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OASIS versagt? Was tun?

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OASIS versagt? Was tun?
« am: 12 April 2021, 17:54:04 »
Hallo Zusammen,

ich bin auf der sogenannten OASIS Liste weil ich mich vor knapp 10 Jahren einer Selbstsperre in meiner örtlichen Spielbank unterzogen habe. Ich habe aber seit dem Regelmäßig Sportwetten ausgeübt und eher unregelmäßig auch Online Casino gespielt (Wenn ich gespielt habe, dann Intensiv) Ich wusste aber nicht, dass die OASIS Liste auch für Online Glücksspiel zuständig ist, bis Jetzt !

 Ich habe mich vor ein paar Monaten bei Istdochegal angemeldet und regelmäßig gezockt. Der Anbieter hat ein Bonusprogramm, dass man Bonischleichwerbung gelöscht, bis jetzt lief alles gut. Doch jetzt vor ein paar Tagen ist folgendes passiert: Ich habe 50€ hochgeladen, wollte einen Schein machen und bei der Abgabe des Scheins kam die Meldung „Konto für das spielen gesperrt“ auf Anfrage meinte der Support, dass ich auf der OASIS Liste stehe und deswegen nun gesperrt bin. Ich war irgendwie erleichhtert, als ich gehört habe, dass ich nun nicht mehr Online spielen kann und dachte mir, Klasse perfekter Zeitpunkt endgültig aufzuhören. Ich habe die eingezahlten 50€ wieder ausgezahlt und mich auf die über 500€ an Cashback angesammelte Guthaben gefreut, die ich dann am 21.04. ausgezahlt hätte.

Am nächsten Tag dann der Schock: Ich konnte mich nun nicht mehr in mein Konto einloggen und somit auch nichts mehr einsehen, die 50€ wurden mir noch nicht ausgezahlt und was den Cashback angeht, wird er mir verwehrt, da gesperrte Spieler keinen Anspruch drauf haben.

Jetzt kommt meine Frage:

Warum greift auf einmal plötzlich aus dem Nichts das OASIS System ein? Plötzlich als ich aufgehört hatte, bei dem Anbieter zu spielen und nur auf mein Cashback gewartet habe?

Da ich schon seit 10 Jahren auf der Liste stehe, hätte sie nicht schon vorher eingreifen müssen?

Seit Monaten zahle ich mehr als 1000€ (Glücksspielgrenze) nur bei diesem Anbieter ein, warum haben sie vorher noch nicht reagiert?

Da ich ja auf der Liste stehe und die anscheinend ja die Info haben, dass ich auf der OASIS Liste stehe, kann ich mein Geld zurückfordern was ich seit meiner Verifizierung eingezahlt habe? (Alles über Paypal, also Nachverfolgbar)

Das ist der perfekte Zeitraum aufzuhören mit dem Spielen, bitte bitte bitte hilft mir mein Geld zurück zu bekommenes geht um einen 5 Stelligen Betrag. Ich habe auch schon eine Mail an die Kanzlei geschickt, die mit diesem Forum zusammenarbeitet, aber noch keine Antwort bekommen.

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

LG Sucuk
« Letzte Änderung: 12 April 2021, 20:03:22 von Olli »

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Offline TAL

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Re: OASIS versagt? Was tun?
« Antwort #1 am: 12 April 2021, 18:49:40 »
Ich kann dir sagen, wie die Argumentation seitens des Kasinos lauten wird: Du hättest bei einer erneuten Anmeldung unter dem Vorsatz gehandelt, das System bewußt zu umgehen. Selbst einige lokale Glücksspielbehörden der Heimatländer des Spielers (wie die Gambling Commission in UK) entscheiden meist in diese Richtung.
Denn im Prinzip bedeutet ein Selbstausschluß: Das Kasino verpflichtet sich, dich nicht wieder spielen zu lassen. Gleichzeitig versicherst du aber auch, keine Versuche zu unternehmen, diese Sperre zu umgehen. Das ist der Haken.
Und genau den nutzen sie aus.
Eine lustige Masche einiger Kasinos ist es, dich trotz Sperre solange spielen zu lassen, wie du weiter einzahlst. Sobald du aber auszahlen willst, fällt ihnen im Zuge der Legitimationsprüfung plötzlich auf, daß du ja gesperrt bist (was bei dir ja so oder ähnlich anscheinend auch der Fall war).
Einen Gewinn müssen sie also nicht auszahlen' denn du hättest ja gar nicht spielen dürfen - Soweit leuchtet das ja sogar ein.
Aber sie müssen (ihrer Argumentation nach) die Verluste auch nicht erstatten, denn du hast dir den Zugang ja 'erschlichen', indem du die Sperre vorsätzlich umgangen (also deinen Teil der Vereinbarung gebrochen) hast.
Da reicht es schon, beispielsweise bei der Adressangabe "Max-Mustermann-Straße" die Bindestriche wegzulassen, oder deinen zweiten Vornamen, oder eine andere Emailadresse zu verwenden. Schon kommt das Kasino mit dieser Begründung durch - selbst wenn alle anderen Daten exakt dieselben sind. Mancher hat auch nichts dergleichen getan, und schaut trotzdem in die Röhre.
Die Argumentation ist dann: Das 'System' konnte vorher nicht erkennen, daß du von der Teilnahme ausgeschlossen bist, weil du 'falsche Angaben' gemacht hast... (oder die Daten 'veraltet' waren - oder ganz lapidar: Oops, Systemfehler, aber jetzt haben wir es ja bemerkt) bei einer genaueren (manuellen) Überprüfung ist es schließlich doch aufgefallen, und du wurdest aufgrund dieses 'Betrugsversuches' dann umgehend gesperrt.
Du bist in deren Augen also ganz klar der Betrüger, und nicht sie.

So argumentieren sie - und bekommen Recht.

Damit wird die Selbstsperre ad absurdum geführt. Traurig, aber wahr.

Wer also glaubt, das Ganze sei narrensicher, der irrt sich. Längst nicht alle halten sich dran, es gibt immer schwarze Schafe. Und die, die sich dran halten, tun es einzig und allein aus Gründen der Wahrung des 'guten Rufs' der 'Seriosität' und 'Transparenz' - und es ist leider eher die Ausnahme, als die Regel, daß ein Kasino, bei Nichteinhaltung einer Selbstsperre von irgendeiner Behörde oder dergleichen Konsequenzen erfährt... obwohl es derartige Sperrdatenbanken in anderen Ländern bereits seit Jahren gibt.

Auszug aus den AGB der britischen Sperrdatenbank:
Zitat
...
Your Responsibility

You understand that self-exclusion using GAMSTOP is intended to be an aid to help you manage your use of online gambling websites. It is not intended to function as a replacement for willpower, is not foolproof and as mentioned above, we cannot guarantee that it will always result in you being denied access to gambling websites.

Your self-exclusion using GAMSTOP will be most effective if you do not try to work around the exclusion measures GAMSTOP has put in place. You agree not to attempt to register new gambling accounts, log in to any of your existing accounts, or in any other way try to circumvent GAMSTOP's mechanisms for the duration of your self-exclusion. You are entirely responsible for any actions you take designed to circumvent any self-exclusion registered with GAMSTOP.

You accept that GAMSTOP may not be as effective in circumstances where it has received inaccurate, incomplete and out-of-date information or where there are differences between account details. GAMSTOP may also not be as effective when you attempt to work around the exclusion measures GAMSTOP has put in place.
...

Ich denke, eine ähnliche Klausel wird es auch bei OASIS geben, um sich selbst rechtsmäßig abzusichern. Die Kasinos nutzen das dann aus.




- Nachtrag:
Das war jetzt nicht negativ gemeint, passiert aber leider tatsächlich immer wieder.

Und wo ich den Beitrag eh überarbeite, dachte mir gerade... hier das 'Amtsenglisch' nochmal auf Deutsch:

Zitat
...
Ihre Verantwortung

Sie akzeptieren, daß ein Selbstausschluß via GAMSTOP (der Name des britischen Sperrsystems) eine Hilfestellung im Umgang mit Ihrer Nutzung von Glücksspielwebsites ist. Es ist nicht dafür gedacht, als ein Ersatz für Willensstärke zu fungieren, ist nicht narrensicher, und, wie eingangs erwähnt, können wir nicht dafür garantieren, daß man Ihnen zukünftig jederzeit den Zugriff auf Glücksspielseiten verweigern wird.

Ein Selbstausschluß über GAMSTOP ist am Effektivsten, wenn Sie gar nicht erst versuchen, einen Weg zu finden, die Schutzmechanismen, die durch GAMSTOP zur Anwendung kommen, zu umgehen.
Sie erklären sich damit einverstanden, nicht zu versuchen, neue Benutzerkonten zu erstellen, sich in ein bereits bestehendes Konto einzuloggen, oder GAMSTOP's Mechanismen für die Dauer Ihrer Selbstsperre in irgendeiner anderen Weise zu umgehen. Sie sind selbst vollumfänglich verantwortlich für jeden Versuch, den Sie unternehmen, um die Maßnahmen zu untergraben.

Sie akzeptieren, daß die Effizienz von GAMSTOP nicht mehr vollumfänglich gewährleistet ist, sollten Ihre Daten unvollständig oder veraltet sein, dasselbe gilt für abweichende Angaben bei verschiedenen Konten.
GAMSTOP ist ebenfalls deutlich weniger effektiv, sollten Sie versuchen, die Schutzmechanismen zu umgehen.
...

Sorry, wenn das nicht sehr flüssig klingt, das war eben auf die Schnelle.

« Letzte Änderung: 12 April 2021, 19:36:09 von TAL »

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Offline Olli

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Re: OASIS versagt? Was tun?
« Antwort #2 am: 12 April 2021, 20:01:55 »
Hi!

Ja, das war auf die Schnelle und trifft im hier geschilderten Fall absolut nicht zu! :)

Die Sperre wurde vor 10 Jahren eingerichtet für terrestriche Casinos. Einige Bundesländer haben sich später mit den Spielhallensperren angeschlossen (oder wurde OASIS nicht für die Spielhallensperren programmiert und die Casinodaten wurden dann zusätzlich eingespielt? - Keine Ahnung ...)

Jetzt erst durch den neuen GlüStV und in der Übergangszeit bis zum Inkrafttreten müssen sich alle OCs dem Sperrsystem anschließen.
Derzeit handhaben sie es noch nach Gutdünken. Guthaben werden wegen der Sperre abgelehnt, während Einzahlungen durchaus noch möglich sind.
Hatte ich schon mal gesagt, dass unser Staat hier vollkommen versagt? Hmmm ...

@TE
Deine Boniwerbeschilderung lösche ich gleich heraus. Ansonsten warte bitte auf Antwort von der Kanzlei. Du musst hier nichts übers Knie brechen.
 
Gute 24 h
Olaf

(Da ich kein Jurist bin, darf ich auch keine Rechtsberatung machen oder Handlungsanweisungen geben.
Ich gebe hier lediglich unverbindlich meine Meinung und Erfahrungen wieder.)

*

Offline TAL

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Re: OASIS versagt? Was tun?
« Antwort #3 am: 12 April 2021, 20:39:10 »
Mhhh... Ja, sorry, du hast recht, ich habe mit dem Szenario der Sache zeitlich etwas vorgegriffen. Das kommt davon, wenn man sich über dieses, wie du es nennst, 'staatliche Versagen' aufregt.
Besonders, weil anderswo schon Fehler gemacht wurden, die sich nicht unbedingt wiederholen sollten.
Was du mit Ein- und Auszahlungen schreibst ist ja ziemlich genau das, was ich oben sagte. Das mit dem 'Gutdünken' wird also auch danach nicht aufhören.
Aber daß das Ganze noch gar nicht offiziell in Kraft getreten ist, macht es für den TE sicher nicht einfacher, sich darauf zu berufen. Seine terrestrische Sperre (ja, das hatte ich sogar mitbekommen, aber er sagte ja auch, daß diese automatisch ausgeweitet wird) gilt in Onlinecasinos ja zumindest momentan tatsächlich nur auf "Goodwill".

Irgendwie wird alles nur noch abstruser. Man sollte meinen, daß Menschen aus Fehlern lernen, besonders wenn sie den Luxus haben, sie nichtmal selbst begangen zu haben. Aber dafür müßte man die Augen aufmachen...
Naja, Geld stinkt ja bekanntlich nicht, und der Plan klingt zumindest super.
*ächz*

« Letzte Änderung: 12 April 2021, 20:41:11 von TAL »

Re: OASIS versagt? Was tun?
« Antwort #4 am: 14 April 2021, 00:47:17 »
Ich kann dir sagen, wie die Argumentation seitens des Kasinos lauten wird: Du hättest bei einer erneuten Anmeldung unter dem Vorsatz gehandelt, das System bewußt zu umgehen. Selbst einige lokale Glücksspielbehörden der Heimatländer des Spielers (wie die Gambling Commission in UK) entscheiden meist in diese Richtung.
Denn im Prinzip bedeutet ein Selbstausschluß: Das Kasino verpflichtet sich, dich nicht wieder spielen zu lassen. Gleichzeitig versicherst du aber auch, keine Versuche zu unternehmen, diese Sperre zu umgehen. Das ist der Haken.

Möglicherweise hast du den Sinn, bzw. den Hintergrund eines Selbstauschlusses nicht ganz verstanden.
Ein Selbstauschluss ist im Grunde nichts anderes wie eine Art von persönlichem "Offenbarungseid", denn man offenbart entsprechenden Vertragspartnern aus dem Glücksspielbereich mit Hilfe solcher Insitutionen, das man selbst suchtbedingt unzurechnungsfähig bzw. geschäftsunfähig ist, wenn es um die Inanspruchnahme derer Glücksspiel Dienstleistungsangebote geht. Damit verbietet man sich quasi zukünftlich mit Hilfe solcher Präventionssysteme selbst das Eingehen von derartigen Vertragsverhältnissen.

Damit versichert man rein gar nix. Man entmündigt sich hinsichtlich dieser Vertragsverhältnisse. Die Pflicht liegt höchstens beim Geschäftspartner, vor allem wenn er sich im Nachgang auch noch darauf beruft, Leistungen aussetzt aber sich zeitgleich noch deutlich daran bereichert. Das ist Betrug, auch in Malta.

Eine Umgehung des Ausschlusses für den Spieler selbst ist zudem schwierig, wenn man selbst als Vertragspartner seine Pflichten zur Verifizierung der Spieler korrekt nachkommt.
Jemand, der sich ausschließt, suchtbedingt veranlasst, irgendwann möglicherweise versucht die eigene Selbstsperre zu umgehen, darf hier weder Erfolg haben noch ist juristisch eine Schuldfähigkeit zuzurechnen, wenn dies erfolgreich ist.

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Offline TAL

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Re: OASIS versagt? Was tun?
« Antwort #5 am: 14 April 2021, 10:15:34 »
Hallo Dennis,

es ging mir nicht um meine Sicht der Dinge, oder wie ich es 'verstanden' habe, sondern darum, wie es anderswo gerne ausgelegt wird. Meine persönliche Meinung habe ich in dem Beitrag überhaupt nicht geäußert.
Ich denke, der Sinn und Zweck von Selbstsperren ist immer derselbe - und die wirtschaftlichen Interessen von 'Unternehmen' ebenfalls. Warum sollte es also bei der Einführung eines Sperrsystems hier anders sein? Immerhin sind es die gleichen Firmen, und dieselbe Problematik.

Ich habe darauf verzichtet, Threads von anderen Seiten zu verlinken, wo das oben beschriebene Szenario passiert ist. Solche Herauswindetaktiken sind aber Gang und Gäbe. Nicht, weil ich es so toll finde, oder mir wünschen würde, oder irgendwas nicht verstehe (was zugegebenermaßen durchaus vorkommt, in diesem Fall bin ich aber sicher, daß ich es sehr gut verstanden habe), sondern weil sie es so 'auslegen'.

Das sind die AGB des Sperrsystems in UK, und nicht des Onlinecasinos - ich habe mir diese auch nicht ausgedacht. Sie dienen dem Selbstschutz des Datenbankbetreibers gegenüber eventuellen Haftungsansprüchen. Das macht durchaus Sinn. So verhindern sie, daß sie für 'Fehler' auf Seiten der Betreiber verantwortlich gemacht werden können. Denn sie geben die Daten weiter, haben aber selbst keinen Einfluß mehr darauf, ob der Betreiber dann anschließend wirklich seinen Pflichten nachkommt. Das hat nichts mit meiner Auslegung zu tun, sondern ist Tatsache. Die Casinos wissen aber auch, daß der Spieler mit der Registrierung diese AGB akzeptiert hat, und berufen sich darauf.

Und ja, auch Behörden in Malta argumentieren meist gegen den Spieler, sollte eine Beschwerde tatsächlich mal bis dahin gehen. Sie sägen wohl kaum den Ast ab, auf dem sie sitzen, wenn sie eine Möglichkeit haben, die Verantwortung abzuwälzen. An ihrem Standort ist das Geschäft legal, und für die Einhaltung der Gesetzgebung in anderen Jurisdiktionen sind sie laut eigener Aussage nicht zuständig. Das Thema (inklusive Antworten der MGA) hatten wir hier auch schon in der Vergangenheit, wenn es um die generelle Legalitätsfrage an sich ging. Sehr kooperativ waren die noch nie. Wäre also schon sehr verwunderlich, sollte sich das plötzlich ändern.

Da wir uns hier in D noch in der Einführungsphase befinden, war mein Beitrag etwas 'vorgegriffen', das gebe ich zu. Er bildet aber durchaus die Realität in einem Land ab, in dem es ein derartiges System bereits gibt. Die meisten Anbieter halten sich dran - aber eben nicht alle.

Du hast mit deinen Aussagen absolut recht, aber leider ist 'darf' und 'wird' nicht dasselbe. Auch hier gilt mal wieder, wie so oft bei diesem Thema: "'Recht haben' heißt nicht automatisch immer auch 'Recht bekommen'." 

Daß dies das ganze Konzept ad absurdum führt, sagte ich ja bereits.

 

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