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Erster Schritt in die SHG

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Offline taro

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #90 am: 13 März 2019, 23:37:13 »
Moin Peter,

ja, Du bist im richtigen Thread.
Ich kann Dich gut verstehen, ich hatte die Nummer von GA schon 1 Jahr in der Tasche. Ich bin erst hingegangen, als es keinen Ausweg mehr für mich gab. Mein Selbstmord war beschlossen,  ich dachte mir, da kann ich mir das ja vorher noch einmal anschauen, eine gute Entscheidung. ...

Du hast ja nun auch schon Deine Erfahrung mit der Sucht gemacht. Sie ist noch da, auch wenn Du sie gerade nicht spürst. Um Dein Vergleich mit dem Arzt zu nehmen. Du kannst die Krankheit die in Dir schlummert zum Stillstand bringen, wenn Du Deine Medizin, die SHG, nimmst. Nimmst Du Sie nicht, bricht Sie wieder aus.

Ganz nebenbei ist so ein SHG Besuch auch eine tolle Erfahrung.

Taro
#niemehrcdu
#artikel13

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Offline TAL

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #91 am: 14 März 2019, 00:34:13 »
Hallo Peter,

Ich kenne niemanden (mehr), der spielt (außer Lotto). Zumindest nicht, daß ich wüßte. Das ist wohl ein großer Vorteil für mich. Ich wurde nur sehr selten damit konfrontiert oder auch nur daran erinnert. Kommt das Thema doch mal auf, habe ich einfach keine erkennbare Meinung. Das bleibt von meiner Seite rein sachlich, wenn überhaupt. Meistens sage ich gar nichts, was bei mir nicht weiter auffällt. Einmal fiel mir das allerdings echt schwer, als jemand es lustig fand, eines Abends nach ein paar Bier wilde Spekulationen über einen Bekannten in den Raum zu werfen (er hatte eine Reportage über OCs gesehen und meinte, das würde ja auf nesagte Person passen, er sei ja ein ziemlich schräger Vogel und ständig knapp bei Kasse, worauf auch von den anderen eine Reihe von abenteuerlichen Theorien über ihn geäußert wurde). Was für ein Schwachsinn. Und selbst wenn... was geht euch das überhaupt an? Naja. Jedem das Seine.

Taro's Beitrag ist übrigens meiner Erfahrung nach absolut zutreffend. Man sollte sich besser schon im Voraus darauf einstellen, daß es auch mal weniger rund läuft. Weitsicht ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, die Oberhand zu behalten. Der Zufall war noch nie mein Freund, das habe ich ja inzwischen zur Genüge erfahren dürfen. Euphorie und das 'Die-Schnauze-Vollhaben' halten leider nicht ewig, und das selektive Gedächtnis kann dann sehr heimtückisch sein. Die Sucht ist geduldig - ich bin es nicht.
Es war ziemlich schwer für mich, eine derartige Stimmung wieder zu kippen, die Zweifel zu verscheuchen, aus dem Loch, was ja eigentlich gar nicht da sein dürfte, wieder rauszukommen.
Spätestens an dem Punkt sollte einem klarwerden, daß das Ganze nicht von allein verschwindet - ich hab trotzdem immer die Scheuklappen vorgezogen.




Ja, wozu eigentlich aufhören...? Zumindest dieses Ziel habe ich ja bisher irgendwie umgesetzt bekommen. Ich muß nicht mehr in einem Luftschloß leben. Keine Zeit und Energie mehr aufwenden, mich und andere zu betrügen. Nicht mehr Jonglieren, muß mich nicht mehr ständig fühlen wie ein Häufchen Elend (Gottchen, wo sind die Taschentücher? -.-). Ich habe den Kopf weitestgehend frei. Das an sich ist es schon allemal wert.
Das Seltsame ist aber... ich hatte (und habe) gar keine wirklichen Ziele. Wie das 'Besser' für mich eigentlich längerfristig aussehen sollte - keine Ahnung. Habe mir keine Gedanken darüber gemacht, noch nie. Mir fehlt nämlich jeglicher persönlicher Ehrgeiz, und das total, schon immer, nicht nur bezogen auf die Abstinenz und die 'Zeit danach'. Ich habe einfach überhaupt keine Ambitionen.
Solange ich klarkomme, und man mich in Ruhe läßt, bin ich zufrieden (nicht zu verwechseln mit 'selbstzufrieden').

Der Klassiker. "Wo sehen Sie sich in fünf / zehn / wasauchimmer Jahren?"
Ich weiß es nicht. Darüber denke ich einfach nicht nach. Ich habe schon immer nur für das Hier und Jetzt gelebt. Ist einfacher. Man wird auch nicht enttäuscht, weder von anderen, und noch weniger von sich selbst. Was, wenn ich etwas nicht schaffe? Kleinere Dimensionen sind weniger einschüchternd und abschreckend, und das war in gewisser Weise schon immer so. Langfristige Planung war selten von Erfolg gekrönt. Klappt eh nie.

Im normalen Leben sind mir Dinge wie Zielstrebigkeit, Entschlossenheit oder Verbissenheit also eigentlich eher fremd. 'Etwas zu erreichen' war mir noch nie wichtig. Auch fehlt mir die kleine Portion gesunder Egoismus. Das ist an sich schon irgendwie ein Widerspruch. Was wollte ich dann überhaupt?

Ich habe nur Abitur gemacht, weil ich keinen Bock hatte, zu arbeiten. Arbeit war immer schon nur Mittel zum Zweck. Heute habe ich den langweiligsten Bürojob auf dem ganzen Planeten, trotzdem ist das mehr als okay für mich. Meine Kollegen sind in Ordnung. Das ist gut. Schichtarbeit war nerviger, besonders bei mehr als einem Job war das oft anstrengend, alles abzustimmen. Könnte ich mehr erreichen? Keine Ahnung, aber wohl eher nicht. Außerdem wäre das vielleicht mit Verantwortung verbunden. Das kann und will ich ja gar nicht.

Anfangs dachte ich, je mehr ich zu tun habe, desto besser, da kommt man dann nicht auf dumme Gedanken... und es gab da ja noch das finanzielle Desaster zu wuppen. Das habe ich dann aber auch darüberhinaus noch länger so beibehalten. Never change a running system... ich hasse Veränderung und Umgewöhnung. Die dann schlußendlich dazugewonnene Freizeit war mir anfangs doch deutlich zuviel. Ich gewöhn mich immernoch nur langsam dran. Was nun? Wie geht das?
Ich habe Jobs gehabt, die würde kaum ein anderer machen... und das schon vor Einführung des Mindestlohns. Das war eben so für mich, ich habe nie etwas anderes erwartet oder angestrebt.

Das geht mir aber nicht nur im Berufsleben so. Viel wichtiger ist ja das Private. Da ist es genauso,  auch da brauch ich keine Aufmerksamkeit. Mir egal, wer recht hat, ich bin's sowieso nicht. Familie? Kinder? Ein Haus? Lieber nicht. Was soll ich dann machen, wenn ich's doch nicht packe? Ich bin nicht zuverlässig, kann gar nicht für andere 'da sein', oder einer Verantwortung nachkommen.
Das klingt aber negativer, als es ist. Dort sehe ich meine persönliche Komfortzone, die 'Grenze des für mich Machbaren', das sind daher bewußte Entscheidungen. Ich weiß mein heutiges Leben trotzdem sehr zu schätzen, ich brauche keine großen Ziele für mich. Ich kann tun, was ich möchte, und habe jemanden an meiner Seite, der mich mag, wie ich bin. Das allein erfordert sicherlich ein ordentliches Maß an Toleranz.
Sorgen habe ich keine. Ich bin eigentlich immer zufrieden und ausgeglichen, war mir so sicher, zu mir selbst gefunden zu haben. Meistens ist das ja auch so. Meistens. Solange ich nicht zuviel auf mich selbst schaue und mich dadurch selbst verunsichere.

Ich will gar keine Perfektion, ich möchte nur Durchschnitt. Eigentlich ist das doch ein eher niedriggestecktes Ziel. Für mich scheint das aber manchmal unsagbar anstrengend... und einfach unerreichbar.


Gute Nacht allerseits. :)

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Offline taro

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #92 am: 14 März 2019, 21:52:03 »

Das Seltsame ist aber... ich hatte (und habe) gar keine wirklichen Ziele. Wie das 'Besser' für mich eigentlich längerfristig aussehen sollte - keine Ahnung. Habe mir keine Gedanken darüber gemacht, noch nie. Mir fehlt nämlich jeglicher persönlicher Ehrgeiz, und das total, schon immer, nicht nur bezogen auf die Abstinenz und die 'Zeit danach'. Ich habe einfach überhaupt keine Ambitionen.
Solange ich klarkomme, und man mich in Ruhe läßt, bin ich zufrieden (nicht zu verwechseln mit 'selbstzufrieden').

Der Klassiker. "Wo sehen Sie sich in fünf / zehn / wasauchimmer Jahren?"
Ich weiß es nicht. Darüber denke ich einfach nicht nach. Ich habe schon immer nur für das Hier und Jetzt gelebt. Ist einfacher. Man wird auch nicht enttäuscht, weder von anderen, und noch weniger von sich selbst. Was, wenn ich etwas nicht schaffe? Kleinere Dimensionen sind weniger einschüchternd und abschreckend, und das war in gewisser Weise schon immer so. Langfristige Planung war selten von Erfolg gekrönt. Klappt eh nie...

Das geht mir aber nicht nur im Berufsleben so. Viel wichtiger ist ja das Private. Da ist es genauso,  auch da brauch ich keine Aufmerksamkeit. Mir egal, wer recht hat, ich bin's sowieso nicht. Familie? Kinder? Ein Haus? Lieber nicht. Was soll ich dann machen, wenn ich's doch nicht packe? Ich bin nicht zuverlässig, kann gar nicht für andere 'da sein', oder einer Verantwortung nachkommen...

Moin TAL,

als ich mit dem Spielen aufhörte gab ich mir das versprechen keine Angst mehr zu haben meine  Leben zu wagen.  Hätte ja sonst auch kein Sinn ergeben.
Wenn ich mich auf meinen Weg mache und nicht weiß wo ich hin will darf ich mich nicht wundern, wenn ich eines Tages irgendwo stehe, wo ich nie hin wollte. Diesen Satz hörte ich am Anfang im Meeting. Ich setzte mir Ziele, Fachabi machen und studieren, einen Job in dem Bereich in den ich heute arbeite wollte ich. Da von hatte ich schon als Kind geträumt. Als ich das meiner Mutter sagte, sagte Sie mir das ich das ja sowieso nicht schaffe weil ich zu dumm und faul sei. Das war wirklich ein ganz schöner Schlag für mich. Natürlich habe ich mir auch Gedanken gemacht, was ich den mache wenn Sie recht hat. Ich beschloss dann wieder auf den Bau zu arbeiten, dann aber mit der Gewissheit das es für mehr nicht reicht. Es kam anders, alleine das ist schon ein fettes Ding in meinem Leben.

Es gab auf dem Weg viele Stolpersteinchen,  Spielen war nie wieder Thema weil ich immer mein Ziel im Fokus behielt.

Ich weiss heute ich kann absolut alles erreichen, wenn ich es den wirklich will. Mit meinen Kindern bin ich gerade dabei eine Firma zu gründen. Eine spannende Geschichte, ich lasse die Entscheidungen und das Tempo bei den Kindern. Das tolle daran ist, das wir alle zusammen an ein Projekt arbeiten. Ansonsten ist fast immer einer der keine Lust zu was auch immer hat, das ist hier noch anders. Wenn das so bleibt, dann bin ich sicher das wird ein Erfolg. Wenn nicht ist es eine tolle kreative Zeit mit den Kindern.

Verantwortung übernehme ich heute und kann es auch. Ziele setzen, Verantwortung übernehmen, scheitern wagen, das alles habe ich in der SHG nach und nach gelernt und durchlebt. Das ist das Gegenteil von freudlos spielfrei. Wenn ich gut auf mich achte sind die Depressionen auch nicht da, auch wenn ich davon ab und an besucht werde. Aber auch meine Depressionen sehe ich nicht mehr als Feind sondern als Hilfe genau hinzusehen.

Taro
#niemehrcdu
#artikel13

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Offline Olli

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #93 am: 15 März 2019, 06:38:23 »
Hi Tal!

Als ich auf dem Gymnasium war, da hatte ich auch keine Ambitionen.
Fremdsprachen - am Anfang waren sie ja noch schön und gut. Aber irgendwann wurden sie dann auch zu anstrengend.
Deutsch - herrjeh - wen interessiert es, was da jemand beim Schreiben eines mich nicht ansprechenden Gedichtes oder sonstigen Textes gedacht hat.
Und so ging ich vorsichtshalber von der Schule und musste mir eine Lehrstelle suchen.
Doch was sollte ich mein Leben lang machen? Woran hatte ich Spaß?
Also auf zum Arbeitsamt - ein Test nach dem anderen absolvierte ich.
Was wurde mir vorgeschlagen? Koch - dabei bin ich doch froh, wenn ich eine Kartoffel auf dem Teller erkenne ...
Automechaniker - Einzelhandelskaufmann - und viele weitere Berufszweige, die mich kein bißchen ansprachen wurden mir vorgeschlagen.

Meine Tante war Immobilienmaklerin und hatte des öfteren mit einem Vermessungsbüro zu tun.
Dort gab es eine Lehrstelle zu vergeben. "Du rechnest und zeichnest ja gerne ...".
Moment - rechnen ja - aber zeichnen? Dafür habe ich nun überhaupt kein Talent.
Egal - was soll´s ... und so war dies meine erste Bewerbung.
Zwischenzeitlich bewarb ich mich bei den vom Arbeitsamt genannten Berufen - und wen wundert es - ich wurde zwar zu Tests eingeladen, erhielt aber überall Absagen.
Einer frug mich, wie viele Bewerbungen ich bis dato geschrieben hatte - 25, antwortete ich.
"Meine Tochter hat 200 bisher geschrieben ..." - Tja, das wurde nichts ...
Ziemlich kurz vor Schluss - immer noch hatte ich keine Lehrstelle, wurde ich von dem Vermessungsbüro zu einem Einstellungstest eingeladen.
Also bin ich einen Tag vor dem Termin zum BIZ nach Köln gefahren und habe mich erst einmal ein wenig über den Beruf erkundigt.
Nun ja ... ich bekam den Vertrag, obwohl den Chefs ein Abiturient lieber gewesen wäre.

Einer der Chefs war einmal Amtsleiter bei der Kommune, bei der ich heute arbeite. Da er noch Kontakt hatte, schlug er mich dort am Ende meiner Lehre vor für einen Zeitvertrag.
Nach ein wenig hin und her bekam ich ihn auch.
Dann den 2. Vertrag ... den dritten ... die Festeinstellung.

Schon in der Lehre lernte ich - je mehr ich mich mit etwas auskenne, umso mehr Spaß macht es mir auch.
Das habe ich durch mein gesamtes Berufsleben gezogen.
Ich brauche den Anreiz - ich brauche es mich in etwas hinein zu arbeiten - Neues zu erleben.
So habe ich mich irgendwann mit Datenbankprogrammierung beschäftigt - habe mir auch gegen den Willen meines Chefs in der Freizeit Tools geschrieben, die mir die Arbeit erleichterten.
Und als er mir wieder eine Standpauke halten wollte, unterbrach ich ihn und bat ihn sich das Ganze mal anzuschauen.
Es gab keine Standpauke - zwei Wochen später durfte ich offiziell Datenbanken programmieren.
Wir suchen einen Vertreter in Sachen Vorkaufsrechte - klar ... her damit ...
Ich schrieb einen Workflow, der auch heute noch Gültigkeit hat.
Neue Softwareprodukte ... cool ... was können die denn so? Wo sind die Grenzen? Also betreue ich heute mehrere Softwareprodukte und werde auch von anderen Abteilungen konsultiert.

Nächsten Monat bekommen wir einen 3D-Scanner - und wer wird die Auswertung machen? - Na ich natürlich.

Momentan arbeite ich mich in das Thema Ausgleichung ein - Holla die Waldfee ...
Es ist Inhalt eines Studiums - und ich habe nicht studiert ... und trotzdem nähere ich mich dem Punkt es langsam zu verstehen.

Alles was ich tue, muss mir Spaß machen - sonst verliere ich die Lust und bin unmotiviert.
Dann wird für mich die Arbeit zur Qual. Ein Herunterreißen der Arbeitsstunden. Zäh, wie Teer - kein Ende nehmen wollend.

Dabei ist es unerheblich, ob ich es schaffe - wie bei dem Thema Ausgleichung.
Ich habe den Entschluss gefasst mich damit zu beschäftigen. Ich kniee mich gerade hinein - sehe Fortschritte.

Kurz - ich muss es "tun".

Selbst wenn ich mal unmotiviert bin, so tue ich es trotzdem. Der Spaß kommt dann irgendwann von alleine.
Und wenn es nicht heute ist, dann ist es eben morgen oder übermorgen.

Ich muss es nur "tun".

Je mehr ich mich mit der Unlust beschäftige, um so mehr verspüre ich davon.

Das wird auch bei Dir nicht anders sein.
Du beschäftigst Dich mit Deinen Ängsten - also verspürst Du auch Angst.
Du beschäftigst Dich mit Deinem geringen Selbstwert - also wertschätzt Du Dich auch gering.

Tu es ...

Lege das Altbewährte ab und mache mal was Neues.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #94 am: 15 März 2019, 21:45:47 »
Hallo Skip

Zitat

Peter, vielleicht ist dir einfach fad? (= langweilig)... Such dir eine Aufgabe... etwas, dass einen Wert für dich hat, etwas, wofür du einstehst, wofür du was investierst? ich as meinst du?

Ich hab doch ne Riesen Aufgabe und Ziel, Spielfrei zu bleiben.  Und langweilig ist mir eigentlich nie, eher das Gegenteil.  Hab nen Job der mich , manchmal mehr als ich will ausfüllt , ne super Familie und nen großen Freundes und Bekanntenkreis. Ich sag bei Einladungen eigentlich eher ab als zu, weil ich es auf der Couch entspannter finde, als unter Menschen.  War früher genau andersrum.

Gruss Peter

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Offline Skip

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #95 am: 15 März 2019, 21:53:36 »
Achso, Peter, ich hab nur so ins Blaue geraten. Ich glaub, manchmal beginnt man auch einfach grundlos zu spielen und es passiert einem, dass man einfach abrutscht. Das schwere ist aber, dann aufzuhören und sauber zu bleiben... weil Gewohnheiten sind schwer abzulegen, unser Gehirn funktioniert so, was mal etabliert ist, ist schwer aufzubrechen...

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Offline taro

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #96 am: 15 März 2019, 22:17:35 »
... Ich glaub, manchmal beginnt man auch einfach grundlos zu spielen ...

Warum sollte den ein erfülltes Leben mit dem Spielen beginnen,  das passt da doch überhaupt nicht rein. ...

Taro
#niemehrcdu
#artikel13

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Offline TAL

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #97 am: 16 März 2019, 11:46:51 »
Das geht mir genauso Peter, ich sage auch lieber nicht zu. Das war bei mir aber noch nie andersrum. Naja, es gibt zumindest wenige Leute, bei denen es andersrum ist, in deren Gesellschaft ich mich nicht irgendwie fehl am Platz fühle. In meiner Jugend gab es davon ein paar mehr, oder vielleicht war ich selbst auch nicht ganz so... ähm... 'scheu' wie heute, aber das Gefühl kannte ich auch damals schon.

Gibt es immer einen 'Grund'? In meinem Fall weiß ich es nicht. Sicher war nicht immer alles rosig, aber das geht Millionen anderen auch so... von daher... Was macht mich da anders? Ganz genau: überhaupt nichts. Ich bin wohl nur von Natur aus etwas schwer von Begriff.

Bin ich freudlos spielfrei? Bis vor kurzem hätte ich ganz entschieden gesagt: Nein!
Nicht, daß mich das mal jemand fragen würde, aber nur so mal als Gedanke.
Mhhh... ich würde nicht sagen, daß ich irgendwo bin, wo ich nie hinwollte. Ganz im Gegenteil. Es gab Zeiten, da hätte ich nichtmal im Traum gedacht, daß es für mich überhaupt eine reelle Chance gibt, überhaupt je 'hier' anzukommen. Nur hatte ich eigentlich vorher kein klares Bild vom Hier. Ich war mir nur sicher, daß ich das damalige Jetzt nicht mehr wollte. Alles andere konnte nur besser sein. Das klingt wirr, oder? Schwer auszudrücken.
Ziele? Verantwortung? Dabei fällt mir gar nichts Konkretes ein. Ist bei näherer Betrachtung doch irgendwie 'traurig'...

Daß Spielen nie wieder Thema war, würde ich ehrlicherweise so auch nicht sagen... ich war ein paarmal sehr nahe dran. Die Abstände wurden größer, aber auch die festeste Überzeugung und die größte Willenskraft hilft mir nicht, wenn ich anfange, mich selbst zu sabotieren. Ich bin in der Hinsicht (wie in so vielen anderen) mein eigener größter Feind. Das einzige, was ich dagegenzusetzen habe, ist die Tatsache, daß ich das ganz genau weiß. Daher weiß ich auch, wann es 'gefährlich' wird... und daß ich aufpassen muß. Das ist aber dennoch nicht immer so ganz einfach gewesen, wenn ich nichts anderes tun kann, als mich selbst auszutricksen. Die ersten Male war das immer ein herber Rückschlag. Ich dachte doch, das Thema sei durch. Aber naja... das wird es ja wohl nie sein. Was eine Geistesblitz, aber besser spät als nie...
Ist aber zum Glück schon länger nicht mehr vorgekommen.

Naja... ehrlich gesagt... ich wollte früher mal Ingenieur werden. Wenn überhaupt irgendetwas. Dafür mußte ich allerdings studieren. Ich? Haha. Theoretisch ja kein Problem, aber viel zu anstrengend... und zu schwer. Nicht meine Liga, das schaffe ich eh nicht. Aber es war eine gute Möglichkeit, das ständige Generve und Gefrage in puncto Zukunftspläne zu umgehen, dann würde mir keiner mehr auf die Nerven gehen. Also hab ich mich halt eingeschrieben...
Zu diesem Zeitpunkt erforderte meine Freizeitgestaltung allerdings schon meine gesamte Aufmerksamkeit. Alles andere mußte irgendwie untergeordnet werden. Ein Vollzeitstudium ohne wirkliche Anwesenheitspflicht schien da recht praktisch. Und ein Superalibi gab's gleich dazu. Ach, was mußte ich ständig und viel lernen... natürlich immer nur bei anderen Kommilitonen... anschließend haben wir dann halt noch was getrunken, auch unter der Woche. So ist das eben. Studenten halt. Ein sehr soziales Häufchen. Jaahaa, kennt man ja... oder soll ich jetzt etwa zur Sesamstraße zu Hause sein, damit du dich besser fühlst? Ja, ich weiß, daß du das nicht so gemeint hast. Versprochen, das nächste Mal rufe ich an.

Ich war dann auch tatsächlich ein paarmal dort, nachmittags, mal schauen, hab grad eh nichts zu tun, und die Matheklausuren habe ich sogar mitgeschrieben. Ich wußte, das würde ich packen, da brauch ich keine Angst haben. Es war logisch und eindeutig, und ich konnte einfach am Semesteranfang das Skript mit nach Hause nehmen und alleine lernen, das fiel mir leichter. Bei anderen Sachen war das anders. Gerade Gruppenarbeiten und dergleichen lagen mir nicht, ich wollte nicht der Klotz am Bein sein. Was ich nicht alleine wuppen konnte, war halt ganz einfach nicht machbar. Außerdem waren das zu viele geschwätzige, gutgelaunte Leute auf einem Haufen, das war schlimmer als in der Schule. Aber zumindest teilten einige meine Ansicht, daß Skatspielen in der vorletzten Reihe einer völlig überfüllten Chemievorlesung deutlich interessanter ist als Formeln mitzuschreiben.
Ich fühlte mich dort aber meistens wie auf einem anderen Planeten, und das hat mich innerlich bestätigt.
"Siehst du... dafür bist du nicht gemacht. Was hast du dir überhaupt dabei gedacht? Das bekommst du doch gar nicht hin."
Trotzdem blieb ich eingeschrieben, solange es ging. Das hatte sehr viele Vorteile.

Autodidaktisch. Ja, wenn überhaupt, läuft es bei mir nur so. Ich mag nicht fragen. Ich versuche lieber, etwas selbst herauszufinden. Das geht auch eigentlich immer ganz gut, braucht nur etwas Zeit. Wenn das nicht geht - dann eben nicht. Kommt halt drauf an, was ich mir zutraue.

Vor ein paar Tagen irtitierte mich meine Kollegin doch etwas. Da sah man mal wieder, wie unterschiedlich die Leute denken und wahrnehmen.
- "Egal, was man dich fragt, du hast eine Antwort, auch wenn man sie dir erstmal aus der Nase ziehen muß. Warum sagst du nie etwas? Du müßtest dir von niemandem etwas sagen lassen, weißt du das eigentlich?"
- "Öhm... was?"
- "Himmel! Du löst ständig Probleme, die gar nicht deine sind... du machst sogar den Job der IT, weil die Empfansdame zu faul ist, dort anzurufen, wenn in nem Meeting mal nichts geht. 'Ich schick mal jemanden hoch.' Und niemand bekommt das mit. Den Dank bekommen andere... und es werden auch andere dafür bezahlt."
- "Ja und? Was soll ich in der IT? 'Mein Telefon geht nicht!' - 'Und womit rufen Sie grad an?' -'Mit meinem Telefon natürlich.' - 'Aha' - 'Aber es geht trotzdem nicht. Die rote Lampe da rechts unten blinkt nämlich nicht... und die blinkt sonst IMMER' - 'Das ist die Mailbox. Sie haben wohl endlich mal die alten Nachrichten gelöscht.' - 'Herr Müller hat da letztens was dran gemacht, weil mein Telefon da auch schonmal kaputt war. Da konnte keiner mehr auf meinen AB sprechen.' ... Das würd mich wahnsinnig machen."
- "Darum geht es doch nicht. Ich verstehe das nur einfach nicht, aber das ist deine Sache. Ich weiß, daß dich das nicht stört. Ich wollte es nur mal sagen. Ich hätte schon längst mal auf diese Umstände hingewiesen. Das darf nämlich eigentlich so nicht sein!"
- "Warum soll man denn ewig warten, wenn man es schneller hinbekommt? Die müssen erstmal ein Ticket schreiben, und dann muß einer über das ganze Gelände herlaufen."
- "Richtig. Aber sie stellt sich dann hin, wettert über all die unfähigen Leute, und daß ohne sie ja gar nichts läuft - dabei ist sie, mal wieder, nichtmal von ihrem Stuhl aufgestanden. Aber sie läßt es sich natürlich nicht nehmen, anschließend anzurufen, um zu sagen 'Alles klar. IT ist nicht nötig. Haben wir so hinbekommen.' Und das macht nicht nur sie so."
- "Was ist denn los? Warum regst du dich grad so auf? Wenn ich grad nichts zu tun habe, kann ich's doch machen. Und selbst wenn doch, mach ich das später. Ich überarbeite mich hier ja nicht."
 - "Ach je. Das ist einfach nicht in Ordnung, das ist alles. Aber schon gut."
- "Okay."
Sie ist manchmal etwas komisch. Sehr sozial und überkorrekt. Warum so pedantisch, wenn es darum geht, wer jetzt den PC in nem Konferenzraum einschaltet? Gibt's nichts Wichtigeres? Brauchen wir da ein Protokoll?

Es ist angenehm. Ich verspüre dabei keine Unlust.  Klar, solche Jobs hatte ich auch schon. Mein letzter Nebenjob zum Beispiel. Das war ein wirklich giftiges Arbeitsklima. Ständig kamen die mit irgendwelchen hirnrissigen Ideen, wie man angeblich produktiver arbeiten könne... das konnte nichts werden. Hab mich immer ausgeklinkt und es trotzdem so gemacht, wie's für mich am besten ging. Für andere war das weniger entspannt. Meine Kollegin beschwerte sich da mal, ich sagte, ich mach das nicht, das ist doch bekloppt. "Ja. Du kommst damit durch. Dich läßt man ja auch in Ruhe, weil es bei dir läuft. Außerdem hast du es auch nicht nötig. Du würdest halt einfach gehen... und die wissen das."
Irgendwie scheinen die Leute diesen Eindruck schon immer gehabt zu haben. Aber es stimmt schon irgendwie... ich hatte im Vergleich zu anderen immer meine Ruhe.
Ich bin gerne dort, wo ich jetzt bin, ich hab zähere, anstrengendere und auch wirklich unangenehmere Jobs gehabt. Ich weiß das zu schätzen.
Komischerweise ist der Job, den ich trotz der miesen Arbeitszeiten und der grottigen Bezahlung am meisten mochte, auch gleichzeitig einer der Anspruchslosesten gewesen. Ich habe das trotzdem 16 Jahre lang gemacht. Die Zeit verging immer wie im Flug, auch wenn ich vorher schon ne 9-Stunden-Schicht woanders hinter mir hatte. Es gab auch Zeiten, da war das so ziemlich der einzige Halt, den ich im Leben hatte. Ich war ein Teil davon, die Kollegen, und auch viele Kunden, waren einmalig. Wir treffen uns heute noch manchmal, obwohl dem Laden Ende 2016 der Mietvertrag gekündigt wurde.

Ich kann halt vieles ein bißchen, aber nichts wirklich gut.
Aber das hätte auch von meiner besseren Hälfte kommen können: "Du könntest doch einfach was anderes machen. Dafür ist man nie zu alt. Das ist eine blöde Ausrede."
Nein, das kann ich eben nicht.

Ist halt doch schon irgendwie festgefahren. Mhhh...
Ich war halt noch nie der 'Macher'. Ich wüßte nichtmal, wie das geht.

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Offline taro

  • *****
  • 421
Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #98 am: 19 März 2019, 13:09:04 »
Vieles etwas zu können hat den entscheidenden Vorteil in allem noch etwas besser werden zu können.

Jeden Tag bereit zu sein etwas anderes zu machen ist für mich obligatorisch. Alles andere führt früher oder später zum Stillstand.

Taro
#niemehrcdu
#artikel13

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Offline andreasg

  • *****
  • 1.045
Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #99 am: 19 März 2019, 13:44:09 »
Hallo Tal,

Du hast mir in Deinem Beitrag sehr aus dem Herzen geschieben. ich fühle mich in Gedanken an meinen langjährigen Arbeitsplatz Dir sehr verbunden.

Gerade Heute leide ich unter meibem Leistungsdenken, verdamme mich dafür, daß ich in Rente bin, warte auf Kritik,  wenn ich einmsl gelobt werde,

und fürchte ubd freue mich auf mein nächstes  Arbeitsmeeting,

zum Glück ist die Selbsthilfegruppe in ivrer Dynamik stärker als mein Ego,
ubd ich werde da getragen.

Liebe Grüsse Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline TAL

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #100 am: Gestern um 12:21:23 »
Stillstand... ja... da kann ich wohl offensichtlich ein Lied von singen. Ich empfand ihn aber nie als negativ, hätte es auch nicht als solchen bezeichnet, sondern eher als Gewohnheit, etwas Komfortables, Vertrautes. Kurz gesagt: als etwas, mit dem ich umzugehen gelernt habe. Das ist beruhigend. Für mich war ein stabiler 'Ist-Zustand' schon immer etwas Erstrebenswertes, was es zu halten galt. In allen Bereichen, und wie immer er auch aussehen mag, denn so weiß ich wenigstens, mich darin zurechtzufinden. Ich bin ein Gewohnheitstier, ein bekanntes Übel ist für mich immernoch besser als Ungewißheit.
Wenn ich so drüber nachdenke, ist das aber wohl alles andere als der richtige Weg. Ich tue mir selbst ja keinen Gefallen damit, ständig den Kopf einzuziehen, weil ich da wenigstens weiß, wie das geht.
Denn so kann man das ja letztlich auch sehen... und das kommt meiner Lebensphilosophie wahrscheinlich deutlich näher als 'der, dem eh immer alles egal ist', was wohl der allgemeinen Außenwahrnehmung entspricht.

Was das drüben bei Skip angeht, ich wollte da nicht weiter rummüllen, aber das hat alles sehr lange gedauert, und mehr als nur einmal hat mich nur ein dummer Zufall vor mir selbst 'gerettet'. Es ist bei näherer Betrachtung wohl immernoch alles andere als grundsolide, wenn auch auf einer anderen Ebene. Denn wenn der Holzhammer nicht (mehr) funktioniert, tut's halt auch der stete Tropfen... und das ist nochmal eine ganz andere Nummer. Da sitzt jemand einfach nur im Schneidersitz oben auf der Mauer und lächelt wissend in sich hinein, während er ab und an mal beiläufig Mörtelsteinchen in meine grobe Richtung wirft.
"Na dann, mein Freund. Ich hab Zeit... Wie geht's denn sonst so? :)"

Aber nur, weil ich immer die Augen geschlossen und mich weggedreht habe, verschwand er ja trotzdem nie wirklich...
Wir haben uns arrangiert, das nimmt die Schärfe, es schützt aber nicht vor subtilen Sticheleien.
Das ist das, wogegen jegliche gewonnene Erkenntnis nichts nützt: Die Summe der kleinen Selbstzweifel und Unzulänglichkeiten, die eigentlich gar nichts damit zu tun haben.
Eigentlich.
Zumindest habe ich das immer geglaubt.

Besser werden... mhh... man sagt ja, wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wozu? Warum sollte ich da mit aufspringen wollen? Was soll ich überhaupt groß 'leisten'? Ich habe einerseits nicht den Drang, etwas leisten zu müssen, andererseits, im Stillen, bin ich Perfektionist. Da kommt es immer stark darauf an. Sollte ich mich wirklich mal entschließen, etwas zu tun, gibt es für mich keine halben Sachen, und was es zu erledigen gilt, mache ich gründlich und vollständig. Egal, wie lange es dauert. Trotzdem rechne ich immer mit Kritik. Das entschärft sie, wenn sie wirklich kommt. Hab's dir doch gesagt...
Fühle ich mich integriert? Das kommt auf den Blickwinkel an. Was mein Umfeld angeht, definitiv ja. Die Leute kennen mich ja nur so. Es hapert oft nur daran, inwieweit ich selbst die 'Integration' zulasse. Oftmals ist sie von meiner Seite ja anscheinend irgendwie gar nicht erwünscht. Mir fehlt das Verständnis für mein Umfeld, für die Gegebenheiten. Manchmal auch dafür, warum ich etwas überhaupt wollen sollte.
Der Versuch, Erwartungen zu erfüllen, die ich nichtmal kenne, scheitert meist kläglich.
Das abzustellen, wie soll das gehen? Wie macht man es anders, besser? Ich versteh's ja nichtmal selbst. War keine Frage, nur ein Gedanke. Aber da liegt wohl der dickste Knoten im Knäuel.

Ja. Ich darf mich heute noch auf diese Treffen freuen können. So selbstverständlich ist das nicht, denn auch darauf liegt leider ein dunkler Schatten, der sich irgendwie wie ein roter Faden durch einen Abschnitt meines Lebens zieht. Denn ich bin nach wie vor ein Heuchler, der einfach nur das Glück hatte, irgendwie die Notbremse gezogen bekommen zu haben, kurz bevor alles um ihn rum zusammengebrochen ist. Das ist mir beim Lesen hier heute wieder bewußt geworden.

Ich sollte trotzdem mal was tun hier. Hatte noch Resturlaub, also bin ich zu Hause. Rumsitzen und Grübeln ist aber nicht so unbedingt förderlich.

Wünsche einen schönen Freitag. :)

 

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