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Erster Schritt in die SHG

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Offline TAL

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #165 am: 09 Dezember 2019, 19:48:25 »
Guten Abend,


hehe. Ja, das kenne ich. Ich habe Narrenfreiheit, denn niemand erwartet irgendetwas Konstruktives von mir. Die Leute gewöhnen sich aber schnell dran, wie ich festgestellt habe. Viele Dinge tue ich einfach, und es ist mir egal, was andere denken. Der starke Drang, sich nicht reinreden lassen oder erklären zu wollen, wirkt manchmal etwas seltsam. Das ist auch irgendwie widersprüchlich, da ich an anderer Stelle doch oft viel Zeit damit verbringe, mich zu fragen, was eigentlich normal ist.
Aber zumindest wundert sich kaum noch jemand über komische Kommentare meinerseits. Das ist einfach so. Meine bessere Hälfte lacht da oft über meine Unbelehrbarkeit, wenn ich mir etwas vorgenommen habe. Und ja, das kann anderen dann auch mal peinlich sein. Oft merke ich das aber auch gar nicht. Zu Hause sind Kompromisse bei mir bis zu einem gewissen Punkt aber drin, denn wir leben ja miteinander, und nicht nebeneinander.

So ein Spruch hätte also auch von mir kommen können. Das wirkt dann oft etwas schroff, ist aber eigentlich nicht so gemeint. Gerade gestern hatte ich das wieder. Meine Antwort auf eine einfache Frage war definitiv falsch. Leider merke ich das dann immer erst, wenn die Reaktion kommt. Sie fiel sehr heftig aus. Ein "Hey... wo soll ich denn schon sein, bei 77 Quadratmetern?" als Erklärung hilft dann auch nicht mehr wirklich.
Dann ist erstmal Schweigen und dicke Luft, das ausdiskutieren bringt nichts. Zum Glück ist das auch immer sehr schnell vorbei, trotzdem fühle ich mich dann schlecht.
Weil ich eben einfach nicht sagen kann, warum ich überhaupt so reagiere manchmal. Ich will nicht darüber reden, das macht es nur schlimmer. Wir beide wissen das, und darum geht so eine Situation schnell wortlos vorbei. Wie mein Chef sagen würde: "Es ist, wie es ist."
Das passiert eben, wenn ich ausspreche, was ich denke... eigentlich versuche ich immer, das zu vermeiden. Klappt nur nicht immer.

Leute, die mich nicht kennen, gucken meist einfach nur irritiert, die anderen ignorieren es... und zu Hause hat inzwischen jemand gelernt, einfach auf dieselbe Art zu antworten. Das ist irgendwie am angenehmsten. Es nimmt diesen "Au-weia"-Moment, wenn ich mich selber frage, warum ich etwas laut ausgesprochen habe.

Es hat aber auch alles sein Gutes, denn mein Blick auf die Dinge ist definitiv oft anscheinend etwas... ungewöhnlich. Das beinhaltet auch, oder gerade, den Blick auf mich selbst. Dummerweise muß ich mich ab und an hinterfragen, wo andere das nicht brauchen. Für mich ist das aber fast schon überlebenswichtig, auf lange Sicht zumindest. Das hat eine Menge negativer Nebenwirkungen, aber auch ein paar positive.

Ich habe gestern woanders einen Beitrag gelesen. Eine Frau erzählte, wie ihr Freund sie und die Familie seit Jahren hintergeht, obwohl sie ihm immer 'helfen'. Vor ein paar Monaten fing er etwas mit einer Bekannten an, um an dessen Geld zu kommen.
Sie sagte, für sie ist das Prostitution, aber sie könne ihn doch nicht verlassen, wenn er es (wie er entschuldigend sagte, nachdem es aufgeflogen war), getan hat, weil er süchtig ist, denn in dem Fall wäre es dann ja nicht wirklich seine Entscheidung gewesen, und es wäre noch Liebe da.
Ob es wirklich sein könne, daß einen das soweit 'treibt', obwohl man seine Freundin eigentlich liebt.

Naja, egal, ich fand es irgendwie schlimm, daß jemand überhaupt sowas schreibt. Manchmal frage ich mich, wieviel ein Mensch einstecken kann, bevor irgendwas in ihm zerbricht.
Und wie man auf sowas antwortet, ohne daß es verletzt. Genau. Am besten gar nicht.

Mein Nachbar, meine Oma... was hätten sie davon, irgendwo auszuplaudern, daß wir uns begegnet sind? Die Angst, die viele da wegen der Diskretion haben, teile ich nicht. Ich bin mir sogar sehr sicher, daß sowas kein Problem ist. Für mich wäre es dabei, mit wenigen Ausnahmen, also nicht relevant, wer mich sieht, sondern daß es überhaupt jemand tut. Und... ganz ehrlich. Es hätte etwas Endgültiges. Aus und Vorbei.
Ich rede mir gerne ein, das sei Selbstschutz, aber mal ehrlich... ich hätte doch die Wahl, ob, und vor allem wem, ich etwas sage. Ich liege halt manchmal wirklich wach, und frage mich, was in mich gefahren ist, hier zu schreiben... und das ist ja leider nur die Spitze des Eisbergs. Da verstehe ich mich manchmal selbst nicht.
Aussprechen könnte ich das nicht. Ich krieg es ja nichtmal hin, meiner besseren Hälfte zu erklären, warum ich es nicht mag, wenn man mir Dinge abnehmen will, die mir doch offensichtlich schwerfallen.

Weihnachten ist irgendwie eine gesellschaftliche Norm. Ich mochte es noch nie. Es war eigentlich immer schon eine sehr unangenehme Zeit für mich, je nachdem, auf die ein oder andere Weise. Heute finde ich es einfach nur unsinnig. Die Leute, die ich mag, mag ich auch die anderen elf Monate im Jahr. Und wenn ich mir wirklich etwas wünschen dürfte, wäre es eh etwas, was man mit keinem Geld der Welt kaufen kann.

Ich warte jedenfalls bis heute vergeblich auf meine Besinnung. Das macht aber nichts, wie ich inzwischen weiß. Wünschen kann man immer, nur muß man dabei auch dafür sorgen, daß man sich selbst in einem Bereich bewegt, in dem eine Umsetzung überhaupt machbar ist. Sonst ist es einfach nur ein Luftschloß.
Es sind ja noch 15 Tage. Ein wenig Zeit habe ich noch.

Ich wünsche jedenfalls einen angenehmen Wochenstart soweit.

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Offline Wolke

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #166 am: 09 Dezember 2019, 20:24:14 »
Guten Abend zusammen,

früher war Weihnachten schön und besinnlich und ich habe mich darauf gefreut. Alle kamen zusammen, einige Verwandte wurden besucht und beschenkt,man trank Kaffee zusammen und aß Plätzchen und danach ging man in die Kirche, um dann gemeinsam das Essen zu genießen. Weihnachten hatte was magisches,nicht nur als Kind,später auch als Erwachsene.

Doch jetzt, jetzt sind viele tot,alte,sowie junge Menschen, die Strukturen haben sich verändert, einige sind alt und vergesslich geworden und manche erfreuen sich an nichts mehr. Das Fest hat den inneren Frieden verloren. Ich bemühe mich,versuche alles schön zu machen,bin aber froh,wenn die ersten Tulpen und Osterglocken in der Vase auf dem Tisch stehen.



Wenn man jemandem etwas abnehmen oder ihm bei etwas helfen möchte, wo man weiß, dass es ihm schwer fällt oder er ist nicht gerne macht, dann nennt man das Liebe. Also diesem Menschen nicht böse sein,er liebt nur.

Zum Glück freuen sich viele auf das Fest,auf die Adventszeit und denen und auch allen anderen ,wünsche ich eine schöne,magische Zeit.

LG Wolke



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Offline Tom

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #167 am: 10 Dezember 2019, 13:16:33 »
Hallo,
ich bin super Neu hier. Gerade angemeldet und will heute Abend das erste mal eine SHG besuchen. Mich würde eben interessieren was mich da erwartet?!
Ich denke im Laufe der Zeit lernen wir uns hier kennen 🙂
Grüße Tom

Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #168 am: 10 Dezember 2019, 13:19:12 »
Willkommen,

am Besten ist es mit keinerlei Erwartungen da vorstellig zu werden. Einfach Dabeisein und der Rest ergibt soch von selbst

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Offline Olli

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #169 am: 10 Dezember 2019, 13:26:17 »
Hi Tom!

Ich kehre die Frage mal um: Was erwartest Du von der SHG?

Weisst Du, es gibt diverse Formen von Gruppen. All die Kodizes hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.
Daher eben meine Frage an Dich ...

Hast Du irgendwelche "Befürchtungen", die Dich abhalten wollen hin zu gehen?

Vielleicht können wir die ausräumen?
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

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Offline Tom

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #170 am: 10 Dezember 2019, 13:39:59 »
Hi ihr beiden,
ja also ich weiß auch nicht so recht. Ich weiß nur ich muss was verändern in meinem Leben. Hab mit den zocken vor vielen Jahren angefangen. Wann genau weiß ich nicht. Schätze so vor 10-12 Jahren. Spielautomaten und mit der Zeit dann Sportwetten. Mal mehr mal weniger oder garnicht. Vor ungefähr ein anderer halb Jahren war es dann wieder extrem und bin dann zur Suchtberatung gegangen. Regelmäßig 3 Montage und war Spielfrei bis Anfang Oktober und da ist es ausgeartet und musste ein Kredit aufnehmen von 1000€ und das ist eigentlich der Grund warum es so nicht weiter gehen kann und ich all die zockerei und wetterei hinter mir lassen will. Und vor allem im heutigen Zeitalter ist das Sau schwer weil das Geld digital wird. Eigentlich hält mich davon nichts ab nur die Zeit. Ich persönlich sag mir ich. Wenn ich will kann ich auch ohne aber andererseits hab ich schon Bock aber das Geld gibt es halt nicht her und daraus ergibt sich das ich was machen muss.
Sorry für das Durcheinander.
Viele Grüße.

Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #171 am: 10 Dezember 2019, 13:51:23 »
Gut, das sind Ziele aber die Eigentliche Frage wurde damit nicht beantwortet^^

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Offline Tom

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #172 am: 10 Dezember 2019, 14:23:02 »
Oh am Thema vorbei. War so nicht gewollt.
Ich bin mir nicht ganz sicher ob es Sinn macht in die SHG zu gehen. Hab schon viel gelesen das sich da die Taschen voll gehauen werden etc. Da kann ich auch sicher hier mit euch kommunizieren.

Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #173 am: 10 Dezember 2019, 14:33:59 »
Woher willst du wissen das es Sinn macht wenn du noch nicht einmal an der SHG teilgenommen hast?  Schwing deinen Bobbes dort hin und schau was passiert und erst dann darfst du dir ein Urteil bilden ;)

Auf Hörensagen würde ich echt nichts geben denn diese Erfahrung muss jeder für sich selber machen und online steht viel Müll.

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Offline taro

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #174 am: 10 Dezember 2019, 14:36:53 »
Mein Tom,

ich gehe seit 30 Jahren regelmäßig in die Shg. Du wirst keinen Ort auf der Welt finden wo Menschen offener über sich selbst reden. Die regelmäßige Teilnahme führt langfristig in die Spielfreiheit.
Es kommt auf die Gruppe an, aber in der Regel musst Du als neuer nichts sagen, zuhören genügt. Wenn Du magst kannst Du natürlich gerne.
Geh mal auf die Fans StartseiTermin.  Da ist ein Film von der Shg verlinkt.

Taro

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Offline Tom

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #175 am: 10 Dezember 2019, 14:52:32 »
Vielen Dank euch erstmal für die Worte. Ich werde heute Abend dort hin gehen und lass es euch dann wissen wie es für mich war.
Und in der Tat muss sich natürlich jeder selber ein Bild machen um sich ein Urteil zu erlauben.

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Offline andreasg

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #176 am: 10 Dezember 2019, 16:37:21 »
Hallo Tom,

weder in mriner Gruppe,  noch im Verein unserer Spielsucht Gemeinschaft haut sich jemand die Taschen voll.
Bei uns ist das do: wer mit umgekrempelten Hosentaschen erscheint,  wird irgendwann einmsl Happy, sein, wenn er Geld in die Hutsammlung geben kann.Es gibt in der Selbsthilfe unzählige Aufgaben, Dienste, die ginanziert werden wollen.

In dem Punkt kannst Du getrost sein

Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline TAL

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #177 am: 11 Dezember 2019, 17:14:15 »
Hallo Wolke,

Wenn ich da auf jemanden böse bin, dann auf mich, denn manchmal sind meine persönlichen Hürden schon ziemlich trivial, und das ärgert mich. Ich hasse irrationale Blockaden, aber leider habe ich da so einige von. Dann bin ich stinkig mit mir selbst, und noch stinkiger, wenn einer merkt, daß ich mich mit irgendwas schwertue. Oftmals ist da nichtmal klar, was genau es eigentlich ist, und ich kann es auch nicht erklären. Ich fühle mich aber trotzdem bevormundet, und ja, ich kann dann leider etwas unerwartet reagieren. Trotzig und dickköpfig, was wiederum auf Unverständnis stößt. Aber wie soll ich das je lernen, wenn immer einer einspringt? Doch hauptsächlich ist es mir wahrscheinlich einfach nur unangenehm, besonders, wenn es einer mitbekommt. Ich gebe eben wohl nicht gerne zu, daß ich tatsächlich nichts lieber hätte, als daß mir das jetzt jemand abnimmt. Nur leider geht das eben nicht immer, und soll es vor allem auch nicht. Irgendwann muß ich da durch. Wie lange es dauert, liegt dann eben an mir.

Ich bemühe mich nicht um Weihnachtsstimmung. Eine Zeitlang habe ich einfach nur einen Tannenbaumanhänger in Form eines Weihnachtmannes an meine Küchenlampe gehängt. Das muß an Stimmung reichen, wenn einer fragt! Nicht, daß damals überhaupt mal wer vorbeigekommen wäre, aber naja...
Inzwischen tue ich nichtmal mehr das. Wir sind da beide nicht so scharf drauf, aber die obligatorischen Familienbesuche müssen leider sein. Nicht meinetwegen. Der Klassiker jedes Jahr ist "Wann besuchen wir deine Mutter und deine Schwester? Was ist mit dem Rest? Wir brauchen noch Geschenke."
"Äh... was?"
"Hast du überhaupt mal angerufen?"
"Wir besuchen doch deine Familie, damit ist eh alles ausgebucht."
"Wir können auch mal einen Tag zu deiner Familie, da muß meine Mutter dann eben durch."
"Nein. Ist schon in Ordnung."

Aber ja, du hast recht. Es gibt genug Menschen, die sich ernsthaft freuen, und es genießen, solche kenne ich auch. Also hat es auch etwas Schönes. Zum Glück sind wir alle verschieden. Kann ja nicht jeder so ein Griesgram sein wie ich, das wäre doof.




Ich glaube, ich muß mal an die frische Luft.
Manchmal frage ich mich, ob ich in meiner, zugegebenermaßen nicht so ganz normgerechten, Wahrnehmung mal wieder einfach total falschliege, oder ob zum Beispiel das vorhin wirklich unangebracht war. Offenbar war es das tatsächlich mal, denn es gab grad eine Entschuldigung per Nachricht.
Irgendwie erleichtert mich das gerade. Ich war ziemlich aufgewühlt deswegen, und nun weiß ich, daß es dazu auch einen Grund gab, ich das das also nicht wieder fehlinterpretiert habe.
Kommt da eine Entschuldigung, will das schon was heißen.
Das macht die Sache an sich jetzt nicht besser, aber das Wirrwarr in meinem Kopf ist zumindest gestoppt. Denn es war wohl offensichtlich in Ordnung, deswegen gekränkt zu sein. Ich bin grad tatsächlich ein bißchen dankbar dafür, innerlich nicht wieder völlig unnötig reagiert zu haben. Das hat zumindest das Gleichgewicht in meinem Kopf wieder hergestellt, bevor sich das auf unbestimmte Zeit zwischen meinen Ohren hochschaukelt.

Mache ich grad Sinn? Egal. Ich versteh's auch nicht so recht. Ich war grad dabei, Wolke zu antworten, als meine bessere Hälfte kurz nach Hause kam. Anschließend war meine Stimmung dann... eher weniger weihnachtlich.

Ajo... genug gejammert. Bringt eh nichts.

Einen schönen Abend euch.

Und Tom, ich wünsche dir, daß du den Mut aufbringst. Du schaffst das. :)

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Offline andreasg

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #178 am: 11 Dezember 2019, 18:23:34 »
Gestern war Selbsthilfegruppe, Gestern war Dienstag, und - Heiligabend und Sylvester sind auch Dienstag. Also habe ich das Thema in die Gruppe gebracht.

Das Fazit ist, Dienstag ist Dienstag, ob ich dazu Lust oder Frust habe, und Dienstag ist Meeting!
Was so profan daher zu kommen scheint,
entwickelte sich zunehmend immer lebendiger, immer Emotionaler,
und es hat mich aus meiner ausgebrannten Vorstellungsweise wieder belebt.

Es braucht für mich ja Fantasie, um Veränderungen herbei zu führen, es braucht natürlich auch Mut.
Unsere Vermieterin, die Marktkirchengemeinde hat ja einen Meister als obersten Hirten,
darauf kann Mann bauen, und Frau natürlich auch.

Also wird die Christnacht mit einem Gottesdienst schließen, aber vorher wird es eine kleine feine - anonyme - und doch
hoffe ich erbauende Feier geben, in einem Kellerraum , irgendwo in der Altstadt,
bei dann schweigenden Glühweinbuden,
aber mit viel Herzblut,

und immer einem Lied auf den Lippen.

Ich freue mich jetzt - darauf
Andreas
Demut ist die anhaltende Ruhe im Herzen

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Offline Wolke

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Re: Erster Schritt in die SHG
« Antwort #179 am: 11 Dezember 2019, 19:30:25 »
Hallo Tal,

du musst auch mal was netter zu dir selbst sein. Man kann nicht immer alles, manchmal können andere Menschen etwas besser und das ist auch nicht schlimm. Und wenn andere Menschen sehen, dass man etwas nicht gut kann oder nicht gerne macht,muss man nicht ärgerlich werden,es darf aber gerne ein Ansporn sein,aber man darf auch mal froh und glücklich sein,wenn jemand anders die Arbeit/Aufgabe macht.

Ich kenne dich nicht,aber so wie du schreibst,ist da doch ein ganz lieber netter Kerl, unter einer rauhen ,etwas verrückten Schale,der durch seine etwas andere Art davon ablenken möchte und manchmal etwas erschrocken ist,wie er das macht. Denn es liegt dir viel an deiner Liebsten,sonst würde dir das nicht auffallen (wenn auch manchmal zu spät oder in dem Moment selbst) und es würde nicht so in dir arbeiten.

Wirrwarr haben wir alle öfters mal im Kopf,Außenstehende verstehen nicht immer wie wir ticken,warum wir jetzt da und da dran denken oder wir uns grad unwohl fühlen und das wir seit der Sucht  durch physischen oder psychischen Stress etwas anders reagieren. An etwas anderen lustigen Beispielen können sie sich aber da etwas reindenken und schmunzeln müssen wir dann alle dabei.

Das ist kein jammern von dir,denn jeder hat mal was auf dem Herzen oder etwas,was ihm quersitzt und das muss halt mal raus.

@ Andreas: SHG an Weihnachten und Silvester ist einerseits gut,denn sonst wär 3 Wochen nix,aber ich bin froh,dass in der Weihnachtswoche bei mir keine Gruppe ist. Das wird meine Woche des Rückblicks,was ich schon geschafft habe,wo es noch ein paar Probleme gibt und wie es mit mir und der Gruppe weitergeht. Und es wird zumindest auch mal einen Tag der richtigen Ruhe geben. Die anderen Tage wird gearbeitet,aber ein Tag wird nur für mich dabei sein. Absolute Ruhe,mache nur was für mich und das was mir gefällt.

Jetzt wird gegessen und Kerzen angezündet.
Weihnachtliche und romantische Stimmung lassen grüßen.

Euch allen einen schönen Abend.

LG Wolke

 

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