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Glücksspielsucht => Plauderecke => Thema gestartet von: Olli am 04 August 2026, 18:13:44

Titel: Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 18:13:44
Ich wusste gar nicht, dass Zeichnen so viel Spaß macht und auch noch so schnell geht ...

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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 18:15:52
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 18:29:43
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 18:35:17
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 18:53:37
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 18:58:50
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 19:10:09
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Frei nach Wilhelm Busch
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 19:24:01
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Beitrag von: KungFuPanda am 04 August 2026, 19:27:41
Und ich dachte immer, ChatGTP wäre gaanz gaanz furchtbar böse....
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 19:28:27
ZitatYou've hit the Free plan limit for image generations requests. You can create more images when the limit resets in 18 hours and 28 minutes.

Ich konnte das Bildbearbeitungs-Tool deshalb gerade nicht ausführen.

Ich muss mir einen neuen Account anlegen ... :)
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Beitrag von: Olli am 04 August 2026, 19:32:40
Zitat von: KungFuPanda am 04 August 2026, 19:27:41Und ich dachte immer, ChatGTP wäre gaanz gaanz furchtbar böse....

Als Informationsquelle ... definitiv ... als Staffelei ... coool :)
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 04 August 2026, 21:58:14
Sehr treffend finde ich die Parallele zum Gipfelstürmer, denn Glücksspiel hat mehr mit Sport als mit Spiel gemein, Sportwetten ausgenommen.

Opa hat sicherlich viel verpasst. Von der Familie wurde er jedoch längst aufgegeben. Ich halte ihn daher eher für flüchtig statt süchtig. Kleinbürgerlichkeit ist nunmal nicht jedermanns Sache. Aber wo konnte er schon hin mit seinem Wrong-Planet-Syndrom? Beim Psychiater hätte er auch keinen Notausgang gefunden.

Wenn Bilder viel sagen, muss das längst nicht der Wahrheit entsprechen
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 07 August 2026, 16:02:23
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Beitrag von: Olli am 07 August 2026, 16:14:44
(https://i.ibb.co/wNLb4f31/Chat-GPT-Image-7-Aug-2026-16-13-33.png) (https://ibb.co/DDb6QZsn)
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Beitrag von: Olli am 07 August 2026, 16:21:39
(https://i.ibb.co/7JzYmnB2/Chat-GPT-Image-7-Aug-2026-16-20-56.png) (https://ibb.co/WW3xJk7g)
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Beitrag von: Olli am 07 August 2026, 16:39:36
ZitatWenn Bilder viel sagen, muss das längst nicht der Wahrheit entsprechen

Vollkommen richtig!

(https://i.ibb.co/BHcP54Tz/Chat-GPT-Image-7-Aug-2026-16-38-50.png) (https://ibb.co/bjQ3MHNW)

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Beitrag von: KungFuPanda am 07 August 2026, 16:41:44
Isst du neuerdings jeden Tag einen Klischee-Drops zum Frühstück?
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 07 August 2026, 17:12:35
Hi KungFuPanda!

ZitatKlischee:
Ein Klischee ist eine abgenutzte, starre und stark vereinfachte Vorstellung, Redewendung oder Verhaltensweise. Es beschreibt eine Schablone im Denken, die unreflektiert übernommen wird.
(Google)

Na sicher präsentiere ich hier immer nur vereinfachte Situationen etc. Aber sie sind nicht abgenutzt. Ganz im Gegenteil. Sie sind immer wieder aktuell. Die Bilder sollen gerade zur Reflektion anregen. Sie müssen aber auf Dich z.B. gar nicht zutreffen. Wie wäre es, wenn Du auch mal ein Bild skizzierst, in dem Du ein Verhalten von Dir thematisierst? Das muss ja nicht wie bisher hier geschehen, unbedingt negativ sein. Gibt es z.B. ein Verhalten, welches nicht nur die Sucht, sondern auch z.B. Dein Arbeitsleben gepuscht hat?

Die meisten Bilder sind ja Cartoons. Der Stil und der Inhalt sind bewusst auf Übertreibung ausgerichtet, damit eben das eigentliche Thema in den Vordergrund rückt.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: KungFuPanda am 07 August 2026, 18:48:01
Ich habe keinen Account bei ChatGPT und will auch keinen anlegen.
Darum kann ich hier auch keine Cartoons posten.
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Beitrag von: Olli am 07 August 2026, 19:12:55
Das geht vollkommen in Ordnung.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 07 August 2026, 22:46:26
Gelungene Montage, Olli!
Ich hadere allerdings mit der Aussage. Wahrheit ist wie sie ist, unabhängig davon wie sie interpretiert oder gesehen wird. Der Betrachter kann sie er- oder verkennen, durch seine Handlungen auch ändern. Seine Wahrnehmung allein hat auf Wahrheit jedoch keinen Einfluss.

Ein Bild von meiner wesentlichen Triebkraft würde vermutlich zeigen, wie ich versuche dem Morast der allgegenwärtigen Verschissenheit zu entkommen. Du kannst die KI ja mal fragen, wie sie Feigheit und deren Sogwirkung veranschaulichen würde. Vielleicht erübrigt sich damit jede Beschreibung.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 08 August 2026, 04:50:37
Guten Morgen!

Zu dieser Uhrzeit nennt man mich auch den Korinthenka..er ... :)

ZitatIch hadere allerdings mit der Aussage. Wahrheit ist wie sie ist, unabhängig davon wie sie interpretiert oder gesehen wird.

Nein, das sind Tatsachen! Erst eine Interpretation macht sie zur Wahrheit ... mal in aller Kürze beschrieben.

ZitatEin Bild von meiner wesentlichen Triebkraft würde vermutlich zeigen, wie ich versuche dem Morast der allgegenwärtigen Verschissenheit zu entkommen. Du kannst die KI ja mal fragen, wie sie Feigheit und deren Sogwirkung veranschaulichen würde. Vielleicht erübrigt sich damit jede Beschreibung.

Das verstehe ich jetzt leider nicht ... Wer ist feige? In welchem Zusammenhang? Was hat das eventuell mit Dir zu tun?

In der Gruppenleiterschulung kam damals das Thema mit meinem Vater auf. Es wurde daraus ein Rollenspiel gemacht. Dazu musste ich einem anderen Teilnehmer in wenigern Minuten meinen Vater schildern, damit er ihn repräsentieren konnte ... Was soll ich sagen ... es passte dann im Rollenspiel gar nicht. Ich schätze, das Gleiche würde hier auch geschehen, wenn ich für Dich dieses Bild zeichnen würde.

Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 08 August 2026, 08:52:55
Guten Morgen Olli,
hab ich dir etwa den Schlaf geraubt?

Eine Interpretation kann nur viel oder wenig Wahrheitsgehalt haben. Je korrekter sie die Tatsachen sieht, desto mehr entspricht sie der Wahrheit. Wenn Wahrheit erst durch Wahrnehmung entstünde, würde es unterschiedliche und sogar gegensätzliche Wahrheiten geben. Hätten dann die Autoritäten ein Problem, die meinen es gebe nur eine Wahrheit, oder Derjenige, der sich die passende Wahrheit aussuchen muss?
Wiederum würde es ohne Interpretation keine Wahrheit geben, womit sich auch nicht beurteilen ließe, inwiefern sie wahr ist. Die Verkörperung deines Vaters könnte daher durchaus wahrheitsgemäß gewesen sein. Sie entsprach nur nicht deiner Interpretation.

Leider bin ich beim Malen ziemlich talentfrei und habe mich bisher auch nicht mit ChatGPT auseinandergesetzt. Daher meine Anfrage an dich.
Mit allgegenwärtiger Feigheit meine ich die verbreitete Unterwürfigkeit gegenüber Mißständen. Zur Rechtfertigung von Befangenheiten wird gern die Richtigkeit offensichtlichen Irrsinns unterstellt und damit eine Duldungskultur betrieben, in der der Korinthenka..er zum Außenseiter wird.
Dann darf man sich auch nicht wundern, warum beispielsweise ein Suchtkranker keine Chance hat, die Ursachen seiner Sucht anzugehen. Er kann nur Symptome bekämpfen, also seine Persönlichkeit.
Wenn jeder an den eigenen Schwächen schuld ist, müssten alle Mörder frei rumlaufen. Schließlich hätten ihre Opfer sich ja panzern oder zumindest davonlaufen können. Demzufolge gehört verboten, was menschliche Schwächen nutzt, denen sich die potenziellen Opfer aufgrund der Rahmenbedingungen nicht entziehen können. Wer nicht ausreichend über das Suchtpotenzial des ihm Angebotenen in Kenntnis gesetzt wurde und den ihn befreundeten Dealer nicht enttäuschen will, braucht Schutz. Wer aus Naivität meint, dass Glücksspiel ja nur ein Spiel ist, nicht etwa Psychoterror, braucht rechtzeitig Aufklärung. "Glücksspiel kann süchtig machen" setzt voraus, dass man weiß, was Sucht überhaupt ist. Wie soll man das aber ohne Selbstversuch lernen, wenn die Gesellschaft Süchte verherrlicht oder tabuisiert?
Daraus ergibt sich die angesprochene Sogwirkung der Feigheit gegenüber den Mißständen. Sucht ist eben ein Selbstläufer.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 08 August 2026, 10:13:09
Mahlzeit ... ach ne, noch zu früh ...

ZitatWenn Wahrheit erst durch Wahrnehmung entstünde, würde es unterschiedliche und sogar gegensätzliche Wahrheiten geben

Genauso ist es! Tatsachen sind unumstößlich, Wahrheiten beruhen auf Interpretationen! Daher basiert ja auch das Sprichwort, dass die Wahrheit im Auge des Betrachters liegt.

Im Moment sehen wir besonders im politischen Geschehen, dass viele Wahrheiten als ultimativ gestreut werden. Doch wenn wir einmal dahinter schauen, werden gerne Tatsachen einfach mal so weggelassen oder sogar negiert. Leider werden Wahrheiten da gerne zur Propaganda.

ZitatMit allgegenwärtiger Feigheit meine ich die verbreitete Unterwürfigkeit gegenüber Mißständen.

Ich erkenne dies aber als normales menschliches Verhalten an. Erst wenn es wirklich an die eigene Substanz geht, wird Widerstand aufgebaut.
Es gibt aber auch Menschen, die proaktiv aktiv werden, siehe der FAGS und z.B. das Bündnis gegen Sportwettenwerbung.

ZitatDann darf man sich auch nicht wundern, warum beispielsweise ein Suchtkranker keine Chance hat, die Ursachen seiner Sucht anzugehen. Er kann nur Symptome bekämpfen, also seine Persönlichkeit.

Uuuaaahhh .... Sorry, mir lief da gerade ein Schauer über den Rücken. :)
Also ... eine Sucht kann nicht geheilt werden, man kann nur von ihr genesen. Das geht nicht, indem man irgendwas "bekämpft". Es erfordert eine Krankheitseinsicht und -akzeptanz. Dann kann man die Themen, die zur Sucht geführt haben, angehen.
Was ist die Persönlichkeit ... nun, es sind alles die Dinge, die einen Menschen ausmachen ... individuell machen. Doch was sage ich da immer? Wir sind mehr als unsere Sucht!
Das Gute ist, dass eine Persönlichkeit aber nicht starr ist. Sie kann sich entwickeln.
Ich habe, wenn mir dies erst einmal bewusst ist, die Möglichkeit mein Denken und Handeln dauerhaft zu beeinflussen. Das mache ich aber doch nicht, um mich zu schädigen, sondern weil ich mir denke, dass dies mir gut tun wird. Wenn Du das Wort kämpfen hier anbringen möchtest, dann nicht gegen die Persönlichkeit, sondern FÜR die Persönlichkeit.
Dein Zitat zeugt aber davon, dass Du das Stillegen der Sucht mit Verlust verbindest. Kann das sein? Dann betreibst Du aber weiterhin die Selbstzerstörung, denn dann kämpfst Du eigentlich gegen die Genesung.
Hattest Du nicht die bipolare Störung zusätzlich? Dann, nicht dass ich davon wirklich Ahnung hätte, erscheint es mir oft so, dass Menschen mit diesen Störungen ihre Sucht instrumentalisieren.
Die "Ruhe", der "innere Frieden" die/den sie im Spiel finden, wiegt die ganzen negativen Begleiterscheinungen der Sucht in keinster Weise auf. Oft wird dann mit einem Genesungsversuch gegen die monetären Folgen angegangen. Das ist aber der logisch falsche Grund für eine Genesung. Geld war mir zumindest früher absolut schnuppe. Schulden waren Zahlen auf einem Stück Papier und hatte in meinem Denken nur wenig Platz.

ZitatWenn jeder an den eigenen Schwächen schuld ist, müssten alle Mörder frei rumlaufen. Schließlich hätten ihre Opfer sich ja panzern oder zumindest davonlaufen können.

Tatsächlich wurden gerade zwei Vergewaltiger freigesprochen, die Tat gab es auf Video zu bestaunen, da das Opfer sich nicht ausreichend gewehrt hatte. Schockstarre war den Richtern wohl nicht bekannt.

Nun, jeder Mensch hat Schwächen. Das ist normal. Alleine deswegen kann man hier das Wort Schuld gar nicht ansetzen. Wer ist schuld, wenn ich im Umgang mit z.B. emotionelen Situationen nicht geübt bin, weil ich 1. eine solche Erfahrung noch nicht gemacht hatte und 2. mir solche Erfahrungen auch nicht vermittelt wurden?
Wenn ich das aber weiß und nichts dagegen unternehme, dann trage ich "Anteile" daran, wie eine Freundin immer sagt. Und da gehören auch komorbide Störungen dazu, die man größtenteils medikamentös abschwächen kann.

Hilft wirklich eine Fokussierung auf die Schuldfrage irgendein Problem?

Ausnahmen bestätigen die Regel! Daher bin ich bei Dir ab dem Wort "Deshalb ..." im weiteren Beitrag.
Die Glücksspielinstustrie arbeitet seit Jahrzehnten erfolgreich daran, das Suchtpotential zu leugnen und es gleichzeitig zu erhöhen. Da hilft es dem "Sucht-Nachwuchs" die Glücksspieljoints vor die Nase gehalten bekommt und einerseits die Benutzung als Bestandteil des üblichen gesellschaftlichen Verhaltens dargelegt wird und dann eine Warnung ausgesprochen wird, die doch niemand hören möchte (s. Bilder auf den Zigarettenschachteln).
In meinen Augen gehört Onlineglücksspiel absolut verboten!

Zitatbraucht rechtzeitig Aufklärung.
Wie wäre es denn, wenn Du mal die Schulen in Deiner Umgebung abklapperst und Aufklärungsarbeit betreibst?

ZitatWie soll man das aber ohne Selbstversuch lernen, wenn die Gesellschaft Süchte verherrlicht oder tabuisiert?
S. meine gerade gestellte Frage ...
Wir haben in der Schule damals alle möglichen Drogen durchgesprochen. Ich hatte dagegen ein Bollwerk errichtet. Die Glücksspielsucht wurde damals nicht thematisiert ... also gab es bei mir da auch kein Bollwerk

Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 08 August 2026, 10:19:01
Kindheitserinnerungen eines Glücksspielers:

(https://i.ibb.co/Nbyrpv0/Chat-GPT-Image-8-Aug-2026-10-17-02.png) (https://ibb.co/jsrzGNC)

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Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 08 August 2026, 12:56:32
Olli,
demnach gibt es unterschiedliche Wahrheiten über Wahrheit. Der Plural macht den Unterschied.

Verbreitete Feigheit mag normal sein. Dennoch sollte man die daraus resultierende Duldungskultur einschließlich ihrer Normativen infrage stellen. Wenn der Trend abgründig ist, beruht die Normalität auf Mitläufertum, nicht auf Passivität.
Sich dem Mainstream entgegenzustellen, ist Selbstaufopferung. Massen halten sich Märtyrer idR zu ihrer Selbstbestätigung als abschreckende Beispiele. Auch wenn der Geopferte sich für etwas besseres halten mag, seine Individualität ist die Bedrohung, nicht sein Leitbild.

Heilung resultiert ziemlich häufig aus Bekämpfung. Man bekämpft zunächst Tumore, um Krebskranke zu retten. Man bekämpft Terroristen, um Angsthasen zu retten. Warum sollte man nicht Glücksspielanbieter und Drogendealer bekämpfen, um Süchtige zu retten? Aber Fehler im Immunsystem sind die Ursachen für Krebs, nicht Tumore. Gesellschaftliche Mißstände sind die Ursachen für Sucht, nicht Drogen. Zunächst muss irgendwo die Abwärtsspirale geknackt werden, um den Trend zu stoppen. Dann kann man zur Heilung übergehen. Schadensbehebung ist zweitrangig. Du würdest bestimmt auch zuerst das Wasser abdrehen und danach aufwischen.
Süchtige sollte man therapieren, sobald keine neuen hinzu kommen, und der Suchtkranke sollte für eine neue Persönlichkeit gegen die alte kämpfen. Aber erst nachdem er die Ursachen seiner Sucht bekämpft hat. Seine Schwäche ist das Einfallstor, nicht der Eindringling. Mir ist deshalb unverständlich, warum er Türen und Fenster verrammeln soll, nur damit die Verursacher ein Haus weiter ziehen.

Insofern ist die Schuldfrage durchaus essentiell. Wenn jemand nie schwimmen gelernt hat und ertrinkt, weil man ihn ins Wasser stößt, wie wir es hier schonmal hatten, befreit das den Schubser nicht von seiner Schuld. Wenn der jedoch zu Rücksichtslosigkeit erzogen wurde, weil ein Überangebot an Juristen beschäftigt werden muss, sollte auch die Schuldfrage weiter oben ansetzen.
Darüber zu streiten, inwiefern der Nichtschwimmer selber schuld war, ist ein Freispruch für die wahren Verursacher. Damit heilt man nichts, im Gegenteil. Und Vergewaltigungsopfern eine Mitschuld zu geben, weil sie keine Medikamente gegen ihre Hinfälligkeit nehmen, ist, mit Verlaub und Gruß an deine Freundin, ziemlich daneben

Somit frage ich hier mal provokant: Wozu gibt es Lehrer und was unterrichten diese, wenn zur Aufklärung und Mahnung Fremdvorträge nötig sind?

Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: KungFuPanda am 08 August 2026, 13:20:06
Ja. Sucht ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die vermeintlich modernen, profitorientierten Strukturen und Mechanismen gab es immer schon, nur heute ist die Reichweite größer. Es ist einfacher geworden, seine Zielgruppe zu erreichen - und mit Zugang zu den richtigen Mitteln auch einfacher geworden, "Informationen" zu streuen, die dem eigenen Interesse Auftrieb verleihen.
Das alles bestreitet hier wahrscheinlich niemand.

Aber was bringt dieses Wissen mir als Einzelperson? Inwiefern hilft mir das, mein eigenes Leben in den Griff zu bekommen?

Ich kann jetzt weiterspielen, bis sich jemand findet, der sich dem heroisch entgegenstellt. Ich kann warten, bis die Gesellschaft endlich aufwacht.
Aber dann sterbe ich sehr wahrscheinlich als Spieler.


Oder ich fange bei mir selbst an.
Dann kann mir die Gesellschaft egal sein... so egoistisch das auch klingt.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 08 August 2026, 13:47:35
Zuerst die Ursachen bekämpfen muss nicht heißen, mit der Schadensbehebung so lange zu warten, bis sich nichts mehr rührt. Für den Anfang genügt eine Trendwende.
Allerdings ist es zielführender, überhaupt erstmal wieder Kampfgeist zu erlangen, anstatt sich mit Selbstkasteiung vor den Ursachen zu verkriechen. Wenn Egoismus dabei hilfreich ist, nur zu! Dass man als Spieler stirbt, steht längst fest. Deshalb muss man aber nicht auch als Opfer sterben.
Auf die Gesellschaft braucht man dabei nicht zu hoffen. Die ist nur die Waage, nicht das Zünglein.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: KungFuPanda am 08 August 2026, 16:00:46
Wogegen willst du überhaupt kämpfen? Gegen die Ignoranz? Gegen das System?

Eine Trendwende wird jedenfalls nicht passieren. Dazu steckt vielzu viel Geld und Einfluss dahinter. Und es gibt eine lukrative Nachfrage. Wir sind das beste Beispiel dafür. Der marode Staat will auch ein Stück von diesem fetten Kuchen, da konmt die gute Lobbyarbeit gerade recht. Denn so kann man guten Gewissens so tun als gäbe es gar keine negativen Seiten.
Da kann man sich jetzt stundenlang drüber aufregen. Zu recht. Das ist eine Riesensauerei.

Aber verurteilt mich das jetzt zu einem Opferdasein in Untätigkeit?

Nein. Sicher nicht. Aber diese Position ist doch schon sehr bequem wenn einem die einzige echte Alternative zu anstrengend ist um sie ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

Denn egal in wieviele schlaue Worte man es verpackt - es ist und bleibt eine Ausrede.

Verhalten und Verhältnis.
Eine Veränderung der Umstände hilft mir nicht viel, wenn ich selbst nichts ändere.


Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 08 August 2026, 17:49:21
Ich habe dahingehend andere Erfahrungen. Auch wenn einige Big Player recht dominant erscheinen, ist das System doch ziemlich ausgewogen. Das hat zur Folge, dass der Einzelne mehr Einfluss hat, als er sich selbst zuspricht. Er muss zwar an der richtigen Stelle ansetzen, was nicht auf Anhieb gelingen wird, kann mit Konsequenz und Beharrlichkeit aber auch viel bewirken.
Bekämpfen muss er im Grunde nur seine Ergebenheit. Starrsinn ist das Gegenteil von Intelligenz. Er sollte sich also nicht in die Passivität drängen lassen und altbackener Logik verfallen, sondern möglichst viele Optionen zumindest im Kopf mal durchspielen, nach Außen hin artikulieren können, wodurch er in Bedrängnis geraten ist und wie er aus seiner Festgefahrenheit herauszufinden gedenkt. Mitunter öffnen sich damit Türen, die nicht mal vorhanden zu sein schienen, weil das Umfeld viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, als sich ihm in den Weg zu stellen. Die selbe Ignoranz, die ihn absaufen lassen hat, ermöglicht auch seine Eigenwilligkeit.
Außerdem sollte er dabei mit Überraschungen und Alternativen rechnen. Die Veränderung wird nicht nach Plan laufen, dennoch in seinem Sinne sein und eine gewisse Eigendynamik erlangen.
Menschen sind im Wesen so universell, dass sie eigentlich gar nicht verlieren können, ohne darauf gedrillt zu werden. Zeltcamping ist m. E. ein gutes Beispiel dafür, wie wenig es braucht, um Mensch zu sein, und wie weit man von seinen gewohnten Verhältnissen zumindest vorübergehend Abstand nehmen kann, ohne etwas zu vermissen. Andere gehen auf Pilgerfahrt und verkaufen oder verschenken anschließend alles, weil sie erst dadurch erkannt haben, in welch schicken Mief sie sich eingeigelt hatten, um einem System gerecht zu werden, dem es vor allem um Dominanz geht.
Der Sucht verfällt doch eigentlich nur, wer eh fehlplatziert ist. Wieso sollte der sich nicht woanders eher Zuhause fühlen als in seinen gewohnten Umständen?
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: KungFuPanda am 08 August 2026, 20:58:50
Damit würdest du am Ende ja doch gegen dich selbst kämpfen. Gegen deine eigene Konditionierung.
Heraus aus alten Mustern - Genesung ist nichts anderes, nur auf einer viel kleineren Ebene. Ich rette dabei nur eben nicht die ganze Welt, sondern bloss mich selbst. Klingt erstmal viel weniger pompös, es ist aber das einzige noble Ziel, das für mich realistisch erreichbar ist ohne mir selbst etwas vorzugaukeln.
Deine Energie kannst du also auch sinnvoller einsetzen.

Die Trendwende kann man leider nicht erzwingen. Der Kampf gegen das System braucht Zeit. Bei Zigaretten und Alkohol hat es auch Jahrzehnte gedauert, bis das Bewusstsein entstand, diese Dinge kritisch zu bewerten, so dass die Gesellschaft aus sich selbst heraus ablehnte, ihnen weiterhin Platz im öffentlichen Raum zu geben. Heutzutage wäre es undenkbar, dass Wodka Gorbatschow ein Sportereignis sponsort, oder Marlboro Gratisproben auf dem Jahrmarkt verteilt. Das würde einen Riesenaufschrei geben. Weil es inzwischen endlich moralisch als falsch empfunden wird.
Es dauert eben, bis auch den Menschen, die nicht selbst betroffen sind, die Schädlichkeit und Gefahr bewusst wird. Da werden wir auch mit Glücksspiel irgendwann hinkommen, da bin ich mir sicher. Nur eben nicht heute oder morgen.
Ich selbst kann da nicht viel machen. Stand heute würde da eh keiner zuhören.

Du kannst den Wandel nicht übers Knie brechen egalwie laut du bist.

Fang stattdessen lieber bei dir selbst an.
Vorausgesetzt natürlich, du willst überhaupt etwas ändern und nicht einfach nur mal Dampf ablassen.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 09 August 2026, 07:52:03
Moin Bärchen,
du kennst vielleicht den Spruch "Weltbilder entstehen im Kopf". Die eine Welt gibt es daher genau genommen nicht. Jeder lebt in seiner und kennt auch nur die, was wiederum heißt, dass er entscheidet, was in seiner Welt wie viel Gewicht hat. Wenn er noch nie etwas von Glücksspielsucht gehört hat, kommt die in seiner Welt auch nicht vor, wie bei Olli bis zur Selbsterfahrung.

Umgekehrt kann jeder ihn bekannten Sachverhalten auch besonders viel Bedeutung beimessen und mit genügend Elan das in andere Köpfe bzw. Welten hinein kommunizieren.
Wandel muss man erzwingen, indem man zunächst seine Ergebenheit bekämpft und damit das eigene Weltbild der Fernsteuerung entzieht. Das braucht auch Zeit, aber nur so kriegst du die Kurve.

Ich fange also schon bei mir an, beschränke mich aber nicht auf die Kontrolle meiner Reaktionen, sondern beziehe mein Umfeld mit ein, womit ich in meiner Welt einen dominanteren Platz einnehme, anstatt nur in die selbsterwählte Richtung davonzulaufen, weil sich das Universum bekanntlich ausdehnt.
Meine Sucht wird damit zum Anspruch.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 09 August 2026, 14:56:31
(https://i.ibb.co/GQWQ0Jdv/Chat-GPT-Image-9-Aug-2026-14-55-24.png) (https://ibb.co/N292s3F6)

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Beitrag von: Olli am 09 August 2026, 15:09:52
Hi!

ZitatWandel muss man erzwingen, indem man zunächst seine Ergebenheit bekämpft und damit das eigene Weltbild der Fernsteuerung entzieht.

Nein, das ist zu stringend ... Das kann man so machen, muss man aber nicht. Wenn ich Entwicklung als Fortschritt und damit positiv ansehe, dann kann ich mich alternativ auch auf eine spannende Entwicklungsreise in meiner eigenen Welt begeben. Wieso sollte ich kämpfen, wenn Freude auch zum Ziel führt?
Jeder Mensch macht am liebsten das, was er schon immer gemacht hat. Das gibt Sicherheit und stärkt das Selbst. Trotz alledem hindert es uns nicht daran, uns weiter zu entwickeln. Dies geschieht nicht kontinuierlich und in allen möglichen Themen, doch der Prozess als solcher ist Bestandteil unseres Seins.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: andreasg am 09 August 2026, 16:38:27
Zitat von: Olli am 08 August 2026, 10:19:01Kindheitserinnerungen eines Glücksspielers:

(https://i.ibb.co/Nbyrpv0/Chat-GPT-Image-8-Aug-2026-10-17-02.png) (https://ibb.co/jsrzGNC)

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Hallo Olli,

ich erkenne in dem Bild eine "freudige Werbung für das Glücksspiel". - Machen wir uns nichts vor, wir kennen das, und wir wissen, wie die Realität dahinter wirklich aussieht.
Vielleicht bin ich zu versessen, alles ins rechte Licht zu rücken, alles zu werten, zu kritteln, aber es schmerzt immer noch, die Erinnerungen wach werden zu lassen.
Ich danke allen hier am und im Forum Beteiligten, , allen, die uns aus der Schcheinwelt des Glücksspiels herraushelfen für ihre Dienste, die Bereitschaft, und sicherlichauch für eine Portion Humor. Ich hoffe, daß dieser niemals in Sarkasmus mündet.

Das wollte ich einmal loswerden,

Liebe Grüße

Andreas
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 09 August 2026, 17:24:13
Hi Olli, ich gebe dir Recht, was Jene betrifft, die Kontrolle über ihr Leben haben. Suchtkranke laufen jedoch Gefahr, rückfällig zu werden, wenn sie den Wandel zu lasch angehen, gerade weil der Mensch sich in seinen Gewohnheiten wiederfindet.
Junkies müssen mit ihren Gewohnheiten brechen, damit sie ihre Selbstachtung zurückgewinnen können. Nicht, um von Anderen wieder respektiert zu werden, sondern ohne die Anderen klarzukommen, eben unabhängig zu sein.
Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Olli am 09 August 2026, 17:30:09
Hi Andreas!

Die Überschrift zum Bild lautet "Kindheitserinnerungen eines Glücksspielers". Dies rückt die "freudige Werbung für das Glücksspiel", wie ich sie als Kind ja auch verspürt habe, ins rechte Licht. Sie holt uns in die Realität zurück. Die Freude des Vaters täuscht darüber hinweg, dass er selbst ein Vielfaches bereits im Automaten versenkt hatte. Sie täuscht darüber hinweg, dass er selbst mich dem Spiel nahe gebracht hat, eben mit solchen Situationen, von denen es noch etliche andere gab. Sie täuscht darüber hinweg, wie viel Leid diese Situationen bei allen ausgelöst hat.
Die Entscheidung zu spielen habe trotzdem ich getroffen. Es geht hier nicht um eine Anklage.

Ich bin ein wenig hin und hergerissen. Einerseits möchte ich, dass die Bilder zur Reflektion anregen. Andererseits müsste ich so manches mal sicherlich direkt meinen Kommentar dazu schreiben, damit jeder versteht, was ich aussagen möchte. Mache ich dies aber, störe ich die eigene Reflektion.

Also setze ich sie kommentarlos ein und harre der Dinge, die dann kommen.
Welche Situationen gab es bei Dir, die Dich zum Spiel geführt haben? Gab es Schlüsselmomente, an die Du Dich erinnerst?

Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: Loser65 am 11 August 2026, 09:05:44
Moin Andi,
bei deinem vorstehenden Kommentar ist mir wieder aufgefallen, dass du einerseits sehr sauber und korrekt schreibst, sich dabei jedoch auch einige Flüchtigkeitsfehler einschleichen. Wie würdest du diesen Widerspruch erklären?

Was meinst du, wie viel Wut auf deine Eltern dich heute noch prägt? Glücksspiel ist oft nur eine Ersatzhandlung unterdrückter Wut, weshalb abstinente Spieler sich auf andere Weise abreagieren müssen, wenn sie sich nicht innerlich zerfleischen wollen.
Welche Möglichkeiten nutzt du sonst, um dich auszumisten, oder machst du das meiste mit dir selbst aus?



Titel: Antw:Bilder sagen mehr als Worte ...
Beitrag von: andreasg am 11 August 2026, 12:06:56
Hallo L..... , danke für Deine Rückmeldung, die kann ich so annehmen. In der Schule hätte ich im Fach: Deutsch - schriftlich gestalten immer Einser bekommen, wären nicht die leidigen Rechtschreibfehler gewesen.... :-[

Wie beschrieben habe ich meine Wut in der Klinik aufgegriffen, und diese auch ferner in der ambulanten Therapie eingebracht. Wenn ich noch dazu schreiben wollte, was meine Mutter betrifft, würde das jeden Rahmen sprengen.
Ich kann mich nur immer wieder damit auseinandersetzen, aber das auch nur im geschützten Rahmen der Selbsthilfegruppe. Da stehe ich nicht alleine mit meiner Leidensgeschichte, und auch nicht mit meiner Lebensgeschichte. Diese einmal aufzuschreiben, und zu Papier zu bringen, hat mich zuerst vom Schmerz befreit.
Zum Schreiben braucht es einen klaren Kopf. Ja, ich haue auch Aggressionen auf die Tasten, aber es verursacht im Gehirn ein Reset, und das ist hilfreich. .
Der Zeitpunkt meines Messebesuchs war im Frühjahr 1968, da ist schon viel Zeit vergangen. Es gibt aber immer wieder Gelegenheiten, mich zu erinnern, und das Geschehene loszulassen. Ich bin im August 1989 in die Selbsthilfe gekommen, und bin nunmehr langfristig spielfrei.
Es ist die Suchterkrankung, die mich fordert, weiter wachsam mir und anderen gegenüber wachsam zu sein.
Und das gibt mir einfach den Frieden wieder.

schöne 24 Stunden

Andreas
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Beitrag von: Olli am 14 August 2026, 15:31:55
Man finde den Fehler:

(https://i.ibb.co/tMPhCHt2/Chat-GPT-Image-14-Aug-2026-15-30-02.png) (https://ibb.co/C5st0wZ9)

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Beitrag von: Olli am 17 August 2026, 10:48:28
(https://i.ibb.co/200BtTH2/Chat-GPT-Image-17-Aug-2026-10-46-48.png) (https://ibb.co/gbbCTxh1)


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Beitrag von: Loser65 am 17 August 2026, 11:13:15
Tja, Frauen können mitunter sehr übersichtlich sein.
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Beitrag von: Olli am 17 August 2026, 11:30:07
(https://i.ibb.co/CpVNQvnK/Chat-GPT-Image-17-Aug-2026-11-29-18.png) (https://ibb.co/DPwsQk7f)

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Beitrag von: Babs am 17 August 2026, 11:55:09
Hi Olli,

der Spieler deiner letzten Bilder würde vermutlich noch am Anfang seiner Sucht stehen, er nimmt sich noch Zeit für's Fitnessstudio ;-)
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Beitrag von: Roy1234 am 17 August 2026, 12:49:28
Das vorletzte Bild ist der Klassiker.
Alles ist super nur im Moment habe ich keine Zeit. Wer kennt es nicht. Wobei das meiner Einschätzung nach noch komplizierter ist wenn man sich beim Partner direkt aufhält als wenn ich auswärts zocken würde.

Bin ich froh dass dieses Laster inzwischen weit aus dem Kopf entfernt ist.
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Beitrag von: Olli am 17 August 2026, 13:02:33
Ganz typisch ... er ist so dermaßen in sein Spiel vertieft, dass er noch nicht mal mitbekommt, dass er das Handy falsch herum hält und gar nichts sehen kann ... :)
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Beitrag von: Loser65 am 17 August 2026, 13:09:45
Sie: Woran denkst du?
Er: Kennst du nicht.
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Beitrag von: Olli am 17 August 2026, 13:12:16
(https://i.ibb.co/twM3HMjH/Chat-GPT-Image-17-Aug-2026-13-11-02.png) (https://ibb.co/cKcxycfy)

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Beitrag von: andreasg am 17 August 2026, 14:12:25
Beim letzten Bild lautet der Buchungssatz: Betriebskosten an "außergewöhnliche Aufwendungen"

...die Wetberichtigungen auf uneinbringbare Forderungen hingegen ei,
das läßt  sich wieder locker egaliesieren, wenn später im Haben: "außerodentliche Einnahmen" erscheinen sollten.
Der Buchungssatz für Wertberichtigungen auf uneinbringbare Forderungen war eine Prüfungsfrage für meinen Berufsbildungsschluß, lang, lang, ists her...
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Beitrag von: Isa am 17 August 2026, 16:13:13
Im letzten Bild finde ich mich deutlich wieder .
Wie oft habe ich in den letzten Jahren einen Blick auf den Kontostand geworfen ,um zu schauen , wieviel Geld wir noch für den restlichen Monat haben .

So hab ich es auch formuliert .
"Alles gut ,ich hab noch 300 €"

Hat sich auch wie "Haben" angefühlt .
Obwohl es eigentlich nur noch 300€ waren , bis der Dispot komplett ausgereizt war ...
Verrückt , wie gut ich mir alles schönreden konnte .
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Beitrag von: Olli am 17 August 2026, 22:54:15
(https://i.ibb.co/Y4hGYLYH/Chat-GPT-Image-17-Aug-2026-22-48-59.png) (https://ibb.co/nqjSZLZx)

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Beitrag von: Loser65 am 18 August 2026, 09:05:11
Wenn Kellerkinder das Licht der Welt erblicken...
Wie viele Erfolge resultieren aus Unterdrückung und Entfesselung? Dabei den Falschen in die Arme zu laufen, ist psychologisch logisch.
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Beitrag von: andreasg am 18 August 2026, 09:32:45
.... eigentlich müßte ich mal für einen Geschäftsvorgang zu meiner Hausbank, die mir ja wie versprochen, den Weg frei macht,
aber um die Straßenecke rum: Heute ist Krankenqymnastik dran, da muß ich am Sportwettladen vorbei, aber wenn ich bei den angegebenen Sportvereinen jeweils auf Sieg setzten würde, würden die Quoten so in die Höhe schießen, wie summarisch angegeben?
Ähh ja, das Gehirn erfasst das alles, das ist die Krankheit Spielsucht. Bitte eine Tabelle über die 2. Liga Kasachstans, das ist die Messlatte, wohin es mit uns gehen kann!

in diesem Sinne

Andreas
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Beitrag von: Loser65 am 18 August 2026, 11:29:43
Die Krankheit heißt Neugier, wie ich meine. Spielsucht wird es erst, wenn das Bauchgefühl außer Kontrolle gerät.
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Beitrag von: andreasg am 18 August 2026, 13:08:33
Nein, mein Lieber,

die Neugier ist einfach nur menschlich, sie ist in uns verankert und hat heinen ID. Schlüssel.
Ich bin ohne Neugier am Wettladen vorbeigegangen, sympolisch eher einen Meter Abstand mehr Distanz.
Mein Gefühl ist die Angst gewesen, aber eben konkret in der Suchterinnerung.
Auch wenn ich noch niemals einen Sportwettladen betreten habe, und  die Auswirkungen des Besuchs dieses Geschäfts hier im Forum lesen kann, wehre ich mich dennoch. Die Neugier ist die Türsteherin, die Dich reinbittet, ober abweist. Das habe ich noch in meinem Ermessensraum. Wenn ich erst einmal in einer Spielstätte bin, ist der Zug defacto abgefahren.

Liebe Grüße

Andreas
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Beitrag von: Loser65 am 18 August 2026, 22:51:50
Naja, Neugier ist durchaus nicht selten pathologisch, allerdings bei Erwachsenen. Wäre sie im ICD, müsste wiederum jedes Kind zum Psychiater. Dem wird u. a. mittels Schulpflicht abgeholfen.
Gerade weil Neugier menschlich ist, wobei auch Tiere neugierig sind, wird sie gern als Türsteher benutzt. Abweisen wird dich bestenfalls dein Risikobewusstsein. Aber wo soll das herkommen, wenn dich niemand vor den Gefahren des Spielens warnt? Schließlich werden Kinder zum Spielen regelrecht verdonnert. Und wer als Erwachsener gern hin und wieder Kind ist, weil Verantwortung und Vernunft oft als Selbstverrat daherkommen, wird auch von keinem Rausschmeißer vor die Tür gesetzt.
Der beste Schutz ist, sich selbst als Kind anzunehmen, insofern man sich davon nicht überrumpeln lässt. Genau das gilt es zu lernen, damit der Zug überhaupt fährt und dann auch in die richtige Richtung.

Liebe Grüße auch an dich!
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Beitrag von: Olli am 23 August 2026, 08:27:52
(https://i.ibb.co/VWtVnm3k/Chat-GPT-Image-21-Aug-2026-14-19-13.png) (https://ibb.co/nsbrdCRK)
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Beitrag von: Olli am 23 August 2026, 16:32:12
(https://i.ibb.co/qMphMwsr/Chat-GPT-Image-23-Aug-2026-16-23-08.png) (https://ibb.co/TBtJB58g)
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