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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Born4Nothing am 21 April 2021, 16:20:36 »
Weiterhin macht mich stutzig, dass der RA aus Hamburg stammt. Ein Hamburger Anwalt in Bayern der Spielhallenrecht und Europarecht als Kernkompetenz vorzuweisen hat....

Vom hohen Norden in den tiefsten Süden....  ::)
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Born4Nothing am 21 April 2021, 16:15:09 »
Puh, nicht auf die Schnell - bin gerade auf dem Sprung aber wie sich das OLG München mit einem HWB in einer anderen Sache positionierte steht auch hier irgendwo im Forum.

Glaube kaum, dass das OLG München den LG in den Rücken fallen würde. Bisher zogen alle am gleichen Strang. Bayern ist kein gutes Pflaster was die ZDL anbelangt, bisher alle Gerichte im Einklang auch in Bayern - nur München 1 schert mal wieder total aus...warum auch immer...

@Kai

DIe OC wissen auch von der Illegalität und dürfen die Kohle welche man mit perfiden Mitteln einem Kranken Menschen aus den Rippen geleiert hat dennoch behalten und einfach so weiter machen....
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Ex-Gamer1337 am 21 April 2021, 16:14:30 »
Moin,

aus meiner Sicht bestehen bedenken hinsichtlich der Bearbeitung der Klage bei Amtsgerichten.

Wenn man bei einem Amtsgericht einen etwas strengeren Richter erwischt, der sich denkt selbst Schuld warum spielst du auch, hast du eigentlich verloren, weil er sich der Rechtsprechung aus München anschließt.
Zusätzlich bedeutet dies, dass die Affen in Malta und sonst wo machen können was sie wollen, und das Straffrei obwohl es hier §284 Stgb gibt.

Fest steht:

-Zahlungsdienstleister dürfen tun und lassen was sie möchten
-Casinos dürfen tun und lassen was sie möchten
-Geldwäschegesetz nur makulatur

Derjenige der sich das Urteil eingefangen hat, wird sich wohl noch elender fühlen als er sich nach dem Verlust gefühlt hat. 
Vom Anwalt wohl so  beraten, dass das Ding save ist, und am ende bekommt man sowas von in die Fresse.
Man liest komischerweise nie, dass die Anbieter sich Strafbar gemacht haben nur der SPIELER ist der doofe.

Die Kosten sind auch nicht ganz ohne, erste Instanz verloren, bereits aufgelaufene Kosten 3300 Euro in zweiter Instanz nochmal 3800 Euro dazu , uiuiiuiuiuiuiui....

Lächerlicher Gerichtsstand dort in Bayern.

Ergänzung;

Was mir gerade noch einfällt bzgl Kenntnis über die illegalität der Casinos:

Dieser Satz NUR FÜR SPIELER AUS S-H ist doch erst seit ein paar Monaten oder bzw. maximal einem Jahr in den Werbungen vertreten? Wenn ich mich richtig zurück erinnere kam dieser Satz dort nie zum Vorschein.
Nur im unlesbaren kleingedruckten kam dieser Satz zum Vorschein. Richtig? Dort wo ich wohne, macht selbst der Grüne Mann Werbung in der Öffentlichkeit hängt Plakate auf etc. Und die Mannschaften aus Liga 1,2,3 machen Werbung für Wettanbieter, auf dessen Seiten ich ebenfalls Casino-Spiele spielen kann.

Sehr merkwürdig, ein weiterer Widerspruch. aber der Anbieter darf illegal anbieten.


@KAI1220:

Paypal hat von dem LG Ulm einen A...tritt bekommen, weil sie Verträge mit den Casinos abschließen, daher wissen sie bescheid;) aber auch hier hat Paypal schon mal gegen einen Spieler gewonnen.



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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Kai1220 am 21 April 2021, 16:12:16 »
Liebe Gemeinde,
wiederspricht dieses Urteil jenes bezüglich Zahlungsdienstleister.
Hier wird davon ausgegangen das der Spieler von der Illegalität gewusst haben muss. Wie schauts mit den Herrschaften Paypal und Co aus.
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Gibraltarboy am 21 April 2021, 16:07:00 »
Hast du dazu noch ein Urteil, das man nachlesen kann?
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Born4Nothing am 21 April 2021, 16:05:18 »
Stimmt, es ist zwar meine Meinung aber selbige resultiert nicht von ungefähr sondern daran angelehnt wir sich das OLG München bereits zu der Thematik positioniert hat.

Ob gegen diesen Beschluss, Berufung eingelegt werden kann vermag ich nicht zu sagen - finde nix von "Berufung" in dem Beschluss.....

Selbst wenn Beschwerde eingelegt wird dann landet das wieder vor dem LG München 1 …..
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Gibraltarboy am 21 April 2021, 15:58:56 »
Warum sollte der Verklagte Berufung einlegen - hat doch schon "gewonnen"^^

Selbst wenn der Kläger Berufung einlegen würde landet das beim OLG München und die sind kein Stück besser als das LG München; wie ich schon sagte wird die Berufung wohl abgewiesen - zumindest vermute ich das stark.

Weiterhin kenne ich jemanden der Wartet seit fast 2 Monaten auf den Bescheid der Gerichtskosten....


Mea Culpa. Der Klagende natürlich. Wobei ich hier sagen muss, dass das hier deine schlichte Meinung ist..
Warum sollte nicht jemand Mal im eine höhere Instanz gehen? Schließlich gibt es verschiedene Urteile, somit muss einer Mal den Weg gehen..

Ich bin extrem gespannt auf die kommenden Urteile. Orientieren die sich am LG München? Oder aber an den anderen Gerichten. So wie ich es mitbekommen steht die Vielzahl der Entscheidungen gegen die OCs. Spannend zu sehen wie sich das entwickelt.

Ich würde hier allerdings nicht so weit gehen und ein konstruiertes Urteil vermuten. Es ist nunmal ein komplex juristischer Sachverhalt, der verschieden ausgelegt werden kann (leider). Wir leben auch immer noch in Deutschland und nicht in Timbuktu. Hier hat der Richterspruch Gewicht und wird nicht auf der Toilette ausgewürfelt.

Hoffen wir Mal das Beste
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Emzet88 am 21 April 2021, 15:46:31 »
Dieses Urteil ist, wenn es denn rechtskräftig ist, ein Schlag ins Gesicht für alle Spielsüchtigen und die Gesellschaft.
Alle staatl. Behörden schauen dem illegalen Treiben dieser Casinos tatenlos zu und hätten doch sehr einfach dagegen vorgehen können und somit dem Gesetz und der Suchtprävention genüge tun können. Denn die Väter des BGB waren sich der Gefahr durch Glückspiel bewusst und haben dies rechtlich eindeutig untersagt. Dennoch wurde und wird bisher nichts unternommen, außer nun ab Juli das Treiben auch noch zu legalisieren.
Und nun kommt entgegen der Mehrheit der Landgerichte das LG München I zu dem Entschluss, dass das Verbot dem Kläger bewusst war, weil es hierüber viele Berichte gab. Das ist völlig an der Realität vorbei und das wäre die letzte Kurve für die Gesellschaft das staatliche Versagen in Sachen illegales Glücksspiel über das Internet in den Griff zu bekommen.
Ich bin aber dennoch fest davon überzeugt, dass die meisten Gerichte dieser Auffassung nicht folgen werden. Ich kenne persönlich Juristen, die nicht mal selbst wissen, dass dieses Treiben der Casinos verboten ist, wie soll da ein Laie das Wissen. Zumal er meist durch seine Sucht gar nicht in der Lage ist, sein Verhalten und dessen Rechtsfolgen selbst zu eruieren.
Sogar bei einer gezielten Recherche stößt man im Internet auf viele unseriöse Quellen, die das Gegenteil behaupten. Im Übrigen berufen sich ja gerade die Casinos darauf, dass ihre "Dienstleistung" legal sei. Also liebe Richterin…das war alles andere als im Namen des Volkes!  >:(
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Born4Nothing am 21 April 2021, 15:43:11 »
Warum sollte der Verklagte Berufung einlegen - hat doch schon "gewonnen"^^

Selbst wenn der Kläger Berufung einlegen würde landet das beim OLG München und die sind kein Stück besser als das LG München; wie ich schon sagte wird die Berufung wohl abgewiesen - zumindest vermute ich das stark.

Weiterhin kenne ich jemanden der Wartet seit fast 2 Monaten auf den Bescheid der Gerichtskosten....
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Eigene Erfahrungen / Re: Urteil LG München 1 - AZ 8 O 16058/20
« Letzter Beitrag von Gibraltarboy am 21 April 2021, 15:34:46 »
@ Born:
Wieso denkst du nicht, dass der Verklagte Revision einlegt?

@Kläger:
Was hat die Gegenseite davon mitzulesen?


Vg
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