Hallo und guten Tag.
Nachdem ich seit einigen Tagen viele eurer Beiträge gelesen habe, ist mir schon sehr vieles klar geworden. Ich bin die Mutter eines 27 jährigen Sohnes und co-abhängig. Ich begleite meinen glückspielsüchtigen Sohn seit über 5 Jahre. Er wohnt nicht im selben Haushalt , war letztes Jahr in einer Klinik und nach dieser Zeit nicht mehr glückspielsüchtig, sondern verlagerte seine Sucht aufs Kiffen. Da er sich nun einer ärztlichen Untersuchung unterziehen muss, von welcher er glaubt, sein Blut werde bzgl. Drogenkonsum getestet, hat er mit dem Kiffen aufgehört. Zusätzlich hat seine Freundin die Beziehung beendet und er steht und gr0ßem beruflichen Druck. Ich habe ihn mit viel Liebe, viele Gespräche, viele Spaziergänge, viel Geld und mit ständiger Bereitschaft, immer in irgendeiner Form erreichbar zu sein . unterstützt. Er ist nun rückfällig geworden und hat mir zu Beginn des Monats letztendlich mit einer grandiosen Geschichte rund 1500 Euro aus der Tasche gezogen- Aufgrund massiver Geldanforderungen, habe ich ihn seit drei Wochen auf allen Kanälen blockiert. Realistischerweise hängt seine Wohnung und sein Beruf am seidenen Faden. Mit meiner Unterstützung hat er beides bisher behalten können. Sein Geld wird teilweise gepfändet, so dass er nur begrenztes Gehalt zur Verfügung hat.
Ich selbst bin unheimlich müde geworden und sehr erschöpft. Ich weiß nun, dass ich co- abhängig bin, weiß nun auch, dass ich ihm kein Geld mehr zur Verfügung stellen darf.
Meine Frage ist, wie kann ich dies mit meinem Herz aushalten? seit meiner Blockierung geht es mir psychisch sehr schlecht und keineswegs besser. Und ohne meine Unterstützung wird er Job und Wohnung verlieren. Wie kann das mein Herz aushalten, wie kann ich es schaffen, zu sehen, dass er auf die Straße gehen muss, ohne selbst daran kaputt zu gehen? Sollte ich ihn wieder entblockieren, um ihm ohne Geld weiter zur Seite stehen zu können? Dieser Schritt gestaltet sich für mich sehr schwierig. Mein Verstand sagt ja, sonst hat er ja keinen mehr, mein Herz hat unendliche Angst und Stress. Ich kann nicht nein sagen. wenn er weint und am Ende ist. Vielleicht hat ja jemand hier Lust, etwas drauf zu schreiben. Ich würde mich sehr freuen.
Hi Salu!
Jeder kann alles immer von mindestens 2 Seiten betrachten. Also schauen wir einmal auf das, was Du siehst:
Er leidet, er bettelt, er sucht Kontakt, der Arme lügt doch nur, damit ich ihm helfen kann ...
Jetzt kommt die andere Seite:
So lange er immer wieder seine Mama hat, die ihm das Näschen schnäuzt und ihm Geld in den Allerwertesten steckt, so lange braucht ER nichts zu verändern! Dass er sehr wohl etwas verändern kann, das hat er bewiesen, wenn er sich seine Dopamindosen auch woanders geholt hat.
Ich habe hier schon hunderte Male verewigt, dass ich mir heute wünschen würde, dass meine Eltern einmal konsewuent gewesen wären. Etliche Male bin ich rausgeflogen aus dem Elternhaus und schon direkt beim ersten Mal lernte ich ... ich muss nur abwarten. Irgendwann kommt der Anruf: Komme zurück!
Doch was hätte ich wohl gemacht, wenn sie gesagt hätten: Kümmere Dich um Deine Genesung! DANN können wir wieder reden - vorher nicht!
Nun, 2 Wochen im Auto schlafen, das ging ja noch ... sogar im Winter. Ich hätte meine Familie vermisst, hätte Heimweh bekommen. Hätten mich diese und andere Umstände dazu gebracht mir Hilfe zu suchen? Natürlich weiss ich nicht, was geschehen wäre. Doch mir hätte sich mit der Konsequenz meiner Eltern eine Möglichkeit eröffnet eben NICHT 20 Jahre in der Sucht zu verweilen.
Auch ich habe danach mir und allen anderen bewiesen, dass ich abstinent leben kann.
Du vermisst Deinen Jungen, klare Sache. Doch hilfst Du ihm wirklich, wenn er wieder zu Dir kann, Dich bequatschen kann, Dich manipulieren kann? Bist Du dann wieder glücklich? Helfe ihm, indem Du loslässt!
Du weisst, heute abend ist Webmeeting. Komme vorbei und lasse uns über Möglichkeiten reden ...
https://www.forum-gluecksspielsucht.de/forum/index.php/topic,4941.msg44268.html#msg44268
Guten Morgen Olli,
vielen lieben Dank für deine schnelle und klare Antwort. Gestern hat es mir terminlich nicht zum Meeting gereicht, bei dem nächsten wäre ich sehr gerne dabei. Immer klarer ist mir vor Augen, dass ich loslassen muss. Bedeutet Loslassen aber wirklich alles? Keine Lebensmitteltüten vor die Haustüre, keine Schlafmöglichkeit bei Kündigung der Wohnung? Ich weiß, ich hadere mit den Konsequenzen, da sie im Realen unfassbar grausam erscheinen und beinahe nicht auszuhalten sind. Wie kann ich meinen Sohn begleiten ohne Geld, wenn dies sein Hauptanliegen ist? Wie kann ich mich schützen und gleichzeitig für ihn da sein?
Ganz liebe Grüße
Salu
Hi Salu!
ZitatBedeutet Loslassen aber wirklich alles?
Nun, ich bin da ein wenig strickt. Das muss aber für Dich nicht gelten. Da Du von Coabhängigkeit gesprochen hast, braucht es vielleicht erst einmal einen Schnitt, damit er Dich nicht manipulieren kann. Ist dies in seinem Kopf angekommen, dann kann er gerne zu seiner Mutter zum Reden kommen.
Aber ja, keine Essenspakete, denn dann kann er ja beruhigt seinen letzten Cent verspielen. Fliegt er aus der Wohnung, dann kann er die Erfahrung sammeln unter der Brücke zu schlafen. Hier darfst Du ihm gerne einen Schlafsack kaufen, bei Dir schlafen geht erst wieder, wenn er sich bewegt hat und zeigt, dass er abstinent leben kann. Also keine Versprechungen ... Taten müssen her.
Ist diese Deine Konsequenz eine Bank, dass er sich bewegt? Mitnichten! Aber Du bietest ihm damit eine große Chance. Ergreifen muss er sie schon selbst.
Dein Sohn ist 27 Jahre jung. Ich habe weitere 11 Jahre gebraucht, um selbst einzusehen, wie sehr ich mir selbst schade. Möchtest Du aber noch so lange leiden? Hilf ihm! Lasse los ... ER braucht diese Einsicht, nicht Du! :)
Gerne komme Samstag vorbei. Mal schauen, was die Gruppe Dir zu sagen hat ...
Liebe Salu,
hast du schon einmal darüber nachgedacht, zu einer Suchtberatungsstelle zu gehen und dich dort beraten zu lassen? Dann kannst du dich ganz in Ruhe mit allen Möglichkeiten auseinander setzen.
Alles Gute!
LG Ilona
Adressen findest du hier: https://www.gluecksspielsucht.de/adr/index.php
Liebe Ilona,
Vielen Dank für deine Nachricht. Schon im letzten Jahr und auch im diesem war ich bei der Suchtberatung. Dort wurde mir Kontaktabbruch und Loslassen empfohlen. Ich wollte nicht glauben, dass ich mein krankes Kind einfach loslassen sollte, für mich war das ein Fallen lassen. Ich dachte, dass es dazwischen etwas noch geben müsse. Aber ich kann es einfach nicht finden.
Ganz liebe Grüße Salu
Hi Salu!
Das Loslassen ist kein Verrat an Deinem Kinde. Es ist auch kein Verrat Deines Mutterseins. Gerade Letzteres gehört zu Deiner Identität und wenn der Glaube daran etwas "falsch" zu machen vorherrscht, dann fühlst Du Dich beim Loslassen schlecht.
Das Loslassen ist aber eben ein Zeichen von Liebe. Es ist eine aktive Hilfe. Anscheinend kann Dein Sohn momentan nur das Positive an seiner Sucht sehen und verteidigt sie mit allen Mitteln. Kein Arzt, keine Mutter kann ihn da eines Besseren belehren. Er muss diese Erkenntnis selber machen.
Hier ein Zückerchen in den Allerwertesten geblasen, da über das Köpflein gestreichelt und noch vieles vieles mehr hält ihn aber davon ab.
In Deinen Augen möchtest Du etwas tun ... Du möchtest handeln. Ein Loslassen käme aber einem Unterlassen gleich ... Untätigkeit ist das genaue Gegenteil von dem, was Du willst. Es ist aber nicht an Dir zu handeln, sondern an ihm.
Schaue, wie viele Jahre Du nun schon so hilflos verbracht hast. Egal, was Du Dir hast einfallen lassen, um ihm zu helfen ... es hat nicht geholfen. Wie kann es das auch, wenn es ihm hilft seine Sucht weiter auszuüben. Du hälst ihn bisher davon ab Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen. Es hilft ihm nicht, wenn Du sie für ihn trägst. Es ist seine Sucht! Es ist seine Pflicht etwas dagegen zu unternehmen.
Wenn er dazu erst tief fallen muss, dann muss er das eben tun! Sollte er dann umdenken, dann bist Du da, um ihn moralisch zu unterstützen. Nehme hier ruhig den worst case an. Er verliert die Arbeit ... die Wohnung ... die Familie ... Muss dieser Zustand denn für die Ewigkeit sein?
Ist es nicht besser diesen Weg zu beschreiten, anstatt den Jetzigen? Wo siehst Du denn heute lohnenswerte Veränderungen zu einem Besseren?
Vielleicht wäre Dein Junge ja prädestiniert für ein "kontrolliertes Spielen"? Dabei wird der Prozess psychologisch geleitet. Die Klienten lernen durch das hier geschaffene Bewusstsein ihre Sucht steuern zu können und die Meisten entscheiden sich dann doch am Ende für die Abstinenz. Während des Prozesses wird das Selbstbewusstsein erhöht und auch die Selbstwirksamkeit. Er kann sich da ja mal beraten lassen.
Weisst Du, als Mutter ist es vollkommen normal sein Kind beschützen zu wollen. Bei einer Sucht kehrt sich dieser Schutz aber häufig ins Negative um. Da ist dieser Schutz also kontraproduktiv. Schubs ihn ins kalte Wasser und lasse ihn schwimmen lernen ... nicht drüber reden, nicht mit Schwimmärmchen, Rettungsweste und Pressluftflasche auf dem Rücken. So funktioniert schwimmen nicht ... irgendwann musst Du die Hand von seinem Bauch nehmen, damit er merkt, dass er schwimmen muss, damit er nicht untergeht.
Hallo Olaf,
ich bin sehr dankbar, dass du deine Gedanken hier für mich teilst. Auch wenn ich dies alles irgendwie weiß, verleihen deine Worte dem Inhalt eine weitaus größere Klarheit, aber auch Schwere, da du ja als Ex-Betroffener sehr genau weißt, wovon du redest. Ja, was habe ich in dieser Zeit des Helfens gewonnen? wohl nichts- nur verloren- zig 10.000nde Euros, ein gebrochenes und krankes Herz und meinen Sohn, Gewinnen konnte ich nur den bisherigen Nicht Untergang meines Sohnes. Der Preis dafür ist hoch, aber Mutterliebe geht über viele Grenzen hinweg bis hin zur Selbstaufgabe. Ich wünsche mir so sehr mein eigenes Leben zurück und habe große Angst, dass er seines nicht schafft.
Liebe Grüße
Salu
Hallo und guten Tag,
heute wende ich mich nochmal an euch, weil meine Verzweiflung unendlich zunimmt. Nach wie vor habe ich keinen Kontakt zu meinem Sohn. Informationen bekomme ich über meinen EX- mann. Mein Sohn steht nun kurz davor, seinen Job zu verlieren, den Job, der eigentlich sein Traumberuf ist. Ein Gerichtsvollzieher wollte bei ihm pfänden, hat aber dafür nichts gefunden. Nun läuft dieser Betrag zu seinem Arbeitgeber und dies würde sein Aus bedeuten. Er selbst ist sehr sehr verzweifelt und bittet ein letztes Mal um Geld, auch mit der Aussage, sich Hilfe zu holen. Mein Therapeut schätzt die Suizidalitätsmöglichkeit aus der Ferne als sehr hoch ein, sollte er den Job dann verlieren. Wie denkt ihr darüber? Ich würde mich wirklich sehr über einen Austausch freuen,
Hallo,
würde ihm nur das Geld indirekt geben (also die offenen Posten) und auch nur mit Konto abgeben
Hallo Salu,
ich persönlich würde meinem Kind in solch einer Situation definitiv auch finanziell helfen, wenn das grundsätzlich möglich ist.
Die Warnsignale sind ja schon enorm.
Was wäre, wenn sich dein Sohn in seiner für ihn ausweglosen Situation tatsächlich was antut?
Du würdest es dir dein Leben lang nicht mehr verzeihen können.
Die finanzielle Hilfe würde ich natürlich nur in Kombination mit einem ernsten Gespräch in Erwägung ziehen.
Er muss wissen, dass dies seine letzte Möglichkeit ist, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen.
Gleichzeitig kannst du deine Hilfe an bestimmte Bedingungen knüpfen.
Übernehme für ihn komplett das Geldmanagement, lass dir Zugriff auf sein Bankkonto geben, mache eine Therapie für ihn zur Voraussetzung und fordere von ihm in deinem Beisein die Sperrung und Löschung sämtlicher Seiten, bei denen er gespielt hat.
Zusätzlich Oasis Sperre und vielleicht eine App, die ihn daran hindert, irgendwelche Glücksspielseiten zu öffnen.
Am aller wichtigsten ist aber, dass er weiß, dass du regelmäßig auf sein Bankkonto schaust und das ihm bewusst wird, dass sowas nie wieder passieren darf.
Es ist schließlich dein Kind, dein ein und alles. Geld ist nicht soviel Wert wie Liebe und das Leben selbst.
Er muss sich natürlich auch helfen lassen wollen. Du musst ihm klar machen, dass das seine letzte Chance ist.
So zumindest sehe ich das.
Viel Glück dir und deinen Lieben.
Hallo ihr,
vielen Dank ihr Lieben. Geldverwaltung, Sperre, Therapie hatten wir leider schon alles.Alles möchte er gerade nicht. Die Geldforderung könnten wir übernehmen, leider denken wir, dass dann zeitnah die nächste kommt. Mein Ex-mann hat ihm einen Karton Nudeln bereitgestellt, damit er diesen Monat noch etwas zu eseen hat. Er beglagte sich über dieses karge Essen...er ist im absoluten Suchtwahn, dabei schwerst depressiv und verzweifelt, will jedoch nicht über die Sucht reden, nur über Geld.
Wir wiissen einfach nicht, was der beste Weg ist. Mein Ex. mann hat klar für ihn formuliert, dass wir kein Geld und Gras geben, nur Hilfe zur Selbsthilfe. Allerdings haben wir große Angst um ihn.
Liebe Grüße
Sandra und nochmals vielen Dank fürs Antworten
Würde ihm maximal Geld geben indem du ihm anbietest die offenen Forderungen direkt zu bezahlen, ansonsten wird er es zu 100% nur verspielen.
Er ist noch nicht ganz unten angekommen wenn er eure Hilfe immer noch so hart ablehnt.
Wenn er nach wie vor so beratungsresistent ist fehlt noch ein Stück mehr Elend um eventuell wieder in die Spur zu kommen.
Ist er Polizist oder ähnliches wenn eine Pfändung oder Drogen im Blut ihm seinen Job kosten würde?
Ist für euch eine Scheiss Situation aber wenn uns Süchtigen durch bezahlen der Forderungen Luft verschafft wird ist die Reaktion irgendwo wieder Schulden zum zocken zu machen.
Vielleicht sollte er sich hier anmelden und Hilfe suchen. Zumindest wenn er irgendwann die Absicht hat etwas dagegen zu tun.
Alles Gute für euch!
LG Roy
Hallo Salu,
es bricht mir das Herz deine Verzweiflung zu lesen und die Situation, in der du dich befindest ist enormer psychischer Stress.
Hast du an die Möglichkeit gedacht, deinen Sohn einweisen zu lassen? Dass klingt jetzt sehr hart, aber wenn sein Leben in Gefahr ist, könnte man vielleicht darüber nachdenken.
Deine Sehnsucht nach Ruhe und Frieden ist nach allem was du/ihr durchgemacht habt sehr verständlich. Jetzt steht das Wochenende bevor und ich hoffe, dass ihr eine Lösung finden könnte. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute.
Ja, er ist Polizist und wartet auf seine Verbeamtung, die aufgrund seiner Glückspielesucht bereits vertagt wurde. So bedeutet erneuter Rückfall das tatsächliche Aus. Und natürlich ist es kein guter Job für einen Süchtigen. Es ist jedoch sein einziges Ziel, was er verfolgt und sein einziges Glück dort zu arbeiten. Er mag diese Job wirklich, deshalb für uns so unfassbar zu sehen, dass er alles kaputt macht.
Ja, wir sind uns einig, sobald er laut Suizidgedanken äußert, werden wir ihn einweisen. Das, allerdings weiß er auch, da er diese Gedanken in der Vergangenheit zu oft als Manipulation genutzt hat.
Vielen Dank für eure Beiträge, sie helfen mir gerade.
Liebe Grüße
Sandra
Hallo Salu,
meine Antwort ist 112.
Es nützt niemandem hier noch länger rumzurätseln, um den Probanten in eine Richtung zu kriegen, die Du, das Mutterherz haben will.
In der Psychiartrie gibt es mehr zu futtern , als lediglich Nudeln. Das heißt aber auch, daß nicht schon eine schwere Essstörung vorliegt.
Aber eine Einweisung in eine Klinik kann den Süchtigen dazu bringen, vorerst den Spielmodus zu unterbrechen, vielleicht versteht er in dieser Spielfreiheit ersteinmal, daß er noch lebt...
Ich wohne in einer Stadt, von der immer wieder gerne von Polizeieinsätzen vorm Bahnhof im Rotlichtviertel, und auch in den Vierteln auf Youtube in Videos berichtet wird, und ich habe ja persönlich all die Schmuddelviertel persönlich kennen gelernt.
Ein suizidarer Mensch kann daran zugrunde gehen, wenn er dort als Streifenpolizist eingesetzt wird!
Polizisten sind für mich Heute Vertrauenspersonen, das Bild von "freund und Helfer" habe ich wirklich erleben dürfen. Aber dazu gehört ein stabiles Selbstwertgefühl.
Der Weg dahin ist steinig und lang, aber er wartet darauf gegangen zu sein.... 112
Einen Tag zur Zeit
Andreas
Hi Sandra!
Deine Verzweiflung geht mir nahe. Und doch ist es Dein Sohn, der seine Genesung in der Hand hat und nicht Du. Vielleicht wäre die Begleichung der Schulden das letzte, was ihm von Eurer Seite helfen könnte. Doch dazu müsste er sich Bedingungen fügen und dazu ist er nicht bereit. Also wäre eine Geldzuwendung in welcher Form auch immer wieder nur eine Unterstützung seiner Sucht.
Als Außenstehender ist das Folgende leicht zur Tastatur gebracht und es klingt für mich selbst schon absolut brutal. Doch es muss Dir einer sagen: Sollte er sich umbringen, dann war das seine Entscheidung!
Von hier aus kann ich nicht beurteilen, wie es gerade in ihm aussieht, doch die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass er dies nur zur Manipulation geäußert hat.
Und nun mal zum Beamtenstatus: Den braucht kein Mensch wirklich! Wenn der Beruf sein Traum ist, wieso tritt er ihn dann selbst mit Füßen? Wieso versuchet er dann nicht alles, damit er seinen Weg weiter beschreiten kann?
Man muss sich aber auch die Frage gefallen lassen, wie man einen Polizisten mit solch psychischen Problemen auf die Menschheit loslassen kann? Er ist ein Waffenträger und damit eine Gefahr für sich selbst und andere!
Wäre es da nicht sogar gut, wenn der Arbeitgeber einschreitet?
Halllo Sandra,
ich verfolge Deine Texte von Anfang an. Vielleicht, weil sich mein Bruder u.a. wg. Spielsucht das Leben nahm. Und vielleicht auch, weil wir viel mehr über Dich als über ihn wissen. Und weil ich nicht weiß, ob und wie Du Dich nun entschieden hast.
Meines Erachtens gehört allerdings mehr zum Freitod; zumindest eine Hoffnungslosigkeit im tiefsten Inneren und eine Hifllosigkeit ggb. den Herausforderungen des Lebens, egal was Henne oder Ei ist.
Mein Eindruck ist, dass Dein Sohn, der ja durchaus Ziele hat, zumindest beruflich, nicht so überfordert ist oder sich fühlt.
Was ganz anderes ist,wie DU es fühlst, denn er wird wissen, was er in Dir auslöst: Schuldgefühle. Und nur DU weißt, ob es gerechtfertigt ist, Dir solche Gefühle zu machen. Wenn Du darüber nachdenkst, wie er groß geworden ist, ob er viel alleine war usw. Das geht ja gut mit Deinem Therapeuten zu bereden, wobei ich mich frage, wie der solche Ferneinschätzungen treffen kann wie die Suizidgefahr, aber das kann auch daher kommen, dass er Dich ebenfalls bewegen wollte zu überlegen, wie es mit Schuldgefühlen ggb. Deinem Sohn bestellt ist.
Die Kommunikation zw. Deinem Sohn und Dir ist ja kaum vorhanden,was seinen Grund haben wird.
Letztlich jedenfalls solltet Ihr versuchen, die Spannungen zw. Euch zu entkräften. Und wenn es nur gedanklich passiert.
Was seinen Polizeijob angeht, gäbe es viel zu überlegen, z. B. zum Warum ... hat wohl auch mit Macht zu tun.
Ich denke, dazu ist er zu unreif. Derzeit jedenfalls.
Und ... mit Geld geht nix (wieder-)gutzumachen, nur mit Offenheit und Ehrlichkeit.
Viele Grüße, Rubbel
Hallo Sandra,
ich stelle eifach einmal einen Link ein, der mich selber zweifach prestiert: Die Depression, und meine (frühere) Begeisterung für den Fußball.
https://www.robert-enke-stiftung.de/
Fktum ist, ich habe auf Selbsthilfetagen mit den BetreiberInnen des Robert - Enke - Standes gute Gespräche geführt.
Es ist nur ein Weg, aber ein gangbarer.
schöne 24 Stunden
Andreas
Hallo und guten Abend,
Vielen lieben Dank für eure so gedankenreichen Antworten. Ich möchte morgen ausführlicher darauf antworten, da ich bis dahin am arbeiten bin und nur mal zwischendurch reinlesen konnte.Möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, ich rief nach Antworten und melde mich dann nicht mehr.
Euch allen einen schönen Abend
Liebe Grüße Sandra
Hallo und guten Tag,
noch einmal möchte ich mich für all eure Antworten bedanken. Ja, wie geht es gerade weiter? Da mein Sohn sich bisher nicht bewegt hat, werden auch wir uns erst mal nicht bewegen. Zur Erklärung bzgl. meiner Beziehung zu ihm: Ich habe den Kontakt zu meinem Sohn als alsoluten letzten Selbstschutz abgebrochen, da solch massive Geldanforderungen kamen und ich mich mit keiner anderen Möglichkeit zu schützen vermochte. Wenn er weinend und verzweifelt vor mir saß, konnte ich immer nur wieder meine Hilfe anbieten, nicht nur finanziell, es war. als hätte ich ihm mein ganzes Leben gegeben. Hier habe ich begriffen, wie wichtig es ist, loszulassen und ihn seinen Weg gehen zu lassen. Nichts wäre schöner, ihn dabei begleiten zu können, aber nach wie vor hat das Geld die Macht und ich bin sehr erschöpft und seelisch instabil über diese lange Zeit der Sucht geworden. Es funktioniert, das Loslassen, aber nur bis dass wirklich die Not am Höchsten steht, da stehen wir jetzt und es bricht mir das Herz, aber ich weiß auch, dass er sich als erster bewegen muss.
Liebe Grüße
Sandra
Man kann lernen, Grenzen zu setzen, sich abzugrenzen und trotzdem Liebe zu zeigen, ohne sich selbst komplett aufzuopfern. Das ist der schwierige Balanceakt: Fürsorge, aber nicht die Sucht des Kindes mitschleppen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft!
Vielen herzlichen Dank dir. Ja, das ist wohl der Balanceakt, den es gilt zu lernen. Momentan ist dieser zwar in meinem Kopf, doch es ist noch zu früh, diesen Weg zu beschreiten, da ich keine Kraft dazu habe. Ich bin so unfassbar erschöpft. Wir sind nun beinahe seit zwei Monaten ohne Kontakt. Auch hat sich mein Sohn von seinem Vater abgewendet. Wir haben ihm beide eine Nachricht hinterlassen, dass wir für ihn da sind, sobald er die ersten Schritte gehen möchte. Wir möchten ihn als junger Mann begleiten, nicht aber den Süchtigen. Leider hat er darauf nicht geantwortet. Und leider schaffe ich es einfach noch nicht, ihm Grenzen zu setzen, wenn er verzweifelt, weinend, am Ende vor mir sitzt und mich um Geld anfleht. Nicht um zu spielen, sondern für das Existentielle, wie Essen, Benzin und Miete, deshalb ja der Kontaktabbruch.
Mit diesem sehr, sehr schmerzhaften Kontaktabbruch hoffe ich, dass er sich bewegen muss. Die Richtung bleibt ungewiss. Auch ich bin dabei, mir Unterstützung zu holen. Vielleicht schaffe ich dann irgendwann diesen Balanceakt, den ich mir von Herzen wünsche.
Liebe Grüße
Hallo Salu!
Mein Sohn ist auch spielsüchtig. Ich kann deine Wut, die Enttäuschung, den Unglauben, die Verzweiflung, die Hilflosigkeit, die Trauer, die mentale und körperliche Erschöpfung sehr gut nachvollziehen. So viele Emotionen und doch so viel dumpfe Leere.
Ich weiß, trotz dieser Parallelen hast du / habt ihr eine eigene Geschichte und einen eigenen Weg. Nimm' bitte folgende Gedanken mal eine Weile mit, und investiere keine Kraft, wenn es sich nicht gut und richtig für dich anfühlt.
Du kannst das Verhalten deines Sohnes durch dein Verhalten nicht beeinflussen. Wenn er noch nicht bereit ist den Weg aus der Sucht zu suchen und zu gehen, ist das seine Entscheidung.
Du kannst Entscheidungen für dich und dein Leben treffen. Olli hat hier schon häufiger von der ,,heiligen Dreifaltigkeit" geschrieben. Gefühle - Gedanken - Verhalten. Lerne den Zusammenhang für dich selbst kennen. Sorgen- und angstvolle Gedanken machen dein Mutterherz schwer, deine Welt klein und dein Leben dunkel. Es ist schwer dann Motivation für etwas zu entwickeln und aktiv zu werden (Verhalten).
Sei aufmerksam für den Punkt, wenn Gedanken und Gefühle dein Verhalten bremsen und unternimm dann etwas.
Du hast den Kontakt zu deinem Kind nicht abgebrochen, weil es spielsüchtig ist. Ihr habt keinen Kontakt mehr, weil du die Situation der Hilflosigkeit und der Angst seine Sucht weiter zu unterstützen für dich einfach nicht mehr aushalten kannst. Das heißt, du ziehst eine Konsequenz. Mach dir das bitte klar. Du hast eine Entscheidung getroffen. Um dich zu schützen und um ihm zu helfen. Den ,,anderen" Weg seid ihr 5 Jahre mit ihm gegangen.
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Selbstverständlich solltet ihr eingreifen, wenn ihr befürchtet, dass er aufgibt und sein Leben beenden will. Natürlich. Dann sollte er eingewiesen werden.
Aber Geld? Egal in welcher Form oder an wen gezahlt- geht meiner Meinung nach nicht. Er kann bei dir etwas essen. Er kann auf deinem Sofa übernachten. Solange er nicht (wieder) / (weiter) spielt. Aber er kann weder seine Schulden bezahlt bekommen, noch sein Auto tanken oder seine Miete bezahlen, wenn er spielt.
Vielleicht kann es dir auch helfen ein Tagebuch zu führen. Bleib bei dir. Versuche keine ,,du" Botschaften aufzunehmen. Bleibe bei ,,Ich".
Ich wünsche dir und euch von Herzen, dass ihr durchhalten könnt. Euer Sohn weiß, dass ihr ihn liebt. Versuche die Hoffnung, die in dieser Gewissheit steckt zu fühlen.
Hallo Sadra,
schön von Dir zu lesen. Ich bin ziemlich ruhig geworden, als ich Deinen Beitrag las. So keimte in mir die Überlegung, was hätte ich als 27 jahriger getan, wenn mir meine Mutter die Tür gewiesen hätte? Damals war ich noch dem Alkohol verfallen, in der Kneipe gessen, und Würfelspiele um die Runden, auch eine Form des Glücksspiels mit den Folgen bitterer Katerstimmungen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keinen Glauben mehr, ich könnte es in meinem Leben noch zu etwas bringen, allein gelassen von allen realen Hoffnungen und Lebenspespektiven. Da wuchsen 11 Jahre der Selbstzerstörung in mir, ich fand den Weg in die Selbsthilfegruppe, konnte mich nach 10 Monaten Gruppenzugehörigkeit vom Glücksspiel befreien, lerne wieder das Leben kennen, und auf einmal wollte ich auch meine eigene Wohnung, meine Bleibe, mein Zuhause. Eine 1 Zimmer - Wohnung mit Dachschräge wurde es dann wirklich. Ich war unendlich erleichtert, und unternahm einiges mit Freunden aus der Gruppe, was früher undenkbar blieb. Wir gingen in die Sauna, Schwitzen statt saufen, aber keine Angst um das blöde Geld zu haben. Ich habe die Distanz zu meiner Mutter genossen, es dauerte eine ganze Weile, bis ich sie wieder besuchte, und ich konnte meine Beziehung zu ihr wiederaufbauen, und neu gestalten, eben mit einem neuen Vertrauen und Selbstbewußtsein.
Es gibt Mittel und Wege, die Deinem Sohn helfen können, auch bei völliger Verschuldung, bei mir war es die Strafverfolgung, der ich mich stellen mußte, auch da habe ich konkrete Hilfe erhalten, namentlich von der Kriminalpolizei.
Es bibt immer einen Weg, auch dieser fängt mit dem Ersten Schritt an.
schöne 24 Stunden
Andreas
Hallo ihr Lieben,
Eure Gedanken berühren mich zu tiefst und geben mir zugleich ein kleines bisschen Hoffnung. Noch sehe und fühle ich nur die Dunkelheit, die Trauer und den riesigen Schmerz in mir, aber eure Sätze sprechen von Hoffnung. Ich versuche den Alltag zu meistern, verdränge die traurigen Gefühle bis dass sie immer und immer wieder die Oberhand und die Herrschaft über mich übernehmen.
Der Gedanke, ein Tagebuch zu führen, werde ich ab heute versuchen..Ollis Dreifaltigkeit ist sehr interessant und trifft es sehr konkret.
Bei mir zu bleiben und nur mich zu sehen, ist so unglaublich schwer, da ich von morgens bis abends an meinen Sohn denke..immer wieder dieselben Fragen:..soll ich den Kontaktabbruch beenden? Soll ich ihn ein Päckchen zu Weihnachten an die Türe legen? Soll ich, kann ich, muss ich, darf ich...und gleichzeitig weiß ich, dass ich ihm noch nicht standhaft und konsequent begegnen kann...das alles fühlt sich so schlecht an...
Ganz liebe Grüße und nochmals vielen herzlichen Dank
hallo und guten Abend,
an diesen schweren Tagen warte ich voller Sehnsucht auf meinen Sohn. Hier, ein kurzes Update.Wir haben weiterhin keinen Kontakt. Von meinem Exmann weiß ich jedoch, dass er noch lebt, dass er sogar noch seinen Job hat. Über diese Nachricht war ich sehr erleichert. Er hat es nun tatsächlich über zwei Monate ohne mich geschafft. Natürlich weiß ich nicht, wie. Er könnte ja auch kriminell geworden sein. Ich weiß es nicht. Was ich sehe, ist, dass es da wohl eine Lebenslust zu geben scheint.. nach wie vor vermisse ich ihn unendlich. Ich habe ihm vor Weihnachten ein Päckchen vor die Türe gelegt mit einer Karte: Ich hab dich lieb. Ich habe nichts von ihm gehört, überlege immer wieder, wieviel Zeit wir / Ich/ er brauchen wird?
Hallo Salu,
da Du dich doch länger nicht gemeldet hast wollte ich mal nachfragen wie es dir geht.
Gibt's etwas neues von deinem Sohn oder ist nach wie vor Funkstille?
LG Roy
Hallo Roy,
vielen lieben Dank, dass du nachfragst. Dies bedeutet mir wirklich viel. Nach wie vor habe ich keinen Kontakt zu meinen Sohn, denke jedoch jeden Tag an ihn. Mir geht es zeitlich psychisch nun etwas besser und überlege natürlich, ob ich den Kontakt wieder aufnehmen möchte oder ob es nicht zu früh ist,irgendwie hält mich jedoch noch etwas davon ab. In meinen Phantasien stelle ich mir immer wieder Senarien vor, bei welchen er mich um Geld anfleht und in meinen Gedanken kann ich dieses Gefühl nicht aushalten. Aber dies sind natürlich nur Konstrukte. IImmer wieder denke ich daran, dass er vielleicht den ersten Schritt gehen möchte, wenn die Zeit reif ist...gleichzeitig die Angst, dass wir im Kontaktabbruch bleiben, nur weil jeder hofft, der Andere würde den ersten Schritt machen. Von meinem Exmann weiß ich, dass er noch lebt-
Einen sehr wichtigen Schritt für mich habe ich gelernt. Ich habe mir die Erlaubnis gegeben, auch wieder ein bisschen Glück empfinden zu dürfen. Dies war unglaublich schwer. Dennoch hoffe ich jeden Tag auf eine Begegnung und habe gleichzeitig Angst davor. Begleiten ohne Geld, wenn nur Geld zählt ist so unfassbar schwer, besondern wenn man unendlich von Liebe zu seinen Menschen erfüllt ist und nur möchte, dass er ein zufriedenesLeben führen kann.
Ganz liebe Grüße
Salu
Hallo Salu,
danke für deinen Zwischenbericht.
Du machst es richtig und ja erlaube dir dein Glück.
LG Roy
Hi!
ZitatAber dies sind natürlich nur Konstrukte.
Nein, das sind Deine Erfahrungswerte!
Zitatwenn man unendlich von Liebe zu seinen Menschen erfüllt ist und nur möchte, dass er ein zufriedenes Leben führen kann.
Dein Sohn führt ein zufriedenes Leben! Ein göückliches Leben ist etwas anderes, doch dieses Leben gerade sucht er sich aus! Es ist so positiv besetzt bei ihm, dass er lieber keinen gesunden Kontakt zu Dir haben möchte.
Es ist für mich mittlerweile fast unglaublich, dass ich damals ähnlich drauf war. Ich konnte nicht sehen, wovor alle mich warnen wollten. Aber ich bin auch der festen Überzeugung, dass jeder irgendwann den Schalter umlegt und dem Glücksspiel den Rücken zukehrt.
ZitatMir geht es zeitlich psychisch nun etwas besser und überlege natürlich, ob ich den Kontakt wieder aufnehmen möchte oder ob es nicht zu früh ist.
Ach, da kommt die masochistische Ader wohl in Dir hoch ... :) Komme Du nur schön weiter zur Ruhe und lasse Deinem Sohn nun die Zeit, die er braucht!
Danke Olli,
du machst mir wirklich Hoffnung und bestärkst mich auf meinem Weg. Nur ist dieser Weg so unendlich schmerzhaft.
Vielen lieben Dank dir.
Euch allen einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Sandra
Hallo ihr Lieben,
Stellt euch vor, mein Sohn ist verbeamtet worden und wir haben uns heute getroffen. Stolz hat er mich kontaktiert. Er ist seit einigen Monaten spielfrei, konnte seine Wohnung und seinen Job behalten und schaut jetzt mit Perspektive in Richtung Sommer. Nach wie vor ist es für ihn schwierig mit Geld, da er ja noch bis Ende des Jahres gepfändet wird, aber er hat Strategen entwickelt. Kauft nun zu Beginn des Monats neben frischen Dingen, Reis und Couscous ein, so dass er am Ende auf jeden Fall noch etwas zu essen hat. Wir waren uns heute sehr nahe.Auch wenn ich weiß, dass ein Rückfall jederzeit eintreten kann, freue ich mich gerade so sehr und wollte euch davon berichten.
DAS ist aber mal richtg toll!
Für Dich ist das bestimmt ein warmes Gefühl gewesen.
Hoffentlich findet Dein Sohn nachhaltig aus der Sucht.
Viele Grüße
Rubbel
Ich freue mich auch mit dir!
LG Ilona
Hi Salu,
ich freue mich für dich.
Ich hoffe er tut aktiv etwas damit es so bleibt.
Anscheinend hat er verstanden, was er zu verlieren hat. Ich hoffe auch, dass er sich Hilfe gönnt.
Zudem hoffe ich, als alter Pessimist, dass er auch WIRKLICH spielfrei ist und Dir nicht etwa das Blaube vom Himmel gelogen hat. Bleibe lieber ein wenig zu achtsam, als nur einen Deut zu wenig.
Dankeschön:)
Ich bleibe achtsam, auf jeden Fall. Ich freue mich heute und weiß, dass es morgen schon wieder anders sein kann..diesen Tag jedoch nehme ich mit.
Liebe Grüße
Ich freue mich auch für dich. Bleibe jedoch achtsam, wie oben schon erwähnt.
Ich wünsche es mir nicht, aber es kann nach so kurzer Zeit auch der Anfang eines aufbaufs einer neuen Lüge sein um dich Zeitnah um Geld zu bitten. Seminar? Schulung? Whatever...
Ich möchte nicht den Teufel an die Wand malen, jedoch wäre ich seeeehr wachsam.
Wer so tief drin war, der kann eigentlich nicht in so kurzer Zeit Clean sein.Ein Rückfall ist leider jederzeit möglich.
Ich drücke dir/ euch aber die Daumen dass er es verstanden hat.
Wie gesagt, kein Teufel, aber von Spielsüchtigen werden die schlimmsten Dinge erfunden um an Geld zu kommen.
So schlimm, dass man die Wahrheit kaum bis gar nicht einschätzen kann.
Alles Gute!