Guten Abend,
Ich wollte mich mal informieren ob es hier Personen gibt die Erfahrungen haben die Einzahlungen an ein illegales Online Casino mit Sitz in Curacao bei der Sparkasse zurückzufordern. Mein Anwalt meinte heute es wäre eine Option dies zu versuchen. Handelt sich um Einzahlungen von ca 70.000€ nach Abzug der Auszahlungen. Meist per Sofortüberweisung.
Die Sparkasse wusste auch seit geraumer Zeit, dass ich bei einem illegalen Online Casino spiele, was ich auch per Schriftverkehr beweisen kann.
Und warum nicht über Curacao?
Meine Anwältin meinte, dass es aktuell so gut wie unmöglich sei ein Urteil in Curacao zu vollstrecken. Sie ist sehr positiv gestimmt was das Urteil angeht aber geht schwer davon aus, dass man trotzdem kaum Chancen hat Geld zu sehen wenn man gegen das Casino vorgeht.
Wie heißt der Betreiber?
Hast du keine Bedenken eine Anzeige wegen illegalen Glücksspiel zu kassieren?
Tse ... tse ... da hatte ich gerade einen Beitrag geschrieben ... und hatte den Eingangspost gar nicht richtig gelesen ...
ZitatDie Sparkasse wusste auch seit geraumer Zeit, dass ich bei einem illegalen Online Casino spiele, was ich auch per Schriftverkehr beweisen kann.
War Dir also bewusst, dass es sich um ein illegales Casino gehandelt hat? In diesem Falle wäre der berühmte Vorsatz erfüllt.
Allerdings ist mir kein Verfahren bekannt, welches einen Spieler verurteilt hat. Lediglich gab es Zurückweisungen der Rückforderungsansprüche.
Da Ihr im Innenverhältnisse beide Euren Schutzpflichten dem anderen gegenüber nicht gerecht geworden seid, bezweifele ich, ob Du Deine Rückforderungsansprüche durchsetzen wirst vor Gericht.
Höre aber lieber auf Deinen Anwalt, der sollte es besser wissen als ich.
Wenn ich die von dir genannten Beträge in diesem kurzen Zeitraum lese und das gegenseitige 'decken' ist das wohl zu überlegen. Die SPK hätte dich eigentlich melden müssen und die Zahlungen nicht mehr zulassen dürfen. Fakt ist ihr habt beide Mist gebaut und beide wussten das es illegal ist. Ich finde das ist eine besondere Konstellation die wirkt. Denn wenn du es schriftlich hast hat es die Bank natürlich auch. Ich hoffe du hast hier eine darauf spezialisierte Anwältin.
Allerdings gehe ich davon aus, wie Oli, dass hier die SPK einen auf den Deckel bekommt, du evtl keine Anzeige jedoch auch keine Rückzahlung. Zumindest über diesen Weg. Aber auch ich bin kein Anwalt und es ist nur eine Überlegung von mir persönlich.
Deine Anwältin berät dich hier sicher am besten. Du kannst natürlich unsere Gedanken mal mit einbringen was sie dazu sagt.
Irgendwie ist das schon dreist. Du weißt dass es illegal ist, willst aber die spk belangen weil sie es zulässt. Bei dieser Konstellation und bei einer möglichen Anzeige von Spk + Klage von dir gegen Spk, kann ich mir sogar vorstellen dass zum ersten mal eine Anzeige durchgeht wegen illegaler Spielteilnahme.
Naja, musst du wissen. Du scheinst wohl noch zu spielen und benötigst gerade unbedingt Geld....du solltest erstmal an der Spielfreiheit arbeiten.
Ich wusste bis vor kurzem nicht, dass es illegal ist. Die Sparkasse wollte von mir lediglich wissen um welches Casino es sich handelt und dieses habe ich ihnen genannt. Dementsprechend war die Überlegung der Anwältin halt es über die Sparkasse zu versuchen, weil sie nach der Nennung des Casinos Wissen hätten müssen, dass es illegal ist. Ich dachte aber nicht, dass es illegal wäre vor allem weil die SPK dann halt auch nichts unternommen hat
Weiter oben hast du aber geschrieben dass es Schriftverkehr zwischen euch gegeben hat eben wegen Illegalität.
Das mit dem unternehmen kann auch erst 1-3 Jahre später kommen was ich hier oft mitbekommen habe. Sind aber meistens Direktbanken gewesen die dann auch gekündigt haben.
Musst du oder ihr entscheiden ob es gut ist. Mein Fall wäre es nicht. Wichtiger ist dass du deine Sucht weiter bekämpfst.
Ansonsten sind auch die schönsten Rückholaktionen sinnlos und das Geld wandert ins nächste OC.
Alles Gute!
LG Roy