Hallo,
Ich lebe seit 10 Jahren mit meinem Mann zusammen. Irgendwann hab ich erfahren das er eine Spielsucht hat. Es fliesen hohe Geldbeträge. Er selbst ist noch nicht da angelangt, dass er sagt, das er süchtig ist. Er begründet es damit, dass er ja nur an sein Geld geht, und bis jetzt keine Schulden gemacht hat. Wir haben 2 Kinder, ein Traum vom Eigenheim, durch das ganze spielen, ist es uns nie gelungen Geld zur Seite zu legen. Zumindest ihn nicht. Zudem leidet mein Mann an starken Depressionen, welche er nicht behandeln lässt. Mein Leben besteht aus Schuldzuweisungen, Lügen und schlechter Stimmung.
Vor 2 Wochen habe ich die Trennung angesprochen. Ich kann all das einfach nicht mehr aushalten, leide an Zukunftsängsten und muss einfach für meine Kinder da sein, dies fällt mir immer schwerer. Ich hatte Wochenbett Depressionen- anstatt mir zu helfen, war er nach der Arbeit im Casino. Das hat mich einfach geprägt. Zwischendurch hat er sich auf meinen Wunsch mal sperren lassen, aber danach immer wieder direkt angefangen. Und dann gingen an einem Tag direkt 4 Stellige Beträge vom Konto ab..
Wir haben lange miteinander gesprochen. Er kann es so gar nicht verstehen, dass ich mich wegen dem Spielen u.a trenne- da er ja dadurch keine Schulden an.- so wie er sagt. Zudem sagte er dass ich schuld bin, ich hätte mehr machen müssen, ihn versuchen müssen da raus zu holen... meiner Meinung nach hab ich genug getan...
Er war nie bereit ne Therapie zu machen. Jetzt wo ich die Trennung angesprochen habe, meinte er das er für mich die Therapie macht, er aber jetzt schon sagen kann das es nichts bringen wird...
Ich hab einfach keine Kraft mehr da etwas rein zu investieren...
Ich weiß nicht was ich mir durch den Beitrag erhoffe. Ich wollte es einfach mal mitteilen...
Noch etwas was mir grad einfällt... aufgrund der unbehandelten Depressionen. Als ich das mit der Trennung angesprochen habe, wollte er sich das Leben nehmen... es hat nicht geklappt, ich hab die Chance verpasst ihn einweisen zu lassen... es gab in der Vergangenheit schon mehrere suizidversuche... er sagt mir auch ganz klar, wenn es zur Trennung kommt, dann werde ich ihn nie wieder sehen...
Hi Sarah!
Herzlich willkommen!
Ganz klare Sache: Du bist nicht für die Sucht Deines Mannes verantwortlich! Du bist nicht für seine Genesung verantwortlich! Du bist nicht für seine Depressionen verantwortlich und schon mal gar nicht bist Du für seine Suizidversuche verantwortlich - oder verantworlich sie zu verhindern!
Weisst Du, wer dafür verantwortlich ist? Der, der davon nichts wissen will, Dein Mann!
Es ist absolut legitim, wenn Du Dich trennen möchtest. Du Trägst Verantwortung für Dich und Deine Kinder. Du brauchst kein weiteres erwachsenes Kind, mal im übertragenen Sinne gesprochen.
ZitatMein Leben besteht aus Schuldzuweisungen, Lügen und schlechter Stimmung.
Und wieso machst Du Schuldzuweisungen? Wieso hast Du schlechte Stimmung? Ihr zwei tanzt miteinander. Der eine tritt dem anderen auf die Füße. Aber weiter geht es, links herum und rechts herum.
Wer führt denn eigentlich bei diesem Ringelreien? Ist es die Sucht oder sind es die Schuldzuweisungen?
Du kannst das aber doch unterbrechen. "Ich mache da nicht mehr mit!" Mache eine Ansage und wenn er diskutieren möchte, dann blocke das ab. Wenn er Schuldzuweisungen aussprechen möchte, blocke ab - lasse ihn ins Leere laufen. "Habe ich verlangt, dies mit Dir auszudiskutieren? Da gibt es für mich nichts zu diskutieren!"
Depressionen können "einfach so" entstehen. Sie können aber auch durch eine Spielsucht ausgelöst werden. Um die Depressionen erträglicher zu machen, wird dann wieder spielen gegangen. Ein Teufelskreis.
Dein Mann versucht, sich selbst zu heilen, indem er spielt. Aber es ist keine Heilung, es ist ein zeitweises Betäuben. Nichts verbessert sich wirklich - im Gegenteil, alles wird nur schlimmer.
(https://i.ibb.co/QxPWsM1/Chat-GPT-Image-7-Aug-2026-11-44-51.png) (https://ibb.co/rXxBnH1)
Erstellt mir ChatGPT
Hallo Sarah ,
das Wichtigste hat Olli schon geschrieben .
Eine Sache möchte ich gerne noch ergänzen .
Auch du kannst dir Hilfe holen.
Schau nach , wo in eurer Nähe eine Suchtberatungsstelle ist .
Die sind für Spieler , aber auch für die Angehörigen da.
Ein wenig Unterstützung schadet nie.
Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg!
Denk an dich und deine Kinder !
Du kannst ihm nicht helfen , wenn er es nicht will .
Auch wenn er mit Suizid droht , sag ihm ganz deutlich , dass du diese Verantwortung nicht tragen kannst und wirst und er sich Hilfe holen soll .
Alles Gute für dich !!
Vielen Dank für die Antworten,
Vielleicht sollte ich mir wirklich Hilfe holen.
Da ist dieses Gefühl ihn im Stich zu lassen. Das ich zu wenig getan hab. Aber ich habe keine Kraft mehr.
Ich werde es mit der Trennung durchziehen, aber ich weiß das es ihm den Boden unter den Füßen weg zieht... Aber das tut es bei mir auch wenn ich so weiter mache
Du darfst für dich und deine Kinder egoistisch sein .
Er denkt in seiner Sucht auch nur an sich .
Jetzt bist du dran !
Du musst dir euer Leben nicht von ihm zerstören lassen.
Ich kann verstehen , dass das nicht einfach ist und dass sich das wie "im Stich lassen " anfühlt .
Aber er will deine Hilfe nicht - du hast alles versucht .
Jetzt kämpfst du für dich und deine Kinder .
Und er hoffentlich bald für sich .
Weiß noch jemand in eurem engeren Umfeld über seine Sucht Bescheid ?
Dann könntest du ( zu deiner Beruhigung) denjenigen bitten ein Auge auf deinen Mann zu werfen !
Du schaffst das !
Ja ich habe in den letzten Tagen mein gesamtes Umfeld informiert. Er hat es mir vorher verboten, da ich ihn sonst schlecht reden würde... Ich hab es aber nicht mehr ausgehalten, das alleine zu tragen.
Es zerbricht mir mein Herz, zu sehen wie er an der Trennung zerbricht... aber ich hab das Gefühl das ich innerlich genauso schon zerbrochen bin...
Das ist gut .
Er kann dir nicht verbieten , mit jemandem darüber zu reden .
Du kannst und musst das nicht alleine tragen .
Vielleicht muss er jetzt auch zerbrechen , um zu verstehen , dass er etwas in seinem Leben verändern muss .
Für sich und um auf Dauer euren Kindern ein guter Vater sein zu können .
Dafür müsst ihr kein Paar sein .
Hi Sarah!
Es ist prima, dass Du Dein Umfeld informiert hast. Mit dem Wusch genau dies nicht zu tun, hat Dich Dein Mann in dem Thema isoliert. Dies ist nun vorbei. Sein Kartenhaus, mit dem er das Spielen rechtferigt, fällt auseinander. Aber das ist nicht Dein Problem, sondern seins. (s. Graphik oben)
Hi Sarah,
die beiden haben ja eigentlich schon das wichtigste geschrieben.
Und auch von mir sei Dir gesagt, die Schuld trägt alleine er. Es wäre seine Pflicht gewesen sich Hilfe zu holen und dann mit deiner Unterstützung den Kampf zu gewinnen. Aber da ist er anscheinend noch Kilometer weit entfernt. War bei den meisten von uns nicht anders.
Führe jetzt ein Leben für dich und eure Kinder damit hier Ruhe einkehrt. Ganz darfst du dich aber auch nicht verabschieden, denn die Kids brauchen auch ihren Vater. Vielleicht bewegt ihn das irgendwann dazu das richtige zu tun.
Wie alt sind die beiden denn?
LG Roy
Der kleinste ist 2 und der große 6. er soll auch immer ein Teil des Lebens sein der Jungs. Ich würde ihn alle Wege ermöglichen, das er weiter ein gutes Verhältnis zu seinen Kinder hat und diese regelmäßig sieht. Aber ich will halt mit dem anderen Teil (Spielsucht, Depressionen) für mich abschließen...
Seitdem ich mich getrennt hab, fragt er täglich nach einer letzten Chance... er sagt diesmal wird es besser. Wir haben uns doch so viel aufgebaut und es ist unfair von mir, das nur deswegen weg zuschmeißen. Dabei habe ich schon 1000 Male vor ihm weinend gesessen und ihm gesagt das ich irgendwann gehen werde wenn es nicht aufgehört. Er sagt, er hat es nie für ernst genommen. Diesmal würde er es tun und mir zu liebe eine Therapie machen... Aber wenn ich bleibe, dann verschwindet meine Angst nicht, meine inneren Sorgen. Und noch länger mit diesen Ängsten und Sorgen, das schaffe ich nicht. Ich will nicht mehr kontrollieren müssen, wo er ist, ich will nicht mehr täglich das Konto checken müssen. Ich will nicht mehr sein Auto am Casino stehen sehen, obwohl er im Stau steht.. ich schaffe es nicht mehr. Es tut mir leid für ihn.
Was denkst Du denn zu seinen Worten, dass er die Therapie nur wegen Dir machen würde?
Zitat von: Olli am 13 September 2026, 20:24:57Was denkst Du denn zu seinen Worten, dass er die Therapie nur wegen Dir machen würde?
Das es dann sowieso nicht klappt. Er hat es immer noch nicht eingesehen das er ne Sucht hat. Er sieht es nicht als so schlimm an. Sind ja nur 2.000 Euro im Monat und wir schaffen es ja trotzdem im Urlaub zu fahren und so... seine Aussage. Meiner Meinung nach hat er all das noch nicht begriffen
Hätte ich eine Partnerin wäre es wahrscheinlich leider nicht viel anders.
Darum ist deine Entscheidung richtig und du solltest dich nicht manipulieren lassen.
Denn ob er die Therapie macht oder nicht sollte nicht davon abhängig sein ob du bleibst, sondern er sollte es machen wollen egal was sonst noch passiert. Damit er überhaupt normal leben kann, egal ob alleine oder mit jemandem anders... und für seine Kinder da sein kann.
Es geht dabei nicht um Schuld sondern darum diesen Drang loszuwerden. Und der ist auch ohne dich da, glaub mir. Oder gerade dann.
Außerdem ist er für seine Situation selbst verantwortlich, darum sollte er andere da raushalten.
Naja, was rede ich? Wollte das nur mal kurz gesagt haben.
Guten Morgen Sarah,
es ist zwar schon gut 30 Jahre her, ich hielt mich aber oft auch für ziemlich überflüssig, als meine Kinder in dem Alter waren. Wir wohnten damals bei meinen äußerst spießigen Schwiegereltern und meine Frau hat sich voll vereinnahmen lassen, ihrer Mutterrolle so gerecht wie möglich zu werden. Ihr Tag Bestand nur noch aus Arbeit und Pflichtgefühl, wenn sie nicht vor Müdigkeit umgekippt ist. Einen Teilzeitjob hatte sie auch.
Ich war zuerst noch eine Zeit lang auf Montage, hab dann aber einen deutlich schlechter bezahlten Job angenommen, um wieder Zuhause zu sein. Große Pläne hatten wir seinerzeit allerdings nicht. Ich übernahm dann von meinen Eltern ein ziemlich abgewirtschaftetes Mehrfamilienhaus, um nach Feierabend dort ne Wohnung für uns herzurichten, damit ich meine Familie vor den Schwiegereltern in Sicherheit bringen konnte. Ohne dem hätte ich mich vermutlich aus dem Staub gemacht und meine Frau war auch erleichtert, als wir eingezogen sind, obwohl sich an unserer familiären Situation eigentlich kaum etwas geändert hatte, vom neuen Umfeld abgesehen
Ich kann gut verstehen, dass du die Faxen von seiner Spielerei dick hast, vermute aber, dass seine ursprünglichen Interessen irgendwann auf der Strecke geblieben sind. Oder hast du ihn etwa schon als Spieler kennengelernt und ihn trotzdem geheiratet?
Vielleicht würde auch euch ein Umzug gut tun. Schicke ihn auf die Suche nach ner anderen Wohnung. Dort soll er dann tapezieren und möblieren, und wenn er will, auch mit einziehen.
Und wirf mal einen kritischen Blick auf dich selbst. Evtl. gibt es ja noch ganz andere Gründe, warum er das Interesse an dir verloren hat. Mütter sind mitunter mehr Roboter als Frauen.
War denn seine Vaterschaft von ihm gewollt?
Hi Loser!
Echt jetzt? Du verlagerst die Verantwortlichkeiten auf Sarah?
Ich frage mal für einen Freund ... leidest Du an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung?
Wenn Sarahs Mann sich vernachlässigt fühlt, hat er meinen Mund am Kopf, um sich auszudrücken, ein Gehirn, um den Worten und Emotionen Sinn zu verleihen. Geht er aber spielen, dann ist das seine Entscheidung. Die hat mit Sarah absolut gar nichts zu tun!
ZitatWar denn seine Vaterschaft von ihm gewollt?
Die Antwort auf die Frage erübrigt sich wohl, es sind 2 Kinder unterschiedlichen Alters. Als erwachsener Mann solltest Du wissen, wie das mit den Klapperstörchen funktioniert und dass es "Tüten" gibt, die Vaterschaften tatsächlich verhindern - oh welch ein Wunder ... :)
Doch auch wenn ihm Sarah die Kinder untergejubelt hätte, entlässt ihn das auch nicht aus seiner Verantwortung!
Umzüge heilen keine Glücksspielsucht! Sie verlagern den Wohnort!
@ Loser
Der letzte Absatz ist doch wohl nicht ernst gemeint, oder? Dann hast du nämlich nichts, aber auch gar nichts verstanden.
Wolfgang
Nö Olli,
ich vermute, dass Sarah mit ihren Rettungsversuchen gescheitert ist, weil sie nicht sehen will, dass es außer Familie auch noch etwas anderes gibt.
Ich habe zwar deine Geschichte nicht verfolgt, aber du müsstest selber wissen, dass Spielen oft nur ne Ersatzhandlung ist, weil man an den eigentlichen Absichten irgendwie gehindert ist.
Reden ist auch nicht jedermanns Stärke und wie weit seine Vorwürfe an Sarah auf offene Ohren gestoßen sind, hat sie nicht dargelegt.
Vaterschaft geht übrigens nicht selten daraus hervor, dass Sie die Pille absetzt oder deren Wirkung beeinträchtigt und Er nichts davon weiß.
Verantwortung muss man tragen können, wollen genügt nicht.
Bei meinem Narzissmus liegst du vermutlich nicht ganz falsch. Den Verdacht hatte ich auch schon. Er war aber oft für viel nützlich, weshalb du wohl der Erste bist, der mich so direkt damit konfrontiert.
Wolfgang, wenn du meinen Letzten Absatz nicht ernst nimmst, ist dir womöglich einiges erspart geblieben.
Loser, ich nehme deinen letzten Abschnitt sogar sehr ernst. Er zeigt wie du drauf bist.
Und was mich betrifft.
Mir ist bisher garantiert nichts erspart geblieben.
Aber das nur am Rande.
Und wie bist du drauf?
Zitat von: Wolfgang am 25 Juli 2026, 14:15:05So, heute sind es dann auch fünf Jahre Rauchfrei. Nachdem ich vorigen Monat 5 Jahre ohne Glücksspiel (incl. kurzer Unterbrechung der Abstinenz) feiern durfte, möchte ich mich nunmehr dafür belohnen.
Denn auch die mich seit ca. 35 Jahren begleitenden Schulden, sind im August Geschichte.
Nachdem ich heute Vormittag u.a. meinen gewohnten Waldspaziergang absolviert habe, geht es jetzt zu einem Fußballspiel.
Danach geht es für etwa eine Woche einfach mal der Nase nach. Ich setze mich ins Auto, fahre auf die Autobahn und genieße einfach das Leben. Der Weg ist das Ziel. Wo ich ankomme ist mir egal. Möglicherweise lande ich an der Ostsee.
Sprit ist zwar teuer, aber dafür spare ich mir das Hotel. Ich penne im Auto.
Auf geht´s.
Liebe Grüße
Wolfgang
Aber Signatur Wolfgang:
"Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht"
(Theodor Heuss)
Loser ,
da dachte ich , ich schau während meiner Mittagspause mal kurz hier ins Forum , da bleibt mir fast die Kartoffel im Halse stecken 😳
Welche Erwartungen darf die gute Ehefrau denn erfüllen ?
Während der Mann jagen ist , darf sie gefälligst den Haushalt schmeißen , die Kinder versorgen , ein 3 Gänge-Menü für den Jäger zubereiten , schnell zum Sport flitzen , damit sie für ihn eine ansehnliche Figur erhält und er bloß nicht das Interesse an ihr verliert.
Sobald er dann nach Hause kommt , hat sie sich gefälligst dankbar nur noch um ihn zu drehen.
Es gibt ja schließlich noch mehr , als Familie.
Hoffentlich hat sie sich optisch nicht gehen lassen - das wäre ja wirklich unerhört .
Und hatte sie evtl. abends mal kein offenes Ohr für seine Sorgen?
Unverzeihlich !
War sie nicht immer bereit, alle seine Wünsche zu erfüllen ??
Ja , was sollte er dann tun ?
Er musste spielen - ganz klar !
Ich bin kein Arzt und darf leider keine Diagnose treffen , daher kann ich zum Thema Narzissmus nichts beitragen - aber charakterliche Defizite sind auch ohne Medizinstudium klar erkennbar .
@Loser
Ein schwacher Konter. Aber das weißt du sicherlich selbst.
Hi Loser!
Zitatich vermute, dass Sarah mit ihren Rettungsversuchen gescheitert ist, weil sie nicht sehen will, dass es außer Familie auch noch etwas anderes gibt.
Ja, aber sie ist die Ehefrau und nicht die Therapeutin! Wenn es etwas anderes gibt, dann ist es SEINE Aufgabe zu reden oder sich Hilfe zu suchen.
ZitatReden ist auch nicht jedermanns Stärke und wie weit seine Vorwürfe an Sarah auf offene Ohren gestoßen sind, hat sie nicht dargelegt.
Noch einmal ... sie ist die Ehefrau und nicht die Therapeutin! Die Vorwürfe darf sie wortwörtlich nehmen, dahinterblicken braucht sie nicht!
Wenn ich mir die Aussagen zu den Vorwürfen anschaue, dann klingt das für mich eher nach "Gegenangriff", weil ihm sein Liebstes weggenommen werden soll.
Im Gegenzug hat sie doch schon etliches versucht und ist an seiner Blockade gescheitert. Jetzt ist es Zeit, dass der Krug auf dem Weg zum Brunnen bricht.
ZitatVaterschaft geht übrigens nicht selten daraus hervor, dass Sie die Pille absetzt oder deren Wirkung beeinträchtigt und Er nichts davon weiß.
Verantwortung muss man tragen können, wollen genügt nicht.
Nein und ja. Ja, auch Männer kommen schon mal mit der ganzen Last der Vaterschaft nicht zurecht. Daraus aber Sarah nun eine Absicht zu unterstellen, sie habe ihm vielleicht die Kinder untergejubelt, ist doch weit drüber.
Weisst Du, was Du hier machst? Du machst das Opfer zum Täter und den Täter zum Opfer. Das ist ein Faden, der sich durch Deine Beiträge zieht und mich auch zu der Frage nach dem potentiellen Narzissmus geführt hat.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du bei der Suche nach Deinen Defiziten, wegen denen Du spielst, einfach nur bei Dir bleibst.
Weisst Du, in meiner Geschichte habe ich auch den "Bösen" gesucht und gefunden gehabt. "Wie konnte mein Vater nur dies oder jenes machen, was mir so geschadet hat?!"
Das brachte mich nicht weiter. Denn auch mein Vater hatte sein Päckchen zu tragen. Er ist selbst in einer Familie aufgewachsen, bei der Narzissmus auf der Tagesordnung stande. Sein Vater ... seine Geschwister ... grauenhaft! Ich bin dabei selbst zu deren Opfer geworden, nur weil ich der Sohn meines Vaters bin.
Nun, wenn mein Vater nicht "schuld" war, wer war es denn dann? Wer hat all die Entscheidungen getroffen? Ich war es ... es war meine Ersatzhandlung, die mir die Erfüllung gab, die ich als Sohn nie verspürt habe. Ich war da nämlich nie genug.
Doch wenn ich die böse Seite nur betrachte, dann tue ich meinen Eltern Unrecht! Ich habe nie Hunger gehabt, ein Dach über dem Kopf. Ich habe Liebe erfahren ... Meine Eltern haben sich krumm gemacht, damit wir eine ordentliche schulische Ausbildung erhielten. Sie haben uns die Berufswahl überlassen. Sie haben uns die Fähigkeit gegeben, uns durchzusetzen. Wir alle drei haben auch beruflichen Erfolg durch die Werte, die sie uns mitgaben.
Ich bin fähig, Liebe weiter zu geben.
Es war mein Problem und es wird auch immer mein Problem bleiben! Ich will auch nicht mehr von Schuld sprechen. Eine Freundin meint immer: "Anteile" hören sich nicht so negativ an. ;)
Dann habe ich eben Anteile daran. ICH habe das vor 20 Jahren geändert. Weil ich es wollte! Weil nur ich es KONNTE! Ich habe dann in vielen Themengebieten dazu gelernt, sodass mir die Abstinenz dann auch leichter fiel. Aber ich bin immer noch ich. Wenn die richtigen Knöpfe gedrückt werden, dann springe ich immer noch im Dreieck. Was soll´s? Wen kümmert es?
Das bin ich ... ja, mit Fehlern! Die machen aber genau mich auch aus!
Tatsächlich erkenne ich sehr gut Verhaltensweisen meines Mannes in dem Beitrag wieder...
Natürlich ändert sich das Leben mit Kindern. Aber dass sollten zuvor beide wissen.. und für die Mutter ändert sich das Leben nunmal nochmal mehr als für den Vater. Aber wenn eine Frau in den Wochenbett Depressionen steckt, halte ich es für sehr unfair das der Ehemann seine Bedürfnisse stillt, indem er im Casino ist und seine Frau mit 2 Kindern alleine lässt.
Auch von meinem Mann kamen oftmals Sätze: naja ich gehe spielen weil mir dir kann man abends ja eh nichts mehr anfangen. Du bist dann ja eh immer müde.
Natürlich gab es Gespräche. So wie in jeder Ehe. Trotzdem würde ich mir ungern den Schuh anziehen, mir an die eigene Nase zu fassen.
Nur weil eine Frau müde und erschöpft ist, weil sie Vollzeit arbeiten muss,- sich um die Kinder kümmert.- rechtfertigt das meiner Meinung nach nicht eine Spielsucht schön zu reden.
Isa,
ich habe keine Ahnung, was Sarahs Typ von ihr erwartet. So tief hat sie bisher nicht blicken lassen, möglicherweise auch er selbst nicht. Wenn die Liste so lang wie deine ist, dann stehen die Chancen allerdings schlecht. Möglichweise ist es auch nur ne für ihn bedeutsame Kleinigkeit, die Sarah aber konsequent ausblendet. Irgendetwas entscheidendes scheint sie an ihrer Attraktivität aus seiner Sicht eingebüßt zu haben.
Sie kann zwar stur und hysterisch mit Totschlagargumenten dagegenhalten, es ist aber auch denkbar, dass sich etwas Fremdes zwischen die beiden gedrängt hat und nun die Brücke blockiert. Es ist kein Geheimnis, dass junge Muttis gern mal nach der Pfeife von Leuten tanzen, die sie nur manipulieren wollen.
Mein mieser Charakter wirft vielleicht nicht gern mit Wattebällchen, aber glaub mal, Kopfnüsse kann er gut.
Na gut Sarah, dann mal ganz direkt:
Wollte dein Mann Kinder und wenn ja, wann?
Puh Loser das ist schon wirklich ein Haufen Narzissten Scheiss dabei.
Was fordert denn ein Süchtiger in der Regel? Am wenigsten Gespräche die eigentlich gegen die Sucht laufen.
In Ruhe gelassen zu werden, das Leben in der eigenen Blase sind da eher Attribute.
Natürlich darf jedem zugestanden werden überfordert zu sein auch wenn es um Kinder geht, jedoch darf dies nicht dazu führen komplett auszusteigen. Die Sucht ist das wichtigste für den Süchtigen, da führt in diesem Stadium kein Weg vorbei. Jedoch sollten gerade die Kids zumindest halbwegs vernünftig wahr genommen werden. Und wenn Sarah auch ganztags arbeitet um so mehr.
Ich habe den Mist über 20 Jahren mit zwei Kindern durchgemacht und habe diese maximal finanziell nicht so unterstützen können wie gewollt, dennoch scheint vieles richtig gelaufen zu sein weil sie mich lieben.
Und die Unterstellung der Kuckuckskinder ist schon unterste Schublade.
Denk mal nach...
@Loser
Deine Frage ist übergriffig! Schluss damit!
@Sarah
Nicht drauf antworten, bitte!
Roy, du hast mich da falsch verstanden. Von Kuckuckskindern war nicht die Rede, nur von ungewollter Vaterschaft.
Das mit der Täter-Opfer-Umkehr ist Käse, Olli,
hier sind beide Opfer und Täter. Ich hatte zwischendurch schonmal die Vermutung, dass bo31337 Sarahs Ehemann sein könnte. Wie würdest du ihm gegenüber argumentieren, wenn er hier schreiben würde, nicht Sarah? Würdest du ihn genauso abhaken?
Zwar dürften inzwischen alle jungen Paare soweit aufgeklärt sein, dass eine jungfräuliche Empfängnis auszuschließen geht. Was aber danach kommt, ist heute ein größeres Abenteuer als je zuvor, schon wegen der gewaltigen Einflussnahme durch Medien und Marketing. Die Klugscheißer in Beratungs- und Kontrollfunktionen kommen noch erschwerend hinzu.
Ich halte Narzissmus übrigens nicht für ausschließlich schlecht. Ohne Narzissten würde so manche trübe Tasse sang und klanglos untergehen, und du hast dir deinen Narziss vermutlich angeeignet, um nicht auf der Strecke zu bleiben.
Allerdings werden Narzissten mittlerweile gezielt herangezogen, damit es nur irgendwie weitergeht, obwohl eine Kulturrevolution längst überfällig ist. Oder anders: Soll der Staat doch seine Kinder selber machen, wenn er so darum besorgt ist, dass die Eltern für ihn nur noch Erfüllungsgehilfen sind.
Wie erklärst du dir, dass Sarah noch vom Eigenheim träumt, obwohl sie, u. a. auf Anraten des Forums, bald ne alleinstehende Frau mit zwei Kindern und ausstehenden Alimenten ist? Hier sollte sich mancher darüber klar werden, ob er Spielsucht oder Spieler bekämpfen will.
Hi Loser!
Zitathier sind beide Opfer und Täter
Entschuldige, aber Deine Argumentation ist absurd.
ZitatIch hatte zwischendurch schonmal die Vermutung, dass bo31337 Sarahs Ehemann sein könnte. Wie würdest du ihm gegenüber argumentieren, wenn er hier schreiben würde, nicht Sarah? Würdest du ihn genauso abhaken?
Das Dumme bei Vermutungen ist ... alles kann, aber nichts muss ... Ich gehe hier auf Sarah ein, genauso wie ich auf jeden anderen eingehe. Sarah ist hier ... nicht ihr Mann! Sie fragt um Hilfe, nicht ihr Mann. Sie schildert, was sie schon alles versucht hat und sie schildert, wie sie leidet. Und da kommst Du an und fragst an ihren Anteilen an der Situation? Wieder ... absurd!
Nur weil Kinder da sind, stellt sich doch nicht die Frage, wer die Kinder überhaupt haben wollte und wer nicht? Absurd!
ZitatHier sollte sich mancher darüber klar werden, ob er Spielsucht oder Spieler bekämpfen will.
Weder ... noch! Absurd! Wer seine Spielsucht bekämpft, der kämpft gegen sich selbst. Und es ist auch nicht unsere Aufgabe irgendwen zu bekämpfen.
Wir sind hier, um uns gegenseitig zu unterstützen! Sarah ist nicht hier, um potentiell Deine Probleme zu lösen! Sie übt keine Stellvertreterfunktion für mögliche Personen aus Deinem Leben aus! Du brauchst hier keine Partei für den "Spieler" ergreifen. Der ist hier in Sarahs Thread sowieso nur ein Bild, wie sie es für uns geschaffen hat - aus ihrer aufrichtigen Erfahrung. Der ist hier unwichtig! Sarah ist aber nicht unwichtig!
Die Antwort von Loser ist einfach zu krass, um sie hier stehen zu lassen. Ich habe sie in einen unsichtbaren Bereich verschoben.
@Loser
Wenn Du magst, kannst Du das gerne mit der Chefin ausdiskutieren. Dein Beitrag könnte Sarah verletzen und er ist ansonsten auch einfach zu strange. Daher habe ich ihn hier entfernt.