen abkaufen sind für mich allerdings nicht besser als die Casinos. Auch die nutzen die Nöte oder die noch bestehende Sucht der Klienten aus. So sehe ich das. Für uns Süchtige ist eigentlich die Dauer des Klageweges gut da jeder der auch will von diesem Dreck wegkommen kann. Schnelles Geld geht zu 90 Prozent wieder in die falschen Kanäle.
Finanzierer sind eigentlich auf Gewinnmaximierung aus und nehmen gerne rechtskräftige Urteile inklusive Zinsen an.
Ich gehe da eher in Richtung Anwälte die teilweise auch eher auf ihre maximale Ausbeute ausgehen. Und hier sind natürlich Vergleiche der bessere Weg. Ohne tiefer einsteigen zu können und wollen sind auch die deutschen Vergleiche eher lächerlich. Hier werden Vergleiche mit 50 bis 60 Prozent als Erfolg verkauft. Klar wenn man sofort auf die Gegner und deren Vorstellungen einsteigt kommt man da auch nicht mehr raus. In anderen Ländern sind die Anwälte anscheinend wesentlich hartnäckiger und dementsprechend die Vergleiche wesentlichen höher.
Ein Vergleich ist sowieso eine win win win Situation. OC, Anwalt, Anwalt sind hier bestens bedient. Ich denke sowieso dass die Parteien untereinander bessere Konfektions haben als man glaubt. Der letzte Satz ist natürlich nur meine Vermutung.
ich selbst habe 3 klagen am laufen. alle mit pkf.
und ich bin heute noch sehr froh es so gemacht zu haben. weil es mir selbst mehr ruhe gibt.
aber wie ist der aktuelle stand seit dem thema mit dem roten? nehmen pkf eig überhaupt noch an oder wird es denen auch langsam zu heikel?
Zu viele Probleme und das Risiko ist auch jetzt sehr hoch kein Geld zu sehen.
Bill 55
Nicht Zahlen von rechtskräftig urteilen
Vollstreckung
Sollte Bill 55 gekippt werden weiß niemand wie die Anbieter sich verhalten. Genauso was Malta macht und ein neues Gesetz beschließt.
Ich rate allen zu einen PKF
Ich habe tatsächlich folgenden Weg gewählt:
Wenn mir das Vollstreckungsrisiko zu groß erschien und der Betrag unter 25.000€ lag, habe ich meine Verfahren finanzieren lassen.
Gegen die großen Anbieter, deren Namen man hier regelmäßig liest, habe ich es selbst finanziert. Da sind mir die 38-40% zu viel, weil meine Forderungen hier größer sind und ich das Vollstreckungsrisiko bei denen geringer einschätze.
Ob das am Ende der richtige Weg war, wird sich zeigen.
Das hängt hängt halt alles von den persönlichen Möglichkeiten ab. Wenn du mehrere Verfahren von Beträgen unter 25k und mehrere über 25k laufen hast, dann könnte man den Schluss ziehen, auch im hier und jetzt ganz gut aufgestellt zu sein. Denn sonst wäre eine eigene Finanzierung utopisch.
Wie immer kann man hier nicht pauschal antworten. Gerade mit der Kombi Gibraltar bin ich persönlich sehr froh nicht selbst finanziert zu haben. Wenn ich große finanzielle Möglichkeiten hätte, wäre ich aber auch da eventuell anders vorgegangen.
Moin zusammen,
ich habe ebenfalls 3 Verfahren am laufen.
Ein sehr großes (hoher 6-stelliger Betrag) liegt beim BGH und wurde aufgrund von bekannten Gründen ausgesetzt.
Ich habe mittlerweile über 50.000 Euro an Gerichts und Anwaltskosten selbst gezahlt, da ich nicht finanziert habe.
Mein Anbieter hat sich bereits aus Deutschland zurückgezogen.
Nun könnte ich Panik bekommen, dass ich am Ende keinen einzigen Cent erhalte, tue ich aber nicht.
Nun könnte ich ausrasten und schlaflose Nächte haben, da seit nunmehr knapp 3 Jahren einfach nichts passiert. Tue ich aber nicht.
Wir werden alle Recht bekommen und sollten einen weiterhin langen Atem haben. Ich gehe davon aus das auch 2026 kaum Zahlungen geleistet werden.
Sie spielen alle auf Zeit. Zeit die ihnen hilft Unsicherheiten zu schüren. KLUG!
Heißt, es werden minimale Vergleiche angenommen und noch wichtiger, es werden kaum noch Menschen klagen bzw. PKF werden keine Fälle mehr annehmen können.
Vergesst nicht, die Anbieter haben die besten Anwälte. Deutlich besser als alle die uns vertreten!
In ein paar Jahren ist der Spuck (dann haben die Anbieter aufgrund der Verjährung keine Konsequenzen mehr zu erwarten) dann vorbei und sie werden den Großteil bezahlen.
Respekt für diese Haltung.
Du bist das beste Beispiel dafür, dass man auch mit hohem Einsatz (50k Vorleistung ist eine Hausnummer!) ruhig schlafen kann, wenn man von seiner Sache überzeugt ist. Das sollte vielen hier Mut machen, die wegen deutlich kleinerer Summen nervös werden.
Deine Analyse zur Zeit-Strategie teile ich zu 100 %. Die spielen auf Zermürbung, um genau diese "Mini-Vergleiche" zu erzwingen.
Nur in einem Punkt würde ich dir leicht widersprechen:
Haben sie die "besseren" Anwälte? Sie haben auf jeden Fall die teureren Anwälte und die größeren Ressourcen für Störfeuer.
Aber am Ende des Tages gewinnt vor Gericht nicht der teurere Anzug, sondern die Rechtslage. Und da haben unsere Anwälte – auch wenn sie vielleicht nicht in den Hochglanz-Türmen in Frankfurt sitzen – das As im Ärmel: Das Gesetz und die höchstrichterliche Tendenz.
Die Gegenseite spielt nur noch auf Zeit, weil sie in der Sache selbst kaum noch Argumente hat. Das ist keine juristische Brillanz, das ist reine Prozessverschleppung.
Aber dein Fazit bleibt goldrichtig: Der lange Atem gewinnt.
Szenarien die nicht zu deiner Haltung passen, sind nicht wirklich erwähnenswert und dienen nur der Panikmache.
Kommt aber jemand der die selbe Hoffnung wie du teilst, ist es direkt eine Motivation für andere die aufgrund negativer Erfahrungen diese Hoffnung nicht mehr haben. ;)
Wenn dein Fall beim BGH liegt dann solltest du das Geld schon vollgestreckt haben, oder?
Und Verjährung sollte (ausser limitklagen) sowieso bald eintreffen, da spätestens 2022 jeder davon gehört haben sollte.
Ja, ich hebe positive Beispiele hervor. Und dazu stehe ich auch.
In einer Situation, in der die Gegenseite gezielt Panik schürt, halte ich Hoffnung und Motivation für wichtiger als Schwarzmalerei. Das ist meine Meinung und meine Linie hier.
Wir können uns einig sein: den einen richtigen Weg gibt es nicht. Es kommt auf ganz viele Umstände des Einzelfalls an. Am Ende trifft hier jeder für sich eine Entscheidung und muss mit dieser dann auch leben.
Das hier erinnert mich alles an die letzten Jahre in der die Inflation so heftig zugeschlagen hat.
Wenn dann die gut situierte Chefin, eine ganz liebe Frau, im Kreis der MA's klagt wie wenig man sich jetzt doch leisten kann, etc....
Auch in unserem Bereich gibt's Leute die sicherlich nicht böse gemeint in anderen Etagen leben. Einzig die Sucht verbindet die verschiedenen Umstände.
Ist das nicht immer im Leben so? Nicht bloß am Arbeitsplatz oder in diesem Forum?
Es zeigt aber auch, dass die Sucht keinen Unterschied zwischen den einzelnen "Etagen" macht.
Das ist richtig, aber beim Thema Rückforderung gibt's da eben enorme Unterschiede. Das sollte man wissen wenn man auch die Welt außerhalb der eigenen Zone wahrnimmt.
Aber lassen wir das Thema.
Zitat von: Brezel12 am 01 Dezember 2025, 11:30:29
Wir können uns einig sein: den einen richtigen Weg gibt es nicht. Es kommt auf ganz viele Umstände des Einzelfalls an. Am Ende trifft hier jeder für sich eine Entscheidung und muss mit dieser dann auch leben.
Genau das ist der Grund für diesen Beitrag. Und natürlich gibt es Fälle, in denen es keine "Entscheidung" ist, weil man gar nicht die finanzielle Möglichkeit hat das Verfahren zu finanzieren
ich habe 3 verfahren. das niedrigste ist über 25k und das höchste über 100k.
ich wäre selbst heute nicht in der lage das selbst zu finanzieren. und hätte ich das geld dafür irgendwie aufgebracht würde es mir aktuell mehr als schlecht gehen.
jeden der das kann und ruhe bewahrt hat meinen respekt - aber ich bin da anders.
ich bin froh das ich die möglichkeit habe mit dem pkf. jeder cent der kommen "sollte" ist mehr als ich erwartet hatte
schöne weihnachtszeit euch
@Duffi
Darauf wollte ich hinaus. Die meisten haben den Arsch voller Schulden. Manche leben sicher an der Grenze. Und jetzt gehe ich weiter, Langzeitkrankheiten, Arbeitslosigkeit oder Rente und deshalb deutlich weniger Geld. Ich will damit sagen dass es durchaus Gründe gibt warum es auch nervöse User gibt denen es nicht egal sein kann ob das eine oder andere sich ewig zieht. Angesprochen sind natürlich die spielfreien Leute. Wer das nicht in Angriff genommen hat wird zu einer hohen Prozentzahl eh alles wieder verzocken auch wenn er/sie das jetzt nicht glauben mag. Die lange Dauer hat diesbezüglich auch Vorteile.
Das hängt wirklich vom gesamten Finanzierungsmix ab. Viele unterschätzen, dass mehrere kleine Kredite oft mehr Flexibilität bieten als ein großer. Ich kenne einige, die genau dadurch besser nachverhandeln konnten.
Und zu Gibraltar: Du bist nicht der Einzige, der froh ist. Solche Nischenmärkte verstärken das Risiko enorm, wenn man komplett allein finanziert.