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Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #15 am: 15 Februar 2019, 10:39:15 »
Hallo Skip,

du regst an, bei mir noch einmal genau zu schauen, was mich an der Sprache der OCSpieler so triggert..

Zunächst: Ich bezeichne mich selbst als Süchtigen. Ich habe gelogen, ich habe gestohlen, ich habe verheimlicht, ich habe all mein Geld verspielt und ich habe mich verschuldet.
Ich betrachte mich aber dennoch nicht als Opfer. Diese Sichtweise führt mich nicht weiter. Es gab sicher Ursachen und es ist für mich wichtig diese zu betrachten und zu verarbeiten.

Was mich am meisten in der Spielsucht gehalten hat waren aber abstruse Gedankengänge: "Ich spiele gerne" "Ich bin nicht so schlimm, wie viele andere in den Hallen, weil ich nur ein Gerät spiele" "ich kann es mir doch leisten, ich kann die Schulden doch zahlen".
Als dann die Einsicht kam, dass ich abhängig bin, kam der schlimmste Gedanke: "Ich bin hilflos, ein armes Opfer der Sucht und ich kann sowieso nicht aufhören" - und Schuld ist die falsche Erziehung und der fehlende Opferschutz und Herr Gauselmann.
Das ist aber für mein zukünftiges Leben nebensächlich.

Ich bin spielsüchtig, ich kann nie mehr kontrolliert spielen und ich muss die Macht über mein Leben zurückgewinnen. Ich muss die Geschichte meiner Spielsucht aufarbeiten und mir die Hilfe holen, die für mich nötig ist.

Und jetzt zu den OCSpielern. Ich habe auch in einem Forum gelesen, wo sich die aktiven Spieler versammeln um über Boni zu diskutieren  und Geschichten von ihren Gewinnen zu verbreiten und auch um über ihre Verluste zu jammern. Ich erkenne die Leute wieder, wenn sie sich hier anmelden. Und ich finde es gut, dass sie sich anmelden. Sie sind, wie Oli schrieb, aber noch ganz nah an der Sucht.

Ich habe da ein Bild im Kopf: Junge Leute von 25 Jahren, die nervös in der Wohnung auf und ablaufen, weil ihnen die Suchtmittel ausgegangen sind. Sie brauchen ganz schnell Geld, um ihre Verluste wieder reinzuholen, warten sehnsüchtig auf den nächsten Gehaltseingang oder eine Kreditzusage um wieder zu spielen. Dann wird der Chargeback entdeckt und alles muss schnell gehen. Sie wollen alle ihre Fragen beantwortet haben und erwarten Hilfe, viele ohne auch nur einen Ansatz von Eigeninitiative
Warum mich das so triggert: Ich war selbst so, habe mich vor allem gedrückt, was unangenehm war, wollte einfach nur Spielen und in Ruhe gelassen werden. Die Tür zum Spielen sollte weit geöffnet bleiben.
Nun denn: Ich übe mich zukünftig in Gelassenheit und freue mich über die, die es schaffen.

Zu deinem ehrlichen Wunsch mal in ein Casino zu gehen und die Atmosphäre zu schnuppern. Schöne Klamotten tragen toll essen gehen. Das erinnert mich an James Bond. Es gab auch mal einen Spielautomaten der hieß so. Der hat das Musikthema gespielt und wenn man Geld einwarf ertönte die Syncronstimme von Piers Brosnan und sagte: "Wie es aussieht, teilen wir die selben Leidenschaften" Stundenlang habe ich Münze um Münze eingeworfen.
Ich kann nicht in Casinos gehen, ich bin süchtig und kann nie mehr kontrolliert spielen.

Ich freue mich über das Geld, welches mir seit einigen Monaten mehr zur Verfügung steht und wenn ich etwas Glanz erleben will, gehe ich gut Essen und danach in die Oper.

Liebe Grüße

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Offline Skip

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #16 am: 15 Februar 2019, 10:46:32 »
Dankeschön Balduin, ich werde dir später ausführlicher Antworten, könnte jetzt nicht so konzentriert lesen. Mir kam aber ein Gedanke, den ich dir schnell mitteilen wollte:

Kann es sein, dass dein ‚nächster Schritt‘ in deiner Heilung es wäre, dich eben mal auch als Opfer zu begreifen? Du wurdest in eine Falle geführt und ausgenutzt. Natürlich war es blöd von dir, überhaupt in diese Falle zu tappen.

Hm? Kannst du meinem Gedankengang folgen?

Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #17 am: 15 Februar 2019, 10:52:53 »
Ach ja, die letzten drei Beiträge nicht gelesen, diese entstanden während ich schrieb.

Ich verstehe, was du meinst, Skip.

Risikobereitschaft löst tolle Gefühle aus.

Mir fällt dazu die Geschichte von einen Freund ein, der Motoradfahrer ist und die Geschichte von Casanova.
Beide waren sehr erfolgreich bei Frauen.
Beiden sahen gut auf und haben Frauen zu wilden, riskanten Fahrten eingeladen (Mit der Motorrad bzw. mit der Kutsche). Mein Freund erzählte, dass es oft anschließend wild weitergegangen wäre.

Ein anderer Freund von mir sitzt nach einem Motoradunfall im Rollstuhl.


Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #18 am: 15 Februar 2019, 11:01:39 »
Dankeschön Balduin, ich werde dir später ausführlicher Antworten, könnte jetzt nicht so konzentriert lesen. Mir kam aber ein Gedanke, den ich dir schnell mitteilen wollte:

Kann es sein, dass dein ‚nächster Schritt‘ in deiner Heilung es wäre, dich eben mal auch als Opfer zu begreifen? Du wurdest in eine Falle geführt und ausgenutzt. Natürlich war es blöd von dir, überhaupt in diese Falle zu tappen.

Hm? Kannst du meinem Gedankengang folgen?

Ich sehe das tatsächlich anders. Mich auch als Opfer zu sehen wäre vielleicht hilfreich, wenn ich mich als blöd und schuldig sehen würde. Dann hilft die Erkenntnis, dass man nicht blöd ist und auch nicht alleine schuldig.

Ich sehe aber keine Schuld und auch keine Blödheit bei mir. Ich muss Verantwortung für die Vergangenheit und die Gegenwart übernehmen.

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Offline Olli

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #19 am: 15 Februar 2019, 11:10:39 »
Hi!

Also ich war einmal in Monte Carlos im Casino.
Damals hatten wir eine Tour mit dem Tambour Corps nach Norditalien unternommen und haben einen Tag einen Abstecher dorthin gemacht.
Zum Einen war das dort die reinste Touristenabfertigung - also nix mit Schicki-Micki ... zum Anderen war ich viel zu sehr damit beschäftigt "normal" zu wirken um meine Sucht zu verheimlichen.
So habe lediglich meinen "Pflichtbeitrag", den man am Eingang bereits bezahlen musste, verspielt. Es waren glaube ich 20 Franc.
Die Automaten dort hatten auch nichts mit denen zu tun, die ich von hier kannte.
Von daher habe ich auch später keine Ambitionen gehabt hier in Deutschland ein Casino aufzusuchen.

Als ich vor 2 Jahren eine Freundin aus einem anderen Forum in Chemnitz besucht, schlenderten wir nachts durch die Innenstadt.
Irgendwann meinte sie: Und hier ist das Casino, wo ich immer gespielt habe.
Und so meinte ich: Dann lasse uns mal rein gehen ...
Während ich das sagte, drehte ich uns aber vom Casino weg und lachte ...
Es interessiert mich wirklich nicht, wie es in einem Casino aussieht.
Egal ob Spielhalle oder Casino - es sind Orte, an denen um Geld gespielt wird. Nur diesen Zweck erfüllen sie für einen "Kunden".
Es ist das Geschäftsmodell, den Spielern den Aufenthalt dort so angenehm wie möglich zu gestalten um sie an die Örtlichkeit zu binden.

Ich habe viele Spieler erlebt, die ihr Haus und Hof in Casinos getragen haben. Sie alle bildeten sich ein, zumindest anfangs, etwas Besonderes zu sein. Während Spielhallen einst und zum Teil auch noch heute eher etwas Verruchtes assoziieren, so war der "Gast" eines Casinos doch eher eine Person, dessen Ego gekitzelt werden wollte.
Heute schreiben kaum noch die Casinos Krawatte oder Anzug für den Herren vor - Jeder darf herein und darf sich "besonders" fühlen.

Wenn Du im Rahmen von Casinos von Reglemtierung sprichst, dann bekommt meine Stirn Falten und meine Socken Feuchtigkeit ... :)
Anscheinend wird dort sehr wohl auf den Spielerschutz mehr geachtet als in Spielhallen.
Doch auch hier bedurfte es erst massive Einsätze von z.B. fags, damit diese Schutzmechanismen überhaupt eingeführt wurden - und dann auch angewandt.
Wenn wir uns nun noch die Gesetzeslage anschauen - wie es dazu kam und mit welchen Tricks die AI zu jeder Zeit die Gesetze umgangen /ausgetrickst hat, so sage ich sofort: Da wäre weitaus mehr drin, wenn man nur wollte.
Die Regulierungen sind wichtig und gut - sie sind aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Nun komme ich auf Dein Bedürfnis nach Grenzsituationen/-erfahrungen.

Als Spieler weiss ich, dass ich nie mehr kontrolliert spielen kann.
Über 2 Jahrzehnte habe ich immer wieder versucht, mich selbst zu regulieren.
Das klappte eine Zeit lang - und endete jedes mal in einem Fiasko.
Also blieb mir nur die Entscheidung so weiter zu machen wie bisher - oder abstinent zu leben.
Dies ohne wenn und aber - ohne Kompromisse - kein "halbschwangeres" Verhalten mehr.
Denn gerade dieses war auch eine Art des Zockens.

Ich benutze auch mal eine Analogie:
Als Kind wusste ich nicht, wie heiß Herdplatten werden können.
Irgendwann kam ich trotz aller Warnungen doch mal dran ... und verbrannte mir die Finger.
Wenn ich heute feststellen möchte, ob eine Herdplatte schon warm wird, dann halte ich meine Hand "über" die Herdplatte.
Ich benötige keine Grenzerfahrung, indem ich die Hand direkt flach drauf lege.

Grenzerfahrungen ... wieso müssen sie unbedingt - Du denkst ja nur darüber und machst es nicht - mit dem Spielen/Gamblen verknüpft sein?
Bietet das "Leben" nicht bereits genug davon?
Im Beruf? In zwischenmenschlichen Beziehungen? ...
Mißachten wir sie vielleicht zu viel, weil es eher "normal" erscheint?

Nehmen wir meine Höhergruppierung als Beispiel:
2006 hatte ich schon einmal einen Versuch gestartet. Hier hieß es durch die Blume und doch absolut konkret: Du hast keine Chance.
Also habe ich mich der Situation nicht gestellt um ja zu vermeiden mich durch eine Ablehnung selbst zu erniedrigen.
Im Oktober 2017 (mein Aufgabengebiet hatte sich aber auch absolut geändert) habe ich einen neuen Versuch gestartet.
Ich habe mich mit meiner Chefin zusammen gesetzt - da hieß der negative Tenor auch erst: Da hätten sie mal besser studiert ...
Sie wusste es damals nicht anders und hat mich in Folge tatkräftig unterstützt.
Ich habe mich mehreren Gesprächen mit dem Personalamt gestellt - Erkundigungen beim Personalrat eingeholt.
Meine Stellenbeschreibung - für dessen Aufstellung man eigentlich einen Juristen benötigt - habe ich neu aufgestellt und dabei jede Menge Hilfe von allen möglichen Seiten erhalten.
Und dann hieß es den Antrag zu stellen ... und abzuwarten ...
Das ganze musste durch die Bewertungskommission und später vom Bürgermeister abgesegnet werden.
Auch der Finanzausschuss hatte noch ein Wörtchen mitzureden.
Es war eine Zeit des Zweifelns - des Bangens - aber auch der Hoffnung und Zuversicht.
Es hat geklappt ... und nun stehen mir auch die Türen offen irgendwann einmal Personalverantwortung zu übernehmen.
Während meiner Wartezeit wurden erstmalig Personen ab meiner jetzigen Gehaltsgruppe befragt, ob sie hierfür Ambitionen haben.
Leider hatte ich die jetzige Gehaltsgruppe ja noch nicht - werde mich aber in diesem Jahr bei einer erneuten Befragung melden.
Von einem Kollegen, der mitgemacht hatte, weiss ich, dass die Gespräche sehr intensiv waren und auch geeignet den eigenen Glauben an die Führungskraft mit neu erlerntem Sachverstand intrinsisch zu hinterfragen.
Dies wird für mich also die nächste große Grenzerfahrung sein, die es zu meistern gilt.
Und wenn dann eben heraus kommt, dass ich nicht geeignet sein könnte, dann ist dem eben so ...
Das wäre für mich dann kein Tiefschlag, sondern eine wertvolle Erfahrung.
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Offline Skip

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #20 am: 15 Februar 2019, 11:15:44 »
Okay, das klingt gut für mich. Ich spüre in deinen Zeilen, dass es dich wirklich stärker gemacht hat, die Verantwortung zu übernehmen und besonnener zu werden. Und das ganze Spielen hinter dir zu lassen. Komplett hinter dir zu lassen. So gesehen empfinde ich das auch nach dem Lesen deiner Zeilen als die wesentlich erstrebenswertere Haltung und Einstellung als das, von dem ich gesprochen habe. Das, was du da von dir selbst schilderst, klingt sehr wertvoll. Gratuliere, dass du dir das erarbeitet hast, weg von den Zockerabenden mit Freunden hin zu Aufrichtigkeit und verantwortungsbewusstem Verhalten und Lebenseinstellung. Das ist echt schön und klingt sehr erwachsen. Dieses unreflektierte Risikobewusstsein wirkt ja oft sehr jugendlich und kopflos. Und eben fehlendem Bewusstheit für den Ernst der Lage und die Schwere der Auswirkungen eines solchen Verhaltens, wo auch andere schwer belastet und enttäuscht werden.

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Offline Skip

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #21 am: 15 Februar 2019, 11:20:56 »
@Olli
Sehr interessant. Wenn ich heute heimgehe, werde ich Einiges zu lesen haben. Du hast in allen Punkten, was ich beim schnellen Überfliegen mitgekriegt habe, sehr recht. Ich weiß nicht genau, auf was ich genau hinaus wollte, aber ich Werders später noch erläutern, wenn ich mehr Zeit zum Reflektieren habe. Auf jedenfalls Danke für deine Antwort!!

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Offline Skip

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #22 am: 15 Februar 2019, 11:57:44 »
Lieber Balduin,

bzgl. Motorradfahrern und deinem Freund im Rollstuhl — ja, genau so kann das ausgehen. Ich weiß, Frauen stehen grad in jungen Jahren oft auf dieses Draufgängerische. Ein anderer Teil auf die Sicherheit, die gut situierte Herren vermeintlich mitbringen.

Aber wenn Frau dann mit der Zeit ‚gscheiter’ wird, dann gehts um ganz andere Werte. Wie ich schon geschrieben habe, finde ich mittlerweile dieses tiefe Verantwortungsgefühl und eine gewisse Stabilität und Commitment viel anziehender, als dieses übertriebene Risikoverhalten. Wie ich sagte, ich finde deine und Ollis überlegte Reflexion sehr schön und auch interessant. Ihr habt echt an euch gearbeitet. Als Frau vermittelt mir das Sicherheit, da könnte Frau sich anlehnen. Wenn man selber die Reife entwickelt hat, das auch zu sehen und zu schätzen.

Aber wie gesagt, Frauen haben all diese Anteile auch selber in sich. Sie projizieren es nur oft in den Wunschmann hinein, der Traumprinz halt.

Später mehr. Lg einstweilen.

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Offline taro

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #23 am: 15 Februar 2019, 13:04:54 »
Die Opferrolle hat mich gänzlich ausgefüllt als ich noch gespielt habe.
Der Entschluss kein Opfer mehr zu sein führt automatisch dazu Verantwortung für mein Leben zu übernehmen.  Mich hat NIE jemand gezwungen mein Geld zu verspielen.

Das ich mit meiner Volljährigkeit dazu noch nicht in der Lage war hat sicher viele Gründe. Aber was und wer auch immer dafür verantwortlich war, mit meinem 18 Geburtstag bin ich sofort selbst dafür verantwortlich. Wenn ich noch Defizite verspüre steht es mir frei mir Hilfe jeglicher Art zu hohlen.

Ein guter Freund hat vor kurzem einen schweren Motorradunfall gehabt. Er war ein Schönwetterfahrer. Sie waren zu dritt unterwegs. Ein Lieferwagen fuhr in den Gegenverkehr und alle 3 Motoradfahrer würden schwer Verletzt. Einer sitzt im Rollstuhl. Mein Freund hatte so ziemlich jeden Knochen gebrochen. Eine Operation Jagd die nächste. Die Depressionen kommen von alleine.
Ist er Opfer?

Mein Vater hat als junger Mann einen schweren Motoradunfall gehabt. Er hat mir in meiner Kindheit von den schmerzen und den Operationen erzählt, so das ich trotz Lust auf den Motoradführerschein verzichtet habe.
Meine Wahl, das gleiche kann mir sicher auch als Fussgänger passieren, bleib ich besser drin?

Das ganze nennt sich Leben. Sich als Opfer zu sehen hilft niemanden.
Die Dinge annehmen wie sie sind und das beste draus machen. Für mich als Spieler heißt das, das ich NIE wieder den frisch gepressten Orangensaft in der Spielbank Hamburg trinken werde, warum auch, das Leben bietet soviel mehr.

Tarp
#niemehrcdu
#artikel13

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Offline Skip

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #24 am: 15 Februar 2019, 14:57:32 »
Liebe männlichen Suchtgefährten,

nachdem ich jetzt Zeit hatte, die Beiträge von Balduin, Olli und grad auch noch Taro genauer durchzulesen, ist mir zunächst ein Aspekt besonders ins Auge gestochen: Eben dass ihr als Männer ganz anders argumentiert und ich mich nur bedingt wiederfinde. Ich will da jetzt natürlich keine ‚gender‘(wie mir dieses Wort auf den Nichtvorhandensein Sack geht) Diskussion draus machen, da gewisse bzw. die meisten Spielersuchtaspekte alle Mendchen unabhängig vom Geschlecht betreffen, aber der kleine, feine Unterschied, den ich meine wahrzunehmen, enthält eventuell einen aufschlussreichen Kern.

Dazwischen schieben möchte ich Folgendes: Es macht meinem Gefühl nach besonders auch in der Spielersuchtberatung und -Hilfe Sinn, zw. Männern und Frauen zu unterscheiden und die Hilfe entsprechend anzupassen. Ähnlich wie beim auf biologische Aspekte (also den Körper ohne Psyhologie) fokussierten Gesundheitswesen, wo man nach und nach draufkommt, dass viele Behandlungen und Medikamente bisher grundsätzlich auf den DurchschnittsMANN ausgerichtet waren und es sinnvoll wäre, diese auf Frauen anzupassen, würde das Gleiche zum rascheren und effektiveren Therapieerfolg bei dem Thema Spielsucht beitragen.

Insofern hat Born4TheCauseOfAnInterestingLife, :), der mich wahrscheinlich schon innerlich in der Luft zerreißen könnte, weil ich so zwanghaft an seinem gewählten Nick Born4Nothing herumspiele, mit dem Sockenthema genau den Kern, oder einen interessanten Kern, getroffen. Das ist bei high-IQ Männern oft der Fall, ist mir, die hpts. in Männerteams arbeitet, schon oft aufgefallen. Sie machen oft durch Witzeleien Punktlandungen, ohne aber (rational) zu verstehen, warum.

Ich komm mal wieder als ev. nervende Möchtegern-Schlaumeierin daher und zitiere was Wissenschaftliches, aber ich habe mal gelesen, dass Männer ihre Gehirnhälften (vereinfacht Unterschieden in bildhaft-kreativ-lustig und linear-rational-ernsthaft) grundsätzlich abwechselnd benutzen und hin- und her Skipper, während Frauenhirne eine bessere Verbindung aufweisen und beide simultan nutzen. Beides hat Vor- und Nachteile, Männer können länger, weil das einseitig Fahren weniger Energie raubt (von dem sie sowieso mehr zur Verfügung haben) und es fällt ihnen leichter, fokussiert und zielorientiert zu sein. Möglicherweise stürzen sie dadurch aber auch tiefer ab, wenn sie grad mal in der irrationalen Gehirnhälfte unterwegs sind. Frauen dagegen sehen und begreifen viel eher und schneller das Gesamtbild, verlieren sich aber mitunter in Details und verlieren dadurch an Struktur und verirren sich. Vielleicht sagt man deshalb, dass besser der Mann führen sollte. Könnte eine alte Weisheit aus Erfahrung sein. Wobei auch Frauen gute Führungskräfte sind, aber sie müssen sich halt eine andere Strategie zulegen, mehr auf Teamarbeit statt Teamleading konzentrieren, damit sie ihre schnellere Ermüdung beim Führen gefahrlos überstehen, indem sie Kraft tanken gehen können, da sie sich auf ihr gutes Team verlassen können. Olli, deine Chefin hat vielleicht gleich das große Ganze gesehen und erkannt, hoppala, das wird aber schwierig für Sie ohne notwendige Ausbildung, da brauchen Sie ordentlich Willen und unbewusst hat sie dich gleich ‚getestet‘ indem sie dir erstmal die entmutigende Antwort gegeben hat. Aber ‚typisch Frau‘ hat sie sich auch noch ‚widersprüchlich‘ verhalten (was man bei einem Mann nie tolerieren würde, weil da ein solches Verhalten vermutlich als ‚Schwäche‘ bzw. als noch mangelnde Erfahrung und Unsicherheit hindeuten würde), indem sie dich dann kräftig unterstützt hat. Und sie hat damit ja recht behalten... Sie hat es dir also wahrscheinlich sofort zugetraut, aber das Gesamtbild erkannt und die Schwierigkeiten, denen du zwangsläufig und vor allem falls du der falsche Typ dafür gewesen wärest, begegnet wärest.

Die männlichen Antworten, die ich in diesem Thread gelesen habe, pochen alle so sehr auf die Eigenverantwortung und das Opferkonzept ist euch voll ein Dorn im Auge. Ich habe jetzt den Eindruck gewonnen, dass das bei männlichen Spielern (oder Menschen mit eher männlicher Ausprägung?) sinnvoll ist aus irgendeinem Grund. Ich fand auch Balduins Beschreibung, was genau ihn so stört an diesen Forumseintagsfliegen, extrem gut auf den Punkt gebracht und formuliert. Aber auf weibliche Spieler trifft das irgendwie weniger zu. Man hätte Birgit anfangs dieses Verhalten auch anlasten können, gell Schatzale :)?, sie wollte auch nur Infos und schnelle Hilfe, wie man das CB durchführen kann. Aber aus ihren Postings sprach deutlich Verzweiflung und mittlerweile ist sie voll zum Helfen umgeschlungen und strotzt vor positiver Energie. Wir Frauen kennen die Opferrolle viel besser, nicht, weil wir so ‚arm‘ tun, sondern weil es Realität ist.

Wir sind zu 80-90 % schwächer wenn es hart auf hart kommt, nicht nur physisch-körperlich - ich merke das auch bei rein geistiger Arbeit. Ich bin nicht blöder oder technisch unbegabter als meine männlichen Kollegen, aber ich halte ihr Tempo nicht durchgehend mit. Ich brauche mehr Pausen für die gleiche Leistung, wobei, es ist nicht die ‚gleiche‘ Leistung (weil sonst wären sie ja besser, weil gleiche Leistung aber schneller), es ist eine leicht bessere Leistung, wenn Sie mir die benötigten Pausen und den entsprechenden Freiraum zugestehen und gönnen.

Bzgl. Opfer: wir Frauen sind Schwäche gewohnt (Schwäch heißt hier relativ zu Männern gesehen, nicht absolut). Darum ist es für uns vermutlich weniger ein Problem.

So, jetzt hab ich ein bisschen den Faden verloren, aka, Atari erwähnte ‚sich als Opfer zu sehen hilft niemandem‘. Das wird auch oft feministischen Frauen gesagt, so auf die Art ‚na ihr könnt eh gleichberechtigt sein, beweist es doch mal, schepfts wie ein Mann, strenges euch mal an, geht auf den Bau, jammert nicht rum, wenn ihr schon von Gleichberechtigung faselt, dann zeigt, dass ihr es könnt!‘. Tja, geht aber eben nicht, zumindest nicht auf Dauer, die meisten brechen zusammen, der Rest verhärtet vor lauter Überforderung. Sein Opfersein einzugestehen heißt nicht zwangsweise, sich in seiner Schwäche zu suhlen und sich selbst zu bemitleiden. Es heißt vielmehr, echte Benachteiligungen/Beeinträchtigungen gerade anzusprechen, zu thematisieren und Lösungen dafür zu finden, echte Lösungen, statt nur Einschränkungen. Ich hätte auch sagen können, pfeif auf die Technik, das ist mir zu schwer, bzw. ich bin kein Opfer, es gibt keine Benachteiligungen, es liegt rein an mir, ich muss mich da durchbeißen - nur um dann irgendwann in einem Burnout zu landen oder sonstwie zwangsweise aufzugeben... Dabei liegt es daran, dass durch den Frauenmangel in der Technik die Bedingungen in diesen Berufen für Frauen überfordernd sind. Nicht die Arbeit selbst, sondern die Bedingungen, die viel Kraft, ob körperlich oder geistig, erfordern. Es soll auch nicht dazu führen, dass jetzt die Männer der Frauen wegen nicht mehr so hart und gepusht arbeiten dürfen, sondern es soll einfach beides ohne Neid und Tadel möglich sein. Weil Frauen das Manko der Kraft ja anderweitig ausgleichen.

So, jetzt könnt ihr mir ja noch helfen, herauszufinden, ob ich da etwas richtiges erspürt habe bzgl. Opfereinsicht bzw. dass ich komplette Enthaltsamkeit mitunter als Heilungssackgasse erkannt habe usw. Ich bin nämlich schon ‚überanstrengt‘, merke ich.

Aber Olli hatte Recht irgendwie, natürlich bin ich auch der Meinung, dass man Situationen im Leben selbst nutzen kann, um Risikobereitschaft und Mut und Erfolg zu erleben, zB in der Arbeit. Aber mein Gesamtbild/Intuitionshirn meint weiterhin stur, dass die Welt - trotz der, wie auch Taro erwähnt hat tragischen Unfällen, die zT aus sinnlosem Risikoverhalten entstehen - irgendwie sch*** fad wäre ohne ein bisschen ‚Verruchtem‘ und ohne Casinos und ja, sorry fürs Triggern, ohne Zocken. Manche sehen die Lösung vielleicht in einem kompletten Verbot, weil sie anderen ihre Erfahrungen ersparen möchten, aber Leute, hey, nur weil ihr gar nichts mehr mit dem Sch*** zu tun haben wollt, könnt ihr doch nicht andere dahin prügeln oder durch Verbote zwingen...? Viel besser ist es, zu regulieren, gegenzusteuern, aufzuklären. Und auch den jugendlichen Leichtsinn anzuerkennen, statt ihn auslöschen zu wollen.

Sicher ist unverantwortungsvolles Motorradrasen absolut gestört, aber es ist leider auch ein geiles Gefühl. Ihr hattet eure geile Phase beim Zocken schon. Ja, ihr kennt auch den tiefen Fall und Aufknall. Und ihr habt euch weiter entwickelt, seit erwachsen geworden. Ich sehe nur die Problematik, dass ihr euer leichtsinniges unverantwortlich zockendes Ich regelrecht verachtet. Und das überträgt ihr auf die Forumseintagsfliegen, die euch an diesen Aspekt von euch selbst erinnern. Aber da ihr es bei euch selbst noch nicht wirklich aufgearbeitet habt, stört es euch bei anderen extremst und somit könnt ihr nicht konstruktiv helfen, sondern regt euch künstlich auf. Hui, sorry, das klingt so aggressiv, ich meins aber nicht so, ich bin ja selber erst auf diesen Gedankengang draufgekommen und wie gesagt, Detailverliebtheit, jetzt entgeht mir eventuell die Struktur....

Ähm, ja, ich glaube, es ist Zeit zum Socken und Bügelthread zu wechseln. Und jetzt wissen wir auch, warum Frauen Hausarbeit gut tut. :)

Und sorry, falls ich jemanden ungewollt und unbewusst zu Nahe getreten bin.

Lg




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Offline TAL

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #25 am: 15 Februar 2019, 15:17:39 »
Hallo Skip,

Ich finde deine Denkweise durchaus intetessant. Aber das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Es geht hier ja um eine Opferrolle, die ich mir selbst aufgehalst habe, und nicht die Gesellschaft. Gegen voreingenommene Kollegen kannst du nichts machen, dagegen, in eine 'Geschlechterrolle'  gepreßt zu werden auch nicht. Gegen die Opferrolle in puncto 'ich arme Spielsüchtige, ich kann gar nichts dafür' schon. Es hilft enorm, sich davon zu distanzieren. Bin grad auf der Arbeit. Deshalb fasse ich mich da jetzt kurz. Ich wollte nur sagen, daß das Vorhandensein des 'Zusatzequipments' in dem Punkt keinen Unterschied macht. Zumindest denke ich das. Genau sagen kann es natürlich keiner. Wie auch?

Beinahe hätte ich grad auch etwas gesagt, was man falsch auffassen könnte... besser nich so nebenbei wie jetzt.

Darum... Jetzt erstmal Endspurt hier. Später kann ich versuchen, das genauer auszuführen.

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Offline Skip

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #26 am: 15 Februar 2019, 15:51:34 »
Hi Tal,

wollte dir nur sagen, dass ich mich freue, dass du hier mitkommentierst. Ich habe irgendwo Beiträge von dir gelesen, ich glaube zumindest du warst es, wo du über deine Schwierigkeiten geschrieben hast, dich klar auszudrücken. Dabei waren deine Beiträge so interessant, weil eben einfach ehrlich.

Bzgl. von der Gesellschaft aufgedrückte Geschlechterrolle und nichts dagegen unternehmen können - naja, dann muss ich aber auch akzeptieren, dass sich nichts ändern wird. Oder ich verlasse die mir aufgedrückte Rolle... möglichst ohne mich zu verleugnen.

Aber du hast Recht, der Vergleich ist etwas weit hergeholt. Ich hab halt einfach versucht, was aufzuschreiben, was mir in den Sinn gekommen ist. Unreflektiert und roh.

Ich bin ja auch noch dabei, meine Spielsucht aufzuarbeiten. Da gibts sicher noch ganz viele blinde Flecken. Hast du den Eindruck, dass ich mich rausreden oder drücken möchte bzgl. Spielsucht? Oder spürst du eine Opferhaltung aus meinen Zeilen? Feedback ist immer wertvoll und Kritik auch.

Lg

Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #27 am: 15 Februar 2019, 18:23:44 »
Hey skip
Bin bgzl. deiner Geschlechter Unterscheidung überfragt, davon hab ich zu wenig Ahnung. Was ich sagen kann. Vor 30 Jahren waren die Männer noch unter sich in der Halle. Als ich vor ein paar Monaten aufhörte waren ungefähr genauso viele Frauen wie Männer in der Halle. Das Verhalten von Frauen und Männern nähert sich immer weiter an.

Ich habe bestimmt ein Problem mit nassen Spielern, weil ich noch keine sichere Abstinenz entwickelt habe. Taro und Oli sind meilenweit vom Spiel entfernt, für sie trifft deine Analyse gar nicht zu. Die beiden haben einen großen Anteil daran, dass ich in die richtige Richtung Laufe.

Schreibe vom Handy, deshalb nicht mehr.
Liebe Grüße

Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #28 am: 15 Februar 2019, 18:33:15 »
Ach ja, eins noch, weil es falsch ist und mich geärgert hat.
Ich rege mich nicht künstlich auf. Ich beschreibe die Gefühle, die das Verhalten der Eintagsfliegen bei mir auslöst. Da ist Übertragung dabei, aber die Gefühle sind echt.


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Offline Skip

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Re: Die Sprache der Onlinecasinosüchtigen
« Antwort #29 am: 15 Februar 2019, 18:54:19 »
@Balduin
sorry für meine Ausdrucksweise, ich habe es gar nicht auf jemanden individuell bezogen gemeint, es ist aus mir rausgeplatzt. Ich habe bei den meisten Gedankengängen gar nicht an dich, Olli, Taro, etc. direkt gedacht, sondern an eine allgemeine Stimmung/Haltung, die ich bei der Thematik zu spüren glaube. Und um diese feine Störung begreiflich zu machen, hab ich so Art einen Amplifyer eingesetzt, also es vollkommen überzogen formuliert, um die Bedeutung zu verstärken. Weil es irgendwie so dchwer greifbar war.
Ich habe vor allen in diesem Thread Kommentierenden großen Respekt, gerade auch vor dir. Es tut mir ehrlich leid, wenn ich dich gekränkt habe, oder eben in dir Wut erzeuge, weil ich schlecht formuliert und nicht vorher nachgedacht habe.

@Taro
Ich habe ja leider nur deinen einen Satz zitiert, das kann dann völlig falsch verstanden werden dadurch. Mich hat deine Schilderung sehr bewegt, weil es echt tragisch ist. Und deine Frage bzgl. Schuld zB wenn jemand im Rollstuhl landet, ohne sich selber riskant verhalten zu haben oder etwa gar, durch das riskante Benehmen eines anderen (vor 12 Jahren etwa ist eine gute Bekannte von mir durch einen Alkolenker auf der falschen Fahrspur ums Leben gekommen, sie lebte noch einige Zeit, bevor die Maschinen abgedreht wurden und ihr Freund war der Fahrer, der leicht verletzt überlebt hat, also er war nicht der Alkolenker, sondern dieser krachte in ihr Auto, aber eben ihr Freund ist gefahren und sie starb... sowas mitzuerleben... da fehlen einfach die Worte).
Ich bin darauf extra nicht eingegangen, da das wirklich tiefgreifende Dinge sind, wofür keine einfachen, schnellen Antworten existieren.

Ich bin momentan echt müde, daher kann ich nicht auf alle Aspekte eingehen, obwohl ich sie durch meine langen Posts voller zum Teil unreflektierter Meinungen/Überlegungen angestoßen habe, und wollte aber nur betonen, dass ich das eigentlich ganz anders gemeint habe, als es im Post rüberkommt.. und dass es bitte keiner von euch persönlich auf sich bezogen sehen soll, weil ich habe schnell getippt und schlecht formuliert. In einem persönlichen Gespräch wäre das leichter klarzustellen gewesen, das ist ja das Dumme bei Internetforenkommentaren. Es fehlen halt Gesicht, Stimme, Mimick des Gegenübers und da kann es schnell ganz eine andere Bedeutung kriegen.

Ich hoffe, Balduin, du kannst das akzeptieren und falls du an anderer Stelle über meinen 0,01 irgendwas 'k' Witz gestolpert bist - das war neckisch, also anerkennend (im Sinne von 'ich denke über deinen Post und die Bedenken zur 'k' Schreibweise nach) gemeint. Bitte nicht als Respektlosigkeit oder Verarschung interpretieren. Wenn du das aber nicht magst, hast du natürlich das Recht, mir zu sagen, wenn dich sowas verletzt. Ich war mir auch sehr unsicher bei B4N und meinen Nickname-Witzeleien. Ich will auf keinen Fall jemanden verletzen. Meine Offenheit, gerade ohne dass ihr mich persönlich kennt, bewirkt aber, dass mir das manchmal passiert. Das tut mir dann aber im Nachhinein ehrlich leid.

Liebe Grüße

 

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