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Alles verspielt. Kein Ausweg

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Offline taro

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Re: Alles verspielt. Kein Ausweg
« Antwort #45 am: 12 März 2019, 15:05:39 »
Hallo SKIP,

ich lese wie Du es verstanden hast, und es werden sich viele finden die Dir zustimmen. 
Ich will und wollte Dich nicht angreifen,  im Gegenteil ich würde dich gerne schützen.  Ich bin jedoch auch Deinen Spielen gegenüber machtlos.

Ich fürchte das Du mit Deiner Opferhaltung keine Chance hast, ich hatte auch keine, nutze Sie!!!

Taro
« Letzte Änderung: 12 März 2019, 15:32:14 von taro »
#niemehrcdu
#artikel13

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Offline Skip

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Re: Alles verspielt. Kein Ausweg
« Antwort #46 am: 12 März 2019, 15:13:03 »
Ok, aha, Taro,

ja, da hast du es dann sehr gut erkannt, ich bin tatsächlich ein bisschen ein Opfer und muss mich schützen. Ich habe aber ältere Brüder, die würden mir schon auf die Finge klopfen und ich lese sehr viel hier im Forum mit und erkenne langsam die wahre Gefahr der Sucht, die vom Spielen ausgeht. In dem Fall bedanke ich mich bei dir, für deine Sensibilität beim Lesen meiner Beiträge. Ja, ich bin ein bisschen vorlaut und neige dazu, mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Die Einsicht kam aber auch beim Aufrechnen meiner Einsätze und der Verluste. Es hat mich echt erschreckt, zu sehen, dass ich über 10.000€ Umsätze am Konto hatte... Das war ein heilsamer Schock. Auch die Furcht vorm Bankbediensteten, der mich persönlich kennt (und meine Mutter), was glaubst du, steh ich im Ort als Spielsüchtige da!? Und gach noch eine Anzeige wegen illegalem Glücksspiel... Das mag für Stadtmenschen aus D vornehmlich jetzt lächerlich klingen, aber in AT am Land kennt jeder jeden. Da ist das nicht lustig und bremst auch die Sucht... Ist das jetzt für dich besser verständlich?

Danke und lg, mein lieber Beschützer Taro!

Re: Alles verspielt. Kein Ausweg
« Antwort #47 am: 13 März 2019, 11:08:31 »
Hallo,

ich bin gerade ziemlich verwundert.
Ich habe es gestern nicht geschafft im Forum zu lesen und nun diese Anzahl an Beiträgen.
Nur für mein Verständnis, die meisten Beiträge wurden gelöscht, richtig?
Ich kann sonst nämlich keinen Zusammenhang erkennen.

Morgen werde ich das erste mal an einer SHG teilnehmen und bin schon ziemlich gespannt.
Ich kann verstehen, dass nicht jeder nachvollziehen kann, dass ich nun finanziell unterstützt wurde. Es ist aber auch nicht so, dass all meine Rechnungen bezahlt wurden und es mir jetzt wieder gut geht.
Mein Vater hat wirklich nur das aller nötigste gezahlt und möchte auch, dass ich ihm das Geld wenn es mir besser geht zurück zahle.
Außerdem hat er mir einige Gläubiger bei denen ich offene Rechnungen habe aufgeschrieben, sodass ich Kontakt zu diesen aufgenommen habe um Zahlungen aufzuschieben oder Ratenvereinbarungen abzuschließen.
Finanziell werde ich in nächster Zeit also trotzdem ganz schön bluten.
Meine Mutter kann das ganze natürlich nicht nachvollziehen, aber mein Vater hat mir mehrmals gesagt, dass er mich einfach verstehen kann, weil er damals in einer ähnlichen Situation steckte.
Er hat mir auch nochmal klar gemacht, dass das jetzt wirklich meine aller letzte Chance ist und er weiß dass es eigentlich falsch ist finanziell zu unterstützen.
Bedingung war eben auch, dass ich ihm wirklich die komplette Einsicht auf alle meine Finanzen gebe und wöchentlich von der SHG Berichte.

So viel zu dem Thema..

Ich bin nun zwangsweise auf das Thema Chargeback durch das Forum gestoßen.
Leider habe ich den Großteil meiner Einzahlungen per Kreditkarte durchgeführt.
Die Seite wirholendeingeld.de hat mir geschrieben, dass sie vorerst nur Aufträge für paypal Zählungen entgegen nehmen, also habe ich mich selbst an meine Bank gewandt und ein Schreiben verfasst, in dem ich die Verluste zusammengefasst habe, sowie mit Hilfe des Reeckmann Schreibens (auf mich umgeschrieben) auf das Illegale Glücksspiel hingewiesen habe und die Zahlungen zurück gefordert habe. Heute kam die folgende Antwort meiner Bank:

Ich habe folgende Mitteilung von der zuständigen Fachabteilung erhalten:

Mastercard hat die Voraussetzungen um einer Kartenzahlung zu widersprechen angepasst und im Hinblick auf Umsatzreklamationen in Bezug auf Glücksspiele und ähnliches limitiert.
Diese Änderung beinhaltet, dass, wenn ein Betrag auf ein Glücksspielkonto oder einen ähnlichen Kontotyp gesendet wird, der Mastercard-Service wie beschrieben angeboten wurde.
Dementsprechend können Karteninhaber diesbezüglich keine Umsatzreklamationen einreichen. Dazu gehören auch Wettportale, Glücksspiele und ähnliche Casinos. Die AGB der jeweiligen Transaktion sind für die Entscheidung bei Mastercard unerheblich.

Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne wieder bei uns.


Herzliche Grüße



Wie sollte ich darauf reagieren?
Habe ich überhaupt noch Möglichkeiten? Eine Rechtsschutz Versicherung habe ich nicht

 

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