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Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!

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Offline Olli

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  • 3.028
Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« am: 25 April 2018, 13:38:28 »
Der Titel klingt jetzt nicht so prickelnd.
Habe ihn aber so gewählt, damit er in die "Reihe" passt.

Wie immer bitte nicht kommentieren, sondern lediglich die eigenen Erfahrungswerte schildern.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Zero80

Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #1 am: 25 April 2018, 14:22:37 »
Eig mittel zum zweck für mich, leider aber in einer kapitalistischen Gesellschaft eben notwendig.

Ich bin wie gesagt mit 1800-2000 netto im Monat vollkommen zufrieden und habe als ich in Berlin immer so
um den dreh verdiente auch nie gezockt da ich mir auch so immer 400-500 jd monat weglegen und mir
was leisten konnte, gebrauchtes Motorrad, Fitnessraum mit markengeräten usw viel mehr interessiert mich ja
eh nicht Materiell, Urlaub alle 2 jahre im sommer wäre noch schön um bisschen was von der  Welt zu sehen, aber
neues auto oder Motorrad um nach aussen den schönen mann zu markieren juckt mich null, altes mit viel ps und
hohem spaßfaktor reicht mir vollkommen..

Verdiene ich allerdings weniger als 1800 netto hat es mich immer gejuckt nen fuffi zu riskieren und wenn man dann
ma nen zwischengewinn von tausend einstreicht damit wünsche zu finanzieren, was leider heute
mit den neuen automaten ja auch öfter mal funktioniert. Öfter natürlich nicht, aber manchmal eben
leider doch was bei mir irgendwie hängengeblieben ist im kopf wenn die verlusste wieder
verdaut sind.. ::).

Also eig is mir  Geld  persönlich scheiss egal, aber in einer kapitalistisch denkenden Gesellschaft und einem
ebensolchem System, komme ich leider nicht drumherum mir über geld bis zu einem gewissen Punkt
Gedanken zu machen.
« Letzte Änderung: 25 April 2018, 14:28:44 von Neue Werte »

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Zero80

Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #2 am: 25 April 2018, 14:23:51 »
Was verstehst du denn unter geld Olli ? Finde die frage eig garnicht uninteressant, eher spannend gerade hier
unter zockern.

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Offline Olli

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  • 3.028
Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #3 am: 25 April 2018, 16:23:17 »
Hi!

Natürlich ist Geld bei uns gesetzliches Zahlungsmittel.

Im Elternhaus hatten wir nie viel Geld übrig.
Ich habe noch zwei Geschwister und meine Eltern hatten sich, als ich 5 Jahre alt war, ein Grundstück gekauft und ein Haus gebaut - mit "0.00" DM Eigenkapital.

Ich habe zwar an einigen Klassenfahrten teil genommen, die "großen" blieben mir aber verschlossen.
Es war immer genug zu Essen auf dem Tisch und auch wenn wir nie Markenklamotten gekauft hatten (mache ich auch heute noch nicht um der Marke willen - es muss mir einfach gefallen), war ich doch immer ausreichend gekleidet.

Im Alter von 13 Jahren habe ich angefangen neben der Schule noch 2* die Woche Zeitungen auszutragen.
Daraufhin wurde mein Taschengeld gestrichen und ich durfte mir so manches Kleidungsstück nun selber zulegen (nicht alles!).
Da ich so nicht viel für mich ausgab, sparte ich es "aus den Augen, aus dem Sinn" auf einem Sparbuch.
Gelernt zu "haushalten" habe ich jedoch mit Geld nicht.

So fing ich an mit ca. 15 Jahren an den Telespielen zu spielen, die es in einer Frittenbude oder im Freibad gab.
Das kostete zwar nicht viel und die Spielfrequenz war relativ gering.
Auch die Ausgaben für Zigaretten störten mich da kein bisschen.
Mein Vater war bis dahin Kettenraucher mit 4 Schachteln am Tag - was störten mich da damals 2 pro Woche.

Die Telespielzeit steigerte sich und ich kann mich noch an ein "Schubkarrenspiel" erinnern, an dem ich für 50 Pfennige locker 5 h spielen konnte.
Doch in der Frittenbude hing auch ein Geldspielgerät.
Der Betreiber passte höllisch auf die Altersgrenze auf.
Mit 18 Jahren hatte sich das dann aber erledigt.
In meinem Freundeskreis spielten einige, so dass es schon so eine Art Gruppenzwang war zu spielen. Doch auch hier machte ich mir gar keine Gedanken, da ja auch mein Vater schon immer (in geregelten Bahnen) gespielt hatte.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir Kinder schon zu Bett waren und er kam aus der Kneipe mit klimperndem Kleingeld in der Hosentasche ... "Schatz, ich hatte eine Serie ..." höhrte ich ihn zu meiner Mutter sagen.
So war zu Spielen für mich auch etwas ganz Normales.

Das Geld war mir vollkommen egal.
Ich hatte ja ein Dach über dem Kopf, genug zu essen stand auf dem Tisch, der Führerschein war bezahlt und mein erstes kleines Auto auch.

Vielleicht unterstützte ja auch mein fehlender Bezug zum Geld meine Sucht.
Wie mein Schwager mal sagte: Wenn die Automaten mit Gurkenscheiben hätten gefüttert werden müssen, dann wäre er eben mit Einkaufstüten voller Gurken in die Halle gegangen.

Während meiner 20-jährigen Spielerkarriere gab es auch Zeiten, in denen ich für Reisen (auch größere) sparte oder gebrauchte und einmal ein neues Auto/s.

Zu meiner Lebensversicherung hatten mich meine Eltern sogar schon fast genötigt.
Klar - es minderte ja mein Suchtmittel.
Über Altersabsicherung machte ich mir gar keine Gedanken - lebte in den Tag hinein.

Als ich abstinent wurde, begann ich ein Haushaltsbuch, welches ich ca. 2 Jahre führte.
Später als ich gebaut hatte, nahm ich es noch einmal auf - ließ es aber nach ca. der gleichen Zeit wieder schleifen - es standen immer die selben Positionen drin :).

Als ich gebaut hatte, da dachte ich gar nicht daran - und mache es auch heute nicht - etwas zu "schaffen".
Für mich war der Hausbau logisch - an Stelle von Miete zahle ich über 24 Jahre lang für mein Häuschen, welches mir dann kurz vor dem Rentenalter gehört.
So brauche ich später eben keine "Miete" mehr bezahlen und kann mir dann wieder mehr erlauben.
Um diese "Wartezeit" zu verkürzen, zahle ich auch jedes Jahr zw. 500 und 1.000 € mehr für meine Kredite ab, als die Sonderzahlung erlaubt.
Gleichzeitig investiere ich weiter in noch offene "Baustellen" in und an meinem Häuschen.
Dies schafft zwar keinen "Wertzuwachs" - doch ich richte es mir so ein, dass ich mich dort wohl fühle.
Im Grunde belohne ich mich da für meine Spielfreiheit.

Den "Geiz" des Spielers habe ich aber immer noch nicht wirklich abgelegt :)
Wenn ich einmal die Woche essen gehen würde, dann wären das auch 80 € im Monat -> 960 € im Jahr, die ich weniger in mein Haus stecken würde.
So gehe ich dann also nur alle 2 oder 3 Wochen im Restaurant essen, um mir mal was Besonderes an Mahlzeiten zu gönnen.
(Der Kantinenfrass ist mitunter mehr als billig ...)
Kommt mir jetzt nicht mit selber kochen ... ich habe es nie gelernt und auch keine Lust es zu lernen.

Jetzt am Wochenende war ich mit meinen drei Nichten (6, 11, 13) im Jump House in Köln.
Die 88 € haben mich kein bisschen geschmerzt - für mich hat sich dieses Erlebnis vollkommen bezahlt gemacht.

Ich ärgere mich aber trotzdem ein wenig über meinen "Geiz".
Ich hatte Trinkpäckchen mitgenommen, die wir alle lieben.
Habe immer welche im Haus und die Kinder kommen sogar mit ihren Freundinnen zu mir, um sich zu bedienen.
Doch ein Kind, die Jüngste, wollte irgend etwas anderes trinken.
Es gab ja dort schließlich eine Theke und Sitzgelegenheiten, wo wir uns hätten etwas bringen lassen können.
Die Großen intervenierten sofort: Das ist zu teuer! Lass mal, Onkel ...
Habe nachgesehen und tatsächlich wollten die für eine 0,2-er Limo 2,50 € haben.
Bei uns kostet die in der Kneipe 1,50 €.
Habe den Mädels zwar gesagt, dass das in Ordnung geht - aber vermutlich nur halbherzig.
Sie wollten nicht ...

Diese insgesamt 10 € hätten mir doch gar nicht weh getan ...
Es war mir vor mir selbst unangenehm diesen Widerwillen zu verspüren glatte 4 € mehr als üblich auszugeben.

Wir hatten übrigens einen riesen Spaß und ja ... ich bin auch durch die Gegend gehopst. :)
Den Salto habe ich aber nicht mehr hin bekommen ... :)
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Zero80

Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #4 am: 25 April 2018, 16:57:47 »
Hmm.. das ist echt hart mit den Getränken, sowas mache ich zum Glück nicht, im Gegenteil, wenn ich mir auf
Arbeit nen kaffee an der tanke hole hole ich meinen Kollegen immer einen mit und das auch gerne..

Das ein Haus billiger als miete is vergess mal lieber, immerhin musst du dafür auch alles in Ordnung halten, ganze
haus im winter heizen das nirgends schimmel entsteht, dach, Türen, fenster usw das sich das in etwa
ausgleicht ausser du hast so nen 3 zimmer Häuschen.

Wir werden mal 2 erben aber wenn ich an die ganze Arbeit und kosten denke die ein Haus macht bin ich mir garnicht
sicher ob ich überhaupt eins haben will.  ???

Man kann natürlich machen was man möchte und es gehört einem was natürlich toll ist keine Frage, aber
sparen tust du da nicht wirklich sooo viel :)

Wie würdest du denn mit geld umgehen wenn du mal ne frau kennenlernst ? Oder als du mal eine hattest, auch
sunkist unterwegs ? :P

Ich hab auch solche Erlebnisse, hatte hier ja ma geschrieben mit den Brötchen, aber dann nur wenn ich alles
verzockz habe, wenn ich geld habe lasse ich mich bei sowas auch nicht lumpen, wo 2,50€ ja wirklich noch ok
sind für so ne freizeiteinrichtung, übertreiben muss mans da natürlich nicht aber 10€ hin oder her hätten dir
wirklich nicht wehgetan.  ???

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Offline Olli

  • *****
  • 3.028
Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #5 am: 26 April 2018, 14:12:43 »
Hi!

Mein Häuschen ist klein ... 73 m² Wohnfläche auf 2 Ebenen (EG: Windfang, Gäste-WC, Küche-Wohnbereich, OG: Schlafzimmer, Badezimmer).
Dazu noch eine kleine Waschküche, ein Flur und ein Hobbyraum im Keller und eine 25 m²-Terrasse.
Für mich alleine ist das dicke genug, wenn mir der passende Deckel noch über den Weg läuft, dann reicht es auch für 2.
Wir haben Erdwärme und eine Wohnraumlüftung, die die Heizung unterstützt.
So zahle ich im Jahr ca. 500 € um zu heizen.
Das Warmwasser wird durch eine thermische Solaranlage bereitet.
Mein Garten ist wunderbar klein und dadurch leicht zu pflegen.

Bei meinem Hausbaukredit habe ich zur damaligen Zeit gut gehandelt.
Hatte die Laufzeit und die Höhe der Abtragungen vorgegeben und habe mir dann die Kosten ausrechnen lassen.
Von 79.000 ging es runter auf 76.000 - dann auf 72.000 - gelandet bin ich dann bei 41.000.
Da ich durch Verstärkung der Wärmedämmung im Speicher für ca. 300 € Aufpreis auf KFW 40 gekommen bin, reduzierten sich die Kosten um weitere 2.000 auf 39.000 €.

Wenn ich ein vergleichbares Objekt anmieten würde, dann käme ich auf den gleichen Betrag wie meine Abtragungen hoch sind.

Jedoch kann ich hier schalten und walten, wie ich möchte und brauche niemanden zu fragen.

Nun muss ich unbedingt mal die Aufteilung nach WEG angehen, damit ich mir ein weiteres Angebot zu den heute günstigeren Zinsen machen lassen kann.

Erben ...: Meine Nichten werden es wohl einmal erben. Ebenso wie von meiner älteren Schwester und unseren Eltern.
Bis dahin fließt hoffentlich aber noch viel Wasser den Rhein hinab.

Zitat
Wie würdest du denn mit geld umgehen wenn du mal ne frau kennenlernst ?

Das wird sich zeigen ... da wird die potentielle Sie ja auch noch ein Wörtchen mitzureden haben.  ;D

Geld ... es ist ja nicht so, dass ich darauf sitze.
Letztes Jahr z.B. habe ich mir ein Gartenhäuschen gekauft.
Mein Schwager hat eines aus Holz mit mehr Platz drin für 1.000 € gekauft.
Lange habe ich nach einem Häuschen gesucht, welches mir auch gefällt.
So mag ich jene z.B. nicht, die in den Türen Plexiglas verbaut haben.
Da mein Häuschen vorne an die Straße sollte, könnte da Hinz und Kunz mal schnell hinein schauen um zu klären, ob es sich lohnt es aufzubrechen.
Gekauft habe ich mir ein Metallhäuschen im Wert von 2.600 € und ein Podest habe ich mir selbst gebaut für ca. 500 €.
Sogar Strom habe ich mir hinein gelegt.
Habe lange dafür gespart.

Auch im privaten Bereich gebe ich gerne Geld aus, um z.B. meinen Nichten eine kleine Freude zu bereiten.
Freunden gebe ich hier und da auch mal einen aus - ohne Erwartung eines Gegen-Getränkes.

Jedoch habe ich auch Erfahrungen gemacht, bei denen Menschen sich lediglich um mich bemüht haben, um an mein Geld zu kommen.
Zuletzt war da eine ehemalige Forenfreundin, der ich insgesamt 175 € geliehen habe und um die sie mich mit Vorsatz, wie ich heute weiss, betrogen hat.

Es sind aber auch so Kleinigkeiten, wie eine Dame, die sich den ganzen Abend mit mir unterhalten hatte, um dann ziemlich penetrant zu fragen, ob ich nicht für den Hundeverein spenden wolle. Sie akzeptierte kein nein ...
Was habe ich mit dem Hundeverein am Hut?
Oder mit dem Kaninchenzuchtverein aus einer anderen Begebenheit?

Ich trete ja noch nicht einmal bei fags ein, da ich die nu wirklich nicht hohen Jahresbeiträge als "Verpflichtung" ansehe.
Dann spende ich doch lieber jährlich an fags wann ich will und wieviel ich will - und gerade kann.

(Wer anderer Ansicht ist, der kann sich auf der Hauptseite von fags das Anmeldeformular herunter laden.)

Zitat
aber 10€ hin oder her hätten dir wirklich nicht wehgetan.

Ich denke, dass ich den Kindern schon klar gemacht habe, dass es in Ordnung geht und wir "gerne" dort noch etwas hätte trinken können.
Vielleicht bin ich mit "halbherzig" doch etwas zu hart zu Gericht mit mir gegangen.
Es ging mir nur darum meine Gedanken in diesem Moment zu offenbaren.

Gerade für die Kinder würde ich mein letztes Hemd geben, wenn es darauf ankäme.

Ich bin in meinem Leben insgesamt viel ausgenutzt worden und das Perfide daran ist, dass ich es auch noch gerne habe geschehen lassen.

Selbst mein Vater warf mir im berüchtigten Streit vor, dass ich ihn nicht für die Fliesenarbeiten in meinem Haus bezahlt hätte.
Dabei habe ich ihm mein Leben lang - im privaten Bereich - unentgeldlich geholfen.

Auch als er noch selbstständig war, bekam ich für meine Hilfe 10 € die Stunde, während ein ehemaliger Kollege von ihm 35 bekam. Wir machten die gleiche Arbeit ...

Damals hieß es ja noch, ich solle das Haus mit allem drum und dran erben - heute bin ich enterbt.  ;)
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Zero80

Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #6 am: 26 April 2018, 16:13:59 »
Oli..

ich wurde auch schon oft ausgenutzt, alleine wer für 1000€ über ne leihfirma arbeiten geht wird ausgenutzt und
tut er es nicht als Schmarotzer dargestellt, im privaten habe ich auch schon solche Erfahrungen gemacht, dennoch,
Lass dich dadurch nicht verbittern oder verhärten, die kinder hatten sicher nicht vor dich auszunutzen und ohnehin, fufür
die war der tag  so oder so wunderbar, egal ob mit nem eis zusätzlich oder sunkist von Zuhause alleine, also völlig
egal was da jetzt wie abläuft, ich meine einzig nur für dich, ist doch auch schön wenn man selbst auch was geben kann,
Gerade bei uns die sehr viel nur in die eigene Tasche gewirtschaftet haben...

Ansonsten ist das deine sache, 10€ auf dje hand vom vater sind für mich viel geld  die std, das er bekannten mehr gibt  weil
der  es vielleicht gelernt hat oder auch nicht wäre mir persönlich scheiss egal. Hätte er ihm nur 5 gegeben hättest du doch
trotzdem nicht mehr gehabt, ich komme auf dieses neiddenken absolut nicht klar..

Wenn ich Zuhause arbeite nehme ich überhaupt nichts und als mein vater krebs bekam bin ich sofort mit ihm zum notar
dass das haus allejne an meine mutter geht  und nicht zur Hälfte  an mich weil ein Gesetzgeber alles zu bevormunden
glaubt und am ende hätte meine mutter neben der trauer noch meine schulden zahlen müssen...

Dein leben, deine Entscheidungen, dein karma  ;)
« Letzte Änderung: 26 April 2018, 16:16:11 von Neue Werte »

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Offline Olli

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Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #7 am: 26 April 2018, 16:51:28 »
Hi!

Zitat
Ansonsten ist das deine sache, 10€ auf dje hand vom vater sind für mich viel geld  die std, das er bekannten mehr gibt  weil
der  es vielleicht gelernt hat oder auch nicht wäre mir persönlich scheiss egal. Hätte er ihm nur 5 gegeben hättest du doch
trotzdem nicht mehr gehabt, ich komme auf dieses neiddenken absolut nicht klar..

Da hst Du mich mißverstanden.
Ich habe gesagt, dass ich immer gerne geholfen habe.
Er hätte mir auch gar nichts zahlen brauchen und ich hätte ihm trotzdem geholfen.
Dass ich mitbekommen habe, dass der Kollege mehr bekam ... nun ... dafür kann ich nichts.
Es ist eben eine Tatsache, dass es so war und ich habe ihn damit nicht konfrontiert oder gar mehr verlangt.
Es ging mir bei der Schilderung nur darum, dass er nun Geld von mir erwartet hatte.

Meinem Schwager, der ja auch mit mir gebaut hat, habe ich z.B. die Kellertreppe gefliest.
2 volle Tage habe ich geschnitten und geklebt - am dritten verfugt.
Nie wäre ich auf den Gedanken gekommen dafür Geld zu verlangen (habe gerade mal überschlagen ... ein Profi hätte ca. 1500 € für den Arbeitslohn verlangt).
Meine Schwester hat für mich mitgekocht und die ganze Familie hat dann abends zusammen gegessen.
Das war mir mehr wert als jeder schnöde Mammon.
Und das war nur ein Beispiel von vielen ...

Bezüglich des Erbes: Meine Eltern hatten vor dem Streit sich gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. Dies mussten wir unterschreiben - und ich habe es getan ohne zu murren.
Meine Einstellung, die ich auch jahrelang immer wieder kund getan habe:
Meine Eltern haben sich für ihr kleines Vermögen krumm gemacht, da sollen sie es ruhig jetzt im Alter ausgeben, wofür es ihnen eben gefällt.
Von daher trifft mich die Enterbung gar nicht.
Sollte jedoch nach ihrem Ableben etwas zu erben sein, dann werde ich haargenau prüfen lassen, wo die letzten 10 Jahre die Gelder hingeflossen sind.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Was verstehst Du unter/Wie erlebst Du ... Geld!
« Antwort #8 am: 04 Mai 2018, 21:16:18 »
Finde das ein sehr interessantes Thema. In den letzten Wochen habe ich mir um das Thema Geld ziemlich viele Gedanken gemacht. Eigentlich ist es wie es hier schon geschrieben wurde nur Mittel zum Zweck. In meinem Leben hat Geld "leider" einen sehr hohen Stellenwert. Geld ist u. a der Grund warum ich gespielt habe.....

- Unzufriedenheit aus dem Leben mit einem Geldgewinn auszugleichen (ein Glücksgefühl erzeugen)
- Traum von finanzieller Unabhängigkeit (bsp. 2000 € Monatseinkommen erspielen) *ich weiß dumm*

Ich Träume auch davon mal ein Haus zu besitzen. In dem ich mit meiner Familie leben könnte. (sofern mir da auch mal jemand passendes über den Weg läuft) Dann kommt noch das Rentenalter in dem uns kaum noch Geld zur Verfügung stehen wird. Deshalb ist es eigentlich wichtig jetzt schon die Grundlage dafür zu schaffen. Aus diesen Gründen schmerzt zum Beispiel auch der finanzielle Verlust den ich beim Glücksspiel hatte.

Ich bin und war auch sehr fleißig in meinem Leben. Hab schon mit 13 Zeitung ausgetragen; an der Waschstraße gearbeitet, sämtliche Nebenjobs gemacht. Selbst heute mach ich noch einen Nebenjob. Ich wollte schon immer mehr haben als andere haben. Dabei gibt es viele Dinge im Leben die wichtiger sind als das Geld. Dazu kommt noch, das ich von den ganzen Nebenjobs gar nicht mehr hatte als andere, weil ich die Kohle immer verzockt habe.

Im Alltag bin ich auch ein sehr sparsamer Mensch. Gehe ähnlich wie Olli vielleicht nur alle 2-3 Wochen was in einem Restaurant essen. Neu Anschaffungen gibt es auch nicht oft (Kleidung, Möbel etc.) einen Urlaub habe ich mir jetzt mal gegönnt für 1 Woche. Meine Einstellung zum Geld kotzt mich ehrlich gesagt an! Auch hier arbeite ich dran.....

 

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